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		<title>„Altes Buch“ – oder: Wie ein Sch&#252;ler Schule erlebt (Gastbeitrag)</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 21:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[W&#228;hrend ich dem Stream zur Veranstaltung „Schulbuchtrojaner. Urheberschutz oder Gefahr f&#252;r die Freiheit von Lehre und Forschung?“ folgte, fragte mich Moritz, der Sch&#252;ler ist, via Twitter: @herrlarbig: was genau ist eigentlich dieser &#8220;schultrojaner&#8221; von dem ich dauernd lese? Ich habe &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/12/07/altes-buch-oder-wie-ein-schuler-schule-erlebt-gastbeitrag/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend ich dem <a href="http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=10604" target="_blank">Stream zur Veranstaltung „Schulbuchtrojaner. Urheberschutz oder Gefahr f&#252;r die Freiheit von Lehre und Forschung?“ folgte</a>, fragte mich Moritz, der Sch&#252;ler ist, via <a href="https://twitter.com/dertypausff/status/144484239096823808" target="_blank">Twitter</a>:</p>

<blockquote><address>@herrlarbig: was genau ist eigentlich dieser &#8220;schultrojaner&#8221; von dem ich dauernd lese?</address></blockquote>

<p>Ich habe das dann erkl&#228;rt, ein paar Links geschickt und eine Weile sp&#228;ter <a href="https://twitter.com/dertypausff/status/144500075626889216" target="_blank">schrieb</a> <a href="https://twitter.com/dertypausff/status/144500154760822784" target="_blank">Moritz</a>:</p>

<blockquote><address>@herrlarbig beim aspekt &#8220;bildung&#8221; musses wirklich mal n ruck geben, alles auf der erde hat sich ver&#228;ndert und wir hocken noch genauso wie  unsere eltern vor 50 jahren &#252;berm tisch und lesen b&#252;cher …</address></blockquote>

<p>Darauf <a href="https://twitter.com/herrlarbig/status/144500613911281664" target="_blank">fragte ich</a>:</p>

<blockquote><address>@DerTypAusFF schreiben Sie mir einen Gastbeitrag f&#252;r herrlarbig.de? Thema: Sch&#252;ler will, dass es bei Bildung einen Ruck gibt!</address></blockquote>

<p>Die <a href="https://twitter.com/dertypausff/status/144501135510736896" target="_blank">Antwort</a> war eindeutig: „Klar.“</p>

<p>Und dann kam dieser Beitrag inklusive Beweisfoto. Herzlichen Dank an Moritz, der mir die Genehmigung erteilt hat, diesen Beitrag hier zu ver&#246;ffentlichen.</p>

<h1>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</h1>

<h1>Kommentierte Kurzgeschichte: „Altes Buch“</h1>

<h1><em>Einleitung:</em></h1>

<p><em>Alles hat sich ver&#228;ndert. Man kann es drehen und wenden, aber es ist, wie es ist. Die Globalisierung ist t&#228;glich pr&#228;sent, Regierungen haben im Laufe der Zeit gewechselt, unsere Umwelt hat sich ver&#228;ndert und unser Alltag ist anders als der von vor 40 Jahren. </em></p>

<p><em> Ich denke diese Sachen kann und will auch keiner leugnen. </em></p>

<p><em>Doch! Ich will! Ich bin Sch&#252;ler und wenn ich ehrlich bin, hat sich mein Alltag nicht ver&#228;ndert. Es geht um einen Ort, den wir alle kennen, weil wir alle mal dort waren oder (wie in meinem Falle) noch dort sind. </em></p>

<p><em>Es folgt die Sicht eines Sch&#252;lers (mir) &#252;ber die Situation bzw. &#252;ber die „ungl&#252;ckliche“ Lage, in der ich mich als Sch&#252;ler momentan befinde. Durch das Internet und auch durch Kommentare von meinen Eltern, bin ich dazu angeregt worden, mir mal das „aktuelle“ Bildungssystem anzuschauen. </em></p>

<p><em>Um meine „Sicht“ zu verdeutlichen, verfasse ich eine subjektive (und durchaus auch suggestive Kurzgeschichte):</em></p>

<p>Michael sitzt vor 30–40 Jahren in seinem Klassenraum und ist ein normaler Sch&#252;ler. Er ist unausgeschlafen, schaut nach vorne und h&#246;rt dem Lehrer zu. Zumindest versucht er es (wirklich).</p>

<p>Irgendwann ist der Lehrer fertig mit seinen Erkl&#228;rungen und Antworten und diktiert eine Seite, die die Sch&#252;ler aufzuschlagen und zu bearbeiten haben. Michael fragt einen seiner Mitsch&#252;ler nochmal nach der Seite und schl&#228;gt sie auf. Er schaut sich die Aufgaben an und f&#228;ngt an zu schreiben. Es ist eine l&#228;ngere Aufgabe und er sitzt lange daran… sehr lange… Michael merkt, dass er den Sprung von den W&#246;rterketten zu in der Realit&#228;t anwendbaren Aufgaben einfach nicht hinbekommt und verzweifelt. Er verurteilt das Medium „Buch“. „Bl&#246;der Lehrer, warum gibt er uns denn B&#252;cher? Soll er doch was an die Tafel malen und uns dazu was sagen!“</p>

<p>30–40 Jahre sp&#228;ter. Michael ist Vater und gl&#252;cklicher Freiberufler. Mit B&#252;chern schl&#228;gt er sich jetzt nicht mehr rum. Sein Sohn Felix geht nun auch in die Schule und ist schon etwas l&#228;nger mit der Grundschule fertig. Michael ist ein f&#252;rsorgender Vater und fragt jeden Abend beim Abendessen, was Felix heut gelernt habe. Meistens kriegt er eine klare und stolze Antwort.</p>

<p>Dann bekommt Felix G8. Davon hat Michael mal was in den Nachrichten geh&#246;rt, „fand er irgendwie nicht so gut“. Falls sich Felix und Michael mal zum Abendessen sehen, so ist Felix von der Schule so entkr&#228;ftet, dass er Essen und dann Schlafen will. Keine Erkl&#228;rungen, keine Antworten – nichts. Einfach nur das Thema „Schule“ f&#252;r den Tag abhaken.</p>

<p>Michael ist verwundert. Was er nicht wei&#223;: Das, was ihn damals den Glauben an das „Buch“ hat verlieren lassen hat, verfolgt nun das Kind. Und zwar doppelt und dreifach. Dieses Etwas gibt es n&#228;mlich immer noch. Anstatt die Nachmittage nun frei zu haben, wird das durch G8 abgezogene Schuljahr einfach durch mehr Stunden nach 13:00 Uhr ausgeglichen. Teilweise hat Felix nun das Pech, von 7:45–18:00 Uhr in der Schule sein zu m&#252;ssen und den Tag nur durch die Fenster der Schule mitkriegen zu k&#246;nnen. Vergleicht man mal Felix&#8217; und Michaels Kindheit, so merkt man, dass sich tats&#228;chlich alles ge&#228;ndert haben sollte. W&#228;re da nicht das „Buch“.</p>

<p>Der Vater ist l&#228;ngst im Zeitalter von Computer und anderen Medien angekommen, das Kind ist sowieso reingeboren worden. Wie soll es f&#252;r das Kind m&#246;glich sein, mit etwas zu lernen, was es so nie anwenden wird? Wir sind im Zeitalter der Technik, in dem der Globalisierung – alles – ja sogar unsere Umwelt hat sich ver&#228;ndert und trotzdem muss Felix noch so lernen wie sein Vater. Wieso? Man geht zur Schule, um sich auf das kommende Leben vorzubereiten, oder? Das Leben, also der Alltag, hat sich aber ver&#228;ndert. Nicht ver&#228;ndert hat sich jedoch die Art der Vorbereitung.</p>

<p>regierung/bildungspolitik/entwicklung.html</p>

<p>404 -&gt; sorry</p>

<p>Ein Vorschlag:</p>

<p>W&#252;rde man wirklich langfristig in neue Bildungsmethoden (/-medien) wie z.B. Tablet-PCs mit Beameranschluss f&#252;r jeden Lehrer oder Schulcomputer(-ausbildung) f&#252;r jeden Sch&#252;ler investieren, so bin ich mir sicher, dass dies bei &#252;ber 90% Anklang bei Eltern finden w&#252;rde, da diese selbst erfahren haben, dass es mit PC einfach wesentlich effizienter und einfacher ist, zu Arbeiten.</p>

<p>Ich garantiere sogar, dass &#252;ber 99% aller Sch&#252;ler sich w&#252;nschen w&#252;rden, anders zu lernen als mit B&#252;chern, die teilweise noch vorm Mauerfall verwendet wurden.</p>

<div class="mceTemp mceIEcenter"><dl id="attachment_34387" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px;"><dt class="wp-caption-dt"><a href="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/1g9ye1.jpg"><img class="size-full wp-image-34387" title="Schulbuch 2011" src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/1g9ye1.jpg" alt="Schulbuch 2011" width="640" height="478" /></a><span class="Apple-style-span" style="font-weight: 300;">(<strong>Extrembeispiel, Foto selber aus eigenem Schulbuch geschossen)</strong></span></dt></dl></div>

<p style="text-align: right;"><em>Moritz</em></p>

<p>&nbsp;<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 20:21:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist paradox: Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen haben oft zuhause Zugang zu Computer und Internet und nutzen diesen intensiv. In Schulen gibt es, so eine Bibliothek vorhanden ist, f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Zugangsm&#246;glichkeiten zu diesen Medien au&#223;erhalb von Computerr&#228;umen. Dennoch ist die Nutzung &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist paradox: Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen haben oft zuhause Zugang zu Computer und Internet und nutzen diesen intensiv. In Schulen gibt es, so eine Bibliothek vorhanden ist, f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Zugangsm&#246;glichkeiten zu diesen Medien au&#223;erhalb von Computerr&#228;umen.</p>

<p>Dennoch ist die <a href="http://www.welt.de/politik/bildung/article5882848/Deutsche-Schulen-bei-PC-Nutzung-Schlusslicht.html" target="_blank">Nutzung von Computern <em>im</em> Unterricht</a> nach wie vor keine Selbstverst&#228;ndlichkeit. Die verlinkte Studie ist zwar eineinhalb Jahre alt, aber im Prinzip spiegelt sie die Wirklichkeit meiner Wahrnehmung nach weiterhin wider.</p>

<p>Dies allein w&#228;re noch keine paradoxe Situation, w&#228;re da jetzt nicht eine zweite Studie zu dem Schluss gekommen, dass auch die <a href="http://www.bildungsSPIEGEL.de/aktuelles/technik-affine-lehrer.html?Itemid=262" target="_blank">Lehrer und Lehrerinnen in ihrer &#252;bergro&#223;en Mehrheit gut mit Computern und Internetzug&#228;ngen ausgestattet </a>sind. Sie nutzen diese zudem in vielen F&#228;llen auch f&#252;r die Vorbereitung des Unterrichts.</p>

<p>Das Paradox: Sowohl Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen also auch Lehrerinnen und Lehrer nutzen PC und Internet in ihrem privaten Alltag und auch f&#252;r die Schule; Lehrer und Lehrerinnen sind von den Zugangsm&#246;glichkeiten her sogar &#252;berdurchschnittlich gut ausger&#252;stet. Und dennoch spielt der Computer im Unterricht vor Ort nach wie vor eine untergeordnete Rolle.</p>

<p>Dieses Paradox w&#252;rde sich aufl&#246;sen, wenn<span id="more-6219"></span> es <a href="http://www.rete-mirabile.net/lernen/stoll-logout-warum-computer-nichts-im-klassenzimmer-zu-suchen-haben" target="_blank">eine p&#228;dagogische Entscheidung</a> w&#228;re zu sagen, dass der konkrete Unterricht in der Schule aus bestimmten, darstellbaren Gr&#252;nden auf die Nutzung des Computers verzichtet. Solche (medien)p&#228;dagogische Entscheidungen spielen in der Regel aber eben keine Rolle, wenn man fragt, warum so wenig mit Computern im „normalen“ Klassenraum gearbeitet wird.</p>

<p>In den meisten F&#228;llen bleibt das Paradox bestehen. Alle nutzen Computer, nur nicht im Klassenzimmen, denn in den Schulen spielt sich die Arbeit an Computern meist in PC-R&#228;umen ab, die in begrenzter Anzahl verf&#252;gbar sind. Liegt der eigene Unterricht dann wom&#246;glich parallel zu einer Informatikleiste, ist es das ganze Schuljahr &#252;ber nicht einmal theoretisch m&#246;glich, den PC im Unterricht zu nutzen.</p>

<p>Selbst wenn Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen vom Auslandsjahr – meist aus angels&#228;chsischen L&#228;ndern – zur&#252;ckkehren und fragen, ob sie, wie sie es wohltuend erlebt haben, in der Schule den Laptop verwenden d&#252;rfen, verzichten viele darauf, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen: Entweder erlauben es nicht alle Lehrer und Lehrerinnen und man hat den Laptop dann f&#252;r Einzelf&#228;cher dabei oder aber es zeigt sich, dass es f&#252;r einen Sch&#252;ler mit Laptop schon etwas seltsam ist, als einziger so zu arbeiten. Entsprechend ist der Unterricht oft auch gar nicht auf deren Integration hin ausgerichtet. Und wenn kein WLan in der Schule verf&#252;gbar ist, reduzieren sich die methodischen Einsatzgebiete des Laptops im Unterricht drastisch.</p>

<p>Selbst erfahre ich die Nutzung von Computern f&#252;r die schulische Arbeit &#252;ber die statistische (selbstverst&#228;ndlich anonymisierte) Auswertung der Suchbegriffe, die Besucher von herrlarbig.de &#252;ber Suchmaschinen auf meine Website gebracht haben. Es handelt sich bei den TopTen nahezu ausschlie&#223;lich um Suchabfragen, die sich um Texte drehen, die in der Schule gelesen werden. Das schlie&#223;e ich daraus, dass ich mir anders nicht erkl&#228;ren kann, wie „<a href="https://encrypted.google.com/search?q=Clemens%20Brenatano%20Sprich%20aus%20der%20Ferne&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8#sclient=psy&amp;hl=de&amp;source=hp&amp;q=Clemens+Brentano+Sprich+aus+der+Ferne&amp;pbx=1&amp;oq=Clemens+Brentano+Sprich+aus+der+Ferne&amp;aq=f&amp;aqi=g2g-v3&amp;aql=&amp;gs_sm=e&amp;gs_upl=7673l7673l0l7919l1l1l0l0l0l0l178l178l0.1l1l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&amp;fp=9c41eb5c6c8dfde9&amp;biw=1280&amp;bih=664" target="_blank">Clemens Brenatano Sprich aus der Ferne</a>“ der am h&#228;ufigsten &#252;ber Suchmaschinen Besucher auf herrlarbig.de bringende Suchbegriff ist.</p>

<p>Ich stelle mir das so vor: An dem einen Wochenende sitzen Lehrende zuhause und bereiten Unterricht vor. Neben den Fachkenntnissen aus dem Studium und analog vorliegendem Material schaut man, was das Internet an Material zu bieten hat, liest dies auch, bekommt vielleicht Anregungen, die dann in den Unterricht einflie&#223;en und gibt eine Hausaufgabe.</p>

<p>Anschlie&#223;end sitzen die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen zuhause und arbeiten an der Hausaufgabe. Vielleicht sollen sie eine Interpretation zu einem Gedicht schreiben. Und „nat&#252;rlich“ schauen auch die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, was das Internet zum Thema zu sagen hat, sto&#223;en auf die gleichen Artikel, die auch Lehrer und Lehrerinnen gefunden haben, lassen sich von ihnen anregen und diese Anregungen flie&#223;en dann wiederum in den Unterricht ein.</p>

<p>Der Lehrende erkennt die Gedanken wieder, die er sich selbst zu einem Thema gemacht hat bzw. die er auch im Netz gefunden hat – und ist wahrscheinlich zufrieden, denn die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen haben offensichtlich etwas gelernt.</p>

<p>Ob die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen aber gelernt haben, wie man, auch unter Zuhilfenahme externer Quellen, einen Text interpretierend erarbeitet, darf bezweifelt werden, ob es zu einem Kompetenzzugewinn auf Seiten der Lernenden gekommen ist, bleibt offen.</p>

<p>Aufgabenformate in Zeiten von Computer und Internet m&#252;ssen &#252;berdacht werden. <a href="http://herrlarbig.de/de/2010/11/19/kompetenzenorientiert-unterrichten-ein-vorschlag/" target="_blank">Dar&#252;ber habe ich mir schon Gedanken gemacht</a>. Und um an den Kompetenzen zu arbeiten, die n&#246;tig sind, um mit verf&#252;gbaren Ressourcen (in Bibliotheken, im Internet) umgehen zu lernen, ist die praktische Arbeit mit diesen Ressourcen <em>im</em> Unterricht n&#246;tig.</p>

<p>Dann kann man einen Text in eine Lerngruppe geben, der anspruchsvoll ist und die Entwicklung von Lesestrategien verlangt, die ein Verstehen erm&#246;glichen. Wenn die entsprechenden Verstehensressourcen nicht verf&#252;gbar sind, muss der Lehrer erl&#228;utern, was nicht unbedingt dazu beitr&#228;gt, dass die Lehrerzentrierung von Unterricht reduziert wird.</p>

<p>Wenn kein Fremdw&#246;rterbuch im Raum verf&#252;gbar ist, kann nicht nachgeschlagen werden und der Umgang mit dem W&#246;rterbuch nicht gelernt werden. Gleiches gilt, wenn die Nutzung einer Bibliothek nicht m&#246;glich ist oder verf&#252;gbare Internetzug&#228;nge, die dann meist privat bei den Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen in Form eines Smartphones angesiedelt sind, wom&#246;glich nicht genutzt werden d&#252;rfen. Unter solchen Voraussetzung verweigert Unterricht den Lernenden die ihnen m&#246;gliche Autonomie, das eigenst&#228;ndige Lernen, zumindest ein St&#252;ck weit.</p>

<p>Dann werden entsprechende Ger&#228;te eben daheim verwendet. Nur dass dann ein Lehrender zum Beispiel nicht gemeinsam mit den Lernenden Strategien entwickeln kann, wie diese Instrumente effektiv genutzt werden k&#246;nnen, ohne das Selbstdenken zu ersetzen.</p>

<p>Nein, es muss nicht jede Stunde mit dem Internet gearbeitet werden; es gibt auch Stunden, in denen z. B. im Deutschunterricht das „Sehen“ dessen gelernt werden soll, was in einem Text als Text zu entdecken ist. Aber da dies ja die eher &#252;blichen Stunden sind, die durchaus sehr gut sein k&#246;nnen!, lege ich hier die Betonung mal auf die Seite des au&#223;erunterrichtlichen digitalen Paradoxes, dass alle an Schule Beteiligten digitale Instrumente nutzen, aber eben nicht im Unterricht.</p>

<p>Wo aber liegen die Gr&#252;nde dieses Paradoxes, dass Computer &#252;berall eingesetzt werden, auch in der Schule, denn Sekretariate ohne Computer sind undenkbar und die Computer im Lehrerzimmer in der Regel gut genutzt, aber eben nicht im Unterricht?</p>

<p>Und wenn dann Eltern einen Lehrer, der seine Unterrichtsvorbereitungen auf einem Tablet-Computer papierfrei im Unterricht vor sich hat, fragen, wie er zur Nutzung von Computern im Unterricht steht, ist das f&#252;r mich durchaus ein Zeichen, dass es auch bei Eltern die Wahrnehmung des hier beschriebenen digitalen Paradoxes gibt.</p>

<p>Ich antworte Eltern dann in der Regel, dass ich freundlich zur&#252;ckhaltend zur Nutzung von Computern im Unterricht stehe, denn &#252;ber die M&#246;glichkeiten von PC-R&#228;umen hinaus, die beschr&#228;nkt genutzt werden k&#246;nnen, kann ich nicht erwarten, dass Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen private Laptops mit in den Unterricht nehmen. Ich halte es durchaus f&#252;r einen Unterschied, ob Eltern „nur“ Hefte kaufen m&#252;ssen oder ob pl&#246;tzlich ein Laptop oder TabletPC im Unterricht erwartet wird. Das Argument der Lehrmittelfreiheit betrifft Schulb&#252;cher, nicht aber Stifte, Papier, Taschenrechner etc. Aber von Eltern erwarten, dass ihr Kind einen Laptop oder ein Tablet f&#252;r schulische Zwecke besitzt?</p>

<p>Ja: In Mathematik werden auf Kosten der Eltern Taschenrechner angeschafft; in Deutsch werden viele Lekt&#252;ren f&#252;r den Unterricht von den Eltern gekauft. Und ja: Viele &#228;ltere Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen haben einen Laptop verf&#252;gbar, m&#252;ssten also gar keinen zus&#228;tzlich kaufen.</p>

<p>Ich stehe „freundlich zur&#252;ckhaltend zur Nutzung von Computern im Unterricht”. Das hei&#223;t, dass ich die Nutzung f&#252;r Unterrichtszwecke grunds&#228;tzlich nicht verbiete, aber auch nicht erwarte. Faktisch bedeutet das vor allem, dass ich den Einsatz von Smartphones<em> f&#252;r klar definierte Unterrichtszwecke</em> zulasse, solange nicht erkennbar ist, dass Lernende ohne diese M&#246;glichkeit einen vermeidbaren Nachteil erleiden. Aber es hatten Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen auch schon Laptops dabei, die ihnen dann aber zu schwer waren, um neben den Schulb&#252;chern f&#252;r ein Fach dauerhaft mitgef&#252;hrt zu werden.</p>

<p>Nat&#252;rlich d&#252;rfen Begriffe nachgeschlagen werden. Nat&#252;rlich d&#252;rfen Quellen genutzt werden, solange entsprechende Nachweise erfolgen und ein wesentlicher, eigenst&#228;ndiger Denkanteil erkennbar wird.</p>

<p>Solche Lernprozesse m&#252;ssen begleitet werden. <em>Lehrende m&#252;ssen selbst zeigen, dass Computer zum Arbeiten genutzt werden k&#246;nnen und wie das geht. (sic!)</em> F&#252;r mich ist das einer der Gr&#252;nde, warum ich mit dem Tablet in den Unterricht gehe. Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen verbinden mit solchen Ger&#228;ten vor allem das „Herumspielen“ und reagieren oft erstaunt, wenn sie bemerken, dass da jemand mit arbeitet.</p>

<p>Wie sollen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Kompetenzen f&#252;r die Arbeitswelt erwerben, wenn das zentrale Instrument vieler Berufe, der Computer in all seinen Ausformungen, sie zwar ihre ganze Jugend begleitet, sie aber nicht <a href="http://herrlarbig.de/de/2009/03/12/herausforderung-medienpaedagogik/" target="_blank">medienp&#228;dagogisch begleitet das Arbeiten mit ihm erproben</a>?</p>

<p>Das „digitale Paradox“ erweist sich mir nach l&#228;ngerem Nachdenken zunehmend als ein gesellschaftliches und politisches Paradox.</p>

<p>Sowohl Lehrer und Lehrerinnen als auch Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen nutzen Computer, oft in der Form von Laptops – aber nur zuhause oder maximal noch im Lehrerzimmer. Die Ger&#228;te sind also in vielen F&#228;llen vorhanden und verf&#252;gbar. Sie k&#246;nnten im Unterricht genutzt werden.</p>

<p>Doch diese Nutzung wird nicht offensiv gef&#246;rdert: Weder bieten die Kultusbeh&#246;rden und Schultr&#228;ger Lehrern und Sch&#252;lern, die Rechner in der Schule nutzen (wollen) angemessene Infrastruktur (Anschluss an jedem Platz oder WLan), noch ist die Nutzung der Ger&#228;te im Versicherungsschutz enthalten, den Mitglieder einer Schulgemeinde genie&#223;en.</p>

<p>Gesellschaftlich wird mehr und mehr erwartet, dass Computer in der Schule eine gr&#246;&#223;ere Rolle spielen, aber es gibt keine Finanzierungsmodelle, an denen sich durchaus auch Gruppen beteiligen k&#246;nnten, die besonderen Wert auf angemessen Kompetenzen von Schulabg&#228;ngern legen. Es ist also nicht sichergestellt, dass alle Lernenden diese Arbeitsinstrumente verf&#252;gbar haben k&#246;nnen.</p>

<p>Eine offensive F&#246;rderung w&#252;rde aber vor allem bedeuten, dass Lernmaterial in digitaler Form in den Schulen und im Rahmen der Lernmittelfreiheit vorhanden w&#228;re! Solange die Nutzung neuer Medien im Unterricht &#252;ber die Nutzung im Rahmen von digitalen Pr&#228;sentationen und audiovisuellem Material nicht hinausgeht, steht die Frage im Raum, wie Schule ihrem allgemeinbildenden Auftrag auf Dauer nachkommen kann, wenn das Erlernen und die Verwendung einer neu entstandenen Kulturtechnik, der Umgang mit Computern und digitalen Netzwerken, nicht wirklich zum zentralen Bestand des Lernens an Schulen gemacht wird.</p>

<p>Neben den Kulturtechniken des Lesens, Schreibens und Rechnens stellt der Umgang mit dem Computer und mit digital vernetzten Strukturen in meinen Augen tats&#228;chlich etwas dar, das von &#228;hnlich zentraler Bedeutung ist.</p>

<p>Lehrer und Lehrerinnen benutzen Computer, um dann analoges Material mit in die Schule zu nehmen. Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen benutzen Computer und Netzwerke ebenfalls, um analoge Ergebnisse zu produzieren. Das digitale Paradox besteht auch darin, dass das digitale Arbeiten nahezu ausschlie&#223;lich auf die analoge Verwertung hin erfolgt – und gerade so den M&#246;glichkeiten und Anspr&#252;chen kompetenten Umgangs mit digitalen Technologien nicht entsprechen kann.</p>

<p>&nbsp;<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>L&#246;sungsorientierte Kooperation mit Sch&#252;lern, Sch&#252;lerinnen und Eltern</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 21:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn ich es richtig beobachte, kommen Lehrer und Lehrerinnen mit Eltern immer dann in Kontakt, wenn es ein „Problem“ mit einem Sch&#252;ler oder einer Sch&#252;lerin gibt. Manche Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler machen die Erfahrung, dass sie alleine auf ihre M&#228;ngel hingewiesen &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/08/25/losungsorientierte-kooperation-mit-schulern-schulerinnen-und-eltern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich es richtig beobachte, kommen Lehrer und Lehrerinnen mit Eltern immer dann in Kontakt, wenn es ein „Problem“ mit einem Sch&#252;ler oder einer Sch&#252;lerin gibt. Manche Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler machen die Erfahrung, dass sie alleine auf ihre M&#228;ngel hingewiesen werden.</p>

<p>Es mag nun die Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern sein, dass sie vor allem dort Herausforderungen sehen, wo Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler offensichtlichen Lernbedarf erkennen lassen, aber wenn ich den Satz h&#246;re „Oh, ein Lehrer der mich lobt, das hatte ich schon lange nicht mehr“, erschrecke ich schon. Es mag sein, dass der Satz &#252;bertrieben war, aber dass ich ihn &#252;berhaupt zu h&#246;ren bekam, stimmt mich nachdenklich.<span id="more-6129"></span> Das Lernen beginnt doch nicht bei den Defiziten, sondern muss vielmehr dort ansetzen, wo St&#228;rken von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern zu finden sind.</p>

<p>Zugegeben, es ist manchmal gar nicht so leicht, die St&#228;rken junger Menschen zu finden. Und wenn entdeckte St&#228;rken nicht zum Fach zu passen scheinen, dass ich als Lehrer unterrichte, dann ist durchaus Fantasie gefragt, wie das Fach und die Defizite im Fach von solchen St&#228;rken  ausgehend zu Lernprozessen f&#252;hren k&#246;nnen.</p>

<p>Es mag im Unterricht ein gro&#223;es Bem&#252;hen geben, solche St&#228;rken bei Lernenden zu finden und an ihnen anzukn&#252;pfen: Die Eltern kommen meist erst ins Spiel, wenn Lehrende Defizite als so stark empfinden, dass aus ihnen ein Problem geworden ist.</p>

<p>Dies wird sich kaum vollst&#228;ndig vermeiden lassen, aber ich glaube, dass es heute M&#246;glichkeiten der Unterst&#252;tzung von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern in Kooperation mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten gibt, die es vor Zeiten des Internets nicht gab und die meines Wissens sehr wenige Lehrerinnen und Lehrer, insbesondere Klassenlehrer, Klassenlehrerinnen, Tutoren und Tutorinnen aktiv nutzen.</p>

<p>Wenn ich will, dass der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule als ein Auftrag gesehen wird, den die Schule nicht alleine erf&#252;llen kann, da er letztlich auf eine Verkn&#252;pfung des Erziehungs- und Bildungsauftrages der Schule mit dem der Eltern und der Gesamtgesellschaft angewiesen ist, dann muss ich f&#252;r ein solches Miteinander Ankn&#252;pfungspunkte schaffen.</p>

<p>Eine solche Verkn&#252;pfung geschieht z. B. in der Nutzung au&#223;erschulischer Lernorte (Museen, Institutionen etc.) und idealerweise auch im kontinuierlichen Kontakt mit Eltern und Erziehungsberechtigten, der weder eine &#220;berbeh&#252;tung der Kinder durch die Eltern unterst&#252;tzt, noch so „kontinuierlich“ ist, dass er Spamcharakter bekommt.</p>

<p>Mir ist als Lehrer ein Satz wichtig geworden, den ich vor einigen Wochen erstmals im Schulkontext h&#246;rte: „Ich bin Teil der L&#246;sung“.</p>

<p>Angelehnt an die Vorstellung, dass man schnell „Teil eines Problems“ sein kann, finde ich diese l&#246;sungsorientierte Grundeinstellung sehr sympathisch. Sie erweitert die Perspektive des „Defizitblickes“, um den ich mir im Lehrberuf keine Sorgen mache, sind Lehrer doch mehr oder weniger „automatisch“ auf diese Blickrichtung getrimmt, sodass sie nicht sonderlich ge&#252;bt oder betont werden m&#252;sste, um die Perspektive des „l&#246;sungsorientierten Blick“. Dieser l&#246;sungsorientierte Blick sollte aber schon das Denken und Handeln pr&#228;gen, bevor Probleme auftauchen, bevor gemeinsam an Defiziten gearbeitet werden muss.</p>

<p>Das bedeutet, dass ich als Lehrer im Rahmen meiner (zeitlichen) Ressourcen Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen und deren Eltern aktiv begleite. – Nun kann ich nicht den Kontakt zu allen Eltern in hoher Intensit&#228;t halten. Oft ist es einfach so, dass vor allem Fachlehrer eher mit der Klassenleitung im Gespr&#228;ch sind und nur in besonderen Problem(!)f&#228;llen den direkten Kontakt mit den Eltern suchen. Aber zumindest f&#252;r eine Klassenleitung und einen Tutor bzw. eine Tutorin sollte die Frage, wie ein kontinuierlicher, l&#246;sungsorientierter (produktiver) Kontakt mit Eltern m&#246;glich ist.</p>

<p>Standen f&#252;r diese Kontaktpflege zu allen Eltern fr&#252;her nur die Elternabende zu Verf&#252;gung, hat sich die Situation heute grundlegend ge&#228;ndert, da es die M&#246;glichkeiten der E-Mail gibt. Wenn die Eltern einer Nutzung ihrer E-Mail-Adressen durch den Lehrer zustimmen, ich frage da immer nach, auch wenn es schon E-Mail-Verteiler gibt, bevor ich eine Klassenleitung &#252;bernehme, dann ist es gar nicht so schwer, in einer angemessenen Kontinuit&#228;t mit den Eltern in Kontakt zu bleiben.</p>

<p>„Was interessiert Eltern?“ lautet die Frage, die einen solchen Elternkontakt pr&#228;gen sollte.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/08/25/losungsorientierte-kooperation-mit-schulern-schulerinnen-und-eltern/#footnote_0_6129" id="identifier_0_6129" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich benutzte das Wort &bdquo;Elternarbeit&ldquo; in diesem Zusammenhang ganz bewusst nicht, weil es in meinen Ohren einfach zu funktionalistisch klingt.">1</a></sup> Ich habe diesen Tipp &#252;brigens in meiner Ausbildung nie bekommen – oder nur so leise, dass ich mich seiner nicht erinnere. „Was interessiert Eltern?“ – In der Regel interessieren Eltern zun&#228;chst nicht die Probleme ihrer Kinder. Klar, wenn solche auftreten, dann interessieren sie sich meist auch daf&#252;r, aber die Probleme sind ganz sicher nicht das erste Interesse von Eltern. Das erste Interesse ist vielmehr die Frage, wie sie ihre Kinder unterst&#252;tzen k&#246;nnen, sodass Schulprobleme gar nicht erst auftreten.</p>

<p>Entsprechend sehe ich die zentrale Aufgabe der Kommunikation mit Sch&#252;lern, Sch&#252;lerinnen und Eltern darin, die Frage zu beantworten, wie das Lernen von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern gelingen kann! Als Lehrer sehe ich mich im Kontakt mit Eltern und Erziehungsberechtigten also nicht zuerst als Krisenmanger, sondern vielmehr als der Profi in der Begleitung von Lernprozessen, die nicht nur in der Schule verortet sind. Ich bin nicht nur „Unterrichtender“, sondern auch „Lernberater“.</p>

<p>Ja, es war in rein analogen Zeiten faktisch unm&#246;glich, mit allen Eltern kontinuierlich Kontakt zu halten. Aus dieser Unm&#246;glichkeit – angesichts des Stundendeputats und der Anzahl von Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen die ein Lehrer bzw. eine Lehrerin unterrichtet – heraus entwickelte sich die an Defiziten orientierte Beratungspraxis der Schulen, die nach wie vor notwendig ist, die aber in digitalen Zeiten ohne gro&#223;en Mehraufwand erweitert werden kann.</p>

<p>So ist es durchaus m&#246;glich, Fragen, die immer wieder von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler bzw. von Eltern an einen (Klassen)Lehrer gestellt werden, f&#252;r alle Eltern zu beantworten. Die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler bekommen die Antworten in der Schule. Da diese Antworten aber oft nicht die Eltern erreichen, scheint es manchmal sinnvoller, die Eltern zu informieren, die dann die entsprechenden Informationen an ihre Kinder weitergeben und diese vielleicht sogar motivieren, die Informationen zu nutzen, so es sich um Tipps zum Lernen handelt.</p>

<p>Als Lehrer hoffen wir oft auf die Unterst&#252;tzung unserer Arbeit durch die Eltern. Entsprechend sollten wir Eltern unterst&#252;tzen, dass sie im Rahmen ihrer Ressourcen den Lernprozess ihrer Kinder wirklich unterst&#252;tzten k&#246;nnen.</p>

<p>Ein paar Beispiele: Oft fragen Eltern und Sch&#252;ler bzw. Sch&#252;lerinnen nach &#220;bungsmaterial, um f&#252;r die einzelnen F&#228;cher notwendigen Kompetenzen und Wissensst&#228;nde wiederholen, vertiefen und &#252;ben zu k&#246;nnen. Wenn mir solches Material begegnet oder ich auf &#220;bersichtseiten im Internet sto&#223;en, die solches Material verf&#252;gbar machen, dann sage ich das zu passender Zeit im Unterricht, teile es aber zumindest als Klassenlehrer auch den Eltern der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler mit, sodass diese bei Fragen und Problemen ihrer Kinder mit dem Lernstoff l&#246;sungsorientiert zumindest darauf hinweisen oder daran erinnern k&#246;nnen, wo es M&#246;glichkeiten f&#252;r das Selbstlernen diesseits von Nachhilfeunterricht gibt.</p>

<p>Es ist ein Unterschied, ob ich den Link zu einer solchen Website nur Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen im Unterricht an die Tafel schreibe oder ob ihn die Eltern auch kennen und gegebenenfalls ihr Kind auf Material verweisen k&#246;nnen, wenn es z. B. vor einer Klassenarbeit f&#252;r sich selbst noch &#220;bungsbedarf hat.</p>

<p>Wichtig scheint mir dabei zu sein, dass ein Klassenlehrer wirklich die Klasse und nicht nur sei eigenes Fach im Blick hat. Meist hat der Klassenlehrer die Klassenliste mit E-Mail-Adressen verf&#252;gbar. Die Verwaltung dieser Liste &#252;bernimmt er idealerweise nicht selbst, sondern &#252;berl&#228;sst sie dem Klassenelternbeirat. Und wenn mich als Klassenlehrer Fragen erreichen, die andere F&#228;cher betreffen, dann nutze ich den kurzen Weg im Lehrerzimmer, um Antworten zu erfragen. Wenn ich Antworten bekomme, die f&#252;r die ganze Klasse interessant sind, dann gebe ich als Klassenlehrer diese Antworten weiter – an die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler direkt, an Sch&#252;ler, Sch&#252;lerinnen und Eltern oder auch nur an die Eltern, im Vertrauen darauf, dass sie auf diesem Wege auch die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler erreichen.</p>

<p>So entsteht eine Kommunikationssituation, die an der Frage orientiert ist, was hilfreich ist, um den Lernprozess von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler nicht nur in der Schule, sondern auch im Elternhaus zu unterst&#252;tzen. Und es wird gleichzeitig die Botschaft vermittelt, dass ich als (Klassen)Lehrer bzw. Tutor meine Arbeit an der Frage ausrichte, was den Lernprozess unterst&#252;tzten kann. Wenn es dann dennoch zu Situationen kommt, in denen Defizite thematisiert werden m&#252;ssen – und den Satz „Ich bin Teil der L&#246;sung“ akzeptiere ich nur unter der Voraussetzung, dass er nicht zur Verdr&#228;ngung des (freilich wohlwollenden) Blicks auf Defizite funktionalisiert wird und zu einer Art „Kuschelp&#228;dagogik“ f&#252;hrt –, dann geschieht dies im Kontext eines Kommunikationsprozesses, der von Anfang an auf positive Unterst&#252;tzung setzt.</p>

<p>Ich will von Sch&#252;lern nicht h&#246;ren, dass sie kaum noch die Erfahrung machen, von Lehrenden gelobt zu werden. Es mag ja sein, dass da mal ein Fach nicht das Fach eines Sch&#252;lers oder einer Sch&#252;lerin ist, aber ich kenne keine Sch&#252;ler oder Sch&#252;lerinnen, die nichts k&#246;nnten.</p>

<p>Ein Teil der Aufgabe eines (Klassen)Lehrers bzw. der eine Klasse unterrichtenden Lehrer und Lehrerinnen ist es, dieses K&#246;nnen produktiv zu nutzen und sp&#228;testens dann, wenn sich Probleme in einem Fach abzeichnen zu &#252;berlegen, wie an St&#228;rken eines Sch&#252;lers bzw. einer Sch&#252;lerin angekn&#252;pft werden kann, auch wenn sie auf den ersten Blick „fachfremd“ zu sein scheinen.</p>

<p>Ich will Eltern als (Klassen)Lehrer nicht erst dann in den Prozess des schulischen Lernens ihrer Kinder einbinden, wenn es in diesem zu Problemen kommt, sondern die Eltern und Erziehungsberechtigten zumindest einer Klasse oder eines Kurses, deren Leitung mir aufgegeben wurde kontinuierlich die M&#246;glichkeiten zur Unterst&#252;tzung ihrer Kinder geben.</p>

<p>Ich will Teil von L&#246;sungen sein. Klar: L&#246;sungen setzen Fragestellungen, Aufgabenstellungen, Probleme oder auch zu begleitende Prozesse voraus. Doch k&#246;nnen „Probleme“ unproduktiv als „Probleme“ fokussiert werden oder aber als Probleme benannt werden, um dann schnell in den Fokus „Wie arbeiten wir gemeinsam an der L&#246;sung des Problems“ genommen zu werden.</p>

<p>Sp&#228;testens, wenn unter Lehrenden ein „Jammern“ &#252;ber einen Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin beginnt, scheint es mir an der Zeit zu sein, das Jammern ad acta zu legen und nach L&#246;sungen zu suchen, nicht das Problem zu fokussieren, sondern produktiv zu denken und zu handeln, wozu allerdings auch geh&#246;rt, p&#228;dagogische und Ordnungs-Ma&#223;nahmen gegebenenfalls auch zu nutzen, da sich Probleme nicht dadurch l&#246;sen, dass man sie zu benennen in der Lage ist, sondern dadurch, dass man nach konkreten Handlungen sucht, die eine positive Entwicklung des entsprechenden Sch&#252;lers oder der Sch&#252;lerin erm&#246;glichen. Das sind oft keine trivialen L&#246;sungen. Ein Scheitern des Bem&#252;hens von Eltern, Lehrenden, Schule und Sch&#252;ler(Inne)n kann manchmal nicht ausgeschlossen werden. Doch wenn von Anfang an zumindest von Klassenleitungen produktiv l&#246;sungsorientiert gedacht wird und dieses Denken auch konkret in den Kontakt mit Eltern und Erziehungsberechtigten einflie&#223;t, so bin ich fest davon &#252;berzeugt, dass die so wachsende Atmosph&#228;re zwischen Lehrenden und Eltern Teil der L&#246;sung von Problemen der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sein k&#246;nnen.</p>

<p>„Teil der L&#246;sung“ sein und und das eigene Handeln (&#252;brigens nicht nur im schulischen Kontext) an dieser Maxime orientieren! Ich bin &#252;berzeugt, dass diese Grundhaltung weit &#252;ber Schule hinaus, so sie eben nicht zu einer Konflikte fliehenden Haltung degeneriert, pr&#228;gend wirken kann. Und wenn sie auch nur den Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule unterst&#252;tzen sollte, h&#228;tte sich diese Grundhaltung durchaus schon gelohnt. Oder? Mit-, weiter-, konstruktiv kritisch denkende etc. Kommentare sind herzlich willkommen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Produktive Beratung und F&#246;rderung in der Schule</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 20:51:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Lassen Sie uns jetzt gemeinsam &#252;berlegen, wie eine L&#246;sung aussehen kann und was wir tun werden, um diese m&#246;glichst zu erreichen…“ Dieser Satz in Gespr&#228;chen mit Eltern f&#252;hrt manchmal zu Reaktionen, die mich wirklich ersch&#252;ttern. Nicht, dass Eltern da unh&#246;flich &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/05/23/produktive-beratung-und-forderung-in-der-schule/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Lassen Sie <em>uns</em> jetzt <em>gemeinsam</em> &#252;berlegen, wie eine L&#246;sung aussehen kann und was <em>wir</em> tun werden, um diese m&#246;glichst zu erreichen…“</p>

<p>Dieser Satz in Gespr&#228;chen mit Eltern f&#252;hrt manchmal zu Reaktionen, die mich wirklich ersch&#252;ttern. Nicht, dass Eltern da unh&#246;flich w&#252;rden, weil der Lehrer davon spricht, dass man <em>gemeinsam</em> &#252;berlegen solle, da doch eigentlich immer der Lehrer „schuld“ sei. Ganz im Gegenteil: Ich sto&#223;e <del>oft</del> meistens auf Eltern, die &#252;berrascht sind, dass<span id="more-5991"></span> ihnen nicht einfach empfohlen wird, dass ihr Kind jetzt aber mal mehr &#252;ben solle oder sich „halt mal“ mehr melden m&#252;sse, sondern dass konkret &#252;berlegt wird: Was kann dem Kind helfen, die (seine) Ziele zu erreichen. Was mich daran ersch&#252;ttert: Ausgesprochen oder unausgesprochen sagen Eltern an dieser Stelle in Gespr&#228;chen, dass sie diese Art des <em>gemeinsamen Suchens nach L&#246;sungen</em> nicht als selbstverst&#228;ndlich erfahren / erwarten.</p>

<p>Wenn man dann gemeinsam nachdenkt, geht es in vielen Situationen  – und das folgende ist nun ein Beispiel und kein Allheilmittel – um konrete R&#252;ckmeldeoptionen, die Kindern die Selbstbeobachtung des Verhaltens (im Unterricht, bei den Hausaufgaben etc.) erm&#246;glichen und konkrete R&#252;ckmeldemechanismen beinhalten.</p>

<p>Wenn sich ein Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin zum Beispiel kaum m&#252;ndlich beteiligt und man zu dem Schluss kommt, dass eine solche Beteiligung objektiv m&#246;glich ist<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/05/23/produktive-beratung-und-forderung-in-der-schule/#footnote_0_5991" id="identifier_0_5991" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie bei allen beobachteten Ph&amp;#228;nomenen in Schule und Unterricht sollte man immer auch mit der M&amp;#246;glichkeit rechnen, dass m&amp;#246;glicherweise einzelne Ver&amp;#228;nderungen von Verhaltensweisen einem Kind nicht immer einfach so m&amp;#246;glich sind. Das gilt zum Beispiel bei ADHS, bei gesundheitlichen oder psychischen Belastungen eines Kindes etc. Es gilt also gegebenenfalls durchaus abzukl&amp;#228;ren, ob die L&amp;#246;sungsm&amp;#246;glichkeiten f&amp;#252;r &bdquo;Probleme&ldquo; in der Schule liegen oder ob nicht externe Unterst&amp;#252;tzung n&amp;#246;tig sein k&amp;#246;nnte. Hier wird davon ausgegangen, dass es keine erkennbaren Hinderungsgr&amp;#252;nde gibt, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen.">1</a></sup>, kann man z. B. &#252;berlegen, mit dem Kind eine Vereinbarung zu treffen, dass es &#252;ber seine m&#252;ndliche Beteiligung Buch f&#252;hrt – und dann gegebenenfalls die ganze Stunde das leere Blatt vor sich liegen hat, das ihm sagt, dass es in dieser Stunde vielleicht doch noch etwas tun sollte…</p>

<p>Man kann eine solche Vereinbarung ausbauen, ohne dass sie f&#252;r die Beteiligten zur Arbeits&#252;berlast wird, und die Aufzeichungen des Kindes z. B. am Ende der Stunde abzeichnen und zuhause zeichnet ein Elternteil gegen. Dieses erweiterte Verfahren kann helfen, wenn ein Kind nicht nur eine R&#252;ckmeldung f&#252;r sich selbst braucht, sondern dar&#252;ber hinaus die Unterst&#252;tzung der „Kontrolle“ f&#252;r dieses Kind hilfreich sein kann, um f&#252;r sich etwas so zu ver&#228;ndern, dass Ziele erreicht werden, die das Kind eigentlich erreichen will.</p>

<p>Die Suche nach solchen konkreten Perspektiven, die nicht nur vergangene Ph&#228;nomene darstellen,  die nicht nur darlegen, dass und vielleicht auch noch warum es gerade bei einem Kind im Unterricht nicht optimal l&#228;uft, sondern wirklich mit Handlungen verbunden sind, an denen sich der Lehrer oder die Lehrerin auch aktiv beteiligt, wird von Eltern in <del>vielen</del> den meisten F&#228;llen sehr positiv aufgenommen und unterst&#252;tzt.</p>

<p>Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der solche Unterst&#252;tzung auch durch den Lehrenden bislang je zu einer riesigen Arbeits&#252;berlast geworden w&#228;re, sind es in Wirklichkeit doch eigentlich immer nur ein paar Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen, die solch „aufw&#228;ndige“ Unterst&#252;tzung &#252;berhaupt brauchen, sodass solch eine Unterst&#252;tzung in der Regel leistbar ist. In vielen F&#228;llen tut solch eine Untert&#252;tzung, die nat&#252;rlich auch anders aussehen kann als hier beschrieben, je nachdem, was beim <em>gemeinsamen Nachdenken</em> an Ideen entwickelt wird, nicht nur dem einzelnen Kind gut, sondern wirkt sich <del>meist</del> immer auch auf die Atmosph&#228;re in ganzen Lerngruppen positiv aus, sodass sich der „Aufwand“ also auf jeden Fall lohnt.</p>

<p>Und ganz nebenbei: Das mit dem „<em>gemeinsam Nachdenken</em>“ meine ich ganz ernst. Zwar sollten Lehrende Handlungsoptionen kennen und auch einsch&#228;tzten k&#246;nnen, welche p&#228;dagogischen Instrumente in welchen Zusammenh&#228;ngen greifen k&#246;nnen, aber in der Regel  kennt weder der Lehrende das Kind in seinem h&#228;uslichen Umfeld und Verhalten noch kennen viele Eltern das Verhalten ihres Kindes in konkreten Unterrichtssituationen. – Doch das Nachdenken &#252;ber L&#246;sungen in f&#252;r die Kinder problematischen Situationen setzt voraus, dass beide Perspektiven ber&#252;cksichtigt werden, um m&#246;glichst zu solchen Handlungsans&#228;tzen zu kommen, die nicht nur von allen Seiten mitgetragen werden, sondern auch alle M&#246;glichkeiten in den unterschiedlichen Lebensr&#228;umen der Kinder <del>zu ber&#252;cksichtigen versuchen</del> ber&#252;cksichtigen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Die Sau hat geworfen, die G&#246;re will noch ein Ferkel oder: Ist Koh&#228;renz im Lehrberuf m&#246;glich?</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 22:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beitr&#228;ge in diesem Blog entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern gut durchl&#252;ftet in der taunusseitigen Frischluftzufuhr von Frankfurt am Main. – Oder aber im Frischluft zuf&#228;chelnden Dialog mit all den anderen Denkenden im Netz und im Alltag. Dieses Mal sind &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/05/18/die-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beitr&#228;ge in diesem Blog entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern gut durchl&#252;ftet in der taunusseitigen Frischluftzufuhr von Frankfurt am Main. – Oder aber im Frischluft zuf&#228;chelnden Dialog mit all den anderen Denkenden im Netz und im Alltag. Dieses Mal sind <a href="http://diegoerelebt.wordpress.com/" target="_blank">D&#246;rte Giebel (Die G&#246;re lebt [DGL])</a> und somit indirekt (mal wider) <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Jean-Pol Martin (JPM)</a> „schuld“.</p>

<p>Jean-Pol schreibt, es sei in seiner „<a href="http://jeanpol.wordpress.com/vorlesungsthemen/" target="_blank">dynamischen Vorlesung</a>“ nunmehr „alles raus“ und er f&#252;hle sich „<em><a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/05/16/wie-eine-sau/" target="_blank">wie eine Sau</a>, die gerade 15 Ferkel abgeworfen h&#228;tte (normal: 13,1). Gl&#252;cklich, aber ersch&#246;pft.“ </em></p>

<p>Und jetzt kommt <a href="http://diegoerelebt.wordpress.com/2009/05/17/jean-pol-ich-will-ein-ferkel-von-dir/" target="_blank">D&#246;rte (Die G&#246;re lebt) und will „ein Ferkel“ von Jean-Pol</a>, verbunden mit der Sorge, Jean-Pol k&#246;nne nun ins Schweigen verfallen. (Ganz nebenbei: Ich halte das f&#252;r eine v&#246;llig unbegr&#252;ndete Sorge <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )  D&#246;rte schreibt (und es soll noch einmal jemand behaupten, Blogger seien introvertierte Einzelg&#228;nger, die von Vernetzung und Dialog keine Ahnung h&#228;tten, dieses Blogger-Twitter-Real-Life-Networking, das ich in den letzten Monaten erlebe, ist das glatte Gegenteil davon) – also, <a href="http://diegoerelebt.wordpress.com/2009/05/17/jean-pol-ich-will-ein-ferkel-von-dir/" target="_blank">D&#246;rte schreibt</a>:<span id="more-1672"></span></p>

<blockquote>„1.) Wehe, der h&#246;rt jetzt auf zu schreiben – ich m&#246;chte gern weiterhin gef&#252;ttert werden!
2.) Von so einem koh&#228;renten Produkt bin ich meilenweit entfernt – also muss ich endlich aufbrechen, mein Ureigenstes zu finden…“</blockquote>

<p>Und damit bin ich endlich beim Thema dieses Beitrages, der genau durch diesen Dialog von JPM und DGL angeregt wurde: Die Sache mit der Koh&#228;renz von Entw&#252;rfen, hier auf den Lehrberuf bezogen, obwohl DGL selbst gar keine Lehrerin ist.</p>

<p>Schnell, damit es kein „b&#246;ses“ (weil von nur wenigen verstandenes) Wort wird: Was meint „<a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/khwagner/lektuerekurs/textwiss/kohaerenz.htm" target="_blank">Koh&#228;renz</a>“? Das ist mal wieder ein aus dem lateinischen abgeleitetes Wort, abgeleitet von <em>cohaerentia</em> = Zusammenhang und im Sinne einer Theorie damit ein in sich geschlossener, zur Diskussion und Erweiterung aber dennoch verf&#252;gbarer Zusammenhang gemeint, bei JPM ist das die wissenschaftliche Untermauerung von „Lernen durch Lehren“.</p>

<p>F&#252;r mich ist das in der vernetzen Welt mit der Koh&#228;renz, dem in sich geschlossenen Zusammenhang, ein Problem, das mit der Struktur dieses Netzwerkes zu tun hat, dazu aber an dieser Stelle nicht mehr, sondern gleich in die tosende Brandung gesprungen, n&#228;mlich in die Annahme, dass f&#252;r mich  als Mensch im Lehrberuf  das mit der Koh&#228;renz eigener Denkans&#228;tze zumindest ein Problem ist, so sehr diese auch angestrebt wird.</p>

<p>Ich behaupte – durchaus bewusst provokant: Koh&#228;rente Modellbildung ist im Lehrberuf koh&#228;rent nicht m&#246;glich, solange man nicht bereit ist, die unterschiedlichen Zusammenh&#228;nge in den Blick zu nehmen, die mit dem Lehrberuf verbunden sind. – Um bei dem so sch&#246;nen Wort zu bleiben: Lehrende haben es nicht mit <em>einem</em> koh&#228;renten Zusammenhang zu tun, sondern mit x Zusammenh&#228;ngen, in denen sie jeweils Praxiserfahrung und von Theorie geleitetes, diese aber auch entwickelndes, Handeln zu den unterschiedlichsten koh&#228;renten Konzepten zusammenf&#252;gen m&#252;ssen.</p>

<p>JPM kommt zu einer Koh&#228;renz bezogen auf <em>ein</em> Modell, das eine M&#246;glichkeit f&#252;r guten, weil aktiv Denkprozesse (kognitive Prozesse) ansto&#223;enden, Unterricht vorstellt und theoretisch auf der H&#246;he der Kognitionsforschung und Hirnphysiologie unserer Zeit zu begr&#252;nden vermag.</p>

<p>Dennoch kommt es im Zusammenhang mit der Vorstellung dieses in der Praxis von vielen Seiten als hilfreiche und erfolgreich beschriebenen Modells immer wieder zu kritischen Anfragen. <a href="http://herrlarbig.de/2009/05/10/der-lehrnen-durch-lehren-tag-in-ludwigsburg-reflexionen-eines-referenten/" target="_blank">An anderer Stelle</a> habe ich von dieser Beobachtung im Rahmen des <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">Ludwigsburger LdL-Tages</a> schon geschrieben. Diese Anfragen argumentieren mit Zusammenh&#228;ngen, auf die das in sich koh&#228;rente Modell von „Lernen durch Lehren“ scheinbar nicht direkt Antworten zu geben vermag, da sie nicht direkt mit dem Unterricht im Sinne von LdL verbunden scheinen: Wie ist das mit St&#246;rungen, mit Lerngruppen, die sich verweigern, mit Schulkulturen in sozialen Brennpunkten?</p>

<p>Keine Frage: JPM und auch <a href="http://www.grzega.de/" target="_blank">Joachim Grzega</a> k&#246;nnen auf diese Fragen angemessen antworten und die L&#246;sungspotentiale aufzeigen, die LdL f&#252;r diese Fragen zur Verf&#252;gung stellt. Das haben sie beim LdL-Tag in Ludwigsburg gerade wieder gezeitg. – F&#252;r viele Lehrende stellen sich die Arbeitsbereiche im Lehrberuf aber dennoch wesentlich komplexer dar, als dass sie <em>alleine</em> mit LdL angemessen zu koh&#228;renten, aus der Praxis (Aktion) heraus notwendigen und diese Praxis reflektierenden, f&#252;r die Praxis relevanten und anwendbaren Theorien kommen k&#246;nnen (so die Lehrenden an der den Beruf begleitenden Theoriebildung interessiert und beteiligt sind).</p>

<p>Die Komplexit&#228;t, die LdL als <em>einen</em> Baustein der f&#252;r die Berufsaus&#252;bung notwendigen koh&#228;renten Theorien qualifiziert, entsteht durch die &#228;u&#223;erst pluralen Rollenerwartungen, denen ein Lehrender gerecht werden soll und die nicht nur mit dem Unterricht als seinem „Kerngesch&#228;ft“ zu tun haben. Lehrende sind eben nicht nur Unterrichtsprofis. Sie haben sich auch mit der Beratung von Sch&#252;lern und Eltern, mit Fragen der Bewertung, der Schulentwicklung, mit Unterrichtsdokumentation und anderen Verwaltungst&#228;tigkeiten, ja selbst mit Beitr&#228;ge zu schulpolitschen Diskussionen zu befassen (was f&#252;r mich allerdings bislang nicht in diesem Blog geschieht) zu befassen.</p>

<p>Alle diese Fragen werden in meinen Augen durch die gesamte hinter LdL stehende Theorie bereichert. Aber <em>eine</em> Theorie reicht f&#252;r all die komplexen Herausforderungen nicht aus, die im Lehralltag zu bew&#228;ltigen sind. Lehrer sind F&#252;hrungskr&#228;fte, arbeiten im mittleren Management, mit all den damit verbundenen Herausforderungen. Hier reicht LdL  als koh&#228;rentes Konzept <em>alleine</em> nicht aus. <em>Eine</em> Koh&#228;renz ist f&#252;r die Arbeit an der Schule zu wenig. (Und einen solchen Absolutheitsanspruch hat LdL auch nie erhoben!)</p>

<p>Die kritischen Anfragen, denen sich LdL oft stellen muss, haben ihre Ursachen m&#246;glicherweise auch darin, dass LdL als ein Konzept gesehen wird, das auf alles eine Antwort wisse und gleichzeitig &#252;bersehen wird, dass erst die koh&#228;rente Verkn&#252;pfung von koh&#228;renten Modellen den Anforderungen im Beruf gerecht werden kann.</p>

<p>Wenn <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/05/16/wie-eine-sau/" target="_blank">JPM also sagt</a>, dass in Sachen LdL nunmehr „alles raus“ sei und im gleichen Atemzug die intellektuellen Mitstreiter erw&#228;hnt, dann ist das ein Zeugnis, dass die Theorie steht und – um weiter zu wachsen – neue Ankn&#252;pfungen an andere Theorien ben&#246;tigt, um sich somit im Netzwerk der f&#252;r den Lehrberuf notwendigen Koh&#228;renzen weiter zu etablieren.</p>

<p>Hier muss jeder Lehrende einen eigenen Weg finden und sich quasi ein Netzwerk von Koh&#228;renzen aufbauen, die jeweils in sich gedacht und verstanden werden m&#252;ssen, um dann &#252;ber Knotenpunkte im neuronalen Netzwerk der praxisrelevanten Theorien miteinander verbunden zu werden.– Einen solchen Versuch der Vernetzung habe ich im <a href="http://herrlarbig.de/2009/02/03/ldl-und-tzi/" target="_blank">Zusammenhang von LdL und TZI</a> bereits versucht.</p>

<p>Treibe ich die hinter diesem Beitrag stehenden Gedanken einmal auf die Spitze: Lehrende brauche koh&#228;rente Koh&#228;renzen, die &#252;ber koh&#228;rente Schnittstellen miteinander angemessen (hier k&#246;nnte auch „koh&#228;rent“ stehen) verbunden sind, um angesichts der unterschiedlichsten Rollenerwartungen souver&#228;n und professionell agieren und interagieren zu k&#246;nnen.</p>

<p>Wenn also JPM sagt, dass „alles raus“ sei und DGL dennoch ein weiteres „Ferkel“ will, dann spiegelt sich hier f&#252;r mich genau der hier (hoffentlich verst&#228;ndliche und nachvollziehbare) Zusammenhang wider, dass JPMs Denken von nicht wenigen Praktikern als &#228;u&#223;erst anregend und hilfreich angesehen wird, dass aber gleichzeitig mit dem Erreichen des koh&#228;renten Theorie-Praxiszusammenhangs im Kontext von LdL nun die koh&#228;rente Verkn&#252;pfung mit den anderen, &#252;ber den Unterricht hinausgehenden Anforderungen an Lehrende erfolgen muss, um <em>LdL</em> nicht nur als eine Methode unter anderen zu etablieren, sondern <em>als Teil eines anderen Denkens in der Schulwirklichkeit</em>.</p>

<p>Somit bin ich wieder bei der Frage der &#220;berschrift dieses Beitrages gelandet: Ist Koh&#228;renz im Lehrberuf m&#246;glich? Meine Antwort: Ja, aber nur als eine Vernetzung von Koh&#228;renzen, als ein Zusammenspiel von aufeinander einwirkender, einander erg&#228;nzender und dennoch ein Gesamtes ergebendes praxisrelevanter Theorien.</p>

<p>Lehrer sollten in diesem Sinne immer auch als Wissenschaftler t&#228;tig sein, ihren reichen Erfahrungsschatz konzeptualisieren und ihn nicht f&#252;r sich allein behalten bzw. ohne theoretische Reflexion wirksam werden lassen.</p>

<p>Neben all den Koh&#228;renzen, die der Beruf von Lehrenden verlangt, treten auch noch die Koh&#228;renzen der im Unterricht bearbeiteten Themen, also die fachwissenschaftliche Seite des Unterrichts. Sachanalyse, didaktische Analyse, methodische &#220;berlegungen, gute Kenntnisse &#252;ber die Individuen einer Lerngruppe, Beratung von Lernenden und deren Erziehungsberechtigten, Bewertungen und deren oft Biographien mitschreibende Bedeutung, Schulentwicklung, kollegiale Beratung, schulpolitische Positionierung, <a href="http://www.teachersnews.net/artikel/nachrichten/beruf/011938.php" target="_blank">Umgang mit der kollektiven Lust an der Lehrerkritik</a> und der Aufbau professioneller pers&#246;nlicher Beziehungen zu den Personen, die Lehrenden anvertraut sind und mit denen sie gemeinsam den Bildungsprozess der Lernenden begleiten, verlangen &#228;u&#223;erst differenzierte Koh&#228;renzen (im Plural – sic!), die einen professionellen Umgang mit all diesen an einen Lehrenden heran getragenen Anforderungen erm&#246;glichen.</p>

<p>Der mit diesen Herausforderungen verbundene Aufwand scheint mir bislang in der Debatte um Bildungsprozesse weitgehend unber&#252;cksichtigt zu sein – und das auch bei den Interessenvertretern der Lehrenden, die die den Beruf begleitende theoretische Arbeit – vielleicht auch, weil nicht jeder Lehrende ein Freund von Theorie ist – meist nur recht allgemein unter dem Begriff der „Fortbildung“ subsumieren. Doch mit „Fortbildung“ im Sinne des Konsums hilfreicher Ideen f&#252;r den Unterricht und den Lehreralltag ist es meines Erachtens nicht getan. Viel zu sehr wird zwischen Unterricht und (der in Deutschland nach wie vor kaum stattfindenden) Unterrichtsforschung getrennt.  W&#228;hrend wir viel von der Kompetenzenf&#246;rderung der Lernenden sprechen, scheint mir der Bereich der zur Theoriebildung n&#246;tigen Kompetenzenf&#246;rderung der Lehrenden in der Diskussion bislang vor allem auf einen st&#228;rkeren Praxisbezug der Ausbildung hinaus zu laufen, mit dem gleichzeitig von vielen eine gr&#246;&#223;ere Theoriebildungsferne gemeint zu sein scheint.</p>

<p>Umgekehrt wird aber erst ein Schuh daraus: Eine an der Praxis orientierte Lehrerbildung muss immer mit der F&#246;rderung der Kompetenz zur Theoriebildung verbunden sein. Praxis muss konzeptualisierend reflektierbar sein, um den sich st&#228;ndig &#228;ndernden Voraussetzungen der Praxis auf Dauer angemessen und koh&#228;rent begegnen zu k&#246;nnen.</p>

<p>In der Praxis sieht es meiner Wahrnehmung nach so aus, dass der gesamte Bereich der Entwicklung von praxisrelevanten Theorie entweder Hochschullehrern, die auch unterricht (wie z.B. JPM) anvertraut wird oder als Freizeitbesch&#228;ftigung von Lehrenden gesehen wird, da die  Zahl der Lerngruppen, Unterrichtsstunden, Korrekturen, Beratungen, zu betreuenden Lernenden etc. nach wie vor so umfassend sind, dass sie alleine bereits die offizielle Arbeitszeit von Lehrenden (inklusive der von vielen als Urlaub missverstandenen unterrichtsfreien Zeit) voll ausf&#252;llen. Die Arbeit an der praxisrelevanten Theorie ist nach wie vor kein selbstverst&#228;ndlicher Bestandteil des Berufs, des Selbstbewusstseins von Lehrenden und der Strukturen, in denen Unterricht angesiedelt ist.</p>

<p>Deshalb ist Koh&#228;renz angesichts der Komplexit&#228;t des Berufes im Lehrberuf nur schwer zu erreichen und deshalb stimme ich DGL sehr zu, wenn sie von Denkern wie JPM nach wie vor weitere Konezptualisierungen erhofft, die das Konzept LdL weiter voranb treiben. Aus diesem Grunde ist es auch notwendig, dass die von JPM genannten <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/05/16/wie-eine-sau/" target="_blank">nachhaltigen Denkpartner</a> wie <a title="filterraum" href="http://www.filtertraum.de/" target="_blank">Michael Wald</a>, <a title="maik riecken" href="http://riecken.de/" target="_blank">Maik Riecken</a>, <a title="d&#246;rte giebel" href="http://diegoerelebt.wordpress.com/" target="_blank">D&#246;rte Giebel</a> und auch ich, die Koh&#228;renzen von JPM aufgreifen, anreichern und weiter entwickeln. Dabei bedarf es m&#246;glichst des weiteren Inputs von JPM und auch von dem bislang leider ein wenig im Schatten JPMs stehenden <a href="http://grzega.wordpress.com/" target="_blank">Joachim Grzega</a>, denn, wie in diesem Beitrag vielleicht deutlich geworden, ohne diesen praxisrelevanten theoretischen Beitrag und die damit verbundene Vernetzung von Lehrerberuf und an der Hochschule angesiedelte Forschung und Praxisreflexion, ist die Bildung von Koh&#228;renzen in der Praxis der Lehrenden an Schulen heute nur schwer m&#246;glich.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Scoyo &#8211; aber bitte nur mit pers&#246;nlichen Daten!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 00:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Blogbeitrag stellt kritische Fragen. Um so sch&#246;ner, dass die befragte Firma umgehend reagiert hat. Das nenne ich professionell! – Ich empfehle sehr,  den Kommentar von Jenny Achtermann (Scoyo) zu beachten, da hier einige Fragen offen aufgenommen und aus der &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/02/23/scoyoaberbittenurmitpersoenlichendaten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><span style="color: #ff0000;">Dieser Blogbeitrag stellt kritische Fragen. Um so sch&#246;ner, dass die befragte Firma umgehend reagiert hat. Das nenne ich professionell! – Ich empfehle sehr,  den Kommentar von </span><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/23/scoyoaberbittenurmitpersoenlichendaten/comment-page-1/#comment-243" target="_self">Jenny Achtermann</a> <span style="color: #ff0000;">(Scoyo) zu beachten, da hier einige Fragen offen aufgenommen und aus der Sicht Scoyos beantwortet werden – insbesondere auch zum Einsatz von Google-Analytics.</span></blockquote>

<p>Kennen Sie das: Die schulischen Anforderungen an Kinder sind hoch und Eltern fragen sich, wie kann ich mein Kind unterst&#252;tzen, damit sein Lernerfolg m&#246;glichst gro&#223; ist!</p>

<p>Ein Angebot, das Lernen zu unterst&#252;tzen bietet <a href="http://www.scoyo.de" target="_blank">scoyo.de</a> an, eine Lernplattform, die verspricht, nach neuesten didaktischen Konzepten das Lernen der Kinder bis Klasse 7 mit Hilfe spielerischer Mittel zu unterst&#252;tzen.</p>

<p>Lernen soll Spa&#223; machen! Dieses Ziel stecken sich die Macher von scoyo, meinen Recherchen nach ein Unternehmen der Bertelsmann-Gruppe, zu Recht. Also habe ich mir das Angebot von Scoyo einmal angeschaut.</p>

<p>Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Es gibt viele Fragen an diesen Anbieter, die insbesondere mit der Gestaltung der Website und der Frage der Datenerhebung zusammenh&#228;ngen, Fragen, die sich auch bereits bei dem Versuch eines Tests des Angebotes stellen. Beginnen wir also am Anfang:<span id="more-1204"></span></p>

<p>Eine bunte Startseite begr&#252;&#223;t den Benutzer: Ein Gewinnspiel und ein Link zur Information von Freunden &#252;ber scoyo begr&#252;&#223;en den Nutzer, kombiniert mit einem Einf&#252;hrungsvideo, das eine gewisse Ahnung vermittelt, was den (registrierten) Benutzer erwartet.  Bereits auf der Startseite geht es also um das Erfassen von Daten! Ohne Datenangabe funktionierte da bei meinem Besuch gar nichts, das gilt &#252;brigens auch f&#252;r das Testen!</p>

<p>Damit ist nichts &#252;ber das Konzept gesagt, das hinter Scoyo steht! Dieses konnte ich, da ich nicht einfach so meine Daten an einen kommerziellen Anbieter weitergebe, nicht n&#228;her &#252;berpr&#252;fen. Statt dessen machte ich ein paar ganz andere Beobachtungen im offen zug&#228;nglichen Bereich.</p>

<p>Es gibt drei Bereiche, in denen gezielt und professionell die Bed&#252;rfnisse von Kindern, Eltern und Lehrern aufgegriffen werden. Es werden alle Schlagworte genannt, auf die die drei Zielgruppen Wert legen. F&#252;r Lehrer wird sogar ein Zugang angeboten, der &#252;ber die Beta-Phase hinaus ein kostenloses Testen zul&#228;sst! Aber auch hier gilt: Kein Test des Angebotes ohne Registrierung, kein kostenloser Test ohne den Preis der Mitteilung von zumindest einer E-Mail-Adresse! – Als ob diese f&#252;r einen Test notwendig w&#228;re!</p>

<blockquote>scoyo ist darum bem&#252;ht, die Erhebung und Nutzung von personenbezogenen Daten auf ein Minimum zu beschr&#228;nken. (Quelle: <a href="http://www.scoyo.de/datenschutz.html" target="_blank">Scoyo, Datenschutzerkl&#228;rung</a> – Stand 23.02.2009</blockquote>

<p>Ist die Eingabe meiner E-Mail-Adresse notwendig, damit ich mich von der Qualit&#228;t von socyo &#252;berzeugen kann? Aber ja, da steht ja auch, dass scoyo bem&#252;ht sei, die Erhebung und Nutzung personenbezogener Daten auf eine Minimum zu beschr&#228;nken – da steht nicht, dass diese Bem&#252;hungen auch erfolgreich sind, da steht keine definitive Zusage, dass dem auch so ist.  Und somit bin ich auch schon voll auf der Seite von scoyo, die mir das meiste Kopfzerbrechen bereitet: Die <a href="http://www.scoyo.de/datenschutz.html" target="_blank">Datenschutzerkl&#228;rung</a>!</p>

<p>Es gibt dort ein paar Aussagen, die mich nachdenklich stimmen. Ich mag ein wenig hypersensibel sein, was den Datenschutz im Netz angeht und bin von den Datenschutzerkl&#228;rungen der verschiedenen Anbieter immer wieder &#252;berrascht, weil sie eigentlich Datenerhebungserkl&#228;rungen hei&#223;en m&#252;ssten.</p>

<p>Wie gesagt, mir sind Fragen gekommen! Ich behaupte nicht, dass scoyo (bewusst) das tut, was meine Fragen m&#246;glicherweise implizieren. Ich komme nur mit einigen Dingen in dieser Datenschutzerkl&#228;rung nicht klar, was nat&#252;rlich auch an meiner beschr&#228;nkten Auffassungsgabe liegen kann.</p>

<p>Also: Anders als andere Websites verweist scoyo nicht darauf, dass der Datenschutz wichtig sei, er wird hier als sehr wichtig bezeichnet. Und es steht ja ausdr&#252;cklich da, dass man bem&#252;ht sei,  die Erhebung und Nutzung personenbezogener Daten auf eine Minimum zu beschr&#228;nken.</p>

<p>Da steht aber auch:</p>

<blockquote>Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen k&#246;nnen wir f&#252;r Zwecke der Werbung, zur Marktforschung und zur Verbesserung unserer Dienste Nutzungsprofile unter Verwendung von Pseudonymen auswerten.</blockquote>

<p>Zwar wird im n&#228;chsten Satz darauf hingewiesen, dass man dieser Nutzung ohne Angabe von Gr&#252;nden jederzeit widersprechen k&#246;nne, es ist aber offensichtlich nicht vorgesehen, dass man dieser Nutzung zun&#228;chst erst einmal aktiv zustimmen m&#252;sse. Diese aktive Zustimmung wird nur bez&#252;glich des Empfangs von Informations-E-Mails angeboten, verbunden mit dem Satz:</p>

<blockquote>Ich m&#246;chte E-Mails zu spannenden Angeboten von scoyo erhalten.</blockquote>

<p>Die Nutzung des Adjektivs »spannend« ist in diesem Zusammenhang manipulativ: Ob ein Angebot spannend ist oder nicht, m&#246;chte ich dann doch bitte selbst entscheiden k&#246;nnen, v&#246;llig unabh&#228;ngig von der &#220;berzeugung der Anbieter, dass ihr Angebot nat&#252;rlich spannend ist. Warum steht da also nicht: »Ich m&#246;chte E-Mails zu Angeboten erhalten, die scoyo f&#252;r spannende h&#228;lt.« Oder, noch besser: »Ich m&#246;chte E-Mails zu Angeboten erhalten, die den kommerziellen Erfolg von scoyo sicherstellen.«</p>

<p>Scoyo erhebt dar&#252;ber hinaus sogenannte »Lernstandsdaten«. Hier werden aber nicht alle Daten aufgef&#252;hrt, die sich hinter dem Begriff »Lernstandsdaten« verbergen, es werden nur Beispiele aufgef&#252;hrt (»Hierzu geh&#246;ren beispielsweise…«).</p>

<blockquote>Die Lernstandsdaten sind jeweils nur f&#252;r den jeweiligen Nutzer bzw. den Vertragspartner von scoyo einsehbar. In keinem Fall werden wir Lernstandsdaten an Dritte weitergeben.</blockquote>

<p>Hier wird von dem Vertragspartner gesprochen, ohne dass dieser in der Datenschutzerkl&#228;rung n&#228;her definiert wird. Ich kann mir vorstellen, dass damit die Eltern gemeint sind, die (nach Registrierung) den Lernfortschritt ihrer Kinder beobachten k&#246;nnen. Aber wie gesagt: Der Begriff wird nicht n&#228;her erl&#228;utert. K&#246;nnten dahinter nicht auch Vertragspartner stehen, die mit scoyo aus kommerziellen Gr&#252;nden einen Vertrag abgeschlossen haben? Der Begriff ist schwammig. Sind »Dritte« nur solche, die keinen Vertrag mit scoyo haben? Vermutlich ist das nur eine sprachliche Unaufmerksamkeit der Betreiber von scoyo und man ist tats&#228;chlich darauf bedacht, Daten nicht au&#223;er Haus zu geben. Aber warum sagt man das dann nicht so eindeutig, dass solche Fragen gar nicht erst auftauchen?</p>

<p>Noch einmal zur&#252;ck zu dem schon zitierten Satz aus der Datenschutzerkl&#228;rung:</p>

<blockquote>scoyo ist darum bem&#252;ht, die Erhebung und Nutzung von personenbezogenen Daten auf ein Minimum zu beschr&#228;nken. (Quelle: <a href="http://www.scoyo.de/datenschutz.html" target="_blank">Scoyo, Datenschutzerkl&#228;rung</a> – Stand 23.02.2009)</blockquote>

<p>Diese Aussage finde ich am&#252;sant, wird doch direkt im n&#228;chsten Abschnitt der Datenschutzerkl&#228;rung darauf hingewiesen, dass scoyo <a href="http://www.google.com/analytics/" target="_blank">Google-Analytics</a> einsetzt, wozu Cookies n&#246;tig sind, die man nat&#252;rlich jeder Zeit ablehnen kann, wenn man bereit ist, die m&#246;gliche Folge zu akzteptieren, dass nicht alle Angebote st&#246;rungsfrei funktionieren. Anders ausgedr&#252;ckt: Sie zahlen zwar f&#252;r das Angebot, aber wenn sie wollen, dass alles st&#246;rungsfrei abl&#228;uft, nehmen sie bitte in Kauf, dass  Zugriffsdaten mithilfe von Google-Analytics erhoben werden. Und das ist in Sachen Datenschutz und in Verbindung mit dem Versprechen, dass man bem&#252;ht sei, die Erhebung personenbezogener Daten auf ein Minimum zu beschr&#228;nken, nun wirklich ein Problem. Dazu hat das unabh&#228;ngige Landeszentrum f&#252;r Datenschutz Schleswig-Holstein <a href="https://www.datenschutzzentrum.de/tracking/" target="_blank">Stellung bezogen</a>, es gibt aber auch Hinweise, wie man das <a href="https://www.datenschutzzentrum.de/tracking/schutz-vor-tracking.html" target="_blank">Tracking verhindern</a> kann. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch folgender <a href="https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20080807-google-analytics.htm" target="_blank">Beitrag zum Thema</a>.</p>

<p>Unabh&#228;ngig von den Inhalten scoyos, die ich ohne Registrierung nicht testen und also auch nicht bewerten kann, tauchen vor allem bezogen auf den Datenschutz bei scoyo einige unbeantwortete Fragen auf, vor allem durch den Einsatz von Google-Analystics in Kombination mit dem Versprechen des Bem&#252;hens, die Erhebung und Nutzung von personenbezogenen Daten auf ein Minimum zu beschr&#228;nken.</p>

<blockquote>Ein weiterer interessanter  Beitrag, der das Angebot von scoyo kritisch reflektiert, findet sich  unter <a href="http://www.blog.initiatived21.de/?p=1801" target="_blank">http://www.blog.initiatived21.de/?p=1801</a>

Und hier noch ein Video zum Thema, leider mit einigen Tonproblemen an entscheidenden Stellen:

<object width="400" height="225" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2142175&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2142175&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /></object>
<a href="http://vimeo.com/2142175" target="_blank">Erster Eindruck der Lernplattform scoyo.de</a> from <a href="http://vimeo.com/user360139" target="_blank">Lorz</a> on <a href="http://vimeo.com" target="_blank">Vimeo</a>.</blockquote>

<p>Nachtrag 5.3.2009:</p>

<p>Scoyo hat mittlerweile seine <a href="http://scoyo.de/datenschutz.html" target="_blank">Datenschutzinformationen</a> dahingehend ver&#228;ndert, dass der Einsatz von Google-Analytics nur auf dem Blog von Scoyo eingearbeitet wurde:</p>

<blockquote>F&#252;r den scoyo Blog verwenden wir Google Analytics.</blockquote>

<p>Allerdings ist mir mittlerweile im Quellcode der Site von Scoyo aufgefallen, dass hier <a href="http://www.omniture.com/de/products/web_analytics/sitecatalyst" target="_blank">Sitecatalyst</a> als (kommerzielles) Analysetool verwendet wird. Da ich mit diesem Tool nicht vertraut bin, habe ich keine Ahnung, ob das in Bezug auf den Datenschutz bedenklich ist. M&#246;glicherweise handelt es sich hier nur um Werkzeug, um Zugriffszahlen etc. anonymisiert zu erheben. Wenn jemand genaueres wei&#223;, w&#252;rde ich mich &#252;ber einen entsprechenden Kommentar freuen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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