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		<title>&#220;ber den Bildungsauftrag der Schule und digitale Medien</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 14:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schule hat den Auftrag, junge Menschen im Rahmen ihrer Sozialisation zu bilden und zu erziehen. Das habe nicht ich mir ausgedacht. Das steht im f&#252;r mich verbindliche Schulgesetz des Landes Hessen. –  Das erste dort genannte Ziel von Bildung ist &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2012/05/06/uber-den-bildungsauftrag-der-schule-und-digitale-medien/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schule hat den Auftrag, junge Menschen im Rahmen ihrer <a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2010/01/Die-Macht-der-Familie" target="_blank">Sozialisation</a> zu bilden und zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erziehung" target="_blank">erziehen</a>.</p>

<p>Das habe nicht ich mir ausgedacht.</p>

<p>Das steht im f&#252;r mich verbindliche <a href="http://www.hessen.de/irj/HKM_Internet?cid=c1f7ee3ac049d51fa14df6f30a1b156a" target="_blank">Schulgesetz des Landes Hessen</a>. –  Das erste dort genannte Ziel von Bildung ist es, die <a href="http://www.bpb.de/wissen/PYMXQB" target="_blank">Grundrechte</a> f&#252;r sich und andere wirksam werden zu lassen.</p>

<p>Es geht dort um Beziehungen zu anderen Menschen, die von Achtung und <a href="http://www.unesco.de/erklaerung_toleranz.html" target="_blank">Toleranz</a>, <a href="http://www.bpb.de/wissen/EN028Q" target="_blank">Gerechtigkeit</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Solidarit&#228;t" target="_blank">Solidarit&#228;t</a> gepr&#228;gt sein sollen.</p>

<p>Es geht um die Bef&#246;rderung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichberechtigung" target="_blank">Gleichberechtigung</a>, um das Verst&#228;ndnis anderer Kulturen und deren Leistungen, um die F&#228;higkeit, das eigene Handeln auf seine Konsequenzen befragen zu k&#246;nnen.</p>

<p>Erst nachdem diese Ziele deutlich formuliert worden sind – meiner Kenntnis nach unterscheiden sich die Gesetze der unterschiedlichen L&#228;nder in ihren Zielen nicht sonderlich voneinander –, wird der <a href="http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2003/2003_12_04-Elternhaus-Schule.pdf">Auftrag</a> der Schule konkretisiert: Wissen, Kompetenzen und auch Werthaltungen sollen vermittelt werden.</p>

<p>Das Sachwissen spielt eine gro&#223;e Rolle, wenn es um das Erreichen dieser Ziele geht; doch dieses Sachwissen muss immer mit dem Handeln in Beziehungen verbunden werden, ja, das Ergebnis des <a href="http://themenwochen-online-lernen.blogs.rpi-virtuell.net/2010/02/15/wertsch-tzen-oder-bewerten-leisten-ist-handeln-in-beziehung/">Handelns in Beziehungen</a> sein: Achtung und Toleranz sind keine theoretischen Konstrukte, Gerechtigkeit und Solidarit&#228;t sind Teil einer Grundhaltung von Menschen, die sich in konkreten Handlungsweisen zeigen.</p>

<p>Schlagw&#246;rter, mag mancher sagen, lauter leere Phrasen, deren erm&#252;dende Kraft nicht untersch&#228;tzt werden darf; Achtung, Toleranz, Solidarit&#228;t, Gerechtigkeit – nichts davon l&#228;uft irgendwo auf der Stra&#223;e herum, das sind alles <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriff_(Philosophie)">abstrakte Begriffe</a>. – Ob und wie es gelingt diese Worth&#252;lsen mit Inhalt zu f&#252;llen, mit konkreten Handlungskompetenzen zu verbinden, ist f&#252;r mich zu einem der zentralen Kriterien f&#252;r die Frage nach der Qualit&#228;t von Unterricht geworden.</p>

<p>Ob digitale Medien dabei helfen k&#246;nnen, den<a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2512166/data/bildungsauftrag-hr-sek-i.pdf" target="_blank"> Bildungs- und Erziehungsauftrag</a> von Schulen zu erreichen? K&#246;nnen sie dazu beitragen, die Qualit&#228;t von Unterricht zu st&#252;tzen, zu f&#246;rdern und wenn n&#246;tig auch zu verbessern?</p>

<p>Nach wie vor wird auf diese Fragen mehr mit Vorurteilen reagiert als mit sachlich reflektierten Argumenten. Die <del>Ablehnung digitaler</del> Skepsis gegen&#252;ber digitalen Technologien als Instrumente des Unterrichts ist oft ebenso irrational wie deren gl&#252;hende Bef&#252;rwortung.</p>

<p>Dabei wird weitgehend ausgeblendet, dass die Frage eingesetzter Technologien im Kontext des <a href="http://studienseminar.rlp.de/fileadmin/user_upload/studienseminar.rlp.de/gy-tr/downloads/Bildungs-_und_Erziehungsauftrag_der_Schule.pdf" target="_blank">Bildungsauftrags</a> von Schulen zu betrachten ist. – Als Lehrer bevorzuge ich <del>selbstverst&#228;ndlich</del> nach bestem Wissen und Gewissen und im Rahmen struktureller Gegebenheiten auf Dauer jene Instrumente, die das Erreichen der Ziele von Bildung und Erziehung am nachhaltigsten unterst&#252;tzen.</p>

<p>Deshalb war es f&#252;r mich naheliegend, zuerst f&#252;r mich selbst herausfinden zu wollen, wie das von digitalen Strukturen gest&#252;tzte Internet f&#252;r mich selbst als Bildungsmedium funktioniert: Ich habe angefangen im Internet zu schreiben, Artikel zu Bildungsthemen zu lesen und zu kommentieren, die andere geschrieben haben, mich mithilfe des Instruments „<a href="https://twitter.com/herrlarbig" target="_blank">Twitter</a>“ zu vernetzen.</p>

<p>Das hat zu meinem gro&#223;en Erstaunen eine gro&#223;e Dynamik entwickelt.</p>

<p>Hatte ich zu Beginn meiner Zeit im Internet noch mit einseitig Informationen verteilenden Websites zu tun, so befinde ich mich heute in einem kontinuierlichen Kommunikationsprozess. Der kontinuierliche Dialog – unter anderem mit sehr vielen Menschen, die professionell mit Bildungsfragen zu tun haben –, ist f&#252;r mich selbst zum Lernprozess geworden. Dabei geht es zentral um Fragen der gegenseitigen Achtung, Toleranz, praktische Solidarit&#228;t wird ge&#252;bt und viele nutzen digitale Medien auch, um Gerechtigkeit einzufordern und zu deren Umsetzung beizutragen.</p>

<p>Dass elektronische B&#252;cher die Schultaschen von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern erleichtern k&#246;nnen, dass digitale Medien leichter aktuell gehalten werden k&#246;nnen als analoge, dass Computer und Internet eine enorme Anziehungskraft f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler haben, sind marginale Nebeneffekte, angesichts der hochkar&#228;tig kommunikativ ausgelegten Strukturen, die digitale Medien bereithalten – auch f&#252;r Schule und Unterricht.</p>

<p>Bereits heute halten Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen, die sich im Rahmen internationaler Sch&#252;leraustauschprogramme kennen gelernt haben, intensiven Kontakt mittels sozialer Netzwerk. Dabei erfahren Sie ganz konkret, welchen Wert sprachliche und auch fremdsprachliche Kompetenzen haben, um &#252;berhaupt kommunizieren zu k&#246;nnen. Auch wenn es fr&#252;her die M&#246;glichkeit f&#252;r Brieffreundschaften gab, so hat diese allt&#228;gliche und sehr kontinuierliche Konfrontation mit der Notwendigkeit, &#252;ber entsprechende sprachliche Kompetenzen verf&#252;gen zu m&#252;ssen, wenn mit anderen Menschen Kommunikation gelingen soll, in meiner Wahrnehmung eine ganz andere Qualit&#228;t.</p>

<p>Das von Bertolt Brecht in seiner <a href="http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/ausblick/bre_radio.htm" target="_blank">Radiotheorie</a> noch als anzustrebendes Ziel formulierte Ideal, dass das Radio von einem Instrument der einseitigen Verteilung von Inhalten zu einem Kommunikationsmedium werden m&#246;ge, ist Wirklichkeit geworden. Das Internet hat das Potenzial, jedem und jeder M&#246;glichkeiten der Teilnahme am Diskurs der Gesellschaft (weit &#252;ber Schule hinaus!) zu erm&#246;glichen. – Entsprechend haben digitale Medien ein enormes Potenzial, die Qualit&#228;t von Unterricht zu unterst&#252;tzen, weiterzuentwickeln und zu verbessern.</p>

<p>Dazu sind selbstverst&#228;ndlich Wissen und Kompetenzen n&#246;tig: zun&#228;chst bei Lehrerinnen und Lehrer, die diese dann den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern vermitteln. Zu diesen Kompetenzen geh&#246;rt aber auch, dass Lehrerinnen und Lehrer akzeptieren, dass im Kontext digitaler Medien zumindest hin und wieder Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen bereits kompetenter sind als sie selbst.</p>

<p>Auch beim Einsatz digitaler Medien kommt es, mittlerweile ist es fast schon eine Binsenweisheit, zentral auf den Lehrer oder die Lehrerin an. Bildungsprozesse sind nach wie vor personalisierte Prozesse, die von Pers&#246;nlichkeit und Feedback-Kultur leben</p>

<p>Zugegeben, ich habe keine gro&#223;en Projekte am laufen, in denen es um digitale Medien in der Schule gehen w&#252;rde. Und dennoch befindet sich ein zentrales Instrument zur Verbesserung des Unterrichts in den Hosentaschen &#252;berraschend vieler meiner Sch&#252;ler. Es ist nicht nur das Wissen der Welt einen Klick weit entfernt, es ist auch die M&#246;glichkeit zur Kommunikation st&#228;ndig vorhanden. Sicher: Die st&#228;ndige Verf&#252;gbarkeit von Kommunikationsm&#246;glichkeiten verlangt selbst wieder Lernprozesse, die dazu beitragen, die M&#246;glichkeiten digitaler Vernetzung reflektiert zu nutzen – und auch den aktiven Verzicht auf diese Optionen zu erlernen.</p>

<p>Ging ich fr&#252;her in den PC-Raum der Schule, musste ich damit rechnen, dass in dem Augenblick, in dem die Sch&#252;ler Platz genommen und die Rechner eingeschaltet worden waren, auch schon die ersten Ausfl&#252;ge auf nicht zum Unterricht geh&#246;rende, f&#252;r die Sch&#252;ler aber sehr spannend Websites losgingen. Immer wieder war es n&#246;tig, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern der Sonderwelt des PC-Raums zu ermahnen, den Besuch auf unterrichtsfremden Seiten doch bitte zu unterlassen.</p>

<p>Neben dieser Erfahrung, dass der Einsatz von PC-R&#228;umen der Qualit&#228;t von Unterricht mehr schadet als nutzt, war es f&#252;r mich die Irritation dar&#252;ber, dass die Gestaltung der PC-R&#228;ume an den meisten Schulen den didaktischen Grundsatz angemessener Phasenwechsel nahezu unm&#246;glich machte, die mich fragen lie&#223;, wo eigentlich der gro&#223;e Unterschied zu meinem eigenen sehr positiven Lernerfahrungen im Internet liegt.</p>

<p>Anders als in der Schule nutze ich digitalen Medien immer dann, wenn es mir in einem Arbeitsprozess notwendig erscheint. Manchmal muss ich nur ein Wort recherchieren, manchmal fehlt mir ein bestimmtes Sachwissen, auf das ich via Internet sehr schnell zugreifen kann</p>

<p>Ich begann vor ca. eineinhalb Jahren, mein eigenes digitales Endger&#228;t (Tablet) als ein selbstverst&#228;ndlich im Unterricht verf&#252;gbares Instrument zu betrachten. Das f&#252;hrte dazu, dass nun auch Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen die ihren verf&#252;gbaren digitalen Endger&#228;te zu Zwecken des Unterrichts nutzen. Die Notwendigkeit zur Ermahnung, doch bitte nur unterrichtsrelevante Websites zu besuchen, ist seitdem deutlich zur&#252;ck gegangen. Digitale Medien werden vielmehr ganz selbstverst&#228;ndlich zum Teil des Arbeitsprozesses im Klassenraum. Dies f&#252;hrt immer wieder zu Metagespr&#228;chen, zur Reflexion &#252;ber die Nutzung dieser Instrumente, sei es nun in Bezug auf die Seriosit&#228;t aufgefundener Materialien oder auch in Bezug auf Fragen der Privatsph&#228;re und des Datenschutzes.</p>

<p>Andere Lehrer und Lehrerinnen, andere Schulen gehen andere Wege. Es gibt mehr und mehr Schulen, die das System produktiv nutzen, das auch so gro&#223;e Projekte wie die Wikipedia erm&#246;glicht. In diesen F&#228;llen zum Einsatz kommende Software erm&#246;glicht es allen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern, aber auch den Lehrenden, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten. Interaktivit&#228;t wird hier also produktiv f&#252;r schulische Zwecke genutzt.</p>

<p>Dass solche schulspezifischen Plattformen allerdings akzeptiert werden, ist meist mit gro&#223;en M&#252;hen verbunden. Sie werden oftmals wiederum als Sonderwelten im Internet wahrgenommen, so dass sie nicht mit der Anziehungskraft, die digitale Strukturen auf Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler aus&#252;ben k&#246;nnen, mithalten k&#246;nnen.</p>

<p>Ist aber erst einmal die Versuchung &#252;berwunden, beim Einsatz digitaler Medien im schulischen Unterricht wiederum nicht zu differenzieren, sondern alle Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen das gleiche machen zu lassen, k&#246;nnen diese Instrumente au&#223;erordentlich fruchtbar werden.</p>

<p>Wenn Sch&#252;ler Facharbeiten erstellen, so stelle ich ihnen mittlerweile frei, ob diese analog oder digital produziert werden. Ich bestehe zwar in der Regel darauf, dass neben digitalen ein Mindestzahl an analogen Quellen genutzt wird, doch pendelt sich das Verh&#228;ltnis der eingesetzten Medien und Produktionsformen interessanterweise fast immer sehr gleichm&#228;&#223;ig ein: etwa ein Drittel erstellt die Arbeiten rein digital, etwa ein Drittel nutzt sowohl digitale als auch analoge Darstellungsm&#246;glichkeiten, ein letztes Drittel zieht nach wie vor analogen Medien vor. – Unm&#246;glich, eine solche Heterogenit&#228;t der Arbeitsformen und damit verbunden auch der Lernstile in einem PC-Raum oder einen Raum ohne PC methodisch und didaktisch fruchtbar werden zu lassen.</p>

<p>Nat&#252;rlich, es gibt mittlerweile viele Beispiele, wie digitale Quellen und Darstellungsformen f&#252;r den Unterricht genutzt werden k&#246;nnen. Dabei werden diese Quellen h&#228;ufig jedoch zu einem Ersatz f&#252;r den Frontalunterricht, weil Ihnen ein oft rein instruktiver Charakter zugeschrieben wird.</p>

<p>In vielen F&#228;llen bedeutet der Einsatz von Computern im Unterricht, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Inhalte von Websites aufnehmen. Die kommunikativen Grundstrukturen des Web 2.0 werden dabei sehr h&#228;ufig v&#246;llig ausgeblendet, auch weil sie vielen Lehrern und Lehrerinnen nach wie vor sehr fremd sind.</p>

<p>Die Notwendigkeit des Erwerbs von Medienkompetenz beschr&#228;nkt sich nicht auf Sch&#252;ler; sehr viele Lehrer und Lehrerinnen m&#252;ssen sich die Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien als Kommunikationsmedien noch aneignen. Dar&#252;ber hinaus entfalten digitale Medien dann ihren Charme, wenn sie genutzt werden.</p>

<p>Anfang April 2012 hatte ich abends eine kurze, aber intensive Diskussion mit zwei Sch&#252;lern, die auf Twitter pr&#228;sent sind, in der es um nichts geringeres ging als um die Philosophie Immanuel Kants. Diese Diskussion fand &#246;ffentlich statt und war &#246;ffentlich fruchtbar, erwuchs doch aus ihr die Idee, dass ein Kollege aus K&#246;ln und ich in Frankfurt am Main gemeinsam &#252;berlegen, ob und wie wir unsere Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen miteinander in einen Kommunikationsprozess bringen k&#246;nnen, der fachbezogen die M&#246;glichkeiten des Netzes nutzt, um gemeinsam und dialogisch an konkreten Themen zu arbeiten und dabei gleichzeitig auch Grundformen demokratischen Miteinanders einzu&#252;ben. Das Projekt selbst noch nicht umgesetzt, zeigt aber, was mit &#214;ffnung von Schule und Unterricht gemeint sein kann.</p>

<p>Nach wie vor gilt: die Qualit&#228;t des Unterrichts h&#228;ngt sehr stark von der Person des Lehrers ab. In Zeiten digitaler Medien und des Internets bedeutet dies auch, dass die Qualit&#228;t von Unterricht, der sich digitaler Medien bedient, auch davon abh&#228;ngt, welche Kompetenz der unterrichtenden Lehrer selbst hat, um mit diesen digitalen Medien souver&#228;n umgehen zu k&#246;nnen. Die Chancen moderner Medien zur Bereicherung des Unterrichts, zur Verbesserung des Unterrichts, h&#228;ngen von der Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer ab.</p>

<p>Da diese Kompetenz h&#228;ufig noch einen gro&#223;en Fortbildungsbedarf hat, bedeutet dies nat&#252;rlich auch, dass Kultusminister Kultusministerinnen dringend dar&#252;ber nachdenken m&#252;ssen, wo sie Lehrer und Lehrerinnen einerseits zu den notwendigen Fortbildung verpflichten k&#246;nnen, aber auch, wie sie zur Erm&#246;glichung solcher Fortbildungen Entlastungen anbieten.</p>

<p>Digitale Medien k&#246;nnen Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen sehr schnell in <a href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/WISSENSCHAFTPAEDAGOGIK/DidaktikKommunikative.shtml" target="_blank">kommunikative Prozesse </a>hineinf&#252;hren, die sowohl dem Erwerb von Fachwissen dienen, die aber gleichzeitig all jene Kompetenzen und Werthaltungen f&#246;rdern k&#246;nnen, die mit dem Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule verbunden sind. Und dieser Bildungs- und Erziehungsauftrag steht im Zentrum. Die Debatte um Instrumente, die diesem Ziel dienen, ist diesem Auftrag untergeordnet und immer auch darauf hin zu befragen, ob dieser Auftrag im Blick behalten oder von Technikdebatten &#252;berlagert wird.</p>

<p>&nbsp;<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Nachdenken &#252;ber Kunst @staedelmuseum</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 23:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vergangene Woche war ich zum ersten Mal im neuen, von seiner Ausstellungsfl&#228;che her nahezu doppelt so gro&#223; gewordenen St&#228;del am Frankfurter Museumsufer, einem der bedeutendsten Museumsstandorte in Europa – und damit auch auf den f&#252;nf Kontinenten. Die neuen Gartenhallen sind &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2012/03/05/nachdenken-uber-kunst-staedelmuseum/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangene Woche war ich zum ersten Mal im neuen, von seiner Ausstellungsfl&#228;che her nahezu doppelt so gro&#223; gewordenen <a href="http://staedelmuseum.de" target="_blank">St&#228;del</a> am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Museumsufer" target="_blank">Frankfurter Museumsufer</a>, einem der bedeutendsten Museumsstandorte in Europa – und damit auch auf den f&#252;nf Kontinenten.</p>

<p>Die neuen Gartenhallen sind der Gegenwartskunst gewidmet. – Ein Besuch reicht nat&#252;rlich nicht, um die dort zug&#228;nglichen Kunstwerke wirklich wahrnehmen zu k&#246;nnen, aber ein solcher Besuch kann ein Nachdenken &#252;ber Kunst anregen.</p>

<p>Ein solches Nachdenken &#252;ber Kunst, die in meinen Augen ein Dialog mit der Wirklichkeit mit k&#252;nstlerischen Mitteln ist, hat seinen Niederschlag in einer Podcastfolge gefunden.</p>

<p>Zu diesem Podcast schreibe ich im <a href="http://audioboo.fm/boos/696919-gartenhallen-staedelmuseum-oder-nachdenken-uber-kunst" target="_blank">Abstract auf Audioboo</a>:</p>

<blockquote>Das Frankfurter St&#228;delmuseum hat seine Ausstellungsfl&#228;che fast verdoppelt. Und die neue Ausstellungsfl&#228;che dient der Darstellung zeitgen&#246;ssischer Kunst nach 1945. In diesem Podcast stelle ich diese Hallen ebenso vor wie den Rest des St&#228;dels und ein wenig von der Museumslandschaft Frankfurt am Mains.
Ich stelle die These auf, dass Kunst im Dialog mit der Wirklichkeit nicht nur entsteht sondern auch dialogisch erschlossen werden kann.
Korrektur: An einer Stelle des Podcasts spreche ich von „Anthropologie“, obwohl die Ethnologie gemeint ist.</blockquote>

<p>&nbsp;</p>

<blockquote><object id="boo_embed_696919" width="400" height="129" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="scale" value="noscale" /><param name="salign" value="lt" /><param name="bgColor" value="#FFFFFF" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="window" /><param name="FlashVars" value="mp3=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F696919-gartenhallen-staedelmuseum-oder-nachdenken-uber-kunst.mp3%3Fkeyed%3Dtrue%26source%3Dembed&amp;mp3Title=Gartenhallen+%40staedelmuseum+oder%3A+Nachdenken+%C3%BCber+Kunst&amp;mp3Time=10.32pm+04+Mar+2012&amp;mp3LinkURL=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F696919-gartenhallen-staedelmuseum-oder-nachdenken-uber-kunst&amp;mp3Author=torstenlarbig&amp;rootID=boo_embed_696919" /><param name="src" value="http://abfiles.s3.amazonaws.com/swf/fullsize_player.swf" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="flashvars" value="mp3=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F696919-gartenhallen-staedelmuseum-oder-nachdenken-uber-kunst.mp3%3Fkeyed%3Dtrue%26source%3Dembed&amp;mp3Title=Gartenhallen+%40staedelmuseum+oder%3A+Nachdenken+%C3%BCber+Kunst&amp;mp3Time=10.32pm+04+Mar+2012&amp;mp3LinkURL=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F696919-gartenhallen-staedelmuseum-oder-nachdenken-uber-kunst&amp;mp3Author=torstenlarbig&amp;rootID=boo_embed_696919" /><embed id="boo_embed_696919" width="400" height="129" type="application/x-shockwave-flash" src="http://abfiles.s3.amazonaws.com/swf/fullsize_player.swf" scale="noscale" salign="lt" bgColor="#FFFFFF" allowScriptAccess="always" wmode="window" FlashVars="mp3=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F696919-gartenhallen-staedelmuseum-oder-nachdenken-uber-kunst.mp3%3Fkeyed%3Dtrue%26source%3Dembed&amp;mp3Title=Gartenhallen+%40staedelmuseum+oder%3A+Nachdenken+%C3%BCber+Kunst&amp;mp3Time=10.32pm+04+Mar+2012&amp;mp3LinkURL=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F696919-gartenhallen-staedelmuseum-oder-nachdenken-uber-kunst&amp;mp3Author=torstenlarbig&amp;rootID=boo_embed_696919" allowscriptaccess="always" flashvars="mp3=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F696919-gartenhallen-staedelmuseum-oder-nachdenken-uber-kunst.mp3%3Fkeyed%3Dtrue%26source%3Dembed&amp;mp3Title=Gartenhallen+%40staedelmuseum+oder%3A+Nachdenken+%C3%BCber+Kunst&amp;mp3Time=10.32pm+04+Mar+2012&amp;mp3LinkURL=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F696919-gartenhallen-staedelmuseum-oder-nachdenken-uber-kunst&amp;mp3Author=torstenlarbig&amp;rootID=boo_embed_696919" /><a href="http://audioboo.fm/boos/696919-gartenhallen-staedelmuseum-oder-nachdenken-uber-kunst.mp3?keyed=true&amp;source=embed">Gartenhallen @staedelmuseum oder: Nachdenken &#252;ber Kunst (mp3)</a></object></blockquote>

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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 18:04:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Stellt Apple neue Produkte vor, entsteht schnell der Eindruck, dass es sich jedes Mal um eine gro&#223;e Innovation handele. – Schnell wird dann die Frage gestellt, welche Art von Technik oder welchen Teil der Gesellschaft Apple dieses Mal „revolutioniere“. Diese &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2012/01/21/apples-bildungsinitiative-oder-vom-aufstellen-weiterer-weidezaune/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellt Apple neue Produkte vor, entsteht schnell der Eindruck, dass es sich jedes Mal um eine gro&#223;e Innovation handele. – Schnell wird dann die Frage gestellt, welche Art von Technik oder welchen Teil der Gesellschaft Apple dieses Mal „revolutioniere“.</p>

<p>Diese Reaktionen erfolgen mehr oder weniger reflexartig. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich oft, dass Apple bereits vorhandenen Konzepte popul&#228;rer und marktf&#228;hig macht, komplizierte Bedienungen vereinfacht und daf&#252;r sorgt, dass jeder, der sich auf dieses „gro&#223;artige“, „fantastische“, „innovative“ und „so noch nie da gewesene“ Produkt einl&#228;sst, fest in Apples Wertsch&#246;pfungskette eingebunden wird.</p>

<p>Keine Frage, ich selbst mag Design und Funktionalit&#228;t der Produkte aus Cupertino sehr, gehe mit ihnen gleichzeitig aber auf der Basis eines sehr ambivalenten Gef&#252;hles um.</p>

<p>Apple verbindet Design und Funktionalit&#228;t seiner Produkte mit einem geschickten und bislang &#228;u&#223;erst erfolgreichen Marketing. Beim iPad hat das mit dem geschlossenen System des App-Stores hervorragend funktioniert: Apple stellt entsprechende Werkzeuge kostenlos zur Verf&#252;gung, die es Entwicklern erm&#246;glichen, auf einfache Art und Weise Programme zu schreiben. Als „Gegenleistung“ lassen sich die Entwickler darauf ein, ihre Produkte erstens ausschlie&#223;lich &#252;ber Apples App-Store zu vertreiben und zweitens einem intransparenten Freigabeprozess zu unterwerfen.</p>

<p>Das gleiche Modell &#252;bertr&#228;gt Apple nun auf Schulb&#252;cher.</p>

<p>Sowohl die Software, die zum Lesen dieser Schulb&#252;cher notwendig ist, als auch die zum Erstellen dieser Schulb&#252;cher zu verwendende Software werden kostenlos zur Verf&#252;gung gestellt. Wenn die so entstandenen Schulb&#252;cher kommerziell vertrieben werden, darf dies, so sagt es die Lizenzvereinbarung des Programms iBooksAuthor, ausschlie&#223;lich &#252;ber Apples eigenen Store erfolgen; wie &#252;blich nimmt Apple 30 % des im Store erhobenen Preises f&#252;r sich.</p>

<p>Wiederum beh&#228;lt sich Apple zudem das Recht vor, Ver&#246;ffentlichungen nach eigenem Gutd&#252;nken zuzulassen oder abzulehnen.</p>

<p>An dieser Stelle sch&#228;tzt Apple zumindest den deutschen Schulbuchmarkt falsch ein. – Offizielle Schulb&#252;cher bed&#252;rfen der Freigabe durch die entsprechenden Pr&#252;fungsbeh&#246;rden der L&#228;nder: Ich stelle mir vor, ein solches freigegebenes Schulbuch enth&#228;lt Themenbereiche, die mit Apples Meinung, was in einem Schulbuch zu ver&#246;ffentlichen sei und was nicht, nicht &#252;bereinstimmen; ich stelle mir vor, Apple verweigerte einem von einem Bundesland freigegeben Schulbuch die Aufnahme in den iBooks-Store…</p>

<p>Gem&#228;&#223; der aktuellen Lizenzvereinbarung zur Nutzung von iBooksAuthor k&#246;nnte so etwas passieren.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus lassen sich Lehrer und Lehrerinnen in Deutschland nicht gerne vorschreiben, welche digitalen Endger&#228;te sie zu verwenden haben. Im Gegenteil: Es ist damit zu rechnen, dass zahlreiche Lehrer und Lehrerinnen sich gegen die Verwendung von iPads aussprechen werden, da sie sich mit technischen Monokulturen schwer tun. – Der Vorwurf, Apple gehe es vor allem darum, durch fr&#252;hzeitige Gew&#246;hnung langfristige Kundenbindung zu erreichen, ist schon laut geworden und mit Sicherheit auch nicht <del>v&#246;llig</del> von der Hand zu weisen.</p>

<p>Dass Lehrerinnen und Lehrer Entscheidungsfreiheit in Sachen eingesetzter Bildungsmedien haben, insofern sie als solche zugelassen sind oder keiner Zulassung bed&#252;rfen, da es sich nicht um explizit als Schulb&#252;cher gekennzeichnete Bildungsmedien handelt, steht au&#223;er Frage.</p>

<p>Dass mit einer einmal getroffenen Entscheidung eine langfristige Bindung zum Beispiel an ein bestimmtes Schulbuch verbunden ist, steht ebenso au&#223;er Frage. In der Regel bleibt aber die relative Vielfalt der Verlage, die Schulb&#252;cher zuliefern, erhalten. Diese Vielfalt nehmen die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler durchaus auch war – ob unreflektiert und bewusst oder, was wahrscheinlicher ist, einfach so nebenbei.</p>

<p>Wenn nun aber Lehrer und Lehrerinnen &#252;ber den Einsatz von Computertechnologie entscheiden m&#252;ssen, so sind Bildungsmedien anschlie&#223;end an ein Ger&#228;t gekoppelt.</p>

<p>Selbst wenn die Inhalte aus unterschiedlichen Verlagen kommen, sie sind immer mit einem Ger&#228;t verbunden. Dar&#252;ber hinaus ist es schwieriger, unterschiedliche Plattformen unterschiedlicher Anbieter zu verwenden.</p>

<p>Zudem haben die deutschen Schulbuchverlage bereits angek&#252;ndigt, im Februar eine eigene Branchenl&#246;sung vorzulegen, eine App vorzustellen, die selbstverst&#228;ndlich auch ein geschlossenes System sein d&#252;rfte, um so auf dem Markt einer zunehmenden Digitalisierung von Schule und Bildung Fu&#223; zu fassen.</p>

<p>Ob eine vorgestellte Softwarel&#246;sung f&#252;r den Bildungssektor rezipiert wird, ihren Weg zur Zielgruppe findet, h&#228;ngt immer von der Bereitschaft der Multiplikatoren ab, eine solche Softwarel&#246;sung im Bildungskontext zu akzeptieren oder auch nicht.</p>

<p>So sehr ich von den vorgestellten Produkten aus dem Hause Apple in Bezug auf den Bildungssektor beeindruckt bin, so skeptisch bin ich angesichts ihrer – schon im Vorfeld erwartbaren – geschlossenen Architektur.</p>

<p>Die bildungspolitischen Voraussetzungen m&#246;gen in anderen L&#228;ndern anders sein, sollen doch bereits jetzt ganze Schulbezirke in den USA auf digitale Endger&#228;te setzen, die in der Regel von einem Hersteller stammen. Es gibt Schulbezirke die haben sich auf Apples iPad festgelegt. Auf diesem Markt k&#246;nnte Apples Angebot funktionieren. Um auf dem deutschen Markt funktionieren zu k&#246;nnen, m&#252;sste Apple seine Vertriebsstrategie an die Gegebenheiten in Deutschland anpassen.</p>

<p>Dennoch werde ich mich mit den neu vorgestellten Produkten besch&#228;ftigen. Letztg&#252;ltige Entscheidungen, wie ich mit ihnen umgehen werde, habe ich noch nicht gef&#228;llt. Das hindert mich nicht daran, meine Skepsis kundzutun, zu formulieren, wie ich mir solche digitalen Bildungsl&#246;sungen eigentlich vorstelle. Ohne Visionen davon, wie Schule sein kann und sein soll, gibt es keine Ziele, die erreicht werden k&#246;nnen.</p>

<p>Bildungsprozesse haben in meinen Augen etwas mit Freiheit zu tun. Ich habe &#252;berhaupt kein Problem, die Produkte einer Firma zu m&#246;gen und zu benutzen, solange diese Produkte erlauben, etwas zu produzieren, dessen Rezeption nicht auf die gleichen Produkte der gleichen Firma beschr&#228;nkt ist. Idealerweise kann ich Inhalte erstellen, die in freien Formaten verf&#252;gbar gemacht werden k&#246;nnen, also unabh&#228;ngig von der genutzten Plattform sind.</p>

<p>Lernprozesse verlaufen individuell unterschiedlich, die Zugangsweisen unterschiedlicher Menschen zu &#228;hnlichen Themen sind &#228;u&#223;erst vielf&#228;ltig. Um Bildungsmedien an diese unterschiedlichen Bed&#252;rfnisse anpassen zu k&#246;nnen, m&#252;ssen sie dem Lehrer bzw. der Lehrerin gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Freiheiten geben. Diese Freiheiten haben schon Schulb&#252;cher nicht gegeben – geschlossene Softwarel&#246;sungen werden sie auch nicht f&#246;rdern.</p>

<p>Apples Vorstellungen, wie das Schulbuch der Zukunft aussehen k&#246;nnte, sind zudem &#228;u&#223;erst konservativ, wenn ich mir das von Apple zur Verf&#252;gung gestellte Ansichtsexemplar eines solchen Schulbuches anschaue. Dieses Musterbuch ist sehr stark instruktiv ausgerichtet, hat in meinen Augen sehr leichte Feedbackfragen integriert und kommt in der Regel immer erst am Ende eines Kapitels dazu, die Eigenaktivit&#228;t der Lernenden in den Vordergrund zu stellen. Entsprechend hie&#223; es bei der Keynote in New York auch, dass das Schulbuch als Schulbuch unpraktisch sei, seine Inhalte aber qualitativ wertvoll sein w&#252;rden. Bereits an dieser Stelle war zu ahnen, dass Apple selbstverst&#228;ndlich weder methodisch noch didaktisch irgendwelche Innovationen vorlegen w&#252;rde.</p>

<p>Selbstverst&#228;ndlich k&#246;nnen in mit iBooks-Author erstellten Schulb&#252;chern methodisch und didaktisch neue Wege gegangen werden, aber m&#246;glicherweise besteht der Grundfehler darin, dass Apple nach wie vor auf die Buchmetapher vertraut, dabei aber aus dem Blick verliert, dass ein multimediales „Buch“ eben kein Buch mehr ist. Einzig die Buchmetapher ist geblieben. – Entsprechend linearer ist das von Apple vorgelegte Beispielbuch aufgebaut, die nichtlinearen Grundstrukturen des Denkens und Lernens werden hier entsprechend nicht abgebildet, obwohl genau dies in digitalisierten Kontexten problemlos m&#246;glich ist.</p>

<p>Apple beantwortet nicht die Frage, die die Gegenwart an im Unterricht eingesetzte Materialien stellt. Apple beantwortet vielmehr vor allem die Frage, wie Verlage ihre Gesch&#228;ftsmodelle in die digitale Wirklichkeit hin&#252;berretten k&#246;nnen. Sich auf die von Apple gegebene Antwort zu verlassen, k&#246;nnte f&#252;r die Schulbuchverlage mittelfristig verheerende Folgen haben, so die Annahme stimmt, dass es das Buch selbst ist, das im Kontext der Nutzung digitaler Endger&#228;te aus dem Lernalltag verschwinden d&#252;rfte. Der Lernprozess selbst ver&#228;ndert sich grundlegend – so zumindest meine bisherigen Beobachtungen an mir selbst und an digitale Ger&#228;te bereits nutzenden Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern.</p>

<p>Apple hat aber trotz allem erreicht, dass die Diskussion um im Unterricht genutzte Computer einen neuen Ansto&#223; bekommen hat. Dies habe ich bereits einen Tag nach der Pr&#228;sentation Apples in New York unter Lehrerinnen und Lehrern beobachtet. Deshalb hoffe ich, dass von der Initiative dieses Computerherstellers ein Ansto&#223; ausgeht, der weitere Initiativen, Ideen und Projekte motivieren, intensivieren bzw. lostreten wird.</p>

<p>Letztlich wird es darum gehen, ob es gelingt, von geschlossenen L&#246;sungen hin zu offenen L&#246;sungen kommen, die vermutlich eher browsergest&#252;tzt zu denken sind.</p>

<p>Doch das Gef&#252;hl bleibt ambivalent: Der von Apple konstruierte „goldenen K&#228;fig“, das „Disneyland“ vieler, vieler bunter Apps, hat einen echten Wohlf&#252;hlwert, ist sch&#246;n gestaltet und in vielerlei Hinsicht hochgradig effizient. Andererseits, wenn man den Blick doch einmal von all den Attraktionen abwendet, hat man st&#228;ndig diesen Zaun im Nacken, der diese Welt massiv nach au&#223;en hin abgrenzt. Und dieser Zaun sieht aus, wie alle Z&#228;une letztlich aussehen: unfreundlich, abweisend, grau, kalt. Es ist ein Weidezaun, der die Konsumenten auf der Weide halten soll. Es k&#246;nnte aber sein, dass es wieder modern wird, sich gerne in der freien „Natur“ bewegen zu wollen. Ich hoffe, diese in meinen Augen w&#252;nschenswerte „Mode“ l&#228;sst nicht mehr lange auf sich warten.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>#OER – Freie Bildungsmedien: Das Netzwerk entsteht!  #schultrojaner #ecbi11</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 23:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Res&#252;mee: Vor zwei Wochen wollte ich noch Taten sehen. Jetzt sehe ich sie: Wikimedia unterst&#252;tzt als Verein zur F&#246;rderung des freien Wissens, dessen bekanntestes Projekt die Unterst&#252;tzung der Wikipedia ist, die Kampagne zu freien Bildungsmedien (Open Educational Ressources – OER) mit &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/23/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank"><img class="alignright" style="border-style: initial; border-color: initial; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border-width: 0px;" src="http://elearning2null.de/learnmedia/ecbi11/banner_285px.png" alt="EduCamp Bielefeld :: 18.-20. November 2011" width="289" height="78" border="0" /></a>
<em>Res&#252;mee: <a title="#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&amp; Update zu #schultrojaner)" href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/">Vor zwei Wochen wollte ich noch Taten sehen</a>. Jetzt sehe ich sie: Wikimedia unterst&#252;tzt als Verein zur F&#246;rderung des freien Wissens, dessen bekanntestes Projekt die Unterst&#252;tzung der Wikipedia ist, die Kampagne zu freien Bildungsmedien (Open Educational Ressources – OER) mit Rat und Tat. Die seit 1997 im Netz aktive und etablierte Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien (ZUM) hat konkrete Schritte zur noch intensiveren F&#246;rderung von OER angek&#252;ndigt. Die mit gut 60000 Nutzern und Nutzerinnen bedeutende Plattform rpi-virtuell wird sich ebenso an der Vernetzung dezentral gelagerter freier Unterrichtsmaterialien beteiligen. Eine Kommunikationsdesignerin hat gemeinsam mit P&#228;dagogen und Interessierten einen Workshop zur Logoentwicklung abgehalten. Dar&#252;ber hinaus beteiligen sich Lehrer, Blogger und auch Firmen aktiv an der Kampagne zur Verbreitung von OER.</em></p>

<p><em>Ausgangspunkt dieses erneuten Versuchs, das Bewusstsein f&#252;r freie Unterrichtsmaterialien zu st&#228;rken, waren <a title="Betreff: „#Schultrojaner“ || Liebe Schulbuchverlage!" href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/">Reaktionen auf den sog. „Schultrojaner“</a>, mit dessen Hilfe verdachtsunabh&#228;ngig Schulrechner auf das Vorhandensein von Digitalisaten, also von digitalisierten Schulb&#252;chern oder sonstigen nur analog vorliegenden, vom Copyright gesch&#252;tzten Arbeitsbl&#228;ttern, gescannt werden sollen. </em></p>

<p><em>In diesem Beitrag fasse ich den Verlauf des<a href="http://educamp.mixxt.de"> Educamps in Bielefeld</a> (18.-20.11.2011) und dort gegebene Zusagen im Zusammenhang mit der Kampagne zur F&#246;rderung freier Bildungsmedien zusammen, um so den aktuellen Stand der Vernetzung darzustellen.<span id="more-34042"></span></em></p>

<p>Das Educamp in Bielefeld ist vorbei. Doch einige haben sich Arbeit mit nach Hause genommen – zumindest die Verantwortung einer Zusage zur Mitarbeit am Verbreiten des Gedankens, dass Unterrichtsmaterial bevorzugt unter <a href="http://de.creativecommons.org/">Creative-Commons-Lizenz</a> und somit unter dem Label „Open Educational Ressources“ (OER) erscheinen sollte.</p>

<p>Der Reihe nach: Am Samstag Morgen begann das Educamp in Bielefeld. Von unterschiedlichen Seiten wurde ich angesprochen, ob ich denn eine Session zum „Schultrojaner“ und zu freien Unterrichtsmaterialien anbieten w&#252;rde. Ich verneinte die Frage zun&#228;chst, darauf bauend, dass dieses Thema schon auf die Tagesordnung kommen werde, auch ohne dass ich vorpresche, als ob ich momentan keine anderen Themen mehr kennen oder mich gar f&#252;r keine anderen Themen mehr interessieren w&#252;rde.</p>

<p>Es wurde dann auch Thema. Explizit griff <a href="http://netzfaktorei.de/">D&#246;rte Giebel</a> (Twitter: <a href="https://twitter.com/#!/diegoerelebt">@diegoerelebt</a>) das Thema in einer <a href="http://www.freie-bildungsmedien.de/pad/ro/r.uVGn9eNgCFstI8e8">Session zur Methodik freier Unterrichtsmaterialien</a> auf und auch in anderen Sessions spielte es unter der Oberfl&#228;che immer wieder eine Rolle. – Aber im Sinne eines Vorantreibens des Gedankens, dass freie Unterrichtsmaterialien st&#228;rker in das Bewusstsein von Lehrenden und Lernenden r&#252;cken sollten, entwickelte sich erst im Laufe des Samstags eine Dynamik, die dann am Sonntag Konsequenzen hatte.</p>

<p>Im Verlauf des Samstags konnte ich in einigen Gespr&#228;chen etwas von der Stimmung auffangen, die mit der Frage von freien Unterrichtsmaterialien verbunden ist.</p>

<p>Dabei bemerkte ich immer wieder, welch B&#228;rendienst sich die <a href="http://netzpolitik.org/2011/der-schultrojaner-eine-neue-innovation-der-verlage/">Schulbuchverlage</a> mit der vertraglichen Zusicherung der Nutzung einer von ihnen zur Verf&#252;gung gestellten Software durch die Schultr&#228;ger zur verdachtsunabh&#228;ngigen &#220;berpr&#252;fung &#246;ffentlich zug&#228;nglicher Schulcomputer und &#246;ffentlich zug&#228;nglicher Bereiche auf solchen Schulcomputern, auf denen es auch nicht &#246;ffentliche Accounts gibt, geleistet haben. Immer wieder kam der Hinweis, dass letztlich diese – &#246;ffentlichkeitswirksam „Schultrojaner“ genannte – Software, in vielen F&#228;llen einen Prozess des Umdenkens losgetreten habe, in dessen Zentrum die Frage nach Nutzungsmodellen von Unterrichtsmaterialien stehe, die ausdr&#252;cklich Nutzung, Vervielf&#228;ltigung in analoger und digitaler Form und auch deren Ver&#228;nderung zulasse.</p>

<p>Es wurde im Rahmen der Gespr&#228;che, auch schon vor dem Educamp, deutlich: Es gibt bereits eine ganze Menge an frei lizensiertem Material, dessen sich viele Lehrer und Lehrerinnen gar nicht bewusst sind.</p>

<p>Es wurde aber auch klar, dass vielen Lehrenden nicht bewusst ist, dass Material ohne Lizenzangabe automatisch den Regeln des Copyrights unterworfen sind – und eben nicht „frei“ genutzt werden kann.</p>

<p>In diesem Sinne zeichnete sich ab, dass es tats&#228;chlich auch Rechtsfragen sind, die im Zentrum einer Kampagne f&#252;r die Verbreitung von OER stehen m&#252;ssen, denn jedes „freie“ Unterrichtsmaterial braucht eine <a href="http://de.creativecommons.org/">Nutzungslizenz</a>.</p>

<p>Mich hat es im Nachhinein &#252;brigens sehr &#252;berrascht, dass das Thema der Materialerstellung und die damit verbundenen Lizensierungsfragen in meiner Lehrerausbildung nie eine Rolle spielten, obwohl diese Kompetenz doch zu jenen Arbeitsbereichen geh&#246;rt, in denen Lehrende in der Regel aktiv werden. Das aber nur am Rande.</p>

<p>Die Gespr&#228;che waren auf den ganzen Samstag verteilt – und am Abend war dann beim gem&#252;tlichen Teil sehr schnell klar: Am Sonntag muss es darum gehen, N&#228;gel mit K&#246;pfen zu machen. Es erwies sich als sinnvoll, Sessions zu b&#252;ndeln, die das Thema OER auf das Programm bringen wollten, und nicht alleine bei der Sessionvorstellung aufzutreten, sondern in der Gruppe derer, die aktiv an diesem Thema dran sind oder sein wollen.</p>

<p>Es hatte sich gezeigt, wie das Netzwerk zum jetzigen Zeitpunkt aussieht. Dieses Netzwerk galt es nun sichtbar zu machen, denn wenn ich mir Gedanken &#252;ber dezentrale Strukturen bei der Organsiation von freien Unterrichtsmaterialien machen, bringt es wenig, wenn ich alleine Sessions zum Thema anbiete.</p>

<p>Diese dezentrale Vernetzungsstruktur zeichnete sich im Laufe des Samstags als eigentlich bereits existent ab und trat dann am Sonntag gemeinsam auf.</p>

<p><a href="https://twitter.com/#!/christian_ebel">Christian Ebel</a> als Veranstalter war es aber, der den Ansto&#223; gab, dem Sonntag einen gewissen OER-Schwerpunkt zu geben. Hatten wir zun&#228;chst noch dar&#252;ber nachgedacht, zeitlich parallel mehrere Sessions zum Thema anzubieten, regten <a href="http://www.joeran.de/">J&#246;ran Muu&#223;-Meerholz</a> und <a href="http://www.edushift.de/">Felix Schaumburg</a> an, eine Fl&#228;che des Educamps am Sonntag nur mit OER-Sessions zu f&#252;llen und so die am Thema Interessierten zu b&#252;ndeln.</p>

<p>Diese L&#246;sung hat sich als sehr effizient erwiesen, denn im Verlaufe des Sonntags geschah genau das, was ich in meinem Blogartikel zum Thema formuliert hatte: Ich will Taten sehen.</p>

<p>In vier Sessions ging es um unterschiedlichen Aspekte freier Unterrichtsmedien, wobei eben nicht nur Unterrichtsmaterialien in den Blick genommen wurden, sondern immer auch die Frage nach deren Vermittlung, Weitergabe, Sichtbarkeit.</p>

<p>Zun&#228;chst stellte <a href="http://info.blogs.rpi-virtuell.net/author/joerglohrer/">J&#246;rg Lohrer</a> eine <a href="http://www.rpii.net/">Beta-Version</a> der Material- und Kooperationsplattform <a href="http://www.rpi-virtuell.net">rpi-virtuell</a> vor, die sich auch anderen F&#228;chern als der Religion &#246;ffnen wolle, so Lohrer, und die eine L&#246;sung f&#252;r das Thema „Ordnungsstrukturen“ gesucht hat, die auf semantischer Basis funktioniert und aufgrund ihrer starken Orientierung an Verschlagwortungen ein Modell darstellt, das dazu beitragen kann, auch dezentral verf&#252;gbare Unterrichtsmaterialien verf&#252;gbar zu machen.</p>

<p>In einer zweiten Session ging es gemeinsam mit <a href="http://www.designeon.com/">Sabine Hueber</a>, deren Spezialit&#228;t „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crossmedia">crossmediale Kommunikation</a>“ ist, um die Frage, welchen Anforderungen ein Logo der OER-Kampagne gerecht werden m&#252;sse, um das Thema &#252;ber den gegenw&#228;rtigen Aktualit&#228;tsbezug hinaus sichtbar zu halten. Es ging dabei, anders als man annehmen mag, vor allem um inhaltliche Fragen, die sich in der Diskussion sch&#228;rften und auf den Punkt gebracht wurden, sodass am Ende eine Basis f&#252;r ein Logo vorhanden war, das Bez&#252;ge zur Frage der Lizenz, der Offenheit / Freiheit der Bildungsmedien und eben auch zum Education-Bereich integriert und vernetzt darstellt. Wir haben uns bei dieser Session gemeinsam daf&#252;r entschieden, Sabine Huebers Bereitschaft, uns ein Logo zu erstellen, dankbar anzunehmen und ihr den Auftrag gegeben, Entw&#252;rfe auf der Basis unserer Designstudie vorzustellen, was uns auch zugesagt wurde.</p>

<p>In einer n&#228;chsten Session stellten <a href="https://twitter.com/ernstundjan">Jan Engelmann</a> und <a href="https://twitter.com/lilienkopf">Elly K&#246;pf</a> von <a href="htt://Wikimedia.de">Wikimedia.de</a>, dem deutschen Verein zur F&#246;rderung freien Wissens, dessen wichtiges Projekt die Wikipedia ist, die Frage: „Freie Inhalte – Was fehlt euch noch“, wobei es neben einer Vertiefung der Erfahrungen, die Elly K&#246;pf im Schulprojekt von Wikimedia.de bereits gemacht hat, auch um Fragen der richtigen Lizensierung ging, aber eben auch um Fragen, wie zum Beispiel Wikisource als Alternative zur Anschaffung von Schullekt&#252;ren durch Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler genutzt werden kann.</p>

<p>Neben den stark inhaltlich gef&#252;hrten Debatten in den Sessions wurde dieser Educamp-Sonntag zentral von der Frage bestimmt, was die einzelnen Unterst&#252;tzer und Unterst&#252;tzerinnen einer Kampagne zur F&#246;rderung freier Unterrichtsmaterialien (<a href="http://scholar.google.com/scholar?q=Open+Educational+Resources&amp;hl=de&amp;as_sdt=0&amp;as_vis=1&amp;oi=scholart">Open Educational Ressources</a> – OER) konkret und kurzfristig beizutragen bereit sind. Diese Frage schloss jede Session ab und stand abschlie&#223;end im Zentrum einer letzten Session am Sonntagnachmittag, in der noch einmal gesammelt wurde, was nun an konkreten Beitr&#228;gen in den n&#228;chsten Wochen erwartet werden kann. Dabei empfinde ich jeden noch so kleinen, aber doch sehr konkreten Beitrag f&#252;r wichtig, denn in diesen Beitr&#228;gen zeigt sich, dass dezentrale Aktivit&#228;ten m&#246;glich sind, die dennoch aufeinander bezogen und somit vernetzt werden.</p>

<p>Konkret stehen nun folgende Zusagen im Raum:</p>

<ul>
    <li>Von <a href="http://wikimedia.de">Wikimedia e. V</a>., dem Verein zur F&#246;rderung des freien Wissens, dessen wichtigstes Projekt die Wikipedia ist, sagten Jan Engelmann (Leiter Politik und Gesellschaft) und Elly K&#246;pf (Projektassistentin Schulprojekt) zu, dass man ein Pilotprojekt zur Erstellung eines Schulbuches anstrebe, das auf der Basis von Creative-Commons-Lizenzen erscheinen solle. Dazu suche man ein geeignetes Bundesland und ein Fach, in dem ein solches Schulbuchprojekt m&#246;glich sei. Au&#223;erdem werde in den n&#228;chsten Wochen im Wikimediablog ein Beitrag erscheinen, der sich mit Creative-Commons-Lizenzen befasse und dabei auch auf OER eingehe. Hinzu kommt die Zusage einer „Positivliste“, die auf der Basis juristischer Recherchen u. a. die Frage nach urheberrechtlich unbedenkliche Verwertung von OER und auch die lizenzgerechte Nutzung von Wikipediainhalten darstellen soll. In diesem Zusammenhang sei ein webgest&#252;tztes Tool zur Erstellung von Lizenzabsicherungen in der Entwicklung, das dann nat&#252;rlich auch f&#252;r OER genutzt werden k&#246;nne. Man wolle dar&#252;ber hinaus an der Entwicklung einer offenen Datenbankressource mitwirken, mit deren Hilfe Metadaten &#252;ber auf verschiedenen Seiten vorhandene OER-Materialien gesammelt und ausgetauscht werden k&#246;nnen. Ausdr&#252;cklich wurden wir als Nutzer aufgefordert, Bugs, die wir auf Wikipedia, in Wikisource oder Wikibooks etc. finden, die die Nutzung f&#252;r unterrichtliche Zwecke erschweren, zu kommunizieren, sodass diese behoben werden k&#246;nnen.</li>
    <li><a href="https://www.twitter.com/empeiria">J&#246;rg Lohrer</a> sagte zu, sich bei <a href="http://www.rpi-virtuell.de">rpi-virtuell</a> daf&#252;r einzusetzen, dass offensiv auf den Open-Content-Charakter im Rahmen der Plattform hingewiesen und das Material als OER-Material erkennbar gemacht wird. Sobald das Logo als Wiedererkennungszeichen vorliegt, soll es genutzt werden. Um die Frage der Lizenzierung st&#228;rker ins Bewusstsein zu r&#252;cken, wird J&#246;rg Lohrer darauf hin wirken, dass bereits bei der Materialerfassung nach der Lizenz gefragt wird, unter die das Material gestellt werden soll.</li>
    <li>Die <a href="http://www.zum.de">Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien im Internet  e. V. (zum.de)</a> verf&#252;gt bereits &#252;ber <a href="http://wiki.zum.de/Hauptseite">umfangreiche Wiki-Aktivit&#228;ten</a> mit freien Unterrichtsmaterialien, die im Rahmen der Kampagne f&#252;r OER als solche st&#228;rker kenntlich gemacht werden sollen (Logo), wobei auf die Creative-Commons-Lizensierung des Materials bereits hingewiesen wird. Dar&#252;ber hinaus bietet zum.de Lehrenden an, ihre Materialien auf den Seiten des Vereins unterzubringen und verf&#252;gbar zu machen. Au&#223;erdem will der Vorsitzende der ZUM, Karl Kirst, Kontakt mit Autoren der <a href="http://www.zum.de/ZUM/autoren.htm">Autoren-ZUM</a> aufnehmen, um diese &#252;ber die M&#246;glichkeit der CC-Lizenzen aufzukl&#228;ren und so m&#246;glicherweise weiteres Material im bereits vorhandenen OER-Pool verf&#252;gbar zu machen. Dar&#252;ber hinaus sei man zur Zeit dabei, eine umfangreiche Linkdatenbank neu zu programmieren und wolle auch in diesem Zusammenhang das OER-Thema in besonderem Ma&#223;e ber&#252;cksichtigen.</li>
    <li><a href="http://www.designeon.com/">Sabine Hueber</a> hat sich bereit erkl&#228;rt, auf der Basis eines auf dem Educamp in einer Session entwickelten Vorschlages, ein Logo f&#252;r die OER-Kampagne zu erstellen, mit dessen Hilfe sichergestellt werden soll, dass das Thema im Netz sichtbar bleibt und somit aktiv Bewusstseinsarbeit betrieben wird. Das Logo selbst wird mit der Kampagnenseite verkn&#252;pft werden, die im Entstehen ist. Dort findet sich dann auch eine n&#228;here Erl&#228;uterung dessen, wof&#252;r Websites stehen, die dieses Logo f&#252;hren. Die Sessionteilnehmer und -teilnehmerinnen haben entschieden, Sabine Huebers Angebot anzunehmen und bekamen mehrere Gestaltungsversionen zur Abstimmung zugesagt.</li>
    <li><a href="http://dialoge.info">Ralf Hilgenstock</a> wird im Moodle-Kontext f&#252;r OER werben und im Rahmen seines Blogs Funktionen dokumentieren, die es sehr leicht macht, Moodle-Kurse als offene Ressourcen verf&#252;gbar zu machen.</li>
    <li><a href="http://www.eledia.de">elearning im Dialog</a> hat projektbezogene Sponsoringaktivit&#228;ten zugesagt, um OER auch dort zu unterst&#252;tzen, wo eventuell Kosten auftreten werden.</li>
    <li>Maria Eirich (<a href="http://www.mathematik-digital.de">mathematik-digital.de</a>) wird als Mathematiklehrerin reichlich vorhandenes, von ihr erstelltes Arbeitsmaterial, das bislang unter Copyright steht, in CC-Material umwandeln und zur Verf&#252;gung stellen.</li>
    <li><a href="https://twitter.com/gibro">Guido Brombach</a> verweist auf das unter CC und im Quellformat bereits verf&#252;gbare Material auf <a href="http://pb21.de">pb21.de</a> – womit die OER-Kampagne unterst&#252;tzt wird. Sobald das Logo verf&#252;gbar ist, werde man dieses nutzen und so die Sichtbarkeit der OER f&#246;rdern. Dar&#252;ber hinaus wurde auf freies Material der Plattform <a href="http://www.dotcomblog.de/">dotcomblog.de</a> hingewiesen, von der &#228;hnliche Unterst&#252;tzung erwartet werden k&#246;nne.</li>
    <li>Der <a href="http://damianduchamps.wordpress.com/">Blogger Damian Duchamps</a> hat zur Begleitung der Kampagne eine <a href="http://www.cc-your-edu.de/">Website im Aufbau</a>, die sich als Blog speziell der Frage nach Creative-Commons-Lizenzen stellen wird.</li>
    <li>Mehrere Religionslehrer haben sich entschieden, das Projekt <a href="http://www.openreli.de/">openreli</a> zu starten, mit dem Ziel, im Rahmen ihres Fachs f&#252;r OER zu werben und praktisch an Materialien zu arbeiten.</li>
    <li>herrlarbig.de wird die Kampagne als Blog weiter begleiten und dar&#252;ber hinaus eine Website zur Kampagne erstellen. Das Erstellen dieser Website und das Hosting wird von <a href="http://uberspace.de">uberspace.de</a> unterst&#252;tzt und gesponsort.</li>
</ul>

<p>Dar&#252;ber hinaus wurden folgende Unterst&#252;tzungsaktivit&#228;ten f&#252;r die n&#228;chsten ca. vier bis acht Wochen zugesagt:</p>

<ul>
    <li>Der Heidelberger Professor f&#252;r Mathematik Prof. Dr. Christian Spannagel will OER zum Thema in <a href="http://www.cspannagel.wordpress.com">seinem Blog</a> machen.</li>
    <li>Der bloggende Lehrer <a href="http://widerspiegel.wordpress.com/">Martin Kurz</a> wird &#252;ber das Thema Creative-Commons-Lizenzen schreiben.</li>
    <li><a href="http://www.thorstengross.net/">Thorsten Gro&#223;</a> hat einen Artikel zu freien Moodle-Kursen angek&#252;ndigt und wird dar&#252;ber hinaus zun&#228;chst eine Unterrichtseinheit als freien Moodle-Kurs erstellen und verf&#252;gbar machen.</li>
    <li>Mehrere Lehrende auf dem Educamp haben zugesagt, konkrete OER (konkretes freies Unterrichtsmaterial) zu entwickeln und verf&#252;gbar zu machen.</li>
    <li>Die Bielefelder Studentin Julia Riechmann wird mit Maria Eirich von zum.de Kontakt aufnehmen, um Wikieintr&#228;ge, die im Rahmen eines Seminars zur Medienkompetenz entstehen, f&#252;r die Zeit nach dem Seminar als OER nutzbar zu machen. Da das Seminar auf einer Moodleplattform betrieben wird, wird sie auch Kontakt zu <a href="http://moodle.de/">moodle.de</a> aufnehmen, sodass dieses Material auch als Moodlekurs angeboten werden kann. Voraussetzung ist, dass Seminarleitung und die Mitstudierenden als Autoren zustimmen.</li>
</ul>

<p>Au&#223;erdem in absehbarer Zeit:</p>

<ul>
<ul>
    <li>Martin Kurz und Thorsten Gro&#223; werden im M&#228;rz 2012 auf der <a href="http://moodlemoot.moodle.de/">Moodlemoot</a> in M&#252;nster einen Beitrag zu OER einbringen.</li>
    <li>Es wird &#252;ber eine Pr&#228;sentation der Kampagne und des grunds&#228;tzlichen Anliegens im Rahmen der <a href="http://re-publica.de/12/">re:publica 2012</a> nachgedacht, wobei bereits Kontakte bestehen.</li>
</ul>
</ul>

<p>Wer hier jetzt nicht genannt ist und bereits freies Unterrichtsmaterial zur Verf&#252;gung stellt (CC-Lizenz), m&#246;ge seine Angebote doch bitte in den Kommentaren erg&#228;nzen.</p>

<p>Wer sich bereit erkl&#228;ren mag, das Projekt zu unterst&#252;tzen, der oder die m&#246;ge doch bitte in den Kommentaren hinterlassen, was konkret geplant ist.</p>

<p>Das Ziel ist, freie Lernmaterialien zu entwickeln, zu verbreiten und zu vernetzen, ohne dabei die wirklich vernetzten, also dezentralen Strukturen des Netzes in Frage zu stellen, denn in dieser Dezentralit&#228;t gibt es bereits heute ganz viel Unterrichtsmaterial zu entdecken, dass kopiert, digital verwendet, ver&#228;ndert, weitergegeben werden darf. Die ersten Schritte sind getan. Jetzt gilt es dran zu bleiben, aktiv und kontinuierlich die Idee freier Bildungsmedien zu verbreiten, solche Bildungsmedien zu erstellen und daf&#252;r zu sorgen, dass diese in vernetzten Strukturen auch auffindbar und f&#252;r die Lehrenden konkret nutzbar sind.</p>

<p>In nur drei Wochen ist das hier beschriebene Netzwerk mit all den Bereitschaften zur Unterst&#252;tzung entstanden. Ich bin zuversichtlich, dass es noch einige mehr geben wird, die aktiv an und f&#252;r freie Bildungsmedien arbeiten wollen und werden. Sagt doch einfach in den Kommentaren, dass und wie ihr mitmacht.</p>

<blockquote><address>P.S. Sollte jemand seine Zusage in diesem Blogartikel nicht korrekt wiedergegeben finden, bitte ich um kurze Kontaktaufnahme. Ich habe die Zusagen nach bestem Wissen und mit Sorgfalt aus meinen Aufzeichnungen entnommen, aber es kann ja immer passieren, dass was nicht richtig geh&#246;rt. Im Fall der F&#228;lle also: Bitte nicht &#228;rgern, sondern mit mir reden <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </address></blockquote>

<address><em>
</em></address>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/" rel="bookmark" title="8. November 2011">#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&#038; Update zu #schultrojaner)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/04/von-den-gegebenheiten-zum-traum-1-der-das-achtende-lehrer-kein-beitrag-zum-schultrojaner/" rel="bookmark" title="4. November 2011">Von den Gegebenheiten zum Traum 1: Der das © achtende Lehrer. (K)ein Beitrag zum #Schultrojaner</a></li>

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<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/" rel="bookmark" title="1. Mai 2010">Schulb&#252;cher und freie Unterrichtsmaterialien</a></li>
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		<title>#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&amp; Update zu #schultrojaner)</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 23:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Update zur Entwicklung der Schultrojanerdebatte Fast bin ich den Verantwortlichen f&#252;r die Erfindung des „Phantoms“ „Schultrojaner“ dankbar. Ja, was da unter der Federf&#252;hrung Bayerns von der Kultuministerkonferenz, diversen Verwertungsgesellschaften und dem VdS Bildungsmedien erfunden wurde, ist ein Phantom, ein Gespenst, &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Update zur Entwicklung der Schultrojanerdebatte</h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Fast bin ich den Verantwortlichen f&#252;r die Erfindung des „Phantoms“ „Schultrojaner“ dankbar. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Ja, was da unter der Federf&#252;hrung Bayerns von der Kultuministerkonferenz, diversen Verwertungsgesellschaften und dem VdS Bildungsmedien erfunden wurde, ist ein Phantom, ein Gespenst, dessen gegenw&#228;rtige Nicht-Existenz Grund genug bietet, in Grundsatzdebatten einzusteigen und an Visionen von Bildung zu arbeiten. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Wenn allerdings gesagt wird, der Schultrojaner existiere noch gar nicht, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Immerhin existiert er als verbindliche Vereinbarung zwischen KMK und VdS Bildungsmedien. Er ist also in den K&#246;pfen der Entscheidungstr&#228;ger sehr wohl pr&#228;sent. – Pr&#228;sent ist er aber auch in den K&#246;pfen all derer, die die Umsetzung einer solchen Technik f&#252;r einen unangemessenen Eingriff in die Integrit&#228;t von Schulrechnern erachten und sich nicht mit technokratischen Zusagen, dass diese Software selbstverst&#228;ndlich sicher sein werde, abspeisen lassen. „Sicher“ w&#228;re der Staatstrojaner auch gewesen, wenn man Politiker und Lobbyvertreter nach ihm gefragt h&#228;tte. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">War da nicht auch Bayern federf&#252;hrend? <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/streit-um-einsatz-des-staatstrojaners-bayern-ignoriert-urteil-zur-schnueffelsoftware-1.1159085" target="_blank">Ein Schelm der b&#246;ses denkt, wenn man h&#246;rt, dass der Vertrag zwischen KMK und VdS Bildungsmedien von Bayern federf&#252;hrend ausgehandelt wurde.</a> Da hat man nun ja wirklich einschl&#228;gige Erfahrungen mit Software zur Computer&#252;berwachung. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Gut, die Schulcomputer-Schn&#252;ffel-Software soll nicht heimlich an Schulen installiert werden, soll vorher getestet werden etc. Eine verdachtsunabh&#228;nige Infiltirierung der Schulrechner w&#228;re diese Software aber dennoch. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Das sehen offensichtlich viele so. Zuletzt hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Vereinbarung zwischen KMK und VdS Bildungsmedien scharf kritisiert und <a href="http://netzpolitik.org/2011/bundesjustizministerin-schultrojaner-war-arger-der-woche/" target="_blank">nannte den „Schultrojaner“ ihren „&#196;rger der Woche“</a>.</span></h2>

<h2>Hat der „<a title="Betreff: „#Schultrojaner“ || Liebe Schulbuchverlage!" href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/" target="_blank">offene Brief</a>“ seine Zielgruppen erreicht?</h2>

<p>Auch wenn ich meinen Blogbeitrag von vergangener Woche als offenen Brief gestaltet habe, wurde er nur &#252;ber das Netz abgeschickt. Die Reichweite dieses Briefes war beeindruckend und kam f&#252;r mich vollkommen unerwartet.</p>

<p>Netzpolitik.org verbreitete ihn auf Twitter und der <a href="http://netzpolitik.org/2011/zweites-update-zum-schultrojaner/" target="_blank">Website</a>; <a href="http://www.fr-online.de/wissenschaft/verlagssoftware-lehrer-sind-entsetzt-ueber--schultrojaner-,1472788,11088832.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a>, <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,795449,00.html" target="_blank">Spiegel online</a>, <a href="http://wissen.dradio.de/trojaner-lehrer-unter-generalverdacht.33.de.html?dram:article_id=13287" target="_blank">DRadio-Wissen</a> zitierten ihn und <a href="https://twitter.com/indiesemNetz" target="_blank">Sonja Sch&#252;nemann</a> von <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,8365122,00.html" target="_blank">heute.de</a> telefonierte mit mir und schrieb &#252;ber das <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,8365122,00.html" target="_blank">Thema</a>. heise.de stellte mir Fragen per E-Mail  f&#252;r einen Beitrag &#252;ber „<a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35829/1.html" target="_blank">Offenes Lernmaterial</a>“, der heute erschienen ist.</p>

<p>&#196;u&#223;erungen der Verlage zum Thema<span id="more-29215"></span> habe ich keine wahrgenommen, der VdS Bildungsmedien hat eine <a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/presse/aktuelle-meldungen/01-11-11-faq-plagiats-software/" target="_blank">FAQ-Seite</a> geschaltet, die auch weiter aktualisiert wird, und ein paar Pressestatements etwa gleichen Wortlauts abgegeben und schweigt seitdem beispielsweise auf <a href="https://twitter.com/#!/bildungsmedien/" target="_blank">Twitter</a>. Alleine einige Kultusbeh&#246;rden haben sich zum Thema ge&#228;u&#223;ert, als ob es sich alleine um ihr Problem handelt, obwohl der entsprechende <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/20110615gesamtvertragtext.pdf" target="_blank">Vertrag</a> auch von Verwertungsgesllschaften und dem VdS Bildungsmedien verabschiedet wurde.</p>

<h2>Bewusstseinwandel hin zu offenen Bildungsmedien (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Education" target="_blank">OER</a>)</h2>

<p>Es zeichnet sich ein Bewusstseinswandel zumindest bei den im Web pr&#228;senten und aktiven P&#228;dagogen ab und deshalb bin ich den Verantwortlichen f&#252;r die Erfindung des Phantoms „Schultrojaner“ fast dankbar. Es entwickelt sich nunmehr n&#228;mlich eine <a href="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/10/31/freie-inhalte-im-bildungswesen-statt-kampf-mit-einem-schultrojaner/" target="_blank">Diskussion um Bildungsmedien</a>, die eine &#220;berwachung ihrer Nutzung &#252;berfl&#252;ssig machen, weil sie von Anfang an f&#252;r Unterrichtszwecke frei verf&#252;gbar sind.</p>

<h2>Voraussetzungen einer Diskussion</h2>

<p>Diese Diskussion ist ein Resultat der „Schultrojaner“-Debatte. Hier stelle ich eine Konzeption zur Diskussion, wie es &#252;ber die aktuelle Diskussion hinaus zu einer nachhaltigen Entwicklung qualitativ hochwertiger Bildungsmedien kommen kann, die die bereits verf&#252;gbaren Ressourcen einbindet, neue Kr&#228;fte f&#252;r diese Ressourcen freisetzt und gleichzeitig neue aktive Quellen motivieren soll.</p>

<p>Bei meinen Zielvorstellungen schlie&#223;e ich mich <a href="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/10/31/freie-inhalte-im-bildungswesen-statt-kampf-mit-einem-schultrojaner/" target="_blank">Martin Kurz an, der in seinem Blog</a> schreibt:</p>

<blockquote><address>„Ich w&#252;nsche mir sehnlichst mehr <strong>freie Inhalte im Bildungswesen</strong>. &#196;hnlich dem Grundprinzip der „freien Software“ (bzw. dem Open-Source-Gedanken) sollten diese frei verf&#252;gbar sein. Dabei sind die, ich sage mal Randbedingungen wichtig: die Inhalte sollten</address>
<ul>
    <li>leicht auffindbar,</li>
    <li>strukturiert,</li>
    <li>inhaltlich gepr&#252;ft,</li>
    <li>als frei gekennzeichnet und</li>
    <li>in hoher didaktischer Qualit&#228;t“</li>
</ul>
</blockquote>

<p>Aber wie bekommen wir das hin? <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=2276" target="_blank">Ans&#228;tze in Diskussion und Praxis gab es und gibt es immer wieder</a>, bislang ohne nachhaltigen Erfolg und ohne Effizienz im Rahmen eines Arbeitsfblaufs (Workflow).</p>

<p>Es gibt die <a href="http://zum.de" target="_blank">Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien</a>, <a href="http://de.wikibooks.org/wiki/Hauptseite" target="_blank">Wikibooks</a>, Versuche von <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/11/das-digitale-schulbuch-umsetzung-mit-wiki.htm" target="_blank">Lehrenden mit Wikis, eigene Schulb&#252;cher zu erstellen</a>, frei <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0Aouoi7BpzRy4dHZXdjhZUFIyOGY1Tmc3X1JfU1d6WkE#gid=0" target="_blank">verf&#252;gbare Moodlekurse</a> (diese Liste ist &#252;brigens schon einer erste konkrete Folge der <a href="https://twitter.com/networking_lady/status/133528230962536450" target="_blank">Diskussion auf Twitter</a>), Einzelmaterialien auf Webseiten von Lehrern, <a href="http://teachsam.de" target="_blank">teachsam.de </a>(auch wenn da nicht ganz klar ist, ob die Materialien ver&#228;ndert werden d&#252;rfen, weil unter © erschienen, aber grunds&#228;tzlich frei verf&#252;gbar sind sie scheinbar doch), es gibt <a href="http://4teachers.de" target="_blank">4teachers</a> (wobei sich hier die Frage nach der Qualit&#228;tskontrolle in Sachen Materialien dann schon stark stellt), Fachplattformen wie <a href="http://lernen-aus-der-geschichte.de/" target="_blank">Lernen aus der Geschichte</a>, <a href="http://www.rpi-virtuell.net/" target="_blank">rpi-virtuell</a> und <a href="http://rpp-katholisch.de" target="_blank">rpp-katholisch</a>, es gibt Einzelpersonen mit gro&#223;er Fachexpertise wie <a href="http://www.fachdidaktik-einecke.de/" target="_blank">G&#252;nther Einecke</a> und diese Liste lie&#223;e sich noch deutlich erweitern. M&#246;gen alle, die hier nicht genannt sind, in den Kommentaren ihre Links hinterlassen, so es sich wirklich um „freie Angebote“ handelt.</p>

<p>DIe Zahl der vorhandenen Ressourcen ist beeindruckend. Die Qualit&#228;t unterschiedlich, aber letztlich geh&#246;rt es auch zum Beruf des Lehrers, angemessene Kriterien f&#252;r die Bewertung von Material zu entwickeln, sodass mit dieser Schw&#228;che mancher Angebote durchaus gelebt werden kann.</p>

<p>Neben diesen speziell auf Schule hin ausgerichteten Seiten gibt es zahlreiche unterrichtsrelevante Seiten im Netz, die zwar copyrightgesch&#252;tztes Material anbieten, aber nicht explizit Bildungsmedienanbieter sind, sodass f&#252;r diese Angebote andere Nutzungsm&#246;glichkeiten bestehen. Dar&#252;ber hinaus ist das Material online verf&#252;gbar und man kann damit arbeiten, ohne etwas kopieren zu m&#252;ssen. Da f&#228;ngt bei Wikipedia an und gliedert sich je nach Fach sehr unterschiedlich auf.</p>

<h2>Diskussionsvorschlag</h2>

<p>In meinem Diskussionsvorschlag geht es nun alleine um die Frage der Vernetzung bereits vorhandener und neu entstehender Angebote f&#252;r freie, unterrichtsbezogene Bildungsmedien. Andere Anbieter d&#252;rfen sich gerne an der Verbreitung des Gedankens einer offen zug&#228;nglichen Bildung beteiligen.</p>

<p>Ich schlage vor, sich erst mit dem ganzen Entwurf vertraut zu machen, bevor an Einzelstellen gearbeitet wird.</p>

<p>Ich gliedere meinen Diskussionvorschlag in drei an Zeitr&#228;umen orientierten Zielhorizonte. Das ist alles diskutierbar und ich stelle diesen Diskussionsvorschlag zur Bearbeitung auch als <a href="http://type.riecken.co/p/OER-Dikussion" target="_blank">Etherphad</a> zur Verf&#252;gung.</p>

<ol>
    <li><strong>Nahziele</strong>: Von der aktuellen Debatte ausgehend Strategien entwickeln, mit deren Hilfe der Open-Education-Gedanke im deutschen Sprachraum nachhaltig sichtbar gehalten wird und nicht nach einigen Wochen wieder in der Versenkung verschwindet.</li>
    <li><strong>Mittelfristige Ziele</strong>, die auf die Frage hin ausgerichtet sind, wie eine Vernetzung vorhandener Materialienpools und Einzelmaterialien m&#246;glich wird, die effiziente Suchstrategien erlaubt und gleichzeitig anregende Zufallsfunde erm&#246;glicht.</li>
    <li><strong>Langfristige Ziele</strong>, die auf eine Ver&#228;nderung der Grundeinstellung aller an Bildungsprozessen in Bezug auf die Rolle von Bildungsmedien hin ausgerichtet sind und dabei einen nachhaltigen Bewusstseinwandel bewirken, der zur Umsetzung der strukturellen Ziele f&#252;hrt, die in der <a href="http://www.capetowndeclaration.org/translations/german-translation" target="_blank">Kapstadt Open Education Declaration</a> formuliert werden.</li>
</ol>

<h3>1. Nahziele (6 Wochen)</h3>

<p>Immer wieder beginnt die Debatte um offen und frei verf&#252;gbare Bildungsmedien, ohne dass es bislang gelungen ist, diese Debatte sichtbar und somit langfristig in das Bewusstsein der Akteure in schulischen Zusammenh&#228;ngen zu bringen.</p>

<ul>
    <li>Deshalb w&#252;nsche ich mir, dass Webseiten, die sich aktiv durch Bereitstellung freier Bildungsmedien an der praktischen Umsetzung des Open-Education-Gedankens beteiligen oder / und die aktiv an der theoretischen Weiterentwicklung dieses Konezptes beteiligt sind, dies deutlich sichtbar ausdr&#252;cken k&#246;nnen. Ich w&#252;nsche mir <strong>ein Logo mit hohem Wiedererkennungswert</strong>, dass frei zur Verf&#252;gung steht und fordere Designer, insbesondere jene, die mir via Twitter bereits angeboten haben, sich zu beteiligen, auf, ein solches Logo zu entwickeln. Da ich kein Geld f&#252;r solche Zwecke verf&#252;gbar habe, kann ich f&#252;r ein solches Logo nichts bezahlen, es sei denn es findet sich jemand, der f&#252;r einen Logowettbewerb Preise aussetzen mag. Dieses Loge m&#252;sste unter einer CC-Lizenz stehen. Wenn Vorschl&#228;ge f&#252;r ein solches Logo bei mir eingehen (E-Mail: OER-Logo[at]herrlarbig.de – <strong>Einsendeschluss: 30.11.2011 – 18:00 Uhr</strong>] w&#252;rden diese Entw&#252;rfe zur Abstimmung freigegeben. Zweck dieses Logos: Wer auf Bildungsseiten surft, soll immer wieder dem OER-Gedanken begegnen und dar&#252;ber hinaus soll das Logo dazu beigetragen, die Pr&#228;senz des Gedankens (optisch) zu verstetigen. Dazu w&#228;re eine eing&#228;ngie <strong>Wort-Bild-Marke</strong> hilfreich, wie sie z. B. f&#252;r „<a href="http://www.hardbloggingscientists.de/mitmachen/" target="_blank">hard blogging scientists</a>“ bereits vorliegt (Aktiv sind unter diesem Label z. B. <a href="http://cspannagel.wordpress.com/" target="_blank">Christian Spannagel</a>, <a href="http://www.olivertacke.de/" target="_blank">Oliver Tacke</a>, <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" target="_blank">Florian Freist&#228;tter</a> oder <a href="http://www.schmidtmitdete.de/" target="_blank">Jan Schmidt</a>). Das Manifest, dass es dort zu lesen gibt, sollte f&#252;r die OER-Lehrer die <a href="http://www.capetowndeclaration.org/translations/german-translation" target="_blank">Kapstadt Open Education Declaration</a> sein. Vorschl&#228;ge f&#252;r einen <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claim_(Werbung)" target="_blank">Claim / Slogan</a> </strong>bitte direkt hier anf&#252;gen:</li>
    <li>Austausch mit Interessierten und Akteuren in diesem Kontext. Dieser Austausch hat &#252;ber Twitter unter dem Hashtag #sb20 (steht f&#252;r Schulbuch 2.0) oder auch unter #schultrojaner bereits begonnen. Konkrete Vor-Ort-Begegnungen einiger Akteure in diesem Bereich finden in K&#252;rze im Rahmen des Mitgliedertreffens der Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien statt, das dieses Jahr unter dem Motto „<strong><a href="http://www.zum.de/treffen2011/">Lehrer spinnen Netze und Ideen</a></strong>“ am 12. November in Mainz stattfinden wird. Eine Woche sp&#228;ter wird das Thema absehbar beim <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Educamp an der Laborschule in Bielefeld</a> diskutiert werden, an dem 200 in Bildungszusammenh&#228;ngen stehende oder an diesen interessierte Personen teilnehmen werden. Im Rahmen dieser Begegnungen werden hoffentlich konkrete Projekte gestartet, wie das mit Materialien weitergehen kann, die keinen Schultrojaner zur &#220;berwachung des Urheberrechtes „provozieren“, weil es nichts zu &#252;berwachen, da diese Materialien frei verf&#252;gbar sind.</li>
    <li>Evaluation bisheriger Schritte und Weiterentwicklung der Vision auf Basis der Erfahrungen mit dem Ziel der Formulierung neuer Kurzfristziele.</li>
</ul>

<h3>Mittelfristige Ziele (12 Monate)</h3>

<ul>
    <li>Ich bin kein Fan von Datenzentralismus. Ich w&#252;nsche mir also keine weitere Plattform wie zum.de, wikibooks, rpi-virtuell etc., auf der nun noch einmal offene Bildungsmedien zentralisiert verf&#252;gbar gehalten werden, mit allen (auch finanziellen) Herausforderung, die mit einer solchen Zentralisierung verbunden sind. Ich denke vielmehr an ein Modell, wie ich es im Rahmen des <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/" target="_blank">OpenCourse „Zukunft der Bildung“</a> kennengelernt haben: Entsprechende Materialien werden mit einem bestimmten Schlagwort versehen und anhand dessen zentral gesammelt. Podcastverzeichnisse funktionieren &#228;hnlich, dort wird nur gesammelt, dort sind diese Materialien greifbar, ohne dass die Materialien dort auch hinterlegt werden m&#252;ssten. Kollegen ohne eigene Blogs und Websites sollten motiviert werden, die vorhandenen Gemeinschaftsseiten (s.o. und andere) zu verwenden. Wie der Inhalt von solchen Gemeinschaftseiten in ein zentrales Verzeichnis eingespeist werden k&#246;nnten? Da bitte ich um Initiative technisch versierter, seri&#246;ser Leute. Sollten vorhandene Infrastrukturen wie zum Beispiel von zum.de etc. da Anschlussm&#246;glichkeiten bieten, why not.</li>
    <li>Entwicklung von Qualit&#228;tssicherungkriterien f&#252;r OER-Bildungsmedien verbunden mit einem Peer-Review-System, dass sich der Ressourcen des Internets bedient. (Ich wei&#223;, dass es ein solches System braucht – leidige Erfahrungen mit „Materialb&#246;rsen f&#252;r Lehrer“ – und glaube auch, dass es &#252;ber Kommentaroptionen zu Beitr&#228;gen hinaus gehen muss. Wie es aber konkret aussehen soll, dazu w&#252;nsche ich mir Vorschl&#228;ge im <a href="http://type.riecken.co/p/OER-Dikussion" target="_blank">Diskussions-Etherpad</a> zu diesem Diskussionsvorschlag.</li>
</ul>

<div>F&#228;cherbezogene Beitr&#228;ge (Mittelfristziele – 12 Monate)</div>

<ul>
    <li>Deutschunterricht: Kl&#228;rung, wie gemeinfreie Klassiker so online verf&#252;gbar gemacht werden k&#246;nnen, dass sie zitierbar sind bzw. wo solche bereits verf&#252;gbar sind (Wikisource bietet einige mit Seitenz&#228;hlung, ebenso zeno.org). Dramen m&#252;ssten mit Verszahlen versehen sein, um Sch&#252;lern anbieten zu k&#246;nnen, digitale Versionen zu lesen, statt auf Schullekt&#252;ren der Schulbuchverlage zur&#252;ckzugreifen. (Zu bearbeitende Textstellen in Klausuren m&#252;ssten dann eben vom Lehrer ausgedruckt verf&#252;gbar gemacht werden) Wenn ich es richtig gelesen habe, wird Wikimedia auf dem Educamp in Bielefeld dabei sein. Ich w&#252;rde mich freuen, wenn wir in diese Richtung ins Gespr&#228;ch kommen k&#246;nnten, denn OER brauchen idealerweise starke Partner wie die Wikipediabewegung, um eine breite &#214;ffentlichkeit nachhaltig zu erreichen.</li>
</ul>

<div>Im folgenden weitere F&#228;cher, deren mittelfristigen fachspezifischen Ziele bitte auf dem Etherpad erarbeitet werden, Erg&#228;nzungen fehlender F&#228;cher sind nat&#252;rlich m&#246;glich!</div>

<ul>
    <li>Mathematik</li>
    <li>Englisch</li>
    <li>Franz&#246;sisch</li>
    <li>Latein</li>
    <li>Physik</li>
    <li>Chemie</li>
    <li>Biologie</li>
    <li>Politik und Wirtschaft</li>
    <li>Ethik</li>
    <li>Religion (kath)</li>
    <li>Religion (ev)</li>
    <li>Kunst</li>
    <li>Musik</li>
    <li>Sport</li>
    <li>…</li>
    <li>Evaluation bisheriger Schritte und Weiterentwicklung der Vision auf Basis der Erfahrungen mit dem Ziel der Formulierung neuer Mittelfristziele.</li>
</ul>

<h3>Langfristige Ziele (3 Jahre)</h3>

<ul>
    <li>Langfristig geht es um eine Konsolidierung der Kurzfrist- und Mittelfristziele und ein Hinwirken auf eine grunds&#228;tzliche Ausrichtung des deutschen Bildungssytems auf offene Bildungsans&#228;tze, wie sie in der  <a href="http://www.capetowndeclaration.org/translations/german-translation" target="_blank">Kapstadt Open Education Declaration</a> formuliert sind, wobei diese nicht nur f&#252;r die schulische Bildung gelten d&#252;rfen, sondern auch f&#252;r universit&#228;re Kontexte zur Selbstverst&#228;ndlichkeit werden m&#252;ssen. Dabei ist durchaus die Vernetzung mit der <a href="http://open-access.net/" target="_blank">OpenAccess-Bewegung</a> w&#252;nschenswert.</li>
    <li><a href="https://bildung.enquetebeteiligung.de/instance/bildung" target="_blank">Ver&#228;nderungen im Urheberrecht, die gesetzlich festschreiben</a>, dass Materialien f&#252;r Lehrzwecke in der Schule (Bildungsmedien), die weitgehend aus Steuergeldern finanziert werden, Bearbeitungsrechte zwingend voraussetzen. Es ist eine Form zu finden, die Schulbuchverlage als Dienstleister f&#252;r die Schulen ernst nimmt, denn diese nehmen im Idealfall eine Servicefunktion f&#252;r Lehrende ein, da sie arbeitsentlastend wirken k&#246;nnen. In diesem Sinne sollte auch bei den Schulbuchverlagen darauf hin gearbeitet werden, dass das Bewusstsein Einkehr h&#228;lt, dass diese Servicedienstleister sind und den kontinuierlichen ernst gemeinten Dialog mit Lehrern und Lehrerinnen (nicht nur mit den Kultusbeh&#246;rden) pflegen m&#252;ssen.</li>
    <li>Entwicklung von Modellen der Bezahlung von Leistungen im Bereich der Erstellung von freien Bildungsmedien. Zum einen sollen Autoren, die z. B. f&#252;r Schulbuchverlage OER erarbeiten, angemessen verg&#252;tet werden.  Die Schulbuchverlage k&#246;nnten dann z. B. f&#252;r Ihre Infrastruktur-, Betreuungs-, Lektorats-, Distributions-Servicedienstleistungen etc. bezahlt werden, also f&#252;r alles, was Lehrende entlastet, statt, wie bisher, f&#252;r gedruckte Werke. Diese Bezahlung k&#246;nnte &#252;ber Lizenzvereinbarungen mit der KMK erfolgen, aber auch &#252;ber Lizenzen der Schultr&#228;ger, einzelner Schulen etc. Auf diesem Wege b&#246;ten sich f&#252;r die Verlage auch Innovationsm&#246;glichkeiten, Entwicklungsoptionen f&#252;r das digitale 21. Jahrhundert. Zum anderen sollten Lehrende, die aktiv, kontinuierlich und nachweisbar OER von hoher Qualit&#228;t er- und bereitstellen, dies in Form von Entlastungsstunden anerkannt bekommen, die in der jeweiligen Dienstbeschreibung auch als solche mit einem konkreten Auftrag verbunden festgehalten werden.</li>
    <li>Evaluation bisheriger Schritte und Weiterentwicklung der Vision auf Basis der Erfahrungen mit dem Ziel der Formulierung neuer Langfristziele.</li>
</ul>

<div>Soweit dieser <a href="http://type.riecken.co/p/OER-Dikussion" target="_blank">Diskussionsvorschlag</a>. Ich bin neugierig, inwiefern die Diskussion on- und teilweise auch offline fruchtbar, effizent, nachhaltig und auf lange Sicht f&#252;r alle Beteiligten bereichernd sein wird, sodass wir hier und heute beginnen, neben all den Reformen rund um PISA nicht &#252;ber neue Reformen, sondern &#252;ber neue Visionen f&#252;r Schule und Bildung nachzudenken.</div>

<blockquote>
<div>Nachtrag: Gerade startete <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/11/16/komm-ins-offene-freund/" target="_blank">eine Blogparade zum Thema OER, deren Organisation Christian Spannagel &#252;bernommen hat und zu der ich diesen Beitrag gerne einreiche</a>.</div></blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/23/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11/" rel="bookmark" title="23. November 2011">#OER – Freie Bildungsmedien: Das Netzwerk entsteht!  #schultrojaner #ecbi11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/12/12/phantomdebatte-kommentar-zu-einer-wortregelung-in-sachen-schultrojaner/" rel="bookmark" title="12. Dezember 2011">Phantomdebatte? – Kommentar zu einer „Wortregelung“ in Sachen „Schultrojaner“</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/18/education-education-education/" rel="bookmark" title="18. Januar 2010">Education! Education! Education!</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2012/01/14/apples-ipad-und-das-schulbuch-geruchte-und-einschatzungen/" rel="bookmark" title="14. Januar 2012">Apples iPad und das Schulbuch – Ger&#252;chte und Einsch&#228;tzungen</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/" rel="bookmark" title="17. November 2011">Vorspiel zum #Educamp – Das Motto: „Neue Lernkulturen entwickeln und vernetzen“ – #ecbi11</a></li>
</ul>

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		<title>Computer im Unterricht. Das digitale Paradox.</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 20:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist paradox: Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen haben oft zuhause Zugang zu Computer und Internet und nutzen diesen intensiv. In Schulen gibt es, so eine Bibliothek vorhanden ist, f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Zugangsm&#246;glichkeiten zu diesen Medien au&#223;erhalb von Computerr&#228;umen. Dennoch ist die Nutzung &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist paradox: Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen haben oft zuhause Zugang zu Computer und Internet und nutzen diesen intensiv. In Schulen gibt es, so eine Bibliothek vorhanden ist, f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Zugangsm&#246;glichkeiten zu diesen Medien au&#223;erhalb von Computerr&#228;umen.</p>

<p>Dennoch ist die <a href="http://www.welt.de/politik/bildung/article5882848/Deutsche-Schulen-bei-PC-Nutzung-Schlusslicht.html" target="_blank">Nutzung von Computern <em>im</em> Unterricht</a> nach wie vor keine Selbstverst&#228;ndlichkeit. Die verlinkte Studie ist zwar eineinhalb Jahre alt, aber im Prinzip spiegelt sie die Wirklichkeit meiner Wahrnehmung nach weiterhin wider.</p>

<p>Dies allein w&#228;re noch keine paradoxe Situation, w&#228;re da jetzt nicht eine zweite Studie zu dem Schluss gekommen, dass auch die <a href="http://www.bildungsSPIEGEL.de/aktuelles/technik-affine-lehrer.html?Itemid=262" target="_blank">Lehrer und Lehrerinnen in ihrer &#252;bergro&#223;en Mehrheit gut mit Computern und Internetzug&#228;ngen ausgestattet </a>sind. Sie nutzen diese zudem in vielen F&#228;llen auch f&#252;r die Vorbereitung des Unterrichts.</p>

<p>Das Paradox: Sowohl Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen also auch Lehrerinnen und Lehrer nutzen PC und Internet in ihrem privaten Alltag und auch f&#252;r die Schule; Lehrer und Lehrerinnen sind von den Zugangsm&#246;glichkeiten her sogar &#252;berdurchschnittlich gut ausger&#252;stet. Und dennoch spielt der Computer im Unterricht vor Ort nach wie vor eine untergeordnete Rolle.</p>

<p>Dieses Paradox w&#252;rde sich aufl&#246;sen, wenn<span id="more-6219"></span> es <a href="http://www.rete-mirabile.net/lernen/stoll-logout-warum-computer-nichts-im-klassenzimmer-zu-suchen-haben" target="_blank">eine p&#228;dagogische Entscheidung</a> w&#228;re zu sagen, dass der konkrete Unterricht in der Schule aus bestimmten, darstellbaren Gr&#252;nden auf die Nutzung des Computers verzichtet. Solche (medien)p&#228;dagogische Entscheidungen spielen in der Regel aber eben keine Rolle, wenn man fragt, warum so wenig mit Computern im „normalen“ Klassenraum gearbeitet wird.</p>

<p>In den meisten F&#228;llen bleibt das Paradox bestehen. Alle nutzen Computer, nur nicht im Klassenzimmen, denn in den Schulen spielt sich die Arbeit an Computern meist in PC-R&#228;umen ab, die in begrenzter Anzahl verf&#252;gbar sind. Liegt der eigene Unterricht dann wom&#246;glich parallel zu einer Informatikleiste, ist es das ganze Schuljahr &#252;ber nicht einmal theoretisch m&#246;glich, den PC im Unterricht zu nutzen.</p>

<p>Selbst wenn Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen vom Auslandsjahr – meist aus angels&#228;chsischen L&#228;ndern – zur&#252;ckkehren und fragen, ob sie, wie sie es wohltuend erlebt haben, in der Schule den Laptop verwenden d&#252;rfen, verzichten viele darauf, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen: Entweder erlauben es nicht alle Lehrer und Lehrerinnen und man hat den Laptop dann f&#252;r Einzelf&#228;cher dabei oder aber es zeigt sich, dass es f&#252;r einen Sch&#252;ler mit Laptop schon etwas seltsam ist, als einziger so zu arbeiten. Entsprechend ist der Unterricht oft auch gar nicht auf deren Integration hin ausgerichtet. Und wenn kein WLan in der Schule verf&#252;gbar ist, reduzieren sich die methodischen Einsatzgebiete des Laptops im Unterricht drastisch.</p>

<p>Selbst erfahre ich die Nutzung von Computern f&#252;r die schulische Arbeit &#252;ber die statistische (selbstverst&#228;ndlich anonymisierte) Auswertung der Suchbegriffe, die Besucher von herrlarbig.de &#252;ber Suchmaschinen auf meine Website gebracht haben. Es handelt sich bei den TopTen nahezu ausschlie&#223;lich um Suchabfragen, die sich um Texte drehen, die in der Schule gelesen werden. Das schlie&#223;e ich daraus, dass ich mir anders nicht erkl&#228;ren kann, wie „<a href="https://encrypted.google.com/search?q=Clemens%20Brenatano%20Sprich%20aus%20der%20Ferne&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8#sclient=psy&amp;hl=de&amp;source=hp&amp;q=Clemens+Brentano+Sprich+aus+der+Ferne&amp;pbx=1&amp;oq=Clemens+Brentano+Sprich+aus+der+Ferne&amp;aq=f&amp;aqi=g2g-v3&amp;aql=&amp;gs_sm=e&amp;gs_upl=7673l7673l0l7919l1l1l0l0l0l0l178l178l0.1l1l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&amp;fp=9c41eb5c6c8dfde9&amp;biw=1280&amp;bih=664" target="_blank">Clemens Brenatano Sprich aus der Ferne</a>“ der am h&#228;ufigsten &#252;ber Suchmaschinen Besucher auf herrlarbig.de bringende Suchbegriff ist.</p>

<p>Ich stelle mir das so vor: An dem einen Wochenende sitzen Lehrende zuhause und bereiten Unterricht vor. Neben den Fachkenntnissen aus dem Studium und analog vorliegendem Material schaut man, was das Internet an Material zu bieten hat, liest dies auch, bekommt vielleicht Anregungen, die dann in den Unterricht einflie&#223;en und gibt eine Hausaufgabe.</p>

<p>Anschlie&#223;end sitzen die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen zuhause und arbeiten an der Hausaufgabe. Vielleicht sollen sie eine Interpretation zu einem Gedicht schreiben. Und „nat&#252;rlich“ schauen auch die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, was das Internet zum Thema zu sagen hat, sto&#223;en auf die gleichen Artikel, die auch Lehrer und Lehrerinnen gefunden haben, lassen sich von ihnen anregen und diese Anregungen flie&#223;en dann wiederum in den Unterricht ein.</p>

<p>Der Lehrende erkennt die Gedanken wieder, die er sich selbst zu einem Thema gemacht hat bzw. die er auch im Netz gefunden hat – und ist wahrscheinlich zufrieden, denn die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen haben offensichtlich etwas gelernt.</p>

<p>Ob die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen aber gelernt haben, wie man, auch unter Zuhilfenahme externer Quellen, einen Text interpretierend erarbeitet, darf bezweifelt werden, ob es zu einem Kompetenzzugewinn auf Seiten der Lernenden gekommen ist, bleibt offen.</p>

<p>Aufgabenformate in Zeiten von Computer und Internet m&#252;ssen &#252;berdacht werden. <a href="http://herrlarbig.de/de/2010/11/19/kompetenzenorientiert-unterrichten-ein-vorschlag/" target="_blank">Dar&#252;ber habe ich mir schon Gedanken gemacht</a>. Und um an den Kompetenzen zu arbeiten, die n&#246;tig sind, um mit verf&#252;gbaren Ressourcen (in Bibliotheken, im Internet) umgehen zu lernen, ist die praktische Arbeit mit diesen Ressourcen <em>im</em> Unterricht n&#246;tig.</p>

<p>Dann kann man einen Text in eine Lerngruppe geben, der anspruchsvoll ist und die Entwicklung von Lesestrategien verlangt, die ein Verstehen erm&#246;glichen. Wenn die entsprechenden Verstehensressourcen nicht verf&#252;gbar sind, muss der Lehrer erl&#228;utern, was nicht unbedingt dazu beitr&#228;gt, dass die Lehrerzentrierung von Unterricht reduziert wird.</p>

<p>Wenn kein Fremdw&#246;rterbuch im Raum verf&#252;gbar ist, kann nicht nachgeschlagen werden und der Umgang mit dem W&#246;rterbuch nicht gelernt werden. Gleiches gilt, wenn die Nutzung einer Bibliothek nicht m&#246;glich ist oder verf&#252;gbare Internetzug&#228;nge, die dann meist privat bei den Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen in Form eines Smartphones angesiedelt sind, wom&#246;glich nicht genutzt werden d&#252;rfen. Unter solchen Voraussetzung verweigert Unterricht den Lernenden die ihnen m&#246;gliche Autonomie, das eigenst&#228;ndige Lernen, zumindest ein St&#252;ck weit.</p>

<p>Dann werden entsprechende Ger&#228;te eben daheim verwendet. Nur dass dann ein Lehrender zum Beispiel nicht gemeinsam mit den Lernenden Strategien entwickeln kann, wie diese Instrumente effektiv genutzt werden k&#246;nnen, ohne das Selbstdenken zu ersetzen.</p>

<p>Nein, es muss nicht jede Stunde mit dem Internet gearbeitet werden; es gibt auch Stunden, in denen z. B. im Deutschunterricht das „Sehen“ dessen gelernt werden soll, was in einem Text als Text zu entdecken ist. Aber da dies ja die eher &#252;blichen Stunden sind, die durchaus sehr gut sein k&#246;nnen!, lege ich hier die Betonung mal auf die Seite des au&#223;erunterrichtlichen digitalen Paradoxes, dass alle an Schule Beteiligten digitale Instrumente nutzen, aber eben nicht im Unterricht.</p>

<p>Wo aber liegen die Gr&#252;nde dieses Paradoxes, dass Computer &#252;berall eingesetzt werden, auch in der Schule, denn Sekretariate ohne Computer sind undenkbar und die Computer im Lehrerzimmer in der Regel gut genutzt, aber eben nicht im Unterricht?</p>

<p>Und wenn dann Eltern einen Lehrer, der seine Unterrichtsvorbereitungen auf einem Tablet-Computer papierfrei im Unterricht vor sich hat, fragen, wie er zur Nutzung von Computern im Unterricht steht, ist das f&#252;r mich durchaus ein Zeichen, dass es auch bei Eltern die Wahrnehmung des hier beschriebenen digitalen Paradoxes gibt.</p>

<p>Ich antworte Eltern dann in der Regel, dass ich freundlich zur&#252;ckhaltend zur Nutzung von Computern im Unterricht stehe, denn &#252;ber die M&#246;glichkeiten von PC-R&#228;umen hinaus, die beschr&#228;nkt genutzt werden k&#246;nnen, kann ich nicht erwarten, dass Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen private Laptops mit in den Unterricht nehmen. Ich halte es durchaus f&#252;r einen Unterschied, ob Eltern „nur“ Hefte kaufen m&#252;ssen oder ob pl&#246;tzlich ein Laptop oder TabletPC im Unterricht erwartet wird. Das Argument der Lehrmittelfreiheit betrifft Schulb&#252;cher, nicht aber Stifte, Papier, Taschenrechner etc. Aber von Eltern erwarten, dass ihr Kind einen Laptop oder ein Tablet f&#252;r schulische Zwecke besitzt?</p>

<p>Ja: In Mathematik werden auf Kosten der Eltern Taschenrechner angeschafft; in Deutsch werden viele Lekt&#252;ren f&#252;r den Unterricht von den Eltern gekauft. Und ja: Viele &#228;ltere Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen haben einen Laptop verf&#252;gbar, m&#252;ssten also gar keinen zus&#228;tzlich kaufen.</p>

<p>Ich stehe „freundlich zur&#252;ckhaltend zur Nutzung von Computern im Unterricht”. Das hei&#223;t, dass ich die Nutzung f&#252;r Unterrichtszwecke grunds&#228;tzlich nicht verbiete, aber auch nicht erwarte. Faktisch bedeutet das vor allem, dass ich den Einsatz von Smartphones<em> f&#252;r klar definierte Unterrichtszwecke</em> zulasse, solange nicht erkennbar ist, dass Lernende ohne diese M&#246;glichkeit einen vermeidbaren Nachteil erleiden. Aber es hatten Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen auch schon Laptops dabei, die ihnen dann aber zu schwer waren, um neben den Schulb&#252;chern f&#252;r ein Fach dauerhaft mitgef&#252;hrt zu werden.</p>

<p>Nat&#252;rlich d&#252;rfen Begriffe nachgeschlagen werden. Nat&#252;rlich d&#252;rfen Quellen genutzt werden, solange entsprechende Nachweise erfolgen und ein wesentlicher, eigenst&#228;ndiger Denkanteil erkennbar wird.</p>

<p>Solche Lernprozesse m&#252;ssen begleitet werden. <em>Lehrende m&#252;ssen selbst zeigen, dass Computer zum Arbeiten genutzt werden k&#246;nnen und wie das geht. (sic!)</em> F&#252;r mich ist das einer der Gr&#252;nde, warum ich mit dem Tablet in den Unterricht gehe. Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen verbinden mit solchen Ger&#228;ten vor allem das „Herumspielen“ und reagieren oft erstaunt, wenn sie bemerken, dass da jemand mit arbeitet.</p>

<p>Wie sollen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Kompetenzen f&#252;r die Arbeitswelt erwerben, wenn das zentrale Instrument vieler Berufe, der Computer in all seinen Ausformungen, sie zwar ihre ganze Jugend begleitet, sie aber nicht <a href="http://herrlarbig.de/de/2009/03/12/herausforderung-medienpaedagogik/" target="_blank">medienp&#228;dagogisch begleitet das Arbeiten mit ihm erproben</a>?</p>

<p>Das „digitale Paradox“ erweist sich mir nach l&#228;ngerem Nachdenken zunehmend als ein gesellschaftliches und politisches Paradox.</p>

<p>Sowohl Lehrer und Lehrerinnen als auch Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen nutzen Computer, oft in der Form von Laptops – aber nur zuhause oder maximal noch im Lehrerzimmer. Die Ger&#228;te sind also in vielen F&#228;llen vorhanden und verf&#252;gbar. Sie k&#246;nnten im Unterricht genutzt werden.</p>

<p>Doch diese Nutzung wird nicht offensiv gef&#246;rdert: Weder bieten die Kultusbeh&#246;rden und Schultr&#228;ger Lehrern und Sch&#252;lern, die Rechner in der Schule nutzen (wollen) angemessene Infrastruktur (Anschluss an jedem Platz oder WLan), noch ist die Nutzung der Ger&#228;te im Versicherungsschutz enthalten, den Mitglieder einer Schulgemeinde genie&#223;en.</p>

<p>Gesellschaftlich wird mehr und mehr erwartet, dass Computer in der Schule eine gr&#246;&#223;ere Rolle spielen, aber es gibt keine Finanzierungsmodelle, an denen sich durchaus auch Gruppen beteiligen k&#246;nnten, die besonderen Wert auf angemessen Kompetenzen von Schulabg&#228;ngern legen. Es ist also nicht sichergestellt, dass alle Lernenden diese Arbeitsinstrumente verf&#252;gbar haben k&#246;nnen.</p>

<p>Eine offensive F&#246;rderung w&#252;rde aber vor allem bedeuten, dass Lernmaterial in digitaler Form in den Schulen und im Rahmen der Lernmittelfreiheit vorhanden w&#228;re! Solange die Nutzung neuer Medien im Unterricht &#252;ber die Nutzung im Rahmen von digitalen Pr&#228;sentationen und audiovisuellem Material nicht hinausgeht, steht die Frage im Raum, wie Schule ihrem allgemeinbildenden Auftrag auf Dauer nachkommen kann, wenn das Erlernen und die Verwendung einer neu entstandenen Kulturtechnik, der Umgang mit Computern und digitalen Netzwerken, nicht wirklich zum zentralen Bestand des Lernens an Schulen gemacht wird.</p>

<p>Neben den Kulturtechniken des Lesens, Schreibens und Rechnens stellt der Umgang mit dem Computer und mit digital vernetzten Strukturen in meinen Augen tats&#228;chlich etwas dar, das von &#228;hnlich zentraler Bedeutung ist.</p>

<p>Lehrer und Lehrerinnen benutzen Computer, um dann analoges Material mit in die Schule zu nehmen. Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen benutzen Computer und Netzwerke ebenfalls, um analoge Ergebnisse zu produzieren. Das digitale Paradox besteht auch darin, dass das digitale Arbeiten nahezu ausschlie&#223;lich auf die analoge Verwertung hin erfolgt – und gerade so den M&#246;glichkeiten und Anspr&#252;chen kompetenten Umgangs mit digitalen Technologien nicht entsprechen kann.</p>

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		<title>L&#246;sungsorientierte Kooperation mit Sch&#252;lern, Sch&#252;lerinnen und Eltern</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 21:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn ich es richtig beobachte, kommen Lehrer und Lehrerinnen mit Eltern immer dann in Kontakt, wenn es ein „Problem“ mit einem Sch&#252;ler oder einer Sch&#252;lerin gibt. Manche Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler machen die Erfahrung, dass sie alleine auf ihre M&#228;ngel hingewiesen &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/08/25/losungsorientierte-kooperation-mit-schulern-schulerinnen-und-eltern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich es richtig beobachte, kommen Lehrer und Lehrerinnen mit Eltern immer dann in Kontakt, wenn es ein „Problem“ mit einem Sch&#252;ler oder einer Sch&#252;lerin gibt. Manche Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler machen die Erfahrung, dass sie alleine auf ihre M&#228;ngel hingewiesen werden.</p>

<p>Es mag nun die Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern sein, dass sie vor allem dort Herausforderungen sehen, wo Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler offensichtlichen Lernbedarf erkennen lassen, aber wenn ich den Satz h&#246;re „Oh, ein Lehrer der mich lobt, das hatte ich schon lange nicht mehr“, erschrecke ich schon. Es mag sein, dass der Satz &#252;bertrieben war, aber dass ich ihn &#252;berhaupt zu h&#246;ren bekam, stimmt mich nachdenklich.<span id="more-6129"></span> Das Lernen beginnt doch nicht bei den Defiziten, sondern muss vielmehr dort ansetzen, wo St&#228;rken von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern zu finden sind.</p>

<p>Zugegeben, es ist manchmal gar nicht so leicht, die St&#228;rken junger Menschen zu finden. Und wenn entdeckte St&#228;rken nicht zum Fach zu passen scheinen, dass ich als Lehrer unterrichte, dann ist durchaus Fantasie gefragt, wie das Fach und die Defizite im Fach von solchen St&#228;rken  ausgehend zu Lernprozessen f&#252;hren k&#246;nnen.</p>

<p>Es mag im Unterricht ein gro&#223;es Bem&#252;hen geben, solche St&#228;rken bei Lernenden zu finden und an ihnen anzukn&#252;pfen: Die Eltern kommen meist erst ins Spiel, wenn Lehrende Defizite als so stark empfinden, dass aus ihnen ein Problem geworden ist.</p>

<p>Dies wird sich kaum vollst&#228;ndig vermeiden lassen, aber ich glaube, dass es heute M&#246;glichkeiten der Unterst&#252;tzung von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern in Kooperation mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten gibt, die es vor Zeiten des Internets nicht gab und die meines Wissens sehr wenige Lehrerinnen und Lehrer, insbesondere Klassenlehrer, Klassenlehrerinnen, Tutoren und Tutorinnen aktiv nutzen.</p>

<p>Wenn ich will, dass der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule als ein Auftrag gesehen wird, den die Schule nicht alleine erf&#252;llen kann, da er letztlich auf eine Verkn&#252;pfung des Erziehungs- und Bildungsauftrages der Schule mit dem der Eltern und der Gesamtgesellschaft angewiesen ist, dann muss ich f&#252;r ein solches Miteinander Ankn&#252;pfungspunkte schaffen.</p>

<p>Eine solche Verkn&#252;pfung geschieht z. B. in der Nutzung au&#223;erschulischer Lernorte (Museen, Institutionen etc.) und idealerweise auch im kontinuierlichen Kontakt mit Eltern und Erziehungsberechtigten, der weder eine &#220;berbeh&#252;tung der Kinder durch die Eltern unterst&#252;tzt, noch so „kontinuierlich“ ist, dass er Spamcharakter bekommt.</p>

<p>Mir ist als Lehrer ein Satz wichtig geworden, den ich vor einigen Wochen erstmals im Schulkontext h&#246;rte: „Ich bin Teil der L&#246;sung“.</p>

<p>Angelehnt an die Vorstellung, dass man schnell „Teil eines Problems“ sein kann, finde ich diese l&#246;sungsorientierte Grundeinstellung sehr sympathisch. Sie erweitert die Perspektive des „Defizitblickes“, um den ich mir im Lehrberuf keine Sorgen mache, sind Lehrer doch mehr oder weniger „automatisch“ auf diese Blickrichtung getrimmt, sodass sie nicht sonderlich ge&#252;bt oder betont werden m&#252;sste, um die Perspektive des „l&#246;sungsorientierten Blick“. Dieser l&#246;sungsorientierte Blick sollte aber schon das Denken und Handeln pr&#228;gen, bevor Probleme auftauchen, bevor gemeinsam an Defiziten gearbeitet werden muss.</p>

<p>Das bedeutet, dass ich als Lehrer im Rahmen meiner (zeitlichen) Ressourcen Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen und deren Eltern aktiv begleite. – Nun kann ich nicht den Kontakt zu allen Eltern in hoher Intensit&#228;t halten. Oft ist es einfach so, dass vor allem Fachlehrer eher mit der Klassenleitung im Gespr&#228;ch sind und nur in besonderen Problem(!)f&#228;llen den direkten Kontakt mit den Eltern suchen. Aber zumindest f&#252;r eine Klassenleitung und einen Tutor bzw. eine Tutorin sollte die Frage, wie ein kontinuierlicher, l&#246;sungsorientierter (produktiver) Kontakt mit Eltern m&#246;glich ist.</p>

<p>Standen f&#252;r diese Kontaktpflege zu allen Eltern fr&#252;her nur die Elternabende zu Verf&#252;gung, hat sich die Situation heute grundlegend ge&#228;ndert, da es die M&#246;glichkeiten der E-Mail gibt. Wenn die Eltern einer Nutzung ihrer E-Mail-Adressen durch den Lehrer zustimmen, ich frage da immer nach, auch wenn es schon E-Mail-Verteiler gibt, bevor ich eine Klassenleitung &#252;bernehme, dann ist es gar nicht so schwer, in einer angemessenen Kontinuit&#228;t mit den Eltern in Kontakt zu bleiben.</p>

<p>„Was interessiert Eltern?“ lautet die Frage, die einen solchen Elternkontakt pr&#228;gen sollte.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/08/25/losungsorientierte-kooperation-mit-schulern-schulerinnen-und-eltern/#footnote_0_6129" id="identifier_0_6129" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich benutzte das Wort &bdquo;Elternarbeit&ldquo; in diesem Zusammenhang ganz bewusst nicht, weil es in meinen Ohren einfach zu funktionalistisch klingt.">1</a></sup> Ich habe diesen Tipp &#252;brigens in meiner Ausbildung nie bekommen – oder nur so leise, dass ich mich seiner nicht erinnere. „Was interessiert Eltern?“ – In der Regel interessieren Eltern zun&#228;chst nicht die Probleme ihrer Kinder. Klar, wenn solche auftreten, dann interessieren sie sich meist auch daf&#252;r, aber die Probleme sind ganz sicher nicht das erste Interesse von Eltern. Das erste Interesse ist vielmehr die Frage, wie sie ihre Kinder unterst&#252;tzen k&#246;nnen, sodass Schulprobleme gar nicht erst auftreten.</p>

<p>Entsprechend sehe ich die zentrale Aufgabe der Kommunikation mit Sch&#252;lern, Sch&#252;lerinnen und Eltern darin, die Frage zu beantworten, wie das Lernen von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern gelingen kann! Als Lehrer sehe ich mich im Kontakt mit Eltern und Erziehungsberechtigten also nicht zuerst als Krisenmanger, sondern vielmehr als der Profi in der Begleitung von Lernprozessen, die nicht nur in der Schule verortet sind. Ich bin nicht nur „Unterrichtender“, sondern auch „Lernberater“.</p>

<p>Ja, es war in rein analogen Zeiten faktisch unm&#246;glich, mit allen Eltern kontinuierlich Kontakt zu halten. Aus dieser Unm&#246;glichkeit – angesichts des Stundendeputats und der Anzahl von Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen die ein Lehrer bzw. eine Lehrerin unterrichtet – heraus entwickelte sich die an Defiziten orientierte Beratungspraxis der Schulen, die nach wie vor notwendig ist, die aber in digitalen Zeiten ohne gro&#223;en Mehraufwand erweitert werden kann.</p>

<p>So ist es durchaus m&#246;glich, Fragen, die immer wieder von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler bzw. von Eltern an einen (Klassen)Lehrer gestellt werden, f&#252;r alle Eltern zu beantworten. Die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler bekommen die Antworten in der Schule. Da diese Antworten aber oft nicht die Eltern erreichen, scheint es manchmal sinnvoller, die Eltern zu informieren, die dann die entsprechenden Informationen an ihre Kinder weitergeben und diese vielleicht sogar motivieren, die Informationen zu nutzen, so es sich um Tipps zum Lernen handelt.</p>

<p>Als Lehrer hoffen wir oft auf die Unterst&#252;tzung unserer Arbeit durch die Eltern. Entsprechend sollten wir Eltern unterst&#252;tzen, dass sie im Rahmen ihrer Ressourcen den Lernprozess ihrer Kinder wirklich unterst&#252;tzten k&#246;nnen.</p>

<p>Ein paar Beispiele: Oft fragen Eltern und Sch&#252;ler bzw. Sch&#252;lerinnen nach &#220;bungsmaterial, um f&#252;r die einzelnen F&#228;cher notwendigen Kompetenzen und Wissensst&#228;nde wiederholen, vertiefen und &#252;ben zu k&#246;nnen. Wenn mir solches Material begegnet oder ich auf &#220;bersichtseiten im Internet sto&#223;en, die solches Material verf&#252;gbar machen, dann sage ich das zu passender Zeit im Unterricht, teile es aber zumindest als Klassenlehrer auch den Eltern der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler mit, sodass diese bei Fragen und Problemen ihrer Kinder mit dem Lernstoff l&#246;sungsorientiert zumindest darauf hinweisen oder daran erinnern k&#246;nnen, wo es M&#246;glichkeiten f&#252;r das Selbstlernen diesseits von Nachhilfeunterricht gibt.</p>

<p>Es ist ein Unterschied, ob ich den Link zu einer solchen Website nur Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen im Unterricht an die Tafel schreibe oder ob ihn die Eltern auch kennen und gegebenenfalls ihr Kind auf Material verweisen k&#246;nnen, wenn es z. B. vor einer Klassenarbeit f&#252;r sich selbst noch &#220;bungsbedarf hat.</p>

<p>Wichtig scheint mir dabei zu sein, dass ein Klassenlehrer wirklich die Klasse und nicht nur sei eigenes Fach im Blick hat. Meist hat der Klassenlehrer die Klassenliste mit E-Mail-Adressen verf&#252;gbar. Die Verwaltung dieser Liste &#252;bernimmt er idealerweise nicht selbst, sondern &#252;berl&#228;sst sie dem Klassenelternbeirat. Und wenn mich als Klassenlehrer Fragen erreichen, die andere F&#228;cher betreffen, dann nutze ich den kurzen Weg im Lehrerzimmer, um Antworten zu erfragen. Wenn ich Antworten bekomme, die f&#252;r die ganze Klasse interessant sind, dann gebe ich als Klassenlehrer diese Antworten weiter – an die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler direkt, an Sch&#252;ler, Sch&#252;lerinnen und Eltern oder auch nur an die Eltern, im Vertrauen darauf, dass sie auf diesem Wege auch die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler erreichen.</p>

<p>So entsteht eine Kommunikationssituation, die an der Frage orientiert ist, was hilfreich ist, um den Lernprozess von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler nicht nur in der Schule, sondern auch im Elternhaus zu unterst&#252;tzen. Und es wird gleichzeitig die Botschaft vermittelt, dass ich als (Klassen)Lehrer bzw. Tutor meine Arbeit an der Frage ausrichte, was den Lernprozess unterst&#252;tzten kann. Wenn es dann dennoch zu Situationen kommt, in denen Defizite thematisiert werden m&#252;ssen – und den Satz „Ich bin Teil der L&#246;sung“ akzeptiere ich nur unter der Voraussetzung, dass er nicht zur Verdr&#228;ngung des (freilich wohlwollenden) Blicks auf Defizite funktionalisiert wird und zu einer Art „Kuschelp&#228;dagogik“ f&#252;hrt –, dann geschieht dies im Kontext eines Kommunikationsprozesses, der von Anfang an auf positive Unterst&#252;tzung setzt.</p>

<p>Ich will von Sch&#252;lern nicht h&#246;ren, dass sie kaum noch die Erfahrung machen, von Lehrenden gelobt zu werden. Es mag ja sein, dass da mal ein Fach nicht das Fach eines Sch&#252;lers oder einer Sch&#252;lerin ist, aber ich kenne keine Sch&#252;ler oder Sch&#252;lerinnen, die nichts k&#246;nnten.</p>

<p>Ein Teil der Aufgabe eines (Klassen)Lehrers bzw. der eine Klasse unterrichtenden Lehrer und Lehrerinnen ist es, dieses K&#246;nnen produktiv zu nutzen und sp&#228;testens dann, wenn sich Probleme in einem Fach abzeichnen zu &#252;berlegen, wie an St&#228;rken eines Sch&#252;lers bzw. einer Sch&#252;lerin angekn&#252;pft werden kann, auch wenn sie auf den ersten Blick „fachfremd“ zu sein scheinen.</p>

<p>Ich will Eltern als (Klassen)Lehrer nicht erst dann in den Prozess des schulischen Lernens ihrer Kinder einbinden, wenn es in diesem zu Problemen kommt, sondern die Eltern und Erziehungsberechtigten zumindest einer Klasse oder eines Kurses, deren Leitung mir aufgegeben wurde kontinuierlich die M&#246;glichkeiten zur Unterst&#252;tzung ihrer Kinder geben.</p>

<p>Ich will Teil von L&#246;sungen sein. Klar: L&#246;sungen setzen Fragestellungen, Aufgabenstellungen, Probleme oder auch zu begleitende Prozesse voraus. Doch k&#246;nnen „Probleme“ unproduktiv als „Probleme“ fokussiert werden oder aber als Probleme benannt werden, um dann schnell in den Fokus „Wie arbeiten wir gemeinsam an der L&#246;sung des Problems“ genommen zu werden.</p>

<p>Sp&#228;testens, wenn unter Lehrenden ein „Jammern“ &#252;ber einen Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin beginnt, scheint es mir an der Zeit zu sein, das Jammern ad acta zu legen und nach L&#246;sungen zu suchen, nicht das Problem zu fokussieren, sondern produktiv zu denken und zu handeln, wozu allerdings auch geh&#246;rt, p&#228;dagogische und Ordnungs-Ma&#223;nahmen gegebenenfalls auch zu nutzen, da sich Probleme nicht dadurch l&#246;sen, dass man sie zu benennen in der Lage ist, sondern dadurch, dass man nach konkreten Handlungen sucht, die eine positive Entwicklung des entsprechenden Sch&#252;lers oder der Sch&#252;lerin erm&#246;glichen. Das sind oft keine trivialen L&#246;sungen. Ein Scheitern des Bem&#252;hens von Eltern, Lehrenden, Schule und Sch&#252;ler(Inne)n kann manchmal nicht ausgeschlossen werden. Doch wenn von Anfang an zumindest von Klassenleitungen produktiv l&#246;sungsorientiert gedacht wird und dieses Denken auch konkret in den Kontakt mit Eltern und Erziehungsberechtigten einflie&#223;t, so bin ich fest davon &#252;berzeugt, dass die so wachsende Atmosph&#228;re zwischen Lehrenden und Eltern Teil der L&#246;sung von Problemen der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sein k&#246;nnen.</p>

<p>„Teil der L&#246;sung“ sein und und das eigene Handeln (&#252;brigens nicht nur im schulischen Kontext) an dieser Maxime orientieren! Ich bin &#252;berzeugt, dass diese Grundhaltung weit &#252;ber Schule hinaus, so sie eben nicht zu einer Konflikte fliehenden Haltung degeneriert, pr&#228;gend wirken kann. Und wenn sie auch nur den Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule unterst&#252;tzen sollte, h&#228;tte sich diese Grundhaltung durchaus schon gelohnt. Oder? Mit-, weiter-, konstruktiv kritisch denkende etc. Kommentare sind herzlich willkommen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Ermutigung zur differenzierenden Autonomie</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 22:01:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zugegeben: Bei allem, was ich so tue, vertraue ich auf die Qualit&#228;t von Inhalten. Ich vertraue darauf, dass Inhalte, die zun&#228;chst einmal wenig individualisiert, wenig differenzierend wirken m&#246;gen, in der Lage sind, selbst in heterogenen Lerngruppen Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mit &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/08/08/ermutigung-zur-differenzierenden-autonomie/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben: Bei allem, was ich so tue, vertraue ich auf die Qualit&#228;t von Inhalten. Ich vertraue darauf, dass Inhalte, die zun&#228;chst einmal wenig individualisiert, wenig differenzierend wirken m&#246;gen, in der Lage sind, selbst in heterogenen Lerngruppen Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen ansprechen zu k&#246;nnen. Ich vertraue darauf, dass Menschen in der Lage sind, mit Inhalten auf genau die Art und Weise umzugehen, die f&#252;r sie angemessen ist, so sie erst einmal das Vertrauen vermittelt bekommen, dass sie das d&#252;rfen!</p>

<p>Ich habe viele Unterrichtsvorbereitungen erlebt,<span id="more-6120"></span> bei mir selbst, bei Praktikanten und Praktikanntinnen, bei Lehrern und Lehrerinnnen im Vorbereitungsdienst (Referendare und Referendarinnen), die versuchten, f&#252;r unterschiedliche Leistungsstufen in einer Klasse Konzepte zu entwickeln, die dann im Sinne der Binnendifferenzierung umgesetzt werden sollten. Ich fragte mich immer, wie dieser Aufwand, den ich zugegebenerma&#223;en durchaus auch noch betreibe, wenn ich den Eindruck habe, dass es notwendig ist, angesichts der sowieso schon umfassenden Beanspruchung von Lehrenden reduziert werden kann, ohne dass es zum Nachteil der Lernenden ist.</p>

<p>Mir scheint es heute so, als ob Binnendifferenzierung im Unterricht oft daran krankt, dass sie versucht, unterschiedliche Zugangsweisen zu Inhalten und Kompetenzen zu inszenieren. Was im Prinzip n&#228;mlich gut und w&#252;nschenswert ist, dass Lehrende unterschiedliche Zugangsweisen zu Inhalten und Kompetenzen erm&#246;glichen, damit m&#246;glichst viele Lernende Ankn&#252;pfungsm&#246;glichkeiten und somit Lernoptionen finden, wird bevormundend, wenn eine Differenzierung nicht darauf hin ausgelegt ist, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sich trauen, Inhalte mit den unterschiedlichen Hintergr&#252;nden zu verbinden, die sie zweifellos mit in den Unterricht bringen.</p>

<p>Ich schreibe das, soviel muss vielleicht gesagt werden, um meinen eigenen Horizont zu verdeutlichen, als jemand, der sich im geisteswissenschaftlichen Bereich bewegt. Nat&#252;rlich gibt es in den Geisteswissenschaften Wissensbest&#228;nde, die es sich anzueignen gilt, aber es gibt eben unterschiedlichste Formen, wie Sch&#252;ler Zugang zu Themen finden, mit denen ich bei allen Differenzierungsversuchen wom&#246;glich gar nicht rechne.</p>

<p>Im Laufe der Jahre lehrt die Erfahrung zwar, welche Zugangsoptionen sinnvollerweise angeboten werden sollten, aber solche Erfahrung l&#246;st nicht das Problem der differenzierenden Vorbereitung von Unterricht, welche extrem zeitaufw&#228;ndig ist, aber gleichzeitig oft ohne Gew&#228;hr, dass der Nagel f&#252;r m&#246;glichst viele Zugangsweisen, Lerntypen, Denktypen, Ankn&#252;pfungshorizonte wirklich auf den Kopf getroffen wurde.</p>

<p>Im Laufe der Jahre waren es immer wieder Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, die mich mit ihren pers&#246;nlichen Zugangsweisen zu Inhalten &#252;berrascht haben und meinen eigene Horizont erweiterten. Meist waren es Gedichte, aber auch bei umfangreicheren literarischen Texten machte ich diese Erfahrung, auf die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Kenntnisse aus anderen F&#228;chern anwendeten, um einem Verstehen n&#228;her zu kommen.</p>

<p>Mir haben schon Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler erkl&#228;rt, welche Elemente der Musiktheorie sie in Gedichten und auch in Prosatexten finden konnten, es haben aber auch schon Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mathematisch-naturwissenschaftliche Strukturen auf Inhalte anwenden k&#246;nnen, die im Deutsch und Religionsunterricht eine Rolle spielen.</p>

<p>Dabei kamen immer wieder Erkenntnisse zustande, die ich selbst, der ich ja nun wirklich nicht in jedem Fachgebiet sonderlich kompetent bin, nie in der Planung von Unterricht h&#228;tte vorweg denken (antizipieren) k&#246;nnen. Und genau diese Erfahrung war es, die mich zu der Frage brachte, warum wir Lehrende jede Kleinigkeit inhaltlich zu antizipieren versuchen, wenn wir Unterricht planen?</p>

<p>Ich erinnere mich, dass ich einmal eine sehr differenzierte, methodisch vielf&#228;ltig gestaltete Stunde vorbereitet hatte. Mir wurden zu dieser Stunde, die durchaus von Methoden gepr&#228;gt wurde, damals zwei Fragen gestellt, die das Konezpt durcheinander wirbelten. Frage 1: Wo ist der Text? (Die Stunde geh&#246;rte zu einer Einheit zu einem Roman.) Frage 2: Wo sind die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen.</p>

<p>Darauf hin entschied ich mich, meine Konzentration auf den Text zu richten, diesen wirklich ins Zentrum meiner Vorbereitung der Stunde zu stellen, ohne didaktische und methodische Fragen aus dem Blick zu verlieren. Es war geradezu so, dass ich methodisch intensiv mit der Frage befasst war, wie ich den Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen des Deutschkurses Freiheit im Umgang mit dem Text geben konnte, ohne dabei die Perspektive des Lernfortschritts aus den Augen zu verlieren. – Die auf diesen &#220;berlegungen beruhende Stunde war extrem lebendig und, so will ich meinen, fruchtbar.</p>

<p>Jedes Mal, wenn ich h&#246;re oder lese, dass es nicht so sehr um den Inhalt gehe, sondern um die Bed&#252;rfnisse von anderen, die es, um des eigenen Erfolges willen zu befriedigen gelte, zucke ich innerlich zusammen. Ein solches Zucken war auch der Ausgangspunkt dieses Blogartikel.</p>

<p>Ich stie&#223; heute auf den Artikel „<a href="http://www.business2community.com/marketing/content-is-no-longer-king-a-look-at-what-really-matters-047210" target="_blank">Content Is No Longer King; A Look At What Really Matters</a>“, indem gesagt wird, dass der Erfolg (eines Webauftritts) davon abh&#228;nge, dass man das Publikum (Audience) angemessen anspreche. Auch wenn es vielleicht nicht so gemeint ist, h&#246;re ich aus solchen Aufforderungen, das Publikum ins Zentrum zu stellen, die Aufforderung, sich so um die Inhalte zu k&#252;mmern, dass diese genau das liefern, was sich das Publikum w&#252;nscht.</p>

<p>Meine &#220;berzeugung ist, dass die Lesenden im Internet und anderswo durchaus in der Lage sind, selbst ihre Bed&#252;rfnisse auf Inhalte im Netz hin zu wenden und von diesen ausgehend Erkenntnisgewinne selbst zu generieren. Anders ausgedr&#252;ckt: Wenn ich mich auf die Inhalte konzentriere, sie m&#246;glichst differenziert reflektiere, kann ich &#252;berhaupt erst die fachliche Sicherheit erlangen, die es mir erlaubt, differenzierend mit Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen zu arbeiten, weil ich dann Platz habe, Raum zu geben, in dem Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler mit den Inhalten arbeiten d&#252;rfen.</p>

<p>Anders ausgedr&#252;ckt: Die produktiven Freir&#228;ume im Unterricht liegen dort, wo Freir&#228;ume &#252;berhaupt erst einmal gegeben werden. Ein voll durchgeplanter Unterricht verhindert solche Freir&#228;ume viel zu oft, weil er sie nicht gibt, weil er mit ihnen nicht rechnet.</p>

<p>Als Deutschlehrer k&#246;nnte ich diese Aussage auch so formulieren: Die Autonomie des Lernens erm&#246;glichen Lehrer und Lehrerinnen dann, wenn sie nicht nur die autonomen Zug&#228;ngen zu Wissensstrukturen und Kompetenzen von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern erm&#246;glichen, sondern gleichzeitig  die Autonomie des Lerngegenstandes (des literarischen Textes) ernst nehmen, die sich zumindest teilweise gegen die methodisch-didaktisch orientierte Planbarkeit stellt.</p>

<p>Es k&#246;nnte also (mindestens in geisteswissenschaftlichen F&#228;chern) eine doppelte Autonomie proklamiert werden, welche im Lernprozess in produktive Spannung ger&#228;t: Die Autonomie des Lernenden gegen&#252;ber dem Lerngegenstand trifft (in geisteswissenschaftlichen, ganz sicher aber in k&#252;nstlerischen F&#228;chern) auf die Autonomie des Lerngegenstandes gegen&#252;ber dem Lernende.</p>

<p>Lehrer und Lehrerinnen versuchen nach wie vor viel zu h&#228;ufig, die Lerngegenst&#228;nde im sprachlichen und geisteswissenschaftlichen Aufgabenfeld sehr funktional zu sehen. Dabei &#252;bersehen sie oft die zu relevanten Erkenntnissen bef&#228;higende Autonomie der Lerngegenst&#228;nde, die Wissens-, Kompetenzen- und Erkenntnisszuwachs &#252;berhaupt erst erm&#246;glicht, weil sie den auf die Lerngest&#228;nde treffenden Lernenden selbst befragt – und in diesem Sinne auch ernst nimmt.</p>

<p>So verstehe ich den Begriff der „differenzierende Autonomie“, der als Begriff in der Didaktik meine Kenntnis nach bislang nicht verwendet wird. „Differenzierende Autonomie“ meint eine doppelte Autonomie. Lehrende (in den Geisteswissenschaften)  sind Vermittler (Medien), die die Aufgabe haben, die Freiheit des Lernenden mit der Freiheit des zu Lernenden zu konfrontieren und das Lernen zu erm&#246;glichen, das sich aus der Begegnung dieser Freiheiten ergeben kann, f&#252;r den Lehrenden aber nicht immer Vorhersehbar ist.</p>

<p>„Differenzierende Autonomie“ stellt sich als Begriff gegen die Bevormundung von Lernenden durch eine &#220;berdifferenzierung von Inhalten schulischen Unterrichtes durch Lehrende, die den Differenzierungsgedanken nicht dazu nutzen, um M&#246;glichkeiten zu er&#246;ffnen, sondern vielmehr als Festlegung von Individuen gebrauchen, denen sie bestimmte Leistungen zutrauen, ohne damit zu rechnen, dass der Lernende selbst m&#246;glicherweise Ankn&#252;pfungspunkte mitbringt, die ein Lehrender bei seinen Differenzierungsbem&#252;hungen vielleicht nicht ber&#252;cksichtigen kann, weil er sie nicht kennt.</p>

<p>„Differenzierende Autonomie“ steht als Begriff f&#252;r die &#220;berzeugung, dass es Dimensionen des Lernens gibt, die &#252;ber die Planbarkeit durch den Lehrenden hinaus gehen. F&#252;r mich als geisteswissenschaftlich orientierten Lehrer bedeutet „differenzierende Autonomie“, dass ich die Autonomie nicht nur der Lernenden sondern auch der Lerngegenst&#228;nde, die oft Kunstwerke sind, ernst nehme und als Realit&#228;t bei der Planung von Unterricht ber&#252;cksichtige.</p>

<p>„Differenzierende Autonomie“ – f&#252;r mich selbst ist das ein Begriff, der sich im Laufe der Zeit aus meinen Reflexionen von Unterricht ergeben hat. Mir selbst scheint er einleuchtend. Es geht darum, einzelnen Lernenden das Vertrauen zu geben, dass sie mit ihren M&#246;glichkeiten des Umgangs mit Lerngegenst&#228;nden einen Lernprozess gestalten k&#246;nnen, darum, die Lernhorizonte der Lernenden wirklich ernst zu nehmen, ohne z. B. literarische Texte zu funktionalisieren und diese damit ihres k&#252;nstlerischen Wertes zu entleeren, um bestimmte Ziele zu erreichen, die eben nicht die Autonomie von Lernenden und Lerngegenst&#228;nden ernst nehmen.</p>

<p>Wie aber wird der Begriff der „differenzierenden Autonomie“ von anderen verstanden? – Lieber Leser! Liebe Leserin! Ich w&#252;rde mich sehr freuen, wenn Sie / du mir einen Kommentar hinterlassen w&#252;rden /w&#252;rdest, ob Sie / du, diesen Begriff als analytischen und als praxisorientierten Begriff nachvollziehen k&#246;nnen / kannst.</p>

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		<title>Die 8 besten (?) Werkzeuge des analogen Lernens und Lehrens</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 21:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die einen fragen, was heute zu lernen sei und gehen damit wohltuend von den Tools des Lernens weg hin zu den Inhalten. Prima. An anderer Stelle geht es in einem Offenen Kurs (Open Course) um die Zukunft des Lernens und &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/05/18/die-8-besten-werkzeuge-des-analogen-lernens-und-lehrens/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die einen fragen, <a href="http://imgriff.com/2011/04/18/unsere-zukunft-was-wir-wirklich-lernen-muessen/" target="_blank">was heute zu lernen sei</a> und gehen damit wohltuend von den Tools des Lernens weg hin zu den Inhalten. Prima. </em></p>

<p><em>An anderer Stelle geht es in einem Offenen Kurs (Open Course) um die Zukunft des Lernens und in der dritten Woche, in der sich dieser Kurs nun befindet, geht es um die Tools des Lernens, mit denen dann gelernt werden soll, was zu lernen ist, <a href="http://blog.guykawasaki.com/2006/08/ten_things_to_l.html#axzz1MdqfZX7m" target="_blank">wie auch immer diese Inhalte / Kompetenzen dann n&#228;her definiert sind</a>. </em></p>

<p><em>Die &#220;berschrift der dritten Woche des Offenen Kurses zur »Zukunft des Lernen« lautet: »<a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/agenda/woche-3/" target="_blank">Von iPads, eBooks &amp; Virtual Classrooms. Lerntechnologien</a>«.</em></p>

<p><em>Die Selbstverst&#228;ndlichkeit, so sehr ich diese im Gesamtkontext dieses Kurses auch nachvollziehen kann und mich ihrer oft selbst bediene, mit der bei Lerntechnologien heute von digitalen Lerntechnologien gesprochen wird, erstaunt mich immer wieder.</em></p>

<p><em>Lernende lernen analog, unabh&#228;ngig davon, wie digital die zum Lernen genutzten Medien auch immer sein m&#246;gen. Der Lernprozess des individuellen Menschen findet nicht bin&#228;r statt, sondern in der komplexen Struktur des Gehirns und des ganzen K&#246;rpers.</em></p>

<p><em>Deshalb gibt es von mir an dieser Stelle keine Top-Ten-Liste der wunderbarsten digitalen Lernwerkzeuge, auch wenn ich eine solche erstellen k&#246;nnte, sondern – v&#246;llig unzeitgem&#228;&#223; – eine Liste analoger  <em>»Werkzeuge« des analogen Lernens und Lehrens. Die Reihenfolge ist zumindest nicht konsequent hierarchisch gemeint; die Liste ist bestimmt nicht vollst&#228;ndig und &#252;berhaupt vor allem eine Anregung zur Erweiterung der Diskussion. Die Zukunft des Lernens bringt neue Technologien mit sich. Sollen diese Technologien die analogen ersetzen? Wo k&#246;nnen sie das? Was k&#246;nnen sie nicht leisten? Wo sind analoge Werkzeuge vielleicht unabdingbar?</em></em></p>

<p><em><em>Wenn der offene Kurs <em>»<a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/" target="_blank">Die Zukunft des Lernens</a>« hei&#223;t, so halte ich eine Reduktion auf zuk&#252;nftige Lerntechnologien zu kurz gegriffen. </em></em></em></p>

<p><em><em><em>Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier nun zuspitze, &#252;bertreibe, provozieren will, denn ich wei&#223; sehr wohl, dass nicht alle meine &#196;u&#223;erungen in diesem Beitrag auf umfassende Gegenliebe sto&#223;en d&#252;rften. Aber dennoch: Ich finde, es lohnt, nicht nur von digitalen Tools zu sprechen (obwohl ich ja zum Beispiel hier genau ein solches nutze, um &#252;ber analoge Werkzeuge zu sprechen), sondern auch einmal zu fragen, welchen Wert und welchen Platz analoge Werkzeuge des Lernens in der <em><em><em>»Zukunft des Lernens« haben.</em></em></em></em></em></em></p>

<p><em><em><em><em><em><em>Also los…:</em></em></em></em></em></em></p>

<h2>Die Sinne (Sense Organs)</h2>

<p>Die Sinnesorgane des Menschen sind nach wie vor in der Regel analog, solange nicht digitale Prothesen zum Einsatz kommen. Sie sind f&#252;r Lernprozesse unerl&#228;sslich. Und damit sind nicht nur der H&#246;r- und Sehsinn gemeint, die auch bei digitalen Lernprozessen am Computer zum Einsatz kommen. Der Tastsinn kommt in digitalen Zusammenh&#228;ngen viel zu kurz. Will ich etwas &#252;ber B&#228;ume und W&#228;lder wissen, so muss ich Baumrinde sp&#252;ren k&#246;nnen, den Geruch des Waldes (zu unterschiedlichen Tages- / Jahreszeiten) einatmen. Will ich etwas &#252;ber (gesunde) Ern&#228;hrung wissen, dann f&#246;rdert der Einsatz des Geschmackssinnes dieses Lernen sehr. Lernen ist ein sinnlicher Prozess. Digitale Lernprozesse f&#252;hren oft zu einer Entsinnlichung des Lernens. Vielleicht sind deshalb zum Beispiel Videos von Vortr&#228;gen viel beliebter als reine Audiomitschnitte, obwohl der Informationsgehalt zur Sache identlisch ist.</p>

<h2>Lehrervortrag (Teachers Lecture)</h2>

<p>Ja, es gibt viel zu wenige Lehrende, die in der Lage sind, einen guten Lehrervortrag zu halten. Oder sind es doch die Bedingungen, die es unm&#246;glich machen, sich angemessen auf einen guten Lehrervortrag vorzubereiten, da in den meisten Lehr-Lern-Zusammenh&#228;ngen die zur Vorbereitung ben&#246;tigten Zeitfenster nicht gelassen werden?</p>

<p>Ja, es ist verdammt schwer, einen guten Lehrervortrag zu halten. Ja, es ist v&#246;llig unmodern, &#252;berhaupt davon zu sprechen, dass das mit dem Lehrervortrag eine tolle Sache ist. Und dennoch z&#228;hle ich den (gelungenen) Lehrervortrag zu den Top-Ten der Werkzeuge des analogen Lernens. Was aber ein gelungener Lehrervortrag ist, ist damit noch nicht gesagt:</p>

<ul>
    <li>Ein gelungener Lehrervortrag hat die Lernenden im Blick. Inhaltlich und sprachlich hat er sich an den F&#228;higkeiten der Lernenden zu orientieren und diese gleichzeitig zu erweitern.</li>
    <li>Ein gelungener Lehrervortrag f&#252;hrt zu einem Mitdenken der Lernenden.</li>
    <li>Ein gelungener Lehrervortrag f&#246;rdert Erkenntnisprozesse und die Lust an der Erkenntnis.</li>
    <li>Ein gelungener Lehrervortrag bef&#228;higt zu praktischem Handeln, leitet zu diesem &#252;ber, leitet von einem frontalen Lehr-Lern-Zusammenhang in andere Arbeitsformen &#252;ber, in denen ge&#252;bt wird, in denen Teilaspekte des »Inputs« vertieft, in denen »Output« entsteht und »Wissen« praktisch angewendet wird.</li>
</ul>

<blockquote>
<ul>
    <li>Anmerkung: Auch Vortr&#228;ge im universit&#228;ren Kontext und z. B. auch die <a href="http://www.ustream.tv/channel/opco11" target="_blank">Mittwoch-Live-Streams des #opco11</a> geh&#246;ren zu den Lehrervortr&#228;gen.</li>
</ul>
</blockquote>

<h2>Lernendenaktivit&#228;t (Activities of Learners)</h2>

<ul>
    <li>Es ist zun&#228;chst einmal kein Werkzeug, wenn Lernende eigenst&#228;ndig arbeiten, bei dieser Arbeit bedient man sich eher unterschiedlicher Werkzeuge – und die Frage, ob diese analog oder digital sind ist eine nachgelagerte Frage.</li>
    <li>Dennoch f&#252;hre ich die Eigenaktivit&#228;t Lernender hier unter den Werkzeugen auf, weil es sich dabei aus der Sicht des Lehrenden durchaus um ein »Instrument« handelt, das Lernen erm&#246;glicht. Und da ich hier von den besten analogen Werkzeugen des Lernens und Lehrens schreibe, hat diese Eigenaktivit&#228;t hier ihren Platz.</li>
    <li>Der Lehrende soll sich, sein Wissen und seine Erfahrungen den Lernenden nicht verweigern. Deshalb der eigene Unterpunkt zum »Lehrervortrag«. Ich habe an der Universit&#228;t selbst Veranstaltungen erlebt, in denen der Professor nur auftrat, wenn es darum ging, die Referate f&#252;r das Semester zu verteilen und in der letzten Sitzung eine Zusammenfassung der Veranstaltung zu versuchen. Dazwischen wurde in den »selbst verwalteten Lernprozess« der Studierenden selbst dann nicht eingegriffen, wenn gr&#246;bste Fehler in langweilgsten Referaten verbreitet wurden.</li>
    <li>Zu diesem Nicht-Verweigern des Lehrenden geh&#246;rt aber auch, dass er den Lernenden ihren Freiraum l&#228;sst, um sich selbst und die gewonnenen Kenntnisse auszuprobieren, um aus Kenntnissen Erkenntnisse werden zu lassen. Da es sich aber um <em>Lernenden</em>aktivit&#228;t handelt, begleitet der Lehrende diese wertsch&#228;tzend und kritisch. Das kann durchaus auch darauf hinaus laufen, dass eine Ergebnispr&#228;sentation, die oberfl&#228;chlich und ohne gro&#223;en Erkenntniswert ist, in der sich auch Beratungsversuche der Lehrenden nicht erfolgreich niedergeschlagen haben, entsprechend kritisch besprochen wird.</li>
    <li>Diese Freir&#228;ume, die durchaus gro&#223;z&#252;gig bemessen sein d&#252;rfen, m&#252;ssen nicht analog sein ( – es sei denn, es wird gerade der Umgang mit einem Sportger&#228;t oder &#228;hnliches gelernt).</li>
    <li>Diese Freir&#228;ume m&#252;ssen nicht digital sein ( – es sei denn, es wird gerade der Umgang mit digitalen sozialen Netzen oder &#228;hnliches gerlernt).</li>
</ul>

<h2>Kreidetafel (Blackboard)</h2>

<p>Stromunabh&#228;ngig und sofort zu Stundenbeginn einsatzbereit. Die einzige Voraussetzung ist, dass Kreide vorhanden ist. Entweder der Kreidevorrat wird zentral gepflegt oder aber man hat seine eigenen Vorr&#228;te dabei. Wenn aber Kreide vorhanden ist, ist die Tafel das flexibelste, am schnellsten verf&#252;gbare und alles in allem zuverl&#228;ssigste Instrument zur Darstellung von Gedanken, das in Klassenzimmern vorhanden ist. Mehrfarbigkeit des Tafelbildes ist mit farbiger Kreide schnell umsetzbar. Seit ihrer Einf&#252;hrung in Schulen im 19. Jahrhunderts als ausgereifte und auch in &#228;rmeren Regionen der Welt als Instrument zur Unterst&#252;tzung von Lernprozessen einsetzbar.</p>

<h2>Bibliothek (Library)</h2>

<ul>
    <li>Eine Gruppe Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler in einer Bibliothek reagiert eigentlich immer gleich, wenn die Jugendlichen nicht sofort an die Computer d&#252;rfen: Eigenst&#228;ndig werden B&#252;cher aus den Regalen genommen, durchgebl&#228;ttert und wenn etwas als interessant empfunden wird, wird das genauer gelesen und auch anderen vorgelesen. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen stellt die analoge Bibliothek einen Lernraum dar, der selbstt&#228;tige Lernprozesse f&#246;rdern kann. Wichtig ist dabei, dass es von Lehrern akzeptiert wird, dass dieses Lernen nicht in Gruppen stattfindet, sondern die Lernenden zumindest phasenweise auf deren eigene Interessen konzentriert sein l&#228;sst.</li>
    <li>Bemerkenswert: Die Bibliothek als »Lernwerkzeug« ist ein Ort! Auch wenn vielleicht nicht unbedingt ein klassisches Lernwerkzeug, so spielen die »Lernr&#228;ume« als »Spielr&#228;ume« gelingender Lern-und Bildungsprozesse eine wichtige Rolle.</li>
</ul>

<h2>Notizblock / Schulheft (Exercise Books)</h2>

<p>Sicherlich wird die Frage fr&#252;her oder sp&#228;ter auftauchen, ob mobile Tablet-Computer analoge Formen des Notierens und &#220;bens nicht &#252;berfl&#252;ssig machen, aber da es hier nun einmal um analoge Werkzeuge des Lernens geht, geht es ohne das Schulheft und den Notizblock nicht. Dieses Instrument hat &#228;hnliche Vorteile wie die Kreidetafel. Und da im neuen Kerncurriculum f&#252;r das Fach Deutsch in Hessen unter anderem die f&#252;r andere lesbare Handschrift als Kompetenz aufgenommen wurde, gehe ich nicht davon aus, dass die Handschrift in absehbarer Zeit aus der Schule verschwinden wird. Handschriftliches Erarbeiten von Wissen, die h&#228;ndische Aneignung von Fertigkeiten und Kompetenzen, das Erlernen des Handwerks in den einzelnen F&#228;chern und auch f&#228;cher&#252;bergreifend, ist nach wie vor wichtig und zwar schon alleine, weil unser Gehirn auf eine solche »analoge« Weise lernt.</p>

<h2>Stifte (Pen / Pencil)</h2>

<ul>
    <li>Ganz ehrlich: Wenn ich Bilder von manchen meiner Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sehe, die mit viel Hingabe gemalt wurden, dann wei&#223; ich um den Wert von Stifen; wenn ich Texte lese, die mit der Handschrift auch etwas von der Person widerspiegeln, die diese Handschrift nutzt, dann mag das Lesen manchmal schwer sein, aber gerade dieses nicht glatte, nicht einfach &#252;berfliegbare der Texte hebt noch einmal hervor, dass wir es mit Pers&#246;nlichkeiten zu tun haben. Im Internet und in Zusammenh&#228;ngen, in denen es nur noch genormte Druckbuchstabenschriften gibt, geht diese Seite des Pers&#246;nlichen oft verloren.</li>
    <li>Wenn ich mir schnell &#220;bersicht &#252;ber einen Gedankengang verschaffen will, benutze ich nach wie vor Papier und Stifte zum Anfertigen von Notizen, Skizeen etc. – Das geht zwar alles auch auf dem Computer, aber wenn ich etwas wirklich lernen will, brauche ich immer wieder auch einfach mein analoges Werkzeug.</li>
</ul>

<h2>Overheadprojektor (Overhead Projector)</h2>

<p>Ich hatte mal eine Lehrerin, die malte wirkliche Tafel<em>bilder</em> – sie muss an den Tagen vor dem Unterricht richtig lange an der Tafel gestanden haben, um ihre Tafel<em>bilder</em> zu zeichnen, was nur ging, weil es sich um einen Lehrgang au&#223;erhalb der Schule handelte, bei dem sicher war, dass das Tafelbild am n&#228;chsten Tag auch noch da sein w&#252;rde. Und &#228;hnlich hochwertige, handgefertigte Zeichnungen zur Verdeutlichung von Zusammenh&#228;ngen brachte diese Lehrerin auf Folien unter. Nie zuvor und nie danach habe ich solch k&#252;nstlerisch spannenden, &#228;sthetisch ansprechenden Lehrmaterialien gesehen, wie bei dieser Sprachlehrerin.</p>

<p>Klar, heutzutage entstehen die meisten Folien unter Benutzung digitaler Technologie, wenn sie nicht direkt mit einer digitalen Pr&#228;sentation und Beamer ersetzt werden. Und doch haben Folien nach wie vor auch in analoger, handbeschrifter Form einen m&#246;glichen Platz im Unterricht: So k&#246;nnen per Folien »Tafelbilder« entstehen, die dauerhafter aufbewahrt werden k&#246;nnen und wieder einsetzbar sind. Der Mehrwert gegen&#252;ber per Computer generierten »Folien« besteht darin, dass wirklich die &#228;sthetische Erfahrung der Handschriftlichkeit, des analogen Schaubildes erreicht werden, auch wenn Lehrende oder Lernende nicht die genialen Zeichner sind.</p>

<p>Auch wenn der Computer in Kombination mit dem Beamer einen ad&#228;quaten Ersatz f&#252;r den Overheadprojektor (OHP) darstellt: Analog erstellte Folien haben oft eine sehr pers&#246;nliche, unverwechselbare Note, die genau auf einen Lehrenden verweist. Diese Option sollten wir uns (zumindest hin und wieder) einfach nicht entgehen lassen, denn das au&#223;ergew&#246;hnliche pr&#228;gt sich ein, f&#246;rdert den Lernprozess. Digital erstellte Materialien sind manchmal so »aalglatt« und uniform gestaltet, dass sie das Lernen zumindest nicht durch »pers&#246;nliche Noten« f&#246;rdern.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Thesen zur Zukunft des Lernens ( #opco11 )</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 20:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier ein paar Thesen zur Zukunft des Lernens. Sie werden an dieser Stelle nur als Thesen genannt und nicht n&#228;her erl&#228;utert. Entsprechend pointiert klingen sie zum Teil vielleicht. In ihrer „Undifferenziertheit“ sollen sie zur Diskussion einladen. Am Ende dieser Thesen &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/05/03/thesen-zur-zukunft-des-lernens-opco11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein paar Thesen zur Zukunft des Lernens. Sie werden an dieser Stelle nur als Thesen genannt und nicht n&#228;her erl&#228;utert. Entsprechend pointiert klingen sie zum Teil vielleicht. In ihrer „Undifferenziertheit“ sollen sie zur Diskussion einladen.</p>

<p>Am Ende dieser Thesen versuche ich eine erste vorl&#228;ufige &#220;berlegung zu der Frage zu formulieren, <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/open-course-2011/agenda/lern-und-bildungs-visionen-warum-sich-etwas-verandern-muss/" target="_blank">Warum sich etwas ver&#228;ndern muss. </a>Ich werde f&#252;r mich die Frage nach der Basis von <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/open-course-2011/agenda/lern-und-bildungs-visionen-warum-sich-etwas-verandern-muss/" target="_blank">Lern- und Bildungsvisionen</a> stellen.</p>

<p>Dieser Artikel ist eine kleine Einsicht in meine Ideensammlung: Wor&#252;ber lohnt es sich vielleicht mal in Form eines (bislang noch nicht geschriebenen) Blogartikels nachzudenken:</p>

<ul>
    <li><em>Die Zukunft des Lernens ist seine Vergangenheit und Gegenwart</em>: Lernen ist ein (hirn)physiologischer Prozess, der analog abl&#228;uft und heute genau so funktioniert, wie er vor hundert oder tausend Jahren funktioniert hat und auch noch in hundert Jahren funktionieren wird, wenn es nicht zu einer Mensch-Maschineverbindung kommt, in deren Rahmen z. B. Chips mit dem Gehirn gekoppelt werden.</li>
</ul>

<ul>
    <li><em>In der Ausbildung von professionellen Lernprozessbegleitern und -begleiterinnen wird mehr und mehr auf Praxisanteile in der Ausbildung (dem Studium) Wert gelegt (werden)</em>. Ist Lernpsychologie (z. B. in Lehramtsstudieng&#228;ngen) schon heute kaum Teil der professionelle Ausbildung, so ist zu bef&#252;rchten, dass sie auch zuk&#252;nftig nur in Form von Lernprozessbegleitungsrezepten eine Rolle spielen und nicht soweit in die Ausbildung integriert wird, dass Lernprozessbegleiter und -begleiterinnen ihre Praxis &#252;ber Rezeptbuchwissen hinaus, also wissenschaftlich und mit umfassenden theoretischen Kenntnissen versehen, werden reflektieren k&#246;nnen.</li>
</ul>

<ul>
    <li><em>Die Zukunft des Lernens ist mit starken Ver&#228;nderungen im Bereich der Methodik verbunden</em>, die den Prozess des Lernens optimal unterst&#252;tzen soll. Diese Methodik ver&#228;ndert nicht das Lernen im biologischen Sinne, sondern soll dieses optimiert unterst&#252;tzen. Die Zukunft des Lernens besteht also darin, die Erkenntnisse der Lernforschung, die heute oft mit der Gehirnforschung (Hirnphysiologie) verbunden ist, optimal zu nutzen, um den gew&#252;nschten Lernerfolg optimiert erreichen zu k&#246;nnen. <em>Die Zukunft des Lernens l&#228;uft auf Lernprozessoptimierungen hinaus.</em></li>
</ul>

<ul>
    <li><em>Die Zukunft des Lernens ist mit einer Ver&#228;nderung bei den eingesetzten Medien verbunden.</em> Es wird zu einer deutlichen Verschiebung des Verh&#228;ltnisses von analogen und digitalen Informationstr&#228;gern in Lernprozessen kommen.</li>
</ul>

<ul>
    <li><em>Die Diskussion um das Lernen und die Bildung ist eine vor allem materialistische Diskussion</em> (geworden), da der Bildungsbegriff seine Bedeutung mehr und mehr in Richtung &#246;konomischer N&#252;tzlichkeit verschoben bekommen hat. Lernprozessoptimierung bedeutet auch, dass die Funktionsf&#228;higkeit von Menschen in &#246;konomischen Prozessen erh&#246;ht werden soll.</li>
</ul>

<ul>
    <li><em>Idealistische Bildungsbegriffe werden auf absehbare Zeit weiterhin als zunehmend exotische „Tr&#228;umereien“ gesehen</em> und solange akzeptiert werden, wie sie gesellschaftliche Reproduktionsprozesse nicht relevant kritisch zu hinterfragen und zu gestalten beginnen.</li>
</ul>

<ul>
    <li><em>Der leichte Zugang zu Ressourcen des Wissens in digitalen Kontexten, wird die Rolle des Wissens in Lernprozessen ver&#228;ndern.</em></li>
</ul>

<ul>
    <li><em>Der leichte Zugang zu Ressourcen des Wissens in digitalen Kontexten wird den Umgang mit Wissen in Lernprozessen ver&#228;ndern.</em></li>
</ul>

<p>Die Diskussion um die Zukunft des Lernens ist, so mein Resumee an dieser Stelle, eher eine Diskussion um die Zukunft von Lernmitteln, Lerninstrumenten und somit der Methodik des Lernens.</p>

<p>Es stellt sich nach wie vor die Frage (Antworten beginnen sich erst langsam abzuzeichnen), wie digitale Vernetzung und die damit verbundenen Medien den Prozess des Lernens mit pr&#228;gen werden / sollen.</p>

<p>In der gegenw&#228;rtigen Diskussion scheint es Konsens, dass sich in der Bildungslandschaft etwas ver&#228;ndern m&#252;sse, weil gegenw&#228;rtige Lernkontexte nicht den Strukturen entsprechen, die lernpsychologisch und hirnphysiologisch als optimal angesehen werden. Es muss sich etwas ver&#228;ndern, weil Ziele von Bildung nicht mehr erreicht werden.</p>

<p>Gleichzeitig muss mit diesem Konsens eine Debatte einhergehen, worin diese Ziele von Bildung bestehen.</p>

<p>Lebensgl&#252;ck ist nicht nur eine Frage von Kompetenzen, sondern dar&#252;ber hinaus zentral von Haltungen, vom Selbstbild und von &#220;berzeugungen abh&#228;ngig.</p>

<p>Die Fragen, was Lernen sei und wie sich Bildung zeigt, wird in heutigen Diskussionsprozessen oft ausgeblendet.</p>

<p>Viele Diskussionen um das Lernen scheinen mir heute eher technokratischer Natur zu sein: Welche (selbstverst&#228;ndlich digitalen) Medien setzen wir wie ein?</p>

<p>Viele Diskussionen um die Zukunft des Lernens neigen heute dazu, den an ihnen beteiligten Personen im Rahmen eines „heimlichen Lehrplanes“ vor allem Technologien nahe zu bringen und diese methodisch auf die Nutzbarkeit in Lernprozessen hin anzuwenden.</p>

<p>Eine solche Ann&#228;herung an konkrete Methoden und Technologien finde ich spannend und notwendig, solange klar ist, dass die Nutzung digitaler Technologien selbst nur ein Teil des mit ihnen m&#246;glichen Lernprozesses ist, ja, dass das Erlernen der M&#246;glichkeiten, die solche Technologien bieten, selbst ein enormer Lernprozess ist, der zun&#228;chst geleistet werden muss, bevor das Medium nicht mehr das zentrale Thema des Lernprozesses ist.</p>

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		<title>Die Macht der Sprache</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 22:12:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich finde, die Bedeutung des reflektierenden Schreibens und Sprechens wird oft v&#246;llig untersch&#228;tzt. Anders kann ich mir nicht erkl&#228;ren, wie h&#228;ufig das „Tun“ dem „Denken“ gegen&#252;bergestellt, entgegen gesetzt wird. Und sp&#228;testens wenn ein Denkprozess zu einer kritischen (Kritik bedeutet &#252;brigens &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/04/21/die-macht-der-sprache/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, die Bedeutung des reflektierenden Schreibens und Sprechens wird oft v&#246;llig untersch&#228;tzt.</p>

<p style="text-align: left;">Anders kann ich mir nicht erkl&#228;ren, wie h&#228;ufig das „Tun“ dem „Denken“ gegen&#252;bergestellt, entgegen gesetzt wird. Und sp&#228;testens wenn ein Denkprozess zu einer kritischen (Kritik bedeutet &#252;brigens <span id="more-5966"></span>nicht „negative Kritik“, sondern Differenzierung eines Sachverhaltes) Position gelangt, holt mit Sicherheit jemand die Praxiskeule hervor. „Wenn dir das nicht gef&#228;llt“, wird dann gesagt, „dann tu doch was dagegen“. – Als ob die Sprachhhandlung der Kritik nicht schon ein Tun w&#228;re!</p>

<p>Ich wei&#223; nat&#252;rlich, was gemeint ist, wenn Praxis eingeklagt wird. (Na, dann gr&#252;nde doch einen Verein.) Dabei wird aber untersch&#228;tzt, dass bereits die sprachliche &#196;u&#223;erung eine Handlung ist.</p>

<p>Fr&#252;her war (kaum etwas besser, aber) weit bekannter als heute, dass das Kennen eines Namens Macht &#252;ber das Benannte bedeutet. („Ach wie gut, dass keiner wei&#223;, dass ich Rumpelstilzchen hei&#223;.“) Nicht nur in M&#228;rchen, sondern auch in religi&#246;sen Zusammenh&#228;ngen (D&#228;mon, wie hei&#223;t du?) wird dieser Zusammenhang immer wieder benannt.</p>

<p>Wo immer wir heute auf Unbekanntes sto&#223;en, ist es oft zun&#228;chst die Suche nach einer Sprache f&#252;r ein Ph&#228;nomen, die uns umtreibt. Deshalb ist die Frage, wer Begriffe wie definiert oft so bedeutend.</p>

<p>Wer ein Ph&#228;nomen benennt, kann dies auch wertend tun. In der Werbung, der Politik und interessanterweise auch in der Wissenschaft gibt es f&#252;r diese Frage nach der „Definitionsmacht“ reichlich Beispiele.</p>

<p>Ja. Es ist Macht &#252;ber etwas, die jemand hat, der etwas definiert.</p>

<p>In moderner, sprichw&#246;rtlicher Ausdrucksweise: „Wissen ist Macht.“ In sprachlicher Hinsicht ist das tats&#228;chlich genau so.</p>

<p>Wissen bedeutet aber in vielen F&#228;llen, &#252;ber die entsprechende (Fach)Sprache verf&#252;gen zu k&#246;nnen. Mathematische Formeln, die F&#228;higkeit, wissenschaftliche Experimente zu verstehen und darstellen zu k&#246;nnen etc. verstehe ich hier als eine Form der (Fach)Sprache.</p>

<p>Um so erstaunlicher ist es, wie oft auf sprachliche Reflexionshandlungen die Aufforderung folgt, man m&#246;ge dann doch bitte etwas tun, wenn schon die sprachliche Erfassung eines Problems erfolge.</p>

<p>Es wird immer wieder unterstellt, sich der Sprache zu bedienen sei keine Handlung. Was f&#252;r ein Irrtum. – Jede Reaktion auf einen Text zeigt ja schon, dass man etwas getan hat. Auf Nichtstun (das es &#252;brigens genau genommen gar nicht gibt) kann man nicht reagieren.</p>

<p>Weil aber Sprache so viel m&#228;chtiger ist, als es heute oft angenommen wird, hat Sprache und die F&#228;higkeit, sich ihrer zu bedienen, im Zusammenhang mit demokratischer Teilhabe, ein sehr gro&#223;es Gewicht.</p>

<p>Aus diesem Grunde ist sprachliche Bildung von zentraler Bedeutung f&#252;r die Entwicklung des Individuums.</p>

<p>Sprache bedeutet n&#228;mlich nicht nur, dass man der Welt m&#228;chtig wird. Sprache spielt auch im Prozess der Pers&#246;nlichkeitsentwicklung eine entscheidende Rolle.</p>

<p>Das wird sp&#228;testens dann nachvollziehbar, wenn ein Mensch psychotherapeutische Unterst&#252;tzung sucht, weil er sich selbst nicht mehr versteht und seiner selbst (wieder) m&#228;chtiger werden will.</p>

<p>In den meisten Therapien spielt die Sprachfindung eine zentrale Rolle, die dazu verhilft, das eigene Ich wieder benennen zu k&#246;nnen und somit ihm gegen&#252;ber „Macht“ zu gewinnen, hat einen doch dieser Machtverlust &#252;ber sich selbst wom&#246;glich gen&#246;tigt, sich Unterst&#252;tzung zu holen.</p>

<p>Es ist also wichtig, Menschen zu einem m&#246;glichst gro&#223;en, differenzierten Wortschatz hin zu begleiten, um ihnen neben der demokratische Teilhabe auch im Prozess der Identit&#228;tsfindung unterst&#252;tzend zur Seite zu stehen.</p>

<p>Entsprechend bedeutet das f&#252;r alle, die solche Identit&#228;tsfindungsprozesse begleiten, dass sie selbst der Sprache m&#228;chtig sein m&#252;ssen.</p>

<p>Dabei gilt, dass man sich eben nicht immer an das Sprachniveau von z. B. Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen anpasst, sondern auch, dass man dieses gezielt weiter entwickelt.</p>

<p>Sprache ist nicht nur handlungsrelevant, Sprache selbst ist ein Tun.</p>

<p>Entsprechend gilt es, die Sprachentwicklung (bei jeder Altersgruppe) in den Vordergrund zu stellen.</p>

<p>Das Ziel dabei ist, Menschen (sprachlich) so autonom zu machen, wie das m&#246;glich ist. – Und vor jedem Verein, vor jeder Kritik steht diese Autonomit&#228;t. Sie wird bis heute viel zu selten erreicht. Doch gerade dies sollte Erzieherinnen, Erzieher, Lehrer, Lehrerinnen und alle, die mit der Ich-Werdung von Menschen betraut sind, nicht davon abhalten, genau dieses sprachliche Ziel st&#228;ndig vor Ohren zu haben und auf reiche Wortsch&#228;tze der Individuen hin zu arbeiten.</p>

<p style="text-align: center;"><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Hzgzim5m7oU?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Hzgzim5m7oU?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>

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		<title>Fundst&#252;ck – Peter Kruse: Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 11:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesen Vortrag einfach mal mitdenkend „konsumieren“. Wurde durch diesen Beitrag von Tobias H&#252;bner auf Peter Kruses Untersuchungen aufmerksam. – Spannend! &#160; &#196;hnliche Beitr&#228;ge: Was m&#246;glich ist: Sch&#252;lerkooperation – ein Beispiel Web 2.0 in Schule und Unterricht Tanze, wo immer du &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/03/27/fundstuck-peter-kruse-wie-die-netzwerke-wirtschaft-und-gesellschaft-revolutionieren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Vortrag einfach mal mitdenkend „konsumieren“. Wurde durch diesen <a href="http://medienistik.wordpress.com/2011/03/26/da-fehlt-doch-was-der-kongress-der-initiative-keine-bildung-ohne-medien-am-24-25-3-in-berlin/" target="_blank">Beitrag von Tobias H&#252;bner</a> auf Peter Kruses Untersuchungen aufmerksam. – Spannend!</p>

<p>&nbsp;</p>

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		<title>Edu-Lounge #echb11</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 22:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; @akasche schreibt auf Twitter Ich fand den Auftakt f&#252;r das Educamp schon mal sehr vielversprechend &#8230; ich bin gespannt auf morgen, gute Nacht #echb11 Recht hat er. Mit der Edu-Lounge kam hier in Bremen die Atmosph&#228;re auf, die ich &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/03/18/edu-lounge-echb11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank"><img src="http://elearning2null.de/learnmedia/echb11/banner_285px.png" border="0" alt="EduCamp Bremen :: 19./20. M&#228;rz 2011" /></a></p>

<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>

<p><a href="http://twitter.com/akasche" target="_blank">@akasche</a> schreibt auf Twitter</p>

<blockquote>Ich fand den Auftakt f&#252;r das Educamp schon mal sehr   vielversprechend &#8230; ich bin gespannt auf morgen, gute Nacht <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  #echb11</blockquote>

<p>Recht hat er.</p>

<p>Mit der <a href="http://educamp.mixxt.de/networks/events/show_event.31596" target="_blank">Edu-Lounge</a> kam hier in Bremen die Atmosph&#228;re auf, die ich f&#252;r Educamp-Stimmung halte, habe ich doch bislang nur aus der Ferne via Stream und Twitter an Educamps teilgenommen.</p>

<p>Zun&#228;chst einmal: Die Edu-Lounge hat zuerst den K&#246;rper in den Blick genommen und nach einem langen Nachmittag bei <a href="http://herrlarbig.de/?p=5875" target="_blank">Media@School</a> mit Finger-Food die grauen Zellen aktiviert, was auch n&#246;tig war, wollte man das Google-Quiz, mit dem das Edu-Camp begann, gut &#252;berstehen.</p>

<p>Google-Quiz? – Ja. Genau. Ein Quiz, bei dem man Google nicht benutzen darf. Es geht eher darum einmal zu erfahren, wie Google wohl ticken mag.<span id="more-5883"></span></p>

<p>In Gruppen galt es Aufgaben zu l&#246;sen, in denen W&#246;rter erweitert werden sollten, so dass m&#246;glichst wenig und dennoch mindestens ein Sucheintrag auf Google gefunden w&#252;rde; es galt S&#228;tze mit m&#246;glichst vielen W&#246;rtern zu erg&#228;nzen (z. B.: „seit Twitter“), sodass mind. ein Google-Eintrag in der Phrasensuche gefunden werden kann.</p>

<p>Ach, h&#228;tten wir nur den Tipp geh&#246;rt, dass Erweiterungen, die &#252;ber sieben W&#246;rter hinaus gehen, in der Phrasensuche eher selten gefunden w&#252;rden. – Interessant war dabei – und bei weiteren Aufgaben, die es zu bew&#228;ltigen galt – die Erfahrung, was bei Google schon alles als „Gesagt“ auftaucht und wie viele scheinbar so oft geh&#246;rte &#196;u&#223;erungen &#252;ber Google im Phrasenmodus nicht gefunden werden.</p>

<p>Zum Beispiel zu dem Auftrag „seit Twitter“ zu erweitern ein Satz, den Google gefunden h&#228;tte:</p>

<p>„Seit Twitter verbringe ich unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig viel Zeit auf fremden Toiletten.“</p>

<p>Auf <a target="_blank">
</a> href=&#8221;http://twitter.com/#!/maltere/status/32099114862780416&#8243;&gt;so eine Idee muss man erst einmal kommen <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>

<p>Das Google-Quiz hat nat&#252;rlich p&#228;dagogische Anspr&#252;che, die morgen auf einer Session reflektiert werden sollen. Im Rahmen des Einstiegs ins Educamp hat es einfach Spa&#223; gemacht, mit Kolleginnen und Kollegen, die zum Teil von Twitter her schon l&#228;nger vertraut sind, gemeinsam zu spielen, sich zu freuen, ein wenig Stimmung zu machen.</p>

<p>Gleichzeitig lag in dem Quiz schon, was ich mir f&#252;r die n&#228;chsten Tage erwarte: Kooperatives Denken und auch Spielen, wobei auch dann noch Entdeckungen gemacht werden k&#246;nnen, wenn man z. B. so ein Google-Quiz nicht gewinnt, ist der Gewinn doch 1. das Zusammenwirken in der Gruppe und 2. der Ansto&#223;, dar&#252;ber nachzudenken, wie Google eigentlich funktioniert und erstaunt zu sein, was alles noch nicht von Google gefunden wird.</p>

<p>Inhalt und Form waren eine stimmige Einf&#252;hrung in das Educamp.</p>

<p>Morgen beginnt die hei&#223;e Phase, in der aber, wie bei den meisten Tagungen, sicher auch die Pausen von gro&#223;er Bedeutung sein werden, um mit Kollegen und Kolleginnen nachhaltig im „Real Life“ ins Gespr&#228;ch zu kommen und so den vielen virtuellen Kontakten reale Begegnungen an die Seite zu stellen.</p>

<p>Ca. 150 Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben sich f&#252;r den EduCamp-Samstag angemeldet. Zeitweise lag der das EduCamps bei den nationalen Twittertrends f&#252;r Deutschland aber schon heute auf Platz 3.</p>

<p>Vor Ort und &#252;ber das Netz von allen, die es wollen, begleitet, wird hier in ein paar Stunden das Motto „Neue Lernr&#228;ume gestalten“ des Educamps in Bremen 2011 im Zentrum stehen.</p>

<p>Die Frage nach der Gestaltung von neuen Lernr&#228;umen ist eine gute Frage, denn faktisch hat sich das Lernen in den vergangenen 20 Jahren wesentlich signifikanter ver&#228;ndert, als es bis heute in vielen Lernprozessen und Lernr&#228;umen ber&#252;cksichtigt wird oder zum Ausdruck kommt.</p>

<p>Aber wie k&#246;nnen diese neuen Lernr&#228;ume aussehen? …<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Sitzordnung im Unterricht: Lehrer-, Gruppen-, Themenzentrierung</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/03/10/sitzordnung-im-unterricht-lehrer-gruppen-themenzentrierung/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 23:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Res&#252;mee: Was als eine Unterrichtsstunde begann, in der das Nachdenken &#252;ber Metaphern zum Lernen in einer Lerngruppe im Zentrum stand, welches dann zur Gestaltung einer Sitzordnung im Sinne der Diskussionsergebnisse f&#252;hrte, ist als eine Stunde gedacht gewesen, die praktisch und &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/03/10/sitzordnung-im-unterricht-lehrer-gruppen-themenzentrierung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Res&#252;mee: Was als eine Unterrichtsstunde begann, in der das Nachdenken &#252;ber Metaphern zum Lernen in einer Lerngruppe im Zentrum stand, welches dann zur Gestaltung einer Sitzordnung im Sinne der Diskussionsergebnisse f&#252;hrte, ist als eine Stunde gedacht gewesen, die praktisch und konkret in die Besch&#228;ftigung mit der Epoche der Aufkl&#228;rung und ihrer Literatur einf&#252;hrt.</em></p>

<p>Am Ende sollten die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler eines Oberstufenkurses die Sitzordnung im Raum so gestalten, dass sie den Ergebnissen unserer &#220;berlegungen entspricht. Reihen, Gruppentische oder gar das Sitzen in U-Form wurden <strong>nicht</strong> bevorzugt. Am Ende stand ein Viereck, an dessen vier Seiten auch Sch&#252;ler sa&#223;en und nicht an einer alleine der Lehrer und die Sch&#252;ler doch wieder in einer U-Form verteilt.</p>

<p>Das Ergebnis hat mich &#252;berrascht. Es war anders, als ich das erwartet hatte. Die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sind selbst auf die Idee gekommen, dass eine konsequente Aufl&#246;sung der Lehrerzentrierung im Unterricht auch damit einher gehen muss, dass es keine vom Lehrer dominierte Seite des Raums gibt.</p>

<p>Zur Verdeutlichung habe ich schnell mal ein paar Skizzen angefertigt<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/10/sitzordnung-im-unterricht-lehrer-gruppen-themenzentrierung/#footnote_0_5788" id="identifier_0_5788" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Skizzen wurden in aller Schnelle mit Penultimate auf dem iPad angefertigt">1</a></sup>, die die unterschiedlichen Gestaltungskonzepte von Sitzordnungen im Klassenraum und die Position des Lehrenden verdeutlichen sollen. Die Skizzen k&#246;nnen durch anklicken vergr&#246;&#223;ert werden:</p>

<ul> <li>Die klassische <strong>Lehrerzentrierung</strong>, mit in Reihen gestellten Sch&#252;lertischen. Der Blick der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler ist auf den Lehrer / die Lehrerin konzentiert. Die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler kommen in dieser Form kaum miteinander ins Gespr&#228;ch, sehen einander h&#246;chstens jeweils von hinten.</li> </ul>

<div style="text-align: center; "><a href="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/LZent.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5795" title="LZent" src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/LZent-249x300.jpg" alt="" width="249" height="300" /></a></div>

<p> </p>

<ul> <li>Die <strong>U-Form und das „Notfall“-U</strong>: In dieser Sitzform sehen die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einander besser (U-Form), auch wenn sehr oft, meist mangels Platz, das „Notfall“-U gebildet wird, in dem innerhalb des U noch Sitzpl&#228;tze genutzt werden, sodass hier der bessere Sichtkontakt der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler wieder „gest&#246;rt“ wird. Dass das „Notfall“-U in vielen F&#228;llen als Option gesehen wird, liegt daran, dass auch diese Sitzordnung in Wirklichkeit <strong>auf den Lehrer hin orientiert</strong>, wenn vielleicht auch nicht so stark zentriert ist.</li> </ul>

<div style="text-align: center;"><a href="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/U.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5796" title="U" src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/U-249x300.jpg" alt="" width="249" height="300" /></a></div>

<div style="text-align: left;"><ul> <li>In vielen Klassenr&#228;umen gibt es <strong>Gruppentische</strong>. Bei dieser Sitzordnung passiert oft folgendes: Die Lehrerzentrierung wird aufgehoben, die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sitzen in Gruppen zusammen, wenden vielen anderen Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen den R&#252;cken zu, in Plenumsphasen m&#252;ssen sich viele umdrehen, um Mitsch&#252;ler und Mitsch&#252;lerinnen wahrnehmen zu k&#246;nnen – gleiches gilt, wenn die Tafel, Projektoren etc. genutzt werden. Die Sitzordnung ist auf Kleingruppenarbeit hin ausgerichtet. Der Lehrer / die Lehrerin ist phasenweise bei den Sitzgruppen pr&#228;sent oder leitet Plenumsphasen. Vielleicht die radikalste Form des Sitzens im Sinne einer Sch&#252;lerzentrierung des Unterrichts, zu der sich der von mir geleitete Oberstufenkurs jedoch nicht entschloss… (Die Gr&#252;nde f&#252;r die Entscheidund des Kurses kommen gleich!)</li> </ul> <div style="text-align: center;"><a href="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/Gruppen2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5792" title="Gruppen" src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/Gruppen2-249x300.jpg" alt="" width="249" height="300" /></a></div> <div style="text-align: left;"><ul> <li>Meine Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler haben sich f&#252;r <strong>ein Viereck als Sitzordnung</strong> entschieden. Das bedeutet zwar auch, dass bei der Arbeit mit der Tafel ein paar Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mit dem R&#252;cken zur Tafel sitzen (sich also gegebenenfalls auf die andere Seite des Tisches setzen m&#252;ssen, um sich nicht zu sehr verrenken zu m&#252;ssen), aber die Lerngruppe bildet so eine Gruppe um eine „Mitte“, in der der Prozess des Denkens und Lernens, in der das <a href="http://herrlarbig.de/2009/02/03/ldl-und-tzi/" target="_blank">Thema</a> steht. Der Lehrer / die Lehrerin bleibt Lehrer / Lehrerin (deshalb weiter in Rot dargstellt), ist aber Teil dieser Lerngruppe, wenn auch in anleitender, besonders verantwortlicher Stellung f&#252;r den Lernprozess. – Hier die Skizze und dann erz&#228;hle ich etwas von dem Prozess in der Lerngruppe, der zu dieser Sitzordnung f&#252;hrte:</li> </ul> <div style="text-align: center;"><a href="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/Konf.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5790" title="Konf" src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/Konf-249x300.jpg" alt="" width="249" height="300" /></a></div> <div style="text-align: left;">Diese in der letzten Skizze dargestellte Sitzordnung w&#228;hlten die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler eines von mir geleiteten Oberstufenkurses, ohne dass ich interventiert h&#228;tte. Der Auftrag lautete: „Gestalten Sie die Sitzordnung so, wie Sie meinen, dass sie am ehesten den Ergebnissen unseres Nachdenkens &#252;ber das Lernen im Unterricht entspricht.“ Es dauerte ca. drei Minuten, bis diese Sitzordnung stand. – Welche Diskussion aber hat zu dieser Entscheidung gef&#252;hrt?</div></div></div>

<p>Der Impuls zum Nachdenken &#252;ber Unterricht wurde mittels Metaphern gesetzt. Die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sollten &#252;ber folgende S&#228;tze nachdenken:</p>

<p>„Die Synapsen klackern.“</p>

<p>„Die Neuronen feuern.“</p>

<p>Sehr schnell erkannten die Jugendlichen, dass die metaphorisch f&#252;r den Lernprozess stehenden Synapsen und Neuronen anders funktionieren, als sie Unterricht bislang einsch&#228;tzten. Es wurde sogar an einer Stelle gesagt: „Neuronen <em>antworten</em> auf die Fragen, die der Lehrer stellt.“ Es dauerte nicht lange, bis deutlich wurde, dass dieses Schema, das letztlich lehrerzentriert ist, f&#252;r den Lernprozess nicht sonderlich hilfreich ist und dass Neuronen ganz anders funktionieren: Kommt ein Reiz, so reagieren sie – und sollte da mal ein Impuls auf eine falsche Bahn geraten, gelingt es einem Netzwerk aus Neuronen in den meisten F&#228;llen, diesen „falschen“ Impuls aufzudecken und zu korrigieren.</p>

<p>Bei den Impulss&#228;tzen orientierte ich mich (nat&#252;rlich <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) an <a href="http://www.adz-netzwerk.de/wiki/index.php?title=Benutzer:Jeanpol/Folie_3" target="_blank">Jean-Pol Martins Neuronenmetapher</a>, die ich auf den konkreten Unterricht vor Ort umm&#252;nzte.</p>

<p>Nachdem das Gespr&#228;ch die Struktur der Neuronen (in metaphorischem Sinn!) verdeutlichen konnte, speiste ich zwei weitere Metapher in die Diskussion ein:</p>

<p>„<a href="http://herrlarbig.de/2010/11/08/schueleraktivitaet-im-unterricht-die-affenmetapher/" target="_blank">Wer hat den Affen auf der Schulter?</a>“</p>

<p>„<a href="http://herrlarbig.de/2010/11/07/aktivitaetsverteilung-im-unterricht-die-infrarotkamera-metapher/" target="_blank">Wie wird die</a><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/07/aktivitaetsverteilung-im-unterricht-die-infrarotkamera-metapher/" target="_blank"> ‚W&#228;rmeverteilung‘ (das Engagement // die Sch&#252;leraktivit&#228;t) im Unterricht von einer Infrarotkamera wahrgenommen.</a>“</p>

<p>Ich griff auf die <a href="http://herrlarbig.de/2010/11/08/schueleraktivitaet-im-unterricht-die-affenmetapher/" target="_blank">Affen</a>- und <a href="http://herrlarbig.de/2010/11/07/aktivitaetsverteilung-im-unterricht-die-infrarotkamera-metapher/" target="_blank">Infrarotkamerametapher</a> zur&#252;ck, die ich hier im Blog bereits erl&#228;utert habe, zwei Metaphern, die von den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern schnell produktiv aufgegriffen wurden. Dabei fiel mir (wieder einmal) auf, dass viele im Kurs sehr positiv auf den Hinweis reagierten, dass Unterricht in meinen Augen aus zwei Prozessen bestehe: Zun&#228;chst steht der Lernprozess im Mittelpunkt, ein Prozess, in dem gemeinsam daran gearbeitet wird, Wissen und Denkstrukturen, Kompetenzen etc. aufzubauen, wobei eben nicht davon ausgegangen wird, dass es nur richtige Antworten (sic!) gibt, sondern vielmehr auch der Irrtum, der Umweg f&#252;r das Lernen produktiv sein kann bzw. ist. An zweiter Stelle steht der Prozess der &#220;berpr&#252;fung von Wissen, der F&#228;higkeit zur praktischen Anwendung von Denkstrukturen, von Kompetenzen etc.</p>

<p>In diesem Denkprozess ging es auch um die Rolle des Lehrers, die von keinem in Frage gestellt, aber durchaus befragt wurde. Dabei kam die Gruppe zu dem Schluss, dass ein gemeinsamer Lernprozess die Rolle des Lehrers ver&#228;ndert. Das wurde sehr deutlich, nachdem sich die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler ihre Sitzordnung gesucht hatten.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/10/sitzordnung-im-unterricht-lehrer-gruppen-themenzentrierung/#footnote_1_5788" id="identifier_1_5788" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die an einen Konferenzraum erinnernde Sitzordnung ist nur m&amp;#246;glich, wenn die Lerngruppe und die&nbsp;Unterrichtsr&amp;#228;ume dies von ihrer Gr&amp;#246;&amp;#223;e her zulassen. Wenn dies nicht der Fall ist, dann ist es aber durchaus Teil der Herausforderung f&amp;#252;r die Sch&amp;#252;lerinnen und Sch&amp;#252;ler, eine den Gegebenheiten angemessene, pragmatische L&amp;#246;sung zu entwickeln.">2</a></sup> W&#228;hrend dieses Prozesses hielt ich mich v&#246;llig zur&#252;ck, beobachtete, was passieren w&#252;rde, hatte ich doch wirklich kein Ahnung, welche Konsequenzen die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen aus unseren &#220;berlegungen ziehen w&#252;rden. Als wir eine Weile so sa&#223;en, meldete sich ein Mitglied der Lerngruppe und meinte sinngem&#228;&#223;: „Eigentlich sind Sie noch immer viel zu pr&#228;sent. Immer wenn ich etwas sagen m&#246;chte, sehe ich Sie, spreche ich doch wieder Sie an, aber wir hatten doch dar&#252;ber gesprochen, dass der Denkprozess von uns Sch&#252;lern f&#252;r unser Lernen wichtig ist.“ – Der Widerspruch kam sofort: „Es ist wohl eher eine Sache der Gewohnheit und wenn wir uns an die neue Sitzordnung erst einmal gew&#246;hnt haben, werden wir schon wirklich miteinander nachdenken, ohne st&#228;ndig den Lehrer im Blick zu haben.“</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus fiel den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler auf, was f&#252;r ein gro&#223;er, leerer Raum im Zentrum des Vierecks entstanden war, ein Leerraum (Freiraum!), um den wir herum sitzen, der einerseits daf&#252;r stehe, dass wir ihn zu f&#252;llen haben, der aber auch ein Freiraum sei, um z. B. auch einmal Arbeitsergebnisse zu pr&#228;sentieren.</p>

<p>Zwischendurch wurde dar&#252;ber nachgedacht, ob dieser Leerraum nicht eigentlich der Ort sei, an dem der Lehrer seinen Platz im Kurs habe, aber dieser Gedanke wurde im Gespr&#228;ch schnell verworfen, weil es ja gerade darum gehe, nicht den Lehrer, sondern die Themen des Unterrichts in die Mitte zu stellen.</p>

<p>In einer Blitzlichtrunde fassten die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zusammen, was sie aus dieser Stunde mitnehmen (Die dort gemachten Aussagen sind bereits in diesen Beitrag eingeflossen, ohne explizit als solche kenntlich gemacht worden zu sein, sodass ich hier auf eine detaillierte Wiedergabe verzichte.)</p>

<p>Bleibt die Frage, was diese Unterrichtstunde mit den Inhalten des Unterrichts zu tun hat. Obwohl ich der &#220;berzeugung bin, dass die Reflexion &#252;ber Unterricht – auch mit den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern – hin und wieder Teil des Unterrichts sein sollte, so war diese Unterrichtsstunde als Einleitung in ein neues Thema gedacht, das den Deutschunterricht nun pr&#228;gen wird. Die Stunde war als Einleitung in das nun anstehende Nachdenken &#252;ber die Epoche der Aufkl&#228;rung und der mit ihr verbundenen Literatur angelegt, wobei die Frage nach M&#246;glichkeiten der Widerspiegelung des Prozesses der Aufkl&#228;rung im Unterricht selbst leitend war. Hinzu kam, dass ich gerade in diesen Tagen mit einer Kollegin &#252;ber die Metaphern gesprochen hatte und so wieder einmal angeregt wurde, die Sprache der Metaphern im Unterricht selbst als Instrument des Nachdenkens &#252;ber Unterricht zu nutzen.</p>

<p>Was die Impulse, das gemeinsam Nachdenken in dieser Stunde und die Ver&#228;nderung der Sitzordnung mit Aufkl&#228;rung zu tun haben, gilt es es nun im weiteren Prozess des Nachdenkens zu kl&#228;ren, um auf diesem Wege, so zumindest meine Vorstellung, einen praktisch untermauerten Zugang zu dieser Epoche zu bekomme. Als Impuls f&#252;r diesen Prozess des Nachdenkens bekamen die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler folgenden Arbeitsauftrag:</p>

<p><span style="white-space: pre;"> </span>„Er&#246;rtern Sie ob es – und wenn ja welche – Verbindungen zwischen unserem heutigen <span style="white-space: pre;"> </span>Nachdenken &#252;ber das Lernen und Immanuel Kants „<a href="http://de.wikisource.org/wiki/Beantwortung_der_Frage:_Was_ist_Aufkl&#228;rung" target="_blank">Beantwortung der Frage: Was ist Aufkl&#228;rung</a>“ <span style="white-space: pre;"> </span>gibt.“</p>

<p>Ich bin davon &#252;berzeugt, dass es diese Verbindungen gibt, werde diese hier aber nicht darstellen, sondern lade vielmehr dazu ein, eigene Gedanken zu dieser Fragestellung oder auch andere Kommentare zu diesem Beitrag zu formulieren und zu hinterlassen, sodass wir auch hier (noch) st&#228;rker in den Prozess des Lernens durch gemeinsames Nachdenken hinein geraten.</p>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Vom Abschreiben und den Folgen</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 20:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#220;ber die Gedanken, Schlussfolgerungen, Forschungsergebnisse anderer nicht nur informiert zu sein, sondern diese aktiv in den eigenen Prozess des Denkens und Arbeitens einzubauen, halte ich f&#252;r eine notwendige Selbstverst&#228;ndlichkeit. Wer sich in einem Fach, einem Beruf, einer Kunst etc. souver&#228;n &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/02/27/vom-abschreiben-und-den-folgen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber die Gedanken, Schlussfolgerungen, Forschungsergebnisse anderer nicht nur informiert zu sein, sondern diese aktiv in den eigenen Prozess des Denkens und Arbeitens einzubauen, halte ich f&#252;r eine notwendige Selbstverst&#228;ndlichkeit. Wer sich in einem Fach, einem Beruf, einer Kunst etc. souver&#228;n bewegen will, muss zu einer angemessen Mischung aus Rezeption und Produktion gelangen. Idealerweise regen die Gedanken anderer Personen einen selbst zu Gedanken an, die wiederum zum Denken anregen.</p>

<p>Kunst und Wissenschaft leben in weiten Teilen vom Dialog der an ihnen aktiv Beteiligten. Zeugnis dieses Dialoges sind Zitate, die sozusagen die Verbindungsstellen, die Nahtstellen, die Scharniere sind, die den Prozess eigenen Denkens in einen Prozess des Denkens stellen, der eben weit &#252;ber die eigene Person hinausgeht und ohne den der eigene Beitrag zu diesem Denkprozess nicht m&#246;glich w&#228;re.</p>

<p>In der Wissenschaft wird dabei den Beitr&#228;gen zum Denkprozess, die das eigene Denken anregen, als Belegstellen dienen etc. mit beonderem  Respekt begegnet. Die H&#228;ufigkeit, mit der eine Arbeit zitiert wird, sagt etwas &#252;ber die Relevanz einer solchen Arbeit aus.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/02/27/vom-abschreiben-und-den-folgen/#footnote_0_5702" id="identifier_0_5702" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="F&amp;#252;r Twitternutzer: Das ist dem ReTweet vergleichbar. Autoren, die h&amp;#228;ufig retweetet werden, sind relevanter als andere.">1</a></sup> Voraussetzung f&#252;r diese Form des Respektes gegen&#252;ber anderen Arbeiten ist aber, dass man deren Verwendung angemessen belegt.</p>

<p>Wer die Leistungen Dritter &#252;bernimmt und diese nicht kennzeichnet, sie also als eigene Leistungen ausgibt und daf&#252;r entsprechende Gratifikationen erwartet, hat den Charakter des akademischen Dialogs nicht begriffen, schlie&#223;t sich aus diesem Dialog selbst aus, da das nicht belegte Zitat schlicht und ergreifend eine Verweigerung dieses Dialoges ist, abgesehen vom mangelnden Respekt gegen&#252;ber der Leistungen Dritter.</p>

<p>Nat&#252;rlich: Dass vielleicht mal an einer Stelle im Prozess des Erstellens einer Arbeit ein Beleg untergeht, mag m&#246;glich sein. Gravierend aber ist es, wenn eine Arbeit den Eindruck erweckt, in ihr wimmele es nur so von nicht belegten &#220;bernahmen von Dritten.</p>

<p>Als Lehrer begegnen mir solche Arbeiten im Rahmen von Referaten, Hausarbeiten etc. immer wieder, wobei Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen in der Regel so wenige Quellen einsetzen, dass deren Identifikation mit wenig Aufwand m&#246;glich ist. Selbst bei Hausaufgaben, die vorgelesen werden, konnte ich durch entsprechende Vorrecherchen schon mehr oder weniger w&#246;rtliche Abschriften nachweisen. – Und gerade den Bereich der Hausaufgaben halte ich in der Schule f&#252;r den Bereich, in dem Abschriften am h&#228;ufigsten vorkommen. Es handelt sich dabei um Plagiate, egal, ob es sich um die schnell in der Pause vom Mitsch&#252;ler ohne eigene Rechenleistung abgeschriebene Mathehausaufgabe oder die aus Wikipedia kopierte Information handelt, die dann als „Kurzreferat“, idealerweise kurz vor Notenschluss, die Note um mind. eine ganze Notenstufe verbessern soll.</p>

<p>Meist, wenn man ertappt wird, handelt es sich um ein Versehen oder es wird angegeben, dass man gar nicht gewusst habe, dass man auch bei Texten aus Wikipedia die Quelle angeben m&#252;sse. Die Kreativit&#228;t der Ausreden ist in diesen F&#228;llen sehr beschr&#228;nkt, das Ziel des Handelns immer das gleiche: Mit m&#246;glichst geringem Aufwand ein Ziel erreichen, hoffend, dass keiner merkt, dass der eigene Anteil an einer Leistung m&#246;glicherweise viel geringer ist, als es auf den ersten Blick scheinen mag.</p>

<p>Und wenn man dann doch erwischt wird, dann nehmen die einen die „Niederlage“ sportlich und stehen zu ihrem Handeln, ohne gro&#223; dar&#252;ber zu verhandeln, w&#228;hrend andere dann auf die Kraft Mitleid heischender Geschichten oder die Relativierung des eigenen Handelns bauen.</p>

<p>Ab einem gar nicht so gro&#223;en Umfang nicht belegter &#220;bernahmen aus Arbeiten Dritter f&#228;llt es mir als Lehrer mittlerweile schwer, von Versehen auszugehen, da diese Versehen viel zu h&#228;ufig vorkommen.</p>

<p>Mag es auch passieren, dass manche Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler abschreiben, weil sie sich der F&#252;lle der Herausforderungen von Schule nicht gewachsen sehen und hier im Abschreiben ihre Not zu lindern versuchen, so stellt sich in diesem Fall durchaus die Frage an Lehrende, wie man durch eigenes Handeln diese Motivation des Abschreibens minimieren k&#246;nnte, ohne durch diese Fragestellung nun selbst eine Relativierung des Abschreibens vorzunehmen.</p>

<p>Wer sich des Plagiats bedient, will als etwas oder jemand erscheinen, das oder der er oder sie ohne dieses Hilfsmittel vielleicht nicht sein kann, nicht ist. Die Reichweite solchen Handelns geht &#252;ber den Ort dieses Handelns immer dann hinaus, wenn die Qualifikation, die mithilfe des Plagiats erreicht wird, f&#252;r die darauf folgenden beruflichen T&#228;tigkeiten relevant ist.</p>

<p>Wenn zum Beispiel ein f&#252;hrendes Mitglied einer gesetzgebenden Institution ein Jurist ist, der in einer Doktorarbeit nachgewiesen hat, dass es im Bereich der Rechtswissenschaften zu eigenst&#228;ndigen wissenschaftlichen Leistungen f&#228;hig ist, kann man davon ausgehen, dass diese Qualifikation im Bereich der Legislative durchaus ein Kritierium bei der Personalauswahl ist.</p>

<p>Wenn dann aber eine entsprechende Person nachgewiesen bekommt, dass viele Stellen der qualifizierenden Promotion nicht als solche gekennzeichnete Zitate sind, sodass dieses Person den Doktortitel wieder verliert, dann kann man durchaus die Frage stellen, ob sich damit nicht auch die Einsch&#228;tzung der Qualifikation einer solchen Person f&#252;r bestimmte &#196;mter ver&#228;ndern kann.</p>

<p>Zugegeben: Die konkrete Leistung einer Person in einer beruflichen Funktion interessiert mich mehr als ein Titel. Wenn aber jemand promoviert ist, dann erwarte ich, dass damit eine besondere Qualifikation im Prozess der wissenschaftlich basierten praktischen F&#228;higkeiten vorliegt.</p>

<p>Und wenn jemand selbst zugibt, aufgrund handwerklicher M&#228;ngel in einer Promotion seinen Doktortitel nicht mehr l&#228;nger tragen zu k&#246;nnen, werden damit Fragen aufgeworfen, die weit &#252;ber die Probleme beim Erstellen einer den handwerklichen Anspr&#252;chen gen&#252;genden wissenschftlichen Arbeit hinaus gehen. Ob sich &#228;hnliche handwerkliche Unf&#228;higkeiten, solche Tendenzen zum Verlust des &#220;berblicks in der F&#252;lle der allt&#228;glich zu treffenden Entscheidungen wom&#246;glich negativ auf die aktuelle T&#228;tigkeit auswirken k&#246;nnen? – Und selbst das Minimum der Folgen intensiven Abschreibens ohne Belege ist schon gravierend und l&#228;sst sich in der Frage zusammenfassen, an welchen Stellen das Vertrauen in die Seri&#246;sit&#228;t des Gegen&#252;bers denn noch unangebracht ist, an welchen Stellen die blendende Erscheinung Bilder hat entstehen lassen, die die m&#246;glicherweise tristere Realit&#228;t &#252;berstrahlen?!</p>

<p><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/FMIkwcTQ8J0?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/FMIkwcTQ8J0?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="390"></embed></object></p>

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<p>Nachtrag:</p>

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		<title>Strukturen allgemeiner Bildung und das Auswendiglernen von Gedichten</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 22:37:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Deutschen gibt es so sch&#246;ne zusammengesetzte Worte. »Allgemeinbildung« ist ein solches Wort. Mit dem Anspruch, dieses Wort einmal praktisch zu f&#252;llen, twitterte ich vor einigen Tagen: »Welche #Gedichte sollte jeder (also auch Sch&#252;ler) auswendig k&#246;nnen? – Zauberlehrling, Erlk&#246;nig, Lied &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/01/06/strukturen-allgemeiner-bildung-und-das-auswendiglernen-von-gedichten-5/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Deutschen gibt es so sch&#246;ne zusammengesetzte Worte. »Allgemeinbildung« ist ein solches Wort. Mit dem Anspruch, dieses Wort einmal praktisch zu f&#252;llen, twitterte ich vor einigen Tagen: »<a target="_blank" href="http://twitter.com/#!/herrlarbig/statuses/16841531579179008">Welche #Gedichte sollte jeder (also auch Sch&#252;ler) auswendig k&#246;nnen? – Zauberlehrling, Erlk&#246;nig, Lied von der Glocke, An die Nachgeborenen? …</a>«</p>

<p>Wie erwartet, lie&#223; der Protest nicht lange auf sich warten.</p>

<p>Man k&#246;nne auch ohne Gedichte vortragen zu k&#246;nnen ganz gut leben, wurde da gesagt. Das habe keinen lebenspraktischen Nutzen, wurde mir entgegen gehalten. Am heftigsten intervenierte Kollege Drossmann, der dann vorschlug, wir k&#246;nnten zu dem Thema ja mal in Blogeintr&#228;gen unsere Positionen zu dem Thema abstecken. <a target="_blank" href="http://www.drossmann.de/wordpress/2010/12/21/qualitaetscontent-kritik-der-allgemeinbildung-teil-1/">Christian Drossman hat damit schon begonnen</a>; Zeit, meinen Teil zu dieser Absprache beizutragen.<span id="more-5470"></span></p>

<p>Um es gleich zu sagen: das hier ist keine Antwort auf Drossmanns &#220;berlegungen, sondern eine Darstellung der Hintergr&#252;nde, die Allgemeinbildung – f&#252;r mich geh&#246;rt dazu auch Wissen – in meinen Augen zu einer nach wie vor wichtigen Sache machen.</p>

<p>Da allerdings mit »Allgemeinbildung« heute oft lexikalisches Wissen verbunden wird, erlaube ich mir, mich hier einmal selbst zu zitieren. in einer Replik zu Schirrmachers »Payback« <a target="_blank" href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/">schrieb ich</a>:</p>

<blockquote>Das Problem ist ein „Wer-wird-Million&#228;r-”, ein „Trivial Pursuit-“, ein „Enzyklop&#228;die-Problem“. Das „Bescheid-Wissen“ wird an die Stelle des aktiven Suchens und Zweifeln gesetzt.</blockquote>

<p>Gehe ich mir selbst in die Falle, wenn ich vor diesem Hintergrund behaupte, dass das Erlernen von Gedichten eine Bildungsfunktion habe? Ist das nicht eine Form des »Bescheid-Wissens«, das ich vor nicht allzu langer Zeit kritisiert habe?</p>

<p>Ich halte mich f&#252;r lernf&#228;hig, beobachte immer wieder, wie sich mein Denken und die daraus folgende Praxis ver&#228;ndern. Ich weigere mich, mich auf Positionen festlegen zu lassen, die immer nur eine Station in dem f&#252;r mich hoffentlich nie abgeschlossenem Prozess der Praxisreflexion widerspiegeln, sehe ich mich doch als reflektierenden Praktiker. Die Fragen in der Praxis ver&#228;ndern sich, kehren in unterschiedlicher Gestalt wieder etc.</p>

<p>Das gilt auch f&#252;r die Frage, wie Bildungsprozesse aussehen k&#246;nnen, damit sie gelingen. Damit eng verbunden ist f&#252;r mich die Frage, was unter Bildung und damit unter Allgemeinbildung verstanden werden kann. Diese Frage h&#228;ngt stark mit dem jeweils vertretenen Menschenbild zusammen. Ein solches Bild vom Menschen ist, grob gesprochen, in der Diskussion der vergangenen mindestens zweihundert Jahre in zwei Formen, mit sehr vielen Zwischenformen, aufgetreten.</p>

<p>Auf der einen Seite steht das materialistisch-mechanistische Menschenbild, das vor allem nach der Funktion fragt, die ein Mensch in der Praxis einer Gesellschaft haben soll.</p>

<p>Auf der anderen Seite steht das idealistisch-humanistische Menschenbild, das die Frage nicht aufgeben mag, was es mit dem »Wesen des Menschen«, der »Humanitas« auf sich hat.</p>

<p>In heutigen Bgeriffen zusammengefasst: Es geht um die Frage des Verh&#228;ltnisses von &#246;konomischer Verwertbarkeit und des Eigenwerts des Menschen. Anders ausgedr&#252;ckt: Inwiefern ist der Mensch Tier in einem von animalischen Instinkten getriebenen Rudel und inwiefern ist der Mensch Individuum mit einem eigenen, von keinen »lebenspraktischen« Zwecken &#252;berbaubarem Zweck.</p>

<p>In der Bildungsdiskussion spiegelt sich dieser Unterschied der Menschenbilder in der Frage wider, welchen Anteil &#246;konomisch verwertbare, praktische F&#228;higkeiten in schulischen Abschlussprofilen gegen&#252;ber eher reflexiv theoretischen Anteilen haben sollen. Ist es wichtiger, dass ein Mensch mit Textverarbeitungsprogrammen, Tabellenkalkulationen etc. umgehen kann, wenn er die Schule verl&#228;sst oder ist es wichtiger, dass ein Mensch wissensbasierte Reflexionsf&#228;higkeit erworben hat?</p>

<p>Ohne Wissen geht es in beiden F&#228;llen nicht. Die Frage geht in die Richtung, ob es wichtiger ist, praktisch direkt verwertbares Wissen oder reflexive Prozesse erm&#246;glichendes Wissen in den Vordergrund zu stellen.</p>

<p>Wenn ich es richtig sehe, versucht die gegenw&#228;rtige schulische Wirklichkeit einen Ausgleich zwischen beiden Seiten der Diskussion zu verwirklichen, die diese beiden Seiten manchmal als sich nahezu ausschlie&#223;ende Gegens&#228;tze darzustellen scheint, obwohl sie zusammen geh&#246;ren und entsprechend zu denken und praktisch umzusetzen sind.</p>

<p>Und damit bin ich bei dem am Anfang dieses Beitrages bereits genannten Begriff der »Allgemeinbildung«, die ich 1. nicht als eine Form des »Bescheid-Wissens« sehe und 2. nicht f&#252;r ein Instrument zur Aufrechterhaltung sozialer Unterschiede oder gar elit&#228;rer Inselbildungen halte. Kurz: Allgemeinbildung ist in meiner Perspektive keine Form des »Herrschaftswissens«, mit dem in »elit&#228;ren« Zirkeln geprahlt werden kann oder mit dem man – mit etwas Gl&#252;ck und guten Nerven – in einer Sendung wie »Wer wird Million&#228;r« viel Geld gewinnen kann.</p>

<p>Wie so oft: Es geht um die Frage, welche Bedeutung man den Begriffen zuordnet, die in einer Diskussion verwendet werden. Deshalb hier ein paar Definitionsversuche:</p>

<blockquote>»Bildung
Der Weg oder auch Prozess, in dem der Mensch seine geistig-seelische Gestalt gewinnt. Heute versteht man unter Bildung vor allem auch das Allgemeinwissen, &#252;ber das ein Mensch verf&#252;gt« (<a target="_blank" href="http://www.fluter.de/look/issues/issue13/bildung.htm">Quelle: Fluter</a>)</blockquote>

<blockquote>»Bildung (von ahd. bildunga: Sch&#246;pfung; Bildnis, Gestalt) bezeichnet die Formung des Menschen im Hinblick auf sein „Menschsein“, seine geistigen F&#228;higkeiten.« (Quelle: (<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildung">Wikipedia</a></blockquote>

<p>Diese Definitionen gehen weit &#252;ber die Frage nach der »lebenspraktischen Verwertbarkeit« hinaus, wie sie Christian Drossmann in die Diskussion eingeworfen hat.</p>

<p>Mechanistisch gesprochen geht es darum, m&#246;glichst viele Synapsenverbindungen zu entwickeln, die es dem Individuum erm&#246;glichen, seine M&#246;glichkeiten des Denkens in unterschiedlichen Zusammenh&#228;ngen so weit zu nutzen, wie es im Idealfall m&#246;glich ist.</p>

<p>Neben diesen strukturellen Aufgaben hat Bildung aber auch die Aufgabe, all das Wissen zu vermitteln, das es nicht notwendig macht, in jeder Generation aufs Neue das Auto zu erfinden, den elektrischen Strom nutzen zu lernen oder in sonstigen Bereichen bei Null anzufangen.</p>

<p>Faktenwissen ist in diesem Zusammenhang alles andere als sekund&#228;r.</p>

<p>Faktenwissen spielt auch bei rein lebenspraktisch orientierten Lehrenden eine wichtige Rolle, vielleicht sogar eine noch gr&#246;&#223;ere Rolle als bei Lehrenden, die Wert auf Metaf&#228;higkeiten legen, auf F&#228;higkeiten, die nicht nur praktische Handlungsoptionen schaffen, sonder gleichzeitig auch die F&#228;higkeiten zur Reflexion des (eigenen / gesellschaftlichen) Handelns.</p>

<p>Bildung ist der Weg, auf dem das Individuum seine Gestalt gewinnt. Bildung ist der Prozess der Entwicklung der eigenen Pers&#246;nlichkeit, der Person. – Es geht um die Frage, was durch einen Menschen hindurch klingt (per sonare). Die unterschiedlichen Positionen gegen&#252;ber den Wegen und Zielen von Bildung sind letztlich unterschiedliche Positionen in Sachen Menschenbild.</p>

<p>Nat&#252;rlich, das stelle ich gar nicht in Frage: Schulische Bildung hat (auch) das Ziel, junge Menschen in die Lage zu versetzen, einen Ausbildungsberuf oder ein zum Beruf f&#252;hrendes Studium ausf&#252;llen zu k&#246;nnen.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus aber geht es Bildung, so wie ich sie verstehe, auch darum, jungen Menschen mit reflexiven Strukturen vertraut zu machen, die sie in die Lage versetzen, reflexiv mit sich selbst und der (beruflichen) Wirklichkeit umzugehen, was einen enormen Praxisnutzen hat.</p>

<p>Wir bereiten heute in Schulen und Hochschulen Menschen auf eine Gesellschaft und auf Herausforderungen vor, von denen wir nicht einmal wissen, dass sie auf zu kommen werden.</p>

<p>Bildung muss in die Lage versetzen, auf Fragen Antworten zu finden, von denen wir heute noch gar nicht wissen, dass sie als Fragen auftauchen werden. Das bedeutet, dass die Entwicklung der F&#228;higkeit zur (auf Wissen aufbauenden) Reflexion zu den Kernbestandteilen von Schule, Ausbildung und Studium geh&#246;ren muss.</p>

<p>Neben der Erm&#246;glichung, dass sich in Bildungsprozessen Individuen entwickeln k&#246;nnen, steht nach wie vor die Frage nach der »Allgemeinbildung« im Raum. Au&#223;erdem habe ich die Frage noch nicht beantwortet, welche Rolle das Erlernen von Gedichten f&#252;r den Vortrag ohne Blick auf die geschriebene Vorlage f&#252;r einen solchen Bildungsprozess spielen kann.</p>

<p>Prim&#228;res Ziel beim (Auswendig)Lernen mag die Aneignung von Fakten sein, zu denen nicht nur geschichtliche Daten (Daten=Gegebenheiten), Formeln (die man freilich auch in Formelsammlungen nachschlagen kann), Vokabeln und Grammatikkenntnisse im Bereich der Mutter- und Fremdsprachen, Kenntnisse biologischer, chemischer, physikalischer Fakten und Modelle geh&#246;ren, sondern auch Kenntnisse der geistesgeschichtlichen Entwicklungen, wie sie sich beispielsweise in der Literatur und damit auch in Gedichten widerspiegeln.</p>

<p>All dieses Wissen kann man nachschlagen. Das mag dann l&#228;nger dauern, aber mit der Zeit muss man das Wissen, das man lebenspraktisch regelm&#228;&#223;ig ben&#246;tigt, nicht mehr nachschlagen, da es in den Strukturen des Ged&#228;chtnisses verankert ist; die Synapsenverbindungen sind stark genug, um das Wissen ohne Nachschlagen abrufen zu k&#246;nnen.</p>

<p>Um diese Art des »Bescheid-Wissens« geht es mir, bei allem Beharren darauf, das Faktenwissen zumindest nicht unwichtig ist, aber nicht, wenn ich dar&#252;ber nachdenke, inwiefern Allgemeinbildung auch &#252;ber das Erlernen von Gedichten (und anderer Texte) erworben werden kann. Es geht weniger um das Heranf&#252;hren junger Menschen an pseudointellektuelle Abendgesellschaften, in denen man mit kulturellen F&#228;higkeiten prahlt, indem man Klavier spielt, Gedichte vortr&#228;gt, Name-Dropping betreibt, als vielmehr um die Frage, wie Pers&#246;nlichkeitsbildungprozesse gestaltet werden k&#246;nnen. Mechanistisch gesprochen verankern sich Pers&#246;nlichkeitsmerkmale in der Struktur von Synapsen und deren Verbindungen miteinander.</p>

<p>Diese Synapsenverbindungen m&#252;ssen trainiert werden, es m&#252;ssen (von konstruktivistischer P&#228;dagogik her betrachtet) Anschlussm&#246;glichkeiten an vorhandene Strukturen m&#246;gliche werden, es muss auf eine m&#246;glichst gro&#223;e Eigent&#228;tigkeit der Lernenden geachtet werden.</p>

<p>So, wie Sportler Bewegungsabl&#228;ufe im Training erlernen (quasi in der praktischen Anwendung auswendig lernen), so wie Musiker in Et&#252;den und Tonleiter&#252;bungen Ihre F&#228;higkeiten trainieren und erweitern, so gilt es auch, sprachliche F&#228;higkeiten zu erlernen, zu trainieren und flexibel in sprachlichen Kontexten anwenden zu k&#246;nnen: Texte m&#252;ssen sinnerfassend gelesen werden, Texte m&#252;ssen im Alltag, in der Ausbildung und im Studium erstellt werden – und zu allem &#220;berfluss findet ein gro&#223;er Teil der Wirklchkeitswahrnehmung und -reflexion in sprachlichen Mustern statt.</p>

<p>Nat&#252;rlich wird nicht erwartet, dass im Alltag literarisch geschrieben wird und auch Gedichte spielen im Alltag oft nur noch eine Rolle, wenn f&#252;r Jubil&#228;en, runde Geburtstage etc. »gereimte« Texte oder Umdichtungen bekannter Lieder vorgenommen werden. Aber die sprachlichen Muster, die in Gedichten (und anderen [literarischen] Texten) entdeckt werden k&#246;nnen, der Wortschatz, der mit ihrer Hilfe erworben werde kann, geh&#246;ren in meinen Augen zu allgemein anzustrebenden F&#228;higkeiten und somit zur Allgemeinbildung, wie sie hier verstanden wird.</p>

<p>Ja. es ist richtig: Sprachliche F&#228;higkeiten sind oft Teil dessen, was zum »Herrschaftswissen« geh&#246;rt. H&#228;ufig werden Kenntnisse, wie sie hier reflektiert werden, mit Elitbegriffen verbunden. Wenn ich sie dennoch der Allgemeinbildung zuordne, dann deshalb, weil eine freiheitliche Demokratie auch davon lebt, dass Strukturen, die Teil des »Herrschaftswissens« sind, einem m&#246;glichst gro&#223;en Teil des Souver&#228;ns verf&#252;gbar sind.</p>

<p>Sp&#228;testens an dieser Stelle mag man mich einen unverbesserlichen Bildungsidealisten nennen. Man mag mir vorwerfen, ein praktisch nicht umsetzbares Bildungsideal zu verfolgen. Man mag sogar anmerken, dass hier ein rein bildungsb&#252;rgerliches, elit&#228;r ausgerichtetes Bild entworfen wird, v&#246;llig unabh&#228;ngig davon, dass ich noch so oft betonen kann, wie ich will, dass genau dies nicht das Ziel ist.</p>

<p>Was man aber nicht bestreiten kann ist, dass viele Probleme, die in den vergangenen Jahren im Bildungssystem diagnostiziert wurden, Probleme sind, die auch und vielleicht sogar zentral mit sprachlichen Problemen (Lesef&#228;higkeit, F&#228;higkeit zum den Sinn erfassendem Lesen, Probleme beim regelgerechten Schreiben etc.) verbunden sind.</p>

<p>Und entsprechend geht es bei der von mir auf Twitter kurz und undifferenziert angerissenen Frage nach den Erlernen von (bestimmten) Gedichten nicht um das stupide Auswendiglernen, von denen heutige Gro&#223;elterngenerationen berichten k&#246;nnen, sondern idealerweise um ein Lernen von Gedichten im Prozess des Nachvollziehens und Verstehens dieser Gedichte.</p>

<p>In diesem Rahmen kann dann die Frage gestellt werden, ob es bestimmte Gedichte gibt, an denen sprachliche, geistesgeschichtliche, formale (sprachstrukturelle, rhetorische Srukturen der Nutzung von Sprache) und auch k&#252;nstlerische (&#228;sthetische) F&#228;higkeiten erworben werden k&#246;nnen, die durchaus handlungsrelevant sind, selbst wenn man kein Dichter wird.</p>

<p>Gedichte zu lernen, ich kann mir &#252;brigens auch vorstellen, dass ebenso andere Texte bzw. Textausschnitte im Prozess des Nachvollziehens und Verstehens gelernt werden k&#246;nnen, hat dann nicht das Ziel, dass bestimmte Gedichte bescheidwissend erlernt werden, sondern das Ziel, dass die Kenntnis der Texte, das »Auswendiglernen«, ein Nebeneffekt der Ausbildung solcher Verstehensstrukturen und -f&#228;higkeiten ist, die es dann erm&#246;glichen, mit Texten ganz anderer Art verstehend umzugehen, wie sie im Alltag fast jeder Ausbildung und jeden Berufes begegnen.</p>

<p>Die Bedeutung solcher Sprachf&#228;higkeiten in Form ausgebildeter Synapsenstrkturen in Gehirnen f&#252;r Prozesse politischer Teilhabe habe ich schon erw&#228;hnt. Bleibt zum Schluss noch die Bemerkung, dass ein solches Lernen auch die F&#228;higkeiten des Ged&#228;chtnisses trainiert. Und trotz all der verf&#252;gbaren Wissensbest&#228;nde im Internet ist eine gute Ged&#228;chtnisleistung auch heute noch unmittelbar lebenspraktisch relevant. Das aber nur am Rande…</p>

<p><br /><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>&#220;ber das (schulische) Interpretieren von Gedichten</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 20:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Schule werden Gedichte gelesen. In der Schule werden Gedichte interpretiert. In der Schule wird zu selten ein Gef&#252;hl f&#252;r die Sch&#246;nheit der Sprache und der Bedeutung, wie sie in Gedichten anzutreffen ist, nachhaltig entwickelt. Ich zumindest kenne keinen Sch&#252;ler und keine Sch&#252;lerin, der oder die in der Schule erlernte Analysef&#228;higkeiten gegen&#252;ber Gedichten anwenden w&#252;rde, die ihm oder ihr im Alltag begegnen. Ja, im Alltag sind wir von Gedichten (unterschiedlicher Qualit&#228;t freilich) umgeben, werden wir mit Gedichten &#252;bersch&#252;ttet – wenn wir Musik h&#246;ren. Oh ja: Die meisten Songtexte sind Gedichte.</p>

<p>Nach der Schule<span id="more-5401"></span> beschr&#228;nkt sich die intensive Besch&#228;ftigung mit der Kunst des Gedichts auf ein paar leidenschaftliche Lyrik-Geeks, GermanistikstudentInnen, GermanistikprofessorInnen und DeutschlehrerInnen bzw. Lehrende von Fremdsprachen. In der Breite werden Romane gelesen. Dramatische Werke hingegen teilen das bittere Schicksal der Lyrik, so es um die Lekt&#252;re solcher Werke geht.</p>

<p>Im Literaturstudium werden Gedichte gelesen. Im Literaturstudium werden Gedichtanalysen und -interpretationen gelesen, es werden eigene Analysen erstellt, die sich in der Regel auf das gedankliche Zusammenf&#252;hren der Forschungsergebnisse Dritter beschr&#228;nken. Ich erinnere mich nur an einen Literarturprofessor, der mich als Studenten mit der Herausforderung konfrontierte, &#252;ber Gedichte so, wie sie sind, nachzudenken, mir also substantielle eigene Gedanken zu meinem Verst&#228;ndnis eines Gedichtes zu machen und diese Gedanken dann auch noch so zu formulieren, dass Dritte diese nachvollziehen k&#246;nnen. – Aber auch hier wurde die Frage nach dem Gedicht als Kunstwerk (sic!) meist gar nicht gestellt. Die Frage, was literarische Kunst ist, steht in einem Studium nicht im Vordergrund, in dem es nicht um die Sprachkunst als solche geht.</p>

<p>Zugegeben: Die Frage nach dem Gedicht als Kunstwerk begann auch f&#252;r mich erst relevant zu werden, nachdem ich einer Kunstgeschichts- und Philosphiedozentin begegnete, die das Kunstwerk ins Zentrum stellte und nicht die Sekund&#228;rliteratur.</p>

<p>Eigentlich ist es verr&#252;ckt: Im Studium wird mehr mit Sekund&#228;rliteratur gearbeitet als mit den Prim&#228;rtexten. Das l&#228;sst sich kaum vemeiden, denn es ist toll, dass so viele Gedanken und Forschungen Dritter den Zugang zu den Gedichten erleichtern wollen.</p>

<p>In der Schule sieht das alles ein wenig anders aus. Deutschunterricht ist kein Germanistikstudium, vielmehr werden in ihm Grundlagen des Zugangs zur Sprache und zur Literatur gelegt, die, zumindest im Idealfall, dazu bef&#228;higen sollen, ein Studium, gegebenenfalls auch ein literaturwissenschaftliches Studium aufzunehmen.</p>

<p>Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler werden meist an die Grundlagen der Gedichtanalyse herangef&#252;hrt, es werden die wichtigsten biographischen und zeitgeschichtlichen Hintergr&#252;nde eingef&#252;hrt, Gedichte werden in den Epochen verortet, Basistexte der Lyriktheorie – meist Opitz und vielleicht noch ein wenig Aristoteles, Schiller und Brecht – werden den Sch&#252;lern vorgelegt. Stilfiguren werden gelehrt und sollen gelernt werden. Etc.</p>

<p>Das ist gut so. Kunstverst&#228;ndnis, die Entwicklung eines &#228;sthetischen Gesp&#252;rs, hat immer auch mit Wissen zu tun. Man sieht nun einmal in der Regel vor allem das, was man wei&#223;. Das gilt auch f&#252;r Gedichte.</p>

<p>Diese Heranf&#252;hrung an Gedichte f&#252;hrt dann aber oft zu dem Ph&#228;nomen, dass mehr &#252;ber als mit den Gedichten ein Gespr&#228;ch gesucht wird, in dem auch und vor allem die pers&#246;nlichen, individuellen, biographisch und zeithistorisch gepr&#228;gten Zugangsweisen ernst genommen werden und sich einen Weg suchen k&#246;nnen, zur Sprache zu kommen – zur eigenen Sprache in der Besch&#228;ftigung mit Kunst.</p>

<p>Kunst, also auch Gedichte, entsteht nicht, damit anschlie&#223;end Schule und Wissenschaft an ihnen analytisches und interpretatorisches Handwerk lehren, sondern 1. als Dialog des K&#252;nstlers mit der (subjektiven) Wahrnehmung der Wirklichkeit und 2. als Einladung an Lesende und Betrachter bildlicher Werke, sich selbst in den Dialog mit der eigenen (subjektiven) Wahrnehmung der Wirklichkeit zu begeben – und diesen Dialog gegebenenfalls so formulieren zu k&#246;nnen, dass er f&#252;r Dritte zumindest nachvollziehbar wird.</p>

<p>Um diesen subjektiven Zugang zu Gedichten zu vertiefen ist Sekund&#228;rliteratur oft hilfreich. Wenn aber der Umgang mit Gedichten alleine das Ziel der (schulisch) angemessenen Interpretation hat, dann wundert es mich nicht, dass au&#223;erschulisch Gedichte in der Wahrnehmung der Mehrheit der Erwachsenen kaum noch eine Rolle spielen. Die Schule funktionalisiert Gedichte (und andere literarische Texte) so stark, dass die Literatur als Kunst im au&#223;erschulischen Kontext ihre Funktion ( = in Klausuren erfolgreich Analysen schreiben zu k&#246;nnen) verliert. &#196;sthetische Bildung scheint sich, vor allem gegen&#252;ber sprachlichen Kunstwerken, mehr auf das Verstehen von Kunst zu beschr&#228;nken, statt auf die existentielle Bedeutsamkeit der Kunst f&#252;r die Auseinandersetzung des Individuums mit sich selbst und der Wirklichkeit, in der es lebt, hin abzuzielen.</p>

<p>Die pers&#246;nlichkeitsbildende Begegnung mit Kunst hat in Schule und Studium eher Seltenheitswert und muss von denen, die trotz allem diese Kunstwerke nicht aus ihrem Leben verbannen wollen, oft erst m&#252;hevoll (wieder)erlernt werden.</p>

<p>Der schon erw&#228;hnte Professor, der uns in seinen Seminaren die wirkliche Auseinandersetzung mit unseren individuellen Zugangsweisen zu Gedichten abverlangte, gab sich mit allzu sehr angelesenen &#196;u&#223;erungen zu Gedichten selten zufrieden. „Das haben Sie sch&#246;n referiert. Aber jetzt sagen Sie uns doch einmal, was dieses Gedichte f&#252;r SIE bedeutet!“ – An dieser Stelle verstummten wir Studenten meist ratlos. Wir brauchten lange um zu verstehen, dass wir oft viel zu schnell und viel zu intensiv alleine auf Sekund&#228;rliteratur setzten, statt uns selbst wirklich mit dem Gedicht zu besch&#228;ftigen. Wir befassten uns mehr mit den Gedanken anderer zu einem Gedicht, statt uns eigene zu erlauben. Wir „t&#246;teten“ Gedichte, statt sie f&#252;r uns zum Leben zu erwecken.</p>

<p>Eine &#228;hnliche Situation erlebte ich als Referendar, als mir eine Ausbilderin zu einem didaktisch und methodisch stark strukturiertem Unterrichtsentwurf zwei Fragen stellte – ja, es ist oft ein langer Weg, Einsichten, die man doch l&#228;ngst f&#252;r sich selbst als wichtig erachtet, angemessen in die Wirklichkeit zu &#252;bertragen –, die mich schlagartig an die Situation als Student gegen&#252;ber der Frage des Professors nach eigenen Gedanken zu Gedichten zur&#252;ckwarfen: „Wo kommt in Ihrem Entwurf der Text vor? Wo kommen die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen vor? Sie haben da einen methodisch und didaktisch starken Entwurf, der aber den Text mit Methoden &#252;berlagert und mit diesen die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen vom Text fern h&#228;lt.“ – Mir blieben vierundzwanzig Stunden bis zu einem wichtigen Unterrichtsbesuch. In der K&#252;rze der Zeit entschied ich mich, die Methoden drastisch zu reduzieren und die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler in ein literarisches Gespr&#228;ch mit dem Text zu bringen. Es war die wohl methoden&#228;rmste Stunde, die ich je im Referendariat f&#252;r einen Unterrichtsbesuch zustande brachte – und eine der ganz spannenden Stunden, weil pl&#246;tzlich der Text durch die echten Fragen der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler an ihn, im echten Gespr&#228;ch der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler mit dem Text und miteinander zu funkeln begann wie der Sternenhimmel in einer klaren, warmen Sommernacht, weit weg vom Streulicht der Gro&#223;st&#228;dte.</p>

<p>&#220;berdidaktisierter und methodisch &#252;berladender (Deutsch-)Unterricht wirkt oft wie das Streulicht der Gro&#223;st&#228;dte: Er &#252;berstrahlt den eigentlichen Gegenstand des Unterrichts, macht ihn so unsichtbar, wie die Lichtverschmutzung den Sternenhimmel.</p>

<p>Gro&#223;artige Kunstwerke bergen dieses Sternenglanzpotential in sich. Sie sind inhaltlich so stark, dass sich die notwendigen Methoden im Umgang mit ihnen in diesem Umgang selbst entwickeln. Dann muss sich pl&#246;tzlich nicht mehr der Lehrer im Rahmen der Unterrichtsvorbereitung Gedanken &#252;ber die Methoden der Erarbeitung eines Textes machen, sondern kann, unter der Voraussetzung, dass er viele Methoden beherrscht, um diese gegebenenfalls individuell professionell begleiten zu k&#246;nnen, den Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen den Freiraum er&#246;ffnen, die ihnen vom Text her angemessenen Methoden selbst zu benennen, auch wenn dieser Prozess so moderiert werden muss, dass der / die Lehrende gegebenenfalls Angebote machen kann. Auf diesem Wege bekam ich schon Goethes „Wanderers Nachtlied“ als Rap vorgef&#252;hrt, Ausschnitte aus Jurek Beckers „Bronsteins Kinder“ verfilmt, Referate zu der Frage, warum ein Gedicht auf Sch&#252;ler die Wirkung erzielen konnte, die es auf sie hatte, eine Lesung zu einem Gedicht von Nelly Sachs als „Klanginstallation“ mit Sch&#252;lern, die den Raum mit ihren Stimmen und dem Text Nelly Sachs f&#252;llten – und in diesem Rahmen m&#252;hten sich Sch&#252;ler dann pl&#246;tzlich ganz freiwillig mit der Frage ab, mit welchen Stilmitteln es einem Dichter gelingt, Lesende „gefangen zu nehmen“. Etc.</p>

<p>Gute Kunst findet im Betrachter selbst zu den Methoden, die f&#252;r ein Kunstwerk und seinen Betrachter angemessen sind. Gro&#223;e Kunst „lehrt“ den ernsthaften Betrachter selbst, wie sie zu betrachten ist, auch wenn sie auf den ersten Blick sehr sperrig wirkt. Lehrende m&#252;ssen Ann&#228;herungsformen an Kunst vermitteln, die einen solchen Dialog zwischen Kunstwerk und Betrachter erm&#246;glichen.</p>

<p>Das ist angesichts der Lehrplanvorgaben und den &#252;blichen Zeitvorstellungen dieser Lehrpl&#228;ne nicht einfach umzusetzen, sollte aber zumindest mit einer gewissen Regelm&#228;&#223;igkeit Raum im Unterrichtsgeschehen finden. Es muss Raum bleiben, f&#252;r die Texte und die sie Lesenden, um zu nachhaltigen Interpretationen zu gelangen, in denen dann nicht mehr nur die klassischen und berechtigten Erwartungen der Schule vorkommen, sondern die Texte als Kunstwerke ebenso wie die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, die sich ihnen auszusetzen lernen.</p>

<p><br /><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Voraussetzungen zum Verstehen der Dramen Schillers etc.</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 23:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Voraussetzungen zum Verstehen der Dramen Schillers etc. von Torsten Larbig steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. Milit&#228;rarzt, Geschichtsprofessor, Philosoph. Darf&#8217;s ein wenig mehr sein? – Schriftsteller war er auch noch. Und als Schriftsteller besch&#228;ftigte &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/12/02/voraussetzungen-zum-verstehen-der-dramen-schillers-etc/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" rel="license"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/de/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></em></p>

<p><em> <span>Voraussetzungen zum Verstehen der Dramen Schillers etc.</span> von <a href="http://herrlarbig.de/?p=5345" rel="cc:attributionURL">Torsten Larbig</a> steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" rel="license">Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz</a>.</em></p>

<p><em></em>Milit&#228;rarzt, Geschichtsprofessor, Philosoph. Darf&#8217;s ein wenig mehr sein? – Schriftsteller war er auch noch. Und als Schriftsteller besch&#228;ftigte er sich mit Geschichte und Philosophie. Den Milit&#228;rarzt hatte er als Beruf hinter sich gelassen, nachdem er eher mehr als weniger desertiert hatte.</p>

<p><span id="more-5345"></span> Mit f&#252;nfundvierzig Jahren starb er am 9. Mai 1805 in Weimar.</p>

<p>Lebensbeschreibungen zu <strong>Friedrich Schiller</strong> gibt es viele. Statt diesen eine hinzuzuf&#252;gen, verweise ich lieber auf <a href="http://www.xlibris.de/Autoren/Schiller/Biographie/Seite1" target="_blank">eine, die mir gut gef&#228;llt</a>, auch wenn sie nat&#252;rlich umfangreiche wissenschaftliche Biographien nicht ersetzen kann. Zur ersten Orientierung ist sie ganz gut geeignet</p>

<p>Und auch zu <strong>Schillers Drama »</strong><a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;xid=2439&amp;kapitel=1" target="_blank"><strong>Maria Stuart</strong></a><strong>«</strong> gibt es <a href="http://lernarchiv.bildung.hessen.de/sek_ii/deutsch/kurshalbjahre/12.1/staat_und_revolution/maria_stuart/" target="_blank">im Netz</a>, nat&#252;rlich auch in den Regalen der nach wie vor extrem besuchenswerten Einrichtung »Bibliothek«, gro&#223;e Mengen an Material. Was sollte ich dem hinzuf&#252;gen k&#246;nnen? Deshalb hier nur ein paar grundlegende, einf&#252;hrende Gedanken, die vielleicht den Zugang zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B&#252;rgerliches_Trauerspiel" target="_blank">Trauerspiel</a> »Maria Stuart« und zu anderen Dramen bzw. literarischen Werken ein wenig erleichtern k&#246;nnen.</p>

<p>Schiller lebte in unruhigen Zeiten. Das Denken war dabei, einen grundlegenden Wandel zu erleben. <a href="http://www.uni-potsdam.de/u/philosophie/texte/kant/aufklaer.htm" target="_blank">Angesto&#223;en vor allem durch Kant</a>, hatte die Aufkl&#228;rung ihren Siegeszug angetreten. Schiller hat Kants Werke als Philosoph nat&#252;rlich gekannt und wurde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Erhabene" target="_blank">nicht gerade wenig von ihnen gepr&#228;gt.</a></p>

<p>Ebenso aufmerksam verfolgte Schiller pr&#228;gende Ereignisse seiner eigenen Zeit, die er als Historiker immer im Horizont der ihm bekannten Geschichte betrachtete, was ihn auch <a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;xid=2446&amp;kapitel=1" target="_blank">zu geschichtsphilosophischen &#220;berlegungen f&#252;hrte</a>.</p>

<p>Als Historiker kannte er beispielsweise die <a href="http://www.oppisworld.de/zeit/kalender/england.html" target="_blank">Geschichte der Konkurrenz zwischen Elisabeth I., K&#246;nigin von England, und Maria Stuart</a>.
Doch um es gleich zu sagen: <strong>Mit den historischen Fakten hat Schillers »Maria Stuart« wenig zu tun.</strong> Schiller war der Meinung, dass <a href="http://www.fachdidaktik-einecke.de/9b_Meth_Umgang_mit_Texten/sachtextanalyse_bsp_schiller.htm" target="_blank">Geschichte und Literatur unterschiedliche Aufgaben</a> haben und gestaltete den historischen Stoff gem&#228;&#223; dieser unterschiedlichen Ziele von Geschichtsschreibung und Literatur.</p>

<p>Schiller lebte in unruhigen Zeiten. Neben der <strong>Aufkl&#228;rung</strong> war es die <strong>Franz&#246;sische Revolution 1789</strong> und deren Folgen f&#252;r Frankreich und ganz Europa, <a href="http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2009/3802/index.html" target="_blank">die seine Aufmerksamkeit anzogen</a>. Wie so oft, wenn ganze Machtsysteme in Frage gestellt werden, kippte die Franz&#246;sische Revolution zu einer ziemlich gewaltt&#228;tigen Seite, trat an die Stelle des Rufs nach Freiheit, Gleichheit und Br&#252;derlichkeit das gr&#228;ssliche Ger&#228;usch des Schafotts. Schiller war dar&#252;ber reichlich ersch&#252;ttert – und schrieb in diesem Erfahrungszusammenhang »Maria Stuart«.</p>

<p>Schiller nahm also einen historischen Stoff, in dem ein K&#246;nigsmord enthalten war, einen Stoff, dessen historisches Umfeld selbst reichlich blutig war, und stellte ihn in den Kontext seiner Erfahrungen und &#220;berlegungen angesichts der Entwicklung der Franz&#246;sischen Revolution hin zu einer Tyrannenherrschaft, aus der Napoleon Bonaparte hervorging.</p>

<p>Auch in anderen Belangen ging Schiller sehr frei mit den historischen Fakten in Sachen Elisabeth I. vs. Maria Stuart um; zum Beispiel, indem er <a href="http://www.teachsam.de/deutsch/d_ubausteine/aut_ub/sci_ub/sci_ms_ub/sci_ms_ub_6.htm" target="_blank">sein Frauenbild</a> im Drama unterbrachte.</p>

<p>Dieser <strong>freie Umgang mit Geschichte</strong> hat aber nichts willk&#252;rliches, schm&#228;lert nicht den Wert der Dichtung. Im Gegenteil: Schiller wusste sehr genau was er tat, kannte er doch <a href="http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/poetik/arpoetik.htm" target="_blank">Aristoteles&#8217; Werk &#252;ber die Dichtkunst (Poetik)</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<blockquote>»Es (ist) nicht Aufgabe des Dichters (&#8230;) mitzuteilen, was wirklich geschehen ist, sondern vielmehr, was geschehen k&#246;nnte, d. h. das nach den Regeln der Wahrscheinlichkeit oder Notwendigkeit M&#246;gliche. Denn der Geschichtsschreiber und der Dichter unterscheiden sich nicht dadurch voneinander, dass sich der eine in Versen und der andere in Prosa mitteilt (&#8230;); sie unterscheiden sich vielmehr dadurch, dass der eine das wirklich Geschehene mitteilt, der andere, was geschehen k&#246;nnte. Daher ist die Dichtung etwas Philosophischeres und Ernsthafteres als Geschichtsschreibung; denn die Dichtung teilt mehr das Allgemeine, die Geschichtsschreibung hingegen das Besondere mit.«
Die Dichter »ahmen handelnde Menschen nach. Diese sind notwendigerweise entweder gut oder schlecht. Denn die Charaktere fallen fast stets unter eine dieser beiden Kategorien; alle Menschen unterscheiden sich n&#228;mlich, was ihren Charakter betrifft, durch Schlechtigkeit und G&#252;te. Demzufolge werden Handelnde nachgeahmt, die entweder besser oder schlechter sind, als wir zu sein pflegen, oder ebenso wie wir.«</blockquote>

<p>F&#252;r das Verst&#228;ndnis gro&#223;er Teile der Literatur – somit auch des Trauerspiels »Maria Stuart« –, ist die Aussage, dass »die Dichtung […] mehr das Allgemeine, die Geschichtsschreibung hingegen das Besondere mit[teilt]«, von gro&#223;er Bedeutung.</p>

<p><strong>Literatur geht es um allgemeine Themen, die Grundfragen des Menschen sind oder zu den grundlegenden Verhaltensweisen des Menschen geh&#246;ren.</strong> Ziel der Literatur ist also nicht die historisch korrekte Darstellung von Fakten, selbst dann nicht, wenn ein Autor um historische Korrektheit bem&#252;ht sein sollte oder ein literarisches Werk in das beliebte Genre historischer Romane f&#228;llt.</p>

<p>Die am st&#228;rksten das Gem&#252;t der Menschen bewegenden Themen sind <strong>Liebe</strong> und die <strong>Frage nach Gut und B&#246;se</strong>. Entsprechend stark werden solche Fragen in der Literatur thematisiert. Auch Schiller bedient sich der Grundthemen menschlichen Fragens, Empfindens, Strebens und Leidens.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Kurz gefasst: Der Literatur geht es in all ihren Facetten, zumindest der erz&#228;hlenden Literatur, um <strong>Grundfragen der Humanit&#228;t, der Ideale und des Scheiterns der Menschen an diesen</strong>.</p>

<p>Mit solchen Grundfragen sah sich Schiller konfrontiert, als er »Maria Stuart« schrieb. <a href="http://www.wcurrlin.de/links/basiswissen/basiswissen_franzoesische_revolution.htm#bwradikalephase" target="_blank">Das Freiheitsstreben der Franz&#246;sischen Revolution von 1789 wurde schon nach wenigen Jahren von einem Terrorregime &#252;berlagert, verdr&#228;ngt, ersetzt.</a></p>

<p>Die Frage nach dem <strong>Verh&#228;ltnis von Freiheit und Macht</strong>, eine Frage, die &#252;brigens <em>immer</em> in einem engen Zusammenhang steht, wird das Ma&#223; individueller Freiheit doch bis heute von den Machthabern bestimmt, auch in Demokratien, dr&#228;ngte sich in dieser Zeit Schillers in besonderem Ma&#223;e auf. F&#252;r Schiller hatte diese Frage zudem biographische Bez&#252;ge in seinen Erfahrungen mit dem Landesherrn, dem er einst als Milit&#228;rarzt verpflichtet war, da ihm die Freiheit des Denkens und Schreibens dort nicht zugestanden wurde.</p>

<p>In einem anderen gro&#223;en Drama, in »<a href="http://www.deutsch-online.net/don-karlos-friedrich-schiller/" target="_blank">Don Carlos</a>«, bringt Schiller diese Frage mit dem Ausspruch »<strong>Geben Sie Gedankenfreiheit</strong>, Sire« explizit auf den Punkt.</p>

<p>Entsprechend sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller#Dramatische_Werke" target="_blank">viele Dramen Schillers</a> auf den ersten Blick historische Dramen, ob nun »Wilhelm Tell«, »Die Jungfrau von Orlean«, die Wallenstein-Trilogie etc. Bei genauem Hinsehen aber sind die historischen Bez&#252;ge nur Hintergrund f&#252;r Schillers Auseinandersetzung mit seiner eigenen Zeit.</p>

<p><strong>Schiller nimmt historische Figuren und legt ihnen die Fragen seiner Zeit in den Mund</strong>, Fragen, die so grundlegend sind, dass seine Werke, zumindest dann, wenn man sich diesen Verstehenszusammenhang erst einmal erarbeitet hat, auch noch heute lesenswert sind, haben sich diese Grundfragen doch kaum ver&#228;ndert.</p>

<p>Ohne dieses Hintergrundwissen, wirken Schillers Dramen oft sperrig in ihren langen Dia- und Monologen. Lesende fragen dann zurecht, was das soll, was das mit der spannenden historischen Geschichte zu tun habe. Ohne diese Hintergrundwissen bleiben die Dramen Schillers (und viele andere Werke der Literatur bis heute) stumm. – Schillers Dramen stellen keine Geschichte dar, sondern haben sich viel mehr der Frage verschrieben, was den Menschen angesichts menschlicher Grundfragen zum Handeln treibt. <strong>Literatur ist philosophisch orientiert.</strong> Schillers Dramen fordern, wie gro&#223;e Teile der Weltliteratur, zum mitf&#252;hlenden Mit- und Nachdenken auf.</p>

<p>Schillers Dramen, wie weite Teile der Literatur, bleiben denjenigen verschlossen, die alleine Faktenwissen interessiert oder denen alleine die Inhalte, nicht aber <strong>die Voraussetzungen f&#252;r die Existenz von Literatur</strong> zug&#228;nglich werden oder gemacht werden. Dieses Voraussetzungen liegen im menschlichen Leben selbst, in den zentralen Grundfragen des Menschen, die auch die <strong>Grundfragen der Philosophie</strong> sind:</p>

<blockquote>Woher komme ich?
Wohin gehe ich?
Was kann ich wissen?
Wie soll ich leben?</blockquote>

<p>Kurz: <strong>Was ist der Mensch, was zeichnet ihn aus, was ersehnt er, wie lebt er, wie k&#246;nnte er leben?</strong></p>

<p>Dieser Blick auf Literatur kann der Schl&#252;ssel sein, um einen Zugang zu gro&#223;en Teilen der Literatur zu finden, also auch zu auf den Blick eher trocken scheinenden Werken, die in der Schule gelesen werden (m&#252;ssen) – also auch zu Schillers »Maria Stuart« oder »Don Carlos« etc.</p>

<p>&nbsp;<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Methoden-Mythos? Die Mind-Map.</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 23:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Mind-Map ist eine beliebte Methode, wenn es darum geht, Methoden vorzustellen und einzuf&#252;hren. Zunehmend aber f&#228;llt mir auf, dass diese Methode weder von Lehrerinnen und Lehrern noch von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern sichtbar genutzt wird. Ich habe noch keinen Kollegen &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/11/09/methoden-mythos-die-mind-map/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mind-Map ist eine beliebte Methode, wenn es darum geht, Methoden vorzustellen und einzuf&#252;hren. Zunehmend aber f&#228;llt mir auf, dass diese Methode weder von Lehrerinnen und Lehrern noch von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern <em>sichtbar</em> genutzt wird.</p>

<p>Ich habe noch keinen Kollegen erlebt, der bei einer Konferenz eine Mind-Map erstellen w&#252;rde; ich habe noch keinen Sch&#252;ler erlebt, der, &#252;ber die Phase der unterrichtlichen Behandlung der Methode hinaus, freiwillig mit ihr gearbeitet h&#228;tte, au&#223;er wenn es um Referate geht, in denen nicht nur vorgetragen, sondern die ganze Lerngruppe mit einbezogen werden soll. In dieser Situation taucht das Schlagwort „Mind-Map“ auf. Was dann aber an der Tafel entsteht ist in der Regel h&#246;chstens ein Cluster von assoziativ genannten Begriffen, die in keine sonderlich logische Ordnung gebracht werden, sondern reichlich zuf&#228;llig um einen Zentralbegriff herum gruppiert werden. Dieser Gebrauch der Mind-Map ist f&#252;r mich ein Zeichen, dass sie im Lernalltag der Sch&#252;ler keine Rolle spielt, aber eine der bekanntesten Methoden ist, an die sie sich in einer solchen Referatssituation erinnern.</p>

<p>Angesichts meiner eigenen Erfahrungen mit Mind-Maps &#252;berrascht es mich nicht, dass Mind-Maps so wenig eingesetzt zu werden scheinen. Was mich allerdings &#252;berrascht ist, dass diese Methode dennoch so pr&#228;sent ist bzw. gehalten wird, wenn mein Eindruck stimmen sollte, dass ihre Effekivit&#228;t genau so gering ist, wie die Versprechen zur Einsetzbarkeit der Methode gro&#223; sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Mind-Maps entweder so wenig umfangreich sind, dass sie kaum mehr zu bieten als ein gut strukturierter Notizzettel. Bevor ich dann anfange, mit mehreren Farben, idealerweise auch noch mit bildlichen Elementen, eine Mind-Map zu erstellen, bin ich mit dem Notizzettel l&#228;ngst fertig.</p>

<p>Den wenig komplexen und von daher im Einsatz f&#252;r mich nicht notwendigen Mind-Maps stehen (f&#252;r Ver&#246;ffentlichungszwecke konstruierte?) Beispiele hoch komplexer Mindmaps gegen&#252;ber, die dann in meinen Augen aber so aufwendig gestaltet sind, dass der Gestaltungsaufwand in keiner angemessenen Relation zum Nutzen steht, ganz abgesehen davon, dass die &#220;bersichtlichkeit schnell verloren geht und die Mind-Map eher einem Mind-Labyrinth als einer &#252;bersichtlichen Landkarte von Begriffen gleicht, die in der Zusammenschau ein logisches Ganzes ergeben.</p>

<p>Mehr und mehr habe ich den Eindruck, lasse mich da aber gerne eines besseren belehren, dass es sich bei der Mind-Map um einen Methoden-Mythos handelt. Ihre Versprechen sind toll: Verbindung der unterschiedlich ausgerichteten Gehirnh&#228;lften, weil sprachliche und bildliche Darstellung verbunden werden; Unterst&#252;tzung von Lernprozessen; Stichwortzettel bei Vortr&#228;gen und Referaten etc.</p>

<p>Warum nur begegne ich bei diesem Versprechen so wenigen Mind-Maps in der Praxis, sowohl bei Lehrenden als bei Lernenden? Meine Vermutung habe ich oben schon ge&#228;u&#223;ert: Die Mind-Map wirkt auf mich wie ein hochgelobtes, im praktischen Alltagsgebrauch die Versprechen aber kaum einhalten k&#246;nnende Methode.</p>

<p>Niemandem soll hier der Einsatz von Mind-Maps madig gemacht werden! Sicherlich gibt es einige Leute, denen diese Methoden in ihrem Denken und Arbeiten entgegen kommt bzw. entkommen kommen kann. Mein Problem ist nur, dass mir diese Leute, die die Mind-Map wirklich regelm&#228;&#223;ig zumindest in bestimmten Arbeitszusammenh&#228;ngen nutzen, bislang nicht begegnet sind.</p>

<p>Und deshalb jetzt meine Fragen:</p>

<ul>
    <li>Wer meiner gesch&#228;tzten Leserinnen und Leser arbeitet wirklich regelm&#228;&#223;ig in eigenen Arbeitsprozessen mit Mind-Maps? Regelm&#228;&#223;ig meint hier nicht, dass die Methode regelm&#228;&#223;ig (im Unterricht) vorgestellt und in einem gewissen Rahmen eingef&#252;hrt wird, sondern, dass jemand wirklich selbst mit dieser Methode arbeitet.</li>
    <li>Gibt es Leute, die, anders als ich, die Arbeit mit Mind-Maps als effektiv, in einer angemessenen Kosten-Nutzen-Relation stehend erleben?</li>
    <li>Ist jemand Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern begegnet, die diese Methode wirklich benutzen, regelm&#228;&#223;ig benutzen!, und dabei erleben, dass die Versprechen zutreffen, die mit der Mind-Map verbundern werden?</li>
</ul>

<p>Oder ist die Mind-Map vielleicht doch ein Methoden-Mythos? Handelt es sich um eine Methode, die ihren Charme in ihrer vermeintlichen Einfachheit hat, diesen aber bei einer wirklichen Besch&#228;ftigung mit der Methode nicht einzul&#246;sen vermag?</p>

<p>Ich bin gespannt, wie andere das sehen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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</ul>

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		<title>Sch&#252;leraktivit&#228;t im Unterricht: Die Affenmetapher</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 00:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drehorgelspieler haben manchmal, fr&#252;her wohl h&#228;ufiger als heute, Affen auf der Schulter sitzen. Vielleicht machen sie das, weil sie tierlieb sind und Affen f&#252;r ganz besondere Tiere halten, ganz sicher tun sie das aber, weil derjenige, der einen Affen auf &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/11/08/schueleraktivitaet-im-unterricht-die-affenmetapher/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drehorgelspieler haben manchmal, fr&#252;her wohl h&#228;ufiger als heute, Affen auf der Schulter sitzen. Vielleicht machen sie das, weil sie tierlieb sind und Affen f&#252;r ganz besondere Tiere halten, ganz sicher tun sie das aber, weil derjenige, der einen Affen auf der Schulter sitzen hat, mit besonderer Aufmerksamkeit der Vor&#252;bergehenden rechnen kann.</p>

<p>Wer den Affen auf der Schulter hat, der hat die Aufmerksamkeit auf seiner Seite. </p>

<p>Zugegeben, ich brauchte eine Weile, um die Affenmetapher zu verstehen, um zu verstehen, was eine Kollegin damit meinte, wenn sie davon sprach, dass es im Unterricht darum gehe, wer den Affen auf der Schulter habe: Die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler abwechselnd oder der Lehrer bzw. die Lehrerin f&#252;r den gr&#246;&#223;ten Teil einer Unterrichtsstunde.</p>

<p>Die Grundfrage, wenn es heute um »guten Unterricht« geht, lautet: Wer hat eigentlich den Affen auf der Schulter und wer eher nicht? </p>

<p>Ist es der Lehrende, der sich im Unterricht in den Mittelpunkt stellt? Oder sind ea die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, die im Unterricht den Raum finden, sich selbst einzubringen? Im Grunde geht es hier <a target="_blank" href="http://herrlarbig.de/2010/11/07/aktivitaetsverteilung-im-unterricht-die-infrarotkamera-metapher/">um die gleiche Frage</a>, die ich auch schon im letzten Blogartikel angesprochen habe, in dem sich auch Beispiele f&#252;r die unterschiedlichen Formen des Unterrichtens finden.</p>

<p>Wer hat den Affen auf der Schulter? Sitzt er starr auf der Schulter des Lehrers oder der Lehrerin? Springt er fr&#246;hlich durch den Raum, von Schulter zu Schulter, so dass erkennbar wird, dass es die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sind, die nicht nur Aufmerksamkeit durch ihre starke Beteiligung am Unterricht erzeugen, sondern dar&#252;ber hinaus auch erkennbar in ihrem Lernen voranschreiten?</p>

<p>Guter Unterricht, das ist Tag f&#252;r Tag mehr meine &#220;berzeugung, zeichnet sich dadurch aus, dass ein Lernfortschritt, eine Progression des Lernens der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lerinnen, nachvollziehbar erkennbar wird. </p>

<p>Die Affenmetapher ist dabei f&#252;r mich ein Kriterium der Reflexion eigenen Unterrichts. Darf der Affe sich frei im Raum bewegen, von Schulter zu Schulter springen, sodass m&#246;glichst viele Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einer Lerngruppe aktiv am Unterricht teilnehmen und entsprechend Aufmerksamkeit auf sich ziehen?</p>

<p>Doch nicht nur f&#252;r die Reflexion und die Beschreibung eigenen Unterrichts erscheint mir die Affenmetapher hilfreich. Auch f&#252;r die Beobachtung von Unterricht durch Dritte ergibt sich hier eine, von einer Metapher getragene, Perspektive auf den beobachteten Unterricht: Habe ich einen Unterricht gesehen (oder gehalten), in dem der Lehrer bzw. die Lehrerin im Mittelpunkt stand oder einen Unterricht, in dem das Denken und Lernen, in dem die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen erkennbar aktiv waren und nachvollziehbare Fortschritte des Lernens sichtbar geworden sind?</p>

<p>  <strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Die R&#252;ckkehr der Schiefertafel oder: Arbeiten mit dem iPad</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 07:35:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kaum gr&#246;&#223;er als einst Schiefertafeln, &#228;hnlich »dick« oder auch »d&#252;nn«, je nachdem, wie man es gerade betrachten will, liegt seit ein paar Tagen nun also das iPad vor mir. Es ist dabei, das kann ich schon jetzt sagen, mein Arbeiten &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/10/24/die-rueckkehr-der-schiefertafel-oder-arbeiten-mit-dem-ipad/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum gr&#246;&#223;er als einst <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schreibtafel">Schiefertafeln</a>, &#228;hnlich »dick« oder auch »d&#252;nn«, je nachdem, wie man es gerade betrachten will, liegt seit ein paar Tagen nun also das <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iPad">iPad</a> vor mir. Es ist dabei, das kann ich schon jetzt sagen, mein Arbeiten zu ver&#228;ndern, wobei ich diese Ver&#228;nderung bislang als eine Verdichtung und Intensivierung meiner Arbeit ansehe.</p>

<p>Diesen Blogartikel schreibe ich auf diesem Ger&#228;t, womit das Thema »Tastatur« rein praktisch schon bearbeitet ist, denn h&#228;tte ich nicht die Erfahrung gemacht, dass es mir faktisch m&#246;glich ist, die virtuelle Tastatur dieses Tablet-Computers in &#228;hnlicher Souver&#228;nit&#228;t zu bedienen wie eine Hardware-Tastatur, w&#252;rde ich sie f&#252;r solch lange Texte nicht nutzen.</p>

<p>Doch es ist gerade die Arbeit an Texten, die f&#252;r mich eines der Haupteinsatzgebiete des iPads werden soll — und auch schon ist — sei es die schreibende oder sei die lesende Arbeit an Texten.</p>

<p>Hier geht es nicht um einen Testbericht, sondern um eine erste Praxisreflexion der Arbeit mit diesem Ger&#228;t. Und bereits als sein Erscheinen im Januar 2010 angek&#252;ndigt wurde, erinnerte ich mich an meinen Eindruck des ersten Tablet-PCs, der einst von Microsoft vorgestellt wurde und den ich vor ein paar Jahren in Wien l&#228;ngere Zeit in H&#228;nden halten und testen konnte. Mit dieser Erinnerung ist f&#252;r mich der erste gro&#223;e Unterschied in der Praxis feststellbar: Brauchte ich bei Microsofts Erstling eines solchen Computertyps noch eine ganze Weile, bis ich &#252;berhaupt verstanden hatte, wie das System funktionierte, habe auf dem iPad einfach angefangen zu schreiben und machte nach weniger als vierundzwanzig Stunden die verbl&#252;ffende Entdeckung, dass ich hier nicht nur schnell, sondern sogar sehr z&#252;gig nahezu blind mit der Tastatur zu Schreiben in der Lage bin.</p>

<p>Fazit 1: Das Arbeiten mit dem iPad erscheint mir sehr intuitiv, ja fast kommt es mir so vor, als habe mein Arbeitsstil geradezu auf diesen Rechner gewartet, mit dem ich einfach los arbeiten kann, ohne mich gro&#223; in die Hard- oder Software hineindenken zu m&#252;ssen, was mich aber nat&#252;rlich dennoch nicht davon abhalten soll, auch die Frage zu stellen, wie dies alles funktioniert, aber nicht in diesem Beitrag.</p>

<p>Zun&#228;chst einmal ist das iPad f&#252;r mich also ein Schreibger&#228;t, die erste, wirklich portable Schreibmaschine, die ich je hatte. Anders als bei meinem Laptop beobachte ich, dass ich das iPad wirklich fast immer dabei habe, au&#223;er vielleicht, wenn ich einkaufen gehe. Aber ein Laptop, so sch&#246;n er ist, wiegt dann doch &#252;ber zwei Kilo und nimmt viel Platz in der Tasche weg, macht aber, wenn ich ihn &#252;ber UMTS online bringe, schon nach relativ kurzer Anlaufzeit schlapp, sodass es nicht wirklich ein Vergn&#252;gen ist, mit ihm vernetzt zu arbeiten.</p>

<p>Doch genau darum geht es mir: Konzentriert arbeiten k&#246;nnen und dennoch die Ressourcen verf&#252;gbar zu haben, die ich in vernetzten Strukturen gerne nutze. Au&#223;erdem habe ich mehr und mehr Zugriff auf aktuell von mir verwendete Materialien, die ich in dieser F&#252;lle in einer Tasche gar nicht mit mir herum tragen k&#246;nnte.</p>

<p>Fazit 2: Das iPad kommt meiner Vorstellung des mobilen Arbeitens sehr entgegen.</p>

<p>Mit mobilem Arbeiten meine ich nun nicht einmal, dass ich st&#228;ndig im Kaffee arbeiten wollte oder es gar tue. Lehrer haben aber nun einmal mindestens zwei Arbeitspl&#228;tze, hat eine Schule auch noch verschiedene Standorte, dann sind es oft sogar noch mehr. Und dann gibt es noch die Stunden zwischen den Unterrichtsstunden, in denen dann ideal vor Ort gearbeitet werden kann, wenn die entsprechenden Werkzeuge verf&#252;gbar sind.</p>

<p>Immer einen Duden dabei, einige Dutzend B&#252;cher st&#228;ndig als Lesestoff und Arbeitsmaterial auf dem Rechner und auch noch das Schreibger&#228;t, mit dem ich gleich gedruckte Versionen meiner Arbeitsergebnisse anfertigen kann, wenn ich die Dateien per E-Mail an mich schicke und dann ausdrucke, was aber nicht in jedem Fall n&#246;tig ist.</p>

<p>Aber zun&#228;chst ist das iPad nicht als Dienstger&#228;t gedacht, auch wenn es in diesem Rahmen absehbar eine wahrscheinlich wichtige Rolle spielen wird, vor allem wenn es um Unterrichtsentw&#252;rfe geht. Beruf und private Interessen laufen bei mir allerdings sowieso ineinander &#252;ber, was ich als eigentlich die ideale berufliche Situation betrachte, so dass auch das mehr oder weniger private Arbeiten mit diesem Ger&#228;t neue Formen annimmt.</p>

<p>Ich lese nach wie vor sehr viele echte B&#252;cher, auch wenn mich iBooks als digitales Leseger&#228;t durchaus &#252;berzeugt, vor allem auch, weil Anstreichungen und Notizen m&#246;glich sind, aber auch beim analogen Lesen habe ich nun endlich meine eigenen Lesenotizen nicht nur umfassend dabei, sondern ich kann diese direkt tippen, weil das iPad neben einem Buch eigentlich immer in die Tasche passt und, anders als in vielen F&#228;llen der Laptop, wirklich verf&#252;gbar ist.</p>

<p>Fazit 3: Vor allem die wirkliche Mobilit&#228;t dieses Rechners erm&#246;glicht ein anderes Arbeiten und, da handschriftliche Notizen von unterwegs direkt getippt werden k&#246;nnen, auch eine straffere Organisation der Arbeit, f&#228;llt in vielen F&#228;llen dann doch das &#220;bertragen in den getippten Text weg und das Ausdrucken kann gleich beginnen, wenn ich zu Hause bin.</p>

<p>Notizen, Kalender, Lexika…, das alles ist zwar auch per iPhone verf&#252;gbar, aber ein Smartphone ist eben kein Arbeitsger&#228;t f&#252;r jemanden, der wirklich viel schreibt. Da ich aber auch im Bereich des kreativen Schreibens verortet bin, brauche ich genau diese M&#246;glichkeit des Schreibens, m&#246;glichst &#252;berall. Das geht auch mit Notizbuch und F&#252;ller, eine Kombination, die ich nach wie vor sehr sch&#228;tze und auch nutze, aber ich tippe nun einmal auch sehr gern. In dieser Hinsicht hat das Smartphone wenig zu bieten und all die Subnotebooks, die ich in H&#228;nden hielt, erschienen mir nicht nur oft sehr billig gemacht, sondern irgendwie auch unpraktisch f&#252;r meinen Arbeitsstil.</p>

<p>Selbst am heimischen Schreibtisch greife ich in &#252;berraschend vielen Situationen zu dem von mir lange sehr kritisch be&#228;ugtem Tablet-Computer. Auch wenn er kein Ersatz f&#252;r den PC sein will, man braucht einen solchen f&#252;r die Verwaltung des Ger&#228;tes dann doch immer mal wieder, erlebe ich das iPad sehr oft als genau diesen Ersatz, der zudem noch absolut leise l&#228;uft, so dass keine L&#252;fter oder Festplattenger&#228;usche noch ein wenig L&#228;rmpegel verursachen.</p>

<p>Und doch wirkt das iPad auf mich zun&#228;chst wie eine Schiefertafel: Es ist einfach in seiner &#228;u&#223;eren Erscheinung, aber, anders als eine Schiefertafel, im Innern hoch komplexe Technologie, was es von der Schiefertafel unterscheidet, es sei denn man sieht die molekulare Zusammensetzung der in einer Schiefertafel verarbeiteten Materialien als komplexe Struktur <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p>Lernen ist Arbeit. Entsprechend ist jedes Ger&#228;t, dass diese Arbeit unterst&#252;tzt, ein Ger&#228;t, das f&#252;r das Lernen geeignet ist, so der eigene Lernstil zum Ger&#228;t passt. Ist das iPad also ein Ger&#228;t, das f&#252;r die Nutzung im Unterricht geeignet ist, auch f&#252;r Sch&#252;ler? Meine Antwort auf diese Frage f&#228;llt im Augenblick noch ambivalent aus. Vor allem spricht der hohe Preis gegen eine Standardnutzung durch Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen. Es kann einfach nicht erwartet werden, dass so ein Ger&#228;t verf&#252;gbar ist, es sei denn, es muss nicht von den Eltern bezahlt werden.</p>

<p>Gegen den Einsatz in der Schule spricht auch die Bindung an einen Anbieter, so sehr dies faktisch in Richtung Microsoft an vielen Schulen auch der Fall ist. Aber diese Monokultur gef&#228;llt mir ja auch nicht. Wie sollte mir dann eine andere Monokultur gefallen k&#246;nnen?</p>

<p>Gegen die Nutzung eines solches Ger&#228;tes als Standard im Unterricht spricht aber auch, dass er nur dann sinnvoll sein kann, wenn es gelingen w&#252;rde, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zu Arbeitsformen zu bringen, die in einem Computer eben nicht prim&#228;r ein Unterhaltungs-, sondern ein Arbeitsmedium sehen k&#246;nnen.</p>

<p>Und doch sehe ich im iPad f&#252;r mich eine echte Bereicherung im Lern-Arbeits-Zusammenhang. Dies k&#246;nnte so auch f&#252;r einzelne Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen gelten, die eher in die Nerd-Kategorie fallen, ist doch die Rede vom Digital Nativ meist nicht in Hinsicht auf die Mediennutzungskompetenz hin passend.</p>

<p>Ja, ich bin der Meinung, dass Tablet-PCs durchaus, anders als Notebooks, f&#252;r Schule interessant sein k&#246;nnen, meine aber auch, dass das analoge Lernen, das nach wie vor ganz einfach die Conditio humana in Sachen Lernen ist, dennoch im Vordergrund stehen muss, was nat&#252;rlich auch m&#246;glich ist, wenn diese Gattung Computer das Schulbuch und das Schulheft erg&#228;nzen, auf lange Sicht vielleicht auch abl&#246;sen kann.</p>

<p>Wenn es Bildungsprozessen gelingt, den Computer st&#228;rker als Arbeitsinstrument im Bewusstsein aller an Bildungsprozessen beteiligten zu verankern, ihm neben dem Image des Unterhaltungsmediums das Image eines tollen Lernmediums zu geben, dann wird er im Unterricht mittelfristig die Rolle spielen k&#246;nnen, die sinnvoll ist, so durch die Kosten solcher Ger&#228;te keine weiteren strukturellen Ungerechtigkeiten ins Bildungssystem selbst einflie&#223;en.</p>

<p>Ich selbst, um auf den Anfang dieses Beitrages zur&#252;ck zu kommen, habe Computer noch nie zum Spielen benutzt. Meinen ersten Computer kaufte ich mir im Studium, weil ich ihn als Lern- und Arbeitsger&#228;t brauchte. Das ist der Computer f&#252;r mich immer geblieben. Doch schon seit l&#228;ngerem w&#252;nschte ich mir f&#252;r den mich pr&#228;genden Arbeitsstil ein wirklich portables Arbeitsger&#228;t, ein Ger&#228;t, das klein, leicht und doch mit allen f&#252;r mich notwendigen F&#228;higkeiten ausgestattet ist. F&#252;r mich erf&#252;llt zur Zeit das iPad diese praktischen Erwartungen. Es passt zu meinem Arbeitsstil und unterst&#252;tzt ihn. Und ja, ich finde, dass Schiefertafeln eine tolle Sache sind, so dass ich froh bin, dass mir jetzt ein digitales Pendant der Schiefertafel bei meiner Arbeit zur Seite steht. 
     <strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Gedichtinterpretation: Clemens Brentano, Sprich aus der Ferne</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 22:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedichtinterpretation: Clemens Brentano, Sprich aus der Ferne von Torsten Larbig steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.Beruht auf einem Inhalt unter herrlarbig.de.&#220;ber diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse k&#246;nnen Sie unter http://herrlarbig.de/kontakt erhalten. Clemens Brentano (1778–1842) Sprich &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/09/24/gedichtinterpretation-clemens-brentano-sprich-aus-der-ferne/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/de/88x31.png" /></a><br /><span xmlns:dct="http://purl.org/dc/terms/" href="http://purl.org/dc/dcmitype/Text" property="dct:title" rel="dct:type">Gedichtinterpretation: Clemens Brentano, Sprich aus der Ferne</span> von <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://herrlarbig.de" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Torsten Larbig</a> steht unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz</a>.<br />Beruht auf einem Inhalt unter <a xmlns:dct="http://purl.org/dc/terms/" href="http://herrlarbig.de/2010/09/24/gedichtinterpretation-clemens-brentano-sprich-aus-der-ferne/" rel="dct:source">herrlarbig.de</a>.<br />&#220;ber diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse k&#246;nnen Sie unter <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://herrlarbig.de/kontakt " rel="cc:morePermissions">http://herrlarbig.de/kontakt </a> erhalten.</em></p>

<p><h3><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_Brentano" target="_blank">Clemens Brentano</a> (1778–1842)</h3>
<h2>Sprich aus der Ferne (1801)</h2><br /></p>

<p>Sprich aus der Ferne<br />
Heimliche Welt,<br />
Die sich so gerne<br />
Zu mir gesellt.</p>

<p>Wenn das Abendrot niedergesunken,<br />
Keine freudige Farbe mehr spricht,<br />
Und die Kr&#228;nze still leuchtender Funken<br />
Die Nacht um die schattigte Stirne flicht:</p>

<p>Wehet der Sterne<br />
Heiliger Sinn<br />
Leis durch die Ferne<br />
Bis zu mir hin.</p>

<p>Wenn des Mondes still lindernde Tr&#228;nen<br />
L&#246;sen der N&#228;chte verborgenes Weh;<br />
Dann wehet Friede. In goldenen K&#228;hnen<br />
Schiffen die Geister im himmlischen See.</p>

<p>Gl&#228;nzender Lieder<br />
Klingender Lauf<br />
Ringelt sich nieder,<br />
Wallet hinauf.</p>

<p>Wenn der Mitternacht heiliges Grauen<br />
Bang durch die dunklen W&#228;lder hinschleicht,<br />
Und die B&#252;sche gar wundersam schauen,<br />
Alles sich finster tiefsinnig bezeugt:</p>

<p>Wandelt im Dunkeln<br />
Freundliches Spiel,<br />
Still Lichter funkeln<br />
Schimmerndes Ziel.</p>

<p>Alles ist freundlich wohlwollend verbunden,<br />
Bietet sich tr&#246;stend und traurend die Hand,<br />
Sind durch die N&#228;chte die Lichter gewunden,<br />
Alles ist ewig im Innern verwandt.</p>

<p>Sprich aus der Ferne<br />
Heimliche Welt,<br />
Die sich so gerne<br />
Zu mir gesellt.</p>

<p>Das Offensichtliche liegt dem lyrischen Ich in Clemens Brentanos 1801 erschienenem Gedicht „Sprich aus der Ferne” viel zu nah. Das Ferne, das nicht Offensichtliche, das Verborgene, die „heimliche Welt” (V. 2) interessieren dieses <a href="http://gedichtinterpretation.org/lyrisches-ich-gedichtinterpretation/" target="_blank">lyrische Ich</a> viel mehr. M&#246;ge diese „heimliche Welt“ einmal mehr zu ihm sprechen! Mit dieser Sehnsucht beginnt das Gedicht; diese Sehnsucht wird am Ende wieder aufgegriffen, indem exakt die gleiche Strophe wiederholt wird. Ein Rahmen, der sieben weitere Strophen umschlie&#223;t.</p>

<p>Doch unter welchen Bedingungen kann diese Sehnsucht Wirklichkeit werden? Die <a href="http://web.uni-frankfurt.de/fb10/zimmermann/cecile/PDF-files/psem09-handout-08.pdf" target="_blank">Konditionals&#228;tze</a> in den Strophen 2, 4 und 6 geben Antwort, wenn auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metapher" target="_blank">metaphorisch</a> verschl&#252;sselt:</p>

<p>– Wenn die Sonne untergegangen ist und die Farben der Welt undeutlich werden, verblassen (V. 5f.),</p>

<p>– wenn die Sterne (V. 7f) und der Mond (V 13f.) aufgegangen sind,</p>

<p>– wenn die Sterne am Himmel funkeln (V 15f.) und</p>

<p>– (unheimliches) Dunkel &#252;ber der Erde liegt, das lyrische Ich im Wald begleitet (V 21–24),</p>

<p>dann kann die „heimliche Welt“ zum lyrischen Ich sprechen. Und dieses „Sprechen“ spricht den ganzen Menschen an, packt ihn bei allen Sinnen. „Wenn“ (V. 5, 13, 21) die Bedingungen ideal sind, dann sieht das Auge nicht die naheliegende Welt im glei&#223;enden Sonnenlicht, sondern das „leis“ (V. 11) sich verstr&#246;mende Licht der Sterne dringt in das Auge, das Licht aus der „Ferne“ (V. 11). Und damit das Dunkel nicht zu gro&#223;es „Grauen“ (V. 21) ausl&#246;st, scheint der Mond und wie ein leichter Wind „wehet Friede“ (V. 15), ein Friede, der den ganzen K&#246;rper erfasst, die Spannungen des Tages abfallen l&#228;sst, zu einer k&#246;rperlich sp&#252;rbaren Erfahrung wird. Doch vor allem das Sehen und das H&#246;ren bilden das Zentrum der metaphorischen Sprache. Die Sinne werden jedoch in einer ganz bestimmten Form angesprochen: Zwar soll die „heimliche Welt“ (V. 1, 33) zum lyrischen Ich sprechen (V. 1, 33), doch dies geschieht in einem Umfeld, dass als „leis[e]“ (V. 11) charakterisiert wird, als „still“ (V. 7), voller an Musik erinnernder Kl&#228;nge (V. 17f.).</p>

<p>Diese akustischen Wahrnehmungen sind eng an visuelle Formen der Wahrnehmung gebunden, werden in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Syn%C3%A4sthesie" target="_blank">syn&#228;sthetisch</a> gestalteten Versen sogar direkt miteinander verbunden. Die Farbe muss zum schweigen kommen (V. 6), jene Farbe, die im hellen Licht das Auge erreicht und in der Masse der Reize, die am hellichten Tage das lyrische Ich umgeben, jener heimlichen Welt kaum Resonanzr&#228;ume bietet. Die „leuchtende[n] Funken“ (V. 7) sind „still“ (ebd.), ebenso die Tr&#228;ne, die den Mond charakterisiert (V. 13) und die Lieder „gl&#228;nzen“ (vgl. V. 17f.).</p>

<p>Auf der anderen Seite ist das Gedicht, trotz der Dunkelheit, in der es seinen Raum findet, voller visueller Wahrnehmungen: Da sind das „Abendrot“ (V. 5), die „Farbe“ (V. 6), „leuchtende Funken“ (V. 7), eine „schattigte Stirn“ (V. 8), es gl&#228;nzt (V. 17), es ist dunkel (V. 22f.), „finster“ (V. 25) gar, Lichter funkeln (V. 27), ein „Schimmern“ (V. 28) ist zu sehen, „N&#228;chte“ und „Lichter“ (V. 31) werden unmittelbar miteinander verbunden.</p>

<p>Und in dieser Ganzheitlichkeit, in der das lyrische Ich in diesen Versen angesprochen wird, in dieser Ganzheitlichkeit, in der es „da ist“, pr&#228;sent, anwesend, lauschend, schauend, staunend, zeigt sich sich die Erkenntnis, die in dieser Dunkelheit gewonnen werden kann, als Gegenpart zur <a href="http://www.pohlw.de/literatur/epochen/aufklaer.htm" target="_blank">aufgekl&#228;rten</a> Erkenntnis, deren Lichtmetaphorik des Tages diejenige der Nacht gegen&#252;ber gestellt wird. W&#228;hrend das analytische Denken der Aufkl&#228;rung das Einzelne in seinen Details wahrnimmt, ist die Einsicht des n&#228;chtlich schauenden lyrischen Ichs, entsprechend der Ganzheitlichkeit, mit der es sich ansprechen l&#228;sst, eine ganzheitliche, die wahrzunehmen vermag, dass „alles […] freundlich verbunden“ (V. 29) ist, das Trost und Trauer einander verwandt sind (V. 30), dass „alles […] ewig im Innern verwandt“ (V. 32) ist.</p>

<p>Diese Wahrnehmung der Welt aber ist keine, die ihre ganze Kraft im Verstande alleine entfalten kann, sie will erlebt, gef&#252;hlt werden. Die Einsicht, die das lyrische Ich aus fr&#252;heren Erlebnissen genau dieses Zustandes, dieser Stimmung gewonnen hat, geht &#252;ber den Verstand hinaus, ergreift den ganzen K&#246;rper, ist ein Wiegen und Wogen, das die Sinnlichkeit mit dem Verstand vereint. Diese Bewegung der Ganzheitlichkeit, die sich dem lyrischen Ich gleichzeitig aber nicht in der Klarheit des Tageslichtes zeigt, mag der Grund f&#252;r das gew&#228;hlte, wechselnde, dem Leser nicht leicht zug&#228;ngliche, Verma&#223; sein, das in den Langstrophen 2, 4, 6 und 8 aus vierhebigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daktylus" target="_blank">Daktylen</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troch%C3%A4us" target="_blank">Troch&#228;en</a>, in den Kurzstrophen aus zweihebigen Daktylen und Troch&#228;en gebildet ist. Dass dieses Metrum kein Zufall ist, was ja durchaus der Fall sein k&#246;nnte, zeigt sich in der Konsequenz, mit der es durch alle Strophen durchgehalten wird, was angesichts der Kompliziertheit des Metrums kein Zufall sein kann. Dies sei hier beispielhaft an den ersten zwei Strophen gezeigt (betonte Silben sind hier fett dargestellt):</p>

<p><strong>Sprich</strong> aus der <strong>Fer</strong>ne (Daktylus, Troch&#228;us mit weiblicher <a href="http://www.uni-muenster.de/MhdMetrikOnline/sites/metrik/3.1.1.19_reichston_strophenformel.php" target="_blank">Kadenz</a>)<br />

<strong>Heim</strong>-lich-e <strong>Welt</strong>, (Daktylus; Troch&#228;us mit m&#228;nnlicher Kadenz)<br />

<strong>Die</strong> sich so <strong>ger</strong>ne<br />

<strong>Zu</strong> mir ge<strong>sellt</strong>.</p>

<p><strong>Wenn</strong> das <strong>A</strong>-bend-rot <strong>nie-</strong>der-ge-<strong>sunk-</strong>en, (Troch&#228;us, Daktylus, Troch&#228;us mit weibl. Kadenz)<br />

<strong>Kei</strong>-ne <strong>freu</strong>di-ge <strong>Far-</strong>be mehr <strong>spricht</strong>, (Troch&#228;us, Daktylus, Troch&#228;us, mit m&#228;nnl. Kadenz)<br />
<strong>Und</strong> die <strong>Kr&#228;n</strong>ze still <strong>leuch-</strong>ten-der <strong>Funk</strong>en<br />
Die <strong>Nacht</strong> um die <strong>schat</strong>-tig-te<strong> Stir</strong>ne <strong>flicht</strong>:</p>

<p>Das Gedicht entspringt dem Willen des Dichters, eine Situation zu gestalten und ist deshalb formal bewusst gestaltet. Doch anders als in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ballade" target="_blank">Balladen</a>, wird hier keine Geschichte erz&#228;hlt, anders als in <a href="http://www.fernuni-hagen.de/EUROL/termini/7260.htm" target="_blank">Gedankenlyrik</a> werden keine philosophischen, religi&#246;sen oder weltanschaulichen Fragen reflektiert, sondern eine <a href="http://www.literatur-im-foyer.de/Sites/Lyrik/lyriktheorie.htm" target="_blank">Stimmung</a> dargestellt, in der das Objektive (die Nacht, der Sternenschein, das Mondlicht…) von subjektiven Empfindungen durchdrungen und von diesen in  einen &#252;ber-objektiven Zusammenhang hinein sogar „aufgel&#246;st“. Und diese Subjektivit&#228;t dr&#252;ckt sich in der metaphorischen Sprache aus, zu der Lesende einen subjektiven Zugang finden m&#252;ssen, soll der in dem Stimmungsgedicht enthaltene Funke auf ihn &#252;berspringen.</p>

<p>Doch auch damit ist es noch nicht getan. Die letzte Strophe schlie&#223;t den Rahmen, greift den Wunsch wieder auf, dass die „heimliche Welt“ (V. 2) „aus der Ferne“ (V. 1) zum lyrischen Ich sprechen m&#246;ge. Und so stellt das Gedicht nicht die Stimmung selbst dar, die in ihr doch beschrieben wird, sondern ist Ausdruck nach der Sehnsucht, dass sich diese Stimmung wieder einstelle. Das Gedicht reflektiert auf die Ursachen („Wenn“), aus denen sich die Stimmung ergibt („dann“), ist eine Art Bedienungsanleitung, unter welchen Bedingungen sich das <a href="http://www.xlibris.de/Epochen/Romantik" target="_blank">romantische</a> Gef&#252;hl und die Erfahrung des „Alles ist freundlich wohlwollend verbunden“ (V. 29) einstellt.</p>

<p>Das lyrische Ich hat diesen Zustand erfahren; in diesen Zustand sehnt es sich zur&#252;ck und l&#228;dt die Lesenden dazu ein, sich mit ihm und doch f&#252;r sich selbst auf den Weg zu dieser Erfahrung zu machen, die die Welt in ihren Tiefendimensionen erschlie&#223;t, die Augen, das Ohr, das ganze F&#252;hlen des Menschen auf diese Tiefendimensionen hin einstellt und diese f&#252;r die „heimliche Welt“ (V 2, 34) &#246;ffnet.</p>

<p>Clemens Brentano hat mit „Sprich aus der Ferne“ ein programmatisch f&#252;r den Weltzugang der Romantik stehendes Gedicht geschaffen, das in seiner komplexen Verwobenheit von Inhalt und Form selbst die Ganzheitlichkeit abbildet, die es ansprechen,  die es wecken und ausdr&#252;cken will. Diese Ganzheitlichkeit des Gedichtes macht dieses Gedicht zu einem meisterhaften Kunstwerk, das die M&#246;glichkeiten des sprachlichen Ausdrucks zur Zeit seiner Entstehung umfassend nutzt und sie in seiner Zeit auch an die Grenzen des Ausdr&#252;ckbaren heranf&#252;hrt. Und dort, wo diese Grenze des Ausdr&#252;ckbaren erreicht ist, beginnt der „leis[e]“ (V. 11), gl&#228;nzend „klingender“ (V 17f.), „freundlich[e]“ (V. 26) „schimmernde[…]“ (V. 26, 27) Erfahrungsraum, der das lyrische Ich schweigend staunend in die Tiefendimensionen der Wirklichkeit, in die schweigende Faszination angesichts der Wirklichkeit eintauchen l&#228;sst.</p>

<p><em></p>

<blockquote>Diese Interpretation ist eine m&#246;gliche. Wenn Sie andere Gedanken zu dem Gedicht haben, andere Ideen, etwas vertiefen oder erg&#228;nzen wollen, w&#252;rde ich mich sehr freuen, wenn Sie die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag nutzen w&#252;rden.</em></blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 16:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Realit&#228;t der Welt liegt nicht in ihren Abbildern, sondern in ihren Funktionen. Funktionen sind zeitliche Abl&#228;ufe und m&#252;ssen im zeitlichen Kontext erkl&#228;rt werden. Susan Sonntag, &#220;ber Fotografie, Frankfurt 2008 (18. Aufl., zuerst 1980), S. 29. Welche Funktion hat das &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/08/06/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address style="text-align: right; padding-left: 30px;"><em>Die Realit&#228;t der Welt liegt nicht in ihren Abbildern, sondern in ihren Funktionen. Funktionen sind zeitliche Abl&#228;ufe und m&#252;ssen im zeitlichen Kontext erkl&#228;rt werden.</em></address>

<address style="text-align: right;"><em>Susan Sonntag, &#220;ber Fotografie, Frankfurt 2008 (18. Aufl., zuerst 1980), S. 29.</em></address>

<p style="text-align: left;">Welche Funktion hat das Internet f&#252;r einzelne Benutzer und Benutzerinnen? Die Antwort auf diese Frage bestimmt, wie das Netz genutzt wird. Von dieser Frage ist auszugehen, wenn heute die Frage nach dem Umgang mit dem Netz und der Bedeutung des Netzes gefragt wird. Die Ergebnisse von Studien decken sich mit meinen eigenen Erfahrungen: <span id="more-3512"></span>Das Internet ist f&#252;r die meisten es nutzenden Personen ein Kommunikationsraum, ein Kommunikationsmedium – nicht mehr und nicht weniger.</p>

<p style="text-align: left;">Ein Kommunikationsraum / -medium wird genutzt, weil er / es funktioniert; funktioniert er / es nicht, so wird diese Form der Kommunikation gemieden, da es in der Sache selbst liegt, dass man Kommunikationsst&#246;rungen eher aus dem Weg geht als sie aktiv sucht.</p>

<p style="text-align: left;">Dabei interessiert es den Nutzer eines solchen „Raumes“ nicht, wie er organisiert ist, welche Voraussetzungen im Hintergrund erf&#252;llt sein m&#252;ssen, damit er funktioniert etc. Oder k&#246;nnen „normale“ Nutzer von Telefonen erkl&#228;ren, wie genau das mit dem Telefonieren funktioniert? K&#246;nnen Besucher von Restaurants, Cafés, Bars etc. in der breiten Masse genau erkl&#228;ren, was alles im Hintergrund an Arbeit geleistet wird, damit diese Angebote angenommen werden? Wenn etwas nicht funktioniert, k&#246;nnen die ein Angebot dann meidenden Nutzer, zumindest, wenn das Nicht-Funktionieren erlebt haben, in der Regel beschreiben, was nicht funktioniert. Aber auch hier gilt, dass das Warum eher weniger genau darstellbar ist.</p>

<p style="text-align: left;">Interessanterweise gelten diese &#252;blichen Umgangsweisen mit Kommunikationsinstrumenten und -r&#228;umen scheinbar nicht mehr als selbstverst&#228;ndlich, wenn sich die Debatten um die Nutzung von Computern und vor allem dem heute mit ihnen selbstverst&#228;ndlich verbunden scheinendem Internet drehen.</p>

<p style="text-align: left;">Warum diese Analogie? Ist diese Zusammenschau unterschiedlicher, n&#228;mlich analoger und digitaler, Kommunikationsr&#228;ume angemessen und zul&#228;ssig?</p>

<p style="text-align: left;">Wenn Susan Sonntag in dem Zitat, das diesem Beitrag als Motto vorangestellt ist, Recht hat, dass die Realit&#228;t sich in Funktionen zeigt, die reale Dinge haben, so ist die Funktion des Internets f&#252;r viele Nutzer der Funktion von &#246;ffentlichen Kommunikationsr&#228;umen analog. Unterschiede gibt es vor allem im Bereich der Voraussetzungen, der Reichweiten und der Geschwindigkeit, die mit dem Gelingen von Kommunikation auf den unterschiedlichen Wegen verbunden sind.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/06/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte/#footnote_0_3512" id="identifier_0_3512" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Damit ist nicht behauptet, dass das Netz nicht noch viel mehr Funktionen hat, die tiefgreifende Ver&amp;#228;nderungen der faktischen Lebenswelt mit sich bringen und die von vielen Nutzern und Nutzerinnen des Netzes nicht reflektiert werden. Zur Notwendigkeit aufkl&amp;#228;rerischer Arbeit im Umgang mit dem Netz sp&amp;#228;ter mehr.">1</a></sup></p>

<p style="text-align: left;">Dennoch wird im Zusammenhang mit dem Internet immer wieder dar&#252;ber diskutiert, wer es wie nutzt und welche Kompetenz oder auch Inkompetenz im Umgang mit den M&#246;glichkeiten des Internets beobachtbar ist oder nicht. So k&#252;rzlich wieder in einem Beitrag des Spiegels, der sein Kriterium f&#252;r die Betrachtung des Nutzungsverhaltens schon in der &#220;berschrift aufgreift: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709492-2,00.html" target="_blank">Null Blog</a>.</p>

<p style="text-align: left;">Diese &#220;berschrift ist nat&#252;rlich kein Zufall, zu naheliegend ist das Wortspiel, das von der Rede &#252;ber eine „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Null-Bock-Generation" target="_blank">Null Bock Generation</a>“ nun zu einer „Null Blog Generation“ &#252;berleitet. Und es ist (mal wieder) eine Generationendebatte, die hier schon l&#228;nger tobt, sp&#228;testens seit der mittlerweile vierundsechzig Jahre alte <a href="http://www.marcprensky.com/" target="_blank">Marc Prensky</a> den Begriff der „digital natives“ pr&#228;gte.</p>

<p style="text-align: left;">Zunehmend komme ich zu der &#220;berzeugung, dass die diskutierten Themen rund um die so genannte „Netzgeneration“, nicht die Themen eben dieser „Generation“ sind, sondern vor allem von Diskutanten in den Blick genommen werden, die dieser Generation nicht angeh&#246;ren, aber ihre eigenen Erwartungen und Hoffnungen, die sie mit der Entwicklung des Internets verbinden, auf diese „Generation“ projizieren und dann ganz ungl&#252;cklich sind, wenn diese „Generation“ sich diesen Erwartungen entzieht.</p>

<p style="text-align: left;">Blogs sind kein Jungendph&#228;nomen. Gleiches gilt f&#252;r den Micro-Blogging-Dienst Twitter. Wikis werden von Jugendlichen und Erwachsenen vor allem zum Auffinden von Informationen genutzt und nicht zu deren Generierung. Also h&#246;ren wir endlich auf, die Nutzung dieser Technologien zum Kriterium f&#252;r den kompetenten Umgang mit dem Internet durch Jugendliche zu machen, zum Kriterium f&#252;r Kompetenzen, die angesichts der Funktion, die das Internet nach neuen Studien f&#252;r Jugendliche hat, gar nicht entstehen k&#246;nnen, wenn da nicht ein Sonderinteresse bei einzelnen der Jugendlichen besteht, das dazu f&#252;hrt, einen Blog zu schreiben, Twitter zu nutzen und das Internet &#252;ber die reine Funktion der Erm&#246;glichung von Kommunikation und dem passiven Rezipieren von Informationen hinaus zu entdecken.</p>

<p style="text-align: left;">Meine Beobachtung und die sich daraus ergebende Hypothese sagt, dass Blogs nur dann sinnvoll eingesetzt werden k&#246;nnen, wenn ihnen ein thematischer Rahmen zugrunde liegt, in dem sich ein Blogger bewegt. Blogs, die nur um ihrer selbst Willen bestehen, bestehen meiner Beobachtung nach nicht sonderlich lange. Gleiches gilt &#252;brigens auch f&#252;r Twitter-Accounts, die nach kurzer Zeit einschlafen etc.</p>

<p style="text-align: left;">Wenn also Jugendliche nicht bloggen, dann sagt das nichts &#252;ber die Bedeutung des Computers f&#252;r ihren Alltag aus. Wenn Jugendlichen die Hintergr&#252;nde des Netzes egal sind, dann ist das legitim, hat es doch zun&#228;chst eine kommunikative Funktion.</p>

<p style="text-align: left;">Und auch, dass Suchstrategien, wie sie René Scheppler in dem Spiegel-Artikel beschreibt, von Sch&#252;lern nicht professionell gestaltet werden (k&#246;nnen), scheint mir kein Aufleuchten eines erneut auszurufenden Untergangs des Abendlandes zu sein, sondern zun&#228;chst einmal ein Tatbestand, der beschrieben werden kann. M&#246;gliche Konsequenzen, die mit diesem Sachverhalt verbunden werden, sind dann schon ein n&#228;chster Schritt.</p>

<p style="text-align: left;">Die Nutzung und in diesem Rahmen erworbene Kompetenzen stehen in engem Zusammenhang mit der Funktion, die ein Instrument, ein Ger&#228;t, ein &#246;ffentlicher Raum, der Computer und das Internet f&#252;r den Nutzer und die Nutzerin haben.</p>

<p style="text-align: left;">Wenn nun Lehrer und Lehrerinnen, die sich diesem Thema in der Schule widmen, die Erfahrung machen, dass Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen viel weniger k&#246;nnen, als sie von ihnen, angesichts der medial bislang immer wieder transportierten Botschaften &#252;ber „digital natives“, die „Netzgeneration“ etc. erwartet haben, dann tritt bei n&#228;herem Nachdenken &#252;ber diese Erfahrung, die auch der Autor dieses Beitrages schon gemacht hat, sehr schnell die Vermutung in den Vordergrund, dass diese „Inkompetenz“ weit weniger &#252;berraschend ist, als sie es war, als sie „entdeckt“ wurde. Und der Grund scheint mir naheliegend: Die Funktionen, die dem Internet und dem Computer von Lehrenden zugeschrieben werden, sind keine Funktionen, mit denen Lernende, insbesondere Jugendliche, im Rahmen der Funktionen, die Computer und Internet f&#252;r sie in der scheinbar breiten Masse im Alltag haben, bislang zu tun hatten.</p>

<p style="text-align: left;">Lernprozesse in digital vernetzten Strukturen sind etwas anderes als Kommunikationsprozesse, die sich sozialer Plattformen wie Facebook, Sch&#252;lerVZ etc. bedienen. Und selbst YouTuber, unter denen es meiner Beobachtung nach mehr Jugendliche gibt als unter Bloggern, stellen ihre Videos oft als Kommuniaktionsangebot online und nicht als ausgefeilt gestaltete, das Medium „Video“ sehr kompetent nutzende Produkte online. (Und bei den Ausnahmen finde ich es beeindruckend, wie die Besch&#228;ftigung mit dem Medium zu z. T. beeindruckend kompetentem Umgang mit diesem Medium f&#252;hrt. Auch hier gilt: Wenn die Funktion eines Mediums eine andere als die der reinen Kommunikation ist, beginnt sehr schnell der f&#252;r die Funktion notwendige Lernprozess.)</p>

<p style="text-align: left;">Und da ich mit den <a href="http://lernwolke.de/2010/08/03/ja-wo-surfen-sie-denn-spiegel-findet-die-net-generation-nicht/" target="_blank">Schlussfolgerungen René Schepplers in einer Art Replik auf den ihn zitierenden Spiegel-Artikel</a>, (mal wieder) sehr einig bin, soll er hier auch kurz zu Wort kommen. Scheppler schreibt zutreffend:</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left;">„Lernen funktioniert am ehesten, wenn es sinnstiftend ist. Erst wenn ich  erkenne, wof&#252;r ich etwas lerne, bin ich auch bereit, die notwendige  Arbeit hinein zu stecken.”</p>
</blockquote>

<p style="text-align: left;">Scheppler verbindet hier den bisherigen Schwerpunkt meiner &#220;berlegungen zum Thema („funktioniert“) mit der „Sinnstiftung“, die mit dem Lernen verbunden sein muss, wenn es „funktionieren“ soll. Und „Sinnstiftung“ bedeutet dann im Sprachgebrauch dieses Artikels hier, dass die Fragen des „Warum“ und „Wozu“ beantwortet sein m&#252;ssen, um einen Lernprozess wirklich in Gang zu setzen.</p>

<p style="text-align: left;">Von einer funktionalen Perspektive ausgehend, ist es also erst einmal kein Problem f&#252;r mich, dass Jugendliche das Internet vor allem zur Kommunikation nutzen, sondern ein Sachverhalt, den ich zun&#228;chst einmal zur Kenntnis zu nehmen habe, eine nun auch von Studien belegte Tatsache.</p>

<p style="text-align: left;">Dennoch komme ich <em>nicht</em> (!) zu der Schlussfolgerung, dass dies f&#252;r Bildungsfragen keine allzu gro&#223;e weitere Bedeutung habe, k&#246;nnte ich doch im Rahmen eines rein an Funktionen orientierten Denkens davon ausgehen, dass das zu Lernende dann sehr schnell gelernt wird, wenn es ben&#246;tigt wird. Ja, im Rahmen des lebenslangen Lernens geschieht das st&#228;ndig und auch heute schon. Aber Bildung, zumindest so, wie ich sie verstehe, geht &#252;ber reinen Funktionalismus hinaus, auch wenn ich diesen hier aus analytischen Gr&#252;nden erst einmal intensiv genutzt habe, um die Situation zu erfassen.</p>

<p style="text-align: left;">Es &#252;berrascht mich aber dennoch, wenn das Ph&#228;nomen, dass die Netzgeneration gar nicht so existiert, wie sich vor allem Erwachsene dies vorgestellt haben, nun gleich wieder nahezu apokalyptische Untergangsvisionen hervorruft. <a href="http://martinlindner.posterous.com/warum-wir-den-schulern-web-20-und-die-damit-v" target="_blank">Martin Lindner schreibt zum Beispiel</a>:</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left;">Der gegenw&#228;rtige Stand des  Bildungssystems und  der Netzgesellschaft in Deutschland ist ein  Desaster. Die Prognosen f&#252;r  unsere wirtschaftliche und kulturelle  Vitalit&#228;t und Zukunftsf&#228;higkeit  sind sehr, sehr schlecht.</p>
</blockquote>

<p style="text-align: left;">Und erg&#228;nzt dann:</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8220;Untergehen&#8221; hei&#223;t hier, f&#252;r  Personen wie Gesellschaften: Nicht den  n&#246;tigen Grad an innerer  Souver&#228;nit&#228;t erwerben, um sich inmitten immer  schnellerer Umbr&#252;che das  Gef&#252;hl zu erhalten, den Kopf &#252;ber Wasser zu  haben. Nicht das Gef&#252;hl zu  haben, &#8216;die Welt zu verstehen&#8217;. Sich als  hilfloser Spielball zu f&#252;hlen.  Keine Idee haben, was man tun soll. Nicht  mitzuschwingen mit den  Kr&#228;ften, die gerade die Gesellschaft ver&#228;ndern.  Das f&#252;hrt zu  kollektiver Resignation. Und genau das, gepaart mit  digitaler  Ahnungslosigkeit, ist die deutsche Grundstimmung.</p>
</blockquote>

<p style="text-align: left;">Nun: Diese Souver&#228;nit&#228;t <em>scheinen</em> Jugendliche ja gerade zu haben, indem sie das Netz f&#252;r ihre Zwecke, f&#252;r die von ihnen gew&#252;nschten Funktionen nutzen. Dabei meint Lindner mit „digitaler Ahnungslosigkeit“ aber wohl das Ph&#228;nomen, das auch im Spiegel-Artikel beschrieben wird, dass n&#228;mlich die Hintergr&#252;nde dessen, was man als Kommunikationsmittel nutzt nicht verstanden werden und sich dadurch eine gewisse Blindheit gegen&#252;ber die tiefgreifenden Ver&#228;nderungen einstellt, die mit digital vernetzten Strukturen verbunden sind.</p>

<p style="text-align: left;">Panikmache halte ich dennoch nicht f&#252;r den richtigen Weg, die Frage, welche Bedeutung die Nutzung des Internets durch Jugendliche hat und welche Aufgaben damit f&#252;r Bildungsinstitutionen verbunden sind, zu beantworten. Lindner spricht aber ausdr&#252;cklich von einer „verzweifelten Lage“:</p>

<blockquote>
<div>Die Lage ist aber sehr viel  ernster und  verzweifelter f&#252;r alle die, die da den Anschluss  verlieren. Es  ist keine Luxusfrage, sondern schlicht Grundausbildung  f&#252;r die Flat  World, die man den Sch&#252;lern schuldig bleibt. (Und sie sich  selbst, weil  sie keine Ahnung haben.) Ich verweise an der Stelle immer  auf Thomas Friedmans &#8220;<em>Flat World</em>&#8221; (<a href="http://www.suhrkamp.de/special_dieweltistflach/downloads/DieWelt110906_InterviewFriedman.pdf" target="_blank">Interview, dt.</a>),  das trotz neoliberaler Untert&#246;ne <a href="http://www.linuxjournal.com/article/8280" target="_blank">ein zutreffendes Gesamtbild</a> der Herausforderungen zeichnet, vor denen wir stehen, als Einzelne wie als Gesellschaft.</div></blockquote>

<p>Friedmann stellt in dem oben verlinkten Interview gut dar, wie sich die Welt bereits heute im Rahmen der Globalisierung ver&#228;ndert hat. Es geh&#246;rt zu den Aufgaben einer ganzen Gesellschaft, mit diesen Entwicklungen umzugehen. Und daraus ergeben sich dann Fragen f&#252;r an Bildungsprozessen Beteiligte, also auch und zentral an Schulen, Ausbildungsbetriebe (von denen im Rahmen der Bildungsdebatte &#252;berraschend selten gesprochen wird, es sei denn, sie werfen der Schule vor, ausbildungsunf&#228;hige Bewerber und Bewerberinnen produziert zu haben), Universit&#228;ten und die Fortbildungsangebote von Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen.</p>

<p>F&#252;r die Schule und Lehrerinnen und Lehrer ergibt sich f&#252;r mich folgendes, was, wie &#252;brigens der gesamte Beitrag, ein Beitrag zur Diskussion und zur Entwicklung eigener Handlungsstrategien sein soll und keine feststehende Position, sodass Kommentare mit widersprechenden, weiter f&#252;hrenden etc. Gedanken sehr erw&#252;nscht sind:</p>

<div>
<ul>
    <li>Es ist nicht Aufgabe der Schule, &#252;ber mangelnde Internetkompetenz von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zu klagen, denn die im Rahmen von Lernprozessen erwarteten Kompetenzen fallen nicht in den Bereich der Kompetenzen, die mit den Prim&#228;rfunktionen, die das Internet im Augenblick f&#252;r Jugendliche (und viele Erwachsene) zu haben scheint, quasi automatisch erlernt werden. Schule muss vielmehr f&#252;r sich definieren, was ihre Aufgabe angesichts der Netzwerkgesellschaft ist. Dabei scheint die Nutzung digitaler Medien (also das Wissen, <em>wie</em> Software benutzt wird) die Reflexionsfragen, also Fragen nach Folgen, gesellschaftlichen Ver&#228;nderungen durch digitale Netzwerke (Globalisierung) etc. oft eher an zweite Stelle zu setzen. Oder aber umgekehrt: Es wird, ohne konkret mit den Medien zu arbeiten, allein &#252;ber m&#246;gliche Folgen gesprochen und dabei vor allem negative Folgen in den Blick genommen oder Unheilsszenarien entwickelt, die mit der Erfahrung von Netznutzern oft weit weniger zu tun haben, als bei diesen eher medienkritischen Ans&#228;tzen oft vermutet wird.</li>
    <li>Lehrende sollten sich genau anschauen, welche Funktionen das Internet f&#252;r Jugendliche hat und bei diesen ansetzen, diese ernst nehmen, an diese anschlie&#223;en. Wenn dies zun&#228;chst einmal die Funktion ist, Kommunikation zu erm&#246;glichen und Daten abzurufen, bringt es wenig, von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern zu erwarten, dass sie ab so fort an Wikis mitarbeiten sollen, E-Leraning-Plattformen professionell nutzen und gef&#228;lligst bloggen sollen.</li>
    <li>Die Heranf&#252;hrung an Nutzungsformen des Internets und des Computers sowie deren Reflexion muss problemorientiert erfolgen, also mit klar erkennbaren Funktionen verbunden sein, die nicht nur f&#252;r die Lehrenden Funktionen sind, die den Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen nicht transparent werden, sondern wirkliche Funktionen f&#252;r die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler haben. Dies kann in kleinen Schritten passieren, z. B. indem die Frage nach der Informationssuche im Netz thematisiert wird, die Frage in den Raum gestellt wird, wie der Kommunikationsraum „Internet“ f&#252;r das eigene Lernen genutzt werden kann / genutzt wird (denn Sch&#252;ler chatten nat&#252;rlich auch &#252;ber Hausaufgaben, Klassenarbeiten und deren Vorbereitungen etc., ohne dass Lehrende das mitbekommen – und geben dem Internet auf diesem Wege bereits auch f&#252;r die Schule eine Funktion). Spannend kann es in einem solchen Rahmen auch sein, wenn Lehrende selbst als Nutzer des Netzes im Rahmen des Lehrens auftreten und aus eigener Erfahrung davon erz&#228;hlen k&#246;nnen, wie es ist, sich nicht nur sozial zu vernetzen sondern thematisch orientiert vernetzt zu arbeiten. Anders ausgedr&#252;ckt: Lehrende stehen selbst vor der Herausforderung, sich auf ihre Kompetenzen hin befragen zu lassen, die zu vermitteln von ihnen (zunehmend) erwartet wird.</li>
    <li>Es ist nicht die erste und alleinige Aufgabe der Schule, kompetente PC- und Internetnutzer zu „produzieren“, die dann „funktionierend“ auf den Arbeitsmarkt gehen und Technologien nutzen k&#246;nnen, sondern es ist in meinen Augen eine zentrale Aufgabe von allen Bildungsprozessen, aufkl&#228;rerisch im besten Sinne zu arbeiten: Medienkompetenz dient nicht nur der Mediennutzung, sie geht nicht im gekonnten Gebrauch von Software und Angeboten im Internet auf, sondern beinhaltet immer auch die Reflexionsf&#228;higkeit &#252;ber das, was eine Funktion f&#252;r einen selbst, eine Gruppe oder eine Gesellschaft hat. Denn gesellschaftliche und technische Innovation h&#228;ngt auch vom Verstehen dessen ab, was geschieht. Funktionen sind oft nicht auf ersten Blick erkennbar, wenn sie &#252;ber die pers&#246;nliche „User Experience“ hinaus gehen.</li>
    <li>Bei all dem gilt es, reale Lernszenarien anzubieten, in denen Mediennutzungs- und Mediennutzungsreflexionskompetenz erworben werden k&#246;nnen, weil erst diese Kombination in meinen Augen die Rede von einem wirklich kompetenten Umgang mit Medien erlaubt.</li>
</ul>
</div>

<p>Darin liegen sicher viele Herausforderung, aber wenn es stimmt, und ich gehe davon aus, dass dem so ist, da die im Spiegelartikel <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/forschung/jugendliche-web-20" target="_blank">zitierte Studie des Hans-Bredow-Instituts</a>, die &#252;brigens <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/" target="_blank">von einem eigenen Blog begleitet </a>wurde<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/06/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte/#footnote_1_3512" id="identifier_1_3512" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="An dieser Stelle eine Fu&amp;#223;note zum &bdquo;aufkl&amp;#228;rerischen Gebrauch&ldquo; von Medien: Mir f&amp;#228;llt auf, dass in nahezu allen Artikeln, die sich auf den Spiegelartikel beziehen, die entsprechenden Websites des Hans-Bredow-Instituts nicht verlinkt sind. Das &amp;#252;berrascht mich.">2</a></sup>, zu diesen Ergebnissen kommt, dass das Internet von allen Befragten als keine neue Welt, sondern eine n&#252;tzliche Erweiterung der alten, wahrgenommen wird, dann bestehen gute Chancen, dass die Reflexionsf&#228;higkeit auch an anderen Gegenst&#228;nden geschult werden kann, dass die entsprechenden Denkstrukturen entwickelt werden k&#246;nnen, die dann auch auf die Reflexion des Umgangs mit digitalen Medien &#252;bertragen werden k&#246;nnen.</p>

<p>Allerdings erlaube ich mir am Ende dieses Beitrages die Frage, ob das Empfinden des Internets als n&#252;tzliche Erweiterung der alten Welt, das an unterschiedlichen Stellen aufgegriffen wurde, tats&#228;chlich so gelesen werden, kann, dass es in Wirklichkeit auch so ist.</p>

<p>Gerade im Rahmen der Globalisierung tr&#228;gt das Internet n&#228;mlich zu einer gravierenden Ver&#228;nderung der „alten Welt“ bei, die mehr ist, als nur eine „Erweiterung der alten Welt“. Und es gibt in der Medienphilosophie dar&#252;ber hinaus Hinweise, dass digitale Technologie und das Internet die Wahrnehmung von Welt als solcher wesentlich tiefgreifender ver&#228;ndern, als es von den Nutzern selbst wahrgenommen wird.</p>

<p>Die Aussage, dass das Internet von allen Befragten als keine neue Welt, sondern eine n&#252;tzliche Erweiterung der alten, wahrgenommen wird, hat in sich nur insofern einen Wahrheitsgehalt, als sie den Eindruck der Befragten wiedergibt – und eigentlich mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet, denn diese Aussage m&#252;sste auf ihren Geltungsanspruch, der implizit an den Stellen, an denen sie zitiert wird angenommen wird, eigentlich erst &#252;berpr&#252;ft werden. Aber das ist ein anderes Thema, das hier zu weit vom eigentlichen Thema weg f&#252;hrt und deshalb vielleicht in einem anderen Artikel wieder aufzugreifen sein wird.</p>

<p>Links zum Thema:</p>

<div>
<ul>
    <li>Die Ausgangspunkte:</li>
</ul>
<blockquote style="padding-left: 30px;">Studie des Hans-Bredow-Institutes
<blockquote>
<ul>
    <li style="text-align: left;"><a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/publikation/erschienen-heranwachsen-mit-dem-social-web" target="_blank">http://www.hans-bredow-institut.de/de/publikation/erschienen-heranwachsen-mit-dem-social-web</a></li>
    <li style="text-align: left;"><a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/forschung/jugendliche-web-20" target="_blank">http://www.hans-bredow-institut.de/de/forschung/jugendliche-web-20</a></li>
    <li style="text-align: left;"><a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/" target="_blank">http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/</a></li>
</ul>
</blockquote>
</blockquote>
</div>

<blockquote>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;"><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709492,00.html" target="_blank">Der Spigelartikel „Null Blog“</a></p>
</blockquote>

<ul>
    <li>Einige Repliken</li>
</ul>

<blockquote>
<p style="padding-left: 30px;">Matthias Schwenk: <a href="http://carta.info/31613/spiegels-null-blog-generation-kein-grund-zur-sorge-sie-hoeren-immer-noch-musik/" target="_blank">Spiegels “Null Blog”-Generation: Kein Grund zur Sorge, sie h&#246;ren immer noch Musik</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">René Scheppler: <a href="http://lernwolke.de/2010/08/03/ja-wo-surfen-sie-denn-spiegel-findet-die-net-generation-nicht/" target="_blank">Ja, wo surfen sie denn? Spiegel findet die Net-Generation nicht</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Prof. Dr. Karsten D. Wolf: <a rel="bookmark" href="http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_wolf/?p=409" target="_blank">Digitale Literalit&#228;t verl&#228;ngert die Bildungshebel</a></p>
<p id="posttitle_24945320" style="padding-left: 30px;">Martin Lindner: <a href="http://martinlindner.posterous.com/warum-wir-den-schulern-web-20-und-die-damit-v" target="_blank">Warum wir den Sch&#252;lern Web 2.0 (und die damit verbundenen Praktiken) beibringen m&#252;ssen, auch wenn es sie gar nicht interessiert.</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Robert Basic: <a rel="bookmark" href="http://www.robertbasic.de/2010/08/zu-satt-zum-hungern/" target="_blank">zu satt zum Hungern?</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Bologorette, Tamis Blog: <a href="http://blogorette.de/?p=338" target="_blank">Null Blog statt Net Generation?</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Andreas Kalt: <a href="http://www.rete-mirabile.net/lernen/das-netz-und-wie-man-damit-umgehen-kann-oder-soll?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+rete-mirabile+%28Rete-Mirabile.net%29" target="_blank">Das Netz und wie man damit umgehen kann oder soll</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://kartellblog.de/2010/08/06/off-topic-generation-null-blog/" target="_blank">Off topic: Generation “Null Blog”</a></p>
</blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2008/09/23/das-einzelne-wort-will-nicht-einsam-sein-oder-einfuehrung-in-die-grammatik/" rel="bookmark" title="23. September 2008">Das einzelne Wort will nicht einsam sein – oder: Einf&#252;hrung in die Grammatik</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/" rel="bookmark" title="17. August 2010">Nachdenken &#252;ber (guten!) Unterricht</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/17/herrlarbig-jetzt-auch-hoeren/" rel="bookmark" title="17. Januar 2010">herrlarbig jetzt auch h&#246;ren</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/18/bildungsorte-das-staedel-zu-frankfurt-am-main/" rel="bookmark" title="18. September 2009">Bildungsorte: Das St&#228;del zu Frankfurt am Main</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/01/29/podcasts-eine-kurze-einfuehrung/" rel="bookmark" title="29. Januar 2009">Podcasts &#8211; Eine kurze Einf&#252;hrung</a></li>
</ul>

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		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3512" class="footnote">Damit ist nicht behauptet, dass das Netz nicht noch viel mehr Funktionen hat, die tiefgreifende Ver&#228;nderungen der faktischen Lebenswelt mit sich bringen und die von vielen Nutzern und Nutzerinnen des Netzes nicht reflektiert werden. Zur Notwendigkeit aufkl&#228;rerischer Arbeit im Umgang mit dem Netz sp&#228;ter mehr.</li><li id="footnote_1_3512" class="footnote">An dieser Stelle eine Fu&#223;note zum „aufkl&#228;rerischen Gebrauch“ von Medien: Mir f&#228;llt auf, dass in nahezu allen Artikeln, die sich auf den Spiegelartikel beziehen, die entsprechenden Websites des Hans-Bredow-Instituts nicht verlinkt sind. Das &#252;berrascht mich.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsdebatte/" title="Bildungsdebatte" rel="tag">Bildungsdebatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/bildungsorte/" title="Bildungsorte" rel="tag">Bildungsorte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/chat/" title="Chat" rel="tag">Chat</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/debatte/" title="Debatte" rel="tag">Debatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/denken/" title="Denken" rel="tag">Denken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital/" title="digital" rel="tag">digital</a>, <a 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		<title>Lebenszeichen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 22:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit &#252;ber einem Monat kein neuer Beitrag in diesem Blog. Seit &#252;ber einem Monat, ja, genau: Sommerpause. Das bedeutet nat&#252;rlich nicht, dass herrlarbig.de am Ende w&#228;re. Aber im Sommer gehen nicht nur „traditionellerweise“ die Besucherzahlen drastisch zur&#252;ck, sondern der Sommer &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/08/05/lebenszeichen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit &#252;ber einem Monat kein neuer Beitrag in diesem Blog. Seit &#252;ber einem Monat, ja, genau: Sommerpause.</p>

<p>Das bedeutet nat&#252;rlich nicht, dass herrlarbig.de am Ende w&#228;re. Aber  im Sommer gehen nicht nur „traditionellerweise“ die Besucherzahlen  drastisch zur&#252;ck, sondern der Sommer ist auch eine gute Zeit,  Freundschaften in der realen, analogen Welt (ja, diese relativ computerfreie Welt gibt es  tats&#228;chlich) zu pflegen, gem&#252;tlich am Main zu sitzen und zu lesen,  entspannt Anregungen in Museen zu sammeln, ein wenig zu reisen und die  Seiten im Collegeblock f&#252;llen sich (fast nebenbei) mit Gedanken, die per  Hand zu den unterschiedlichsten Themengebieten einfach so kommen oder  aber ausgearbeitet werden.</p>

<p>Au&#223;erdem brauchen Leser und Leserinnen ja auch einmal Zeit, all die  f&#252;r sie spannenden und anregenden Artikel auf herrlarbig.de zu lesen,  auch wenn diese Lesenden – so wie ich – die nicht mit dem Internet  verbundenen Formen der Lebensgestaltung im Sommer und in der Ferienzeit  &#228;hnlich zu nutzen scheinen, wie ich das tue <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>

<p>Zudem war es nach zwei aufregenden Jahren mit diesem Blog, in der inklusive dieses Beitrages 238 Artikel <span style="text-decoration: line-through;">entstanden</span> ver&#246;ffentlicht worden sind, an der  Zeit, einfach einmal inne zu halten, meinen vielen anderen Interessen Raum zu verschaffen, Neues zu entdecken und auch dar&#252;ber nachzudenken, ob es hier der  Ver&#228;nderungen bedarf.</p>

<p>Zu welche Ergebnissen ich gekommen bin? Nun, darauf bin ich selbst  sehr gespannt, denn f&#252;r mich zeigt sich immer erst dann, wenn ich an  Blogartikeln schreibe bzw. wenn ich erste R&#252;ckmeldungen zu Artikeln bekomme, was vielleicht tr&#228;gt oder auch nicht. Mal  schauen, was da in den n&#228;chsten zwei Jahren passieren wird.</p>

<p>Dieses Lebenszeichen als kurze Aktualisierung und nat&#252;rlich auch als  Anregung, mir in den Kommentaren einmal mitzuteilen, was dir / Ihnen an  diesem Blog gef&#228;llt und welche Ideen du hast / Sie haben, dieses Blog  noch besser zu machen.</p>

<p>Dabei k&#246;nnten (quasi als Lebenszeichen der Leser und Leserinnen dieses Blogs) folgende Frage beantwortet werden:</p>

<ul>
    <li>Wie bin ich auf herrlarbig.de aufmerksam geworden?</li>
    <li>An welche Beitr&#228;ge, die ich gelesen habe, erinnere ich mich noch?</li>
    <li>Welche Themen auf herrlarbig.de gefallen mir besonders?</li>
    <li>Wor&#252;ber sollte hier mehr geschrieben werden?</li>
    <li>Wor&#252;ber sollte hier weniger geschrieben werden?</li>
    <li>Was fehlt mir auf herrlarbig.de?</li>
    <li>Was gef&#228;llt mir hier sonst noch?</li>
    <li>Was k&#246;nnte sonst noch verbessert werden?</li>
    <li>Was will ich hier au&#223;erdem noch sagen?</li>
</ul>

<p>W&#252;rde mich sehr freuen, wenn m&#246;glichst viele sich die Zeit nehmen w&#252;rden und diese Fragen (oder solche, die hier gar nicht gestellt sind), beantworten w&#252;rden…<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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</ul>

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		<title>Bin&#228;re Codes und die Bildung der Zukunft: Eine Replik zu Schirrmachers „Payback“</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 15:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was mich angeht, so muss ich bekennen, dass ich nicht bereit bin, meine geistigen F&#228;higkeiten von au&#223;en kommenden Informationsfluten unterzuordnen. Ich reguliere den Zufluss an E-Mails, pflege regelm&#228;&#223;ig meine Follower-Liste auf Twitter, indem ich jeden „Marketingexperten“, „Haben Sie Erfolg im &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was mich angeht, so muss ich bekennen, dass ich nicht bereit bin, meine geistigen F&#228;higkeiten von au&#223;en kommenden Informationsfluten unterzuordnen.</p>

<p>Ich reguliere den Zufluss an E-Mails, pflege regelm&#228;&#223;ig meine Follower-Liste auf Twitter, indem ich jeden „Marketingexperten“, „Haben Sie Erfolg im Web“ und sonstigen selbst ernannten Guru, der mir folgt, l&#246;sche, auch wenn ich gar nicht gezwungen bin, ihm auch zu folgen. SMS setze ich sparsam ein, Feeds laufen nicht mehr als 100 pro Tag ein, von denen ich mir vielleicht 10 n&#228;her anschaue und die Texte lese. Facebook war ein kurzes Intermezzo, da es gegen&#252;ber Twitter f&#252;r mich keinen Mehrwert brachte und mich zudem mit seinem Verst&#228;ndnis von „Datenschutz“ in Rage brachte. Ich habe diesen Verzicht und die Reduktion der Informationsfl&#252;sse, die t&#228;glich bei mir ankommen noch keinen Tag bereut.  – Wie einst die Fl&#252;sse reguliert wurden, um Hochwasser zu vermeiden, habe ich mich fr&#252;hzeitig entschlossen, den Informationsfluss zu regulieren, auf dass er mich nicht &#252;berschwemmen m&#246;ge.</p>

<p>Und dennoch: Ohne Computer kann ich mir weder die Kommunikation mit anderen Menschen noch meine allt&#228;gliche Arbeit mehr vorstellen. Ohne Suchmaschinen, es muss ja nicht immer Google sein, w&#252;rde ich mich wahrscheinlich neu orientieren m&#252;ssen, bin aber guter Dinge, dass dies gelingen k&#246;nnte, denn ich geh&#246;re noch zu denen, die einen Zettelkastenkatalog in Bibliotheken zu nutzen gelernt haben.</p>

<p>Und dabei bin ich viel j&#252;nger als Frank Schirrmacher, dem die Navigation in digitalen Welten zumindest ansatzweise eine &#220;berforderung zu sein scheint. So zumindest mein Eindruck beim Lesen seines Buches „Payback. Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht wollen, und wie wir die Kontrolle &#252;ber unsere Daten zur&#252;ckgewinnen“. Schirrmacher schreibt: „Ich werde [von der Masse digital eingehender Daten TL] aufgefressen“ (S. 15), auch wenn er seinen digitalen Bankrott noch nicht erkl&#228;rt.</p>

<p>„Die digitale Gesellschaft ist im Begriff, ihr Innenleben umzuprogrammieren. Auf der ganzen Welt haben Computer damit begonnen, ihre Intelligenz zusammenzulegen und ihre inneren Zust&#228;nde auszutauschen; und seit ein paar Jahren sind die Menschen ihnen auf diesem Weg gefolgt. Solange sie sich von Maschinen treiben lassen, werden sie hoffnungslos unterlegen sein”, so Schirrmacher (S. 20), der die Angst, etwas zu verpassen, als eine der treibenden Kr&#228;fte bei diesem Prozess sieht.</p>

<p>Und &#228;hnlich, wie sich einst Platon<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/#footnote_0_2715" id="identifier_0_2715" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&bdquo;.&hellip; diese Kunst [die Erfindung der Buchstaben und damit der Schrift TL] wird Vergessenheit schaffen in den Seelen derer, die sie erlernen, aus Achtlosigkeit gegen das Ged&amp;#228;chtnis, da die Leute im Vertrauen auf das Schriftst&amp;#252;ck von au&amp;#223;en sich werden erinnern lassen durch fremde Zeichen, nicht von innen heraus durch Selbstbesinnen. Also nicht ein Mittel zur Kr&amp;#228;ftigung, sondern zur St&amp;#252;tzung des Ged&amp;#228;chtnisses hast du gefunden. Und von Weisheit gibst du deinen Lehrlingen einen Schein, nicht die Wahrheit: wenn sie vieles geh&amp;#246;rt haben ohne Belehrung, werden sie auch viel zu verstehen sich einbilden, da sie doch gr&amp;#246;&amp;#223;tenteils nichts verstehen und schwer zu ertragen sind im Umgang, zu D&amp;#252;nkelweisen geworden und nicht zu Weisen&ldquo; &ndash; Platon: Phaidros. In: S&amp;#228;mtliche Dialoge. Hamburg 1993, Bd. 2, S.103.">1</a></sup> beklagte, dass die Schrift das Ged&#228;chtnis schw&#228;che, da sie externe Ged&#228;chtnisse erm&#246;gliche, stellt Schirrmacher nun fest, freilich ohne auf die lange Geschichte dieses kulturkritischen Topos zu verweisen, dass nun das Denken buchst&#228;blich nach au&#223;en wandere, unser Inneres verlasse und sich auf digitalen Plattformen abspiele. – Dennoch geht Schirrmacher nicht so weit, die Chancen der neuen (&#252;brigens von Menschen gemachten) Gegebenheiten zu verneinen, auch wenn ihm deutlich eine gro&#223;e Skepsis gegen&#252;ber als notwendiges &#220;bel empfundenen digitalen Kommunikationstechnologien anzumerken ist.</p>

<p>Schirrmachers These ist dabei so zutreffend und wie auch wenig neu, wenn er von einer kognitiven Wende der Menschheit spricht, in deren Zentrum eine ver&#228;nderte Struktur des Gehirns stehen k&#246;nnte. Fast will ich antworten: Nat&#252;rlich ver&#228;ndert der Code, den wir als Mittel unserer Kommunikation verwenden, unser Denken, ja, unser gesamtes Weltbild. Wie w&#228;re sonst das westlich-lineare Weltbild denkbar, wenn nicht auf der Basis eines Buchstaben-Codes, auf Grundlage des Alphabets, dass diese Form des linearen Verst&#228;ndnisses von Wirklichkeit &#252;berhaupt erst in unsere Gehirne gebracht hat. F&#252;r jeden, der den &#220;bergang zur Alphabetschrift reflektierend miterlebte, muss es &#228;hnlich erschreckend gewesen sein, dass an die Stelle eines durch die Jahresrhythmen gepr&#228;gten Denkens, dass sich in seiner zirkul&#228;ren Strukturen in den &#246;stlichen Religionen bis heute zeugt, nun eine lineare Struktur trat. (Zu diesem Thema komme ich sp&#228;ter noch einmal zur&#252;ck.)<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/#footnote_1_2715" id="identifier_1_2715" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vgl. hierzu: Kerckhove, Derrick de (1995), Schriftgeburten. vom Alphabet zum Computer, M&amp;#252;nchen, Fink">2</a></sup></p>

<p>Was passiert, wenn man Computer und Internet nicht nur als Werkzeuge sieht, sondern als »Psychotechnologien«<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/#footnote_2_2715" id="identifier_2_2715" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Kerckhove, Derrick de (1995), Schriftgeburten. vom Alphabet zum Computer, M&amp;#252;nchen, Fink, 18.">3</a></sup> versteht? Diese Annahme scheint mir so befremdlich nicht zu sein: Es ist nicht nur so, dass Software und die auf ihr beruhenden Anwendungen, zu denen auch all die Optionen im World-Wide-Web geh&#246;ren, Arbeit abnimmt; sondern vielmehr wohl auch so, dass die Programme auch ihre Nutzer programmieren.</p>

<p>Die Form der Arbeit hat sich mit Computern und dem auf ihnen basierenden Internet v&#246;llig ver&#228;ndert und es ist heute schon kaum noch vorstellbar, wie man &#252;berhaupt je ohne diese Maschinen in der Lage gewesen sein kann, Texte zu schreiben, Wissenschaft zu betreiben und den Alltag zu bestehen.</p>

<p>Computer und (digitale) audio-visuelle Medien ver&#228;ndern das Individuum und die Gesellschaft in der heute beobachtbaren Intensit&#228;t, weil es sich nicht um isolierte Maschinen, sondern um Netzwerke handelt.</p>

<p>Alte Medien verbinden sich auf der Basis eines neuen Codes; Text, Bild und Ton werden miteinander verbunden, »um – au&#223;erhalb der leiblichen Psyche der B&#252;rger – eine elektronische Psyche zu implementieren, die uns k&#252;nftig ein kollektives Parallelbewusstsein anbieten wird«<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/#footnote_3_2715" id="identifier_3_2715" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Kerckhove, Derrick de (1995), Schriftgeburten. vom Alphabet zum Computer, M&amp;#252;nchen, Fink, 19.">4</a></sup>.</p>

<p>Auch wenn sich Schirrmacher nicht explizit auf theoretische Ans&#228;tze wie die Kerckhoves bezieht, sondern vor allem empirische Untersuchungen heranzieht und von diesen ausgehend seine Schlussfolgerungen zieht, so spricht die Empirie, zumindest in der Auswahl der Untersuchungen, die Schirrmacher auswertet, eine Sprache, die Kerckhoves medientheoretische Ans&#228;tze best&#228;tigt.</p>

<p>Erste Auswirkungen der Programmierung menschlicher Psyche durch Programme k&#246;nnten sich in den von Schirrmacher ausgewerteten Studien zeigen: Die Aufmerksamkeitsspannen, zu denen Menschen heute in der Lage sind, scheinen immer k&#252;rzer zu werden. Schon wenig komplexe Texte in gedruckter Form (und bei solchen in digitaler Form wird es nicht anders aussehen) &#252;berschreiten mit ihren Anspr&#252;chen die den Sinn erfassenden Aufnahmekapazit&#228;ten, das „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“ ist ein verbreitetes Krankheitsbild – nicht nur bei Kindern.</p>

<p>Schirrmachers Darstellungen von Beobachtungen und die Zusammenfassung der Ergebnisse von Studien entsprechen meinen eigenen Beobachtungen. Doch ist die gegenw&#228;rtige, digitale Form der Kommunikation schuld? Liegt die Verantwortung f&#252;r diese Ph&#228;nomene in einer Technologie, die im Internet ihren eigentlichen Ausdruck findet und als solche seit gerade 15 Jahren zu einem Massenph&#228;nomen geworden ist? Sind wir der von Kerckhove angenommenen Programmierung durch Programme quasi automatisch unterworfen oder k&#246;nnen wir ihnen auf Dauer auch in reflexiver Distanz begegnen? – Diese Fragen k&#246;nnen bislang nicht auf lange Sicht beantwortet werden.</p>

<p>Haben wir ein Problem, das durch digital vernetzte Medien erzeugt wird oder haben wir mit einem Problem zu tun, das mit einem unangemessenen Umgang mit diesen Medien zusammenh&#228;ngt? Ist die gegenw&#228;rtige Aufmerksamkeitskrise schon das Endprodukt des medialen Wandels oder eine Zwischenstation im Prozess der Integration der neuen Informationsstr&#246;me in unsere Denkstrukturen? – Wir wissen es nicht. Und weil wir es nicht wissen, sind Denkschriften wie die Schirrmachers und die reflexive Auseinandersetzung mit Stimmen wie seiner notwendig.</p>

<p>Wir brauchen den die medialen Ver&#228;nderungen begleitenden Denkprozess, die Zeiten und R&#228;ume, in denen wir Abstand von genutzten Alltagsmedien nehmen und uns den eigenen Umgang mit ihnen quasi „von au&#223;en“ betrachten.</p>

<p>Voraussetzung hierf&#252;r ist allerdings, dass Schirrmacher mit seiner These unrecht hat, dass das Abschalten der digitalen Kommunikationskan&#228;le zu einer Angstreaktion f&#252;hrt, die von der Sorge gepr&#228;gt ist, was man in diesen Zeiten offline alles verpassen k&#246;nnte.</p>

<p>Dass es dieses Ph&#228;nomen gibt, soll hier gar nicht bestritten werden. Aber wenn es dieses Ph&#228;nomen gibt, dann ist mit ihm die Frage verbunden, ob und wie es m&#246;glich sein kann, diesem subjektiven Abh&#228;ngigkeitsgef&#252;hl, das objektiv angesichts der Redundanz der im Netz anzutreffenden Informationen eigentlich keinen allzu gro&#223;en Realit&#228;tsgehalt haben d&#252;rfte, etwas entgegen zu setzen, dass die (intellektuelle) Autonomie des Menschen ernst nimmt. Doch zu solchen Strategien sp&#228;ter mehr. Nur soviel bereits an dieser Stelle: Wer die nicht zu bew&#228;ltigenden Datenfluten vernetzter, digitaler Medien als Problem sieht, kann sich einmal die Frage stellen, wie viele neue und vor allem f&#252;r einen selbst relevante Informationen wirklich auf diesen Kan&#228;len flie&#223;en.</p>

<p>„Es ist also schwieriger geworden, ein Buch zu lesen, weil unser Gehirn sich unter dem Druck digitaler Informationsfluten umzubauen beginnt.” – Auch ich zweifle nicht daran, dass wir eine Umstrukturierung des neuronalen Systems im Gehirn erleben. Doch meine These sieht den Grund hierf&#252;r in der grundlegend neuen Form der diese Informationen transportierenden Codes, die zwar auf der Oberfl&#228;che noch wie Buchstaben aussehen, ihrem Verhalten nach aber ausschlie&#223;lich aus den Zahlen 1 und O bestehen bzw. aus aktiven elektrischen Verbindungen und inaktiven elektrischen Verbindungen – und sich entsprechend verhalten, indem sie beispielsweise in Echtzeit von A nach B vermittelt werden k&#246;nnen.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/#footnote_4_2715" id="identifier_4_2715" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vgl. hierzu: FLUSSER, Vil&eacute;m (2002): Medienkultur. herausgegeben von: BOLLMANN, Stefan. Frankfurt am Main, 3. Aufl. 2002 (1997). Flusser beschreibt hier unter anderem auch, wie das Aufkommen des Alphabets die Strukturen des Denkens und des Bewusstsein ver&amp;#228;nderte. Er schreibt &bdquo;Es [das Alphabet TL] bildete einen Geheimcode, und nur die darin Eingeweihten verf&amp;#252;gten &amp;#252;ber historisches Bewusstsein. Der gr&amp;#246;&amp;#223;te Teil der Gesellschaft orientierte sich weiterhin in der Welt anhand von harten Gegenst&amp;#228;nden, vor allem anhand von Bildern, und dank der gesprochenen Sprache. Das hei&amp;#223;t, der gr&amp;#246;&amp;#223;te Teil der Gesellschaft lebte in einem magischen und mythischen Bewusstsein.&ldquo; (S. 45) ">5</a></sup></p>

<p>Und doch kommt Schirrmacher zu einem mir nachvollziehbaren Schluss: „Wir sammeln heute unendliche Informationen. Aber sie f&#252;hren uns nirgendwo mehr hin.” (S. 42) In diesem Schluss liegt aber auch die Begrenztheit des Ansatzes Schirrmachers, der sich – und das ist v&#246;llig legitim! – entschieden hat, die empirische Forschung in seinen &#220;berlegungen zu ber&#252;cksichtigen, dar&#252;ber hinaus aber die medienphilosophischen Perspektiven (erst einmal?) au&#223;en vor zu lassen.</p>

<p>In diesem Vorgehen liegen Chancen und Grenzen: Die Chance besteht darin, dass hier Technikfolgenforschung in den Blick genommen wird, auch wenn die Folgen digital vernetzter Strukturen bislang mit dem Vorbehalt des bislang recht &#252;berschaubaren Zeitraums des Einsatzes dieser Technologien versehen werden m&#252;ssen, was Schirrmacher auch betont. Die Grenzen des Ansatzes Schirrmachers liegen dort, wo er die philosophische Metareflexion der Grundlagen digital vernetzter Strukturen au&#223;en vor l&#228;sst und somit bei der Reflexion m&#246;glicher Konsequenzen aus den empirischen Beobachtungen eher (verhaltens-)psychologisch argumentiert, im Prinzip also einem behavioristischen Ansatz folgt. F&#252;r diese Annahme sprechen die &#220;berschriften der zwei Teile des Buches: „Erster Teil: Warum wir <em>tun</em>, was wir nicht wollen”; „Zweiter Teil: Wie wir die <em>Kontrolle</em> &#252;ber unser Denken zur&#252;ckgewinnen k&#246;nnen“ [Hervorhebungen TL].</p>

<p>Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Schirrmacher seinen L&#246;sungsvorschlag, ich beschr&#228;nke mich hier einmal auf seinen Vorschlag bez&#252;glich der Zukunft der Bildung (S. 207–218), an grundlegenden menschlichen Verhaltensweisen darstellt. „Die Computer tun nichts anderes, als mit der menschlichen Faszination der Suche zu spielen“ (S. 210). Dabei bezieht er sich konkret auf die Frage der Aussch&#252;ttung des Gl&#252;ckshormons Dopamin, das immer dann freigesetzt wird, wenn jemand „einen Gedanken oder eine L&#246;sung gefunden hat, ein Kunstwerk geschaffen oder eine Erkenntnis verinnerlicht hat” (ebd.).</p>

<p>Das Problem besteht heute aber genau darin, dass Wissen oft mit Denken gleichgesetzt wird. Schirrmacher f&#252;hrt dies an einigen Beispielen in „Payback“ beeindruckend vor, zum Beispiel, wenn er zeigt, wie computergest&#252;tzte Anamnesen im medizinischen Bereich zu Fehldiagnosen f&#252;hren, weil im Computer vorhandene Diagnosen einfach von einer Krankenakte in eine andere kopiert werden, nur weil die Symptome &#228;hnlich scheinen (S. 39–42). &#196;hnlich ist es an vielen Punkten im Umgang mit verf&#252;gbaren digitalen Ressourcen, die per Drag and Drop &#252;bernommen werden, ohne durchdacht zu werden.</p>

<p>Nicht, dass es solche Kopierwut nicht auch schon in Zeiten gegeben h&#228;tte, als analog mit B&#252;chern gearbeitet wurde, aber der Umgang mit B&#252;chern scheint strukturell doch h&#228;ufiger zu einer kritischen Rezeption gef&#252;hrt zu haben, weil sie selbst die Diskurse zu einem Thema m&#246;glicherweise doch intensiver vorf&#252;hrten, als dies beispielsweise Wikipedia kann.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/#footnote_5_2715" id="identifier_5_2715" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Allerdings scheinen sich Strukturen der kritischen Rezeption auch in digitalen Kontexten zu entwickeln: So gibt es auf Wikipedia zu jedem Artikel die M&amp;#246;glichkeit, eine Diskussion zu f&amp;#252;hren, in Blogs werden Kommentare verfasst etc. M&amp;#246;glicherweise entwickelte sich in digitalen Kontexten eine wom&amp;#246;glich noch intensivere Form der Diskurse, die sich z. Zt. erst entwickelt.">6</a></sup></p>

<p>Das Problem ist ein „Wer-wird-Million&#228;r-”, ein „Trivial Pursuit-“, ein „Enzyklop&#228;die-Problem“. Das „Bescheid-Wissen“ wird an die Stelle des aktiven Suchens und Zweifeln gesetzt. Es ist das alte Faustproblem: W&#228;hrend Faust zweifelnd hin und her irrt und sucht, was die Welt im Innersten zusammenh&#228;lt, fasst der Sch&#252;ler in den Versen 1966f die heutige Position treffend zusammen:</p>

<blockquote>„Denn, was man schwarz auf wei&#223; besitzt,
Kann man getrost nach Hause tragen.“</blockquote>

<p>Wir haben es also, anders als Schirrmacher es darstellt, nicht mit einem <em>neuen</em> Problem der Bewusstseinsbildung gegen&#252;ber Inhalten zu tun, sondern mit einem Ph&#228;nomen, das so alt ist, wie Menschen sich in der dialektischen Struktur von Wissen und Unsicherheit gegen&#252;ber dem Wissen befinden.</p>

<p>Doch in der Gegenwart, hier stimme ich Schirrmacher zu, tut sich, insbesondere in Bildungskontexten, eine neue dialektische, nahezu paradoxe Struktur auf, die in der Forderung nach Individualisierung von Lernprozessen und dem „Zertifizizierungswahn“, „der grotesken Verschulung heutiger Hochschulausbildung“ (Vgl. S. 211) ihren Ausdruck findet. Und so stimme ich Schirrmacher auch zu, wenn er schreibt:</p>

<blockquote>„Die Informationsgesellschaften sind gezwungen, ein neues Verh&#228;ltnis zwischen Wissensged&#228;chtnis und Denken zu etablieren. […] Das pure Wissensged&#228;chtnis stammt aus Zeiten, in denen Informationen nicht nur rar waren, sondern auch gesch&#252;tzt werden mussten.“ (ebd.)</blockquote>

<p>Wie also muss Lernen in einen Wissensgesellschaft aussehen? Schirrmacher kommt zu dem Schluss, dass „die Bildung der Zukunft darin bestehen muss, Unsicherheiten zu entwickeln“. Es geht also nicht mehr darum, „Bescheid-Wissen“ in K&#246;pfe zu K&#246;pfe zu transportieren, sondern den Prozess der Wissensfindung selbst zu thematisieren, zu zeigen, dass Wissen in vielen F&#228;llen ein „Zwischenstand“ der Forschung ist, dass Forschung Modelle erzeugt, die aber nicht unverr&#252;ckbar sein m&#252;ssen und es in den seltensten F&#228;llen auch sind.</p>

<p>Sich des eigenen Verstandes zu bedienen und an die Stelle scheinbar stabilen Wissens die Unsicherheit gegen&#252;ber dem Wissen zu setzen, ist das zentrale Projekt der Aufkl&#228;rung, wie Kant sie sah.</p>

<p>Schirrmachers Schlussfolgerung ist insofern zutreffend, als sie genau dieses Projekt der Aufkl&#228;rung in den Fokus nimmt und seinen Wert betont, der gerade unter heutigen Umst&#228;nden von ganz besonderer Bedeutung ist. Dabei muss die konkrete Unsicherheit gegen&#252;ber „Bescheid-Wissen“ in Bildungsprozessen erfahrbar und f&#252;r die Prozesse selbst grundlegend sein / werden. Den digitalen Mitteln m&#252;ssen konkrete Erfahrungen gegen&#252;ber gestellt werden. Eine Mediendidaktik muss sich selbst auf den Umgang mit dem Prozess des Erkenntnisgewinns im Rahmen digitaler Medien befassen und darf dabei auch nicht aus dem Blick verlieren, dass eine Erfahrung am Bildschirm keine sinnlich-k&#246;rperliche Erfahrung ist.</p>

<p>Die Gefahr besteht darin, dass wir aus der Sitz-Schule mit frontalen Unterrichtsformen eine Sitz-Schule machen, in der an die Stelle des auf den Lehrer zentrierten Unterricht ein auf den Bildschirm zentrierter Unterricht treten k&#246;nnte, der eine K&#246;rperlosigkeit des Lernens durch eine andere ersetzt. (<a href="http://www.adz-netzwerk.de/SCHULEN-DER-KORPERLOSIGKEIT-Vortrag-von-Horst-Rumpf-beim-Muensteraner-Konvent.php" target="_blank">Vgl. hierzu die Schriften Horst Rumpfs und auch seinen im „Archiv der Zukunft“ verf&#252;gbaren Vortrag „Schulen der K&#246;rperlosigkeit?“</a>)</p>

<p>So sehr der Ansatz, digitale Medien f&#252;r selbstgesteuertes Lernen zu nutzen, in meinen Augen begr&#252;&#223;enswert ist und so sehr ich Schirrmacher zustimme, dass es Bildungsprozessen, in meinen Worten ausgedr&#252;ckt und der Sprache der Aufkl&#228;rung ausgedr&#252;ckt, um die Bef&#228;higung der Menschen zur Nutzung des eigenen Verstandes, also zu Entwicklung von Unsicherheiten gegen&#252;ber vorgegebenem Wissen, gehen muss, so sehr sto&#223;e ich mich daran, dass Schirrmacher auf Herausforderungen einer neuen Technologie und deren Folgen, die er auf der Basis empirischer Daten beeindruckend darstellt, mit alten Rezepten antworten, die inhaltlich v&#246;llig korrekt sind, aber die ver&#228;nderte Struktur der Wissensgesellschaft meines Erachtens nur ungen&#252;gend in den Blick nehmen. Oder, um es kurz zu fassen: Die bin&#228;re Struktur des Codes, der gegenw&#228;rtiges Wissen mehr und mehr pr&#228;gt, bleibt in ihren m&#246;glichen Folgen f&#252;r das Bewusstsein des Menschen in Schirrmachers Reflexionen weitgehend unber&#252;cksichtigt, sodass ich an dieser Stelle meine Unsicherheit gegen&#252;ber Schirrmachers Darstellung zum Ausdruck bringen will.</p>

<p>Vilém Flusser nimmt, anders als Schirrmacher, den Code, auf dem Wissen basiert in den Blick und zeigt, wie sich durch die Schriftlichkeit das Bewusstsein des Menschen ver&#228;ndert hat. Das Alphabet und die damit verbundene Linearit&#228;t hat, so Flussers These, ein linear gedachtes historisches Bewusstsein &#252;berhaupt erst m&#246;glich gemacht. Bez&#252;glich des Alphabets in Zeiten, in denen nur wenige des Lesens und Schreibens m&#228;chtig waren, schreibt er:</p>

<blockquote>„Es bildete einen Geheimcode, und nur die darin Eingeweihten verf&#252;gten &#252;ber historisches Bewusstsein. Der gr&#246;&#223;te Teil der Gesellschaft orientierte sich weiterhin in der Welt anhand von harten Gegenst&#228;nden, vor allem anhand von Bildern, und dank der gesprochenen Sprache. Das hei&#223;t, der gr&#246;&#223;te Teil der Gesellschaft lebte in einem magischen und mythischen Bewusstsein.“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/#footnote_6_2715" id="identifier_6_2715" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="FLUSSER, Vil&eacute;m (2002): Medienkultur. herausgegeben von: BOLLMANN, Stefan. Frankfurt am Main, 3. Aufl. 2002 (1997), S. 45.">7</a></sup></blockquote>

<p>Der Code, der das Wissen in Zeichen verwandelt, pr&#228;gt, so die These, das Bewusstsein derer, die sich dieses Codes bedienen.</p>

<p>Wenn diese These stimmt, dann ergeben sich f&#252;r die Gegenwart Herausforderungen, die weit &#252;ber Schirrmachers Problembeschreibungen und L&#246;sungsans&#228;tze hinaus gehen.</p>

<p>Wir erleben nicht nur einen Wandel der Leitmedien, sondern auch die Einf&#252;hrung eines neuen Codes, in dem unser Wissen in Zeichen &#252;bertragen wird und der das Bewusstsein der Menschen ver&#228;ndert bzw. ver&#228;ndern wird.</p>

<p>Das Problem dieser These besteht darin, dass die Oberfl&#228;che, die Zeichen, die wir in digital (vernetzten) Codierungen wahrnehmen, auf den ersten Blick der bisherigen Codierung gleichen. – Hier stehen Buchstaben, die linear aneinander gef&#252;gt einen Text ergeben. An anderen Stellen des Netzes sind Bilder zu finden, gesprochene Sprache spielt in digitalen Formaten ebenso eine Rolle. Und in multimedialen Zusammenh&#228;ngen werden diese Formen der Codierung des indirekten Zugangs zur Wirklichkeit zusammengef&#252;gt.</p>

<p>Au&#223;er der breiteren, schnelleren und zeitunabh&#228;ngigeren Verf&#252;gbarkeit der Informationen scheint sich also nichts ver&#228;ndert zu haben. Und genau an dieser Stelle gibt es Grund, diese als selbstverst&#228;ndlich nahe liegende Annahme mit einer Unsicherheit zu versehen und die Fragestellung auszuweiten.</p>

<p>Schirrmacher selbst weist auf die bin&#228;re Struktur von Entscheidungen hin, von der viele unserer Entschl&#252;sse gepr&#228;gt sind: „Tun oder Nicht-Tun, ein Auto kaufen oder nicht, Schokoladenkekse essen oder nicht, eine Di&#228;t machen oder nicht, ein Pulverfass anz&#252;nden oder nicht.” (S. 197) Doch dar&#252;ber hinaus stellt er auch dar, wie der bin&#228;re Code selbst das Leben und vor allem unser Selbstbild ver&#228;ndert. Insofern ber&#252;cksichtigt er auf empirischer Ebene das Problem, das hier einen erweiterten medientheoretischen Kontext gestellt wird.</p>

<p>Schirrmacher greift das Ph&#228;nomen der „Empfehlungen“ auf, das bereits heute, auf der Basis fr&#252;herer Entscheidungen, z. B. auf Seiten wie der von Amazon, von Last.fm etc. beobachtet werden kann; das Ph&#228;nomen, dass Facebook Freundschaftempfehlungen macht etc. Bin&#228;re Strukturen werden bereits heute zur Analyse menschlichen Verhaltens benutzt, um daraus Prognosen &#252;ber m&#246;gliche Entscheidungen in der Zukunft zu stellen.</p>

<p>Bereits in diesem Ph&#228;nomen spiegelt sich die Struktur bin&#228;rer Codes wider. Es geht um ein „Entweder-Oder“, um die Annahme, dass Verhaltensweisen selbst dann bin&#228;ren Strukturen des „Ja oder Nein“ folgen, wenn es sich um so komplexe Ph&#228;nomene wie z. B. Freundschaft handelt.</p>

<p>Wie es zu diesen Empfehlungen kommt, wie automatisierte, Algorithmen folgende Programme mit Daten umgehen und wo die Grenzen dieser Verfahren liegen, vermag kaum jemand zu sagen. Und deshalb formuliere ich in Anlehnung an Flusser:</p>

<blockquote>Der digitale, Medien pr&#228;gende Code ist eine Art Geheimcode, und nur die darin Eingeweihten verf&#252;gen &#252;ber digitales Bewusstsein.

Der gr&#246;&#223;te Teil der Gesellschaft orientierte sich weiterhin in der Welt anhand von Oberfl&#228;chencodes, die an alte Codes erinnern (Buchstaben, Bilder…), die aber, vor allem im Bereich der M&#246;glichkeiten der digitalen Weiterverarbeitung solcher Daten, weit &#252;ber die Optionen analoger Codierung hinausgehen (automatisierte Erhebungs- und Analyseverfahren, von Computern auf der Basis digitaler Codierungen erstellte Verhaltensprofile, die weit &#252;ber das hinaus gehen, was analog &#252;berhaupt an Daten erfassbar w&#228;re).

Das hei&#223;t, der gr&#246;&#223;te Teil der Gesellschaft lebt noch immer in einem analogen Bewusstsein, dem ein kritischer und reflexiver Zugang zu den Optionen der Wissensgewinnung auf der Basis bin&#228;rer Codes (noch) nicht m&#246;glich ist, au&#223;er, sie werden mit den konkreten Ph&#228;nomenen konfrontiert, die dann oft „magisch“ wirken und auch entsprechende &#196;ngste ausl&#246;sen k&#246;nnen.</blockquote>

<p>Wie schafft es Facebook, als Freunde Menschen vorzuschlagen, von denen man tats&#228;chlich welche kennt? Wie kann es sein, dass Last.fm Musik vorschl&#228;gt, die den entsprechenden Nutzer wirklich interessiert? Wie kommt Amazon zu Leseempfehlungen? – Die Antwort lautet: Aufgrund der M&#246;glichkeiten zur Generierung von Wissen &#252;ber bin&#228;re Codes.</p>

<p>Doch die Strukturen bin&#228;rer Codes reichen weiter, insbesondere dann, wenn die Annahme stimmt, dass Programme in der Lage sein k&#246;nnten, direkt auf die Ausgestaltung unseres Denkens und unseres Bewusstseins Einfluss zu nehmen.</p>

<p>Auch hier sto&#223;en wir zun&#228;chst auf Ph&#228;nomene, die bin&#228;r, aber nicht neu sind: So entspricht den Einsern und Nullen des bin&#228;ren Codes z. B. die eindeutige Gegen&#252;berstellung von Ph&#228;nomenen, wie z. B. „Gut“ und „B&#246;se“.</p>

<p>Die meisten Blockbuster im Thrillerbereich beruhen genau auf dieser bin&#228;ren Gegen&#252;berstellung, die aber auch in politischen Entscheidungsfindungsprozessen eine Rolle spielt. Insbesondere wenn es um Fragen von Krieg und Frieden geht, zeigt sich, dass bin&#228;re Wahrnehmungsweise, die sich auf „gut“ und „b&#246;se“ beschr&#228;nken, zu den Voraussetzungen kriegerischer Auseinandersetzungen geh&#246;ren, w&#228;hrend „Frieden“ von wesentlich differenzierteren Zugangsweisen zur Wirklichkeit abh&#228;ngig ist, also darauf angewiesen ist, dass die Herrschaft der Dualit&#228;t bin&#228;rer Strukturen, die nur Schwarz und Wei&#223; zul&#228;sst, durch Strukturen ersetzt wird, die Graut&#246;ne in gro&#223;er Zahl erm&#246;glichen.</p>

<p>Wenn die These stimmt, dass Codes, mit deren Hilfe wir unseren Zugang zur Wirklichkeit bekommen, das Bewusstsein zu pr&#228;gen verm&#246;gen, dann m&#252;ssen die Unsicherheiten, die Schirrmacher f&#252;r Bildungsprozesse einfordert, die Unsch&#228;rfen des Wissens, mit denen wir auch gegen&#252;ber digitalen Medien zu tun haben, selbst zum Gegenstand der Wissensfindungsprozesse werden.</p>

<p>F&#252;r Bildungsprozesse ergeben sich daraus folgende &#220;berlegungen, die hier vor allem als Diskussionsgrundlage dienen sollen und angesichts des bereits erreichten Umfangs dieses Artikels nur kurz angerissen werden (und hoffentlich in der Diskussion in den Kommentaren, &#252;ber antwortende Artikel in anderen Blogs etc. ausdifferenziert und vertieft werden):</p>

<ul>
    <li>Im Informationszeitalter geh&#246;rt es zu den Grundaufgaben von Bildungsprozessen, der Information und dem in ihr behaupteten Wissen den Zweifel und die Entwicklung einer angemessenen Unsicherheit im Umgang mit Informationen gegen&#252;ber zu stellen.</li>
    <li>Neben verhaltenspsychologischen Dimensionen, die mit der Nutzung digitaler Medien verbunden sind und die Schirrmacher ins Zentrum seiner &#220;berlegungen stellt, bedarf es einer (medien)philosophischen Reflexion auf die Grundlagen der unsere Bewusstseinsprozesse steuernden Codes, die uns einen (relativen) Zugang zur Wirklichkeit verschaffen. Diese Relativit&#228;t des Zugangs zur Wirklichkeit (mit Kant gesprochen: Die Unm&#246;glichkeit, das Ding an sich zu erkennen, da Erkenntnis immer eine (sinnlich) vermittelte ist) geh&#246;rt ins Zentrum von Bildungsprozessen.</li>
    <li>Angesichts der analogen Grundstruktur menschlicher Wissensgewinnung, darf eine angemessene Mediendidaktik nicht den Fehler begehen, digitale Formen des Lernens alleine ins Zentrum von Bildungsprozessen zu stellen. Die Kompetenz zum angemessenen Umgang mit analogen Arbeitsformen (vom Umgang mit B&#252;chern &#252;ber handschriftliche Verfahren – z. B. in der Mathematik) geh&#246;rt nach wie vor und gleichberechtigt in den Kontext einer umfassenden <em>Allgemein</em>bildung.</li>
    <li>Der Computer darf nicht dazu f&#252;hren, dass an die Stelle von Formen des Frontalunterrichts durch eine Lehrperson nun eine neue Form der frontalen Wissensvermittlung tritt, die durch „Bescheid-Wisser-Medien“ wie z. B. Wikipedia gepr&#228;gt sind<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/#footnote_7_2715" id="identifier_7_2715" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Was hier als eine massive Kritik an Wikipedia klingen mag, ist eine Kritik, die sich auf alle Formen lexikalischer Pr&amp;#228;sentation von Wissen bezieht, f&amp;#252;r die Wikipedia eine Metapher geworden ist. Fr&amp;#252;her war das Problem, dass Lernende aus dem Brockhaus zitierten und das f&amp;#252;r eine angemessene und vor allem ausreichende wissenschaftliche Quelle hielten, heute ist an die Stelle des Brockhaus oder anderer Lexika Wikipedia getreten. Damit ist kein Werturteil &amp;#252;ber dieses erstaunliche Projekt gef&amp;#228;llt.">8</a></sup>.</li>
    <li>Mind. Grundlagen der digitalen Codierung und der sich daraus ergebenden M&#246;glichkeiten und Grenzen im Umgang mit digital verf&#252;gbaren Daten, geh&#246;ren auf die schulischen Lehrpl&#228;ne, um so einen aufgekl&#228;rten Umgang mit bin&#228;ren Codes zu erm&#246;glichen und das „Geheimwissen“ derer, die sich dieser Codes bedienen k&#246;nnen aufzul&#246;sen.</li>
</ul>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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</ul>

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		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2715" class="footnote">„.… diese Kunst [die Erfindung der Buchstaben und damit der Schrift TL] wird Vergessenheit schaffen in den Seelen derer, die sie erlernen, aus Achtlosigkeit gegen das Ged&#228;chtnis, da die Leute im Vertrauen auf das Schriftst&#252;ck von au&#223;en sich werden erinnern lassen durch fremde Zeichen, nicht von innen heraus durch Selbstbesinnen. Also nicht ein Mittel zur Kr&#228;ftigung, sondern zur St&#252;tzung des Ged&#228;chtnisses hast du gefunden. Und von Weisheit gibst du deinen Lehrlingen einen Schein, nicht die Wahrheit: wenn sie vieles geh&#246;rt haben ohne Belehrung, werden sie auch viel zu verstehen sich einbilden, da sie doch gr&#246;&#223;tenteils nichts verstehen und schwer zu ertragen sind im Umgang, zu D&#252;nkelweisen geworden und nicht zu Weisen“ – Platon: Phaidros. In: S&#228;mtliche Dialoge. Hamburg 1993, Bd. 2, S.103.</li><li id="footnote_1_2715" class="footnote">Vgl. hierzu: Kerckhove, Derrick de (1995), Schriftgeburten. vom Alphabet zum Computer, M&#252;nchen, Fink</li><li id="footnote_2_2715" class="footnote">Kerckhove, Derrick de (1995), Schriftgeburten. vom Alphabet zum Computer, M&#252;nchen, Fink, 18.</li><li id="footnote_3_2715" class="footnote">Kerckhove, Derrick de (1995), Schriftgeburten. vom Alphabet zum Computer, M&#252;nchen, Fink, 19.</li><li id="footnote_4_2715" class="footnote">Vgl. hierzu: FLUSSER, Vilém (2002): Medienkultur. herausgegeben von: BOLLMANN, Stefan. Frankfurt am Main, 3. Aufl. 2002 (1997). Flusser beschreibt hier unter anderem auch, wie das Aufkommen des Alphabets die Strukturen des Denkens und des Bewusstsein ver&#228;nderte. Er schreibt „Es [das Alphabet TL] bildete einen Geheimcode, und nur die darin Eingeweihten verf&#252;gten &#252;ber historisches Bewusstsein. Der gr&#246;&#223;te Teil der Gesellschaft orientierte sich weiterhin in der Welt anhand von harten Gegenst&#228;nden, vor allem anhand von Bildern, und dank der gesprochenen Sprache. Das hei&#223;t, der gr&#246;&#223;te Teil der Gesellschaft lebte in einem magischen und mythischen Bewusstsein.“ (S. 45) </li><li id="footnote_5_2715" class="footnote">Allerdings scheinen sich Strukturen der kritischen Rezeption auch in digitalen Kontexten zu entwickeln: So gibt es auf Wikipedia zu jedem Artikel die M&#246;glichkeit, eine Diskussion zu f&#252;hren, in Blogs werden Kommentare verfasst etc. M&#246;glicherweise entwickelte sich in digitalen Kontexten eine wom&#246;glich noch intensivere Form der Diskurse, die sich z. Zt. erst entwickelt.</li><li id="footnote_6_2715" class="footnote">FLUSSER, Vilém (2002): Medienkultur. herausgegeben von: BOLLMANN, Stefan. Frankfurt am Main, 3. Aufl. 2002 (1997), S. 45.</li><li id="footnote_7_2715" class="footnote">Was hier als eine massive Kritik an Wikipedia klingen mag, ist eine Kritik, die sich auf alle Formen lexikalischer Pr&#228;sentation von Wissen bezieht, f&#252;r die Wikipedia eine Metapher geworden ist. Fr&#252;her war das Problem, dass Lernende aus dem Brockhaus zitierten und das f&#252;r eine angemessene und vor allem ausreichende wissenschaftliche Quelle hielten, heute ist an die Stelle des Brockhaus oder anderer Lexika Wikipedia getreten. Damit ist kein Werturteil &#252;ber dieses erstaunliche Projekt gef&#228;llt.</li></ol>
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