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	<title>Kommentare zu: Otfried Preu&#223;ler – Krabat: Ein kritischer Zwischenruf</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
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		<title>Von: abc</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2008/10/07/otfried-preussler-krabat-ein-kritischer-zwischenruf/comment-page-1/#comment-8887</link>
		<dc:creator>abc</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 May 2011 13:01:28 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Nachtrag: 
Zu den von ihnen bem&#228;ngelten &quot;Leerstellen&quot; noch folgendes. Ich erinnere mich an eine &#228;u&#223;erst lebhafte Debatte (wurde in der pause noch fortgesetzt), die sich am Charakter Juros entz&#252;ndete. Da ging es sehr schnell nicht mehr um das Buch an sich, sondern um die Frage, inwieweit jemand, der interne Kenntnisse &#252;ber Unrechtsmachanismen oder kriminelle Machenschaften hat, moralisch verpflichtet ist, diese zu stoppen, bzw. ob man sich mitschuldig macht, wenn man nicht eingreift, obwohl man es k&#246;nnte. 
Wenn ein Roman solche Diskussionen ausl&#246;sen kann, ist das meiner meinung nach auch ein Hinweis auf &#252;berragende literarische Qualit&#228;t, ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Wenzel Strapinski oder Pole Poppensp&#228;ler mit ihren minuti&#246;s ausgemalten Lebensgeschichten etwas vergleichbares zu bieten h&#228;tten.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: 
Zu den von ihnen bem&#228;ngelten &#8220;Leerstellen&#8221; noch folgendes. Ich erinnere mich an eine &#228;u&#223;erst lebhafte Debatte (wurde in der pause noch fortgesetzt), die sich am Charakter Juros entz&#252;ndete. Da ging es sehr schnell nicht mehr um das Buch an sich, sondern um die Frage, inwieweit jemand, der interne Kenntnisse &#252;ber Unrechtsmachanismen oder kriminelle Machenschaften hat, moralisch verpflichtet ist, diese zu stoppen, bzw. ob man sich mitschuldig macht, wenn man nicht eingreift, obwohl man es k&#246;nnte. 
Wenn ein Roman solche Diskussionen ausl&#246;sen kann, ist das meiner meinung nach auch ein Hinweis auf &#252;berragende literarische Qualit&#228;t, ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Wenzel Strapinski oder Pole Poppensp&#228;ler mit ihren minuti&#246;s ausgemalten Lebensgeschichten etwas vergleichbares zu bieten h&#228;tten.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Von: abc</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2008/10/07/otfried-preussler-krabat-ein-kritischer-zwischenruf/comment-page-1/#comment-8886</link>
		<dc:creator>abc</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 May 2011 12:45:29 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;&#220;ber Geschmack l&#228;sst sich streiten, aber da es sich hierbei um eine &quot;Lehrerblog&quot; handelt und ich als Sch&#252;lerin im Deutsch- und Englischunterricht ziemlich viel &#252;ber &quot;gute&quot; Literatur gelernt habe, m&#246;chte ich Ihre Kritik meinerseits kritisieren.
Ehrlich gesgt entsteht bei mir der Eindruck, dass Sie das Buch entweder gar nicht oder nur sehr oberfl&#228;chlich gelesen haben, zu erkennen an vielen sachlichen Fehlern. 
&#196;u&#223;erst befremdlich finde ich vor allem Ihr &quot;Herumreiten&quot; auf den Biographien der Charaktere. Krabats Herkunft und die Situation, durch die er zum Betteljungen wurde, werden sehr wohl geschildert - auch wenn Sie das offensichtlich &#252;berlesen haben - und die Lebensgeschichte der anderen Gesellen wird, da alle aus dem gleichen sozialen Milieu stammen, &#228;hnlich verlaufen sein. 
Gerade die von Ihnen kritisierten &quot;Leerstellen&quot; machen ja den Reiz des Buchs aus, da sie die Phantasie anregen und verschiedene Interpretationsm&#246;glichkeiten er&#246;ffnen. (Wenn alles bis ins kleinste Detail beschrieben w&#252;rde, k&#228;me dabei ein ebenso belangloses Romanmonstrum wie &quot;Buddenbrooks&quot; heraus, das Generationen von Sch&#252;lern die Freude an Literatur ausgetrieben hat.)
Im &#220;brigen ist Ihnen wohl entgangen, dass &quot;Krabat&quot; die Neuerz&#228;hlung einer sorbischen Sage ist, es ist also genretypisch, dass Preu&#223;ler sich auf das Wesentliche beschr&#228;nkt.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber Geschmack l&#228;sst sich streiten, aber da es sich hierbei um eine &#8220;Lehrerblog&#8221; handelt und ich als Sch&#252;lerin im Deutsch- und Englischunterricht ziemlich viel &#252;ber &#8220;gute&#8221; Literatur gelernt habe, m&#246;chte ich Ihre Kritik meinerseits kritisieren.
Ehrlich gesgt entsteht bei mir der Eindruck, dass Sie das Buch entweder gar nicht oder nur sehr oberfl&#228;chlich gelesen haben, zu erkennen an vielen sachlichen Fehlern. 
&#196;u&#223;erst befremdlich finde ich vor allem Ihr &#8220;Herumreiten&#8221; auf den Biographien der Charaktere. Krabats Herkunft und die Situation, durch die er zum Betteljungen wurde, werden sehr wohl geschildert &#8211; auch wenn Sie das offensichtlich &#252;berlesen haben &#8211; und die Lebensgeschichte der anderen Gesellen wird, da alle aus dem gleichen sozialen Milieu stammen, &#228;hnlich verlaufen sein. 
Gerade die von Ihnen kritisierten &#8220;Leerstellen&#8221; machen ja den Reiz des Buchs aus, da sie die Phantasie anregen und verschiedene Interpretationsm&#246;glichkeiten er&#246;ffnen. (Wenn alles bis ins kleinste Detail beschrieben w&#252;rde, k&#228;me dabei ein ebenso belangloses Romanmonstrum wie &#8220;Buddenbrooks&#8221; heraus, das Generationen von Sch&#252;lern die Freude an Literatur ausgetrieben hat.)
Im &#220;brigen ist Ihnen wohl entgangen, dass &#8220;Krabat&#8221; die Neuerz&#228;hlung einer sorbischen Sage ist, es ist also genretypisch, dass Preu&#223;ler sich auf das Wesentliche beschr&#228;nkt.</p>]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: herrlarbig.de &#187; Blog Archiv &#187; „Stiftung Lesen“ – (Kritische) Beobachtungen eines Deutschlehrers</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2008/10/07/otfried-preussler-krabat-ein-kritischer-zwischenruf/comment-page-1/#comment-4433</link>
		<dc:creator>herrlarbig.de &#187; Blog Archiv &#187; „Stiftung Lesen“ – (Kritische) Beobachtungen eines Deutschlehrers</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 21:39:10 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;[...] Dennoch beobachte ich, dass ich in sehr vielen F&#228;llen, wenn ich einen Brief der „Stiftung Lesen“ &#246;ffne, von dem Gef&#252;hl beschlichen werde, hier gehe es eher um die F&#246;rderung des Umsatzes von „Partnern“,  von Wirtschaftsunternehmen, die den Weg &#252;ber die „Stiftung Lesen“ nutzen, um ihre Produkte zu vermarkten. [...]&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dennoch beobachte ich, dass ich in sehr vielen F&#228;llen, wenn ich einen Brief der „Stiftung Lesen“ &#246;ffne, von dem Gef&#252;hl beschlichen werde, hier gehe es eher um die F&#246;rderung des Umsatzes von „Partnern“,  von Wirtschaftsunternehmen, die den Weg &#252;ber die „Stiftung Lesen“ nutzen, um ihre Produkte zu vermarkten. [...]</p>]]></content:encoded>
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