Abstract: Dieser Artikel arbeitet induktiv, das heißt, er geht von einem beobachteten, speziellen Phänomen aus und gelangt von diesem zu allgemeineren Überlegungen, in deren Kontext das Phänomen eingeordnet wird.
Ausgangspunkt ist der Wechsel des Betreibers von lo-net, die allgemeineren Überlegungen stellen dann grundsätzliche Fragen zur Rolle von Schulbüchern und Bildungsmedien in (schulischen) Bildungszusammenhängen.
Daraus ergeben sich Überlegungen über die Zukunft von Bildungsmedien, die im Unterricht eingesetzt werden. Continue reading →
Prof Bob Hill Dean of the Faculty of Science at the University of Adelaide in an interview about a new initiative of the Science Faculty to give every new first year undergraduate to the Science Program a free iPad and even more important a new way to learn at university.
Dass Prof. Hill als Dekan der naturwissenschaftlichen Fakultät hier ein Produkt ins Zentrum stellt, liegt wohl im Mangel an echten Alternativen im Augenblick, was er in dem Interview selbst auch anspricht. Er spricht ausdrücklich davon, dass man an der Universität Adelaide ein (im Vorfeld scheinbar gut überlegtes) Experiment wage, gibt in dem Gespräch aber darüber hinaus einige spannende Überlegungen von sich, in denen es um die Frage zukünftiger Lehre und die Rolle von Fachüchern an der Universität geht. Die Face-to-Face-Situation wird von Hill berechtigterweise aber nach wie vor als zentrales Instrument in Bildungsprozessen angesehen.
Man kann in Adelaide auch ohne Tablet-Computer studieren, das Projekt versteht sich als ein mögliches „Add-On“, das aber nicht vorausgesetzt wird, um erfolgreich studieren zu können. Mal schauen, was wir von diesem Programm einer Universität noch hören werden. Ich bin auf die Impulse gespannt, die von einem solchen Projekt für die Lehre, sei es an Universitäten oder auch an Schulen, insgesamt ausgehen werden.
Nachtrag (22.11.2010): Auch an deutschen Universitäten gibt es ähnliche Projekte, wie hier nachgelesen werden kann.
Vorbemerkung zu einer neuen Rubrik (Digitaler Workflow) auf herrlarbig.de
Computerprogramme (Apps) für Lehrer? Nein, ich bekomme kein Geld dafür, dass ich auf herrlarbig.de nun auch diese Frage in den Blick nehme. Ich werde hier auch in keine kritiklosen Jubelgesänge ausbrechen. Wenn ich ein Programm für meine Arbeit als Lehrer als hilfreich empfinde, dann sage ich das. Und wenn mir etwas von all dem Mist begegnet, der im Bereich von Programmen für mobile digitale Endgeräte heute so alles angeboten wird, dann werde ich das auch sagen!
Außerdem ist nicht geplant, mich hier auf ein bestimmtes Endgerät zu beschränken, wohl aber auf Programme, die ich aus der eigenen Praxis kenne. Damit ist der Schwerpunkt schon vorgegeben: Hier werden vor allem Programme in den Blick genommen, die Continue reading →