Neuerungen auf herrlarbig.de

Nach drei Jahren hatte ich mich an dem alten Design meiner Website ein wenig satt gesehen.

»Wir müssen oft neu anfangen, aber nur selten von vorne.« (Ernst Ferstl)

Ich kann sagen: Erst nach drei Jahren. Für das Layout einer Website ist das schon eine recht anständige Zeit. Klar: Es gab immer wieder kleinere Anpassungen, die vor allem im Hintergrund die Website auf den Stand der Technik brachten.

Jetzt aber war es an der Zeit, deutliche Veränderungen vorzunehmen, ohne dass Inhalte verloren gegangen wären. Ein großer Teil der Veränderungen ist für den Besucher und die Besucherin von herrlarbig.de nicht zu sehen. Es sind technische Aktualisierungen von unterschiedlicher Bedeutung. So kann ich jetzt Zitate so positionieren, wie das von Ernst Ferstl, welches diesen Eintrag begleitet. Aber auch sonst bietet das neue Template viele kleinere Modernisierungen im Detail. 

Die größte Neuererung der vergangenen Wochen, Continue reading

Hausmitteilung: herrlarbig.de ist zum 3. Geburtstag umgezogen und doch Zuhause geblieben

So, die Sommerpause ist vorbei.

Und das hier ist der 300. Artikel auf herrlarbig.de. Drei Jahre herrlarbig.de – 300 Artikel: Das gefällt mir. Rechnerisch bedeutet das, dass im Schnitt alle 3,65 Tage ein Artikel erschienen ist.

Auch wenn sich inhaltlich und optisch nichts getan hat, hat sich in den letzten Tagen eine ganze Menge getan: herrlarbig.de ist umgezogen.

Nein, ich habe nach all den Jahren nicht den Anbieter der technischen Infrastruktur gewechselt, die es überhaupt erst möglich macht, dass diese Website im WorlWideWeb vorhanden sein kann. Der Umzug erfolgte vielmehr von einem Server auf einen anderen beim gleichen Hoster.

herrlarbig.de ist umgezogen, aber dennoch „Zuhause“ geblieben. Gleichzeitig aber werde ich mit diesem Umzug jetzt Ubernaut. Ich habe den Uberspace betreten.

Für meine Besucher verändert sich dadurch nichts. Im Hintergrund aber hat sich eine ganze Menge getan, was ich hier kurz erwähnen will, weil eine solche Website in Wirklichkeit ja viel mehr technischen Aufwand im Hintergrund mit sich bringt, als auf der Inhaltsoberfläche zu sehen ist, vor allem dann, wenn man eigenen Webspace verfügbar hat.

Was also hat sich verändert:

  1. Die Website herrlarbig.de läuft nun auf einem Server, der mit Strom aus regenerativen Quellen betrieben wird, ohne CO2-Ausstoß und ohne radioaktiven Abfall (Öko-Strom). Das ist nicht ganz unbedeutend, denn dass diese Website rund um die Uhr zur Verfügung steht, geht natürlich nur, weil es da einen Rechner in einem Rechenzentrum hier in Frankfurt am Main  gibt, der 24 Stunden an jedem Tag des Jahres läuft und somit nicht gerade wenig Strom verbraucht. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das ein technisch äußerst spannendes Rechenzentrum, weil das Kühlungsthema anders angegangen wird als in dem Rechenzentrum, in dem bislang der Server stand, der herrlarbig.de beherbergte.
  2. herrlarbig.de ist jetzt auch über IPv6 erreichbar.
  3. herrlarbig.de nutzt die geniale Idee, Umsetzung, Technik und Performance von Uberspace.
  4. Die Verwaltung ist für mich durch deutlich beschleunigte Zugriffszeiten im Verwaltungsmodul deutlich komfortabler geworden. Davon mögen Besucher und Besucherinnen von herrlarbig.de zwar nicht viel merken, aber dass die Arbeit am Blog dem Blogger Spaß macht, ist natürlich auch für die Lesenden relevant, und so sollte dieser Performance-Gewinn doch ausstrahlen.
Damit ist herrlarbig.de als Bildungsneuron und Lehrerblog nach drei Jahren technisch auf den neusten Stand gebracht. Drei Jahre herrlarbig.de ist aber auch ein guter Zeitpunkt all denen Danke zu sagen, die überhaupt die Motivation dafür geben, dieses Blog zu führen, weiter zu führen und zu pflegen:
  • Danke, liebe regelmäßigen Besucher, die ihr herrlarbig.de als RSS-Feed in eurem Feed-Reader abonniert habt und Wert darauf legt, möglichst schnell informiert zu werden, wenn es was neues auf herrlarbig.de gibt.
  • Danke allen, die bis jetzt hier Kommentare hinterlassen haben, sich auf Diskussionen einließen und auch zukünftig einlassen werden. Ein Blog lebt nicht nur von den Inhalten, die der Blogger beiträgt, sondern mindestens ebenso stark von den Kommentaren und der Qualität der Diskussionen.
  • Danke allen, mit denen ich über Twitter im dauernden Austausch über das Blog hinaus bin. Einige Beiträge dieses Blogs verdanken sich den Anregungen, die auf diesem Wege zu mir gekommen sind.
  • Danke allen, die über Suchmaschinen auf herrlarbig.de kommen und einzelne Artikel lesen.
  • Danke allen, die fragen, bevor Sie Artikel oder Ausschnitte aus Artikeln verwenden und somit zeigen, dass sie die Arbeit schätzen, die hier drinnen steckt. Oft bleibt mir dann nur zu sagen: Schön, dass du fragst, aber Zitate mit Quellenangaben und Links lässt das Urheberrecht auch ohne Nachfrage zu. Aber wie gesagt: Es ist toll, wenn da eine E-Mail eingeht und gefragt wird, ob Inhalte verwendet werden dürfen.
  • Danke allen, die auf herrlarbig.de verlinken und damit zum Ausdruck bringen, dass sie Inhalte dieses Blogs schätzen und des Verlinkens Wert erachten.
  • Danke an jonaspasche.com und uberspace.de. Ohne Jonas, dem genialsten Programmierer, Webhoster und Internettechniker der Welt (soweit ich das überblicken kann ;-) ), gäbe es herrlarbig.de in dieser Form nicht. Und das Jonas’ Mitarbeiter Teil dieser „kleinen, geilen Firma“ (Funny van Dannen) sind, die das alles möglich macht, sei hier auch erwähnt. Also: Danke an Jonas PascheAndreas BeintkenMatthias Bender und Christopher Hirschmann.  – Wenn jemand sagt, von Idealismus könne man nicht leben: Diese Firma und deren Chef Jonas sind für mich der Beweis, dass es doch geht, wenn der Idealismus nur mit ihm entsprechender Qualifikation verbunden und gelebt wird.
  • Danke… allen, die ich hier vergessen habe, aber gar nicht vergessen wollte, weil es mir peinlich sein wird, wenn ich erfahre, dass ich sie vergessen habe.
Natürlich macht man in drei Jahren auch seltsame Erfahrungen, sodass ich hier noch einmal zusammenfasse, was herrlarbig.de in meinen Augen prägt:
  1. herrlarbig.de ist ein privates Lehrerblog. Ich mache das hier in meiner Freizeit, als Hobby.
  2. herrlarbig.de macht keine bezahlte Werbung. Wenn ich hier verlinke und kommerzielle Angebote erwähne, dann weil ich das will und nicht, weil ich damit Geld verdiene. Mein Geld verdiene ich mit meinem Beruf. herrlarbig.de ist … Ach, siehe 1.
  3. Ich bekomme regelmäßig Anfragen zum Linktausch. Dazu kann ich nur sagen: Wenn jemand Inhalte meiner Website des Verlinkens wert erachtet, so möge er dies tun, aber mir eine E-Mail zu schreiben, in der „Ich verlinke dich, wenn du mich verlinkst“ steht, ist reichlich überflüssig, denn ich bin nicht so der Marketingtyp. Ich mach das hier aus Spaß und nicht weil ich was damit erreichen will; freue mich aber sehr darüber, dass herrlarbig.de nicht ganz unbemerkt im Internet existiert.
  4. Obwohl ich immer wieder deutlich sage, dass die Kontaktmöglichkeiten, die ich im Rahmen meiner Internetpräsenz anbiete, nicht für Werbung, Pressemitteilungen etc. gedacht sind, es sei denn es besteht ein Kontakt, in dessen Rahmen ich ausdrücklich darum gebeten habe, mich auf dem Laufenden zu halten, passiert es immer wieder, dass ich E-Mails bekomme, in denen Anbieter kommerzieller Produkte mich darum bitten, dass ich ihr Angebot bespreche und natürlich verlinke. Sorry, aber so funktioniert herrlarbig.de nicht. Ich bin unabhängig und ich bleibe unabhängig. Das heißt aber auch, dass es mir jedes Mal in den Fingern juckt, solche Anfragen (ohne auf das Produkt den gewünschten Link zu setzen) zu veröffentlichen, um zu dokumentieren, wer sich solcher Marketing-Tricks zu bedienen versucht. Aber ich lasse es dann in der Regel bleiben und lösche diese E-Mails einfach.
  5. herrlarbig.de trägt den Untertitel „Bildungsneuron – Lehrerblog“. In diesem Rahmen nehme ich mir alle Freiheiten in Sachen Content / Themen. Da es sich um ein privates Blog handelt, lasse ich mich nicht festlegen, was ich in den Rahmen Bildung stelle und was nicht. ;-)
  6. … (hier – also per Kommentar – bitte notiere, was herrlarbig.de für dich / sie ausmacht. Was ist es, dass dieses Blog zu dem Blog macht, das es für dich / sie als LeserIn ist?)

 

OpenCourse 2011 – Zukunft des Lernens #opco11

Vom 2. Mai bis zum 17. Juli brummen die Gehirne, wird ein Netz ausgeworfen, steht (mal wieder) die Zukunft des Lernens im Zentrum.

Und schon wieder ein Lernformat, das verspricht, anders zu sein. Gerade noch war ich auf einem Barcamp, schon stolperte ich über eine weitere Fortbildung, die versucht, anders zu arbeiten, als bislang weit verbreitet.

Die erste Woche dieser Fortbildung öffnet den Horizont auf die Frage:

Warum sich etwas verändern muss. Lern- und Bildungsvisionen

Darum wird es gehen. Lern- und Bildungsvisionen nicht nur zum Thema machen, sondern, ich glaube, dass die Zeit dafür reif ist, das, was viele sowieso schon tun, nämlich vernetzt im Austausch und damit in Fortbildungsprozessen zu stehen, mal in einem organisierten Rahmen zu tun. Schön, dass es da ein paar Leute gibt, die mit Vorschlägen und einer gewissen Struktur voran gehen.

In den nächsten Wochen wird hier im Blog dieser Offene Kurs (OpenCourse 2011 – Zukunft des Lernens) so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie ich in meiner Freizeit aufzubringen in der Lage bin. Und ich hoffe, dass wir in diesem Experiment vernetzten Lernens nicht nur über die Zukunft des Lernens in den Austausch treten, sondern selbst uns schon ein wenig als Teil dieser Zukunft des Lernens verstehen.

 

Verlinken! Oder: Über das dezentrale Vernetzen

„Warum verlinken die meisten dt. Blogger eigentlich bevorzugt Seiten, die nie zurücklinken werden, also US-Blogs und dt. Altlastmedien?” (Marcel Weiss)

Um es gleich zu sagen: Wenn ich Links setze, dann nicht in der Hoffnung, dass da jemand zurück verlinkt. – Wenn ich E-Mails mit der Aufforderung zum Linktausch bekomme, am besten noch von wildfremden Personen, die offenbar gerade das Träumchen vom großen E-Bussiness an die Stelle des Schäfchen-Zählens gesetzt, die Website schon gebastelt haben und jetzt feststellen, dass eine Website ohne Besucher keine besonders gute Basis für das Träumelchen ist, mindenstens auf Amazon-Umsatzzahlen zu kommen… ∞ wenn ich also solche E-Mails bekomme, dann werden die nicht nur als Spam gekennzeichnet, dann landen diese nicht nur im virtuellen Papierkorb, sie werden auch noch durch eine „sichere“ Löschroutine gejagt, damit möglichst wenig digitale Staubreste solcher digitalen Belästigungen übrig bleiben. Continue reading

Lebenszeichen

Seit über einem Monat kein neuer Beitrag in diesem Blog. Seit über einem Monat, ja, genau: Sommerpause.

Das bedeutet natürlich nicht, dass herrlarbig.de am Ende wäre. Aber im Sommer gehen nicht nur „traditionellerweise“ die Besucherzahlen drastisch zurück, sondern der Sommer ist auch eine gute Zeit, Freundschaften in der realen, analogen Welt (ja, diese relativ computerfreie Welt gibt es tatsächlich) zu pflegen, gemütlich am Main zu sitzen und zu lesen, entspannt Anregungen in Museen zu sammeln, ein wenig zu reisen und die Seiten im Collegeblock füllen sich (fast nebenbei) mit Gedanken, die per Hand zu den unterschiedlichsten Themengebieten einfach so kommen oder aber ausgearbeitet werden.

Außerdem brauchen Leser und Leserinnen ja auch einmal Zeit, all die für sie spannenden und anregenden Artikel auf herrlarbig.de zu lesen, auch wenn diese Lesenden – so wie ich – die nicht mit dem Internet verbundenen Formen der Lebensgestaltung im Sommer und in der Ferienzeit ähnlich zu nutzen scheinen, wie ich das tue ;-) .

Zudem war es nach zwei aufregenden Jahren mit diesem Blog, in der inklusive dieses Beitrages 238 Artikel entstanden veröffentlicht worden sind, an der Zeit, einfach einmal inne zu halten, meinen vielen anderen Interessen Raum zu verschaffen, Neues zu entdecken und auch darüber nachzudenken, ob es hier der Veränderungen bedarf.

Zu welche Ergebnissen ich gekommen bin? Nun, darauf bin ich selbst sehr gespannt, denn für mich zeigt sich immer erst dann, wenn ich an Blogartikeln schreibe bzw. wenn ich erste Rückmeldungen zu Artikeln bekomme, was vielleicht trägt oder auch nicht. Mal schauen, was da in den nächsten zwei Jahren passieren wird.

Dieses Lebenszeichen als kurze Aktualisierung und natürlich auch als Anregung, mir in den Kommentaren einmal mitzuteilen, was dir / Ihnen an diesem Blog gefällt und welche Ideen du hast / Sie haben, dieses Blog noch besser zu machen.

Dabei könnten (quasi als Lebenszeichen der Leser und Leserinnen dieses Blogs) folgende Frage beantwortet werden:

  • Wie bin ich auf herrlarbig.de aufmerksam geworden?
  • An welche Beiträge, die ich gelesen habe, erinnere ich mich noch?
  • Welche Themen auf herrlarbig.de gefallen mir besonders?
  • Worüber sollte hier mehr geschrieben werden?
  • Worüber sollte hier weniger geschrieben werden?
  • Was fehlt mir auf herrlarbig.de?
  • Was gefällt mir hier sonst noch?
  • Was könnte sonst noch verbessert werden?
  • Was will ich hier außerdem noch sagen?

Würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele sich die Zeit nehmen würden und diese Fragen (oder solche, die hier gar nicht gestellt sind), beantworten würden…

herrlarbig jetzt auch hören

Warum immer Text, wenn Gedanken auch eingesprochen werden können?

In der rechten Seitennavigation finden Sie jetzt den Absatz „Neue Beiträge via Audioboo“. Dort werden jeweils die fünf letzten Beiträge, die ich als „Boo“ abgelegt habe, angezeigt und können angehört werden. Kommentare können dann direkt bei den Boos hinterlassen werden, die sich hier finden.

Außerdem können die „Boos“ selbstverständlich auch per iTunes abonniert werden.

Was aber sind „Audioboos”? – Kurz definiert: Produziere schnell, problemlos und einfach mit dem iPhone (und Android-Handys können es wohl auch schon und außerdem können auch direkt auf der Website Boos produziert werden) eine Art Podcast. Im Grunde handelt es sich bei Audioboos um die Audioversion dessen, was Twitter im Textbereich anbietet. Man kann es auch mit YouTube vergleichen, nur dass hier eben Töne im Zentrum stehen. Tipp: Einfach mal anschauen, auch wenn die deutschsprachigen Inhalte erst noch wachsen müssen, woran ich mich jetzt beteilige.

Gespannt auf Rückmeldungen zu dieser Form der Veröffentlichung. Ich wünsche anregende Minuten.

Herrn Larbigs Bibliothek 0: Einführung

Das Lehrerblog eines Deutschlehrers ohne Bücher? Das war herrlarbig.de bislang nicht und das wird es auch in Zukunft nicht sein. Ganz im Gegenteil :-)

Gab es hier bislang, wenn es um Bücher oder Gedichte ging, eher ausführlichere Artikel, die es auch zukünftig weiter geben wird, so muss ich zugeben, dass mich meine Bücher immer ein wenig traurig anschauen, wenn ich einem von ihnen mal wieder besondere Aufmerksamkeit schenke, obwohl doch auch die anderen endlich mal wieder ihre Seiten geblättert haben wollen und natürlich schon viel zu lange unter völliger Vernachlässigung leiden. Noch schlimmer wird der Protest, wenn es nur ein paar Seiten aus einem Buch sind, denen ich meine Aufmerksamkeit schenke, weil auf ihnen beispielsweise ein bestimmtes Gedicht abgedruckt ist.

Der enttäuschte Blick von ca. 45 Regalmetern Büchern kann ganz schön belastend sein ;-) , auch wenn die literarischen Werke da etwas eitler zu sein scheinen als Lexika und Fachbücher, die ca. 40% der Bibliothek ausmachen und weit weniger kritisch blicken, wenn ich eines von ihnen intensiver zur Hand nehme, als es die Romane und Gedichtbände tun.

Sie meinen, das sei metaphorisch gesprochen? Bitte sehr. Aber ich weiß, wovon ich spreche, kenne das fordernde Eigenleben, das gerade Prosa und Lyrik entwickeln können. Von wegen metaphorische Sprache ;-)

Ich werde mich dem Druck nun beugen. Nicht, dass man mich dazu groß unter Druck setzen müsste, mir fehlte bislang nur eine Idee… Diese ist jetzt so simpel, dass ich gar nicht weiß, warum das so lange dauerte.

Wie üblich: Als die Herbstferien fast vorbei waren, hörte ich das Klopfen auf Holz, das um Einlass in meinen Kopf bat. Herausgekommen ist erst einmal eine neue Kategorie, die nun als „Herrn Larbigs Bibliothek“ in der Seitenleiste auftaucht.

In dieser Kategorie werde ich (durchaus persönlich geprägte) Kurzvorstellungen von Büchern versammeln, die alle eins verbindet: Es handelt sich ausschließlich um Bücher, die mir in meiner Bibliothek ständig verfügbar sind – außer ich bin auf Reisen natürlich…

Warum aber mache ich das? Zum einen und vor allem, weil ich Bücher mag. Zum anderen aber auch, um Lust auf Bücher zu machen. Entsprechend will ich wirklich versuchen, mich in diesen Beiträgen kurz zu fassen, zumindest kürzer, als im Schnitt meiner Beiträge auf herrlarbig.de.

Die Lust an Büchern ist auch der Grund, warum ich mich auf meine Bibliothek beschränke, nicht etwa auf Neuerscheinungen stürze oder auf Bücher, die ich in einer Bibliothek entliehen habe.

In „Herrn Larbigs Bibliothek“ werden Bücher aufgenommen, die es mir Wert waren, angeschafft zu werden – und nur diese. — Das heißt nicht, dass es sich alleine um tolle, literarisch hochwertige Schriften handelt; manche Einsicht kommt auch erst, nachdem ein Buch zunächst für anschaffenswert angesehen wurde!

Mit „Herrn Larbigs Bibliothek“ soll auch ein Raum geschaffen werden, in dem sich andere Leser und Leserinnen dieser Bücher zu Wort melden und von eigenen Leseerfahrungen mit diesen erzählen können. Dafür kann die Kommentarfunktion sehr gerne genutzt werden.

Die Reihenfolge der vorgestellten Bücher ist übrigens zufällig, keine Wertung oder sonst irgendwie durchdacht, sondern Ergebnis meiner „zufälligen“ Aufmerksamkeit beim Vorbeischlendern an den Regalen.

Verbesserungen für den mobilen Zugriff auf herrlarbig.de

Vernetzung hat auch mit Zugänglichkeit zu tun. Aufgrund der immer weiteren Verbreitung mobiler Internetzugänge auf Smartphones und PDAs, habe ich meiner Website http://herrlarbig.de nun ein Theme spendiert, das automatisch bei mobilem Zugriff via Smartphone / PDA  lädt (laden sollte – ist noch in der Testphase = Rückmeldungen sehr erbeten!) Nach meinen eigenen ersten Tests wird das Blog so viel lesbarer und zugänglicher – vernetzungsfreundlicher eben… (Das Theme für WordPress findet sich unter http://wordpress.org/extend/plugins/wptouch/ )

Herr Larbig im Gespräch mit der Bildungsexpedition 2009

Fünf Expeditionsteilnehmer, eine Menge miniaturisierte Technik und so ziemlich alle kostenfrei verfügbaren Vernetzungsdienste, die es im Internet gibt: So kam die Bildungsexpedition 2009 am 01. September 2009 auch nach Frankfurt. Und selbst nach einer Fahrt von München über Kassel nach Frankfurt am Main, lud die Expedition zum „Get Together“ am Abend.

So kamen wir um 21:30 in einem Thai- und Pizzaimbiss an der Mainzer Landstraße zusammen, aßen, plauderten, tauschten uns aus. Kurz nach 22:00 holte Lutz Berger dann sein Telefon heraus, stellte eine Verbindung zu 1000mikes.com her und dann wurde ich in ein Interview verwickelt, das live on Air mitverfolgt werden konnte (wie so ziemlich alle Begegnungen der Bildungsexpedition, in deren Rahmen ich echt Hochachtung vor all den engagierten Bildungsmenschen in Deutschland bekommen habe, die dort vorgestellt wurden). Und selbstverständlich steht das Interview auch als Archivbeitrag zur Verfügung.

Aber es wären nicht Leute wie Lutz Berger und Christian Spannagel in einem Team, wenn nicht selbst noch ein solches Interview am Abend interaktiv wäre. Und so saßen da Melanie Gottschalk, Bastian Hirsch, Christian Spannagel und Lutz Berger mit ihren Taschencomputern um uns herum und twitterten mit einigen Hörern und Hörerinnen live zum Interview, sodass auch diese Kommentare und Fragen direkt in das Gespräch einfließen konnten. – Danke euch und Ihnen allen für die Rückmeldungen, Kommentare, den Applaus etc…

Von meiner Seite her war das Interview nicht geplant; von Seiten der Expedition war dieses Interview wohl weit mehr geplant, als ich ursprünglich annahme, wie ich nach dem Gespräch (natürlich via Twitter) erfuhr. Dementsprechend viele unterschiedliche Themen wurden angesprochen und im Zentrum stand weniger ein Projekt, wie bei den meisten anderen Interviews und Videoaufzeichnungen, sondern ein Strom an Assoziationen – sowohl bei mir als auch bei den Interviewenden. Knapp eine Stunde ging das so, ohne dass ich bemerkt hätte, wie die Zeit verging.

Und doch hatte das Interview einen roten Faden, der darin bestand, dass ich mich als Lehrer mit anderen Lehrern und anderen an Bildungsprozessen Beteiligten Leuten vernetzt habe. Auch wenn man am Anfang meinen könnte, es gehe um vernetzte Theologen, so war dieser Einstieg doch eher Zufall, weil – natürlich über Twitter – natürlich über Twitter – gerade an diesem Abend Br. Paulus Terwitte auf die Bildungsexpedition aufmerksam wurde und mit uns twitterte, was die Expeditionsteilnehmer doch sichtlich begeistert hat, sodass dieses Thema, über das wir gerade noch offline gesprochen hatten, nun also zum Einstieg unseres Gesprächs wurde.

Da wir im Verlauf des Interviews einmal das Telefon wechseln mussten, gibt es das Gespräch in zwei Teilen. Und wer es ganz hören will, sollte sich nun eine Stunde Zeit nehmen – ob sich das lohnt, müssen dann andere entscheiden:

Interview mit dem vernetzten Lehrer Torsten Larbig in Frankfurt, Teil 1 – 45 Minuten:

 

(Als MP3 ohne Flashplayer)

Interview mit dem vernetzten Lehrer Torsten Larbig in Frankfurt, Teil 2 – 16 Minuten:

 

(Als MP3 ohne Flashplayer)

Aber dieses Interview ist natürlich nur ein winziger Teil der für mich in allen anderen Teilen höchst spannenden Expedition, die im Spätsommer 2009 schlaglichtartig erhellte, wie lebendig die Bildungslandschaft in Deutschland ist. Die Bildungsexpedition hat Spuren hinterlassen, die unter folgenden Links zu finden sind:

Und da die Expedition selbst hochgradig vernetzt ist, hier noch eine ganze Reihe an Links, hinter denen Menschen stehen, die als „Stimmen aus dem Off“ die Expedition bis jetzt begleitet haben:

Stimmen der anderen: Lehrerfreund über herrlarbig.de

Zum ersten Mal schreibt jetzt eine andere Website etwas über mein Blog. Das finde ich klasse, das freut mich. (Dank an René Scheppler für den Hinweis). Der »Lehrerfreund« schreibt:

In den letzten zwei Jahren sind so viele private Lehrer/innensites aus dem Boden geschossen wie nie zuvor. Wir stellen Ihnen im ersten Teil unserer Lehrerblogschau 2009 die wichtigsten der jungen Blogs/Sites vor, Gründungsdatum ab 2007. …..
herrlarbig.de – Bildungs-Neuron | Lehrerblog
Blog mit unterschiedlichen Schwerpunkten – mal gibt es eine Zeit lang Fotos, dann wieder reflektierte Ausführungen über Wissenskonstruktion und Lernen mit Web 2.0, zwischendurch auch mal die Interpretation eines mittelhochdeutschen Gedichts. Schwerpunkte(e): (vernetzte) Lernprozesse, Tools zum Lernen, Deutschunterricht Erster Eintrag: 07/2008 Posts 01.11.2008-28.02.2009: 51 Software: WordPress

Ich finde, das ist eine treffende Beschreibung … und eine Rückmeldung, wie Dritte mein Blog wahrnehmen. Gemessen an der Zahl der Beiträge vom 1. November 2008 bis 28. Februar wird herrlarbig.de hier auf dem fünften Platz geführt. – Aber was wäre mein Blog, wenn es, abgesehen von der erfreulichen Zahl an Leserinnen und Lesern, nicht – im Zusammenhang mit aktiven Vernetzungen im Web (2.0) – neue und für mich enorm anregende Kontakte erzeugt hätte?! Dafür bin ich dankbar; darüber bin ich sehr glücklich; das ist das eigentlich Motivierende am Bloggen, Diskutuieren, Vernetzen, Kommentare schreiben etc.

Ein Wort für das, was mir gerade passiert: Flow! (Link zur englischen Wikipedia-Seite, da der deutsche Eintrag zur Zeit als verbesserungswert angesehen wird.)