Doppelfrost oder: Kalter Wind und kalte Herzen – Bei sibirischer Kälte werden Obdachlose in Frankfurt aus Bahn-Stationen vertrieben.

Donnerstag, 2. Februar 2012: Eiskalt zieht der schneidende Wind durch die Straßen Frankfurts. Menschen verdecken ihr Gesicht mit Schals, sind dick in ihre Jacken gehüllt, über die Mützen werden noch die Kapuzen tief ins Gesicht gezogen.

Es ist kurz vor 20:00 Uhr. Ich laufe Richtung Ausgang der B-Ebene an Frankfurts Hauptwache, auf den Ohren sitzen meine Kopfhörer und es läuft gerade Phantom/Ghosts „Thrown Out of Drama School“.

Da sehe ich ein ganz anderes „Thrown Out“, einen Rauswurf. Drei Mitarbeiter des von den Frankfurter Verkehrsbetrieben VGF beauftragten Unternehmens WISAG begleiten einen Obdachlosen zum Ausgang, bis zur Rolltreppe. Ich bin so sprachlos, dass ich leider mein Handy vergesse, mit dem ich diese Szene hätte dokumentieren können. Statt dessen twitter ich in Richtung Stadt Frankfurt am Main und der Verkehrsbetriebe:

Die Reaktionen auf diese Kurznachricht via Twitter waren einhellig so, dass dieses Verhalten irritiert. Jeder, der an diesen Tagen mit sibirischer Kälte in Deutschland unterwegs ist, weiß, dass das keine normale Kälte ist, weiß, dass das eine Kälte ist, die es einfach nötig macht, dass man sich zwischendurch aufwärmt.

Doch leider sind Bürokratenherzen auch von diesen äußeren Extrembedingungen scheinbar nicht zu erweichen. Das zumindest war mein Eindruck, als ich heute morgen via Twitter die Antwort der Verkehrsgesellschaft Frankfurt bekam:

„Die Station kann täglich leider nur von 22 bis 6 Uhr für Obdachlose zur Verfügung stehen. (sr)“

Hier wird von „kann“ gesprochen, als ob… Nun, die Begründungen wurden nachgeliefert. Der Feuerschutz verlange, dass während des Betriebs die Fluchtwege frei blieben, man müsse auf Ladenbesitzter und Fahrgäste nehmen und überhaupt habe ja die VGF die Idee gehabt, die B-Ebene nachts zu öffnen. (Im nächsten Bild steht der älteste Eintrag unten, also von unten nach oben lesen)

Es wird also mit Flucht- und Rettungswegen argumentiert. Ok. Aber wenn das wirklich der entscheidende Grund wäre, bräuchte man eigentlich nicht mehr zu betonen, dass man auf Ladenbesitzer und Fahrgäste Rücksicht nehmen müsse. – Wie: Wenn Menschen sich aufwärmen ist das rücksichtslos gegenüber Ladenbesitzern und Fahrgästen?

Ich bin einer dieser Fahrgäste und ich finde es nur angemessen, wenn bei dieser sibirischen Kälte Menschen warme S-Bahnstationen und Bahnhöfe aufsuchen (nicht nur die B-Ebene an der Hauptwache).

Es ist nicht nur die Verkehrsgesellschaft Frankfurt, die trotz Kälte restriktiv gegenüber den Ärmsten in der Gesellschaft agiert. Die Bahn macht es und in anderen Großstädten vertreibt man Obdachlose auch – trotz sibirischer Kälte – mindestens tagsüber aus den geheizten Stationen. Aber bleiben wir beim konkreten Anlass.

Der wahre Grund für die Vertreibungsstrategie der VGF (der Bahn, der Stadt Frankfurt) dürfte die Sorge der Geschäftsleute sein, die Anwesenheit von Obdachlosen könnte ihre Umsätze in Frage stellen, aber ohne „Sicherheits“-Argumente klänge diese Aussage einfach genau so kalt, wie sie ist.

Nein, ich bin kein Sozialromantiker. Ich weiß, dass es viele Hilfsangebote für Obdachlose und Arme in Deutschlands Großstädten gibt. Als ich selbst eine Zeit lang bei einem täglichen Frühstücksangebot für Obdachlose und Arme mitarbeitete, habe ich auch erfahren, dass nicht alle Obdachlosen sozial verträglich sind. Wenn jemand andere anpöbelte, wurde das natürlich nicht akzeptiert. Aber es macht einen Unterscheid, ob man einen Obdachlosen des Platzes verweist, weil er obdachlos ist und sich etwas aufwärmen will oder weil er jemanden anpöbelt.

Was ich in der Stadt gestern gesehen habe, war ein friedlicher Obdachloser, der sich nicht wehrte, als man ihn des Platzes verwies. Etwas später sah ich das gleiche Spiel bei der McDonalds-Filiale an der Konstablerwache. Wieder sich unauffällig verhaltende Obdachlose, die sich ein wenig aufwärmen wollten, denn in die B-Ebene der Hauptwache dürfen sie ja erst um 22:00.

Der Bürokratismus, mit dem mein Entsetzen beantwortet wurde, der Eindruck, dass bei dieser Eiseskälte das Wort „Erbarmen“ bei den Besitzern der geheizten B-Ebenen und Bahnhöfen nicht zu existieren scheint, kam wie eine zweite Kältewelle über mich. Es herrscht doppleter Frost: Der Frost des sibirisch kalten, schneidenden Windes und der Frost in den Herzen, die sich hinter Bürokratie verstecken und sich dann noch brüsten, dass sie ja helfen würden. Ja, von 22–6 Uhr hilft man. Außerhalb dieser Zeiten ist die bürokratisch streng umgesetzte Vorgabe gnadenlos und ohne Erbarmen, was man dann noch mit einem auf mich zynisch wirkendem „leider“ würzt, als ob man nicht anders könnte, wenn man nur wollte (oder wenn der Druck der Öffentlichkeit in diese Richtung vorhanden wäre).

 Nachtrag: Dass es auch anders geht, zeigen die Verkehrsbetriebe BSAG in Bremen. „Die Bremer Straßenbahn AG lässt Obdachlose zum Aufwärmen kostenlos in ihren Bussen und Bahnen mitfahren.“ – In Frankfurt dürfen Obdachlose zum Aufwärmen zumindest tagsüber (zwischen 6 und 22 Uhr) nicht mal die Stationen der Vekehrsbetriebe nutzen.

Bilder zur Buchmesse – 2. Tag (13.10.2011) #fbm11

Wieder war ich auf der Buchmesse, wieder sind Fotos entstanden. Es war heute sehr viel los, viel Prominenz unterwegs. Hier ein paar Impressionen meines heutigen Buchmessentages.

(Ich bitte höflich zu beachten, dass das © dieser Bilder bei @herrlarbig liegt.)

Der Mairisch-Verlag – Ein Interview mit Daniel Beskos auf der Frankfurter Buchmesse #fbm11

Weil Finn-Ole Heinrichs Roman „Räuberhände“ nicht nur mir gefallen hat, sondern auch bei Schülern und Schülerinnen sehr gut angekommen ist, bin ich nun mal zum Verlag gegangen, der diesen Roman veröffentlicht hat. Die  haben auch noch viele andere Romane in ihrer Buchmessekoje ausgestellt gehabt. Und CDs auch noch. In diesem Verlag erscheinen nämlich die Platten von Spaceman Spiff, der mich auch schon mit seinen Texten und seiner Musik zu überzeugen wusste.

Ja, auch Liedtexte sind Literatur, „Lyrics“ eben – warum also sollte ein Liedermacher wie Spaceman Spiff dann keinen Platz in einem tollen Verlagsprogramm haben, wie ich es hier auf dem Buchmessenstand vorgefunden habe?!

Aber was ist das für ein Verlag, der sich mir da mehr und mehr als Geheimtipp entpuppt? Was zeichnet den in Hamburg angesiedelten Mairisch-Verlag aus? Als ich schon begonnen hatte, mit Daniel Beskos darüber zu sprechen, fiel mir ein, dass ich mein Aufnahmegerät dabei habe und so haben wir das Gespräch als Interview weiter geführt:

Bilder zur Buchmesse – 1. Tag (12.10.2011) #fbm11

Nur ein paar wenige Bilder vom ersten Tag auf der Frankfurter Buchmesse 2011. Ein paar Stationen auf meinem Weg durch die Hallen. Es war ein interessanter Tag zwischen Buchneuerscheinungen, Zeitungsverlagen, meinem ersten Twittwoch, in dem es um Nutzung von Web-2.0-Werkzeugen für die Buchvermarktung ging, Zufallsbegegnungen und vielen Tweets, mit denen ich von der Buchmesse berichtet habe.

Es war auch ein Tag der Orientierung, wo was in den Hallen ist. Bis Sonntag habe ich nun Zeit, Entdeckungen zu machen.

Jetzt aber:

Bilder zur Buchmesse – 1. Tag (12.10.2011)

Personal Learning Environment at Night (PLE 3)

Summernight Personal Learning Environment – PLE (© Torsten Larbig)

Tagsüber wird gelesen, abends dann geschrieben. Das ist einfach die optimale Nutzung eines OpenAir-Arbeitsplatzes als Lernumgebung, die sich an die Gegebenheiten in Sachen Licht anpasst… Hier entsteht gerade dieser Blogeintrag >>>

Summertime Personal Learning Environment (PLE 2)

Persönliche Lernumgebung im Sommer (© Torsten Larbig)

Summertime Personal Learning Environment – PLE (© Torsten Larbig)

Wie die persönliche Lernmgebung aussieht, stand im „OpenCourse: Die Zukunft des Lernens“ vor einigen Wochen als Frage im Raum. Damals antwortete ich auch schon mit einem Bild . Doch im Laufe des Jahres, im Laufe der Jahreszeiten ändern sich die Arbeitsorte.

Was hier wie „Urlaub auf Balkonien“ aussehen mag, ist einer meiner Sommerarbeitsplätze. Immer dabei: Die Tasse Tee. In diesem Fall kommen noch die Biographie Nelly Sachs’ von Aris Fioretos und ein Bleistift zum Markieren markanter Textstellen hinzu. Und ja, da ist kein digitales Gerät zu sehen. Einfach nur in der warmen Sonne sitzen (in Wahrheit wird so ein Südbalkon sogar sehr warm, trotz Sonnenschutz) und genießend arbeiten.

Architektur in Frankfurt am Main – Der OpernTurm


© T. Larbig 2010

Dieses Bild gefällt mir, so sehr es das Ergebnis eines Zweifels ist.

Was soll ich davon halten, fragte ich mich, dass da mitten in Frankfurt, direkt neben der Alten Oper, ein Hochhaus entstehen sollte, das mit seinen 170 Metern alles um sich herum erdrücken könnte?

Skeptisch sah ich den Bau, sah ich, wie sich er Beton mehr und mehr in die Höhe streckte, sah ich meine Befürchtungen Wirklichkeit werden. Das graue Betongerippe wirkte bedrohlich. – Um so erstaunlicher, wie der OpernTurm sich nun in das Stadtbild einfügt, seinen Ort neben der Alten Oper gefunden zu haben scheint.

Dennoch blieb da Fremdheit. Die strenge Symmetrie des Gebäudes, die sich aus Quadraten und Rechtecken als architektonischer Grundform ergibt, zog mich an und hielt mich gleichzeitig auf Distanz.

So sehr mir der neue OpernTurm – zu meiner eigenen Überraschung – gefällt, so ästhetisch kalt, anziehend, abstoßend, vertraut und fremd zugleich wirkt er auf mich als Bewohner dieser Stadt Frankfurt am Main.

Also nahm ich meinen Fotoapparat und versuchte auf diesem Wege, diesen zentral in der Stadt verorteten neuen Turm visuell und perspektivisch zu erkunden. Als ich da nun fotografierte, hatte ich immer stärkere Assoziationen in Richtung eines Raumschiffs, das hier in Frankfurt am Main gelandet ist und nun dort als Hochhaus steht. Diese Assoziation scheint die ambivalente Wahrnehmung des Gebäudes für mich widerzuspiegeln.

Nun galt es nur noch, diese Assoziation in ein Bild zu bekommen. In diesem Fall kam mir das Phänomen der „stürzenden Linien“ sehr entgegen, konnte ich es doch für meine Bildidee nutzen.

Ich versuchte also, die Symmetrie des Turms aufzugreifen, diese mit dem optischen Phänomen der stürzenden Linien zu kombinieren und so meine Wahrnehmung des Gebäudes in ein Bild zu bekommen.

Um zumindest aus meiner Sicht diesem Ziel abschließend so nah wie möglich zu kommen, waren noch zwei Arbeitsschritte nötig, die ich in der digitale „Dunkelkammer“ am Computer ging: Das Bild wurde in ein Schwarz-Weiß-Bild umgewandelt und um 180 Grad gedreht, sodass der Eindruck entstand, da schwebe tatsächlich ein Raumschiff über den schwarzen Blättern und nur andeutungsweise sichtbaren Bäumen.

Ob es gelungen ist, die ambivalente Wahrnehmung des Gebäudes fotografisch so umzusetzen, dass sie sich anderen aus diesem Bild erschließt, müssen andere entscheiden. Bei mir hat sich das Gefühl beim Betrachten des Bildes ein paar Monate nach seinem Entstehen wieder eingestellt. Aber das kann ja auch daran liegen, dass ich die Geschichte des Bildes einfach kenne – oder?

Aus aktuellem Anlass: Cybermobbing und die Folgen

Schüler sprachen mich an.

Nur wenige Tage, nachdem auf einer Internetseite erste Mobbing-Attacken auf Frankfurter Schüler, nach Schulen sortiert, aufgetaucht waren, erreichte die Nachricht die Lehrer und damit die Schule(n). Mir wurde von einer  Mobbing-Website erzählte, ich erfuhr die Adresse, die ich hier nicht nennen werde. Und ich war nicht der einzige, den Schüler ansprachen.

Als ich mir dann am Abend die Website anschaute, beschlich mich ein ungutes Gefühl. Entsetzen machte sich breit. Erschüttert konnte ich zu diesem Zeitpunkt1 minütlich neue Einträge verfolgen, in denen Schüler und Schülerinnen mit unsinnigen, meist sexualisierten Angriffen diffamiert, beschimpft, beleidigt wurden.

Mein erster Gedanke galt den betroffenen Schülerinnen und Schülern, die hier zu Opfern gemacht wurden. Was muss passieren, um sie zu schützen, zu unterstützen, den Schaden für die Psyche der Kinder zu verhindern oder so gering wie möglich zu halten?

Es galt nicht nur, als Schule zu reagieren, sondern als individueller Lehrer Position zu beziehen, zu zeigen, dass man ansprechbar ist, dass sich Opfer nicht verstecken müssen, dass die Taten nicht toleriert werden.

Mein zweiter Gedanke galt den Tätern und, noch viel mehr, der Unverfrorenheit der Leute, die eine Website online stellen, die geradezu den Eindruck erweckt, sie wolle Jugendliche dazu verführen, unter dem scheinbaren Deckmantel der Anonymität, genau solche Beleidigungen zu verbreiten, wie ich sie da nun las.

Was aber ist schief gelaufen, dass Schüler und Schülerinnen anonym solch ein „Angebot“ annehmen? Wieso empfinden Jugendliche so etwas als „Spaß“. Ja, auf Nachfrage, wie die Schüler und Schülerinnen auf diese Website reagiert haben, bekam ich tatsächlich zu hören, viele hätten das, zumindest anfänglich, als Spaß empfunden, bis sie bemerkten, was das mit den betroffenen Mitschülern macht.

Was ist da schief gelaufen, dass es scheinbar doch eine ganze Reihe Jugendlicher gibt, die ihr eigenes Selbstwertgefühl über die Erniedrigung anderer Jugendlicher meinen stärken zu müssen? Darauf läuft Mobbing nämlich immer hinaus: Andere werden niedergemacht, weil man für sich selbst etwas erreichen will, sei es die Stärkung des Selbstwertgefühls auf Kosten Dritter, sei es eine Position in einem Unternehmen etc.

Ja, Mobbing und auch Cybermobbing sind kein neues Phänomen, das gibt es schon seit Jahren, in der analogen Form schon seit Jahrzehnten.2 Aber diese Tatsache befreit nicht von der Verantwortung, nach Wegen zu suchen, Mobbing zu verhindern und dort, wo es doch geschieht, die Opfer zu stärken und den Tätern deutlich ihre Grenzen zu zeigen.

Interessant war für mich die Beobachtung, dass vielen Schülern gar nicht bewusst war, dass es sich bei Mobbing um eine Straftat handelt – auch denen, die solche Aktionen nie unterstützen würden, meiner Wahrnehmung nach die überwältigende Mehrheit der Jugendlichen, das nur mal als Lichtblick nebenbei.

Nun ermittelt der Frankfurter Generalstaatsanwalt gegen die in den USA gehostete Website.3 Dabei geht es den Ermittlern weniger um die Schüler, die sie für ihre Beleidigungen genutzt haben und wohl eher milde Strafen, wie richterliche Verwarnung oder ein paar soziale Arbeitsstunden, zu erwarten haben, vermutlich begleitet von pädagogischen Maßnahmen der Schulen und solchen Maßnahmen, die nötig sind, um die Ordnung an den Schulen wieder herzustellen.

Viel mehr im Blick der Staatsanwaltschaft ist der Anbieter dieser Website, der dieses Verhalten der Jugendlichen regelrecht herausgefordert hat.

Was aber habe ich aus den Erfahrungen der vergangenen Tage gelernt?

  1. Es ist wichtig, dass Lehrende in ihrer Rolle als Lehrer und Lehrerin so auftreten, dass Schülerinnen und Schüler in ihnen vertrauenswürdige Ansprechpartner sehen können, völlig unabhängig davon, dass Lehrende bewerten müssen, Noten geben. Es muss immer klar sein, dass ein Lehrer Pädagoge ist und in seinem Erziehungsauftrag für Kinder und Jugendliche offene, die Notengebung nicht beeinflussende Ohren hat. Hier wird deutlich, was es heißt, dass die Kinder und Jugendliche Schutzbefohlene sind. Als Lehrer und als Institution Schule sind wir, gemeinsam mit den Eltern, Anwälte der Kinder und Jugendlichen. Wir haben dazu beizutragen, dass Schule für die Kinder und Jugendliche ein sicherer Ort ist.

  2. Wenn Mobbingattacken wie die über jene Website bekannt werden, gilt es, eindeutig, besonnen und schnell zu reagieren, sowohl als Schule als auch als einzelner Lehrer in den einem anvertrauten Lerngruppen. Man muss Position beziehen, die Auswirkungen des Mobbings auf die Opfer verdeutlichen, die Opfer in Schutz nehmen (ohne diese gut gemeint, aber falsch gemacht wiederum bloß zu stellen!), die Folgen für die Täter klarstellen, gegebenenfalls die Opfer ermutigen, Strafanzeige zu erstatten, damit alle rechtsstaatlichen Mittel genutzt werden können, die Täter zu ermitteln, um diesen konkret zu verdeutlichen, dass ihr Verhalten nicht toleriert wird.

  3. Die Stellungnahme und persönliche Positionierung erfolgt mit einem dreifachen Ziel: Opfer sollen geschützt und gestärkt werden, Täter sollen von weiteren Taten abgehalten werden und der Lehrende macht sich ansprechbar – für Opfer und auch für (reumütige oder anfangs die Tragweite ihres Tuns nicht ahnende) Täter.

Fast schon selbstverständlich wurde in dieser Situation die Frage an mich heran getragen, ob man solche Websites nicht sperren könne. Meine Antwort darauf fiel zwiespältig und doch eindeutig aus: Leider und glücklicherweise nicht. Leider, weil ich mir natürlich ein möglichst schnelles Verschwinden solcher Seiten aus dem Netz wünsche.4 Glücklicherweise, weil ich die Debatte um Netzsperren intensiv beobachte(t habe) und die potentiellen Folgen, abgesehen von der leichten Überwindbarkeit von solchen Sperren, für die Grundrechte sehr schwerwiegend sein können.

Das Grundproblem liegt bei der Frage: Warum tun Menschen anderen Menschen so etwas an? Wie kann man verhindern, dass Menschen anderen so etwas antun wollen? Und vor allem: Wie kann man, gemeinsam mit Eltern und Freunden der Opfer, die Mobbingopfer so begleiten, dass sie von diesen Angriffen auf ihre Person keine psychischen (Langzeit-)Schäden davon tragen.

Neben diesen an Individuen orientierten Zielen, gilt es aber auch, das Vertrauen in die Schule als Ort des sozialen Miteinanders zu thematisieren und wieder herzustellen. Anonyme Mobbingattacken bringen es nämlich auch mit sich, dass das Vertrauen in die Mitschüler und Mitschülerinnen nachhaltig belastet wird, schwebt doch die Frage im Raum, ob diese Person, mit der Schüler und Schülerinnen zu tun haben, vielleicht eine von denen ist, die sich an den Mobbingaktionen beteiligt haben. Auch um dieses Ziel zu erreichen, hoffe ich auf Ermittlungserfolge der Staatsanwaltschaft – oder auf einsichtige Täter, die zu dem Schluss kommen, dass das, was sie da tun oder getan haben, so doch gar nicht ihr Ziel war – und trotz allem das Gespräch mit einer Person ihres Vertrauens suchen, um die Folgen ihres eigenen Tuns zu verantworten und zu minimieren.

Auf jeden Fall aber ist es wichtig, an dem Thema Mobbing dran zu bleiben, auch wenn ich den Eindruck habe, dass seit der Verdeutlichung auch strafrechtlicher Konsequenzen, die Zahl der Äußerungen nachgelassen hat.5

Dennoch: Selbst, wenn der Hoster der Website diese abstellen würde6: Die Opfer leiden unter dem, was da passiert (ist). Und zur Stärkung der Opfer gehört auch, dass sie nicht das Gefühl bekommen, dass das Thema vorbei ist, wenn die Einträge aufhören und sie dann in Vergessenheit geraten, weil alle froh sind, dass dieses Gespenst verschwunden ist. Für die Opfer ist es damit nämlich noch lange nicht vorbei.

  1. Als ich die Website gerade noch einmal aufrufen wollte, wurde ich zu einem Blog umgeleitet, auf dem der Umzug auf einen sichereren Server angekündigt wurde. Anders ausgedrückt: Die Website ist zur Zeit – und hoffentlich endgültig – nicht mehr erreichbar, wurde vielleicht unter dem wachsenden Druck abgeschaltet? Da es sich bei dem Blog um eines auf einem deutschen Blogportal handelt, gehe ich davon aus, dass die Staatsanwaltschaft an diesem Blogbetreiber besonders interessiert sein wird, der, lese ich den Blogeintrag zum Thema, nicht sonderlich einsichtig erscheint. []
  2. Es wäre für mich übrigens nicht überraschend, stellte sich heraus, dass der Anbieter dieser Website selbst mal Mobbingopfer gewesen wäre, da häufig Opfer zu Tätern werden, was aber die Taten nicht relativieren sollte. []
  3. Die vielleicht doch nicht so anonym war, wie behauptet wurde, denn in dem Blogeintrag, auf den die Webadresse zur Zeit umgeleitet wird, wird davon gesprochen, dass der „Umzug“ zur Sicherheit der Nutzer erfolge… []
  4. Vielleicht hat die Einschaltung der Staatsanwaltschaft einen Beitrag dazu geleistet, dass die Website jetzt nicht mehr erreichbar ist. Das würde einmal mehr zeigen, dass die Ausnutzung rechtsstaatlicher Mittel bereits heute, ohne Netzsperren, zu dem gewünschten Erfolg führen kann. []
  5. Und jetzt auf dieser Plattform auch nicht mehr möglich ist; hoffentlich dauerhaft. []
  6. abgestellt hat? []

Lernen im Museum mit iPad und Internet

Um zu erfahren, wie mit digitalen Medien Lernprozesse ablaufen können, unterziehe ich jede mir spannend erscheinende Möglichkeit einem Praxistest, bevor ich sie gegebenenfalls für schulische Belange in Betracht ziehe.

Mein letzter Test führte mich ins Museum, nicht in irgendein Museum, sondern in das Frankfurter Städel, wo zur Zeit die Ausstellung „Die Chronologie der Bilder. Städelwerke vom 14.–21. Jahrhundert“ läuft (noch bis 26. Juni 2011). Das Besondere an dieser Ausstellung ist, dass die Bilder streng nach ihrer Entstehungszeit geordnet sind, sodass ganz andere Bildzusammenhänge erkennbar werden können, als das in der sonst üblichen Hängung nach Regionen üblich ist.

Mich interessierte aber etwas anderes: Ist es möglich, mit einem mobilen, digitalen Endgerät (Smartphone oder Tablet-PC), den Bildern lernend zu begegnen? Kann ich auch diesem Wege meine eigene Führung zu Werken, die mir auffallen, gestalten? Wie fruchtbar sind die Informationen zu Kunstwerken und Künstlern, die ich auf diesem Wege, vor dem Original stehend oder sitzend, bekomme, für mein eigenes Lernen in Sachen Malerei?

Also nahm ich mein iPad mit in die Ausstellung. Dagegen hatte offensichtlich keine der Aufsichtspersonen etwas einzuwenden. Im Gegenteil: Als ich da saß, ein Bild anschaute und las, was ich zu dem Bild finden konnte, wurde ich neugierig befragt, was ich da mache. Meine Auskunft, dass ich mich über die Bilder kundig mache und dazu das Internet nutze, reduzierte die Neugier nicht, was mir ein Zeichen war, dass, selbst in einem so renomierten und gut besuchten Museum wie dem Städel, mein Vorgehen alles andere als alltägliches Besucherverhalten zu sein scheint.

Zunächst nahm ich mir eines der berühmtesten Bilder im Städel vor,  Jan van Eycks „Lucca-Madonna“. Es war überhaupt kein Problem, umfassende Informationen zu diesem Bild online zu finden. Der zugehörige Wikipedia-Artikel ist sogar richtig gut (auch wenn das beigefügte Bild in seiner Farbtreue gegenüber dem Original keinerlei realen Eindruck von der wirklichen Aura dieses Bildes vermitteln kann). Und so begann ich meine Reise durch das Bild, entdeckte Details, die mir beim bisherigen Betrachten des Bildes immer wieder gar nicht aufgefallen waren, erfuhr etwas über den Entstehungsprozess des Bildes, bekam Anregungen, wie das Bild gedeutet werden könnte, von denen ausgehend ich mir dann meine eigenen Gedanken machen konnte.

Wenn ich gewollt hätte, hätte ich mich nun auf die im Saal vorhandene Sitzbank setzen (leider sind nicht in allen Sälen Sitzbänke verfügbar) und meine eigenen Eindrücke aufschreiben können. Darauf habe ich bei diesem Test einmal verzichtet, weil ich das gleiche Vorgehen auch noch bei anderen Werken ausprobieren wollte.

Das zweite Bild, das ich mir auswählte, war Adam Elsheimers „Sintflut“. Eine Basisinformation zu dem Bild fand ich auf der Städel-Website.  Ähnlich ausführliche Darstellungen, wie ich sie bei van Eycks „Lucca-Madonna“ online gefunden hatte, konnte ich zu diesem Bild zwar nicht finden, stürzte mich dann aber auf die Wikipedia-Seite zu Adam Elsheimer. Und auf diesem Wege bekam ich zumindest Hilfestellung für den Zugang zu dem Werk, wenn auch keine umfassende Bilddeutung.

Meinen letzten Versuch startete ich beim neusten Bild, das in der Ausstellung zu sehen ist: Daniel Richters 2007 entstandenes Bild „Horde“. Dass es von der „Lucca-Madonna“ bis zu „Horde“ einiges an Umbrüchen in der Malerei gegeben haben muss, ist auf den ersten Blick zu erkennen, auch wenn Richters Bild selbst figürlich gehalten ist, nicht zur abstrakten Kunst gezählt werden kann. Aber was würde ich über ein so neues Bild mithilfe meines Online-Zugriffs herausfinden?

In diesem Falle waren ein Artikel über eine Ausstellung des Künstlers auf Englisch und ein Spiegel-Artikel, der Daniel Richter vorstellt. Wieder keine ausführliche Bildinterpretation, wie ich sie bei van Eyck gefunden hatte und bei sicherlich vielen Werken der Ausstellung finden könnte, aber doch Informationen zum Künstler und seiner Malerei, die es mir ermöglichten, einen Zugang zu diesem monumentalen Werk zu bekommen.

Zufrieden beendete ich diesen Besuch im Städel, packte das iPad wieder ein und hatte den Eindruck, in diesen knapp 90 Minuten wieder etwas mehr über Malerei und Kunst gelernt zu haben – obwohl und gerade weil nicht zu allen Bildern ausführliche Bildbeschreibungen zu finden waren.

Beim Lernen geht es ja gerade nicht darum, dass Informationen vorgekaut aufgenommen werden, sondern darum, eigene (auf Wissen basierende) Kompetenzen aufzubauen. In diesem Falle steht also die Frage im Raum, ob ein Betrachten von Bildern in einem Museum mit Hilfe von online vor Ort verfügbaren Informationen zu einem solchen Kompetenzaufbau beitragen kann.

  1. Bei van Eycks „Lucca-Madonna“ hatte ich eine exemplarische Bildanalyse verfügbar, die mir zeigte, worauf bei einer Bildanalyse alles geachtet werden kann und mich zusätzlich mit interessanten, aber für die Analyse nicht unbedingt notwendigen, Informationen versorgte. Auf dieser Basis sollte dann aber auch die Begegnung mit anderen Bildern möglich sein, an denen ich die durch die exemplarische Bildanalyse geschulte Aufmerksamkeit erproben könnte, auch wenn ich keine ausführliche Bildanalyse finden kann.
  2. Bei Adam Elsheimers „Sintflut“ fand ich mich dann (zum Glück) auch gleich in der Situation vor, dass ich keine ausführliche Bildanalyse im Netz ausfindig machen konnte, aber Basisinformationen, die als Grundlage für ein genaues Betrachten des Bildes ausreichen sollten, hatte ich doch an van Eycks Bild zuvor gelernt, worauf alles bei einer Bildanalyse geachtet werden kann. Hier konnte ich nun erproben, ob dieses Wissen reicht, um eine Kompetenzsteigerung im Umgang mit einem mir bis dahin unbekannten Bild festzustellen. Wenn ich den in meinem Kopf stattgefunden habenden Dialog mit dem Bild überdenke, gewinne ich den Eindruck, dass ich mehr von Elsheimers „Sintflut“ gesehen habe, als ich es ohne diesen ersten Schritt der exemplarisch durchgeführten Bildanalyse hätte sehen können.
  3. Bei Daniel Richters „Horde” erging es mir ähnlich, wie bei Elsheimers Sintflut. Ich fand Artikel zum Maler, ein paar Hintergründe zur grundsätzlichen Ausrichtung der Bilder und konnte dazu auch noch auf Vorwissen in Sachen „Moderne Malerei / Kunst“ zurückgreifen, weil ich mich mit diesem Bereich der Kunstgeschichte schon in anderen Zusammenhängen beschäftigt habe.

Der Zugang zum Internet, die Recherche nach Informationen zu Bildern, die ich während meines Besuches spontan auswählte, weil sie mich angesprochen haben, hat nicht dazu geführt, dass ich vorgekautes, enzyklopädisches Wissen zu den Bildern bekommen habe. Mir scheint das eine der Ängste zu sein, wenn man sich fragt, ob man mobile Computer mit Internetzugang in Bildungszusammenhängen einsetzen soll oder nicht. Die Angst ist nicht unbegründet, aber ich entdeckte, dass es eben nicht zu jedem Bild (und das gilt auch für Gedichte, Dramen und Romane im Deutschunterricht) ausführliche Einzelanalysen gibt, aber Informationen, die meinen eigenen Prozess der Beschäftigung mit Bildern, die mich angesprochen haben, fördern können.

Auch wenn ich es toll finde, wie das MoMa in New York mittlerweile Smartphones und das iPad nutzt, um Besucherinnen und Besuchern, aber auch Interessierten, die nicht die Möglichkeit haben, das Museum mal eben so zu besuchen, Unterstützung beim lernenden Zugang zur Kunst zu geben, so kann ich auch der von mir gemachten, nicht durch Museumskuratoren geprägten, Erfahrung etwas abgewinnen, externe Informationen zu Bildern und Künstlern im Internet während der direkten Begegnung mit Originalen zu nutzen.

Interessant fand ich dabei, dass ich wirklich meinen Sehinteressen gefolgt bin. Wenn mich ein Bild neugierig machte, ansprach, blieb ich stehen, betrachtete es, suchte nach zusätzlichen Informationen online, die meine Betrachtung vertieften. Diese Informationen waren didaktisch nicht aufbereitet, sondern „einfach so“ verfügbar, was dieses Form des Lernens natürlich nur dann sinnvoll sein lässt, wenn z. B. Schülerinnen und Schülern, mit denen ich mir einen solchen Museumsbesuch vorstellen könnte, mit solchen Texten sinnerfassend angemessen umgehen können. Oberstufenschüler und Oberstufenschülerinnen, vielleicht noch mit Kunst-LK, aber das wäre nicht unbedingt nötig, könnten dies sicherlich leisten.

Bleibt die Technikbarriere, denn nicht jeder Schüler hat ein Smartphone oder gar einen Tablet-PC, das oder der einen mobilen Internetzugang hat; noch weniger können Schulen solche Endgeräte in der Regel zur Verfügung stellen. Aber dieses Problem ist für meinen Test erst einmal zweitrangig.

Ich wollte wissen, ob ein Lernen im Museum mit digitalen Endgeräten, die den Zugriff auf Ressourcen im Internet erlauben, möglich ist und einen Lernfortschritt bringen kann. Die Antwort nach diesem Besuch im Städel lautet eindeutig „Ja“. Ich werde, zumindest im Geltungsbereich meines mobilen Datenvertrages, zukünftig wohl kaum noch ohne iPad im Museum anzutreffen sein, weil ich den Zugriff auf Informationen während des Museumsbesuchs als fruchtbar erlebt habe, die Bildschirmgröße dem Smartphone deutlich überlegen ist und ich gegebenenfalls meine eigenen Gedanken zu den Bilder direkt vor Ort lesbar und sogar im Stehen notieren kann.

Frühlingsgruß und Testaufnahme mit dem Olympus LS11

Zunächst ist dies hier ein kleiner Frühlingsgruß. Auf einem Spaziergang hörte ich in einem Wald in (sic!) Frankfurt/Main heute zum ersten Mal einen so klaren Vogelsang, dass ich einfach nicht anders konnte, als mich diesem auszusetzen und zu lauschen. Und da ich eigentlich immer mein digitales Aufnahmegerät bei mir trage, habe ich gleich noch eine so genannte Feldaufnahme (Field Recording) gemacht. Diese kann aber auch als eine Testaufnahme mit einem bestimmten Aufnahmegerät gesehen werden… Dazu gleich mehr – für diejenigen, die es interessiert. Hier aber nun erst einmal der Frühlingsgruß:

  (MP3)

Und jetzt für alle, die sich für digitale Audioaufnahmen interessieren, ein wenig mehr Informationen:

  • Die Aufnahme wurde mit dem Linear PCM Recorder LS 11 von Olympus erstellt.
  • Wenn ich diese Aufnahme als Testaufnahme nehme, so fällt mir zunächst das äußerst geringe Grundrauschen auf. Was in der Aufnahme als Hintergrundrauschen zu hören ist, ist der Klang einer nicht sehr weit entfernten Autobahn (und bei genauem Hinhören sind auch die 18-Uhr-Glocken und noch einiges mehr im Hintergrund zu hören). Die Aufnahme erscheint mir äußerst detailreich und natürlich, was ich angesichts eines Aufnahmegerätes, das kaum größer als ein Handy ist, sehr erstaunlich finde. Aber wenn ich in einer Aufnahme mehr höre, als ich vor Ort gehört habe, muss es wohl ein gutes Aufnahmegerät sein, ein sehr gutes sogar.
  • Folgende Einstellungen habe ich vorgenommen: Die Mikrofonempfindlichkeit war auf „hoch“ gestellt, der Low-Cut-Filter war aus. Die Aufnahme ist manuell ausgesteuert. Ich nutzte das Zoom-Mikrofon in der Einstellung für weite Stereoaufnahme, die das Olympus LS 11 für Feldaufnahmen (Field Recordings) zu meinem bervorzugten Aufnahmegerät macht.
  • Die Aufnahme erfolgte im unkomprimierten PCM-Format (WAV) mit 44,1kHz/16bit und wurde anschließend in audacity leicht (!) bearbeitet: Am Anfang und am Ende schnitt ich das Tastengeräusch des Ein- und Ausschaltens weg. Darüber hinaus habe ich den Beginn und das Ende mit einem Fader versehen (die Aufnahme wird ein- und ausgeblendet), damit sie nicht so abgehackt klingt, wie im Original. Mehr habe ich an dieser Aufnahme nicht herum manipuliert.
  • Anschließend habe ich die Aufnahme im MP3-Format mit 192kbps gespeichert und auf den Server hoch geladen, wo sie nochmals im MP3-Format herunter gerechnet wurde.

Das Ergebnis hört sich in meinen Ohren nach wie vor gut an, so gut, dass ich wirklich erstaunt bin, dass dies mit einem Aufnahmegerät gemacht wurde, dass ich in die Jackentasche stecken kann.

Mehr über das Olympus LS 11 (nein, ich bekomme kein Geld, sondern bin einfach so begeistert von dem Gerät, dass ich es hier ganz freiwillig lobe), gibt es über folgende Links: