<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>herrlarbig.de &#187; Kompetenzen</title>
	<atom:link href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://herrlarbig.de</link>
	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog</description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 Jun 2010 21:10:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Grenzen der Kommunikationsf&#228;higkeit</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2010/05/08/grenzen-der-kommunikationsfaehigkeit/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2010/05/08/grenzen-der-kommunikationsfaehigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 14:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[balanced life]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Brieffreundschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Spannagel]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[digital sucide]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Selbstmord]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrberuf]]></category>
		<category><![CDATA[log out]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengebrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzungskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienrefelexion]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Meta-Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Privatheit]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[sprechen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2704</guid>
		<description><![CDATA[Als ich Vierzehn war, gab es noch kein Internet f&#252;r die Massen, wohl aber schon die M&#246;glichkeit, mithilfe eines Telefonmodems ins Netz zu gehen. Es gab Bildschirmtext (BTX), aber bis sich digitale Vernetzung zu einem Massenph&#228;nomen ausbreitete, sollte es noch einige Jahre dauern. Ich setze den Starttermin des Web-Hypes auf den 13. Oktober 1994 fest, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich Vierzehn war, gab es noch kein Internet f&#252;r die Massen, wohl aber schon die M&#246;glichkeit, mithilfe eines Telefonmodems ins Netz zu gehen. Es gab <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildschirmtext" target="_blank">Bildschirmtext (BTX)</a>, aber bis sich digitale Vernetzung zu einem Massenph&#228;nomen ausbreitete, sollte es noch einige Jahre dauern. Ich setze den Starttermin des Web-Hypes auf den 13. Oktober 1994 fest, den Tag, an dem Netscapes „Navigator“ in einer ersten Version ver&#246;ffentlicht wurde und somit erstmals ein Browser vorlag, der eine grafische Oberfl&#228;che hatte.</p>

<p>Es gab zwar vorher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet" target="_blank">Usenet</a> und Co, Welten, die mir und den meisten v&#246;llig fremd waren und in denen sich die PC-Geeks tummelten, doch erst die Browser mit grafischer Oberfl&#228;che, die das „Erklicken“ des Netzes m&#246;glich machten, &#246;ffneten das Netz, demokratisierten das Netz.</p>

<p>Bis zum „interaktiven“ Netz „Web 2.0“ sollte es fast zehn Jahre dauern. Und meines Erachtens ist das „Web 2.0“ zwar zur Zeit die dominierende Form der vernetzten Kommunikation, aber mit Sicherheit nicht das Ende der Entwicklung, &#252;ber deren Verlauf ich mir gar nicht mehr so sicher bin, entgegen der Vorhersagen, dass Netzanbindung und Alltag eine immer engere Verbindung eingehen werden. Eine nahezu symbiotische Verbindung von Alltag und digitalen Netzwerken scheint gegenw&#228;rtig durchaus absehbar. Dabei ist eine Symbiose in der Regel eine „Vergesellschaftung von Individuen unterschiedlicher Arten, die f&#252;r beide Partner vorteilhaft ist“ (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Symbiose" target="_blank">Quelle</a>).</p>

<p>Das Netz als Lebensform, dessen Verbindung mit der Lebensform des Homo Sapiens f&#252;r beide Seiten von Vorteil ist? Ein wenig erinnert mich das an die Entwicklung, die als fiktiver Hintergrund f&#252;r die „Matrix“-Trilogie der Br&#252;der Wachowski angenommen wird.</p>

<blockquote>Anfang des 21. Jahrhunderts geriet die Entwicklung der <a title="K&#252;nstliche Intelligenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCnstliche_Intelligenz">K&#252;nstlichen Intelligenz</a> au&#223;er  Kontrolle. Die Menschen verdunkelten den Himmel, um den solarbetriebenen  Maschinen die Energiequelle zu nehmen. Die Maschinen passten sich der  Dunkelheit jedoch an und unterwarfen die Menschheit, deren Exemplare sie  seitdem zur Energiegewinnung z&#252;chten. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matrix_%28Film%29#Handlung" target="_blank">Wikipedia</a>)</blockquote>

<p>Ob es so unrealistisch ist, dass „das Netz“ mehr und mehr die „Anpassung“ der Menschen an seine Vorgaben und Grenzen verlangt? Schon heute gibt es Tendenzen, die davon sprechen, dass man, so man nicht im Netz vertreten sei, zunehmend Probleme bekomme, in Kommunikationsprozesse einzutreten oder in diesen &#252;berhaupt beachtet zu werden.</p>

<p>Andererseits gibt es Menschen, die sich auf das Netz eingelassen haben und dabei dennoch weder ihre Selbstbeobachtungskompetenzen noch ihre Kritikf&#228;higkeit gegen&#252;ber Kommunikationsstrukturen verloren haben, die durchaus dazu geeignet sind, mehr und mehr Ressourcen des Individuums „auszusaugen“ und sich somit, statt zu einer symbiotischen Verbindung zu f&#252;hren, als Schmarotzer entpuppen, die den Menschen aussaugen.</p>

<p>Um diesen Schmarotzer „Web 2.0“ dann wieder los zu werden, scheint es f&#252;r einige (immer mehr?) Menschen nur noch den Weg des etwas &#252;berspitzt aber gar nicht so abwegig benannten „digitalen Selbstmordes“ („digital sucide“) zu geben.</p>

<p>Ein paar Beispiele f&#252;r diese Tendenz:</p>

<ul>
    <li>Das <a href="http://www.socialnetworking-weblog.com/50226711/digital_suicide.php" target="_blank">Social-Networking-Weblog berichtete</a> &#252;ber die Sucide Machine f&#252;r soziale Netzwerke.</li>
    <li>Im <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,532070,00.html" target="_blank">Uni-Spiegel dokumentiert</a> Frauke L&#252;bke-Narberhaus ihren Ausstieg bei studiVZ und Xing als „digitalen Selbstmord“.</li>
    <li>Der Heidelberger Professor f&#252;r Informatikdidaktik <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/05/03/things-change/" target="_blank">Christian Spannagel beendet</a>, obwohl bis dahin als intensiver Nutzer, Fan und auch theoretisch die Vernetzung positiv darstellend, seine Mitgliedschaften bei Facebook, Twitter, XING, Linked-In, wer-kennt-wen, myspace, … und reflektiert anschlie&#223;end die massive &#220;berforderung, die das Web 2.0  f&#252;r ihn mit sich brachte, nachdem er sich zu einem prominenten  „&#246;ffentlichen Wissenschaftler“ entwickelt hatte und mit den daraus  entstehen Anspr&#252;chen nicht mehr mithalten konnte, da sie mehr und mehr  Lebensenergie aufsaugten. <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/05/07/uber-radikale-vernetzung-und-radikale-ehrlichkeit/" target="_blank">Spannagel schreibt</a>:</li>
</ul>

<blockquote>Im sozialen Netz erlebte ich so etwas wie eine soziale Verpflichtung zur  Kommunikation. Diese Informationsvielfalt kann man als einzelner nicht  bew&#228;ltigen.</blockquote>

<p>Ein Protagonist des Web 2.0 f&#252;r Bildung und Wissenschaft „steigt aus“: Eigentlich doch ein gefundenes Fressen f&#252;r all diejenigen, die  ja schon immer wussten, dass das Internet mit seinen Ablenkungspotentialen und Kommunikations&#252;berforderungstendenzen eigentlich b&#246;se ist. Doch wer „digital sucide“ so versteht, hat etwas missverstanden, da es sich in diesen F&#228;llen in der Regel um solche handelt, die die &#220;berforderung durchaus auf <em>eigene</em> Formen des Umgangs mit diesen M&#246;glichkeiten hin zu reflektieren verm&#246;gen. So z. B. <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/05/07/uber-radikale-vernetzung-und-radikale-ehrlichkeit/" target="_blank">Spannagel</a>:</p>

<blockquote>„Das <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Neuron" target="_blank">Neuronenverhalten</a> muss kontrolliert und situationsabh&#228;ngig  eingesetzt werden.“ Genau das trifft den Punkt: Ich werden zuk&#252;nftig das Web 2.0  zielgerichtet, situationsabh&#228;ngig und punktuell einsetzen. Ich werde  Web-2.0-Anwendungen selektiv nutzen.</blockquote>

<p>Dies ist der eigentliche Punkt: Menschliche Kommunikationsf&#228;higkeit ist eine begrenzte F&#228;higkeit. Das Individuum muss f&#252;r sich Wege finden, zwischen Kommunikationsbed&#252;rfnis und Privatheit, die f&#252;r gelingende Kommunikation meines Erachtens unabdingbar ist, ein Gleichgewicht zu erzeugen.</p>

<p>Und diese Notwendigkeit des Gleichgewichts ist keine, die exklusiv f&#252;r das Internet gilt, auch wenn die Grenzen der individuellen Kommuniaktionsf&#228;higkeit aufgrund der „Einfachheit“ der Initiierung solcher Prozesse im Netz m&#246;glicherweise schneller und vor allem auch wiederum selbst kommunizierbarer erfahren werden. Ja, Christian Spannagel kommuniziert seinen Ausstieg aus weiten Teilen der „social communities“ &#252;ber das Web 2.0 im Rahmen seines Blogs.</p>

<p>Wie aber komme ich zu der Behauptung, dass die Notwendigkeit des Gleichgewichts zwischen „Privatheit“ und Kommunikationsbed&#252;rfnis keine ist, die exklusiv f&#252;r das  Internet gilt?</p>

<p>Als ich Vierzehn war, gab es noch kein Internet f&#252;r die Massen, wohl  aber schon die M&#246;glichkeit, mithilfe eines Telefonmodems ins Netz zu  gehen. In dieser Zeit gab es aber das Ph&#228;nomen, dass eine nicht kleine Zahl Jugendlicher Brieffreundschaften mit anderen Jugendlichen in der ganzen Welt begannen. Es gab damals eigene Agenturen, die solche Briefkontakte vermittelten. Als „&#220;berbleibsel“ dieser Agenturen gibt es heute z. B. <a href="http://www.letternet.de/web/friends/home">das von der Deutschen Post betriebene „letternet“</a>.</p>

<p>Ich war, wie viele andere Jugendliche von der M&#246;glichkeit fasziniert, mit Jugendlichen in unterschiedlichen Teilen der Welt in Verbindung zu treten und machte mit. Die Zahl der „Brieffreund“, die ungef&#228;hr genau so ernsthaft „Freunde“ zu nennen sind, wie dies f&#252;r die Gro&#223;zahl der „Kontakte“ in sozialen Netzwerken gilt, auch wenn deren Betreiber hartn&#228;ckig den Freundschaftsbegriff missbrauchen, stieg allm&#228;hlich und irgendwann merkte ich, dass es zwar toll ist, pers&#246;nliche Briefe im Postkasten zu finden und auf diese zu antworten, dass aber diese Form von Kontakt auf einen begrenzten Personenkreis beschr&#228;nkt bleiben muss, da es sonst irgendwann zu viel wird. Die F&#228;higkeit, Kommunikationsprozesse zu pflegen ist begrenzt – auch in rein analogen Formen der Kommunikation.</p>

<p>Es ist zwar banal, an dieser Stelle davon zu sprechen, dass es um das rechte Ma&#223; an gepflegten Kontakten und Kommunikationsprozessen geht, es sei aber dennoch einmal mehr erw&#228;hnt. Wird das rechte Ma&#223; &#252;berschritten, dann tritt ein, <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Neuron#10._ACHTUNG.2C_HOHE_SUCHTGEFAHR:_das_Neuronenverhalten_muss_kontrolliert_und_situationsabh.C3.A4ngig_eingesetzt_werden.21" target="_blank">was Jean-Pol Martin „die Suchtgefahr des Neuronenverhaltens“ bezeichnete und als zehnte Regel seinem Kommunikationsmodell hinzuf&#252;gte</a>.</p>

<p>&#196;hnliche Erfahrungen der kommunikativen Grenzen, wie ich sie als Jugendlicher bei der Pflege von (zeitweise zu vielen) Brieffreundschaften machte, tauchen bis heute immer mal wieder auf, was im Lehrberuf an f&#252;r sich auch kaum &#252;berraschend ist, da es ein Beruf ist, der in h&#246;chstem Ma&#223;e von Kommunikation lebt und st&#228;ndig vor die Herausforderung stellt, ein Ma&#223; zwischen Gespr&#228;chspr&#228;senz und Privatheit im Rahmen der je eigenen Ressourcen zu finden. – In diesem Zusammenhang wage ich die Prognose, dass die Bereitschaft von Lehrenden, die die M&#246;glichkeiten von Web-2.0-Tools (z. T. &#228;u&#223;erst intensiv) nutzen, um &#252;ber Unterrichtszeiten hinaus Lernprozesse zu unterst&#252;tzen und zu f&#246;rdern, im Laufe der Zeit genau an dem „Ort“ ankommen wird, den Christian Spannagel in seiner <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/05/07/uber-radikale-vernetzung-und-radikale-ehrlichkeit/" target="_blank">hervorragenden Reflexion auf die Grenzen eigener Kommunikationsf&#228;higkeit </a>beschreibt: Den Ort der selektiven Nutzung der nach wie vor als wirkliche Bereicherung anzusehenden Web-2.0-Tools f&#252;r berufliche und private Kommunikationsprozesse.</p>

<p>Ein reflektierter R&#252;ckzug aus sozialen Netzen, der &#252;brigens nicht nur aus Gr&#252;nden der &#220;berlastung erfolgen kann, sondern auch mit dem etwas <a href="http://herrlarbig.de/2010/03/29/und-tschuess-facebook/" target="_blank">eigenwilligen Verst&#228;ndnis von „Privatheit“ zusammenh&#228;ngen kann, das einige Betreiber sozialer Webangebote haben</a>, ist in meinen Augen kein Urteil &#252;ber die Qualit&#228;t solcher Netzwerke, keine Tendenz, die geeignet w&#228;re, den Radikalkritikern des Web 2.0 Argumente zu liefern, sondern vielmehr ein Prozess, der mit der „Entdeckungsreise“ in die nach wie vor jungen „Welten“ des Web 2.0 zusammenh&#228;ngt.</p>

<p>Das Web 2.0 bietet faszinierende M&#246;glichkeiten. Jeder Nutzer und jede Nutzerin dieser M&#246;glichkeiten muss (sic!) jedoch fr&#252;her oder sp&#228;ter in einen Reflexionsprozess dar&#252;ber eintreten, welche der M&#246;glichkeiten aus welchen Gr&#252;nden genutzt werden und an welchen Stellen die Nutzung der M&#246;glichkeiten &#252;ber das f&#252;r einen selbst angemessene Ma&#223; hinaus geht. Dies gilt &#228;hnlich f&#252;r analoge Kommunikationsprozesse, denen es gut tut, wenn sie immer wieder in Formen der Meta-Kommunikation, z. B. im Rahmen von Supervision, aber z. B. auch in der „einfachen“ Form des Tagebuchschreibens, selbst zum Gegenstand der Reflexion werden.</p>

<p>Diese Notwendigkeit zur Reflexion eigenen Kommunikationsverhaltens ist in meinen Augen eine der zentralen Aufgaben einer gelingenden Mediendidaktik und Medienp&#228;dagogik. Dieser darf es eben nicht nur um „Prim&#228;rkompetenzen“ wie die Nutzung von Suchmaschinen, Textverarbeitungsprogrammen, Tabellenkalkulation, Pr&#228;sentationsprogrammen etc. gehen. Sie muss dar&#252;ber hinaus zentral an der Entwicklung von „Meta-Kompetenzen“ arbeiten, um den individuellen Nutzern von (digitalen) Arbeits- und Kommunikationsinstrumenten die F&#228;higkeit zur Reflexion dessen, was f&#252;r sie jeweils angemessen ist, mit auf den Weg zu geben.</p>

<p>Eine zentrale Frage bez&#252;glich der Nutzung von Kommunikationsinstrumenten und -wegen darf dabei nie aus dem Blick verloren werden: Wie finde ich einen Ausgleich zwischen Kommunikation und „Schweigen“ (Privatheit“), der mir angemessen ist, der mir gut tut. Wenn Kommunikationsprozesse das Individuum auslaugen, ausbrennen, in eine innere Leere hineinf&#252;hren, dann ist es h&#246;chste Zeit, diese Prozesse in den Blick zu nehmen, denn wer im Rahmen der eigenen Kommunikationsgewohnheiten sich innerlich leer f&#252;hlt, der hat bald nichts mehr zu sagen.</p>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Grenzen%20der%20Kommunikationsf%C3%A4higkeit%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F05%2F08%2Fgrenzen-der-kommunikationsfaehigkeit%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F05%2F08%2Fgrenzen-der-kommunikationsfaehigkeit%2F&amp;t=Grenzen%20der%20Kommunikationsf%C3%A4higkeit" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Grenzen%20der%20Kommunikationsf%C3%A4higkeit&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F05%2F08%2Fgrenzen-der-kommunikationsfaehigkeit%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F05%2F08%2Fgrenzen-der-kommunikationsfaehigkeit%2F&amp;t=Grenzen%20der%20Kommunikationsf%C3%A4higkeit" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F05%2F08%2Fgrenzen-der-kommunikationsfaehigkeit%2F&amp;title=Grenzen%20der%20Kommunikationsf%C3%A4higkeit&amp;selection=Als%20ich%20Vierzehn%20war%2C%20gab%20es%20noch%20kein%20Internet%20f%C3%BCr%20die%20Massen%2C%20wohl%20aber%20schon%20die%20M%C3%B6glichkeit%2C%20mithilfe%20eines%20Telefonmodems%20ins%20Netz%20zu%20gehen.%20Es%20gab%20Bildschirmtext%20%28BTX%29%2C%20aber%20bis%20sich%20digitale%20Vernetzung%20zu%20einem%20Massenph%C3%A4nomen%20ausbreitete%2C%20so" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F05%2F08%2Fgrenzen-der-kommunikationsfaehigkeit%2F&amp;t=Grenzen%20der%20Kommunikationsf%C3%A4higkeit&amp;s=Als%20ich%20Vierzehn%20war%2C%20gab%20es%20noch%20kein%20Internet%20f%C3%BCr%20die%20Massen%2C%20wohl%20aber%20schon%20die%20M%C3%B6glichkeit%2C%20mithilfe%20eines%20Telefonmodems%20ins%20Netz%20zu%20gehen.%20Es%20gab%20Bildschirmtext%20%28BTX%29%2C%20aber%20bis%20sich%20digitale%20Vernetzung%20zu%20einem%20Massenph%C3%A4nomen%20ausbreitete%2C%20so" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F05%2F08%2Fgrenzen-der-kommunikationsfaehigkeit%2F&amp;title=Grenzen%20der%20Kommunikationsf%C3%A4higkeit&amp;annotation=Als%20ich%20Vierzehn%20war%2C%20gab%20es%20noch%20kein%20Internet%20f%C3%BCr%20die%20Massen%2C%20wohl%20aber%20schon%20die%20M%C3%B6glichkeit%2C%20mithilfe%20eines%20Telefonmodems%20ins%20Netz%20zu%20gehen.%20Es%20gab%20Bildschirmtext%20%28BTX%29%2C%20aber%20bis%20sich%20digitale%20Vernetzung%20zu%20einem%20Massenph%C3%A4nomen%20ausbreitete%2C%20so" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F05%2F08%2Fgrenzen-der-kommunikationsfaehigkeit%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F05%2F08%2Fgrenzen-der-kommunikationsfaehigkeit%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F05%2F08%2Fgrenzen-der-kommunikationsfaehigkeit%2F&amp;t=Grenzen%20der%20Kommunikationsf%C3%A4higkeit&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=Als%20ich%20Vierzehn%20war%2C%20gab%20es%20noch%20kein%20Internet%20f%C3%BCr%20die%20Massen%2C%20wohl%20aber%20schon%20die%20M%C3%B6glichkeit%2C%20mithilfe%20eines%20Telefonmodems%20ins%20Netz%20zu%20gehen.%20Es%20gab%20Bildschirmtext%20%28BTX%29%2C%20aber%20bis%20sich%20digitale%20Vernetzung%20zu%20einem%20Massenph%C3%A4nomen%20ausbreitete%2C%20so" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F05%2F08%2Fgrenzen-der-kommunikationsfaehigkeit%2F&amp;title=Grenzen%20der%20Kommunikationsf%C3%A4higkeit&amp;notes=Als%20ich%20Vierzehn%20war%2C%20gab%20es%20noch%20kein%20Internet%20f%C3%BCr%20die%20Massen%2C%20wohl%20aber%20schon%20die%20M%C3%B6glichkeit%2C%20mithilfe%20eines%20Telefonmodems%20ins%20Netz%20zu%20gehen.%20Es%20gab%20Bildschirmtext%20%28BTX%29%2C%20aber%20bis%20sich%20digitale%20Vernetzung%20zu%20einem%20Massenph%C3%A4nomen%20ausbreitete%2C%20so" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Grenzen%20der%20Kommunikationsf%C3%A4higkeit&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F05%2F08%2Fgrenzen-der-kommunikationsfaehigkeit%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/analog/" title="analog" rel="tag">analog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/balanced-life/" title="balanced life" rel="tag">balanced life</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/brieffreundschaften/" title="Brieffreundschaften" rel="tag">Brieffreundschaften</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/christian-spannagel/" title="Christian Spannagel" rel="tag">Christian Spannagel</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital/" title="digital" rel="tag">digital</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital-sucide/" title="digital sucide" rel="tag">digital sucide</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digitaler-selbstmord/" title="digitaler Selbstmord" rel="tag">digitaler Selbstmord</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erfahrungen/" title="Erfahrungen" rel="tag">Erfahrungen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gespraech/" title="Gespräch" rel="tag">Gespräch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gleichgewicht/" title="Gleichgewicht" rel="tag">Gleichgewicht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jean-pol-martin/" title="Jean-Pol Martin" rel="tag">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommunikationsprozesse/" title="Kommunikationsprozesse" rel="tag">Kommunikationsprozesse</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenz/" title="Kompetenz" rel="tag">Kompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/leben/" title="Leben" rel="tag">Leben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/notizen/lebenshilfe/" title="Lebenshilfe" rel="tag">Lebenshilfe</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrberuf/" title="Lehrberuf" rel="tag">Lehrberuf</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/log-out/" title="log out" rel="tag">log out</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mediengebrauch/" title="Mediengebrauch" rel="tag">Mediengebrauch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mediennutzungskompetenz/" title="Mediennutzungskompetenz" rel="tag">Mediennutzungskompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienpaedagogik/" title="Medienpädagogik" rel="tag">Medienpädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienrefelexion/" title="Medienrefelexion" rel="tag">Medienrefelexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mensch/" title="Mensch" rel="tag">Mensch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/meta-kommunikation/" title="Meta-Kommunikation" rel="tag">Meta-Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/privatheit/" title="Privatheit" rel="tag">Privatheit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/qualitaet/" title="Qualität" rel="tag">Qualität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schweigen/" title="Schweigen" rel="tag">Schweigen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/soziale-netzwerke/" title="soziale Netzwerke" rel="tag">soziale Netzwerke</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprechen/" title="sprechen" rel="tag">sprechen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/verhalten/" title="Verhalten" rel="tag">Verhalten</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/web-20/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaftler/" title="Wissenschaftler" rel="tag">Wissenschaftler</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/" title="Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens (19. April 2009)">Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens</a> (1)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/02/15/vernetzter-diskurs-ein-beitrag-zur-schulmeister-debatte/" title="Vernetzter Diskurs – Ein Beitrag zur „Schulmeister-Debatte“ (15. Februar 2010)">Vernetzter Diskurs – Ein Beitrag zur „Schulmeister-Debatte“</a> (24)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/24/vernetzen-macht-spass-und-ist-lehrreich/" title="Vernetzen macht Spa&#223; – und ist lehrreich (24. April 2009)">Vernetzen macht Spa&#223; – und ist lehrreich</a> (13)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/12/wer-sich-einen-wilhelm-vormachen-laesst/" title="Wer sich einen »Wilhelm« vormachen l&#228;sst (12. Februar 2009)">Wer sich einen »Wilhelm« vormachen l&#228;sst</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2010/05/08/grenzen-der-kommunikationsfaehigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>M&#252;ndlichkeit: Die vernachl&#228;ssigte Seite der Sprachkompetenz?</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2010/04/11/muendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2010/04/11/muendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 15:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Audiobeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Auffassungsgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[freies Sprechen]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsverarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrberuf]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrende]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Medium]]></category>
		<category><![CDATA[MP3]]></category>
		<category><![CDATA[Mündlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[reden]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachgebrauch]]></category>
		<category><![CDATA[sprechen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprechtext]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[vimeo]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2687</guid>
		<description><![CDATA[Zwei Mal wurde mir gegen&#252;ber in den vergangenen Tagen offen das Problem angesprochen, dass es schwer f&#228;llt, gesprochenen Gedankeng&#228;ngen so zu folgen, wie dies bei geschriebenen der Fall ist. Zun&#228;chst kam ein Blogeintrag von Joachim Wedekind zu diesem Thema, in dem er seine Beobachtung festh&#228;lt, dass es immer mehr A/V-Beitr&#228;ge im Netz gebe (z. B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Mal wurde mir gegen&#252;ber in den vergangenen Tagen offen das Problem angesprochen, dass es schwer f&#228;llt, gesprochenen Gedankeng&#228;ngen so zu folgen, wie dies bei geschriebenen der Fall ist. Zun&#228;chst kam ein <a href="http://konzeptblog.joachim-wedekind.de/?p=450" target="_blank">Blogeintrag von Joachim Wedekind zu diesem Thema</a>, in dem er seine Beobachtung festh&#228;lt, dass es immer mehr A/V-Beitr&#228;ge im Netz gebe (z. B. YouTube, Vimeo, Audioboo). Wedekind hat damit ein Problem:</p>

<blockquote>„Nach jahrelanger Praxis kann ich schriftliche Dokumente relativ schnell  &#252;berfliegen, auf Relevanz f&#252;r mich &#252;berpr&#252;fen, Argumentationsstr&#228;nge  nachvollziehen und bei Bedarf Passagen exzerpieren oder speichern. Bei  den Audio- und Video-Beitr&#228;gen kann ich das nicht. Da bin ich gezwungen,  alles von vorne bis hinten anzuh&#246;ren/anzusehen; wenns wirklich wichtige  Passagen sind wom&#246;glich mitschreiben. F&#252;r mich widerspricht das dem  schnellen Medium.“</blockquote>

<p>Au&#223;erdem findet sich eine Reaktion auf <a href="http://herrlarbig.de/2010/04/06/bildung-zwischen-ideologie-und-sachlichkeit/" target="_blank">meinen zuletzt ver&#246;ffentlichten Audiobeitrag</a> zur Frage, wie sachlich die Bildungsdiskussion in Deutschland abl&#228;uft, im Blog „Kreide fressen“. <a href="http://wordpress.blokey.de/2010/04/10/mangelndes-rationales-potential" target="_blank">Dort hei&#223;t es zu dem Audiobeitrag</a>:</p>

<blockquote>„Komplexe Kiste und nur schwer zu diskutieren, weil Herr Larbig sich  entschieden hat, seine These als Audio-Boo zu ver&#246;ffentlichen, was das  Diskutieren m&#252;hsam macht und dazu f&#252;hrt, dass ich dreiviertelfertige  Kommentare in den Orkus banne.“</blockquote>

<p>Ich kenne das Problem, das in diesen zwei R&#252;ckmeldungen angesprochen wird, aus eigenen Erfahrungen, insbesondere deshalb, weil ich leidenschaftlicher Radioh&#246;rer bin und auch Podcasts in nicht unerheblicher Menge abonniert habe, in denen es um Inhalte geht, die durchaus einiges an Konzentration und Mitdenken verlangen. Auch ich h&#246;re mir diese viel zu h&#228;ufig einfach nur an, schreibe nicht mit und mache dann auch die Erfahrung, dass es gar nicht so leicht ist, alleine auf der Basis des H&#246;rens angemessen mit den geh&#246;rten Gedankeng&#228;ngen umzugehen. Das gelingt nur, wenn ich mitschreibe, einzelne Passagen wiederholt h&#246;re, wichtige Zitate notiere etc.</p>

<p>Das Mitschreiben ist f&#252;r mich aber auch schon dann effektiv, wenn ich relativ knappe Notizen anfertige oder diesen die Form einer Mindmap gebe, mit der ich dann im Nachhinein die Struktur des Gesagten und ausgef&#252;hrte Inhalte meist ganz gut rekonstruieren kann.</p>

<p>Doch wenn ich auf einen solchen Beitrag reagieren will, ist es damit meist nicht getan, vor allem dann nicht, wenn ich auf einen Audiobeitrag schriftlich reagiere. Das h&#228;ngt mit der Erwartungshaltung zusammen, die ich selbst an geschriebene Texte habe: Da soll zitiert und nicht nur wiedergegeben werden, was mir „irgendwie“ in Erinnerung geblieben ist. Wenn ich m&#252;ndlich reagiere, ist dieser Selbstanspruch ein wenig geringer  – und es wird sehr schnell erfahrbar, ob ich 1. richtig geh&#246;rt und 2. einen Beitrag angemessen verstanden habe. – Auf Tagungen l&#228;uft Kommunikation in aller Regel m&#252;ndlich ab – und dort hat sich bislang kaum jemand beschwert, wenn ein Beitrag nicht schriftlich vorgelegt wurde. Interessant, dass dies bei entsprechenden m&#252;ndlichen Beitr&#228;gen, die im Internet ver&#246;ffentlicht werden, anders ist; interessant, dass im Rahmen eines multimedial ausgerichteten Mediums bei bestimmten Inhalten dann offensichtlich doch nach wie vor die schriftliche Form bevorzugt wird.</p>

<p>Auf Tagungen ist das Problem eher umgekehrt. Joachim Wedekind beschreibt es <a href="http://konzeptblog.joachim-wedekind.de/?p=450" target="_blank">in einem Kommentar zu seinem oben zitierten Artikel</a> wie folgt:</p>

<blockquote>„Ich erinnere mich an einen Vortrag, bei dem der Redner den Vorwurf, man  k&#246;nne seinem (abgelesenen) Vortrag wohl kaum folgen, konterte mit dem  Hinweis, sein Gedankengang sei so kompliziert, dass er ihn selber  ablesen m&#252;sse.“</blockquote>

<p>Gerade hier wird f&#252;r mich sehr deutlich, dass wir uns bei schriftlichen und m&#252;ndlichen Formen des Ausdrucks auf zwei mit v&#246;llig unterschiedlichen Anforderungen verbundenen Kommunikationsebenen bewegen.</p>

<p>Abgelesene Vortr&#228;ge sind (auch f&#252;r mich) in der Regel unertr&#228;glich, weil ich den Text dann doch besser selbst lese, statt ihn mit all seinen fein gegliederten und komplexen Gedankeng&#228;ngen in einer Art vorgetragen bekomme, die der Informationsverarbeitung beim Zuh&#246;ren absolut nicht entspricht – es sei denn, der vorbereitete Text ist ein Sprechtext, der die Bed&#252;rfnisse der Zuh&#246;rens ernst nimmt und an diese angepasst ist. Das „<a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;client=firefox-a&amp;hs=2gJ&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;q=%22Schreiben+f%C3%BCrs+Sprechen%22&amp;meta=&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;oq=&amp;gs_rfai=" target="_blank">Schreiben f&#252;rs Sprechen</a>“ ist etwas ganz anderes, als das „Schreiben f&#252;rs Lesen“. Und noch einmal anders ist es, wenn jemand versucht, seine Gedanken zu einem Thema (weitgehend) ohne Notizen m&#252;ndlich darzustellen.</p>

<p>Gerade diese letzte F&#228;higkeit (Kompetenz) erscheint mir der eigentliche Knackpunkt zu sein, um zu erfahren, ob ich oder jemand anderes ein Thema oder einen Inhalt so verarbeitet hat, dass m&#252;ndlich sinnvoll und in einer gewisser Strukturiertheit mit dem Thema / Inhalt umgegangen werden kann. In der Schriftlichkeit kann ich mich dabei viel zu leicht hinter (schnell mal heraus gesuchten) Zitaten oder „auswendig“ gelernten Formulierungen verstecken, w&#228;hrend im m&#252;ndlichen Sprachgebrauch nur die Zitate verf&#252;gbar sind, auf die ich schnell zugreifen kann, die vielleicht sogar in der Erinnerung angekommen sind. Au&#223;erdem f&#228;llt es viel schwerer, auswendig gelernte Versatzst&#252;cke angemessen in die Darstellung zu integrieren. Kurz: Wer sich frei zu einem Thema &#228;u&#223;ern muss, l&#228;sst sehr schnell erkennen, was angekommen ist und verstanden wurde.</p>

<p>Als Lehrer f&#228;llt mir zudem auf, dass Unterricht, bei allen Visualisierungen, Verschriftlichungen etc., ein sehr stark m&#252;ndlich gepr&#228;gtes Geschehen ist, dessen Ergebnisse interessanterweise weitgehend in schriftlichen Leistungsnachweisen &#252;berpr&#252;ft werden. Entsprechend stellt sich f&#252;r mich die Frage, wie eine solche M&#252;ndlichkeit gelingen kann. Interessant finde ich dabei auch, dass ich zum Teil von Lehrenden die R&#252;ckmeldung bekam, wie schwer es sei, gesprochenen Inhalten zu folgen und wie viel leichter da doch der gewohnte und scheinbar viel besser einge&#252;bte Umgang mit schriftlich fixierten Texten falle.</p>

<p>Dabei geht mit der F&#228;higkeit der m&#252;ndlichen Darstellung komplexer Inhalte immer auch die Notwendigkeit einer entsprechenden H&#246;rkompetenz einher, eine Kompetenz, die im Lehrberuf von zentraler Bedeutung ist, da Lehrende gerade im Bereich des H&#246;rens auf m&#252;ndliche &#196;u&#223;erungen im Unterricht besonders gefordert sind (was auch f&#252;r Lernende in solchen Zusammenh&#228;ngen gilt), da diese m&#252;ndlichen &#196;u&#223;erungen f&#252;r den gemeinsamen <em>Denk</em>zusammenhang, was der Unterricht f&#252;r mich idealerweise ist, wichtig sind.</p>

<p>Und damit d&#252;rften dann alle Gr&#252;nde genannt sein, warum ich mich zur Zeit wieder einmal st&#228;rker mit der gesprochenen Sprache im Kontext von Inhalten befasse: Es handelt sich schlicht um einen eigenen Bereich der Ausdrucks- und Rezeptionsf&#228;higkeit, der mir, gerade in wissenschaftlichen Zusammenh&#228;ngen, oft viel zu wenig reflektiert scheint oder, wo er doch reflektiert ist, als nur schwer mit der Komplexit&#228;t der zu vermittelnden Inhalte kompatibel erscheint, so dass es dann vielleicht wider besseren Wissens doch wieder auf gesprochene Lesetexte hinausl&#228;uft, wenn ein Vortrag zu halten ist, der dann die Zuh&#246;renden, selbst wenn sie noch so kompetente Zuh&#246;rer sind, v&#246;llig &#252;berfordert.</p>

<p>Ich erlebte selbst einmal einen Vortrag, den ich hier als Extrembeispiel gerade erinnere: Ein Philosophieprofessor hielt einen 90 Minuten langen Vortrag, der in etwa zur H&#228;lfte aus nicht &#252;bersetzten lateinischen Zitaten bestand, sodass selbst die f&#228;higsten Lateiner im Raum jeglichen Anschluss an den Gedankengang verloren haben.</p>

<p>Wenn ich zur Zeit also sehr viele Audiobeitr&#228;ge h&#246;re, viel bewusster h&#246;re, als noch vor ein paar Wochen, versuche ich damit, meine eigene Auffassungsgabe, die F&#228;higkeit des sinnerfassenden H&#246;rens (als &#196;quivalent zu dem sinnerfassenden Lesen, wie es z. B. bei den PISA-Studien immer wieder verlangt wird) weiter zu entwickeln.</p>

<p>Gleiches gilt f&#252;r meine in den vergangenen Wochen in deutlich umfangreicherer Zahl entstandenen Audioaufnahmen, von denen ich einige auch im Netz und in diesem Blog zur Verf&#252;gung stelle.</p>

<p>Es ist au&#223;erdordentlich anspruchsvoll, (weitgehend / in den allermeisten F&#228;llen) ohne schriftliche Notizen einen Audiobeitrag zu einem Thema, einem Inhalt zu erstellen. Oft bedarf es (noch?) mehrerer Anl&#228;ufe (da ich die Beitr&#228;ge nat&#252;rlich auch nicht in einer Schnittsoftware nachbearbeite(n will).) Oft merke ich beim ersten Anlauf, dass ich mir noch ein paar Gedanken zu einem Thema machen muss, bevor ich frei sprechend damit umgehen kann. Kurz: Audiobeitr&#228;ge zu Themen, die frei gesprochen sein sollen, sind f&#252;r mich selbst zu einem Evaluationsinstrument geworden, ob ich einen Inhalt so verstanden habe, dass ich frei mit ihm umgehen kann oder nicht.</p>

<p>Die damit verbundene M&#252;ndlichkeit ist aber kein „R&#252;ckfall“ in Zeiten, in denen aus Ermangelung der M&#246;glichkeit zu schriftlichen &#196;u&#223;erungen, die Gesellschaft eine von M&#252;ndlichkeit gepr&#228;gte Gesellschaft war. Die Basis von allem ist interessanterweise selbst dort, wo ich mich mit m&#252;ndlichen Ausdrucksformen befasse, letztlich doch immer ein Bezug zur Schrift.</p>

<p>Was ich jedoch als Verlust empfinde, dem ich nun entgegen zu arbeiten versuche, ist mein Eindruck, dass die Kunst des Zuh&#246;rens und die Kunst des Sprechens im Kanon der „Kompetenzen“ eher eine untergeordnete Rolle zu spielen scheinen, obwohl sie, &#252;ber die Auseinandersetzung mit Inhalten hinaus, in der allt&#228;glichen Kommunikation eine zentrale Rolle spielen. Misslingt Alltagskommunikation vielleicht auch deshalb so oft, weil die daf&#252;r notwendigen F&#228;higkeiten des Sprechens / Erz&#228;hlens und des Zuh&#246;rens oft nur rudiment&#228;r geschult sind?</p>

<blockquote>Ja, auch zu den Fragestellungen dieses Beitrags, habe ich k&#252;rzlich einen Audiobeitrag erstellt, den ich hier f&#252;r alle Interessierten auch noch anf&#252;ge:

</blockquote>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=M%C3%BCndlichkeit%3A%20Die%20vernachl%C3%A4ssigte%20Seite%20der%20Sprachkompetenz%3F%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F04%2F11%2Fmuendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F04%2F11%2Fmuendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz%2F&amp;t=M%C3%BCndlichkeit%3A%20Die%20vernachl%C3%A4ssigte%20Seite%20der%20Sprachkompetenz%3F" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=M%C3%BCndlichkeit%3A%20Die%20vernachl%C3%A4ssigte%20Seite%20der%20Sprachkompetenz%3F&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F04%2F11%2Fmuendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F04%2F11%2Fmuendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz%2F&amp;t=M%C3%BCndlichkeit%3A%20Die%20vernachl%C3%A4ssigte%20Seite%20der%20Sprachkompetenz%3F" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F04%2F11%2Fmuendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz%2F&amp;title=M%C3%BCndlichkeit%3A%20Die%20vernachl%C3%A4ssigte%20Seite%20der%20Sprachkompetenz%3F&amp;selection=Zwei%20Mal%20wurde%20mir%20gegen%C3%BCber%20in%20den%20vergangenen%20Tagen%20offen%20das%20Problem%20angesprochen%2C%20dass%20es%20schwer%20f%C3%A4llt%2C%20gesprochenen%20Gedankeng%C3%A4ngen%20so%20zu%20folgen%2C%20wie%20dies%20bei%20geschriebenen%20der%20Fall%20ist.%20Zun%C3%A4chst%20kam%20ein%20Blogeintrag%20von%20Joachim%20Wedekind%20zu%20di" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F04%2F11%2Fmuendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz%2F&amp;t=M%C3%BCndlichkeit%3A%20Die%20vernachl%C3%A4ssigte%20Seite%20der%20Sprachkompetenz%3F&amp;s=Zwei%20Mal%20wurde%20mir%20gegen%C3%BCber%20in%20den%20vergangenen%20Tagen%20offen%20das%20Problem%20angesprochen%2C%20dass%20es%20schwer%20f%C3%A4llt%2C%20gesprochenen%20Gedankeng%C3%A4ngen%20so%20zu%20folgen%2C%20wie%20dies%20bei%20geschriebenen%20der%20Fall%20ist.%20Zun%C3%A4chst%20kam%20ein%20Blogeintrag%20von%20Joachim%20Wedekind%20zu%20di" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F04%2F11%2Fmuendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz%2F&amp;title=M%C3%BCndlichkeit%3A%20Die%20vernachl%C3%A4ssigte%20Seite%20der%20Sprachkompetenz%3F&amp;annotation=Zwei%20Mal%20wurde%20mir%20gegen%C3%BCber%20in%20den%20vergangenen%20Tagen%20offen%20das%20Problem%20angesprochen%2C%20dass%20es%20schwer%20f%C3%A4llt%2C%20gesprochenen%20Gedankeng%C3%A4ngen%20so%20zu%20folgen%2C%20wie%20dies%20bei%20geschriebenen%20der%20Fall%20ist.%20Zun%C3%A4chst%20kam%20ein%20Blogeintrag%20von%20Joachim%20Wedekind%20zu%20di" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F04%2F11%2Fmuendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F04%2F11%2Fmuendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F04%2F11%2Fmuendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz%2F&amp;t=M%C3%BCndlichkeit%3A%20Die%20vernachl%C3%A4ssigte%20Seite%20der%20Sprachkompetenz%3F&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=Zwei%20Mal%20wurde%20mir%20gegen%C3%BCber%20in%20den%20vergangenen%20Tagen%20offen%20das%20Problem%20angesprochen%2C%20dass%20es%20schwer%20f%C3%A4llt%2C%20gesprochenen%20Gedankeng%C3%A4ngen%20so%20zu%20folgen%2C%20wie%20dies%20bei%20geschriebenen%20der%20Fall%20ist.%20Zun%C3%A4chst%20kam%20ein%20Blogeintrag%20von%20Joachim%20Wedekind%20zu%20di" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F04%2F11%2Fmuendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz%2F&amp;title=M%C3%BCndlichkeit%3A%20Die%20vernachl%C3%A4ssigte%20Seite%20der%20Sprachkompetenz%3F&amp;notes=Zwei%20Mal%20wurde%20mir%20gegen%C3%BCber%20in%20den%20vergangenen%20Tagen%20offen%20das%20Problem%20angesprochen%2C%20dass%20es%20schwer%20f%C3%A4llt%2C%20gesprochenen%20Gedankeng%C3%A4ngen%20so%20zu%20folgen%2C%20wie%20dies%20bei%20geschriebenen%20der%20Fall%20ist.%20Zun%C3%A4chst%20kam%20ein%20Blogeintrag%20von%20Joachim%20Wedekind%20zu%20di" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=M%C3%BCndlichkeit%3A%20Die%20vernachl%C3%A4ssigte%20Seite%20der%20Sprachkompetenz%3F&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F04%2F11%2Fmuendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/audiobeitrag/" title="Audiobeitrag" rel="tag">Audiobeitrag</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/auffassungsgabe/" title="Auffassungsgabe" rel="tag">Auffassungsgabe</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erinnerung/" title="Erinnerung" rel="tag">Erinnerung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/freies-sprechen/" title="freies Sprechen" rel="tag">freies Sprechen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/informationsverarbeitung/" title="Informationsverarbeitung" rel="tag">Informationsverarbeitung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommunikationsebenen/" title="Kommunikationsebenen" rel="tag">Kommunikationsebenen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenz/" title="Kompetenz" rel="tag">Kompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrberuf/" title="Lehrberuf" rel="tag">Lehrberuf</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrende/" title="Lehrende" rel="tag">Lehrende</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medium/" title="Medium" rel="tag">Medium</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mp3/" title="MP3" rel="tag">MP3</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/muendlichkeit/" title="Mündlichkeit" rel="tag">Mündlichkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/podcast/" title="podcast" rel="tag">podcast</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/podcasts/" title="Podcasts" rel="tag">Podcasts</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/radio/" title="Radio" rel="tag">Radio</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reden/" title="reden" rel="tag">reden</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schreiben/" title="schreiben" rel="tag">schreiben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schrift/" title="Schrift" rel="tag">Schrift</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schriftlichkeit/" title="Schriftlichkeit" rel="tag">Schriftlichkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sinne/" title="Sinne" rel="tag">Sinne</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/sprache/" title="Sprache" rel="tag">Sprache</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprache/" title="Sprache" rel="tag">Sprache</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprachgebrauch/" title="Sprachgebrauch" rel="tag">Sprachgebrauch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprechen/" title="sprechen" rel="tag">sprechen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprechtext/" title="Sprechtext" rel="tag">Sprechtext</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/video/" title="Video" rel="tag">Video</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vimeo/" title="vimeo" rel="tag">vimeo</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/visualisierung/" title="Visualisierung" rel="tag">Visualisierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vortrag/" title="Vortrag" rel="tag">Vortrag</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/youtube/" title="YouTube" rel="tag">YouTube</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/" title="Bin&#228;re Codes und die Bildung der Zukunft: Eine Replik zu Schirrmachers „Payback“ (24. Mai 2010)">Bin&#228;re Codes und die Bildung der Zukunft: Eine Replik zu Schirrmachers „Payback“</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/03/09/vergiss-alles-oder-vom-literarischen-schreiben/" title="Vergiss alles – oder: Vom literarischen Schreiben (9. März 2010)">Vergiss alles – oder: Vom literarischen Schreiben</a> (0)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/16/handys-und-mp3-geraete-an-der-schule/" title="Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule? (16. März 2009)">Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule?</a> (6)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2010/04/11/muendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
<enclosure url="http://herrlarbig.de/podcasts/A_V-Boom_%20Neue%20Mu%CC%88ndlichkeit%20%E2%80%93%20Zuru%CC%88ck%20in%20die%20Steinzeit_.mp3" length="11632768" type="audio/mpeg" />
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Kompetenzenorientierung im Unterricht? Ein Beispiel</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2010/01/25/kompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2010/01/25/kompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 23:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeinbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[audioboo]]></category>
		<category><![CDATA[Form]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Reproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2388</guid>
		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit befasse ich mit Audioboos. Und seit ein paar Tagen gibt es jetzt auch welche zum Anh&#246;ren. Dazu habe ich hier ja schon was gesagt. Nun ist mir aber aufgefallen, dass diese Audioboos als ein Beispiel f&#252;r die Rede von „Kompetenzen“ darstellen k&#246;nnen, die oft und ausf&#252;hrlich in der heutigen Bildungslandschaft anzutreffen ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit befasse ich mit Audioboos. Und seit ein paar Tagen gibt es jetzt auch welche zum Anh&#246;ren. Dazu habe ich <a href="http://herrlarbig.de/2010/01/17/herrlarbig-jetzt-auch-hoeren/">hier</a> ja schon was gesagt.</p>

<p>Nun ist mir aber aufgefallen, dass diese Audioboos als ein Beispiel f&#252;r die Rede von „Kompetenzen“ darstellen k&#246;nnen, die oft und ausf&#252;hrlich in der heutigen Bildungslandschaft anzutreffen ist. Auch dazu habe ich <a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/">mich schon ge&#228;u&#223;ert</a>. In diesem &#228;lteren Beitrag legte ich Wert darauf, dass Inhalt und Kompetenzen, dass Wissen und Kompetenzen zusammengeh&#246;ren und eben nicht davon ausgegangen werden kann, dass nun pl&#246;tzlich irgendwelche F&#228;higkeiten das Wissen ersetzen sollen. Im Gegenteil: Ein recht verstandener Kompetenzenbegriff erweitert gleichzeitig das Wissen desjenigen, der sich die Kompetenzen aneignet</p>

<p>Mein Beispiel hier ist die Arbeit mit Audiodateien. Die Kompetenz als Ziel in einem Lernzusammenhang k&#246;nnte wie folgt formuliert werden:</p>

<p><em>Der Lernende ist in der Lage, mithilfe der ihm verf&#252;gbaren technischen M&#246;glichkeiten Audiodateien zu erzeugen und zu ver&#246;ffentlichen. Diese Audiodateien haben einen relevanten Inhalt.</em></p>

<p>Das klingt erst einmal sehr pauschal und ist im Grunde noch wenig differenziert, was die eigentlichen Herausforderungen betrifft, mit denen ein Lernender in diesem Falle konfrontiert ist. Die hier einmal beispielhaft formulierte Kompetenz kann n&#228;mlich auf ganz unterschiedlichem Niveau umgesetzt werden.</p>

<ol>
    <li>Der Lernende nimmt z. B. die Audioboo-App, spricht kurz und assoziativ etwas zu einem Thema ein, f&#252;gt ein Foto hinzu und l&#228;dt das Ganze hoch. Fertig.</li>
    <li>Der Lernende schreibt ein Manusskript f&#252;r einen Audiobeitrag, liest dieses als Audiodatei ein und l&#228;dt sie bei Audioboo hoch.</li>
    <li>Der Lernende entwickelt in Form von Stichworten ein Grundstruktur der Inhalte und des Verlaufs einer Aufnahme und spricht diese, seinen Notizen folgend, ein und l&#228;dt sie auf eine vorgefertigte Plattform hoch. (Neben audioboo sei hier z. B. noch audiyou.de genannt)</li>
    <li>Der Lernende produziert einen Beitrag und bearbeitet diesen in einer Software wie audacity nach. Der Beitrag wird geschnitten, gegebenenfall wird die Qualit&#228;t der Aufnahmen &#252;ber Filter optimiert. Anschlie&#223;end wird der Beitrag im Netz zur Verf&#252;gung gestellt.</li>
    <li>Der Lernende spricht einen Beitrag zu einem Thema frei und konsistent ein, da er sich mit dem Thema im Vorfeld intensiv besch&#228;ftigt hat und sich dementsprechend so gut auskennt, dass freies Sprechen zum Thema m&#246;glich ist. Zudem ist der Lernende in der Lage, dar&#252;ber zu entscheiden, ob eine Aufnahme nachbearbeitet werden muss und kann diese Nachbearbeitung auch angemessen durchf&#252;hren, um dann zu entscheiden, auf welcher Plattform und in welchem Kontext diese Aufnahme zur Verf&#252;gung gestellt wird. Dabei wird bevorzug eine Plattform gew&#228;hlt, die eine Diskussion zu dem Beitrag erm&#246;glicht. Diese Diskussion wird gegebenenfalls intensiv wahrgenommen und tr&#228;gt zur Reflexion der eigenen Arbeit bei.</li>
</ol>

<p>Es g&#228;be sicher noch Zwischenstufen zu den hier genannten Kompetenzstufen. Diese seien als Beispiel genannt, das sicher noch verbesserungsf&#228;hig ist, wenn es bis in die letzten Details dann auch diskutiert und angepasst w&#252;rde.</p>

<p>Die genannte Komptenzstufen setzen unterschiedliches Wissen voraus, die ihr Erreichen erm&#246;glichen. Was aber muss gewusst werden:</p>

<ol>
    <li>Je besser sich der Lernende in den Inhalten auskennt, zu denen er einen H&#246;rbeitrag konzipiert und produziert, um so freier kann der Text eingesprochen werden ohne nur rein assoziativ zu sein. Der Inhalt des H&#246;rbeitrages h&#228;ngt also zentral von dem ab, was klassischerweise als Wissensbest&#228;nde der Bildung angesehen wird. Diese Wissensbest&#228;nde werden klassischerweise vor allem mit schriftlichen Anwendungskompetenzen verbunden (Klassenarbeiten, Refereate [die verlesen werden]). Andere Kompetenzbereich werden in der Regel alleine auf die Inhalte hin abgestimmt und sind als Methoden im Unterricht vor allem f&#252;r das Erreichen didaktischer Zieler eingesetzt, ohne selbst in allen F&#228;llen eigenst&#228;ndig in dem Zusammenhang reflektierte Kompetenzen zu sein.</li>
    <li>Neben das „klassische“ Wissen aus einem Fach wird in dem hier vorgestellten Beispiel Wissen und Kompetenz in einem zweiten Bereich verlangt, der mit den Inhalten verbunden ist. Es soll eine H&#246;raufnahme produziert werden. Neben den fachlichen Inhalten, gilt es, an dieser Stelle auch Wissen &#252;ber eine und die F&#228;higkeit beim Umgang mit einer medialen Form zu erwerben und anzuwenden, wobei das Ziel eine Ver&#246;ffentlichung ist. Die Methode dient also nicht nur didaktischen Zwecken und somit zum Erlangen des Wissens, sondern ist als Kompetenz selbst noch einmal Wissen generierend. Hier wird also die fachliche Seite mit einer medienp&#228;dagogischen Seite verbunden, die &#252;ber das Fachwissen hinaus Kenntnisse (Wissen!) erm&#246;glicht, die selbst wieder reflexiv werden k&#246;nnen (Wie werden Rundfunkbeitr&#228;ge gemacht? Was sind technische Voraussetzungen? Welche Verk&#252;rzungen sind da n&#246;tig? Woran kann man h&#246;ren, ob ein Sprecher im Radio wei&#223;, wovon er spricht? Sind Produktionen aufwendig oder eher einfach? &#220;ber welche Kan&#228;le kann Aufmerksamkeit gewonnen werden? Wie geht das? Was ist beim Mikrofonsprechen anders als beim normalen Sprechen…)</li>
</ol>

<p>H&#228;ufig wird in der Kompetenzendiskussion als Beispiel zur Diskreditierung der Denkweise angef&#252;hrt, dass Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen nun lernen sollten, wie man einen beh&#246;rdlichen Fragebogen ausf&#252;llt. W&#252;rde Kompetenzenorientierung im Unterricht alleine auf so etwas hin ausgerichtet sein, so w&#228;re es sicher angebracht, diese Ausrichtung von Schule und Unterricht selbst kritisch zu hinterfragen. Wenn aber anhand eines solchen beh&#246;rdlichen Fragebogen die Hintergr&#252;nde der Fragen, der Grund und Art der Weiterverarbeitung der gemachten Angaben und die Konsequenzen aus m&#246;glichen Entscheidungen, die dann getroffen werden, mit thematisiert werden, dann w&#228;ren wir schon bei einem an Inhalten und Kompetenzen interessiertem Unterricht, der Wissen mit Relevanz zu verbinden vermag – und somit zu einem umfassenderen, integrierteren und wom&#246;glich auch &#252;ber einen Leistungsnachweis hinaus reichenden Wissen f&#252;hren kann.</p>

<p>Das klingt erst einmal nach einem problemorientiertem Unterricht. Es unterscheidet sich von diesem insofern, dass problemorientierter Unterricht sich oft an rein inhaltlichen Problemen orientiert und Wissen von einer anwendungsorientierten Problemorientierung unter Umst&#228;nden abtrennt.</p>

<p>Diese Gefahr besteht &#252;brigens auch im Kontext der Kompetenzenorientierung von Unterricht, wenn die Kompetenzen rein inhaltlich gedacht werden. Dann k&#246;nnte man z. B. als Kompetenz formulieren, dass ein Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin in der Lage ist, einen Text angemessen zusammenzufassen, ohne dass damit auch schon klar ist, wozu man diese Kompetenz braucht, au&#223;er zur Erreichung einer m&#246;glichst guten Note in einer Leistungs&#252;berpr&#252;fung.</p>

<p>Es will mir so scheinen, als ob Kompetenzenorientierung eigentlich immer zwei Bereich miteinander verbinden muss, die einerseits stark inhaltlich orientiert sind, andererseits aber auch Wissen und Kompetenzen in einem zweiten Bereich verlangen. Im hier angef&#252;hrten Beispiel m&#252;sste man also nicht nur inhaltlich fit sein, sondern auch im Bereich des Wissens um die Produktion von H&#246;rtexten, H&#246;rspielen, H&#246;rcollagen oder was sonst noch alles im Audiobereich gemacht werden kann.</p>

<p>Hilfreich k&#246;nnte es dabei zudem sein, wenn Kompetenzen nicht nur intern erworben werden, sondern immer mal wieder darauf hin angelgt sind, dass die entstandenen „Produkte“ selbst relevant werden, in dem sie eine gewisse &#214;ffentlichkeit erlangen. Das kann eine Ausstellung in der Schule sein, ein Theaterabend, eine Lesung, Pr&#228;sentation naturwissenschaftlichen Wissens im Rahmen von Tagen der offenen T&#252;r, ein Wettbewerb oder aber auch im Kontext des Internets.</p>

<p>Bleibt die Frage, ob auf diesem Wege dann nicht zu viel Zeit mit Nebenschaupl&#228;tzen verbracht werden muss, die dann f&#252;r die Erf&#252;llung des Lehrplans fehlt. Diese Frage muss in vielen F&#228;llen wohl leider nach wie vor mit „Ja“ beantwortet werden. Viele Lehrpl&#228;ne sind so voll, dass schon das Erreichen der fachlichen (inhaltlichen) Ziele oft unter gro&#223;em Zeitdruck steht, was durch standardisierte, zentral vorgegebene Pr&#252;fungen noch verst&#228;rkt wird. Dies f&#252;hrt dann dazu, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler unter Umst&#228;nden viel Wissen, dieses Wissen aber nicht mit anderem Wissen zu verkn&#252;pfen verm&#246;gen, dieses Wissen nicht praktisch relevant werden lassen k&#246;nnen, was durchaus manchmal schon dort beginnt, wo es „nur“ um eine schriftliche Reproduktion von Wissen und den Transfer dieses Wissen auf einen anderen inhaltlichen Bereich geht.</p>

<p>Hier m&#252;ssten die zur Zeit in einigen Bundesl&#228;ndern in der Entwicklung seienden kompetenzenorientierten Lehrpl&#228;ne neue M&#246;glichkeiten schaffen, in dem sie nicht nur Inhalte vorgeben, sondern auch eine Auswahl an m&#246;glichem „Sekund&#228;r-” (=Anwendungs-)Wissen mit den Inhalten verbinden. Hier b&#246;ten sich auch neue M&#246;glichkeiten des f&#228;cher&#252;bergreifenden und f&#228;cherverbindenden Unterrichts.</p>

<p>Vorl&#228;ufig ergibt sich f&#252;r mich dann folgende Beschreibung dessen, was mit kompetenzenorientiertem Unterricht gemeint sein kann:</p>

<p>An Kompetenzen orientierter Unterricht ist gleichzeitig Fachunterricht (Inhaltswissen) und auf Anwendbarkeit hin orientierter Unterricht, wobei die f&#252;r Anwendungen notwendigen Kenntnisse (Inhalte) &#252;ber die fachlichen Inhalte hinaus zu erwerben sind. Damit ist nicht gemeint, dass ein solcher Unterricht alleine auf berufliche Anwendbarkeit hin ausgerichtet ist. Die Verbindung von fachlichem Wissen und der kompetenten Anwendung des Wissens schlie&#223;t die kritische Reflexionsf&#228;higkeit gegen&#252;ber der Anwendung und den Inhalten mit ein.</p>

<p>F&#252;r den Deutschunterricht k&#246;nnte dies beispielsweise folgendes hei&#223;en:</p>

<ol>
<li><p>Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen erwerben nicht nur Kenntnisse in Rechtschreibung und Grammatik, sondern Wissen dar&#252;ber, wie mit Hilfe dieser Kenntnisse wirkungsvolle Texte verfasst werden k&#246;nnen.</p></li>
<li><p>Es geht nicht nur um einen literarischen Text, um Textanalyse, Stilanalyse und Interpretation, sondern auch um die Frage der wirkungsvollen Pr&#228;sentation solcher Ergebnisse und somit auch um die Wissensbest&#228;nde, die zum Erreichen der gew&#228;hlten Pr&#228;sentationsform notwendig sind. Diese unterscheiden sich, wenn es um eine Ausstellung, eine Lesung, eine Auff&#252;hrung oder auch um eine Audioproduktion geht.</p></li>
</ol>

<p>Dabei geht es im &#220;brigen nicht darum, neben die fachliche Kompetenz Methodenkompetenz zu stellen, sondern um die Verkn&#252;pfung dieser beiden Bereiche auf Relevanz hin.</p>

<p>F&#252;r die oben genannten Audioproduktionen hei&#223;t das konkret:</p>

<ol>
<li><p>Fachkenntnis, Fachkenntnis, Fachkenntnis.</p></li>
<li><p>Wissen &#252;ber Mikrofonsprechen und Wissen &#252;ber das (freie) Sprechen &#252;berhaupt. Hier geht es also schon in den Bereich der Rhetorik, der in vielen Bildungsprozessen meiner Wahrnehmung nach selten explizit und vor allem zur Praxisreflexion bef&#228;higend aufgegriffen wird.</p></li>
<li><p>Wissen &#252;ber die Rezeption von Audioaufnahmen (Radio)</p></li>
<li><p>F&#228;higkeiten im Umgang mit Audioschnittsoftware.</p></li>
<li><p>Kenntnisse &#252;ber m&#246;gliche Verbreitungswege und die F&#228;higkeit, diese kritisch daraufhin zu reflektieren, welche Verbreitungswege f&#252;r die eigene Produktion sinnvoll sein kann und welche eher nicht.</p></li>
<li><p>F&#228;higkeit zur Entwicklung von Kritierien, die die Qualit&#228;t einer entstandenen Audioaufnahme zu beurteilen in der Lage sind.</p></li>
<li><p>All das, was ich hier jetzt unber&#252;cksichtigt gelassen habe.</p></li>
</ol>

<p>Ein solcher an Kompetenzen orientierter Bildungsprozess ist ein hochdynamischer Bildungsprozess, der zahlreiche Verbindungslinien zwischen den bislang oft unverbunden nebeneinander her laufenden F&#228;chern schafft, nutzt und integrierte Wissensbest&#228;nde erm&#246;glicht, die auf Zusammenh&#228;nge hin ausgerichtet sind.</p>

<p>Und ganz „nebenbei“ k&#246;nnte auf diesem Wege ein neues Verst&#228;ndnis von Allgemeinbildung entstehen, das dann nicht mehr zuerst als ein eher lexikalisch ausgerichtes Wissen verstanden wird, wie es die vielen Wissenquizsendungen im Fernsehen heute tun, sondern auf die F&#228;higkeit, das vorhandene Wissen auf der Basis seiner Verkn&#252;pfbarkeit und Anwendbarkeit hin fruchtbar werden zu lassen, f&#252;r sich selbst aber auch in funktionalen Zusammenh&#228;ngen, wie beispielsweise im Beruf.<sup> [1]</sup></p>

<p>Zugegeben: Guter Unterricht wird auch schon heute so ausgerichtet sein, wie ich es hier beschrieben habe – im Rahmen der engen zeitlichen Grenzen, die die gegenw&#228;rtigen Lehrpl&#228;ne mit sich bringen. Es gilt, die Kritierien f&#252;r solchen guten Unterricht in das System selbst organisch einzubinden. – Ein so verstandener Kompetenzenbegriff k&#246;nnte meines Erachtens das deutsche Bildungssystem qualitativ sehr bereichern. Oder habe ich da falsche Fantasien?</p>

<p>Haben Sie Beispiele aus der Praxis, in der solche Verkn&#252;pfungen von Wissensbest&#228;nden stattfinden, wie ich sie hier beschrieben habe? Haben Sie Ideen, die meine &#220;berlegungen erg&#228;nzen? Oder sehen Sie das alles ganz anders? Gerne k&#246;nnen Sie die Kommentarfunktion dieses Artikels nutzen, um miteinandern und mit mir in eine konstruktive Diskussion zu kommen.</p>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Kompetenzenorientierung%20im%20Unterricht%3F%20Ein%20Beispiel%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F01%2F25%2Fkompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F01%2F25%2Fkompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel%2F&amp;t=Kompetenzenorientierung%20im%20Unterricht%3F%20Ein%20Beispiel" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Kompetenzenorientierung%20im%20Unterricht%3F%20Ein%20Beispiel&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F01%2F25%2Fkompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F01%2F25%2Fkompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel%2F&amp;t=Kompetenzenorientierung%20im%20Unterricht%3F%20Ein%20Beispiel" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F01%2F25%2Fkompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel%2F&amp;title=Kompetenzenorientierung%20im%20Unterricht%3F%20Ein%20Beispiel&amp;selection=Seit%20einiger%20Zeit%20befasse%20ich%20mit%20Audioboos.%20Und%20seit%20ein%20paar%20Tagen%20gibt%20es%20jetzt%20auch%20welche%20zum%20Anh%C3%B6ren.%20Dazu%20habe%20ich%20hier%20ja%20schon%20was%20gesagt.%0D%0A%0D%0ANun%20ist%20mir%20aber%20aufgefallen%2C%20dass%20diese%20Audioboos%20als%20ein%20Beispiel%20f%C3%BCr%20die%20Rede%20von%20%E2%80%9EKompetenz" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F01%2F25%2Fkompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel%2F&amp;t=Kompetenzenorientierung%20im%20Unterricht%3F%20Ein%20Beispiel&amp;s=Seit%20einiger%20Zeit%20befasse%20ich%20mit%20Audioboos.%20Und%20seit%20ein%20paar%20Tagen%20gibt%20es%20jetzt%20auch%20welche%20zum%20Anh%C3%B6ren.%20Dazu%20habe%20ich%20hier%20ja%20schon%20was%20gesagt.%0D%0A%0D%0ANun%20ist%20mir%20aber%20aufgefallen%2C%20dass%20diese%20Audioboos%20als%20ein%20Beispiel%20f%C3%BCr%20die%20Rede%20von%20%E2%80%9EKompetenz" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F01%2F25%2Fkompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel%2F&amp;title=Kompetenzenorientierung%20im%20Unterricht%3F%20Ein%20Beispiel&amp;annotation=Seit%20einiger%20Zeit%20befasse%20ich%20mit%20Audioboos.%20Und%20seit%20ein%20paar%20Tagen%20gibt%20es%20jetzt%20auch%20welche%20zum%20Anh%C3%B6ren.%20Dazu%20habe%20ich%20hier%20ja%20schon%20was%20gesagt.%0D%0A%0D%0ANun%20ist%20mir%20aber%20aufgefallen%2C%20dass%20diese%20Audioboos%20als%20ein%20Beispiel%20f%C3%BCr%20die%20Rede%20von%20%E2%80%9EKompetenz" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F01%2F25%2Fkompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F01%2F25%2Fkompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F01%2F25%2Fkompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel%2F&amp;t=Kompetenzenorientierung%20im%20Unterricht%3F%20Ein%20Beispiel&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=Seit%20einiger%20Zeit%20befasse%20ich%20mit%20Audioboos.%20Und%20seit%20ein%20paar%20Tagen%20gibt%20es%20jetzt%20auch%20welche%20zum%20Anh%C3%B6ren.%20Dazu%20habe%20ich%20hier%20ja%20schon%20was%20gesagt.%0D%0A%0D%0ANun%20ist%20mir%20aber%20aufgefallen%2C%20dass%20diese%20Audioboos%20als%20ein%20Beispiel%20f%C3%BCr%20die%20Rede%20von%20%E2%80%9EKompetenz" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F01%2F25%2Fkompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel%2F&amp;title=Kompetenzenorientierung%20im%20Unterricht%3F%20Ein%20Beispiel&amp;notes=Seit%20einiger%20Zeit%20befasse%20ich%20mit%20Audioboos.%20Und%20seit%20ein%20paar%20Tagen%20gibt%20es%20jetzt%20auch%20welche%20zum%20Anh%C3%B6ren.%20Dazu%20habe%20ich%20hier%20ja%20schon%20was%20gesagt.%0D%0A%0D%0ANun%20ist%20mir%20aber%20aufgefallen%2C%20dass%20diese%20Audioboos%20als%20ein%20Beispiel%20f%C3%BCr%20die%20Rede%20von%20%E2%80%9EKompetenz" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Kompetenzenorientierung%20im%20Unterricht%3F%20Ein%20Beispiel&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2010%2F01%2F25%2Fkompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2388" class="footnote">Ich warte auf die Quizsendungen, in denen genau diese Kombination von Wissensbest&#228;nden aus unterschiedlichen Bereichen ins Zentrum gestellt w&#252;rde, in denen man nicht mehr aus einer Reihe von Antworten die richtige ausw&#228;hlen, sondern konkret Wissen anwenden muss um zu zeigen, dass man wirklich gebildet ist.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/allgemeinbildung/" title="Allgemeinbildung" rel="tag">Allgemeinbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/audio/" title="Audio" rel="tag">Audio</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/audioboo/" title="audioboo" rel="tag">audioboo</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/form/" title="Form" rel="tag">Form</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/inhalt/" title="Inhalt" rel="tag">Inhalt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzenorientierung/" title="Kompetenzenorientierung" rel="tag">Kompetenzenorientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/orientierung/" title="Orientierung" rel="tag">Orientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/qualitaet/" title="Qualität" rel="tag">Qualität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reproduktion/" title="Reproduktion" rel="tag">Reproduktion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/rundfunk/" title="Rundfunk" rel="tag">Rundfunk</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schrift/" title="Schrift" rel="tag">Schrift</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wahrnehmung/" title="Wahrnehmung" rel="tag">Wahrnehmung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/16/handys-und-mp3-geraete-an-der-schule/" title="Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule? (16. März 2009)">Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule?</a> (6)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/" title="Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz (20. September 2009)">Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz</a> (15)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/07/im-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis/" title="Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis (7. Oktober 2009)">Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis</a> (5)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2010/01/25/kompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/10/07/im-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/10/07/im-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 22:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch Sek. II]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[»Theorie«]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Dichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Form]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Genie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Industrialisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Interpretation]]></category>
		<category><![CDATA[Kafka]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lektüre]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Celan]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Satz]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2095</guid>
		<description><![CDATA[„Kurzgeschichten erfreuen sich im Deutschunterricht seit jeher einer gro&#223;er Beliebtheit“, schreibt Reiner Werner auf Seite Vier der Einleitung des Schroedel-Bandes „Deutsch SII (Kompetenzen, Themen, Training), Kompetent in Kurzgeschichten“, der 2009 erschienen ist. Er zeigt damit, m&#246;glicherweise, ohne sich dessen bewusst zu sein (?), schon im ersten Satz des von ihm erarbeiteten Bandes, die Ambivalenz des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>„Kurzgeschichten erfreuen sich im Deutschunterricht seit jeher einer gro&#223;er Beliebtheit“,</blockquote>

<p>schreibt Reiner Werner auf Seite Vier der Einleitung des Schroedel-Bandes „Deutsch SII (Kompetenzen, Themen, Training), Kompetent in Kurzgeschichten“, der 2009 erschienen ist. Er zeigt damit, m&#246;glicherweise, ohne sich dessen bewusst zu sein (?), schon im ersten Satz des von ihm erarbeiteten Bandes, die Ambivalenz des Einsatzes von Kurzgeschichten auf: Einerseits geh&#246;ren Kurzgeschichten mit Gedichten zu den am h&#228;ufigsten im Deutschunterricht eingesetzten literarischen Kunstwerken. Andererseits handelt es sich dabei aber um literarische Gattungen, die au&#223;erhalb der Schule so gut wie gar nicht gelesen werden.</p>

<p>In der Schule werden diese „kleinen“ literarischen Gattung „gehegt“ und „gepflegt“; auf dem Buchmarkt spielen sie eine kaum wahrnehmbare Rolle. „Gehegt“ und „gepflegt“ – oder vielleicht doch eher missbraucht, vergewaltigt und get&#246;tet? Dieser Frage will ich hier nachgehen. Dabei nehme ich das Vorwort in dem schon zitierten Schroedel-Band als Leitfaden, weil es sich um 1. um einen gerade erschiehnenen und 2. um einen von seiner Zielrichtung her an Komptenzen orientierten Band handelt, der zumindest davon Zeugnis gibt, wie sich ein Schulbuchverlag „Kompetenzen“ im Umgang mit Literatur vorstellt.</p>

<p>Entscheidend ist f&#252;r mich eigentlich immer, was Lehrer und Didaktiker – nein, es ist kein Zufall, dass ich diese beiden Begriffe nicht synonym gebrauche – zum Thema der Methodik zu sagen haben. Dazu Rainer Werner:</p>

<blockquote>„Der moderne Literaturunterricht zielt darauf ab, den Sch&#252;lern wichtige Kompetenzen der Textinterpretation zu vermitteln, die sie in die Lage versetzen, ihre F&#228;higkeiten im Umgang mit Sprache und Literatur stetig zu erweitern.“ (a.a.O., S. 5.)</blockquote>

<p>Ja, genau so ist es und so muss es auch sein, will ein Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin Klausuren in der Oberstufe bestehen und schlie&#223;lich den Anforderungen des Abiturs entsprechen. Dementsprechend geht der Autor dann noch kurz darauf ein, welchen Grunds&#228;tzen sein Ansatz folgt, der die „herk&#246;mmliche lehrerzentrierte Unterrichtsform“ auflockern will, in dem so „sch&#252;lerzentrierte“ Methoden, wie Gruppen und Partnerarbeit, aber auch kreative Schreibaufgaben eingesetzt werden, ohne die „strukturierende Hand des Lehrers“ aus dem Blick zu verlieren, dessen „&#252;berlegenes Wissen“ nun nicht mehr nur eingesetzt werde, „um den Gang der Interpretation immer zum ‚richtigen‘ Ziel hin zu steuern“ (ebd.). Au&#223;erdem behauptet Werner auch noch richtig, dass Lehrer Sch&#252;lern das fachliche Wissen voraus h&#228;tte, aber auch, dass dieses Voraus ebenso f&#252;r die Erfahrung im Umgang mit literarischen Texten gelte.</p>

<p>Und dann werden all die Wege genannt, die Lehrer (und Lehrerinnen) mit dem nun vorgelegten Band gehen k&#246;nnten. – Wer w&#252;rde von einem Lehrerband zum Thema „Kurzgeschichten“ auch etwas anderes erwarten, stimmt Werners Darstellung des Literaturunterrichtes doch ziemlich genau mit einer zumindest nach wie vor weit verbreiteten Wirklichkeit des Deutschunterrichts &#252;berein, die man sich bei den genannten und faktisch so in Pr&#252;fungen ja wirklich erwarteten Zielen, auch kaum anders vorstellen kann.</p>

<p>F&#252;r Lehrende ist das im t&#228;glichen Prozess der Reflexion auf ihren Unterricht ein wirklich guter Band zum Thema Kurzgeschichten geworden. Und f&#252;r den Band spricht auch, dass Reiner Werner scheinbar alle Unterrichtsvorschl&#228;ge am Berliner John-Lennon-Gymnasium ausprobiert hat. Die Inhalte sind also erfahrungsges&#228;ttigt und kommen zudem Lehrerinnen und Lehrern entgegen, die sich zwar der Kompetenzenorientierung des Unterrichts nicht entziehen wollen, gleichzeitig aber auch, um ihrer Verantwortung gerecht werden zu k&#246;nnen, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler kompetent im Umgang mit literarischen Texten zu machen, die strukturierenden F&#228;den in den H&#228;nden behalten wollen. Das st&#246;rt mich nicht, das geh&#246;rt nach wie vor zum Alltag des Deutschlehrers – und die Frage nach der Lehrerrolle im Deutschunterricht soll hier auch gar nicht im Vordergrund stehen, so sehr sie im Hintergrund immer mitschwingen mag.</p>

<p>Viel mehr interessieren mich hier zwei andere Fragen:</p>

<ol>
    <li>Wo kommen in solchen Ans&#228;tzen, wie er von Reiner Werner im Vorwort des Bandes „Kompetent in Kurzgeschichten“ vertreten wird, die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen vor?</li>
    <li>Welche Rolle haben literarischen Kurzformen im Deutschunterricht.</li>
</ol>

<p>Beginnen wir mit der zweiten Frage:</p>

<p>Die Rolle von literarischen Kurzformen im Unterricht steht in einem deutlichen Gegensatz zu der Rolle, die diese Textsorten im Alltag durchschnittlicher Leser und Leserinnen spielen. Sie werden gew&#228;hlt, weil sie gut in den Zusammenhang von Unterrichtsstunden passen.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus kann an literarischen Kurzformen in kompakter Form Wissen im Umgang mit Texten vermittelt werden. Das m&#246;gen ehrenwerte Ziele und ein nachvollziehbarer Mehrwert von Gedichten und Kurzgeschichten sein, aber am wichtigsten finde ich, dass diese f&#252;r mich literarisch anspruchsvollsten literarischen Gattungen im Deutschunterricht am Leben erhalten werden. Die Schule &#252;bernimmt f&#252;r diese literarischen Gattungen, insbesondere f&#252;r Kurzgeschichten, kommen Gedichte doch immerhin auf den MP3-Playern der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler als „Lyrics“ nach wie vor in Massen vor, in etwa die Rolle, die Zoos f&#252;r vom Aussterben bedrohte Tierarten &#252;bernehmen: Es wird ein Schauraum geschaffen, in dem man gesch&#252;tzt und strukturiert und angeleitet, von W&#228;rtern gehegte und gepflegte Tiere betrachten kann, die einem in freier Wildbahn oftmals kaum noch begegnen. Die Gehege werden mit Tafeln versehen, die alles erkl&#228;ren – und der Besucher kann den Zoo mit dem guten Gef&#252;hl verlassen, etwas gelernt zu haben. Au&#223;erdem wird das Einsperren der Tiere mit der in Zoos stattfindenden wissenschaftlichen Arbeit begr&#252;ndet, die ja in Einzelf&#228;llen auch wieder zur Auswilderung der Tiere f&#252;hren kann.</p>

<p>Sicher, eine authentische Begegnung mit einer Wildkatze, einer Giftschlange oder einem Krokodil sieht anders aus. Sie ist aufregender und deutlich gef&#228;hrlicher als im Zoo. Und sp&#228;testens dann, wenn ein solches Tier seziert wird, ist klar: Jetzt geht es um die anatomische Zerlegung einer Leiche.</p>

<p>Kurzgeschichten (Gedichten und eigentlich fast jeder literarischen Form) ergeht es im Deutschunterricht nicht besser. Die unmittelbare, „gef&#228;hrliche“ Begegnung mit Literatur wird h&#246;chstens noch methodisch geleitet zugelassen, die Frage nach dem ersten Leseeindruck der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler wird fast zu einer rhetorischen Frage, da sie oft beim weiteren Umgang mit einem literarischen Kunstwerk kaum noch eine Rolle spielt. Dort, wo das „Wilde“ und das „Gef&#228;hrliche“ der Literatur zu Hause ist, dort, wo ein Mensch mit seiner Biographie auf einen Text trifft und aus dieser existentiellen Begegnung etwas wachsen kann, liegen die Seziermesser der Textanalyse schon bereit, mit denen das m&#246;glicherweise im ersten Leseeindruck aufgeflackerte Leben, das in der Begegnung von Text und Leser bzw. Leserin gezeugt wird, schnellstm&#246;glich auf funktional einsetzbare Kompetenzen hin beschnitten wird.</p>

<p>Nat&#252;rlich wird ein Deutschlehrer vermutlich mehr gelesen haben als die Jugendlichen. Nat&#252;rlich hat die Deutschlehrerin aus dem Studium mehr Fachwissen als Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler. Aber kann man in der unmittelbaren Begegnung mit Literatur je erfahrener sein, abgesehen von der Erfahrung, was Literatur mit einem „echten“ Leser machen kann, als die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler?</p>

<p>Wenn es stimmt, dass jeder Text in der Begegnung mit jedem Leser und jeder Leserin „neu“ entsteht, „neu“ gelesen wird; wenn es stimmt, dass in der Begegnung des Textes mit dem Lesenden ein Text v&#246;llig neue Seiten Preis geben kann, dann wertet die Behauptung, dass ein Lehrer „besser“ lesen k&#246;nne diese Leseerfahrungen ab – und zwar so sehr, dass es Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern eine gro&#223;e Herausforderung ist, wenn ein Lehrer versucht, sie wirklich mit dem Text in eine Begegnung zu bringen, aus der m&#246;glicherweise das nachgelagerte Interesse an den Techniken erw&#228;chst, derer sich ein Autor (ob nun gezielt oder nicht) bedient hat.</p>

<p>Oft steht die Aussage, dass  das Ziel beim Umgang mit Literatur in der Schule „sowohl die pers&#246;nliche Erfahrung der Leser bzw. Sch&#252;ler       in die Auseinandersetzung mit dem literarischen Text einzubeziehen, als       auch ein angemessenes Verst&#228;ndnis f&#252;r die Aussage und Form solcher Texte       zu f&#246;rdern“<sup> [1]</sup> im didaktischen Vordergrund des Deutschunterrichtes stehen m&#252;sse, zwar im Zentrum literaturdidaktischer Seminare, seltener aber im Zentrum des literarischen Zoos des Deutschunterrichtes.</p>

<p>Dies gilt insbesondere, wenn das Unplanbare der pers&#246;nlichen Erfahrung der Leser in der Begegnung mit einem Text ernst genommen wird, da der Unterricht dann nur noch in Grenzen planbar ist, sobald die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen erst einmal wieder gelernt haben, dass diese pers&#246;nlichen Eindr&#252;cke, Emotionen und auch Langeweilen, relevant f&#252;r ihre Begegnung mit einem literarischen Kunstwerk sind.</p>

<p>L&#228;ngst aber hat sich das „Wilde“ in der Begegnung mit Literatur andere Orte als die Schule gesucht, in der selbst B&#252;chners „Woyzeck“ zu einem harmlosen Schmusek&#228;tzchen wird, die Leidenschaft, die in Dramen wie „Don Carlos“ w&#252;tet, auf den Tisch des nach Stilmitteln suchenden Pathologen gelegt wird, das Sozialkritische eines Brechts in der Langeweile von Zeitgeschichte ers&#228;uft.</p>

<p>Das „Wilde“ findet au&#223;erhalb der Schule statt: In der gierigen Lekt&#252;re von „Harry Potter“ hat es sich gezeigt; in der Verwechslung von Dichtung und Wahrheit, die manche Leser dazu brachte, Dan Browns (schlecht geschriebenes) Buch „Sakrileg. Der Da Vinci Code“ als ein von seinen Aussagen her vielleicht richtiges Werk zu betrachten; im Zittern beim Lesen von Thrillern, bei denen die meisten Erwachsenen die Frage stellen, ob die Jugendlichen denn schon in dem Alter sind, so etwas zu verkraften; in der Liebesschnulze, dem Fantasyroman etc., die in der S-Bahn aus der Tristesse des Zuges entf&#252;hren und Phantasien ebenso wie Gr&#246;&#223;enphantasien befriedigen.</p>

<p>Zugegeben: Die Literaturauswahl in den Schulen ist meist tats&#228;chlich so, dass literarische hochwertige Werke gelesen werden. Aber wo bleibt das Entsetzen, wenn Faust Gretchen in den Tod treibt, wo der Aufschrei, wenn ein Hauptmann oder ein Doktor mit Woyzeck ihr „Spiel“ treiben, wo das Sehnsuchtslechzen, wenn die Romantiker der Wirklichkeit mehr als nur die K&#228;lte der radikal entmystifizierenden rationalen Zugangsweise abtrotzen wollen? – F&#252;r solche emotionalen Regungen scheint in der Schule kein Platz zu sein, so wenig, wie im Zoo in der Regel Platz f&#252;r die „Angst“ ist, wenn man einem wilden Tier nur durch einen Zaun oder eine Glasscheibe getrennt gegen&#252;ber steht.</p>

<p>Und das gilt auch (und besonders) f&#252;r Kurzgeschichten, in denen so oft massive existentielle Fragen im Zentrum stehen und hoch konzentriert auf Leser und Leserinnen treffen wollen. Was hier an Destillat der Wirklichkeit hochprozentig eingeschenkt wird, macht dennoch selten besoffen, weil schnell das konservierende und die Kost ungenie&#223;bar machende Formalin der analytischen Konservierung &#252;ber die Texte gesch&#252;ttet wird, bis selbst die Begegnung mit den Texten und deren eigentlich oft existentiellen Herausforderungen und Reflexionspotentiale in Formalia erstickt ist.</p>

<p>Kurzgeschichten und Gedichte sind aber zuerst Kunstwerke! Sie sind keine harmlosen Tierchen, die man zu Demonstrationszwecken halten kann, ohne dass sie ihren Reiz und ihre Faszination verlieren.</p>

<p>Kurzgeschichten und Gedichte sind nicht zuerst &#220;bungen, an denen Autoren und Autorinnen ihre formalen F&#228;higkeiten erproben wollten, sondern, oft hochgradig existentielle Auseinandersetzungen der Autoren und Autorinnen mit einer Wirklichkeit, der sie ausgesetzt sind.</p>

<p>Die so oft im Unterricht benutzten Kurzgeschichten der sp&#228;ten 40er und der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts sind keine Darstellung der Nachkriegszeit, sondern existentielle Auseinandersetzungen mit den Schrecken dieser Zeit. Paul Celan schrieb keine Gedichte, die zuerst der Analyse dienen sollten. „Todesfuge“ ist eine existentielle Auseinandersetzung mit dem Schrecken, der Celan sp&#228;ter in den Selbstmord trieb. Und &#228;hnliches gilt f&#252;r so ziemlich alles, was im Deutschunterricht gelesen wird (werden soll): B&#252;chners verzweifelter Aufschrei gegen&#252;ber der Ungerechtigkeit zu Zeiten der fr&#252;hen Industrialisierung im „Woyzeck“, Schillers massive Abarbeitung an einer Biographie zwischen unaufgekl&#228;rten F&#252;rsten und Freiheitsdrang, die radikale Erfahrung der Zerst&#252;ckelung des Menschen im Kontext der Massenmenschenhaltung in von der Industrialisierung lebensfeindlich gewordenen St&#228;dten usw.</p>

<p>Schullekt&#252;ren waren einmal „wilde“ B&#252;cher. Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“ rief zur Zeit des Erscheinens Massenph&#228;nome zwischen Kleidungsstil und Selbstmord hervor; Heinrich Mann galt als „gef&#228;hrlicher“ Schriftsteller, weil er nicht nur schrieb, sondern auch noch Kommunist war; Kafka durchlebte in der k&#252;nstlerischen Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Zeit die Verzweiflung an sich selbst und seiner Zeit. – Wo ist davon noch etwas im &#252;blichen Deutschunterricht zu sp&#252;ren, der Kompetenzen in den Vordergrund stellt, die letztlich eben doch nichts anderes sind als Anleitungen zum Gebrauch von Werkzeugen zur Zerlegung von Texten und eben nicht die Hinf&#252;hrung zu der F&#228;higkeit sind, sich einem Text existentiell auszusetzen?</p>

<blockquote>„Kurzgeschichten erfreuen sich im Deutschunterricht seit jeher einer gro&#223;er Beliebtheit“,</blockquote>

<p>richtig. Das gilt auch f&#252;r Gedichte. Aber die Beliebtheit hat nichts damit zu tun, dass hier Hochprozentiges genossen wird und existentiell „besoffen“ macht, sondern darin, dass es nun einmal leichter ist, eine Maus zu fangen und mit dem Skalpell in relativ kurzer Zeit zu zerlegen als es dies bei einer Wildkatze, einer Giftschlange oder einem Elefanten der Fall ist. Etwas Kleines bzw. klein Gemachtes kann leichter im Gehege gehalten werden als etwas Gro&#223;es uns Wildes.</p>

<p>Das Resultat ist verheerend: Die Kunstformen, die die gr&#246;&#223;ten Herausforderungen an ihre Verfasser in Hinsicht auf (Ver)Dichtung stellen, werden so Kunstformen, die im au&#223;erschulischen Leben so wenig anzutreffen sind, wie W&#246;lfe in deutschen W&#228;ldern. Wildkatzen werden zu Hauskatzen konditioniert; der revolution&#228;re Schrei nach Gerechtigkeit wird zum historischen Quellchen herab gew&#252;rdigt.</p>

<p>Nein, ich geh&#246;re nicht zu denen, die meinen, dass Literatur die Welt ver&#228;ndern k&#246;nnte. Aber ich geh&#246;re zu denen, die Prousts Diktum am eigenen Leib erfahren haben, dass der Leser, wenn er wirklich liest, immer ein Leser seiner selbst sei.</p>

<p>Kompetenter Umgang mit Literatur? Ja, dazu geh&#246;ren auch alle Fragen nach den Techniken, die Literatur wirksam machen, nach Stilmitteln, die die Wirkung von Literatur begr&#252;nden – und auch nach den oft als existentiell empfunden „Kompetenzen“, die es erm&#246;glichen, Pr&#252;fungen zu bestehen.</p>

<p>Doch die wichtigste, handlungsorientierende Kompetenz im Umgang mit Literatur ist die Kompetenz, sich literarischen Texten &#252;berhaupt mit Haut und Haaren auszusetzen zu k&#246;nnen, um so etwas &#252;ber sich selbst und die Welt zu erfahren.</p>

<p>Es ist immer das „Ich“, das liest, das einen Text erlebt oder in ihm die eigene Gelangweiltheit erf&#228;hrt. Doch dieses lesende „Ich“ muss ermutigt werden, seine eigene Auseinandersetzung mit einem literarischen Werk auch zuzulassen, sie als wertvoll f&#252;r das Leben des Textes, f&#252;r dessen Rezeptionsgeschichte zu erfahren, findet das lebendige, wilde und eben nicht immer vom Lehrer oder von der Lehrerin voraussehbare Leben eines Textes doch genau in dieser Begegnung eines Lesers oder einer Leserin mit einem Text statt, in einem letztlich unverf&#252;gbaren Aufeinandertreffen. Die Aufgabe des Deutschunterrichtes ist es dann, diese Begegnung kommunizierbar zu machen, die Kompetenz zu vermitteln, anderen, die diese individuelle Begegnung m&#246;glicherweise ganz anders erleben, von diesen Erfahrungen nachvollziebar berichten zu k&#246;nnen. Hier, und erst hier, kommen all die Kompetenzen ins Spiel, die Deutschunterricht nat&#252;rlich auch vermitteln muss: Die F&#228;higkeiten, die notwendig sind, um Dritte an den eigenen Erfahrungen mit einem Text Anteil zu geben, also auch die Begr&#252;ndung und &#220;berpr&#252;fung des subjektiven Leseerlebnisses gegen&#252;ber anderen – nicht, um diese von der eigenen Wahrnehmung als die „einzig richtige“ zu &#252;berzeugen, sondern um die Differenz im Umgang mit Texten als eine solche zu erleben, die den eigenen Blick bereichert und m&#246;glicherweise sogar ver&#228;ndert oder auch als sehr pers&#246;nlichen relativiert.</p>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Im%20Gehege%20des%20Deutschunterrichts%20oder%3A%20Der%20Zoo%20und%20die%20Wildnis%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F10%2F07%2Fim-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F10%2F07%2Fim-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis%2F&amp;t=Im%20Gehege%20des%20Deutschunterrichts%20oder%3A%20Der%20Zoo%20und%20die%20Wildnis" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Im%20Gehege%20des%20Deutschunterrichts%20oder%3A%20Der%20Zoo%20und%20die%20Wildnis&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F10%2F07%2Fim-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F10%2F07%2Fim-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis%2F&amp;t=Im%20Gehege%20des%20Deutschunterrichts%20oder%3A%20Der%20Zoo%20und%20die%20Wildnis" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F10%2F07%2Fim-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis%2F&amp;title=Im%20Gehege%20des%20Deutschunterrichts%20oder%3A%20Der%20Zoo%20und%20die%20Wildnis&amp;selection=%E2%80%9EKurzgeschichten%20erfreuen%20sich%20im%20Deutschunterricht%20seit%20jeher%20einer%20gro%C3%9Fer%20Beliebtheit%E2%80%9C%2C%0D%0Aschreibt%20Reiner%20Werner%20auf%20Seite%20Vier%20der%20Einleitung%20des%20Schroedel-Bandes%20%E2%80%9EDeutsch%20SII%20%28Kompetenzen%2C%20Themen%2C%20Training%29%2C%20Kompetent%20in%20Kurzgeschichten%E2%80%9C%2C" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F10%2F07%2Fim-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis%2F&amp;t=Im%20Gehege%20des%20Deutschunterrichts%20oder%3A%20Der%20Zoo%20und%20die%20Wildnis&amp;s=%E2%80%9EKurzgeschichten%20erfreuen%20sich%20im%20Deutschunterricht%20seit%20jeher%20einer%20gro%C3%9Fer%20Beliebtheit%E2%80%9C%2C%0D%0Aschreibt%20Reiner%20Werner%20auf%20Seite%20Vier%20der%20Einleitung%20des%20Schroedel-Bandes%20%E2%80%9EDeutsch%20SII%20%28Kompetenzen%2C%20Themen%2C%20Training%29%2C%20Kompetent%20in%20Kurzgeschichten%E2%80%9C%2C" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F10%2F07%2Fim-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis%2F&amp;title=Im%20Gehege%20des%20Deutschunterrichts%20oder%3A%20Der%20Zoo%20und%20die%20Wildnis&amp;annotation=%E2%80%9EKurzgeschichten%20erfreuen%20sich%20im%20Deutschunterricht%20seit%20jeher%20einer%20gro%C3%9Fer%20Beliebtheit%E2%80%9C%2C%0D%0Aschreibt%20Reiner%20Werner%20auf%20Seite%20Vier%20der%20Einleitung%20des%20Schroedel-Bandes%20%E2%80%9EDeutsch%20SII%20%28Kompetenzen%2C%20Themen%2C%20Training%29%2C%20Kompetent%20in%20Kurzgeschichten%E2%80%9C%2C" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F10%2F07%2Fim-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F10%2F07%2Fim-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F10%2F07%2Fim-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis%2F&amp;t=Im%20Gehege%20des%20Deutschunterrichts%20oder%3A%20Der%20Zoo%20und%20die%20Wildnis&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=%E2%80%9EKurzgeschichten%20erfreuen%20sich%20im%20Deutschunterricht%20seit%20jeher%20einer%20gro%C3%9Fer%20Beliebtheit%E2%80%9C%2C%0D%0Aschreibt%20Reiner%20Werner%20auf%20Seite%20Vier%20der%20Einleitung%20des%20Schroedel-Bandes%20%E2%80%9EDeutsch%20SII%20%28Kompetenzen%2C%20Themen%2C%20Training%29%2C%20Kompetent%20in%20Kurzgeschichten%E2%80%9C%2C" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F10%2F07%2Fim-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis%2F&amp;title=Im%20Gehege%20des%20Deutschunterrichts%20oder%3A%20Der%20Zoo%20und%20die%20Wildnis&amp;notes=%E2%80%9EKurzgeschichten%20erfreuen%20sich%20im%20Deutschunterricht%20seit%20jeher%20einer%20gro%C3%9Fer%20Beliebtheit%E2%80%9C%2C%0D%0Aschreibt%20Reiner%20Werner%20auf%20Seite%20Vier%20der%20Einleitung%20des%20Schroedel-Bandes%20%E2%80%9EDeutsch%20SII%20%28Kompetenzen%2C%20Themen%2C%20Training%29%2C%20Kompetent%20in%20Kurzgeschichten%E2%80%9C%2C" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Im%20Gehege%20des%20Deutschunterrichts%20oder%3A%20Der%20Zoo%20und%20die%20Wildnis&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F10%2F07%2Fim-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2095" class="footnote">Lensch, Martin (2000):         Spielen, was (nicht) im Buche steht. Die Bedeutung der Leerstelle f&#252;r         das literarische Rollenspiel, M&#252;nster: Waxmann 2000, S.11</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/abitur/" title="Abitur" rel="tag">Abitur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/angst/" title="Angst" rel="tag">Angst</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buch/" title="Buch" rel="tag">Buch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/deutsch-sek-ii/" title="Deutsch Sek. II" rel="tag">Deutsch Sek. II</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/dichtung/" title="Dichtung" rel="tag">Dichtung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/didaktik/" title="Didaktik" rel="tag">Didaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/form/" title="Form" rel="tag">Form</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gedichte/" title="Gedichte" rel="tag">Gedichte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/genie/" title="Genie" rel="tag">Genie</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/geschichte/" title="Geschichte" rel="tag">Geschichte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/goethe/" title="Goethe" rel="tag">Goethe</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/industrialisierung/" title="Industrialisierung" rel="tag">Industrialisierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/inhalt/" title="Inhalt" rel="tag">Inhalt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/interpretation/" title="Interpretation" rel="tag">Interpretation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kafka/" title="Kafka" rel="tag">Kafka</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/kompetenzenfoerderung/" title="Kompetenzenförderung" rel="tag">Kompetenzenförderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzenorientierung/" title="Kompetenzenorientierung" rel="tag">Kompetenzenorientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/krieg/" title="Krieg" rel="tag">Krieg</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kunst/" title="Kunst" rel="tag">Kunst</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kuenstler/" title="Künstler" rel="tag">Künstler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kurzgeschichte/" title="Kurzgeschichte" rel="tag">Kurzgeschichte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/leben/" title="Leben" rel="tag">Leben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/notizen/lebenshilfe/" title="Lebenshilfe" rel="tag">Lebenshilfe</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/leidenschaft/" title="Leidenschaft" rel="tag">Leidenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lektuere/" title="Lektüre" rel="tag">Lektüre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/liebe/" title="Liebe" rel="tag">Liebe</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mensch/" title="Mensch" rel="tag">Mensch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/orientierung/" title="Orientierung" rel="tag">Orientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/paul-celan/" title="Paul Celan" rel="tag">Paul Celan</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/roman/" title="Roman" rel="tag">Roman</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/romantik/" title="Romantik" rel="tag">Romantik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/satz/" title="Satz" rel="tag">Satz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprache/" title="Sprache" rel="tag">Sprache</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/tod/" title="Tod" rel="tag">Tod</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wahrheit/" title="Wahrheit" rel="tag">Wahrheit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wahrnehmung/" title="Wahrnehmung" rel="tag">Wahrnehmung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/welt/" title="Welt" rel="tag">Welt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/werte/" title="Werte" rel="tag">Werte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wirklichkeit/" title="Wirklichkeit" rel="tag">Wirklichkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wort/" title="Wort" rel="tag">Wort</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/literatur/theorie/" title="»Theorie«" rel="tag">»Theorie«</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/18/rechtschreibung-wichtig-und-sekundaer-oder-vom-lesen-und-schreiben/" title="Rechtschreibung – wichtig und sekund&#228;r, oder: Vom Lesen und Schreiben (18. September 2009)">Rechtschreibung – wichtig und sekund&#228;r, oder: Vom Lesen und Schreiben</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/" title="Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz (20. September 2009)">Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz</a> (15)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/" title="Bin&#228;re Codes und die Bildung der Zukunft: Eine Replik zu Schirrmachers „Payback“ (24. Mai 2010)">Bin&#228;re Codes und die Bildung der Zukunft: Eine Replik zu Schirrmachers „Payback“</a> (2)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/10/07/im-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 21:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kompetenzenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Form]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Maik Riecken]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2032</guid>
		<description><![CDATA[„Der reine Kompetenzmensch ist in meinen Augen der abh&#228;ngige Mensch von Morgen“, fasst Maik Riecken die Grenzen und Gefahren eines vor allem auf Kompetenzen ausgerichteten Bildungsbegriffs zusammen. Und weiter schreibt Riecken: „Kompetenzen fangen f&#252;r mich immer mit dem Inhalt an – nie mit der Methode, nie mit dem Medium. Wir k&#246;nnen nicht alles wissen. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Der reine Kompetenzmensch ist in meinen Augen der abh&#228;ngige Mensch von Morgen“, fasst <a href="http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/" target="_blank">Maik Riecken</a> die Grenzen und Gefahren eines vor allem auf Kompetenzen ausgerichteten Bildungsbegriffs zusammen. Und weiter schreibt Riecken:</p>

<blockquote>„Kompetenzen fangen f&#252;r mich immer mit dem Inhalt an – nie mit der Methode, nie mit dem Medium. Wir k&#246;nnen nicht alles wissen. Das hei&#223;t aber nicht, dass wir kein Wissen mehr vermitteln sollten oder dass wir keines mehr brauchen.“ (<a href="http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/" target="_blank">Quelle</a>)</blockquote>

<p>Kompetenzen! – So lautet das neue Zauberwort, seit PISA 1 &#246;ffentlichkeitswirksam darstellte, dass es mehr und mehr Jugendliche (<em>u. a.</em> [sic!] in Deutschland) gibt,<span id="more-2032"></span> die z. B. nicht mehr in der Lage sind, in Texten vorhandenes Wissen oder in Texten dargestellte Arbeitsanweisungen, beispielsweise bei Textaufgaben im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, herauszuarbeiten oder anzuwenden.</p>

<p>Die logische Folge aus dieser Erkenntnis ist, dass die F&#228;higkeit zur Anwendung von Wissen st&#228;rker in den Vordergrund gestellt werden muss. Es muss gelernt werden, wie gelernt wird, was heute unter dem Schlagwort „Lernen lernen“ zusammengefasst wird. Es muss aber ebenso gelernt werden, wie Inhalte so erfasst werden k&#246;nnen, dass diese f&#252;r den Bildungsprozess fruchtbar und wirksam werden k&#246;nnen. – Es geht also nicht nur darum, Buchstaben zu lernen, um in der Lage zu sein, diese in Texten wiederzuerkennen, sondern darum, das System, in dem die Buchstaben zu gr&#246;&#223;eren Buchstabengruppen (W&#246;rter, S&#228;tze, Texte) werden, zu verstehen, da nur so die in Zeichenstrukturen festgehaltenen Inhalte erfasst werden k&#246;nnen.</p>

<p>Eine Kompetenz umfasst immer mehr als eine Anwendungsf&#228;higkeit. Und wenn der deutsche Begriff „F&#228;higkeit“ auch schon eine ganze Menge von dem beinhaltet, was in der Diskussion um Kompetenzenorientierung als wichtig angesehen wird, so schlage ich an dieser Stelle dennoch vor, den englischen Begriff der „literacy“ zu benutzen, da dieser einige Seiten in Bildungsprozessen ber&#252;cksichtigt, die weder im Begriff der „F&#228;higkeiten“ noch der „Kompetenzen“ automatisch mitgedacht werden. Ich schlage dies vor, da „F&#228;higkeiten“ eher mit dem englischen „abilities“ korrespondiert und der Kompetenzenbegriff eher mit dem englischen „skills“ erl&#228;utert werden kann.</p>

<p>Also „literacy“. Um diesen Begriff richtig zu verstehen, darf man nicht den Fehler machen, ihn einfach mit Lesekompetenz oder gar Literalit&#228;t zu &#252;bersetzen, wie z. B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Literacy" target="_blank">Wikipedia</a> das macht. „Literacy“ wird in unterschiedlichen Zusammenh&#228;ngen verwendet und meint in diesen eben mehr als nur Lesef&#228;higkeit: Wenn zum Beispiel von „reading literacy“ die Rede ist, dann bezieht sich diese auf eine „schriftsprachliche Rezeptionsf&#228;higkeit im weitesten Sinn, etwa auf Verstehens­leistungen bei der Lekt&#252;re verschiedener linearer Textsorten, aber auch bei Tabellen, Graphiken, Lexikon oder Hypertexten“<sup> [1]</sup></p>

<!--        @page { margin: 56.7pt }        P { margin-bottom: 6pt } -->

<p>Als zweites Beispiel, in welchen Zusammenh&#228;ngen von „literacy“ &#252;ber „Lesef&#228;higkeit“ oder „Lesekompetenz“ hinaus gesprochen werden kann, sei hier im Sinne Sonja Livingstons, die am <a href="http://www.lse.ac.uk/collections/media@lse/whosWho/soniaLivingstone.htm">Department for Media and Communication</a> der <a href="http://www.lse.ac.uk/" target="_blank">London School of Economics and Political Sciences</a> arbeitet, der Begriff der „media literacy“ genannt, zu dem <a href="http://www.lse.ac.uk/collections/media@lse/whosWho/soniaLivingstone.htm#medialiteracy" target="_blank">Livingstone gearbeitet hat</a>. – Livingstone definiert „media literacy“ als “the ability to access, analyse, evaluate and create messages across a variety of contexts” (die F&#228;higkeit / Kompetenz des Zugangs, der Analyse, der Evaluation und der Erstellung zu / von Nachrichten in unterschiedlichen Kontexten).</p>

<p>Dies klingt zun&#228;chst einmal nach einer reinen Ansammlung von F&#228;higkeiten, die zwar die Anwendbarkeit der Medien zulassen, aber keine Kenntnisse &#252;ber diese Medien voraussetzen. Und damit wird aus einem kompetenten Menschen in diesem Sinne ein abh&#228;ngiger Mensch, wie <a href="http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/" target="_blank">Riecken so treffend darstellt</a>:</p>

<blockquote>„Der reine Kompetenzmensch ist in meinen Augen der abh&#228;ngige Mensch von Morgen. Wie viele Menschen sind z.B. von einer bestimmten Benutzeroberfl&#228;che eines Rechners abh&#228;ngig, weil sie nicht verstehen wollen, was der Rechner f&#252;r sie macht? Relevantes Wissen im IT-Bereich bedeutet das Erlernen von Konzepten – etwa der Objektorientierung – die es erlauben, jedes Schreibprogramm, welche objektorientiert arbeitet (das tun fast alle) zu bedienen. Das erm&#246;glicht mir Freiheit bei der Wahl meines Softwareanbieters. Dazu ben&#246;tige ich zun&#228;chst aber Wissen um die Objektorientierung und ich brauche jemanden, der erkennt, dass die Objektorientierung relevantes Wissen darstellt. Habe ich dieses Wissen nicht, muss ich andere Leute fragen oder f&#252;r eine Dienstleistung zahlen.“</blockquote>

<p>Doch Livingstone erkennt dieses Problem und stellt in ihren &#220;berlegungen zur Evaluation von Nachrichten in unterschiedlichen medialen Kontexten folgendes fest:</p>

<blockquote>“<em>There is little point in access or analysis without judgement</em>, but a stress on evaluation raises, rightly, some difficult policy questions when specifying and legitimating appropriate bases of <em>critical literacy – aesthetic, political, ideological and/or economic</em>. The scope and purpose of evaluation is also disputed: is media literacy intended to promote a democratised, diverse, anti-elitist approach to online representations or should it underpin a more traditional, hierarchical discrimination of good from bad, authoritative from unauthorised, information and communication?”<sup> [2]</sup></blockquote>

<p>An diesem Punkt wird deutlich, dass „literacy“ als Begriff mehr als nur F&#228;higkeiten und Kompetenzen (abilities / skills) umfasst: Es geht auch um die F&#228;higkeit zum kritischen Umgang mit den Kompetenzen bzw. vor allem den Inhalten oder Gegenst&#228;nden, die &#252;ber Kompetenzen erschlossen werden. Es geht um die F&#228;higkeit des reflexiven, auf Wissen (Inhalten!) basierenden Umgangs mit Kompetenzen, der auch dann noch weiter hilft, wenn z.B. die Benutzeroberfl&#228;chen von Computerprogrammen v&#246;llig anders aussehen, als wir das heute gewohnt sind.</p>

<p>Doch der „literacy“-Begriff ist meines Erachtens noch umfassender. Er beinhaltet n&#228;mlich auch all jene Faktoren, die den Prozess der Erfassung und Integration von Inhalten in den eigenen Kompetenzen-Pool vor dem je eigenen biographischen, sozialen und kulturellen Hintergrund begleiten und f&#252;hrt im Idealfall auch zu der Kompetenz, diese Hintergr&#252;nde reflexiv und kritisch in den eigene (handlungsorientierten) Lernprozess zu integrieren. Dieser Idealfall ist es, den ich (neben noch weiteren, hier nicht n&#228;her ausgef&#252;hrten Differenzierungen) mit dem Bildungsbegriff verbinde.</p>

<p>Zugegeben: Ich kenne keinen einzigen an Bildungsprozessen Beteiligten, der der Annahme, dass Kompetenzenorientierung nicht ohne Inhalte gehe, widersprechen w&#252;rde. Grunds&#228;tzlich scheint allgemein akzeptiert zu sein, dass der Prozess der Wissensgenerierung mit praktischen Bez&#252;gen und bildenden Wirkungen ein dialektischer ist, der sich zwischen Inhalten und praktischen Anwendungen hin und her bewegt. Und doch scheint es mir in diesem dialektischen Prozess gegenw&#228;rtig eine &#220;bergewichtung der Kompetenzen zu geben, was sicher mit der vorhergegangenen &#220;bergewichtung der Inhalte zu tun hat, aber deshalb dennoch einseitig ist.</p>

<p>Was also ist meines Erachtens in der gegenw&#228;rtigen Bildungs- / Kompetenzen-Diskussion unbedingt zu ber&#252;cksichtigen? Was findet statt? Wo sind Tendenzen erkennbar, die in paradoxe Situationen f&#252;hren?</p>

<ol>
<li><p>Bildungsprozesse sollen individualisiert ablaufen. Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen sollen von ihren individuellen F&#228;higkeiten und Voraussetzungen her gef&#246;rdert werden, sodass idealerweise eine intrinsische Motivation des Lernens erreicht wird. Und dabei werden idealerweise biographische, soziale und kulturelle Hintergr&#252;nde ber&#252;cksichtigt und in den Bildungsprozess integriert – zumindest der Idee nach. Paradoxien zu dieser Forderung des individualisiert von Lehrenden begleiteten Lernprozesses tauchen meines Erachtens an zwei Stellen auf: Zum einen ist es selbst den begabtesten Lehrenden unm&#246;glich in Lerngruppen von z. T. &#252;ber drei&#223;ig Kindern &#252;ber punktuelle Individualisierung hinaus die M&#246;glichkeiten dieser Form des Lernens und Lehrens voll zu nutzen, da die Gruppen und die sich daraus ergebende Summe der individualisiert zu unterrichtenden Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zu gro&#223; ist, um allen Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen angemessen individualisierte Lernoptionen in der notwendigen Kontinuit&#228;t anzubieten. Das macht zwar die individuelle F&#246;rderung nicht unm&#246;glich, erschwert sie aber in einem Ma&#223;e, dass entsprechenden Forderungen bspw. der Bildungspolitik nur in Ans&#228;tzen entsprochen werden kann. Andererseits steht der Kompetenzenorientierung und Individualisierung von Bildungsprozessen der starke Drang zu stark inhaltlich orientierten Standardisierungen gegen&#252;ber, die &#252;berall dort, wo zentrale Pr&#252;fungen abgelegt werden m&#252;ssen, die Lehrerinnen und Lehrer vor eine nahezu unl&#246;sbare Aufgabe stellen: Wie individualisiere ich Unterricht, wenn am Ende doch alle das Gleiche k&#246;nnen sollen und m&#252;ssen? – So ist es beispielsweise im Deutschunterricht nicht nachvollziehbar, warum Kompetenzen f&#252;r alle Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen in einem Land an den gleichen Lekt&#252;ren erarbeitet werden m&#252;ssen… Von individuellem Lernen kann da nur noch sehr begrenzt die Rede sein.</p></li>
<li><p>Einerseits wird von Kompetenzen gesprochen, diese werden aber nicht weiter differenziert. Es scheint mir bislang, sollte ich da was &#252;bersehen haben, freue ich mich auf Erg&#228;nzungen in den Kommentaren, als f&#228;nde noch keine Diskussion dar&#252;ber statt, wie sich Kompetenzen aufbauen und wie, an der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen orientiert, ein Kompetenzenzuwachs darstellbar ist. Wie weit m&#252;ssen Kompetenzen denn nun in Klasse 6, 8, 10 oder gar 13 vorhanden sein? Welche zus&#228;tzlichen Kompetenzen soll ein Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin nach 10 oder nach 13 Jahren haben? Wo liegen da die Unterschiede. St&#252;nden in einem Lehrplan, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler nach 10 Jahren einen angemessen Umgang mit Textverarbeitung, Pr&#228;sentationsm&#246;glichkeiten etc. haben sollen, stellt sich die Frage wodurch sich diese Kompetenzen dann von denen in Klasse 13 oder 12 (beim achtj&#228;hrigen Gymnasium) unterscheiden, wenn dort die exakt gleichen Formulierungen in den Lehrpl&#228;nen stehen? Insgesamt scheint mir der Kompetenzenbegriff entwicklungspsychologisch noch nicht (differenziert genug) gedacht zu sein. Ich vermute sogar, dass hier eigentlich von einem gr&#246;&#223;eren Umfang an Wissen ausgegangen wird, der mit anwendbar und darstellbar sein soll.</p></li>
<li><p>Wenn L&#228;nder mit zentralen Abschlusspr&#252;fungen Lehrpl&#228;ne entwickeln, die vor allem Bildungsstandards und ein fachspezifisches Kerncurriculum vorgeben, l&#228;uft dies inhaltlich definierten Abschlussprofilen zuwider. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Schulentwicklung in Richtung selbstverantwortliche Schule hin l&#228;uft, in der, auf der Basis von Bildungsstandards und Kerncurricula, schuleigene, dem Profil einer Schule entsprechende Schulcurricula erstellt werden sollen. Hier entsteht ein Paradox, das nur aufzul&#246;sen ist, wenn schuleigene Abschlusspr&#252;fungen wieder zugelassen werden, die von der Schulaufsicht daraufhin zu &#252;berpr&#252;fen sind, ob sie den Bildungsstandards entsprechen und die Kerncurricula angemessen ber&#252;cksichtigen. Dabei muss es dann egal sein, ob in einer Lerngruppe „Effi Briest“ oder „Irrungen, Wirrungen“ gelesen wird, wenn die Bildungsstandards einen reflexiven Umgang mit dem b&#252;rgerlichen Realismus zulassen. Vor allem in den geisteswissenschaftlichen F&#228;chern kann individualisiertes Lernen letztlich nur gelingen, wenn die inhaltlichen Vorgaben f&#252;r Pr&#252;fungen entsprechend angepasst werden. – Und damit spreche ich mich nicht gegen Inhalte aus. Es will mir vielmehr so scheinen, als wollten viele Kultusadministrationen die inhaltliche Gestaltung durchaus den Schulen bzw. den Fachlehrern im Sinne einer Individualisierung zur&#252;ck geben. Doch dann muss man aufpassen, dass man unter Standardisierung, die der Individualisierung grunds&#228;tzlich zuwider l&#228;uft, nicht die inhaltliche Monokultur versteht, wie sie beispielsweise in L&#228;ndern mit Zentralabitur in der Sekundarstufe II im Augenblick anzutreffen ist.</p></li>
<li><p>Kompetenzen werden am besten an Inhalten und Gegenst&#228;nden gelernt, die einzelne Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen oder Lerngruppen als ganze interessieren. Die heute gefragten Kompetenzen erfordern eine entsprechende Schulorganisation: Individuelle Lernprozesse und Kompetenzenbildung k&#246;nnen nur sehr begrenzt im bislang &#252;blichen Zeitraster geleistet werden, das letztlich die Lerngruppen und die Individuen synchronisiert und so nicht den individuellen Lernanspr&#252;chen gerecht werden kann. L&#228;ngerfristige Planungen (Wochenplan etc.) und eine gr&#246;&#223;ere Flexibilit&#228;t der vorgegebenen Lernphasen im Rahmen einer festen Stundentafeln w&#228;ren von N&#246;ten, wenn wirklich individualisierter Unterricht stattfinden soll. Dar&#252;ber hinaus m&#252;ssen Lehrende sich viel mehr als bislang als Team verstehen, weil letztlich nur so sicher gestellt werden kann, dass jeder Sch&#252;ler und jede Sch&#252;lerin angemessen betreut werden kann. Klassenverb&#228;nde von 30 und mehr, in denen Lehrende sich vor allem f&#252;r ihr Fach verantwortlich f&#252;hlen, erh&#246;hen die Zahl der individuell zu betreuenden Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen. Diese Betreuungszahlen k&#246;nnten bereits heute einfach gesenkt werden. Ein Beispiel: An meiner Schule komme auf ca. 1250 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler ca. 95 Lehrkr&#228;fte, teilweise in Teilzeit. W&#252;rden die Lehrenden sich die zu betreuenden Sch&#252;ler aufteilen, k&#228;men im Schnitt auf jeden Lehrenden 13 bis 14 Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen, die in ihrem Lernprozess individuell betreut werden m&#252;ssten. Der Unterschied zu den jetzigen Zust&#228;nden? Im Augenblick unterrichte ich ca. 150 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, was eine relativ niedrige Zahl ist, da die Religionsgruppen in der Mittelstufe relativ klein sind. Dennoch halte ich es f&#252;r unrealistisch, dass ich 150 Personen individuell betreuen und f&#246;rdern kann. Wenn ich aber nun 14 Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen als fester Betreuer zugewiesen bek&#228;me, k&#246;nnte ich diese durchaus im Blick behalten und (anders als  es mir als Fachlehrer m&#246;glich ist) den gesamten Lernprozess und die damit verbundenen F&#246;rdernotwendigkeiten organisieren, weil ich gleichzeitig w&#252;sste, dass andere Kollegen z. B. Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, die in meinen F&#228;chern F&#246;rderbedarf haben, begleiten. Das w&#252;rde nicht bedeuten, dass sich der Fachlehrer aus der F&#246;rderung seiner Lerngruppen heraus nehmen soll. Das w&#252;rde aber bedeuten, dass jeder Sch&#252;ler und jede Sch&#252;lerin zumindest einen fixen Ansprechpartner in der Schule h&#228;tte, der nat&#252;rlich mit Kollegen und Kolleginnen im Gespr&#228;ch sein m&#252;sste, die diese Lernenden unterrichten. Schulen, die sich dem Teamteaching verschrieben haben, scheinen mir hier auf einem sehr guten Weg.</p></li>
</ol>

<p>Zu den zu ver&#228;ndernden Schulstrukturen geh&#246;rt aber auch die Verf&#252;gbarkeit von Ressourcen und Materialien, die f&#252;r individualisierte Lernprozesse notwendig sind. Dazu geh&#246;ren sowohl m&#246;glichst frei zug&#228;ngliche Rechner mit Netzanschluss (idealerweise in jeder Klasse mindesten einer) als auch Nachschlagewerke (wie z. B. W&#246;rterb&#252;cher) in den einzelnen Klassenr&#228;umen – &#252;ber die Verf&#252;gbarkeit von Wissen hinaus, das beispielsweise in schuleigenen oder in der Umgebung angesiedelten Bibliotheken verf&#252;gbar ist. Au&#223;erdem verhindert die bisherige Aufsichtsregelung, vor allem in der Sekundarstufe I, dass beispielsweise ein Teil der Lerngruppe in der Bibliothek und ein zweiter im Klassenraum arbeitet.</p>

<p>„Literacy“ im hier gemeinten Sinne setzt eine wesentlich gr&#246;&#223;ere Ausdifferenzierung der Unterrichts- und Schulorganisation voraus, als sie bis heute an vielen Schulen in Deutschland &#252;blich ist. Unterst&#252;tzend k&#246;nnten in diesem organisatorischen Bereich auch digitale Arbeitsmittel wirken, die die vernetzten Strukturen, auf die Lernen im Prinzip heute hinauslaufen muss, nicht nur symbolisch widerspiegeln sondern praktisch unterst&#252;tzen.</p>

<p>Ob solche Ver&#228;nderungen aber gewollt sind? Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen scheinen mir – und jetzt doch noch eine Lanze f&#252;r die Notwendigkeit der Kompetenzenvermittlung – gerade im Bereich der Vernetzung ihres Lernens nach wie vor reichlich inkompetent. Die so genannten „digital natives“ erscheinen mir oft eher „digital naiv“, was aber nicht den Lernenden anzukreiden ist, f&#252;hrt sie Schule doch in vielen F&#228;llen kaum in diese (<a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2195234_0_1272_-internet-lehrer-2-0-hat-sein-klassenziel-verfehlt.html" target="_blank">auch vielen Lehrenden v&#246;llig unbekannten</a>) Arbeitsformen ein. Entsprechend schwierig ist es, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zur Arbeit in vernetzten Systemen zu motivieren, was allerdings auch verst&#228;ndlich ist, wenn sie diese Kompetenzen m&#246;glicherweise nur von einzelnen Lehrkr&#228;ften angeboten bekommen und diese Kompetenzen keinen akzeptierten Ort in der Schulkultur finden. In solchen F&#228;llen kann es sogar zu der paradoxen Situation kommen, dass einzelne Lehrkr&#228;fte hochgradig vernetzt arbeiten und lernen, diese Kompetenzen aber nur extrem begrenzt vermitteln k&#246;nnen, weil sie die Gegebenheiten an den Schulen nicht vorfinden – oder aber sie verlieren die Motivation, diese Kompetenzen zu vermitteln, weil dies immer wieder zu Irritationen im Kontext der Schulgemeinde f&#252;hrt.</p>

<p>Was mit einem Beitrag von Maik Riecken zur Frage des Verh&#228;ltnisses von Wissen und Kompetenzen begonnen hat, hat sich f&#252;r mich unter der Hand zu einer Frage entwickelt, die tief in die Strukturen des Lernens und Lehrens an deutschen Schulen hinein reicht. W&#228;hrend Riecken die tendenzielle Absolutsetzung von Kompetenzen kritisch in den Blick nimmt, womit ich &#252;brigens v&#246;llig einig gehe, versuche ich hier darzustellen, dass die F&#246;rderung des selbst&#228;ndigen Denkens, die eben nicht dazu f&#252;hrt, dass der reine Kompetenzmensch der abh&#228;ngige Mensch von morgen wird, eine umfassende Herausforderung ist, die (wieder einmal) an die grundlegenden Strukturen unserer Bildungseinrichtungen heran reicht. Es ist die Herausforderung von heute, Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mit Kompetenzen und Wissen dazu zu bef&#228;higen, sich morgen kompetent Wissen aneignen zu k&#246;nnen und &#252;ber Reflexionskompetenzen zu verf&#252;gen, um mit Fragen und Herausforderungen umgehen zu k&#246;nnen, von denen wir heute noch gar nicht wissen, dass sie auf uns zu kommen werden.</p>

<p>Es ist wohl so, dass nie zuvor so viel Wissen konstruiert wurde, wie in unserer Gegenwart. Um so wichtiger erscheint es mir, dass ein umfassendes Grundwissen gepaart mit Kompetenzen, die reflektiert und konstruktiv mit neuem Wissen umgehen k&#246;nnen, im Zentrum heutiger Bildungsprozesse steht. Das Wissen hat sich einem Ma&#223;e differenziert, dass ein Universalgelehrter im humboldtschen Sinne kaum noch m&#246;glich scheint. Diese Differenzierung des Wissens muss sich zumindest in Ans&#228;tzen, ohne notwendiges Grundwissen auszublenden, in der einen oder anderen Form in Bildungsprozessen widerspiegeln. Das hei&#223;t nicht, dass es keine verbindlichen Inhalte mehr geben soll. Grundrechenarten k&#246;nnen ebenso wenig ins Belieben einer Bildungsinstitution gestellt werden, wie grundlegende Kenntnisse &#252;ber chemische Reaktionen,  physikalische Gesetze, Grundkonzepte der Informatik oder auch ein fundiertes kulturgeschichtliches Wissen, wie es in den geisteswissenschaftlichen F&#228;chern vermittelt wird. Doch die Formen, in denen dieses Wissen vermittelt wird, k&#246;nnen durchaus die Arbeitsformen widerspiegeln, die sich bereits heute als die Arbeitsformen der Gegenwart und absehbaren Zukunft darstellen: Lernen muss individualisiert und kooperativ ablaufen, sich vernetzen und &#246;ffnen, aber auch Platz f&#252;r Stille und R&#252;ckzug bieten. Einzelarbeit muss ebenso ihren Raum finden, wie die Arbeit in Gruppen. Die Zeit- und Raumstrukturen m&#252;ssen sich ver&#228;ndern, das Verst&#228;ndnis von Fachlehrer und Lerncoach gilt es n&#228;her zu betrachten und – nach so langem Verzicht auf diese Frage, ist sie nun dennoch unvermeidlich – die Schulen m&#252;ssen endlich eine Ausstattung erhalten, die solche Arbeitsformen m&#246;glich macht. Damit meine ich nicht nur digitale Ausstattung! Dazu geh&#246;ren Moderatorenkoffer in ausreichender Zahl, Karteikarten, Magnete in ausreichender Zahl, M&#246;glichkeiten f&#252;r Metaplanarbeit, Plakatb&#246;gen, die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler inhaltlich f&#252;llen k&#246;nnen und dabei die Grundlagen des Pr&#228;sentierens lernen etc., also all das, was engagierte Lehrkr&#228;fte heute nach wie vor aus eigener Tasche bezahlen.</p>

<p>Kompetenzenorientiertes Lernen  muss an Inhalten orientiert sein, fordert aber auch eine Schule, in der diese inhaltlich orientieren Kompetenzen gepflegt werden (k&#246;nnen). Und in einem Land, dessen Bildungsausgaben im Vergleich mit anderen L&#228;ndern eher im unteren Bereich liegen, ist hier noch sehr viel Potential vorhanden, wenn entsprechende Ver&#228;nderungen politisch und gesellschaftlich wirklich gewollt werden.</p>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Zwischen%20Kompetenzen%20und%20Literacy%20oder%3A%20Ohne%20Inhalt%20keine%20Kompetenz%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F09%2F20%2Fzwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F09%2F20%2Fzwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz%2F&amp;t=Zwischen%20Kompetenzen%20und%20Literacy%20oder%3A%20Ohne%20Inhalt%20keine%20Kompetenz" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Zwischen%20Kompetenzen%20und%20Literacy%20oder%3A%20Ohne%20Inhalt%20keine%20Kompetenz&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F09%2F20%2Fzwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F09%2F20%2Fzwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz%2F&amp;t=Zwischen%20Kompetenzen%20und%20Literacy%20oder%3A%20Ohne%20Inhalt%20keine%20Kompetenz" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F09%2F20%2Fzwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz%2F&amp;title=Zwischen%20Kompetenzen%20und%20Literacy%20oder%3A%20Ohne%20Inhalt%20keine%20Kompetenz&amp;selection=%E2%80%9EDer%20reine%20Kompetenzmensch%20ist%20in%20meinen%20Augen%20der%20abh%C3%A4ngige%20Mensch%20von%20Morgen%E2%80%9C%2C%20fasst%20Maik%20Riecken%20die%20Grenzen%20und%20Gefahren%20eines%20vor%20allem%20auf%20Kompetenzen%20ausgerichteten%20Bildungsbegriffs%20zusammen.%20Und%20weiter%20schreibt%20Riecken%3A%0D%0A%E2%80%9EKompetenzen%20f" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F09%2F20%2Fzwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz%2F&amp;t=Zwischen%20Kompetenzen%20und%20Literacy%20oder%3A%20Ohne%20Inhalt%20keine%20Kompetenz&amp;s=%E2%80%9EDer%20reine%20Kompetenzmensch%20ist%20in%20meinen%20Augen%20der%20abh%C3%A4ngige%20Mensch%20von%20Morgen%E2%80%9C%2C%20fasst%20Maik%20Riecken%20die%20Grenzen%20und%20Gefahren%20eines%20vor%20allem%20auf%20Kompetenzen%20ausgerichteten%20Bildungsbegriffs%20zusammen.%20Und%20weiter%20schreibt%20Riecken%3A%0D%0A%E2%80%9EKompetenzen%20f" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F09%2F20%2Fzwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz%2F&amp;title=Zwischen%20Kompetenzen%20und%20Literacy%20oder%3A%20Ohne%20Inhalt%20keine%20Kompetenz&amp;annotation=%E2%80%9EDer%20reine%20Kompetenzmensch%20ist%20in%20meinen%20Augen%20der%20abh%C3%A4ngige%20Mensch%20von%20Morgen%E2%80%9C%2C%20fasst%20Maik%20Riecken%20die%20Grenzen%20und%20Gefahren%20eines%20vor%20allem%20auf%20Kompetenzen%20ausgerichteten%20Bildungsbegriffs%20zusammen.%20Und%20weiter%20schreibt%20Riecken%3A%0D%0A%E2%80%9EKompetenzen%20f" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F09%2F20%2Fzwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F09%2F20%2Fzwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F09%2F20%2Fzwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz%2F&amp;t=Zwischen%20Kompetenzen%20und%20Literacy%20oder%3A%20Ohne%20Inhalt%20keine%20Kompetenz&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=%E2%80%9EDer%20reine%20Kompetenzmensch%20ist%20in%20meinen%20Augen%20der%20abh%C3%A4ngige%20Mensch%20von%20Morgen%E2%80%9C%2C%20fasst%20Maik%20Riecken%20die%20Grenzen%20und%20Gefahren%20eines%20vor%20allem%20auf%20Kompetenzen%20ausgerichteten%20Bildungsbegriffs%20zusammen.%20Und%20weiter%20schreibt%20Riecken%3A%0D%0A%E2%80%9EKompetenzen%20f" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F09%2F20%2Fzwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz%2F&amp;title=Zwischen%20Kompetenzen%20und%20Literacy%20oder%3A%20Ohne%20Inhalt%20keine%20Kompetenz&amp;notes=%E2%80%9EDer%20reine%20Kompetenzmensch%20ist%20in%20meinen%20Augen%20der%20abh%C3%A4ngige%20Mensch%20von%20Morgen%E2%80%9C%2C%20fasst%20Maik%20Riecken%20die%20Grenzen%20und%20Gefahren%20eines%20vor%20allem%20auf%20Kompetenzen%20ausgerichteten%20Bildungsbegriffs%20zusammen.%20Und%20weiter%20schreibt%20Riecken%3A%0D%0A%E2%80%9EKompetenzen%20f" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Zwischen%20Kompetenzen%20und%20Literacy%20oder%3A%20Ohne%20Inhalt%20keine%20Kompetenz&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F09%2F20%2Fzwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2032" class="footnote">CORNELIA ROSEBROCK (2006). Lesesozialisation und Lesef&#246;rderung – literarisches Leben in der Schule. In: MICHAEL K&#196;MPER-VAN DEN BOOGAART (Hg.), Deutsch-Didaktik: Leitfaden f&#252;r die Sekundarstufe I und II. Berlin, Cornelsen Verlag Scriptor: 153–174, 154.</li><li id="footnote_1_2032" class="footnote">Sonja Livingstone (2004) <a href="http://eprints.lse.ac.uk/1027/" target="_blank">What is media literacy?</a> <em>Intermedia</em>, 32(3), 18-20. September – Hervorhebungen von mir.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/abitur/" title="Abitur" rel="tag">Abitur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buch/" title="Buch" rel="tag">Buch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/didaktik/" title="Didaktik" rel="tag">Didaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erkenntnis/" title="Erkenntnis" rel="tag">Erkenntnis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/form/" title="Form" rel="tag">Form</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/humboldt/" title="Humboldt" rel="tag">Humboldt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/inhalt/" title="Inhalt" rel="tag">Inhalt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugend/" title="Jugend" rel="tag">Jugend</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kinder/" title="Kinder" rel="tag">Kinder</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/kompetenzenfoerderung/" title="Kompetenzenförderung" rel="tag">Kompetenzenförderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzenorientierung/" title="Kompetenzenorientierung" rel="tag">Kompetenzenorientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kultur/" title="Kultur" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/maik-riecken/" title="Maik Riecken" rel="tag">Maik Riecken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/motivation/" title="Motivation" rel="tag">Motivation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/orientierung/" title="Orientierung" rel="tag">Orientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/tradition/" title="Tradition" rel="tag">Tradition</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/verstehen/" title="Verstehen" rel="tag">Verstehen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zukunft/" title="Zukunft" rel="tag">Zukunft</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/07/im-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis/" title="Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis (7. Oktober 2009)">Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis</a> (5)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/18/rechtschreibung-wichtig-und-sekundaer-oder-vom-lesen-und-schreiben/" title="Rechtschreibung – wichtig und sekund&#228;r, oder: Vom Lesen und Schreiben (18. September 2009)">Rechtschreibung – wichtig und sekund&#228;r, oder: Vom Lesen und Schreiben</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/" title="Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens (19. April 2009)">Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens</a> (1)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>15</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Die Bildungsfrage als Medienfrage</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 18:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkritik]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall McLuhan]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Wikis]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1840</guid>
		<description><![CDATA[Ein Satz in einem Blogeitrag von Jean-Pol Martin, der mich sofort anspricht, dem ich zustimme, ohne zu wissen warum. Ein Satz dem ich nachgehen muss und der sinngem&#228;&#223; sagt: Die Bildungsfrage kann nur &#252;ber die Medienfrage angegangen werden. „The Medium is the Message“ schrieb der Medientheoretiker Marshall McLuhan ein wenig plakativ. Und an anderer Stelle: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Satz in einem Blogeitrag von <a href="http://jeanpol.wordpress.com/" target="_blank">Jean-Pol Martin</a>, der mich sofort anspricht, dem ich zustimme, ohne zu wissen warum. Ein Satz dem ich nachgehen muss und der sinngem&#228;&#223; sagt: <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/06/26/twitter-als-arbeitsplatz/" target="_blank">Die Bildungsfrage kann nur &#252;ber die Medienfrage angegangen werden</a>.</p>

<p>„The Medium is the Message“ schrieb der Medientheoretiker <a href="http://www.marshallmcluhan.com" target="_blank">Marshall McLuhan</a> ein wenig plakativ. Und an anderer Stelle:</p>

<blockquote>„We look at the present through a rear-view mirror. We march backwards into the future.“ (<a href="http://www.marshallmcluhan.com/poster.html" target="_blank">Quelle</a>)</blockquote>

<p>&#220;bersetzt hei&#223;t das etwa: „Wir betrachten die Gegenwart durch einen nach hinten gerichteten Spiegel. Wir gehen r&#252;ckw&#228;rts in die Zukunft.“</p>

<p>F&#252;r die gegenw&#228;rtige Bildungsdebatte in mehr und mehr selbstverst&#228;ndlich digital gepr&#228;gten Zeiten, zumindest f&#252;r die j&#252;ngere  und ein paar interessierte Mitglieder der &#228;lteren Generation, stellt sich f&#252;r mich die Frage, was ich in diesem nach hinten oder auch r&#252;ckw&#228;rts gewandten Spiegel sehe.<span id="more-1840"></span></p>

<p>Als erstes kommt mir die f&#252;r Bildung lange Zeit relevante und auch heute nicht zu verachtende Buchkultur in den Sinn.</p>

<p>Ich stelle mir vor, man h&#228;tte vor ein paar hundert Jahren einem Jugendlichen ein Buch in die Hand gegeben und gesagt: Bitte, hier ist das neue Medium, das Medium der Zukunft, mach was draus – und h&#228;tte dann den Jugendlichen mit einem Buch und einem Schreibwerkzeug alleine gelassen. Was h&#228;tte der Jugendliche wohl getan? Ganz sicher h&#228;tte er das Buch nicht als ein Medium f&#252;r Bildungszwecke entdeckt. Vielmehr h&#228;tte er vielleicht Zeichnungen hinterlassen. Diese h&#228;tten m&#246;glicherweise denjenigen erschreckt, der den Jugendlichen das Medium „Buch“ an die Hand gegeben hat: M&#246;glicherweise w&#228;re angeprangert worden, dass das Medium f&#252;r Bildungszwecke ungeeignet sei. Vielleicht h&#228;tte der eine oder andere, der das Medium in die Hand der Jugendlichen gab, auch obsz&#246;ne Zeichnungen entdeckt oder solche von Waffen und w&#228;re zu dem Schluss gekommen, dass dieses Medium Jugendliche negativ beeinflusst und einen restriktiveren Zugang zu diesem Medium gefordert.</p>

<p>So ist die Geschichte bei der Einf&#252;hrung des Buchs als Leitmedium der Bildung nicht gelaufen: Wer ein Buch in die Hand bekam, hatte Unterricht im Lesen und im Schreiben, konnte mit der Produktion von Text &#252;ber die Rezeption von Texten umgehen und so zu einem angemessenen Umgang mit dem Medium gelangen und den Lernerfolg erzielen, der mit der Vorstellung „Buch“ verbunden wurde.</p>

<p>Das Medium wurde also als ein Teil des Bildungsprozess selbst betrachtet, die damit verbundene Schreibf&#228;higkeit wurde aber auch f&#252;r Briefe genutzt, die den Austausch mit anderen erm&#246;glichten. Die erlernten Techniken wurden mit den vorhandenen Formen der Kommunikation genutzt und es entstand im schriftlichen Bereich „<a href="http://www.fernuni-hagen.de/EUROL/termini/5420.htm" target="_blank">Intertexutalit&#228;t</a>“: Das vorhandene Medium wurde genutzt, um im textgebundenen Gespr&#228;ch mit anderen das Medium Nutzenden in einen Austausch zu kommen, der dann f&#252;r die eigene Produktion von Texten genutzt wurde.</p>

<p>Die Einf&#252;hrung des Buches brachte es also mit sich, dass die f&#252;r eine angemessene Nutzung des Mediums notwendigen Techniken vermittelt wurden. Diese Vermittlung fand mit B&#252;chern statt und schlug sich in neuen Texten nieder.</p>

<p>Und heute? Mir kommt es zunehmend so vor, als w&#252;rden die neuen Leitmedien (Computer und Internet) zwar den Jugendlichen als notwendige Instrumente an die Hand gegeben, die f&#252;r gegenw&#228;rtige Prozesse als unabdingbar angesehen werden, ohne die zur effektiven Nutzung dieser Medien notwendigen Kenntnisse im Umgang mit den Medien selbst zu vermitteln.</p>

<p>Auch heute muss man lesen und schreiben k&#246;nnen, um das Medium zu nutzen. Da hat sich gegen&#252;ber der Einf&#252;hrung des Buchs nicht viel ge&#228;ndert. Hinzu kommt aber die Notwendigkeit, &#252;ber den Schriftgebrauch hinaus auch direkt mit digitalen Medien verbundene Techniken zu erlernen und zu einem eigenen Teil im Bildungsprozess zu machen.</p>

<p>Was fr&#252;her der Umgang mit der Schreibfeder und dem Tintefass war, ist heute der Umgang mit Programmen. Und wenn fr&#252;her die Rezeption und das Erstellen von Texten im Zentrum stand, die &#252;ber B&#252;cher vermittelt wurden, so ist heute die Rezeption von Websites ein wichtiges Thema geworden.</p>

<p>Es reicht nicht, Menschen das zentrale Werkzeug der Gegenwart in den reicheren L&#228;ndern der Welt zur Verf&#252;gung zu stellen. Dar&#252;ber hinaus muss auch der Umgang mit diesem Werkzeug und des mit ihm produzierten Inhalts Teil des Bildungsprozesses sein.</p>

<p>Und damit bin ich wieder am Anfang dieses Beitrags. <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/06/26/twitter-als-arbeitsplatz/" target="_blank">Die Bildungsfrage kann nur &#252;ber die Medienfrage angegangen werden</a>. Etwas sch&#228;rfer ausgedr&#252;ckt: Die Bildungsfrage ist selbst Teil der Medienfrage.</p>

<p>Denke ich diese Gedanken weiter, so komme ich zu dem Schluss, dass der gegenw&#228;rtig eher restriktive Umgang mit digitalen Medien letztlich ein restriktiver Umgang mit den im produktiven Umgang mit den Medien liegenden Bildungschancen ist – zumindest so lange, wie die Stimmen, die einen anderen Umgang mit Medien in Bildungsprozessen fordern und vorausdenken, f&#252;r die praktische Bildungsarbeit weitgehend unerh&#246;rt bleiben.</p>

<p>Das bedeutet nicht, dass das Buch, die Zeitung, die Zeitschrift etc. tot w&#228;ren. Nach wie vor bilden diese Medien den Rahmen, der von digitalen Medien erweitert und langsam ver&#228;ndert wird. Lesen und Schreiben sind weiterhin unabdingbare Fertigkeiten, die den Bildungsprozess &#252;berhaupt erst m&#246;glich machen.</p>

<p>Das eigentlich neue und f&#252;r den Bildungsprozess nutzbar zu machende Element verdr&#228;ngt diese Medien und Techniken auf absehbare Zeit noch nicht. Was sich ver&#228;ndert ist die Form der Kommunikation. An die Stelle von Briefen, die in der Regel genau zwei Leute miteinander ins Gespr&#228;ch bringen, treten Blogs und, wenn es sich um eher private, nicht f&#252;r andere Augen direkt zug&#228;ngliche Austauschprozesse handelt, die E-Mail.</p>

<p>Gemeinsame Wissenskonstruktion erfordert heute Kompetenzen, die diese Wissenskonstruktion &#252;berhaupt erm&#246;glichen. Dazu geh&#246;rt all das, was heute unter dem Schlagwort „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medienkompetenz" target="_blank">Medienkompetenz</a>“ gef&#252;hrt wird:</p>

<blockquote>„<strong>Medienkompetenz</strong> bezeichnet nach <a title="Dieter Baacke" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Baacke" target="_blank">Dieter Baacke</a> die F&#228;higkeit, <a title="Massenmedien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massenmedien" target="_blank">Medien</a> und ihre <a title="Inhalt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inhalt" target="_blank">Inhalte</a> den eigenen Zielen und Bed&#252;rfnissen entsprechend zu nutzen.” (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medienkompetenz" target="_blank">Quelle</a>)</blockquote>

<p>Um sie aber f&#252;r diese eigenen Ziele und Bed&#252;rfnisse nutzen zu k&#246;nnen, muss ich mit ihnen umgehen k&#246;nnen. Das f&#228;ngt bei so einfachen Fragen wie der nach der Tastenkombination f&#252;r korrekte deutsche Anf&#252;hrungszeichen an und geht heute bis zu den Fragen, wie ein Wiki zur gemeinsamen Wissenskonstruktion genutzt werden kann, wie ein Blog erstellt und gepflegt wird, wie Bilder digital verarbeitet k&#246;nnen etc.</p>

<p>In diesen Bereichen beobachte ich bei Jugendlichen weit weniger Kompetenzen als es das Schlagwort von den „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_native" target="_blank">Digital Natives</a>“ vermuten lassen w&#252;rde.</p>

<p>Im Augenblick geben wir Jugendlichen Medien an die Hand, ohne die notwendigen Kenntnisse zum produktiven Gebrauch dieser Medien mit zu vermitteln. Und dann wundern wir uns, dass Jugendliche so mit dem Computer, dem Mobiltelefon oder mit den Communities im Netz umgehen, wie sie es tun. Wir wundern uns, dass Sch&#252;ler den Computer mehr f&#252;r Spiele und Chats nutzen als zum Erreichen ihrer eigenen Ziele. Dabei geht unter, dass der Gebrauch eines Computers als Arbeitsinstrument erst gelernt und dem entsprechend auch gelehrt werden muss, damit dieses Medium seine ganze positive Wirkung auf Biildungsprozesse &#252;berhaupt erst entfalten kann.</p>

<p>Dabei bieten digitale Medien ganz neue M&#246;glichkeiten der Vernetzung an, die nicht mehr nur bipolar ist, wie beim Brief, sondern multiplural geworden ist. Ein Blogeintrag kann potentiell von Millionen von Menschen gelesen und kommentiert werden; im Zusammenhang mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki" target="_blank">Wikis</a> bietet sich die direkte Mitarbeit an Texten an (wenn die f&#252;r eine differenzierte Eintragung n&#246;tigen technischen Kenntnisse vorhanden sind), <a href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a> erm&#246;glicht den gleichzeitigen Kontakt zu anderen an den Fragen interessierten Personen, die an dem gleichen Thema arbeiten wie ich, so ich wei&#223;, wie ich mit Twitter umgehen kann.</p>

<p>Auf diesen Wegen bieten sich M&#246;glichkeiten, die eigenen Fragen jederzeit zur Diskussion zu stellen, R&#252;ckmeldungen zu bekommen, die quantitativ und oft auch qualitativ das eigenen Arbeiten befruchten.</p>

<p>Doch solange bereits die Nutzung eines Textverarbeitungsprogramms an mangelnden Anwenderkenntnissen scheitert, werden diese Potentiale nicht genutzt werden k&#246;nnen.</p>

<p>F&#252;r Bildungsfragen ergeben sich aus diesen &#220;berlegungen f&#252;r mich folgende Fragen und zu ber&#252;cksichtigende Aspekte:</p>

<ol>
    <li>Der angemessene Einsatz von Medien setzt Kenntnisse in den Kulturtechniken Lesen und Schreiben voraus.</li>
    <li>Diese Kenntnisse werden mit Hilfe etablierter Medien und mit der Nutzung neuer Medien vermittelt und erworben.</li>
    <li>Dar&#252;ber hinaus m&#252;ssen Anwenderkompetenzen im Gebrauch mit Programmen vermittelt und genutzt werden.</li>
    <li>Ziel dieser Vermittlung von Anwenderkompetenzen ist es, die im Web 2.0 liegenden Bildungschancen f&#252;r den einzelnen Menschen zug&#228;nglich und nutzbar zu machen. Dabei bedarf es kritischer Reflexionsf&#228;higkeiten, die eine angemesse Einsch&#228;tzung der Inhalte und der Kommunikationsstrukturen in vernetzten Arbeitsprozessen erm&#246;glichen.</li>
    <li>Die Herausf&#252;hrung von Menschen aus der durch mangelnde Kompetenzen im Bereich digitaler Bildungs- und Arbeitsm&#246;glichkeiten entstehenden Unm&#252;ndigkeit ist letztlich kein Akt eines modischen und schnell vergehenden Medienhypes, sondern letztlich ein Akt der Fortf&#252;hrung der Aufkl&#228;rung im digitalen Zeitalter.</li>
</ol>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Die%20Bildungsfrage%20als%20Medienfrage%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F06%2F28%2Fdie-bildungsfrage-als-medienfrage%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F06%2F28%2Fdie-bildungsfrage-als-medienfrage%2F&amp;t=Die%20Bildungsfrage%20als%20Medienfrage" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Die%20Bildungsfrage%20als%20Medienfrage&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F06%2F28%2Fdie-bildungsfrage-als-medienfrage%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F06%2F28%2Fdie-bildungsfrage-als-medienfrage%2F&amp;t=Die%20Bildungsfrage%20als%20Medienfrage" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F06%2F28%2Fdie-bildungsfrage-als-medienfrage%2F&amp;title=Die%20Bildungsfrage%20als%20Medienfrage&amp;selection=Ein%20Satz%20in%20einem%20Blogeitrag%20von%20Jean-Pol%20Martin%2C%20der%20mich%20sofort%20anspricht%2C%20dem%20ich%20zustimme%2C%20ohne%20zu%20wissen%20warum.%20Ein%20Satz%20dem%20ich%20nachgehen%20muss%20und%20der%20sinngem%C3%A4%C3%9F%20sagt%3A%20Die%20Bildungsfrage%20kann%20nur%20%C3%BCber%20die%20Medienfrage%20angegangen%20werden.%0D%0A%0D%0A%E2%80%9ET" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F06%2F28%2Fdie-bildungsfrage-als-medienfrage%2F&amp;t=Die%20Bildungsfrage%20als%20Medienfrage&amp;s=Ein%20Satz%20in%20einem%20Blogeitrag%20von%20Jean-Pol%20Martin%2C%20der%20mich%20sofort%20anspricht%2C%20dem%20ich%20zustimme%2C%20ohne%20zu%20wissen%20warum.%20Ein%20Satz%20dem%20ich%20nachgehen%20muss%20und%20der%20sinngem%C3%A4%C3%9F%20sagt%3A%20Die%20Bildungsfrage%20kann%20nur%20%C3%BCber%20die%20Medienfrage%20angegangen%20werden.%0D%0A%0D%0A%E2%80%9ET" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F06%2F28%2Fdie-bildungsfrage-als-medienfrage%2F&amp;title=Die%20Bildungsfrage%20als%20Medienfrage&amp;annotation=Ein%20Satz%20in%20einem%20Blogeitrag%20von%20Jean-Pol%20Martin%2C%20der%20mich%20sofort%20anspricht%2C%20dem%20ich%20zustimme%2C%20ohne%20zu%20wissen%20warum.%20Ein%20Satz%20dem%20ich%20nachgehen%20muss%20und%20der%20sinngem%C3%A4%C3%9F%20sagt%3A%20Die%20Bildungsfrage%20kann%20nur%20%C3%BCber%20die%20Medienfrage%20angegangen%20werden.%0D%0A%0D%0A%E2%80%9ET" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F06%2F28%2Fdie-bildungsfrage-als-medienfrage%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F06%2F28%2Fdie-bildungsfrage-als-medienfrage%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F06%2F28%2Fdie-bildungsfrage-als-medienfrage%2F&amp;t=Die%20Bildungsfrage%20als%20Medienfrage&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=Ein%20Satz%20in%20einem%20Blogeitrag%20von%20Jean-Pol%20Martin%2C%20der%20mich%20sofort%20anspricht%2C%20dem%20ich%20zustimme%2C%20ohne%20zu%20wissen%20warum.%20Ein%20Satz%20dem%20ich%20nachgehen%20muss%20und%20der%20sinngem%C3%A4%C3%9F%20sagt%3A%20Die%20Bildungsfrage%20kann%20nur%20%C3%BCber%20die%20Medienfrage%20angegangen%20werden.%0D%0A%0D%0A%E2%80%9ET" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F06%2F28%2Fdie-bildungsfrage-als-medienfrage%2F&amp;title=Die%20Bildungsfrage%20als%20Medienfrage&amp;notes=Ein%20Satz%20in%20einem%20Blogeitrag%20von%20Jean-Pol%20Martin%2C%20der%20mich%20sofort%20anspricht%2C%20dem%20ich%20zustimme%2C%20ohne%20zu%20wissen%20warum.%20Ein%20Satz%20dem%20ich%20nachgehen%20muss%20und%20der%20sinngem%C3%A4%C3%9F%20sagt%3A%20Die%20Bildungsfrage%20kann%20nur%20%C3%BCber%20die%20Medienfrage%20angegangen%20werden.%0D%0A%0D%0A%E2%80%9ET" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Die%20Bildungsfrage%20als%20Medienfrage&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F06%2F28%2Fdie-bildungsfrage-als-medienfrage%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsdebatte/" title="Bildungsdebatte" rel="tag">Bildungsdebatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buch/" title="Buch" rel="tag">Buch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwart/" title="Gegenwart" rel="tag">Gegenwart</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jean-pol-martin/" title="Jean-Pol Martin" rel="tag">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kinder/" title="Kinder" rel="tag">Kinder</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kultur/" title="Kultur" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kulturkritik/" title="Kulturkritik" rel="tag">Kulturkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/marshall-mcluhan/" title="Marshall McLuhan" rel="tag">Marshall McLuhan</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schreiben/" title="schreiben" rel="tag">schreiben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schrift/" title="Schrift" rel="tag">Schrift</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/technik/" title="Technik" rel="tag">Technik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wikis/" title="Wikis" rel="tag">Wikis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/16/handys-und-mp3-geraete-an-der-schule/" title="Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule? (16. März 2009)">Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule?</a> (6)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/22/boykotteur-oder-freak/" title="Boykotteur oder Freak? (22. April 2009)">Boykotteur oder Freak?</a> (10)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/" title="Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz (20. September 2009)">Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz</a> (15)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Medienkompetenz als staatlicher (schulischer) Bildungsauftrag</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/05/25/medienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/05/25/medienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 22:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeinbildung]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1716</guid>
		<description><![CDATA[„Digitale Medien sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wir brauchen sie als Informationsquelle, als Kommunikationshilfe und f&#252;r unser allt&#228;gliches Tun und Handeln. Es kommt nun darauf an, allen Menschen Medienbildung zu erm&#246;glichen&#8221;, sagte Bundesforschungsministerin Anette Schavan laut einer Pressemeldung des Bundesministeriums f&#252;r Bildung und Forschung am 18.05. Anlass war die Ver&#246;ffentlichung eines Berichtes mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>„Digitale Medien sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wir brauchen sie als Informationsquelle, als Kommunikationshilfe und f&#252;r unser allt&#228;gliches Tun und Handeln. Es kommt nun darauf an, allen Menschen Medienbildung zu erm&#246;glichen&#8221;,</blockquote>

<p>sagte Bundesforschungsministerin Anette Schavan laut einer <a href="http://www.bmbf.de/press/2553.php" target="_blank">Pressemeldung des Bundesministeriums f&#252;r Bildung und Forschung</a> am 18.05. Anlass war die Ver&#246;ffentlichung eines Berichtes mit dem Titel „<a href="http://www.bmbf.de/pub/kompetenzen_in_digital_kultur.pdf" target="_blank">Kompetenzen in einer digital gepr&#228;gten Kultur</a>“, den eine vom Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzte Expertenkommission zur Medienbildung vorgelegt hat. Dort hei&#223;t es bereits in der Einleitung:</p>

<blockquote>„Digitale Medien pr&#228;gen mittlerweile die Lebenswelt junger Menschen in vielf&#228;ltiger und nachhaltiger Weise. Pers&#246;nlichkeitsentwicklung, Lebensbew&#228;ltigung und die Suche nach Orientierung und Sinn stellen sich unter ge&#228;nderten Informations- und Kommunikationsverh&#228;ltnissen f&#252;r die junge Generation in neuartiger Weise. Diese Technologien zeigen als Medien eine kommunikative und symbolische Dimension […] Digitale Medien verlangen von jedem Einzelnen stetig wachsende und sich &#228;ndernde Kompetenzen, deren Vermittlung staatlicher Bildungsauftrag ist.“ (S. 2)</blockquote>

<p>Diese &#196;u&#223;erungen Schavans und der Bericht der Expertenkommission selber geben zu denken, wenn es um die Frage der Entwicklung und F&#246;rderung von Medienkompetenz geht, denn bislang ist der Umgang mit dem allt&#228;glichen Tun und Handeln (junger) Menschen teilweise sehr restriktiv. So hat <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/117/376924/text/" target="_blank">Bayern bereits 2006 die Benutzung von Mobiltelefonen auf dem Schulgel&#228;nde tabuisiert</a>, da man Porno- und Gewaltvideos auf von Sch&#252;lern genutzten Mobiltelefonen gefunden hatte.</p>

<blockquote>„Die Schule ist nicht der Ort zum Telefonieren und schon gar nicht f&#252;r die Verbreitung jugendgef&#228;hrdender Machwerke“,</blockquote>

<p>sagte damals der bayerische Kultusminister Siegfried Schneider laut S&#252;ddeutscher Zeitung. Und wer wollte dem widersprechen! Ebenso wenig ist die Schule der Ort, um sich von der Schulwirklichkeit mittels MP3-Abspielger&#228;ten in den Pausen von der Schulwirklichkeit<span id="more-1716"></span> zu isolieren und statt sich auf dem Schulhof auszutoben oder mit Mitsch&#252;lern soziale Kontakte zu pflegen bzw. den gerade durchgenommenen Lernstoff noch einmal zu reflektieren und sich geistig auf die n&#228;chste Stunde vorzubereiten, Musik auf die Ohren zu geben. Dem zu widersprechen w&#228;re t&#246;richt, gibt es doch gen&#252;gend Argumente, den Umgang mit diesen Medien auf die Zeit au&#223;erhalb der Schule zu verlagern.</p>

<p>Und doch f&#246;rdert das Papier der Expertenkommission des BMBFs einige Aspekte zu Tage, die f&#252;r die Frage nach dem Umgang mit digitalen Medien in Bildungsprozessen von entscheidender Bedeutung sind, sollen solche Prozesse nicht von der Wirklichkeit des Umgangs mit digitalen Medien abgekoppelt werden. Das Kommission schreibt unter anderem:</p>

<blockquote>„Eine Auseinandersetzung mit der bildungspolitischen Herausforderung muss an den qualitativen Aspekten und Ver&#228;nderungen ansetzen, die durch die digitalen Medien induziert sind.“ (Bericht der Expertenkommission des BMBF, S. 2.)</blockquote>

<p>Hier werden konkret Speicherkapazit&#228;ten, die M&#246;glichkeit zur leichten Weitergabe (Distribution) von Inhalten, die hohe Verf&#252;gbarkeit von Informationen und die Verschr&#228;nkung von Privatheit und &#214;ffentlichkeit genannt (wie sie z.B. in sozialen Gemeinschaften oder auch &#252;ber Blogs wie dieses entsteht). Zudem wird ausdr&#252;cklich auf die Verschmelzung bislang getrennt betrachteter Medien (Audio, Foto, Film etc.) hingewiesen. Kurz: All die Bereiche, die bislang vor allem im Kontext der mit ihnen verbundenen Problempotentialen betrachtet wurden, werden hier sachlich als Tendenzen der Medienentwicklung betrachtet, denen sich Bildungsprozesse so zu stellen haben, dass</p>

<blockquote>„eine systematische und nachhaltige Entwicklung von Medienbildung als integraler Bestandteil von Allgemeinbildung und wichtige Voraussetzung f&#252;r die pers&#246;nliche Entfaltung von Berufs- und Ausbildungsf&#228;higkeit”</blockquote>

<p>geschafft werden k&#246;nnen, bei der</p>

<blockquote>„technische, &#246;konomische, politische, rechtliche, ethische und &#228;sthetische Dimensionen von Bedeutung“</blockquote>

<p>sind. (Siehe Bericht der Expertenkommission des BMBF, S.3)</p>

<p>Damit ist ein Rahmen vorgegeben, dem sich Medienp&#228;dagogik, so sie die &#196;u&#223;erungen der Expertenkommission des BMBFs f&#252;r angemessen erachten, stellen muss. Voraussetzung hierf&#252;r ist die Akzeptanz der Entwicklung digitaler Medien als Bestandteil der Alltagskultur.</p>

<p>Eine kulturpessimistische Medienkritik wird diese Anforderung so nicht nachvollziehen k&#246;nne, da in deren Augen die immer umfassender werdende Vereinnahmung der Alltagskultur durch diese Medien und die damit verbundene angenommenen Verdr&#228;ngung des Analogen in sich eine nicht zu begr&#252;&#223;enden, h&#246;chstens distanziert hinzunehmende Entwicklung ist. – Und diese Kritiklinie ist, auch wenn mancher meinen sollte, sie sei hier &#252;berzeichnet dargestellt, bei an Bildungsprozessen beteiligten Fachkr&#228;ften, nach wie vor weit verbreitet.</p>

<p>Lehrkr&#228;fte, die sich praktische Kompetenzen aneignen, mit digitalen Medien selbst intensiv arbeiten und diese (freilich medienp&#228;dagogisch reflektiert) in den Unterrichts<em>alltag</em> integrieren (wollen), erleben sich nach wie vor, wie es ein Kollege – nat&#252;rlich im digitalen Netzwerk von Kollegen, das mittlerweile auch schon existiert – vor kurzem formulierte, als von Kollegen „geschnittene Outlaws“.</p>

<p>Gerade deshalb ist es wichtig, mit m&#246;glichst gut ausgearbeiteten Ans&#228;tzen zu einer Entwicklung von Medienkompetenz zu arbeiten und konkrete Arbeitsbereiche aufzuzeigen, in denen sich medienp&#228;dagogisches Arbeiten (und damit ist auch die Integration digitaler Medien in fachdidaktische &#220;berlegungen gemeint) bewegen muss. Die Expertenkommission des BMBFs nennt hier vier Bereiche:</p>

<blockquote>„1. Information und Wissen
2. Kommunikation und Kooperation
3. Identit&#228;tssuche und Orientierung
4. Digitale Wirklichkeiten und produktives Handeln“ (S. 3.)</blockquote>

<p>Dabei werden konkret folgende Kompetenzen genannt, die medienp&#228;dagogische Arbeit erreichen m&#252;sse, n&#228;mlich:</p>

<blockquote>„Digitale Medien nutzen, ihre Potenziale verstehen, sie kritisch beurteilen, mit ihnen interagieren und sie gestalten, und mit Medien am sozialen Leben und an der Gesellschaft teilhaben.“ (S. 4)</blockquote>

<p>Und dann folgt ein, wie ich finde, entscheidender Abschnitt, bezogen auf den Umgang mit digitalen Medien an Schulen und im konkreten Unterricht:</p>

<blockquote>„Mit den Digitalen Medien entwickeln sich gleichzeitig neue Lern- und Arbeitsformen, die sowohl f&#252;r Bildungs- als auch f&#252;r Arbeitsprozesse einschneidende Ver&#228;nderungen mit sich bringen. Medienbildung umfasst Medien als Gegenstand des Lernens und das in hohem Ma&#223;e selbstgesteuerte und selbstverantwortete Lernen mit Medien, das im Lebensverlauf zunehmende Bedeutung gewinnt und einge&#252;bt sein will.“ (S. 4)</blockquote>

<p>Es entwickeln sich „neue Lern- und Arbeitsformen“, die gerade im Bereich des heute neurodidaktisch so sehr geforderten selbstgesteuerten und selbstverantworteten Lernens das <em>Arbeiten mit Medien</em> verlangen, auch um f&#252;r sp&#228;tere Berufst&#228;tigkeit und Alltagsbew&#228;ltigung notwendige F&#228;higkeiten zu erwerben.</p>

<p>Genau betrachtet kann man sogar so weit gehen und sagen, dass diese neuen Lern- und Arbeitsformen eine offensive F&#246;rderung des Einsatzes digitaler Medien verlangen (immer unter Voraussetzung, dass diese Entwicklungen nicht kulturkritisch abgelehnt werden, wof&#252;r es durchaus den einen oder anderen nachvollziehbaren Grund geben kann), die zu einem selbstgesteuerten Lernen f&#252;hrt, das m&#246;glicherweise auch au&#223;erhalb des Klassenzimmers stattfindet und sich somit der Kontrollierbarkeit durch Lehrende ein St&#252;ck weit entzieht.</p>

<p>Die sich aus den oben genannten vier f&#252;r medienp&#228;dagogisches Handeln relevanten Handlungsfeldern ergebenden Anforderungen und Konsequenzen werden in dem Papier der Expertenkommission ausf&#252;hrlich behandelt (S. 4–7), sodass auf die dort bereits geleisteten Entfaltungen der Handlungsfelder hier verzichtet werden kann.</p>

<p>Und doch werden hier gro&#223;e Wahrheiten gelassen ausgesprochen, vor allem dort, wo auf die Bedeutung digitaler Medien f&#252;r die Jugendlichen selbst hingewiesen wird. Dort hei&#223;t es:</p>

<blockquote>„Die Entwicklung der Pers&#246;nlichkeit als ein Sich-ins-Verh&#228;ltnis-Setzen zur Welt kann heute nicht ohne technologische Bildung und ohne Medienbildung verstanden werden. Im Netz und in den virtuellen Gemeinschaften bewegen sich die meisten jungen Menschen wie selbstverst&#228;ndlich. Diese Umgebungen spielen eine ganz wesentliche Rolle in ihrer Sozialisation, im Freizeitverhalten, in der Selbstfindung, der Ausbildung von Gemeinschaftlichkeit und darin, wie junge Menschen sich ins Verh&#228;ltnis zur Welt setzen. Beim handelnden Bewusstwerden und Reflektieren dieser Erfahrungen m&#252;ssen Bildungseinrichtungen unterst&#252;tzen und begleiten.“</blockquote>

<p>Hier wird explizit der handelnde Umgang von Lernenden mit den M&#246;glichkeiten des Internets, insbesondere auch im Kontext virtueller Gemeinschaften, endlich einmal nicht diskriminierend, sondern als ein echtes Bed&#252;rfnis im Rahmen der Selbstfindung und des Sich-ins-Verh&#228;ltnis-Setzens zur Welt genannt. Dabei spielte gerade dieses Sich-ins-Verh&#228;ltnis-Setzen zur Welt f&#252;r die Pers&#246;nlichkeitsentwicklung in allen Jahrhunderten eine entscheidende Rolle, auch wenn die Erfindung der Schrift, des Buchdrucks, des Fernsehens etc. immer wieder genau zu dem heute wieder zu beobachtenden Abwehrverhalten von Bildungsprofis f&#252;hrten.</p>

<p>Welche Bedeutung diese Formen der Vergemeinschaftung haben, die entgegen immer wieder formulierter Bedenken meist eine Erg&#228;nzung zur konkreten Begegnung stehen und diese eben nicht ersetzen, l&#228;sst sich beispielsweise an den Reaktionen beobachten, die bei Sch&#252;lern ausgel&#246;st werden, wenn diese bspw. ein Mobiltelefon im Unterricht unterrichtsfremd verwenden und dieses dann auf der Basis von Vereinbarungen mit den Erziehungsberechtigten f&#252;r einen &#252;berschaubaren Zeitraum eingezogen wird. In genau diesen Situationen zeigt sich die Bedeutsamkeit digitaler Technologien f&#252;r die Kommunikation von Jugendlichen mit ihrem (konkreten und eben nicht auf das Netz beschr&#228;nkten) Freundeskreis – und somit auch die Bedeutung f&#252;r Prozesse der Pers&#246;nlichkeitsentwicklung im Kontext von Vergemeinschaftungen.</p>

<p>In vielen medienp&#228;dagogischen Konzepten wird diese Bedeutsamkeit der Medien f&#252;r diese Prozess von Lehrenden meiner Wahrnehmung nach ausgeblendet oder diskriminiert, indem alleine auf die objektiv durchaus vorhandenen Gefahren der Nutzung digitialer Medien und der Vergemeinschaftung im Kontext virtueller Gemeinschaften hingewiesen und – das w&#228;re schon ein Schritt weiter – auf rechtliche Kl&#228;rungen z. B. beim Umgang mit copyrightgesch&#252;tztem Material oder mit Pers&#246;nlichkeitsrechten Wert gelegt wird.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus wird oft auch akzeptiert, dass der Umgang mit Medien f&#252;r die Berufspraxis zu einer zunehmend wichtigen Kompetenz geh&#246;rt. Weitaus seltener aber wird die im Expertenbereicht des BMBFs genannte <em>Bedeutsamkeit</em> dieser Medien f&#252;r (junge) Menschen ber&#252;cksichtigt – vielleicht auch, weil viele der Lehrenden diese Bedeutsamkeit nicht kennen und somit nicht nachvollziehen oder aber auch &#252;berhaupt nicht erkennen k&#246;nnen.</p>

<p>Es bedarf hier eines Paradigmenwechsels: Nicht die Kritik und das m&#246;gliche Gef&#228;hrdungspotential digitaler Medien kann den Anfang einer erfolgreichen medienp&#228;dagogischen Praxis ausmachen. Am Anfang muss vielmehr die Frage nach der Bedeutsamkeit digitaler Medien f&#252;r die Lernenden (Jugendlichen) selbst stehen. Also nicht: „Na, ihr seid ja fast alle bei Sch&#252;lerVZ, aber wisst ihr eigentlich, wie gef&#228;hrlich es ist, dort so viele pers&#246;nliche Daten &#246;ffentlich zug&#228;nglich zu machen…“, sondern eher: „Na, ihr seid ja fast alle bei Sch&#252;lerVZ. Was ist es eigentlich, das dies f&#252;r euch so wichtig macht?“ Auf dieser Basis der Wertsch&#228;tzung und des Respekts sind die auch in einem solchen Konzept geltenden Ziele einer auf reflektierten Umgang mit Medien hin abzielenden Medienp&#228;dagogik m&#246;glicherweise erfolgreicher zu erreichen als auf im Rahmen einer (eigentlich in jeder Generation wieder auftauchenden) Ablehnung oder vor allem kritischen Betrachtung der Jugendkultur.</p>

<p>68er, Punks, Raver, EMOs etc. wurden schon genau so von der Erwachsenenwelt vor allem abgelehnt, statt vor dem Hintergrund der Bedeutsamkeit f&#252;r die Jugendlichen selbst als Bereicherung und auch als kritisches Potential gegen&#252;ber der Erwachsenenkultur gesehen zu werden. Was im Augenblick im Kontext des Umgangs mit digitalen Medien im Kontext der Jugendkultur an Ablehung und Kritik ge&#252;bt wird, steht in der gleichen Tradition, die als Jugendlicher manch einer von denen erlebt hat, der oder die nun selbst diese Distanz zur Jugendkultur einnimmt – ohne die Parallelit&#228;t als solche &#252;berhaupt wahrzunehmen.</p>

<p>In diesem Kontext weisen die &#220;berlegungen der Expertenkommission des BMBFs in eine wohltuend andere Richtung:</p>

<blockquote>„&#220;berlegungen zur Umsetzung m&#252;ssen ankn&#252;pfen an den Kompetenzen und St&#228;rken, die junge Menschen in ihrem Alltag, in ihrer Lebenswelt und ihren Gemeinschaften Kompetenzen in einer digital gepr&#228;gten Kultur  entwickeln und diese als wichtige Ressourcen in Bildungsprozesse integrieren. Sie m&#252;ssen auch von einer wertsch&#228;tzenden Begleitung durch die Gesellschaft und von Unternehmenskulturen getragen werden, in denen die Menschen im Mittelpunkt der Arbeitswelt und der Wissensgesellschaft stehen.“</blockquote>

<p>Was hier gesagt wird, kann man gar nicht genug betonen: Ausgangspunkt ist Wertsch&#228;tzung dessen, was die Jugendlichen tun. Im Alltag werden von den Jugendlichen im Umgang mit digitalen Medien n&#228;mlich bereits Kompetenzen und St&#228;rken im Umgang mit diese Medien entwickelt (oft allerdings weit weniger an technischen Kompetenzen als den einfachen Interfaces entsprechender virtueller Gemeinschaften oder der virtuellen Vergemeinschaftung dienenden Programmen orientiert, wobei z.B. <a href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a> bislang in der Jugendkultur kaum angekommen ist und als innovatives Medium eher von (jungen) Erwachsenen genutzt wird).</p>

<p>Wichtig aber ist auf jeden Fall: Die Erfahrungen und Kompetenzen, die Jugendliche bei Aktivit&#228;ten mit digitalen Medien und im Netz entwickeln, gilt es als Ressourcen der medienp&#228;dagogischen Arbeit zu sehen und nicht als etwas, dem man nun erst einmal zeigen muss, wie das mit dem Internet wirklich geht und wie gef&#228;hrlich das alles eigentlich ist.</p>

<p>Wertsch&#228;tzung, Neugier und das Wissen um auch f&#252;r medienp&#228;dagogisches Arbeiten relevante Ressourcen im Umgang mit Medien: Das sind die zentrale Grundlagen f&#252;r erfolgreiche medienp&#228;dagogische Arbeit – und nicht die Kritik der Medien und insbesondere digitaler Medien.</p>

<p>„Was bedeutet das f&#252;r dich?“ Diese Frage sollten Lehrende Jugendlichen viel h&#228;ufiger stellen, auf jeden Fall aber, bevor kritische Aspekte der Mediennutzung in den Vordergrund gestellt werden. „Was bedeutet das f&#252;r dich? Warum ist dir Sch&#252;lerVZ so wichtig, warum chattest du, was bedeuten dir SMS…?“ – Sind das Fragen, die heute im Rahmen der Mediendidaktik &#252;berhaupt schon gestellt werden?</p>

<blockquote>„Digitale Medien erlauben individuelle F&#246;rderung, sie bieten sich durch ihre multimedialen Codes (z.B. auch visuelle Darstellungen) an, zielgruppenspezifisch an den konkreten Zugangsweisen anzusetzen, um junge Menschen zu bef&#228;higen, ihre  Kompetenzen zu sehen, weiter zu entwickeln und in die Gesellschaft einzubringen.“ (Bericht der Expertenkommission des BMBF, S. 8.)</blockquote>

<p>Und noch ein Punkt, den ich im Bericht der Expertenkommission des BMBFs f&#252;r wichtig erachte: Digitale Medien erlauben individuelle F&#246;rderung! Das gilt nicht nur f&#252;r die sehr komfortable M&#246;glichkeit, unterschiedliche Lerntypen (visuell, akustisch…) anzusprechen, sondern auch f&#252;r Vernetzungen in Lernprozessen selbst, sei es mit der Lehrkraft, sei es mit den anderen Sch&#252;lern, so wenig diese Formen der Arbeit von mit digitalen Medien arbeitenden Lehrkr&#228;ften bislang auch als Teil der Arbeitszeit ber&#252;cksichtigt werden.</p>

<p>Um aber Missverst&#228;ndnissen vorzubeugen: Die Schule ist nur <em>ein</em> Ort, an dem Medienbildung stattfindet. Und auch hier gibt es unterschiedliche Ans&#228;tze, wobei die Integration von Medienbildung in die Fachdidaktiken und Fachcurricula weit seltener stattfindet als das Angebot eines eigenst&#228;ndigen medienp&#228;dagogischen Angebotes ohne direkte Ankn&#252;pfung an die unterschiedlichen Fachdidaktiken. Und gerade in den Fachdidaktiken beobachte ich nach wie vor ein gro&#223;es Defizit der Reflexion und Integration digitaler Medien als gleichberechtigt neben den in meinen Augen nach wie vor unverzichtbaren analogen Formen des didaktischen Arbeitens.</p>

<p>Zum Schluss aber doch noch ein Wermutstropfen. Im Bericht der Expertenkommission des BMBFs hei&#223;t es:</p>

<blockquote>„F&#252;r alle Lehramtsstudierenden muss – unabh&#228;ngig von fachspezifischen Vertiefungen – eine Mediengrundbildung gew&#228;hrleistet sein (Medienkompetenz als Querschnittskompetenz im Rahmen der Verkn&#252;pfung von bildungswissenschaftlichen und fachwissenschaftlichen/-didaktischen Kompetenzbereichen). Der Generationenwechsel in der Lehrerschaft bietet dazu eine besondere
Chance.“</blockquote>

<p>W&#228;hrend ich den Forderungen gegen&#252;ber dem Studium, das ich nach wie vor als Fachstudium sehe, da nur so die f&#252;r einen fachlich souver&#228;nen Umgang mit den Inhalten der F&#228;cher notwendigen Kompetenz- und Wissensbest&#228;nde aufgebaut werden k&#246;nnen, folgen kann, sehe ich die &#196;u&#223;erungen zum Generationenwechsel in der Lehrerschaft als ein leider in der Praxis f&#252;r mich wenig nachvollziehbares Klischee.</p>

<p>Im Detail bleibt hier folgendes anzumerken: Die Forderung nach einer Mediengrundbildung im Lehramtsstudiengang setzt Lehrende voraus, die diese Grundbildung auf der Basis eigener Kompetenzen leisten k&#246;nnen. Diese Kompetenzen scheinen mir aber bei Lehrenden an der Hochschule nicht in allen F&#228;llen in h&#246;herem Ma&#223; gegeben als bei Lehrenden an der Schule, auch wenn digitale Technologien an Hochschulen mit weit gr&#246;&#223;erer Selbstverst&#228;ndlichkeit genutzt werden als an Schulen. Ein Beispiel: W&#228;hrend der Schultr&#228;ger in Frankfurt am Main, also die Stadt Frankfurt, drahtlose Netzwerke aufgrund von Bedenken bez&#252;glich der Strahlenbelastung nicht verf&#252;gbar macht, erm&#246;glicht die Frankfurter Universit&#228;t drahtloses Arbeiten im Netzwerk. In der Schule braucht man also kabelgebundene Computer oder den Internetzugang &#252;ber das mobile Telefonnetz, um vernetzt arbeiten zu k&#246;nnen. Der Einsatz von WLANf&#228;higen Ger&#228;ten an den Frankfurter Schulen ist also weder Lehrern noch Sch&#252;lern ohne Zusatzkosten f&#252;r den Zugang zum mobilen Telefonnetz nicht m&#246;glich, was die M&#246;glichkeiten des Einsatzes von heute weit verbreiteten WLANf&#228;higen Ger&#228;ten an den Schulen unm&#246;glich macht, w&#228;hrend kabelgebundene Arbeitsm&#246;glichkeiten nur sehr begrenzt zur Verf&#252;gung stehen.</p>

<p>Eine zweite Anmerkung: Meiner Erfahrung nach ist es ein Klischee, dass Generationenwechsel der Lehrerschaft heute schon eine besonder Chance in Sachen verf&#252;gbarer Grundbildung im Bereich der Medienkompetenz bedeutet. Junge Lehrende zeigen nur teilweise eine h&#246;here Bereitschaft und Bef&#228;higung im Umgang mit digitalen Medien wie &#228;ltere Lehrende. Betrachte ich meine pers&#246;nliche Vernetzung mit Lehrenden, so stelle ich fest, dass es hier Lehrkr&#228;fte aller Altersstufen in etwa gleicher Quantit&#228;t gibt. Gleichzeitig stelle ich fest, dass nach wie vor viele junge Lehrkr&#228;fte das Internet zwar privat als E-Mail- und Rechercheoption nutzen, ohne gleichzeitig zu einer medienp&#228;dagogisch relevanten Kompetenz im Umgang mit diesen Medien zu gelangen. Von daher ist die Forderung nach einer gr&#246;&#223;eren Ber&#252;cksichtigung digitaler Medien bereits in der Lehrerausbildung berchtigt, ohne dass damit schon die Frage beantwortet w&#228;re, wie die Medienkompetenz der Lehrenden an den Hochschulen in ihrer Qualit&#228;t sichergestellt werden kann.</p>

<p>Aus diesen &#220;berlegungen ergeben sich folgende Schlussfolgerungen:</p>

<ol>
    <li>Lehrende m&#252;ssen eigene Medienkompetenzen verf&#252;gbar haben oder entwickeln, um solche im medienp&#228;dgogischen Kontext (fachdidaktisch begr&#252;ndet) integrieren zu k&#246;nnen.</li>
    <li>Lehrende m&#252;ssen &#252;ber eigene Erfahrungen im Bereich des selbstgesteuerten Lernens mittels digitaler und vernetzter Ressourcen verf&#252;gen k&#246;nnen, um solche Lernprozesse initiieren zu k&#246;nnen.</li>
    <li>Der Zugang zu medienp&#228;dagogischen Lernprozessen muss &#252;ber die Wertsch&#228;tzung der bereits vorhanden Ressourcen der Jugendlichen er&#246;ffnet werden und nicht &#252;ber kritisch distanzierende Hinweise zu Gef&#228;hrdungspotentialen.</li>
    <li>Die Bedeutsamkeit digitaler Medien f&#252;r Jugendliche ist ernst zu nehmen und in den Unterricht zu integrieren.</li>
    <li>Medienp&#228;dagogik ist keine auf den Informatikunterricht oder sonstige zus&#228;tzliche Angebote zu begrenzende Aufgabe, sondern eine der zentralen Aufgabe der P&#228;dagogik in einer Wissensgesellschaft, die von einer optimalen Nutzung der gemeinsamen Wissenskonstruktion lebt.</li>
    <li>Die Schultr&#228;ger m&#252;ssen daf&#252;r Sorge tragen, dass die verf&#252;gbaren M&#246;glichkeiten digitaler Medien im Kontext selbstgesteuerten und selbstverantworteten Lernens von den Lernenden und den Lehrenden &#252;berhaupt genutzt werden k&#246;nne.</li>
</ol>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Medienkompetenz%20als%20staatlicher%20%28schulischer%29%20Bildungsauftrag%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F25%2Fmedienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F25%2Fmedienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag%2F&amp;t=Medienkompetenz%20als%20staatlicher%20%28schulischer%29%20Bildungsauftrag" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Medienkompetenz%20als%20staatlicher%20%28schulischer%29%20Bildungsauftrag&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F25%2Fmedienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F25%2Fmedienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag%2F&amp;t=Medienkompetenz%20als%20staatlicher%20%28schulischer%29%20Bildungsauftrag" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F25%2Fmedienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag%2F&amp;title=Medienkompetenz%20als%20staatlicher%20%28schulischer%29%20Bildungsauftrag&amp;selection=%E2%80%9EDigitale%20Medien%20sind%20aus%20unserem%20Leben%20nicht%20mehr%20wegzudenken.%20Wir%20brauchen%20sie%20als%20Informationsquelle%2C%20als%20Kommunikationshilfe%20und%20f%C3%BCr%20unser%20allt%C3%A4gliches%20Tun%20und%20Handeln.%20Es%20kommt%20nun%20darauf%20an%2C%20allen%20Menschen%20Medienbildung%20zu%20erm%C3%B6glichen%22%2C%0D%0As" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F25%2Fmedienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag%2F&amp;t=Medienkompetenz%20als%20staatlicher%20%28schulischer%29%20Bildungsauftrag&amp;s=%E2%80%9EDigitale%20Medien%20sind%20aus%20unserem%20Leben%20nicht%20mehr%20wegzudenken.%20Wir%20brauchen%20sie%20als%20Informationsquelle%2C%20als%20Kommunikationshilfe%20und%20f%C3%BCr%20unser%20allt%C3%A4gliches%20Tun%20und%20Handeln.%20Es%20kommt%20nun%20darauf%20an%2C%20allen%20Menschen%20Medienbildung%20zu%20erm%C3%B6glichen%22%2C%0D%0As" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F25%2Fmedienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag%2F&amp;title=Medienkompetenz%20als%20staatlicher%20%28schulischer%29%20Bildungsauftrag&amp;annotation=%E2%80%9EDigitale%20Medien%20sind%20aus%20unserem%20Leben%20nicht%20mehr%20wegzudenken.%20Wir%20brauchen%20sie%20als%20Informationsquelle%2C%20als%20Kommunikationshilfe%20und%20f%C3%BCr%20unser%20allt%C3%A4gliches%20Tun%20und%20Handeln.%20Es%20kommt%20nun%20darauf%20an%2C%20allen%20Menschen%20Medienbildung%20zu%20erm%C3%B6glichen%22%2C%0D%0As" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F25%2Fmedienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F25%2Fmedienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F25%2Fmedienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag%2F&amp;t=Medienkompetenz%20als%20staatlicher%20%28schulischer%29%20Bildungsauftrag&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=%E2%80%9EDigitale%20Medien%20sind%20aus%20unserem%20Leben%20nicht%20mehr%20wegzudenken.%20Wir%20brauchen%20sie%20als%20Informationsquelle%2C%20als%20Kommunikationshilfe%20und%20f%C3%BCr%20unser%20allt%C3%A4gliches%20Tun%20und%20Handeln.%20Es%20kommt%20nun%20darauf%20an%2C%20allen%20Menschen%20Medienbildung%20zu%20erm%C3%B6glichen%22%2C%0D%0As" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F25%2Fmedienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag%2F&amp;title=Medienkompetenz%20als%20staatlicher%20%28schulischer%29%20Bildungsauftrag&amp;notes=%E2%80%9EDigitale%20Medien%20sind%20aus%20unserem%20Leben%20nicht%20mehr%20wegzudenken.%20Wir%20brauchen%20sie%20als%20Informationsquelle%2C%20als%20Kommunikationshilfe%20und%20f%C3%BCr%20unser%20allt%C3%A4gliches%20Tun%20und%20Handeln.%20Es%20kommt%20nun%20darauf%20an%2C%20allen%20Menschen%20Medienbildung%20zu%20erm%C3%B6glichen%22%2C%0D%0As" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Medienkompetenz%20als%20staatlicher%20%28schulischer%29%20Bildungsauftrag&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F25%2Fmedienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/allgemeinbildung/" title="Allgemeinbildung" rel="tag">Allgemeinbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/analog/" title="analog" rel="tag">analog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/didaktik/" title="Didaktik" rel="tag">Didaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital/" title="digital" rel="tag">digital</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erziehung/" title="Erziehung" rel="tag">Erziehung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/kompetenzenfoerderung/" title="Kompetenzenförderung" rel="tag">Kompetenzenförderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienpaedagogik/" title="Medienpädagogik" rel="tag">Medienpädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/persoenlichkeit/" title="Persönlichkeit" rel="tag">Persönlichkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/universitaet/" title="Universität" rel="tag">Universität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/" title="Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens (19. April 2009)">Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens</a> (1)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/19/prof-dr-martin-ist-pensioniert-und-wird-noch-immer-klueger/" title="Prof. Dr. Martin ist pensioniert und wird noch immer kl&#252;ger… (19. Januar 2010)">Prof. Dr. Martin ist pensioniert und wird noch immer kl&#252;ger…</a> (14)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/" title="Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz (20. September 2009)">Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz</a> (15)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/05/25/medienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Die Sau hat geworfen, die G&#246;re will noch ein Ferkel oder: Ist Koh&#228;renz im Lehrberuf m&#246;glich?</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/05/18/die-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/05/18/die-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 22:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[LdL-Tag 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Grzega]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Korrekturen]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrberuf]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerberuf]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen durch Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwigsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>
		<category><![CDATA[Rolle]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[TZI]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1672</guid>
		<description><![CDATA[Beitr&#228;ge in diesem Blog entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern gut durchl&#252;ftet in der taunusseitigen Frischluftzufuhr von Frankfurt am Main. – Oder aber im Frischluft zuf&#228;chelnden Dialog mit all den anderen Denkenden im Netz und im Alltag. Dieses Mal sind D&#246;rte Giebel (Die G&#246;re lebt [DGL]) und somit indirekt (mal wider) Jean-Pol Martin (JPM) „schuld“. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beitr&#228;ge in diesem Blog entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern gut durchl&#252;ftet in der taunusseitigen Frischluftzufuhr von Frankfurt am Main. – Oder aber im Frischluft zuf&#228;chelnden Dialog mit all den anderen Denkenden im Netz und im Alltag. Dieses Mal sind <a href="http://diegoerelebt.wordpress.com/" target="_blank">D&#246;rte Giebel (Die G&#246;re lebt [DGL])</a> und somit indirekt (mal wider) <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Jean-Pol Martin (JPM)</a> „schuld“.</p>

<p>Jean-Pol schreibt, es sei in seiner „<a href="http://jeanpol.wordpress.com/vorlesungsthemen/" target="_blank">dynamischen Vorlesung</a>“ nunmehr „alles raus“ und er f&#252;hle sich „<em><a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/05/16/wie-eine-sau/" target="_blank">wie eine Sau</a>, die gerade 15 Ferkel abgeworfen h&#228;tte (normal: 13,1). Gl&#252;cklich, aber ersch&#246;pft.“ </em></p>

<p>Und jetzt kommt <a href="http://diegoerelebt.wordpress.com/2009/05/17/jean-pol-ich-will-ein-ferkel-von-dir/" target="_blank">D&#246;rte (Die G&#246;re lebt) und will „ein Ferkel“ von Jean-Pol</a>, verbunden mit der Sorge, Jean-Pol k&#246;nne nun ins Schweigen verfallen. (Ganz nebenbei: Ich halte das f&#252;r eine v&#246;llig unbegr&#252;ndete Sorge <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )  D&#246;rte schreibt (und es soll noch einmal jemand behaupten, Blogger seien introvertierte Einzelg&#228;nger, die von Vernetzung und Dialog keine Ahnung h&#228;tten, dieses Blogger-Twitter-Real-Life-Networking, das ich in den letzten Monaten erlebe, ist das glatte Gegenteil davon) – also, <a href="http://diegoerelebt.wordpress.com/2009/05/17/jean-pol-ich-will-ein-ferkel-von-dir/" target="_blank">D&#246;rte schreibt</a>:<span id="more-1672"></span></p>

<blockquote>„1.) Wehe, der h&#246;rt jetzt auf zu schreiben – ich m&#246;chte gern weiterhin gef&#252;ttert werden!
2.) Von so einem koh&#228;renten Produkt bin ich meilenweit entfernt – also muss ich endlich aufbrechen, mein Ureigenstes zu finden…“</blockquote>

<p>Und damit bin ich endlich beim Thema dieses Beitrages, der genau durch diesen Dialog von JPM und DGL angeregt wurde: Die Sache mit der Koh&#228;renz von Entw&#252;rfen, hier auf den Lehrberuf bezogen, obwohl DGL selbst gar keine Lehrerin ist.</p>

<p>Schnell, damit es kein „b&#246;ses“ (weil von nur wenigen verstandenes) Wort wird: Was meint „<a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/khwagner/lektuerekurs/textwiss/kohaerenz.htm" target="_blank">Koh&#228;renz</a>“? Das ist mal wieder ein aus dem lateinischen abgeleitetes Wort, abgeleitet von <em>cohaerentia</em> = Zusammenhang und im Sinne einer Theorie damit ein in sich geschlossener, zur Diskussion und Erweiterung aber dennoch verf&#252;gbarer Zusammenhang gemeint, bei JPM ist das die wissenschaftliche Untermauerung von „Lernen durch Lehren“.</p>

<p>F&#252;r mich ist das in der vernetzen Welt mit der Koh&#228;renz, dem in sich geschlossenen Zusammenhang, ein Problem, das mit der Struktur dieses Netzwerkes zu tun hat, dazu aber an dieser Stelle nicht mehr, sondern gleich in die tosende Brandung gesprungen, n&#228;mlich in die Annahme, dass f&#252;r mich  als Mensch im Lehrberuf  das mit der Koh&#228;renz eigener Denkans&#228;tze zumindest ein Problem ist, so sehr diese auch angestrebt wird.</p>

<p>Ich behaupte – durchaus bewusst provokant: Koh&#228;rente Modellbildung ist im Lehrberuf koh&#228;rent nicht m&#246;glich, solange man nicht bereit ist, die unterschiedlichen Zusammenh&#228;nge in den Blick zu nehmen, die mit dem Lehrberuf verbunden sind. – Um bei dem so sch&#246;nen Wort zu bleiben: Lehrende haben es nicht mit <em>einem</em> koh&#228;renten Zusammenhang zu tun, sondern mit x Zusammenh&#228;ngen, in denen sie jeweils Praxiserfahrung und von Theorie geleitetes, diese aber auch entwickelndes, Handeln zu den unterschiedlichsten koh&#228;renten Konzepten zusammenf&#252;gen m&#252;ssen.</p>

<p>JPM kommt zu einer Koh&#228;renz bezogen auf <em>ein</em> Modell, das eine M&#246;glichkeit f&#252;r guten, weil aktiv Denkprozesse (kognitive Prozesse) ansto&#223;enden, Unterricht vorstellt und theoretisch auf der H&#246;he der Kognitionsforschung und Hirnphysiologie unserer Zeit zu begr&#252;nden vermag.</p>

<p>Dennoch kommt es im Zusammenhang mit der Vorstellung dieses in der Praxis von vielen Seiten als hilfreiche und erfolgreich beschriebenen Modells immer wieder zu kritischen Anfragen. <a href="http://herrlarbig.de/2009/05/10/der-lehrnen-durch-lehren-tag-in-ludwigsburg-reflexionen-eines-referenten/" target="_blank">An anderer Stelle</a> habe ich von dieser Beobachtung im Rahmen des <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">Ludwigsburger LdL-Tages</a> schon geschrieben. Diese Anfragen argumentieren mit Zusammenh&#228;ngen, auf die das in sich koh&#228;rente Modell von „Lernen durch Lehren“ scheinbar nicht direkt Antworten zu geben vermag, da sie nicht direkt mit dem Unterricht im Sinne von LdL verbunden scheinen: Wie ist das mit St&#246;rungen, mit Lerngruppen, die sich verweigern, mit Schulkulturen in sozialen Brennpunkten?</p>

<p>Keine Frage: JPM und auch <a href="http://www.grzega.de/" target="_blank">Joachim Grzega</a> k&#246;nnen auf diese Fragen angemessen antworten und die L&#246;sungspotentiale aufzeigen, die LdL f&#252;r diese Fragen zur Verf&#252;gung stellt. Das haben sie beim LdL-Tag in Ludwigsburg gerade wieder gezeitg. – F&#252;r viele Lehrende stellen sich die Arbeitsbereiche im Lehrberuf aber dennoch wesentlich komplexer dar, als dass sie <em>alleine</em> mit LdL angemessen zu koh&#228;renten, aus der Praxis (Aktion) heraus notwendigen und diese Praxis reflektierenden, f&#252;r die Praxis relevanten und anwendbaren Theorien kommen k&#246;nnen (so die Lehrenden an der den Beruf begleitenden Theoriebildung interessiert und beteiligt sind).</p>

<p>Die Komplexit&#228;t, die LdL als <em>einen</em> Baustein der f&#252;r die Berufsaus&#252;bung notwendigen koh&#228;renten Theorien qualifiziert, entsteht durch die &#228;u&#223;erst pluralen Rollenerwartungen, denen ein Lehrender gerecht werden soll und die nicht nur mit dem Unterricht als seinem „Kerngesch&#228;ft“ zu tun haben. Lehrende sind eben nicht nur Unterrichtsprofis. Sie haben sich auch mit der Beratung von Sch&#252;lern und Eltern, mit Fragen der Bewertung, der Schulentwicklung, mit Unterrichtsdokumentation und anderen Verwaltungst&#228;tigkeiten, ja selbst mit Beitr&#228;ge zu schulpolitschen Diskussionen zu befassen (was f&#252;r mich allerdings bislang nicht in diesem Blog geschieht) zu befassen.</p>

<p>Alle diese Fragen werden in meinen Augen durch die gesamte hinter LdL stehende Theorie bereichert. Aber <em>eine</em> Theorie reicht f&#252;r all die komplexen Herausforderungen nicht aus, die im Lehralltag zu bew&#228;ltigen sind. Lehrer sind F&#252;hrungskr&#228;fte, arbeiten im mittleren Management, mit all den damit verbundenen Herausforderungen. Hier reicht LdL  als koh&#228;rentes Konzept <em>alleine</em> nicht aus. <em>Eine</em> Koh&#228;renz ist f&#252;r die Arbeit an der Schule zu wenig. (Und einen solchen Absolutheitsanspruch hat LdL auch nie erhoben!)</p>

<p>Die kritischen Anfragen, denen sich LdL oft stellen muss, haben ihre Ursachen m&#246;glicherweise auch darin, dass LdL als ein Konzept gesehen wird, das auf alles eine Antwort wisse und gleichzeitig &#252;bersehen wird, dass erst die koh&#228;rente Verkn&#252;pfung von koh&#228;renten Modellen den Anforderungen im Beruf gerecht werden kann.</p>

<p>Wenn <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/05/16/wie-eine-sau/" target="_blank">JPM also sagt</a>, dass in Sachen LdL nunmehr „alles raus“ sei und im gleichen Atemzug die intellektuellen Mitstreiter erw&#228;hnt, dann ist das ein Zeugnis, dass die Theorie steht und – um weiter zu wachsen – neue Ankn&#252;pfungen an andere Theorien ben&#246;tigt, um sich somit im Netzwerk der f&#252;r den Lehrberuf notwendigen Koh&#228;renzen weiter zu etablieren.</p>

<p>Hier muss jeder Lehrende einen eigenen Weg finden und sich quasi ein Netzwerk von Koh&#228;renzen aufbauen, die jeweils in sich gedacht und verstanden werden m&#252;ssen, um dann &#252;ber Knotenpunkte im neuronalen Netzwerk der praxisrelevanten Theorien miteinander verbunden zu werden.– Einen solchen Versuch der Vernetzung habe ich im <a href="http://herrlarbig.de/2009/02/03/ldl-und-tzi/" target="_blank">Zusammenhang von LdL und TZI</a> bereits versucht.</p>

<p>Treibe ich die hinter diesem Beitrag stehenden Gedanken einmal auf die Spitze: Lehrende brauche koh&#228;rente Koh&#228;renzen, die &#252;ber koh&#228;rente Schnittstellen miteinander angemessen (hier k&#246;nnte auch „koh&#228;rent“ stehen) verbunden sind, um angesichts der unterschiedlichsten Rollenerwartungen souver&#228;n und professionell agieren und interagieren zu k&#246;nnen.</p>

<p>Wenn also JPM sagt, dass „alles raus“ sei und DGL dennoch ein weiteres „Ferkel“ will, dann spiegelt sich hier f&#252;r mich genau der hier (hoffentlich verst&#228;ndliche und nachvollziehbare) Zusammenhang wider, dass JPMs Denken von nicht wenigen Praktikern als &#228;u&#223;erst anregend und hilfreich angesehen wird, dass aber gleichzeitig mit dem Erreichen des koh&#228;renten Theorie-Praxiszusammenhangs im Kontext von LdL nun die koh&#228;rente Verkn&#252;pfung mit den anderen, &#252;ber den Unterricht hinausgehenden Anforderungen an Lehrende erfolgen muss, um <em>LdL</em> nicht nur als eine Methode unter anderen zu etablieren, sondern <em>als Teil eines anderen Denkens in der Schulwirklichkeit</em>.</p>

<p>Somit bin ich wieder bei der Frage der &#220;berschrift dieses Beitrages gelandet: Ist Koh&#228;renz im Lehrberuf m&#246;glich? Meine Antwort: Ja, aber nur als eine Vernetzung von Koh&#228;renzen, als ein Zusammenspiel von aufeinander einwirkender, einander erg&#228;nzender und dennoch ein Gesamtes ergebendes praxisrelevanter Theorien.</p>

<p>Lehrer sollten in diesem Sinne immer auch als Wissenschaftler t&#228;tig sein, ihren reichen Erfahrungsschatz konzeptualisieren und ihn nicht f&#252;r sich allein behalten bzw. ohne theoretische Reflexion wirksam werden lassen.</p>

<p>Neben all den Koh&#228;renzen, die der Beruf von Lehrenden verlangt, treten auch noch die Koh&#228;renzen der im Unterricht bearbeiteten Themen, also die fachwissenschaftliche Seite des Unterrichts. Sachanalyse, didaktische Analyse, methodische &#220;berlegungen, gute Kenntnisse &#252;ber die Individuen einer Lerngruppe, Beratung von Lernenden und deren Erziehungsberechtigten, Bewertungen und deren oft Biographien mitschreibende Bedeutung, Schulentwicklung, kollegiale Beratung, schulpolitische Positionierung, <a href="http://www.teachersnews.net/artikel/nachrichten/beruf/011938.php" target="_blank">Umgang mit der kollektiven Lust an der Lehrerkritik</a> und der Aufbau professioneller pers&#246;nlicher Beziehungen zu den Personen, die Lehrenden anvertraut sind und mit denen sie gemeinsam den Bildungsprozess der Lernenden begleiten, verlangen &#228;u&#223;erst differenzierte Koh&#228;renzen (im Plural – sic!), die einen professionellen Umgang mit all diesen an einen Lehrenden heran getragenen Anforderungen erm&#246;glichen.</p>

<p>Der mit diesen Herausforderungen verbundene Aufwand scheint mir bislang in der Debatte um Bildungsprozesse weitgehend unber&#252;cksichtigt zu sein – und das auch bei den Interessenvertretern der Lehrenden, die die den Beruf begleitende theoretische Arbeit – vielleicht auch, weil nicht jeder Lehrende ein Freund von Theorie ist – meist nur recht allgemein unter dem Begriff der „Fortbildung“ subsumieren. Doch mit „Fortbildung“ im Sinne des Konsums hilfreicher Ideen f&#252;r den Unterricht und den Lehreralltag ist es meines Erachtens nicht getan. Viel zu sehr wird zwischen Unterricht und (der in Deutschland nach wie vor kaum stattfindenden) Unterrichtsforschung getrennt.  W&#228;hrend wir viel von der Kompetenzenf&#246;rderung der Lernenden sprechen, scheint mir der Bereich der zur Theoriebildung n&#246;tigen Kompetenzenf&#246;rderung der Lehrenden in der Diskussion bislang vor allem auf einen st&#228;rkeren Praxisbezug der Ausbildung hinaus zu laufen, mit dem gleichzeitig von vielen eine gr&#246;&#223;ere Theoriebildungsferne gemeint zu sein scheint.</p>

<p>Umgekehrt wird aber erst ein Schuh daraus: Eine an der Praxis orientierte Lehrerbildung muss immer mit der F&#246;rderung der Kompetenz zur Theoriebildung verbunden sein. Praxis muss konzeptualisierend reflektierbar sein, um den sich st&#228;ndig &#228;ndernden Voraussetzungen der Praxis auf Dauer angemessen und koh&#228;rent begegnen zu k&#246;nnen.</p>

<p>In der Praxis sieht es meiner Wahrnehmung nach so aus, dass der gesamte Bereich der Entwicklung von praxisrelevanten Theorie entweder Hochschullehrern, die auch unterricht (wie z.B. JPM) anvertraut wird oder als Freizeitbesch&#228;ftigung von Lehrenden gesehen wird, da die  Zahl der Lerngruppen, Unterrichtsstunden, Korrekturen, Beratungen, zu betreuenden Lernenden etc. nach wie vor so umfassend sind, dass sie alleine bereits die offizielle Arbeitszeit von Lehrenden (inklusive der von vielen als Urlaub missverstandenen unterrichtsfreien Zeit) voll ausf&#252;llen. Die Arbeit an der praxisrelevanten Theorie ist nach wie vor kein selbstverst&#228;ndlicher Bestandteil des Berufs, des Selbstbewusstseins von Lehrenden und der Strukturen, in denen Unterricht angesiedelt ist.</p>

<p>Deshalb ist Koh&#228;renz angesichts der Komplexit&#228;t des Berufes im Lehrberuf nur schwer zu erreichen und deshalb stimme ich DGL sehr zu, wenn sie von Denkern wie JPM nach wie vor weitere Konezptualisierungen erhofft, die das Konzept LdL weiter voranb treiben. Aus diesem Grunde ist es auch notwendig, dass die von JPM genannten <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/05/16/wie-eine-sau/" target="_blank">nachhaltigen Denkpartner</a> wie <a title="filterraum" href="http://www.filtertraum.de/" target="_blank">Michael Wald</a>, <a title="maik riecken" href="http://riecken.de/" target="_blank">Maik Riecken</a>, <a title="d&#246;rte giebel" href="http://diegoerelebt.wordpress.com/" target="_blank">D&#246;rte Giebel</a> und auch ich, die Koh&#228;renzen von JPM aufgreifen, anreichern und weiter entwickeln. Dabei bedarf es m&#246;glichst des weiteren Inputs von JPM und auch von dem bislang leider ein wenig im Schatten JPMs stehenden <a href="http://grzega.wordpress.com/" target="_blank">Joachim Grzega</a>, denn, wie in diesem Beitrag vielleicht deutlich geworden, ohne diesen praxisrelevanten theoretischen Beitrag und die damit verbundene Vernetzung von Lehrerberuf und an der Hochschule angesiedelte Forschung und Praxisreflexion, ist die Bildung von Koh&#228;renzen in der Praxis der Lehrenden an Schulen heute nur schwer m&#246;glich.</p>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Die%20Sau%20hat%20geworfen%2C%20die%20G%C3%B6re%20will%20noch%20ein%20Ferkel%20oder%3A%20Ist%20Koh%C3%A4renz%20im%20Lehrberuf%20m%C3%B6glich%3F%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F18%2Fdie-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F18%2Fdie-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich%2F&amp;t=Die%20Sau%20hat%20geworfen%2C%20die%20G%C3%B6re%20will%20noch%20ein%20Ferkel%20oder%3A%20Ist%20Koh%C3%A4renz%20im%20Lehrberuf%20m%C3%B6glich%3F" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Die%20Sau%20hat%20geworfen%2C%20die%20G%C3%B6re%20will%20noch%20ein%20Ferkel%20oder%3A%20Ist%20Koh%C3%A4renz%20im%20Lehrberuf%20m%C3%B6glich%3F&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F18%2Fdie-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F18%2Fdie-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich%2F&amp;t=Die%20Sau%20hat%20geworfen%2C%20die%20G%C3%B6re%20will%20noch%20ein%20Ferkel%20oder%3A%20Ist%20Koh%C3%A4renz%20im%20Lehrberuf%20m%C3%B6glich%3F" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F18%2Fdie-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich%2F&amp;title=Die%20Sau%20hat%20geworfen%2C%20die%20G%C3%B6re%20will%20noch%20ein%20Ferkel%20oder%3A%20Ist%20Koh%C3%A4renz%20im%20Lehrberuf%20m%C3%B6glich%3F&amp;selection=Beitr%C3%A4ge%20in%20diesem%20Blog%20entstehen%20nicht%20im%20luftleeren%20Raum%2C%20sondern%20gut%20durchl%C3%BCftet%20in%20der%20taunusseitigen%20Frischluftzufuhr%20von%20Frankfurt%20am%20Main.%20%E2%80%93%20Oder%20aber%20im%20Frischluft%20zuf%C3%A4chelnden%20Dialog%20mit%20all%20den%20anderen%20Denkenden%20im%20Netz%20und%20im%20Alltag.%20" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F18%2Fdie-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich%2F&amp;t=Die%20Sau%20hat%20geworfen%2C%20die%20G%C3%B6re%20will%20noch%20ein%20Ferkel%20oder%3A%20Ist%20Koh%C3%A4renz%20im%20Lehrberuf%20m%C3%B6glich%3F&amp;s=Beitr%C3%A4ge%20in%20diesem%20Blog%20entstehen%20nicht%20im%20luftleeren%20Raum%2C%20sondern%20gut%20durchl%C3%BCftet%20in%20der%20taunusseitigen%20Frischluftzufuhr%20von%20Frankfurt%20am%20Main.%20%E2%80%93%20Oder%20aber%20im%20Frischluft%20zuf%C3%A4chelnden%20Dialog%20mit%20all%20den%20anderen%20Denkenden%20im%20Netz%20und%20im%20Alltag.%20" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F18%2Fdie-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich%2F&amp;title=Die%20Sau%20hat%20geworfen%2C%20die%20G%C3%B6re%20will%20noch%20ein%20Ferkel%20oder%3A%20Ist%20Koh%C3%A4renz%20im%20Lehrberuf%20m%C3%B6glich%3F&amp;annotation=Beitr%C3%A4ge%20in%20diesem%20Blog%20entstehen%20nicht%20im%20luftleeren%20Raum%2C%20sondern%20gut%20durchl%C3%BCftet%20in%20der%20taunusseitigen%20Frischluftzufuhr%20von%20Frankfurt%20am%20Main.%20%E2%80%93%20Oder%20aber%20im%20Frischluft%20zuf%C3%A4chelnden%20Dialog%20mit%20all%20den%20anderen%20Denkenden%20im%20Netz%20und%20im%20Alltag.%20" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F18%2Fdie-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F18%2Fdie-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F18%2Fdie-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich%2F&amp;t=Die%20Sau%20hat%20geworfen%2C%20die%20G%C3%B6re%20will%20noch%20ein%20Ferkel%20oder%3A%20Ist%20Koh%C3%A4renz%20im%20Lehrberuf%20m%C3%B6glich%3F&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=Beitr%C3%A4ge%20in%20diesem%20Blog%20entstehen%20nicht%20im%20luftleeren%20Raum%2C%20sondern%20gut%20durchl%C3%BCftet%20in%20der%20taunusseitigen%20Frischluftzufuhr%20von%20Frankfurt%20am%20Main.%20%E2%80%93%20Oder%20aber%20im%20Frischluft%20zuf%C3%A4chelnden%20Dialog%20mit%20all%20den%20anderen%20Denkenden%20im%20Netz%20und%20im%20Alltag.%20" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F18%2Fdie-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich%2F&amp;title=Die%20Sau%20hat%20geworfen%2C%20die%20G%C3%B6re%20will%20noch%20ein%20Ferkel%20oder%3A%20Ist%20Koh%C3%A4renz%20im%20Lehrberuf%20m%C3%B6glich%3F&amp;notes=Beitr%C3%A4ge%20in%20diesem%20Blog%20entstehen%20nicht%20im%20luftleeren%20Raum%2C%20sondern%20gut%20durchl%C3%BCftet%20in%20der%20taunusseitigen%20Frischluftzufuhr%20von%20Frankfurt%20am%20Main.%20%E2%80%93%20Oder%20aber%20im%20Frischluft%20zuf%C3%A4chelnden%20Dialog%20mit%20all%20den%20anderen%20Denkenden%20im%20Netz%20und%20im%20Alltag.%20" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Die%20Sau%20hat%20geworfen%2C%20die%20G%C3%B6re%20will%20noch%20ein%20Ferkel%20oder%3A%20Ist%20Koh%C3%A4renz%20im%20Lehrberuf%20m%C3%B6glich%3F&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F05%2F18%2Fdie-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/eltern/" title="Eltern" rel="tag">Eltern</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erziehung/" title="Erziehung" rel="tag">Erziehung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/fortbildung/" title="Fortbildung" rel="tag">Fortbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jean-pol-martin/" title="Jean-Pol Martin" rel="tag">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/joachim-grzega/" title="Joachim Grzega" rel="tag">Joachim Grzega</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/kompetenzenfoerderung/" title="Kompetenzenförderung" rel="tag">Kompetenzenförderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/korrekturen/" title="Korrekturen" rel="tag">Korrekturen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ldl/" title="LdL" rel="tag">LdL</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen-und-lehren/ldl-tag-2009/" title="LdL-Tag 2009" rel="tag">LdL-Tag 2009</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrberuf/" title="Lehrberuf" rel="tag">Lehrberuf</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrerberuf/" title="Lehrerberuf" rel="tag">Lehrerberuf</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen-durch-lehren/" title="Lernen durch Lehren" rel="tag">Lernen durch Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen-und-lehren/" title="Lernen und Lehren" rel="tag">Lernen und Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ludwigsburg/" title="Ludwigsburg" rel="tag">Ludwigsburg</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexionen/" title="Reflexionen" rel="tag">Reflexionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/rolle/" title="Rolle" rel="tag">Rolle</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/tzi/" title="TZI" rel="tag">TZI</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wirklichkeit/" title="Wirklichkeit" rel="tag">Wirklichkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaftler/" title="Wissenschaftler" rel="tag">Wissenschaftler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/" title="Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens (19. April 2009)">Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens</a> (1)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/18/rechtschreibung-wichtig-und-sekundaer-oder-vom-lesen-und-schreiben/" title="Rechtschreibung – wichtig und sekund&#228;r, oder: Vom Lesen und Schreiben (18. September 2009)">Rechtschreibung – wichtig und sekund&#228;r, oder: Vom Lesen und Schreiben</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/03/ldl-und-tzi/" title="LdL und TZI (3. Februar 2009)">LdL und TZI</a> (15)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/07/im-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis/" title="Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis (7. Oktober 2009)">Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis</a> (5)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/05/18/die-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Bildung, Wissen, Kompetenzen</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 22:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeinbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Schiller]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Rumpf]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen durch Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Wagenschein]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Satz]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm von Humboldt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1468</guid>
		<description><![CDATA[Belangloses Wissen hat Hochkonjunktur. Wissen ohne Bez&#252;ge zur eigenen Person ist allgegenw&#228;rtig. Und ich sage es lieber schon gleich zu Beginn, dass ich dagegen nach wie von dem Bildungsbegriff (ich weigere mich, in diesem Zusammenhang von einem Bildungsideal zu sprechen) Wilhelm von Humboldts gepr&#228;gt bin und diesen nach wie vor f&#252;r bedeutsam halte. Zun&#228;chst eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Belangloses Wissen hat Hochkonjunktur. Wissen ohne Bez&#252;ge zur eigenen Person ist allgegenw&#228;rtig. Und ich sage es lieber schon gleich zu Beginn, dass ich dagegen nach wie von dem Bildungsbegriff (ich weigere mich, in diesem Zusammenhang von einem Bildungsideal zu sprechen) Wilhelm von Humboldts gepr&#228;gt bin und diesen nach wie vor f&#252;r bedeutsam halte. Zun&#228;chst eine Bestandsaufnahme:</p>

<ul>
    <li>Bildung wird heute mit Schulabschl&#252;ssen gleich gesetzt und dabei in h&#246;here und nicht h&#246;here Bildung aufgeteilt. Ohne Bildung in diesem formalen Sinne<span id="more-1468"></span> geraten Menschen heute schnell in die sogenannte „Bildungsarmut“. Eine interessante Zusammenstellung zum Thema liefert das von der <a href="http://www.bpb.de" target="_blank">Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung</a> herausgegebene Heft <a href="http://www.bpb.de/publikationen/JQJWQK,,0,Bildungsmisere.html" target="_blank">Aus Politik und Zeitgeschichte (B 21-22/2003)</a>, in dem die „Bildungsmisere“ in Deutschland umfassend aufgegriffen wird.</li>
    <li>„Wissen“ ist heute Gegenstand der Unterhaltung, in Quizsendungen mit sehr beeindruckenden Gewinnm&#246;glichkeiten (ohne diese Geldsummen w&#228;ren diese Sendungen wahrscheinlich noch offensichtlicher langweilig als sie es eh schon sind), aber auch in den zahlreichen, oft als „Dokumentationen“ daher kommenden „Wissens“-Sendungen vor allem im Fernsehen.</li>
    <li>Die Begriffe „Wissen“ und „Bildung“ werden oft synonym gebraucht, so z.B. im Titel von Dietrich Schwanitz’ „Bildung. Alles, was man wissen mu&#223;“, M&#252;nchen, 24. Auflage 2002.</li>
    <li>Neben den Begriffen „Wissen“ und „Bildung“ spielt in der gegenw&#228;rtige „Bildungs“-Debatte auch der „Kompetenz“-Begriff eine nicht unbedeutende Rolle.</li>
</ul>

<p>Mir kommt das wie ein gordischer Knoten der Vermengung, Gleichsetzung und Entleerung bis zur Bedeutungslosigkeit der W&#246;rter vor – Grund genug, den Begriffen einmal ein wenig nach zu gehen, ohne den Anspruch auf ein letztes Wort zu erheben. Das ist ein Blog-Eintrag, nicht mehr, aber auch nicht weniger.</p>

<p>Und schon sto&#223;e ich auf das erstes Problem: Alle hier von mir in den Fokus genommen Begriffe sind keine voraussetzungslosen Begriffe, alle drei Begriffe ergeben sich in ihrer Bedeutung aus einer Grundeigenschaft von (vielen) Lebewesen, n&#228;mlich der Eigenschaft, dass Lebewesen lernen. Den Menschen zeichnet dar&#252;ber hinaus (nach unserem bisherigen Kenntnisstand) die Eigenschaft aus, dass er &#252;ber solche Prozesse selbst nachdenken kann und daraus folgend die F&#228;higkeit entwickeln konnte „Ich“ zu sagen, sich also als ein &#252;ber sich selbst reflektieren k&#246;nnendes Individuum erf&#228;hrt, das nicht nur implizites, sondern auch explizites Wissen erzeugen kann.</p>

<p>Kurz: Dass wir Menschen lernen ist die Voraussetzung f&#252;r das Sprechen &#252;ber Bildung, Wissen und Kompetenzen.  Dabei lernt der Mensch schon alleine, weil er Mensch ist. Das Gelernte ist zun&#228;chst allerdings  kein explizierbares, also aussprechbares und damit in Pr&#252;fungen abrufbares Wissen (<a href="http://www.teachsam.de/psy/psy_kog/lernth/wiss/wiss_2_2_1_1.htm" target="_blank">explizites Wissen</a>), sondern ein Wissen, dass nicht (vollst&#228;ndig) in Worten ausgedr&#252;ckt werden kann und vor allem ein „K&#246;nnen“ ist (<a href="http://www.teachsam.de/psy/psy_kog/lernth/wiss/wiss_2_2_1_2.htm" target="_blank">implizites Wissen</a>).</p>

<p>Ein Beispiel: Kinder lernen sprechen und k&#246;nnen es dann, ohne dass sie zun&#228;chst in der Lage w&#228;ren, die Regeln, denen ihre nach einer gewissen Zeit meist korrekt gebildeten S&#228;tze folgen, benennen zu k&#246;nnen. Kinder lernen laufen, ohne erkl&#228;ren zu k&#246;nnen, wie das Laufen funktioniert etc. (implizites Wissen).</p>

<p>Sp&#228;ter lernen Kinder dann in der Schule die Grammatik, die in die Lage versetzt &#252;ber korrekten Satzbau zu sprechen, Satzstrukturen zu analsysieren und die als Wissen &#252;berpr&#252;ft werden kann (explizites Wissen).</p>

<p>Betrachte ich die heutige Bildungsdiskussion, so scheint mir mit dem Begriff „Wissen“ vor allem dieses explizite, &#252;berpr&#252;fbare Wissen gemeint zu sein, solches Wissen also, dass in Lexika, Lehrb&#252;chern etc. zur Verf&#252;gung steht und das Menschen seit der Aufkl&#228;rung im Rahmen von „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enzyklop%C3%A4die" target="_blank">Enzyklop&#228;dien</a>“ sammeln und zur Verf&#252;gung stellen.</p>

<p>In diese Reihe geh&#246;rt auch Wikipedia, wenn es um das Ziel geht, m&#246;glichst gro&#223;e Teile des verf&#252;gbaren Wissens zug&#228;nglich zu machen.</p>

<p>Implizites Wissen rangiert in der Werteskala der „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensgesellschaft" target="_blank">Wissensgesellschaft</a>“ unter dem expliziten Wissen und wird entweder als selbstverst&#228;ndlich vorausgesetzt oder in eine explizierbare Form &#252;bertragen, deren Beherrschung dann &#252;berpr&#252;ft werden kann. Wer solche Pr&#252;fungen nachweisen kann, verf&#252;gt &#252;ber „formale Bildung“<sup> [1]</sup></p>

<p>Um „formale Bildung“ zu erreichen, sind bestimmte Kompetenzen notwendig, wobei der <a href="http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/eval-qs-qm/forschung/dfg-projekt_gesundheit/Kompetenzbegriff/index.html" target="_blank">Kompetenzbegriff</a> als solcher in Bildungszusammenh&#228;ngen <a href="http://www.ash-berlin.eu/uploads/media/Was_sind_Kompetenzen.pdf" target="_blank">sehr vielf&#228;ltig verwendet</a> und h&#228;ufig mit dem <a href="http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000000908/04_KapA4.pdf;jsessionid=BC7958906E17F681CF261F5D93D797A6?hosts=" target="_blank">Qualifikationsbegriff</a> verbunden wird. In diesem Rahmen wird dann auch von „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schl%C3%BCsselqualifikation" target="_blank">Schl&#252;sselqualifikationen</a>“ gesprochen, zu denen unter anderem z. B. das Lesen und das Schreiben geh&#246;ren.</p>

<p>Und um die Vielfalt und Unsch&#228;rfe der Begriffe noch ein wenig weiter vorzuf&#252;hren, nenne ich noch die Weiterf&#252;hrung des Kompetenzenbegriffs in der Rede von „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Kompetenz" target="_blank">sozialen Kompetenzen</a>“, die heute auch unter dem Begriff „soft skills“ bekannt sind.</p>

<p>Der Kompetenzenbegriff ist also schillernd, mit der Folge, dass er in jedem Zusammenhang, in dem er verwendet wird, eigens ausdifferenziert werden muss, was auch nicht gerade zur Sch&#228;rfung des Begriffs im Sinne eines „expliziten Wissens“ beitr&#228;gt – aber nicht zu vermeiden ist, soll er von einem abstrakten Begriff in handhabbare Handlungszusammenh&#228;nge, wie sie beispielsweise in Bildungprozessen unabdingbar sind, &#252;bertragbar sein.</p>

<p>Der Kompetenzenbegriff ist in diesem Sinne ein Metabegriff, der sich von Schl&#252;sselqualifikationen (die ich hier lieber Schl&#252;sselkomeptenzen nenne) ausgehend in unterschiedlichen Handlungszusammenh&#228;ngen unterschiedlich zeigt, sodass man im konkreten Anwendungsfall von „Fachkompetenzen“ spricht.</p>

<p>Diese Fachkompetenzen sind dann mit Fachwissen verbunden, wobei es auch hier Wissensbest&#228;nde gibt, die als „Schl&#252;sselkompetenzen“ fach&#252;bergreifend vorausgesetzt werden, wobei wir z. B. einmal mehr beim Lesen und Schreiben w&#228;ren, das dementsprechend z. B. in der Schule eben nicht nur im Deutschunterricht gelernt werden kann, sondern auch im Verantwortungsbereich nahezu aller F&#228;cher, insbesondere aber von F&#228;chern wie Geschichte, Religion, Politik und Wirtschaft (Sozialkunde, Gemeinschaftskunde), Ethik, den Fremdsprachen…, liegt.</p>

<p>Im Deutschunterricht werden die explizierbaren Grundlagen und Anwendungsformen dieses „Wissens“ ins Zentrum gestellt, die Feinabstimmung kann nur im Zusammenspiel der unterschiedlichen F&#228;cher gelingen, was f&#252;r mich dann auch wieder das zentrale Merkmal von „Schl&#252;sselkompetenzen“ widerspiegelt: Sie sind in ihrer Bedeutung f&#228;cher&#252;bergreifend und werden in den unterschiedlichen F&#228;chern mit fachspezifischen Zusatzqualifikationen angereichert.</p>

<p>====&gt;</p>

<p>Zusammenfassung:  Das Lernen ist Teil der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Conditio_humana" target="_blank">Conditio Humana</a>, des Wesens des Menschen, und f&#252;hrt immer und bei jedem Menschen zu implizitem Wissen. Dieses implizite Wissen kann zu explizitem Wissen werden, wobei explizites Wissen dar&#252;ber hinaus in der Lage ist, dem Menschen neue Wissensgebiete zu erschlie&#223;en<sup> [2]</sup>. Explizites Wissen kann enzyklop&#228;discher Natur sein (ich nenne das in Anschluss an <a href="http://www.martin-wagenschein.de/" target="_blank">Martin Wagenschein</a> und <a href="http://www.adz-netzwerk.de/SCHULEN-DER-KORPERLOSIGKEIT-Vortrag-von-Horst-Rumpf-beim-Muensteraner-Konvent.php" target="_blank">Horst Rumpf</a> „Bescheid wissen“) oder anwendungsorientiert<sup> [3]</sup>, wobei es dann vom Wissen zum anwendbaren Wissen, also zur Kompetenz wird.</p>

<p>&lt;====</p>

<p>Und was hat das nun mit Bildung zu tun?</p>

<p>Die Antwort kann weder „Nichts“ noch alles „Alles“ hei&#223;en, sondern, wer h&#228;tte das gedacht, bedarf einer weiteren Differenzierung.</p>

<p>Und so kommt  jetzt endlich, wie oben angek&#252;ndigt, Humboldt ins Spiel.</p>

<p>„Bildung“, wie ich den Begriff hier verstehe, ist weder mit „Wissen“ noch mit „Kompetenzen“ identisch, noch von „Wissen“ und „Kompetenzen“ getrennt zu verstehen. Ich betone das an dieser Stelle, weil ich zunehmend den Eindruck habe, dass der Bildungsbegriff mehr und mehr mit verwertbarem „Wissen“ und somit mit „Kompetenzen“ gleich gesetzt wird, es vielleicht sogar die Tendenz gibt, im Rahmen eines „kompetenzenorientierten Unterrichts“ im schulischen Bereich die „Kompetenzen“ alleine ins Zentrum zu stellen, obwohl nat&#252;rlich jeder Lehrende wei&#223;, dass „Kompetenzen“ ohne „Wissen“ wie Autos ohne Motor, Fahrr&#228;der ohne Ketten, K&#246;rper ohne Gehirn sind. Vielleicht mit einer der Gr&#252;nde, warum erfahrene Lehrkr&#228;fte das Reden &#252;ber „Kompetenzen“ befremdlich finden…  Also, <a href="http://www.zeno.org/Philosophie/M/Humboldt,+Wilhelm+von?hl=humboldt" target="_blank">Humboldt</a>, jetzt endlich, mit einem<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildung" target="_blank"> Zitat aus den enzyklop&#228;dischen Wissensbest&#228;nden der Wikipedia</a>:</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Bildung</strong> bezeichnet die Formung des Menschen im Hinblick auf sein „Menschsein“.</p>

W&#228;hrend in der Umgangssprache mit dem Begriff Bildung eher andere Begriffe, wie „Belehrung“, „Schulbildung“ oder „Wissensvermittlung“ assoziiert werden, haftet seit <a title="Wilhelm von Humboldt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Humboldt" target="_blank">Wilhelm von Humboldt</a> in der Theorie und der Programmatik „dem Wort Bildung das Moment der Selbst&#228;ndigkeit, also des Sich-Bildens der Pers&#246;nlichkeit“ an (<a title="Hartmut von Hentig" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_von_Hentig" target="_blank">Hartmut von Hentig</a>).

Nach Humboldt ist Bildung „die Anregung aller Kr&#228;fte des Menschen, damit diese sich &#252;ber die Aneignung der Welt entfalten und zu einer sich selbst bestimmenden Individualit&#228;t und Pers&#246;nlichkeit f&#252;hren“.<sup id="cite_ref-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildung#cite_note-0" target="_blank">[1]</a></sup></blockquote>

<p><a href="http://www.didaktik.uni-jena.de/did_04/humboldt.htm" target="_blank">Anders ausgedr&#252;ckt</a>: Bildung findet dort statt, wo der Mensch als Individuum zu sich selbst findet.</p>

<p>Als Individuum zu sich selbst finden?  Diese Aussage ist zun&#228;chst einmal ein Hinweis darauf, dass sich Bildung nicht auf verwertbares und anwendbares, wom&#246;glich rein berufsbezogenes Wissen bezieht, dieses aber auch nicht ausschlie&#223;t, sondern &#252;ber es hinaus geht. Um es in einem nahe am Klischee scheinenden, kurzen Satz auszudr&#252;cken:</p>

<p>Bildung ist Pers&#246;nlichkeits- und eben nicht prim&#228;r Berufsbildung.</p>

<p>Bildung ist weit mehr als die mit ihr nat&#252;rlich verbundene Ausbildungs- oder Studierf&#228;higkeit, ist mehr als Qualifikation, mehr als Kompetenzen.</p>

<p>Die Aufgabe von Bildungsprozessen ist, inklusive all der qualifizierenden Aufgaben, den Prozess der ganzheitlichen Pers&#246;nlichkeitsentwicklung zu unterst&#252;tzen, zu begleiten und zu f&#246;rdern. Und somit findet Bildung nicht nur in der Schule statt, die aber auch in diesem Sinne einen ganz klaren Erziehungsauftrag hat. So hei&#223;t es in <a href="http://www.kultusministerium.hessen.de/irj/HKM_Internet?rid=HKM_15/HKM_Internet/nav/374/3743019a-8cc6-1811-f3ef-ef91921321b2%26_ic_uCon=72920bec-b224-d901-be59-2697ccf4e69f.htm&amp;uid=3743019a-8cc6-1811-f3ef-ef91921321b2" target="_blank">§2 Abschnitt 1 des Hessischen (also des f&#252;r mich relevanten) Schulgesetzes</a> ausdr&#252;cklich:</p>

<blockquote><strong>Die Schulen</strong> im Lande Hessen erf&#252;llen in ihren verschiedenen Schulstufen und Schulformen den ihnen in Art. 56 der Verfassung des Landes Hessen erteilten gemeinsamen Bildungsauftrag, der auf humanistischer und christlicher Tradition beruht. Sie <strong>tragen dazu bei, dass die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler ihre Pers&#246;nlichkeit in der Gemeinschaft entfalten k&#246;nnen</strong>. (Hervorhebungen von Herrn Larbig)</blockquote>

<p>Alles „Wissen“, alle „Kompetenzen“ sind also der Aufgabe unterstellt, dazu beizutragen, dass Menschen ihre Pers&#246;nlichkeit in der Gemeinschaft entwickeln und entfalten k&#246;nnen. Das Gesetz spricht zwar nicht von der Entwicklung, aber diese geh&#246;rt zur Entfaltung unabdingbar dazu.</p>

<p>Um zur Pers&#246;nlichkeitsentwicklung und -entfaltung in Gemeinschaft beitragen zu k&#246;nnen, reicht die Vermittlung und das (Auswendig)Lernen von enzyklop&#228;dischen Wissensbest&#228;nden also nicht aus. Die fr&#252;her (und auch heute noch verbreitete) Rede von Lernzielen griff / greift zu kurz, da damit oft die Beherrschung eines gewissen Unterrichtsstoffes im Sinne von explizitem Wissen verstanden wurde / wird (Vokabeln, Jahreszahlen in Geschichte, Formeln in den Naturwissenschaften etc.).</p>

<p>Um dieser Tendenz entgegen zu wirken, wurde in j&#252;ngerer Zeit der Kompetenzbegriff in die Bildungsdebatte eingebracht, der in der Lehrerausbildung, zumindest in der mir bekannten hessischen Lehrerausbildung, zunehmend an Gewicht gewinnt. Diesem Kompetenzbegriff geht es um anwendbares Wissen, womit wir dem Bildungsbegriff, wie ich ihn hier vertrete, schon ein gutes St&#252;ck n&#228;her gekommen sind, solange der Kompetenzbegriff nicht, was meiner Wahrnehmung nach leider durchaus geschieht, alleine auf einen Bereich der (berufs)praktischen Verwertbarkeit beschr&#228;nkt wird.</p>

<p>Vom humboldtschen Bildungsbegriff ausgehend, muss der Kompetenzenbegriff so verstanden werden, dass Menschen lernen, ihre individuellen Talente und F&#228;higkeiten in der Gemeinschaft entfalten zu k&#246;nnen. Und ein so verstandener Bildungsbegriff ist f&#252;r mich dann „Allgemeinbildung“, weit mehr also als Wissensbest&#228;nde, die allgemein als bekannt vorausgesetzt werden.</p>

<p>====&gt;</p>

<p>Zusammenfassung:</p>

<p>Mit dem humboldtschen Bildungsbegriff, der Wissen und Kompetenzen einschlie&#223;t, sich aber nicht auf diese Seiten der Bildung beschr&#228;nkt, ist zentral die Frage nach den Voraussetzungen, Bedingungen und M&#246;glichkeiten der Entfaltung der eigenen Pers&#246;nlichkeit in Gemeinschaft verbunden. Bildung bezieht sich hier ganzheitlich auf individuelle Pers&#246;nlichkeiten und nicht prim&#228;r auf &#246;konomisch verwertbares Wissen.</p>

<p>&lt;====</p>

<p>Bleibt, nach so viel Theorie, die Frage nach den praktischen Konsequenzen, wobei ich mich hier weitgehend auf die Konsequenzen f&#252;r den Teil des individuellen Bildungsprozesses beschr&#228;nke, der in der Schule bzw. im Umfeld der Schule stattfindet. Und um es gleich zu sagen: Bei allen Diskussionen um PISA, TIMMS und Co, hat sich gerade in der Richtung auf „Bildung“ hin, in den vergangenen Jahren sehr viel getan, ohne dass die Probleme wirklich gel&#246;st worden w&#228;ren:</p>

<ul>
    <li>Die hier erarbeitete Bestimmung des Bildungsbegriffs verlangt, dass das Individuum eine Chance zur Entfaltung der ihm / ihr eigenen Pers&#246;nlichkeit bekommt. Die heute mehr und mehr geforderte Sch&#252;lerorientierung von Unterricht verstehe ich in dieser Richtung.</li>
    <li>Es gibt Bedingungen, unter denen diese Entfaltung des Individuums besser oder schlechter gelingt. PISA und die entsprechenden OECD-Studien haben deutlich darauf hingewiesen, dass in Deutschland nach wie vor die sozialen (im Sinne von &#246;konomischen) Voraussetzungen mit dazu beitragen, wie weit dieser Prozess der Entfaltung des Individuums in Gemeinschaft mehr oder weniger gelingt. „Bildung“, wie sie hier verstanden wird und wenn sie genau diese Entfaltung f&#246;rdern soll, muss in ihrer Organisation daf&#252;r sorgen, dass diese sozialen (&#246;konomischen) Grenzen keine Rolle spielen. Und bei aller Kritik am deutschen Schulwesen, die in dieser Hinsicht immer wieder und als kritisches Korrektiv auch v&#246;llig zurecht laut wird, haben wir ein Schulsystem, das zumindest von der Idee her, so durchl&#228;ssig ist, wie es f&#252;r solche Bildungsprozesse theoretische notwendig ist. Dass dies in der Praxis nicht gelingt ist ein Problem, zu dem es zwar viele Ideen (Gemeinschaftsschule, Gesamtschule etc.) gibt, aber nur wenige die vorhandenen Grenzen durchl&#228;ssiger machende oder auf aufl&#246;sende L&#246;sungen. Und wenn ich auch nicht zu denen geh&#246;re, die im Zusammenhang von gelingender Bildung als erstes nach Geld rufen: Hier scheinen die sozialen Unterst&#252;tzungsma&#223;nahmen (Sch&#252;ler-BAF&#214;G…) bislang nicht angemessen zu greifen.</li>
    <li>In der Unterrichtspraxis geht es darum, die Individuen auch als solche wahrnehmen zu k&#246;nnen. Rechne ich einmal durch, wie viele dieser Individuen ich als solche zu f&#246;rdern haben, komme ich mit momentan 145 auf eine f&#252;r einen Lehrer noch recht &#252;bersichtliche Zahl, die aber, wenn ich mir vorstelle, dass ich 145 Mal individuell der Pers&#246;nlichkeitsentwicklung dienen (sic!) soll, schon erschreckend genug ist und in der Regel auch deutlich h&#246;her liegen kann. (Gehe ich von einem „Nebenfach”-Lehrer aus, der jeweils nur zweist&#252;ndig in den Jahrgangsstufen unterricht, kann dies z.B. in Sekundarstufe I zu bis zu 390 individuell zu f&#246;rdernden Kindern und Jugendlichen gehen.<sup> [4]</sup> Ob in diesem Rahmen der Bildungsauftrag mit dem hier zu Grunde gelegten Bildungsbegriff gelingen kann, m&#246;ge jeder selbst entscheiden.</li>
</ul>

<p>Wenn ich aber dennoch davon ausgehe, dass Unterricht gelingen kann, stellt sich die Frage, welche Methoden oder Metamethoden vor dem Hintergrund des hier vertretenen Bildungsbegriffs m&#246;glicherweise hilfreich sein k&#246;nnen.</p>

<p>F&#252;r mich ist klar, dass es sich um Methoden handeln muss, die in sich den Auftrag zur Erm&#246;glichung der Entfaltung von Individuuen in Gemeinschaft aufgreifen und m&#246;glichst weitgehend erf&#252;llen.</p>

<ul>
    <li>Unterricht muss m&#246;glichst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Binnendifferenzierung" target="_blank">binnendifferenziert </a>erfolgen. Es m&#252;ssen also m&#246;glichst innerhalb einer Lerngruppe individualisierte Lernwege erm&#246;glicht werden. (Klassengr&#246;&#223;en mit 30 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern erschweren dies zumindest erheblich.)</li>
    <li>Die Lernden m&#252;ssen aktiv sein k&#246;nnen und Unterricht nicht nur konsumieren. Methodische M&#246;glichkeiten, dies zu erreichen, stehen in der Gruppenarbeit, deren Konzeption und Durchf&#252;hrung h&#246;chste Anspr&#252;che an die Lehrenden stellen, in Projektarbeit, in problemorientiertem Unterricht, der es Lernenden erm&#246;glicht, individuelle L&#246;sungswege zu entwickeln und in nahezu allen <a href="http://methodenpool.uni-koeln.de/" target="_blank">Ans&#228;tzen der konstruktivistischen P&#228;dagogik</a> zur Verf&#252;gung. Dazu geh&#246;rt auch der Ansatz „<a href="http://www.ku-eichstaett.de/Forschung/forschungsprojekte/ldl.de" target="_blank">Lernen durch Lehren</a>“, der hochgradig auf die Aktivierung (Entfaltung) der Jugendlichen als Individuen in Gemeinschaft hin ausgerichtet ist und bei genauer Betrachtung einen radikal humanistischen Ansatz repr&#228;sentiert. Kurz: Handlungsorientierte Ans&#228;tze scheinen nach wie vor einen der besten Ans&#228;tze zur Erm&#246;glichung der Entfaltung des Individuums in Gemeinschaft zu bieten.</li>
</ul>

<p>Nat&#252;rlich wei&#223; ich, dass auch der hier vertretene Bildungsbegriff in Vergangenheit und Gegenwart nicht unumstritten geblieben ist. Die einen fordern mit Bezug auf Humboldt und Friedrich Schiller die<a href="http://www.zeit.de/2005/10/Kulturnation" target="_blank"> R&#252;ckkehr zur Kulturnation</a>, die anderen <a href="http://www.polwiss.fu-berlin.de/fsi/ap/ap5-humboldt.htm" target="_blank">stellen den humboldtschen Bildungsbegriff in Frage</a>. Und wer mag, kann &#252;ber Suchmaschinen noch mehr Artikel zu den Pro- und Contra-Diskussionen um diesen Bildungsbegriff finden.</p>

<p>Und ich gebe zu, dass dem Verst&#228;ndnis des humboldtschen Bildungsbegriffs oft etwas elit&#228;res anhaftet, hoffe aber, das meine, f&#252;r ein Blog sehr umfangreichen, f&#252;r die Sache aber eher marginalen, Gedanken zum Thema, zumindest deutlich machen konnten, dass ein Begriff von „Bildung“, der das Individuum im Rahmen der differenzierten Talente, die jedes von ihnen mit sich bringt, ins Zentrum der &#220;berlegungen stellt (Ein Leitspruch der Schule, an der ich unterrichte lautet dann auch „Das Kind in die Mitte“ gepr&#228;gt von dem schillerschen Schulmotto „Der Menschheit W&#252;rde ist in eure Hand gegeben. Bewahret sie! Sie sinkt mit euch; mit euch wird sie sich heben.“) in der heutigen Bildungsdebatte zumindest ein wenig zur Kl&#228;rung von Begriffen beizutragen vermag.</p>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Bildung%2C%20Wissen%2C%20Kompetenzen%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F30%2Fbildung-wissen-kompetenzen%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F30%2Fbildung-wissen-kompetenzen%2F&amp;t=Bildung%2C%20Wissen%2C%20Kompetenzen" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Bildung%2C%20Wissen%2C%20Kompetenzen&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F30%2Fbildung-wissen-kompetenzen%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F30%2Fbildung-wissen-kompetenzen%2F&amp;t=Bildung%2C%20Wissen%2C%20Kompetenzen" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F30%2Fbildung-wissen-kompetenzen%2F&amp;title=Bildung%2C%20Wissen%2C%20Kompetenzen&amp;selection=Belangloses%20Wissen%20hat%20Hochkonjunktur.%20Wissen%20ohne%20Bez%C3%BCge%20zur%20eigenen%20Person%20ist%20allgegenw%C3%A4rtig.%20Und%20ich%20sage%20es%20lieber%20schon%20gleich%20zu%20Beginn%2C%20dass%20ich%20dagegen%20nach%20wie%20von%20dem%20Bildungsbegriff%20%28ich%20weigere%20mich%2C%20in%20diesem%20Zusammenhang%20von%20einem%20Bi" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F30%2Fbildung-wissen-kompetenzen%2F&amp;t=Bildung%2C%20Wissen%2C%20Kompetenzen&amp;s=Belangloses%20Wissen%20hat%20Hochkonjunktur.%20Wissen%20ohne%20Bez%C3%BCge%20zur%20eigenen%20Person%20ist%20allgegenw%C3%A4rtig.%20Und%20ich%20sage%20es%20lieber%20schon%20gleich%20zu%20Beginn%2C%20dass%20ich%20dagegen%20nach%20wie%20von%20dem%20Bildungsbegriff%20%28ich%20weigere%20mich%2C%20in%20diesem%20Zusammenhang%20von%20einem%20Bi" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F30%2Fbildung-wissen-kompetenzen%2F&amp;title=Bildung%2C%20Wissen%2C%20Kompetenzen&amp;annotation=Belangloses%20Wissen%20hat%20Hochkonjunktur.%20Wissen%20ohne%20Bez%C3%BCge%20zur%20eigenen%20Person%20ist%20allgegenw%C3%A4rtig.%20Und%20ich%20sage%20es%20lieber%20schon%20gleich%20zu%20Beginn%2C%20dass%20ich%20dagegen%20nach%20wie%20von%20dem%20Bildungsbegriff%20%28ich%20weigere%20mich%2C%20in%20diesem%20Zusammenhang%20von%20einem%20Bi" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F30%2Fbildung-wissen-kompetenzen%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F30%2Fbildung-wissen-kompetenzen%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F30%2Fbildung-wissen-kompetenzen%2F&amp;t=Bildung%2C%20Wissen%2C%20Kompetenzen&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=Belangloses%20Wissen%20hat%20Hochkonjunktur.%20Wissen%20ohne%20Bez%C3%BCge%20zur%20eigenen%20Person%20ist%20allgegenw%C3%A4rtig.%20Und%20ich%20sage%20es%20lieber%20schon%20gleich%20zu%20Beginn%2C%20dass%20ich%20dagegen%20nach%20wie%20von%20dem%20Bildungsbegriff%20%28ich%20weigere%20mich%2C%20in%20diesem%20Zusammenhang%20von%20einem%20Bi" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F30%2Fbildung-wissen-kompetenzen%2F&amp;title=Bildung%2C%20Wissen%2C%20Kompetenzen&amp;notes=Belangloses%20Wissen%20hat%20Hochkonjunktur.%20Wissen%20ohne%20Bez%C3%BCge%20zur%20eigenen%20Person%20ist%20allgegenw%C3%A4rtig.%20Und%20ich%20sage%20es%20lieber%20schon%20gleich%20zu%20Beginn%2C%20dass%20ich%20dagegen%20nach%20wie%20von%20dem%20Bildungsbegriff%20%28ich%20weigere%20mich%2C%20in%20diesem%20Zusammenhang%20von%20einem%20Bi" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Bildung%2C%20Wissen%2C%20Kompetenzen&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F30%2Fbildung-wissen-kompetenzen%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1468" class="footnote">Ein Auszug aus einem Werk zum Thema im Rahmen eines Projektes zur Ideengeschichte von der Hamburger Erziehungswissenschaftlerin Ingrid Lohmann findet sich <a href="http://www.erzwiss.uni-hamburg.de/Personal/Lohmann/Projekte/Schleiermacher/2-5-1.pdf" target="_blank">als PDF-Dokument hier</a>.</li><li id="footnote_1_1468" class="footnote">z. B. in der Physik, der Astronomie, der Philosophie, der Mathematik, der Geschichte, der Religion, der Ethik, in den Bereichen von Politik und Wirtschaft, kurz: in allen Gebieten, die f&#252;r eine Wissensgesellschaft bezeichnend sind und deshalb z. B. f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland von zentraler Bedeutung sind</li><li id="footnote_2_1468" class="footnote">So macht es einen Unterschied, ob z. B. eine Fremdsprache auf Beherrschen der grammatikalischen Regeln, Vokabelwissen und Schriftlichkeit hin gelernt wird oder ob, von diesen unabdingbaren Voraussetzungen ausgehend, auf Anwendbarkeit in konkreten Gespr&#228;chen hin gelernt wird.</li><li id="footnote_3_1468" class="footnote">Hier wird eine Klassengr&#246;&#223;e von 30 und ein Stundendeputat von 26 Stunden zu Grunde gelegt.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/allgemeinbildung/" title="Allgemeinbildung" rel="tag">Allgemeinbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/aufklaerung/" title="Aufklärung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsdebatte/" title="Bildungsdebatte" rel="tag">Bildungsdebatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecherwissen/" title="Bücherwissen" rel="tag">Bücherwissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/didaktik/" title="Didaktik" rel="tag">Didaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erziehung/" title="Erziehung" rel="tag">Erziehung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ethik/" title="Ethik" rel="tag">Ethik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/friedrich-schiller/" title="Friedrich Schiller" rel="tag">Friedrich Schiller</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwart/" title="Gegenwart" rel="tag">Gegenwart</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gehirn/" title="Gehirn" rel="tag">Gehirn</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/geschichte/" title="Geschichte" rel="tag">Geschichte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/grammatik/" title="Grammatik" rel="tag">Grammatik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/horst-rumpf/" title="Horst Rumpf" rel="tag">Horst Rumpf</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/humboldt/" title="Humboldt" rel="tag">Humboldt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugend/" title="Jugend" rel="tag">Jugend</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kinder/" title="Kinder" rel="tag">Kinder</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzenorientierung/" title="Kompetenzenorientierung" rel="tag">Kompetenzenorientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kultur/" title="Kultur" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ldl/" title="LdL" rel="tag">LdL</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen-durch-lehren/" title="Lernen durch Lehren" rel="tag">Lernen durch Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen-und-lehren/" title="Lernen und Lehren" rel="tag">Lernen und Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/martin-wagenschein/" title="Martin Wagenschein" rel="tag">Martin Wagenschein</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mensch/" title="Mensch" rel="tag">Mensch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/orientierung/" title="Orientierung" rel="tag">Orientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/persoenlichkeit/" title="Persönlichkeit" rel="tag">Persönlichkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/philosophie/" title="Philosophie" rel="tag">Philosophie</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/religion/" title="Religion" rel="tag">Religion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/satz/" title="Satz" rel="tag">Satz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schreiben/" title="schreiben" rel="tag">schreiben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schrift/" title="Schrift" rel="tag">Schrift</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprache/" title="Sprache" rel="tag">Sprache</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/tradition/" title="Tradition" rel="tag">Tradition</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wahrnehmung/" title="Wahrnehmung" rel="tag">Wahrnehmung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/welt/" title="Welt" rel="tag">Welt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wilhelm-von-humboldt/" title="Wilhelm von Humboldt" rel="tag">Wilhelm von Humboldt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaftler/" title="Wissenschaftler" rel="tag">Wissenschaftler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wort/" title="Wort" rel="tag">Wort</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/" title="Bin&#228;re Codes und die Bildung der Zukunft: Eine Replik zu Schirrmachers „Payback“ (24. Mai 2010)">Bin&#228;re Codes und die Bildung der Zukunft: Eine Replik zu Schirrmachers „Payback“</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/" title="Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz (20. September 2009)">Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz</a> (15)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/18/rechtschreibung-wichtig-und-sekundaer-oder-vom-lesen-und-schreiben/" title="Rechtschreibung – wichtig und sekund&#228;r, oder: Vom Lesen und Schreiben (18. September 2009)">Rechtschreibung – wichtig und sekund&#228;r, oder: Vom Lesen und Schreiben</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/07/im-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis/" title="Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis (7. Oktober 2009)">Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis</a> (5)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 22:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kompetenzenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsangabe]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[kompetenzenorientierter Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lektüre]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen durch Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[media literarcy]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkomptenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Phaidros]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Sokrates]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1451</guid>
		<description><![CDATA[Res&#252;me: Die Begriffe „Sch&#252;lerorientierung“ und „Medienkompetenz“ wirken heute oft wie wenig reflektierte Modebegriffe in Bildungskontexten. Ausgehend von Materialien, die im Rahmen der britischen Bildungsdiskussion entstanden sind, greift dieser Beitrag beide Begriffe auf und versucht einen Diskussionsbeitrag zur weiteren Kl&#228;rung der Begriffe zu leisten, ohne dabei auf unterrichtspraktische Implikationen zu verzichten. Eine der Schlussfolgerungen lautet: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Res&#252;me: Die Begriffe „Sch&#252;lerorientierung“ und „Medienkompetenz“ wirken heute oft wie wenig reflektierte Modebegriffe in Bildungskontexten. Ausgehend von Materialien, die im Rahmen der britischen Bildungsdiskussion entstanden sind, greift dieser Beitrag beide Begriffe auf und versucht einen Diskussionsbeitrag zur weiteren Kl&#228;rung der Begriffe zu leisten, ohne dabei auf unterrichtspraktische Implikationen zu verzichten.</em></p>

<p><em>Eine der Schlussfolgerungen lautet: Die aktuelle Mediendebatte in Bildungskontexten </em><em>ist eine Debatte, in der es um die &#220;bertragung der Ideen der Aufkl&#228;rung in den Kontext neuer Medientechnologien und deren Anwendungsm&#246;glichkeiten geht!<span id="more-1451"></span></em></p>

<p>Auf das in Bristol ans&#228;ssige <a href="http://www.futurelab.org.uk" target="_blank">Futurelab</a> bin ich &#252;ber ein <a href="http://www.futurelab.org.uk/resources/publications-reports-articles/handbooks/Handbook1246" target="_blank">Handbuch</a> gesto&#223;en, in dem es um Ver&#228;nderungen von Curricula (Lehrpl&#228;nen) und Unterricht („classroom practice“) geht.</p>

<p>Zuerst etwas zu dem Institut und dann zu ein paar ersten Entdeckungen, die ich dort gemacht habe:</p>

<blockquote>“Futurelab is passionate about transforming the way people learn. Tapping into the huge potential offered by digital and other technologies, we develop innovative resources and practices that support new approaches to learning for the 21st century.”<sup> [1]</sup></blockquote>

<p>Es geht dem Futurelab um eine Ver&#228;nderung der Lernwege von Menschen in der Gegenwart. Es geht davon aus, dass digitale und andere Technologien ein gro&#223;es Potential f&#252;r diese Lernwege bieten und entwickelt deshalb Material und Praxisans&#228;tze, die sich den angenommenen M&#246;glichkeiten f&#252;r neue Lernwege widmen. Kurz: Das Futurelab ist davon &#252;berzeugt, dass  „neue“ Technologie, auch das Web 2.0, Potentiale f&#252;r Bildungsprozesse bieten und geh&#246;rt in den Kreis derjenigen, die sich hier theoretisch und praktisch engagieren.</p>

<p>Die<a href="http://www.futurelab.org.uk/resources/publications-reports-articles/handbooks/Handbook1246" target="_blank"> j&#252;ngste Produktion des Futurelabs</a> ist das oben schon erw&#228;hnte Handbuch, dass ich vor allem deshalb interessant finde, weil es das personalisierte Lernen als stark sch&#252;lerorientiertes Lernen ins Zentrum stellt. Dabei handelt es sich um eine Form des Lernens, die in Deutschland schon l&#228;nger propagiert wird, bei deren Umsetzung es aber nach wie vor durchaus Potential gibt, auch weil nicht in jedem Falle gekl&#228;rt zu sein scheint, was sch&#252;lerorientierter Unterricht eigentlich sein soll bzw. kann.</p>

<p>Zu dieser Frage findet sich im <a href="http://www.futurelab.org.uk/glossary" target="_blank">Glossar des Futurlabs</a> folgende <a href="http://www.futurelab.org.uk/glossary#personalisation" target="_blank">Definition</a>:</p>

<blockquote>“personalisation:</blockquote>

<blockquote>Personalised learning is an approach which advocates reversing the logic of education systems so that the system conforms to the learner, rather than the learner to the system, offering bespoke support for each individual in order to foster engaged and independent learners able to reach their full potential.”</blockquote>

<p>Es geht hier also, um zumindest den Sinn einmal zu „&#252;bersetzen“ darum, dass die Logik des Bildungssystems in den Blick genommen wird und das System sich den Anspr&#252;chen der Lernenden zu widmen habe und eben nicht mehr, wie es im alten Paradigma war und ist, den Lernenden an das System anzupassen. Es geht dem neuen Paradigma um Unterst&#252;tzung f&#252;r den individuellen Lerner, um so engagierte und unabh&#228;ngige Lernende zu gewinnen, die in der Lage sind, die eigenen Potentiale voll zu nutzen.</p>

<p>Um einen Begriff aufzugreifen, den <a href="http://bremerstudiblog.wordpress.com/" target="_blank">Thorsten Sch&#246;nbohm</a> k&#252;rzlich in einer <a href="http://bremerstudiblog.wordpress.com/2009/04/22/was-hat-die-padagogik-in-den-letzten-100-jahren-geleistet/" target="_blank">Reflexion &#252;ber die Leistungen der P&#228;dagogik in den letzten 100 Jahren in</a> Erinnerung gerufen hat: Es geht um M&#252;ndigkeit, darum, den Lernenden den Mut zu geben, sich des Verstandes fr&#252;her oder sp&#228;ter ohne Leitung eines anderen zu bedienen.</p>

<p>Es klingt &#252;berraschend, erstaunlich und gleichzeitig eigentlich selbstverst&#228;ndlich: Die medienp&#228;dagogische Debatte, die momentan hier, &#252;ber Twitter, in den unterschiedlichsten Lehrerblogs, in Fachliteratur und auch in den Massenmedien gef&#252;hrt wird, ist eine Debatte, in der es um die &#220;bertragung der Ideen der Aufkl&#228;rung in den Kontext neuer Medientechnologien und deren Anwendungsm&#246;glichkeiten geht!</p>

<p>Im Kontext neuer Medien wird oft, obwohl der Begriff f&#252;r den Umgang mit allen Medien gilt, von Medienkompetenz gesprochen. Im Englischen hat sich der Begriff der „media literacy“ f&#252;r diesen Komplex aus unterschiedlichen F&#228;higkeiten im Umgang mit Medien eingeb&#252;rgert. Was alles zur Medienkompetenz dazugeh&#246;rt, ist Teil eines Papieres, das <a href="http://www.lse.ac.uk/collections/media@lse/whosWho/soniaLivingstone.htm" target="_blank">Professorin Sonia Livingstone</a> von der <a href="http://www.lse.ac.uk/" target="_blank">Medienabteilung der London School of Economics and Politcal Siences</a> zur Verf&#252;gung gestellt hat und das <a href="www.lse.ac.uk/collections/media@lse/pdf/What_is_  media_literacy.doc " target="_blank">hier als Word-Dokument heruntergeladen werden kann</a>.</p>

<p>Livingston sieht vier Kompetenzbereiche, die zusammen die Media-Literacy ausmachen, n&#228;mlich die F&#228;higkeiten des Zugriffs, der Analyse, der Bewertung und der Erstellung von Inhalten in unterschiedlichen Kontexten (“the ability to access, analyse, evaluate and create messages across a variety of contexts”).<sup> [2]</sup></p>

<p>Wenn man dieser Definition erst einmal zustimmt, ergeben sich daraus f&#252;r Lehrende, die Lernprozesse begleiten, in Hinsicht auf Medienkompetenz vier Bereiche, die in den Blick genommen werden m&#252;ssen, damit Bildungsprozesse auf Medienkompetenz hin gelingen k&#246;nnen.</p>

<ol>
<li><p>Welche Zugriffsm&#246;glichkeiten auf Information stehen zur Verf&#252;gung und was ist n&#246;tig, damit ein Zugriff auf die Informationen m&#246;glich wird?</p></li>
<li><p>Wie k&#246;nnen Informationen, die auf unterschiedlichen Kan&#228;len zur Verf&#252;gung stehen, ausgewertet werden?</p></li>
<li><p>Was ist n&#246;tig, damit zur Verf&#252;gung stehende Informationen bewertet werden k&#246;nnen, damit in der F&#252;lle der Informationen, mit denen wir es heute zu tun haben, &#252;berhaupt noch eine Auswahl nach Qualit&#228;tskriterien stattfinden kann.</p></li>
<li><p>Was ist n&#246;tig, damit Menschen nicht nur konsumierend mit den Medien umgehen, sondern selbst in die Lage versetzt werden, im Kontext dieser Medien (und hier geht es neben so etwas wie dem Leserbrief nat&#252;rlich explizit auch um eigene Aktivit&#228;ten im Web 2.0) Inhalte zu produzieren.</p></li>
</ol>

<p>Jeder dieser vier Bereich ist geeignet, selbst Thema in einem Beitrag zu werden. Um hier nicht zu umfangreich zu werden, an dieser Stelle nur ein paar Andeutungen:</p>

<p>@1: B&#252;cher, Bibliotheken, Radio, Fernsehen, Datenbanken, Internet, Lehrveranstaltunge, Vortr&#228;ge… Die Voraussetzungen f&#252;r einen Zugriff sind hierbei unterschiedliche, ich m&#246;chte aber einen nennen, der in der Diskussion oft vorausgesetzt wird: Die Grundvoraussetzungen f&#252;r den Zugang zu den meisten dieser Informationsquellen sind das Lesen und Schreiben, wobei es sich vor allem beim Lesen um eine Kompetenz handelt, die das den Sinn erfassende Lesen meint. – Zu den Zugriffsm&#246;glichkeiten geh&#246;ren aber nat&#252;rlich auch gegebenenfalls Computer und Internet und damit auch das Problem der Finanzierung der Zugriffsm&#246;glichkeiten bzw. die eigenen finanziellen M&#246;glichkeiten.</p>

<p>@2 Anders gefragt: Wozu braucht man so Sachen wie Inhaltsangabe, Interpreations- und Analysef&#228;higkeiten gegen&#252;ber Texten (oder Daten), Mathematikkenntnisse (Statistik)? Ganz einfach: Man braucht Werkzeuge, um zur Verf&#252;gung stehende Informationen auswerten zu k&#246;nnen. – Es sollte also m&#246;glich sein, diese Kompetenzen so zu vermitteln, dass ihr Wert f&#252;r die Praxis schnell einsichtig wird (oder?).</p>

<p>@3 Die F&#228;higkeit zur Bewertung von Material und Informationen ist heute fast noch wichtiger als in Zeiten vor dem Internet, da jeder (die technischen Zugangsm&#246;glichkeiten vorausgesetzt) heute Inhalte zur Verf&#252;gung stellen kann, die nicht immer problemlos sind. Ich muss ausw&#228;hlen k&#246;nnen und brauche Kriterien f&#252;r meine Auswahl.</p>

<p>@4 Sollte noch jemand fragen, warum die Arbeit mit Blogs und Wikis im Unterricht Potential hat: Hier ist ein Hinweis auf eine m&#246;gliche Antwort. Es geht hier aber auch um andere Formen der Gestaltung von Inhalten: Leserbriefe schreiben, Gestaltung eines Videos, von Fotografien, Dokumentation von Experimenten im naturwissenschaftlichen Unterricht, Erstellung von Materialien z.B. f&#252;r den Einsatz im Unterricht, f&#252;r eigenes Lernen etc. In diesen Bereich geh&#246;rt aber auch die Frage, wie ich beispielsweise in Communities Inhalte erstelle – und vor allem: welche.</p>

<p>Medienkompetenz (media literacy) ist, das ist eigentlich unstrittig, soll aber einfach mal wieder gesagt werden, ein komplexes Ineinander unterschiedlicher Kompetenzbereich, die in Lernprozessen erworben werden m&#252;ssen, damit das Ziel m&#252;ndiger Menschen im oben angef&#252;hrten, kantschen Sinne &#252;berhaupt &#252;berhaupt erreicht werden kann. Mangelnde Medienkompetenz ist also nicht nur f&#252;r die Berufsfindung ein Problem, sondern kann auch demokratische Strukturen gef&#228;hrden, da diese zumindest ein St&#252;ck weit vom kompetenten Umgang mit Informationen und Desinformationen leben.</p>

<p>Dabei ist es nicht n&#246;tig, dass der <em>gesamte Unterricht</em> auf digitale Medien ausgerichtet ist. Vor dem Hintergrund der &#220;berlegungen bis hierher ist da sogar eine Mischkultur sehr w&#252;nschenswert, um die Komplexit&#228;t des Kompetenzenfeldes &#252;berhaupt abdecken zu k&#246;nnen! Angesichts der voll im Gang befindlichen und sich abzeichnenden Entwicklung gilt aber nat&#252;rlich auch, dass digitale Medien angemessen in den Blick genommen werden m&#252;ssen. Im <a href="http://www.futurelab.org.uk/resources/publications-reports-articles/handbooks/Handbook1246" target="_blank">Handbuch “Curriculum and teaching innovation”</a> des Futurelabs liest sich das wie folgt:</p>

<blockquote>“A focus on media literacy must also account for the emergence of complex new ‘digital divides’. Until recently, the digital divide was conceived as a partition between those children able to access new technology and those who could not. Now, though, it is not so much a question of access as a question of how new technology and media are being used, and the extent to which they are understood. Do patterns of computer use mirror existing patterns of socio- economic inequality, and do schools have a role to play in ameliorating these differences? In addition, there may be a widening division developing between new technology and media use outside school and inside school, with schools unable to keep up with the relentless pace of either hardware development or the appearance of new online communication services such as Bebo, MySpace and Facebook. Although such services may not seem to have a natural place in a school curriculum, the implications of these for children and young people should not be underestimated. For teachers it is becoming increasingly important to engage with the experiences that many young people (but not all, and certainly not equally) are experiencing in the popular cultural worlds accessed via new media forms.”<sup> [3]</sup></a></blockquote>

<p>Und weil ich es so treffend finde, will ich zumindest einen kleinen Teil &#252;bersetzen: „Au&#223;erdem scheint sich eine zunehmende Trennung zwischen dem Gebrauch von neuer Technologien und Medien innerhalb und au&#223;erhalb der Schule zu entwickeln, in der die Schulen unf&#228;hig sind, mit der Geschwindigkeit der Hardware-Entwicklung oder dem Auftauchen neuer Kommunikationsdienste im Internet wie Bebo, MySpace und Facebook (in Deutschland w&#228;ren zu erg&#228;nzen MSN und Sch&#252;lerVZ) mitzuhalten. Auch wenn diese Angebote keinen nat&#252;rlichen Platz im Lehrplan der Schulen zu haben scheinen, sollten ihre Bedeutung f&#252;r junge Menschen nicht untersch&#228;tzt werden. F&#252;r Lehrende wird es zunehmend wichtig, sich mit den Erfahrungen junger Menschen (nicht aller und auch nicht in gleichem Ma&#223;e) zu besch&#228;ftigen, die in popul&#228;rkulturellen Welten in der Form neuer Medien gemacht werden.“</p>

<p>Ich verstehe diesen Abschnitt so, dass Medienkompetenz nur dann angemessen vermittelt werden kann, wenn die Lehrenden &#252;berhaupt erst einmal eine reale Ahnung davon haben, was Jugendliche, die sich in digitalen Kontexten bewegen, an Erfahrungen in diesen Kontexten machen und welche Bedeutung diese Erfahrungen f&#252;r die Jugendlichen haben.</p>

<p>Bislang scheint diese Debatte in Deutschland meiner Wahrnehmung nach nicht stattzufinden. (Sollte jemand Hinweise haben, dass doch, bitte als Kommentar hinterlassen.) – Welche Bedeutung haben von Jugendlichen genutzte soziale Plattformen f&#252;r die Jugendlichen? Nein, diese Frage habe ich noch nicht geh&#246;rt, wohl aber die Frage nach den Risiken, die mit diesen Plattformen f&#252;r Jugendlichen verbunden sind. Und ja, es ist von gro&#223;er Bedeutung f&#252;r die Entwicklung von Medienkompetenz, um solche Risiken zu wissen und hier haben Lehrende und Eltern eine wichtige Aufgabe im Kontext der Entwicklung von Medienkompetenz in Bezug auf digitale Medien, die aber nicht in einer kulturkritischen Manier daher kommen sollte, wie es sie immer beim Aufkommen neuer Medien gibt. Als die Schrift aufkam, wurde sie von Platon (Sokrates) im Phaidros massiv angegriffen, der Roman galt Anfang des 19. Jahrhunderts noch als ein Medium ohne Bildungswert etc. Nein, es geht um eine Aufkl&#228;rung wirklicher Risiken, die aber gerade die Bedeutung der von Jugendlichen genutzten Kommunikationsformen f&#252;r die Jugendlichen &#252;berhaupt erst einmal kennt und Ernst nimmt!</p>

<p>Soweit zur Theorie. Was aber bedeutet das alles f&#252;r die Gestaltung von Unterricht? Ein kurzes Brainstorming – Brainstorming deshalb, da f&#252;r unterschiedliche Lerngruppen oder Lernkonstellationen unterschiedliche L&#246;sungen angemessen und hier keine Rezepte angebracht sind. Ich beschr&#228;nke mich hier nat&#252;rlich nur auf die Frage, was m&#246;glicherweise f&#252;r die Entwicklung der oben dargestellten komplexen F&#228;higkeiten hilfreich sein kann, die zusammen so etwas wie Medienkompetenz (media literacy) ergeben:</p>

<ol>
<li><p>Die Erfahrungen mit Medien von Jugendlichen m&#252;ssen ernst genommen werden und sollte nicht vor allem Gegenstand der negativen Bewertung von Lehrenden, Elternverb&#228;nden, Politikern und anderen sein, da der Medienkonsum immer auch mit einer Bedeutsamkeit der konsumierten Medien f&#252;r die Jugendlichen verbunden ist. Das f&#228;ngt bei den Lekt&#252;ren der Jugendlichen an und nicht erst bei ihren Aktivit&#228;ten im Netz. Das hei&#223;t z.B., dass auch Platz f&#252;r B&#252;cher im Deutschunterricht sein sollte, die die Jugendlichen lesen, die von Deutschlehrern und -lehrerinnen aber eher aufgrund mangelnder literarischer oder gar „p&#228;dagogisch wertvoller“ Qualit&#228;ten argw&#246;hnisch betrachtet werden.</p></li>
<li><p>Die mit dem Mediengebrauch verbundene Bedeutung der Mediennutzung f&#252;r die Jugendlichen kann Zug&#228;nge f&#252;r gelingende Arbeit mit Medien bieten: Was f&#252;r Bedeutungen sind es denn eigentlich, die Jugendliche den Medien f&#252;r sich zuschreiben? K&#246;nnen die Medien die sich daraus ergebenden Funktionen &#252;berhaupt erf&#252;llen? Wo sind M&#246;glichkeiten, Grenzen und auch Risiken? Gibt es Alternativen?</p></li>
<li><p>Die genutzten Medien zugeschriebenen Bedeutungen (nochmal: das k&#246;nnen auch B&#252;cher etc.  sein, sind aber oft eben doch digitaler Art) und die faktisch mit ihnen gemachten Erfahrungen k&#246;nnen reflektiert werden und so zu einem Umgang mit Medien f&#252;hren, der unter Gebrauch des eigenen Verstandes und in Bezug auf Kriterien gestaltet wird.</p></li>
<li><p>Sch&#252;lerorientierung kann in methodischen Settings erreicht werden. Hier sei als Schlagwort der problemorientierte Unterricht genannt, in dessen Kontext f&#252;r mich &#252;brigens auch das hier schon &#246;fters in den Blick genommene Konzept „Lernen durch Lehren“ geh&#246;rt, weil hier Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler aktiv zur Arbeit an Unsch&#228;rfen (Problemen) angeleitet werden – also zum Gebrauch des eigenen Verstandes mit dem Ziel, dass dies ohne Anleitung durch andere gelingen soll.</p></li>
<li><p>Das Lernen auf die Produktion von Inhalten hin ausrichten! Dazu sind nat&#252;rlich differenzierte Fachkenntnisse n&#246;tig. Es ist aber ein Unterschied, ob diese auswendig gelernt oder in der Auseinandersetzung mit Problemen als notwendig erfahren werden k&#246;nnen.</p></li>
</ol>

<p>Dabei wird allerdings ein Problem, das im zitierten Handbuch des Futurelabs deutlich benannt wird, wahrscheinlich immer ein Problem bleiben, ohne dieses hier als Totschlagargument zu nutzen, sondern eher als einen ersten Hinweis, wie Jugendliche (nur Jugendliche?) Medien in und au&#223;erhalb der Schule m&#246;glicherweise erleben:</p>

<blockquote>“While children are experiencing a highly
seductive media environment outside school,
in school new technology use is restricted,
perhaps even considered banal by children
as failing to keep up with cutting edge
developments. In short, schools struggle
to compete with the slick and professional
presentations of the new media environment.”<sup> [4]</sup></a></blockquote>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Medienkompetenzen%20und%20Sch%C3%BClerorientierung%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F28%2Fmedienkompetenzen-und-schuelerorientierung%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F28%2Fmedienkompetenzen-und-schuelerorientierung%2F&amp;t=Medienkompetenzen%20und%20Sch%C3%BClerorientierung" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Medienkompetenzen%20und%20Sch%C3%BClerorientierung&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F28%2Fmedienkompetenzen-und-schuelerorientierung%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F28%2Fmedienkompetenzen-und-schuelerorientierung%2F&amp;t=Medienkompetenzen%20und%20Sch%C3%BClerorientierung" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F28%2Fmedienkompetenzen-und-schuelerorientierung%2F&amp;title=Medienkompetenzen%20und%20Sch%C3%BClerorientierung&amp;selection=Res%C3%BCme%3A%20Die%20Begriffe%20%E2%80%9ESch%C3%BClerorientierung%E2%80%9C%20und%20%E2%80%9EMedienkompetenz%E2%80%9C%20wirken%20heute%20oft%20wie%20wenig%20reflektierte%20Modebegriffe%20in%20Bildungskontexten.%20Ausgehend%20von%20Materialien%2C%20die%20im%20Rahmen%20der%20britischen%20Bildungsdiskussion%20entstanden%20sind%2C%20greift%20d" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F28%2Fmedienkompetenzen-und-schuelerorientierung%2F&amp;t=Medienkompetenzen%20und%20Sch%C3%BClerorientierung&amp;s=Res%C3%BCme%3A%20Die%20Begriffe%20%E2%80%9ESch%C3%BClerorientierung%E2%80%9C%20und%20%E2%80%9EMedienkompetenz%E2%80%9C%20wirken%20heute%20oft%20wie%20wenig%20reflektierte%20Modebegriffe%20in%20Bildungskontexten.%20Ausgehend%20von%20Materialien%2C%20die%20im%20Rahmen%20der%20britischen%20Bildungsdiskussion%20entstanden%20sind%2C%20greift%20d" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F28%2Fmedienkompetenzen-und-schuelerorientierung%2F&amp;title=Medienkompetenzen%20und%20Sch%C3%BClerorientierung&amp;annotation=Res%C3%BCme%3A%20Die%20Begriffe%20%E2%80%9ESch%C3%BClerorientierung%E2%80%9C%20und%20%E2%80%9EMedienkompetenz%E2%80%9C%20wirken%20heute%20oft%20wie%20wenig%20reflektierte%20Modebegriffe%20in%20Bildungskontexten.%20Ausgehend%20von%20Materialien%2C%20die%20im%20Rahmen%20der%20britischen%20Bildungsdiskussion%20entstanden%20sind%2C%20greift%20d" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F28%2Fmedienkompetenzen-und-schuelerorientierung%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F28%2Fmedienkompetenzen-und-schuelerorientierung%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F28%2Fmedienkompetenzen-und-schuelerorientierung%2F&amp;t=Medienkompetenzen%20und%20Sch%C3%BClerorientierung&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=Res%C3%BCme%3A%20Die%20Begriffe%20%E2%80%9ESch%C3%BClerorientierung%E2%80%9C%20und%20%E2%80%9EMedienkompetenz%E2%80%9C%20wirken%20heute%20oft%20wie%20wenig%20reflektierte%20Modebegriffe%20in%20Bildungskontexten.%20Ausgehend%20von%20Materialien%2C%20die%20im%20Rahmen%20der%20britischen%20Bildungsdiskussion%20entstanden%20sind%2C%20greift%20d" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F28%2Fmedienkompetenzen-und-schuelerorientierung%2F&amp;title=Medienkompetenzen%20und%20Sch%C3%BClerorientierung&amp;notes=Res%C3%BCme%3A%20Die%20Begriffe%20%E2%80%9ESch%C3%BClerorientierung%E2%80%9C%20und%20%E2%80%9EMedienkompetenz%E2%80%9C%20wirken%20heute%20oft%20wie%20wenig%20reflektierte%20Modebegriffe%20in%20Bildungskontexten.%20Ausgehend%20von%20Materialien%2C%20die%20im%20Rahmen%20der%20britischen%20Bildungsdiskussion%20entstanden%20sind%2C%20greift%20d" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Medienkompetenzen%20und%20Sch%C3%BClerorientierung&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F28%2Fmedienkompetenzen-und-schuelerorientierung%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1451" class="footnote"><a href="http://www.futurelab.org.uk/about-us" target="_blank">Vgl. Futurelab Website – About us</a></li><li id="footnote_1_1451" class="footnote"><a href="www.lse.ac.uk/collections/media@lse/pdf/What_is_  media_literacy.doc " target="_blank">Sonia Livingston, What is media literacy, London</a></li><li id="footnote_2_1451" class="footnote"><a href="http://www.futurelab.org.uk/resources/publications-reports-articles/handbooks/Handbook1246" target="_blank">Curriculum and teaching innovation. Transforming classroom practice and personalisation , S. 35.</li><li id="footnote_3_1451" class="footnote"><a href="http://www.futurelab.org.uk/resources/publications-reports-articles/handbooks/Handbook1246" target="_blank">Curriculum and teaching innovation. Transforming classroom practice and personalisation , S. 33.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/aufklaerung/" title="Aufklärung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bibliothek/" title="Bibliothek" rel="tag">Bibliothek</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsdebatte/" title="Bildungsdebatte" rel="tag">Bildungsdebatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/gefunden/" title="gefunden" rel="tag">gefunden</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwart/" title="Gegenwart" rel="tag">Gegenwart</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/inhaltsangabe/" title="Inhaltsangabe" rel="tag">Inhaltsangabe</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/kompetenzenfoerderung/" title="Kompetenzenförderung" rel="tag">Kompetenzenförderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzenorientierter-unterricht/" title="kompetenzenorientierter Unterricht" rel="tag">kompetenzenorientierter Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzenorientierung/" title="Kompetenzenorientierung" rel="tag">Kompetenzenorientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kultur/" title="Kultur" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lektuere/" title="Lektüre" rel="tag">Lektüre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen-durch-lehren/" title="Lernen durch Lehren" rel="tag">Lernen durch Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/literatur/" title="Literatur" rel="tag">Literatur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/media-literarcy/" title="media literarcy" rel="tag">media literarcy</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienkomptenzen/" title="Medienkomptenzen" rel="tag">Medienkomptenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mensch/" title="Mensch" rel="tag">Mensch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/orientierung/" title="Orientierung" rel="tag">Orientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/phaidros/" title="Phaidros" rel="tag">Phaidros</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/qualitaet/" title="Qualität" rel="tag">Qualität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/roman/" title="Roman" rel="tag">Roman</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schreiben/" title="schreiben" rel="tag">schreiben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schrift/" title="Schrift" rel="tag">Schrift</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sokrates/" title="Sokrates" rel="tag">Sokrates</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/statistik/" title="Statistik" rel="tag">Statistik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/video/" title="Video" rel="tag">Video</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/web-20/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/16/handys-und-mp3-geraete-an-der-schule/" title="Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule? (16. März 2009)">Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule?</a> (6)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/" title="Die Bildungsfrage als Medienfrage (28. Juni 2009)">Die Bildungsfrage als Medienfrage</a> (8)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/" title="Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz (20. September 2009)">Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz</a> (15)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/25/kompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel/" title="Kompetenzenorientierung im Unterricht? Ein Beispiel (25. Januar 2010)">Kompetenzenorientierung im Unterricht? Ein Beispiel</a> (1)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Medien im Unterricht – Ein Diskussionsbeitrag</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/04/18/medien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/04/18/medien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 01:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kompetenzenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeinbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1356</guid>
		<description><![CDATA[Im Blog von Fontanefan fand ich einen Artikel, der sich mit einem Medienp&#228;dgogischen Manifest und einem Artikel von Ralf Hilgenstock besch&#228;ftigt und der mich zu ein paar eigenen &#220;berlegungen angeregt hat. Fontanefan schreibt: „1. P&#228;dagogik im Medienzeitalter ist notwendigerweise u.a. Medienp&#228;dagogik. Das gilt aber schon, seit es B&#252;cher gibt.“ Und somit ist jeder Umgang mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Blog von <a href="http://fontanefan.blogspot.com/" target="_blank">Fontanefan</a> fand ich <a href="http://fontanefan.blogspot.com/2009/04/medien-im-unterricht.html" target="_blank">einen Artikel</a>, der sich mit einem <a href="http://www.medienpaed.de/news/pdf/MedienpaedagogischesManifest_2009.pdf" target="_blank">Medienp&#228;dgogischen Manifest</a> und einem <a href="http://dialoge.info/b2/index.php/2009/04/03/vom-arg-begrenzten-wert-der-oeffentliche" target="_blank">Artikel von Ralf Hilgenstock</a> besch&#228;ftigt und der mich zu ein paar eigenen &#220;berlegungen angeregt hat.</p>

<p>Fontanefan schreibt:<span id="more-1356"></span></p>

<blockquote>„1. P&#228;dagogik im Medienzeitalter ist notwendigerweise u.a. Medienp&#228;dagogik. Das gilt aber schon, seit es B&#252;cher gibt.“</blockquote>

<p>Und somit ist jeder Umgang mit einem Informationstr&#228;ger mit Medienp&#228;dagogik gleich zu setzen: Handschrift als Kulturtechnik geh&#246;rt ebenso zur Medienp&#228;dagogik wie der Umgang mit B&#252;chern, Theater, Film, Tontr&#228;gern, Fotografie, Malerei, Internet, Handy und Festnetztelefon, Zeitung, Zeitschrift, Magazin und was nicht noch alles unter dem Begriff Medien gefasst werden kann.</p>

<p>Es ist kein Zufall, dass selten von der P&#228;dagogik eines Mediums gesprochen wird, sondern  meist im Plural von Medienp&#228;dagogik. Dieser Begriff ist schillernd. Bei Fontanefan beginnt das mit B&#252;chern, die <a href="http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=R009C6" target="_blank">Definition der Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung</a> ist da ein wenig einschr&#228;nkender, wenn sie den Begriff „Medien“ als einen „Sammelbegriff f&#252;r alle <em>audiovisuellen</em> Mittel und Verfahren zur Verbreitung von Informationen, Bildern Nachrichten etc.“ beschreibt. Wor&#252;ber sprechen wir also, wenn wir von „Medienp&#228;dagogik“ sprechen?</p>

<p>Es handelt sich vom Wortsinn her um eine p&#228;dagogisch gest&#252;tzte Heranf&#252;hrung an Medien. Ist das Heranf&#252;hren an B&#252;cher also Medienp&#228;dagogik? Oder gilt die Beschr&#228;nkung auf audiovisuelle Medien, wie sie von der Bundeszentrale f&#252;r politischen Bildung vorgeschlagen wird?</p>

<p>Fontanefan sagt etwas v&#246;llig richtiges, wenn P&#228;dagogik im Medienzeitalter notwendigerweise unter anderem Medienp&#228;dagogik sein m&#252;sse. Das „unter anderem“ darf dabei nicht &#252;berlesen werden, denn nat&#252;rlich ist die Heranf&#252;hrung an Medien nur ein Teil der p&#228;dagogischen Aufgabe aller an p&#228;dagogischen Prozessen beteiligten Personen.</p>

<p>Das Problem liegt beim Begriff „Medien“. Nicht nur hier, sondern in allen medienwissenschaftlichen Zusammenh&#228;ngen ist der Begriff eher unscharf bestimmt. Jeder, der in medienp&#228;dagogischen Kontexten arbeitet, muss sich also mehr oder weniger selbst eine Definition suchen, die dem Medienbegriff zumindest eine pragmatische Sch&#228;rfe gibt. Und damit sind wir beim zweiten Punkt, den Fontanefan anspricht:</p>

<blockquote>„2. Nicht zuf&#228;llig werden neuerdings fast nur noch die ‚neuen Medien’, also aufw&#228;ndige, teure und vom Verschlei&#223; besonders stark betroffene Medien im Zusammenhang mit Medienp&#228;dagogik diskutiert. Das liegt im Interesse der entsprechenden Industrie.“</blockquote>

<p>Dieser Aussage kann ich nur sehr begrenzt folgen, da hier Interessen ins Spiel gebracht werden, die ohne Zweifel vorhanden sind, aber eben auch wenn es um B&#252;cher, Zeitungen etc. geht. Wo immer ein Medium ins Spiel kommt, kommen heute auch wirtschaftliche Interessen ins Spiel – und das gilt auf f&#252;r B&#252;cher oder gar Schulb&#252;cher.</p>

<p>Aufgabe der Medienp&#228;dagogik ist aber nat&#252;rlich auch die Heranf&#252;hrung an die Kompetenz des kritischen Umgangs auch mit der wirtschaftlichen Bedeutung von Medien, wie weit dieser Begriff auch immer verstanden werden mag. Dazu geh&#246;rt unter anderem die Diskussion um propriet&#228;re und offene Software.</p>

<p>Schon der Begriff „Power-Point-Pr&#228;sentation“ ist n&#228;mlich Werbung, da damit ein propriet&#228;res Produkt zum „Standard“ erhoben wird und z.B. die Pr&#228;sentationsm&#246;glichkeiten im Bereich der OpenSource-Software ausgeblendet werden.</p>

<p>Medienp&#228;dagogik ist also auch eine P&#228;dagogik, die Lehrende zur Reflexion des eigenen Sprachgebrauchs zwingt, um eben zumindest auf Seiten der Software keine teuren propriet&#228;ren „Standards“ zu bef&#246;rdern. Dass dies in Bezug auf die Hardware nicht so einfach ist, steht au&#223;er Frage.</p>

<p>Ist Medienp&#228;dagogik also Schleichwerbung f&#252;r z.B. die Computerindustrie? Dem w&#228;re so, wenn Medienp&#228;dagogik das Ziel h&#228;tte, z.B. den Computer erst einzuf&#252;hren. Hier wird &#252;bersehen, dass Medienp&#228;dagogik, zumindest an Schulen, dann doch eher eine reagierende P&#228;dagogik ist. In ihr werden nicht die innovativen Produkte der Zukunkft „vermarktet“, sondern auf eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung aufgegriffen.</p>

<p>Dabei hat Medienp&#228;dagogik die Aufgabe, zur Reflexionsf&#228;higkeit gegen&#252;ber diesen Entwicklungen zu f&#252;hren. Dass mit diesen Entwicklungen auch Fragen der „Kurzlebigkeit“ der Produkte verbunden sind, hat nichts damit zu tun, dass medienp&#228;dagogisch aktive Lehrende die Industrie f&#246;rderten, sondern damit, dass sich in der Gesellschaft eine Entwicklung ergeben hat, die es notwendig macht, solche Medien in den Fokus zu nehmen – und zwar sowohl von der reflektierenden als auch von der praktischen Seite her.</p>

<p>Diese praktische Seite verlangt von Lehrenden sehr viel, da sie diese nat&#252;rlich erst einmal selbst beherrschen m&#252;ssen, bevor hier medienp&#228;dagogisch angemessen (und eben nicht nur in einseitiger Kulturkritik die jeweils neuen Medien verdammend) gearbeitet werden kann. – In diesem Zusammenhang stellt sich dann auch die Frage nach M&#246;glichkeiten des produktiven Umgangs mit diesen „neuen Medien“, denn zurecht wird oft beklagt, dass diese Medien (wie B&#252;cher &#252;brigens auch) vor allem rezeptiv konsumierend eingesetzt werden. Doch gerade hier gibt es im Kontext „neuer Medien“ zahlreiche M&#246;glichkeiten der aktiven Nutzung, die Wissen mit konstruiert und somit Lernprozesse f&#246;rdern und unterst&#252;tzten kann. Dies wird im dritten Punkt des Beitrags von Fontanefan auch zurecht angesprochen:</p>

<blockquote>3. Ich pers&#246;nlich nutze Web 2.0 gern und viel. Es hat viele Vorteile, auch f&#252;r das Lernen, aber auch viele Nachteile. &#8211; Doch ohne das Internet h&#228;tten sich nie so viele intelligente Menschen darauf eingelassen, mich bei meiner Arbeit zu unterst&#252;tzen, wie es inzwischen der Fall war. Ich nenne keine Namen.</blockquote>

<p>Dem stimme ich weitgehend zu. Nat&#252;rlich bringt jedes Medium immer auch m&#246;gliche Nachteile mit sich. Das wusste schon Platon, der Sokrates im Phaidros eine leidenschaftliche Kritik an der Schrift formulieren l&#228;sst, die fast so klingt, als ginge mit der Einf&#252;hrung der Schrift das Abendland, zumindest aber die Ged&#228;chtniskultur, zu Grunde. Andererseits ist es ebenfalls meine Erfahrung, dass ein gezielter, reflektierter (und auch gekonnter) Einsatz „neuer Medien“ Kontakte zu vielen intelligenten Menschen aufbauen kann, die so sonst nicht entstanden w&#228;ren. Auch ich nenne keine Namen, aber schon dieser von Fontanefan angeregte Diskussionsbeitrag ist genau so eine M&#246;glichkeit des produktiven Umgangs mit Medien und deren Inhalten.</p>

<blockquote>„4. Mir w&#228;re ein Ausbau der psychologischen Beratung von Sch&#252;lern, Eltern und Lehrern viel wichtiger als zus&#228;tzlicher Aufwand f&#252;r Medienp&#228;dagogik. Es besteht ein ungeheurer Bedarf, und der wird nur zu einem <span style="font-style: italic;">sehr</span> kleinen Teil abgedeckt.“</blockquote>

<p>Wer k&#246;nnte dem widersprechen? Ich tue es an einer Stelle, n&#228;mlich dort, wo bei mir der Eindruck entsteht, dass hier ein entweder–oder gemeint sein k&#246;nnte. Dass an der einen Stelle ein Mangel besteht, sogar ein sehr gro&#223;er Mangel, kann doch nicht bedeuten, dass an einer anderen Stelle ein solcher Mangel auch entstehen sollte. Heranwachsende wachsen mit Medien auf, Eltern und Lehrer leben, zumindest in den Kontexten, mit denen wir in Deutschland zu tun haben, in einer medial gepr&#228;gten Welt auf. Es bedarf zus&#228;tzlichen Aufwandes f&#252;r Medienp&#228;dagogik <span style="text-decoration: underline;">und</span> die Verbesserung der psychologischen Beratungsangebote. Das eine gegen das andere zu setzen wird den Herausforderungen und Problemen in p&#228;dagogischen Kontexten, die es ohne Frage in reichem Ma&#223;e gibt, nicht gerecht.</p>

<blockquote>„5. Wer Web 2.0 propagiert, sollte zumindest mit den Hauptgedanken der Computerkritik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Weizenbaum" target="_blank">Joseph Weizenbaum</a> und der Internetkritik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clifford_Stoll" target="_blank">Clifford Stoll</a> vertraut sein.“</blockquote>

<p>Ich kenne beide Positionen und halte beide Positionen zumindest f&#252;r ertr&#228;glicher als jene von <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15817/1.html" target="_blank">Neil Postman</a>, w&#252;rde an dieser Stelle aber vielleicht doch ein wenig offener sagen, dass der Umgang mit Web 2.0 ein reflektierter Umgang sein muss. Reflektiert bedeutet nat&#252;rlich auch, dass man zumindest einige theoretische Ans&#228;tze kennen sollte, die einen Reflexionsrahmen herstellen. Weizenbaum und Stoll bieten in diesem Zusammenhang einige wichtige Hinweise. Allerdings ist gerade Stolls Sichtweise eine vom Web 1.0 gepr&#228;gte Position, in der die partizipierende Teilhabe des Web 2.0 noch unber&#252;cksichtigt bleibt. Stoll kritisiert den reinen Konsumcharakter, den der Umgang mit dem Internet in weiten Teilen – auch noch in Web 2.0 Zeiten – hat. Und damit spricht er ein wichtiges Problem der Mediendidaktik und -p&#228;dagogik an.</p>

<blockquote>„6. Das Web dient mehr der Informationsbeschaffung als dem Lernen, aber wer keine solide Bildung hat, wird 10 Jahren ohne Nutzung des Internets einen wesentlichen Nachteil gegen&#252;ber Benutzern des Internets haben.“</blockquote>

<p>Jaein. Das Ph&#228;nomen wird hier richtig benannt und meine Beobachtung geht in genau die gleiche Richtung. Doch ist dies keine wirkliche Kritik an Medienp&#228;dagik oder ein Todesurteil f&#252;r den Einsatz von „neuen Medien“ im Unterricht, da gerade diese Informationsbeschaffungsmentalit&#228;t, mit der viele nahezu ausschlie&#223;lich an das Netz herangehen, ein echtes Problem f&#252;r das Lernen ist.</p>

<p>Ich habe selbst schon das Ph&#228;nomen beobachtet, dass Lernende, die mit Hilfe des Internets eigene Produkte erstellen sollen, pl&#246;tzlich vor dem Problem stehen, dass sie gar nicht wissen, wie das geht. Hier reproduziert sich ein Problem, das ich auch in anderen – analogen! – Lernprozessen beobachten kann, denn mit Hilfe von B&#252;chern ist das Erstellen eigener, die Ergebnisse aufgreifenden, &#252;bertragenden und z.B. f&#252;r eine Pr&#228;sentation umgestaltenden Produkte mit ebenso gro&#223;en Problemen verbunden, trotz Anleitungen.</p>

<p>Und ja: Die Nutzung des Internets ist in vielen F&#228;llen tats&#228;chlich auf Informationbeschaffung beschr&#228;nkt. Das gilt auch f&#252;r B&#252;cher, die oft mehr der Informationsbeschaffung als dem Lernen dienen. Doch gerade hier setzen ja all jene an, die die Nutzung des Web 2.0 „propagieren“. Hier wird versucht, das Internet f&#252;r Lernprozesse fruchtbar zu machen und gleichzeitig eine solide Bildung im kompetenten und produktiven Umgang mit dem Web 2.0 zu erm&#246;glichen, denn dies ist heute, neben all den anderen Inhalten und Kompetenzen, die mit einer soliden Bildung verbunden sind, <span style="text-decoration: underline;">ein</span><em> </em>wichtiger Teil einer solchen Bildung.</p>

<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=dabd0a61-68ab-808d-9ead-3461725c77fc" alt="" /></div>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Medien%20im%20Unterricht%20%E2%80%93%20Ein%20Diskussionsbeitrag%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F18%2Fmedien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F18%2Fmedien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag%2F&amp;t=Medien%20im%20Unterricht%20%E2%80%93%20Ein%20Diskussionsbeitrag" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Medien%20im%20Unterricht%20%E2%80%93%20Ein%20Diskussionsbeitrag&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F18%2Fmedien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F18%2Fmedien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag%2F&amp;t=Medien%20im%20Unterricht%20%E2%80%93%20Ein%20Diskussionsbeitrag" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F18%2Fmedien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag%2F&amp;title=Medien%20im%20Unterricht%20%E2%80%93%20Ein%20Diskussionsbeitrag&amp;selection=Im%20Blog%20von%20Fontanefan%20fand%20ich%20einen%20Artikel%2C%20der%20sich%20mit%20einem%20Medienp%C3%A4dgogischen%20Manifest%20und%20einem%20Artikel%20von%20Ralf%20Hilgenstock%20besch%C3%A4ftigt%20und%20der%20mich%20zu%20ein%20paar%20eigenen%20%C3%9Cberlegungen%20angeregt%20hat.%0D%0A%0D%0AFontanefan%20schreibt%3A%0D%0A%E2%80%9E1.%20P%C3%A4dagogik%20" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F18%2Fmedien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag%2F&amp;t=Medien%20im%20Unterricht%20%E2%80%93%20Ein%20Diskussionsbeitrag&amp;s=Im%20Blog%20von%20Fontanefan%20fand%20ich%20einen%20Artikel%2C%20der%20sich%20mit%20einem%20Medienp%C3%A4dgogischen%20Manifest%20und%20einem%20Artikel%20von%20Ralf%20Hilgenstock%20besch%C3%A4ftigt%20und%20der%20mich%20zu%20ein%20paar%20eigenen%20%C3%9Cberlegungen%20angeregt%20hat.%0D%0A%0D%0AFontanefan%20schreibt%3A%0D%0A%E2%80%9E1.%20P%C3%A4dagogik%20" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F18%2Fmedien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag%2F&amp;title=Medien%20im%20Unterricht%20%E2%80%93%20Ein%20Diskussionsbeitrag&amp;annotation=Im%20Blog%20von%20Fontanefan%20fand%20ich%20einen%20Artikel%2C%20der%20sich%20mit%20einem%20Medienp%C3%A4dgogischen%20Manifest%20und%20einem%20Artikel%20von%20Ralf%20Hilgenstock%20besch%C3%A4ftigt%20und%20der%20mich%20zu%20ein%20paar%20eigenen%20%C3%9Cberlegungen%20angeregt%20hat.%0D%0A%0D%0AFontanefan%20schreibt%3A%0D%0A%E2%80%9E1.%20P%C3%A4dagogik%20" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F18%2Fmedien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F18%2Fmedien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F18%2Fmedien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag%2F&amp;t=Medien%20im%20Unterricht%20%E2%80%93%20Ein%20Diskussionsbeitrag&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=Im%20Blog%20von%20Fontanefan%20fand%20ich%20einen%20Artikel%2C%20der%20sich%20mit%20einem%20Medienp%C3%A4dgogischen%20Manifest%20und%20einem%20Artikel%20von%20Ralf%20Hilgenstock%20besch%C3%A4ftigt%20und%20der%20mich%20zu%20ein%20paar%20eigenen%20%C3%9Cberlegungen%20angeregt%20hat.%0D%0A%0D%0AFontanefan%20schreibt%3A%0D%0A%E2%80%9E1.%20P%C3%A4dagogik%20" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F18%2Fmedien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag%2F&amp;title=Medien%20im%20Unterricht%20%E2%80%93%20Ein%20Diskussionsbeitrag&amp;notes=Im%20Blog%20von%20Fontanefan%20fand%20ich%20einen%20Artikel%2C%20der%20sich%20mit%20einem%20Medienp%C3%A4dgogischen%20Manifest%20und%20einem%20Artikel%20von%20Ralf%20Hilgenstock%20besch%C3%A4ftigt%20und%20der%20mich%20zu%20ein%20paar%20eigenen%20%C3%9Cberlegungen%20angeregt%20hat.%0D%0A%0D%0AFontanefan%20schreibt%3A%0D%0A%E2%80%9E1.%20P%C3%A4dagogik%20" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Medien%20im%20Unterricht%20%E2%80%93%20Ein%20Diskussionsbeitrag&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F04%2F18%2Fmedien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/allgemeinbildung/" title="Allgemeinbildung" rel="tag">Allgemeinbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsdebatte/" title="Bildungsdebatte" rel="tag">Bildungsdebatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/kompetenzenfoerderung/" title="Kompetenzenförderung" rel="tag">Kompetenzenförderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienpaedagogik/" title="Medienpädagogik" rel="tag">Medienpädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/web-20/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/" title="Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens (19. April 2009)">Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens</a> (1)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/25/medienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag/" title="Medienkompetenz als staatlicher (schulischer) Bildungsauftrag (25. Mai 2009)">Medienkompetenz als staatlicher (schulischer) Bildungsauftrag</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/25/kompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel/" title="Kompetenzenorientierung im Unterricht? Ein Beispiel (25. Januar 2010)">Kompetenzenorientierung im Unterricht? Ein Beispiel</a> (1)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/04/18/medien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=dabd0a61-68ab-808d-9ead-3461725c77fc" />
		<media:content url="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=dabd0a61-68ab-808d-9ead-3461725c77fc" medium="image" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule?</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/03/16/handys-und-mp3-geraete-an-der-schule/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/03/16/handys-und-mp3-geraete-an-der-schule/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 01:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kompetenzenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Form]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lektüre]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1270</guid>
		<description><![CDATA[Die an Schulen zu f&#246;rdernden Kompetenzen stehen immer in einem engen Zusammenhang mit Wissen. Ohne Wissen keine Kompetenz! Und Unterricht, der nur Methoden verwendet, ohne diese immer mit den Inhalten zu koppeln bzw. aus den Inhalten abzuleiten, ist vermutlich nicht unbedingt guter Unterricht. Zu dem Wissen und den damit verbundenen Kompetenzen, die Schule zu vermitteln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die an Schulen zu f&#246;rdernden Kompetenzen stehen immer in einem engen Zusammenhang mit Wissen. Ohne Wissen keine Kompetenz! Und Unterricht, der nur Methoden verwendet, ohne diese immer mit den Inhalten zu koppeln bzw. aus den Inhalten abzuleiten, ist vermutlich nicht unbedingt guter Unterricht.</p>

<p>Zu dem Wissen und den damit verbundenen Kompetenzen, die Schule zu vermitteln hat, geh&#246;rt nach den Lehrpl&#228;nen auch Wissen &#252;ber und kompetenter Umgang mit Medien, auch wenn diese in den Lehrpl&#228;nen nach wie vor oft mit den »alten« Medien Zeitung und Film verbunden sind. Da aber die Lebenswelt mehr und mehr von »neuen« Medien gepr&#228;gt ist, geh&#246;ren diese nat&#252;rlich auch in den Unterricht. Je nach pers&#246;nlicher Einstellung der Lehrenden werden dann die Nachteile oder die Vorteile oder beides thematisiert und an Inhalte gebunden.</p>

<p>Ein paar Beispiel:</p>

<ul>
    <li>Wenn ich einen Roman lese und bislang ein Lesetagebuch f&#252;hren lasse spricht inhaltlich nichts dagegen, ein Lesetagebuch als Blog zu f&#252;hren <em>und</em> die Erfahrungen des Lesens und der verwendeten Arbeitsform zu reflektieren.</li>
    <li>Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen habe Ideen, die ich nicht habe: Ein Abiturient erstellt eine Lernkartei in Powerpoint und speichert die Folien mit Fragen und Antworten als Bilder, die er dann auf seinem Handy immer mit sich tr&#228;gt und erfolgreich nutzt. Und ja, einen solchen Einsatz von Handys finde ich gut, <em>wenn er f&#252;r das Lernen effektiv ist</em>.</li>
    <li> Viele meiner Oberstufensch&#252;ler haben mit dem Handy Internetzugang. Auch wenn ich es noch nicht praktiziere, frage ich mich manchmal, ob im Kontext eigenst&#228;ndiger Lernprozesse dieses Instrument nicht genau so genutzt werden sollte, wie bisher z.B. verf&#252;gbare W&#246;rterb&#252;cher, wobei gleichzeitig nat&#252;rlich z.B. die Qualit&#228;t von Internetinformationen zu reflektieren w&#228;re. Allerdings w&#228;re der Einsatz des Handys mit Internetzugang bei Klausuren wegen Missbrauchsrisiken nach wie vor nicht zu erlauben</li>
    <li> MP3Player als Lerninstrument: Ich selbst geh&#246;re zu den Leuten, die mit digitalem Diktierger&#228;t arbeiten, gerade wenn es um meine Lekt&#252;ren geht. Die Aufzeichnungen nutze ich, mit guter Verschlagwortung in meinem Audio-Verwaltungsprogramm, zum wiederholen und Lernen.<sup> [1]</sup> – Viele Handys bieten die M&#246;glichkeit zu Sprachnotizen und somit auch zum Lernen &#252;ber das H&#246;ren, womit nat&#252;rlich vor allem auditive Lerntypen angesprochen sind. (Stundenaufzeichnungen sind damit aber nicht unbedingt erlaubt, weil es da Gespr&#228;che gibt, an denen viele beteiligt sind und solche Aufnahmen nur m&#246;glich w&#228;ren, wenn ALLE dem zustimmen.)</li>
    <li> MP3Player als Lerninstrument zum Anh&#246;ren von Podcasts: Viele Radiosender des &#246;ffentlichen Bereiches bieten nach wie vor hervorragende Bildungssendungen an. Eine Heranf&#252;hrung an solche Bildungsangebote findet in Schule noch viel zu wenig statt. Fachbezogene Podcasts und deren Reflexion im Unterricht – das w&#252;nsche ich mir f&#252;r Unterricht.</li>
    <li> Und dann nat&#252;rlich die produktive Seite: Sch&#252;ler die Blogs schreiben, Podcasts erstellen, die Fotofunktion von Handys (oder Digitalkameras) f&#252;r Unterrichtsprojekte nutzen… All das ist nicht von Inhalten getrennt zu denken. Das Medium alleine macht noch keinen guten Unterricht, erst die Reflexion der Arbeit und der Methoden und Medien macht einen solchen m&#246;glich.</li>
    <li> Schlie&#223;lich: Schule muss Jugendliche in die Lage versetzen, ohne die Schule in komplexen Lebenswelten zurecht zu kommen. Dazu geh&#246;rt auch der angemessene und vor allem produktive Umgang mit Handys, MP3-Playern, dem Internet, Foren etc. Schule bietet hier die M&#246;glichkeit, aus dem unreflektierten Umgang mit diesen Medien heraus zu kommen.</li>
</ul>

<p>Kurz noch zum Thema Missbrauch von Handys in der Schule: Nat&#252;rlich werden Handys auch genutzt um Dinge zu tun, die Opfer erzeugen und illegal sind. Hier gilt es eine Atmosph&#228;re zu schaffen, in der die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler lernen k&#246;nnen, was nicht geht! Und sei es nur, dass die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler wissen: Mein Lehrer ist in Sachen Internet kompetent, findet solche Sachen – und geht konsequent dagegen vor!</p>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Handys%20und%20MP3-Ger%C3%A4te%20an%20der%20Schule%3F%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F16%2Fhandys-und-mp3-geraete-an-der-schule%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F16%2Fhandys-und-mp3-geraete-an-der-schule%2F&amp;t=Handys%20und%20MP3-Ger%C3%A4te%20an%20der%20Schule%3F" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Handys%20und%20MP3-Ger%C3%A4te%20an%20der%20Schule%3F&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F16%2Fhandys-und-mp3-geraete-an-der-schule%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F16%2Fhandys-und-mp3-geraete-an-der-schule%2F&amp;t=Handys%20und%20MP3-Ger%C3%A4te%20an%20der%20Schule%3F" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F16%2Fhandys-und-mp3-geraete-an-der-schule%2F&amp;title=Handys%20und%20MP3-Ger%C3%A4te%20an%20der%20Schule%3F&amp;selection=Die%20an%20Schulen%20zu%20f%C3%B6rdernden%20Kompetenzen%20stehen%20immer%20in%20einem%20engen%20Zusammenhang%20mit%20Wissen.%20Ohne%20Wissen%20keine%20Kompetenz%21%20Und%20Unterricht%2C%20der%20nur%20Methoden%20verwendet%2C%20ohne%20diese%20immer%20mit%20den%20Inhalten%20zu%20koppeln%20bzw.%20aus%20den%20Inhalten%20abzuleiten%2C%20ist" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F16%2Fhandys-und-mp3-geraete-an-der-schule%2F&amp;t=Handys%20und%20MP3-Ger%C3%A4te%20an%20der%20Schule%3F&amp;s=Die%20an%20Schulen%20zu%20f%C3%B6rdernden%20Kompetenzen%20stehen%20immer%20in%20einem%20engen%20Zusammenhang%20mit%20Wissen.%20Ohne%20Wissen%20keine%20Kompetenz%21%20Und%20Unterricht%2C%20der%20nur%20Methoden%20verwendet%2C%20ohne%20diese%20immer%20mit%20den%20Inhalten%20zu%20koppeln%20bzw.%20aus%20den%20Inhalten%20abzuleiten%2C%20ist" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F16%2Fhandys-und-mp3-geraete-an-der-schule%2F&amp;title=Handys%20und%20MP3-Ger%C3%A4te%20an%20der%20Schule%3F&amp;annotation=Die%20an%20Schulen%20zu%20f%C3%B6rdernden%20Kompetenzen%20stehen%20immer%20in%20einem%20engen%20Zusammenhang%20mit%20Wissen.%20Ohne%20Wissen%20keine%20Kompetenz%21%20Und%20Unterricht%2C%20der%20nur%20Methoden%20verwendet%2C%20ohne%20diese%20immer%20mit%20den%20Inhalten%20zu%20koppeln%20bzw.%20aus%20den%20Inhalten%20abzuleiten%2C%20ist" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F16%2Fhandys-und-mp3-geraete-an-der-schule%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F16%2Fhandys-und-mp3-geraete-an-der-schule%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F16%2Fhandys-und-mp3-geraete-an-der-schule%2F&amp;t=Handys%20und%20MP3-Ger%C3%A4te%20an%20der%20Schule%3F&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=Die%20an%20Schulen%20zu%20f%C3%B6rdernden%20Kompetenzen%20stehen%20immer%20in%20einem%20engen%20Zusammenhang%20mit%20Wissen.%20Ohne%20Wissen%20keine%20Kompetenz%21%20Und%20Unterricht%2C%20der%20nur%20Methoden%20verwendet%2C%20ohne%20diese%20immer%20mit%20den%20Inhalten%20zu%20koppeln%20bzw.%20aus%20den%20Inhalten%20abzuleiten%2C%20ist" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F16%2Fhandys-und-mp3-geraete-an-der-schule%2F&amp;title=Handys%20und%20MP3-Ger%C3%A4te%20an%20der%20Schule%3F&amp;notes=Die%20an%20Schulen%20zu%20f%C3%B6rdernden%20Kompetenzen%20stehen%20immer%20in%20einem%20engen%20Zusammenhang%20mit%20Wissen.%20Ohne%20Wissen%20keine%20Kompetenz%21%20Und%20Unterricht%2C%20der%20nur%20Methoden%20verwendet%2C%20ohne%20diese%20immer%20mit%20den%20Inhalten%20zu%20koppeln%20bzw.%20aus%20den%20Inhalten%20abzuleiten%2C%20ist" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Handys%20und%20MP3-Ger%C3%A4te%20an%20der%20Schule%3F&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F16%2Fhandys-und-mp3-geraete-an-der-schule%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1270" class="footnote">Au&#223;erdem nutze ich, das aber nur am Rande, das Diktierger&#228;t auch, um in f&#252;r Unterrichtsdokumentationen knapp bemessenen Pausenzeiten Notizen zum Unterricht festzuhalten, da wir nun einmal ca. 7x schneller diktieren als schreiben k&#246;nnen.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/atmosphaere/" title="Atmosphäre" rel="tag">Atmosphäre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/form/" title="Form" rel="tag">Form</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/inhalt/" title="Inhalt" rel="tag">Inhalt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kamera/" title="Kamera" rel="tag">Kamera</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/kompetenzenfoerderung/" title="Kompetenzenförderung" rel="tag">Kompetenzenförderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lektuere/" title="Lektüre" rel="tag">Lektüre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen-und-lehren/" title="Lernen und Lehren" rel="tag">Lernen und Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lesetagebuch/" title="Lesetagebuch" rel="tag">Lesetagebuch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/podcasts/" title="Podcasts" rel="tag">Podcasts</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/qualitaet/" title="Qualität" rel="tag">Qualität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/radio/" title="Radio" rel="tag">Radio</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/roman/" title="Roman" rel="tag">Roman</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schreiben/" title="schreiben" rel="tag">schreiben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/25/kompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel/" title="Kompetenzenorientierung im Unterricht? Ein Beispiel (25. Januar 2010)">Kompetenzenorientierung im Unterricht? Ein Beispiel</a> (1)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/" title="Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz (20. September 2009)">Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz</a> (15)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/18/rechtschreibung-wichtig-und-sekundaer-oder-vom-lesen-und-schreiben/" title="Rechtschreibung – wichtig und sekund&#228;r, oder: Vom Lesen und Schreiben (18. September 2009)">Rechtschreibung – wichtig und sekund&#228;r, oder: Vom Lesen und Schreiben</a> (2)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/03/16/handys-und-mp3-geraete-an-der-schule/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Herausforderung Medienp&#228;dagogik</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/03/12/herausforderung-medienpaedagogik/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/03/12/herausforderung-medienpaedagogik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 21:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1260</guid>
		<description><![CDATA[Resume: Dass die Nutzung digitaler Medien (nicht nur von Kindern und Jugendlichen) mit Risiken verbunden ist, die von Fragen des Datenschutzes bis hin zum Jugendschutz reichen, kann als unstrittig angesehen werden. Um die Frage, wie mit diesen Risiken umgegangen werden kann (in der Politik, im Alltag des einzelnen Medienbenutzers, in medienp&#228;dagischen Kontexten etc.) gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>R</em></strong><em><strong>esume</strong>: Dass die Nutzung digitaler Medien (nicht nur von Kindern und Jugendlichen) mit Risiken verbunden ist, die von Fragen des Datenschutzes bis hin zum Jugendschutz reichen, kann als unstrittig angesehen werden. </em></p>

<p><em>Um die Frage, wie mit diesen Risiken umgegangen werden kann (in der Politik, im Alltag des einzelnen Medienbenutzers, in medienp&#228;dagischen Kontexten etc.) gibt es hingegen reichlich Streit. Aus diesem Grunde versuche ich in diesem Beitrag eine Position und sich daraus ergebende Handlungsoptionen zu entwickeln, die die Risiken der Mediennutzung ernst nehmen, ohne die Notwendigkeit aus dem Blick zu verlieren, dass p&#228;dagogisches Handeln auch damit umgehen muss, dass digitale Medien mit immer gr&#246;&#223;erer Selbstverst&#228;ndlichkeit im Privatleben und Beruf nicht nur eingesetzt werden sondern der kompetente Umgang mit diesen Medien immer st&#228;rker auch vorausgesetzt wird.<span id="more-1260"></span></em></p>

<p>In unregelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden gibt es Debatten um die Rolle von digitalen Medien, insbesondere des Internets und von Gewalt»spielen« (Killer»spielen«) im Zusammenhang mit gewaltt&#228;tigem Verhalten insbesondere Jugendlicher.</p>

<p>Es kann als unbestritten angesehen werden, dass der Umgang mit neuen Medien (Internet, Mobiltelefonen mit Kamera und Internetzugang etc.) f&#252;r Jugendliche mit Risiken verbunden ist. Diese bestehen insbesondere aus</p>

<ol>
    <li>dem oft unkontrollierten Zugang zu Internetseiten mit jugendgef&#228;hrdenden Inhalten – auch aus Mangel an (technisch sicher nicht immer idealen und perfekten und auch die auf Vertrauen basierende Erziehung zum angemessenen Umgang mit dem Internet nicht ersetzen k&#246;nnenden) Jugendschutzfiltern auf heimischen Rechnern;</li>
    <li>der Nutzung von »Spielen« mit Gewaltdarstellungen oder sog. »Ego-Shooter«, aber auch von Online-Spielen mit Suchtpotential (am bekanntesten ist hier »World of Warcraft«);</li>
    <li>der Gef&#228;hrdung von Jugendlichen in Online-Chats durch Fake-Profile, die eine Person vorgaukeln, die nicht real existiert (bis hin zur sexuellen Bel&#228;stigung);</li>
    <li>dem mit der Ver&#246;ffentlichung von Daten, Bildern und Videos auf Onlineplattformen (z. B. schuelervz; myspace; facebook etc.) verbundenem Risiko, sich selbst durch Leichtsinn zu sch&#228;digen (Datenmissbrauch; Ver&#246;ffentlichung von Fotos, die m&#246;gliche Arbeitgeber von der Einstellung Abstand nehmen lassen etc).</li>
</ol>

<p>Diese Ph&#228;nomene f&#252;hren zu der Frage, wie P&#228;dagogen und P&#228;dagoginnen, Lehrerinnen und Lehrer und alle an der Erziehung von Kindern und Jugendlichen beteiligten Personen zuk&#252;nftig mit den Herausforderungen umgehen, die mit der Nutzung der genannten Medien durch Kinder und Jugendliche verbunden sind.</p>

<p>Eine naheliegende Option: Verbot oder ein »Unsichtbarkeitsgebot« z. B. in Schulen f&#252;r Sch&#252;ler-Handys, Sch&#252;ler-MP3-Player (die h&#228;ufig auch mit der M&#246;glichkeit zum Anschauen, nicht aber zum Aufnehmen von Videos ausgestattet sind.), Sch&#252;ler-Laptops und zuk&#252;nftig auch f&#252;r die gerade in Mode kommenden Klein-Laptops mit direktem Internetzugang (sog. Netbooks).</p>

<p>Ein solch restriktives Vorgehen wird in der medienp&#228;dagogischen Debatte jedoch auch kritisch betrachtet:</p>

<blockquote>»(Medien)p&#228;dagogisch sind derartige Verbote als problematisch und wenig wirksam anzusehen. Mal abgesehen von der Unm&#246;glichkeit der generellen Durchsetzung des Handyverbotes bietet die Grenz&#252;berschreitung der Verbote einen zus&#228;tzlichen Anreiz, dies zu umgehen. Derartige Verbote &#228;ndern auch nichts an den Ursachen der Entstehung, Verbreitung und Konsumierung von Gewalt- und Pornographiedarstellung per Handy. Ein Handyverbot in der Schule sch&#252;tzt Kinder und Jugendliche auch nicht, wenn sie dann au&#223;erhalb der Schule mit problematischen Inhalten konfrontiert werden.« (<a href="http://www.schulen-ans-netz.de/themen/medienkritik/handys.php" target="_blank">Themendienst von Schulen ans Netz, Nr. 4 – Dezember 2006)</a></blockquote>

<p>Wie aber k&#246;nnte der Umgang mit dem Wissen um die Risiken der Mediennutzung insbesondere durch Jugendliche in p&#228;dagogischen Kontexten aussehen? Hier besteht nach wie vor Diskussionsbedarf – und so verstehe ich die folgenden Vorschl&#228;ge auch als Beitrag zu einer Diskussion, von der ich mir auch f&#252;r mich selbst weiter Erkenntnisse erhoffe.</p>

<p>Hintergrund der folgenden Vorschl&#228;ge ist meine &#220;berzeugung, dass medienp&#228;dagogisches Handeln – und in diesem Kontext beispielsweise auch der Erziehungsauftrag von Schule –  die F&#246;rderung  des verantworteten Umgangs mit Medien beinhalten muss, die den Alltag im Studium, im Beruf und im Privatleben bereits heute (und in Zukunft voraussichtlich noch viel st&#228;rker) wie selbstverst&#228;ndlich pr&#228;gen (werden). Meine Vorschl&#228;ge nehmen dabei insbesondere den schulischen Kontext medienp&#228;dagogischen Handelns in den Blick:</p>

<ol>
    <li><em>Pr&#228;vention durch Aufkl&#228;rung &#252;ber Risiken:</em> Aufkl&#228;rung z. B. &#252;ber rechtliche Fragen im Umgang mit Bildern und Audiodateien im Internet (Recht am eigenen Bild, Urheberrecht) so fr&#252;h wie m&#246;glich, z. B. im Zusammenhang mit dem sog. Computerf&#252;hrerschein, der oft schon in der Grundschule eine Rolle spielt. Diese Aufkl&#228;rung muss dar&#252;ber hinaus wiederholt in passenden Kontexten die gesamte Schullaufbahn von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern begleiten (z.B. in den Klassen 5, 7, 9 und an Gymnasien auch z. B. im ersten Jahr der Sekundarstufe II), wobei auch auf die m&#246;glichen strafrechtlichen Konsequenzen von medial gest&#252;tztem Verhalten hingewiesen werden muss, da viele Jugendliche &#252;ber diese Aspekte des Gebrauchs von Medien keine Kenntnisse haben. Aufkl&#228;rung &#252;ber M&#246;glichkeiten des »sicheren Surfens« (Suchmaschinen f&#252;r Kinder, Einsatz von Jugendschutzfiltern auf heimischen PCs) sowohl der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler als auch der Eltern und Erziehungsberechtigten m&#252;ssen diese Aufkl&#228;rungsarbeit erg&#228;nzen.</li>
    <li><em>Pr&#228;vention durch kritische Besch&#228;ftigung mit digitalen Medien:</em> Integration und kritische Reflexion der von Jugendlichen genutzten Kommunikationswege (SMS, MMS, Chat, schuelervz, myspace, facebook, skype etc.) in allen Jahrgangsstufen, wobei zu &#252;berlegen ist, wo diese Themen im Lehrplan und im Curriculum der Schulen sinnvoll angesiedelt werden k&#246;nnen, vermutlich insbesondere in den F&#228;chern Informatik, Deutsch, Politik und Wirtschaft, katholische und evangelische Religionslehre, Ethik (aber auch in den Fremdsprachen, in Physik…)</li>
    <li><em>Pr&#228;vention durch produktiven und medienp&#228;dagogisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien und somit der F&#246;rderung von Medienkompetenz:</em> Durchf&#252;hrung von Unterrichtsprojekten, die den produktiven Umgang mit den von Jugendlichen genutzten digitalen Medien integrieren (Beispiele zum Einsatz von Handys in den F&#228;chern Deutsch, Franz&#246;sisch, Spanisch, PoWi, Mathematik und Kunst finden sich im Internet auf <a href="http://www.lehrer-online.de/handy.php" target="_blank">lehrer-online</a>). Aber auch die produktive Nutzung digitaler Medien durch die Schulen und, so es den pers&#246;nlichen Interessen entspricht, auch durch Lehrerinnen und Lehrer (&#228;quivalent gilt das nat&#252;rlich auch f&#252;r andere p&#228;dagogische Einrichtungen und Berufe).</li>
    <li><em>Sanktion bei missbr&#228;uchlicher Nutzung digitaler Medien:</em> Konsequentes Handeln bei Bekanntwerden von missbr&#228;uchlicher Nutzung digitaler Medien, z. B. im Kontext einer Schule (Videoaufzeichnungen, die Pers&#246;nlichkeitsrechte tangieren bzw.  nicht im Kontext von Unterrichtsprojekten gemacht werden; Onlinestellen von Bildern, bei denen das Recht am eigenen Bild nicht ber&#252;cksichtigt wird; Tausch von urheberrechtlich gesch&#252;tztem Material (Musik) &#252;ber Bluetooth etc.).</li>
</ol>

<p>Diese Ideen verstehen sich nur als Vorschlag eines Rahmens, in dem der Umgang mit digitalen Medien in p&#228;dagogischen Kontexten stattfinden k&#246;nnte. Diese Ideen erheben dabei keinen Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit und k&#246;nnen gerne per Kommentar zu diesem Artikel erg&#228;nzt werden.</p>

<p>Au&#223;erdem habe ich bewusst auf eine Konkretisierung der Ideen verzichtet, weil die Entwicklung von konkreten Konzepten, Unterrichtsmodellen etc. an die jeweils konkreten Kontexte angebunden werden muss und bestimmt zu ganz unterschiedlichen Umsetzungen f&#252;hrt, die, so ein Austausch &#252;ber solche Konzepte stattfindet, einander erg&#228;nzen, bereichern oder kritisch reflektieren k&#246;nnen.</p>

<p>Sollte es bereits konkrete Erfahrungen mit solchen Konzepten geben, sowohl positive Erfahrungen als auch Erfahrungen mit Konzepten, die nicht gelungen bzw. der Nachjustierung bedurften, so w&#252;rde ich mich auch hier &#252;ber entsprechende Kommentare freuen, die diesen Eintrag und die Diskussion ums Thema konstruktiv weiterbringen k&#246;nnen.</p>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Herausforderung%20Medienp%C3%A4dagogik%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F12%2Fherausforderung-medienpaedagogik%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F12%2Fherausforderung-medienpaedagogik%2F&amp;t=Herausforderung%20Medienp%C3%A4dagogik" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Herausforderung%20Medienp%C3%A4dagogik&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F12%2Fherausforderung-medienpaedagogik%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F12%2Fherausforderung-medienpaedagogik%2F&amp;t=Herausforderung%20Medienp%C3%A4dagogik" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F12%2Fherausforderung-medienpaedagogik%2F&amp;title=Herausforderung%20Medienp%C3%A4dagogik&amp;selection=Resume%3A%20Dass%20die%20Nutzung%20digitaler%20Medien%20%28nicht%20nur%20von%20Kindern%20und%20Jugendlichen%29%20mit%20Risiken%20verbunden%20ist%2C%20die%20von%20Fragen%20des%20Datenschutzes%20bis%20hin%20zum%20Jugendschutz%20reichen%2C%20kann%20als%20unstrittig%20angesehen%20werden.%20%0D%0A%0D%0AUm%20die%20Frage%2C%20wie%20mit%20diesen%20Ri" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F12%2Fherausforderung-medienpaedagogik%2F&amp;t=Herausforderung%20Medienp%C3%A4dagogik&amp;s=Resume%3A%20Dass%20die%20Nutzung%20digitaler%20Medien%20%28nicht%20nur%20von%20Kindern%20und%20Jugendlichen%29%20mit%20Risiken%20verbunden%20ist%2C%20die%20von%20Fragen%20des%20Datenschutzes%20bis%20hin%20zum%20Jugendschutz%20reichen%2C%20kann%20als%20unstrittig%20angesehen%20werden.%20%0D%0A%0D%0AUm%20die%20Frage%2C%20wie%20mit%20diesen%20Ri" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F12%2Fherausforderung-medienpaedagogik%2F&amp;title=Herausforderung%20Medienp%C3%A4dagogik&amp;annotation=Resume%3A%20Dass%20die%20Nutzung%20digitaler%20Medien%20%28nicht%20nur%20von%20Kindern%20und%20Jugendlichen%29%20mit%20Risiken%20verbunden%20ist%2C%20die%20von%20Fragen%20des%20Datenschutzes%20bis%20hin%20zum%20Jugendschutz%20reichen%2C%20kann%20als%20unstrittig%20angesehen%20werden.%20%0D%0A%0D%0AUm%20die%20Frage%2C%20wie%20mit%20diesen%20Ri" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F12%2Fherausforderung-medienpaedagogik%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F12%2Fherausforderung-medienpaedagogik%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F12%2Fherausforderung-medienpaedagogik%2F&amp;t=Herausforderung%20Medienp%C3%A4dagogik&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=Resume%3A%20Dass%20die%20Nutzung%20digitaler%20Medien%20%28nicht%20nur%20von%20Kindern%20und%20Jugendlichen%29%20mit%20Risiken%20verbunden%20ist%2C%20die%20von%20Fragen%20des%20Datenschutzes%20bis%20hin%20zum%20Jugendschutz%20reichen%2C%20kann%20als%20unstrittig%20angesehen%20werden.%20%0D%0A%0D%0AUm%20die%20Frage%2C%20wie%20mit%20diesen%20Ri" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F12%2Fherausforderung-medienpaedagogik%2F&amp;title=Herausforderung%20Medienp%C3%A4dagogik&amp;notes=Resume%3A%20Dass%20die%20Nutzung%20digitaler%20Medien%20%28nicht%20nur%20von%20Kindern%20und%20Jugendlichen%29%20mit%20Risiken%20verbunden%20ist%2C%20die%20von%20Fragen%20des%20Datenschutzes%20bis%20hin%20zum%20Jugendschutz%20reichen%2C%20kann%20als%20unstrittig%20angesehen%20werden.%20%0D%0A%0D%0AUm%20die%20Frage%2C%20wie%20mit%20diesen%20Ri" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Herausforderung%20Medienp%C3%A4dagogik&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F03%2F12%2Fherausforderung-medienpaedagogik%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/aufklaerung/" title="Aufklärung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/chat/" title="Chat" rel="tag">Chat</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/datenschutz/" title="Datenschutz" rel="tag">Datenschutz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erziehung/" title="Erziehung" rel="tag">Erziehung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendschutz/" title="Jugendschutz" rel="tag">Jugendschutz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/video/" title="Video" rel="tag">Video</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/" title="Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens (19. April 2009)">Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens</a> (1)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/16/handys-und-mp3-geraete-an-der-schule/" title="Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule? (16. März 2009)">Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule?</a> (6)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/19/prof-dr-martin-ist-pensioniert-und-wird-noch-immer-klueger/" title="Prof. Dr. Martin ist pensioniert und wird noch immer kl&#252;ger… (19. Januar 2010)">Prof. Dr. Martin ist pensioniert und wird noch immer kl&#252;ger…</a> (14)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/03/12/herausforderung-medienpaedagogik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>LdL und TZI</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/02/03/ldl-und-tzi/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/02/03/ldl-und-tzi/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 01:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen durch Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenbild]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Seneca]]></category>
		<category><![CDATA[TZI]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1007</guid>
		<description><![CDATA[In einem vorhergehenden Beitrag schrieb ich in einem Kommentar, dass ich bei meinen &#220;berlegungen von mir als Lehrer ausgehe und mich auf diesem Wege dem Konzept »Lernen durch Lehren« n&#228;here. Ich begr&#252;ndete dieses Vorgehen mit meiner Besch&#228;ftigung mit den Ans&#228;tzen der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn. Hier soll nun diese als Hypothese angenommene Verbindung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem <a href="http://herrlarbig.de/2009/01/30/lernen-durch-lehren/" target="_blank">vorhergehenden Beitrag</a> schrieb ich in einem Kommentar, dass ich bei meinen &#220;berlegungen von mir als Lehrer ausgehe und mich auf diesem Wege dem Konzept »<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren" target="_blank">Lernen durch Lehren</a>« n&#228;here. Ich begr&#252;ndete dieses Vorgehen mit meiner Besch&#228;ftigung mit den Ans&#228;tzen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Themenzentrierte_Interaktion" target="_blank">Themenzentrierten Interaktion (TZI)</a> nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_Cohn" target="_blank">Ruth Cohn</a>. Hier soll nun diese als Hypothese angenommene Verbindung beider Konzepte n&#228;her untersucht werden. Dabei gehe ich von grundlegenden Elementen der TZI aus und untersuche, inwiefern sie mit dem Konzept des LdL vereinbar sind. Meine Vermutung ist, dass es zahlreiche Ankn&#252;pfungspunkte gibt, die beide praxisorientierte Theorien miteinander verbinden k&#246;nnen.</p>

<p>Dieser Beitrag versteht sich in diesem Zusammenhang als ein Versuch und nicht als letztes Wort. Dieser Beitrag will zu weiteren Beitr&#228;gen anregen, zu Diskussionen und Komentaren, geh&#246;rt also zu einem Denkprozess, der an unterschiedlichen Orten der Welt stattfindet – und das Netz zur Verkn&#252;pfung der Aktivit&#228;ten nutzt.</p>

<p><span id="more-1007"></span></p>

<h2>Die Grundlagen der TZI und der Ansatz LdL</h2>

<h3>Die Autonomie des Menschen</h3>

<blockquote>»Der Mensch ist eine psycho-biologische Einheit. Er ist auch Teil des Universums. Er ist darum autonom und interdependent. Autonomie (Eigenst&#228;ndigkeit) w&#228;chst mit dem Bewusstsein der Interdependenz (Allverbundenheit).«<sup> [1]</sup></blockquote>

<p>Hier geht es um das Menschenbild der TZI. Der Mensch ist eigenst&#228;ndig und abh&#228;ngig bzw. mit anderen Menschen verbunden. Um hier einen Vergleich mit LdL zu leisten, muss das Menschenbild zu Rate gezogen werden, das mit dem Konzept »Lernen durch Lehren« verbunden ist.</p>

<p><a href="http://www.adz-netzwerk.de/wiki/index.php/Benutzer:Jeanpol/Folie_4" target="_blank">Jean-Pol Martin beschreibt den Menschen als »Ressource«</a>, wobei ich den Begriff hier anders verstehen als in &#246;konomischen Kontexten. Ich verstehe den Begriff hier als parallel zu dem Begriff der »Autonomie« in der TZI. Jeder einzelne Mensch bringt bestimmte F&#228;higkeiten mit, die ihn von anderen Menschen unterscheiden und die seine Autonomie begr&#252;nden. Gleichzeitig kommt diese Autonomie nur dann zu sich selbst, wenn sie mit anderen Menschen in Verbindung tritt, diese als Autonomien (»Ressourcen«) wahrzunehmen versteht und entsprechend zu handeln vermag. Mit der Begrifflichkeit der TZI ausgedr&#252;ckt hei&#223;t das: Der autonome Mensch ist zugleich interdependent – im Vokabular von LdL  bedeutet dies, dass der Einzelne in der Lage sein muss<span class="mw-headline">, </span>»<span class="mw-headline">Potenziale von anderen Gruppenmitgliedern zu erkennen, zu erschlie&#223;en und f&#252;r die Gruppe fruchtbar zu machen«<sup> [2]</sup><span class="mw-headline">. Die Autonomie des Einzelnen, die ihn zur </span>»Ressource« macht ist »interdependent«, im Wechselspiel mit anderen »Ressourcen« und nur dann angemessen verstanden, wenn die anderen als Autonomien bzw. als »Ressourcen« verstanden werden. Das Ich im Lernprozess ist nie nur Ich, sondern immer Teil des Wir einer Lerngruppe.</p>

<p>In der Bed&#252;rfnispyramide nach Maslow<sup> [3]</sup> ist dieser Zusammenhang in den Bereichen »Selbstverwirklichung«, »soziale Beziehungen« und »soziale Anerkennung« angesiedelt.<sup> [4]</sup></p>

<h3>Wertsch&#228;tzung</h3>

<blockquote>»Ehrfurcht geb&#252;hrt allem Lebendigem und seinem Wachstum. Respekt vor dem Wachstum bedingt bewertende Entscheidungen. Das Humane ist wertvoll, Inhumanes ist wertbedrohend.«<sup> [5]</sup></blockquote>

<p>LdL geht davon aus, dass Lernende das Potential mitbringen, zum Wachstum anderer Lernender beizutragen, insofern sie dabei von einem in der Sache und in den Methoden kompetenten Lehrenden begleitet werden. Die »Ressource«, die jedes Individuum im Konzept von LdL ist, setzt sich von einem lehrerzentriertem Unterricht insofern ab, als dieser Form von Unterricht »eine rezeptive Aufnahme von bereits linear geordneten Lerninhalten« praktiziert, w&#228;hrend bei Ldl eine Kontruktion von Wissen durch die Lerner angestrebt wird.<sup> [6]</sup>. LdL setzt also den Wert des individuellen Lerners voraus, bringt ihm »Ehrfurcht« entgegen. Diese schlie&#223;t bewertende Entscheidungen mit ein, die sowohl durch die Lernenden als auch die Lehrenden zu treffen sind.  Doch die hier angesprochene Bewertung ist vor allem eine kognitive und keine das Individuum bewertende. Es geht um die Sache und die soziale Interaktion der Lernenden und nicht um Noten.<sup> [7]</sup></p>

<h3>Grenzen erweitern</h3>

<blockquote>»Freie Entscheidung geschieht innerhalb bedingender innerer und &#228;u&#223;erer Grenzen. Erweiterung dieser Grenzen ist m&#246;glich.«<sup> [8]</sup></blockquote>

<p><a title="Seneca" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seneca" target="_blank">Seneca</a> stellte in seinen <a title="Epistulae morales" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Epistulae_morales" target="_blank">Briefen &#252;ber die Moral an Lucilius</a> fest:<em> homines, dum docent, discunt</em> (Menschen lernen, w&#228;hrend sie lehren)<sup> [9]</sup>. Damit verbunden ist, dass lehrende Menschen ihre eigenen intellektuellen Grenzen st&#228;ndig erweitern, w&#228;hrend sie sich zugleich im Kontext »bedingender innerer und &#228;usserer Grenzen«<sup> [10]</sup> bewegen. Bezogen auf die Bed&#252;rfnispyramide nach Maslow bedeutet dies, dass ein Lehrender sich selbst verwirklicht, soziale Beziehungen pflegt, soziale Anerkennung erlangt und somit einerseits Sicherheit erlangt, aber auch in einen transzendenten Bereich vordringt, insofern er im Prozess des Lernens und Lehrens &#252;ber sich selbst hinaus steigt und etwas zu lernen vermag, was ohne die Einbettung des Lernens in den sozialen Kontext der Lerngruppe nicht m&#246;glich w&#228;re.<sup> [11]</sup> Lernende m&#252;ssen aus der Sicht von LdL freie Entscheidungen treffen, die sich im Rahmen der Grenzen bewegen, die von ihrem Lernstand und ihren F&#228;higkeiten im Umgang mit Materialien zu einem Thema (innere Grenzen), aber auch von den Vorgaben von Schule und Unterricht (&#228;u&#223;ere Grenzen) gesetzt werden. Diese Entscheidungen und die ihnen gesetzten Grenzen f&#252;hren jedoch gleichzeitig zu einer Erweiterung dieser Grenzen, da im Umgang mit dem einem Thema und den zur Verf&#252;gung oder recherchierten Materialien im Kontext der Vorbereitung auf das Lehren eine Erweiterung sowohl des Wissen als auch der Kompetenzen der Lernenden zu erwarten ist.</p>

<h2>Die <span class="mw-headline">Postulate der TZI und der Ansatz LdL</span></h2>

<h3><strong>Sei deine eigene <a title="Chairperson (TZI)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chairperson_%28TZI%29" target="_blank">Chairperson</a>, die Chairperson deiner selbst!</strong></h3>

<p>Diese Postulat der TZI bedeutet, dass jedes Individuum dazu aufgefordert ist, sich selbst, andere Individuen und die Umwelt in ihren jeweiligen M&#246;glichkeiten und Grenzen wahrzunehme »und jede Situation als ein Angebot f&#252;r die eigene Entscheidung anzunehmen.«<sup> [12]</sup></p>

<p>LdL kann nur funktionieren, wenn Lernende diesen Grundsatz befolgen und im Kontext der gestellten Herausforderungen durch einen Unterrichtsgegenstand diesen mit dem eigenen Selbst in Verbindung zu bringen verm&#246;gen. Dabei ist diese Verbindung mit dem eigenen Selbst in einem sehr weiten Sinne zu verstehen.</p>

<p>Darin steckt die Aufforderung, sich selbst, andere und die Umwelt in den ihnen je eigenen M&#246;glichkeiten und Grenzen wahrzunehmen und jede Situation als ein Angebot f&#252;r eigene Entscheidungen anzunehmen. Das hei&#223;t, Lernende m&#252;ssen in die Lage versetzt werden, im Umgang mit einer Sache Entscheidungen zu treffen, mit denen sie sich selbst als Individuen in den Lern-Lehr-Zusammenhang einzubringen verm&#246;gen, aber auch, die Grenzen der pers&#246;nlichen Eingebundenheit im Zusammenhang der Vermittlung der Sache an Mitlernende zu erkennen und produktiv umzusetzen.</p>

<h3><strong>St&#246;rungen haben Vorrang</strong></h3>

<p>Diese &#220;bersetzung des Postulates Ruht Cohns &#252;bergeht, was hier gemeint ist. Hier wird die Tatsache angesprochen, dass <em>St&#246;rungen sich Vorrang nehmen</em>! Das hei&#223;t, dass ich als Lernender oder Lehrender immer damit rechnen muss, dass es im Kontext des Lernens und Lehrens zu Ereignissen kommt, die diesen Prozess begleiten, ohne dass sie etwas mit dem Gegenstand zu tun haben. Dabei k&#246;nnen St&#246;rungen unterschiedlichste Formen annehmen, die sich jeder und jede selbst ausmalen m&#246;ge. Diese St&#246;rungen k&#246;nnen alle Mitglieder einer Lerngruppe betreffen oder sehr individuell sein. Ob nun weltpolitische oder pers&#246;nliche Ereignisse eintreten, sie beeinflussen die Interaktion in einer Lerngruppe auf jeden Fall, sodass eine weitere Arbeit an einer Sache erst dann wieder aufgenommen werden kann, wenn solche St&#246;rungen aufgegriffen wurden. In solchen Situationen ist der Lehrende gefragt. Beispielsweise konnte am 12. September 2001 wohl kaum ein Lehrender die Ereignisse von 9/11 ignorieren. Doch St&#246;rungen k&#246;nnen auch v&#246;llig anders geartet sein. Wenn z. B. in einer Schule bei laufendem Betrieb gebaut wird oder bestimmte Vorf&#228;lle in der Schule oder in der Biographie von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern auftreten (Verlust eines Angeh&#246;rigen eines Sch&#252;lers oder einer Sch&#252;lerin oder auch einfach nur die Tatsache, dass die Lernenden in einer vorhergehenden oder folgenden Stunde eine Arbeit schreiben oder es im Verbund der Lernenden zu St&#246;rungen im Sozialverhalten gekommen ist etc.), so m&#252;ssen diese in der Gruppe oder mit dem Individuum aufgegriffen werden. Hier w&#228;re dann im Kontext von LdL der Lehrende als Teil der Gruppe gefragt, um solche Situationen aufzugreifen.</p>

<p>Bislang ist mir im Kontext von LdL kein Ansatz begegnet, der solche Formen von  Bed&#252;rfnissen der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern aufgreifen w&#252;rde. Doch wie jede andere Unterrichtsform auch, muss ein Konzept wie LdL Platz f&#252;r die Aufarbeitung solcher St&#246;rungen lassen. Ob in solchen Zusammenh&#228;ngen vor allem der Lehrende mit seinen p&#228;dagogischen Kompetenzen gefragt ist oder ob Lernende diese St&#246;rungen selbst aufgreifen k&#246;nnen (bzw. sollen), erscheint mir im Konzept von LdL bislang zu wenig (gar nicht?) reflektiert zu sein. An dieser Stelle kommt dieser Vergleich von TZI und LdL m&#246;glicherweise an eine Grenze, die in das Konzept von LdL explizit integriert werden muss. Impliziet gibt es bereits bei den von Maslow genannten Teilen der »Bed&#252;rfnispyramide« Ans&#228;tze zu einer solchen Integration von St&#246;rungen, insbesondere wenn es um physiologische Bed&#252;rfnisse und das Bed&#252;rfnis nach Sicherheit geht, doch im Konzept von LdL erscheint mir die Frage nach dem Umgang mit St&#246;rungen bislang zu wenig ber&#252;cksichtigt.<sup> [13]</sup></p>

<h3><strong>Verantworte dein Tun und Lassen – pers&#246;nlich und gesellschaftlich! </strong></h3>

<p>Dieses Postulat bezieht sich auf einen Vorschlag G&#252;nter Hoppes aus dem Jahr 1994.<sup> [14]</sup> Hoppe sagt: »Setze Dich mit Deiner &#228;usseren Welt, Deinem Globe um Dich herum und seinem Abbild in Dir auseinander. Greife ein und ver&#228;ndere, was Du im Sinne der Humanisierung ver&#228;ndern kannst!«<sup> [15]</sup></p>

<p>»Weltverbesserung« ist einer der zentralen Begriffe bei Jean-Pol Martin. Dabei geht es ihm z. B. darum, »relevantes Wissen gemeinsam zu konstruieren«<sup> [16]</sup></a> Dabei ist sein »Rezept«, mit anderen Menschen zu kommunizieren und, was fast noch wichtiger ist, entsprechende Kommunikationsm&#246;glichkeiten zu entwickeln und zu nutzen.</p>

<blockquote>»<em>Um Probleme zu l&#246;sen, m&#252;ssen wir ununterbrochen neues Wissen konstruieren. In Einsamkeit geht das nicht. Zur Produktion von neuem Wissen, m&#252;ssen Menschen kommunizieren. Wie motiviert man Menschen zu kommunizieren, um neues Wissen herzustellen?«</em><sup> [17]</sup></blockquote>

<p>Das Modell der TZI liefert f&#252;r dieses Ziel ein Rahmenmodell f&#252;r gelingende Interaktion, die ja immer auch Kommunikation ist. Der Prozess der Kommunikation wird hier in der Trias von Ich, Wir und Sache betrachtet, aus der sich interagierend das Thema ergibt, das immer auch in alles die Interaktion Umgebende eingebettet ist, was die TZI den Globe nennt:</p>

<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1037" href="http://herrlarbig.de/2009/02/03/ldl-und-tzi/tzi_modell001001/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1037" title="TZI-Modell" src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/tzi_modell001001.jpg" alt="TZI-Modell" width="398" height="297" /></a></p>

<p>LdL geht davon aus, dass Wissen der Weltverbesserung dienen kann, wenn m&#246;glichst viele K&#246;pfe ernsthaft an der Generierung des Wissens (und an der Umsetzung von Einsichten) beteiligt sind. Dabei werden (auch) die M&#246;glichkeiten des Internets, genauer, digitale Vernetzungsstrukturen, genutzt, um Individuen mit ihren individuellen Denkm&#246;glichkeiten als Gruppe (Wir) zusammen zu bringen, die mit einer Sache (Es) befasst ist, woraus sich nicht nur die Inhalte, sondern &#252;berhaupt erst die Themen der Interaktion ergeben. Dabei nimmt das eigene Tun und wie das Tun Anderer einen pers&#246;nlichen und gesellschaftlichen Charakter an, der von den jeweiligen Akteuren Verantwortung verlangt.</p>

<h2>Res&#252;mee</h2>

<p>Es ist m&#246;glich, die Ans&#228;tze »Lernen durch Lehren« und »Themenzentrierte Interaktion« miteinander zu verkn&#252;pfen. Sie erg&#228;nzen einander, ohne dass der eine den anderen aufheben w&#252;rde. Die Reflexion des einen Ansatzes vor dem Hintergrund des anderen erzeugt Schnittmengen und (hier zun&#228;chst einmal wenig diskutierte) Differenzen, die z. B. unter anderem darin bestehen k&#246;nnten, dass TZI einen origin&#228;r psychotherapeutischen Hintergrund hat, der sich die Frage stellt, wie Kommunikationsstrukturen aussehen m&#252;ssen, die ganzheitlich ansetzen und somit zur psychischen Gesundheit von Menschen beitragen, w&#228;hrend sich LdL origin&#228;r in einem eher didaktischen Rahmen bewegt, in dem es um die Frage geht, wie Wissen m&#246;glichst nachhaltig generiert werden kann, sodass es relevant wird.</p>

<p>In diesem Beitrag habe ich die »Hilfsregeln der TZI« zun&#228;chst einmal unber&#252;cksichtigt gelassen. Diese k&#246;nnen aber auch im Kontext LdL insofern hilfreich sein, als sie zentrale Grundregeln formulieren, die f&#252;r eine gelingende Kommunikation notwendig sind. Diese Grundregeln sind f&#252;r die direkte Face-to-Face-Situation formuliert sind, eine Situation in der LdL in den meisten F&#228;llen seine Anwendung findet. Eine &#220;bertragung auf eine Interaktion im Internet scheint mir aber m&#246;glich.<sup> [18]</sup></p>

<p style="text-align: right;">Torsten Larbig, Frankfurt am Main, 31.01.–03.02.2009</p>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=LdL%20und%20TZI%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F02%2F03%2Fldl-und-tzi%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F02%2F03%2Fldl-und-tzi%2F&amp;t=LdL%20und%20TZI" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=LdL%20und%20TZI&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F02%2F03%2Fldl-und-tzi%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F02%2F03%2Fldl-und-tzi%2F&amp;t=LdL%20und%20TZI" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F02%2F03%2Fldl-und-tzi%2F&amp;title=LdL%20und%20TZI&amp;selection=In%20einem%20vorhergehenden%20Beitrag%20schrieb%20ich%20in%20einem%20Kommentar%2C%20dass%20ich%20bei%20meinen%20%C3%9Cberlegungen%20von%20mir%20als%20Lehrer%20ausgehe%20und%20mich%20auf%20diesem%20Wege%20dem%20Konzept%20%C2%BBLernen%20durch%20Lehren%C2%AB%20n%C3%A4here.%20Ich%20begr%C3%BCndete%20dieses%20Vorgehen%20mit%20meiner%20Besch%C3%A4ftigu" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F02%2F03%2Fldl-und-tzi%2F&amp;t=LdL%20und%20TZI&amp;s=In%20einem%20vorhergehenden%20Beitrag%20schrieb%20ich%20in%20einem%20Kommentar%2C%20dass%20ich%20bei%20meinen%20%C3%9Cberlegungen%20von%20mir%20als%20Lehrer%20ausgehe%20und%20mich%20auf%20diesem%20Wege%20dem%20Konzept%20%C2%BBLernen%20durch%20Lehren%C2%AB%20n%C3%A4here.%20Ich%20begr%C3%BCndete%20dieses%20Vorgehen%20mit%20meiner%20Besch%C3%A4ftigu" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F02%2F03%2Fldl-und-tzi%2F&amp;title=LdL%20und%20TZI&amp;annotation=In%20einem%20vorhergehenden%20Beitrag%20schrieb%20ich%20in%20einem%20Kommentar%2C%20dass%20ich%20bei%20meinen%20%C3%9Cberlegungen%20von%20mir%20als%20Lehrer%20ausgehe%20und%20mich%20auf%20diesem%20Wege%20dem%20Konzept%20%C2%BBLernen%20durch%20Lehren%C2%AB%20n%C3%A4here.%20Ich%20begr%C3%BCndete%20dieses%20Vorgehen%20mit%20meiner%20Besch%C3%A4ftigu" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F02%2F03%2Fldl-und-tzi%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F02%2F03%2Fldl-und-tzi%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F02%2F03%2Fldl-und-tzi%2F&amp;t=LdL%20und%20TZI&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=In%20einem%20vorhergehenden%20Beitrag%20schrieb%20ich%20in%20einem%20Kommentar%2C%20dass%20ich%20bei%20meinen%20%C3%9Cberlegungen%20von%20mir%20als%20Lehrer%20ausgehe%20und%20mich%20auf%20diesem%20Wege%20dem%20Konzept%20%C2%BBLernen%20durch%20Lehren%C2%AB%20n%C3%A4here.%20Ich%20begr%C3%BCndete%20dieses%20Vorgehen%20mit%20meiner%20Besch%C3%A4ftigu" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F02%2F03%2Fldl-und-tzi%2F&amp;title=LdL%20und%20TZI&amp;notes=In%20einem%20vorhergehenden%20Beitrag%20schrieb%20ich%20in%20einem%20Kommentar%2C%20dass%20ich%20bei%20meinen%20%C3%9Cberlegungen%20von%20mir%20als%20Lehrer%20ausgehe%20und%20mich%20auf%20diesem%20Wege%20dem%20Konzept%20%C2%BBLernen%20durch%20Lehren%C2%AB%20n%C3%A4here.%20Ich%20begr%C3%BCndete%20dieses%20Vorgehen%20mit%20meiner%20Besch%C3%A4ftigu" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=LdL%20und%20TZI&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F02%2F03%2Fldl-und-tzi%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1007" class="footnote">Cohn, Ruth, Von der Psychoanalyse zur Themenzentrierten Interaktion 1975, 120.</li><li id="footnote_1_1007" class="footnote"></span><a href=" http://www.adz-netzwerk.de/wiki/index.php/Benutzer:Jeanpol/Folie_4" target="_blank">http://www.adz-netzwerk.de/wiki/index.php/Benutzer:Jeanpol/Folie_4</a>, Punkt 6.</li><li id="footnote_2_1007" class="footnote">Maslow, Abraham: <em>Motivation and Personality</em>. New York, 1954.</li><li id="footnote_3_1007" class="footnote">Vgl. <a href="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t?title=Lernen_durch_Lehren/Fortbildungen/Materialien" target="_blank">http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t?title=Lernen_durch_Lehren/Fortbildungen/Materialien</a></li><li id="footnote_4_1007" class="footnote">Cohn, Ruth, Von der Psychoanalyse zur Themenzentrierten Interaktion 1975, 120.</li><li id="footnote_5_1007" class="footnote">Vgl.: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren#Die_p.C3.A4dagogisch-anthropologische_Komponente" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren#Die_p.C3.A4dagogisch-anthropologische_Komponente</a></li><li id="footnote_6_1007" class="footnote">LdL steht in der Spannung zwischen der Ermutigung zu Fehlern und der Frage der Bewertung von Leistungen, die von Lehrenden im schulischen Zusammenhang gefordert wird. Bislang bin ich im Kontext von LdL immer wieder auf die Bemerkung gesto&#223;en, dass Leistungen, die in diesem Rahmen erbracht werden, nicht benotet werden. Das Problem liegt hierbei, wie bei allen humanistischen Ans&#228;tzen der P&#228;dagogik, also auch im Ansatz der TZI, dass Unterricht in einem Kontext stattfindet, in dem von Lehrenden eine solche Bewertung gefordert wird. Die von Lehrenden verlangte Benotung von Sch&#252;lerleistungen steht also in einem Spannungsverh&#228;ltnis zu p&#228;dagogischen Ans&#228;tzen, die an humanistischen P&#228;dagogiken orientiert sind. Dieses Problem w&#252;rde ich gerne als ein m&#246;gliches Thema in den Kommentaren zu diesem Beitrag sehen.</li><li id="footnote_7_1007" class="footnote">Cohn, Ruth, Von der Psychoanalyse zur Themenzentrierten Interaktion 1975, 120.</li><li id="footnote_8_1007" class="footnote">Seneca, Epistulae morales ad Lucilium 7.</li><li id="footnote_9_1007" class="footnote">Cohn, Ruth, Von der Psychoanalyse zur Themenzentrierten Interaktion 1975, 120.</li><li id="footnote_10_1007" class="footnote">Vgl. Maslow, Abraham: <em>Motivation and Personality</em>. New York, 1954 und <a href="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t?title=Lernen_durch_Lehren/Fortbildungen/Materialien" target="_blank">http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t?title=Lernen_durch_Lehren/Fortbildungen/Materialien</a></li><li id="footnote_11_1007" class="footnote"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Themenzentrierte_Interaktion" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Themenzentrierte_Interaktion</a></li><li id="footnote_12_1007" class="footnote">Sollte ich hier etwas &#252;bersehen haben, freue ich mich &#252;ber Erg&#228;nzungen im Kommentar zu diesen Beitrag.</li><li id="footnote_13_1007" class="footnote">G&#252;nther Hoppe: »Misch Dich ein! Greif ein!« Ein drittes Postulat f&#252;r die TZI?, in Cornelia L&#246;hmer, R&#252;diger Standhardt (Hg.): Zur Tat befreien. Gesellschaftspolitische Perspektiven der TZI-Gruppenarbeit, Mainz, 1994; Ruth C. Cohn: Verantworte Dein Tun und dein Lassen &#8211; pers&#246;nlich und gesellschaftlich. Offener Brief an G&#252;nter Hoppe, in:  Themenzentrierte Interaktion. Theme-centered Interaction, 8. Jahrgang, Heft 2, Herbst 1994.</li><li id="footnote_14_1007" class="footnote">Ebd.</li><li id="footnote_15_1007" class="footnote">Jean-Pol Martin,<a title="Kommunikation als Kickspender und Verf&#252;hrung! Auf die Ziele kommt es an!" rel="bookmark" href="http://jeanpol.wordpress.com/2008/11/25/kommunikation-als-kickspender-und-verfuhrer-auf-die-inhalte-kommt-es-an/" target="_blank"> Kommunikation als Kickspender und Verf&#252;hrung! Auf die Ziele kommt es an!</li><li id="footnote_16_1007" class="footnote">Jean-Pol Martin, <a title="Ich wei&#223; was, was du nicht wei&#223;t: wie bringt man Menschen zum Kommunizieren?" rel="bookmark" href="http://jeanpol.wordpress.com/2008/11/21/menschen-kommunizieren-wenn-der-eine-etwas-weis-was-der-andere-nicht-weis/">Ich wei&#223; was, was du nicht wei&#223;t: wie bringt man Menschen zum Kommunizieren?</a>; vgl auch das Video <a href="http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/LdL/video/ldl2.mov" target="_blank">http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/LdL/video/ldl2.mov</a>.</li><li id="footnote_17_1007" class="footnote">Wenn im Internet von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette" target="_blank">Netiquetten</a> gesprochen wird, sind damit oft Regeln der Kommunikation gemeint, die mir den Hilfsregeln der TZI &#228;hnlich scheinen, wobei in ihnen aber auch die technischen Fragen der Kommunikation im Internet h&#228;ufig mit ber&#252;cksichtigt werden.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jean-pol-martin/" title="Jean-Pol Martin" rel="tag">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ldl/" title="LdL" rel="tag">LdL</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen-durch-lehren/" title="Lernen durch Lehren" rel="tag">Lernen durch Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen-und-lehren/" title="Lernen und Lehren" rel="tag">Lernen und Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mensch/" title="Mensch" rel="tag">Mensch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/menschenbild/" title="Menschenbild" rel="tag">Menschenbild</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/seneca/" title="Seneca" rel="tag">Seneca</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/tzi/" title="TZI" rel="tag">TZI</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/verstehen/" title="Verstehen" rel="tag">Verstehen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/24/vernetzen-macht-spass-und-ist-lehrreich/" title="Vernetzen macht Spa&#223; – und ist lehrreich (24. April 2009)">Vernetzen macht Spa&#223; – und ist lehrreich</a> (13)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/09/mit-ldl-anfangen-oder-schuelerorientierter-unterricht-ldl-tag-in-ludwigsburg-2-vorbericht/" title="Mit LdL anfangen – oder: Sch&#252;lerorientierter Unterricht. LdL-Tag in Ludwigsburg (2. Vorbericht) (9. Mai 2009)">Mit LdL anfangen – oder: Sch&#252;lerorientierter Unterricht. LdL-Tag in Ludwigsburg (2. Vorbericht)</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/" title="Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens (19. April 2009)">Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens</a> (1)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/02/03/ldl-und-tzi/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>15</slash:comments>
<enclosure url="http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/LdL/video/ldl2.mov" length="11921896" type="video/quicktime" />
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/tzi_modell001001-150x150.jpg" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/tzi_modell001001.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">TZI-Modell</media:title>
			<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/tzi_modell001001-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Lernen durch Lehren</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/01/30/lernen-durch-lehren/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/01/30/lernen-durch-lehren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 17:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Seneca]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichtsmethodik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=963</guid>
		<description><![CDATA[Zugegeben: Ich habe bislang an keiner Stelle erkl&#228;rt, was dieses Blog eigentlich soll. Das werde ich auch an dieser Stelle nur begrenzt tun. Meine Idee ist nach wie vor, dass jeder Leser und jede Leserin mit eigenen Fragen und auf unterschiedlichsten Wegen auf den einen oder anderen Beitrag dieses Blogs st&#246;&#223;t. Da will ich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben: Ich habe bislang an keiner Stelle erkl&#228;rt, was dieses Blog eigentlich soll. Das werde ich auch an dieser Stelle nur begrenzt tun. Meine Idee ist nach wie vor, dass jeder Leser und jede Leserin mit eigenen Fragen und auf unterschiedlichsten Wegen auf den einen oder anderen Beitrag dieses Blogs st&#246;&#223;t. Da will ich nicht vorgeben, wie das hier <em>als Zusammenhang</em> zu verstehen sei.</p>

<p>Dieser Beitrag erfordert nun aber, dass ich hier nicht nur Inhalt (<a href="http://www.wim.bwl.uni-muenchen.de/download_free/sonstiges/ab_2003_05.pdf" target="_blank">Content</a>) zur Verf&#252;gung stelle, sondern auch ein wenig aus meinem N&#228;hk&#228;stchen plaudere, ein wenig <a href="http://www.uni-koblenz.de/~odsleis/westerburg/merkmale.pdf" target="_blank">Metareflexion</a> betreibe.</p>

<p>Ich habe diesen Beitrag »Lernen durch Lehren« &#252;berschrieben. Damit kn&#252;pfe ich an den von  <a title="Jean-Pol Martin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Pol_Martin" target="_blank">Jean-Pol Martin</a> entwickelten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren" target="_blank">Ansatz</a> gleichen Namens an. Ich bin diesem Ansatz erst k&#252;rzlich begegnet und habe ihn selbst bislang noch nicht im Unterricht getestet, doch sowohl der Titel als auch der damit verbundene Ansatz beschreiben gut, was ich selbst im Beruf des Lehrers erlebe: Lehren setzt Wissen voraus, sowohl Fachwissen als auch Methodenkompetenz. Beides muss sich ein Lehrer aneignen, um im Unterricht selbst sowohl Fachwissen als auch Methodenkompetenz bei und mit den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern zu entwickeln.</p>

<p>Viele der hier verf&#252;gbaren Beitr&#228;ge sind in so einem Rahmen entstanden, der im Rahmen der Unterrichtsvorbereitung aus als »Sachanalyse« bezeichnet wird. Aufzeichnungen, die im Rahmen dieser Besch&#228;ftigung mit den Inhalten entstanden sind, finden immer wieder ihren Weg in dieses Blog, meist noch vollig frei von der fachdidaktischen und -methodischen Bearbeitung, die der Arbeit an der Sache folgt.</p>

<p>Ich kann sagen, dass ich in der Vorbereitung auf das Lehren immer auch selbst lerne. Ich erfahre am eigenen Leib genau das, was <a title="Jean-Pol Martin" href="http://jeanpol.wordpress.com/" target="_blank">Jean-Pol Martin</a> zu einem Unterrichtsrahmen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Framework" target="_blank">Framework</a>) entwickelt hat. Der Reiz dieses Ansatzes liegt f&#252;r mich darin, dass er eine Erfahrung aufgreift, die ich f&#252;r mich selbst mache, die wohl die meisten Lehrenden machen und diese Erfahrung auf den Prozess des Lernens von Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen &#252;bertr&#228;gt.</p>

<p>Wichtig ist dabei, dass das Lernen ein konkretes Ziel hat. Ich halte es f&#252;r keinen Zufall, dass viele Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler vor dem Abitur anders mit dem Lernen umgehen, als im Rest der Schulzeit. Das Ziel ist in dieser Zeit n&#228;her ger&#252;ckt, wird konkret greifbar, wesentlich konkreter als in all den Jahren zuvor. Und auf mich als Lehrer angewandt, ist das Ziel eine Unterrichtseinheit, die Erm&#246;glichung von Lernprozessen bei Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern.</p>

<p>»<a href="http://ldl.mixxt.de/" target="_blank">Lernen durch Lehren</a>« erscheint mir als Konzept vor allem deshalb interessant, weil es dazu beitragen kann, dem Lernen der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler ein konkretes Nahziel zu geben. Sie m&#252;ssen sich mit Inhalten befassen, weil sie sonst 1. am Diskurs im Unterricht der Lerngruppe nicht teilnehmen k&#246;nnen und 2. der Herausforderung der Gestaltung von Unterrichtsstunden, in der sie »lehren« nicht gewachsen sind.</p>

<p>Den oft gebrauchten Spruch, dass man nicht f&#252;r die Schule sondern f&#252;r das Leben lerne, drehe ich f&#252;r mich deshalb gerne um. Ja, Schule bereitet darauf vor, mit den dort erworbenen Kompetenzen und Wissensbest&#228;nden weiter arbeiten zu k&#246;nnen. Insofern stimmt dieser Satz, dass man f&#252;r das Leben lerne. Gleichzeitig klingen in dem Spruch f&#252;r mich aber zunehmend Seiten mit, die mir weniger gefallen:</p>

<ol>
    <li>Wenn wir nicht f&#252;r die »Schule«, sondern f&#252;r das »Leben« lernen, er&#246;ffnet dies eine Perspektive, dass »das Leben« nach der Schule beginnt, Schule also nur eine mehr oder weniger »l&#228;stige« Zwischenstation auf dem Weg zum »Leben« ist.</li>
    <li>Der Begriff des »Lebens« verlagert das Ziel des Lernens in eine Zeit, die mit der gegenw&#228;rtigen Arbeit nur sehr abstrakt verbunden werden kann. – Zumindest f&#252;r mich ist eine solche Distanz zu dem eigentlichen »Ziel« f&#252;r das eigenen Lernen hinderlich.</li>
</ol>

<p>Deshalb gewinnt die Umkehrung des oben genannten Spruchs f&#252;r mich zunehmend positive Konnotationen: »Nicht f&#252;r das Leben, f&#252;r die Schule lernt man.« Damit ist freilich nicht gemeint, dass das Lernen alleine f&#252;r die Schule und f&#252;r das Erreichen der m&#246;glichen oder gew&#252;nschten Noten wichtig w&#228;re! Vielmehr versuche ich mit dieser Umkehrung des Spruchs, dass man f&#252;r das Leben und nicht f&#252;r Schule lerne, mich selbst immer wieder daran zu erinnern, dass Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen konkrete Nahziele brauchen, um effektiv lernen zu k&#246;nnen. Und dies muss ein Nahziel sein, dass das jeweilige Individuum direkt betrifft. Es geht also nicht um Hausaufgaben oder Lernarrangements, die immer mit der M&#246;glichkeit verbunden sind, in der Lerngruppe »unterzutauchen«. Es geht um die Formulierung von Zielen, die auch relevant werden, die von einem Lernenden zu einem bestimmten Zeitpunkt etwas fordern, seien es Referate, Pr&#228;sentationen oder eben die Rolle des Lehrenden, der seinen Mitlernenden etwas so vermitteln will (soll), dass diese davon auch etwas f&#252;r ihren eigenen Lernprozess »haben«, m&#246;glichst zeitnah und eben nicht in einem von der Schule abgetrennten, oft als weit in der Zukunft gesehenen »Leben«.</p>

<p>Und wie der Zufall so will, lautet der urspr&#252;ngliche Satz von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seneca" target="_blank">Seneca d. J.</a> genau so: »Nicht f&#252;r das Leben, sondern f&#252;r die Schule lernen wir.«</p>

<p>»Lernen durch Lehren« bietet hier einen m&#246;glichen Ansatz, der insofern sch&#252;lerorientiert ist, als dass er das Lernen aus einem meist eher abstrakt verstandenem Zielhorizont herausnimmt und eng an das Hier und Jetzt des Lernens bindet, dessen Ziel zun&#228;chst einmal in der Schule selbst liegt, in den n&#228;chsten Wochen und nicht erst in ein paar Jahren, wenn die (Abitur)-Pr&#252;fungen oder »das Leben« vor der T&#252;r stehen.</p>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Lernen%20durch%20Lehren%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F01%2F30%2Flernen-durch-lehren%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F01%2F30%2Flernen-durch-lehren%2F&amp;t=Lernen%20durch%20Lehren" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Lernen%20durch%20Lehren&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F01%2F30%2Flernen-durch-lehren%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F01%2F30%2Flernen-durch-lehren%2F&amp;t=Lernen%20durch%20Lehren" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F01%2F30%2Flernen-durch-lehren%2F&amp;title=Lernen%20durch%20Lehren&amp;selection=Zugegeben%3A%20Ich%20habe%20bislang%20an%20keiner%20Stelle%20erkl%C3%A4rt%2C%20was%20dieses%20Blog%20eigentlich%20soll.%20Das%20werde%20ich%20auch%20an%20dieser%20Stelle%20nur%20begrenzt%20tun.%20Meine%20Idee%20ist%20nach%20wie%20vor%2C%20dass%20jeder%20Leser%20und%20jede%20Leserin%20mit%20eigenen%20Fragen%20und%20auf%20unterschiedlichste" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F01%2F30%2Flernen-durch-lehren%2F&amp;t=Lernen%20durch%20Lehren&amp;s=Zugegeben%3A%20Ich%20habe%20bislang%20an%20keiner%20Stelle%20erkl%C3%A4rt%2C%20was%20dieses%20Blog%20eigentlich%20soll.%20Das%20werde%20ich%20auch%20an%20dieser%20Stelle%20nur%20begrenzt%20tun.%20Meine%20Idee%20ist%20nach%20wie%20vor%2C%20dass%20jeder%20Leser%20und%20jede%20Leserin%20mit%20eigenen%20Fragen%20und%20auf%20unterschiedlichste" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F01%2F30%2Flernen-durch-lehren%2F&amp;title=Lernen%20durch%20Lehren&amp;annotation=Zugegeben%3A%20Ich%20habe%20bislang%20an%20keiner%20Stelle%20erkl%C3%A4rt%2C%20was%20dieses%20Blog%20eigentlich%20soll.%20Das%20werde%20ich%20auch%20an%20dieser%20Stelle%20nur%20begrenzt%20tun.%20Meine%20Idee%20ist%20nach%20wie%20vor%2C%20dass%20jeder%20Leser%20und%20jede%20Leserin%20mit%20eigenen%20Fragen%20und%20auf%20unterschiedlichste" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F01%2F30%2Flernen-durch-lehren%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F01%2F30%2Flernen-durch-lehren%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F01%2F30%2Flernen-durch-lehren%2F&amp;t=Lernen%20durch%20Lehren&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=Zugegeben%3A%20Ich%20habe%20bislang%20an%20keiner%20Stelle%20erkl%C3%A4rt%2C%20was%20dieses%20Blog%20eigentlich%20soll.%20Das%20werde%20ich%20auch%20an%20dieser%20Stelle%20nur%20begrenzt%20tun.%20Meine%20Idee%20ist%20nach%20wie%20vor%2C%20dass%20jeder%20Leser%20und%20jede%20Leserin%20mit%20eigenen%20Fragen%20und%20auf%20unterschiedlichste" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F01%2F30%2Flernen-durch-lehren%2F&amp;title=Lernen%20durch%20Lehren&amp;notes=Zugegeben%3A%20Ich%20habe%20bislang%20an%20keiner%20Stelle%20erkl%C3%A4rt%2C%20was%20dieses%20Blog%20eigentlich%20soll.%20Das%20werde%20ich%20auch%20an%20dieser%20Stelle%20nur%20begrenzt%20tun.%20Meine%20Idee%20ist%20nach%20wie%20vor%2C%20dass%20jeder%20Leser%20und%20jede%20Leserin%20mit%20eigenen%20Fragen%20und%20auf%20unterschiedlichste" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Lernen%20durch%20Lehren&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2009%2F01%2F30%2Flernen-durch-lehren%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/didaktik/" title="Didaktik" rel="tag">Didaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jean-pol-martin/" title="Jean-Pol Martin" rel="tag">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ldl/" title="LdL" rel="tag">LdL</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen-und-lehren/" title="Lernen und Lehren" rel="tag">Lernen und Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schulpaedagogik/" title="Schulpädagogik" rel="tag">Schulpädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/seneca/" title="Seneca" rel="tag">Seneca</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterrichtsmethodik/" title="Unterrichtsmethodik" rel="tag">Unterrichtsmethodik</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/03/ldl-und-tzi/" title="LdL und TZI (3. Februar 2009)">LdL und TZI</a> (15)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/" title="Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz (20. September 2009)">Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz</a> (15)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/11/web-20-eine-paedagogische-herausforderung/" title="Web 2.0 &#8211; eine p&#228;dagogische Herausforderung? (11. Februar 2009)">Web 2.0 &#8211; eine p&#228;dagogische Herausforderung?</a> (0)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/06/07/was-moeglich-ist-schuelerkooperation-ein-beispiel/" title="Was m&#246;glich ist: Sch&#252;lerkooperation – ein Beispiel (7. Juni 2009)">Was m&#246;glich ist: Sch&#252;lerkooperation – ein Beispiel</a> (2)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/01/30/lernen-durch-lehren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Diskussion &#252;ber Lern-Management-Systeme (LMS)</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2008/12/15/diskussion-ueber-lern-management-systeme-lms/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2008/12/15/diskussion-ueber-lern-management-systeme-lms/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 00:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[kollaboratives Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[kooperatives Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lern-Management-Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[LMS]]></category>
		<category><![CDATA[Moodle]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichtsmethodik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=716</guid>
		<description><![CDATA[Stephan Holze berichtete in der vergangenen Woche &#252;ber eine Fortbildung zum »Lernen im virtuellen Klassenzimmer«. In der Diskussion um dieses Thema (ein l&#228;ngerer Kommentar von mir und ein weiterer Beitrag von Stephan Holze) tauchen meines Erachtens ein paar wirklich spannende Fragen auf. »Alle reden &#252;ber Moodle – und keiner nutzt es«, titelte der »Lehrerfreund«. – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://herrholze.de/" target="_blank">Stephan Holze</a> berichtete in der vergangenen Woche &#252;ber eine Fortbildung zum »<a href="http://herrholze.de/?p=224" target="_blank">Lernen im virtuellen Klassenzimmer</a>«. In der Diskussion um dieses Thema (ein l&#228;ngerer <a href="http://herrholze.de/?p=224#comment-358" target="_blank">Kommentar</a> von mir und ein <a href="http://herrholze.de/?p=232" target="_blank">weiterer Beitrag von Stephan Holze</a>) tauchen meines Erachtens ein paar wirklich spannende Fragen auf. »<a href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/moodle/3321/" target="_blank">Alle reden &#252;ber Moodle – und keiner nutzt es</a>«, titelte der »Lehrerfreund«. – Und schon bin ich mitten in einer Debatte, die ein wenig aus den bisherigen Beitr&#228;ge auf dieser Website heraus f&#228;llt. Auf herrholze.de schrieb ich (hier zitiert in einer leicht &#252;berarbeiteten Form):<span id="more-716"></span></p>

<blockquote>Auch ich habe mich mit <a href="http://www.moodle.org" target="_blank">Moodle</a> eine Weile besch&#228;ftigt und auch andere E-Learning-Software kennengelernt. Nach anf&#228;nglicher Begeisterung kehrte Ern&#252;chterung ein.

Es scheint mir so, dass E-Learning-Programme dem lehrerzentrierten Unterricht – und ich bin mir gar nicht immer so sicher, ob dieser denn wirklich so schlecht ist, wenn er Teil eines gr&#246;&#223;eren Ganzen und wirklich reflektiert und gezielt eingesetzt wird – ein neues Feigenblatt umh&#228;ngen: Statt mehr Freiheit beim Lernen zu geben und, neben gesteuertem Input fundierter Sachkenntnisse, eigenst&#228;ndiges Lernen zu f&#246;rdern, wird durch E-Learning die Kontrolle durch die Lehrkraft eher verst&#228;rkt (»dass man als Lehrer sehe, was der einzelne Sch&#252;ler arbeitet« zitiert Herr Holze einen Referenten der von ihm besuchten Fortbildung).

Zunehmend komme ich dazu, digitale Technologie und Vernetzungs-M&#214;GLICHKEITEN im Internet als solche f&#252;r den Unterricht zu nutzen, indem ich Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern die M&#246;glichkeit gebe, mich, wenn der Bedarf da ist, als »Coach« anfragen.

Ich biete Unterst&#252;tzung an, die &#252;ber den Unterricht und die &#252;bliche Form des Lernens hinaus geht: Ich nehme Texte von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern, die sie freiwillig durchgesehen haben wollen, auch per E-Mail an (und kommentiere dann auch per Rechner) – Einsatz des Internets als Instrument zur F&#246;rderung kooperativer Lernformen, nicht, indem ich sich einfordere, sondern anbiete und dann darauf hinarbeite, dass Lernende auf diesem Wege sich auch gegenseitig unterst&#252;tzen.

Ich schreibe dieses Blog, das v&#246;llig frei von didaktischer Reduktion, methodisch aufgearbeitetem Material etc. ist; ein Blog, in dem Lernende sehen k&#246;nnen, wie ein Lehrer an Themen arbeitet. Hier geht es also nicht um Anleitung, sondern um beispielhaftes Arbeiten, bei dem ich weder in der Sprache noch in der Form der Aufarbeitung didaktischen Modellen folge, sondern einzig meiner Leidenschaft f&#252;r die Themen. Bis jetzt mache ich die Erfahrung, dass das bei einigen Lernenden dazu f&#252;hrt, dass sie – und sei es aus reiner Neugier, was der Lehrer da so schreibt – diese Texte lesen und ihre eigenen Texte noch einmal mit anderen Augen betrachten (Kompetenzf&#246;rderung der Selbstreflexion eigener Arbeitsprodukte).

Dabei entsteht eine neue Lernkultur: Lernende k&#246;nnen pl&#246;tzlich selbst beobachten, wie z.B. die Besch&#228;ftigung des Lehrers mit einem Thema f&#252;r den Unterricht noch einmal v&#246;llig neu aufgearbeitet und mit didaktischen und methodischen Prinzipien verkn&#252;pft wird.

Dar&#252;ber hinaus tauche ich immer h&#228;ufiger mit dem Laptop im Unterricht auf, nicht aber, um eine Pr&#228;sentation abzuspulen, sondern weil es f&#252;r mich ein Arbeitsinstrument ist (Sch&#252;lerverwaltung; Notizen im Unterricht, ohne den Blickkontakt zu der Lerngruppe zu verlieren, weil ich auf dem Rechner »blind« schreiben kann…). Lernende werden so nicht »gezwungen«, sich in der geschlossenen Welt einer E-Learning-Plattform zu bewegen, sondern erfahren zunehmend, dass digitale ARBEITSformen ihren Lernprozess unterst&#252;tzten k&#246;nnen.

Ich erschrak schon, als mich Sch&#252;ler einmal fragten, sie waren dabei eine Pr&#228;sentation vorzubereiten, ob sie zu einer Stunde, in der sie mit ihrer Arbeitsgruppe arbeiteten, denn ihren Laptop mitbringen d&#252;rften. Es war ihnen &#252;berhaupt nicht bewusst, dass sie &#252;ber die pure Papierplanung ihrer Referate im Unterricht (wenn er nicht im Computerraum stattfindet, der mir st&#228;ndige Dauereinsicht auf alle Sch&#252;lerbildschirme erlaubt) hinaus, auch mit ihrem eigenen Laptop arbeiten d&#252;rfen.

Eine neue Lernkultur bedeutet f&#252;r mich, dass das Neue f&#252;r das Lernen wirklich zug&#228;nglich gemacht wird, nicht durch lehrergesteuerte Lernmodule auf einer Lernplattform, sondern durch den Erwerb der Kompetenz, mit den immer weniger hierarchisch werdenden Wissensstrukturen im digitalen Kontext umgehen zu lernen. Dazu geh&#246;rt f&#252;r mich deutlich mehr, als eine E-Learning-Plattform einzusetzen. Diese kann sicherlich sinnvoll sein, wenn sie (und hier bietet Moodle zumindest die M&#246;glichkeiten f&#252;r) wirklich den individuellen Lernwegen der Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen entgegenkommen und eben nicht zuerst darauf angelegt sind, »dass man als Lehrer sehe, was der einzelne Sch&#252;ler arbeitet«.

Das geht f&#252;r mich allerdings alles nur, weil ich ein ebenso gro&#223;er Fan des analogen Arbeitens bin und dies auch von den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern fordere, damit sie auf m&#246;glichst vielen Kan&#228;len des Wissenserwerbs Kompetenzen erwerben k&#246;nnen.

B&#252;cher, Handschriftlichkeit und digitales Handwerkszeug greifen f&#252;r mich ineinander. Ziel ist es, dass m&#246;glichst viele Kan&#228;le des Wissenserwerbs genutzt werden. E-Learning-Plattformen hingegen neigen dazu, ALLEN Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler m&#246;glichst &#228;hnliche (erwartete) Lernwege vorzugeben, womit binnendifferenzierten Formen des Unterrichtens eher ein B&#228;rendienst erweisen wird.</blockquote>

<p>Aus der Diskussion auf ihrem jetzigen Stand ergeben sich f&#252;r mich weitere Fragen und Gedanken:</p>

<ul>
    <li><a href="http://www.lrz-muenchen.de/~umweltbildung/Ausarbeitungen/Projekte/Lernzirkel_theoretische_Grundlagen%202002.pdf" target="_blank">Lernzirkel</a> und deren digitale Variante der <a href="http://www.webquests.de/eilige.html" target="_blank">Webquests</a> erscheinen im Augenblick ein wenig, wie Teile eines Patentrezeptes, das den Lernerfolg von Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen unterst&#252;tzen soll. Das Problem dabei ist aber, <a href="http://herrholze.de/?p=232" target="_blank">Herr Holze weist deutlich darauf hin</a>, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler hier vor allem Aufgaben abarbeiten, die Lernwege und Materialien aber vom Lehrer vorgegeben sind. Begr&#252;ndet werden diese Methoden mit der gr&#246;&#223;eren Wahlfreiheit der Jugendlichen bei der Reihenfolge der Bearbeitung der Aufgaben und der gr&#246;&#223;eren Variabilit&#228;t der Zeitplanung, was eine Differenzierung nach Lerngeschwindigkeiten mit sich bringe. – Letztlich aber wird hier die <a href="http://www.bpb.de/publikationen/Q3X2Y3,5,0,Das_Zeitalter_des_permanent_unfertigen_Menschen:_Lebenslanges_Lernen_nonstop.html" target="_blank">Schl&#252;sselkompetenz</a>, zur Beantwortung einer Frage angemessenes Material zu finden gerade nicht gef&#246;rdert, zumindest dann nicht, wenn die Suche nach dem Material nicht selbst Teil eines Lernzirkels oder Webquests ist.</li>
    <li>Bereits oben gesagt und von Stephan Holze noch einmal deutlich unterstrichen: E-Learning-Umgebungen tragen nicht zwangsl&#228;ufig zu einer gr&#246;&#223;eren Differenzierung bei, erschweren diese teilweise sogar, da mit wesentlich gr&#246;&#223;erem Aufwand als im direkten Gespr&#228;ch mit den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern verbunden.</li>
    <li>Die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler nutzen bereits heute das Internet intensiv f&#252;r schulische Zwecke. Dabei denkt Herr Holze im Kontext des »kooperativen Lernens« dar&#252;ber nach, ob nicht auch Hausaufgaben in einer Gruppe von zuhause aus angefertigt werden k&#246;nnten. Das Problem bei der von mir bisher beobachten Nutzung des Internets in Lernprozessen liegt darin, dass es in einigen F&#228;llen vor allem zur Lernvermeidung eingesetzt wird. Es ist kein Zufall, dass ich alle gr&#246;&#223;eren schriftlichen Arbeiten bei der Korrektur auch eine Internetrecherche einschlie&#223;en, vor allem dann, wenn der Sprachstil deutlich vom bislang vertrauten abweicht. Das Internet kommt viel zu oft &#252;ber »Drag and Drop« zum Einsatz und viel zu selten im Sinne eines kompetent genutzten Mediums im Kontext des eigenen Lernens.</li>
    <li>Kollaborative Arbeitsweisen, wie sie in Wissenschaft und Wirtschaft l&#228;ngst &#252;blich sind, kommen im schulischen Kontext auch deshalb viel zu wenig bei den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern zum Tragen, weil Lehrer und Lehrerinnen oft selbst nicht mit ihnen vertraut sind und sie selbst nicht nutzen. Da schlie&#223;e ich mich selbst gar nicht aus, auch wenn ich zur Zeit nach Wegen suche, wie genau dies umgesetzt werden kann. Das erzeugt nat&#252;rlich eine gewisse Skepsis gegen&#252;ber potentiellen kooperativen Arbeitsweisen von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern, die nicht in Gruppenarbeit im Unterricht stattfinden, wo ich sie als Lehrer beobachten kann – oder aber im Kontext eines LMS, wo ich sie ebenfalls genau beobachten kann. Nachvollziehbar ist diese Skepsis insofern, dass »kooperatives Arbeiten« oft missverstanden wird, besteht es doch eben gerade nicht darin, dass einge Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Texte in den &#252;blichen Foren zur Verf&#252;gung stellen, die andere dann einfach &#252;bernehmen, ohne eine eigene Lernanstrengung zu vollziehen.</li>
</ul>

<p>Die Diskussion hat gerade erst begonnen. Dennoch zeichnen sich f&#252;r bereits jetzt ein paar Themen an, die f&#252;r mich in der weiteren Diskussion von Bedeutung sein werden:</p>

<ol>
    <li>Wenn ich will, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, neben den klassischen analogen Lernwegen (ja, ich will, dass meine Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler lernen, sich einer Bibliothek zu bedienen und auch handschriftliche Arbeiten nicht vernachl&#228;ssigen), die M&#246;glichkeiten des Internets produktiv nutzen: Wie kann ich (oder kann eine Schule) die hierf&#252;r notwendigen Kompetenzen so f&#246;rdern, dass solche Lernwege &#252;ber das Kopieren von unreflektiert &#252;bernommen Informationen aus dem Internet hinaus gehen?</li>
    <li>Wie kann es gelingen, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern das gezielte Arbeiten mit Computer und Internet als Kompetenz nahe zu bringen, ohne dass dies eine zus&#228;tzliche Belastung im sowieso schon sehr vollen Schulalltag wird, sondern als eine die Effizienz des Lernerfolges unterst&#252;tzende und somit angsichts der massiven Belastung gerade in Sekundarstufe II entlastende Form des Arbeitens (zumindest wenn sie in die allt&#228;glichen Arbeitsabl&#228;ufe erst einmal integriert ist) genutzt werden kann?</li>
</ol>



Share this article:


	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://twitter.com/home?status=Diskussion%20%C3%BCber%20Lern-Management-Systeme%20%28LMS%29%20-%20http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2008%2F12%2F15%2Fdiskussion-ueber-lern-management-systeme-lms%2F" title="Twitter"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2008%2F12%2F15%2Fdiskussion-ueber-lern-management-systeme-lms%2F&amp;t=Diskussion%20%C3%BCber%20Lern-Management-Systeme%20%28LMS%29" title="Facebook"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.friendfeed.com/share?title=Diskussion%20%C3%BCber%20Lern-Management-Systeme%20%28LMS%29&amp;link=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2008%2F12%2F15%2Fdiskussion-ueber-lern-management-systeme-lms%2F" title="FriendFeed"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" title="FriendFeed" alt="FriendFeed" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2008%2F12%2F15%2Fdiskussion-ueber-lern-management-systeme-lms%2F&amp;t=Diskussion%20%C3%BCber%20Lern-Management-Systeme%20%28LMS%29" title="MySpace"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" title="MySpace" alt="MySpace" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://posterous.com/share?linkto=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2008%2F12%2F15%2Fdiskussion-ueber-lern-management-systeme-lms%2F&amp;title=Diskussion%20%C3%BCber%20Lern-Management-Systeme%20%28LMS%29&amp;selection=Stephan%20Holze%20berichtete%20in%20der%20vergangenen%20Woche%20%C3%BCber%20eine%20Fortbildung%20zum%20%C2%BBLernen%20im%20virtuellen%20Klassenzimmer%C2%AB.%20In%20der%20Diskussion%20um%20dieses%20Thema%20%28ein%20l%C3%A4ngerer%20Kommentar%20von%20mir%20und%20ein%20weiterer%20Beitrag%20von%20Stephan%20Holze%29%20tauchen%20meines%20Erachte" title="Posterous"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" title="Posterous" alt="Posterous" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.tumblr.com/share?v=3&amp;u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2008%2F12%2F15%2Fdiskussion-ueber-lern-management-systeme-lms%2F&amp;t=Diskussion%20%C3%BCber%20Lern-Management-Systeme%20%28LMS%29&amp;s=Stephan%20Holze%20berichtete%20in%20der%20vergangenen%20Woche%20%C3%BCber%20eine%20Fortbildung%20zum%20%C2%BBLernen%20im%20virtuellen%20Klassenzimmer%C2%AB.%20In%20der%20Diskussion%20um%20dieses%20Thema%20%28ein%20l%C3%A4ngerer%20Kommentar%20von%20mir%20und%20ein%20weiterer%20Beitrag%20von%20Stephan%20Holze%29%20tauchen%20meines%20Erachte" title="Tumblr"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" title="Tumblr" alt="Tumblr" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.google.com/bookmarks/mark?op=edit&amp;bkmk=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2008%2F12%2F15%2Fdiskussion-ueber-lern-management-systeme-lms%2F&amp;title=Diskussion%20%C3%BCber%20Lern-Management-Systeme%20%28LMS%29&amp;annotation=Stephan%20Holze%20berichtete%20in%20der%20vergangenen%20Woche%20%C3%BCber%20eine%20Fortbildung%20zum%20%C2%BBLernen%20im%20virtuellen%20Klassenzimmer%C2%AB.%20In%20der%20Diskussion%20um%20dieses%20Thema%20%28ein%20l%C3%A4ngerer%20Kommentar%20von%20mir%20und%20ein%20weiterer%20Beitrag%20von%20Stephan%20Holze%29%20tauchen%20meines%20Erachte" title="Google Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" title="Google Bookmarks" alt="Google Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2008%2F12%2F15%2Fdiskussion-ueber-lern-management-systeme-lms%2F" title="Technorati"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" title="Technorati" alt="Technorati" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://identi.ca/notice/new?status_textarea=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2008%2F12%2F15%2Fdiskussion-ueber-lern-management-systeme-lms%2F" title="Identi.ca"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" title="Identi.ca" alt="Identi.ca" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://bookmarks.yahoo.com/toolbar/savebm?u=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2008%2F12%2F15%2Fdiskussion-ueber-lern-management-systeme-lms%2F&amp;t=Diskussion%20%C3%BCber%20Lern-Management-Systeme%20%28LMS%29&opener=bm&amp;ei=UTF-8&amp;d=Stephan%20Holze%20berichtete%20in%20der%20vergangenen%20Woche%20%C3%BCber%20eine%20Fortbildung%20zum%20%C2%BBLernen%20im%20virtuellen%20Klassenzimmer%C2%AB.%20In%20der%20Diskussion%20um%20dieses%20Thema%20%28ein%20l%C3%A4ngerer%20Kommentar%20von%20mir%20und%20ein%20weiterer%20Beitrag%20von%20Stephan%20Holze%29%20tauchen%20meines%20Erachte" title="Yahoo! Bookmarks"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" title="Yahoo! Bookmarks" alt="Yahoo! Bookmarks" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2008%2F12%2F15%2Fdiskussion-ueber-lern-management-systeme-lms%2F&amp;title=Diskussion%20%C3%BCber%20Lern-Management-Systeme%20%28LMS%29&amp;notes=Stephan%20Holze%20berichtete%20in%20der%20vergangenen%20Woche%20%C3%BCber%20eine%20Fortbildung%20zum%20%C2%BBLernen%20im%20virtuellen%20Klassenzimmer%C2%AB.%20In%20der%20Diskussion%20um%20dieses%20Thema%20%28ein%20l%C3%A4ngerer%20Kommentar%20von%20mir%20und%20ein%20weiterer%20Beitrag%20von%20Stephan%20Holze%29%20tauchen%20meines%20Erachte" title="del.icio.us"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Diskussion%20%C3%BCber%20Lern-Management-Systeme%20%28LMS%29&amp;body=http%3A%2F%2Fherrlarbig.de%2F2008%2F12%2F15%2Fdiskussion-ueber-lern-management-systeme-lms%2F" title="email"><img src="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsdebatte/" title="Bildungsdebatte" rel="tag">Bildungsdebatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/e-learning/" title="E-Learning" rel="tag">E-Learning</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kollaboratives-arbeiten/" title="kollaboratives Arbeiten" rel="tag">kollaboratives Arbeiten</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kooperatives-arbeiten/" title="kooperatives Arbeiten" rel="tag">kooperatives Arbeiten</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lern-management-systeme/" title="Lern-Management-Systeme" rel="tag">Lern-Management-Systeme</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lms/" title="LMS" rel="tag">LMS</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/moodle/" title="Moodle" rel="tag">Moodle</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterrichtsmethodik/" title="Unterrichtsmethodik" rel="tag">Unterrichtsmethodik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />

	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/28/medienkompetenzen-und-schuelerorientierung/" title="Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung (28. April 2009)">Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</a> (2)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/" title="Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens (19. April 2009)">Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens</a> (1)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/30/bildung-wissen-kompetenzen/" title="Bildung, Wissen, Kompetenzen (30. April 2009)">Bildung, Wissen, Kompetenzen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/25/kompetenzenorientierung-im-unterricht-ein-beispiel/" title="Kompetenzenorientierung im Unterricht? Ein Beispiel (25. Januar 2010)">Kompetenzenorientierung im Unterricht? Ein Beispiel</a> (1)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/16/handys-und-mp3-geraete-an-der-schule/" title="Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule? (16. März 2009)">Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule?</a> (6)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2008/12/15/diskussion-ueber-lern-management-systeme-lms/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" />
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" medium="image">
			<media:title type="html">Twitter</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" medium="image">
			<media:title type="html">Facebook</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/friendfeed.png" medium="image">
			<media:title type="html">FriendFeed</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/myspace.png" medium="image">
			<media:title type="html">MySpace</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/posterous.png" medium="image">
			<media:title type="html">Posterous</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/tumblr.png" medium="image">
			<media:title type="html">Tumblr</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/googlebookmark.png" medium="image">
			<media:title type="html">Google Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/technorati.png" medium="image">
			<media:title type="html">Technorati</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/identica.png" medium="image">
			<media:title type="html">Identi.ca</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/yahoomyweb.png" medium="image">
			<media:title type="html">Yahoo! Bookmarks</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" medium="image">
			<media:title type="html">del.icio.us</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" medium="image">
			<media:title type="html">email</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>
