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		<title>Apples Bildungsinitiative oder: Vom Aufstellen weiterer Weidez&#228;une.</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 18:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stellt Apple neue Produkte vor, entsteht schnell der Eindruck, dass es sich jedes Mal um eine gro&#223;e Innovation handele. – Schnell wird dann die Frage gestellt, welche Art von Technik oder welchen Teil der Gesellschaft Apple dieses Mal „revolutioniere“. Diese &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2012/01/21/apples-bildungsinitiative-oder-vom-aufstellen-weiterer-weidezaune/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellt Apple neue Produkte vor, entsteht schnell der Eindruck, dass es sich jedes Mal um eine gro&#223;e Innovation handele. – Schnell wird dann die Frage gestellt, welche Art von Technik oder welchen Teil der Gesellschaft Apple dieses Mal „revolutioniere“.</p>

<p>Diese Reaktionen erfolgen mehr oder weniger reflexartig. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich oft, dass Apple bereits vorhandenen Konzepte popul&#228;rer und marktf&#228;hig macht, komplizierte Bedienungen vereinfacht und daf&#252;r sorgt, dass jeder, der sich auf dieses „gro&#223;artige“, „fantastische“, „innovative“ und „so noch nie da gewesene“ Produkt einl&#228;sst, fest in Apples Wertsch&#246;pfungskette eingebunden wird.</p>

<p>Keine Frage, ich selbst mag Design und Funktionalit&#228;t der Produkte aus Cupertino sehr, gehe mit ihnen gleichzeitig aber auf der Basis eines sehr ambivalenten Gef&#252;hles um.</p>

<p>Apple verbindet Design und Funktionalit&#228;t seiner Produkte mit einem geschickten und bislang &#228;u&#223;erst erfolgreichen Marketing. Beim iPad hat das mit dem geschlossenen System des App-Stores hervorragend funktioniert: Apple stellt entsprechende Werkzeuge kostenlos zur Verf&#252;gung, die es Entwicklern erm&#246;glichen, auf einfache Art und Weise Programme zu schreiben. Als „Gegenleistung“ lassen sich die Entwickler darauf ein, ihre Produkte erstens ausschlie&#223;lich &#252;ber Apples App-Store zu vertreiben und zweitens einem intransparenten Freigabeprozess zu unterwerfen.</p>

<p>Das gleiche Modell &#252;bertr&#228;gt Apple nun auf Schulb&#252;cher.</p>

<p>Sowohl die Software, die zum Lesen dieser Schulb&#252;cher notwendig ist, als auch die zum Erstellen dieser Schulb&#252;cher zu verwendende Software werden kostenlos zur Verf&#252;gung gestellt. Wenn die so entstandenen Schulb&#252;cher kommerziell vertrieben werden, darf dies, so sagt es die Lizenzvereinbarung des Programms iBooksAuthor, ausschlie&#223;lich &#252;ber Apples eigenen Store erfolgen; wie &#252;blich nimmt Apple 30 % des im Store erhobenen Preises f&#252;r sich.</p>

<p>Wiederum beh&#228;lt sich Apple zudem das Recht vor, Ver&#246;ffentlichungen nach eigenem Gutd&#252;nken zuzulassen oder abzulehnen.</p>

<p>An dieser Stelle sch&#228;tzt Apple zumindest den deutschen Schulbuchmarkt falsch ein. – Offizielle Schulb&#252;cher bed&#252;rfen der Freigabe durch die entsprechenden Pr&#252;fungsbeh&#246;rden der L&#228;nder: Ich stelle mir vor, ein solches freigegebenes Schulbuch enth&#228;lt Themenbereiche, die mit Apples Meinung, was in einem Schulbuch zu ver&#246;ffentlichen sei und was nicht, nicht &#252;bereinstimmen; ich stelle mir vor, Apple verweigerte einem von einem Bundesland freigegeben Schulbuch die Aufnahme in den iBooks-Store…</p>

<p>Gem&#228;&#223; der aktuellen Lizenzvereinbarung zur Nutzung von iBooksAuthor k&#246;nnte so etwas passieren.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus lassen sich Lehrer und Lehrerinnen in Deutschland nicht gerne vorschreiben, welche digitalen Endger&#228;te sie zu verwenden haben. Im Gegenteil: Es ist damit zu rechnen, dass zahlreiche Lehrer und Lehrerinnen sich gegen die Verwendung von iPads aussprechen werden, da sie sich mit technischen Monokulturen schwer tun. – Der Vorwurf, Apple gehe es vor allem darum, durch fr&#252;hzeitige Gew&#246;hnung langfristige Kundenbindung zu erreichen, ist schon laut geworden und mit Sicherheit auch nicht <del>v&#246;llig</del> von der Hand zu weisen.</p>

<p>Dass Lehrerinnen und Lehrer Entscheidungsfreiheit in Sachen eingesetzter Bildungsmedien haben, insofern sie als solche zugelassen sind oder keiner Zulassung bed&#252;rfen, da es sich nicht um explizit als Schulb&#252;cher gekennzeichnete Bildungsmedien handelt, steht au&#223;er Frage.</p>

<p>Dass mit einer einmal getroffenen Entscheidung eine langfristige Bindung zum Beispiel an ein bestimmtes Schulbuch verbunden ist, steht ebenso au&#223;er Frage. In der Regel bleibt aber die relative Vielfalt der Verlage, die Schulb&#252;cher zuliefern, erhalten. Diese Vielfalt nehmen die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler durchaus auch war – ob unreflektiert und bewusst oder, was wahrscheinlicher ist, einfach so nebenbei.</p>

<p>Wenn nun aber Lehrer und Lehrerinnen &#252;ber den Einsatz von Computertechnologie entscheiden m&#252;ssen, so sind Bildungsmedien anschlie&#223;end an ein Ger&#228;t gekoppelt.</p>

<p>Selbst wenn die Inhalte aus unterschiedlichen Verlagen kommen, sie sind immer mit einem Ger&#228;t verbunden. Dar&#252;ber hinaus ist es schwieriger, unterschiedliche Plattformen unterschiedlicher Anbieter zu verwenden.</p>

<p>Zudem haben die deutschen Schulbuchverlage bereits angek&#252;ndigt, im Februar eine eigene Branchenl&#246;sung vorzulegen, eine App vorzustellen, die selbstverst&#228;ndlich auch ein geschlossenes System sein d&#252;rfte, um so auf dem Markt einer zunehmenden Digitalisierung von Schule und Bildung Fu&#223; zu fassen.</p>

<p>Ob eine vorgestellte Softwarel&#246;sung f&#252;r den Bildungssektor rezipiert wird, ihren Weg zur Zielgruppe findet, h&#228;ngt immer von der Bereitschaft der Multiplikatoren ab, eine solche Softwarel&#246;sung im Bildungskontext zu akzeptieren oder auch nicht.</p>

<p>So sehr ich von den vorgestellten Produkten aus dem Hause Apple in Bezug auf den Bildungssektor beeindruckt bin, so skeptisch bin ich angesichts ihrer – schon im Vorfeld erwartbaren – geschlossenen Architektur.</p>

<p>Die bildungspolitischen Voraussetzungen m&#246;gen in anderen L&#228;ndern anders sein, sollen doch bereits jetzt ganze Schulbezirke in den USA auf digitale Endger&#228;te setzen, die in der Regel von einem Hersteller stammen. Es gibt Schulbezirke die haben sich auf Apples iPad festgelegt. Auf diesem Markt k&#246;nnte Apples Angebot funktionieren. Um auf dem deutschen Markt funktionieren zu k&#246;nnen, m&#252;sste Apple seine Vertriebsstrategie an die Gegebenheiten in Deutschland anpassen.</p>

<p>Dennoch werde ich mich mit den neu vorgestellten Produkten besch&#228;ftigen. Letztg&#252;ltige Entscheidungen, wie ich mit ihnen umgehen werde, habe ich noch nicht gef&#228;llt. Das hindert mich nicht daran, meine Skepsis kundzutun, zu formulieren, wie ich mir solche digitalen Bildungsl&#246;sungen eigentlich vorstelle. Ohne Visionen davon, wie Schule sein kann und sein soll, gibt es keine Ziele, die erreicht werden k&#246;nnen.</p>

<p>Bildungsprozesse haben in meinen Augen etwas mit Freiheit zu tun. Ich habe &#252;berhaupt kein Problem, die Produkte einer Firma zu m&#246;gen und zu benutzen, solange diese Produkte erlauben, etwas zu produzieren, dessen Rezeption nicht auf die gleichen Produkte der gleichen Firma beschr&#228;nkt ist. Idealerweise kann ich Inhalte erstellen, die in freien Formaten verf&#252;gbar gemacht werden k&#246;nnen, also unabh&#228;ngig von der genutzten Plattform sind.</p>

<p>Lernprozesse verlaufen individuell unterschiedlich, die Zugangsweisen unterschiedlicher Menschen zu &#228;hnlichen Themen sind &#228;u&#223;erst vielf&#228;ltig. Um Bildungsmedien an diese unterschiedlichen Bed&#252;rfnisse anpassen zu k&#246;nnen, m&#252;ssen sie dem Lehrer bzw. der Lehrerin gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Freiheiten geben. Diese Freiheiten haben schon Schulb&#252;cher nicht gegeben – geschlossene Softwarel&#246;sungen werden sie auch nicht f&#246;rdern.</p>

<p>Apples Vorstellungen, wie das Schulbuch der Zukunft aussehen k&#246;nnte, sind zudem &#228;u&#223;erst konservativ, wenn ich mir das von Apple zur Verf&#252;gung gestellte Ansichtsexemplar eines solchen Schulbuches anschaue. Dieses Musterbuch ist sehr stark instruktiv ausgerichtet, hat in meinen Augen sehr leichte Feedbackfragen integriert und kommt in der Regel immer erst am Ende eines Kapitels dazu, die Eigenaktivit&#228;t der Lernenden in den Vordergrund zu stellen. Entsprechend hie&#223; es bei der Keynote in New York auch, dass das Schulbuch als Schulbuch unpraktisch sei, seine Inhalte aber qualitativ wertvoll sein w&#252;rden. Bereits an dieser Stelle war zu ahnen, dass Apple selbstverst&#228;ndlich weder methodisch noch didaktisch irgendwelche Innovationen vorlegen w&#252;rde.</p>

<p>Selbstverst&#228;ndlich k&#246;nnen in mit iBooks-Author erstellten Schulb&#252;chern methodisch und didaktisch neue Wege gegangen werden, aber m&#246;glicherweise besteht der Grundfehler darin, dass Apple nach wie vor auf die Buchmetapher vertraut, dabei aber aus dem Blick verliert, dass ein multimediales „Buch“ eben kein Buch mehr ist. Einzig die Buchmetapher ist geblieben. – Entsprechend linearer ist das von Apple vorgelegte Beispielbuch aufgebaut, die nichtlinearen Grundstrukturen des Denkens und Lernens werden hier entsprechend nicht abgebildet, obwohl genau dies in digitalisierten Kontexten problemlos m&#246;glich ist.</p>

<p>Apple beantwortet nicht die Frage, die die Gegenwart an im Unterricht eingesetzte Materialien stellt. Apple beantwortet vielmehr vor allem die Frage, wie Verlage ihre Gesch&#228;ftsmodelle in die digitale Wirklichkeit hin&#252;berretten k&#246;nnen. Sich auf die von Apple gegebene Antwort zu verlassen, k&#246;nnte f&#252;r die Schulbuchverlage mittelfristig verheerende Folgen haben, so die Annahme stimmt, dass es das Buch selbst ist, das im Kontext der Nutzung digitaler Endger&#228;te aus dem Lernalltag verschwinden d&#252;rfte. Der Lernprozess selbst ver&#228;ndert sich grundlegend – so zumindest meine bisherigen Beobachtungen an mir selbst und an digitale Ger&#228;te bereits nutzenden Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern.</p>

<p>Apple hat aber trotz allem erreicht, dass die Diskussion um im Unterricht genutzte Computer einen neuen Ansto&#223; bekommen hat. Dies habe ich bereits einen Tag nach der Pr&#228;sentation Apples in New York unter Lehrerinnen und Lehrern beobachtet. Deshalb hoffe ich, dass von der Initiative dieses Computerherstellers ein Ansto&#223; ausgeht, der weitere Initiativen, Ideen und Projekte motivieren, intensivieren bzw. lostreten wird.</p>

<p>Letztlich wird es darum gehen, ob es gelingt, von geschlossenen L&#246;sungen hin zu offenen L&#246;sungen kommen, die vermutlich eher browsergest&#252;tzt zu denken sind.</p>

<p>Doch das Gef&#252;hl bleibt ambivalent: Der von Apple konstruierte „goldenen K&#228;fig“, das „Disneyland“ vieler, vieler bunter Apps, hat einen echten Wohlf&#252;hlwert, ist sch&#246;n gestaltet und in vielerlei Hinsicht hochgradig effizient. Andererseits, wenn man den Blick doch einmal von all den Attraktionen abwendet, hat man st&#228;ndig diesen Zaun im Nacken, der diese Welt massiv nach au&#223;en hin abgrenzt. Und dieser Zaun sieht aus, wie alle Z&#228;une letztlich aussehen: unfreundlich, abweisend, grau, kalt. Es ist ein Weidezaun, der die Konsumenten auf der Weide halten soll. Es k&#246;nnte aber sein, dass es wieder modern wird, sich gerne in der freien „Natur“ bewegen zu wollen. Ich hoffe, diese in meinen Augen w&#252;nschenswerte „Mode“ l&#228;sst nicht mehr lange auf sich warten.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Schule „muss“ sich nicht ver&#228;ndern; sie tut es einfach. Eine Provokation.</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 23:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich gerade in die Oberstufe gekommen war, wollte ich unbedingt dieses vierundzwanzig B&#228;nde umfassende Lexikon im Taschenbuchformat haben. Als ich es dann hatte, kamen in besonders ereignisreichen Jahren Einzelb&#228;nde dazu, die die Informationen im Lexikon aktualisierten.  Mir kam dieser &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2012/01/17/schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich gerade in die Oberstufe gekommen war, wollte ich unbedingt dieses vierundzwanzig B&#228;nde umfassende Lexikon im Taschenbuchformat haben.</p>

<p>Als ich es dann hatte, kamen in besonders ereignisreichen Jahren Einzelb&#228;nde dazu, die die Informationen im Lexikon aktualisierten. </p>

<p>Mir kam dieser Regalmeter an Wissen damals so vor, als ob es unm&#246;glich sei, noch viel mehr zu wissen oder in noch kompakterer Form, Wissen zug&#228;nglich zu machen. </p>

<p>In der gleichen Zeit war ich zutiefst davon beeindruckt, dass Briefe an und von einem Brieffreund in Singapur in der Regel nur zwei Werktage unterwegs waren, bis sie ankamen und eine mir v&#246;llig unbekannte Welt ins Haus brachten. </p>

<p>Es gab f&#252;r solche Brieffreundschaften Vermittlungsagenturen, die damals bei uns Jugendlichen recht beliebt waren, konnte man auf dem Wege &#252;ber eine Brieffreundschaften doch Fremdsprachenkenntnissen so etwas wie Praxisrelevanz abtrotzen. </p>

<p>Das Lexikon steht noch immer in meinem Regal, aber weniger, weil ich davon einen Nutzen habe, sondern eher als eine Art „romantische“ Erinnerung an Zeiten, die gar nicht lange her sind, daf&#252;r aber sehr schnell vergangen sind. </p>

<p>Das Wissen der Welt steht heute tagesaktuell via Internet zur Verf&#252;gung. </p>

<p>Das Internet und Computer machen Englischkenntnisse unmittelbar praxisrelevant. Freundschaften auf Distanz werden heute via Facebook und Skype gepflegt. </p>

<p>Was einst ein f&#252;r mich mit schier unvorstellbaren Wissensmengen gef&#252;llter Regalmeter war, neben dem einige Zeit sp&#228;ter noch alle damals unter dem Label „Duden“ verf&#252;gbaren W&#246;rterb&#252;cher, zehn an der Zahl, einzogen und so auch umfassendes Sprachwissen f&#252;r mich greifbar machten, kommt mir heute so vor, als seien es letztlich doch sehr bescheidene Wissensmengen gewesen. Und der Regalmeter mit gewichtigen B&#252;chern reicht nicht im mindesten an das verf&#252;gbare Wissen in meiner Hosentasche heran, das ich immer bei mir trage.</p>

<p>Neben Lexikon und W&#246;rterb&#252;chern habe ich eine &#252;ber hundert B&#228;nde umfassende Klassikerbibliothek, die in Druckform einige Umzugskisten ben&#246;tigte, um transportiert werden zu k&#246;nnen, in der Hosentasche. Das Smartphone macht es m&#246;glich.</p>

<p>Au&#223;erdem trage ich eine vollwertige Schreibmaschine mit mir herum, die kleiner als ein Collegeblock ist, die mir komfortablen Internetzugang erlaubt, mit der ich mit anderen Menschen kommunizieren kann.</p>

<p>Fotoapparat, die M&#246;glichkeit, hochwertige Videos anzufertigen und sogar zu schneiden, ein Audiorekorder, einen Scanner mit OCR, eine vollst&#228;ndige Fahrplanauskunft (fr&#252;her war dazu ein dickes „Kursbuch“ n&#246;tig), eine Sammlung historischen Kartenmaterials, eine mehrere hundert „Platten“ umfassende Musiksammlung etc. f&#252;hre ich st&#228;ndig in der Hosentasche mit mir herum.</p>

<p>Das alles kam mir in den Sinn, als ich &#252;ber die mir k&#252;rzlich gestellte Frage nachdachte, ob Schule sich nicht ver&#228;ndern m&#252;sse. </p>

<p>Je mehr ich &#252;ber diese Frage nachdenke, deren Zielrichtung ich nat&#252;rlich verstehe (zu verstehen meine), um so sinnloser, an der eigentlich zu stellenden Frage vorbei gestellt erscheint sie mir. </p>

<p>Schule „muss“ sich nicht ver&#228;ndern. Das muss man nicht fordern, als ein „Muss“ in den Raum projizieren. Schule tut das einfach. Schule ver&#228;ndert sich. Schule ist l&#228;ngst vom informationstechnologischen Wandel durchdrungen und gepr&#228;gt – auch dort, wo die Ver&#228;nderungsresitenzen von Lehrenden noch versuchen, „alte Selbstverst&#228;ndlichkeiten“ gegen den „Angriff“ aus der Welt des Internets und des Hosentaschenwissens am Leben zu erhalten. </p>

<p>Wenn dann Lehrer und Lehrerinnen im Lehrerzimmer „ihre Klausuren von vor ein paar Jahre, die sie bislang problemlos immer wieder verwenden konnten, die jetzt aber im Internet kursieren und die sie deshalb nicht mehr verwenden k&#246;nnen“ hochhalten, die sie bei Sch&#252;lern gefunden haben, w&#228;hrend diese Arbeit wieder einmal geschrieben wurde, so ist das ein fast tragikomischer Anblick.</p>

<p>Wenn Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen der Gebrauch mobiler Endger&#228;te mit Internetzugang verboten wird, wirkt das zunehmend so, als w&#252;rde man die Nutzung von W&#246;rterb&#252;chern verbieten. </p>

<p>Nein, Schulen sehen sich keinem „Muss“ zur Ver&#228;nderung ausgesetzt. Schulen ver&#228;ndern sich parallel zum Leitmedienwechsel von alleine, organisch, egal ob Lehrer, Eltern, Schultr&#228;ger, Kultusbeh&#246;rden,  Schulbuchverlage etc. sich gegen das „Wuchern dieses digitalen Unkrauts“ wehren oder ob sie sich auf den Medienwandel in der Wissensgesellschaft einlassen und Sch&#252;ler dabei unterst&#252;tzen, m&#252;ndige B&#252;rgern in dieser Wissensgesellschaft zu werden. </p>

<p>Weg also mit dem „Muss“, wenn es um Fragen der Ver&#228;nderung von Schule geht. </p>

<p>An die Stelle dieses „Muss“ sollte man die Forderung nach Professionalit&#228;t im Umgang mit diesem Leitmedienwechsel setzen und diese Professionalit&#228;t gleichzeitig einfordern.</p>

<p>Es ist nicht die Aufgabe von Lehrern, den Leitmedienwechsel (immer noch) zu verteufeln oder einfach zu ignorieren. </p>

<p>Es ist Aufgabe von Lehrern, kompetent mit dem Leitmedienwechsel umzugehen, theoretisches und Anwendungswissen zu erwerben, um den M&#246;glichkeiten und Chancen des Leitmedienwechsels auch reflektierend begegnen zu k&#246;nnen. </p>

<p>Nat&#252;rlich ist das mit Arbeit verbunden, aber als Fachlehrer kann man sich zum Beispiel in den Naturwissenschaften neuen fachlichen Erkenntnissen auch nicht verweigern, wenn man den eigenen Beruf wirklich ernst nimmt. </p>

<p>Es ist nicht so, dass man sich zur&#252;cklehnen und entscheiden kann, ob einen als Lehrer dieser Leitmedienwechsel betrifft oder nicht, ob man diesem gegen&#252;ber Kompetenzen erwerben m&#246;chte oder nicht. Diese Entscheidung mag mir als Privatperson m&#246;glich sein; will ich meinem Erziehungsauftrag angemessen nachkommen, muss ich zum kompetenten Umgang mit dem Leitmedium in der Lage sein. </p>

<p>Ich kann mich als Lehrer ja auch nicht weigern, B&#252;cher oder Fachzeitschriften in die Hand zu nehmen, wenn ich den Beruf ernst nehme. </p>

<p>Ich stelle mir vor, Automechaniker verhielten sich wie manche Lehrer, sie w&#252;rden sich weigern, von ihren mechanischen Reparaturkompetenzen auf Mechatronik umzustellen, sie w&#252;rden sich weigern, den Umgang mit Computern zu erlernen, um Fehleranalysen an der Bordelektronik eines Autos durchf&#252;hren zu k&#246;nnen: Wenn ein solcher Automechaniker nicht gerade in einer Werkstatt arbeitet, die sich auf Oldtimer spezialisiert hat, w&#252;rde er seinen Beruf verlieren. </p>

<p>Ich hielte es f&#252;r keinen Eingriff in die gesetzlich verankerte p&#228;dagogische Freiheit von Lehrerinnen und Lehrern, w&#252;rde eine Dienstanweisung ergehen, in der klar definiert ist, welche Kompetenzen der Leitmedienwechsel von Lehrenden fordert, damit dieser kompetent reflektiert und auch praktisch fruchtbar gemacht werden kann. Diese Dienstanweisung d&#252;rfte freilich nur von Leuten erarbeitet werden, denen man gen&#252;gend Wissen und F&#228;higkeiten zutraut, dies angemessen zu tun, also nicht von Politikern, die sich E-Mails nach wie vor ausdrucken lassen <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p>Ich hielte es f&#252;r keinen Eingriff in die gesetzlich verankerte p&#228;dagogische Freiheit von Lehrerinnen und Lehrern, bek&#228;me jede und jeder eine Dienstemailadresse, die verpflichtend mind. an den Tagen abzurufen w&#228;re, an denen die Kollegen in der Schule sind, wo Dienstrechner verf&#252;gbar sind. </p>

<p>Solange es aber nicht als seltsam angesehen wird, dass Lehrer und Lehrerinnen sich teilweise dem Leitmedienwechsel offensiv verweigern, solange nicht verbindlich eingefordert wird, dass Medienkompetenz ebenso wie Sprach- und Schreibkompetenz in allen F&#228;chern zu f&#246;rdern ist, solange wird sich Schule weiter ver&#228;ndern, worauf Lehrer weiter mit Restriktionen reagieren werden, um den StatusQuo zu bewahren, um die Ver&#228;nderungen vielleicht doch noch zu verhindern, wodurch die Atmosph&#228;re in den Schulen zunehmend von dem nicht reflektierten Konflikt zwischen „digitalen Selbstverst&#228;ndlichkeiten“ im au&#223;erschulischen Alltag und der vor diesem Alltag „gesch&#252;tzten“ Schule gepr&#228;gt wird.</p>

<p>Der Leitmedienwechsel wird zu einer neuen Lernkultur f&#252;hren.</p>

<p>Die sich mit ihm ergebenden M&#246;glichkeiten und Risiken wollen reflektiert Einzug in die Schulwirklichkeit finden. </p>

<p>Um diesen reflektierten Umgang mit dem Leitmedienwechsel leisten zu k&#246;nnen, m&#252;ssen Lehrer und Lehrerinnen lernen. </p>

<p>Ja, das ist mit Arbeit verbunden. Aber diese Arbeit ist nicht zu vermeiden, soll sich in der Schule nicht ein Dauerkonflikt zwischen „digitalen Selbstverst&#228;ndlichkeiten“ (das Vorhandensein einer dienstlichen  E-Mail-Adresse ist eine solche, der gemeinfreie Klassiker auf dem E-Book-Reader bzw. dem Smartphone oder dem Tablet ist gerade dabei eine solche zu werden) und analoger Beharrlichkeit festsetzen, der dem Auftrag der Schule und somit der P&#228;dagogen in der Schule zuwider liefe.</p>

<p>Schule „muss“ sich nicht ver&#228;ndern; Schule ver&#228;ndert sich angesichts des Leitmedienwechsels einfach; sie tut das einfach, v&#246;llig ohne „Muss“. </p>

<p>Die Frage lautet also, wie sehr die an der Gestaltung von Schule beteiligten Professionellen professionell in der Lage sind, diese Ver&#228;nderungen wahrzunehmen, zu beschreiben, zu reflektieren und dann in die Didaktik und Methodik der F&#228;cher zu integrieren. </p>

<p>Das ist f&#252;r alle Beteiligten eine Herausforderung. Und deshalb muss die Herausforderung noch umfassender beschrieben werden: Wie sehr sind Politik und gesamtgesellschaftliche Stimmungen bereit und in der Lage, den an der Gestaltung von Schule beteiligten Professionellen professionelle Fortbildungsm&#246;glichkeiten zu geben, die keine Zusatzbelastungen sind, sondern durch Entlastungen an anderen Stellen eigentlich erst erwartbar und m&#246;glich werden. </p>

<p>Solange dies nicht geschieht, ist freilich nicht unbedingt zu erwarten, dass Lehrer und Lehrerinnen die Kraft, Energie und Bereitschaft aufbringen (k&#246;nnen), sich den faktischen Ver&#228;nderungen von Schule im digitalen Kontext zu stellen; solange ist es durchaus nachvollziehbar, dass vielen Lehrer und Lehrerinnen der an „analogen Selbstverst&#228;ndlichkeiten“ orientierte Schulalltag der „sicherere Grund“ zu sein scheint, auf dem sie agieren k&#246;nnen. </p>

<p>Doch von all dem unabh&#228;ngig: Schule ver&#228;ndert sich; Schule hat sich angesichts neuer „digitaler Selbstverst&#228;ndlichkeiten“ l&#228;ngst ver&#228;ndert. </p>

<p>Es ist Zeit, diese Ver&#228;nderungen reflexiv und praktisch  einzuholen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Apples iPad und das Schulbuch – Ger&#252;chte und Einsch&#228;tzungen</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 17:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F&#252;r Hersteller von Hard- und / oder Software hat ein Monopol etwas verlockendes. Das war so bei Microsofts Windows-Betriebssystem, das erst von Gerichten und staatlichen Monopolbeh&#246;rden auf seine Grenzen hingewiesen werden musste; das gilt f&#252;r geschlossene propriet&#228;re Strukturen, wie sie &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2012/01/14/apples-ipad-und-das-schulbuch-geruchte-und-einschatzungen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r Hersteller von Hard- und / oder Software hat ein Monopol etwas verlockendes. Das war so bei Microsofts Windows-Betriebssystem, das <a href="http://www.computerwoche.de/heftarchiv/1997/51/1103489/" target="_blank">erst von Gerichten und staatlichen Monopolbeh&#246;rden auf seine Grenzen hingewiesen werden musste</a>; das gilt f&#252;r geschlossene propriet&#228;re Strukturen, wie sie Apples iOs, Amazons Kindle etc. anbieten.</p>

<p>Was w&#228;re es f&#252;r ein Coup, k&#228;me man mit seinen Produkten in die Schulen hinein, zumindest in die finanziell relativ gut ausgestatteten Schulen der Industrienationen!</p>

<p>Microsoft ist dieser Coup schon gegl&#252;ckt: Ich kenne wenige Schulen, die nicht mit deren Betriebssystem arbeiten und so die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen an Windows gew&#246;hnen. „Word“ war ja nicht umsonst lange Zeit „Quasi-Standard“ bei Textverarbeitungsprogrammen. Das wird kaum noch thematisiert, aber in den meisten Schulen herrschen nach wie vor propriet&#228;re Systeme aus dem Hause Microsoft.</p>

<p>Das hat aber nicht verhindern k&#246;nnen, dass es Lehrer gibt, die andere Plattformen nutzen, sowohl propriet&#228;re als auch freie.</p>

<p>Das hat nicht verhindert, dass Sch&#252;ler privat auf anderen Plattformen arbeiten.</p>

<p>Nun aber gibt es Ger&#252;chte, dass ein weiterer Computerherrsteller einen Initiative zur Besetzung des Schulmarktes starten wolle. Apple, so hei&#223;t es, plane Kooperationen mit Schulbuchverlagen und wolle das iPad 2 massiv als Tr&#228;ger von Schulb&#252;chern und als Arbeitsger&#228;t in die Schulen hinein bringen.</p>

<p>Angeblich, so vernahm ich es aus dem unmittelbaren Schulbuchverlage-Umfeld, suche Apple auch schon Kooperationspartner in Deutschland.</p>

<p>Bereits auf der Buchmesse in Frankfurt erfuhr ich, dass die Schulbuchverlage an einer App arbeiten, die zur <a href="http://www.didacta-hannover.de/" target="_blank">Didacta</a> vorgestellt werde.</p>

<p>Ob das mehr als Ger&#252;chte sind, wei&#223; ich nicht. Ich nenne sie hier aber, weil sich in Gespr&#228;chen mit unterschiedlichen Personen diese Informationen f&#252;r mich verdichtet haben.</p>

<p>Aus meiner Sicht w&#228;re es logisch, wenn Apple in den Bildungssektor wollte. Microsoft hat vorgemacht, dass das geht.</p>

<p>Au&#223;erdem bietet Apple mit dem iPad eine geschlossene Plattform, was mehr Lehrern sympathisch sein d&#252;rfte, als Vertreter offener Plattformen vermuten d&#252;rften, denn viele Lehrer wollen so ziemlich alles kontrollieren k&#246;nnen, was Sch&#252;ler an Rechnern tun, sodass es in PC-R&#228;umen bereits heute in der Regel eine Software gibt, die Lehrenden Zugriff auf alle Bildschirme gibt und Interaktion mit den Nutzern dieser Rechner erlaubt.</p>

<p>Schulen arbeiten bis heute in der Regel nicht mit offenen, frei verf&#252;gbaren Bildungsmedien und Technologien. Statt freier Software auf Linuxbasis wird propriet&#228;re Software genutzt; statt freie Bildungsmedien zu kreieren, verf&#252;gbar zu machen und zu nutzen, werden Schulb&#252;cher und propriet&#228;re Arbeitsmaterialien nach wie vor sehr h&#228;ufig eingesetzt.</p>

<p>Die Angst der Bildungsmedienersteller vor „Digitalisaten“ aus Lehrerhand wurde in der <a title="Betreff: „#Schultrojaner“ || Liebe Schulbuchverlage!" href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/">„Schultrojaner“-Diskussion </a>der vergangenen Wochen <a title="Phantomdebatte? – Kommentar zu einer „Wortregelung“ in Sachen „Schultrojaner“" href="http://herrlarbig.de/2011/12/12/phantomdebatte-kommentar-zu-einer-wortregelung-in-sachen-schultrojaner/">sehr deutlich</a>. (Und nebenbei: Es wurde von den Verlagen her nach wie vor kein offener Dialog mit den Lehrern und Lehrerinnen gesucht, es fand alleine ein Treffen von Lehrerverb&#228;nden, der Kultusministerkonferenz und den Schulbuchverlagen statt.)</p>

<p>Schulbuchverlage brauchen, um ihre Markt-Macht in den Schulen zu behalten und zu festigen, eine L&#246;sung, die das Schulbuch in das digitale Zeitalter bringt.</p>

<p>Schulbuchverlage werden dabei kaum auf offene Standards setzen wollen und k&#246;nnten also durchaus Zielgruppe eines Unternehmens wie Apple sein. Das iPad bietet gen&#252;gend Geschlossenheit, um sicherzustellen, dass blo&#223; kein b&#246;ser Lehrer „Digitalisate“ der digitalen Schulb&#252;cher erstellt, genug Geschlossenheit, um den Schulbuchmarkt weiter attraktiv zu halten.</p>

<p>Es k&#246;nnte eine starke Lobby geben, die eine solche Kooperation zwischen Schulbuchverlagen und Apple als Produzenten des iPads, bef&#252;rworten d&#252;rfte.</p>

<p>Es k&#246;nnte aber auch passieren, dass die deutschen Schulbuchverlage die Kooperation mit Apple verweigern und weiter auf analoge B&#252;cher und eine eigene App-L&#246;sung setzen w&#252;rden. – Ob Verhandlungen zwischen Apple und Schulbuchverlagen konkret stattgefunden haben, konnte ich den Ger&#252;chten nicht entnehmen, geschweige denn, wie diese ausgegangen sind.</p>

<p>Ich selbst w&#252;rde mir andere, <a title="#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&amp; Update zu #schultrojaner)" href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/">offene L&#246;sungen</a> w&#252;nschen, die nicht auf eine spezielle Hardware und nur f&#252;r diese verf&#252;gbare Apps aufbauten.</p>

<p>Unterrichtsmaterial muss die Freiheit lassen, es auf Rechnern der eigenen Wahl nutzen zu k&#246;nnen. So sch&#228;tze ich <a href="http://www.digitaleschulebayern.de/" target="_blank">browsergest&#252;tzte Zug&#228;nge zu Lernmaterialien</a>, die von jeder Plattform aus genutzt werden k&#246;nnen und nicht auf spezielle Hardware angewiesen sind.</p>

<p>Andererseits: Wenn Schulen von Schulb&#252;chern auf digitale Bildungsmedien umstellen sollen / wollen, so w&#252;rden sie einheitliche Ger&#228;te ben&#246;tigen, wenn man nicht darauf bauen wollte, dass jeder Sch&#252;ler und jede Sch&#252;lerin ein eigenes, elternfinanziertes digitales Endger&#228;t h&#228;tte, was letztlich die Lehrmittelfreiheit, die in manchen Bundesl&#228;ndern nach wie vor gegeben ist, in Frage stellen w&#252;rde.</p>

<p>Die Lehrmittelfreiheit, so sie auch die Datentr&#228;ger umfassen soll, verlangt also einheitliche Ger&#228;teinfrastrukturen f&#252;r zumindest eine Schule. – Diese L&#252;cke scheint Apple nun besetzen zu wollen.</p>

<p>Ich stelle mir vor, dass Apple die iPads in Kooperation mit den Schulbuchverlagen vertreiben – n&#228;heres werden wir <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2012-01/apple-ipad-schulen-schulbuch/komplettansicht" target="_blank">in wenigen Tagen erfahren</a> – und die Schulbuchverlage aus Gr&#252;nden der Gewinnmaximierung darauf verzichten w&#252;rden, ihre digitalen Schulb&#252;cher f&#252;r unterschiedliche Tablet-Plattformen verf&#252;gbar zu machen.</p>

<p>Es gibt <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b1f19f3b" target="_blank">kritische Stimmen</a>, die mich in ihrer harschen Art &#252;berraschen, da sie bez&#252;glich des Windows-Dauerzustandes an vielen deutschen Schulen eher zur&#252;ckhaltend vernehmbar waren (eigentlich sogar gar nicht).</p>

<p>F&#252;r Ersteller freier Bildungsmedien, den sog. Open Educational Ressources (OER), ergibt sich nicht erst angesichts der Ger&#252;chte um den Einstieg Apples in den Schulbuchsektor die Notwendigkeit darauf zu achten, diese Bildungsmedien so zug&#228;nglich wie nur m&#246;glich zu erstellen und zu verbreiten.</p>

<p>OER m&#252;ssen grunds&#228;tzlich von jedem Endger&#228;t mit jeder beliebigen Plattform erreichbar und zu nutzen sein.</p>

<p>Die vermutete, in Ger&#252;chten angek&#252;ndigte, vielleicht Wirklichkeit werdende Initiative Apples k&#246;nnte einen Nebeneffekt haben, der viel positiver ist, als es das reflexartige „Da ist ein Weltkonzern, der propriet&#228;re Hard- und Software durchdr&#252;cken, gleichzeitig die Kinder als Kunden aufbauen und an sich binden will und das ist b&#246;se!“ vermuten l&#228;sst.</p>

<p>Wenn man will, dass in Schulen digital vernetzte Strukturen produktiv f&#252;r Zwecke des Lernens genutzt werden, reichen nicht nur zwei, drei Computerr&#228;ume aus.</p>

<p>Wenn man digital unterst&#252;tzte Lernprozesse in Schulen haben will, dann braucht man daf&#252;r Hardware, Software, Netzinfrastruktur, idealerweise WLan.</p>

<p>Wo bitte soll das alles herkommen, angesichts der Finanzausstattung der Schulen, angesichts der heiklen Haushaltslagen, mit denen Schultr&#228;ger agieren m&#252;ssen?</p>

<p>Wie soll Zugang zu so interessanten OER-Materialien im Unterricht m&#246;glich sein, wie sie z. B. <a href="http://www.zum.de/Faecher/M/mathematik-digital/" target="_blank">Mathematik Digital</a> anbietet, wenn die Hardware und der Internetzugang gar nicht vorhanden sind?</p>

<p>Klar, die Kritik, wie sie <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b1f19f3b" target="_blank">fefe</a> <del>&#228;u&#223;ert</del> verlinkt, fragt grunds&#228;tzlicher, ob hier an propriet&#228;re, geschlossene Systeme gew&#246;hnt werden solle (Verschw&#246;rungstheorie). Dass eine solche Gew&#246;hnung aber auch schon mit propriet&#228;ren Tintenpatronen-Formaten f&#252;r Schulf&#252;ller stattfindet, sei nur erw&#228;hnt.</p>

<p>Sollte Apple die Initiative ergreifen – oder ein anderer Anbieter, das ist mir egal, Hauptsache es tut endlich mal einer –, sollte auf diesem Wege tats&#228;chlich Hardware in Koppelung mit Schulb&#252;chern ihren Weg in die Schule finden und w&#228;re diese Hardware nicht nochmal zus&#228;tzlich verschlossener als sie es schon ist, z. B. durch Zugangsbeschr&#228;nkungen ins Internet, die auch OER-Seiten betr&#228;fen, dann b&#246;te sich die Chance, dass, so die Ger&#252;chte auch nur einen Teil der Wahrheit wiedergeben, Apple als Katalysator wirken k&#246;nnte, was die angesichts des Leitmedienwechsels notwendige Ver&#228;nderung von Schule und Unterricht angeht.</p>

<p>Es ist das eine, digital gest&#252;tzte Lernprozesse, digital erm&#246;glichte Zug&#228;nge zu Wissen und damit verbundene M&#246;glichkeiten des Zuwachses von Autonomie Lernender gut zu hei&#223;en.</p>

<p>Die andere Seite ist dann aber, dass man Antworten finden muss, wie solche Ver&#228;nderungsvorstellungen mit der notwendigen Infrastruktur ausgestattet werden k&#246;nnen, um sie umzusetzen.</p>

<p>Ich bewerte an dieser Stelle die Ger&#252;chte noch nicht abschlie&#223;end, da Apple immer f&#252;r &#220;berraschungen gut ist.</p>

<p>Ich f&#228;nde die Vorstellung sympathisch, dass es einen Ansto&#223; g&#228;be, der den Ver&#228;nderungsprozess in Schulen aktiv unterst&#252;tzen w&#252;rde; einen Ansto&#223;, der auch denjenigen, die bislang darauf verwiesen, dass es f&#252;r digitale Endger&#228;te im Unterricht kaum Schulb&#252;cher (in Deutschland) g&#228;be, ein wenig die Argumente n&#228;hme; einen Ansto&#223;, der Eltern, die sich l&#228;ngst w&#252;nschen, dass Kinder mehr an die Kompetenzen herangef&#252;hrt w&#252;rden, die f&#252;r eine aufgekl&#228;rte Bew&#228;ltigung des Leitmedienwechsels notwendig sind, neue Argumente gegen&#252;ber den Schulen, den Schultr&#228;gern und der Bildungspolitik g&#228;be.</p>

<p>Klar, das kann man alles auch viel kritischer sehen, man kann Verschw&#246;rungen vermuten, die die Kinder abh&#228;ngig von einer Plattform machen wollen etc. Auch ich k&#246;nnte so argumentieren, habe mich aber entschieden, an dieser Stelle dem Chancenblick Vorzug zu geben, da es die Kritik sowieso geben wird.</p>

<p>Wenn die Ger&#252;chte stimmen, w&#228;re mein Blick auf das, was da kommt, mit der Frage verbunden, wie ich das Angebot gegebenenfalls – in Frankfurts Schulen gibt es kein WLan, weil der Schultr&#228;ger das scheinbar nicht will, was die Umsetzung potentieller M&#246;glichkeiten bislang auf Lan-Optionen beschr&#228;nkt – nutzen k&#246;nnte, um zum Beispiel auch freie Bildungsmedien in den Unterricht zu integrieren, da mich ja niemand zwingen kann, nur die Schulb&#252;cher zu nutzen, die dann vielleicht in digitaler Form vorliegen w&#252;rden.</p>

<p>Es w&#228;re ein pragmatischer Blick, der aber auch die Frage geschlossener Systeme in der Schule thematisieren w&#252;rde, um nicht zu einer neuen „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M&#252;ndigkeit_(Philosophie)" target="_blank">selbstverschuldeten Unm&#252;ndigkeit</a>“ beizutragen.</p>

<p>Warten wir ab, was letztlich pr&#228;sentiert werden wird. Im Idealfall w&#228;re es etwas, das Fahrt in den Sektor der Unterrichtsmaterialien bringen w&#252;rde, etwas, das andere Anbieter aufwecken w&#252;rde, sodass letztlich doch einen Vielfalt von Angeboten digitaler Unterst&#252;tzung des Lernens und zum Aufbau personalisierter Lernumgebungen entst&#252;nde, aus dem Schulen dann w&#228;hlen k&#246;nnen…<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>„Altes Buch“ – oder: Wie ein Sch&#252;ler Schule erlebt (Gastbeitrag)</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 21:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[W&#228;hrend ich dem Stream zur Veranstaltung „Schulbuchtrojaner. Urheberschutz oder Gefahr f&#252;r die Freiheit von Lehre und Forschung?“ folgte, fragte mich Moritz, der Sch&#252;ler ist, via Twitter: @herrlarbig: was genau ist eigentlich dieser &#8220;schultrojaner&#8221; von dem ich dauernd lese? Ich habe &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/12/07/altes-buch-oder-wie-ein-schuler-schule-erlebt-gastbeitrag/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend ich dem <a href="http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=10604" target="_blank">Stream zur Veranstaltung „Schulbuchtrojaner. Urheberschutz oder Gefahr f&#252;r die Freiheit von Lehre und Forschung?“ folgte</a>, fragte mich Moritz, der Sch&#252;ler ist, via <a href="https://twitter.com/dertypausff/status/144484239096823808" target="_blank">Twitter</a>:</p>

<blockquote><address>@herrlarbig: was genau ist eigentlich dieser &#8220;schultrojaner&#8221; von dem ich dauernd lese?</address></blockquote>

<p>Ich habe das dann erkl&#228;rt, ein paar Links geschickt und eine Weile sp&#228;ter <a href="https://twitter.com/dertypausff/status/144500075626889216" target="_blank">schrieb</a> <a href="https://twitter.com/dertypausff/status/144500154760822784" target="_blank">Moritz</a>:</p>

<blockquote><address>@herrlarbig beim aspekt &#8220;bildung&#8221; musses wirklich mal n ruck geben, alles auf der erde hat sich ver&#228;ndert und wir hocken noch genauso wie  unsere eltern vor 50 jahren &#252;berm tisch und lesen b&#252;cher …</address></blockquote>

<p>Darauf <a href="https://twitter.com/herrlarbig/status/144500613911281664" target="_blank">fragte ich</a>:</p>

<blockquote><address>@DerTypAusFF schreiben Sie mir einen Gastbeitrag f&#252;r herrlarbig.de? Thema: Sch&#252;ler will, dass es bei Bildung einen Ruck gibt!</address></blockquote>

<p>Die <a href="https://twitter.com/dertypausff/status/144501135510736896" target="_blank">Antwort</a> war eindeutig: „Klar.“</p>

<p>Und dann kam dieser Beitrag inklusive Beweisfoto. Herzlichen Dank an Moritz, der mir die Genehmigung erteilt hat, diesen Beitrag hier zu ver&#246;ffentlichen.</p>

<h1>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</h1>

<h1>Kommentierte Kurzgeschichte: „Altes Buch“</h1>

<h1><em>Einleitung:</em></h1>

<p><em>Alles hat sich ver&#228;ndert. Man kann es drehen und wenden, aber es ist, wie es ist. Die Globalisierung ist t&#228;glich pr&#228;sent, Regierungen haben im Laufe der Zeit gewechselt, unsere Umwelt hat sich ver&#228;ndert und unser Alltag ist anders als der von vor 40 Jahren. </em></p>

<p><em> Ich denke diese Sachen kann und will auch keiner leugnen. </em></p>

<p><em>Doch! Ich will! Ich bin Sch&#252;ler und wenn ich ehrlich bin, hat sich mein Alltag nicht ver&#228;ndert. Es geht um einen Ort, den wir alle kennen, weil wir alle mal dort waren oder (wie in meinem Falle) noch dort sind. </em></p>

<p><em>Es folgt die Sicht eines Sch&#252;lers (mir) &#252;ber die Situation bzw. &#252;ber die „ungl&#252;ckliche“ Lage, in der ich mich als Sch&#252;ler momentan befinde. Durch das Internet und auch durch Kommentare von meinen Eltern, bin ich dazu angeregt worden, mir mal das „aktuelle“ Bildungssystem anzuschauen. </em></p>

<p><em>Um meine „Sicht“ zu verdeutlichen, verfasse ich eine subjektive (und durchaus auch suggestive Kurzgeschichte):</em></p>

<p>Michael sitzt vor 30–40 Jahren in seinem Klassenraum und ist ein normaler Sch&#252;ler. Er ist unausgeschlafen, schaut nach vorne und h&#246;rt dem Lehrer zu. Zumindest versucht er es (wirklich).</p>

<p>Irgendwann ist der Lehrer fertig mit seinen Erkl&#228;rungen und Antworten und diktiert eine Seite, die die Sch&#252;ler aufzuschlagen und zu bearbeiten haben. Michael fragt einen seiner Mitsch&#252;ler nochmal nach der Seite und schl&#228;gt sie auf. Er schaut sich die Aufgaben an und f&#228;ngt an zu schreiben. Es ist eine l&#228;ngere Aufgabe und er sitzt lange daran… sehr lange… Michael merkt, dass er den Sprung von den W&#246;rterketten zu in der Realit&#228;t anwendbaren Aufgaben einfach nicht hinbekommt und verzweifelt. Er verurteilt das Medium „Buch“. „Bl&#246;der Lehrer, warum gibt er uns denn B&#252;cher? Soll er doch was an die Tafel malen und uns dazu was sagen!“</p>

<p>30–40 Jahre sp&#228;ter. Michael ist Vater und gl&#252;cklicher Freiberufler. Mit B&#252;chern schl&#228;gt er sich jetzt nicht mehr rum. Sein Sohn Felix geht nun auch in die Schule und ist schon etwas l&#228;nger mit der Grundschule fertig. Michael ist ein f&#252;rsorgender Vater und fragt jeden Abend beim Abendessen, was Felix heut gelernt habe. Meistens kriegt er eine klare und stolze Antwort.</p>

<p>Dann bekommt Felix G8. Davon hat Michael mal was in den Nachrichten geh&#246;rt, „fand er irgendwie nicht so gut“. Falls sich Felix und Michael mal zum Abendessen sehen, so ist Felix von der Schule so entkr&#228;ftet, dass er Essen und dann Schlafen will. Keine Erkl&#228;rungen, keine Antworten – nichts. Einfach nur das Thema „Schule“ f&#252;r den Tag abhaken.</p>

<p>Michael ist verwundert. Was er nicht wei&#223;: Das, was ihn damals den Glauben an das „Buch“ hat verlieren lassen hat, verfolgt nun das Kind. Und zwar doppelt und dreifach. Dieses Etwas gibt es n&#228;mlich immer noch. Anstatt die Nachmittage nun frei zu haben, wird das durch G8 abgezogene Schuljahr einfach durch mehr Stunden nach 13:00 Uhr ausgeglichen. Teilweise hat Felix nun das Pech, von 7:45–18:00 Uhr in der Schule sein zu m&#252;ssen und den Tag nur durch die Fenster der Schule mitkriegen zu k&#246;nnen. Vergleicht man mal Felix&#8217; und Michaels Kindheit, so merkt man, dass sich tats&#228;chlich alles ge&#228;ndert haben sollte. W&#228;re da nicht das „Buch“.</p>

<p>Der Vater ist l&#228;ngst im Zeitalter von Computer und anderen Medien angekommen, das Kind ist sowieso reingeboren worden. Wie soll es f&#252;r das Kind m&#246;glich sein, mit etwas zu lernen, was es so nie anwenden wird? Wir sind im Zeitalter der Technik, in dem der Globalisierung – alles – ja sogar unsere Umwelt hat sich ver&#228;ndert und trotzdem muss Felix noch so lernen wie sein Vater. Wieso? Man geht zur Schule, um sich auf das kommende Leben vorzubereiten, oder? Das Leben, also der Alltag, hat sich aber ver&#228;ndert. Nicht ver&#228;ndert hat sich jedoch die Art der Vorbereitung.</p>

<p>regierung/bildungspolitik/entwicklung.html</p>

<p>404 -&gt; sorry</p>

<p>Ein Vorschlag:</p>

<p>W&#252;rde man wirklich langfristig in neue Bildungsmethoden (/-medien) wie z.B. Tablet-PCs mit Beameranschluss f&#252;r jeden Lehrer oder Schulcomputer(-ausbildung) f&#252;r jeden Sch&#252;ler investieren, so bin ich mir sicher, dass dies bei &#252;ber 90% Anklang bei Eltern finden w&#252;rde, da diese selbst erfahren haben, dass es mit PC einfach wesentlich effizienter und einfacher ist, zu Arbeiten.</p>

<p>Ich garantiere sogar, dass &#252;ber 99% aller Sch&#252;ler sich w&#252;nschen w&#252;rden, anders zu lernen als mit B&#252;chern, die teilweise noch vorm Mauerfall verwendet wurden.</p>

<div class="mceTemp mceIEcenter"><dl id="attachment_34387" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px;"><dt class="wp-caption-dt"><a href="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/1g9ye1.jpg"><img class="size-full wp-image-34387" title="Schulbuch 2011" src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/1g9ye1.jpg" alt="Schulbuch 2011" width="640" height="478" /></a><span class="Apple-style-span" style="font-weight: 300;">(<strong>Extrembeispiel, Foto selber aus eigenem Schulbuch geschossen)</strong></span></dt></dl></div>

<p style="text-align: right;"><em>Moritz</em></p>

<p>&nbsp;<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Von den Gegebenheiten zum Traum 1: Der das © achtende Lehrer. (K)ein Beitrag zum #Schultrojaner</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 17:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Begleiten wir heute einen das Copyright achtenden Lehrer ein wenig durch seinen Alltag. Aber Vorsicht! Sie werden dabei ungeahnten Problemen begegnen, die Sie, wenn Sie &#252;ber gro&#223;es Einf&#252;hlungsverm&#246;gen verf&#252;gen, gemeinsam mit dem Lehrer in das Reich des Wahnsinns treiben k&#246;nnen. &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/04/von-den-gegebenheiten-zum-traum-1-der-das-achtende-lehrer-kein-beitrag-zum-schultrojaner/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Begleiten wir heute einen das Copyright achtenden Lehrer ein wenig durch seinen Alltag.</p>

<p>Aber Vorsicht!</p>

<p>Sie werden dabei ungeahnten Problemen begegnen, die Sie, wenn Sie &#252;ber gro&#223;es Einf&#252;hlungsverm&#246;gen verf&#252;gen, gemeinsam mit dem Lehrer in das Reich des Wahnsinns treiben k&#246;nnen.</p>

<p>Sagen Sie nicht, ich h&#228;tte Sie nicht gewarnt!<span id="more-28127"></span></p>

<p>Bildungsmedien – sprich: Schulb&#252;cher – traditioneller Art haben sich als sensible Form des Mediums f&#252;r den Unterricht heraus gestellt. So sensibel, dass den Lehrern der kreative Umgang mit ihnen fast nicht m&#246;glich ist, denn traditionelle Schulb&#252;cher unterliegen dem Copyright.</p>

<p>Der hier angenommene Lehrer mag das Copyright eigentlich sehr und achtet es nach bestem Wissen und Gewissen. Aber traditionelle Bildungsmedien sind mittlerweile in ein Alter gekommen, in dem sie mit Samthandschuhen angefasst werden m&#252;ssen, in dem man nicht mehr viel mit ihnen machen darf, wenn man legal mit ihnen umgehen will. – Unser Lehrer hier will legal mit ihnen umgehen. Und er will Bildungsmedien bearbeiten d&#252;rfen. Er will jeden Sch&#252;ler und jede Sch&#252;lerin angemessen f&#246;rdern. Und das geht mit B&#252;chern, die die Klasse und das Kind nicht kennen, nur schwer.</p>

<p>Der Lehrer hingegen kennt die Klasse. Der Lehrer kennt die Kinder in denen von ihm unterrichteten Klassen zumindest so gut, dass er wei&#223;, was einem Kind beim Lernen helfen kann und was nicht. Nun gibt es im Schulbuch z. B. Material, das f&#252;r das eine Kind gut geeignet ist, ein anderes jedoch &#252;ber- oder unterfordern w&#252;rde.</p>

<p>Gut, denkt sich der Lehrer, das Problem l&#228;sst sich l&#246;sen. Ich hatte doch das richtige Material f&#252;r das andere Kind in dem anderen Schulbuch gefunden. Das sind zwei Seiten, die darf ich kopieren, denn das Schulbuch ist ja dicker als 20 Seiten, zwei Seiten sind also weniger als 12%.</p>

<p>Aber, denkt unser Lehrer, vielleicht will ein  drittes Kind beide Aufgaben machen, es gibt doch nicht nur diese zwei.</p>

<p>Also macht dieser Lehrer aus zwei B&#252;chern von je zwei Seiten Kopien und bastelt daraus ein Arbeitsblatt, mit dem er meint, die Bed&#252;rfnisse der Kinder in dieser einen Klasse abdecken zu k&#246;nnen. – Der Lehrer wei&#223; zwar, dass er aus B&#252;chern in beschr&#228;nktem Ma&#223; kopieren darf. Er ist aber ein Fan des Copyrights, er achtet die geistigen Leistungen Dritter und wird unsicher: „Darf ich denn Material neu zusammenf&#252;gen und es dann kopieren, solange es im Rahmen der Vorgaben bleibt, die ich <a href="http://www.schulbuchkopie.de/fragen_antworten.html" target="_blank">hier</a> finde?</p>

<p>Unser angenommener Lehrer stellt mit Schrecken fest, dass er auf der Website und in der zu Beginn des Jahres 2011 verteilten <a href="http://www.schulbuchkopie.de/pdf/Kopierbroschuere_2009.pdf" target="_blank">Brosch&#252;re</a>, die vom Sekretariat der Kultusministerkonferenz und dem VdS Bildungsmedien e. V. herausgegeben wurde, keine Antwort auf diese ganz spezielle Frage entdeckt.</p>

<p>Er geht davon aus, dass er Materialien aus zwei B&#252;chern zu einem Arbeitsblatt verarbeiten darf, wenn er die Quellen darauf notiert, und beginnt mit Schere und Papier zu basteln. Das ungute Gef&#252;hl bleibt. Er wei&#223; nicht, ob er das darf, was er da tut. Diese Unsicherheit macht den Lehrer unruhig und m&#252;de und er schneidet daneben, sodass von dem einen Text Teile fehlen.</p>

<p>„Ach Mann“, denkt der Lehrer, „der Kopierer ist doch mit dem Computer verbunden, ich scanne das jetzt ein, f&#252;ge die Texte dann zusammen und drucke sie aus.“ – Und jetzt hat dieser Lehrer potentiell ein echtes Problem. <em>Das darf er n&#228;mlich nicht.</em> Das verbietet das
Gesetz &#252;ber Urheberrecht und verwandte Schutzrechte im <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__53.html" target="_blank">Paragraphen 53</a>. Dieser Paragraph ist zwar nur schwer zu lesen, das hat unser Lehrer dann aber doch verstanden.</p>

<p>Er macht es trotzdem, denn die Schule hat das Budget f&#252;r neue B&#252;cher aufgebraucht, die Eltern haben auch schon zus&#228;tzliche Schullekt&#252;ren gekauft und er will den Kindern das optimale Material auch optisch sch&#246;n verf&#252;gbar machen, sch&#246;ner als es ihm per Hand in der Regel gelingt.</p>

<p>Ach, w&#228;re es sch&#246;n, wenn es gutes Material g&#228;be, das ohne mentalen Stress so bearbeitet werden darf und kann, dass m&#246;glichst alle Kinder in der Klasse ein Lernangebot bekommen. „Das ist zwar Arbeit, aber ehrlich“, so fl&#252;stert er mir ersch&#246;pft ins Ohr, „der Stress besteht darin, dass ich st&#228;ndig das Gef&#252;hl habe, in den Augen der Schulbuchverlage was falsch zu machen und damit zu derem finanziellen Untergang beizutragen. Was soll ich denn dann machen? Ich kann mit meinem Stundendeputat vielleicht f&#252;r ein Drittel der Stunden pro Woche in angemessener Zeit eigene Materialien erstellen, f&#252;r die anderen Klassen h&#228;tte ich, wenn mein Kopierverhalten zur Pleite der Schulbuchverlage f&#252;hrte, dann nur noch solange Material, wie es die alten Schulb&#252;cher noch tun.“</p>

<p>Erschrocken &#252;ber sein Tun, zuckt er zusammen, ein tiefes Schuldgef&#252;hl wabert durch ihn hindurch: „Das aber will ich nicht!“, ruft er, l&#246;scht die Dateien, schaltet den Kopierer aus und nimmt nun eben dieses eine Schulbuch f&#252;r seinen Unterricht, das an der Schule f&#252;r die Jahrgangsstufe vorhanden ist und das die Sch&#252;ler nun ausgeteilt bekommen.  Er st&#246;&#223;t zwar immer wieder darauf, dass  der Unterricht besser w&#228;re, wenn er kreativ bastelnd von Material aus unterschiedlichen Quellen ausgehen k&#246;nnte, um so jeweils f&#252;r unterschiedliche Klassen mit unterschiedlichen Anspr&#252;chen, Materialien zu erstellen, die das Lernen der Kinder in diesen Klassen jeweils optimal unterst&#252;tzen, aber am Ende will er es nicht gewesen sein, der die Arbeitspl&#228;tze in den Schulbuchverlagen auf dem Gewissen hat.</p>

<p>Zufrieden ist dieser Lehrer nicht. Er wei&#223;, dass er das Lernen der Kinder besser unterst&#252;tzen k&#246;nnte. Als rechtschaffener B&#252;rger, als Fan des Copyrights – und nat&#252;rlich aus Angst, dass sein Tun f&#252;r die Sch&#252;ler zu disziplinarischen Ma&#223;nahmen gegen ihn f&#252;hren k&#246;nnte, wie er es dem <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/20110615gesamtvertragtext.pdf" target="_blank">Gesamtvertrag zur Einr&#228;umung und Verg&#252;tung von Anspr&#252;chen nach § 53 Urheberrechtsgesetz (UrhG)</a> dem Paragrafen 6 Abschnitt 7 entnommen hat – lebt er mit dieser Unzufriedenheit, frisst sie in sich hinein.</p>

<p>In §6 Abschnitt 7 hei&#223;t es:</p>

<blockquote><address>„Die L&#228;nder verpflichten sich, bei Bekanntwerden von Verst&#246;&#223;en gegen die in diesem Gesamtvertrag festgelegten Vorgaben f&#252;r das Vervielf&#228;ltigen von urheberrechtlich gesch&#252;tzten Werken gegen die betreffenden staatlichen Schulleiter und Lehrkr&#228;fte disziplinarische Ma&#223;nahmen einzuleiten. Zivil- und strafrechtliche Anspr&#252;che der Rechteinhaber bleiben unber&#252;hrt.“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/04/von-den-gegebenheiten-zum-traum-1-der-das-achtende-lehrer-kein-beitrag-zum-schultrojaner/#footnote_0_28127" id="identifier_0_28127" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der VdS Bildungsmedien e. V., der als Lobbyverband die Schulbuchverlage vertritt, schreibt in einer &bdquo;FAQ zur Pr&amp;#252;f-Software f&amp;#252;r digitale Kopien&ldquo; (sic!: &bdquo;f&amp;#252;r&ldquo; steht da, nicht etwa &bdquo;gegen&ldquo; &ndash; das sind die Feinheiten der PR-Sprache):&nbsp;&bdquo;Wie und durch wen wird auf Verst&amp;#246;&amp;#223;e reagiert?
 Das ist allein Sache der Schultr&amp;#228;ger.&ldquo;&sect;5 Abschnitt 7 im &nbsp;Gesamtvertrag zur Einr&amp;#228;umung und Verg&amp;#252;tung von Anspr&amp;#252;chen nach &sect; 53 Urheberrechtsgesetz (UrhG)&nbsp;sagt meines Erachtens ganz klar etwas anders. Das &bdquo;Wie&ldquo; ist festgelegt (disziplinarisch). Und die Tatsache, dass zivil- und strafrechtliche Anspr&amp;#252;che der Rechteinhaber unber&amp;#252;hrt bleiben widerspricht einer Aussage in der&nbsp;&nbsp;&bdquo;FAQ zur Pr&amp;#252;f-Software f&amp;#252;r digitale Kopien&ldquo;:&bdquo;Was passiert mit den Daten, die die Software ermittelt? Werden diese an die Verlage weitergegeben?
Nein. Die Informationen direkt aus der Software stehen allein dem Schultr&amp;#228;ger zur Verf&amp;#252;gung. Die Verlage werden lediglich einmal j&amp;#228;hrlich von den L&amp;#228;ndern &amp;#252;ber die &amp;#220;berpr&amp;#252;fungen informiert. Dabei ist der Datenschutz zu ber&amp;#252;cksichtigen: Die Verlage wissen zu keinem Zeitpunkt, wann welche Schule wie &amp;#252;berpr&amp;#252;ft wurde, die L&amp;#228;ndern berichten (in anonymisierter Form) lediglich &amp;#252;ber Art und Umfang der Rechtsverletzungen.&ldquo;Wie bitte soll dieses klare &bdquo;Nein&ldquo; damit einhergehen, dass zivil- und strafrechtliche Anspr&amp;#252;che der Verlage unber&amp;#252;hrt bleiben? Wie sollen die denn durchgesetzt werden, wenn die Daten nicht an die Verlage weiter gegeben werden? Soll der Schultr&amp;#228;ger dann auch noch den Schadenersatz bei seinen Lehrern f&amp;#252;r den VdS eintreiben?">1</a></sup></address></blockquote>

<p>Unser Lehrer hat in Abschnitt 4 dieses Paragrafen 6 gelesen, dass eine Software den Schultr&#228;gern helfen soll, eventuelle Rechtsverst&#246;&#223;e zu ermitteln. Er hat, <a href="http://netzpolitik.org/2011/der-schultrojaner-eine-neue-innovation-der-verlage/" target="_blank">nachdem Markus Beckedahl auf diese hingewiesen</a> hat und <a title="Betreff: „#Schultrojaner“ || Liebe Schulbuchverlage!" href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/" target="_blank">auch dieses Blog hier dazu schrieb</a>, mitbekommen, dass es diese Software noch gar nicht gibt, aber er ist v&#246;llig verunsichert: Sein Dienstherr scheint zumindest bereit, im Rahmen der Erstellung der Rechtssicherheit f&#252;r die Schultr&#228;ger, Ermittlungsarbeiten f&#252;r die Schulbuchverlage zu &#252;bernehmen. Anders kann unser angenommener Lehrer die Aussagen in diesem <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/20110615gesamtvertragtext.pdf" target="_blank">Gesamtvertrag zur Einr&#228;umung und Verg&#252;tung von Anspr&#252;chen nach § 53 Urheberrechtsgesetz (UrhG</a>) nicht verstehen. Ob er das falsch verstanden hat.</p>

<p>Auf all das ist unser Lehrer gesto&#223;en, <em>weil er das Copyright mag und es achtet</em>.</p>

<p>Der Lehrer kommt ins Gr&#252;beln: „Ich habe das Copyright geachtet, obwohl ich doch besseres Material erstellen k&#246;nnte, wenn ich digitales Material habe, das ich auch bearbeiten darf. Es w&#252;rde mir dann leichter fallen, differenzierendes, den Bildungsprozess der Kinder f&#246;rderndes Material zu erstellen. Und da ich nicht noch neben dem Schulbuch jedes Mal eigenes Material erstellen kann, dazu reicht die Zeit nicht, nutze ich eben das Schulbuch, damit ich zumindest etwas Material habe, dass didaktisch ja auch nicht schlecht ist, aber eben f&#252;r diese Lerngruppe nicht optimal.“</p>

<p>Und der Lehrer kommt mehr und mehr zu dem Schluss, dass hier eine Werteverschiebung stattgefunden hat, die zumindest einen Teil der Qualit&#228;t von Bildung den &#246;konomischen Grenzen des Urheberrechts unterwirft. Er bem&#252;ht sich wirklich, er ist auch bereit mehr Stunden zu arbeiten, als eigentlich vorgesehen sind. Und wenn er mit vorhandenem Material digital basteln d&#252;rfte, ja, es sogar digital vorl&#228;ge, dann k&#246;nnte er in verantwortbarer Zeit wirklich f&#252;r die von ihm geleiteten Lerngruppen angemessen differenzierendes Lernmaterial erstellen. So aber gelingt ihm das nur hin und wieder, so aber nutzt er das Material, dass von Schulbuchverlagen gekauft wurde, das didaktisch durchdacht ist, aber eben leicht optimiert werden k&#246;nnte, wenn er, der Lehrer, mit seiner Kompetenz f&#252;r die konkrete Lerngruppe da ran d&#252;rfte…</p>

<p style="text-align: center;">Der Lehrer ist mit dieser Situation nicht zufrieden. Er beginnt zu tr&#228;umen…</p>

<p>(Fortsetztung folgt…)</p>

<blockquote><address>Bis die Fortsetzung soweit ist, unser Lehrer seinen Traum erz&#228;hlen kann, k&#246;nnen hier nat&#252;rlich eigene Geschichten beim Erstellen von Unterrichtsmaterial als das copyright sch&#228;tzender Lehrer oder Lehrerin notiert werden.</address><address>Und um das Thema Differenzierung weiter zu verfolgen, kann zum dieser Beitrag von <a href="http://www.vielfalt-lernen.de/2011/11/04/vielfalt-im-klassenzimmer-–-die-groste-herausforderung-fur-die-schule-der-zukunft/" target="_blank">J&#246;rg Dr&#228;ger</a> gelesen werden.</address><address>Was den noch auszuformulierenden Traum angeht, sei <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=2276" target="_blank">ein kleiner Hinweis</a> gegeben.</address></blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_28127" class="footnote">Der VdS Bildungsmedien e. V., der als Lobbyverband die Schulbuchverlage vertritt, schreibt in einer „<a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/presse/aktuelle-meldungen/01-11-11-faq-plagiats-software/" target="_blank">FAQ zur Pr&#252;f-Software f&#252;r digitale Kopien</a>“ (sic!: „f&#252;r“ steht da, nicht etwa „gegen“ – das sind die Feinheiten der PR-Sprache): </address><address><em><strong>„Wie und durch wen wird auf Verst&#246;&#223;e reagiert?</strong></em>
<em> Das ist allein Sache der Schultr&#228;ger.“</em></address><address>§5 Abschnitt 7 im  <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/20110615gesamtvertragtext.pdf" target="_blank">Gesamtvertrag zur Einr&#228;umung und Verg&#252;tung von Anspr&#252;chen nach § 53 Urheberrechtsgesetz (UrhG)</a> sagt meines Erachtens ganz klar etwas anders. Das „Wie“ ist festgelegt (disziplinarisch). Und die Tatsache, dass zivil- und strafrechtliche Anspr&#252;che der Rechteinhaber unber&#252;hrt bleiben widerspricht einer Aussage in der  „FAQ zur Pr&#252;f-Software f&#252;r digitale Kopien“:</address><address><em><strong>„Was passiert mit den Daten, die die Software ermittelt? Werden diese an die Verlage weitergegeben?</strong></em>
<em>Nein. Die Informationen direkt aus der Software stehen allein dem Schultr&#228;ger zur Verf&#252;gung. Die Verlage werden lediglich einmal j&#228;hrlich von den L&#228;ndern &#252;ber die &#220;berpr&#252;fungen informiert. Dabei ist der Datenschutz zu ber&#252;cksichtigen: Die Verlage wissen zu keinem Zeitpunkt, wann welche Schule wie &#252;berpr&#252;ft wurde, die L&#228;ndern berichten (in anonymisierter Form) lediglich &#252;ber Art und Umfang der Rechtsverletzungen.“</em></address><address><em></em>Wie bitte soll dieses klare „Nein“ damit einhergehen, dass zivil- und strafrechtliche Anspr&#252;che der Verlage unber&#252;hrt bleiben? Wie sollen die denn durchgesetzt werden, wenn die Daten nicht an die Verlage weiter gegeben werden? Soll der Schultr&#228;ger dann auch noch den Schadenersatz bei seinen Lehrern f&#252;r den VdS eintreiben?</li></ol>
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		<title>Von der Handschrift und getippten Texten</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 22:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich schreibe gerne per Hand. Ich tippe gerne Texte. Bei der Handschrift sch&#228;tze ich den gleichm&#228;&#223;igen Rhythmus, mit dem Gedanken auf das Papier flie&#223;en. Die Handschrift ist dabei eine konkrete k&#246;rperliche Spur, die hinterlassen wird. In ihrer Individualit&#228;t trifft sie &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/10/21/von-der-handschrift-und-getippten-texten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe gerne per Hand.</p>

<p>Ich tippe gerne Texte.</p>

<p>Bei der Handschrift sch&#228;tze ich den gleichm&#228;&#223;igen Rhythmus, mit dem Gedanken auf das Papier flie&#223;en. Die Handschrift ist dabei <a href="http://www.stargardt.de/download/file/autographen/kapitel_1.pdf" target="_blank">eine konkrete k&#246;rperliche Spur</a>, die hinterlassen wird. In ihrer Individualit&#228;t trifft sie auf Menschen, die sie lesen k&#246;nnen und andere, die sie nicht lesen k&#246;nnen. Der Text ist eindeutig zuzuordnen. Es gibt kein einfaches Kopieren und Einf&#252;gen.</p>

<p>Beim Tippen sch&#228;tze ich die <a href="http://www.technischesmuseum.at/objekt/underwood-no-5" target="_blank">direkte Lesbarkeit</a>, die M&#246;glichkeit, einen Text nachzubearbeiten und die Schnelligkeit, mit der auf diesem Wege ein Text entstehen kann. Der Preis ist, dass ein Text seiner K&#246;rperlichkeit beraubt ist, solange er nicht ausgedruckt wurde. Und selbst wenn er ausgedruckt vorliegt, geht ihm <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graphologie" target="_blank">die pers&#246;nliche Note ab, die mit der Handschrift verbunden ist</a>.</p>

<p>Der Verbreitung von Texten und der Effizienz beim Lesen nutzt dieser Verlust an „Pers&#246;nlichkeit“ eines Textes wohl. In digitalen Zeiten kommt noch dazu,<span id="more-24360"></span> dass sich getippte Texte leicht durchsuchen lassen. Die <a href="http://www.reference-global.com/doi/abs/10.1515/9783110111293.1.6.687" target="_blank">Normierung der Schrift dient also der Vereinfachung des Umgangs</a> mit Texten.</p>

<p>Als Lehrer wei&#223; ich, wie sehr die pers&#246;nliche Form des schriftlichen Ausdrucks deren Verst&#228;ndnis erschweren kann. Manchmal br&#228;uchte es, w&#252;rden diese Dokumente im Internet auftauchen, keiner Verschl&#252;sselungstechnologie, um diese Texte vor dem verstehenden Lesen durch Dritte zu sch&#252;tzen.</p>

<p>Dieses Lesbarkeitsproblem als Argument gegen die <a href="http://wissen.dradio.de/schreibschrift-schoen-schreiben.38.de.html?dram:article_id=11736" target="_blank">Handschrift</a> gef&#228;llt mir nicht, &#252;berlagert es doch wom&#246;glich den Wert der Handschrift f&#252;r das Schreibenlernen und die Feinmotorik. Meine &#220;berlegungen gehen deshalb bewusst nicht vom Schreibenlernen aus, sondern sind ausdr&#252;cklich vor dem Hintergrund einer verf&#252;gbaren Handschrift zu lesen.</p>

<p>Wenn es um Kommunikation geht, um Austausch, um die Lesbarkeit von Texten, geht heute nichts &#252;ber typographische Standardisierungen, die selbst noch dann funktionieren, wenn jemand von <a href="http://typefacts.com/" target="_blank">Typographie</a> keine Ahnung hat. Ohne diese Normierungen w&#228;re so ein Blog nicht m&#246;glich. Man stelle sich vor, ich w&#252;rde hier handschriftliche Texte ver&#246;ffentlichen, die eingescannt wurden, weil ein nochmaliges Abtippen zeitlich als zu aufwendig empfunden worden w&#228;re … Das Blog w&#252;rde m&#246;glicherweise als exzentrisches Experiment wahrgenommen, aber w&#252;rde es noch gelesen!?</p>

<p>Wenn es um ein Schreiben geht, das k&#246;rperlicher empfunden wird, das als pers&#246;nlich wahrgenommen wird oder wahrgenommen werden soll, ist die Handschrift sicher die Technik der Wahl.</p>

<p>Schriftsteller nutzen sehr sch&#246;n die ganze Bandbreite der Schreibwerkzeuge: <a href="http://www.stern.de/kultur/buecher/peter-handke-ungehoerige-sachen-machen-mir-spass-71940.html" target="_blank">Peter Handke</a> schreibt alles und ausschlie&#223;lich per Hand; <a href="http://elfriedejelinek.com" target="_blank">Elfriede Jelinek</a> schreibt mit dem <a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/der-privatroman-neid-36-antworten/id274175508?i=97406460" target="_blank">Computer</a>. Nach eigener Auskunft schreibt Jelinek sehr schnell, aber auch sehr viele Versionen ihrer Texte. Handke ist eher der langsame Flaneur. Handke ver&#246;ffentlich in Buchform, Jelinek hat angek&#252;ndigt, ihre Prosatexte zuk&#252;nftig im Internet zu publizieren, wie mit dem Privatroman „Neid“ schon geschehen.</p>

<p>F&#252;r mich kommt noch dazu, dass ich schon h&#228;ufiger Texte, die in meinem Notizbuch standen, abgetippt habe, weil ich sie f&#252;r das Blog geeignet hielt, obwohl sie anf&#228;nglich gar nicht mit diesem Ziel vor Augen geschrieben wurden. Eine solche unerwartete Verwertung von Text ist einfacher umzusetzen, wenn er schon getippt vorliegt.</p>

<p>Dass ein Text beim Eintippen noch einmal &#252;berarbeitet werden kann, zieht als Argument auch nicht, da ich auch getippte Texte durchaus mehrfachen &#220;berarbeitungen unterziehe. Wenn ich einen Text abtippe, reduziert sich meiner Wahrnehmung nach diese &#220;berarbeitungszeit, weil ich auch abtippe, was keiner Bearbeitung unterzogen wird. Da ich aber nicht mehr Zeit zur Bearbeitung verf&#252;gbar habe, bleibt letztlich weniger Zeit, um mich konkret der Qualit&#228;t eines Textes zu widmen. Und ja: Manchmal werden Texte am Ausdruck per Hand korrigiert und bearbeitet. Das geschieht aber seit der Erfindung des Tablets immer seltener.</p>

<p>Dieser Text hier ist noch einmal anders entstanden. Zuerst schrieb ich &#252;ber das Thema mit der Hand in mein Notizbuch. Weil mir das Thema weiter nachging, habe ich mich in meinem digitalen Notizbuch nochmal damit befasst. Nach einer halben Seite wurde ich mit dem Geschriebenen unzufrieden, brach ab und begann eine zweite Version, bei der ich an den Punkt kam dass dieser Text f&#252;r das Blog geeignet sein k&#246;nnte. Da der Text zu diesem Zeitpunkt schon fast fertig war, war es kein unangemessener Aufwand, ihn ins Blog zu bringen.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/10/21/von-der-handschrift-und-getippten-texten/#footnote_0_24360" id="identifier_0_24360" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Teile dieses Textes sind in einem Caf&eacute; entstanden, andere im &amp;#214;PNV.">1</a></sup></p>

<p>Klar, ein Blogtext wird noch einmal aufmerksamer in den Blick genommen als eine nicht dort erscheinende Notiz. In der Regel ist der Aufwand dann aber &#252;berschaubar. L&#228;ge der Text zu diesem Zeitpunkt alleine handschriftlich vor, schaffte er es vielleicht gar nicht ins Blog, w&#252;rde in Vergessenheit geraten weil ich bei Suchanfragen an mein eigenes Textarchiv nicht auf ihn sto&#223;en w&#252;rde, weil analoge Notizb&#252;cher einer ganz anderen Welt angeh&#246;ren.</p>

<p>Ich schreibe gerne per Hand.</p>

<p>Ich tippe gerne Texte.</p>

<p>Mehr und mehr dr&#228;ngt sich mir das Tippen von Text auf.</p>

<p>Das begann, als ich einigerma&#223;en souver&#228;n mit der Tastatur umgehen konnte. Diese Kompetenz ist die Voraussetzung, dass das Tippen &#252;berhaupt zur Alternative der Handschrift werden kann.</p>

<p>Es gab einen zweiten Schub, in dessen Folge mein Notizbuch immer h&#228;ufiger gar nicht mehr mitgenommen wurde. Dieser Schub ist unmittelbar mit dem <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,792406,00.html" target="_blank">Tablet</a> verbunden, das vor einem Jahr in meinen Arbeitsalltag Einzug hielt. Nie zuvor gab es eine komfortabler zu bedienende und portablere Schreibmaschine mit einer Batterielaufzeit, die das Arbeiten auf dieser Schreibmaschine wirklich m&#246;glich machte.</p>

<p>Schreibe ich heute mit F&#252;ller, dann kommt der Romantiker durch. Das ist auch gut so. Doch was ich vor wenigen Jahren nicht f&#252;r m&#246;glich gehalten hatte, wird immer realer: Die Handschrift verliert an Bedeutung im Alltag (!), die Bedeutung getippter Texte im privaten (!) Bereich nimmt zu.</p>

<p>Entsprechend ver&#228;ndert sich meine Sicht auf das Verh&#228;ltnis von Handschrift und getippten Texten.</p>

<p>Ich will auf beide Formen nicht verzichten.</p>

<p>Ich nutze weiterhin die Handschrift und ich tippe Texte.</p>

<p>Ich mag nach wie vor die pers&#246;nliche Aura der Handschrift, staune aber ebenso &#252;ber die M&#246;glichkeiten der digitalisierten Schrift, mich mit Menschen auszutauschen, die als Menschen auch in dieser normierten Form der Schriftkommunikation pers&#246;nliche Ausstrahlung entwickeln, die in nicht wenigen F&#228;llen in der direkten Begegnung m&#252;ndet und dort Bestand hat.</p>

<p>Vor allem diese letzte Erfahrung, dass sich hochgradig normierter Kommunikationsmittel bedienende Menschen pers&#246;nlich begegnen, die ohne diese Mittel nichts voneinander w&#252;ssten, l&#228;sst mich mit der Frage wesentlich verspielter und entspannter umgehen, ob ich nun die Handschrift oder das Tippen von Texten bevorzuge. – Beides hat seinen Reiz, nur die Funktionen der beiden Formen des Schreibens haben sich so ver&#228;ndert, dass f&#252;r mich das Tippen von Texten st&#228;rker ins Zentrum ger&#252;ckt ist, ohne dass ich schon sagen kann, ob das vor&#252;bergehend oder dauerhaft so sein wird.</p>

<blockquote>Nachtrag: Dass auch j&#252;ngere Schriftsteller nicht automatisch am Computer ihre Texte verfassen, war bereits vor einem Jahr in der FAZ Thema. <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/2.1769/themen/handschrift-schreibt-das-erst-mal-sauber-ab-11052114.html" target="_blank">Den Artikel verlinke ich hier.</a></blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Der Mairisch-Verlag – Ein Interview mit Daniel Beskos auf der Frankfurter Buchmesse #fbm11</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 17:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
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		<category><![CDATA[Mairisch-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>
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		<description><![CDATA[Weil Finn-Ole Heinrichs Roman „R&#228;uberh&#228;nde“ nicht nur mir gefallen hat, sondern auch bei Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen sehr gut angekommen ist, bin ich nun mal zum Verlag gegangen, der diesen Roman ver&#246;ffentlicht hat. Die  haben auch noch viele andere Romane in &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/10/12/der-mairisch-verlag-ein-interview-mit-daniel-beskos-auf-der-frankfurter-buchmesse-fbm11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil <a href="http://www.finnoleheinrich.de/raeuberhaende.php" target="_blank">Finn-Ole Heinrichs Roman „R&#228;uberh&#228;nde“</a> nicht nur mir gefallen hat, sondern auch bei Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen sehr gut angekommen ist, bin ich nun mal <a href="http://mairisch.de/" target="_blank">zum Verlag gegangen, der diesen Roman ver&#246;ffentlicht hat</a>. Die  haben auch noch viele andere Romane in ihrer Buchmessekoje ausgestellt gehabt. Und CDs auch noch. In diesem Verlag erscheinen n&#228;mlich die Platten von <a href="http://www.spaceman-spiff.de/" target="_blank">Spaceman Spiff</a>, der mich auch schon mit seinen Texten und seiner Musik zu &#252;berzeugen wusste.</p>

<p>Ja, auch Liedtexte sind Literatur, „Lyrics“ eben – warum also sollte ein Liedermacher wie Spaceman Spiff dann keinen Platz in einem tollen Verlagsprogramm haben, wie ich es hier auf dem Buchmessenstand vorgefunden habe?!</p>

<p>Aber was ist das f&#252;r ein Verlag, der sich mir da mehr und mehr als Geheimtipp entpuppt? Was zeichnet den in Hamburg angesiedelten Mairisch-Verlag aus? Als ich schon begonnen hatte, mit Daniel Beskos dar&#252;ber zu sprechen, fiel mir ein, dass ich mein Aufnahmeger&#228;t dabei habe und so haben wir das Gespr&#228;ch als Interview weiter gef&#252;hrt:</p>

<div class="ab-player" data-boourl="http://audioboo.fm/boos/503042-der-mairisch-verlag-hamburg-stellt-sich-vor-ein-interview-mit-daniel-beskos-fbm11/embed"><a href="http://audioboo.fm/boos/503042-der-mairisch-verlag-hamburg-stellt-sich-vor-ein-interview-mit-daniel-beskos-fbm11">listen to &lsquo;Der Mairisch-Verlag (Hamburg) stellt sich vor. Ein Interview mit Daniel Beskos #fbm11 &rsquo; on Audioboo</a></div>

<p><script type="text/javascript">(function() { var po = document.createElement("script"); po.type = "text/javascript"; po.async = true; po.src = "http://static1.boo.fm/javascripts/embed.js?1317207284"; var s = document.getElementsByTagName("script")[0]; s.parentNode.insertBefore(po, s); })();</script><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Gefunden – Vom Autor zum Buch. Fr&#252;her.</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 17:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was es alles an kleinen M&#228;nnchen in Computern und zugeh&#246;rigen Druckern geben muss, um heute all diese Druckwerke zu erstellen. Ja, auch die B&#252;cher in der Buchhandlung werden heute mit Computern erstellt. Das war nicht immer so. Hier ein Film &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/09/23/gefunde-vom-autor-zum-buch-fruher/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was es alles an kleinen M&#228;nnchen in Computern und zugeh&#246;rigen Druckern geben muss, um heute all diese Druckwerke zu erstellen. Ja, auch die B&#252;cher in der Buchhandlung werden heute mit Computern erstellt. Das war nicht immer so. Hier ein Film auf Englisch, den ich bei YouTube entdeckt habe. Ich finde ihn spannend und in Kombination mit dem Sprecherkommentar aus dem Off sogar ein wenig lustig.</p>

<p>Zu Zeiten, in denen so viele Menschen an B&#252;chern arbeiteten, h&#228;tte ich &#252;brigens nachvollziehen k&#246;nnen, wie der Preis von B&#252;chern entsteht und warum ein Autor davon nur ein Bruchteil erh&#228;lt. In digitalen Zeiten ist das Autorenhonorar nicht gestiegen, aber der Preis von B&#252;chern mindestens gleich geblieben. Wenn aber weniger Menschen n&#246;tig sind, die B&#252;cher zu erstellen, was passiert mit dem Geld?</p>

<p>Das nur als kurze &#220;berlegung, jetzt aber: „Making Books is Fun! (to Watch):</p>

<p><object width="420" height="345" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/hBztGX-2i1M?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="420" height="345" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/hBztGX-2i1M?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Herrn Larbigs Bibliothek 12 – James Wood: Die Kunst des Erz&#228;hlens</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 00:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe nun ja schon eine ganze Reihe an B&#252;chern dar&#252;ber gelesen, „wie Schriftsteller zu Werke gehen“ (Herlinde K&#246;lbl), was einen guten Roman ausmacht, wodurch Gedichte gepr&#228;gt sind. Mir ist noch kein Buch &#252;ber das Lesen und Schreiben von Literatur &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/09/18/herrn-larbigs-bibliothek-12-james-wood-die-kunst-des-erzahlens/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Wood_KunstDesErzaelens.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7663" title="Wood_KunstDesErzaelens" src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Wood_KunstDesErzaelens.jpg" alt="" width="72" height="110" /></a> Ich habe nun ja schon eine ganze Reihe an B&#252;chern dar&#252;ber gelesen, „wie Schriftsteller zu Werke gehen“ (<a href="http://www.amazon.de/Schreiben-Schriftsteller-gehen-Fotografien-Gespr&#228;che/dp/3896600419" target="_blank">Herlinde K&#246;lbl</a>), was einen guten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roman">Roman</a> ausmacht, wodurch <a title="&#220;ber das (schulische) Interpretieren von Gedichten" href="http://herrlarbig.de/2010/12/06/ueber-das-schulische-interpretieren-von-gedichten/" target="_blank">Gedichte</a> gepr&#228;gt sind.</p>

<p>Mir ist noch kein Buch &#252;ber das Lesen und Schreiben von Literatur begegnet, nach dessen Lekt&#252;re mein Arbeitsplatz so hell von „Kronleuchtern“ bestrahlt wurde, die mir w&#228;hrend der Lekt&#252;re aufgegangen sind.</p>

<p>Gleichzeitig wei&#223; ich , dass dieses Buch noch mehrfach zu lesen sein wird, um seinen Tiefgang, seine Differenziertheit und all seine Anregungen wirklich f&#252;r meinen Alltag fruchtbar zu machen.</p>

<p>Die Erstlekt&#252;re von <a href="http://www.rowohlt.de/magazin_artikel/James_Wood_Die_Kunst_des_Erzaehlens.2958054.html" target="_blank">James Woods „Die Kunst des Erz&#228;hlens“</a> hat mich gefesselt.<span id="more-7662"></span> Ich habe in diesem Buch nichts Neues erfahren, aber das Bekannte in einer Weise dargestellt bekommen, dass es mir nunmehr wieder unbekannt, fremd, einer erneuten Entdeckung wert scheint. Was <a href="http://www.teachsam.de/deutsch/d_literatur/d_gat/d_epik/strukt/erzpers/erzpers_3_1.htm" target="_blank">personale Erz&#228;hlperspektive</a> bedeutet, welche Bedeutung <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ku&amp;dig=2009/01/10/a0108&amp;cHash=1bfd16a017" target="_blank">Flaubert</a> f&#252;r den modernen Roman hat, was es mit den Details, den Figuren, der Sprache, der Gestaltung von Dialogen, der Frage nach Wahrheit im Roman auf sich hat, wird von Wood erfrischend verst&#228;ndlich dargestellt.</p>

<p>in 123 &#252;bersichtlichen Abschnitten (Kapiteln) kommt Wood auf 240 Seiten auf den Punkt; und das st&#228;ndig. Dabei behauptet Wood nicht, dass Literatur die L&#246;sung aller Probleme sei, die es auf der Welt gibt. Aber er kommt zu einem Schluss, den ich voll und ganz teile: „Durch die Literatur werden wir zu besseren Beobachtern“.</p>

<p>Dies gilt bestimmt dann, wenn  wir wissen, wie wir Literatur, ob nun Lyrik oder Prosa, f&#252;r uns selbst erschlie&#223;en k&#246;nnen. Woods liefert einen beeindruckenden Beitrag, der dazu beitr&#228;gt, dass wir vielleicht den einen oder anderen Roman f&#252;r uns besser erschlie&#223;en k&#246;nne.</p>

<p>Andererseits ist „Die Kunst des Erz&#228;hlens“ ein Buch f&#252;r alle, die jenseits esoterischer Heilsversprechungen sich selbst dem kreativen Schreiben aussetzen. Wood zeigt Perspektiven auf, die den Leser seines Werkes nicht nur zu genaueren (=besseren) Lesern und Beobachtern machen, sondern auch f&#252;r Schreibende vielf&#228;ltige Anregungen enthalten, wie ein Text zu einem guten Text werden kann.</p>

<p>Eine gro&#223;artige Bereicherung f&#252;r alle „Hardcore“-Leser, die noch genauer lesen, noch mehr Details entdecken, noch mehr dar&#252;ber erfahren wollen, wie ein Roman funktioniert.</p>

<p>Eine gro&#223;artige Bereicherung f&#252;r alle Leser, die von Literatur fasziniert sind, aber 1. nicht genau wissen, warum eigentlich und die sich 2. fragen, ob es ein Handwerk des Schreibens gibt.</p>

<p>Woods gibt nicht nur klare Antworten, aber er zeigt Perspektiven auf, die dem Leser und der Leserin Anhaltspunkte f&#252;r die Reise durch literarische Welten bieten wollen, damit das Individuum nicht zuletzt im Sog digitaler Welten verloren geht.</p>

<blockquote><address>James Wood, Die Kunst des Erz&#228;hlens. Mit einem Vorwort von Daniel Kehlmann, Reinbek bei Hamburg (Rowohlt) 2011, 240 Seiten f&#252;r 19,95 Euro. (Mit einem Vorwort von Daniel Kehlmann; &#252;bersetzt aus dem Englischen von Imma Klemm unter Mitwirkung von Barbara Hofmeister.)</address></blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Computer im Unterricht. Das digitale Paradox.</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 20:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist paradox: Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen haben oft zuhause Zugang zu Computer und Internet und nutzen diesen intensiv. In Schulen gibt es, so eine Bibliothek vorhanden ist, f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Zugangsm&#246;glichkeiten zu diesen Medien au&#223;erhalb von Computerr&#228;umen. Dennoch ist die Nutzung &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist paradox: Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen haben oft zuhause Zugang zu Computer und Internet und nutzen diesen intensiv. In Schulen gibt es, so eine Bibliothek vorhanden ist, f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Zugangsm&#246;glichkeiten zu diesen Medien au&#223;erhalb von Computerr&#228;umen.</p>

<p>Dennoch ist die <a href="http://www.welt.de/politik/bildung/article5882848/Deutsche-Schulen-bei-PC-Nutzung-Schlusslicht.html" target="_blank">Nutzung von Computern <em>im</em> Unterricht</a> nach wie vor keine Selbstverst&#228;ndlichkeit. Die verlinkte Studie ist zwar eineinhalb Jahre alt, aber im Prinzip spiegelt sie die Wirklichkeit meiner Wahrnehmung nach weiterhin wider.</p>

<p>Dies allein w&#228;re noch keine paradoxe Situation, w&#228;re da jetzt nicht eine zweite Studie zu dem Schluss gekommen, dass auch die <a href="http://www.bildungsSPIEGEL.de/aktuelles/technik-affine-lehrer.html?Itemid=262" target="_blank">Lehrer und Lehrerinnen in ihrer &#252;bergro&#223;en Mehrheit gut mit Computern und Internetzug&#228;ngen ausgestattet </a>sind. Sie nutzen diese zudem in vielen F&#228;llen auch f&#252;r die Vorbereitung des Unterrichts.</p>

<p>Das Paradox: Sowohl Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen also auch Lehrerinnen und Lehrer nutzen PC und Internet in ihrem privaten Alltag und auch f&#252;r die Schule; Lehrer und Lehrerinnen sind von den Zugangsm&#246;glichkeiten her sogar &#252;berdurchschnittlich gut ausger&#252;stet. Und dennoch spielt der Computer im Unterricht vor Ort nach wie vor eine untergeordnete Rolle.</p>

<p>Dieses Paradox w&#252;rde sich aufl&#246;sen, wenn<span id="more-6219"></span> es <a href="http://www.rete-mirabile.net/lernen/stoll-logout-warum-computer-nichts-im-klassenzimmer-zu-suchen-haben" target="_blank">eine p&#228;dagogische Entscheidung</a> w&#228;re zu sagen, dass der konkrete Unterricht in der Schule aus bestimmten, darstellbaren Gr&#252;nden auf die Nutzung des Computers verzichtet. Solche (medien)p&#228;dagogische Entscheidungen spielen in der Regel aber eben keine Rolle, wenn man fragt, warum so wenig mit Computern im „normalen“ Klassenraum gearbeitet wird.</p>

<p>In den meisten F&#228;llen bleibt das Paradox bestehen. Alle nutzen Computer, nur nicht im Klassenzimmen, denn in den Schulen spielt sich die Arbeit an Computern meist in PC-R&#228;umen ab, die in begrenzter Anzahl verf&#252;gbar sind. Liegt der eigene Unterricht dann wom&#246;glich parallel zu einer Informatikleiste, ist es das ganze Schuljahr &#252;ber nicht einmal theoretisch m&#246;glich, den PC im Unterricht zu nutzen.</p>

<p>Selbst wenn Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen vom Auslandsjahr – meist aus angels&#228;chsischen L&#228;ndern – zur&#252;ckkehren und fragen, ob sie, wie sie es wohltuend erlebt haben, in der Schule den Laptop verwenden d&#252;rfen, verzichten viele darauf, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen: Entweder erlauben es nicht alle Lehrer und Lehrerinnen und man hat den Laptop dann f&#252;r Einzelf&#228;cher dabei oder aber es zeigt sich, dass es f&#252;r einen Sch&#252;ler mit Laptop schon etwas seltsam ist, als einziger so zu arbeiten. Entsprechend ist der Unterricht oft auch gar nicht auf deren Integration hin ausgerichtet. Und wenn kein WLan in der Schule verf&#252;gbar ist, reduzieren sich die methodischen Einsatzgebiete des Laptops im Unterricht drastisch.</p>

<p>Selbst erfahre ich die Nutzung von Computern f&#252;r die schulische Arbeit &#252;ber die statistische (selbstverst&#228;ndlich anonymisierte) Auswertung der Suchbegriffe, die Besucher von herrlarbig.de &#252;ber Suchmaschinen auf meine Website gebracht haben. Es handelt sich bei den TopTen nahezu ausschlie&#223;lich um Suchabfragen, die sich um Texte drehen, die in der Schule gelesen werden. Das schlie&#223;e ich daraus, dass ich mir anders nicht erkl&#228;ren kann, wie „<a href="https://encrypted.google.com/search?q=Clemens%20Brenatano%20Sprich%20aus%20der%20Ferne&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8#sclient=psy&amp;hl=de&amp;source=hp&amp;q=Clemens+Brentano+Sprich+aus+der+Ferne&amp;pbx=1&amp;oq=Clemens+Brentano+Sprich+aus+der+Ferne&amp;aq=f&amp;aqi=g2g-v3&amp;aql=&amp;gs_sm=e&amp;gs_upl=7673l7673l0l7919l1l1l0l0l0l0l178l178l0.1l1l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&amp;fp=9c41eb5c6c8dfde9&amp;biw=1280&amp;bih=664" target="_blank">Clemens Brenatano Sprich aus der Ferne</a>“ der am h&#228;ufigsten &#252;ber Suchmaschinen Besucher auf herrlarbig.de bringende Suchbegriff ist.</p>

<p>Ich stelle mir das so vor: An dem einen Wochenende sitzen Lehrende zuhause und bereiten Unterricht vor. Neben den Fachkenntnissen aus dem Studium und analog vorliegendem Material schaut man, was das Internet an Material zu bieten hat, liest dies auch, bekommt vielleicht Anregungen, die dann in den Unterricht einflie&#223;en und gibt eine Hausaufgabe.</p>

<p>Anschlie&#223;end sitzen die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen zuhause und arbeiten an der Hausaufgabe. Vielleicht sollen sie eine Interpretation zu einem Gedicht schreiben. Und „nat&#252;rlich“ schauen auch die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, was das Internet zum Thema zu sagen hat, sto&#223;en auf die gleichen Artikel, die auch Lehrer und Lehrerinnen gefunden haben, lassen sich von ihnen anregen und diese Anregungen flie&#223;en dann wiederum in den Unterricht ein.</p>

<p>Der Lehrende erkennt die Gedanken wieder, die er sich selbst zu einem Thema gemacht hat bzw. die er auch im Netz gefunden hat – und ist wahrscheinlich zufrieden, denn die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen haben offensichtlich etwas gelernt.</p>

<p>Ob die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen aber gelernt haben, wie man, auch unter Zuhilfenahme externer Quellen, einen Text interpretierend erarbeitet, darf bezweifelt werden, ob es zu einem Kompetenzzugewinn auf Seiten der Lernenden gekommen ist, bleibt offen.</p>

<p>Aufgabenformate in Zeiten von Computer und Internet m&#252;ssen &#252;berdacht werden. <a href="http://herrlarbig.de/de/2010/11/19/kompetenzenorientiert-unterrichten-ein-vorschlag/" target="_blank">Dar&#252;ber habe ich mir schon Gedanken gemacht</a>. Und um an den Kompetenzen zu arbeiten, die n&#246;tig sind, um mit verf&#252;gbaren Ressourcen (in Bibliotheken, im Internet) umgehen zu lernen, ist die praktische Arbeit mit diesen Ressourcen <em>im</em> Unterricht n&#246;tig.</p>

<p>Dann kann man einen Text in eine Lerngruppe geben, der anspruchsvoll ist und die Entwicklung von Lesestrategien verlangt, die ein Verstehen erm&#246;glichen. Wenn die entsprechenden Verstehensressourcen nicht verf&#252;gbar sind, muss der Lehrer erl&#228;utern, was nicht unbedingt dazu beitr&#228;gt, dass die Lehrerzentrierung von Unterricht reduziert wird.</p>

<p>Wenn kein Fremdw&#246;rterbuch im Raum verf&#252;gbar ist, kann nicht nachgeschlagen werden und der Umgang mit dem W&#246;rterbuch nicht gelernt werden. Gleiches gilt, wenn die Nutzung einer Bibliothek nicht m&#246;glich ist oder verf&#252;gbare Internetzug&#228;nge, die dann meist privat bei den Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen in Form eines Smartphones angesiedelt sind, wom&#246;glich nicht genutzt werden d&#252;rfen. Unter solchen Voraussetzung verweigert Unterricht den Lernenden die ihnen m&#246;gliche Autonomie, das eigenst&#228;ndige Lernen, zumindest ein St&#252;ck weit.</p>

<p>Dann werden entsprechende Ger&#228;te eben daheim verwendet. Nur dass dann ein Lehrender zum Beispiel nicht gemeinsam mit den Lernenden Strategien entwickeln kann, wie diese Instrumente effektiv genutzt werden k&#246;nnen, ohne das Selbstdenken zu ersetzen.</p>

<p>Nein, es muss nicht jede Stunde mit dem Internet gearbeitet werden; es gibt auch Stunden, in denen z. B. im Deutschunterricht das „Sehen“ dessen gelernt werden soll, was in einem Text als Text zu entdecken ist. Aber da dies ja die eher &#252;blichen Stunden sind, die durchaus sehr gut sein k&#246;nnen!, lege ich hier die Betonung mal auf die Seite des au&#223;erunterrichtlichen digitalen Paradoxes, dass alle an Schule Beteiligten digitale Instrumente nutzen, aber eben nicht im Unterricht.</p>

<p>Wo aber liegen die Gr&#252;nde dieses Paradoxes, dass Computer &#252;berall eingesetzt werden, auch in der Schule, denn Sekretariate ohne Computer sind undenkbar und die Computer im Lehrerzimmer in der Regel gut genutzt, aber eben nicht im Unterricht?</p>

<p>Und wenn dann Eltern einen Lehrer, der seine Unterrichtsvorbereitungen auf einem Tablet-Computer papierfrei im Unterricht vor sich hat, fragen, wie er zur Nutzung von Computern im Unterricht steht, ist das f&#252;r mich durchaus ein Zeichen, dass es auch bei Eltern die Wahrnehmung des hier beschriebenen digitalen Paradoxes gibt.</p>

<p>Ich antworte Eltern dann in der Regel, dass ich freundlich zur&#252;ckhaltend zur Nutzung von Computern im Unterricht stehe, denn &#252;ber die M&#246;glichkeiten von PC-R&#228;umen hinaus, die beschr&#228;nkt genutzt werden k&#246;nnen, kann ich nicht erwarten, dass Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen private Laptops mit in den Unterricht nehmen. Ich halte es durchaus f&#252;r einen Unterschied, ob Eltern „nur“ Hefte kaufen m&#252;ssen oder ob pl&#246;tzlich ein Laptop oder TabletPC im Unterricht erwartet wird. Das Argument der Lehrmittelfreiheit betrifft Schulb&#252;cher, nicht aber Stifte, Papier, Taschenrechner etc. Aber von Eltern erwarten, dass ihr Kind einen Laptop oder ein Tablet f&#252;r schulische Zwecke besitzt?</p>

<p>Ja: In Mathematik werden auf Kosten der Eltern Taschenrechner angeschafft; in Deutsch werden viele Lekt&#252;ren f&#252;r den Unterricht von den Eltern gekauft. Und ja: Viele &#228;ltere Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen haben einen Laptop verf&#252;gbar, m&#252;ssten also gar keinen zus&#228;tzlich kaufen.</p>

<p>Ich stehe „freundlich zur&#252;ckhaltend zur Nutzung von Computern im Unterricht”. Das hei&#223;t, dass ich die Nutzung f&#252;r Unterrichtszwecke grunds&#228;tzlich nicht verbiete, aber auch nicht erwarte. Faktisch bedeutet das vor allem, dass ich den Einsatz von Smartphones<em> f&#252;r klar definierte Unterrichtszwecke</em> zulasse, solange nicht erkennbar ist, dass Lernende ohne diese M&#246;glichkeit einen vermeidbaren Nachteil erleiden. Aber es hatten Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen auch schon Laptops dabei, die ihnen dann aber zu schwer waren, um neben den Schulb&#252;chern f&#252;r ein Fach dauerhaft mitgef&#252;hrt zu werden.</p>

<p>Nat&#252;rlich d&#252;rfen Begriffe nachgeschlagen werden. Nat&#252;rlich d&#252;rfen Quellen genutzt werden, solange entsprechende Nachweise erfolgen und ein wesentlicher, eigenst&#228;ndiger Denkanteil erkennbar wird.</p>

<p>Solche Lernprozesse m&#252;ssen begleitet werden. <em>Lehrende m&#252;ssen selbst zeigen, dass Computer zum Arbeiten genutzt werden k&#246;nnen und wie das geht. (sic!)</em> F&#252;r mich ist das einer der Gr&#252;nde, warum ich mit dem Tablet in den Unterricht gehe. Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen verbinden mit solchen Ger&#228;ten vor allem das „Herumspielen“ und reagieren oft erstaunt, wenn sie bemerken, dass da jemand mit arbeitet.</p>

<p>Wie sollen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Kompetenzen f&#252;r die Arbeitswelt erwerben, wenn das zentrale Instrument vieler Berufe, der Computer in all seinen Ausformungen, sie zwar ihre ganze Jugend begleitet, sie aber nicht <a href="http://herrlarbig.de/de/2009/03/12/herausforderung-medienpaedagogik/" target="_blank">medienp&#228;dagogisch begleitet das Arbeiten mit ihm erproben</a>?</p>

<p>Das „digitale Paradox“ erweist sich mir nach l&#228;ngerem Nachdenken zunehmend als ein gesellschaftliches und politisches Paradox.</p>

<p>Sowohl Lehrer und Lehrerinnen als auch Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen nutzen Computer, oft in der Form von Laptops – aber nur zuhause oder maximal noch im Lehrerzimmer. Die Ger&#228;te sind also in vielen F&#228;llen vorhanden und verf&#252;gbar. Sie k&#246;nnten im Unterricht genutzt werden.</p>

<p>Doch diese Nutzung wird nicht offensiv gef&#246;rdert: Weder bieten die Kultusbeh&#246;rden und Schultr&#228;ger Lehrern und Sch&#252;lern, die Rechner in der Schule nutzen (wollen) angemessene Infrastruktur (Anschluss an jedem Platz oder WLan), noch ist die Nutzung der Ger&#228;te im Versicherungsschutz enthalten, den Mitglieder einer Schulgemeinde genie&#223;en.</p>

<p>Gesellschaftlich wird mehr und mehr erwartet, dass Computer in der Schule eine gr&#246;&#223;ere Rolle spielen, aber es gibt keine Finanzierungsmodelle, an denen sich durchaus auch Gruppen beteiligen k&#246;nnten, die besonderen Wert auf angemessen Kompetenzen von Schulabg&#228;ngern legen. Es ist also nicht sichergestellt, dass alle Lernenden diese Arbeitsinstrumente verf&#252;gbar haben k&#246;nnen.</p>

<p>Eine offensive F&#246;rderung w&#252;rde aber vor allem bedeuten, dass Lernmaterial in digitaler Form in den Schulen und im Rahmen der Lernmittelfreiheit vorhanden w&#228;re! Solange die Nutzung neuer Medien im Unterricht &#252;ber die Nutzung im Rahmen von digitalen Pr&#228;sentationen und audiovisuellem Material nicht hinausgeht, steht die Frage im Raum, wie Schule ihrem allgemeinbildenden Auftrag auf Dauer nachkommen kann, wenn das Erlernen und die Verwendung einer neu entstandenen Kulturtechnik, der Umgang mit Computern und digitalen Netzwerken, nicht wirklich zum zentralen Bestand des Lernens an Schulen gemacht wird.</p>

<p>Neben den Kulturtechniken des Lesens, Schreibens und Rechnens stellt der Umgang mit dem Computer und mit digital vernetzten Strukturen in meinen Augen tats&#228;chlich etwas dar, das von &#228;hnlich zentraler Bedeutung ist.</p>

<p>Lehrer und Lehrerinnen benutzen Computer, um dann analoges Material mit in die Schule zu nehmen. Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen benutzen Computer und Netzwerke ebenfalls, um analoge Ergebnisse zu produzieren. Das digitale Paradox besteht auch darin, dass das digitale Arbeiten nahezu ausschlie&#223;lich auf die analoge Verwertung hin erfolgt – und gerade so den M&#246;glichkeiten und Anspr&#252;chen kompetenten Umgangs mit digitalen Technologien nicht entsprechen kann.</p>

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		<title>Herrn Larbigs Bibliothek 11 – Thorsten Havener: Ich wei&#223;, was du denkst</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 22:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Herrn Larbigs Bibliothek]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist ein leeres Versprechen, das der Untertitel zu Thorsten Haveners: „Ich wei&#223;, was du denkst. Das Geheimnis Gedanken zu lesen“ suggeriert. Havener mag die Aufmerksamkeit f&#252;r nonverbale Elemente der Kommunikation sch&#228;rfen, aber mit Gedankenlesen hat das nichts zu tun. Wenn &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/08/28/herrn-larbigs-bibliothek-11-thorsten-havener-ich-weis-was-du-denkst/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein leeres Versprechen, das der Untertitel zu Thorsten Haveners: „Ich wei&#223;, was du denkst. <em>Das Geheimnis Gedanken zu lesen“ </em>suggeriert.</p>

<p>Havener mag die Aufmerksamkeit f&#252;r nonverbale Elemente der Kommunikation sch&#228;rfen, <span id="more-6133"></span>aber mit Gedankenlesen hat das nichts zu tun.</p>

<p>Wenn Havener zu Beginn seines Buches auch suggerieren mag, er w&#252;rde hier einige der Geheimnisse verraten, die ihn als Mentalisten erfolgreich machen, so bleibt es doch bei dieser Suggestion, enth&#228;lt das Buch doch kaum Wissen, das nicht jeder, der sich mit den <em>Grundlagen</em> (non(verbaler Kommunikation befasst, fr&#252;her oder sp&#228;ter selbst entdecken wird. Man k&#246;nnte auch sagen: Der Titel des Buchs ist eine Suggestion, die dem Verkaufserfolg dienen mag, aber den Inhalt des Werkes nicht angemessen widerspiegelt.</p>

<p>Dennoch, das kann und will ich nicht leugnen, bietet Havener einen gewissen Reflexionshorizont, der die Alltagskommunikation bewusster machen kann. An keiner Stelle habe ich den Eindruck gehabt, ich m&#252;sste Widerspruch leisten. Aber ich habe auch an keiner Stelle das Gef&#252;hl bekommen, Havener w&#252;rde mir irgendetwas mitteilen, was ich nicht schon w&#252;sste.</p>

<p>Fazit: Der Titel ist &#252;bertrieben, der Inhalt dennoch hilfreich f&#252;r jeden und jede der oder die sich eine Sensibilisierung f&#252;r die Bedeutung nonverbalber und auch verbaler Kommunikation im Alltag verschaffen will. Dieses Sachbuch macht niemanden zum „Gedankenleser“, auch wenn der Untertitel behauptet, es ginge um dieses Thema. Aber dieses Sachbuch kann die Wahrnehmung der allt&#228;glichen Kommunikation verfeinern. Allein aus diesem Grunde habe ich es gern gelesen.</p>

<blockquote>Thorsten Havener, Ich wei&#223;, was du denkst. Das Geheimnis, Gedanken zu lesen, Reinbek bei Hamburg, 17. Auflage 2010 (zuerst 2009), 191 Seiten, 12,00 €.

&nbsp;</blockquote>

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		<title>Herrn Larbigs Bibliothek 10 – Tino Hanekamp: So was von da</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 17:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Ende wissen wir es dann: Eine Party besteht aus lauter Musik, einem gewissen Hang zum destruktiven Auseinandernehmen der Partylocation, Partybesuchern, die so bedr&#246;hnt sind, dass sie eine MDMA-Bowle ohne MDMA dennoch f&#252;r eine solche halten und dem Placeboeffekt v&#246;llig &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/07/28/herrn-larbigs-bibliothek-10-tino-hanekamp-so-was-von-da/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende wissen wir es dann: Eine Party besteht aus lauter Musik, einem gewissen Hang zum destruktiven Auseinandernehmen der Partylocation, Partybesuchern, die so bedr&#246;hnt sind, dass sie eine MDMA-Bowle ohne MDMA dennoch f&#252;r eine solche halten und dem Placeboeffekt v&#246;llig erliegen.</p>

<p>Eine Party als Weltuntergang, nach dem das Leben weiter geht, dann aber eben als Erwachsener. Bis dahin aber ist der Ich-Erz&#228;hler Oskar Wrobel dauerbesch&#228;fitigt und weder die Nachricht, dass eine gute Freundin nicht mehr lange zu leben hat noch die Wiederkehr seiner geliebten Mathilde verm&#246;gen ihn von dieser Dauerbesch&#228;ftigung mit eingeschobenen Selbstbetrachtungen – Oscar Wrobel zitiert immer wieder aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Aurel" target="_blank">Marc Aurels „Selbstbetrachtungen“ </a>– abzuhalten.</p>

<p>Oskar hat Schulden, ein Ex-Zuh&#228;lter will mal eben so zehntausend Euro von ihm, Hamburgs f&#252;r das B&#252;rgermeisteramt kandidierende Justizsenatorin verbringt einen Teil dieser Nacht vom 31.12. zum 1.01. irgendeines der Nullerjahre des 21. Jahrhunderts im Aufzug, der zum Club f&#252;hrt, in dem die Party stattfindet, zum Club, der in einem alten Krankenhaus angesiedelt ist, bis dieses dann eben abgerissen wird. – So was machen Clubbetreiber gerne mit abrissreifen H&#228;usern, man „feiert“ Partys. Das war in <a href="http://www.max.de/cityguide/city/frankfurt/nightlife/club-disko/162870,1,cg_tip,2,Praesidium+1911.html" target="_blank">Frankfurts altem Polizeipr&#228;sidium</a> so, das ist in Tino Hanekamps Roman nicht anders.</p>

<p>Und dann ist die Party vorbei.</p>

<p>Man wird „erwachsen“, arbeitet vielleicht sogar in den modernen B&#252;ros, die an Stelle des Abrisshauses getreten sind, ist weiter auf Drogen, weil man es nicht mehr anders kann und ist „So was von da“, also genau im Hier &amp; Jetzt, ahnend, dass es ein Morgen gibt, aber noch nicht bereit, sich diesem Morgen zu stellen.</p>

<p>Zum Gl&#252;ck erz&#228;hlt Oskar Wrobel diese Geschichte, denn Tino Hanekamp hat ja auch schon einen Club betrieben, der abgerissen wurde, hat auch heute noch mit der Hamburger Clubszene zu tun, hat aber bestimmt keinen realistischen Club vorstellen wollen. Das w&#228;re zu &#246;de und kaum zu glauben, denn bei allem Tempo, den der Roman bekommt, so musste er doch geschrieben werden – und das wird wohl kaum w&#228;hrend einer schuldenbelasteten, zugedr&#246;hnt vorbeiziehenden Dauerparty passiert sein.</p>

<p>Hanekamp war laut Autorenportr&#228;t im Buch auch schon Journalist. Na, da haben wir es doch schon. Dieser Roman ist bestimmt ein literarische Portr&#228;t der „Generation“ der Nullerjahre: Party, Dr&#246;hnung, Destruktivit&#228;t und das dauernde Gef&#252;hl, „so was von da“ leben zu m&#252;ssen, weil die Zukunft nicht absehbar ist, die Bildungs- und Berufsbiografien gebrochen sind etc. Vielleicht also ist das die Story, die Oskar Wrobel als Ich-Erz&#228;hler in die Welt setzen will.</p>

<p>Also ist das Pop-Literatur?! –</p>

<p>– Mir ist die Einordnung solcher Romane in irgendwelche Schemata <del>eigentlich</del> zu l&#228;stig, weil solche Einordnungen immer so viel zu erkl&#228;ren versuchen, was sie gar nicht erkl&#228;ren k&#246;nnen.</p>

<p>Eines hat mich beim Lesen dieses Romans allerdings mehr und mehr &#252;berrascht: Beim Lesen kam nichts &#252;berraschendes, der Roman ist weit &#252;ber die H&#228;lfte absehbar – und doch habe ich weiter gelesen, habe zu Ende gelesen, bin in den Sog der literarischen Party geraten. Aber das macht die Party heute vielleicht aus: Jeder Partyg&#228;nger wei&#223;, wie sie sein soll, jeder wei&#223;, wie sich eine schlechte Party anf&#252;hlt, jede Party gleicht der anderen. Doch die gute Party entwickelt in diesem Altvertrauten einen Sog. Und das passiert auch bei diesem Roman. Als Leser wei&#223; ich, wie so ein Roman funktioniert, ich wei&#223;, wie so ein Roman sein soll, wie sich ein schlechter Roman liest. Und ein guter Roman entwickelt einen eigenen Sog. Ich bin mir sicher, Hanekamps „So was von da“ kann diese Sog nicht auf jeden Leser und jede Leserin aus&#252;ben, es kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass ihm das gelingt.</p>

<p>Ein gut lesbarer Roman, in dem die Schrecken des Lebens auftauchen wie in mancher Nachmittagssendung im Privatfernsehen: Sie gehen im Augenblick des Auftauchens im Rausch des „Da“ wieder unter. Und doch ist da eine zarte Ernsthaftigkeit, die in alle dem L&#228;rm zu ber&#252;hren vermag.</p>

<blockquote>Tino Hanekamp: So was von da. Roman. K&#246;ln (Kiepenheuer und Witsch) 2011, 304 Seiten, Euro (D) 14,99 | sFr 21,90 | Euro (A) 15,50 ISBN: 978-3-462-04288-7</blockquote>

<p>Und seit neuestem werden B&#252;cher per Videotrailer beworben. Also dann… Will ich nicht vorenthalten:</p>

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		<title>&#220;berlegungen zum Kulturwandel: Alte B&#252;cher und digitale, buch&#228;hnliche Produkte</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 11:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe hier B&#252;cher stehen, die hundert und mehr Jahre alt sind. Diese B&#252;cher hatten mehrere Besitzer. Diese B&#252;cher sind Zeugen des jeweiligen Geschmacks der Zeit, wenn es um die Gestaltung von Bucheinb&#228;nden oder auch des gesamten Buches geht. Zum &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/06/29/uberlegungen-zum-kulturwandel-alte-bucher-und-digitale-buchahnliche-produkte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe hier B&#252;cher stehen, die hundert und mehr Jahre alt sind. Diese B&#252;cher hatten mehrere Besitzer. Diese B&#252;cher sind Zeugen des jeweiligen Geschmacks der Zeit, wenn es um die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bucheinband" target="_blank">Gestaltung von Bucheinb&#228;nden</a> oder auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buchgestaltung" target="_blank">des gesamten Buches</a> geht. Zum Teil haben Vorbesitzer Spuren in den B&#252;chern hinterlassen. Solche Spuren sind zum Beispiel die Eintragung des Namens auf dem Titelblatt, sodass man zum Teil sehen kann, wem das Buch alles geh&#246;rt hat, es kommen aber auch Anstreichugen in den Texten vor.</p>

<p>In Bibliotheken stehen <a href="http://www.bsb-muenchen.de/App-Famous-Books-Treasures-of-the-Bavarian-State-Library.virtuelle-angebote-app.0.html" target="_blank">Buchbest&#228;nde, die viel &#228;lter sind</a>. Ich erinnere einen Besuch in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/L&#246;wen" target="_blank">L&#246;wen</a> (Belgien). Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universit&#228;tsbibliothek_L&#246;wen" target="_blank">Bibliothek</a> dort hat, so ich mich richtig erinnere, &#252;ber 120000 alte B&#252;cher, teilweise auch Handschriften. Und in vielen Bibliotheken lagern Dokumente, die es erst noch (wieder) zu entdecken gilt.</p>

<p>Wenn die Digitalisierung so weitergehen w&#252;rde, dass digitale Speicher gedruckte B&#252;cher zu einem Randph&#228;nomen werden lie&#223;en,<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Langzeitarchivierung"> s&#228;he das mit den Altbest&#228;nden in Bibliotheken und Archiven anders aus</a>.</p>

<p>Statt B&#252;cher lagerten dort Festplatten. Statt Papierfra&#223; h&#228;tte man es mit Hardwarefehlern und Abnutzungserscheinungen der Datentr&#228;ger zu tun, die die Lesbarkeit der Dokumente gef&#228;hrden. Techniker w&#252;rden alte Leseger&#228;te einsatzf&#228;hig halten oder zu rekonstruieren versuchen. Andere Techniker h&#228;tten keine andere Aufgabe, als Daten von alten Datentr&#228;gern auf neue zu &#252;bertragen, so wie man alte B&#252;cher heute digitalisiert oder auf Microfilm festgehalten hat.</p>

<p>Es k&#246;nnte aber auch zu neuartigen „Copyright“-Problemen kommen. Wenn ich heute ein Buch kaufe, dann habe ich dieses Buch. Ich kann dieses Buch lesen, behalten, aber auch Freunden zum Lesen geben, es verschenken, es in &#246;ffentlich aufgestellte <a href="http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/buecherschrank-statt-bibliothek_rmn01.c.9016460.de.html" target="_blank">Buchschr&#228;nke</a> stellen. Solange ich das Buch nicht kopiere und eine Vervielf&#228;ltigung weitergebe, kann ich mit dem Buch so ziemlich alles machen, was m&#246;glich ist. Ich habe das Buch gekauft. Es geh&#246;rt mir.</p>

<p>Digitale Werke haben die Eigenart, dass digitalen Daten das Vervielf&#228;ltigen sehr nahe liegt. Digitale Daten sind auf Redundanz hin ausgelegt. Entsprechend wollen (Zeitungs)Verleger heute weg von dem Copyright im klassischen Sinne und hin zu einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsschutzrecht_f&#252;r_Presseverleger" target="_blank">Leistungsschutzrecht</a>, das sicherstellen soll, dass z. B. Dienste wie Google-News <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/keine_sympathien_fuer_ein_leistungsschutzrecht_1.7391789.html" target="_blank">f&#252;r die Nutzung der Leistung von Journalisten zahlen sollen</a>. Das k&#246;nnte aber durchaus soweit gehen, dass jemand, der auf eine Leistung eines Dritten verlinkt f&#252;r diesen Link bezahlen muss, weil er ja die Leistung des Dritten in Anspruch nimmt, sei es auch „nur“ als Link. Der Text ist dann dennoch, wenn nicht hinter einem Bezahlvorhang verborgen ist, vollst&#228;ndig zug&#228;ngilich. Wenn ich bislang aus einem Werk im wissenschaftlichen Kontext zitiere, dann muss mir irgendwie das (bezahlte) Original vorgelegen haben, ob nun in der Bibliothek oder als gekauftes Buch. Und wenn jemand meinen Literaturnachweis verfolgen will, muss er Zugang zu diesem Werk haben, das dann wiederum in einer bezahlten Form vorliegt.</p>

<p>Das alles ver&#228;ndert sich. Des Verlegers Traum heute scheint zu sein, nicht mehr Zeitungen / B&#252;cher zu verkaufen, sondern nur noch die Inhalte. Das hei&#223;t: Am liebsten, so stelle ich mir das teilweise vor, w&#252;rden Verleger ihre Werke an eine Person binden. Am liebsten w&#228;re es Verlegern wohl, w&#252;rde sie nicht mehr f&#252;r ein B&#252;cher sondern pro Leser eines Buches Geld bekommen (<a href="http://www.vgwort.de/" target="_blank">VG Wort</a> arbeitet, &#228;hnlich wie die Gema, aber nicht so im Blick der &#214;ffentlichkeit stehend daf&#252;r, dass Autoren Nutzungsgeb&#252;hren zum Beispiel aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pauschalabgabe" target="_blank">Urheberrechtsabgaben von Kopierern</a> bekommen).</p>

<p>Mit pers&#246;nlichen digitalen Leseger&#228;ten und digitalem Kopierschutz scheint man dem Ziel schon n&#228;her gekommen zu sein. Es gibt aber auch <a href="http://www.zdnet.de/news/41543765/kindle-buecher-kann-man-jetzt-verleihen.htm" target="_blank">erste Versuche, B&#252;cher verleihen zu lassen</a>. Dann ist ein Buch f&#252;r einen begrenzten Zeitraum auf dem digitalen Leseger&#228;t eines Freundes oder Bekannten verf&#252;gbar, aber nicht beim Besitzer.</p>

<p>Mit ver&#228;nderten Copyrightregeln k&#246;nnte diese Art des Verleihens bald hinf&#228;llig sein. Es werden dann andere Regeln f&#252;r gedruckte und digitale Versionen des gleichen Werkes gelten. Das ist schon heute so. So gibt es <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Boersenverein-Buchpreisbindung-gilt-auch-fuer-E-Books-208646.html" target="_blank">Streit um das Thema der Buchpreisbindung</a>. Die Mehrwertsteuers&#228;tze f&#252;r gedruckte und digitale B&#252;cher sind unterschiedlich. <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2010-09/ebooks-preisbindung-ereader" target="_blank">Oft sind digitale Ausgaben etwas billiger</a> als gedruckte Versionen, womit aber im Prinzip kein Besitzrecht an einer Kopie des Werkes erworben wird, sondern nur das Nutzungsrecht der zur Verf&#252;gung gestellten Daten, die im Zweifelsfall <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-loescht-gekaufte-Kindle-eBooks-6887.html" target="_blank">vom Anbieter auch von den Endger&#228;ten wieder gel&#246;scht werden</a> k&#246;nnen! In einer digitalen Lesegesellschaft wird es auch Zensoren erheblich leichter gemacht, Inhalte von Werken zu ver&#228;ndern oder Werke von Leseger&#228;ten verschwinden zu lassen.</p>

<p>Kulturg&#252;ter sind keine betonierten Ist-Zust&#228;nde. Der Blick in die Geschichte lehrt dies. Der Umgang mit Informationen und Informationstr&#228;gern hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder ver&#228;ndert. Und wie sich die digitale Gesellschaft, hier vor allem auf den Umgang mit B&#252;chern bezogen, letztlich faktisch ver&#228;ndern wird, ist nur begrenzt absehbar.</p>

<p>Neben wirtschaftlichen Entscheidungen werden auch politische Beschl&#252;sse die Ver&#228;nderungen mit bestimmen. Bleibt nur zu hoffen, dass Entscheidungstr&#228;ger nicht dem Irrglauben verfallen, es g&#228;be Zw&#228;nge, nur weil z. B. Firmen etwas aufgebaut haben und dann wollen, dass die Gesetze gef&#228;lltigs dem entsprechen, was sie aufgebaut haben. Entscheidungstr&#228;ger haben Gestaltungsm&#246;glichkeiten. Von der Nutzung dieser Gestaltungsm&#246;gichkeiten wird abh&#228;ngen, wie sich die nach wie vor wichtige Buchkultur entwickeln wird. Um allerdings Gestaltungsm&#246;glichkeiten nutzen zu k&#246;nnen, braucht es Visionen, wie mit dem Kulturgut „Buch“ in Zukunft umgegangen werden soll, welche Rolle es in der Gesellschaft spielen soll, ob es prim&#228;r als Kulturgut oder prim&#228;r als Wirtschaftsgut gesehen wird und wie ein Ausgleich der Interessen von Autoren, Verlegern, Lesern, Bibliotheken etc. gestaltet wird.</p>

<p>Vorschl&#228;ge, Visionen, Tr&#228;ume zur Entwicklung von Kulturg&#252;tern in der digitalen Gesellschaft k&#246;nnen gerne als Kommentar zu diesem Artikel hinzugef&#252;gt werden.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Herrn Larbigs Bibliothek 8 – Peter Handke: Der gro&#223;e Fall</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 21:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[M&#252;&#223;iggang ist in diesem Falle ein literarischer Genuss und nicht des Lasters Anfang. Das kann man anders sehen, ist man selbst der &#220;berzeugung, dass es unproduktiv sei, einen ganzen Tag lang sich zu Fu&#223; von den Randbezirken einer Metropole in &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/06/27/herrn-larbigs-bibliothek-8-peter-handke-der-grose-fall/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M&#252;&#223;iggang ist <a target="_blank" href="http://www.perlentaucher.de/buch/36010.html">in diesem Falle</a> ein literarischer Genuss und nicht des Lasters Anfang.</p>

<p>Das kann man anders sehen, ist man selbst der &#220;berzeugung, dass es unproduktiv sei, einen ganzen Tag lang sich zu Fu&#223; von den Randbezirken einer Metropole in deren Zentrum zu begeben.</p>

<p>Es spricht viel daf&#252;r, dass die namenlose Metropole Paris ist. Manches von dem Flair, die beschriebenen Kaffees, das Nennen der Metro und das Wissen darum, dass Peter Handke in Frankreich lebt, sprechen f&#252;r diesen Ort. Aber das ist nur am Rande wichtig.</p>

<p>Im Zentrum der Erz&#228;hlung Handkes steht ein Schauspieler. Ein Tag im Leben des Schauspielers wird vom Morgen bis in die Nacht hinein erz&#228;hlt.</p>

<p>Er geht durch die sommerliche Gro&#223;stadt, beobachtet, reflektiert, begegnet Joggern, Obdachlosen, Alten, Jungen, einem den Krieg erkl&#228;renden Politiker in &#220;berlebensgr&#246;&#223;e auf einem Bildschirm am Rande des Weges.</p>

<p>&#220;ber der Stadtmitte steht ein Wetterleuchten.</p>

<p>Handke ist zum „sch&#246;nen Erz&#228;hlen“ zur&#252;ck gekehrt, nachdem er durch teilweise seltsam anmutende politische &#196;u&#223;erungen zur serbischen Politik ein wenig an den Rand des Erz&#228;hlens geraten war.</p>

<p>Nun erz&#228;hlt er in klingender Prosa vom Weg eines Schauspielers in die Stadt. Dabei gibt es durchaus die eine oder andere Lebensweisheit zu entdecken.</p>

<p>Handke hat eine interessante, nicht f&#252;r jeden leicht zu lesende Erz&#228;hlung verfasst. Sprachlich kann Handke sehr &#252;berzeugen. Inhaltlich ist es ein langsam erz&#228;hlter Text, der teilweise auch an die Grenze des Realismus geht. Ob man diese „Trockenheit“ eines Textes, der dennoch sprachlich schillert, mag, muss jeder f&#252;r sich selbst entscheiden.</p>

<p>Dass die Wahrnehmung der eigenen Gro&#223;stadterfahrung gesch&#228;rft werden kann, dass man wom&#246;glich selbst beginnt, die eigenen Wege in der Gro&#223;stadt in nahezu handkescher Sprache aich selbst zu erz&#228;hlen, kann ich aus eigener Erfahrung als eine Nebenwirkung dieser Erz&#228;hlung festhalten. Eine Nebenwirkung, die ich nicht als sch&#228;dlich anseehe.</p>

<p>Handkes j&#252;ngstes Werk ist kein Muss f&#252;r Leser und Leserinnen, aber durchaus eine Bereicherung f&#252;r <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flaneur">Flaneure</a>.</p>

<blockquote>Peter Handke, Der Gro&#223;e Fall. Erz&#228;hlung, Berlin (Suhrkamp). 280 Seiten, 24,90.</blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Die 8 besten (?) Werkzeuge des analogen Lernens und Lehrens</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 21:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die einen fragen, was heute zu lernen sei und gehen damit wohltuend von den Tools des Lernens weg hin zu den Inhalten. Prima. An anderer Stelle geht es in einem Offenen Kurs (Open Course) um die Zukunft des Lernens und &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/05/18/die-8-besten-werkzeuge-des-analogen-lernens-und-lehrens/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die einen fragen, <a href="http://imgriff.com/2011/04/18/unsere-zukunft-was-wir-wirklich-lernen-muessen/" target="_blank">was heute zu lernen sei</a> und gehen damit wohltuend von den Tools des Lernens weg hin zu den Inhalten. Prima. </em></p>

<p><em>An anderer Stelle geht es in einem Offenen Kurs (Open Course) um die Zukunft des Lernens und in der dritten Woche, in der sich dieser Kurs nun befindet, geht es um die Tools des Lernens, mit denen dann gelernt werden soll, was zu lernen ist, <a href="http://blog.guykawasaki.com/2006/08/ten_things_to_l.html#axzz1MdqfZX7m" target="_blank">wie auch immer diese Inhalte / Kompetenzen dann n&#228;her definiert sind</a>. </em></p>

<p><em>Die &#220;berschrift der dritten Woche des Offenen Kurses zur »Zukunft des Lernen« lautet: »<a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/agenda/woche-3/" target="_blank">Von iPads, eBooks &amp; Virtual Classrooms. Lerntechnologien</a>«.</em></p>

<p><em>Die Selbstverst&#228;ndlichkeit, so sehr ich diese im Gesamtkontext dieses Kurses auch nachvollziehen kann und mich ihrer oft selbst bediene, mit der bei Lerntechnologien heute von digitalen Lerntechnologien gesprochen wird, erstaunt mich immer wieder.</em></p>

<p><em>Lernende lernen analog, unabh&#228;ngig davon, wie digital die zum Lernen genutzten Medien auch immer sein m&#246;gen. Der Lernprozess des individuellen Menschen findet nicht bin&#228;r statt, sondern in der komplexen Struktur des Gehirns und des ganzen K&#246;rpers.</em></p>

<p><em>Deshalb gibt es von mir an dieser Stelle keine Top-Ten-Liste der wunderbarsten digitalen Lernwerkzeuge, auch wenn ich eine solche erstellen k&#246;nnte, sondern – v&#246;llig unzeitgem&#228;&#223; – eine Liste analoger  <em>»Werkzeuge« des analogen Lernens und Lehrens. Die Reihenfolge ist zumindest nicht konsequent hierarchisch gemeint; die Liste ist bestimmt nicht vollst&#228;ndig und &#252;berhaupt vor allem eine Anregung zur Erweiterung der Diskussion. Die Zukunft des Lernens bringt neue Technologien mit sich. Sollen diese Technologien die analogen ersetzen? Wo k&#246;nnen sie das? Was k&#246;nnen sie nicht leisten? Wo sind analoge Werkzeuge vielleicht unabdingbar?</em></em></p>

<p><em><em>Wenn der offene Kurs <em>»<a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/" target="_blank">Die Zukunft des Lernens</a>« hei&#223;t, so halte ich eine Reduktion auf zuk&#252;nftige Lerntechnologien zu kurz gegriffen. </em></em></em></p>

<p><em><em><em>Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier nun zuspitze, &#252;bertreibe, provozieren will, denn ich wei&#223; sehr wohl, dass nicht alle meine &#196;u&#223;erungen in diesem Beitrag auf umfassende Gegenliebe sto&#223;en d&#252;rften. Aber dennoch: Ich finde, es lohnt, nicht nur von digitalen Tools zu sprechen (obwohl ich ja zum Beispiel hier genau ein solches nutze, um &#252;ber analoge Werkzeuge zu sprechen), sondern auch einmal zu fragen, welchen Wert und welchen Platz analoge Werkzeuge des Lernens in der <em><em><em>»Zukunft des Lernens« haben.</em></em></em></em></em></em></p>

<p><em><em><em><em><em><em>Also los…:</em></em></em></em></em></em></p>

<h2>Die Sinne (Sense Organs)</h2>

<p>Die Sinnesorgane des Menschen sind nach wie vor in der Regel analog, solange nicht digitale Prothesen zum Einsatz kommen. Sie sind f&#252;r Lernprozesse unerl&#228;sslich. Und damit sind nicht nur der H&#246;r- und Sehsinn gemeint, die auch bei digitalen Lernprozessen am Computer zum Einsatz kommen. Der Tastsinn kommt in digitalen Zusammenh&#228;ngen viel zu kurz. Will ich etwas &#252;ber B&#228;ume und W&#228;lder wissen, so muss ich Baumrinde sp&#252;ren k&#246;nnen, den Geruch des Waldes (zu unterschiedlichen Tages- / Jahreszeiten) einatmen. Will ich etwas &#252;ber (gesunde) Ern&#228;hrung wissen, dann f&#246;rdert der Einsatz des Geschmackssinnes dieses Lernen sehr. Lernen ist ein sinnlicher Prozess. Digitale Lernprozesse f&#252;hren oft zu einer Entsinnlichung des Lernens. Vielleicht sind deshalb zum Beispiel Videos von Vortr&#228;gen viel beliebter als reine Audiomitschnitte, obwohl der Informationsgehalt zur Sache identlisch ist.</p>

<h2>Lehrervortrag (Teachers Lecture)</h2>

<p>Ja, es gibt viel zu wenige Lehrende, die in der Lage sind, einen guten Lehrervortrag zu halten. Oder sind es doch die Bedingungen, die es unm&#246;glich machen, sich angemessen auf einen guten Lehrervortrag vorzubereiten, da in den meisten Lehr-Lern-Zusammenh&#228;ngen die zur Vorbereitung ben&#246;tigten Zeitfenster nicht gelassen werden?</p>

<p>Ja, es ist verdammt schwer, einen guten Lehrervortrag zu halten. Ja, es ist v&#246;llig unmodern, &#252;berhaupt davon zu sprechen, dass das mit dem Lehrervortrag eine tolle Sache ist. Und dennoch z&#228;hle ich den (gelungenen) Lehrervortrag zu den Top-Ten der Werkzeuge des analogen Lernens. Was aber ein gelungener Lehrervortrag ist, ist damit noch nicht gesagt:</p>

<ul>
    <li>Ein gelungener Lehrervortrag hat die Lernenden im Blick. Inhaltlich und sprachlich hat er sich an den F&#228;higkeiten der Lernenden zu orientieren und diese gleichzeitig zu erweitern.</li>
    <li>Ein gelungener Lehrervortrag f&#252;hrt zu einem Mitdenken der Lernenden.</li>
    <li>Ein gelungener Lehrervortrag f&#246;rdert Erkenntnisprozesse und die Lust an der Erkenntnis.</li>
    <li>Ein gelungener Lehrervortrag bef&#228;higt zu praktischem Handeln, leitet zu diesem &#252;ber, leitet von einem frontalen Lehr-Lern-Zusammenhang in andere Arbeitsformen &#252;ber, in denen ge&#252;bt wird, in denen Teilaspekte des »Inputs« vertieft, in denen »Output« entsteht und »Wissen« praktisch angewendet wird.</li>
</ul>

<blockquote>
<ul>
    <li>Anmerkung: Auch Vortr&#228;ge im universit&#228;ren Kontext und z. B. auch die <a href="http://www.ustream.tv/channel/opco11" target="_blank">Mittwoch-Live-Streams des #opco11</a> geh&#246;ren zu den Lehrervortr&#228;gen.</li>
</ul>
</blockquote>

<h2>Lernendenaktivit&#228;t (Activities of Learners)</h2>

<ul>
    <li>Es ist zun&#228;chst einmal kein Werkzeug, wenn Lernende eigenst&#228;ndig arbeiten, bei dieser Arbeit bedient man sich eher unterschiedlicher Werkzeuge – und die Frage, ob diese analog oder digital sind ist eine nachgelagerte Frage.</li>
    <li>Dennoch f&#252;hre ich die Eigenaktivit&#228;t Lernender hier unter den Werkzeugen auf, weil es sich dabei aus der Sicht des Lehrenden durchaus um ein »Instrument« handelt, das Lernen erm&#246;glicht. Und da ich hier von den besten analogen Werkzeugen des Lernens und Lehrens schreibe, hat diese Eigenaktivit&#228;t hier ihren Platz.</li>
    <li>Der Lehrende soll sich, sein Wissen und seine Erfahrungen den Lernenden nicht verweigern. Deshalb der eigene Unterpunkt zum »Lehrervortrag«. Ich habe an der Universit&#228;t selbst Veranstaltungen erlebt, in denen der Professor nur auftrat, wenn es darum ging, die Referate f&#252;r das Semester zu verteilen und in der letzten Sitzung eine Zusammenfassung der Veranstaltung zu versuchen. Dazwischen wurde in den »selbst verwalteten Lernprozess« der Studierenden selbst dann nicht eingegriffen, wenn gr&#246;bste Fehler in langweilgsten Referaten verbreitet wurden.</li>
    <li>Zu diesem Nicht-Verweigern des Lehrenden geh&#246;rt aber auch, dass er den Lernenden ihren Freiraum l&#228;sst, um sich selbst und die gewonnenen Kenntnisse auszuprobieren, um aus Kenntnissen Erkenntnisse werden zu lassen. Da es sich aber um <em>Lernenden</em>aktivit&#228;t handelt, begleitet der Lehrende diese wertsch&#228;tzend und kritisch. Das kann durchaus auch darauf hinaus laufen, dass eine Ergebnispr&#228;sentation, die oberfl&#228;chlich und ohne gro&#223;en Erkenntniswert ist, in der sich auch Beratungsversuche der Lehrenden nicht erfolgreich niedergeschlagen haben, entsprechend kritisch besprochen wird.</li>
    <li>Diese Freir&#228;ume, die durchaus gro&#223;z&#252;gig bemessen sein d&#252;rfen, m&#252;ssen nicht analog sein ( – es sei denn, es wird gerade der Umgang mit einem Sportger&#228;t oder &#228;hnliches gelernt).</li>
    <li>Diese Freir&#228;ume m&#252;ssen nicht digital sein ( – es sei denn, es wird gerade der Umgang mit digitalen sozialen Netzen oder &#228;hnliches gerlernt).</li>
</ul>

<h2>Kreidetafel (Blackboard)</h2>

<p>Stromunabh&#228;ngig und sofort zu Stundenbeginn einsatzbereit. Die einzige Voraussetzung ist, dass Kreide vorhanden ist. Entweder der Kreidevorrat wird zentral gepflegt oder aber man hat seine eigenen Vorr&#228;te dabei. Wenn aber Kreide vorhanden ist, ist die Tafel das flexibelste, am schnellsten verf&#252;gbare und alles in allem zuverl&#228;ssigste Instrument zur Darstellung von Gedanken, das in Klassenzimmern vorhanden ist. Mehrfarbigkeit des Tafelbildes ist mit farbiger Kreide schnell umsetzbar. Seit ihrer Einf&#252;hrung in Schulen im 19. Jahrhunderts als ausgereifte und auch in &#228;rmeren Regionen der Welt als Instrument zur Unterst&#252;tzung von Lernprozessen einsetzbar.</p>

<h2>Bibliothek (Library)</h2>

<ul>
    <li>Eine Gruppe Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler in einer Bibliothek reagiert eigentlich immer gleich, wenn die Jugendlichen nicht sofort an die Computer d&#252;rfen: Eigenst&#228;ndig werden B&#252;cher aus den Regalen genommen, durchgebl&#228;ttert und wenn etwas als interessant empfunden wird, wird das genauer gelesen und auch anderen vorgelesen. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen stellt die analoge Bibliothek einen Lernraum dar, der selbstt&#228;tige Lernprozesse f&#246;rdern kann. Wichtig ist dabei, dass es von Lehrern akzeptiert wird, dass dieses Lernen nicht in Gruppen stattfindet, sondern die Lernenden zumindest phasenweise auf deren eigene Interessen konzentriert sein l&#228;sst.</li>
    <li>Bemerkenswert: Die Bibliothek als »Lernwerkzeug« ist ein Ort! Auch wenn vielleicht nicht unbedingt ein klassisches Lernwerkzeug, so spielen die »Lernr&#228;ume« als »Spielr&#228;ume« gelingender Lern-und Bildungsprozesse eine wichtige Rolle.</li>
</ul>

<h2>Notizblock / Schulheft (Exercise Books)</h2>

<p>Sicherlich wird die Frage fr&#252;her oder sp&#228;ter auftauchen, ob mobile Tablet-Computer analoge Formen des Notierens und &#220;bens nicht &#252;berfl&#252;ssig machen, aber da es hier nun einmal um analoge Werkzeuge des Lernens geht, geht es ohne das Schulheft und den Notizblock nicht. Dieses Instrument hat &#228;hnliche Vorteile wie die Kreidetafel. Und da im neuen Kerncurriculum f&#252;r das Fach Deutsch in Hessen unter anderem die f&#252;r andere lesbare Handschrift als Kompetenz aufgenommen wurde, gehe ich nicht davon aus, dass die Handschrift in absehbarer Zeit aus der Schule verschwinden wird. Handschriftliches Erarbeiten von Wissen, die h&#228;ndische Aneignung von Fertigkeiten und Kompetenzen, das Erlernen des Handwerks in den einzelnen F&#228;chern und auch f&#228;cher&#252;bergreifend, ist nach wie vor wichtig und zwar schon alleine, weil unser Gehirn auf eine solche »analoge« Weise lernt.</p>

<h2>Stifte (Pen / Pencil)</h2>

<ul>
    <li>Ganz ehrlich: Wenn ich Bilder von manchen meiner Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sehe, die mit viel Hingabe gemalt wurden, dann wei&#223; ich um den Wert von Stifen; wenn ich Texte lese, die mit der Handschrift auch etwas von der Person widerspiegeln, die diese Handschrift nutzt, dann mag das Lesen manchmal schwer sein, aber gerade dieses nicht glatte, nicht einfach &#252;berfliegbare der Texte hebt noch einmal hervor, dass wir es mit Pers&#246;nlichkeiten zu tun haben. Im Internet und in Zusammenh&#228;ngen, in denen es nur noch genormte Druckbuchstabenschriften gibt, geht diese Seite des Pers&#246;nlichen oft verloren.</li>
    <li>Wenn ich mir schnell &#220;bersicht &#252;ber einen Gedankengang verschaffen will, benutze ich nach wie vor Papier und Stifte zum Anfertigen von Notizen, Skizeen etc. – Das geht zwar alles auch auf dem Computer, aber wenn ich etwas wirklich lernen will, brauche ich immer wieder auch einfach mein analoges Werkzeug.</li>
</ul>

<h2>Overheadprojektor (Overhead Projector)</h2>

<p>Ich hatte mal eine Lehrerin, die malte wirkliche Tafel<em>bilder</em> – sie muss an den Tagen vor dem Unterricht richtig lange an der Tafel gestanden haben, um ihre Tafel<em>bilder</em> zu zeichnen, was nur ging, weil es sich um einen Lehrgang au&#223;erhalb der Schule handelte, bei dem sicher war, dass das Tafelbild am n&#228;chsten Tag auch noch da sein w&#252;rde. Und &#228;hnlich hochwertige, handgefertigte Zeichnungen zur Verdeutlichung von Zusammenh&#228;ngen brachte diese Lehrerin auf Folien unter. Nie zuvor und nie danach habe ich solch k&#252;nstlerisch spannenden, &#228;sthetisch ansprechenden Lehrmaterialien gesehen, wie bei dieser Sprachlehrerin.</p>

<p>Klar, heutzutage entstehen die meisten Folien unter Benutzung digitaler Technologie, wenn sie nicht direkt mit einer digitalen Pr&#228;sentation und Beamer ersetzt werden. Und doch haben Folien nach wie vor auch in analoger, handbeschrifter Form einen m&#246;glichen Platz im Unterricht: So k&#246;nnen per Folien »Tafelbilder« entstehen, die dauerhafter aufbewahrt werden k&#246;nnen und wieder einsetzbar sind. Der Mehrwert gegen&#252;ber per Computer generierten »Folien« besteht darin, dass wirklich die &#228;sthetische Erfahrung der Handschriftlichkeit, des analogen Schaubildes erreicht werden, auch wenn Lehrende oder Lernende nicht die genialen Zeichner sind.</p>

<p>Auch wenn der Computer in Kombination mit dem Beamer einen ad&#228;quaten Ersatz f&#252;r den Overheadprojektor (OHP) darstellt: Analog erstellte Folien haben oft eine sehr pers&#246;nliche, unverwechselbare Note, die genau auf einen Lehrenden verweist. Diese Option sollten wir uns (zumindest hin und wieder) einfach nicht entgehen lassen, denn das au&#223;ergew&#246;hnliche pr&#228;gt sich ein, f&#246;rdert den Lernprozess. Digital erstellte Materialien sind manchmal so »aalglatt« und uniform gestaltet, dass sie das Lernen zumindest nicht durch »pers&#246;nliche Noten« f&#246;rdern.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/01/29/podcasts-eine-kurze-einfuehrung/" rel="bookmark" title="29. Januar 2009">Podcasts &#8211; Eine kurze Einf&#252;hrung</a></li>
</ul>

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		<title>Lyrik heute – Das „Jahrbuch der Lyrik 2011“ – 1. Eindruck</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 22:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wird heute &#252;ber Lyrik gesprochen, so wird dem Mangel an Lesern oft die Vielfalt lyrischer Produktionen gegen&#252;bergestellt. In diesem Zusammenhang schlie&#223;t es sich nicht gegenseitig aus, wenn Harry Oberl&#228;nder von „lyrischer Massenproduktion“1 spricht und Theo Breuer nur ein paar Seiten &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/03/31/lyrik-heute-das-jahrbuch-der-lyrik-2011-1-eindruck/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird heute &#252;ber Lyrik gesprochen, so wird dem Mangel an Lesern oft die Vielfalt lyrischer Produktionen gegen&#252;bergestellt.</p>

<p>In diesem Zusammenhang schlie&#223;t es sich nicht gegenseitig aus, wenn <a href="http://www.karl-marx-buchhandlung.de/faq/faq.html" target="_blank">Harry Oberl&#228;nder</a> von „lyrischer Massenproduktion“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/31/lyrik-heute-das-jahrbuch-der-lyrik-2011-1-eindruck/#footnote_0_5943" id="identifier_0_5943" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Christoph Buchwald, Kathrin Schmidt, Jahrbuch der Lyrik 2011, M&amp;#252;nchen 2011, S. 232.">1</a></sup> spricht  und <a href="http://www.poetenladen.de/theo-breuer.htm" target="_blank">Theo Breuer</a> nur ein paar Seiten vorher betont, dass die Mehrzahl lyrischer Ver&#246;ffentlichtungen „praktisch unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/31/lyrik-heute-das-jahrbuch-der-lyrik-2011-1-eindruck/#footnote_1_5943" id="identifier_1_5943" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ebd., S. 218.">2</a></sup> stattfinde. – Lyrikb&#252;cher, so Breuer, f&#228;nden oft nur f&#252;nfzig bis zweihundert Leser, ab dreihundert verkauften Exemplaren habe man schon eine „Auflagenschallmauer&#8221; durchbrochen<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/31/lyrik-heute-das-jahrbuch-der-lyrik-2011-1-eindruck/#footnote_2_5943" id="identifier_2_5943" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ebd.">3</a></sup>.</p>

<p>Der Teil „Sechs Anmerkungen zum Gedicht“ im <em>Jahrbuch der Lyrik 2011</em>, ist entsprechend weniger ein Raum der Reflexion des Gedichts im Jahre 2011, sondern ein Ort, an dem sehr stark die Frage nach der Rezeption von Gedichten gestellt wird.</p>

<p>Neben die eher melancholischen T&#246;ne<span id="more-5943"></span> tritt dann noch <a href="http://www.brocan.de/" target="_blank">J&#252;rgen Brôcan</a>s papierlastiger und schwerer Beitrag, der noch am ehesten wirklich eine Anmerkung zum Gedicht der Gegenwart darstellt – ohne sonderlich zum Lesen von Gedichten anzuregen. so zumindest mein erster Eindruck von diesem Text.</p>

<p>Dass solche Texte einer Sammlung von mehreren hundert Gedichten nachgestellt sind, ist – erstaunlich.</p>

<p>Dieses <em>Jahrbuch der Lyrik 2011</em> kann sowohl als Zeugnis gro&#223;er Lebendigkeit des Dichtens als auch als Beleg f&#252;r lyrische Massenproduktion gesehen werden, der aber nur sehr beschr&#228;nkte Abnehmerzahlen (Leser) gegen&#252;berstehen.</p>

<p>Dennoch schottet sich die Zunft ernstzunehmender Dichter von der &#214;ffentlichkeit zumindest so ab, dass mir kaum Stimmen (Websites) von Dichtern im Netz bekannt sind. Kein Zweifel, dass mir da sicherlich einiges noch nicht begegnet ist – fast str&#228;flich ist, dass ich <a href="http://www.poetenladen.de" target="”_blank“">http://www.poetenladen.de</a> erst k&#252;rzlich entdeckt habe –, doch zweifle ich genau so wenig, dass ein gro&#223;er Teil heutiger Literatur vielleicht am Rechner entsteht, aber dennoch vor allem analog behandelt, ausgedruckt wird, nicht im Netz stattfindet, obwohl vielleicht gerade gute Lyrik hier ihren Ort und ihre Leserschaft finden k&#246;nnte, weit mehr als &#252;ber Buchhandlungen, die oft sowieso keine zeitgen&#246;ssische Lyrik mehr im Angebot haben.</p>

<p>Haben wir uns damit abgefunden, dass Lyrik jenseits von den Lyrics der Chart-Hits quasi erledigt ist?</p>

<p>Je zeitgen&#246;ssischer ein Gedicht ist, um so schwerer f&#228;llt der Zugang. Es ist nicht m&#246;glich, Gedichte zu konsumieren, wie das mit Romanen oder Musik aus dem Charts oft m&#246;glich scheint.</p>

<p>Da Lyrik nun zu den in Schulen h&#228;ufiger behandelten literarischen Gattungen geh&#246;rt, ist es sicher nicht abwegig zu vermuten, dass man der &#220;berlegung begegnet, dass es zwischen der Behandlung von Gedichten in der Schule und dem Mangel an Lesern, die kompetent mit Lyrik umgehen, einen Zusammenhang geben K&#246;nnte.</p>

<p>Vielleicht gibt es diesen Zusammenhang, meine Vermutung geht jedoch in eine andere Richtung: Lyrik zu lesen muss man kontinuierlich lernen; hin und wieder ein Gedicht zur Hand zu nehmen, reicht dazu nicht aus. Diese Form des Lesens von Gedichten als kontinuierlichen Prozess wird in der Schule eher weniger einge&#252;bt.</p>

<p>Im Zentrum der schulischen Heranf&#252;hrung an Gedichte steht die Heranf&#252;hrung an literaturhistorisch bedeutende Gedichtformen und Epochen, ohne dass wir damit bis in die Gegenwart k&#228;men. Moderne, zeitgen&#246;ssische Literatur findet nur sehr beschr&#228;nkt ihren Platz im Deutschunterricht.</p>

<p>Auf diesem Acker gibt es viel zu tun, so man der &#220;berzeugung ist, dass sich die Besch&#228;ftigung mit Lyrik lohnt. – Da ich den Wert von Sprache zur Orientierung und zum Sein in der Welt nach wie vor als hoch ansehe, geh&#246;re ich zu denen, die in der Besch&#228;ftigung mit Gedichten durchaus etwas Lebensrelevantes sehen, das alles in allem lebenswichtig ist.</p>

<p>Entsprechend r&#228;ume ich Gedichten (zu wenig?) Platz in meinem Leben und auch in der Schule ein. Ich blogge Gedicht-Interpretationen, und versuche, m&#246;glichst vielen Personen zumindest eine Ahnung davon zu geben, dass die Besch&#228;ftigung mit Lyrik lohnt, auch wenn dies noch nicht dazu f&#252;hrt, dass ein nachhaltiger Zugang zu dieser literarischen Gattung m&#246;glich wird. – Dass es in ein paar F&#228;llen allerdings gelungen scheint, stimmt mich zuversichtlich, dass es m&#246;glich ist, diesen Zugang zu Gedichten zu schulen und nachhaltig zu erm&#246;glichen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Apps (nicht nur) f&#252;r Lehrer: MoMA-AB/EX/NY</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 14:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Museum ist eine Bildungseinrichtung. Wenn ein Museum dann „Museum of Modern Art“ hei&#223;t, unter dem K&#252;rzel MoMA weltbekannt ist und schon auf seiner Website ein faszinierendes Angebot bereit h&#228;lt, dann darf man gespannt sein, wie sich der Bildungsanspruch einer &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/11/26/apps-nicht-nur-fuer-lehrer-moma-abexny/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="http://moma.org/explore/mobile/abexnyapp" href="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/abexny.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5315" title="abexny" src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/abexny-300x115.jpg" alt="Quelle: http://moma.org/explore/mobile/abexnyapp" width="300" height="115" /></a></p>

<p><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/18/bildungsorte-das-staedel-zu-frankfurt-am-main/" target="_blank">Ein Museum ist eine Bildungseinrichtung</a>. Wenn ein Museum dann „Museum of Modern Art“ hei&#223;t, unter dem K&#252;rzel MoMA weltbekannt ist und schon auf seiner <a href="http://moma.org" target="_blank">Website</a> ein faszinierendes Angebot bereit h&#228;lt, dann darf man gespannt sein, wie sich der Bildungsanspruch einer solchen Einrichtung in Apps f&#252;r das iPhone und das iPad darstellt.</p>

<p>Neben der sehr empfehlenswerten <a href="http://moma.org/explore/mobile/iphoneapp" target="_blank">iPhone-App des MoMA</a>, die selbst dann spannend ist, wenn man nicht vor Ort ist und mit ihrer Unterst&#252;tzung das Museum entdeckt, ist nun zu einer Ausstellung zu den einst in New York ans&#228;ssigen „abstrakten Expressionisten“ eine iPad-Applikation erschienen, die selbst aus der Ferne diese Ausstellung zug&#228;nglich macht. Die kostenlos bereit gestellte <a href="http://moma.org/explore/mobile/abexnyapp" target="_blank">AB EX NY iPAD APP</a> <span id="more-5314"></span>macht einige H&#246;hepunkte der Ausstellung <em><a href="http://moma.org/visit/calendar/exhibitions/1098" target="_blank">Abstract Expressionist New York</a> </em>zug&#228;nglich und verkn&#252;pft diese Bilder mit weiteren verf&#252;gbaren Materialien, die zum Beispiel in Form von Beitr&#228;gen der Kuratoren den Zugang zu einem Bild vertiefen k&#246;nnen. Das meiste dieses Materials wird vom MoMA in vorbildlicher Weise sowieso schon frei verf&#252;gbar gemacht: In der App wird es vor allem in einen Zuammenhang gebracht, der so auf der Website nicht vorhanden ist.</p>

<p>Au&#223;erdem verf&#252;gt die App &#252;ber einen Glossar zu Fachbegriffen aus dem Bereich der Kunst, eine Karte, die mit den K&#252;nstlern verbundene Orte anzeigt – kurz: In der App ist alles verf&#252;gbar, was zu einer interaktiven Ann&#228;herung an diese Kunst und an diese K&#252;nstler n&#246;tig ist. Diese App ist den einen vielleicht ein F&#252;hrer durch die Ausstellung, den anderen aber eine Art „Schulbuch“. Ja, meine erste Assoziation zu dieser App war, dass hier die Richtung vorgegeben wird, wie ein Schulbuch in Zukunft aussehen k&#246;nnte, wobei die Verk&#252;npfungsoptionen wom&#246;glich noch eine viel gr&#246;&#223;ere Tiefe in der Besch&#228;ftigung mit dem Material zulassen k&#246;nnen, als es diese iPad-App tut, die &#252;brigens auch erlaubt, die eigenen Lieblingswerke zu twittern…</p>

<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nYVvbuVjyfo?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/nYVvbuVjyfo?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

<p>Kommen wir also zu unseren Testfragen:</p>

<ul> <li>Was kann die Applikation? Was kann die Applikation nicht?</li> </ul>

<p>Die Applikation stellt ausgew&#228;hlte H&#246;hepunkte der Ausstellung „Abstract Expressionist New York“ zur Verf&#252;gung, die vom 3.10.2010–25.04.2011 im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) zu sehen ist. Dar&#252;ber hinaus gibt es eine Karte, die die Werke mit dem Ort New York verkn&#252;pft und zeigt, wo K&#252;nstler wie Hans Hofmann, Jackson Pollock, Barnett Newman, Willem de Kooning, Mark Rothko, Lee Krasner und David Smith in New York pr&#228;sent waren und sind.</p>

<p>Kuratoren des Museums stellen per Video einzelne K&#252;nstler, aber auch besondere Maltechniken oder andere Besonderheiten vor. Dar&#252;ber hinaus gibt es zu Einzelbildern auch noch schriftlich vertiefende Hinweise.</p>

<p>Was die App nicht kann: Den spontan erwachendenen Wunsch nach einem sofortigen Aufenthalt in der Ausstellung mittels nicht verf&#252;gbarer Beamtechnologie a la Raumschiff Enterprise zu verwirklichen helfen.</p>

<ul> <li>Wie kann die Applikation in den Arbeitsprozess von Lehrern und Lehrerinnen integriert werden?</li> </ul>

<p>Diese App kann von Kunst- und Englischlehrern eingesetzt werden, wenn sie eine eigenst&#228;ndige Ann&#228;herung der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler an den Abstrakten Expressionismus New Yorker Pr&#228;gung erm&#246;glichen wollen.</p>

<p>Davon abgesehen kann diese Applikation bei &#220;berlegungen hilfreich sein, wie Schulb&#252;cher, die sich digitaler Technologien auf Tablet-PCs mit ber&#252;hrungsempfindlichen Bildschirmen bedienen, m&#246;glicherweise aussehen k&#246;nnten. Mir kommen da ohne gro&#223;es Nachdenken zum Beispiel Visionen, Goethes Faust auf einem solchem Wege zug&#228;nglich zu machen… Schulb&#252;cher der Zukunft werden eine Gemeinschaftsleistung von Programmierern und derjenigen sein, die die Inhalte erstellen bzw. verf&#252;gbar halten.</p>

<ul> <li>Welchen Mehrwert gegen&#252;ber dem analogen Arbeitsprozess von Lehrern und Lehrerinnen kann ich erkennen?</li> </ul>

<p>Wenn Apps wie die des MoMAs eingesetzt werden, so liegt deren St&#228;rke in der Integration von oft schon sowieso &#252;ber die Website verf&#252;gbaren Inhalten und mediale Formen. Neben dem pers&#246;nlichen Bildungsnutzen, hat diese App den Vorteil, kostenlos verf&#252;gbar zu sein und zu zeigen, was mit Tablet-PCs heute schon m&#246;glich ist. Was ich damit meine: Einfach mal Kollegen im Lehrerzimmer das iPad mit dieser App in die Hand geben und auf die Reaktionen achten <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<ul> <li>Hat die entsprechende analoge Form des Arbeitsprozess von Lehrern und Lehrerinnen Vorteile gegen&#252;ber der digitalen Form?</li> </ul>

<p>Da es sich hier um eine App handelt, die formal zeigt, was heute schon geht, kann diese Frage nur indirekt beantwortet werden. Der Hauptnachteil solcher Apps liegt in der Versuchung begr&#252;ndet, dass man meinen k&#246;nnte, die Originalkunstwerke nicht mehr anzuschauen. Das w&#228;re ein Verlust, weil die Abbildung eines Kunstwerkes eine ganz andere Aura hat als ein Original, wie ich immer wieder in Frankfurts gro&#223;artigen Museen erleben darf.</p>

<ul> <li>Welche Schw&#228;chen in Bezug auf die Integration in den Arbeitsprozess von Lehrern und Lehrerinnen sehe ich?</li> </ul>

<p>Keine Schw&#228;che, eher das aufkommende Gef&#252;hl eines Mangels: Es w&#228;re an der Zeit, sich wirklich einmal mit Apps zu konkreten Unterrichtsthemen zu besch&#228;ftigen, die sicherlich einiges zu dem Prozess des eigenst&#228;ndigen Lernens von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern beitragen k&#246;nnen. Das scheint sich in Deutschland, anders als in den USA, in denen das iPad zumindest in den Gro&#223;st&#228;dten sehr gro&#223;e Verbreitung gefunden zu haben scheint, wie mir USA-Touristen berichten, noch nicht zu lohnen, aber Studien in diese Richtung, die &#252;brigens nicht auf eine Tablet-PC-Plattform beschr&#228;nkt sein sollten, w&#252;rden den entsprechenden Entwicklern bereits heute das notwendige Know-How er&#246;ffnen, um in diesem Prozess ver&#228;nderter Bildungsmedien ein Wort mitsprechen zu k&#246;nnen.</p>

<ul> <li>Was w&#252;rde ich mir f&#252;r die Weiterentwicklung einer Applikation w&#252;nschen?</li> </ul>

<p>Da diese App eine bestimmte Ausstellung zum Anlass hat, die gerade mal ein halbes Jahr zu sehen ist, scheint keine gro&#223;e Weiterentwicklungsperspektive zu liegen.</p>

<ul> <li>Was gibt es sonst zu sagen?</li> </ul>

<p>Es macht Spa&#223;, auf diesem Wege Kunst zu entdecken und ich w&#252;nschte mir, dass gro&#223;e deutsche Museen im Rahmen ihrer Bildungsarbeit deutlich st&#228;rker als bislang f&#252;r mich beobachtbar, auf solche mediale Formen setzen w&#252;rden.</p>

<p>Ich stelle mir vor, Entwickler erstellen solche Apps mit Bezug auf literarische Werke, auf Geschichtsepochen, auf naturwissenschaftliche Themenfelder…</p>

<p>Die inhaltliche Basis der App besteht &#252;brigens darin, dass gerade das MoMA unglaublich viele Ressourcen zu seinen Werken und Ausstellungen bereits auf seiner Website frei zug&#228;nglich macht. Aus diesem Fundus sch&#246;pft die App ihre Inhalte. Wer also kein iPad verf&#252;gbar hat, der m&#246;ge auf der <a href="http://moma.org" target="_blank">Website des MoMA</a>s (zu <a href="http://moma.org/interactives/exhibitions/2010/abexny/" target="_blank">dieser Ausstellung</a> und dar&#252;ber hinaus) st&#246;bern. Es gibt da unglaublich viel zu entdecken.</p>

<ul> <li>Fazit?</li> </ul>

<p>Die MoMA <a href="http://moma.org/interactives/exhibitions/2010/abexny/" target="_blank">Abstract Expressionist New York</a> iPad App ist gelungen, weil sie die F&#252;lle der bereits vorhandenen Inhalte des MoMAs in eine diese Materialien integrierende Form bringt. Abgesehen von der Beschr&#228;nkung der Inhalte auf eine Ausstellung, l&#228;sst diese App etwas von der Zukunft der Wissensvermittlung in digital gepr&#228;gten Wissensgesellschaften erahnen.</p>

<p> </p>

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</ul>

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		<title>Kompetenzorientiert unterrichten: Ein Vorschlag.</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 23:01:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das folgende Szenario ist zwar nicht unrealistisch, in der hier vorgelegten Form aber frei erfunden. &#196;hnlichkeiten mit realen Erlebnissen im Unterricht sind nicht gewollt, werden nicht angestrebt, d&#252;rften aber nicht vermeidbar sein. Oberstufe, Deutsch Grundkurs. Die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler bekommen &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/11/19/kompetenzenorientiert-unterrichten-ein-vorschlag/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das folgende Szenario ist zwar nicht unrealistisch, in der hier vorgelegten Form aber frei erfunden. &#196;hnlichkeiten mit realen Erlebnissen im Unterricht sind nicht gewollt, werden nicht angestrebt, d&#252;rften aber nicht vermeidbar sein.</p>

<p>Oberstufe, Deutsch Grundkurs. Die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler bekommen nach der (vom Lehrer unterstellen, nicht in allen F&#228;llen tats&#228;chlich erfolgten) Lekt&#252;re eines Dramas den <strong>Auftrag</strong>, die Figuren des Dramas in ihren Beziehungen zueinander in einer grafischen Form darzustellen. Der Lehrer erwartet, dass die Sch&#252;lerinnen auf der Basis des Personenverzeichnisses des Dramas, ihrer beim Lesen erworbenen Textkenntnis und der gezielten, wiederholten Lekt&#252;re einzelner Szenen, zu einem vertieften Verst&#228;ndnis des Dramas kommen. Die Aufgabe wird Mittwochs erteilt und soll bis zur n&#228;chsten Stunde am Dienstag der Folgewoche bearbeitet sein.</p>

<p>Am Dienstag macht der Lehrer die ihn &#252;berraschende <strong>Entdeckung</strong>, dass zwar 80% des Kurses die Aufgabe gemacht haben, von diesen aber 50% zwei Nebenfiguren nicht ber&#252;cksichtigt haben und durchweg den gleichen Fehler in der Grafik gemacht haben.</p>

<p>Alternative: Am Dienstag macht der Lehrer die ihn &#252;berraschende Entdeckung, dass zwar 80% des Kurses die Aufgabe gemacht haben, die Grafiken aber alle super korrekt sind und sich extrem &#228;hneln, als ob sie voneinander abgeschrieben worden w&#228;ren.</p>

<p>Welcher Fall auch eintreten mag, der hier gedachte Lehrer ist &#228;u&#223;erst &#252;berrascht und fragt sich, was da passiert ist.</p>

<p>Hier nun ein paar <strong>Beispiele</strong>, wie es abgelaufen sein k&#246;nnte: <span id="more-5234"></span></p>

<p>- Der Lehrer ist mit der Aufgabenstellung in eine Klausurenwoche geraten, die so aussah, dass Donnerstag, Freitag und Montag Arbeiten geschrieben wurden. Die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler haben hier ihre Schwerpunkte gesetzt. Um so erstaunlicher, dass dennoch 80% des Kurses die Aufgabe „gemacht“ haben.</p>

<p>- Die Sch&#252;ler haben in weit geringerem Ausma&#223; die Lekt&#252;re gelesen, als der Lehrer angenommen hat. Er geht davon aus, dass das Lesen Hausaufgabe war und er jetzt mit dem Werk so arbeiten k&#246;nne, als sei diese auch von allen bew&#228;ltigt worden. In Wirklichkeit haben 25% den Text bereits ganz gelesen, w&#228;hrend weitere 30% etwa bei der H&#228;lfte angelangt sind, 25% die Textausgabe zwar vorliegen, aber mit der Lekt&#252;re noch nicht begonnen haben, und 20% die Textausgabe noch gar nicht verf&#252;gbar haben, aus welchen Gr&#252;nden auch immer. — Auch in diesem Falle ist es erstaunlich, dass so viele Sch&#252;ler die Hausaufgabe „gemacht“ haben.</p>

<p>Was aber ist passiert? Ein nicht unrealistisches Szenario ist, dass die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zur Bew&#228;ltigung der Aufgabe, die bei einem Drama alles andere als untypisch ist, im <strong><a href="http://weblog.histnet.ch/archives/4285" target="_blank">Internet</a></strong> recherchierten und dort entdeckten, dass die <strong>L&#246;sung der Aufgabe</strong>, sogar in Form von Schaubildern, abrufbar ist. Im Szenario mit den kollektiv auftretenden, identischen M&#228;ngeln, wurden die Sch&#252;ler via hoch geranktem Suchmaschineneintrag zu einer fehlerhaften Grafik gef&#252;hrt, die ohne &#220;berpr&#252;fung &#252;bernommen wurde, wenn auch vielleicht nicht einfach ausgedruckt; im Szenario mit den richtigen, einander sehr &#228;hnelnden Grafiken ist das gleiche passsiert, nur das mittels <strong>Suchmaschine</strong> gefundene Ergebnis war zuverl&#228;ssiger als im ersten Fall.</p>

<p>Der <strong>Lerneffekt</strong> dieser Aufgabe kann angesichts des Umgangs der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler mit ihr als sehr niedrig angesetzt werden. Dies mag man mangelnder Motivation zuschreiben, den Umst&#228;nden anlasten, in deren Kontext die Aufgabe gestellt wurde oder aber als „ganz normales Sch&#252;lerverhalten“ abtun und so die gesamte  Verantwortung f&#252;r den geringen Lerneffekt den Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen anlasten.</p>

<p>All diese Einsch&#228;tzungen m&#246;gen der Realit&#228;t sehr nahe kommen. Aber selbst dann, wenn die Sch&#252;ler unmotiviert sind, sich durch Klausurendichte &#252;berlastet f&#252;hlen oder „normales Sch&#252;lerverhalten“ angesichts solcher Aufgaben zeigen, entlastet das den Lehrer nicht von der Frage, warum solche Aspekte in der Unterrichts- und Aufgabenplanung nicht ber&#252;cksichtigt wurden, geh&#246;rt Lerngruppenanalyse doch durchaus zu den Ausbildungsgegenst&#228;nden im Referendariat — und f&#252;r gelingenden Unterricht zum Kerngesch&#228;ft des Lehrers.</p>

<p>Aber auf <strong>Lehrerseite</strong> gilt, eigentlich &#228;hnlich wie auf der Sch&#252;lerseite, dass das Stundendeputat, die Zahl der anstehenden Korrekturen etc., m&#246;glicherweise nicht in jedem Fall eine den Anspr&#252;chen von Unterrichtsbesuchen im Referendariat angemessene Ber&#252;cksichtigung aller Details bei der Unterrichtsplanung zul&#228;sst. Die Aufgabe wurde m&#246;glicherweise einem vorhandenen Unterrichtsentwurf, einem Schulbuch oder gar, man achte auf die Parallelit&#228;t im Verhalten zu dem der Sch&#252;ler, einer Website entnommen, ohne dass &#252;ber die Aufgabenstellung und die in ihr liegenden M&#246;glichkeiten und Grenzen n&#228;her nachgedacht wurde.</p>

<p>Nun k&#246;nnte man annehmen, die Wurzel allen &#220;bels l&#228;ge im „verdammten“ Internet, l&#228;ge darin, dass der Mensch wenig Sinn darin sieht, bereits vorhandenes und leicht greifbares Wissen noch einmal wirklich zu erarbeiten, v&#246;llig unabh&#228;ngig davon, ob es sich dabei um Lernende oder Lehrende handelt.</p>

<p>Man kann aber auch in Erw&#228;gung ziehen, dass es nicht unangebracht sein k&#246;nnte, die Tatsache des heute viel leichter greifbaren Wissens via Internet in die didaktische und methodische Planung des Unterrichts einzubeziehen.</p>

<p>Wie aber k&#246;nnten <strong>L&#246;sungen</strong> f&#252;r das Problem aussehen?</p>

<p>Antworten auf diese Frage sind l&#228;ngst vorhanden. In vielen F&#228;llen werden sie auch von Lehrenden schon lange ber&#252;cksichtigt. Mal werden diese Antworten mit dem Begriff „<em>Projektunterricht</em>“ zusammengefasst, mal wird von „<em>problemorientiertem Unterricht</em>“ gesprochen, auf jeden Fall aber sind diese Antworten seit mindestens den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts verf&#252;gbar. Und auch der Begriff der „<em>Kompetenzorientierung</em>“ f&#252;gt diesen Antworten weit weniger Neues hinzu, als es die &#246;ffentliche Darstellung vermuten l&#228;sst. Nein, Kompetenzorientierung ist im Unterricht vieler Lehrender bereits seit l&#228;ngerem viel st&#228;rker angezielt, als man angesichts des Get&#246;ses um diesen Begriff meinen k&#246;nnte.</p>

<p>Kompetenzorientierung von Unterricht ist vor allem eine Differenzierung und Erg&#228;nzung bisheriger Antworten, aber mitnichten eine Neuerfindung des Unterrichtens. Zumindest wer konstruktivistischen Modellen des Lernens und Lehrens folgt, orientiert sich l&#228;ngst an Kompetenzen. Die Ver&#228;nderungen, die mit diesem Begriff verbunden sind, liegen 1. im Wechsel der Vorgaben von input-orientierten hin zu output-orientierten Formulierung in Lehrpl&#228;nen, die nun Bildungsstandards kreieren und kerncurriular orientierte Vorgaben machen und 2. in der st&#228;rkeren Ber&#252;cksichtigung metakognitiver Prozesse der Lernenden, die den eigenen Lernprozess st&#228;rker reflexiv in den Blick nehmen, als dies bislang der Fall gewesen sein d&#252;rfte.</p>

<p>Doch zur&#252;ck zu Ausgangsfrage. Wie k&#246;nnten oben angesprochene, f&#252;r das Lernen wenig effektive Szenarien anders gestaltet werden?</p>

<p>Voraussetzung f&#252;r eine <strong>Aufgabenkultur</strong>, die <strong>Lernprogression</strong> m&#246;glich macht, ist, dass die leicht greifbare Verf&#252;gbarkeit von Wissen via Internet akzeptiert wird, ohne den Anspruch aufzugeben, dass Wissen anzueignen ist. Ja, auch im Begriff der Kompetenzorientierung wird Wissen im Idealfall nicht zum &#252;berfl&#252;ssigen Appendix, sondern bleibt nach wie vor Teil dessen, was Schule leisten soll. Kompetent zu sein bedeutet eben nicht, nur zu wissen, wo ich Wissen nachschlagen kann <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p>Kompetenzorientierung zielt vor allem auf die Frage ab, wie mit Wissensbest&#228;nden, die verf&#252;gbar sind, so gearbeitet werden kann, dass das Wissen dabei auch erworben wird und in einen Kontext des handelnden Umgangs mit Wissen gestellt wird.</p>

<p>Ein <strong>Beispiel aus meiner eigenen Praxis</strong>, das bewusst fern der von mir studierten F&#228;cher angesiedelt ist. Dieses Blog betreibe ich mit <a href="http://wordpress-deutschland.org" target="_blank">WordPress</a>. Ich bediene mich also einer von anderen programmierten Plattform und arbeite mit ihr. Bei dieser Arbeit komme ich aber immer wieder an Punkte, an denen ich &#252;ber die Vorgaben des Programms und des gew&#228;hlten Themes meines Blogs hinaus etwas umsetzen m&#246;chte. Ich beginne dann, im Code des Programms oder des Themes etwas zu ver&#228;ndern. Da ich aber von PHP eigentlich keine Ahnung habe, muss ich recherchieren, bedienen ich mich bei dem Wissen, das andere generiert und zur Verf&#252;gung gestellt haben. Ich kann dieses Wissen aber nicht einfach abschreiben, sondern muss es im Kontext der Aufgabe, die ich mir gerade selbst gestellt habe, anwenden. Und auch ein Auswendiglernen der Regeln dieser Programmiersprache w&#252;rde mir nicht viel helfen, solange ich keine Ahnung davon habe, was die einzelnen Codeschnipsel im Zusammenhang bewirken.</p>

<p>Im Laufe der Zeit beobachtete ich, dass ich f&#252;r immer mehr der von mir angestrebten Eingriffe in den Code, der diese Website am Laufen h&#228;lt, immer seltener in Referenzwerken nachschlagen musste. Ja, nachdem ich ein wenig von dem Grundprinzip der Programmiersprache verstanden hatte, konnte ich sogar an Stellen von dem mir angeeigneten Grundverst&#228;ndnis der Programmiersprache (wirklich nur Grundverst&#228;ndnis, da ich mir die Aufgabe bislang nicht stellte, richtig komplexe PHP-Probleme anzugehen) ausgehend, ohne einen Blick in Referenzwerke zu werfen, L&#246;sungen f&#252;r Aufgaben finden, die mir vorher nicht begegnet waren. Ich habe mir also eine Grundkompetenz im Umgang mit PHP angeeignet.</p>

<p>In einem Kompetenzenmodell k&#246;nnte das so umschrieben werden: „Hat sich auf der Basis vorhandenen PHP-Codes die Komptenz angeeignet, einfache bis mittelschwere Aufgaben zu l&#246;sen, die zu dem vorhandenen Code neue Funktionen hinzuf&#252;gen oder vorhandene Funktionen an eigene Bed&#252;rfnisse anpassen. Dabei ist er in der Lage, Referenzwerke angemessen einzusetzen und, von vorhandenen Kenntnissen ausgehend, auch L&#246;sungen auf der Basis eines erworbenen Grundverst&#228;ndnisses, zumindest bei einfachen Arbeiten im Code, zu finden, ohne erneut in einem Referenzwerk nachzuschlagen.“</p>

<p>Nun scheint es auf den ersten Blick leichter, Aufgaben mit <a href="http://runningtom.wordpress.com/2010/11/11/handlungsorientierter-unterricht-2/" target="_blank">Handlungsorientierung</a> zu entwerfen, wenn es um die Anwendung einer Programmiersprache geht, als im Kontext des Umgangs mit Literatur. Dennoch bin ich der &#220;berzeugung, dass das hier beschriebene Lernprinzip in allen F&#228;chern anwendbar ist, auch dort, wo es um weit mehr als nur Grundkompetenzen geht, wie zum Beispiel in Leistungskursen oder im Studium.</p>

<p>Die Antwort auf die oben dargestellten Ph&#228;nomene im Umgang mit Aufgaben im Unterricht muss also ber&#252;cksichtigen, dass Aufgaben nicht so gestellt werden sollten, dass Antworten 1:1 aus Referenzwerken &#252;bernommen werden k&#246;nnen. Im Gegenteil: Es sollte sogar der <strong>Umgang mit</strong> solchen <strong>Referenzen</strong> vorausgesetzt und gef&#246;rdert werden. Es kann nicht darum gehen, Lernende oder Lehrende schief anzuschauen, wenn sie Internetressourcen nutzen. Es muss vielmehr darum gehen, diese in den <strong><a href="http://basedow1764.wordpress.com/2010/10/14/der-bluff-der-kompetenzorientierung/" target="_blank">Prozess der Lernprogression</a></strong> (des nachvollziehbaren und vielleicht sogar messbaren Lernfortschritts) einzubeziehen und entsprechende Aufgaben zu kreieren.</p>

<p>Eine einfache Form im Kontext der oben genannten Aufgabe zu den Figurenkonstellationen in einem Drama k&#246;nnte zum Beispiel lauten: „Wie stehen die Figuren im Drama zueinander in Beziehung? Im Internet finden sie unter xxx und yyy zwei Grafiken, die diese Konstellationen darzustellen beanspruchen. Die Ergebnisse dieser Grafiken sind unterschiedlich. Welche stimmt? Wo liegt in einer der beiden Grafiken der Fehler? K&#246;nnen Sie erkl&#228;ren, wie es zu diesem Fehlern gekommen ist?“</p>

<p>Wie gesagt, dieses Beispiel ist eines der weniger komplexen Art, unter anderem auch deshalb, weil es noch wenig Differenzierungsm&#246;glichkeiten f&#252;r unterschiedliche Leistungsstufen oder Lerntypen beinhaltet. Es gibt aber ein wenig die Richtung vor, in die <strong>effektive Lernaufgaben heute</strong> zielen sollten / m&#252;ssen.</p>

<p>Die Voraussetzung f&#252;r effektives Lernen ist, dass <strong>echte Aufgaben</strong> zu bew&#228;ltigen sind. Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen kennen das in der Regel aus Zusammenh&#228;ngen, in denen sie ihren Hobbys folgen, sei es im Sport, sei es im Kontext von Musik, Kunst oder auch Computerspielen der komplexeren Art, zu denen es teilweise auch Referenzseiten mit Wissensbest&#228;nden zum Spiel gibt.</p>

<p>Wie k&#246;nnten solche Aufgaben im Deutschunterricht aussehen, die zum Teil zumindest auch Kompetenzen f&#246;rdern, die zum Deutschunterricht geh&#246;ren, aber nicht zwangsl&#228;ufig zu einer Lekt&#252;re?</p>

<p>Ich <strong>konstruiere hier ein paar Beispiele</strong>, w&#252;rde mich aber sehr freuen, wenn im Rahmen der Kommentare zu diesem Artikel ein ganzer Reigen solcher Aufgabentypen zusammenkommen w&#252;rde.</p>

<p>- Bei historischen Texten kann man die Aufgabe stellen, eine Zeitungsseite zum Thema zu erstellen und so gleichzeitig, dem Ansatz eines integrierten Unterrichtsmodells folgend, den Aufbau von Nachrichten, Berichten Reportagen, Kommentaren und Glossen als zu erwerbende, zu wiederholende oder auszubauende Kompetenzen kennen lernen, vertiefen und &#252;ben.</p>

<p>- Bei Texten, die neben textimanenter Arbeit auch einen stark biographischen Bezug zum Autor erlauben (z. B. Texte von Kafka oder Brecht), k&#246;nnen Formen des Interviews nicht nur in schriftlicher Form als Aufgabe gegeben werden &#8211; sondern auch als Audioproduktion oder Video.</p>

<p>- Im Rahmen der sprachreflexiven Arbeit k&#246;nnen kreative Aufgaben gestellt, werden, die mit bestimmten sprachlichen Ph&#228;nomenen so umgehen, dass z. B. eine Ausstellung oder auch Lesungen m&#246;glich sind.</p>

<p>- Kurzgeschichten k&#246;nnen als Video, als Theaterst&#252;ck, als H&#246;rspiel etc. erarbeitet werden.</p>

<p><strong>Zusammengefasst</strong>: Aufgaben in der Schule m&#252;ssen heute davon ausgehen, dass Wissen via Internet oft sehr leicht greifbar ist und darauf ausgerichtet sein, dass sie nicht schon als Aufgabe dazu verleiten, dem Copy&amp;Paste-Prinzip zu folgen. Vielmehr scheint es f&#252;r die Progression des Lernens sinnvoll, den handelnden Umgang mit solchen Ressourcen zu f&#246;rdern und so die M&#246;glichkeit zu schaffen, sich dieses Wissen angesichts wirklich herausfordernder Aufgabenstellungen anzueignen und somit idealerweise nachhaltig verf&#252;gbar zu machen.</p>

<p><strong>Ziel</strong> solcher Lernarrangements ist es, Lernende in <strong>eine handelnde Auseinandersetzung (Zusammensetzung! — im konstruktivistischen Sinne) mit dem zu Lernenden</strong> zu bringen. Dabei k&#246;nnen <strong>unterschiedliche Lerntypen</strong> ber&#252;cksichtigt werden und <strong>Differenzierungen</strong> vorgenommen werden, ohne dass f&#252;r jeden Lernenden eine eigene Aufgabe erstellt werden m&#252;sste, kann die Form der Auseinandersetzung (per Text, Grafik, andere Formen der visuellen oder auditiven Umsetzung) je nach Aufgabentyp und angesichts der gleichen Aufgabe doch durchaus unterschiedlich sein.</p>

<p>Im Rahmen solcher Aufgaben werden <a href="http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article6905488/Generation-Copy-amp-Paste.html" target="_blank">Wikipedia</a> und <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/der-copy-schock/1791902.html" target="_blank">Co</a> von Seiten zum Kopieren von Text zu Referenzseiten, die man nutzt, um ein Problem zu l&#246;sen, ohne das vorhandene Wissen 1:1 &#252;bernehmen zu k&#246;nnen, weil es Teil der Auseinandersetzung (Zusammensetzung) mit einer echten Herausforderung wird. Und auch f&#252;r analoge Wissensspeicher gilt dies, wenn zum Beispiel Bibliotheken f&#252;r den Unterricht nutzbar sind. Museen k&#246;nnen auf diesem Wege unterrichtsrelevant werden, regionale M&#246;glichkeiten integriert werden …</p>

<p>Und am Ende steht vielleicht der Schluss, dass Kompetenzorientierung weder die Neuerfindung des Rades ist, noch eine &#252;berfordernde Herausforderung, sondern eine Form des Unterrichts, die (auch in Sachen Wissen) echte Lernfortschritte erm&#246;glicht, die reflektierbar sind und auch noch Spa&#223; machen, den Lernenden wom&#246;glich genau so wie den Lehrenden. Das aber w&#228;re eine echte Bildungsreform: Ein Lernen, das h&#228;ufiger wirklich Spa&#223; macht, als das Klischee der Schule vermuten l&#228;sst.</p>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Die R&#252;ckkehr der Schiefertafel oder: Arbeiten mit dem iPad</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 07:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum gr&#246;&#223;er als einst Schiefertafeln, &#228;hnlich »dick« oder auch »d&#252;nn«, je nachdem, wie man es gerade betrachten will, liegt seit ein paar Tagen nun also das iPad vor mir. Es ist dabei, das kann ich schon jetzt sagen, mein Arbeiten &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/10/24/die-rueckkehr-der-schiefertafel-oder-arbeiten-mit-dem-ipad/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum gr&#246;&#223;er als einst <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schreibtafel">Schiefertafeln</a>, &#228;hnlich »dick« oder auch »d&#252;nn«, je nachdem, wie man es gerade betrachten will, liegt seit ein paar Tagen nun also das <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iPad">iPad</a> vor mir. Es ist dabei, das kann ich schon jetzt sagen, mein Arbeiten zu ver&#228;ndern, wobei ich diese Ver&#228;nderung bislang als eine Verdichtung und Intensivierung meiner Arbeit ansehe.</p>

<p>Diesen Blogartikel schreibe ich auf diesem Ger&#228;t, womit das Thema »Tastatur« rein praktisch schon bearbeitet ist, denn h&#228;tte ich nicht die Erfahrung gemacht, dass es mir faktisch m&#246;glich ist, die virtuelle Tastatur dieses Tablet-Computers in &#228;hnlicher Souver&#228;nit&#228;t zu bedienen wie eine Hardware-Tastatur, w&#252;rde ich sie f&#252;r solch lange Texte nicht nutzen.</p>

<p>Doch es ist gerade die Arbeit an Texten, die f&#252;r mich eines der Haupteinsatzgebiete des iPads werden soll — und auch schon ist — sei es die schreibende oder sei die lesende Arbeit an Texten.</p>

<p>Hier geht es nicht um einen Testbericht, sondern um eine erste Praxisreflexion der Arbeit mit diesem Ger&#228;t. Und bereits als sein Erscheinen im Januar 2010 angek&#252;ndigt wurde, erinnerte ich mich an meinen Eindruck des ersten Tablet-PCs, der einst von Microsoft vorgestellt wurde und den ich vor ein paar Jahren in Wien l&#228;ngere Zeit in H&#228;nden halten und testen konnte. Mit dieser Erinnerung ist f&#252;r mich der erste gro&#223;e Unterschied in der Praxis feststellbar: Brauchte ich bei Microsofts Erstling eines solchen Computertyps noch eine ganze Weile, bis ich &#252;berhaupt verstanden hatte, wie das System funktionierte, habe auf dem iPad einfach angefangen zu schreiben und machte nach weniger als vierundzwanzig Stunden die verbl&#252;ffende Entdeckung, dass ich hier nicht nur schnell, sondern sogar sehr z&#252;gig nahezu blind mit der Tastatur zu Schreiben in der Lage bin.</p>

<p>Fazit 1: Das Arbeiten mit dem iPad erscheint mir sehr intuitiv, ja fast kommt es mir so vor, als habe mein Arbeitsstil geradezu auf diesen Rechner gewartet, mit dem ich einfach los arbeiten kann, ohne mich gro&#223; in die Hard- oder Software hineindenken zu m&#252;ssen, was mich aber nat&#252;rlich dennoch nicht davon abhalten soll, auch die Frage zu stellen, wie dies alles funktioniert, aber nicht in diesem Beitrag.</p>

<p>Zun&#228;chst einmal ist das iPad f&#252;r mich also ein Schreibger&#228;t, die erste, wirklich portable Schreibmaschine, die ich je hatte. Anders als bei meinem Laptop beobachte ich, dass ich das iPad wirklich fast immer dabei habe, au&#223;er vielleicht, wenn ich einkaufen gehe. Aber ein Laptop, so sch&#246;n er ist, wiegt dann doch &#252;ber zwei Kilo und nimmt viel Platz in der Tasche weg, macht aber, wenn ich ihn &#252;ber UMTS online bringe, schon nach relativ kurzer Anlaufzeit schlapp, sodass es nicht wirklich ein Vergn&#252;gen ist, mit ihm vernetzt zu arbeiten.</p>

<p>Doch genau darum geht es mir: Konzentriert arbeiten k&#246;nnen und dennoch die Ressourcen verf&#252;gbar zu haben, die ich in vernetzten Strukturen gerne nutze. Au&#223;erdem habe ich mehr und mehr Zugriff auf aktuell von mir verwendete Materialien, die ich in dieser F&#252;lle in einer Tasche gar nicht mit mir herum tragen k&#246;nnte.</p>

<p>Fazit 2: Das iPad kommt meiner Vorstellung des mobilen Arbeitens sehr entgegen.</p>

<p>Mit mobilem Arbeiten meine ich nun nicht einmal, dass ich st&#228;ndig im Kaffee arbeiten wollte oder es gar tue. Lehrer haben aber nun einmal mindestens zwei Arbeitspl&#228;tze, hat eine Schule auch noch verschiedene Standorte, dann sind es oft sogar noch mehr. Und dann gibt es noch die Stunden zwischen den Unterrichtsstunden, in denen dann ideal vor Ort gearbeitet werden kann, wenn die entsprechenden Werkzeuge verf&#252;gbar sind.</p>

<p>Immer einen Duden dabei, einige Dutzend B&#252;cher st&#228;ndig als Lesestoff und Arbeitsmaterial auf dem Rechner und auch noch das Schreibger&#228;t, mit dem ich gleich gedruckte Versionen meiner Arbeitsergebnisse anfertigen kann, wenn ich die Dateien per E-Mail an mich schicke und dann ausdrucke, was aber nicht in jedem Fall n&#246;tig ist.</p>

<p>Aber zun&#228;chst ist das iPad nicht als Dienstger&#228;t gedacht, auch wenn es in diesem Rahmen absehbar eine wahrscheinlich wichtige Rolle spielen wird, vor allem wenn es um Unterrichtsentw&#252;rfe geht. Beruf und private Interessen laufen bei mir allerdings sowieso ineinander &#252;ber, was ich als eigentlich die ideale berufliche Situation betrachte, so dass auch das mehr oder weniger private Arbeiten mit diesem Ger&#228;t neue Formen annimmt.</p>

<p>Ich lese nach wie vor sehr viele echte B&#252;cher, auch wenn mich iBooks als digitales Leseger&#228;t durchaus &#252;berzeugt, vor allem auch, weil Anstreichungen und Notizen m&#246;glich sind, aber auch beim analogen Lesen habe ich nun endlich meine eigenen Lesenotizen nicht nur umfassend dabei, sondern ich kann diese direkt tippen, weil das iPad neben einem Buch eigentlich immer in die Tasche passt und, anders als in vielen F&#228;llen der Laptop, wirklich verf&#252;gbar ist.</p>

<p>Fazit 3: Vor allem die wirkliche Mobilit&#228;t dieses Rechners erm&#246;glicht ein anderes Arbeiten und, da handschriftliche Notizen von unterwegs direkt getippt werden k&#246;nnen, auch eine straffere Organisation der Arbeit, f&#228;llt in vielen F&#228;llen dann doch das &#220;bertragen in den getippten Text weg und das Ausdrucken kann gleich beginnen, wenn ich zu Hause bin.</p>

<p>Notizen, Kalender, Lexika…, das alles ist zwar auch per iPhone verf&#252;gbar, aber ein Smartphone ist eben kein Arbeitsger&#228;t f&#252;r jemanden, der wirklich viel schreibt. Da ich aber auch im Bereich des kreativen Schreibens verortet bin, brauche ich genau diese M&#246;glichkeit des Schreibens, m&#246;glichst &#252;berall. Das geht auch mit Notizbuch und F&#252;ller, eine Kombination, die ich nach wie vor sehr sch&#228;tze und auch nutze, aber ich tippe nun einmal auch sehr gern. In dieser Hinsicht hat das Smartphone wenig zu bieten und all die Subnotebooks, die ich in H&#228;nden hielt, erschienen mir nicht nur oft sehr billig gemacht, sondern irgendwie auch unpraktisch f&#252;r meinen Arbeitsstil.</p>

<p>Selbst am heimischen Schreibtisch greife ich in &#252;berraschend vielen Situationen zu dem von mir lange sehr kritisch be&#228;ugtem Tablet-Computer. Auch wenn er kein Ersatz f&#252;r den PC sein will, man braucht einen solchen f&#252;r die Verwaltung des Ger&#228;tes dann doch immer mal wieder, erlebe ich das iPad sehr oft als genau diesen Ersatz, der zudem noch absolut leise l&#228;uft, so dass keine L&#252;fter oder Festplattenger&#228;usche noch ein wenig L&#228;rmpegel verursachen.</p>

<p>Und doch wirkt das iPad auf mich zun&#228;chst wie eine Schiefertafel: Es ist einfach in seiner &#228;u&#223;eren Erscheinung, aber, anders als eine Schiefertafel, im Innern hoch komplexe Technologie, was es von der Schiefertafel unterscheidet, es sei denn man sieht die molekulare Zusammensetzung der in einer Schiefertafel verarbeiteten Materialien als komplexe Struktur <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p>Lernen ist Arbeit. Entsprechend ist jedes Ger&#228;t, dass diese Arbeit unterst&#252;tzt, ein Ger&#228;t, das f&#252;r das Lernen geeignet ist, so der eigene Lernstil zum Ger&#228;t passt. Ist das iPad also ein Ger&#228;t, das f&#252;r die Nutzung im Unterricht geeignet ist, auch f&#252;r Sch&#252;ler? Meine Antwort auf diese Frage f&#228;llt im Augenblick noch ambivalent aus. Vor allem spricht der hohe Preis gegen eine Standardnutzung durch Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen. Es kann einfach nicht erwartet werden, dass so ein Ger&#228;t verf&#252;gbar ist, es sei denn, es muss nicht von den Eltern bezahlt werden.</p>

<p>Gegen den Einsatz in der Schule spricht auch die Bindung an einen Anbieter, so sehr dies faktisch in Richtung Microsoft an vielen Schulen auch der Fall ist. Aber diese Monokultur gef&#228;llt mir ja auch nicht. Wie sollte mir dann eine andere Monokultur gefallen k&#246;nnen?</p>

<p>Gegen die Nutzung eines solches Ger&#228;tes als Standard im Unterricht spricht aber auch, dass er nur dann sinnvoll sein kann, wenn es gelingen w&#252;rde, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zu Arbeitsformen zu bringen, die in einem Computer eben nicht prim&#228;r ein Unterhaltungs-, sondern ein Arbeitsmedium sehen k&#246;nnen.</p>

<p>Und doch sehe ich im iPad f&#252;r mich eine echte Bereicherung im Lern-Arbeits-Zusammenhang. Dies k&#246;nnte so auch f&#252;r einzelne Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen gelten, die eher in die Nerd-Kategorie fallen, ist doch die Rede vom Digital Nativ meist nicht in Hinsicht auf die Mediennutzungskompetenz hin passend.</p>

<p>Ja, ich bin der Meinung, dass Tablet-PCs durchaus, anders als Notebooks, f&#252;r Schule interessant sein k&#246;nnen, meine aber auch, dass das analoge Lernen, das nach wie vor ganz einfach die Conditio humana in Sachen Lernen ist, dennoch im Vordergrund stehen muss, was nat&#252;rlich auch m&#246;glich ist, wenn diese Gattung Computer das Schulbuch und das Schulheft erg&#228;nzen, auf lange Sicht vielleicht auch abl&#246;sen kann.</p>

<p>Wenn es Bildungsprozessen gelingt, den Computer st&#228;rker als Arbeitsinstrument im Bewusstsein aller an Bildungsprozessen beteiligten zu verankern, ihm neben dem Image des Unterhaltungsmediums das Image eines tollen Lernmediums zu geben, dann wird er im Unterricht mittelfristig die Rolle spielen k&#246;nnen, die sinnvoll ist, so durch die Kosten solcher Ger&#228;te keine weiteren strukturellen Ungerechtigkeiten ins Bildungssystem selbst einflie&#223;en.</p>

<p>Ich selbst, um auf den Anfang dieses Beitrages zur&#252;ck zu kommen, habe Computer noch nie zum Spielen benutzt. Meinen ersten Computer kaufte ich mir im Studium, weil ich ihn als Lern- und Arbeitsger&#228;t brauchte. Das ist der Computer f&#252;r mich immer geblieben. Doch schon seit l&#228;ngerem w&#252;nschte ich mir f&#252;r den mich pr&#228;genden Arbeitsstil ein wirklich portables Arbeitsger&#228;t, ein Ger&#228;t, das klein, leicht und doch mit allen f&#252;r mich notwendigen F&#228;higkeiten ausgestattet ist. F&#252;r mich erf&#252;llt zur Zeit das iPad diese praktischen Erwartungen. Es passt zu meinem Arbeitsstil und unterst&#252;tzt ihn. Und ja, ich finde, dass Schiefertafeln eine tolle Sache sind, so dass ich froh bin, dass mir jetzt ein digitales Pendant der Schiefertafel bei meiner Arbeit zur Seite steht. 
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		<title>Gegenwart und Zukunft der Informationsmedien: Zeitung, Radio, Fernsehen und digitale Verkn&#252;pfungen</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 15:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Medien sind Vermittler1. Fr&#252;her wurden auch Menschen als »Medien« gesehen, so z. B. das Orakel von Delphi; in der Gegenwart wird mit dem Begriff »Medien« eher der technische Tr&#228;ger und &#220;bermittler von Informationen gemeint: Zeitung, Buch, Internet, Fernsehen, Radio etc. &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/10/10/gegenwart-und-zukunft-der-informationsmedien-zeitung-radio-fernsehen-und-digitale-verknuepfungen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medien sind Vermittler<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/10/10/gegenwart-und-zukunft-der-informationsmedien-zeitung-radio-fernsehen-und-digitale-verknuepfungen/#footnote_0_4721" id="identifier_0_4721" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Medienbegriff ist vielf&amp;#228;ltig und somit unscharf. Unterschiedliche Bedeutungen, die &amp;#252;ber den hier genutzten Medienbegriff hinaus gehen finden sich hier">1</a></sup>. Fr&#252;her wurden auch Menschen als »Medien« gesehen, so z. B. das Orakel von Delphi; in der Gegenwart wird mit dem Begriff »Medien« eher der technische Tr&#228;ger und &#220;bermittler von Informationen gemeint: Zeitung, Buch, Internet, Fernsehen, Radio etc. F&#252;r pers&#246;nlich vermittelnde Aktivit&#228;ten haben sich andere, nach T&#228;tigkeiten differenzierende Begriffe durchgesetzt, wie z. B. Mediator, Lehrer, Schlichter etc.</p>

<p>Im Laufe der Geschichte haben sich bislang immer die Informationstr&#228;ger und technischen Wege zur Informations&#252;bertragung durchgesetzt, die die jeweils h&#246;chste Informationsdichte und den schnellsten Weg zu ihrer Vermittlung erm&#246;glichten. Dabei hat die &#220;bertragungsgeschwindigkeit die Informationsdichte manchmal &#252;berlagert. Dies geschah insbesonder dann, wenn ein neues Medium eingef&#252;hrt wurde und die Informationsverdichte, die auf diesem Wege zu erreichen war, erst nach und nach erh&#246;ht wurde, wie z. B. beim Telegrafen, dessen Grundprinzip der &#220;bertragung von Information mit Hilfe elektrischen Stroms weiter entwickelt wurde. Der bislang letzte Schritt dieser Entwicklung ist das Internet.</p>

<p>Zeitungen waren bei ihrem Aufkommen Informationstr&#228;ger, die schnell und weit verbreitet werden konnten und als Sammlungen von auf anderen Wegen zusammengetragenen Informationen gelten konnten. Das Radio beschleunigte den Prozess der &#220;bertragung von Informationen, die sowohl redaktionell bearbeitet oder direkt vom Ort des Geschehens live gesendet werden. Bis heute ist das so und das Radio war dennoch nicht in der Lage, die Zeitung zu verdr&#228;ngen. Gleiches gilt f&#252;r die Entwicklungen des Fernsehens. Der schriftliche Datentr&#228;ger »Zeitung« als Medium verlangt, dass seine Nutzer Lesen k&#246;nnen; das Lesen scheint eine sehr effektive Form der Aufnahme von Informationen zu sein, die Radio und Fernsehen mit ihren vorgegebenen Sendezeiten und den von ihnen angesprochenen Sinnen, verbunden mit einer vorgegebenen Zeitspanne der Informations&#252;bermittlung, nicht zu ersetzen vermochten. Und das gilt auch noch in Zeiten von Podcasts, Mediatheken, Aufnhameger&#228;ten etc.</p>

<p>Digitale Technologien und das Internet scheinen nun erstmals in der Lage, Texte, Audio oder audiovisuelle Formate zu transportieren. Das hat kein Informationskanal vorher gekonnt, ganz zu schweigen von der M&#246;glichkeit, die unterschiedlichen medialen Formate miteinander zu kombinieren.</p>

<p>Entsprechend ist die Vorstellung, dass Computer als Datenvermittler, -empf&#228;nger und Informationstr&#228;ger Zeitungen abl&#246;sen k&#246;nnten, erstmals in der langen Geschichte der Zeitungen ein m&#246;gliches Szenario, wobei Zeitung auf diesem Wege zum ersten Mal die M&#246;glichkeit bekommen, &#228;hnlich wie Radio und Fernsehen, zeitnah oder gar fast live zu berichten.</p>

<p>Es zeichnet sich ein neues Format der medialen &#220;ber- und Vermittlung (tagesaktueller) Informationen ab. Die lange nebeneinander existierenden Medien Zeitung, Radio und Fernsehen wachsen mehr und mehr zusammen. Die neue Form hatte bislang allerdings mit der Gr&#246;&#223;e und dem Gewicht der f&#252;r ihre Wahrnehmung notwendigen Computer zu k&#228;mpfen, sodass eine Kapitalisierung der digitalen Inhalte lange sehr schwierig war und vor allem die Tageszeitungen die Konkurrenz des Internets finanziell zu sp&#252;ren bekommen haben.</p>

<p>Aus diesem Grunde jubelten die Verleger wohl, als im Jahre 2010 der erste, die Massen erreichende Tablet-Computer auf den Markt kam, der leicht genug war und einen angemessenen Bildschirm mit sich brachte, um als transportables Konsumger&#228;t die Rezeption von Informationen in die gewohnten Lebenssituationen der Konsumenten bringen zu k&#246;nnen: in den &#246;ffentlichen Personennahverkehr, der viel Raum f&#252;r das Zeitunglesen bietet (wenn auch oft wenig Platz, angesichts mancher Zeitungsformate).</p>

<p>Setzten sich Tablet-Computer wirklich dauerhaft durch, so ist tats&#228;chlich zu erwarten, dass sie das Potential haben, die bisherige Tageszeitung abzul&#246;sen. Sie k&#246;nnten sich aber auch auf das Fernsehen und auch auf weitgehend nebenbei genutzte Radio auswirken.</p>

<p>Die eigentliche Revolution, die wir im medialen Kontext derzeit erleben, ist die Zusammenf&#252;hrung medialer Formen, die bislang aufgrund der von ihnen bedienten Vermittlungskan&#228;len nebeneinander bestanden und je eigene Vermittlungsformen und -kompetenzen aufzuweisen hatten, sodass keines dieser Medien ein anderes Medium nachhaltig verdr&#228;ngen konnte.</p>

<p>Entsprechend leben wir gegenw&#228;rtig in einer &#220;bergangsphase, in der die unterschiedlichen, organisatorisch getrennten Medienanbieter (Zeitungsverlag, Fernseh- und Radiosender) auf die M&#246;glichkeit der Verkn&#252;pfung reagieren und jeder f&#252;r sich einen Weg der Integration der unterschiedlichen medialen Formen sucht. Dabei wird sich eine Angleichung der Angebote (zumindest via Internet) ergeben, die zuletzt nicht nur die M&#246;glichkeit hat, Zeitungen zu verdr&#228;ngen, sondern dar&#252;ber hinaus die Frage aufwerfen wird, wie Kooperationen der einzelnen Medienanbier aussehen k&#246;nnten. Kurz: Es wird zu Fusionen von Zeitungsverlagen, Fernseh- und Radiosendern kommen, die die gesamte Breite des Medienmarktes v&#246;llig ver&#228;ndern werden, mit denen aber auch eine Konzentration im Medienbereich noch st&#228;rker einhergehen wird, als es schon heute der Fall ist.</p>

<p>In solch einem absehbaren Konzentrationsprozess wird die Meinungsvielfalt dann nicht mehr durch die Zahl der unterschiedlichen Anbieter medialer Produkte gesichert, sondern durch nicht an eine dieser dann noch kleineren Zahl an Firmen gebundene Formen medial gest&#252;tzter Berichterstattung. In diesem Rahmen werden soziale Netzwerke eine Rolle spielen, aber vielmehr werden Einzelpersonen oder Netzwerke von Einzelpersonen, von denen bekannt ist, dass sie zuverl&#228;ssig und vertrauensw&#252;rdig arbeiten, diese Rolle der Sicherung der Meinungsvielfalt &#252;bernehmen, wenn es um die Frage des Vertrauens in die Richtigkeit von Informationen geht. In Ans&#228;tzen k&#246;nnen wir beide Tendenzen bereits heute beobachten.</p>

<p>Die Folgen dieser Entwicklung, so sie so eintritt, wie es hier phantasiert wird, werden weitreichende Ver&#228;nderungen mit sich bringen, die weit &#252;ber die Verlage und Sender hinausreichen. Der Zeitungs- und auch Zeitschriftenmarkt, wie wir ihn heute kennen, wird zusammenbrechen. Die Zwischenh&#228;ndler (Kioske, Zeitschriftenl&#228;den etc.) werden immer seltener im Stadtbild anzutreffen sein, was die Gewinnmargen der Anbieter der entsprechenden Produkte in digitaler Form steigern d&#252;rfte, da sie die Gewinne der H&#228;ndler nicht mehr einpreisen m&#252;ssen, aber die Preise sicher auch nicht senken werden. Z. T. sind heute digitale Ausgaben von Zeitschriften und Zeitungen sogar schon teurer als das Pendant im Zeitschriftladen.</p>

<h3>Resumee</h3>

<p>Es spricht vieles daf&#252;r, dass die Verkn&#252;pfung von Text, Bild, Video und Audio zumindest im Informationsbereich zur Entwicklung eines neuen, integrierten Formates f&#252;hren wird. Z. T. sind diese Verkn&#252;pfungen schon heute sehr deutlich. Zeitungen haben eigene Fernsehsendungen (SpiegelTV, SternTV…), auf Websites von Zeitungen gibt es Videonachrichten, Fernsehsender bieten schriftliche Inhalte im Internet an etc. Mit diesem integrierten Format wird sich der Markt v&#246;llig ver&#228;ndern. Gleichzeitig wird sich die Frage nach der Vielfalt der Argumentationsweisen im Rahmen von Meinungsbildungsprozessen stellen. Blogger und auch soziale Netzwerke werden hier eine kritische Funktion bekommen, st&#228;rker noch, als es bisher der Fall ist. Dabei werden sich einzelne Blogger und soziale Netzwerker den Ruf der Zuverl&#228;ssigkeit und des Vertrauens erwerben; auch das l&#228;sst sich bereits heute beobachten, wird sich aber wohl verst&#228;rken.  Somit werden diese Einzelpersonen oder Netzwerke von Einzelpersonen ein Teil des Meinungsbildungsprozesses, was ebenfalls schon heute erkennbar ist. Meinungsbildungsprozesse werden also viel mehr &#252;ber institutionalisierte Medienunternehmen hinaus gehen als dies bis heute der Fall ist, wobei ich hier auch die &#246;ffentlich-rechtlichen Medienanstalten zun&#228;chst einmal zu den Medienunternehmen z&#228;hle. Inwiefern sich dadurch v&#246;llig neue Strukturen bei tagesaktuellen Informations- und Meinungsbildungsprozessen bilden, ist heute noch nicht absehbar. Dass ein solcher Strukturwandel aber m&#246;glich ist, ist Teil des nicht nur integrierenden, sondern auch differenzierenden Potentials digitaler Medien.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>„Stiftung Lesen“ – (Kritische) Beobachtungen eines Deutschlehrers</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 21:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die „Stiftung Lesen“ hat das Ziel „Lesefreude [zu] wecken, um Lesekompetenz zu vermitteln“. Dieses Ziel finde ich gut, dieses Ziel begr&#252;&#223;e ich und es gibt mit Sicherheit viele Projekte dieser Stiftung, die dazu beigetragen haben, jungen Menschen Lust am Lesen &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/stiftung-lesen-beobachtungen-eines-deutschlehrers/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die „Stiftung Lesen“ hat das <a href="http://www.stiftunglesen.de/wirueberuns/default.aspx" target="_blank">Ziel</a> „Lesefreude [zu] wecken, um Lesekompetenz zu vermitteln“. Dieses Ziel finde ich gut, dieses Ziel begr&#252;&#223;e ich und es gibt mit Sicherheit viele Projekte dieser Stiftung, die dazu beigetragen haben, jungen Menschen Lust am Lesen zu vermitteln.</p>

<p>Dennoch beobachte ich, dass ich in sehr vielen F&#228;llen, wenn ich einen Brief der „Stiftung Lesen“ &#246;ffne, von dem Gef&#252;hl beschlichen werde, hier gehe es eher um<span id="more-3654"></span> die F&#246;rderung des Umsatzes von „Partnern“,  von Wirtschaftsunternehmen, die den Weg &#252;ber die „Stiftung Lesen“ nutzen, um ihre Produkte zu <a href="http://herrlarbig.de/2008/10/07/otfried-preussler-krabat-ein-kritischer-zwischenruf/" target="_blank">vermarkten</a>.</p>

<p>Heute war es wieder soweit. Unter dem Titel „<a href="http://www.stiftunglesen.de/klassenlesen/default.aspx" target="_blank">Klasse(n) lesen!</a>“ erhielt ich ein Schreiben, dem zwei Exemplare einer Brosch&#252;re beigef&#252;gt waren. In dem Schreiben werden mir zw&#246;lf empfehlenswerte Titel vorgeschlagen, „die besonders als Klassenlekt&#252;re f&#252;r den Einsatz in den Stufen 8 und 9 geeignet sind”. Dieses Projekt werde, so wird in dem Brief offen gesagt, gemeinsam mit Partnern, den Verlagen Carlsen und Arena, durchgef&#252;hrt. Lehrern wird angeboten, bis zu sechs kostenlose Pr&#252;fexemplare zu bestellen, es wird mitgeteilt, dass es sich um zw&#246;lf Titel handle, die speziell f&#252;r diese Lesf&#246;rderinitiative als Sonderausgaben zu je f&#252;nf Euro pro Buch zur Verf&#252;gung stehen und zu denen Unterrichtsmaterial bereit gehalten werde, das  den Pr&#252;fexemplaren kostenlos als CD beigef&#252;gt sei.</p>

<p>Soweit, so gut. Es ist sch&#246;n, in dem un&#252;bersichtlichen (Jugend)Buchmarkt, Empfehlungen zu bekommen. Und wenn es dann auch noch Unterrichtsmaterial gibt, das ich nun nicht auf seine Qualit&#228;t hin &#252;berpr&#252;ft habe, weil ich die Pr&#252;fexemplare nicht angefordert habe, kann dies f&#252;r Lehrende hilfreich sein.</p>

<p>Allerdings stellte ich bei der Durchsicht, ich hatte es schon erwartet, w&#228;re aber positiv &#252;berrascht gewesen, wenn dies anders gewesen w&#228;re, fest, dass ausschlie&#223;lich Werke aus den Verlagen Carlsen  und Arena vorgeschlagen wurden und andere empfehlenswerte literarische Werke nicht auftauchten. Zudem gibt es aus jedem der beiden Verlagsprogramme genau sechs Empfehlungen.</p>

<p>Es ist das gute Recht eines jeden Verlages, die ihnen angemessen erscheinenden Wege des Marketing zu nutzen. Gerade zu Beginn des Schuljahres und dann noch einmal zum Halbjahreswechsel str&#246;mt die Post der Verlage mit der Zielgruppe „Schule“ ja sowieso wie ein Platzregen in den Briefkasten. Damit habe ich kein Problem, kann ich mir auf diesem Wege ja auch einen &#220;berblick &#252;ber Entwicklungen und Tendenzen auf dem Schulbuchmarkt verschaffen.</p>

<p>Wenn allerdings von der traditionell unter der Schirmherrschaft des Bundespr&#228;sidenten stehenden „Stiftung Lesen“ immer wieder Aussendungen bei mir ankommen, die zumindest den Eindruck erwecken, dass ich sie mit besonders kritischer Distanz zur Kenntnis nehmen muss, die aktuelle Aussendung mit Unterst&#252;tzung zweier Verlage ist nur ein Beispiel, dann ist das f&#252;r mich Anlass genug, &#252;ber das Angebot einer solchen Stiftung kritisch nachzudenken und gegebenenfalls auch Kritik zu formulieren, denn in anderen Aussendungen und bei anderen Projekte sind da auch schon mal Konzerne und Marken „Partner“, wie z. B. „Tesa“ (Tochterunternehmen der Beierserdorf AG) bei dem Projekt „<a href="http://www.stiftunglesen.de/tesalino/default.aspx" target="_blank">Tesalino und Tesalina – ein tierischer Fall</a>“ oder auch, was ich besonders prickelnd finde, bei dem Projekt „<a href="http://www.stiftunglesen.de/lesefruehstueck/default.aspx">Fr&#252;hst&#252;ckszeit = Lesezeit</a>&#8221; von Stiftung Lesen und Nestlé Ceralien, in dem unter anderem auf die Bedeutung einer ausgewogenen Ern&#228;hrung hingewiesen wird, allerdings ohne Bewerbung konkreter Nestlé-Produkte. (Ich bin vor allem skeptisch, ob es sich nicht vielleicht doch um eine Imagekampagne handeln k&#246;nnte, wenn ich z. B. diesen <a href="http://www.vz-nrw.de/UNIQ128207494518569/link387741A.html" target="_blank">Bericht der Verbraucherzentrale NRW</a> lese.)</p>

<p>Wie gesagt, die „Stiftung Lesen“ leistet an vielen Stellen sicherlich gute Arbeit, aber als Lehrer, der einen Bildungsauftrag hat, ist das kritische Hinterfragen von Arbeitsmaterialien auf Objektivit&#228;t und Qualit&#228;t Teil der Verantwortung, die mit diesem Beruf verbunden ist.</p>

<p>Bei Material der „Stiftung Lesen“ jedoch f&#252;hle ich mich jedes Mal doppelt herausgefordert, genau hin zuschauen, ob ich die von ihr oft ausge&#252;bte Form des Marken-Placements auf Brosch&#252;ren etc. f&#252;r verantwortbar halte oder nicht.</p>

<p>Keine Frage: Die „Stiftung Lesen“ ist in dieser Hinsicht transprarent, <a href="http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/themen/schule_beruf/schule/artikel/stiftung_lesen/index.php5" target="_blank">trotz der Vorw&#252;rfe, die 2009 von DGB und VBE gegen ein Projekt der Stiftung erhoben wurden</a>. So hei&#223;t es am Ende der Selbstdarstellung der „Stiftung Lesen“ auf deren Website:</p>

<blockquote>„Dabei versteht sich die Stiftung Lesen als Plattform f&#252;r die Verbindung  von Wirtschaftsunternehmen mit modernen Formen der Lesef&#246;rderung.“</blockquote>

<p>Um es ganz klar zu sagen: Ich habe nichts gegen verantwortbare Kooperationen von Wirtschaftsunternehmen und Schulen oder Stiftungen. Diese Kooperationen sind in vielen F&#228;llen sehr fruchtbar und tats&#228;chlich von dem Gedanken getragen,  Schule bei ihrer Arbeit zu unterst&#252;tzen, wenn es z. B. um Berufsfindungsprozesse, Praktika, Unterst&#252;tzung von Schulprojekten etc. geht. Das einzige worum es mir hier geht ist das ungute Gef&#252;hl, das ich habe, wenn bei mir der, m&#246;glicherweise in vielen F&#228;llen v&#246;llig unberechtigte und nur aufgrund meiner Unwissenheit in Bezug auf die Genese von Projekten aufkommende, Eindruck entsteht, dass es einigen Projekte der „Stiftung Lesen“ m&#246;glicherweise an Objektivit&#228;t mangeln lassen k&#246;nnten.</p>

<p>Der Pressesprecher der Stiftung sagte nach den <a href="http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/themen/schule_beruf/schule/artikel/stiftung_lesen/index.php5" target="_blank">Vorw&#252;rfen aus dem Jahr 2009</a>:</p>

<blockquote>„Der Vorwurf der Einseitigkeit sei ihm neu. Lehrerinnen und Lehrer  sch&#228;tzten &#8220;die objektive Aufbereitung der Unterrichtsmaterialien&#8221;,  beteuert er.“</blockquote>

<p>Doch kommen in dem Beitrag des WDR auch Lehrer zu Wort, die in Bezug auf das konkrete, dort kritisierte Projekt durchaus gerade diese „objektive Aufarbeitung“ nicht finden konnten.</p>

<p>Und so auch in der Brosch&#252;re zu dem Projekt „Klassen(n) lesen!“, die mir seit heute vorliegt. Direkt unter dem Titel hei&#223;t es dort „Empfehlenswerte Klassenlekt&#252;ren f&#252;r die Klassen 8 und 9“ und kleiner darunter „Ein Angebot der Verlage Arena und Carlsen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Lesen“.</p>

<p>M&#246;glicherweise mag es ja als Selbstverst&#228;ndlichkeit gelten, dass literarische Qualit&#228;tsmerkmale bei der Auswahl von Schullekt&#252;ren nicht ganz unwichtig sind, doch die Begr&#252;ndung, warum es sich bei den ausgew&#228;hlten B&#252;chern dieser zwei Verlage um f&#252;r dein Einsatz im Unterricht geeignete Werke handele, betont ein anderes Kriterium:</p>

<blockquote>„Die B&#252;cher sind besonders f&#252;r den Einsatz im Unterricht der Klassen 8  und 9 geeignet. Wir haben die thematische Auswahl bewusst so getroffen,  dass sich die Jugendlichen mit den Inhalten und Protagonisten  identifizieren sowie sich in den B&#252;chern wiederfinden k&#246;nnen.“</blockquote>

<p>Es wird der Schwerpunkt auf Themen gelegt. Nat&#252;rlich spielen die Themen eine Rolle, wenn es um die Auswahl von Klassenlekt&#252;ren geht. Aber die Themen allein reichen als Begr&#252;ndung f&#252;r eine solche Auswahl eben nicht. Aber auch dann, wenn ich so tue, als ob dem so sei, gibt es eben auch aus anderen Verlagen empfehlenswerte B&#252;cher. So habe ich den Eindruck, als ob in Zeiten der Unterrichtsplanung f&#252;r das Schuljahr 2010/11, direkt am Schuljahresbeginn, zwei Verlage gezielt darauf aus sein k&#246;nnten, Lehrerinnen und Lehrer, mit ihrem f&#252;r diese Zielgruppe m&#246;glicherweise interessant scheinendem Angebot, bei der Auswahl der Klassenlekt&#252;ren zu beeinflussen. – Ob das der Hintergrund dieser Aussendung der „Stiftung Lesen“ ist, wei&#223; ich nicht, aber bei mir, rein subjektiv und ohne jeden Anspruch auf Objektivit&#228;t, entsteht dieser Eindruck.</p>

<p>Damit keine Missverst&#228;ndnisse entstehen: Arena und Carlsen sind gute Verlage, mit einer ganze Reihe fantastischer B&#252;cher im Angebot, die bestens f&#252;r die Lekt&#252;re mit Klassen geeignet sind.</p>

<p>Ich &#228;rgere mich nur, dass die „Stiftung Lesen“ eine solche Brosch&#252;re produziert, die mir wie ein Auswahlkatalog der Verlage vorkommt, der mit dem Namen einer in vielen F&#228;llen hoch angesehen „Marke“, n&#228;mlich „Stiftung Lesen“, versendet wird.</p>

<p>Es handelt sich bei dieser Aussendung nicht um „Schleichwerbung“, es ist alles transparent. Und doch f&#252;hle ich mich als Lehrer nicht ganz ernst genommen, wenn unter dem Label „empfehlenswerte B&#252;cher“ Verlage und eben nicht Rezensenten oder andere nicht an Verlage gebundene Fachleute f&#252;r Kinder- und Jugendliteratur zu Wort kommen. In dem Augenblick, in dem die Interessen von Einzelverlagen mit einer solchen Brosch&#252;re bedient werden, insgesamt kommen bei der „Stiftung Lesen“ nat&#252;rlich auch viele andere Verlage vor, ich beziehe mich hier alleine auf diese eine Brosch&#252;re, die mich heute per Post erreicht hat, finde ich die Forumulierung „empfehlenswert“ als nicht objektiv, selbst wenn Mitarbeiter der Stiftung bei der Auswahl mit dabei gewesen sein sollten, was ich nat&#252;rlich nicht wei&#223;.</p>

<p>Meine Kritik geht noch einen Schritt weiter. In den Worten des Gesch&#228;ftsf&#252;hrers der Stiftung, die der Brosch&#252;re vorangestellt sind, hei&#223;t es:</p>

<blockquote>„Au&#223;erdem haben Sie mit Ihren Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern die M&#246;glichkeit, an unserem <strong>Kreativwettbewerb „Buch sucht Leser!“</strong> teilzunehmen. Hier sind besonders ausgefallene und erfindungsreiche  Ideen der Jugendlichen gefragt, wenn es darum geht, ein Buch zu  bewerben. Ob Trailer oder Anzeige, Jingle oder Podcast – der Kreativit&#228;t  sind hier keine Grenzen gesetzt. Es gibt wieder tolle Preise zu  gewinnen.“</blockquote>

<p>H&#228;tte hier doch wenigstens in etwa folgende Formulierung gestanden: „…wenn es darum geht, ein Buch, das nat&#252;rlich aus einem anderen Verlag stammen kann, als die hier vorgestellten, zu bewerben“… Gut, ich will nicht &#252;berkritisch sein, der <a href="http://www.stiftunglesen.de/DownloadHandler.ashx?pg=b2cb0e42-50ec-4a49-9977-4ccf24f9b01f&amp;section=22d64528-a2eb-4a3a-9e88-d4dd7bca17c1&amp;file=Leitfaden+Wettbewerb.pdf" target="_blank">Leitfaden zum Wettbewerb</a> ist – abgesehen von der Nennung der Verlage, die den Wettbewerb unterst&#252;tzen, in der &#220;berschrift – neutral gehalten und geht mit seinen Tipps in Ordnung.</p>

<p>Insgesamt ist mein Vertrauen nach vielen Zusendungen der „Stiftung Lesen“ mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem ich, wenn ich einen Brief der Stiftung in meinem Briefkasten finde, mich als erstes frage, welches Unternehmen denn dieses Mal besonders hervorgehoben wird. Meine erste Reaktion ist nicht: Oh, toll, endlich wieder tolle Tipps, wie Lesef&#246;rderung gelingen kann.</p>

<p>Vielleicht bin ich der einzige, der diese Reflexe gegen&#252;ber Zusendungen der „Stiftung Lesen“ entwickelt hat. Dennoch habe ich die Zusendungen noch nicht abbestellt, auch wenn ich schon mehr als einmal kurz davor war, denn die Hoffnung, dass ich mal &#252;berrascht werde, scheint auch in diesem Falle zuletzt zu sterben.</p>

<p>Um Hinweise auf „empfehlenswerte B&#252;cher“ zu bekommen, nutze ich allerdings andere Quellen, unter anderem:</p>

<ul>
    <li>Die <a href="http://www.zeit.de/themen/kultur/literatur/luchs" target="_blank">Seiten des Luchs Kinder- und Jungendbuchpreises</a></li>
    <li>Die <a href="http://www.djlp.jugendliteratur.org/" target="_blank">Seiten des Deutschen Jugendliteraturpreises</a></li>
</ul>

<p>Nachtrag:
Nachdem dieser Artikel fertig gestellt war, bin ich noch auf folgende Artikel gesto&#223;en, die mein gesunkenes Vertrauen in die Arbeit der „Stiftung Lesen“ st&#252;tzen:</p>

<ul>
    <li><a href="http://www.focus.de/digital/games/nutrikid-kinder-game-sammelt-daten-fuer-nestle_aid_490968.html" target="_blank">Focus online</a>: „Mit dem Ern&#228;hrungsspiel „Nutrikid &amp; Das Geheimnis der Pyramide“  wirbt die Stiftung Lesen bundesweit an Schulen. Doch mit dem Game werden  Daten von Kindern f&#252;r den Lebensmittelkonzern Nestlé gesammelt.“</li>
    <li><a href="http://www.az-web.de/news/computer-detail-az/1241821/Kritik-von-Datenschuetzern-Stiftung-Lesen-gibt-Kinderdaten-weiter" target="_blank">Kritik von Datensch&#252;tzern: Stiftung Lesen gibt Kinderdaten weiter</a></li>
    <li><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0204/politik/0042/index.html" target="_blank">&#8220;Operation Walk&#252;re&#8221; an der Schule</a></li>
</ul>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/08/schueleraktivitaet-im-unterricht-die-affenmetapher/" rel="bookmark" title="8. November 2010">Sch&#252;leraktivit&#228;t im Unterricht: Die Affenmetapher</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/05/lebenszeichen/" rel="bookmark" title="5. August 2010">Lebenszeichen</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/07/19/vegetarisches-parken/" rel="bookmark" title="19. Juli 2009">Vegetarisches Parken</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2008/08/21/lernen-bei-goethe/" rel="bookmark" title="21. August 2008">Lernen bei Goethe</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/08/28/herrn-larbigs-bibliothek-11-thorsten-havener-ich-weis-was-du-denkst/" rel="bookmark" title="28. August 2011">Herrn Larbigs Bibliothek 11 – Thorsten Havener: Ich wei&#223;, was du denkst</a></li>
</ul>

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		<title>Nachdenken &#252;ber (guten!) Unterricht</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 22:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lesetageb&#252;cher sind ein beliebtes Instrument, um mit literarischen Werken in unterschiedlichen Schulstufen umzugehen. Interessant finde ich dabei, dass viele Lehrerinnen und Lehrer, die das Lesetagebuch als Methode im Unterricht einsetzen, selbst nie ein solches im Unterricht erstellt haben – zumindest &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lesetagebuch" target="_blank">Lesetageb&#252;cher</a> sind ein beliebtes Instrument, um mit literarischen Werken in unterschiedlichen Schulstufen umzugehen. Interessant finde ich dabei, dass viele Lehrerinnen und Lehrer, die das <a href="http://wiki.zum.de/Lesetagebuch">Lesetagebuch</a> als Methode im Unterricht einsetzen, selbst nie ein solches im Unterricht erstellt haben<span id="more-3616"></span> – zumindest bis jetzt. Das wird sich in den kommenden Lehrergenerationen sicherlich &#228;ndern.</p>

<p>Deshalb habe ich mich entschieden, hier einmal selbst ein Lesetagebuch zu f&#252;hren und meine Gedanken und Ideen zu unterschiedlichen Perspektiven auf (guten) Unterricht und professionelles Verhalten von Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen einer wiederholten Lekt&#252;re von Hilbert Meyers „Was ist guter Unterricht“ festzuhalten.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/#footnote_0_3616" id="identifier_0_3616" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hilbert Meyer, Was ist guter Unterricht, Berlin (Cornelsen Scriptor) 2004.">1</a></sup></p>

<p>Ich f&#252;hre diese Lesetagebuch so, wie ich mir durchaus auch vorstellen k&#246;nnte, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, sofern sie und ihre Erziehungsberechtigten damit einverstanden sind, heute ein Lesetagebuch f&#252;hren k&#246;nnten und dabei gleichzeitig die Sekund&#228;rerfahrung der &#214;ffentlichkeit machen k&#246;nnten.</p>

<p>Dennoch ist es ein Experiment, dass ich hier auf diesem Blog eine eigene Kategorie „Lesetagebuch“ einrichte und so selbst Erfahrungen damit sammeln will, ob ein solches Format f&#252;r Dritte &#252;berhaupt interessant ist. „&#214;ffentlichkeit“ um ihrer selbst Willen, halte ich n&#228;mlich f&#252;r reichlich sinnlos.</p>

<p>Wenn ich Material oder, wie es auf Neudeutsch hei&#223;t, „Content“ zur Verf&#252;gung stelle, dann geht es nat&#252;rlich darum, dass Lesende dieser Inhalte diese m&#246;glichst selbst als eine Anregung erfahren sollen, gegebenenfalls eigene Gedanken zu den Themen zu entwickeln.  Wenn dies geschehen w&#252;rde und meine eigenen Notizen und Gedanken zu Hilbert Meyers &#220;berlegungen andere zum Mitdenken anregen w&#252;rden, w&#252;rde mich das sehr freuen, weil es meiner Vorstellung eines Blogs als Teil eines kommunizierenden Netzwerkes entsprechen w&#252;rde.</p>

<p>Dieses Mitdenken kann in Form von Kommentaren zu den Beitr&#228;gen geschehen, aber auch durch eigene Beitr&#228;ge in Blogs, die hier dann als „Trackback“ erscheinen k&#246;nnten, sodass sich die Vernetzung von Leuten, die am Thema (guter) Unterricht interessiert sind, so auch einen physischen Ausdruck bekommen w&#252;rde.</p>

<p>Ich habe nur eine vage Vorstellung davon, welche Themen in diesem Lesetagebuch als Teil meines Blogs aufgegriffen werden k&#246;nnen. Ich kann mir vorstellen, dass in diesem Rahmen auch einige eher kurze Beitr&#228;ge entstehen werden.</p>

<p>Dies ist ein Experiment, denn mir f&#228;llt auf, dass es konkrete Lesetageb&#252;cher online, zumindest im Rahmen meiner Suchroutinen im Netz, kaum gibt; mir f&#228;llt auf, dass Lehrende, die ein Blog f&#252;hren zwar oft &#252;ber Werke schreiben, die im Unterricht gelesen werden, aber kaum etwas zu Werken verlauten lassen, die sie im Rahmen ihres eigenen Reflexionsprozess &#252;ber Unterricht bearbeiten.</p>

<p>Ich habe mich entschieden, mich auf diese Experiment einzulassen und w&#252;rde mich &#252;ber wohlwollend konstruktive Begleitung freuen, die nicht nur Kollegen und Kolleginnen leisten k&#246;nnen, sondern im Prinzip jeder und jede, der oder die sich mit der Frage der Qualit&#228;t von Unterricht besch&#228;ftigt bzw. besch&#228;ftigen will.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Vergiss alles – oder: Vom literarischen Schreiben</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der hier ver&#246;ffentlichte Text ist bereits im Jahr 2001 entstanden – und ist mir vor einiger Zeit bei einer Suchabfrage auf meinem Computer wieder begegnet. Sch&#246;n, was sich alles &#252;ber die Jahre erh&#228;lt, wenn nur flei&#223;ig und regelm&#228;&#223;ig Daten gesichert &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/03/09/vergiss-alles-oder-vom-literarischen-schreiben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der hier ver&#246;ffentlichte Text ist bereits im Jahr 2001 entstanden – und ist mir vor einiger Zeit bei einer Suchabfrage auf meinem Computer wieder begegnet. Sch&#246;n, was sich alles &#252;ber die Jahre erh&#228;lt, wenn nur flei&#223;ig und regelm&#228;&#223;ig Daten gesichert werden. </em></p>

<p><em>Ich habe den Text leicht &#252;berarbeitet, aber in seinen Grundz&#252;gen unver&#228;ndert gelassen. Auch wenn sich meine Einstellung gegen&#252;ber der Handschrift seit 2001 deutlich ge&#228;ndert hat: Nach wie vor gefallen mir die Gedanken, die hier in einen kurzen Prosatext Einzug gefunden haben. – Da ich gegenw&#228;rtig selbst auch in der Rolle des »Trainers« in Sachen </em><em>»Kreatives Schreiben« unterwegs bin, habe ich mich entschlossen, diesen Text nun auch im Rahmen meines Blogs verf&#252;gbar zu machen. Das Urheberrecht des Textes liegt, wie bei allen Texten hier, so nicht anders gekennzeichnet, bei Torsten Larbig.
</em></p>

<hr />

<p>»Vergessen sie alles, damit sie sich endlich erinnern k&#246;nnen.«</p>

<p><span>So hatte Elise mit mir gesprochen. Da stand sie vor mir, mitten im Wald. Um uns nur die kahlen B&#228;ume, auf dem Boden lagen noch die braunen Bl&#228;tter, raschelten, knisterten unter unseren F&#252;&#223;en. Und vor uns dieser kurze Wegabschnitt, der von Nadelb&#228;umen ges&#228;umt war, zwischen denen der Weg ins Dunkel hineinf&#252;hrte. </span></p>

<p><span>In dem Schweigen um uns her, verstand ich nicht, was sie mir sagen wollte. Und sie bemerkte dies sofort – es war, als k&#246;nne man vor Elise keine Geheimnisse haben. </span></p>

<p><span>»Sie k&#246;nnen es vielleicht noch nicht verstehen, weil sie noch nie wirklich versucht haben einen Text zu schreiben. – Werfen sie den alten Kugelschreiber in den M&#252;ll, besorgen sie sich  einen tragbaren Computer, lernen sie, blind zu schreiben, schlie&#223;en sie dann ihre Augen und schreiben sie ihre Bilder auf. Glauben sie mir, es wird alles anders werden f&#252;r sie. Wenn sie sich dann aber zu sehr erinnern, dann kommt nichts brauchbares dabei heraus.« </span></p>

<p><span>Ich war dabei, ihr ins Wort zu fallen, ihr mit einer Verteidigungsrede f&#252;r die Handschrift den Wind aus den Segeln zu nehme, aber sie fuhr einfach fort. </span></p>

<p><span>»Was soll das Klammern an altem, wenn es f&#252;r unsere Zwecke bessere Hilfsmittel gibt. Sven, sie sind so jung und schon so konservativ. H&#246;ren sie mir einfach weiter zu. Ich will ja nicht, dass sie die Intensit&#228;t aus dem Schreiben heraus nehmen. Ich will, dass ihre Texte endlich intensiv werden. Also: Setzen sie sich blind an den Computer und schreiben sie die Bilder, die sie sehen. Versetzen sie sich in Landschaften, die sie gesehen haben. Aber bleiben sie nicht zu sehr bei der Wahrheit. F&#252;gen sie hinzu, was sie sehen, machen sie es wie beim Tr&#228;umen. Da sehen sie auch bekannte R&#228;ume, aber ist ihnen schon mal aufgefallen, dass die immer irgendwie anders sind, als sie sie aus der Realit&#228;t kennen? So m&#252;ssen sie schreiben. Stellen sie sich Menschen so wirklich wie nur irgend m&#246;glich vor. Und vergessen sie nie, dass sie eine Geschichte schreiben und nicht etwa Tagebuch. Obwohl…«, sie z&#246;gerte, »ein wenig hat es schon von Tagebuch schreiben – und ist doch ganz anders. Aber ich will ihr Unwohlsein gegen&#252;ber dem Vergessen noch ein wenig st&#228;rker machen.« </span></p>

<p><span>Da kam dieses Gef&#252;hl wieder hoch, diese Unsicherheit, als ob da ein Mensch anhebt, etwas f&#252;r mich ganz wichtiges zu sagen, das ich eigentlich gar nicht h&#246;ren wollte. Aber sie lie&#223; sich nicht beirren. </span></p>

<p><span>»Ich wei&#223;, sie arbeiten seit Jahren am Thema ›Ged&#228;chtnis‹. Darum geht es hier auch gar nicht – zumindest nicht so, wie sie sich das denken. Ich meine nur: Verwechseln sie ›Erinnerung‹ nicht mit Faktenwissen. Sie m&#252;ssen keinen Lexikonbeitrag schreiben, was sie da planen ist ein Roman!« </span></p>

<p><span>Mein Blick fiel auf das Moos an den B&#228;umen. Immer an einer Seite der St&#228;mme hatte sich eine dicke Moosschicht gebildet. <em>Da kommt wohl der Regen am h&#228;ufigsten her</em> dachte ich, als ich pl&#246;tzlich aufschreckte und merkte, dass Elise stehen geblieben war und mich anschaute. </span></p>

<p><span>Ich f&#252;hlte mich bei einer Unaufmerksamkeit ertappt. Aber das schien sie gar nicht zu st&#246;ren. Unbeirrt fuhr sie fort. »Vergessen sie endlich all ihr angelerntes Wissen und schreiben sie einen Roman. Oder ist ihnen noch nie aufgefallen, wie gef&#252;hllos ihre Texte sind. Sie beschrieben wunderbar, aber in einer Art, die f&#252;r einen Reisef&#252;hrer besser geeignet ist als f&#252;r einen Roman. Vergessen sie alles und erinnern sie sich – mit ihren Sinnen. Erz&#228;hlen sie, wie sie es in M&#228;rchen finden. Schreiben sie Texte, die weniger eine Realit&#228;t behaupten als vielmehr Texte, die die M&#246;glichkeit einer Realit&#228;t darstellen.« </span></p>

<p><span>So hatte ich mir ein Schreibseminar eigentlich nicht vorgestellt. Ich hatte mich darauf gefreut, endlich an meiner Technik weiter feilen zu k&#246;nnen – und nun kommt diese Elise daher und will mir etwas von ›Sinnen‹ und von ›M&#228;rchen‹ erz&#228;hlen. </span></p>

<p><span>»Wissen sie Sven, ich w&#252;nschte mir, endlich mal einen Roman zu lesen, der nur von Nebens&#228;chlichkeiten handelt. Verstehen sie mich richtig, von Neben-S&#228;chlichkeiten! H&#246;ren sie auf, Sachen zu schreiben. Das will doch keiner Lesen, der nicht allzu masochistisch in seinem Umgang mit Literatur ist. Schreiben sie Bilder der Gef&#252;hle, die mit den Sachen verbunden sind. Erinnern sie sich weniger an die Fakten als an die Gef&#252;hle, die in den Situationen, die sie schreiben, mit den Sachen verbunden sind. Oder wollen sie zum x-ten Male den Satz verwenden, mit dem in schlechten Filmen der eine zur anderen sagt, dass er sie liebt? Setzen sie der Flut von W&#246;rtern Bilder entgegen. Versinken sie – wie ein Maler in sein Bild –  in ihren Text. Setzen sie da einen Pinselstrich an, nehmen sie da die eine Farbe, und dort eine andere. Bringen sie Schatten und Perspektive in ihren Text und machen sie nichts langweiliges mehr. Schreiben sie keine Texte, die sie langweilen, sondern nur solche, die sie selber gerne lesen m&#246;chten. Sind das etwa Texte, in denen ein wunderbar nachrecherchiertes Faktum neben dem andern steht? Sieht so das Leben aus, das sie Tag f&#252;r Tag erleben? Nein Sven, ihr Leben setzt sich vor allem aus Gef&#252;hlen zusammen. Und erst wenn sie diese in einen Text bringen, beginnt er zu leben.« </span></p>

<p><span>Und damit verfiel sie f&#252;r den Rest unseres Spaziergang ins Schweigen. Eigentlich war das gerade die Stunde meiner Einzelkritik bei Elise. Und sie war die erste, die sie nicht nutzte, um meine Arbeitsproben Wort f&#252;r Wort auseinander zu nehmen, jedes Detail nach seinem Platz im Text zu befragen. Als ich in ihr Zimmer kam, legte sie ein Buch zur Seite, nahm ihren Mantel und sagte nur, dass ich auch meinen Mantel holen solle und sie mich in f&#252;nf Minuten am Eingang des Tagungshauses erwarte. Irritiert, doch ohne Widerworte, ging ich also in mein Zimmer zur&#252;ck, zog meine Jacke und die Turnschuhe an, die ich eigentlich immer trug, wenn ich drau&#223;en unterwegs war und ging zum Eingang, wo sie tats&#228;chlich schon auf mich wartete. »Kommen sie«, war alles, was sie da sagte und dann hielt sie mir diesen Vortrag &#252;ber das Schreiben und das Vergessen und das Erinnern mit den Sinnen. Und jetzt, nach kaum der H&#228;lfte der vereinbarten Zeit f&#252;r die Einzelkritik verfiel sie einfach so ins Schweigen. </span></p>

<p><span>Sie ging jetzt auch schneller, viel schneller, als ich es von einer so alten Frau erwartet h&#228;tte. Die musste doch mindestens schon siebzig sein. </span></p>

<p><span>Das Knistern, der durch unsere Fu&#223;tritte zerbrechenden Bl&#228;tter drang mit einer ungewohnten Lautst&#228;rke in meine Ohren, der Magen hatte sich an seine Gef&#252;hle erinnert, die immer dann hochkamen, wenn ich mich von einem Lehrer ertappt f&#252;hlte oder wenn ich mit einer schlechten Klassenarbeit nach Hause gehen musste. </span></p>

<p><span>In leichten Serpentinen f&#252;hrte der Weg wieder hinunter ins Tal. Ich war den Weg in den vergangenen f&#252;nf Tagen schon ein paar Mal gegangen, aber diese Intensit&#228;t versp&#252;rte ich noch nie. Wir hatten gerade wieder eine Kurve hinter uns gelassen, da tauchten vor uns die Wiesen auf, die sich direkt an den Wald anschlossen. Zwei Pferde liefen da und auf einer anderen Weide grasten Schafe neben einem alten, morsch wirkenden Holzstall. Dazwischen schl&#228;ngelte sich der flache, aber mit viel Wasser sehr laute Bach, der dem Tal den Namen gegeben hatte. Wutachtal. Aber &#252;ber diesen Namen hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht. Die waren jetzt eher beim letzten St&#252;ck des Weges, der &#252;ber eine anstrengende Steigung zur&#252;ck in das Tagungshaus f&#252;hrte, das in einem alten Kloster untergebracht war. Ob Elise dieses St&#252;ck schaffen w&#252;rde oder ob da ihr Alter endlich mal zum Vorschein k&#228;me. Als ob ich es nicht ertragen konnte, dass eine solche Frau mir etwas sagte, das ich sofort verstand und das mir dennoch Angst macht. Aber ohne ihre Schrittfrequenz zu verlangsamen sorgte sie nur daf&#252;r, dass <em>ich</em> au&#223;er Atem war, als wir das Tor in den Innenhof des Hauses durchquerten. Bislang hatte ich immer nur R&#252;ckmeldungen zur Technik meiner Texte bekommen. Dieses Mal stand ich da und wu&#223;te, dass es nicht mit ein paar Korrekturen handwerklicher Art getan war. Elise schien mich zwingen zu wollen, mit meinem Schreiben endlich anzufangen…</span></p>

<p style="text-align: right;"><span>© by Torsten Larbig 2001–2010
</span></p>

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		<title>Prof. Dr. Martin ist pensioniert und wird noch immer kl&#252;ger…</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 22:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Jean-Pol Martin war Lehrer und Prof. f&#252;r Franz&#246;sischdidaktik an der Universit&#228;t Eichst&#228;tt. Ein Experte des Lernens, der „ganz nebenbei“ auch noch die Methode LdL entwickelte – ein kluger Mann, der heute von sich sagt, er werde immer kl&#252;ger. &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/01/19/prof-dr-martin-ist-pensioniert-und-wird-noch-immer-klueger/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Prof. Dr. Jean-Pol Martin</a> war Lehrer und Prof. f&#252;r Franz&#246;sischdidaktik an der Universit&#228;t Eichst&#228;tt. Ein Experte des Lernens, der „ganz nebenbei“ auch noch die Methode <a href="http://www.ku-eichstaett.de/Forschung/forschungsprojekte/ldl.de" target="_blank">LdL</a> entwickelte – ein kluger Mann, der heute von sich sagt, er werde immer kl&#252;ger.</p>

<p>Was die einen als v&#246;llige Reiz&#252;berflutung ansehen und als Un&#252;berschaubarkeit des Internets und damit die Verflachung der Gedanken durch das Internet beklagen ist ihm anregende Aktivierung seines Denkens, wie er in diesem Video erz&#228;hlt:</p>

<p>http://www.youtube.com/watch?v=mjRk52ClBBw</p>

<p>Und an anderer Stelle berichtet Martin von der Bedeutung der Informationsbearbeitung als Grundbed&#252;rfnis des Menschen:</p>

<p>http://www.youtube.com/watch?v=dfrkdAswNWc</p>

<p>Das beeindruckt mich, denn Jean-Pol Martin wei&#223;, wovon er spricht und – was fast noch wichtiger ist – hat gen&#252;gend Erfahrungen mit Lernenden, konkret: mit Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern.</p>

<p>Hier ist einer, der nicht im Verdacht steht, ein digital native zu sein, einer, der es gar nicht n&#246;tig hat, ein Medium zu verteidigen, dessen bildende Wirkm&#228;chtigkeit er Tag f&#252;r Tag selbst erlebt.</p>

<p>Und da ist einer, dessen Ideen und Gedanken mir wahrscheinlich nicht in der Intensit&#228;t begegnet w&#228;ren, wie es vor knapp einem Jahr passiert ist. – Und pl&#246;tzlich war ich drinnen, in einem Netzwerk von Menschen, die sich leidenschaftlich mit Fragen der Bildung im 21. Jahrhundert befassen, von denen ich sehr viel gelernt habe, mit denen ich kontrovers diskutiere – und denen ich, von wegen Anonymit&#228;t des Internets, teilweise auch schon pers&#246;nlich begegnen durfte.</p>

<p>Ohne Internet h&#228;tte dieses Netzwerk kaum die M&#246;glichkeiten zu so intensiver Zusammenarbeit, zu so intensivem Austausch, wie ich das immer wieder erlebe. Und gerade Jean-Pol Martin, der auf die schnellen Reaktionsgeschwindigkeiten des Netzes baut, hat hier ein Medium gefunden, auch nach seiner Pensionierung hochgradig aktiv weiter zu denken.</p>

<p>Was also soll die massive Kritik, die der Einsatz des Internets und anderer digitaler Medien in Lernzusammenh&#228;ngen nach wie vor auszul&#246;sen vermag?</p>

<p>Ist es „nur“ die &#252;bliche Kritik, die jede Medienrevolution begleitet? Die Schrift wurde von Sokrates kritisiert; Johannes Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks l&#246;ste Skepsis aus; die Beat-Musik wurde kritisch be&#228;ugt; das Fernsehen wurde zum Weltuntergangsmedium gek&#252;rt; das Aufkommen von tragbaren Kassettenger&#228;ten mit Kopfh&#246;rern l&#246;ste die Furcht einer ertaubenden Generation aus – und nun stehen eben das Internet und der massiv wachsende Einsatz digitaler und vor allem auch mobiler Ger&#228;te im Fokus der im Grunde seit &#252;ber 2000 Jahren immer gleichen Kritik.</p>

<p>Ist es eine substantielle Kritik? Eine solche setzt eine echte Kritik im philosophischen Sinne voraus, die nicht darin besteht, etwas, das ist, pauschal zu verneinen, sondern dort ihren Ort hat, wo differenziert die M&#246;glichkeiten und Grenzen von etwas Seiendem ausgelotet werden. Eine solch differenzierende Kritik, die letztlich einen Zugewinn an kompetentem Umgang mit z. B. einem Medium bedeutet, sehe ich viel zu selten.</p>

<p>Das mag einer der Gr&#252;nde sein, warum so viele, die sich kritisch und praktisch mit digitalen Medien befassen, gerne mal als Geeks, mal als Freaks oder gar als Nerds angesehen werden.</p>

<p>Vor diesem Hintergrund finde ich Jean-Pol Martins Statement bemerkenswert, in dem er bekennt, dass das Internet ihn nicht d&#252;mmer gemacht habe, sondern Tag f&#252;r Tag kl&#252;ger werden l&#228;sst. Und dabei bezieht er sich vor allem auf die Inhalte des Netzes, spricht er nicht einmal von all den Kompetenzen, die sich jeder (fast nebenbei) aneignet, der sich der produktiven Nutzung dieser „neuen“ Medien bedient.</p>

<p>Spannend finde ich ihn diesem Zusammenhang, dass ich vor kurzem in einem Aufsatz eines Sch&#252;lers las, dass er der Meinung sei, dass Jugendliche sich deshalb so intensiv den Medien aussetzen, weil sie lernen wollen, weil sie diese Medien verstehen und nutzen wollen. Und darin, so der Sch&#252;ler weiter, l&#228;ge auch ein Grund daf&#252;r, dass Jugendliche so gerne st&#228;ndig die neuesten Ger&#228;ten haben wollten: Die Entwicklung geht so schnell voran und sie haben so vieles zu entdecken.</p>

<p>Was vielen Jugendlichen aber fehlt – und in meinen Augen ist das ein wichtiger Grund f&#252;r manche, von mir gar nicht in Frage gestellte, Fehlentwicklung  –, sind Leute, die selbst h&#246;chst produktiv mit Computer, vernetzten Strukturen und somit auch dem Internet umgehen und so zeigen, wo das eigentlichen Lernpotential im Umgang mit digitalen Medien liegt.</p>

<p>Und dann ist es letztlich nicht das Internet, das zu Un&#252;bersichtlichkeit und Verflachung von Gedanken f&#252;hrt. <a href="http://www.welt.de/politik/bildung/article5882848/Deutsche-Schulen-bei-PC-Nutzung-Schlusslicht.html" target="_blank">In einer Studie, die gerade erst bekannt wurde</a>, wurde (ohne dass mich das Ergebnis &#252;berrascht h&#228;tte) dargestellt, dass genau dort, wo diese Ph&#228;nomene kritisch begleitet werden k&#246;nnten, um so zu einem kompetenteren Umgang mit Computer und Internet zu kommen, diese Besch&#228;ftigung nach wie vor zu wenig stattfindet.</p>

<p>Ein Grund liegt sicher in der nach wie vor vorhandenen Situation, dass der Einsatz von Computern als Bildungsinstrument von der Infrastruktur in Schulen erschwert wird: Da gibt es PC-R&#228;ume, die gebucht werden m&#252;ssen, so sie nicht schon belegt sind, aber keine PCs in den „normalen“ Klassenr&#228;umen. Da gibt es Lehrende, die selbst erst wieder zu Lernenden werden m&#252;ssen, um selbst in der Lage zu sein, digital gest&#252;tzte Lernprozesse zu begleiten und, diese Zahl der Studie finde ich besonders spannend, nur 15% der Jugendlichen d&#252;rfen diese infrastrukturellen Gegebenheiten durch das Mitbringen eigener digitaler Arbeits(!)instrumente selbstbestimmt verbessern.</p>

<p>Und nun kommt da ein „alter“ Bildungshase wie Jean-Pol Martin und sagt, dass ihn das Internet Tag f&#252;r Tag kl&#252;ger mache und – das erg&#228;nze ich jetzt aus eigener Beobachtung – gleichzeitig genau mit dem versieht, was in der heutigen Bildungsdebatte ganz oben auf der Agenda steht: Handlungskompetenzen.</p>

<p>Mir geben diese Zusammenh&#228;nge viel Stoff zum Denken.</p>

<p>Wie denken Sie dar&#252;ber? Was denkst du dar&#252;ber? Mithilfe der Kommentarfunktion zu diesem Artikel, k&#246;nnen Sie / kannst du hier selbst das Vernetzen ein klein wenig &#252;ben und jeden, der es mag, an Ihren / Deinen Gedanken zum Thema teilhaben lassen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Herrn Larbigs Bibliothek 1: Rainald Goetz – Abfall f&#252;r alle</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 22:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Abfall f&#252;r alle“ – wenn dieser Name nur nicht zum Motto dieser Reihe „Herrn Larbigs Bibliothek“ wird… Wir schreiben das Jahr 1998. Von Blogs hat noch keiner was geh&#246;rt und das Web 2.0 ist noch in weiter Ferne, da schreibt &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/10/27/herrn-larbigs-bibliothek-1-rainald-goetz-abfall-fuer-alle/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Abfall f&#252;r alle“ – wenn dieser Name nur nicht zum Motto dieser Reihe „Herrn Larbigs Bibliothek“ wird…</p>

<p>Wir schreiben das Jahr 1998. Von Blogs hat noch keiner was geh&#246;rt und das Web 2.0 ist noch in weiter Ferne, da schreibt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rainald_Goetz" target="_blank">Rainald Goetz</a> schon im Internet Tagebuch. Das gibt es dort zwar nicht mehr, das gab es schon Ende 1999 dort nicht mehr, aber es wurde ein Buch daraus. Und dieser „Roman eines Jahres“ hei&#223;t, war es Voraussicht oder Selbstironie, „<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/237.html" target="_blank">Abfall f&#252;r alle</a>“.</p>

<p>Es ist das Jahr, in dem ich Rainald Goetz im Rahmen der <a href="http://www.poetikvorlesung.uni-frankfurt.de/" target="_blank">Frankfurter Poetikvorlesung</a> erlebe. Und ich erinnere noch gut jenen Dienstag, den 28. April 1998, 18:00 Uhr, als Goetz zum ersten Mal die B&#252;hne der Frankfurter Poetikvorlesung betrat und versuchte (sic!) frei zu reden. Das hat er so in den Folgewochen nicht mehr gewagt. Da gab es dann, ich erinnere mich daran und irgendwo m&#252;sste ich sie auch noch haben, winzigst gedruckte Textkonvolute als Skript zur Vorlesung. Aber nicht zur ersten.</p>

<p>Und dann lese ich in „Abfall f&#252;r alle“ unter dem 29.4.98:</p>

<blockquote>„941. Diese Unf&#228;higkeit, frei zu reden. Fast schon eine geistige Behinderung.“</blockquote>

<p>Stimmt. Aber <em>so</em> habe ich es nach wie vor in neugieriger Erinnerung. Es sind eben nicht die glatt gestylten Performances, die sich in der Erinnerung festbei&#223;en, sind die doch alle irgendwie geklont und gleich in ihrer (Nicht-)Wirkung; das Unerwartete, &#220;berraschende und in diesem Falle auch die Suchbewegung eines Autors, die er in einer Vorlesung (ungewollt) sichtbar macht. Da stand dieser Autor, in seinen vierziger Jahren, in diesem H&#246;rsaal VI, in dem schon so viele Autoren vor ihm zu Gast waren, und versucht eine freie Poetik-Vorlesung zum Titel „Praxis“ – und wirkt… improvisiert.</p>

<p>Eine Woche sp&#228;ter kommt der Autor dann schon mit einem ausgearbeiteteren Text, der, wie auch die Rekonstruktion der ersten Vorlesung, Einzug in „Abfall f&#252;r alle“ gefunden hat.</p>

<p>Das aber ist nicht der einzige Inhalt der 864 Seiten, die von diesem Jahr des Internettagebuchs des Rainald Goetz Zeugnis geben. Es soll keine Literatur werden! So sagt sich der Autor am Anfang immer wieder. Und heute steht das Buch in meiner Bibliothek. Keine Literatur? Was aber dann? Ein Arbeitstagebuch? Eine Selbstentbl&#246;&#223;ung des Autors im Netz? „Nur“ das Zeugnis einr Art Blog-Vorl&#228;ufer? Das Buch ist alles von dem und nichts von dem zugleich:</p>

<p>Teilweise knappste Notizen, die locker in eine Twitternachricht mit ihrer Beschr&#228;nkung auf 140 Zeichen passen w&#252;rde, teilweise l&#228;ngere Reflexionen &#252;ber Leseerfahrung, Begegnungen und eben Dokumentation der Poetikvorlesung.</p>

<p>Und im Zentrum des Buches? Es geht zum Teil um das Abschlie&#223;en eines Werkes, aber meist um das Anfangen. Banalit&#228;ten reihen sich an differenzierte Reflexionen. Eigentlich ein viel zu dickes Buch mit viel zu vielen Nebens&#228;chlichkeiten – und trotzdem nehme ich es ziemlich regelm&#228;&#223;ig zum Schm&#246;kern wieder in die Hand. Irgendwas fasziniert mich an diesem Buch. Bis heute wei&#223; ich nicht, was das eigentlich ist…</p>

<blockquote>Rainald Goetz, Abfall f&#252;r alle. Roman eines Jahres, Frankfurt am Main (Suhrkamp) 1999 (Taschenbuchausgabe 2003).</blockquote>

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