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Frühlingsgruß und Testaufnahme mit dem Olympus LS11

Zunächst ist dies hier ein kleiner Frühlingsgruß. Auf einem Spaziergang hörte ich in einem Wald in (sic!) Frankfurt/Main heute zum ersten Mal einen so klaren Vogelsang, dass ich einfach nicht anders konnte, als mich diesem auszusetzen und zu lauschen. Und da ich eigentlich immer mein digitales Aufnahmegerät bei mir trage, habe ich gleich noch eine so genannte Feldaufnahme (Field Recording) gemacht. Diese kann aber auch als eine Testaufnahme mit einem bestimmten Aufnahmegerät gesehen werden… Dazu gleich mehr – für diejenigen, die es interessiert. Hier aber nun erst einmal der Frühlingsgruß:

  (MP3)

Und jetzt für alle, die sich für digitale Audioaufnahmen interessieren, ein wenig mehr Informationen:

  • Die Aufnahme wurde mit dem Linear PCM Recorder LS 11 von Olympus erstellt.
  • Wenn ich diese Aufnahme als Testaufnahme nehme, so fällt mir zunächst das äußerst geringe Grundrauschen auf. Was in der Aufnahme als Hintergrundrauschen zu hören ist, ist der Klang einer nicht sehr weit entfernten Autobahn (und bei genauem Hinhören sind auch die 18-Uhr-Glocken und noch einiges mehr im Hintergrund zu hören). Die Aufnahme erscheint mir äußerst detailreich und natürlich, was ich angesichts eines Aufnahmegerätes, das kaum größer als ein Handy ist, sehr erstaunlich finde. Aber wenn ich in einer Aufnahme mehr höre, als ich vor Ort gehört habe, muss es wohl ein gutes Aufnahmegerät sein, ein sehr gutes sogar.
  • Folgende Einstellungen habe ich vorgenommen: Die Mikrofonempfindlichkeit war auf „hoch“ gestellt, der Low-Cut-Filter war aus. Die Aufnahme ist manuell ausgesteuert. Ich nutzte das Zoom-Mikrofon in der Einstellung für weite Stereoaufnahme, die das Olympus LS 11 für Feldaufnahmen (Field Recordings) zu meinem bervorzugten Aufnahmegerät macht.
  • Die Aufnahme erfolgte im unkomprimierten PCM-Format (WAV) mit 44,1kHz/16bit und wurde anschließend in audacity leicht (!) bearbeitet: Am Anfang und am Ende schnitt ich das Tastengeräusch des Ein- und Ausschaltens weg. Darüber hinaus habe ich den Beginn und das Ende mit einem Fader versehen (die Aufnahme wird ein- und ausgeblendet), damit sie nicht so abgehackt klingt, wie im Original. Mehr habe ich an dieser Aufnahme nicht herum manipuliert.
  • Anschließend habe ich die Aufnahme im MP3-Format mit 192kbps gespeichert und auf den Server hoch geladen, wo sie nochmals im MP3-Format herunter gerechnet wurde.

Das Ergebnis hört sich in meinen Ohren nach wie vor gut an, so gut, dass ich wirklich erstaunt bin, dass dies mit einem Aufnahmegerät gemacht wurde, dass ich in die Jackentasche stecken kann.

Mehr über das Olympus LS 11 (nein, ich bekomme kein Geld, sondern bin einfach so begeistert von dem Gerät, dass ich es hier ganz freiwillig lobe), gibt es über folgende Links: