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	<title>Kommentare zu: Atmosph&#228;rische St&#246;rungen: »Krabat« – Der Film</title>
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		<title>Von: Herr Larbig</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2008/10/15/atmosphaerische-stoerungen-krabat-der-film/comment-page-1/#comment-74</link>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 17:11:47 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Vielen Dank f&#252;r dieses andere Sicht der Dinge! Ich finde es klasse, wenn ein so gehaltvoller Kommentar hier seinen Platz findet.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r dieses andere Sicht der Dinge! Ich finde es klasse, wenn ein so gehaltvoller Kommentar hier seinen Platz findet.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Von: Annette</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2008/10/15/atmosphaerische-stoerungen-krabat-der-film/comment-page-1/#comment-73</link>
		<dc:creator>Annette</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 13:19:21 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Ich habe mir Krabat zum zweitenmal angesehen und auch diesmal mit Vergn&#252;gen. Wahrscheinlich deshalb, weil meine Sicht darauf anders ist. Das Buch kannte ich vorm ersten Anschauen nicht, nur in groben Z&#252;gen die Sage. Und ich kenne die Gegend, in der die Sage angesiedelt ist. Weil ich schon geh&#246;rt hatte, dass der Film in Siebenb&#252;rgen gedreht wurde, hatte ich ein kleines Vorurteil wegen der ganz anderen Landschaft - inzwischen spielt das f&#252;r mich keine Rolle mehr. Besonders interessant finde ich aber, dass die Handlung nicht so eng war, dass man als ZuschauerIn gar nicht zum Denken/Assoziieren kommt, wie das manchmal bei Filmen leider passiert. Zuerst fielm mir das auf, als die M&#252;hlen-Maschinerie zum erstenmal gezeigt wurde und ich dabei unwillk&#252;rlich an die Schaufelr&#228;der der Lausitzer Braunkohlebagger denken musste. Dieser Gedanke st&#246;rte nicht, sondern war so etwas wie eine Grundlage f&#252;rs weitere Ansehen. Weil mir (Leipzigerin, Jg. 1968) die Geschichte n&#228;mlich mehr und mehr vorkam wie eine Parabel auf die DDR-Zeit. Ein abgeschiedener enger Ort, der den Bewohnern Brot und Arbeit nach schlimmen Kriegszeiten (oder noch mittendrin) bietet. Wo sie sich sogar einbilden k&#246;nnen, zaubern zu k&#246;nnen. Aber einem genauen  Beobachter wie Krabat f&#228;llt auf, dass ein seltsames Gesch&#228;ft betrieben wird in der M&#252;hle, dass manchmal Knochen zermahlen werden. Es passte, so d&#252;ster, wie die Geschichte war - sie passte bis zum Schluss, wo den Befreiten die M&#252;hlenbretter um die Ohren fliegen und sie wieder im kalten Wind stehen, in einer Welt, wo der Krieg nur &#039;in deutschen Landen&#039; beendet ist, wie die Off-Stimme richtig sagt. Und in diesem Zusammenhang finde ich die eine Weisheit des Films gar nicht so l&#228;ppisch, wie sie klingt: Alles hat seinen Preis.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir Krabat zum zweitenmal angesehen und auch diesmal mit Vergn&#252;gen. Wahrscheinlich deshalb, weil meine Sicht darauf anders ist. Das Buch kannte ich vorm ersten Anschauen nicht, nur in groben Z&#252;gen die Sage. Und ich kenne die Gegend, in der die Sage angesiedelt ist. Weil ich schon geh&#246;rt hatte, dass der Film in Siebenb&#252;rgen gedreht wurde, hatte ich ein kleines Vorurteil wegen der ganz anderen Landschaft &#8211; inzwischen spielt das f&#252;r mich keine Rolle mehr. Besonders interessant finde ich aber, dass die Handlung nicht so eng war, dass man als ZuschauerIn gar nicht zum Denken/Assoziieren kommt, wie das manchmal bei Filmen leider passiert. Zuerst fielm mir das auf, als die M&#252;hlen-Maschinerie zum erstenmal gezeigt wurde und ich dabei unwillk&#252;rlich an die Schaufelr&#228;der der Lausitzer Braunkohlebagger denken musste. Dieser Gedanke st&#246;rte nicht, sondern war so etwas wie eine Grundlage f&#252;rs weitere Ansehen. Weil mir (Leipzigerin, Jg. 1968) die Geschichte n&#228;mlich mehr und mehr vorkam wie eine Parabel auf die DDR-Zeit. Ein abgeschiedener enger Ort, der den Bewohnern Brot und Arbeit nach schlimmen Kriegszeiten (oder noch mittendrin) bietet. Wo sie sich sogar einbilden k&#246;nnen, zaubern zu k&#246;nnen. Aber einem genauen  Beobachter wie Krabat f&#228;llt auf, dass ein seltsames Gesch&#228;ft betrieben wird in der M&#252;hle, dass manchmal Knochen zermahlen werden. Es passte, so d&#252;ster, wie die Geschichte war &#8211; sie passte bis zum Schluss, wo den Befreiten die M&#252;hlenbretter um die Ohren fliegen und sie wieder im kalten Wind stehen, in einer Welt, wo der Krieg nur &#8216;in deutschen Landen&#8217; beendet ist, wie die Off-Stimme richtig sagt. Und in diesem Zusammenhang finde ich die eine Weisheit des Films gar nicht so l&#228;ppisch, wie sie klingt: Alles hat seinen Preis.</p>]]></content:encoded>
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