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		<title>Wie kommen B&#252;cher zu mir / zu dir / zu Ihnen als Leser?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 22:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich stelle mir vor, &#252;ber das ganze Land verteilt sitzen Literaturkritiker in ihren K&#228;mmerlein und lesen Neuerscheinungen. Ich stelle mir deren Arbeitsplatz als ein ganz besonders gem&#252;tliches Sitzm&#246;bel vor. Dort sitzen sie dann, neben sich auf einem Tisch oder auf &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2012/02/08/wie-kommen-bucher-zu-mir-zu-dir-zu-ihnen-als-leser/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stelle mir vor, &#252;ber das ganze Land verteilt sitzen Literaturkritiker in ihren K&#228;mmerlein und lesen Neuerscheinungen.</p>

<p>Ich stelle mir deren Arbeitsplatz als ein ganz besonders gem&#252;tliches Sitzm&#246;bel vor.</p>

<p>Dort sitzen sie dann, neben sich auf einem Tisch oder auf dem Boden gestapelt die neuesten Rezensionsexemplare gerade erst gedruckter B&#252;cher – der Geruch nach frischer Druckerschw&#228;rze ist noch stark ausgepr&#228;gt.</p>

<p>Sie lesen und lesen und lesen; zwischendurch aber stehen sie kurz auf, setzen sich an ihren Schreibtisch und verfassen ihre Rezensionen.</p>

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<p>Es ist die Zahl an <a href="http://www.dradio.de/portale/literatur/" target="_blank">Literaturbeitr&#228;gen</a>, die ich in meinem <a href="http://www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/buechermarkt/?mode=text " target="_blank">Podcast-Abonnement des B&#252;chermarktes</a> auf dem <a href="http://www.dradio.de" target="_blank">Deutschlandfunk</a> gefunden habe, die mich zu solchen Vorstellungen gebracht hat. – Ich habe angefangen, diese meistens aus Rezensionen bestehenden Beitr&#228;ge zu h&#246;ren – manchmal sind auch Lesungen dazwischen, in denen dann Autorenstimmen zu h&#246;ren sind.</p>

<p>Die Bandbreite der vorgestellten B&#252;cher reicht von medizinkritischen oder philosophischen Essays &#252;ber anspruchsvolle Romane bis hin zu als lesenswert empfohlenen historischen Romanen, Liebesgeschichten und Reportagen.</p>

<p>W&#228;hrend ich diese Podcastfolgen h&#246;rte, kam mir die Frage in den Kopf, nach welchen Kriterien ich eigentlich ausw&#228;hle, welche B&#252;cher ich lesen will und welche B&#252;cher ich mir kaufe, denn alle im Blick zu behalten ist nun einmal nicht m&#246;glich.</p>

<p><em>Diese Frage stelle ich auch den Leserinnen und Lesern meines Weblogs: Nach welchen Kriterien w&#228;hlst du / w&#228;hlen Sie eigentlich die B&#252;cher aus, die du / Sie lesen und / oder anschaffen <em>willst / wollen</em>?</em></p>

<p><em>Ich k&#246;nnte die Frage auch umgekehrt stellen: Welche Wege m&#252;ssen B&#252;cher eigentlich gehen, damit sie bei dir / Ihnen ankommen k&#246;nnen?</em></p>

<p>Die Frage stelle ich, weil mir aufgefallen ist, dass es mir selbst gar nicht so leicht f&#228;llt, diese Frage zu beantworten. Ein paar Ideen sind mir gekommen, die ich hier nicht vorenthalten will.</p>

<p>Zun&#228;chst einmal gibt es Autoren und Autorinnen, die mir vertraut sind, deren Werk ich m&#246;glicherweise ansatzweise kenne und sch&#228;tze. Wenn es sich um lebende Autoren handelt, so beobachte ich nat&#252;rlich, was es da an Neuerscheinungen gibt. Wenn das Werk bereits abgeschlossen ist, dann lese ich durchaus auch einmal Texte &#252;ber diese Texte (Sekund&#228;rliteratur), um mich zu orientieren.</p>

<p>Neben Autoren und Autorinnen, die mich interessieren, stehen die Klassiker der deutschen und der Weltliteratur. Diese nehme ich, meistens ein wenig von meiner Stimmung geleitet, immer wieder in die Hand: Ich schm&#246;kere in den <a href="http://gutenberg.spiegel.de/buch/3670/1" target="_blank">Gedichten von Goethe</a>, g&#246;nnen mir eine Stunde mit einer der wunderbaren Geschichten aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Decamerone" target="_blank">Boccaccios „Decameron“</a>, wandere ein wenig durch die <a href="http://www.uni-due.de/lyriktheorie/texte/1914_stadler2.html" target="_blank">Geschichte der deutschen Lyrik</a> et <a href="http://poetenladen.de/" target="_blank">cetera</a>.</p>

<p>Ein dritter Weg, auf dem neue B&#252;cher zu mir finden, besteht darin, dass ich mich auf den Weg in eine Buchhandlung begebe und dort einen Blick in die Neuerscheinungen werfen. F&#228;llt mir dann ein Werk auf, so beobachte ich, ob sich das Interesse eine Weile halten kann – manchmal lege ich es auch wieder zur&#252;ck und denke bei mir, dass ich es beim n&#228;chsten Besuch in der Buchhandlung noch einmal anschauen werde – und &#252;berlege dann, ob ich denn in absehbarer Zeit Zeit zum Lesen habe, Zeit zur Besch&#228;ftigung mit einem bislang unbekannten literarischen Werk finden werde, einem Sach- oder Fachbuch oder zum Beispiel auch einmal einer Reisebeschreibung.</p>

<p>Die meisten mir bis dahin unbekannten B&#252;cher kommen tats&#228;chlich &#252;ber Literatursendungen im Radio in den Horizont meiner Aufmerksamkeit. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass es im Radio so viele unterschiedliche Stimmen von Kritikern und Kritikerinnen gibt. Das ist anders als im Fernsehen, in dem es erstens weit weniger Literatursendungen gibt und zweitens entsprechend nur wenige Literatur kritisierende Gesichter. (Manchmal will es mir so scheinen, als habe das Fernsehen Angst, dass zu viele Literaturvorstellungen zu ihm als Unterhaltungsmedium eine Konkurrenz aufbauen k&#246;nnten; wahrscheinlich ist das aber nur eine Verschw&#246;rungstheorie <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> )</p>

<p>Ich merke den Stimmen der Kritker und Kritikerinnen im Radio &#252;berraschend h&#228;ufig &#252;berraschend schnell an, ob sie von einem literarischen Werk gepackt wurden oder ob es sie kalt gelassen hat. Au&#223;erdem mag ich es einfach, wenn in Kritikergespr&#228;chen die Rezensenten einfach so ins Erz&#228;hlen kommen und eben keinen vollst&#228;ndig vorgeschriebenen Beitrag alleine im Studio vorproduzieren.</p>

<p>Ich hab vorhin ca. 45 Minuten lang Beitr&#228;ge der Sendung „B&#252;chermarkt“ des Deutschlandfunks geh&#246;rt und habe jetzt schon wieder vier B&#252;cher auf meiner inneren Liste stehen, die ich mir demn&#228;chst wohl einmal anschauen werde. – Von dem einem oder dem anderen werde ich dann wohl auch hier berichten.</p>

<p>Und jetzt bist du / sind Sie dran: Wie kommst du / kommen Sie zu B&#252;chern, die gelesen werden? – Ich bin neugierig… <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>

<blockquote><span style="color: #999999;">
</span></blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Apples iPad und das Schulbuch – Ger&#252;chte und Einsch&#228;tzungen</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 17:43:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[F&#252;r Hersteller von Hard- und / oder Software hat ein Monopol etwas verlockendes. Das war so bei Microsofts Windows-Betriebssystem, das erst von Gerichten und staatlichen Monopolbeh&#246;rden auf seine Grenzen hingewiesen werden musste; das gilt f&#252;r geschlossene propriet&#228;re Strukturen, wie sie &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2012/01/14/apples-ipad-und-das-schulbuch-geruchte-und-einschatzungen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r Hersteller von Hard- und / oder Software hat ein Monopol etwas verlockendes. Das war so bei Microsofts Windows-Betriebssystem, das <a href="http://www.computerwoche.de/heftarchiv/1997/51/1103489/" target="_blank">erst von Gerichten und staatlichen Monopolbeh&#246;rden auf seine Grenzen hingewiesen werden musste</a>; das gilt f&#252;r geschlossene propriet&#228;re Strukturen, wie sie Apples iOs, Amazons Kindle etc. anbieten.</p>

<p>Was w&#228;re es f&#252;r ein Coup, k&#228;me man mit seinen Produkten in die Schulen hinein, zumindest in die finanziell relativ gut ausgestatteten Schulen der Industrienationen!</p>

<p>Microsoft ist dieser Coup schon gegl&#252;ckt: Ich kenne wenige Schulen, die nicht mit deren Betriebssystem arbeiten und so die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen an Windows gew&#246;hnen. „Word“ war ja nicht umsonst lange Zeit „Quasi-Standard“ bei Textverarbeitungsprogrammen. Das wird kaum noch thematisiert, aber in den meisten Schulen herrschen nach wie vor propriet&#228;re Systeme aus dem Hause Microsoft.</p>

<p>Das hat aber nicht verhindern k&#246;nnen, dass es Lehrer gibt, die andere Plattformen nutzen, sowohl propriet&#228;re als auch freie.</p>

<p>Das hat nicht verhindert, dass Sch&#252;ler privat auf anderen Plattformen arbeiten.</p>

<p>Nun aber gibt es Ger&#252;chte, dass ein weiterer Computerherrsteller einen Initiative zur Besetzung des Schulmarktes starten wolle. Apple, so hei&#223;t es, plane Kooperationen mit Schulbuchverlagen und wolle das iPad 2 massiv als Tr&#228;ger von Schulb&#252;chern und als Arbeitsger&#228;t in die Schulen hinein bringen.</p>

<p>Angeblich, so vernahm ich es aus dem unmittelbaren Schulbuchverlage-Umfeld, suche Apple auch schon Kooperationspartner in Deutschland.</p>

<p>Bereits auf der Buchmesse in Frankfurt erfuhr ich, dass die Schulbuchverlage an einer App arbeiten, die zur <a href="http://www.didacta-hannover.de/" target="_blank">Didacta</a> vorgestellt werde.</p>

<p>Ob das mehr als Ger&#252;chte sind, wei&#223; ich nicht. Ich nenne sie hier aber, weil sich in Gespr&#228;chen mit unterschiedlichen Personen diese Informationen f&#252;r mich verdichtet haben.</p>

<p>Aus meiner Sicht w&#228;re es logisch, wenn Apple in den Bildungssektor wollte. Microsoft hat vorgemacht, dass das geht.</p>

<p>Au&#223;erdem bietet Apple mit dem iPad eine geschlossene Plattform, was mehr Lehrern sympathisch sein d&#252;rfte, als Vertreter offener Plattformen vermuten d&#252;rften, denn viele Lehrer wollen so ziemlich alles kontrollieren k&#246;nnen, was Sch&#252;ler an Rechnern tun, sodass es in PC-R&#228;umen bereits heute in der Regel eine Software gibt, die Lehrenden Zugriff auf alle Bildschirme gibt und Interaktion mit den Nutzern dieser Rechner erlaubt.</p>

<p>Schulen arbeiten bis heute in der Regel nicht mit offenen, frei verf&#252;gbaren Bildungsmedien und Technologien. Statt freier Software auf Linuxbasis wird propriet&#228;re Software genutzt; statt freie Bildungsmedien zu kreieren, verf&#252;gbar zu machen und zu nutzen, werden Schulb&#252;cher und propriet&#228;re Arbeitsmaterialien nach wie vor sehr h&#228;ufig eingesetzt.</p>

<p>Die Angst der Bildungsmedienersteller vor „Digitalisaten“ aus Lehrerhand wurde in der <a title="Betreff: „#Schultrojaner“ || Liebe Schulbuchverlage!" href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/">„Schultrojaner“-Diskussion </a>der vergangenen Wochen <a title="Phantomdebatte? – Kommentar zu einer „Wortregelung“ in Sachen „Schultrojaner“" href="http://herrlarbig.de/2011/12/12/phantomdebatte-kommentar-zu-einer-wortregelung-in-sachen-schultrojaner/">sehr deutlich</a>. (Und nebenbei: Es wurde von den Verlagen her nach wie vor kein offener Dialog mit den Lehrern und Lehrerinnen gesucht, es fand alleine ein Treffen von Lehrerverb&#228;nden, der Kultusministerkonferenz und den Schulbuchverlagen statt.)</p>

<p>Schulbuchverlage brauchen, um ihre Markt-Macht in den Schulen zu behalten und zu festigen, eine L&#246;sung, die das Schulbuch in das digitale Zeitalter bringt.</p>

<p>Schulbuchverlage werden dabei kaum auf offene Standards setzen wollen und k&#246;nnten also durchaus Zielgruppe eines Unternehmens wie Apple sein. Das iPad bietet gen&#252;gend Geschlossenheit, um sicherzustellen, dass blo&#223; kein b&#246;ser Lehrer „Digitalisate“ der digitalen Schulb&#252;cher erstellt, genug Geschlossenheit, um den Schulbuchmarkt weiter attraktiv zu halten.</p>

<p>Es k&#246;nnte eine starke Lobby geben, die eine solche Kooperation zwischen Schulbuchverlagen und Apple als Produzenten des iPads, bef&#252;rworten d&#252;rfte.</p>

<p>Es k&#246;nnte aber auch passieren, dass die deutschen Schulbuchverlage die Kooperation mit Apple verweigern und weiter auf analoge B&#252;cher und eine eigene App-L&#246;sung setzen w&#252;rden. – Ob Verhandlungen zwischen Apple und Schulbuchverlagen konkret stattgefunden haben, konnte ich den Ger&#252;chten nicht entnehmen, geschweige denn, wie diese ausgegangen sind.</p>

<p>Ich selbst w&#252;rde mir andere, <a title="#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&amp; Update zu #schultrojaner)" href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/">offene L&#246;sungen</a> w&#252;nschen, die nicht auf eine spezielle Hardware und nur f&#252;r diese verf&#252;gbare Apps aufbauten.</p>

<p>Unterrichtsmaterial muss die Freiheit lassen, es auf Rechnern der eigenen Wahl nutzen zu k&#246;nnen. So sch&#228;tze ich <a href="http://www.digitaleschulebayern.de/" target="_blank">browsergest&#252;tzte Zug&#228;nge zu Lernmaterialien</a>, die von jeder Plattform aus genutzt werden k&#246;nnen und nicht auf spezielle Hardware angewiesen sind.</p>

<p>Andererseits: Wenn Schulen von Schulb&#252;chern auf digitale Bildungsmedien umstellen sollen / wollen, so w&#252;rden sie einheitliche Ger&#228;te ben&#246;tigen, wenn man nicht darauf bauen wollte, dass jeder Sch&#252;ler und jede Sch&#252;lerin ein eigenes, elternfinanziertes digitales Endger&#228;t h&#228;tte, was letztlich die Lehrmittelfreiheit, die in manchen Bundesl&#228;ndern nach wie vor gegeben ist, in Frage stellen w&#252;rde.</p>

<p>Die Lehrmittelfreiheit, so sie auch die Datentr&#228;ger umfassen soll, verlangt also einheitliche Ger&#228;teinfrastrukturen f&#252;r zumindest eine Schule. – Diese L&#252;cke scheint Apple nun besetzen zu wollen.</p>

<p>Ich stelle mir vor, dass Apple die iPads in Kooperation mit den Schulbuchverlagen vertreiben – n&#228;heres werden wir <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2012-01/apple-ipad-schulen-schulbuch/komplettansicht" target="_blank">in wenigen Tagen erfahren</a> – und die Schulbuchverlage aus Gr&#252;nden der Gewinnmaximierung darauf verzichten w&#252;rden, ihre digitalen Schulb&#252;cher f&#252;r unterschiedliche Tablet-Plattformen verf&#252;gbar zu machen.</p>

<p>Es gibt <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b1f19f3b" target="_blank">kritische Stimmen</a>, die mich in ihrer harschen Art &#252;berraschen, da sie bez&#252;glich des Windows-Dauerzustandes an vielen deutschen Schulen eher zur&#252;ckhaltend vernehmbar waren (eigentlich sogar gar nicht).</p>

<p>F&#252;r Ersteller freier Bildungsmedien, den sog. Open Educational Ressources (OER), ergibt sich nicht erst angesichts der Ger&#252;chte um den Einstieg Apples in den Schulbuchsektor die Notwendigkeit darauf zu achten, diese Bildungsmedien so zug&#228;nglich wie nur m&#246;glich zu erstellen und zu verbreiten.</p>

<p>OER m&#252;ssen grunds&#228;tzlich von jedem Endger&#228;t mit jeder beliebigen Plattform erreichbar und zu nutzen sein.</p>

<p>Die vermutete, in Ger&#252;chten angek&#252;ndigte, vielleicht Wirklichkeit werdende Initiative Apples k&#246;nnte einen Nebeneffekt haben, der viel positiver ist, als es das reflexartige „Da ist ein Weltkonzern, der propriet&#228;re Hard- und Software durchdr&#252;cken, gleichzeitig die Kinder als Kunden aufbauen und an sich binden will und das ist b&#246;se!“ vermuten l&#228;sst.</p>

<p>Wenn man will, dass in Schulen digital vernetzte Strukturen produktiv f&#252;r Zwecke des Lernens genutzt werden, reichen nicht nur zwei, drei Computerr&#228;ume aus.</p>

<p>Wenn man digital unterst&#252;tzte Lernprozesse in Schulen haben will, dann braucht man daf&#252;r Hardware, Software, Netzinfrastruktur, idealerweise WLan.</p>

<p>Wo bitte soll das alles herkommen, angesichts der Finanzausstattung der Schulen, angesichts der heiklen Haushaltslagen, mit denen Schultr&#228;ger agieren m&#252;ssen?</p>

<p>Wie soll Zugang zu so interessanten OER-Materialien im Unterricht m&#246;glich sein, wie sie z. B. <a href="http://www.zum.de/Faecher/M/mathematik-digital/" target="_blank">Mathematik Digital</a> anbietet, wenn die Hardware und der Internetzugang gar nicht vorhanden sind?</p>

<p>Klar, die Kritik, wie sie <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b1f19f3b" target="_blank">fefe</a> <del>&#228;u&#223;ert</del> verlinkt, fragt grunds&#228;tzlicher, ob hier an propriet&#228;re, geschlossene Systeme gew&#246;hnt werden solle (Verschw&#246;rungstheorie). Dass eine solche Gew&#246;hnung aber auch schon mit propriet&#228;ren Tintenpatronen-Formaten f&#252;r Schulf&#252;ller stattfindet, sei nur erw&#228;hnt.</p>

<p>Sollte Apple die Initiative ergreifen – oder ein anderer Anbieter, das ist mir egal, Hauptsache es tut endlich mal einer –, sollte auf diesem Wege tats&#228;chlich Hardware in Koppelung mit Schulb&#252;chern ihren Weg in die Schule finden und w&#228;re diese Hardware nicht nochmal zus&#228;tzlich verschlossener als sie es schon ist, z. B. durch Zugangsbeschr&#228;nkungen ins Internet, die auch OER-Seiten betr&#228;fen, dann b&#246;te sich die Chance, dass, so die Ger&#252;chte auch nur einen Teil der Wahrheit wiedergeben, Apple als Katalysator wirken k&#246;nnte, was die angesichts des Leitmedienwechsels notwendige Ver&#228;nderung von Schule und Unterricht angeht.</p>

<p>Es ist das eine, digital gest&#252;tzte Lernprozesse, digital erm&#246;glichte Zug&#228;nge zu Wissen und damit verbundene M&#246;glichkeiten des Zuwachses von Autonomie Lernender gut zu hei&#223;en.</p>

<p>Die andere Seite ist dann aber, dass man Antworten finden muss, wie solche Ver&#228;nderungsvorstellungen mit der notwendigen Infrastruktur ausgestattet werden k&#246;nnen, um sie umzusetzen.</p>

<p>Ich bewerte an dieser Stelle die Ger&#252;chte noch nicht abschlie&#223;end, da Apple immer f&#252;r &#220;berraschungen gut ist.</p>

<p>Ich f&#228;nde die Vorstellung sympathisch, dass es einen Ansto&#223; g&#228;be, der den Ver&#228;nderungsprozess in Schulen aktiv unterst&#252;tzen w&#252;rde; einen Ansto&#223;, der auch denjenigen, die bislang darauf verwiesen, dass es f&#252;r digitale Endger&#228;te im Unterricht kaum Schulb&#252;cher (in Deutschland) g&#228;be, ein wenig die Argumente n&#228;hme; einen Ansto&#223;, der Eltern, die sich l&#228;ngst w&#252;nschen, dass Kinder mehr an die Kompetenzen herangef&#252;hrt w&#252;rden, die f&#252;r eine aufgekl&#228;rte Bew&#228;ltigung des Leitmedienwechsels notwendig sind, neue Argumente gegen&#252;ber den Schulen, den Schultr&#228;gern und der Bildungspolitik g&#228;be.</p>

<p>Klar, das kann man alles auch viel kritischer sehen, man kann Verschw&#246;rungen vermuten, die die Kinder abh&#228;ngig von einer Plattform machen wollen etc. Auch ich k&#246;nnte so argumentieren, habe mich aber entschieden, an dieser Stelle dem Chancenblick Vorzug zu geben, da es die Kritik sowieso geben wird.</p>

<p>Wenn die Ger&#252;chte stimmen, w&#228;re mein Blick auf das, was da kommt, mit der Frage verbunden, wie ich das Angebot gegebenenfalls – in Frankfurts Schulen gibt es kein WLan, weil der Schultr&#228;ger das scheinbar nicht will, was die Umsetzung potentieller M&#246;glichkeiten bislang auf Lan-Optionen beschr&#228;nkt – nutzen k&#246;nnte, um zum Beispiel auch freie Bildungsmedien in den Unterricht zu integrieren, da mich ja niemand zwingen kann, nur die Schulb&#252;cher zu nutzen, die dann vielleicht in digitaler Form vorliegen w&#252;rden.</p>

<p>Es w&#228;re ein pragmatischer Blick, der aber auch die Frage geschlossener Systeme in der Schule thematisieren w&#252;rde, um nicht zu einer neuen „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M&#252;ndigkeit_(Philosophie)" target="_blank">selbstverschuldeten Unm&#252;ndigkeit</a>“ beizutragen.</p>

<p>Warten wir ab, was letztlich pr&#228;sentiert werden wird. Im Idealfall w&#228;re es etwas, das Fahrt in den Sektor der Unterrichtsmaterialien bringen w&#252;rde, etwas, das andere Anbieter aufwecken w&#252;rde, sodass letztlich doch einen Vielfalt von Angeboten digitaler Unterst&#252;tzung des Lernens und zum Aufbau personalisierter Lernumgebungen entst&#252;nde, aus dem Schulen dann w&#228;hlen k&#246;nnen…<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 21:29:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dass ich gerne mit der Hand schreibe, B&#252;cher aus Papier in die Hand nehme – mich manchmal sogar von deren Geruch ansprechen lasse – und mich noch gut an den Geruch in einer Dunkelkammer beim Entwickeln von Fotos erinnern kann, &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/12/04/meine-digitale-wende-digital-turn/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ich gerne mit der Hand schreibe, B&#252;cher aus Papier in die Hand nehme – mich manchmal sogar von deren Geruch ansprechen lasse – und mich noch gut an den Geruch in einer Dunkelkammer beim Entwickeln von Fotos erinnern kann, ist <em>das eine</em>.</p>

<p>Dass ich zumindest die Handschrift per F&#252;ller und die Lekt&#252;re papierener B&#252;cher nicht aufgeben mag, ist <em>das andere</em>.</p>

<p>Was bei meiner Selbstbeobachtung in den vergangenen Monaten herausgekommen ist, ist dann aber noch <em>etwas ganz anderes</em>.</p>

<p>Dass ich mit der Selbstbeobachtung begann, lag daran, dass ich den Eindruck nicht losbekommen habe, mein produktives Arbeiten habe sich in der Zeit seit der Anschaffung eines Tablet-Computers ver&#228;ndert. Aber was sich da wie ver&#228;ndert hatte, dar&#252;ber konnte ich nur spekulieren, hatte ich nicht genau im Blick.</p>

<p>Also habe ich den Fokus verschoben: Wie arbeite ich? Ist etwas anders geworden als fr&#252;her und wenn ja, was?</p>

<p>Mit ist aufgefallen, dass ich seit der Anschaffung des Tablets dieses so gut wie immer dabei habe.</p>

<p>Meinen Laptop trug ich nicht immer mit mir herum.</p>

<p>Das Tablet ist kleinere und d&#252;nner als ein Collegeblock, den ich fr&#252;her eigentlich immer bei mir trug. Au&#223;erdem hatte ich immer F&#252;ller und Tinte dabei.</p>

<p>Nach wie vor schreibe ich per Hand. Seit einiger Zeit aber muss ich mir sagen, dass ich den einen oder anderen Text doch per Hand schreiben k&#246;nnte, sollte, will. Ich habe eine kleine, handliche Schreibmaschine doch faktisch immer dabei.</p>

<p>Dann aber bemerkte ich zunehmend, dass per Hand verfasste Artikel fast nie fertig wurden, nie in dem Notizbuch standen, dass ich gerade nutzte und &#252;berhaupt nicht den Eindruck von Flow hinterlie&#223;en, den ich beim Schreiben mit F&#252;ller so oft erlebt hatte.</p>

<p>Produktives, auf Verwendbarkeit hin ausgerichtetes Schreiben verlagerte sich mehr und mehr auf die Tastatur des Tablets.</p>

<p>Ob das Unterrichtsentw&#252;rfe, Blogartikel oder Ans&#228;tze f&#252;r Essays oder im Kontext des „kreativen Schreibens“ waren: Sie alle wanderten auf den Bildschirm. Mittlerweile kann ich selbst auf der virtuellen Tastatur sehr zuverl&#228;ssig und vor allem auch schnell und fast blind tippen, sodass ich wirklich mit einer v&#246;llig ger&#228;uschlosen Schreibmaschine arbeiten kann.</p>

<p>Aber ich muss nicht nur gezielt zur Handachriftlichkeit &#252;bergehen, um diese weiter zu pflegen, ich beobachte auch, dass sich die Orte ver&#228;ndern, an denen ich produktiv arbeite.</p>

<p>Textkorrektur im Zug war fr&#252;her immer eine wacklige Angelegenheit, ging eigentlich nur auf den langen Geraden, auf denen ICEs unterwegs sind. Heute achreibe und korrigiere ich Texte sogar im Bus und in der Stra&#223;enbahn.</p>

<p>Entw&#252;rfe habe ich immer dabei. Unterrichtsstunden konzipiere ich, wo ich gerade Zeit daf&#252;r finde, sei es in einer Freistunde oder an einem Sommernachmitag am Main sitzend. Das notwendige Material habe ich fast immer dabei, abgesehen von den Schulb&#252;chern, die weder digital vorliegen noch von mir digital kopiert werden, das ist n&#228;mlich verboten.</p>

<p>Aber meine Sachanlysen und online verf&#252;gbares Material reichen oft.</p>

<p>Wenn ich Material brauche, das mir nur an bestimmten Orten zur Verf&#252;gung steht, dann wird eben eine Notiz angefertigt, die ich in meiner Aufgabenverwaltung direkt mit diesem Ort verbinde, sodass ich ortsbezogen tun kann, was nur an einem bestimmten Ort getan werden kann.</p>

<p>Sogar beim Lesen ertappe ich mich dabei, dass ich oft gar kein Buch oder keine Zeitung mehr dabei habe, weil ich auf dem Tablet lese. Dabei bin ich eigentlich immer aktiv dabei, neue Erkenntnisse mit bereits vorhandenen zu verkn&#252;pfen und so konstruktivistisch strukturiertes Lernen an mir selbst zu praktizieren.</p>

<p>Mir kommt es vor, als vollz&#246;ge sich da an mir gerade eine Art digitaler Wende.</p>

<p>Immer h&#228;ufiger „zwinge“ ich mich zum analogen Arbeiten weil ich es doch mag. Immer h&#228;ufiger scheine ich mir einzureden, dass ich mit Notizbuch und F&#252;ller effizent arbeitete, um dann zu beobachten, dass meine auf Ver&#246;ffentlichung hin ausgerichteten Texte nahezu ausschlie&#223;lich digital entstehen.</p>

<p>Dass viele Leute, mit denen ich au&#223;erhalb beruflicher Kontexte kooperiere und kolaborativ arbeite, mithilfe digitaler Technik kommunizieren, f&#246;rdert diese Entwicklung noch.</p>

<p>Es scheint mir mittlerweile m&#246;glich, in den meisten F&#228;llen tats&#228;chlich mit einem Tablet gut arbeiten zu k&#246;nnen, trotz gewisser Einschr&#228;nkungen, die sie im Vergleich zu „echten“ PCs haben.</p>

<p>Dass sich die Ver&#228;nderungen meines eigenen Arbeitsverhaltens so schleichend einstellten, ich mir bewusst eine Zeit der Selbstbeobachtung auferlegt habe, deute ich dahingehend, dass es ein organischer, selbstverst&#228;ndlicher, in sich stimmiger Prozess der Ver&#228;nderung ist, eine digitale Wende in fast allen Bereichen, in denen ich mich beruflich und in meiner Freizeit bewege, ein „digital turn“. Oder?<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 23:20:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Res&#252;mee: Vor zwei Wochen wollte ich noch Taten sehen. Jetzt sehe ich sie: Wikimedia unterst&#252;tzt als Verein zur F&#246;rderung des freien Wissens, dessen bekanntestes Projekt die Unterst&#252;tzung der Wikipedia ist, die Kampagne zu freien Bildungsmedien (Open Educational Ressources – OER) mit &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/23/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank"><img class="alignright" style="border-style: initial; border-color: initial; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border-width: 0px;" src="http://elearning2null.de/learnmedia/ecbi11/banner_285px.png" alt="EduCamp Bielefeld :: 18.-20. November 2011" width="289" height="78" border="0" /></a>
<em>Res&#252;mee: <a title="#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&amp; Update zu #schultrojaner)" href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/">Vor zwei Wochen wollte ich noch Taten sehen</a>. Jetzt sehe ich sie: Wikimedia unterst&#252;tzt als Verein zur F&#246;rderung des freien Wissens, dessen bekanntestes Projekt die Unterst&#252;tzung der Wikipedia ist, die Kampagne zu freien Bildungsmedien (Open Educational Ressources – OER) mit Rat und Tat. Die seit 1997 im Netz aktive und etablierte Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien (ZUM) hat konkrete Schritte zur noch intensiveren F&#246;rderung von OER angek&#252;ndigt. Die mit gut 60000 Nutzern und Nutzerinnen bedeutende Plattform rpi-virtuell wird sich ebenso an der Vernetzung dezentral gelagerter freier Unterrichtsmaterialien beteiligen. Eine Kommunikationsdesignerin hat gemeinsam mit P&#228;dagogen und Interessierten einen Workshop zur Logoentwicklung abgehalten. Dar&#252;ber hinaus beteiligen sich Lehrer, Blogger und auch Firmen aktiv an der Kampagne zur Verbreitung von OER.</em></p>

<p><em>Ausgangspunkt dieses erneuten Versuchs, das Bewusstsein f&#252;r freie Unterrichtsmaterialien zu st&#228;rken, waren <a title="Betreff: „#Schultrojaner“ || Liebe Schulbuchverlage!" href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/">Reaktionen auf den sog. „Schultrojaner“</a>, mit dessen Hilfe verdachtsunabh&#228;ngig Schulrechner auf das Vorhandensein von Digitalisaten, also von digitalisierten Schulb&#252;chern oder sonstigen nur analog vorliegenden, vom Copyright gesch&#252;tzten Arbeitsbl&#228;ttern, gescannt werden sollen. </em></p>

<p><em>In diesem Beitrag fasse ich den Verlauf des<a href="http://educamp.mixxt.de"> Educamps in Bielefeld</a> (18.-20.11.2011) und dort gegebene Zusagen im Zusammenhang mit der Kampagne zur F&#246;rderung freier Bildungsmedien zusammen, um so den aktuellen Stand der Vernetzung darzustellen.<span id="more-34042"></span></em></p>

<p>Das Educamp in Bielefeld ist vorbei. Doch einige haben sich Arbeit mit nach Hause genommen – zumindest die Verantwortung einer Zusage zur Mitarbeit am Verbreiten des Gedankens, dass Unterrichtsmaterial bevorzugt unter <a href="http://de.creativecommons.org/">Creative-Commons-Lizenz</a> und somit unter dem Label „Open Educational Ressources“ (OER) erscheinen sollte.</p>

<p>Der Reihe nach: Am Samstag Morgen begann das Educamp in Bielefeld. Von unterschiedlichen Seiten wurde ich angesprochen, ob ich denn eine Session zum „Schultrojaner“ und zu freien Unterrichtsmaterialien anbieten w&#252;rde. Ich verneinte die Frage zun&#228;chst, darauf bauend, dass dieses Thema schon auf die Tagesordnung kommen werde, auch ohne dass ich vorpresche, als ob ich momentan keine anderen Themen mehr kennen oder mich gar f&#252;r keine anderen Themen mehr interessieren w&#252;rde.</p>

<p>Es wurde dann auch Thema. Explizit griff <a href="http://netzfaktorei.de/">D&#246;rte Giebel</a> (Twitter: <a href="https://twitter.com/#!/diegoerelebt">@diegoerelebt</a>) das Thema in einer <a href="http://www.freie-bildungsmedien.de/pad/ro/r.uVGn9eNgCFstI8e8">Session zur Methodik freier Unterrichtsmaterialien</a> auf und auch in anderen Sessions spielte es unter der Oberfl&#228;che immer wieder eine Rolle. – Aber im Sinne eines Vorantreibens des Gedankens, dass freie Unterrichtsmaterialien st&#228;rker in das Bewusstsein von Lehrenden und Lernenden r&#252;cken sollten, entwickelte sich erst im Laufe des Samstags eine Dynamik, die dann am Sonntag Konsequenzen hatte.</p>

<p>Im Verlauf des Samstags konnte ich in einigen Gespr&#228;chen etwas von der Stimmung auffangen, die mit der Frage von freien Unterrichtsmaterialien verbunden ist.</p>

<p>Dabei bemerkte ich immer wieder, welch B&#228;rendienst sich die <a href="http://netzpolitik.org/2011/der-schultrojaner-eine-neue-innovation-der-verlage/">Schulbuchverlage</a> mit der vertraglichen Zusicherung der Nutzung einer von ihnen zur Verf&#252;gung gestellten Software durch die Schultr&#228;ger zur verdachtsunabh&#228;ngigen &#220;berpr&#252;fung &#246;ffentlich zug&#228;nglicher Schulcomputer und &#246;ffentlich zug&#228;nglicher Bereiche auf solchen Schulcomputern, auf denen es auch nicht &#246;ffentliche Accounts gibt, geleistet haben. Immer wieder kam der Hinweis, dass letztlich diese – &#246;ffentlichkeitswirksam „Schultrojaner“ genannte – Software, in vielen F&#228;llen einen Prozess des Umdenkens losgetreten habe, in dessen Zentrum die Frage nach Nutzungsmodellen von Unterrichtsmaterialien stehe, die ausdr&#252;cklich Nutzung, Vervielf&#228;ltigung in analoger und digitaler Form und auch deren Ver&#228;nderung zulasse.</p>

<p>Es wurde im Rahmen der Gespr&#228;che, auch schon vor dem Educamp, deutlich: Es gibt bereits eine ganze Menge an frei lizensiertem Material, dessen sich viele Lehrer und Lehrerinnen gar nicht bewusst sind.</p>

<p>Es wurde aber auch klar, dass vielen Lehrenden nicht bewusst ist, dass Material ohne Lizenzangabe automatisch den Regeln des Copyrights unterworfen sind – und eben nicht „frei“ genutzt werden kann.</p>

<p>In diesem Sinne zeichnete sich ab, dass es tats&#228;chlich auch Rechtsfragen sind, die im Zentrum einer Kampagne f&#252;r die Verbreitung von OER stehen m&#252;ssen, denn jedes „freie“ Unterrichtsmaterial braucht eine <a href="http://de.creativecommons.org/">Nutzungslizenz</a>.</p>

<p>Mich hat es im Nachhinein &#252;brigens sehr &#252;berrascht, dass das Thema der Materialerstellung und die damit verbundenen Lizensierungsfragen in meiner Lehrerausbildung nie eine Rolle spielten, obwohl diese Kompetenz doch zu jenen Arbeitsbereichen geh&#246;rt, in denen Lehrende in der Regel aktiv werden. Das aber nur am Rande.</p>

<p>Die Gespr&#228;che waren auf den ganzen Samstag verteilt – und am Abend war dann beim gem&#252;tlichen Teil sehr schnell klar: Am Sonntag muss es darum gehen, N&#228;gel mit K&#246;pfen zu machen. Es erwies sich als sinnvoll, Sessions zu b&#252;ndeln, die das Thema OER auf das Programm bringen wollten, und nicht alleine bei der Sessionvorstellung aufzutreten, sondern in der Gruppe derer, die aktiv an diesem Thema dran sind oder sein wollen.</p>

<p>Es hatte sich gezeigt, wie das Netzwerk zum jetzigen Zeitpunkt aussieht. Dieses Netzwerk galt es nun sichtbar zu machen, denn wenn ich mir Gedanken &#252;ber dezentrale Strukturen bei der Organsiation von freien Unterrichtsmaterialien machen, bringt es wenig, wenn ich alleine Sessions zum Thema anbiete.</p>

<p>Diese dezentrale Vernetzungsstruktur zeichnete sich im Laufe des Samstags als eigentlich bereits existent ab und trat dann am Sonntag gemeinsam auf.</p>

<p><a href="https://twitter.com/#!/christian_ebel">Christian Ebel</a> als Veranstalter war es aber, der den Ansto&#223; gab, dem Sonntag einen gewissen OER-Schwerpunkt zu geben. Hatten wir zun&#228;chst noch dar&#252;ber nachgedacht, zeitlich parallel mehrere Sessions zum Thema anzubieten, regten <a href="http://www.joeran.de/">J&#246;ran Muu&#223;-Meerholz</a> und <a href="http://www.edushift.de/">Felix Schaumburg</a> an, eine Fl&#228;che des Educamps am Sonntag nur mit OER-Sessions zu f&#252;llen und so die am Thema Interessierten zu b&#252;ndeln.</p>

<p>Diese L&#246;sung hat sich als sehr effizient erwiesen, denn im Verlaufe des Sonntags geschah genau das, was ich in meinem Blogartikel zum Thema formuliert hatte: Ich will Taten sehen.</p>

<p>In vier Sessions ging es um unterschiedlichen Aspekte freier Unterrichtsmedien, wobei eben nicht nur Unterrichtsmaterialien in den Blick genommen wurden, sondern immer auch die Frage nach deren Vermittlung, Weitergabe, Sichtbarkeit.</p>

<p>Zun&#228;chst stellte <a href="http://info.blogs.rpi-virtuell.net/author/joerglohrer/">J&#246;rg Lohrer</a> eine <a href="http://www.rpii.net/">Beta-Version</a> der Material- und Kooperationsplattform <a href="http://www.rpi-virtuell.net">rpi-virtuell</a> vor, die sich auch anderen F&#228;chern als der Religion &#246;ffnen wolle, so Lohrer, und die eine L&#246;sung f&#252;r das Thema „Ordnungsstrukturen“ gesucht hat, die auf semantischer Basis funktioniert und aufgrund ihrer starken Orientierung an Verschlagwortungen ein Modell darstellt, das dazu beitragen kann, auch dezentral verf&#252;gbare Unterrichtsmaterialien verf&#252;gbar zu machen.</p>

<p>In einer zweiten Session ging es gemeinsam mit <a href="http://www.designeon.com/">Sabine Hueber</a>, deren Spezialit&#228;t „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crossmedia">crossmediale Kommunikation</a>“ ist, um die Frage, welchen Anforderungen ein Logo der OER-Kampagne gerecht werden m&#252;sse, um das Thema &#252;ber den gegenw&#228;rtigen Aktualit&#228;tsbezug hinaus sichtbar zu halten. Es ging dabei, anders als man annehmen mag, vor allem um inhaltliche Fragen, die sich in der Diskussion sch&#228;rften und auf den Punkt gebracht wurden, sodass am Ende eine Basis f&#252;r ein Logo vorhanden war, das Bez&#252;ge zur Frage der Lizenz, der Offenheit / Freiheit der Bildungsmedien und eben auch zum Education-Bereich integriert und vernetzt darstellt. Wir haben uns bei dieser Session gemeinsam daf&#252;r entschieden, Sabine Huebers Bereitschaft, uns ein Logo zu erstellen, dankbar anzunehmen und ihr den Auftrag gegeben, Entw&#252;rfe auf der Basis unserer Designstudie vorzustellen, was uns auch zugesagt wurde.</p>

<p>In einer n&#228;chsten Session stellten <a href="https://twitter.com/ernstundjan">Jan Engelmann</a> und <a href="https://twitter.com/lilienkopf">Elly K&#246;pf</a> von <a href="htt://Wikimedia.de">Wikimedia.de</a>, dem deutschen Verein zur F&#246;rderung freien Wissens, dessen wichtiges Projekt die Wikipedia ist, die Frage: „Freie Inhalte – Was fehlt euch noch“, wobei es neben einer Vertiefung der Erfahrungen, die Elly K&#246;pf im Schulprojekt von Wikimedia.de bereits gemacht hat, auch um Fragen der richtigen Lizensierung ging, aber eben auch um Fragen, wie zum Beispiel Wikisource als Alternative zur Anschaffung von Schullekt&#252;ren durch Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler genutzt werden kann.</p>

<p>Neben den stark inhaltlich gef&#252;hrten Debatten in den Sessions wurde dieser Educamp-Sonntag zentral von der Frage bestimmt, was die einzelnen Unterst&#252;tzer und Unterst&#252;tzerinnen einer Kampagne zur F&#246;rderung freier Unterrichtsmaterialien (<a href="http://scholar.google.com/scholar?q=Open+Educational+Resources&amp;hl=de&amp;as_sdt=0&amp;as_vis=1&amp;oi=scholart">Open Educational Ressources</a> – OER) konkret und kurzfristig beizutragen bereit sind. Diese Frage schloss jede Session ab und stand abschlie&#223;end im Zentrum einer letzten Session am Sonntagnachmittag, in der noch einmal gesammelt wurde, was nun an konkreten Beitr&#228;gen in den n&#228;chsten Wochen erwartet werden kann. Dabei empfinde ich jeden noch so kleinen, aber doch sehr konkreten Beitrag f&#252;r wichtig, denn in diesen Beitr&#228;gen zeigt sich, dass dezentrale Aktivit&#228;ten m&#246;glich sind, die dennoch aufeinander bezogen und somit vernetzt werden.</p>

<p>Konkret stehen nun folgende Zusagen im Raum:</p>

<ul>
    <li>Von <a href="http://wikimedia.de">Wikimedia e. V</a>., dem Verein zur F&#246;rderung des freien Wissens, dessen wichtigstes Projekt die Wikipedia ist, sagten Jan Engelmann (Leiter Politik und Gesellschaft) und Elly K&#246;pf (Projektassistentin Schulprojekt) zu, dass man ein Pilotprojekt zur Erstellung eines Schulbuches anstrebe, das auf der Basis von Creative-Commons-Lizenzen erscheinen solle. Dazu suche man ein geeignetes Bundesland und ein Fach, in dem ein solches Schulbuchprojekt m&#246;glich sei. Au&#223;erdem werde in den n&#228;chsten Wochen im Wikimediablog ein Beitrag erscheinen, der sich mit Creative-Commons-Lizenzen befasse und dabei auch auf OER eingehe. Hinzu kommt die Zusage einer „Positivliste“, die auf der Basis juristischer Recherchen u. a. die Frage nach urheberrechtlich unbedenkliche Verwertung von OER und auch die lizenzgerechte Nutzung von Wikipediainhalten darstellen soll. In diesem Zusammenhang sei ein webgest&#252;tztes Tool zur Erstellung von Lizenzabsicherungen in der Entwicklung, das dann nat&#252;rlich auch f&#252;r OER genutzt werden k&#246;nne. Man wolle dar&#252;ber hinaus an der Entwicklung einer offenen Datenbankressource mitwirken, mit deren Hilfe Metadaten &#252;ber auf verschiedenen Seiten vorhandene OER-Materialien gesammelt und ausgetauscht werden k&#246;nnen. Ausdr&#252;cklich wurden wir als Nutzer aufgefordert, Bugs, die wir auf Wikipedia, in Wikisource oder Wikibooks etc. finden, die die Nutzung f&#252;r unterrichtliche Zwecke erschweren, zu kommunizieren, sodass diese behoben werden k&#246;nnen.</li>
    <li><a href="https://www.twitter.com/empeiria">J&#246;rg Lohrer</a> sagte zu, sich bei <a href="http://www.rpi-virtuell.de">rpi-virtuell</a> daf&#252;r einzusetzen, dass offensiv auf den Open-Content-Charakter im Rahmen der Plattform hingewiesen und das Material als OER-Material erkennbar gemacht wird. Sobald das Logo als Wiedererkennungszeichen vorliegt, soll es genutzt werden. Um die Frage der Lizenzierung st&#228;rker ins Bewusstsein zu r&#252;cken, wird J&#246;rg Lohrer darauf hin wirken, dass bereits bei der Materialerfassung nach der Lizenz gefragt wird, unter die das Material gestellt werden soll.</li>
    <li>Die <a href="http://www.zum.de">Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien im Internet  e. V. (zum.de)</a> verf&#252;gt bereits &#252;ber <a href="http://wiki.zum.de/Hauptseite">umfangreiche Wiki-Aktivit&#228;ten</a> mit freien Unterrichtsmaterialien, die im Rahmen der Kampagne f&#252;r OER als solche st&#228;rker kenntlich gemacht werden sollen (Logo), wobei auf die Creative-Commons-Lizensierung des Materials bereits hingewiesen wird. Dar&#252;ber hinaus bietet zum.de Lehrenden an, ihre Materialien auf den Seiten des Vereins unterzubringen und verf&#252;gbar zu machen. Au&#223;erdem will der Vorsitzende der ZUM, Karl Kirst, Kontakt mit Autoren der <a href="http://www.zum.de/ZUM/autoren.htm">Autoren-ZUM</a> aufnehmen, um diese &#252;ber die M&#246;glichkeit der CC-Lizenzen aufzukl&#228;ren und so m&#246;glicherweise weiteres Material im bereits vorhandenen OER-Pool verf&#252;gbar zu machen. Dar&#252;ber hinaus sei man zur Zeit dabei, eine umfangreiche Linkdatenbank neu zu programmieren und wolle auch in diesem Zusammenhang das OER-Thema in besonderem Ma&#223;e ber&#252;cksichtigen.</li>
    <li><a href="http://www.designeon.com/">Sabine Hueber</a> hat sich bereit erkl&#228;rt, auf der Basis eines auf dem Educamp in einer Session entwickelten Vorschlages, ein Logo f&#252;r die OER-Kampagne zu erstellen, mit dessen Hilfe sichergestellt werden soll, dass das Thema im Netz sichtbar bleibt und somit aktiv Bewusstseinsarbeit betrieben wird. Das Logo selbst wird mit der Kampagnenseite verkn&#252;pft werden, die im Entstehen ist. Dort findet sich dann auch eine n&#228;here Erl&#228;uterung dessen, wof&#252;r Websites stehen, die dieses Logo f&#252;hren. Die Sessionteilnehmer und -teilnehmerinnen haben entschieden, Sabine Huebers Angebot anzunehmen und bekamen mehrere Gestaltungsversionen zur Abstimmung zugesagt.</li>
    <li><a href="http://dialoge.info">Ralf Hilgenstock</a> wird im Moodle-Kontext f&#252;r OER werben und im Rahmen seines Blogs Funktionen dokumentieren, die es sehr leicht macht, Moodle-Kurse als offene Ressourcen verf&#252;gbar zu machen.</li>
    <li><a href="http://www.eledia.de">elearning im Dialog</a> hat projektbezogene Sponsoringaktivit&#228;ten zugesagt, um OER auch dort zu unterst&#252;tzen, wo eventuell Kosten auftreten werden.</li>
    <li>Maria Eirich (<a href="http://www.mathematik-digital.de">mathematik-digital.de</a>) wird als Mathematiklehrerin reichlich vorhandenes, von ihr erstelltes Arbeitsmaterial, das bislang unter Copyright steht, in CC-Material umwandeln und zur Verf&#252;gung stellen.</li>
    <li><a href="https://twitter.com/gibro">Guido Brombach</a> verweist auf das unter CC und im Quellformat bereits verf&#252;gbare Material auf <a href="http://pb21.de">pb21.de</a> – womit die OER-Kampagne unterst&#252;tzt wird. Sobald das Logo verf&#252;gbar ist, werde man dieses nutzen und so die Sichtbarkeit der OER f&#246;rdern. Dar&#252;ber hinaus wurde auf freies Material der Plattform <a href="http://www.dotcomblog.de/">dotcomblog.de</a> hingewiesen, von der &#228;hnliche Unterst&#252;tzung erwartet werden k&#246;nne.</li>
    <li>Der <a href="http://damianduchamps.wordpress.com/">Blogger Damian Duchamps</a> hat zur Begleitung der Kampagne eine <a href="http://www.cc-your-edu.de/">Website im Aufbau</a>, die sich als Blog speziell der Frage nach Creative-Commons-Lizenzen stellen wird.</li>
    <li>Mehrere Religionslehrer haben sich entschieden, das Projekt <a href="http://www.openreli.de/">openreli</a> zu starten, mit dem Ziel, im Rahmen ihres Fachs f&#252;r OER zu werben und praktisch an Materialien zu arbeiten.</li>
    <li>herrlarbig.de wird die Kampagne als Blog weiter begleiten und dar&#252;ber hinaus eine Website zur Kampagne erstellen. Das Erstellen dieser Website und das Hosting wird von <a href="http://uberspace.de">uberspace.de</a> unterst&#252;tzt und gesponsort.</li>
</ul>

<p>Dar&#252;ber hinaus wurden folgende Unterst&#252;tzungsaktivit&#228;ten f&#252;r die n&#228;chsten ca. vier bis acht Wochen zugesagt:</p>

<ul>
    <li>Der Heidelberger Professor f&#252;r Mathematik Prof. Dr. Christian Spannagel will OER zum Thema in <a href="http://www.cspannagel.wordpress.com">seinem Blog</a> machen.</li>
    <li>Der bloggende Lehrer <a href="http://widerspiegel.wordpress.com/">Martin Kurz</a> wird &#252;ber das Thema Creative-Commons-Lizenzen schreiben.</li>
    <li><a href="http://www.thorstengross.net/">Thorsten Gro&#223;</a> hat einen Artikel zu freien Moodle-Kursen angek&#252;ndigt und wird dar&#252;ber hinaus zun&#228;chst eine Unterrichtseinheit als freien Moodle-Kurs erstellen und verf&#252;gbar machen.</li>
    <li>Mehrere Lehrende auf dem Educamp haben zugesagt, konkrete OER (konkretes freies Unterrichtsmaterial) zu entwickeln und verf&#252;gbar zu machen.</li>
    <li>Die Bielefelder Studentin Julia Riechmann wird mit Maria Eirich von zum.de Kontakt aufnehmen, um Wikieintr&#228;ge, die im Rahmen eines Seminars zur Medienkompetenz entstehen, f&#252;r die Zeit nach dem Seminar als OER nutzbar zu machen. Da das Seminar auf einer Moodleplattform betrieben wird, wird sie auch Kontakt zu <a href="http://moodle.de/">moodle.de</a> aufnehmen, sodass dieses Material auch als Moodlekurs angeboten werden kann. Voraussetzung ist, dass Seminarleitung und die Mitstudierenden als Autoren zustimmen.</li>
</ul>

<p>Au&#223;erdem in absehbarer Zeit:</p>

<ul>
<ul>
    <li>Martin Kurz und Thorsten Gro&#223; werden im M&#228;rz 2012 auf der <a href="http://moodlemoot.moodle.de/">Moodlemoot</a> in M&#252;nster einen Beitrag zu OER einbringen.</li>
    <li>Es wird &#252;ber eine Pr&#228;sentation der Kampagne und des grunds&#228;tzlichen Anliegens im Rahmen der <a href="http://re-publica.de/12/">re:publica 2012</a> nachgedacht, wobei bereits Kontakte bestehen.</li>
</ul>
</ul>

<p>Wer hier jetzt nicht genannt ist und bereits freies Unterrichtsmaterial zur Verf&#252;gung stellt (CC-Lizenz), m&#246;ge seine Angebote doch bitte in den Kommentaren erg&#228;nzen.</p>

<p>Wer sich bereit erkl&#228;ren mag, das Projekt zu unterst&#252;tzen, der oder die m&#246;ge doch bitte in den Kommentaren hinterlassen, was konkret geplant ist.</p>

<p>Das Ziel ist, freie Lernmaterialien zu entwickeln, zu verbreiten und zu vernetzen, ohne dabei die wirklich vernetzten, also dezentralen Strukturen des Netzes in Frage zu stellen, denn in dieser Dezentralit&#228;t gibt es bereits heute ganz viel Unterrichtsmaterial zu entdecken, dass kopiert, digital verwendet, ver&#228;ndert, weitergegeben werden darf. Die ersten Schritte sind getan. Jetzt gilt es dran zu bleiben, aktiv und kontinuierlich die Idee freier Bildungsmedien zu verbreiten, solche Bildungsmedien zu erstellen und daf&#252;r zu sorgen, dass diese in vernetzten Strukturen auch auffindbar und f&#252;r die Lehrenden konkret nutzbar sind.</p>

<p>In nur drei Wochen ist das hier beschriebene Netzwerk mit all den Bereitschaften zur Unterst&#252;tzung entstanden. Ich bin zuversichtlich, dass es noch einige mehr geben wird, die aktiv an und f&#252;r freie Bildungsmedien arbeiten wollen und werden. Sagt doch einfach in den Kommentaren, dass und wie ihr mitmacht.</p>

<blockquote><address>P.S. Sollte jemand seine Zusage in diesem Blogartikel nicht korrekt wiedergegeben finden, bitte ich um kurze Kontaktaufnahme. Ich habe die Zusagen nach bestem Wissen und mit Sorgfalt aus meinen Aufzeichnungen entnommen, aber es kann ja immer passieren, dass was nicht richtig geh&#246;rt. Im Fall der F&#228;lle also: Bitte nicht &#228;rgern, sondern mit mir reden <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </address></blockquote>

<address><em>
</em></address>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/04/von-den-gegebenheiten-zum-traum-1-der-das-achtende-lehrer-kein-beitrag-zum-schultrojaner/" rel="bookmark" title="4. November 2011">Von den Gegebenheiten zum Traum 1: Der das © achtende Lehrer. (K)ein Beitrag zum #Schultrojaner</a></li>

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<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/" rel="bookmark" title="1. Mai 2010">Schulb&#252;cher und freie Unterrichtsmaterialien</a></li>
</ul>

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			<media:title type="html">EduCamp Bielefeld :: 18.-20. November 2011</media:title>
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		<title>#Educamp – Bielefeld: Die Reisemetapher – oder: Das Ziel wird dennoch erreicht  #ecbi11</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/11/18/educamp-bielefeld-die-reisemetapher-oder-das-ziel-wird-dennoch-erreicht-ecbi11/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 10:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Zug kam schon vom Bahnsteig in Frankfurt nicht richtig weg. Kaum war er angefahren, blieb er ruckelnd wieder stehen. Dann schlich er, ein Modell des schnellsten und modernsten Zuges, der in Deutschland unterwegs ist, Richtung Frankfurter Flughafen. Doch bereits am &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/18/educamp-bielefeld-die-reisemetapher-oder-das-ziel-wird-dennoch-erreicht-ecbi11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Der Zug kam schon vom Bahnsteig in Frankfurt nicht richtig weg.</p>

<p>Kaum war er angefahren, blieb er ruckelnd wieder stehen.</p>

<p>Dann schlich er, ein Modell des schnellsten und modernsten Zuges, der in Deutschland unterwegs ist, Richtung Frankfurter Flughafen. Doch bereits am Stadion kam die Ansage, dass der Zug am Flughafen enden w&#252;rde, da es eine St&#246;rung am Antrieb gebe, mit der man nicht nach K&#246;ln fahren k&#246;nne. </p>

<p>Werden eigentlich Z&#252;ge vor der Abfahrt nicht technisch gepr&#252;ft? Gibt es an einem so zentralen Knotenpunkt der Bahn, wie es Frankfurt nun einmal ist, keine Ersatzz&#252;ge?</p>

<p>Der Zug wurde ger&#228;umt und der n&#228;chste angebotene Zug Richtung K&#246;ln w&#228;re ca. 30 Minuten sp&#228;ter gefahren – allerdings nur bis K&#246;ln-Deutz. Ich musste aber zum Hauptbahnhof, um von dort meine Reise zum Educamp in Bielefeld fortsetzen zu k&#246;nnen.</p>

<p>Und da gab es einen ICE, der fr&#252;her fuhr. Ich bin rein gekommen. Ich habe einen Sitzplatz bekommen und dann – <span id="more-31896"></span>versp&#228;tete sich dieser ICE, weil er &#252;berf&#252;llt war und die Bahnmitarbeiter darauf warteten, dass das Volk den Zug doch bitte wieder verlasse. Das hat mit den angebotenen Alternativz&#252;gen dann auch geklappt, auch wenn die Bahn nicht sagte, dass diese Z&#252;ge garantiert funktionieren und au&#223;erdem noch gen&#252;gend Kapazit&#228;ten bieten w&#252;rden.</p>

<p>Kurz vor K&#246;ln wurde dann durchgesagt, dass mein Anschlusszug zu denen geh&#246;re, die nicht h&#228;tten warten k&#246;nnen. Das irritierte mich, denn wir kamen ja drei Minuten vor der offiziellen Abfahrtszeit dieses Zuges an. Und man musste auch nur von Gleis 5 auf Gleis 2. der Zug h&#228;tte nur zwei Minuten sp&#228;ter losfahren m&#252;ssen, dann h&#228;tten ihn wohl auch die Fahrg&#228;ste erreichen k&#246;nnen, die nicht so eilten, wie ich das tat. </p>

<p>Die Z&#252;ge, die ich bekommen konnte, fuhren nicht wie angek&#252;ndigt; den Zug, den ich mit Ank&#252;ndigung gar nicht h&#228;tte erreichen sollen, habe ich erreicht. </p>

<p>Nehme ich diese Erfahrungen mit in dieses Wochenende? kann da schnell mal ein Gleichnis draus gemacht werden?</p>

<p>Zu wissen, dass man ankommen wird; zu wissen, dass es Wege gibt, auch wenn ein Zug ausf&#228;llt, weil man ihn vor Bereitstellung nicht noch einmal technisch &#252;berpr&#252;ft hat, aber schlie&#223;lich nur noch davon auszugehen, dass man ankommen wird – nicht mal mit Umwegen, nur mit etwas zeitlicher Verz&#246;gerung — soll mir ein Bild daf&#252;r sein, wie sich die Entwicklung der Lernkultur in den n&#228;chsten Jahren wahrscheinlich darstellen wird. </p>

<p>Lernen wird viel digitaler werden. Das ist eine Entwicklung, aber das ist auch ein Ziel, wenn man das aufkl&#228;rerische  Potential von Bildungsprozessen voll nutzen will, denn nie zuvor gab es ein Instrument, das Menschen, denen die Ressourcen zu dessen Nutzung verf&#252;gbar sind, in einem solchen Ma&#223;e M&#246;glichkeiten der Partizipation gab, wie es das Internet und die ihm zugrunde liegende Digitalisierung erlauben. </p>

<p>Die Integration digitaler Lernformen, die das Lernen selbst ver&#228;ndern werden, ist sicher kein Selbstl&#228;ufer, sondern Bedarf der Entscheidung, dass gegenw&#228;rtige Entwicklungen so relevant sind, dass sie integriert werden sollen. Doch es scheint eine Breite Mehrheit zu geben, die diesen Weg f&#252;r vorgezeichnet ansehen und diesen Weg auch gehen wollen. </p>

<p>Dabei mag ein Zug mal mit Getriebeschaden stehen bleiben, ein anderer &#252;berf&#252;llt sein, ein Zug erreicht werden, der gar nicht mehr h&#228;tte erreicht werden d&#252;rfen, h&#228;tte man den Ansagen im versp&#228;teten Zug geglaubt. Am Ende werden wir in einer Lernkultur ankommen, die anders ist als die, die wir heute kennen.</p>

<p>Es wird keine Lernkultur sein, in der alles neu ist. So schnell &#228;ndern sich die lernphysiologischen Voraussetzungen des Menschen nicht.</p>

<p>Es werden aber andere Wege sein, die diesen lernphysiologischen Gegebenheiten offen stehen.</p>

<p>Es werden andere Orte sein, von denen aus gelernt werden kann, wenn das Internet erst einmal zuverl&#228;ssig und nahezu &#252;berall verf&#252;gbar ist und funktioniert. </p>

<p>Ich komme sp&#228;ter in Bielefeld an als geplant. Am Zug, in dem ich jetzt sitze, liegt es nicht, denn der ist &#252;berp&#252;nktlich. Es waren die modernen Schnellstrecken der deutschen Bahn, auf denen die Nachfrage heute nicht auf angemessene technische Zuverl&#228;ssigkeit traf.
 
Es sind sicher nicht die &#252;bervollen Wege im Netz, die uns den Weg in eine neue Lernkultur ebnen werden. Es sind nicht Facebook oder Google+ die Lernen pr&#228;gen werden, sondern eher die Nebenstrecken in Blogs, auf Plattformen engagierter Bildungsarbeiter, die sich in Vereinen oder in Einzelinitiativen vernetzen.</p>

<p>Das mag ein gewisses Durchhalteverm&#246;gen unabdingbar machen. Aber auch wenn eine Reise l&#228;nger dauert oder das Ziel nur &#252;ber Umwege erreicht werden kann: Auch dabei gibt es in den Landschaften vieles zu entdecken, was bei gerade Wegen und ohne Verz&#246;gerungen so wahrscheinlich nie entdeckt worden w&#228;re. <strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 23:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da zur Zeit im Zusammenhang mit „Lernen“, „Bildung“, „Schule“ – und wahrscheinlich auch noch in anderen Zusammenh&#228;ngen – st&#228;ndig davon gesprochen wird, man m&#252;sse diese Bereiche „neu denken“, bin ich gegen&#252;ber dem Wort „neu“ in all seinen Anwendungsfacetten skeptisch geworden. &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank"><img class="alignright" style="border-style: initial; border-color: initial; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border-width: 0px;" src="http://elearning2null.de/learnmedia/ecbi11/banner_285px.png" alt="EduCamp Bielefeld :: 18.-20. November 2011" width="289" height="78" border="0" /></a></p>

<p>Da zur Zeit im Zusammenhang mit „Lernen“, „Bildung“, „Schule“ – und wahrscheinlich auch noch in anderen Zusammenh&#228;ngen – <a href="http://www.google.com/search?q=%22lernen%20neu%20denken%22%20OR%20%22Schule%20neu%20denken“&#038;ie=utf-8&#038;oe=utf-8#pq=%22lernen+neu+denken%22+or+%22schule+neu+denken“&#038;hl=de&#038;cp=66&#038;gs_id=2y&#038;xhr=t&#038;q=%22lernen+neu+denken%22+OR+%22Schule+neu+denken“+OR+%22Bildung+neu+denken%22&#038;pf=p&#038;sclient=psy-ab&#038;source=hp&#038;pbx=1&#038;oq=%22lernen+neu+denken%22+OR+%22Schule+neu+denken“+OR+%22Bildung+neu+denken%22&#038;aq=f&#038;aqi=&#038;aql=&#038;gs_sm=&#038;gs_upl=&#038;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&#038;fp=91adcd39fed16afc&#038;biw=1127&#038;bih=605" target="_blank">st&#228;ndig davon gesprochen wird, man m&#252;sse diese Bereiche „neu denken“,</a> bin ich gegen&#252;ber dem Wort „neu“ in all seinen Anwendungsfacetten skeptisch geworden.</p>

<p>Nein, es geht nicht um „neu gedachtes“ Lernen, „neu gedachte“ Schulen, Bildung, „neu gedachten” Unterricht. Und deshalb freue ich mich &#252;ber zwei Verben im Titel des <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Educamps in Bielefeld</a>, die &#252;ber das „Neu“ hinausgehen (auch wenn es reingerutscht ist, aber eben nicht als ein Denken, sondern, sondern als Begrifflichkeit, die auf konkrete Praxis verweist). Die Verben lauten „entwickeln“ und „vernetzen“. Sympathische W&#246;rter sind das, finde ich.</p>

<p>„Entwickeln“ ist ein reflexives Verb, das hei&#223;t, es wird (oft) mit dem Reflexivpronomen „sich“ verbunden verwendet. Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reflexivpronomen" target="_blank">Reflexivpronomen</a> „ist ein <a title="Pronomen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pronomen" target="_blank">Pronomen</a>, das sich auf das inhaltliche oder grammatische <a title="Subjekt (Grammatik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subjekt_(Grammatik)" target="_blank">Subjekt</a> eines <a title="Satz (Grammatik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satz_(Grammatik)">Satzes</a> oder <a title="Text" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Text">Textes</a> bezieht“.</p>

<p>Das eine solche sprachanalytische Zugangsweise zum Titel des <a href="http://educamp.mixxt.de/" target="_blank">Educamps in Bielefeld</a> nicht v&#246;llig weit hergeholt ist, verdeutlicht vielleicht der Blick auf drei Quellen, die das Verb „entwickeln“ in den Blick nehmen:</p>

<ol>
    <li>Das<a href="http://woerterbuchnetz.de/DWB/?lemma=entwickelung" target="_blank"> Grimmsche W&#246;rterbuch</a></li>
    <li>Das <a href="http://www.dwds.de/?qu=entwickeln" target="_blank">Projekt Digitales W&#246;rterbuch der deutschen Sprache</a> (DWDS)</li>
    <li>Das <a href="http://wortschatz.uni-leipzig.de/cgi-bin/wort_www.exe?site=1&#038;Wort=entwickeln" target="_blank">Wortschatzlexikon der Uni Leipzig</a></li>
</ol>

<p>Wenn sich „neue Lernkulturen“ entwickeln sollen, dann ist das etwas anderes als „Lernen neu denken“. Eine kleine Auswahl <a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/entwickeln" target="_blank">synonymer</a> Formulierungen,</p>

<p><span id="more-31863"></span></p>

<p>die nat&#252;rlich alle eine etwas andere Bedeutung haben:</p>

<ul>
    <li> <a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/%28sich%29+ergeben+%28aus%29">(sich) ergeben (aus)</a> – Neue Lernkulten ergeben sich aus den Erkenntnissen der Gegenwart &#252;ber vorhandene Lernkulturen, die in den Kontext aktueller Lerntheorien aus Psychologie, P&#228;dagogik und Didaktik gestellt werden.</li>
    <li><a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/sich+herleiten+%28aus%29">sich herleiten (aus)</a> – Neue Lernkulturen leiten sich aus Erfahrungen und Visionen mit dem Lernen her.</li>
    <li> <a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/%28sich%29+profilieren+%28aus%29">(sich) profilieren (aus)</a> – Neue Lernkulturen profilieren sich aus dem Zusammenspiel von praktischer Unterrichtserfahrung und deren Reflexion im Zusammenhang mit den je aktuellen Forschungsergebnissen aus Psychologie, P&#228;dagogik, Unterrichtsforschung etc.</li>
</ul>

<p>Weitere Anregung kann sich jeder selbst in jedem Synonyme-W&#246;rterbuch holen, zum Beispiel im <a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/entwickeln" target="_blank">OpenThesaurus</a>.</p>

<p>Alles, was mit dem Verb „entwickeln“ verbunden ist, verweist auf Vorhandenes <em>und</em> noch nicht Vorhandenes, in diesem Fall auf vorhandene Lernkulturen (an denen nicht alles schlecht und nicht alles gut ist) und auf deren Entwicklung, wobei diese Entwicklung weder willk&#252;rlich noch zuf&#228;llig ist, sondern reflexiv, auf etwas bezogen – und somit in Reflexionprozesse eingebunden.</p>

<p>Lehrer und jeder mit Bildung befasste Professionelle m&#252;ssen reflektierende Praktiker und praktische Theoretiker in einer Person und in vernetzten Strukturen sein.</p>

<p>Deshalb passt es, wenn im Zusammenhang mit dem Educamp davon gesprochen wird, „Neue Lernkulturen“ zu „entwickeln“: Vor Ort sind Menschen aus der Praxis und der Forschung, von Lobbygruppen, aus Ausbildungszusammenh&#228;ngen etc. Es ist eine Verdichtung von Kompetenz in Sachen Lernkultur, die dort in Bielefeld zusammentrifft, sei es <em>aus</em> bereits gepflegten vernetzten Strukturen (z. B. via Internet) heraus in die reale (wiederholte) Begegnung von Angesicht zu Angesicht, sei es <em>in</em> die (auf gepflegte zuk&#252;nftige Kooperation) vernetzender Begegnung von Angesicht zu Angesicht <em>hinein</em>.</p>

<p>Neben dem Austausch anregender Gedanken stellt sich f&#252;r mich immer die Frage, ob diese Anregungen in einen konstruktiven Prozess &#252;bergehen k&#246;nnen. Keine Frage: Die Anregung an sich ist ein Wert an sich und tr&#228;gt Fr&#252;chte, die vor Ort nicht zu erahnen sind. Um sich aber entwickeln zu k&#246;nnen, w&#252;nsche ich mir f&#252;r mich auch konkrete Projekte, zum Beispiel im Bereich der Offenen / Freien Bildungsmedien (Lernmaterialien), die ich zur Zeit mit Kollegen und Kolleginnen <a title="#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&#038; Update zu #schultrojaner)" href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/" target="_blank">bereits online diskutiere</a>. F&#252;r diese Diskussion sehe ich reichlich M&#246;glichkeiten, dass sich etwas entwickeln kann.</p>

<p>Und angesichts der gro&#223;en Zahl an Teilnehmenden am Educamp wird es noch viele andere M&#246;glichkeiten geben, dass sich aus den Ideen der einzelnen Teilnehmenden in Sachen Lernkultur wirklich auch konkrete Projekte entwickeln k&#246;nnen.</p>

<p>Dabei lebt das Educamp von Vernetzungsstrategien der Teilnehmenden. Neben der <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Mixxt-Plattform</a>, die meist vor allem im Umfeld der Educamps genutzt wird, sind viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen <a href="https://twitter.com/bildungsjunkie/status/136790966433615873" target="_blank">auf Twitter</a> im kontinuierlichen Austausch, &#252;ber Blogs miteinander im Gespr&#228;ch, auf Facebook, Google+ oder eben auch einfach per Telefon, E-Mail und eben auch im direkten, pers&#246;nlichen Kontakt miteinander vernetzt. (Ob es Educamp-Teilnehmende gibt, die noch echte Brief-Korrespondenz betreiben?)</p>

<p>Dieser Austausch erfolgt vernetzt, das hei&#223;t, dass nicht jeder mit jedem im Kontakt steht, das f&#252;r unterschiedliche Interessen unterschiedliche Personen angesprochen werden, ganz so, wie es die Netzmetapher darstellt.</p>

<p>Doch ist diese Netzwerkmetapher nicht unumstritten und kann ihre ganze Bandbreite an Chancen und Risiken erst zeigen, wenn die unterschiedlichen Positionen zu ihr ber&#252;cksichtigt werden<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/#footnote_0_31863" id="identifier_0_31863" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Zusammenhang mit eigenen &amp;#220;berlegungen zu Vernetzungsstrategien im Kontext von &bdquo;OpenEducationalRessources&ldquo; denke ich zur Zeit &amp;#252;ber M&amp;#246;glichkeiten und Grenzen von Vernetzungsstrategien nach, sodass ich im Laufe der Zeit &amp;#252;ber diese Beitr&amp;#228;ge &bdquo;gestolpert&ldquo; bin">1</a></sup>:</p>

<ul>
    <li>Erhard Sch&#252;ttpelz: <a href="http://www.uni-siegen.de/uni/publikationen/extrakte/ausgaben/200906/6.html" target="_blank">Die L&#246;cher im Netz. Was die Netzwerkmetapher verschweigt</a> (Univerist&#228;t Siegen)</li>
    <li>Eine Folie aus einer Ringvorlesung an der Uni Leipzig aus dem Jahre 2000 zur <a href="http://www.informatik.uni-leipzig.de/theo/RingVorl/0517/netze/sld001.htm">Netzmetapher</a></li>
    <li>J&#246;rn M&#252;nkner, <a href="http://www.perspicuitas.uni-essen.de/sammelbd/netzstrukt/auftakt.pdf">Netzstrukturen. Zur Kulturgeschichte sprachlicher, visueller und technischer Netze</a> (Uni Essen) [PDF]</li>
    <li>Emil Zopfi: <a href="http://www.zopfi.ch/0e/Metapher.html">Das Netz: Metapher und Medium</a> (Schweizer Schriftsteller)</li>
    <li>Franz Oswald befasst sich mit der Netzmetapher im Rahmen der Stadtplanung: <a href="http://www.google.com/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=netzmetapher&#038;source=web&#038;cd=3&#038;ved=0CCkQFjAC&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.nsl.ethz.ch%2Findex.php%2Fen%2Fcontent%2Fdownload%2F255%2F1503%2Ffile&#038;ei=tiPETorJJ6bR4QTQk72jDQ&#038;usg=AFQjCNFYtaaDhD6gDe47wX-nWb54ulGXEg&#038;cad=rja">Die Zukunft der Stadt: Anmerkungen zur Netzmetapher der Stadt [PDF</a>]</li>
</ul>

<p>„Vernetzen“ kann meinen, dass man sich vernetzt, um in diesem Netz etwas so Fl&#252;chtiges wie Ideen einzufangen, aber auch, dass man sich im Netz verheddert, wenn dieses beginnt, f&#252;r sich alleine zu stehen.</p>

<p>Als Netzmetapher nutzen wir die Vorstellung vom Vernetzen, um „die Lebensrealit&#228;t, wie wir sie wahrnehmen, darzustellen oder um ein Wunschbild dieser Lebensrealit&#228;t zu vermitteln“ (Franz Oswald: <a href="http://www.google.com/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=netzmetapher&#038;source=web&#038;cd=3&#038;ved=0CCkQFjAC&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.nsl.ethz.ch%2Findex.php%2Fen%2Fcontent%2Fdownload%2F255%2F1503%2Ffile&#038;ei=tiPETorJJ6bR4QTQk72jDQ&#038;usg=AFQjCNFYtaaDhD6gDe47wX-nWb54ulGXEg&#038;cad=rja">Die Zukunft der Stadt: Anmerkungen zur Netzmetapher der Stadt [PDF</a>])</p>

<p>Das Motto des Educamps gibt mir einen Rahmen, in dem ich mich als Teilnehmer orientieren will, einen Rahmen, der gut zu meinen eigenen Anliegen passt:</p>

<ul>
    <li>Es geht um Entwicklung, die durchaus auch Neues im Rahmen von Lernkulturen hervorbringen kann, ohne dass der Anspruch erhoben werden m&#252;sste, das Rad neu zu erfinden.</li>
    <li>Es geht um Entwicklung, in deren Rahmen f&#252;r so manches Rad, das in Gedanken schon gebaut wurde, nun Achse und Antrieb und eine ihm angemessene Art von „Gef&#228;hrt“ gesucht werden, an dem es rollen kann.</li>
    <li>Es geht um Vernetzung dieser Entwicklungsprozesse.</li>
    <li>Es geht um Vernetzung der Realisierung von entwickelten Modellen, Konzepten, Produkten.</li>
    <li>Es geht um Vernetzung des Reflexionsprozesses, ohne dabei die Vernetzung als Zweck in sich selbst zu sehen, denn ein Netz hat immer die Funktion etwas einzufangen.</li>
</ul>

<p>Die Voraussetzungen f&#252;r diese Ziele des <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Educamps</a> sind gut. Bis zu 200 Profis aus dem Bildungsbereich in allen seinen Facetten werden in Bielefeld erwartet. Die „<a title="#Educamp – Bielefeld: Was ist ein #Barcamp? #ecbi11" href="http://herrlarbig.de/2011/11/16/educamp-bielefeld-was-ist-ein-barcamp-ecbi11/" target="_blank">Unkonferenz</a>“ findet in einem Raum ohne abgeschlossene R&#228;ume statt, ein Konzept, das nicht neu ist, sondern im <a href="http://www.uni-bielefeld.de/OSK/" target="_blank">Oberstufenkolleg Bielefeld</a> schon lange Wirklichkeit. Auch wenn das Programm erst vor Ort entsteht, gibt es schon anregende Vorschl&#228;ge.</p>

<p>Die Vernetzungsrate der Teilnehmenden ist hoch, mindestens aber &#252;ber die <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Mixxt-Seite</a> des Educamps angelegt, weil es keinen anderen Weg der Anmeldung gibt, sodass die Voraussetzungen f&#252;r vernetzendes Entwickeln gut sind.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus ist die Veranstaltung selbst in der Regel darauf hin ausgelegt, dass auch Interessierte, die nicht vor Ort sind, viel von den Ereignissen vor Ort mitbekommen. Deshalb lohnt es sich, den Hashtag #ecbi11 auf Twitter bereits als Suchbegriff zu speichern.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/16/educamp-bielefeld-was-ist-ein-barcamp-ecbi11/" rel="bookmark" title="16. November 2011">#Educamp – Bielefeld: Was ist ein #Barcamp? #ecbi11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/18/educamp-bielefeld-die-reisemetapher-oder-das-ziel-wird-dennoch-erreicht-ecbi11/" rel="bookmark" title="18. November 2011">#Educamp – Bielefeld: Die Reisemetapher – oder: Das Ziel wird dennoch erreicht  #ecbi11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/24/dokumentation-session-herrlarbig-educamp-echb11/" rel="bookmark" title="24. M&#228;rz 2011">Dokumentation: Session @herrlarbig @Educamp @echb11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/23/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11/" rel="bookmark" title="23. November 2011">#OER – Freie Bildungsmedien: Das Netzwerk entsteht!  #schultrojaner #ecbi11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/09/28/ldl-als-konstruktivistisch-orientiertes-lernen/" rel="bookmark" title="28. September 2011">LdL als konstruktivistisch orientiertes Lernen</a></li>
</ul>

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		<title>#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&amp; Update zu #schultrojaner)</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 23:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=29215</guid>
		<description><![CDATA[Update zur Entwicklung der Schultrojanerdebatte Fast bin ich den Verantwortlichen f&#252;r die Erfindung des „Phantoms“ „Schultrojaner“ dankbar. Ja, was da unter der Federf&#252;hrung Bayerns von der Kultuministerkonferenz, diversen Verwertungsgesellschaften und dem VdS Bildungsmedien erfunden wurde, ist ein Phantom, ein Gespenst, &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Update zur Entwicklung der Schultrojanerdebatte</h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Fast bin ich den Verantwortlichen f&#252;r die Erfindung des „Phantoms“ „Schultrojaner“ dankbar. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Ja, was da unter der Federf&#252;hrung Bayerns von der Kultuministerkonferenz, diversen Verwertungsgesellschaften und dem VdS Bildungsmedien erfunden wurde, ist ein Phantom, ein Gespenst, dessen gegenw&#228;rtige Nicht-Existenz Grund genug bietet, in Grundsatzdebatten einzusteigen und an Visionen von Bildung zu arbeiten. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Wenn allerdings gesagt wird, der Schultrojaner existiere noch gar nicht, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Immerhin existiert er als verbindliche Vereinbarung zwischen KMK und VdS Bildungsmedien. Er ist also in den K&#246;pfen der Entscheidungstr&#228;ger sehr wohl pr&#228;sent. – Pr&#228;sent ist er aber auch in den K&#246;pfen all derer, die die Umsetzung einer solchen Technik f&#252;r einen unangemessenen Eingriff in die Integrit&#228;t von Schulrechnern erachten und sich nicht mit technokratischen Zusagen, dass diese Software selbstverst&#228;ndlich sicher sein werde, abspeisen lassen. „Sicher“ w&#228;re der Staatstrojaner auch gewesen, wenn man Politiker und Lobbyvertreter nach ihm gefragt h&#228;tte. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">War da nicht auch Bayern federf&#252;hrend? <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/streit-um-einsatz-des-staatstrojaners-bayern-ignoriert-urteil-zur-schnueffelsoftware-1.1159085" target="_blank">Ein Schelm der b&#246;ses denkt, wenn man h&#246;rt, dass der Vertrag zwischen KMK und VdS Bildungsmedien von Bayern federf&#252;hrend ausgehandelt wurde.</a> Da hat man nun ja wirklich einschl&#228;gige Erfahrungen mit Software zur Computer&#252;berwachung. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Gut, die Schulcomputer-Schn&#252;ffel-Software soll nicht heimlich an Schulen installiert werden, soll vorher getestet werden etc. Eine verdachtsunabh&#228;nige Infiltirierung der Schulrechner w&#228;re diese Software aber dennoch. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Das sehen offensichtlich viele so. Zuletzt hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Vereinbarung zwischen KMK und VdS Bildungsmedien scharf kritisiert und <a href="http://netzpolitik.org/2011/bundesjustizministerin-schultrojaner-war-arger-der-woche/" target="_blank">nannte den „Schultrojaner“ ihren „&#196;rger der Woche“</a>.</span></h2>

<h2>Hat der „<a title="Betreff: „#Schultrojaner“ || Liebe Schulbuchverlage!" href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/" target="_blank">offene Brief</a>“ seine Zielgruppen erreicht?</h2>

<p>Auch wenn ich meinen Blogbeitrag von vergangener Woche als offenen Brief gestaltet habe, wurde er nur &#252;ber das Netz abgeschickt. Die Reichweite dieses Briefes war beeindruckend und kam f&#252;r mich vollkommen unerwartet.</p>

<p>Netzpolitik.org verbreitete ihn auf Twitter und der <a href="http://netzpolitik.org/2011/zweites-update-zum-schultrojaner/" target="_blank">Website</a>; <a href="http://www.fr-online.de/wissenschaft/verlagssoftware-lehrer-sind-entsetzt-ueber--schultrojaner-,1472788,11088832.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a>, <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,795449,00.html" target="_blank">Spiegel online</a>, <a href="http://wissen.dradio.de/trojaner-lehrer-unter-generalverdacht.33.de.html?dram:article_id=13287" target="_blank">DRadio-Wissen</a> zitierten ihn und <a href="https://twitter.com/indiesemNetz" target="_blank">Sonja Sch&#252;nemann</a> von <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,8365122,00.html" target="_blank">heute.de</a> telefonierte mit mir und schrieb &#252;ber das <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,8365122,00.html" target="_blank">Thema</a>. heise.de stellte mir Fragen per E-Mail  f&#252;r einen Beitrag &#252;ber „<a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35829/1.html" target="_blank">Offenes Lernmaterial</a>“, der heute erschienen ist.</p>

<p>&#196;u&#223;erungen der Verlage zum Thema<span id="more-29215"></span> habe ich keine wahrgenommen, der VdS Bildungsmedien hat eine <a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/presse/aktuelle-meldungen/01-11-11-faq-plagiats-software/" target="_blank">FAQ-Seite</a> geschaltet, die auch weiter aktualisiert wird, und ein paar Pressestatements etwa gleichen Wortlauts abgegeben und schweigt seitdem beispielsweise auf <a href="https://twitter.com/#!/bildungsmedien/" target="_blank">Twitter</a>. Alleine einige Kultusbeh&#246;rden haben sich zum Thema ge&#228;u&#223;ert, als ob es sich alleine um ihr Problem handelt, obwohl der entsprechende <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/20110615gesamtvertragtext.pdf" target="_blank">Vertrag</a> auch von Verwertungsgesllschaften und dem VdS Bildungsmedien verabschiedet wurde.</p>

<h2>Bewusstseinwandel hin zu offenen Bildungsmedien (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Education" target="_blank">OER</a>)</h2>

<p>Es zeichnet sich ein Bewusstseinswandel zumindest bei den im Web pr&#228;senten und aktiven P&#228;dagogen ab und deshalb bin ich den Verantwortlichen f&#252;r die Erfindung des Phantoms „Schultrojaner“ fast dankbar. Es entwickelt sich nunmehr n&#228;mlich eine <a href="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/10/31/freie-inhalte-im-bildungswesen-statt-kampf-mit-einem-schultrojaner/" target="_blank">Diskussion um Bildungsmedien</a>, die eine &#220;berwachung ihrer Nutzung &#252;berfl&#252;ssig machen, weil sie von Anfang an f&#252;r Unterrichtszwecke frei verf&#252;gbar sind.</p>

<h2>Voraussetzungen einer Diskussion</h2>

<p>Diese Diskussion ist ein Resultat der „Schultrojaner“-Debatte. Hier stelle ich eine Konzeption zur Diskussion, wie es &#252;ber die aktuelle Diskussion hinaus zu einer nachhaltigen Entwicklung qualitativ hochwertiger Bildungsmedien kommen kann, die die bereits verf&#252;gbaren Ressourcen einbindet, neue Kr&#228;fte f&#252;r diese Ressourcen freisetzt und gleichzeitig neue aktive Quellen motivieren soll.</p>

<p>Bei meinen Zielvorstellungen schlie&#223;e ich mich <a href="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/10/31/freie-inhalte-im-bildungswesen-statt-kampf-mit-einem-schultrojaner/" target="_blank">Martin Kurz an, der in seinem Blog</a> schreibt:</p>

<blockquote><address>„Ich w&#252;nsche mir sehnlichst mehr <strong>freie Inhalte im Bildungswesen</strong>. &#196;hnlich dem Grundprinzip der „freien Software“ (bzw. dem Open-Source-Gedanken) sollten diese frei verf&#252;gbar sein. Dabei sind die, ich sage mal Randbedingungen wichtig: die Inhalte sollten</address>
<ul>
    <li>leicht auffindbar,</li>
    <li>strukturiert,</li>
    <li>inhaltlich gepr&#252;ft,</li>
    <li>als frei gekennzeichnet und</li>
    <li>in hoher didaktischer Qualit&#228;t“</li>
</ul>
</blockquote>

<p>Aber wie bekommen wir das hin? <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=2276" target="_blank">Ans&#228;tze in Diskussion und Praxis gab es und gibt es immer wieder</a>, bislang ohne nachhaltigen Erfolg und ohne Effizienz im Rahmen eines Arbeitsfblaufs (Workflow).</p>

<p>Es gibt die <a href="http://zum.de" target="_blank">Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien</a>, <a href="http://de.wikibooks.org/wiki/Hauptseite" target="_blank">Wikibooks</a>, Versuche von <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/11/das-digitale-schulbuch-umsetzung-mit-wiki.htm" target="_blank">Lehrenden mit Wikis, eigene Schulb&#252;cher zu erstellen</a>, frei <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0Aouoi7BpzRy4dHZXdjhZUFIyOGY1Tmc3X1JfU1d6WkE#gid=0" target="_blank">verf&#252;gbare Moodlekurse</a> (diese Liste ist &#252;brigens schon einer erste konkrete Folge der <a href="https://twitter.com/networking_lady/status/133528230962536450" target="_blank">Diskussion auf Twitter</a>), Einzelmaterialien auf Webseiten von Lehrern, <a href="http://teachsam.de" target="_blank">teachsam.de </a>(auch wenn da nicht ganz klar ist, ob die Materialien ver&#228;ndert werden d&#252;rfen, weil unter © erschienen, aber grunds&#228;tzlich frei verf&#252;gbar sind sie scheinbar doch), es gibt <a href="http://4teachers.de" target="_blank">4teachers</a> (wobei sich hier die Frage nach der Qualit&#228;tskontrolle in Sachen Materialien dann schon stark stellt), Fachplattformen wie <a href="http://lernen-aus-der-geschichte.de/" target="_blank">Lernen aus der Geschichte</a>, <a href="http://www.rpi-virtuell.net/" target="_blank">rpi-virtuell</a> und <a href="http://rpp-katholisch.de" target="_blank">rpp-katholisch</a>, es gibt Einzelpersonen mit gro&#223;er Fachexpertise wie <a href="http://www.fachdidaktik-einecke.de/" target="_blank">G&#252;nther Einecke</a> und diese Liste lie&#223;e sich noch deutlich erweitern. M&#246;gen alle, die hier nicht genannt sind, in den Kommentaren ihre Links hinterlassen, so es sich wirklich um „freie Angebote“ handelt.</p>

<p>DIe Zahl der vorhandenen Ressourcen ist beeindruckend. Die Qualit&#228;t unterschiedlich, aber letztlich geh&#246;rt es auch zum Beruf des Lehrers, angemessene Kriterien f&#252;r die Bewertung von Material zu entwickeln, sodass mit dieser Schw&#228;che mancher Angebote durchaus gelebt werden kann.</p>

<p>Neben diesen speziell auf Schule hin ausgerichteten Seiten gibt es zahlreiche unterrichtsrelevante Seiten im Netz, die zwar copyrightgesch&#252;tztes Material anbieten, aber nicht explizit Bildungsmedienanbieter sind, sodass f&#252;r diese Angebote andere Nutzungsm&#246;glichkeiten bestehen. Dar&#252;ber hinaus ist das Material online verf&#252;gbar und man kann damit arbeiten, ohne etwas kopieren zu m&#252;ssen. Da f&#228;ngt bei Wikipedia an und gliedert sich je nach Fach sehr unterschiedlich auf.</p>

<h2>Diskussionsvorschlag</h2>

<p>In meinem Diskussionsvorschlag geht es nun alleine um die Frage der Vernetzung bereits vorhandener und neu entstehender Angebote f&#252;r freie, unterrichtsbezogene Bildungsmedien. Andere Anbieter d&#252;rfen sich gerne an der Verbreitung des Gedankens einer offen zug&#228;nglichen Bildung beteiligen.</p>

<p>Ich schlage vor, sich erst mit dem ganzen Entwurf vertraut zu machen, bevor an Einzelstellen gearbeitet wird.</p>

<p>Ich gliedere meinen Diskussionvorschlag in drei an Zeitr&#228;umen orientierten Zielhorizonte. Das ist alles diskutierbar und ich stelle diesen Diskussionsvorschlag zur Bearbeitung auch als <a href="http://type.riecken.co/p/OER-Dikussion" target="_blank">Etherphad</a> zur Verf&#252;gung.</p>

<ol>
    <li><strong>Nahziele</strong>: Von der aktuellen Debatte ausgehend Strategien entwickeln, mit deren Hilfe der Open-Education-Gedanke im deutschen Sprachraum nachhaltig sichtbar gehalten wird und nicht nach einigen Wochen wieder in der Versenkung verschwindet.</li>
    <li><strong>Mittelfristige Ziele</strong>, die auf die Frage hin ausgerichtet sind, wie eine Vernetzung vorhandener Materialienpools und Einzelmaterialien m&#246;glich wird, die effiziente Suchstrategien erlaubt und gleichzeitig anregende Zufallsfunde erm&#246;glicht.</li>
    <li><strong>Langfristige Ziele</strong>, die auf eine Ver&#228;nderung der Grundeinstellung aller an Bildungsprozessen in Bezug auf die Rolle von Bildungsmedien hin ausgerichtet sind und dabei einen nachhaltigen Bewusstseinwandel bewirken, der zur Umsetzung der strukturellen Ziele f&#252;hrt, die in der <a href="http://www.capetowndeclaration.org/translations/german-translation" target="_blank">Kapstadt Open Education Declaration</a> formuliert werden.</li>
</ol>

<h3>1. Nahziele (6 Wochen)</h3>

<p>Immer wieder beginnt die Debatte um offen und frei verf&#252;gbare Bildungsmedien, ohne dass es bislang gelungen ist, diese Debatte sichtbar und somit langfristig in das Bewusstsein der Akteure in schulischen Zusammenh&#228;ngen zu bringen.</p>

<ul>
    <li>Deshalb w&#252;nsche ich mir, dass Webseiten, die sich aktiv durch Bereitstellung freier Bildungsmedien an der praktischen Umsetzung des Open-Education-Gedankens beteiligen oder / und die aktiv an der theoretischen Weiterentwicklung dieses Konezptes beteiligt sind, dies deutlich sichtbar ausdr&#252;cken k&#246;nnen. Ich w&#252;nsche mir <strong>ein Logo mit hohem Wiedererkennungswert</strong>, dass frei zur Verf&#252;gung steht und fordere Designer, insbesondere jene, die mir via Twitter bereits angeboten haben, sich zu beteiligen, auf, ein solches Logo zu entwickeln. Da ich kein Geld f&#252;r solche Zwecke verf&#252;gbar habe, kann ich f&#252;r ein solches Logo nichts bezahlen, es sei denn es findet sich jemand, der f&#252;r einen Logowettbewerb Preise aussetzen mag. Dieses Loge m&#252;sste unter einer CC-Lizenz stehen. Wenn Vorschl&#228;ge f&#252;r ein solches Logo bei mir eingehen (E-Mail: OER-Logo[at]herrlarbig.de – <strong>Einsendeschluss: 30.11.2011 – 18:00 Uhr</strong>] w&#252;rden diese Entw&#252;rfe zur Abstimmung freigegeben. Zweck dieses Logos: Wer auf Bildungsseiten surft, soll immer wieder dem OER-Gedanken begegnen und dar&#252;ber hinaus soll das Logo dazu beigetragen, die Pr&#228;senz des Gedankens (optisch) zu verstetigen. Dazu w&#228;re eine eing&#228;ngie <strong>Wort-Bild-Marke</strong> hilfreich, wie sie z. B. f&#252;r „<a href="http://www.hardbloggingscientists.de/mitmachen/" target="_blank">hard blogging scientists</a>“ bereits vorliegt (Aktiv sind unter diesem Label z. B. <a href="http://cspannagel.wordpress.com/" target="_blank">Christian Spannagel</a>, <a href="http://www.olivertacke.de/" target="_blank">Oliver Tacke</a>, <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" target="_blank">Florian Freist&#228;tter</a> oder <a href="http://www.schmidtmitdete.de/" target="_blank">Jan Schmidt</a>). Das Manifest, dass es dort zu lesen gibt, sollte f&#252;r die OER-Lehrer die <a href="http://www.capetowndeclaration.org/translations/german-translation" target="_blank">Kapstadt Open Education Declaration</a> sein. Vorschl&#228;ge f&#252;r einen <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claim_(Werbung)" target="_blank">Claim / Slogan</a> </strong>bitte direkt hier anf&#252;gen:</li>
    <li>Austausch mit Interessierten und Akteuren in diesem Kontext. Dieser Austausch hat &#252;ber Twitter unter dem Hashtag #sb20 (steht f&#252;r Schulbuch 2.0) oder auch unter #schultrojaner bereits begonnen. Konkrete Vor-Ort-Begegnungen einiger Akteure in diesem Bereich finden in K&#252;rze im Rahmen des Mitgliedertreffens der Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien statt, das dieses Jahr unter dem Motto „<strong><a href="http://www.zum.de/treffen2011/">Lehrer spinnen Netze und Ideen</a></strong>“ am 12. November in Mainz stattfinden wird. Eine Woche sp&#228;ter wird das Thema absehbar beim <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Educamp an der Laborschule in Bielefeld</a> diskutiert werden, an dem 200 in Bildungszusammenh&#228;ngen stehende oder an diesen interessierte Personen teilnehmen werden. Im Rahmen dieser Begegnungen werden hoffentlich konkrete Projekte gestartet, wie das mit Materialien weitergehen kann, die keinen Schultrojaner zur &#220;berwachung des Urheberrechtes „provozieren“, weil es nichts zu &#252;berwachen, da diese Materialien frei verf&#252;gbar sind.</li>
    <li>Evaluation bisheriger Schritte und Weiterentwicklung der Vision auf Basis der Erfahrungen mit dem Ziel der Formulierung neuer Kurzfristziele.</li>
</ul>

<h3>Mittelfristige Ziele (12 Monate)</h3>

<ul>
    <li>Ich bin kein Fan von Datenzentralismus. Ich w&#252;nsche mir also keine weitere Plattform wie zum.de, wikibooks, rpi-virtuell etc., auf der nun noch einmal offene Bildungsmedien zentralisiert verf&#252;gbar gehalten werden, mit allen (auch finanziellen) Herausforderung, die mit einer solchen Zentralisierung verbunden sind. Ich denke vielmehr an ein Modell, wie ich es im Rahmen des <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/" target="_blank">OpenCourse „Zukunft der Bildung“</a> kennengelernt haben: Entsprechende Materialien werden mit einem bestimmten Schlagwort versehen und anhand dessen zentral gesammelt. Podcastverzeichnisse funktionieren &#228;hnlich, dort wird nur gesammelt, dort sind diese Materialien greifbar, ohne dass die Materialien dort auch hinterlegt werden m&#252;ssten. Kollegen ohne eigene Blogs und Websites sollten motiviert werden, die vorhandenen Gemeinschaftsseiten (s.o. und andere) zu verwenden. Wie der Inhalt von solchen Gemeinschaftseiten in ein zentrales Verzeichnis eingespeist werden k&#246;nnten? Da bitte ich um Initiative technisch versierter, seri&#246;ser Leute. Sollten vorhandene Infrastrukturen wie zum Beispiel von zum.de etc. da Anschlussm&#246;glichkeiten bieten, why not.</li>
    <li>Entwicklung von Qualit&#228;tssicherungkriterien f&#252;r OER-Bildungsmedien verbunden mit einem Peer-Review-System, dass sich der Ressourcen des Internets bedient. (Ich wei&#223;, dass es ein solches System braucht – leidige Erfahrungen mit „Materialb&#246;rsen f&#252;r Lehrer“ – und glaube auch, dass es &#252;ber Kommentaroptionen zu Beitr&#228;gen hinaus gehen muss. Wie es aber konkret aussehen soll, dazu w&#252;nsche ich mir Vorschl&#228;ge im <a href="http://type.riecken.co/p/OER-Dikussion" target="_blank">Diskussions-Etherpad</a> zu diesem Diskussionsvorschlag.</li>
</ul>

<div>F&#228;cherbezogene Beitr&#228;ge (Mittelfristziele – 12 Monate)</div>

<ul>
    <li>Deutschunterricht: Kl&#228;rung, wie gemeinfreie Klassiker so online verf&#252;gbar gemacht werden k&#246;nnen, dass sie zitierbar sind bzw. wo solche bereits verf&#252;gbar sind (Wikisource bietet einige mit Seitenz&#228;hlung, ebenso zeno.org). Dramen m&#252;ssten mit Verszahlen versehen sein, um Sch&#252;lern anbieten zu k&#246;nnen, digitale Versionen zu lesen, statt auf Schullekt&#252;ren der Schulbuchverlage zur&#252;ckzugreifen. (Zu bearbeitende Textstellen in Klausuren m&#252;ssten dann eben vom Lehrer ausgedruckt verf&#252;gbar gemacht werden) Wenn ich es richtig gelesen habe, wird Wikimedia auf dem Educamp in Bielefeld dabei sein. Ich w&#252;rde mich freuen, wenn wir in diese Richtung ins Gespr&#228;ch kommen k&#246;nnten, denn OER brauchen idealerweise starke Partner wie die Wikipediabewegung, um eine breite &#214;ffentlichkeit nachhaltig zu erreichen.</li>
</ul>

<div>Im folgenden weitere F&#228;cher, deren mittelfristigen fachspezifischen Ziele bitte auf dem Etherpad erarbeitet werden, Erg&#228;nzungen fehlender F&#228;cher sind nat&#252;rlich m&#246;glich!</div>

<ul>
    <li>Mathematik</li>
    <li>Englisch</li>
    <li>Franz&#246;sisch</li>
    <li>Latein</li>
    <li>Physik</li>
    <li>Chemie</li>
    <li>Biologie</li>
    <li>Politik und Wirtschaft</li>
    <li>Ethik</li>
    <li>Religion (kath)</li>
    <li>Religion (ev)</li>
    <li>Kunst</li>
    <li>Musik</li>
    <li>Sport</li>
    <li>…</li>
    <li>Evaluation bisheriger Schritte und Weiterentwicklung der Vision auf Basis der Erfahrungen mit dem Ziel der Formulierung neuer Mittelfristziele.</li>
</ul>

<h3>Langfristige Ziele (3 Jahre)</h3>

<ul>
    <li>Langfristig geht es um eine Konsolidierung der Kurzfrist- und Mittelfristziele und ein Hinwirken auf eine grunds&#228;tzliche Ausrichtung des deutschen Bildungssytems auf offene Bildungsans&#228;tze, wie sie in der  <a href="http://www.capetowndeclaration.org/translations/german-translation" target="_blank">Kapstadt Open Education Declaration</a> formuliert sind, wobei diese nicht nur f&#252;r die schulische Bildung gelten d&#252;rfen, sondern auch f&#252;r universit&#228;re Kontexte zur Selbstverst&#228;ndlichkeit werden m&#252;ssen. Dabei ist durchaus die Vernetzung mit der <a href="http://open-access.net/" target="_blank">OpenAccess-Bewegung</a> w&#252;nschenswert.</li>
    <li><a href="https://bildung.enquetebeteiligung.de/instance/bildung" target="_blank">Ver&#228;nderungen im Urheberrecht, die gesetzlich festschreiben</a>, dass Materialien f&#252;r Lehrzwecke in der Schule (Bildungsmedien), die weitgehend aus Steuergeldern finanziert werden, Bearbeitungsrechte zwingend voraussetzen. Es ist eine Form zu finden, die Schulbuchverlage als Dienstleister f&#252;r die Schulen ernst nimmt, denn diese nehmen im Idealfall eine Servicefunktion f&#252;r Lehrende ein, da sie arbeitsentlastend wirken k&#246;nnen. In diesem Sinne sollte auch bei den Schulbuchverlagen darauf hin gearbeitet werden, dass das Bewusstsein Einkehr h&#228;lt, dass diese Servicedienstleister sind und den kontinuierlichen ernst gemeinten Dialog mit Lehrern und Lehrerinnen (nicht nur mit den Kultusbeh&#246;rden) pflegen m&#252;ssen.</li>
    <li>Entwicklung von Modellen der Bezahlung von Leistungen im Bereich der Erstellung von freien Bildungsmedien. Zum einen sollen Autoren, die z. B. f&#252;r Schulbuchverlage OER erarbeiten, angemessen verg&#252;tet werden.  Die Schulbuchverlage k&#246;nnten dann z. B. f&#252;r Ihre Infrastruktur-, Betreuungs-, Lektorats-, Distributions-Servicedienstleistungen etc. bezahlt werden, also f&#252;r alles, was Lehrende entlastet, statt, wie bisher, f&#252;r gedruckte Werke. Diese Bezahlung k&#246;nnte &#252;ber Lizenzvereinbarungen mit der KMK erfolgen, aber auch &#252;ber Lizenzen der Schultr&#228;ger, einzelner Schulen etc. Auf diesem Wege b&#246;ten sich f&#252;r die Verlage auch Innovationsm&#246;glichkeiten, Entwicklungsoptionen f&#252;r das digitale 21. Jahrhundert. Zum anderen sollten Lehrende, die aktiv, kontinuierlich und nachweisbar OER von hoher Qualit&#228;t er- und bereitstellen, dies in Form von Entlastungsstunden anerkannt bekommen, die in der jeweiligen Dienstbeschreibung auch als solche mit einem konkreten Auftrag verbunden festgehalten werden.</li>
    <li>Evaluation bisheriger Schritte und Weiterentwicklung der Vision auf Basis der Erfahrungen mit dem Ziel der Formulierung neuer Langfristziele.</li>
</ul>

<div>Soweit dieser <a href="http://type.riecken.co/p/OER-Dikussion" target="_blank">Diskussionsvorschlag</a>. Ich bin neugierig, inwiefern die Diskussion on- und teilweise auch offline fruchtbar, effizent, nachhaltig und auf lange Sicht f&#252;r alle Beteiligten bereichernd sein wird, sodass wir hier und heute beginnen, neben all den Reformen rund um PISA nicht &#252;ber neue Reformen, sondern &#252;ber neue Visionen f&#252;r Schule und Bildung nachzudenken.</div>

<blockquote>
<div>Nachtrag: Gerade startete <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/11/16/komm-ins-offene-freund/" target="_blank">eine Blogparade zum Thema OER, deren Organisation Christian Spannagel &#252;bernommen hat und zu der ich diesen Beitrag gerne einreiche</a>.</div></blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/23/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11/" rel="bookmark" title="23. November 2011">#OER – Freie Bildungsmedien: Das Netzwerk entsteht!  #schultrojaner #ecbi11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/12/12/phantomdebatte-kommentar-zu-einer-wortregelung-in-sachen-schultrojaner/" rel="bookmark" title="12. Dezember 2011">Phantomdebatte? – Kommentar zu einer „Wortregelung“ in Sachen „Schultrojaner“</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/18/education-education-education/" rel="bookmark" title="18. Januar 2010">Education! Education! Education!</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2012/01/14/apples-ipad-und-das-schulbuch-geruchte-und-einschatzungen/" rel="bookmark" title="14. Januar 2012">Apples iPad und das Schulbuch – Ger&#252;chte und Einsch&#228;tzungen</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/" rel="bookmark" title="17. November 2011">Vorspiel zum #Educamp – Das Motto: „Neue Lernkulturen entwickeln und vernetzen“ – #ecbi11</a></li>
</ul>

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		<title>Von der Handschrift und getippten Texten</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 22:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich schreibe gerne per Hand. Ich tippe gerne Texte. Bei der Handschrift sch&#228;tze ich den gleichm&#228;&#223;igen Rhythmus, mit dem Gedanken auf das Papier flie&#223;en. Die Handschrift ist dabei eine konkrete k&#246;rperliche Spur, die hinterlassen wird. In ihrer Individualit&#228;t trifft sie &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/10/21/von-der-handschrift-und-getippten-texten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe gerne per Hand.</p>

<p>Ich tippe gerne Texte.</p>

<p>Bei der Handschrift sch&#228;tze ich den gleichm&#228;&#223;igen Rhythmus, mit dem Gedanken auf das Papier flie&#223;en. Die Handschrift ist dabei <a href="http://www.stargardt.de/download/file/autographen/kapitel_1.pdf" target="_blank">eine konkrete k&#246;rperliche Spur</a>, die hinterlassen wird. In ihrer Individualit&#228;t trifft sie auf Menschen, die sie lesen k&#246;nnen und andere, die sie nicht lesen k&#246;nnen. Der Text ist eindeutig zuzuordnen. Es gibt kein einfaches Kopieren und Einf&#252;gen.</p>

<p>Beim Tippen sch&#228;tze ich die <a href="http://www.technischesmuseum.at/objekt/underwood-no-5" target="_blank">direkte Lesbarkeit</a>, die M&#246;glichkeit, einen Text nachzubearbeiten und die Schnelligkeit, mit der auf diesem Wege ein Text entstehen kann. Der Preis ist, dass ein Text seiner K&#246;rperlichkeit beraubt ist, solange er nicht ausgedruckt wurde. Und selbst wenn er ausgedruckt vorliegt, geht ihm <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graphologie" target="_blank">die pers&#246;nliche Note ab, die mit der Handschrift verbunden ist</a>.</p>

<p>Der Verbreitung von Texten und der Effizienz beim Lesen nutzt dieser Verlust an „Pers&#246;nlichkeit“ eines Textes wohl. In digitalen Zeiten kommt noch dazu,<span id="more-24360"></span> dass sich getippte Texte leicht durchsuchen lassen. Die <a href="http://www.reference-global.com/doi/abs/10.1515/9783110111293.1.6.687" target="_blank">Normierung der Schrift dient also der Vereinfachung des Umgangs</a> mit Texten.</p>

<p>Als Lehrer wei&#223; ich, wie sehr die pers&#246;nliche Form des schriftlichen Ausdrucks deren Verst&#228;ndnis erschweren kann. Manchmal br&#228;uchte es, w&#252;rden diese Dokumente im Internet auftauchen, keiner Verschl&#252;sselungstechnologie, um diese Texte vor dem verstehenden Lesen durch Dritte zu sch&#252;tzen.</p>

<p>Dieses Lesbarkeitsproblem als Argument gegen die <a href="http://wissen.dradio.de/schreibschrift-schoen-schreiben.38.de.html?dram:article_id=11736" target="_blank">Handschrift</a> gef&#228;llt mir nicht, &#252;berlagert es doch wom&#246;glich den Wert der Handschrift f&#252;r das Schreibenlernen und die Feinmotorik. Meine &#220;berlegungen gehen deshalb bewusst nicht vom Schreibenlernen aus, sondern sind ausdr&#252;cklich vor dem Hintergrund einer verf&#252;gbaren Handschrift zu lesen.</p>

<p>Wenn es um Kommunikation geht, um Austausch, um die Lesbarkeit von Texten, geht heute nichts &#252;ber typographische Standardisierungen, die selbst noch dann funktionieren, wenn jemand von <a href="http://typefacts.com/" target="_blank">Typographie</a> keine Ahnung hat. Ohne diese Normierungen w&#228;re so ein Blog nicht m&#246;glich. Man stelle sich vor, ich w&#252;rde hier handschriftliche Texte ver&#246;ffentlichen, die eingescannt wurden, weil ein nochmaliges Abtippen zeitlich als zu aufwendig empfunden worden w&#228;re … Das Blog w&#252;rde m&#246;glicherweise als exzentrisches Experiment wahrgenommen, aber w&#252;rde es noch gelesen!?</p>

<p>Wenn es um ein Schreiben geht, das k&#246;rperlicher empfunden wird, das als pers&#246;nlich wahrgenommen wird oder wahrgenommen werden soll, ist die Handschrift sicher die Technik der Wahl.</p>

<p>Schriftsteller nutzen sehr sch&#246;n die ganze Bandbreite der Schreibwerkzeuge: <a href="http://www.stern.de/kultur/buecher/peter-handke-ungehoerige-sachen-machen-mir-spass-71940.html" target="_blank">Peter Handke</a> schreibt alles und ausschlie&#223;lich per Hand; <a href="http://elfriedejelinek.com" target="_blank">Elfriede Jelinek</a> schreibt mit dem <a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/der-privatroman-neid-36-antworten/id274175508?i=97406460" target="_blank">Computer</a>. Nach eigener Auskunft schreibt Jelinek sehr schnell, aber auch sehr viele Versionen ihrer Texte. Handke ist eher der langsame Flaneur. Handke ver&#246;ffentlich in Buchform, Jelinek hat angek&#252;ndigt, ihre Prosatexte zuk&#252;nftig im Internet zu publizieren, wie mit dem Privatroman „Neid“ schon geschehen.</p>

<p>F&#252;r mich kommt noch dazu, dass ich schon h&#228;ufiger Texte, die in meinem Notizbuch standen, abgetippt habe, weil ich sie f&#252;r das Blog geeignet hielt, obwohl sie anf&#228;nglich gar nicht mit diesem Ziel vor Augen geschrieben wurden. Eine solche unerwartete Verwertung von Text ist einfacher umzusetzen, wenn er schon getippt vorliegt.</p>

<p>Dass ein Text beim Eintippen noch einmal &#252;berarbeitet werden kann, zieht als Argument auch nicht, da ich auch getippte Texte durchaus mehrfachen &#220;berarbeitungen unterziehe. Wenn ich einen Text abtippe, reduziert sich meiner Wahrnehmung nach diese &#220;berarbeitungszeit, weil ich auch abtippe, was keiner Bearbeitung unterzogen wird. Da ich aber nicht mehr Zeit zur Bearbeitung verf&#252;gbar habe, bleibt letztlich weniger Zeit, um mich konkret der Qualit&#228;t eines Textes zu widmen. Und ja: Manchmal werden Texte am Ausdruck per Hand korrigiert und bearbeitet. Das geschieht aber seit der Erfindung des Tablets immer seltener.</p>

<p>Dieser Text hier ist noch einmal anders entstanden. Zuerst schrieb ich &#252;ber das Thema mit der Hand in mein Notizbuch. Weil mir das Thema weiter nachging, habe ich mich in meinem digitalen Notizbuch nochmal damit befasst. Nach einer halben Seite wurde ich mit dem Geschriebenen unzufrieden, brach ab und begann eine zweite Version, bei der ich an den Punkt kam dass dieser Text f&#252;r das Blog geeignet sein k&#246;nnte. Da der Text zu diesem Zeitpunkt schon fast fertig war, war es kein unangemessener Aufwand, ihn ins Blog zu bringen.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/10/21/von-der-handschrift-und-getippten-texten/#footnote_0_24360" id="identifier_0_24360" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Teile dieses Textes sind in einem Caf&eacute; entstanden, andere im &amp;#214;PNV.">1</a></sup></p>

<p>Klar, ein Blogtext wird noch einmal aufmerksamer in den Blick genommen als eine nicht dort erscheinende Notiz. In der Regel ist der Aufwand dann aber &#252;berschaubar. L&#228;ge der Text zu diesem Zeitpunkt alleine handschriftlich vor, schaffte er es vielleicht gar nicht ins Blog, w&#252;rde in Vergessenheit geraten weil ich bei Suchanfragen an mein eigenes Textarchiv nicht auf ihn sto&#223;en w&#252;rde, weil analoge Notizb&#252;cher einer ganz anderen Welt angeh&#246;ren.</p>

<p>Ich schreibe gerne per Hand.</p>

<p>Ich tippe gerne Texte.</p>

<p>Mehr und mehr dr&#228;ngt sich mir das Tippen von Text auf.</p>

<p>Das begann, als ich einigerma&#223;en souver&#228;n mit der Tastatur umgehen konnte. Diese Kompetenz ist die Voraussetzung, dass das Tippen &#252;berhaupt zur Alternative der Handschrift werden kann.</p>

<p>Es gab einen zweiten Schub, in dessen Folge mein Notizbuch immer h&#228;ufiger gar nicht mehr mitgenommen wurde. Dieser Schub ist unmittelbar mit dem <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,792406,00.html" target="_blank">Tablet</a> verbunden, das vor einem Jahr in meinen Arbeitsalltag Einzug hielt. Nie zuvor gab es eine komfortabler zu bedienende und portablere Schreibmaschine mit einer Batterielaufzeit, die das Arbeiten auf dieser Schreibmaschine wirklich m&#246;glich machte.</p>

<p>Schreibe ich heute mit F&#252;ller, dann kommt der Romantiker durch. Das ist auch gut so. Doch was ich vor wenigen Jahren nicht f&#252;r m&#246;glich gehalten hatte, wird immer realer: Die Handschrift verliert an Bedeutung im Alltag (!), die Bedeutung getippter Texte im privaten (!) Bereich nimmt zu.</p>

<p>Entsprechend ver&#228;ndert sich meine Sicht auf das Verh&#228;ltnis von Handschrift und getippten Texten.</p>

<p>Ich will auf beide Formen nicht verzichten.</p>

<p>Ich nutze weiterhin die Handschrift und ich tippe Texte.</p>

<p>Ich mag nach wie vor die pers&#246;nliche Aura der Handschrift, staune aber ebenso &#252;ber die M&#246;glichkeiten der digitalisierten Schrift, mich mit Menschen auszutauschen, die als Menschen auch in dieser normierten Form der Schriftkommunikation pers&#246;nliche Ausstrahlung entwickeln, die in nicht wenigen F&#228;llen in der direkten Begegnung m&#252;ndet und dort Bestand hat.</p>

<p>Vor allem diese letzte Erfahrung, dass sich hochgradig normierter Kommunikationsmittel bedienende Menschen pers&#246;nlich begegnen, die ohne diese Mittel nichts voneinander w&#252;ssten, l&#228;sst mich mit der Frage wesentlich verspielter und entspannter umgehen, ob ich nun die Handschrift oder das Tippen von Texten bevorzuge. – Beides hat seinen Reiz, nur die Funktionen der beiden Formen des Schreibens haben sich so ver&#228;ndert, dass f&#252;r mich das Tippen von Texten st&#228;rker ins Zentrum ger&#252;ckt ist, ohne dass ich schon sagen kann, ob das vor&#252;bergehend oder dauerhaft so sein wird.</p>

<blockquote>Nachtrag: Dass auch j&#252;ngere Schriftsteller nicht automatisch am Computer ihre Texte verfassen, war bereits vor einem Jahr in der FAZ Thema. <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/2.1769/themen/handschrift-schreibt-das-erst-mal-sauber-ab-11052114.html" target="_blank">Den Artikel verlinke ich hier.</a></blockquote>

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		<title>Ermutigung zur differenzierenden Autonomie</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 22:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zugegeben: Bei allem, was ich so tue, vertraue ich auf die Qualit&#228;t von Inhalten. Ich vertraue darauf, dass Inhalte, die zun&#228;chst einmal wenig individualisiert, wenig differenzierend wirken m&#246;gen, in der Lage sind, selbst in heterogenen Lerngruppen Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mit &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/08/08/ermutigung-zur-differenzierenden-autonomie/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben: Bei allem, was ich so tue, vertraue ich auf die Qualit&#228;t von Inhalten. Ich vertraue darauf, dass Inhalte, die zun&#228;chst einmal wenig individualisiert, wenig differenzierend wirken m&#246;gen, in der Lage sind, selbst in heterogenen Lerngruppen Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen ansprechen zu k&#246;nnen. Ich vertraue darauf, dass Menschen in der Lage sind, mit Inhalten auf genau die Art und Weise umzugehen, die f&#252;r sie angemessen ist, so sie erst einmal das Vertrauen vermittelt bekommen, dass sie das d&#252;rfen!</p>

<p>Ich habe viele Unterrichtsvorbereitungen erlebt,<span id="more-6120"></span> bei mir selbst, bei Praktikanten und Praktikanntinnen, bei Lehrern und Lehrerinnnen im Vorbereitungsdienst (Referendare und Referendarinnen), die versuchten, f&#252;r unterschiedliche Leistungsstufen in einer Klasse Konzepte zu entwickeln, die dann im Sinne der Binnendifferenzierung umgesetzt werden sollten. Ich fragte mich immer, wie dieser Aufwand, den ich zugegebenerma&#223;en durchaus auch noch betreibe, wenn ich den Eindruck habe, dass es notwendig ist, angesichts der sowieso schon umfassenden Beanspruchung von Lehrenden reduziert werden kann, ohne dass es zum Nachteil der Lernenden ist.</p>

<p>Mir scheint es heute so, als ob Binnendifferenzierung im Unterricht oft daran krankt, dass sie versucht, unterschiedliche Zugangsweisen zu Inhalten und Kompetenzen zu inszenieren. Was im Prinzip n&#228;mlich gut und w&#252;nschenswert ist, dass Lehrende unterschiedliche Zugangsweisen zu Inhalten und Kompetenzen erm&#246;glichen, damit m&#246;glichst viele Lernende Ankn&#252;pfungsm&#246;glichkeiten und somit Lernoptionen finden, wird bevormundend, wenn eine Differenzierung nicht darauf hin ausgelegt ist, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sich trauen, Inhalte mit den unterschiedlichen Hintergr&#252;nden zu verbinden, die sie zweifellos mit in den Unterricht bringen.</p>

<p>Ich schreibe das, soviel muss vielleicht gesagt werden, um meinen eigenen Horizont zu verdeutlichen, als jemand, der sich im geisteswissenschaftlichen Bereich bewegt. Nat&#252;rlich gibt es in den Geisteswissenschaften Wissensbest&#228;nde, die es sich anzueignen gilt, aber es gibt eben unterschiedlichste Formen, wie Sch&#252;ler Zugang zu Themen finden, mit denen ich bei allen Differenzierungsversuchen wom&#246;glich gar nicht rechne.</p>

<p>Im Laufe der Jahre lehrt die Erfahrung zwar, welche Zugangsoptionen sinnvollerweise angeboten werden sollten, aber solche Erfahrung l&#246;st nicht das Problem der differenzierenden Vorbereitung von Unterricht, welche extrem zeitaufw&#228;ndig ist, aber gleichzeitig oft ohne Gew&#228;hr, dass der Nagel f&#252;r m&#246;glichst viele Zugangsweisen, Lerntypen, Denktypen, Ankn&#252;pfungshorizonte wirklich auf den Kopf getroffen wurde.</p>

<p>Im Laufe der Jahre waren es immer wieder Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, die mich mit ihren pers&#246;nlichen Zugangsweisen zu Inhalten &#252;berrascht haben und meinen eigene Horizont erweiterten. Meist waren es Gedichte, aber auch bei umfangreicheren literarischen Texten machte ich diese Erfahrung, auf die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Kenntnisse aus anderen F&#228;chern anwendeten, um einem Verstehen n&#228;her zu kommen.</p>

<p>Mir haben schon Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler erkl&#228;rt, welche Elemente der Musiktheorie sie in Gedichten und auch in Prosatexten finden konnten, es haben aber auch schon Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mathematisch-naturwissenschaftliche Strukturen auf Inhalte anwenden k&#246;nnen, die im Deutsch und Religionsunterricht eine Rolle spielen.</p>

<p>Dabei kamen immer wieder Erkenntnisse zustande, die ich selbst, der ich ja nun wirklich nicht in jedem Fachgebiet sonderlich kompetent bin, nie in der Planung von Unterricht h&#228;tte vorweg denken (antizipieren) k&#246;nnen. Und genau diese Erfahrung war es, die mich zu der Frage brachte, warum wir Lehrende jede Kleinigkeit inhaltlich zu antizipieren versuchen, wenn wir Unterricht planen?</p>

<p>Ich erinnere mich, dass ich einmal eine sehr differenzierte, methodisch vielf&#228;ltig gestaltete Stunde vorbereitet hatte. Mir wurden zu dieser Stunde, die durchaus von Methoden gepr&#228;gt wurde, damals zwei Fragen gestellt, die das Konezpt durcheinander wirbelten. Frage 1: Wo ist der Text? (Die Stunde geh&#246;rte zu einer Einheit zu einem Roman.) Frage 2: Wo sind die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen.</p>

<p>Darauf hin entschied ich mich, meine Konzentration auf den Text zu richten, diesen wirklich ins Zentrum meiner Vorbereitung der Stunde zu stellen, ohne didaktische und methodische Fragen aus dem Blick zu verlieren. Es war geradezu so, dass ich methodisch intensiv mit der Frage befasst war, wie ich den Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen des Deutschkurses Freiheit im Umgang mit dem Text geben konnte, ohne dabei die Perspektive des Lernfortschritts aus den Augen zu verlieren. – Die auf diesen &#220;berlegungen beruhende Stunde war extrem lebendig und, so will ich meinen, fruchtbar.</p>

<p>Jedes Mal, wenn ich h&#246;re oder lese, dass es nicht so sehr um den Inhalt gehe, sondern um die Bed&#252;rfnisse von anderen, die es, um des eigenen Erfolges willen zu befriedigen gelte, zucke ich innerlich zusammen. Ein solches Zucken war auch der Ausgangspunkt dieses Blogartikel.</p>

<p>Ich stie&#223; heute auf den Artikel „<a href="http://www.business2community.com/marketing/content-is-no-longer-king-a-look-at-what-really-matters-047210" target="_blank">Content Is No Longer King; A Look At What Really Matters</a>“, indem gesagt wird, dass der Erfolg (eines Webauftritts) davon abh&#228;nge, dass man das Publikum (Audience) angemessen anspreche. Auch wenn es vielleicht nicht so gemeint ist, h&#246;re ich aus solchen Aufforderungen, das Publikum ins Zentrum zu stellen, die Aufforderung, sich so um die Inhalte zu k&#252;mmern, dass diese genau das liefern, was sich das Publikum w&#252;nscht.</p>

<p>Meine &#220;berzeugung ist, dass die Lesenden im Internet und anderswo durchaus in der Lage sind, selbst ihre Bed&#252;rfnisse auf Inhalte im Netz hin zu wenden und von diesen ausgehend Erkenntnisgewinne selbst zu generieren. Anders ausgedr&#252;ckt: Wenn ich mich auf die Inhalte konzentriere, sie m&#246;glichst differenziert reflektiere, kann ich &#252;berhaupt erst die fachliche Sicherheit erlangen, die es mir erlaubt, differenzierend mit Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen zu arbeiten, weil ich dann Platz habe, Raum zu geben, in dem Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler mit den Inhalten arbeiten d&#252;rfen.</p>

<p>Anders ausgedr&#252;ckt: Die produktiven Freir&#228;ume im Unterricht liegen dort, wo Freir&#228;ume &#252;berhaupt erst einmal gegeben werden. Ein voll durchgeplanter Unterricht verhindert solche Freir&#228;ume viel zu oft, weil er sie nicht gibt, weil er mit ihnen nicht rechnet.</p>

<p>Als Deutschlehrer k&#246;nnte ich diese Aussage auch so formulieren: Die Autonomie des Lernens erm&#246;glichen Lehrer und Lehrerinnen dann, wenn sie nicht nur die autonomen Zug&#228;ngen zu Wissensstrukturen und Kompetenzen von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern erm&#246;glichen, sondern gleichzeitig  die Autonomie des Lerngegenstandes (des literarischen Textes) ernst nehmen, die sich zumindest teilweise gegen die methodisch-didaktisch orientierte Planbarkeit stellt.</p>

<p>Es k&#246;nnte also (mindestens in geisteswissenschaftlichen F&#228;chern) eine doppelte Autonomie proklamiert werden, welche im Lernprozess in produktive Spannung ger&#228;t: Die Autonomie des Lernenden gegen&#252;ber dem Lerngegenstand trifft (in geisteswissenschaftlichen, ganz sicher aber in k&#252;nstlerischen F&#228;chern) auf die Autonomie des Lerngegenstandes gegen&#252;ber dem Lernende.</p>

<p>Lehrer und Lehrerinnen versuchen nach wie vor viel zu h&#228;ufig, die Lerngegenst&#228;nde im sprachlichen und geisteswissenschaftlichen Aufgabenfeld sehr funktional zu sehen. Dabei &#252;bersehen sie oft die zu relevanten Erkenntnissen bef&#228;higende Autonomie der Lerngegenst&#228;nde, die Wissens-, Kompetenzen- und Erkenntnisszuwachs &#252;berhaupt erst erm&#246;glicht, weil sie den auf die Lerngest&#228;nde treffenden Lernenden selbst befragt – und in diesem Sinne auch ernst nimmt.</p>

<p>So verstehe ich den Begriff der „differenzierende Autonomie“, der als Begriff in der Didaktik meine Kenntnis nach bislang nicht verwendet wird. „Differenzierende Autonomie“ meint eine doppelte Autonomie. Lehrende (in den Geisteswissenschaften)  sind Vermittler (Medien), die die Aufgabe haben, die Freiheit des Lernenden mit der Freiheit des zu Lernenden zu konfrontieren und das Lernen zu erm&#246;glichen, das sich aus der Begegnung dieser Freiheiten ergeben kann, f&#252;r den Lehrenden aber nicht immer Vorhersehbar ist.</p>

<p>„Differenzierende Autonomie“ stellt sich als Begriff gegen die Bevormundung von Lernenden durch eine &#220;berdifferenzierung von Inhalten schulischen Unterrichtes durch Lehrende, die den Differenzierungsgedanken nicht dazu nutzen, um M&#246;glichkeiten zu er&#246;ffnen, sondern vielmehr als Festlegung von Individuen gebrauchen, denen sie bestimmte Leistungen zutrauen, ohne damit zu rechnen, dass der Lernende selbst m&#246;glicherweise Ankn&#252;pfungspunkte mitbringt, die ein Lehrender bei seinen Differenzierungsbem&#252;hungen vielleicht nicht ber&#252;cksichtigen kann, weil er sie nicht kennt.</p>

<p>„Differenzierende Autonomie“ steht als Begriff f&#252;r die &#220;berzeugung, dass es Dimensionen des Lernens gibt, die &#252;ber die Planbarkeit durch den Lehrenden hinaus gehen. F&#252;r mich als geisteswissenschaftlich orientierten Lehrer bedeutet „differenzierende Autonomie“, dass ich die Autonomie nicht nur der Lernenden sondern auch der Lerngegenst&#228;nde, die oft Kunstwerke sind, ernst nehme und als Realit&#228;t bei der Planung von Unterricht ber&#252;cksichtige.</p>

<p>„Differenzierende Autonomie“ – f&#252;r mich selbst ist das ein Begriff, der sich im Laufe der Zeit aus meinen Reflexionen von Unterricht ergeben hat. Mir selbst scheint er einleuchtend. Es geht darum, einzelnen Lernenden das Vertrauen zu geben, dass sie mit ihren M&#246;glichkeiten des Umgangs mit Lerngegenst&#228;nden einen Lernprozess gestalten k&#246;nnen, darum, die Lernhorizonte der Lernenden wirklich ernst zu nehmen, ohne z. B. literarische Texte zu funktionalisieren und diese damit ihres k&#252;nstlerischen Wertes zu entleeren, um bestimmte Ziele zu erreichen, die eben nicht die Autonomie von Lernenden und Lerngegenst&#228;nden ernst nehmen.</p>

<p>Wie aber wird der Begriff der „differenzierenden Autonomie“ von anderen verstanden? – Lieber Leser! Liebe Leserin! Ich w&#252;rde mich sehr freuen, wenn Sie / du mir einen Kommentar hinterlassen w&#252;rden /w&#252;rdest, ob Sie / du, diesen Begriff als analytischen und als praxisorientierten Begriff nachvollziehen k&#246;nnen / kannst.</p>

<p>&nbsp;<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Perspektiven f&#252;r Blog-Debatten: Aktuelle Entwicklungen im Netz</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 22:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Blogbeitr&#228;ge geben Anlass zu diesem Blogbeitrag. Warum es wichtig ist, dass ich hier auf Eintr&#228;ge in anderen Blogs reagiere, wird gleich deutlich werden. Via Twitter stie&#223; ich auf einen Beitrag Matthias Schwenke im „bwl zwei null”-Blog mit dem Titel Blogs &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/08/03/perspektiven-fur-blog-debatten-aktuelle-entwicklungen-im-netz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Blogbeitr&#228;ge geben Anlass zu diesem Blogbeitrag. Warum es wichtig ist, dass ich hier auf Eintr&#228;ge in anderen Blogs reagiere, wird gleich deutlich werden.</p>

<p>Via Twitter stie&#223; ich auf einen Beitrag Matthias Schwenke im „bwl zwei null”-Blog mit dem Titel</p>

<blockquote><a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/08/02/blogs-in-der-defensive-uber-den-kommunikationswandel-in-sozialen-medien/" target="_blank">Blogs in der Defensive? &#220;ber den Kommunikationswandel in sozialen Medien</a></blockquote>

<p>und von diesem ausgehend dann auf einen Beitrag, der bereits im Mai 2011 von Robert Basic ver&#246;ffentlicht wurde, in dem er fragt:</p>

<blockquote><a href="http://www.robertbasic.de/2011/04/wo-ist-die-blog-debatte-hin/" target="_blank">Wo ist die Blog-Debatte hin?</a></blockquote>

<p>In diesem Zusammenhang stie&#223; ich dann bei Robert Basic auf den</p>

<blockquote><a href="http://www.robertbasic.de/2011/07/blog-blurb/" target="_blank">Blog-Blurb</a>,</blockquote>

<p>der im Juli 2011 ver&#246;ffentlicht wurde.</p>

<p>„Blog-Blurb“ meint die kleinen Kn&#246;pfchen und nicht immer so kleinen Bildchen unter Blogeintr&#228;gen, die der Einspeisung des in Blogs erstellten Inhalts (Contents) in die soziale Netzwerke dienen, in denen sich die Leute heute eigentlich tummeln. Und die Quintessenz der Frage, ob Blogs in der Defensive seien (Matthias Schwenk) und wo die Blog-Debatte hin sei (Robert Basic) hat viel mit dem „Blog-Blurb“ zu tun.</p>

<p>Ja, Diskussionen wandern aus den Blogs aus, so der Eindruck. Sie emigrieren mehr und mehr in soziale Netzwerke jenseits der gro&#223;en Blogbetreiber, die eigentlich Netzwerke anbieten, selbst soziale Netze sein wollen. Das ist zumindest dann so, wenn ein Blog bei Blogger, blogspot, WordPress.com oder wie die Dienste alle hei&#223;en betrieben wird.</p>

<p>Und dann gibt es noch Domain-Inhaber, die eigene Blogs betreiben, die sich selbst um die Infrastruktur k&#252;mmern und damit belohnt werden, dass sie die Hoheit &#252;ber die Inhalte und, das wird in der Debatte oft vergessen, die anfallenden Besucherdaten haben, so keine externen Statistikinstrumente wie Google-Analytics verwendet werden.</p>

<p>Doch dieser Lohn ist ein magerer, angesichts der Frage,<span id="more-6024"></span> wer diese Blogs denn eigentlich liest und – das ist noch viel wichtiger – im Blog oder &#252;ber Bloggrenzen hinweg eine konstruktive Debatte anst&#246;&#223;t.</p>

<p>Ja, Robert Basics und Matthias Schwenke Beobachtung kann ich nachvollziehen. Es ist schwer geworden, mittels Blogs in Debatten einzusteigen. Und deshalb ist die Eingangsbemerkung wichtig, dass dieser Blogbeitrag genau diesen Ball aufgreift und in die Debatte eingreift.</p>

<p>Seit es Google+ gibt, also <del>noch nicht lange</del> seit ein paar Tagen (!), sto&#223;e ich immer h&#228;ufiger auf Beitr&#228;ge, die fr&#252;her in Blogs gestanden h&#228;tten, die nun pl&#246;tzlich mit einem Link zu Google+ versehen sind. Nicht, dass ich schon bei Google+ selbst dabei w&#228;re, doch wenn mich mein Eindruck nicht t&#228;uscht, dann versucht Google sich weiter an der gro&#223;en <del>Integrationsleistung</del> Monopolisierung, die darin besteht, das gesamte Wissen der Wissen nicht nur auffindbar und zug&#228;nglich zu machen, sondern immer mehr Teile dieses Wissen auch zum Teil des Google-Imperiums werden zu lassen, also in gewissem Ma&#223;e die Hoheit &#252;ber die Daten zu erlange, Wissen zu monopolisieren.</p>

<p>Und das scheint zu funktionieren.</p>

<p>Bei Facebook funktioniert es auch. Nur hat Google jetzt wohl verstanden, dass Texte nicht viel Speicher verbrauchen und dass es kein Problem darstellt, Texte in unbegrenzter L&#228;nge zuzulassen. – Wenn die Leute dann in den Netzen erste einmal <del>gefangen</del> drinnen sind, dann werden sie auch diese Debatten innerhalb dieser Netze f&#252;hren. Das passiert auch heute schon, selbst wenn die Zeichenzahl daf&#252;r begrenzt ist.</p>

<p>Ich beobachte an mir selbst, wie ich manchmal in Diskussionen auf 140-Zeichen-Basis (<a href="http://twitter.com/herrlarbig" target="_blank">Twitter</a>) gerate, die dann teilweise recht lang werden. So lang, dass man sich manchmal fragt, was man damit den eignen Followern antut.</p>

<p>Die Erfahrung lehrt mich, dass Follower auf Inhalte und auf inhaltlich gef&#252;hrte Debatten nicht sonderlich genervt reagieren. Das tun sie eher dann, wenn Tweets nur noch Verweise auf andere Inhalte sind, statt selbst Inhalte zu haben. Anders als in Blogs finden auf Twitter dann Debatten statt, die nur stattfinden k&#246;nnen, wenn sich die Teilnehmenden kurz fassen, auf den Punkt kommen k&#246;nnen, Argumentationen verk&#252;rzen.</p>

<p>Einen gro&#223;en Nachteil aber haben diese Debatten: Sie bleiben vielleicht in der Erinnerung der Beteiligten oder besonders aktiv mitlesender Follower erhalten, sind aber nicht dokumentiert, letztlich kaum nachvollziehbar. Solche Debatten „versenden“ sich.</p>

<p>Debatten auf Blogs sind langwieriger, aufwendiger zu verfolgen, vielleicht sogar nachhaltiger. Deshalb ordnet Matthias Schwenk seinen Beitrag auch der Kategorie „Beschleunigung“ zu.</p>

<p>Google macht nun ein Angebot, das einerseits umfassende inhaltliche Beitr&#228;ge erm&#246;glicht, diesen aber zus&#228;tzlich potentiell eine gro&#223;e &#214;ffentlichkeit verschafft.</p>

<p>Daran leider kranken meines Erachtens &#252;brigens „Blog-Debatten“ von Anfang an, genau genommen seit ein paar Blogger das Netz erobert haben und im Prinzip die Meinung vertraten, dass Bloggen letztlich nichts anderes bedeute, als sich bloggend mit dem Netz (also im wesentlichen mit sich selbst) zu besch&#228;ftigen und „das Netz“ ins Zentrum zu stellen. Wer sich mit anderen Inhalten befasste, wurde und wird weitgehend von „echtenBloggern“ nur dann beachtet, wenn man die gleichen Themen hat, sich also die gleichen Begrenzungen auferlegt. Tut man dies nicht, dann ist man jemand, der eine Blogsoftware als Content-Managementsystem (CMS) nutzt und nicht etwa ein Blogger, nein, Blogger bloggen &#252;ber das Bloggen und das Netz und reagiert wird auf Blogger, die &#252;ber das Bloggen und das Netz bloggen.</p>

<p>Die Chance wurde bis heute weitgehend verpasst, mit Blog-Debatten die Debatten-Landschaft wirklich zu erweitern. Es gibt einzelne Kampagnen, die sich via Netz durchsetzen k&#246;nnen. Interessanterweise haben einige &#252;ber Blogs gro&#223; gewordene Blogger, die sich um kleine Blogs in der Regel nicht geschert haben, sondern eben genau so unter sich geblieben sind, wie es die Kommentatoren meines Blogs sind, wie es sich allzu oft auch in meinen Reaktionen auf Beitr&#228;ge Dritter widerspiegelt, genau in dieser Zeit beschlossen, dass sie sich jetzt um Kampagnenarbeit k&#252;mmern wollen, die digitale B&#252;rgerrechte in den Blick nimmt.</p>

<p>Nicht, dass das falsch verstanden wird, dieses Mal erw&#228;hne ich dieses Ph&#228;nomen nur beschreibend und nicht wertend, wie ich das <a title="Die Sprache der „Digitalen Gesellschaft“ (Eine Kritik #digiges @digiges)" href="http://herrlarbig.de/2011/04/16/die-sprache-der-digitalen-gesellschaft-eine-kritik-digiges-digiges/" target="_blank">im Rahmen einer sprachkritischen Auseinandersetzung mit dem von diesen Bloggern et al. gegr&#252;ndeten Verein</a> auch schon getan habe.</p>

<p>Im Prinzip gab es  die Blogsphere nie so, wie es sie h&#228;tte geben k&#246;nnen, wenn Blogger und Bloggerinnen nicht einfach das reproduziert h&#228;tten und nach wie vor reproduzieren w&#252;rden, was in Communities schon immer getan wurde, n&#228;mlich sich auf sich selbst und untereinander zu beziehen, statt neugierig, die F&#252;hler auszustrecken und zumindest in einem gewissen Rahmen und gezielt Beitr&#228;ge zu leisten, die nicht mit der eigenen „Community“ zu tun haben.</p>

<p>Das ist angesichts der zahlreichen Blogs nur begrenzt leistbar. Und oft kranken solche &#196;u&#223;erungen auch daran, dass man einander belehren will. Das wird Lehrern oft vorgeworfen, dabei wird aber meist &#252;bersehen, wie h&#228;ufig Dritte Lehrer belehren wollen, wobei die Kompetenztiefe dieser Ambitionen au&#223;erordentlich weit gef&#228;chert ist.</p>

<p>Die Selbstreferentialit&#228;t hat sicher auch damit zu tun, dass gute Blogger in der Regel wissen, in welchen Bereichen sie kompetent sind und zu welchen Bereichen sie lieber schweigen sollten. Spannend wird es aber allemal, wenn jemand mit anderen Denkstrukturen als man selbst, diese anderen Sichtweisen reflektiert in Debatten einbringt.</p>

<p>Was ich in den Blogdebatten vermisse und immer vermisst habe, ist der respektvolle „fremde“ Blick auf unterschiedliche Materien, ein Blick, der sich nicht anma&#223;t, die Weisheit mit L&#246;ffeln gefuttert zu haben, ein Blick, der nicht zeigen will, wie toll man selbst ist und dass der andere, obwohl mehr vom Fach als man selbst, eigentlich doch eh keine Ahnung hat, ein Blick der sich einfach als „fremder Blick“ ins Spiel bringt und den Horizont der Mitspieler erweitert.</p>

<p>Twitter hat mir diese Erweiterung des Blicks zum Teil gebracht. Twitter bringt mich auf Blogs, die ich nicht auf dem Schirm habe. Twitter lockt mich dank einer Followerstruktur, die einerseits meine Interessen widerspiegelt, die aber andererseits dennoch ziemlich bunt ist, immer wieder auf Entdeckungsreisen.</p>

<p>Aber trauen andere Blogger, die &#252;ber das Netz und Blogs bloggen, einem Lehrer zu, selbst einen kompetenten Beitrag zu diesen Fragen leisten zu k&#246;nnen? Traue ich als Blogger Leuten kompetente &#196;u&#223;erungen zu meinen Themen zu, deren Schwerpunkte andere Themen sind?</p>

<p>Als Lehrer und Akademiker wei&#223; ich schon lange, dass die Zeit der Universalisten angesichts der F&#252;lle des heute verf&#252;gbaren Wissens zu Ende gegangen ist.</p>

<p>Wir leben in einer „Expertenwelt“. Diese Experten k&#252;mmern sich um sich selbst. Und diese Selbstreferenzialit&#228;t spiegelte sich so lange in den Blog-Debatten wider, bis eigentlich alles gesagt gewesen schien.</p>

<p>Da es vielen neben den Inhalten beim Bloggen dann doch auch um die Frage der Gr&#246;&#223;e der mit eigenen Beitr&#228;gen erreichten &#214;ffentlichkeit geht, ist die Karawane dorthin gezogen, wo heute gr&#246;&#223;tm&#246;gliche &#214;ffentlichkeitswirksamkeit erreicht werden kann: Google+ ist die logische Konsequenz, wenn man 1. m&#246;glichst viele Inhalte an einem „Ort“ haben will und 2. dies dadurch motivieren kann, dass man &#214;ffentlichkeit verspricht.</p>

<p>Blogs wie dieses hier, das von Matthias Schwenk, das von Robert Basic, die nicht einmal auf einer der gro&#223;en, als „Social Communities“ designten Blog-Plattformen angesiedelt sind, sondern mit eigener Domain, eigenem Webspace und der damit verbundenen Datenhoheit arbeiten, sind in solchen Aufmerksamkeitsstrukturen eher exzentrisch.</p>

<p>Dennoch sind Blogs nicht veraltet, wenn nach dem Hype der Blogs, der vorbei scheint, die Qualit&#228;ten von Blogs von den Bloggern genutzt werden.</p>

<p>Eine dieser Qualit&#228;ten ist, dass man sich aufeinander beziehen kann und dennoch ein eigenen Profil erkennen l&#228;sst, da man sich nicht im Einheitsdesign von Facebook oder Google+ bewegt, sondern wirklich weite Teile des eigenen Auftritts gestalten kann.</p>

<p>Es ist eine Qualit&#228;t, dass Diskussionen auf Blogs meiner Wahrnehmung nach relativ lange nachvollziehbar sind, so es sich um einigerma&#223;en langlebige Blogs handelt, deren Betreiber die Inhalte nicht einfach mal so l&#246;schen.</p>

<p>Es ist aber auch die relative Langsamkeit von Blogs gegen&#252;ber den doch auf schnelle Reaktionen hin angelegten sozialen Plattformen wie Facebook und Twitter. Man muss sich Zeit nehmen, Beitr&#228;ge in Blogs zu lesen. Reagiert man knapper darauf, kann man einen Kommentar schreiben, f&#228;llt die Reaktion umfangreicher aus, so lohnt es sich einen Blogbeitrag zu schreiben.</p>

<p>Und doch kann die Blogkultur auch gef&#246;rdert werden. Ich habe in einem <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/" target="_blank">offenen Kurs zur Zukunft des Lernens</a> gerade erst erlebt, wie Blogs sich aufeinander beziehen, wie Teilnehmende sich die Infrastruktur geschaffen haben, die sie zu brauchen meinten, wie ein dezentraler Austausch m&#246;glich ist, auch wenn sich (nat&#252;rlich) eine Gruppe auf Facebook bildete und Twitter als Austauschkanal nicht unbedeutend war.</p>

<p>Wie wird es weiter gehen? Christian Hennig Fehr, auf den ich mittels eines Links von Matthias Schwenk gesto&#223;en bin, fordert zurecht einen <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2011/03/13/warum-der-social-media-mix-nicht-nur-aus-facebook-und-twitter-besteht/" target="_blank">angemessen Mix von Social-Media-Aktivit&#228;ten</a>. Ich gehe da noch weiter: Es wird eine <em>Reduktion (sic!)</em> der Social-Media-Aktivit&#228;ten gehen, denn den von Robert Basic konstatierten „<a href="http://www.robertbasic.de/2011/07/blog-blurb/" target="_blank">Blog-Blurb</a>“ werden auf Dauer viele User gar nicht leisten k&#246;nnen, geschweige denn wollen.</p>

<p>Es wird, so meine Prognose, die Blogger geben, die ihr eigenes Ding machen und &#252;ber Twitter miteinander verbunden sind, vielleicht auch &#252;ber Facebook, und es wird die Social-Media-Nutzer geben, die ihre Inhalte beispielsweise auf Google+ posten. Google wird irgendwann Google+-Beitr&#228;ge im Ranking bevorzugen und somit den Druck auf bestehende Blogs erh&#246;hen, endlich die Inhalte auf Google-Servern abzulegen. Das wird Facebook nicht auf sich beruhen lassen.  Und jede kleine Datenspur, die im Rahmen dieser Social-Media-Aktivit&#228;ten hinterlassen wird, wird kapitalisiert.</p>

<p>Die Inhalte, davon gehe ich aus, werden weiter in Blogs und kollaborativ in Wikis entstehen und diskutiert werden, wenn wir uns nur immer vor Augen halten, welchen Eigenwert eigene, sozusagen „inhabergef&#252;hrte“ Blogs haben. Dann werden sich auch die Blog-Debatten konsolidieren und hoffentlich nicht nur in Worten h&#228;ngen bleiben, sondern an der einen oder anderen Stelle auch wirklich relevant und wirksam werden.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Hausmitteilung: herrlarbig.de ist zum 3. Geburtstag umgezogen und doch Zuhause geblieben</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 22:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, die Sommerpause ist vorbei. Und das hier ist der 300. Artikel auf herrlarbig.de. Drei Jahre herrlarbig.de – 300 Artikel: Das gef&#228;llt mir. Rechnerisch bedeutet das, dass im Schnitt alle 3,65 Tage ein Artikel erschienen ist. Auch wenn sich inhaltlich &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/07/27/hausmitteilung-herrlarbig-de-ist-zum-3-geburtstag-umgezogen-und-doch-zuhause-geblieben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, die Sommerpause ist vorbei.</p>

<p>Und das hier ist der 300. Artikel auf herrlarbig.de. Drei Jahre herrlarbig.de – 300 Artikel: Das gef&#228;llt mir. Rechnerisch bedeutet das, dass im Schnitt alle 3,65 Tage ein Artikel erschienen ist.</p>

<p>Auch wenn sich inhaltlich und optisch nichts getan hat, hat sich in den letzten Tagen eine ganze Menge getan: herrlarbig.de ist umgezogen.</p>

<p>Nein, ich habe nach all den Jahren nicht den Anbieter der technischen Infrastruktur gewechselt, die es &#252;berhaupt erst m&#246;glich macht, dass diese Website im WorlWideWeb vorhanden sein kann. Der Umzug erfolgte vielmehr von einem Server auf einen anderen beim gleichen Hoster.</p>

<p>herrlarbig.de ist umgezogen, aber dennoch „Zuhause“ geblieben. Gleichzeitig aber werde ich mit diesem Umzug jetzt <a href="https://twitter.com/ubernauten" target="_blank">Ubernaut</a>. Ich habe den <a href="http://www.uberspace.de" target="_blank">Uberspace</a> betreten.</p>

<p>F&#252;r meine Besucher ver&#228;ndert sich dadurch nichts. Im Hintergrund aber hat sich eine ganze Menge getan, was ich hier kurz erw&#228;hnen will, weil eine solche Website in Wirklichkeit ja viel mehr technischen Aufwand im Hintergrund mit sich bringt, als auf der Inhaltsoberfl&#228;che zu sehen ist, vor allem dann, wenn man eigenen Webspace verf&#252;gbar hat.</p>

<p>Was also hat sich ver&#228;ndert:</p>

<ol>
    <li>Die Website herrlarbig.de l&#228;uft nun auf einem Server, der mit Strom aus regenerativen Quellen betrieben wird, ohne CO2-Aussto&#223; und ohne radioaktiven Abfall (&#214;ko-Strom). Das ist nicht ganz unbedeutend, denn dass diese Website rund um die Uhr zur Verf&#252;gung steht, geht nat&#252;rlich nur, weil es da einen Rechner in einem Rechenzentrum hier in Frankfurt am Main  gibt, der 24 Stunden an jedem Tag des Jahres l&#228;uft und somit nicht gerade wenig Strom verbraucht. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das ein technisch &#228;u&#223;erst spannendes Rechenzentrum, weil das K&#252;hlungsthema anders angegangen wird als in dem Rechenzentrum, in dem bislang der Server stand, der herrlarbig.de beherbergte.</li>
    <li>herrlarbig.de ist jetzt auch &#252;ber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/IPv6" target="_blank">IPv6</a> erreichbar.</li>
    <li>herrlarbig.de nutzt die geniale Idee, Umsetzung, Technik und Performance von <a href="http://www.uberspace.de" target="_blank">Uberspace</a>.</li>
    <li>Die Verwaltung ist f&#252;r mich durch deutlich beschleunigte Zugriffszeiten im Verwaltungsmodul deutlich komfortabler geworden. Davon m&#246;gen Besucher und Besucherinnen von herrlarbig.de zwar nicht viel merken, aber dass die Arbeit am Blog dem Blogger Spa&#223; macht, ist nat&#252;rlich auch f&#252;r die Lesenden relevant, und so sollte dieser Performance-Gewinn doch ausstrahlen.</li>
</ol>

<div>Damit ist herrlarbig.de als Bildungsneuron und Lehrerblog nach drei Jahren technisch auf den neusten Stand gebracht. Drei Jahre herrlarbig.de ist aber auch ein guter Zeitpunkt all denen Danke zu sagen, die &#252;berhaupt die Motivation daf&#252;r geben, dieses Blog zu f&#252;hren, weiter zu f&#252;hren und zu pflegen:</div>

<div>
<ul>
    <li>Danke, liebe regelm&#228;&#223;igen Besucher, die ihr herrlarbig.de als RSS-Feed in eurem Feed-Reader abonniert habt und Wert darauf legt, m&#246;glichst schnell informiert zu werden, wenn es was neues auf herrlarbig.de gibt.</li>
    <li>Danke allen, die bis jetzt hier Kommentare hinterlassen haben, sich auf Diskussionen einlie&#223;en und auch zuk&#252;nftig einlassen werden. Ein Blog lebt nicht nur von den Inhalten, die der Blogger beitr&#228;gt, sondern mindestens ebenso stark von den Kommentaren und der Qualit&#228;t der Diskussionen.</li>
    <li>Danke allen, mit denen ich &#252;ber <a href="https://twitter.com/herrlarbig" target="_blank">Twitter</a> im dauernden Austausch &#252;ber das Blog hinaus bin. Einige Beitr&#228;ge dieses Blogs verdanken sich den Anregungen, die auf diesem Wege zu mir gekommen sind.</li>
    <li>Danke allen, die &#252;ber Suchmaschinen auf herrlarbig.de kommen und einzelne Artikel lesen.</li>
    <li>Danke allen, die fragen, bevor Sie Artikel oder Ausschnitte aus Artikeln verwenden und somit zeigen, dass sie die Arbeit sch&#228;tzen, die hier drinnen steckt. Oft bleibt mir dann nur zu sagen: Sch&#246;n, dass du fragst, aber Zitate mit Quellenangaben und Links l&#228;sst das Urheberrecht auch ohne Nachfrage zu. Aber wie gesagt: Es ist toll, wenn da eine E-Mail eingeht und gefragt wird, ob Inhalte verwendet werden d&#252;rfen.</li>
    <li>Danke allen, die auf herrlarbig.de verlinken und damit zum Ausdruck bringen, dass sie Inhalte dieses Blogs sch&#228;tzen und des Verlinkens Wert erachten.</li>
    <li>Danke an<a href="http://jonaspasche.com" target="_blank"> jonaspasche.com</a> und <a href="http://uberspace.de" target="_blank">uberspace.de</a>. Ohne Jonas, dem genialsten Programmierer, Webhoster und Internettechniker der Welt (soweit ich das &#252;berblicken kann <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), g&#228;be es herrlarbig.de in dieser Form nicht. Und das Jonas&#8217; Mitarbeiter Teil dieser <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TZ2MT4FSOFA" target="_blank">„kleinen, geilen Firma“ (Funny van Dannen) </a>sind, die das alles m&#246;glich macht, sei hier auch erw&#228;hnt. Also: Danke an <a href="http://jonaspasche.com/app/about_us/jp" target="_blank">Jonas Pasche</a>, <a href="http://jonaspasche.com/app/about_us/ab" target="_blank">Andreas Beintken</a>, <a href="http://jonaspasche.com/app/about_us/mb" target="_blank">Matthias Bender</a> und <a href="http://jonaspasche.com/app/about_us/ch" target="_blank">Christopher Hirschmann</a>.  – Wenn jemand sagt, von Idealismus k&#246;nne man nicht leben: Diese Firma und deren Chef Jonas sind f&#252;r mich der Beweis, dass es doch geht, wenn der Idealismus nur mit ihm entsprechender Qualifikation verbunden und gelebt wird.</li>
    <li>Danke… allen, die ich hier vergessen habe, aber gar nicht vergessen wollte, weil es mir peinlich sein wird, wenn ich erfahre, dass ich sie vergessen habe.</li>
</ul>
<div>Nat&#252;rlich macht man in drei Jahren auch seltsame Erfahrungen, sodass ich hier noch einmal zusammenfasse, was herrlarbig.de in meinen Augen pr&#228;gt:</div>
<div>
<ol>
    <li>herrlarbig.de ist ein privates Lehrerblog. Ich mache das hier in meiner Freizeit, als Hobby.</li>
    <li>herrlarbig.de macht keine bezahlte Werbung. Wenn ich hier verlinke und kommerzielle Angebote erw&#228;hne, dann weil ich das will und nicht, weil ich damit Geld verdiene. Mein Geld verdiene ich mit meinem Beruf. herrlarbig.de ist … Ach, siehe 1.</li>
    <li>Ich bekomme regelm&#228;&#223;ig Anfragen zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Textlinktausch" target="_blank">Linktausch</a>. Dazu kann ich nur sagen: Wenn jemand Inhalte meiner Website des Verlinkens wert erachtet, so m&#246;ge er dies tun, aber mir eine E-Mail zu schreiben, in der „Ich verlinke dich, wenn du mich verlinkst“ steht, ist reichlich &#252;berfl&#252;ssig, denn ich bin nicht so der Marketingtyp. Ich mach das hier aus Spa&#223; und nicht weil ich was damit erreichen will; freue mich aber sehr dar&#252;ber, dass herrlarbig.de nicht ganz unbemerkt im Internet existiert.</li>
    <li>Obwohl ich immer wieder deutlich sage, dass die Kontaktm&#246;glichkeiten, die ich im Rahmen meiner Internetpr&#228;senz anbiete, nicht f&#252;r Werbung, Pressemitteilungen etc. gedacht sind, es sei denn es besteht ein Kontakt, in dessen Rahmen ich ausdr&#252;cklich darum gebeten habe, mich auf dem Laufenden zu halten, passiert es immer wieder, dass ich E-Mails bekomme, in denen Anbieter kommerzieller Produkte mich darum bitten, dass ich ihr Angebot bespreche und nat&#252;rlich verlinke. Sorry, aber so funktioniert herrlarbig.de nicht. Ich bin unabh&#228;ngig und ich bleibe unabh&#228;ngig. Das hei&#223;t aber auch, dass es mir jedes Mal in den Fingern juckt, solche Anfragen (ohne auf das Produkt den gew&#252;nschten Link zu setzen) zu ver&#246;ffentlichen, um zu dokumentieren, wer sich solcher Marketing-Tricks zu bedienen versucht. Aber ich lasse es dann in der Regel bleiben und l&#246;sche diese E-Mails einfach.</li>
    <li>herrlarbig.de tr&#228;gt den Untertitel „Bildungsneuron – Lehrerblog“. In diesem Rahmen nehme ich mir alle Freiheiten in Sachen Content / Themen. Da es sich um ein privates Blog handelt, lasse ich mich nicht festlegen, was ich in den Rahmen Bildung stelle und was nicht. <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
    <li>… (hier – also per Kommentar – bitte notiere, was herrlarbig.de f&#252;r dich / sie ausmacht. Was ist es, dass dieses Blog zu dem Blog macht, das es f&#252;r dich / sie als LeserIn ist?)</li>
</ol>
</div>
</div>

<p>&nbsp;<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/03/18/fruehlingsgruss-und-testaufnahme-mit-dem-olympus-ls11/" rel="bookmark" title="18. M&#228;rz 2010">Fr&#252;hlingsgru&#223; und Testaufnahme mit dem Olympus LS11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/26/herrn-larbigs-bibliothek-0-einfuehrung/" rel="bookmark" title="26. Oktober 2009">Herrn Larbigs Bibliothek 0: Einf&#252;hrung</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/08/stimmen-der-anderen-lehrerfreund-ueber-herrlarbigde/" rel="bookmark" title="8. M&#228;rz 2009">Stimmen der anderen: Lehrerfreund &#252;ber herrlarbig.de</a></li>
</ul>

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		<title>Vernetztes Lernen und Lehrer-Fortbildung in sozialen Netzwerken</title>
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		<comments>http://herrlarbig.de/2011/06/20/vernetztes-lernen-und-lehrer-fortbildung-in-sozialen-netzwerken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 21:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Text stellt die Basis meines Vortrages im Rahmen des Fachforums „Lernen in sozialen Netzwerken“ am 21. Juni 2011 dar. Verantwortlich f&#252;r dieses Fachforum ist StudiumDigitale an der Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universit&#228;t. Der gesprochene Text wird von diesem geschriebenen Text zwar mit &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/06/20/vernetztes-lernen-und-lehrer-fortbildung-in-sozialen-netzwerken/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Text stellt die Basis meines Vortrages im Rahmen des <a href="http://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/events/va/fachforum_sn/index.html" target="_blank">Fachforums „Lernen in sozialen Netzwerken“</a> am 21. Juni 2011 dar. Verantwortlich f&#252;r dieses Fachforum ist <a href="http://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/" target="_blank">StudiumDigitale</a> an der Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universit&#228;t. Der gesprochene Text wird von diesem geschriebenen Text zwar mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit abweichen, aber inhaltlich wird es eher weniger Abweichungen geben. </em></p>

<p><em>Das Fachforum bietet zehn Minuten Diskussionszeit. An dieser Stelle hier kann weiter diskutiert werden. Die Kommentare sind offen, f&#252;r Teilnehmende des Fachforums und alle, die etwas zu dieser Diskussion beitragen wollen.</em></p>

<p><em>Die Blogversion ist leicht bearbeitet. Stellen, an denen ich im Leseskript die Zuh&#246;renden direkt anspreche, sind hier in blogvertr&#228;gliche Sprache gebracht.</em></p>

<p><em>&#8212;-
</em></p>

<p>Vom Netz reden macht Angst, wenn man sich anschaut, was mit dem Inhalt von Netzen geschieht, nachdem Fischer sie an Bord geholt haben.</p>

<p>oder</p>

<p>Spinnen haben Netze. Bist du Spinne oder klebst du an den F&#228;den?</p>

<p>Netze sind daf&#252;r da, um etwas zu beinhalten,
seien es Fische,
das Insekt, an dem die Spinne sich gleich laben wird,
seien es Benutzerdaten,
die <del>Hacker</del> Cracker abgreifen und missbrauchen…</p>

<p>Netze und damit meine ich auch das Internet, sind eben nicht,<span id="more-5993"></span> wie die Metapher scheinbar manchmal missverstanden wird, um ihrer selbst willen interessant. Es geht nicht nur um die Knotenpunkte, von denen ausgehend das Netz sich ausbreitet, zwischen denen Informationen hin und her flie&#223;en.</p>

<p>Soziale Vernetzungen sind keine inhaltsleeren Knoten und Verbindungslinien zwischen diesen Knoten, sondern immer von Inhalten gepr&#228;gt.</p>

<p>Eine solche soziale Vernetzung ist die Voraussetzung jeglichen Lernens. Und es gibt sie seit Menschengedenken.</p>

<p>Kinder lernen in sozialen Netzen sprechen, gehen, werden sozialisiert.
Schule ist schon an sich immer ein soziales System, also eine vernetzte Struktur. Die Universit&#228;t, die Arbeitswelt, Fortbildungen… &#220;berall arbeiten wir vernetzt. Das ist schon lange so. Das war auch ohne Internet schon so. Und dennoch ist mit dem Internet nicht nur technisch, sondern auch qualitativ etwas Neues hinzu gekommen.</p>

<p>Dieses Neue fasse ich versuchsweise in drei Begriffe zusammen:</p>

<ul>
    <li>Weltoffenheit des Zugangs</li>
    <li>Zeitautonomie der Zugreifenden</li>
    <li>Kompetenzen- statt Zertifikatsorientierung</li>
</ul>

<p>Die Infrastruktur dieses vernetzten Lernens ist offen und dezentral. Mit allen Vor- und Nachteilen, die eine solche Struktur mit sich bringt.</p>

<p>Die Inhalte dieses vernetzten Lernens sind potentiell ebenso offen und dezentral. Auch das hat Vor- und Nachteile. Deshalb trifft man auch immer wieder auf Lernplattform, die geschlossen sind. Die nennen sich Lernmanagementsysteme. Genau genommen sind es aber Lern-Zugangs-Regulierungs- und Kontrollmechanismen.</p>

<p>Der offenen und dezentralen Infrastruktur wird die geschlossene und zentralisierte Zugangskontrolle zur Seite gestellt. Das kann sinnvoll sein. Das ist hier zun&#228;chst auch nur beschreibend gemeint. Und dennoch ist diese Zugangskontrolle gravierend, begrenzt sie doch Lernm&#246;glichkeiten auf bestimmte Zielgruppen, ohne dass der Mehrwert dieser Begrenzung in allen F&#228;llen nachvollziehbar ist.</p>

<p>Es handelt sich oft um formelle, mit Pr&#252;fungen und Zertifikaten, mit Modulen und Abschl&#252;ssen verbundene Lernformen, die so abgeschottet werden. Formelle Lernprozesse sind hierarchischer Natur. Sie finden in der Regel in geschlossenen, zugangsregulierten Systemen statt.</p>

<p>Und genau mit solchen Systemen bin ich als Lehrer, der sich als reflektierender Praktiker versteht, sehr schnell an die Grenzen dessen gesto&#223;en, was ich mir selbst an Fortbildung w&#252;nsche. Ich wollte nicht nur punktuell reflektieren und neuen Input bekommen. Das funktioniert in der Regel nur sehr reduziert und ist oft mit enormem Aufwand verbunden.</p>

<p>Es wird von Lehrern und Lehrerinnen erwartet, dass sie sich fortbilden. Das ist gut so. Es wird von Lehrern und Lehrenden erwartet, dass sie mit ihrem konkreten Unterricht so reflektiert umgehen k&#246;nnen, dass sie Rechenschaft &#252;ber den gehaltenen Unterricht ablegen k&#246;nnen. Auch das ist gut so.</p>

<p>Zwecks Fortbildung geht man dann zu Veranstaltungen, die einen oder auch mal mehrere Tage dauern, auf denen man vor allem Lehrern und Lehrerinnen begegnet. Vielleicht sind die Referenten externe Fachleute, aber im Grunde bleibt man bei diesen Fortbildungen unter sich. Die Perspektiven von z. B. Sch&#252;lern und Eltern, die f&#252;r den Beruf wichtig sind, bleiben au&#223;en vor.</p>

<p>Ein paar willk&#252;rlich aus dem aktuellen Fortbildungsangebot herausgenommene Titel:</p>

<blockquote>
<ul>
    <li>&#8220;SICHERHEIT IM UMGANG MIT GEWALTHANDLUNGEN&#8221; Gewaltpr&#228;vention an weiterf&#252;hrenden Schulen. Handlungsorientiertes Training f&#252;r Lehrerinnen und Lehrer auf der Basis &#8220;Konfrontativer P&#228;dagogik&#8221;. (f&#228;llt aus) – 110 Euro</li>
</ul>
<ul>
    <li>Einf&#252;hrung in die Personzentrierte Gespr&#228;chsf&#252;hrung &#8211; Teil 1 – 234 Euro</li>
</ul>
<ul>
    <li> Einf&#252;hrung in die Personzentrierte Gespr&#228;chsf&#252;hrung &#8211; Teil II – 234 Euro</li>
</ul>
<ul>
    <li>Elterngespr&#228;che: Das kleine Kunstwerk, Elterngespr&#228;che so zu f&#252;hren, dass sie auch ankommen. Kommunikation, Gespr&#228;chsf&#252;hrung, Umgang mit Konflikten – 120,00 €</li>
</ul>
</blockquote>

<p>Voraussetzung f&#252;r diese Fortbildungsangebote sind folgende:</p>

<ol>
    <li>Man muss sich an den Ort begeben, an dem die Fortbildung stattfindet.</li>
    <li>Man muss an dem Tag, an dem eine Fortbildung stattfindet frei haben oder beurlaubt werden.</li>
    <li>Viele der Fortbildungen kosten Geld. Es gibt einen Fortbildungsmarkt, der nat&#252;rlich auch dazu beitr&#228;gt, dass die Inhalte nicht netz&#246;ffentlich gemacht werden k&#246;nnen, weil man davon lebt, dass die Angebote formeller Natur sind, also oft mit Zerftifikaten enden, und somit hierarchisch strukturiert sein m&#252;ssen.</li>
</ol>

<p>Eine Garantie, dass eine gew&#228;hlte Fortbildung mich in meiner Handlungsf&#228;higkeit im Beruf weiterbringt, gibt es &#252;brigens nicht. Auch wenn das Zertifikat hundert Mal belegt, dass ich mich fortgebildet habe.</p>

<p>Was mich ins Internet brachte, dem ich durchaus auch kritisch gegen&#252;ber zu stehen meine, waren nicht die Themen von Fortbildungen. Es war nicht die Geschlossenheit formeller, hierarchischer Lernstrukturen, die mir nicht erlauben wollten, zu Zeiten zu lernen, zu denen mir das m&#246;glich ist, und auch Menschen beim Lernen zu begegnen, die vielleicht nicht zur eigenen Profession geh&#246;ren.</p>

<p>Was mich ins Internet brachte war schlicht und ergreifend der Mangel an angemessenen auf Computer bezogene Fortbildungen, die nicht bei der Erl&#228;uterung des Einloggens in einen Rechner begannen. Als ich im Jahr 2000 meine erste Website in m&#252;hevoller Kleinarbeit bastelte, hatte ich genau zwei Stunden Hinweise zu Grundlagen von einem Freund bekommen, der HTML schon konnte. Den Rest habe ich mir dann selbst zusammen gesucht. Zugang zum Internet und den notwendigen Ressourcen hatte ich ja.</p>

<p>Damals war ich noch auf dem Weg, Lehrer zu werden. Und mir war klar: Wenn ich mit dem Leitmedienwechsel in Richtung digitaler Medien nicht kompetent mitgehe, werde ich als Lehrer, angesichts von Jugendlichen, die selbstverst&#228;ndliche mit diesen Medien gro&#223; geworden sind, unter meinen M&#246;glichkeiten bleiben, wenn es um sch&#252;lerorientiertes Unterrichten geht.</p>

<p>Damit behaupte ich nicht, dass Jugendliche heute kompetent mit digitalen Medien umgehen k&#246;nnen. Damit sage ich nur: Ich als Lehrer erwartet von mir den kompetenten Umgang mit digitalen Medien, weil ich sonst eher wenig zum Kompetenzengewinn der Jugendlichen in diesem Zusammenhang beitragen kann.</p>

<p>Anders ausgedr&#252;ckt: Ich kam ins Internet, weil ich wissen wollte, wie das funktioniert. Und aus dem gleichen Grund kam ich in soziale „Mitmach“-Strukturen, auch wenn ich <a href="http://herrlarbig.de/2010/03/29/und-tschuess-facebook/" target="_blank">auf Facebook nicht vertreten</a> bin. Das hier aber nur am Rande.</p>

<p>Als dann Technologien zur Verf&#252;gung standen, die interaktive Webinhalte m&#246;glich machten, kam mir das sehr recht. Auch hier wollte ich urspr&#252;nglich vor allem wissen, wie das geht, was da m&#246;glich ist. Ich begann zu bloggen.</p>

<p>Es hat eine Weile gedauert, bis davon jemand etwas gemerkt hat. Aber dazu war ein weiterer Schritt n&#246;tig. Wie kann es jemandem, der nicht zu den f&#252;nf bis zehn bekannten deutschsprachigen Bloggern geh&#246;rt, gelingen, zumindest den einen oder anderen Leser zu gewinnen?</p>

<p>Diese Fragen stellte sich mir nicht, weil ich einen besonderen Ehrgeiz mit dem Bloggen verband, sondern weil ich wissen wollte, wie das alles funktioniert. Und wenn ich wissen will, wie etwas funktioniert, dann will ich etwas lernen. Und schon war ich im Fortbildungsprozess drinnen.</p>

<p>Die Antwort, wie man Leser f&#252;r einen Blog bzw. eine Website findet, meine ich heute zu wissen. Sie besteht aus mehreren Antworten:</p>

<ul>
    <li>Bringe Inhalte ins Blog, die deine Inhalte sind. Orientiere dich nicht daran, wie andere bloggen, denn das gibt es ja schon, sondern lege einfach drauf los.</li>
    <li>„Einfach drauf los“ bedeutet aber nicht, dass die Qualit&#228;t der Inhalte nicht stimmen m&#252;sste. Also: Bringe Inhalte ins Blog, die andere interessieren k&#246;nnen.</li>
</ul>

<p>Das alles bringt noch wenig, solange nicht einzelne Beitr&#228;ge in Suchmaschinen sehr weit oben angezeigt werden. Deshalb habe ich dar&#252;ber hinaus folgende Antwort gefunden:</p>

<ul>
    <li>Sei &#246;ffentlich im Web pr&#228;sent. Diese „&#246;ffentliche Pr&#228;senz“ gilt auch f&#252;r „social communities“ wie z. B. <a href="https://twitter.com/#!/herrlarbig" target="_blank">Twitter</a>. Zwar erlaubt Twitter, dass Botschaften nicht in der &#246;ffentlichen Zeitleiste erscheinen und nur f&#252;r zugelassene Personen lesbar sind, aber das Internet ist von seiner Infrastruktur her offen und dezentral. Entsprechend offen und dezentral gilt es dann auch das Internet zu nutzen.</li>
</ul>

<p>Im Prinzip, das habe ich in dieser fr&#252;hen Phase meiner Fortbildung im Internet gelernt, lebt das Internet davon, dass sich die Struktur seiner Infrastruktur in der Form des inhaltlichen Umgangs mit ihm widerspiegelt. Und damit ist der vierte Teil der Antwort auf die Frage verbunden, wie man Leser f&#252;r eine Website findet:</p>

<ul>
    <li>Sprich mit anderen Menschen im Internet. Kommentiere Blogbeitr&#228;ge, nutze Twitter, <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34996/1.html" target="_blank"><del>Facebook</del></a> und Co nicht alleine, um Links in die Welt zu senden, sondern sprich mit den Menschen, die dir dort begegnen. Und wenn dieser Punkt erreicht ist, man also Gespr&#228;che mit anderen f&#252;hrt, die sich f&#252;r &#228;hnliche Themen interessieren wie man selbst, dann kommt auch das Lernen im Internet, die Fortbildung, auf eine mehr und mehr inhaltliche Ebene.</li>
</ul>

<p>Zun&#228;chst einmal muss man lernen, wie das Netz, dass man verwenden will, funktioniert. Dann kann man es mit Inhalten f&#252;llen. Ein Fischernetz ist sinnlos, wenn ich nicht wei&#223;, welche Maschengr&#246;&#223;e f&#252;r welche Fische gebraucht wird. Ein Einkaufsnetz ist wenig hilfreich, wenn die Maschen so gro&#223; sind, dass die Butter raus f&#228;llt.</p>

<p>Und damit war die Basis f&#252;r andere Fortbildungsaktivit&#228;ten geschaffen, die sich „einfach so“ einstellten, weil der Dialog mit Menschen, die an Bildungsfragen interessiert sind, zu einem dauernden Dialog wurde, der nicht nur punktuell stattfindet, sondern st&#228;ndig.</p>

<p>Die Themen dieses Dialogs folgen keiner logischen Reihenfolge, sondern den Interessen der Aktiven. Und den anderen steht es frei, auf welches Thema sie aufspringen. Jeder und jede entscheidet f&#252;r sich, zu welchem Thema jemand was beitragen kann und ob es die Zeit gerade erlaubt.</p>

<p>Das bedeutet aber auch, dass die Selbstbestimmung im Rahmen dieser st&#228;ndig vorhandenen Fortbildungsm&#246;glichkeit steigt. Der sich fortbildende Bildungsinteressierte, wir nennen den online eher den Edu-Hacker oder auch den den Edu-Punk, wird autonomer: Er ist autonom beim Zugriff auf die Inhalte, er kann autonom &#252;ber die Zeit bestimmen, die er mit den Inhalten verbringen kann oder will und er orientiert sich an dem Gehalt dessen, was andere beizutragen haben und nicht an deren Zertifikaten.</p>

<p>Ein Beispiel aus der Praxis: Auf diesem Blog gibt es keine explizite Seite, auf der ich mich selbst vorstelle. Keine biographischen Daten, keine Angaben zur Ausbildung und zu den formalen Abschl&#252;ssen. Es ist zwar erkennbar, dass hier ein Lehrer bloggt, aber das war es dann auch schon. – Umgekehrt wei&#223; ich von vielen Leuten, mit denen ich online in Kontakt stehe und von denen ich schon einer &#252;berraschend gro&#223;en Zahl in real life begegnet bin, auch nicht, was so genau deren formale Abschl&#252;sse sind. Das ist auch uninteressant, denn an die Stelle des formalen Abschlusses tritt die Kompetenz im Umgang mit den Themen, der im Diskurs &#252;ber die unterschiedlichen Blogs vernetzt und auf Twitter zusammengef&#252;hrt stattfindet.</p>

<p>Formelle Lernprozesse, ich wiederhole das als Teil meiner Diskussionshypothese, sind hierarchischer Natur. Sie finden in geschlossenen, zugangsregulierten Systemen statt, in denen die Rollen und das Rollenverhalten der an Bildungsprozessen Beteiligten festgelegt sind.</p>

<p>Das m&#252;ssen zum Beispiel Professoren erfahren, die nicht immer entspannt damit umgehen k&#246;nnen, wie in offenen, informellen Lernprozessen, zum Teil live via Twitter, ein Vortrag kommentiert wird. Denn die Teilnehmer in sozialen Netzwerken, die in keiner formellen, pr&#252;fungsorientierten, hierarchischen Beziehung zu dem Professor stehen, sagen das, was Studenten in Vorlesungen h&#246;chstens denken.</p>

<p>Informelles Lernen, das qualitativ oft &#252;berraschend hochwertige Diskussions- und damit auch Lernprozesse lostritt, findet in sozialen Netzwerken statt. Soziale Netzwerke sind in der Regel „offen“. Sie haben zumindest eine niedrigschwellige Zugangsregulierung, wenn eine solche Regulierung &#252;berhaupt betrieben wird.</p>

<p>Das Lernen in sozialen Netzwerken &#246;ffnet Lernprozesse auf eine &#214;ffentlichkeit hin, was „klassischen“ Bildungsprozessen fremd ist. In formellen Zusammenh&#228;ngen hat nicht jeder Teilnehmer am Bildungsprozess einen Blog, einen Twitter-Account, vielleicht noch eine Pr&#228;senz bei Facebook. Der <a href="http://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/events/va/fachforum_sn/index.html" target="_blank">Ank&#252;ndigungstext des Fachforums „Lernen in sozialen Netzwerken“</a> formuliert das treffend so:</p>

<blockquote>„W&#228;hrend die Vernetzung in den so genannten Social Communities f&#252;r viele Menschen zur Selbstverst&#228;ndlichkeit geworden ist, wagen sich Hochschulen und Bildungseinrichtungen nur langsam an die Einbeziehung solcher Netzwerke in ihre Bildungsprozesse heran.“</blockquote>

<p>Diese Zur&#252;ckhaltung gegen&#252;ber der Einbeziehung solcher Netzwerke in formelle Bildungsprozesse ist strukturell bedingt.</p>

<p>Diese Strukturen zeigen sich auch dort, wo versucht wird, soziale Netzwerke auch im Kontext der je eigenen Institution formeller Bildung aufzubauen. Statt sich im Rahmen vorhandener Netzwerke, die global sind, zu vernetzen, bastelt man sich lieber sein eigenes Netzwerk und wundert sich dann vielleicht, warum Studenten oder auch Sch&#252;ler dieses Netzwerk eher zur&#252;ckhaltend nutzen: Warum soll ich ein internes Netzwerk nutzen, in dem ich mich mit dem Studenten aus dem Seminar vernetzen kann, wenn ich mich in offenen sozialen Netzwerken mit dem Studenten in Harvard oder am MIT oder in Z&#252;rich, M&#252;nchen, Oxford etc. vernetzen kann?</p>

<p>Warum soll ein Sch&#252;ler seine Ideen und Produkte nur schul&#246;ffentlich vorstellen? Warum soll ich als Lehrer meine Sachanalysen f&#252;r mich behalten, als ob es ein Geheimnis w&#228;re, was ich mir im Vorfeld von Unterricht an Gedanken &#252;ber die Inhalte des Unterrichts mache? Warum soll ich nicht mit Lehramtsstudenten auf Twitter Kontakt haben und so zur gr&#246;&#223;eren N&#228;he von Studium und Lehreralltag beitragen?</p>

<p>Warum soll ich dar&#252;ber jammern, dass all das nicht zertifiziert wird? Im Netz z&#228;hlt Kompetenz und nachvollziehbare Expertise, die sich durchaus von nachgewiesener Expertise unterscheiden kann, wie sich an verlorenen Doktortiteln im Augenblick sch&#246;n verfolgen l&#228;sst.</p>

<p>„Vernetztes Lernen und Lehrer-Fortbildung in sozialen Netzwerken“ bringt neben all den Lerneffekten noch ein paar Nebeneffekte mit sich, die hier noch kurz genannt werden sollen. Sie tragen einiges bei, um die Weite der Lernfelder noch zu vergr&#246;&#223;ern, die im Netz im Lauf der Zeit begangen werden:</p>

<ul>
    <li> Die &#214;ffentlichkeit f&#252;hrt dazu, dass ich nicht nur mit Lehrern zu tun habe. Nat&#252;rlich finden mit ihnen viele Diskussionen statt, aber eben auch mit Medienp&#228;dagogen, Professoren unterschiedlicher Fachrichtungen. Auf Twitter folgen mir Eltern und Sch&#252;ler, auf Twitter lese ich aber mit, was z. B. Sch&#252;ler dort ver&#246;ffentlichen. Manchmal werden die Direktnachrichten f&#252;r Beratungszwecke genutzt.</li>
</ul>

<ul>
    <li> Die &#214;ffentlichkeit produziert Aufmerksamkeit. Ohne meine Aktivit&#228;ten in sozialen Netzwerken w&#228;re weder bei einem <a href="http://www.ph-ludwigsburg.de/lernendurchlehren+M54a708de802.html" target="_blank">Studientag zur Methode „Lernen <del>und</del> durch Lehren“ in Ludwigsburg</a> gewesen, h&#228;tte ich die <a href="http://bildungsexpedition.de/" target="_blank">Bildungsexpedition rund um Christian Spannagel</a> nicht kennengelernt, w&#228;re ich nicht beim <a href="educamp.mixxt.de" target="_blank">EduCamp in Bremen</a> gewesen, w&#252;rde ich den n&#228;chsten Redner <a href="http://lernwolke.de" target="_blank">René Scheppler</a> nicht schon seit l&#228;ngerem bei seinen interessanten Projekten an der Schule beobachten k&#246;nnen, die ich sehr anregend finde, w&#252;rde ich nicht am von Studium-Digitale veranstalteten <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/" target="_blank">OpenCourse2011 „Die Zukunft des Lernens“</a> teilnehmen, der wirklich neue Wege beschreitet.</li>
</ul>

<p>Und so merke ich am Ende, dass ich den Fischern und der Spinne zu Beginn meines Vortrages Unrecht getan habe:</p>

<p>Fischer benutzen Netze, weil der Inhalt sie und andere Menschen n&#228;hrt. Spinnen nutzen Netze, um Nahrung zu finden. In diesem Sinne kann ich mit der Netzmetapher dann am Ende doch gut leben, denn auch das Internet kann dazu beitragen, dass man im Lehreralltag kontinuierlich Nahrung findet, die dazu beitr&#228;gt, dass man wirklich ein reflektierender Praktiker wird, Nahrung, die im Austausch besteht, der sich nicht auf Lehrerzimmerthemen beschr&#228;nkt, weil man eben nicht an einer Schule ist.</p>

<p>Manche Nahrung bekomme ich sogar aus Nunavut, einer Inuitregion im Norden Canadas, von wo aus <a href="https://twitter.com/#!/nunavut_teacher" target="_blank">Brian Barry als Nunavut-Teacher</a> twittert. Und nat&#252;rlich hat auch Brian Barry einen <a href="http://nunavutteacher.blogspot.com/" target="_blank">Blog</a>…</p>

<p>Es zeichnet sich f&#252;r mich eine v&#246;llig neue, nicht formelle und entsprechend nicht &#252;ber klassische Zertifizierungssysteme abzudeckende Form des Lernens ab. Nicht, dass wir keine formelle Bildung mehr br&#228;uchten. Aber in der Fortbildung nach der Berufsausbildung oder dem Studium werden sich informelle Formen des Lernens heraus kristallisieren, die demokratisierend wirken, weil nicht mehr Zertifikate im Zentrum stehen, sondern die konkrete „Leistung“, die nachvollziehbare Kompetenz.</p>

<p>In diesem Rahmen selbst Kompetenzen zu erwerben, diese mit Inhalten zu f&#252;llen und das als Fortbildung anzusehen, halte ich durchaus f&#252;r angemessen. Wenn ich dann in Fortbildungen, im Unterricht und vor allem auch in informellen Gespr&#228;chen mit Kollegen, Kolleginnen und auch Sch&#252;lern etwas von diesem Wissen weitergeben kann, dann habe ich zwar kein Medienzertifikat, keinen Internetf&#252;hrerschein, keine Fakultas im nicht vorhandenen Fach „Internet“, aber ich bin Multiplikator dessen, was ich im Netz gelernt habe.</p>

<p>Es gibt nur eine Voraussetzung, um sich auf dieses Spiel im Netz einzulassen. Man muss selbst Lust aufs Spielen haben und die Scheu davor ablegen, dass einem andere bei diesem Spiel &#252;ber die Schulter schauen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>My Personal Learning Environment ( #opco11 )</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 20:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie sieht der Raum aus, in dem du lernst? Wie sieht deine „Pers&#246;nliche Lernumgebung“ (Personal Learning Environment – PLE) aus, lautet die Frage, die diese Woche im OpenCourse „Die Zukunft des Lernens“ im Zentrum steht. Statt mit einem Text auf &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/05/22/my-personal-learning-environment-opco11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie sieht der Raum aus, in dem du lernst? Wie sieht deine „Pers&#246;nliche Lernumgebung“ (Personal Learning Environment – PLE) aus, lautet die <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/agenda/woche-4/" target="_blank">Frage</a>, die diese Woche im <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/" target="_blank">OpenCourse „Die Zukunft des Lernens“</a> im Zentrum steht.</em></p>

<p><em>Statt mit einem Text auf die Frage einzugehen, habe ich einmal versucht, diese Frage fotografisch zu beantworten. Das hier ver&#246;ffentliche Foto ist dabei sowohl im realen als auch im &#252;bertragenen (bildlichen, metaphorischen) Sinne gemeint.</em></p>

<p><em>Wenn sich jemand an eine Bild-Interpretation traut, w&#252;rde mich das sehr freuen. Die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag darf gerne in diesem Sinne genutzt werden… <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>

<div class="mceTemp" style="text-align: center;"><dl id="attachment_5988" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px;"> <dt class="wp-caption-dt"><a href="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/LarbigsPLE.jpg"><img class="size-full wp-image-5988 " title="LarbigsPLE" src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/LarbigsPLE.jpg" alt="Herr Larbigs „Personal Learning Environment“ – © Torsten Larbig 2011" width="500" height="333" /></a></dt> <dd class="wp-caption-dd">© Torsten Larbig 2011</dd> </dl></div>

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		<title>OpenCourse 2011 – Zukunft des Lernens #opco11</title>
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		<comments>http://herrlarbig.de/2011/05/02/opencourse-2011-zukunft-des-lernens-opco11/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 21:16:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 2. Mai bis zum 17. Juli brummen die Gehirne, wird ein Netz ausgeworfen, steht (mal wieder) die Zukunft des Lernens im Zentrum. Und schon wieder ein Lernformat, das verspricht, anders zu sein. Gerade noch war ich auf einem Barcamp, &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/05/02/opencourse-2011-zukunft-des-lernens-opco11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 2. Mai bis zum 17. Juli brummen die Gehirne, wird ein Netz ausgeworfen, steht (mal wieder) die Zukunft des Lernens im Zentrum.</p>

<p>Und schon wieder ein Lernformat, das verspricht, anders zu sein. Gerade noch war ich auf einem <a href="http://herrlarbig.de/category/educamp-2/" target="_blank">Barcamp</a>, schon stolperte ich &#252;ber <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/" target="_blank">eine weitere Fortbildung</a>, die versucht, anders zu arbeiten, als bislang weit verbreitet.</p>

<p>Die erste Woche dieser Fortbildung &#246;ffnet den Horizont auf die Frage:</p>

<blockquote><a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/open-course-2011/agenda/lern-und-bildungs-visionen-warum-sich-etwas-verandern-muss/" target="_blank">Warum sich etwas ver&#228;ndern muss.
Lern- und Bildungsvisionen</a></blockquote>

<p>Darum wird es gehen. Lern- und Bildungsvisionen nicht nur zum Thema machen, sondern, ich glaube, dass die Zeit daf&#252;r reif ist, das, was viele sowieso schon tun, n&#228;mlich vernetzt im Austausch und damit in Fortbildungsprozessen zu stehen, mal in einem organisierten Rahmen zu tun. Sch&#246;n, dass es da ein paar Leute gibt, die mit Vorschl&#228;gen und einer gewissen Struktur voran gehen.</p>

<p>In den n&#228;chsten Wochen wird hier im Blog dieser Offene Kurs (OpenCourse 2011 – Zukunft des Lernens) so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie ich in meiner Freizeit aufzubringen in der Lage bin. Und ich hoffe, dass wir in diesem Experiment vernetzten Lernens nicht nur &#252;ber die Zukunft des Lernens in den Austausch treten, sondern selbst uns schon ein wenig als Teil dieser Zukunft des Lernens verstehen.</p>

<p>&nbsp;<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Lyrik heute – Das „Jahrbuch der Lyrik 2011“ – 1. Eindruck</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 22:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wird heute &#252;ber Lyrik gesprochen, so wird dem Mangel an Lesern oft die Vielfalt lyrischer Produktionen gegen&#252;bergestellt. In diesem Zusammenhang schlie&#223;t es sich nicht gegenseitig aus, wenn Harry Oberl&#228;nder von „lyrischer Massenproduktion“1 spricht und Theo Breuer nur ein paar Seiten &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/03/31/lyrik-heute-das-jahrbuch-der-lyrik-2011-1-eindruck/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird heute &#252;ber Lyrik gesprochen, so wird dem Mangel an Lesern oft die Vielfalt lyrischer Produktionen gegen&#252;bergestellt.</p>

<p>In diesem Zusammenhang schlie&#223;t es sich nicht gegenseitig aus, wenn <a href="http://www.karl-marx-buchhandlung.de/faq/faq.html" target="_blank">Harry Oberl&#228;nder</a> von „lyrischer Massenproduktion“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/31/lyrik-heute-das-jahrbuch-der-lyrik-2011-1-eindruck/#footnote_0_5943" id="identifier_0_5943" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Christoph Buchwald, Kathrin Schmidt, Jahrbuch der Lyrik 2011, M&amp;#252;nchen 2011, S. 232.">1</a></sup> spricht  und <a href="http://www.poetenladen.de/theo-breuer.htm" target="_blank">Theo Breuer</a> nur ein paar Seiten vorher betont, dass die Mehrzahl lyrischer Ver&#246;ffentlichtungen „praktisch unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/31/lyrik-heute-das-jahrbuch-der-lyrik-2011-1-eindruck/#footnote_1_5943" id="identifier_1_5943" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ebd., S. 218.">2</a></sup> stattfinde. – Lyrikb&#252;cher, so Breuer, f&#228;nden oft nur f&#252;nfzig bis zweihundert Leser, ab dreihundert verkauften Exemplaren habe man schon eine „Auflagenschallmauer&#8221; durchbrochen<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/31/lyrik-heute-das-jahrbuch-der-lyrik-2011-1-eindruck/#footnote_2_5943" id="identifier_2_5943" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ebd.">3</a></sup>.</p>

<p>Der Teil „Sechs Anmerkungen zum Gedicht“ im <em>Jahrbuch der Lyrik 2011</em>, ist entsprechend weniger ein Raum der Reflexion des Gedichts im Jahre 2011, sondern ein Ort, an dem sehr stark die Frage nach der Rezeption von Gedichten gestellt wird.</p>

<p>Neben die eher melancholischen T&#246;ne<span id="more-5943"></span> tritt dann noch <a href="http://www.brocan.de/" target="_blank">J&#252;rgen Brôcan</a>s papierlastiger und schwerer Beitrag, der noch am ehesten wirklich eine Anmerkung zum Gedicht der Gegenwart darstellt – ohne sonderlich zum Lesen von Gedichten anzuregen. so zumindest mein erster Eindruck von diesem Text.</p>

<p>Dass solche Texte einer Sammlung von mehreren hundert Gedichten nachgestellt sind, ist – erstaunlich.</p>

<p>Dieses <em>Jahrbuch der Lyrik 2011</em> kann sowohl als Zeugnis gro&#223;er Lebendigkeit des Dichtens als auch als Beleg f&#252;r lyrische Massenproduktion gesehen werden, der aber nur sehr beschr&#228;nkte Abnehmerzahlen (Leser) gegen&#252;berstehen.</p>

<p>Dennoch schottet sich die Zunft ernstzunehmender Dichter von der &#214;ffentlichkeit zumindest so ab, dass mir kaum Stimmen (Websites) von Dichtern im Netz bekannt sind. Kein Zweifel, dass mir da sicherlich einiges noch nicht begegnet ist – fast str&#228;flich ist, dass ich <a href="http://www.poetenladen.de" target="”_blank“">http://www.poetenladen.de</a> erst k&#252;rzlich entdeckt habe –, doch zweifle ich genau so wenig, dass ein gro&#223;er Teil heutiger Literatur vielleicht am Rechner entsteht, aber dennoch vor allem analog behandelt, ausgedruckt wird, nicht im Netz stattfindet, obwohl vielleicht gerade gute Lyrik hier ihren Ort und ihre Leserschaft finden k&#246;nnte, weit mehr als &#252;ber Buchhandlungen, die oft sowieso keine zeitgen&#246;ssische Lyrik mehr im Angebot haben.</p>

<p>Haben wir uns damit abgefunden, dass Lyrik jenseits von den Lyrics der Chart-Hits quasi erledigt ist?</p>

<p>Je zeitgen&#246;ssischer ein Gedicht ist, um so schwerer f&#228;llt der Zugang. Es ist nicht m&#246;glich, Gedichte zu konsumieren, wie das mit Romanen oder Musik aus dem Charts oft m&#246;glich scheint.</p>

<p>Da Lyrik nun zu den in Schulen h&#228;ufiger behandelten literarischen Gattungen geh&#246;rt, ist es sicher nicht abwegig zu vermuten, dass man der &#220;berlegung begegnet, dass es zwischen der Behandlung von Gedichten in der Schule und dem Mangel an Lesern, die kompetent mit Lyrik umgehen, einen Zusammenhang geben K&#246;nnte.</p>

<p>Vielleicht gibt es diesen Zusammenhang, meine Vermutung geht jedoch in eine andere Richtung: Lyrik zu lesen muss man kontinuierlich lernen; hin und wieder ein Gedicht zur Hand zu nehmen, reicht dazu nicht aus. Diese Form des Lesens von Gedichten als kontinuierlichen Prozess wird in der Schule eher weniger einge&#252;bt.</p>

<p>Im Zentrum der schulischen Heranf&#252;hrung an Gedichte steht die Heranf&#252;hrung an literaturhistorisch bedeutende Gedichtformen und Epochen, ohne dass wir damit bis in die Gegenwart k&#228;men. Moderne, zeitgen&#246;ssische Literatur findet nur sehr beschr&#228;nkt ihren Platz im Deutschunterricht.</p>

<p>Auf diesem Acker gibt es viel zu tun, so man der &#220;berzeugung ist, dass sich die Besch&#228;ftigung mit Lyrik lohnt. – Da ich den Wert von Sprache zur Orientierung und zum Sein in der Welt nach wie vor als hoch ansehe, geh&#246;re ich zu denen, die in der Besch&#228;ftigung mit Gedichten durchaus etwas Lebensrelevantes sehen, das alles in allem lebenswichtig ist.</p>

<p>Entsprechend r&#228;ume ich Gedichten (zu wenig?) Platz in meinem Leben und auch in der Schule ein. Ich blogge Gedicht-Interpretationen, und versuche, m&#246;glichst vielen Personen zumindest eine Ahnung davon zu geben, dass die Besch&#228;ftigung mit Lyrik lohnt, auch wenn dies noch nicht dazu f&#252;hrt, dass ein nachhaltiger Zugang zu dieser literarischen Gattung m&#246;glich wird. – Dass es in ein paar F&#228;llen allerdings gelungen scheint, stimmt mich zuversichtlich, dass es m&#246;glich ist, diesen Zugang zu Gedichten zu schulen und nachhaltig zu erm&#246;glichen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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</ul>

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		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_5943" class="footnote">Christoph Buchwald, Kathrin Schmidt, <em><a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=356976" target="_blank">Jahrbuch der Lyrik 2011</a></em>, M&#252;nchen 2011, S. 232.</li><li id="footnote_1_5943" class="footnote">Ebd., S. 218.</li><li id="footnote_2_5943" class="footnote">Ebd.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/2011/" title="2011" rel="tag">2011</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/auflagenschallmauer/" title="Auflagenschallmauer" rel="tag">Auflagenschallmauer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buch/" title="Buch" rel="tag">Buch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/christoph-buchwald/" title="Christoph Buchwald" rel="tag">Christoph Buchwald</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutsch/" title="deutsch" rel="tag">deutsch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-ii/" title="Deutsch Sek. II" rel="tag">Deutsch Sek. II</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschunterricht/" title="Deutschunterricht" rel="tag">Deutschunterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/dichter/" title="Dichter" rel="tag">Dichter</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gedicht/" title="Gedicht" rel="tag">Gedicht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gedichte/" title="Gedichte" rel="tag">Gedichte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gedichtform/" title="Gedichtform" rel="tag">Gedichtform</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gedichtformen/" title="Gedichtformen" rel="tag">Gedichtformen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwart/" title="Gegenwart" rel="tag">Gegenwart</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwartig/" title="gegenwärtig" rel="tag">gegenwärtig</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/interpretation/" title="Interpretation" rel="tag">Interpretation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jahrbuch/" title="Jahrbuch" rel="tag">Jahrbuch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kathrin-schmidt/" title="Kathrin Schmidt" rel="tag">Kathrin Schmidt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lyrik/" title="Lyrik" rel="tag">Lyrik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-ii/lyrik-deutsch-sek-ii/" title="Lyrik" rel="tag">Lyrik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/moderne/" title="Moderne" rel="tag">Moderne</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprache/" title="Sprache" rel="tag">Sprache</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprechen/" title="sprechen" rel="tag">sprechen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/literatur/theorie/" title="»Theorie«" rel="tag">»Theorie«</a><br />
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		<title>&#220;berlegungen zur Medienp&#228;dagogik</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 23:04:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Res&#252;mee: &#220;ber Medienp&#228;dagogik wird viel diskutiert. K&#252;rzlich wieder auf dem Kongress zum so genannten „Medienp&#228;dagogischen Manifest“, &#252;ber das die hier verlinkte Website n&#228;here Auskunft gibt. In diesem Beitrag fasse ich meinen aktuellen Stand der Reflexion der Frage zusammen, wie Medienp&#228;dagogik &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/03/27/uberlegungen-zur-medienpadagogik/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Res&#252;mee: &#220;ber Medienp&#228;dagogik wird viel diskutiert. K&#252;rzlich wieder auf dem Kongress zum so genannten <a href="http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/" target="_blank">„Medienp&#228;dagogischen Manifest“, &#252;ber das die hier verlinkte Website n&#228;here Auskunft gibt</a>. </em> <em>In diesem Beitrag fasse ich meinen aktuellen Stand der Reflexion der Frage zusammen, wie Medienp&#228;dagogik heute aussehen kann.</em></p>

<blockquote>„Meine Nichte, die ist 12, die hat sich tierisch dar&#252;ber aufgeregt, dass die Deutschlehrerin sagte: Die Nutzung von Wikipedia ist verboten, weil das keine zuverl&#228;ssigen, verifizierten Quellen sind. Das ist bei den Jugendlichen schlecht angekommen, das Verbot von sozialen Medien.“</blockquote>

<p>Eine &#196;u&#223;erung, die ich auf dem <a href="http://www.livescribe.com/cgi-bin/WebObjects/LDApp.woa/wa/MLSOverviewPage?sid=Q8SFq1LVsxf4" target="_blank">Bremer Educamp</a> h&#246;rte.</p>

<p>Vor noch ein paar Jahren h&#228;tte ich bez&#252;glich Wikipedia wohl &#228;hnlich Restriktives sagen k&#246;nnen.</p>

<p>In Wirklichkeit aber will ich den Lehrer sehen, der sich nicht auch der Wikipedia bedient.<span id="more-5935"></span></p>

<p>Ja, man kann darauf dr&#228;ngen, wie es in Bremen ein Kollege von einer anderen Schule berichtete, dass die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler die Prim&#228;rquellen nutzen sollen, die am Ende entsprechender Artikel Wikipedias angegeben sind. Das finde ich gut, denn wenn ich Wikipedia nutze, dann nutze ich diese Prim&#228;rquellen so h&#228;ufig es geht.  Viele dieser Prim&#228;rquellen f&#228;nde ich ohne die leicht zug&#228;ngliche Wikipedia nicht. Und, das ist das besondere Schmankerl der Wikipediakonzeption, wenn ich der Meinung bin, dass wichtige Prim&#228;rquellen fehlen, dann kann ich diese erg&#228;nzen und so den Charakter von Wikipedia als enzyklop&#228;disches Portal aktiv mitgestalten.</p>

<p>Das Verbot der Nutzung digital zug&#228;nglicher Wissensspeicher, ein Verbot, das vor allem an Schulen weiter verbreitet zu sein scheint, als ich das fr&#252;her angenommen habe, ist keine Medienp&#228;dagogik.</p>

<p>Das Argument, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sollten sich das Wissen selbst erarbeiten und eben nicht bereits vorgekautes, in der Regel v&#246;llig kritiklos, wiederk&#228;uen, klingt plausibel. – Aber auch ein solches Argument ist kein medienp&#228;dagogischer Ansatz.</p>

<p>Dieses Argument blendet viel mehr die Wirklichkeit aus, dass trotz Verboten Wikipedia genutzt wird.</p>

<p>Auch Lehrer und Lehrerinnen nutzen diese und andere Plattformen im Netz, um an Wissen zu gelangen.</p>

<p>W&#228;re je ein Lehrer auf die Idee gekommen, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern die Lekt&#252;re des Brockhaus in 24 B&#228;nden zu untersagen? – Es wird argumentiert, dass redigierte Nachschlagewerke zuverl&#228;ssig seien und deshalb genutzt werden d&#252;rften.</p>

<p>Wikipedia hingegen k&#246;nne als „Mitmach-Format“ den Qualit&#228;tskritierien nicht standhalten, die ein klassisches Lexikon bieten konnte.  Dem kann widersprochen werden: Bei zeitgeschichtlichen Fragestellungen waren gedruckte Lexika in der Regel nicht auf dem neuesten Stand, also unzuverl&#228;ssig.</p>

<p>Zu &#252;berlegen, ob ein Wissensspeicher erlaubt werden soll oder nicht, ist in meinen Augen keine Medienp&#228;dagogik, sondern bevormundendes Verhalten, das im schlimmsten anzunehmenden Fall medienp&#228;dagogisches Handeln „ersetzt“ bzw. verhindert.</p>

<p>Das Problem solcher „Verbote“ im Kontext bildenden, p&#228;dagogischen und somit auch medienp&#228;dagogischen Handelns, sei es nun der &#252;ber das Internet zug&#228;nglichen Inhaltsspeicher oder sei es auch der Zugangsger&#228;te selbst, besteht darin, dass Inhalt und Ger&#228;te in den Vordergrund gestellt werden, ohne dass, um mit Georg R&#252;ckriem zu sprechen, eine Bedeutungslogik entsteht.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/27/uberlegungen-zur-medienpadagogik/#footnote_0_5935" id="identifier_0_5935" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="R&amp;#252;ckriems Vortrag, in dem er dies so formuliert, ist in Lisa Rosas Beitrag zum Medienbegriff vom 18. Oktober 2010 verlinkt und von dort aus zug&amp;#228;nglich.">1</a></sup></p>

<p>Es entsteht der Eindruck, dass in vielen „medienp&#228;dagogischen Debatten“ keine Medienp&#228;dagogik, sondern eine Ger&#228;te- und Inhalts„p&#228;dagogik“ betrieben wird.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/27/uberlegungen-zur-medienpadagogik/#footnote_1_5935" id="identifier_1_5935" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zur Differenzierung von Ger&amp;#228;te, Inhalt und Medien vgl. den in Lisa Rosas Beitrag zum Medienbegriff vom 18. Oktober 2010 verlinkten R&amp;#252;ckriem-Vortrag">2</a></sup></p>

<p>Es gibt reichlich Schulen, die die Nutzung, ja zum Teil sogar das Mitf&#252;hren von Mobiltelefonen verbieten. Es wird mit illegalem Datenaustausch, diskreditierendem Gebrauch der in Mobiltelefonen integrierten Kameras und auch mit der Annahme argumentiert, dass die Nutzung digitaler Medien in der Schule, also z. B. auch MP3-Ger&#228;ten, den Aufgaben der Schule zuwider laufe.</p>

<p>Wer in den Pausen Musik h&#246;re, l&#246;sche, was er vorher gelernt habe, h&#246;rte ich in solchen Diskussionen auch schon als Argument, nie aber, dass der schulische Ger&#228;uschpegel in Pausen einen solchen Effekt habe und deshalb ein Sprech-, Spiel-, Lachverbot einzuf&#252;hren sei.</p>

<p>Doch selbst, wenn man die Argumente f&#252;r einen restriktiven Umgang mit Handys akzeptiert, sich mit ihnen arrangieren kann: In vielen Schulen scheinen in der Folge dieses restriktiven Umgangs dann &#228;hnliche Restriktionen auch f&#252;r Laptops und Tablet-PCs zu gelten.</p>

<p>Dies ist so wenig Medienp&#228;dagogik, wie es das Erkl&#228;ren von Funktionen in Textverarbeitungsprogrammen etc. ist.</p>

<p>Medien sind, um hier eine Definition zu wagen, komplexe Systeme der Generierung von Weltverst&#228;ndnis.</p>

<p>Diese Systeme werden jeweils von Vermittlungs- und Kommunikationsinstrumenten getragen, die angesichts der Komplexit&#228;t solcher Systeme oft selbst als „Medium“ angesehen werden.</p>

<p>Wenn wir angesichts von Fernsehen, Zeitungen, Radio, und Internet diese Erscheinungsformen als „die Medien“ bezeichnen, meinen wir in der Regel nicht nur die „Produkte“. Eine Zeitung als papierne oder digitale Sammlung von Artikeln ist nicht das Medium Zeitung. Das Medium ist vielmehr der komplexe Zusammenhang des Zustandebringens solcher Produkte im medialen Prozess, dessen Gesamtheit erst das Medium ausmacht.</p>

<p>Medien sind soziale Beziehungsgeflechte, die in „Produkten“ erkennbar werden.</p>

<p>Wer aber diese „Produkte“ verstehen und reflektieren will, der darf nicht bei dem „Produkt“ Tageszeitung (Radionachricht, Fernsehprogramm, Webseite) stehen bleiben und dieses schon f&#252;r das Medium halten.</p>

<p>Da aber Medienp&#228;dagogik in meinen Augen auch das Ziel hat, Medien als zentrale Elemente der kollektiven Konstruktion von Wirklichkeit und Weltdeutung reflektieren und kritisieren zu k&#246;nnen, bringt es z. B. nichts, alternativ zu digitalen Technologien t&#228;glich in Schulen analoge, papierne Zeitungen auszuteilen, solange nicht auch der Prozess der Genese dieses Produktes in den Blick genommen und damit reflektierbar gemacht wird.</p>

<p>Medienp&#228;dagogik kommt also noch lange nicht zu sich selbst, wenn mit medial relevanten Instrumenten gearbeitet wird: Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht ist noch keine Medienp&#228;dagogik, aber wom&#246;glich Voraussetzung daf&#252;r, dass diese stattfinden kann.</p>

<p>So wenig eine Zeitung als Zeitung verstanden werden kann, wenn man nicht journalistische Arbeitsprozess versteht, die Struktur von Zeitungsverlagen in den Blick nimmt etc., so wenig kann sie als solche verstanden werden, wenn die Zeitung erst einmal verboten wird, weil da jemand Angst hat, die Lekt&#252;re von Zeitungen in den Pausen k&#246;nne den gerade gelernten Stoff &#252;berlagern und verdr&#228;ngen; au&#223;erdem kann man Zeitungen zusammenrollen und unangemessen als Schlaginstrumente nutzen.</p>

<p>Analog gilt: Medienp&#228;dagogik in Zeiten eines digitalen Leitmediums, das mehr als je zuvor globale Interaktion erlaubt, in Zeiten von Web 2.0, Cloud Computing etc. kann sich nicht auf Produkte beschr&#228;nken, sondern muss auch den Prozess verstehen lernen und lehren, der diese medialen Erscheinungsformen des Leitmediums pr&#228;gt.</p>

<p>Medienp&#228;dagogisches Handeln setzt Wissen und Kompetenz der Handelnden voraus.</p>

<p>So, wie ich Literatur nicht verstehe, wenn ich keine Romane, Gedichte etc. lese, kein guter Physiker bin, wenn ich zwar Formeln beherrsche, aber keine Experimente durchf&#252;hren kann etc., so bin ich im Kontext des digitalen Leitmediums in alle seinen Erscheinungsformen<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/27/uberlegungen-zur-medienpadagogik/#footnote_2_5935" id="identifier_2_5935" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Biologistisch ausgedr&amp;#252;ckt: Das Leitmedium ist der Genotyp (analog, digital), die medialen Erscheinungsformen sind der Ph&amp;#228;notyp (analog: B&amp;#252;cher, Zeitungen, Briefe &hellip;; digital: Blogs, Foren, E-Mails, Computer, Navigationsger&amp;#228;te &hellip;) ">3</a></sup> nur dann kompetent, wenn ich praktisch mit ihnen arbeite.</p>

<p>Kritiker k&#246;nnten nun anf&#252;hren, dass man zur Reflexion eines Prozesses nicht unbedingt selbst in die Praxis eingebunden sein muss. Im Kontext des neuen Leitmediums widerspreche ich dieser in manch anderem Zusammenhang zutreffenden Aussage, weil erstmals in der Menschheitsgeschichte der mediale Prozess nicht mehr systembedingt in abgeschlossenen „Medien“ wie Zeitungen (Redaktionen, Herausgeber, Verlage), Fernsehen, Radio, B&#252;chern, Zeitschriften … stattfindet.</p>

<p>Die M&#246;glichkeit der Teilhabe ist Teil des digitalen Mediums.</p>

<p>Solange mediale Prozesse vor allem &#252;ber Distributionsmedien (Verteilungsmedien) weitgehend nur in eine Richtung verliefen, von der M&#246;glichkeit des Leserbriefes abgesehen, waren die H&#252;rden zur eigenen Produktion von Inhalten, die auch wahrgenommen wurden, sehr hoch. Es waren nicht nur Inhalte zu erstellen, sondern es musste auch noch ein Weg gefunden werden, diese zu ver&#246;ffentlichen.</p>

<p>Medienp&#228;dagogik in Zeit von Distributionsmedien war vor allem Reflexion &#252;ber diese Medien, ohne dringende Notwendigkeit, selbst in der Lage zu sein, solch ein Medienprodukt herzustellen.</p>

<p>An die Stelle des Distributionsmediums ist heute aber das Kommunikationsmedium getreten. In der Umgangssprache ist das das „Mitmach-Web“. Und in einem solchen Zusammenhang funktioniert eine rein reflexive Medienp&#228;dagogik nicht mehr:</p>

<ul>
    <li>Wurden fr&#252;her Filmszenen analysiert um im Rahmen medienp&#228;dagogischen Handelns zu einem tieferen Verst&#228;ndnis des Films als mediale Form zu gelangen, gilt es heute, den Prozess der Reflexion der medialen Form in den Kontext kompetenten Umgangs mit ihm einzubetten, was praktisch bedeutet, dass Medienp&#228;dagogik die M&#246;glichkeit mit ber&#252;cksichtigen muss, dass heute jeder via Vimeo, YouTube etc. Videos ver&#246;ffentlichen und dank digitaler Videokameras und Schnittsoftware auf dem Computer diese auch produzieren kann.</li>
    <li>Es geht nicht mehr nur darum, das System Zeitung reflexiv in die medienp&#228;dagogische Praxis einzubinden, sondern es wird mehr und mehr zu einer wichtigen Kompetenz, sich selbst in den Prozess einbringen zu k&#246;nnen, der fr&#252;her alleine von Zeitungen und Zeitschriften betrieben wurde.</li>
</ul>

<p>Medienp&#228;dagogik braucht heute Leute, die kompetent mit Medien umgehen und die kompetent &#252;ber Medien reflektieren k&#246;nnen.</p>

<p>Eine solche Verbindung kann zum Beispiel darin ihren Ausdruck finden, dass der Reflexionsprozss in den Formen zeitgen&#246;ssischer medialer Wirklichkeitskonstruktion eingebettet ist.</p>

<p>So wurde in analogen Zeiten auf Papier analog reflektiert; so wird in digitalen Zeiten digital in Blogs, auf Websites etc. reflektiert, auch wenn hier durchaus auch die analoge Form der Reflexion nach wie vor verf&#252;gbar ist.</p>

<p>Medienp&#228;dagogen m&#252;ssen nicht unbedingt gro&#223;e Inhalts-(Content)-Produzenten sein und bloggen, aber Medienp&#228;dagogen m&#252;ssen heute aktiv mit medialen Prozessen umgehen (k&#246;nnen), um &#252;berhaupt medienp&#228;dagogisch arbeiten zu k&#246;nnen. Das ist wichtig, weil von Medienp&#228;dagogen heute auch erwartet wird, dass ein angemessener Umgang mit den medialen Ausdrucksmitteln (-instrumenten) vermittelt wird.</p>

<p>So, wie Musikp&#228;dagogen ein paar Instrumente spielen m&#252;ssen, um &#252;berhaupt musikp&#228;dagogisch arbeiten zu k&#246;nnen, so m&#252;ssen Medienp&#228;dagogen ein paar digitalen „Instrumente“ spielen k&#246;nnen, um wirklich medienp&#228;dagogisch zu arbeiten. – Anders ausgedr&#252;ckt: Medienp&#228;dagogen m&#252;ssen heute selbst ins Netz, m&#252;ssen selbst mit Computer und Co vertraut sein.</p>

<blockquote>„Meine Nichte, die ist 12, die hat sich tierisch dar&#252;ber aufgeregt, dass  die Deutschlehrerin sagte: Die Nutzung von Wikipedia ist verboten, weil die Artikel  keine zuverl&#228;ssigen, verifizierten Quellen sind. Das ist bei den  Jugendlichen schlecht angekommen, das Verbot von sozialen Medien.“</blockquote>

<p>Medienp&#228;dagogik verbietet ein Produkt des zeitgen&#246;ssischen medialen Prozesses nicht, sondern ist mit diesem Ph&#228;nomen so vertraut, dass ein Reflexionsprozess stattfinden kann. Die nackte Behauptung, dass Wikipedia keine zuverl&#228;ssigen Artikel liefere, ist nicht in der Lage, angemessen mit dieser medialen Form umzugehen.  Und so ist es f&#252;r mich zweifelhaft, ob der zum Teil sehr restriktive Umgang mit digitalen Medien in Schulen medienp&#228;dagogisch w&#252;nschenswerte Ziele nicht unerreichbar macht. In dem von Prof. Dr. Horst Niesyto angesto&#223;enen „<a href="http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/" target="_blank">Medienp&#228;dagogischen Manifest</a>“ liest sich das so:</p>

<blockquote>„Medienkompetentes Handeln setzt fundierte Kenntnisse &#252;ber die verschiedenen Medien voraus: Kenntnisse &#252;ber technische Grundlagen und &#228;sthetische Formen, &#252;ber die Bedingungen und Formen medialer Produktion und Verbreitung in der Gesellschaft, ein Bewusstsein f&#252;r die kulturell‐kommunikative, &#246;konomische und politische Bedeutung, die Medien in globalisierten Gesellschaften haben. Medienkompetenz zielt auf die F&#228;higkeit zur sinnvollen, reflektierten und verantwortungsbewussten Nutzung der Medien. Hierzu geh&#246;ren u.a. die F&#228;higkeit zu &#252;berlegter Auswahl, zum Verstehen und Interpretieren medialer Kodes, zu einer reflektierten Verwendung von Medien in Freizeit, Schule und Beruf. Das aktive und kreative Gestalten mit Medien f&#252;r Selbstausdruck, f&#252;r die Artikulation eigener Themen, f&#252;r Kontakt und Kommunikation ist ein weiterer, zentraler Bereich von Medienkompetenz. Schlie&#223;lich f&#246;rdert Medienp&#228;dagogik die Medienkritik, die sich sowohl auf die gesellschaftliche Medienentwicklung als auch die (selbstreflexive) Mediennutzung und die eigene Gestaltung mit Medien bezieht.“</blockquote>

<p>Um die Entwicklung einer solche Medienkompetenz zu unterst&#252;tzen, bedarf es Medienp&#228;dagogen, die diese Kompetenzen selbst haben und vorleben.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 18:26:17 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank"><img src="http://elearning2null.de/learnmedia/echb11/banner_285px.png" border="0" alt="EduCamp Bremen :: 19./20. M&#228;rz 2011" /></a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Es ist ein Bug, wenn bei einem <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">EduCamp</a> die Sonne scheint <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , sind da doch Leute, mit denen man ebenso gerne &#252;ber Bildung, Medieneinsatz in Bildungszusammenh&#228;ngen, die Bedeutung von Bildungsprozessbegleitern etc. im Gespr&#228;ch ist, diskutiert, wie man mit ihnen auf dem sonnen&#252;berfluteten Innenhof des GW2-Geb&#228;udes der <a href="http://uni-bremen.de" target="_blank">Bremer Universit&#228;t</a> grillen w&#252;rde.</p>

<p>Und so musste man sich pl&#246;tzlich entscheiden. Mit ein paar anderen drau&#223;en Sonne tanken oder sch&#246;n brav die n&#228;chste Session besuchen. – In den meisten F&#228;llen fiel die Entscheidung zugunsten der Session aus. Diese Veranstaltungen waren ja der Grund f&#252;r die Reise nach Bremen – ein guter Grund, der der Sonne echte Konkurrenz machen konnte.</p>

<p>Es war mein erstes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Educamp" target="_blank">Educamp</a>.<span id="more-5892"></span></p>

<p>Welche Erfahrungen habe ich mit ihm gemacht, soweit ich sie schon jetzt, im Zug Richtung S&#252;den sitzend, der bis auf den letzten Platz gef&#252;llt ist ( – nein, das sind nicht alle Educamper), einsch&#228;tzen kann?</p>

<p>Zun&#228;chst das wichtigste: Die Atmosph&#228;re war produktiv entspannt. Daf&#252;r waren die Organisatoren des Educamps (ab hier schreibe ich das jetzt so, wie es auf Twitter abgek&#252;rzt wird – #echb11 ) um <a href="http://twitter.com/thbernhardt" target="_blank">Thomas Bernhardt</a> verantwortlich, die eine perfekt organisierte Tagung auf die Beine gestellt haben. Das ist bei dem Format eines Barcamps nicht leicht, lebt ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" target="_blank">Barcamp</a> doch auch ein St&#252;ck weit von unerwarteten Erkenntnisgewinnungsprozessen, die durchaus eine eigene Dynamik entwickeln k&#246;nnen.</p>

<p>Mindestens so wichtig aber war der Raum. Das <a href="http://twitter.com/search?q=%23echb11" target="_blank">#echb11</a> fand in der Cafeteria des Geb&#228;udes der Gesellschaftwissenschaften (GW2) auf drei Ebenen statt.</p>

<p>Es gab keine abgegrenzten Seminarr&#228;ume!</p>

<p>Die Fl&#228;che war vielmehr – was der Schnitt dieser Cafetaria wunderbar m&#246;glich macht – in „Denkfl&#228;chen“ f&#252;r die Sessions aufgeteilt, die dann auch entsprechen „Geistesblitz“, „Geniestreich“, „Gedankensprung“, „Wissensdurst“, „Eselsbr&#252;cke“ und „Hirnrinde“ hie&#223;en.</p>

<p>Au&#223;erdem gab es den Foodcorner (sehr wichtig!), drei runde Tische, den roten Salon und Lutz Bergers Live-Streaming-Station, von der aus problemlos zwei der Denkfl&#228;chen live ins Web gestreamt werden konnten.</p>

<p>Der gesamte Raum war mit Lautschprechern f&#252;r allgemeine Ank&#252;ndigungen auf allen Ebenen versehen. WLan-Zugang war selbstverst&#228;ndlich m&#246;glich. – Und was auf anderen Konferenzen nicht unbedingt gemocht wird, war hier selbstverst&#228;ndlich: Es wurde fotografiert, gefilmt, getwittert, die Veranstaltungen (Sessions) wurden parallel in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EtherPad" target="_blank">Etherpads</a> und auf anderen Wegen <a href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.echb11-mixxtmatrix" target="_blank">dokumentiert</a>, wobei sich meist jemand in der Gruppe fand, der live mitschrieb – und meist blieb diese Person nicht allein.</p>

<p>Es mag an den Gewohnheiten von Educamp-Teilnehmenden liegen, dass all diese „Nebent&#228;tigkeiten“ (beim Educamp geh&#246;ren sie zum Kerngesch&#228;ft) die Diskussion nicht beeintr&#228;chtig haben, weder in Sachen Lebendigkeit noch beim Tiefgang.</p>

<p>Dieser Tiefgang lebte davon, dass beim #echb11 zwar viele Lehrer und Lehrerinnen waren, aber auch viele Leute aus anderen Bereichen: Ob nun Medienwissenschaftler, Universit&#228;tsmitarbeiter, Mitarbeiter von Organsationen und aus welchen Bereichen nicht noch alles. Gemeinsam bildeten und f&#252;llten sie den „Think-Tank“.</p>

<p>Eine Session nur habe ich erlebt, in der ich keine „Nebent&#228;tigkeiten“ beobachtete: <a href="http://lutzland.de" target="_blank">Lutz Berger</a> hatte <a href="http://riecken.de" target="_blank">Maik Rieken</a>, <a href="http://www.edushift.de/" target="_blank">Felix Schaumburg</a>, <a href="http://shiftingschool.wordpress.com/" target="_blank">Lisa Rosa</a>, <a href="http://lernwolke.de" target="_blank">René Scheppler</a>, <a href="http://twitter.com/akasche" target="_blank">Andreas Kasche</a> und mich als „bloggende Lehrer“ auf roten Sofas versammelt und uns zu einer Diskussion eingeladen, die live gestreamt wurde und in den n&#228;chsten Tagen auch online verf&#252;gbar sein wird. – Aber nat&#252;rlich nutzten Leuten um uns herum ihre Ger&#228;te, um &#252;ber diese Session zu schreiben <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p>Es war f&#252;r mich die erste Medien integrierende Tagung, die so (!) entspannt verlief, bei der ich eine ganz selbstverst&#228;ndliche Integration digitaler Medien erlebte, die in ihrer Summe das neue Leitmedium bilden, wie es Lisa Rosa in Bremen formulierte.</p>

<p>Bislang erlebte ich diese Integration nur, wenn ich von au&#223;en an Educamps teilnahm, die Streams verfolgte, mittwitterte, kommentierte und dabei aus der Ferne mitbekam, wie die Medienintegration in diese Tagung funktioniert.</p>

<p>Nun also habe ich den Erfahrungsbeweis, dass es geht, so sich alle drauf einlassen. – So habe ich z. B. noch nie erlebt, dass im Rahmen der Diskussion um Educamps via Twitter gemobbt wurde, wohl aber, dass es durchaus ehrliche Stellungnahmen auch in Sessions hinein gab <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p>In Bremen waren die Umgangsformen, soweit ich sie miterlebt habe, durchweg freundlich.</p>

<p>Nicht, dass man nicht auch ohne (leichte) Nerd-Anteile am Educamp teilnehmen kann – aber es k&#246;nnte passieren, dass man solche Anteile w&#228;hrend eines Educamps an sich entdeckt.</p>

<p>Angesichts der F&#252;lle an Sessions (um die 50, wenn ich richtig gez&#228;hlt habe) und angesichts all des wichtigen, das au&#223;erhalb der Sessions passierte, in den Pausen, am Er&#246;ffnungsabend, der Party am Samstagabend und in den Essenspausen, geht es hier jetzt weniger um einzelnen Sessions, sondern um meine grunds&#228;tzlichen Einsichten, die ich auf dem Educamp meine gemacht zu haben.</p>

<p>Die Erfahrung, dass in diesen knapp zwei Tagen<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/20/ein-ruckblick-im-zug-verfasst/#footnote_0_5892" id="identifier_0_5892" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Den Bremer Medientag Media@School lasse ich unber&amp;#252;cksichtigt, das war eine ganz andere Veranstaltung.">1</a></sup> eine dichte und doch offene Lernatmosph&#228;re herrschte, sprach ich schon an. Sie hat mich beeindruckt.</p>

<p>Im Laufe der Veranstaltung bin ich immer wieder dem Ph&#228;nomen begegnet, dass ich Leuten begegnete, die engagiert mit digitalen Medien arbeiten und auch die ihnen eigene Vernetzungsm&#246;glichkeiten intensiv nutzen, sich aber wie Don Quichotte vorkommen, wenn es um die Frage geht, wie man andere dazu bekommen k&#246;nne, es ihnen im Medieneinsatz gleich zu tun.</p>

<p>Abgesehen von Situationen, in denen jemand einen offiziellen Auftrag zu dieser Motivation Dritter bekommen hat, zeigte sich in den Diskussionen eine Tendenz, die den missionarischen Anspruch, der hinter dem artikulierten Frust oft steht, selbst in Frage stellte.</p>

<p>Man solle, so wurde sinngem&#228;&#223; mehrfach gesagt, die eigene Bereicherung, die mit dem Einsatz digitaler Medien erlebt wird, nicht zum Ma&#223;stab f&#252;r andere machen, aber sie auch nicht verstecken.</p>

<p>Kurz zusammengefasst: Mach dein Ding, lass dich bereichern, erz&#228;hle auch davon, aber habe nicht den Anspruch, dass alle die gleichen Instrumente als bereichernd erleben m&#252;ssen, die es f&#252;r dich sind.</p>

<p>Mit dieser Diskussion ging das Educamp f&#252;r mich los, sie ist immer mal wieder aufgeflammt, wobei noch ein Nutzen des eigenen im Netz Aktivseins betont wurde: „Nur wer schwimmen kann, kann schwimmen lehren.“</p>

<p>Ein Sportlehrer widersprach dieser Aussage zwar, aber das Bild trifft zumindest als Bild die Situation gut: Ich bin im Netz und vernetze mich nicht zuerst, weil ich da etwas in der Unterrichtspraxis nutzen will, sondern weil es f&#252;r mich eine Bereicherung ist. – Und sobald das Umfeld die M&#246;glichkeit bietet oder einfordert, kann ich von diesen Erfahrungen dann auch im Unterricht zehren.</p>

<p>Da es an Frankfurter Schulen laut Vorgaben des Schultr&#228;gers kein WLan gibt, sind die Bedingungen noch nicht so, wie sie von vielen Kollegen beschrieben werden, die intensiv mit digitalen Instrumenten arbeiten. Die iPad-Klasse der K&#246;lner Kaiserin-Augusta-Schule, von der André Spang per Video zugeschaltet berichtete, ist nur mit WLan in Schulen denkbar. Und das gilt bis jetzt f&#252;r alle dieser Ger&#228;te der neuen Ger&#228;teklasse Tablet-Computer.</p>

<p>Soll ich mich von solchen Gegebenheiten abschrecken lassen, meine eigenen Erfahrungen des Arbeitens im Netz weiter auszubauen? Es gibt keinen Grund zur Klage, wenn man pragmatisch orientiert handelt, ohne aus dem Blick zu verlieren, was m&#246;glich ist und sein wird.</p>

<p>F&#252;r mich war das Educamp auch in dieser Hinsicht eine Bereicherung: Ich habe Formen des Arbeitens mit digitalen Instrumenten kennengelernt, bei denen ich ohne die Erfahrung, dass sie von Kollegen und Kolleginnen eingesetzt werden, angenommen h&#228;tte, dass sie (noch) nicht m&#246;glich sind.</p>

<p>Die Arbeit mit Etherpad erlebte ich auf dem #echb11 selbst als sehr effektiv, die Diskussion um den Umgang mit der Frage, was man eigentlich macht, wenn Sch&#252;ler einem Lehrer in sozialen Netzwerken folgen wollen, hat mir die Vielfalt der Umgangsformen der Kollegen und Kolleginnen mit diesem Thema vor Augen gef&#252;hrt. Und als es in der Session um die iPad-Klasse um die Frage des Verh&#228;ltnisses von Technik zu Didaktik ging, wurde sehr schnell deutlich, wo es nach wie vor Diskussionsbedarf gibt, wo Lehrende selbst forschen, was geht und was nicht geht.</p>

<p>An dieser Stelle spreche ich bewusst von „forschen“ und nicht von „Experimenten&#8221;, wie es in der Session passierte, weil ich davon ausgehe, dass die Erfahrungen sowohl im Vorfeld als auch bei der Aufarbeitung der Beobachtungen reflektiert werden.</p>

<p>Weitere Erfahrungen:</p>

<ul>
<li><p>Ich musste mir in diesen zwei Tagen immer wieder klar machen, dass ich noch keine Veranstaltung mit Twitterwall erlebt habe habe. So selbstverst&#228;ndlich f&#252;hlte sich deren Pr&#228;senz f&#252;r mich an. Da war wirklich nichts befremdliches f&#252;r mich dabei.</p></li>
<li><p>Zahlreichen Leuten, mit denen ich &#252;ber Twitter und durch die Kommentarkultur in Blogs schon l&#228;nger kooperativ am Denken denken bin, bin ich in Reallife begegnet. Mich &#252;berrascht immer wieder, dass es zwischen dem Eindruck, den ich von den Leuten im Netz gewinne und dem bei der realen Begegnung gro&#223;e Schnittmengen gibt, wobei die reale Begegnung in der Regel den Eindruck noch positiver werden l&#228;sst, als er vorher eh schon war.</p></li>
<li><p>Einigen Leuten, mit denen die Verbindung &#252;ber Twitter steht, bin ich wieder begegnet. Kam mir gar nicht so vor, als h&#228;tten zwischen den Begegnungen zum Teil zwei Jahre gelegen.</p></li>
<li><p>Ich wei&#223; jetzt, was ein Google-Quiz ist und das ein solches einiges an didaktischem Wert, Spa&#223; und Gruppendynamik in sich birgt. (Liebe Google-Quiz-Crew „42“: Hat Spa&#223; gemacht.)</p></li>
<li><p>Die Begriffe „Lernen“ und „Unterrichten“ kann man analytisch trennen und den Lernbegriff dann mit dem Leitmedienwechsel fruchtbar zusammen denken.</p></li>
<li><p>Digital Natives sitzen in einem Boot, auf dem sie geboren wurden; digital Emigrants haben dieses Boot einmal (freiwillig) betreten und kennen das Land noch.</p></li>
</ul>

<p>Hier breche ich ab, denn dieser Beitrag ist 1. lang genug und 2. erwarte ich in den n&#228;chsten Tagen noch mehr Blogbeitr&#228;ge zum #echb11 in anderen Weblogs. Auch hier: Ein Gesamtbild wird sich aus unterschiedlichen Hinsichten ergeben. Bin gespannt, wie dieses Educamp an anderen Stellen reflektiert werden wird.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/20/kein-programm-tolles-programm/" rel="bookmark" title="20. M&#228;rz 2011">Kein Programm = Tolles Programm</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/27/lustfaktor/" rel="bookmark" title="27. April 2009">Lustfaktor</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/05/ldl-tag-in-ludwigsburg-1-vorbericht/" rel="bookmark" title="5. Mai 2009">LdL-Tag in Ludwigsburg (1. Vorbericht)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/17/educamp-2011-neue-lernraume-gestalten-vorspiel/" rel="bookmark" title="17. M&#228;rz 2011">Educamp 2011: Neue Lernr&#228;ume gestalten (Vorspiel)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/26/herrn-larbigs-bibliothek-0-einfuehrung/" rel="bookmark" title="26. Oktober 2009">Herrn Larbigs Bibliothek 0: Einf&#252;hrung</a></li>
</ul>

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	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/2011/" title="2011" rel="tag">2011</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/audio/" title="Audio" rel="tag">Audio</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/barcamp/" title="Barcamp" rel="tag">Barcamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/bildungsorte/" title="Bildungsorte" rel="tag">Bildungsorte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildungsreporter/" title="Bildungsreporter" rel="tag">Bildungsreporter</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bremen/" title="Bremen" rel="tag">Bremen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/computer/" title="Computer" rel="tag">Computer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/dynamik/" title="Dynamik" rel="tag">Dynamik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/educamp/" title="Educamp" rel="tag">Educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/educamp-2/" title="educamp" rel="tag">educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erfahrungen/" title="Erfahrungen" rel="tag">Erfahrungen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gruppendynamik/" title="Gruppendynamik" rel="tag">Gruppendynamik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommentarkultur/" title="Kommentarkultur" rel="tag">Kommentarkultur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />
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		<title>Verlinken! Oder: &#220;ber das dezentrale Vernetzen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 16:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Warum verlinken die meisten dt. Blogger eigentlich bevorzugt Seiten, die nie zur&#252;cklinken werden, also US-Blogs und dt. Altlastmedien?” (Marcel Weiss) Um es gleich zu sagen: Wenn ich Links setze, dann nicht in der Hoffnung, dass da jemand zur&#252;ck verlinkt. – &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/11/29/verlinken-oder-ueber-das-dezentrale-vernetzen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Warum verlinken die meisten dt. Blogger eigentlich bevorzugt Seiten, die nie zur&#252;cklinken werden, also US-Blogs und dt. Altlastmedien?” (<a href="http://twitter.com/#!/marcelweiss/status/16302440954" target="_blank">Marcel Weiss</a>)</p></blockquote>

<p>Um es gleich zu sagen: Wenn ich Links setze, dann nicht in der Hoffnung, dass da jemand zur&#252;ck verlinkt. – Wenn ich E-Mails mit der Aufforderung zum Linktausch bekomme, am besten noch von wildfremden Personen, die offenbar gerade das Tr&#228;umchen vom gro&#223;en E-Bussiness an die Stelle des Sch&#228;fchen-Z&#228;hlens gesetzt, die Website schon gebastelt haben und jetzt feststellen, dass eine Website ohne Besucher keine besonders gute Basis f&#252;r das Tr&#228;umelchen ist, mindenstens auf Amazon-Umsatzzahlen zu kommen… ∞ wenn ich also solche E-Mails bekomme, dann werden die nicht nur als Spam gekennzeichnet, dann landen diese nicht nur im virtuellen Papierkorb, sie werden auch noch durch eine „sichere“ L&#246;schroutine gejagt, damit m&#246;glichst wenig digitale Staubreste solcher digitalen Bel&#228;stigungen &#252;brig bleiben.<span id="more-5334"></span></p>

<p>Um es nochmal zu sagen: Wenn ich Links setze, dann nicht in der Hoffnung, dass da jemand zur&#252;ck verlinkt. Und wenn jemand Links zu Artikeln auf meiner Website setzt, bedeutet das nicht automatisch, dass ich zu der verlinkenden Website verlinke.</p>

<p>Als ich anfing zu bloggen, waren mir all diese Marketingspielchen v&#246;llig unbekannt. Ich schrieb Artikel, verlinkte so, wie mir Links im Sinne des Hypertext-Gedankens sinnvoll erschienen – zu den Kriterien gleich mehr – und freute mich nat&#252;rlich, wenn jemand einen Artikel von mir verlinkte, weil das f&#252;r mich gleichbedeutend mit der Botschaft war, dass da jemand was mit einem Artikel von mir anfangen kann.</p>

<p>Als ich anfing zu bloggen, wollte ich vor allem wissen, wie das mit dem Bloggen geht. Kein Marketinggedanke blockierte mein Schreiben. Und das <a href="http://twitter.com/herrlarbig" target="_blank">Twitter</a> Folgen f&#252;r mein Bloggen haben w&#252;rde, war mir auch nicht klar, als meine Neugier, was Twitter sei und wie es funktioniere, vor etwas &#252;ber zwei Jahren, im Oktober 2008, dazu f&#252;hrte, dass ich „einfach so“ einen Account er&#246;ffnete.</p>

<p>Man mag mir diese „Naivit&#228;t“ im Umgang mit „sozialen Medien“ nun abnehmen oder nicht (doch, ich bin wirklich genau so „naiv“ da ran gegangen): Im Laufe der Zeit habe ich ein wenig verstanden, wie das Internet funktioniert bzw. wie es funktionieren k&#246;nnte.</p>

<p>Ich muss hier nicht ausf&#252;hrlich darlegen, was <a href="http://marcgrabanski.com/articles/wordpress-saved-the-web" target="_blank">an anderer Stelle f&#252;r mich sehr &#252;berzeugend dargestellt wurde</a>: Das Web lebt nicht in eingez&#228;unten Sonderwelten wie Facebook und Co, sondern auf der freien Wildbahn – die selbstverst&#228;ndlich noch nie ein rechtsfreier Raum war, auch wenn manche nicht m&#252;de werden zu betonen, dass das Netz kein rechtsfreier Raum sein d&#252;rfe.</p>

<p>Das Internet, wie ich es mir vorstelle, ist dezentral organisiert. Und das gilt auch f&#252;r „wirkliche Netzwerke“, <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2978-Die-unertraegliche-Lameness-des-Web-2.0.html" target="_blank">die eine andere Basis haben als „Like-It-Buttons“</a>.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/29/verlinken-oder-ueber-das-dezentrale-vernetzen/#footnote_0_5334" id="identifier_0_5334" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="F&amp;#252;r den Hinweis auf diese beiden zuletzt verlinkten Artikeln danke ich Jonas Pasche.">1</a></sup></p>

<p>Facebook ist f&#252;r mich <em>kein</em> „wirkliches Netzwerk“, denn physikalisch betrachtet ist Facebook ein geschlossenes System, in das zwar von Au&#223;en Informationen mit Hilfe unterschiedlichster „Staubsauger“ hinein kommen, dann aber <a href="http://herrlarbig.de/2010/03/29/und-tschuess-facebook/" target="_blank">nicht mehr so einfach raus gelassen werden</a>. Au&#223;erdem „enteignen“ solche Netzwerke den Ersteller von Inhalten, werden diese doch zum Beispiel f&#252;r die Plazierung von Werbung ausgewertet. Das ist der Preis daf&#252;r, dass das Angebot „kostenlos“ ist.</p>

<p>Ein echtes Netzwerk besteht f&#252;r mich aus mehr als nur einem Datensilo. Und mit dieser Vorstellung verbunden sind dann auch meine Kriterien f&#252;r das Setzen von Links, ohne dass ich zuverl&#228;ssig sagen k&#246;nnte, ob ich mich immer an diese Kriterien halte… <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p>Ein echtes (digitales) Netzwerk ist in meinen Augen nur dann wirklich ein Netzwerk, wenn es dezentral organisiert ist. Konkret: Viele (kleine) Blogs, privat betrieben, die, so gut dem Betreiber eben m&#246;glich, individuelle Inhalte erstellen und verf&#252;gbar machen, Inhalte, die den Erstellern geh&#246;ren, die aber &#246;ffentlich verf&#252;gbar sind und die jeder, der sie f&#252;r gut oder f&#252;r den gerade selbst erstellen Inhalt f&#252;r sinnvoll erg&#228;nzend ansieht, verlinken kann.</p>

<p>Ein Netzwerk besteht f&#252;r mich nicht darin, dass man an einem Ort „Freundschaftsbehauptungen“ aufstellt, die mit dem, was ich unter dem Begriff der Freundschaft verstehe, nichts zu tun haben. Ein Netzwerk besteht nicht darin, dass eine von mir ver&#246;ffentlichte Information zur gleichen Zeit von allen im Netzwerk gelesen werden kann. Vielmehr hat die Pflege eines Netzwerkes f&#252;r mich etwas Aktives an sich, das &#252;ber einen Button zum Erstellen einer Verkn&#252;pfung an einem (nach au&#223;en mehr oder weniger abgeschlossenen) Ort, der vor allem der Generierung von Geld dient, weit hinaus geht.</p>

<p>Und das gilt dann auch f&#252;r Verlinkungen. Links haben die Aufgabe, den Informationsgehalt eines Textes anzureichern oder zu erg&#228;nzen, sie verweisen auf genutztes Material (wie z. B. das Literaturverzeichnis in wissenschaftlichen Werken) und sie laden zum Weiterlesen ein. Links sind die Schnittstellen, die Knoten eines Netzwerkes, die auf Dauer ein hoch komplexes System von Verweisen aufbauen, deren Quellen dezentral organisiert sind und sich so ein wenig der Vermarktung durch Dritte entgegen stellen.</p>

<p>Die Entscheidung, welche Links gesetzt werden, ist selbst wieder ein aktiver Akt. Und damit komme ich auf Marcel Weiss’ Tweet zur&#252;ck, den ich bereits oben zitiert habe:</p>

<blockquote><p>„Warum verlinken die meisten dt. Blogger eigentlich bevorzugt Seiten, die nie zur&#252;cklinken werden, also US-Blogs und dt. Altlastmedien?” (<a href="http://twitter.com/#!/marcelweiss/status/16302440954" target="_blank">Marcel Weiss</a>)</p></blockquote>

<p>Ja, es ist wirklich verbl&#252;ffend, das sage ich auch hinsichtlich manch eigener Links, dass Blogs, die Teil eines offenen Netzwerkes sein k&#246;nnen, oft auf „geschlossene“ Medien verweisen, die die Beitr&#228;ge der meisten Blogs 1. nicht wahrnehmen und 2. nur in wenigen F&#228;llen ernst nehmen. Das wird oft mit „Qualit&#228;tskriterien“ begr&#252;ndet, aber, und hier ist Wikipedia positive Ausnahme, gleichzeitig wird damit auch negiert, dass es viele Blogs mit gut recherchierten oder gut durchdachten Inhalten gibt, die durchaus als Referenzen dienen k&#246;nnen und die f&#252;r entsprechende Beitr&#228;ge der „Qualit&#228;tspresse“ wahrscheinlich bei Recherchen zwar gelesen, aber als Referenz in Artikeln nur in seltenen F&#228;llen angeben werden.</p>

<p>Umgekehrt gibt es viele Blogs, die fast nur auf Artikel aus solchen Organen der traditionellen Presse verweisen. Keine Frage: Die traditionelle Presse hat ihren Platz, ist von ihrer Funktion her sehr wichtig und ich will nicht auf sie verzichten (m&#252;ssen). Ich stelle hier nicht die Funktion der traditionellen, qualitativ zweifelsfrei in sehr vielen F&#228;llen sehr hochwertigen Presse in Frage. Meine Frage lautet eher: Warum nehmen Blogger, die selbst hochwertige Inhalte erstellen, andere Blogger, die das gleiche anstreben, so wenig wahr, obwohl es mittlerweile dezidierte Blog-Suchmaschinen gibt, mit deren Hilfe man leicht recherchieren kann, wer zu einem Thema in einem Blog schon etwas geschrieben hat.</p>

<p>Auf diesem Wege kann man dann auch schnell feststellen, dass das Thema der Verlinkung von Blog zu Blog immer mal wieder Thema ist. Hier ein paar Beispiele (und damit auch Links zu anderen Blogs):</p>

<ul> <li><a title="'Blogs not dead – Lose Gedanken zum Blogblues' lesen" rel="bookmark" href="http://www.nerdcore.de/wp/2007/10/17/blogs-not-dead-lose-gedanken-zum-blogblues/" target="_blank">Blogs not dead – Lose Gedanken zum Blogblues</a> (2007)</li> <li><a href="http://www.robertbasic.de/2010/08/verlinkungsdichte-deutscher-top-blogs-weiter-im-sinkflug/" target="_blank">Verlinkungsdichte deutscher Top-Blogs weiter im Sinkflug</a> (2010)</li> <li><a title="Zum Thema Verlinkung von Blogs: Herr Basic, Sie haben unrecht!" rel="bookmark" href="http://blog.gilly.ws/2010/08/24/zum-thema-verlinkung-von-blogs-herr-basic-sie-haben-unrecht">Zum Thema Verlinkung von Blogs: Herr Basic, Sie haben unrecht!</a> (2010 – Antwort auf „Verlinkungsdichte deutscher Top-Blogs weiter im Sinkflug)</li> <li><a rel="bookmark" href="http://netzwertig.com/2010/06/17/blogs-wie-ein-neues-linkverhalten-die-blogosphaere-beleben-koennte/" target="_blank">Wie ein neues Linkverhalten </a><a rel="bookmark" href="http://netzwertig.com/2010/06/17/blogs-wie-ein-neues-linkverhalten-die-blogosphaere-beleben-koennte/" target="_blank">die Blogosph&#228;re beleben k&#246;nnte</a> (2010)</li> </ul>

<p>Diese ganzen Diskussionen gehen an mir vorbei. Mir ist es, um ehrlich zu sein, relativ egal, ob Blogs nun „hypen“ oder „f&#252;r tot“ erkl&#228;rt werden. Ich schreibe kein Blog, kein Webtagebuch im „klassischen“ Sinn, sondern nicht-linear strukturierte Inhalte, die sich (zuf&#228;llig) der Form eines Blogs bedienen.</p>

<p>Mir ist es reichlich egal, ob die deutschen „Top-Blogs“ nun unter Verlinkungsmangel leiden oder nicht. Das spielt f&#252;r meinen Netzwerkgedanken schlicht keine Rolle, auch wenn mein Netzwerkgedanke nat&#252;rlich etwas mit Relevanz und Sichtbarkeit bzw. dem Sichtbar-Machen zu tun hat.</p>

<p>Ich verlinke, wenn ich einen Beitrag f&#252;r gelungen halte und er eine sinnvolle Erg&#228;nzung zu meinen eigenen Beitr&#228;gen darstellt. Das hei&#223;t nicht, dass Beitr&#228;ge, die ich nicht verlinke „schlecht“ w&#228;ren. Solche Beitr&#228;ge sind mir meist schlicht durch die Lappen gegangen und sind gerne als zus&#228;tzliche Verlinkungen in den Kommentaren gesehen.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/29/verlinken-oder-ueber-das-dezentrale-vernetzen/#footnote_1_5334" id="identifier_1_5334" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nat&amp;#252;rlich gibt es Leute, die schreiben Kommentare, nicht um eine Diskussion weiter zu bringen, sondern alleine um ihre Links zu posten, ohne dass diese Kommentare gleich als Spam vom System erkannt werden. Solche Kommentare sortiere ich manuell aus, wenn die Schwelle zum Aussortieren hin auch sehr hoch ist.">2</a></sup></p>

<p>Wenn ich verlinke, erwarte ich keine Gegenleistung. Dass es aber reichlich Backlinks zu herrlarbig.de gibt, ohne dass ich wiederum f&#252;r diese eine Gegenleistung b&#246;te, freut mich, sehe ich als Lohn f&#252;r die Freizeit, die in dieser Website steckt. Wie gesagt: Das ganze Marketing-Ged&#246;ns l&#228;sst mich reichlich kalt, denn mein Kriterium ist nach wie vor die Qualit&#228;t eines Beitrages (soweit ich das beurteilen kann) und nicht die Frage, ob ein Link mehr bei Google das Ranking verbessert oder nicht.</p>

<p>Dennoch w&#252;nsche ich mir, dass gerade Netzwerker auf der „freien Wildbahn“ (nicht rechtsfrei, nie gewesen, siehe oben), einander wahrnehmen und per Links Br&#252;cken zueinander schlagen.</p>

<p>Privat betriebene Blogs sind f&#252;r mich wie die kleinen, mit Leidenschaft betriebenen, keinem Konzern zugeordneten Fachgesch&#228;fte (oder Ramschl&#228;den, ja auch solche Blogs gibt es, klar). Zwar kommt es auch vor, dass in einem solchen Fachgesch&#228;ft gesagt wird, dass man bestimmte Dinge nicht vertreibe und dass man in ein anderes Gesch&#228;ft verwiesen wird. Der gute Fachh&#228;ndler wei&#223;, welcher andere private Fachh&#228;ndler ein Produkt f&#252;hrt, der schlechte wird einfach, vielleicht, weil er einfach nicht wahrnimmt, was um ihn herum an „kleinen tollen Firmen“ vorhanden ist auf ein gro&#223;es Kaufhaus verweisen, vielleicht, weil man das Gew&#252;nschte in entsprechender Qualit&#228;t tats&#228;chlich ausnahmsweise tats&#228;chlich nur dort bekommt. (Umgekehrt wissen gute Verk&#228;ufer in Kaufh&#228;usern, wo es kleine Spezialgesch&#228;fte gibt, die Kundenw&#252;nsche bedienen k&#246;nnen, die das Kaufhaus nicht bedienen kann – und verweisen auch auf diese Gesch&#228;fte)</p>

<p>Was hat diese Metapher mit Blogs, Verlinkungen und Netzwerken zu tun? Nun: Die Kaufh&#228;user sind meist die Seiten von gro&#223;en Medien mit gro&#223;er Reichweite. Verr&#252;ckt nur, dass das Angebot dieser Kaufh&#228;user oft erschreckend „identisch“ ist. Man schaue sich einfach mal die Themen an, die Spiegel, FAZ, Zeit, SZ und Co auf der Startseite haben und schon merkt man, wie gleich die Themen sind, die als Top-Themen angesehen werden. Blogs sind eher die Fachgesch&#228;fte, bringen Themen ins Spiel, die in den „Kaufh&#228;usern“, den Websites der reichweitenstarken Medien, weniger thematisiert werden.</p>

<p>Oh ja, ich bin f&#252;r das Verlinken. Dazu k&#246;nnen auch mal Links zu reichweitenstarken Medien geh&#246;ren, wenn es zu einem Thema passt oder ein konkreter Bezug zu Beitr&#228;gen dort besteht. Als kleiner „Fachh&#228;ndler“ aber bin ich nat&#252;rlich von der Leidenschaft und auch der Expertise, die andere „kleine Fachh&#228;ndler“ (Blogger) mit ins Spiel bringen, fasziniert. Ich bin nicht daf&#252;r, um der Zahl der Verlinkungen willen zu verlinken. Jeder Fachh&#228;ndler, der auf einen Ramschladen verweist, schadet seinem Ruf. Und so kommerziell die Fachh&#228;ndlermetapher auch daher kommt, so wenig kommerziell ist sie gedacht.</p>

<p>Verlinkungen sind f&#252;r mich im Idealfall Ausdruck meiner Neugier auf das, was ich im Netz finden kann, wenn ich gezielt nach Seiten jenseits der Mainstream-Websites Ausschau halte, ohne angemessene Verweise auf Mainstream-Websites in Frage zu stellen. Verlinkungen sind f&#252;r mich im Idealfall Ausdruck meines Respekts vor der kreativen Leistung eines Anderen, der oder die zu einem Thema wirklich was zu sagen hat, das mich und von mir erstellte Inhalte bereichert, anspricht, fasziniert, kl&#252;ger macht.</p>

<p>Verlinkungen sind f&#252;r mich kein gezielt und gewollt eingesetztes Instrument des Marketings, bin ich doch der &#220;berzeugung, dass das, was gute Blogs an Verlinkungen geben und bekommen auch ohne „Marketingabteilung“ zu angemessener Aufmerksamkeit f&#252;hrt. Menschen die Inhalte verf&#252;gbar machen (man nennt sie heute oft Blogger, obwohl dieser Begriff z. B. das, was ich tue, nicht wirklich beschreibt), sollten neugierig auf andere Menschen sein, die Inhalte verf&#252;gbar machen. Ja, jeder Website-Anbieter w&#252;nscht sich, dass die Inhalte zumindest so wahrgenommen werden, dass man nicht den Eindruck hat, in einen leeren Raum hinein zu schreiben. Das beste „Marketing-Instrument“ ist dabei die wirkliche Neugier auf andere, die frei, unabh&#228;ngig und meist ohne kommerziellen Interessen Inhalte verf&#252;gbar machen; die Aufmerksamkeit f&#252;r andere ist es, die Aufmerksamkeit erzeugt.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/29/verlinken-oder-ueber-das-dezentrale-vernetzen/#footnote_2_5334" id="identifier_2_5334" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und in diesem Rahmen wundert es mich &amp;#252;brigens nicht, dass die deutschen Top-Blogs an Aufmerksamkeit in Sachen Verlinkungen verlieren, drehen sie sich doch meist nur noch um selbst, ohne das, was in der sogenannten Blogosphere sonst noch passiert, aufmerksam wahrzunehmen.">3</a></sup></p>

<p> </p>

<p> </p>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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</ul>

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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 22:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lesetageb&#252;cher sind ein beliebtes Instrument, um mit literarischen Werken in unterschiedlichen Schulstufen umzugehen. Interessant finde ich dabei, dass viele Lehrerinnen und Lehrer, die das Lesetagebuch als Methode im Unterricht einsetzen, selbst nie ein solches im Unterricht erstellt haben – zumindest &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lesetagebuch" target="_blank">Lesetageb&#252;cher</a> sind ein beliebtes Instrument, um mit literarischen Werken in unterschiedlichen Schulstufen umzugehen. Interessant finde ich dabei, dass viele Lehrerinnen und Lehrer, die das <a href="http://wiki.zum.de/Lesetagebuch">Lesetagebuch</a> als Methode im Unterricht einsetzen, selbst nie ein solches im Unterricht erstellt haben<span id="more-3616"></span> – zumindest bis jetzt. Das wird sich in den kommenden Lehrergenerationen sicherlich &#228;ndern.</p>

<p>Deshalb habe ich mich entschieden, hier einmal selbst ein Lesetagebuch zu f&#252;hren und meine Gedanken und Ideen zu unterschiedlichen Perspektiven auf (guten) Unterricht und professionelles Verhalten von Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen einer wiederholten Lekt&#252;re von Hilbert Meyers „Was ist guter Unterricht“ festzuhalten.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/#footnote_0_3616" id="identifier_0_3616" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hilbert Meyer, Was ist guter Unterricht, Berlin (Cornelsen Scriptor) 2004.">1</a></sup></p>

<p>Ich f&#252;hre diese Lesetagebuch so, wie ich mir durchaus auch vorstellen k&#246;nnte, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, sofern sie und ihre Erziehungsberechtigten damit einverstanden sind, heute ein Lesetagebuch f&#252;hren k&#246;nnten und dabei gleichzeitig die Sekund&#228;rerfahrung der &#214;ffentlichkeit machen k&#246;nnten.</p>

<p>Dennoch ist es ein Experiment, dass ich hier auf diesem Blog eine eigene Kategorie „Lesetagebuch“ einrichte und so selbst Erfahrungen damit sammeln will, ob ein solches Format f&#252;r Dritte &#252;berhaupt interessant ist. „&#214;ffentlichkeit“ um ihrer selbst Willen, halte ich n&#228;mlich f&#252;r reichlich sinnlos.</p>

<p>Wenn ich Material oder, wie es auf Neudeutsch hei&#223;t, „Content“ zur Verf&#252;gung stelle, dann geht es nat&#252;rlich darum, dass Lesende dieser Inhalte diese m&#246;glichst selbst als eine Anregung erfahren sollen, gegebenenfalls eigene Gedanken zu den Themen zu entwickeln.  Wenn dies geschehen w&#252;rde und meine eigenen Notizen und Gedanken zu Hilbert Meyers &#220;berlegungen andere zum Mitdenken anregen w&#252;rden, w&#252;rde mich das sehr freuen, weil es meiner Vorstellung eines Blogs als Teil eines kommunizierenden Netzwerkes entsprechen w&#252;rde.</p>

<p>Dieses Mitdenken kann in Form von Kommentaren zu den Beitr&#228;gen geschehen, aber auch durch eigene Beitr&#228;ge in Blogs, die hier dann als „Trackback“ erscheinen k&#246;nnten, sodass sich die Vernetzung von Leuten, die am Thema (guter) Unterricht interessiert sind, so auch einen physischen Ausdruck bekommen w&#252;rde.</p>

<p>Ich habe nur eine vage Vorstellung davon, welche Themen in diesem Lesetagebuch als Teil meines Blogs aufgegriffen werden k&#246;nnen. Ich kann mir vorstellen, dass in diesem Rahmen auch einige eher kurze Beitr&#228;ge entstehen werden.</p>

<p>Dies ist ein Experiment, denn mir f&#228;llt auf, dass es konkrete Lesetageb&#252;cher online, zumindest im Rahmen meiner Suchroutinen im Netz, kaum gibt; mir f&#228;llt auf, dass Lehrende, die ein Blog f&#252;hren zwar oft &#252;ber Werke schreiben, die im Unterricht gelesen werden, aber kaum etwas zu Werken verlauten lassen, die sie im Rahmen ihres eigenen Reflexionsprozess &#252;ber Unterricht bearbeiten.</p>

<p>Ich habe mich entschieden, mich auf diese Experiment einzulassen und w&#252;rde mich &#252;ber wohlwollend konstruktive Begleitung freuen, die nicht nur Kollegen und Kolleginnen leisten k&#246;nnen, sondern im Prinzip jeder und jede, der oder die sich mit der Frage der Qualit&#228;t von Unterricht besch&#228;ftigt bzw. besch&#228;ftigen will.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Das Netz, seine Funktionen und die „Null Blog“-Debatte</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 16:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Realit&#228;t der Welt liegt nicht in ihren Abbildern, sondern in ihren Funktionen. Funktionen sind zeitliche Abl&#228;ufe und m&#252;ssen im zeitlichen Kontext erkl&#228;rt werden. Susan Sonntag, &#220;ber Fotografie, Frankfurt 2008 (18. Aufl., zuerst 1980), S. 29. Welche Funktion hat das &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/08/06/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address style="text-align: right; padding-left: 30px;"><em>Die Realit&#228;t der Welt liegt nicht in ihren Abbildern, sondern in ihren Funktionen. Funktionen sind zeitliche Abl&#228;ufe und m&#252;ssen im zeitlichen Kontext erkl&#228;rt werden.</em></address>

<address style="text-align: right;"><em>Susan Sonntag, &#220;ber Fotografie, Frankfurt 2008 (18. Aufl., zuerst 1980), S. 29.</em></address>

<p style="text-align: left;">Welche Funktion hat das Internet f&#252;r einzelne Benutzer und Benutzerinnen? Die Antwort auf diese Frage bestimmt, wie das Netz genutzt wird. Von dieser Frage ist auszugehen, wenn heute die Frage nach dem Umgang mit dem Netz und der Bedeutung des Netzes gefragt wird. Die Ergebnisse von Studien decken sich mit meinen eigenen Erfahrungen: <span id="more-3512"></span>Das Internet ist f&#252;r die meisten es nutzenden Personen ein Kommunikationsraum, ein Kommunikationsmedium – nicht mehr und nicht weniger.</p>

<p style="text-align: left;">Ein Kommunikationsraum / -medium wird genutzt, weil er / es funktioniert; funktioniert er / es nicht, so wird diese Form der Kommunikation gemieden, da es in der Sache selbst liegt, dass man Kommunikationsst&#246;rungen eher aus dem Weg geht als sie aktiv sucht.</p>

<p style="text-align: left;">Dabei interessiert es den Nutzer eines solchen „Raumes“ nicht, wie er organisiert ist, welche Voraussetzungen im Hintergrund erf&#252;llt sein m&#252;ssen, damit er funktioniert etc. Oder k&#246;nnen „normale“ Nutzer von Telefonen erkl&#228;ren, wie genau das mit dem Telefonieren funktioniert? K&#246;nnen Besucher von Restaurants, Cafés, Bars etc. in der breiten Masse genau erkl&#228;ren, was alles im Hintergrund an Arbeit geleistet wird, damit diese Angebote angenommen werden? Wenn etwas nicht funktioniert, k&#246;nnen die ein Angebot dann meidenden Nutzer, zumindest, wenn das Nicht-Funktionieren erlebt haben, in der Regel beschreiben, was nicht funktioniert. Aber auch hier gilt, dass das Warum eher weniger genau darstellbar ist.</p>

<p style="text-align: left;">Interessanterweise gelten diese &#252;blichen Umgangsweisen mit Kommunikationsinstrumenten und -r&#228;umen scheinbar nicht mehr als selbstverst&#228;ndlich, wenn sich die Debatten um die Nutzung von Computern und vor allem dem heute mit ihnen selbstverst&#228;ndlich verbunden scheinendem Internet drehen.</p>

<p style="text-align: left;">Warum diese Analogie? Ist diese Zusammenschau unterschiedlicher, n&#228;mlich analoger und digitaler, Kommunikationsr&#228;ume angemessen und zul&#228;ssig?</p>

<p style="text-align: left;">Wenn Susan Sonntag in dem Zitat, das diesem Beitrag als Motto vorangestellt ist, Recht hat, dass die Realit&#228;t sich in Funktionen zeigt, die reale Dinge haben, so ist die Funktion des Internets f&#252;r viele Nutzer der Funktion von &#246;ffentlichen Kommunikationsr&#228;umen analog. Unterschiede gibt es vor allem im Bereich der Voraussetzungen, der Reichweiten und der Geschwindigkeit, die mit dem Gelingen von Kommunikation auf den unterschiedlichen Wegen verbunden sind.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/06/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte/#footnote_0_3512" id="identifier_0_3512" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Damit ist nicht behauptet, dass das Netz nicht noch viel mehr Funktionen hat, die tiefgreifende Ver&amp;#228;nderungen der faktischen Lebenswelt mit sich bringen und die von vielen Nutzern und Nutzerinnen des Netzes nicht reflektiert werden. Zur Notwendigkeit aufkl&amp;#228;rerischer Arbeit im Umgang mit dem Netz sp&amp;#228;ter mehr.">1</a></sup></p>

<p style="text-align: left;">Dennoch wird im Zusammenhang mit dem Internet immer wieder dar&#252;ber diskutiert, wer es wie nutzt und welche Kompetenz oder auch Inkompetenz im Umgang mit den M&#246;glichkeiten des Internets beobachtbar ist oder nicht. So k&#252;rzlich wieder in einem Beitrag des Spiegels, der sein Kriterium f&#252;r die Betrachtung des Nutzungsverhaltens schon in der &#220;berschrift aufgreift: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709492-2,00.html" target="_blank">Null Blog</a>.</p>

<p style="text-align: left;">Diese &#220;berschrift ist nat&#252;rlich kein Zufall, zu naheliegend ist das Wortspiel, das von der Rede &#252;ber eine „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Null-Bock-Generation" target="_blank">Null Bock Generation</a>“ nun zu einer „Null Blog Generation“ &#252;berleitet. Und es ist (mal wieder) eine Generationendebatte, die hier schon l&#228;nger tobt, sp&#228;testens seit der mittlerweile vierundsechzig Jahre alte <a href="http://www.marcprensky.com/" target="_blank">Marc Prensky</a> den Begriff der „digital natives“ pr&#228;gte.</p>

<p style="text-align: left;">Zunehmend komme ich zu der &#220;berzeugung, dass die diskutierten Themen rund um die so genannte „Netzgeneration“, nicht die Themen eben dieser „Generation“ sind, sondern vor allem von Diskutanten in den Blick genommen werden, die dieser Generation nicht angeh&#246;ren, aber ihre eigenen Erwartungen und Hoffnungen, die sie mit der Entwicklung des Internets verbinden, auf diese „Generation“ projizieren und dann ganz ungl&#252;cklich sind, wenn diese „Generation“ sich diesen Erwartungen entzieht.</p>

<p style="text-align: left;">Blogs sind kein Jungendph&#228;nomen. Gleiches gilt f&#252;r den Micro-Blogging-Dienst Twitter. Wikis werden von Jugendlichen und Erwachsenen vor allem zum Auffinden von Informationen genutzt und nicht zu deren Generierung. Also h&#246;ren wir endlich auf, die Nutzung dieser Technologien zum Kriterium f&#252;r den kompetenten Umgang mit dem Internet durch Jugendliche zu machen, zum Kriterium f&#252;r Kompetenzen, die angesichts der Funktion, die das Internet nach neuen Studien f&#252;r Jugendliche hat, gar nicht entstehen k&#246;nnen, wenn da nicht ein Sonderinteresse bei einzelnen der Jugendlichen besteht, das dazu f&#252;hrt, einen Blog zu schreiben, Twitter zu nutzen und das Internet &#252;ber die reine Funktion der Erm&#246;glichung von Kommunikation und dem passiven Rezipieren von Informationen hinaus zu entdecken.</p>

<p style="text-align: left;">Meine Beobachtung und die sich daraus ergebende Hypothese sagt, dass Blogs nur dann sinnvoll eingesetzt werden k&#246;nnen, wenn ihnen ein thematischer Rahmen zugrunde liegt, in dem sich ein Blogger bewegt. Blogs, die nur um ihrer selbst Willen bestehen, bestehen meiner Beobachtung nach nicht sonderlich lange. Gleiches gilt &#252;brigens auch f&#252;r Twitter-Accounts, die nach kurzer Zeit einschlafen etc.</p>

<p style="text-align: left;">Wenn also Jugendliche nicht bloggen, dann sagt das nichts &#252;ber die Bedeutung des Computers f&#252;r ihren Alltag aus. Wenn Jugendlichen die Hintergr&#252;nde des Netzes egal sind, dann ist das legitim, hat es doch zun&#228;chst eine kommunikative Funktion.</p>

<p style="text-align: left;">Und auch, dass Suchstrategien, wie sie René Scheppler in dem Spiegel-Artikel beschreibt, von Sch&#252;lern nicht professionell gestaltet werden (k&#246;nnen), scheint mir kein Aufleuchten eines erneut auszurufenden Untergangs des Abendlandes zu sein, sondern zun&#228;chst einmal ein Tatbestand, der beschrieben werden kann. M&#246;gliche Konsequenzen, die mit diesem Sachverhalt verbunden werden, sind dann schon ein n&#228;chster Schritt.</p>

<p style="text-align: left;">Die Nutzung und in diesem Rahmen erworbene Kompetenzen stehen in engem Zusammenhang mit der Funktion, die ein Instrument, ein Ger&#228;t, ein &#246;ffentlicher Raum, der Computer und das Internet f&#252;r den Nutzer und die Nutzerin haben.</p>

<p style="text-align: left;">Wenn nun Lehrer und Lehrerinnen, die sich diesem Thema in der Schule widmen, die Erfahrung machen, dass Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen viel weniger k&#246;nnen, als sie von ihnen, angesichts der medial bislang immer wieder transportierten Botschaften &#252;ber „digital natives“, die „Netzgeneration“ etc. erwartet haben, dann tritt bei n&#228;herem Nachdenken &#252;ber diese Erfahrung, die auch der Autor dieses Beitrages schon gemacht hat, sehr schnell die Vermutung in den Vordergrund, dass diese „Inkompetenz“ weit weniger &#252;berraschend ist, als sie es war, als sie „entdeckt“ wurde. Und der Grund scheint mir naheliegend: Die Funktionen, die dem Internet und dem Computer von Lehrenden zugeschrieben werden, sind keine Funktionen, mit denen Lernende, insbesondere Jugendliche, im Rahmen der Funktionen, die Computer und Internet f&#252;r sie in der scheinbar breiten Masse im Alltag haben, bislang zu tun hatten.</p>

<p style="text-align: left;">Lernprozesse in digital vernetzten Strukturen sind etwas anderes als Kommunikationsprozesse, die sich sozialer Plattformen wie Facebook, Sch&#252;lerVZ etc. bedienen. Und selbst YouTuber, unter denen es meiner Beobachtung nach mehr Jugendliche gibt als unter Bloggern, stellen ihre Videos oft als Kommuniaktionsangebot online und nicht als ausgefeilt gestaltete, das Medium „Video“ sehr kompetent nutzende Produkte online. (Und bei den Ausnahmen finde ich es beeindruckend, wie die Besch&#228;ftigung mit dem Medium zu z. T. beeindruckend kompetentem Umgang mit diesem Medium f&#252;hrt. Auch hier gilt: Wenn die Funktion eines Mediums eine andere als die der reinen Kommunikation ist, beginnt sehr schnell der f&#252;r die Funktion notwendige Lernprozess.)</p>

<p style="text-align: left;">Und da ich mit den <a href="http://lernwolke.de/2010/08/03/ja-wo-surfen-sie-denn-spiegel-findet-die-net-generation-nicht/" target="_blank">Schlussfolgerungen René Schepplers in einer Art Replik auf den ihn zitierenden Spiegel-Artikel</a>, (mal wieder) sehr einig bin, soll er hier auch kurz zu Wort kommen. Scheppler schreibt zutreffend:</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left;">„Lernen funktioniert am ehesten, wenn es sinnstiftend ist. Erst wenn ich  erkenne, wof&#252;r ich etwas lerne, bin ich auch bereit, die notwendige  Arbeit hinein zu stecken.”</p>
</blockquote>

<p style="text-align: left;">Scheppler verbindet hier den bisherigen Schwerpunkt meiner &#220;berlegungen zum Thema („funktioniert“) mit der „Sinnstiftung“, die mit dem Lernen verbunden sein muss, wenn es „funktionieren“ soll. Und „Sinnstiftung“ bedeutet dann im Sprachgebrauch dieses Artikels hier, dass die Fragen des „Warum“ und „Wozu“ beantwortet sein m&#252;ssen, um einen Lernprozess wirklich in Gang zu setzen.</p>

<p style="text-align: left;">Von einer funktionalen Perspektive ausgehend, ist es also erst einmal kein Problem f&#252;r mich, dass Jugendliche das Internet vor allem zur Kommunikation nutzen, sondern ein Sachverhalt, den ich zun&#228;chst einmal zur Kenntnis zu nehmen habe, eine nun auch von Studien belegte Tatsache.</p>

<p style="text-align: left;">Dennoch komme ich <em>nicht</em> (!) zu der Schlussfolgerung, dass dies f&#252;r Bildungsfragen keine allzu gro&#223;e weitere Bedeutung habe, k&#246;nnte ich doch im Rahmen eines rein an Funktionen orientierten Denkens davon ausgehen, dass das zu Lernende dann sehr schnell gelernt wird, wenn es ben&#246;tigt wird. Ja, im Rahmen des lebenslangen Lernens geschieht das st&#228;ndig und auch heute schon. Aber Bildung, zumindest so, wie ich sie verstehe, geht &#252;ber reinen Funktionalismus hinaus, auch wenn ich diesen hier aus analytischen Gr&#252;nden erst einmal intensiv genutzt habe, um die Situation zu erfassen.</p>

<p style="text-align: left;">Es &#252;berrascht mich aber dennoch, wenn das Ph&#228;nomen, dass die Netzgeneration gar nicht so existiert, wie sich vor allem Erwachsene dies vorgestellt haben, nun gleich wieder nahezu apokalyptische Untergangsvisionen hervorruft. <a href="http://martinlindner.posterous.com/warum-wir-den-schulern-web-20-und-die-damit-v" target="_blank">Martin Lindner schreibt zum Beispiel</a>:</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left;">Der gegenw&#228;rtige Stand des  Bildungssystems und  der Netzgesellschaft in Deutschland ist ein  Desaster. Die Prognosen f&#252;r  unsere wirtschaftliche und kulturelle  Vitalit&#228;t und Zukunftsf&#228;higkeit  sind sehr, sehr schlecht.</p>
</blockquote>

<p style="text-align: left;">Und erg&#228;nzt dann:</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8220;Untergehen&#8221; hei&#223;t hier, f&#252;r  Personen wie Gesellschaften: Nicht den  n&#246;tigen Grad an innerer  Souver&#228;nit&#228;t erwerben, um sich inmitten immer  schnellerer Umbr&#252;che das  Gef&#252;hl zu erhalten, den Kopf &#252;ber Wasser zu  haben. Nicht das Gef&#252;hl zu  haben, &#8216;die Welt zu verstehen&#8217;. Sich als  hilfloser Spielball zu f&#252;hlen.  Keine Idee haben, was man tun soll. Nicht  mitzuschwingen mit den  Kr&#228;ften, die gerade die Gesellschaft ver&#228;ndern.  Das f&#252;hrt zu  kollektiver Resignation. Und genau das, gepaart mit  digitaler  Ahnungslosigkeit, ist die deutsche Grundstimmung.</p>
</blockquote>

<p style="text-align: left;">Nun: Diese Souver&#228;nit&#228;t <em>scheinen</em> Jugendliche ja gerade zu haben, indem sie das Netz f&#252;r ihre Zwecke, f&#252;r die von ihnen gew&#252;nschten Funktionen nutzen. Dabei meint Lindner mit „digitaler Ahnungslosigkeit“ aber wohl das Ph&#228;nomen, das auch im Spiegel-Artikel beschrieben wird, dass n&#228;mlich die Hintergr&#252;nde dessen, was man als Kommunikationsmittel nutzt nicht verstanden werden und sich dadurch eine gewisse Blindheit gegen&#252;ber die tiefgreifenden Ver&#228;nderungen einstellt, die mit digital vernetzten Strukturen verbunden sind.</p>

<p style="text-align: left;">Panikmache halte ich dennoch nicht f&#252;r den richtigen Weg, die Frage, welche Bedeutung die Nutzung des Internets durch Jugendliche hat und welche Aufgaben damit f&#252;r Bildungsinstitutionen verbunden sind, zu beantworten. Lindner spricht aber ausdr&#252;cklich von einer „verzweifelten Lage“:</p>

<blockquote>
<div>Die Lage ist aber sehr viel  ernster und  verzweifelter f&#252;r alle die, die da den Anschluss  verlieren. Es  ist keine Luxusfrage, sondern schlicht Grundausbildung  f&#252;r die Flat  World, die man den Sch&#252;lern schuldig bleibt. (Und sie sich  selbst, weil  sie keine Ahnung haben.) Ich verweise an der Stelle immer  auf Thomas Friedmans &#8220;<em>Flat World</em>&#8221; (<a href="http://www.suhrkamp.de/special_dieweltistflach/downloads/DieWelt110906_InterviewFriedman.pdf" target="_blank">Interview, dt.</a>),  das trotz neoliberaler Untert&#246;ne <a href="http://www.linuxjournal.com/article/8280" target="_blank">ein zutreffendes Gesamtbild</a> der Herausforderungen zeichnet, vor denen wir stehen, als Einzelne wie als Gesellschaft.</div></blockquote>

<p>Friedmann stellt in dem oben verlinkten Interview gut dar, wie sich die Welt bereits heute im Rahmen der Globalisierung ver&#228;ndert hat. Es geh&#246;rt zu den Aufgaben einer ganzen Gesellschaft, mit diesen Entwicklungen umzugehen. Und daraus ergeben sich dann Fragen f&#252;r an Bildungsprozessen Beteiligte, also auch und zentral an Schulen, Ausbildungsbetriebe (von denen im Rahmen der Bildungsdebatte &#252;berraschend selten gesprochen wird, es sei denn, sie werfen der Schule vor, ausbildungsunf&#228;hige Bewerber und Bewerberinnen produziert zu haben), Universit&#228;ten und die Fortbildungsangebote von Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen.</p>

<p>F&#252;r die Schule und Lehrerinnen und Lehrer ergibt sich f&#252;r mich folgendes, was, wie &#252;brigens der gesamte Beitrag, ein Beitrag zur Diskussion und zur Entwicklung eigener Handlungsstrategien sein soll und keine feststehende Position, sodass Kommentare mit widersprechenden, weiter f&#252;hrenden etc. Gedanken sehr erw&#252;nscht sind:</p>

<div>
<ul>
    <li>Es ist nicht Aufgabe der Schule, &#252;ber mangelnde Internetkompetenz von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zu klagen, denn die im Rahmen von Lernprozessen erwarteten Kompetenzen fallen nicht in den Bereich der Kompetenzen, die mit den Prim&#228;rfunktionen, die das Internet im Augenblick f&#252;r Jugendliche (und viele Erwachsene) zu haben scheint, quasi automatisch erlernt werden. Schule muss vielmehr f&#252;r sich definieren, was ihre Aufgabe angesichts der Netzwerkgesellschaft ist. Dabei scheint die Nutzung digitaler Medien (also das Wissen, <em>wie</em> Software benutzt wird) die Reflexionsfragen, also Fragen nach Folgen, gesellschaftlichen Ver&#228;nderungen durch digitale Netzwerke (Globalisierung) etc. oft eher an zweite Stelle zu setzen. Oder aber umgekehrt: Es wird, ohne konkret mit den Medien zu arbeiten, allein &#252;ber m&#246;gliche Folgen gesprochen und dabei vor allem negative Folgen in den Blick genommen oder Unheilsszenarien entwickelt, die mit der Erfahrung von Netznutzern oft weit weniger zu tun haben, als bei diesen eher medienkritischen Ans&#228;tzen oft vermutet wird.</li>
    <li>Lehrende sollten sich genau anschauen, welche Funktionen das Internet f&#252;r Jugendliche hat und bei diesen ansetzen, diese ernst nehmen, an diese anschlie&#223;en. Wenn dies zun&#228;chst einmal die Funktion ist, Kommunikation zu erm&#246;glichen und Daten abzurufen, bringt es wenig, von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern zu erwarten, dass sie ab so fort an Wikis mitarbeiten sollen, E-Leraning-Plattformen professionell nutzen und gef&#228;lligst bloggen sollen.</li>
    <li>Die Heranf&#252;hrung an Nutzungsformen des Internets und des Computers sowie deren Reflexion muss problemorientiert erfolgen, also mit klar erkennbaren Funktionen verbunden sein, die nicht nur f&#252;r die Lehrenden Funktionen sind, die den Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen nicht transparent werden, sondern wirkliche Funktionen f&#252;r die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler haben. Dies kann in kleinen Schritten passieren, z. B. indem die Frage nach der Informationssuche im Netz thematisiert wird, die Frage in den Raum gestellt wird, wie der Kommunikationsraum „Internet“ f&#252;r das eigene Lernen genutzt werden kann / genutzt wird (denn Sch&#252;ler chatten nat&#252;rlich auch &#252;ber Hausaufgaben, Klassenarbeiten und deren Vorbereitungen etc., ohne dass Lehrende das mitbekommen – und geben dem Internet auf diesem Wege bereits auch f&#252;r die Schule eine Funktion). Spannend kann es in einem solchen Rahmen auch sein, wenn Lehrende selbst als Nutzer des Netzes im Rahmen des Lehrens auftreten und aus eigener Erfahrung davon erz&#228;hlen k&#246;nnen, wie es ist, sich nicht nur sozial zu vernetzen sondern thematisch orientiert vernetzt zu arbeiten. Anders ausgedr&#252;ckt: Lehrende stehen selbst vor der Herausforderung, sich auf ihre Kompetenzen hin befragen zu lassen, die zu vermitteln von ihnen (zunehmend) erwartet wird.</li>
    <li>Es ist nicht die erste und alleinige Aufgabe der Schule, kompetente PC- und Internetnutzer zu „produzieren“, die dann „funktionierend“ auf den Arbeitsmarkt gehen und Technologien nutzen k&#246;nnen, sondern es ist in meinen Augen eine zentrale Aufgabe von allen Bildungsprozessen, aufkl&#228;rerisch im besten Sinne zu arbeiten: Medienkompetenz dient nicht nur der Mediennutzung, sie geht nicht im gekonnten Gebrauch von Software und Angeboten im Internet auf, sondern beinhaltet immer auch die Reflexionsf&#228;higkeit &#252;ber das, was eine Funktion f&#252;r einen selbst, eine Gruppe oder eine Gesellschaft hat. Denn gesellschaftliche und technische Innovation h&#228;ngt auch vom Verstehen dessen ab, was geschieht. Funktionen sind oft nicht auf ersten Blick erkennbar, wenn sie &#252;ber die pers&#246;nliche „User Experience“ hinaus gehen.</li>
    <li>Bei all dem gilt es, reale Lernszenarien anzubieten, in denen Mediennutzungs- und Mediennutzungsreflexionskompetenz erworben werden k&#246;nnen, weil erst diese Kombination in meinen Augen die Rede von einem wirklich kompetenten Umgang mit Medien erlaubt.</li>
</ul>
</div>

<p>Darin liegen sicher viele Herausforderung, aber wenn es stimmt, und ich gehe davon aus, dass dem so ist, da die im Spiegelartikel <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/forschung/jugendliche-web-20" target="_blank">zitierte Studie des Hans-Bredow-Instituts</a>, die &#252;brigens <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/" target="_blank">von einem eigenen Blog begleitet </a>wurde<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/06/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte/#footnote_1_3512" id="identifier_1_3512" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="An dieser Stelle eine Fu&amp;#223;note zum &bdquo;aufkl&amp;#228;rerischen Gebrauch&ldquo; von Medien: Mir f&amp;#228;llt auf, dass in nahezu allen Artikeln, die sich auf den Spiegelartikel beziehen, die entsprechenden Websites des Hans-Bredow-Instituts nicht verlinkt sind. Das &amp;#252;berrascht mich.">2</a></sup>, zu diesen Ergebnissen kommt, dass das Internet von allen Befragten als keine neue Welt, sondern eine n&#252;tzliche Erweiterung der alten, wahrgenommen wird, dann bestehen gute Chancen, dass die Reflexionsf&#228;higkeit auch an anderen Gegenst&#228;nden geschult werden kann, dass die entsprechenden Denkstrukturen entwickelt werden k&#246;nnen, die dann auch auf die Reflexion des Umgangs mit digitalen Medien &#252;bertragen werden k&#246;nnen.</p>

<p>Allerdings erlaube ich mir am Ende dieses Beitrages die Frage, ob das Empfinden des Internets als n&#252;tzliche Erweiterung der alten Welt, das an unterschiedlichen Stellen aufgegriffen wurde, tats&#228;chlich so gelesen werden, kann, dass es in Wirklichkeit auch so ist.</p>

<p>Gerade im Rahmen der Globalisierung tr&#228;gt das Internet n&#228;mlich zu einer gravierenden Ver&#228;nderung der „alten Welt“ bei, die mehr ist, als nur eine „Erweiterung der alten Welt“. Und es gibt in der Medienphilosophie dar&#252;ber hinaus Hinweise, dass digitale Technologie und das Internet die Wahrnehmung von Welt als solcher wesentlich tiefgreifender ver&#228;ndern, als es von den Nutzern selbst wahrgenommen wird.</p>

<p>Die Aussage, dass das Internet von allen Befragten als keine neue Welt, sondern eine n&#252;tzliche Erweiterung der alten, wahrgenommen wird, hat in sich nur insofern einen Wahrheitsgehalt, als sie den Eindruck der Befragten wiedergibt – und eigentlich mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet, denn diese Aussage m&#252;sste auf ihren Geltungsanspruch, der implizit an den Stellen, an denen sie zitiert wird angenommen wird, eigentlich erst &#252;berpr&#252;ft werden. Aber das ist ein anderes Thema, das hier zu weit vom eigentlichen Thema weg f&#252;hrt und deshalb vielleicht in einem anderen Artikel wieder aufzugreifen sein wird.</p>

<p>Links zum Thema:</p>

<div>
<ul>
    <li>Die Ausgangspunkte:</li>
</ul>
<blockquote style="padding-left: 30px;">Studie des Hans-Bredow-Institutes
<blockquote>
<ul>
    <li style="text-align: left;"><a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/publikation/erschienen-heranwachsen-mit-dem-social-web" target="_blank">http://www.hans-bredow-institut.de/de/publikation/erschienen-heranwachsen-mit-dem-social-web</a></li>
    <li style="text-align: left;"><a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/forschung/jugendliche-web-20" target="_blank">http://www.hans-bredow-institut.de/de/forschung/jugendliche-web-20</a></li>
    <li style="text-align: left;"><a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/" target="_blank">http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/</a></li>
</ul>
</blockquote>
</blockquote>
</div>

<blockquote>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;"><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709492,00.html" target="_blank">Der Spigelartikel „Null Blog“</a></p>
</blockquote>

<ul>
    <li>Einige Repliken</li>
</ul>

<blockquote>
<p style="padding-left: 30px;">Matthias Schwenk: <a href="http://carta.info/31613/spiegels-null-blog-generation-kein-grund-zur-sorge-sie-hoeren-immer-noch-musik/" target="_blank">Spiegels “Null Blog”-Generation: Kein Grund zur Sorge, sie h&#246;ren immer noch Musik</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">René Scheppler: <a href="http://lernwolke.de/2010/08/03/ja-wo-surfen-sie-denn-spiegel-findet-die-net-generation-nicht/" target="_blank">Ja, wo surfen sie denn? Spiegel findet die Net-Generation nicht</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Prof. Dr. Karsten D. Wolf: <a rel="bookmark" href="http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_wolf/?p=409" target="_blank">Digitale Literalit&#228;t verl&#228;ngert die Bildungshebel</a></p>
<p id="posttitle_24945320" style="padding-left: 30px;">Martin Lindner: <a href="http://martinlindner.posterous.com/warum-wir-den-schulern-web-20-und-die-damit-v" target="_blank">Warum wir den Sch&#252;lern Web 2.0 (und die damit verbundenen Praktiken) beibringen m&#252;ssen, auch wenn es sie gar nicht interessiert.</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Robert Basic: <a rel="bookmark" href="http://www.robertbasic.de/2010/08/zu-satt-zum-hungern/" target="_blank">zu satt zum Hungern?</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Bologorette, Tamis Blog: <a href="http://blogorette.de/?p=338" target="_blank">Null Blog statt Net Generation?</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Andreas Kalt: <a href="http://www.rete-mirabile.net/lernen/das-netz-und-wie-man-damit-umgehen-kann-oder-soll?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+rete-mirabile+%28Rete-Mirabile.net%29" target="_blank">Das Netz und wie man damit umgehen kann oder soll</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://kartellblog.de/2010/08/06/off-topic-generation-null-blog/" target="_blank">Off topic: Generation “Null Blog”</a></p>
</blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2008/09/23/das-einzelne-wort-will-nicht-einsam-sein-oder-einfuehrung-in-die-grammatik/" rel="bookmark" title="23. September 2008">Das einzelne Wort will nicht einsam sein – oder: Einf&#252;hrung in die Grammatik</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/" rel="bookmark" title="17. August 2010">Nachdenken &#252;ber (guten!) Unterricht</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/17/herrlarbig-jetzt-auch-hoeren/" rel="bookmark" title="17. Januar 2010">herrlarbig jetzt auch h&#246;ren</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/18/bildungsorte-das-staedel-zu-frankfurt-am-main/" rel="bookmark" title="18. September 2009">Bildungsorte: Das St&#228;del zu Frankfurt am Main</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/01/29/podcasts-eine-kurze-einfuehrung/" rel="bookmark" title="29. Januar 2009">Podcasts &#8211; Eine kurze Einf&#252;hrung</a></li>
</ul>

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		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3512" class="footnote">Damit ist nicht behauptet, dass das Netz nicht noch viel mehr Funktionen hat, die tiefgreifende Ver&#228;nderungen der faktischen Lebenswelt mit sich bringen und die von vielen Nutzern und Nutzerinnen des Netzes nicht reflektiert werden. Zur Notwendigkeit aufkl&#228;rerischer Arbeit im Umgang mit dem Netz sp&#228;ter mehr.</li><li id="footnote_1_3512" class="footnote">An dieser Stelle eine Fu&#223;note zum „aufkl&#228;rerischen Gebrauch“ von Medien: Mir f&#228;llt auf, dass in nahezu allen Artikeln, die sich auf den Spiegelartikel beziehen, die entsprechenden Websites des Hans-Bredow-Instituts nicht verlinkt sind. Das &#252;berrascht mich.</li></ol>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 22:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit &#252;ber einem Monat kein neuer Beitrag in diesem Blog. Seit &#252;ber einem Monat, ja, genau: Sommerpause. Das bedeutet nat&#252;rlich nicht, dass herrlarbig.de am Ende w&#228;re. Aber im Sommer gehen nicht nur „traditionellerweise“ die Besucherzahlen drastisch zur&#252;ck, sondern der Sommer &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/08/05/lebenszeichen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit &#252;ber einem Monat kein neuer Beitrag in diesem Blog. Seit &#252;ber einem Monat, ja, genau: Sommerpause.</p>

<p>Das bedeutet nat&#252;rlich nicht, dass herrlarbig.de am Ende w&#228;re. Aber  im Sommer gehen nicht nur „traditionellerweise“ die Besucherzahlen  drastisch zur&#252;ck, sondern der Sommer ist auch eine gute Zeit,  Freundschaften in der realen, analogen Welt (ja, diese relativ computerfreie Welt gibt es  tats&#228;chlich) zu pflegen, gem&#252;tlich am Main zu sitzen und zu lesen,  entspannt Anregungen in Museen zu sammeln, ein wenig zu reisen und die  Seiten im Collegeblock f&#252;llen sich (fast nebenbei) mit Gedanken, die per  Hand zu den unterschiedlichsten Themengebieten einfach so kommen oder  aber ausgearbeitet werden.</p>

<p>Au&#223;erdem brauchen Leser und Leserinnen ja auch einmal Zeit, all die  f&#252;r sie spannenden und anregenden Artikel auf herrlarbig.de zu lesen,  auch wenn diese Lesenden – so wie ich – die nicht mit dem Internet  verbundenen Formen der Lebensgestaltung im Sommer und in der Ferienzeit  &#228;hnlich zu nutzen scheinen, wie ich das tue <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>

<p>Zudem war es nach zwei aufregenden Jahren mit diesem Blog, in der inklusive dieses Beitrages 238 Artikel <span style="text-decoration: line-through;">entstanden</span> ver&#246;ffentlicht worden sind, an der  Zeit, einfach einmal inne zu halten, meinen vielen anderen Interessen Raum zu verschaffen, Neues zu entdecken und auch dar&#252;ber nachzudenken, ob es hier der  Ver&#228;nderungen bedarf.</p>

<p>Zu welche Ergebnissen ich gekommen bin? Nun, darauf bin ich selbst  sehr gespannt, denn f&#252;r mich zeigt sich immer erst dann, wenn ich an  Blogartikeln schreibe bzw. wenn ich erste R&#252;ckmeldungen zu Artikeln bekomme, was vielleicht tr&#228;gt oder auch nicht. Mal  schauen, was da in den n&#228;chsten zwei Jahren passieren wird.</p>

<p>Dieses Lebenszeichen als kurze Aktualisierung und nat&#252;rlich auch als  Anregung, mir in den Kommentaren einmal mitzuteilen, was dir / Ihnen an  diesem Blog gef&#228;llt und welche Ideen du hast / Sie haben, dieses Blog  noch besser zu machen.</p>

<p>Dabei k&#246;nnten (quasi als Lebenszeichen der Leser und Leserinnen dieses Blogs) folgende Frage beantwortet werden:</p>

<ul>
    <li>Wie bin ich auf herrlarbig.de aufmerksam geworden?</li>
    <li>An welche Beitr&#228;ge, die ich gelesen habe, erinnere ich mich noch?</li>
    <li>Welche Themen auf herrlarbig.de gefallen mir besonders?</li>
    <li>Wor&#252;ber sollte hier mehr geschrieben werden?</li>
    <li>Wor&#252;ber sollte hier weniger geschrieben werden?</li>
    <li>Was fehlt mir auf herrlarbig.de?</li>
    <li>Was gef&#228;llt mir hier sonst noch?</li>
    <li>Was k&#246;nnte sonst noch verbessert werden?</li>
    <li>Was will ich hier au&#223;erdem noch sagen?</li>
</ul>

<p>W&#252;rde mich sehr freuen, wenn m&#246;glichst viele sich die Zeit nehmen w&#252;rden und diese Fragen (oder solche, die hier gar nicht gestellt sind), beantworten w&#252;rden…<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Grenzen der Kommunikationsf&#228;higkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 14:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich Vierzehn war, gab es noch kein Internet f&#252;r die Massen, wohl aber schon die M&#246;glichkeit, mithilfe eines Telefonmodems ins Netz zu gehen. Es gab <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildschirmtext" target="_blank">Bildschirmtext (BTX)</a>, aber bis sich digitale Vernetzung zu einem Massenph&#228;nomen ausbreitete, sollte es noch einige Jahre dauern. Ich setze den Starttermin des Web-Hypes auf den 13. Oktober 1994 fest, den Tag, an dem Netscapes „Navigator“ in einer ersten Version ver&#246;ffentlicht wurde und somit erstmals ein Browser vorlag, der eine grafische Oberfl&#228;che hatte.</p>

<p>Es gab zwar vorher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet" target="_blank">Usenet</a> und Co, Welten, die mir und den meisten v&#246;llig fremd waren und in denen sich die PC-Geeks tummelten, doch erst die Browser mit grafischer Oberfl&#228;che, die das „Erklicken“ des Netzes m&#246;glich machten, &#246;ffneten das Netz, demokratisierten das Netz.</p>

<p>Bis zum „interaktiven“ Netz „Web 2.0“ sollte es fast zehn Jahre dauern. Und meines Erachtens ist das „Web 2.0“ zwar zur Zeit die dominierende Form der vernetzten Kommunikation, aber mit Sicherheit nicht das Ende der Entwicklung, &#252;ber deren Verlauf ich mir gar nicht mehr so sicher bin, entgegen der Vorhersagen, dass Netzanbindung und Alltag eine immer engere Verbindung eingehen werden. Eine nahezu symbiotische Verbindung von Alltag und digitalen Netzwerken scheint gegenw&#228;rtig durchaus absehbar. Dabei ist eine Symbiose in der Regel eine „Vergesellschaftung von Individuen unterschiedlicher Arten, die f&#252;r beide Partner vorteilhaft ist“ (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Symbiose" target="_blank">Quelle</a>).</p>

<p>Das Netz als Lebensform, dessen Verbindung mit der Lebensform des Homo Sapiens f&#252;r beide Seiten von Vorteil ist? Ein wenig erinnert mich das an die Entwicklung, die als fiktiver Hintergrund f&#252;r die „Matrix“-Trilogie der Br&#252;der Wachowski angenommen wird.</p>

<blockquote>Anfang des 21. Jahrhunderts geriet die Entwicklung der <a title="K&#252;nstliche Intelligenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCnstliche_Intelligenz">K&#252;nstlichen Intelligenz</a> au&#223;er  Kontrolle. Die Menschen verdunkelten den Himmel, um den solarbetriebenen  Maschinen die Energiequelle zu nehmen. Die Maschinen passten sich der  Dunkelheit jedoch an und unterwarfen die Menschheit, deren Exemplare sie  seitdem zur Energiegewinnung z&#252;chten. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matrix_%28Film%29#Handlung" target="_blank">Wikipedia</a>)</blockquote>

<p>Ob es so unrealistisch ist, dass „das Netz“ mehr und mehr die „Anpassung“ der Menschen an seine Vorgaben und Grenzen verlangt? Schon heute gibt es Tendenzen, die davon sprechen, dass man, so man nicht im Netz vertreten sei, zunehmend Probleme bekomme, in Kommunikationsprozesse einzutreten oder in diesen &#252;berhaupt beachtet zu werden.</p>

<p>Andererseits gibt es Menschen, die sich auf das Netz eingelassen haben und dabei dennoch weder ihre Selbstbeobachtungskompetenzen noch ihre Kritikf&#228;higkeit gegen&#252;ber Kommunikationsstrukturen verloren haben, die durchaus dazu geeignet sind, mehr und mehr Ressourcen des Individuums „auszusaugen“ und sich somit, statt zu einer symbiotischen Verbindung zu f&#252;hren, als Schmarotzer entpuppen, die den Menschen aussaugen.</p>

<p>Um diesen Schmarotzer „Web 2.0“ dann wieder los zu werden, scheint es f&#252;r einige (immer mehr?) Menschen nur noch den Weg des etwas &#252;berspitzt aber gar nicht so abwegig benannten „digitalen Selbstmordes“ („digital sucide“) zu geben.</p>

<p>Ein paar Beispiele f&#252;r diese Tendenz:</p>

<ul>
    <li>Das <a href="http://www.socialnetworking-weblog.com/50226711/digital_suicide.php" target="_blank">Social-Networking-Weblog berichtete</a> &#252;ber die Sucide Machine f&#252;r soziale Netzwerke.</li>
    <li>Im <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,532070,00.html" target="_blank">Uni-Spiegel dokumentiert</a> Frauke L&#252;bke-Narberhaus ihren Ausstieg bei studiVZ und Xing als „digitalen Selbstmord“.</li>
    <li>Der Heidelberger Professor f&#252;r Informatikdidaktik <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/05/03/things-change/" target="_blank">Christian Spannagel beendet</a>, obwohl bis dahin als intensiver Nutzer, Fan und auch theoretisch die Vernetzung positiv darstellend, seine Mitgliedschaften bei Facebook, Twitter, XING, Linked-In, wer-kennt-wen, myspace, … und reflektiert anschlie&#223;end die massive &#220;berforderung, die das Web 2.0  f&#252;r ihn mit sich brachte, nachdem er sich zu einem prominenten  „&#246;ffentlichen Wissenschaftler“ entwickelt hatte und mit den daraus  entstehen Anspr&#252;chen nicht mehr mithalten konnte, da sie mehr und mehr  Lebensenergie aufsaugten. <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/05/07/uber-radikale-vernetzung-und-radikale-ehrlichkeit/" target="_blank">Spannagel schreibt</a>:</li>
</ul>

<blockquote>Im sozialen Netz erlebte ich so etwas wie eine soziale Verpflichtung zur  Kommunikation. Diese Informationsvielfalt kann man als einzelner nicht  bew&#228;ltigen.</blockquote>

<p>Ein Protagonist des Web 2.0 f&#252;r Bildung und Wissenschaft „steigt aus“: Eigentlich doch ein gefundenes Fressen f&#252;r all diejenigen, die  ja schon immer wussten, dass das Internet mit seinen Ablenkungspotentialen und Kommunikations&#252;berforderungstendenzen eigentlich b&#246;se ist. Doch wer „digital sucide“ so versteht, hat etwas missverstanden, da es sich in diesen F&#228;llen in der Regel um solche handelt, die die &#220;berforderung durchaus auf <em>eigene</em> Formen des Umgangs mit diesen M&#246;glichkeiten hin zu reflektieren verm&#246;gen. So z. B. <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/05/07/uber-radikale-vernetzung-und-radikale-ehrlichkeit/" target="_blank">Spannagel</a>:</p>

<blockquote>„Das <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Neuron" target="_blank">Neuronenverhalten</a> muss kontrolliert und situationsabh&#228;ngig  eingesetzt werden.“ Genau das trifft den Punkt: Ich werden zuk&#252;nftig das Web 2.0  zielgerichtet, situationsabh&#228;ngig und punktuell einsetzen. Ich werde  Web-2.0-Anwendungen selektiv nutzen.</blockquote>

<p>Dies ist der eigentliche Punkt: Menschliche Kommunikationsf&#228;higkeit ist eine begrenzte F&#228;higkeit. Das Individuum muss f&#252;r sich Wege finden, zwischen Kommunikationsbed&#252;rfnis und Privatheit, die f&#252;r gelingende Kommunikation meines Erachtens unabdingbar ist, ein Gleichgewicht zu erzeugen.</p>

<p>Und diese Notwendigkeit des Gleichgewichts ist keine, die exklusiv f&#252;r das Internet gilt, auch wenn die Grenzen der individuellen Kommuniaktionsf&#228;higkeit aufgrund der „Einfachheit“ der Initiierung solcher Prozesse im Netz m&#246;glicherweise schneller und vor allem auch wiederum selbst kommunizierbarer erfahren werden. Ja, Christian Spannagel kommuniziert seinen Ausstieg aus weiten Teilen der „social communities“ &#252;ber das Web 2.0 im Rahmen seines Blogs.</p>

<p>Wie aber komme ich zu der Behauptung, dass die Notwendigkeit des Gleichgewichts zwischen „Privatheit“ und Kommunikationsbed&#252;rfnis keine ist, die exklusiv f&#252;r das  Internet gilt?</p>

<p>Als ich Vierzehn war, gab es noch kein Internet f&#252;r die Massen, wohl  aber schon die M&#246;glichkeit, mithilfe eines Telefonmodems ins Netz zu  gehen. In dieser Zeit gab es aber das Ph&#228;nomen, dass eine nicht kleine Zahl Jugendlicher Brieffreundschaften mit anderen Jugendlichen in der ganzen Welt begannen. Es gab damals eigene Agenturen, die solche Briefkontakte vermittelten. Als „&#220;berbleibsel“ dieser Agenturen gibt es heute z. B. <a href="http://www.letternet.de/web/friends/home">das von der Deutschen Post betriebene „letternet“</a>.</p>

<p>Ich war, wie viele andere Jugendliche von der M&#246;glichkeit fasziniert, mit Jugendlichen in unterschiedlichen Teilen der Welt in Verbindung zu treten und machte mit. Die Zahl der „Brieffreund“, die ungef&#228;hr genau so ernsthaft „Freunde“ zu nennen sind, wie dies f&#252;r die Gro&#223;zahl der „Kontakte“ in sozialen Netzwerken gilt, auch wenn deren Betreiber hartn&#228;ckig den Freundschaftsbegriff missbrauchen, stieg allm&#228;hlich und irgendwann merkte ich, dass es zwar toll ist, pers&#246;nliche Briefe im Postkasten zu finden und auf diese zu antworten, dass aber diese Form von Kontakt auf einen begrenzten Personenkreis beschr&#228;nkt bleiben muss, da es sonst irgendwann zu viel wird. Die F&#228;higkeit, Kommunikationsprozesse zu pflegen ist begrenzt – auch in rein analogen Formen der Kommunikation.</p>

<p>Es ist zwar banal, an dieser Stelle davon zu sprechen, dass es um das rechte Ma&#223; an gepflegten Kontakten und Kommunikationsprozessen geht, es sei aber dennoch einmal mehr erw&#228;hnt. Wird das rechte Ma&#223; &#252;berschritten, dann tritt ein, <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Neuron#10._ACHTUNG.2C_HOHE_SUCHTGEFAHR:_das_Neuronenverhalten_muss_kontrolliert_und_situationsabh.C3.A4ngig_eingesetzt_werden.21" target="_blank">was Jean-Pol Martin „die Suchtgefahr des Neuronenverhaltens“ bezeichnete und als zehnte Regel seinem Kommunikationsmodell hinzuf&#252;gte</a>.</p>

<p>&#196;hnliche Erfahrungen der kommunikativen Grenzen, wie ich sie als Jugendlicher bei der Pflege von (zeitweise zu vielen) Brieffreundschaften machte, tauchen bis heute immer mal wieder auf, was im Lehrberuf an f&#252;r sich auch kaum &#252;berraschend ist, da es ein Beruf ist, der in h&#246;chstem Ma&#223;e von Kommunikation lebt und st&#228;ndig vor die Herausforderung stellt, ein Ma&#223; zwischen Gespr&#228;chspr&#228;senz und Privatheit im Rahmen der je eigenen Ressourcen zu finden. – In diesem Zusammenhang wage ich die Prognose, dass die Bereitschaft von Lehrenden, die die M&#246;glichkeiten von Web-2.0-Tools (z. T. &#228;u&#223;erst intensiv) nutzen, um &#252;ber Unterrichtszeiten hinaus Lernprozesse zu unterst&#252;tzen und zu f&#246;rdern, im Laufe der Zeit genau an dem „Ort“ ankommen wird, den Christian Spannagel in seiner <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/05/07/uber-radikale-vernetzung-und-radikale-ehrlichkeit/" target="_blank">hervorragenden Reflexion auf die Grenzen eigener Kommunikationsf&#228;higkeit </a>beschreibt: Den Ort der selektiven Nutzung der nach wie vor als wirkliche Bereicherung anzusehenden Web-2.0-Tools f&#252;r berufliche und private Kommunikationsprozesse.</p>

<p>Ein reflektierter R&#252;ckzug aus sozialen Netzen, der &#252;brigens nicht nur aus Gr&#252;nden der &#220;berlastung erfolgen kann, sondern auch mit dem etwas <a href="http://herrlarbig.de/2010/03/29/und-tschuess-facebook/" target="_blank">eigenwilligen Verst&#228;ndnis von „Privatheit“ zusammenh&#228;ngen kann, das einige Betreiber sozialer Webangebote haben</a>, ist in meinen Augen kein Urteil &#252;ber die Qualit&#228;t solcher Netzwerke, keine Tendenz, die geeignet w&#228;re, den Radikalkritikern des Web 2.0 Argumente zu liefern, sondern vielmehr ein Prozess, der mit der „Entdeckungsreise“ in die nach wie vor jungen „Welten“ des Web 2.0 zusammenh&#228;ngt.</p>

<p>Das Web 2.0 bietet faszinierende M&#246;glichkeiten. Jeder Nutzer und jede Nutzerin dieser M&#246;glichkeiten muss (sic!) jedoch fr&#252;her oder sp&#228;ter in einen Reflexionsprozess dar&#252;ber eintreten, welche der M&#246;glichkeiten aus welchen Gr&#252;nden genutzt werden und an welchen Stellen die Nutzung der M&#246;glichkeiten &#252;ber das f&#252;r einen selbst angemessene Ma&#223; hinaus geht. Dies gilt &#228;hnlich f&#252;r analoge Kommunikationsprozesse, denen es gut tut, wenn sie immer wieder in Formen der Meta-Kommunikation, z. B. im Rahmen von Supervision, aber z. B. auch in der „einfachen“ Form des Tagebuchschreibens, selbst zum Gegenstand der Reflexion werden.</p>

<p>Diese Notwendigkeit zur Reflexion eigenen Kommunikationsverhaltens ist in meinen Augen eine der zentralen Aufgaben einer gelingenden Mediendidaktik und Medienp&#228;dagogik. Dieser darf es eben nicht nur um „Prim&#228;rkompetenzen“ wie die Nutzung von Suchmaschinen, Textverarbeitungsprogrammen, Tabellenkalkulation, Pr&#228;sentationsprogrammen etc. gehen. Sie muss dar&#252;ber hinaus zentral an der Entwicklung von „Meta-Kompetenzen“ arbeiten, um den individuellen Nutzern von (digitalen) Arbeits- und Kommunikationsinstrumenten die F&#228;higkeit zur Reflexion dessen, was f&#252;r sie jeweils angemessen ist, mit auf den Weg zu geben.</p>

<p>Eine zentrale Frage bez&#252;glich der Nutzung von Kommunikationsinstrumenten und -wegen darf dabei nie aus dem Blick verloren werden: Wie finde ich einen Ausgleich zwischen Kommunikation und „Schweigen“ (Privatheit“), der mir angemessen ist, der mir gut tut. Wenn Kommunikationsprozesse das Individuum auslaugen, ausbrennen, in eine innere Leere hineinf&#252;hren, dann ist es h&#246;chste Zeit, diese Prozesse in den Blick zu nehmen, denn wer im Rahmen der eigenen Kommunikationsgewohnheiten sich innerlich leer f&#252;hlt, der hat bald nichts mehr zu sagen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>140 Zeichen Deutschunterricht: Ein Twitterprojekt</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 22:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwischendurch immer mal wieder einen Tweet, in dem es um die deutsche Sprache und Literatur geht – so lautet die Idee, die hinter dem in der Seitenleiste neu aufgef&#252;hrtem Feld „Herr Larbigs „Deutschstunde“ auf Twitter” steckt. Wer der „Deutschstunde“ auf &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/03/17/140-zeichen-deutschunterricht-ein-twitterprojekt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischendurch immer mal wieder einen Tweet, in dem es um die deutsche Sprache und Literatur geht – so lautet die Idee, die hinter dem in der Seitenleiste neu aufgef&#252;hrtem Feld „<a href="http://twitter.com/deutschstunde" target="_blank">Herr Larbigs „Deutschstunde</a>“ auf Twitter” steckt.</p>

<p>Wer der „Deutschstunde“ auf Twitter folgt (in der Twittersprache hei&#223;t das „followed“), bekommt immer wieder zwischen all den anderen Meldungen (Tweets) kurze Hinweise, in denen es um Fragen der Rechtschreibung geht, um Grammatik und Ausdruck. Au&#223;erdem gibt es Links zu Beitr&#228;gen, die f&#252;r alle interessant sein k&#246;nnen, die sich f&#252;r deutsche Sprache und Literatur interessieren.</p>

<p>Eine kleine Besonderheit ist, dass in dieser „Twitter Timeline“ auch Fotos auftauchen, die ich immer dann mache, wenn mir irgendwo in der &#214;ffentlichkeit etwas auff&#228;llt, das mit Sprache zu tun hat. Dabei interessiert mich, welchen sprachlichen „S&#252;nden” wir in unserer Umgebung tagt&#228;glich ausgesetzt sind. – Ich finde es spannend, mit einem solch forschenden Blick durch die Stadt zu gehen; vielleicht bin ich da nicht der einzige.</p>

<p>Ziel des Projekts ist es nicht, als der st&#228;ndig korrigierende Lehrer durch das Netz zu laufen. Ziel ist es auch nicht, die Tweets anderer nach Rechtschreibfehlern zu durchforsten und sie dann in einer Antwort an die betreffenden Personen zu korrigieren. Es gibt <a href="http://twitter.com/oberlehrer" target="_blank">jemanden bei Twitter</a>, der macht solche Korrekturen. Ich bin es nicht. Nach wie vor bin ich der &#220;berzeugung, dass sich die <a href="http://herrlarbig.de/2009/09/18/rechtschreibung-wichtig-und-sekundaer-oder-vom-lesen-und-schreiben/" target="_blank">F&#228;higkeiten im Umgang mit Sprache</a> Schritt f&#252;r Schritt und dennoch kontinuierlich entwickeln, so sich jemand der (Schrift)Sprache wirklich aussetzt, in dem zum Beispiel viel gelesen und geschrieben wird.</p>

<p>Das Ziel des Projekts „Deutschstunde“ auf Twitter ist zun&#228;chst einmal ein vielleicht &#252;berraschend egoistisches: Mir dient dieses Projekt als Motivationshilfe, meine F&#252;hler wirklich in dem Ma&#223;e auf Sprache und Literatur hin ausgerichtet zu halten, wie ich mir das f&#252;r mich w&#252;nsche.</p>

<p>Das zweite Ziel besteht darin, interessierten Twitternutzern Anregungen aus meinem wachsenden Fundus rund um Sprache und Literatur zu geben. Zumindest die Sensibilit&#228;t f&#252;r sprachliche Ph&#228;nomene und im Umgang mit Literatur soll da unterst&#252;tzt werden. Vielleicht w&#228;chst sie bei dem einen oder anderen mithilfe dieser Tweets auch noch ein wenig.</p>

<p>Das Interesse f&#252;r einen solchen Twitter-Stream ist da. In weniger als 24 Stunden haben sich 18 Twitterer entschieden, dass sie diesem Account folgen wollen.</p>

<p>Ich hoffe, dass „Deutschstunde“ auf Twitter dabei keine Einbahnstra&#223;e bleibt, auf der ich mit Inhalten hausieren gehe, sondern dass sich dieses Projekt dahin entwickelt, dass &#252;ber sprachliche Ph&#228;nomene via Twitter diskutiert wird, dass Fragen gestellt werden etc.</p>

<p>Au&#223;erdem kann diesem Account nat&#252;rlich auch gerne von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern gefolgt werden, solchen, die ich unterrichte genauso wie solchen, die ich nicht unterrichte. Und in diesem Rahmen k&#246;nnen durchaus auch Fragen an mich gestellt werden, denn wenn ich auf konkrete Fragen Antworten suche, oft muss ich sie tats&#228;chlich erst suchen, bin ich doch alles anderes als „Mr. Allwissend“, lerne ich selbst in der Regel eine ganze Menge dabei.</p>

<p>Noch aber steht das Projekt, dessen „Basislager“ im Netz dieses Blog herrlarbig.de ist, ganz am Anfang. Als „Basislager“ wird es im Blog auch (weiterhin) l&#228;ngere Beitr&#228;ge zu Themen rund um Sprache und Literatur geben, die auf Twitter dann nat&#252;rlich als Links auftauchen. Ich wei&#223;, dass solche Beitr&#228;ge durchaus gelesen werden, denn die meist gelesenen Beitr&#228;ge hier sind Beitr&#228;ge, in denen literarische Werke im Zentrum stehen.</p>

<p>Ich bin neugierig, wie sich dieses Projekt „Deutschstunde“ auf Twitter entwickeln wird. Dabei werde ich in diesem Rahmen die klassische Twitterfrage „What are you doing“ (Was machst du gerade) nicht beantworten, sondern mich tats&#228;chlich alleine auf die Inhalte konzentrieren. Dabei kann sich der Charakter dieser Twitter-Timeline  „Deutschstunde“ aus dem Hause <a href="http://twitter.com/herr_larbig" target="_blank">herrlarbig.de</a> im Laufe der Zeit auch &#228;ndern. Dies wird die Zeit dann aber zeigen, das kann ich heute nicht voraussehen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/04/21/die-macht-der-sprache/" rel="bookmark" title="21. April 2011">Die Macht der Sprache</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/05/lebenszeichen/" rel="bookmark" title="5. August 2010">Lebenszeichen</a></li>

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		<title>Vernetzter Diskurs – Ein Beitrag zur „Schulmeister-Debatte“</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 23:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Blogs sind in der Breite, in der sie genutzt werden, eine interessante Innovation &#8211; aber sie sind in der Regel nicht besonders nachhaltig. Sie reproduzieren etwas, was man sowieso in der Massenkommunikation vorfindet &#8211; eine eher monologische Form des Ausdrucks. &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/02/15/vernetzter-diskurs-ein-beitrag-zur-schulmeister-debatte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><em>„Blogs sind in der Breite, in der sie genutzt werden, eine interessante Innovation &#8211; aber sie sind in der Regel nicht besonders nachhaltig. Sie reproduzieren etwas, was man sowieso in der Massenkommunikation vorfindet &#8211; eine eher monologische Form des Ausdrucks. So entsteht in den Blogs meist kein ‚Thread‘, es erfolgt dort in der Regel keine Erarbeitung und Weiterentwicklung von Themen und Inhalten. Die persönliche Äu&#223;erung steht stark im Vordergrund statt des Aufbaus eines konsistenten und verzweigten Diskussionsfadens. Blogs sind sehr egomane Veranstaltungen, Ich-AG&#8217;s &#8211; auf die Beiträge von ande- ren wird nicht besonders geachtet.“ (Leggewie 2006)</em><sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/02/15/vernetzter-diskurs-ein-beitrag-zur-schulmeister-debatte/#footnote_0_2452" id="identifier_0_2452" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Leggewie, Claus (2006). Politische Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und das Internet. In- terview der Stiftung digitale Chancen, 21.07.06">1</a></sup></blockquote>

<p>Dieses Zitat steht dem Beitrag Rolf Schulmeisters „<a href="http://www.zhw.uni-hamburg.de/uploads/ansichten-zur-kommentarkultur.pdf" target="_blank">Ansichten zur Kommentarkultur in Weblogs</a>“ voraus, der unter Beteiligung von Roland Leikauf und Mathias Bliemeister entstanden ist und zur Zeit heftig in unterschiedlichsten Blogs diskutiert wird. Zur Orientiert hier zun&#228;chst eine &#220;bersicht, soweit ich sie &#252;berhaupt noch behalten kann (Erg&#228;nzungen bitte in den Kommentaren)</p>

<ul>
    <li style="text-align: left;">Michael Kerres: <a href="http://blog.kerres.name/2010/02/kommentar-zu-rolf-schulmeisters.html" target="_blank">http://blog.kerres.name/2010/02/kommentar-zu-rolf-schulmeisters.htm</a></li>
    <li style="text-align: left;">Joachim Wedekind: <a href="http://konzeptblog.joachim-wedekind.de/?p=415" target="_blank">http://konzeptblog.joachim-wedekind.de/?p=415</a></li>
    <li style="text-align: left;">Jochen Robes: <a href="http://www.weiterbildungsblog.de/2010/02/12/ansichten-zur-kommentarkultur-in-weblogs" target="_blank">http://www.weiterbildungsblog.de/2010/02/12/ansichten-zur-kommentarkultur-in-weblogs</a></li>
    <li style="text-align: left;">Gabi Reinmann: <a href="http://gabi-reinmann.de/?p=1751" target="_blank">http://gabi-reinmann.de/?p=1751</a></li>
    <li style="text-align: left;">Christian Spannagel: <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/02/13/schulmeisters-ansichten/" target="_blank">http://cspannagel.wordpress.com/2010/02/13/schulmeisters-ansichten/</a></li>
    <li style="text-align: left;">Sandra Hofhues: <a href="http://sandrainthesky.wordpress.com/2010/02/13/kontroverse-ansichten/" target="_blank">http://sandrainthesky.wordpress.com/2010/02/13/kontroverse-ansichten/</a></li>
    <li style="text-align: left;">Jean-Pol Martin: <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2010/02/13/zum-schulmeister-artikel/" target="_blank">http://jeanpol.wordpress.com/2010/02/13/zum-schulmeister-artikel/</a></li>
    <li style="text-align: left;">Karsten Ehms: <a href="http://www.ehms.net/?story=3597" target="_blank">http://www.ehms.net/?story=3597</a></li>
    <li style="text-align: left;">Lutz Berger: <a href="http://www.lutzlandblog.de/2010/02/schulmeister-fleiskartchen-und-edublogger/" target="_blank">http://www.lutzlandblog.de/2010/02/schulmeister-fleiskartchen-und-edublogger/</a></li>
    <li>Alexander Florian: <a href="http://alexander-florian.de/?p=785" target="_blank">http://alexander-florian.de/?p=785</a></li>
    <li style="text-align: left;">Frank  Vohle: <a href="http://frank-vohle.de/node/216" target="_blank">http://frank-vohle.de/node/216</a></li>
    <li style="text-align: left;">mons7: <a href="http://lernspielwiese.wordpress.com/2010/02/14/ganz-unwissenschaftliche-anmerkungen-zu-schulmeisters-ansichten/" target="_blank">http://lernspielwiese.wordpress.com/2010/02/14/ganz-unwissenschaftliche-anmerkungen-zu-schulmeisters-ansichten/</a></li>
    <li style="text-align: left;"><a href="http://etherpad.com/GGICl17qIi" target="_blank">Etherpad-Diskussion</a></li>
    <li style="text-align: left;">Au&#223;erdem die Debatte unter dem Hashtag #schulmeister auf <a href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a></li>
</ul>

<p>Gerade die Etherpad-Diskussion ist hier zu empfehlen, weil dort gerade versucht wird, eine kolaborative Rezension des Artikels Schulmeisters zu verfassen, mit der ich hier nat&#252;rlich nicht in Konkurrenz treten will.</p>

<p>Mein Ausgangspunkt sind zwei S&#228;tze aus dem oben angef&#252;hrten Leggewie-Zitat:</p>

<blockquote><em>„Blogs sind in der Breite, in der sie genutzt werden, eine  interessante Innovation &#8211; aber sie sind in der Regel nicht besonders  nachhaltig. Sie reproduzieren etwas, was man sowieso in der  Massenkommunikation vorfindet &#8211; eine eher monologische Form des  Ausdrucks.“ (ebd.)</em></blockquote>

<p>Ich habe geschluckt, als ich das las. Denn einerseits hat Leggewie recht, so mein erster Gedanke, da Blogs nicht gedruckt vorliegen. Andererseits war ich &#252;berrascht, dass Blogs als pure Instrumente der Reproduktion dessen gesehen werden, „<em>was man sowieso in der  Massenkommunikation vorfindet”. </em>Hier werden Blogs recht skeptisch betrachtet, wenn es um den Prozess der Generierung von Wissen geht. Doch unter diesen Voraussetzungen ist es kaum verwunderlich, dass Schulmeister am Abschluss seines Beitrages ein Zitat integriert, das er bereits 2000 formulierte:</p>

<blockquote>„Der Hypothese, die massenhaftes Wachstum gleich Qualitätssprung setzt, lässt sich nun gleich Mehreres entgegenhalten: Das Internet führt zu gravierendem Wissensverlust, denn Information ist nicht gleich Wissen und die Informationsflut steigert das Nicht-Wissen bzw. die Ohnmacht, das wirklich relevante Wissen zu selektieren.“ (Schulmeister 2000)<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/02/15/vernetzter-diskurs-ein-beitrag-zur-schulmeister-debatte/#footnote_1_2452" id="identifier_1_2452" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Schulmeister, Rolf (2000). Zukunftsperspektiven multimedialen Lernens. In: K.-H. Bichler/W. Matt- auch. Multimediales Lernen in der medizinischen Ausbildung. Springer: Heidelberg.">2</a></sup></blockquote>

<p>F&#252;r die Erfahrungen der Mehrzahl der Blogger wird diese Beobachtung durchaus anwendbar sein. Doch der Schluss, dass Blogs per se nicht f&#252;r den Prozess der Generierung von Wissen geeignet seien, scheint doch ein wenig zu kurz gegriffen zu sein, gibt es doch andere Erfahrungen von Menschen, die sowohl die vordigitalen Zeiten als auch die Entwicklung des Internets mitgemacht haben – <a href="http://herrlarbig.de/2009/04/24/vernetzen-macht-spass-und-ist-lehrreich/" target="_blank">unter anderem auch von mir</a>.</p>

<p>Aus empirischen Daten, die zudem noch auf einen relativ kleinen Datenbestand zur&#252;ckgreifen, zu dem Schluss zu gelangen, dass das Internet per se zu einem Wissensverlust f&#252;hre, erscheint mir weder auf der Basis der Daten noch aus den Befunden der Darstellung Schulmeisters nachvollziehbar. Auch wenn qualitative Formen der Sozialforschung mit kleineren Stichproben auskommen als es bei quantitativer Sozialforschung der Fall ist: Daten leben immer von den Fragen, die an sie gestellt werden. Und solche Fragen zeigen sich dann in den Antworten bzw. in Formulierungen, die gefunden werden.</p>

<p>Dazu ein Beispiel aus dem Aufsatz Schulmeisters:</p>

<blockquote>Zu <a href="http://gabi-reinmann.de/" target="_blank">Gabi Reimanns Blog</a> schreibt er: „Es fällt auf, dass über die Hälfte der Kommentare von Personen stammt, die dreimal oder öfter kommentieren (mittlere Länge 108 Wörter)“</blockquote>

<blockquote>Im Falle <a href="http://cspannagel.wordpress.com" target="_blank">Christian Spannagels</a> liest sich das dann so: „Erstens zieht Spannagel eine kleine Anhängerschar von Kommentatoren an, die über 60% aller Kommentare abgeben: 15 der insgesamt 69 Personen (22%) geben 5 oder mehr Kommentare ab, davon 4 Personen mehr als 10 und einer allein 33. Und zweitens präsentiert er Themen, die sehr viele Kommentare bekommen.” ((Schulmeister (2010), S. 17.)</blockquote>

<p>W&#252;rde ich mir das Netzwerk eines analog arbeitenden Wissenschaftlers anschauen, so w&#252;rde mir auffallen, dass die meisten Reaktionen auf die Arbeiten von meist den gleichen Personen kommen. Wie man dann aber Mitglieder eines Netzwerkes online fast schon diskreditierend als „kleine Anhängerschar“ bezeichnen kann, ist kaum nachzuvollziehen. Ebenso wenig treibt es den Erkenntnisgewinn voran, wenn gesagt wird, dass jemand Themen pr&#228;sentiere, die sehr viele Kommentare bekommen.  Dies liest sich fast wie ein Populismusvorwurf. Doch k&#246;nnte man den Befund auch so deuten, dass hier jemand mit besonderer Wahrnehmungsgabe die „hei&#223;en“ Themen aufgreift.</p>

<p>Entsprechend solcher Urteile &#252;ber Blogs und der mit ihnen verbundenen Kommentarkultur, kann leicht der Eindruck entstehen, dass hier eher Vorurteile reproduziert wurden. Das Zitat aus 2000, mit dem die Studie „Ansichten zur Kommentarkultur in Weblogs“ abgeschlossen wird, l&#228;sst zumindest den Eindruck entstehen, dass es hier in den vergangenen 10 Jahren keine Weiterentwicklungen gegeben h&#228;tte. Doch die Kommunikationsprozesse haben sich im Rahmen des „Web 2.0“ ver&#228;ndert. Und so m&#252;sste die Frage aus meiner Sicht lauten, unter welchen Voraussetzungen Blogs, Kommentare in Blogs und die Vernetzung von Bloggern in sozialen Netzwerken und im realen Leben f&#252;r den Prozess der Generierung von Wissen bedeutsam sein k&#246;nnen.</p>

<p>Hierzu an dieser Stelle ein paar Hypothesen, deren &#220;berpr&#252;fung sicherlich eine spannende Aufgabe darstellen k&#246;nnte:</p>

<ol>
    <li>Digitale Netzwerke dienen im Rahmen wissenschaftlicher T&#228;tigkeit nicht prim&#228;r der nachhaltigen Pr&#228;sentation von Wissensbest&#228;nden. Sie zielen nicht auf abschlie&#223;ende Darstellungen von Forschungsergebnisse. Sie sind eher Instrumente &#246;ffentlicher Denkprozesse (vgl. z. B. das Blog des Eichst&#228;tters <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Prof. em. Dr. Jean-Pol Martin</a>), die ein bestehendes Netzwerk nutzen, um den Denkprozess selbst bereits in einen Evaluationsprozess einzuspeisen. Und zumindest bei Jean-Pol Martin l&#228;sst sich beobachten, wie Kommentare und auch Blogbeitr&#228;ge, die sich auf seine Beitr&#228;ge beziehen, sehr unmittelbar in den Denkprozess einflie&#223;en, diesen sogar ver&#228;ndern k&#246;nnen, wenn sie dem Wissenschaftler Martin nachvollziehbar sind.</li>
    <li>Digitale Netzwerke machen Material verf&#252;gbar, dass der Forschung sonst nicht verf&#252;gbar w&#228;re. So k&#246;nnte gerade die Bildungsforschung im schulischem Bereich von den praxisnahen Beitr&#228;gen sehr viel profitieren, w&#252;rden die an ihr Beteiligten st&#228;rker den Dialog mit denen suchen, die unmittelbar Praxis reflektieren oder darstellen. (vgl. z. B. die Lehrerblogs von <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/" target="_blank">Thomas Rau</a> und <a href="http://riecken.de/" target="_blank">Maik Rieken</a>) Hier wird vielleicht per se kein neues Wissen im wissenschaftlichen Sinne produziert, es findet aber auch kaum Reproduktionen dessen statt, was man sowieso in der Massenkommunikation vorfindet.</li>
    <li>Die Reflexionsprozesse in Bildungsblogs erheben, so sie von Lehrern und Lehrerinnen stammen, nicht den Anspruch wissenschaftlich unangreifbare Reflexionen zu sein. Sie sind Zeugnis der umgesetzten Forderung, dass Lehrer reflektierende Praktiker sein sollen / m&#252;ssen. Viele Lehrerblogs geben Zeugnis dieses Reflexionsprozesses, ohne dass die Reflexion der an Schulen Lehrenden von an Hochschulen Lehrenden in angemessenem Ma&#223;e ernst genommen w&#252;rden. Es entsteht manchmal der Eindruck, dass an Hochschulen zur Bildung Forschende meinen, die Bildungserfahrungen an der Hochschule erg&#228;ben ein ad&#228;quates Bild von Bildung und Lernen in jedem Zusammenhang.</li>
    <li>Zur Unterrichtsforschung, die meiner Wahrnehmung nach in Deutschland immer noch ein stiefm&#252;tterliches Dasein fristet, geh&#246;rt auch Lehrerforschung. Die Lehrenden, die Blogs schreiben, liefern hierzu erste Zugangsm&#246;glichkeiten, die zwar weder hin- noch ausreichend sind, aber als Ansatzpunkte einer solchen Forschung dienen k&#246;nnten.</li>
    <li>Lernprozesse k&#246;nnen von vernetzten Strukturen in „Communities“ begleitet werden. Es handelt sich hier um eine Form der nicht formalisierten, aber kontinuierlichen Fortbildung, die hochgradig dialogisch ist. Blogs sind, wenn ihre Autoren vernetzt sind und diese Vernetzung gezielt und eben nicht beliebig betreiben, eben keine<em> „eher monologische Form des Ausdrucks“,</em> wie Leggewie schreibt, sondern enthalten Beitr&#228;ge, die aus einem Dialog heraus entstanden sind. Dieser Dialog findet auf mehreren Ebenen statt: Blogs werden abonniert (RSS-Feeds – die &#252;brigens mehr &#252;ber gegenseitige Rezeption aussagen als Blogrolls), es werden Kommentare geschrieben und gelesen, Beitr&#228;ge sind oft Antworten auf Beitr&#228;ge anderer oder zumindest Zeugnis von Denkprozessen, die durch solche Beitr&#228;ge angeregt wurden. Dar&#252;ber hinaus findet ein auf Kontinuit&#228;t hin angelegter Austausch via Twitter, Facebook, Skype und auch (man will es kaum glauben) im Rahmen „echter“ Begegnungen in „real life“ statt. Diese Vernetzung erreicht dabei so komplexe Formen, dass sie alleine aus den Blogs und deren Blogrolls nicht angemessen darstellbar sind. (Dem Beitrag Schulmeisters scheinen solche komplexe Formen der Vernetzung nicht zug&#228;nglich gewesen zu sein. Es entsteht sogar der Eindruck, dass Schulmeister zwar andere Blogs in den Fokus nimmt, dabei aber auf keine eigenen Erfahrungen dieser Form der Vernetzung zur&#252;ckgreift. Daraus w&#228;re kein Vorwurf zu machen, da Forschung nicht immer mit eigenen Erfahrungen im Bereich des Erforschten einhergehen muss, w&#252;rde nicht der Eindruck entstehen, dass Schulmeister letztlich vor allem eine medienkritischen Position reproduzieren w&#252;rde, die man eh schon in den Massenmedien kennt – und das ganz ohne zu bloggen.)</li>
    <li>Um &#252;ber Edu-Blogs zu forschen, ist es sicherlich keine gute Wahl, wenn vor allem &#252;ber Blogs geforscht wird, die sich mit E-Learning besch&#228;ftigen, wie es in Schulmeisters oben zitierter und verlinkter Studie geschieht. In diesen Blogs geht es meist um bestimmte Lerntechnologien, <a href="http://herrlarbig.de/2008/12/15/diskussion-ueber-lern-management-systeme-lms/" target="_blank">die weit von dem entfernt sind</a>, was vernetztes Lernen und Arbeiten via Blog und in Web 2.0 Netzwerken ausmacht. Wenn die Frage nach der Kommentarkultur in Blogs gestellt wird, dann ist die Frage nach der Kommunikation vernetzt arbeitender Personen &#252;ber diese Kommentare hinaus in den Blick zu nehmen, da diese in der Regel wesentlich komplexer ist, als es in Blog-Kommentaren erkennbar wird. Dabei zeigt sich die Nachhaltigkeit gerade dort, wo Kommentatoren regelm&#228;&#223;ig in Blogs kommentieren. Das hat nichts mit „Anh&#228;ngerschaft“ zu tun, sondern ist Zeugnis der Anregungspotentiale solcher Blogs.</li>
</ol>

<p>Soweit diese Thesen, die teilweise auch kritisch kommentierend zu Schulmeisters Beitrag geraten sind. Sie erheben keinen wissenschaftlich fundierten, sondern alleine einen erfahrungsfundierten Anspruch. Dennoch glaube ich, dass sie zur Reflexion der Genese von Geltungsanspr&#252;chen beitragen k&#246;nnen. Dabei nehme ich f&#252;r mich Anspruch, dass ich bislang l&#228;nger in unversit&#228;ren Kontexten als in schulischen Zusammenh&#228;ngen mein Brot verdient habe und beide Seiten aus eigener Anschauung, die nat&#252;rlich keinerlei theoretischen Anspruch erheben mag, angemessen kenne. Gleiches gilt f&#252;r meine Positionierung gegen&#252;ber Blogs. Mein erkenntnisleitendes Interesse, das mich &#252;berhaupt erst zum Blogger gemacht hat, war die Frage, ob Blogs als „Basisstation“ vernetzter und zielgerichteter Denkprozesse funktionieren k&#246;nnen. Alleine in diesem Prozess habe ich enorm viel gelernt, sowohl fachlich als auch &#252;ber Kommunikationsprozesse in den vernetzten Strukturen des Web 2.0. Unter anderem lernte ich, dass Vernetzung, die effektiv und interessegleitet ist, die also versucht an der „<em>Erarbeitung und Weiterentwicklung von Themen und Inhalten“ (Leggewie, a.a.O.)
</em>Anteil zu haben, mit zu arbeiten und nicht monologisch zu sein, erarbeitet werden muss. Kommentare bekommen Blogger nicht geschenkt. Wenn ein Blog als irrelevant wahrgenommen wird, schweigen die Kommentatoren.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus lebt diese Vernetzung auch vom Dissens. Gerade an diesen Reibungsfl&#228;chen entstehen Denkprozesse, die, ich spreche nach wie vor aus der Position eines reflektierenden Praktikers, Positionen ver&#228;ndern oder auch verfestigen k&#246;nnen.</p>

<p>Rolf Schulmeister hat Dissens erzeugt, hat Denkprozesse angeregt (ganz ohne Blog, aber somit m&#246;glicherweise, ohne diese in ihrer Bandbreite dialogisch rezipieren zu k&#246;nnen) und eine Flut von „Peer-Reviews“ ausgel&#246;st, die er in so kurzer Zeit und in dieser F&#252;lle au&#223;erhalb vernetzter Strukturen nicht bekommen h&#228;tte. Sein Beitrag liegt in gedruckter Form vor. Eine Integration und Ber&#252;cksichtigung des von ihm ausgel&#246;sten Diskussionsprozesses ist im Kontext des Beitrages also nicht m&#246;glich. Wenn dies mit „Nachhaltigkeit“ einer wissenschaftlichen Arbeit gemeint sein sollte, wird an dieser Stelle vielleicht deutlich, dass die Diskussion – und hier gleite ich nun v&#246;llig in den Bereich der zwar reflektierten, aber dennoch pers&#246;nlichen Meinung ab – im Prinzip noch wesentlich umfassendere Faktoren in den Fokus nimmt, als auf den ersten Blick erkennbar ist.</p>

<p>Die Diskussion um Schulmeisters Artikels, die seit Tagen &#252;ber Twitter und in diversen Blogs gef&#252;hrt wird, ist auch eine Diskussion um Definitionsmacht. Das Web 2.0 wird oft als ein demokratisierendes Medium beschrieben, mit allen Licht- und Schattenseiten, die es mit sich bringt, wenn sich pl&#246;tzlich Personen au&#223;erhalb der gew&#246;hnten Zirkel zu Themen &#228;u&#223;ern, die sonst nur in den (meist durch formale Zugangsbeschr&#228;nkungen geregelten) akademischen Kreisen stattfinden.</p>

<p>In Fragen der Bildungsforschung entsteht oft der Eindruck, dass es eine Kluft zwischen der akademischen Forschung, die selbst in Lehr-Lernzusammenh&#228;ngen stattfindet, und der Reflexion auf Bildungsprozesse in schulischen Kontexten gibt. Oft entsteht (bei mir) der Eindruck, dass die Reflexionen auf Lernen und Lehre, wie sie im universit&#228;ren Bereich stattfindet, vor allem die eigenen Erfahrungen in der universit&#228;ren Lehre in den Blick nehmen, dann aber &#252;berrascht sind, dass Lehrende in schulischen Lehr-Lern-Zusammenh&#228;ngen diese Reflexionen nicht mit ihren eigenen Erfahrungen und deren Reflexion zusammenbringen k&#246;nnen.</p>

<p>Auff&#228;llig ist in der Diskussion um Schulmeisters Beitrag, dass sich auch einige der „Beforschten“ zu Wort gemeldet haben, dar&#252;ber hinaus aber auch „neutrale“ Beobachter der Diskussion zu Refelexionsprozessen angeregt wurden. Und damit liegt mit diesem Diskussionsprozess meines Erachtens eine ideales Beispiel vor, welche Funktion Blogs im Prozess der Generierung von Erkenntnissen einnehmen k&#246;nnen. Sie sind Teil von Denkprozessen, die kontinuierlich ablaufen und der Illusion entgegen wirken, dass einmal ver&#246;ffentlichte Forschungsergebnisse in dem Sinne nachhaltig sind, dass sie monologisch in gedruckter Form erscheinen. Und um Schulmeisters Zitat noch einmal aufzugreifen, hier mein Versuch einer (&#252;berspitzt ironischen) Antwort:</p>

<blockquote><em>Gedruckte Forschungsergebnisse sind in der Breite, in der sie genutzt werden, eine   interessante Innovation &#8211; aber sie sind in der Regel nicht besonders   nachhaltig. Sie behaupten eine Sicherheit von Wissen, die den mit Wissen verbunden st&#228;ndigen Reflexionsprozess nicht angemessen widerzuspiegeln verm&#246;gen und sind somit eine hochgradig monologische Form des   Ausdrucks.</em></blockquote>

<p>Und zu Claus Leggewie (wohl wissend, dass aus dem Zusammenhang gerissene Zitate immer mit Vorsicht zu genie&#223;en sind) – ebenso ironisch und nat&#252;rlich massiv &#252;bertreibend:</p>

<blockquote><em>„Wissenschaftliche Beitr&#228;ge, die in wenig gelesenen B&#252;chern erscheinen, sind in der Begrenztheit, in der sie genutzt werden, eine  interessante Innovation – aber sie sind in der Regel nicht besonders  nachhaltig. Sie produzieren etwas, was nur in seltenen F&#228;llen zu  nachhaltigen Diskussions- und Reflexionsprozessen &#252;ber kleine Zirkel von Insidern im akademischen Bereich hinaus f&#252;hrt &#8211; eine eher monologische Form des  Ausdrucks. Gedruckte wissenschaftliche Beitr&#228;ge machen es schwierig  dem „Thread&#8221;, in dessen Zusammenhang sie m&#246;glicherweise stehen, zu folgen. In den Beitr&#228;gen selbst ist die Erarbeitung und Weiterentwicklung von Themen und Inhalten meist nur sehr indirekt und &#252;ber aufw&#228;ndige Bibiliotheks- und Zeitschriftenrecherchen nachzuverfolgen. Die persönliche Äu&#223;erung steht stark im Vordergrund, auch wenn &#252;ber die Einarbeitung von Forschungsliteratur ein konsistenter und verzweigter Diskussionsfaden dargestellt wird, der jedoch fr&#252;hestens in einer Neuauflage aktualisiert werden kann und zudem die meisten der Rezipienten aus dem Diskussionprozess ausschlie&#223;t. Klassische (Bildungs- und Sozial)Forschung ist eine sehr egomane Veranstaltungen, es entstehen akademische „Geheimgesellschaften”, die auf Beitr&#228;ge au&#223;erhalb ihrer geschlossenene Zirkel nicht besonders achten.</em></blockquote>

<p>Wie austauschbar doch die Begrifflichkeiten sind; wie einfach es ist, die Kritik umzudrehen. Ich will hier nicht zynisch sein, ich will zum Nachdenken anregen, ob die wissenschaftliche Erforschung &#246;ffentlicher Denkprozesse nicht zun&#228;chst mit einer klaren Reflexion dessen einhergehen m&#252;sste, was sich hier zur Zeit am ver&#228;ndern ist, statt aus scheinbar eindeutigen, aber letztlich die Strukturen der Vernetzung nicht einholen k&#246;nnenden, Analysen von Blogkommentaren R&#252;ckschl&#252;sse zu ziehen, die den Erfahrungen der in vernetzten Strukturen arbeitenden Personen zumindest in weiten Teilen zuwider laufen.</p>

<p>Und au&#223;erdem (mit Dank an <a href="http://twitter.com/filterraum" target="_blank">Michael Wald</a>):</p>

<p>http://www.youtube.com/watch?v=3uMmQL04jV0&amp;feature=player_embedded</p>

<p><strong>Nachtrag, 16.02.2010</strong>: Rolf Schulmeister hat mit Bezug auf die Diskussion um seinen Aufsatz und mit Bezug auf die <a href="http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_staedtler/community_etherpad.html" target="_blank">1. Etherpaddiskussion</a> (die 2. l&#228;uft wohl wesentlich sachorientierter), eine Replik verfasst, <a href="http://www.zhw.uni-hamburg.de/uploads/replik2.pdf" target="_blank">die hier als PDF vorliegt</a>, die zu lesen ich sehr empfehle.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/austausch/" title="Austausch" rel="tag">Austausch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsblogs/" title="Bildungsblogs" rel="tag">Bildungsblogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungserfahrungen/" title="Bildungserfahrungen" rel="tag">Bildungserfahrungen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/christian-spannagel/" title="Christian Spannagel" rel="tag">Christian Spannagel</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/claus-leggewie/" title="Claus Leggewie" rel="tag">Claus Leggewie</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/definition/" title="Definition" rel="tag">Definition</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/e-learning/" title="E-Learning" rel="tag">E-Learning</a>, <a 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		<title>Herrn Larbigs Bibliothek 1: Rainald Goetz – Abfall f&#252;r alle</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 22:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Abfall f&#252;r alle“ – wenn dieser Name nur nicht zum Motto dieser Reihe „Herrn Larbigs Bibliothek“ wird… Wir schreiben das Jahr 1998. Von Blogs hat noch keiner was geh&#246;rt und das Web 2.0 ist noch in weiter Ferne, da schreibt &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/10/27/herrn-larbigs-bibliothek-1-rainald-goetz-abfall-fuer-alle/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Abfall f&#252;r alle“ – wenn dieser Name nur nicht zum Motto dieser Reihe „Herrn Larbigs Bibliothek“ wird…</p>

<p>Wir schreiben das Jahr 1998. Von Blogs hat noch keiner was geh&#246;rt und das Web 2.0 ist noch in weiter Ferne, da schreibt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rainald_Goetz" target="_blank">Rainald Goetz</a> schon im Internet Tagebuch. Das gibt es dort zwar nicht mehr, das gab es schon Ende 1999 dort nicht mehr, aber es wurde ein Buch daraus. Und dieser „Roman eines Jahres“ hei&#223;t, war es Voraussicht oder Selbstironie, „<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/237.html" target="_blank">Abfall f&#252;r alle</a>“.</p>

<p>Es ist das Jahr, in dem ich Rainald Goetz im Rahmen der <a href="http://www.poetikvorlesung.uni-frankfurt.de/" target="_blank">Frankfurter Poetikvorlesung</a> erlebe. Und ich erinnere noch gut jenen Dienstag, den 28. April 1998, 18:00 Uhr, als Goetz zum ersten Mal die B&#252;hne der Frankfurter Poetikvorlesung betrat und versuchte (sic!) frei zu reden. Das hat er so in den Folgewochen nicht mehr gewagt. Da gab es dann, ich erinnere mich daran und irgendwo m&#252;sste ich sie auch noch haben, winzigst gedruckte Textkonvolute als Skript zur Vorlesung. Aber nicht zur ersten.</p>

<p>Und dann lese ich in „Abfall f&#252;r alle“ unter dem 29.4.98:</p>

<blockquote>„941. Diese Unf&#228;higkeit, frei zu reden. Fast schon eine geistige Behinderung.“</blockquote>

<p>Stimmt. Aber <em>so</em> habe ich es nach wie vor in neugieriger Erinnerung. Es sind eben nicht die glatt gestylten Performances, die sich in der Erinnerung festbei&#223;en, sind die doch alle irgendwie geklont und gleich in ihrer (Nicht-)Wirkung; das Unerwartete, &#220;berraschende und in diesem Falle auch die Suchbewegung eines Autors, die er in einer Vorlesung (ungewollt) sichtbar macht. Da stand dieser Autor, in seinen vierziger Jahren, in diesem H&#246;rsaal VI, in dem schon so viele Autoren vor ihm zu Gast waren, und versucht eine freie Poetik-Vorlesung zum Titel „Praxis“ – und wirkt… improvisiert.</p>

<p>Eine Woche sp&#228;ter kommt der Autor dann schon mit einem ausgearbeiteteren Text, der, wie auch die Rekonstruktion der ersten Vorlesung, Einzug in „Abfall f&#252;r alle“ gefunden hat.</p>

<p>Das aber ist nicht der einzige Inhalt der 864 Seiten, die von diesem Jahr des Internettagebuchs des Rainald Goetz Zeugnis geben. Es soll keine Literatur werden! So sagt sich der Autor am Anfang immer wieder. Und heute steht das Buch in meiner Bibliothek. Keine Literatur? Was aber dann? Ein Arbeitstagebuch? Eine Selbstentbl&#246;&#223;ung des Autors im Netz? „Nur“ das Zeugnis einr Art Blog-Vorl&#228;ufer? Das Buch ist alles von dem und nichts von dem zugleich:</p>

<p>Teilweise knappste Notizen, die locker in eine Twitternachricht mit ihrer Beschr&#228;nkung auf 140 Zeichen passen w&#252;rde, teilweise l&#228;ngere Reflexionen &#252;ber Leseerfahrung, Begegnungen und eben Dokumentation der Poetikvorlesung.</p>

<p>Und im Zentrum des Buches? Es geht zum Teil um das Abschlie&#223;en eines Werkes, aber meist um das Anfangen. Banalit&#228;ten reihen sich an differenzierte Reflexionen. Eigentlich ein viel zu dickes Buch mit viel zu vielen Nebens&#228;chlichkeiten – und trotzdem nehme ich es ziemlich regelm&#228;&#223;ig zum Schm&#246;kern wieder in die Hand. Irgendwas fasziniert mich an diesem Buch. Bis heute wei&#223; ich nicht, was das eigentlich ist…</p>

<blockquote>Rainald Goetz, Abfall f&#252;r alle. Roman eines Jahres, Frankfurt am Main (Suhrkamp) 1999 (Taschenbuchausgabe 2003).</blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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