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Zum Frankfurt-Marathon ein Sonett von Platen

Sonntag, 26. Oktober 2008 20:08

Der Frankfurt-Marathon ging heute nur ein paar Meter von hier entfernt vorbei. Also bewaffnete ich mich mit dem Fotoapparat und ging auf Suche nach möglichen Motiven. Als ich diese durchsah, erinnerte ich mich an Gedicht von August von Platen, ein Sonett, um genau zu sein, in dessen letzter Zeile »der Läufer« ausdrücklich genannt wird. Was passiert, wenn ein paar der Bilder, die Läufer und auch Publikum zeigen, neben dieses Gedicht gestellt werden?

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Thema: Bilder, Fotografie, Literatur, Serien, lesen | Kommentare (0) | Autor: Herr Larbig

Wie Wilhelm Busch schreiben

Montag, 25. August 2008 0:49

Wilhelm Busch? Na, Max und Moritz sind wahrscheinlich bekannt!

Wenn Wilhelm Busch zu den folgenden drei Bildern eine eine kleine Geschichte gereimt hätte – was könnte er geschrieben haben? –  Vorschläge können Du durch Anklicken der Kommentarfunktion hier hinterlassen werden. Viel Spaß beim Schreiben! [1]

  1. Zum Vergrößern der Bilder einfach auf eines der Bilder klicken. Dann kann auch von einem zum anderen gesprungen werden. []
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Thema: Bilder, Deutsch Sek. I, Deutsch Sek. II, Fotografie, Schreibideen, kreatives Schreiben, schreiben | Kommentare (1) | Autor: Herr Larbig

Faust 1 – Studierzimmer (»…wie ein Elefant«)

Montag, 25. August 2008 0:06

elefant1.jpg

Faust:

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p class=”vers”>Hinter den Ofen gebannt, Schwillt es wie ein Elefant Den ganzen Raum füllt es an, Es will zum Nebel zerfließen. Steige nicht zur Decke hinan! Lege dich zu des Meisters Füßen! Du siehst, daß ich nicht vergebens drohe. Ich versenge dich mit heiliger Lohe! Erwarte nicht Das dreimal glühende Licht! Erwarte nicht Die stärkste von meinen Künsten!

Mephistopheles tritt, indem der Nebel fällt, gekleidet wie ein fahrender Scholastikus, hinter dem Ofen hervor.

Mephistopheles:

Wozu der Lärm? was steht dem Herrn zu Diensten?

Faust:

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p class=”vers”>Das also war des Pudels Kern! Ein fahrender Skolast? Der Kasus macht mich lachen.

Faust 1, Verse 1310–1324.

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Thema: Bilder, Deutsch Sek. II, Faust 1, Fotografie, Literatur, »Schul«-Lektüren | Kommentare (0) | Autor: Herr Larbig

Partielle Mondfinsternis

Samstag, 16. August 2008 0:55

Partielle (teilweise) Mondfinsternis 16-08-2008 | © by tlarbig (herrlarbig.de)

Vollmond, klarer Himmel und der Mond ausreichend nahe am Mondknoten, an dem die Mondbahn die Ekliptik schneidet – so nüchtern sind die physikalischen Voraussetzungen einer Mondfinsternis.

Es war nicht die naturwissenschaftliche Erklärung, die mir bei der heutigen Mondfinsternis durch den Kopf ging, sondern ein romantisches Gedicht von Joseph von Eichendorff, das mir in solchen Momenten irgendwie unvermeidlich scheint:

Joseph von Eichendorff

Mondnacht

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p style=”text-align: center;”>Es war, als hätt’ der Himmel Die Erde still geküsst, Dass sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müsst.

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p style=”text-align: center;”>Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis’ die Wälder, So sternklar war die Nacht.

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p style=”text-align: center;”>Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus.

Ob denn diese Gedichte noch Kunst sind, oder schon wieder Natur? (Friedrich Schlegel)
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