2 Minuten Zeitvertreib

Eigentlich ja wirklich nur für den Zeitvertreib – oder ein Beweis dafür, dass die Möglichkeit, im Deutschen nahezu beliebig lange Wörter zu bilden, Spaß machen kann…

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Materialsammlung zu LdL und dem 1. LdL-Tag in Ludwigsburg

Als Einstieg oder weil das eine oder andere hier Geschrieben Interesse geweckt hat: Hier ist der Link zu den Videomitschnitten, Materialien und zur Community rund um den Lernen-durch-Lehren-Tag in Ludwigsburg am 9. Mai 2009.

Herzlich Willkommen – Lernen durch Lehren @ mixxt.

Beim Perückenmacher

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Vernetzen oder: Anmerkungen zur „Netzsensibilität“

Da ich mich nun also wirklich mehr und mehr, neben den vor allem auf persönlicher Begegnung beruhenden Netzwerken, in digitalen Netzwerken bewege, ist es an der Zeit, mir über das Thema einmal Gedanken zu machen. Zunächst eine Definition, die ich dem ZUM-Wiki entnommen habe:

Ein Soziales Netzwerk sind an sich alle menschlichen Gemeinschaften. Im Zusammenhang mit den neuen Medien meint man damit im engeren Sinne Gemeinschaften, die sich im Internet bilden. Häufig werden sie von darauf spezialisierten Internetdiensten wie SchülerVZ, Spickmich, Twitter und ZUM-Unity beherbergt. Sie bilden sich aber auch in der Blogosphäre der Weblogs durch Verlinkung und Kommentargemeinschaften von Blogs. Schließlich entstehen solche Netzwerke auch da, wo Benutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen (user generated content), das bekannteste Beispiel dafür ist die Wikipedia. Solche soziale Netzwerke bezeichnet man auch als Soziale Medien. (Nicht selten werden wegen der Zusammenarbeit von Blogs auch diese zu den sozialen Medien gerechnet.)

Der Umgang mit solchen Vernetzungen erfordert eine hohe Sensibilität in mehreren Bereichen:

  1. Im Web Continue reading

Nachtlicht

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Der „Lernen durch Lehren”-Tag in Ludwigsburg – Reflexionen eines Referenten

Als ich am 09. Mai 2009 zum LdL-Tag (LdL = Lernen durch Lehren) nach Ludwigsburg fuhr, dachte ich zunächst, dass es vor allem eine von „Insidern“ besuchte Lehrerfortbildung sein würde, wobei ich unter Insidern all diejenigen verstehe, die sich aktiv und/oder theoretisch mit LdL befassen. Ein solches „Insider“-Treffen hätte seinen Reiz gehabt, hätte bestimmt „Flow“ ausgelöst und alle wären mit guten Ideen, Glücksgefühlen und neuen Ideen für den Einsatz von LdL nach Hause gefahren.

Es kam anders und in meinen Augen ist etwas viel spannenderes passiert, Continue reading

Mit LdL anfangen – oder: Schülerorientierter Unterricht. LdL-Tag in Ludwigsburg (2. Vorbericht)

Dieser Artikel war nicht geplant, aber er ist bei meinen Vorbereitungen auf den LdL-Tag in Ludwigsburg am 9. Mai 2009 entstanden.

Schülerorientiert unterrichten! Diesen Imperativ konnte ich am Ende meines Referendariates nicht mehr hören, obwohl es von den Ausbilderinnen und (wenigen) Ausbildern redliche Versuche gab, ihren Referendaren, wir hießen damals offiziell bereits LiV – Lehrende im Vorbereitungsdienst, also auch mir, zu vermitteln, was damit gemeint sein könnte: „Sie müssen Unterrichtsarrangements schaffen, in denen Lernende zu eigenen kognitiven Leistungen gelangen“, so hörte ich immer wieder. Was damit gemeint war, hatte ich wohl zumindest in Ansätzen verstanden, denn das „literarische Gespräch“ zu Jurek Beckers Roman „Bronsteins Kinder“ führte zu einem vergleichsweise sehr erträglichem Examensergebnis.

Was und warum an den kognitiven Leistungen der Lernenden anders gewesen sein sollte, als in „normalem“ Unterricht, in dem Lernende Arbeitsaufträge durchführen und sich dabei Wissen angeignen, war mir nicht so recht verständlich. Die Rede von den beobachtbaren kognitiven Leistungen hatte ich damals nicht verstanden, obwohl ich doch sehr lange nichts anderes getan habe, als zu lernen und Denkstrukturen aufzubauen, die physiologisch betrachtet ja eigentlich Netzwerke von Verknüpfungen im Gehirn sind.

Was „Lernen“ praktisch bedeutet wusste ich also. Für den Lehrberuf reicht aber nicht das Wissen über das Lernen, Continue reading

Artikel in Theo-Web

Heute ist in der religionspädagogischen Fachzeitschrift Theo-Web ein Artikel zu meinen Erfahrungen mit naturwissenschaftlichen Themen im Religionsunterricht der Oberstufe erschienen.

Torsten Larbig, Naturwissenschaftliche Themen im Religionsunterricht der Oberstufe, in: Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik 8 (2009), H. 1, 95-99. (Direktdownload des Artikels als PDF)

Weitere Veröffentlichungen finden Sie hier.

LdL-Tag in Ludwigsburg (1. Vorbericht)

Als ich mit LdL („Lernen durch Lehren“) vor ein paar Monaten begann, fing ich auch gleich an, über LdL zu reflektieren und zu schreiben, entdeckte ich das lebendige LdL-Netzwerk auf mixxt (einmal unter http://www.ldl.mixxt.de und zum anderen auch auf http://www.maschendraht.mixxt.de) und machte einfach mal mit.

Die Folge dieser Entscheidung: Christian Spannagel fragte, ob ich nicht einen Workshop beim LdL-Tag an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg anbieten wolle. Ich sagte nicht spontan „Ja“, kam diese Anfrage doch sehr überraschend, merkte aber bald, dass ich mich gut auf diese Vorschlag einlassen kann. Und wenn ich mir heute das Programm anschaue, bin ich mir schon jetzt sicher, dass ich von diesem Tag viel werde mitnehmen können, an dem die Verantwortlichen in Ludwigsburg selbst schon eine ganze Weile feilen.

Aber Reaktionen gibt es schon im Vorfeld, weiß ich doch nunmehr von mindestens einer Kollegin, die an meiner Schule nicht nur an LdL interessiert ist, sondern sich sogar zum LdL-Tag angemeldet hat. Grund genug für einen solchen Vorbericht, denn es zeichnet sich tatsächlich vor Ort der Beginn eines kleinen Netzwerks ab (und die anderen in der Community aus Frankfurt sollte ich auch mal früher oder später kennen lernen, vielleicht ja sogar am kommenden Samstag?!). Da hinterlässt der LdL-Tag schon Spuren, bevor er überhaupt begonnen hat. Ich darf also gespannt sein, was da noch alles passieren wird…

Zur Vorbereitung des Workshops habe ich übrigens auf ldl.mixxt.de im Diskussionsforum einen eigenen Thread angelegt und bin gespannt, welche Diskussionen sich dort entwickeln werden.

Kurz: Ich freue mich auf Samstag und wünsche schon jetzt den, wie ich hörte, ca. 100 anderen Teilnehmenden aus ganz Deutschland, eine gute Anreise!

Tempo und Ruhe

Ein Großstadtbild, das zwischen Ruhe und Geschwinigkeit changiert… Wie könnte das aussehen? Diese Frage stand tatsächlich im Hintergrund, als ich mich am Willy-Brandt-Platz in Frankfurt am Main positionierte, direkt bei Schauspiel, Oper und Europäischer Zentralbank – und um die Bedingungen noch ein wenig reizvoller zu machen: bei Nacht. Aus den Bildern, die dort entstanden, dieses als Beispiel für einen Versuch, für eine thematisch selbst gesetzte Vorgabe eine fotografische Lösung zu finden.

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