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		<title>Sprache und Macht – Zu Georg B&#252;chners „Woyzeck“</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 23:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sprache und Macht – Zu Georg B&#252;chners „Woyzeck“ von Torsten Larbig steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.. Mangelnde Sprachbeherrschung wird meist als ein Mangel an Bildung angesehen. Aber kann „Bildung“ gleich „Sprache“ gesetzt werden? &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/02/26/sprache-und-macht-zu-georg-buechners-woyzeck/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" rel="license"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/de/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></p>

<p><em>Sprache und Macht – Zu Georg B&#252;chners „Woyzeck“ von <a href="http://herrlarbig.de/?p=2496" rel="cc:attributionURL">Torsten Larbig</a> steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" rel="license">Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz</a>..</em></p>

<p>Mangelnde Sprachbeherrschung wird meist als ein Mangel an Bildung angesehen. Aber kann „Bildung“ gleich „Sprache“ gesetzt werden? Georg B&#252;chners vermutlich im Sommer 1836 entstandenes Dramenfragment „Woyzeck“ gibt darauf eine Antwort, die auch im Lichte der Bildungsdebatte im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts gesehen werden kann.</p>

<p>Zun&#228;chst zur Sprache in B&#252;chners „Woyzeck“, die im Vergleich mit der von Autoren der ersten H&#228;lfte des 19. Jahrhunderts benutzten Sprache auff&#228;llig „volksnah“ und gleichzeitig weit entfernt von der Sprache der literarischen <a href="http://xlibris.de/Epochen/Romantik" target="_blank">Romantik</a> angesiedelt ist. Die Romantik erw&#228;hne ich hier, weil deren Autoren und Autorinnen zu gleichen Zeit schrieben wie Georg B&#252;chner – und ein ganz anderes Wirklichkeitsempfinden widerspiegeln, als es in B&#252;chners Texten zu finden ist.</p>

<p>B&#252;chner nutzt dialektale F&#228;rbungen<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/02/26/sprache-und-macht-zu-georg-buechners-woyzeck/#footnote_0_2496" id="identifier_0_2496" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="zum hier gesagten vergleiche z. B. die Szene &bdquo;Kammer&ldquo; &ndash; da die Szenen des Dramenfragments in unterschiedlichen Ausgaben unterschiedlich angeordnet sind, setze ich hier Links zu den entsprechenden Szenen im Zeno-Projekt.">1</a></sup>, l&#228;sst seine Figuren falsch gesetzte Fragepronomen verwenden und Probleme mit dem Satzbau (der Syntax) haben. Er nutzt umgangssprachliche Formen der Wortk&#252;rzung („S’ ist gewiss Gold!“; „S&#8217; ist gut Marie“), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ellipse_%28Sprache%29" target="_blank">Elipsen,</a> reiht kurze Haupts&#228;tze aneinander und l&#228;sst so eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parataxe" target="_blank">parataktische Struktur</a> der Textoberfl&#228;che entstehen.</p>

<p>Das „einfache Volk“ verf&#252;gt &#252;ber eine „einfache“ Sprache. Somit entstehen im Drama Figuren, vor allem sind hier Woyzeck und Marie zu nennen, die kaum in der Lage sind, ihre Empfindungen und Wahrnehmungen der Wirklichkeit so auszudr&#252;cken, dass diese selbst zum Gegenstand ihrer Reflexion werden k&#246;nnten.</p>

<p>Das ungebildete Individuum ist vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskurs" target="_blank">Diskurs</a> ausgeschlossen, isoliert, machtlos.</p>

<p>Das „einfache Volk“ verf&#252;gt &#252;ber eingeschr&#228;nkte Ausdrucksm&#246;glichkeiten und muss, um &#252;berhaupt etwas ausdr&#252;cken zu k&#246;nnen, zu vorgegebenen Sprachmustern  Zuflucht nehmen.</p>

<p>Woyzeck zitiert die Bibel („Lasset die Kindlein zu mir kommen“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/02/26/sprache-und-macht-zu-georg-buechners-woyzeck/#footnote_1_2496" id="identifier_1_2496" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Hauptmann. Woyzeck (Rasierszene) ">2</a></sup>, Marie sucht Orientierung in der Bibel<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/02/26/sprache-und-macht-zu-georg-buechners-woyzeck/#footnote_2_2496" id="identifier_2_2496" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Kammer &ndash; Marie. Der Narr">3</a></sup>. Dar&#252;ber hinaus kommen Volkslieder zum Tragen.</p>

<p>Nur an Stellen, an denen B&#252;chner seinen Kommentar zu dargestellten Ereignissen gibt, sprechen „einfache Menschen“ pl&#246;tzlich eine komplexere Sprache, die eine h&#246;here Reflexionsstufe m&#246;glich macht, so der Handwerksbursch als Prediger<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/02/26/sprache-und-macht-zu-georg-buechners-woyzeck/#footnote_3_2496" id="identifier_3_2496" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wirtshaus">4</a></sup> und die Gro&#223;mutter<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/02/26/sprache-und-macht-zu-georg-buechners-woyzeck/#footnote_4_2496" id="identifier_4_2496" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Marie mit M&amp;#228;dchen vor der Haust&amp;#252;r">5</a></sup> als Erz&#228;hlerin eines Anti-M&#228;rchens.</p>

<p>Auf der anderen Seite stehen die Sprachen von Wissenschaft und des Milit&#228;rs, die vom Hauptmann und dem Doktor genutzt werden, welche gleichzeitig Woyzeck nicht nur von oben herab anschauen, sondern ihn auch f&#252;r ihre eigenen Zwecke missbrauchen.</p>

<p>Sprache wird von B&#252;chner in einer engen Verbindung zur „Macht“ gesehen. Wer keine ausdifferenzierten sprachlichen F&#228;higkeiten besitzt, der hat auch keine M&#246;glichkeiten, die eigene Situation angemessen in den Blick zu nehmen, bleibt sprachlos und somit irrelevant f&#252;r die gesellschaftliche Entwicklung – zumindest solange es keine Stimme f&#252;r die Not dieser Armen gibt.</p>

<p>B&#252;chner will den Missst&#228;nden des 19. Jahrhunderts eine Stimme geben. In „<a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Schrift/Der+hessische+Landbote" target="_blank">Der Hessische Landbote</a>“ ruft er zur Revolution auf, was ihm Verfolgung als Staatsfeind einbringt. Und „Woyzeck“ blieb aufgrund seines fragmentarischen Charakters und des Todes B&#252;chners im Jahre 1837 unbeachtet. Erst 1919 kam es in M&#252;nchen zur Urauff&#252;hrung des St&#252;cks.</p>

<p>Diese Stimme B&#252;chners aber war dringend n&#246;tig, denn die gesellschaftlichen Ver&#228;nderungen der Zeit (Aufl&#246;sung der St&#228;ndegesellschaft, Bev&#246;lkerungswachstum, Protoindustriaisierung) f&#252;hrten strukturell zu den von B&#252;chner angegriffenen Missst&#228;nden.</p>

<p>Armut war nicht mehr das Produkt von Alter, Krankheit oder gesellschaftlicher &#196;chtung, sondern ein Massenph&#228;nomen, das noch m&#228;chtigere Stimmen bekommen sollte, da es als gesellschaftliches Ph&#228;nomen politische Relevanz bekam und beispielsweise Marx zu seinen Theorien brachte und den Kommunismus bzw. den Sozialismus erst m&#246;glich machte. Es sollte bis weit in die zweite H&#228;lfte des 19. Jahrhunderts dauern, bis die Probleme in der Form eines Sozialversicherungssystems einigerma&#223;en erfolgreich angegangen wurden.</p>

<p>B&#252;chner scheint in seiner Darstellung, in der er die Sprache zur Darstellung der „Ungebildeten“ in realistischer Form auf die B&#252;hne bringen wollte, von den Gedanken der Aufkl&#228;rung beeinflusst. So zeigt er, wie „Ungebildete“ nicht in der Lage sind, ihre Situation selbst reflektierend in den Blick zu nehmen – und Reflexionsprozesse finden in dieser Zeit in der Regel sprachlich statt – und sich entsprechend auf die Leitung durch andere einlassen (m&#252;ssen). In diesem Fall ist diese Leitung einerseits die Autorit&#228;t der Bibel, in der diese „einfachen Leute“ gen&#252;gend Aussagen finden, die f&#252;r den Versuch des Ausdrucks der eigenen Situation taugen, andererseits &#252;bernehmen gesellschaftliche Autorit&#228;ten (Hauptmann, Doktor) diese Leitung, die sich dann aber auch noch z. T. zynisch zur Freiheit des Menschen &#228;u&#223;ern („Woyzeck, der Mensch ist frei, in dem Menschen verkl&#228;rt sich die Individualit&#228;t zur Freiheit.“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/02/26/sprache-und-macht-zu-georg-buechners-woyzeck/#footnote_5_2496" id="identifier_5_2496" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Beim Doktor">6</a></sup>).</p>

<p>Mangelnde sprachliche F&#228;higkeiten werden hier zu einem Kriterium f&#252;r unaufgekl&#228;rtes Handeln. Gleichzeitig aber erweisen sich auch die „gebildeteren“ Figuren als „unaufgekl&#228;rte“ Menschen, da sie das Instrumentarium der Sprache zum Machtinstrument werden lassen. Doch vor allem der Doktor, als Vertreter einer Naturwissenschaft, wirkt in dem Drama eher wie ein Scharlatan, der Sprache nicht zur Aufkl&#228;rung, sondern zur pseudointellektuellen &#220;bert&#252;nchung seiner menschenverachtenden Experimente nutzt. Der Hauptmann versucht sich an anderer Stelle in pseudointellektuellen &#220;berlegungen. („Moral, das ist, wenn man moralisch ist…“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/02/26/sprache-und-macht-zu-georg-buechners-woyzeck/#footnote_6_2496" id="identifier_6_2496" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Hauptmann, Woyzeck. (Rasierszene">7</a></sup>)</p>

<p>Diese Verbindung von Sprache und Macht erscheint nach wie vor aktuell. Es ist auff&#228;llig, dass die PISA-Studie bereits 2001 auf die Probleme im Zusammenhang mit dem Textverstehen verwies, die interessanterweise bis in die Gymnasien hinein in signifikanter Weise beobachtet wurden. W&#228;chst hier eine „machtlose“, der Sprache nicht mehr m&#228;chtige (sic!) Generation auf, die mit ihren mangelnden Kenntnissen im Umgang mit der eigenen Muttersprache oder der erlernten Zweitsprache auch nicht mehr zur gesellschaftlich relevanten Reflexion f&#228;hig sind und somit wieder in eine (selbst?)verschuldete Unm&#252;ndigkeit geraten?</p>

<p>Ich lasse dies als Frage stehen, denn das Problem der Sprache erscheint auf anderer Ebene wesentlich relevanter; relevanter, weil mit dem Mangel an „sprachlichen Ventilen“ auch die Suche nach anderen „Druckausgleichmechanismen“ einhergeht, die scheinbar oft in gesteigerter Aggressivit&#228;t und Gewaltbereitschaft bestehen.</p>

<p>Franz Woyzeck wird im Rahmen seiner (sprachlichen) Hilflosigkeit zum M&#246;rder an der Frau, f&#252;r die er all die Last der drei Jobs (einfacher Soldat, Barbier des Hauptmanns, Proband des Doktors) letztlich wohl auf sich genommen hat, ohne dass er das Bed&#252;rfnis Maries nach einem Minimalluxus h&#228;tte erf&#252;llen k&#246;nnen.</p>

<p>Politisch und im Zusammenhang mit der aktuellen Bildungsdebatte scheint mir diese an Hypothesen orientierte Darstellung B&#252;chners nach wie vor hoch brisant.</p>

<p>Sprache und die mit ihr verbundenen M&#246;glichkeiten des Ausdrucks, aber fast noch mehr die mit ihr verbundenen Reflexionsm&#246;glichkeiten, scheinen nach wie vor Voraussetzung f&#252;r Einfluss in der Gesellschaft zu sein. Analog kann geschlossen werden, dass ein Mangel an sprachlichen Ausdrucksm&#246;glichkeiten nicht nur den gesellschaftlichen Einfluss reduziert, sondern auch dazu f&#252;hrt, dass Menschen sich den Gegebenheiten hilflos ausgeliefert sehen. Folglich wird nach anderen Mitteln des Ausdrucks der als mangelhaften erlebten Einflussm&#246;glichkeiten gesucht werden m&#252;ssen. Und diese Ausdrucksmittel sind, so die in Anlehnung an B&#252;chners „Woyzeck“ hier vertretene Hypothese, tendenziell mit Gewalt verbunden.</p>

<p>Wenn es stimmt, dass die sprachlichen F&#228;higkeiten in schulischen Zusammenh&#228;ngen (und vor allem hier scheint es entsprechend aussagekr&#228;ftige Studien zu geben, auch wenn die Kriterien der PISA-Studien kritisierbar sind) abnehmen und parallel eine Zunahme der Gewaltbereitschaft (nicht nur) unter Jugendlichen beobachtet werden kann, so scheint es nicht abwegig, die Hypothese aufzustellen, dass es hier einen Zusammenhang geben k&#246;nnte.</p>

<p>Gleiches k&#246;nnte dann f&#252;r extremistische Str&#246;mungen gelten, in denen wenige, aber sprachlich kompetente, Personen, &#228;hnlich dem Doktor oder dem Hauptmann in B&#252;chners „Woyzeck“, Menschen f&#252;r ihre Zwecke funktionalisieren und missbrauchen, Menschen, die sich der Leitung ihrer Gedanken durch Dritte bedienen wollen bzw. m&#252;ssen, wollen sie &#252;berhaupt noch den Eindruck haben, ihre eigene Wahrnehmung der Gesellschaft ausdr&#252;cken zu k&#246;nnen bzw. ausgedr&#252;ckt zu finden.</p>

<p>Das Projekt der Aufkl&#228;rung m&#252;sste dann also in der Gegenwart ein Projekt der massiven F&#246;rderung sprachlicher F&#228;higkeiten (Kompetenzen) sein, das &#252;berall dort stattfindet, wo sprachliche Bildung stattfindet, insbesondere aber in den Schulen und in den Familien, aber auch zumindest in den &#246;ffentlich-rechtlichen Medien. Dies scheint vor allem deshalb notwendig, weil Sprache und die mit ihr verbundene Reflexionsf&#228;higkeit &#252;berhaupt erst die Grundvoraussetzungen daf&#252;r sind, dass sich das Individuum seines eigenen Verstandes ohne die Leitung eines Dritten bedienen kann und somit f&#252;r den gesellschaftlichen Diskurs (gewaltfrei) relevant wird.</p>

<p>Auf der anderen Seite bedarf es dringend sprachlich kompetenter Individuen, die ihre reflexiven F&#228;higkeiten nutzen, um Br&#252;cken &#252;ber sprachliche (oft wird hier von „sozialen“) Abgr&#252;nde zu bauen und somit den sprachlich (=gesellschaftlich?) Ausgegrenzten eine Stimme zu geben.</p>

<p>Gleichzeitig m&#252;ssten demokratische Politiker und Politikerinnen ihre, im Spiel mit medialer Pr&#228;szenz entstehenden, sprachlichen Vernebelungen beenden und nach einer Sprache suchen, die m&#246;glichst weiten Bev&#246;lkerungsschichten zug&#228;nglich und verst&#228;ndlich ist, um so in einen die Gesellschaft relevant gestaltenden Dialog mit dem Souver&#228;n eines demokratischen Staates zur&#252;ck zu finden.</p>

<p>Doch auch &#252;ber Grenzen hinweg haben B&#252;chners durchaus auch sprachkritisch zu verstehenden Darstellungen gesellschaftlicher Zusammenh&#228;nge im „Woyzeck“ Relevanz. In der globalen Gesellschaft gilt es, &#252;ber sprachliche oder gar dialektal gepr&#228;gte Grenzen hinaus zu schauen und denen eine M&#246;glichkeit des (sprachlichen) Ausdrucks zu geben, die im globalen Ma&#223;stab als die <a href="http://weltzeugen.blogspot.com/2010/01/outsourced-slavory.html" target="_blank">Verlierer im System &#246;konomisch gepr&#228;gter Machtzusammenh&#228;nge</a> gelten.</p>

<p>Dies alles hat zudem mit „Bildung“ zu tun. „Bildung“ wird hier als die M&#246;glichkeit verstanden, sich selbst ein m&#246;glichst differenziertes Bild von sich selbst, der Welt und den dieses Ich und die globalen Zusammenh&#228;nge pr&#228;genden Faktoren zu machen, eine Sprache f&#252;r eigene  Erfahrungen zu finden und in den Diskurs einzubringen, der gesellschaftliche Entwicklungen zu beeinflussen vermag. „Bildung“ wird hier als M&#246;glichkeit der Einflussnahme im Kontext gesellschaftlich relevanter Diskussionen verstanden.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2496" class="footnote">zum hier gesagten vergleiche z. B. die Szene „<a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Vorl%C3%A4ufige+Reinschrift+%28H4%29/%5BH4,+Szene+4%5D" target="_blank">Kammer</a>“ – da die Szenen des Dramenfragments in unterschiedlichen Ausgaben unterschiedlich angeordnet sind, setze ich hier Links zu den entsprechenden Szenen im Zeno-Projekt.</li><li id="footnote_1_2496" class="footnote">Der Hauptmann. Woyzeck (<a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Vorl%C3%A4ufige+Reinschrift+%28H4%29/%5BH4,+Szene+5%5D" target="_blank">Rasierszene</a>) </li><li id="footnote_2_2496" class="footnote"><a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Vorl%C3%A4ufige+Reinschrift+%28H4%29/%5BH4,+Szene+16%5D" target="_blank">Kammer</a> – Marie. Der Narr</li><li id="footnote_3_2496" class="footnote"><a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Vorl%C3%A4ufige+Reinschrift+%28H4%29/%5BH4,+Szene+11%5D" target="_blank">Wirtshaus</a></li><li id="footnote_4_2496" class="footnote"><a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Erste+Fassung.+Szenengruppe+1+%28H1%29/%5BH1,+Szene+14%5D" target="_blank">Marie mit M&#228;dchen vor der Haust&#252;r</a></li><li id="footnote_5_2496" class="footnote"><a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Vorl%C3%A4ufige+Reinschrift+%28H4%29/%5BH4,+Szene+8%5D" target="_blank">Beim Doktor</a></li><li id="footnote_6_2496" class="footnote">Der Hauptmann, Woyzeck. (<a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Woyzeck/Vorl%C3%A4ufige+Reinschrift+%28H4%29/%5BH4,+Szene+5%5D" target="_blank">Rasierszene</a></li></ol>
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