Schmöker-Schnipsel: Bundeskanzlerin Merkel zur Lage der Finanzmärkte

Es ist nur ein Satz, der mir beim Lesen der Regierungserklärung zur Finanzmarktkrise vom gestrigen Dienstag so richtig ins Augen gesprungen ist, ein Satz, in dem Merkel das Problem dieser Tage zusammenfasst:

»Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um das Vertrauen in unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung« Bundeskanzlerin | Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Merkel zur Lage der Finanzmärkte.

Und kurz danach stieß ich in der Sueddeutschen Zeitung auf eine Äußerung Papst Benedikt XVI., in der er das Problem dieser Gesellschaftsordnung, in der Finanzmärkte eine nicht ganz unbedeutende Rolle spielen, aus christlicher Perspektive formuliert:

»›Wer nur auf die sichtbaren und fassbaren Dinge baut, auf den Erfolg, seine Karriere, sein Geld, der baut auf Sand‹. Dies alles wirke so real, werde aber eines Tages verschwinden. Ein wahrer Realist sei daher, wer auf das Wort Gottes baue.« Der Papst und die Finanzkrise – Die Nichtigkeit irdischer Güter – Finanzen – sueddeutsche.de.

Schmöker-Schnipsel: Helmut Schmidt

Schmökerschnipsel können überall herkommen. Dieses Mal ist es eine durchhaus bemerkenswerte Äußerung des Ex-Bundeskanzlers Helmut Schmidt:

»Vor ein paar Tagen erhielten meine Frau und ich den Brief einer Bundesbehörde; darin stand, ich hätte in Zukunft eine Steuernummer, eine lange Zahl, und ich solle den Brief sorgfältig aufbewahren, die Nummer gelte für mein ganzes Leben. Ich habe mich gefragt, wo ich die denn aufbewahren soll. Gedacht habe ich: Rutsch mir doch den Buckel runter«
Überwachung: Helmut Schmidt fürchtet, abgehört zu werden | Nachrichten auf ZEIT ONLINE.
Zum Thema fand ich gerade noch einen Beitrag im lawblog, der das Thema »Überwachung« noch einmal ein wenig anders beleuchtet.