Was HerrLarbig an einem nicht repräsentativen Wochenende getan hat – CoLeranCamp #clc12 etc.

Das war ein interessantes Wochenende, das nun langsam zur Neige geht und an dessem Sonntage ich mal wieder nicht so arbeitsfrei blieb, wie vorgenommen. – Aber zum Thema Wochenenden werde ich hier im Blog ein anderes Mal schreiben.

Hier nun kurz und knapp eine Zusammenfassung lehrreicher Tage kooperierenden Lernens und Lehrens. Aber natürlich stand das Wochenende nicht nur in diesem Lichte.

Freitag ging es hoch her. Um 7:45 startete der Unterricht und erst 16 Stunden später kam ich – nach einem langen ersten Tag auf dem CoLearnCamp – nach Hause. Der Mehrwert des Camps am ersten Tag für mich:

  • Es gibt eine ISO für ProzessControling im Kontext kompetenzorientierten Lehrens (ISO 29990 „Lerndienstleistungenfür die Aus- und Weiterbildung“)

  • Es gibt recht komplexte virtuelle Trainingswelten, in denen Avatare nicht nur Verhaltensweise trainieren lassen, sondern mittlerweile auch schon Live-Coaching übernehmen können. Fand ich interessant, war aber weniger meine Welt. Ich hätte ja in eine der Parallelsessions gehen können. So sehr hat mich das Thema dann doch gereizt, dass ich geblieben bin.

  • DEnglisch: „Coachee“ für Personen, die ein „Coach“ betreut. Ein Wort mehr, das mir eher weniger gefällt und sich doch im Wortschatz einnistete.

  • iversity kennengelernt, eine Plattform, die von Studierenden und Hochschulen schon genutzt wird, die aber z. B. auch Lehrern offen steht. Das werde ich mir mit Sicherheit noch näher anschauen. Darüber hinaus ging es in der Session massiv um „Mooc”s.

  • Schließlich noch eine Session zur Frage, was „Lernkultur“ ausmacht. Diese Session war eine Folgesession zu einer beim #Educamp in Köln #ecco12, in der eine echte Weiterentwicklung des Anbieters der Session für mich erkennbar war. Das hat mich gefreut.

(Nebenerkenntnis: Holzbesteck in seiner Einwegvariante ist nicht wirklich effizient und schon gar kein leckerer Beigeschmack zu dem eigentlich Gegessenen.)

Am Samstag sagte jemand bei der Vorstellungsrunde, sie habe einen tollen Block. – Alle verstanden „Ich habe einen tollen Blog“.

Erkenntnisse des Samstags:

  • „Anonyme Selbstlerner“ als Begriff fand ich lustig. War nicht in der Session, hoffe aber, demnächst eine Dokumentation zu ihr auf der Website zum Camp zu finden aber hier gibt es einen Hintergrundartikel und hier Papier 1 und Papier 2, die in der Session entstanden sind.

  • Spannende Gedanken zu den Veränderungen, die mit der Verfügbarkeit immer besser werdenden Lernmaterials online verbunden sind. Das wurde „Learner Services“ genannt. (Große Differenziertheit in Qualität und Quantität der eingeforderten Dienstleistungen)

  • Meine eigene Session unter dem Titel: „Zukunft des Lernens | Zukunft des Lerners“, die gut besucht und diskussionsfreudig ablief. (Nebenbeierkenntnis: Animationen in Keynote werden bei Nutzung des iPad 3 am Beamer nicht unbedingt zuverlässig angezeigt.)

  • Eine Diskussion mit einer Zeitschriftenredaktion über das Zusammenspiel von Print und Web. Gespannt, welche Auswirkungen diese Diskussion haben wird.

  • „Unselbständige motivieren“ war Thema in einer weiteren Session, aus der sogar der Aufruf zu einer Blogparade hervorgegangen ist. Sehr interessiert an dem, was da an Anregungen kommen wird.

  • Die letzte Session war eine zur Erstellung von Screencasts. Das war sogar richtig spannend, was ich so gar nicht erwartet hatte. Auch diese Session hat sich gelohnt.

  • Abschlussrunde, Abschiedsworte („Wir twittern“), ein paar Visitenkarten getauscht.

Viele Anregungen, viele neue Kontakte (auf Xing, bei Twitter), freundliche Atmosphäre, die professionell orientiert war.

Barcamps funktionieren unterschiedlich. Das CorporateLearningCamp war eines der interessantesten BarCamps, die ich bislang besucht habe.

Den Rest des Samstags mit Aufbereitung des Camps zugebracht.

Am Sonntag endlich ausgeschlafen, da dies am Samstag nicht ging, wollte ich doch (intrinsisch motiviert) zum CoLearnCamp.

Aber auch den Sonntag am Schreibtisch verbracht. Einen Klausurentwurf abgeschlossen und kopierfähig gemacht, eine andere Klausur weiter korrigiert, wenn auch nicht fertig, aber es ist Land in Sicht.

Außerdem noch ein wenig für das körperliche Wohlbefinden in wunderschöner Abendsonne getan.

Ein wirklich ein gut gefülltes Wochenende liegt hinter mir. Die kommende Woche steht im Zeichen von Korrekturen, einem Feiertag und allem, von dem ich jetzt noch gar nicht weiß, dass es in diesen wenigen Tagen passieren wird.

Und was hier jetzt vor allem angerissene Inhalte des CorporateLearningCamps waren, wird sich sicherlich in den Blogbeiträgen der nächsten Wochen noch niederschlagen. Diese paar Zeilen dieses Artikels hier decken dieses Camp bei weitem nicht ab. Aber das ist ja auch ein gutes Zeichen, dass diese Fortbildung für mich eine passende Fortbildung war.

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7 Gedanken zu „Was HerrLarbig an einem nicht repräsentativen Wochenende getan hat – CoLeranCamp #clc12 etc.

  1. Anton Bollen

    Danke für die Zusammenfassung des #CLC12. Es hat mich gefreut, Dich dort getroffen zu haben und deine Session am Samstag fand ich auch interessant.

    Bis zum EDUCamp?! -Anton

    Antworten
  2. Frau Larbig

    Herr Larbig twittert:

    “Was könnte man weniger Punktabzüge bei Klausuren haben, lernte man nur die korrekte Verwendung von „das“ & „dass“ inkl. Kommata #korrekturen”

    und schreibt in seinem Blog:

    “DEnglisch: „Coachee“ für Personen, die ein „Coach“ betreut. Ein Wort mehr, dass mir eher weniger gefällt und sich doch im Wortschatz einnistete.”

    Und bei Google+:

    “Mir ist die Fortentwicklung von OER wichtig. Deshalb empfehle eich dringend die Lektüre dieses Interviews von Vijay Kumar, auf dass ich über Christian Füller aufmerksam wurde.”

    Dass das einem Deutschlehrer passiert, das ist verzeihlich. Dass er aus diesen Fehlern lernen möge, dass man Schülern solche Fehler verzeihen und sie nicht öffentlich via Twitter dieser Fehler zeihen sollte, das steht zu hoffen.

    Antworten
    1. Herr Larbig Artikelautor

      Danke für den Hinweis. Die beiden Fehler sind korrigiert.

      Und ja, natürlich dürfen Schüler Fehler machen. – Punktabzüge gibt es immer erst ab einem bestimmten Fehlerquotienten, also nicht bei einzeln auftretenden Fehlern. Deshalb weise ich immer mal wieder darauf hin, auf welchen Wegen dieser Fehlerquotient (schnell, einfach und effizient) gesenkt werden kann.

      Antworten
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