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		<title>Bin&#228;re Codes und die Bildung der Zukunft: Eine Replik zu Schirrmachers „Payback“</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 15:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Was mich angeht, so muss ich bekennen, dass ich nicht bereit bin, meine geistigen F&#228;higkeiten von au&#223;en kommenden Informationsfluten unterzuordnen.</p>

<p>Ich reguliere den Zufluss an E-Mails, pflege regelm&#228;&#223;ig meine Follower-Liste auf Twitter, indem ich jeden „Marketingexperten“, „Haben Sie Erfolg im Web“ und sonstigen selbst ernannten Guru, der mir folgt, l&#246;sche, auch wenn ich gar nicht gezwungen bin, ihm auch zu folgen. SMS setze ich sparsam ein, Feeds laufen nicht mehr als 100 pro Tag ein, von denen ich mir vielleicht 10 n&#228;her anschaue und die Texte lese. Facebook war ein kurzes Intermezzo, da es gegen&#252;ber Twitter f&#252;r mich keinen Mehrwert brachte und mich zudem mit seinem Verst&#228;ndnis von „Datenschutz“ in Rage brachte. Ich habe diesen Verzicht und die Reduktion der Informationsfl&#252;sse, die t&#228;glich bei mir ankommen noch keinen Tag bereut.  – Wie einst die Fl&#252;sse reguliert wurden, um Hochwasser zu vermeiden, habe ich mich fr&#252;hzeitig entschlossen, den Informationsfluss zu regulieren, auf dass er mich nicht &#252;berschwemmen m&#246;ge.</p>

<p>Und dennoch: Ohne Computer kann ich mir weder die Kommunikation mit anderen Menschen noch meine allt&#228;gliche Arbeit mehr vorstellen. Ohne Suchmaschinen, es muss ja nicht immer Google sein, w&#252;rde ich mich wahrscheinlich neu orientieren m&#252;ssen, bin aber guter Dinge, dass dies gelingen k&#246;nnte, denn ich geh&#246;re noch zu denen, die einen Zettelkastenkatalog in Bibliotheken zu nutzen gelernt haben.</p>

<p>Und dabei bin ich viel j&#252;nger als Frank Schirrmacher, dem die Navigation in digitalen Welten zumindest ansatzweise eine &#220;berforderung zu sein scheint. So zumindest mein Eindruck beim Lesen seines Buches „Payback. Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht wollen, und wie wir die Kontrolle &#252;ber unsere Daten zur&#252;ckgewinnen“. Schirrmacher schreibt: „Ich werde [von der Masse digital eingehender Daten TL] aufgefressen“ (S. 15), auch wenn er seinen digitalen Bankrott noch nicht erkl&#228;rt.</p>

<p>„Die digitale Gesellschaft ist im Begriff, ihr Innenleben umzuprogrammieren. Auf der ganzen Welt haben Computer damit begonnen, ihre Intelligenz zusammenzulegen und ihre inneren Zust&#228;nde auszutauschen; und seit ein paar Jahren sind die Menschen ihnen auf diesem Weg gefolgt. Solange sie sich von Maschinen treiben lassen, werden sie hoffnungslos unterlegen sein”, so Schirrmacher (S. 20), der die Angst, etwas zu verpassen, als eine der treibenden Kr&#228;fte bei diesem Prozess sieht.</p>

<p>Und &#228;hnlich, wie sich einst Platon<sup> [1]</sup> beklagte, dass die Schrift das Ged&#228;chtnis schw&#228;che, da sie externe Ged&#228;chtnisse erm&#246;gliche, stellt Schirrmacher nun fest, freilich ohne auf die lange Geschichte dieses kulturkritischen Topos zu verweisen, dass nun das Denken buchst&#228;blich nach au&#223;en wandere, unser Inneres verlasse und sich auf digitalen Plattformen abspiele. – Dennoch geht Schirrmacher nicht so weit, die Chancen der neuen (&#252;brigens von Menschen gemachten) Gegebenheiten zu verneinen, auch wenn ihm deutlich eine gro&#223;e Skepsis gegen&#252;ber als notwendiges &#220;bel empfundenen digitalen Kommunikationstechnologien anzumerken ist.</p>

<p>Schirrmachers These ist dabei so zutreffend und wie auch wenig neu, wenn er von einer kognitiven Wende der Menschheit spricht, in deren Zentrum eine ver&#228;nderte Struktur des Gehirns stehen k&#246;nnte. Fast will ich antworten: Nat&#252;rlich ver&#228;ndert der Code, den wir als Mittel unserer Kommunikation verwenden, unser Denken, ja, unser gesamtes Weltbild. Wie w&#228;re sonst das westlich-lineare Weltbild denkbar, wenn nicht auf der Basis eines Buchstaben-Codes, auf Grundlage des Alphabets, dass diese Form des linearen Verst&#228;ndnisses von Wirklichkeit &#252;berhaupt erst in unsere Gehirne gebracht hat. F&#252;r jeden, der den &#220;bergang zur Alphabetschrift reflektierend miterlebte, muss es &#228;hnlich erschreckend gewesen sein, dass an die Stelle eines durch die Jahresrhythmen gepr&#228;gten Denkens, dass sich in seiner zirkul&#228;ren Strukturen in den &#246;stlichen Religionen bis heute zeugt, nun eine lineare Struktur trat. (Zu diesem Thema komme ich sp&#228;ter noch einmal zur&#252;ck.)<sup> [2]</sup></p>

<p>Was passiert, wenn man Computer und Internet nicht nur als Werkzeuge sieht, sondern als »Psychotechnologien«<sup> [3]</sup> versteht? Diese Annahme scheint mir so befremdlich nicht zu sein: Es ist nicht nur so, dass Software und die auf ihr beruhenden Anwendungen, zu denen auch all die Optionen im World-Wide-Web geh&#246;ren, Arbeit abnimmt; sondern vielmehr wohl auch so, dass die Programme auch ihre Nutzer programmieren.</p>

<p>Die Form der Arbeit hat sich mit Computern und dem auf ihnen basierenden Internet v&#246;llig ver&#228;ndert und es ist heute schon kaum noch vorstellbar, wie man &#252;berhaupt je ohne diese Maschinen in der Lage gewesen sein kann, Texte zu schreiben, Wissenschaft zu betreiben und den Alltag zu bestehen.</p>

<p>Computer und (digitale) audio-visuelle Medien ver&#228;ndern das Individuum und die Gesellschaft in der heute beobachtbaren Intensit&#228;t, weil es sich nicht um isolierte Maschinen, sondern um Netzwerke handelt.</p>

<p>Alte Medien verbinden sich auf der Basis eines neuen Codes; Text, Bild und Ton werden miteinander verbunden, »um – au&#223;erhalb der leiblichen Psyche der B&#252;rger – eine elektronische Psyche zu implementieren, die uns k&#252;nftig ein kollektives Parallelbewusstsein anbieten wird«<sup> [4]</sup>.</p>

<p>Auch wenn sich Schirrmacher nicht explizit auf theoretische Ans&#228;tze wie die Kerckhoves bezieht, sondern vor allem empirische Untersuchungen heranzieht und von diesen ausgehend seine Schlussfolgerungen zieht, so spricht die Empirie, zumindest in der Auswahl der Untersuchungen, die Schirrmacher auswertet, eine Sprache, die Kerckhoves medientheoretische Ans&#228;tze best&#228;tigt.</p>

<p>Erste Auswirkungen der Programmierung menschlicher Psyche durch Programme k&#246;nnten sich in den von Schirrmacher ausgewerteten Studien zeigen: Die Aufmerksamkeitsspannen, zu denen Menschen heute in der Lage sind, scheinen immer k&#252;rzer zu werden. Schon wenig komplexe Texte in gedruckter Form (und bei solchen in digitaler Form wird es nicht anders aussehen) &#252;berschreiten mit ihren Anspr&#252;chen die den Sinn erfassenden Aufnahmekapazit&#228;ten, das „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“ ist ein verbreitetes Krankheitsbild – nicht nur bei Kindern.</p>

<p>Schirrmachers Darstellungen von Beobachtungen und die Zusammenfassung der Ergebnisse von Studien entsprechen meinen eigenen Beobachtungen. Doch ist die gegenw&#228;rtige, digitale Form der Kommunikation schuld? Liegt die Verantwortung f&#252;r diese Ph&#228;nomene in einer Technologie, die im Internet ihren eigentlichen Ausdruck findet und als solche seit gerade 15 Jahren zu einem Massenph&#228;nomen geworden ist? Sind wir der von Kerckhove angenommenen Programmierung durch Programme quasi automatisch unterworfen oder k&#246;nnen wir ihnen auf Dauer auch in reflexiver Distanz begegnen? – Diese Fragen k&#246;nnen bislang nicht auf lange Sicht beantwortet werden.</p>

<p>Haben wir ein Problem, das durch digital vernetzte Medien erzeugt wird oder haben wir mit einem Problem zu tun, das mit einem unangemessenen Umgang mit diesen Medien zusammenh&#228;ngt? Ist die gegenw&#228;rtige Aufmerksamkeitskrise schon das Endprodukt des medialen Wandels oder eine Zwischenstation im Prozess der Integration der neuen Informationsstr&#246;me in unsere Denkstrukturen? – Wir wissen es nicht. Und weil wir es nicht wissen, sind Denkschriften wie die Schirrmachers und die reflexive Auseinandersetzung mit Stimmen wie seiner notwendig.</p>

<p>Wir brauchen den die medialen Ver&#228;nderungen begleitenden Denkprozess, die Zeiten und R&#228;ume, in denen wir Abstand von genutzten Alltagsmedien nehmen und uns den eigenen Umgang mit ihnen quasi „von au&#223;en“ betrachten.</p>

<p>Voraussetzung hierf&#252;r ist allerdings, dass Schirrmacher mit seiner These unrecht hat, dass das Abschalten der digitalen Kommunikationskan&#228;le zu einer Angstreaktion f&#252;hrt, die von der Sorge gepr&#228;gt ist, was man in diesen Zeiten offline alles verpassen k&#246;nnte.</p>

<p>Dass es dieses Ph&#228;nomen gibt, soll hier gar nicht bestritten werden. Aber wenn es dieses Ph&#228;nomen gibt, dann ist mit ihm die Frage verbunden, ob und wie es m&#246;glich sein kann, diesem subjektiven Abh&#228;ngigkeitsgef&#252;hl, das objektiv angesichts der Redundanz der im Netz anzutreffenden Informationen eigentlich keinen allzu gro&#223;en Realit&#228;tsgehalt haben d&#252;rfte, etwas entgegen zu setzen, dass die (intellektuelle) Autonomie des Menschen ernst nimmt. Doch zu solchen Strategien sp&#228;ter mehr. Nur soviel bereits an dieser Stelle: Wer die nicht zu bew&#228;ltigenden Datenfluten vernetzter, digitaler Medien als Problem sieht, kann sich einmal die Frage stellen, wie viele neue und vor allem f&#252;r einen selbst relevante Informationen wirklich auf diesen Kan&#228;len flie&#223;en.</p>

<p>„Es ist also schwieriger geworden, ein Buch zu lesen, weil unser Gehirn sich unter dem Druck digitaler Informationsfluten umzubauen beginnt.” – Auch ich zweifle nicht daran, dass wir eine Umstrukturierung des neuronalen Systems im Gehirn erleben. Doch meine These sieht den Grund hierf&#252;r in der grundlegend neuen Form der diese Informationen transportierenden Codes, die zwar auf der Oberfl&#228;che noch wie Buchstaben aussehen, ihrem Verhalten nach aber ausschlie&#223;lich aus den Zahlen 1 und O bestehen bzw. aus aktiven elektrischen Verbindungen und inaktiven elektrischen Verbindungen – und sich entsprechend verhalten, indem sie beispielsweise in Echtzeit von A nach B vermittelt werden k&#246;nnen.<sup> [5]</sup></p>

<p>Und doch kommt Schirrmacher zu einem mir nachvollziehbaren Schluss: „Wir sammeln heute unendliche Informationen. Aber sie f&#252;hren uns nirgendwo mehr hin.” (S. 42) In diesem Schluss liegt aber auch die Begrenztheit des Ansatzes Schirrmachers, der sich – und das ist v&#246;llig legitim! – entschieden hat, die empirische Forschung in seinen &#220;berlegungen zu ber&#252;cksichtigen, dar&#252;ber hinaus aber die medienphilosophischen Perspektiven (erst einmal?) au&#223;en vor zu lassen.</p>

<p>In diesem Vorgehen liegen Chancen und Grenzen: Die Chance besteht darin, dass hier Technikfolgenforschung in den Blick genommen wird, auch wenn die Folgen digital vernetzter Strukturen bislang mit dem Vorbehalt des bislang recht &#252;berschaubaren Zeitraums des Einsatzes dieser Technologien versehen werden m&#252;ssen, was Schirrmacher auch betont. Die Grenzen des Ansatzes Schirrmachers liegen dort, wo er die philosophische Metareflexion der Grundlagen digital vernetzter Strukturen au&#223;en vor l&#228;sst und somit bei der Reflexion m&#246;glicher Konsequenzen aus den empirischen Beobachtungen eher (verhaltens-)psychologisch argumentiert, im Prinzip also einem behavioristischen Ansatz folgt. F&#252;r diese Annahme sprechen die &#220;berschriften der zwei Teile des Buches: „Erster Teil: Warum wir <em>tun</em>, was wir nicht wollen”; „Zweiter Teil: Wie wir die <em>Kontrolle</em> &#252;ber unser Denken zur&#252;ckgewinnen k&#246;nnen“ [Hervorhebungen TL].</p>

<p>Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Schirrmacher seinen L&#246;sungsvorschlag, ich beschr&#228;nke mich hier einmal auf seinen Vorschlag bez&#252;glich der Zukunft der Bildung (S. 207–218), an grundlegenden menschlichen Verhaltensweisen darstellt. „Die Computer tun nichts anderes, als mit der menschlichen Faszination der Suche zu spielen“ (S. 210). Dabei bezieht er sich konkret auf die Frage der Aussch&#252;ttung des Gl&#252;ckshormons Dopamin, das immer dann freigesetzt wird, wenn jemand „einen Gedanken oder eine L&#246;sung gefunden hat, ein Kunstwerk geschaffen oder eine Erkenntnis verinnerlicht hat” (ebd.).</p>

<p>Das Problem besteht heute aber genau darin, dass Wissen oft mit Denken gleichgesetzt wird. Schirrmacher f&#252;hrt dies an einigen Beispielen in „Payback“ beeindruckend vor, zum Beispiel, wenn er zeigt, wie computergest&#252;tzte Anamnesen im medizinischen Bereich zu Fehldiagnosen f&#252;hren, weil im Computer vorhandene Diagnosen einfach von einer Krankenakte in eine andere kopiert werden, nur weil die Symptome &#228;hnlich scheinen (S. 39–42). &#196;hnlich ist es an vielen Punkten im Umgang mit verf&#252;gbaren digitalen Ressourcen, die per Drag and Drop &#252;bernommen werden, ohne durchdacht zu werden.</p>

<p>Nicht, dass es solche Kopierwut nicht auch schon in Zeiten gegeben h&#228;tte, als analog mit B&#252;chern gearbeitet wurde, aber der Umgang mit B&#252;chern scheint strukturell doch h&#228;ufiger zu einer kritischen Rezeption gef&#252;hrt zu haben, weil sie selbst die Diskurse zu einem Thema m&#246;glicherweise doch intensiver vorf&#252;hrten, als dies beispielsweise Wikipedia kann.<sup> [6]</sup></p>

<p>Das Problem ist ein „Wer-wird-Million&#228;r-”, ein „Trivial Pursuit-“, ein „Enzyklop&#228;die-Problem“. Das „Bescheid-Wissen“ wird an die Stelle des aktiven Suchens und Zweifeln gesetzt. Es ist das alte Faustproblem: W&#228;hrend Faust zweifelnd hin und her irrt und sucht, was die Welt im Innersten zusammenh&#228;lt, fasst der Sch&#252;ler in den Versen 1966f die heutige Position treffend zusammen:</p>

<blockquote>„Denn, was man schwarz auf wei&#223; besitzt,
Kann man getrost nach Hause tragen.“</blockquote>

<p>Wir haben es also, anders als Schirrmacher es darstellt, nicht mit einem <em>neuen</em> Problem der Bewusstseinsbildung gegen&#252;ber Inhalten zu tun, sondern mit einem Ph&#228;nomen, das so alt ist, wie Menschen sich in der dialektischen Struktur von Wissen und Unsicherheit gegen&#252;ber dem Wissen befinden.</p>

<p>Doch in der Gegenwart, hier stimme ich Schirrmacher zu, tut sich, insbesondere in Bildungskontexten, eine neue dialektische, nahezu paradoxe Struktur auf, die in der Forderung nach Individualisierung von Lernprozessen und dem „Zertifizizierungswahn“, „der grotesken Verschulung heutiger Hochschulausbildung“ (Vgl. S. 211) ihren Ausdruck findet. Und so stimme ich Schirrmacher auch zu, wenn er schreibt:</p>

<blockquote>„Die Informationsgesellschaften sind gezwungen, ein neues Verh&#228;ltnis zwischen Wissensged&#228;chtnis und Denken zu etablieren. […] Das pure Wissensged&#228;chtnis stammt aus Zeiten, in denen Informationen nicht nur rar waren, sondern auch gesch&#252;tzt werden mussten.“ (ebd.)</blockquote>

<p>Wie also muss Lernen in einen Wissensgesellschaft aussehen? Schirrmacher kommt zu dem Schluss, dass „die Bildung der Zukunft darin bestehen muss, Unsicherheiten zu entwickeln“. Es geht also nicht mehr darum, „Bescheid-Wissen“ in K&#246;pfe zu K&#246;pfe zu transportieren, sondern den Prozess der Wissensfindung selbst zu thematisieren, zu zeigen, dass Wissen in vielen F&#228;llen ein „Zwischenstand“ der Forschung ist, dass Forschung Modelle erzeugt, die aber nicht unverr&#252;ckbar sein m&#252;ssen und es in den seltensten F&#228;llen auch sind.</p>

<p>Sich des eigenen Verstandes zu bedienen und an die Stelle scheinbar stabilen Wissens die Unsicherheit gegen&#252;ber dem Wissen zu setzen, ist das zentrale Projekt der Aufkl&#228;rung, wie Kant sie sah.</p>

<p>Schirrmachers Schlussfolgerung ist insofern zutreffend, als sie genau dieses Projekt der Aufkl&#228;rung in den Fokus nimmt und seinen Wert betont, der gerade unter heutigen Umst&#228;nden von ganz besonderer Bedeutung ist. Dabei muss die konkrete Unsicherheit gegen&#252;ber „Bescheid-Wissen“ in Bildungsprozessen erfahrbar und f&#252;r die Prozesse selbst grundlegend sein / werden. Den digitalen Mitteln m&#252;ssen konkrete Erfahrungen gegen&#252;ber gestellt werden. Eine Mediendidaktik muss sich selbst auf den Umgang mit dem Prozess des Erkenntnisgewinns im Rahmen digitaler Medien befassen und darf dabei auch nicht aus dem Blick verlieren, dass eine Erfahrung am Bildschirm keine sinnlich-k&#246;rperliche Erfahrung ist.</p>

<p>Die Gefahr besteht darin, dass wir aus der Sitz-Schule mit frontalen Unterrichtsformen eine Sitz-Schule machen, in der an die Stelle des auf den Lehrer zentrierten Unterricht ein auf den Bildschirm zentrierter Unterricht treten k&#246;nnte, der eine K&#246;rperlosigkeit des Lernens durch eine andere ersetzt. (<a href="http://www.adz-netzwerk.de/SCHULEN-DER-KORPERLOSIGKEIT-Vortrag-von-Horst-Rumpf-beim-Muensteraner-Konvent.php" target="_blank">Vgl. hierzu die Schriften Horst Rumpfs und auch seinen im „Archiv der Zukunft“ verf&#252;gbaren Vortrag „Schulen der K&#246;rperlosigkeit?“</a>)</p>

<p>So sehr der Ansatz, digitale Medien f&#252;r selbstgesteuertes Lernen zu nutzen, in meinen Augen begr&#252;&#223;enswert ist und so sehr ich Schirrmacher zustimme, dass es Bildungsprozessen, in meinen Worten ausgedr&#252;ckt und der Sprache der Aufkl&#228;rung ausgedr&#252;ckt, um die Bef&#228;higung der Menschen zur Nutzung des eigenen Verstandes, also zu Entwicklung von Unsicherheiten gegen&#252;ber vorgegebenem Wissen, gehen muss, so sehr sto&#223;e ich mich daran, dass Schirrmacher auf Herausforderungen einer neuen Technologie und deren Folgen, die er auf der Basis empirischer Daten beeindruckend darstellt, mit alten Rezepten antworten, die inhaltlich v&#246;llig korrekt sind, aber die ver&#228;nderte Struktur der Wissensgesellschaft meines Erachtens nur ungen&#252;gend in den Blick nehmen. Oder, um es kurz zu fassen: Die bin&#228;re Struktur des Codes, der gegenw&#228;rtiges Wissen mehr und mehr pr&#228;gt, bleibt in ihren m&#246;glichen Folgen f&#252;r das Bewusstsein des Menschen in Schirrmachers Reflexionen weitgehend unber&#252;cksichtigt, sodass ich an dieser Stelle meine Unsicherheit gegen&#252;ber Schirrmachers Darstellung zum Ausdruck bringen will.</p>

<p>Vilém Flusser nimmt, anders als Schirrmacher, den Code, auf dem Wissen basiert in den Blick und zeigt, wie sich durch die Schriftlichkeit das Bewusstsein des Menschen ver&#228;ndert hat. Das Alphabet und die damit verbundene Linearit&#228;t hat, so Flussers These, ein linear gedachtes historisches Bewusstsein &#252;berhaupt erst m&#246;glich gemacht. Bez&#252;glich des Alphabets in Zeiten, in denen nur wenige des Lesens und Schreibens m&#228;chtig waren, schreibt er:</p>

<blockquote>„Es bildete einen Geheimcode, und nur die darin Eingeweihten verf&#252;gten &#252;ber historisches Bewusstsein. Der gr&#246;&#223;te Teil der Gesellschaft orientierte sich weiterhin in der Welt anhand von harten Gegenst&#228;nden, vor allem anhand von Bildern, und dank der gesprochenen Sprache. Das hei&#223;t, der gr&#246;&#223;te Teil der Gesellschaft lebte in einem magischen und mythischen Bewusstsein.“<sup> [7]</sup></blockquote>

<p>Der Code, der das Wissen in Zeichen verwandelt, pr&#228;gt, so die These, das Bewusstsein derer, die sich dieses Codes bedienen.</p>

<p>Wenn diese These stimmt, dann ergeben sich f&#252;r die Gegenwart Herausforderungen, die weit &#252;ber Schirrmachers Problembeschreibungen und L&#246;sungsans&#228;tze hinaus gehen.</p>

<p>Wir erleben nicht nur einen Wandel der Leitmedien, sondern auch die Einf&#252;hrung eines neuen Codes, in dem unser Wissen in Zeichen &#252;bertragen wird und der das Bewusstsein der Menschen ver&#228;ndert bzw. ver&#228;ndern wird.</p>

<p>Das Problem dieser These besteht darin, dass die Oberfl&#228;che, die Zeichen, die wir in digital (vernetzten) Codierungen wahrnehmen, auf den ersten Blick der bisherigen Codierung gleichen. – Hier stehen Buchstaben, die linear aneinander gef&#252;gt einen Text ergeben. An anderen Stellen des Netzes sind Bilder zu finden, gesprochene Sprache spielt in digitalen Formaten ebenso eine Rolle. Und in multimedialen Zusammenh&#228;ngen werden diese Formen der Codierung des indirekten Zugangs zur Wirklichkeit zusammengef&#252;gt.</p>

<p>Au&#223;er der breiteren, schnelleren und zeitunabh&#228;ngigeren Verf&#252;gbarkeit der Informationen scheint sich also nichts ver&#228;ndert zu haben. Und genau an dieser Stelle gibt es Grund, diese als selbstverst&#228;ndlich nahe liegende Annahme mit einer Unsicherheit zu versehen und die Fragestellung auszuweiten.</p>

<p>Schirrmacher selbst weist auf die bin&#228;re Struktur von Entscheidungen hin, von der viele unserer Entschl&#252;sse gepr&#228;gt sind: „Tun oder Nicht-Tun, ein Auto kaufen oder nicht, Schokoladenkekse essen oder nicht, eine Di&#228;t machen oder nicht, ein Pulverfass anz&#252;nden oder nicht.” (S. 197) Doch dar&#252;ber hinaus stellt er auch dar, wie der bin&#228;re Code selbst das Leben und vor allem unser Selbstbild ver&#228;ndert. Insofern ber&#252;cksichtigt er auf empirischer Ebene das Problem, das hier einen erweiterten medientheoretischen Kontext gestellt wird.</p>

<p>Schirrmacher greift das Ph&#228;nomen der „Empfehlungen“ auf, das bereits heute, auf der Basis fr&#252;herer Entscheidungen, z. B. auf Seiten wie der von Amazon, von Last.fm etc. beobachtet werden kann; das Ph&#228;nomen, dass Facebook Freundschaftempfehlungen macht etc. Bin&#228;re Strukturen werden bereits heute zur Analyse menschlichen Verhaltens benutzt, um daraus Prognosen &#252;ber m&#246;gliche Entscheidungen in der Zukunft zu stellen.</p>

<p>Bereits in diesem Ph&#228;nomen spiegelt sich die Struktur bin&#228;rer Codes wider. Es geht um ein „Entweder-Oder“, um die Annahme, dass Verhaltensweisen selbst dann bin&#228;ren Strukturen des „Ja oder Nein“ folgen, wenn es sich um so komplexe Ph&#228;nomene wie z. B. Freundschaft handelt.</p>

<p>Wie es zu diesen Empfehlungen kommt, wie automatisierte, Algorithmen folgende Programme mit Daten umgehen und wo die Grenzen dieser Verfahren liegen, vermag kaum jemand zu sagen. Und deshalb formuliere ich in Anlehnung an Flusser:</p>

<blockquote>Der digitale, Medien pr&#228;gende Code ist eine Art Geheimcode, und nur die darin Eingeweihten verf&#252;gen &#252;ber digitales Bewusstsein.

Der gr&#246;&#223;te Teil der Gesellschaft orientierte sich weiterhin in der Welt anhand von Oberfl&#228;chencodes, die an alte Codes erinnern (Buchstaben, Bilder…), die aber, vor allem im Bereich der M&#246;glichkeiten der digitalen Weiterverarbeitung solcher Daten, weit &#252;ber die Optionen analoger Codierung hinausgehen (automatisierte Erhebungs- und Analyseverfahren, von Computern auf der Basis digitaler Codierungen erstellte Verhaltensprofile, die weit &#252;ber das hinaus gehen, was analog &#252;berhaupt an Daten erfassbar w&#228;re).

Das hei&#223;t, der gr&#246;&#223;te Teil der Gesellschaft lebt noch immer in einem analogen Bewusstsein, dem ein kritischer und reflexiver Zugang zu den Optionen der Wissensgewinnung auf der Basis bin&#228;rer Codes (noch) nicht m&#246;glich ist, au&#223;er, sie werden mit den konkreten Ph&#228;nomenen konfrontiert, die dann oft „magisch“ wirken und auch entsprechende &#196;ngste ausl&#246;sen k&#246;nnen.</blockquote>

<p>Wie schafft es Facebook, als Freunde Menschen vorzuschlagen, von denen man tats&#228;chlich welche kennt? Wie kann es sein, dass Last.fm Musik vorschl&#228;gt, die den entsprechenden Nutzer wirklich interessiert? Wie kommt Amazon zu Leseempfehlungen? – Die Antwort lautet: Aufgrund der M&#246;glichkeiten zur Generierung von Wissen &#252;ber bin&#228;re Codes.</p>

<p>Doch die Strukturen bin&#228;rer Codes reichen weiter, insbesondere dann, wenn die Annahme stimmt, dass Programme in der Lage sein k&#246;nnten, direkt auf die Ausgestaltung unseres Denkens und unseres Bewusstseins Einfluss zu nehmen.</p>

<p>Auch hier sto&#223;en wir zun&#228;chst auf Ph&#228;nomene, die bin&#228;r, aber nicht neu sind: So entspricht den Einsern und Nullen des bin&#228;ren Codes z. B. die eindeutige Gegen&#252;berstellung von Ph&#228;nomenen, wie z. B. „Gut“ und „B&#246;se“.</p>

<p>Die meisten Blockbuster im Thrillerbereich beruhen genau auf dieser bin&#228;ren Gegen&#252;berstellung, die aber auch in politischen Entscheidungsfindungsprozessen eine Rolle spielt. Insbesondere wenn es um Fragen von Krieg und Frieden geht, zeigt sich, dass bin&#228;re Wahrnehmungsweise, die sich auf „gut“ und „b&#246;se“ beschr&#228;nken, zu den Voraussetzungen kriegerischer Auseinandersetzungen geh&#246;ren, w&#228;hrend „Frieden“ von wesentlich differenzierteren Zugangsweisen zur Wirklichkeit abh&#228;ngig ist, also darauf angewiesen ist, dass die Herrschaft der Dualit&#228;t bin&#228;rer Strukturen, die nur Schwarz und Wei&#223; zul&#228;sst, durch Strukturen ersetzt wird, die Graut&#246;ne in gro&#223;er Zahl erm&#246;glichen.</p>

<p>Wenn die These stimmt, dass Codes, mit deren Hilfe wir unseren Zugang zur Wirklichkeit bekommen, das Bewusstsein zu pr&#228;gen verm&#246;gen, dann m&#252;ssen die Unsicherheiten, die Schirrmacher f&#252;r Bildungsprozesse einfordert, die Unsch&#228;rfen des Wissens, mit denen wir auch gegen&#252;ber digitalen Medien zu tun haben, selbst zum Gegenstand der Wissensfindungsprozesse werden.</p>

<p>F&#252;r Bildungsprozesse ergeben sich daraus folgende &#220;berlegungen, die hier vor allem als Diskussionsgrundlage dienen sollen und angesichts des bereits erreichten Umfangs dieses Artikels nur kurz angerissen werden (und hoffentlich in der Diskussion in den Kommentaren, &#252;ber antwortende Artikel in anderen Blogs etc. ausdifferenziert und vertieft werden):</p>

<ul>
    <li>Im Informationszeitalter geh&#246;rt es zu den Grundaufgaben von Bildungsprozessen, der Information und dem in ihr behaupteten Wissen den Zweifel und die Entwicklung einer angemessenen Unsicherheit im Umgang mit Informationen gegen&#252;ber zu stellen.</li>
    <li>Neben verhaltenspsychologischen Dimensionen, die mit der Nutzung digitaler Medien verbunden sind und die Schirrmacher ins Zentrum seiner &#220;berlegungen stellt, bedarf es einer (medien)philosophischen Reflexion auf die Grundlagen der unsere Bewusstseinsprozesse steuernden Codes, die uns einen (relativen) Zugang zur Wirklichkeit verschaffen. Diese Relativit&#228;t des Zugangs zur Wirklichkeit (mit Kant gesprochen: Die Unm&#246;glichkeit, das Ding an sich zu erkennen, da Erkenntnis immer eine (sinnlich) vermittelte ist) geh&#246;rt ins Zentrum von Bildungsprozessen.</li>
    <li>Angesichts der analogen Grundstruktur menschlicher Wissensgewinnung, darf eine angemessene Mediendidaktik nicht den Fehler begehen, digitale Formen des Lernens alleine ins Zentrum von Bildungsprozessen zu stellen. Die Kompetenz zum angemessenen Umgang mit analogen Arbeitsformen (vom Umgang mit B&#252;chern &#252;ber handschriftliche Verfahren – z. B. in der Mathematik) geh&#246;rt nach wie vor und gleichberechtigt in den Kontext einer umfassenden <em>Allgemein</em>bildung.</li>
    <li>Der Computer darf nicht dazu f&#252;hren, dass an die Stelle von Formen des Frontalunterrichts durch eine Lehrperson nun eine neue Form der frontalen Wissensvermittlung tritt, die durch „Bescheid-Wisser-Medien“ wie z. B. Wikipedia gepr&#228;gt sind<sup> [8]</sup>.</li>
    <li>Mind. Grundlagen der digitalen Codierung und der sich daraus ergebenden M&#246;glichkeiten und Grenzen im Umgang mit digital verf&#252;gbaren Daten, geh&#246;ren auf die schulischen Lehrpl&#228;ne, um so einen aufgekl&#228;rten Umgang mit bin&#228;ren Codes zu erm&#246;glichen und das „Geheimwissen“ derer, die sich dieser Codes bedienen k&#246;nnen aufzul&#246;sen.</li>
</ul>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2715" class="footnote">„.… diese Kunst [die Erfindung der Buchstaben und damit der Schrift TL] wird Vergessenheit schaffen in den Seelen derer, die sie erlernen, aus Achtlosigkeit gegen das Ged&#228;chtnis, da die Leute im Vertrauen auf das Schriftst&#252;ck von au&#223;en sich werden erinnern lassen durch fremde Zeichen, nicht von innen heraus durch Selbstbesinnen. Also nicht ein Mittel zur Kr&#228;ftigung, sondern zur St&#252;tzung des Ged&#228;chtnisses hast du gefunden. Und von Weisheit gibst du deinen Lehrlingen einen Schein, nicht die Wahrheit: wenn sie vieles geh&#246;rt haben ohne Belehrung, werden sie auch viel zu verstehen sich einbilden, da sie doch gr&#246;&#223;tenteils nichts verstehen und schwer zu ertragen sind im Umgang, zu D&#252;nkelweisen geworden und nicht zu Weisen“ – Platon: Phaidros. In: S&#228;mtliche Dialoge. Hamburg 1993, Bd. 2, S.103.</li><li id="footnote_1_2715" class="footnote">Vgl. hierzu: Kerckhove, Derrick de (1995), Schriftgeburten. vom Alphabet zum Computer, M&#252;nchen, Fink</li><li id="footnote_2_2715" class="footnote">Kerckhove, Derrick de (1995), Schriftgeburten. vom Alphabet zum Computer, M&#252;nchen, Fink, 18.</li><li id="footnote_3_2715" class="footnote">Kerckhove, Derrick de (1995), Schriftgeburten. vom Alphabet zum Computer, M&#252;nchen, Fink, 19.</li><li id="footnote_4_2715" class="footnote">Vgl. hierzu: FLUSSER, Vilém (2002): Medienkultur. herausgegeben von: BOLLMANN, Stefan. Frankfurt am Main, 3. Aufl. 2002 (1997). Flusser beschreibt hier unter anderem auch, wie das Aufkommen des Alphabets die Strukturen des Denkens und des Bewusstsein ver&#228;nderte. Er schreibt „Es [das Alphabet TL] bildete einen Geheimcode, und nur die darin Eingeweihten verf&#252;gten &#252;ber historisches Bewusstsein. Der gr&#246;&#223;te Teil der Gesellschaft orientierte sich weiterhin in der Welt anhand von harten Gegenst&#228;nden, vor allem anhand von Bildern, und dank der gesprochenen Sprache. Das hei&#223;t, der gr&#246;&#223;te Teil der Gesellschaft lebte in einem magischen und mythischen Bewusstsein.“ (S. 45) </li><li id="footnote_5_2715" class="footnote">Allerdings scheinen sich Strukturen der kritischen Rezeption auch in digitalen Kontexten zu entwickeln: So gibt es auf Wikipedia zu jedem Artikel die M&#246;glichkeit, eine Diskussion zu f&#252;hren, in Blogs werden Kommentare verfasst etc. M&#246;glicherweise entwickelte sich in digitalen Kontexten eine wom&#246;glich noch intensivere Form der Diskurse, die sich z. Zt. erst entwickelt.</li><li id="footnote_6_2715" class="footnote">FLUSSER, Vilém (2002): Medienkultur. herausgegeben von: BOLLMANN, Stefan. Frankfurt am Main, 3. Aufl. 2002 (1997), S. 45.</li><li id="footnote_7_2715" class="footnote">Was hier als eine massive Kritik an Wikipedia klingen mag, ist eine Kritik, die sich auf alle Formen lexikalischer Pr&#228;sentation von Wissen bezieht, f&#252;r die Wikipedia eine Metapher geworden ist. Fr&#252;her war das Problem, dass Lernende aus dem Brockhaus zitierten und das f&#252;r eine angemessene und vor allem ausreichende wissenschaftliche Quelle hielten, heute ist an die Stelle des Brockhaus oder anderer Lexika Wikipedia getreten. Damit ist kein Werturteil &#252;ber dieses erstaunliche Projekt gef&#228;llt.</li></ol>
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	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/07/im-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis/" title="Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis (7. Oktober 2009)">Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis</a> (5)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/03/09/vergiss-alles-oder-vom-literarischen-schreiben/" title="Vergiss alles – oder: Vom literarischen Schreiben (9. März 2010)">Vergiss alles – oder: Vom literarischen Schreiben</a> (0)</li>
</ul>

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		<title>Was ist Bildung? Ein Vorschlag</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 23:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Nachdenken &#252;ber Jean-Pol Martins Vorschlag zum Bildungsbegriff ist dieser Audiobeitrag entstanden. Jean-Pol Martin sagt: „Bildung ist das gemeinsame Erstellen von Konzepten, die erlauben, mit einstr&#246;menden Daten gelassen umzugehen, wobei es gilt, diese Konzepte fl&#252;ssig und beweglich zu halten. Die neuerstellten Konzepte erm&#246;glichen die Planung und Durchf&#252;hrung von weiteren Handlungen. Sie schaffen die Sicherheit, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Im Nachdenken &#252;ber <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2010/02/25/meine-definition-von-bildung-youtubehttpwww-youtube-comwatchvyfvgsiynrqmhlde_defs1/" target="_blank">Jean-Pol Martins Vorschlag zum Bildungsbegriff</a> ist dieser Audiobeitrag entstanden.</p>

<p>Jean-Pol Martin sagt:</p>

<blockquote>„Bildung ist das gemeinsame Erstellen von Konzepten, die  erlauben, mit einstr&#246;menden Daten gelassen umzugehen, wobei es gilt, diese Konzepte fl&#252;ssig und beweglich zu halten. Die neuerstellten Konzepte erm&#246;glichen die Planung und Durchf&#252;hrung von weiteren  Handlungen. Sie schaffen die Sicherheit, die notwendig  ist, um unbekannte Felder zu betreten, in denen neues Wissen generiert  wird.“</blockquote>

<p>Meine Position in einem kurzen Resume – f&#252;r die Feinheiten, die immer noch grob genug sind, empfehle ich, den Audiobeitrag  anzuh&#246;ren. Soviel Zeit muss (sollte) sein <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p><em>Resume: Bildung wird hier mit der Frage des Selbstbildes und des Weltbildes bzw. der Bildung (dem Entstehen) dieser Bilder in Verbindung gebracht. Es geht um eine Orientierung in Zeit und Raum, die der eigenen Positionierung in der eigenen Gegenwart und am eigenen Ort dient. In diesem Zusammenhang ist eine Orientierung nicht nur in der Gegenwart und in globalen Zusammenh&#228;ngen notwendig, sondern auch eine Orientierung &#252;ber die eigene Zeit und den eigenen Raum hinaus. Wissen ist notwendig, aber (wieder einmal) Hilfsmittel und nicht prim&#228;res Ziel eines Bildungsprozesses.</em></p>

<p><em>Ein paar Links zur Orientierung:</em></p>

<ul>
    <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/A_priori" target="_blank">Zeit und Raum (A priori)</a></li>
    <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mystik">Mystik</a></li>
    <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mechthild_von_Magdeburg" target="_blank"><em>Mechthild von Magdeburg</em></a></li>
    <li><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meister_Eckhart" target="_blank">Meister Eckhart</a></em></li>
    <li><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Tod" target="_blank">Die Pest im Mittelalter</a></em></li>
    <li><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konfuzianismus" target="_blank">Konfuzianismus</a></em></li>
    <li><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naturreligion" target="_blank">Naturreligion</a></em></li>
    <li><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus" target="_blank">Hinduismus</a></em></li>
    <li><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus" target="_blank">Buddhismus</a></em></li>
    <li><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildung" target="_blank">Bildung</a></em></li>
</ul>

<p> (MP3)</p>

<p style="text-align: center;"></p>

<p style="text-align: left;">Ich bin gespannt, was andere zu dem Thema zu sagen haben. Die Kommentare d&#252;rfen f&#252;r diese Diskussion gerne genutzt werden. Und noch einmal der Hinweis auf <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2010/02/25/meine-definition-von-bildung-youtubehttpwww-youtube-comwatchvyfvgsiynrqmhlde_defs1/" target="_blank">Jean-Pol Martins Beitrag</a>, zu dem es auch schon eine lebendige Diskussion gibt…</p>



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		<title>Sprache und Macht – Zu Georg B&#252;chners „Woyzeck“</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 23:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mangelnde Sprachbeherrschung wird meist als ein Mangel an Bildung angesehen. Aber kann „Bildung“ gleich „Sprache“ gesetzt werden? Georg B&#252;chners vermutlich im Sommer 1836 entstandenes Dramenfragment „Woyzeck“ gibt darauf eine Antwort, die auch im Lichte der Bildungsdebatte im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts gesehen werden kann. Zun&#228;chst zur Sprache in B&#252;chners „Woyzeck“, die im Vergleich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mangelnde Sprachbeherrschung wird meist als ein Mangel an Bildung angesehen. Aber kann „Bildung“ gleich „Sprache“ gesetzt werden? Georg B&#252;chners vermutlich im Sommer 1836 entstandenes Dramenfragment „Woyzeck“ gibt darauf eine Antwort, die auch im Lichte der Bildungsdebatte im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts gesehen werden kann.</p>

<p>Zun&#228;chst zur Sprache in B&#252;chners „Woyzeck“, die im Vergleich mit der von Autoren der ersten H&#228;lfte des 19. Jahrhunderts benutzten Sprache auff&#228;llig „volksnah“ und gleichzeitig weit entfernt von der Sprache der literarischen <a href="http://xlibris.de/Epochen/Romantik" target="_blank">Romantik</a> angesiedelt ist. Die Romantik erw&#228;hne ich hier, weil deren Autoren und Autorinnen zu gleichen Zeit schrieben wie Georg B&#252;chner – und ein ganz anderes Wirklichkeitsempfinden widerspiegeln, als es in B&#252;chners Texten zu finden ist.</p>

<p>B&#252;chner nutzt dialektale F&#228;rbungen<sup> [1]</sup>, l&#228;sst seine Figuren falsch gesetzte Fragepronomen verwenden und Probleme mit dem Satzbau (der Syntax) haben. Er nutzt umgangssprachliche Formen der Wortk&#252;rzung („S’ ist gewiss Gold!“; „S&#8217; ist gut Marie“), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ellipse_%28Sprache%29" target="_blank">Elipsen,</a> reiht kurze Haupts&#228;tze aneinander und l&#228;sst so eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parataxe" target="_blank">parataktische Struktur</a> der Textoberfl&#228;che entstehen.</p>

<p>Das „einfache Volk“ verf&#252;gt &#252;ber eine „einfache“ Sprache. Somit entstehen im Drama Figuren, vor allem sind hier Woyzeck und Marie zu nennen, die kaum in der Lage sind, ihre Empfindungen und Wahrnehmungen der Wirklichkeit so auszudr&#252;cken, dass diese selbst zum Gegenstand ihrer Reflexion werden k&#246;nnten.</p>

<p>Das ungebildete Individuum ist vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskurs" target="_blank">Diskurs</a> ausgeschlossen, isoliert, machtlos.</p>

<p>Das „einfache Volk“ verf&#252;gt &#252;ber eingeschr&#228;nkte Ausdrucksm&#246;glichkeiten und muss, um &#252;berhaupt etwas ausdr&#252;cken zu k&#246;nnen, zu vorgegebenen Sprachmustern  Zuflucht nehmen.</p>

<p>Woyzeck zitiert die Bibel („Lasset die Kindlein zu mir kommen“<sup> [2]</sup>, Marie sucht Orientierung in der Bibel<sup> [3]</sup>. Dar&#252;ber hinaus kommen Volkslieder zum Tragen.</p>

<p>Nur an Stellen, an denen B&#252;chner seinen Kommentar zu dargestellten Ereignissen gibt, sprechen „einfache Menschen“ pl&#246;tzlich eine komplexere Sprache, die eine h&#246;here Reflexionsstufe m&#246;glich macht, so der Handwerksbursch als Prediger<sup> [4]</sup> und die Gro&#223;mutter<sup> [5]</sup> als Erz&#228;hlerin eines Anti-M&#228;rchens.</p>

<p>Auf der anderen Seite stehen die Sprachen von Wissenschaft und des Milit&#228;rs, die vom Hauptmann und dem Doktor genutzt werden, welche gleichzeitig Woyzeck nicht nur von oben herab anschauen, sondern ihn auch f&#252;r ihre eigenen Zwecke missbrauchen.</p>

<p>Sprache wird von B&#252;chner in einer engen Verbindung zur „Macht“ gesehen. Wer keine ausdifferenzierten sprachlichen F&#228;higkeiten besitzt, der hat auch keine M&#246;glichkeiten, die eigene Situation angemessen in den Blick zu nehmen, bleibt sprachlos und somit irrelevant f&#252;r die gesellschaftliche Entwicklung – zumindest solange es keine Stimme f&#252;r die Not dieser Armen gibt.</p>

<p>B&#252;chner will den Missst&#228;nden des 19. Jahrhunderts eine Stimme geben. In „<a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Schrift/Der+hessische+Landbote" target="_blank">Der Hessische Landbote</a>“ ruft er zur Revolution auf, was ihm Verfolgung als Staatsfeind einbringt. Und „Woyzeck“ blieb aufgrund seines fragmentarischen Charakters und des Todes B&#252;chners im Jahre 1837 unbeachtet. Erst 1919 kam es in M&#252;nchen zur Urauff&#252;hrung des St&#252;cks.</p>

<p>Diese Stimme B&#252;chners aber war dringend n&#246;tig, denn die gesellschaftlichen Ver&#228;nderungen der Zeit (Aufl&#246;sung der St&#228;ndegesellschaft, Bev&#246;lkerungswachstum, Protoindustriaisierung) f&#252;hrten strukturell zu den von B&#252;chner angegriffenen Missst&#228;nden.</p>

<p>Armut war nicht mehr das Produkt von Alter, Krankheit oder gesellschaftlicher &#196;chtung, sondern ein Massenph&#228;nomen, das noch m&#228;chtigere Stimmen bekommen sollte, da es als gesellschaftliches Ph&#228;nomen politische Relevanz bekam und beispielsweise Marx zu seinen Theorien brachte und den Kommunismus bzw. den Sozialismus erst m&#246;glich machte. Es sollte bis weit in die zweite H&#228;lfte des 19. Jahrhunderts dauern, bis die Probleme in der Form eines Sozialversicherungssystems einigerma&#223;en erfolgreich angegangen wurden.</p>

<p>B&#252;chner scheint in seiner Darstellung, in der er die Sprache zur Darstellung der „Ungebildeten“ in realistischer Form auf die B&#252;hne bringen wollte, von den Gedanken der Aufkl&#228;rung beeinflusst. So zeigt er, wie „Ungebildete“ nicht in der Lage sind, ihre Situation selbst reflektierend in den Blick zu nehmen – und Reflexionsprozesse finden in dieser Zeit in der Regel sprachlich statt – und sich entsprechend auf die Leitung durch andere einlassen (m&#252;ssen). In diesem Fall ist diese Leitung einerseits die Autorit&#228;t der Bibel, in der diese „einfachen Leute“ gen&#252;gend Aussagen finden, die f&#252;r den Versuch des Ausdrucks der eigenen Situation taugen, andererseits &#252;bernehmen gesellschaftliche Autorit&#228;ten (Hauptmann, Doktor) diese Leitung, die sich dann aber auch noch z. T. zynisch zur Freiheit des Menschen &#228;u&#223;ern („Woyzeck, der Mensch ist frei, in dem Menschen verkl&#228;rt sich die Individualit&#228;t zur Freiheit.“<sup> [6]</sup>).</p>

<p>Mangelnde sprachliche F&#228;higkeiten werden hier zu einem Kriterium f&#252;r unaufgekl&#228;rtes Handeln. Gleichzeitig aber erweisen sich auch die „gebildeteren“ Figuren als „unaufgekl&#228;rte“ Menschen, da sie das Instrumentarium der Sprache zum Machtinstrument werden lassen. Doch vor allem der Doktor, als Vertreter einer Naturwissenschaft, wirkt in dem Drama eher wie ein Scharlatan, der Sprache nicht zur Aufkl&#228;rung, sondern zur pseudointellektuellen &#220;bert&#252;nchung seiner menschenverachtenden Experimente nutzt. Der Hauptmann versucht sich an anderer Stelle in pseudointellektuellen &#220;berlegungen. („Moral, das ist, wenn man moralisch ist…“<sup> [7]</sup>)</p>

<p>Diese Verbindung von Sprache und Macht erscheint nach wie vor aktuell. Es ist auff&#228;llig, dass die PISA-Studie bereits 2001 auf die Probleme im Zusammenhang mit dem Textverstehen verwies, die interessanterweise bis in die Gymnasien hinein in signifikanter Weise beobachtet wurden. W&#228;chst hier eine „machtlose“, der Sprache nicht mehr m&#228;chtige (sic!) Generation auf, die mit ihren mangelnden Kenntnissen im Umgang mit der eigenen Muttersprache oder der erlernten Zweitsprache auch nicht mehr zur gesellschaftlich relevanten Reflexion f&#228;hig sind und somit wieder in eine (selbst?)verschuldete Unm&#252;ndigkeit geraten?</p>

<p>Ich lasse dies als Frage stehen, denn das Problem der Sprache erscheint auf anderer Ebene wesentlich relevanter; relevanter, weil mit dem Mangel an „sprachlichen Ventilen“ auch die Suche nach anderen „Druckausgleichmechanismen“ einhergeht, die scheinbar oft in gesteigerter Aggressivit&#228;t und Gewaltbereitschaft bestehen.</p>

<p>Franz Woyzeck wird im Rahmen seiner (sprachlichen) Hilflosigkeit zum M&#246;rder an der Frau, f&#252;r die er all die Last der drei Jobs (einfacher Soldat, Barbier des Hauptmanns, Proband des Doktors) letztlich wohl auf sich genommen hat, ohne dass er das Bed&#252;rfnis Maries nach einem Minimalluxus h&#228;tte erf&#252;llen k&#246;nnen.</p>

<p>Politisch und im Zusammenhang mit der aktuellen Bildungsdebatte scheint mir diese an Hypothesen orientierte Darstellung B&#252;chners nach wie vor hoch brisant.</p>

<p>Sprache und die mit ihr verbundenen M&#246;glichkeiten des Ausdrucks, aber fast noch mehr die mit ihr verbundenen Reflexionsm&#246;glichkeiten, scheinen nach wie vor Voraussetzung f&#252;r Einfluss in der Gesellschaft zu sein. Analog kann geschlossen werden, dass ein Mangel an sprachlichen Ausdrucksm&#246;glichkeiten nicht nur den gesellschaftlichen Einfluss reduziert, sondern auch dazu f&#252;hrt, dass Menschen sich den Gegebenheiten hilflos ausgeliefert sehen. Folglich wird nach anderen Mitteln des Ausdrucks der als mangelhaften erlebten Einflussm&#246;glichkeiten gesucht werden m&#252;ssen. Und diese Ausdrucksmittel sind, so die in Anlehnung an B&#252;chners „Woyzeck“ hier vertretene Hypothese, tendenziell mit Gewalt verbunden.</p>

<p>Wenn es stimmt, dass die sprachlichen F&#228;higkeiten in schulischen Zusammenh&#228;ngen (und vor allem hier scheint es entsprechend aussagekr&#228;ftige Studien zu geben, auch wenn die Kriterien der PISA-Studien kritisierbar sind) abnehmen und parallel eine Zunahme der Gewaltbereitschaft (nicht nur) unter Jugendlichen beobachtet werden kann, so scheint es nicht abwegig, die Hypothese aufzustellen, dass es hier einen Zusammenhang geben k&#246;nnte.</p>

<p>Gleiches k&#246;nnte dann f&#252;r extremistische Str&#246;mungen gelten, in denen wenige, aber sprachlich kompetente, Personen, &#228;hnlich dem Doktor oder dem Hauptmann in B&#252;chners „Woyzeck“, Menschen f&#252;r ihre Zwecke funktionalisieren und missbrauchen, Menschen, die sich der Leitung ihrer Gedanken durch Dritte bedienen wollen bzw. m&#252;ssen, wollen sie &#252;berhaupt noch den Eindruck haben, ihre eigene Wahrnehmung der Gesellschaft ausdr&#252;cken zu k&#246;nnen bzw. ausgedr&#252;ckt zu finden.</p>

<p>Das Projekt der Aufkl&#228;rung m&#252;sste dann also in der Gegenwart ein Projekt der massiven F&#246;rderung sprachlicher F&#228;higkeiten (Kompetenzen) sein, das &#252;berall dort stattfindet, wo sprachliche Bildung stattfindet, insbesondere aber in den Schulen und in den Familien, aber auch zumindest in den &#246;ffentlich-rechtlichen Medien. Dies scheint vor allem deshalb notwendig, weil Sprache und die mit ihr verbundene Reflexionsf&#228;higkeit &#252;berhaupt erst die Grundvoraussetzungen daf&#252;r sind, dass sich das Individuum seines eigenen Verstandes ohne die Leitung eines Dritten bedienen kann und somit f&#252;r den gesellschaftlichen Diskurs (gewaltfrei) relevant wird.</p>

<p>Auf der anderen Seite bedarf es dringend sprachlich kompetenter Individuen, die ihre reflexiven F&#228;higkeiten nutzen, um Br&#252;cken &#252;ber sprachliche (oft wird hier von „sozialen“) Abgr&#252;nde zu bauen und somit den sprachlich (=gesellschaftlich?) Ausgegrenzten eine Stimme zu geben.</p>

<p>Gleichzeitig m&#252;ssten demokratische Politiker und Politikerinnen ihre, im Spiel mit medialer Pr&#228;szenz entstehenden, sprachlichen Vernebelungen beenden und nach einer Sprache suchen, die m&#246;glichst weiten Bev&#246;lkerungsschichten zug&#228;nglich und verst&#228;ndlich ist, um so in einen die Gesellschaft relevant gestaltenden Dialog mit dem Souver&#228;n eines demokratischen Staates zur&#252;ck zu finden.</p>

<p>Doch auch &#252;ber Grenzen hinweg haben B&#252;chners durchaus auch sprachkritisch zu verstehenden Darstellungen gesellschaftlicher Zusammenh&#228;nge im „Woyzeck“ Relevanz. In der globalen Gesellschaft gilt es, &#252;ber sprachliche oder gar dialektal gepr&#228;gte Grenzen hinaus zu schauen und denen eine M&#246;glichkeit des (sprachlichen) Ausdrucks zu geben, die im globalen Ma&#223;stab als die <a href="http://weltzeugen.blogspot.com/2010/01/outsourced-slavory.html" target="_blank">Verlierer im System &#246;konomisch gepr&#228;gter Machtzusammenh&#228;nge</a> gelten.</p>

<p>Dies alles hat zudem mit „Bildung“ zu tun. „Bildung“ wird hier als die M&#246;glichkeit verstanden, sich selbst ein m&#246;glichst differenziertes Bild von sich selbst, der Welt und den dieses Ich und die globalen Zusammenh&#228;nge pr&#228;genden Faktoren zu machen, eine Sprache f&#252;r eigene  Erfahrungen zu finden und in den Diskurs einzubringen, der gesellschaftliche Entwicklungen zu beeinflussen vermag. „Bildung“ wird hier als M&#246;glichkeit der Einflussnahme im Kontext gesellschaftlich relevanter Diskussionen verstanden.</p>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2496" class="footnote">zum hier gesagten vergleiche z. B. die Szene „<a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Vorl%C3%A4ufige+Reinschrift+%28H4%29/%5BH4,+Szene+4%5D" target="_blank">Kammer</a>“ – da die Szenen des Dramenfragments in unterschiedlichen Ausgaben unterschiedlich angeordnet sind, setze ich hier Links zu den entsprechenden Szenen im Zeno-Projekt.</li><li id="footnote_1_2496" class="footnote">Der Hauptmann. Woyzeck (<a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Vorl%C3%A4ufige+Reinschrift+%28H4%29/%5BH4,+Szene+5%5D" target="_blank">Rasierszene</a>) </li><li id="footnote_2_2496" class="footnote"><a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Vorl%C3%A4ufige+Reinschrift+%28H4%29/%5BH4,+Szene+16%5D" target="_blank">Kammer</a> – Marie. Der Narr</li><li id="footnote_3_2496" class="footnote"><a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Vorl%C3%A4ufige+Reinschrift+%28H4%29/%5BH4,+Szene+11%5D" target="_blank">Wirtshaus</a></li><li id="footnote_4_2496" class="footnote"><a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Erste+Fassung.+Szenengruppe+1+%28H1%29/%5BH1,+Szene+14%5D" target="_blank">Marie mit M&#228;dchen vor der Haust&#252;r</a></li><li id="footnote_5_2496" class="footnote"><a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Vorl%C3%A4ufige+Reinschrift+%28H4%29/%5BH4,+Szene+8%5D" target="_blank">Beim Doktor</a></li><li id="footnote_6_2496" class="footnote">Der Hauptmann, Woyzeck. (<a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Vorl%C3%A4ufige+Reinschrift+%28H4%29/%5BH4,+Szene+5%5D" target="_blank">Rasierszene</a></li></ol>
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		<title>Georg B&#252;chner: „Woyzeck“ – Strukturelle Armut als Deutungshintergrund</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 21:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Büchner, Woyzeck]]></category>
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		<description><![CDATA[„Woyzeck“ liegt als Dramenfragment in unterschiedlichen Ausgaben vor. Um das Auffinden der hier verwendeten Zitate zu erleichtern, wird jeweils die „Szenen&#252;berschrift“ angegeben. Die Nummer der Szene und die angegebenen Zeilenzahlen beziehen sich auf die Ausgabe der Reihe „Einfach Deutsch“, Paderborn 1999. W&#228;hrend die Autoren der Romantik in einer aus der Aufkl&#228;rung hervorgegangenen Bewegung versuchten, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„<a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;xid=263&amp;kapitel=1#gb_found" target="_blank">Woyzeck</a></em><em>“ liegt als <a href="http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/Buechner/woyzeck.htm" target="_blank">Dramenfragment</a></em><em> in unterschiedlichen Ausgaben vor. Um das Auffinden der hier verwendeten Zitate zu erleichtern, wird jeweils die „Szenen&#252;berschrift“ angegeben. Die Nummer der Szene und die angegebenen Zeilenzahlen beziehen sich auf die Ausgabe der Reihe „Einfach Deutsch“, Paderborn 1999.</em></p>

<p>W&#228;hrend die Autoren der <a href="http://www.xlibris.de/Epochen/Romantik" target="_blank">Romantik</a> in einer aus der <a href="http://www.xlibris.de/Epochen/Aufklaerung" target="_blank">Aufkl&#228;rung</a> hervorgegangenen Bewegung versuchten, der Welt den Zauber zur&#252;ckzugeben, den sie in ihren Augen verloren hatte, k&#228;mpften gro&#223;e Teile der Bev&#246;lkerung um das nackte &#220;berleben. Nichts an ihrem Alltag kam auch nur in die N&#228;he der Welterfahrung, die die finanziell meist abgesicherten Romantiker beschworen haben. Die Armen der ersten H&#228;lfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland lebten von der Hand der Mund. – Woyzeck geh&#246;rt zu dieser Sorte von <a href="http://www.jenspeterkutz.de/000187.pdf" target="_blank">„neuen Armen“, die die St&#228;ndegesellschaft nicht kannte.</a> In der St&#228;ndegesellschaft gab es das Ph&#228;nomen der <em>st&#228;ndigen</em> Armut gro&#223;er Menschenmassen nicht, wie es das 19. Jahrhundert nun hervorbrachte. Fr&#252;her waren Menschen arm, die schwach und gebrechlich waren, alle anderen wurden mehr oder weniger von den M&#246;glichkeiten und Grenzen des je eigenen Standes, aber auch durch Almosen der Reichen vor radikaler Armut gesch&#252;tzt, sodass Armut kein Massenph&#228;nomen sondern ein individuelles Schicksal war.</p>

<p>An die Stelle dieser individuellen Schicksale trat mit dem Aufkommen erster Schritte in Richtung Industrialisierung nun eine <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Armut#Transitorische_und_strukturelle_Armut" target="_blank">strukturelle</a></em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Armut#Transitorische_und_strukturelle_Armut" target="_blank"> Armut</a>, die breite Bev&#246;lkerungsschichten ergriff, die nicht alt und gebrechlich, sondern durchaus zur Arbeit in der Lage gewesen w&#228;ren. Und selbst jene, die arbeiten konnten und Arbeit fanden, konnten oft ihren Lebensunterhalt nur mit M&#252;he und Not verdienen. Zu dieser Gruppe geh&#246;rt Franz Woyzeck. „Er sieht immer so verhetzt aus.“<sup> [1]</sup></p>

<p>Zu diesem Ph&#228;nomen einer strukturellen Massenarmut trug vor allem das starke <a href="http://buber.de/christl/unterrichtsmaterialien/soziale_frage" target="_blank">Bev&#246;lkerungswachstum in der ersten H&#228;lfte des 19. Jahrhunderts</a> bei. Die Landwirtschaft war produktiver geworden, sodass die Ern&#228;hrungslage grunds&#228;tzlich eine bessere geworden war, in der Medizin und vor allem in dem praktischen Wissen in Sachen Hygiene gab es Verbesserungen. Die Folge war ein „&#220;berangebot“ an Arbeitskr&#228;ften. Und da Angebot und Nachfrage den Preis regulieren, war der Preis sehr hoch, den die Arbeitskr&#228;fte bezahlen mussten: Vorhandene Arbeitspl&#228;tze wurden angesichts der verf&#252;gbaren Massen arbeitsf&#228;higer Menschen entwertet.</p>

<p>War also auf der einen Seite die Ern&#228;hrungslage besser geworden, sodass die Bev&#246;lkerung wachsen konnte, waren die fr&#252;hindustriellen Strukturen auf der anderen Seite nicht in der Lage, die gro&#223;e Zahl der Menschen aufzunehmen und mit den n&#246;tigen Mitteln auszustatten, die ein Leben jenseits eines Lebens von der Hand in den Mund erm&#246;glicht h&#228;tte. Diese Situation &#228;nderte sich erst, als die Industrialisierung fortgeschrittener war, der Bedarf an Arbeitskr&#228;ften also stark wuchs und gleichzeitig die Armut politisiert wurde, was im ausgehenden 19. Jahrhundert zur Entwicklung von Sozialversicherungssystemen beitrug.</p>

<p>Es blieb den b&#252;rgerlichen Schichten auch nicht mehr viel Spielraum, sie mussten sich etwas einfallen lassen, nachdem es in den Jahren 1840–1847 zu zahlreichen Aufst&#228;nden gekommen war. Hier sei nur der Schlesische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weberaufstand#Schlesischer_Weberaufstand_1844" target="_blank">Weberaufstand des Jahres 1844</a> genannt, der sp&#228;ter in <a href="http://www.hamburger-bildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/faecher/deutsch/autoren/hauptmann/index.htm" target="_blank">Gerhart Hauptmanns Drama „Die Weber“</a> aufgenommen wurde. Der Hauptgrund f&#252;r diese Aufst&#228;nde war, dass Menschen gegen ihren Hunger revoltierten und nicht l&#228;nger bereit waren, diese Situation hinzunehmen.</p>

<p>Doch an diesem Punkt ist Woyzeck noch lange nicht. Er ist zwar in der Lage, seine Lage in Worte zu fassen, wenn er sagt: „Wir arme Leut. Sehn Sie, Herr Hauptmann, Geld. Geld. Wer kein Geld hat. Da setz einmal einer seinsgleichen auf die Moral in die Welt. […] Unseins ist doch einmal unselig in der und der andern Welt, ich glaub, wenn wir in Himmel k&#228;men, so m&#252;ssten wir donnern helfen.“<sup> [2]</sup>, aber gegen diese Lage wehren kann er sich nicht. Im Gegenteil: Seine finanzielle Bed&#252;rftigkeit f&#252;hrt ihn in den k&#246;rperlichen („Herr Doktor, ich habs’s Zittern“)<sup> [3]</sup> und psychischen Ruin, macht ihn zum M&#246;rder Maries.</p>

<p>Woyzeck spricht gegen&#252;ber dem Hauptmann &#252;brigens im Konjunktiv 2, in der Form des Konjunktivs, die eine irreale M&#246;glichkeit darstellt („Wenn wir in Himmel k&#228;men“). Selbst der Weg in den Himmel als m&#246;gliche Projektionsfl&#228;che auf ein besseres „Leben“ im Jenseits, scheint Woyzeck verstellt. Die sp&#228;ter von Marx postulierte Rolle der Religion als „Opium des Volkes“ greift hier nicht. B&#252;chner stellt Woyzeck in einen rein materialistischen Kontext: Wer um das nackte &#220;berleben k&#228;mpfen muss, der kann mit Moral nicht anfangen.</p>

<p>Diese Haltung Woyzecks w&#252;rde zu B&#252;chners Position passen, die dieser in der Flugschrift „<a href="http://de.wikisource.org/wiki/Der_Hessische_Landbote" target="_blank">Der Hessische Landbote</a>“ vertritt, in welcher er unverbl&#252;mt zur Revolution, mindestens aber zum Aufstand aufruft. „Friede den H&#252;tten! Krieg den Pal&#228;sten!“, lautet die Formel, auf die er seine Schlussfolgerungen angesichts der Massenarmut bringt, ohne freilich selbst je eine solche Revolution anzuzetteln.</p>

<p>Neben dieser „idealistische“ Haltung B&#252;chners wirkt seine Darstellung des Woyzecks dann so, als habe er in dieser Figur die „realistische“ Situation aufgegriffen und dargestellt, wenn auch wohl mit dem „Ideal“, dass dieses Drama einst das Publikum wachr&#252;tteln solle. Doch es blieb Fragment, wurde erst 1913 im Residenztheater M&#252;nchen uraufgef&#252;hrt, nachdem es erstmals 1879 in einer stark &#252;berarbeiteten Fassung im Druck erschienen war. „Woyzeck“ begann seine Wirkungsgeschichte erst, als die in ihm angegriffenen Ph&#228;nomene der strukturellen Massenarmut l&#228;ngst einer anderen Zeit anzugeh&#246;ren schienen, trotz der Armut, die nach dem Ersten Weltkrieg herrschte. Das System, vor dessen Hintergrund B&#252;chner „Woyzeck“ schrieb, schien in der jungen Weimarer Republik ein f&#252;r alle Mal &#252;berwunden.</p>

<p>Und dennoch geriet „Woyzeck“ seit seiner Urauff&#252;hrung nicht mehr in Vergessenheit. Und dennoch geh&#246;rt „Woyzeck“ bis heute in den Kanon klassischer Schullekt&#252;ren. All dies h&#228;ngt sicherlich nicht nur damit zusammen, dass es sich bei B&#252;chners Werk um eines der herausragenden Werke des so genannten „<a href="http://www.xlibris.de/Epochen/Vormaerz" target="_blank">Vorm&#228;rzes</a>“ handelt. Vielmehr bedarf es kaum gro&#223;er Anstrengungen, um die Frage der mit struktureller Armut verbundenen Probleme in unsere Gegenwart zu &#252;bertragen, auch wenn dabei f&#252;r uns in der Regel nicht mehr die konkret erlebte Armut im Vordergrund steht, wie sie B&#252;chner erlebte, sondern das Wissen um strukturelle Ungerechtigkeiten, die die <a href="http://weltzeugen.blogspot.com/2010/01/outsourced-slavory.html" target="_blank">Armut ausgelagert</a> haben. – Woyzeck? Das sind heute Menschen in so genannten „Niedriglohnl&#228;ndern“; das sind die Slumbewohner in den so genannten „Schwellenl&#228;ndern“, aber das sind vielleicht auch Menschen, die bei uns arbeiten, vielleicht sogar mehr als einen „Job“ haben, aber dennoch kaum von dem leben k&#246;nnen, was sie verdienen. „Woyzeck“ ist leider keine Vergangenheit.</p>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2481" class="footnote">Der Hauptmann. Woyzeck [5, S. 12, Z. 20]</li><li id="footnote_1_2481" class="footnote">(Der Hauptmann. Woyzeck [5 – S. 13, Z. 8–13].</li><li id="footnote_2_2481" class="footnote">Der Hof des Doktors [18 – S. 25, Z. 21].</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/19-jahrhundert/" title="19. Jahrhundert" rel="tag">19. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/arme/" title="Arme" rel="tag">Arme</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/aufklaerung/" title="Aufklärung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-ii/schullektueren/buechner/" title="Büchner, Woyzeck" rel="tag">Büchner, Woyzeck</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/der-hessische-landbote/" title="Der Hessische Landbote" rel="tag">Der Hessische Landbote</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-ii/" title="Deutsch Sek. II" rel="tag">Deutsch Sek. II</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/die-weber/" title="Die Weber" rel="tag">Die Weber</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/drama/" title="Drama" rel="tag">Drama</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwart/" title="Gegenwart" rel="tag">Gegenwart</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gerhart-hauptmann/" title="Gerhart Hauptmann" rel="tag">Gerhart Hauptmann</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/geschichte/" title="Geschichte" rel="tag">Geschichte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/interpretation/" title="Interpretation" rel="tag">Interpretation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lektuere/" title="Lektüre" rel="tag">Lektüre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/pauperismus/" title="Pauperismus" rel="tag">Pauperismus</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/religion/" title="Religion" rel="tag">Religion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/romantik/" title="Romantik" rel="tag">Romantik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/soziale-frage/" title="soziale Frage" rel="tag">soziale Frage</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/staendegesellschaft/" title="Ständegesellschaft" rel="tag">Ständegesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/strukturelle-armut/" title="strukturelle Armut" rel="tag">strukturelle Armut</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/strukturelle-ungerechtigkeit/" title="strukturelle Ungerechtigkeit" rel="tag">strukturelle Ungerechtigkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vormaerz/" title="Vormärz" rel="tag">Vormärz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/weberaufstand/" title="Weberaufstand" rel="tag">Weberaufstand</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/woyzeck/" title="Woyzeck" rel="tag">Woyzeck</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-ii/schullektueren/" title="»Schul«-Lektüren" rel="tag">»Schul«-Lektüren</a><br />

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		<title>Franz Kafka: Kleine Fabel</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 23:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Franz Kafka war ein Meister der kleinen Form. Hier seine „Kleine Fabel“ zum anh&#246;ren, gelesen von Torsten Larbig. (Als MP3 ohne Flashplayer) Franz Kafka Kleine Fabel »Ach«, sagte die Maus, »,die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, da&#223; ich Angst hatte, ich lief weiter und war gl&#252;cklich, da&#223; ich endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Franz Kafka war ein Meister der kleinen Form. Hier seine „Kleine Fabel“ zum anh&#246;ren, gelesen von Torsten Larbig.</p>

<p>
(<a href="http://herrlarbig.de/podcasts/Franz Kafka_ Kleine Fabel.mp3" target="_blank">Als MP3 ohne Flashplayer</a>)</p>

<div>
<div id="gb_texte">
<blockquote>
<h3>Franz <span>Kafka</span></h3>
<h2>Kleine Fabel</h2>
»Ach«,  sagte die Maus, »,die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so  breit, da&#223; ich Angst hatte, ich lief weiter und war gl&#252;cklich, da&#223; ich  endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen  Mauern eilen so schnell aufeinander zu, da&#223; ich schon im letzten Zimmer  bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.« &#8211; »Du mu&#223;t  nur die Laufrichtung &#228;ndern«, sagte die Katze und fra&#223; sie.</blockquote>
33 Sekunden ist die oben eingef&#252;gte Lesung dieses Textes lang: Franz Kafka braucht nicht mehr Raum, um eine Fabel zu schreiben, in der scheinbar eine ganze Lebensphilosophie enthalten ist. Er verstand es offenbar, auf den Punkt zu kommen.

Die Botschaft scheint trist. Am Anfang des Lebens sieht die Welt weit und grenzenlos aus. Alle Wege scheinen offen und manchmal w&#252;nschte sich die Maus in der Fabel, dass es „Leitplanken“ g&#228;be. Hier sind es die Mauern, hinter denen vielleicht ein anderes Leben stattfindet, die aber keinen Blick auf dieses erlauben. Die Maus l&#228;uft zwischen diesen Mauern. Sie werden enger und enger und am Ende steht die Falle und bei der Falle wartet die Katze, um die Maus zu belehren und dann zu fressen.

Die Katze scheint zu wissen, dass die Maus diesen Weg zwischen den auf die Falle zulaufenden Mauern nehmen wird. Kann sie &#252;berhaupt anders? Kafka l&#228;sst die Frage offen. Diese kleine Fabel wirkt, als werde hier ein unweigerlich eintretendes Schicksal beschrieben. Am Ende, dort, wo die Einsicht wachsen k&#246;nnte, dass die Laufrichtung zu &#228;ndern sei, steht gleichzeitig die Unm&#246;glichkeit den gegangenen Weg r&#252;ckg&#228;ngig zu machen.

Ein pessimistisches Bild des Lebens wird hier gezeichnet. Fast wirkt der Text wie eine Skizze. Eine Maus im Selbstgespr&#228;ch mit sich selbst – oder erz&#228;hlt sie ihre Lebenserfahrung der Katze als einzigem Gegen&#252;ber, das sich gerade anbietet? Kafka l&#228;sst diese Frage offen. Und dennoch spricht die Maus. Die Antwort der Katze ist kurz, knapp: Warum l&#228;ufst du denn in diese Richtung? Du kannst dich doch entscheiden, in die andere Richtung zu laufen. – Doch genau diese M&#246;glichkeit verhindert die Katze: Sie frisst die Maus kurzerhand.

Zur&#252;ck bleibt der Leser oder die Leserin dieser kurzen Geschichte. Traditionelle Fabeln wollen eine Lehre vermitteln, die in die Gestalt des „sozialen Miteinanders“ von Tieren und derem „nat&#252;rlichen Verhalten“ gebracht wird. Welche Lehre also steckt in dieser kleinen Fabel?

Leser und Leserinnen zu unterschiedlichen Zeiten werden diese Lehre aus ihrer Zeit heraus ziehen. Kafka gibt hier also die Deutungshoheit an die seine Fabel Lesenden weiter. Und mir als Leser fallen viele Dinge ein, auf die ich diese Fabel anwenden k&#246;nnte. Hier sei nur eine kleine Auswahl genannt:
<ul>
    <li>Das Leben scheint in der Jugend oft be&#228;ngstigend offen. Auf der Suche nach Orientierung werden Entscheidungen getroffen, die den gesamten weiteren Lebensweg bestimmen. Menschen begeben sich zwischen Mauern. Ihre Entscheidungen schlie&#223;en andere Lebenswege aus. Und Kafka scheint der Meinung zu sein, dass die Einsicht, ob der Weg der richtige war oder nicht, erst dort f&#228;llt, wo der Weg an ein Ende oder an eine Grenze kommt. Doch dort, wo eine Umkehr vielleicht noch m&#246;glich ist, lauert die Katze, die nichts anders tut, als ihr eigen ist: Sie frisst die Maus und verhindert so die Umkehr, die Umsetzung der Einsicht.</li>
    <li>In der Gegenwart kommt es mir so vor, als sei die Maus durchaus mit dem Begehren nach Sicherheit zu verbinden. Die Freiheit macht der Maus Angst. Sie ist gl&#252;cklich, dass da Grenzen am Horizont auftauchen. Zu sp&#228;t entdeckt sie, dass am Ende dieses Weges eine Falle steht, in die sie unweigerlich ger&#228;t, wenn sie nicht vorher von einer Katze gefressen wird. – Wenn Freiheit f&#252;r Sicherheit aufgegeben wird, scheint f&#252;r Kafka dieses Schicksal unvermeidlich.</li>
</ul>
</div>
<div id="gb_texte">Doch trotz dieser Mahnung und Einsicht: Kafka scheint zu einer positiven Wende der Geschichte ein skeptisches Verh&#228;tnis zu haben. Er sieht keinen Ausweg. Am Ende steht das Ende, der Tod, die Enge als der Preis f&#252;r das heitere Begehen des Weges zwischen den Mauern, die keinen Blick mehr auf die Alternativen erlauben.</div>
<div>Kafkas „Kleine Fabel“ ist eine Mahnung, auf den Weg zu achten, den man beschreitet, sei es als Individuum, sei als Gesellschaft: Wer Freiheit will, muss aufpassen, dass er nicht gl&#252;cklich die Beschneidung der Freiheit in Kauf nimmt, um zu Orientierung zu gelangen. Doch gleichzeitig, in diesem Sinne handelt es sich hier um eine dialektische Geschichte, scheint es keinen anderen Weg zu geben, der dem Wunsch nach Orientierung und Sicherheit entspricht. – Kafka &#252;berl&#228;sst es den Lesenden, ihre L&#246;sung f&#252;r dieses Problem zu finden, das hier als eine Gegebenheit des Lebens dargestellt wird. Eine L&#246;sung selbst bietet Kafka nicht an. Das Ende bleibt offen.</div>
</div>



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		<title>Ausblick 2010 – bildungsreporter.de</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 23:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie scharren mit den Hufen, die Bildungsreporter 2010. Als Nachfolgekonzept der Bildungsexpedition 2009 ist erst einmal v&#246;llig offen, was da passieren wird, doch wenn ich mir die Liste der bisher schon vorhandenen Korrespondenten anschaue, die bei ihrer Zusage allesamt nicht wussten, worauf sie sich da einlassen, bin ich bester Dinge und schon jetzt neugierig, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie scharren mit den Hufen, die <a href="http://bildungsreporter.de" target="_blank">Bildungsreporter</a> 2010. Als Nachfolgekonzept der <a href="http://bildungsexpedition.de/" target="_blank">Bildungsexpedition 2009</a> ist erst einmal v&#246;llig offen, was da passieren wird, doch wenn ich mir die <a href="http://bildungsreporter.de/page2/page2.html" target="_blank">Liste der bisher schon vorhandenen Korrespondenten</a> anschaue, die bei ihrer Zusage allesamt nicht wussten, worauf sie sich da einlassen, bin ich bester Dinge und schon jetzt neugierig, was sich da tun wird.</p>

<p>http://www.youtube.com/watch?v=vfXDf_PwUwg</p>

<p>Zugegeben: Video als Medium war mir bislang eher fremd. Aber so viel sei an dieser Stelle schon verraten: Ich &#252;be kr&#228;ftig mit der seit gerade mal zwei Wochen in meinen H&#228;nden ihr Zuhause suchenden Cam und bin sehr gespannt, was sich mir da an neuen M&#246;glichkeiten der Arbeit im Netz er&#246;ffnen wird.</p>

<p>Jahresr&#252;ckblicke m&#246;gen andere machen, die Bildungsreporter schauen voraus. Auf ein Jahr 2010, das reich an neuen Erkenntnissen dar&#252;ber sein, was mit der Bildung los ist.</p>



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		<title>Herrn Larbigs Bibliothek 3: Laute Verse. Gedichte aus der Gegenwart</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 22:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[24 junge Autoren und Autorinnen, die den Mut haben Gedichte zu schreiben, hat Thomas Geiger in diesem Band versammelt. Und dann kommentieren alle Autoren und Autorinnen dort auch noch jeweils eines ihrer Gedichte. Das ist keine leichte Lekt&#252;re; Gedichte sind sperrig – und diese ganz besonders. Hoch reflektiert wird hier mit Sprache umgegangen. So entstehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>24 junge Autoren und Autorinnen, die den Mut haben Gedichte zu schreiben, hat Thomas Geiger <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/32332.html" target="_blank">in diesem Band </a>versammelt. Und dann kommentieren alle Autoren und Autorinnen dort auch noch jeweils eines ihrer Gedichte.</p>

<p>Das ist keine leichte Lekt&#252;re; Gedichte sind sperrig – und diese ganz besonders. Hoch reflektiert wird hier mit Sprache umgegangen. So entstehen spannende Texte.</p>

<p>Dennoch: Teilweise wirken diese Gedichte f&#252;r mich so reflektiert, dass sich die Reflexion in den Vordergrund schiebt. Doch dies mag auch an Auswahlkriterien liegen, die Geiger angesetzt hat, denn bei aller Unterschiedlichkeit: Teilweise wirken die Gedichte auf mich sehr „&#228;hnlich“, &#252;berreflektiert, so sehr, dass mir der Zugang zu manch einem dieser Texte nicht gerade leicht gefallen ist.</p>

<p>Ich will diesen Band nicht missen. Er zeigt einen wichtigen Ausschnitt „junger“ deutscher Lyrik. Die Autoren und Autorinnen wurden zwischen 1957 und 1982 geboren. „Junge“ Lyrik? Zeugnis einer Generation? Immerhin wurden die Autoren und Autorinnen in einem Zeitraum von 25 Jahren geboren und die meisten sind schon in ihren vierziger Jahren. Es stimmt also nur zum Teil, dass hier ein „neue Generation von Dichtern“ (Klappentext) vorgestellt wird.</p>

<p>„Neu“ wirken die meisten Autoren des Bandes vor allem deshalb, weil die Wahrnehmung f&#252;r Gedichte in Deutschland so verdammt schleppend und mager ist. Das mag daran liegen, dass diese Gedichte von einem gro&#223;en intellektuellen Anspruch gepr&#228;gt zu sein scheinen und in meinen Augen fast schon „Akademikerlyrik“ sind bzw. f&#252;r Leute geschrieben, die sich in Lyrik auskennen und sich wirklich auf sie einzulassen gewillt sind.</p>

<blockquote>Thomas Geiger (Hg.), Laute Verse. Gedichte aus der Gegenwart, M&#252;nchen (dtv) 2009.</blockquote>



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		<title>Immanuel Kant, Bertolt Brecht, das Web 2.0 und der Fall Jack Wolfskin</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 13:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immanuel Kant schreibt in seiner „Beantwortung der Frage: Was ist Aufkl&#228;rung“: „Aufkl&#228;rung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unm&#252;ndigkeit. Unm&#252;ndigkeit ist das Unverm&#246;gen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unm&#252;ndigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschlie&#223;ung und des Mutes liegt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immanuel Kant schreibt in seiner „Beantwortung der Frage: Was ist Aufkl&#228;rung“:</p>

<blockquote>„Aufkl&#228;rung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unm&#252;ndigkeit. Unm&#252;ndigkeit ist das Unverm&#246;gen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unm&#252;ndigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschlie&#223;ung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufkl&#228;rung.“ (<a href="http://www.digbib.org/Immanuel_Kant_1724/Was_ist_Aufklaerung" target="_blank">Quelle</a>)</blockquote>

<p>&#220;bertrage ich diese Aussage einmal in die Gegenwart, k&#246;nnte sie lauten:</p>

<blockquote>Web 2.0 ist der Ausgang des Konsumenten aus einer strukturell bedingten Unm&#252;ndigkeit. Strukturell bedingte Unm&#252;ndigkeit ist das Unverm&#246;gen, die T&#228;tigkeit des eigenen Verstandes aufgrund begrenzter Kommunikationsm&#246;glichkeiten in den Diskurs einzubringen. Strukturell bedingt ist diese Unm&#252;ndigkeit, wenn die Ursache derselben nicht im Mangel des Verstandes, sondern im Mangel der M&#246;glichkeit begr&#252;ndet liegt, den eigenen Verstand mit Hilfe verf&#252;gbarer Medien in den Prozess der &#246;ffentlichen Diskussion einzubringen. Habe den Mut mitzudenken und deinen eigenen Verstand in den Diskussionsprozess einzubringen, ist also der Wahlspruch des WEB 2.0.</blockquote>

<p>Gab es bis vor einigen Jahren kaum die M&#246;glichkeit, interaktiv vernetzt mit Hilfe digitaler Medien in einen Diskussionsprozess einzusteigen, haben wir heute den Idealzustand, den Bertolt Brecht in seiner Radio-Theorie beschrieb:</p>

<blockquote>„Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln. Der Rundfunk w&#228;re der denkbar gro&#223;artigste Kommunikationsapparat des &#246;ffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das hei&#223;t, er w&#228;re es, wenn er es verst&#252;nde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuh&#246;rer nicht nur h&#246;ren, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn in Beziehung zu setzen.“<sup> [1]</sup></blockquote>

<p>Wer heute ein Blog schreibt, kann mit Reaktionen rechnen, wer sich auf Twitter, Facebook, MySpace und wie die auf Kommunikation hin angelegten Instrumente, die gegenw&#228;rtig zur Verf&#252;gung auch immer hei&#223;en m&#246;gen, bewegt, muss kommunizieren, im Gespr&#228;ch sein, zuh&#246;ren, nachdenken, reagieren, Ideen einspeisen… Im Idealfall steht heute jedem, der sich einen Internetzugang leisten kann, die M&#246;glichkeit zur Verf&#252;gung, den eigenen Verstand in den Diskussionsprozess einzubringen.</p>

<p>Nat&#252;rlich steht der Nutzer dieser Kommunikationsmedien damit auch vor neuen Herausforderungen, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Die Kommunikationsm&#246;glichkeiten, die das interaktive Netz erlauben, stehen n&#228;mlich allen offen, die sich einbringen wollen. Die Informationen, die das Netz liefert, m&#252;ssen selbst noch einmal auf ihre Qualit&#228;t hin &#252;berpr&#252;ft werden, denn die M&#246;glichkeit des Einbringens des eigenen Verstandes im Rahmen dieser Prozesse ist noch kein Qulit&#228;tsgarant. Was im Netz ver&#246;ffentlicht ist, muss noch nicht richtig sein. Der Prozess der Genese von Inhalten entspricht also dem Brechtschen Ideal; die Geltungsanspr&#252;che der in diesem ideal Kontext entstandenen Inhalte bed&#252;rfen aber nach wie vor nat&#252;rlich der &#220;berpr&#252;fung und somit Kriterien.</p>

<p>In den meisten F&#228;llen geschieht diese &#220;berpr&#252;fung im interaktiven digitalen Netz durch andere, die Beitr&#228;ge kommentieren, erg&#228;nzen, auf m&#246;gliche Fehler hinweise etc. Hier bildet sich im Idealfall also ein Korrektiv aus der Vernetzung mit anderen, so es sich wirklich um ein ausdifferenziertes Netzwerk handelt. Ein Kriterium f&#252;r die Qualit&#228;t von Beitr&#228;gen im Netz ist heute also auch die Qualit&#228;t der Kommentare und des die Beitr&#228;ge begleitenden Netzwerkes.<sup> [2]</sup></p>

<p>Die &#246;ffentlich nachvollziehbare Nutzung des eigenen Verstandes, das „sapere aude“ Kants, erlebt heute eine Bl&#252;te wie nie zuvor; die Aufkl&#228;rung kann mit ihren Anspr&#252;chen heute so weitreichend umgesetzt werden, wie in kaum einer Zeit zuvor. Und Brechts Visionen eines diaologischen „Radios“ haben sich im Internet verwirklicht. – Und das hat Folgen.</p>

<p>Wenn sich die Nutzung des eigenen Verstandes heute in vernetzen Strukturen abbildet und in diesen wirkt, gilt es nicht nur, dies als eine neue Qualit&#228;t der Umsetzbarkeit des aufkl&#228;rerischen Ideals zu betrachten, sondern es m&#252;ssen die auch damit verbundenen Voraussetzungen ganz neu ernst genommen werden.</p>

<p>Eine zentrale Voraussetzung, die die Nutzung des eigenen Verstandes von einer rein philosophischen auf eine Handlungsebene hebt, dr&#252;ckt sich im „Kategorischen Imperativ“ der kantischen Ethik aus:</p>

<blockquote>„Der <strong>kategorische Imperativ</strong> (kurz KI) ist das grundlegende Prinzip der <a title="Ethik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ethik" target="_blank">Ethik</a> <a title="Immanuel Kant" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant" target="_blank">Immanuel Kants</a>. Er gebietet allen endlichen vernunftbegabten Wesen und damit allen Menschen, Handlungen darauf zu pr&#252;fen, ob sie einer universalisierbaren Maxime folgen und ob dabei die betroffenen Menschen je auch in ihrer Selbstzweckhaftigkeit ber&#252;cksichtigt werden.“ (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ" target="_blank">Wikipedia</a>)</blockquote>

<p>Vereinfacht ausgedr&#252;ckt: „Handle nur nach derjenigen <a title="Maxime" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maxime" target="_blank">Maxime</a> (Gesetz, Grundsatz, &#220;berzeugung), durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ oder, etwas verk&#252;rzt und nicht ganz genau: Was du willst, dass man dir tu, das tu auch den anderen und vergesse dabei auch nicht, dass der andere Mensch einen Selbstzweck hat, einen Eigenwert, v&#246;llig jenseit von fuktionalen Interessen.</p>

<p>In dem KI inbegriffen ist die Vorstellung, dass nicht bewertet wird, was eine Handlung bewirkt, sondern welche Absichten hinter einer Handlung stehen. Der Wille zum Guten ist das, was moralisch gerechtfertigt ist.</p>

<p>Und wenn nun heute der eigene Verstand &#246;ffentlich gebraucht werden kann, dann stellen sich auch bez&#252;glich der Nutzung dieses Verstandes konkrete Fragen, die diese &#246;ffentlichen Kommunikationsprozesse ber&#252;cksichtigen m&#252;ssen, will man „Gutes“ im Kantischen Sinne bewirken.</p>

<p>Aus aktuellem Anlass und weil es in diesem Kontext bereits (am Ende <a href="http://blog.karlshochschule.de/2009/10/20/die-marke-jack-wolfskin-fletscht-seine-zahne/" target="_blank">des Artikels</a> Patrick Breitenbachs) schon eine Verweis auf Kant gibt, werden diese Gedanken am Fall <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,655890,00.html" target="_blank">Jack Wolfskin vs. Dawanda</a> hier einmal konkretisiert.</p>

<p>Die Vorgeschichte: Jack Wolfskin hat als Markenzeichen eine Wolfstatze. Dieses Markenzeichen unterliegt dem Markenschutz und ist somit rechtlich abgesichert. Nun st&#246;&#223;t die Firma, die zu den Riesen in der Bekleidungsbranche z&#228;hlt, auf die Produkte von Einzelpersonen, die Handarbeiten herstellen und diese &#252;ber Dawanda zum Kauf anbieten, auf denen sich ebenfalls Pfotenabbildungen befinden. Jack Wolfskin fordert Dawanda via Anwaltsschreiben auf, so die Darstellung Dawandas, die Produkte von der Plattform zu nehmen:</p>

<blockquote>„Als Reaktion auf das Schreiben der Anw&#228;lte von Jack Wolfskin haben wir die beanstandeten Produkte von der Seite genommen. Dennoch erhielten unsere Mitglieder Abmahnungen und dies, obwohl deren Artikel bereits nicht mehr auf DaWanda zu finden waren.“ (<a href="http://blog.dawanda.com/2009/10/20/jack-wolfskin-mahnt-dawanda-hersteller-ab/" target="_blank">Quelle</a>)</blockquote>

<p>Das Thema erregt Aufmerksamkeit, wird von stark wahrgenommenen Blogs wie <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/abwahnsinn-jack-wolfskin-mahnt-bastelcommunity-ab/" target="_blank">netzpolitik</a> und <a href="http://www.spreeblick.com/2009/10/19/jackass-wolfskin/" target="_blank">spreeblick</a> aufgenommen und ger&#228;t so in den &#246;ffentlichen Diskurs, den <a href="http://blog.karlshochschule.de/2009/10/20/die-marke-jack-wolfskin-fletscht-seine-zahne/" target="_blank">Patrick Breitenbach so hervorragend reflektiert</a>.</p>

<p>Das Ergebnis: Der Wille eines Unternehmens, sein Markenrecht zu „verteidigen“, so in einer im Netz kursierenden, Jack Wolfskin zugeschriebenen offziellen Stellungnahme zu lesen:</p>

<blockquote>„[…] Jack Wolfskin dadurch zur Verteidigung der Marke gezwungen war. Dabei handelt es sich nicht um eine „Strafzahlung“, sondern um die Kosten, die Jack Wolfskin durch die Einschaltung der Anw&#228;lte entstanden sind und die im Falle der begr&#252;ndeten Abmahnung stets vom Markenverletzer &#252;bernommen werden m&#252;ssen. Somit dient die Abmahnung auch einer schnellen und relativ kosteng&#252;nstigen Beendigung der Angelegenheit. Sie verhindert also zus&#228;tzliche h&#228;ufig weit h&#246;here Kosten im Falle einer Einschaltung der Gerichte.“  (<a href="http://www.werbeblogger.de/2009/10/19/jack-wolfskin-stellungnahme/" target="_blank">Quelle</a>)</blockquote>

<p>Der Aufschrei im Netz richtet sich nun auff&#228;lligerweise nicht gegen den Markenschutz und die Markenrechte, sondern gegen die Handlungsentscheidungen der Firma. Und damit sind wir wieder bei Kant angenommen:</p>

<p>Eine Firma sieht ihre Markenrechte verletzt. Schaue ich mir die beanstandenden Produkte als <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,655890,00.html" target="_blank">Bilder bei Spiegel-Online</a> an, komme ich tats&#228;chlich zu dem Schluss, dass hier Tatzen / Pfoten dargestellt werden, wie sie jede Katze im Schnee hinterl&#228;sst, wenn sie sich im Winter durch die Stra&#223;en bewegt. Es k&#246;nnte also durchaus sein, dass diese Zeichen aufgrund ihrer Verbreitung in der Natur (und jeder, der eine Katze hat, kennt diese Pfotenabdr&#252;cke) ihren Weg auf die Handarbeiten, die nun wahrlich kein weit verbreitetes Produkt sind, gefunden haben – und m&#246;glicherweise bei den Herstellern &#252;berhaupt kein bewusster Bezug zur Marke vorhanden war.</p>

<p>Diese Hersteller bekamen nun aber dennoch, glaubt man den Darstellungen online, nachdem die Produkte von Dawanda aus dem Angebot genommen wurde, Abmahnbriefe, die mit Kosten von ca. 800–900 Euro verbunden waren und Kosten um die 10000 Euro im Wiederholungsfall androhten. Und in der im Netz kursierenden Stellungnahme wird dezent auf die m&#246;glicherweise noch h&#246;heren Kosten im Gerichtsfall hingewiesen, was man durchaus als Drohung verstehen kann.</p>

<p>Kant: „Handle nur nach derjenigen <a title="Maxime" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maxime" target="_blank">Maxime</a> (Gesetz, Grundsatz, &#220;berzeugung), durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“</p>

<p>Also: Das Markenrecht ist ein Gesetz und es gibt gute Gr&#252;nde, in unserem &#246;konomischen System, solche Schutzmechanismen zu haben. Das gilt auch f&#252;r den Schutz geistiger Leistungen im Rahmen von Copyright oder Creativ-Commons-Lizenzen. Und es k&#246;nnte sogar sein, dass Jack Wolfskin hier im Recht ist. Aber wurde dann so gehandelt, dass die Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit des Handelns als eine gesehen werden kann, von der man wollen kann, das sie ein allgemeines Gesetz werde?</p>

<p>Um es ganz klar zu sagen: Es handelt sich um Handarbeiten, die in kleiner Menge hergestellt werden und als „Marke“ in der &#214;ffentlichkeit nicht bewusst sind, und nicht um Raubkopien, die in gro&#223;em Stil hergestellt und vermarket werden. Wie also w&#252;nscht man sich ein allgemeines Gesetz des Handelns in solchen F&#228;llen?</p>

<p>Wenn es sich um Raubkopien handelt, hat nat&#252;rlich der Rechtsweg seine v&#246;llige Berechtigung. Aber – und das muss Jack Wolfskin nun erfahren – es stellt sich die Frage, ob der finanziell die Betroffenen gleich so belastende Rechtsweg in dem hier beschriebenen Fall nicht ein Schie&#223;en mit Kanonen auf Spatzen ist.</p>

<p>Die M&#246;glichkeit des eigenen Gebrauchs des Verstandes, gepaart mit der M&#246;glichkeit, diesem Gebrauch des eigenen Verstandes in vernetzten Strukturen sehr schnell Ausdruck zu geben, hat nun dazu gef&#252;hrt, das „Netzb&#252;rger“ sich zu Wort melden und genau die Frage nach der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit des Handelns Jack Wolfskins stellen. Immer wieder ist, beispielsweise auf Twitter, genau die Kritik an der Abmanhung „kleiner Leute“ zu lesen. Diese Reaktionen w&#228;ren mit Sicherheit nicht entstanden, wenn Jack Wolfskin die eingesetzten Instrumente gegen kriminell agierende Raubkopierer genutzt h&#228;tte bzw. nutzt.</p>

<p>Was Jack Wolfskin gerade erlebt, und angesichts &#228;hnlicher Erfahrungen anderer Unternehmen in &#228;hnlichen F&#228;llen h&#228;tten sie es ahnen k&#246;nnen, ist also philosphisch betrachtet ein Zeichen daf&#252;r, dass Kants Kategorischer Imperativ lebt und in dem allgemeinen Bewusstsein vieler Menschen durchaus verankert ist. Die Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit des eigenen Handelns kritisch zu &#252;berpr&#252;fen, ist die Herausforderung, die sich in Zeiten des Web 2.0 in einem ganz neuen qualitativen Ma&#223;e stellt. Es geht nicht mehr nur um das Recht haben, sondern auch um die Frage, wie man mit dieser Rechtsposition umgeht. Im hier vorgestellten Fall h&#228;tte ein guter PR-Berater vermutlich darauf gedr&#228;ngt, den direkten und pers&#246;nlichen Dialog zu suchen und offensiv einvernehmliche L&#246;sungen zu suchen.</p>

<p><a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/10/jack-wolfskin-in-der-%C3%B6ffentlichen-abmahnfalle.html" target="_blank">Klaus Eck schreibt als PR-Blogger treffend</a>:</p>

<blockquote>„Obwohl der Bekleidungsanbieter das Markenrecht durchaus auf seiner Seite hat, muss das Unternehmen f&#252;r die Abmahnungen einen hohen Preis entrichten. Ausgerechnet am Wochenende fand das Thema viel Aufmerksamkeit. Was in der Vergangenheit durchaus notwendig zu sein schien, um die eigenen Markenrechte weiterhin in Anspruch nehmen zu d&#252;rfen, bedarf heute einer neuen Analyse. Wenn das Markenimage unter der &#246;ffentlichen Kritik leidet, stellt sich auch die Frage nach einer Abw&#228;gung und mehr Sensibilit&#228;t im Umgang mit den Prosumenten. Ist das Risiko einer Abmahnung f&#252;r eine Marke nicht inzwischen viel zu gro&#223;? Allzu schnell wird man an den Online-Pranger gestellt und k&#246;nnte dadurch Konsumenten zu verlieren? Meiner Ansicht nach sollten Markenartikler wie Jack Wolfskin immer auch mit den negativen Reaktionen rechnen und vor den juristischen Ma&#223;nahmen viel st&#228;rker auf den Dialog mit den Kunden setzen.“</blockquote>

<p>Es ist heute tats&#228;chlich so, dass das eigene Handeln, gerade von Unternehmen und von &#246;ffentlichen Personen, weit mehr &#214;ffentlichkeit bekommt als je zuvor. Dies gilt es zu ber&#252;cksichtigen. Und als ein Kriterium, wie man &#252;berzogene Reaktionen auf bestimmte Handlungen vermeiden kann, sei Kant einfach mal vorgeschlagen…</p>

<blockquote>„Handle nur nach derjenigen <a title="Maxime" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maxime" target="_blank">Maxime</a> (Gesetz, Grundsatz, &#220;berzeugung), durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“</blockquote>

<p>Und welches allgemeine Gesetz k&#246;nnte in diesem Fall greifen? Im Prinzip ist es ganz einfach: Sieht man Differenzen oder gar sein eigenes Recht bedroht (ob man sich bedroht sieht, h&#228;ngt &#252;brigens auch vom eigenen Selbstbewusstsein ab), dann gilt es zun&#228;chst einmal zu schauen, mit wem hat man es zu tun. Wenn es sich um Einzelpersonen handelt, bei denen die Unterstellung einer „b&#246;sen Absicht“ bei etwas gutem Willen nicht so recht gelingen will, dann suche ich den Dialog. Wenn es sich um Angriffe auf das eigene Recht im gro&#223;en Stil handelt (kriminelle Markenpiraterie), dann reagiere ich im gro&#223;en Stil. Im vorliegenden Fall h&#228;tte die Maxime wohl hei&#223;en m&#252;ssen: Suchen wir den Dialog. Oder: Die Produkte wurden von Dawanda offline genommen – und damit lassen wir es gut sein.</p>

<p>Vielleicht sollte man neben Anw&#228;lten in Unternehmen auch h&#228;ufiger Philosophen besch&#228;ftigen. Oder aber, man sucht den offensiven Dialog (beispielsweise &#252;ber Twitter oder Facebook) und sagt: Liebe Leute, wir haben das und das entdeckt und finden, dass das unser Markenrecht ankratzt, wie seht ihr das? So ungew&#246;hnlich solche Wege in heutiger Unternehmenspolitik auch sein m&#246;gen, sie h&#228;tten sicher kein so ramponiertes Markenimage zur Folge, wie es sich jetzt gerade via Twitter, via Blogs und auch schon via Zeitungsbeitr&#228;gen im Netz abzeichnet, ganz zu schweigen von dem gegenw&#228;rtigen <a href="http://www.google.de/search?q=jack+wolfskin&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">Suchbild bei Google</a>.</p>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2151" class="footnote">Bertolt Brecht: Der Rundfunk als Kommunikationsapparat, in: Bertolt Brecht: Werke. Gro&#223;e kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe (GBA). Berlin/Frankfurt 1988, Band 22.</li><li id="footnote_1_2151" class="footnote">Auf herrlarbig.de finden sich beispielsweise Kommentare von Professoren, Mitarbeitern in Bildungsbeh&#246;rden, die eigene Unterrichtspraxis reflektierenden Lehrerinnen und Lehrern, die nahezu alle &#252;ber eigene Blogs im Netz transparent nachvollziehbare Qualifikationen nachweisen k&#246;nnen.</li></ol>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 18:16:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Satz in einem Blogeitrag von Jean-Pol Martin, der mich sofort anspricht, dem ich zustimme, ohne zu wissen warum. Ein Satz dem ich nachgehen muss und der sinngem&#228;&#223; sagt: Die Bildungsfrage kann nur &#252;ber die Medienfrage angegangen werden. „The Medium is the Message“ schrieb der Medientheoretiker Marshall McLuhan ein wenig plakativ. Und an anderer Stelle: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Satz in einem Blogeitrag von <a href="http://jeanpol.wordpress.com/" target="_blank">Jean-Pol Martin</a>, der mich sofort anspricht, dem ich zustimme, ohne zu wissen warum. Ein Satz dem ich nachgehen muss und der sinngem&#228;&#223; sagt: <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/06/26/twitter-als-arbeitsplatz/" target="_blank">Die Bildungsfrage kann nur &#252;ber die Medienfrage angegangen werden</a>.</p>

<p>„The Medium is the Message“ schrieb der Medientheoretiker <a href="http://www.marshallmcluhan.com" target="_blank">Marshall McLuhan</a> ein wenig plakativ. Und an anderer Stelle:</p>

<blockquote>„We look at the present through a rear-view mirror. We march backwards into the future.“ (<a href="http://www.marshallmcluhan.com/poster.html" target="_blank">Quelle</a>)</blockquote>

<p>&#220;bersetzt hei&#223;t das etwa: „Wir betrachten die Gegenwart durch einen nach hinten gerichteten Spiegel. Wir gehen r&#252;ckw&#228;rts in die Zukunft.“</p>

<p>F&#252;r die gegenw&#228;rtige Bildungsdebatte in mehr und mehr selbstverst&#228;ndlich digital gepr&#228;gten Zeiten, zumindest f&#252;r die j&#252;ngere  und ein paar interessierte Mitglieder der &#228;lteren Generation, stellt sich f&#252;r mich die Frage, was ich in diesem nach hinten oder auch r&#252;ckw&#228;rts gewandten Spiegel sehe.<span id="more-1840"></span></p>

<p>Als erstes kommt mir die f&#252;r Bildung lange Zeit relevante und auch heute nicht zu verachtende Buchkultur in den Sinn.</p>

<p>Ich stelle mir vor, man h&#228;tte vor ein paar hundert Jahren einem Jugendlichen ein Buch in die Hand gegeben und gesagt: Bitte, hier ist das neue Medium, das Medium der Zukunft, mach was draus – und h&#228;tte dann den Jugendlichen mit einem Buch und einem Schreibwerkzeug alleine gelassen. Was h&#228;tte der Jugendliche wohl getan? Ganz sicher h&#228;tte er das Buch nicht als ein Medium f&#252;r Bildungszwecke entdeckt. Vielmehr h&#228;tte er vielleicht Zeichnungen hinterlassen. Diese h&#228;tten m&#246;glicherweise denjenigen erschreckt, der den Jugendlichen das Medium „Buch“ an die Hand gegeben hat: M&#246;glicherweise w&#228;re angeprangert worden, dass das Medium f&#252;r Bildungszwecke ungeeignet sei. Vielleicht h&#228;tte der eine oder andere, der das Medium in die Hand der Jugendlichen gab, auch obsz&#246;ne Zeichnungen entdeckt oder solche von Waffen und w&#228;re zu dem Schluss gekommen, dass dieses Medium Jugendliche negativ beeinflusst und einen restriktiveren Zugang zu diesem Medium gefordert.</p>

<p>So ist die Geschichte bei der Einf&#252;hrung des Buchs als Leitmedium der Bildung nicht gelaufen: Wer ein Buch in die Hand bekam, hatte Unterricht im Lesen und im Schreiben, konnte mit der Produktion von Text &#252;ber die Rezeption von Texten umgehen und so zu einem angemessenen Umgang mit dem Medium gelangen und den Lernerfolg erzielen, der mit der Vorstellung „Buch“ verbunden wurde.</p>

<p>Das Medium wurde also als ein Teil des Bildungsprozess selbst betrachtet, die damit verbundene Schreibf&#228;higkeit wurde aber auch f&#252;r Briefe genutzt, die den Austausch mit anderen erm&#246;glichten. Die erlernten Techniken wurden mit den vorhandenen Formen der Kommunikation genutzt und es entstand im schriftlichen Bereich „<a href="http://www.fernuni-hagen.de/EUROL/termini/5420.htm" target="_blank">Intertexutalit&#228;t</a>“: Das vorhandene Medium wurde genutzt, um im textgebundenen Gespr&#228;ch mit anderen das Medium Nutzenden in einen Austausch zu kommen, der dann f&#252;r die eigene Produktion von Texten genutzt wurde.</p>

<p>Die Einf&#252;hrung des Buches brachte es also mit sich, dass die f&#252;r eine angemessene Nutzung des Mediums notwendigen Techniken vermittelt wurden. Diese Vermittlung fand mit B&#252;chern statt und schlug sich in neuen Texten nieder.</p>

<p>Und heute? Mir kommt es zunehmend so vor, als w&#252;rden die neuen Leitmedien (Computer und Internet) zwar den Jugendlichen als notwendige Instrumente an die Hand gegeben, die f&#252;r gegenw&#228;rtige Prozesse als unabdingbar angesehen werden, ohne die zur effektiven Nutzung dieser Medien notwendigen Kenntnisse im Umgang mit den Medien selbst zu vermitteln.</p>

<p>Auch heute muss man lesen und schreiben k&#246;nnen, um das Medium zu nutzen. Da hat sich gegen&#252;ber der Einf&#252;hrung des Buchs nicht viel ge&#228;ndert. Hinzu kommt aber die Notwendigkeit, &#252;ber den Schriftgebrauch hinaus auch direkt mit digitalen Medien verbundene Techniken zu erlernen und zu einem eigenen Teil im Bildungsprozess zu machen.</p>

<p>Was fr&#252;her der Umgang mit der Schreibfeder und dem Tintefass war, ist heute der Umgang mit Programmen. Und wenn fr&#252;her die Rezeption und das Erstellen von Texten im Zentrum stand, die &#252;ber B&#252;cher vermittelt wurden, so ist heute die Rezeption von Websites ein wichtiges Thema geworden.</p>

<p>Es reicht nicht, Menschen das zentrale Werkzeug der Gegenwart in den reicheren L&#228;ndern der Welt zur Verf&#252;gung zu stellen. Dar&#252;ber hinaus muss auch der Umgang mit diesem Werkzeug und des mit ihm produzierten Inhalts Teil des Bildungsprozesses sein.</p>

<p>Und damit bin ich wieder am Anfang dieses Beitrags. <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/06/26/twitter-als-arbeitsplatz/" target="_blank">Die Bildungsfrage kann nur &#252;ber die Medienfrage angegangen werden</a>. Etwas sch&#228;rfer ausgedr&#252;ckt: Die Bildungsfrage ist selbst Teil der Medienfrage.</p>

<p>Denke ich diese Gedanken weiter, so komme ich zu dem Schluss, dass der gegenw&#228;rtig eher restriktive Umgang mit digitalen Medien letztlich ein restriktiver Umgang mit den im produktiven Umgang mit den Medien liegenden Bildungschancen ist – zumindest so lange, wie die Stimmen, die einen anderen Umgang mit Medien in Bildungsprozessen fordern und vorausdenken, f&#252;r die praktische Bildungsarbeit weitgehend unerh&#246;rt bleiben.</p>

<p>Das bedeutet nicht, dass das Buch, die Zeitung, die Zeitschrift etc. tot w&#228;ren. Nach wie vor bilden diese Medien den Rahmen, der von digitalen Medien erweitert und langsam ver&#228;ndert wird. Lesen und Schreiben sind weiterhin unabdingbare Fertigkeiten, die den Bildungsprozess &#252;berhaupt erst m&#246;glich machen.</p>

<p>Das eigentlich neue und f&#252;r den Bildungsprozess nutzbar zu machende Element verdr&#228;ngt diese Medien und Techniken auf absehbare Zeit noch nicht. Was sich ver&#228;ndert ist die Form der Kommunikation. An die Stelle von Briefen, die in der Regel genau zwei Leute miteinander ins Gespr&#228;ch bringen, treten Blogs und, wenn es sich um eher private, nicht f&#252;r andere Augen direkt zug&#228;ngliche Austauschprozesse handelt, die E-Mail.</p>

<p>Gemeinsame Wissenskonstruktion erfordert heute Kompetenzen, die diese Wissenskonstruktion &#252;berhaupt erm&#246;glichen. Dazu geh&#246;rt all das, was heute unter dem Schlagwort „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medienkompetenz" target="_blank">Medienkompetenz</a>“ gef&#252;hrt wird:</p>

<blockquote>„<strong>Medienkompetenz</strong> bezeichnet nach <a title="Dieter Baacke" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Baacke" target="_blank">Dieter Baacke</a> die F&#228;higkeit, <a title="Massenmedien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massenmedien" target="_blank">Medien</a> und ihre <a title="Inhalt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inhalt" target="_blank">Inhalte</a> den eigenen Zielen und Bed&#252;rfnissen entsprechend zu nutzen.” (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medienkompetenz" target="_blank">Quelle</a>)</blockquote>

<p>Um sie aber f&#252;r diese eigenen Ziele und Bed&#252;rfnisse nutzen zu k&#246;nnen, muss ich mit ihnen umgehen k&#246;nnen. Das f&#228;ngt bei so einfachen Fragen wie der nach der Tastenkombination f&#252;r korrekte deutsche Anf&#252;hrungszeichen an und geht heute bis zu den Fragen, wie ein Wiki zur gemeinsamen Wissenskonstruktion genutzt werden kann, wie ein Blog erstellt und gepflegt wird, wie Bilder digital verarbeitet k&#246;nnen etc.</p>

<p>In diesen Bereichen beobachte ich bei Jugendlichen weit weniger Kompetenzen als es das Schlagwort von den „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_native" target="_blank">Digital Natives</a>“ vermuten lassen w&#252;rde.</p>

<p>Im Augenblick geben wir Jugendlichen Medien an die Hand, ohne die notwendigen Kenntnisse zum produktiven Gebrauch dieser Medien mit zu vermitteln. Und dann wundern wir uns, dass Jugendliche so mit dem Computer, dem Mobiltelefon oder mit den Communities im Netz umgehen, wie sie es tun. Wir wundern uns, dass Sch&#252;ler den Computer mehr f&#252;r Spiele und Chats nutzen als zum Erreichen ihrer eigenen Ziele. Dabei geht unter, dass der Gebrauch eines Computers als Arbeitsinstrument erst gelernt und dem entsprechend auch gelehrt werden muss, damit dieses Medium seine ganze positive Wirkung auf Biildungsprozesse &#252;berhaupt erst entfalten kann.</p>

<p>Dabei bieten digitale Medien ganz neue M&#246;glichkeiten der Vernetzung an, die nicht mehr nur bipolar ist, wie beim Brief, sondern multiplural geworden ist. Ein Blogeintrag kann potentiell von Millionen von Menschen gelesen und kommentiert werden; im Zusammenhang mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki" target="_blank">Wikis</a> bietet sich die direkte Mitarbeit an Texten an (wenn die f&#252;r eine differenzierte Eintragung n&#246;tigen technischen Kenntnisse vorhanden sind), <a href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a> erm&#246;glicht den gleichzeitigen Kontakt zu anderen an den Fragen interessierten Personen, die an dem gleichen Thema arbeiten wie ich, so ich wei&#223;, wie ich mit Twitter umgehen kann.</p>

<p>Auf diesen Wegen bieten sich M&#246;glichkeiten, die eigenen Fragen jederzeit zur Diskussion zu stellen, R&#252;ckmeldungen zu bekommen, die quantitativ und oft auch qualitativ das eigenen Arbeiten befruchten.</p>

<p>Doch solange bereits die Nutzung eines Textverarbeitungsprogramms an mangelnden Anwenderkenntnissen scheitert, werden diese Potentiale nicht genutzt werden k&#246;nnen.</p>

<p>F&#252;r Bildungsfragen ergeben sich aus diesen &#220;berlegungen f&#252;r mich folgende Fragen und zu ber&#252;cksichtigende Aspekte:</p>

<ol>
    <li>Der angemessene Einsatz von Medien setzt Kenntnisse in den Kulturtechniken Lesen und Schreiben voraus.</li>
    <li>Diese Kenntnisse werden mit Hilfe etablierter Medien und mit der Nutzung neuer Medien vermittelt und erworben.</li>
    <li>Dar&#252;ber hinaus m&#252;ssen Anwenderkompetenzen im Gebrauch mit Programmen vermittelt und genutzt werden.</li>
    <li>Ziel dieser Vermittlung von Anwenderkompetenzen ist es, die im Web 2.0 liegenden Bildungschancen f&#252;r den einzelnen Menschen zug&#228;nglich und nutzbar zu machen. Dabei bedarf es kritischer Reflexionsf&#228;higkeiten, die eine angemesse Einsch&#228;tzung der Inhalte und der Kommunikationsstrukturen in vernetzten Arbeitsprozessen erm&#246;glichen.</li>
    <li>Die Herausf&#252;hrung von Menschen aus der durch mangelnde Kompetenzen im Bereich digitaler Bildungs- und Arbeitsm&#246;glichkeiten entstehenden Unm&#252;ndigkeit ist letztlich kein Akt eines modischen und schnell vergehenden Medienhypes, sondern letztlich ein Akt der Fortf&#252;hrung der Aufkl&#228;rung im digitalen Zeitalter.</li>
</ol>



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		<title>Wenn Pr&#228;vention Freiheit zerst&#246;rt: Juli Zehs „Corpus Delicti. Ein Prozess“</title>
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		<comments>http://herrlarbig.de/2009/05/22/wenn-praevention-freiheit-zerstoert-juli-zehs-corpus-delicti-ein-prozess/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 00:12:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rezensenten scheinen sich, glaube ich den Zusammenfassungen auf perlentaucher.de (und ich sehe keinen Grund, warum ich das nicht tun sollte), bei Juli Zehs „Corpus Delicti. Ein Prozess“ [1] nicht einig zu sein. Ich finde das gut, denn „Corpus Delicti“ ist einer der politischsten Texte, die ich in den letzten Jahren gelesen habe und zwingt den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rezensenten scheinen sich, glaube ich den <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/31534.html" target="_blank">Zusammenfassungen auf perlentaucher.de</a> (und ich sehe keinen Grund, warum ich das nicht tun sollte), bei <a href="http://julizeh.de/" target="_blank">Juli Zeh</a>s „Corpus Delicti. Ein Prozess“<sup> [1]</sup> nicht einig zu sein. Ich finde das gut, denn „Corpus Delicti“ ist einer der politischsten Texte, die ich in den letzten Jahren gelesen habe und zwingt den Leser geradezu zu Assotiationen mit gegenw&#228;rtigen Entwicklungen. Der Roman verlangt eine eigene Positionierung, was m&#246;glicherweise auch die unterschiedlichen Besprechungen des Buches erkl&#228;rt.  Zun&#228;chst als Theaterst&#252;ck erschienen, liegt „Corpus Delicti” nun als Roman vor, dem das szenenhafte eines Theaterst&#252;cks aber nach wie vor geblieben ist.</p>

<blockquote>„Es geht […] um die Tatsache, dass die Datenspur eines Menschen Millionen von Einzelinformationen enth&#228;lt, aus denen sich jedes beliebiges Mosaik zusammensetzen l&#228;sst.” (S. 226)</blockquote>

<p>Mia Holl lebt im fiktiven Deutschland des Jahres 2057, das zu einem in Fragen der Gesundheit konsequenten Pr&#228;ventivstaat geworden ist.</p>

<p>Im Oberarm implantierte Chips<span id="more-1699"></span> liefern st&#228;ndig Daten an Scanner, in Wohnungen wird alles an Daten erhoben, was nur m&#246;glich, bis hin zum Gehalt an Magens&#228;ure im Abwasser, woraus man R&#252;ckschl&#252;sse ziehen kann, ob sich ein B&#252;rger &#252;bergeben hat. Es wird aber beispielsweise auch erhoben, ob man die verpflichtende Kilometerzahl auf dem Heimfahrrad zur&#252;ckgelegt hat.</p>

<p>Krankheit ist ausgerottet, jedes m&#246;glicherweise krankmachende Verhalten ist ein Straftatbestand.</p>

<p>Das Staatssystem nennt sich „Methode“ und h&#228;lt sich f&#252;r absolut rational.</p>

<p>Wer sich dem doch nur das Beste wollenden Staat und der Vorsorge entzieht, ist selber schuld. Wer ein „Recht auf Krankheit“ fordert, wird vom Staat als Terroist verfolgt und Mia Holl steht vor Gericht, weil sie nicht glauben will, dass ihr Bruder Moritz, trotz eines scheinbar eindeutigen DNA-Beweises, eine Frau vergewaltigt und umgebracht haben soll.</p>

<p>Moritz hat sich in der Haft umgebracht und Mia, einst vollkommen systemh&#246;rig, kommt ins Zweifeln, wird zum Star einer aufkeimenden Gegenbewegung – und muss am Ende erfahren: Ein System, dass die Datenspur eines Menschen m&#246;glichst umfassend erhebt, kann daraus alles ihm liebe konstruieren. – Wenn zun&#228;chst auch Assoziationen zu <a href="http://herrlarbig.de/2008/08/22/2008-big-brother-is-still-watching-you/" target="_blank">George Orwells Roman „1984“</a> aufkeimen, tauchen am Ende in meiner Erinnerung Bilder aus Heinrich B&#246;lls „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ auf.</p>

<p>Aber Assoziationen zu anderen Autoren und deren Werke reichen nicht, um dem Anspruch des Buches gerecht zu werden. „Corpus Delicti“ ist vielmehr ein Buch, in dem die Tendenzen der Gegenwart mit gro&#223;er intellektueller Sch&#228;rfe aufgegriffen und weiter gedacht werden. Im Buch f&#252;hrt die F&#252;rsorglichkeit des Staates zur radikalen Entm&#252;ndigung der B&#252;rger – und entpuppt sich somit als ein antiaufkl&#228;rerisches Projekt, setzte die Aufkl&#228;rung doch „auf den Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen“. Diesem Anspruch tritt der Staat in „Corpus Delicti“, verk&#246;rpert durch Heinrich Kramer, einem fanatischen Gentlemen, der mit dem Buch „Gesundheit als Prinzip staatlicher Legitimation“ das ideologische Grundwerk dieser Gesundheitsdikatur geschrieben hat, mit dem Anspruch entgegen, dass doch wohl keiner etwas dagegen haben k&#246;nne, wenn man Gesundheit ins Zentrum des Staatswesen stelle und sich somit von allen Ideologien entferne, die das 20. Jahrhundert gepr&#228;gt h&#228;tten:</p>

<blockquote>„Gesundheit ist das Ziel des nat&#252;rlichen Lebenswillens und deshalb nat&#252;rliches Ziel von Gesellschaft, Recht und Politik.“ (S. 7)</blockquote>

<p>Und an anderer Stelle formuliert Kramer das antiaufkl&#228;rerische der „Methode“ selbst:</p>

<blockquote>„Ich verabscheue das R&#252;ckst&#228;ndige der Freigeisterei, dieses altmodische &#220;berbleibsel b&#252;rgerlicher Aufkl&#228;rung.“ (182)</blockquote>

<p>Wer wollt einer solchen Aussage auf dem ersten Blick widersprechen? – Und doch f&#252;hrt dieses Ziel zu einer Diktatur – und er&#246;ffnet von Anfang an Assoziationr&#228;ume. Das ist &#252;berhaupt eine der gro&#223;en St&#228;rken dieses Buches: Es erlaubt den Lesenden, die Gegenwart kritisch in den Blick zu nehmen, ohne dass sie von der Autorin bevormundet w&#252;rden – dazu sind die Darstellungen der Notwendigkeiten und Risiken eigenen Denkens viel zu differenziert ausgefallen.</p>

<p>Ersetzen wir „Gesundheit“ durch „Sicherheit“, so sind die Leser mitten in der Gegenwart, mit Vorratsdatenspeicherung, Er&#246;ffnung rechtlicher M&#246;glichkeiten der Internetzensur mithilfe eines moralisch hochstehenden Wertes, Einf&#252;hrung biometrischer Daten in Ausweisdokumenten etc. – Und somit &#252;berrascht es nicht, dass Juli Zeh als erste Autorin &#252;berhaupt eine Klage beim Bundesverfassungsgericht gegen eben diese Integration biometrischer Daten in Ausweisdokumenten eingereicht hat. – Das sei aber nur am Rande erw&#228;hnt.</p>

<p>Mia Holl kommt im Laufe ihres Kampfes f&#252;r die Rehabilitation ihres Bruders zu dem Schluss, dass sie ihrer Gesellschaft das Vertrauen entzieht. Und hier wird der Roman hoch aktuell. In einem von Mia Molls in Heinrich Kammers Feder diktierten Text hei&#223;t es unter anderem:</p>

<blockquote>„Ich entziehe einem Recht das Vertrauen, das seine Erfolge einer vollst&#228;ndigen Kontrolle des B&#252;rgers verdankt. Ich entziehe einem Volk das Vertrauen, das glaubt, totale Durchleuchtung schade nur dem, der etwas zu verbergen hat. […] Ich entziehe einer Politik das Vertrauen, die ihre Popularit&#228;t allein auf das Versprechen eines risikiofreien Lebens st&#252;tzt.“ (S. 186f.)</blockquote>

<p>Sicherheit als Argument f&#252;r die Reduktion b&#252;rgerlicher Freiheitsrechte, f&#252;r die Aush&#246;hlung des Brief- und Telekommunikationsgeheimnisses; abscheuliche Verbrechen einer Minderheit und die sich daraus ergebenden Schutznotwendigkeiten minderj&#228;hriger Opfer als Einstieg in rechtliche M&#246;glichkeit zur Sperrung bestimmter Websites und somit zumindest die Schaffung erster rechtlicher Grundlagen zu einer &#252;ber das moralisch hochstehende Anliegen hinaus gehenden Zensur im Internet – inklusive einer Diskreditierung der sachlich gegen diese Entwicklungen argumentierenden Fachleute als potentielle Unterst&#252;tzer jener abscheulichen Verbrechen, die man doch nur verhindern wolle… – Mir kommen Mia Molls Aussagen ebenso aktuell vor, wie die Aussage, dass doch nur derjenige gegen &#220;berwachung sein m&#252;sse, der etwas zu verbergen habe, da sie doch die allgemeine Sicherheit steigere.</p>

<p>Nein, ein absolutistischer Pr&#228;ventivstaat ist keine wilde Phantasie einer Schriftstellerin. Selbst im Forum der Seiten des Deutschen Bundestages wird auf das <a href="http://www.bundestag.de/blickpunkt/101_themen/0703/0703044.htm" target="_blank">Risiko der Freiheitseinschr&#228;nkung der B&#252;rger durch den Staat mit pr&#228;ventivem Ziel</a> hingewiesen, zu denen &#252;brigens auch Onlinedurchsuchungen von Rechnern geh&#246;ren. Die Unschuldsvermutung bis zum Vorliegen konkreter Belege, dass diese nicht mehr gelten kann, wird immer mehr ausgeh&#246;lt und die Freiheit dem scheinbar so rationalen Sicherheitsargument unterworfen. – Juli Zehs „Corpus Delicti“ greift indirekt tats&#228;chlich die zentralen Risiken der Unterminierung der freiheitlich demokratischen Grundordnung auf und steht somit, f&#252;r junge deutschsprachige Schriftstelle &#252;brigens v&#246;llig untypisch, in der Tradition politisch und gesellschaftlich aufkl&#228;rerisch wirken wollender Literatur eines Erich Frieds oder Heinrich B&#246;lls, dessen „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ nicht ohne Grund immer wieder als Vergleich zu Zehs Roman (Theaterst&#252;ck) heran gezogen wird.</p>

<p>Das besondere an Zehs Roman – und das verbindet sie mit Heinrich B&#246;ll – ist, dass der literarische Anspruch nicht von der politischen Interpretationsm&#246;glichkeit des Textes &#252;berlagert wird.</p>

<p>Einerseits wird hier ein Schl&#252;sselthema unserer Zeit aufgegriffen, m&#252;ssen wir uns doch zunemend der Frage stellen, wie weit wir im Kontext von Pr&#228;vention die schleichende Entm&#252;ndigung durch die Vorsorgeanspr&#252;che des Staates zu akzeptieren bereit sind. Andererseits wird dieses Thema in einer knappen, zahlreiche Leerstellen f&#252;r eigene Assoziationen der Lesenden lassenden Erz&#228;hlweise darsgestellt, ohne dass die Erz&#228;hlfigur des Romanes auf eigene Erz&#228;hlerkommentare verzichten w&#252;rde.</p>

<blockquote>„Gehen wir der Einfachheit halber davon aus, dass sie [Mia Holl] an Moritz denkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir richtig liegen, ist sehr hoch.“ (S. 79)</blockquote>

<p>Die Sprache wirkt teilweise, bei aller tiefgehenden Durchdringung der im Roman aufgegriffenen Themen, k&#252;hl und distanziert. Die Szenen (Kapitel) sind zahlreich (50 Kapitel) und knapp (auf 264 Seiten), wobei die Figuren teilweise den Eindruck erwecken, sie seien von der Autorin nicht dreidimensional genug dargestellt worden und blieben deshalb seltsam distanziert.</p>

<p>Diese Kritik muss sich der Roman gefallen lassen, wenn man von einem an einen Krimi erinnernden Roman eine Spannung erwartet, die den Leser mitrei&#223;t, eine Heldin erhofft, die als Identifikationsfigur gestaltet ist. Doch diesen Anspruch will der Roman gar nicht erf&#252;llen.</p>

<p>Juli Zehs „Corpus Delicti. Ein Prozess“ steht in meinen Augen eher in der Tradition des Anspruchs Brechts an ein Theater mit aufkl&#228;rerischem Anspruch (und „Corpus Deliciti war zun&#228;chst ein Theaterst&#252;ck, sodass diese Assoziation legitim ist), als in der Tradition von Thrillern und Kriminalromane, die zum Mitfiebern einladen, so sehr von der Autorin, vor allem gegen Ende des Romans, einiges an Spannungsaufbau erreicht wird.</p>

<p>Doch nicht nur an Bertolt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Episches_Theater" target="_blank">Brechts episches Theater</a>, auch durch die Umsetzung eines Theaterst&#252;cks als Roman, wie bei Brechts „Dreigroschenoper“ und dem „Dreigroschenroman“, erinnert „Corpus Deliciti. Die Grundhandlung ist vielmehr eher die einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Trag%C3%B6die" target="_blank">griechischen Trag&#246;die</a>: Mia Moll muss im Rahmen ihrer Gesellschaft schuldig werden, egal, wie sie handeln wird:</p>

<blockquote>„‚Ich blicke auf eine Kreuzung zwischen zwei Wegen’, sagt Mia. ‚Der eine Weg hei&#223;t Ungl&#252;ck, der andere Verderben. Entweder ich verfluche ein System, zu dessen METHODE es keine vern&#252;nftige Alternative gibt. Oder ich verrate die Liebe zu meinem Bruder, an dessen Unschuld ich ebenso fest glaube wie an meine Existenz.’” (S. 39)</blockquote>

<p>Wohin das f&#252;hren wird, ob es Mia gelingt, am Ende doch als strahlende Siegerin darzustehen? Keine Frage, dieser Roman ist auch dann ein literarischer Genuss, wenn man das Ende kennt. Da ich ihm aber sehr viele Leser und Leserinnen w&#252;nsche, verzichte ich darauf, das Ende zu verraten. Nur so viel: Das Ende ist irritierend, wirft Fragen auf und fordert die reflexiven F&#228;higkeiten der Lesenden noch einmal massiv heraus. Juli Zeh macht es auch formal schwer, den Roman einfach abzuschlie&#223;en, zur Seite zu legen und zum n&#228;chsten Buch zu greifen. Nach der letzten Seite bleiben Fragen offen, denen sich Lesende stellen m&#252;ssen, wollen sie diesen gelungenen Roman wirklich auf sich wirken lassen.</p>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1699" class="footnote">Juli Zeh, Corpus Delicti. Ein Prozess, Frankfurt am Main (Sch&#246;ffling) 2009. 264 Seiten – 19,90 €</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/20-jahrhundert/" title="20. Jahrhundert" rel="tag">20. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/aufklaerung/" title="Aufklärung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buchkritik/" title="Buchkritik" rel="tag">Buchkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/corpus-delicti/" title="Corpus Delicti" rel="tag">Corpus Delicti</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/datenspeicherung/" title="Datenspeicherung" rel="tag">Datenspeicherung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/diktatur/" title="Diktatur" rel="tag">Diktatur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/figuren/" title="Figuren" rel="tag">Figuren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwart/" title="Gegenwart" rel="tag">Gegenwart</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/george-orwell/" title="George Orwell" rel="tag">George Orwell</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesundheit/" title="Gesundheit" rel="tag">Gesundheit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/interpretation/" title="Interpretation" rel="tag">Interpretation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/juli-zeh/" title="Juli Zeh" rel="tag">Juli Zeh</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/praevention/" title="Prävention" rel="tag">Prävention</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/praeventionsstaat/" title="Präventionsstaat" rel="tag">Präventionsstaat</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/rezensionen/" title="Rezensionen" rel="tag">Rezensionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/roman/" title="Roman" rel="tag">Roman</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ueberwachung/" title="Überwachung" rel="tag">Überwachung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ueberwachungsstaat/" title="Überwachungsstaat" rel="tag">Überwachungsstaat</a><br />

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</ul>

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		<title>Bildung, Wissen, Kompetenzen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 22:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Belangloses Wissen hat Hochkonjunktur. Wissen ohne Bez&#252;ge zur eigenen Person ist allgegenw&#228;rtig. Und ich sage es lieber schon gleich zu Beginn, dass ich dagegen nach wie von dem Bildungsbegriff (ich weigere mich, in diesem Zusammenhang von einem Bildungsideal zu sprechen) Wilhelm von Humboldts gepr&#228;gt bin und diesen nach wie vor f&#252;r bedeutsam halte. Zun&#228;chst eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Belangloses Wissen hat Hochkonjunktur. Wissen ohne Bez&#252;ge zur eigenen Person ist allgegenw&#228;rtig. Und ich sage es lieber schon gleich zu Beginn, dass ich dagegen nach wie von dem Bildungsbegriff (ich weigere mich, in diesem Zusammenhang von einem Bildungsideal zu sprechen) Wilhelm von Humboldts gepr&#228;gt bin und diesen nach wie vor f&#252;r bedeutsam halte. Zun&#228;chst eine Bestandsaufnahme:</p>

<ul>
    <li>Bildung wird heute mit Schulabschl&#252;ssen gleich gesetzt und dabei in h&#246;here und nicht h&#246;here Bildung aufgeteilt. Ohne Bildung in diesem formalen Sinne<span id="more-1468"></span> geraten Menschen heute schnell in die sogenannte „Bildungsarmut“. Eine interessante Zusammenstellung zum Thema liefert das von der <a href="http://www.bpb.de" target="_blank">Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung</a> herausgegebene Heft <a href="http://www.bpb.de/publikationen/JQJWQK,,0,Bildungsmisere.html" target="_blank">Aus Politik und Zeitgeschichte (B 21-22/2003)</a>, in dem die „Bildungsmisere“ in Deutschland umfassend aufgegriffen wird.</li>
    <li>„Wissen“ ist heute Gegenstand der Unterhaltung, in Quizsendungen mit sehr beeindruckenden Gewinnm&#246;glichkeiten (ohne diese Geldsummen w&#228;ren diese Sendungen wahrscheinlich noch offensichtlicher langweilig als sie es eh schon sind), aber auch in den zahlreichen, oft als „Dokumentationen“ daher kommenden „Wissens“-Sendungen vor allem im Fernsehen.</li>
    <li>Die Begriffe „Wissen“ und „Bildung“ werden oft synonym gebraucht, so z.B. im Titel von Dietrich Schwanitz’ „Bildung. Alles, was man wissen mu&#223;“, M&#252;nchen, 24. Auflage 2002.</li>
    <li>Neben den Begriffen „Wissen“ und „Bildung“ spielt in der gegenw&#228;rtige „Bildungs“-Debatte auch der „Kompetenz“-Begriff eine nicht unbedeutende Rolle.</li>
</ul>

<p>Mir kommt das wie ein gordischer Knoten der Vermengung, Gleichsetzung und Entleerung bis zur Bedeutungslosigkeit der W&#246;rter vor – Grund genug, den Begriffen einmal ein wenig nach zu gehen, ohne den Anspruch auf ein letztes Wort zu erheben. Das ist ein Blog-Eintrag, nicht mehr, aber auch nicht weniger.</p>

<p>Und schon sto&#223;e ich auf das erstes Problem: Alle hier von mir in den Fokus genommen Begriffe sind keine voraussetzungslosen Begriffe, alle drei Begriffe ergeben sich in ihrer Bedeutung aus einer Grundeigenschaft von (vielen) Lebewesen, n&#228;mlich der Eigenschaft, dass Lebewesen lernen. Den Menschen zeichnet dar&#252;ber hinaus (nach unserem bisherigen Kenntnisstand) die Eigenschaft aus, dass er &#252;ber solche Prozesse selbst nachdenken kann und daraus folgend die F&#228;higkeit entwickeln konnte „Ich“ zu sagen, sich also als ein &#252;ber sich selbst reflektieren k&#246;nnendes Individuum erf&#228;hrt, das nicht nur implizites, sondern auch explizites Wissen erzeugen kann.</p>

<p>Kurz: Dass wir Menschen lernen ist die Voraussetzung f&#252;r das Sprechen &#252;ber Bildung, Wissen und Kompetenzen.  Dabei lernt der Mensch schon alleine, weil er Mensch ist. Das Gelernte ist zun&#228;chst allerdings  kein explizierbares, also aussprechbares und damit in Pr&#252;fungen abrufbares Wissen (<a href="http://www.teachsam.de/psy/psy_kog/lernth/wiss/wiss_2_2_1_1.htm" target="_blank">explizites Wissen</a>), sondern ein Wissen, dass nicht (vollst&#228;ndig) in Worten ausgedr&#252;ckt werden kann und vor allem ein „K&#246;nnen“ ist (<a href="http://www.teachsam.de/psy/psy_kog/lernth/wiss/wiss_2_2_1_2.htm" target="_blank">implizites Wissen</a>).</p>

<p>Ein Beispiel: Kinder lernen sprechen und k&#246;nnen es dann, ohne dass sie zun&#228;chst in der Lage w&#228;ren, die Regeln, denen ihre nach einer gewissen Zeit meist korrekt gebildeten S&#228;tze folgen, benennen zu k&#246;nnen. Kinder lernen laufen, ohne erkl&#228;ren zu k&#246;nnen, wie das Laufen funktioniert etc. (implizites Wissen).</p>

<p>Sp&#228;ter lernen Kinder dann in der Schule die Grammatik, die in die Lage versetzt &#252;ber korrekten Satzbau zu sprechen, Satzstrukturen zu analsysieren und die als Wissen &#252;berpr&#252;ft werden kann (explizites Wissen).</p>

<p>Betrachte ich die heutige Bildungsdiskussion, so scheint mir mit dem Begriff „Wissen“ vor allem dieses explizite, &#252;berpr&#252;fbare Wissen gemeint zu sein, solches Wissen also, dass in Lexika, Lehrb&#252;chern etc. zur Verf&#252;gung steht und das Menschen seit der Aufkl&#228;rung im Rahmen von „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enzyklop%C3%A4die" target="_blank">Enzyklop&#228;dien</a>“ sammeln und zur Verf&#252;gung stellen.</p>

<p>In diese Reihe geh&#246;rt auch Wikipedia, wenn es um das Ziel geht, m&#246;glichst gro&#223;e Teile des verf&#252;gbaren Wissens zug&#228;nglich zu machen.</p>

<p>Implizites Wissen rangiert in der Werteskala der „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensgesellschaft" target="_blank">Wissensgesellschaft</a>“ unter dem expliziten Wissen und wird entweder als selbstverst&#228;ndlich vorausgesetzt oder in eine explizierbare Form &#252;bertragen, deren Beherrschung dann &#252;berpr&#252;ft werden kann. Wer solche Pr&#252;fungen nachweisen kann, verf&#252;gt &#252;ber „formale Bildung“<sup> [1]</sup></p>

<p>Um „formale Bildung“ zu erreichen, sind bestimmte Kompetenzen notwendig, wobei der <a href="http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/eval-qs-qm/forschung/dfg-projekt_gesundheit/Kompetenzbegriff/index.html" target="_blank">Kompetenzbegriff</a> als solcher in Bildungszusammenh&#228;ngen <a href="http://www.ash-berlin.eu/uploads/media/Was_sind_Kompetenzen.pdf" target="_blank">sehr vielf&#228;ltig verwendet</a> und h&#228;ufig mit dem <a href="http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000000908/04_KapA4.pdf;jsessionid=BC7958906E17F681CF261F5D93D797A6?hosts=" target="_blank">Qualifikationsbegriff</a> verbunden wird. In diesem Rahmen wird dann auch von „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schl%C3%BCsselqualifikation" target="_blank">Schl&#252;sselqualifikationen</a>“ gesprochen, zu denen unter anderem z. B. das Lesen und das Schreiben geh&#246;ren.</p>

<p>Und um die Vielfalt und Unsch&#228;rfe der Begriffe noch ein wenig weiter vorzuf&#252;hren, nenne ich noch die Weiterf&#252;hrung des Kompetenzenbegriffs in der Rede von „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Kompetenz" target="_blank">sozialen Kompetenzen</a>“, die heute auch unter dem Begriff „soft skills“ bekannt sind.</p>

<p>Der Kompetenzenbegriff ist also schillernd, mit der Folge, dass er in jedem Zusammenhang, in dem er verwendet wird, eigens ausdifferenziert werden muss, was auch nicht gerade zur Sch&#228;rfung des Begriffs im Sinne eines „expliziten Wissens“ beitr&#228;gt – aber nicht zu vermeiden ist, soll er von einem abstrakten Begriff in handhabbare Handlungszusammenh&#228;nge, wie sie beispielsweise in Bildungprozessen unabdingbar sind, &#252;bertragbar sein.</p>

<p>Der Kompetenzenbegriff ist in diesem Sinne ein Metabegriff, der sich von Schl&#252;sselqualifikationen (die ich hier lieber Schl&#252;sselkomeptenzen nenne) ausgehend in unterschiedlichen Handlungszusammenh&#228;ngen unterschiedlich zeigt, sodass man im konkreten Anwendungsfall von „Fachkompetenzen“ spricht.</p>

<p>Diese Fachkompetenzen sind dann mit Fachwissen verbunden, wobei es auch hier Wissensbest&#228;nde gibt, die als „Schl&#252;sselkompetenzen“ fach&#252;bergreifend vorausgesetzt werden, wobei wir z. B. einmal mehr beim Lesen und Schreiben w&#228;ren, das dementsprechend z. B. in der Schule eben nicht nur im Deutschunterricht gelernt werden kann, sondern auch im Verantwortungsbereich nahezu aller F&#228;cher, insbesondere aber von F&#228;chern wie Geschichte, Religion, Politik und Wirtschaft (Sozialkunde, Gemeinschaftskunde), Ethik, den Fremdsprachen…, liegt.</p>

<p>Im Deutschunterricht werden die explizierbaren Grundlagen und Anwendungsformen dieses „Wissens“ ins Zentrum gestellt, die Feinabstimmung kann nur im Zusammenspiel der unterschiedlichen F&#228;cher gelingen, was f&#252;r mich dann auch wieder das zentrale Merkmal von „Schl&#252;sselkompetenzen“ widerspiegelt: Sie sind in ihrer Bedeutung f&#228;cher&#252;bergreifend und werden in den unterschiedlichen F&#228;chern mit fachspezifischen Zusatzqualifikationen angereichert.</p>

<p>====&gt;</p>

<p>Zusammenfassung:  Das Lernen ist Teil der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Conditio_humana" target="_blank">Conditio Humana</a>, des Wesens des Menschen, und f&#252;hrt immer und bei jedem Menschen zu implizitem Wissen. Dieses implizite Wissen kann zu explizitem Wissen werden, wobei explizites Wissen dar&#252;ber hinaus in der Lage ist, dem Menschen neue Wissensgebiete zu erschlie&#223;en<sup> [2]</sup>. Explizites Wissen kann enzyklop&#228;discher Natur sein (ich nenne das in Anschluss an <a href="http://www.martin-wagenschein.de/" target="_blank">Martin Wagenschein</a> und <a href="http://www.adz-netzwerk.de/SCHULEN-DER-KORPERLOSIGKEIT-Vortrag-von-Horst-Rumpf-beim-Muensteraner-Konvent.php" target="_blank">Horst Rumpf</a> „Bescheid wissen“) oder anwendungsorientiert<sup> [3]</sup>, wobei es dann vom Wissen zum anwendbaren Wissen, also zur Kompetenz wird.</p>

<p>&lt;====</p>

<p>Und was hat das nun mit Bildung zu tun?</p>

<p>Die Antwort kann weder „Nichts“ noch alles „Alles“ hei&#223;en, sondern, wer h&#228;tte das gedacht, bedarf einer weiteren Differenzierung.</p>

<p>Und so kommt  jetzt endlich, wie oben angek&#252;ndigt, Humboldt ins Spiel.</p>

<p>„Bildung“, wie ich den Begriff hier verstehe, ist weder mit „Wissen“ noch mit „Kompetenzen“ identisch, noch von „Wissen“ und „Kompetenzen“ getrennt zu verstehen. Ich betone das an dieser Stelle, weil ich zunehmend den Eindruck habe, dass der Bildungsbegriff mehr und mehr mit verwertbarem „Wissen“ und somit mit „Kompetenzen“ gleich gesetzt wird, es vielleicht sogar die Tendenz gibt, im Rahmen eines „kompetenzenorientierten Unterrichts“ im schulischen Bereich die „Kompetenzen“ alleine ins Zentrum zu stellen, obwohl nat&#252;rlich jeder Lehrende wei&#223;, dass „Kompetenzen“ ohne „Wissen“ wie Autos ohne Motor, Fahrr&#228;der ohne Ketten, K&#246;rper ohne Gehirn sind. Vielleicht mit einer der Gr&#252;nde, warum erfahrene Lehrkr&#228;fte das Reden &#252;ber „Kompetenzen“ befremdlich finden…  Also, <a href="http://www.zeno.org/Philosophie/M/Humboldt,+Wilhelm+von?hl=humboldt" target="_blank">Humboldt</a>, jetzt endlich, mit einem<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildung" target="_blank"> Zitat aus den enzyklop&#228;dischen Wissensbest&#228;nden der Wikipedia</a>:</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Bildung</strong> bezeichnet die Formung des Menschen im Hinblick auf sein „Menschsein“.</p>

W&#228;hrend in der Umgangssprache mit dem Begriff Bildung eher andere Begriffe, wie „Belehrung“, „Schulbildung“ oder „Wissensvermittlung“ assoziiert werden, haftet seit <a title="Wilhelm von Humboldt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Humboldt" target="_blank">Wilhelm von Humboldt</a> in der Theorie und der Programmatik „dem Wort Bildung das Moment der Selbst&#228;ndigkeit, also des Sich-Bildens der Pers&#246;nlichkeit“ an (<a title="Hartmut von Hentig" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_von_Hentig" target="_blank">Hartmut von Hentig</a>).

Nach Humboldt ist Bildung „die Anregung aller Kr&#228;fte des Menschen, damit diese sich &#252;ber die Aneignung der Welt entfalten und zu einer sich selbst bestimmenden Individualit&#228;t und Pers&#246;nlichkeit f&#252;hren“.<sup id="cite_ref-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildung#cite_note-0" target="_blank">[1]</a></sup></blockquote>

<p><a href="http://www.didaktik.uni-jena.de/did_04/humboldt.htm" target="_blank">Anders ausgedr&#252;ckt</a>: Bildung findet dort statt, wo der Mensch als Individuum zu sich selbst findet.</p>

<p>Als Individuum zu sich selbst finden?  Diese Aussage ist zun&#228;chst einmal ein Hinweis darauf, dass sich Bildung nicht auf verwertbares und anwendbares, wom&#246;glich rein berufsbezogenes Wissen bezieht, dieses aber auch nicht ausschlie&#223;t, sondern &#252;ber es hinaus geht. Um es in einem nahe am Klischee scheinenden, kurzen Satz auszudr&#252;cken:</p>

<p>Bildung ist Pers&#246;nlichkeits- und eben nicht prim&#228;r Berufsbildung.</p>

<p>Bildung ist weit mehr als die mit ihr nat&#252;rlich verbundene Ausbildungs- oder Studierf&#228;higkeit, ist mehr als Qualifikation, mehr als Kompetenzen.</p>

<p>Die Aufgabe von Bildungsprozessen ist, inklusive all der qualifizierenden Aufgaben, den Prozess der ganzheitlichen Pers&#246;nlichkeitsentwicklung zu unterst&#252;tzen, zu begleiten und zu f&#246;rdern. Und somit findet Bildung nicht nur in der Schule statt, die aber auch in diesem Sinne einen ganz klaren Erziehungsauftrag hat. So hei&#223;t es in <a href="http://www.kultusministerium.hessen.de/irj/HKM_Internet?rid=HKM_15/HKM_Internet/nav/374/3743019a-8cc6-1811-f3ef-ef91921321b2%26_ic_uCon=72920bec-b224-d901-be59-2697ccf4e69f.htm&amp;uid=3743019a-8cc6-1811-f3ef-ef91921321b2" target="_blank">§2 Abschnitt 1 des Hessischen (also des f&#252;r mich relevanten) Schulgesetzes</a> ausdr&#252;cklich:</p>

<blockquote><strong>Die Schulen</strong> im Lande Hessen erf&#252;llen in ihren verschiedenen Schulstufen und Schulformen den ihnen in Art. 56 der Verfassung des Landes Hessen erteilten gemeinsamen Bildungsauftrag, der auf humanistischer und christlicher Tradition beruht. Sie <strong>tragen dazu bei, dass die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler ihre Pers&#246;nlichkeit in der Gemeinschaft entfalten k&#246;nnen</strong>. (Hervorhebungen von Herrn Larbig)</blockquote>

<p>Alles „Wissen“, alle „Kompetenzen“ sind also der Aufgabe unterstellt, dazu beizutragen, dass Menschen ihre Pers&#246;nlichkeit in der Gemeinschaft entwickeln und entfalten k&#246;nnen. Das Gesetz spricht zwar nicht von der Entwicklung, aber diese geh&#246;rt zur Entfaltung unabdingbar dazu.</p>

<p>Um zur Pers&#246;nlichkeitsentwicklung und -entfaltung in Gemeinschaft beitragen zu k&#246;nnen, reicht die Vermittlung und das (Auswendig)Lernen von enzyklop&#228;dischen Wissensbest&#228;nden also nicht aus. Die fr&#252;her (und auch heute noch verbreitete) Rede von Lernzielen griff / greift zu kurz, da damit oft die Beherrschung eines gewissen Unterrichtsstoffes im Sinne von explizitem Wissen verstanden wurde / wird (Vokabeln, Jahreszahlen in Geschichte, Formeln in den Naturwissenschaften etc.).</p>

<p>Um dieser Tendenz entgegen zu wirken, wurde in j&#252;ngerer Zeit der Kompetenzbegriff in die Bildungsdebatte eingebracht, der in der Lehrerausbildung, zumindest in der mir bekannten hessischen Lehrerausbildung, zunehmend an Gewicht gewinnt. Diesem Kompetenzbegriff geht es um anwendbares Wissen, womit wir dem Bildungsbegriff, wie ich ihn hier vertrete, schon ein gutes St&#252;ck n&#228;her gekommen sind, solange der Kompetenzbegriff nicht, was meiner Wahrnehmung nach leider durchaus geschieht, alleine auf einen Bereich der (berufs)praktischen Verwertbarkeit beschr&#228;nkt wird.</p>

<p>Vom humboldtschen Bildungsbegriff ausgehend, muss der Kompetenzenbegriff so verstanden werden, dass Menschen lernen, ihre individuellen Talente und F&#228;higkeiten in der Gemeinschaft entfalten zu k&#246;nnen. Und ein so verstandener Bildungsbegriff ist f&#252;r mich dann „Allgemeinbildung“, weit mehr also als Wissensbest&#228;nde, die allgemein als bekannt vorausgesetzt werden.</p>

<p>====&gt;</p>

<p>Zusammenfassung:</p>

<p>Mit dem humboldtschen Bildungsbegriff, der Wissen und Kompetenzen einschlie&#223;t, sich aber nicht auf diese Seiten der Bildung beschr&#228;nkt, ist zentral die Frage nach den Voraussetzungen, Bedingungen und M&#246;glichkeiten der Entfaltung der eigenen Pers&#246;nlichkeit in Gemeinschaft verbunden. Bildung bezieht sich hier ganzheitlich auf individuelle Pers&#246;nlichkeiten und nicht prim&#228;r auf &#246;konomisch verwertbares Wissen.</p>

<p>&lt;====</p>

<p>Bleibt, nach so viel Theorie, die Frage nach den praktischen Konsequenzen, wobei ich mich hier weitgehend auf die Konsequenzen f&#252;r den Teil des individuellen Bildungsprozesses beschr&#228;nke, der in der Schule bzw. im Umfeld der Schule stattfindet. Und um es gleich zu sagen: Bei allen Diskussionen um PISA, TIMMS und Co, hat sich gerade in der Richtung auf „Bildung“ hin, in den vergangenen Jahren sehr viel getan, ohne dass die Probleme wirklich gel&#246;st worden w&#228;ren:</p>

<ul>
    <li>Die hier erarbeitete Bestimmung des Bildungsbegriffs verlangt, dass das Individuum eine Chance zur Entfaltung der ihm / ihr eigenen Pers&#246;nlichkeit bekommt. Die heute mehr und mehr geforderte Sch&#252;lerorientierung von Unterricht verstehe ich in dieser Richtung.</li>
    <li>Es gibt Bedingungen, unter denen diese Entfaltung des Individuums besser oder schlechter gelingt. PISA und die entsprechenden OECD-Studien haben deutlich darauf hingewiesen, dass in Deutschland nach wie vor die sozialen (im Sinne von &#246;konomischen) Voraussetzungen mit dazu beitragen, wie weit dieser Prozess der Entfaltung des Individuums in Gemeinschaft mehr oder weniger gelingt. „Bildung“, wie sie hier verstanden wird und wenn sie genau diese Entfaltung f&#246;rdern soll, muss in ihrer Organisation daf&#252;r sorgen, dass diese sozialen (&#246;konomischen) Grenzen keine Rolle spielen. Und bei aller Kritik am deutschen Schulwesen, die in dieser Hinsicht immer wieder und als kritisches Korrektiv auch v&#246;llig zurecht laut wird, haben wir ein Schulsystem, das zumindest von der Idee her, so durchl&#228;ssig ist, wie es f&#252;r solche Bildungsprozesse theoretische notwendig ist. Dass dies in der Praxis nicht gelingt ist ein Problem, zu dem es zwar viele Ideen (Gemeinschaftsschule, Gesamtschule etc.) gibt, aber nur wenige die vorhandenen Grenzen durchl&#228;ssiger machende oder auf aufl&#246;sende L&#246;sungen. Und wenn ich auch nicht zu denen geh&#246;re, die im Zusammenhang von gelingender Bildung als erstes nach Geld rufen: Hier scheinen die sozialen Unterst&#252;tzungsma&#223;nahmen (Sch&#252;ler-BAF&#214;G…) bislang nicht angemessen zu greifen.</li>
    <li>In der Unterrichtspraxis geht es darum, die Individuen auch als solche wahrnehmen zu k&#246;nnen. Rechne ich einmal durch, wie viele dieser Individuen ich als solche zu f&#246;rdern haben, komme ich mit momentan 145 auf eine f&#252;r einen Lehrer noch recht &#252;bersichtliche Zahl, die aber, wenn ich mir vorstelle, dass ich 145 Mal individuell der Pers&#246;nlichkeitsentwicklung dienen (sic!) soll, schon erschreckend genug ist und in der Regel auch deutlich h&#246;her liegen kann. (Gehe ich von einem „Nebenfach”-Lehrer aus, der jeweils nur zweist&#252;ndig in den Jahrgangsstufen unterricht, kann dies z.B. in Sekundarstufe I zu bis zu 390 individuell zu f&#246;rdernden Kindern und Jugendlichen gehen.<sup> [4]</sup> Ob in diesem Rahmen der Bildungsauftrag mit dem hier zu Grunde gelegten Bildungsbegriff gelingen kann, m&#246;ge jeder selbst entscheiden.</li>
</ul>

<p>Wenn ich aber dennoch davon ausgehe, dass Unterricht gelingen kann, stellt sich die Frage, welche Methoden oder Metamethoden vor dem Hintergrund des hier vertretenen Bildungsbegriffs m&#246;glicherweise hilfreich sein k&#246;nnen.</p>

<p>F&#252;r mich ist klar, dass es sich um Methoden handeln muss, die in sich den Auftrag zur Erm&#246;glichung der Entfaltung von Individuuen in Gemeinschaft aufgreifen und m&#246;glichst weitgehend erf&#252;llen.</p>

<ul>
    <li>Unterricht muss m&#246;glichst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Binnendifferenzierung" target="_blank">binnendifferenziert </a>erfolgen. Es m&#252;ssen also m&#246;glichst innerhalb einer Lerngruppe individualisierte Lernwege erm&#246;glicht werden. (Klassengr&#246;&#223;en mit 30 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern erschweren dies zumindest erheblich.)</li>
    <li>Die Lernden m&#252;ssen aktiv sein k&#246;nnen und Unterricht nicht nur konsumieren. Methodische M&#246;glichkeiten, dies zu erreichen, stehen in der Gruppenarbeit, deren Konzeption und Durchf&#252;hrung h&#246;chste Anspr&#252;che an die Lehrenden stellen, in Projektarbeit, in problemorientiertem Unterricht, der es Lernenden erm&#246;glicht, individuelle L&#246;sungswege zu entwickeln und in nahezu allen <a href="http://methodenpool.uni-koeln.de/" target="_blank">Ans&#228;tzen der konstruktivistischen P&#228;dagogik</a> zur Verf&#252;gung. Dazu geh&#246;rt auch der Ansatz „<a href="http://www.ku-eichstaett.de/Forschung/forschungsprojekte/ldl.de" target="_blank">Lernen durch Lehren</a>“, der hochgradig auf die Aktivierung (Entfaltung) der Jugendlichen als Individuen in Gemeinschaft hin ausgerichtet ist und bei genauer Betrachtung einen radikal humanistischen Ansatz repr&#228;sentiert. Kurz: Handlungsorientierte Ans&#228;tze scheinen nach wie vor einen der besten Ans&#228;tze zur Erm&#246;glichung der Entfaltung des Individuums in Gemeinschaft zu bieten.</li>
</ul>

<p>Nat&#252;rlich wei&#223; ich, dass auch der hier vertretene Bildungsbegriff in Vergangenheit und Gegenwart nicht unumstritten geblieben ist. Die einen fordern mit Bezug auf Humboldt und Friedrich Schiller die<a href="http://www.zeit.de/2005/10/Kulturnation" target="_blank"> R&#252;ckkehr zur Kulturnation</a>, die anderen <a href="http://www.polwiss.fu-berlin.de/fsi/ap/ap5-humboldt.htm" target="_blank">stellen den humboldtschen Bildungsbegriff in Frage</a>. Und wer mag, kann &#252;ber Suchmaschinen noch mehr Artikel zu den Pro- und Contra-Diskussionen um diesen Bildungsbegriff finden.</p>

<p>Und ich gebe zu, dass dem Verst&#228;ndnis des humboldtschen Bildungsbegriffs oft etwas elit&#228;res anhaftet, hoffe aber, das meine, f&#252;r ein Blog sehr umfangreichen, f&#252;r die Sache aber eher marginalen, Gedanken zum Thema, zumindest deutlich machen konnten, dass ein Begriff von „Bildung“, der das Individuum im Rahmen der differenzierten Talente, die jedes von ihnen mit sich bringt, ins Zentrum der &#220;berlegungen stellt (Ein Leitspruch der Schule, an der ich unterrichte lautet dann auch „Das Kind in die Mitte“ gepr&#228;gt von dem schillerschen Schulmotto „Der Menschheit W&#252;rde ist in eure Hand gegeben. Bewahret sie! Sie sinkt mit euch; mit euch wird sie sich heben.“) in der heutigen Bildungsdebatte zumindest ein wenig zur Kl&#228;rung von Begriffen beizutragen vermag.</p>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1468" class="footnote">Ein Auszug aus einem Werk zum Thema im Rahmen eines Projektes zur Ideengeschichte von der Hamburger Erziehungswissenschaftlerin Ingrid Lohmann findet sich <a href="http://www.erzwiss.uni-hamburg.de/Personal/Lohmann/Projekte/Schleiermacher/2-5-1.pdf" target="_blank">als PDF-Dokument hier</a>.</li><li id="footnote_1_1468" class="footnote">z. B. in der Physik, der Astronomie, der Philosophie, der Mathematik, der Geschichte, der Religion, der Ethik, in den Bereichen von Politik und Wirtschaft, kurz: in allen Gebieten, die f&#252;r eine Wissensgesellschaft bezeichnend sind und deshalb z. B. f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland von zentraler Bedeutung sind</li><li id="footnote_2_1468" class="footnote">So macht es einen Unterschied, ob z. B. eine Fremdsprache auf Beherrschen der grammatikalischen Regeln, Vokabelwissen und Schriftlichkeit hin gelernt wird oder ob, von diesen unabdingbaren Voraussetzungen ausgehend, auf Anwendbarkeit in konkreten Gespr&#228;chen hin gelernt wird.</li><li id="footnote_3_1468" class="footnote">Hier wird eine Klassengr&#246;&#223;e von 30 und ein Stundendeputat von 26 Stunden zu Grunde gelegt.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/allgemeinbildung/" title="Allgemeinbildung" rel="tag">Allgemeinbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/aufklaerung/" title="Aufklärung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsdebatte/" title="Bildungsdebatte" rel="tag">Bildungsdebatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecherwissen/" title="Bücherwissen" rel="tag">Bücherwissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/didaktik/" title="Didaktik" rel="tag">Didaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erziehung/" title="Erziehung" rel="tag">Erziehung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ethik/" title="Ethik" 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		<title>Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 22:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Res&#252;me: Die Begriffe „Sch&#252;lerorientierung“ und „Medienkompetenz“ wirken heute oft wie wenig reflektierte Modebegriffe in Bildungskontexten. Ausgehend von Materialien, die im Rahmen der britischen Bildungsdiskussion entstanden sind, greift dieser Beitrag beide Begriffe auf und versucht einen Diskussionsbeitrag zur weiteren Kl&#228;rung der Begriffe zu leisten, ohne dabei auf unterrichtspraktische Implikationen zu verzichten. Eine der Schlussfolgerungen lautet: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Res&#252;me: Die Begriffe „Sch&#252;lerorientierung“ und „Medienkompetenz“ wirken heute oft wie wenig reflektierte Modebegriffe in Bildungskontexten. Ausgehend von Materialien, die im Rahmen der britischen Bildungsdiskussion entstanden sind, greift dieser Beitrag beide Begriffe auf und versucht einen Diskussionsbeitrag zur weiteren Kl&#228;rung der Begriffe zu leisten, ohne dabei auf unterrichtspraktische Implikationen zu verzichten.</em></p>

<p><em>Eine der Schlussfolgerungen lautet: Die aktuelle Mediendebatte in Bildungskontexten </em><em>ist eine Debatte, in der es um die &#220;bertragung der Ideen der Aufkl&#228;rung in den Kontext neuer Medientechnologien und deren Anwendungsm&#246;glichkeiten geht!<span id="more-1451"></span></em></p>

<p>Auf das in Bristol ans&#228;ssige <a href="http://www.futurelab.org.uk" target="_blank">Futurelab</a> bin ich &#252;ber ein <a href="http://www.futurelab.org.uk/resources/publications-reports-articles/handbooks/Handbook1246" target="_blank">Handbuch</a> gesto&#223;en, in dem es um Ver&#228;nderungen von Curricula (Lehrpl&#228;nen) und Unterricht („classroom practice“) geht.</p>

<p>Zuerst etwas zu dem Institut und dann zu ein paar ersten Entdeckungen, die ich dort gemacht habe:</p>

<blockquote>“Futurelab is passionate about transforming the way people learn. Tapping into the huge potential offered by digital and other technologies, we develop innovative resources and practices that support new approaches to learning for the 21st century.”<sup> [1]</sup></blockquote>

<p>Es geht dem Futurelab um eine Ver&#228;nderung der Lernwege von Menschen in der Gegenwart. Es geht davon aus, dass digitale und andere Technologien ein gro&#223;es Potential f&#252;r diese Lernwege bieten und entwickelt deshalb Material und Praxisans&#228;tze, die sich den angenommenen M&#246;glichkeiten f&#252;r neue Lernwege widmen. Kurz: Das Futurelab ist davon &#252;berzeugt, dass  „neue“ Technologie, auch das Web 2.0, Potentiale f&#252;r Bildungsprozesse bieten und geh&#246;rt in den Kreis derjenigen, die sich hier theoretisch und praktisch engagieren.</p>

<p>Die<a href="http://www.futurelab.org.uk/resources/publications-reports-articles/handbooks/Handbook1246" target="_blank"> j&#252;ngste Produktion des Futurelabs</a> ist das oben schon erw&#228;hnte Handbuch, dass ich vor allem deshalb interessant finde, weil es das personalisierte Lernen als stark sch&#252;lerorientiertes Lernen ins Zentrum stellt. Dabei handelt es sich um eine Form des Lernens, die in Deutschland schon l&#228;nger propagiert wird, bei deren Umsetzung es aber nach wie vor durchaus Potential gibt, auch weil nicht in jedem Falle gekl&#228;rt zu sein scheint, was sch&#252;lerorientierter Unterricht eigentlich sein soll bzw. kann.</p>

<p>Zu dieser Frage findet sich im <a href="http://www.futurelab.org.uk/glossary" target="_blank">Glossar des Futurlabs</a> folgende <a href="http://www.futurelab.org.uk/glossary#personalisation" target="_blank">Definition</a>:</p>

<blockquote>“personalisation:</blockquote>

<blockquote>Personalised learning is an approach which advocates reversing the logic of education systems so that the system conforms to the learner, rather than the learner to the system, offering bespoke support for each individual in order to foster engaged and independent learners able to reach their full potential.”</blockquote>

<p>Es geht hier also, um zumindest den Sinn einmal zu „&#252;bersetzen“ darum, dass die Logik des Bildungssystems in den Blick genommen wird und das System sich den Anspr&#252;chen der Lernenden zu widmen habe und eben nicht mehr, wie es im alten Paradigma war und ist, den Lernenden an das System anzupassen. Es geht dem neuen Paradigma um Unterst&#252;tzung f&#252;r den individuellen Lerner, um so engagierte und unabh&#228;ngige Lernende zu gewinnen, die in der Lage sind, die eigenen Potentiale voll zu nutzen.</p>

<p>Um einen Begriff aufzugreifen, den <a href="http://bremerstudiblog.wordpress.com/" target="_blank">Thorsten Sch&#246;nbohm</a> k&#252;rzlich in einer <a href="http://bremerstudiblog.wordpress.com/2009/04/22/was-hat-die-padagogik-in-den-letzten-100-jahren-geleistet/" target="_blank">Reflexion &#252;ber die Leistungen der P&#228;dagogik in den letzten 100 Jahren in</a> Erinnerung gerufen hat: Es geht um M&#252;ndigkeit, darum, den Lernenden den Mut zu geben, sich des Verstandes fr&#252;her oder sp&#228;ter ohne Leitung eines anderen zu bedienen.</p>

<p>Es klingt &#252;berraschend, erstaunlich und gleichzeitig eigentlich selbstverst&#228;ndlich: Die medienp&#228;dagogische Debatte, die momentan hier, &#252;ber Twitter, in den unterschiedlichsten Lehrerblogs, in Fachliteratur und auch in den Massenmedien gef&#252;hrt wird, ist eine Debatte, in der es um die &#220;bertragung der Ideen der Aufkl&#228;rung in den Kontext neuer Medientechnologien und deren Anwendungsm&#246;glichkeiten geht!</p>

<p>Im Kontext neuer Medien wird oft, obwohl der Begriff f&#252;r den Umgang mit allen Medien gilt, von Medienkompetenz gesprochen. Im Englischen hat sich der Begriff der „media literacy“ f&#252;r diesen Komplex aus unterschiedlichen F&#228;higkeiten im Umgang mit Medien eingeb&#252;rgert. Was alles zur Medienkompetenz dazugeh&#246;rt, ist Teil eines Papieres, das <a href="http://www.lse.ac.uk/collections/media@lse/whosWho/soniaLivingstone.htm" target="_blank">Professorin Sonia Livingstone</a> von der <a href="http://www.lse.ac.uk/" target="_blank">Medienabteilung der London School of Economics and Politcal Siences</a> zur Verf&#252;gung gestellt hat und das <a href="www.lse.ac.uk/collections/media@lse/pdf/What_is_  media_literacy.doc " target="_blank">hier als Word-Dokument heruntergeladen werden kann</a>.</p>

<p>Livingston sieht vier Kompetenzbereiche, die zusammen die Media-Literacy ausmachen, n&#228;mlich die F&#228;higkeiten des Zugriffs, der Analyse, der Bewertung und der Erstellung von Inhalten in unterschiedlichen Kontexten (“the ability to access, analyse, evaluate and create messages across a variety of contexts”).<sup> [2]</sup></p>

<p>Wenn man dieser Definition erst einmal zustimmt, ergeben sich daraus f&#252;r Lehrende, die Lernprozesse begleiten, in Hinsicht auf Medienkompetenz vier Bereiche, die in den Blick genommen werden m&#252;ssen, damit Bildungsprozesse auf Medienkompetenz hin gelingen k&#246;nnen.</p>

<ol>
<li><p>Welche Zugriffsm&#246;glichkeiten auf Information stehen zur Verf&#252;gung und was ist n&#246;tig, damit ein Zugriff auf die Informationen m&#246;glich wird?</p></li>
<li><p>Wie k&#246;nnen Informationen, die auf unterschiedlichen Kan&#228;len zur Verf&#252;gung stehen, ausgewertet werden?</p></li>
<li><p>Was ist n&#246;tig, damit zur Verf&#252;gung stehende Informationen bewertet werden k&#246;nnen, damit in der F&#252;lle der Informationen, mit denen wir es heute zu tun haben, &#252;berhaupt noch eine Auswahl nach Qualit&#228;tskriterien stattfinden kann.</p></li>
<li><p>Was ist n&#246;tig, damit Menschen nicht nur konsumierend mit den Medien umgehen, sondern selbst in die Lage versetzt werden, im Kontext dieser Medien (und hier geht es neben so etwas wie dem Leserbrief nat&#252;rlich explizit auch um eigene Aktivit&#228;ten im Web 2.0) Inhalte zu produzieren.</p></li>
</ol>

<p>Jeder dieser vier Bereich ist geeignet, selbst Thema in einem Beitrag zu werden. Um hier nicht zu umfangreich zu werden, an dieser Stelle nur ein paar Andeutungen:</p>

<p>@1: B&#252;cher, Bibliotheken, Radio, Fernsehen, Datenbanken, Internet, Lehrveranstaltunge, Vortr&#228;ge… Die Voraussetzungen f&#252;r einen Zugriff sind hierbei unterschiedliche, ich m&#246;chte aber einen nennen, der in der Diskussion oft vorausgesetzt wird: Die Grundvoraussetzungen f&#252;r den Zugang zu den meisten dieser Informationsquellen sind das Lesen und Schreiben, wobei es sich vor allem beim Lesen um eine Kompetenz handelt, die das den Sinn erfassende Lesen meint. – Zu den Zugriffsm&#246;glichkeiten geh&#246;ren aber nat&#252;rlich auch gegebenenfalls Computer und Internet und damit auch das Problem der Finanzierung der Zugriffsm&#246;glichkeiten bzw. die eigenen finanziellen M&#246;glichkeiten.</p>

<p>@2 Anders gefragt: Wozu braucht man so Sachen wie Inhaltsangabe, Interpreations- und Analysef&#228;higkeiten gegen&#252;ber Texten (oder Daten), Mathematikkenntnisse (Statistik)? Ganz einfach: Man braucht Werkzeuge, um zur Verf&#252;gung stehende Informationen auswerten zu k&#246;nnen. – Es sollte also m&#246;glich sein, diese Kompetenzen so zu vermitteln, dass ihr Wert f&#252;r die Praxis schnell einsichtig wird (oder?).</p>

<p>@3 Die F&#228;higkeit zur Bewertung von Material und Informationen ist heute fast noch wichtiger als in Zeiten vor dem Internet, da jeder (die technischen Zugangsm&#246;glichkeiten vorausgesetzt) heute Inhalte zur Verf&#252;gung stellen kann, die nicht immer problemlos sind. Ich muss ausw&#228;hlen k&#246;nnen und brauche Kriterien f&#252;r meine Auswahl.</p>

<p>@4 Sollte noch jemand fragen, warum die Arbeit mit Blogs und Wikis im Unterricht Potential hat: Hier ist ein Hinweis auf eine m&#246;gliche Antwort. Es geht hier aber auch um andere Formen der Gestaltung von Inhalten: Leserbriefe schreiben, Gestaltung eines Videos, von Fotografien, Dokumentation von Experimenten im naturwissenschaftlichen Unterricht, Erstellung von Materialien z.B. f&#252;r den Einsatz im Unterricht, f&#252;r eigenes Lernen etc. In diesen Bereich geh&#246;rt aber auch die Frage, wie ich beispielsweise in Communities Inhalte erstelle – und vor allem: welche.</p>

<p>Medienkompetenz (media literacy) ist, das ist eigentlich unstrittig, soll aber einfach mal wieder gesagt werden, ein komplexes Ineinander unterschiedlicher Kompetenzbereich, die in Lernprozessen erworben werden m&#252;ssen, damit das Ziel m&#252;ndiger Menschen im oben angef&#252;hrten, kantschen Sinne &#252;berhaupt &#252;berhaupt erreicht werden kann. Mangelnde Medienkompetenz ist also nicht nur f&#252;r die Berufsfindung ein Problem, sondern kann auch demokratische Strukturen gef&#228;hrden, da diese zumindest ein St&#252;ck weit vom kompetenten Umgang mit Informationen und Desinformationen leben.</p>

<p>Dabei ist es nicht n&#246;tig, dass der <em>gesamte Unterricht</em> auf digitale Medien ausgerichtet ist. Vor dem Hintergrund der &#220;berlegungen bis hierher ist da sogar eine Mischkultur sehr w&#252;nschenswert, um die Komplexit&#228;t des Kompetenzenfeldes &#252;berhaupt abdecken zu k&#246;nnen! Angesichts der voll im Gang befindlichen und sich abzeichnenden Entwicklung gilt aber nat&#252;rlich auch, dass digitale Medien angemessen in den Blick genommen werden m&#252;ssen. Im <a href="http://www.futurelab.org.uk/resources/publications-reports-articles/handbooks/Handbook1246" target="_blank">Handbuch “Curriculum and teaching innovation”</a> des Futurelabs liest sich das wie folgt:</p>

<blockquote>“A focus on media literacy must also account for the emergence of complex new ‘digital divides’. Until recently, the digital divide was conceived as a partition between those children able to access new technology and those who could not. Now, though, it is not so much a question of access as a question of how new technology and media are being used, and the extent to which they are understood. Do patterns of computer use mirror existing patterns of socio- economic inequality, and do schools have a role to play in ameliorating these differences? In addition, there may be a widening division developing between new technology and media use outside school and inside school, with schools unable to keep up with the relentless pace of either hardware development or the appearance of new online communication services such as Bebo, MySpace and Facebook. Although such services may not seem to have a natural place in a school curriculum, the implications of these for children and young people should not be underestimated. For teachers it is becoming increasingly important to engage with the experiences that many young people (but not all, and certainly not equally) are experiencing in the popular cultural worlds accessed via new media forms.”<sup> [3]</sup></a></blockquote>

<p>Und weil ich es so treffend finde, will ich zumindest einen kleinen Teil &#252;bersetzen: „Au&#223;erdem scheint sich eine zunehmende Trennung zwischen dem Gebrauch von neuer Technologien und Medien innerhalb und au&#223;erhalb der Schule zu entwickeln, in der die Schulen unf&#228;hig sind, mit der Geschwindigkeit der Hardware-Entwicklung oder dem Auftauchen neuer Kommunikationsdienste im Internet wie Bebo, MySpace und Facebook (in Deutschland w&#228;ren zu erg&#228;nzen MSN und Sch&#252;lerVZ) mitzuhalten. Auch wenn diese Angebote keinen nat&#252;rlichen Platz im Lehrplan der Schulen zu haben scheinen, sollten ihre Bedeutung f&#252;r junge Menschen nicht untersch&#228;tzt werden. F&#252;r Lehrende wird es zunehmend wichtig, sich mit den Erfahrungen junger Menschen (nicht aller und auch nicht in gleichem Ma&#223;e) zu besch&#228;ftigen, die in popul&#228;rkulturellen Welten in der Form neuer Medien gemacht werden.“</p>

<p>Ich verstehe diesen Abschnitt so, dass Medienkompetenz nur dann angemessen vermittelt werden kann, wenn die Lehrenden &#252;berhaupt erst einmal eine reale Ahnung davon haben, was Jugendliche, die sich in digitalen Kontexten bewegen, an Erfahrungen in diesen Kontexten machen und welche Bedeutung diese Erfahrungen f&#252;r die Jugendlichen haben.</p>

<p>Bislang scheint diese Debatte in Deutschland meiner Wahrnehmung nach nicht stattzufinden. (Sollte jemand Hinweise haben, dass doch, bitte als Kommentar hinterlassen.) – Welche Bedeutung haben von Jugendlichen genutzte soziale Plattformen f&#252;r die Jugendlichen? Nein, diese Frage habe ich noch nicht geh&#246;rt, wohl aber die Frage nach den Risiken, die mit diesen Plattformen f&#252;r Jugendlichen verbunden sind. Und ja, es ist von gro&#223;er Bedeutung f&#252;r die Entwicklung von Medienkompetenz, um solche Risiken zu wissen und hier haben Lehrende und Eltern eine wichtige Aufgabe im Kontext der Entwicklung von Medienkompetenz in Bezug auf digitale Medien, die aber nicht in einer kulturkritischen Manier daher kommen sollte, wie es sie immer beim Aufkommen neuer Medien gibt. Als die Schrift aufkam, wurde sie von Platon (Sokrates) im Phaidros massiv angegriffen, der Roman galt Anfang des 19. Jahrhunderts noch als ein Medium ohne Bildungswert etc. Nein, es geht um eine Aufkl&#228;rung wirklicher Risiken, die aber gerade die Bedeutung der von Jugendlichen genutzten Kommunikationsformen f&#252;r die Jugendlichen &#252;berhaupt erst einmal kennt und Ernst nimmt!</p>

<p>Soweit zur Theorie. Was aber bedeutet das alles f&#252;r die Gestaltung von Unterricht? Ein kurzes Brainstorming – Brainstorming deshalb, da f&#252;r unterschiedliche Lerngruppen oder Lernkonstellationen unterschiedliche L&#246;sungen angemessen und hier keine Rezepte angebracht sind. Ich beschr&#228;nke mich hier nat&#252;rlich nur auf die Frage, was m&#246;glicherweise f&#252;r die Entwicklung der oben dargestellten komplexen F&#228;higkeiten hilfreich sein kann, die zusammen so etwas wie Medienkompetenz (media literacy) ergeben:</p>

<ol>
<li><p>Die Erfahrungen mit Medien von Jugendlichen m&#252;ssen ernst genommen werden und sollte nicht vor allem Gegenstand der negativen Bewertung von Lehrenden, Elternverb&#228;nden, Politikern und anderen sein, da der Medienkonsum immer auch mit einer Bedeutsamkeit der konsumierten Medien f&#252;r die Jugendlichen verbunden ist. Das f&#228;ngt bei den Lekt&#252;ren der Jugendlichen an und nicht erst bei ihren Aktivit&#228;ten im Netz. Das hei&#223;t z.B., dass auch Platz f&#252;r B&#252;cher im Deutschunterricht sein sollte, die die Jugendlichen lesen, die von Deutschlehrern und -lehrerinnen aber eher aufgrund mangelnder literarischer oder gar „p&#228;dagogisch wertvoller“ Qualit&#228;ten argw&#246;hnisch betrachtet werden.</p></li>
<li><p>Die mit dem Mediengebrauch verbundene Bedeutung der Mediennutzung f&#252;r die Jugendlichen kann Zug&#228;nge f&#252;r gelingende Arbeit mit Medien bieten: Was f&#252;r Bedeutungen sind es denn eigentlich, die Jugendliche den Medien f&#252;r sich zuschreiben? K&#246;nnen die Medien die sich daraus ergebenden Funktionen &#252;berhaupt erf&#252;llen? Wo sind M&#246;glichkeiten, Grenzen und auch Risiken? Gibt es Alternativen?</p></li>
<li><p>Die genutzten Medien zugeschriebenen Bedeutungen (nochmal: das k&#246;nnen auch B&#252;cher etc.  sein, sind aber oft eben doch digitaler Art) und die faktisch mit ihnen gemachten Erfahrungen k&#246;nnen reflektiert werden und so zu einem Umgang mit Medien f&#252;hren, der unter Gebrauch des eigenen Verstandes und in Bezug auf Kriterien gestaltet wird.</p></li>
<li><p>Sch&#252;lerorientierung kann in methodischen Settings erreicht werden. Hier sei als Schlagwort der problemorientierte Unterricht genannt, in dessen Kontext f&#252;r mich &#252;brigens auch das hier schon &#246;fters in den Blick genommene Konzept „Lernen durch Lehren“ geh&#246;rt, weil hier Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler aktiv zur Arbeit an Unsch&#228;rfen (Problemen) angeleitet werden – also zum Gebrauch des eigenen Verstandes mit dem Ziel, dass dies ohne Anleitung durch andere gelingen soll.</p></li>
<li><p>Das Lernen auf die Produktion von Inhalten hin ausrichten! Dazu sind nat&#252;rlich differenzierte Fachkenntnisse n&#246;tig. Es ist aber ein Unterschied, ob diese auswendig gelernt oder in der Auseinandersetzung mit Problemen als notwendig erfahren werden k&#246;nnen.</p></li>
</ol>

<p>Dabei wird allerdings ein Problem, das im zitierten Handbuch des Futurelabs deutlich benannt wird, wahrscheinlich immer ein Problem bleiben, ohne dieses hier als Totschlagargument zu nutzen, sondern eher als einen ersten Hinweis, wie Jugendliche (nur Jugendliche?) Medien in und au&#223;erhalb der Schule m&#246;glicherweise erleben:</p>

<blockquote>“While children are experiencing a highly
seductive media environment outside school,
in school new technology use is restricted,
perhaps even considered banal by children
as failing to keep up with cutting edge
developments. In short, schools struggle
to compete with the slick and professional
presentations of the new media environment.”<sup> [4]</sup></a></blockquote>



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		<title>Vernetzen macht Spa&#223; – und ist lehrreich</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 22:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1985, lange bevor Computer und Internet bei mir einzogen, machte ich als Jugendlicher erste Erfahrungen mit „Vernetzung“: Ich schrieb und erhielt Briefe – aus fast allen Regionen der Welt. Heute kaum mehr vorstellbar, gab es zu dieser Zeit viele Jugendliche, die sich nicht in Online-Communities trafen, sondern &#252;ber Brieffreund-Agenturen Kontakte in unterschiedlichsten L&#228;ndern suchten. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1985, lange bevor Computer und Internet bei mir einzogen, machte ich als Jugendlicher erste Erfahrungen mit „Vernetzung“: <span id="more-1417"></span>Ich schrieb und erhielt Briefe – aus fast allen Regionen der Welt. Heute kaum mehr vorstellbar, gab es zu dieser Zeit viele Jugendliche, die sich nicht in Online-Communities trafen, sondern &#252;ber Brieffreund-Agenturen Kontakte in unterschiedlichsten L&#228;ndern suchten. Der Grund war zun&#228;chst ein ganz einfacher. Es ging oberfl&#228;chlich betrachtet darum, erworbene Fremdsprachenkenntnisse endlich einmal anwenden zu k&#246;nnen. Und da ich gerade, nach zwei Sprachaufenthalten in England, im Englischen „drinnen“ war, suchte ich mir also englischsprachige Brieffreunde und -freundinnen, die dann entweder auch auf Englisch antworteten oder es sogar auf Deutsch versuchten.</p>

<p>Das ging meist z&#246;gerlich und mit den &#252;blichen Erz&#228;hlungen &#252;ber das eigene Land einher, das schlief oft schnell wieder ein. Es gab aber ein paar Kontakte, die lange hielten, ohne dass man sich je gesehen h&#228;tte. Im R&#252;ckblick wei&#223; ich heute, was diese Kontakte am Leben erhielt: Dort, wo schnell gemeinsame Interessen, &#252;ber die man ins Gespr&#228;ch kommen konnte, gefunden wurden, hielten die Kontakte so lange, bis eine der beiden Seiten – und das kommt bei Jugendlichen ja durchaus vor – andere Interessen entdeckte, die sich dann nicht mehr mit denen der anderen Seite deckten.</p>

<p>T&#228;glich lief ich in diesen Zeiten zum Briefkasten, hoffte auf Post, sa&#223; am Schreibtisch und schrieb teilweise viele Seiten lange Briefe (schon damals konnte ich mich schriftlich nicht kurz fassen, das &#252;be ich jetzt aber &#252;ber twitter <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), wusste genau, wann der Briefkasten geleert wurde und wie lange die Brieflaufzeiten waren: Nach Singapur waren es damals z.B. 2-3 Tage, was f&#252;r mich beeindruckend schnell war. Ging Montags ein Brief raus, konnte er am Mittwoch ankommen, am Donnerstag lag dann meist die Antwort dort im Briefkasten, kam meist Samstags an, so dass am Montag wieder ein Brief rausgehen konnte und ich den ganzen Sonntag zum Schreiben hatte.</p>

<p>Es gab aber auch Freunde und Freundinnen in Deutschland verstreut, mit denen &#252;ber Telefon und mit Briefen kommuniziert wurde, so sie nicht irgendwo in der N&#228;he wohnten und man sich eben einfach treffen konnte.</p>

<p>Im R&#252;ckblick waren das meine ersten Vernetzungen und ich lernte enorm viel dabei. Der st&#228;ndige Austausch und vor allem das Schreiben &#252;ber unterschiedlichste Themen, zwangen mich dazu, mir immer wieder Klarheit &#252;ber die Inhalte zu verschaffen. Der Unterschied zum schulischen Lernen war enorm: Ich schrieb Englisch, weil ich mit jemandem in den Austausch treten wollte (dass es dabei um das Lernen der Sprache ging, war eher das Argument gegen&#252;ber den Erwachsenen, eigentlich ging es um die Inhalte oder auch einfach nur darum zu entdecken, dass Papier in unterschiedlichen L&#228;ndern v&#246;llig unterschiedliche Qualit&#228;ten hatte, Leute deren Muttersprachen nicht in lateinischen Buchstaben notiert sind ganz andere Handschriften entwickeln etc.).</p>

<p>So erinnere ich mich noch gut daran, wie ich die als Sechszehnj&#228;hriger nach Erfahrungen in einer B&#252;cherei die Hessische Landesbibliothek entdeckte und meinen ersten echten Bibliotheksausweis in H&#228;nden hielt. Meine erste Ausleihe – und jetzt bitte nicht lachen, war wirklich so – waren 1. ein Buch zur Handschriftenkunde und 2. eine Einf&#252;hrung in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ontologie" target="_blank">philosophische Ontologie</a>. Ich verstand nat&#252;rlich erst einmal gar nichts. Hatte aber das Problem, dass ich einem Brieffreund davon erz&#228;hlt hatte und der jetzt unbedingt wissen wollte, was denn um Himmels Willen „Ontologie“ sei. – Jetzt hatte ich das Problem, ich brauchte eine Antwort. Also las ich – und mein Gegen&#252;ber wartete und wartete auf meine Antwort.</p>

<p>Weil ich einen Brief schreiben musste, lernte ich zumindest in den Grundz&#252;gen, was es mit Ontologie auf sich hat – und zwar beim Schreiben des Briefes selbst, das pure Lesen war da damals nicht sehr fruchtbar.</p>

<p>Ich war zwar kein miserabler Sch&#252;ler, aber ein solches Engagement in Sachen Lernen war f&#252;r mich v&#246;llig neu. Ich hatte mich vernetzt und jetzt hatte ich gef&#228;lligst auch was zu bieten, wollte ich die Kontakte am Leben erhalten. Das machte riesigen Spa&#223;, war spannend und eben auch lehrreich, sodass mich diese Form des Gedankenaustausches, insbesondere &#252;ber den Brief und somit in schriftlicher Form, auch noch in Studienzeiten begleitete.</p>

<p>Doch als wir in einem Seminar zur k&#252;nstlerischen &#196;sthetik einmal auf ein Buch stie&#223;en, dass nun wirklich niemand von uns verstand (sp&#228;ter merkten wird, dass es da auch nichts zu verstehen gab), warben wir im Seminar f&#252;r eine Lekt&#252;regruppe – und als unsere Dozentin das mitbekam, schloss sie sich uns an und gab ihr Wohnzimmer als Treffpunkt her. Heute w&#252;rde man das dann wohl eine Community nennen, denn nat&#252;rlich lasen wir nicht nur. Nachdem wir das urspr&#252;nglich den Anlass f&#252;r diese Gruppe bildende Buch mangels erkennbarer Qualit&#228;t zum Verstauben ins Regal gestellt hatten, lasen wir dann eben Kants Kritik der Urteilskraft und brauchten dazu immerhin zwei Jahre mit Treffen im Zweiwochenrhythmus.</p>

<p>Eine Ver&#228;nderung dieser Formen der Vernetzung kam  erst mit dem Einzug des Internets in mein Leben. Das war 1999.</p>

<p>Die E-Mail hatte ich so ziemlich sofort ins Herz geschlossen, meine erste Website entstand im Jahr darauf. F&#252;r Vernetzung spielte sie als klassische Web 1.0 Website keine Rolle, auch weil sie einfach keiner lesen (oder anschauen?) wollte. Aber immerhin: Ich lernte ein wenig html und konnte davon fasziniert sein, dass das jetzt theoretisch in der ganzen Welt in Sekundenbruchteilen lesbar war.</p>

<p>Und dann kam das Web 2.0. Es dauerte nicht lange und ich hatte mein erstes Blog und kurz danach sogar eine eigene Domain, ich entdeckte IRC, Chat, InstantMessaging als M&#246;glichkeit des Austausches, trug mich in Newsgroups ein – und es passierte erst einmal gar nichts.</p>

<p>Knapp neun Jahre war ich im Internet vertreten, bis sich dies &#228;nderte. Ich legte mir eine zweite Domain zu und begann ein Blog, in dem zun&#228;chst einmal einfach Texte abgelegt werden sollten, die im Rahmen meiner Arbeit entstanden sind: Textinterpretationen vor allem, aber zur Auflockerung eben auch ein paar Sachen, die mit meinem Hobby der Fotografie zu tun haben.</p>

<p>Es gab erste Kommentare und erste neue Gespr&#228;che kamen in Gang. Und dann kam twitter, &#252;ber twitter stie&#223; ich auf <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">ldl.mixxt.de</a> und <a href="http://maschendraht.mixxt.de" target="_blank">maschendraht.mixxt.de</a>, zwei Communities mit lauter an Bildungsfragen interessierten Menschen. Und ich mache, wir sind mittlerweile in der Gegenwart angekommen, wieder die Erfahrung, dass Kommunikation in vernetzten Strukturen dann gelingt, wenn man ein gemeinsames Interessengebiet hat.</p>

<p>Mein Blog ver&#228;nderte sich in dieser Zeit. Ich schrieb weniger &#252;ber Inhalte, die mich im Unterricht gerade besch&#228;ftigen, obwohl es auch f&#252;r solche Eintr&#228;ge mal wieder Zeit wird, ist da doch das eine oder andere an (handschriftlichen) Texten aufgelaufen, sondern mehr und mehr &#252;ber bildungstheoretische Fragen, die unmittelbar mit der Praxis verbunden sind. – Ich konnte gar nicht anders, sp&#228;testens seit mir in diesem Kontext <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://mila78.wordpress.com/" target="_blank">Melanie Gottschalk</a> und <a href="http://cspannagel.wordpress.com/" target="_blank">Christian Spannagel</a> begegnet sind. Es folgten noch einige mehr, aber diese drei nenne ich mit Namen, weil sie der Ansto&#223; waren, mit ihrem Engagement im Internet auch meine Gedanken anzuregen. Und kaum begann ich diese zu &#228;u&#223;ern, war ich „endg&#252;ltig“ im Web 2.0 gelandet: Kommentare in anderen Blogs schreiben, twittern, neue Blogs entdecken, Kommentare im eigenen Blog vorfinden und reagieren m&#252;ssen / wollen.</p>

<p>Pl&#246;tzlich war ich in einem Prozess drinnen, den ich f&#252;r mich Fortbildung 2.0 nenne, weil hier f&#252;r mich, neben dem Spa&#223; des gemeinsam an gemeinsamen Themen Arbeitens und den Anregungen zu neuen Themen und Fragestellungen, die auf diesen Wegen entstehen, die Situation zum Dauerzustand geworden ist, die ich mit dem Erz&#228;hlen von dem Buch &#252;ber philosophische Ontologie und der Nachfrage, was das denn sei, zum ersten Mal erlebt hatte: Es tauchen Fragen auf, die mich besch&#228;ftigen und die irgendwie bearbeitet werden m&#252;ssen / wollen. So war das in dem philosophischen Lesekreis w&#228;hrend des Studiums und so ist es jetzt wieder.</p>

<p>Es mag nicht so scheinen, aber das Schreiben der Texte f&#252;r dieses Blog ist f&#252;r mich Lernen, begleitet von der Lekt&#252;re anderer Blogs (und nat&#252;rlich weiterhin von B&#252;chern), dem einen oder anderen Kurzaustausch auf Twitter etc. – Und das alles neben der nicht gerade geringen Arbeit in Sachen Unterricht, denn das l&#228;uft ja alles im Grunde in der Freizeit. – Der pers&#246;nliche und fachliche Gewinn sind aber so hoch, dass es Spa&#223; macht und eben lehrreich ist.</p>

<p>Dabei hat sich, wie ich jetzt zu meinem eigenen Erstaunen feststelle, das Grundprinzip der Vernetzung nicht ver&#228;ndert, wohl aber die Form: Im Internet gibt es so etwas wie Brieflaufzeiten nicht, der Adressatenkreis eines Eintrages ist deutlich gr&#246;&#223;er, es gibt schnelle Reaktionen, die aber nicht un&#252;berlegter erscheinen als in Briefzeiten.</p>

<p>Digitale Technologie hat aber auch ein Eigenleben insofern sie die Vernetzungen komplexer und geographisch deutlich unabh&#228;ngiger werden l&#228;sst. Dar&#252;ber hinaus ist die Pluralit&#228;t der Menschen beeindruckend, die mir im Netz begegnen und die mich bereichern oder mir auch einmal zur&#252;ckmelden, dass meine Arbeit sie bereichert. Viele Anregungen und mancher Gedankenaustausch w&#228;ren im analogen Kontext entweder nicht,  nur per Zufall, unter hohem Aufwand oder eben gar nicht zustande gekommen.</p>

<p>Warum aber arbeitet man zusammen? Klar, da stehen Themen im Vordergrund. &#220;ber diese w&#252;rde man aber im Internet nicht miteinander reden, wenn das gemeinsame und vernetzte Nachdenken nicht auch von Sympathie und Wertsch&#228;tzung getragen w&#252;rden. Und genau diese weiche Faktoren f&#246;rdern die Arbeit. – Ich kenne bislang noch niemanden all der engagierten Lehrenden und Unterrichtsinteressierten pers&#246;nlich, mit denen ich seit einiger Zeit mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig im Austausch stehe, wei&#223; aber, dass in diesem Netzwerk, in das ich da gl&#252;cklicherweise hineingeraten bin, die meisten sich eben doch auch pers&#246;nlich kennen und ich freue mich schon darauf, dass in wenigen Wochen auch ich einige in Ludwigsburg auf dem <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">LdL-Tag</a> kennenlernen werde.</p>

<p>Und damit ist ein weiterer Faktor angesprochen, der vernetztes Arbeiten so wohltuend sein l&#228;sst (zumindest wenn alles gut l&#228;uft): Die eigene Arbeit ist mehr oder weniger &#246;ffentlich, bietet also auch Dritten Ankn&#252;pfungsm&#246;glichkeiten, die ich eben noch nicht kenne.</p>

<p>Zeit f&#252;r ein Fazit: In selbst verantworteten Bildungsprozessen spielen f&#252;r mich schon seit Jahren Netzwerke eine Rolle, zun&#228;chst analoger und heute digitaler Art. Umgekehrt habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Netzwerke selbst in der Lage sind, das selbst verantwortete Lernen anzuregen und enorm zu f&#246;rdern. Es scheint mir sogar so zu sein, dass selbst verantwortetes Lernen von solchen Netzwerken lebt, da sie den st&#228;ndigen Austausch &#252;ber das eigene Nachdenken erm&#246;glichen und so den entsprechenden „Spa&#223;faktor“ mit ins Spiel bringen, der f&#252;r nachhaltiges Lernen einfach wichtig ist.</p>

<p>Vor diesem Hintergrund eigener Lernerfahrungen, bin ich so ein Verfechter von Netzwerken geworden. Sowohl Lehrende als auch Lernende sollten sich untereinander und miteinander an Themen orientiert vernetzen, um gemeinsam zu lernen. Und da solche Strategien der auf Lernen hin ausgerichteten Vernetzungen nicht jeder autodidaktisch lernt (lernen kann, lernen will), finde ich es wichtig, dass solche Strukturen zunehmend auch im Unterricht bzw. in die Lernkultur im schulischen Kontext Einzug halten. Es gibt Blogs, in denen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einer Lerngruppe gemeinsam arbeiten und dabei zum Teil erste Erfahrungen mit sozialen Lernformen im digitalen Zeitalter machen, die &#252;ber (oft kommerzielle) Hausaufgabenforen und Sch&#252;lercommunities hinaus gehen. Es wird gechattet, getwittert (in meiner Wahrnehmung sind Microbloggingsysteme bei Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen in Deutschlang bislang nicht sonderlich weit verbreitet, wohl aber bei den Lehrenden, die im Netz aktiv sind).  Es werden aber auch zunehmend im Unterricht Arbeitsformen (zum Beispiel „Lernen durch Lehren“, Projektarbeit, Forschungsprojekte…) eingesetzt, die Kollaboration (auch digitaler Art) unausweichlich machen.</p>



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		<title>Wenn Fehler aufh&#246;ren Fehler zu sein oder: Gedanken zur Sprachentwicklung</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/04/21/wenn-fehler-aufhoeren-fehler-zu-sein-oder-gedanken-zur-sprachentwicklung/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/04/21/wenn-fehler-aufhoeren-fehler-zu-sein-oder-gedanken-zur-sprachentwicklung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 23:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch Sek. I]]></category>
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		<description><![CDATA[Es d&#252;rfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Duden, statt G&#228;nsef&#252;&#223;chen („…“) oder den eher im Schriftsatz &#252;blichen Anf&#252;hrungszeichen (»…«) auch jene mir schon heute an allen Ecken und Enden begegnenden Zollzeichen (&#8220;…&#8221; – leider wird das Resultat hier nicht richtig dargestellt, Zollzeichen sind jene senkrechten, v&#246;llig geraden Doppelstriche, die man oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es d&#252;rfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Duden, statt G&#228;nsef&#252;&#223;chen („…“) oder den eher im Schriftsatz &#252;blichen Anf&#252;hrungszeichen (»…«) auch jene mir schon heute an allen Ecken und Enden begegnenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zoll_%28Einheit%29" target="_blank">Zollzeichen</a> (&#8220;…&#8221; – leider wird das Resultat hier nicht richtig dargestellt, Zollzeichen sind jene senkrechten, v&#246;llig geraden Doppelstriche, die man oft an Stelle von Anf&#252;hrungszeichen sieht, die hier aber leider wie klassische englische Anf&#252;hrungszeichen erscheinen) zulassen wird, da der Duden sich in der Regel durch die Anpassung an den allgemeinen Sprachgebrauch „weiter entwickelt“.</p>

<p>Ein Beispiel, in dem eine Schreibweise, die bis dato als „falsch“ nun aber als m&#246;glich gilt, findet sich in der Kapitulation des Dudens vor dem Apostroph beim Genitiv von Namen, obwohl eigentlich auch schon vorher alles klar war: Wenn ein Name auf -s endet, dann steht das Apostroph zur Kennzeichnung des Genetivs (Markus [Grundform des Namens] – Markus’ [Genitiv]. Eine Verwechslung von Grundform und Genitiv ist nicht m&#246;glich, wenn dieser Regel gefolgt wird.</p>

<p>In der der aktuellsten Ausgabe jenes propriet&#228;ren Standardwerkes der deutschen Rechtschreibregelung findet sich jetzt aber als neue Schreibm&#246;glichkeit gekennzeichnet ein Hinweis, dass das Apostroph bei Namen zur Kennzeichnung derer Grundform nun auch vor das Genitiv-s gestellt werden kann, sodass nun zwei M&#246;glichkeiten vom Duden anerkannt werden, wenn da auch noch ein wenig sch&#252;chtern angemerkt wird, dass diese Verwendung des Apostrophs „gelegentlich“ gebraucht w&#252;rde.<sup> [1]</sup></p>

<p>Von wegen „gelegentlich“! Der Sprachgebrauch ist da schon viel weiter vom Duden weg,<span id="more-1387"></span> als der Duden sich das vorstellen kann. Ich wei&#223;, wovon ich spreche, ich korrigiere regelm&#228;&#223;ig Deutscharbeiten und finde genau dort st&#228;ndig – und eben nicht nur bei Namen zur Verdeutlichung derer Grundform, sondern mehr und mehr die Genitivformen aller Substanstive betreffend, genau diese Schreibweise, obwohl ich mich dagegen wehre, wie Don Quichotte einst gegen die Soldateska aus Windm&#252;hlenfl&#252;geln. – Nicht gelegentlich, st&#228;ndig sto&#223;e ich auf Genitivformen, die wie folgt aussehen: „des Schimmel’s Fell war vom Regen grau geworden.“ oder „des Buch&#8217;s Seiten sind wei&#223;.“. (Ha, meine Rechtschreibpr&#252;fung wehrt sich – in diesem Fall aber ohne Konsequenzen – gegen diese Schreibweisen, ich bin also nicht allein <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>

<p>Im zweiten Fall mag das Apostroph ja noch als Auslassungszeichen durchgehen und an Stelle von „des Buch<strong>e</strong>s” stehen. Der erste Fall ist aber selbst nach gegenw&#228;rtiger Dudenregel falsch und nichts anderes als eine &#220;bernahme der englischen Genitiv-Form ins Deutsche. Und das Verr&#252;ckte ist: Je h&#228;ufiger dies auftritt – egal wie oft ich es als Fehler anstreiche – um so eher wird es dann irgendwann auch im Duden auftauchen und dann pl&#246;tzlich kein Fehler mehr sein.</p>

<p>Zur&#252;ck zu den Zollzeichen (&#8220;…&#8221;), die ich pers&#246;nlich – und mag es auch nur die Gewohnheit des Blickes auf das Schriftbild sein – &#228;sthetisch nicht mag und die ihren Ursprung in zwei Quellen haben:</p>

<ol>
<li><p>Im Englischen werden G&#228;nsef&#252;&#223;chen oben gesetzt – wohlbemerkt: G&#228;nsef&#252;&#223;chen, nicht Zollzeichen! (”…“ und nicht &#8220;…&#8221;) – Hier liegt der erste Ursprung dieser zunehmend im deutschen Sprachgebrauch genutzten Zeichenanordnung.</p></li>
<li><p>Die Verbreitung der Zollzeichen hat nun aber ganz andere Wurzeln, die nichts mit Sprachgebrauch zu tun haben, sondern der Nutzung des Computers zum Schreiben entspringen (also doch einer gewissen Form des Sprachgebrauchs im Kontext eines Schreibger&#228;tes) – und hier inbesondere des Schreibens im reinen Textformat, wie es lange Zeit z.B. f&#252;r E-Mails &#252;blich war. W&#228;hrend Textverarbeitungsprogramm fehlerhaft gesetzte Anf&#252;hrungszeichen meist automatisch korrigieren, muss man f&#252;r das Setzen korrekter Anf&#252;hrungszeichen im reinen Textformat entsprechende Tastaturkombinationen kennen, um aus den Zollzeichen Anf&#252;hrungszeichen zu machen oder diese Anf&#252;hrungszeichen gar unten und oben zu setzen, wie bislang im Deutschen &#252;blich.</p></li>
</ol>

<p>Hier schleicht sich auf zwei Wegen ein ver&#228;nderter Gebrauch von Anf&#252;hrungszeichen ein: Einmal &#252;ber deren englische Form und einmal auf dem Wege des Umgangs mit dem Computer bzw. des Nichtwissens um die notwendigen Tastaturkombinationen (auf dem Mac: „=alt_shift_w und “=alt_shift_^ oder, um die zweite zul&#228;ssige Variante auch gleich mit Tastaturkombinationen [auf dem Mac] zu verbinden «=alt_q und »=alt_shift_q).</p>

<p>Alles andere ist im Deutschen ein Zeichensetzungsfehler – bislang, da es eigentlich nur eine Frage der Zeit ist, bis 1. Lehrer verzweifelt kapitulieren und 2. der Duden (oder die n&#228;chste Rechtschreibreformanpassungskomission) dann erst einmal einen Hinweis bringen wird, dass sich „gelegentlich“ ein solcher Gebrauch finde und das, was gestern noch ein Fehler war nun pl&#246;tzlich akzeptiert wird, da es sich nun einmal, auf welchen Wegen auch immer, durchgesetzt zu haben scheint.</p>

<p>Pers&#246;nlich mag ich diese neue Zeichenformen nicht (egal ob als legitime Schreibweisen anerkannt oder auch nicht), besteht aber ein Grund zum Jammern?</p>

<p>Schon alleine aus der Erfahrung heraus, dass der Kampf der Sprachpuristen und Sprachbesserwisser in Bezug auf das Deutsche schon seit mindestens zweihundert Jahren eine nahezu un&#252;bersehbare Kette von Niederlagen <span style="text-decoration: line-through;">war</span> ist, stellt sich dann doch die Frage, wie lange Widerstand gegen den Belagerungszustand durch neue, wo auch immer ihre Quellen habenden orthographische Entwicklungen durchzuhalten ist.</p>

<p>Sprache entwickelt sich nicht an Schreibtischen oder in Regelwerken, sondern tats&#228;chlich in jenem so oft zitierten „Volkes Maul“ – in diesem Fall k&#246;nnte man „Volkes Klaue“ erg&#228;nzen. Und f&#252;r alle, die mehr oder weniger professionell mit Sprache, Schrift und auch Typographie zu tun haben, sind solche Ver&#228;nderungen entweder eine „Verarmung der deutschen Sprache“ oder ganz einfach „&#228;sthtische Schandtaten“ gegen&#252;ber den f&#252;r gute Lesbarkeit entwickelten Regeln. – Alles also nur Gewohnheitssache? [Das ist ein unvollst&#228;ndiger Satz. Als Deutschlehrer w&#252;rde ich einen solchen Satz anstreichen, aber ganz ehrlich, auch hier scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis diese massive Tendenz zum Einsatz unvollst&#228;ndiger S&#228;tze jenseits des literarischen Stilmittels akzeptiert werden <span style="text-decoration: line-through;">wird</span> muss.]</p>

<p>Sicher, als <span style="text-decoration: line-through;">Deutsch</span>Lehrer vermittle ich den richtigen Sprachgebrauch in Wort und Schrift, so es mir immer gelingt, den aktuellen Stand zu verinnerlichen, was in den vergangenen Jahren zugegebener Ma&#223;en nicht ganz einfach war. Als Typographie-Liebhaber tun mir bestimmte typographische Entwicklungen im Auge weg. (Ich kann Times als Schriftart einfach nicht mehr sehen!) – Und doch habe ich als Germanist nat&#252;rlich auch Sprachgeschichte studiert und dabei gelernt, wie sich die deutsche Gegenwartssprache im Gebrauch (sic!) entwickelt hat, gegen alle Widerst&#228;nde derer, die eigentlich wissen m&#252;ssten, dass eine Sprache nie (sic!) am Ende ihrer Entwicklung angekommen ist, es sei denn, sie geht in den Status der „toten Sprache“ &#252;ber.</p>

<p>Was also ist zu tun, au&#223;er staunend anzuerkennen (oder frustriert?), dass ich heute Fehler anstreiche(n muss), die absehbar morgen keine mehr sind? Oder anders ausgedr&#252;ckt: Heute bekommen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Punktabz&#252;ge oder in Dikaten sehr schnell schlechte Noten, weil sie Teile von Sprachentwicklungen bereits repr&#228;sentieren, die nur noch nicht Regelwerken angekommen sind. Keine Frage: Es gibt Fehler, die werden voraussichtlich immer Fehler bleiben (oder kann sich jemand vorstellen, dass irgendwann Schreibweisen wie „imer” f&#252;r „immer“ oder „das“ als &#228;quivalent zu „dass“ akzeptiert werden?), was aber mache ich, wenn ich Entwicklungen beobachte, die so weit verbreitet sind, dass ich bereits deren zuk&#252;nftige Akzeptanz als „richtige“ Schreibweisen erahne?</p>

<p>Um nicht missverstanden zu werden: ich rede hier nicht f&#252;r eine Anarchie in Sachen Rechtschreibung und Zeichensetzung, sondern von Entwicklungen in Bereichen, die manch ein Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin auch bei gutem Zureden nicht mehr als Fehler akzeptieren mag, weil selbst gro&#223;e Tages- und Wochenzeitungen in ihrem Online-Angebot mittlerweile diese Schreibweisen bzw. Zeichensetzungen verwenden, wie z.B. Spiegel-Online (ja, die mit dem Sprachbesserwisser von „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“), die Frankfurter Rundschau, S&#252;ddeutsche Zeitung online, die Tageszeitung (TAZ)… – Die Frankfurter Allgemeine und die Neue Z&#252;rcher Zeitung sind zwei der wenigen Zeitungen, die in Sachen Anf&#252;hrungszeichen auch im Online-Angebot mit korrekter Zeichensetzung gl&#228;nzen. – Und dann sage ich als Lehrer v&#246;llig verdutzten Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern, dass das falsch sei. Soll ich sie vielleicht auf das Online-Angebot jener von mir eigentlich immer nur f&#252;r schlechten Journalismus herangezogene Bild-Zeitung verweisen, weil dort die Anf&#252;hrungszeichen n&#228;mlich richtig (entsprechend der heute geltenden Regeln) gesetzt werden?</p>

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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1387" class="footnote">Duden. Die deutsche Rechtschreibung, 24. Auflage, Mannheim 2006, S. 36 – K16</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-i/" title="Deutsch Sek. I" rel="tag">Deutsch Sek. I</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-ii/" title="Deutsch Sek. II" rel="tag">Deutsch Sek. II</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwart/" title="Gegenwart" rel="tag">Gegenwart</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-ii/orthographie/" title="Orthographie" rel="tag">Orthographie</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/orthographie/" title="Orthographie" rel="tag">Orthographie</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/rechtschreibung/" title="Rechtschreibung" rel="tag">Rechtschreibung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schreiben/" title="schreiben" rel="tag">schreiben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schreiben/" title="schreiben" rel="tag">schreiben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schrift/" title="Schrift" rel="tag">Schrift</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/sprache/" title="Sprache" rel="tag">Sprache</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprache/" title="Sprache" rel="tag">Sprache</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprachentwicklung/" title="Sprachentwicklung" rel="tag">Sprachentwicklung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprachgeschiche/" title="Sprachgeschiche" rel="tag">Sprachgeschiche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-i/zeichensetzung/" title="Zeichensetzung" rel="tag">Zeichensetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zeichensetzung/" title="Zeichensetzung" rel="tag">Zeichensetzung</a><br />

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		<title>Fotografie und die Kunst des Sehens in Schule und Unterricht</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 01:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Resume: Auf herrlarbig.de gab es in der Vergangenheit immer wieder Fotos zu sehen – und dies wird in Zukunft auch wieder so sein. Grund genug also, sich hier einmal Gedanken dar&#252;ber zu machen, was Bilder mit Bildungsprozessen zu tun haben und welche Fragen dabei eine Rolle spielen. Hier wird die These vertreten, dass Fotografie nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Resume: Auf herrlarbig.de gab es in der Vergangenheit <a href="http://herrlarbig.de/category/fotografie/" target="_blank">immer wieder Fotos zu sehen</a> – und dies wird in Zukunft auch wieder so sein. Grund genug also, sich hier einmal Gedanken dar&#252;ber zu machen, was Bilder mit Bildungsprozessen zu tun haben und welche Fragen dabei eine Rolle spielen.</em></p>

<p><em>Hier wird die These vertreten, dass Fotografie nach wie vor ein Leitmedium unserer Gesellschaft ist und gleichberechtigt neben audiovisuellen Medien und  dem Internet steht, mit dem die Ver&#246;ffentlichung von Fotografien heute sehr eng verbunden ist. </em></p>

<p><em>Dennoch erscheint mir die Ber&#252;cksichtung und Reflexion von Fotografien im schulischen Unterricht eher ein Randph&#228;nomen zu sein. Warum es interessant sein kann, Fotografie an geeigneten Stellen im Unterricht (auch au&#223;erhalb des Kunstunterrichtes) in didaktische &#220;berlegungen mit einzubauen, wird hier zur Diskussion gestellt. Dar&#252;ber hinaus werden konkrete Vorschl&#228;ge in Form eines Brainstormings f&#252;r den Einsatz von Fotografie in unterschiedlichen F&#228;chern vorgelegt.
</em></p>

<h2>Fotografie als Thema der Mediendidaktik</h2>

<p>In der Mediendiaktik der Gegenwart scheint mir eine der meist genutzten visuellen Medienformen ein wenig „unterbelichtet“ zu sein. Film, Internet und auch Produkte der darstellenden und bildenden Kunst spielen z.B. im Deutschunterricht eine Rolle, so in Unterrichtsteilen, in denen es um  Theater,  Schreiben im Museum oder nach Bildvorlagen, Filmanalyse, Nutzung von Foren und Weblogs etc. geht. Fotografie hingegen begegnete mir explizit bislang nur im Rahmen des Kunstunterrichts oder im Rahmen von Unterrichtseinheiten, in denen <a href="http://www.bpb.de/themen/H3NJF8,0,0,Manipulation_und_Propaganda.html" target="_blank">die manipulative Kraft von Bilder zu Propagandazwecken</a> – beispielsweise im Dritten Reich – reflektiert werden. Dar&#252;ber hinaus werden ans Bild gebundene Gestaltungsformen bislang vor allem dann aufgegriffen, wenn p&#228;dagogische Interventionen n&#246;tig sind, weil beispielsweise viele Jugendliche, ohne gro&#223; dar&#252;ber nachzudenken, „kompromittierende“ Party-Bilder in Online-Communities einstellen oder problematische Videos auf Videoplattformen ver&#246;ffentlichen.</p>

<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fotografie" target="_blank">Fotografie</a>, als das erste visuelle Massenmedium, dem der Film folgte, kommt in meiner Wahrnehmung der Mediendidaktik trotz der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Fotografie" target="_blank">Vielfalt ihrer Formen</a> &#252;berraschend wenig vor, <span id="more-1326"></span>auch wenn nat&#252;rlich im Unterricht immer wieder Fotografien genutzt werden und auch im Rahmen der Gestaltung von Lehrmaterial eine nicht kleine Rolle spielen. Und an vielen Schulen gibt es auch Foto-AGs, in denen meist eher kleine Gruppen von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern sich dem Thema Fotografie stellen.</p>

<h2>Fotografie im Kontext der Bilddidaktik</h2>

<p>Gehe ich einmal kurz von der Fotografie weg und setze statt dessen den Begriff „Bilddidaktik“. Auf diesem Wege komme ich zu einem weiteren Bereich, in dem mir in der Schule Bilder begegnen, denn eine Suchanfrage bei Google f&#252;hrt direkt mit dem ersten Suchergebnis (Stand: 15. April 2009) zur Bilddidaktik im Religionsunterricht und anschlie&#223;end auch zur Bilddidaktik im Ethikunterricht. Und nahezu alle Formen des Umgang mit Bildern k&#246;nnen nat&#252;rlich auch auf die Fotografie &#252;bertragen werden. – Warum dann ein Nachdenken &#252;ber die m&#246;gliche Bedeutung von Fotografie in Bildungsprozessen?</p>

<h2>Gr&#252;nde f&#252;r die Auseinandersetzung mit Fotografie im Rahmen von Mediendiaktik</h2>

<p>Der erste Grund ist f&#252;r mich ein pers&#246;nlicher: Ich fotografiere nach ersten intensiven Besch&#228;ftigungen mit dem Thema als Jugendlicher seit zwei Jahren wieder sehr intensiv und befasse mich in meiner Freizeit auch mit technischen und theoretischen Fragen der Fotografie, soweit dies einem in diesem Bereich autodidaktisch arbeitenden Amateur mit eingeschr&#228;nktem Zeitbudget m&#246;glich ist.</p>

<p>Im Rahmen dieser Besch&#228;ftigung stie&#223; ich sehr schnell auf Fragen zum Umgang mit Fotografie, zum Beispiel in Gestalt des Essaybandes von Susan Sonntag mit dem Titel „Das Leiden anderer betrachten“, in dem es um Kriegsfotografie geht<sup> [1]</sup>. Hier wurde mir die Aktualit&#228;t der Fragestellung sehr deutlich bewusst, denn im Rahmen des „Kampfes gegen den internationalen Terrorismus“ in Folge der Anschl&#228;ge vom 11. September 2001 spielten auch Fotografien – wie in nahezu allen kriegerischen Auseinandersetzungen seit Beginn des 20. Jahrhunderts – eine bedeutende Rolle.</p>

<p>Ein dritter Grund, der mein Nachdenken &#252;ber den Umgang mit Fotografie, f&#252;r mich selbst und in Bezug auf Bildungsprozesse, in Gang gesetzt hat, h&#228;ngt unmittelbar mit der technischen Entwicklung der Fotografie hin zur digitalen Fotografie zusammen, mit der <a href="http://www.bpb.de/themen/H3NJF8,0,0,Manipulation_und_Propaganda.html" target="_blank">die schon immer m&#246;gliche Manipulation von Bildern</a> dank Bildbearbeitungsprogrammen deutlich leichter geworden ist.<sup> [2]</sup></p>

<p>Und schlie&#223;lich spielt Fotografie danke heute mehr denn je verf&#252;gbarer „Immer-dabei-Kameras“ in Form von in Mobiltelefone integrierten Fotoapparaten im Alltag eine sehr gro&#223;e Rolle. Sowohl <a href="http://www.flickr.com/" target="_blank">Flickr</a> als auch die Ver&#246;ffentlichung von Bildern im Rahmen von <a href="http://twitter.com">Twitter</a> via <a href="http://twitpic.com/" target="_blank">Twitpics</a> spielen hier eine gro&#223;e Rolle, aber auch Zeitungen haben Leser als „Leserreporter“ entdeckt und nutzen die Verf&#252;gbarkeit von Fotoapparaten in gro&#223;er Zahl f&#252;r ihre Zwecke.</p>

<h2>Konsequenzen f&#252;r Bildungsprozesse</h2>

<p>Auch in Zeiten der bewegten Bilder spielen Fotos nach wie vor eine enorm gro&#223;e Rolle, sodass sie auch in Bildungsprozessen angemessen ber&#252;cksichtigt werden m&#252;ssen, um so mehr, als es ja gerade Jugendliche sind, die sich der M&#246;glichkeiten von Handy-Kameras mehr oder weniger unreflektiert bedienen.</p>

<p>Doch dabei sind nicht nur die oben angedeuteten kritischen Reflexionspotentiale im Umgang mit Bildern von Bedeutung. Viel mehr stellt sich auch die Frage, wie die Anfertigung von Fotografien und die damit verbundenen Herausforderungen in den Blick genommen werden k&#246;nnen. Hier hat der Kunstunterricht sicherlich eine zentrale Aufgabe, aber im Sinne eines f&#228;cherverbindend und f&#228;cher&#252;bergreifend angelegten Unterrichts, spielt diese Frage auch in anderen F&#228;chern eine Rolle, in denen f&#252;r die rein technischen Fragen, wie Belichtung, Tiefensch&#228;rfe, Grundlagen der Motivgestaltung, Bildbearbeitung (und auch Bildmanipulation) kaum Platz sein d&#252;rfte.</p>

<h2>Einsatz von Fotografie im bisherigen Unterricht</h2>

<p>Das Medium Fotografie wird im Unterricht schon heute genutzt. Vor einer Weile begegnete mir ein Unterrichtsprojekt, in dem Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einer siebten Klasse im Deutschunterricht eine Kurzgeschichte in Form einer Fotostory bearbeitet haben. Ich selbst lasse Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler im Religionsunterricht immer wieder nach Spuren von Religion auf ihrem Schulweg forschen und per Fotografie dokumentieren. Doch dabei spielte die Frage der Grenzen und M&#246;glichkeiten des genutzten Mediums als einer Form der „Kunst des Sehens“ und der „Kunst der Motivgestaltung“ auch bei mir kaum eine Rolle. Dennoch fiel mir auf, dass die meisten Bilder nur „Abbildungen“ ohne weiter bemerkenswerte fotografische Zugangsweisen zu den Motiven waren. – Dem entsprechend f&#228;llt oft auch der Umgang mit anderen Bildern im Unterricht aus, obwohl hier interessanterweise oft das pure Beschreiben des Bildes (was ist mit Hilfe welcher Umsetzungsformen und Gestaltungsmittel zu sehen, wie ist das Bild aufgebaut etc.) ein gr&#246;&#223;eres Problem darstellt als ein deutender Zugang zu den Bildern.</p>

<p>F&#252;r mich ist dies ein Zeichen, dass Jugendlichen schon klar ist, dass Bilder mit k&#252;nstlerischem Anspruch etwas bedeuten wollen, doch, &#228;hnlich wie beim Umgang mit Texten – insbesondere Gedichten –, f&#228;llt die Zusammenschau von Inhalt und Form im Rahmen einer angemessenen Bilddeutung vielen Jugendlichen, trotz ihres st&#228;ndigen Umgangs mit Bildern sehr schwer.</p>

<h2>Fotografie als Medium in unterschiedlichen F&#228;chern</h2>

<p>Hier liegt meines Erachtens eine der Chancen des Umgangs mit Fotografie im Rahmen unterschiedlicher Fachdidaktiken: Fotografie ist das Malen mit Licht, aber auch und f&#252;r mich fast noch viel mehr die Kunst des Sehens. Und das Sehen spielt in unterschiedlichsten F&#228;chern eine Rolle, wobei ich mich hier nur auf ein Brainstorming beschr&#228;nken will – vielleicht hat ja der eine oder andere konkretere Ideen, die gerne per Kommentar hinzugef&#252;gt werden k&#246;nnen:</p>

<ul>
    <li>Mir f&#228;llt f&#252;r das Fach Deutsch die &#220;bertragung von Kurzgeschichten oder Szenen aus Dramen und Romanen in die schon genannte Form der Fotostory ein, die dann freilich mit der Frage nach ausdrucksstarker Gestaltung von Motiven verbunden sein muss.</li>
    <li>Au&#223;erdem k&#246;nnte ich mir vorstellen, wenn vielleicht auch eher in Sekundarstufe II, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Gedichte in Fotografien umsetzen und von diesen ausgehend z.B. die von ihnen gew&#228;hlten Gedichte, ganz im Sinne des Konzeptes von Lehren durch Lernen, &#252;ber das ich hier in den vergangen Wochen schon einiges geschrieben habe, formal und inhaltlich mit der Lerngruppe erarbeiten.</li>
    <li>In Religion, Ethik und auch Sozialkunde / Politik und Wirtschaft k&#246;nnten zu Einzelthemen Fotoreportagen angefertigt werden, verbunden mit einer Hinf&#252;hrung zu den damit verbundenen rechtlichen Fragen in Bezug auf das „Recht am eigenen Bild“ und den damit verbundenen notwendigen Einverst&#228;ndniserkl&#228;rungen abgebildeter Menschen. Hier m&#252;ssten die Jugendlichen dann den Themen auch sehr pers&#246;nlich begegnen, weil sie z.B. bei einer Reportage &#252;ber Armut nicht nur respektvolle Bilder anfertigen, sondern wirklich auch mit den Menschen ins Gespr&#228;ch kommen m&#252;ssten, um entsprechende Einverst&#228;ndiserkl&#228;rungen f&#252;r das Recht auf die Nutzung der Abbildungen von Einzelpersonen bekommen zu k&#246;nnen. – Ein zugegebenerma&#223;en &#228;u&#223;erst anspruchsvoller Ansatz des didaktischen Umgangs mit Fotografie.</li>
    <li>In Sport k&#246;nnten Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler die Aufgabe bekommen, Bewegungsabl&#228;ufe fotografisch so festzuhalten, dass sie diese z.B. in Form eines Referates den Mitsch&#252;lerinnen und Mitsch&#252;lern vermitteln k&#246;nnten. Hier k&#246;nnte ich mir auch f&#252;r Pr&#228;sentationspr&#252;fungen im Sportabitur so manche nette Aufgabe denken.</li>
    <li>In Biologie k&#246;nnte die Fotografie von Pflanzen oder (wenn das auch sehr anspruchsvoll ist) von Tieren eine Rolle spielen, aber z.B. auch die Fotodokumentation von Landschaftsversiegelung, Umweltverschmutzung etc.</li>
    <li>In Physik und Chemie k&#246;nnten Versuchsaufbauten fotografisch dokumentiert werden, in Physik k&#246;nnten dar&#252;ber hinaus Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler vor die Herausforderung gestellt werden, physikalische Ph&#228;nomene fotografisch zu gestalten (z.B. Aggregatzust&#228;nde von Wasser im &#220;bergang von Winter zu Fr&#252;hling)…</li>
    <li>Ob es m&#246;glich ist, aus Aufgaben zur Geometrie in Mathematik fotografische Arbeitsauftr&#228;ge zu entwickeln? Ich denke da z.B. an eine Darstellung von Rechtecken, Quadraten, Kreise etc. im Rahmen von Landschaftgestaltung, Architektur etc.</li>
    <li>Im Fremdsprachenunterricht k&#246;nnten &#228;hnliche Aufgaben wie oben f&#252;r den Deutschunterricht vorgeschlagen eine Rolle spielen, aber auch Aufgaben, die den Einfluss von Fremdsprachen (inbesondere des Englischen, in einer Stadt wie Frankfurt am Main aber auch des T&#252;rkischen, des Arabischen etc.) im eigenen Lebensumfeld dokumentieren (und damit ins Bewusstsein rufen).</li>
    <li>Im Kunstunterricht spielt Fotografie ja schon heute eine Rolle. Hier kann wohl am intensivsten den k&#252;nstlerischen Fragen nachgegangen werden, die von der Motivgestaltung bis zur Bildbearbeitung gehen.</li>
    <li>In Erdkunde liegt die fotografische Dokumentation geographischer Ph&#228;nomen nahe, aber auch die Aufbereitung bestimmter Aufgabenstellungen zum Zwecke der Gestaltung von Unterricht durch Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler (Lernen durch Lehren).</li>
    <li>In Geschichte k&#246;nnte Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler mit Hilfe der Fotografie auf Spurensuche gehen, insbesondere im Rahmen der neueren Geschichte, aber beispielsweise auch im Rahmen der Architekturgeschichte und in Frankfurt am Main auch bei Fragen der Geschichte der Entwicklung der Stadt oder der Spuren, die die in Frankfurt einst verorteten Kaiserwahlen hinterlassen haben &#8211; in anderen St&#228;dten sind es andere bedeutende Ereignisse, denen so auf die Spur gekommen werden k&#246;nnte.</li>
    <li>Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnte eine Foto-AG an einer Schule den Anspruch entwickeln, Ereignisse an einer Schule nicht nur zu dokumentieren, sondern z.B. auch Reportagen &#252;ber Schulveranstaltungen anfertigen oder sich in der Form der Reportage bestimmten, an einer Schule relevanten Themen widmen.</li>
</ul>

<p>Habe ich alle F&#228;cher genannt? Ich freue mich &#252;ber Erg&#228;nzungen oder ganz andere Vorschl&#228;ge in den Kommentaren.</p>

<h2>Bildgebende Verfahren als Schl&#252;sselkompetenz</h2>

<p>Bei all diesen Unterrichtsideen, um es nochmal zu sagen, m&#252;sste es idealerweise nicht nur darum gehen, dass etwas abgebildet wird, sondern auch darum, wie einem Bild eine Bedeutung gegeben werden kann, wie Motive gestaltete werden k&#246;nnen etc. Das ist auch deshalb relevant, weil bildgebende Verfahren in der heutigen Wirtschaft, insbesondere der naturwissenschaftlichen Forschung, eine nicht ganz unbedeutende Rolle spielen und Schule bereits Grundlagen auch der Refelexionsf&#228;higkeit von M&#246;glichkeiten und Grenzen solcher Verfahren legen kann. Au&#223;erdem w&#252;rde f&#252;r den Umgang mit den uns st&#228;ndig umgebenden Bildern, auch im Fernsehen und im Internet, sensibilisiert.</p>

<h2>Probleme und Grenzen</h2>

<p>Zum Ende dieses Beitrages m&#246;chte ich noch auf ein Umsetzungproblem eingehen. Bis jetzt habe ich einige, bislang nicht genannte Voraussetzungen gemacht, die nicht unbedingt vorausgesetzt werden k&#246;nnen. Ich bin bislang von dem Ideal ausgegangen, dass zumindest einigerma&#223;en ertr&#228;gliche Formen von Fotom&#246;glichkeiten den Lernenden zur Verf&#252;gung stehen. In Wirklichkeit werden in der Regel vielen Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen nur Fotoapparate an Handys zur Verf&#252;gung stehen; einige wenige Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler haben da wom&#246;glich weiter gehende M&#246;glichkeiten. – Diese Grenze muss nat&#252;rlich bei dem Anspruch mit ber&#252;cksichtigt werden, der mit solchen Projekten verbunden ist.</p>

<p>Dennoch hindert dieses Problem den Unterricht noch nicht daran, mit guten Fotografien und deren genauer Betrachtung als einer „Schule des Sehens“ umzugehen. Es muss ja nicht immer die eigene fotografische Bildgestaltung sein, die zu der Kompetenz f&#252;hrt, reflektiert mit Bildern umgehen zu k&#246;nnen. Es gibt heute gen&#252;gend Ressourcen, die einen solchen Zugang erm&#246;glichen k&#246;nnen, wenn dabei auch immer auf das jeweilige Copyright und die damit verbundenen Verwertungsgrenzen geachtet werden muss.</p>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1326" class="footnote"> Susan Sonntag, Das Leiden anderer betrachten, M&#252;nchen 2003</li><li id="footnote_1_1326" class="footnote">Beispiele solcher Manipulationen lassen sich <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=manipulation+pressefotos&amp;btnG=Google-Suche&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=" target="_blank">im Internet sehr schnell in gro&#223;er Zahl</a> finden, sodass ich hier auf Einzelbeispiele verzichte.</li></ol>
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		<title>Leidenschaft f&#252;r Gott und die Menschen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 21:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier ver&#246;ffentliche ich einen Beitrag neu, den ich &#252;ber Bruder Paulus Terwitte bereits 2002 f&#252;r die Osnabr&#252;cker Kirchenzeitung geschrieben habe. Wer wissen will, was Bruder Paulus heute tut, kann sich die Sendung „Redezeit“, die heute beim WDR lief, als MP3 des WDR anh&#246;ren. – Jetzt aber einen kleinen Blick in die Zeit vor sechs Jahren: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>Hier ver&#246;ffentliche ich einen Beitrag neu, den ich &#252;ber <a href="http://www.bruder-paulus.de" target="_blank">Bruder Paulus Terwitte</a> bereits 2002 f&#252;r die Osnabr&#252;cker Kirchenzeitung geschrieben habe. Wer wissen will, was Bruder Paulus heute tut, kann sich die <a href="http://medien.wdr.de/m/1233145733/radio/redezeit/wdr5_redezeit_20090128.mp3" target="_blank">Sendung „Redezeit“, die heute beim WDR lief, als MP3 des WDR anh&#246;ren</a>. – Jetzt aber einen kleinen Blick in die Zeit vor sechs Jahren:</em><span id="more-945"></span></p>

<p style="text-align: left;"><strong>Im Internet und der Gemeinde will Bruder Paulus Gottes Wort verk&#252;nden</strong></p>

<p><strong>Frankfurt</strong> &#8211; Wenn es darum geht, Aufmerksamkeit f&#252;r das Wort Gottes zu erregen, ist man bei Bruder Paulus an der richti­gen Adresse. Gemeinsam mit Ul­rich Fischer von der Katholi­schen Medienarbeit in Frankfurt am Main hatte er vor zwei Jahren den z&#252;ndenden Gedanken. <em>„Wir fragten uns: Wie bringen wir die Kirche in die Medien? Interessant sollte es sein und damit neugierig machen. Lebensalltag und Glaubenswelt sollten zusammenkommen – ein Grundanliegen der Kapuziner in der Innenstadt von Frankfurt.“</em> Heraus kam die Idee, t&#228;glich die Schlagzeile der Bild­zeitung mit einem Bibelvers zu verbinden, einen kurzen Kom­mentar zu schreiben und das Ganze im Internet zum lesen und h&#246;ren zu ver&#246;ffentlichen. Die Idee schlug ein wie eine Bombe. Nicht nur im Internet spricht Br. Paulus heute vom Glauben. Zahllose Journalisten wollen mit ihm sprechen, Talkshows auf al­len Kan&#228;len laden ihn ein, bei Radiosendungen ist er ein gern gesehener Gast. Und so klingelt das Telefon auch, als wir im son­nigen Innenhof des Frankfurter Kapuzinerklosters sitzen und uns mitten in Frankfurts City unter­halten. Eine Journalistin will et­was &#252;ber Christi Himmelfahrt er­fahren und fragt nach einem In­terview. „Wenn sie heute Abend um zwanzig nach Sieben da sind, k&#246;nnen wir uns sieben Minuten unterhalten. Oder kommen sie um halb Elf vorbei.“ Der Ter­minkalender von Bruder Paulus ist voll, denn noch immer ist er der Einzige, dem es gelingt, das Wort Gottes in eine &#214;ffentlich­keit zu tragen, in der es in der Regel peinlich ist, davon zu spre­chen, dass man gerne Christ ist. Ihm ist das nicht peinlich. <em>„Da will ich ja gerade hin – wo der Kirche normalerweise keinen Platz mehr hat.“</em> Und au&#223;erdem findet er es ein­fach spannend, Menschen dort zu begegnen, wo sie leben und ar­beiten. So ist das ja auch mit dem Bildzeitungskommentar. „‚Bild’ hat so menschlich-allzumenschli­che Themen als Aufmacher, Themen &#252;ber Liebe. S&#252;nde, Ero­tik, Erfolg und Misserfolg – und das sind Themen, die jeder in seinem Leben kennt – und somit auch die Bibel.“ Und schon ist er wieder bei seinem Lieblings­thema, dem Bestseller Bibel. Wie aber schafft er es, t&#228;glich neu eine Bibelstelle zur Schlagzeile zu finden? „Das ist eng mit mei­ner Spiritualit&#228;t verbunden, die darin besteht, alles aus dem Glauben heraus zu sehen. Es gibt nichts, zu dem mir kein Bibelvers einf&#228;llt.“ Und dann muss er nur noch an seinen Computer, die Bibelstelle suchen und in f&#252;nf­undvierzig Minuten steht der Kommentar.</p>

<p>Auf die Frage, wie er sich die Zukunft dieser Arbeit vorstellt, zuckt er leicht mit den Schultern und sagt nachdenklich: „Es ist eine Kunst, etwas auch wieder aufzuh&#246;ren.“ Und dann kommt er auf den Ordensvater der Kapuzi­ner, Franz von Assisi zu spre­chen. „Wie er sind wir Kapuziner Menschen unterwegs. Vielleicht mache ich morgen etwas ganz anderes.“ Er habe das wohl von seinem Vater, der auch viel selbst gemacht habe und vor al­lem Spa&#223; am Ausprobieren hatte. „Jetzt lerne ich gerade, auf der Klaviatur der Medien zu spie­len.“ Und das ist nicht das erste Mal, dass Bruder Paulus etwas f&#252;r ihn ganz Neues lernt. Aufge­wachsen ist er im m&#252;nsterl&#228;ndi­schen Stadtlohn und entschied sich dann mit neunzehn, sein Leben als Kapuzinerbruder zu gestalten. Nach Noviziat und Studium arbeitete er unter ande­rem in Offenburg und St&#252;hlingen im Schwarzwald. 1992 ging er mit zwei Mitbr&#252;dern nach Gera in Th&#252;ringen, wo sie in einer So­zialwohnung eine kleine Ordens­niederlassung gr&#252;ndeten. Er ar­beitet seit vielen Jahren f&#252;r die Hospizbewegung in Deutschland und baute deren Internetpr&#228;senz hospiz.net auf. Denn neben dem Leben, dass er intensiv und im jeweiligen Augenblick leben m&#246;chte, sind Sterbende und Trauernde f&#252;r ihn als Priester keine n&#246;tige Pflicht, sondern Auftrag und mehr als nur ein Fingerzeig Gottes &#252;ber das endli­che Leben. Au&#223;erdem liebt Br. Paulus leidenschaftlich gerne ar­gentinischen Tango, trotz seiner hundertf&#252;nfzehn Kilo, liest gerne Krimis und Gedichte. Aber na­t&#252;rlich hat Br. Paulus auch noch andere Aufgaben, denen er als Ordensmann gerne nachgeht und aus denen er Kraft sch&#246;pft. „Den Rest meiner Zeit verbringe ich mit Gebet, Arbeit f&#252;r die Ge­meinschaft (ich bin Hausoberer, Guardian hei&#223;t das bei uns) und mit Seelsorge f&#252;r Menschen, die zu uns in die Liebfrauenkirche oder ins Kloster kommen. Ich sehe aber, dass die Arbeit f&#252;r das Wort Gottes in den Medien ein Full-Time-Job werden k&#246;nnte – mal sehen, was die Zukunft bringt.“</p>

<p>Bei aller Neugier, Neues auszu­probieren, als Mensch unterwegs zu sein, gibt es dennoch einen ruhenden Pol im Leben von Bru­der Paulus, den er auch nicht dem Gef&#252;hl &#252;berl&#228;sst: seinen Glauben an die Gegenwart Got­tes in dieser Welt. <em>„Gott ist pr&#228;­sent, hier und jetzt. Glaube ist nicht Ge­f&#252;hlsduselei, sondern das konsequente Ja zum Leben. Und das kommt nicht irgendwie aus mir raus, sondern ist meine klare Antwort auf das Ja Gottes zu mir, zur Welt. Bei allem, was es hier an Versuchung, an B&#246;sem und an Bl&#246;dsinn gibt: Ich habe keine Angst vor dieser Welt. Sie und keine andere ist es n&#228;mlich, in der sich Gott seine besten Talente erschafft.“</em></p>

<p style="text-align: right;">Torsten Larbig – Kirchenzeitung Osnabr&#252;ck (19. Mai 2002)</p>

<p style="text-align: left;"></p>



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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 10:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wenn Buchmesse in Frankfurt ist, schwebt angesichts der Masse an literarischen Werken und Autorenauftritten, die in diesen f&#252;nf Oktobertagen die Stimmung in der Stadt pr&#228;gen, f&#252;r mich die Frage im Raum, was Literatur denn nun eigentlich sei. Eine Antwort fand ich beim Schm&#246;kern in Raymond Carvers Erh&#228;hlungenband »W&#252;rdest du bitte endlich still sein, bitte« [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wenn <a href="http://www.buchmesse.de" target="_blank">Buchmesse in Frankfurt</a> ist, schwebt angesichts der Masse an literarischen Werken und Autorenauftritten, die in diesen f&#252;nf Oktobertagen die Stimmung in der Stadt pr&#228;gen, f&#252;r mich die Frage im Raum, was Literatur denn nun eigentlich sei. Eine Antwort fand ich beim Schm&#246;kern in <a href="http://www.sophieswoods.com/carver.html" target="_blank">Raymond Carver</a>s Erh&#228;hlungenband »<a href="http://www.u-lit.de/rezension/raymond-carver-still.html" target="_blank">W&#252;rdest du bitte endlich still sein, bitte</a>« (Berlin 2001, amerikanische Originalausgabe 1976). <a href="http://www.zeit.de/2007/29/L-Interview-Ford" target="_blank">Richard Ford</a> schreibt dort im Vorwort (Der gute alte Raymond – S. 9–40):</p>

<blockquote>»Auf die eine oder andere Art geht es in Literatur nat&#252;rlich immer um diese einfachen Dinge: mit den Folgen zurechtkommen zu m&#252;ssen, wenn die Vergangenheit sich in der Gegegenwart auswirkt und auf manchmal erstaunliche Weise die Zukunft in Gang setzt.« (S. 27)</blockquote>

<p>Von dieser einfachen Definition dessen, um was es in Literatur geht, ausgehend, einfach mal das n&#228;chste Buch danach befragen: Was aus der Vergangenheit wirkt sich in dieser Geschichte auf die Gegenwart so aus, dass sich daraus eine Zukunft (also m&#246;glicherweise der Handlungsverlauf des Romans) entwickelt?</p>

<blockquote>Raymond Carver: W&#252;rdest du bitte endlich still sein, bitte. Erz&#228;hlungen. Berlin 2001 (Berliner Taschenbuch Verlag).</blockquote>



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		<title>Alle Tage (Ingeborg Bachmann)</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 23:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ingeborg Bachmanns Gedicht »Alle Tage« hat das Zeug zum Klassiker. Sprachlich und formal einfach gebaut, inhaltlich daf&#252;r um so gehaltvoller, lesbar und immer wieder neu verstehbar in den unterschiedlichsten Zeiten. Machen wir das &#220;bliche also kurz: 1953 erschien das Gedicht in Bachmanns Gedichtband »Gestundete« Zeit, der sie als Autorin bekannt machte. Der zweite Weltkrieg war gerade vorbei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ingeborg-bachmann-forum.de/" target="_blank">Ingeborg Bachmann</a>s Gedicht »<a href="http://www.lyrikline.org/index.php?id=162&amp;L=0&amp;author=ib00&amp;show=Poems&amp;poemId=265&amp;cHash=e052e3311b" target="_blank">Alle Tage</a>« hat das Zeug zum Klassiker. Sprachlich und formal einfach gebaut, inhaltlich daf&#252;r um so gehaltvoller, lesbar und immer wieder neu verstehbar in den unterschiedlichsten Zeiten. Machen wir das &#220;bliche also kurz:</p>

<blockquote>1953 erschien das Gedicht in Bachmanns Gedichtband »Gestundete« Zeit, der sie als Autorin bekannt machte. Der zweite Weltkrieg war gerade vorbei, der Kalte Krieg in vollem Gange. Es lag also nahe, &#252;ber die Allt&#228;glichkeit des Krieges auch in der Poesie nachzudenken.</blockquote>

<p>Wenn nun also jemand kommt und sagt, <a href="http://logos.kulando.de/post/2007/08/11/bachmann_alle_tage_-_interpretation" target="_blank">man </a><em><a href="http://logos.kulando.de/post/2007/08/11/bachmann_alle_tage_-_interpretation" target="_blank">m&#252;sse</a></em><a href="http://logos.kulando.de/post/2007/08/11/bachmann_alle_tage_-_interpretation" target="_blank"> ein solches Gedicht vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund verstehen</a>, hat er zwar Recht, doch gleichzeitig erkl&#228;rt er das Gedicht, wahrscheinlich ohne es zu wollen, f&#252;r tot: Ja, ich kann ein Gedicht vor dem zeithistorischen Hintergrund <em>verstehen</em> (oder vor dem Hintergrund der Biographie einer Autorin), aber wenn ich ein Gedicht verstehe – f&#252;r mich ist es dann kein Gedicht mehr.</p>

<p>Klar: Ich habe Formanalysen gelernt, kann mit einigen rhetorischen Begriffen was anfangen und bin auch nach wie vor davon &#252;berzeugt, dass ein historischer oder ein auf die Biographie von Autoren und Autorinnen hin ausgerichteter Zugang zu einem Gedicht sehr hilfreich sind, wenn ich mit einem Gedicht ins Gespr&#228;ch kommen will, aber best&#252;nde der Reiz von Gedichten nur daraus, w&#228;ren sie nicht mehr als nette kulturhistorische Dokumente. Diese Zugangsweisen helfen, ein Gedicht im Kontext seiner Entstehung zu verstehen. Aber ein Gedicht beginnt f&#252;r mich erst da zu leben, wo ich selbst mit ihm in ein Gespr&#228;ch eintrete und es nicht f&#252;r das literaturhistorische Seminar oder den Unterricht analysiere. Dort, wo ein Gedicht meine Gedanken zum rotieren bringt, mich ein Sog erfasst, der mir immer neue Gedanken und Ideen bringt und mich auch mit meinen Gef&#252;hlen in ein Gedicht hinein zieht – dort lebt f&#252;r mich ein Gedicht.<span id="more-367"></span></p>

<p>Ingeborg Bachmanns »Alle Tage« ist f&#252;r mich ein solches Gedicht. Es begegnet mir gerade jetzt, weil ich mich neu mit <a href="http://www.tereziamora.de/" target="_blank">Terézia Mora</a>s Roman <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/18624.html" target="_blank">gleichen Titels</a> befasse und mich an die Namensgleichheit der Titel erinnerte. Ob es eine Verbindung gibt, ist mir noch nicht klar. Dass aber Bachmanns Gedicht f&#252;r mich eine erschreckende Aktualit&#228;t hat, das habe ich diese Tage neu entdecken d&#252;rfen.</p>

<p>Das Formale: Drei reimlose Strophen, einmal acht und zweimal sechs Verse – zwanzig Verse insgesamt. »Alle Tage« ist ein kurzes Gedicht. Auffallend sind die &#220;berg&#228;nge der Verse, die in vielen F&#228;llen als <a href="http://abgedichtet.org/?p=31" target="_blank">Enjambement</a> gestaltet sind. – Lese ich nun das Gedicht<sup> [1]</sup>, so werde ich die Frage aufnehmen m&#252;ssen, was dieses Ph&#228;nomen f&#252;r mein Verst&#228;ndnis des Textes bedeutet.</p>

<p>Es geht von Anfang an um den Krieg; um keinen bestimmten Krieg, sondern um den Krieg an sich, der mit einem bestimmten Artikel eingef&#252;hrt wird: »Der Krieg wird nicht mehr erkl&#228;rt, / sondern fortgesetzt. Das Unerh&#246;rte / ist allt&#228;glich geworden.« (V 1–3a) – Und da ist es schon, das erste Enjambement: Dass »Der Krieg« fortgesetzt wird, ohne erkl&#228;rt zu werden, ist unerh&#246;rt. Doch au&#223;erdem ist er »allt&#228;glich« geworden.</p>

<p>Ich sehe hier das Enjambement als die formale Umsetzung des Ausbruchs des Krieges aus den bislang gewohnte Grenzen: Er ist in den Alltag eingekehrt. Und auch an anderen Stellen kennzeichnet dieses Stilmittel die &#220;berschreitung von Grenzen des Gewohnten, des Unerh&#246;rten, dessen, was eigentlich sein darf<sup> [2]</sup>, das durch das »Unerh&#246;rte« dessen, was nicht »normal« sein darf &#252;berlagert wird.</p>

<p>Komme ich selbst, einigerma&#223;en unabh&#228;ngig von den Zeitumst&#228;nden der Entstehung des Gedichtes, mit dem Gedicht ins Gespr&#228;ch, so habe ich mehrere Assoziationen, was dieses »Unerh&#246;rte« in der Gegenwart sein k&#246;nnte:</p>

<ul>
    <li>Ich denke an Umgangsformen, die in immer mehr Bereichen von Konkurrenzgedanken gepr&#228;gt sind. Doch bei diesem Gedanken str&#228;ubt sich etwas in mir: Ist es nicht eine Verharmlosung dessen, was Krieg bedeutet, wenn ich dieses Begriff f&#252;r Umgangsformen verwende, die trotz allem, zumindest in meinem bisherigen Erfahrungskontext, relativ friedlich ablaufen?</li>
    <li>Ich denke daran, wie das Ende des Kalten Krieges 1989 fast unmittelbar in neue Kriege f&#252;hrte (Jugoslawien, Kuwait-Krieg…) und das »Unerh&#246;rte« Schritt f&#252;r Schritt auf f&#252;r die deutsche Au&#223;enpolitik zu etwas M&#246;glichem wurde, wenn auch aus der Perspektive der humanit&#228;ren Hilfe in Krisenregionen.</li>
    <li>Ich denke an den 11. September und daran, dass das bis dahin »Unerh&#246;rte« in den letzten Jahren mehr und mehr »allt&#228;glich geworden« ist: Bundeswehrsoldaten im dauerhaften Auslandseinsatz; die zunehmende Selbstverst&#228;ndlichkeit von Video&#252;berwachung; die Vorratsdatenspeicherung und alle weiteren Ma&#223;nahmen, die Sorgen begr&#252;nden, dass sich ein &#220;berwachungsstaat am Horizont abzeichnen k&#246;nnte. – Es scheint »allt&#228;glich geworden«, dass Freiheit nicht mehr als etwas verstanden wird, dass einem erlaubt, nichts zu verbergen zu haben und doch gegen &#220;berwachung und Vorratsdatenspeicherung zu sein.</li>
    <li>Ich denke an die Schlacht um die pers&#246;nlichen Daten m&#246;glichst vieler Menschen, in der noch viel mehr Daten gespeichert werden, als es Staaten heute durchsetzen wollen – Daten, die viele Menschen einfach Preis geben, ohne sich der m&#246;glichen Folgen bewusst zu sein.</li>
    <li>Und gerade in diesen Tagen denke ich daran, wie unerh&#246;rt es eigentlich ist, dass private Banken so wirtschaften k&#246;nnen und d&#252;rfen, dass pl&#246;tzlich Milliarden an Steuergeldern eingesetzt werden, um sie vor dem Konkurs zu retten.</li>
</ul>

<p>»Das Unerh&#246;rte / ist allt&#228;glich geworden.« – So allt&#228;glich, dass es oft gar nicht mehr als »Unerh&#246;rtes« wahrgenommen wird.</p>

<p>Bis an diese Stelle lese ich Bachmanns »Alle Tage« als ein politisch deutbares Gedicht. Doch in den folgenden Versen wird es pers&#246;nlicher, da es indirekt die Frage aufwirft, wo Lesende selbst in diesen allt&#228;glichen Ungeh&#246;rigkeiten angesiedelt sind.</p>

<p>Statt sich, wie bislang &#252;blich, ins Get&#252;mmel zu st&#252;rzen, sind Helden, folge ich dem Gedankengang in Bachmanns Gedicht, heute eher jene, die sich diesem Get&#252;mmel entziehen und sich kritisch mit den »Ungeh&#246;rigkeiten« der je eigenen Gegenwart zu befassen. (V 9–14)</p>

<p>Nun aber taucht das erste R&#228;tsel f&#252;r mich auf: »Der Schwache / ist in die Feuerzonen ger&#252;ckt.« (V 4f) Denke ich hier an Arme etc., die z. B. besonders h&#228;ufig beim Milit&#228;r landen? Oder denke ich an die zivilen Opfer, die die aktuellen Kriege fordern? Oder sind es Schwache bez&#252;glich der Reflexionsf&#228;higkeit auf die eigene Gegenwart? Das Gedicht zieht mich hier in einen Raum der Unbestimmtheit. Ich kann mich nicht entscheiden, wer eigentlich mit den »Schwachen« gemeint ist – zu viele Assoziationen werden da in mir wach.</p>

<p>Ebenso r&#228;tselhaft blieb mir lange die Formulierung, dass die Uniform der Gegenwart die Geduld sei (V 6). Ist damit vielleicht gemeint, dass der Langmut und die Geduld, die gegen&#252;ber den »Ungeh&#246;rigkeiten« aufgebracht wird, schon so allt&#228;glich geworden sind, dass sie mit der Metapher der »Uniform« gefasst werden k&#246;nnen? Oder ist diese Aussage eher positiv gemeint, indem sie den »Kampfanzug« derer meint, die sich gegen diese »Ungeh&#246;rigkeiten« z. B. auf juristischem Wege zur Wehr setzen? – Ich neige zu dem zweiten Verst&#228;ndnis, denn die von Ingeborg Bachmann in den folgenden Versen (V 7f) genannte Auszeichung der »Helden« der Gegenwart ist nichts anderes als »armselige Stern / der Hoffnung &#252;ber dem Herzen«. – Die Hoffnung nicht aufgeben, dass der »Krieg«, das »Ungeh&#246;rige« ein Ende finden wird?</p>

<p>Die Hoffenden, die Widerst&#228;ndigen gegen die »Ungeh&#246;rigkeiten« werden ihre »Auszeichnung« erst erhalten, wenn das »Ungeh&#246;rige« nicht mehr geschieht. Ich denke da an <a href="http://www.dadalos.org/deutsch/Vorbilder/Vorbilder/gandhi/gandhi.htm" target="_blank">Gandhi</a>, <a href="http://www.dadalos.org/deutsch/Vorbilder/Vorbilder/mlk/ml_king.htm" target="_blank">Martin Luther King</a> oder auch <a href="http://www.kindernetz.de/infonetz/gewusst/apartheid/-/id=16024/nid=16024/did=34216/153e1hm/index.html" target="_blank">Nelson Mandela</a>. Sie k&#228;mpften gegen die allt&#228;glich gewordenen »Ungeh&#246;rigkeiten«, wurden verfolgt, inhaftiert, die ersten beiden sogar ermordet – und doch von ihrer Hoffnung nicht verlassen. Als ihre Feinde »unsichtbar« geworden waren, wurde ihnen der »armselige Stern / der Hoffnung &#252;ber dem Herzen« zur Auszeichung.</p>

<p>In der dritten Strophe nun schreibt Ingeborg Bachmann, was diese Hoffenden ausmacht: Sie fliehen vor den Fahnen, zeigen sich dem Freund gegen&#252;ber tapfer, verraten unw&#252;rdige Geheimnisse (sind also Aufkl&#228;rer, wie z. B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Investigativer_Journalismus" target="_blank">investigativ</a> arbeitende Journalisten und Journalistinnen…) und missachten die Befehle, die im Rahmen des »Unerh&#246;rten« gegeben werden (V 15–20). Es sind die Mutigen, die den »armseligen Stern / der Hoffnung &#252;ber dem Herzen« tragen.</p>

<p>Interessanterweise verschwinden die Enjambements in der zweiten und dritten Strophe des Gedichts fast vollst&#228;ndig oder es handelt sich nur noch um sehr schwache Enjambements. Die<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Form_(Philosophie)" target="_blank"> Form spiegelt hier den Inhalt</a> wider: Es geht hier um diejenigen, die die Grenze nicht &#252;berschreiten, welche an die Stelle des Friedens den allt&#228;glich gewordenen »Krieg« mit all seine »Ungeh&#246;rigkeiten« setzt. Klare Aufz&#228;hlungen machen hier einen gro&#223;en Teil der Verse aus (V 10–14; 16–19), ohne die verschlungenen Pfade, die das Enjambement in einem Gedicht f&#252;r die Bedeutung der Verse er&#246;ffnet.</p>

<p>Mir ist bewusst, dass eine solche Herangehensweise an »Alle Tage« selbst wieder eine an den Bedingungen der Gegenwart des Lesers orientierte ist – und somit veralten wird. Doch genau das ist das f&#252;r mich Spannende an einem Gedicht wie Bachmanns »Alle Tage«: Jede Zeit kann und muss es neu f&#252;r sich erschlie&#223;en; jeder Leser und jede Leserin muss es neu f&#252;r sich schlie&#223;en. Dies hier ist nur eine m&#246;gliche Variante – und ich w&#252;rde mich sehr freuen, regte diese Beitrag den einen oder die andere Leser oder Leserin an, selbst eine Interpretation des Gedichtes zu verfassen und als Kommentar hier zu hinterlassen.</p>

<blockquote>Ingeborg Bachmann, Alle Tage, in: Ingeborg Bachmann, S&#228;mtliche Gedichte, M&#252;nchen 1998 (zuerst 1978), 56.</blockquote>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_367" class="footnote">Aus urheberrechtlichen Gr&#252;nde kann der Text des Gedichtes hier nicht ver&#246;ffentlicht werden.</li><li id="footnote_1_367" class="footnote">Vgl. z. B. V 3/4; 4/5</li></ol>
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		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 13:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man stelle sich vor: Ein neues System zur Speicherung und Verwaltung von Daten und Informationen wird eingef&#252;hrt. Da brauchen die Benutzer des Systems nat&#252;rlich Unterst&#252;tzung. Neudeutsch wird da vom »Helpdesk« gesprochen. Wie also Unterst&#252;tzung bei der Einf&#252;hrung eines neuen Mediums im 16. Jahrhundert auswgesehen haben k&#246;nnte, kann im verlinkten YouTube-Video (englischer Untertitel) angeschaut werden. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man stelle sich vor: Ein neues System zur Speicherung und Verwaltung von Daten und Informationen wird eingef&#252;hrt. Da brauchen die Benutzer des Systems nat&#252;rlich Unterst&#252;tzung. Neudeutsch wird da vom »Helpdesk« gesprochen. Wie also Unterst&#252;tzung bei der Einf&#252;hrung eines neuen Mediums im 16. Jahrhundert auswgesehen haben k&#246;nnte, kann im verlinkten YouTube-Video (englischer Untertitel) angeschaut werden. Ich habe mich k&#246;stlich am&#252;siert <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>

<blockquote><a href="http://de.youtube.com/watch?v=xFAWR6hzZek" target="_blank">IT-Support im 16. Jahrhundert</a> (YouTube-Video mit englischen Untertiteln)</blockquote>



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		<title>Du wirst st&#228;ndig &#252;berwacht – Morton Rhues »Boot Camp«</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 12:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann d&#252;rfte Todd Strasser, so hei&#223;t der Autor Morton Rhue mit b&#252;rgerlichem Namen, <a href="http://www.guardian.co.uk/profile/deccaaitkenhead" target="_blank">Decca Aitkenhead</a>s Reportage »<a href="http://www.guardian.co.uk/education/2003/jun/29/schools.uk1" target="_blank">The last resort</a>« gelesen haben, die am 29. Juni 2003 in der englischen Zeitung »<a href="http://observer.guardian.co.uk/" target="_blank">The Observer</a>« erschienen ist und das in Jamaica angesiedelte »Verhaltens&#228;nderunszentrum« »<a href="http://www.tranquilitybay.org/" target="_blank">Tranquility Bay</a>« ins Zentrum stellt. – Anschlie&#223;end d&#252;rfte er sich dann an die Arbeit an dem Roman »Boot Camp« gemacht haben. Zumindest entsteht dieser Eindruck, nach der Lekt&#252;re von »Boot Camp«, wenn ich die Details miteinander vergleiche; sicher ist es nicht, da Rhue in seinem Nachwort zwar einerseits auf den Realit&#228;tsgehalt seines Romans verweist, aber keinerlei Hinweise gibt, woher er sein Wissen hat. Die N&#228;he des Romans zu dieser Reportage ist allerdings sehr auff&#228;llig.</p>

<p>Die literarische Leistung des Autors besteht dann vor allem darin, Figuren zu schaffen, die er in das Umfeld eines solchen »Instituts f&#252;r Verhaltens&#228;nderung« steckt: Aus »Tranquility Bay« wird im Roman »Lake Harmony« und im Zentrum des Romans steht der Ich-Erz&#228;hler Connor, 16 Jahre alt und von den eigenen Eltern in die Hand der »Umerziehungs-Spezialisten« gegeben, weil sie mit seiner Beziehung zu einer zehn Jahre &#228;lteren Frau, dia auch noch einmal Connors Lehrerin gewesen ist, nicht einverstanden sind.</p>

<p>Connor wird als literarische Figur im Roman von Anfang an als seinen Aufsehern gegen&#252;ber intellektuell &#252;berlegen dargestellt. – In Rhues Konzept des Romans ist eine solche Figur notwendig, um Reflexionen &#252;ber das System solcher Lager an m&#246;glichst vielen Stellen im Roman unterzubringen – Reflexionen, die man durchaus als eine Bevormundung von Lesern und Leserinnen ansehen kann, da Rhue die Beurteilung des Systems im Roman einbaut, statt einfach zu erz&#228;hlen und darauf zu vertrauen, dass Leserinnen und Leser selbst in der Lage sind, die erz&#228;hlte Geschichte kritisch zu reflektieren.<span id="more-301"></span></p>

<p>In »Lake Harmony« stehen die Jugendlichen unter st&#228;ndiger &#220;berwachung. Die Aufseher betonen immer wieder, dass sie durchschauen, ob sich ein Jugendlicher wirklich ge&#228;ndert hat oder ob er nur so tut als ob. So hei&#223;t es auf dem Vorblatt zum Roman:</p>

<blockquote>»Du kommst hier nicht raus, wenn du ihnen vorspielst, was sie haben wollen. Du kommst hier erst raus, wenn du bist, was sie haben wollen.«</blockquote>

<p>Um diese Pers&#246;nlichkeitsver&#228;nderungen zu erreichen, wird ein brutales Netz der Manipulation und der Folter um die Jugendlichen gesponnen – Gehirnw&#22