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		<title>Schulb&#252;cher und freie Unterrichtsmaterialien</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 15:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein zentraler Punkt im Lehrerberuf ist die Vorbereitung des Unterrichts. Diese geht weit &#252;ber eine inhaltliche Vorbereitung hinaus. Nat&#252;rlich muss man nicht nur allgemein im Fach, sondern auch in den speziellen f&#252;r den Unterricht relevanten Themengebieten &#252;ber angemessenes Sachwissen verf&#252;gen, damit eine angemessene didaktische und methodische Aufbereitung f&#252;r den Unterricht m&#246;glich ist. Das gilt meines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein zentraler Punkt im Lehrerberuf ist die Vorbereitung des Unterrichts. Diese geht weit &#252;ber eine inhaltliche Vorbereitung hinaus.</p>

<p>Nat&#252;rlich muss man nicht nur allgemein im Fach, sondern auch in den speziellen f&#252;r den Unterricht relevanten Themengebieten &#252;ber angemessenes Sachwissen verf&#252;gen, damit eine angemessene didaktische und methodische Aufbereitung f&#252;r den Unterricht m&#246;glich ist. Das gilt meines Erachtens f&#252;r alle Unterrichtsformen, sowohl bei offenen, stark auf die Eigenaktivit&#228;t der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler setzenden Methoden als auch bei Frontalunterricht.<sup> [1]</sup></p>

<p>Neben dieser Arbeit an der Sache, besteht Unterrichtsvorbereitung aber in vielleicht noch gr&#246;&#223;erem Ma&#223;e darin, die Sache auf eine Lerngruppe hin zu analysieren und differenzierte Lernszenarien zu entwickeln, die es den unterschiedlichen Lerngruppen und dann auch noch den individuellen Anspr&#252;chen der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler erm&#246;glichen, in der Auseinandersetzung mit Themengebieten zu eigenen kognitiven Leistungen und somit zu einem Lernfortschritt zu gelangen.</p>

<p>Schulb&#252;cher sollen diese Arbeit erleichtern. Sie unterst&#252;tzend gibt es in vielen F&#228;llen Arbeitshefte als Begleitmaterialien, die jedoch in der Regel nicht in den Schulen im Rahmen der Lehrmittelsammlungen verf&#252;gbar sind, sondern von den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern bzw. deren Erziehungsberechtigten selbst angeschafft werden. Doch die Schulb&#252;cher sind statisch. Einmal angeschafft, werden sie in der Regel &#252;ber relativ lange Zeitr&#228;ume hin eingesetzt, was selbst bei den besten Schulb&#252;chern angesichts der heute zurecht an den Unterricht gestellten Forderungen mit einigen Problemen verbunden ist.</p>

<ol>
    <li>Selbst in den „besten“ Schulb&#252;chern sind die Unterrichtseinheiten unterschiedlich „gut“, sodass eigentlich eine ganze Sammlung an Schulb&#252;chern n&#246;tig w&#228;re, um f&#252;r alle zu erarbeitenden Unterrichtsinhalte „gute“ Unterrichtseinheiten zur Verf&#252;gung zu haben, auf die ein didaktisch an die Lerngruppen und die in ihnen anzutreffenden Individuen angepasster Unterricht aufbauen k&#246;nnte.</li>
    <li>Schulb&#252;cher sind nicht f&#252;r eine konkrete Lerngruppe erstellt, sondern als „universales“ Werkzeug angelegt.</li>
    <li>Schulb&#252;cher unterliegen dem Copyright, sodass es auch nicht m&#246;glich ist, wenn man ein Schulbuch einsetzt, aber in einem anderen zu einem Thema eine bessere Einheit findet, diese einfach zu kopieren. Das hei&#223;t: Eine einmal getroffene Entscheidung f&#252;r ein Schulbuch pr&#228;gt den Unterricht in einem Fach &#252;ber viele Jahre hin. „Updates“, die Anpassungen erm&#246;glichen, sind in der gedruckten Form nicht vorgesehen.</li>
</ol>

<p>Bleibt als Ausweg f&#252;r viele Lehrende nur, eigene Materialien zu erstellen, was angesichts der zu unterrichtenden Stunden aber auch nur in begrenztem Rahmen geht. Entsprechend machen sich heute viele Lehrende auch im Internet auf die Suche nach Material, dass f&#252;r ihre Lerngruppen im Kontext unterschiedlicher Themengebiete nutzbar ist. Entsprechende Plattformen haben sich im Netz entwickelt, die das grundlegende Problem jedoch auch nur begrenzt aufzugreifen verm&#246;gen, da die Qualit&#228;t der zur Verf&#252;gung gestellten Materialien, oft bis in die Sachebene hinein, sehr unterschiedlich ist.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus ergibt sich auch hier das Ph&#228;nomen einer gewissen Starrheit der Materialien. Oft ist es so, dass Lehrende, wenn die Materialien zur Nutzung frei gegeben sind, diese bearbeiten und an die Anforderungen des eigenen Unterrichts anpassen. Im Vergleich zu den Schulb&#252;chern sind hier also schon verbesserte M&#246;glichkeiten der Flexibilisierung von Unterrichtsmaterialien gegeben.</p>

<p>Der Stand ist, wenn ich das richtig sehe, heute folgender: Es gibt Schulb&#252;cher, die f&#252;r viel Geld angeschafft werden, Nutzer an sich binden und die flexible Nutzung von Unterrichtseinheiten aus unterschiedlichen Schulb&#252;chern erschweren oder gar unm&#246;glich machen. Gleichzeitig erstellen Lehrende mit viel Aufwand Unterrichtsmaterial, das entweder v&#246;llig neu erstellt wird<sup> [2]</sup> oder auf von Kollegen und Kolleginnen in unterschiedlicher Qualit&#228;t zur Verf&#252;gung gestellten Materialien aufsetzt. Damit diese Materialien f&#252;r den Unterricht nutzbar sind, m&#252;ssen sie in vielen F&#228;llen vervielf&#228;ltigt werden, was wiederum mit in der Gesamtsumme relativ hohen Kopierkosten an den Schulen verbunden ist. Dar&#252;ber hinaus gibt es Lehrende, die auf die Nutzung der verf&#252;gbaren Schulb&#252;cher verzichten, weil sie von deren Qualit&#228;t nicht &#252;berzeugt sind oder weil eine Differenzierung des Unterrichts auf der Basis dieser Schulb&#252;cher auf einen gr&#246;&#223;eren Arbeitsaufwand hinaus zu laufen scheint, als wenn die Materialien gleich ganz selbst erstellt werden.</p>

<p>Anders als im Softwarebreich hat sich im Bereich der Unterrichtsmaterialien bislang keine allzu deutlich wahrnehmbare Bewegung entwickelt, die kooperativ an freien Unterrichtsmaterialien arbeitet. So wird beispielsweise das <a href="http://www.astrail.de/schulbuch/wiki/index.php/Hauptseite" target="_blank">Schulbuchwiki</a> alles andere als „hyperaktiv“ genutzt, was sicherlich auch damit zusammenh&#228;ngt, dass das Erstellen von Unterrichtsmaterial eine alles andere als triviale Angelegenheit ist oder auch damit, dass Lehrende nicht in allen F&#228;llen bereit sind, ihr einmal erstelltes Material „einfach so“ zur Verf&#252;gung zu stellen.</p>

<p>Und doch scheint die Zeit die Schulbuchs „eigentlich“ vorbei, da klassische Schulb&#252;cher in kaum einer Hinsicht den Anforderungen heutigen Unterrichts angesichts der doch relativ langen Zyklen, die bis zur Erneuerung der Schulb&#252;cher vergehen, entsprechen k&#246;nnen.<sup> [3]</sup> – Und doch lebt das Schulbuch weiter, inklusive seiner „Geschlossenheit“ und den Problemen, die mit ihrer mangelnden Anpassungsf&#228;higkeit verbunden sind.</p>

<p>Alternativen sind aber denkbar und ich m&#246;chte an dieser Stelle zumindest eine dieser Alternativen, die nach den M&#246;glichkeiten des Einsatzes von E-Books fragt, notieren. &#220;ber Erg&#228;nzungen und weitere Ideen w&#252;rde ich mich in den Kommentaren sehr freuen.</p>

<ul>
    <li>Schulb&#252;cher k&#246;nnten durch E-Books ersetzt / erg&#228;nzt werden. Hier b&#246;te sich auch f&#252;r Schulbuchverlage ein interessantes Feld, da sie ihre Schulb&#252;cher „updaten“ k&#246;nnten. Uninteressant ist dieses Feld f&#252;r Schulbuchverlage, weil es die mit der Neuanschaffung von Schulb&#252;chern verbundenen Ums&#228;tze wohl reduzieren d&#252;rfte. Dar&#252;ber hinaus b&#246;te eine E-Book-L&#246;sung wesentlich einfachere M&#246;glichkeiten, einzelne Unterrichtseinheiten, die von Lehrenden oder anderen in dieser Hinsicht kompetenten Leuten erstellten Materialien, als E-Book zur Verf&#252;gung zu stellen, sodass sich z. B. Schulen aus dann mit Sicherheit in viel gr&#246;&#223;erem Umfang zur Verf&#252;gung stehenden freien Materialien an Hauscurricula angepasste „Schulb&#252;cher“ erstellen k&#246;nnten.</li>
    <li>E-Books k&#246;nnten aber auch dazu f&#252;hren, dass sich Plattformen im Netz beleben oder entwickeln w&#252;rden, die bereits heute auf das kollaborative Erstellen von Unterrichtsmaterialien hin ausgerichtet sind<sup> [4]</sup>. Lehrende k&#246;nnten dann gemeinsam – und mittelfristig wahrscheinlich auch den eigenen Arbeitsalltag entlastend – in Form von Wikis Schulb&#252;cher entwickeln, die an die Anforderungen der Lehrpl&#228;ne in den unterschiedlichen Bundesl&#228;ndern hin ausgerichtet sind. Diese Plattformen k&#246;nnten dar&#252;ber hinaus in der Lehrerausbildung gute Dienste leisten, da sie Studierende neben der fachlichen Seite fr&#252;h mit Fragen der didaktisch sinnvollen Aufbereitung f&#252;r den Unterricht in relevanter Weise in Kontakt bringen k&#246;nnten. Au&#223;erdem w&#228;re es m&#246;glich, unterschiedlichste Differenzierungsstufen f&#252;r unterschiedliche Lerngruppen bzw. Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zu erstellen, die weit &#252;ber die bisherigen Angebote in Schulb&#252;chern hinaus gingen.</li>
    <li>E-Books w&#228;ren ein Beitrag zur Sch&#252;lergesundheit, da sie das Gewicht der Schultaschen deutlich reduzieren k&#246;nnten. Angesichts der Kosten, die heute f&#252;r das Anschaffen und Vorhalten gro&#223;er Zahlen an B&#252;chern verbunden sind, w&#228;re es durchaus auch mal lohnend zu &#252;berpr&#252;fen, ob sie nicht sogar zu einer Kostensenkung beitragen k&#246;nnten. Dies gilt insbesondere auch f&#252;r „klassische“ Schullekt&#252;ren, die oft von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern selbst angeschafft werden, obwohl sie gemeinfrei sind und somit kostenlos als E-Books verf&#252;gbar gemacht werden k&#246;nnten oder auch schon verf&#252;gbar sind.</li>
    <li>Der Umgang mit E-Books sollte nat&#252;rlich nicht das Erlernen analoger Kulturtechniken (insbesondere die Handschrift) ersetzen. Es geht hier also nicht darum, dass E-Books bspw. mit den Funktionen eines Laptops verbunden werden, sondern tats&#228;chlich vor allem um die Funktion des „Buches“ in digitaler Form.</li>
</ul>

<p>Ein Problem digitaler Instrumente ergibt sich im Rahmen von Pr&#252;fungen, da E-Book-Reader ja auch die M&#246;glichkeit geben, selbst erstellte Dokumente verf&#252;gbar zu machen. Ihre Nutzung w&#252;rde also auch Fragen bez&#252;glich des Designs von Pr&#252;fungen aufwerfen, dessen bin ich mir bewusst, ohne dass ich es an dieser Stelle aber schon in den Vordergrund stellen will.</p>

<p>Insgesamt erscheint es mir w&#252;nschenswert, dass sich im Bereich der Unterrichtsmaterialien eine &#228;hnliche „OpenSource“- und „CreativeCommons“-Bewegung entwickeln w&#252;rde, wie sie im Bereich der Software und auch in Bereichen, die Inhalte anbieten, bereits vorhanden ist. Dabei m&#252;ssten Instrumente der Qualit&#228;tssicherung der entstehenden Materialien von Anfang mit gedacht werden, auch wenn  es sich im Bereich der OpenSource-Software gezeigt hat, dass das kollaboratives Arbeiten zu eher besseren Ergebnissen f&#252;hrt als manche propriet&#228;re Softwarl&#246;sungen bieten kann. Andererseits hat „Wikipedia“ gezeigt, dass kollaboratives Arbeiten auch zu massiven Konflikten und zur Manipulation von Informationen f&#252;hren kann, was auch in Schulbuchwikis (vor allem bei historischen und politischen Themen, aber auch im Bereich von Materialien zum Ethik- und Religionsunterricht) zu erwarten w&#228;re. Es g&#228;lte also von Anfang an, diese Erfahrungen aus anderen Bereichen mit zu denken und nach M&#246;glichkeiten zu suchen, die Offenheit und Zuverl&#228;ssigkeit erstellter Materialien weitgehend sicher stellen k&#246;nnen. Und an dieser Stelle k&#246;nnten dann entsprechende Aktivit&#228;ten von an solchen offenen Projekten zur Erstellung von Lehrmaterialien Beiteiligter auch einen Beitrag zur Frage der Qualit&#228;tssicherung in solchen kollaborativen Projekten leisten. Oder?</p>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2698" class="footnote">Hier wird nur das Spektrum der verbreiteten Unterrichtsformen genannt, ohne dass sie an dieser Stelle bewertet w&#252;rden.</li><li id="footnote_1_2698" class="footnote">Wie sinnvoll ist es, wenn tausend Deutschlehrer zur &#220;bung von Rechtschreibph&#228;nomenen tausend Mal selbst kreativ werden, statt gemeinsam Material zu entwickeln, auf das andere Kollegen dann zur&#252;ckgreifen k&#246;nnen?</li><li id="footnote_2_2698" class="footnote">Die Neuanschaffungen nach der Rechtschreibreform oder im Rahmen von G8 stellen hier [f&#252;r die Schulbuchverlage &#228;u&#223;erst lukrative] Ausnahmen dar</li><li id="footnote_3_2698" class="footnote">Hier gilt es aber auf die Nutzungsbedingungen der Plattformen zu achten. So bin ich z. B. auf eine kommerzielle Plattform gesto&#223;en, die zu verlinken ich mich hier weigere, deren Nutzungsbedingungen letztlich darauf hinaus laufen, dass Lehrende ihr Material kostenlos zur Verf&#252;gung stellen und der Plattform jede kommerzielle Nutzung und Vermarktung der Materialien damit erlauben, nat&#252;rlich ohne Honorar.</li></ol>
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		<title>140 Zeichen Deutschunterricht: Ein Twitterprojekt</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 22:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwischendurch immer mal wieder einen Tweet, in dem es um die deutsche Sprache und Literatur geht – so lautet die Idee, die hinter dem in der Seitenleiste neu aufgef&#252;hrtem Feld „Herr Larbigs „Deutschstunde“ auf Twitter” steckt. Wer der „Deutschstunde“ auf Twitter folgt (in der Twittersprache hei&#223;t das „followed“), bekommt immer wieder zwischen all den anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischendurch immer mal wieder einen Tweet, in dem es um die deutsche Sprache und Literatur geht – so lautet die Idee, die hinter dem in der Seitenleiste neu aufgef&#252;hrtem Feld „<a href="http://twitter.com/deutschstunde" target="_blank">Herr Larbigs „Deutschstunde</a>“ auf Twitter” steckt.</p>

<p>Wer der „Deutschstunde“ auf Twitter folgt (in der Twittersprache hei&#223;t das „followed“), bekommt immer wieder zwischen all den anderen Meldungen (Tweets) kurze Hinweise, in denen es um Fragen der Rechtschreibung geht, um Grammatik und Ausdruck. Au&#223;erdem gibt es Links zu Beitr&#228;gen, die f&#252;r alle interessant sein k&#246;nnen, die sich f&#252;r deutsche Sprache und Literatur interessieren.</p>

<p>Eine kleine Besonderheit ist, dass in dieser „Twitter Timeline“ auch Fotos auftauchen, die ich immer dann mache, wenn mir irgendwo in der &#214;ffentlichkeit etwas auff&#228;llt, das mit Sprache zu tun hat. Dabei interessiert mich, welchen sprachlichen „S&#252;nden” wir in unserer Umgebung tagt&#228;glich ausgesetzt sind. – Ich finde es spannend, mit einem solch forschenden Blick durch die Stadt zu gehen; vielleicht bin ich da nicht der einzige.</p>

<p>Ziel des Projekts ist es nicht, als der st&#228;ndig korrigierende Lehrer durch das Netz zu laufen. Ziel ist es auch nicht, die Tweets anderer nach Rechtschreibfehlern zu durchforsten und sie dann in einer Antwort an die betreffenden Personen zu korrigieren. Es gibt <a href="http://twitter.com/oberlehrer" target="_blank">jemanden bei Twitter</a>, der macht solche Korrekturen. Ich bin es nicht. Nach wie vor bin ich der &#220;berzeugung, dass sich die <a href="http://herrlarbig.de/2009/09/18/rechtschreibung-wichtig-und-sekundaer-oder-vom-lesen-und-schreiben/" target="_blank">F&#228;higkeiten im Umgang mit Sprache</a> Schritt f&#252;r Schritt und dennoch kontinuierlich entwickeln, so sich jemand der (Schrift)Sprache wirklich aussetzt, in dem zum Beispiel viel gelesen und geschrieben wird.</p>

<p>Das Ziel des Projekts „Deutschstunde“ auf Twitter ist zun&#228;chst einmal ein vielleicht &#252;berraschend egoistisches: Mir dient dieses Projekt als Motivationshilfe, meine F&#252;hler wirklich in dem Ma&#223;e auf Sprache und Literatur hin ausgerichtet zu halten, wie ich mir das f&#252;r mich w&#252;nsche.</p>

<p>Das zweite Ziel besteht darin, interessierten Twitternutzern Anregungen aus meinem wachsenden Fundus rund um Sprache und Literatur zu geben. Zumindest die Sensibilit&#228;t f&#252;r sprachliche Ph&#228;nomene und im Umgang mit Literatur soll da unterst&#252;tzt werden. Vielleicht w&#228;chst sie bei dem einen oder anderen mithilfe dieser Tweets auch noch ein wenig.</p>

<p>Das Interesse f&#252;r einen solchen Twitter-Stream ist da. In weniger als 24 Stunden haben sich 18 Twitterer entschieden, dass sie diesem Account folgen wollen.</p>

<p>Ich hoffe, dass „Deutschstunde“ auf Twitter dabei keine Einbahnstra&#223;e bleibt, auf der ich mit Inhalten hausieren gehe, sondern dass sich dieses Projekt dahin entwickelt, dass &#252;ber sprachliche Ph&#228;nomene via Twitter diskutiert wird, dass Fragen gestellt werden etc.</p>

<p>Au&#223;erdem kann diesem Account nat&#252;rlich auch gerne von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern gefolgt werden, solchen, die ich unterrichte genauso wie solchen, die ich nicht unterrichte. Und in diesem Rahmen k&#246;nnen durchaus auch Fragen an mich gestellt werden, denn wenn ich auf konkrete Fragen Antworten suche, oft muss ich sie tats&#228;chlich erst suchen, bin ich doch alles anderes als „Mr. Allwissend“, lerne ich selbst in der Regel eine ganze Menge dabei.</p>

<p>Noch aber steht das Projekt, dessen „Basislager“ im Netz dieses Blog herrlarbig.de ist, ganz am Anfang. Als „Basislager“ wird es im Blog auch (weiterhin) l&#228;ngere Beitr&#228;ge zu Themen rund um Sprache und Literatur geben, die auf Twitter dann nat&#252;rlich als Links auftauchen. Ich wei&#223;, dass solche Beitr&#228;ge durchaus gelesen werden, denn die meist gelesenen Beitr&#228;ge hier sind Beitr&#228;ge, in denen literarische Werke im Zentrum stehen.</p>

<p>Ich bin neugierig, wie sich dieses Projekt „Deutschstunde“ auf Twitter entwickeln wird. Dabei werde ich in diesem Rahmen die klassische Twitterfrage „What are you doing“ (Was machst du gerade) nicht beantworten, sondern mich tats&#228;chlich alleine auf die Inhalte konzentrieren. Dabei kann sich der Charakter dieser Twitter-Timeline  „Deutschstunde“ aus dem Hause <a href="http://twitter.com/herr_larbig" target="_blank">herrlarbig.de</a> im Laufe der Zeit auch &#228;ndern. Dies wird die Zeit dann aber zeigen, das kann ich heute nicht voraussehen.</p>



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		<title>Kompetenzenorientierung im Unterricht? Ein Beispiel</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 23:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit befasse ich mit Audioboos. Und seit ein paar Tagen gibt es jetzt auch welche zum Anh&#246;ren. Dazu habe ich hier ja schon was gesagt. Nun ist mir aber aufgefallen, dass diese Audioboos als ein Beispiel f&#252;r die Rede von „Kompetenzen“ darstellen k&#246;nnen, die oft und ausf&#252;hrlich in der heutigen Bildungslandschaft anzutreffen ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit befasse ich mit Audioboos. Und seit ein paar Tagen gibt es jetzt auch welche zum Anh&#246;ren. Dazu habe ich <a href="http://herrlarbig.de/2010/01/17/herrlarbig-jetzt-auch-hoeren/">hier</a> ja schon was gesagt.</p>

<p>Nun ist mir aber aufgefallen, dass diese Audioboos als ein Beispiel f&#252;r die Rede von „Kompetenzen“ darstellen k&#246;nnen, die oft und ausf&#252;hrlich in der heutigen Bildungslandschaft anzutreffen ist. Auch dazu habe ich <a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/">mich schon ge&#228;u&#223;ert</a>. In diesem &#228;lteren Beitrag legte ich Wert darauf, dass Inhalt und Kompetenzen, dass Wissen und Kompetenzen zusammengeh&#246;ren und eben nicht davon ausgegangen werden kann, dass nun pl&#246;tzlich irgendwelche F&#228;higkeiten das Wissen ersetzen sollen. Im Gegenteil: Ein recht verstandener Kompetenzenbegriff erweitert gleichzeitig das Wissen desjenigen, der sich die Kompetenzen aneignet</p>

<p>Mein Beispiel hier ist die Arbeit mit Audiodateien. Die Kompetenz als Ziel in einem Lernzusammenhang k&#246;nnte wie folgt formuliert werden:</p>

<p><em>Der Lernende ist in der Lage, mithilfe der ihm verf&#252;gbaren technischen M&#246;glichkeiten Audiodateien zu erzeugen und zu ver&#246;ffentlichen. Diese Audiodateien haben einen relevanten Inhalt.</em></p>

<p>Das klingt erst einmal sehr pauschal und ist im Grunde noch wenig differenziert, was die eigentlichen Herausforderungen betrifft, mit denen ein Lernender in diesem Falle konfrontiert ist. Die hier einmal beispielhaft formulierte Kompetenz kann n&#228;mlich auf ganz unterschiedlichem Niveau umgesetzt werden.</p>

<ol>
    <li>Der Lernende nimmt z. B. die Audioboo-App, spricht kurz und assoziativ etwas zu einem Thema ein, f&#252;gt ein Foto hinzu und l&#228;dt das Ganze hoch. Fertig.</li>
    <li>Der Lernende schreibt ein Manusskript f&#252;r einen Audiobeitrag, liest dieses als Audiodatei ein und l&#228;dt sie bei Audioboo hoch.</li>
    <li>Der Lernende entwickelt in Form von Stichworten ein Grundstruktur der Inhalte und des Verlaufs einer Aufnahme und spricht diese, seinen Notizen folgend, ein und l&#228;dt sie auf eine vorgefertigte Plattform hoch. (Neben audioboo sei hier z. B. noch audiyou.de genannt)</li>
    <li>Der Lernende produziert einen Beitrag und bearbeitet diesen in einer Software wie audacity nach. Der Beitrag wird geschnitten, gegebenenfall wird die Qualit&#228;t der Aufnahmen &#252;ber Filter optimiert. Anschlie&#223;end wird der Beitrag im Netz zur Verf&#252;gung gestellt.</li>
    <li>Der Lernende spricht einen Beitrag zu einem Thema frei und konsistent ein, da er sich mit dem Thema im Vorfeld intensiv besch&#228;ftigt hat und sich dementsprechend so gut auskennt, dass freies Sprechen zum Thema m&#246;glich ist. Zudem ist der Lernende in der Lage, dar&#252;ber zu entscheiden, ob eine Aufnahme nachbearbeitet werden muss und kann diese Nachbearbeitung auch angemessen durchf&#252;hren, um dann zu entscheiden, auf welcher Plattform und in welchem Kontext diese Aufnahme zur Verf&#252;gung gestellt wird. Dabei wird bevorzug eine Plattform gew&#228;hlt, die eine Diskussion zu dem Beitrag erm&#246;glicht. Diese Diskussion wird gegebenenfalls intensiv wahrgenommen und tr&#228;gt zur Reflexion der eigenen Arbeit bei.</li>
</ol>

<p>Es g&#228;be sicher noch Zwischenstufen zu den hier genannten Kompetenzstufen. Diese seien als Beispiel genannt, das sicher noch verbesserungsf&#228;hig ist, wenn es bis in die letzten Details dann auch diskutiert und angepasst w&#252;rde.</p>

<p>Die genannte Komptenzstufen setzen unterschiedliches Wissen voraus, die ihr Erreichen erm&#246;glichen. Was aber muss gewusst werden:</p>

<ol>
    <li>Je besser sich der Lernende in den Inhalten auskennt, zu denen er einen H&#246;rbeitrag konzipiert und produziert, um so freier kann der Text eingesprochen werden ohne nur rein assoziativ zu sein. Der Inhalt des H&#246;rbeitrages h&#228;ngt also zentral von dem ab, was klassischerweise als Wissensbest&#228;nde der Bildung angesehen wird. Diese Wissensbest&#228;nde werden klassischerweise vor allem mit schriftlichen Anwendungskompetenzen verbunden (Klassenarbeiten, Refereate [die verlesen werden]). Andere Kompetenzbereich werden in der Regel alleine auf die Inhalte hin abgestimmt und sind als Methoden im Unterricht vor allem f&#252;r das Erreichen didaktischer Zieler eingesetzt, ohne selbst in allen F&#228;llen eigenst&#228;ndig in dem Zusammenhang reflektierte Kompetenzen zu sein.</li>
    <li>Neben das „klassische“ Wissen aus einem Fach wird in dem hier vorgestellten Beispiel Wissen und Kompetenz in einem zweiten Bereich verlangt, der mit den Inhalten verbunden ist. Es soll eine H&#246;raufnahme produziert werden. Neben den fachlichen Inhalten, gilt es, an dieser Stelle auch Wissen &#252;ber eine und die F&#228;higkeit beim Umgang mit einer medialen Form zu erwerben und anzuwenden, wobei das Ziel eine Ver&#246;ffentlichung ist. Die Methode dient also nicht nur didaktischen Zwecken und somit zum Erlangen des Wissens, sondern ist als Kompetenz selbst noch einmal Wissen generierend. Hier wird also die fachliche Seite mit einer medienp&#228;dagogischen Seite verbunden, die &#252;ber das Fachwissen hinaus Kenntnisse (Wissen!) erm&#246;glicht, die selbst wieder reflexiv werden k&#246;nnen (Wie werden Rundfunkbeitr&#228;ge gemacht? Was sind technische Voraussetzungen? Welche Verk&#252;rzungen sind da n&#246;tig? Woran kann man h&#246;ren, ob ein Sprecher im Radio wei&#223;, wovon er spricht? Sind Produktionen aufwendig oder eher einfach? &#220;ber welche Kan&#228;le kann Aufmerksamkeit gewonnen werden? Wie geht das? Was ist beim Mikrofonsprechen anders als beim normalen Sprechen…)</li>
</ol>

<p>H&#228;ufig wird in der Kompetenzendiskussion als Beispiel zur Diskreditierung der Denkweise angef&#252;hrt, dass Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen nun lernen sollten, wie man einen beh&#246;rdlichen Fragebogen ausf&#252;llt. W&#252;rde Kompetenzenorientierung im Unterricht alleine auf so etwas hin ausgerichtet sein, so w&#228;re es sicher angebracht, diese Ausrichtung von Schule und Unterricht selbst kritisch zu hinterfragen. Wenn aber anhand eines solchen beh&#246;rdlichen Fragebogen die Hintergr&#252;nde der Fragen, der Grund und Art der Weiterverarbeitung der gemachten Angaben und die Konsequenzen aus m&#246;glichen Entscheidungen, die dann getroffen werden, mit thematisiert werden, dann w&#228;ren wir schon bei einem an Inhalten und Kompetenzen interessiertem Unterricht, der Wissen mit Relevanz zu verbinden vermag – und somit zu einem umfassenderen, integrierteren und wom&#246;glich auch &#252;ber einen Leistungsnachweis hinaus reichenden Wissen f&#252;hren kann.</p>

<p>Das klingt erst einmal nach einem problemorientiertem Unterricht. Es unterscheidet sich von diesem insofern, dass problemorientierter Unterricht sich oft an rein inhaltlichen Problemen orientiert und Wissen von einer anwendungsorientierten Problemorientierung unter Umst&#228;nden abtrennt.</p>

<p>Diese Gefahr besteht &#252;brigens auch im Kontext der Kompetenzenorientierung von Unterricht, wenn die Kompetenzen rein inhaltlich gedacht werden. Dann k&#246;nnte man z. B. als Kompetenz formulieren, dass ein Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin in der Lage ist, einen Text angemessen zusammenzufassen, ohne dass damit auch schon klar ist, wozu man diese Kompetenz braucht, au&#223;er zur Erreichung einer m&#246;glichst guten Note in einer Leistungs&#252;berpr&#252;fung.</p>

<p>Es will mir so scheinen, als ob Kompetenzenorientierung eigentlich immer zwei Bereich miteinander verbinden muss, die einerseits stark inhaltlich orientiert sind, andererseits aber auch Wissen und Kompetenzen in einem zweiten Bereich verlangen. Im hier angef&#252;hrten Beispiel m&#252;sste man also nicht nur inhaltlich fit sein, sondern auch im Bereich des Wissens um die Produktion von H&#246;rtexten, H&#246;rspielen, H&#246;rcollagen oder was sonst noch alles im Audiobereich gemacht werden kann.</p>

<p>Hilfreich k&#246;nnte es dabei zudem sein, wenn Kompetenzen nicht nur intern erworben werden, sondern immer mal wieder darauf hin angelgt sind, dass die entstandenen „Produkte“ selbst relevant werden, in dem sie eine gewisse &#214;ffentlichkeit erlangen. Das kann eine Ausstellung in der Schule sein, ein Theaterabend, eine Lesung, Pr&#228;sentation naturwissenschaftlichen Wissens im Rahmen von Tagen der offenen T&#252;r, ein Wettbewerb oder aber auch im Kontext des Internets.</p>

<p>Bleibt die Frage, ob auf diesem Wege dann nicht zu viel Zeit mit Nebenschaupl&#228;tzen verbracht werden muss, die dann f&#252;r die Erf&#252;llung des Lehrplans fehlt. Diese Frage muss in vielen F&#228;llen wohl leider nach wie vor mit „Ja“ beantwortet werden. Viele Lehrpl&#228;ne sind so voll, dass schon das Erreichen der fachlichen (inhaltlichen) Ziele oft unter gro&#223;em Zeitdruck steht, was durch standardisierte, zentral vorgegebene Pr&#252;fungen noch verst&#228;rkt wird. Dies f&#252;hrt dann dazu, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler unter Umst&#228;nden viel Wissen, dieses Wissen aber nicht mit anderem Wissen zu verkn&#252;pfen verm&#246;gen, dieses Wissen nicht praktisch relevant werden lassen k&#246;nnen, was durchaus manchmal schon dort beginnt, wo es „nur“ um eine schriftliche Reproduktion von Wissen und den Transfer dieses Wissen auf einen anderen inhaltlichen Bereich geht.</p>

<p>Hier m&#252;ssten die zur Zeit in einigen Bundesl&#228;ndern in der Entwicklung seienden kompetenzenorientierten Lehrpl&#228;ne neue M&#246;glichkeiten schaffen, in dem sie nicht nur Inhalte vorgeben, sondern auch eine Auswahl an m&#246;glichem „Sekund&#228;r-” (=Anwendungs-)Wissen mit den Inhalten verbinden. Hier b&#246;ten sich auch neue M&#246;glichkeiten des f&#228;cher&#252;bergreifenden und f&#228;cherverbindenden Unterrichts.</p>

<p>Vorl&#228;ufig ergibt sich f&#252;r mich dann folgende Beschreibung dessen, was mit kompetenzenorientiertem Unterricht gemeint sein kann:</p>

<p>An Kompetenzen orientierter Unterricht ist gleichzeitig Fachunterricht (Inhaltswissen) und auf Anwendbarkeit hin orientierter Unterricht, wobei die f&#252;r Anwendungen notwendigen Kenntnisse (Inhalte) &#252;ber die fachlichen Inhalte hinaus zu erwerben sind. Damit ist nicht gemeint, dass ein solcher Unterricht alleine auf berufliche Anwendbarkeit hin ausgerichtet ist. Die Verbindung von fachlichem Wissen und der kompetenten Anwendung des Wissens schlie&#223;t die kritische Reflexionsf&#228;higkeit gegen&#252;ber der Anwendung und den Inhalten mit ein.</p>

<p>F&#252;r den Deutschunterricht k&#246;nnte dies beispielsweise folgendes hei&#223;en:</p>

<ol>
<li><p>Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen erwerben nicht nur Kenntnisse in Rechtschreibung und Grammatik, sondern Wissen dar&#252;ber, wie mit Hilfe dieser Kenntnisse wirkungsvolle Texte verfasst werden k&#246;nnen.</p></li>
<li><p>Es geht nicht nur um einen literarischen Text, um Textanalyse, Stilanalyse und Interpretation, sondern auch um die Frage der wirkungsvollen Pr&#228;sentation solcher Ergebnisse und somit auch um die Wissensbest&#228;nde, die zum Erreichen der gew&#228;hlten Pr&#228;sentationsform notwendig sind. Diese unterscheiden sich, wenn es um eine Ausstellung, eine Lesung, eine Auff&#252;hrung oder auch um eine Audioproduktion geht.</p></li>
</ol>

<p>Dabei geht es im &#220;brigen nicht darum, neben die fachliche Kompetenz Methodenkompetenz zu stellen, sondern um die Verkn&#252;pfung dieser beiden Bereiche auf Relevanz hin.</p>

<p>F&#252;r die oben genannten Audioproduktionen hei&#223;t das konkret:</p>

<ol>
<li><p>Fachkenntnis, Fachkenntnis, Fachkenntnis.</p></li>
<li><p>Wissen &#252;ber Mikrofonsprechen und Wissen &#252;ber das (freie) Sprechen &#252;berhaupt. Hier geht es also schon in den Bereich der Rhetorik, der in vielen Bildungsprozessen meiner Wahrnehmung nach selten explizit und vor allem zur Praxisreflexion bef&#228;higend aufgegriffen wird.</p></li>
<li><p>Wissen &#252;ber die Rezeption von Audioaufnahmen (Radio)</p></li>
<li><p>F&#228;higkeiten im Umgang mit Audioschnittsoftware.</p></li>
<li><p>Kenntnisse &#252;ber m&#246;gliche Verbreitungswege und die F&#228;higkeit, diese kritisch daraufhin zu reflektieren, welche Verbreitungswege f&#252;r die eigene Produktion sinnvoll sein kann und welche eher nicht.</p></li>
<li><p>F&#228;higkeit zur Entwicklung von Kritierien, die die Qualit&#228;t einer entstandenen Audioaufnahme zu beurteilen in der Lage sind.</p></li>
<li><p>All das, was ich hier jetzt unber&#252;cksichtigt gelassen habe.</p></li>
</ol>

<p>Ein solcher an Kompetenzen orientierter Bildungsprozess ist ein hochdynamischer Bildungsprozess, der zahlreiche Verbindungslinien zwischen den bislang oft unverbunden nebeneinander her laufenden F&#228;chern schafft, nutzt und integrierte Wissensbest&#228;nde erm&#246;glicht, die auf Zusammenh&#228;nge hin ausgerichtet sind.</p>

<p>Und ganz „nebenbei“ k&#246;nnte auf diesem Wege ein neues Verst&#228;ndnis von Allgemeinbildung entstehen, das dann nicht mehr zuerst als ein eher lexikalisch ausgerichtes Wissen verstanden wird, wie es die vielen Wissenquizsendungen im Fernsehen heute tun, sondern auf die F&#228;higkeit, das vorhandene Wissen auf der Basis seiner Verkn&#252;pfbarkeit und Anwendbarkeit hin fruchtbar werden zu lassen, f&#252;r sich selbst aber auch in funktionalen Zusammenh&#228;ngen, wie beispielsweise im Beruf.<sup> [1]</sup></p>

<p>Zugegeben: Guter Unterricht wird auch schon heute so ausgerichtet sein, wie ich es hier beschrieben habe – im Rahmen der engen zeitlichen Grenzen, die die gegenw&#228;rtigen Lehrpl&#228;ne mit sich bringen. Es gilt, die Kritierien f&#252;r solchen guten Unterricht in das System selbst organisch einzubinden. – Ein so verstandener Kompetenzenbegriff k&#246;nnte meines Erachtens das deutsche Bildungssystem qualitativ sehr bereichern. Oder habe ich da falsche Fantasien?</p>

<p>Haben Sie Beispiele aus der Praxis, in der solche Verkn&#252;pfungen von Wissensbest&#228;nden stattfinden, wie ich sie hier beschrieben habe? Haben Sie Ideen, die meine &#220;berlegungen erg&#228;nzen? Oder sehen Sie das alles ganz anders? Gerne k&#246;nnen Sie die Kommentarfunktion dieses Artikels nutzen, um miteinandern und mit mir in eine konstruktive Diskussion zu kommen.</p>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2388" class="footnote">Ich warte auf die Quizsendungen, in denen genau diese Kombination von Wissensbest&#228;nden aus unterschiedlichen Bereichen ins Zentrum gestellt w&#252;rde, in denen man nicht mehr aus einer Reihe von Antworten die richtige ausw&#228;hlen, sondern konkret Wissen anwenden muss um zu zeigen, dass man wirklich gebildet ist.</li></ol>
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		<title>Prof. Dr. Martin ist pensioniert und wird noch immer kl&#252;ger…</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 22:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Jean-Pol Martin war Lehrer und Prof. f&#252;r Franz&#246;sischdidaktik an der Universit&#228;t Eichst&#228;tt. Ein Experte des Lernens, der „ganz nebenbei“ auch noch die Methode LdL entwickelte – ein kluger Mann, der heute von sich sagt, er werde immer kl&#252;ger. Was die einen als v&#246;llige Reiz&#252;berflutung ansehen und als Un&#252;berschaubarkeit des Internets und damit die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Prof. Dr. Jean-Pol Martin</a> war Lehrer und Prof. f&#252;r Franz&#246;sischdidaktik an der Universit&#228;t Eichst&#228;tt. Ein Experte des Lernens, der „ganz nebenbei“ auch noch die Methode <a href="http://www.ku-eichstaett.de/Forschung/forschungsprojekte/ldl.de" target="_blank">LdL</a> entwickelte – ein kluger Mann, der heute von sich sagt, er werde immer kl&#252;ger.</p>

<p>Was die einen als v&#246;llige Reiz&#252;berflutung ansehen und als Un&#252;berschaubarkeit des Internets und damit die Verflachung der Gedanken durch das Internet beklagen ist ihm anregende Aktivierung seines Denkens, wie er in diesem Video erz&#228;hlt:</p>

<p>http://www.youtube.com/watch?v=mjRk52ClBBw</p>

<p>Und an anderer Stelle berichtet Martin von der Bedeutung der Informationsbearbeitung als Grundbed&#252;rfnis des Menschen:</p>

<p>http://www.youtube.com/watch?v=dfrkdAswNWc</p>

<p>Das beeindruckt mich, denn Jean-Pol Martin wei&#223;, wovon er spricht und – was fast noch wichtiger ist – hat gen&#252;gend Erfahrungen mit Lernenden, konkret: mit Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern.</p>

<p>Hier ist einer, der nicht im Verdacht steht, ein digital native zu sein, einer, der es gar nicht n&#246;tig hat, ein Medium zu verteidigen, dessen bildende Wirkm&#228;chtigkeit er Tag f&#252;r Tag selbst erlebt.</p>

<p>Und da ist einer, dessen Ideen und Gedanken mir wahrscheinlich nicht in der Intensit&#228;t begegnet w&#228;ren, wie es vor knapp einem Jahr passiert ist. – Und pl&#246;tzlich war ich drinnen, in einem Netzwerk von Menschen, die sich leidenschaftlich mit Fragen der Bildung im 21. Jahrhundert befassen, von denen ich sehr viel gelernt habe, mit denen ich kontrovers diskutiere – und denen ich, von wegen Anonymit&#228;t des Internets, teilweise auch schon pers&#246;nlich begegnen durfte.</p>

<p>Ohne Internet h&#228;tte dieses Netzwerk kaum die M&#246;glichkeiten zu so intensiver Zusammenarbeit, zu so intensivem Austausch, wie ich das immer wieder erlebe. Und gerade Jean-Pol Martin, der auf die schnellen Reaktionsgeschwindigkeiten des Netzes baut, hat hier ein Medium gefunden, auch nach seiner Pensionierung hochgradig aktiv weiter zu denken.</p>

<p>Was also soll die massive Kritik, die der Einsatz des Internets und anderer digitaler Medien in Lernzusammenh&#228;ngen nach wie vor auszul&#246;sen vermag?</p>

<p>Ist es „nur“ die &#252;bliche Kritik, die jede Medienrevolution begleitet? Die Schrift wurde von Sokrates kritisiert; Johannes Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks l&#246;ste Skepsis aus; die Beat-Musik wurde kritisch be&#228;ugt; das Fernsehen wurde zum Weltuntergangsmedium gek&#252;rt; das Aufkommen von tragbaren Kassettenger&#228;ten mit Kopfh&#246;rern l&#246;ste die Furcht einer ertaubenden Generation aus – und nun stehen eben das Internet und der massiv wachsende Einsatz digitaler und vor allem auch mobiler Ger&#228;te im Fokus der im Grunde seit &#252;ber 2000 Jahren immer gleichen Kritik.</p>

<p>Ist es eine substantielle Kritik? Eine solche setzt eine echte Kritik im philosophischen Sinne voraus, die nicht darin besteht, etwas, das ist, pauschal zu verneinen, sondern dort ihren Ort hat, wo differenziert die M&#246;glichkeiten und Grenzen von etwas Seiendem ausgelotet werden. Eine solch differenzierende Kritik, die letztlich einen Zugewinn an kompetentem Umgang mit z. B. einem Medium bedeutet, sehe ich viel zu selten.</p>

<p>Das mag einer der Gr&#252;nde sein, warum so viele, die sich kritisch und praktisch mit digitalen Medien befassen, gerne mal als Geeks, mal als Freaks oder gar als Nerds angesehen werden.</p>

<p>Vor diesem Hintergrund finde ich Jean-Pol Martins Statement bemerkenswert, in dem er bekennt, dass das Internet ihn nicht d&#252;mmer gemacht habe, sondern Tag f&#252;r Tag kl&#252;ger werden l&#228;sst. Und dabei bezieht er sich vor allem auf die Inhalte des Netzes, spricht er nicht einmal von all den Kompetenzen, die sich jeder (fast nebenbei) aneignet, der sich der produktiven Nutzung dieser „neuen“ Medien bedient.</p>

<p>Spannend finde ich ihn diesem Zusammenhang, dass ich vor kurzem in einem Aufsatz eines Sch&#252;lers las, dass er der Meinung sei, dass Jugendliche sich deshalb so intensiv den Medien aussetzen, weil sie lernen wollen, weil sie diese Medien verstehen und nutzen wollen. Und darin, so der Sch&#252;ler weiter, l&#228;ge auch ein Grund daf&#252;r, dass Jugendliche so gerne st&#228;ndig die neuesten Ger&#228;ten haben wollten: Die Entwicklung geht so schnell voran und sie haben so vieles zu entdecken.</p>

<p>Was vielen Jugendlichen aber fehlt – und in meinen Augen ist das ein wichtiger Grund f&#252;r manche, von mir gar nicht in Frage gestellte, Fehlentwicklung  –, sind Leute, die selbst h&#246;chst produktiv mit Computer, vernetzten Strukturen und somit auch dem Internet umgehen und so zeigen, wo das eigentlichen Lernpotential im Umgang mit digitalen Medien liegt.</p>

<p>Und dann ist es letztlich nicht das Internet, das zu Un&#252;bersichtlichkeit und Verflachung von Gedanken f&#252;hrt. <a href="http://www.welt.de/politik/bildung/article5882848/Deutsche-Schulen-bei-PC-Nutzung-Schlusslicht.html" target="_blank">In einer Studie, die gerade erst bekannt wurde</a>, wurde (ohne dass mich das Ergebnis &#252;berrascht h&#228;tte) dargestellt, dass genau dort, wo diese Ph&#228;nomene kritisch begleitet werden k&#246;nnten, um so zu einem kompetenteren Umgang mit Computer und Internet zu kommen, diese Besch&#228;ftigung nach wie vor zu wenig stattfindet.</p>

<p>Ein Grund liegt sicher in der nach wie vor vorhandenen Situation, dass der Einsatz von Computern als Bildungsinstrument von der Infrastruktur in Schulen erschwert wird: Da gibt es PC-R&#228;ume, die gebucht werden m&#252;ssen, so sie nicht schon belegt sind, aber keine PCs in den „normalen“ Klassenr&#228;umen. Da gibt es Lehrende, die selbst erst wieder zu Lernenden werden m&#252;ssen, um selbst in der Lage zu sein, digital gest&#252;tzte Lernprozesse zu begleiten und, diese Zahl der Studie finde ich besonders spannend, nur 15% der Jugendlichen d&#252;rfen diese infrastrukturellen Gegebenheiten durch das Mitbringen eigener digitaler Arbeits(!)instrumente selbstbestimmt verbessern.</p>

<p>Und nun kommt da ein „alter“ Bildungshase wie Jean-Pol Martin und sagt, dass ihn das Internet Tag f&#252;r Tag kl&#252;ger mache und – das erg&#228;nze ich jetzt aus eigener Beobachtung – gleichzeitig genau mit dem versieht, was in der heutigen Bildungsdebatte ganz oben auf der Agenda steht: Handlungskompetenzen.</p>

<p>Mir geben diese Zusammenh&#228;nge viel Stoff zum Denken.</p>

<p>Wie denken Sie dar&#252;ber? Was denkst du dar&#252;ber? Mithilfe der Kommentarfunktion zu diesem Artikel, k&#246;nnen Sie / kannst du hier selbst das Vernetzen ein klein wenig &#252;ben und jeden, der es mag, an Ihren / Deinen Gedanken zum Thema teilhaben lassen.</p>



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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:19:06 +0000</pubDate>
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		<title>Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 22:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Kurzgeschichten erfreuen sich im Deutschunterricht seit jeher einer gro&#223;er Beliebtheit“, schreibt Reiner Werner auf Seite Vier der Einleitung des Schroedel-Bandes „Deutsch SII (Kompetenzen, Themen, Training), Kompetent in Kurzgeschichten“, der 2009 erschienen ist. Er zeigt damit, m&#246;glicherweise, ohne sich dessen bewusst zu sein (?), schon im ersten Satz des von ihm erarbeiteten Bandes, die Ambivalenz des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>„Kurzgeschichten erfreuen sich im Deutschunterricht seit jeher einer gro&#223;er Beliebtheit“,</blockquote>

<p>schreibt Reiner Werner auf Seite Vier der Einleitung des Schroedel-Bandes „Deutsch SII (Kompetenzen, Themen, Training), Kompetent in Kurzgeschichten“, der 2009 erschienen ist. Er zeigt damit, m&#246;glicherweise, ohne sich dessen bewusst zu sein (?), schon im ersten Satz des von ihm erarbeiteten Bandes, die Ambivalenz des Einsatzes von Kurzgeschichten auf: Einerseits geh&#246;ren Kurzgeschichten mit Gedichten zu den am h&#228;ufigsten im Deutschunterricht eingesetzten literarischen Kunstwerken. Andererseits handelt es sich dabei aber um literarische Gattungen, die au&#223;erhalb der Schule so gut wie gar nicht gelesen werden.</p>

<p>In der Schule werden diese „kleinen“ literarischen Gattung „gehegt“ und „gepflegt“; auf dem Buchmarkt spielen sie eine kaum wahrnehmbare Rolle. „Gehegt“ und „gepflegt“ – oder vielleicht doch eher missbraucht, vergewaltigt und get&#246;tet? Dieser Frage will ich hier nachgehen. Dabei nehme ich das Vorwort in dem schon zitierten Schroedel-Band als Leitfaden, weil es sich um 1. um einen gerade erschiehnenen und 2. um einen von seiner Zielrichtung her an Komptenzen orientierten Band handelt, der zumindest davon Zeugnis gibt, wie sich ein Schulbuchverlag „Kompetenzen“ im Umgang mit Literatur vorstellt.</p>

<p>Entscheidend ist f&#252;r mich eigentlich immer, was Lehrer und Didaktiker – nein, es ist kein Zufall, dass ich diese beiden Begriffe nicht synonym gebrauche – zum Thema der Methodik zu sagen haben. Dazu Rainer Werner:</p>

<blockquote>„Der moderne Literaturunterricht zielt darauf ab, den Sch&#252;lern wichtige Kompetenzen der Textinterpretation zu vermitteln, die sie in die Lage versetzen, ihre F&#228;higkeiten im Umgang mit Sprache und Literatur stetig zu erweitern.“ (a.a.O., S. 5.)</blockquote>

<p>Ja, genau so ist es und so muss es auch sein, will ein Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin Klausuren in der Oberstufe bestehen und schlie&#223;lich den Anforderungen des Abiturs entsprechen. Dementsprechend geht der Autor dann noch kurz darauf ein, welchen Grunds&#228;tzen sein Ansatz folgt, der die „herk&#246;mmliche lehrerzentrierte Unterrichtsform“ auflockern will, in dem so „sch&#252;lerzentrierte“ Methoden, wie Gruppen und Partnerarbeit, aber auch kreative Schreibaufgaben eingesetzt werden, ohne die „strukturierende Hand des Lehrers“ aus dem Blick zu verlieren, dessen „&#252;berlegenes Wissen“ nun nicht mehr nur eingesetzt werde, „um den Gang der Interpretation immer zum ‚richtigen‘ Ziel hin zu steuern“ (ebd.). Au&#223;erdem behauptet Werner auch noch richtig, dass Lehrer Sch&#252;lern das fachliche Wissen voraus h&#228;tte, aber auch, dass dieses Voraus ebenso f&#252;r die Erfahrung im Umgang mit literarischen Texten gelte.</p>

<p>Und dann werden all die Wege genannt, die Lehrer (und Lehrerinnen) mit dem nun vorgelegten Band gehen k&#246;nnten. – Wer w&#252;rde von einem Lehrerband zum Thema „Kurzgeschichten“ auch etwas anderes erwarten, stimmt Werners Darstellung des Literaturunterrichtes doch ziemlich genau mit einer zumindest nach wie vor weit verbreiteten Wirklichkeit des Deutschunterrichts &#252;berein, die man sich bei den genannten und faktisch so in Pr&#252;fungen ja wirklich erwarteten Zielen, auch kaum anders vorstellen kann.</p>

<p>F&#252;r Lehrende ist das im t&#228;glichen Prozess der Reflexion auf ihren Unterricht ein wirklich guter Band zum Thema Kurzgeschichten geworden. Und f&#252;r den Band spricht auch, dass Reiner Werner scheinbar alle Unterrichtsvorschl&#228;ge am Berliner John-Lennon-Gymnasium ausprobiert hat. Die Inhalte sind also erfahrungsges&#228;ttigt und kommen zudem Lehrerinnen und Lehrern entgegen, die sich zwar der Kompetenzenorientierung des Unterrichts nicht entziehen wollen, gleichzeitig aber auch, um ihrer Verantwortung gerecht werden zu k&#246;nnen, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler kompetent im Umgang mit literarischen Texten zu machen, die strukturierenden F&#228;den in den H&#228;nden behalten wollen. Das st&#246;rt mich nicht, das geh&#246;rt nach wie vor zum Alltag des Deutschlehrers – und die Frage nach der Lehrerrolle im Deutschunterricht soll hier auch gar nicht im Vordergrund stehen, so sehr sie im Hintergrund immer mitschwingen mag.</p>

<p>Viel mehr interessieren mich hier zwei andere Fragen:</p>

<ol>
    <li>Wo kommen in solchen Ans&#228;tzen, wie er von Reiner Werner im Vorwort des Bandes „Kompetent in Kurzgeschichten“ vertreten wird, die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen vor?</li>
    <li>Welche Rolle haben literarischen Kurzformen im Deutschunterricht.</li>
</ol>

<p>Beginnen wir mit der zweiten Frage:</p>

<p>Die Rolle von literarischen Kurzformen im Unterricht steht in einem deutlichen Gegensatz zu der Rolle, die diese Textsorten im Alltag durchschnittlicher Leser und Leserinnen spielen. Sie werden gew&#228;hlt, weil sie gut in den Zusammenhang von Unterrichtsstunden passen.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus kann an literarischen Kurzformen in kompakter Form Wissen im Umgang mit Texten vermittelt werden. Das m&#246;gen ehrenwerte Ziele und ein nachvollziehbarer Mehrwert von Gedichten und Kurzgeschichten sein, aber am wichtigsten finde ich, dass diese f&#252;r mich literarisch anspruchsvollsten literarischen Gattungen im Deutschunterricht am Leben erhalten werden. Die Schule &#252;bernimmt f&#252;r diese literarischen Gattungen, insbesondere f&#252;r Kurzgeschichten, kommen Gedichte doch immerhin auf den MP3-Playern der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler als „Lyrics“ nach wie vor in Massen vor, in etwa die Rolle, die Zoos f&#252;r vom Aussterben bedrohte Tierarten &#252;bernehmen: Es wird ein Schauraum geschaffen, in dem man gesch&#252;tzt und strukturiert und angeleitet, von W&#228;rtern gehegte und gepflegte Tiere betrachten kann, die einem in freier Wildbahn oftmals kaum noch begegnen. Die Gehege werden mit Tafeln versehen, die alles erkl&#228;ren – und der Besucher kann den Zoo mit dem guten Gef&#252;hl verlassen, etwas gelernt zu haben. Au&#223;erdem wird das Einsperren der Tiere mit der in Zoos stattfindenden wissenschaftlichen Arbeit begr&#252;ndet, die ja in Einzelf&#228;llen auch wieder zur Auswilderung der Tiere f&#252;hren kann.</p>

<p>Sicher, eine authentische Begegnung mit einer Wildkatze, einer Giftschlange oder einem Krokodil sieht anders aus. Sie ist aufregender und deutlich gef&#228;hrlicher als im Zoo. Und sp&#228;testens dann, wenn ein solches Tier seziert wird, ist klar: Jetzt geht es um die anatomische Zerlegung einer Leiche.</p>

<p>Kurzgeschichten (Gedichten und eigentlich fast jeder literarischen Form) ergeht es im Deutschunterricht nicht besser. Die unmittelbare, „gef&#228;hrliche“ Begegnung mit Literatur wird h&#246;chstens noch methodisch geleitet zugelassen, die Frage nach dem ersten Leseeindruck der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler wird fast zu einer rhetorischen Frage, da sie oft beim weiteren Umgang mit einem literarischen Kunstwerk kaum noch eine Rolle spielt. Dort, wo das „Wilde“ und das „Gef&#228;hrliche“ der Literatur zu Hause ist, dort, wo ein Mensch mit seiner Biographie auf einen Text trifft und aus dieser existentiellen Begegnung etwas wachsen kann, liegen die Seziermesser der Textanalyse schon bereit, mit denen das m&#246;glicherweise im ersten Leseeindruck aufgeflackerte Leben, das in der Begegnung von Text und Leser bzw. Leserin gezeugt wird, schnellstm&#246;glich auf funktional einsetzbare Kompetenzen hin beschnitten wird.</p>

<p>Nat&#252;rlich wird ein Deutschlehrer vermutlich mehr gelesen haben als die Jugendlichen. Nat&#252;rlich hat die Deutschlehrerin aus dem Studium mehr Fachwissen als Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler. Aber kann man in der unmittelbaren Begegnung mit Literatur je erfahrener sein, abgesehen von der Erfahrung, was Literatur mit einem „echten“ Leser machen kann, als die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler?</p>

<p>Wenn es stimmt, dass jeder Text in der Begegnung mit jedem Leser und jeder Leserin „neu“ entsteht, „neu“ gelesen wird; wenn es stimmt, dass in der Begegnung des Textes mit dem Lesenden ein Text v&#246;llig neue Seiten Preis geben kann, dann wertet die Behauptung, dass ein Lehrer „besser“ lesen k&#246;nne diese Leseerfahrungen ab – und zwar so sehr, dass es Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern eine gro&#223;e Herausforderung ist, wenn ein Lehrer versucht, sie wirklich mit dem Text in eine Begegnung zu bringen, aus der m&#246;glicherweise das nachgelagerte Interesse an den Techniken erw&#228;chst, derer sich ein Autor (ob nun gezielt oder nicht) bedient hat.</p>

<p>Oft steht die Aussage, dass  das Ziel beim Umgang mit Literatur in der Schule „sowohl die pers&#246;nliche Erfahrung der Leser bzw. Sch&#252;ler       in die Auseinandersetzung mit dem literarischen Text einzubeziehen, als       auch ein angemessenes Verst&#228;ndnis f&#252;r die Aussage und Form solcher Texte       zu f&#246;rdern“<sup> [1]</sup> im didaktischen Vordergrund des Deutschunterrichtes stehen m&#252;sse, zwar im Zentrum literaturdidaktischer Seminare, seltener aber im Zentrum des literarischen Zoos des Deutschunterrichtes.</p>

<p>Dies gilt insbesondere, wenn das Unplanbare der pers&#246;nlichen Erfahrung der Leser in der Begegnung mit einem Text ernst genommen wird, da der Unterricht dann nur noch in Grenzen planbar ist, sobald die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen erst einmal wieder gelernt haben, dass diese pers&#246;nlichen Eindr&#252;cke, Emotionen und auch Langeweilen, relevant f&#252;r ihre Begegnung mit einem literarischen Kunstwerk sind.</p>

<p>L&#228;ngst aber hat sich das „Wilde“ in der Begegnung mit Literatur andere Orte als die Schule gesucht, in der selbst B&#252;chners „Woyzeck“ zu einem harmlosen Schmusek&#228;tzchen wird, die Leidenschaft, die in Dramen wie „Don Carlos“ w&#252;tet, auf den Tisch des nach Stilmitteln suchenden Pathologen gelegt wird, das Sozialkritische eines Brechts in der Langeweile von Zeitgeschichte ers&#228;uft.</p>

<p>Das „Wilde“ findet au&#223;erhalb der Schule statt: In der gierigen Lekt&#252;re von „Harry Potter“ hat es sich gezeigt; in der Verwechslung von Dichtung und Wahrheit, die manche Leser dazu brachte, Dan Browns (schlecht geschriebenes) Buch „Sakrileg. Der Da Vinci Code“ als ein von seinen Aussagen her vielleicht richtiges Werk zu betrachten; im Zittern beim Lesen von Thrillern, bei denen die meisten Erwachsenen die Frage stellen, ob die Jugendlichen denn schon in dem Alter sind, so etwas zu verkraften; in der Liebesschnulze, dem Fantasyroman etc., die in der S-Bahn aus der Tristesse des Zuges entf&#252;hren und Phantasien ebenso wie Gr&#246;&#223;enphantasien befriedigen.</p>

<p>Zugegeben: Die Literaturauswahl in den Schulen ist meist tats&#228;chlich so, dass literarische hochwertige Werke gelesen werden. Aber wo bleibt das Entsetzen, wenn Faust Gretchen in den Tod treibt, wo der Aufschrei, wenn ein Hauptmann oder ein Doktor mit Woyzeck ihr „Spiel“ treiben, wo das Sehnsuchtslechzen, wenn die Romantiker der Wirklichkeit mehr als nur die K&#228;lte der radikal entmystifizierenden rationalen Zugangsweise abtrotzen wollen? – F&#252;r solche emotionalen Regungen scheint in der Schule kein Platz zu sein, so wenig, wie im Zoo in der Regel Platz f&#252;r die „Angst“ ist, wenn man einem wilden Tier nur durch einen Zaun oder eine Glasscheibe getrennt gegen&#252;ber steht.</p>

<p>Und das gilt auch (und besonders) f&#252;r Kurzgeschichten, in denen so oft massive existentielle Fragen im Zentrum stehen und hoch konzentriert auf Leser und Leserinnen treffen wollen. Was hier an Destillat der Wirklichkeit hochprozentig eingeschenkt wird, macht dennoch selten besoffen, weil schnell das konservierende und die Kost ungenie&#223;bar machende Formalin der analytischen Konservierung &#252;ber die Texte gesch&#252;ttet wird, bis selbst die Begegnung mit den Texten und deren eigentlich oft existentiellen Herausforderungen und Reflexionspotentiale in Formalia erstickt ist.</p>

<p>Kurzgeschichten und Gedichte sind aber zuerst Kunstwerke! Sie sind keine harmlosen Tierchen, die man zu Demonstrationszwecken halten kann, ohne dass sie ihren Reiz und ihre Faszination verlieren.</p>

<p>Kurzgeschichten und Gedichte sind nicht zuerst &#220;bungen, an denen Autoren und Autorinnen ihre formalen F&#228;higkeiten erproben wollten, sondern, oft hochgradig existentielle Auseinandersetzungen der Autoren und Autorinnen mit einer Wirklichkeit, der sie ausgesetzt sind.</p>

<p>Die so oft im Unterricht benutzten Kurzgeschichten der sp&#228;ten 40er und der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts sind keine Darstellung der Nachkriegszeit, sondern existentielle Auseinandersetzungen mit den Schrecken dieser Zeit. Paul Celan schrieb keine Gedichte, die zuerst der Analyse dienen sollten. „Todesfuge“ ist eine existentielle Auseinandersetzung mit dem Schrecken, der Celan sp&#228;ter in den Selbstmord trieb. Und &#228;hnliches gilt f&#252;r so ziemlich alles, was im Deutschunterricht gelesen wird (werden soll): B&#252;chners verzweifelter Aufschrei gegen&#252;ber der Ungerechtigkeit zu Zeiten der fr&#252;hen Industrialisierung im „Woyzeck“, Schillers massive Abarbeitung an einer Biographie zwischen unaufgekl&#228;rten F&#252;rsten und Freiheitsdrang, die radikale Erfahrung der Zerst&#252;ckelung des Menschen im Kontext der Massenmenschenhaltung in von der Industrialisierung lebensfeindlich gewordenen St&#228;dten usw.</p>

<p>Schullekt&#252;ren waren einmal „wilde“ B&#252;cher. Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“ rief zur Zeit des Erscheinens Massenph&#228;nome zwischen Kleidungsstil und Selbstmord hervor; Heinrich Mann galt als „gef&#228;hrlicher“ Schriftsteller, weil er nicht nur schrieb, sondern auch noch Kommunist war; Kafka durchlebte in der k&#252;nstlerischen Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Zeit die Verzweiflung an sich selbst und seiner Zeit. – Wo ist davon noch etwas im &#252;blichen Deutschunterricht zu sp&#252;ren, der Kompetenzen in den Vordergrund stellt, die letztlich eben doch nichts anderes sind als Anleitungen zum Gebrauch von Werkzeugen zur Zerlegung von Texten und eben nicht die Hinf&#252;hrung zu der F&#228;higkeit sind, sich einem Text existentiell auszusetzen?</p>

<blockquote>„Kurzgeschichten erfreuen sich im Deutschunterricht seit jeher einer gro&#223;er Beliebtheit“,</blockquote>

<p>richtig. Das gilt auch f&#252;r Gedichte. Aber die Beliebtheit hat nichts damit zu tun, dass hier Hochprozentiges genossen wird und existentiell „besoffen“ macht, sondern darin, dass es nun einmal leichter ist, eine Maus zu fangen und mit dem Skalpell in relativ kurzer Zeit zu zerlegen als es dies bei einer Wildkatze, einer Giftschlange oder einem Elefanten der Fall ist. Etwas Kleines bzw. klein Gemachtes kann leichter im Gehege gehalten werden als etwas Gro&#223;es uns Wildes.</p>

<p>Das Resultat ist verheerend: Die Kunstformen, die die gr&#246;&#223;ten Herausforderungen an ihre Verfasser in Hinsicht auf (Ver)Dichtung stellen, werden so Kunstformen, die im au&#223;erschulischen Leben so wenig anzutreffen sind, wie W&#246;lfe in deutschen W&#228;ldern. Wildkatzen werden zu Hauskatzen konditioniert; der revolution&#228;re Schrei nach Gerechtigkeit wird zum historischen Quellchen herab gew&#252;rdigt.</p>

<p>Nein, ich geh&#246;re nicht zu denen, die meinen, dass Literatur die Welt ver&#228;ndern k&#246;nnte. Aber ich geh&#246;re zu denen, die Prousts Diktum am eigenen Leib erfahren haben, dass der Leser, wenn er wirklich liest, immer ein Leser seiner selbst sei.</p>

<p>Kompetenter Umgang mit Literatur? Ja, dazu geh&#246;ren auch alle Fragen nach den Techniken, die Literatur wirksam machen, nach Stilmitteln, die die Wirkung von Literatur begr&#252;nden – und auch nach den oft als existentiell empfunden „Kompetenzen“, die es erm&#246;glichen, Pr&#252;fungen zu bestehen.</p>

<p>Doch die wichtigste, handlungsorientierende Kompetenz im Umgang mit Literatur ist die Kompetenz, sich literarischen Texten &#252;berhaupt mit Haut und Haaren auszusetzen zu k&#246;nnen, um so etwas &#252;ber sich selbst und die Welt zu erfahren.</p>

<p>Es ist immer das „Ich“, das liest, das einen Text erlebt oder in ihm die eigene Gelangweiltheit erf&#228;hrt. Doch dieses lesende „Ich“ muss ermutigt werden, seine eigene Auseinandersetzung mit einem literarischen Werk auch zuzulassen, sie als wertvoll f&#252;r das Leben des Textes, f&#252;r dessen Rezeptionsgeschichte zu erfahren, findet das lebendige, wilde und eben nicht immer vom Lehrer oder von der Lehrerin voraussehbare Leben eines Textes doch genau in dieser Begegnung eines Lesers oder einer Leserin mit einem Text statt, in einem letztlich unverf&#252;gbaren Aufeinandertreffen. Die Aufgabe des Deutschunterrichtes ist es dann, diese Begegnung kommunizierbar zu machen, die Kompetenz zu vermitteln, anderen, die diese individuelle Begegnung m&#246;glicherweise ganz anders erleben, von diesen Erfahrungen nachvollziebar berichten zu k&#246;nnen. Hier, und erst hier, kommen all die Kompetenzen ins Spiel, die Deutschunterricht nat&#252;rlich auch vermitteln muss: Die F&#228;higkeiten, die notwendig sind, um Dritte an den eigenen Erfahrungen mit einem Text Anteil zu geben, also auch die Begr&#252;ndung und &#220;berpr&#252;fung des subjektiven Leseerlebnisses gegen&#252;ber anderen – nicht, um diese von der eigenen Wahrnehmung als die „einzig richtige“ zu &#252;berzeugen, sondern um die Differenz im Umgang mit Texten als eine solche zu erleben, die den eigenen Blick bereichert und m&#246;glicherweise sogar ver&#228;ndert oder auch als sehr pers&#246;nlichen relativiert.</p>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2095" class="footnote">Lensch, Martin (2000):         Spielen, was (nicht) im Buche steht. Die Bedeutung der Leerstelle f&#252;r         das literarische Rollenspiel, M&#252;nster: Waxmann 2000, S.11</li></ol>
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		<title>Schm&#246;ker-Schnipsel: Vom Auswendiglernen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 21:42:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwo in Frankfurt h&#228;ngen sie noch, jene Aufkleber, die zum letzten „Bildungsstreik“ in Frankfurt aufriefen. Dort steht: „Heute schon auswendig gelernt?“ Damit soll nat&#252;rlich gesagt werden, dass Bildung, die in Auswendiglernen bestehe, keine gute Bildung sein k&#246;nne. Und entsprechend m&#252;ssten wir die gebildetsten Jugendlichen seit Menschengedenken auf ihren Lebensweg lassen. Und dann kommt Daniel Pennac [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwo in Frankfurt h&#228;ngen sie noch, jene Aufkleber, die zum letzten „Bildungsstreik“ in Frankfurt aufriefen. Dort steht: „Heute schon auswendig gelernt?“ Damit soll nat&#252;rlich gesagt werden, dass Bildung, die in Auswendiglernen bestehe, keine gute Bildung sein k&#246;nne. Und entsprechend m&#252;ssten wir die gebildetsten Jugendlichen seit Menschengedenken auf ihren Lebensweg lassen.</p>

<p>Und dann kommt Daniel Pennac und schreibt in „<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/937916/" target="_blank">Schulkummer</a>“</p>

<blockquote>„Beim Auswendiglernen ersetze ich nichts, sondern f&#252;ge allem etwas hinzu.“</blockquote>

<p>Pennac singt ein Loblied des (richtigen) Auswendiglernens von Texten – und eben nicht nur oder vor allem Gedichten! Da stehen kurze Sentenzen von Woody Allen ebenso auf dem Programm, wie philosophische Texte. Jede Woche lernen seine Sch&#252;ler einen Text – und alle m&#252;ssen sie an jedem Tag vortragen k&#246;nnen. Und der Vortrag wird nat&#252;rlich benotet.</p>

<p>Ich geh&#246;re schon zu einer der Generationen, die im Deutschunterricht auf Kurzzeitged&#228;chtnis getrimmt wurden: Wir lernten in der Grundschule das letzte Gedicht auswendig. Dass wir so etwas im Gymnasium gemacht h&#228;tten, kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Und im Studium verlangte das sowieso keiner.</p>

<p>Wenn ich es wie Pennac machen w&#252;rde – was k&#228;me dabei heraus? Am Anfang vielleicht Protest. Anschlie&#223;end gelangweilte Ergebenheit. Es k&#228;me erst einmal nichts dabei heraus, das nicht ein extrem hohes Durchhalteverm&#246;gen erfordete.</p>

<p>Wann haben Sch&#252;ler denn auch Zeit zum Lernen? Nach mittlerweile bis 18 Uhr reichende Schultage in Deutschland – und das schlie&#223;t nicht aus, dass man dennoch schon zur ersten Stunde anwesend sein musste, um dann durch den Unterricht und vor allem die Freistunden zu kommen. Vielleicht bleibt noch Zeit f&#252;r einen Verein, ein Instrument – aber Hausaufgaben… Ich kann gut nachvollziehen, dass daf&#252;r oft keine Zeit bleibt oder aber die Zeit, in der sie gemacht werden, verlorene Zeit ist, da von der verf&#252;gbaren Konzentration da oft nichts mehr &#252;brig bleibt. Und dann auch noch was auswendig lernen?</p>

<p>Pennac beschreibt solche Reaktionen selbst. Er beschreibt aber auch, wie viel ist davon gesch&#246;nt oder ist er wirklich so motivierend?, dass sich die Haltung der Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen zum Auswendiglernen im Laufe der Zeit ver&#228;nderte und sie sogar mit den gelernten Texten spielten, die ihnen wohl in Fleisch und Blut &#252;bergangen sein m&#252;ssen.</p>

<p>Jede Woche einen Text auswendig lernen? Das klingt extrem mechanisch.</p>

<p>Warum aber bedauere ich es dann, dass ich nicht selbst in einer solchen Kultur aufgewachsen bin, in der ich lernte, mir Sprache inwendig zu machen, Gedanken anderer so mir selbst zu eigen zu machen, dass ich sie nicht nur als schemenhafte Erinnerung, sondern w&#246;rtlich zur Verf&#252;gung habe?</p>

<p>Zugegeben: An Gedichten habe ich mich immer wieder probiert. Aber an „normalen“ Texten? Gedichte liegen ein paar in meinem Gehirn, doch selbst das Studium hat mich nicht mit den Texten und ihrer Sprache als solchen in Ber&#252;hrung gebracht, sondern immer nur mit dem Erfassen der Gedanken, die sprachlich &#252;bermittelt werden. Und selbst ein Professor, der hunderte Texte auswendig konnte, hat dies von uns nie eingefordert, sondern sprach immer nur &#252;ber die Texte. Welche Sch&#246;nheiten der Sprache wurden so von uns zerpfl&#252;ckt!</p>

<p>Nun: Eine Voraussetzung m&#252;ssen Texte allerdings haben, die auswendig gelernt werden sollen: Es geht nicht um das Auswendiglernen als solches, es m&#252;ssen relvante Texte sein. Ein relevanter Text(ausschnitt) pro Woche, mehr muss es gar nicht sein. Keine sinnlosen Gedichte, keine zweitrangigen Texte oder solche, die didaktisch aufbereitet pr&#228;sentiert werden. Einfach nur Texte, die vom Papier in das Gehirn bef&#246;rdert werden und k&#246;rperlich als Wissen verf&#252;gbar werden. – Mehr muss es gar nicht sein. Aber weniger war es viel zu lang.</p>

<p>Ich schaue bei solchen &#220;berlegungen gerne auf Sportler. Es ist doch &#252;berraschend, wie viel auch Jugendliche im Sportbereich zu tun bereit sind. St&#228;ndig werden gleiche Bewegungsabl&#228;ufe trainiert, st&#228;ndig bringen sie sich an die Grenze ihrer Leistungsf&#228;higkeit, st&#228;ndig sind sie im Wettbewerb. Doch viele von ihnen sind nicht bereit, st&#228;ndig die gleichen S&#228;tze zu trainieren, st&#228;ndig vor neuen sprachlichen Herausforderungen zu stehen und dabei auch st&#228;ndig im Wettbewerb zu stehen.</p>

<p>Und so lautet mein Schm&#246;ker-Schnipsel heute dann auch:</p>

<blockquote>„Beim Auswendiglernen ersetze ich nichts, sondern f&#252;ge allem etwas hinzu.“</blockquote>



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		<title>Rechtschreibung – wichtig und sekund&#228;r, oder: Vom Lesen und Schreiben</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 23:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag greift die Einsichten auf, die der Verfasser im Rahmen einer Fortbildung mit  Ingrid Naegele zu Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten gemacht hat. Zentrale Gedanken, denen ich hier meine eigene Ausdrucksform zu geben versuche, verdanke ich dementsprechend Ingrid Naegele, an deren reicher Erfahrung ich im Rahmen der Fortbildung partizipieren durfte. Die F&#228;higkeit der Menschen, zu lesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag greift die Einsichten auf, die der Verfasser im Rahmen einer Fortbildung mit  <a href="http://www.abc-netzwerk.de/" target="_blank">Ingrid Naegele</a></em> <em>zu Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten gemacht hat. Zentrale Gedanken, denen ich hier meine eigene Ausdrucksform zu geben versuche, verdanke ich dementsprechend <a href="http://www.abc-netzwerk.de/" target="_blank">Ingrid Naegele</a>, an deren reicher Erfahrung ich im Rahmen der Fortbildung partizipieren durfte.
</em></p>

<p>Die F&#228;higkeit der Menschen, zu lesen und zu schreiben, hat die Welt ver&#228;ndert. Erst seit diese Kulturtechniken entwickelt wurden, ist ein „Gespr&#228;ch“ &#252;ber Raum und Zeit mit nicht anwesenden Menschen m&#246;glich. Menschen m&#252;ssen nicht l&#228;nger an einem Ort sein, um ihre Gedanken auszutauschen und so voneinander und miteinander zu lernen. Au&#223;erdem hilft uns die F&#228;higkeit des Lesens, mehr &#252;ber das Leben zu fr&#252;heren Zeiten zu erfahren als es f&#252;r einen Nicht-Arch&#228;ologen mittels arch&#228;ologischer Funde m&#246;glich ist.</p>

<p>Das Ziel des Schreibens und des Lesens ist prim&#228;r, Texte f&#252;r nicht Anwesende zu verfassen und solche Texte in die eigene Auseinandersetzung mit der Welt und deren Wirklichkeit zu integrieren.</p>

<p>Dieses Ziel muss jedem vor Augen stehen, der in Bildungsprozessen mit dem Lesen und Schreiben zu tun hat – also nicht nur Deutschlehrern, sondern Lehrenden in allen F&#228;chern der Schule, den Eltern und allen anderen an Bildungsprozessen beteiligten Personen und Institutionen.</p>

<p>Das Ziel f&#252;r die Lernenden besteht in erster Linie also darin, <span id="more-2002"></span>sich auszudr&#252;cken zu lernen. Doch das alleine reicht nicht. Wenn Texte darauf hin ausgelegt sind, f&#252;r andere Menschen verfasst zu sein, stellt sich f&#252;r jeden, der schreibt, die Frage, wie die Texte dann auch Leser finden.</p>

<p>Voraussetzungen f&#252;r die F&#228;higkeit, etwas f&#252;r Abwesende ausdr&#252;cken zu k&#246;nnen, sind das K&#246;nnen mindestens einer Sprache, deren Grammatik und die Beherrschung mindestens eines Zeichensystems, mit dessen Hilfe die Inhalte &#252;ber den m&#252;ndlichen Sprachgebrauch in der unmittelbaren Begegnung bzw. &#252;ber den m&#252;ndlichen Kontakt, z.B. mit Hilfe des Telefons, hinaus &#252;bermittelt werden k&#246;nnen. Im Deutschen ist dieses Zeichensystem eine Buchstabensprache. Wenn diese in Grundz&#252;gen beherrscht wird, ist Kommunikation m&#246;glich, die um so differenzierter wird, je gr&#246;&#223;er der Wortschatz ist und je genauer die Grammatik einer Sprache und die Vereinbarungen &#252;ber Schreibung von W&#246;rtern beherrscht werden. Au&#223;erdem ist Zeichensetzung f&#252;r das Verst&#228;ndnis von Texten nicht nur eine Hilfe, sondern geradezu Voraussetzung.</p>

<p>Doch im Bereich der Kenntnisse &#252;ber die Vereinbarungen zum Schreiben von W&#246;rtern ist die Verst&#228;ndlichkeit von Texten in der Regel auch dann noch m&#246;glich, wenn in einem gewissen Rahmen regelwidrig geschrieben wird. Anders ausgedr&#252;ckt: Rechtschreibfehler verhindern nicht unbedingt, dass das Ziel des Schreibens erreicht werden kann. Das Gespr&#228;ch &#252;ber Raum und Zeit hinweg ist auch mit Rechtschreibfehlern m&#246;glich.</p>

<p>Dass bedeutet nun nicht, dass Rechtschreibung kein anzustrebendes Ziel sei. Da wir in der Regel vom regelkonformen Gebrauch der Vereinbarungen zur Rechtschreibung ausgehen und dieser auch erwartet wird, ist das Ziel nat&#252;rlich eine regelkonforme Schreibweise, die in der Schule zu lernen ist.</p>

<p>Da aber das Ziel des Schreibens nicht <em>prim&#228;r </em>in der Rechtschreibung liegt, ist Rechtschreibung ein Beiprodukt, so eine Formulierung, die <a href="http://www.abc-netzwerk.de/" target="_blank">Ingrid Naegele</a> im Rahmen einer von mir besuchten Fortbildung gebrauchte. Im Zentrum aber muss die F&#228;higkeit stehen, sich f&#252;r nicht anwesende Personen auszudr&#252;cken. Rechtschreibung ist dabei nicht das Ziel, sondern ein Mittel, um dieses Ziel zu erreichen, was aber auch gelingt, solange ein Wort zumindest im gr&#246;&#223;eren Zusammenhang f&#252;r den Leser verst&#228;ndlich ist.</p>

<p>Dieses zu erlernende Mittel muss ge&#252;bt werden – und zwar nicht nur in Form des Lernens der Schreibung einzelner W&#246;rter, sondern im Zusammenhang mit Satzbau und Zeichensetzung.</p>

<p>Texte k&#246;nnen aber auch schon gelungen sein, bevor die Regelkonformit&#228;t erreicht wird, gelungen in dem Sinne, dass sie f&#252;r einen nicht anwesenden Leser oder eine nicht anwesende Leserin verst&#228;ndlich sind. Und dieses Ziel muss beim Erlernen und Lehren einer Sprache im Zentrum stehen.</p>

<p>Wesentlich f&#252;r das Erreichen einer guten Ausdrucksf&#228;higkeit ist das Lesen. Fremde Texte werden zum Vorbild daf&#252;r, was mit dem Schreiben m&#246;glich ist und sie sind motivierend bez&#252;glich der eigenen Schreibkompetenz.</p>

<p>Das erste Ziel eines Lehrenden muss meines Erachtens also die F&#246;rderung der Lust am Lesen und Schreiben sein, da nur so das Ziel einer formgerechten Schreibung auf Dauer erzielt werden kann.</p>

<p>Dieser Lust ist eine &#220;bergewichtung des Ziels einer formgerechten Schreibung, ein Ziel, dass nat&#252;rlich nie aus den Augen verloren oder gar verneint werden darf, abtr&#228;glich. Um das Ziel zu erreichen, gilt es, das Selbstvertrauen in das eigene Lesen und Schreiben zu f&#246;rdern, um so mehr, wenn ein Kind Schwierigkeiten mit dem Lesen und dem Schreiben hat.</p>

<p>Das hat f&#252;r die t&#228;gliche Arbeit als Lehrer, aber auch f&#252;r den Einsatz aller anderen an Bildungsprozessen beteiligten Personen Konsequenzen.</p>

<p>Um Missverst&#228;ndnissen vorzubeugen: Ich pl&#228;diere im Folgenden nicht f&#252;r eine Vernachl&#228;ssigung des formgerechten Schreibens, ich pl&#228;diere vielmehr f&#252;r eine Herangehensweise an das Thema des Lesens und der Rechtschreibung, die das eigentliche Ziel des Lesens und Schreibens nicht aus den Augen verlieren: Es geht um die F&#228;higkeit, Gedanken so ausdr&#252;cken zu k&#246;nnen, dass nicht anwesende Leser und Leserinnen diese verstehen k&#246;nnen. Formgerechtes Schreiben, verbunden mit einem angemessen Wortschatz, macht dies deutlich leichter, wobei ein gr&#246;&#223;erer Wortschatz zudem auch das Lesen von Texten und somit das Verstehen der Gedanken anderer, nicht anwesender, Personen erleichtert oder &#252;berhaupt erst m&#246;glich macht.</p>

<p>Doch dieses Ziel muss idealerweise zu einem eigenen Ziel der Lernenden werden. Es muss also einerseits alles getan werden, dass Lernende dieses Ziel erreichen – es idealerweise sogar zu ihrem eigenen Ziel machen und nicht nur zu einem Ziel, dem sie sich in der Schule zu unterwerfen haben – und andererseits alles unterlassen werden, was das Erreichen dieses Ziels verhindert. Eine zu fr&#252;he &#252;bertriebene Konzentration auf die Rechtschreibung geh&#246;rt in dem meisten F&#228;llen wohl zu den zu unterlassenden Verhaltensweisen, soll die Lust am Lesen und Schreiben angemessen gef&#246;rdert werden, auch wenn das Ziel einer formgerechten Schreibung nie aus dem Auge verloren werden darf.</p>

<p>Was also ist zu tun und womit sollte man vorsichtig sein, wenn man mit Lernenden an den Zielen des Lesens und Schreibens arbeitet?</p>

<ol>
    <li>Das Hauptprodukt des Lernprozesses ist die Lust am Lesen und Schreiben als M&#246;glichkeiten der Entdeckung und der Reflexion des Selbst und der Welt, aber auch als M&#246;glichkeit, sich selbst auszudr&#252;cken bzw. Ausdrucksformen zu kennen und vielleicht sogar f&#252;r sich nutzen zu lernen.</li>
    <li>Formgerechte Schreibung ist ein Beiprodukt dieses Hauptproduktes des Bildungsprozesses und Fehler sollten nicht der Grund sein, dass ein Kind zu einem fr&#252;hen Zeitpunkt eine Schulform verlassen muss.</li>
    <li>Der Inhalt von Texten, die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler verfassen, sollte nicht (zu fr&#252;h) im Rahmen der R&#252;ckmeldung von Fehlern &#252;berdeckt werden. Eine (zu fr&#252;he) Einf&#252;hrung verbindlicher und vor allem notenrelevanter Fehlerindizees sollte unterbleiben.</li>
    <li>An die Stelle der blo&#223;en Markierung und Bewertung von Fehlern m&#252;ssen Formen treten, die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern einen reflexiven Umgang mit den Fehlern erm&#246;glichen. Es geht also nicht nur darum, Rechtschreibung zu &#252;ben (darum geht es auch!), sondern darum, die Gr&#252;nde f&#252;r die Fehler zu erkennen und diese somit reflexiv zu vermeiden.</li>
    <li>Korrekturen sollten immer den Respekt vor dem Text des / der Lernenden widerspiegeln und den Text eben nicht in ein Feld der bombengleichen Einschl&#228;ge des Rotstiftes machen. Ja, auch Korrektur kann &#228;sthetisch angemessen und unangemessen sein.</li>
    <li>Aufgabe des Lehrers ist es nicht, ein Kind zu demotivieren, sondern dieses von seinen St&#228;rken ausgehend zu f&#246;rdern. Wenn in einem Text von 150 W&#246;rtern 30 W&#246;rter falsch geschrieben sind, macht es, vor allem f&#252;r Kinder mit Schwierigkeiten beim Schreiben und beim Lesen, einen riesigen Unterschied, ob ich unter eine Arbeit oder eine Hausaufgabe „Du hast 30 Fehler“ oder „Du hast 120 von 150 W&#246;rtern richtig geschrieben“ schreibe.</li>
    <li>Die F&#246;rderung des Schreibens muss sich an dem orientieren, was Kinder k&#246;nnen und ebenso an dem, was Kinder &#252;ben m&#252;ssen. Angesichts der nach wie vor beeindruckenden Klassengr&#246;&#223;en gilt es hier, kreative ( = umsetzbare) Binnendifferenzierungsm&#246;glichkeiten zu suchen, die zumindest phasenweise eine individuelle F&#246;rderung m&#246;glich machen.</li>
    <li>Klassenarbeiten sind nicht nur Leistungs&#252;berpr&#252;fungen am Ende einer Unterrichtsphase, sondern Instrumente im Lernprozess. Deshalb gilt es, Wege zu finden, die mit Klassenarbeiten diagnostizierend und den weiteren Lernprozess f&#246;rdernd umgehen. Verbesserungen erf&#252;llen nur dann ihren Zweck, wenn sie in einen Reflexionsprozess &#252;ber die Fehler einf&#252;hren und diesen f&#252;r die weitere Arbeit fruchtbar machen.</li>
    <li>Die F&#246;rderung des lustvollen Umgangs mit Texten und dem Schreiben ist in der Schule nicht nur Aufgabe der Deutschlehrer und Deutschlehrerinnen, sondern eine Aufgabe der gesamte Schule und somit aller F&#228;cher! Die F&#228;higkeit, sich angemessen ausdr&#252;cken zu k&#246;nnen, ist f&#252;r alle F&#228;cher relevant und f&#252;r die Teilhabe an der Gesellschaft und die Entfaltung der Pers&#246;nlichkeit von so zentraler Bedeutung, dass alle Lehrer und Lehrerinnen entsprechende Kenntnisse &#252;ber F&#246;rderm&#246;glichkeiten haben m&#252;ssen.</li>
    <li>Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler lernen am besten mit positiven Emotionen. Es geht also darum, f&#252;r Erfolgserlebnisse zu sorgen. Dazu kann es auch hilfreich sein, Fehler zwar als solche kenntlich zu machen, diese aber gegebenenfalls nicht notenrelevant werden lassen. Dies gilt insbesondere f&#252;r Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten, aber nicht nur.</li>
    <li>Wenn es beim Schreiben strukturell darum geht, Gedanken so auszudr&#252;cken, dass sie sie von einem anderen, nicht anwesenden Menschen verstanden werden k&#246;nnen, sollten viel h&#228;ufiger und intensiver M&#246;glichkeiten genutzt werden, diese Texte auch wirklich wichtig werden zu lassen. Hierzu k&#246;nnen „Ver&#246;ffentlichungen“ in der Lerngruppe ebenso dienen wie beispielsweise Sch&#252;lerzeitungen, Lesungen in einer Klasse oder &#252;ber diese hinaus, Schreibwettbewerbe, gemeinsam erstellte Weblogs und Wikis und einfach alles, was zum Schreiben f&#252;r andere einl&#228;dt. Es geht also auch um die Frage, wie Texte Leser und Leserinnen finden  – und ein solcher Leser oder eine solche Leserin sollte eben nicht nur der Lehrer oder die Lehrerin sein, wenn man will, dass Lernende nicht prim&#228;r f&#252;r Lehrende schreiben.</li>
    <li>Um das Schreiben zu lernen muss viel gelesen werden. Dabei ist auch das Vorlesen von zentraler Bedeutung, da dies f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler motivierend ist und diese auf diesem Wege ganz viel Wissen erwerben k&#246;nnen (auch &#252;ber das Lesen).</li>
    <li>Vor allem Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, aber nat&#252;rlich auch alle anderen, d&#252;rfen nicht blo&#223; gestellt werden. Will ich etwas &#252;ber die  Lesef&#228;higkeiten der Kinder erfahren, kann es eine durchaus bedenkenswerte Alternative sein, Texte auf Kassette oder als MP3 aufzeichnen zu lassen, statt jeden vor der Klasse lesen zu lassen. In diesem Zusammenhang kann es auch hilfreich sein, wenn Kinder Texte mitlesen, die sie vorgelesen bekommen. Gut eingelesene H&#246;rb&#252;cher k&#246;nnen hier eine gro&#223;e Hilfe sein.</li>
    <li>Es gilt, mit den Kindern &#220;bungsstrategien zu erlernen und einzusetzen, die eher dem Prinzip der Kontinuit&#228;t als des gro&#223;en Umfangs in kurzer Zeit dienen.</li>
    <li>Und weil es so wichtig ist, noch einmal: Im Zentrum des Lesens und Schreibens stehen die Ausdrucksf&#228;higkeit, das „Gespr&#228;ch“ &#252;ber Raum und Zeit und vor allem die Lust am Lesen und Schreiben. Ohne diese Lust wird das Erreichen eines formgerechten Schreibens erschwert. Rechtschreibung ist ein Beiwerk, ein Mittel und nicht der Zweck, so wenig sie aus dem Blick verloren werden darf.</li>
</ol>



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		<title>Was m&#246;glich ist: Sch&#252;lerkooperation – ein Beispiel</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 13:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Tag zum „Lernen durch Lehren“, der am 9. Mai 2009 an der PH in Ludiwigsburg stattfand, tr&#228;gt weitere Fr&#252;chte: Die Videodokumentation auf ldl.mixxt.de wurde nochmals erg&#228;nzt. Dabei fiel mir ganz besonders ein Vortrag ins Auge, der in einem Workshop gehalten wurde, den ich selbst nicht besuchen konnte. Vortrag? Ist das nicht kontrapoduktiv? Geht diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag zum „Lernen durch Lehren“, der am 9. Mai 2009 an der PH in Ludiwigsburg stattfand, tr&#228;gt weitere Fr&#252;chte: Die <a href="http://ldl.mixxt.de/" target="_blank">Videodokumentation auf ldl.mixxt.de</a> wurde nochmals erg&#228;nzt.</p>

<p>Dabei fiel mir ganz besonders ein Vortrag ins Auge, der in einem Workshop gehalten wurde, den ich selbst nicht besuchen konnte. <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2009/06/04/der-vortrag-ist-tot-es-lebe-der-vortrag/" target="_blank">Vortrag? Ist das nicht kontrapoduktiv? Geht diese Methode denn &#252;berhaupt noch</a> (auch wenn Ex-Sch&#252;ler im R&#252;ckblick &#252;ber ihren Unterricht berichten)? F&#252;r mich ist das, was Johannes Guttenberger und Manuel Grupe hier machen, weniger ein Vortrag als ein Erfahrungbericht aus [Ex-]Sch&#252;ler-Sicht.</p>

<p>Worum es geht: Im Franz&#246;sisch-LK unter Leitung von <a href="http://jeanpol.wordpress.com/" target="_blank">Jean-Pol Martin</a> am <a href="http://www.altmuehlnet.de/~wg/" target="_blank">Wilibaldgymnasium in Eichst&#228;tt</a>, der 2008 das Abitur absolvierte, haben die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler f&#252;r den Unterricht selbstst&#228;ndig (und dann mit Unterst&#252;tzung der Lehrkraft) eine <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Schulprojekt:Franz%C3%B6sisch_in_der_gymnasialen_Oberstufe" target="_blank">Wikiversity-Seite</a> eingerichtet. Johannes Guttenberger betont ausdr&#252;cklich: Die Initiative ging nicht vom Lehrer aus, sondern von den Sch&#252;lern! Und der Lehrer hat sich <em>dann</em> tatkr&#228;ftig beteiligt. (Obwohl  ich mir gut vorstellen kann, das Jean-Pols Lehrerpers&#246;nlichkeit nicht ganz unschuldig an der Motivation der Sch&#252;ler ist.)</p>

<p>Aber warum nicht einfach das Video des Workshops anschauen, diese halbe Stunde lohnt sich in meinen Augen auf jeden Fall!</p>

<p>&lt;</p>

<p>p style=&#8221;text-align: center;&#8221;><object width="400" height="320" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4822524&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4822524&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /></object></p>

<p style="text-align: center;"><a href="http://vimeo.com/4822524">Vortrag Johannes Guttenberger: LdL virtuell: Gibt es Grenzen?</a> from <a href="http://vimeo.com/user1762975">Lutz Berger</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>

<p>Johannes Guttenberger, Manuel Grupe und <a href="http://www.grzega.de/" target="_blank">Joachim Grzega</a> haben dar&#252;ber hinaus ein Papier erstellt, in dem es um die Frage der „<a href="http://herrlarbig.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/lernendeschule-ldl-draft.pdf" target="_blank">Partizipation im Unterricht</a>“ geht – eine gute Erg&#228;nzung zum Vortrag und zum Workshop.</p>

<p>„Il faut  travailler!” [Es muss gearbeitet werden! oder Es ist notwendig zu arbeiten!] (Jean-Pol Martin) – Johannes Guttenberger, Manuel Grupe und der von ihnen besuchte Leistungskurs Franz&#246;sisch sind f&#252;r mich ein gutes Beispiel, was dies konkret f&#252;r Unterricht bzw. das eigenst&#228;ndige, selbst verantwortete und von Lehrenden begleitete Lernen von Jugendlichen bedeuten kann.</p>



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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 22:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beitr&#228;ge in diesem Blog entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern gut durchl&#252;ftet in der taunusseitigen Frischluftzufuhr von Frankfurt am Main. – Oder aber im Frischluft zuf&#228;chelnden Dialog mit all den anderen Denkenden im Netz und im Alltag. Dieses Mal sind D&#246;rte Giebel (Die G&#246;re lebt [DGL]) und somit indirekt (mal wider) Jean-Pol Martin (JPM) „schuld“. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beitr&#228;ge in diesem Blog entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern gut durchl&#252;ftet in der taunusseitigen Frischluftzufuhr von Frankfurt am Main. – Oder aber im Frischluft zuf&#228;chelnden Dialog mit all den anderen Denkenden im Netz und im Alltag. Dieses Mal sind <a href="http://diegoerelebt.wordpress.com/" target="_blank">D&#246;rte Giebel (Die G&#246;re lebt [DGL])</a> und somit indirekt (mal wider) <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Jean-Pol Martin (JPM)</a> „schuld“.</p>

<p>Jean-Pol schreibt, es sei in seiner „<a href="http://jeanpol.wordpress.com/vorlesungsthemen/" target="_blank">dynamischen Vorlesung</a>“ nunmehr „alles raus“ und er f&#252;hle sich „<em><a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/05/16/wie-eine-sau/" target="_blank">wie eine Sau</a>, die gerade 15 Ferkel abgeworfen h&#228;tte (normal: 13,1). Gl&#252;cklich, aber ersch&#246;pft.“ </em></p>

<p>Und jetzt kommt <a href="http://diegoerelebt.wordpress.com/2009/05/17/jean-pol-ich-will-ein-ferkel-von-dir/" target="_blank">D&#246;rte (Die G&#246;re lebt) und will „ein Ferkel“ von Jean-Pol</a>, verbunden mit der Sorge, Jean-Pol k&#246;nne nun ins Schweigen verfallen. (Ganz nebenbei: Ich halte das f&#252;r eine v&#246;llig unbegr&#252;ndete Sorge <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )  D&#246;rte schreibt (und es soll noch einmal jemand behaupten, Blogger seien introvertierte Einzelg&#228;nger, die von Vernetzung und Dialog keine Ahnung h&#228;tten, dieses Blogger-Twitter-Real-Life-Networking, das ich in den letzten Monaten erlebe, ist das glatte Gegenteil davon) – also, <a href="http://diegoerelebt.wordpress.com/2009/05/17/jean-pol-ich-will-ein-ferkel-von-dir/" target="_blank">D&#246;rte schreibt</a>:<span id="more-1672"></span></p>

<blockquote>„1.) Wehe, der h&#246;rt jetzt auf zu schreiben – ich m&#246;chte gern weiterhin gef&#252;ttert werden!
2.) Von so einem koh&#228;renten Produkt bin ich meilenweit entfernt – also muss ich endlich aufbrechen, mein Ureigenstes zu finden…“</blockquote>

<p>Und damit bin ich endlich beim Thema dieses Beitrages, der genau durch diesen Dialog von JPM und DGL angeregt wurde: Die Sache mit der Koh&#228;renz von Entw&#252;rfen, hier auf den Lehrberuf bezogen, obwohl DGL selbst gar keine Lehrerin ist.</p>

<p>Schnell, damit es kein „b&#246;ses“ (weil von nur wenigen verstandenes) Wort wird: Was meint „<a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/khwagner/lektuerekurs/textwiss/kohaerenz.htm" target="_blank">Koh&#228;renz</a>“? Das ist mal wieder ein aus dem lateinischen abgeleitetes Wort, abgeleitet von <em>cohaerentia</em> = Zusammenhang und im Sinne einer Theorie damit ein in sich geschlossener, zur Diskussion und Erweiterung aber dennoch verf&#252;gbarer Zusammenhang gemeint, bei JPM ist das die wissenschaftliche Untermauerung von „Lernen durch Lehren“.</p>

<p>F&#252;r mich ist das in der vernetzen Welt mit der Koh&#228;renz, dem in sich geschlossenen Zusammenhang, ein Problem, das mit der Struktur dieses Netzwerkes zu tun hat, dazu aber an dieser Stelle nicht mehr, sondern gleich in die tosende Brandung gesprungen, n&#228;mlich in die Annahme, dass f&#252;r mich  als Mensch im Lehrberuf  das mit der Koh&#228;renz eigener Denkans&#228;tze zumindest ein Problem ist, so sehr diese auch angestrebt wird.</p>

<p>Ich behaupte – durchaus bewusst provokant: Koh&#228;rente Modellbildung ist im Lehrberuf koh&#228;rent nicht m&#246;glich, solange man nicht bereit ist, die unterschiedlichen Zusammenh&#228;nge in den Blick zu nehmen, die mit dem Lehrberuf verbunden sind. – Um bei dem so sch&#246;nen Wort zu bleiben: Lehrende haben es nicht mit <em>einem</em> koh&#228;renten Zusammenhang zu tun, sondern mit x Zusammenh&#228;ngen, in denen sie jeweils Praxiserfahrung und von Theorie geleitetes, diese aber auch entwickelndes, Handeln zu den unterschiedlichsten koh&#228;renten Konzepten zusammenf&#252;gen m&#252;ssen.</p>

<p>JPM kommt zu einer Koh&#228;renz bezogen auf <em>ein</em> Modell, das eine M&#246;glichkeit f&#252;r guten, weil aktiv Denkprozesse (kognitive Prozesse) ansto&#223;enden, Unterricht vorstellt und theoretisch auf der H&#246;he der Kognitionsforschung und Hirnphysiologie unserer Zeit zu begr&#252;nden vermag.</p>

<p>Dennoch kommt es im Zusammenhang mit der Vorstellung dieses in der Praxis von vielen Seiten als hilfreiche und erfolgreich beschriebenen Modells immer wieder zu kritischen Anfragen. <a href="http://herrlarbig.de/2009/05/10/der-lehrnen-durch-lehren-tag-in-ludwigsburg-reflexionen-eines-referenten/" target="_blank">An anderer Stelle</a> habe ich von dieser Beobachtung im Rahmen des <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">Ludwigsburger LdL-Tages</a> schon geschrieben. Diese Anfragen argumentieren mit Zusammenh&#228;ngen, auf die das in sich koh&#228;rente Modell von „Lernen durch Lehren“ scheinbar nicht direkt Antworten zu geben vermag, da sie nicht direkt mit dem Unterricht im Sinne von LdL verbunden scheinen: Wie ist das mit St&#246;rungen, mit Lerngruppen, die sich verweigern, mit Schulkulturen in sozialen Brennpunkten?</p>

<p>Keine Frage: JPM und auch <a href="http://www.grzega.de/" target="_blank">Joachim Grzega</a> k&#246;nnen auf diese Fragen angemessen antworten und die L&#246;sungspotentiale aufzeigen, die LdL f&#252;r diese Fragen zur Verf&#252;gung stellt. Das haben sie beim LdL-Tag in Ludwigsburg gerade wieder gezeitg. – F&#252;r viele Lehrende stellen sich die Arbeitsbereiche im Lehrberuf aber dennoch wesentlich komplexer dar, als dass sie <em>alleine</em> mit LdL angemessen zu koh&#228;renten, aus der Praxis (Aktion) heraus notwendigen und diese Praxis reflektierenden, f&#252;r die Praxis relevanten und anwendbaren Theorien kommen k&#246;nnen (so die Lehrenden an der den Beruf begleitenden Theoriebildung interessiert und beteiligt sind).</p>

<p>Die Komplexit&#228;t, die LdL als <em>einen</em> Baustein der f&#252;r die Berufsaus&#252;bung notwendigen koh&#228;renten Theorien qualifiziert, entsteht durch die &#228;u&#223;erst pluralen Rollenerwartungen, denen ein Lehrender gerecht werden soll und die nicht nur mit dem Unterricht als seinem „Kerngesch&#228;ft“ zu tun haben. Lehrende sind eben nicht nur Unterrichtsprofis. Sie haben sich auch mit der Beratung von Sch&#252;lern und Eltern, mit Fragen der Bewertung, der Schulentwicklung, mit Unterrichtsdokumentation und anderen Verwaltungst&#228;tigkeiten, ja selbst mit Beitr&#228;ge zu schulpolitschen Diskussionen zu befassen (was f&#252;r mich allerdings bislang nicht in diesem Blog geschieht) zu befassen.</p>

<p>Alle diese Fragen werden in meinen Augen durch die gesamte hinter LdL stehende Theorie bereichert. Aber <em>eine</em> Theorie reicht f&#252;r all die komplexen Herausforderungen nicht aus, die im Lehralltag zu bew&#228;ltigen sind. Lehrer sind F&#252;hrungskr&#228;fte, arbeiten im mittleren Management, mit all den damit verbundenen Herausforderungen. Hier reicht LdL  als koh&#228;rentes Konzept <em>alleine</em> nicht aus. <em>Eine</em> Koh&#228;renz ist f&#252;r die Arbeit an der Schule zu wenig. (Und einen solchen Absolutheitsanspruch hat LdL auch nie erhoben!)</p>

<p>Die kritischen Anfragen, denen sich LdL oft stellen muss, haben ihre Ursachen m&#246;glicherweise auch darin, dass LdL als ein Konzept gesehen wird, das auf alles eine Antwort wisse und gleichzeitig &#252;bersehen wird, dass erst die koh&#228;rente Verkn&#252;pfung von koh&#228;renten Modellen den Anforderungen im Beruf gerecht werden kann.</p>

<p>Wenn <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/05/16/wie-eine-sau/" target="_blank">JPM also sagt</a>, dass in Sachen LdL nunmehr „alles raus“ sei und im gleichen Atemzug die intellektuellen Mitstreiter erw&#228;hnt, dann ist das ein Zeugnis, dass die Theorie steht und – um weiter zu wachsen – neue Ankn&#252;pfungen an andere Theorien ben&#246;tigt, um sich somit im Netzwerk der f&#252;r den Lehrberuf notwendigen Koh&#228;renzen weiter zu etablieren.</p>

<p>Hier muss jeder Lehrende einen eigenen Weg finden und sich quasi ein Netzwerk von Koh&#228;renzen aufbauen, die jeweils in sich gedacht und verstanden werden m&#252;ssen, um dann &#252;ber Knotenpunkte im neuronalen Netzwerk der praxisrelevanten Theorien miteinander verbunden zu werden.– Einen solchen Versuch der Vernetzung habe ich im <a href="http://herrlarbig.de/2009/02/03/ldl-und-tzi/" target="_blank">Zusammenhang von LdL und TZI</a> bereits versucht.</p>

<p>Treibe ich die hinter diesem Beitrag stehenden Gedanken einmal auf die Spitze: Lehrende brauche koh&#228;rente Koh&#228;renzen, die &#252;ber koh&#228;rente Schnittstellen miteinander angemessen (hier k&#246;nnte auch „koh&#228;rent“ stehen) verbunden sind, um angesichts der unterschiedlichsten Rollenerwartungen souver&#228;n und professionell agieren und interagieren zu k&#246;nnen.</p>

<p>Wenn also JPM sagt, dass „alles raus“ sei und DGL dennoch ein weiteres „Ferkel“ will, dann spiegelt sich hier f&#252;r mich genau der hier (hoffentlich verst&#228;ndliche und nachvollziehbare) Zusammenhang wider, dass JPMs Denken von nicht wenigen Praktikern als &#228;u&#223;erst anregend und hilfreich angesehen wird, dass aber gleichzeitig mit dem Erreichen des koh&#228;renten Theorie-Praxiszusammenhangs im Kontext von LdL nun die koh&#228;rente Verkn&#252;pfung mit den anderen, &#252;ber den Unterricht hinausgehenden Anforderungen an Lehrende erfolgen muss, um <em>LdL</em> nicht nur als eine Methode unter anderen zu etablieren, sondern <em>als Teil eines anderen Denkens in der Schulwirklichkeit</em>.</p>

<p>Somit bin ich wieder bei der Frage der &#220;berschrift dieses Beitrages gelandet: Ist Koh&#228;renz im Lehrberuf m&#246;glich? Meine Antwort: Ja, aber nur als eine Vernetzung von Koh&#228;renzen, als ein Zusammenspiel von aufeinander einwirkender, einander erg&#228;nzender und dennoch ein Gesamtes ergebendes praxisrelevanter Theorien.</p>

<p>Lehrer sollten in diesem Sinne immer auch als Wissenschaftler t&#228;tig sein, ihren reichen Erfahrungsschatz konzeptualisieren und ihn nicht f&#252;r sich allein behalten bzw. ohne theoretische Reflexion wirksam werden lassen.</p>

<p>Neben all den Koh&#228;renzen, die der Beruf von Lehrenden verlangt, treten auch noch die Koh&#228;renzen der im Unterricht bearbeiteten Themen, also die fachwissenschaftliche Seite des Unterrichts. Sachanalyse, didaktische Analyse, methodische &#220;berlegungen, gute Kenntnisse &#252;ber die Individuen einer Lerngruppe, Beratung von Lernenden und deren Erziehungsberechtigten, Bewertungen und deren oft Biographien mitschreibende Bedeutung, Schulentwicklung, kollegiale Beratung, schulpolitische Positionierung, <a href="http://www.teachersnews.net/artikel/nachrichten/beruf/011938.php" target="_blank">Umgang mit der kollektiven Lust an der Lehrerkritik</a> und der Aufbau professioneller pers&#246;nlicher Beziehungen zu den Personen, die Lehrenden anvertraut sind und mit denen sie gemeinsam den Bildungsprozess der Lernenden begleiten, verlangen &#228;u&#223;erst differenzierte Koh&#228;renzen (im Plural – sic!), die einen professionellen Umgang mit all diesen an einen Lehrenden heran getragenen Anforderungen erm&#246;glichen.</p>

<p>Der mit diesen Herausforderungen verbundene Aufwand scheint mir bislang in der Debatte um Bildungsprozesse weitgehend unber&#252;cksichtigt zu sein – und das auch bei den Interessenvertretern der Lehrenden, die die den Beruf begleitende theoretische Arbeit – vielleicht auch, weil nicht jeder Lehrende ein Freund von Theorie ist – meist nur recht allgemein unter dem Begriff der „Fortbildung“ subsumieren. Doch mit „Fortbildung“ im Sinne des Konsums hilfreicher Ideen f&#252;r den Unterricht und den Lehreralltag ist es meines Erachtens nicht getan. Viel zu sehr wird zwischen Unterricht und (der in Deutschland nach wie vor kaum stattfindenden) Unterrichtsforschung getrennt.  W&#228;hrend wir viel von der Kompetenzenf&#246;rderung der Lernenden sprechen, scheint mir der Bereich der zur Theoriebildung n&#246;tigen Kompetenzenf&#246;rderung der Lehrenden in der Diskussion bislang vor allem auf einen st&#228;rkeren Praxisbezug der Ausbildung hinaus zu laufen, mit dem gleichzeitig von vielen eine gr&#246;&#223;ere Theoriebildungsferne gemeint zu sein scheint.</p>

<p>Umgekehrt wird aber erst ein Schuh daraus: Eine an der Praxis orientierte Lehrerbildung muss immer mit der F&#246;rderung der Kompetenz zur Theoriebildung verbunden sein. Praxis muss konzeptualisierend reflektierbar sein, um den sich st&#228;ndig &#228;ndernden Voraussetzungen der Praxis auf Dauer angemessen und koh&#228;rent begegnen zu k&#246;nnen.</p>

<p>In der Praxis sieht es meiner Wahrnehmung nach so aus, dass der gesamte Bereich der Entwicklung von praxisrelevanten Theorie entweder Hochschullehrern, die auch unterricht (wie z.B. JPM) anvertraut wird oder als Freizeitbesch&#228;ftigung von Lehrenden gesehen wird, da die  Zahl der Lerngruppen, Unterrichtsstunden, Korrekturen, Beratungen, zu betreuenden Lernenden etc. nach wie vor so umfassend sind, dass sie alleine bereits die offizielle Arbeitszeit von Lehrenden (inklusive der von vielen als Urlaub missverstandenen unterrichtsfreien Zeit) voll ausf&#252;llen. Die Arbeit an der praxisrelevanten Theorie ist nach wie vor kein selbstverst&#228;ndlicher Bestandteil des Berufs, des Selbstbewusstseins von Lehrenden und der Strukturen, in denen Unterricht angesiedelt ist.</p>

<p>Deshalb ist Koh&#228;renz angesichts der Komplexit&#228;t des Berufes im Lehrberuf nur schwer zu erreichen und deshalb stimme ich DGL sehr zu, wenn sie von Denkern wie JPM nach wie vor weitere Konezptualisierungen erhofft, die das Konzept LdL weiter voranb treiben. Aus diesem Grunde ist es auch notwendig, dass die von JPM genannten <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/05/16/wie-eine-sau/" target="_blank">nachhaltigen Denkpartner</a> wie <a title="filterraum" href="http://www.filtertraum.de/" target="_blank">Michael Wald</a>, <a title="maik riecken" href="http://riecken.de/" target="_blank">Maik Riecken</a>, <a title="d&#246;rte giebel" href="http://diegoerelebt.wordpress.com/" target="_blank">D&#246;rte Giebel</a> und auch ich, die Koh&#228;renzen von JPM aufgreifen, anreichern und weiter entwickeln. Dabei bedarf es m&#246;glichst des weiteren Inputs von JPM und auch von dem bislang leider ein wenig im Schatten JPMs stehenden <a href="http://grzega.wordpress.com/" target="_blank">Joachim Grzega</a>, denn, wie in diesem Beitrag vielleicht deutlich geworden, ohne diesen praxisrelevanten theoretischen Beitrag und die damit verbundene Vernetzung von Lehrerberuf und an der Hochschule angesiedelte Forschung und Praxisreflexion, ist die Bildung von Koh&#228;renzen in der Praxis der Lehrenden an Schulen heute nur schwer m&#246;glich.</p>



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		<title>Vernetzen oder: Anmerkungen zur „Netzsensibilit&#228;t“</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/05/12/vernetzen-oder-anmerkungen-zur-netzsensibiltaet/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 22:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da ich mich nun also wirklich mehr und mehr, neben den vor allem auf pers&#246;nlicher Begegnung beruhenden Netzwerken, in digitalen Netzwerken bewege, ist es an der Zeit, mir &#252;ber das Thema einmal Gedanken zu machen. Zun&#228;chst eine Definition, die ich dem ZUM-Wiki entnommen habe: Ein Soziales Netzwerk sind an sich alle menschlichen Gemeinschaften. Im Zusammenhang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich mich nun also wirklich mehr und mehr, neben den vor allem auf pers&#246;nlicher Begegnung beruhenden Netzwerken, in digitalen Netzwerken bewege, ist es an der Zeit, mir &#252;ber das Thema einmal Gedanken zu machen. Zun&#228;chst eine <a href="http://wiki.zum.de/Soziale_Netzwerke" target="_blank">Definition, die ich dem ZUM-Wiki entnommen habe</a>:</p>

<blockquote>Ein <strong>Soziales Netzwerk</strong> sind an sich alle menschlichen Gemeinschaften. Im Zusammenhang mit den <a title="Digitale Medien" href="http://wiki.zum.de/Digitale_Medien">neuen Medien</a> meint man damit im engeren Sinne Gemeinschaften, die sich im <a title="Internet" href="http://wiki.zum.de/Internet">Internet</a> bilden.

H&#228;ufig werden sie von darauf spezialisierten Internetdiensten wie <a title="Sch&#252;lerVZ" href="http://wiki.zum.de/Sch%C3%BClerVZ" target="_blank">Sch&#252;lerVZ</a>, <a title="Spickmich" href="http://wiki.zum.de/Spickmich" target="_blank">Spickmich</a>, <a title="Twitter" href="http://wiki.zum.de/Twitter" target="_blank">Twitter</a> und <a title="ZUM-Unity" href="http://wiki.zum.de/ZUM-Unity" target="_blank">ZUM-Unity</a> beherbergt. Sie bilden sich aber auch in der Blogosph&#228;re der <a title="Weblogs" href="http://wiki.zum.de/Weblogs" target="_blank">Weblogs</a> durch Verlinkung und Kommentargemeinschaften von Blogs.

Schlie&#223;lich entstehen solche Netzwerke auch da, wo Benutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen (<em>user generated content</em>), das bekannteste Beispiel daf&#252;r ist die <a title="Wikipedia" href="http://wiki.zum.de/Wikipedia" target="_blank">Wikipedia</a>. Solche soziale Netzwerke bezeichnet man auch als Soziale Medien. (Nicht selten werden wegen der Zusammenarbeit von Blogs auch diese zu den sozialen Medien gerechnet.)</blockquote>

<p>Der Umgang mit solchen Vernetzungen erfordert eine hohe Sensibilit&#228;t in mehreren Bereichen:</p>

<ol>
    <li>Im Web<span id="more-1584"></span> steht man potentiell immer unter Beobachtung; je bekannter eine Web-Pers&#246;nlichkeit wird, um so st&#228;rker ist diese Beobachtung. Aber auch scheinbar v&#246;llig nebens&#228;chliche Aktivit&#228;ten k&#246;nnen relevant werden, wenn z. B. bei einer Bewerbung auch eine Internetrecherche zu den Auswahlkriterien geh&#246;rt. Es bedarf einer hohen Sensibilit&#228;t f&#252;r den Umgang mit dem Web, um es produktiv nutzen k&#246;nnen, insbesondere bei der Frage, was im Web seinen Platz finden soll/kann oder nicht.</li>
    <li>Viele Online-Foren sind von Streitereien auf pers&#246;nlicher Ebene gepr&#228;gt, wozu die scheinbare Anonymit&#228;t im Netz m&#246;glicherweise seinen Teil betr&#228;gt. Soll Vernetzung im Web produktiv werden, muss diese Vernetzung strickt den Codes von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette" target="_blank">Netiquetten</a> folgen und diese, wo n&#246;tig, auch weiterentwickeln.</li>
</ol>

<p>Wie aber kann eine solche „Netzsensibilit&#228;t“ (Jean-Pol Martin) konkrete Formen annehmen? Was ist im Netz zu beachten, damit im „Zusammenhang der <a title="Globalisierung" href="http://wiki.zum.de/Globalisierung">Globalisierung</a> und der Wissensgesellschaft ein kognitiv, aber auch emotional wahrgenommenes Gesp&#252;r f&#252;r die Interdependenz und Verwobenheit der Welt und aller ihrer Konstituenten (Menschen, Regionen, L&#228;nder, Kontinente)“<sup> [1]</sup> entstehen kann? Diese Frage ist vor allem deshalb wichtig, weil Netzsensibilit&#228;t  die Voraussetzung daf&#252;r ist, „dass Vernetzungsw&#252;nsche anderer Menschen erkannt und fruchtbar umgesetzt werden“<sup> [2]</sup>.</p>

<p>Damit bin ich beim Kern der Sache: Vernetzung beruht auf gegenseitigen Vernetzungsw&#252;nschen, wird also immer von pers&#246;nlichen Intentionen bestimmt, die mehr oder weniger spezifisch sein k&#246;nnen: In Fachcommunities geht es um bestimmte Sachfragen, die die Teilnehmenden zu Vernetzungsw&#252;nschen treiben, in vielen Social-Communities geht es eher um pers&#246;nliche Kontaktw&#252;nsche oder einfach darum, auch dort anzutreffen zu sein wo „alle“ sind (Sch&#252;lerVZ ist da ein typisches Beispiel).</p>

<p>Was das f&#252;r mich bedeutet, will ich hier entlang der von Jean-Pol Martin entwickelten Kriterien der „Netzsensibilit&#228;t“ reflektieren.<sup> [3]</sup> Eine <a href="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t" target="_blank">&#220;bersicht &#252;ber den Stand der Entwicklung des Begriffs</a> findet sich im ZUM-Wiki.</p>

<p>Nun aber zu den „Komponenten“ der Netzsensibilit&#228;t nach Martin, die ich aus meiner Sicht kommentiere (und schon bin ich wieder mitten im Vernetzungsprozess drinnen):</p>

<ul>
    <li>Erkennen, dass man als Einzelner Tr&#228;ger von Ressourcen ist.</li>
</ul>

<p>Um sich &#252;berhaupt auf den Prozess der Vernetzung, zumindest wenn Vernetzung auf Sachfragen und Interessengebiete hin ausgerichtet ist, einlassen zu k&#246;nnen, muss der Einzelne &#252;berhaupt erst einmal zu der Einsicht kommen, dass er etwas zu sagen hat, das f&#252;r mehr als nur ihn selbst interessant sein kann. „Ich selbst“ verf&#252;ge &#252;ber eine Kombination aus Wissensbest&#228;nden und Lebenserfahrungen, die in dieser Zusammensetzung einmalig sind. Der Einzelne hat kognitive Reflexionsm&#246;glichkeiten, die in der Mischung der Voraussetzungen, der Sub- und Kontexte des Nachdenkens f&#252;r andere fruchtbar sein k&#246;nnen. Aber auch die Kombination der Wissensbest&#228;nde und Lebenserfahrungen anderer Individuen sind einmalig, so dass ein vernetzter Austausch zu einer Erweiterung der eigenen Ressourcen f&#252;hren kann. Deshalb ergibt sie die Notwendigkeit zu</p>

<ul>
    <li>erkennen, dass man das eigene Ressourcenpotenzial aktiv vermehren soll, damit man die eigene Attraktivit&#228;t in der Gruppe erh&#246;ht.</li>
</ul>

<p>Eine &#252;berraschende Wendung: Es geht zun&#228;chst nicht darum, dass Vernetzung die eigenen Ressourcen erweitert, sondern darum, dass mit der Erweiterung der eigenen Ressourcen auch die Ressourcen anderer in der Gruppe vermehrt werden. Je mehr man sich aktiv um die Vermehrung der eigenen Ressourcen k&#252;mmert, um so mehr steigt die Bereicherung, die andere durch einen selbst erfahren k&#246;nnen. So verstehe ich in diesem Zusammenhang die „Attraktivit&#228;t“: Es geht darum, die gegenseitige Anziehungskraft durch die Erfahrung der M&#246;glichkeit zur Vermehrung der eigenen Ressourcen in Netzwerken zu erh&#246;hen – und damit auch die Anziehungskraft der Mitglieder zu st&#228;rken, das gemeinsame Arbeiten also auf eine zuverl&#228;ssige Arbeitsgrundlage zu stellen. Andererseits entspricht die Erh&#246;hung der eigenen Attraktivit&#228;t durch aktive Vernetzung den Bed&#252;rfnissen, die der Mensch nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnispyramide" target="_blank">Maslow</a> hat. Direkt mit dieser Erh&#246;hung der eigenen Attraktiv ist die Erkenntnis verbunden,</p>

<ul>
    <li> dass man das eigene Ressourcenpotenzial durch <a title="Kommunikation" href="http://wiki.zum.de/Kommunikation" target="_blank">Kommunikation</a> erh&#246;hen kann.</li>
</ul>

<p>Und zwar nur durch Kommunikation, wobei ich unter Kommunikation auch die Auseinandersetzung mit B&#252;chern verstehe, aber nat&#252;rlich ebenso die konkrete Kommunikation von an Themen interessierten Individuen, sei es nun im Web oder in der pers&#246;nlichen Begegnung (oder in beiden Bereichen). Ich muss kommunizieren, damit Wissen entstehen kann. Die eigene Attraktivit&#228;t (oder auch Anerkennung)  h&#228;ngt wesentlich davon ab, dass ich mich selbst nicht f&#252;r zu wichtig halte und gleichzeitig doch darum wei&#223;, dass ich wichtig bin und das der andere wichtig ist und erkenne,</p>

<ul>
    <li>dass Kommunikation dann entsteht, wenn der eine wei&#223;, was der andere nicht wei&#223;.</li>
</ul>

<p>Dies ist eigentlich immer der Fall, wenn ich unter Wissen nicht nur lexikalisches Wissen verstehe, sondern ein Wissen, das mit eigenen Erfahrungen und den sich daraus ergebenden Denkhorizonten angereichert ist. Dabei muss das Kommunikation begr&#252;ndende, unterschiedliche Wissen nicht so unterschiedlich sein, dass es wieder ankn&#252;pfungslos wird, sondern kann auch darin bestehen, dass das Gegen&#252;ber gleiche Dinge anders sieht und somit neue, vertiefte oder ver&#228;nderte Wissensbest&#228;nde entstehen. Hier wirken die Menschen wie „<a href="http://www.adz-netzwerk.de/wiki/index.php/Benutzer:Jeanpol/Folie_3" target="_blank">Neuronen</a>“ aufeinander ein. Und weil das so ist, gilt es zu erkennen,</p>

<ul>
    <li>dass durch Kommunikation und Weitergabe von Wissen das eigene Wissen vermehrt wird.</li>
</ul>

<p>Wissen, dass man wie einen Schatz f&#252;r sich behalten will, verfault. Wer die eigenen Talente nicht zu erkennen vermag und mit den eigenen Talenten nicht loszieht, um sie zu vermehren, reduziert seine eigenen Entwicklungsm&#246;glichkeiten. Wenn ich meine Talente brach liegen lasse, dann verrotten sie und irgendwann sind sie verloren.<sup> [4]</sup> Kommunikation ist die beste (einzige?) M&#246;glichkeit, das eigene Wissen (und damit meine ich nicht nur Theoriekenntnisse sondern auch praxisbezogenes Wissen) zu vermehren. Damit dies m&#246;glich ist, bedarf es der</p>

<ul>
    <li>F&#228;higkeit, Potenziale von anderen Gruppenmitgliedern zu erkennen, zu erschlie&#223;en und f&#252;r die Gruppe fruchtbar zu machen.</li>
</ul>

<p>Kommunikation lebt von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empathie" target="_blank">Empathie</a>. Hier gilt das Gleiche, das f&#252;r Schauspieler oder (Jazz)Musiker gilt, die mit anderen zusammen spielen: Es geht darum, nicht gegen den anderen zu spielen und seine Spielangebote zu verneinen (insbesondere bei der Improvisation), sondern um ein Gesp&#252;r f&#252;r die Kommunikationsangebote der anderen Gruppenmitglieder und deren positiver Aufnahme. Kommunikation ist tot, wenn sie kein Gesp&#252;r f&#252;r die Potentiale der anderen Gruppenmitglieder zu entwickeln vermag. Deshalb bedarf es &#252;ber die Emapathie hinaus der</p>

<ul>
    <li>F&#228;higkeit, Kommunikation innerhalb einer Gruppe einzuleiten und aufrecht zu erhalten.</li>
</ul>

<p>Dies ist eine Grundqualifikation, um gemeinsame Konstruktion von Wissen zu erm&#246;glichen und sie bezieht sich nicht auf einen Gruppenleiter, sondern auf jedes Mitglied einer Gruppe! Die Aufgabe des Gruppenleiters (oder Lehrers) ist es unter anderem, diese F&#228;higkeit als Kompetenz zu vermitteln und deren praktische Umsetzung zu erm&#246;glichen und professionell zu begleiten. Das Ziel dabei ist die Bef&#228;higung zur symmetrischen Kommunikation und der</p>

<ul>
    <li>F&#228;higkeit, die Transformation von Information zu <a title="Wissen" href="http://wiki.zum.de/Wissen">Wissen</a> in der Gruppe [selbst] anzuleiten.</li>
</ul>

<p>Jedes Gruppenmitglied hat diese Aufgabe und „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_(Psychologie)" target="_blank">Flow</a>“ kann in einer Gruppe entstehen, wenn alle Mitglieder st&#228;ndig an diesem Prozess der Transformation beteiligt sind und dabei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Synergie" target="_blank">Synergien</a> frei werden. Der Wert von Vernetzung liegt darin, dass das Ganze immer mehr als seine Teile ist, dass das Zusammenwirken auf gegenseitige F&#246;rderung hin ausgerichtet ist. Und hieraus ergibt sich dann die Notwendigkeit der</p>

<ul>
    <li>F&#228;higkeit, f&#252;r die Gruppe relevante externe Ressourcen aktiv zu suchen.</li>
</ul>

<p>Vier, sechs, acht, x Augen sehen nun einmal mehr als zwei und die aktive Suche nach f&#252;r die Gruppe relevanten externen Ressourcen steht auch in Verbindung mit dem Kriterium, dass der Einzelne etwas wissen soll, das die anderen Gruppenmitglieder (noch) nicht wissen. Dies geschieht auch durch die Suche von Material, das in den vernetzten Prozess der Wissenskonstruktion eingespeist und miteinander erarbeitet wird. Doch Wissen, das nur konstruiert und keine konkreten Handlungen oder Handlungsbef&#228;higungen nach sich zieht, ist totes Wissen. Deshalb bedarf es der</p>

<ul>
    <li>F&#228;higkeit, Handlungsbereitschaft zu erkennen und zu mobilisieren,</li>
</ul>

<p>um Wissen f&#252;r sich und andere fruchtbar zu machen und einen Beitrag auch der Kommunikation in das Au&#223;erhalb eines Netzwerkes leisten zu k&#246;nnen. Denn jede Wissenskonstruktion muss zur Handlungsbef&#228;higung f&#252;hren, zu konkreten Projekten. Es reicht eben nicht, Wissensbest&#228;nde anzuh&#228;ufen, sie m&#252;ssen auch bewertet werden und zu Konsequenzen f&#252;hren. Es geht um die L&#246;sung von Probleme und „<a href="http://jeanpol.wordpress.com/2008/11/21/menschen-kommunizieren-wenn-der-eine-etwas-weis-was-der-andere-nicht-weis/" target="_blank">um Probleme zu l&#246;sen, m&#252;ssen wir ununterbrochen neues Wissen konstruieren. In Einsamkeit geht das nicht. Zur Produktion von neuem Wissen, m&#252;ssen Menschen kommunizieren</a>“. Von daher bedarf es schlie&#223;lich der</p>

<ul>
    <li>F&#228;higkeit, Kommunikation nach au&#223;en einzuleiten und aufrecht zu erhalten.</li>
</ul>

<p>Und so theoretisch dieser Beitrag auch klingen mag: Ich mache genau das, was hier beschrieben wird. Ich greife <a href="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t" target="_blank">eine Ressource</a> auf und erg&#228;nze sie um meine &#220;berlegungen zum Thema, wobei sich mein eigenes Resourcenpotential durch Vernetzungen in  fachbezogenen sozialen Gemeinschaften (Blogs, Feeds, <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">ldl.mixxt.de</a>, <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">maschendraht.mixxt.de</a>, Twitter) und der dort stattfindenden Kommunikationsprozesse selbst st&#228;ndig erweitert. Dieser Beitrag ist, wie viele andere Beitr&#228;ge auf dieser Website, Teil eines Kommunikationsprozesses, an dem mitlerweile &#252;berraschend viele Leute beteiligt sind. Dabei kann jeder eigenes Wissen beitragen und so wird die Kommunikation selbst &#252;berhaupt erst m&#246;glich, weil „man sich was zu sagen hat“. Ohne die Potentiale meiner Gespr&#228;chspartner im Netzwerk, w&#228;re das alles nicht m&#246;glich, da diese einfach &#252;ber Wissen verf&#252;gen, das mir so erst einmal nicht zur Verf&#252;gung steht. Doch das so gewonnene Wissen bleibt nicht in der Gruppe, sondern wird gestreut, „diffundiert“, sodass die in den Diskussionen ausgetauschten Informationen zu handlungsbef&#228;higendem Wissen werden, woraus sich dann die unterschiedlichsten Projekte ergeben, wobei der Projektbegriff hier sehr weit verstanden wird, denn auch dieses Blogs ist ein solches Projekt unter vielen anderen, die an &#228;hnlichen Themen arbeiten.</p>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1584" class="footnote"><a href="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t" target="_blank">http://wiki.zum.de/Netzsensibilit&#228;t</a></li><li id="footnote_1_1584" class="footnote"><a href="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t" target="_blank">http://wiki.zum.de/Netzsensibilit&#228;t</a></li><li id="footnote_2_1584" class="footnote"><a title="Jean-Pol Martin" href="http://wiki.zum.de/Jean-Pol_Martin" target="_blank">Jean-Pol Martin</a> (2007): <em>Wissen gemeinsam konstruieren: weltweit</em>. In: Lernen und Lehren &#8211; Zeitschrift f&#252;r Schule und Innovation in Baden-W&#252;rttemberg. 33(1): S.29/30. Neckar-Verlag Villingen-Schwenningen.</li><li id="footnote_3_1584" class="footnote">Vergleiche: <a href="http://www.abtei-kornelimuenster.de/Spirituelles/Kirchenjahr/Glauben%20wagen.htm" target="_blank">http://www.abtei-kornelimuenster.de/Spirituelles/Kirchenjahr/Glauben%20wagen.htm</a></li></ol>
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		<title>Mit LdL anfangen – oder: Sch&#252;lerorientierter Unterricht. LdL-Tag in Ludwigsburg (2. Vorbericht)</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/05/09/mit-ldl-anfangen-oder-schuelerorientierter-unterricht-ldl-tag-in-ludwigsburg-2-vorbericht/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 23:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Artikel war nicht geplant, aber er ist bei meinen Vorbereitungen auf den <a href="http://www.ph-ludwigsburg.de/lernendurchlehren.html" target="_blank">LdL-Tag in Ludwigsburg am 9. Mai 2009</a> entstanden. </em></p>

<p>Sch&#252;lerorientiert unterrichten! Diesen Imperativ konnte ich am Ende meines Referendariates nicht mehr h&#246;ren, obwohl es von den Ausbilderinnen und (wenigen) Ausbildern redliche Versuche gab, ihren Referendaren, wir hie&#223;en damals offiziell bereits LiV – Lehrende im Vorbereitungsdienst, also auch mir, zu vermitteln, was damit gemeint sein k&#246;nnte: „Sie m&#252;ssen Unterrichtsarrangements schaffen, in denen Lernende zu eigenen kognitiven Leistungen gelangen“, so h&#246;rte ich immer wieder. Was damit gemeint war, hatte ich wohl zumindest in Ans&#228;tzen verstanden, denn das „<a href="http://www.uni-kassel.de/~barsch/Sitzung%2013-12-05.doc" target="_blank">literarische Gespr&#228;ch</a>“ zu<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jurek_Becker" target="_blank"> Jurek Becker</a>s Roman „<a href="http://www.falk-net.de/ingo/bkfh2/deutsch/standard05.htm" target="_blank">Bronsteins Kinder</a>“ f&#252;hrte zu einem vergleichsweise sehr ertr&#228;glichem Examensergebnis.</p>

<p>Was und warum an den kognitiven Leistungen der Lernenden anders gewesen sein sollte, als in „normalem“ Unterricht, in dem Lernende Arbeitsauftr&#228;ge durchf&#252;hren und sich dabei Wissen angeignen, war mir nicht so recht verst&#228;ndlich. Die Rede von den beobachtbaren kognitiven Leistungen hatte ich damals nicht verstanden, obwohl ich doch sehr lange nichts anderes getan habe, als zu lernen und Denkstrukturen aufzubauen, die physiologisch betrachtet ja eigentlich Netzwerke von Verkn&#252;pfungen im Gehirn sind.</p>

<p>Was „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen" target="_blank">Lernen</a>“ praktisch bedeutet wusste ich also. F&#252;r den Lehrberuf reicht aber nicht das Wissen &#252;ber das Lernen,<span id="more-1553"></span> das meist so unreflektiert bleibt, wie die Regeln der Sprache (Grammatik) bei Menschen, die ihre Muttersprache perfekt beherrschen. Wer Sprache lehren will, muss die Strukturen der Sprache nicht nur verinnerlicht haben, sondern auch ausdr&#252;cken k&#246;nnen. Und wer Lernen lehren will, muss wissen, wie lernen funktioniert.</p>

<p>Das K&#246;nnen des Menschen, Sprachen, Laufen etc., entwickelt sich &#252;ber die Herausbildung entsprechender Gehirnstrukturen, die diese Prozesse m&#246;glich machen. Die M&#246;glichkeit zur Entwicklung eben dieser Strukturen ist den Menschen von Geburt an in der Regel mitgegeben und hat auch mit der M&#246;glichkeit des Gehirns zu tun, Neuronen miteinander zu vernetzen und diese kommunizieren zu lassen. Eine Vorstellung, die mir unmittelbar einleuchtete, die mir vor Augen f&#252;hrte, was es hei&#223;t, kognitive Prozesse von au&#223;en erkennbar werden zu lassen, denn kognitive Prozesse sind der Aufbau vernetzter Strukturen, die K&#246;nnen erm&#246;glichen. Doch wir haben die F&#228;higkeit, nicht nur so praktische Dinge zu lernen wie das Sprechen oder das Laufen, sondern auch abstrakte Vorstellungen zu entwickeln, mit deren Hilfe wir z. B. zu Wissen gelangen, wie bspw. Sprache funktioniert, welchen Regeln sie folgt und wie man mit Hilfe dieser Regeln anderen Menschen das Sprechen beibringen kann – oder selbst das Sprechen weiter entwickeln, z. B. beim Erlernen von Fremdsprachen.</p>

<p>Damit ein solches K&#246;nnen aufgebaut werden kann, m&#252;ssen entsprechende Synapsenverbindungen im Gehirn aktiviert bzw. aufgebaut werden, es m&#252;ssen Lernprozesse stattfinden, die m&#246;glichst mit positiven Emotionen verbunden sind. Und f&#252;r mich als Lehrer gibt es deshalb bis heute kaum etwas erschreckenderes als wenn ich feststellen muss, dass Lernen f&#252;r viele Menschen mit Gef&#252;hlen der Angst verbunden wird. Das aber nur am Rande.</p>

<p>Die gro&#223;e Frage blieb f&#252;r mich &#252;ber das Referendariat hinaus, wie Lernprozesse, die die Erkenntnisse der Hirnphysiologie zur Kenntnis nehmen und nutzen, aussehen und angeleitet werden k&#246;nnen.</p>

<p>Im Referendariat hie&#223; das Zauberwort „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konstruktivismus" target="_blank">Konstruktivismus</a>“ und dem entsprechend wurden auch <a href="http://methodenpool.de" target="_blank">konstruktivistisch orientierte Lernmethoden</a> Gegenstand der Ausbildung, wobei ich mich allerdings nicht erinnern k&#246;nnte, dass der Begriff jemals eine klarere Beschreibung erfahren h&#228;tte als den Hinweis auf von au&#223;en erkennbare kognitive Prozesse. F&#252;r mich war das zu wenig, um diesen Ansatz zu verstehen.</p>

<p>Und dann begegnete ich dem Ansatz von „<a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Lernen durch Lehren</a>“, der mir sehr deutlich vor Augen f&#252;hrte, was mit erkennbaren kognitiven Prozessen gemeint ist. Au&#223;erdem war mir der Ansatz sympathisch, da er auf materialreiche Methoden, die den Transport der Materialien in gro&#223;en T&#252;ten und Koffern verlangte, im Ansatz erst einmal verzichtet.</p>

<p>Im klassischen Sinne geht es darum, dass Lernende Texte bekommen und diese dann gemeinsam erarbeiten, wobei der Lehrer die Moderatorenrolle abgibt und zum Berater und Impulsgeber wird. Das Ziel dabei: Die Lernenden sollen zum Sprechen gebracht werden.</p>

<p>Dieses Ziel h&#228;ngt wohl unmittelbar damit zusammen, dass LdL von dem Franz&#246;sischdidaktiker Jean-Pol Martin entwickelt wurde. Doch genau &#252;ber dieses Sprechen der Lernenden miteinander, ich spreche lieber von der Kommunikation untereinander, findet weit mehr statt als nur der Austausch sprachlicher Codes. Hier werden kognitive Prozesse idealerweise von au&#223;en erkennbar. – Was bislang in den K&#246;pfen vorging und kaum einmal artikuliert wurde, wird nun sichtbar, wenn es gelingt, die Lernenden dahin zu bekommen, dass sie wie „Neuronen“ miteinander arbeiten, indem quasi die Struktur des Lernens von Individuen, wie sie von Neurophysiologen erforscht wurde, auf das Lernen in einer Lerngruppe &#252;bertragen wird.</p>

<p>Eigentlich ist der Gedanke trivial, da Lernen immer in vernetzten Strukturen stattfindet: Wer kein Gegen&#252;ber hat, der mit ihm spricht, lernt nicht sprechen, um nur ein Beispiel zu nennen. Doch bislang liefen viele Lernprozesse nicht vernetzt ab, sondern vor allem &#252;ber einen Knotenpunkt, den Lehrenden, der die Fragen stellte, Fragen beantwortete und von dem aus die meisten Impulse ausgingen. Die Lernenden kommunizierten miteinander immer &#252;ber die Zwischenstation des Lehrenden – also nur indirekt. Dem sollen Gruppenarbeiten, Stationenlernen, Projektunterricht entgegenwirken, mit all dem enormen Aufwand, der mit vielen dieser Methoden  verbunden ist. Aber auch hier kommt es immer nur zur Kommunikationen von Teilmengen einer Lerngruppe, es werden also die Potentiale, die in Kommunikationsprozessen der ganzen Lerngruppe liegen, immer nur teilweise genutzt, auch wenn es Auswertungsphasen gibt, in denen die Ergebnisse gegenseitig vorgestellt werden.</p>

<p>Wie also m&#252;sste eine Methode aussehen, die 1. m&#246;glichst viel des Denkpotenzials einer Lerngruppe nutzt und 2. zu kognitiven Prozessen f&#252;hrt, die durch eine 3. angenehme Lernatmosph&#228;re zu 4. emotional in m&#246;glichst vielen F&#228;llen positiv besetzte Ergebnissen f&#252;hren?</p>

<p>Diese Fragen hatte ich im Hinterkopf, als ich LdL begegnete: Hier tritt der Lehrer als Kristallisationspunkt, sozusagen als Super-Neuron, zur&#252;ck und es wird die direkte Kommunikation &#252;ber ein Thema zwischen den Lernenden m&#246;glich. Es entsteht ein Prozess, der nicht strahlenf&#246;rmig immer auf den Lehrenden zul&#228;uft und von diesem dann wieder ausgeht, sondern das Denken der Lernenden bekommt Strukturen, die tats&#228;chlich einem Netz &#228;hneln, in dem es viele aktive „Neuronen“ gibt.</p>

<p>Wenn ein Sch&#252;ler von mir seine Erfahrungen mit den Worten „Das ist wie ein kollektives Gehirn“ beschreibt, so l&#228;uft es mir zwar erst einmal eiskalt den R&#252;cken herunter, weil ich mit Kollektivismus eigentlich immer Uniformit&#228;t verbinde, doch trifft der Sch&#252;ler mit dieser &#196;u&#223;erung genau ein Bild, das mit LdL immer wieder verbunden wurde und wird. Wenn man sich klar macht, dass die hier entstehenden Lernstrukturen eben nicht uniformieren, sondern endlich die Differenz in Lerngruppen f&#252;r das Lernen selbst wirksam werden lassen, ist die Metapher vom kollektiven Gehirn (<a href="http://www.adz-netzwerk.de/wiki/index.php/Benutzer:Jeanpol/Folie_3" target="_blank">Neuronenmetapher</a>) f&#252;r mich &#252;berhaupt nicht mehr erschreckend.</p>

<p>Und die Methode ist so einfach: In ihrer klassischen Form geht sie von (anspruchsvollen!) Texten aus, die die Lernenden miteinander und bei gro&#223;er Zur&#252;cknahme des Lehrenden einander lehren, anhand derer sie zu kognitiven Leistungen gelangen, die so nur in symmetrisch vernetzten Kommunikationsprozessen m&#246;glich sind.</p>

<p>Aber auch ohne Texte k&#246;nnen solche Strukturen eingesetzt werden. Ein Beispiel aus dem Religionsunterricht der Sekundarstufe 1: Am Anfang der Stunde schreibe ich das Wort „Wunder“ an die Tafel, lege die Kreide weg und setze mich auf einen freien Platz im Klassenraum, wobei ich noch sage: „Was f&#228;llt euch dazu ein?“</p>

<p>Es dauerte nicht lange, bis die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen verstanden haben, dass sie ihre Ideen an die Tafel bringen sollen. Im Zentrum steht zun&#228;chst der Sprachgebrauch, der etwas besonders sch&#246;nes und faszinierendes mit dem Wort verbindet, wobei das Wort „Naturwunder“ sehr schnell f&#228;llt, aber auch „Die Entdeckung eines Medikamentes gegen Krebs“ steht bald an der Tafel. Erst ganz zuletzt erg&#228;nzt jemand „Wenn Jesus einen Menschen heilt“.</p>

<p>Als keine weiteren Impulse mehr kommen, gebe ich den Impuls, dass die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen nun versuchen sollen, in ein bis zwei S&#228;tzen zu erkl&#228;ren, was denn nun ein Wunder sei.</p>

<p>Dieser Impuls l&#246;st den eigentlichen kognitiven Prozess aus. Es wird &#252;ber Naturwunder gesprochen, dar&#252;ber, dass es doch schon ein Wunder sei, dass es die Erde gebe und dass es mal einen Urknall gab. Doch dann wirft jemand ein, dass das f&#252;r uns doch alles normal sei und das Dinge, die uns st&#228;ndig begegnen, vielleicht wunderbar seien. „Aber was wir st&#228;ndig um uns haben, sehen wir nicht mehr als Wunder.“ &#8211; Ja, zu solchen S&#228;tzen sind Mittelstufensch&#252;ler in der Lage.</p>

<p>Eine <a href="http://ldl.mixxt.de/networks/blog/post.cspannagel:3" target="_blank">Unsch&#228;rfe</a> war entstanden. Da musste jetzt eine L&#246;sung her. Und &#252;ber mehrere Schritte kamen die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen zu folgender Erkl&#228;rung f&#252;r Wunder: „Wunder sind Dinge, die passieren, obwohl sie eigentlich gar nicht passieren k&#246;nnen.“ Hier wird zwar nicht gesagt, dass Wunder Ereignisse sind, die naturwissenschaftlich nicht erkl&#228;rt werden k&#246;nnen, aber den Kern haben die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler in einer f&#252;r sie angemessenen Sprache gefunden und am Ende auch im Heft gehabt.</p>

<p>Das f&#252;r mich faszinierende ist: Hier sehe ich pl&#246;tzlich kognitive Prozesse. Ich sehe, wie ein Denkprozess sich seine Wege sucht, um zu einer L&#246;sung zu kommen. Das ist problemorientiert Unterricht, indem aber wirklich die Probleme auftauchen, die Lernende haben, ohne dass ein Lehrender diese m&#252;hevoll h&#228;tte konstruieren m&#252;ssen. Und der hier beschriebene Denkprozess ist in 45 Minuten gelaufen, mit dem Ergebnis, dass ich wirklich denkende Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen erlebte. Ich gab nur an einzelnen Stellen Impulsfragen in die Lerngruppe, die den Denkprozess vorsichtig steuerten, wenn eine Frage ausdiskutiert erschien, ohne dass die sich daraus ergebenden Folgefragen klar gestellt worden w&#228;ren. Aber auch diese Fragen nahmen immer nur Impulse auf, die von den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern selbst gegeben wurde – und LdL hei&#223;t ja, dass sich alle miteinander vernetzen, die am Lernprozess beteiligt sind, da geh&#246;rt der Lehrende nun einmal auch dazu.</p>

<p>LdL war f&#252;r mich am Anfang intuitiv die Antwort auf meine Frage, wie das denn nun mit der Erm&#246;glichung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kognition" target="_blank">kognitiven Prozessen</a> gehen k&#246;nnte, die dann auch noch von au&#223;en beobachtbar werden. Und als ich diesem Gef&#252;hl folgend mit LdL anfing, passierte auch noch genau das, was ich bei meiner Besch&#228;ftigung mit dem Thema antizipiert hatte.
Aber es gibt auch Probleme, die in all den positiven Erfahrungen, die in letzter Zeit im Netz dokumentiert werden, von mir nicht au&#223;en vor gelassen werden, es tauchen neue Unsch&#228;rfen auf.  Ich m&#246;chte diese Probleme hier nur anrei&#223;en, aber nicht umschiffen.</p>

<p>Ich nutze LdL phasenweise und wei&#223;, dass auch die Position der totalen Umstellung auf diese Art von Unterricht gibt. Kann eine solche totale Umstellung wirklich gelingen?</p>

<p>Die Frage der Bewertung von LdL-Lernprozessen wird diskutiert und unterschiedlich beantwortet. Jean-Pol Martin sagt, dass er den Lern- und den Bewertungsprozess voneinander trennt. Mir ist dieser Ansatz sympathisch, aber die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler fragen immer nach, wie ich denn nun solche Stunden bewerte. Meine Antwort bisher: M&#252;ndliche Leistung besteht nicht zuerst aus „richtigen Antworten“, sondern in der Beteiligung am Lernprozess selbst. Fehler sind n&#228;mlich, so meine Beobachtung, echte Antriebsfedern f&#252;r das Lernen, wenn ein andere Sch&#252;ler pl&#246;tzlich sagt, dass er eine bestimmte Auffassung oder &#196;u&#223;erung nicht verstehe, weil…</p>

<p>Eine weitere Frage ist f&#252;r mich das Ph&#228;nomen, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler LdL-Stunden zwar &#252;berwiegend als gute Stunden erleben, sie dann aber pl&#246;tzlich auch „Input“-Stunden w&#252;nschen, Stunden, in denen es explizit auch Lehrervortr&#228;ge geben soll.</p>

<p>Am Anfang dachte ich noch, dass ich Probleme mit dem Lehrplan bekommen w&#252;rde, wenn ich LdL einsetze. Bis jetzt ist dieses vermutete Problem nicht akut geworden, was gegen die Bef&#252;rchtung spricht.
Aber ich erinnere mich gut, wie das am Anfang war, als ich gerade auf LdL stie&#223; und &#252;berlegte, ob ich diese Methode einsetzen solle oder nicht. Das war ein Hin und Her von unterschiedlichsten Fragen, die ich mir stellte und die ich hier teilweise gerade wiedergegeben habe. Die einzige L&#246;sung war: Ich musste LdL ausprobieren. Das hat zwar nicht alle Fragen gel&#246;st, die auf reflexiver Ebene nach wie vor immer mal wieder auftauchen, das hat mir aber schon einige &#228;u&#223;erst spannende Unterrichtsstunden beschert, ohne dass ich leugnen wollte, dass die Lerngruppen sehr unterschiedlich offen auf diese Art des Unterrichtens reagieren. Da braucht es manchmal einer etwas gr&#246;&#223;eren Hartn&#228;ckigkeit und vor allem <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/LdL-Treffen-Ludwigsburg" target="_blank">f&#252;r die Lernenden spannende Impulse und Materialien</a>.</p>

<p>Insgesamt hat sich f&#252;r mich &#252;ber LdL eine gr&#246;&#223;ere Klarheit ergeben, was damit gemeint war, wenn meine Ausbilder und Ausbilderinnen davon sprachen, dass im Unterricht kognitive Prozesse erkennbar werden sollen. Und das ist dann doch auch ein Lernprozess – oder?</p>



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	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/07/im-gehege-des-deutschunterrichts-oder-der-zoo-und-die-wildnis/" title="Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis (7. Oktober 2009)">Im Gehege des Deutschunterrichts oder: Der Zoo und die Wildnis</a> (5)</li>
	<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/18/die-sau-hat-geworfen-die-goere-will-noch-ein-ferkel-oder-ist-kohaerenz-im-lehrberuf-moeglich/" title="Die Sau hat geworfen, die G&#246;re will noch ein Ferkel oder: Ist Koh&#228;renz im Lehrberuf m&#246;glich? (18. Mai 2009)">Die Sau hat geworfen, die G&#246;re will noch ein Ferkel oder: Ist Koh&#228;renz im Lehrberuf m&#246;glich?</a> (9)</li>
</ul>

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		<title>Bildung, Wissen, Kompetenzen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 22:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Belangloses Wissen hat Hochkonjunktur. Wissen ohne Bez&#252;ge zur eigenen Person ist allgegenw&#228;rtig. Und ich sage es lieber schon gleich zu Beginn, dass ich dagegen nach wie von dem Bildungsbegriff (ich weigere mich, in diesem Zusammenhang von einem Bildungsideal zu sprechen) Wilhelm von Humboldts gepr&#228;gt bin und diesen nach wie vor f&#252;r bedeutsam halte. Zun&#228;chst eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Belangloses Wissen hat Hochkonjunktur. Wissen ohne Bez&#252;ge zur eigenen Person ist allgegenw&#228;rtig. Und ich sage es lieber schon gleich zu Beginn, dass ich dagegen nach wie von dem Bildungsbegriff (ich weigere mich, in diesem Zusammenhang von einem Bildungsideal zu sprechen) Wilhelm von Humboldts gepr&#228;gt bin und diesen nach wie vor f&#252;r bedeutsam halte. Zun&#228;chst eine Bestandsaufnahme:</p>

<ul>
    <li>Bildung wird heute mit Schulabschl&#252;ssen gleich gesetzt und dabei in h&#246;here und nicht h&#246;here Bildung aufgeteilt. Ohne Bildung in diesem formalen Sinne<span id="more-1468"></span> geraten Menschen heute schnell in die sogenannte „Bildungsarmut“. Eine interessante Zusammenstellung zum Thema liefert das von der <a href="http://www.bpb.de" target="_blank">Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung</a> herausgegebene Heft <a href="http://www.bpb.de/publikationen/JQJWQK,,0,Bildungsmisere.html" target="_blank">Aus Politik und Zeitgeschichte (B 21-22/2003)</a>, in dem die „Bildungsmisere“ in Deutschland umfassend aufgegriffen wird.</li>
    <li>„Wissen“ ist heute Gegenstand der Unterhaltung, in Quizsendungen mit sehr beeindruckenden Gewinnm&#246;glichkeiten (ohne diese Geldsummen w&#228;ren diese Sendungen wahrscheinlich noch offensichtlicher langweilig als sie es eh schon sind), aber auch in den zahlreichen, oft als „Dokumentationen“ daher kommenden „Wissens“-Sendungen vor allem im Fernsehen.</li>
    <li>Die Begriffe „Wissen“ und „Bildung“ werden oft synonym gebraucht, so z.B. im Titel von Dietrich Schwanitz’ „Bildung. Alles, was man wissen mu&#223;“, M&#252;nchen, 24. Auflage 2002.</li>
    <li>Neben den Begriffen „Wissen“ und „Bildung“ spielt in der gegenw&#228;rtige „Bildungs“-Debatte auch der „Kompetenz“-Begriff eine nicht unbedeutende Rolle.</li>
</ul>

<p>Mir kommt das wie ein gordischer Knoten der Vermengung, Gleichsetzung und Entleerung bis zur Bedeutungslosigkeit der W&#246;rter vor – Grund genug, den Begriffen einmal ein wenig nach zu gehen, ohne den Anspruch auf ein letztes Wort zu erheben. Das ist ein Blog-Eintrag, nicht mehr, aber auch nicht weniger.</p>

<p>Und schon sto&#223;e ich auf das erstes Problem: Alle hier von mir in den Fokus genommen Begriffe sind keine voraussetzungslosen Begriffe, alle drei Begriffe ergeben sich in ihrer Bedeutung aus einer Grundeigenschaft von (vielen) Lebewesen, n&#228;mlich der Eigenschaft, dass Lebewesen lernen. Den Menschen zeichnet dar&#252;ber hinaus (nach unserem bisherigen Kenntnisstand) die Eigenschaft aus, dass er &#252;ber solche Prozesse selbst nachdenken kann und daraus folgend die F&#228;higkeit entwickeln konnte „Ich“ zu sagen, sich also als ein &#252;ber sich selbst reflektieren k&#246;nnendes Individuum erf&#228;hrt, das nicht nur implizites, sondern auch explizites Wissen erzeugen kann.</p>

<p>Kurz: Dass wir Menschen lernen ist die Voraussetzung f&#252;r das Sprechen &#252;ber Bildung, Wissen und Kompetenzen.  Dabei lernt der Mensch schon alleine, weil er Mensch ist. Das Gelernte ist zun&#228;chst allerdings  kein explizierbares, also aussprechbares und damit in Pr&#252;fungen abrufbares Wissen (<a href="http://www.teachsam.de/psy/psy_kog/lernth/wiss/wiss_2_2_1_1.htm" target="_blank">explizites Wissen</a>), sondern ein Wissen, dass nicht (vollst&#228;ndig) in Worten ausgedr&#252;ckt werden kann und vor allem ein „K&#246;nnen“ ist (<a href="http://www.teachsam.de/psy/psy_kog/lernth/wiss/wiss_2_2_1_2.htm" target="_blank">implizites Wissen</a>).</p>

<p>Ein Beispiel: Kinder lernen sprechen und k&#246;nnen es dann, ohne dass sie zun&#228;chst in der Lage w&#228;ren, die Regeln, denen ihre nach einer gewissen Zeit meist korrekt gebildeten S&#228;tze folgen, benennen zu k&#246;nnen. Kinder lernen laufen, ohne erkl&#228;ren zu k&#246;nnen, wie das Laufen funktioniert etc. (implizites Wissen).</p>

<p>Sp&#228;ter lernen Kinder dann in der Schule die Grammatik, die in die Lage versetzt &#252;ber korrekten Satzbau zu sprechen, Satzstrukturen zu analsysieren und die als Wissen &#252;berpr&#252;ft werden kann (explizites Wissen).</p>

<p>Betrachte ich die heutige Bildungsdiskussion, so scheint mir mit dem Begriff „Wissen“ vor allem dieses explizite, &#252;berpr&#252;fbare Wissen gemeint zu sein, solches Wissen also, dass in Lexika, Lehrb&#252;chern etc. zur Verf&#252;gung steht und das Menschen seit der Aufkl&#228;rung im Rahmen von „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enzyklop%C3%A4die" target="_blank">Enzyklop&#228;dien</a>“ sammeln und zur Verf&#252;gung stellen.</p>

<p>In diese Reihe geh&#246;rt auch Wikipedia, wenn es um das Ziel geht, m&#246;glichst gro&#223;e Teile des verf&#252;gbaren Wissens zug&#228;nglich zu machen.</p>

<p>Implizites Wissen rangiert in der Werteskala der „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensgesellschaft" target="_blank">Wissensgesellschaft</a>“ unter dem expliziten Wissen und wird entweder als selbstverst&#228;ndlich vorausgesetzt oder in eine explizierbare Form &#252;bertragen, deren Beherrschung dann &#252;berpr&#252;ft werden kann. Wer solche Pr&#252;fungen nachweisen kann, verf&#252;gt &#252;ber „formale Bildung“<sup> [1]</sup></p>

<p>Um „formale Bildung“ zu erreichen, sind bestimmte Kompetenzen notwendig, wobei der <a href="http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/eval-qs-qm/forschung/dfg-projekt_gesundheit/Kompetenzbegriff/index.html" target="_blank">Kompetenzbegriff</a> als solcher in Bildungszusammenh&#228;ngen <a href="http://www.ash-berlin.eu/uploads/media/Was_sind_Kompetenzen.pdf" target="_blank">sehr vielf&#228;ltig verwendet</a> und h&#228;ufig mit dem <a href="http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000000908/04_KapA4.pdf;jsessionid=BC7958906E17F681CF261F5D93D797A6?hosts=" target="_blank">Qualifikationsbegriff</a> verbunden wird. In diesem Rahmen wird dann auch von „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schl%C3%BCsselqualifikation" target="_blank">Schl&#252;sselqualifikationen</a>“ gesprochen, zu denen unter anderem z. B. das Lesen und das Schreiben geh&#246;ren.</p>

<p>Und um die Vielfalt und Unsch&#228;rfe der Begriffe noch ein wenig weiter vorzuf&#252;hren, nenne ich noch die Weiterf&#252;hrung des Kompetenzenbegriffs in der Rede von „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Kompetenz" target="_blank">sozialen Kompetenzen</a>“, die heute auch unter dem Begriff „soft skills“ bekannt sind.</p>

<p>Der Kompetenzenbegriff ist also schillernd, mit der Folge, dass er in jedem Zusammenhang, in dem er verwendet wird, eigens ausdifferenziert werden muss, was auch nicht gerade zur Sch&#228;rfung des Begriffs im Sinne eines „expliziten Wissens“ beitr&#228;gt – aber nicht zu vermeiden ist, soll er von einem abstrakten Begriff in handhabbare Handlungszusammenh&#228;nge, wie sie beispielsweise in Bildungprozessen unabdingbar sind, &#252;bertragbar sein.</p>

<p>Der Kompetenzenbegriff ist in diesem Sinne ein Metabegriff, der sich von Schl&#252;sselqualifikationen (die ich hier lieber Schl&#252;sselkomeptenzen nenne) ausgehend in unterschiedlichen Handlungszusammenh&#228;ngen unterschiedlich zeigt, sodass man im konkreten Anwendungsfall von „Fachkompetenzen“ spricht.</p>

<p>Diese Fachkompetenzen sind dann mit Fachwissen verbunden, wobei es auch hier Wissensbest&#228;nde gibt, die als „Schl&#252;sselkompetenzen“ fach&#252;bergreifend vorausgesetzt werden, wobei wir z. B. einmal mehr beim Lesen und Schreiben w&#228;ren, das dementsprechend z. B. in der Schule eben nicht nur im Deutschunterricht gelernt werden kann, sondern auch im Verantwortungsbereich nahezu aller F&#228;cher, insbesondere aber von F&#228;chern wie Geschichte, Religion, Politik und Wirtschaft (Sozialkunde, Gemeinschaftskunde), Ethik, den Fremdsprachen…, liegt.</p>

<p>Im Deutschunterricht werden die explizierbaren Grundlagen und Anwendungsformen dieses „Wissens“ ins Zentrum gestellt, die Feinabstimmung kann nur im Zusammenspiel der unterschiedlichen F&#228;cher gelingen, was f&#252;r mich dann auch wieder das zentrale Merkmal von „Schl&#252;sselkompetenzen“ widerspiegelt: Sie sind in ihrer Bedeutung f&#228;cher&#252;bergreifend und werden in den unterschiedlichen F&#228;chern mit fachspezifischen Zusatzqualifikationen angereichert.</p>

<p>====&gt;</p>

<p>Zusammenfassung:  Das Lernen ist Teil der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Conditio_humana" target="_blank">Conditio Humana</a>, des Wesens des Menschen, und f&#252;hrt immer und bei jedem Menschen zu implizitem Wissen. Dieses implizite Wissen kann zu explizitem Wissen werden, wobei explizites Wissen dar&#252;ber hinaus in der Lage ist, dem Menschen neue Wissensgebiete zu erschlie&#223;en<sup> [2]</sup>. Explizites Wissen kann enzyklop&#228;discher Natur sein (ich nenne das in Anschluss an <a href="http://www.martin-wagenschein.de/" target="_blank">Martin Wagenschein</a> und <a href="http://www.adz-netzwerk.de/SCHULEN-DER-KORPERLOSIGKEIT-Vortrag-von-Horst-Rumpf-beim-Muensteraner-Konvent.php" target="_blank">Horst Rumpf</a> „Bescheid wissen“) oder anwendungsorientiert<sup> [3]</sup>, wobei es dann vom Wissen zum anwendbaren Wissen, also zur Kompetenz wird.</p>

<p>&lt;====</p>

<p>Und was hat das nun mit Bildung zu tun?</p>

<p>Die Antwort kann weder „Nichts“ noch alles „Alles“ hei&#223;en, sondern, wer h&#228;tte das gedacht, bedarf einer weiteren Differenzierung.</p>

<p>Und so kommt  jetzt endlich, wie oben angek&#252;ndigt, Humboldt ins Spiel.</p>

<p>„Bildung“, wie ich den Begriff hier verstehe, ist weder mit „Wissen“ noch mit „Kompetenzen“ identisch, noch von „Wissen“ und „Kompetenzen“ getrennt zu verstehen. Ich betone das an dieser Stelle, weil ich zunehmend den Eindruck habe, dass der Bildungsbegriff mehr und mehr mit verwertbarem „Wissen“ und somit mit „Kompetenzen“ gleich gesetzt wird, es vielleicht sogar die Tendenz gibt, im Rahmen eines „kompetenzenorientierten Unterrichts“ im schulischen Bereich die „Kompetenzen“ alleine ins Zentrum zu stellen, obwohl nat&#252;rlich jeder Lehrende wei&#223;, dass „Kompetenzen“ ohne „Wissen“ wie Autos ohne Motor, Fahrr&#228;der ohne Ketten, K&#246;rper ohne Gehirn sind. Vielleicht mit einer der Gr&#252;nde, warum erfahrene Lehrkr&#228;fte das Reden &#252;ber „Kompetenzen“ befremdlich finden…  Also, <a href="http://www.zeno.org/Philosophie/M/Humboldt,+Wilhelm+von?hl=humboldt" target="_blank">Humboldt</a>, jetzt endlich, mit einem<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildung" target="_blank"> Zitat aus den enzyklop&#228;dischen Wissensbest&#228;nden der Wikipedia</a>:</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Bildung</strong> bezeichnet die Formung des Menschen im Hinblick auf sein „Menschsein“.</p>

W&#228;hrend in der Umgangssprache mit dem Begriff Bildung eher andere Begriffe, wie „Belehrung“, „Schulbildung“ oder „Wissensvermittlung“ assoziiert werden, haftet seit <a title="Wilhelm von Humboldt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Humboldt" target="_blank">Wilhelm von Humboldt</a> in der Theorie und der Programmatik „dem Wort Bildung das Moment der Selbst&#228;ndigkeit, also des Sich-Bildens der Pers&#246;nlichkeit“ an (<a title="Hartmut von Hentig" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_von_Hentig" target="_blank">Hartmut von Hentig</a>).

Nach Humboldt ist Bildung „die Anregung aller Kr&#228;fte des Menschen, damit diese sich &#252;ber die Aneignung der Welt entfalten und zu einer sich selbst bestimmenden Individualit&#228;t und Pers&#246;nlichkeit f&#252;hren“.<sup id="cite_ref-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildung#cite_note-0" target="_blank">[1]</a></sup></blockquote>

<p><a href="http://www.didaktik.uni-jena.de/did_04/humboldt.htm" target="_blank">Anders ausgedr&#252;ckt</a>: Bildung findet dort statt, wo der Mensch als Individuum zu sich selbst findet.</p>

<p>Als Individuum zu sich selbst finden?  Diese Aussage ist zun&#228;chst einmal ein Hinweis darauf, dass sich Bildung nicht auf verwertbares und anwendbares, wom&#246;glich rein berufsbezogenes Wissen bezieht, dieses aber auch nicht ausschlie&#223;t, sondern &#252;ber es hinaus geht. Um es in einem nahe am Klischee scheinenden, kurzen Satz auszudr&#252;cken:</p>

<p>Bildung ist Pers&#246;nlichkeits- und eben nicht prim&#228;r Berufsbildung.</p>

<p>Bildung ist weit mehr als die mit ihr nat&#252;rlich verbundene Ausbildungs- oder Studierf&#228;higkeit, ist mehr als Qualifikation, mehr als Kompetenzen.</p>

<p>Die Aufgabe von Bildungsprozessen ist, inklusive all der qualifizierenden Aufgaben, den Prozess der ganzheitlichen Pers&#246;nlichkeitsentwicklung zu unterst&#252;tzen, zu begleiten und zu f&#246;rdern. Und somit findet Bildung nicht nur in der Schule statt, die aber auch in diesem Sinne einen ganz klaren Erziehungsauftrag hat. So hei&#223;t es in <a href="http://www.kultusministerium.hessen.de/irj/HKM_Internet?rid=HKM_15/HKM_Internet/nav/374/3743019a-8cc6-1811-f3ef-ef91921321b2%26_ic_uCon=72920bec-b224-d901-be59-2697ccf4e69f.htm&amp;uid=3743019a-8cc6-1811-f3ef-ef91921321b2" target="_blank">§2 Abschnitt 1 des Hessischen (also des f&#252;r mich relevanten) Schulgesetzes</a> ausdr&#252;cklich:</p>

<blockquote><strong>Die Schulen</strong> im Lande Hessen erf&#252;llen in ihren verschiedenen Schulstufen und Schulformen den ihnen in Art. 56 der Verfassung des Landes Hessen erteilten gemeinsamen Bildungsauftrag, der auf humanistischer und christlicher Tradition beruht. Sie <strong>tragen dazu bei, dass die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler ihre Pers&#246;nlichkeit in der Gemeinschaft entfalten k&#246;nnen</strong>. (Hervorhebungen von Herrn Larbig)</blockquote>

<p>Alles „Wissen“, alle „Kompetenzen“ sind also der Aufgabe unterstellt, dazu beizutragen, dass Menschen ihre Pers&#246;nlichkeit in der Gemeinschaft entwickeln und entfalten k&#246;nnen. Das Gesetz spricht zwar nicht von der Entwicklung, aber diese geh&#246;rt zur Entfaltung unabdingbar dazu.</p>

<p>Um zur Pers&#246;nlichkeitsentwicklung und -entfaltung in Gemeinschaft beitragen zu k&#246;nnen, reicht die Vermittlung und das (Auswendig)Lernen von enzyklop&#228;dischen Wissensbest&#228;nden also nicht aus. Die fr&#252;her (und auch heute noch verbreitete) Rede von Lernzielen griff / greift zu kurz, da damit oft die Beherrschung eines gewissen Unterrichtsstoffes im Sinne von explizitem Wissen verstanden wurde / wird (Vokabeln, Jahreszahlen in Geschichte, Formeln in den Naturwissenschaften etc.).</p>

<p>Um dieser Tendenz entgegen zu wirken, wurde in j&#252;ngerer Zeit der Kompetenzbegriff in die Bildungsdebatte eingebracht, der in der Lehrerausbildung, zumindest in der mir bekannten hessischen Lehrerausbildung, zunehmend an Gewicht gewinnt. Diesem Kompetenzbegriff geht es um anwendbares Wissen, womit wir dem Bildungsbegriff, wie ich ihn hier vertrete, schon ein gutes St&#252;ck n&#228;her gekommen sind, solange der Kompetenzbegriff nicht, was meiner Wahrnehmung nach leider durchaus geschieht, alleine auf einen Bereich der (berufs)praktischen Verwertbarkeit beschr&#228;nkt wird.</p>

<p>Vom humboldtschen Bildungsbegriff ausgehend, muss der Kompetenzenbegriff so verstanden werden, dass Menschen lernen, ihre individuellen Talente und F&#228;higkeiten in der Gemeinschaft entfalten zu k&#246;nnen. Und ein so verstandener Bildungsbegriff ist f&#252;r mich dann „Allgemeinbildung“, weit mehr also als Wissensbest&#228;nde, die allgemein als bekannt vorausgesetzt werden.</p>

<p>====&gt;</p>

<p>Zusammenfassung:</p>

<p>Mit dem humboldtschen Bildungsbegriff, der Wissen und Kompetenzen einschlie&#223;t, sich aber nicht auf diese Seiten der Bildung beschr&#228;nkt, ist zentral die Frage nach den Voraussetzungen, Bedingungen und M&#246;glichkeiten der Entfaltung der eigenen Pers&#246;nlichkeit in Gemeinschaft verbunden. Bildung bezieht sich hier ganzheitlich auf individuelle Pers&#246;nlichkeiten und nicht prim&#228;r auf &#246;konomisch verwertbares Wissen.</p>

<p>&lt;====</p>

<p>Bleibt, nach so viel Theorie, die Frage nach den praktischen Konsequenzen, wobei ich mich hier weitgehend auf die Konsequenzen f&#252;r den Teil des individuellen Bildungsprozesses beschr&#228;nke, der in der Schule bzw. im Umfeld der Schule stattfindet. Und um es gleich zu sagen: Bei allen Diskussionen um PISA, TIMMS und Co, hat sich gerade in der Richtung auf „Bildung“ hin, in den vergangenen Jahren sehr viel getan, ohne dass die Probleme wirklich gel&#246;st worden w&#228;ren:</p>

<ul>
    <li>Die hier erarbeitete Bestimmung des Bildungsbegriffs verlangt, dass das Individuum eine Chance zur Entfaltung der ihm / ihr eigenen Pers&#246;nlichkeit bekommt. Die heute mehr und mehr geforderte Sch&#252;lerorientierung von Unterricht verstehe ich in dieser Richtung.</li>
    <li>Es gibt Bedingungen, unter denen diese Entfaltung des Individuums besser oder schlechter gelingt. PISA und die entsprechenden OECD-Studien haben deutlich darauf hingewiesen, dass in Deutschland nach wie vor die sozialen (im Sinne von &#246;konomischen) Voraussetzungen mit dazu beitragen, wie weit dieser Prozess der Entfaltung des Individuums in Gemeinschaft mehr oder weniger gelingt. „Bildung“, wie sie hier verstanden wird und wenn sie genau diese Entfaltung f&#246;rdern soll, muss in ihrer Organisation daf&#252;r sorgen, dass diese sozialen (&#246;konomischen) Grenzen keine Rolle spielen. Und bei aller Kritik am deutschen Schulwesen, die in dieser Hinsicht immer wieder und als kritisches Korrektiv auch v&#246;llig zurecht laut wird, haben wir ein Schulsystem, das zumindest von der Idee her, so durchl&#228;ssig ist, wie es f&#252;r solche Bildungsprozesse theoretische notwendig ist. Dass dies in der Praxis nicht gelingt ist ein Problem, zu dem es zwar viele Ideen (Gemeinschaftsschule, Gesamtschule etc.) gibt, aber nur wenige die vorhandenen Grenzen durchl&#228;ssiger machende oder auf aufl&#246;sende L&#246;sungen. Und wenn ich auch nicht zu denen geh&#246;re, die im Zusammenhang von gelingender Bildung als erstes nach Geld rufen: Hier scheinen die sozialen Unterst&#252;tzungsma&#223;nahmen (Sch&#252;ler-BAF&#214;G…) bislang nicht angemessen zu greifen.</li>
    <li>In der Unterrichtspraxis geht es darum, die Individuen auch als solche wahrnehmen zu k&#246;nnen. Rechne ich einmal durch, wie viele dieser Individuen ich als solche zu f&#246;rdern haben, komme ich mit momentan 145 auf eine f&#252;r einen Lehrer noch recht &#252;bersichtliche Zahl, die aber, wenn ich mir vorstelle, dass ich 145 Mal individuell der Pers&#246;nlichkeitsentwicklung dienen (sic!) soll, schon erschreckend genug ist und in der Regel auch deutlich h&#246;her liegen kann. (Gehe ich von einem „Nebenfach”-Lehrer aus, der jeweils nur zweist&#252;ndig in den Jahrgangsstufen unterricht, kann dies z.B. in Sekundarstufe I zu bis zu 390 individuell zu f&#246;rdernden Kindern und Jugendlichen gehen.<sup> [4]</sup> Ob in diesem Rahmen der Bildungsauftrag mit dem hier zu Grunde gelegten Bildungsbegriff gelingen kann, m&#246;ge jeder selbst entscheiden.</li>
</ul>

<p>Wenn ich aber dennoch davon ausgehe, dass Unterricht gelingen kann, stellt sich die Frage, welche Methoden oder Metamethoden vor dem Hintergrund des hier vertretenen Bildungsbegriffs m&#246;glicherweise hilfreich sein k&#246;nnen.</p>

<p>F&#252;r mich ist klar, dass es sich um Methoden handeln muss, die in sich den Auftrag zur Erm&#246;glichung der Entfaltung von Individuuen in Gemeinschaft aufgreifen und m&#246;glichst weitgehend erf&#252;llen.</p>

<ul>
    <li>Unterricht muss m&#246;glichst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Binnendifferenzierung" target="_blank">binnendifferenziert </a>erfolgen. Es m&#252;ssen also m&#246;glichst innerhalb einer Lerngruppe individualisierte Lernwege erm&#246;glicht werden. (Klassengr&#246;&#223;en mit 30 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern erschweren dies zumindest erheblich.)</li>
    <li>Die Lernden m&#252;ssen aktiv sein k&#246;nnen und Unterricht nicht nur konsumieren. Methodische M&#246;glichkeiten, dies zu erreichen, stehen in der Gruppenarbeit, deren Konzeption und Durchf&#252;hrung h&#246;chste Anspr&#252;che an die Lehrenden stellen, in Projektarbeit, in problemorientiertem Unterricht, der es Lernenden erm&#246;glicht, individuelle L&#246;sungswege zu entwickeln und in nahezu allen <a href="http://methodenpool.uni-koeln.de/" target="_blank">Ans&#228;tzen der konstruktivistischen P&#228;dagogik</a> zur Verf&#252;gung. Dazu geh&#246;rt auch der Ansatz „<a href="http://www.ku-eichstaett.de/Forschung/forschungsprojekte/ldl.de" target="_blank">Lernen durch Lehren</a>“, der hochgradig auf die Aktivierung (Entfaltung) der Jugendlichen als Individuen in Gemeinschaft hin ausgerichtet ist und bei genauer Betrachtung einen radikal humanistischen Ansatz repr&#228;sentiert. Kurz: Handlungsorientierte Ans&#228;tze scheinen nach wie vor einen der besten Ans&#228;tze zur Erm&#246;glichung der Entfaltung des Individuums in Gemeinschaft zu bieten.</li>
</ul>

<p>Nat&#252;rlich wei&#223; ich, dass auch der hier vertretene Bildungsbegriff in Vergangenheit und Gegenwart nicht unumstritten geblieben ist. Die einen fordern mit Bezug auf Humboldt und Friedrich Schiller die<a href="http://www.zeit.de/2005/10/Kulturnation" target="_blank"> R&#252;ckkehr zur Kulturnation</a>, die anderen <a href="http://www.polwiss.fu-berlin.de/fsi/ap/ap5-humboldt.htm" target="_blank">stellen den humboldtschen Bildungsbegriff in Frage</a>. Und wer mag, kann &#252;ber Suchmaschinen noch mehr Artikel zu den Pro- und Contra-Diskussionen um diesen Bildungsbegriff finden.</p>

<p>Und ich gebe zu, dass dem Verst&#228;ndnis des humboldtschen Bildungsbegriffs oft etwas elit&#228;res anhaftet, hoffe aber, das meine, f&#252;r ein Blog sehr umfangreichen, f&#252;r die Sache aber eher marginalen, Gedanken zum Thema, zumindest deutlich machen konnten, dass ein Begriff von „Bildung“, der das Individuum im Rahmen der differenzierten Talente, die jedes von ihnen mit sich bringt, ins Zentrum der &#220;berlegungen stellt (Ein Leitspruch der Schule, an der ich unterrichte lautet dann auch „Das Kind in die Mitte“ gepr&#228;gt von dem schillerschen Schulmotto „Der Menschheit W&#252;rde ist in eure Hand gegeben. Bewahret sie! Sie sinkt mit euch; mit euch wird sie sich heben.“) in der heutigen Bildungsdebatte zumindest ein wenig zur Kl&#228;rung von Begriffen beizutragen vermag.</p>



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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1468" class="footnote">Ein Auszug aus einem Werk zum Thema im Rahmen eines Projektes zur Ideengeschichte von der Hamburger Erziehungswissenschaftlerin Ingrid Lohmann findet sich <a href="http://www.erzwiss.uni-hamburg.de/Personal/Lohmann/Projekte/Schleiermacher/2-5-1.pdf" target="_blank">als PDF-Dokument hier</a>.</li><li id="footnote_1_1468" class="footnote">z. B. in der Physik, der Astronomie, der Philosophie, der Mathematik, der Geschichte, der Religion, der Ethik, in den Bereichen von Politik und Wirtschaft, kurz: in allen Gebieten, die f&#252;r eine Wissensgesellschaft bezeichnend sind und deshalb z. B. f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland von zentraler Bedeutung sind</li><li id="footnote_2_1468" class="footnote">So macht es einen Unterschied, ob z. B. eine Fremdsprache auf Beherrschen der grammatikalischen Regeln, Vokabelwissen und Schriftlichkeit hin gelernt wird oder ob, von diesen unabdingbaren Voraussetzungen ausgehend, auf Anwendbarkeit in konkreten Gespr&#228;chen hin gelernt wird.</li><li id="footnote_3_1468" class="footnote">Hier wird eine Klassengr&#246;&#223;e von 30 und ein Stundendeputat von 26 Stunden zu Grunde gelegt.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/allgemeinbildung/" title="Allgemeinbildung" rel="tag">Allgemeinbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/aufklaerung/" title="Aufklärung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsdebatte/" title="Bildungsdebatte" rel="tag">Bildungsdebatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecherwissen/" title="Bücherwissen" rel="tag">Bücherwissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/didaktik/" title="Didaktik" rel="tag">Didaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erziehung/" title="Erziehung" rel="tag">Erziehung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ethik/" title="Ethik" 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		<title>Medienkompetenzen und Sch&#252;lerorientierung</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 22:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Res&#252;me: Die Begriffe „Sch&#252;lerorientierung“ und „Medienkompetenz“ wirken heute oft wie wenig reflektierte Modebegriffe in Bildungskontexten. Ausgehend von Materialien, die im Rahmen der britischen Bildungsdiskussion entstanden sind, greift dieser Beitrag beide Begriffe auf und versucht einen Diskussionsbeitrag zur weiteren Kl&#228;rung der Begriffe zu leisten, ohne dabei auf unterrichtspraktische Implikationen zu verzichten. Eine der Schlussfolgerungen lautet: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Res&#252;me: Die Begriffe „Sch&#252;lerorientierung“ und „Medienkompetenz“ wirken heute oft wie wenig reflektierte Modebegriffe in Bildungskontexten. Ausgehend von Materialien, die im Rahmen der britischen Bildungsdiskussion entstanden sind, greift dieser Beitrag beide Begriffe auf und versucht einen Diskussionsbeitrag zur weiteren Kl&#228;rung der Begriffe zu leisten, ohne dabei auf unterrichtspraktische Implikationen zu verzichten.</em></p>

<p><em>Eine der Schlussfolgerungen lautet: Die aktuelle Mediendebatte in Bildungskontexten </em><em>ist eine Debatte, in der es um die &#220;bertragung der Ideen der Aufkl&#228;rung in den Kontext neuer Medientechnologien und deren Anwendungsm&#246;glichkeiten geht!<span id="more-1451"></span></em></p>

<p>Auf das in Bristol ans&#228;ssige <a href="http://www.futurelab.org.uk" target="_blank">Futurelab</a> bin ich &#252;ber ein <a href="http://www.futurelab.org.uk/resources/publications-reports-articles/handbooks/Handbook1246" target="_blank">Handbuch</a> gesto&#223;en, in dem es um Ver&#228;nderungen von Curricula (Lehrpl&#228;nen) und Unterricht („classroom practice“) geht.</p>

<p>Zuerst etwas zu dem Institut und dann zu ein paar ersten Entdeckungen, die ich dort gemacht habe:</p>

<blockquote>“Futurelab is passionate about transforming the way people learn. Tapping into the huge potential offered by digital and other technologies, we develop innovative resources and practices that support new approaches to learning for the 21st century.”<sup> [1]</sup></blockquote>

<p>Es geht dem Futurelab um eine Ver&#228;nderung der Lernwege von Menschen in der Gegenwart. Es geht davon aus, dass digitale und andere Technologien ein gro&#223;es Potential f&#252;r diese Lernwege bieten und entwickelt deshalb Material und Praxisans&#228;tze, die sich den angenommenen M&#246;glichkeiten f&#252;r neue Lernwege widmen. Kurz: Das Futurelab ist davon &#252;berzeugt, dass  „neue“ Technologie, auch das Web 2.0, Potentiale f&#252;r Bildungsprozesse bieten und geh&#246;rt in den Kreis derjenigen, die sich hier theoretisch und praktisch engagieren.</p>

<p>Die<a href="http://www.futurelab.org.uk/resources/publications-reports-articles/handbooks/Handbook1246" target="_blank"> j&#252;ngste Produktion des Futurelabs</a> ist das oben schon erw&#228;hnte Handbuch, dass ich vor allem deshalb interessant finde, weil es das personalisierte Lernen als stark sch&#252;lerorientiertes Lernen ins Zentrum stellt. Dabei handelt es sich um eine Form des Lernens, die in Deutschland schon l&#228;nger propagiert wird, bei deren Umsetzung es aber nach wie vor durchaus Potential gibt, auch weil nicht in jedem Falle gekl&#228;rt zu sein scheint, was sch&#252;lerorientierter Unterricht eigentlich sein soll bzw. kann.</p>

<p>Zu dieser Frage findet sich im <a href="http://www.futurelab.org.uk/glossary" target="_blank">Glossar des Futurlabs</a> folgende <a href="http://www.futurelab.org.uk/glossary#personalisation" target="_blank">Definition</a>:</p>

<blockquote>“personalisation:</blockquote>

<blockquote>Personalised learning is an approach which advocates reversing the logic of education systems so that the system conforms to the learner, rather than the learner to the system, offering bespoke support for each individual in order to foster engaged and independent learners able to reach their full potential.”</blockquote>

<p>Es geht hier also, um zumindest den Sinn einmal zu „&#252;bersetzen“ darum, dass die Logik des Bildungssystems in den Blick genommen wird und das System sich den Anspr&#252;chen der Lernenden zu widmen habe und eben nicht mehr, wie es im alten Paradigma war und ist, den Lernenden an das System anzupassen. Es geht dem neuen Paradigma um Unterst&#252;tzung f&#252;r den individuellen Lerner, um so engagierte und unabh&#228;ngige Lernende zu gewinnen, die in der Lage sind, die eigenen Potentiale voll zu nutzen.</p>

<p>Um einen Begriff aufzugreifen, den <a href="http://bremerstudiblog.wordpress.com/" target="_blank">Thorsten Sch&#246;nbohm</a> k&#252;rzlich in einer <a href="http://bremerstudiblog.wordpress.com/2009/04/22/was-hat-die-padagogik-in-den-letzten-100-jahren-geleistet/" target="_blank">Reflexion &#252;ber die Leistungen der P&#228;dagogik in den letzten 100 Jahren in</a> Erinnerung gerufen hat: Es geht um M&#252;ndigkeit, darum, den Lernenden den Mut zu geben, sich des Verstandes fr&#252;her oder sp&#228;ter ohne Leitung eines anderen zu bedienen.</p>

<p>Es klingt &#252;berraschend, erstaunlich und gleichzeitig eigentlich selbstverst&#228;ndlich: Die medienp&#228;dagogische Debatte, die momentan hier, &#252;ber Twitter, in den unterschiedlichsten Lehrerblogs, in Fachliteratur und auch in den Massenmedien gef&#252;hrt wird, ist eine Debatte, in der es um die &#220;bertragung der Ideen der Aufkl&#228;rung in den Kontext neuer Medientechnologien und deren Anwendungsm&#246;glichkeiten geht!</p>

<p>Im Kontext neuer Medien wird oft, obwohl der Begriff f&#252;r den Umgang mit allen Medien gilt, von Medienkompetenz gesprochen. Im Englischen hat sich der Begriff der „media literacy“ f&#252;r diesen Komplex aus unterschiedlichen F&#228;higkeiten im Umgang mit Medien eingeb&#252;rgert. Was alles zur Medienkompetenz dazugeh&#246;rt, ist Teil eines Papieres, das <a href="http://www.lse.ac.uk/collections/media@lse/whosWho/soniaLivingstone.htm" target="_blank">Professorin Sonia Livingstone</a> von der <a href="http://www.lse.ac.uk/" target="_blank">Medienabteilung der London School of Economics and Politcal Siences</a> zur Verf&#252;gung gestellt hat und das <a href="www.lse.ac.uk/collections/media@lse/pdf/What_is_  media_literacy.doc " target="_blank">hier als Word-Dokument heruntergeladen werden kann</a>.</p>

<p>Livingston sieht vier Kompetenzbereiche, die zusammen die Media-Literacy ausmachen, n&#228;mlich die F&#228;higkeiten des Zugriffs, der Analyse, der Bewertung und der Erstellung von Inhalten in unterschiedlichen Kontexten (“the ability to access, analyse, evaluate and create messages across a variety of contexts”).<sup> [2]</sup></p>

<p>Wenn man dieser Definition erst einmal zustimmt, ergeben sich daraus f&#252;r Lehrende, die Lernprozesse begleiten, in Hinsicht auf Medienkompetenz vier Bereiche, die in den Blick genommen werden m&#252;ssen, damit Bildungsprozesse auf Medienkompetenz hin gelingen k&#246;nnen.</p>

<ol>
<li><p>Welche Zugriffsm&#246;glichkeiten auf Information stehen zur Verf&#252;gung und was ist n&#246;tig, damit ein Zugriff auf die Informationen m&#246;glich wird?</p></li>
<li><p>Wie k&#246;nnen Informationen, die auf unterschiedlichen Kan&#228;len zur Verf&#252;gung stehen, ausgewertet werden?</p></li>
<li><p>Was ist n&#246;tig, damit zur Verf&#252;gung stehende Informationen bewertet werden k&#246;nnen, damit in der F&#252;lle der Informationen, mit denen wir es heute zu tun haben, &#252;berhaupt noch eine Auswahl nach Qualit&#228;tskriterien stattfinden kann.</p></li>
<li><p>Was ist n&#246;tig, damit Menschen nicht nur konsumierend mit den Medien umgehen, sondern selbst in die Lage versetzt werden, im Kontext dieser Medien (und hier geht es neben so etwas wie dem Leserbrief nat&#252;rlich explizit auch um eigene Aktivit&#228;ten im Web 2.0) Inhalte zu produzieren.</p></li>
</ol>

<p>Jeder dieser vier Bereich ist geeignet, selbst Thema in einem Beitrag zu werden. Um hier nicht zu umfangreich zu werden, an dieser Stelle nur ein paar Andeutungen:</p>

<p>@1: B&#252;cher, Bibliotheken, Radio, Fernsehen, Datenbanken, Internet, Lehrveranstaltunge, Vortr&#228;ge… Die Voraussetzungen f&#252;r einen Zugriff sind hierbei unterschiedliche, ich m&#246;chte aber einen nennen, der in der Diskussion oft vorausgesetzt wird: Die Grundvoraussetzungen f&#252;r den Zugang zu den meisten dieser Informationsquellen sind das Lesen und Schreiben, wobei es sich vor allem beim Lesen um eine Kompetenz handelt, die das den Sinn erfassende Lesen meint. – Zu den Zugriffsm&#246;glichkeiten geh&#246;ren aber nat&#252;rlich auch gegebenenfalls Computer und Internet und damit auch das Problem der Finanzierung der Zugriffsm&#246;glichkeiten bzw. die eigenen finanziellen M&#246;glichkeiten.</p>

<p>@2 Anders gefragt: Wozu braucht man so Sachen wie Inhaltsangabe, Interpreations- und Analysef&#228;higkeiten gegen&#252;ber Texten (oder Daten), Mathematikkenntnisse (Statistik)? Ganz einfach: Man braucht Werkzeuge, um zur Verf&#252;gung stehende Informationen auswerten zu k&#246;nnen. – Es sollte also m&#246;glich sein, diese Kompetenzen so zu vermitteln, dass ihr Wert f&#252;r die Praxis schnell einsichtig wird (oder?).</p>

<p>@3 Die F&#228;higkeit zur Bewertung von Material und Informationen ist heute fast noch wichtiger als in Zeiten vor dem Internet, da jeder (die technischen Zugangsm&#246;glichkeiten vorausgesetzt) heute Inhalte zur Verf&#252;gung stellen kann, die nicht immer problemlos sind. Ich muss ausw&#228;hlen k&#246;nnen und brauche Kriterien f&#252;r meine Auswahl.</p>

<p>@4 Sollte noch jemand fragen, warum die Arbeit mit Blogs und Wikis im Unterricht Potential hat: Hier ist ein Hinweis auf eine m&#246;gliche Antwort. Es geht hier aber auch um andere Formen der Gestaltung von Inhalten: Leserbriefe schreiben, Gestaltung eines Videos, von Fotografien, Dokumentation von Experimenten im naturwissenschaftlichen Unterricht, Erstellung von Materialien z.B. f&#252;r den Einsatz im Unterricht, f&#252;r eigenes Lernen etc. In diesen Bereich geh&#246;rt aber auch die Frage, wie ich beispielsweise in Communities Inhalte erstelle – und vor allem: welche.</p>

<p>Medienkompetenz (media literacy) ist, das ist eigentlich unstrittig, soll aber einfach mal wieder gesagt werden, ein komplexes Ineinander unterschiedlicher Kompetenzbereich, die in Lernprozessen erworben werden m&#252;ssen, damit das Ziel m&#252;ndiger Menschen im oben angef&#252;hrten, kantschen Sinne &#252;berhaupt &#252;berhaupt erreicht werden kann. Mangelnde Medienkompetenz ist also nicht nur f&#252;r die Berufsfindung ein Problem, sondern kann auch demokratische Strukturen gef&#228;hrden, da diese zumindest ein St&#252;ck weit vom kompetenten Umgang mit Informationen und Desinformationen leben.</p>

<p>Dabei ist es nicht n&#246;tig, dass der <em>gesamte Unterricht</em> auf digitale Medien ausgerichtet ist. Vor dem Hintergrund der &#220;berlegungen bis hierher ist da sogar eine Mischkultur sehr w&#252;nschenswert, um die Komplexit&#228;t des Kompetenzenfeldes &#252;berhaupt abdecken zu k&#246;nnen! Angesichts der voll im Gang befindlichen und sich abzeichnenden Entwicklung gilt aber nat&#252;rlich auch, dass digitale Medien angemessen in den Blick genommen werden m&#252;ssen. Im <a href="http://www.futurelab.org.uk/resources/publications-reports-articles/handbooks/Handbook1246" target="_blank">Handbuch “Curriculum and teaching innovation”</a> des Futurelabs liest sich das wie folgt:</p>

<blockquote>“A focus on media literacy must also account for the emergence of complex new ‘digital divides’. Until recently, the digital divide was conceived as a partition between those children able to access new technology and those who could not. Now, though, it is not so much a question of access as a question of how new technology and media are being used, and the extent to which they are understood. Do patterns of computer use mirror existing patterns of socio- economic inequality, and do schools have a role to play in ameliorating these differences? In addition, there may be a widening division developing between new technology and media use outside school and inside school, with schools unable to keep up with the relentless pace of either hardware development or the appearance of new online communication services such as Bebo, MySpace and Facebook. Although such services may not seem to have a natural place in a school curriculum, the implications of these for children and young people should not be underestimated. For teachers it is becoming increasingly important to engage with the experiences that many young people (but not all, and certainly not equally) are experiencing in the popular cultural worlds accessed via new media forms.”<sup> [3]</sup></a></blockquote>

<p>Und weil ich es so treffend finde, will ich zumindest einen kleinen Teil &#252;bersetzen: „Au&#223;erdem scheint sich eine zunehmende Trennung zwischen dem Gebrauch von neuer Technologien und Medien innerhalb und au&#223;erhalb der Schule zu entwickeln, in der die Schulen unf&#228;hig sind, mit der Geschwindigkeit der Hardware-Entwicklung oder dem Auftauchen neuer Kommunikationsdienste im Internet wie Bebo, MySpace und Facebook (in Deutschland w&#228;ren zu erg&#228;nzen MSN und Sch&#252;lerVZ) mitzuhalten. Auch wenn diese Angebote keinen nat&#252;rlichen Platz im Lehrplan der Schulen zu haben scheinen, sollten ihre Bedeutung f&#252;r junge Menschen nicht untersch&#228;tzt werden. F&#252;r Lehrende wird es zunehmend wichtig, sich mit den Erfahrungen junger Menschen (nicht aller und auch nicht in gleichem Ma&#223;e) zu besch&#228;ftigen, die in popul&#228;rkulturellen Welten in der Form neuer Medien gemacht werden.“</p>

<p>Ich verstehe diesen Abschnitt so, dass Medienkompetenz nur dann angemessen vermittelt werden kann, wenn die Lehrenden &#252;berhaupt erst einmal eine reale Ahnung davon haben, was Jugendliche, die sich in digitalen Kontexten bewegen, an Erfahrungen in diesen Kontexten machen und welche Bedeutung diese Erfahrungen f&#252;r die Jugendlichen haben.</p>

<p>Bislang scheint diese Debatte in Deutschland meiner Wahrnehmung nach nicht stattzufinden. (Sollte jemand Hinweise haben, dass doch, bitte als Kommentar hinterlassen.) – Welche Bedeutung haben von Jugendlichen genutzte soziale Plattformen f&#252;r die Jugendlichen? Nein, diese Frage habe ich noch nicht geh&#246;rt, wohl aber die Frage nach den Risiken, die mit diesen Plattformen f&#252;r Jugendlichen verbunden sind. Und ja, es ist von gro&#223;er Bedeutung f&#252;r die Entwicklung von Medienkompetenz, um solche Risiken zu wissen und hier haben Lehrende und Eltern eine wichtige Aufgabe im Kontext der Entwicklung von Medienkompetenz in Bezug auf digitale Medien, die aber nicht in einer kulturkritischen Manier daher kommen sollte, wie es sie immer beim Aufkommen neuer Medien gibt. Als die Schrift aufkam, wurde sie von Platon (Sokrates) im Phaidros massiv angegriffen, der Roman galt Anfang des 19. Jahrhunderts noch als ein Medium ohne Bildungswert etc. Nein, es geht um eine Aufkl&#228;rung wirklicher Risiken, die aber gerade die Bedeutung der von Jugendlichen genutzten Kommunikationsformen f&#252;r die Jugendlichen &#252;berhaupt erst einmal kennt und Ernst nimmt!</p>

<p>Soweit zur Theorie. Was aber bedeutet das alles f&#252;r die Gestaltung von Unterricht? Ein kurzes Brainstorming – Brainstorming deshalb, da f&#252;r unterschiedliche Lerngruppen oder Lernkonstellationen unterschiedliche L&#246;sungen angemessen und hier keine Rezepte angebracht sind. Ich beschr&#228;nke mich hier nat&#252;rlich nur auf die Frage, was m&#246;glicherweise f&#252;r die Entwicklung der oben dargestellten komplexen F&#228;higkeiten hilfreich sein kann, die zusammen so etwas wie Medienkompetenz (media literacy) ergeben:</p>

<ol>
<li><p>Die Erfahrungen mit Medien von Jugendlichen m&#252;ssen ernst genommen werden und sollte nicht vor allem Gegenstand der negativen Bewertung von Lehrenden, Elternverb&#228;nden, Politikern und anderen sein, da der Medienkonsum immer auch mit einer Bedeutsamkeit der konsumierten Medien f&#252;r die Jugendlichen verbunden ist. Das f&#228;ngt bei den Lekt&#252;ren der Jugendlichen an und nicht erst bei ihren Aktivit&#228;ten im Netz. Das hei&#223;t z.B., dass auch Platz f&#252;r B&#252;cher im Deutschunterricht sein sollte, die die Jugendlichen lesen, die von Deutschlehrern und -lehrerinnen aber eher aufgrund mangelnder literarischer oder gar „p&#228;dagogisch wertvoller“ Qualit&#228;ten argw&#246;hnisch betrachtet werden.</p></li>
<li><p>Die mit dem Mediengebrauch verbundene Bedeutung der Mediennutzung f&#252;r die Jugendlichen kann Zug&#228;nge f&#252;r gelingende Arbeit mit Medien bieten: Was f&#252;r Bedeutungen sind es denn eigentlich, die Jugendliche den Medien f&#252;r sich zuschreiben? K&#246;nnen die Medien die sich daraus ergebenden Funktionen &#252;berhaupt erf&#252;llen? Wo sind M&#246;glichkeiten, Grenzen und auch Risiken? Gibt es Alternativen?</p></li>
<li><p>Die genutzten Medien zugeschriebenen Bedeutungen (nochmal: das k&#246;nnen auch B&#252;cher etc.  sein, sind aber oft eben doch digitaler Art) und die faktisch mit ihnen gemachten Erfahrungen k&#246;nnen reflektiert werden und so zu einem Umgang mit Medien f&#252;hren, der unter Gebrauch des eigenen Verstandes und in Bezug auf Kriterien gestaltet wird.</p></li>
<li><p>Sch&#252;lerorientierung kann in methodischen Settings erreicht werden. Hier sei als Schlagwort der problemorientierte Unterricht genannt, in dessen Kontext f&#252;r mich &#252;brigens auch das hier schon &#246;fters in den Blick genommene Konzept „Lernen durch Lehren“ geh&#246;rt, weil hier Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler aktiv zur Arbeit an Unsch&#228;rfen (Problemen) angeleitet werden – also zum Gebrauch des eigenen Verstandes mit dem Ziel, dass dies ohne Anleitung durch andere gelingen soll.</p></li>
<li><p>Das Lernen auf die Produktion von Inhalten hin ausrichten! Dazu sind nat&#252;rlich differenzierte Fachkenntnisse n&#246;tig. Es ist aber ein Unterschied, ob diese auswendig gelernt oder in der Auseinandersetzung mit Problemen als notwendig erfahren werden k&#246;nnen.</p></li>
</ol>

<p>Dabei wird allerdings ein Problem, das im zitierten Handbuch des Futurelabs deutlich benannt wird, wahrscheinlich immer ein Problem bleiben, ohne dieses hier als Totschlagargument zu nutzen, sondern eher als einen ersten Hinweis, wie Jugendliche (nur Jugendliche?) Medien in und au&#223;erhalb der Schule m&#246;glicherweise erleben:</p>

<blockquote>“While children are experiencing a highly
seductive media environment outside school,
in school new technology use is restricted,
perhaps even considered banal by children
as failing to keep up with cutting edge
developments. In short, schools struggle
to compete with the slick and professional
presentations of the new media environment.”<sup> [4]</sup></a></blockquote>



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		<title>Vernetzen macht Spa&#223; – und ist lehrreich</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 22:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>1985, lange bevor Computer und Internet bei mir einzogen, machte ich als Jugendlicher erste Erfahrungen mit „Vernetzung“: <span id="more-1417"></span>Ich schrieb und erhielt Briefe – aus fast allen Regionen der Welt. Heute kaum mehr vorstellbar, gab es zu dieser Zeit viele Jugendliche, die sich nicht in Online-Communities trafen, sondern &#252;ber Brieffreund-Agenturen Kontakte in unterschiedlichsten L&#228;ndern suchten. Der Grund war zun&#228;chst ein ganz einfacher. Es ging oberfl&#228;chlich betrachtet darum, erworbene Fremdsprachenkenntnisse endlich einmal anwenden zu k&#246;nnen. Und da ich gerade, nach zwei Sprachaufenthalten in England, im Englischen „drinnen“ war, suchte ich mir also englischsprachige Brieffreunde und -freundinnen, die dann entweder auch auf Englisch antworteten oder es sogar auf Deutsch versuchten.</p>

<p>Das ging meist z&#246;gerlich und mit den &#252;blichen Erz&#228;hlungen &#252;ber das eigene Land einher, das schlief oft schnell wieder ein. Es gab aber ein paar Kontakte, die lange hielten, ohne dass man sich je gesehen h&#228;tte. Im R&#252;ckblick wei&#223; ich heute, was diese Kontakte am Leben erhielt: Dort, wo schnell gemeinsame Interessen, &#252;ber die man ins Gespr&#228;ch kommen konnte, gefunden wurden, hielten die Kontakte so lange, bis eine der beiden Seiten – und das kommt bei Jugendlichen ja durchaus vor – andere Interessen entdeckte, die sich dann nicht mehr mit denen der anderen Seite deckten.</p>

<p>T&#228;glich lief ich in diesen Zeiten zum Briefkasten, hoffte auf Post, sa&#223; am Schreibtisch und schrieb teilweise viele Seiten lange Briefe (schon damals konnte ich mich schriftlich nicht kurz fassen, das &#252;be ich jetzt aber &#252;ber twitter <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), wusste genau, wann der Briefkasten geleert wurde und wie lange die Brieflaufzeiten waren: Nach Singapur waren es damals z.B. 2-3 Tage, was f&#252;r mich beeindruckend schnell war. Ging Montags ein Brief raus, konnte er am Mittwoch ankommen, am Donnerstag lag dann meist die Antwort dort im Briefkasten, kam meist Samstags an, so dass am Montag wieder ein Brief rausgehen konnte und ich den ganzen Sonntag zum Schreiben hatte.</p>

<p>Es gab aber auch Freunde und Freundinnen in Deutschland verstreut, mit denen &#252;ber Telefon und mit Briefen kommuniziert wurde, so sie nicht irgendwo in der N&#228;he wohnten und man sich eben einfach treffen konnte.</p>

<p>Im R&#252;ckblick waren das meine ersten Vernetzungen und ich lernte enorm viel dabei. Der st&#228;ndige Austausch und vor allem das Schreiben &#252;ber unterschiedlichste Themen, zwangen mich dazu, mir immer wieder Klarheit &#252;ber die Inhalte zu verschaffen. Der Unterschied zum schulischen Lernen war enorm: Ich schrieb Englisch, weil ich mit jemandem in den Austausch treten wollte (dass es dabei um das Lernen der Sprache ging, war eher das Argument gegen&#252;ber den Erwachsenen, eigentlich ging es um die Inhalte oder auch einfach nur darum zu entdecken, dass Papier in unterschiedlichen L&#228;ndern v&#246;llig unterschiedliche Qualit&#228;ten hatte, Leute deren Muttersprachen nicht in lateinischen Buchstaben notiert sind ganz andere Handschriften entwickeln etc.).</p>

<p>So erinnere ich mich noch gut daran, wie ich die als Sechszehnj&#228;hriger nach Erfahrungen in einer B&#252;cherei die Hessische Landesbibliothek entdeckte und meinen ersten echten Bibliotheksausweis in H&#228;nden hielt. Meine erste Ausleihe – und jetzt bitte nicht lachen, war wirklich so – waren 1. ein Buch zur Handschriftenkunde und 2. eine Einf&#252;hrung in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ontologie" target="_blank">philosophische Ontologie</a>. Ich verstand nat&#252;rlich erst einmal gar nichts. Hatte aber das Problem, dass ich einem Brieffreund davon erz&#228;hlt hatte und der jetzt unbedingt wissen wollte, was denn um Himmels Willen „Ontologie“ sei. – Jetzt hatte ich das Problem, ich brauchte eine Antwort. Also las ich – und mein Gegen&#252;ber wartete und wartete auf meine Antwort.</p>

<p>Weil ich einen Brief schreiben musste, lernte ich zumindest in den Grundz&#252;gen, was es mit Ontologie auf sich hat – und zwar beim Schreiben des Briefes selbst, das pure Lesen war da damals nicht sehr fruchtbar.</p>

<p>Ich war zwar kein miserabler Sch&#252;ler, aber ein solches Engagement in Sachen Lernen war f&#252;r mich v&#246;llig neu. Ich hatte mich vernetzt und jetzt hatte ich gef&#228;lligst auch was zu bieten, wollte ich die Kontakte am Leben erhalten. Das machte riesigen Spa&#223;, war spannend und eben auch lehrreich, sodass mich diese Form des Gedankenaustausches, insbesondere &#252;ber den Brief und somit in schriftlicher Form, auch noch in Studienzeiten begleitete.</p>

<p>Doch als wir in einem Seminar zur k&#252;nstlerischen &#196;sthetik einmal auf ein Buch stie&#223;en, dass nun wirklich niemand von uns verstand (sp&#228;ter merkten wird, dass es da auch nichts zu verstehen gab), warben wir im Seminar f&#252;r eine Lekt&#252;regruppe – und als unsere Dozentin das mitbekam, schloss sie sich uns an und gab ihr Wohnzimmer als Treffpunkt her. Heute w&#252;rde man das dann wohl eine Community nennen, denn nat&#252;rlich lasen wir nicht nur. Nachdem wir das urspr&#252;nglich den Anlass f&#252;r diese Gruppe bildende Buch mangels erkennbarer Qualit&#228;t zum Verstauben ins Regal gestellt hatten, lasen wir dann eben Kants Kritik der Urteilskraft und brauchten dazu immerhin zwei Jahre mit Treffen im Zweiwochenrhythmus.</p>

<p>Eine Ver&#228;nderung dieser Formen der Vernetzung kam  erst mit dem Einzug des Internets in mein Leben. Das war 1999.</p>

<p>Die E-Mail hatte ich so ziemlich sofort ins Herz geschlossen, meine erste Website entstand im Jahr darauf. F&#252;r Vernetzung spielte sie als klassische Web 1.0 Website keine Rolle, auch weil sie einfach keiner lesen (oder anschauen?) wollte. Aber immerhin: Ich lernte ein wenig html und konnte davon fasziniert sein, dass das jetzt theoretisch in der ganzen Welt in Sekundenbruchteilen lesbar war.</p>

<p>Und dann kam das Web 2.0. Es dauerte nicht lange und ich hatte mein erstes Blog und kurz danach sogar eine eigene Domain, ich entdeckte IRC, Chat, InstantMessaging als M&#246;glichkeit des Austausches, trug mich in Newsgroups ein – und es passierte erst einmal gar nichts.</p>

<p>Knapp neun Jahre war ich im Internet vertreten, bis sich dies &#228;nderte. Ich legte mir eine zweite Domain zu und begann ein Blog, in dem zun&#228;chst einmal einfach Texte abgelegt werden sollten, die im Rahmen meiner Arbeit entstanden sind: Textinterpretationen vor allem, aber zur Auflockerung eben auch ein paar Sachen, die mit meinem Hobby der Fotografie zu tun haben.</p>

<p>Es gab erste Kommentare und erste neue Gespr&#228;che kamen in Gang. Und dann kam twitter, &#252;ber twitter stie&#223; ich auf <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">ldl.mixxt.de</a> und <a href="http://maschendraht.mixxt.de" target="_blank">maschendraht.mixxt.de</a>, zwei Communities mit lauter an Bildungsfragen interessierten Menschen. Und ich mache, wir sind mittlerweile in der Gegenwart angekommen, wieder die Erfahrung, dass Kommunikation in vernetzten Strukturen dann gelingt, wenn man ein gemeinsames Interessengebiet hat.</p>

<p>Mein Blog ver&#228;nderte sich in dieser Zeit. Ich schrieb weniger &#252;ber Inhalte, die mich im Unterricht gerade besch&#228;ftigen, obwohl es auch f&#252;r solche Eintr&#228;ge mal wieder Zeit wird, ist da doch das eine oder andere an (handschriftlichen) Texten aufgelaufen, sondern mehr und mehr &#252;ber bildungstheoretische Fragen, die unmittelbar mit der Praxis verbunden sind. – Ich konnte gar nicht anders, sp&#228;testens seit mir in diesem Kontext <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://mila78.wordpress.com/" target="_blank">Melanie Gottschalk</a> und <a href="http://cspannagel.wordpress.com/" target="_blank">Christian Spannagel</a> begegnet sind. Es folgten noch einige mehr, aber diese drei nenne ich mit Namen, weil sie der Ansto&#223; waren, mit ihrem Engagement im Internet auch meine Gedanken anzuregen. Und kaum begann ich diese zu &#228;u&#223;ern, war ich „endg&#252;ltig“ im Web 2.0 gelandet: Kommentare in anderen Blogs schreiben, twittern, neue Blogs entdecken, Kommentare im eigenen Blog vorfinden und reagieren m&#252;ssen / wollen.</p>

<p>Pl&#246;tzlich war ich in einem Prozess drinnen, den ich f&#252;r mich Fortbildung 2.0 nenne, weil hier f&#252;r mich, neben dem Spa&#223; des gemeinsam an gemeinsamen Themen Arbeitens und den Anregungen zu neuen Themen und Fragestellungen, die auf diesen Wegen entstehen, die Situation zum Dauerzustand geworden ist, die ich mit dem Erz&#228;hlen von dem Buch &#252;ber philosophische Ontologie und der Nachfrage, was das denn sei, zum ersten Mal erlebt hatte: Es tauchen Fragen auf, die mich besch&#228;ftigen und die irgendwie bearbeitet werden m&#252;ssen / wollen. So war das in dem philosophischen Lesekreis w&#228;hrend des Studiums und so ist es jetzt wieder.</p>

<p>Es mag nicht so scheinen, aber das Schreiben der Texte f&#252;r dieses Blog ist f&#252;r mich Lernen, begleitet von der Lekt&#252;re anderer Blogs (und nat&#252;rlich weiterhin von B&#252;chern), dem einen oder anderen Kurzaustausch auf Twitter etc. – Und das alles neben der nicht gerade geringen Arbeit in Sachen Unterricht, denn das l&#228;uft ja alles im Grunde in der Freizeit. – Der pers&#246;nliche und fachliche Gewinn sind aber so hoch, dass es Spa&#223; macht und eben lehrreich ist.</p>

<p>Dabei hat sich, wie ich jetzt zu meinem eigenen Erstaunen feststelle, das Grundprinzip der Vernetzung nicht ver&#228;ndert, wohl aber die Form: Im Internet gibt es so etwas wie Brieflaufzeiten nicht, der Adressatenkreis eines Eintrages ist deutlich gr&#246;&#223;er, es gibt schnelle Reaktionen, die aber nicht un&#252;berlegter erscheinen als in Briefzeiten.</p>

<p>Digitale Technologie hat aber auch ein Eigenleben insofern sie die Vernetzungen komplexer und geographisch deutlich unabh&#228;ngiger werden l&#228;sst. Dar&#252;ber hinaus ist die Pluralit&#228;t der Menschen beeindruckend, die mir im Netz begegnen und die mich bereichern oder mir auch einmal zur&#252;ckmelden, dass meine Arbeit sie bereichert. Viele Anregungen und mancher Gedankenaustausch w&#228;ren im analogen Kontext entweder nicht,  nur per Zufall, unter hohem Aufwand oder eben gar nicht zustande gekommen.</p>

<p>Warum aber arbeitet man zusammen? Klar, da stehen Themen im Vordergrund. &#220;ber diese w&#252;rde man aber im Internet nicht miteinander reden, wenn das gemeinsame und vernetzte Nachdenken nicht auch von Sympathie und Wertsch&#228;tzung getragen w&#252;rden. Und genau diese weiche Faktoren f&#246;rdern die Arbeit. – Ich kenne bislang noch niemanden all der engagierten Lehrenden und Unterrichtsinteressierten pers&#246;nlich, mit denen ich seit einiger Zeit mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig im Austausch stehe, wei&#223; aber, dass in diesem Netzwerk, in das ich da gl&#252;cklicherweise hineingeraten bin, die meisten sich eben doch auch pers&#246;nlich kennen und ich freue mich schon darauf, dass in wenigen Wochen auch ich einige in Ludwigsburg auf dem <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">LdL-Tag</a> kennenlernen werde.</p>

<p>Und damit ist ein weiterer Faktor angesprochen, der vernetztes Arbeiten so wohltuend sein l&#228;sst (zumindest wenn alles gut l&#228;uft): Die eigene Arbeit ist mehr oder weniger &#246;ffentlich, bietet also auch Dritten Ankn&#252;pfungsm&#246;glichkeiten, die ich eben noch nicht kenne.</p>

<p>Zeit f&#252;r ein Fazit: In selbst verantworteten Bildungsprozessen spielen f&#252;r mich schon seit Jahren Netzwerke eine Rolle, zun&#228;chst analoger und heute digitaler Art. Umgekehrt habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Netzwerke selbst in der Lage sind, das selbst verantwortete Lernen anzuregen und enorm zu f&#246;rdern. Es scheint mir sogar so zu sein, dass selbst verantwortetes Lernen von solchen Netzwerken lebt, da sie den st&#228;ndigen Austausch &#252;ber das eigene Nachdenken erm&#246;glichen und so den entsprechenden „Spa&#223;faktor“ mit ins Spiel bringen, der f&#252;r nachhaltiges Lernen einfach wichtig ist.</p>

<p>Vor diesem Hintergrund eigener Lernerfahrungen, bin ich so ein Verfechter von Netzwerken geworden. Sowohl Lehrende als auch Lernende sollten sich untereinander und miteinander an Themen orientiert vernetzen, um gemeinsam zu lernen. Und da solche Strategien der auf Lernen hin ausgerichteten Vernetzungen nicht jeder autodidaktisch lernt (lernen kann, lernen will), finde ich es wichtig, dass solche Strukturen zunehmend auch im Unterricht bzw. in die Lernkultur im schulischen Kontext Einzug halten. Es gibt Blogs, in denen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einer Lerngruppe gemeinsam arbeiten und dabei zum Teil erste Erfahrungen mit sozialen Lernformen im digitalen Zeitalter machen, die &#252;ber (oft kommerzielle) Hausaufgabenforen und Sch&#252;lercommunities hinaus gehen. Es wird gechattet, getwittert (in meiner Wahrnehmung sind Microbloggingsysteme bei Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen in Deutschlang bislang nicht sonderlich weit verbreitet, wohl aber bei den Lehrenden, die im Netz aktiv sind).  Es werden aber auch zunehmend im Unterricht Arbeitsformen (zum Beispiel „Lernen durch Lehren“, Projektarbeit, Forschungsprojekte…) eingesetzt, die Kollaboration (auch digitaler Art) unausweichlich machen.</p>



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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 22:56:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Jugendzeitschrift Spiesser regte Jonas Gro&#223;mann mit einem wahrscheinlich gezielt provokanten Artikel eine Diskussion &#252;ber die Frage an, wie die Lehrer der Jugendlichen zu Computern stehen. Gro&#223;mann vertritt hier die These, dass es eigentlich nur zwei Gruppen an Lehrenden g&#228;be: die Boykotteure und die Freaks. Die Boykotteure sind in seinen Augen jene Lehrenden, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Jugendzeitschrift <a href="http://www.spiesser.de/" target="_blank">Spiesser</a> regte <em> Jonas Gro&#223;mann </em>mit einem wahrscheinlich gezielt provokanten Artikel eine Diskussion &#252;ber die Frage an, wie die Lehrer der Jugendlichen zu Computern stehen.</p>

<p>Gro&#223;mann vertritt hier die These, dass es eigentlich nur zwei Gruppen an Lehrenden g&#228;be: die Boykotteure und die Freaks. Die Boykotteure sind in seinen Augen jene Lehrenden, die sich der Computertechnologie einfach oder offensiv verweigern, w&#228;hrend die Freaks jene Lehrenden seien, die Informatik studiert h&#228;tten und &#252;ber die Theorie inklusive Programmiersprachen sehr viel bis alles w&#252;ssten, aber keine Ahnung von Communities oder Twitter h&#228;tten. Dabei, so verstehe ich Gro&#223;manns Einwurf, gehen die f&#252;r Jugendliche wirklich interessanten Fragen unter:</p>

<blockquote>„&#220;ber die Chancen und Gefahren des Internets und der neuen Medien wird so gut wie gar nichts gelehrt, obwohl das Thema immer wichtiger wird und uns sogar interessiert. Lehrer scheint es nicht zu interessieren, wie wir Computer und Internet heute nutzen. Stattdessen sind sie verschreckt und verunsichert.“

Quelle: <a href="http://www.spiesser.de/default.aspx?showNews=407241&amp;ID=3218" target="_blank">Sagt uns eure Meinung: Wie stehen eure Lehrer zu Computer und Internet? &#8211; SPIESSER &#8211; Die Jugendzeitschrift &gt; SPIESSER tickt</a>.</blockquote>

<p>Die bislang gelaufene Diskussion zu diesem Beitrag ist differenzierter als der zur Diskussion motivieren sollende Artikel. Gut so, denn die Wirklichkeit sieht doch langsam wirklich (zumindest ein wenig) anders aus.</p>

<p>Meine Erfahrung, <span id="more-1408"></span>vor allem mit jenem Ph&#228;nomen, das endlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radiotheorie" target="_blank">Bertolt Brechts Forderung aus dessen Radiotheorie</a> erf&#252;llt, dass sich das Radio (ich erg&#228;nze: die Medien) aus Distributionsmedien hin zu Kommunikationsmedien entwickeln m&#252;sste(n). Web 2.0 bietet in dieser Form erstmal genau das (nahezu) demokratisierte Kommunikationsmedium, welches Brecht sich w&#252;nschte.</p>

<p>Und in diesem Medium kommunizieren eine ganze Reihe an Lehrenden mit. Siebzig dieser <a href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/lehrerblog-2009-teilnehmer-endausscheidung/3476/" target="_blank">Lehrerenden-Blogs</a> hat der Lehrerfreund k&#252;rzlich vorgestellt. Ich gehe davon aus, dass die Zahl der bloggenden Lehrer faktisch aber wohl eher bei 200 als bei 70 liegt – oder sind es noch mehr? Freilich, das ist angesichts der Zahl an Lehrern und Lehrerinnen in Deutschland (und im Vergleich zum angels&#228;chsischen Raum) nach wie vor eine Zahl im niedrigen Promillebereich, aber Blogs alleine sind ja noch lange kein Kriterium, die Ahnung von Lehrenden vom Internet zu bewerten.</p>

<p>Allerdings ist mit diesen Blogs, den twitternden Lehrenden, den Lehrenden, die aktiv Wikis oder E-Learning-Systeme einsetzen nat&#252;rlich auch noch nicht gesagt, dass hier ein an Schulen weit verbreitetes Ph&#228;nomen an die Oberfl&#228;che schwappen w&#252;rde. – Aber: Es sind nicht nur junge Lehrer und Lehrerinnen, die das Tal der Ahnungslosen verlassen haben!</p>

<p>Andererseits – und das aus meiner Tastatur!: Was w&#228;re denn, wenn Deutschland von einer Welle hochgradig internetkompetenter Lehrkr&#228;fte &#252;berrollt w&#252;rde? F&#252;r die Jugendlichen w&#228;re das doch ein Schreckensszenario. Spiegel-Online titelte in dieser Hinsicht einmal treffend: „<a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,575038,00.html" target="_blank">Hilfe, mein Lehrer ist im Internet!</a>“ – auch wenn der Artikel im Endeffekt etwas anderes liefert, als dieser Titel verspricht.</p>

<p>Wie s&#228;he dieses Schreckensszenario f&#252;r die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler aus? – Die Lehrkr&#228;fte Deutschlands w&#252;rden nicht nur Blogs schreiben und via Twitter oder OpenSource-Twitter-Alternativen im Web pr&#228;sent sein, sie w&#252;rden auch in Massen Hausaufgaben in Lernplattformen erledigen lassen, die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zwingen, das Internet auch jenseits von Wikipedia zu durchk&#228;mmen und in E-Mail- und Chat-Kontakt mit ihren Klassen sein. Sie w&#252;rden anfangen, sich gegenseitig in Sch&#252;lerVZ einzuladen und dort die Aktivit&#228;ten der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler mit kritischem Blick verfolgen. Jeder Lehrende w&#252;rde ein Blog f&#252;r seine unterschiedlichen Klassen anlegen und die Jugendlichen zu Web 2.0-Projekten motivieren wollen, sodass der zu leistende Output, der dann auch noch &#246;ffentlich (kontrolliert und diskutiert) w&#252;rde, nur noch zu leisten w&#228;re, wenn Zehn-Finger-Blindschreiben beherrscht wird. Und der Mangel an Breitbandzug&#228;ngen in sehr l&#228;ndlichen Gebieten w&#252;rde noch mehr zu einem massiven Bildungsnachteil als er es heute vielleicht schon ist.</p>

<p>M&#246;glicherweise w&#228;ren diese Lehrkr&#228;fte dann nicht nur in Sachen Internet kompetent, sondern beg&#228;nnen auch noch, &#252;ber die typographischen Anforderungen zu reden, die ein in einer Textverarbeitung erstellter Text doch bitte erf&#252;llen solle. In Musik w&#252;rde pl&#246;tzlich online kollektiv komponiert, im Deutschunterricht h&#228;tte jeder Sch&#252;ler ein Lese- und oder Sprachblog zu f&#252;hren und die PC-R&#228;ume st&#252;nden leer, weil nat&#252;rlich jeder Sch&#252;ler und jede Sch&#252;lerin sein eigenes Net-Book in jeder Stunde dabei haben m&#252;sste, wobei die Zahl der in Klassenr&#228;umen anzubringenden Steckdosen enorm w&#252;rde, weil die Net-Books heutiger Generation kaum einen Unterrichtstag mit ihrem Akku &#252;berstehen w&#252;rden. – Kurz: Die Sch&#252;lerexistenz w&#252;rde sich massiv ver&#228;ndern, g&#228;be es pl&#246;tzlich nur noch in Sachen Internet und Co kompetente und begeisterte Lehrende.</p>

<p>Ja, das ist nat&#252;rlich ironisch und vielleicht auch ein wenig &#252;berzeichnet. Doch die Differenzierung von Lehrende in entweder Boykotteure oder Freaks ist es doch auch. Und ich m&#246;chte gar nicht davon anfangen, die <em>wirkliche</em> Internet- und Computerkompetenz vieler Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zu reflektieren, die nach meinem Eindruck bei weitem nicht so selbstverst&#228;ndlich ist, wie in der &#214;ffentlichkeit meinem Eindruck nach meist angenommen. (Noch eine Herausforderung f&#252;r Lehrende?!)</p>

<p>Auf das Lernen bezogen ist nat&#252;rlich wichtig, dass „neue Medien“ eine nicht zu verachtende Rolle bei der Initiierung von Lernprozessen und f&#252;r die Lernprozesse selbst spielen. Doch die Voraussetzungen hierf&#252;r m&#252;ssen auch geschaffen werden – und die sind durchaus analoger Natur!</p>

<p>Am Anfang einer jeder Bildungskarriere stehen Lesen und Schreiben (vgl. hierzu <a href="http://unity.zum.de/blogs/freie_themen/medien/Medien;art213,187" target="_blank">das gute medienp&#228;dagogische Konzept von Fontane44</a>). Und das ist gef&#228;lligst mithilfe von B&#252;chern und F&#252;ller zu erlernen. Und auch sonst spielt der Umgang mit B&#252;chern (und in diesem sind die Lehrenden in der Regel kompetenter als die Sch&#252;lerinnnen und Sch&#252;ler) eine gro&#223;e Rolle, wenn jemand etwas lernen will.</p>

<p>Ohne das analoge Erlernen von Kulturtechniken, kann auch die angemessene Nutzung von Computer und Internet nicht gelingen.</p>

<p>Gleiches gilt freilich auch umgekehrt: Ohne die Nutzung von Computer und Internet k&#246;nnen Bildungsprozesse zu Beginn dieses 21. Jahrhunderts auch nicht mehr gelingen, da sich diese Computernutzung mehr und mehr zu einer weiteren Kulturtechnik entwickelt, so sehr sie auch von den „alten“ Kulturtechniken abh&#228;ngig ist.</p>

<p>Und so gibt es bereits heute eine durchaus nicht zu verachtende Zahl von Lehrenden, die mit dem Computer besser umgehen k&#246;nnen, als gemeinhin angenommen wird, auch wenn er im Unterricht vielleicht nicht bei jedem eine gro&#223;e Rolle spielt. Dies sind zunehmend Lehrende, ganz im Gegensatz zu der von Gro&#223;mann vertretenen These, die keine Freaks im Sinne studierter Informatiker sind. – Und ich geh&#246;re dazu.</p>

<p>Meines Erachtens wird die Diskussion um Schule und Computer bzw. Internet viel zu polarisierend gef&#252;hrt. Ja, es tun sich neue M&#246;glichkeiten des Lernens auf, die ich pers&#246;nlich toll (und durchaus auch effektiv) finde. Doch andererseits ist die kritische Distanz zu diesen Technologien von nicht zu verachtender Bedeutung, wenn wirklich zu einem kompetenten und kritischen Umgang mit Medien hingef&#252;hrt werden soll.</p>

<p>Damit bestreite ich nat&#252;rlich nicht, dass Lehrkr&#228;fte gef&#228;lligst Ahnung von der Lebenswelt der Lernenden haben sollten (ohne sich selbst in diese Lebenswelt hinein anbiedern zu wollen). Aber mal ehrlich: Wir befinden uns in einer Zeit massiver Ver&#228;nderungen. Das Internet als Massenph&#228;nomen ist kein 20 Jahre alt und die M&#246;glichkeiten des Internets als Kommunikationsmedium, abgesehen von der E-Mail, ist noch j&#252;nger. Da sollte man durchaus auch akzeptieren k&#246;nnen, dass nicht jeder auf den Zug aufspringen will oder kann, ohne gleich anzunehmen, dass ein Unterricht, der wenig bis gar nicht mit Computer und Internet arbeitet, ein schlechterer Unterricht sein m&#252;sse. – Das scheint mir in dieser klaren Form zwar keiner wirklich zu behaupten, aber implzit scheint mir der Gedanke bei Diskussionen um das Thema durchaus pr&#228;sent zu sein.</p>



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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 23:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es d&#252;rfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Duden, statt G&#228;nsef&#252;&#223;chen („…“) oder den eher im Schriftsatz &#252;blichen Anf&#252;hrungszeichen (»…«) auch jene mir schon heute an allen Ecken und Enden begegnenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zoll_%28Einheit%29" target="_blank">Zollzeichen</a> (&#8220;…&#8221; – leider wird das Resultat hier nicht richtig dargestellt, Zollzeichen sind jene senkrechten, v&#246;llig geraden Doppelstriche, die man oft an Stelle von Anf&#252;hrungszeichen sieht, die hier aber leider wie klassische englische Anf&#252;hrungszeichen erscheinen) zulassen wird, da der Duden sich in der Regel durch die Anpassung an den allgemeinen Sprachgebrauch „weiter entwickelt“.</p>

<p>Ein Beispiel, in dem eine Schreibweise, die bis dato als „falsch“ nun aber als m&#246;glich gilt, findet sich in der Kapitulation des Dudens vor dem Apostroph beim Genitiv von Namen, obwohl eigentlich auch schon vorher alles klar war: Wenn ein Name auf -s endet, dann steht das Apostroph zur Kennzeichnung des Genetivs (Markus [Grundform des Namens] – Markus’ [Genitiv]. Eine Verwechslung von Grundform und Genitiv ist nicht m&#246;glich, wenn dieser Regel gefolgt wird.</p>

<p>In der der aktuellsten Ausgabe jenes propriet&#228;ren Standardwerkes der deutschen Rechtschreibregelung findet sich jetzt aber als neue Schreibm&#246;glichkeit gekennzeichnet ein Hinweis, dass das Apostroph bei Namen zur Kennzeichnung derer Grundform nun auch vor das Genitiv-s gestellt werden kann, sodass nun zwei M&#246;glichkeiten vom Duden anerkannt werden, wenn da auch noch ein wenig sch&#252;chtern angemerkt wird, dass diese Verwendung des Apostrophs „gelegentlich“ gebraucht w&#252;rde.<sup> [1]</sup></p>

<p>Von wegen „gelegentlich“! Der Sprachgebrauch ist da schon viel weiter vom Duden weg,<span id="more-1387"></span> als der Duden sich das vorstellen kann. Ich wei&#223;, wovon ich spreche, ich korrigiere regelm&#228;&#223;ig Deutscharbeiten und finde genau dort st&#228;ndig – und eben nicht nur bei Namen zur Verdeutlichung derer Grundform, sondern mehr und mehr die Genitivformen aller Substanstive betreffend, genau diese Schreibweise, obwohl ich mich dagegen wehre, wie Don Quichotte einst gegen die Soldateska aus Windm&#252;hlenfl&#252;geln. – Nicht gelegentlich, st&#228;ndig sto&#223;e ich auf Genitivformen, die wie folgt aussehen: „des Schimmel’s Fell war vom Regen grau geworden.“ oder „des Buch&#8217;s Seiten sind wei&#223;.“. (Ha, meine Rechtschreibpr&#252;fung wehrt sich – in diesem Fall aber ohne Konsequenzen – gegen diese Schreibweisen, ich bin also nicht allein <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>

<p>Im zweiten Fall mag das Apostroph ja noch als Auslassungszeichen durchgehen und an Stelle von „des Buch<strong>e</strong>s” stehen. Der erste Fall ist aber selbst nach gegenw&#228;rtiger Dudenregel falsch und nichts anderes als eine &#220;bernahme der englischen Genitiv-Form ins Deutsche. Und das Verr&#252;ckte ist: Je h&#228;ufiger dies auftritt – egal wie oft ich es als Fehler anstreiche – um so eher wird es dann irgendwann auch im Duden auftauchen und dann pl&#246;tzlich kein Fehler mehr sein.</p>

<p>Zur&#252;ck zu den Zollzeichen (&#8220;…&#8221;), die ich pers&#246;nlich – und mag es auch nur die Gewohnheit des Blickes auf das Schriftbild sein – &#228;sthetisch nicht mag und die ihren Ursprung in zwei Quellen haben:</p>

<ol>
<li><p>Im Englischen werden G&#228;nsef&#252;&#223;chen oben gesetzt – wohlbemerkt: G&#228;nsef&#252;&#223;chen, nicht Zollzeichen! (”…“ und nicht &#8220;…&#8221;) – Hier liegt der erste Ursprung dieser zunehmend im deutschen Sprachgebrauch genutzten Zeichenanordnung.</p></li>
<li><p>Die Verbreitung der Zollzeichen hat nun aber ganz andere Wurzeln, die nichts mit Sprachgebrauch zu tun haben, sondern der Nutzung des Computers zum Schreiben entspringen (also doch einer gewissen Form des Sprachgebrauchs im Kontext eines Schreibger&#228;tes) – und hier inbesondere des Schreibens im reinen Textformat, wie es lange Zeit z.B. f&#252;r E-Mails &#252;blich war. W&#228;hrend Textverarbeitungsprogramm fehlerhaft gesetzte Anf&#252;hrungszeichen meist automatisch korrigieren, muss man f&#252;r das Setzen korrekter Anf&#252;hrungszeichen im reinen Textformat entsprechende Tastaturkombinationen kennen, um aus den Zollzeichen Anf&#252;hrungszeichen zu machen oder diese Anf&#252;hrungszeichen gar unten und oben zu setzen, wie bislang im Deutschen &#252;blich.</p></li>
</ol>

<p>Hier schleicht sich auf zwei Wegen ein ver&#228;nderter Gebrauch von Anf&#252;hrungszeichen ein: Einmal &#252;ber deren englische Form und einmal auf dem Wege des Umgangs mit dem Computer bzw. des Nichtwissens um die notwendigen Tastaturkombinationen (auf dem Mac: „=alt_shift_w und “=alt_shift_^ oder, um die zweite zul&#228;ssige Variante auch gleich mit Tastaturkombinationen [auf dem Mac] zu verbinden «=alt_q und »=alt_shift_q).</p>

<p>Alles andere ist im Deutschen ein Zeichensetzungsfehler – bislang, da es eigentlich nur eine Frage der Zeit ist, bis 1. Lehrer verzweifelt kapitulieren und 2. der Duden (oder die n&#228;chste Rechtschreibreformanpassungskomission) dann erst einmal einen Hinweis bringen wird, dass sich „gelegentlich“ ein solcher Gebrauch finde und das, was gestern noch ein Fehler war nun pl&#246;tzlich akzeptiert wird, da es sich nun einmal, auf welchen Wegen auch immer, durchgesetzt zu haben scheint.</p>

<p>Pers&#246;nlich mag ich diese neue Zeichenformen nicht (egal ob als legitime Schreibweisen anerkannt oder auch nicht), besteht aber ein Grund zum Jammern?</p>

<p>Schon alleine aus der Erfahrung heraus, dass der Kampf der Sprachpuristen und Sprachbesserwisser in Bezug auf das Deutsche schon seit mindestens zweihundert Jahren eine nahezu un&#252;bersehbare Kette von Niederlagen <span style="text-decoration: line-through;">war</span> ist, stellt sich dann doch die Frage, wie lange Widerstand gegen den Belagerungszustand durch neue, wo auch immer ihre Quellen habenden orthographische Entwicklungen durchzuhalten ist.</p>

<p>Sprache entwickelt sich nicht an Schreibtischen oder in Regelwerken, sondern tats&#228;chlich in jenem so oft zitierten „Volkes Maul“ – in diesem Fall k&#246;nnte man „Volkes Klaue“ erg&#228;nzen. Und f&#252;r alle, die mehr oder weniger professionell mit Sprache, Schrift und auch Typographie zu tun haben, sind solche Ver&#228;nderungen entweder eine „Verarmung der deutschen Sprache“ oder ganz einfach „&#228;sthtische Schandtaten“ gegen&#252;ber den f&#252;r gute Lesbarkeit entwickelten Regeln. – Alles also nur Gewohnheitssache? [Das ist ein unvollst&#228;ndiger Satz. Als Deutschlehrer w&#252;rde ich einen solchen Satz anstreichen, aber ganz ehrlich, auch hier scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis diese massive Tendenz zum Einsatz unvollst&#228;ndiger S&#228;tze jenseits des literarischen Stilmittels akzeptiert werden <span style="text-decoration: line-through;">wird</span> muss.]</p>

<p>Sicher, als <span style="text-decoration: line-through;">Deutsch</span>Lehrer vermittle ich den richtigen Sprachgebrauch in Wort und Schrift, so es mir immer gelingt, den aktuellen Stand zu verinnerlichen, was in den vergangenen Jahren zugegebener Ma&#223;en nicht ganz einfach war. Als Typographie-Liebhaber tun mir bestimmte typographische Entwicklungen im Auge weg. (Ich kann Times als Schriftart einfach nicht mehr sehen!) – Und doch habe ich als Germanist nat&#252;rlich auch Sprachgeschichte studiert und dabei gelernt, wie sich die deutsche Gegenwartssprache im Gebrauch (sic!) entwickelt hat, gegen alle Widerst&#228;nde derer, die eigentlich wissen m&#252;ssten, dass eine Sprache nie (sic!) am Ende ihrer Entwicklung angekommen ist, es sei denn, sie geht in den Status der „toten Sprache“ &#252;ber.</p>

<p>Was also ist zu tun, au&#223;er staunend anzuerkennen (oder frustriert?), dass ich heute Fehler anstreiche(n muss), die absehbar morgen keine mehr sind? Oder anders ausgedr&#252;ckt: Heute bekommen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Punktabz&#252;ge oder in Dikaten sehr schnell schlechte Noten, weil sie Teile von Sprachentwicklungen bereits repr&#228;sentieren, die nur noch nicht Regelwerken angekommen sind. Keine Frage: Es gibt Fehler, die werden voraussichtlich immer Fehler bleiben (oder kann sich jemand vorstellen, dass irgendwann Schreibweisen wie „imer” f&#252;r „immer“ oder „das“ als &#228;quivalent zu „dass“ akzeptiert werden?), was aber mache ich, wenn ich Entwicklungen beobachte, die so weit verbreitet sind, dass ich bereits deren zuk&#252;nftige Akzeptanz als „richtige“ Schreibweisen erahne?</p>

<p>Um nicht missverstanden zu werden: ich rede hier nicht f&#252;r eine Anarchie in Sachen Rechtschreibung und Zeichensetzung, sondern von Entwicklungen in Bereichen, die manch ein Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin auch bei gutem Zureden nicht mehr als Fehler akzeptieren mag, weil selbst gro&#223;e Tages- und Wochenzeitungen in ihrem Online-Angebot mittlerweile diese Schreibweisen bzw. Zeichensetzungen verwenden, wie z.B. Spiegel-Online (ja, die mit dem Sprachbesserwisser von „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“), die Frankfurter Rundschau, S&#252;ddeutsche Zeitung online, die Tageszeitung (TAZ)… – Die Frankfurter Allgemeine und die Neue Z&#252;rcher Zeitung sind zwei der wenigen Zeitungen, die in Sachen Anf&#252;hrungszeichen auch im Online-Angebot mit korrekter Zeichensetzung gl&#228;nzen. – Und dann sage ich als Lehrer v&#246;llig verdutzten Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern, dass das falsch sei. Soll ich sie vielleicht auf das Online-Angebot jener von mir eigentlich immer nur f&#252;r schlechten Journalismus herangezogene Bild-Zeitung verweisen, weil dort die Anf&#252;hrungszeichen n&#228;mlich richtig (entsprechend der heute geltenden Regeln) gesetzt werden?</p>

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<br/><br/><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1387" class="footnote">Duden. Die deutsche Rechtschreibung, 24. Auflage, Mannheim 2006, S. 36 – K16</li></ol>
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		<title>Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 23:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Diskussion um medienp&#228;dagogische Fragestellungen wird zur Zeit an unterschiedlichen Stellen (im Netz) gef&#252;hrt. Unter anderem gibt es einen Artikel im ZUM-Wiki (ZUM steht f&#252;r „Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien im Internet“), der sich mit der Frage der Medienp&#228;dagogik befasst. Zu diesem Artikel hat sich auf der jedem Wiki eigenen Diskussionseite zum Artikel eine (bislang noch von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion um medienp&#228;dagogische Fragestellungen wird zur Zeit an unterschiedlichen Stellen (im Netz) gef&#252;hrt. Unter anderem gibt es einen <a href="http://wiki.zum.de/Medienp%C3%A4dagogik" target="_blank">Artikel im ZUM-Wiki</a> (ZUM steht f&#252;r „Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien im Internet“), der sich mit der Frage der Medienp&#228;dagogik befasst. Zu diesem Artikel hat sich auf der jedem Wiki eigenen <a href="http://wiki.zum.de/Diskussion:Medienp%C3%A4dagogik" target="_blank">Diskussionseite zum Artikel</a> eine (bislang noch von einer &#252;bersichtlichen Zahl an Diskutanten gef&#252;hrte) Diskussion entwickelt, auf der unter anderem Fontane44 (der gleiche Fontane, der im letzten Beitrag unter Fontanefan gef&#252;hrt wird) in seiner anregend kritischen Art ein paar interessante Fragen stellt, die meines Erachtens in der Diskussion um die Medienp&#228;dagogik unabdingbar sind:<span id="more-1367"></span></p>

<blockquote>„Wie oft werden Aufgabenstellungen in <a title="Moodle" href="http://wiki.zum.de/Moodle" target="_blank">Moodle</a> bearbeitet, die ebenso im Schreibgespr&#228;ch, an Flipcharts oder mit Overheadfolien bew&#228;ltigt werden k&#246;nnten?”</blockquote>

<p>Zu Lern-Managementsystem (LMS) wie Moodle habe ich mich bereits <a href="http://herrlarbig.de/2008/12/15/diskussion-ueber-lern-management-systeme-lms/" target="_blank">an anderer Stelle grunds&#228;tzlich ge&#228;u&#223;ert</a> und habe dabei die Vermutung formuliert, dass diese LMS eigentlich eine neue Form des lehrerzentrierten Unterrichts sind.</p>

<p>Hier wird diese Verschiebung des Vorhandenen im Bereich der reinen &#220;bertragung klassischer Unterrichtsmethoden ins Netz nun von Fontane44 klar formuliert. Altbekanntes wird nun im Netz reproduziert – und das ist in Zeiten, in denen neue Medien entstehen, etwas ganz normales. Betrachte ich die ersten Buchdrucke und ihre Versuche, die fr&#252;heren handschriftlichen Werke nachzuahmen, so fand auch schon dort eine &#220;bertragung des Bekannten in eine neue Medientechnologie statt.</p>

<p>Die eigenst&#228;ndigen M&#246;glichkeiten eines neuen Mediums zeigen sich erst im Gebrauch und im Laufe eines gewissen Zeitraums. Vergessen wir nicht: Der selbstverst&#228;ndliche Umgang mit Computern und Internet ist noch keine zwei Jahrzehnte alt. Und jetzt zeichnen sich langsam Entwicklungen hin zu dem Bewusstsein ab, dass das Arbeiten im Web 2.0 m&#246;glicherweise mehr bieten kann als eine blo&#223;e &#220;bertragung bekannter Methodiken ins Netz.</p>

<p>Meiner Beobachtung nach, befinden sich gerade einige P&#228;dagogen und Wissenschaftler auf dem Weg, neue Methoden auszukundschaften, indem sie sie selbst ausprobieren.</p>

<p>Die vernetzte Welt der Lehrer und Lehrerinnen ist nach wie vor doch noch relativ klein. (Wenn ich die Zahl der in Deutschland t&#228;tigen Lehrkr&#228;fte einigerma&#223;en richtig erinnere, sch&#228;tze ich, dass die 1-Promille-Grenze nicht &#252;berschritten ist.)</p>

<p>Doch hier tut sich etwas: Blogs werden geschrieben und dabei findet in der Auseinandersetzung mit p&#228;dagogischen Themen im Prinzip das statt, was ich „Fortbildung 2.0“ nenne und das eine ganze Menge mit <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Lernen durch Lehren</a> zu tun hat oder, um einen anderen Vergleich heran zu ziehen, ein wenig an autonome Seminare erinnert, die von institutionellen Strukturen losgel&#246;st eigene Bildungsprozesse initiieren, wobei die Beteiligten eigenverantwortlich lernen. – Die via Netz diskutierenden Lehrer und Lehrerinnen machen also im Prinzip das, was in der Bildungsdiskussion heute so oft gefordert wird: sie lernen eigenverantwortlich und kollaborativ, sammeln dabei Erfahrungen mit einer Lernform, die dann im Zusammenhang mit dem Bildungsauftrag an der Schule dort eingesetzt werden k&#246;nnen. Und das tolle ist: Jeder und jede, der oder die sich f&#252;r diesen Diskussionsprozess interessiert, kann ihn mitverfolgen.</p>

<p>Hier findet eine &#214;ffnung &#252;ber die Grenzen von p&#228;dagogischen Konferenzen, p&#228;dagogischen Tagen und anderen Fortbildungen statt, die gleichzeitig zu einer gr&#246;&#223;eren Kontinuit&#228;t dieser Fortbildungsprozesse der Lehrenden f&#252;hrt, die gleichzeitig sowohl von anderen Profis aus der Universit&#228;t oder z.B. dem Coachingbereich aufgeriffen und mit externem Fachwissen angereichert werden als auch beispielsweise Lernenden und Erziehungsbereichtigten die M&#246;glichkeit bieten, ihre &#220;berlegungen zu diesen Themen beizutragen. So stelle ich mir zumindest gegenw&#228;rtig den Idealzustand vor, der zumindest teilweise auch schon umgesetzt wird.</p>

<p>Vielen bloggenden Lehrenden reicht ein eigenes Blog dann bald nicht mehr aus. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Plattformen wie <a href="http://twitter.com" target="_blank">twitter</a> – ja, twitter ist kommerziell und propriet&#228;r und es entwickeln sich zur Zeit auch offene Plattformen nach diesem Vorbild, aber nach wie vor sind eben nun einmal sehr viele der netzaktiven P&#228;dagogen bei twitter anzutreffen… – die Vernetzung und die Diskussion lebendiger machen und (neben RSS-Feeds) eine zentrale Rolle im kontinuierlichen Gedankenaustausch spielen.</p>

<p>Zur&#252;ck zum Anfang: Nachdem die ersten Jahre des selbstverst&#228;ndlich werdenden Umgangs mit Computer und Internet also unvermeidlich von der &#220;bertragung bekannter Formen und Inhalte gepr&#228;gt waren (Web 1.0), zeichnet sich nun ab, dass nach dem Medium eigene Formen (Methoden) des Arbeitens gesucht wird. Hier entwickeln sich neue Methoden, insbesondere des kollaborativen Lernens, die so z.B. in zur Lehrerzentrierungen neigenden LMS wie Moodle oder auch lo-net2 grunds&#228;tzlich zwar angelegt sind, aber bislang kaum angemessen umgesetzt werden.</p>

<p>Und dieser Prozess der Reflexion ist mit der praktischen Entdeckung der Medien und ihrer M&#246;glichkeiten durch die Lehrkr&#228;fte selbst verbunden, die dann als Multiplikatoren versuchen, eigene Erfahrungen in den Unterricht und ins Kollegium zu tragen, ohne das von vornherein klar ist, wann und ob es zu Emergenzen kommt.</p>

<blockquote>„Werden nicht viel zu h&#228;ufig gerade von internetverliebten P&#228;dagogen allzu unbedenklich Namen und Leistungen von minderj&#228;hrigen Sch&#252;lern ins Netz gestellt, so dass damit die Gefahren des unbedenklichen Umgangs mit privaten Daten in sozialen Netzwerken verharmlost werden?“</blockquote>

<p>Hier wird scheinbar ein v&#246;llig anderes Thema angesprochen, das aber dennoch eng mit dem ersten Teil der Aussagen Fontanfans zusammenh&#228;ngen.</p>

<p>Zur Entdeckungsreise auf Neuland geh&#246;rt nat&#252;rlich auch die Frage, was eigentlich passiert, wenn ich altbekannte Vorgehensweisen der Kommunikation auf das Netz &#252;bertrage und mich dabei in Bereich begegebe, die datenschutzrelevant sind.</p>

<p>Das Netz kann nicht als klassisches Notenbuch oder der Kommunikation &#252;ber Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen dienen, wenn nicht angemessen Vorkehrungen getroffen werden, dass hier der Datenschutz nicht zu kurz kommt.</p>

<p>Dabei sto&#223;e ich aber z.B. auf das Problem, dass mir noch kein Lehrender begegnet ist, mit dem ich verschl&#252;sselte E-Mails austauschen kann, obwohl diese Technologie vorhanden und gar nicht so aufwendig zu implementieren ist.</p>

<p>Einerseits machen sich Lehrende viele Gedanken &#252;ber die Gefahren, denen Jugendliche im Internet ausgesetzt sind, warnen vor allzu unbedendlicher Preisgabe pers&#246;nlicher Daten in sozialen Netzwerken und nutzen gleichzeitig fr&#246;hlich Moodle und Co, aber auch E-Mails zur Preisgabe pers&#246;nlicher Daten genau der Jugendlichen, die sie gerade noch davor gewarnt haben. Mir ist &#252;berhaupt nur eine Plattform bekannt, die von Datenschutzbeauftragten in der Entwicklung begleitet wurde, so dass hier von einer recht hohen Sicherheit der Daten ausgegangen werden kann. Und das ist nicht Moodle, das ist <a href="http://edunite.de/" target="_blank">Edunite</a>, was freilich keine Lernplattform ist.</p>

<p>Die Nutzung des Internets durch Lehrende muss also, neben der Lust an der Entdeckung neuer M&#246;glichkeiten eigenverantwortlichen und kollaborativen Lernens am eigenen Leib und deren reflektierter &#220;bertragung in medienp&#228;dagogische Zusammenh&#228;nge, immer auch von der Kenntnis und der Reflexion der M&#246;glichkeiten und Grenzen dieses Mediums begleitet sein. Im Zusammenhang des Austauschs &#252;ber Lernende und deren Bewertung, die Lehrende nun einmal vorzunehmen angehalten sind, bedarf es also eines hohen Bewusstseins im Zusammenhang mit dem Datenschutz. – Und hier gilt, dass in diesem Zusammenhang nichts unverschl&#252;sselt passieren darf.</p>

<blockquote>Die <em>Leuchtt&#252;rme</em> vorbildlicher medienp&#228;dagogischer Arbeit gibt es gewiss, aber wie gut sind sie bekannt? Was k&#228;me heraus, wenn man in den Kollegien fragte, wer die im Hauptartikel vorgestellten <a title="Medienp&#228;dagogik" href="http://wiki.zum.de/Medienp%C3%A4dagogik#Materialien">Materialien</a> kennt? Wie weit ist die Schulung der Lehrkr&#228;fte gediehen?“</blockquote>

<p>Die Schulung der Lehrkr&#228;fte ist landauf landab in vollem Gange, auch wenn es nat&#252;rlich Lehrende geben mag, die sich auf diese Schulung nicht einzulassen bereit sind, aus welchen (v&#246;llig nachvollziehbaren !) Gr&#252;nden auch immer (nahende Pensionierung, grundlegende Skepsis gegen&#252;ber neuer Medien, gut eingespielte analoge Arbeitsformen, die im Sinne eines „never change a winning team“ nicht aufgegeben werden sollen…)</p>

<p>Es gibt zahlreiche Fortbildungen in Schulen und als Angebote der Tr&#228;ger der Lehrerfortbildung. Und es gibt den bereits oben ausf&#252;hrlich dargestellten selbst verantworteten Schulungsprozess der Lehrkr&#228;fte, die das Web 2.0 f&#252;r sich selbst fruchtbar machen, um es auf der Basis dieser Erfahrungen auch f&#252;r die Lernenden fruchtbar machen zu k&#246;nnen.</p>

<p>Hier geht es meines Erachtens nicht darum, die Kollegen und Kolleginnen zu fragen, wer die oben angef&#252;hrten Materialien kennt, denn kennt sie jemand nicht, f&#252;hlt er oder sie sich von dieser Frage m&#246;glicherweise (und vielleicht sogar zurecht) blo&#223; gestellt, in die Ecke gedr&#228;ngt, was zu Abwehrhaltungen f&#252;hren kann.</p>

<p>Meines Erachtens lebt diese Schulung der Lehrenden von der Neugier! Zumindest geht es mir so und ich wei&#223; auch von anderen im Netz aktiven Lehrenden, dass es oft mit Neugier losgeht und, wenn die Vernetzung funktioniert, mit Faszination angesichts der sich auftuenden M&#246;glichkeiten des lernenden Austauschs weiter geht.</p>

<p>Um also Schulungen effektiv gestalten zu k&#246;nnen, braucht es Lehrende, die in diesen Bereichen aktiv sind und von den Erfahrungen erz&#228;hlen, die sie hier machen. Es bedarf Lehrender, die aus eigener Erfahrung heraus die Sorge um noch gr&#246;&#223;ere Arbeitsbelastung durch den Umgang mit neuen Medien, eine durchaus berechtigte Sorge, wenn man die kollaborativen Lernm&#246;glichkeiten des Netzes nicht angemessen zu nuten vermag und vor allem daran denkt, vertraute Lehrstrategien nun netzbasiert zu gestalten, aufgreifen und vielleicht sogar zerstreuen k&#246;nnen.</p>

<p>Das ist sicher ein nicht immer einfacher Prozess. Zun&#228;chst gilt man m&#246;glicherweise als Exot oder Freak, der ins Netz verliebt ist. Das l&#246;st sich aber (teilweise) auf, wenn man von den Erfahrungen und auch Erleichterungen berichten kann, die der Einsatz dieses Mediums f&#252;r mich selbst mit sich bringt.</p>

<p>Kurz: Eine Schulung in Sachen Medienp&#228;dagogik, die zu einem angemessenen Umgang mit neuen Medien f&#252;hren will,  kann nur gelingen, wenn die Bereitschaft der Lehrenden geweckt wird, dieses Wissen auch haben zu wollen. Das geht nicht durch Zwang oder Nachfragen, ob bestimmte Materialien gekannt werden, sondern meines Erachtens nach nur durch die „Leuchtt&#252;rme“, von denen Fontane44 in seiner Diskussionsanmerkung im ZUM-Wiki spricht.</p>

<p>Wie sollen wir auch zu Schulungen &#252;bergehen, wenn wir doch selbst gerade erst entdecken, wie ein angemessener Umgang mit neuen Medien in Lehr-Lern-Zusammenh&#228;ngen gelingen kann. Sicher, in Sachen Datenschutz sind Schulungen dringend n&#246;tig. In vielen anderen Bereichen geht es darum, Kollegen und Kolleginnen f&#252;r eine Entdeckungsreise zu gewinnen und selbst auf Entdeckungsreise zu sein und dabei die Projekte und Resultate nicht f&#252;r sich alleine zu behalten, sondern die eigene Erfahrung der Bereicherung mitzuteilen und bei gewecktem Interesse als Mulitplikator auch die Grundlagen weiter zu geben, mit deren Hilfe man sich selbst in diese Erkundung eines neuen Mediums einbringen kann, die dann in eigenes unterrichtliches Handeln hinein emergieren.</p>



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		<title>Fotografie und die Kunst des Sehens in Schule und Unterricht</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 01:22:05 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Resume: Auf herrlarbig.de gab es in der Vergangenheit <a href="http://herrlarbig.de/category/fotografie/" target="_blank">immer wieder Fotos zu sehen</a> – und dies wird in Zukunft auch wieder so sein. Grund genug also, sich hier einmal Gedanken dar&#252;ber zu machen, was Bilder mit Bildungsprozessen zu tun haben und welche Fragen dabei eine Rolle spielen.</em></p>

<p><em>Hier wird die These vertreten, dass Fotografie nach wie vor ein Leitmedium unserer Gesellschaft ist und gleichberechtigt neben audiovisuellen Medien und  dem Internet steht, mit dem die Ver&#246;ffentlichung von Fotografien heute sehr eng verbunden ist. </em></p>

<p><em>Dennoch erscheint mir die Ber&#252;cksichtung und Reflexion von Fotografien im schulischen Unterricht eher ein Randph&#228;nomen zu sein. Warum es interessant sein kann, Fotografie an geeigneten Stellen im Unterricht (auch au&#223;erhalb des Kunstunterrichtes) in didaktische &#220;berlegungen mit einzubauen, wird hier zur Diskussion gestellt. Dar&#252;ber hinaus werden konkrete Vorschl&#228;ge in Form eines Brainstormings f&#252;r den Einsatz von Fotografie in unterschiedlichen F&#228;chern vorgelegt.
</em></p>

<h2>Fotografie als Thema der Medi