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	<title>herrlarbig.de &#187; Papier</title>
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		<title>(M)eine digitale Wende (digital turn)</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 21:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass ich gerne mit der Hand schreibe, B&#252;cher aus Papier in die Hand nehme – mich manchmal sogar von deren Geruch ansprechen lasse – und mich noch gut an den Geruch in einer Dunkelkammer beim Entwickeln von Fotos erinnern kann, &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/12/04/meine-digitale-wende-digital-turn/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ich gerne mit der Hand schreibe, B&#252;cher aus Papier in die Hand nehme – mich manchmal sogar von deren Geruch ansprechen lasse – und mich noch gut an den Geruch in einer Dunkelkammer beim Entwickeln von Fotos erinnern kann, ist <em>das eine</em>.</p>

<p>Dass ich zumindest die Handschrift per F&#252;ller und die Lekt&#252;re papierener B&#252;cher nicht aufgeben mag, ist <em>das andere</em>.</p>

<p>Was bei meiner Selbstbeobachtung in den vergangenen Monaten herausgekommen ist, ist dann aber noch <em>etwas ganz anderes</em>.</p>

<p>Dass ich mit der Selbstbeobachtung begann, lag daran, dass ich den Eindruck nicht losbekommen habe, mein produktives Arbeiten habe sich in der Zeit seit der Anschaffung eines Tablet-Computers ver&#228;ndert. Aber was sich da wie ver&#228;ndert hatte, dar&#252;ber konnte ich nur spekulieren, hatte ich nicht genau im Blick.</p>

<p>Also habe ich den Fokus verschoben: Wie arbeite ich? Ist etwas anders geworden als fr&#252;her und wenn ja, was?</p>

<p>Mit ist aufgefallen, dass ich seit der Anschaffung des Tablets dieses so gut wie immer dabei habe.</p>

<p>Meinen Laptop trug ich nicht immer mit mir herum.</p>

<p>Das Tablet ist kleinere und d&#252;nner als ein Collegeblock, den ich fr&#252;her eigentlich immer bei mir trug. Au&#223;erdem hatte ich immer F&#252;ller und Tinte dabei.</p>

<p>Nach wie vor schreibe ich per Hand. Seit einiger Zeit aber muss ich mir sagen, dass ich den einen oder anderen Text doch per Hand schreiben k&#246;nnte, sollte, will. Ich habe eine kleine, handliche Schreibmaschine doch faktisch immer dabei.</p>

<p>Dann aber bemerkte ich zunehmend, dass per Hand verfasste Artikel fast nie fertig wurden, nie in dem Notizbuch standen, dass ich gerade nutzte und &#252;berhaupt nicht den Eindruck von Flow hinterlie&#223;en, den ich beim Schreiben mit F&#252;ller so oft erlebt hatte.</p>

<p>Produktives, auf Verwendbarkeit hin ausgerichtetes Schreiben verlagerte sich mehr und mehr auf die Tastatur des Tablets.</p>

<p>Ob das Unterrichtsentw&#252;rfe, Blogartikel oder Ans&#228;tze f&#252;r Essays oder im Kontext des „kreativen Schreibens“ waren: Sie alle wanderten auf den Bildschirm. Mittlerweile kann ich selbst auf der virtuellen Tastatur sehr zuverl&#228;ssig und vor allem auch schnell und fast blind tippen, sodass ich wirklich mit einer v&#246;llig ger&#228;uschlosen Schreibmaschine arbeiten kann.</p>

<p>Aber ich muss nicht nur gezielt zur Handachriftlichkeit &#252;bergehen, um diese weiter zu pflegen, ich beobachte auch, dass sich die Orte ver&#228;ndern, an denen ich produktiv arbeite.</p>

<p>Textkorrektur im Zug war fr&#252;her immer eine wacklige Angelegenheit, ging eigentlich nur auf den langen Geraden, auf denen ICEs unterwegs sind. Heute achreibe und korrigiere ich Texte sogar im Bus und in der Stra&#223;enbahn.</p>

<p>Entw&#252;rfe habe ich immer dabei. Unterrichtsstunden konzipiere ich, wo ich gerade Zeit daf&#252;r finde, sei es in einer Freistunde oder an einem Sommernachmitag am Main sitzend. Das notwendige Material habe ich fast immer dabei, abgesehen von den Schulb&#252;chern, die weder digital vorliegen noch von mir digital kopiert werden, das ist n&#228;mlich verboten.</p>

<p>Aber meine Sachanlysen und online verf&#252;gbares Material reichen oft.</p>

<p>Wenn ich Material brauche, das mir nur an bestimmten Orten zur Verf&#252;gung steht, dann wird eben eine Notiz angefertigt, die ich in meiner Aufgabenverwaltung direkt mit diesem Ort verbinde, sodass ich ortsbezogen tun kann, was nur an einem bestimmten Ort getan werden kann.</p>

<p>Sogar beim Lesen ertappe ich mich dabei, dass ich oft gar kein Buch oder keine Zeitung mehr dabei habe, weil ich auf dem Tablet lese. Dabei bin ich eigentlich immer aktiv dabei, neue Erkenntnisse mit bereits vorhandenen zu verkn&#252;pfen und so konstruktivistisch strukturiertes Lernen an mir selbst zu praktizieren.</p>

<p>Mir kommt es vor, als vollz&#246;ge sich da an mir gerade eine Art digitaler Wende.</p>

<p>Immer h&#228;ufiger „zwinge“ ich mich zum analogen Arbeiten weil ich es doch mag. Immer h&#228;ufiger scheine ich mir einzureden, dass ich mit Notizbuch und F&#252;ller effizent arbeitete, um dann zu beobachten, dass meine auf Ver&#246;ffentlichung hin ausgerichteten Texte nahezu ausschlie&#223;lich digital entstehen.</p>

<p>Dass viele Leute, mit denen ich au&#223;erhalb beruflicher Kontexte kooperiere und kolaborativ arbeite, mithilfe digitaler Technik kommunizieren, f&#246;rdert diese Entwicklung noch.</p>

<p>Es scheint mir mittlerweile m&#246;glich, in den meisten F&#228;llen tats&#228;chlich mit einem Tablet gut arbeiten zu k&#246;nnen, trotz gewisser Einschr&#228;nkungen, die sie im Vergleich zu „echten“ PCs haben.</p>

<p>Dass sich die Ver&#228;nderungen meines eigenen Arbeitsverhaltens so schleichend einstellten, ich mir bewusst eine Zeit der Selbstbeobachtung auferlegt habe, deute ich dahingehend, dass es ein organischer, selbstverst&#228;ndlicher, in sich stimmiger Prozess der Ver&#228;nderung ist, eine digitale Wende in fast allen Bereichen, in denen ich mich beruflich und in meiner Freizeit bewege, ein „digital turn“. Oder?<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>Von der Handschrift und getippten Texten</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 22:03:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich schreibe gerne per Hand. Ich tippe gerne Texte. Bei der Handschrift sch&#228;tze ich den gleichm&#228;&#223;igen Rhythmus, mit dem Gedanken auf das Papier flie&#223;en. Die Handschrift ist dabei eine konkrete k&#246;rperliche Spur, die hinterlassen wird. In ihrer Individualit&#228;t trifft sie &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/10/21/von-der-handschrift-und-getippten-texten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe gerne per Hand.</p>

<p>Ich tippe gerne Texte.</p>

<p>Bei der Handschrift sch&#228;tze ich den gleichm&#228;&#223;igen Rhythmus, mit dem Gedanken auf das Papier flie&#223;en. Die Handschrift ist dabei <a href="http://www.stargardt.de/download/file/autographen/kapitel_1.pdf" target="_blank">eine konkrete k&#246;rperliche Spur</a>, die hinterlassen wird. In ihrer Individualit&#228;t trifft sie auf Menschen, die sie lesen k&#246;nnen und andere, die sie nicht lesen k&#246;nnen. Der Text ist eindeutig zuzuordnen. Es gibt kein einfaches Kopieren und Einf&#252;gen.</p>

<p>Beim Tippen sch&#228;tze ich die <a href="http://www.technischesmuseum.at/objekt/underwood-no-5" target="_blank">direkte Lesbarkeit</a>, die M&#246;glichkeit, einen Text nachzubearbeiten und die Schnelligkeit, mit der auf diesem Wege ein Text entstehen kann. Der Preis ist, dass ein Text seiner K&#246;rperlichkeit beraubt ist, solange er nicht ausgedruckt wurde. Und selbst wenn er ausgedruckt vorliegt, geht ihm <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graphologie" target="_blank">die pers&#246;nliche Note ab, die mit der Handschrift verbunden ist</a>.</p>

<p>Der Verbreitung von Texten und der Effizienz beim Lesen nutzt dieser Verlust an „Pers&#246;nlichkeit“ eines Textes wohl. In digitalen Zeiten kommt noch dazu,<span id="more-24360"></span> dass sich getippte Texte leicht durchsuchen lassen. Die <a href="http://www.reference-global.com/doi/abs/10.1515/9783110111293.1.6.687" target="_blank">Normierung der Schrift dient also der Vereinfachung des Umgangs</a> mit Texten.</p>

<p>Als Lehrer wei&#223; ich, wie sehr die pers&#246;nliche Form des schriftlichen Ausdrucks deren Verst&#228;ndnis erschweren kann. Manchmal br&#228;uchte es, w&#252;rden diese Dokumente im Internet auftauchen, keiner Verschl&#252;sselungstechnologie, um diese Texte vor dem verstehenden Lesen durch Dritte zu sch&#252;tzen.</p>

<p>Dieses Lesbarkeitsproblem als Argument gegen die <a href="http://wissen.dradio.de/schreibschrift-schoen-schreiben.38.de.html?dram:article_id=11736" target="_blank">Handschrift</a> gef&#228;llt mir nicht, &#252;berlagert es doch wom&#246;glich den Wert der Handschrift f&#252;r das Schreibenlernen und die Feinmotorik. Meine &#220;berlegungen gehen deshalb bewusst nicht vom Schreibenlernen aus, sondern sind ausdr&#252;cklich vor dem Hintergrund einer verf&#252;gbaren Handschrift zu lesen.</p>

<p>Wenn es um Kommunikation geht, um Austausch, um die Lesbarkeit von Texten, geht heute nichts &#252;ber typographische Standardisierungen, die selbst noch dann funktionieren, wenn jemand von <a href="http://typefacts.com/" target="_blank">Typographie</a> keine Ahnung hat. Ohne diese Normierungen w&#228;re so ein Blog nicht m&#246;glich. Man stelle sich vor, ich w&#252;rde hier handschriftliche Texte ver&#246;ffentlichen, die eingescannt wurden, weil ein nochmaliges Abtippen zeitlich als zu aufwendig empfunden worden w&#228;re … Das Blog w&#252;rde m&#246;glicherweise als exzentrisches Experiment wahrgenommen, aber w&#252;rde es noch gelesen!?</p>

<p>Wenn es um ein Schreiben geht, das k&#246;rperlicher empfunden wird, das als pers&#246;nlich wahrgenommen wird oder wahrgenommen werden soll, ist die Handschrift sicher die Technik der Wahl.</p>

<p>Schriftsteller nutzen sehr sch&#246;n die ganze Bandbreite der Schreibwerkzeuge: <a href="http://www.stern.de/kultur/buecher/peter-handke-ungehoerige-sachen-machen-mir-spass-71940.html" target="_blank">Peter Handke</a> schreibt alles und ausschlie&#223;lich per Hand; <a href="http://elfriedejelinek.com" target="_blank">Elfriede Jelinek</a> schreibt mit dem <a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/der-privatroman-neid-36-antworten/id274175508?i=97406460" target="_blank">Computer</a>. Nach eigener Auskunft schreibt Jelinek sehr schnell, aber auch sehr viele Versionen ihrer Texte. Handke ist eher der langsame Flaneur. Handke ver&#246;ffentlich in Buchform, Jelinek hat angek&#252;ndigt, ihre Prosatexte zuk&#252;nftig im Internet zu publizieren, wie mit dem Privatroman „Neid“ schon geschehen.</p>

<p>F&#252;r mich kommt noch dazu, dass ich schon h&#228;ufiger Texte, die in meinem Notizbuch standen, abgetippt habe, weil ich sie f&#252;r das Blog geeignet hielt, obwohl sie anf&#228;nglich gar nicht mit diesem Ziel vor Augen geschrieben wurden. Eine solche unerwartete Verwertung von Text ist einfacher umzusetzen, wenn er schon getippt vorliegt.</p>

<p>Dass ein Text beim Eintippen noch einmal &#252;berarbeitet werden kann, zieht als Argument auch nicht, da ich auch getippte Texte durchaus mehrfachen &#220;berarbeitungen unterziehe. Wenn ich einen Text abtippe, reduziert sich meiner Wahrnehmung nach diese &#220;berarbeitungszeit, weil ich auch abtippe, was keiner Bearbeitung unterzogen wird. Da ich aber nicht mehr Zeit zur Bearbeitung verf&#252;gbar habe, bleibt letztlich weniger Zeit, um mich konkret der Qualit&#228;t eines Textes zu widmen. Und ja: Manchmal werden Texte am Ausdruck per Hand korrigiert und bearbeitet. Das geschieht aber seit der Erfindung des Tablets immer seltener.</p>

<p>Dieser Text hier ist noch einmal anders entstanden. Zuerst schrieb ich &#252;ber das Thema mit der Hand in mein Notizbuch. Weil mir das Thema weiter nachging, habe ich mich in meinem digitalen Notizbuch nochmal damit befasst. Nach einer halben Seite wurde ich mit dem Geschriebenen unzufrieden, brach ab und begann eine zweite Version, bei der ich an den Punkt kam dass dieser Text f&#252;r das Blog geeignet sein k&#246;nnte. Da der Text zu diesem Zeitpunkt schon fast fertig war, war es kein unangemessener Aufwand, ihn ins Blog zu bringen.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/10/21/von-der-handschrift-und-getippten-texten/#footnote_0_24360" id="identifier_0_24360" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Teile dieses Textes sind in einem Caf&eacute; entstanden, andere im &amp;#214;PNV.">1</a></sup></p>

<p>Klar, ein Blogtext wird noch einmal aufmerksamer in den Blick genommen als eine nicht dort erscheinende Notiz. In der Regel ist der Aufwand dann aber &#252;berschaubar. L&#228;ge der Text zu diesem Zeitpunkt alleine handschriftlich vor, schaffte er es vielleicht gar nicht ins Blog, w&#252;rde in Vergessenheit geraten weil ich bei Suchanfragen an mein eigenes Textarchiv nicht auf ihn sto&#223;en w&#252;rde, weil analoge Notizb&#252;cher einer ganz anderen Welt angeh&#246;ren.</p>

<p>Ich schreibe gerne per Hand.</p>

<p>Ich tippe gerne Texte.</p>

<p>Mehr und mehr dr&#228;ngt sich mir das Tippen von Text auf.</p>

<p>Das begann, als ich einigerma&#223;en souver&#228;n mit der Tastatur umgehen konnte. Diese Kompetenz ist die Voraussetzung, dass das Tippen &#252;berhaupt zur Alternative der Handschrift werden kann.</p>

<p>Es gab einen zweiten Schub, in dessen Folge mein Notizbuch immer h&#228;ufiger gar nicht mehr mitgenommen wurde. Dieser Schub ist unmittelbar mit dem <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,792406,00.html" target="_blank">Tablet</a> verbunden, das vor einem Jahr in meinen Arbeitsalltag Einzug hielt. Nie zuvor gab es eine komfortabler zu bedienende und portablere Schreibmaschine mit einer Batterielaufzeit, die das Arbeiten auf dieser Schreibmaschine wirklich m&#246;glich machte.</p>

<p>Schreibe ich heute mit F&#252;ller, dann kommt der Romantiker durch. Das ist auch gut so. Doch was ich vor wenigen Jahren nicht f&#252;r m&#246;glich gehalten hatte, wird immer realer: Die Handschrift verliert an Bedeutung im Alltag (!), die Bedeutung getippter Texte im privaten (!) Bereich nimmt zu.</p>

<p>Entsprechend ver&#228;ndert sich meine Sicht auf das Verh&#228;ltnis von Handschrift und getippten Texten.</p>

<p>Ich will auf beide Formen nicht verzichten.</p>

<p>Ich nutze weiterhin die Handschrift und ich tippe Texte.</p>

<p>Ich mag nach wie vor die pers&#246;nliche Aura der Handschrift, staune aber ebenso &#252;ber die M&#246;glichkeiten der digitalisierten Schrift, mich mit Menschen auszutauschen, die als Menschen auch in dieser normierten Form der Schriftkommunikation pers&#246;nliche Ausstrahlung entwickeln, die in nicht wenigen F&#228;llen in der direkten Begegnung m&#252;ndet und dort Bestand hat.</p>

<p>Vor allem diese letzte Erfahrung, dass sich hochgradig normierter Kommunikationsmittel bedienende Menschen pers&#246;nlich begegnen, die ohne diese Mittel nichts voneinander w&#252;ssten, l&#228;sst mich mit der Frage wesentlich verspielter und entspannter umgehen, ob ich nun die Handschrift oder das Tippen von Texten bevorzuge. – Beides hat seinen Reiz, nur die Funktionen der beiden Formen des Schreibens haben sich so ver&#228;ndert, dass f&#252;r mich das Tippen von Texten st&#228;rker ins Zentrum ger&#252;ckt ist, ohne dass ich schon sagen kann, ob das vor&#252;bergehend oder dauerhaft so sein wird.</p>

<blockquote>Nachtrag: Dass auch j&#252;ngere Schriftsteller nicht automatisch am Computer ihre Texte verfassen, war bereits vor einem Jahr in der FAZ Thema. <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/2.1769/themen/handschrift-schreibt-das-erst-mal-sauber-ab-11052114.html" target="_blank">Den Artikel verlinke ich hier.</a></blockquote>

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		<title>&#220;berlegungen zum Kulturwandel: Alte B&#252;cher und digitale, buch&#228;hnliche Produkte</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 11:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe hier B&#252;cher stehen, die hundert und mehr Jahre alt sind. Diese B&#252;cher hatten mehrere Besitzer. Diese B&#252;cher sind Zeugen des jeweiligen Geschmacks der Zeit, wenn es um die Gestaltung von Bucheinb&#228;nden oder auch des gesamten Buches geht. Zum &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/06/29/uberlegungen-zum-kulturwandel-alte-bucher-und-digitale-buchahnliche-produkte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe hier B&#252;cher stehen, die hundert und mehr Jahre alt sind. Diese B&#252;cher hatten mehrere Besitzer. Diese B&#252;cher sind Zeugen des jeweiligen Geschmacks der Zeit, wenn es um die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bucheinband" target="_blank">Gestaltung von Bucheinb&#228;nden</a> oder auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buchgestaltung" target="_blank">des gesamten Buches</a> geht. Zum Teil haben Vorbesitzer Spuren in den B&#252;chern hinterlassen. Solche Spuren sind zum Beispiel die Eintragung des Namens auf dem Titelblatt, sodass man zum Teil sehen kann, wem das Buch alles geh&#246;rt hat, es kommen aber auch Anstreichugen in den Texten vor.</p>

<p>In Bibliotheken stehen <a href="http://www.bsb-muenchen.de/App-Famous-Books-Treasures-of-the-Bavarian-State-Library.virtuelle-angebote-app.0.html" target="_blank">Buchbest&#228;nde, die viel &#228;lter sind</a>. Ich erinnere einen Besuch in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/L&#246;wen" target="_blank">L&#246;wen</a> (Belgien). Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universit&#228;tsbibliothek_L&#246;wen" target="_blank">Bibliothek</a> dort hat, so ich mich richtig erinnere, &#252;ber 120000 alte B&#252;cher, teilweise auch Handschriften. Und in vielen Bibliotheken lagern Dokumente, die es erst noch (wieder) zu entdecken gilt.</p>

<p>Wenn die Digitalisierung so weitergehen w&#252;rde, dass digitale Speicher gedruckte B&#252;cher zu einem Randph&#228;nomen werden lie&#223;en,<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Langzeitarchivierung"> s&#228;he das mit den Altbest&#228;nden in Bibliotheken und Archiven anders aus</a>.</p>

<p>Statt B&#252;cher lagerten dort Festplatten. Statt Papierfra&#223; h&#228;tte man es mit Hardwarefehlern und Abnutzungserscheinungen der Datentr&#228;ger zu tun, die die Lesbarkeit der Dokumente gef&#228;hrden. Techniker w&#252;rden alte Leseger&#228;te einsatzf&#228;hig halten oder zu rekonstruieren versuchen. Andere Techniker h&#228;tten keine andere Aufgabe, als Daten von alten Datentr&#228;gern auf neue zu &#252;bertragen, so wie man alte B&#252;cher heute digitalisiert oder auf Microfilm festgehalten hat.</p>

<p>Es k&#246;nnte aber auch zu neuartigen „Copyright“-Problemen kommen. Wenn ich heute ein Buch kaufe, dann habe ich dieses Buch. Ich kann dieses Buch lesen, behalten, aber auch Freunden zum Lesen geben, es verschenken, es in &#246;ffentlich aufgestellte <a href="http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/buecherschrank-statt-bibliothek_rmn01.c.9016460.de.html" target="_blank">Buchschr&#228;nke</a> stellen. Solange ich das Buch nicht kopiere und eine Vervielf&#228;ltigung weitergebe, kann ich mit dem Buch so ziemlich alles machen, was m&#246;glich ist. Ich habe das Buch gekauft. Es geh&#246;rt mir.</p>

<p>Digitale Werke haben die Eigenart, dass digitalen Daten das Vervielf&#228;ltigen sehr nahe liegt. Digitale Daten sind auf Redundanz hin ausgelegt. Entsprechend wollen (Zeitungs)Verleger heute weg von dem Copyright im klassischen Sinne und hin zu einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsschutzrecht_f&#252;r_Presseverleger" target="_blank">Leistungsschutzrecht</a>, das sicherstellen soll, dass z. B. Dienste wie Google-News <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/keine_sympathien_fuer_ein_leistungsschutzrecht_1.7391789.html" target="_blank">f&#252;r die Nutzung der Leistung von Journalisten zahlen sollen</a>. Das k&#246;nnte aber durchaus soweit gehen, dass jemand, der auf eine Leistung eines Dritten verlinkt f&#252;r diesen Link bezahlen muss, weil er ja die Leistung des Dritten in Anspruch nimmt, sei es auch „nur“ als Link. Der Text ist dann dennoch, wenn nicht hinter einem Bezahlvorhang verborgen ist, vollst&#228;ndig zug&#228;ngilich. Wenn ich bislang aus einem Werk im wissenschaftlichen Kontext zitiere, dann muss mir irgendwie das (bezahlte) Original vorgelegen haben, ob nun in der Bibliothek oder als gekauftes Buch. Und wenn jemand meinen Literaturnachweis verfolgen will, muss er Zugang zu diesem Werk haben, das dann wiederum in einer bezahlten Form vorliegt.</p>

<p>Das alles ver&#228;ndert sich. Des Verlegers Traum heute scheint zu sein, nicht mehr Zeitungen / B&#252;cher zu verkaufen, sondern nur noch die Inhalte. Das hei&#223;t: Am liebsten, so stelle ich mir das teilweise vor, w&#252;rden Verleger ihre Werke an eine Person binden. Am liebsten w&#228;re es Verlegern wohl, w&#252;rde sie nicht mehr f&#252;r ein B&#252;cher sondern pro Leser eines Buches Geld bekommen (<a href="http://www.vgwort.de/" target="_blank">VG Wort</a> arbeitet, &#228;hnlich wie die Gema, aber nicht so im Blick der &#214;ffentlichkeit stehend daf&#252;r, dass Autoren Nutzungsgeb&#252;hren zum Beispiel aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pauschalabgabe" target="_blank">Urheberrechtsabgaben von Kopierern</a> bekommen).</p>

<p>Mit pers&#246;nlichen digitalen Leseger&#228;ten und digitalem Kopierschutz scheint man dem Ziel schon n&#228;her gekommen zu sein. Es gibt aber auch <a href="http://www.zdnet.de/news/41543765/kindle-buecher-kann-man-jetzt-verleihen.htm" target="_blank">erste Versuche, B&#252;cher verleihen zu lassen</a>. Dann ist ein Buch f&#252;r einen begrenzten Zeitraum auf dem digitalen Leseger&#228;t eines Freundes oder Bekannten verf&#252;gbar, aber nicht beim Besitzer.</p>

<p>Mit ver&#228;nderten Copyrightregeln k&#246;nnte diese Art des Verleihens bald hinf&#228;llig sein. Es werden dann andere Regeln f&#252;r gedruckte und digitale Versionen des gleichen Werkes gelten. Das ist schon heute so. So gibt es <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Boersenverein-Buchpreisbindung-gilt-auch-fuer-E-Books-208646.html" target="_blank">Streit um das Thema der Buchpreisbindung</a>. Die Mehrwertsteuers&#228;tze f&#252;r gedruckte und digitale B&#252;cher sind unterschiedlich. <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2010-09/ebooks-preisbindung-ereader" target="_blank">Oft sind digitale Ausgaben etwas billiger</a> als gedruckte Versionen, womit aber im Prinzip kein Besitzrecht an einer Kopie des Werkes erworben wird, sondern nur das Nutzungsrecht der zur Verf&#252;gung gestellten Daten, die im Zweifelsfall <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-loescht-gekaufte-Kindle-eBooks-6887.html" target="_blank">vom Anbieter auch von den Endger&#228;ten wieder gel&#246;scht werden</a> k&#246;nnen! In einer digitalen Lesegesellschaft wird es auch Zensoren erheblich leichter gemacht, Inhalte von Werken zu ver&#228;ndern oder Werke von Leseger&#228;ten verschwinden zu lassen.</p>

<p>Kulturg&#252;ter sind keine betonierten Ist-Zust&#228;nde. Der Blick in die Geschichte lehrt dies. Der Umgang mit Informationen und Informationstr&#228;gern hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder ver&#228;ndert. Und wie sich die digitale Gesellschaft, hier vor allem auf den Umgang mit B&#252;chern bezogen, letztlich faktisch ver&#228;ndern wird, ist nur begrenzt absehbar.</p>

<p>Neben wirtschaftlichen Entscheidungen werden auch politische Beschl&#252;sse die Ver&#228;nderungen mit bestimmen. Bleibt nur zu hoffen, dass Entscheidungstr&#228;ger nicht dem Irrglauben verfallen, es g&#228;be Zw&#228;nge, nur weil z. B. Firmen etwas aufgebaut haben und dann wollen, dass die Gesetze gef&#228;lltigs dem entsprechen, was sie aufgebaut haben. Entscheidungstr&#228;ger haben Gestaltungsm&#246;glichkeiten. Von der Nutzung dieser Gestaltungsm&#246;gichkeiten wird abh&#228;ngen, wie sich die nach wie vor wichtige Buchkultur entwickeln wird. Um allerdings Gestaltungsm&#246;glichkeiten nutzen zu k&#246;nnen, braucht es Visionen, wie mit dem Kulturgut „Buch“ in Zukunft umgegangen werden soll, welche Rolle es in der Gesellschaft spielen soll, ob es prim&#228;r als Kulturgut oder prim&#228;r als Wirtschaftsgut gesehen wird und wie ein Ausgleich der Interessen von Autoren, Verlegern, Lesern, Bibliotheken etc. gestaltet wird.</p>

<p>Vorschl&#228;ge, Visionen, Tr&#228;ume zur Entwicklung von Kulturg&#252;tern in der digitalen Gesellschaft k&#246;nnen gerne als Kommentar zu diesem Artikel hinzugef&#252;gt werden.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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		<title>iPad-Praxis-Test: An einer Tagung teilnehmen…</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 18:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach ein paar Wochen des Vertrautwerdens mit dem iPad habe ich mich nun gewagt, papierfrei zu einer Tagung zu fahren. Eineinhalb Tage um meine Anforderungen an ein Arbeitsger&#228;t in der Praxis zu erkunden. 1. Packen Normalerweise ist die Tasche immer &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/11/06/ipad-praxis-test-an-einer-tagung-teilnehmen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ein paar Wochen des Vertrautwerdens mit dem iPad habe ich mich nun gewagt, papierfrei zu einer Tagung zu fahren. Eineinhalb Tage um meine Anforderungen an ein Arbeitsger&#228;t in der Praxis zu erkunden.<span id="more-5118"></span></p>

<h3>1. Packen</h3>

<p>Normalerweise ist die Tasche immer gr&#246;&#223;er, als angesichts der L&#228;nge von Fortbildungen angemessen erscheint. Neben ein wenig Kleidung, Toilettenartikeln, einem Collegeblock bzw. einem Notizbuch f&#252;r handschriftliche Notizen und Schreibger&#228;ten, wurde bislang noch ein Laptop inklusive Netzger&#228;t und UMTS-Stick eingepackt. Jedes Mal, wenn ich dann die Tasche anhob, war ich erstaunt, dass sie so schwer ist. Die 2,3 Kilogramm des Laptops sind nicht ohne, obwohl es doch f&#252;r den mobilen Einsatz gedacht ist.</p>

<p>Dieses Mal nahm ich meinen handlichen Fjallraven-Kanken-Rucksack, packte die f&#252;r zwei Tage notwendigen Kleinigkeiten ein, verzichtete aber auf den Collegeblock bzw. das Notizbuch f&#252;r handschriftliche Notizen, und steckte dann noch das iPad und das zugeh&#246;rige Netzteil ein. Mit Laptop und Collegblock w&#228;re der Rucksack zu klein gewesen, h&#228;tte ich wieder einmal auf eine gr&#246;&#223;ere Tasche ausweichen und mehr Gewicht transportieren m&#252;ssen. – Gut gelaunt zog ich los, gespannt, ob meine &#220;berlegungen zum Einsatz des iPads im Rahmen einer Tagung, bei der ich Teilnehmer war, in der Praxis umsetzbar sein w&#252;rden oder ob es stimmt, dass das iPad wirklich vor allem ein Ger&#228;t zum Konsumieren multimedialer Inhalte ist.</p>

<h3>2. Das iPad als Collegeblock</h3>

<p>Normalerweise mache ich mir auf Tagungen handschriftliche Notizen. Ich mag es nicht, wenn da alle hinter den Bildschirmen ihrer Laptops verschwinden, wenn zwischen Diskutierenden diese k&#252;nstliche Barriere errichtet ist. Das ist ein Grund f&#252;r den bislang eher sparsamen Einsatz des Laptops, wenn ich als Tagungsteilnehmer unterwegs war.</p>

<p>Davon abgesehen schreibe ich gerne per Hand, weil ich dann schnell zwischen Flie&#223;text, kleinen Grafiken und dem Erstellen einer MindMap hin und her springen kann. Auf dem Laptop kann ich zwar schnell tippen, aber bei Grafiken und Mindmaps ist der Aufwand des Erstellens f&#252;r den Livebetrieb auf einer Tagung zu gro&#223;. Also kam der Collegeblock zum Einsatz – bis jetzt.</p>

<p>Gem&#228;&#223; der Versprechungen, dass es f&#252;r so ziemlich alles, was man mit dem iPad machen will, eine App gebe, fragte ich mich vor ein paar Tagen, ob es 1. Apps g&#228;be, mit denen handschriftliche Notizen auf dem iPad m&#246;glich sind und 2. ob es Eingabestifte f&#252;r das iPad gibt, konnte ich mir doch nicht vorstellen, mit dem Finger auf dem Bildschirm zu schreiben. – Beide Fragen wurden innerhalb k&#252;rzester Zeit mit »Ja« beantwortet.</p>

<p>Nein, ich suchte keine App, die Handschriftenerkennung in dem Sinne beherrscht, dass ich per Hand auf dem Bildschirm schreibe und dies dann in Druckbuchstaben &#252;bersetzt wird, sondern eine, die m&#246;glichst einem ganz simplen, analogen Collegeblock bzw. einem Notizbuch entspricht. Dar&#252;ber hinaus wollte ich die M&#246;glichkeit haben, die erstellen Notizen auf das Laptop zu &#252;bertragen und auch zu drucken, um so meine handschriftlichen Notizen auch als Hardcopy verf&#252;gbar zu haben.</p>

<p>Ich habe mich f&#252;r <a href="http://itunes.apple.com/de/app/penultimate/id354098826?mt=8" target="_blank">Penultimate</a> entschieden. Dieses Programm kann eigentlich nichts anderes (das aber sehr gut), als das Erstellen unterschiedlicher Notizb&#252;cher zu erm&#246;glichen, in die handschriftlich Eintragungen vorgenommen werden. Das Programm unterst&#252;tzt unterschiedliche Strichst&#228;rken (d&#252;nn, mittel, fett) und sechs unterschiedliche Strichfarben (Schwarz, Anthrazit, Grau, Blau, Gr&#252;n, Rot). Au&#223;erdem kann man eine »Wrist-Potection« aktivieren, sodass wirklich vor allem der Strich des Stiftes auf dem Bildschirm erscheint. Das funktioniert nicht 100%ig, aber doch sehr zufriedenstellend, denn man kann mit der Radiererfunktion die paar Flecken, die durch die auf den Bildschirm aufgelegte Hand entstehen, schnell entfernen. Das habe ich nicht als st&#246;rend erlebt.</p>

<p>Brauchte ich nur noch einen Stift, der f&#252;r den Bildschirm geeignet ist, denn »normale« Touchscreen-Stifte funktionieren hier nicht. Ich brauchte einen Stift, der auf Bildschirmen funktioniert, wie er in dem iPad verarbeitet ist. Eine Auswahl dieser Stifte <a href="http://www.google.de/search?q=capacitiv+stylus&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">findet sich einfach via Suchmaschine</a>. – Und nachdem ich mich ein wenig an das etwas andere Schreibgef&#252;hl gew&#246;hnt hatte, war ich guter Dinge, dass ich einen Ersatz f&#252;r den Collegeblock  haben w&#252;rde. Aber bevor ich weiter erz&#228;hle, hier ein Video, das eine kleine Vorstellung gibt, wie meine Werkzeuge in der Praxis aussehen. Penultimate wird in dem Video noch in einer &#228;lteren Version gezeigt, aber das Grundprinzip ist erkennbar:</p>

<div class="youtube-video"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2IutB8sJ83Q?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/2IutB8sJ83Q?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>

<p>Meine Erfahrung: Ja, es funktioniert. Die Handschrift wird nicht ganz so exakt dargestellt, wie mit F&#252;ller oder Kugelschreiber, aber ich habe meine Handschrift durchaus wiedererkannt.</p>

<p>Das iPad lag also flach auf dem Tisch, diente mit als Collegeblock, lie&#223; mich mitschreiben, Skizzen anfertigen, MindMaps in einem Zusammenhang erstellen, ohne dass ich auf einen Block h&#228;tte zur&#252;ckgreifen oder zwischen Programmen hin und her springen m&#252;ssen. So wollte ich es und so hat es funktioniert.</p>

<p>Aber h&#228;tte es ein College-Block nicht genau so getan? Ja, h&#228;tte er. An diesem Punkt ging es mir vor allem um Gep&#228;ckreduktion (siehe oben), denn normalerweise habe ich einen Laptop und den Collegeblock dabei.<br /> Au&#223;erdem habe ich eine Funktion bei dieser Tagung nicht genutzt, die mir der Collegeblock nicht bietet: Das iPad kann &#252;ber einen Adapter an den VGA-Anschluss eines Beamers angeschlossen werden und Penultimate unterst&#252;tzt die Ausgabe via Beamer, sodass z. B. Skizzen (im Unterricht Tafelbilder, die im Gespr&#228;ch entstehen und nicht z. B. in einer Pr&#228;sentationssoftware vorbereitet werden k&#246;nnen) per Hand erstellt werden k&#246;nnen, die anschlie&#223;end in digitaler Form verf&#252;gbar sind. Kurz: Wenn kein interaktives Whiteboard (teuer!) vorhanden ist, kann die Kombination aus iPad und Beamer (in den meisten Tagungsh&#228;usern und mittlerweile auch in immer gr&#246;&#223;erem Ma&#223;e in Schulen vorhanden), ein solches interaktives Whiteboard zumindest in einem gewissen Rahmen ersetzen.</p>

<p>Das so entstandene Notizbuch habe ich mir als PDF zugemailt, in iBooks abgelegt und somit auf dem Rechner, dem iPad und wenn ich es will auch in gedruckter Version verf&#252;gbar. Au&#223;erdem k&#246;nnen solche Notizen nat&#252;rlich auch an andere Teilnehmer einer Tagung als PDF verschickt werden und sind dann in jedem PDF-Leseprogramm lesbar.</p>

<h3>3. »Live«-Protokoll</h3>

<p>In Arbeitsgruppen geht es oft weniger um Mitschriften, sondern mehr um das Protokollieren der Ergebnisse. Hier kam bislang das Laptop zum Einsatz. Dieses Mal habe ich mit einem Notizprogramm auf dem iPad die Ergebnisse einfach mitgetippt. Da ich das Ger&#228;t in einer H&#252;lle habe, die es erlaubt, den Computer im Querformat schr&#228;g vor mir liegen zu haben, erlebe ich die Tastatur als komfortabler, als ich das erwartet h&#228;tte. Mit dem flach auf dem Tisch liegenden iPad w&#228;re diese Form des Arbeitens nicht komfortabel. Wer also auf dem iPad tippen will, sollte &#252;ber eine solche iPad-Tasche nachdenken, die es von unterschiedlichsten Herstellern gibt.</p>

<p>War es bislang so, dass jemand in einer Sitzung mitschrieb (meist per Hand) und sich dann noch einmal hinsetzte, um das Protokoll auf dem Rechner zu erstellen und dann ein paar Tage sp&#228;ter zu verschicken, war das Protokoll dieses Mal mit dem Abschluss der Sitzung auf den Rechnern der Teilnehmenden verf&#252;gbar. Sie hatten diese zwar nicht dabei, aber die Arbeit des Erstellens eines Ergebnisprotokolls entfiel.</p>

<p>Ja, es ist ein Nachteil, wenn man der einzige ist, der mittippt, k&#246;nnte so doch der Eindruck entstehen, dass da nun endlich ein Dauerprotokollant gefunden sein k&#246;nnte. Das st&#246;rt mich solange nicht, wie nicht erwartet wird, dass ich meine Mitschrift noch sch&#246;n formatiere und &#252;berarbeite etc. Sollte eine solche Bearbeitung gew&#252;nscht sein, lasse ich meine Notizen dann dem offiziellen Protokollanten aber gern zukommen.</p>

<p>Die Reaktion der Teilnehmenden in der Arbeitsgruppe auf das Mitschreiben und das direkt Zur-Verf&#252;gung-Stellen waren sehr positiv.</p>

<h3>4. Das Strom-Problem</h3>

<p>Der erste Tag der Fortbildung war lang. Mit meinem Laptop suchte ich bislang immer zuerst nach einer Steckdose, um daf&#252;r zu sorgen, dass es solch einen Tagungstag von 9–20 Uhr auch durchh&#228;lt.</p>

<p>Erstaunt stellte ich fest, dass das iPad, mit relativ abgedunkeltem, f&#252;r mich aber bequem bedienbarem Bildschirm, zur Mittagspause keine 10% des verf&#252;gbaren Batteriestroms verbraucht hatte, obwohl ich doch einiges mitschrieb. Den Bildschirm lie&#223; ich sich nach zwei Minuten verdunkeln, den Passcode-Schutz hatte ich vor&#252;bergehend auf 15 Minuten gestellt, dass ich nicht jedes Mal, wenn ich die Notizen erg&#228;nzte, erst einmal diesen Code eingeben musste.</p>

<h3>5. Fazit</h3>

<p>Das iPad hat sich f&#252;r mich und im Rahmen meiner Anforderungen als Arbeitsinstrument eines Tagungsteilnehmers bew&#228;hrt. Die f&#252;r mich wichtigsten Punkte:</p>

<ol> <li>Mir gef&#228;llt, dass kein aufgeklappter Bildschirm als Barriere zwischen mir und anderen steht.</li> <li>Mit der App PenUltimate und einem entsprechenden Stift kann das iPad den Collegeblock locker ersetzen. Der Mehrwert besteht in der digitalen Verf&#252;gbarkeit der Notizen als PDF, die dann ins iBooks-Archiv wandern k&#246;nnen, auf nahezu jedem E-Reader und selbstverst&#228;ndlich auf jedem Rechner mit PDF-Leseprogramm gelesen werden k&#246;nnen. Eine Hardcopy kann problemlos ausgedruckt werden.</li> <li>Direkte Mitschriften in Arbeitsgruppen, die im Anschluss als E-Mail allen Teilnehmenden verf&#252;gbar gemacht werden k&#246;nnen, empfinde ich hilfreich. Wenn der Einsatz von Rechnern mit (mobilem) Netzzugang in Lehrerkreisen selbstverst&#228;ndlicher geworden sein wird, die Datei also wirklich live und nicht nur zeitnah nach R&#252;ckkehr von der Tagung allen verf&#252;gbar ist, w&#228;re so z. B. auch der direkte Austausch von Ergebnissen unterschiedlicher Arbeitsgruppen m&#246;glich, sodass im Plenum m&#246;glicherweise gar nicht mehr die Ergebnisse vorgestellt werden m&#252;ssen, da sie vorher gelesen wurden. Es bliebe mehr Zeit f&#252;r den Austausch &#252;ber die Ergebnisse. – Aber das ist noch ein wenig Zukunftsmusik.</li> <li>Ich brauche nur <em>ein</em> Ger&#228;t, das den Laptop, den Collegeblock bzw. das Notizbuch ersetzt und das Gep&#228;ck entlastet.</li> <li>Die Batterielaufzeit des iPad erm&#246;glicht es, auch bei langen Tagungen ohne Anschluss an eine Steckdose zu arbeiten, was vor allem dann interessant ist, wenn viele Leute digitale Endger&#228;te bei einer Tagung nutzen und die vielen Kabel auf dem Boden eher st&#246;rend sind, ganz zu schweigen davon, dass kaum ein Tagungsraum dann noch gen&#252;gend Steckdosen h&#228;tte.</li> </ol>

<p>Als Ger&#228;t zum Konsum von Inhalten des Internets, von YouTube-Videos, von Spielen etc. auf den Markt gebracht, hat das iPad im Rahmen meines Arbeitsstils das Potential, zu einem echten Arbeitsger&#228;t zu werden, zu einem Ger&#228;t, mit dem ich eben nicht konsumiere, sondern produktiv bin, mit dem ich arbeiten kann und arbeite. Das hatte ich mir beim Kauf vor ein paar Wochen erhofft. Dass diese Hoffnung bis jetzt nicht nur erf&#252;llt wurde, sondern dieses Arbeiten mir richtig Spa&#223; macht, hatte ich in diesem Ausma&#223; nicht erwartet.</p>

<h3>6. Ausblick</h3>

<p>Bewusst habe ich das iPad als Tagungs<em>teilnehmer</em> eingesetzt, um in einem relativ gesch&#252;tzten Raum einen Eindruck davon zu gewinnen, ob es auch f&#252;r mich als Referenten gegebenenfalls einsetzbar ist. Entsprechend habe ich die Koppelung an den Beamer noch nicht getestet. Das steht so bald wie m&#246;glich an.</p>

<p>Erste Erfahrungen mit dem Einsatz als Unterst&#252;tzung bei der Planung und Durchf&#252;hrung von Unterricht habe ich auch schon gemacht, will da aber noch ein wenig warten und unterschiedliche Szenarien ausprobieren, bevor ich mich zu den Erfahrungen mit dem iPad als Arbeitsinstrument im Lehrerberuf &#228;u&#223;ere. Aber auch hier zeichnet sich ein bislang sehr positives Bild ab.</p>

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		<title>Das gedruckte Buch ist nicht am Ende</title>
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		<comments>http://herrlarbig.de/2009/05/18/das-gedruckte-buch-ist-nicht-am-ende/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 13:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und wieder einmal wird das Ende des gedruckten Buches angek&#252;ndigt, dieses Mal in der Zeit vom 23.04.2009 von J&#252;rgen Neffe: „Die &#196;ra des gedruckten Buches geht zu Ende.“ via Kulturwandel: Die &#196;ra des gedruckten Buches geht zu Ende &#124; Kultur &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/05/18/das-gedruckte-buch-ist-nicht-am-ende/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder einmal wird das Ende des gedruckten Buches angek&#252;ndigt, dieses Mal in der Zeit vom 23.04.2009 von J&#252;rgen Neffe:</p>

<blockquote>„Die &#196;ra des gedruckten Buches geht zu Ende.“

via <a href="http://www.zeit.de/2009/18/L-Buch?page=all" target="_blank">Kulturwandel: Die &#196;ra des gedruckten Buches geht zu Ende | Kultur | Nachrichten auf ZEIT ONLINE</a>.</blockquote>

<p>Anlass zu dieser Behauptung ist das Erscheinen von E-Book-Readern in Deutschland, die es m&#246;glich machen, B&#252;cher in digitaler Form endlich einigerma&#223;en lesbar zu bekommen und im Prinzip in der Lage sind, ganze Bibliotheken auf kleinstem Raum verf&#252;gbar zu halten.</p>

<p>Es mag ja sein, dass sich das Buch nun, wie die Schallplatte von Vinyl zu MP3, in der breiten Masse vom Papier zum E-Book verschieben k&#246;nnte, aber ist das das Ende der &#196;ra des gedruckten Buches?</p>

<p>Nein, ich fange jetzt nicht mit der bibliophilen Romantik und somit von der Haptik und dem Geruch von B&#252;chern an. Mein Argument ist pragmatisch: B&#252;cher halten l&#228;nger als Festplatten und k&#246;nnen auch dann noch gelesen werden, wenn sie l&#228;ngst vergessen und erst nach vielen Jahrzehnten wiederentdeckt werden. Digitale Speichermedien halten in dieser Hinsicht nicht mit und es m&#252;ssen st&#228;ndig neue Sicherungskopien angelegt und Dateiformate angeglichen werden. Kurz: Sollte jemand auf die Idee kommen, das gedruckte Buch abzuschaffen, sorgen wir selbst daf&#252;r, dass sehr viele Zeugnisse unserer Epoche in sehr kurzer Zeit verloren gehen werden, angefangen mit den Bildern (die schon heute meist nicht mehr als Abz&#252;ge vorliegen) &#252;ber allein digital produzierte und ver&#246;ffentlichte Musik bis eben hin zu Romanen, Gedichten und wissenschaftlichen Werken, die einfach vergessen werden, wenn sie nicht von Datentr&#228;ger zu Datentr&#228;ger den sich ver&#228;ndernden digitalen Anforderungen angeglichen werden.</p>

<p>Von Wegen: Das Netz vergisst nichts. Auf kurze Sicht mag das stimmen, auf lange Sicht sieht das ganz anders aus…</p>

<p>Das Problem zeigt sich schon heute: Wissen, das heute im Netz konstruiert wird, ob in Wikipedia oder in Blogs, ist kein Wissen, dessen Speicherung so abgsichert w&#228;re, dass es auch noch in hundert Jahren leicht zug&#228;nglich w&#228;re, wie das bei B&#252;chern heute &#252;berhaupt kein Problem ist. Und wer kann heute schon noch die Lochkarten der Computer aus den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts lesen? Selbst die <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/12/12538/1.html" target="_blank">Nasa hat hier Datenverluste</a> zu beklagen.</p>

<p>Irgendwann m&#252;ssen wir also beginnen, die uns wichtigen Erinnerungsst&#252;cke in die analoge Welt zur&#252;ck zu holen: Bilder und Webseitentexte ausdrucken, digital verbreitete E-Books wieder in Buchform binden und – ganz wichig – private E-Mails, die f&#252;r uns bedeutsam sind, ausdrucken und zumindest, wie fr&#252;her bei Briefen verbreitet, in einer Kiste sammeln.  Tun wir das nicht, k&#246;nnte unsere Zeit im R&#252;ckblick eine trotz der Massen an Information f&#252;r die Nachwelt zu einer „dunklen“ quellenarmen Zeit werden, insbesondere in Bezug auf das allt&#228;gliche Leben…</p>

<p>Eine &#220;bersicht der mit der digitalen Langzeitspeicherung verbundenen Probleme findet sich unter &#252;brigens unter <a href="http://www.payer.de/digitalebibliothek/digbib02.htm" target="_blank">http://www.payer.de/digitalebibliothek/digbib02.htm</a>.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/06/29/uberlegungen-zum-kulturwandel-alte-bucher-und-digitale-buchahnliche-produkte/" rel="bookmark" title="29. Juni 2011">&#220;berlegungen zum Kulturwandel: Alte B&#252;cher und digitale, buch&#228;hnliche Produkte</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/05/wissen-im-21-jahrhundert-did-you-know/" rel="bookmark" title="5. M&#228;rz 2009">Wissen im 21. Jahrhundert (Did you know?)</a></li>

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</ul>

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		<title>Vernetzen macht Spa&#223; – und ist lehrreich</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 22:19:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[1985, lange bevor Computer und Internet bei mir einzogen, machte ich als Jugendlicher erste Erfahrungen mit „Vernetzung“: Ich schrieb und erhielt Briefe – aus fast allen Regionen der Welt. Heute kaum mehr vorstellbar, gab es zu dieser Zeit viele Jugendliche, &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/04/24/vernetzen-macht-spass-und-ist-lehrreich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1985, lange bevor Computer und Internet bei mir einzogen, machte ich als Jugendlicher erste Erfahrungen mit „Vernetzung“: <span id="more-1417"></span>Ich schrieb und erhielt Briefe – aus fast allen Regionen der Welt. Heute kaum mehr vorstellbar, gab es zu dieser Zeit viele Jugendliche, die sich nicht in Online-Communities trafen, sondern &#252;ber Brieffreund-Agenturen Kontakte in unterschiedlichsten L&#228;ndern suchten. Der Grund war zun&#228;chst ein ganz einfacher. Es ging oberfl&#228;chlich betrachtet darum, erworbene Fremdsprachenkenntnisse endlich einmal anwenden zu k&#246;nnen. Und da ich gerade, nach zwei Sprachaufenthalten in England, im Englischen „drinnen“ war, suchte ich mir also englischsprachige Brieffreunde und -freundinnen, die dann entweder auch auf Englisch antworteten oder es sogar auf Deutsch versuchten.</p>

<p>Das ging meist z&#246;gerlich und mit den &#252;blichen Erz&#228;hlungen &#252;ber das eigene Land einher, das schlief oft schnell wieder ein. Es gab aber ein paar Kontakte, die lange hielten, ohne dass man sich je gesehen h&#228;tte. Im R&#252;ckblick wei&#223; ich heute, was diese Kontakte am Leben erhielt: Dort, wo schnell gemeinsame Interessen, &#252;ber die man ins Gespr&#228;ch kommen konnte, gefunden wurden, hielten die Kontakte so lange, bis eine der beiden Seiten – und das kommt bei Jugendlichen ja durchaus vor – andere Interessen entdeckte, die sich dann nicht mehr mit denen der anderen Seite deckten.</p>

<p>T&#228;glich lief ich in diesen Zeiten zum Briefkasten, hoffte auf Post, sa&#223; am Schreibtisch und schrieb teilweise viele Seiten lange Briefe (schon damals konnte ich mich schriftlich nicht kurz fassen, das &#252;be ich jetzt aber &#252;ber twitter <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), wusste genau, wann der Briefkasten geleert wurde und wie lange die Brieflaufzeiten waren: Nach Singapur waren es damals z.B. 2-3 Tage, was f&#252;r mich beeindruckend schnell war. Ging Montags ein Brief raus, konnte er am Mittwoch ankommen, am Donnerstag lag dann meist die Antwort dort im Briefkasten, kam meist Samstags an, so dass am Montag wieder ein Brief rausgehen konnte und ich den ganzen Sonntag zum Schreiben hatte.</p>

<p>Es gab aber auch Freunde und Freundinnen in Deutschland verstreut, mit denen &#252;ber Telefon und mit Briefen kommuniziert wurde, so sie nicht irgendwo in der N&#228;he wohnten und man sich eben einfach treffen konnte.</p>

<p>Im R&#252;ckblick waren das meine ersten Vernetzungen und ich lernte enorm viel dabei. Der st&#228;ndige Austausch und vor allem das Schreiben &#252;ber unterschiedlichste Themen, zwangen mich dazu, mir immer wieder Klarheit &#252;ber die Inhalte zu verschaffen. Der Unterschied zum schulischen Lernen war enorm: Ich schrieb Englisch, weil ich mit jemandem in den Austausch treten wollte (dass es dabei um das Lernen der Sprache ging, war eher das Argument gegen&#252;ber den Erwachsenen, eigentlich ging es um die Inhalte oder auch einfach nur darum zu entdecken, dass Papier in unterschiedlichen L&#228;ndern v&#246;llig unterschiedliche Qualit&#228;ten hatte, Leute deren Muttersprachen nicht in lateinischen Buchstaben notiert sind ganz andere Handschriften entwickeln etc.).</p>

<p>So erinnere ich mich noch gut daran, wie ich die als Sechszehnj&#228;hriger nach Erfahrungen in einer B&#252;cherei die Hessische Landesbibliothek entdeckte und meinen ersten echten Bibliotheksausweis in H&#228;nden hielt. Meine erste Ausleihe – und jetzt bitte nicht lachen, war wirklich so – waren 1. ein Buch zur Handschriftenkunde und 2. eine Einf&#252;hrung in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ontologie" target="_blank">philosophische Ontologie</a>. Ich verstand nat&#252;rlich erst einmal gar nichts. Hatte aber das Problem, dass ich einem Brieffreund davon erz&#228;hlt hatte und der jetzt unbedingt wissen wollte, was denn um Himmels Willen „Ontologie“ sei. – Jetzt hatte ich das Problem, ich brauchte eine Antwort. Also las ich – und mein Gegen&#252;ber wartete und wartete auf meine Antwort.</p>

<p>Weil ich einen Brief schreiben musste, lernte ich zumindest in den Grundz&#252;gen, was es mit Ontologie auf sich hat – und zwar beim Schreiben des Briefes selbst, das pure Lesen war da damals nicht sehr fruchtbar.</p>

<p>Ich war zwar kein miserabler Sch&#252;ler, aber ein solches Engagement in Sachen Lernen war f&#252;r mich v&#246;llig neu. Ich hatte mich vernetzt und jetzt hatte ich gef&#228;lligst auch was zu bieten, wollte ich die Kontakte am Leben erhalten. Das machte riesigen Spa&#223;, war spannend und eben auch lehrreich, sodass mich diese Form des Gedankenaustausches, insbesondere &#252;ber den Brief und somit in schriftlicher Form, auch noch in Studienzeiten begleitete.</p>

<p>Doch als wir in einem Seminar zur k&#252;nstlerischen &#196;sthetik einmal auf ein Buch stie&#223;en, dass nun wirklich niemand von uns verstand (sp&#228;ter merkten wird, dass es da auch nichts zu verstehen gab), warben wir im Seminar f&#252;r eine Lekt&#252;regruppe – und als unsere Dozentin das mitbekam, schloss sie sich uns an und gab ihr Wohnzimmer als Treffpunkt her. Heute w&#252;rde man das dann wohl eine Community nennen, denn nat&#252;rlich lasen wir nicht nur. Nachdem wir das urspr&#252;nglich den Anlass f&#252;r diese Gruppe bildende Buch mangels erkennbarer Qualit&#228;t zum Verstauben ins Regal gestellt hatten, lasen wir dann eben Kants Kritik der Urteilskraft und brauchten dazu immerhin zwei Jahre mit Treffen im Zweiwochenrhythmus.</p>

<p>Eine Ver&#228;nderung dieser Formen der Vernetzung kam  erst mit dem Einzug des Internets in mein Leben. Das war 1999.</p>

<p>Die E-Mail hatte ich so ziemlich sofort ins Herz geschlossen, meine erste Website entstand im Jahr darauf. F&#252;r Vernetzung spielte sie als klassische Web 1.0 Website keine Rolle, auch weil sie einfach keiner lesen (oder anschauen?) wollte. Aber immerhin: Ich lernte ein wenig html und konnte davon fasziniert sein, dass das jetzt theoretisch in der ganzen Welt in Sekundenbruchteilen lesbar war.</p>

<p>Und dann kam das Web 2.0. Es dauerte nicht lange und ich hatte mein erstes Blog und kurz danach sogar eine eigene Domain, ich entdeckte IRC, Chat, InstantMessaging als M&#246;glichkeit des Austausches, trug mich in Newsgroups ein – und es passierte erst einmal gar nichts.</p>

<p>Knapp neun Jahre war ich im Internet vertreten, bis sich dies &#228;nderte. Ich legte mir eine zweite Domain zu und begann ein Blog, in dem zun&#228;chst einmal einfach Texte abgelegt werden sollten, die im Rahmen meiner Arbeit entstanden sind: Textinterpretationen vor allem, aber zur Auflockerung eben auch ein paar Sachen, die mit meinem Hobby der Fotografie zu tun haben.</p>

<p>Es gab erste Kommentare und erste neue Gespr&#228;che kamen in Gang. Und dann kam twitter, &#252;ber twitter stie&#223; ich auf <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">ldl.mixxt.de</a> und <a href="http://maschendraht.mixxt.de" target="_blank">maschendraht.mixxt.de</a>, zwei Communities mit lauter an Bildungsfragen interessierten Menschen. Und ich mache, wir sind mittlerweile in der Gegenwart angekommen, wieder die Erfahrung, dass Kommunikation in vernetzten Strukturen dann gelingt, wenn man ein gemeinsames Interessengebiet hat.</p>

<p>Mein Blog ver&#228;nderte sich in dieser Zeit. Ich schrieb weniger &#252;ber Inhalte, die mich im Unterricht gerade besch&#228;ftigen, obwohl es auch f&#252;r solche Eintr&#228;ge mal wieder Zeit wird, ist da doch das eine oder andere an (handschriftlichen) Texten aufgelaufen, sondern mehr und mehr &#252;ber bildungstheoretische Fragen, die unmittelbar mit der Praxis verbunden sind. – Ich konnte gar nicht anders, sp&#228;testens seit mir in diesem Kontext <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://mila78.wordpress.com/" target="_blank">Melanie Gottschalk</a> und <a href="http://cspannagel.wordpress.com/" target="_blank">Christian Spannagel</a> begegnet sind. Es folgten noch einige mehr, aber diese drei nenne ich mit Namen, weil sie der Ansto&#223; waren, mit ihrem Engagement im Internet auch meine Gedanken anzuregen. Und kaum begann ich diese zu &#228;u&#223;ern, war ich „endg&#252;ltig“ im Web 2.0 gelandet: Kommentare in anderen Blogs schreiben, twittern, neue Blogs entdecken, Kommentare im eigenen Blog vorfinden und reagieren m&#252;ssen / wollen.</p>

<p>Pl&#246;tzlich war ich in einem Prozess drinnen, den ich f&#252;r mich Fortbildung 2.0 nenne, weil hier f&#252;r mich, neben dem Spa&#223; des gemeinsam an gemeinsamen Themen Arbeitens und den Anregungen zu neuen Themen und Fragestellungen, die auf diesen Wegen entstehen, die Situation zum Dauerzustand geworden ist, die ich mit dem Erz&#228;hlen von dem Buch &#252;ber philosophische Ontologie und der Nachfrage, was das denn sei, zum ersten Mal erlebt hatte: Es tauchen Fragen auf, die mich besch&#228;ftigen und die irgendwie bearbeitet werden m&#252;ssen / wollen. So war das in dem philosophischen Lesekreis w&#228;hrend des Studiums und so ist es jetzt wieder.</p>

<p>Es mag nicht so scheinen, aber das Schreiben der Texte f&#252;r dieses Blog ist f&#252;r mich Lernen, begleitet von der Lekt&#252;re anderer Blogs (und nat&#252;rlich weiterhin von B&#252;chern), dem einen oder anderen Kurzaustausch auf Twitter etc. – Und das alles neben der nicht gerade geringen Arbeit in Sachen Unterricht, denn das l&#228;uft ja alles im Grunde in der Freizeit. – Der pers&#246;nliche und fachliche Gewinn sind aber so hoch, dass es Spa&#223; macht und eben lehrreich ist.</p>

<p>Dabei hat sich, wie ich jetzt zu meinem eigenen Erstaunen feststelle, das Grundprinzip der Vernetzung nicht ver&#228;ndert, wohl aber die Form: Im Internet gibt es so etwas wie Brieflaufzeiten nicht, der Adressatenkreis eines Eintrages ist deutlich gr&#246;&#223;er, es gibt schnelle Reaktionen, die aber nicht un&#252;berlegter erscheinen als in Briefzeiten.</p>

<p>Digitale Technologie hat aber auch ein Eigenleben insofern sie die Vernetzungen komplexer und geographisch deutlich unabh&#228;ngiger werden l&#228;sst. Dar&#252;ber hinaus ist die Pluralit&#228;t der Menschen beeindruckend, die mir im Netz begegnen und die mich bereichern oder mir auch einmal zur&#252;ckmelden, dass meine Arbeit sie bereichert. Viele Anregungen und mancher Gedankenaustausch w&#228;ren im analogen Kontext entweder nicht,  nur per Zufall, unter hohem Aufwand oder eben gar nicht zustande gekommen.</p>

<p>Warum aber arbeitet man zusammen? Klar, da stehen Themen im Vordergrund. &#220;ber diese w&#252;rde man aber im Internet nicht miteinander reden, wenn das gemeinsame und vernetzte Nachdenken nicht auch von Sympathie und Wertsch&#228;tzung getragen w&#252;rden. Und genau diese weiche Faktoren f&#246;rdern die Arbeit. – Ich kenne bislang noch niemanden all der engagierten Lehrenden und Unterrichtsinteressierten pers&#246;nlich, mit denen ich seit einiger Zeit mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig im Austausch stehe, wei&#223; aber, dass in diesem Netzwerk, in das ich da gl&#252;cklicherweise hineingeraten bin, die meisten sich eben doch auch pers&#246;nlich kennen und ich freue mich schon darauf, dass in wenigen Wochen auch ich einige in Ludwigsburg auf dem <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">LdL-Tag</a> kennenlernen werde.</p>

<p>Und damit ist ein weiterer Faktor angesprochen, der vernetztes Arbeiten so wohltuend sein l&#228;sst (zumindest wenn alles gut l&#228;uft): Die eigene Arbeit ist mehr oder weniger &#246;ffentlich, bietet also auch Dritten Ankn&#252;pfungsm&#246;glichkeiten, die ich eben noch nicht kenne.</p>

<p>Zeit f&#252;r ein Fazit: In selbst verantworteten Bildungsprozessen spielen f&#252;r mich schon seit Jahren Netzwerke eine Rolle, zun&#228;chst analoger und heute digitaler Art. Umgekehrt habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Netzwerke selbst in der Lage sind, das selbst verantwortete Lernen anzuregen und enorm zu f&#246;rdern. Es scheint mir sogar so zu sein, dass selbst verantwortetes Lernen von solchen Netzwerken lebt, da sie den st&#228;ndigen Austausch &#252;ber das eigene Nachdenken erm&#246;glichen und so den entsprechenden „Spa&#223;faktor“ mit ins Spiel bringen, der f&#252;r nachhaltiges Lernen einfach wichtig ist.</p>

<p>Vor diesem Hintergrund eigener Lernerfahrungen, bin ich so ein Verfechter von Netzwerken geworden. Sowohl Lehrende als auch Lernende sollten sich untereinander und miteinander an Themen orientiert vernetzen, um gemeinsam zu lernen. Und da solche Strategien der auf Lernen hin ausgerichteten Vernetzungen nicht jeder autodidaktisch lernt (lernen kann, lernen will), finde ich es wichtig, dass solche Strukturen zunehmend auch im Unterricht bzw. in die Lernkultur im schulischen Kontext Einzug halten. Es gibt Blogs, in denen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einer Lerngruppe gemeinsam arbeiten und dabei zum Teil erste Erfahrungen mit sozialen Lernformen im digitalen Zeitalter machen, die &#252;ber (oft kommerzielle) Hausaufgabenforen und Sch&#252;lercommunities hinaus gehen. Es wird gechattet, getwittert (in meiner Wahrnehmung sind Microbloggingsysteme bei Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen in Deutschlang bislang nicht sonderlich weit verbreitet, wohl aber bei den Lehrenden, die im Netz aktiv sind).  Es werden aber auch zunehmend im Unterricht Arbeitsformen (zum Beispiel „Lernen durch Lehren“, Projektarbeit, Forschungsprojekte…) eingesetzt, die Kollaboration (auch digitaler Art) unausweichlich machen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/08/schueleraktivitaet-im-unterricht-die-affenmetapher/" rel="bookmark" title="8. November 2010">Sch&#252;leraktivit&#228;t im Unterricht: Die Affenmetapher</a></li>

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		<title>Briefgewicht</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2008/12/08/briefgewicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 23:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle Angaben in diesem Beitrag: Stand 7.12.2008 und ohne Gew&#228;hr. Wie viele Bl&#228;tter Din A4 mit einem Papiergewicht von 80g pro Quadratmeter kann man in einen Standardbrief stecken, ohne sich allzu viele Gedanken machen zu m&#252;ssen, ob die 20g-Grenze f&#252;r &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2008/12/08/briefgewicht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>Alle Angaben in diesem Beitrag: Stand 7.12.2008 und ohne Gew&#228;hr.</blockquote>

<p>Wie viele Bl&#228;tter Din A4 mit einem Papiergewicht von 80g pro Quadratmeter kann man in einen Standardbrief stecken, ohne sich allzu viele Gedanken machen zu m&#252;ssen, ob die 20g-Grenze f&#252;r einen Brief &#252;berschritten ist?</p>

<p>DIN-A4 ist ungef&#228;hr 1/16 Quadratmeter, er wiegt also 80g:16=5g. Nehme ich noch den Briefumschlag dazu, komme ich auf drei Blatt f&#252;r den Standardbrief, der zur Zeit 55ct kostet. Beschreibe ich das Papier beidseitig, so sind das immerhin sechs Seiten, die ich mit einem Standardbrief verschicken kann.</p>

<p>Das bleibt &#252;brigens auch dann so, wenn ich Papier mit 70g pro Quadratmeter nehme. Vier Blatt dieses Papiers wiegen n&#228;mlich 17,5g. Mit Umschlag und Briefmarke bin ich dann ganz schnell bei &#252;ber 20g – sodass das Porto eines Kompaktbriefes – 90ct – f&#228;llig w&#252;rde. Aber daf&#252;r kann ich in einem Kompaktbrief immerhin, rechne ich f&#252;r Umschlag und Marke 5g, 9 Bl&#228;tter (16 Seiten) DIN A4 mit 80g verschicken. Das reicht dann schon f&#252;r eine ganze Menge Text…</p>

<p>Und die mit dem Briefversand verbundene Dienstleistung ist das Geld allemal wert: Von meinem Briefkasten um die Ecke, auch wenn es in den letzten Jahren bedauerlicherweise weniger geworden sind, bis zum pers&#246;nlichen Einwurf durch einen Postboten oder eine Postbotin in eine beliegem Hausbriefkasten in Deutschland in meist einem Tag, werfe ich den Brief kurz vor einer abendlichen Leerung ein, sind das oft weniger als 24 Stunden!</p>

<p>In Europa kostet der Standardbrief 70ct und der Kompaktbrief 1€ (Achtung: <a href="http://www.deutschepost.de//mlm.nf/dpag/images/g/global_mail/gm_preise_09_6.pdf" target="_blank">Preiserh&#246;hung der Deutschen Post ab 1.1.2009</a> – der Kompaktbrief kostet dann 1,25€ [25% mehr – 1/4 mehr – so eine Entgelterh&#246;hung h&#228;tte ich auch gerne einmal]). Und in den Rest der Welt zahlt man bei der Deutschen Post f&#252;r den Standardbrief 1,70€ (keine Ver&#228;nderung 2009) und 2€ f&#252;r den Kompaktbrief (ab 1.1.2009 2,20€).<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

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