Schmöker-Schnipsel: Die hart bloggenden Wissenschaftler

Im Internet bin ich auf das Manifest der »hard bloggin’ scientists« gestoßen. Ich kann nicht anders, weil ich es einen guten Ansatz finde, es muss hier zitiert werden!

I am a hard bloggin’ scientist. This means in particular: 1. I believe that science is about freedom of speech. 2. I can identify myself with the science I do. 3. I am able to communicate my thoughts and ideas to the public. 4. I use a blog as a research tool. That means in particular, that I - express my thoughts, - get in contact with others, - have a sketch of my process online, - get feedback and new ideas from others. 5. I trust myself. 6. I surf a lot and I read a lot. 7. I blog once in a day/week/month. 8. I give comments once in a day/week/month on other blogs. 9. I am self-aware and critical. 10. I refer to the people who done the work first. 11. I give love and respect to the people.

Web 2.0 in Schule und Unterricht

Der Ludwigsburger Juniorprofessor Dr. Christian Spannagel wurde von Deutschlandradio Kultur zu Möglichkeiten des Einsatzes von Elementen des Web 2.0 in Schule und Unterricht befragt. Wichtig dabei: Web 2.0 ist eine Ergänzung zum klassischen Unterricht, nicht dessen Ersatz!

Der Beitrag findet sich hier (Javascript einschalten, sonst findet die Website des Deutschlandradios Kultur den Beitrag nicht).

Ein Transkript des Beitrages gibt es auf der Website des Deutschlandradios Kultur auch – und zwar hier.

Besonders gelungen finde ich den Beitrag, weil Spannagel kritisch mit dem Einsatz von Web 2.0 in Schule und Unterricht umgeht und auch die Grenzen und Gefahren anspricht. Für mich ein sehr anregender Beitrag!

LdL und TZI

In einem vorhergehenden Beitrag schrieb ich in einem Kommentar, dass ich bei meinen Überlegungen von mir als Lehrer ausgehe und mich auf diesem Wege dem Konzept »Lernen durch Lehren« nähere. Ich begründete dieses Vorgehen mit meiner Beschäftigung mit den Ansätzen der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn. Hier soll nun diese als Hypothese angenommene Verbindung beider Konzepte näher untersucht werden. Dabei gehe ich von grundlegenden Elementen der TZI aus und untersuche, inwiefern sie mit dem Konzept des LdL vereinbar sind. Meine Vermutung ist, dass es zahlreiche Anknüpfungspunkte gibt, die beide praxisorientierte Theorien miteinander verbinden können.

Dieser Beitrag versteht sich in diesem Zusammenhang als ein Versuch und nicht als letztes Wort. Dieser Beitrag will zu weiteren Beiträgen anregen, zu Diskussionen und Komentaren, gehört also zu einem Denkprozess, der an unterschiedlichen Orten der Welt stattfindet – und das Netz zur Verknüpfung der Aktivitäten nutzt.

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