<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>herrlarbig.de &#187; Erwachsene</title>
	<atom:link href="http://herrlarbig.de/tag/erwachsene/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://herrlarbig.de</link>
	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 19:56:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Notizen vom CoLearnCamp #clc11</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/09/10/notizen-vom-colearncamp-clc11/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/09/10/notizen-vom-colearncamp-clc11/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 18:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungen / (Un)konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Flipped Classroom]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrende]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen durch Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Metapher]]></category>
		<category><![CDATA[Metaphern]]></category>
		<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Praktiker]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[SixSigma]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Soft Skills]]></category>
		<category><![CDATA[Stift und Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilnahmebescheinigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Unkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikat]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikate]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifizierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=6279</guid>
		<description><![CDATA[Samstag, 10. September 2011, 06:50 Samstag. Wochenende. Ausschlafen. Von wegen. Ich bin schon auf den Beinen, will heute ein wenig die F&#252;hler ausstrecken und erfahren, wie in Kreisen &#252;ber das Lernen gesprochen wird, in denen Lern-Lehrprofis aus au&#223;erschulischen Zusammenh&#228;ngen aufeinander &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/09/10/notizen-vom-colearncamp-clc11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag, 10. September 2011, 06:50</p>

<h3>Samstag. Wochenende. Ausschlafen.</h3>

<p>Von wegen.</p>

<p>Ich bin schon auf den Beinen, will heute ein wenig die F&#252;hler ausstrecken und erfahren, wie in Kreisen &#252;ber das Lernen gesprochen wird, in denen Lern-Lehrprofis aus au&#223;erschulischen Zusammenh&#228;ngen aufeinander treffen. Fragte den Organisator sogar, ob ich einen Platz besetzen d&#252;rfe, weil ich ja nun nicht aus dem Kreis der Zielgruppe stamme. Nat&#252;rlich durfte ich <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Heute also geht es zum <a href="http://colearncamp.hessenmetall.de/" target="_blank">CorporateLearningCamp</a>, das in den R&#228;umen der TU Darmstadt stattfindet.</p>

<p>8:07 Uhr
<span id="more-6279"></span></p>

<p>Wie lange bin ich schon nicht mehr Regionalbahn gefahren? Hatte diese wunderbar sich nach unten aufschiebenden Fenster fast vergessen. Unsere Mobilit&#228;t ist mehr und mehr in hermetisch nach au&#223;en abgeriegelte Fahrzeuge verlagert worden. Das geht nicht anders. Wir wollen schnell unterwegs sein und der Weg selbst st&#246;rt doch nur beim Ankommen. Naja: Wer den Weg nicht in Kauf nehmen will, der vergisst, dass viele Ziele eben nicht schnell mal mit dem Flieger zu erreichen sind oder an einem ICE-Bahnhof liegen. Lernen aber braucht Zeit, kann nicht zuerst in Fliegern und ICEs stattfinden, braucht diese „langsamen“ Verkehrsmittel. Und dann nat&#252;rlich Anschlussm&#246;glichkeiten f&#252;r den Reisenden auf dem Lernweg. Das ist alles bildlich gesprochen, aber nicht nur bildlich gemeint. Ich sitze in der „langsamen“ Regionalbahn, w&#228;hrend ich mich dieser Metaphern erinnere. Ein ganzer Tag Input und Mitdenken steht an. [Nachtrag: Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass die Frage nach Visualisierungen in Lernzusammenh&#228;ngen, die Frage nach Bildern mit an prominenter Stelle im Tagesprogramm wieder begegnen w&#252;rde. Das Programm war erst etwa eineinhalb Stunden sp&#228;ter bekannt.]</p>

<p>Ich muss mich da gleich vorstellen [Nachtrag: So dachte ich, von meinen Erfahrungen bei meinem ersten Barcamp vor ein paar Monaten ausgehend. Aber das wurde in Darmstadt anders gehandhabt]. Meine drei Begriffe zur Selbstbeschreibung (Tags) sollen Verben sein. Ea geht bei dieser Selbstbeschreibung darum, was ich tue. Die Tags heute also: lernen, lehren, bilden.</p>

<p>9:15 Uhr</p>

<p>Mit dem akademischen Viertel, mit vielen bekannten Gesichtern und noch mehr, die es im Laufe des Tages zumindest teilweise noch kennenzulernen gilt, beginnt f&#252;r mich dieses CoLearnCamp. F&#252;r die Veranstalter und viele der Besucher ist es schon der zweite Tage. F&#252;hle mich dennoch gleich wohl, bekomme nicht das Gef&#252;hl vermittelt, dass der erste Tag so zusammengeschwei&#223;t habe, dass da keine Offenheit mehr w&#228;re. Ganz im Gegenteil: Sch&#246;ne Atmosph&#228;re hier. Leere G&#228;nge dieser gro&#223;en Universit&#228;t, die Fenster des Raumes sind offen, die Sonne scheint, angenehme Sp&#228;tersommerluft dringt herein, Kaffee, S&#228;fte, Wasser, Pl&#228;tzchen sind da. <a href="http://lernspielwiese.wordpress.com/" target="_blank">Monika K&#246;nig</a>, <a href="http://cspannagel.wordpress.com" target="_blank">Christian Spannagel</a>, <a href="http://trainingkonzepte.blogspot.com/" target="_blank">Ellen Trude</a>, <a href="http://appelt.info" target="_blank">Ralf Appelt</a>, <a href="http://khpape.wordpress.com/" target="_blank">Karlheinz Pape</a>, <a href="https://twitter.com/#!/ittnerfa" target="_blank">Frieder</a>, <a href="http://www.designeon.com/" target="_blank">Sabine Hueber</a>, <a href="http://www.bremer.cx/" target="_blank">Claudia Bremer</a>, <a href="http://www.olivertacke.de/" target="_blank">Oliver Tacke</a> und … wen habe ich vergessen, habe ich jemanden vergessen … sind als bekannte Gesichter schon da oder werden heute noch erwartet. Jetzt aber erst mal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp" target="_blank">Themensammlung</a>, denn bei einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tagung#Unkonferenz" target="_blank">Unkonferenz</a> ist die Tages&#252;bersicht immer leer, wenn man ankommt und wird dann in einer Vorstellungsrunde gef&#252;llt.</p>

<p>9:30 Uhr</p>

<p>Die Themen sind da. Aus f&#252;nfzehn Angeboten kann heute ausgew&#228;hlt werden. Hier sind sie alle 15 kurz genannt, f&#252;nf davon werde ich im Laufe des Tages besuchen k&#246;nnen. Bei den von mir besuchten Veranstaltungen schreibe ich dann wahrscheinlich noch was.</p>

<p>Die <a href="http://www.flickr.com/photos/adesigna/6131936807/sizes/o/in/photostream/" target="_blank">Themen des 2. Tages</a> des CorporateLearningCamps (CoLearn; Twittertag: #clc11) – von mir besuchte Veranstaltungen sind kursiv dargestellt:</p>

<ol>
    <li><em>Zertifizierung</em></li>
    <li><em>Softskills. Wie viel E-Learning vertragen sie?</em></li>
    <li>F&#252;hrung braucht Gesundheit. Gesundheit braucht F&#252;hrung. BurnOut und Co.</li>
    <li>Barcamps in der betrieblichen Praxis.</li>
    <li><em>Visualisierung von Inhalten (mit Stift und Papier)</em></li>
    <li>Integration von Traininsgeschichten (E-Learning in Unternehmen)</li>
    <li><em>Social Media Forschung (Forschungsprojekt an Hochschule und in Unternehmen)</em></li>
    <li>SixSigma in E-Teaching</li>
    <li>Exzellente Wissenorganisation Personal- und Organisationsentwicklung</li>
    <li>Wissenstransfer bei Personalwechsel</li>
    <li>Internationale Trainingsorganisation</li>
    <li>LdL &#8211; Lernen durch Lehren (in Unternehmen unbekannt)</li>
    <li><em>The Flipped Classroom</em></li>
    <li>Emotionale Intelligenz und Lernen</li>
    <li>Flexibilisierung von Trainings (in blended Learning-Zusammenh&#228;ngen)</li>
</ol>

<p>9:45 Uhr</p>

<p>&#220;ber Twitter von Basti Hirsch aus Berlin (<a href="https://twitter.com/#!/cervus" target="_blank">@cervus</a>) eine Fangfrage gestellt bekommen: „Lieber Herr Larbig, was willst du denn bitte beim Corporate Learning Camp? #clc11 #fangfrage“</p>

<p>Die Antwort habe ich ja schon um 6:50 gegeben. Aber da die Sammlung meiner Notizen dieses Tages erst sp&#228;ter online gehen werden…</p>

<p>9:50 Uhr</p>

<h3>1 Zertifzierungen?</h3>

<p><a href="http://www.rainerhartlep.de/blog/" target="_blank">Rainer Hartlep</a> erz&#228;hlt, im Ausland g&#228;be es viel mehr Zertifizierungen als in Deutschland. Diese gingen &#252;ber Teilnahmebescheinigungen hinaus.</p>

<p>Der Eindruck der (wenigen) Teilnehmer dieser Session ist ein anderer. St&#228;ndig g&#228;be es Bescheinigung, manchmal werde schon von Zertifikateritis gesprochen. Dies, so Hartlep, liege daran, dass es Unterschiede zwischen betrieblicher Bildung und der Ausbildung an Schule und Hochschule gibt. Und richtig: Die meisten Teilnehmer kommen aus Schule und Hochschule, wissen aber aus eigener Anschauung, dass Hartlep doch recht hat, weil er zwischen wirklichen Qualifikationen, die mit Zertifikaten nachgewiesen werden, und Teilnahmebescheinigungen, die nichts &#252;ber gewonnene F&#228;higkeiten aussagen, unterscheidet.</p>

<p>Vor allem in Unternehmen g&#228;be es bei Fortbildungen oft nur Teilnahmebescheinigungen, keine Pr&#252;fungen. Das liege daran, dass es zum Beispiel bei SAP sehr betriebsspezifische Anwendungen g&#228;be, sodass das innerbetriebliches Wissen au&#223;erbetrieblich sowieso nichts bedeute.</p>

<p>Insgesamt war das ein anregender informeller Austausch, in dem es schnell um die Frage ging, welche Funktion Zertifikate haben und was sie wirklich &#252;ber Kompetenzen aussagen. Zertifikate werden oft mehr als Zugangskriterien verwendet, denn als Qualifikation.</p>

<p>Und in diesem Zusammenhang steht dann pl&#246;tzlich eine Frage im Raum:</p>

<p>Gibt es einen Zusammenhang zwischen Zertifizierungeh&#228;ufigkeit und (mangelndem) Vertrauen in das Bildungssystem, dessen „Zertifikate“ doch eigentlich vergleichbar und aussagekr&#228;ftig sein m&#252;ssten? Diese Frage ist zwar nur f&#252;r Zertifikate interessant, die nicht in der betrieblichen Weiterbildung sondern an Schulen und Universit&#228;ten erworben wurden, aber angesichts der anhaltenden Bildungsdebatte finde ich diese Frage in diesem Zusammenhang wirklich spannend.</p>

<p>11:03 Uhr</p>

<h3>2 Soft-Skills: Wie viel E-Learning vertragen sie?</h3>

<p>Monika K&#246;nig (Lernspielwiese) und Michael Simon (IBM), die P&#228;dagogin und der Techniker, bieten eine Session an, in der es kontrovers um das Thema gehen soll, ob und wie weit Softskills online gelernt werden k&#246;nnen. Monika K&#246;nig sagt, dass online alles gehe. Michael Simon vertritt die Meinung: Online lernen k&#246;nne vorbereitend sein, aber im Coaching brauche es die Face to Face-Situation.</p>

<p>Um an m&#246;glichst konkreten Beispielen zu diskutieren, sammeln wir im Plenum einige Kriterien, die die Teilnehmenden zur F&#252;hrungskompetenz z&#228;hlen. Anschlie&#223;end stimmten wir ab, welche dieser Kriterien im Zentrum der Diskussion stehen sollen.</p>

<blockquote>
<ul>
    <li><em><span class="Apple-style-span">Konflikte regeln 13</span></em></li>
    <li><em><span class="Apple-style-span">Begeisterungsf&#228;higkeit 5</span></em></li>
    <li><em><span class="Apple-style-span">Entscheidungsf&#228;higkeit / Durchsetzungsf&#228;higkeit 15</span></em></li>
    <li><em><span class="Apple-style-span">Einf&#252;hlungsverm&#246;gen 5</span></em></li>
    <li><em><span class="Apple-style-span">Vertrauen in die Mitarbeiter und in sich 1</span></em></li>
    <li><em><span class="Apple-style-span">Adaptives Verhalten / Situationsbezogen angemessener F&#252;hrungsstil 3</span></em></li>
</ul>
</blockquote>

<p>Zun&#228;chst geht es jetzt in der Diskussion um das „Konfliktmanagement“ als ein Soft-Skill, dass F&#252;hrungskr&#228;fte nach unserer Meinung haben m&#252;ssen. Wie aber lernt man diese F&#228;higkeit?</p>

<p>Martin Simon vertritt die Position, dass man sich Theorie anlesen k&#246;nne. Aber zum Beispiel Gr&#252;nde f&#252;r bestimmte Konfliktverhaltensweisen k&#246;nnen nur Face-to-Face im Rollenspiel konkret in die Reaktionsstrategien aufgenommen werden.</p>

<p>Monika K&#246;nig hingegen weist darauf hin, dass das Internet sehr ehrlich sei, direkt, manchmal ein wenig fies. Den Umgang mit dort auftretenden Konflikten k&#246;nne man nur dort lernen.</p>

<p>Nochmal die Frage. Wo lernt man solche Skills: Im Netz oder im direkten Coaching. Wie vermittelt man Soft-Skills? Und doch pendelt die Diskussion stark zwischen dem Erlernen von Softskills und den jeweils konkreten Umsetzzungssituationen. Ist also gar nicht so leicht, bei der Frage zu bleiben. Das mag daran liegen, dass die Frage nach der Konfliktbew&#228;ltigung bei vielen sofort innere Bilder entstehen l&#228;sst, die zeigen, wo man selbst schon vor der Herausforderung stand. Diese Frage ist emotionaler besetzt als jene nach dem Erlernen der n&#246;tigen Soft-Skills. Irgendwie naheliegend, dass die Konzentration auf die Frage erst einmal erarbeitet werden muss.</p>

<p>Die Diskussion ist jetzt bei der Frage angekommen, inwiefern digitale Lernszenarien „realistisch“ sein k&#246;nnen, solange zum Beispiel Avatare f&#252;r Rollenspiele nur dann „spontan“ und nicht vorgefertigt reagieren, wenn sie nicht von einem konkreten anderen Menschen gesteuert werden.</p>

<p>In der Diskussion selbst setzen sich mehr und mehr die Wortbeitr&#228;ge durch, die schnell an vorhergehende Beitr&#228;ge anschlie&#223;en. Ich finde ja auch, dass man bei Erwachsenen nicht mehr das Wort erteilen muss, schade aber auch, dass bei aller Leidenschaft in dieser Diskussion (warum eigentlich?), der Blick daf&#252;r verloren zu gehen scheint, wer einen Wortbeitrag anmeldet und dann in etwa die Reihung eingehalten wird.</p>

<p>Zur&#252;ck zum Thema, denn es gibt auch Konsens. So zum Beispiel bei der Anmerkung, dass Training, egal ob online oder offline, die Entwicklung eines Soft-Skills nur ansto&#223;en k&#246;nne, dass aber die st&#228;ndige Selbstreflexion der F&#252;hrungskraft (bzw. im Kontext von Supervision) die Aufmerksamkeit auf die weiter zu entwickelnden Soft-Skills lenken m&#252;sse, die dann situationbezogen angemessenes Handeln erm&#246;glichen.</p>

<p>Und als jetzt der Vorschlag kam, noch eine weitere Kompetenz aus unserer Sammlung am Beginn der Session, in den Blick zu nehmen, stellen wir fest, dass die Zeit um ist. Sch&#246;n, dass Monika und Martin sich nach der Entdeckung von Dissens am ersten Tag des CoLearnCamps f&#252;r den zweiten Tag zu dieser Session zusammengefunden haben. Das war so eine Session, wie sie nur am zweiten Tag stattfinden kann, die aus der Unkonferenz selbst entwuchs und entsprechend fruchtbar konkrete „Streit“fragen aufgreifen kann.</p>

<p>12:05 Uhr</p>

<h3>3 Visualisierung mit Stift und Papier (vs. Powerpoint)</h3>

<p>Ralf Appelt hat ein <a href="http://www.ietherpad.com/clc11-visualisierung" target="_blank">Etherpaddokument</a> f&#252;r die Session erstellt. Da muss ich nicht viel mitschreiben.</p>

<p>In der Diskussion kommt die Frage auf, ob mit den vorgestellten Beispielen (siehe <a href="http://www.ietherpad.com/clc11-visualisierung" target="_blank">Etherpaddokument</a>) nicht mehr das Thema „Illustration“ und weniger das der „Visualisierung“ angesprochen sei.</p>

<p>Nat&#252;rlich stellt sich die Frage nach dem Aufwand, der mit h&#228;ndisch in einer Lehrveranstaltung erstellten, z. T. relativ aufw&#228;ndigen Visualisierungen einher geht. Mein Eindruck ist, dass die Beispiele, die im Etherpaddokument gezeigt werden, als Lehrform f&#252;r das Internet geeignet sind, aber sicher nicht, wenn sie vor Ort entwickelt werden.</p>

<p>Das hei&#223;t nicht, dass es nicht auch vor Ort zahlreiche „einfache“ Visualisierungsoptionen geben k&#246;nne. Und es wird ausdr&#252;cklich darauf hingewiesen, dass gute PowerPoint-Visualisierungen wirklich gute Instrumente sein k&#246;nnen.</p>

<p>Ich selbst stehe der Sprache und der Illustration in sprachlichen Bildern n&#228;her. Doch angesichts unterschiedlicher Lerntypen geh&#246;ren Illustrationen nat&#252;rlich zum Alltag dazu. Und was Ralf hier an Stiften zeigt, mit denen man Flipchartbl&#228;tter gestalten kann, ist wirklich bereichernd. Wusste gar nicht, dass es <a href="http://www.neuland-world.com/EU/marker-fuer-papier-9uek9p0tz9z/trainermarker-neuland-bigone-4er-farbsets-d2uiv439jdb.html?view=" target="_blank">solche Stifte</a> gibt.</p>

<p>13:00 Uhr</p>

<h3>Mittagspause mit <a href="http://twitpic.com/6itpy8" target="_blank">Fleischbergen</a></h3>

<p>13:50 Uhr</p>

<h3>4 Social Media Forschung</h3>

<p>Karsten Kneese forscht zur Zeit in einem kleinem Forschungsprojekt an der FH Koblenz. Es geht um den weiten Fragehorizont, ob, wie und wozu Lehrende und Lernende Social Media (in Lernkontexten) nutzen. In der Session will er erfahren, was an Fragen effektiv sein k&#246;nnte.</p>

<p>Es wird die Frage gestellt, ob denn die Praktiker nicht selbst forschen w&#252;rden, ob es denn Forschung zu diesem Thema brauche. Die Antworten vieler Sessionteilnehmer sind eindeutig: Ja, die Forschung braucht es, schon alleine, um zu Reflexion bereite Praktiker wirklich zu unterst&#252;tzen, suchen sie doch oft nach bestimmten L&#246;sungen, die sie mithilfe der Forschung schneller finden k&#246;nnen.</p>

<p>Weitere Fragen in der Session: Wie wird die R&#252;cklaufquote von Frageb&#246;gen erh&#246;ht. – Am ehesten, indem den Befragten eine konkrete Relevanz f&#252;r sie selbst darstellen kann.</p>

<p>Welche Rolle spielt Offenheit von Social Media zur eigenst&#228;ndigen Vernetzung, was passiert, wenn zum Beispiel Universit&#228;ten in der eigenen E-Learning-Umgebung Studierenden nicht die M&#246;glichkeit geben, selbst&#228;ndig und ohne Beteiligung einer dritten Person oder Institution Lerngruppen zu er&#246;ffnen?</p>

<p>14:50 Uhr</p>

<h3>5 Flipped Classroom</h3>

<p>Diese Session begleiten Christian Spannagel und Oliver Tacke gemeinsam.</p>

<p>Oliver stellt einige Ans&#228;tze in Bezug auf das Lernen vor, die er aus <a href="http://www.omnisophie.com/" target="_blank">Gunter Duecks</a> Arbeiten abgeleitet hat.</p>

<p>Jetzt beginnt Christian seine kleine Visualisierung, die er auf die Flipchart gemalt hat und die bestimmt eine Auswirkung der Session von Ralf Appelt vorhin (s. o.) ist, zu erl&#228;utern.</p>

<p>Bislang ist es so, dass es in zum Beispiel in Vorlesungen wirklich um die Vorlesung des Professors ging, die er hielt und die dann von Studierenden zuhause nachgearbeitet wurde. Christian hingegen hat seine Vorlesungen in einem Semester aufzeichnen lassen. Im n&#228;chsten Semester gab es dann nicht mehr Vorlesung und Nacharbeit der Studierenden, sondern vor der Vorlesung hatten die Studierenden die Videos zu schauen und in der Vorlesung wurde auf Fragen der Studierenden gearbeitet.</p>

<p>Da gab es doch mal einen Blogeintrag dazu. Ah: <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/05/20/youtube-vorlesungen-und-das-aktive-plenum/" target="_blank">Da ist er</a>. Da erkl&#228;rt Christian, worum es in dieser Session hier geht. In dem Beitrag nennt er diese Arbeitsform noch „aktives Plenum“</p>

<p>Und auch <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/06/17/ein-festival-der-itg-meine-opco11-session/" target="_blank">beim OpenCourse tauchte der Begriff „Flipped Classroom“ nicht auf</a>. Christian kannte ihn bis vor kurzem selbst nicht, aber eine Suchmaschinenabfrage zeigt, dass dieses Konzept im angels&#228;chsischen Bereich durchaus bekannt ist und dort eben „Flipped Classroom“ (umgedrehtes Klassenzimmer) genannt wird.</p>

<p>Jetzt werden wir in Arbeitsgruppen geschickt. Wir sollen &#252;berlegen, welche Pros und welche Contras es in Bezug auf diese Form des Lernens / Lehrens gibt.</p>

<p><a href="http://twitpic.com/6iul22" target="_blank">Die Ergebnisse hat Christian online gestellt.</a></p>

<p>Wieder mal eine von <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:O.tacke/LdL">LDL</a> gepr&#228;gte Session. Aber wie jedes Mal: Selbst aktiv sein scheint mir nach wie vor am effektivsten und macht Spa&#223;.</p>

<p>15:30 Uhr</p>

<h3>Abschlussplenum</h3>

<p>19:47 Uhr</p>

<h3>Resumée</h3>

<p>Die D&#228;mmerung sinkt &#252;ber Frankfurt nieder. Nachdem ich aus Darmstadt zur&#252;ck war, bis Frankfurt Hauptbahnhof waren wir zu viert unterwegs, habe ich meine Notizen des Tages genommen und zu diesem Blogartikel &#252;berarbeitet.</p>

<p>Ich hatte schon heute morgen vor, die Notizen so zu gestalten, dass ich sie hier verwenden kann. Aber zum Teil mussten sie nat&#252;rlich &#252;berarbeitet werden. Notizen sind eben doch manchmal sehr knapp.</p>

<p>Um den Charakter der Anfangsnotizen zu erhalten, habe ich die Sprache an die direkt in den Sessions erstellten Notizen angepasst, die nat&#252;rlich im Pr&#228;sens notiert wurden. W&#228;hrend den Sessions entstand etwa ein Drittel des jetzigen Beitrags.</p>

<p>Die Anregungsdichte, die solche eine Unkonferenz mit sich bringt, beeindruckt mich immer wieder. Aber habe ich etwas davon erfahren, was Lernen in Unternehmen anders macht als in der Schule?</p>

<p>Das Lernen selbst scheint nicht so anders zu sein. Es scheinen eher die &#228;u&#223;eren Rahmenbedingungen, die Corporate-Learning pr&#228;gen. Abgesehen davon, dass Flipcharts wesentlich weiter verbreitet sind als in Schulen, spielt die betriebswirtschaftliche Aufmerksamkeit f&#252;r die Kosten von Fortbildungen im Betrieb scheinbar oft eine bedeutende Rolle. Dar&#252;ber hinaus scheint es – laut mancher &#196;u&#223;erung der anwesenden Trainer – bei Betriebsr&#228;ten Tendenzen zu geben, Fortbildungen in Betrieben eher zur&#252;ckhaltend zu betrachten. Der Pr&#252;fungsdruck bleibt in Deutschland weitgehend aus den Fortbildungen drau&#223;en, weil es kaum mal Zertifikate, sondern meist „nur“ Teilnahmenbescheinigungen gibt. Aber sonst? Habe ich etwas vergessen?</p>

<p>Die Eindr&#252;cke m&#252;ssen sich jetzt setzen. Danke an das ganze Team, das das CoLearnCamp organisiert hat, an alle, die Sessions angeboten haben, unter denen viele mehr waren, die mich interessiert haben. Aber um eine Auswahl kommt man nun eben nicht herum. Und die lebendige Diskussionskultur auf Barcamps lerne ich mehr und mehr sch&#228;tzen, denn das Niveau der Sessions, die ich bei dieser Art von Konferenzen bislang erlebt habe, finde ich wirklich bemerkenswert.</p>

<blockquote>Nachtr&#228;ge:
<ul>
    <li><a href="http://www.olivertacke.de/2011/09/11/neue-lust-neuer-frust/" target="_blank">Oliver Takes Zusammenfassung der #clc11</a></li>
    <li><a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/09/11/der-flipped-classroom-auf-dem-clc11/" target="_blank">Christian Spannagels Beitrag zum Flipped Classroom</a></li>
    <li><a href="http://lernspielwiese.wordpress.com/2011/09/11/clc11-eine-kleine-nachlese/" target="_blank">Monika E. K&#246;nigs „kleine Nachlese“</a></li>
    <li><a href="http://appelt.net/2011/09/coprorate-learning-camp-clc11/" target="_blank">Darstellung des clc11 aus der Sicht Ralf Appells</a></li>
    <li><a href="http://trainingkonzepte.blogspot.com/2011/09/clc11-nachlese.html" target="_blank">Ellen Trudes clc11-Nachlese</a></li>
    <li><a href="http://lress.posterous.com/corporatelearning-barcamp" target="_blank">Lore Ress &#252;ber das Corporate-Learning-Camp 2011</a></li>
    <li><a href="http://haydecker.de/2011/09/notizen-vom-clc11-in-darmstadt/" target="_blank">Joachim Haydeckers Notizen zum clc11 in Darmstadt</a></li>
</ul>
</blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/12/12/phantomdebatte-kommentar-zu-einer-wortregelung-in-sachen-schultrojaner/" rel="bookmark" title="12. Dezember 2011">Phantomdebatte? – Kommentar zu einer „Wortregelung“ in Sachen „Schultrojaner“</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/07/23/muto-von-blu/" rel="bookmark" title="23. Juli 2009">MUTO von BLU</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/11/die-schueler-sind-zufrieden-ich-auch-erich-hammer-im-gespraech/" rel="bookmark" title="11. April 2009">„Die Sch&#252;ler sind zufrieden &#8211; ich auch“ – Erich Hammer im Gespr&#228;ch</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/" rel="bookmark" title="17. November 2011">Vorspiel zum #Educamp – Das Motto: „Neue Lernkulturen entwickeln und vernetzen“ – #ecbi11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/09/15/geordnete-insolvenz-sprachverwirrung/" rel="bookmark" title="15. September 2011">„Geordnete Insolvenz“ #Sprachverwirrung</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.255 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy2"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Notizen vom CoLearnCamp #clc11 "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/09\/10\/notizen-vom-colearncamp-clc11\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy2').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/2011/" title="2011" rel="tag">2011</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/atmosphaere/" title="Atmosphäre" rel="tag">Atmosphäre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ausbildung/" title="Ausbildung" rel="tag">Ausbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/barcamp/" title="Barcamp" rel="tag">Barcamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/emotionale-intelligenz/" title="Emotionale Intelligenz" rel="tag">Emotionale Intelligenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erwachsene/" title="Erwachsene" rel="tag">Erwachsene</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/flipped-classroom/" title="Flipped Classroom" rel="tag">Flipped Classroom</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/forschung/" title="Forschung" rel="tag">Forschung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/fortbildung/" title="Fortbildung" rel="tag">Fortbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/hochschule/" title="Hochschule" rel="tag">Hochschule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenz/" title="Kompetenz" rel="tag">Kompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrende/" title="Lehrende" rel="tag">Lehrende</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen-durch-lehren/" title="Lernen durch Lehren" rel="tag">Lernen durch Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/metapher/" title="Metapher" rel="tag">Metapher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/metaphern/" title="Metaphern" rel="tag">Metaphern</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mitdenken/" title="Mitdenken" rel="tag">Mitdenken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/praktiker/" title="Praktiker" rel="tag">Praktiker</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/praxis/" title="Praxis" rel="tag">Praxis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sixsigma/" title="SixSigma" rel="tag">SixSigma</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/social-media/" title="Social Media" rel="tag">Social Media</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/social-media-forschung/" title="Social Media Forschung" rel="tag">Social Media Forschung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/soft-skills/" title="Soft Skills" rel="tag">Soft Skills</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/stift-und-papier/" title="Stift und Papier" rel="tag">Stift und Papier</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/tagung/" title="Tagung" rel="tag">Tagung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/tagungen-unkonferenzen/" title="Tagungen / (Un)konferenzen" rel="tag">Tagungen / (Un)konferenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/teilnahmebescheinigungen/" title="Teilnahmebescheinigungen" rel="tag">Teilnahmebescheinigungen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unkonferenz/" title="Unkonferenz" rel="tag">Unkonferenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/video/" title="Video" rel="tag">Video</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/visualisierung/" title="Visualisierung" rel="tag">Visualisierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vorlesung/" title="Vorlesung" rel="tag">Vorlesung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/weiterbildung/" title="Weiterbildung" rel="tag">Weiterbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wikipedia/" title="Wikipedia" rel="tag">Wikipedia</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wirtschaft/" title="Wirtschaft" rel="tag">Wirtschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/youtube/" title="YouTube" rel="tag">YouTube</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zertifikat/" title="Zertifikat" rel="tag">Zertifikat</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zertifikate/" title="Zertifikate" rel="tag">Zertifikate</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zertifizierung/" title="Zertifizierung" rel="tag">Zertifizierung</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/09/10/notizen-vom-colearncamp-clc11/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Herrn Larbigs Bibliothek 10 – Tino Hanekamp: So was von da</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/07/28/herrn-larbigs-bibliothek-10-tino-hanekamp-so-was-von-da/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/07/28/herrn-larbigs-bibliothek-10-tino-hanekamp-so-was-von-da/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 17:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Herrn Larbigs Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Droge]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Erzähler]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Tempo]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=6017</guid>
		<description><![CDATA[Am Ende wissen wir es dann: Eine Party besteht aus lauter Musik, einem gewissen Hang zum destruktiven Auseinandernehmen der Partylocation, Partybesuchern, die so bedr&#246;hnt sind, dass sie eine MDMA-Bowle ohne MDMA dennoch f&#252;r eine solche halten und dem Placeboeffekt v&#246;llig &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/07/28/herrn-larbigs-bibliothek-10-tino-hanekamp-so-was-von-da/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende wissen wir es dann: Eine Party besteht aus lauter Musik, einem gewissen Hang zum destruktiven Auseinandernehmen der Partylocation, Partybesuchern, die so bedr&#246;hnt sind, dass sie eine MDMA-Bowle ohne MDMA dennoch f&#252;r eine solche halten und dem Placeboeffekt v&#246;llig erliegen.</p>

<p>Eine Party als Weltuntergang, nach dem das Leben weiter geht, dann aber eben als Erwachsener. Bis dahin aber ist der Ich-Erz&#228;hler Oskar Wrobel dauerbesch&#228;fitigt und weder die Nachricht, dass eine gute Freundin nicht mehr lange zu leben hat noch die Wiederkehr seiner geliebten Mathilde verm&#246;gen ihn von dieser Dauerbesch&#228;ftigung mit eingeschobenen Selbstbetrachtungen – Oscar Wrobel zitiert immer wieder aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Aurel" target="_blank">Marc Aurels „Selbstbetrachtungen“ </a>– abzuhalten.</p>

<p>Oskar hat Schulden, ein Ex-Zuh&#228;lter will mal eben so zehntausend Euro von ihm, Hamburgs f&#252;r das B&#252;rgermeisteramt kandidierende Justizsenatorin verbringt einen Teil dieser Nacht vom 31.12. zum 1.01. irgendeines der Nullerjahre des 21. Jahrhunderts im Aufzug, der zum Club f&#252;hrt, in dem die Party stattfindet, zum Club, der in einem alten Krankenhaus angesiedelt ist, bis dieses dann eben abgerissen wird. – So was machen Clubbetreiber gerne mit abrissreifen H&#228;usern, man „feiert“ Partys. Das war in <a href="http://www.max.de/cityguide/city/frankfurt/nightlife/club-disko/162870,1,cg_tip,2,Praesidium+1911.html" target="_blank">Frankfurts altem Polizeipr&#228;sidium</a> so, das ist in Tino Hanekamps Roman nicht anders.</p>

<p>Und dann ist die Party vorbei.</p>

<p>Man wird „erwachsen“, arbeitet vielleicht sogar in den modernen B&#252;ros, die an Stelle des Abrisshauses getreten sind, ist weiter auf Drogen, weil man es nicht mehr anders kann und ist „So was von da“, also genau im Hier &amp; Jetzt, ahnend, dass es ein Morgen gibt, aber noch nicht bereit, sich diesem Morgen zu stellen.</p>

<p>Zum Gl&#252;ck erz&#228;hlt Oskar Wrobel diese Geschichte, denn Tino Hanekamp hat ja auch schon einen Club betrieben, der abgerissen wurde, hat auch heute noch mit der Hamburger Clubszene zu tun, hat aber bestimmt keinen realistischen Club vorstellen wollen. Das w&#228;re zu &#246;de und kaum zu glauben, denn bei allem Tempo, den der Roman bekommt, so musste er doch geschrieben werden – und das wird wohl kaum w&#228;hrend einer schuldenbelasteten, zugedr&#246;hnt vorbeiziehenden Dauerparty passiert sein.</p>

<p>Hanekamp war laut Autorenportr&#228;t im Buch auch schon Journalist. Na, da haben wir es doch schon. Dieser Roman ist bestimmt ein literarische Portr&#228;t der „Generation“ der Nullerjahre: Party, Dr&#246;hnung, Destruktivit&#228;t und das dauernde Gef&#252;hl, „so was von da“ leben zu m&#252;ssen, weil die Zukunft nicht absehbar ist, die Bildungs- und Berufsbiografien gebrochen sind etc. Vielleicht also ist das die Story, die Oskar Wrobel als Ich-Erz&#228;hler in die Welt setzen will.</p>

<p>Also ist das Pop-Literatur?! –</p>

<p>– Mir ist die Einordnung solcher Romane in irgendwelche Schemata <del>eigentlich</del> zu l&#228;stig, weil solche Einordnungen immer so viel zu erkl&#228;ren versuchen, was sie gar nicht erkl&#228;ren k&#246;nnen.</p>

<p>Eines hat mich beim Lesen dieses Romans allerdings mehr und mehr &#252;berrascht: Beim Lesen kam nichts &#252;berraschendes, der Roman ist weit &#252;ber die H&#228;lfte absehbar – und doch habe ich weiter gelesen, habe zu Ende gelesen, bin in den Sog der literarischen Party geraten. Aber das macht die Party heute vielleicht aus: Jeder Partyg&#228;nger wei&#223;, wie sie sein soll, jeder wei&#223;, wie sich eine schlechte Party anf&#252;hlt, jede Party gleicht der anderen. Doch die gute Party entwickelt in diesem Altvertrauten einen Sog. Und das passiert auch bei diesem Roman. Als Leser wei&#223; ich, wie so ein Roman funktioniert, ich wei&#223;, wie so ein Roman sein soll, wie sich ein schlechter Roman liest. Und ein guter Roman entwickelt einen eigenen Sog. Ich bin mir sicher, Hanekamps „So was von da“ kann diese Sog nicht auf jeden Leser und jede Leserin aus&#252;ben, es kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass ihm das gelingt.</p>

<p>Ein gut lesbarer Roman, in dem die Schrecken des Lebens auftauchen wie in mancher Nachmittagssendung im Privatfernsehen: Sie gehen im Augenblick des Auftauchens im Rausch des „Da“ wieder unter. Und doch ist da eine zarte Ernsthaftigkeit, die in alle dem L&#228;rm zu ber&#252;hren vermag.</p>

<blockquote>Tino Hanekamp: So was von da. Roman. K&#246;ln (Kiepenheuer und Witsch) 2011, 304 Seiten, Euro (D) 14,99 | sFr 21,90 | Euro (A) 15,50 ISBN: 978-3-462-04288-7</blockquote>

<p>Und seit neuestem werden B&#252;cher per Videotrailer beworben. Also dann… Will ich nicht vorenthalten:</p>

<iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/TPQCL1zLzkw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/27/herrn-larbigs-bibliothek-1-rainald-goetz-abfall-fuer-alle/" rel="bookmark" title="27. Oktober 2009">Herrn Larbigs Bibliothek 1: Rainald Goetz – Abfall f&#252;r alle</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/08/28/herrn-larbigs-bibliothek-11-thorsten-havener-ich-weis-was-du-denkst/" rel="bookmark" title="28. August 2011">Herrn Larbigs Bibliothek 11 – Thorsten Havener: Ich wei&#223;, was du denkst</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/04/herrn-larbigs-bibliothek-6-simon-beckett-leichenblaesse/" rel="bookmark" title="4. Januar 2010">Herrn Larbigs Bibliothek 6 – Simon Beckett: Leichenbl&#228;sse</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2008/08/31/schmoeker-schnipsel-nudin-der-wissbegierige-oder-die-langeweile-des-allwissens/" rel="bookmark" title="31. August 2008">Schm&#246;ker-Schnipsel – Nudin der Wissbegierige oder: Die Langeweile des »Allwissens«</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/26/gespenster/" rel="bookmark" title="26. Mai 2009">Gespenster</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 3.268 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy5"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Herrn Larbigs Bibliothek 10 \u2013 Tino Hanekamp: So was von da "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/07\/28\/herrn-larbigs-bibliothek-10-tino-hanekamp-so-was-von-da\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy5').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bibliothek/" title="Bibliothek" rel="tag">Bibliothek</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buch/" title="Buch" rel="tag">Buch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/droge/" title="Droge" rel="tag">Droge</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erwachsene/" title="Erwachsene" rel="tag">Erwachsene</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erzaehler/" title="Erzähler" rel="tag">Erzähler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/fernsehen/" title="Fernsehen" rel="tag">Fernsehen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/hamburg/" title="Hamburg" rel="tag">Hamburg</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/herrn-larbigs-bibliothek/" title="Herrn Larbigs Bibliothek" rel="tag">Herrn Larbigs Bibliothek</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/moderne/" title="Moderne" rel="tag">Moderne</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/musik/" title="Musik" rel="tag">Musik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/nacht/" title="Nacht" rel="tag">Nacht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ort/" title="Ort" rel="tag">Ort</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/roman/" title="Roman" rel="tag">Roman</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/tempo/" title="Tempo" rel="tag">Tempo</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/welt/" title="Welt" rel="tag">Welt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zukunft/" title="Zukunft" rel="tag">Zukunft</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/07/28/herrn-larbigs-bibliothek-10-tino-hanekamp-so-was-von-da/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Das Netz, seine Funktionen und die „Null Blog“-Debatte</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2010/08/06/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2010/08/06/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 16:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsorte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrende]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerin]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzungskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medium]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Null Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Null Blog Generation]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachgebrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wikis]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=3512</guid>
		<description><![CDATA[Die Realit&#228;t der Welt liegt nicht in ihren Abbildern, sondern in ihren Funktionen. Funktionen sind zeitliche Abl&#228;ufe und m&#252;ssen im zeitlichen Kontext erkl&#228;rt werden. Susan Sonntag, &#220;ber Fotografie, Frankfurt 2008 (18. Aufl., zuerst 1980), S. 29. Welche Funktion hat das &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/08/06/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address style="text-align: right; padding-left: 30px;"><em>Die Realit&#228;t der Welt liegt nicht in ihren Abbildern, sondern in ihren Funktionen. Funktionen sind zeitliche Abl&#228;ufe und m&#252;ssen im zeitlichen Kontext erkl&#228;rt werden.</em></address>

<address style="text-align: right;"><em>Susan Sonntag, &#220;ber Fotografie, Frankfurt 2008 (18. Aufl., zuerst 1980), S. 29.</em></address>

<p style="text-align: left;">Welche Funktion hat das Internet f&#252;r einzelne Benutzer und Benutzerinnen? Die Antwort auf diese Frage bestimmt, wie das Netz genutzt wird. Von dieser Frage ist auszugehen, wenn heute die Frage nach dem Umgang mit dem Netz und der Bedeutung des Netzes gefragt wird. Die Ergebnisse von Studien decken sich mit meinen eigenen Erfahrungen: <span id="more-3512"></span>Das Internet ist f&#252;r die meisten es nutzenden Personen ein Kommunikationsraum, ein Kommunikationsmedium – nicht mehr und nicht weniger.</p>

<p style="text-align: left;">Ein Kommunikationsraum / -medium wird genutzt, weil er / es funktioniert; funktioniert er / es nicht, so wird diese Form der Kommunikation gemieden, da es in der Sache selbst liegt, dass man Kommunikationsst&#246;rungen eher aus dem Weg geht als sie aktiv sucht.</p>

<p style="text-align: left;">Dabei interessiert es den Nutzer eines solchen „Raumes“ nicht, wie er organisiert ist, welche Voraussetzungen im Hintergrund erf&#252;llt sein m&#252;ssen, damit er funktioniert etc. Oder k&#246;nnen „normale“ Nutzer von Telefonen erkl&#228;ren, wie genau das mit dem Telefonieren funktioniert? K&#246;nnen Besucher von Restaurants, Cafés, Bars etc. in der breiten Masse genau erkl&#228;ren, was alles im Hintergrund an Arbeit geleistet wird, damit diese Angebote angenommen werden? Wenn etwas nicht funktioniert, k&#246;nnen die ein Angebot dann meidenden Nutzer, zumindest, wenn das Nicht-Funktionieren erlebt haben, in der Regel beschreiben, was nicht funktioniert. Aber auch hier gilt, dass das Warum eher weniger genau darstellbar ist.</p>

<p style="text-align: left;">Interessanterweise gelten diese &#252;blichen Umgangsweisen mit Kommunikationsinstrumenten und -r&#228;umen scheinbar nicht mehr als selbstverst&#228;ndlich, wenn sich die Debatten um die Nutzung von Computern und vor allem dem heute mit ihnen selbstverst&#228;ndlich verbunden scheinendem Internet drehen.</p>

<p style="text-align: left;">Warum diese Analogie? Ist diese Zusammenschau unterschiedlicher, n&#228;mlich analoger und digitaler, Kommunikationsr&#228;ume angemessen und zul&#228;ssig?</p>

<p style="text-align: left;">Wenn Susan Sonntag in dem Zitat, das diesem Beitrag als Motto vorangestellt ist, Recht hat, dass die Realit&#228;t sich in Funktionen zeigt, die reale Dinge haben, so ist die Funktion des Internets f&#252;r viele Nutzer der Funktion von &#246;ffentlichen Kommunikationsr&#228;umen analog. Unterschiede gibt es vor allem im Bereich der Voraussetzungen, der Reichweiten und der Geschwindigkeit, die mit dem Gelingen von Kommunikation auf den unterschiedlichen Wegen verbunden sind.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/06/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte/#footnote_0_3512" id="identifier_0_3512" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Damit ist nicht behauptet, dass das Netz nicht noch viel mehr Funktionen hat, die tiefgreifende Ver&amp;#228;nderungen der faktischen Lebenswelt mit sich bringen und die von vielen Nutzern und Nutzerinnen des Netzes nicht reflektiert werden. Zur Notwendigkeit aufkl&amp;#228;rerischer Arbeit im Umgang mit dem Netz sp&amp;#228;ter mehr.">1</a></sup></p>

<p style="text-align: left;">Dennoch wird im Zusammenhang mit dem Internet immer wieder dar&#252;ber diskutiert, wer es wie nutzt und welche Kompetenz oder auch Inkompetenz im Umgang mit den M&#246;glichkeiten des Internets beobachtbar ist oder nicht. So k&#252;rzlich wieder in einem Beitrag des Spiegels, der sein Kriterium f&#252;r die Betrachtung des Nutzungsverhaltens schon in der &#220;berschrift aufgreift: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709492-2,00.html" target="_blank">Null Blog</a>.</p>

<p style="text-align: left;">Diese &#220;berschrift ist nat&#252;rlich kein Zufall, zu naheliegend ist das Wortspiel, das von der Rede &#252;ber eine „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Null-Bock-Generation" target="_blank">Null Bock Generation</a>“ nun zu einer „Null Blog Generation“ &#252;berleitet. Und es ist (mal wieder) eine Generationendebatte, die hier schon l&#228;nger tobt, sp&#228;testens seit der mittlerweile vierundsechzig Jahre alte <a href="http://www.marcprensky.com/" target="_blank">Marc Prensky</a> den Begriff der „digital natives“ pr&#228;gte.</p>

<p style="text-align: left;">Zunehmend komme ich zu der &#220;berzeugung, dass die diskutierten Themen rund um die so genannte „Netzgeneration“, nicht die Themen eben dieser „Generation“ sind, sondern vor allem von Diskutanten in den Blick genommen werden, die dieser Generation nicht angeh&#246;ren, aber ihre eigenen Erwartungen und Hoffnungen, die sie mit der Entwicklung des Internets verbinden, auf diese „Generation“ projizieren und dann ganz ungl&#252;cklich sind, wenn diese „Generation“ sich diesen Erwartungen entzieht.</p>

<p style="text-align: left;">Blogs sind kein Jungendph&#228;nomen. Gleiches gilt f&#252;r den Micro-Blogging-Dienst Twitter. Wikis werden von Jugendlichen und Erwachsenen vor allem zum Auffinden von Informationen genutzt und nicht zu deren Generierung. Also h&#246;ren wir endlich auf, die Nutzung dieser Technologien zum Kriterium f&#252;r den kompetenten Umgang mit dem Internet durch Jugendliche zu machen, zum Kriterium f&#252;r Kompetenzen, die angesichts der Funktion, die das Internet nach neuen Studien f&#252;r Jugendliche hat, gar nicht entstehen k&#246;nnen, wenn da nicht ein Sonderinteresse bei einzelnen der Jugendlichen besteht, das dazu f&#252;hrt, einen Blog zu schreiben, Twitter zu nutzen und das Internet &#252;ber die reine Funktion der Erm&#246;glichung von Kommunikation und dem passiven Rezipieren von Informationen hinaus zu entdecken.</p>

<p style="text-align: left;">Meine Beobachtung und die sich daraus ergebende Hypothese sagt, dass Blogs nur dann sinnvoll eingesetzt werden k&#246;nnen, wenn ihnen ein thematischer Rahmen zugrunde liegt, in dem sich ein Blogger bewegt. Blogs, die nur um ihrer selbst Willen bestehen, bestehen meiner Beobachtung nach nicht sonderlich lange. Gleiches gilt &#252;brigens auch f&#252;r Twitter-Accounts, die nach kurzer Zeit einschlafen etc.</p>

<p style="text-align: left;">Wenn also Jugendliche nicht bloggen, dann sagt das nichts &#252;ber die Bedeutung des Computers f&#252;r ihren Alltag aus. Wenn Jugendlichen die Hintergr&#252;nde des Netzes egal sind, dann ist das legitim, hat es doch zun&#228;chst eine kommunikative Funktion.</p>

<p style="text-align: left;">Und auch, dass Suchstrategien, wie sie René Scheppler in dem Spiegel-Artikel beschreibt, von Sch&#252;lern nicht professionell gestaltet werden (k&#246;nnen), scheint mir kein Aufleuchten eines erneut auszurufenden Untergangs des Abendlandes zu sein, sondern zun&#228;chst einmal ein Tatbestand, der beschrieben werden kann. M&#246;gliche Konsequenzen, die mit diesem Sachverhalt verbunden werden, sind dann schon ein n&#228;chster Schritt.</p>

<p style="text-align: left;">Die Nutzung und in diesem Rahmen erworbene Kompetenzen stehen in engem Zusammenhang mit der Funktion, die ein Instrument, ein Ger&#228;t, ein &#246;ffentlicher Raum, der Computer und das Internet f&#252;r den Nutzer und die Nutzerin haben.</p>

<p style="text-align: left;">Wenn nun Lehrer und Lehrerinnen, die sich diesem Thema in der Schule widmen, die Erfahrung machen, dass Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen viel weniger k&#246;nnen, als sie von ihnen, angesichts der medial bislang immer wieder transportierten Botschaften &#252;ber „digital natives“, die „Netzgeneration“ etc. erwartet haben, dann tritt bei n&#228;herem Nachdenken &#252;ber diese Erfahrung, die auch der Autor dieses Beitrages schon gemacht hat, sehr schnell die Vermutung in den Vordergrund, dass diese „Inkompetenz“ weit weniger &#252;berraschend ist, als sie es war, als sie „entdeckt“ wurde. Und der Grund scheint mir naheliegend: Die Funktionen, die dem Internet und dem Computer von Lehrenden zugeschrieben werden, sind keine Funktionen, mit denen Lernende, insbesondere Jugendliche, im Rahmen der Funktionen, die Computer und Internet f&#252;r sie in der scheinbar breiten Masse im Alltag haben, bislang zu tun hatten.</p>

<p style="text-align: left;">Lernprozesse in digital vernetzten Strukturen sind etwas anderes als Kommunikationsprozesse, die sich sozialer Plattformen wie Facebook, Sch&#252;lerVZ etc. bedienen. Und selbst YouTuber, unter denen es meiner Beobachtung nach mehr Jugendliche gibt als unter Bloggern, stellen ihre Videos oft als Kommuniaktionsangebot online und nicht als ausgefeilt gestaltete, das Medium „Video“ sehr kompetent nutzende Produkte online. (Und bei den Ausnahmen finde ich es beeindruckend, wie die Besch&#228;ftigung mit dem Medium zu z. T. beeindruckend kompetentem Umgang mit diesem Medium f&#252;hrt. Auch hier gilt: Wenn die Funktion eines Mediums eine andere als die der reinen Kommunikation ist, beginnt sehr schnell der f&#252;r die Funktion notwendige Lernprozess.)</p>

<p style="text-align: left;">Und da ich mit den <a href="http://lernwolke.de/2010/08/03/ja-wo-surfen-sie-denn-spiegel-findet-die-net-generation-nicht/" target="_blank">Schlussfolgerungen René Schepplers in einer Art Replik auf den ihn zitierenden Spiegel-Artikel</a>, (mal wieder) sehr einig bin, soll er hier auch kurz zu Wort kommen. Scheppler schreibt zutreffend:</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left;">„Lernen funktioniert am ehesten, wenn es sinnstiftend ist. Erst wenn ich  erkenne, wof&#252;r ich etwas lerne, bin ich auch bereit, die notwendige  Arbeit hinein zu stecken.”</p>
</blockquote>

<p style="text-align: left;">Scheppler verbindet hier den bisherigen Schwerpunkt meiner &#220;berlegungen zum Thema („funktioniert“) mit der „Sinnstiftung“, die mit dem Lernen verbunden sein muss, wenn es „funktionieren“ soll. Und „Sinnstiftung“ bedeutet dann im Sprachgebrauch dieses Artikels hier, dass die Fragen des „Warum“ und „Wozu“ beantwortet sein m&#252;ssen, um einen Lernprozess wirklich in Gang zu setzen.</p>

<p style="text-align: left;">Von einer funktionalen Perspektive ausgehend, ist es also erst einmal kein Problem f&#252;r mich, dass Jugendliche das Internet vor allem zur Kommunikation nutzen, sondern ein Sachverhalt, den ich zun&#228;chst einmal zur Kenntnis zu nehmen habe, eine nun auch von Studien belegte Tatsache.</p>

<p style="text-align: left;">Dennoch komme ich <em>nicht</em> (!) zu der Schlussfolgerung, dass dies f&#252;r Bildungsfragen keine allzu gro&#223;e weitere Bedeutung habe, k&#246;nnte ich doch im Rahmen eines rein an Funktionen orientierten Denkens davon ausgehen, dass das zu Lernende dann sehr schnell gelernt wird, wenn es ben&#246;tigt wird. Ja, im Rahmen des lebenslangen Lernens geschieht das st&#228;ndig und auch heute schon. Aber Bildung, zumindest so, wie ich sie verstehe, geht &#252;ber reinen Funktionalismus hinaus, auch wenn ich diesen hier aus analytischen Gr&#252;nden erst einmal intensiv genutzt habe, um die Situation zu erfassen.</p>

<p style="text-align: left;">Es &#252;berrascht mich aber dennoch, wenn das Ph&#228;nomen, dass die Netzgeneration gar nicht so existiert, wie sich vor allem Erwachsene dies vorgestellt haben, nun gleich wieder nahezu apokalyptische Untergangsvisionen hervorruft. <a href="http://martinlindner.posterous.com/warum-wir-den-schulern-web-20-und-die-damit-v" target="_blank">Martin Lindner schreibt zum Beispiel</a>:</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left;">Der gegenw&#228;rtige Stand des  Bildungssystems und  der Netzgesellschaft in Deutschland ist ein  Desaster. Die Prognosen f&#252;r  unsere wirtschaftliche und kulturelle  Vitalit&#228;t und Zukunftsf&#228;higkeit  sind sehr, sehr schlecht.</p>
</blockquote>

<p style="text-align: left;">Und erg&#228;nzt dann:</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8220;Untergehen&#8221; hei&#223;t hier, f&#252;r  Personen wie Gesellschaften: Nicht den  n&#246;tigen Grad an innerer  Souver&#228;nit&#228;t erwerben, um sich inmitten immer  schnellerer Umbr&#252;che das  Gef&#252;hl zu erhalten, den Kopf &#252;ber Wasser zu  haben. Nicht das Gef&#252;hl zu  haben, &#8216;die Welt zu verstehen&#8217;. Sich als  hilfloser Spielball zu f&#252;hlen.  Keine Idee haben, was man tun soll. Nicht  mitzuschwingen mit den  Kr&#228;ften, die gerade die Gesellschaft ver&#228;ndern.  Das f&#252;hrt zu  kollektiver Resignation. Und genau das, gepaart mit  digitaler  Ahnungslosigkeit, ist die deutsche Grundstimmung.</p>
</blockquote>

<p style="text-align: left;">Nun: Diese Souver&#228;nit&#228;t <em>scheinen</em> Jugendliche ja gerade zu haben, indem sie das Netz f&#252;r ihre Zwecke, f&#252;r die von ihnen gew&#252;nschten Funktionen nutzen. Dabei meint Lindner mit „digitaler Ahnungslosigkeit“ aber wohl das Ph&#228;nomen, das auch im Spiegel-Artikel beschrieben wird, dass n&#228;mlich die Hintergr&#252;nde dessen, was man als Kommunikationsmittel nutzt nicht verstanden werden und sich dadurch eine gewisse Blindheit gegen&#252;ber die tiefgreifenden Ver&#228;nderungen einstellt, die mit digital vernetzten Strukturen verbunden sind.</p>

<p style="text-align: left;">Panikmache halte ich dennoch nicht f&#252;r den richtigen Weg, die Frage, welche Bedeutung die Nutzung des Internets durch Jugendliche hat und welche Aufgaben damit f&#252;r Bildungsinstitutionen verbunden sind, zu beantworten. Lindner spricht aber ausdr&#252;cklich von einer „verzweifelten Lage“:</p>

<blockquote>
<div>Die Lage ist aber sehr viel  ernster und  verzweifelter f&#252;r alle die, die da den Anschluss  verlieren. Es  ist keine Luxusfrage, sondern schlicht Grundausbildung  f&#252;r die Flat  World, die man den Sch&#252;lern schuldig bleibt. (Und sie sich  selbst, weil  sie keine Ahnung haben.) Ich verweise an der Stelle immer  auf Thomas Friedmans &#8220;<em>Flat World</em>&#8221; (<a href="http://www.suhrkamp.de/special_dieweltistflach/downloads/DieWelt110906_InterviewFriedman.pdf" target="_blank">Interview, dt.</a>),  das trotz neoliberaler Untert&#246;ne <a href="http://www.linuxjournal.com/article/8280" target="_blank">ein zutreffendes Gesamtbild</a> der Herausforderungen zeichnet, vor denen wir stehen, als Einzelne wie als Gesellschaft.</div></blockquote>

<p>Friedmann stellt in dem oben verlinkten Interview gut dar, wie sich die Welt bereits heute im Rahmen der Globalisierung ver&#228;ndert hat. Es geh&#246;rt zu den Aufgaben einer ganzen Gesellschaft, mit diesen Entwicklungen umzugehen. Und daraus ergeben sich dann Fragen f&#252;r an Bildungsprozessen Beteiligte, also auch und zentral an Schulen, Ausbildungsbetriebe (von denen im Rahmen der Bildungsdebatte &#252;berraschend selten gesprochen wird, es sei denn, sie werfen der Schule vor, ausbildungsunf&#228;hige Bewerber und Bewerberinnen produziert zu haben), Universit&#228;ten und die Fortbildungsangebote von Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen.</p>

<p>F&#252;r die Schule und Lehrerinnen und Lehrer ergibt sich f&#252;r mich folgendes, was, wie &#252;brigens der gesamte Beitrag, ein Beitrag zur Diskussion und zur Entwicklung eigener Handlungsstrategien sein soll und keine feststehende Position, sodass Kommentare mit widersprechenden, weiter f&#252;hrenden etc. Gedanken sehr erw&#252;nscht sind:</p>

<div>
<ul>
    <li>Es ist nicht Aufgabe der Schule, &#252;ber mangelnde Internetkompetenz von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zu klagen, denn die im Rahmen von Lernprozessen erwarteten Kompetenzen fallen nicht in den Bereich der Kompetenzen, die mit den Prim&#228;rfunktionen, die das Internet im Augenblick f&#252;r Jugendliche (und viele Erwachsene) zu haben scheint, quasi automatisch erlernt werden. Schule muss vielmehr f&#252;r sich definieren, was ihre Aufgabe angesichts der Netzwerkgesellschaft ist. Dabei scheint die Nutzung digitaler Medien (also das Wissen, <em>wie</em> Software benutzt wird) die Reflexionsfragen, also Fragen nach Folgen, gesellschaftlichen Ver&#228;nderungen durch digitale Netzwerke (Globalisierung) etc. oft eher an zweite Stelle zu setzen. Oder aber umgekehrt: Es wird, ohne konkret mit den Medien zu arbeiten, allein &#252;ber m&#246;gliche Folgen gesprochen und dabei vor allem negative Folgen in den Blick genommen oder Unheilsszenarien entwickelt, die mit der Erfahrung von Netznutzern oft weit weniger zu tun haben, als bei diesen eher medienkritischen Ans&#228;tzen oft vermutet wird.</li>
    <li>Lehrende sollten sich genau anschauen, welche Funktionen das Internet f&#252;r Jugendliche hat und bei diesen ansetzen, diese ernst nehmen, an diese anschlie&#223;en. Wenn dies zun&#228;chst einmal die Funktion ist, Kommunikation zu erm&#246;glichen und Daten abzurufen, bringt es wenig, von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern zu erwarten, dass sie ab so fort an Wikis mitarbeiten sollen, E-Leraning-Plattformen professionell nutzen und gef&#228;lligst bloggen sollen.</li>
    <li>Die Heranf&#252;hrung an Nutzungsformen des Internets und des Computers sowie deren Reflexion muss problemorientiert erfolgen, also mit klar erkennbaren Funktionen verbunden sein, die nicht nur f&#252;r die Lehrenden Funktionen sind, die den Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen nicht transparent werden, sondern wirkliche Funktionen f&#252;r die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler haben. Dies kann in kleinen Schritten passieren, z. B. indem die Frage nach der Informationssuche im Netz thematisiert wird, die Frage in den Raum gestellt wird, wie der Kommunikationsraum „Internet“ f&#252;r das eigene Lernen genutzt werden kann / genutzt wird (denn Sch&#252;ler chatten nat&#252;rlich auch &#252;ber Hausaufgaben, Klassenarbeiten und deren Vorbereitungen etc., ohne dass Lehrende das mitbekommen – und geben dem Internet auf diesem Wege bereits auch f&#252;r die Schule eine Funktion). Spannend kann es in einem solchen Rahmen auch sein, wenn Lehrende selbst als Nutzer des Netzes im Rahmen des Lehrens auftreten und aus eigener Erfahrung davon erz&#228;hlen k&#246;nnen, wie es ist, sich nicht nur sozial zu vernetzen sondern thematisch orientiert vernetzt zu arbeiten. Anders ausgedr&#252;ckt: Lehrende stehen selbst vor der Herausforderung, sich auf ihre Kompetenzen hin befragen zu lassen, die zu vermitteln von ihnen (zunehmend) erwartet wird.</li>
    <li>Es ist nicht die erste und alleinige Aufgabe der Schule, kompetente PC- und Internetnutzer zu „produzieren“, die dann „funktionierend“ auf den Arbeitsmarkt gehen und Technologien nutzen k&#246;nnen, sondern es ist in meinen Augen eine zentrale Aufgabe von allen Bildungsprozessen, aufkl&#228;rerisch im besten Sinne zu arbeiten: Medienkompetenz dient nicht nur der Mediennutzung, sie geht nicht im gekonnten Gebrauch von Software und Angeboten im Internet auf, sondern beinhaltet immer auch die Reflexionsf&#228;higkeit &#252;ber das, was eine Funktion f&#252;r einen selbst, eine Gruppe oder eine Gesellschaft hat. Denn gesellschaftliche und technische Innovation h&#228;ngt auch vom Verstehen dessen ab, was geschieht. Funktionen sind oft nicht auf ersten Blick erkennbar, wenn sie &#252;ber die pers&#246;nliche „User Experience“ hinaus gehen.</li>
    <li>Bei all dem gilt es, reale Lernszenarien anzubieten, in denen Mediennutzungs- und Mediennutzungsreflexionskompetenz erworben werden k&#246;nnen, weil erst diese Kombination in meinen Augen die Rede von einem wirklich kompetenten Umgang mit Medien erlaubt.</li>
</ul>
</div>

<p>Darin liegen sicher viele Herausforderung, aber wenn es stimmt, und ich gehe davon aus, dass dem so ist, da die im Spiegelartikel <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/forschung/jugendliche-web-20" target="_blank">zitierte Studie des Hans-Bredow-Instituts</a>, die &#252;brigens <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/" target="_blank">von einem eigenen Blog begleitet </a>wurde<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/06/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte/#footnote_1_3512" id="identifier_1_3512" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="An dieser Stelle eine Fu&amp;#223;note zum &bdquo;aufkl&amp;#228;rerischen Gebrauch&ldquo; von Medien: Mir f&amp;#228;llt auf, dass in nahezu allen Artikeln, die sich auf den Spiegelartikel beziehen, die entsprechenden Websites des Hans-Bredow-Instituts nicht verlinkt sind. Das &amp;#252;berrascht mich.">2</a></sup>, zu diesen Ergebnissen kommt, dass das Internet von allen Befragten als keine neue Welt, sondern eine n&#252;tzliche Erweiterung der alten, wahrgenommen wird, dann bestehen gute Chancen, dass die Reflexionsf&#228;higkeit auch an anderen Gegenst&#228;nden geschult werden kann, dass die entsprechenden Denkstrukturen entwickelt werden k&#246;nnen, die dann auch auf die Reflexion des Umgangs mit digitalen Medien &#252;bertragen werden k&#246;nnen.</p>

<p>Allerdings erlaube ich mir am Ende dieses Beitrages die Frage, ob das Empfinden des Internets als n&#252;tzliche Erweiterung der alten Welt, das an unterschiedlichen Stellen aufgegriffen wurde, tats&#228;chlich so gelesen werden, kann, dass es in Wirklichkeit auch so ist.</p>

<p>Gerade im Rahmen der Globalisierung tr&#228;gt das Internet n&#228;mlich zu einer gravierenden Ver&#228;nderung der „alten Welt“ bei, die mehr ist, als nur eine „Erweiterung der alten Welt“. Und es gibt in der Medienphilosophie dar&#252;ber hinaus Hinweise, dass digitale Technologie und das Internet die Wahrnehmung von Welt als solcher wesentlich tiefgreifender ver&#228;ndern, als es von den Nutzern selbst wahrgenommen wird.</p>

<p>Die Aussage, dass das Internet von allen Befragten als keine neue Welt, sondern eine n&#252;tzliche Erweiterung der alten, wahrgenommen wird, hat in sich nur insofern einen Wahrheitsgehalt, als sie den Eindruck der Befragten wiedergibt – und eigentlich mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet, denn diese Aussage m&#252;sste auf ihren Geltungsanspruch, der implizit an den Stellen, an denen sie zitiert wird angenommen wird, eigentlich erst &#252;berpr&#252;ft werden. Aber das ist ein anderes Thema, das hier zu weit vom eigentlichen Thema weg f&#252;hrt und deshalb vielleicht in einem anderen Artikel wieder aufzugreifen sein wird.</p>

<p>Links zum Thema:</p>

<div>
<ul>
    <li>Die Ausgangspunkte:</li>
</ul>
<blockquote style="padding-left: 30px;">Studie des Hans-Bredow-Institutes
<blockquote>
<ul>
    <li style="text-align: left;"><a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/publikation/erschienen-heranwachsen-mit-dem-social-web" target="_blank">http://www.hans-bredow-institut.de/de/publikation/erschienen-heranwachsen-mit-dem-social-web</a></li>
    <li style="text-align: left;"><a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/forschung/jugendliche-web-20" target="_blank">http://www.hans-bredow-institut.de/de/forschung/jugendliche-web-20</a></li>
    <li style="text-align: left;"><a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/" target="_blank">http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/</a></li>
</ul>
</blockquote>
</blockquote>
</div>

<blockquote>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;"><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709492,00.html" target="_blank">Der Spigelartikel „Null Blog“</a></p>
</blockquote>

<ul>
    <li>Einige Repliken</li>
</ul>

<blockquote>
<p style="padding-left: 30px;">Matthias Schwenk: <a href="http://carta.info/31613/spiegels-null-blog-generation-kein-grund-zur-sorge-sie-hoeren-immer-noch-musik/" target="_blank">Spiegels “Null Blog”-Generation: Kein Grund zur Sorge, sie h&#246;ren immer noch Musik</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">René Scheppler: <a href="http://lernwolke.de/2010/08/03/ja-wo-surfen-sie-denn-spiegel-findet-die-net-generation-nicht/" target="_blank">Ja, wo surfen sie denn? Spiegel findet die Net-Generation nicht</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Prof. Dr. Karsten D. Wolf: <a rel="bookmark" href="http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_wolf/?p=409" target="_blank">Digitale Literalit&#228;t verl&#228;ngert die Bildungshebel</a></p>
<p id="posttitle_24945320" style="padding-left: 30px;">Martin Lindner: <a href="http://martinlindner.posterous.com/warum-wir-den-schulern-web-20-und-die-damit-v" target="_blank">Warum wir den Sch&#252;lern Web 2.0 (und die damit verbundenen Praktiken) beibringen m&#252;ssen, auch wenn es sie gar nicht interessiert.</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Robert Basic: <a rel="bookmark" href="http://www.robertbasic.de/2010/08/zu-satt-zum-hungern/" target="_blank">zu satt zum Hungern?</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Bologorette, Tamis Blog: <a href="http://blogorette.de/?p=338" target="_blank">Null Blog statt Net Generation?</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Andreas Kalt: <a href="http://www.rete-mirabile.net/lernen/das-netz-und-wie-man-damit-umgehen-kann-oder-soll?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+rete-mirabile+%28Rete-Mirabile.net%29" target="_blank">Das Netz und wie man damit umgehen kann oder soll</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://kartellblog.de/2010/08/06/off-topic-generation-null-blog/" target="_blank">Off topic: Generation “Null Blog”</a></p>
</blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2008/09/23/das-einzelne-wort-will-nicht-einsam-sein-oder-einfuehrung-in-die-grammatik/" rel="bookmark" title="23. September 2008">Das einzelne Wort will nicht einsam sein – oder: Einf&#252;hrung in die Grammatik</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/" rel="bookmark" title="17. August 2010">Nachdenken &#252;ber (guten!) Unterricht</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/17/herrlarbig-jetzt-auch-hoeren/" rel="bookmark" title="17. Januar 2010">herrlarbig jetzt auch h&#246;ren</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/18/bildungsorte-das-staedel-zu-frankfurt-am-main/" rel="bookmark" title="18. September 2009">Bildungsorte: Das St&#228;del zu Frankfurt am Main</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/01/29/podcasts-eine-kurze-einfuehrung/" rel="bookmark" title="29. Januar 2009">Podcasts &#8211; Eine kurze Einf&#252;hrung</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.686 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy8"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Das Netz, seine Funktionen und die \u201eNull Blog\u201c-Debatte "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2010\/08\/06\/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy8').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3512" class="footnote">Damit ist nicht behauptet, dass das Netz nicht noch viel mehr Funktionen hat, die tiefgreifende Ver&#228;nderungen der faktischen Lebenswelt mit sich bringen und die von vielen Nutzern und Nutzerinnen des Netzes nicht reflektiert werden. Zur Notwendigkeit aufkl&#228;rerischer Arbeit im Umgang mit dem Netz sp&#228;ter mehr.</li><li id="footnote_1_3512" class="footnote">An dieser Stelle eine Fu&#223;note zum „aufkl&#228;rerischen Gebrauch“ von Medien: Mir f&#228;llt auf, dass in nahezu allen Artikeln, die sich auf den Spiegelartikel beziehen, die entsprechenden Websites des Hans-Bredow-Instituts nicht verlinkt sind. Das &#252;berrascht mich.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsdebatte/" title="Bildungsdebatte" rel="tag">Bildungsdebatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/bildungsorte/" title="Bildungsorte" rel="tag">Bildungsorte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/chat/" title="Chat" rel="tag">Chat</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/debatte/" title="Debatte" rel="tag">Debatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/denken/" title="Denken" rel="tag">Denken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital/" title="digital" rel="tag">digital</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/diskussion/" title="Diskussion" rel="tag">Diskussion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/e-learning/" title="E-Learning" rel="tag">E-Learning</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erfahrungen/" title="Erfahrungen" rel="tag">Erfahrungen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erwachsene/" title="Erwachsene" rel="tag">Erwachsene</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/facebook/" title="Facebook" rel="tag">Facebook</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/forschung/" title="Forschung" rel="tag">Forschung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/fortbildung/" title="Fortbildung" rel="tag">Fortbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugend/" title="Jugend" rel="tag">Jugend</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommunikationsprozesse/" title="Kommunikationsprozesse" rel="tag">Kommunikationsprozesse</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenz/" title="Kompetenz" rel="tag">Kompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/kompetenzenfoerderung/" title="Kompetenzenförderung" rel="tag">Kompetenzenförderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kultur/" title="Kultur" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/leben/" title="Leben" rel="tag">Leben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrende/" title="Lehrende" rel="tag">Lehrende</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrerin/" title="Lehrerin" rel="tag">Lehrerin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mediennutzungskompetenz/" title="Mediennutzungskompetenz" rel="tag">Mediennutzungskompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medium/" title="Medium" rel="tag">Medium</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/netzwerk/" title="Netzwerk" rel="tag">Netzwerk</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/null-blog/" title="Null Blog" rel="tag">Null Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/null-blog-generation/" title="Null Blog Generation" rel="tag">Null Blog Generation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/oeffentlicher-raum/" title="öffentlicher Raum" rel="tag">öffentlicher Raum</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/philosophie/" title="Philosophie" rel="tag">Philosophie</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/politikzeitgeschichte/" title="Politik/Zeitgeschichte" rel="tag">Politik/Zeitgeschichte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/realitaet/" title="Realität" rel="tag">Realität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprachgebrauch/" title="Sprachgebrauch" rel="tag">Sprachgebrauch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/verstehen/" title="Verstehen" rel="tag">Verstehen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wahrheit/" title="Wahrheit" rel="tag">Wahrheit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wahrnehmung/" title="Wahrnehmung" rel="tag">Wahrnehmung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wikipedia/" title="Wikipedia" rel="tag">Wikipedia</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wikis/" title="Wikis" rel="tag">Wikis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wirklichkeit/" title="Wirklichkeit" rel="tag">Wirklichkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/youtube/" title="YouTube" rel="tag">YouTube</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zukunft/" title="Zukunft" rel="tag">Zukunft</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2010/08/06/das-netz-seine-funktionen-und-die-null-blog-debatte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>14</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Wenn wilde G&#246;tter zahm sind und Kinder unterfordert werden</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2008/11/03/wenn-wilde-goetter-zahm-sind-und-kinder-unterfordert-werden/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2008/11/03/wenn-wilde-goetter-zahm-sind-und-kinder-unterfordert-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 20:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allende, …Götter]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch Sek. I]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[»Schul«_Lektüren]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuerroman]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Dschungel]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Figur]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Isabel Allende]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Klischee]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nebelmenschen]]></category>
		<category><![CDATA[Rahmenhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Romanhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Spannung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=560</guid>
		<description><![CDATA[Abenteuer, Amazonas-Dschungel, eine Verschw&#246;rung und Kulturkritik: Isabel Allendes Roman »Die Stadt der wilden G&#246;tter« enth&#228;lt so ziemlich alles, was eine spannende Handlung und einen guten Roman ausmachen kann. Doch beim Lesen tauchen Zweifel auf, ob die chilenische Autorin hier tats&#228;chlich &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2008/11/03/wenn-wilde-goetter-zahm-sind-und-kinder-unterfordert-werden/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abenteuer, Amazonas-Dschungel, eine Verschw&#246;rung und Kulturkritik: <a href="http://www.isabelallende.com/" target="_blank">Isabel Allende</a>s Roman »<a href="http://buchjournal.buchhandel.de/sixcms/detail.php?id=49210" target="_blank">Die Stadt der wilden G&#246;tter</a>« enth&#228;lt so ziemlich alles, was eine spannende Handlung und einen guten Roman ausmachen kann. Doch beim Lesen tauchen Zweifel auf, ob die chilenische Autorin hier tats&#228;chlich einen gelungenen Roman vorlegt: <span id="more-560"></span></p>

<p>Ja, die Geschichte hat ein wenig Spannung in sich, ist nicht wirklich aufregend; ja, die Figuren des Romans haben das Potential, sie in richtig verwickelte Situationen geraten zu lassen, in denen sich ihre »Pers&#246;nlichkeiten« entfalten und vertiefen k&#246;nnen. Au&#223;erdem ist die Rahmenhandlung geeignet, die Entwicklung eines Jugendlichen zum Erwachsenen in einer Romanhandlung darzustellen, die die innere Reise zum erwachsenen Ich mit der &#228;u&#223;eren Reise an den Amazonas verbindet.</p>

<p>Der Roman hat Potential. Und dennoch bleiben am Ende Zweifel – nicht nur bei mir, sondern auch bei nahezu allen, mit denen ich &#252;ber den Roman sprach: Aus anf&#228;nglicher Neugier wurde bei nahezu allen schnell Ungeduld, es wird dar&#252;ber geklagt, dass manches in dem Roman zu ausf&#252;hrlich gerate, ohne dass der Sinn f&#252;r die Handlung wirklich nachvollzogen werden k&#246;nne.  Woran liegt es, dass beim Lesen des Romans zunehmend Zweifel dar&#252;ber auftauchen, ob dieses Buch gelungen ist?</p>

<p>Eine erste Ann&#228;herung an diese Frage scheint mir m&#246;glich, wenn ich die Figuren des Romans ein wenig n&#228;her in den Blick nehme und mir die Frage stelle, wie diese gestaltet sind, welchen Charakter ich als Leser bei ihnen feststellen kann.</p>

<p>Alex Cold ist f&#252;nfzehn Jahre alt. Weil seine Mutter schwer krank wird und der Vater sie in die weit entfernte Klink begleiten will, soll er f&#252;r einige Zeit bei seiner Gro&#223;mutter unterkommen. Die Reisejournalistin Kate Cold, die nicht Oma genannt werden will, ist nicht gerade das, was sich »normale Menschen« unter einer Oma vorstellen, was vor allem mit ihren sehr unkonventionellen Erziehungsmethoden  zu tun hat, die darauf bauen, dass ein Kind am besten lerne, wenn man es eigene Erfahrungen machen l&#228;sst. Diese Erfahrungen k&#246;nnen auch darin bestehen, dass Alex von ihr Schwimmen lernte, indem sie ihn als Vierj&#228;hrigen einfach ins Wasser stie&#223;.</p>

<p>Und nun soll Alex mit ihr in den Regenwald des Amazonas, wo Kate Cold sich auf die Suche nach einer »Bestie« macht, die dort Angst und Schrecken verbreitet. Alex ist w&#252;tend und traurig vor Sorge um seine Mutter (S. 9<sup><a href="http://herrlarbig.de/2008/11/03/wenn-wilde-goetter-zahm-sind-und-kinder-unterfordert-werden/#footnote_0_560" id="identifier_0_560" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Seitenangaben folgen der Ausgabe im Deutschen Taschenbuchverlag und unterscheiden sich sowohl von der Suhrkamp- als auch von der Hanser-Ausgabe">1</a></sup> ) und muss sich nun auch noch mit Kate und den Herausforderungen einer Expedition in den Regenwald herumschlagen.  Erstaunlicher Weise ver&#228;ndert der Regenwald und Alex’ Erfahrungen bei den Nebelmenschen, die ihn unter anderem einem Initiationsritus unterziehen, Alex kaum. Zumindest bekommt der Leser nicht wirklich erz&#228;hlt oder gar gezeigt, dass sich hier eine Reise ins Erwachsensein abspielt.</p>

<p>Das mag damit zu tun haben, dass Allende zwar viel erz&#228;hlt, aber bei allen Figuren wenig Tiefgang zu erzeugen vermag. Statt dessen strotzt das Buch nur so vor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klischee" target="_blank">Klischees</a>.</p>

<p>Alex ist ein typischer Jugendlicher, der am Ende einer Reise in die Welt l&#228;ngst vergessener Urwald»g&#246;tter« behauptet, die Begegnung mit Nadja, einem im Regenwald lebenden M&#228;dchen mit kanadischen Wurzeln, sei Wichtigste an dieser Reise f&#252;r ihn gewesen. Und das, nachdem er das Wasser des Lebens f&#252;r seine Mutter im Gep&#228;ck hat, in lebensbedrohliche Situationen gekommen ist und ganz nebenbei, gemeinsam mit Nadja, einem Indianerstamm das &#220;berleben gerettet hat. Und wenn Nadja dann antwortet, dass sie einander mit dem Herzen sehen k&#246;nnten (S. 377), bin ich wirklich froh, dass das Buch zu Ende ist, denn das ist mir dann doch ein wenig zu sehr »Der Kleine Prinz«.</p>

<p>Doch neben diesen misslungenen Hauptfiguren, stehen auch keine besser gelungenen Nebenfiguren: Es gibt einen Anthropologen, der (nat&#252;rlich) vollkommen &#252;berdreht ist und kaum platter als »wirrer Professor« dargestellt werden k&#246;nnte; es gibt eine h&#252;bsche &#196;rztin, die sich als die B&#246;se entpuppt; die Wesen, die das Magische in dem Roman darstellen, wirken wie Abziehbilder aus M&#228;rchen und erinnern irgendwie an Tolkiens Ents im Herrn der Ringe; der auftretende Schamane ist geheimnisvoll, bekommt aber in dem Roman keine wirkliche Pers&#246;nlichkeit, ja, er wirkt ein wenig wie eine folkloristische Gestalt, die Touristen aufgezwungen wird; die Mitglieder des Stammes der Nebelmenschen bekommen die &#252;blichen Klischees &#252;ber indigene V&#246;lker verpasst und sind gar nicht so »wild«, wie sie auf den ersten Blick wirken. Und schlie&#223;lich gibt es da nat&#252;rlich auch noch den klassischen Kampf zwischen Gut und B&#246;se, verbunden mit einer ach so zarten Liebesgeschichte zwischen Alex und Nadja, die so erz&#228;hlt wird, dass es mir bis zum Ende nicht gelingt, diese Liebe nachf&#252;hlen zu k&#246;nnen.</p>

<p>Doch was mir bei der Gestaltung der Figuren auff&#228;llt, scheint mir in engem Zusammenhang mit der Zielgruppe des Buches zu stehen. Auch wenn es in zwei Ausgaben (eine f&#252;r Jugendliche im Hanser-Verlag und eine f&#252;r Erwachsene im Suhrkamp-Verlag) erschienen ist: »Die Stadt der wilden G&#246;tter« ist als Kinder- und Jugendbuch konzipiert, f&#252;r Kinder und Jugendliche, die dieses Buch nicht wirklich ernst nimmt, die es untersch&#228;tzt und nicht &#252;berfordern will. Anders kann ich es mir nicht erkl&#228;ren, dass Jugendliche im Alter Alex Colds, mit denen ich das Buch gelesen habe, das Buch als langweilig beschreiben, &#252;ber L&#228;ngen in der Erz&#228;hlung klagen und den Abenteuerroman alles andere als spannend finden. Allende traut Kindern und Jugendlichen scheinbar nicht zu, dass sie komplexe Figuren und deren Gef&#252;hlsleben verstehen k&#246;nnen. Und so kann Allende in einem <a href="http://buchjournal.buchhandel.de/sixcms/detail.php?id=49210" target="_blank">Interview</a> sagen:</p>

<blockquote>»Das Schreiben [eines Romans f&#252;r Kinder und Jugendliche – TL] selbst ist anders. Es ist insgesamt direkter. Es gibt mehr Action, mehr Dialoge. Die Kapitel sind k&#252;rzer und &#252;berschaubarer. Zwangsl&#228;ufig. Der Leser ist ein anderer. Das bedeutet nicht, dass ich mir weniger M&#252;he geben w&#252;rde, sorgf&#228;ltig mit der Sprache umzugehen oder auch etwa mit der Konstruktion der Geschichte selbst. Dazu respektiere ich Jugendliche viel zu sehr.«</blockquote>

<p>Ja, der Roman ist »direkter« geschrieben: Es gibt kaum etwas zwischen den Zeilen zu lesen, Lesende bekommen alles erkl&#228;rt. Die Geschichte ist sorgf&#228;ltig konstruiert, wobei aber die Charaktere, die die Geschichte tragen sollen, deutlich zu kurz kommen. Doch Romane, die zu direkt geschrieben sind, in denen Lesende quasi vorgekaute Nahrung vorgesetzt bekommen, statt ihnen wirklich etwas zu bei&#223;en zu geben, schaffen es selten, wirklich gute Romane zu werden.</p>

<blockquote>Isabell Allende, Die Stadt der wilden G&#246;tter, M&#252;nchen (dtv) 2008 (6. Auflage).</blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2008/10/07/otfried-preussler-krabat-ein-kritischer-zwischenruf/" rel="bookmark" title="7. Oktober 2008">Otfried Preu&#223;ler – Krabat: Ein kritischer Zwischenruf</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2008/09/20/du-wirst-staendig-ueberwacht-morton-rhues-boot-camp/" rel="bookmark" title="20. September 2008">Du wirst st&#228;ndig &#252;berwacht – Morton Rhues »Boot Camp«</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2008/10/22/isabel-abedi-isola-moegliche-themen-brainstorming/" rel="bookmark" title="22. Oktober 2008">Isabel Abedi, Isola – M&#246;gliche Themen (Brainstorming)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/07/28/herrn-larbigs-bibliothek-10-tino-hanekamp-so-was-von-da/" rel="bookmark" title="28. Juli 2011">Herrn Larbigs Bibliothek 10 – Tino Hanekamp: So was von da</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/05/wissen-im-21-jahrhundert-did-you-know/" rel="bookmark" title="5. M&#228;rz 2009">Wissen im 21. Jahrhundert (Did you know?)</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 3.685 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy11"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Wenn wilde G\u00f6tter zahm sind und Kinder unterfordert werden "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2008\/11\/03\/wenn-wilde-goetter-zahm-sind-und-kinder-unterfordert-werden\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy11').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_560" class="footnote">Die Seitenangaben folgen der Ausgabe im Deutschen Taschenbuchverlag und unterscheiden sich sowohl von der Suhrkamp- als auch von der Hanser-Ausgabe</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/abenteuer/" title="Abenteuer" rel="tag">Abenteuer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/abenteuerroman/" title="Abenteuerroman" rel="tag">Abenteuerroman</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-i/schul_lektueren/allende-die-stadt-der-wilden-goetter/" title="Allende, …Götter" rel="tag">Allende, …Götter</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/charakter/" title="Charakter" rel="tag">Charakter</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-i/" title="Deutsch Sek. I" rel="tag">Deutsch Sek. I</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/dschungel/" title="Dschungel" rel="tag">Dschungel</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erwachsene/" title="Erwachsene" rel="tag">Erwachsene</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erziehung/" title="Erziehung" rel="tag">Erziehung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/figur/" title="Figur" rel="tag">Figur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/figuren/" title="Figuren" rel="tag">Figuren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gestaltung/" title="Gestaltung" rel="tag">Gestaltung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/isabel-allende/" title="Isabel Allende" rel="tag">Isabel Allende</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kinder/" title="Kinder" rel="tag">Kinder</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/klischee/" title="Klischee" rel="tag">Klischee</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kulturkritik/" title="Kulturkritik" rel="tag">Kulturkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/liebesgeschichte/" title="Liebesgeschichte" rel="tag">Liebesgeschichte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/nebelmenschen/" title="Nebelmenschen" rel="tag">Nebelmenschen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/rahmenhandlung/" title="Rahmenhandlung" rel="tag">Rahmenhandlung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/roman/" title="Roman" rel="tag">Roman</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/romanhandlung/" title="Romanhandlung" rel="tag">Romanhandlung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/spannung/" title="Spannung" rel="tag">Spannung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-i/schul_lektueren/" title="»Schul«_Lektüren" rel="tag">»Schul«_Lektüren</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2008/11/03/wenn-wilde-goetter-zahm-sind-und-kinder-unterfordert-werden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Isabel Abedi, Isola – M&#246;gliche Themen (Brainstorming)</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2008/10/22/isabel-abedi-isola-moegliche-themen-brainstorming/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2008/10/22/isabel-abedi-isola-moegliche-themen-brainstorming/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 20:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch Sek. I]]></category>
		<category><![CDATA[I. Abedi, Isola]]></category>
		<category><![CDATA[»Schul«_Lektüren]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuerroman]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brother]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Isabel Abedi]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Name]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Roman »Isola]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Voyeurismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=526</guid>
		<description><![CDATA[Bevor ich mich mit Isabel Abedis Roman »Isola« n&#228;her befasse, will ich in einem ersten Schritt erst einmal &#252;berlegen, welche Themen ich mit dem Buch verbinde, die m&#246;glicherweise der Bearbeitung wert sein k&#246;nnten. Dabe gehe ich bewusst &#252;ber den reinen &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2008/10/22/isabel-abedi-isola-moegliche-themen-brainstorming/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich mich mit Isabel Abedis Roman »<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/27653.html" target="_blank">Isola</a>« n&#228;her befasse, will ich in einem ersten Schritt erst einmal &#252;berlegen, welche Themen ich mit dem Buch verbinde, die m&#246;glicherweise der Bearbeitung wert sein k&#246;nnten. Dabe gehe ich bewusst &#252;ber den reinen Inhalt des Romans hinaus. Die &#220;berlegungen sind ungeordnet:<span id="more-526"></span></p>

<ul>
    <li>Der Roman enth&#228;lt in meinen Augen Aspekte eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abenteuerroman" target="_blank">Abenteuerromans</a>.</li>
    <li>Au&#223;erdem dachte ich an verschiedene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thriller" target="_blank">Thriller</a>, die ich schon gelesen habe.</li>
    <li>Dar&#252;ber hinaus wird eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liebesroman" target="_blank">Liebesgeschichte</a> erz&#228;hlt.</li>
    <li>Es geht in dem Roman um die Frage der &#220;berwachung, wie Sie in Fernsehgenres wie »Big Brother« bereits vorgef&#252;hrt wurde. – Voyeurismus, das Interesse am Verhalten anderer als Thema eines Romans.</li>
    <li>Au&#223;erdem wird am Rande und in der Lebensgeschichte Joys das problematische Leben Jugendlicher und Erwachsener in brasilianischen Slums angerissen.</li>
    <li>Mir f&#228;llt auch ein, dass viele Jugendliche (und nicht weniger Erwachsene) davon tr&#228;umen, entdeckt und ber&#252;hmt zu werden. Diese Chance bekommen auch die zw&#246;lf Jugendlichen geboten, die Quint Tempelhoff auf die Insel einl&#228;dt.</li>
    <li>Lange Zeit nicht klar, aber f&#252;r die Geschichte von zentraler Bedeutung ist das Thema »Datenschutz« und »Datensicherheit«. – Was machen Hacker? Wo gef&#228;hrden wir selbst unsere Daten und Dateien und machen uns f&#252;r andere so erkennbar, dass wir manipulierbar werden?</li>
    <li>Von Anfang an wird in dem Roman von der Bedeutung der Namen gesprochen, die Menschen haben oder sich geben. In welchem Zusammenhang stehen also die selbstgew&#228;hlten Namen der zw&#246;lf Jugendlichen mit ihrer jeweiligen Pers&#246;nlichkeit?</li>
    <li>Das M&#246;rderspiel, von dem die Jugendlichen erst erfahren, nachdem sie schon auf der Insel sind, bringt die Frage mit sich: Wie gehen wir eigentlich mit Auftr&#228;gen um, die uns andere geben? Was beeinflusst unsere Entscheidungen? Warum unterwerfen wir uns Forderungen, die von au&#223;en kommen und welche Argumente werden f&#252;r diese Anpassung angef&#252;hrt?</li>
    <li>Wie ver&#228;ndert das Spiel das Verhalten der Jugendlichen?</li>
    <li>Nach welchen Kriterien suchen die Jugendlichen den »Schuldigen«, nachdem es einen wirklichen Toten gegeben hat?</li>
    <li>Warum ist der Roman in der Ich-Erz&#228;hlpersektive geschrieben? – Und warum aus der Sicht eines M&#228;dchens?</li>
    <li>Macht die Erz&#228;hlperspektive aus dem Roman ein »M&#228;dchenbuch«?</li>
    <li>Wie funktioniert Liebe (am Beispiel von Joy und Solo)?</li>
    <li>Welche Charaktere sind auf der Insel in den zw&#246;lf Jugendlichen eigentlich versammelt? In welchen Charakteren kann sich ein Leser wiederfinden und in welchen nicht?</li>
    <li>Wie w&#252;rde ich mich als Figur in dem Roman eigentlich verhalten? (Welche drei Gegenst&#228;nde w&#252;rde ich mit auf eine Insel nehmen?; Wie w&#252;rde ich die Ereignisse erleben und mich in bestimmten Situationen entscheiden?)</li>
    <li>Mit welchen Kunstgriffen gelingt es Abedi, Lesende so sehr in den Roman hinein zu ziehen, wie ich es selbst erlebt habe?</li>
</ul>

<p>Einige dieser Fragen (und vielleicht auch noch andere), werde ich in der einen oder anderen Form beim Umgang mit dem Buch aufgreifen. Es gibt bislang so gut wie kein Material zu Abedis »Isola«. Um so gespannter bin ich, was es da alles zu entdecken geben wird.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/27/herrn-larbigs-bibliothek-1-rainald-goetz-abfall-fuer-alle/" rel="bookmark" title="27. Oktober 2009">Herrn Larbigs Bibliothek 1: Rainald Goetz – Abfall f&#252;r alle</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/26/herrn-larbigs-bibliothek-0-einfuehrung/" rel="bookmark" title="26. Oktober 2009">Herrn Larbigs Bibliothek 0: Einf&#252;hrung</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2008/11/03/wenn-wilde-goetter-zahm-sind-und-kinder-unterfordert-werden/" rel="bookmark" title="3. November 2008">Wenn wilde G&#246;tter zahm sind und Kinder unterfordert werden</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/05/23/produktive-beratung-und-forderung-in-der-schule/" rel="bookmark" title="23. Mai 2011">Produktive Beratung und F&#246;rderung in der Schule</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/05/lebenszeichen/" rel="bookmark" title="5. August 2010">Lebenszeichen</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 3.403 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy14"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Isabel Abedi, Isola \u2013 M\u00f6gliche Themen (Brainstorming) "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2008\/10\/22\/isabel-abedi-isola-moegliche-themen-brainstorming\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy14').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/abenteuerroman/" title="Abenteuerroman" rel="tag">Abenteuerroman</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/big-brother/" title="Big Brother" rel="tag">Big Brother</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/datenschutz/" title="Datenschutz" rel="tag">Datenschutz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/datensicherheit/" title="Datensicherheit" rel="tag">Datensicherheit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-i/" title="Deutsch Sek. I" rel="tag">Deutsch Sek. I</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erwachsene/" title="Erwachsene" rel="tag">Erwachsene</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/geschichte/" title="Geschichte" rel="tag">Geschichte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-i/schul_lektueren/i-abedi-isola/" title="I. Abedi, Isola" rel="tag">I. Abedi, Isola</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/isabel-abedi/" title="Isabel Abedi" rel="tag">Isabel Abedi</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/liebesgeschichte/" title="Liebesgeschichte" rel="tag">Liebesgeschichte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/name/" title="Name" rel="tag">Name</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/persoenlichkeit/" title="Persönlichkeit" rel="tag">Persönlichkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/roman/" title="Roman" rel="tag">Roman</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/roman-isola/" title="Roman »Isola" rel="tag">Roman »Isola</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ueberwachung/" title="Überwachung" rel="tag">Überwachung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/verhalten/" title="Verhalten" rel="tag">Verhalten</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/voyeurismus/" title="Voyeurismus" rel="tag">Voyeurismus</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-i/schul_lektueren/" title="»Schul«_Lektüren" rel="tag">»Schul«_Lektüren</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2008/10/22/isabel-abedi-isola-moegliche-themen-brainstorming/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
	</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Minified using disk: basic
Page Caching using disk: enhanced
Database Caching 33/62 queries in 0.134 seconds using disk: basic
Object Caching 6977/7132 objects using disk: basic

Served from: herrlarbig.de @ 2012-05-24 05:13:40 -->
