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		<title>Schule „muss“ sich nicht ver&#228;ndern; sie tut es einfach. Eine Provokation.</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 23:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich gerade in die Oberstufe gekommen war, wollte ich unbedingt dieses vierundzwanzig B&#228;nde umfassende Lexikon im Taschenbuchformat haben.</p>

<p>Als ich es dann hatte, kamen in besonders ereignisreichen Jahren Einzelb&#228;nde dazu, die die Informationen im Lexikon aktualisierten. </p>

<p>Mir kam dieser Regalmeter an Wissen damals so vor, als ob es unm&#246;glich sei, noch viel mehr zu wissen oder in noch kompakterer Form, Wissen zug&#228;nglich zu machen. </p>

<p>In der gleichen Zeit war ich zutiefst davon beeindruckt, dass Briefe an und von einem Brieffreund in Singapur in der Regel nur zwei Werktage unterwegs waren, bis sie ankamen und eine mir v&#246;llig unbekannte Welt ins Haus brachten. </p>

<p>Es gab f&#252;r solche Brieffreundschaften Vermittlungsagenturen, die damals bei uns Jugendlichen recht beliebt waren, konnte man auf dem Wege &#252;ber eine Brieffreundschaften doch Fremdsprachenkenntnissen so etwas wie Praxisrelevanz abtrotzen. </p>

<p>Das Lexikon steht noch immer in meinem Regal, aber weniger, weil ich davon einen Nutzen habe, sondern eher als eine Art „romantische“ Erinnerung an Zeiten, die gar nicht lange her sind, daf&#252;r aber sehr schnell vergangen sind. </p>

<p>Das Wissen der Welt steht heute tagesaktuell via Internet zur Verf&#252;gung. </p>

<p>Das Internet und Computer machen Englischkenntnisse unmittelbar praxisrelevant. Freundschaften auf Distanz werden heute via Facebook und Skype gepflegt. </p>

<p>Was einst ein f&#252;r mich mit schier unvorstellbaren Wissensmengen gef&#252;llter Regalmeter war, neben dem einige Zeit sp&#228;ter noch alle damals unter dem Label „Duden“ verf&#252;gbaren W&#246;rterb&#252;cher, zehn an der Zahl, einzogen und so auch umfassendes Sprachwissen f&#252;r mich greifbar machten, kommt mir heute so vor, als seien es letztlich doch sehr bescheidene Wissensmengen gewesen. Und der Regalmeter mit gewichtigen B&#252;chern reicht nicht im mindesten an das verf&#252;gbare Wissen in meiner Hosentasche heran, das ich immer bei mir trage.</p>

<p>Neben Lexikon und W&#246;rterb&#252;chern habe ich eine &#252;ber hundert B&#228;nde umfassende Klassikerbibliothek, die in Druckform einige Umzugskisten ben&#246;tigte, um transportiert werden zu k&#246;nnen, in der Hosentasche. Das Smartphone macht es m&#246;glich.</p>

<p>Au&#223;erdem trage ich eine vollwertige Schreibmaschine mit mir herum, die kleiner als ein Collegeblock ist, die mir komfortablen Internetzugang erlaubt, mit der ich mit anderen Menschen kommunizieren kann.</p>

<p>Fotoapparat, die M&#246;glichkeit, hochwertige Videos anzufertigen und sogar zu schneiden, ein Audiorekorder, einen Scanner mit OCR, eine vollst&#228;ndige Fahrplanauskunft (fr&#252;her war dazu ein dickes „Kursbuch“ n&#246;tig), eine Sammlung historischen Kartenmaterials, eine mehrere hundert „Platten“ umfassende Musiksammlung etc. f&#252;hre ich st&#228;ndig in der Hosentasche mit mir herum.</p>

<p>Das alles kam mir in den Sinn, als ich &#252;ber die mir k&#252;rzlich gestellte Frage nachdachte, ob Schule sich nicht ver&#228;ndern m&#252;sse. </p>

<p>Je mehr ich &#252;ber diese Frage nachdenke, deren Zielrichtung ich nat&#252;rlich verstehe (zu verstehen meine), um so sinnloser, an der eigentlich zu stellenden Frage vorbei gestellt erscheint sie mir. </p>

<p>Schule „muss“ sich nicht ver&#228;ndern. Das muss man nicht fordern, als ein „Muss“ in den Raum projizieren. Schule tut das einfach. Schule ver&#228;ndert sich. Schule ist l&#228;ngst vom informationstechnologischen Wandel durchdrungen und gepr&#228;gt – auch dort, wo die Ver&#228;nderungsresitenzen von Lehrenden noch versuchen, „alte Selbstverst&#228;ndlichkeiten“ gegen den „Angriff“ aus der Welt des Internets und des Hosentaschenwissens am Leben zu erhalten. </p>

<p>Wenn dann Lehrer und Lehrerinnen im Lehrerzimmer „ihre Klausuren von vor ein paar Jahre, die sie bislang problemlos immer wieder verwenden konnten, die jetzt aber im Internet kursieren und die sie deshalb nicht mehr verwenden k&#246;nnen“ hochhalten, die sie bei Sch&#252;lern gefunden haben, w&#228;hrend diese Arbeit wieder einmal geschrieben wurde, so ist das ein fast tragikomischer Anblick.</p>

<p>Wenn Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen der Gebrauch mobiler Endger&#228;te mit Internetzugang verboten wird, wirkt das zunehmend so, als w&#252;rde man die Nutzung von W&#246;rterb&#252;chern verbieten. </p>

<p>Nein, Schulen sehen sich keinem „Muss“ zur Ver&#228;nderung ausgesetzt. Schulen ver&#228;ndern sich parallel zum Leitmedienwechsel von alleine, organisch, egal ob Lehrer, Eltern, Schultr&#228;ger, Kultusbeh&#246;rden,  Schulbuchverlage etc. sich gegen das „Wuchern dieses digitalen Unkrauts“ wehren oder ob sie sich auf den Medienwandel in der Wissensgesellschaft einlassen und Sch&#252;ler dabei unterst&#252;tzen, m&#252;ndige B&#252;rgern in dieser Wissensgesellschaft zu werden. </p>

<p>Weg also mit dem „Muss“, wenn es um Fragen der Ver&#228;nderung von Schule geht. </p>

<p>An die Stelle dieses „Muss“ sollte man die Forderung nach Professionalit&#228;t im Umgang mit diesem Leitmedienwechsel setzen und diese Professionalit&#228;t gleichzeitig einfordern.</p>

<p>Es ist nicht die Aufgabe von Lehrern, den Leitmedienwechsel (immer noch) zu verteufeln oder einfach zu ignorieren. </p>

<p>Es ist Aufgabe von Lehrern, kompetent mit dem Leitmedienwechsel umzugehen, theoretisches und Anwendungswissen zu erwerben, um den M&#246;glichkeiten und Chancen des Leitmedienwechsels auch reflektierend begegnen zu k&#246;nnen. </p>

<p>Nat&#252;rlich ist das mit Arbeit verbunden, aber als Fachlehrer kann man sich zum Beispiel in den Naturwissenschaften neuen fachlichen Erkenntnissen auch nicht verweigern, wenn man den eigenen Beruf wirklich ernst nimmt. </p>

<p>Es ist nicht so, dass man sich zur&#252;cklehnen und entscheiden kann, ob einen als Lehrer dieser Leitmedienwechsel betrifft oder nicht, ob man diesem gegen&#252;ber Kompetenzen erwerben m&#246;chte oder nicht. Diese Entscheidung mag mir als Privatperson m&#246;glich sein; will ich meinem Erziehungsauftrag angemessen nachkommen, muss ich zum kompetenten Umgang mit dem Leitmedium in der Lage sein. </p>

<p>Ich kann mich als Lehrer ja auch nicht weigern, B&#252;cher oder Fachzeitschriften in die Hand zu nehmen, wenn ich den Beruf ernst nehme. </p>

<p>Ich stelle mir vor, Automechaniker verhielten sich wie manche Lehrer, sie w&#252;rden sich weigern, von ihren mechanischen Reparaturkompetenzen auf Mechatronik umzustellen, sie w&#252;rden sich weigern, den Umgang mit Computern zu erlernen, um Fehleranalysen an der Bordelektronik eines Autos durchf&#252;hren zu k&#246;nnen: Wenn ein solcher Automechaniker nicht gerade in einer Werkstatt arbeitet, die sich auf Oldtimer spezialisiert hat, w&#252;rde er seinen Beruf verlieren. </p>

<p>Ich hielte es f&#252;r keinen Eingriff in die gesetzlich verankerte p&#228;dagogische Freiheit von Lehrerinnen und Lehrern, w&#252;rde eine Dienstanweisung ergehen, in der klar definiert ist, welche Kompetenzen der Leitmedienwechsel von Lehrenden fordert, damit dieser kompetent reflektiert und auch praktisch fruchtbar gemacht werden kann. Diese Dienstanweisung d&#252;rfte freilich nur von Leuten erarbeitet werden, denen man gen&#252;gend Wissen und F&#228;higkeiten zutraut, dies angemessen zu tun, also nicht von Politikern, die sich E-Mails nach wie vor ausdrucken lassen <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p>Ich hielte es f&#252;r keinen Eingriff in die gesetzlich verankerte p&#228;dagogische Freiheit von Lehrerinnen und Lehrern, bek&#228;me jede und jeder eine Dienstemailadresse, die verpflichtend mind. an den Tagen abzurufen w&#228;re, an denen die Kollegen in der Schule sind, wo Dienstrechner verf&#252;gbar sind. </p>

<p>Solange es aber nicht als seltsam angesehen wird, dass Lehrer und Lehrerinnen sich teilweise dem Leitmedienwechsel offensiv verweigern, solange nicht verbindlich eingefordert wird, dass Medienkompetenz ebenso wie Sprach- und Schreibkompetenz in allen F&#228;chern zu f&#246;rdern ist, solange wird sich Schule weiter ver&#228;ndern, worauf Lehrer weiter mit Restriktionen reagieren werden, um den StatusQuo zu bewahren, um die Ver&#228;nderungen vielleicht doch noch zu verhindern, wodurch die Atmosph&#228;re in den Schulen zunehmend von dem nicht reflektierten Konflikt zwischen „digitalen Selbstverst&#228;ndlichkeiten“ im au&#223;erschulischen Alltag und der vor diesem Alltag „gesch&#252;tzten“ Schule gepr&#228;gt wird.</p>

<p>Der Leitmedienwechsel wird zu einer neuen Lernkultur f&#252;hren.</p>

<p>Die sich mit ihm ergebenden M&#246;glichkeiten und Risiken wollen reflektiert Einzug in die Schulwirklichkeit finden. </p>

<p>Um diesen reflektierten Umgang mit dem Leitmedienwechsel leisten zu k&#246;nnen, m&#252;ssen Lehrer und Lehrerinnen lernen. </p>

<p>Ja, das ist mit Arbeit verbunden. Aber diese Arbeit ist nicht zu vermeiden, soll sich in der Schule nicht ein Dauerkonflikt zwischen „digitalen Selbstverst&#228;ndlichkeiten“ (das Vorhandensein einer dienstlichen  E-Mail-Adresse ist eine solche, der gemeinfreie Klassiker auf dem E-Book-Reader bzw. dem Smartphone oder dem Tablet ist gerade dabei eine solche zu werden) und analoger Beharrlichkeit festsetzen, der dem Auftrag der Schule und somit der P&#228;dagogen in der Schule zuwider liefe.</p>

<p>Schule „muss“ sich nicht ver&#228;ndern; Schule ver&#228;ndert sich angesichts des Leitmedienwechsels einfach; sie tut das einfach, v&#246;llig ohne „Muss“. </p>

<p>Die Frage lautet also, wie sehr die an der Gestaltung von Schule beteiligten Professionellen professionell in der Lage sind, diese Ver&#228;nderungen wahrzunehmen, zu beschreiben, zu reflektieren und dann in die Didaktik und Methodik der F&#228;cher zu integrieren. </p>

<p>Das ist f&#252;r alle Beteiligten eine Herausforderung. Und deshalb muss die Herausforderung noch umfassender beschrieben werden: Wie sehr sind Politik und gesamtgesellschaftliche Stimmungen bereit und in der Lage, den an der Gestaltung von Schule beteiligten Professionellen professionelle Fortbildungsm&#246;glichkeiten zu geben, die keine Zusatzbelastungen sind, sondern durch Entlastungen an anderen Stellen eigentlich erst erwartbar und m&#246;glich werden. </p>

<p>Solange dies nicht geschieht, ist freilich nicht unbedingt zu erwarten, dass Lehrer und Lehrerinnen die Kraft, Energie und Bereitschaft aufbringen (k&#246;nnen), sich den faktischen Ver&#228;nderungen von Schule im digitalen Kontext zu stellen; solange ist es durchaus nachvollziehbar, dass vielen Lehrer und Lehrerinnen der an „analogen Selbstverst&#228;ndlichkeiten“ orientierte Schulalltag der „sicherere Grund“ zu sein scheint, auf dem sie agieren k&#246;nnen. </p>

<p>Doch von all dem unabh&#228;ngig: Schule ver&#228;ndert sich; Schule hat sich angesichts neuer „digitaler Selbstverst&#228;ndlichkeiten“ l&#228;ngst ver&#228;ndert. </p>

<p>Es ist Zeit, diese Ver&#228;nderungen reflexiv und praktisch  einzuholen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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rel="tag">Wirklichkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissensgesellschaft/" title="Wissensgesellschaft" rel="tag">Wissensgesellschaft</a><br />
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		<title>Vorspiel zum #Educamp – Das Motto: „Neue Lernkulturen entwickeln und vernetzen“ – #ecbi11</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 23:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da zur Zeit im Zusammenhang mit „Lernen“, „Bildung“, „Schule“ – und wahrscheinlich auch noch in anderen Zusammenh&#228;ngen – st&#228;ndig davon gesprochen wird, man m&#252;sse diese Bereiche „neu denken“, bin ich gegen&#252;ber dem Wort „neu“ in all seinen Anwendungsfacetten skeptisch geworden. &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank"><img class="alignright" style="border-style: initial; border-color: initial; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border-width: 0px;" src="http://elearning2null.de/learnmedia/ecbi11/banner_285px.png" alt="EduCamp Bielefeld :: 18.-20. November 2011" width="289" height="78" border="0" /></a></p>

<p>Da zur Zeit im Zusammenhang mit „Lernen“, „Bildung“, „Schule“ – und wahrscheinlich auch noch in anderen Zusammenh&#228;ngen – <a href="http://www.google.com/search?q=%22lernen%20neu%20denken%22%20OR%20%22Schule%20neu%20denken“&#038;ie=utf-8&#038;oe=utf-8#pq=%22lernen+neu+denken%22+or+%22schule+neu+denken“&#038;hl=de&#038;cp=66&#038;gs_id=2y&#038;xhr=t&#038;q=%22lernen+neu+denken%22+OR+%22Schule+neu+denken“+OR+%22Bildung+neu+denken%22&#038;pf=p&#038;sclient=psy-ab&#038;source=hp&#038;pbx=1&#038;oq=%22lernen+neu+denken%22+OR+%22Schule+neu+denken“+OR+%22Bildung+neu+denken%22&#038;aq=f&#038;aqi=&#038;aql=&#038;gs_sm=&#038;gs_upl=&#038;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&#038;fp=91adcd39fed16afc&#038;biw=1127&#038;bih=605" target="_blank">st&#228;ndig davon gesprochen wird, man m&#252;sse diese Bereiche „neu denken“,</a> bin ich gegen&#252;ber dem Wort „neu“ in all seinen Anwendungsfacetten skeptisch geworden.</p>

<p>Nein, es geht nicht um „neu gedachtes“ Lernen, „neu gedachte“ Schulen, Bildung, „neu gedachten” Unterricht. Und deshalb freue ich mich &#252;ber zwei Verben im Titel des <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Educamps in Bielefeld</a>, die &#252;ber das „Neu“ hinausgehen (auch wenn es reingerutscht ist, aber eben nicht als ein Denken, sondern, sondern als Begrifflichkeit, die auf konkrete Praxis verweist). Die Verben lauten „entwickeln“ und „vernetzen“. Sympathische W&#246;rter sind das, finde ich.</p>

<p>„Entwickeln“ ist ein reflexives Verb, das hei&#223;t, es wird (oft) mit dem Reflexivpronomen „sich“ verbunden verwendet. Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reflexivpronomen" target="_blank">Reflexivpronomen</a> „ist ein <a title="Pronomen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pronomen" target="_blank">Pronomen</a>, das sich auf das inhaltliche oder grammatische <a title="Subjekt (Grammatik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subjekt_(Grammatik)" target="_blank">Subjekt</a> eines <a title="Satz (Grammatik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satz_(Grammatik)">Satzes</a> oder <a title="Text" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Text">Textes</a> bezieht“.</p>

<p>Das eine solche sprachanalytische Zugangsweise zum Titel des <a href="http://educamp.mixxt.de/" target="_blank">Educamps in Bielefeld</a> nicht v&#246;llig weit hergeholt ist, verdeutlicht vielleicht der Blick auf drei Quellen, die das Verb „entwickeln“ in den Blick nehmen:</p>

<ol>
    <li>Das<a href="http://woerterbuchnetz.de/DWB/?lemma=entwickelung" target="_blank"> Grimmsche W&#246;rterbuch</a></li>
    <li>Das <a href="http://www.dwds.de/?qu=entwickeln" target="_blank">Projekt Digitales W&#246;rterbuch der deutschen Sprache</a> (DWDS)</li>
    <li>Das <a href="http://wortschatz.uni-leipzig.de/cgi-bin/wort_www.exe?site=1&#038;Wort=entwickeln" target="_blank">Wortschatzlexikon der Uni Leipzig</a></li>
</ol>

<p>Wenn sich „neue Lernkulturen“ entwickeln sollen, dann ist das etwas anderes als „Lernen neu denken“. Eine kleine Auswahl <a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/entwickeln" target="_blank">synonymer</a> Formulierungen,</p>

<p><span id="more-31863"></span></p>

<p>die nat&#252;rlich alle eine etwas andere Bedeutung haben:</p>

<ul>
    <li> <a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/%28sich%29+ergeben+%28aus%29">(sich) ergeben (aus)</a> – Neue Lernkulten ergeben sich aus den Erkenntnissen der Gegenwart &#252;ber vorhandene Lernkulturen, die in den Kontext aktueller Lerntheorien aus Psychologie, P&#228;dagogik und Didaktik gestellt werden.</li>
    <li><a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/sich+herleiten+%28aus%29">sich herleiten (aus)</a> – Neue Lernkulturen leiten sich aus Erfahrungen und Visionen mit dem Lernen her.</li>
    <li> <a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/%28sich%29+profilieren+%28aus%29">(sich) profilieren (aus)</a> – Neue Lernkulturen profilieren sich aus dem Zusammenspiel von praktischer Unterrichtserfahrung und deren Reflexion im Zusammenhang mit den je aktuellen Forschungsergebnissen aus Psychologie, P&#228;dagogik, Unterrichtsforschung etc.</li>
</ul>

<p>Weitere Anregung kann sich jeder selbst in jedem Synonyme-W&#246;rterbuch holen, zum Beispiel im <a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/entwickeln" target="_blank">OpenThesaurus</a>.</p>

<p>Alles, was mit dem Verb „entwickeln“ verbunden ist, verweist auf Vorhandenes <em>und</em> noch nicht Vorhandenes, in diesem Fall auf vorhandene Lernkulturen (an denen nicht alles schlecht und nicht alles gut ist) und auf deren Entwicklung, wobei diese Entwicklung weder willk&#252;rlich noch zuf&#228;llig ist, sondern reflexiv, auf etwas bezogen – und somit in Reflexionprozesse eingebunden.</p>

<p>Lehrer und jeder mit Bildung befasste Professionelle m&#252;ssen reflektierende Praktiker und praktische Theoretiker in einer Person und in vernetzten Strukturen sein.</p>

<p>Deshalb passt es, wenn im Zusammenhang mit dem Educamp davon gesprochen wird, „Neue Lernkulturen“ zu „entwickeln“: Vor Ort sind Menschen aus der Praxis und der Forschung, von Lobbygruppen, aus Ausbildungszusammenh&#228;ngen etc. Es ist eine Verdichtung von Kompetenz in Sachen Lernkultur, die dort in Bielefeld zusammentrifft, sei es <em>aus</em> bereits gepflegten vernetzten Strukturen (z. B. via Internet) heraus in die reale (wiederholte) Begegnung von Angesicht zu Angesicht, sei es <em>in</em> die (auf gepflegte zuk&#252;nftige Kooperation) vernetzender Begegnung von Angesicht zu Angesicht <em>hinein</em>.</p>

<p>Neben dem Austausch anregender Gedanken stellt sich f&#252;r mich immer die Frage, ob diese Anregungen in einen konstruktiven Prozess &#252;bergehen k&#246;nnen. Keine Frage: Die Anregung an sich ist ein Wert an sich und tr&#228;gt Fr&#252;chte, die vor Ort nicht zu erahnen sind. Um sich aber entwickeln zu k&#246;nnen, w&#252;nsche ich mir f&#252;r mich auch konkrete Projekte, zum Beispiel im Bereich der Offenen / Freien Bildungsmedien (Lernmaterialien), die ich zur Zeit mit Kollegen und Kolleginnen <a title="#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&#038; Update zu #schultrojaner)" href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/" target="_blank">bereits online diskutiere</a>. F&#252;r diese Diskussion sehe ich reichlich M&#246;glichkeiten, dass sich etwas entwickeln kann.</p>

<p>Und angesichts der gro&#223;en Zahl an Teilnehmenden am Educamp wird es noch viele andere M&#246;glichkeiten geben, dass sich aus den Ideen der einzelnen Teilnehmenden in Sachen Lernkultur wirklich auch konkrete Projekte entwickeln k&#246;nnen.</p>

<p>Dabei lebt das Educamp von Vernetzungsstrategien der Teilnehmenden. Neben der <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Mixxt-Plattform</a>, die meist vor allem im Umfeld der Educamps genutzt wird, sind viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen <a href="https://twitter.com/bildungsjunkie/status/136790966433615873" target="_blank">auf Twitter</a> im kontinuierlichen Austausch, &#252;ber Blogs miteinander im Gespr&#228;ch, auf Facebook, Google+ oder eben auch einfach per Telefon, E-Mail und eben auch im direkten, pers&#246;nlichen Kontakt miteinander vernetzt. (Ob es Educamp-Teilnehmende gibt, die noch echte Brief-Korrespondenz betreiben?)</p>

<p>Dieser Austausch erfolgt vernetzt, das hei&#223;t, dass nicht jeder mit jedem im Kontakt steht, das f&#252;r unterschiedliche Interessen unterschiedliche Personen angesprochen werden, ganz so, wie es die Netzmetapher darstellt.</p>

<p>Doch ist diese Netzwerkmetapher nicht unumstritten und kann ihre ganze Bandbreite an Chancen und Risiken erst zeigen, wenn die unterschiedlichen Positionen zu ihr ber&#252;cksichtigt werden<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/#footnote_0_31863" id="identifier_0_31863" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Zusammenhang mit eigenen &amp;#220;berlegungen zu Vernetzungsstrategien im Kontext von &bdquo;OpenEducationalRessources&ldquo; denke ich zur Zeit &amp;#252;ber M&amp;#246;glichkeiten und Grenzen von Vernetzungsstrategien nach, sodass ich im Laufe der Zeit &amp;#252;ber diese Beitr&amp;#228;ge &bdquo;gestolpert&ldquo; bin">1</a></sup>:</p>

<ul>
    <li>Erhard Sch&#252;ttpelz: <a href="http://www.uni-siegen.de/uni/publikationen/extrakte/ausgaben/200906/6.html" target="_blank">Die L&#246;cher im Netz. Was die Netzwerkmetapher verschweigt</a> (Univerist&#228;t Siegen)</li>
    <li>Eine Folie aus einer Ringvorlesung an der Uni Leipzig aus dem Jahre 2000 zur <a href="http://www.informatik.uni-leipzig.de/theo/RingVorl/0517/netze/sld001.htm">Netzmetapher</a></li>
    <li>J&#246;rn M&#252;nkner, <a href="http://www.perspicuitas.uni-essen.de/sammelbd/netzstrukt/auftakt.pdf">Netzstrukturen. Zur Kulturgeschichte sprachlicher, visueller und technischer Netze</a> (Uni Essen) [PDF]</li>
    <li>Emil Zopfi: <a href="http://www.zopfi.ch/0e/Metapher.html">Das Netz: Metapher und Medium</a> (Schweizer Schriftsteller)</li>
    <li>Franz Oswald befasst sich mit der Netzmetapher im Rahmen der Stadtplanung: <a href="http://www.google.com/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=netzmetapher&#038;source=web&#038;cd=3&#038;ved=0CCkQFjAC&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.nsl.ethz.ch%2Findex.php%2Fen%2Fcontent%2Fdownload%2F255%2F1503%2Ffile&#038;ei=tiPETorJJ6bR4QTQk72jDQ&#038;usg=AFQjCNFYtaaDhD6gDe47wX-nWb54ulGXEg&#038;cad=rja">Die Zukunft der Stadt: Anmerkungen zur Netzmetapher der Stadt [PDF</a>]</li>
</ul>

<p>„Vernetzen“ kann meinen, dass man sich vernetzt, um in diesem Netz etwas so Fl&#252;chtiges wie Ideen einzufangen, aber auch, dass man sich im Netz verheddert, wenn dieses beginnt, f&#252;r sich alleine zu stehen.</p>

<p>Als Netzmetapher nutzen wir die Vorstellung vom Vernetzen, um „die Lebensrealit&#228;t, wie wir sie wahrnehmen, darzustellen oder um ein Wunschbild dieser Lebensrealit&#228;t zu vermitteln“ (Franz Oswald: <a href="http://www.google.com/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=netzmetapher&#038;source=web&#038;cd=3&#038;ved=0CCkQFjAC&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.nsl.ethz.ch%2Findex.php%2Fen%2Fcontent%2Fdownload%2F255%2F1503%2Ffile&#038;ei=tiPETorJJ6bR4QTQk72jDQ&#038;usg=AFQjCNFYtaaDhD6gDe47wX-nWb54ulGXEg&#038;cad=rja">Die Zukunft der Stadt: Anmerkungen zur Netzmetapher der Stadt [PDF</a>])</p>

<p>Das Motto des Educamps gibt mir einen Rahmen, in dem ich mich als Teilnehmer orientieren will, einen Rahmen, der gut zu meinen eigenen Anliegen passt:</p>

<ul>
    <li>Es geht um Entwicklung, die durchaus auch Neues im Rahmen von Lernkulturen hervorbringen kann, ohne dass der Anspruch erhoben werden m&#252;sste, das Rad neu zu erfinden.</li>
    <li>Es geht um Entwicklung, in deren Rahmen f&#252;r so manches Rad, das in Gedanken schon gebaut wurde, nun Achse und Antrieb und eine ihm angemessene Art von „Gef&#228;hrt“ gesucht werden, an dem es rollen kann.</li>
    <li>Es geht um Vernetzung dieser Entwicklungsprozesse.</li>
    <li>Es geht um Vernetzung der Realisierung von entwickelten Modellen, Konzepten, Produkten.</li>
    <li>Es geht um Vernetzung des Reflexionsprozesses, ohne dabei die Vernetzung als Zweck in sich selbst zu sehen, denn ein Netz hat immer die Funktion etwas einzufangen.</li>
</ul>

<p>Die Voraussetzungen f&#252;r diese Ziele des <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Educamps</a> sind gut. Bis zu 200 Profis aus dem Bildungsbereich in allen seinen Facetten werden in Bielefeld erwartet. Die „<a title="#Educamp – Bielefeld: Was ist ein #Barcamp? #ecbi11" href="http://herrlarbig.de/2011/11/16/educamp-bielefeld-was-ist-ein-barcamp-ecbi11/" target="_blank">Unkonferenz</a>“ findet in einem Raum ohne abgeschlossene R&#228;ume statt, ein Konzept, das nicht neu ist, sondern im <a href="http://www.uni-bielefeld.de/OSK/" target="_blank">Oberstufenkolleg Bielefeld</a> schon lange Wirklichkeit. Auch wenn das Programm erst vor Ort entsteht, gibt es schon anregende Vorschl&#228;ge.</p>

<p>Die Vernetzungsrate der Teilnehmenden ist hoch, mindestens aber &#252;ber die <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Mixxt-Seite</a> des Educamps angelegt, weil es keinen anderen Weg der Anmeldung gibt, sodass die Voraussetzungen f&#252;r vernetzendes Entwickeln gut sind.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus ist die Veranstaltung selbst in der Regel darauf hin ausgelegt, dass auch Interessierte, die nicht vor Ort sind, viel von den Ereignissen vor Ort mitbekommen. Deshalb lohnt es sich, den Hashtag #ecbi11 auf Twitter bereits als Suchbegriff zu speichern.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_31863" class="footnote">Im Zusammenhang mit eigenen &#220;berlegungen zu Vernetzungsstrategien im Kontext von „OpenEducationalRessources“ denke ich zur Zeit &#252;ber M&#246;glichkeiten und Grenzen von Vernetzungsstrategien nach, sodass ich im Laufe der Zeit &#252;ber diese Beitr&#228;ge „gestolpert“ bin</li></ol>
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		<title>Von der Umwertung von Werten oder: Kritische Anmerkungen zur „PostPrivacy“</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 17:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
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		<description><![CDATA[Anonymit&#228;t galt fr&#252;her gilt als ein grundlegendes Recht des B&#252;rgers in einer Demokratie. Wann ich mich wo aufgehalten habe, wann ich mit wem telefonierte, wem ich wann einen Brief schrieb etc., ging geht weder den Staat noch irgendwelche Firmen etwas &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/10/11/von-der-umwertung-von-werten-oder-kritische-anmerkungen-zur-postprivacy/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anonymit&#228;t <del>galt fr&#252;her</del> gilt als ein grundlegendes Recht des B&#252;rgers in einer Demokratie. <em>Wann</em> ich mich <em>wo</em> aufgehalten habe, <em>wann</em> ich <em>mit wem telefoniert</em>e, <em>wem</em> ich <em>wann</em> einen <em>Brief</em> schrieb etc., <del>ging</del> geht weder den Staat noch irgendwelche Firmen etwas an.</p>

<p>F&#252;r den Staat <del>gab</del> gibt es <em>eine</em> Ausnahme: Wenn der berechtigte Verdacht <del>bestand</del> besteht, dass ein B&#252;rger schwere kriminelle Handlungen plant oder durchf&#252;hrt, <del>konnten</del> kann das Brief- und das Telefongeheimnis von einem Richter ohne Wissen der betroffenen Person eingeschr&#228;nkt werden. – Diese M&#246;glichkeiten gibt es heute auch noch, aber die Begehrlichkeiten der Sicherheitsbeh&#246;rden scheinen mit den M&#246;glichkeiten zur &#220;berwachung zu steigen.</p>

<p>Grunds&#228;tzlich aber <del>gilt</del> galt einmal: Der B&#252;rger kann sich unbeobachtet bewegen, unbeobachtet telefonieren, unbeobachtet Briefe schreiben und unbeobachtet seine Schreibmaschine benutzen.</p>

<p>Kurioserweise ist der Begriff „Anonymit&#228;t“ in den vergangenen Jahren mehr und mehr mit negativen Assoziationen verbunden worden, die „Anonymit&#228;t“ nicht mehr als ein grundlegendes Freiheitsrecht verstehen, sondern diese<span id="more-19380"></span> grunds&#228;tzlich mit der Frage rechtswidriger Handlungen verbinden. Fr&#252;her lautete die Grundannahme, dass der Staat  erst genauer hinschauen darf, wenn ein B&#252;rger berechtigten Anlass zur Annahme gibt, er sei in <em>schwere</em> kriminelle Handlungen verwickelt.</p>

<p>Dann kam die Kamera&#252;berwachung durch Polizeibeh&#246;rden. Und erstmals h&#246;rte ich den Satz: „Wer nichts zu verbergen hat, muss die Kamera&#252;berwachung auch nicht f&#252;rchten.“ Dann kam die Kamera&#252;berwachung durch Privatunternehmen (Bahn, &#214;ffentlicher Personennahverkehr…). „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu bef&#252;rchten.“ – Ein Resultat der Kamera&#252;berachung: Es gibt heute medial verwertbare Videoaufzeichnungen von Verbrechen, die aber trotz Kamera&#252;berwachung ver&#252;bt wurden.</p>

<p>Bei der Kamera&#252;berwachung des „&#246;ffentlichen“ Raums kann man bereits heute vermuten, dass nicht, wie versprochen, die Sicherheit zugenommen hat, sondern dass alleine die Aufkl&#228;rung von Verbrechen eine neue M&#246;glichkeit bekommen hat. Polizisten vor Ort k&#246;nnten Verbrechen verhindern, Kameras k&#246;nnen diese nur dokumentieren.</p>

<p>Mit dem Aufkommen des Internets wurde die Sache noch komplizierter, weil Kommunikation neue Wege ging.</p>

<p>Vor allem der Brief wurde in vielen F&#228;llen von der E-Mail abgel&#246;st, was um so erstaunlicher ist, weil eine E-Mail in etwa so offen ist, wie eine Postkarte und dem Brief eigentlich nur die <em>verschl&#252;sselte</em> E-Mail &#228;quivalent w&#228;re – und zwar mit einem wirklich privaten Schl&#252;ssel verschl&#252;sselte E-Mail. Ich spreche hier weder von <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kritik-am-E-Postbrief-waechst-1044814.html" target="_blank">E-Post-Briefen</a> noch von <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Scharfe-Kritik-am-De-Mail-Gesetzentwurf-im-Bundestag-1184961.html" target="_blank">DE-Mail</a>, da diese ja gerade nicht sicherstellen, dass alleine der Absender und Empf&#228;nger das Dokument lesen k&#246;nnen.</p>

<p>Die Implementierung von Verschl&#252;sselungstechnologien in die allt&#228;glich verwendeten Programme hat nach wie vor so gut wie nicht stattgefunden. Selbst verschl&#252;sselter Zugriff auf ein E-Mail-Postfach kostet bei manchen E-Mail-Anbietern extra, obwohl es eigentlich Standard sein m&#252;sste.</p>

<p>Da es technisch relativ einfach ist, unverschl&#252;sselte Kommunikation mitzulesen, ist es nat&#252;rlich naheliegend, dass der Staat auf den Gedanken kommen kann, dass man doch mal sicherheitshalber die Provider verpflichtet, die zentralen Daten der Kommunikation zu speichern, damit man, sollte es zu einem Verbrechen kommen, auf diese Daten zur&#252;ckgreifen k&#246;nne, die zumindest sagen, wer wann mit wem kommuniziert hat, wo jemand war, der mit dem Handy telefoniert hat oder auf ihm angerufen wurde und au&#223;erdem, wer wann welche Website aufgerufen hat. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung" target="_blank">Dies nennt man „Vorratsdatespeicherung“ oder auch „Mindestdatenspeicherung“.</a></p>

<p>In nicht digitale Zeiten &#252;bertragen h&#228;tte dies bedeutet, dass nicht nur gespeichert worden w&#228;re, wann man wen angerufen hat und wie lange, sondern auch noch von wo aus, was in reinen Festnetzzeiten nicht so schwer festzustellen war, und dar&#252;ber hinaus auch noch, welche B&#252;cher man kauft, in der Bibliothek leiht, weiche Zeitung man liest, welche Zeitschriften man bevorzugt, welche Fernsehsender man schaut etc.</p>

<p>Obwohl <a href="http://netzpolitik.org/2011/vorratsdatenspeicherung-wird-verfassungswidrig-fortgefuhrt/" target="_blank">das BVerG das erste Gesetzt zur Vorratsdatenspeicherung verworfen hat, ohne dass dies manche Telekomunikationsanbieter scheinbar gro&#223; gest&#246;rt hat</a>, steht nach wie vor <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:105:0054:0063:DE:PDF" target="_blank">eine EU-Richtlinie</a> im Raum, die genau diese will.</p>

<p>Darum geht es hier aber weniger. Hier geht es um den Mentalit&#228;tswechsel, der in den vergangenen Jahren vorangetrieben wurde. Denn <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/diskussion-um-klarnamen-im-netz-innenminister-friedrich-heizt-debatte-an-1714282.html" target="_blank">mittlerweile gibt es Politiker, die fordern, dass man im Internet doch eigentlich immer mit seinem Klarnamen unterwegs sein solle</a>. Die logische Konsequenz ist dann der bei der Geburt dem Menschen eingepflanzte Chip, der daf&#252;r sorgt, dass man immer und &#252;berall mit Klarnamen unterwegs ist. Betritt man ein Gesch&#228;ft, wird man von den Angestellten mit Namen begr&#252;&#223;t, weil der auf dem Bildschirm erschienen ist, reist man von A nach B wei&#223; die Polizei immer, wo man ist, vielleicht aber auch der Arbeitgeber etc.</p>

<p>Wir erleben zur Zeit, in kleinen Schritten, einen radikalen (gewollten, systematisch betriebenen?!) Mentalit&#228;tswandel, der den Begriff der Privatsph&#228;re mehr und mehr ver&#228;ndert, ja, verdunsten l&#228;sst.</p>

<p>Im Hintergrund dieses Wandels werden Bedrohungsszenarien als Begr&#252;ndung genutzt, die mit dem 11. September 2001 einen H&#246;hepunkt erlebten. Aber diese von staatlichen Seiten genutzten Begr&#252;ndungen sind bei diesem radikalen Mentalit&#228;tswandel nur in kleines R&#228;dchen im Getriebe. Wesentlich aktiver sind wirtschaftliche Interessen am Abbau der Privatsph&#228;re beteiligt.</p>

<p>Es ist kein Zufall, dass Facebook und Google+ im Idealfall nur Anmeldungen mit Klarnamen haben wollen, was sie &#252;brigens von Twitter unterscheidet.</p>

<p>Es ist kein Zufall, dass ich bei Bestellungen im Internet nicht die M&#246;glichkeit habe, meine Daten bei jeder Bestellung neu einzugeben und meine Daten nach dem Abschluss eines Gesch&#228;ftes wieder gel&#246;scht werden, sondern dass &#252;berall „Profile” erstellt werden, deren Zweck es ist, personalisierte Angebote zu machen, mit denen die Hoffnung verbunden wird, dass man dann mehr kaufe.</p>

<p>Einst gab es solche Profile auch: Im Kopf des Fachh&#228;ndlers, der seine Kunden kannte und sie deshalb wirklich pers&#246;nlich beraten konnte! Ich war von ein paar Buchh&#228;ndlern sehr beeindruckt, die mir immer sagen konnte, welche B&#252;cher aus dem Reigen der Neuerscheinungen mit wohl gefallen k&#246;nnten. Es gab nur einen Unterscheid: Das war wirklich personalisiert, auch auf der Seite des Anbieters. Und wenn ein Empfehlung mal nicht stimmte, sagte ich das dem Buchh&#228;ndler.</p>

<p>Man versuche sich einmal bei einem personalisiertem Profil im Kontext eines Interneth&#228;ndlers zu beschweren oder eine Reklamation vorzubringen und man wird merken, dass die Personalisierung einseitig ist und sich dadurch grundlegend von der pers&#246;nlichen Beratung durch den Fachh&#228;ndler unterscheidet: Verlie&#223; ein Verk&#228;ufer ein Gesch&#228;ft, verlie&#223; in der Regel auch das Wissen um den Kunden das Gesch&#228;ft. Computer hingegen generieren Profile v&#246;llig unabh&#228;ngig vom Personal, das gerade in der Firma arbeitet. Einen pers&#246;nlichen Ansprechpartner habe ich in der Regel nicht.</p>

<p>Der Fachh&#228;ndler musste &#252;brigens weder wissen, wie ich hei&#223;e, wo ich wohne und wo ich sonst noch einkaufen gehe.</p>

<p>Digitale Vermarktungsstrategien, auch die Strategien zur Platzierung von Werbung, die mehr und mehr m&#246;glichst an pers&#246;nlichen Profilen ausgerichtet sein soll, werden bislang vor allem mithilfe von Personalisierung und Zur&#252;ckdr&#228;ngung der Privatsph&#228;re verfolgt. Geld wird mit der Vermarktung solcher Daten verdient.</p>

<p>Irgendwann wird es dann interaktive Plakatw&#228;nde geben, auf denen immer genau die Werbung auftauchen wird, die optimal an die gerade auf dem Bahnsteig wartenden Zugg&#228;ste angepasst ist, weil Mittelwerte aus den Profilen dieser Passanten erstellt werden k&#246;nnen.</p>

<p>Irgendwann wird vor jedem Platz im Zug ein Bildschirm platziert sein, auf dem ein personalisiertes Programm f&#252;r den jeweiligen Fahrgast, inklusive angepasster Werbung, laufen wird.</p>

<p>Irgendwann wird uns in kommerziellen Kontexten immer genau die Welt gezeigt, die auf die individuellen Interessen ausgerichtet ist und somit Kaufimpulse setzen will. Das Fremde, Neue, Unerwartete, das in diesem Leben so anregend ist, wird weniger werden.</p>

<p>Und weil wirtschaftliche Interessen scheinbar so harmlos sind, ist es so schwer, den grunds&#228;tzlich mit ihnen verbundenen gesellschaftlichen Wandel in digitalen Zeiten zu sehen oder zu vermitteln, denn personalisierte Angebote sind doch was tolles: Mir wird die Arbeit abgenommen, immer suchen zu m&#252;ssen, was mir gef&#228;llt. Und dass ich bei diesem Suchen Dinge finden k&#246;nnte, die ich nicht erwartet h&#228;tte, die mich ansprechen, obwohl sie meinen Interessen scheinbar zuwiderlaufen, mag ja nett sein, aber so wichtig ist das auch nicht.</p>

<p>All das mag stimmen. Der Preis ist aber, dass das Verst&#228;ndnis von Privatsph&#228;re radikal ver&#228;ndert wird. Ich sage jetzt ganz bewusst nicht „sich ver&#228;ndert“, sondern „ver&#228;ndert wird“, weil hinter den Prozessen, die diese Ver&#228;nderungen herbei f&#252;hren, ganz klar erkennbare Interessen stehen. Vielleicht ist das Interesse nicht explizit die Umwertung des Begriffs der Privatsph&#228;re und der Anonymit&#228;t im allt&#228;glichen Leben, implizit findet diese Umwertung statt.</p>

<p>Die Wege der Profilbildung und des Hineinf&#252;hrens des freien, anonym und unbeobachtet seinen Alltag gestaltenden B&#252;rgers in die selbst verschuldete Bevormundung durch personalisierte Angebote sind vielf&#228;ltig: Kundenkarten, Profilbildungen bei Kreditkartenunternehmen, zunehmende Einf&#252;hrung personalisierter Registrierungspflichten und am umfassendsten im Kontext so genannter „sozialer Netzwerke“, deren Ziel nicht die Vernetzung ist. Diese ist vielmehr Voraussetzung f&#252;r das Gesch&#228;ftsmodell dieser Gro&#223;konzerne. Was dem Benutzer solcher Netzwerke auf der Oberfl&#228;che als „Nutzen“ angeboten wird, ist die Fassade, die den Rechenprozessen im Hintergrund &#252;bergest&#252;lpt wird, die den eigentlichen Nutzen der Netzwerke bilden, indem sie Daten nutzbar machen, die fr&#252;her (in der Regel) anonym blieben: Wer kennt wen, trifft sich mit wem, redet &#252;ber was, kauft wo was ein, geht wann in welchen Kinofilm, h&#246;rt welche Musik, kauft welche B&#252;cher, tritt welchen Fanpages bei etc.</p>

<p>Nat&#252;rlich: Wenn man nichts zu verbergen hat, braucht man all diese Aufl&#246;sung der Anonymit&#228;t, der Privatsph&#228;re nicht zu f&#252;rchten.</p>

<p>Wenn man kein Problem damit hat, dass man vom Staat unter Generalverdacht gestellt wird, indem m&#246;glichst alle Kontaktdaten aller Bundesb&#252;rger und -b&#252;rgerinnen erstmal gespeichert werden (bei Privatunternehmen, die damit in gro&#223;e Versuchung gef&#252;hrt werden!), dem kann dieses Schwinden der Privatsph&#228;re gleichg&#252;ltig sein.</p>

<p>Wenn man kein Problem damit hat, dass Profilbildung stattfindet, die personalisierte Angebote mit sich bringt, dabei aber die Privatsph&#228;re immer weiter verdr&#228;ngt und immer mehr Bereich des Privatlebens der wirtschaftlichen Verwertbarkeit zug&#228;nglich macht, man also immer seltener den &#246;konomischen Interessen um einen herum entgehen kann, der hat mit der Aufl&#246;sung von Anonymit&#228;t und Privatsph&#228;re im Internet kein Problem.</p>

<p>Wer kein Problem damit hat, dass Wirtschaft nicht mehr im Dienst der Menschen gedacht, sondern der Mensch nur noch im Dienst der Wirtschaft gesehen wird, indem Computer die Funktionalisierung des Individuums f&#252;r Interessen anderer vorantreiben, den werden das Schwinden der Privatsph&#228;re und der Anonymit&#228;t des Individuums im &#246;ffentlichen Raum nicht sonderlich viel ausmachen.</p>

<p>Wer aber der Meinung ist, dass das Individuum einen Wert an sich hat; wer der Meinung ist, dass der Mensch einen Anspruch auf Privatsph&#228;re hat, in die nicht st&#228;ndig der Staat oder Konzerne Einblick haben – ja, selbst dann, wenn man „nichts zu verbergen“ hat –; wer der Meinung ist, dass auch die Nutzung moderner Medien, wie dem Computer und dem Internet, m&#246;glich sein sollte, ohne dass st&#228;ndig jemand speichert, was wir gerade tun, der d&#252;rfte ein Problem mit dem Schwinden der Privatsph&#228;re und der Umwertung des Begriffs der „Anonymit&#228;t“ zu einem vorwiegend negativ verstandenen Begriff haben.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>L&#246;sungsorientierte Kooperation mit Sch&#252;lern, Sch&#252;lerinnen und Eltern</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 21:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn ich es richtig beobachte, kommen Lehrer und Lehrerinnen mit Eltern immer dann in Kontakt, wenn es ein „Problem“ mit einem Sch&#252;ler oder einer Sch&#252;lerin gibt. Manche Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler machen die Erfahrung, dass sie alleine auf ihre M&#228;ngel hingewiesen &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/08/25/losungsorientierte-kooperation-mit-schulern-schulerinnen-und-eltern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich es richtig beobachte, kommen Lehrer und Lehrerinnen mit Eltern immer dann in Kontakt, wenn es ein „Problem“ mit einem Sch&#252;ler oder einer Sch&#252;lerin gibt. Manche Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler machen die Erfahrung, dass sie alleine auf ihre M&#228;ngel hingewiesen werden.</p>

<p>Es mag nun die Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern sein, dass sie vor allem dort Herausforderungen sehen, wo Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler offensichtlichen Lernbedarf erkennen lassen, aber wenn ich den Satz h&#246;re „Oh, ein Lehrer der mich lobt, das hatte ich schon lange nicht mehr“, erschrecke ich schon. Es mag sein, dass der Satz &#252;bertrieben war, aber dass ich ihn &#252;berhaupt zu h&#246;ren bekam, stimmt mich nachdenklich.<span id="more-6129"></span> Das Lernen beginnt doch nicht bei den Defiziten, sondern muss vielmehr dort ansetzen, wo St&#228;rken von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern zu finden sind.</p>

<p>Zugegeben, es ist manchmal gar nicht so leicht, die St&#228;rken junger Menschen zu finden. Und wenn entdeckte St&#228;rken nicht zum Fach zu passen scheinen, dass ich als Lehrer unterrichte, dann ist durchaus Fantasie gefragt, wie das Fach und die Defizite im Fach von solchen St&#228;rken  ausgehend zu Lernprozessen f&#252;hren k&#246;nnen.</p>

<p>Es mag im Unterricht ein gro&#223;es Bem&#252;hen geben, solche St&#228;rken bei Lernenden zu finden und an ihnen anzukn&#252;pfen: Die Eltern kommen meist erst ins Spiel, wenn Lehrende Defizite als so stark empfinden, dass aus ihnen ein Problem geworden ist.</p>

<p>Dies wird sich kaum vollst&#228;ndig vermeiden lassen, aber ich glaube, dass es heute M&#246;glichkeiten der Unterst&#252;tzung von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern in Kooperation mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten gibt, die es vor Zeiten des Internets nicht gab und die meines Wissens sehr wenige Lehrerinnen und Lehrer, insbesondere Klassenlehrer, Klassenlehrerinnen, Tutoren und Tutorinnen aktiv nutzen.</p>

<p>Wenn ich will, dass der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule als ein Auftrag gesehen wird, den die Schule nicht alleine erf&#252;llen kann, da er letztlich auf eine Verkn&#252;pfung des Erziehungs- und Bildungsauftrages der Schule mit dem der Eltern und der Gesamtgesellschaft angewiesen ist, dann muss ich f&#252;r ein solches Miteinander Ankn&#252;pfungspunkte schaffen.</p>

<p>Eine solche Verkn&#252;pfung geschieht z. B. in der Nutzung au&#223;erschulischer Lernorte (Museen, Institutionen etc.) und idealerweise auch im kontinuierlichen Kontakt mit Eltern und Erziehungsberechtigten, der weder eine &#220;berbeh&#252;tung der Kinder durch die Eltern unterst&#252;tzt, noch so „kontinuierlich“ ist, dass er Spamcharakter bekommt.</p>

<p>Mir ist als Lehrer ein Satz wichtig geworden, den ich vor einigen Wochen erstmals im Schulkontext h&#246;rte: „Ich bin Teil der L&#246;sung“.</p>

<p>Angelehnt an die Vorstellung, dass man schnell „Teil eines Problems“ sein kann, finde ich diese l&#246;sungsorientierte Grundeinstellung sehr sympathisch. Sie erweitert die Perspektive des „Defizitblickes“, um den ich mir im Lehrberuf keine Sorgen mache, sind Lehrer doch mehr oder weniger „automatisch“ auf diese Blickrichtung getrimmt, sodass sie nicht sonderlich ge&#252;bt oder betont werden m&#252;sste, um die Perspektive des „l&#246;sungsorientierten Blick“. Dieser l&#246;sungsorientierte Blick sollte aber schon das Denken und Handeln pr&#228;gen, bevor Probleme auftauchen, bevor gemeinsam an Defiziten gearbeitet werden muss.</p>

<p>Das bedeutet, dass ich als Lehrer im Rahmen meiner (zeitlichen) Ressourcen Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen und deren Eltern aktiv begleite. – Nun kann ich nicht den Kontakt zu allen Eltern in hoher Intensit&#228;t halten. Oft ist es einfach so, dass vor allem Fachlehrer eher mit der Klassenleitung im Gespr&#228;ch sind und nur in besonderen Problem(!)f&#228;llen den direkten Kontakt mit den Eltern suchen. Aber zumindest f&#252;r eine Klassenleitung und einen Tutor bzw. eine Tutorin sollte die Frage, wie ein kontinuierlicher, l&#246;sungsorientierter (produktiver) Kontakt mit Eltern m&#246;glich ist.</p>

<p>Standen f&#252;r diese Kontaktpflege zu allen Eltern fr&#252;her nur die Elternabende zu Verf&#252;gung, hat sich die Situation heute grundlegend ge&#228;ndert, da es die M&#246;glichkeiten der E-Mail gibt. Wenn die Eltern einer Nutzung ihrer E-Mail-Adressen durch den Lehrer zustimmen, ich frage da immer nach, auch wenn es schon E-Mail-Verteiler gibt, bevor ich eine Klassenleitung &#252;bernehme, dann ist es gar nicht so schwer, in einer angemessenen Kontinuit&#228;t mit den Eltern in Kontakt zu bleiben.</p>

<p>„Was interessiert Eltern?“ lautet die Frage, die einen solchen Elternkontakt pr&#228;gen sollte.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/08/25/losungsorientierte-kooperation-mit-schulern-schulerinnen-und-eltern/#footnote_0_6129" id="identifier_0_6129" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich benutzte das Wort &bdquo;Elternarbeit&ldquo; in diesem Zusammenhang ganz bewusst nicht, weil es in meinen Ohren einfach zu funktionalistisch klingt.">1</a></sup> Ich habe diesen Tipp &#252;brigens in meiner Ausbildung nie bekommen – oder nur so leise, dass ich mich seiner nicht erinnere. „Was interessiert Eltern?“ – In der Regel interessieren Eltern zun&#228;chst nicht die Probleme ihrer Kinder. Klar, wenn solche auftreten, dann interessieren sie sich meist auch daf&#252;r, aber die Probleme sind ganz sicher nicht das erste Interesse von Eltern. Das erste Interesse ist vielmehr die Frage, wie sie ihre Kinder unterst&#252;tzen k&#246;nnen, sodass Schulprobleme gar nicht erst auftreten.</p>

<p>Entsprechend sehe ich die zentrale Aufgabe der Kommunikation mit Sch&#252;lern, Sch&#252;lerinnen und Eltern darin, die Frage zu beantworten, wie das Lernen von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern gelingen kann! Als Lehrer sehe ich mich im Kontakt mit Eltern und Erziehungsberechtigten also nicht zuerst als Krisenmanger, sondern vielmehr als der Profi in der Begleitung von Lernprozessen, die nicht nur in der Schule verortet sind. Ich bin nicht nur „Unterrichtender“, sondern auch „Lernberater“.</p>

<p>Ja, es war in rein analogen Zeiten faktisch unm&#246;glich, mit allen Eltern kontinuierlich Kontakt zu halten. Aus dieser Unm&#246;glichkeit – angesichts des Stundendeputats und der Anzahl von Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen die ein Lehrer bzw. eine Lehrerin unterrichtet – heraus entwickelte sich die an Defiziten orientierte Beratungspraxis der Schulen, die nach wie vor notwendig ist, die aber in digitalen Zeiten ohne gro&#223;en Mehraufwand erweitert werden kann.</p>

<p>So ist es durchaus m&#246;glich, Fragen, die immer wieder von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler bzw. von Eltern an einen (Klassen)Lehrer gestellt werden, f&#252;r alle Eltern zu beantworten. Die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler bekommen die Antworten in der Schule. Da diese Antworten aber oft nicht die Eltern erreichen, scheint es manchmal sinnvoller, die Eltern zu informieren, die dann die entsprechenden Informationen an ihre Kinder weitergeben und diese vielleicht sogar motivieren, die Informationen zu nutzen, so es sich um Tipps zum Lernen handelt.</p>

<p>Als Lehrer hoffen wir oft auf die Unterst&#252;tzung unserer Arbeit durch die Eltern. Entsprechend sollten wir Eltern unterst&#252;tzen, dass sie im Rahmen ihrer Ressourcen den Lernprozess ihrer Kinder wirklich unterst&#252;tzten k&#246;nnen.</p>

<p>Ein paar Beispiele: Oft fragen Eltern und Sch&#252;ler bzw. Sch&#252;lerinnen nach &#220;bungsmaterial, um f&#252;r die einzelnen F&#228;cher notwendigen Kompetenzen und Wissensst&#228;nde wiederholen, vertiefen und &#252;ben zu k&#246;nnen. Wenn mir solches Material begegnet oder ich auf &#220;bersichtseiten im Internet sto&#223;en, die solches Material verf&#252;gbar machen, dann sage ich das zu passender Zeit im Unterricht, teile es aber zumindest als Klassenlehrer auch den Eltern der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler mit, sodass diese bei Fragen und Problemen ihrer Kinder mit dem Lernstoff l&#246;sungsorientiert zumindest darauf hinweisen oder daran erinnern k&#246;nnen, wo es M&#246;glichkeiten f&#252;r das Selbstlernen diesseits von Nachhilfeunterricht gibt.</p>

<p>Es ist ein Unterschied, ob ich den Link zu einer solchen Website nur Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen im Unterricht an die Tafel schreibe oder ob ihn die Eltern auch kennen und gegebenenfalls ihr Kind auf Material verweisen k&#246;nnen, wenn es z. B. vor einer Klassenarbeit f&#252;r sich selbst noch &#220;bungsbedarf hat.</p>

<p>Wichtig scheint mir dabei zu sein, dass ein Klassenlehrer wirklich die Klasse und nicht nur sei eigenes Fach im Blick hat. Meist hat der Klassenlehrer die Klassenliste mit E-Mail-Adressen verf&#252;gbar. Die Verwaltung dieser Liste &#252;bernimmt er idealerweise nicht selbst, sondern &#252;berl&#228;sst sie dem Klassenelternbeirat. Und wenn mich als Klassenlehrer Fragen erreichen, die andere F&#228;cher betreffen, dann nutze ich den kurzen Weg im Lehrerzimmer, um Antworten zu erfragen. Wenn ich Antworten bekomme, die f&#252;r die ganze Klasse interessant sind, dann gebe ich als Klassenlehrer diese Antworten weiter – an die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler direkt, an Sch&#252;ler, Sch&#252;lerinnen und Eltern oder auch nur an die Eltern, im Vertrauen darauf, dass sie auf diesem Wege auch die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler erreichen.</p>

<p>So entsteht eine Kommunikationssituation, die an der Frage orientiert ist, was hilfreich ist, um den Lernprozess von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler nicht nur in der Schule, sondern auch im Elternhaus zu unterst&#252;tzen. Und es wird gleichzeitig die Botschaft vermittelt, dass ich als (Klassen)Lehrer bzw. Tutor meine Arbeit an der Frage ausrichte, was den Lernprozess unterst&#252;tzten kann. Wenn es dann dennoch zu Situationen kommt, in denen Defizite thematisiert werden m&#252;ssen – und den Satz „Ich bin Teil der L&#246;sung“ akzeptiere ich nur unter der Voraussetzung, dass er nicht zur Verdr&#228;ngung des (freilich wohlwollenden) Blicks auf Defizite funktionalisiert wird und zu einer Art „Kuschelp&#228;dagogik“ f&#252;hrt –, dann geschieht dies im Kontext eines Kommunikationsprozesses, der von Anfang an auf positive Unterst&#252;tzung setzt.</p>

<p>Ich will von Sch&#252;lern nicht h&#246;ren, dass sie kaum noch die Erfahrung machen, von Lehrenden gelobt zu werden. Es mag ja sein, dass da mal ein Fach nicht das Fach eines Sch&#252;lers oder einer Sch&#252;lerin ist, aber ich kenne keine Sch&#252;ler oder Sch&#252;lerinnen, die nichts k&#246;nnten.</p>

<p>Ein Teil der Aufgabe eines (Klassen)Lehrers bzw. der eine Klasse unterrichtenden Lehrer und Lehrerinnen ist es, dieses K&#246;nnen produktiv zu nutzen und sp&#228;testens dann, wenn sich Probleme in einem Fach abzeichnen zu &#252;berlegen, wie an St&#228;rken eines Sch&#252;lers bzw. einer Sch&#252;lerin angekn&#252;pft werden kann, auch wenn sie auf den ersten Blick „fachfremd“ zu sein scheinen.</p>

<p>Ich will Eltern als (Klassen)Lehrer nicht erst dann in den Prozess des schulischen Lernens ihrer Kinder einbinden, wenn es in diesem zu Problemen kommt, sondern die Eltern und Erziehungsberechtigten zumindest einer Klasse oder eines Kurses, deren Leitung mir aufgegeben wurde kontinuierlich die M&#246;glichkeiten zur Unterst&#252;tzung ihrer Kinder geben.</p>

<p>Ich will Teil von L&#246;sungen sein. Klar: L&#246;sungen setzen Fragestellungen, Aufgabenstellungen, Probleme oder auch zu begleitende Prozesse voraus. Doch k&#246;nnen „Probleme“ unproduktiv als „Probleme“ fokussiert werden oder aber als Probleme benannt werden, um dann schnell in den Fokus „Wie arbeiten wir gemeinsam an der L&#246;sung des Problems“ genommen zu werden.</p>

<p>Sp&#228;testens, wenn unter Lehrenden ein „Jammern“ &#252;ber einen Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin beginnt, scheint es mir an der Zeit zu sein, das Jammern ad acta zu legen und nach L&#246;sungen zu suchen, nicht das Problem zu fokussieren, sondern produktiv zu denken und zu handeln, wozu allerdings auch geh&#246;rt, p&#228;dagogische und Ordnungs-Ma&#223;nahmen gegebenenfalls auch zu nutzen, da sich Probleme nicht dadurch l&#246;sen, dass man sie zu benennen in der Lage ist, sondern dadurch, dass man nach konkreten Handlungen sucht, die eine positive Entwicklung des entsprechenden Sch&#252;lers oder der Sch&#252;lerin erm&#246;glichen. Das sind oft keine trivialen L&#246;sungen. Ein Scheitern des Bem&#252;hens von Eltern, Lehrenden, Schule und Sch&#252;ler(Inne)n kann manchmal nicht ausgeschlossen werden. Doch wenn von Anfang an zumindest von Klassenleitungen produktiv l&#246;sungsorientiert gedacht wird und dieses Denken auch konkret in den Kontakt mit Eltern und Erziehungsberechtigten einflie&#223;t, so bin ich fest davon &#252;berzeugt, dass die so wachsende Atmosph&#228;re zwischen Lehrenden und Eltern Teil der L&#246;sung von Problemen der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sein k&#246;nnen.</p>

<p>„Teil der L&#246;sung“ sein und und das eigene Handeln (&#252;brigens nicht nur im schulischen Kontext) an dieser Maxime orientieren! Ich bin &#252;berzeugt, dass diese Grundhaltung weit &#252;ber Schule hinaus, so sie eben nicht zu einer Konflikte fliehenden Haltung degeneriert, pr&#228;gend wirken kann. Und wenn sie auch nur den Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule unterst&#252;tzen sollte, h&#228;tte sich diese Grundhaltung durchaus schon gelohnt. Oder? Mit-, weiter-, konstruktiv kritisch denkende etc. Kommentare sind herzlich willkommen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_6129" class="footnote">Ich benutzte das Wort „Elternarbeit“ in diesem Zusammenhang ganz bewusst nicht, weil es in meinen Ohren einfach zu funktionalistisch klingt.</li></ol>
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		<title>Apps f&#252;r Lehrer: Omnifocus (ToDo, Things)</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 18:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Inhalt: 1. Das Problem: Nichts vergessen und doch einen freien Kopf behalten 2. Die technische Umsetzung – iCal, Omnifocus (und warum nicht Apigios „ToDo“ oder „Things“) 3. Ein Beispiel der praktischen Anwendung – Unterrichtsplanung Das Problem: Nichts vergessen und doch &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/01/29/apps-fuer-lehrer-omnifocus-todo-things/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Inhalt:</address>

<address>1. Das Problem: Nichts vergessen und doch einen freien Kopf behalten</address>

<address>2. Die technische Umsetzung – iCal, Omnifocus (und warum nicht Apigios „ToDo“ oder „Things“)</address>

<address> 3. Ein Beispiel der praktischen Anwendung – Unterrichtsplanung
</address>

<h3>Das Problem: Nichts vergessen und doch einen freien Kopf behalten</h3>

<p>Unterricht, Verwaltung, in den eigenen F&#228;chern auf dem Laufenden bleiben und dann auch noch all diese, sich aus „kleinen Anfragen“ in den Klassenzimmern, den Schulfluren und im Lehrerzimmer ergebenden Arbeiten: Die Zahl der Aufgaben, die ein Lehrer im Laufe eines Tages, einer Woche, eines Schul-(Halb)-Jahres erledigen muss, ist umfangreich.</p>

<p>Das Problem dabei sind in der Regel weder die Aufgaben noch die Masse der Aufgaben, sondern die Frage, wie diese Aufgaben so angegangen werden, dass sie 1. nicht vergessen werden und 2. effektiv erledigt werden k&#246;nnen. Wie kann ich mit den Aufgaben umgehen, ohne dass sie belastend werden, weil ich st&#228;ndig an sie denke, um sie nicht zu vergessen, oder weil ich st&#228;ndig im Hintergrund &#252;berlege, ob ich vielleicht doch etwas vergessen haben k&#246;nnte…<span id="more-5592"></span></p>

<p>Methoden, um diese Herausforderung zu bew&#228;ltigen, gibt es wohl unterschiedliche. Da mir <a href="http://www.davidco.com/" target="_blank">David Allen</a>s „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Getting_Things_Done" target="_blank">Getting Things Done</a>“ (<a href="http://imgriff.com/serien/gtd-grundlagen/" target="_blank">GTD</a>) seit meiner ersten Besch&#228;ftigung mit ihr intuitiv sehr sympathisch war, mir den Eindruck vermittelte, meinem Arbeitsstil angemessen zu sein, kann ich hier keine anderen Methoden vorstellen. Ich stelle nicht einmal GTD als solches vor, sondern die technische Umsetzung mittels digitaler Hilfsmittel, die sich bei mir durchgesetzt hat. Es gibt andere L&#246;sungen, als die hier vorgestellten, &#252;ber deren Darstellung, als Erg&#228;nzung zu diesem Beitrag, in der Kommentarspalte ich mich sehr freuen w&#252;rde.</p>

<p>Die erste Entscheidung, die zu treffen ist, will man effektiv, entspannt und zuverl&#228;ssige Berge von Aufgaben bearbeiten, ist die Frage, ob man sich analoger oder digitaler Hilfsmittel bedienen will. GTD kann auf beiden Wegen genutzt werden und zum Teil ist das einfach eine Frage der Vorlieben bzw. des eigenen Arbeitsstils.</p>

<p>Hier fiel meine Entscheidung eindeutig auf die digitale Umsetzung meiner Arbeitsstrategien. Der Grund daf&#252;r ist, dass mich ein digitales Ger&#228;t an Aufgaben aktiv erinnern kann, w&#228;hrend ich bei analogen L&#246;sungen aktiv nach den Aufgaben suchen muss, die als n&#228;chste Schritte auf dem Programm stehen. Voraussetzung, dass die digital automatisierte Benachrichtigung funktioniert, ist die Pflege der Eintr&#228;ge, was aber wiederum so einfach sein muss, dass aus dem Sammeln zu erledigender Aufgaben nicht wieder selbst ToDo-Listen werden. <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p>Gelingt dieses einfache Einpflegen von Einzelaufgaben und den Arbeitsschritten bei Projekten, so ist das erste Problem erledigt: Wenn ich eine Aufgabe bekomme oder sich ein Projekt ergibt, in dem ich mich engagiere, kann ich dennoch den Kopf frei behalten, weil ich diese umgehend in mein Aufgaben- und Projektverwaltungssystem einspeise und somit sicherstelle, dass ich sie nicht vergesse, dass ich rechtzeitig an die Aufgaben erinnert werde, die ja nicht immer sofort getan werden m&#252;ssen oder getan werden k&#246;nnen. Anders ausgedr&#252;ckt: Weil ich sicher gestellt habe, dass ich die Aufgaben nicht vergessen werde, kann ich sie direkt nach ihrem Eingang bei mir vergessen und z. B. nach einer Pause mit freiem Kopf und auf das JETZT Anstehende konzentriert in den Unterricht gehen, aus dem sich vielleicht wieder neue Aufgaben ergeben, die ich dann aber schon nicht mehr mit in die n&#228;chste Pause oder gar in die n&#228;chste Unterrichtsstunde mitnehme, weil sie sofort „gesichert“ werden.</p>

<h3>Die technische Umsetzung – iCal, Omnifocus (und warum nicht Apigios „ToDo“ oder „Things“)</h3>

<p>Zwei Programme brauche ich, um die GTD-Methode f&#252;r mich umzusetzen: <a href="http://www.worldlingo.com/ma/dewiki/de/Getting_Things_Done" target="_blank">Einen Terminkalender und eine Aufgabenveraltung</a>.</p>

<p>Beim Terminkalender bin ich nicht sonderlich w&#228;hlerisch. Ich nutze das <a href="http://www.apple.com/macosx/what-is-macosx/mail-ical-address-book.html" target="_blank">auf jedem Mac vorhandene</a> Programm „<a href="http://support.apple.com/kb/HT2513?viewlocale=de_DE&amp;locale=de_DE" target="_blank">iCal</a>“. Termine zu verwalten ist keine sonderlich gro&#223;e Herausforderung, sodass der eigentliche Grund f&#252;r die Nutzung des Programms mit einer Funktion begr&#252;ndet ist, die auch bei der Wahl meines Aufgaben-Management-Programms sehr wichtig war, n&#228;mlich der einfachen Synchronisation mit iPhone und iPad.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/01/29/apps-fuer-lehrer-omnifocus-todo-things/#footnote_0_5592" id="identifier_0_5592" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ja, ich bin sehr Apple-lastig aufgestellt und stelle deshalb digitale Arbeitsabl&amp;#228;ufe vor, wie ich sie in dieser Hard- und Software-Umgebung organisiere. Was davon f&amp;#252;r Nutzer anderer Plattformen (Windows, Linux, Android etc&hellip;) hilfreich ist, wei&amp;#223; ich nicht. Aber vielleicht erfahre ich es ja von Lesern und Leserinnen, die zu dieser Frage Anmerkungen als Kommentar hinterlassen.">1</a></sup> Zudem arbeitet iCal problemlos mit meinem E-Mail-Programm zusammen, sodass ich bislang keine Notwendigkeit sah, mir in dieser Richtung Gedanken &#252;ber alternative Programme zu machen. Aber dass das Bed&#252;rfnis nach anderen Programmen an dieser Stelle nicht aufkommt, sagt auch schon etwas &#252;ber meine Zufriedenheit mit der genutzten Applikation, denn bei der Frage nach einem Programm f&#252;r die Aufgabenverwaltung hatte ich mit solchen Gedanken durchaus zu tun.</p>

<p>Wie also geht das mit der Verwaltung und effektiven Erledigung von Aufgaben. Besser: Womit l&#228;uft es f&#252;r mich am besten?</p>

<p>Angefangen habe ich mit der digitalen Implementierung von ToDo-Listen vor ca. zweieinhalb Jahren, wobei ich mich zun&#228;chst f&#252;r <a href="http://www.appigo.com/todo" target="_blank">ToDo von Apigio</a> entschied. Die Synchronisation lief da so, dass Aufgaben mit der nicht sonderlich effektiven Aufgabenverwaltung in iCal synchronisiert wurden, wobei ich die Kritierien der Synchronisation nie so richtig verstanden habe, weil die Liste in iCal eigentlich nie so aussah, wie ich mir das angesichts der Darstellung in ToDo vorgestellt habe. Aber es hat funktioniert. Ich konnte Aufgaben verwalten und mich an sie erinnern lassen.</p>

<p>Mit zunehmender Vertrautheit mit GTD als Methode wuchsen dann allerdings nicht nur meine Anspr&#252;che an eine angemessene Unterst&#252;tzung meiner Arbeit durch diese Methode. Die Konsequenz, mit der ich GTD einzusetzen versuchte, f&#252;hrte zu immer umfangreicheren Aufgaben-Notizen (und damit Ged&#228;chtnisentlastungen), die mit den M&#246;glichkeiten von ToDo f&#252;r mich nicht mehr komfortabel zu bew&#228;ltigen waren, trat hier doch das Ph&#228;nomen auf, dass die Erstellung und Verwaltung von Aufgaben selbst zu einer viel zu arbeitsintensiven Aufgabe wurde.</p>

<p>Also machte ich mich auf die Suche, welche App f&#252;r mich passen kann. Ich wollte die M&#246;glichkeit haben, dass eine zuverl&#228;ssige Synchronisation m&#246;glich ist, die auf die Nutzung externer Dienste (der Cloud) verzichtet. ToDo bietet eine Synchronisierung &#252;ber diese Cloud an, aber ich vertraue meine ToDos nicht einem externen Anbieter an. Also schied ToDo nicht nur aufgrund meines Empfindens aus der engeren Wahl, dass die App meinen Anforderungen nicht mehr entsprach, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass ich sehr zur&#252;ckhaltend bin, wenn es um Nutzung externer Dienste f&#252;r die Organisation meiner Arbeitsprozesse geht.</p>

<p>Blieben eigentlich nur noch die zwei Klassiker der ToDo-Applikationen, welche GTD zu integrieren versuchen und die f&#252;r den Mac, das iPhone und das iPad verf&#252;gbar sind: „<a href="http://culturedcode.com/things/ipad/" target="_blank">Things</a>“ und „<a href="http://www.omnigroup.com/products/omnifocus/" target="_blank">Omnifocus</a>“.</p>

<p>Beides sind keine billigen L&#246;sungen, beides sind ausgereifte L&#246;sungen, beide L&#246;sungen habe ich ernsthaft in Betracht gezogen. Beide Programme werden <a href="https://encrypted.google.com/search?q=omnifocus+things+test&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8" target="_blank">in vielen Kritiken</a> gelobt. Au&#223;erdem werden beide Programm schon seit einigen Jahren zuverl&#228;ssig weiterentwickelt, versprechen also, keine Eintagsfliegen zu sein, wie das bei manchen Apps der Fall zu sein scheint, f&#252;r die Einzelentwickler zust&#228;ndig sind.</p>

<p>Die Entscheidung f&#252;r „Things“ oder „Omnifocus“ f&#228;llt bei vielen Nutzern eines der Programme (die meisten haben sich bei der Suche eines Programmes wohl beide angeschaut und sich zwischen ihnen entschieden) unterschiedlich aus, aber so, dass sich f&#252;r mich der Eindruck erh&#228;rtete, dass beide Programme praxistauglich sind.</p>

<p>Die f&#252;r mich wesentlichen Entscheidungsargumente fand ich dann in einem <a href="http://www.macgadget.de/News/2009/02/06/Things-10-vs-OmniFocus-15" target="_blank">Vergleich beider Programme auf macgadget</a>, der zwar schon ein Jahr alt ist, mir aber auch f&#252;r die aktuellen Versionen grunds&#228;tzlich nach wie vor zutreffend erscheint.</p>

<p>Ich mag Programme, die mir m&#246;glichst viele Optionen geben, auch wenn die Einarbeitungszeit dadurch scheinbar l&#228;nger wird. Aber da ich solche Programme intensiv nutze, schreckt mich das nicht, wenn nur das Grundprinzip einfach ist und sich dann je nach Bed&#252;rfnis bzw. Kenntnis der Programmfunktionen erweitern und differenzieren l&#228;sst. Bei der intensiven Nutzung eines Programmes, wie es bei einem „Task-Manager“ nahe liegt, bin ich in der Regel nach sp&#228;testens zwei Wochen so mit einem Programm vertraut, dass die Arbeitsabl&#228;ufe fast automatisiert stattfinden, was meiner Vorgabe entspricht, dass solche Programm mir nicht &#252;ber meine Anwendungsziele hinaus Arbeit machen.</p>

<p>Angesichts der M&#246;glichkeiten, eine gr&#246;&#223;ere Organisationstiefe zu bekommen – und meiner spontanen Ideen, wie ich das Programm &#252;ber die reine Aufgabenverwaltung hinaus z. B. f&#252;r die Unterrichtsplanung nutzen kann, fiel meine Entscheidung letztlich auf Omnifocus. Das war keine billige Entscheidung, wollte ich das Programm doch auf Mac, iPhone und iPad nutzen, aber bis jetzt eine richtige Entscheidung.</p>

<p>Wie aber nutze ich Omnifocus und worin liegen f&#252;r mich Vorteile, die ich bei Things nicht meinte finden zu k&#246;nnen (was nicht hei&#223;t, dass ich da nicht was &#252;bersehen haben k&#246;nnte, weil ich das Programm selbst nicht in der praktischen Anwendung kenne):</p>

<p>– In jeder Ansicht kann ich schnell neue Aufgaben in den Eingangskorb eintragen. (Das kann auch Things)</p>

<p>– Neben Einzelaufgaben kann ich Projekte planen, die ich so einstellen kann, dass entweder die Aufgaben parallel (also in beliebiger Reihenfolge) oder aber so, dass sie sequentiell (der n&#228;chste Schritt im Projekt setzt die Erledigung der vorhergehenden voraus) erledigt werden k&#246;nnen.</p>

<p>– Die Synchronisation zwischen MacBook, iPhone und iPad funktioniert &#252;ber WiFi reibungslos.</p>

<p>– Die Datenbank wird automatisch gesichert und ich kann den Sicherungsort festlegen. Und da ich auf Datensicherung gro&#223;en Wert lege, ist das f&#252;r mich ein wichtiges Argument.</p>

<p>– F&#252;r die Planung von Unterricht finde ich vor allem hilfreich, dass ich Aufgaben nicht nur zus&#228;tzlich mit beliebig langen Notizen versehen, sondern auch Dateien anh&#228;ngen kann. Dabei kann ich entscheiden, ob ich einen Link zur Datei hinzuf&#252;ge oder die Datei direkt in die Datenbank von Omnifocus einbette.</p>

<p>– und viele weitere Punkte, die hier nicht zu weit f&#252;hren w&#252;rden.</p>

<h3>Ein Beispiel der praktischen Anwendung – Unterrichtsplanung</h3>

<p>Unterricht plane ich am liebsten l&#228;ngerfristig, ohne auf die Anpassung meiner Planungen an den konkreten Unterrichtsverlauf und w&#228;hrend einer Unterrichtseinheit erkennbar werdenden Interessen von Lerngruppen oder einzelnen Sch&#252;lern zu verzichten. Dazu nutze ich unterschiedliche Programme, um z. B. Unterrichtseinheiten zu planen, Arbeitsbl&#228;tter zu erstellen, Stundenverl&#228;ufe zu konzipieren etc.</p>

<p>Da ich unterwegs in der Regel das iPad dabei habe und nicht den Laptop, stehe ich vor der Herausforderung, die unterschiedlichen Dokumente zu verwalten. Auf dem Laptop ist das einfach: Nutze entsprechende Dateinamen und Ordnerstrukturen und du hast ganz schnell alle Unterlagen f&#252;r einen Unterrichtszusammenhang organisiert.</p>

<p>Da das iPad solche Ordnerstrukturen nicht kennt, was Kritiker durchaus bem&#228;keln, was von mir aber mit dem pragmatischen Auge gesehen wird, stellte sich f&#252;r mich die Frage, wie ich hier zu L&#246;sungen kommen kann. Und genau an dieser Stelle kommt Omnifocus ins Spiel.</p>

<p>Auf oberster Ebene des Programms Omnifocus habe ich mir einen Ordner f&#252;r Unterrichtsplanung angelegt. In diesem Ordner findet sich f&#252;r jede Lerngruppe ein Unterordner in dem sich das „Projekt“ befindet, in dem ich, nach Daten der Unterrichtsstunden sortiert, die Aufgabenliste f&#252;r die Planung nutze. Der Vorteil dieses Herangehens ist, dass ich nun auch eine L&#246;sung f&#252;r ein ganz seltsames Ph&#228;nomen habe: Unterricht wird konzentriert und m&#246;glichst am St&#252;ck geplant. Dennoch passiert es mir immer wieder, dass pl&#246;tzlich Ideen f&#252;r Unterrichtsstunden entstehen, die m&#246;glichst sofort, zumindest in Stichworten, festgehalten werden m&#252;ssen, um nicht vergessen zu werden. Fr&#252;her waren das handschriftliche oder digitale Notizzettel, an die ich mich aber auch erinnern musste, wenn ich die Idee gebraucht habe.</p>

<p>Heute trage ich eine solche Idee direkt in das jeweilge „Projekt“ ein, in dem ich die Unterrichtsplanung einer Klasse verwalte.</p>

<p>Wenn dann ein Arbeitsblatt entsteht, dass ich f&#252;r eine Stunde zum Beispiel in zwei Wochen ben&#246;tige, f&#252;ge ich das Dokument zu dem entsprechenden Eintrag mit Notizen f&#252;r die Stunde ein und mache es zum Teil der Omnifocus-Datenbank, sodass es mir auf allen Ger&#228;ten verf&#252;gbar ist, ordne dem Projekt ein Startdatum zu, das in der Regel ein bis zwei Tage vor der konkreten Stunde liegt, sodass es sich an diesem Tag aktiviert und in meiner Liste der Aufgaben auftaucht, sodass ich das von mir erstellte Arbeitsblatt zeitnah, aber eben nicht erst unmittelbar vor der Unterrichtsstunde kopieren kann. Dazu sende ich es dann entweder per E-Mail an meine Dienstadresse, um es vor Ort auszudrucken und mit ihm direkt zum Kopierer zu gehen, oder ich mache mir bereits zu Hause einen Ausdruck und vervielf&#228;tige diesen dann vor Ort.</p>

<p>Entlastend ist diese Herangehensweise, weil ich den Aufgabenmanager so verwende, dass ich rechtzeitig auf bereits bestehende Unterrichtsplanungen hingewiesen werde, rechtzeitig an die Erstellung des Arbeitsmaterials gehen kann und somit hektische Situationen vermeide, weil ich zum Beispiel erst am Unterrichtstag selbst Vervielf&#228;ltigungen anfertige, die dann immer noch von einem defekten Kopierer verhindert werden k&#246;nnen oder in einer Situation entstehen, in der die Schlange am Kopierer lang ist, der Unterricht aber in wenigen Minuten beginnt.</p>

<p>F&#252;r mich erreiche ich auf dem Weg &#252;ber die von mir gew&#228;hlte Aufgabenverwaltung „Omnifocus“ also vor allem, dass ich &#252;berfl&#252;ssige Stress-Situationen reduziere bzw. vermeide, die durch eine wenig organisierte Aufgaben-Bew&#228;ltigungs-Struktur verursacht werden. Ich bekomme Dinge deutlich entspannter getan (Getting Things Done!), als ich es zum Beispiel im Referendariat erlebte oder in den ersten Monaten auf einer vollen Stelle, die mich zu dem Schluss brachten, dass ich diesen Aufgabenstress reduzieren muss.</p>

<p>F&#252;r mich ist es kein Luxus, f&#252;r diesen Zweck ein professionelles Programm zu nutzen, sondern ein konkreter Beitrag zu einem Thema, mit dem Lehrer immer wieder zu tun haben: Wie reduziere ich professionell den von mir als solchen wahrgenommenen Stress, um mich so meinen Kernaufgaben konzentriert widmen zu k&#246;nnen, den Kopf frei zu halten und somit (hoffentlich) auch zu vermeiden, dass &#220;berlastungsgef&#252;hle den Spa&#223; an der Arbeit reduzieren, die im schlimmsten Fall bis zu BurnOut-Erscheinungen f&#252;hren k&#246;nnen.</p>

<p>Die Entwicklung angemessen digital unterst&#252;tzter Arbeitsabl&#228;ufe (von Routinen, wenn Routinen hilfreich sind, die aber zugleich vor Routinen sch&#252;tzen, die st&#246;rend werden k&#246;nnen – z. B. bei individueller F&#246;rderung von Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen), von „digitalen  Workflows“, zu denen die Aufgabenverwaltung f&#252;r mich geh&#246;rt, ist f&#252;r mich bis jetzt eines der effektivsten Mittel, um mit den umfangreichen Anforderungen des Lehrberufes so umgehen zu k&#246;nnen, dass ich sie bew&#228;ltigen kann, ich sie „beherrsche“ und nicht von ihnen „beherrscht“ oder gar „aufgefressen“ werde.</p>

<p>Dieses Ziel unterst&#252;tzt Omnifocus f&#252;r mich<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/01/29/apps-fuer-lehrer-omnifocus-todo-things/#footnote_1_5592" id="identifier_1_5592" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="andere werden sich eher f&amp;#252;r Things entscheiden oder merken, dass ein analog gef&amp;#252;hrtes GTD-System ihrem Arbeitsstil eher entspricht oder&hellip;">2</a></sup> ideal. Das Programm fokusiert meinen Blick auf das, was jetzt getan werden muss oder getan werden kann, nimmt das aus dem Fokus, was jetzt noch nicht dran ist, bringt es aber bei gutem Einpflegen der Eintr&#228;ge rechtzeitig in den Fokus meiner Aufmerksamkeit zur&#252;ck, ohne dass ich st&#228;ndig alle anstehenden Aufgaben vor Augen haben muss, was angesichts ihrer F&#252;lle durchaus dazu f&#252;hren kann, dass man wie gel&#228;hmt vor der F&#252;lle der Aufgaben steht und dabei vergisst, wie man einen Berg am besten besteigt, n&#228;mlich Schritt f&#252;r Schritt.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_5592" class="footnote">Ja, ich bin sehr Apple-lastig aufgestellt und stelle deshalb digitale Arbeitsabl&#228;ufe vor, wie ich sie in dieser Hard- und Software-Umgebung organisiere. Was davon f&#252;r Nutzer anderer Plattformen (Windows, Linux, Android etc…) hilfreich ist, wei&#223; ich nicht. Aber vielleicht erfahre ich es ja von Lesern und Leserinnen, die zu dieser Frage Anmerkungen als Kommentar hinterlassen.</li><li id="footnote_1_5592" class="footnote">andere werden sich eher f&#252;r Things entscheiden oder merken, dass ein analog gef&#252;hrtes GTD-System ihrem Arbeitsstil eher entspricht oder…</li></ol>
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		<title>Apps f&#252;r Lehrer: Neue Rubrik auf herrlarbig.de. Erste App im Test: GoodReader</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 23:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorbemerkung zu einer neuen Rubrik (Digitaler Workflow) auf herrlarbig.de Computerprogramme (Apps) f&#252;r Lehrer? Nein, ich bekomme kein Geld daf&#252;r, dass ich auf herrlarbig.de nun auch diese Frage in den Blick nehme. Ich werde hier auch in keine kritiklosen Jubelges&#228;nge ausbrechen. Wenn &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/11/10/apps-fuer-lehrer-neue-rubrik-auf-herrlarbig-de-erste-app-im-test-goodreader/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Vorbemerkung zu einer neuen Rubrik (<a title="Alle unter Digitaler Workflow abgelegten Artikel ansehen" href="http://herrlarbig.de/category/digitaler-workflow/" target="_blank">Digitaler Workflow</a>) auf herrlarbig.de</h3>

<p>Computerprogramme (Apps) f&#252;r Lehrer? Nein, ich bekomme kein Geld daf&#252;r, dass ich auf herrlarbig.de nun auch diese Frage in den Blick nehme. Ich werde hier auch in keine kritiklosen Jubelges&#228;nge ausbrechen. Wenn ich ein Programm f&#252;r meine Arbeit als Lehrer als hilfreich empfinde, dann sage ich das. Und wenn mir etwas von all dem Mist begegnet, der im Bereich von Programmen f&#252;r mobile digitale Endger&#228;te heute so alles angeboten wird, dann werde ich das auch sagen!</p>

<p>Au&#223;erdem ist nicht geplant, mich hier auf ein bestimmtes Endger&#228;t zu beschr&#228;nken, wohl aber auf Programme, die ich aus der eigenen Praxis kenne. Damit ist der Schwerpunkt schon vorgegeben: Hier werden vor allem Programme in den Blick genommen, die <span id="more-5165"></span>es f&#252;r Apple Macintosh Computer gibt. Da mein prim&#228;res mobiles Arbeitsger&#228;t mittlerweile das iPad geworden ist, werden auch entsprechende Programme (Apps) in den Blick genommen. Und dort, wo ich Rechnern mit einem Microsoft-Betriebssystem begegne, auf dem Programme zu finden sind, die ich der n&#228;heren Betrachtung aus der Perspektive eines Lehrers f&#252;r lohnend erachte, werde ich auch davor nicht zur&#252;ck schrecken.</p>

<p>Ich denke hier aus der Perspektive der Arbeit als Lehrer. Die Frage, welche Programme m&#246;glicherweise f&#252;r Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen sinnvoll sein k&#246;nnen, steht hier zun&#228;chst nicht im Vordergrund, wird aber sicherlich auch an der einen oder anderen Stelle eine Rolle spielen.</p>

<p>Warum habe ich mich gerade jetzt entschieden, eine solche Rubrik / Kategorie einzurichten? Im Augenblick habe ich zum ersten Mal den Eindruck, dass Hard- und Software einen Status erreicht haben, der mich erstmals wirklich daran glauben l&#228;sst, dass, immer unter der Voraussetzung, dass ich mich da auch v&#246;llig irren kann, digitale Technologien eine wichtige Rolle im Lehrerberuf (und an der Schule) spielen werden. Dadurch wird sich in den Arbeitsprozessen, nicht aber beim Bildungsauftrag, eine ganze Menge &#228;ndern. Welche Instrumente welche &#196;nderungen mit sich bringen, wie sich diese auf meine Arbeitsprozesse auswirken, muss in den Blick genommen werden.</p>

<p>Ziel dieser Rubrik ist es, Diskussionen um diese Ver&#228;nderungen anzusto&#223;en, indem ich meine eigene Reflexionen zum Thema zur Diskussion Stelle.</p>

<h3>Kriterien</h3>

<p>Der Kriterienkatalog f&#252;r meine Besch&#228;ftigung mit Applikationen, die f&#252;r Lehrende hilfreich sind (oder auch nicht), besteht aus Fragen, die bei jedem Programm zu beantworten sein werden. Diese Fragen sollen meine Besch&#228;ftigung mit den Programmen so transparent wie nur m&#246;glich machen. Es soll immer klar sein, auf welche Fragen ich hier nach Antworten suche — und damit implizit nat&#252;rlich auch, auf welche nicht.</p>

<p>Hier also mein Fragenkatalog, der erg&#228;nzt werden oder auch ver&#228;ndert werden kann, zun&#228;chst aber einmal die Basis meiner Besch&#228;ftigung mit Applikationen und gegebenenfalls auch Hardware darstellt.</p>

<ul>
    <li>Was kann die Applikation? Was kann die Applikation nicht?</li>
    <li>Wie kann die Applikation in den Arbeitsprozess von Lehrern und Lehrerinnen integriert werden?</li>
    <li>Welchen Mehrwert gegen&#252;ber dem analogen Arbeitsprozess von Lehrern und Lehrerinnen kann ich erkennen?</li>
    <li>Hat die entsprechende analoge Form des Arbeitsprozess von Lehrern und Lehrerinnen Vorteile gegen&#252;ber der digitalen Form?</li>
    <li>Welche Schw&#228;chen in Bezug auf die Integration in den Arbeitsprozess von Lehrern und Lehrerinnen sehe ich?</li>
    <li>Was w&#252;rde ich mir f&#252;r die Weiterentwicklung einer Applikation w&#252;nschen?</li>
    <li>Was gibt es sonst zu sagen?</li>
    <li>Fazit?</li>
</ul>

<p>Soweit die Vorrede und jetzt rein ins Vergn&#252;gen. Die Fragen sollen gleich getestet werden.</p>

<h3>Gut lesen — <a href="http://www.goodiware.com/goodreader.html" target="_blank">GoodReader</a> f&#252;r das iPad</h3>

<ul>
    <li>Was kann die Applikation? Was kann die Applikation nicht?</li>
</ul>

<p>Auf den ersten Blick ist GoodReader eine Applikation zum Lesen und Verwalten von PDF-Dokumenten. Auf den zweiten Blick ist es eine Applikation zum Lesen und Verwalten von sehr vielen Dokumentenformaten, die ihre besonderen Qualit&#228;ten im Umgang mit PDF-Dokumente zeigt.</p>

<p>Die Applikation erm&#246;glicht es, in PDFs Anmerkungen einzuf&#252;gen, Text zu markieren, Freihandanstreichungen an Dokumenten vorzunehmen und diese im PDF zu speichern, sodass sie auch von potentiellen E-Mail-Empf&#228;ngern gesehen werden k&#246;nnen.</p>

<p>Es ist m&#246;glich, den Speicher des Programms &#252;ber WiFi-Netzwerkfreigabe direkt vom Rechner aus zu verwalten: Anders als &#252;ber iTunes-Sync k&#246;nnen so ganze Ordnerstrukturen verwaltet werden. Au&#223;erdem k&#246;nnen Box.net und Dropbox direkt integriert werden, aber auch WebDav- und FTP-Verbindungen sind m&#246;glich. Eine solche Konnektivit&#228;t habe ich bislang nur selten bei iPad-Apps gesehen. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen E-Mail-Account via IMAP integriert werden und es kann sogar eingestellt werden, dass nur E-Mails mit Amh&#228;ngen ber&#252;cksichtigt werden, was f&#252;r eine solche Dokumentenverwaltung dann ja auch sinnvoll ist.</p>

<ul>
    <li>Wie kann die Applikation in den Arbeitsprozess von Lehrern und Lehrerinnen integriert werden?</li>
</ul>

<p>Die Applikation unterst&#252;tzt zum einen die Reduktion abzulegender und in Ordnungssysteme einzupflegender Papierdokumente, sorgt aber auch daf&#252;r, dass ich in wesentlich gr&#246;&#223;erem Umfang Zugriff auf diese Unterlagen habe, da sie ohne zus&#228;tzliches Gewicht in der Schultasche immer dabei sein k&#246;nnen.</p>

<p>Es kann auf diesem Wege ein gro&#223;er Materialpool immer verf&#252;gbar gehalten werden. F&#252;r Vetretungsstunden sicherlicher ein besonders nettes Feature.</p>

<p>Es besteht die M&#246;glichkeit, wenn Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler z. B. Entw&#252;rfe f&#252;r Referate und Pr&#228;sentationen als PDF senden, diese direkt, ohne sie ausdrucken zu m&#252;ssen, zu kommentieren und mit Anmerkungen per E-Mail wieder zur&#252;ck zu senden.</p>

<ul>
    <li>Welchen Mehrwert gegen&#252;ber dem analogen Arbeitsprozess von Lehrern und Lehrerinnen kann ich erkennen?</li>
</ul>

<p>Siehe oben.</p>

<p>Zusammengefasst: Die Masse an Material, die oft von Lehrenden zusammengetragen wird, kann in GoodReader einfach verwaltet werden. Anmerkungen sind bei bestimmten Dokumentenformaten m&#246;glich und zumindest das Lesen unterschiedlichster Formate wird unterst&#252;tzt.</p>

<ul>
    <li>Hat die entsprechende analoge Form des Arbeitsprozess von Lehrern und Lehrerinnen Vorteile gegen&#252;ber der digitalen Form?</li>
</ul>

<p>Angesichts der platzsparenden, das Gewicht der Lehrertasche nicht erh&#246;henden Verf&#252;gbarkeit von fast beliebig vielen Materialien, die zum Teil auch direkt in der App bearbeitet werden k&#246;nnen, angesichts der M&#246;glichkeit, auch komplexere Ordnerstrukturen zu basteln, sehe ich keinen Vorteil des analogen Pendants der Dokumentenverwaltung; zumindest dann wenn Datensicherung selbstverst&#228;ndlich ist und mit physikalisch getrennten Datentr&#228;gern erfolgt.</p>

<p>Ich selbst habe im Augenblick &#252;ber 200 Dokumente auf diesem Wege st&#228;ndig verf&#252;gbar. Man stelle sich vor, ich w&#252;rde diese immer als Hardcopy mit mir herum schleppen: Das w&#228;re alles andere als r&#252;ckenfreundlich.</p>

<ul>
    <li>Welche Schw&#228;chen in Bezug auf die Integration in den Arbeitsprozess von Lehrern und Lehrerinnen sehe ich?</li>
</ul>

<p>Eine der Hauptschw&#228;chen hat nichts mit der Applikation zu tun, die Hauptschw&#228;che hat mit dem von mir respektiertem Copyright zu tun und damit, dass Schulbuchverlage bislang keine entsprechenden Angebote machen. Ich kann die Schulb&#252;cher nicht in der Applikation mit mir f&#252;hren. Aber da es genug Material gibt, dass ich selbst erstellt habe, oder dass frei verf&#252;gbar ist, kann ich erst einmal damit leben, hoffe aber, dass die Schulbuchverlage in dieser Hinsicht etwas mutiger werden.</p>

<p>Eine weitere Schw&#228;che liegt darin, dass ich nicht direkt aus dem Browser des iPads (Safari) PDF-Dokumente abspeichern kann. Diese Schw&#228;che, die ich zu akzeptieren bereit war, als ich mich f&#252;r das relativ geschlossene iPad-Konzept und gegen das offenere Netbookkonzept entschied, ist aber auch eine St&#228;rke des GoodReaders, da auf einem relativ simplem Umweg hier PDFs direkt auf das iPad geladen werden k&#246;nnen, sodass ich auch unterwegs recherchieren  und meine Materialsammlung vergr&#246;&#223;ern kann.</p>

<p>GoodReader unterst&#252;tzt dar&#252;ber hinaus nur unverschl&#252;sselge FTP-Verbindungen. Da ich einen sftp-Server nutze, st&#246;rt mich das. Au&#223;erdem sollte Verschl&#252;sselung sowieso viel mehr Standard sein, als das bis heute der Fall ist.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus ist es mir bis jetzt nicht gelungen, Anstreichungen auch in Ausdrucken sichtbar zu machen. Auf dem Bildschirm unterschiedlicher Ger&#228;te ist das kein Problem. Diese Schw&#228;che hat aber den Vorteil, dass ich von mir erarbeitete Arbeitsbl&#228;tter mit meinen Anmerkungen versehen kann, ohne dass diese in den Sch&#252;lerausdrucken sichtbar sind. <em>(Nachtrag: In einem Update wurde dieser Bug mittlerweile beseitigt, Markierungen erscheinen nun auch in Ausdrucken)</em></p>

<ul>
    <li>Was w&#252;rde ich mir f&#252;r die Weiterentwicklung einer Applikation w&#252;nschen</li>
</ul>

<p>Ich w&#252;nschte mir, dass nicht nur ein Passwortschutz f&#252;r das Programm bzw. einzelne Dokumente m&#246;glich ist, sondern dass dieser Passwortschutz mit einer effektiven Verschl&#252;sselung der Dateien verbunden w&#228;re. SFTP-Anbindung halte ich f&#252;r ein Feature, das normalerweise Standardeinstellung sein sollte.</p>

<p>Au&#223;erdem w&#228;re es sch&#246;n, wenn neben der Titelsuche eine Volltextsuche m&#246;glich w&#228;re, die zumindest auch die Notizen zu einem Dokument einschl&#246;sse. Die M&#246;glichkeit zur Verschlagwortung von Dokumenten (Tags) w&#228;re hilfreich.</p>

<ul>
    <li>Was gibt es sonst zu sagen?</li>
</ul>

<p>Das Programm ist f&#252;r 1,59 Euro <a href="http://itunes.apple.com/de/app/goodreader-for-ipad/id363448914?mt=8" target="_blank">im iTunes-Store</a> zu haben. F&#252;r die Funktionalit&#228;t des Programms ist das fast schon als „billig“ zu bezeichnen.</p>

<p>Und zum Schluss: Ich habe mich hier nur auf einen Teil der Funktionen von GoodReader bezogen, die reichlich vorhanden sind, ohne das Programm schwer bedienbar zu machen und ohne dass das Programm &#252;berladen wirkt.</p>

<ul>
    <li>Fazit?</li>
</ul>

<p>GoodReader ist f&#252;r mich, der ich viele Dokumente verwalte und auch dabei haben will, ein »Must-Have« auf dem iPad. Vor allem die M&#246;glichkeit PDFs umfassend mit Anstreichungen, Anmerkungen und Lesezeichen zu versehen, erm&#246;glicht es, die Dokumente im Unterricht direkt auf dem iPad zu nutzen. Au&#223;erdem erlaubt mir die Masse an potentiell verf&#252;gbaren Dokumenten die Planung von Unterricht auf einem handlichen Ger&#228;t, das ich, im Gegensatz zum eher schweren Laptop, immer dabei habe.</p>

<p>GoodReader ist f&#252;r mich ein vorbildliches Programm, das heute schon einen Eindruck davon gibt, wie Dokumentverwaltung f&#252;r Lehrer (und andere dokumentenlastige Berufe) in Zukunft aussehen kann.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus hat das Programm Potential, auch f&#252;r Sch&#252;ler interessant zu sein. In diesem Zusammhang w&#228;re es aber notwendig, dass Schulbuchverlage entsprechende Optionen und Lizenzen verf&#252;gbar machten — oder das Lehrende in OpenSource-Projekten entsprechende Schul»b&#252;cher« und Arbeitsmaterialien erstellen und zum Download bereithalten w&#252;rden…<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>iPad-Praxis-Test: An einer Tagung teilnehmen…</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 18:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach ein paar Wochen des Vertrautwerdens mit dem iPad habe ich mich nun gewagt, papierfrei zu einer Tagung zu fahren. Eineinhalb Tage um meine Anforderungen an ein Arbeitsger&#228;t in der Praxis zu erkunden. 1. Packen Normalerweise ist die Tasche immer &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/11/06/ipad-praxis-test-an-einer-tagung-teilnehmen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ein paar Wochen des Vertrautwerdens mit dem iPad habe ich mich nun gewagt, papierfrei zu einer Tagung zu fahren. Eineinhalb Tage um meine Anforderungen an ein Arbeitsger&#228;t in der Praxis zu erkunden.<span id="more-5118"></span></p>

<h3>1. Packen</h3>

<p>Normalerweise ist die Tasche immer gr&#246;&#223;er, als angesichts der L&#228;nge von Fortbildungen angemessen erscheint. Neben ein wenig Kleidung, Toilettenartikeln, einem Collegeblock bzw. einem Notizbuch f&#252;r handschriftliche Notizen und Schreibger&#228;ten, wurde bislang noch ein Laptop inklusive Netzger&#228;t und UMTS-Stick eingepackt. Jedes Mal, wenn ich dann die Tasche anhob, war ich erstaunt, dass sie so schwer ist. Die 2,3 Kilogramm des Laptops sind nicht ohne, obwohl es doch f&#252;r den mobilen Einsatz gedacht ist.</p>

<p>Dieses Mal nahm ich meinen handlichen Fjallraven-Kanken-Rucksack, packte die f&#252;r zwei Tage notwendigen Kleinigkeiten ein, verzichtete aber auf den Collegeblock bzw. das Notizbuch f&#252;r handschriftliche Notizen, und steckte dann noch das iPad und das zugeh&#246;rige Netzteil ein. Mit Laptop und Collegblock w&#228;re der Rucksack zu klein gewesen, h&#228;tte ich wieder einmal auf eine gr&#246;&#223;ere Tasche ausweichen und mehr Gewicht transportieren m&#252;ssen. – Gut gelaunt zog ich los, gespannt, ob meine &#220;berlegungen zum Einsatz des iPads im Rahmen einer Tagung, bei der ich Teilnehmer war, in der Praxis umsetzbar sein w&#252;rden oder ob es stimmt, dass das iPad wirklich vor allem ein Ger&#228;t zum Konsumieren multimedialer Inhalte ist.</p>

<h3>2. Das iPad als Collegeblock</h3>

<p>Normalerweise mache ich mir auf Tagungen handschriftliche Notizen. Ich mag es nicht, wenn da alle hinter den Bildschirmen ihrer Laptops verschwinden, wenn zwischen Diskutierenden diese k&#252;nstliche Barriere errichtet ist. Das ist ein Grund f&#252;r den bislang eher sparsamen Einsatz des Laptops, wenn ich als Tagungsteilnehmer unterwegs war.</p>

<p>Davon abgesehen schreibe ich gerne per Hand, weil ich dann schnell zwischen Flie&#223;text, kleinen Grafiken und dem Erstellen einer MindMap hin und her springen kann. Auf dem Laptop kann ich zwar schnell tippen, aber bei Grafiken und Mindmaps ist der Aufwand des Erstellens f&#252;r den Livebetrieb auf einer Tagung zu gro&#223;. Also kam der Collegeblock zum Einsatz – bis jetzt.</p>

<p>Gem&#228;&#223; der Versprechungen, dass es f&#252;r so ziemlich alles, was man mit dem iPad machen will, eine App gebe, fragte ich mich vor ein paar Tagen, ob es 1. Apps g&#228;be, mit denen handschriftliche Notizen auf dem iPad m&#246;glich sind und 2. ob es Eingabestifte f&#252;r das iPad gibt, konnte ich mir doch nicht vorstellen, mit dem Finger auf dem Bildschirm zu schreiben. – Beide Fragen wurden innerhalb k&#252;rzester Zeit mit »Ja« beantwortet.</p>

<p>Nein, ich suchte keine App, die Handschriftenerkennung in dem Sinne beherrscht, dass ich per Hand auf dem Bildschirm schreibe und dies dann in Druckbuchstaben &#252;bersetzt wird, sondern eine, die m&#246;glichst einem ganz simplen, analogen Collegeblock bzw. einem Notizbuch entspricht. Dar&#252;ber hinaus wollte ich die M&#246;glichkeit haben, die erstellen Notizen auf das Laptop zu &#252;bertragen und auch zu drucken, um so meine handschriftlichen Notizen auch als Hardcopy verf&#252;gbar zu haben.</p>

<p>Ich habe mich f&#252;r <a href="http://itunes.apple.com/de/app/penultimate/id354098826?mt=8" target="_blank">Penultimate</a> entschieden. Dieses Programm kann eigentlich nichts anderes (das aber sehr gut), als das Erstellen unterschiedlicher Notizb&#252;cher zu erm&#246;glichen, in die handschriftlich Eintragungen vorgenommen werden. Das Programm unterst&#252;tzt unterschiedliche Strichst&#228;rken (d&#252;nn, mittel, fett) und sechs unterschiedliche Strichfarben (Schwarz, Anthrazit, Grau, Blau, Gr&#252;n, Rot). Au&#223;erdem kann man eine »Wrist-Potection« aktivieren, sodass wirklich vor allem der Strich des Stiftes auf dem Bildschirm erscheint. Das funktioniert nicht 100%ig, aber doch sehr zufriedenstellend, denn man kann mit der Radiererfunktion die paar Flecken, die durch die auf den Bildschirm aufgelegte Hand entstehen, schnell entfernen. Das habe ich nicht als st&#246;rend erlebt.</p>

<p>Brauchte ich nur noch einen Stift, der f&#252;r den Bildschirm geeignet ist, denn »normale« Touchscreen-Stifte funktionieren hier nicht. Ich brauchte einen Stift, der auf Bildschirmen funktioniert, wie er in dem iPad verarbeitet ist. Eine Auswahl dieser Stifte <a href="http://www.google.de/search?q=capacitiv+stylus&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">findet sich einfach via Suchmaschine</a>. – Und nachdem ich mich ein wenig an das etwas andere Schreibgef&#252;hl gew&#246;hnt hatte, war ich guter Dinge, dass ich einen Ersatz f&#252;r den Collegeblock  haben w&#252;rde. Aber bevor ich weiter erz&#228;hle, hier ein Video, das eine kleine Vorstellung gibt, wie meine Werkzeuge in der Praxis aussehen. Penultimate wird in dem Video noch in einer &#228;lteren Version gezeigt, aber das Grundprinzip ist erkennbar:</p>

<div class="youtube-video"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2IutB8sJ83Q?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/2IutB8sJ83Q?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>

<p>Meine Erfahrung: Ja, es funktioniert. Die Handschrift wird nicht ganz so exakt dargestellt, wie mit F&#252;ller oder Kugelschreiber, aber ich habe meine Handschrift durchaus wiedererkannt.</p>

<p>Das iPad lag also flach auf dem Tisch, diente mit als Collegeblock, lie&#223; mich mitschreiben, Skizzen anfertigen, MindMaps in einem Zusammenhang erstellen, ohne dass ich auf einen Block h&#228;tte zur&#252;ckgreifen oder zwischen Programmen hin und her springen m&#252;ssen. So wollte ich es und so hat es funktioniert.</p>

<p>Aber h&#228;tte es ein College-Block nicht genau so getan? Ja, h&#228;tte er. An diesem Punkt ging es mir vor allem um Gep&#228;ckreduktion (siehe oben), denn normalerweise habe ich einen Laptop und den Collegeblock dabei.<br /> Au&#223;erdem habe ich eine Funktion bei dieser Tagung nicht genutzt, die mir der Collegeblock nicht bietet: Das iPad kann &#252;ber einen Adapter an den VGA-Anschluss eines Beamers angeschlossen werden und Penultimate unterst&#252;tzt die Ausgabe via Beamer, sodass z. B. Skizzen (im Unterricht Tafelbilder, die im Gespr&#228;ch entstehen und nicht z. B. in einer Pr&#228;sentationssoftware vorbereitet werden k&#246;nnen) per Hand erstellt werden k&#246;nnen, die anschlie&#223;end in digitaler Form verf&#252;gbar sind. Kurz: Wenn kein interaktives Whiteboard (teuer!) vorhanden ist, kann die Kombination aus iPad und Beamer (in den meisten Tagungsh&#228;usern und mittlerweile auch in immer gr&#246;&#223;erem Ma&#223;e in Schulen vorhanden), ein solches interaktives Whiteboard zumindest in einem gewissen Rahmen ersetzen.</p>

<p>Das so entstandene Notizbuch habe ich mir als PDF zugemailt, in iBooks abgelegt und somit auf dem Rechner, dem iPad und wenn ich es will auch in gedruckter Version verf&#252;gbar. Au&#223;erdem k&#246;nnen solche Notizen nat&#252;rlich auch an andere Teilnehmer einer Tagung als PDF verschickt werden und sind dann in jedem PDF-Leseprogramm lesbar.</p>

<h3>3. »Live«-Protokoll</h3>

<p>In Arbeitsgruppen geht es oft weniger um Mitschriften, sondern mehr um das Protokollieren der Ergebnisse. Hier kam bislang das Laptop zum Einsatz. Dieses Mal habe ich mit einem Notizprogramm auf dem iPad die Ergebnisse einfach mitgetippt. Da ich das Ger&#228;t in einer H&#252;lle habe, die es erlaubt, den Computer im Querformat schr&#228;g vor mir liegen zu haben, erlebe ich die Tastatur als komfortabler, als ich das erwartet h&#228;tte. Mit dem flach auf dem Tisch liegenden iPad w&#228;re diese Form des Arbeitens nicht komfortabel. Wer also auf dem iPad tippen will, sollte &#252;ber eine solche iPad-Tasche nachdenken, die es von unterschiedlichsten Herstellern gibt.</p>

<p>War es bislang so, dass jemand in einer Sitzung mitschrieb (meist per Hand) und sich dann noch einmal hinsetzte, um das Protokoll auf dem Rechner zu erstellen und dann ein paar Tage sp&#228;ter zu verschicken, war das Protokoll dieses Mal mit dem Abschluss der Sitzung auf den Rechnern der Teilnehmenden verf&#252;gbar. Sie hatten diese zwar nicht dabei, aber die Arbeit des Erstellens eines Ergebnisprotokolls entfiel.</p>

<p>Ja, es ist ein Nachteil, wenn man der einzige ist, der mittippt, k&#246;nnte so doch der Eindruck entstehen, dass da nun endlich ein Dauerprotokollant gefunden sein k&#246;nnte. Das st&#246;rt mich solange nicht, wie nicht erwartet wird, dass ich meine Mitschrift noch sch&#246;n formatiere und &#252;berarbeite etc. Sollte eine solche Bearbeitung gew&#252;nscht sein, lasse ich meine Notizen dann dem offiziellen Protokollanten aber gern zukommen.</p>

<p>Die Reaktion der Teilnehmenden in der Arbeitsgruppe auf das Mitschreiben und das direkt Zur-Verf&#252;gung-Stellen waren sehr positiv.</p>

<h3>4. Das Strom-Problem</h3>

<p>Der erste Tag der Fortbildung war lang. Mit meinem Laptop suchte ich bislang immer zuerst nach einer Steckdose, um daf&#252;r zu sorgen, dass es solch einen Tagungstag von 9–20 Uhr auch durchh&#228;lt.</p>

<p>Erstaunt stellte ich fest, dass das iPad, mit relativ abgedunkeltem, f&#252;r mich aber bequem bedienbarem Bildschirm, zur Mittagspause keine 10% des verf&#252;gbaren Batteriestroms verbraucht hatte, obwohl ich doch einiges mitschrieb. Den Bildschirm lie&#223; ich sich nach zwei Minuten verdunkeln, den Passcode-Schutz hatte ich vor&#252;bergehend auf 15 Minuten gestellt, dass ich nicht jedes Mal, wenn ich die Notizen erg&#228;nzte, erst einmal diesen Code eingeben musste.</p>

<h3>5. Fazit</h3>

<p>Das iPad hat sich f&#252;r mich und im Rahmen meiner Anforderungen als Arbeitsinstrument eines Tagungsteilnehmers bew&#228;hrt. Die f&#252;r mich wichtigsten Punkte:</p>

<ol> <li>Mir gef&#228;llt, dass kein aufgeklappter Bildschirm als Barriere zwischen mir und anderen steht.</li> <li>Mit der App PenUltimate und einem entsprechenden Stift kann das iPad den Collegeblock locker ersetzen. Der Mehrwert besteht in der digitalen Verf&#252;gbarkeit der Notizen als PDF, die dann ins iBooks-Archiv wandern k&#246;nnen, auf nahezu jedem E-Reader und selbstverst&#228;ndlich auf jedem Rechner mit PDF-Leseprogramm gelesen werden k&#246;nnen. Eine Hardcopy kann problemlos ausgedruckt werden.</li> <li>Direkte Mitschriften in Arbeitsgruppen, die im Anschluss als E-Mail allen Teilnehmenden verf&#252;gbar gemacht werden k&#246;nnen, empfinde ich hilfreich. Wenn der Einsatz von Rechnern mit (mobilem) Netzzugang in Lehrerkreisen selbstverst&#228;ndlicher geworden sein wird, die Datei also wirklich live und nicht nur zeitnah nach R&#252;ckkehr von der Tagung allen verf&#252;gbar ist, w&#228;re so z. B. auch der direkte Austausch von Ergebnissen unterschiedlicher Arbeitsgruppen m&#246;glich, sodass im Plenum m&#246;glicherweise gar nicht mehr die Ergebnisse vorgestellt werden m&#252;ssen, da sie vorher gelesen wurden. Es bliebe mehr Zeit f&#252;r den Austausch &#252;ber die Ergebnisse. – Aber das ist noch ein wenig Zukunftsmusik.</li> <li>Ich brauche nur <em>ein</em> Ger&#228;t, das den Laptop, den Collegeblock bzw. das Notizbuch ersetzt und das Gep&#228;ck entlastet.</li> <li>Die Batterielaufzeit des iPad erm&#246;glicht es, auch bei langen Tagungen ohne Anschluss an eine Steckdose zu arbeiten, was vor allem dann interessant ist, wenn viele Leute digitale Endger&#228;te bei einer Tagung nutzen und die vielen Kabel auf dem Boden eher st&#246;rend sind, ganz zu schweigen davon, dass kaum ein Tagungsraum dann noch gen&#252;gend Steckdosen h&#228;tte.</li> </ol>

<p>Als Ger&#228;t zum Konsum von Inhalten des Internets, von YouTube-Videos, von Spielen etc. auf den Markt gebracht, hat das iPad im Rahmen meines Arbeitsstils das Potential, zu einem echten Arbeitsger&#228;t zu werden, zu einem Ger&#228;t, mit dem ich eben nicht konsumiere, sondern produktiv bin, mit dem ich arbeiten kann und arbeite. Das hatte ich mir beim Kauf vor ein paar Wochen erhofft. Dass diese Hoffnung bis jetzt nicht nur erf&#252;llt wurde, sondern dieses Arbeiten mir richtig Spa&#223; macht, hatte ich in diesem Ausma&#223; nicht erwartet.</p>

<h3>6. Ausblick</h3>

<p>Bewusst habe ich das iPad als Tagungs<em>teilnehmer</em> eingesetzt, um in einem relativ gesch&#252;tzten Raum einen Eindruck davon zu gewinnen, ob es auch f&#252;r mich als Referenten gegebenenfalls einsetzbar ist. Entsprechend habe ich die Koppelung an den Beamer noch nicht getestet. Das steht so bald wie m&#246;glich an.</p>

<p>Erste Erfahrungen mit dem Einsatz als Unterst&#252;tzung bei der Planung und Durchf&#252;hrung von Unterricht habe ich auch schon gemacht, will da aber noch ein wenig warten und unterschiedliche Szenarien ausprobieren, bevor ich mich zu den Erfahrungen mit dem iPad als Arbeitsinstrument im Lehrerberuf &#228;u&#223;ere. Aber auch hier zeichnet sich ein bislang sehr positives Bild ab.</p>

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		<title>Vernetzen macht Spa&#223; – und ist lehrreich</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 22:19:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[1985, lange bevor Computer und Internet bei mir einzogen, machte ich als Jugendlicher erste Erfahrungen mit „Vernetzung“: Ich schrieb und erhielt Briefe – aus fast allen Regionen der Welt. Heute kaum mehr vorstellbar, gab es zu dieser Zeit viele Jugendliche, &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/04/24/vernetzen-macht-spass-und-ist-lehrreich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1985, lange bevor Computer und Internet bei mir einzogen, machte ich als Jugendlicher erste Erfahrungen mit „Vernetzung“: <span id="more-1417"></span>Ich schrieb und erhielt Briefe – aus fast allen Regionen der Welt. Heute kaum mehr vorstellbar, gab es zu dieser Zeit viele Jugendliche, die sich nicht in Online-Communities trafen, sondern &#252;ber Brieffreund-Agenturen Kontakte in unterschiedlichsten L&#228;ndern suchten. Der Grund war zun&#228;chst ein ganz einfacher. Es ging oberfl&#228;chlich betrachtet darum, erworbene Fremdsprachenkenntnisse endlich einmal anwenden zu k&#246;nnen. Und da ich gerade, nach zwei Sprachaufenthalten in England, im Englischen „drinnen“ war, suchte ich mir also englischsprachige Brieffreunde und -freundinnen, die dann entweder auch auf Englisch antworteten oder es sogar auf Deutsch versuchten.</p>

<p>Das ging meist z&#246;gerlich und mit den &#252;blichen Erz&#228;hlungen &#252;ber das eigene Land einher, das schlief oft schnell wieder ein. Es gab aber ein paar Kontakte, die lange hielten, ohne dass man sich je gesehen h&#228;tte. Im R&#252;ckblick wei&#223; ich heute, was diese Kontakte am Leben erhielt: Dort, wo schnell gemeinsame Interessen, &#252;ber die man ins Gespr&#228;ch kommen konnte, gefunden wurden, hielten die Kontakte so lange, bis eine der beiden Seiten – und das kommt bei Jugendlichen ja durchaus vor – andere Interessen entdeckte, die sich dann nicht mehr mit denen der anderen Seite deckten.</p>

<p>T&#228;glich lief ich in diesen Zeiten zum Briefkasten, hoffte auf Post, sa&#223; am Schreibtisch und schrieb teilweise viele Seiten lange Briefe (schon damals konnte ich mich schriftlich nicht kurz fassen, das &#252;be ich jetzt aber &#252;ber twitter <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), wusste genau, wann der Briefkasten geleert wurde und wie lange die Brieflaufzeiten waren: Nach Singapur waren es damals z.B. 2-3 Tage, was f&#252;r mich beeindruckend schnell war. Ging Montags ein Brief raus, konnte er am Mittwoch ankommen, am Donnerstag lag dann meist die Antwort dort im Briefkasten, kam meist Samstags an, so dass am Montag wieder ein Brief rausgehen konnte und ich den ganzen Sonntag zum Schreiben hatte.</p>

<p>Es gab aber auch Freunde und Freundinnen in Deutschland verstreut, mit denen &#252;ber Telefon und mit Briefen kommuniziert wurde, so sie nicht irgendwo in der N&#228;he wohnten und man sich eben einfach treffen konnte.</p>

<p>Im R&#252;ckblick waren das meine ersten Vernetzungen und ich lernte enorm viel dabei. Der st&#228;ndige Austausch und vor allem das Schreiben &#252;ber unterschiedlichste Themen, zwangen mich dazu, mir immer wieder Klarheit &#252;ber die Inhalte zu verschaffen. Der Unterschied zum schulischen Lernen war enorm: Ich schrieb Englisch, weil ich mit jemandem in den Austausch treten wollte (dass es dabei um das Lernen der Sprache ging, war eher das Argument gegen&#252;ber den Erwachsenen, eigentlich ging es um die Inhalte oder auch einfach nur darum zu entdecken, dass Papier in unterschiedlichen L&#228;ndern v&#246;llig unterschiedliche Qualit&#228;ten hatte, Leute deren Muttersprachen nicht in lateinischen Buchstaben notiert sind ganz andere Handschriften entwickeln etc.).</p>

<p>So erinnere ich mich noch gut daran, wie ich die als Sechszehnj&#228;hriger nach Erfahrungen in einer B&#252;cherei die Hessische Landesbibliothek entdeckte und meinen ersten echten Bibliotheksausweis in H&#228;nden hielt. Meine erste Ausleihe – und jetzt bitte nicht lachen, war wirklich so – waren 1. ein Buch zur Handschriftenkunde und 2. eine Einf&#252;hrung in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ontologie" target="_blank">philosophische Ontologie</a>. Ich verstand nat&#252;rlich erst einmal gar nichts. Hatte aber das Problem, dass ich einem Brieffreund davon erz&#228;hlt hatte und der jetzt unbedingt wissen wollte, was denn um Himmels Willen „Ontologie“ sei. – Jetzt hatte ich das Problem, ich brauchte eine Antwort. Also las ich – und mein Gegen&#252;ber wartete und wartete auf meine Antwort.</p>

<p>Weil ich einen Brief schreiben musste, lernte ich zumindest in den Grundz&#252;gen, was es mit Ontologie auf sich hat – und zwar beim Schreiben des Briefes selbst, das pure Lesen war da damals nicht sehr fruchtbar.</p>

<p>Ich war zwar kein miserabler Sch&#252;ler, aber ein solches Engagement in Sachen Lernen war f&#252;r mich v&#246;llig neu. Ich hatte mich vernetzt und jetzt hatte ich gef&#228;lligst auch was zu bieten, wollte ich die Kontakte am Leben erhalten. Das machte riesigen Spa&#223;, war spannend und eben auch lehrreich, sodass mich diese Form des Gedankenaustausches, insbesondere &#252;ber den Brief und somit in schriftlicher Form, auch noch in Studienzeiten begleitete.</p>

<p>Doch als wir in einem Seminar zur k&#252;nstlerischen &#196;sthetik einmal auf ein Buch stie&#223;en, dass nun wirklich niemand von uns verstand (sp&#228;ter merkten wird, dass es da auch nichts zu verstehen gab), warben wir im Seminar f&#252;r eine Lekt&#252;regruppe – und als unsere Dozentin das mitbekam, schloss sie sich uns an und gab ihr Wohnzimmer als Treffpunkt her. Heute w&#252;rde man das dann wohl eine Community nennen, denn nat&#252;rlich lasen wir nicht nur. Nachdem wir das urspr&#252;nglich den Anlass f&#252;r diese Gruppe bildende Buch mangels erkennbarer Qualit&#228;t zum Verstauben ins Regal gestellt hatten, lasen wir dann eben Kants Kritik der Urteilskraft und brauchten dazu immerhin zwei Jahre mit Treffen im Zweiwochenrhythmus.</p>

<p>Eine Ver&#228;nderung dieser Formen der Vernetzung kam  erst mit dem Einzug des Internets in mein Leben. Das war 1999.</p>

<p>Die E-Mail hatte ich so ziemlich sofort ins Herz geschlossen, meine erste Website entstand im Jahr darauf. F&#252;r Vernetzung spielte sie als klassische Web 1.0 Website keine Rolle, auch weil sie einfach keiner lesen (oder anschauen?) wollte. Aber immerhin: Ich lernte ein wenig html und konnte davon fasziniert sein, dass das jetzt theoretisch in der ganzen Welt in Sekundenbruchteilen lesbar war.</p>

<p>Und dann kam das Web 2.0. Es dauerte nicht lange und ich hatte mein erstes Blog und kurz danach sogar eine eigene Domain, ich entdeckte IRC, Chat, InstantMessaging als M&#246;glichkeit des Austausches, trug mich in Newsgroups ein – und es passierte erst einmal gar nichts.</p>

<p>Knapp neun Jahre war ich im Internet vertreten, bis sich dies &#228;nderte. Ich legte mir eine zweite Domain zu und begann ein Blog, in dem zun&#228;chst einmal einfach Texte abgelegt werden sollten, die im Rahmen meiner Arbeit entstanden sind: Textinterpretationen vor allem, aber zur Auflockerung eben auch ein paar Sachen, die mit meinem Hobby der Fotografie zu tun haben.</p>

<p>Es gab erste Kommentare und erste neue Gespr&#228;che kamen in Gang. Und dann kam twitter, &#252;ber twitter stie&#223; ich auf <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">ldl.mixxt.de</a> und <a href="http://maschendraht.mixxt.de" target="_blank">maschendraht.mixxt.de</a>, zwei Communities mit lauter an Bildungsfragen interessierten Menschen. Und ich mache, wir sind mittlerweile in der Gegenwart angekommen, wieder die Erfahrung, dass Kommunikation in vernetzten Strukturen dann gelingt, wenn man ein gemeinsames Interessengebiet hat.</p>

<p>Mein Blog ver&#228;nderte sich in dieser Zeit. Ich schrieb weniger &#252;ber Inhalte, die mich im Unterricht gerade besch&#228;ftigen, obwohl es auch f&#252;r solche Eintr&#228;ge mal wieder Zeit wird, ist da doch das eine oder andere an (handschriftlichen) Texten aufgelaufen, sondern mehr und mehr &#252;ber bildungstheoretische Fragen, die unmittelbar mit der Praxis verbunden sind. – Ich konnte gar nicht anders, sp&#228;testens seit mir in diesem Kontext <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://mila78.wordpress.com/" target="_blank">Melanie Gottschalk</a> und <a href="http://cspannagel.wordpress.com/" target="_blank">Christian Spannagel</a> begegnet sind. Es folgten noch einige mehr, aber diese drei nenne ich mit Namen, weil sie der Ansto&#223; waren, mit ihrem Engagement im Internet auch meine Gedanken anzuregen. Und kaum begann ich diese zu &#228;u&#223;ern, war ich „endg&#252;ltig“ im Web 2.0 gelandet: Kommentare in anderen Blogs schreiben, twittern, neue Blogs entdecken, Kommentare im eigenen Blog vorfinden und reagieren m&#252;ssen / wollen.</p>

<p>Pl&#246;tzlich war ich in einem Prozess drinnen, den ich f&#252;r mich Fortbildung 2.0 nenne, weil hier f&#252;r mich, neben dem Spa&#223; des gemeinsam an gemeinsamen Themen Arbeitens und den Anregungen zu neuen Themen und Fragestellungen, die auf diesen Wegen entstehen, die Situation zum Dauerzustand geworden ist, die ich mit dem Erz&#228;hlen von dem Buch &#252;ber philosophische Ontologie und der Nachfrage, was das denn sei, zum ersten Mal erlebt hatte: Es tauchen Fragen auf, die mich besch&#228;ftigen und die irgendwie bearbeitet werden m&#252;ssen / wollen. So war das in dem philosophischen Lesekreis w&#228;hrend des Studiums und so ist es jetzt wieder.</p>

<p>Es mag nicht so scheinen, aber das Schreiben der Texte f&#252;r dieses Blog ist f&#252;r mich Lernen, begleitet von der Lekt&#252;re anderer Blogs (und nat&#252;rlich weiterhin von B&#252;chern), dem einen oder anderen Kurzaustausch auf Twitter etc. – Und das alles neben der nicht gerade geringen Arbeit in Sachen Unterricht, denn das l&#228;uft ja alles im Grunde in der Freizeit. – Der pers&#246;nliche und fachliche Gewinn sind aber so hoch, dass es Spa&#223; macht und eben lehrreich ist.</p>

<p>Dabei hat sich, wie ich jetzt zu meinem eigenen Erstaunen feststelle, das Grundprinzip der Vernetzung nicht ver&#228;ndert, wohl aber die Form: Im Internet gibt es so etwas wie Brieflaufzeiten nicht, der Adressatenkreis eines Eintrages ist deutlich gr&#246;&#223;er, es gibt schnelle Reaktionen, die aber nicht un&#252;berlegter erscheinen als in Briefzeiten.</p>

<p>Digitale Technologie hat aber auch ein Eigenleben insofern sie die Vernetzungen komplexer und geographisch deutlich unabh&#228;ngiger werden l&#228;sst. Dar&#252;ber hinaus ist die Pluralit&#228;t der Menschen beeindruckend, die mir im Netz begegnen und die mich bereichern oder mir auch einmal zur&#252;ckmelden, dass meine Arbeit sie bereichert. Viele Anregungen und mancher Gedankenaustausch w&#228;ren im analogen Kontext entweder nicht,  nur per Zufall, unter hohem Aufwand oder eben gar nicht zustande gekommen.</p>

<p>Warum aber arbeitet man zusammen? Klar, da stehen Themen im Vordergrund. &#220;ber diese w&#252;rde man aber im Internet nicht miteinander reden, wenn das gemeinsame und vernetzte Nachdenken nicht auch von Sympathie und Wertsch&#228;tzung getragen w&#252;rden. Und genau diese weiche Faktoren f&#246;rdern die Arbeit. – Ich kenne bislang noch niemanden all der engagierten Lehrenden und Unterrichtsinteressierten pers&#246;nlich, mit denen ich seit einiger Zeit mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig im Austausch stehe, wei&#223; aber, dass in diesem Netzwerk, in das ich da gl&#252;cklicherweise hineingeraten bin, die meisten sich eben doch auch pers&#246;nlich kennen und ich freue mich schon darauf, dass in wenigen Wochen auch ich einige in Ludwigsburg auf dem <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">LdL-Tag</a> kennenlernen werde.</p>

<p>Und damit ist ein weiterer Faktor angesprochen, der vernetztes Arbeiten so wohltuend sein l&#228;sst (zumindest wenn alles gut l&#228;uft): Die eigene Arbeit ist mehr oder weniger &#246;ffentlich, bietet also auch Dritten Ankn&#252;pfungsm&#246;glichkeiten, die ich eben noch nicht kenne.</p>

<p>Zeit f&#252;r ein Fazit: In selbst verantworteten Bildungsprozessen spielen f&#252;r mich schon seit Jahren Netzwerke eine Rolle, zun&#228;chst analoger und heute digitaler Art. Umgekehrt habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Netzwerke selbst in der Lage sind, das selbst verantwortete Lernen anzuregen und enorm zu f&#246;rdern. Es scheint mir sogar so zu sein, dass selbst verantwortetes Lernen von solchen Netzwerken lebt, da sie den st&#228;ndigen Austausch &#252;ber das eigene Nachdenken erm&#246;glichen und so den entsprechenden „Spa&#223;faktor“ mit ins Spiel bringen, der f&#252;r nachhaltiges Lernen einfach wichtig ist.</p>

<p>Vor diesem Hintergrund eigener Lernerfahrungen, bin ich so ein Verfechter von Netzwerken geworden. Sowohl Lehrende als auch Lernende sollten sich untereinander und miteinander an Themen orientiert vernetzen, um gemeinsam zu lernen. Und da solche Strategien der auf Lernen hin ausgerichteten Vernetzungen nicht jeder autodidaktisch lernt (lernen kann, lernen will), finde ich es wichtig, dass solche Strukturen zunehmend auch im Unterricht bzw. in die Lernkultur im schulischen Kontext Einzug halten. Es gibt Blogs, in denen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einer Lerngruppe gemeinsam arbeiten und dabei zum Teil erste Erfahrungen mit sozialen Lernformen im digitalen Zeitalter machen, die &#252;ber (oft kommerzielle) Hausaufgabenforen und Sch&#252;lercommunities hinaus gehen. Es wird gechattet, getwittert (in meiner Wahrnehmung sind Microbloggingsysteme bei Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen in Deutschlang bislang nicht sonderlich weit verbreitet, wohl aber bei den Lehrenden, die im Netz aktiv sind).  Es werden aber auch zunehmend im Unterricht Arbeitsformen (zum Beispiel „Lernen durch Lehren“, Projektarbeit, Forschungsprojekte…) eingesetzt, die Kollaboration (auch digitaler Art) unausweichlich machen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 23:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Diskussion um medienp&#228;dagogische Fragestellungen wird zur Zeit an unterschiedlichen Stellen (im Netz) gef&#252;hrt. Unter anderem gibt es einen Artikel im ZUM-Wiki (ZUM steht f&#252;r „Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien im Internet“), der sich mit der Frage der Medienp&#228;dagogik befasst. Zu diesem &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion um medienp&#228;dagogische Fragestellungen wird zur Zeit an unterschiedlichen Stellen (im Netz) gef&#252;hrt. Unter anderem gibt es einen <a href="http://wiki.zum.de/Medienp%C3%A4dagogik" target="_blank">Artikel im ZUM-Wiki</a> (ZUM steht f&#252;r „Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien im Internet“), der sich mit der Frage der Medienp&#228;dagogik befasst. Zu diesem Artikel hat sich auf der jedem Wiki eigenen <a href="http://wiki.zum.de/Diskussion:Medienp%C3%A4dagogik" target="_blank">Diskussionseite zum Artikel</a> eine (bislang noch von einer &#252;bersichtlichen Zahl an Diskutanten gef&#252;hrte) Diskussion entwickelt, auf der unter anderem Fontane44 (der gleiche Fontane, der im letzten Beitrag unter Fontanefan gef&#252;hrt wird) in seiner anregend kritischen Art ein paar interessante Fragen stellt, die meines Erachtens in der Diskussion um die Medienp&#228;dagogik unabdingbar sind:<span id="more-1367"></span></p>

<blockquote>„Wie oft werden Aufgabenstellungen in <a title="Moodle" href="http://wiki.zum.de/Moodle" target="_blank">Moodle</a> bearbeitet, die ebenso im Schreibgespr&#228;ch, an Flipcharts oder mit Overheadfolien bew&#228;ltigt werden k&#246;nnten?”</blockquote>

<p>Zu Lern-Managementsystem (LMS) wie Moodle habe ich mich bereits <a href="http://herrlarbig.de/2008/12/15/diskussion-ueber-lern-management-systeme-lms/" target="_blank">an anderer Stelle grunds&#228;tzlich ge&#228;u&#223;ert</a> und habe dabei die Vermutung formuliert, dass diese LMS eigentlich eine neue Form des lehrerzentrierten Unterrichts sind.</p>

<p>Hier wird diese Verschiebung des Vorhandenen im Bereich der reinen &#220;bertragung klassischer Unterrichtsmethoden ins Netz nun von Fontane44 klar formuliert. Altbekanntes wird nun im Netz reproduziert – und das ist in Zeiten, in denen neue Medien entstehen, etwas ganz normales. Betrachte ich die ersten Buchdrucke und ihre Versuche, die fr&#252;heren handschriftlichen Werke nachzuahmen, so fand auch schon dort eine &#220;bertragung des Bekannten in eine neue Medientechnologie statt.</p>

<p>Die eigenst&#228;ndigen M&#246;glichkeiten eines neuen Mediums zeigen sich erst im Gebrauch und im Laufe eines gewissen Zeitraums. Vergessen wir nicht: Der selbstverst&#228;ndliche Umgang mit Computern und Internet ist noch keine zwei Jahrzehnte alt. Und jetzt zeichnen sich langsam Entwicklungen hin zu dem Bewusstsein ab, dass das Arbeiten im Web 2.0 m&#246;glicherweise mehr bieten kann als eine blo&#223;e &#220;bertragung bekannter Methodiken ins Netz.</p>

<p>Meiner Beobachtung nach, befinden sich gerade einige P&#228;dagogen und Wissenschaftler auf dem Weg, neue Methoden auszukundschaften, indem sie sie selbst ausprobieren.</p>

<p>Die vernetzte Welt der Lehrer und Lehrerinnen ist nach wie vor doch noch relativ klein. (Wenn ich die Zahl der in Deutschland t&#228;tigen Lehrkr&#228;fte einigerma&#223;en richtig erinnere, sch&#228;tze ich, dass die 1-Promille-Grenze nicht &#252;berschritten ist.)</p>

<p>Doch hier tut sich etwas: Blogs werden geschrieben und dabei findet in der Auseinandersetzung mit p&#228;dagogischen Themen im Prinzip das statt, was ich „Fortbildung 2.0“ nenne und das eine ganze Menge mit <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Lernen durch Lehren</a> zu tun hat oder, um einen anderen Vergleich heran zu ziehen, ein wenig an autonome Seminare erinnert, die von institutionellen Strukturen losgel&#246;st eigene Bildungsprozesse initiieren, wobei die Beteiligten eigenverantwortlich lernen. – Die via Netz diskutierenden Lehrer und Lehrerinnen machen also im Prinzip das, was in der Bildungsdiskussion heute so oft gefordert wird: sie lernen eigenverantwortlich und kollaborativ, sammeln dabei Erfahrungen mit einer Lernform, die dann im Zusammenhang mit dem Bildungsauftrag an der Schule dort eingesetzt werden k&#246;nnen. Und das tolle ist: Jeder und jede, der oder die sich f&#252;r diesen Diskussionsprozess interessiert, kann ihn mitverfolgen.</p>

<p>Hier findet eine &#214;ffnung &#252;ber die Grenzen von p&#228;dagogischen Konferenzen, p&#228;dagogischen Tagen und anderen Fortbildungen statt, die gleichzeitig zu einer gr&#246;&#223;eren Kontinuit&#228;t dieser Fortbildungsprozesse der Lehrenden f&#252;hrt, die gleichzeitig sowohl von anderen Profis aus der Universit&#228;t oder z.B. dem Coachingbereich aufgeriffen und mit externem Fachwissen angereichert werden als auch beispielsweise Lernenden und Erziehungsbereichtigten die M&#246;glichkeit bieten, ihre &#220;berlegungen zu diesen Themen beizutragen. So stelle ich mir zumindest gegenw&#228;rtig den Idealzustand vor, der zumindest teilweise auch schon umgesetzt wird.</p>

<p>Vielen bloggenden Lehrenden reicht ein eigenes Blog dann bald nicht mehr aus. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Plattformen wie <a href="http://twitter.com" target="_blank">twitter</a> – ja, twitter ist kommerziell und propriet&#228;r und es entwickeln sich zur Zeit auch offene Plattformen nach diesem Vorbild, aber nach wie vor sind eben nun einmal sehr viele der netzaktiven P&#228;dagogen bei twitter anzutreffen… – die Vernetzung und die Diskussion lebendiger machen und (neben RSS-Feeds) eine zentrale Rolle im kontinuierlichen Gedankenaustausch spielen.</p>

<p>Zur&#252;ck zum Anfang: Nachdem die ersten Jahre des selbstverst&#228;ndlich werdenden Umgangs mit Computer und Internet also unvermeidlich von der &#220;bertragung bekannter Formen und Inhalte gepr&#228;gt waren (Web 1.0), zeichnet sich nun ab, dass nach dem Medium eigene Formen (Methoden) des Arbeitens gesucht wird. Hier entwickeln sich neue Methoden, insbesondere des kollaborativen Lernens, die so z.B. in zur Lehrerzentrierungen neigenden LMS wie Moodle oder auch lo-net2 grunds&#228;tzlich zwar angelegt sind, aber bislang kaum angemessen umgesetzt werden.</p>

<p>Und dieser Prozess der Reflexion ist mit der praktischen Entdeckung der Medien und ihrer M&#246;glichkeiten durch die Lehrkr&#228;fte selbst verbunden, die dann als Multiplikatoren versuchen, eigene Erfahrungen in den Unterricht und ins Kollegium zu tragen, ohne das von vornherein klar ist, wann und ob es zu Emergenzen kommt.</p>

<blockquote>„Werden nicht viel zu h&#228;ufig gerade von internetverliebten P&#228;dagogen allzu unbedenklich Namen und Leistungen von minderj&#228;hrigen Sch&#252;lern ins Netz gestellt, so dass damit die Gefahren des unbedenklichen Umgangs mit privaten Daten in sozialen Netzwerken verharmlost werden?“</blockquote>

<p>Hier wird scheinbar ein v&#246;llig anderes Thema angesprochen, das aber dennoch eng mit dem ersten Teil der Aussagen Fontanfans zusammenh&#228;ngen.</p>

<p>Zur Entdeckungsreise auf Neuland geh&#246;rt nat&#252;rlich auch die Frage, was eigentlich passiert, wenn ich altbekannte Vorgehensweisen der Kommunikation auf das Netz &#252;bertrage und mich dabei in Bereich begegebe, die datenschutzrelevant sind.</p>

<p>Das Netz kann nicht als klassisches Notenbuch oder der Kommunikation &#252;ber Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen dienen, wenn nicht angemessen Vorkehrungen getroffen werden, dass hier der Datenschutz nicht zu kurz kommt.</p>

<p>Dabei sto&#223;e ich aber z.B. auf das Problem, dass mir noch kein Lehrender begegnet ist, mit dem ich verschl&#252;sselte E-Mails austauschen kann, obwohl diese Technologie vorhanden und gar nicht so aufwendig zu implementieren ist.</p>

<p>Einerseits machen sich Lehrende viele Gedanken &#252;ber die Gefahren, denen Jugendliche im Internet ausgesetzt sind, warnen vor allzu unbedendlicher Preisgabe pers&#246;nlicher Daten in sozialen Netzwerken und nutzen gleichzeitig fr&#246;hlich Moodle und Co, aber auch E-Mails zur Preisgabe pers&#246;nlicher Daten genau der Jugendlichen, die sie gerade noch davor gewarnt haben. Mir ist &#252;berhaupt nur eine Plattform bekannt, die von Datenschutzbeauftragten in der Entwicklung begleitet wurde, so dass hier von einer recht hohen Sicherheit der Daten ausgegangen werden kann. Und das ist nicht Moodle, das ist <a href="http://edunite.de/" target="_blank">Edunite</a>, was freilich keine Lernplattform ist.</p>

<p>Die Nutzung des Internets durch Lehrende muss also, neben der Lust an der Entdeckung neuer M&#246;glichkeiten eigenverantwortlichen und kollaborativen Lernens am eigenen Leib und deren reflektierter &#220;bertragung in medienp&#228;dagogische Zusammenh&#228;nge, immer auch von der Kenntnis und der Reflexion der M&#246;glichkeiten und Grenzen dieses Mediums begleitet sein. Im Zusammenhang des Austauschs &#252;ber Lernende und deren Bewertung, die Lehrende nun einmal vorzunehmen angehalten sind, bedarf es also eines hohen Bewusstseins im Zusammenhang mit dem Datenschutz. – Und hier gilt, dass in diesem Zusammenhang nichts unverschl&#252;sselt passieren darf.</p>

<blockquote>Die <em>Leuchtt&#252;rme</em> vorbildlicher medienp&#228;dagogischer Arbeit gibt es gewiss, aber wie gut sind sie bekannt? Was k&#228;me heraus, wenn man in den Kollegien fragte, wer die im Hauptartikel vorgestellten <a title="Medienp&#228;dagogik" href="http://wiki.zum.de/Medienp%C3%A4dagogik#Materialien">Materialien</a> kennt? Wie weit ist die Schulung der Lehrkr&#228;fte gediehen?“</blockquote>

<p>Die Schulung der Lehrkr&#228;fte ist landauf landab in vollem Gange, auch wenn es nat&#252;rlich Lehrende geben mag, die sich auf diese Schulung nicht einzulassen bereit sind, aus welchen (v&#246;llig nachvollziehbaren !) Gr&#252;nden auch immer (nahende Pensionierung, grundlegende Skepsis gegen&#252;ber neuer Medien, gut eingespielte analoge Arbeitsformen, die im Sinne eines „never change a winning team“ nicht aufgegeben werden sollen…)</p>

<p>Es gibt zahlreiche Fortbildungen in Schulen und als Angebote der Tr&#228;ger der Lehrerfortbildung. Und es gibt den bereits oben ausf&#252;hrlich dargestellten selbst verantworteten Schulungsprozess der Lehrkr&#228;fte, die das Web 2.0 f&#252;r sich selbst fruchtbar machen, um es auf der Basis dieser Erfahrungen auch f&#252;r die Lernenden fruchtbar machen zu k&#246;nnen.</p>

<p>Hier geht es meines Erachtens nicht darum, die Kollegen und Kolleginnen zu fragen, wer die oben angef&#252;hrten Materialien kennt, denn kennt sie jemand nicht, f&#252;hlt er oder sie sich von dieser Frage m&#246;glicherweise (und vielleicht sogar zurecht) blo&#223; gestellt, in die Ecke gedr&#228;ngt, was zu Abwehrhaltungen f&#252;hren kann.</p>

<p>Meines Erachtens lebt diese Schulung der Lehrenden von der Neugier! Zumindest geht es mir so und ich wei&#223; auch von anderen im Netz aktiven Lehrenden, dass es oft mit Neugier losgeht und, wenn die Vernetzung funktioniert, mit Faszination angesichts der sich auftuenden M&#246;glichkeiten des lernenden Austauschs weiter geht.</p>

<p>Um also Schulungen effektiv gestalten zu k&#246;nnen, braucht es Lehrende, die in diesen Bereichen aktiv sind und von den Erfahrungen erz&#228;hlen, die sie hier machen. Es bedarf Lehrender, die aus eigener Erfahrung heraus die Sorge um noch gr&#246;&#223;ere Arbeitsbelastung durch den Umgang mit neuen Medien, eine durchaus berechtigte Sorge, wenn man die kollaborativen Lernm&#246;glichkeiten des Netzes nicht angemessen zu nuten vermag und vor allem daran denkt, vertraute Lehrstrategien nun netzbasiert zu gestalten, aufgreifen und vielleicht sogar zerstreuen k&#246;nnen.</p>

<p>Das ist sicher ein nicht immer einfacher Prozess. Zun&#228;chst gilt man m&#246;glicherweise als Exot oder Freak, der ins Netz verliebt ist. Das l&#246;st sich aber (teilweise) auf, wenn man von den Erfahrungen und auch Erleichterungen berichten kann, die der Einsatz dieses Mediums f&#252;r mich selbst mit sich bringt.</p>

<p>Kurz: Eine Schulung in Sachen Medienp&#228;dagogik, die zu einem angemessenen Umgang mit neuen Medien f&#252;hren will,  kann nur gelingen, wenn die Bereitschaft der Lehrenden geweckt wird, dieses Wissen auch haben zu wollen. Das geht nicht durch Zwang oder Nachfragen, ob bestimmte Materialien gekannt werden, sondern meines Erachtens nach nur durch die „Leuchtt&#252;rme“, von denen Fontane44 in seiner Diskussionsanmerkung im ZUM-Wiki spricht.</p>

<p>Wie sollen wir auch zu Schulungen &#252;bergehen, wenn wir doch selbst gerade erst entdecken, wie ein angemessener Umgang mit neuen Medien in Lehr-Lern-Zusammenh&#228;ngen gelingen kann. Sicher, in Sachen Datenschutz sind Schulungen dringend n&#246;tig. In vielen anderen Bereichen geht es darum, Kollegen und Kolleginnen f&#252;r eine Entdeckungsreise zu gewinnen und selbst auf Entdeckungsreise zu sein und dabei die Projekte und Resultate nicht f&#252;r sich alleine zu behalten, sondern die eigene Erfahrung der Bereicherung mitzuteilen und bei gewecktem Interesse als Mulitplikator auch die Grundlagen weiter zu geben, mit deren Hilfe man sich selbst in diese Erkundung eines neuen Mediums einbringen kann, die dann in eigenes unterrichtliches Handeln hinein emergieren.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/11/web-20-eine-paedagogische-herausforderung/" rel="bookmark" title="11. Februar 2009">Web 2.0 &#8211; eine p&#228;dagogische Herausforderung?</a></li>

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		<title>Vernetzt – Lernen im Web 2.0</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 22:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Resume: Vernetztes Lernen bietet im Kontext des Web 2.0 bislang nur von wenigen genutzte M&#246;glichkeiten des Lernens, die Bildungsprozesse insgesamt offener zug&#228;nglich (demokratischer) gestalten. Hierbei helfen oft monolithische Lernumgebungen im Internet nur begrenzt weiter. Weit mehr M&#246;glichkeiten bietet die Vernetzung &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/02/13/vernetzt-lernen-im-web-20/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Resume: </strong>Vernetztes Lernen bietet im Kontext des Web 2.0 bislang nur von wenigen genutzte M&#246;glichkeiten des Lernens, die Bildungsprozesse insgesamt offener zug&#228;nglich (demokratischer) gestalten. Hierbei helfen oft monolithische Lernumgebungen im Internet nur begrenzt weiter. Weit mehr M&#246;glichkeiten bietet die Vernetzung auf unterschiedlichen Kan&#228;len im Kontext des Web 2.0. Einzige Voraussetzung: Der Lernende muss bereit sein, vom Wissenskonsumenten zum Wissenskonstrukteur zu werden und selbst aktiver Teil solcher Netzwerke werden.</em></p>

<p>Es geschieht noch viel zu selten, dass die M&#246;glichkeiten der Vernetzung genutzt werden, die das Internet &#252;ber das Lernen in traditionellen (und alles andere als &#252;berfl&#252;ssigen) Kontexten hinaus bietet. Conectivism hat zu diesem Thema einen kleinen Film bei YouTube ver&#246;ffentlicht: Networked Student, den ich hier einbette, weil er die Grundz&#252;ge der Vernetzung darstellt.<span id="more-1137"></span></p>

<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/XwM4ieFOotA&amp;hl=de&amp;fs=1"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XwM4ieFOotA&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>

<p>Hier findet E-Learning ohne E-Learning-Plattform statt, f&#252;r die an vielen Schulen und Universit&#228;t enorm viel Zeit (und teilweise auch Geld) investiert wird. Dabei ver&#228;ndern diese Angebote das traditionelle Lernen bislang kaum, au&#223;er dass die Aktivit&#228;ten ins Netz verlegt wurden.</p>

<p>Meine eigenen Besch&#228;ftigungen mit E-Learning-Plattformen, die &#252;ber das Internet betrieben werden k&#246;nnen, z. B. <a href="http://moodle.org" target="_blank">Moodle</a>), f&#252;hrten dem entsprechend auch zu keinen befriedigenden <span style="text-decoration: line-through;">Erlebnissen</span> Ergebnissen. Ich dachte immer: Was diese Programme k&#246;nnen, das kann auch jede Bibliothek, verbunden mit Telefon und E-Mail. In den meist f&#252;r Au&#223;enstehende geschlossenen Angeboten <span style="text-decoration: line-through;">fand</span> findet keine Vernetzung statt, die &#252;ber den Tellerrand des eigenen Seminars oder einer anders gearteten Lerngruppe hinaus geht.</p>

<p>Und sp&#228;testens nach dem Studium bringen einen solche Plattformen kaum noch weiter. Da kommt die Vernetzung &#252;ber Instrumente zum Tragen, die eine Vernetzung von Menschen erm&#246;glicht, die an &#228;hnlichen Themen und Fragen dran sind und nicht unbedingt immer um die Ecke wohnen. Das ist an sich nichts Neues, das haben Wissenschaftler in nicht digitalen Zeiten mit Hilfe von Briefen auch schon gekonnt – und blieben unter sich. Wissen war eine Art »Geheimlehre«.</p>

<p>An diesem Punkt bieten Vernetzungen mit dem Ziel gemeinsamer Wissenskonstruktion demokratischere M&#246;glichkeiten. Wissen kann offener erreicht werden, es besteht aber auch eine viel gr&#246;&#223;ere M&#246;glichkeit f&#252;r an Themen Interessierte, an dem Prozess der Wissensentstehung teilzunehmen.</p>

<p>So zumindest das Ideal. Nach wie vor gilt leider, dass das Wissen aus dem Internet konsumiert wird, oft v&#246;llig unkritisch gegen&#252;ber den jeweiligen Quellen: Ja, das Internet treibt auch die Verflachung von Wissen voran und es ist durchaus mit ein wenig Aufwand verbunden, die f&#252;r einen selbst richtigen Netzwerke aufzubauen. Aber hat man erst einmal einen Fu&#223; in der T&#252;r, haben sich erste Kontakte ergeben, dann kann ein Netzwerk schnell wachsen, sodass man zunehmend Teil eines &#252;ber das Individuum hinausgehenden Netzwerkes werden kann.</p>

<p>Technische Instrumente erweitern die F&#228;higkeiten der dem Menschen mitgegebenen Bedingungen. B&#252;cher und nun auch das Internet erweitern die F&#228;higkeit der Konstruktion von Wissen. Das Internet, anders als B&#252;cher, erlaubt die Teilhabe an der Konstruktion von Wissen f&#252;r viel mehr sehr f&#228;hige Menschen.</p>

<p>Nochmals: Mir ist bewusst, dass zahlreiche Netzwerke im Internet nicht funktionieren oder vor allem von der Vorstellung leben, die Teilnahme an irgendwelchen Netzwerken m&#252;sse ja wohl sein, da das ja alle machen. Ich wei&#223;, dass in vielen Foren sp&#228;testens mit dem f&#252;nften Beitrag die Streitereien beginnen. Das ist bekannt, von vielen erlebt und nicht zu leugnen.</p>

<p>Gerade deshalb dieser (erste) Beitrag hier zu der Frage, wie ein Ideal von vernetztem Lernen im Web 2.0, besser w&#228;re wohl zu sagen: mit Hilfe des Web 2.0, aussehen kann (und f&#252;r einige bereits heute aussieht).</p>

<p>Dabei ver&#228;ndert sich auch das Internet: Die benutzten Programme verlieren an Bedeutung gegen&#252;ber den Kontakten an sich, da sie als Webanwendungen weitgehend plattformunabh&#228;ngig funktionieren und in den meisten F&#228;llen auch ohne &#252;ber Netzanbindung und Hardware hinausgehende Kosten genutzt werden k&#246;nnen – mal abgesehen von den Reisekosten zu Tagungen, auf denen auch vernetzte Lerner den pers&#246;nlichen Kontakt pflegen.</p>

<p>Das Internet hat (nach wie vor nur von wenigen genutzte) Potentiale, das Lernen zu vertiefen, den Horizont produktiv zu erweitern und so eine wesentlich wichtigere Rolle f&#252;r lebenslange Lernprozesse zu spielen. Einzige Voraussetzung hierf&#252;r ist, dass sich die Beteiligten aus einer Konsumhaltung heraus bewegen und endlich den Mut fassen, sich selbst an Wissenskonstruktionsprozessen zu beteiligen, selbst Beitr&#228;ge zur Diskussion zu stellen und produktiv und konstruktiv in Diskussionen einzubringen.</p>

<p>Ich habe lange gebraucht, um Menschen zu finden, die einen solchen Prozess pflegen und offen f&#252;r neue Mitstreiter sind. Seit kurzem mache ich entsprechende Erfahrungen und werde &#252;ber diese neuen Wege des Lernens hier auch noch weiter schreiben m&#252;ssen (z.B. mal eine Bedienungsanleitung f&#252;r den Aufbau einer eigenen Lernumgebung ohne E-Learning-Plattformen in der geschlossenen Form eines Programmes, in dem dann alles stattfinden soll). F&#252;r den Anfang sollen diese angerissenen Gedanken reichen, allerdings nicht, ohne noch einen entscheidenden Hinweis einflie&#223;en zu lassen: Wer sich auf Bildungsprozesse im Web 2.0 einl&#228;sst, muss damit rechnen, dass er genau die Fragen gestellt bekommt, die die Schw&#228;chen bisheriger <span style="text-decoration: line-through;">&#220;berlegungen</span> &#220;berzeugungen offen legen und zum Weiterdenken zwingen. Wer damit kein Problem hat, der kann &#252;ber vernetztes Lernen im Web 2.0 viele neue Einsichten und Anregungen gewinnen, die das eigene Wissen vermehren, das Wissen anderer mit bilden und somit f&#252;r viele Menschen ganz neue M&#246;glichkeiten bieten.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/14/1153/" rel="bookmark" title="14. Februar 2009">Vernetzt – Lernen im Web 2.0 (Teil 2)</a></li>

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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 02:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Internet schreiben ist wie das Abschicken von Flaschenpost: Weder wei&#223; man, welchen Weg die Botschaft nimmt, noch, wer sie findet &#38; liest. Der gr&#246;&#223;te Verlust des E-Mail-Zeitalters: Der pers&#246;nliche Brief, der t&#228;glich den Weg zu Briefkasten motiviert und selbst &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2008/12/07/flaschenpost/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><span class="entry-content">Der gr&#246;&#223;te Verlust des E-Mail-Zeitalters: Der pers&#246;nliche Brief, der t&#228;glich den Weg zu Briefkasten motiviert und selbst was schreiben l&#228;sst. Heute landen im Briefkasten fast nur noch Rechnungen, Info-Post und Belanglosigkeiten, manchmal eine Postkarte dazwischen.</span><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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