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	<title>herrlarbig.de &#187; »Theorie«</title>
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		<title>Herrn Larbigs Bibliothek 12 – James Wood: Die Kunst des Erz&#228;hlens</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 00:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe nun ja schon eine ganze Reihe an B&#252;chern dar&#252;ber gelesen, „wie Schriftsteller zu Werke gehen“ (Herlinde K&#246;lbl), was einen guten Roman ausmacht, wodurch Gedichte gepr&#228;gt sind. Mir ist noch kein Buch &#252;ber das Lesen und Schreiben von Literatur &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/09/18/herrn-larbigs-bibliothek-12-james-wood-die-kunst-des-erzahlens/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Wood_KunstDesErzaelens.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7663" title="Wood_KunstDesErzaelens" src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Wood_KunstDesErzaelens.jpg" alt="" width="72" height="110" /></a> Ich habe nun ja schon eine ganze Reihe an B&#252;chern dar&#252;ber gelesen, „wie Schriftsteller zu Werke gehen“ (<a href="http://www.amazon.de/Schreiben-Schriftsteller-gehen-Fotografien-Gespr&#228;che/dp/3896600419" target="_blank">Herlinde K&#246;lbl</a>), was einen guten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roman">Roman</a> ausmacht, wodurch <a title="&#220;ber das (schulische) Interpretieren von Gedichten" href="http://herrlarbig.de/2010/12/06/ueber-das-schulische-interpretieren-von-gedichten/" target="_blank">Gedichte</a> gepr&#228;gt sind.</p>

<p>Mir ist noch kein Buch &#252;ber das Lesen und Schreiben von Literatur begegnet, nach dessen Lekt&#252;re mein Arbeitsplatz so hell von „Kronleuchtern“ bestrahlt wurde, die mir w&#228;hrend der Lekt&#252;re aufgegangen sind.</p>

<p>Gleichzeitig wei&#223; ich , dass dieses Buch noch mehrfach zu lesen sein wird, um seinen Tiefgang, seine Differenziertheit und all seine Anregungen wirklich f&#252;r meinen Alltag fruchtbar zu machen.</p>

<p>Die Erstlekt&#252;re von <a href="http://www.rowohlt.de/magazin_artikel/James_Wood_Die_Kunst_des_Erzaehlens.2958054.html" target="_blank">James Woods „Die Kunst des Erz&#228;hlens“</a> hat mich gefesselt.<span id="more-7662"></span> Ich habe in diesem Buch nichts Neues erfahren, aber das Bekannte in einer Weise dargestellt bekommen, dass es mir nunmehr wieder unbekannt, fremd, einer erneuten Entdeckung wert scheint. Was <a href="http://www.teachsam.de/deutsch/d_literatur/d_gat/d_epik/strukt/erzpers/erzpers_3_1.htm" target="_blank">personale Erz&#228;hlperspektive</a> bedeutet, welche Bedeutung <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ku&amp;dig=2009/01/10/a0108&amp;cHash=1bfd16a017" target="_blank">Flaubert</a> f&#252;r den modernen Roman hat, was es mit den Details, den Figuren, der Sprache, der Gestaltung von Dialogen, der Frage nach Wahrheit im Roman auf sich hat, wird von Wood erfrischend verst&#228;ndlich dargestellt.</p>

<p>in 123 &#252;bersichtlichen Abschnitten (Kapiteln) kommt Wood auf 240 Seiten auf den Punkt; und das st&#228;ndig. Dabei behauptet Wood nicht, dass Literatur die L&#246;sung aller Probleme sei, die es auf der Welt gibt. Aber er kommt zu einem Schluss, den ich voll und ganz teile: „Durch die Literatur werden wir zu besseren Beobachtern“.</p>

<p>Dies gilt bestimmt dann, wenn  wir wissen, wie wir Literatur, ob nun Lyrik oder Prosa, f&#252;r uns selbst erschlie&#223;en k&#246;nnen. Woods liefert einen beeindruckenden Beitrag, der dazu beitr&#228;gt, dass wir vielleicht den einen oder anderen Roman f&#252;r uns besser erschlie&#223;en k&#246;nne.</p>

<p>Andererseits ist „Die Kunst des Erz&#228;hlens“ ein Buch f&#252;r alle, die jenseits esoterischer Heilsversprechungen sich selbst dem kreativen Schreiben aussetzen. Wood zeigt Perspektiven auf, die den Leser seines Werkes nicht nur zu genaueren (=besseren) Lesern und Beobachtern machen, sondern auch f&#252;r Schreibende vielf&#228;ltige Anregungen enthalten, wie ein Text zu einem guten Text werden kann.</p>

<p>Eine gro&#223;artige Bereicherung f&#252;r alle „Hardcore“-Leser, die noch genauer lesen, noch mehr Details entdecken, noch mehr dar&#252;ber erfahren wollen, wie ein Roman funktioniert.</p>

<p>Eine gro&#223;artige Bereicherung f&#252;r alle Leser, die von Literatur fasziniert sind, aber 1. nicht genau wissen, warum eigentlich und die sich 2. fragen, ob es ein Handwerk des Schreibens gibt.</p>

<p>Woods gibt nicht nur klare Antworten, aber er zeigt Perspektiven auf, die dem Leser und der Leserin Anhaltspunkte f&#252;r die Reise durch literarische Welten bieten wollen, damit das Individuum nicht zuletzt im Sog digitaler Welten verloren geht.</p>

<blockquote><address>James Wood, Die Kunst des Erz&#228;hlens. Mit einem Vorwort von Daniel Kehlmann, Reinbek bei Hamburg (Rowohlt) 2011, 240 Seiten f&#252;r 19,95 Euro. (Mit einem Vorwort von Daniel Kehlmann; &#252;bersetzt aus dem Englischen von Imma Klemm unter Mitwirkung von Barbara Hofmeister.)</address></blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>&#220;berlegungen zum Kulturwandel: Alte B&#252;cher und digitale, buch&#228;hnliche Produkte</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 11:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe hier B&#252;cher stehen, die hundert und mehr Jahre alt sind. Diese B&#252;cher hatten mehrere Besitzer. Diese B&#252;cher sind Zeugen des jeweiligen Geschmacks der Zeit, wenn es um die Gestaltung von Bucheinb&#228;nden oder auch des gesamten Buches geht. Zum &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/06/29/uberlegungen-zum-kulturwandel-alte-bucher-und-digitale-buchahnliche-produkte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe hier B&#252;cher stehen, die hundert und mehr Jahre alt sind. Diese B&#252;cher hatten mehrere Besitzer. Diese B&#252;cher sind Zeugen des jeweiligen Geschmacks der Zeit, wenn es um die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bucheinband" target="_blank">Gestaltung von Bucheinb&#228;nden</a> oder auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buchgestaltung" target="_blank">des gesamten Buches</a> geht. Zum Teil haben Vorbesitzer Spuren in den B&#252;chern hinterlassen. Solche Spuren sind zum Beispiel die Eintragung des Namens auf dem Titelblatt, sodass man zum Teil sehen kann, wem das Buch alles geh&#246;rt hat, es kommen aber auch Anstreichugen in den Texten vor.</p>

<p>In Bibliotheken stehen <a href="http://www.bsb-muenchen.de/App-Famous-Books-Treasures-of-the-Bavarian-State-Library.virtuelle-angebote-app.0.html" target="_blank">Buchbest&#228;nde, die viel &#228;lter sind</a>. Ich erinnere einen Besuch in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/L&#246;wen" target="_blank">L&#246;wen</a> (Belgien). Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universit&#228;tsbibliothek_L&#246;wen" target="_blank">Bibliothek</a> dort hat, so ich mich richtig erinnere, &#252;ber 120000 alte B&#252;cher, teilweise auch Handschriften. Und in vielen Bibliotheken lagern Dokumente, die es erst noch (wieder) zu entdecken gilt.</p>

<p>Wenn die Digitalisierung so weitergehen w&#252;rde, dass digitale Speicher gedruckte B&#252;cher zu einem Randph&#228;nomen werden lie&#223;en,<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Langzeitarchivierung"> s&#228;he das mit den Altbest&#228;nden in Bibliotheken und Archiven anders aus</a>.</p>

<p>Statt B&#252;cher lagerten dort Festplatten. Statt Papierfra&#223; h&#228;tte man es mit Hardwarefehlern und Abnutzungserscheinungen der Datentr&#228;ger zu tun, die die Lesbarkeit der Dokumente gef&#228;hrden. Techniker w&#252;rden alte Leseger&#228;te einsatzf&#228;hig halten oder zu rekonstruieren versuchen. Andere Techniker h&#228;tten keine andere Aufgabe, als Daten von alten Datentr&#228;gern auf neue zu &#252;bertragen, so wie man alte B&#252;cher heute digitalisiert oder auf Microfilm festgehalten hat.</p>

<p>Es k&#246;nnte aber auch zu neuartigen „Copyright“-Problemen kommen. Wenn ich heute ein Buch kaufe, dann habe ich dieses Buch. Ich kann dieses Buch lesen, behalten, aber auch Freunden zum Lesen geben, es verschenken, es in &#246;ffentlich aufgestellte <a href="http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/buecherschrank-statt-bibliothek_rmn01.c.9016460.de.html" target="_blank">Buchschr&#228;nke</a> stellen. Solange ich das Buch nicht kopiere und eine Vervielf&#228;ltigung weitergebe, kann ich mit dem Buch so ziemlich alles machen, was m&#246;glich ist. Ich habe das Buch gekauft. Es geh&#246;rt mir.</p>

<p>Digitale Werke haben die Eigenart, dass digitalen Daten das Vervielf&#228;ltigen sehr nahe liegt. Digitale Daten sind auf Redundanz hin ausgelegt. Entsprechend wollen (Zeitungs)Verleger heute weg von dem Copyright im klassischen Sinne und hin zu einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsschutzrecht_f&#252;r_Presseverleger" target="_blank">Leistungsschutzrecht</a>, das sicherstellen soll, dass z. B. Dienste wie Google-News <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/keine_sympathien_fuer_ein_leistungsschutzrecht_1.7391789.html" target="_blank">f&#252;r die Nutzung der Leistung von Journalisten zahlen sollen</a>. Das k&#246;nnte aber durchaus soweit gehen, dass jemand, der auf eine Leistung eines Dritten verlinkt f&#252;r diesen Link bezahlen muss, weil er ja die Leistung des Dritten in Anspruch nimmt, sei es auch „nur“ als Link. Der Text ist dann dennoch, wenn nicht hinter einem Bezahlvorhang verborgen ist, vollst&#228;ndig zug&#228;ngilich. Wenn ich bislang aus einem Werk im wissenschaftlichen Kontext zitiere, dann muss mir irgendwie das (bezahlte) Original vorgelegen haben, ob nun in der Bibliothek oder als gekauftes Buch. Und wenn jemand meinen Literaturnachweis verfolgen will, muss er Zugang zu diesem Werk haben, das dann wiederum in einer bezahlten Form vorliegt.</p>

<p>Das alles ver&#228;ndert sich. Des Verlegers Traum heute scheint zu sein, nicht mehr Zeitungen / B&#252;cher zu verkaufen, sondern nur noch die Inhalte. Das hei&#223;t: Am liebsten, so stelle ich mir das teilweise vor, w&#252;rden Verleger ihre Werke an eine Person binden. Am liebsten w&#228;re es Verlegern wohl, w&#252;rde sie nicht mehr f&#252;r ein B&#252;cher sondern pro Leser eines Buches Geld bekommen (<a href="http://www.vgwort.de/" target="_blank">VG Wort</a> arbeitet, &#228;hnlich wie die Gema, aber nicht so im Blick der &#214;ffentlichkeit stehend daf&#252;r, dass Autoren Nutzungsgeb&#252;hren zum Beispiel aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pauschalabgabe" target="_blank">Urheberrechtsabgaben von Kopierern</a> bekommen).</p>

<p>Mit pers&#246;nlichen digitalen Leseger&#228;ten und digitalem Kopierschutz scheint man dem Ziel schon n&#228;her gekommen zu sein. Es gibt aber auch <a href="http://www.zdnet.de/news/41543765/kindle-buecher-kann-man-jetzt-verleihen.htm" target="_blank">erste Versuche, B&#252;cher verleihen zu lassen</a>. Dann ist ein Buch f&#252;r einen begrenzten Zeitraum auf dem digitalen Leseger&#228;t eines Freundes oder Bekannten verf&#252;gbar, aber nicht beim Besitzer.</p>

<p>Mit ver&#228;nderten Copyrightregeln k&#246;nnte diese Art des Verleihens bald hinf&#228;llig sein. Es werden dann andere Regeln f&#252;r gedruckte und digitale Versionen des gleichen Werkes gelten. Das ist schon heute so. So gibt es <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Boersenverein-Buchpreisbindung-gilt-auch-fuer-E-Books-208646.html" target="_blank">Streit um das Thema der Buchpreisbindung</a>. Die Mehrwertsteuers&#228;tze f&#252;r gedruckte und digitale B&#252;cher sind unterschiedlich. <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2010-09/ebooks-preisbindung-ereader" target="_blank">Oft sind digitale Ausgaben etwas billiger</a> als gedruckte Versionen, womit aber im Prinzip kein Besitzrecht an einer Kopie des Werkes erworben wird, sondern nur das Nutzungsrecht der zur Verf&#252;gung gestellten Daten, die im Zweifelsfall <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-loescht-gekaufte-Kindle-eBooks-6887.html" target="_blank">vom Anbieter auch von den Endger&#228;ten wieder gel&#246;scht werden</a> k&#246;nnen! In einer digitalen Lesegesellschaft wird es auch Zensoren erheblich leichter gemacht, Inhalte von Werken zu ver&#228;ndern oder Werke von Leseger&#228;ten verschwinden zu lassen.</p>

<p>Kulturg&#252;ter sind keine betonierten Ist-Zust&#228;nde. Der Blick in die Geschichte lehrt dies. Der Umgang mit Informationen und Informationstr&#228;gern hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder ver&#228;ndert. Und wie sich die digitale Gesellschaft, hier vor allem auf den Umgang mit B&#252;chern bezogen, letztlich faktisch ver&#228;ndern wird, ist nur begrenzt absehbar.</p>

<p>Neben wirtschaftlichen Entscheidungen werden auch politische Beschl&#252;sse die Ver&#228;nderungen mit bestimmen. Bleibt nur zu hoffen, dass Entscheidungstr&#228;ger nicht dem Irrglauben verfallen, es g&#228;be Zw&#228;nge, nur weil z. B. Firmen etwas aufgebaut haben und dann wollen, dass die Gesetze gef&#228;lltigs dem entsprechen, was sie aufgebaut haben. Entscheidungstr&#228;ger haben Gestaltungsm&#246;glichkeiten. Von der Nutzung dieser Gestaltungsm&#246;gichkeiten wird abh&#228;ngen, wie sich die nach wie vor wichtige Buchkultur entwickeln wird. Um allerdings Gestaltungsm&#246;glichkeiten nutzen zu k&#246;nnen, braucht es Visionen, wie mit dem Kulturgut „Buch“ in Zukunft umgegangen werden soll, welche Rolle es in der Gesellschaft spielen soll, ob es prim&#228;r als Kulturgut oder prim&#228;r als Wirtschaftsgut gesehen wird und wie ein Ausgleich der Interessen von Autoren, Verlegern, Lesern, Bibliotheken etc. gestaltet wird.</p>

<p>Vorschl&#228;ge, Visionen, Tr&#228;ume zur Entwicklung von Kulturg&#252;tern in der digitalen Gesellschaft k&#246;nnen gerne als Kommentar zu diesem Artikel hinzugef&#252;gt werden.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Lyrik heute – Das „Jahrbuch der Lyrik 2011“ – 1. Eindruck</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 22:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wird heute &#252;ber Lyrik gesprochen, so wird dem Mangel an Lesern oft die Vielfalt lyrischer Produktionen gegen&#252;bergestellt. In diesem Zusammenhang schlie&#223;t es sich nicht gegenseitig aus, wenn Harry Oberl&#228;nder von „lyrischer Massenproduktion“1 spricht und Theo Breuer nur ein paar Seiten &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/03/31/lyrik-heute-das-jahrbuch-der-lyrik-2011-1-eindruck/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird heute &#252;ber Lyrik gesprochen, so wird dem Mangel an Lesern oft die Vielfalt lyrischer Produktionen gegen&#252;bergestellt.</p>

<p>In diesem Zusammenhang schlie&#223;t es sich nicht gegenseitig aus, wenn <a href="http://www.karl-marx-buchhandlung.de/faq/faq.html" target="_blank">Harry Oberl&#228;nder</a> von „lyrischer Massenproduktion“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/31/lyrik-heute-das-jahrbuch-der-lyrik-2011-1-eindruck/#footnote_0_5943" id="identifier_0_5943" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Christoph Buchwald, Kathrin Schmidt, Jahrbuch der Lyrik 2011, M&amp;#252;nchen 2011, S. 232.">1</a></sup> spricht  und <a href="http://www.poetenladen.de/theo-breuer.htm" target="_blank">Theo Breuer</a> nur ein paar Seiten vorher betont, dass die Mehrzahl lyrischer Ver&#246;ffentlichtungen „praktisch unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/31/lyrik-heute-das-jahrbuch-der-lyrik-2011-1-eindruck/#footnote_1_5943" id="identifier_1_5943" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ebd., S. 218.">2</a></sup> stattfinde. – Lyrikb&#252;cher, so Breuer, f&#228;nden oft nur f&#252;nfzig bis zweihundert Leser, ab dreihundert verkauften Exemplaren habe man schon eine „Auflagenschallmauer&#8221; durchbrochen<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/31/lyrik-heute-das-jahrbuch-der-lyrik-2011-1-eindruck/#footnote_2_5943" id="identifier_2_5943" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ebd.">3</a></sup>.</p>

<p>Der Teil „Sechs Anmerkungen zum Gedicht“ im <em>Jahrbuch der Lyrik 2011</em>, ist entsprechend weniger ein Raum der Reflexion des Gedichts im Jahre 2011, sondern ein Ort, an dem sehr stark die Frage nach der Rezeption von Gedichten gestellt wird.</p>

<p>Neben die eher melancholischen T&#246;ne<span id="more-5943"></span> tritt dann noch <a href="http://www.brocan.de/" target="_blank">J&#252;rgen Brôcan</a>s papierlastiger und schwerer Beitrag, der noch am ehesten wirklich eine Anmerkung zum Gedicht der Gegenwart darstellt – ohne sonderlich zum Lesen von Gedichten anzuregen. so zumindest mein erster Eindruck von diesem Text.</p>

<p>Dass solche Texte einer Sammlung von mehreren hundert Gedichten nachgestellt sind, ist – erstaunlich.</p>

<p>Dieses <em>Jahrbuch der Lyrik 2011</em> kann sowohl als Zeugnis gro&#223;er Lebendigkeit des Dichtens als auch als Beleg f&#252;r lyrische Massenproduktion gesehen werden, der aber nur sehr beschr&#228;nkte Abnehmerzahlen (Leser) gegen&#252;berstehen.</p>

<p>Dennoch schottet sich die Zunft ernstzunehmender Dichter von der &#214;ffentlichkeit zumindest so ab, dass mir kaum Stimmen (Websites) von Dichtern im Netz bekannt sind. Kein Zweifel, dass mir da sicherlich einiges noch nicht begegnet ist – fast str&#228;flich ist, dass ich <a href="http://www.poetenladen.de" target="”_blank“">http://www.poetenladen.de</a> erst k&#252;rzlich entdeckt habe –, doch zweifle ich genau so wenig, dass ein gro&#223;er Teil heutiger Literatur vielleicht am Rechner entsteht, aber dennoch vor allem analog behandelt, ausgedruckt wird, nicht im Netz stattfindet, obwohl vielleicht gerade gute Lyrik hier ihren Ort und ihre Leserschaft finden k&#246;nnte, weit mehr als &#252;ber Buchhandlungen, die oft sowieso keine zeitgen&#246;ssische Lyrik mehr im Angebot haben.</p>

<p>Haben wir uns damit abgefunden, dass Lyrik jenseits von den Lyrics der Chart-Hits quasi erledigt ist?</p>

<p>Je zeitgen&#246;ssischer ein Gedicht ist, um so schwerer f&#228;llt der Zugang. Es ist nicht m&#246;glich, Gedichte zu konsumieren, wie das mit Romanen oder Musik aus dem Charts oft m&#246;glich scheint.</p>

<p>Da Lyrik nun zu den in Schulen h&#228;ufiger behandelten literarischen Gattungen geh&#246;rt, ist es sicher nicht abwegig zu vermuten, dass man der &#220;berlegung begegnet, dass es zwischen der Behandlung von Gedichten in der Schule und dem Mangel an Lesern, die kompetent mit Lyrik umgehen, einen Zusammenhang geben K&#246;nnte.</p>

<p>Vielleicht gibt es diesen Zusammenhang, meine Vermutung geht jedoch in eine andere Richtung: Lyrik zu lesen muss man kontinuierlich lernen; hin und wieder ein Gedicht zur Hand zu nehmen, reicht dazu nicht aus. Diese Form des Lesens von Gedichten als kontinuierlichen Prozess wird in der Schule eher weniger einge&#252;bt.</p>

<p>Im Zentrum der schulischen Heranf&#252;hrung an Gedichte steht die Heranf&#252;hrung an literaturhistorisch bedeutende Gedichtformen und Epochen, ohne dass wir damit bis in die Gegenwart k&#228;men. Moderne, zeitgen&#246;ssische Literatur findet nur sehr beschr&#228;nkt ihren Platz im Deutschunterricht.</p>

<p>Auf diesem Acker gibt es viel zu tun, so man der &#220;berzeugung ist, dass sich die Besch&#228;ftigung mit Lyrik lohnt. – Da ich den Wert von Sprache zur Orientierung und zum Sein in der Welt nach wie vor als hoch ansehe, geh&#246;re ich zu denen, die in der Besch&#228;ftigung mit Gedichten durchaus etwas Lebensrelevantes sehen, das alles in allem lebenswichtig ist.</p>

<p>Entsprechend r&#228;ume ich Gedichten (zu wenig?) Platz in meinem Leben und auch in der Schule ein. Ich blogge Gedicht-Interpretationen, und versuche, m&#246;glichst vielen Personen zumindest eine Ahnung davon zu geben, dass die Besch&#228;ftigung mit Lyrik lohnt, auch wenn dies noch nicht dazu f&#252;hrt, dass ein nachhaltiger Zugang zu dieser literarischen Gattung m&#246;glich wird. – Dass es in ein paar F&#228;llen allerdings gelungen scheint, stimmt mich zuversichtlich, dass es m&#246;glich ist, diesen Zugang zu Gedichten zu schulen und nachhaltig zu erm&#246;glichen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_5943" class="footnote">Christoph Buchwald, Kathrin Schmidt, <em><a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=356976" target="_blank">Jahrbuch der Lyrik 2011</a></em>, M&#252;nchen 2011, S. 232.</li><li id="footnote_1_5943" class="footnote">Ebd., S. 218.</li><li id="footnote_2_5943" class="footnote">Ebd.</li></ol>
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		<title>100 Jahre Kafkas Tageb&#252;cher – Ein Autor in seiner Zeit</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 22:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Franz Kafka begann wohl im Sommer des Jahres 1909 mit den uns &#252;berlieferten Tagebuchaufzeichnungen, die bis in das Jahr 1923 reichen. Von kurzen Notizen bis zu gr&#246;&#223;eren literarischen Entw&#252;rfen, von Zeugnissen der Qual des Schreibens bis zu denen seiner gescheiterten &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/10/13/100-jahre-kafkas-tagebuecher-ein-autor-in-seiner-zeit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.franzkafka.de/franzkafka/home/" target="_blank">Franz Kafka </a>begann wohl im Sommer des Jahres 1909 mit den uns &#252;berlieferten Tagebuchaufzeichnungen, die bis in das Jahr 1923 reichen. Von kurzen Notizen bis zu gr&#246;&#223;eren literarischen Entw&#252;rfen, von Zeugnissen der Qual des Schreibens bis zu denen seiner gescheiterten Beziehungsversuche, findet sich alles in Kafkas Tageb&#252;chern. <span id="more-2130"></span>Er entschied sich f&#252;r eine Mischform, trennte nicht zwichen Arbeitsjournal und pers&#246;nlichen Reflexionen. Alles geh&#246;rte zueinander und hatte zugleich nicht immer miteinander zu tun.</p>

<p>In seinen Texten entsteht so der Eindruck des <a href="http://www.teachsam.de/deutsch/d_literatur/d_gat/d_epik/txtsor/epi_klein/para/par0.htm" target="_blank">parabelhaften</a>, dessen, was zwar zusammengeh&#246;rt, seinen logischen Sinn und Zusammenhalt dem Leser aber zun&#228;chst verweigert. – Diese Zusammenhanglosigkeit der Ereignisse war nicht nur im Empfinden Kafkas stark. So vieles geschieht in den St&#228;dten (seiner Zeit) zur gleichen Zeit, geschieht dicht nebeneinander, steht in einem (geographischen) Zusammenhang, der sich zugleich als ein Mangel an Zusammenhang zeigt.</p>

<p>Es scheint als habe Kafka in seinen Texten dieses Ph&#228;nomen erz&#228;hlerisch eingefangen. Doch stellt er nicht, wie in vielen <a href="http://www.literaturwelt.com/epochen/express.html" target="_blank">expressionistischen</a> Texten, die zur gleichen Zeit die Auseinandersetzung mit diesen Ph&#228;nomen suchen, die Zusammenhanglosigkeit als solche dar. Vielmehr schreibt er Texte, die ganz klar einer inneren Handlungslogik, folgen, in dieser Logik aber zu keinem logischen Ziel kommen, da Handlungen eben nicht mehr miteinander in klaren Ursache- und Wirkungszusammenh&#228;ngen verbunden sind. Es treffen unterschiedliche Logiken aufeinander, deren Begegnung aus Mangel an Zusammenhang oft zu keinem (erwartbaren) Ziel f&#252;hrt.</p>

<p>Es ist nicht nur die Abarbeitung des eigenen Verh&#228;ltnisses zum Vater in Kafkas Texten wirksam. Vielmehr steht Kafkas Auseinandersetzung mit sich selbst, seiner Zeit und auch seinem Vater im Zusammenhang mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urbanisierung" target="_blank">Urbanisierung</a> des fr&#252;hen 20. Jahrhunderts. Er greift auf, was zu dieser Zeit als Grunderfahrung, z. B. auch von expressionistischen Autoren, sprachlich zum Ausdruck gebracht wird.</p>

<p>Doch w&#228;hrend bei diesen auf formaler, inhaltlicher und sprachlicher Ebene nach meinem Eindruck viele Autoren sehr &#228;hnlich klingen, zu einem Sprachrohr der Zeit der industriellen Massenproduktion wurden und selbst nur in Ans&#228;tzen eine individuelle literarische Sprache fanden, ging Kafka einen eigenen Weg.</p>

<p>W&#228;hrend viele Autoren dieser Zeit zivilisatorische Prozess der Industrialisierung und Urbanisierung mit mystisch aufgeladenen Bildern einer Apokalypse verbanden, zieht der „Wahnsinn“ bei Kafka leiser und nachhaltiger in Texte ein, die das Individuum nicht vor allem als Teil der Masse darstellen, der gegen&#252;ber der Moloch „Stadt“ wie eine „Person“ oder gar ein „Gott der Stadt“ (<a href="http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=19&amp;autorid=273">Heym</a>) auftritt, sondern das Individuum selbst wird in diesen Texten weiter ins Zentrum gestellt.</p>

<p>Dieses Individuum trifft auf die dem Wert des Individuums stark zuwider laufenden Ph&#228;nomene des Fremden in unmittelbarer Nachbarschaft („Der Nachbar“), der B&#252;rokratie und der Kraft entindividualisierter Regelsysteme („Vor dem Gesetz“, „Der Prozess“, „Das Urteil“), der Willk&#252;r („Das Schloss“, „Das Urteil“, „In der Strafkolonie“).</p>

<p>Es scheint mir zunehmend, als habe Kafkas Vater f&#252;r Kafka als Mensch und Schriftsteller vor allem deshalb eine solche Machtinstanz darstellen k&#246;nnen („Brief an den Vater“), da in ihm sich f&#252;r Kafka die Erfahrungen in seiner Zeit unmittelbar personalisierten. Kafkas Vater als eine Figur, die zugleich eine Metapher f&#252;r die Zeit ist, in der Kafka lebte und der diese Zeit selbst repr&#228;sentiert?</p>

<p>Heinrich Mann greift diesen wohl auch f&#252;r Kafka wirksamen Zeitgeist,  allerdings  im wilhelmischen Detuschland, in „<a href="http://logos.kulando.de/post/2009/08/07/heinrich-mann-der-untertan-analysen" target="_blank">Der Untertan</a>“ auf; die Expressionisten sehen die zerst&#246;rerische Kraft des Zusammentreffens absolutistischer Machtsystem und den kriegerischen M&#246;glichkeiten, die mit der Industrialisierung und der am Flie&#223;band produzierten Waffen voraus. Hesse greift in „<a href="http://www.hhesse.de/werk.php?load=demian" target="_blank">Demian</a>“ und in „Der Steppenwolf“ die Spannung auf, die Menschen mit starkem Individualisierungswillen in einer von der Anpassung lebenden Massengesellschaft erfahren. Und schon der 1901 ver&#246;ffentlichte Roman „Die Buddenbrooks“ von Thomas Mann, hat den Zerfall der vertrauten gesellschaftlichen Beziehungssysteme zum Thema.</p>

<p>In dieser Zeit gelang es Kafka eine eigene Sprache zu finden, die seine Wahrnehmung des fr&#252;hen 20. Jahrhunderts widerspiegelt, mit der er sich ganz und gar seinem Empfinden dieser Zeit hingab, ohne dass den Figuren seiner Texte eine Integration in diese Zeit gelingt.</p>

<p>Kafkas Figuren sind den Gegebenheiten ausgeliefert (z. B. in „Die Verwandlung“) und der Autor sucht f&#252;r sie keine „befriedigenden“ L&#246;sungen, sondern folgt den Erfahrungen dieser Figuren gnadenlos, ohne Besch&#246;nigung, ohne die sich aus diesen Erfahrungen ergebenden Spannungen aufzul&#246;sen.</p>

<p>Kafka trauert in seinen Werken weder den Verlusten des B&#252;rgertums in dieser Zeit hinterher, noch bietet er L&#246;sungen an, wie es sp&#228;ter z. B. Brecht mit seiner N&#228;he zu kommunistischen Idealen versucht. Und so ist der Zugang zu Kafkas Texten bis heute so schwierig wie aktuell: Leser dieser Texte werden selbst in die Spannung des Aushaltens unlogischer, kaum integrierbarer Zusammenh&#228;nge als Teil des Systems gestellt, in dem sich das Individuum oft kaum noch jenseits funktionaler Zusamenh&#228;nge als Individuum zu erfahren vermag – und gleichzeitig als Individuum auf nicht am Individuum sondern an Verwaltungsabl&#228;ufen orientierten Strukturen trifft, deren Logik vor allem darauf hin ausgerichtet ist, mit „Massen“ umzugehen.</p>

<p>Doch auch in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Masse_und_Macht" target="_blank">Massengesellschaft</a>, mit Massenproduktion, Massenkonsum, Massengeschmack, Massenmedien usw. erf&#228;hrt sich der einzelne Mensch nach wie vor als Individuum, das als solches wahrgenommen und behandelt werden will, sich aber zugleich als Massenph&#228;nomenen ausgeliefert erf&#228;hrt, die in die Spannung von Anpassung und &#220;berleben des Individuellen f&#252;hren.</p>

<p>Zwischen von Marken beherrschten Imagefragen und einer von solchen Imagefragen unabh&#228;ngig als Eigenwert erfahrbarer Individualit&#228;t scheint es kaum m&#246;glich, den Spagat der Integration all dieser Ph&#228;nomen in die eigene Pers&#246;nlichkeit zu leisten. Das Individuum, so scheint es, kann sich nur noch anpassen oder zum Au&#223;enseiter werden, der vielleicht die eigene Individualit&#228;t zu leben vermag, gleichzeitig aber den Gesetzen ausgeliefert ist, die diesem Streben nach Individualit&#228;t zuwider laufen und dennoch immer wieder genau diese versprechen; in der Werbung kann dies Tag f&#252;r Tag beobachtet werden.</p>

<p>Das Individuum wird, wie Gregor Samsa, zum „Insekt“, zu einem von den Ph&#228;nomenen der Masse entpersonalisiertem Wesen und scheitert gleichzeitig an der Forderung, gef&#228;lligst individuelle zu sein.</p>

<p>Hesse stellt in „Demian“ und in der „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Steppenwolf" target="_blank">Der Steppenwolf</a>“ Figuren dar, die als starke Individuen die Existenz des Au&#223;enseiters leben; Heinrich Mann stellt den angepassten Mitl&#228;ufer in „Der Untertan“ dar. Kafkas Figuren stehen zwischen diesen L&#246;sungsangeboten der beginnenden Massengesellschaft und stellen Spannungen derer dar, die weder zu blo&#223;en Mitl&#228;ufern werden noch die Existenz von Au&#223;enseitern „w&#228;hlen“ wollen und gerade so in die Situation geraten, die Eigenlogik der letztlich auf Anpassung hin ausgerichteten Gesellschaft mit aller Macht zu erfahren und so in die Rolle von Au&#223;enseitern gedr&#228;ngt zu werden, die aber doch eigentlich „dazu geh&#246;ren“ wollen.</p>

<p>In den vor 100 Jahren begonnenen Tageb&#252;chern Kafkas dr&#252;ckt sich dieser Kampf &#252;ber 14 Jahre hinweg in gr&#246;&#223;ter Intensit&#228;t aus. Seine Werke spiegeln die Spannungen wider, die Kafka selbst (er-)lebte und literarisch zum Ausdruck zu bringen vermochte. Es gelingt ihm, der sich ganz der Literatur verschrieben hatte und an anderen Arbeitsnotwendigkeiten litt, den Spannungen seiner Zeit eine eigene, unabh&#228;ngige Sprache zu geben.</p>

<p>In den seit Kafkas Schaffen vergangenen Jahrzehnten ist die Massengesellschaft nicht verschwunden. Die Herausforderungen an das Individuum sind in den vergangenen 100 Jahren nicht geringer geworden, das sich nach wie vor als Individuum in den Massen zu verlieren droht.</p>

<p>Kafka gibt dieser Spannung bis heute Sprache; er f&#252;hrt Leser bis heute in die fast unertr&#228;gliche Spannung des Individuums in der Masse hinein. Deshalb ist Kafka anstrengend. Deshalb ist er aber nach wie vor aktuell. Und wenn es die &#252;ber die Zeit eines Autors hinaus wirkende Aktualit&#228;t eines Autors ist, die ihn, so er in Sprache und Ausdruckskraft den Weg zur k&#252;nstlerischen Meisterschaft zu bew&#228;ltigen vermochte, zum Klassiker macht, bin ich gerne bereit, Franz Kafka als einen der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen. Kafka ist ein Klassiker deutschsprachiger Literatur und weit &#252;ber den deutschen Sprachraum hinaus.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 22:42:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Kurzgeschichten erfreuen sich im Deutschunterricht seit jeher einer gro&#223;er Beliebtheit“, schreibt Reiner Werner auf Seite Vier der Einleitung des Schroedel-Bandes „Deutsch SII (Kompetenzen, Themen, Training), Kompetent in Kurzgeschichten“, der 2009 erschienen ist. Er zeigt damit, m&#246;glicherweise, ohne sich dessen bewusst &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/10/07/im-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>„Kurzgeschichten erfreuen sich im Deutschunterricht seit jeher einer gro&#223;er Beliebtheit“,</blockquote>

<p>schreibt Reiner Werner auf Seite Vier der Einleitung des Schroedel-Bandes „Deutsch SII (Kompetenzen, Themen, Training), Kompetent in Kurzgeschichten“, der 2009 erschienen ist. Er zeigt damit, m&#246;glicherweise, ohne sich dessen bewusst zu sein (?), schon im ersten Satz des von ihm erarbeiteten Bandes, die Ambivalenz des Einsatzes von Kurzgeschichten auf: Einerseits geh&#246;ren Kurzgeschichten mit Gedichten zu den am h&#228;ufigsten im Deutschunterricht eingesetzten literarischen Kunstwerken. Andererseits handelt es sich dabei aber um literarische Gattungen, die au&#223;erhalb der Schule so gut wie gar nicht gelesen werden.</p>

<p>In der Schule werden diese „kleinen“ literarischen Gattung „gehegt“ und „gepflegt“; auf dem Buchmarkt spielen sie eine kaum wahrnehmbare Rolle. „Gehegt“ und „gepflegt“ – oder vielleicht doch eher missbraucht, vergewaltigt und get&#246;tet? Dieser Frage will ich hier nachgehen. Dabei nehme ich das Vorwort in dem schon zitierten Schroedel-Band als Leitfaden, weil es sich um 1. um einen gerade erschienenen und 2. um einen von seiner Zielrichtung her an Komptenzen orientierten Band handelt, der zumindest davon Zeugnis gibt, wie sich ein Schulbuchverlag „Kompetenzen“ im Umgang mit Literatur vorstellt.</p>

<p>Entscheidend ist f&#252;r mich eigentlich immer, was Lehrer und Didaktiker – nein, es ist kein Zufall, dass ich diese beiden Begriffe nicht synonym gebrauche – zum Thema der Methodik zu sagen haben. Dazu Rainer Werner:</p>

<blockquote>„Der moderne Literaturunterricht zielt darauf ab, den Sch&#252;lern wichtige Kompetenzen der Textinterpretation zu vermitteln, die sie in die Lage versetzen, ihre F&#228;higkeiten im Umgang mit Sprache und Literatur stetig zu erweitern.“ (a.a.O., S. 5.)</blockquote>

<p>Ja, genau so ist es und so muss es auch sein, will ein Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin Klausuren in der Oberstufe bestehen und schlie&#223;lich den Anforderungen des Abiturs entsprechen. Dementsprechend geht der Autor dann noch kurz darauf ein, welchen Grunds&#228;tzen sein Ansatz folgt, der die „herk&#246;mmliche lehrerzentrierte Unterrichtsform“ auflockern will, in dem so „sch&#252;lerzentrierte“ Methoden, wie Gruppen und Partnerarbeit, aber auch kreative Schreibaufgaben eingesetzt werden, ohne die „strukturierende Hand des Lehrers“ aus dem Blick zu verlieren, dessen „&#252;berlegenes Wissen“ nun nicht mehr nur eingesetzt werde, „um den Gang der Interpretation immer zum ‚richtigen‘ Ziel hin zu steuern“ (ebd.). Au&#223;erdem behauptet Werner auch noch richtig, dass Lehrer Sch&#252;lern das fachliche Wissen voraus h&#228;tte, aber auch, dass dieses Voraus ebenso f&#252;r die Erfahrung im Umgang mit literarischen Texten gelte.</p>

<p>Und dann werden all die Wege genannt, die Lehrer (und Lehrerinnen) mit dem nun vorgelegten Band gehen k&#246;nnten. – Wer w&#252;rde von einem Lehrerband zum Thema „Kurzgeschichten“ auch etwas anderes erwarten, stimmt Werners Darstellung des Literaturunterrichtes doch ziemlich genau mit einer zumindest nach wie vor weit verbreiteten Wirklichkeit des Deutschunterrichts &#252;berein, die man sich bei den genannten und faktisch so in Pr&#252;fungen ja wirklich erwarteten Zielen, auch kaum anders vorstellen kann.</p>

<p>F&#252;r Lehrende ist das im t&#228;glichen Prozess der Reflexion auf ihren Unterricht ein wirklich guter Band zum Thema Kurzgeschichten geworden. Und f&#252;r den Band spricht auch, dass Reiner Werner scheinbar alle Unterrichtsvorschl&#228;ge am Berliner John-Lennon-Gymnasium ausprobiert hat. Die Inhalte sind also erfahrungsges&#228;ttigt und kommen zudem Lehrerinnen und Lehrern entgegen, die sich zwar der Kompetenzenorientierung des Unterrichts nicht entziehen wollen, gleichzeitig aber auch, um ihrer Verantwortung gerecht werden zu k&#246;nnen, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler kompetent im Umgang mit literarischen Texten zu machen, die strukturierenden F&#228;den in den H&#228;nden behalten wollen. Das st&#246;rt mich nicht, das geh&#246;rt nach wie vor zum Alltag des Deutschlehrers – und die Frage nach der Lehrerrolle im Deutschunterricht soll hier auch gar nicht im Vordergrund stehen, so sehr sie im Hintergrund immer mitschwingen mag.</p>

<p>Viel mehr interessieren mich hier zwei andere Fragen:</p>

<ol>
    <li>Wo kommen in solchen Ans&#228;tzen, wie er von Reiner Werner im Vorwort des Bandes „Kompetent in Kurzgeschichten“ vertreten wird, die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen vor?</li>
    <li>Welche Rolle haben literarischen Kurzformen im Deutschunterricht.</li>
</ol>

<p>Beginnen wir mit der zweiten Frage:</p>

<p>Die Rolle von literarischen Kurzformen im Unterricht steht in einem deutlichen Gegensatz zu der Rolle, die diese Textsorten im Alltag durchschnittlicher Leser und Leserinnen spielen. Sie werden gew&#228;hlt, weil sie gut in den Zusammenhang von Unterrichtsstunden passen.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus kann an literarischen Kurzformen in kompakter Form Wissen im Umgang mit Texten vermittelt werden. Das m&#246;gen ehrenwerte Ziele und ein nachvollziehbarer Mehrwert von Gedichten und Kurzgeschichten sein, aber am wichtigsten finde ich, dass diese f&#252;r mich literarisch anspruchsvollsten literarischen Gattungen im Deutschunterricht am Leben erhalten werden. Die Schule &#252;bernimmt f&#252;r diese literarischen Gattungen, insbesondere f&#252;r Kurzgeschichten, kommen Gedichte doch immerhin auf den MP3-Playern der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler als „Lyrics“ nach wie vor in Massen vor, in etwa die Rolle, die Zoos f&#252;r vom Aussterben bedrohte Tierarten &#252;bernehmen: Es wird ein Schauraum geschaffen, in dem man gesch&#252;tzt und strukturiert und angeleitet, von W&#228;rtern gehegte und gepflegte Tiere betrachten kann, die einem in freier Wildbahn oftmals kaum noch begegnen. Die Gehege werden mit Tafeln versehen, die alles erkl&#228;ren – und der Besucher kann den Zoo mit dem guten Gef&#252;hl verlassen, etwas gelernt zu haben. Au&#223;erdem wird das Einsperren der Tiere mit der in Zoos stattfindenden wissenschaftlichen Arbeit begr&#252;ndet, die ja in Einzelf&#228;llen auch wieder zur Auswilderung der Tiere f&#252;hren kann.</p>

<p>Sicher, eine authentische Begegnung mit einer Wildkatze, einer Giftschlange oder einem Krokodil sieht anders aus. Sie ist aufregender und deutlich gef&#228;hrlicher als im Zoo. Und sp&#228;testens dann, wenn ein solches Tier seziert wird, ist klar: Jetzt geht es um die anatomische Zerlegung einer Leiche.</p>

<p>Kurzgeschichten (Gedichten und eigentlich fast jeder literarischen Form) ergeht es im Deutschunterricht nicht besser. Die unmittelbare, „gef&#228;hrliche“ Begegnung mit Literatur wird h&#246;chstens noch methodisch geleitet zugelassen, die Frage nach dem ersten Leseeindruck der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler wird fast zu einer rhetorischen Frage, da sie oft beim weiteren Umgang mit einem literarischen Kunstwerk kaum noch eine Rolle spielt. Dort, wo das „Wilde“ und das „Gef&#228;hrliche“ der Literatur zu Hause ist, dort, wo ein Mensch mit seiner Biographie auf einen Text trifft und aus dieser existentiellen Begegnung etwas wachsen kann, liegen die Seziermesser der Textanalyse schon bereit, mit denen das m&#246;glicherweise im ersten Leseeindruck aufgeflackerte Leben, das in der Begegnung von Text und Leser bzw. Leserin gezeugt wird, schnellstm&#246;glich auf funktional einsetzbare Kompetenzen hin beschnitten wird.</p>

<p>Nat&#252;rlich wird ein Deutschlehrer vermutlich mehr gelesen haben als die Jugendlichen. Nat&#252;rlich hat die Deutschlehrerin aus dem Studium mehr Fachwissen als Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler. Aber kann man in der unmittelbaren Begegnung mit Literatur je erfahrener sein, abgesehen von der Erfahrung, was Literatur mit einem „echten“ Leser machen kann, als die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler?</p>

<p>Wenn es stimmt, dass jeder Text in der Begegnung mit jedem Leser und jeder Leserin „neu“ entsteht, „neu“ gelesen wird; wenn es stimmt, dass in der Begegnung des Textes mit dem Lesenden ein Text v&#246;llig neue Seiten Preis geben kann, dann wertet die Behauptung, dass ein Lehrer „besser“ lesen k&#246;nne diese Leseerfahrungen ab – und zwar so sehr, dass es Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern eine gro&#223;e Herausforderung ist, wenn ein Lehrer versucht, sie wirklich mit dem Text in eine Begegnung zu bringen, aus der m&#246;glicherweise das nachgelagerte Interesse an den Techniken erw&#228;chst, derer sich ein Autor (ob nun gezielt oder nicht) bedient hat.</p>

<p>Oft steht die Aussage, dass  das Ziel beim Umgang mit Literatur in der Schule „sowohl die pers&#246;nliche Erfahrung der Leser bzw. Sch&#252;ler       in die Auseinandersetzung mit dem literarischen Text einzubeziehen, als       auch ein angemessenes Verst&#228;ndnis f&#252;r die Aussage und Form solcher Texte       zu f&#246;rdern“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/07/im-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis/#footnote_0_2095" id="identifier_0_2095" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Lensch, Martin (2000):         Spielen, was (nicht) im Buche steht. Die Bedeutung der Leerstelle f&amp;#252;r         das literarische Rollenspiel, M&amp;#252;nster: Waxmann 2000, S.11">1</a></sup> im didaktischen Vordergrund des Deutschunterrichtes stehen m&#252;sse, zwar im Zentrum literaturdidaktischer Seminare, seltener aber im Zentrum des literarischen Zoos des Deutschunterrichtes.</p>

<p>Dies gilt insbesondere, wenn das Unplanbare der pers&#246;nlichen Erfahrung der Leser in der Begegnung mit einem Text ernst genommen wird, da der Unterricht dann nur noch in Grenzen planbar ist, sobald die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen erst einmal wieder gelernt haben, dass diese pers&#246;nlichen Eindr&#252;cke, Emotionen und auch Langeweilen, relevant f&#252;r ihre Begegnung mit einem literarischen Kunstwerk sind.</p>

<p>L&#228;ngst aber hat sich das „Wilde“ in der Begegnung mit Literatur andere Orte als die Schule gesucht, in der selbst B&#252;chners „Woyzeck“ zu einem harmlosen Schmusek&#228;tzchen wird, die Leidenschaft, die in Dramen wie „Don Carlos“ w&#252;tet, auf den Tisch des nach Stilmitteln suchenden Pathologen gelegt wird, das Sozialkritische eines Brechts in der Langeweile von Zeitgeschichte ers&#228;uft.</p>

<p>Das „Wilde“ findet au&#223;erhalb der Schule statt: In der gierigen Lekt&#252;re von „Harry Potter“ hat es sich gezeigt; in der Verwechslung von Dichtung und Wahrheit, die manche Leser dazu brachte, Dan Browns (schlecht geschriebenes) Buch „Sakrileg. Der Da Vinci Code“ als ein von seinen Aussagen her vielleicht richtiges Werk zu betrachten; im Zittern beim Lesen von Thrillern, bei denen die meisten Erwachsenen die Frage stellen, ob die Jugendlichen denn schon in dem Alter sind, so etwas zu verkraften; in der Liebesschnulze, dem Fantasyroman etc., die in der S-Bahn aus der Tristesse des Zuges entf&#252;hren und Phantasien ebenso wie Gr&#246;&#223;enphantasien befriedigen.</p>

<p>Zugegeben: Die Literaturauswahl in den Schulen ist meist tats&#228;chlich so, dass literarische hochwertige Werke gelesen werden. Aber wo bleibt das Entsetzen, wenn Faust Gretchen in den Tod treibt, wo der Aufschrei, wenn ein Hauptmann oder ein Doktor mit Woyzeck ihr „Spiel“ treiben, wo das Sehnsuchtslechzen, wenn die Romantiker der Wirklichkeit mehr als nur die K&#228;lte der radikal entmystifizierenden rationalen Zugangsweise abtrotzen wollen? – F&#252;r solche emotionalen Regungen scheint in der Schule kein Platz zu sein, so wenig, wie im Zoo in der Regel Platz f&#252;r die „Angst“ ist, wenn man einem wilden Tier nur durch einen Zaun oder eine Glasscheibe getrennt gegen&#252;ber steht.</p>

<p>Und das gilt auch (und besonders) f&#252;r Kurzgeschichten, in denen so oft massive existentielle Fragen im Zentrum stehen und hoch konzentriert auf Leser und Leserinnen treffen wollen. Was hier an Destillat der Wirklichkeit hochprozentig eingeschenkt wird, macht dennoch selten besoffen, weil schnell das konservierende und die Kost ungenie&#223;bar machende Formalin der analytischen Konservierung &#252;ber die Texte gesch&#252;ttet wird, bis selbst die Begegnung mit den Texten und deren eigentlich oft existentiellen Herausforderungen und Reflexionspotentiale in Formalia erstickt ist.</p>

<p>Kurzgeschichten und Gedichte sind aber zuerst Kunstwerke! Sie sind keine harmlosen Tierchen, die man zu Demonstrationszwecken halten kann, ohne dass sie ihren Reiz und ihre Faszination verlieren.</p>

<p>Kurzgeschichten und Gedichte sind nicht zuerst &#220;bungen, an denen Autoren und Autorinnen ihre formalen F&#228;higkeiten erproben wollten, sondern, oft hochgradig existentielle Auseinandersetzungen der Autoren und Autorinnen mit einer Wirklichkeit, der sie ausgesetzt sind.</p>

<p>Die so oft im Unterricht benutzten Kurzgeschichten der sp&#228;ten 40er und der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts sind keine Darstellung der Nachkriegszeit, sondern existentielle Auseinandersetzungen mit den Schrecken dieser Zeit. Paul Celan schrieb keine Gedichte, die zuerst der Analyse dienen sollten. „Todesfuge“ ist eine existentielle Auseinandersetzung mit dem Schrecken, der Celan sp&#228;ter in den Selbstmord trieb. Und &#228;hnliches gilt f&#252;r so ziemlich alles, was im Deutschunterricht gelesen wird (werden soll): B&#252;chners verzweifelter Aufschrei gegen&#252;ber der Ungerechtigkeit zu Zeiten der fr&#252;hen Industrialisierung im „Woyzeck“, Schillers massive Abarbeitung an einer Biographie zwischen unaufgekl&#228;rten F&#252;rsten und Freiheitsdrang, die radikale Erfahrung der Zerst&#252;ckelung des Menschen im Kontext der Massenmenschenhaltung in von der Industrialisierung lebensfeindlich gewordenen St&#228;dten usw.</p>

<p>Schullekt&#252;ren waren einmal „wilde“ B&#252;cher. Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“ rief zur Zeit des Erscheinens Massenph&#228;nome zwischen Kleidungsstil und Selbstmord hervor; Heinrich Mann galt als „gef&#228;hrlicher“ Schriftsteller, weil er nicht nur schrieb, sondern auch noch Kommunist war; Kafka durchlebte in der k&#252;nstlerischen Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Zeit die Verzweiflung an sich selbst und seiner Zeit. – Wo ist davon noch etwas im &#252;blichen Deutschunterricht zu sp&#252;ren, der Kompetenzen in den Vordergrund stellt, die letztlich eben doch nichts anderes sind als Anleitungen zum Gebrauch von Werkzeugen zur Zerlegung von Texten und eben nicht die Hinf&#252;hrung zu der F&#228;higkeit sind, sich einem Text existentiell auszusetzen?</p>

<blockquote>„Kurzgeschichten erfreuen sich im Deutschunterricht seit jeher einer gro&#223;er Beliebtheit“,</blockquote>

<p>richtig. Das gilt auch f&#252;r Gedichte. Aber die Beliebtheit hat nichts damit zu tun, dass hier Hochprozentiges genossen wird und existentiell „besoffen“ macht, sondern darin, dass es nun einmal leichter ist, eine Maus zu fangen und mit dem Skalpell in relativ kurzer Zeit zu zerlegen als es dies bei einer Wildkatze, einer Giftschlange oder einem Elefanten der Fall ist. Etwas Kleines bzw. klein Gemachtes kann leichter im Gehege gehalten werden als etwas Gro&#223;es uns Wildes.</p>

<p>Das Resultat ist verheerend: Die Kunstformen, die die gr&#246;&#223;ten Herausforderungen an ihre Verfasser in Hinsicht auf (Ver)Dichtung stellen, werden so Kunstformen, die im au&#223;erschulischen Leben so wenig anzutreffen sind, wie W&#246;lfe in deutschen W&#228;ldern. Wildkatzen werden zu Hauskatzen konditioniert; der revolution&#228;re Schrei nach Gerechtigkeit wird zum historischen Quellchen herab gew&#252;rdigt.</p>

<p>Nein, ich geh&#246;re nicht zu denen, die meinen, dass Literatur die Welt ver&#228;ndern k&#246;nnte. Aber ich geh&#246;re zu denen, die Prousts Diktum am eigenen Leib erfahren haben, dass der Leser, wenn er wirklich liest, immer ein Leser seiner selbst sei.</p>

<p>Kompetenter Umgang mit Literatur? Ja, dazu geh&#246;ren auch alle Fragen nach den Techniken, die Literatur wirksam machen, nach Stilmitteln, die die Wirkung von Literatur begr&#252;nden – und auch nach den oft als existentiell empfunden „Kompetenzen“, die es erm&#246;glichen, Pr&#252;fungen zu bestehen.</p>

<p>Doch die wichtigste, handlungsorientierende Kompetenz im Umgang mit Literatur ist die Kompetenz, sich literarischen Texten &#252;berhaupt mit Haut und Haaren auszusetzen zu k&#246;nnen, um so etwas &#252;ber sich selbst und die Welt zu erfahren.</p>

<p>Es ist immer das „Ich“, das liest, das einen Text erlebt oder in ihm die eigene Gelangweiltheit erf&#228;hrt. Doch dieses lesende „Ich“ muss ermutigt werden, seine eigene Auseinandersetzung mit einem literarischen Werk auch zuzulassen, sie als wertvoll f&#252;r das Leben des Textes, f&#252;r dessen Rezeptionsgeschichte zu erfahren, findet das lebendige, wilde und eben nicht immer vom Lehrer oder von der Lehrerin voraussehbare Leben eines Textes doch genau in dieser Begegnung eines Lesers oder einer Leserin mit einem Text statt, in einem letztlich unverf&#252;gbaren Aufeinandertreffen. Die Aufgabe des Deutschunterrichtes ist es dann, diese Begegnung kommunizierbar zu machen, die Kompetenz zu vermitteln, anderen, die diese individuelle Begegnung m&#246;glicherweise ganz anders erleben, von diesen Erfahrungen nachvollziebar berichten zu k&#246;nnen. Hier, und erst hier, kommen all die Kompetenzen ins Spiel, die Deutschunterricht nat&#252;rlich auch vermitteln muss: Die F&#228;higkeiten, die notwendig sind, um Dritte an den eigenen Erfahrungen mit einem Text Anteil zu geben, also auch die Begr&#252;ndung und &#220;berpr&#252;fung des subjektiven Leseerlebnisses gegen&#252;ber anderen – nicht, um diese von der eigenen Wahrnehmung als die „einzig richtige“ zu &#252;berzeugen, sondern um die Differenz im Umgang mit Texten als eine solche zu erleben, die den eigenen Blick bereichert und m&#246;glicherweise sogar ver&#228;ndert oder auch als sehr pers&#246;nlichen relativiert.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Schm&#246;ker-Schnipsel: Die Dinge der Literatur</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 10:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wenn Buchmesse in Frankfurt ist, schwebt angesichts der Masse an literarischen Werken und Autorenauftritten, die in diesen f&#252;nf Oktobertagen die Stimmung in der Stadt pr&#228;gen, f&#252;r mich die Frage im Raum, was Literatur denn nun eigentlich sei. Eine Antwort &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2008/10/16/schmoeker-schnipsel-die-dinge-der-literatur/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wenn <a href="http://www.buchmesse.de" target="_blank">Buchmesse in Frankfurt</a> ist, schwebt angesichts der Masse an literarischen Werken und Autorenauftritten, die in diesen f&#252;nf Oktobertagen die Stimmung in der Stadt pr&#228;gen, f&#252;r mich die Frage im Raum, was Literatur denn nun eigentlich sei. Eine Antwort fand ich beim Schm&#246;kern in <a href="http://www.sophieswoods.com/carver.html" target="_blank">Raymond Carver</a>s Erh&#228;hlungenband »<a href="http://www.u-lit.de/rezension/raymond-carver-still.html" target="_blank">W&#252;rdest du bitte endlich still sein, bitte</a>« (Berlin 2001, amerikanische Originalausgabe 1976). <a href="http://www.zeit.de/2007/29/L-Interview-Ford" target="_blank">Richard Ford</a> schreibt dort im Vorwort (Der gute alte Raymond – S. 9–40):</p>

<blockquote>»Auf die eine oder andere Art geht es in Literatur nat&#252;rlich immer um diese einfachen Dinge: mit den Folgen zurechtkommen zu m&#252;ssen, wenn die Vergangenheit sich in der Gegegenwart auswirkt und auf manchmal erstaunliche Weise die Zukunft in Gang setzt.« (S. 27)</blockquote>

<p>Von dieser einfachen Definition dessen, um was es in Literatur geht, ausgehend, einfach mal das n&#228;chste Buch danach befragen: Was aus der Vergangenheit wirkt sich in dieser Geschichte auf die Gegenwart so aus, dass sich daraus eine Zukunft (also m&#246;glicherweise der Handlungsverlauf des Romans) entwickelt?</p>

<blockquote>Raymond Carver: W&#252;rdest du bitte endlich still sein, bitte. Erz&#228;hlungen. Berlin 2001 (Berliner Taschenbuch Verlag).</blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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