<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>herrlarbig.de &#187; Vernetzung</title>
	<atom:link href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://herrlarbig.de</link>
	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 00:00:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>#OER – Freie Bildungsmedien: Das Netzwerk entsteht!  #schultrojaner #ecbi11</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/11/23/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/11/23/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 23:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsorte]]></category>
		<category><![CDATA[educamp]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[OER-Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Educamp]]></category>
		<category><![CDATA[Educamps]]></category>
		<category><![CDATA[education]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[freie Unterrichtsmaterialien]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[learning]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrende]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerin]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lektüre]]></category>
		<category><![CDATA[Logo]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Methodik]]></category>
		<category><![CDATA[Moodle]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Rechner]]></category>
		<category><![CDATA[Ressource]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbuchverlag]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbuchverlage]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Schultrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Session]]></category>
		<category><![CDATA[Sichtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichtsmaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichtsmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=34042</guid>
		<description><![CDATA[Res&#252;mee: Vor zwei Wochen wollte ich noch Taten sehen. Jetzt sehe ich sie: Wikimedia unterst&#252;tzt als Verein zur F&#246;rderung des freien Wissens, dessen bekanntestes Projekt die Unterst&#252;tzung der Wikipedia ist, die Kampagne zu freien Bildungsmedien (Open Educational Ressources – OER) mit &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/23/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank"><img class="alignright" style="border-style: initial; border-color: initial; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border-width: 0px;" src="http://elearning2null.de/learnmedia/ecbi11/banner_285px.png" alt="EduCamp Bielefeld :: 18.-20. November 2011" width="289" height="78" border="0" /></a>
<em>Res&#252;mee: <a title="#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&amp; Update zu #schultrojaner)" href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/">Vor zwei Wochen wollte ich noch Taten sehen</a>. Jetzt sehe ich sie: Wikimedia unterst&#252;tzt als Verein zur F&#246;rderung des freien Wissens, dessen bekanntestes Projekt die Unterst&#252;tzung der Wikipedia ist, die Kampagne zu freien Bildungsmedien (Open Educational Ressources – OER) mit Rat und Tat. Die seit 1997 im Netz aktive und etablierte Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien (ZUM) hat konkrete Schritte zur noch intensiveren F&#246;rderung von OER angek&#252;ndigt. Die mit gut 60000 Nutzern und Nutzerinnen bedeutende Plattform rpi-virtuell wird sich ebenso an der Vernetzung dezentral gelagerter freier Unterrichtsmaterialien beteiligen. Eine Kommunikationsdesignerin hat gemeinsam mit P&#228;dagogen und Interessierten einen Workshop zur Logoentwicklung abgehalten. Dar&#252;ber hinaus beteiligen sich Lehrer, Blogger und auch Firmen aktiv an der Kampagne zur Verbreitung von OER.</em></p>

<p><em>Ausgangspunkt dieses erneuten Versuchs, das Bewusstsein f&#252;r freie Unterrichtsmaterialien zu st&#228;rken, waren <a title="Betreff: „#Schultrojaner“ || Liebe Schulbuchverlage!" href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/">Reaktionen auf den sog. „Schultrojaner“</a>, mit dessen Hilfe verdachtsunabh&#228;ngig Schulrechner auf das Vorhandensein von Digitalisaten, also von digitalisierten Schulb&#252;chern oder sonstigen nur analog vorliegenden, vom Copyright gesch&#252;tzten Arbeitsbl&#228;ttern, gescannt werden sollen. </em></p>

<p><em>In diesem Beitrag fasse ich den Verlauf des<a href="http://educamp.mixxt.de"> Educamps in Bielefeld</a> (18.-20.11.2011) und dort gegebene Zusagen im Zusammenhang mit der Kampagne zur F&#246;rderung freier Bildungsmedien zusammen, um so den aktuellen Stand der Vernetzung darzustellen.<span id="more-34042"></span></em></p>

<p>Das Educamp in Bielefeld ist vorbei. Doch einige haben sich Arbeit mit nach Hause genommen – zumindest die Verantwortung einer Zusage zur Mitarbeit am Verbreiten des Gedankens, dass Unterrichtsmaterial bevorzugt unter <a href="http://de.creativecommons.org/">Creative-Commons-Lizenz</a> und somit unter dem Label „Open Educational Ressources“ (OER) erscheinen sollte.</p>

<p>Der Reihe nach: Am Samstag Morgen begann das Educamp in Bielefeld. Von unterschiedlichen Seiten wurde ich angesprochen, ob ich denn eine Session zum „Schultrojaner“ und zu freien Unterrichtsmaterialien anbieten w&#252;rde. Ich verneinte die Frage zun&#228;chst, darauf bauend, dass dieses Thema schon auf die Tagesordnung kommen werde, auch ohne dass ich vorpresche, als ob ich momentan keine anderen Themen mehr kennen oder mich gar f&#252;r keine anderen Themen mehr interessieren w&#252;rde.</p>

<p>Es wurde dann auch Thema. Explizit griff <a href="http://netzfaktorei.de/">D&#246;rte Giebel</a> (Twitter: <a href="https://twitter.com/#!/diegoerelebt">@diegoerelebt</a>) das Thema in einer <a href="http://www.freie-bildungsmedien.de/pad/ro/r.uVGn9eNgCFstI8e8">Session zur Methodik freier Unterrichtsmaterialien</a> auf und auch in anderen Sessions spielte es unter der Oberfl&#228;che immer wieder eine Rolle. – Aber im Sinne eines Vorantreibens des Gedankens, dass freie Unterrichtsmaterialien st&#228;rker in das Bewusstsein von Lehrenden und Lernenden r&#252;cken sollten, entwickelte sich erst im Laufe des Samstags eine Dynamik, die dann am Sonntag Konsequenzen hatte.</p>

<p>Im Verlauf des Samstags konnte ich in einigen Gespr&#228;chen etwas von der Stimmung auffangen, die mit der Frage von freien Unterrichtsmaterialien verbunden ist.</p>

<p>Dabei bemerkte ich immer wieder, welch B&#228;rendienst sich die <a href="http://netzpolitik.org/2011/der-schultrojaner-eine-neue-innovation-der-verlage/">Schulbuchverlage</a> mit der vertraglichen Zusicherung der Nutzung einer von ihnen zur Verf&#252;gung gestellten Software durch die Schultr&#228;ger zur verdachtsunabh&#228;ngigen &#220;berpr&#252;fung &#246;ffentlich zug&#228;nglicher Schulcomputer und &#246;ffentlich zug&#228;nglicher Bereiche auf solchen Schulcomputern, auf denen es auch nicht &#246;ffentliche Accounts gibt, geleistet haben. Immer wieder kam der Hinweis, dass letztlich diese – &#246;ffentlichkeitswirksam „Schultrojaner“ genannte – Software, in vielen F&#228;llen einen Prozess des Umdenkens losgetreten habe, in dessen Zentrum die Frage nach Nutzungsmodellen von Unterrichtsmaterialien stehe, die ausdr&#252;cklich Nutzung, Vervielf&#228;ltigung in analoger und digitaler Form und auch deren Ver&#228;nderung zulasse.</p>

<p>Es wurde im Rahmen der Gespr&#228;che, auch schon vor dem Educamp, deutlich: Es gibt bereits eine ganze Menge an frei lizensiertem Material, dessen sich viele Lehrer und Lehrerinnen gar nicht bewusst sind.</p>

<p>Es wurde aber auch klar, dass vielen Lehrenden nicht bewusst ist, dass Material ohne Lizenzangabe automatisch den Regeln des Copyrights unterworfen sind – und eben nicht „frei“ genutzt werden kann.</p>

<p>In diesem Sinne zeichnete sich ab, dass es tats&#228;chlich auch Rechtsfragen sind, die im Zentrum einer Kampagne f&#252;r die Verbreitung von OER stehen m&#252;ssen, denn jedes „freie“ Unterrichtsmaterial braucht eine <a href="http://de.creativecommons.org/">Nutzungslizenz</a>.</p>

<p>Mich hat es im Nachhinein &#252;brigens sehr &#252;berrascht, dass das Thema der Materialerstellung und die damit verbundenen Lizensierungsfragen in meiner Lehrerausbildung nie eine Rolle spielten, obwohl diese Kompetenz doch zu jenen Arbeitsbereichen geh&#246;rt, in denen Lehrende in der Regel aktiv werden. Das aber nur am Rande.</p>

<p>Die Gespr&#228;che waren auf den ganzen Samstag verteilt – und am Abend war dann beim gem&#252;tlichen Teil sehr schnell klar: Am Sonntag muss es darum gehen, N&#228;gel mit K&#246;pfen zu machen. Es erwies sich als sinnvoll, Sessions zu b&#252;ndeln, die das Thema OER auf das Programm bringen wollten, und nicht alleine bei der Sessionvorstellung aufzutreten, sondern in der Gruppe derer, die aktiv an diesem Thema dran sind oder sein wollen.</p>

<p>Es hatte sich gezeigt, wie das Netzwerk zum jetzigen Zeitpunkt aussieht. Dieses Netzwerk galt es nun sichtbar zu machen, denn wenn ich mir Gedanken &#252;ber dezentrale Strukturen bei der Organsiation von freien Unterrichtsmaterialien machen, bringt es wenig, wenn ich alleine Sessions zum Thema anbiete.</p>

<p>Diese dezentrale Vernetzungsstruktur zeichnete sich im Laufe des Samstags als eigentlich bereits existent ab und trat dann am Sonntag gemeinsam auf.</p>

<p><a href="https://twitter.com/#!/christian_ebel">Christian Ebel</a> als Veranstalter war es aber, der den Ansto&#223; gab, dem Sonntag einen gewissen OER-Schwerpunkt zu geben. Hatten wir zun&#228;chst noch dar&#252;ber nachgedacht, zeitlich parallel mehrere Sessions zum Thema anzubieten, regten <a href="http://www.joeran.de/">J&#246;ran Muu&#223;-Meerholz</a> und <a href="http://www.edushift.de/">Felix Schaumburg</a> an, eine Fl&#228;che des Educamps am Sonntag nur mit OER-Sessions zu f&#252;llen und so die am Thema Interessierten zu b&#252;ndeln.</p>

<p>Diese L&#246;sung hat sich als sehr effizient erwiesen, denn im Verlaufe des Sonntags geschah genau das, was ich in meinem Blogartikel zum Thema formuliert hatte: Ich will Taten sehen.</p>

<p>In vier Sessions ging es um unterschiedlichen Aspekte freier Unterrichtsmedien, wobei eben nicht nur Unterrichtsmaterialien in den Blick genommen wurden, sondern immer auch die Frage nach deren Vermittlung, Weitergabe, Sichtbarkeit.</p>

<p>Zun&#228;chst stellte <a href="http://info.blogs.rpi-virtuell.net/author/joerglohrer/">J&#246;rg Lohrer</a> eine <a href="http://www.rpii.net/">Beta-Version</a> der Material- und Kooperationsplattform <a href="http://www.rpi-virtuell.net">rpi-virtuell</a> vor, die sich auch anderen F&#228;chern als der Religion &#246;ffnen wolle, so Lohrer, und die eine L&#246;sung f&#252;r das Thema „Ordnungsstrukturen“ gesucht hat, die auf semantischer Basis funktioniert und aufgrund ihrer starken Orientierung an Verschlagwortungen ein Modell darstellt, das dazu beitragen kann, auch dezentral verf&#252;gbare Unterrichtsmaterialien verf&#252;gbar zu machen.</p>

<p>In einer zweiten Session ging es gemeinsam mit <a href="http://www.designeon.com/">Sabine Hueber</a>, deren Spezialit&#228;t „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crossmedia">crossmediale Kommunikation</a>“ ist, um die Frage, welchen Anforderungen ein Logo der OER-Kampagne gerecht werden m&#252;sse, um das Thema &#252;ber den gegenw&#228;rtigen Aktualit&#228;tsbezug hinaus sichtbar zu halten. Es ging dabei, anders als man annehmen mag, vor allem um inhaltliche Fragen, die sich in der Diskussion sch&#228;rften und auf den Punkt gebracht wurden, sodass am Ende eine Basis f&#252;r ein Logo vorhanden war, das Bez&#252;ge zur Frage der Lizenz, der Offenheit / Freiheit der Bildungsmedien und eben auch zum Education-Bereich integriert und vernetzt darstellt. Wir haben uns bei dieser Session gemeinsam daf&#252;r entschieden, Sabine Huebers Bereitschaft, uns ein Logo zu erstellen, dankbar anzunehmen und ihr den Auftrag gegeben, Entw&#252;rfe auf der Basis unserer Designstudie vorzustellen, was uns auch zugesagt wurde.</p>

<p>In einer n&#228;chsten Session stellten <a href="https://twitter.com/ernstundjan">Jan Engelmann</a> und <a href="https://twitter.com/lilienkopf">Elly K&#246;pf</a> von <a href="htt://Wikimedia.de">Wikimedia.de</a>, dem deutschen Verein zur F&#246;rderung freien Wissens, dessen wichtiges Projekt die Wikipedia ist, die Frage: „Freie Inhalte – Was fehlt euch noch“, wobei es neben einer Vertiefung der Erfahrungen, die Elly K&#246;pf im Schulprojekt von Wikimedia.de bereits gemacht hat, auch um Fragen der richtigen Lizensierung ging, aber eben auch um Fragen, wie zum Beispiel Wikisource als Alternative zur Anschaffung von Schullekt&#252;ren durch Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler genutzt werden kann.</p>

<p>Neben den stark inhaltlich gef&#252;hrten Debatten in den Sessions wurde dieser Educamp-Sonntag zentral von der Frage bestimmt, was die einzelnen Unterst&#252;tzer und Unterst&#252;tzerinnen einer Kampagne zur F&#246;rderung freier Unterrichtsmaterialien (<a href="http://scholar.google.com/scholar?q=Open+Educational+Resources&amp;hl=de&amp;as_sdt=0&amp;as_vis=1&amp;oi=scholart">Open Educational Ressources</a> – OER) konkret und kurzfristig beizutragen bereit sind. Diese Frage schloss jede Session ab und stand abschlie&#223;end im Zentrum einer letzten Session am Sonntagnachmittag, in der noch einmal gesammelt wurde, was nun an konkreten Beitr&#228;gen in den n&#228;chsten Wochen erwartet werden kann. Dabei empfinde ich jeden noch so kleinen, aber doch sehr konkreten Beitrag f&#252;r wichtig, denn in diesen Beitr&#228;gen zeigt sich, dass dezentrale Aktivit&#228;ten m&#246;glich sind, die dennoch aufeinander bezogen und somit vernetzt werden.</p>

<p>Konkret stehen nun folgende Zusagen im Raum:</p>

<ul>
    <li>Von <a href="http://wikimedia.de">Wikimedia e. V</a>., dem Verein zur F&#246;rderung des freien Wissens, dessen wichtigstes Projekt die Wikipedia ist, sagten Jan Engelmann (Leiter Politik und Gesellschaft) und Elly K&#246;pf (Projektassistentin Schulprojekt) zu, dass man ein Pilotprojekt zur Erstellung eines Schulbuches anstrebe, das auf der Basis von Creative-Commons-Lizenzen erscheinen solle. Dazu suche man ein geeignetes Bundesland und ein Fach, in dem ein solches Schulbuchprojekt m&#246;glich sei. Au&#223;erdem werde in den n&#228;chsten Wochen im Wikimediablog ein Beitrag erscheinen, der sich mit Creative-Commons-Lizenzen befasse und dabei auch auf OER eingehe. Hinzu kommt die Zusage einer „Positivliste“, die auf der Basis juristischer Recherchen u. a. die Frage nach urheberrechtlich unbedenkliche Verwertung von OER und auch die lizenzgerechte Nutzung von Wikipediainhalten darstellen soll. In diesem Zusammenhang sei ein webgest&#252;tztes Tool zur Erstellung von Lizenzabsicherungen in der Entwicklung, das dann nat&#252;rlich auch f&#252;r OER genutzt werden k&#246;nne. Man wolle dar&#252;ber hinaus an der Entwicklung einer offenen Datenbankressource mitwirken, mit deren Hilfe Metadaten &#252;ber auf verschiedenen Seiten vorhandene OER-Materialien gesammelt und ausgetauscht werden k&#246;nnen. Ausdr&#252;cklich wurden wir als Nutzer aufgefordert, Bugs, die wir auf Wikipedia, in Wikisource oder Wikibooks etc. finden, die die Nutzung f&#252;r unterrichtliche Zwecke erschweren, zu kommunizieren, sodass diese behoben werden k&#246;nnen.</li>
    <li><a href="https://www.twitter.com/empeiria">J&#246;rg Lohrer</a> sagte zu, sich bei <a href="http://www.rpi-virtuell.de">rpi-virtuell</a> daf&#252;r einzusetzen, dass offensiv auf den Open-Content-Charakter im Rahmen der Plattform hingewiesen und das Material als OER-Material erkennbar gemacht wird. Sobald das Logo als Wiedererkennungszeichen vorliegt, soll es genutzt werden. Um die Frage der Lizenzierung st&#228;rker ins Bewusstsein zu r&#252;cken, wird J&#246;rg Lohrer darauf hin wirken, dass bereits bei der Materialerfassung nach der Lizenz gefragt wird, unter die das Material gestellt werden soll.</li>
    <li>Die <a href="http://www.zum.de">Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien im Internet  e. V. (zum.de)</a> verf&#252;gt bereits &#252;ber <a href="http://wiki.zum.de/Hauptseite">umfangreiche Wiki-Aktivit&#228;ten</a> mit freien Unterrichtsmaterialien, die im Rahmen der Kampagne f&#252;r OER als solche st&#228;rker kenntlich gemacht werden sollen (Logo), wobei auf die Creative-Commons-Lizensierung des Materials bereits hingewiesen wird. Dar&#252;ber hinaus bietet zum.de Lehrenden an, ihre Materialien auf den Seiten des Vereins unterzubringen und verf&#252;gbar zu machen. Au&#223;erdem will der Vorsitzende der ZUM, Karl Kirst, Kontakt mit Autoren der <a href="http://www.zum.de/ZUM/autoren.htm">Autoren-ZUM</a> aufnehmen, um diese &#252;ber die M&#246;glichkeit der CC-Lizenzen aufzukl&#228;ren und so m&#246;glicherweise weiteres Material im bereits vorhandenen OER-Pool verf&#252;gbar zu machen. Dar&#252;ber hinaus sei man zur Zeit dabei, eine umfangreiche Linkdatenbank neu zu programmieren und wolle auch in diesem Zusammenhang das OER-Thema in besonderem Ma&#223;e ber&#252;cksichtigen.</li>
    <li><a href="http://www.designeon.com/">Sabine Hueber</a> hat sich bereit erkl&#228;rt, auf der Basis eines auf dem Educamp in einer Session entwickelten Vorschlages, ein Logo f&#252;r die OER-Kampagne zu erstellen, mit dessen Hilfe sichergestellt werden soll, dass das Thema im Netz sichtbar bleibt und somit aktiv Bewusstseinsarbeit betrieben wird. Das Logo selbst wird mit der Kampagnenseite verkn&#252;pft werden, die im Entstehen ist. Dort findet sich dann auch eine n&#228;here Erl&#228;uterung dessen, wof&#252;r Websites stehen, die dieses Logo f&#252;hren. Die Sessionteilnehmer und -teilnehmerinnen haben entschieden, Sabine Huebers Angebot anzunehmen und bekamen mehrere Gestaltungsversionen zur Abstimmung zugesagt.</li>
    <li><a href="http://dialoge.info">Ralf Hilgenstock</a> wird im Moodle-Kontext f&#252;r OER werben und im Rahmen seines Blogs Funktionen dokumentieren, die es sehr leicht macht, Moodle-Kurse als offene Ressourcen verf&#252;gbar zu machen.</li>
    <li><a href="http://www.eledia.de">elearning im Dialog</a> hat projektbezogene Sponsoringaktivit&#228;ten zugesagt, um OER auch dort zu unterst&#252;tzen, wo eventuell Kosten auftreten werden.</li>
    <li>Maria Eirich (<a href="http://www.mathematik-digital.de">mathematik-digital.de</a>) wird als Mathematiklehrerin reichlich vorhandenes, von ihr erstelltes Arbeitsmaterial, das bislang unter Copyright steht, in CC-Material umwandeln und zur Verf&#252;gung stellen.</li>
    <li><a href="https://twitter.com/gibro">Guido Brombach</a> verweist auf das unter CC und im Quellformat bereits verf&#252;gbare Material auf <a href="http://pb21.de">pb21.de</a> – womit die OER-Kampagne unterst&#252;tzt wird. Sobald das Logo verf&#252;gbar ist, werde man dieses nutzen und so die Sichtbarkeit der OER f&#246;rdern. Dar&#252;ber hinaus wurde auf freies Material der Plattform <a href="http://www.dotcomblog.de/">dotcomblog.de</a> hingewiesen, von der &#228;hnliche Unterst&#252;tzung erwartet werden k&#246;nne.</li>
    <li>Der <a href="http://damianduchamps.wordpress.com/">Blogger Damian Duchamps</a> hat zur Begleitung der Kampagne eine <a href="http://www.cc-your-edu.de/">Website im Aufbau</a>, die sich als Blog speziell der Frage nach Creative-Commons-Lizenzen stellen wird.</li>
    <li>Mehrere Religionslehrer haben sich entschieden, das Projekt <a href="http://www.openreli.de/">openreli</a> zu starten, mit dem Ziel, im Rahmen ihres Fachs f&#252;r OER zu werben und praktisch an Materialien zu arbeiten.</li>
    <li>herrlarbig.de wird die Kampagne als Blog weiter begleiten und dar&#252;ber hinaus eine Website zur Kampagne erstellen. Das Erstellen dieser Website und das Hosting wird von <a href="http://uberspace.de">uberspace.de</a> unterst&#252;tzt und gesponsort.</li>
</ul>

<p>Dar&#252;ber hinaus wurden folgende Unterst&#252;tzungsaktivit&#228;ten f&#252;r die n&#228;chsten ca. vier bis acht Wochen zugesagt:</p>

<ul>
    <li>Der Heidelberger Professor f&#252;r Mathematik Prof. Dr. Christian Spannagel will OER zum Thema in <a href="http://www.cspannagel.wordpress.com">seinem Blog</a> machen.</li>
    <li>Der bloggende Lehrer <a href="http://widerspiegel.wordpress.com/">Martin Kurz</a> wird &#252;ber das Thema Creative-Commons-Lizenzen schreiben.</li>
    <li><a href="http://www.thorstengross.net/">Thorsten Gro&#223;</a> hat einen Artikel zu freien Moodle-Kursen angek&#252;ndigt und wird dar&#252;ber hinaus zun&#228;chst eine Unterrichtseinheit als freien Moodle-Kurs erstellen und verf&#252;gbar machen.</li>
    <li>Mehrere Lehrende auf dem Educamp haben zugesagt, konkrete OER (konkretes freies Unterrichtsmaterial) zu entwickeln und verf&#252;gbar zu machen.</li>
    <li>Die Bielefelder Studentin Julia Riechmann wird mit Maria Eirich von zum.de Kontakt aufnehmen, um Wikieintr&#228;ge, die im Rahmen eines Seminars zur Medienkompetenz entstehen, f&#252;r die Zeit nach dem Seminar als OER nutzbar zu machen. Da das Seminar auf einer Moodleplattform betrieben wird, wird sie auch Kontakt zu <a href="http://moodle.de/">moodle.de</a> aufnehmen, sodass dieses Material auch als Moodlekurs angeboten werden kann. Voraussetzung ist, dass Seminarleitung und die Mitstudierenden als Autoren zustimmen.</li>
</ul>

<p>Au&#223;erdem in absehbarer Zeit:</p>

<ul>
<ul>
    <li>Martin Kurz und Thorsten Gro&#223; werden im M&#228;rz 2012 auf der <a href="http://moodlemoot.moodle.de/">Moodlemoot</a> in M&#252;nster einen Beitrag zu OER einbringen.</li>
    <li>Es wird &#252;ber eine Pr&#228;sentation der Kampagne und des grunds&#228;tzlichen Anliegens im Rahmen der <a href="http://re-publica.de/12/">re:publica 2012</a> nachgedacht, wobei bereits Kontakte bestehen.</li>
</ul>
</ul>

<p>Wer hier jetzt nicht genannt ist und bereits freies Unterrichtsmaterial zur Verf&#252;gung stellt (CC-Lizenz), m&#246;ge seine Angebote doch bitte in den Kommentaren erg&#228;nzen.</p>

<p>Wer sich bereit erkl&#228;ren mag, das Projekt zu unterst&#252;tzen, der oder die m&#246;ge doch bitte in den Kommentaren hinterlassen, was konkret geplant ist.</p>

<p>Das Ziel ist, freie Lernmaterialien zu entwickeln, zu verbreiten und zu vernetzen, ohne dabei die wirklich vernetzten, also dezentralen Strukturen des Netzes in Frage zu stellen, denn in dieser Dezentralit&#228;t gibt es bereits heute ganz viel Unterrichtsmaterial zu entdecken, dass kopiert, digital verwendet, ver&#228;ndert, weitergegeben werden darf. Die ersten Schritte sind getan. Jetzt gilt es dran zu bleiben, aktiv und kontinuierlich die Idee freier Bildungsmedien zu verbreiten, solche Bildungsmedien zu erstellen und daf&#252;r zu sorgen, dass diese in vernetzten Strukturen auch auffindbar und f&#252;r die Lehrenden konkret nutzbar sind.</p>

<p>In nur drei Wochen ist das hier beschriebene Netzwerk mit all den Bereitschaften zur Unterst&#252;tzung entstanden. Ich bin zuversichtlich, dass es noch einige mehr geben wird, die aktiv an und f&#252;r freie Bildungsmedien arbeiten wollen und werden. Sagt doch einfach in den Kommentaren, dass und wie ihr mitmacht.</p>

<blockquote><address>P.S. Sollte jemand seine Zusage in diesem Blogartikel nicht korrekt wiedergegeben finden, bitte ich um kurze Kontaktaufnahme. Ich habe die Zusagen nach bestem Wissen und mit Sorgfalt aus meinen Aufzeichnungen entnommen, aber es kann ja immer passieren, dass was nicht richtig geh&#246;rt. Im Fall der F&#228;lle also: Bitte nicht &#228;rgern, sondern mit mir reden <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </address></blockquote>

<address><em>
</em></address>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/" rel="bookmark" title="8. November 2011">#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&#038; Update zu #schultrojaner)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/24/dokumentation-session-herrlarbig-educamp-echb11/" rel="bookmark" title="24. M&#228;rz 2011">Dokumentation: Session @herrlarbig @Educamp @echb11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/04/von-den-gegebenheiten-zum-traum-1-der-das-achtende-lehrer-kein-beitrag-zum-schultrojaner/" rel="bookmark" title="4. November 2011">Von den Gegebenheiten zum Traum 1: Der das © achtende Lehrer. (K)ein Beitrag zum #Schultrojaner</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2012/01/14/apples-ipad-und-das-schulbuch-geruchte-und-einschatzungen/" rel="bookmark" title="14. Januar 2012">Apples iPad und das Schulbuch – Ger&#252;chte und Einsch&#228;tzungen</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/" rel="bookmark" title="1. Mai 2010">Schulb&#252;cher und freie Unterrichtsmaterialien</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.288 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy2"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"#OER \u2013 Freie Bildungsmedien: Das Netzwerk entsteht!  #schultrojaner #ecbi11 "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/11\/23\/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy2').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/2011/" title="2011" rel="tag">2011</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/arbeitsmaterial/" title="Arbeitsmaterial" rel="tag">Arbeitsmaterial</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/bildungsorte/" title="Bildungsorte" rel="tag">Bildungsorte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogger/" title="Blogger" rel="tag">Blogger</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/debatte/" title="Debatte" rel="tag">Debatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/denken/" title="Denken" rel="tag">Denken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutsch/" title="deutsch" rel="tag">deutsch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital/" title="digital" rel="tag">digital</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/diskussion/" title="Diskussion" rel="tag">Diskussion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/dynamik/" title="Dynamik" rel="tag">Dynamik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/educamp/" title="Educamp" rel="tag">Educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/educamp-2/" title="educamp" rel="tag">educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/educamps/" title="Educamps" rel="tag">Educamps</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/education/" title="education" rel="tag">education</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/forderung/" title="Förderung" rel="tag">Förderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/freie-unterrichtsmaterialien/" title="freie Unterrichtsmaterialien" rel="tag">freie Unterrichtsmaterialien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/freiheit/" title="Freiheit" rel="tag">Freiheit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenz/" title="Kompetenz" rel="tag">Kompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kooperation/" title="Kooperation" rel="tag">Kooperation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/learning/" title="learning" rel="tag">learning</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehre/" title="Lehre" rel="tag">Lehre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrende/" title="Lehrende" rel="tag">Lehrende</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrerin/" title="Lehrerin" rel="tag">Lehrerin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrerinnen/" title="Lehrerinnen" rel="tag">Lehrerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lektuere/" title="Lektüre" rel="tag">Lektüre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/logo/" title="Logo" rel="tag">Logo</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/material/" title="Material" rel="tag">Material</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mathematik/" title="Mathematik" rel="tag">Mathematik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/methodik/" title="Methodik" rel="tag">Methodik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/moodle/" title="Moodle" rel="tag">Moodle</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/netzwerk/" title="Netzwerk" rel="tag">Netzwerk</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/oer-vernetzung/" title="OER-Vernetzung" rel="tag">OER-Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/orientierung/" title="Orientierung" rel="tag">Orientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/plattform/" title="Plattform" rel="tag">Plattform</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/rechner/" title="Rechner" rel="tag">Rechner</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ressource/" title="Ressource" rel="tag">Ressource</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schulbuch/" title="Schulbuch" rel="tag">Schulbuch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schulbuecher/" title="Schulbücher" rel="tag">Schulbücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schulbuchverlag/" title="Schulbuchverlag" rel="tag">Schulbuchverlag</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schulbuchverlage/" title="Schulbuchverlage" rel="tag">Schulbuchverlage</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schultrojaner/" title="Schultrojaner" rel="tag">Schultrojaner</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/session/" title="Session" rel="tag">Session</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sichtbarkeit/" title="Sichtbarkeit" rel="tag">Sichtbarkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/software/" title="Software" rel="tag">Software</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterrichtsmaterial/" title="Unterrichtsmaterial" rel="tag">Unterrichtsmaterial</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterrichtsmedien/" title="Unterrichtsmedien" rel="tag">Unterrichtsmedien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/urheberrecht/" title="Urheberrecht" rel="tag">Urheberrecht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/verantwortung/" title="Verantwortung" rel="tag">Verantwortung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/website/" title="Website" rel="tag">Website</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/11/23/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>25</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://elearning2null.de/learnmedia/ecbi11/banner_285px.png" />
		<media:content url="http://elearning2null.de/learnmedia/ecbi11/banner_285px.png" medium="image">
			<media:title type="html">EduCamp Bielefeld :: 18.-20. November 2011</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Vorspiel zum #Educamp – Das Motto: „Neue Lernkulturen entwickeln und vernetzen“ – #ecbi11</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 23:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[educamp]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[OER-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungen / (Un)konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Educamp]]></category>
		<category><![CDATA[Educamps]]></category>
		<category><![CDATA[education]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Google+]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kollege]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegin]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[learning]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Medium]]></category>
		<category><![CDATA[Metapher]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Ressource]]></category>
		<category><![CDATA[Unkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichtsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschatz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=31863</guid>
		<description><![CDATA[Da zur Zeit im Zusammenhang mit „Lernen“, „Bildung“, „Schule“ – und wahrscheinlich auch noch in anderen Zusammenh&#228;ngen – st&#228;ndig davon gesprochen wird, man m&#252;sse diese Bereiche „neu denken“, bin ich gegen&#252;ber dem Wort „neu“ in all seinen Anwendungsfacetten skeptisch geworden. &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank"><img class="alignright" style="border-style: initial; border-color: initial; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border-width: 0px;" src="http://elearning2null.de/learnmedia/ecbi11/banner_285px.png" alt="EduCamp Bielefeld :: 18.-20. November 2011" width="289" height="78" border="0" /></a></p>

<p>Da zur Zeit im Zusammenhang mit „Lernen“, „Bildung“, „Schule“ – und wahrscheinlich auch noch in anderen Zusammenh&#228;ngen – <a href="http://www.google.com/search?q=%22lernen%20neu%20denken%22%20OR%20%22Schule%20neu%20denken“&#038;ie=utf-8&#038;oe=utf-8#pq=%22lernen+neu+denken%22+or+%22schule+neu+denken“&#038;hl=de&#038;cp=66&#038;gs_id=2y&#038;xhr=t&#038;q=%22lernen+neu+denken%22+OR+%22Schule+neu+denken“+OR+%22Bildung+neu+denken%22&#038;pf=p&#038;sclient=psy-ab&#038;source=hp&#038;pbx=1&#038;oq=%22lernen+neu+denken%22+OR+%22Schule+neu+denken“+OR+%22Bildung+neu+denken%22&#038;aq=f&#038;aqi=&#038;aql=&#038;gs_sm=&#038;gs_upl=&#038;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&#038;fp=91adcd39fed16afc&#038;biw=1127&#038;bih=605" target="_blank">st&#228;ndig davon gesprochen wird, man m&#252;sse diese Bereiche „neu denken“,</a> bin ich gegen&#252;ber dem Wort „neu“ in all seinen Anwendungsfacetten skeptisch geworden.</p>

<p>Nein, es geht nicht um „neu gedachtes“ Lernen, „neu gedachte“ Schulen, Bildung, „neu gedachten” Unterricht. Und deshalb freue ich mich &#252;ber zwei Verben im Titel des <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Educamps in Bielefeld</a>, die &#252;ber das „Neu“ hinausgehen (auch wenn es reingerutscht ist, aber eben nicht als ein Denken, sondern, sondern als Begrifflichkeit, die auf konkrete Praxis verweist). Die Verben lauten „entwickeln“ und „vernetzen“. Sympathische W&#246;rter sind das, finde ich.</p>

<p>„Entwickeln“ ist ein reflexives Verb, das hei&#223;t, es wird (oft) mit dem Reflexivpronomen „sich“ verbunden verwendet. Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reflexivpronomen" target="_blank">Reflexivpronomen</a> „ist ein <a title="Pronomen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pronomen" target="_blank">Pronomen</a>, das sich auf das inhaltliche oder grammatische <a title="Subjekt (Grammatik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subjekt_(Grammatik)" target="_blank">Subjekt</a> eines <a title="Satz (Grammatik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satz_(Grammatik)">Satzes</a> oder <a title="Text" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Text">Textes</a> bezieht“.</p>

<p>Das eine solche sprachanalytische Zugangsweise zum Titel des <a href="http://educamp.mixxt.de/" target="_blank">Educamps in Bielefeld</a> nicht v&#246;llig weit hergeholt ist, verdeutlicht vielleicht der Blick auf drei Quellen, die das Verb „entwickeln“ in den Blick nehmen:</p>

<ol>
    <li>Das<a href="http://woerterbuchnetz.de/DWB/?lemma=entwickelung" target="_blank"> Grimmsche W&#246;rterbuch</a></li>
    <li>Das <a href="http://www.dwds.de/?qu=entwickeln" target="_blank">Projekt Digitales W&#246;rterbuch der deutschen Sprache</a> (DWDS)</li>
    <li>Das <a href="http://wortschatz.uni-leipzig.de/cgi-bin/wort_www.exe?site=1&#038;Wort=entwickeln" target="_blank">Wortschatzlexikon der Uni Leipzig</a></li>
</ol>

<p>Wenn sich „neue Lernkulturen“ entwickeln sollen, dann ist das etwas anderes als „Lernen neu denken“. Eine kleine Auswahl <a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/entwickeln" target="_blank">synonymer</a> Formulierungen,</p>

<p><span id="more-31863"></span></p>

<p>die nat&#252;rlich alle eine etwas andere Bedeutung haben:</p>

<ul>
    <li> <a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/%28sich%29+ergeben+%28aus%29">(sich) ergeben (aus)</a> – Neue Lernkulten ergeben sich aus den Erkenntnissen der Gegenwart &#252;ber vorhandene Lernkulturen, die in den Kontext aktueller Lerntheorien aus Psychologie, P&#228;dagogik und Didaktik gestellt werden.</li>
    <li><a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/sich+herleiten+%28aus%29">sich herleiten (aus)</a> – Neue Lernkulturen leiten sich aus Erfahrungen und Visionen mit dem Lernen her.</li>
    <li> <a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/%28sich%29+profilieren+%28aus%29">(sich) profilieren (aus)</a> – Neue Lernkulturen profilieren sich aus dem Zusammenspiel von praktischer Unterrichtserfahrung und deren Reflexion im Zusammenhang mit den je aktuellen Forschungsergebnissen aus Psychologie, P&#228;dagogik, Unterrichtsforschung etc.</li>
</ul>

<p>Weitere Anregung kann sich jeder selbst in jedem Synonyme-W&#246;rterbuch holen, zum Beispiel im <a href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/entwickeln" target="_blank">OpenThesaurus</a>.</p>

<p>Alles, was mit dem Verb „entwickeln“ verbunden ist, verweist auf Vorhandenes <em>und</em> noch nicht Vorhandenes, in diesem Fall auf vorhandene Lernkulturen (an denen nicht alles schlecht und nicht alles gut ist) und auf deren Entwicklung, wobei diese Entwicklung weder willk&#252;rlich noch zuf&#228;llig ist, sondern reflexiv, auf etwas bezogen – und somit in Reflexionprozesse eingebunden.</p>

<p>Lehrer und jeder mit Bildung befasste Professionelle m&#252;ssen reflektierende Praktiker und praktische Theoretiker in einer Person und in vernetzten Strukturen sein.</p>

<p>Deshalb passt es, wenn im Zusammenhang mit dem Educamp davon gesprochen wird, „Neue Lernkulturen“ zu „entwickeln“: Vor Ort sind Menschen aus der Praxis und der Forschung, von Lobbygruppen, aus Ausbildungszusammenh&#228;ngen etc. Es ist eine Verdichtung von Kompetenz in Sachen Lernkultur, die dort in Bielefeld zusammentrifft, sei es <em>aus</em> bereits gepflegten vernetzten Strukturen (z. B. via Internet) heraus in die reale (wiederholte) Begegnung von Angesicht zu Angesicht, sei es <em>in</em> die (auf gepflegte zuk&#252;nftige Kooperation) vernetzender Begegnung von Angesicht zu Angesicht <em>hinein</em>.</p>

<p>Neben dem Austausch anregender Gedanken stellt sich f&#252;r mich immer die Frage, ob diese Anregungen in einen konstruktiven Prozess &#252;bergehen k&#246;nnen. Keine Frage: Die Anregung an sich ist ein Wert an sich und tr&#228;gt Fr&#252;chte, die vor Ort nicht zu erahnen sind. Um sich aber entwickeln zu k&#246;nnen, w&#252;nsche ich mir f&#252;r mich auch konkrete Projekte, zum Beispiel im Bereich der Offenen / Freien Bildungsmedien (Lernmaterialien), die ich zur Zeit mit Kollegen und Kolleginnen <a title="#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&#038; Update zu #schultrojaner)" href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/" target="_blank">bereits online diskutiere</a>. F&#252;r diese Diskussion sehe ich reichlich M&#246;glichkeiten, dass sich etwas entwickeln kann.</p>

<p>Und angesichts der gro&#223;en Zahl an Teilnehmenden am Educamp wird es noch viele andere M&#246;glichkeiten geben, dass sich aus den Ideen der einzelnen Teilnehmenden in Sachen Lernkultur wirklich auch konkrete Projekte entwickeln k&#246;nnen.</p>

<p>Dabei lebt das Educamp von Vernetzungsstrategien der Teilnehmenden. Neben der <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Mixxt-Plattform</a>, die meist vor allem im Umfeld der Educamps genutzt wird, sind viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen <a href="https://twitter.com/bildungsjunkie/status/136790966433615873" target="_blank">auf Twitter</a> im kontinuierlichen Austausch, &#252;ber Blogs miteinander im Gespr&#228;ch, auf Facebook, Google+ oder eben auch einfach per Telefon, E-Mail und eben auch im direkten, pers&#246;nlichen Kontakt miteinander vernetzt. (Ob es Educamp-Teilnehmende gibt, die noch echte Brief-Korrespondenz betreiben?)</p>

<p>Dieser Austausch erfolgt vernetzt, das hei&#223;t, dass nicht jeder mit jedem im Kontakt steht, das f&#252;r unterschiedliche Interessen unterschiedliche Personen angesprochen werden, ganz so, wie es die Netzmetapher darstellt.</p>

<p>Doch ist diese Netzwerkmetapher nicht unumstritten und kann ihre ganze Bandbreite an Chancen und Risiken erst zeigen, wenn die unterschiedlichen Positionen zu ihr ber&#252;cksichtigt werden<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/#footnote_0_31863" id="identifier_0_31863" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Zusammenhang mit eigenen &amp;#220;berlegungen zu Vernetzungsstrategien im Kontext von &bdquo;OpenEducationalRessources&ldquo; denke ich zur Zeit &amp;#252;ber M&amp;#246;glichkeiten und Grenzen von Vernetzungsstrategien nach, sodass ich im Laufe der Zeit &amp;#252;ber diese Beitr&amp;#228;ge &bdquo;gestolpert&ldquo; bin">1</a></sup>:</p>

<ul>
    <li>Erhard Sch&#252;ttpelz: <a href="http://www.uni-siegen.de/uni/publikationen/extrakte/ausgaben/200906/6.html" target="_blank">Die L&#246;cher im Netz. Was die Netzwerkmetapher verschweigt</a> (Univerist&#228;t Siegen)</li>
    <li>Eine Folie aus einer Ringvorlesung an der Uni Leipzig aus dem Jahre 2000 zur <a href="http://www.informatik.uni-leipzig.de/theo/RingVorl/0517/netze/sld001.htm">Netzmetapher</a></li>
    <li>J&#246;rn M&#252;nkner, <a href="http://www.perspicuitas.uni-essen.de/sammelbd/netzstrukt/auftakt.pdf">Netzstrukturen. Zur Kulturgeschichte sprachlicher, visueller und technischer Netze</a> (Uni Essen) [PDF]</li>
    <li>Emil Zopfi: <a href="http://www.zopfi.ch/0e/Metapher.html">Das Netz: Metapher und Medium</a> (Schweizer Schriftsteller)</li>
    <li>Franz Oswald befasst sich mit der Netzmetapher im Rahmen der Stadtplanung: <a href="http://www.google.com/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=netzmetapher&#038;source=web&#038;cd=3&#038;ved=0CCkQFjAC&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.nsl.ethz.ch%2Findex.php%2Fen%2Fcontent%2Fdownload%2F255%2F1503%2Ffile&#038;ei=tiPETorJJ6bR4QTQk72jDQ&#038;usg=AFQjCNFYtaaDhD6gDe47wX-nWb54ulGXEg&#038;cad=rja">Die Zukunft der Stadt: Anmerkungen zur Netzmetapher der Stadt [PDF</a>]</li>
</ul>

<p>„Vernetzen“ kann meinen, dass man sich vernetzt, um in diesem Netz etwas so Fl&#252;chtiges wie Ideen einzufangen, aber auch, dass man sich im Netz verheddert, wenn dieses beginnt, f&#252;r sich alleine zu stehen.</p>

<p>Als Netzmetapher nutzen wir die Vorstellung vom Vernetzen, um „die Lebensrealit&#228;t, wie wir sie wahrnehmen, darzustellen oder um ein Wunschbild dieser Lebensrealit&#228;t zu vermitteln“ (Franz Oswald: <a href="http://www.google.com/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=netzmetapher&#038;source=web&#038;cd=3&#038;ved=0CCkQFjAC&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.nsl.ethz.ch%2Findex.php%2Fen%2Fcontent%2Fdownload%2F255%2F1503%2Ffile&#038;ei=tiPETorJJ6bR4QTQk72jDQ&#038;usg=AFQjCNFYtaaDhD6gDe47wX-nWb54ulGXEg&#038;cad=rja">Die Zukunft der Stadt: Anmerkungen zur Netzmetapher der Stadt [PDF</a>])</p>

<p>Das Motto des Educamps gibt mir einen Rahmen, in dem ich mich als Teilnehmer orientieren will, einen Rahmen, der gut zu meinen eigenen Anliegen passt:</p>

<ul>
    <li>Es geht um Entwicklung, die durchaus auch Neues im Rahmen von Lernkulturen hervorbringen kann, ohne dass der Anspruch erhoben werden m&#252;sste, das Rad neu zu erfinden.</li>
    <li>Es geht um Entwicklung, in deren Rahmen f&#252;r so manches Rad, das in Gedanken schon gebaut wurde, nun Achse und Antrieb und eine ihm angemessene Art von „Gef&#228;hrt“ gesucht werden, an dem es rollen kann.</li>
    <li>Es geht um Vernetzung dieser Entwicklungsprozesse.</li>
    <li>Es geht um Vernetzung der Realisierung von entwickelten Modellen, Konzepten, Produkten.</li>
    <li>Es geht um Vernetzung des Reflexionsprozesses, ohne dabei die Vernetzung als Zweck in sich selbst zu sehen, denn ein Netz hat immer die Funktion etwas einzufangen.</li>
</ul>

<p>Die Voraussetzungen f&#252;r diese Ziele des <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Educamps</a> sind gut. Bis zu 200 Profis aus dem Bildungsbereich in allen seinen Facetten werden in Bielefeld erwartet. Die „<a title="#Educamp – Bielefeld: Was ist ein #Barcamp? #ecbi11" href="http://herrlarbig.de/2011/11/16/educamp-bielefeld-was-ist-ein-barcamp-ecbi11/" target="_blank">Unkonferenz</a>“ findet in einem Raum ohne abgeschlossene R&#228;ume statt, ein Konzept, das nicht neu ist, sondern im <a href="http://www.uni-bielefeld.de/OSK/" target="_blank">Oberstufenkolleg Bielefeld</a> schon lange Wirklichkeit. Auch wenn das Programm erst vor Ort entsteht, gibt es schon anregende Vorschl&#228;ge.</p>

<p>Die Vernetzungsrate der Teilnehmenden ist hoch, mindestens aber &#252;ber die <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Mixxt-Seite</a> des Educamps angelegt, weil es keinen anderen Weg der Anmeldung gibt, sodass die Voraussetzungen f&#252;r vernetzendes Entwickeln gut sind.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus ist die Veranstaltung selbst in der Regel darauf hin ausgelegt, dass auch Interessierte, die nicht vor Ort sind, viel von den Ereignissen vor Ort mitbekommen. Deshalb lohnt es sich, den Hashtag #ecbi11 auf Twitter bereits als Suchbegriff zu speichern.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/16/educamp-bielefeld-was-ist-ein-barcamp-ecbi11/" rel="bookmark" title="16. November 2011">#Educamp – Bielefeld: Was ist ein #Barcamp? #ecbi11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/18/educamp-bielefeld-die-reisemetapher-oder-das-ziel-wird-dennoch-erreicht-ecbi11/" rel="bookmark" title="18. November 2011">#Educamp – Bielefeld: Die Reisemetapher – oder: Das Ziel wird dennoch erreicht  #ecbi11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/24/dokumentation-session-herrlarbig-educamp-echb11/" rel="bookmark" title="24. M&#228;rz 2011">Dokumentation: Session @herrlarbig @Educamp @echb11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/23/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11/" rel="bookmark" title="23. November 2011">#OER – Freie Bildungsmedien: Das Netzwerk entsteht!  #schultrojaner #ecbi11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/09/28/ldl-als-konstruktivistisch-orientiertes-lernen/" rel="bookmark" title="28. September 2011">LdL als konstruktivistisch orientiertes Lernen</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.017 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy5"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Vorspiel zum #Educamp \u2013 Das Motto: \u201eNeue Lernkulturen entwickeln und vernetzen\u201c \u2013 #ecbi11 "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/11\/17\/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy5').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_31863" class="footnote">Im Zusammenhang mit eigenen &#220;berlegungen zu Vernetzungsstrategien im Kontext von „OpenEducationalRessources“ denke ich zur Zeit &#252;ber M&#246;glichkeiten und Grenzen von Vernetzungsstrategien nach, sodass ich im Laufe der Zeit &#252;ber diese Beitr&#228;ge „gestolpert“ bin</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/austausch/" title="Austausch" rel="tag">Austausch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/barcamp/" title="Barcamp" rel="tag">Barcamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/content/" title="Content" rel="tag">Content</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/diskussion/" title="Diskussion" rel="tag">Diskussion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/e-mail/" title="E-Mail" rel="tag">E-Mail</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/educamp/" title="Educamp" rel="tag">Educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/educamp-2/" title="educamp" rel="tag">educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/educamps/" title="Educamps" rel="tag">Educamps</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/education/" title="education" rel="tag">education</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erfahrungen/" title="Erfahrungen" rel="tag">Erfahrungen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erkenntnis/" title="Erkenntnis" rel="tag">Erkenntnis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/facebook/" title="Facebook" rel="tag">Facebook</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/forschung/" title="Forschung" rel="tag">Forschung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwart/" title="Gegenwart" rel="tag">Gegenwart</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gespraech/" title="Gespräch" rel="tag">Gespräch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/google/" title="Google+" rel="tag">Google+</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kollege/" title="Kollege" rel="tag">Kollege</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kollegin/" title="Kollegin" rel="tag">Kollegin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenz/" title="Kompetenz" rel="tag">Kompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kooperation/" title="Kooperation" rel="tag">Kooperation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kultur/" title="Kultur" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/learning/" title="learning" rel="tag">learning</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/leben/" title="Leben" rel="tag">Leben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehre/" title="Lehre" rel="tag">Lehre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medium/" title="Medium" rel="tag">Medium</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/metapher/" title="Metapher" rel="tag">Metapher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/netzwerk/" title="Netzwerk" rel="tag">Netzwerk</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/oer-theorie/" title="OER-Theorie" rel="tag">OER-Theorie</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/projekte/" title="Projekte" rel="tag">Projekte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/realitaet/" title="Realität" rel="tag">Realität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexionsprozesse/" title="Reflexionsprozesse" rel="tag">Reflexionsprozesse</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ressource/" title="Ressource" rel="tag">Ressource</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/tagungen-unkonferenzen/" title="Tagungen / (Un)konferenzen" rel="tag">Tagungen / (Un)konferenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unkonferenz/" title="Unkonferenz" rel="tag">Unkonferenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterrichtsforschung/" title="Unterrichtsforschung" rel="tag">Unterrichtsforschung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/veranstaltung/" title="Veranstaltung" rel="tag">Veranstaltung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wirklichkeit/" title="Wirklichkeit" rel="tag">Wirklichkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wortschatz/" title="Wortschatz" rel="tag">Wortschatz</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://elearning2null.de/learnmedia/ecbi11/banner_285px.png" />
		<media:content url="http://elearning2null.de/learnmedia/ecbi11/banner_285px.png" medium="image">
			<media:title type="html">EduCamp Bielefeld :: 18.-20. November 2011</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>#OER – Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (&amp; Update zu #schultrojaner)</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 23:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Workflow]]></category>
		<category><![CDATA[educamp]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[OER-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsmedienanbieter]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsmedium]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Declaration]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionsvorschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Educamp]]></category>
		<category><![CDATA[education]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Etherphad]]></category>
		<category><![CDATA[Fachexpertise]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kapstadt Open Education Declaration]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerin]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Logo]]></category>
		<category><![CDATA[Materialienpools]]></category>
		<category><![CDATA[Moodle]]></category>
		<category><![CDATA[Nahziel]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[OER-Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[opco11]]></category>
		<category><![CDATA[PISA]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Ressource]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbuchverlag]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbuchverlage]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schultrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Staatstrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichtsmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichtszweck]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Webseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wertung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedererkennungswert]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wikis]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Workflow]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=29215</guid>
		<description><![CDATA[Update zur Entwicklung der Schultrojanerdebatte Fast bin ich den Verantwortlichen f&#252;r die Erfindung des „Phantoms“ „Schultrojaner“ dankbar. Ja, was da unter der Federf&#252;hrung Bayerns von der Kultuministerkonferenz, diversen Verwertungsgesellschaften und dem VdS Bildungsmedien erfunden wurde, ist ein Phantom, ein Gespenst, &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Update zur Entwicklung der Schultrojanerdebatte</h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Fast bin ich den Verantwortlichen f&#252;r die Erfindung des „Phantoms“ „Schultrojaner“ dankbar. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Ja, was da unter der Federf&#252;hrung Bayerns von der Kultuministerkonferenz, diversen Verwertungsgesellschaften und dem VdS Bildungsmedien erfunden wurde, ist ein Phantom, ein Gespenst, dessen gegenw&#228;rtige Nicht-Existenz Grund genug bietet, in Grundsatzdebatten einzusteigen und an Visionen von Bildung zu arbeiten. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Wenn allerdings gesagt wird, der Schultrojaner existiere noch gar nicht, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Immerhin existiert er als verbindliche Vereinbarung zwischen KMK und VdS Bildungsmedien. Er ist also in den K&#246;pfen der Entscheidungstr&#228;ger sehr wohl pr&#228;sent. – Pr&#228;sent ist er aber auch in den K&#246;pfen all derer, die die Umsetzung einer solchen Technik f&#252;r einen unangemessenen Eingriff in die Integrit&#228;t von Schulrechnern erachten und sich nicht mit technokratischen Zusagen, dass diese Software selbstverst&#228;ndlich sicher sein werde, abspeisen lassen. „Sicher“ w&#228;re der Staatstrojaner auch gewesen, wenn man Politiker und Lobbyvertreter nach ihm gefragt h&#228;tte. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">War da nicht auch Bayern federf&#252;hrend? <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/streit-um-einsatz-des-staatstrojaners-bayern-ignoriert-urteil-zur-schnueffelsoftware-1.1159085" target="_blank">Ein Schelm der b&#246;ses denkt, wenn man h&#246;rt, dass der Vertrag zwischen KMK und VdS Bildungsmedien von Bayern federf&#252;hrend ausgehandelt wurde.</a> Da hat man nun ja wirklich einschl&#228;gige Erfahrungen mit Software zur Computer&#252;berwachung. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Gut, die Schulcomputer-Schn&#252;ffel-Software soll nicht heimlich an Schulen installiert werden, soll vorher getestet werden etc. Eine verdachtsunabh&#228;nige Infiltirierung der Schulrechner w&#228;re diese Software aber dennoch. </span></h2>

<h2><span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-weight: 300;">Das sehen offensichtlich viele so. Zuletzt hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Vereinbarung zwischen KMK und VdS Bildungsmedien scharf kritisiert und <a href="http://netzpolitik.org/2011/bundesjustizministerin-schultrojaner-war-arger-der-woche/" target="_blank">nannte den „Schultrojaner“ ihren „&#196;rger der Woche“</a>.</span></h2>

<h2>Hat der „<a title="Betreff: „#Schultrojaner“ || Liebe Schulbuchverlage!" href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/" target="_blank">offene Brief</a>“ seine Zielgruppen erreicht?</h2>

<p>Auch wenn ich meinen Blogbeitrag von vergangener Woche als offenen Brief gestaltet habe, wurde er nur &#252;ber das Netz abgeschickt. Die Reichweite dieses Briefes war beeindruckend und kam f&#252;r mich vollkommen unerwartet.</p>

<p>Netzpolitik.org verbreitete ihn auf Twitter und der <a href="http://netzpolitik.org/2011/zweites-update-zum-schultrojaner/" target="_blank">Website</a>; <a href="http://www.fr-online.de/wissenschaft/verlagssoftware-lehrer-sind-entsetzt-ueber--schultrojaner-,1472788,11088832.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a>, <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,795449,00.html" target="_blank">Spiegel online</a>, <a href="http://wissen.dradio.de/trojaner-lehrer-unter-generalverdacht.33.de.html?dram:article_id=13287" target="_blank">DRadio-Wissen</a> zitierten ihn und <a href="https://twitter.com/indiesemNetz" target="_blank">Sonja Sch&#252;nemann</a> von <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,8365122,00.html" target="_blank">heute.de</a> telefonierte mit mir und schrieb &#252;ber das <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,8365122,00.html" target="_blank">Thema</a>. heise.de stellte mir Fragen per E-Mail  f&#252;r einen Beitrag &#252;ber „<a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35829/1.html" target="_blank">Offenes Lernmaterial</a>“, der heute erschienen ist.</p>

<p>&#196;u&#223;erungen der Verlage zum Thema<span id="more-29215"></span> habe ich keine wahrgenommen, der VdS Bildungsmedien hat eine <a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/presse/aktuelle-meldungen/01-11-11-faq-plagiats-software/" target="_blank">FAQ-Seite</a> geschaltet, die auch weiter aktualisiert wird, und ein paar Pressestatements etwa gleichen Wortlauts abgegeben und schweigt seitdem beispielsweise auf <a href="https://twitter.com/#!/bildungsmedien/" target="_blank">Twitter</a>. Alleine einige Kultusbeh&#246;rden haben sich zum Thema ge&#228;u&#223;ert, als ob es sich alleine um ihr Problem handelt, obwohl der entsprechende <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/20110615gesamtvertragtext.pdf" target="_blank">Vertrag</a> auch von Verwertungsgesllschaften und dem VdS Bildungsmedien verabschiedet wurde.</p>

<h2>Bewusstseinwandel hin zu offenen Bildungsmedien (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Education" target="_blank">OER</a>)</h2>

<p>Es zeichnet sich ein Bewusstseinswandel zumindest bei den im Web pr&#228;senten und aktiven P&#228;dagogen ab und deshalb bin ich den Verantwortlichen f&#252;r die Erfindung des Phantoms „Schultrojaner“ fast dankbar. Es entwickelt sich nunmehr n&#228;mlich eine <a href="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/10/31/freie-inhalte-im-bildungswesen-statt-kampf-mit-einem-schultrojaner/" target="_blank">Diskussion um Bildungsmedien</a>, die eine &#220;berwachung ihrer Nutzung &#252;berfl&#252;ssig machen, weil sie von Anfang an f&#252;r Unterrichtszwecke frei verf&#252;gbar sind.</p>

<h2>Voraussetzungen einer Diskussion</h2>

<p>Diese Diskussion ist ein Resultat der „Schultrojaner“-Debatte. Hier stelle ich eine Konzeption zur Diskussion, wie es &#252;ber die aktuelle Diskussion hinaus zu einer nachhaltigen Entwicklung qualitativ hochwertiger Bildungsmedien kommen kann, die die bereits verf&#252;gbaren Ressourcen einbindet, neue Kr&#228;fte f&#252;r diese Ressourcen freisetzt und gleichzeitig neue aktive Quellen motivieren soll.</p>

<p>Bei meinen Zielvorstellungen schlie&#223;e ich mich <a href="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/10/31/freie-inhalte-im-bildungswesen-statt-kampf-mit-einem-schultrojaner/" target="_blank">Martin Kurz an, der in seinem Blog</a> schreibt:</p>

<blockquote><address>„Ich w&#252;nsche mir sehnlichst mehr <strong>freie Inhalte im Bildungswesen</strong>. &#196;hnlich dem Grundprinzip der „freien Software“ (bzw. dem Open-Source-Gedanken) sollten diese frei verf&#252;gbar sein. Dabei sind die, ich sage mal Randbedingungen wichtig: die Inhalte sollten</address>
<ul>
    <li>leicht auffindbar,</li>
    <li>strukturiert,</li>
    <li>inhaltlich gepr&#252;ft,</li>
    <li>als frei gekennzeichnet und</li>
    <li>in hoher didaktischer Qualit&#228;t“</li>
</ul>
</blockquote>

<p>Aber wie bekommen wir das hin? <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=2276" target="_blank">Ans&#228;tze in Diskussion und Praxis gab es und gibt es immer wieder</a>, bislang ohne nachhaltigen Erfolg und ohne Effizienz im Rahmen eines Arbeitsfblaufs (Workflow).</p>

<p>Es gibt die <a href="http://zum.de" target="_blank">Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien</a>, <a href="http://de.wikibooks.org/wiki/Hauptseite" target="_blank">Wikibooks</a>, Versuche von <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/11/das-digitale-schulbuch-umsetzung-mit-wiki.htm" target="_blank">Lehrenden mit Wikis, eigene Schulb&#252;cher zu erstellen</a>, frei <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0Aouoi7BpzRy4dHZXdjhZUFIyOGY1Tmc3X1JfU1d6WkE#gid=0" target="_blank">verf&#252;gbare Moodlekurse</a> (diese Liste ist &#252;brigens schon einer erste konkrete Folge der <a href="https://twitter.com/networking_lady/status/133528230962536450" target="_blank">Diskussion auf Twitter</a>), Einzelmaterialien auf Webseiten von Lehrern, <a href="http://teachsam.de" target="_blank">teachsam.de </a>(auch wenn da nicht ganz klar ist, ob die Materialien ver&#228;ndert werden d&#252;rfen, weil unter © erschienen, aber grunds&#228;tzlich frei verf&#252;gbar sind sie scheinbar doch), es gibt <a href="http://4teachers.de" target="_blank">4teachers</a> (wobei sich hier die Frage nach der Qualit&#228;tskontrolle in Sachen Materialien dann schon stark stellt), Fachplattformen wie <a href="http://lernen-aus-der-geschichte.de/" target="_blank">Lernen aus der Geschichte</a>, <a href="http://www.rpi-virtuell.net/" target="_blank">rpi-virtuell</a> und <a href="http://rpp-katholisch.de" target="_blank">rpp-katholisch</a>, es gibt Einzelpersonen mit gro&#223;er Fachexpertise wie <a href="http://www.fachdidaktik-einecke.de/" target="_blank">G&#252;nther Einecke</a> und diese Liste lie&#223;e sich noch deutlich erweitern. M&#246;gen alle, die hier nicht genannt sind, in den Kommentaren ihre Links hinterlassen, so es sich wirklich um „freie Angebote“ handelt.</p>

<p>DIe Zahl der vorhandenen Ressourcen ist beeindruckend. Die Qualit&#228;t unterschiedlich, aber letztlich geh&#246;rt es auch zum Beruf des Lehrers, angemessene Kriterien f&#252;r die Bewertung von Material zu entwickeln, sodass mit dieser Schw&#228;che mancher Angebote durchaus gelebt werden kann.</p>

<p>Neben diesen speziell auf Schule hin ausgerichteten Seiten gibt es zahlreiche unterrichtsrelevante Seiten im Netz, die zwar copyrightgesch&#252;tztes Material anbieten, aber nicht explizit Bildungsmedienanbieter sind, sodass f&#252;r diese Angebote andere Nutzungsm&#246;glichkeiten bestehen. Dar&#252;ber hinaus ist das Material online verf&#252;gbar und man kann damit arbeiten, ohne etwas kopieren zu m&#252;ssen. Da f&#228;ngt bei Wikipedia an und gliedert sich je nach Fach sehr unterschiedlich auf.</p>

<h2>Diskussionsvorschlag</h2>

<p>In meinem Diskussionsvorschlag geht es nun alleine um die Frage der Vernetzung bereits vorhandener und neu entstehender Angebote f&#252;r freie, unterrichtsbezogene Bildungsmedien. Andere Anbieter d&#252;rfen sich gerne an der Verbreitung des Gedankens einer offen zug&#228;nglichen Bildung beteiligen.</p>

<p>Ich schlage vor, sich erst mit dem ganzen Entwurf vertraut zu machen, bevor an Einzelstellen gearbeitet wird.</p>

<p>Ich gliedere meinen Diskussionvorschlag in drei an Zeitr&#228;umen orientierten Zielhorizonte. Das ist alles diskutierbar und ich stelle diesen Diskussionsvorschlag zur Bearbeitung auch als <a href="http://type.riecken.co/p/OER-Dikussion" target="_blank">Etherphad</a> zur Verf&#252;gung.</p>

<ol>
    <li><strong>Nahziele</strong>: Von der aktuellen Debatte ausgehend Strategien entwickeln, mit deren Hilfe der Open-Education-Gedanke im deutschen Sprachraum nachhaltig sichtbar gehalten wird und nicht nach einigen Wochen wieder in der Versenkung verschwindet.</li>
    <li><strong>Mittelfristige Ziele</strong>, die auf die Frage hin ausgerichtet sind, wie eine Vernetzung vorhandener Materialienpools und Einzelmaterialien m&#246;glich wird, die effiziente Suchstrategien erlaubt und gleichzeitig anregende Zufallsfunde erm&#246;glicht.</li>
    <li><strong>Langfristige Ziele</strong>, die auf eine Ver&#228;nderung der Grundeinstellung aller an Bildungsprozessen in Bezug auf die Rolle von Bildungsmedien hin ausgerichtet sind und dabei einen nachhaltigen Bewusstseinwandel bewirken, der zur Umsetzung der strukturellen Ziele f&#252;hrt, die in der <a href="http://www.capetowndeclaration.org/translations/german-translation" target="_blank">Kapstadt Open Education Declaration</a> formuliert werden.</li>
</ol>

<h3>1. Nahziele (6 Wochen)</h3>

<p>Immer wieder beginnt die Debatte um offen und frei verf&#252;gbare Bildungsmedien, ohne dass es bislang gelungen ist, diese Debatte sichtbar und somit langfristig in das Bewusstsein der Akteure in schulischen Zusammenh&#228;ngen zu bringen.</p>

<ul>
    <li>Deshalb w&#252;nsche ich mir, dass Webseiten, die sich aktiv durch Bereitstellung freier Bildungsmedien an der praktischen Umsetzung des Open-Education-Gedankens beteiligen oder / und die aktiv an der theoretischen Weiterentwicklung dieses Konezptes beteiligt sind, dies deutlich sichtbar ausdr&#252;cken k&#246;nnen. Ich w&#252;nsche mir <strong>ein Logo mit hohem Wiedererkennungswert</strong>, dass frei zur Verf&#252;gung steht und fordere Designer, insbesondere jene, die mir via Twitter bereits angeboten haben, sich zu beteiligen, auf, ein solches Logo zu entwickeln. Da ich kein Geld f&#252;r solche Zwecke verf&#252;gbar habe, kann ich f&#252;r ein solches Logo nichts bezahlen, es sei denn es findet sich jemand, der f&#252;r einen Logowettbewerb Preise aussetzen mag. Dieses Loge m&#252;sste unter einer CC-Lizenz stehen. Wenn Vorschl&#228;ge f&#252;r ein solches Logo bei mir eingehen (E-Mail: OER-Logo[at]herrlarbig.de – <strong>Einsendeschluss: 30.11.2011 – 18:00 Uhr</strong>] w&#252;rden diese Entw&#252;rfe zur Abstimmung freigegeben. Zweck dieses Logos: Wer auf Bildungsseiten surft, soll immer wieder dem OER-Gedanken begegnen und dar&#252;ber hinaus soll das Logo dazu beigetragen, die Pr&#228;senz des Gedankens (optisch) zu verstetigen. Dazu w&#228;re eine eing&#228;ngie <strong>Wort-Bild-Marke</strong> hilfreich, wie sie z. B. f&#252;r „<a href="http://www.hardbloggingscientists.de/mitmachen/" target="_blank">hard blogging scientists</a>“ bereits vorliegt (Aktiv sind unter diesem Label z. B. <a href="http://cspannagel.wordpress.com/" target="_blank">Christian Spannagel</a>, <a href="http://www.olivertacke.de/" target="_blank">Oliver Tacke</a>, <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" target="_blank">Florian Freist&#228;tter</a> oder <a href="http://www.schmidtmitdete.de/" target="_blank">Jan Schmidt</a>). Das Manifest, dass es dort zu lesen gibt, sollte f&#252;r die OER-Lehrer die <a href="http://www.capetowndeclaration.org/translations/german-translation" target="_blank">Kapstadt Open Education Declaration</a> sein. Vorschl&#228;ge f&#252;r einen <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claim_(Werbung)" target="_blank">Claim / Slogan</a> </strong>bitte direkt hier anf&#252;gen:</li>
    <li>Austausch mit Interessierten und Akteuren in diesem Kontext. Dieser Austausch hat &#252;ber Twitter unter dem Hashtag #sb20 (steht f&#252;r Schulbuch 2.0) oder auch unter #schultrojaner bereits begonnen. Konkrete Vor-Ort-Begegnungen einiger Akteure in diesem Bereich finden in K&#252;rze im Rahmen des Mitgliedertreffens der Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien statt, das dieses Jahr unter dem Motto „<strong><a href="http://www.zum.de/treffen2011/">Lehrer spinnen Netze und Ideen</a></strong>“ am 12. November in Mainz stattfinden wird. Eine Woche sp&#228;ter wird das Thema absehbar beim <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Educamp an der Laborschule in Bielefeld</a> diskutiert werden, an dem 200 in Bildungszusammenh&#228;ngen stehende oder an diesen interessierte Personen teilnehmen werden. Im Rahmen dieser Begegnungen werden hoffentlich konkrete Projekte gestartet, wie das mit Materialien weitergehen kann, die keinen Schultrojaner zur &#220;berwachung des Urheberrechtes „provozieren“, weil es nichts zu &#252;berwachen, da diese Materialien frei verf&#252;gbar sind.</li>
    <li>Evaluation bisheriger Schritte und Weiterentwicklung der Vision auf Basis der Erfahrungen mit dem Ziel der Formulierung neuer Kurzfristziele.</li>
</ul>

<h3>Mittelfristige Ziele (12 Monate)</h3>

<ul>
    <li>Ich bin kein Fan von Datenzentralismus. Ich w&#252;nsche mir also keine weitere Plattform wie zum.de, wikibooks, rpi-virtuell etc., auf der nun noch einmal offene Bildungsmedien zentralisiert verf&#252;gbar gehalten werden, mit allen (auch finanziellen) Herausforderung, die mit einer solchen Zentralisierung verbunden sind. Ich denke vielmehr an ein Modell, wie ich es im Rahmen des <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/" target="_blank">OpenCourse „Zukunft der Bildung“</a> kennengelernt haben: Entsprechende Materialien werden mit einem bestimmten Schlagwort versehen und anhand dessen zentral gesammelt. Podcastverzeichnisse funktionieren &#228;hnlich, dort wird nur gesammelt, dort sind diese Materialien greifbar, ohne dass die Materialien dort auch hinterlegt werden m&#252;ssten. Kollegen ohne eigene Blogs und Websites sollten motiviert werden, die vorhandenen Gemeinschaftsseiten (s.o. und andere) zu verwenden. Wie der Inhalt von solchen Gemeinschaftseiten in ein zentrales Verzeichnis eingespeist werden k&#246;nnten? Da bitte ich um Initiative technisch versierter, seri&#246;ser Leute. Sollten vorhandene Infrastrukturen wie zum Beispiel von zum.de etc. da Anschlussm&#246;glichkeiten bieten, why not.</li>
    <li>Entwicklung von Qualit&#228;tssicherungkriterien f&#252;r OER-Bildungsmedien verbunden mit einem Peer-Review-System, dass sich der Ressourcen des Internets bedient. (Ich wei&#223;, dass es ein solches System braucht – leidige Erfahrungen mit „Materialb&#246;rsen f&#252;r Lehrer“ – und glaube auch, dass es &#252;ber Kommentaroptionen zu Beitr&#228;gen hinaus gehen muss. Wie es aber konkret aussehen soll, dazu w&#252;nsche ich mir Vorschl&#228;ge im <a href="http://type.riecken.co/p/OER-Dikussion" target="_blank">Diskussions-Etherpad</a> zu diesem Diskussionsvorschlag.</li>
</ul>

<div>F&#228;cherbezogene Beitr&#228;ge (Mittelfristziele – 12 Monate)</div>

<ul>
    <li>Deutschunterricht: Kl&#228;rung, wie gemeinfreie Klassiker so online verf&#252;gbar gemacht werden k&#246;nnen, dass sie zitierbar sind bzw. wo solche bereits verf&#252;gbar sind (Wikisource bietet einige mit Seitenz&#228;hlung, ebenso zeno.org). Dramen m&#252;ssten mit Verszahlen versehen sein, um Sch&#252;lern anbieten zu k&#246;nnen, digitale Versionen zu lesen, statt auf Schullekt&#252;ren der Schulbuchverlage zur&#252;ckzugreifen. (Zu bearbeitende Textstellen in Klausuren m&#252;ssten dann eben vom Lehrer ausgedruckt verf&#252;gbar gemacht werden) Wenn ich es richtig gelesen habe, wird Wikimedia auf dem Educamp in Bielefeld dabei sein. Ich w&#252;rde mich freuen, wenn wir in diese Richtung ins Gespr&#228;ch kommen k&#246;nnten, denn OER brauchen idealerweise starke Partner wie die Wikipediabewegung, um eine breite &#214;ffentlichkeit nachhaltig zu erreichen.</li>
</ul>

<div>Im folgenden weitere F&#228;cher, deren mittelfristigen fachspezifischen Ziele bitte auf dem Etherpad erarbeitet werden, Erg&#228;nzungen fehlender F&#228;cher sind nat&#252;rlich m&#246;glich!</div>

<ul>
    <li>Mathematik</li>
    <li>Englisch</li>
    <li>Franz&#246;sisch</li>
    <li>Latein</li>
    <li>Physik</li>
    <li>Chemie</li>
    <li>Biologie</li>
    <li>Politik und Wirtschaft</li>
    <li>Ethik</li>
    <li>Religion (kath)</li>
    <li>Religion (ev)</li>
    <li>Kunst</li>
    <li>Musik</li>
    <li>Sport</li>
    <li>…</li>
    <li>Evaluation bisheriger Schritte und Weiterentwicklung der Vision auf Basis der Erfahrungen mit dem Ziel der Formulierung neuer Mittelfristziele.</li>
</ul>

<h3>Langfristige Ziele (3 Jahre)</h3>

<ul>
    <li>Langfristig geht es um eine Konsolidierung der Kurzfrist- und Mittelfristziele und ein Hinwirken auf eine grunds&#228;tzliche Ausrichtung des deutschen Bildungssytems auf offene Bildungsans&#228;tze, wie sie in der  <a href="http://www.capetowndeclaration.org/translations/german-translation" target="_blank">Kapstadt Open Education Declaration</a> formuliert sind, wobei diese nicht nur f&#252;r die schulische Bildung gelten d&#252;rfen, sondern auch f&#252;r universit&#228;re Kontexte zur Selbstverst&#228;ndlichkeit werden m&#252;ssen. Dabei ist durchaus die Vernetzung mit der <a href="http://open-access.net/" target="_blank">OpenAccess-Bewegung</a> w&#252;nschenswert.</li>
    <li><a href="https://bildung.enquetebeteiligung.de/instance/bildung" target="_blank">Ver&#228;nderungen im Urheberrecht, die gesetzlich festschreiben</a>, dass Materialien f&#252;r Lehrzwecke in der Schule (Bildungsmedien), die weitgehend aus Steuergeldern finanziert werden, Bearbeitungsrechte zwingend voraussetzen. Es ist eine Form zu finden, die Schulbuchverlage als Dienstleister f&#252;r die Schulen ernst nimmt, denn diese nehmen im Idealfall eine Servicefunktion f&#252;r Lehrende ein, da sie arbeitsentlastend wirken k&#246;nnen. In diesem Sinne sollte auch bei den Schulbuchverlagen darauf hin gearbeitet werden, dass das Bewusstsein Einkehr h&#228;lt, dass diese Servicedienstleister sind und den kontinuierlichen ernst gemeinten Dialog mit Lehrern und Lehrerinnen (nicht nur mit den Kultusbeh&#246;rden) pflegen m&#252;ssen.</li>
    <li>Entwicklung von Modellen der Bezahlung von Leistungen im Bereich der Erstellung von freien Bildungsmedien. Zum einen sollen Autoren, die z. B. f&#252;r Schulbuchverlage OER erarbeiten, angemessen verg&#252;tet werden.  Die Schulbuchverlage k&#246;nnten dann z. B. f&#252;r Ihre Infrastruktur-, Betreuungs-, Lektorats-, Distributions-Servicedienstleistungen etc. bezahlt werden, also f&#252;r alles, was Lehrende entlastet, statt, wie bisher, f&#252;r gedruckte Werke. Diese Bezahlung k&#246;nnte &#252;ber Lizenzvereinbarungen mit der KMK erfolgen, aber auch &#252;ber Lizenzen der Schultr&#228;ger, einzelner Schulen etc. Auf diesem Wege b&#246;ten sich f&#252;r die Verlage auch Innovationsm&#246;glichkeiten, Entwicklungsoptionen f&#252;r das digitale 21. Jahrhundert. Zum anderen sollten Lehrende, die aktiv, kontinuierlich und nachweisbar OER von hoher Qualit&#228;t er- und bereitstellen, dies in Form von Entlastungsstunden anerkannt bekommen, die in der jeweiligen Dienstbeschreibung auch als solche mit einem konkreten Auftrag verbunden festgehalten werden.</li>
    <li>Evaluation bisheriger Schritte und Weiterentwicklung der Vision auf Basis der Erfahrungen mit dem Ziel der Formulierung neuer Langfristziele.</li>
</ul>

<div>Soweit dieser <a href="http://type.riecken.co/p/OER-Dikussion" target="_blank">Diskussionsvorschlag</a>. Ich bin neugierig, inwiefern die Diskussion on- und teilweise auch offline fruchtbar, effizent, nachhaltig und auf lange Sicht f&#252;r alle Beteiligten bereichernd sein wird, sodass wir hier und heute beginnen, neben all den Reformen rund um PISA nicht &#252;ber neue Reformen, sondern &#252;ber neue Visionen f&#252;r Schule und Bildung nachzudenken.</div>

<blockquote>
<div>Nachtrag: Gerade startete <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/11/16/komm-ins-offene-freund/" target="_blank">eine Blogparade zum Thema OER, deren Organisation Christian Spannagel &#252;bernommen hat und zu der ich diesen Beitrag gerne einreiche</a>.</div></blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/23/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11/" rel="bookmark" title="23. November 2011">#OER – Freie Bildungsmedien: Das Netzwerk entsteht!  #schultrojaner #ecbi11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/12/12/phantomdebatte-kommentar-zu-einer-wortregelung-in-sachen-schultrojaner/" rel="bookmark" title="12. Dezember 2011">Phantomdebatte? – Kommentar zu einer „Wortregelung“ in Sachen „Schultrojaner“</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/18/education-education-education/" rel="bookmark" title="18. Januar 2010">Education! Education! Education!</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2012/01/14/apples-ipad-und-das-schulbuch-geruchte-und-einschatzungen/" rel="bookmark" title="14. Januar 2012">Apples iPad und das Schulbuch – Ger&#252;chte und Einsch&#228;tzungen</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/" rel="bookmark" title="17. November 2011">Vorspiel zum #Educamp – Das Motto: „Neue Lernkulturen entwickeln und vernetzen“ – #ecbi11</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.878 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy8"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"#OER \u2013 Offene Bildungsmedien: Ich will Taten sehen! (& Update zu #schultrojaner) "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/11\/08\/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy8').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/austausch/" title="Austausch" rel="tag">Austausch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsmedienanbieter/" title="Bildungsmedienanbieter" rel="tag">Bildungsmedienanbieter</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsmedium/" title="Bildungsmedium" rel="tag">Bildungsmedium</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsseiten/" title="Bildungsseiten" rel="tag">Bildungsseiten</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/computer/" title="Computer" rel="tag">Computer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/debatte/" title="Debatte" rel="tag">Debatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/declaration/" title="Declaration" rel="tag">Declaration</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/denken/" title="Denken" rel="tag">Denken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschunterricht/" title="Deutschunterricht" rel="tag">Deutschunterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/didaktik/" title="Didaktik" rel="tag">Didaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital/" title="digital" rel="tag">digital</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/digitaler-workflow/" title="Digitaler Workflow" rel="tag">Digitaler Workflow</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/diskussion/" title="Diskussion" rel="tag">Diskussion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/diskussionsvorschlag/" title="Diskussionsvorschlag" rel="tag">Diskussionsvorschlag</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/educamp/" title="Educamp" rel="tag">Educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/educamp-2/" title="educamp" rel="tag">educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/education/" title="education" rel="tag">education</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/effizienz/" title="Effizienz" rel="tag">Effizienz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/entscheidung/" title="Entscheidung" rel="tag">Entscheidung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/entwicklung/" title="Entwicklung" rel="tag">Entwicklung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/entwurf/" title="Entwurf" rel="tag">Entwurf</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erfahrung/" title="Erfahrung" rel="tag">Erfahrung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erfahrungen/" title="Erfahrungen" rel="tag">Erfahrungen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/etherphad/" title="Etherphad" rel="tag">Etherphad</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/fachexpertise/" title="Fachexpertise" rel="tag">Fachexpertise</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/infrastruktur/" title="Infrastruktur" rel="tag">Infrastruktur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/innovation/" title="Innovation" rel="tag">Innovation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kapstadt-open-education-declaration/" title="Kapstadt Open Education Declaration" rel="tag">Kapstadt Open Education Declaration</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/klassiker/" title="Klassiker" rel="tag">Klassiker</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrerin/" title="Lehrerin" rel="tag">Lehrerin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrerinnen/" title="Lehrerinnen" rel="tag">Lehrerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/logo/" title="Logo" rel="tag">Logo</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/materialienpools/" title="Materialienpools" rel="tag">Materialienpools</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/moodle/" title="Moodle" rel="tag">Moodle</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/nahziel/" title="Nahziel" rel="tag">Nahziel</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/netzpolitik/" title="Netzpolitik" rel="tag">Netzpolitik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/oer-gedanken/" title="OER-Gedanken" rel="tag">OER-Gedanken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/oer-theorie/" title="OER-Theorie" rel="tag">OER-Theorie</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/opco11/" title="opco11" rel="tag">opco11</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/pisa/" title="PISA" rel="tag">PISA</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/praxis/" title="Praxis" rel="tag">Praxis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/projekt/" title="Projekt" rel="tag">Projekt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/projekte/" title="Projekte" rel="tag">Projekte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/qualitaet/" title="Qualität" rel="tag">Qualität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ressource/" title="Ressource" rel="tag">Ressource</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schulbuch/" title="Schulbuch" rel="tag">Schulbuch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schulbuecher/" title="Schulbücher" rel="tag">Schulbücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schulbuchverlag/" title="Schulbuchverlag" rel="tag">Schulbuchverlag</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schulbuchverlage/" title="Schulbuchverlage" rel="tag">Schulbuchverlage</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schultrojaner/" title="Schultrojaner" rel="tag">Schultrojaner</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/software/" title="Software" rel="tag">Software</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/staatstrojaner/" title="Staatstrojaner" rel="tag">Staatstrojaner</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/technik/" title="Technik" rel="tag">Technik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ueberwachung/" title="Überwachung" rel="tag">Überwachung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterrichtsmedien/" title="Unterrichtsmedien" rel="tag">Unterrichtsmedien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterrichtszweck/" title="Unterrichtszweck" rel="tag">Unterrichtszweck</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/urheberrecht/" title="Urheberrecht" rel="tag">Urheberrecht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/verlag/" title="Verlag" rel="tag">Verlag</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/webseiten/" title="Webseiten" rel="tag">Webseiten</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/website/" title="Website" rel="tag">Website</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/weiterentwicklung/" title="Weiterentwicklung" rel="tag">Weiterentwicklung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wertung/" title="Wertung" rel="tag">Wertung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wiedererkennungswert/" title="Wiedererkennungswert" rel="tag">Wiedererkennungswert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wikipedia/" title="Wikipedia" rel="tag">Wikipedia</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wikis/" title="Wikis" rel="tag">Wikis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wirtschaft/" title="Wirtschaft" rel="tag">Wirtschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/workflow/" title="Workflow" rel="tag">Workflow</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zukunft/" title="Zukunft" rel="tag">Zukunft</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>34</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Von der Umwertung von Werten oder: Kritische Anmerkungen zur „PostPrivacy“</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/10/11/von-der-umwertung-von-werten-oder-kritische-anmerkungen-zur-postprivacy/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/10/11/von-der-umwertung-von-werten-oder-kritische-anmerkungen-zur-postprivacy/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 17:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Datenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Google+]]></category>
		<category><![CDATA[Individuum]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[PostPrivacy]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zweck]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=19380</guid>
		<description><![CDATA[Anonymit&#228;t galt fr&#252;her gilt als ein grundlegendes Recht des B&#252;rgers in einer Demokratie. Wann ich mich wo aufgehalten habe, wann ich mit wem telefonierte, wem ich wann einen Brief schrieb etc., ging geht weder den Staat noch irgendwelche Firmen etwas &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/10/11/von-der-umwertung-von-werten-oder-kritische-anmerkungen-zur-postprivacy/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anonymit&#228;t <del>galt fr&#252;her</del> gilt als ein grundlegendes Recht des B&#252;rgers in einer Demokratie. <em>Wann</em> ich mich <em>wo</em> aufgehalten habe, <em>wann</em> ich <em>mit wem telefoniert</em>e, <em>wem</em> ich <em>wann</em> einen <em>Brief</em> schrieb etc., <del>ging</del> geht weder den Staat noch irgendwelche Firmen etwas an.</p>

<p>F&#252;r den Staat <del>gab</del> gibt es <em>eine</em> Ausnahme: Wenn der berechtigte Verdacht <del>bestand</del> besteht, dass ein B&#252;rger schwere kriminelle Handlungen plant oder durchf&#252;hrt, <del>konnten</del> kann das Brief- und das Telefongeheimnis von einem Richter ohne Wissen der betroffenen Person eingeschr&#228;nkt werden. – Diese M&#246;glichkeiten gibt es heute auch noch, aber die Begehrlichkeiten der Sicherheitsbeh&#246;rden scheinen mit den M&#246;glichkeiten zur &#220;berwachung zu steigen.</p>

<p>Grunds&#228;tzlich aber <del>gilt</del> galt einmal: Der B&#252;rger kann sich unbeobachtet bewegen, unbeobachtet telefonieren, unbeobachtet Briefe schreiben und unbeobachtet seine Schreibmaschine benutzen.</p>

<p>Kurioserweise ist der Begriff „Anonymit&#228;t“ in den vergangenen Jahren mehr und mehr mit negativen Assoziationen verbunden worden, die „Anonymit&#228;t“ nicht mehr als ein grundlegendes Freiheitsrecht verstehen, sondern diese<span id="more-19380"></span> grunds&#228;tzlich mit der Frage rechtswidriger Handlungen verbinden. Fr&#252;her lautete die Grundannahme, dass der Staat  erst genauer hinschauen darf, wenn ein B&#252;rger berechtigten Anlass zur Annahme gibt, er sei in <em>schwere</em> kriminelle Handlungen verwickelt.</p>

<p>Dann kam die Kamera&#252;berwachung durch Polizeibeh&#246;rden. Und erstmals h&#246;rte ich den Satz: „Wer nichts zu verbergen hat, muss die Kamera&#252;berwachung auch nicht f&#252;rchten.“ Dann kam die Kamera&#252;berwachung durch Privatunternehmen (Bahn, &#214;ffentlicher Personennahverkehr…). „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu bef&#252;rchten.“ – Ein Resultat der Kamera&#252;berachung: Es gibt heute medial verwertbare Videoaufzeichnungen von Verbrechen, die aber trotz Kamera&#252;berwachung ver&#252;bt wurden.</p>

<p>Bei der Kamera&#252;berwachung des „&#246;ffentlichen“ Raums kann man bereits heute vermuten, dass nicht, wie versprochen, die Sicherheit zugenommen hat, sondern dass alleine die Aufkl&#228;rung von Verbrechen eine neue M&#246;glichkeit bekommen hat. Polizisten vor Ort k&#246;nnten Verbrechen verhindern, Kameras k&#246;nnen diese nur dokumentieren.</p>

<p>Mit dem Aufkommen des Internets wurde die Sache noch komplizierter, weil Kommunikation neue Wege ging.</p>

<p>Vor allem der Brief wurde in vielen F&#228;llen von der E-Mail abgel&#246;st, was um so erstaunlicher ist, weil eine E-Mail in etwa so offen ist, wie eine Postkarte und dem Brief eigentlich nur die <em>verschl&#252;sselte</em> E-Mail &#228;quivalent w&#228;re – und zwar mit einem wirklich privaten Schl&#252;ssel verschl&#252;sselte E-Mail. Ich spreche hier weder von <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kritik-am-E-Postbrief-waechst-1044814.html" target="_blank">E-Post-Briefen</a> noch von <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Scharfe-Kritik-am-De-Mail-Gesetzentwurf-im-Bundestag-1184961.html" target="_blank">DE-Mail</a>, da diese ja gerade nicht sicherstellen, dass alleine der Absender und Empf&#228;nger das Dokument lesen k&#246;nnen.</p>

<p>Die Implementierung von Verschl&#252;sselungstechnologien in die allt&#228;glich verwendeten Programme hat nach wie vor so gut wie nicht stattgefunden. Selbst verschl&#252;sselter Zugriff auf ein E-Mail-Postfach kostet bei manchen E-Mail-Anbietern extra, obwohl es eigentlich Standard sein m&#252;sste.</p>

<p>Da es technisch relativ einfach ist, unverschl&#252;sselte Kommunikation mitzulesen, ist es nat&#252;rlich naheliegend, dass der Staat auf den Gedanken kommen kann, dass man doch mal sicherheitshalber die Provider verpflichtet, die zentralen Daten der Kommunikation zu speichern, damit man, sollte es zu einem Verbrechen kommen, auf diese Daten zur&#252;ckgreifen k&#246;nne, die zumindest sagen, wer wann mit wem kommuniziert hat, wo jemand war, der mit dem Handy telefoniert hat oder auf ihm angerufen wurde und au&#223;erdem, wer wann welche Website aufgerufen hat. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung" target="_blank">Dies nennt man „Vorratsdatespeicherung“ oder auch „Mindestdatenspeicherung“.</a></p>

<p>In nicht digitale Zeiten &#252;bertragen h&#228;tte dies bedeutet, dass nicht nur gespeichert worden w&#228;re, wann man wen angerufen hat und wie lange, sondern auch noch von wo aus, was in reinen Festnetzzeiten nicht so schwer festzustellen war, und dar&#252;ber hinaus auch noch, welche B&#252;cher man kauft, in der Bibliothek leiht, weiche Zeitung man liest, welche Zeitschriften man bevorzugt, welche Fernsehsender man schaut etc.</p>

<p>Obwohl <a href="http://netzpolitik.org/2011/vorratsdatenspeicherung-wird-verfassungswidrig-fortgefuhrt/" target="_blank">das BVerG das erste Gesetzt zur Vorratsdatenspeicherung verworfen hat, ohne dass dies manche Telekomunikationsanbieter scheinbar gro&#223; gest&#246;rt hat</a>, steht nach wie vor <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:105:0054:0063:DE:PDF" target="_blank">eine EU-Richtlinie</a> im Raum, die genau diese will.</p>

<p>Darum geht es hier aber weniger. Hier geht es um den Mentalit&#228;tswechsel, der in den vergangenen Jahren vorangetrieben wurde. Denn <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/diskussion-um-klarnamen-im-netz-innenminister-friedrich-heizt-debatte-an-1714282.html" target="_blank">mittlerweile gibt es Politiker, die fordern, dass man im Internet doch eigentlich immer mit seinem Klarnamen unterwegs sein solle</a>. Die logische Konsequenz ist dann der bei der Geburt dem Menschen eingepflanzte Chip, der daf&#252;r sorgt, dass man immer und &#252;berall mit Klarnamen unterwegs ist. Betritt man ein Gesch&#228;ft, wird man von den Angestellten mit Namen begr&#252;&#223;t, weil der auf dem Bildschirm erschienen ist, reist man von A nach B wei&#223; die Polizei immer, wo man ist, vielleicht aber auch der Arbeitgeber etc.</p>

<p>Wir erleben zur Zeit, in kleinen Schritten, einen radikalen (gewollten, systematisch betriebenen?!) Mentalit&#228;tswandel, der den Begriff der Privatsph&#228;re mehr und mehr ver&#228;ndert, ja, verdunsten l&#228;sst.</p>

<p>Im Hintergrund dieses Wandels werden Bedrohungsszenarien als Begr&#252;ndung genutzt, die mit dem 11. September 2001 einen H&#246;hepunkt erlebten. Aber diese von staatlichen Seiten genutzten Begr&#252;ndungen sind bei diesem radikalen Mentalit&#228;tswandel nur in kleines R&#228;dchen im Getriebe. Wesentlich aktiver sind wirtschaftliche Interessen am Abbau der Privatsph&#228;re beteiligt.</p>

<p>Es ist kein Zufall, dass Facebook und Google+ im Idealfall nur Anmeldungen mit Klarnamen haben wollen, was sie &#252;brigens von Twitter unterscheidet.</p>

<p>Es ist kein Zufall, dass ich bei Bestellungen im Internet nicht die M&#246;glichkeit habe, meine Daten bei jeder Bestellung neu einzugeben und meine Daten nach dem Abschluss eines Gesch&#228;ftes wieder gel&#246;scht werden, sondern dass &#252;berall „Profile” erstellt werden, deren Zweck es ist, personalisierte Angebote zu machen, mit denen die Hoffnung verbunden wird, dass man dann mehr kaufe.</p>

<p>Einst gab es solche Profile auch: Im Kopf des Fachh&#228;ndlers, der seine Kunden kannte und sie deshalb wirklich pers&#246;nlich beraten konnte! Ich war von ein paar Buchh&#228;ndlern sehr beeindruckt, die mir immer sagen konnte, welche B&#252;cher aus dem Reigen der Neuerscheinungen mit wohl gefallen k&#246;nnten. Es gab nur einen Unterscheid: Das war wirklich personalisiert, auch auf der Seite des Anbieters. Und wenn ein Empfehlung mal nicht stimmte, sagte ich das dem Buchh&#228;ndler.</p>

<p>Man versuche sich einmal bei einem personalisiertem Profil im Kontext eines Interneth&#228;ndlers zu beschweren oder eine Reklamation vorzubringen und man wird merken, dass die Personalisierung einseitig ist und sich dadurch grundlegend von der pers&#246;nlichen Beratung durch den Fachh&#228;ndler unterscheidet: Verlie&#223; ein Verk&#228;ufer ein Gesch&#228;ft, verlie&#223; in der Regel auch das Wissen um den Kunden das Gesch&#228;ft. Computer hingegen generieren Profile v&#246;llig unabh&#228;ngig vom Personal, das gerade in der Firma arbeitet. Einen pers&#246;nlichen Ansprechpartner habe ich in der Regel nicht.</p>

<p>Der Fachh&#228;ndler musste &#252;brigens weder wissen, wie ich hei&#223;e, wo ich wohne und wo ich sonst noch einkaufen gehe.</p>

<p>Digitale Vermarktungsstrategien, auch die Strategien zur Platzierung von Werbung, die mehr und mehr m&#246;glichst an pers&#246;nlichen Profilen ausgerichtet sein soll, werden bislang vor allem mithilfe von Personalisierung und Zur&#252;ckdr&#228;ngung der Privatsph&#228;re verfolgt. Geld wird mit der Vermarktung solcher Daten verdient.</p>

<p>Irgendwann wird es dann interaktive Plakatw&#228;nde geben, auf denen immer genau die Werbung auftauchen wird, die optimal an die gerade auf dem Bahnsteig wartenden Zugg&#228;ste angepasst ist, weil Mittelwerte aus den Profilen dieser Passanten erstellt werden k&#246;nnen.</p>

<p>Irgendwann wird vor jedem Platz im Zug ein Bildschirm platziert sein, auf dem ein personalisiertes Programm f&#252;r den jeweiligen Fahrgast, inklusive angepasster Werbung, laufen wird.</p>

<p>Irgendwann wird uns in kommerziellen Kontexten immer genau die Welt gezeigt, die auf die individuellen Interessen ausgerichtet ist und somit Kaufimpulse setzen will. Das Fremde, Neue, Unerwartete, das in diesem Leben so anregend ist, wird weniger werden.</p>

<p>Und weil wirtschaftliche Interessen scheinbar so harmlos sind, ist es so schwer, den grunds&#228;tzlich mit ihnen verbundenen gesellschaftlichen Wandel in digitalen Zeiten zu sehen oder zu vermitteln, denn personalisierte Angebote sind doch was tolles: Mir wird die Arbeit abgenommen, immer suchen zu m&#252;ssen, was mir gef&#228;llt. Und dass ich bei diesem Suchen Dinge finden k&#246;nnte, die ich nicht erwartet h&#228;tte, die mich ansprechen, obwohl sie meinen Interessen scheinbar zuwiderlaufen, mag ja nett sein, aber so wichtig ist das auch nicht.</p>

<p>All das mag stimmen. Der Preis ist aber, dass das Verst&#228;ndnis von Privatsph&#228;re radikal ver&#228;ndert wird. Ich sage jetzt ganz bewusst nicht „sich ver&#228;ndert“, sondern „ver&#228;ndert wird“, weil hinter den Prozessen, die diese Ver&#228;nderungen herbei f&#252;hren, ganz klar erkennbare Interessen stehen. Vielleicht ist das Interesse nicht explizit die Umwertung des Begriffs der Privatsph&#228;re und der Anonymit&#228;t im allt&#228;glichen Leben, implizit findet diese Umwertung statt.</p>

<p>Die Wege der Profilbildung und des Hineinf&#252;hrens des freien, anonym und unbeobachtet seinen Alltag gestaltenden B&#252;rgers in die selbst verschuldete Bevormundung durch personalisierte Angebote sind vielf&#228;ltig: Kundenkarten, Profilbildungen bei Kreditkartenunternehmen, zunehmende Einf&#252;hrung personalisierter Registrierungspflichten und am umfassendsten im Kontext so genannter „sozialer Netzwerke“, deren Ziel nicht die Vernetzung ist. Diese ist vielmehr Voraussetzung f&#252;r das Gesch&#228;ftsmodell dieser Gro&#223;konzerne. Was dem Benutzer solcher Netzwerke auf der Oberfl&#228;che als „Nutzen“ angeboten wird, ist die Fassade, die den Rechenprozessen im Hintergrund &#252;bergest&#252;lpt wird, die den eigentlichen Nutzen der Netzwerke bilden, indem sie Daten nutzbar machen, die fr&#252;her (in der Regel) anonym blieben: Wer kennt wen, trifft sich mit wem, redet &#252;ber was, kauft wo was ein, geht wann in welchen Kinofilm, h&#246;rt welche Musik, kauft welche B&#252;cher, tritt welchen Fanpages bei etc.</p>

<p>Nat&#252;rlich: Wenn man nichts zu verbergen hat, braucht man all diese Aufl&#246;sung der Anonymit&#228;t, der Privatsph&#228;re nicht zu f&#252;rchten.</p>

<p>Wenn man kein Problem damit hat, dass man vom Staat unter Generalverdacht gestellt wird, indem m&#246;glichst alle Kontaktdaten aller Bundesb&#252;rger und -b&#252;rgerinnen erstmal gespeichert werden (bei Privatunternehmen, die damit in gro&#223;e Versuchung gef&#252;hrt werden!), dem kann dieses Schwinden der Privatsph&#228;re gleichg&#252;ltig sein.</p>

<p>Wenn man kein Problem damit hat, dass Profilbildung stattfindet, die personalisierte Angebote mit sich bringt, dabei aber die Privatsph&#228;re immer weiter verdr&#228;ngt und immer mehr Bereich des Privatlebens der wirtschaftlichen Verwertbarkeit zug&#228;nglich macht, man also immer seltener den &#246;konomischen Interessen um einen herum entgehen kann, der hat mit der Aufl&#246;sung von Anonymit&#228;t und Privatsph&#228;re im Internet kein Problem.</p>

<p>Wer kein Problem damit hat, dass Wirtschaft nicht mehr im Dienst der Menschen gedacht, sondern der Mensch nur noch im Dienst der Wirtschaft gesehen wird, indem Computer die Funktionalisierung des Individuums f&#252;r Interessen anderer vorantreiben, den werden das Schwinden der Privatsph&#228;re und der Anonymit&#228;t des Individuums im &#246;ffentlichen Raum nicht sonderlich viel ausmachen.</p>

<p>Wer aber der Meinung ist, dass das Individuum einen Wert an sich hat; wer der Meinung ist, dass der Mensch einen Anspruch auf Privatsph&#228;re hat, in die nicht st&#228;ndig der Staat oder Konzerne Einblick haben – ja, selbst dann, wenn man „nichts zu verbergen“ hat –; wer der Meinung ist, dass auch die Nutzung moderner Medien, wie dem Computer und dem Internet, m&#246;glich sein sollte, ohne dass st&#228;ndig jemand speichert, was wir gerade tun, der d&#252;rfte ein Problem mit dem Schwinden der Privatsph&#228;re und der Umwertung des Begriffs der „Anonymit&#228;t“ zu einem vorwiegend negativ verstandenen Begriff haben.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/" rel="bookmark" title="1. November 2011">Betreff: „#Schultrojaner“ || Liebe Schulbuchverlage!</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/09/27/das-kann-jeder-sehen-wie-er-will/" rel="bookmark" title="27. September 2011">„Das kann jeder sehen, wie er will“</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/07/23/muto-von-blu/" rel="bookmark" title="23. Juli 2009">MUTO von BLU</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/07/iphone-photographie-ein-erster-versuch/" rel="bookmark" title="7. Oktober 2009">iPhone-Photographie – Ein erster Versuch</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/09/14/50000-zeichner-der-petition-fur-das-verbot-von-vorratsdatenspeicherung-vds/" rel="bookmark" title="14. September 2011">50000+ Zeichner der Petition f&#252;r das Verbot von Vorratsdatenspeicherung #vds</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.222 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy11"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Von der Umwertung von Werten oder: Kritische Anmerkungen zur \u201ePostPrivacy\u201c "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/10\/11\/von-der-umwertung-von-werten-oder-kritische-anmerkungen-zur-postprivacy\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy11').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/anonymitat/" title="Anonymität" rel="tag">Anonymität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/aufklaerung/" title="Aufklärung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/computer/" title="Computer" rel="tag">Computer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/datenspeicherung/" title="Datenspeicherung" rel="tag">Datenspeicherung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/demokratie/" title="Demokratie" rel="tag">Demokratie</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/politikzeitgeschichte/demokratie/" title="Demokratie" rel="tag">Demokratie</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital/" title="digital" rel="tag">digital</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/diskussion/" title="Diskussion" rel="tag">Diskussion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/e-mail/" title="E-Mail" rel="tag">E-Mail</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/facebook/" title="Facebook" rel="tag">Facebook</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/google/" title="Google+" rel="tag">Google+</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/individuum/" title="Individuum" rel="tag">Individuum</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/politikzeitgeschichte/kommentar/" title="Kommentar" rel="tag">Kommentar</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/netzpolitik/" title="Netzpolitik" rel="tag">Netzpolitik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/netzwerk/" title="Netzwerk" rel="tag">Netzwerk</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/politikzeitgeschichte/" title="Politik/Zeitgeschichte" rel="tag">Politik/Zeitgeschichte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/polizei/" title="Polizei" rel="tag">Polizei</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/postprivacy/" title="PostPrivacy" rel="tag">PostPrivacy</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/privacy/" title="Privacy" rel="tag">Privacy</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/privatsphare/" title="Privatsphäre" rel="tag">Privatsphäre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sicherheit/" title="Sicherheit" rel="tag">Sicherheit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ueberwachung/" title="Überwachung" rel="tag">Überwachung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/werte/" title="Werte" rel="tag">Werte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wirtschaft/" title="Wirtschaft" rel="tag">Wirtschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zeit/" title="Zeit" rel="tag">Zeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zweck/" title="Zweck" rel="tag">Zweck</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/10/11/von-der-umwertung-von-werten-oder-kritische-anmerkungen-zur-postprivacy/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>LdL als konstruktivistisch orientiertes Lernen</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/09/28/ldl-als-konstruktivistisch-orientiertes-lernen/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/09/28/ldl-als-konstruktivistisch-orientiertes-lernen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 20:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kompetenzenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Kersten Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Konstruktion]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>
		<category><![CDATA[learning]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrende]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerin]]></category>
		<category><![CDATA[Lernpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Maslow]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenbild]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Methodik]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1221</guid>
		<description><![CDATA[Der folgende Artikel liegt schon seit einigen Monaten im Ordner f&#252;r Entw&#252;rfe. Jetzt bin ich wieder &#252;ber ihn gestolpert und habe entschieden, ihn endlich zu ver&#246;ffentlichen und zur Diskussion zu stellen. Ich w&#252;rde mich sehr freuen, wenn ein konstruktiver Austausch &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/09/28/ldl-als-konstruktivistisch-orientiertes-lernen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der folgende Artikel liegt schon seit einigen Monaten im Ordner f&#252;r Entw&#252;rfe. Jetzt bin ich wieder &#252;ber ihn gestolpert und habe entschieden, ihn endlich zu ver&#246;ffentlichen und zur Diskussion zu stellen. Ich w&#252;rde mich sehr freuen, wenn ein konstruktiver Austausch in den Kommentaren oder in anderen Blogs via PingBack stattfinden w&#252;rde.</em></p>

<p>Als ich noch Referendar war (in Hessen hei&#223;t das heute LiV, was f&#252;r »Lehrer im Vorbereitungsdienst« oder »Lehrerin im Vorbereitungsdienst« steht), stie&#223; ich von Anfang an auf das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konstruktivismus_(Lernpsychologie)" target="_blank">konstruktivistisch orientierte Modell des Lernens</a>.</p>

<p>Dieses Modell geht davon aus, dass Wissen nicht etwas ist, das ein Lehrer oder eine Lehrerin instruieren kann. Wissen wird in diesem Modell des Lernens vielmehr als etwas gesehen, das in kognitiven Prozessen aktiv von Lernenden konstruiert wird. Hierzu schrieb die <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1942437_0_2147_klassiker-der-paedagogik-pestalozzis-geist-weht-bis-heute-durch-die-klassen.html" target="_blank">Stuttgarter Zeitung am 8.2.2009</a>:</p>

<blockquote><address>»In den Schulen ist der instruktive Ansatz als nicht zeitgem&#228;&#223;er Frontalunterricht in die Kritik geraten. Nur das autonome und entdeckende Lernen, bei dem Kinder selbst experimentieren und recherchieren, f&#252;hre zu nachhaltigen Ergebnissen, hei&#223;t das Gegenargument. Lehrer werden Lernbegleiter.«</address></blockquote>

<p>Im Zentrum der Aufgabe von Lehrenden steht in diesem Zusammenhang aktueller p&#228;dagogischer Debatten also, <span id="more-1221"></span> Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern die M&#246;glichkeit zu geben, nicht nur etwas Vorgegebenes zu lernen (zu pauken), sondern nachhaltige neuronale Strukturen im Gehirn zu entwickeln, die nicht nur Wissen repr&#228;sentieren, sondern dar&#252;ber hinaus den Prozess des Lernens in sich selbst tragen, sodass Wissen nicht nur lexikalischen Wert hat, sondern anwendbar wird. Dabei sollte jedoch der Wert guter Instruktion im Prozess der Lernbegleitung nicht untersch&#228;tzt werden.</p>

<p>Ziel ist dabei, neben der f&#252;r Schule nach wie vor zentralen Aufgabe des Aufbaus von Wissen, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Probleml&#246;sungskompetenzen praktisch erlernen zu lassen, die sie langfristig in die Lage versetzen, nicht nur vorgegebenes Wissen zu reproduzieren, sondern auch neues Wissen zu konstruieren. Anders ausgedr&#252;ckt: Konstruktivistisch orientierte Lernmodelle sollen dazu beitragen, in einer sich schnell ver&#228;ndernden Welt &#252;berhaupt in der Lage zu sein, der allenthalben konstatierten Notwendigkeit zu lebenslangem Lernen angemessen gerecht werden zu k&#246;nnen, indem der Prozess des Lernens selbst zu einer zentralen Kernkompetenz wird, die in Lernprozessen erlernt und angewendet wird.</p>

<p>Dem entsprechend lautete eine der zentralen Aussagen, mit der ich einst als Referendar konfrontiert wurde, dass ein Kriterium f&#252;r guten Unterricht darin liege, Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen eigene kognitive Prozesse zu erm&#246;glichen, die &#252;ber das Lernen von Fakten hinausgehen. – Und in den zahlreichen Unterrichtsbesuchen sollten dann solche kognitive Prozesse erkennbar und (auch f&#252;r die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler) reflektierbar werden.</p>

<p>Auch wenn mir dies damals einigerma&#223;en gelungen zu sein scheint, hatte ich bis zum Ende der Ausbildung nur eine Ahnung davon, was mit der Forderung des Aktivierens kognitiver Prozesse bei Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern eigentlich gemeint war. Meist lief das f&#252;r mich auf die Anwendung unterschiedlicher<a href="http://www.methodenpool.de" target="_blank"> konstruktivistisch orientierter Einzelmethoden</a> hinaus, ohne dass ich den Eindruck hatte, wirklich begriffen zu haben, was z. B. Kersten Reich mit »<a href="http://methodenpool.uni-koeln.de/schaubilder/Reich3.pdf" target="_blank">Unsch&#228;rfen der Erkenntnis</a>« meint.</p>

<p>An dieser Stelle brachte mich erst die Besch&#228;ftigung mit dem von <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Jean-Pol Martin</a> praktisch angewendetem und theoretisch reflektiertem Konzept des »Lernens durch Lehren« (LdL) weiter, wobei interessanterweise der Prozess der Besch&#228;ftigung mit diesem Konzept dieses Konzept selbst abbildet: Will ich mich mit diesem Konzept wirklich besch&#228;ftigen, so, das wurde mir sehr schnell klar, muss ich mich selbst in den Reflexionsprozess einbringen, an dem unterschiedlichste Leute beteiligt sind, die die M&#246;glichkeiten des Web 2.0 nutzen, um miteinander vernetzt kollaborativ das Konzeptreflektieren und weiter entwickeln. Die Besch&#228;ftigung mit dieser Meta-Methodik des Unterrichtens f&#252;hrte dazu, dass sich f&#252;r mich eine Art von Lernumgebung herausbildete, die weit &#252;ber Konzepte des »<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Integriertes_Lernen" target="_blank">blended learning</a>s« hinaus reicht. Pl&#246;tzlich wurde die Kommentarfunktion meines Blogs genutzt, entstanden Kontakte &#252;ber fachspezifisiche Communities und via Twitter. Ohne es intendiert zu haben, war ich pl&#246;tzlich mitten in einem p&#228;dagogischen (Fort)Bildungsprozess, der in sich selbst das abbildet und praktiziert, was LdL auch f&#252;r den Unterricht leisten kann.</p>

<p>Die Verbindung mit den Konzepten des konstruktivistisch orientierten Lernens und Lehrens liegt f&#252;r mich darin, dass LdL den Gedanken der kollaborativen Wissenskonstruktion so grundlegend ernst nimmt, wie es mir in bislang keiner anderen Konzeption begegnet ist. Und dabei ist LdL als Grundprinzip p&#228;dagogischen Arbeitens nun wirklich nicht neu, ist doch ein starker <a href="http://www.ku-eichstaett.de/Fakultaeten/SLF/romanistik/didaktik/Forschung/ldl_2008/uebersicht/geschichte.de" target="_blank">Bezug zur Reformp&#228;dogik</a> von Jean-Pol Martin selbst dargestellt worden. Neu erscheint mir an dieser Konzeption jedoch, dass hier, neben dem starken Bezug zur <a href="http://www.zum.de/Faecher/Eth/SA/stoff9/maslow.htm" target="_blank">Bed&#252;rfnispyramide nach Maslow</a>, die M&#246;glichkeiten der digitalen Vernetzung via <a class="zem_slink" title="World Wide Web" href="http://en.wikipedia.org/wiki/World_Wide_Web" rel="wikipedia" target="_blank">World-Wide-Web</a> in die Konzeption aktiv und reflexiv mit eingebunden werden. Die M&#246;glichkeiten der Vernetzung im Web 2.0 als Vernetzung zur Wissenskonstruktion sind zwar keine Voraussetzung f&#252;r LdL, werden aber konsequent mitgedacht, sodass LdL m&#246;glicherweise das erste p&#228;dagogische Modell ist, dass die M&#246;glichkeiten des 21. Jahrhunderts konsequent mit ber&#252;cksichtigt!</p>

<p>Die Konstruktion von Wissen bleibt aber nicht bei den M&#246;glichkeiten digitaler Vernetzungsstrategien stehen. Wissen ist keine Technik, sondern immer an Inhalten und Kompetenzen orientiert. Es geht nicht ohne intensive eigene Bem&#252;hungen, um Wissen zu gewinnen. Der Unterschied ist, dass der Prozess der Gewinnung von Wissen ein v&#246;llig anderer wird, wenn digitale Technologien nicht prim&#228;r als Konsummedien angesehen werden, sondern als Instrumente der Wissensgewinnung: Wie jedes Instrument muss das Spiel erst gelernt werden, bedarf es der &#220;bung. Lernende sind nicht von alleine in der Lage, gemeinsam Probleme zu bearbeiten und neben Probleml&#246;sungsstrategien auf diesem Wege auch Wissen zu emergieren.</p>

<p>In diesem Sinne bedeutet konstruktivistisches Lernen dann eben nicht, dass Lernende mal eben im Internet recherchieren und ihre Ergebnisse zusammentragen. Ein solches Lernen hat gegen&#252;ber der Arbeit mit Handb&#252;chern, Lexika und Fachpublikationen keinen anderen Mehrwert als die schnelle Verf&#252;gbarkeit und w&#252;rde klassische Arbeitstechniken auf ein neues Medium &#252;bertragen, ohne das Medium selbst zu ber&#252;cksichtigen. Lernen online muss produktionsorientiert sein, will es die M&#246;glichkeiten des Internets wirklich produktiv nutzen.</p>

<p>An dieser Stelle bietet LdL und das mit ihm verbundene <a href="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t?title=Lernen_durch_Lehren/Fortbildungen/Materialien" target="_blank">Menschenbild</a> einen Rahmen, der dieses Ideal praktisch umsetzbar macht.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/11/web-20-eine-paedagogische-herausforderung/" rel="bookmark" title="11. Februar 2009">Web 2.0 &#8211; eine p&#228;dagogische Herausforderung?</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/01/30/lernen-durch-lehren/" rel="bookmark" title="30. Januar 2009">Lernen durch Lehren</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/13/vernetzt-lernen-im-web-20/" rel="bookmark" title="13. Februar 2009">Vernetzt – Lernen im Web 2.0</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/08/schueleraktivitaet-im-unterricht-die-affenmetapher/" rel="bookmark" title="8. November 2010">Sch&#252;leraktivit&#228;t im Unterricht: Die Affenmetapher</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/10/sitzordnung-im-unterricht-lehrer-gruppen-themenzentrierung/" rel="bookmark" title="10. M&#228;rz 2011">Sitzordnung im Unterricht: Lehrer-, Gruppen-, Themenzentrierung</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 3.937 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy14"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"LdL als konstruktivistisch orientiertes Lernen "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/09\/28\/ldl-als-konstruktivistisch-orientiertes-lernen\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy14').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/ausbildung/" title="Ausbildung" rel="tag">Ausbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erkenntnis/" title="Erkenntnis" rel="tag">Erkenntnis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/forschung/" title="Forschung" rel="tag">Forschung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jean-pol-martin/" title="Jean-Pol Martin" rel="tag">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kersten-reich/" title="Kersten Reich" rel="tag">Kersten Reich</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenz/" title="Kompetenz" rel="tag">Kompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/kompetenzenfoerderung/" title="Kompetenzenförderung" rel="tag">Kompetenzenförderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/konstruktion/" title="Konstruktion" rel="tag">Konstruktion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ldl/" title="LdL" rel="tag">LdL</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/learning/" title="learning" rel="tag">learning</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/leben/" title="Leben" rel="tag">Leben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehre/" title="Lehre" rel="tag">Lehre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrende/" title="Lehrende" rel="tag">Lehrende</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrerin/" title="Lehrerin" rel="tag">Lehrerin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen-und-lehren/" title="Lernen und Lehren" rel="tag">Lernen und Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernpsychologie/" title="Lernpsychologie" rel="tag">Lernpsychologie</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/maslow/" title="Maslow" rel="tag">Maslow</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/menschenbild/" title="Menschenbild" rel="tag">Menschenbild</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/methode/" title="Methode" rel="tag">Methode</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/methodik/" title="Methodik" rel="tag">Methodik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterrichten/" title="Unterrichten" rel="tag">Unterrichten</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/09/28/ldl-als-konstruktivistisch-orientiertes-lernen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Notizen vom CoLearnCamp #clc11</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/09/10/notizen-vom-colearncamp-clc11/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/09/10/notizen-vom-colearncamp-clc11/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 18:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungen / (Un)konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Flipped Classroom]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrende]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen durch Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Metapher]]></category>
		<category><![CDATA[Metaphern]]></category>
		<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Praktiker]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[SixSigma]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Soft Skills]]></category>
		<category><![CDATA[Stift und Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilnahmebescheinigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Unkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikat]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikate]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifizierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=6279</guid>
		<description><![CDATA[Samstag, 10. September 2011, 06:50 Samstag. Wochenende. Ausschlafen. Von wegen. Ich bin schon auf den Beinen, will heute ein wenig die F&#252;hler ausstrecken und erfahren, wie in Kreisen &#252;ber das Lernen gesprochen wird, in denen Lern-Lehrprofis aus au&#223;erschulischen Zusammenh&#228;ngen aufeinander &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/09/10/notizen-vom-colearncamp-clc11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag, 10. September 2011, 06:50</p>

<h3>Samstag. Wochenende. Ausschlafen.</h3>

<p>Von wegen.</p>

<p>Ich bin schon auf den Beinen, will heute ein wenig die F&#252;hler ausstrecken und erfahren, wie in Kreisen &#252;ber das Lernen gesprochen wird, in denen Lern-Lehrprofis aus au&#223;erschulischen Zusammenh&#228;ngen aufeinander treffen. Fragte den Organisator sogar, ob ich einen Platz besetzen d&#252;rfe, weil ich ja nun nicht aus dem Kreis der Zielgruppe stamme. Nat&#252;rlich durfte ich <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Heute also geht es zum <a href="http://colearncamp.hessenmetall.de/" target="_blank">CorporateLearningCamp</a>, das in den R&#228;umen der TU Darmstadt stattfindet.</p>

<p>8:07 Uhr
<span id="more-6279"></span></p>

<p>Wie lange bin ich schon nicht mehr Regionalbahn gefahren? Hatte diese wunderbar sich nach unten aufschiebenden Fenster fast vergessen. Unsere Mobilit&#228;t ist mehr und mehr in hermetisch nach au&#223;en abgeriegelte Fahrzeuge verlagert worden. Das geht nicht anders. Wir wollen schnell unterwegs sein und der Weg selbst st&#246;rt doch nur beim Ankommen. Naja: Wer den Weg nicht in Kauf nehmen will, der vergisst, dass viele Ziele eben nicht schnell mal mit dem Flieger zu erreichen sind oder an einem ICE-Bahnhof liegen. Lernen aber braucht Zeit, kann nicht zuerst in Fliegern und ICEs stattfinden, braucht diese „langsamen“ Verkehrsmittel. Und dann nat&#252;rlich Anschlussm&#246;glichkeiten f&#252;r den Reisenden auf dem Lernweg. Das ist alles bildlich gesprochen, aber nicht nur bildlich gemeint. Ich sitze in der „langsamen“ Regionalbahn, w&#228;hrend ich mich dieser Metaphern erinnere. Ein ganzer Tag Input und Mitdenken steht an. [Nachtrag: Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass die Frage nach Visualisierungen in Lernzusammenh&#228;ngen, die Frage nach Bildern mit an prominenter Stelle im Tagesprogramm wieder begegnen w&#252;rde. Das Programm war erst etwa eineinhalb Stunden sp&#228;ter bekannt.]</p>

<p>Ich muss mich da gleich vorstellen [Nachtrag: So dachte ich, von meinen Erfahrungen bei meinem ersten Barcamp vor ein paar Monaten ausgehend. Aber das wurde in Darmstadt anders gehandhabt]. Meine drei Begriffe zur Selbstbeschreibung (Tags) sollen Verben sein. Ea geht bei dieser Selbstbeschreibung darum, was ich tue. Die Tags heute also: lernen, lehren, bilden.</p>

<p>9:15 Uhr</p>

<p>Mit dem akademischen Viertel, mit vielen bekannten Gesichtern und noch mehr, die es im Laufe des Tages zumindest teilweise noch kennenzulernen gilt, beginnt f&#252;r mich dieses CoLearnCamp. F&#252;r die Veranstalter und viele der Besucher ist es schon der zweite Tage. F&#252;hle mich dennoch gleich wohl, bekomme nicht das Gef&#252;hl vermittelt, dass der erste Tag so zusammengeschwei&#223;t habe, dass da keine Offenheit mehr w&#228;re. Ganz im Gegenteil: Sch&#246;ne Atmosph&#228;re hier. Leere G&#228;nge dieser gro&#223;en Universit&#228;t, die Fenster des Raumes sind offen, die Sonne scheint, angenehme Sp&#228;tersommerluft dringt herein, Kaffee, S&#228;fte, Wasser, Pl&#228;tzchen sind da. <a href="http://lernspielwiese.wordpress.com/" target="_blank">Monika K&#246;nig</a>, <a href="http://cspannagel.wordpress.com" target="_blank">Christian Spannagel</a>, <a href="http://trainingkonzepte.blogspot.com/" target="_blank">Ellen Trude</a>, <a href="http://appelt.info" target="_blank">Ralf Appelt</a>, <a href="http://khpape.wordpress.com/" target="_blank">Karlheinz Pape</a>, <a href="https://twitter.com/#!/ittnerfa" target="_blank">Frieder</a>, <a href="http://www.designeon.com/" target="_blank">Sabine Hueber</a>, <a href="http://www.bremer.cx/" target="_blank">Claudia Bremer</a>, <a href="http://www.olivertacke.de/" target="_blank">Oliver Tacke</a> und … wen habe ich vergessen, habe ich jemanden vergessen … sind als bekannte Gesichter schon da oder werden heute noch erwartet. Jetzt aber erst mal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp" target="_blank">Themensammlung</a>, denn bei einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tagung#Unkonferenz" target="_blank">Unkonferenz</a> ist die Tages&#252;bersicht immer leer, wenn man ankommt und wird dann in einer Vorstellungsrunde gef&#252;llt.</p>

<p>9:30 Uhr</p>

<p>Die Themen sind da. Aus f&#252;nfzehn Angeboten kann heute ausgew&#228;hlt werden. Hier sind sie alle 15 kurz genannt, f&#252;nf davon werde ich im Laufe des Tages besuchen k&#246;nnen. Bei den von mir besuchten Veranstaltungen schreibe ich dann wahrscheinlich noch was.</p>

<p>Die <a href="http://www.flickr.com/photos/adesigna/6131936807/sizes/o/in/photostream/" target="_blank">Themen des 2. Tages</a> des CorporateLearningCamps (CoLearn; Twittertag: #clc11) – von mir besuchte Veranstaltungen sind kursiv dargestellt:</p>

<ol>
    <li><em>Zertifizierung</em></li>
    <li><em>Softskills. Wie viel E-Learning vertragen sie?</em></li>
    <li>F&#252;hrung braucht Gesundheit. Gesundheit braucht F&#252;hrung. BurnOut und Co.</li>
    <li>Barcamps in der betrieblichen Praxis.</li>
    <li><em>Visualisierung von Inhalten (mit Stift und Papier)</em></li>
    <li>Integration von Traininsgeschichten (E-Learning in Unternehmen)</li>
    <li><em>Social Media Forschung (Forschungsprojekt an Hochschule und in Unternehmen)</em></li>
    <li>SixSigma in E-Teaching</li>
    <li>Exzellente Wissenorganisation Personal- und Organisationsentwicklung</li>
    <li>Wissenstransfer bei Personalwechsel</li>
    <li>Internationale Trainingsorganisation</li>
    <li>LdL &#8211; Lernen durch Lehren (in Unternehmen unbekannt)</li>
    <li><em>The Flipped Classroom</em></li>
    <li>Emotionale Intelligenz und Lernen</li>
    <li>Flexibilisierung von Trainings (in blended Learning-Zusammenh&#228;ngen)</li>
</ol>

<p>9:45 Uhr</p>

<p>&#220;ber Twitter von Basti Hirsch aus Berlin (<a href="https://twitter.com/#!/cervus" target="_blank">@cervus</a>) eine Fangfrage gestellt bekommen: „Lieber Herr Larbig, was willst du denn bitte beim Corporate Learning Camp? #clc11 #fangfrage“</p>

<p>Die Antwort habe ich ja schon um 6:50 gegeben. Aber da die Sammlung meiner Notizen dieses Tages erst sp&#228;ter online gehen werden…</p>

<p>9:50 Uhr</p>

<h3>1 Zertifzierungen?</h3>

<p><a href="http://www.rainerhartlep.de/blog/" target="_blank">Rainer Hartlep</a> erz&#228;hlt, im Ausland g&#228;be es viel mehr Zertifizierungen als in Deutschland. Diese gingen &#252;ber Teilnahmebescheinigungen hinaus.</p>

<p>Der Eindruck der (wenigen) Teilnehmer dieser Session ist ein anderer. St&#228;ndig g&#228;be es Bescheinigung, manchmal werde schon von Zertifikateritis gesprochen. Dies, so Hartlep, liege daran, dass es Unterschiede zwischen betrieblicher Bildung und der Ausbildung an Schule und Hochschule gibt. Und richtig: Die meisten Teilnehmer kommen aus Schule und Hochschule, wissen aber aus eigener Anschauung, dass Hartlep doch recht hat, weil er zwischen wirklichen Qualifikationen, die mit Zertifikaten nachgewiesen werden, und Teilnahmebescheinigungen, die nichts &#252;ber gewonnene F&#228;higkeiten aussagen, unterscheidet.</p>

<p>Vor allem in Unternehmen g&#228;be es bei Fortbildungen oft nur Teilnahmebescheinigungen, keine Pr&#252;fungen. Das liege daran, dass es zum Beispiel bei SAP sehr betriebsspezifische Anwendungen g&#228;be, sodass das innerbetriebliches Wissen au&#223;erbetrieblich sowieso nichts bedeute.</p>

<p>Insgesamt war das ein anregender informeller Austausch, in dem es schnell um die Frage ging, welche Funktion Zertifikate haben und was sie wirklich &#252;ber Kompetenzen aussagen. Zertifikate werden oft mehr als Zugangskriterien verwendet, denn als Qualifikation.</p>

<p>Und in diesem Zusammenhang steht dann pl&#246;tzlich eine Frage im Raum:</p>

<p>Gibt es einen Zusammenhang zwischen Zertifizierungeh&#228;ufigkeit und (mangelndem) Vertrauen in das Bildungssystem, dessen „Zertifikate“ doch eigentlich vergleichbar und aussagekr&#228;ftig sein m&#252;ssten? Diese Frage ist zwar nur f&#252;r Zertifikate interessant, die nicht in der betrieblichen Weiterbildung sondern an Schulen und Universit&#228;ten erworben wurden, aber angesichts der anhaltenden Bildungsdebatte finde ich diese Frage in diesem Zusammenhang wirklich spannend.</p>

<p>11:03 Uhr</p>

<h3>2 Soft-Skills: Wie viel E-Learning vertragen sie?</h3>

<p>Monika K&#246;nig (Lernspielwiese) und Michael Simon (IBM), die P&#228;dagogin und der Techniker, bieten eine Session an, in der es kontrovers um das Thema gehen soll, ob und wie weit Softskills online gelernt werden k&#246;nnen. Monika K&#246;nig sagt, dass online alles gehe. Michael Simon vertritt die Meinung: Online lernen k&#246;nne vorbereitend sein, aber im Coaching brauche es die Face to Face-Situation.</p>

<p>Um an m&#246;glichst konkreten Beispielen zu diskutieren, sammeln wir im Plenum einige Kriterien, die die Teilnehmenden zur F&#252;hrungskompetenz z&#228;hlen. Anschlie&#223;end stimmten wir ab, welche dieser Kriterien im Zentrum der Diskussion stehen sollen.</p>

<blockquote>
<ul>
    <li><em><span class="Apple-style-span">Konflikte regeln 13</span></em></li>
    <li><em><span class="Apple-style-span">Begeisterungsf&#228;higkeit 5</span></em></li>
    <li><em><span class="Apple-style-span">Entscheidungsf&#228;higkeit / Durchsetzungsf&#228;higkeit 15</span></em></li>
    <li><em><span class="Apple-style-span">Einf&#252;hlungsverm&#246;gen 5</span></em></li>
    <li><em><span class="Apple-style-span">Vertrauen in die Mitarbeiter und in sich 1</span></em></li>
    <li><em><span class="Apple-style-span">Adaptives Verhalten / Situationsbezogen angemessener F&#252;hrungsstil 3</span></em></li>
</ul>
</blockquote>

<p>Zun&#228;chst geht es jetzt in der Diskussion um das „Konfliktmanagement“ als ein Soft-Skill, dass F&#252;hrungskr&#228;fte nach unserer Meinung haben m&#252;ssen. Wie aber lernt man diese F&#228;higkeit?</p>

<p>Martin Simon vertritt die Position, dass man sich Theorie anlesen k&#246;nne. Aber zum Beispiel Gr&#252;nde f&#252;r bestimmte Konfliktverhaltensweisen k&#246;nnen nur Face-to-Face im Rollenspiel konkret in die Reaktionsstrategien aufgenommen werden.</p>

<p>Monika K&#246;nig hingegen weist darauf hin, dass das Internet sehr ehrlich sei, direkt, manchmal ein wenig fies. Den Umgang mit dort auftretenden Konflikten k&#246;nne man nur dort lernen.</p>

<p>Nochmal die Frage. Wo lernt man solche Skills: Im Netz oder im direkten Coaching. Wie vermittelt man Soft-Skills? Und doch pendelt die Diskussion stark zwischen dem Erlernen von Softskills und den jeweils konkreten Umsetzzungssituationen. Ist also gar nicht so leicht, bei der Frage zu bleiben. Das mag daran liegen, dass die Frage nach der Konfliktbew&#228;ltigung bei vielen sofort innere Bilder entstehen l&#228;sst, die zeigen, wo man selbst schon vor der Herausforderung stand. Diese Frage ist emotionaler besetzt als jene nach dem Erlernen der n&#246;tigen Soft-Skills. Irgendwie naheliegend, dass die Konzentration auf die Frage erst einmal erarbeitet werden muss.</p>

<p>Die Diskussion ist jetzt bei der Frage angekommen, inwiefern digitale Lernszenarien „realistisch“ sein k&#246;nnen, solange zum Beispiel Avatare f&#252;r Rollenspiele nur dann „spontan“ und nicht vorgefertigt reagieren, wenn sie nicht von einem konkreten anderen Menschen gesteuert werden.</p>

<p>In der Diskussion selbst setzen sich mehr und mehr die Wortbeitr&#228;ge durch, die schnell an vorhergehende Beitr&#228;ge anschlie&#223;en. Ich finde ja auch, dass man bei Erwachsenen nicht mehr das Wort erteilen muss, schade aber auch, dass bei aller Leidenschaft in dieser Diskussion (warum eigentlich?), der Blick daf&#252;r verloren zu gehen scheint, wer einen Wortbeitrag anmeldet und dann in etwa die Reihung eingehalten wird.</p>

<p>Zur&#252;ck zum Thema, denn es gibt auch Konsens. So zum Beispiel bei der Anmerkung, dass Training, egal ob online oder offline, die Entwicklung eines Soft-Skills nur ansto&#223;en k&#246;nne, dass aber die st&#228;ndige Selbstreflexion der F&#252;hrungskraft (bzw. im Kontext von Supervision) die Aufmerksamkeit auf die weiter zu entwickelnden Soft-Skills lenken m&#252;sse, die dann situationbezogen angemessenes Handeln erm&#246;glichen.</p>

<p>Und als jetzt der Vorschlag kam, noch eine weitere Kompetenz aus unserer Sammlung am Beginn der Session, in den Blick zu nehmen, stellen wir fest, dass die Zeit um ist. Sch&#246;n, dass Monika und Martin sich nach der Entdeckung von Dissens am ersten Tag des CoLearnCamps f&#252;r den zweiten Tag zu dieser Session zusammengefunden haben. Das war so eine Session, wie sie nur am zweiten Tag stattfinden kann, die aus der Unkonferenz selbst entwuchs und entsprechend fruchtbar konkrete „Streit“fragen aufgreifen kann.</p>

<p>12:05 Uhr</p>

<h3>3 Visualisierung mit Stift und Papier (vs. Powerpoint)</h3>

<p>Ralf Appelt hat ein <a href="http://www.ietherpad.com/clc11-visualisierung" target="_blank">Etherpaddokument</a> f&#252;r die Session erstellt. Da muss ich nicht viel mitschreiben.</p>

<p>In der Diskussion kommt die Frage auf, ob mit den vorgestellten Beispielen (siehe <a href="http://www.ietherpad.com/clc11-visualisierung" target="_blank">Etherpaddokument</a>) nicht mehr das Thema „Illustration“ und weniger das der „Visualisierung“ angesprochen sei.</p>

<p>Nat&#252;rlich stellt sich die Frage nach dem Aufwand, der mit h&#228;ndisch in einer Lehrveranstaltung erstellten, z. T. relativ aufw&#228;ndigen Visualisierungen einher geht. Mein Eindruck ist, dass die Beispiele, die im Etherpaddokument gezeigt werden, als Lehrform f&#252;r das Internet geeignet sind, aber sicher nicht, wenn sie vor Ort entwickelt werden.</p>

<p>Das hei&#223;t nicht, dass es nicht auch vor Ort zahlreiche „einfache“ Visualisierungsoptionen geben k&#246;nne. Und es wird ausdr&#252;cklich darauf hingewiesen, dass gute PowerPoint-Visualisierungen wirklich gute Instrumente sein k&#246;nnen.</p>

<p>Ich selbst stehe der Sprache und der Illustration in sprachlichen Bildern n&#228;her. Doch angesichts unterschiedlicher Lerntypen geh&#246;ren Illustrationen nat&#252;rlich zum Alltag dazu. Und was Ralf hier an Stiften zeigt, mit denen man Flipchartbl&#228;tter gestalten kann, ist wirklich bereichernd. Wusste gar nicht, dass es <a href="http://www.neuland-world.com/EU/marker-fuer-papier-9uek9p0tz9z/trainermarker-neuland-bigone-4er-farbsets-d2uiv439jdb.html?view=" target="_blank">solche Stifte</a> gibt.</p>

<p>13:00 Uhr</p>

<h3>Mittagspause mit <a href="http://twitpic.com/6itpy8" target="_blank">Fleischbergen</a></h3>

<p>13:50 Uhr</p>

<h3>4 Social Media Forschung</h3>

<p>Karsten Kneese forscht zur Zeit in einem kleinem Forschungsprojekt an der FH Koblenz. Es geht um den weiten Fragehorizont, ob, wie und wozu Lehrende und Lernende Social Media (in Lernkontexten) nutzen. In der Session will er erfahren, was an Fragen effektiv sein k&#246;nnte.</p>

<p>Es wird die Frage gestellt, ob denn die Praktiker nicht selbst forschen w&#252;rden, ob es denn Forschung zu diesem Thema brauche. Die Antworten vieler Sessionteilnehmer sind eindeutig: Ja, die Forschung braucht es, schon alleine, um zu Reflexion bereite Praktiker wirklich zu unterst&#252;tzen, suchen sie doch oft nach bestimmten L&#246;sungen, die sie mithilfe der Forschung schneller finden k&#246;nnen.</p>

<p>Weitere Fragen in der Session: Wie wird die R&#252;cklaufquote von Frageb&#246;gen erh&#246;ht. – Am ehesten, indem den Befragten eine konkrete Relevanz f&#252;r sie selbst darstellen kann.</p>

<p>Welche Rolle spielt Offenheit von Social Media zur eigenst&#228;ndigen Vernetzung, was passiert, wenn zum Beispiel Universit&#228;ten in der eigenen E-Learning-Umgebung Studierenden nicht die M&#246;glichkeit geben, selbst&#228;ndig und ohne Beteiligung einer dritten Person oder Institution Lerngruppen zu er&#246;ffnen?</p>

<p>14:50 Uhr</p>

<h3>5 Flipped Classroom</h3>

<p>Diese Session begleiten Christian Spannagel und Oliver Tacke gemeinsam.</p>

<p>Oliver stellt einige Ans&#228;tze in Bezug auf das Lernen vor, die er aus <a href="http://www.omnisophie.com/" target="_blank">Gunter Duecks</a> Arbeiten abgeleitet hat.</p>

<p>Jetzt beginnt Christian seine kleine Visualisierung, die er auf die Flipchart gemalt hat und die bestimmt eine Auswirkung der Session von Ralf Appelt vorhin (s. o.) ist, zu erl&#228;utern.</p>

<p>Bislang ist es so, dass es in zum Beispiel in Vorlesungen wirklich um die Vorlesung des Professors ging, die er hielt und die dann von Studierenden zuhause nachgearbeitet wurde. Christian hingegen hat seine Vorlesungen in einem Semester aufzeichnen lassen. Im n&#228;chsten Semester gab es dann nicht mehr Vorlesung und Nacharbeit der Studierenden, sondern vor der Vorlesung hatten die Studierenden die Videos zu schauen und in der Vorlesung wurde auf Fragen der Studierenden gearbeitet.</p>

<p>Da gab es doch mal einen Blogeintrag dazu. Ah: <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/05/20/youtube-vorlesungen-und-das-aktive-plenum/" target="_blank">Da ist er</a>. Da erkl&#228;rt Christian, worum es in dieser Session hier geht. In dem Beitrag nennt er diese Arbeitsform noch „aktives Plenum“</p>

<p>Und auch <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/06/17/ein-festival-der-itg-meine-opco11-session/" target="_blank">beim OpenCourse tauchte der Begriff „Flipped Classroom“ nicht auf</a>. Christian kannte ihn bis vor kurzem selbst nicht, aber eine Suchmaschinenabfrage zeigt, dass dieses Konzept im angels&#228;chsischen Bereich durchaus bekannt ist und dort eben „Flipped Classroom“ (umgedrehtes Klassenzimmer) genannt wird.</p>

<p>Jetzt werden wir in Arbeitsgruppen geschickt. Wir sollen &#252;berlegen, welche Pros und welche Contras es in Bezug auf diese Form des Lernens / Lehrens gibt.</p>

<p><a href="http://twitpic.com/6iul22" target="_blank">Die Ergebnisse hat Christian online gestellt.</a></p>

<p>Wieder mal eine von <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:O.tacke/LdL">LDL</a> gepr&#228;gte Session. Aber wie jedes Mal: Selbst aktiv sein scheint mir nach wie vor am effektivsten und macht Spa&#223;.</p>

<p>15:30 Uhr</p>

<h3>Abschlussplenum</h3>

<p>19:47 Uhr</p>

<h3>Resumée</h3>

<p>Die D&#228;mmerung sinkt &#252;ber Frankfurt nieder. Nachdem ich aus Darmstadt zur&#252;ck war, bis Frankfurt Hauptbahnhof waren wir zu viert unterwegs, habe ich meine Notizen des Tages genommen und zu diesem Blogartikel &#252;berarbeitet.</p>

<p>Ich hatte schon heute morgen vor, die Notizen so zu gestalten, dass ich sie hier verwenden kann. Aber zum Teil mussten sie nat&#252;rlich &#252;berarbeitet werden. Notizen sind eben doch manchmal sehr knapp.</p>

<p>Um den Charakter der Anfangsnotizen zu erhalten, habe ich die Sprache an die direkt in den Sessions erstellten Notizen angepasst, die nat&#252;rlich im Pr&#228;sens notiert wurden. W&#228;hrend den Sessions entstand etwa ein Drittel des jetzigen Beitrags.</p>

<p>Die Anregungsdichte, die solche eine Unkonferenz mit sich bringt, beeindruckt mich immer wieder. Aber habe ich etwas davon erfahren, was Lernen in Unternehmen anders macht als in der Schule?</p>

<p>Das Lernen selbst scheint nicht so anders zu sein. Es scheinen eher die &#228;u&#223;eren Rahmenbedingungen, die Corporate-Learning pr&#228;gen. Abgesehen davon, dass Flipcharts wesentlich weiter verbreitet sind als in Schulen, spielt die betriebswirtschaftliche Aufmerksamkeit f&#252;r die Kosten von Fortbildungen im Betrieb scheinbar oft eine bedeutende Rolle. Dar&#252;ber hinaus scheint es – laut mancher &#196;u&#223;erung der anwesenden Trainer – bei Betriebsr&#228;ten Tendenzen zu geben, Fortbildungen in Betrieben eher zur&#252;ckhaltend zu betrachten. Der Pr&#252;fungsdruck bleibt in Deutschland weitgehend aus den Fortbildungen drau&#223;en, weil es kaum mal Zertifikate, sondern meist „nur“ Teilnahmenbescheinigungen gibt. Aber sonst? Habe ich etwas vergessen?</p>

<p>Die Eindr&#252;cke m&#252;ssen sich jetzt setzen. Danke an das ganze Team, das das CoLearnCamp organisiert hat, an alle, die Sessions angeboten haben, unter denen viele mehr waren, die mich interessiert haben. Aber um eine Auswahl kommt man nun eben nicht herum. Und die lebendige Diskussionskultur auf Barcamps lerne ich mehr und mehr sch&#228;tzen, denn das Niveau der Sessions, die ich bei dieser Art von Konferenzen bislang erlebt habe, finde ich wirklich bemerkenswert.</p>

<blockquote>Nachtr&#228;ge:
<ul>
    <li><a href="http://www.olivertacke.de/2011/09/11/neue-lust-neuer-frust/" target="_blank">Oliver Takes Zusammenfassung der #clc11</a></li>
    <li><a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/09/11/der-flipped-classroom-auf-dem-clc11/" target="_blank">Christian Spannagels Beitrag zum Flipped Classroom</a></li>
    <li><a href="http://lernspielwiese.wordpress.com/2011/09/11/clc11-eine-kleine-nachlese/" target="_blank">Monika E. K&#246;nigs „kleine Nachlese“</a></li>
    <li><a href="http://appelt.net/2011/09/coprorate-learning-camp-clc11/" target="_blank">Darstellung des clc11 aus der Sicht Ralf Appells</a></li>
    <li><a href="http://trainingkonzepte.blogspot.com/2011/09/clc11-nachlese.html" target="_blank">Ellen Trudes clc11-Nachlese</a></li>
    <li><a href="http://lress.posterous.com/corporatelearning-barcamp" target="_blank">Lore Ress &#252;ber das Corporate-Learning-Camp 2011</a></li>
    <li><a href="http://haydecker.de/2011/09/notizen-vom-clc11-in-darmstadt/" target="_blank">Joachim Haydeckers Notizen zum clc11 in Darmstadt</a></li>
</ul>
</blockquote>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/12/12/phantomdebatte-kommentar-zu-einer-wortregelung-in-sachen-schultrojaner/" rel="bookmark" title="12. Dezember 2011">Phantomdebatte? – Kommentar zu einer „Wortregelung“ in Sachen „Schultrojaner“</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/07/23/muto-von-blu/" rel="bookmark" title="23. Juli 2009">MUTO von BLU</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/11/die-schueler-sind-zufrieden-ich-auch-erich-hammer-im-gespraech/" rel="bookmark" title="11. April 2009">„Die Sch&#252;ler sind zufrieden &#8211; ich auch“ – Erich Hammer im Gespr&#228;ch</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/17/vorspiel-zum-educamp-das-motto-neue-lernkulturen-entwickeln-und-vernetzen-ecbi11/" rel="bookmark" title="17. November 2011">Vorspiel zum #Educamp – Das Motto: „Neue Lernkulturen entwickeln und vernetzen“ – #ecbi11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/09/15/geordnete-insolvenz-sprachverwirrung/" rel="bookmark" title="15. September 2011">„Geordnete Insolvenz“ #Sprachverwirrung</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.436 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy17"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Notizen vom CoLearnCamp #clc11 "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/09\/10\/notizen-vom-colearncamp-clc11\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy17').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/2011/" title="2011" rel="tag">2011</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/atmosphaere/" title="Atmosphäre" rel="tag">Atmosphäre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ausbildung/" title="Ausbildung" rel="tag">Ausbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/barcamp/" title="Barcamp" rel="tag">Barcamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/emotionale-intelligenz/" title="Emotionale Intelligenz" rel="tag">Emotionale Intelligenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erwachsene/" title="Erwachsene" rel="tag">Erwachsene</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/flipped-classroom/" title="Flipped Classroom" rel="tag">Flipped Classroom</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/forschung/" title="Forschung" rel="tag">Forschung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/fortbildung/" title="Fortbildung" rel="tag">Fortbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/hochschule/" title="Hochschule" rel="tag">Hochschule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenz/" title="Kompetenz" rel="tag">Kompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrende/" title="Lehrende" rel="tag">Lehrende</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen-durch-lehren/" title="Lernen durch Lehren" rel="tag">Lernen durch Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/metapher/" title="Metapher" rel="tag">Metapher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/metaphern/" title="Metaphern" rel="tag">Metaphern</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mitdenken/" title="Mitdenken" rel="tag">Mitdenken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/praktiker/" title="Praktiker" rel="tag">Praktiker</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/praxis/" title="Praxis" rel="tag">Praxis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sixsigma/" title="SixSigma" rel="tag">SixSigma</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/social-media/" title="Social Media" rel="tag">Social Media</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/social-media-forschung/" title="Social Media Forschung" rel="tag">Social Media Forschung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/soft-skills/" title="Soft Skills" rel="tag">Soft Skills</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/stift-und-papier/" title="Stift und Papier" rel="tag">Stift und Papier</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/tagung/" title="Tagung" rel="tag">Tagung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/tagungen-unkonferenzen/" title="Tagungen / (Un)konferenzen" rel="tag">Tagungen / (Un)konferenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/teilnahmebescheinigungen/" title="Teilnahmebescheinigungen" rel="tag">Teilnahmebescheinigungen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unkonferenz/" title="Unkonferenz" rel="tag">Unkonferenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/video/" title="Video" rel="tag">Video</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/visualisierung/" title="Visualisierung" rel="tag">Visualisierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vorlesung/" title="Vorlesung" rel="tag">Vorlesung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/weiterbildung/" title="Weiterbildung" rel="tag">Weiterbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wikipedia/" title="Wikipedia" rel="tag">Wikipedia</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wirtschaft/" title="Wirtschaft" rel="tag">Wirtschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/youtube/" title="YouTube" rel="tag">YouTube</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zertifikat/" title="Zertifikat" rel="tag">Zertifikat</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zertifikate/" title="Zertifikate" rel="tag">Zertifikate</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zertifizierung/" title="Zertifizierung" rel="tag">Zertifizierung</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/09/10/notizen-vom-colearncamp-clc11/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Vernetztes Lernen und Lehrer-Fortbildung in sozialen Netzwerken</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/06/20/vernetztes-lernen-und-lehrer-fortbildung-in-sozialen-netzwerken/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/06/20/vernetztes-lernen-und-lehrer-fortbildung-in-sozialen-netzwerken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 21:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[opco11]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Spannagel]]></category>
		<category><![CDATA[Diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionshypothese]]></category>
		<category><![CDATA[Educamp]]></category>
		<category><![CDATA[Fischernetz]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildungsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzengewinn]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrende]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerin]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Leitmedienwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Praktiker]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Struktur]]></category>
		<category><![CDATA[Student]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikat]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=5993</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Text stellt die Basis meines Vortrages im Rahmen des Fachforums „Lernen in sozialen Netzwerken“ am 21. Juni 2011 dar. Verantwortlich f&#252;r dieses Fachforum ist StudiumDigitale an der Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universit&#228;t. Der gesprochene Text wird von diesem geschriebenen Text zwar mit &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/06/20/vernetztes-lernen-und-lehrer-fortbildung-in-sozialen-netzwerken/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Text stellt die Basis meines Vortrages im Rahmen des <a href="http://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/events/va/fachforum_sn/index.html" target="_blank">Fachforums „Lernen in sozialen Netzwerken“</a> am 21. Juni 2011 dar. Verantwortlich f&#252;r dieses Fachforum ist <a href="http://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/" target="_blank">StudiumDigitale</a> an der Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universit&#228;t. Der gesprochene Text wird von diesem geschriebenen Text zwar mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit abweichen, aber inhaltlich wird es eher weniger Abweichungen geben. </em></p>

<p><em>Das Fachforum bietet zehn Minuten Diskussionszeit. An dieser Stelle hier kann weiter diskutiert werden. Die Kommentare sind offen, f&#252;r Teilnehmende des Fachforums und alle, die etwas zu dieser Diskussion beitragen wollen.</em></p>

<p><em>Die Blogversion ist leicht bearbeitet. Stellen, an denen ich im Leseskript die Zuh&#246;renden direkt anspreche, sind hier in blogvertr&#228;gliche Sprache gebracht.</em></p>

<p><em>&#8212;-
</em></p>

<p>Vom Netz reden macht Angst, wenn man sich anschaut, was mit dem Inhalt von Netzen geschieht, nachdem Fischer sie an Bord geholt haben.</p>

<p>oder</p>

<p>Spinnen haben Netze. Bist du Spinne oder klebst du an den F&#228;den?</p>

<p>Netze sind daf&#252;r da, um etwas zu beinhalten,
seien es Fische,
das Insekt, an dem die Spinne sich gleich laben wird,
seien es Benutzerdaten,
die <del>Hacker</del> Cracker abgreifen und missbrauchen…</p>

<p>Netze und damit meine ich auch das Internet, sind eben nicht,<span id="more-5993"></span> wie die Metapher scheinbar manchmal missverstanden wird, um ihrer selbst willen interessant. Es geht nicht nur um die Knotenpunkte, von denen ausgehend das Netz sich ausbreitet, zwischen denen Informationen hin und her flie&#223;en.</p>

<p>Soziale Vernetzungen sind keine inhaltsleeren Knoten und Verbindungslinien zwischen diesen Knoten, sondern immer von Inhalten gepr&#228;gt.</p>

<p>Eine solche soziale Vernetzung ist die Voraussetzung jeglichen Lernens. Und es gibt sie seit Menschengedenken.</p>

<p>Kinder lernen in sozialen Netzen sprechen, gehen, werden sozialisiert.
Schule ist schon an sich immer ein soziales System, also eine vernetzte Struktur. Die Universit&#228;t, die Arbeitswelt, Fortbildungen… &#220;berall arbeiten wir vernetzt. Das ist schon lange so. Das war auch ohne Internet schon so. Und dennoch ist mit dem Internet nicht nur technisch, sondern auch qualitativ etwas Neues hinzu gekommen.</p>

<p>Dieses Neue fasse ich versuchsweise in drei Begriffe zusammen:</p>

<ul>
    <li>Weltoffenheit des Zugangs</li>
    <li>Zeitautonomie der Zugreifenden</li>
    <li>Kompetenzen- statt Zertifikatsorientierung</li>
</ul>

<p>Die Infrastruktur dieses vernetzten Lernens ist offen und dezentral. Mit allen Vor- und Nachteilen, die eine solche Struktur mit sich bringt.</p>

<p>Die Inhalte dieses vernetzten Lernens sind potentiell ebenso offen und dezentral. Auch das hat Vor- und Nachteile. Deshalb trifft man auch immer wieder auf Lernplattform, die geschlossen sind. Die nennen sich Lernmanagementsysteme. Genau genommen sind es aber Lern-Zugangs-Regulierungs- und Kontrollmechanismen.</p>

<p>Der offenen und dezentralen Infrastruktur wird die geschlossene und zentralisierte Zugangskontrolle zur Seite gestellt. Das kann sinnvoll sein. Das ist hier zun&#228;chst auch nur beschreibend gemeint. Und dennoch ist diese Zugangskontrolle gravierend, begrenzt sie doch Lernm&#246;glichkeiten auf bestimmte Zielgruppen, ohne dass der Mehrwert dieser Begrenzung in allen F&#228;llen nachvollziehbar ist.</p>

<p>Es handelt sich oft um formelle, mit Pr&#252;fungen und Zertifikaten, mit Modulen und Abschl&#252;ssen verbundene Lernformen, die so abgeschottet werden. Formelle Lernprozesse sind hierarchischer Natur. Sie finden in der Regel in geschlossenen, zugangsregulierten Systemen statt.</p>

<p>Und genau mit solchen Systemen bin ich als Lehrer, der sich als reflektierender Praktiker versteht, sehr schnell an die Grenzen dessen gesto&#223;en, was ich mir selbst an Fortbildung w&#252;nsche. Ich wollte nicht nur punktuell reflektieren und neuen Input bekommen. Das funktioniert in der Regel nur sehr reduziert und ist oft mit enormem Aufwand verbunden.</p>

<p>Es wird von Lehrern und Lehrerinnen erwartet, dass sie sich fortbilden. Das ist gut so. Es wird von Lehrern und Lehrenden erwartet, dass sie mit ihrem konkreten Unterricht so reflektiert umgehen k&#246;nnen, dass sie Rechenschaft &#252;ber den gehaltenen Unterricht ablegen k&#246;nnen. Auch das ist gut so.</p>

<p>Zwecks Fortbildung geht man dann zu Veranstaltungen, die einen oder auch mal mehrere Tage dauern, auf denen man vor allem Lehrern und Lehrerinnen begegnet. Vielleicht sind die Referenten externe Fachleute, aber im Grunde bleibt man bei diesen Fortbildungen unter sich. Die Perspektiven von z. B. Sch&#252;lern und Eltern, die f&#252;r den Beruf wichtig sind, bleiben au&#223;en vor.</p>

<p>Ein paar willk&#252;rlich aus dem aktuellen Fortbildungsangebot herausgenommene Titel:</p>

<blockquote>
<ul>
    <li>&#8220;SICHERHEIT IM UMGANG MIT GEWALTHANDLUNGEN&#8221; Gewaltpr&#228;vention an weiterf&#252;hrenden Schulen. Handlungsorientiertes Training f&#252;r Lehrerinnen und Lehrer auf der Basis &#8220;Konfrontativer P&#228;dagogik&#8221;. (f&#228;llt aus) – 110 Euro</li>
</ul>
<ul>
    <li>Einf&#252;hrung in die Personzentrierte Gespr&#228;chsf&#252;hrung &#8211; Teil 1 – 234 Euro</li>
</ul>
<ul>
    <li> Einf&#252;hrung in die Personzentrierte Gespr&#228;chsf&#252;hrung &#8211; Teil II – 234 Euro</li>
</ul>
<ul>
    <li>Elterngespr&#228;che: Das kleine Kunstwerk, Elterngespr&#228;che so zu f&#252;hren, dass sie auch ankommen. Kommunikation, Gespr&#228;chsf&#252;hrung, Umgang mit Konflikten – 120,00 €</li>
</ul>
</blockquote>

<p>Voraussetzung f&#252;r diese Fortbildungsangebote sind folgende:</p>

<ol>
    <li>Man muss sich an den Ort begeben, an dem die Fortbildung stattfindet.</li>
    <li>Man muss an dem Tag, an dem eine Fortbildung stattfindet frei haben oder beurlaubt werden.</li>
    <li>Viele der Fortbildungen kosten Geld. Es gibt einen Fortbildungsmarkt, der nat&#252;rlich auch dazu beitr&#228;gt, dass die Inhalte nicht netz&#246;ffentlich gemacht werden k&#246;nnen, weil man davon lebt, dass die Angebote formeller Natur sind, also oft mit Zerftifikaten enden, und somit hierarchisch strukturiert sein m&#252;ssen.</li>
</ol>

<p>Eine Garantie, dass eine gew&#228;hlte Fortbildung mich in meiner Handlungsf&#228;higkeit im Beruf weiterbringt, gibt es &#252;brigens nicht. Auch wenn das Zertifikat hundert Mal belegt, dass ich mich fortgebildet habe.</p>

<p>Was mich ins Internet brachte, dem ich durchaus auch kritisch gegen&#252;ber zu stehen meine, waren nicht die Themen von Fortbildungen. Es war nicht die Geschlossenheit formeller, hierarchischer Lernstrukturen, die mir nicht erlauben wollten, zu Zeiten zu lernen, zu denen mir das m&#246;glich ist, und auch Menschen beim Lernen zu begegnen, die vielleicht nicht zur eigenen Profession geh&#246;ren.</p>

<p>Was mich ins Internet brachte war schlicht und ergreifend der Mangel an angemessenen auf Computer bezogene Fortbildungen, die nicht bei der Erl&#228;uterung des Einloggens in einen Rechner begannen. Als ich im Jahr 2000 meine erste Website in m&#252;hevoller Kleinarbeit bastelte, hatte ich genau zwei Stunden Hinweise zu Grundlagen von einem Freund bekommen, der HTML schon konnte. Den Rest habe ich mir dann selbst zusammen gesucht. Zugang zum Internet und den notwendigen Ressourcen hatte ich ja.</p>

<p>Damals war ich noch auf dem Weg, Lehrer zu werden. Und mir war klar: Wenn ich mit dem Leitmedienwechsel in Richtung digitaler Medien nicht kompetent mitgehe, werde ich als Lehrer, angesichts von Jugendlichen, die selbstverst&#228;ndliche mit diesen Medien gro&#223; geworden sind, unter meinen M&#246;glichkeiten bleiben, wenn es um sch&#252;lerorientiertes Unterrichten geht.</p>

<p>Damit behaupte ich nicht, dass Jugendliche heute kompetent mit digitalen Medien umgehen k&#246;nnen. Damit sage ich nur: Ich als Lehrer erwartet von mir den kompetenten Umgang mit digitalen Medien, weil ich sonst eher wenig zum Kompetenzengewinn der Jugendlichen in diesem Zusammenhang beitragen kann.</p>

<p>Anders ausgedr&#252;ckt: Ich kam ins Internet, weil ich wissen wollte, wie das funktioniert. Und aus dem gleichen Grund kam ich in soziale „Mitmach“-Strukturen, auch wenn ich <a href="http://herrlarbig.de/2010/03/29/und-tschuess-facebook/" target="_blank">auf Facebook nicht vertreten</a> bin. Das hier aber nur am Rande.</p>

<p>Als dann Technologien zur Verf&#252;gung standen, die interaktive Webinhalte m&#246;glich machten, kam mir das sehr recht. Auch hier wollte ich urspr&#252;nglich vor allem wissen, wie das geht, was da m&#246;glich ist. Ich begann zu bloggen.</p>

<p>Es hat eine Weile gedauert, bis davon jemand etwas gemerkt hat. Aber dazu war ein weiterer Schritt n&#246;tig. Wie kann es jemandem, der nicht zu den f&#252;nf bis zehn bekannten deutschsprachigen Bloggern geh&#246;rt, gelingen, zumindest den einen oder anderen Leser zu gewinnen?</p>

<p>Diese Fragen stellte sich mir nicht, weil ich einen besonderen Ehrgeiz mit dem Bloggen verband, sondern weil ich wissen wollte, wie das alles funktioniert. Und wenn ich wissen will, wie etwas funktioniert, dann will ich etwas lernen. Und schon war ich im Fortbildungsprozess drinnen.</p>

<p>Die Antwort, wie man Leser f&#252;r einen Blog bzw. eine Website findet, meine ich heute zu wissen. Sie besteht aus mehreren Antworten:</p>

<ul>
    <li>Bringe Inhalte ins Blog, die deine Inhalte sind. Orientiere dich nicht daran, wie andere bloggen, denn das gibt es ja schon, sondern lege einfach drauf los.</li>
    <li>„Einfach drauf los“ bedeutet aber nicht, dass die Qualit&#228;t der Inhalte nicht stimmen m&#252;sste. Also: Bringe Inhalte ins Blog, die andere interessieren k&#246;nnen.</li>
</ul>

<p>Das alles bringt noch wenig, solange nicht einzelne Beitr&#228;ge in Suchmaschinen sehr weit oben angezeigt werden. Deshalb habe ich dar&#252;ber hinaus folgende Antwort gefunden:</p>

<ul>
    <li>Sei &#246;ffentlich im Web pr&#228;sent. Diese „&#246;ffentliche Pr&#228;senz“ gilt auch f&#252;r „social communities“ wie z. B. <a href="https://twitter.com/#!/herrlarbig" target="_blank">Twitter</a>. Zwar erlaubt Twitter, dass Botschaften nicht in der &#246;ffentlichen Zeitleiste erscheinen und nur f&#252;r zugelassene Personen lesbar sind, aber das Internet ist von seiner Infrastruktur her offen und dezentral. Entsprechend offen und dezentral gilt es dann auch das Internet zu nutzen.</li>
</ul>

<p>Im Prinzip, das habe ich in dieser fr&#252;hen Phase meiner Fortbildung im Internet gelernt, lebt das Internet davon, dass sich die Struktur seiner Infrastruktur in der Form des inhaltlichen Umgangs mit ihm widerspiegelt. Und damit ist der vierte Teil der Antwort auf die Frage verbunden, wie man Leser f&#252;r eine Website findet:</p>

<ul>
    <li>Sprich mit anderen Menschen im Internet. Kommentiere Blogbeitr&#228;ge, nutze Twitter, <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34996/1.html" target="_blank"><del>Facebook</del></a> und Co nicht alleine, um Links in die Welt zu senden, sondern sprich mit den Menschen, die dir dort begegnen. Und wenn dieser Punkt erreicht ist, man also Gespr&#228;che mit anderen f&#252;hrt, die sich f&#252;r &#228;hnliche Themen interessieren wie man selbst, dann kommt auch das Lernen im Internet, die Fortbildung, auf eine mehr und mehr inhaltliche Ebene.</li>
</ul>

<p>Zun&#228;chst einmal muss man lernen, wie das Netz, dass man verwenden will, funktioniert. Dann kann man es mit Inhalten f&#252;llen. Ein Fischernetz ist sinnlos, wenn ich nicht wei&#223;, welche Maschengr&#246;&#223;e f&#252;r welche Fische gebraucht wird. Ein Einkaufsnetz ist wenig hilfreich, wenn die Maschen so gro&#223; sind, dass die Butter raus f&#228;llt.</p>

<p>Und damit war die Basis f&#252;r andere Fortbildungsaktivit&#228;ten geschaffen, die sich „einfach so“ einstellten, weil der Dialog mit Menschen, die an Bildungsfragen interessiert sind, zu einem dauernden Dialog wurde, der nicht nur punktuell stattfindet, sondern st&#228;ndig.</p>

<p>Die Themen dieses Dialogs folgen keiner logischen Reihenfolge, sondern den Interessen der Aktiven. Und den anderen steht es frei, auf welches Thema sie aufspringen. Jeder und jede entscheidet f&#252;r sich, zu welchem Thema jemand was beitragen kann und ob es die Zeit gerade erlaubt.</p>

<p>Das bedeutet aber auch, dass die Selbstbestimmung im Rahmen dieser st&#228;ndig vorhandenen Fortbildungsm&#246;glichkeit steigt. Der sich fortbildende Bildungsinteressierte, wir nennen den online eher den Edu-Hacker oder auch den den Edu-Punk, wird autonomer: Er ist autonom beim Zugriff auf die Inhalte, er kann autonom &#252;ber die Zeit bestimmen, die er mit den Inhalten verbringen kann oder will und er orientiert sich an dem Gehalt dessen, was andere beizutragen haben und nicht an deren Zertifikaten.</p>

<p>Ein Beispiel aus der Praxis: Auf diesem Blog gibt es keine explizite Seite, auf der ich mich selbst vorstelle. Keine biographischen Daten, keine Angaben zur Ausbildung und zu den formalen Abschl&#252;ssen. Es ist zwar erkennbar, dass hier ein Lehrer bloggt, aber das war es dann auch schon. – Umgekehrt wei&#223; ich von vielen Leuten, mit denen ich online in Kontakt stehe und von denen ich schon einer &#252;berraschend gro&#223;en Zahl in real life begegnet bin, auch nicht, was so genau deren formale Abschl&#252;sse sind. Das ist auch uninteressant, denn an die Stelle des formalen Abschlusses tritt die Kompetenz im Umgang mit den Themen, der im Diskurs &#252;ber die unterschiedlichen Blogs vernetzt und auf Twitter zusammengef&#252;hrt stattfindet.</p>

<p>Formelle Lernprozesse, ich wiederhole das als Teil meiner Diskussionshypothese, sind hierarchischer Natur. Sie finden in geschlossenen, zugangsregulierten Systemen statt, in denen die Rollen und das Rollenverhalten der an Bildungsprozessen Beteiligten festgelegt sind.</p>

<p>Das m&#252;ssen zum Beispiel Professoren erfahren, die nicht immer entspannt damit umgehen k&#246;nnen, wie in offenen, informellen Lernprozessen, zum Teil live via Twitter, ein Vortrag kommentiert wird. Denn die Teilnehmer in sozialen Netzwerken, die in keiner formellen, pr&#252;fungsorientierten, hierarchischen Beziehung zu dem Professor stehen, sagen das, was Studenten in Vorlesungen h&#246;chstens denken.</p>

<p>Informelles Lernen, das qualitativ oft &#252;berraschend hochwertige Diskussions- und damit auch Lernprozesse lostritt, findet in sozialen Netzwerken statt. Soziale Netzwerke sind in der Regel „offen“. Sie haben zumindest eine niedrigschwellige Zugangsregulierung, wenn eine solche Regulierung &#252;berhaupt betrieben wird.</p>

<p>Das Lernen in sozialen Netzwerken &#246;ffnet Lernprozesse auf eine &#214;ffentlichkeit hin, was „klassischen“ Bildungsprozessen fremd ist. In formellen Zusammenh&#228;ngen hat nicht jeder Teilnehmer am Bildungsprozess einen Blog, einen Twitter-Account, vielleicht noch eine Pr&#228;senz bei Facebook. Der <a href="http://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/events/va/fachforum_sn/index.html" target="_blank">Ank&#252;ndigungstext des Fachforums „Lernen in sozialen Netzwerken“</a> formuliert das treffend so:</p>

<blockquote>„W&#228;hrend die Vernetzung in den so genannten Social Communities f&#252;r viele Menschen zur Selbstverst&#228;ndlichkeit geworden ist, wagen sich Hochschulen und Bildungseinrichtungen nur langsam an die Einbeziehung solcher Netzwerke in ihre Bildungsprozesse heran.“</blockquote>

<p>Diese Zur&#252;ckhaltung gegen&#252;ber der Einbeziehung solcher Netzwerke in formelle Bildungsprozesse ist strukturell bedingt.</p>

<p>Diese Strukturen zeigen sich auch dort, wo versucht wird, soziale Netzwerke auch im Kontext der je eigenen Institution formeller Bildung aufzubauen. Statt sich im Rahmen vorhandener Netzwerke, die global sind, zu vernetzen, bastelt man sich lieber sein eigenes Netzwerk und wundert sich dann vielleicht, warum Studenten oder auch Sch&#252;ler dieses Netzwerk eher zur&#252;ckhaltend nutzen: Warum soll ich ein internes Netzwerk nutzen, in dem ich mich mit dem Studenten aus dem Seminar vernetzen kann, wenn ich mich in offenen sozialen Netzwerken mit dem Studenten in Harvard oder am MIT oder in Z&#252;rich, M&#252;nchen, Oxford etc. vernetzen kann?</p>

<p>Warum soll ein Sch&#252;ler seine Ideen und Produkte nur schul&#246;ffentlich vorstellen? Warum soll ich als Lehrer meine Sachanalysen f&#252;r mich behalten, als ob es ein Geheimnis w&#228;re, was ich mir im Vorfeld von Unterricht an Gedanken &#252;ber die Inhalte des Unterrichts mache? Warum soll ich nicht mit Lehramtsstudenten auf Twitter Kontakt haben und so zur gr&#246;&#223;eren N&#228;he von Studium und Lehreralltag beitragen?</p>

<p>Warum soll ich dar&#252;ber jammern, dass all das nicht zertifiziert wird? Im Netz z&#228;hlt Kompetenz und nachvollziehbare Expertise, die sich durchaus von nachgewiesener Expertise unterscheiden kann, wie sich an verlorenen Doktortiteln im Augenblick sch&#246;n verfolgen l&#228;sst.</p>

<p>„Vernetztes Lernen und Lehrer-Fortbildung in sozialen Netzwerken“ bringt neben all den Lerneffekten noch ein paar Nebeneffekte mit sich, die hier noch kurz genannt werden sollen. Sie tragen einiges bei, um die Weite der Lernfelder noch zu vergr&#246;&#223;ern, die im Netz im Lauf der Zeit begangen werden:</p>

<ul>
    <li> Die &#214;ffentlichkeit f&#252;hrt dazu, dass ich nicht nur mit Lehrern zu tun habe. Nat&#252;rlich finden mit ihnen viele Diskussionen statt, aber eben auch mit Medienp&#228;dagogen, Professoren unterschiedlicher Fachrichtungen. Auf Twitter folgen mir Eltern und Sch&#252;ler, auf Twitter lese ich aber mit, was z. B. Sch&#252;ler dort ver&#246;ffentlichen. Manchmal werden die Direktnachrichten f&#252;r Beratungszwecke genutzt.</li>
</ul>

<ul>
    <li> Die &#214;ffentlichkeit produziert Aufmerksamkeit. Ohne meine Aktivit&#228;ten in sozialen Netzwerken w&#228;re weder bei einem <a href="http://www.ph-ludwigsburg.de/lernendurchlehren+M54a708de802.html" target="_blank">Studientag zur Methode „Lernen <del>und</del> durch Lehren“ in Ludwigsburg</a> gewesen, h&#228;tte ich die <a href="http://bildungsexpedition.de/" target="_blank">Bildungsexpedition rund um Christian Spannagel</a> nicht kennengelernt, w&#228;re ich nicht beim <a href="educamp.mixxt.de" target="_blank">EduCamp in Bremen</a> gewesen, w&#252;rde ich den n&#228;chsten Redner <a href="http://lernwolke.de" target="_blank">René Scheppler</a> nicht schon seit l&#228;ngerem bei seinen interessanten Projekten an der Schule beobachten k&#246;nnen, die ich sehr anregend finde, w&#252;rde ich nicht am von Studium-Digitale veranstalteten <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/" target="_blank">OpenCourse2011 „Die Zukunft des Lernens“</a> teilnehmen, der wirklich neue Wege beschreitet.</li>
</ul>

<p>Und so merke ich am Ende, dass ich den Fischern und der Spinne zu Beginn meines Vortrages Unrecht getan habe:</p>

<p>Fischer benutzen Netze, weil der Inhalt sie und andere Menschen n&#228;hrt. Spinnen nutzen Netze, um Nahrung zu finden. In diesem Sinne kann ich mit der Netzmetapher dann am Ende doch gut leben, denn auch das Internet kann dazu beitragen, dass man im Lehreralltag kontinuierlich Nahrung findet, die dazu beitr&#228;gt, dass man wirklich ein reflektierender Praktiker wird, Nahrung, die im Austausch besteht, der sich nicht auf Lehrerzimmerthemen beschr&#228;nkt, weil man eben nicht an einer Schule ist.</p>

<p>Manche Nahrung bekomme ich sogar aus Nunavut, einer Inuitregion im Norden Canadas, von wo aus <a href="https://twitter.com/#!/nunavut_teacher" target="_blank">Brian Barry als Nunavut-Teacher</a> twittert. Und nat&#252;rlich hat auch Brian Barry einen <a href="http://nunavutteacher.blogspot.com/" target="_blank">Blog</a>…</p>

<p>Es zeichnet sich f&#252;r mich eine v&#246;llig neue, nicht formelle und entsprechend nicht &#252;ber klassische Zertifizierungssysteme abzudeckende Form des Lernens ab. Nicht, dass wir keine formelle Bildung mehr br&#228;uchten. Aber in der Fortbildung nach der Berufsausbildung oder dem Studium werden sich informelle Formen des Lernens heraus kristallisieren, die demokratisierend wirken, weil nicht mehr Zertifikate im Zentrum stehen, sondern die konkrete „Leistung“, die nachvollziehbare Kompetenz.</p>

<p>In diesem Rahmen selbst Kompetenzen zu erwerben, diese mit Inhalten zu f&#252;llen und das als Fortbildung anzusehen, halte ich durchaus f&#252;r angemessen. Wenn ich dann in Fortbildungen, im Unterricht und vor allem auch in informellen Gespr&#228;chen mit Kollegen, Kolleginnen und auch Sch&#252;lern etwas von diesem Wissen weitergeben kann, dann habe ich zwar kein Medienzertifikat, keinen Internetf&#252;hrerschein, keine Fakultas im nicht vorhandenen Fach „Internet“, aber ich bin Multiplikator dessen, was ich im Netz gelernt habe.</p>

<p>Es gibt nur eine Voraussetzung, um sich auf dieses Spiel im Netz einzulassen. Man muss selbst Lust aufs Spielen haben und die Scheu davor ablegen, dass einem andere bei diesem Spiel &#252;ber die Schulter schauen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/08/schueleraktivitaet-im-unterricht-die-affenmetapher/" rel="bookmark" title="8. November 2010">Sch&#252;leraktivit&#228;t im Unterricht: Die Affenmetapher</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/05/ldl-tag-in-ludwigsburg-1-vorbericht/" rel="bookmark" title="5. Mai 2009">LdL-Tag in Ludwigsburg (1. Vorbericht)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2008/08/31/schmoeker-schnipsel-nudin-der-wissbegierige-oder-die-langeweile-des-allwissens/" rel="bookmark" title="31. August 2008">Schm&#246;ker-Schnipsel – Nudin der Wissbegierige oder: Die Langeweile des »Allwissens«</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2008/08/21/lernen-bei-goethe/" rel="bookmark" title="21. August 2008">Lernen bei Goethe</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/26/herrn-larbigs-bibliothek-0-einfuehrung/" rel="bookmark" title="26. Oktober 2009">Herrn Larbigs Bibliothek 0: Einf&#252;hrung</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.829 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy20"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Vernetztes Lernen und Lehrer-Fortbildung in sozialen Netzwerken "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/06\/20\/vernetztes-lernen-und-lehrer-fortbildung-in-sozialen-netzwerken\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy20').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/2011/" title="2011" rel="tag">2011</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ausbildung/" title="Ausbildung" rel="tag">Ausbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/austausch/" title="Austausch" rel="tag">Austausch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsfrage/" title="Bildungsfrage" rel="tag">Bildungsfrage</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/christian-spannagel/" title="Christian Spannagel" rel="tag">Christian Spannagel</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/diskurs/" title="Diskurs" rel="tag">Diskurs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/diskussion/" title="Diskussion" rel="tag">Diskussion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/diskussionshypothese/" title="Diskussionshypothese" rel="tag">Diskussionshypothese</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/educamp/" title="Educamp" rel="tag">Educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/fischernetz/" title="Fischernetz" rel="tag">Fischernetz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/fortbildung/" title="Fortbildung" rel="tag">Fortbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/fortbildungsprozess/" title="Fortbildungsprozess" rel="tag">Fortbildungsprozess</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/infrastruktur/" title="Infrastruktur" rel="tag">Infrastruktur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugend/" title="Jugend" rel="tag">Jugend</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenz/" title="Kompetenz" rel="tag">Kompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzengewinn/" title="Kompetenzengewinn" rel="tag">Kompetenzengewinn</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrende/" title="Lehrende" rel="tag">Lehrende</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrerin/" title="Lehrerin" rel="tag">Lehrerin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrerinnen/" title="Lehrerinnen" rel="tag">Lehrerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/leitmedienwechsel/" title="Leitmedienwechsel" rel="tag">Leitmedienwechsel</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/netzwerk/" title="Netzwerk" rel="tag">Netzwerk</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/opco11/" title="opco11" rel="tag">opco11</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/perspektive/" title="Perspektive" rel="tag">Perspektive</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/praktiker/" title="Praktiker" rel="tag">Praktiker</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/selbstbestimmung/" title="Selbstbestimmung" rel="tag">Selbstbestimmung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/soziale-netzwerke/" title="soziale Netzwerke" rel="tag">soziale Netzwerke</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/spiel/" title="Spiel" rel="tag">Spiel</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/struktur/" title="Struktur" rel="tag">Struktur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/student/" title="Student" rel="tag">Student</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/suchmaschinen/" title="Suchmaschinen" rel="tag">Suchmaschinen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/universitaet/" title="Universität" rel="tag">Universität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterrichten/" title="Unterrichten" rel="tag">Unterrichten</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vorlesung/" title="Vorlesung" rel="tag">Vorlesung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vortrag/" title="Vortrag" rel="tag">Vortrag</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/website/" title="Website" rel="tag">Website</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zertifikat/" title="Zertifikat" rel="tag">Zertifikat</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zukunft/" title="Zukunft" rel="tag">Zukunft</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/06/20/vernetztes-lernen-und-lehrer-fortbildung-in-sozialen-netzwerken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Thesen zur Zukunft des Lernens ( #opco11 )</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/05/03/thesen-zur-zukunft-des-lernens-opco11/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/05/03/thesen-zur-zukunft-des-lernens-opco11/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 May 2011 20:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[opco11]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsbegriff]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungslandschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsvisionen]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[gegenwärtig]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Lernmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprozessbegleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprozessbegleitern]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprozessoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprozessoptimierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Medium]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Methodik]]></category>
		<category><![CDATA[Reproduktionsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Ressource]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=5975</guid>
		<description><![CDATA[Hier ein paar Thesen zur Zukunft des Lernens. Sie werden an dieser Stelle nur als Thesen genannt und nicht n&#228;her erl&#228;utert. Entsprechend pointiert klingen sie zum Teil vielleicht. In ihrer „Undifferenziertheit“ sollen sie zur Diskussion einladen. Am Ende dieser Thesen &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/05/03/thesen-zur-zukunft-des-lernens-opco11/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein paar Thesen zur Zukunft des Lernens. Sie werden an dieser Stelle nur als Thesen genannt und nicht n&#228;her erl&#228;utert. Entsprechend pointiert klingen sie zum Teil vielleicht. In ihrer „Undifferenziertheit“ sollen sie zur Diskussion einladen.</p>

<p>Am Ende dieser Thesen versuche ich eine erste vorl&#228;ufige &#220;berlegung zu der Frage zu formulieren, <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/open-course-2011/agenda/lern-und-bildungs-visionen-warum-sich-etwas-verandern-muss/" target="_blank">Warum sich etwas ver&#228;ndern muss. </a>Ich werde f&#252;r mich die Frage nach der Basis von <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/open-course-2011/agenda/lern-und-bildungs-visionen-warum-sich-etwas-verandern-muss/" target="_blank">Lern- und Bildungsvisionen</a> stellen.</p>

<p>Dieser Artikel ist eine kleine Einsicht in meine Ideensammlung: Wor&#252;ber lohnt es sich vielleicht mal in Form eines (bislang noch nicht geschriebenen) Blogartikels nachzudenken:</p>

<ul>
    <li><em>Die Zukunft des Lernens ist seine Vergangenheit und Gegenwart</em>: Lernen ist ein (hirn)physiologischer Prozess, der analog abl&#228;uft und heute genau so funktioniert, wie er vor hundert oder tausend Jahren funktioniert hat und auch noch in hundert Jahren funktionieren wird, wenn es nicht zu einer Mensch-Maschineverbindung kommt, in deren Rahmen z. B. Chips mit dem Gehirn gekoppelt werden.</li>
</ul>

<ul>
    <li><em>In der Ausbildung von professionellen Lernprozessbegleitern und -begleiterinnen wird mehr und mehr auf Praxisanteile in der Ausbildung (dem Studium) Wert gelegt (werden)</em>. Ist Lernpsychologie (z. B. in Lehramtsstudieng&#228;ngen) schon heute kaum Teil der professionelle Ausbildung, so ist zu bef&#252;rchten, dass sie auch zuk&#252;nftig nur in Form von Lernprozessbegleitungsrezepten eine Rolle spielen und nicht soweit in die Ausbildung integriert wird, dass Lernprozessbegleiter und -begleiterinnen ihre Praxis &#252;ber Rezeptbuchwissen hinaus, also wissenschaftlich und mit umfassenden theoretischen Kenntnissen versehen, werden reflektieren k&#246;nnen.</li>
</ul>

<ul>
    <li><em>Die Zukunft des Lernens ist mit starken Ver&#228;nderungen im Bereich der Methodik verbunden</em>, die den Prozess des Lernens optimal unterst&#252;tzen soll. Diese Methodik ver&#228;ndert nicht das Lernen im biologischen Sinne, sondern soll dieses optimiert unterst&#252;tzen. Die Zukunft des Lernens besteht also darin, die Erkenntnisse der Lernforschung, die heute oft mit der Gehirnforschung (Hirnphysiologie) verbunden ist, optimal zu nutzen, um den gew&#252;nschten Lernerfolg optimiert erreichen zu k&#246;nnen. <em>Die Zukunft des Lernens l&#228;uft auf Lernprozessoptimierungen hinaus.</em></li>
</ul>

<ul>
    <li><em>Die Zukunft des Lernens ist mit einer Ver&#228;nderung bei den eingesetzten Medien verbunden.</em> Es wird zu einer deutlichen Verschiebung des Verh&#228;ltnisses von analogen und digitalen Informationstr&#228;gern in Lernprozessen kommen.</li>
</ul>

<ul>
    <li><em>Die Diskussion um das Lernen und die Bildung ist eine vor allem materialistische Diskussion</em> (geworden), da der Bildungsbegriff seine Bedeutung mehr und mehr in Richtung &#246;konomischer N&#252;tzlichkeit verschoben bekommen hat. Lernprozessoptimierung bedeutet auch, dass die Funktionsf&#228;higkeit von Menschen in &#246;konomischen Prozessen erh&#246;ht werden soll.</li>
</ul>

<ul>
    <li><em>Idealistische Bildungsbegriffe werden auf absehbare Zeit weiterhin als zunehmend exotische „Tr&#228;umereien“ gesehen</em> und solange akzeptiert werden, wie sie gesellschaftliche Reproduktionsprozesse nicht relevant kritisch zu hinterfragen und zu gestalten beginnen.</li>
</ul>

<ul>
    <li><em>Der leichte Zugang zu Ressourcen des Wissens in digitalen Kontexten, wird die Rolle des Wissens in Lernprozessen ver&#228;ndern.</em></li>
</ul>

<ul>
    <li><em>Der leichte Zugang zu Ressourcen des Wissens in digitalen Kontexten wird den Umgang mit Wissen in Lernprozessen ver&#228;ndern.</em></li>
</ul>

<p>Die Diskussion um die Zukunft des Lernens ist, so mein Resumee an dieser Stelle, eher eine Diskussion um die Zukunft von Lernmitteln, Lerninstrumenten und somit der Methodik des Lernens.</p>

<p>Es stellt sich nach wie vor die Frage (Antworten beginnen sich erst langsam abzuzeichnen), wie digitale Vernetzung und die damit verbundenen Medien den Prozess des Lernens mit pr&#228;gen werden / sollen.</p>

<p>In der gegenw&#228;rtigen Diskussion scheint es Konsens, dass sich in der Bildungslandschaft etwas ver&#228;ndern m&#252;sse, weil gegenw&#228;rtige Lernkontexte nicht den Strukturen entsprechen, die lernpsychologisch und hirnphysiologisch als optimal angesehen werden. Es muss sich etwas ver&#228;ndern, weil Ziele von Bildung nicht mehr erreicht werden.</p>

<p>Gleichzeitig muss mit diesem Konsens eine Debatte einhergehen, worin diese Ziele von Bildung bestehen.</p>

<p>Lebensgl&#252;ck ist nicht nur eine Frage von Kompetenzen, sondern dar&#252;ber hinaus zentral von Haltungen, vom Selbstbild und von &#220;berzeugungen abh&#228;ngig.</p>

<p>Die Fragen, was Lernen sei und wie sich Bildung zeigt, wird in heutigen Diskussionsprozessen oft ausgeblendet.</p>

<p>Viele Diskussionen um das Lernen scheinen mir heute eher technokratischer Natur zu sein: Welche (selbstverst&#228;ndlich digitalen) Medien setzen wir wie ein?</p>

<p>Viele Diskussionen um die Zukunft des Lernens neigen heute dazu, den an ihnen beteiligten Personen im Rahmen eines „heimlichen Lehrplanes“ vor allem Technologien nahe zu bringen und diese methodisch auf die Nutzbarkeit in Lernprozessen hin anzuwenden.</p>

<p>Eine solche Ann&#228;herung an konkrete Methoden und Technologien finde ich spannend und notwendig, solange klar ist, dass die Nutzung digitaler Technologien selbst nur ein Teil des mit ihnen m&#246;glichen Lernprozesses ist, ja, dass das Erlernen der M&#246;glichkeiten, die solche Technologien bieten, selbst ein enormer Lernprozess ist, der zun&#228;chst geleistet werden muss, bevor das Medium nicht mehr das zentrale Thema des Lernprozesses ist.</p>

<p>&nbsp;<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/05/02/opencourse-2011-zukunft-des-lernens-opco11/" rel="bookmark" title="2. Mai 2011">OpenCourse 2011 – Zukunft des Lernens #opco11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/17/lernraume-fur-kinder-ohne-raum-zum-lernen/" rel="bookmark" title="17. M&#228;rz 2011">Lernr&#228;ume f&#252;r Kinder ohne Raum zum Lernen</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/03/schulen-als-treibhaeuser-der-zukunft/" rel="bookmark" title="3. Mai 2009">Schulen als Treibh&#228;user der Zukunft</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/05/wissen-im-21-jahrhundert-did-you-know/" rel="bookmark" title="5. M&#228;rz 2009">Wissen im 21. Jahrhundert (Did you know?)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/03/01/was-ist-bildung-ein-vorschlag/" rel="bookmark" title="1. M&#228;rz 2010">Was ist Bildung? Ein Vorschlag</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 3.733 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy23"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Thesen zur Zukunft des Lernens ( #opco11 ) "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/05\/03\/thesen-zur-zukunft-des-lernens-opco11\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy23').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/analog/" title="analog" rel="tag">analog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsbegriff/" title="Bildungsbegriff" rel="tag">Bildungsbegriff</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungslandschaft/" title="Bildungslandschaft" rel="tag">Bildungslandschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsvisionen/" title="Bildungsvisionen" rel="tag">Bildungsvisionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/denken/" title="Denken" rel="tag">Denken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital/" title="digital" rel="tag">digital</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/diskussion/" title="Diskussion" rel="tag">Diskussion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erkenntnis/" title="Erkenntnis" rel="tag">Erkenntnis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/forschung/" title="Forschung" rel="tag">Forschung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwart/" title="Gegenwart" rel="tag">Gegenwart</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwartig/" title="gegenwärtig" rel="tag">gegenwärtig</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gehirn/" title="Gehirn" rel="tag">Gehirn</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gehirnforschung/" title="Gehirnforschung" rel="tag">Gehirnforschung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/hirnforschung/" title="Hirnforschung" rel="tag">Hirnforschung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/information/" title="Information" rel="tag">Information</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenz/" title="Kompetenz" rel="tag">Kompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernerfolg/" title="Lernerfolg" rel="tag">Lernerfolg</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernmittel/" title="Lernmittel" rel="tag">Lernmittel</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernprozessbegleiter/" title="Lernprozessbegleiter" rel="tag">Lernprozessbegleiter</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernprozessbegleitern/" title="Lernprozessbegleitern" rel="tag">Lernprozessbegleitern</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernprozessoptimierung/" title="Lernprozessoptimierung" rel="tag">Lernprozessoptimierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernprozessoptimierungen/" title="Lernprozessoptimierungen" rel="tag">Lernprozessoptimierungen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernpsychologie/" title="Lernpsychologie" rel="tag">Lernpsychologie</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medium/" title="Medium" rel="tag">Medium</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mensch/" title="Mensch" rel="tag">Mensch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/methode/" title="Methode" rel="tag">Methode</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/methoden/" title="Methoden" rel="tag">Methoden</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/methodik/" title="Methodik" rel="tag">Methodik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/opco11/" title="opco11" rel="tag">opco11</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reproduktionsprozesse/" title="Reproduktionsprozesse" rel="tag">Reproduktionsprozesse</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ressource/" title="Ressource" rel="tag">Ressource</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zukunft/" title="Zukunft" rel="tag">Zukunft</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/05/03/thesen-zur-zukunft-des-lernens-opco11/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Die Sprache der „Digitalen Gesellschaft“ (Eine Kritik #digiges @digiges)</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/04/16/die-sprache-der-digitalen-gesellschaft-eine-kritik-digiges-digiges/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/04/16/die-sprache-der-digitalen-gesellschaft-eine-kritik-digiges-digiges/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 22:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Medien)Wörter des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Definitionsmacht]]></category>
		<category><![CDATA[digitale-gesellschft.de]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungsfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Exklusivismus]]></category>
		<category><![CDATA[gegenwärtig]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbygruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Machtanspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Beckedahl]]></category>
		<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik.org]]></category>
		<category><![CDATA[Parteipolitiker]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstdarstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=5959</guid>
		<description><![CDATA[Kann ein Verein, dem es um Freiheitsrechte in der Netzgesellschaft geht, einen Pr&#228;sidenten haben? – Wenn heise.de den Selbstanspruch Markus Beckedahls richtig wiedergibt, dann scheint es Leute zu geben, die der Meinung sind, dass das kein Problem ist. Dort hei&#223;t &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/04/16/die-sprache-der-digitalen-gesellschaft-eine-kritik-digiges-digiges/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann ein Verein, dem es um Freiheitsrechte in der Netzgesellschaft geht, einen Pr&#228;sidenten haben? – Wenn heise.de den Selbstanspruch Markus Beckedahls richtig wiedergibt, dann scheint es Leute zu geben, die der Meinung sind, dass das kein Problem ist. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitale-Gesellschaft-Eine-Lobby-fuer-Nutzerrechte-in-der-digitalen-Welt-1226926.html" target="_blank">Dort hei&#223;t es</a>:</p>

<blockquote>„Markus Beckedahl, Gr&#252;nder von <a rel="external" href="http://www.netzpolitik.org/" target="_blank">netzpolitik.org</a> und Pr&#228;sident von &#8220;Digitale Gesellschaft&#8221;”</blockquote>

<p>Der Verein ist noch in Gr&#252;ndung und hat schon einen Pr&#228;sidenten? Das hat mich irritiert, wie manch andere sprachliche Wendung, auf die ich im Umfeld dieses Vereins in Gr&#252;ndung gesto&#223;en bin und die ich hier (sprach)kritisch in den Blick nehmen will.<span id="more-5959"></span></p>

<p>Im dem <a href="http://digitalegesellschaft.de/2011/04/wir-sind-die-digitale-gesellschaft/" target="_blank">Blog von „Digitale Gesellschaft“</a> gibt es einen Beitrag mit dem Titel „Wir sind die digitale Gesellschaft“. Diese „Wir“ ist einladend. In diesem „Wir“ steckt ein „Wir beteiligen uns an der Gestaltung dieser Gesellschaft, wir denken mit, wir streiten um die Freiheitsrechte in dieser Gesellschaft.“</p>

<p>Wunderbar, dachte ich, und suchte nach dem Ort, an dem sich dieses „Wir“ artikulieren kann. Da gibt es die Kommentare auf der Website. Und es gibt die Seite, die zum „Mitmachen“ einl&#228;dt. Super, dachte ich. Los. Dort aber fand ich nur die<a href="http://digitalegesellschaft.de/unterstuetzen/" target="_blank"> Bitte um Unterst&#252;tzung beim Aufbau von Strukturen</a>. Einen Raum zur Unterst&#252;tzung des Aufbaus von Ideen und einer Zielrichtung gibt es dort bislang nicht.</p>

<p>Und wenn man dann auf die <a href="http://digitalegesellschaft.de/mitmachen" target="_blank">Mitmachseite</a> kommt, werden Leute gesucht, die Content umsetzen k&#246;nnen, aber keine, die auf inhaltlicher Seite mitdenken.</p>

<p>Wenn man diesen formalen Schw&#228;chen der Website, die so gar nicht zu einem Verein passen wollen, der Freiheitsrechte verteidigt, n&#228;her nachgeht, st&#246;&#223;t man auf die <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/digitale-gesellschaft-jetzt-in-deinem-land-verfugbar/" target="_blank">Selbstdarstellung des Vereins im Rahmen von netzpolitik.org</a>. Und da wird es sprachlich besonders interessant – wohlbemerkt: Ich gehe hier sprachlichen Spuren nach, die im Kontext von Inhalt und Form des Auftritts von „Digitale Gesellschaft e. V. in Gr&#252;ndung“ zu finden sind. Damit spreche ich den Gr&#252;ndern nicht ab, dass sie idealistische Ziele verfolgen, auch wenn die Sprache fast so klingt, als ginge es eher um Rechthaberei als um Freiheitsrechte:</p>

<p>In der Selbstdarstellung taucht das „Wir“ sehr h&#228;ufig auf. (36 x bei 773 W&#246;rtern, was hei&#223;t: knapp 5% des Artikels bestehen aus dem Wort „Wir“) – Das korrespondiert zu dem <a href="http://digitalegesellschaft.de/2011/04/wir-sind-die-digitale-gesellschaft/" target="_blank">„Wir“ auf der Website von „Digitale Gesellschaft“</a> (Wiederum ca. 5% der W&#246;rter, dieses Mal 19 x auf 393 W&#246;rter). Doch unter „<a href="http://digitalegesellschaft.de/2011/04/wir-sind-die-digitale-gesellschaft/" target="_blank">Wir sind die digitale Gesellschaft</a>“ hat dieses „Wir“ unterschiedliche Bedeutungen. W&#228;hrend im Netzpolitik.org-Artikel damit an allen Stellen ein ganz bestimmtes „Wir“ gemeint ist („Wir, das sind rund 20 Menschen aus dem Autorenteam und dem Umfeld von  netzpolitik.org. Da ist alles dabei: Vom Politologen &#252;ber den  Informatikprofessor, bis hin zu Designern, Psychologen, Juristen und  NGO-Analysten.“), das auf rund 20 Menschen beschr&#228;nkt ist.</p>

<p>Unter „<a href="http://digitalegesellschaft.de/2011/04/wir-sind-die-digitale-gesellschaft/" target="_blank">Wir sind die digitale Gesellschaft</a>“ wird jedoch zun&#228;chst der Eindruck erweckt, jeder, der im Netz unterwegs und aktiv gestaltend t&#228;tig ist, k&#246;nnte sich mit dem „Wir“ identifizieren.</p>

<p>Aber das stimmt ja gar nicht, wenn man dann genau hinschaut:</p>

<blockquote>„Deshalb wollen zusammen mit euch aktiv zu werden. F&#252;r das Netz. F&#252;r das Leben. F&#252;r uns alle. Wir k&#228;mpfen mit euch gemeinsam…” (Der erste Satz muss wohl hei&#223;en: „Deshalb wollen WIR zusammen mit euch aktiv werden“, das wird bestimmt in den n&#228;chsten Tagen verbessert.)</blockquote>

<p>Das „Wir“ auch hier, jene rund 20 Menschen rund um Netzpolitik.org, die anonym sind, graue Damen und Herren und Freiheitsrechtebewegung, die sich jener transparenter Strukturen verweigern, die Netzpolitk.org seit Bestehen f&#252;r politische Prozesse fordert.</p>

<p>Zur&#252;ck zum<a href="http://www.netzpolitik.org/2011/digitale-gesellschaft-jetzt-in-deinem-land-verfugbar/" target="_blank"> Artikel auf Netzpolitk.org</a>:</p>

<blockquote>„Wir haben uns daf&#252;r entschieden, erstmal klein anzufangen, mit Menschen,  die dieselbe Idee und Motivation haben. Ohne lange rum zu diskutieren,  was Digitale Gesellschaft sein und machen soll. Ohne Streit und  Machtspiele,…“</blockquote>

<p>Im Klartext: „Wir fangen klein an“ bedeutet dann wohl: Wir bilden einen kleinen, elit&#228;ren Zirkel, der bestimmt, was „wir“ unter digitaler Gesellschaft verstehen und die anderen k&#246;nnen ja, wenn sie wollen mitmachen, „ohne lange rum zu diskutieren, was Digitale Gesellschaft sein und machen soll.“ – Also: Da sind Leute mit gleichen Ideen, die als Lobbygruppe agieren wollen, aber diejenigen, die sie vertreten wollen ausschlie&#223;en, ja, die sogar „Angst“ davor zu haben scheinen, dass sie die Definitionsmacht verlieren.</p>

<p>Es geht hier um die Definition eines Begriffs: „Digitale Gesesllschaft“. Einen Begriff zu definieren hei&#223;t aber auch, Macht &#252;ber den mit dem Begriff gemeinten Inhalt zu haben. Und wenn rund 20 Leute das festlegen, dann geht es um die Macht diese rund 20 Leute.</p>

<p>Vielleicht wollen sie ja wirklich gesellschaftlich etwas erreichen, haben gar nicht im Blick. dass sie einen Machtanspruch erheben, aber aus sprachreflektierender Perspektive wird in dem Artikel auf Netzpolitik.org genau ein solcher Machtanspruch implizit erhoben.</p>

<blockquote>„Ohne Streit und Machtspiele…“</blockquote>

<p>Also: Ohne die Gefahr, dass „unsere“ Macht (die des rund 20 Menschen umfassenden „inner circle“) in Frage gestellt wird. Noch anders ausgedr&#252;ckt: Alle Mechanismen demokratischer Meinungsbildungsprozesse werden damit ausgehebelt, man ist nicht bereit, den oft m&#252;hsamen Weg demokratischer Entscheidungsfindungen zu gehen. Man will Ja-Sager und Leute, die die Rolle der „rund 20 Menschen“ nicht in Frage stellen – lautet die Botschaft dieses Satzes.</p>

<p>Nun fehlt nur noch die Botschaft an all diejenigen, die solche Dinge anders sehen, die „Wenn es dir nicht passt, interessiert uns nicht”-Botschaft. Und diese kommt auch:</p>

<blockquote>„Wenn Dir gef&#228;llt, was wir hier auf die Beine gestellt haben und Du uns  unterst&#252;tzen willst, dass wir unsere Arbeit der letzten Jahre noch viel  besser und effektiver machen, dann unterst&#252;tze uns finanziell oder mit  Deiner Zeit, Kreativit&#228;t und Engagement.“</blockquote>

<p>Wenn dir das gef&#228;llt, unterst&#252;tzte das ganze „finanziell oder mit  Deiner Zeit, Kreativit&#228;t und Engagement“. Kein Wort der Einladung zum Mitdenken, zur inhaltlichen Mitgestaltung. Wenn dir das gef&#228;llt, lass dich darauf ein, dass „wir“ („rund 20 Menschen aus dem Autorenteam und dem Umfeld von  netzpolitik.org“) sagen, was gemacht wird und zahlst und arbeitest f&#252;r diese Ideen, wenn es deine sind, aber auf einen Prozess gesellschaftlicher Meinungsbildung lassen wir uns nicht ein, haben wir doch „&#228;hnliche Initiativen schnell zerreden und zerfallen sehen, weil viele  unterschiedliche Sichtweisen, Hoffnungen, Motivationen und Vorstellungen  aufeinanderprallten, bis alle unmotiviert auseinandergingen. Wir wollen  unsere knappe Zeit mit Spa&#223; und Motivation einsetzen und etwas bewegen.”</p>

<p>Es stimmt: Initiativen auf den Weg zu bringen ist ein anstrengendes Gesch&#228;ft. Demokratische Prozesse sind harte Arbeit. Da braucht es Durchhalteverm&#246;gen.</p>

<p>Es gibt da nur ein kleines Problem: Aufgrund der Intransparenz und des elit&#228;r anmutenden Machtanspruchs eines kleinen Berliner Zirkels, passiert nun genau das, was die Gruppe um Beckedahl umgehen wollte: Statt eines Meinungsbildungsprozesses in einer „Digitalen Gesellschaft“ gibt es nun den Protest in den vernetzten Strukturen. Dabei m&#246;gen teilweise auch schon genau die Machtspiele losgetreten worden seien, die vermieden werden sollten, vor allem wenn sich Parteipolitiker &#252;ber die „Digitale Gesellschaft“ &#228;u&#223;ern. – Allerdings kam die Vorlage f&#252;r solche Proteste von „Digitale Gesellschaft“.</p>

<p>Vermutlich halten sich die „rund 20 Menschen aus dem Autorenteam und dem Umfeld von  netzpolitik.org“ f&#252;r eine Elite, die den Anspruch erheben kann, tats&#228;chlich f&#252;r die „Netz-Community“ und deren Rechte einzutreten. Vermutlich geht man davon, dass die eigenen Ideen die richtigen Ideen sind.</p>

<p>Aber wenn dem so ist: Warum dann diese Angst vor Transparenz und Partizipation? Das klingt f&#252;r mich weniger nach einem Verein sondern nach einem Versuch, die eigenen Ideen &#252;ber „Crwod-Funding“ zu finanzieren, &#252;ber das im Rahmen der <a href="http://re-publica.de/11/" target="_blank">re:publica 11</a> gerade ausf&#252;hrlich gesprochen wurde.</p>

<p>Insgesamt entsteht im Umfeld der gegenw&#228;rtigen Selbstdarstellung von „Digitale Gesellschaft“ der Eindruck, als w&#252;rden sich da einige Leute f&#252;r sehr wichtig halten und f&#252;r sehr wichtig nehmen, f&#252;r so wichtig, dass sie DIE Ideen und Ideale einer freien B&#252;rger- und Netz-Gesellschaft meinen exklusivistisch vertreten zu k&#246;nnen.</p>

<p>Dieser Exklusivismus tritt, mit Sicherheit nicht gewollt, aber sprachlich so doch erst einmal vorhanden, an einer zentralen Stelle im Artikel auf Netzpolitik.org auf (Hervorhebung von herrlarbig):</p>

<blockquote>(„Wir, das sind rund 20 Menschen aus dem Autorenteam und dem Umfeld von   netzpolitik.org. <strong>Da ist alles dabei</strong>: Vom Politologen &#252;ber den   Informatikprofessor, bis hin zu Designern, Psychologen, Juristen und   NGO-Analysten.“</blockquote>

<p>Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. „Da ist alles dabei“.</p>

<ul>
    <li>Politologe (Akademiker, universit&#228;rer Abschluss)</li>
    <li>Informatikprofessor (Akademiker, universit&#228;rer Abschluss)</li>
    <li>Designer (Vielleicht kein Akademiker oder universit&#228;rer Abschluss)</li>
    <li>Psychologen (Akademiker, universit&#228;rer Abschluss)</li>
    <li>Juristen (Akademiker, universit&#228;rer Abschluss)</li>
    <li>NGO-Analysten (sehr wahrscheinlich Akademiker, universit&#228;rer Abschluss)</li>
</ul>

<p>Diese „alles dabei“ ist schlicht und ergreifend Zeugnis eines sehr eingeschr&#228;nkten Weltbildes. Ich z&#228;hle jetzt nicht auf, wer da alles fehlt, aber die Hinweise, dass es sich um ein reines Top-Down-Projekt handelt, verdichten sich angesichts dieses „Gesellschaftbegriffs“, in dem die „Digitale Gesellschaft“ aus einem sehr &#252;bersichtlichen Kreis an „Allen“ besteht.</p>

<p>Auf Twitter bekam ich nach ein paar kritischen Tweets zu @digiges gesagt:</p>

<blockquote>„Lass doch erstmal anfangen! Verein hin oder her, die Idee dahinter macht Sinn“</blockquote>

<p>Ja, ich halte es durchaus f&#252;r sinnvoll, Strukturen zu schaffen, die es erlauben, die bislang immer sehr vom pers&#246;nlichen Engagement einzelner abh&#228;nigen Kampagnen in Sachen Netzpolitik st&#228;rker zu fokussieren. Und man k&#246;nnte mir nun vorwerfen, dass ich einen &#252;ber-kritischen Blick auf die Texte rund um „Digitale Gesellschaft“ werfe, dass vieles von dem, was ich hier kritisiere vielleicht sprachliche Schw&#228;chen seien, dass diese aber doch mit dem Ideal dahinter nichts zu tu h&#228;tten.</p>

<p>Angesichts des professionellen Anspruchs, den die Leute um Netzpolitik.org haben, angesichts ihres Handwerkszeugs „Sprache“, lasse ich dieses Argument nicht stehen. Wer ein solches Projekt startet, der kommt nicht umhin darauf zu achten, der &#246;ffentlichen Aufmerksamkeit, die man f&#252;r das Projekt erhofft, all die Angriffsfl&#228;chen nicht zu bieten, die sich bei der „Digitalen Gesellschaft“ finden lassen und die von unterschiedlicher Seite nun kritisiert werden. – In dieser Hinsicht ist dieser Beitrag hier nur einer von vielen.</p>

<p>Streit sollte vermieden werden? – Ok, aber kritische Beitr&#228;ge aus der Netz&#246;ffentlichkeit werden so nicht verhindert, sondern angesichts der „Exklusivit&#228;t“ von „Digitale Gesellschaft“ sogar noch provoziert.</p>

<p>Machtspiele sollten vermieden werden, um der Sache willen? – Ok, aber damit wird ein Machtanspruch erhoben, der freilich erst konkret wird, wenn er auf Akzeptanz st&#246;&#223;t – demokratisch legitimiert ist der „Pr&#228;sident“ von „Digitale Gesellschaft“ damit aber noch lange nicht.</p>

<p>Damit ist die „Digitale Gesellschaft“ nicht tot. Sie ist eine Fr&#252;hgeburt, die nun in den Brutkasten der „Digitalen Gesellschaft“ geh&#246;rt, zu der eben mehr Leute geh&#246;ren als die „rund 20 Menschen aus dem Autorenteam und dem Umfeld von   netzpolitik.org”. Wenn Beckedahl und Co sich diesem „Streit“ verweigern, dann m&#252;ssten sie auch &#246;ffentlich klar sagen: „Wir („rund 20 Menschen aus dem Autorenteam und dem Umfeld von   netzpolitik.org”) SIND DIE „Digitale Gesellschaft“ – und IHR seid als Finanziers und UNSERE Ideen umsetzende Kreative herzlich willkommen, aber versucht uns bitte nicht reinzureden.</p>

<p>Eine solche „Digitale Gesellschaft“ ist dann allerdings nicht die meinige. Aber noch besteht ja die Chance, dass</p>

<ol>
    <li>offen gelegt wird, wer die „rund 20 Menschen aus dem Autorenteam und dem Umfeld von   netzpolitik.org” sind – denn wir brauchen wirklich keine neue Geheimlogen;</li>
    <li>die M&#246;glichkeit inhaltlicher Partizipation geschaffen wird;</li>
    <li>demokratische Strukturen geschaffen werden.</li>
</ol>

<p>Wer B&#252;rgerrechte in einer „Digitalen Gesellschaft“ verteidigen will, kann die B&#252;rger dieser Gesellschaft nicht zum „Friss oder st&#246;r uns nicht“-Vieh machen, kann die B&#252;rger dieser Gesellschaft nicht nur als „Unterst&#252;tzter“ haben wollen, sondern muss den Mut haben, selbst mehr „digitale Gesellschaft“ in Freiheit und auf der Basis demokratischer Entscheidungsprozesse zu leben – und eben nicht nur auszurufen. Die „digitale Gesellschaft“ ist kein Verein, sondern Vernetzung, Unabh&#228;ngigkeit, Dezentralisierung, Transparenz, Offenheit, Partizipationsf&#228;higkeit … Und das gilt f&#252;r alle B&#252;rger und B&#252;rgerinnen dieser Gesellschaft – nicht nur f&#252;r „rund 20 Menschen aus dem Autorenteam und dem Umfeld von   netzpolitik.org”.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><em>Nachtrag</em></p>

<p>Auf Twitter bekam ich gerade zu lesen:</p>

<blockquote>„ja aber die Piraten zeigen ja, dass es so »demokratisch« auch im Chaos endet. Ich kann das schon nachvollziehen“</blockquote>

<p>Recht hat er, der <a href="http://twitter.com/ubahnverleih" target="_blank">@ubahnverleih</a>. Ich habe kein Problem damit, dass Leute sich zusammensetzen und zum Beispiel ein Manifest oder &#228;hnliches entwickeln, dass sie dann zur Diskussion stellen. Ich habe kein Problem damit, wenn Leute sagen: „Das und das ist unsere Idee, wir gr&#252;nden einen Verein und wem diese Richtung des Denkens auch gef&#228;llt, der wird Mitglied, der gestaltet mit, der nimmt teil an Prozessen der Weiterentwicklung der Idee…“</p>

<p>Es gibt (noch) kein Manifest bzw. eine Satzung von „Digitale Gesellschaft“.</p>

<p>Es gibt die Bitte um Unterst&#252;tzung, aber keine M&#246;glichkeit, dem Verein beizutreten; eine (&#246;ffentliche) Gr&#252;ndungsversammlung fand (soweit ich das recherchieren konnte) nicht statt.</p>

<p>Die Mitglieder des „inner circle“, die Gr&#252;ndungsmitglieder sind unbekannt.</p>

<p>Es stimmt: Die Piraten zeigen im negativen Sinne, wie demokratische Prozesse ins Leere laufen k&#246;nnen.</p>

<p>Aber kann ein „geschlossener Verein“ darauf die Antwort sein?</p>

<p>&nbsp;<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/04/21/die-macht-der-sprache/" rel="bookmark" title="21. April 2011">Die Macht der Sprache</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/25/bildungsspaziergang/" rel="bookmark" title="25. Januar 2010">Ein Bildungsspaziergang – Assoziationen und Metaphern</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2008/10/01/faust-1-verweile-doch-du-bist-so-schoen-v-1700/" rel="bookmark" title="1. Oktober 2008">Faust 1 – Verweile doch, du bist so sch&#246;n (V 1700)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/06/29/uberlegungen-zum-kulturwandel-alte-bucher-und-digitale-buchahnliche-produkte/" rel="bookmark" title="29. Juni 2011">&#220;berlegungen zum Kulturwandel: Alte B&#252;cher und digitale, buch&#228;hnliche Produkte</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/03/17/140-zeichen-deutschunterricht-ein-twitterprojekt/" rel="bookmark" title="17. M&#228;rz 2010">140 Zeichen Deutschunterricht: Ein Twitterprojekt</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.246 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy26"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Die Sprache der \u201eDigitalen Gesellschaft\u201c (Eine Kritik #digiges @digiges) "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/04\/16\/die-sprache-der-digitalen-gesellschaft-eine-kritik-digiges-digiges\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy26').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/category/sprache/medienwoerter-des-tages/" title="(Medien)Wörter des Tages" rel="tag">(Medien)Wörter des Tages</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/2011/" title="2011" rel="tag">2011</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/definitionsmacht/" title="Definitionsmacht" rel="tag">Definitionsmacht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digitale-gesellschft-de/" title="digitale-gesellschft.de" rel="tag">digitale-gesellschft.de</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/engagement/" title="Engagement" rel="tag">Engagement</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/entscheidung/" title="Entscheidung" rel="tag">Entscheidung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/entscheidungsfindung/" title="Entscheidungsfindung" rel="tag">Entscheidungsfindung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/exklusivismus/" title="Exklusivismus" rel="tag">Exklusivismus</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwartig/" title="gegenwärtig" rel="tag">gegenwärtig</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gestaltung/" title="Gestaltung" rel="tag">Gestaltung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommentar/" title="Kommentar" rel="tag">Kommentar</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/politikzeitgeschichte/kommentar/" title="Kommentar" rel="tag">Kommentar</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kreativitaet/" title="Kreativität" rel="tag">Kreativität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lobbygruppe/" title="Lobbygruppe" rel="tag">Lobbygruppe</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/machtanspruch/" title="Machtanspruch" rel="tag">Machtanspruch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/markus-beckedahl/" title="Markus Beckedahl" rel="tag">Markus Beckedahl</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mitdenken/" title="Mitdenken" rel="tag">Mitdenken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/motivation/" title="Motivation" rel="tag">Motivation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/netzpolitik/" title="Netzpolitik" rel="tag">Netzpolitik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/netzpolitik-org/" title="Netzpolitik.org" rel="tag">Netzpolitik.org</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/parteipolitiker/" title="Parteipolitiker" rel="tag">Parteipolitiker</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/partizipation/" title="Partizipation" rel="tag">Partizipation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/politikzeitgeschichte/" title="Politik/Zeitgeschichte" rel="tag">Politik/Zeitgeschichte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/republica/" title="re:publica" rel="tag">re:publica</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/selbstdarstellung/" title="Selbstdarstellung" rel="tag">Selbstdarstellung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/sprache/" title="Sprache" rel="tag">Sprache</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/sprache/sprachkritik-sprache/" title="Sprachkritik" rel="tag">Sprachkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/transparenz/" title="Transparenz" rel="tag">Transparenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/verein/" title="Verein" rel="tag">Verein</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/04/16/die-sprache-der-digitalen-gesellschaft-eine-kritik-digiges-digiges/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>20</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Ein R&#252;ckblick (im Zug verfasst)</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/03/20/ein-ruckblick-im-zug-verfasst/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/03/20/ein-ruckblick-im-zug-verfasst/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 18:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsorte]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsreporter]]></category>
		<category><![CDATA[educamp]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Educamp]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppendynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=5892</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Es ist ein Bug, wenn bei einem EduCamp die Sonne scheint , sind da doch Leute, mit denen man ebenso gerne &#252;ber Bildung, Medieneinsatz in Bildungszusammenh&#228;ngen, die Bedeutung von Bildungsprozessbegleitern etc. im Gespr&#228;ch ist, diskutiert, wie man mit ihnen &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/03/20/ein-ruckblick-im-zug-verfasst/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank"><img src="http://elearning2null.de/learnmedia/echb11/banner_285px.png" border="0" alt="EduCamp Bremen :: 19./20. M&#228;rz 2011" /></a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Es ist ein Bug, wenn bei einem <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">EduCamp</a> die Sonne scheint <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , sind da doch Leute, mit denen man ebenso gerne &#252;ber Bildung, Medieneinsatz in Bildungszusammenh&#228;ngen, die Bedeutung von Bildungsprozessbegleitern etc. im Gespr&#228;ch ist, diskutiert, wie man mit ihnen auf dem sonnen&#252;berfluteten Innenhof des GW2-Geb&#228;udes der <a href="http://uni-bremen.de" target="_blank">Bremer Universit&#228;t</a> grillen w&#252;rde.</p>

<p>Und so musste man sich pl&#246;tzlich entscheiden. Mit ein paar anderen drau&#223;en Sonne tanken oder sch&#246;n brav die n&#228;chste Session besuchen. – In den meisten F&#228;llen fiel die Entscheidung zugunsten der Session aus. Diese Veranstaltungen waren ja der Grund f&#252;r die Reise nach Bremen – ein guter Grund, der der Sonne echte Konkurrenz machen konnte.</p>

<p>Es war mein erstes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Educamp" target="_blank">Educamp</a>.<span id="more-5892"></span></p>

<p>Welche Erfahrungen habe ich mit ihm gemacht, soweit ich sie schon jetzt, im Zug Richtung S&#252;den sitzend, der bis auf den letzten Platz gef&#252;llt ist ( – nein, das sind nicht alle Educamper), einsch&#228;tzen kann?</p>

<p>Zun&#228;chst das wichtigste: Die Atmosph&#228;re war produktiv entspannt. Daf&#252;r waren die Organisatoren des Educamps (ab hier schreibe ich das jetzt so, wie es auf Twitter abgek&#252;rzt wird – #echb11 ) um <a href="http://twitter.com/thbernhardt" target="_blank">Thomas Bernhardt</a> verantwortlich, die eine perfekt organisierte Tagung auf die Beine gestellt haben. Das ist bei dem Format eines Barcamps nicht leicht, lebt ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" target="_blank">Barcamp</a> doch auch ein St&#252;ck weit von unerwarteten Erkenntnisgewinnungsprozessen, die durchaus eine eigene Dynamik entwickeln k&#246;nnen.</p>

<p>Mindestens so wichtig aber war der Raum. Das <a href="http://twitter.com/search?q=%23echb11" target="_blank">#echb11</a> fand in der Cafeteria des Geb&#228;udes der Gesellschaftwissenschaften (GW2) auf drei Ebenen statt.</p>

<p>Es gab keine abgegrenzten Seminarr&#228;ume!</p>

<p>Die Fl&#228;che war vielmehr – was der Schnitt dieser Cafetaria wunderbar m&#246;glich macht – in „Denkfl&#228;chen“ f&#252;r die Sessions aufgeteilt, die dann auch entsprechen „Geistesblitz“, „Geniestreich“, „Gedankensprung“, „Wissensdurst“, „Eselsbr&#252;cke“ und „Hirnrinde“ hie&#223;en.</p>

<p>Au&#223;erdem gab es den Foodcorner (sehr wichtig!), drei runde Tische, den roten Salon und Lutz Bergers Live-Streaming-Station, von der aus problemlos zwei der Denkfl&#228;chen live ins Web gestreamt werden konnten.</p>

<p>Der gesamte Raum war mit Lautschprechern f&#252;r allgemeine Ank&#252;ndigungen auf allen Ebenen versehen. WLan-Zugang war selbstverst&#228;ndlich m&#246;glich. – Und was auf anderen Konferenzen nicht unbedingt gemocht wird, war hier selbstverst&#228;ndlich: Es wurde fotografiert, gefilmt, getwittert, die Veranstaltungen (Sessions) wurden parallel in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EtherPad" target="_blank">Etherpads</a> und auf anderen Wegen <a href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.echb11-mixxtmatrix" target="_blank">dokumentiert</a>, wobei sich meist jemand in der Gruppe fand, der live mitschrieb – und meist blieb diese Person nicht allein.</p>

<p>Es mag an den Gewohnheiten von Educamp-Teilnehmenden liegen, dass all diese „Nebent&#228;tigkeiten“ (beim Educamp geh&#246;ren sie zum Kerngesch&#228;ft) die Diskussion nicht beeintr&#228;chtig haben, weder in Sachen Lebendigkeit noch beim Tiefgang.</p>

<p>Dieser Tiefgang lebte davon, dass beim #echb11 zwar viele Lehrer und Lehrerinnen waren, aber auch viele Leute aus anderen Bereichen: Ob nun Medienwissenschaftler, Universit&#228;tsmitarbeiter, Mitarbeiter von Organsationen und aus welchen Bereichen nicht noch alles. Gemeinsam bildeten und f&#252;llten sie den „Think-Tank“.</p>

<p>Eine Session nur habe ich erlebt, in der ich keine „Nebent&#228;tigkeiten“ beobachtete: <a href="http://lutzland.de" target="_blank">Lutz Berger</a> hatte <a href="http://riecken.de" target="_blank">Maik Rieken</a>, <a href="http://www.edushift.de/" target="_blank">Felix Schaumburg</a>, <a href="http://shiftingschool.wordpress.com/" target="_blank">Lisa Rosa</a>, <a href="http://lernwolke.de" target="_blank">René Scheppler</a>, <a href="http://twitter.com/akasche" target="_blank">Andreas Kasche</a> und mich als „bloggende Lehrer“ auf roten Sofas versammelt und uns zu einer Diskussion eingeladen, die live gestreamt wurde und in den n&#228;chsten Tagen auch online verf&#252;gbar sein wird. – Aber nat&#252;rlich nutzten Leuten um uns herum ihre Ger&#228;te, um &#252;ber diese Session zu schreiben <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p>Es war f&#252;r mich die erste Medien integrierende Tagung, die so (!) entspannt verlief, bei der ich eine ganz selbstverst&#228;ndliche Integration digitaler Medien erlebte, die in ihrer Summe das neue Leitmedium bilden, wie es Lisa Rosa in Bremen formulierte.</p>

<p>Bislang erlebte ich diese Integration nur, wenn ich von au&#223;en an Educamps teilnahm, die Streams verfolgte, mittwitterte, kommentierte und dabei aus der Ferne mitbekam, wie die Medienintegration in diese Tagung funktioniert.</p>

<p>Nun also habe ich den Erfahrungsbeweis, dass es geht, so sich alle drauf einlassen. – So habe ich z. B. noch nie erlebt, dass im Rahmen der Diskussion um Educamps via Twitter gemobbt wurde, wohl aber, dass es durchaus ehrliche Stellungnahmen auch in Sessions hinein gab <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p>In Bremen waren die Umgangsformen, soweit ich sie miterlebt habe, durchweg freundlich.</p>

<p>Nicht, dass man nicht auch ohne (leichte) Nerd-Anteile am Educamp teilnehmen kann – aber es k&#246;nnte passieren, dass man solche Anteile w&#228;hrend eines Educamps an sich entdeckt.</p>

<p>Angesichts der F&#252;lle an Sessions (um die 50, wenn ich richtig gez&#228;hlt habe) und angesichts all des wichtigen, das au&#223;erhalb der Sessions passierte, in den Pausen, am Er&#246;ffnungsabend, der Party am Samstagabend und in den Essenspausen, geht es hier jetzt weniger um einzelnen Sessions, sondern um meine grunds&#228;tzlichen Einsichten, die ich auf dem Educamp meine gemacht zu haben.</p>

<p>Die Erfahrung, dass in diesen knapp zwei Tagen<sup><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/20/ein-ruckblick-im-zug-verfasst/#footnote_0_5892" id="identifier_0_5892" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Den Bremer Medientag Media@School lasse ich unber&amp;#252;cksichtigt, das war eine ganz andere Veranstaltung.">1</a></sup> eine dichte und doch offene Lernatmosph&#228;re herrschte, sprach ich schon an. Sie hat mich beeindruckt.</p>

<p>Im Laufe der Veranstaltung bin ich immer wieder dem Ph&#228;nomen begegnet, dass ich Leuten begegnete, die engagiert mit digitalen Medien arbeiten und auch die ihnen eigene Vernetzungsm&#246;glichkeiten intensiv nutzen, sich aber wie Don Quichotte vorkommen, wenn es um die Frage geht, wie man andere dazu bekommen k&#246;nne, es ihnen im Medieneinsatz gleich zu tun.</p>

<p>Abgesehen von Situationen, in denen jemand einen offiziellen Auftrag zu dieser Motivation Dritter bekommen hat, zeigte sich in den Diskussionen eine Tendenz, die den missionarischen Anspruch, der hinter dem artikulierten Frust oft steht, selbst in Frage stellte.</p>

<p>Man solle, so wurde sinngem&#228;&#223; mehrfach gesagt, die eigene Bereicherung, die mit dem Einsatz digitaler Medien erlebt wird, nicht zum Ma&#223;stab f&#252;r andere machen, aber sie auch nicht verstecken.</p>

<p>Kurz zusammengefasst: Mach dein Ding, lass dich bereichern, erz&#228;hle auch davon, aber habe nicht den Anspruch, dass alle die gleichen Instrumente als bereichernd erleben m&#252;ssen, die es f&#252;r dich sind.</p>

<p>Mit dieser Diskussion ging das Educamp f&#252;r mich los, sie ist immer mal wieder aufgeflammt, wobei noch ein Nutzen des eigenen im Netz Aktivseins betont wurde: „Nur wer schwimmen kann, kann schwimmen lehren.“</p>

<p>Ein Sportlehrer widersprach dieser Aussage zwar, aber das Bild trifft zumindest als Bild die Situation gut: Ich bin im Netz und vernetze mich nicht zuerst, weil ich da etwas in der Unterrichtspraxis nutzen will, sondern weil es f&#252;r mich eine Bereicherung ist. – Und sobald das Umfeld die M&#246;glichkeit bietet oder einfordert, kann ich von diesen Erfahrungen dann auch im Unterricht zehren.</p>

<p>Da es an Frankfurter Schulen laut Vorgaben des Schultr&#228;gers kein WLan gibt, sind die Bedingungen noch nicht so, wie sie von vielen Kollegen beschrieben werden, die intensiv mit digitalen Instrumenten arbeiten. Die iPad-Klasse der K&#246;lner Kaiserin-Augusta-Schule, von der André Spang per Video zugeschaltet berichtete, ist nur mit WLan in Schulen denkbar. Und das gilt bis jetzt f&#252;r alle dieser Ger&#228;te der neuen Ger&#228;teklasse Tablet-Computer.</p>

<p>Soll ich mich von solchen Gegebenheiten abschrecken lassen, meine eigenen Erfahrungen des Arbeitens im Netz weiter auszubauen? Es gibt keinen Grund zur Klage, wenn man pragmatisch orientiert handelt, ohne aus dem Blick zu verlieren, was m&#246;glich ist und sein wird.</p>

<p>F&#252;r mich war das Educamp auch in dieser Hinsicht eine Bereicherung: Ich habe Formen des Arbeitens mit digitalen Instrumenten kennengelernt, bei denen ich ohne die Erfahrung, dass sie von Kollegen und Kolleginnen eingesetzt werden, angenommen h&#228;tte, dass sie (noch) nicht m&#246;glich sind.</p>

<p>Die Arbeit mit Etherpad erlebte ich auf dem #echb11 selbst als sehr effektiv, die Diskussion um den Umgang mit der Frage, was man eigentlich macht, wenn Sch&#252;ler einem Lehrer in sozialen Netzwerken folgen wollen, hat mir die Vielfalt der Umgangsformen der Kollegen und Kolleginnen mit diesem Thema vor Augen gef&#252;hrt. Und als es in der Session um die iPad-Klasse um die Frage des Verh&#228;ltnisses von Technik zu Didaktik ging, wurde sehr schnell deutlich, wo es nach wie vor Diskussionsbedarf gibt, wo Lehrende selbst forschen, was geht und was nicht geht.</p>

<p>An dieser Stelle spreche ich bewusst von „forschen“ und nicht von „Experimenten&#8221;, wie es in der Session passierte, weil ich davon ausgehe, dass die Erfahrungen sowohl im Vorfeld als auch bei der Aufarbeitung der Beobachtungen reflektiert werden.</p>

<p>Weitere Erfahrungen:</p>

<ul>
<li><p>Ich musste mir in diesen zwei Tagen immer wieder klar machen, dass ich noch keine Veranstaltung mit Twitterwall erlebt habe habe. So selbstverst&#228;ndlich f&#252;hlte sich deren Pr&#228;senz f&#252;r mich an. Da war wirklich nichts befremdliches f&#252;r mich dabei.</p></li>
<li><p>Zahlreichen Leuten, mit denen ich &#252;ber Twitter und durch die Kommentarkultur in Blogs schon l&#228;nger kooperativ am Denken denken bin, bin ich in Reallife begegnet. Mich &#252;berrascht immer wieder, dass es zwischen dem Eindruck, den ich von den Leuten im Netz gewinne und dem bei der realen Begegnung gro&#223;e Schnittmengen gibt, wobei die reale Begegnung in der Regel den Eindruck noch positiver werden l&#228;sst, als er vorher eh schon war.</p></li>
<li><p>Einigen Leuten, mit denen die Verbindung &#252;ber Twitter steht, bin ich wieder begegnet. Kam mir gar nicht so vor, als h&#228;tten zwischen den Begegnungen zum Teil zwei Jahre gelegen.</p></li>
<li><p>Ich wei&#223; jetzt, was ein Google-Quiz ist und das ein solches einiges an didaktischem Wert, Spa&#223; und Gruppendynamik in sich birgt. (Liebe Google-Quiz-Crew „42“: Hat Spa&#223; gemacht.)</p></li>
<li><p>Die Begriffe „Lernen“ und „Unterrichten“ kann man analytisch trennen und den Lernbegriff dann mit dem Leitmedienwechsel fruchtbar zusammen denken.</p></li>
<li><p>Digital Natives sitzen in einem Boot, auf dem sie geboren wurden; digital Emigrants haben dieses Boot einmal (freiwillig) betreten und kennen das Land noch.</p></li>
</ul>

<p>Hier breche ich ab, denn dieser Beitrag ist 1. lang genug und 2. erwarte ich in den n&#228;chsten Tagen noch mehr Blogbeitr&#228;ge zum #echb11 in anderen Weblogs. Auch hier: Ein Gesamtbild wird sich aus unterschiedlichen Hinsichten ergeben. Bin gespannt, wie dieses Educamp an anderen Stellen reflektiert werden wird.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/20/kein-programm-tolles-programm/" rel="bookmark" title="20. M&#228;rz 2011">Kein Programm = Tolles Programm</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/27/lustfaktor/" rel="bookmark" title="27. April 2009">Lustfaktor</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/05/ldl-tag-in-ludwigsburg-1-vorbericht/" rel="bookmark" title="5. Mai 2009">LdL-Tag in Ludwigsburg (1. Vorbericht)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/17/educamp-2011-neue-lernraume-gestalten-vorspiel/" rel="bookmark" title="17. M&#228;rz 2011">Educamp 2011: Neue Lernr&#228;ume gestalten (Vorspiel)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/26/herrn-larbigs-bibliothek-0-einfuehrung/" rel="bookmark" title="26. Oktober 2009">Herrn Larbigs Bibliothek 0: Einf&#252;hrung</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.397 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy29"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Ein R\u00fcckblick (im Zug verfasst) "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/03\/20\/ein-ruckblick-im-zug-verfasst\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy29').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_5892" class="footnote">Den Bremer Medientag Media@School lasse ich unber&#252;cksichtigt, das war eine ganz andere Veranstaltung.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/2011/" title="2011" rel="tag">2011</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/audio/" title="Audio" rel="tag">Audio</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/barcamp/" title="Barcamp" rel="tag">Barcamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/bildungsorte/" title="Bildungsorte" rel="tag">Bildungsorte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildungsreporter/" title="Bildungsreporter" rel="tag">Bildungsreporter</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bremen/" title="Bremen" rel="tag">Bremen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/computer/" title="Computer" rel="tag">Computer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/dynamik/" title="Dynamik" rel="tag">Dynamik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/educamp/" title="Educamp" rel="tag">Educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/educamp-2/" title="educamp" rel="tag">educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erfahrungen/" title="Erfahrungen" rel="tag">Erfahrungen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gruppendynamik/" title="Gruppendynamik" rel="tag">Gruppendynamik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommentarkultur/" title="Kommentarkultur" rel="tag">Kommentarkultur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/03/20/ein-ruckblick-im-zug-verfasst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://elearning2null.de/learnmedia/echb11/banner_285px.png" />
		<media:content url="http://elearning2null.de/learnmedia/echb11/banner_285px.png" medium="image">
			<media:title type="html">EduCamp Bremen :: 19./20. M&#228;rz 2011</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Educamp 2011: Neue Lernr&#228;ume gestalten (Vorspiel)</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2011/03/17/educamp-2011-neue-lernraume-gestalten-vorspiel/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2011/03/17/educamp-2011-neue-lernraume-gestalten-vorspiel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 19:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[educamp]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Educamp]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerin]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=5832</guid>
		<description><![CDATA[  Die Annahme, dass das Lernen im schulischen Sinne heute schon anders geworden ist, als es in Zeiten vor Suchmaschinen und Wikipedia war, wird wohl kaum jemand offensiv bestreiten. Wie reagieren Schulen, Bildungspolitik und konkrete Lehrer und Lehrerinnen auf diese &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2011/03/17/educamp-2011-neue-lernraume-gestalten-vorspiel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank"><img src="http://elearning2null.de/learnmedia/echb11/banner_285px.png" border="0" alt="EduCamp Bremen :: 19./20. M&#228;rz 2011" /></a></p>

<p style="text-align: left;"> </p>

<p style="text-align: left;">Die Annahme, dass das Lernen im schulischen Sinne heute schon anders geworden ist, als es in Zeiten vor Suchmaschinen und Wikipedia war, wird wohl kaum jemand offensiv bestreiten.</p>

<p style="text-align: left;">Wie reagieren Schulen, Bildungspolitik und konkrete Lehrer und Lehrerinnen auf diese Ver&#228;nderungen des Lernens?</p>

<p style="text-align: left;">Wie sehen Lernr&#228;ume unter diesen Bedingungen heute aus?</p>

<p style="text-align: left;">Wie <a href="http://www.adz-netzwerk.de/" target="_blank">k&#246;nnten sie aussehen</a>?</p>

<p style="text-align: left;">Gibt es nachvollziehbare Begr&#252;ndungen f&#252;r die Annahmen und &#220;berlegungen, wie Lernr&#228;ume aussehen k&#246;nnten? Sind Vorstellungen von Lernr&#228;umen in der Diskussion mit Dritten haltbar?</p>

<p style="text-align: left;">Aber auch: Praxisbeispiele f&#252;r angesichts der realen digitalen Vernetzung gelungene Lernr&#228;ume (Lernszenarien), kollegiale Unterst&#252;tzung im Umgang mit Web 2.0-Instrumenten, digitalen Lernumgebungen etc. werden die Tage des Educamps f&#252;llen.</p>

<p style="text-align: left;">So stelle ich mir das vor. Ich war noch nie auf einem Educamp. Das wird in Bremen meine Premiere. Bislang sah ich aus der Ferne zu. Es gibt n&#228;mlich auch Streams von Educamp-Sessions. Au&#223;erdem konnte ich bei vorhergehenden Educamps via Twitter vieles mitverfolgen, mich auch selbst einbringen, wenn ich das wollte. Aber diese Teilnahme aus der Ferne ist ja nur m&#246;glich, weil da Leute vor Ort sind.</p>

<p style="text-align: left;">&#220;ber 150 Teilnehmende, die sich in unterschiedlichen Zusammenh&#228;ngen mit Bildungsfragen befassen, darunter viele Lehrerinnen und Lehrer, treffen sich an diesem Wochenende in Bremen; zun&#228;chst am Freitag beim Bremer Medientag, der am Abend flie&#223;end in die Er&#246;ffnung des <a href="http://educamp.mixxt.de" target="_blank">Educamps 2011</a> &#252;bergeht, das dann zwei Tage lang… ja… was eigentlich tun wird…</p>

<p style="text-align: left;"> </p>

<p style="text-align: center; "><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/NebHv8lTW-Y?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/NebHv8lTW-Y?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

<p>Bereits jetzt sind knapp 30 Sessions f&#252;r die zwei Tage im Forum der educamp-Website angek&#252;ndigt. Es wird also in den R&#228;umen der Bremer Universit&#228;t, an der dieses Educamp von Thomas Bernhardt und Team organisert wird, einiges lossein, bevor dann am Montag der Schulalltag wieder Einzug h&#228;lt, ein Schulalltag, in dem hoffentlich viele Anregungen umgesetzt werden k&#246;nnen, die in Bremen ihren Anfang nahmen.</p>

<p> </p>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/17/lernraume-fur-kinder-ohne-raum-zum-lernen/" rel="bookmark" title="17. M&#228;rz 2011">Lernr&#228;ume f&#252;r Kinder ohne Raum zum Lernen</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/18/edu-lounge-echb11/" rel="bookmark" title="18. M&#228;rz 2011">Edu-Lounge #echb11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/24/dokumentation-session-herrlarbig-educamp-echb11/" rel="bookmark" title="24. M&#228;rz 2011">Dokumentation: Session @herrlarbig @Educamp @echb11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/05/17/facher-verbindend-kompetenzen-lehren-ein-vorschlag/" rel="bookmark" title="17. Mai 2011">F&#228;cher verbindend Kompetenzen lehren – ein Vorschlag</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/" rel="bookmark" title="17. August 2010">Nachdenken &#252;ber (guten!) Unterricht</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 3.187 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy32"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Educamp 2011: Neue Lernr\u00e4ume gestalten (Vorspiel) "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2011\/03\/17\/educamp-2011-neue-lernraume-gestalten-vorspiel\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy32').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bremen/" title="Bremen" rel="tag">Bremen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/educamp/" title="Educamp" rel="tag">Educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/educamp-2/" title="educamp" rel="tag">educamp</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehre/" title="Lehre" rel="tag">Lehre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrerin/" title="Lehrerin" rel="tag">Lehrerin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/notizen/" title="Notizen" rel="tag">Notizen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/praxis/" title="Praxis" rel="tag">Praxis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2011/03/17/educamp-2011-neue-lernraume-gestalten-vorspiel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://elearning2null.de/learnmedia/echb11/banner_285px.png" />
		<media:content url="http://elearning2null.de/learnmedia/echb11/banner_285px.png" medium="image">
			<media:title type="html">EduCamp Bremen :: 19./20. M&#228;rz 2011</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Nachdenken &#252;ber (guten!) Unterricht</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 22:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[H. Meyer – Guter Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Form]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrende]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerin]]></category>
		<category><![CDATA[Lektüre]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=3616</guid>
		<description><![CDATA[Lesetageb&#252;cher sind ein beliebtes Instrument, um mit literarischen Werken in unterschiedlichen Schulstufen umzugehen. Interessant finde ich dabei, dass viele Lehrerinnen und Lehrer, die das Lesetagebuch als Methode im Unterricht einsetzen, selbst nie ein solches im Unterricht erstellt haben – zumindest &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lesetagebuch" target="_blank">Lesetageb&#252;cher</a> sind ein beliebtes Instrument, um mit literarischen Werken in unterschiedlichen Schulstufen umzugehen. Interessant finde ich dabei, dass viele Lehrerinnen und Lehrer, die das <a href="http://wiki.zum.de/Lesetagebuch">Lesetagebuch</a> als Methode im Unterricht einsetzen, selbst nie ein solches im Unterricht erstellt haben<span id="more-3616"></span> – zumindest bis jetzt. Das wird sich in den kommenden Lehrergenerationen sicherlich &#228;ndern.</p>

<p>Deshalb habe ich mich entschieden, hier einmal selbst ein Lesetagebuch zu f&#252;hren und meine Gedanken und Ideen zu unterschiedlichen Perspektiven auf (guten) Unterricht und professionelles Verhalten von Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen einer wiederholten Lekt&#252;re von Hilbert Meyers „Was ist guter Unterricht“ festzuhalten.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/#footnote_0_3616" id="identifier_0_3616" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hilbert Meyer, Was ist guter Unterricht, Berlin (Cornelsen Scriptor) 2004.">1</a></sup></p>

<p>Ich f&#252;hre diese Lesetagebuch so, wie ich mir durchaus auch vorstellen k&#246;nnte, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, sofern sie und ihre Erziehungsberechtigten damit einverstanden sind, heute ein Lesetagebuch f&#252;hren k&#246;nnten und dabei gleichzeitig die Sekund&#228;rerfahrung der &#214;ffentlichkeit machen k&#246;nnten.</p>

<p>Dennoch ist es ein Experiment, dass ich hier auf diesem Blog eine eigene Kategorie „Lesetagebuch“ einrichte und so selbst Erfahrungen damit sammeln will, ob ein solches Format f&#252;r Dritte &#252;berhaupt interessant ist. „&#214;ffentlichkeit“ um ihrer selbst Willen, halte ich n&#228;mlich f&#252;r reichlich sinnlos.</p>

<p>Wenn ich Material oder, wie es auf Neudeutsch hei&#223;t, „Content“ zur Verf&#252;gung stelle, dann geht es nat&#252;rlich darum, dass Lesende dieser Inhalte diese m&#246;glichst selbst als eine Anregung erfahren sollen, gegebenenfalls eigene Gedanken zu den Themen zu entwickeln.  Wenn dies geschehen w&#252;rde und meine eigenen Notizen und Gedanken zu Hilbert Meyers &#220;berlegungen andere zum Mitdenken anregen w&#252;rden, w&#252;rde mich das sehr freuen, weil es meiner Vorstellung eines Blogs als Teil eines kommunizierenden Netzwerkes entsprechen w&#252;rde.</p>

<p>Dieses Mitdenken kann in Form von Kommentaren zu den Beitr&#228;gen geschehen, aber auch durch eigene Beitr&#228;ge in Blogs, die hier dann als „Trackback“ erscheinen k&#246;nnten, sodass sich die Vernetzung von Leuten, die am Thema (guter) Unterricht interessiert sind, so auch einen physischen Ausdruck bekommen w&#252;rde.</p>

<p>Ich habe nur eine vage Vorstellung davon, welche Themen in diesem Lesetagebuch als Teil meines Blogs aufgegriffen werden k&#246;nnen. Ich kann mir vorstellen, dass in diesem Rahmen auch einige eher kurze Beitr&#228;ge entstehen werden.</p>

<p>Dies ist ein Experiment, denn mir f&#228;llt auf, dass es konkrete Lesetageb&#252;cher online, zumindest im Rahmen meiner Suchroutinen im Netz, kaum gibt; mir f&#228;llt auf, dass Lehrende, die ein Blog f&#252;hren zwar oft &#252;ber Werke schreiben, die im Unterricht gelesen werden, aber kaum etwas zu Werken verlauten lassen, die sie im Rahmen ihres eigenen Reflexionsprozess &#252;ber Unterricht bearbeiten.</p>

<p>Ich habe mich entschieden, mich auf diese Experiment einzulassen und w&#252;rde mich &#252;ber wohlwollend konstruktive Begleitung freuen, die nicht nur Kollegen und Kolleginnen leisten k&#246;nnen, sondern im Prinzip jeder und jede, der oder die sich mit der Frage der Qualit&#228;t von Unterricht besch&#228;ftigt bzw. besch&#228;ftigen will.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/25/nachdenk-minute-nach-h-meyer-was-ist-guter-unterricht/" rel="bookmark" title="25. August 2010">Nachdenk-Minute nach H. Meyer: Was ist guter Unterricht?</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/mischwald-und-monokultur-offene-unterrichtsformen-und-direkte-instruktion/" rel="bookmark" title="17. August 2010">Mischwald und Monokultur: Offene Unterrichtsformen und direkte Instruktion</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/08/schueleraktivitaet-im-unterricht-die-affenmetapher/" rel="bookmark" title="8. November 2010">Sch&#252;leraktivit&#228;t im Unterricht: Die Affenmetapher</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/16/handys-und-mp3-geraete-an-der-schule/" rel="bookmark" title="16. M&#228;rz 2009">Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule?</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/17/herrlarbig-jetzt-auch-hoeren/" rel="bookmark" title="17. Januar 2010">herrlarbig jetzt auch h&#246;ren</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 3.432 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy35"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Nachdenken \u00fcber (guten!) Unterricht "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2010\/08\/17\/nachdenken-ueber-guten-unterricht\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy35').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3616" class="footnote">Hilbert Meyer, Was ist guter Unterricht, Berlin (Cornelsen Scriptor) 2004.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buch/" title="Buch" rel="tag">Buch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/content/" title="Content" rel="tag">Content</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erfahrungen/" title="Erfahrungen" rel="tag">Erfahrungen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/form/" title="Form" rel="tag">Form</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lesetagebuch/h-meyer-guter-unterricht/" title="H. Meyer – Guter Unterricht" rel="tag">H. Meyer – Guter Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/inhalt/" title="Inhalt" rel="tag">Inhalt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrende/" title="Lehrende" rel="tag">Lehrende</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrerin/" title="Lehrerin" rel="tag">Lehrerin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lektuere/" title="Lektüre" rel="tag">Lektüre</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lesetagebuch/" title="Lesetagebuch" rel="tag">Lesetagebuch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mitdenken/" title="Mitdenken" rel="tag">Mitdenken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/netzwerk/" title="Netzwerk" rel="tag">Netzwerk</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/notizen/" title="Notizen" rel="tag">Notizen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/qualitaet/" title="Qualität" rel="tag">Qualität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Grenzen der Kommunikationsf&#228;higkeit</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2010/05/08/grenzen-der-kommunikationsfaehigkeit/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2010/05/08/grenzen-der-kommunikationsfaehigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 14:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[balanced life]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Brieffreundschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Spannagel]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[digital sucide]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Selbstmord]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrberuf]]></category>
		<category><![CDATA[log out]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengebrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzungskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienrefelexion]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Meta-Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Privatheit]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[sprechen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2704</guid>
		<description><![CDATA[Als ich Vierzehn war, gab es noch kein Internet f&#252;r die Massen, wohl aber schon die M&#246;glichkeit, mithilfe eines Telefonmodems ins Netz zu gehen. Es gab Bildschirmtext (BTX), aber bis sich digitale Vernetzung zu einem Massenph&#228;nomen ausbreitete, sollte es noch &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/05/08/grenzen-der-kommunikationsfaehigkeit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich Vierzehn war, gab es noch kein Internet f&#252;r die Massen, wohl aber schon die M&#246;glichkeit, mithilfe eines Telefonmodems ins Netz zu gehen. Es gab <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildschirmtext" target="_blank">Bildschirmtext (BTX)</a>, aber bis sich digitale Vernetzung zu einem Massenph&#228;nomen ausbreitete, sollte es noch einige Jahre dauern. Ich setze den Starttermin des Web-Hypes auf den 13. Oktober 1994 fest, den Tag, an dem Netscapes „Navigator“ in einer ersten Version ver&#246;ffentlicht wurde und somit erstmals ein Browser vorlag, der eine grafische Oberfl&#228;che hatte.</p>

<p>Es gab zwar vorher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet" target="_blank">Usenet</a> und Co, Welten, die mir und den meisten v&#246;llig fremd waren und in denen sich die PC-Geeks tummelten, doch erst die Browser mit grafischer Oberfl&#228;che, die das „Erklicken“ des Netzes m&#246;glich machten, &#246;ffneten das Netz, demokratisierten das Netz.</p>

<p>Bis zum „interaktiven“ Netz „Web 2.0“ sollte es fast zehn Jahre dauern. Und meines Erachtens ist das „Web 2.0“ zwar zur Zeit die dominierende Form der vernetzten Kommunikation, aber mit Sicherheit nicht das Ende der Entwicklung, &#252;ber deren Verlauf ich mir gar nicht mehr so sicher bin, entgegen der Vorhersagen, dass Netzanbindung und Alltag eine immer engere Verbindung eingehen werden. Eine nahezu symbiotische Verbindung von Alltag und digitalen Netzwerken scheint gegenw&#228;rtig durchaus absehbar. Dabei ist eine Symbiose in der Regel eine „Vergesellschaftung von Individuen unterschiedlicher Arten, die f&#252;r beide Partner vorteilhaft ist“ (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Symbiose" target="_blank">Quelle</a>).</p>

<p>Das Netz als Lebensform, dessen Verbindung mit der Lebensform des Homo Sapiens f&#252;r beide Seiten von Vorteil ist? Ein wenig erinnert mich das an die Entwicklung, die als fiktiver Hintergrund f&#252;r die „Matrix“-Trilogie der Br&#252;der Wachowski angenommen wird.</p>

<blockquote>Anfang des 21. Jahrhunderts geriet die Entwicklung der <a title="K&#252;nstliche Intelligenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCnstliche_Intelligenz">K&#252;nstlichen Intelligenz</a> au&#223;er  Kontrolle. Die Menschen verdunkelten den Himmel, um den solarbetriebenen  Maschinen die Energiequelle zu nehmen. Die Maschinen passten sich der  Dunkelheit jedoch an und unterwarfen die Menschheit, deren Exemplare sie  seitdem zur Energiegewinnung z&#252;chten. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matrix_%28Film%29#Handlung" target="_blank">Wikipedia</a>)</blockquote>

<p>Ob es so unrealistisch ist, dass „das Netz“ mehr und mehr die „Anpassung“ der Menschen an seine Vorgaben und Grenzen verlangt? Schon heute gibt es Tendenzen, die davon sprechen, dass man, so man nicht im Netz vertreten sei, zunehmend Probleme bekomme, in Kommunikationsprozesse einzutreten oder in diesen &#252;berhaupt beachtet zu werden.</p>

<p>Andererseits gibt es Menschen, die sich auf das Netz eingelassen haben und dabei dennoch weder ihre Selbstbeobachtungskompetenzen noch ihre Kritikf&#228;higkeit gegen&#252;ber Kommunikationsstrukturen verloren haben, die durchaus dazu geeignet sind, mehr und mehr Ressourcen des Individuums „auszusaugen“ und sich somit, statt zu einer symbiotischen Verbindung zu f&#252;hren, als Schmarotzer entpuppen, die den Menschen aussaugen.</p>

<p>Um diesen Schmarotzer „Web 2.0“ dann wieder los zu werden, scheint es f&#252;r einige (immer mehr?) Menschen nur noch den Weg des etwas &#252;berspitzt aber gar nicht so abwegig benannten „digitalen Selbstmordes“ („digital sucide“) zu geben.</p>

<p>Ein paar Beispiele f&#252;r diese Tendenz:</p>

<ul>
    <li>Das <a href="http://www.socialnetworking-weblog.com/50226711/digital_suicide.php" target="_blank">Social-Networking-Weblog berichtete</a> &#252;ber die Sucide Machine f&#252;r soziale Netzwerke.</li>
    <li>Im <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,532070,00.html" target="_blank">Uni-Spiegel dokumentiert</a> Frauke L&#252;bke-Narberhaus ihren Ausstieg bei studiVZ und Xing als „digitalen Selbstmord“.</li>
    <li>Der Heidelberger Professor f&#252;r Informatikdidaktik <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/05/03/things-change/" target="_blank">Christian Spannagel beendet</a>, obwohl bis dahin als intensiver Nutzer, Fan und auch theoretisch die Vernetzung positiv darstellend, seine Mitgliedschaften bei Facebook, Twitter, XING, Linked-In, wer-kennt-wen, myspace, … und reflektiert anschlie&#223;end die massive &#220;berforderung, die das Web 2.0  f&#252;r ihn mit sich brachte, nachdem er sich zu einem prominenten  „&#246;ffentlichen Wissenschaftler“ entwickelt hatte und mit den daraus  entstehen Anspr&#252;chen nicht mehr mithalten konnte, da sie mehr und mehr  Lebensenergie aufsaugten. <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/05/07/uber-radikale-vernetzung-und-radikale-ehrlichkeit/" target="_blank">Spannagel schreibt</a>:</li>
</ul>

<blockquote>Im sozialen Netz erlebte ich so etwas wie eine soziale Verpflichtung zur  Kommunikation. Diese Informationsvielfalt kann man als einzelner nicht  bew&#228;ltigen.</blockquote>

<p>Ein Protagonist des Web 2.0 f&#252;r Bildung und Wissenschaft „steigt aus“: Eigentlich doch ein gefundenes Fressen f&#252;r all diejenigen, die  ja schon immer wussten, dass das Internet mit seinen Ablenkungspotentialen und Kommunikations&#252;berforderungstendenzen eigentlich b&#246;se ist. Doch wer „digital sucide“ so versteht, hat etwas missverstanden, da es sich in diesen F&#228;llen in der Regel um solche handelt, die die &#220;berforderung durchaus auf <em>eigene</em> Formen des Umgangs mit diesen M&#246;glichkeiten hin zu reflektieren verm&#246;gen. So z. B. <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/05/07/uber-radikale-vernetzung-und-radikale-ehrlichkeit/" target="_blank">Spannagel</a>:</p>

<blockquote>„Das <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Neuron" target="_blank">Neuronenverhalten</a> muss kontrolliert und situationsabh&#228;ngig  eingesetzt werden.“ Genau das trifft den Punkt: Ich werden zuk&#252;nftig das Web 2.0  zielgerichtet, situationsabh&#228;ngig und punktuell einsetzen. Ich werde  Web-2.0-Anwendungen selektiv nutzen.</blockquote>

<p>Dies ist der eigentliche Punkt: Menschliche Kommunikationsf&#228;higkeit ist eine begrenzte F&#228;higkeit. Das Individuum muss f&#252;r sich Wege finden, zwischen Kommunikationsbed&#252;rfnis und Privatheit, die f&#252;r gelingende Kommunikation meines Erachtens unabdingbar ist, ein Gleichgewicht zu erzeugen.</p>

<p>Und diese Notwendigkeit des Gleichgewichts ist keine, die exklusiv f&#252;r das Internet gilt, auch wenn die Grenzen der individuellen Kommuniaktionsf&#228;higkeit aufgrund der „Einfachheit“ der Initiierung solcher Prozesse im Netz m&#246;glicherweise schneller und vor allem auch wiederum selbst kommunizierbarer erfahren werden. Ja, Christian Spannagel kommuniziert seinen Ausstieg aus weiten Teilen der „social communities“ &#252;ber das Web 2.0 im Rahmen seines Blogs.</p>

<p>Wie aber komme ich zu der Behauptung, dass die Notwendigkeit des Gleichgewichts zwischen „Privatheit“ und Kommunikationsbed&#252;rfnis keine ist, die exklusiv f&#252;r das  Internet gilt?</p>

<p>Als ich Vierzehn war, gab es noch kein Internet f&#252;r die Massen, wohl  aber schon die M&#246;glichkeit, mithilfe eines Telefonmodems ins Netz zu  gehen. In dieser Zeit gab es aber das Ph&#228;nomen, dass eine nicht kleine Zahl Jugendlicher Brieffreundschaften mit anderen Jugendlichen in der ganzen Welt begannen. Es gab damals eigene Agenturen, die solche Briefkontakte vermittelten. Als „&#220;berbleibsel“ dieser Agenturen gibt es heute z. B. <a href="http://www.letternet.de/web/friends/home">das von der Deutschen Post betriebene „letternet“</a>.</p>

<p>Ich war, wie viele andere Jugendliche von der M&#246;glichkeit fasziniert, mit Jugendlichen in unterschiedlichen Teilen der Welt in Verbindung zu treten und machte mit. Die Zahl der „Brieffreund“, die ungef&#228;hr genau so ernsthaft „Freunde“ zu nennen sind, wie dies f&#252;r die Gro&#223;zahl der „Kontakte“ in sozialen Netzwerken gilt, auch wenn deren Betreiber hartn&#228;ckig den Freundschaftsbegriff missbrauchen, stieg allm&#228;hlich und irgendwann merkte ich, dass es zwar toll ist, pers&#246;nliche Briefe im Postkasten zu finden und auf diese zu antworten, dass aber diese Form von Kontakt auf einen begrenzten Personenkreis beschr&#228;nkt bleiben muss, da es sonst irgendwann zu viel wird. Die F&#228;higkeit, Kommunikationsprozesse zu pflegen ist begrenzt – auch in rein analogen Formen der Kommunikation.</p>

<p>Es ist zwar banal, an dieser Stelle davon zu sprechen, dass es um das rechte Ma&#223; an gepflegten Kontakten und Kommunikationsprozessen geht, es sei aber dennoch einmal mehr erw&#228;hnt. Wird das rechte Ma&#223; &#252;berschritten, dann tritt ein, <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Neuron#10._ACHTUNG.2C_HOHE_SUCHTGEFAHR:_das_Neuronenverhalten_muss_kontrolliert_und_situationsabh.C3.A4ngig_eingesetzt_werden.21" target="_blank">was Jean-Pol Martin „die Suchtgefahr des Neuronenverhaltens“ bezeichnete und als zehnte Regel seinem Kommunikationsmodell hinzuf&#252;gte</a>.</p>

<p>&#196;hnliche Erfahrungen der kommunikativen Grenzen, wie ich sie als Jugendlicher bei der Pflege von (zeitweise zu vielen) Brieffreundschaften machte, tauchen bis heute immer mal wieder auf, was im Lehrberuf an f&#252;r sich auch kaum &#252;berraschend ist, da es ein Beruf ist, der in h&#246;chstem Ma&#223;e von Kommunikation lebt und st&#228;ndig vor die Herausforderung stellt, ein Ma&#223; zwischen Gespr&#228;chspr&#228;senz und Privatheit im Rahmen der je eigenen Ressourcen zu finden. – In diesem Zusammenhang wage ich die Prognose, dass die Bereitschaft von Lehrenden, die die M&#246;glichkeiten von Web-2.0-Tools (z. T. &#228;u&#223;erst intensiv) nutzen, um &#252;ber Unterrichtszeiten hinaus Lernprozesse zu unterst&#252;tzen und zu f&#246;rdern, im Laufe der Zeit genau an dem „Ort“ ankommen wird, den Christian Spannagel in seiner <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/05/07/uber-radikale-vernetzung-und-radikale-ehrlichkeit/" target="_blank">hervorragenden Reflexion auf die Grenzen eigener Kommunikationsf&#228;higkeit </a>beschreibt: Den Ort der selektiven Nutzung der nach wie vor als wirkliche Bereicherung anzusehenden Web-2.0-Tools f&#252;r berufliche und private Kommunikationsprozesse.</p>

<p>Ein reflektierter R&#252;ckzug aus sozialen Netzen, der &#252;brigens nicht nur aus Gr&#252;nden der &#220;berlastung erfolgen kann, sondern auch mit dem etwas <a href="http://herrlarbig.de/2010/03/29/und-tschuess-facebook/" target="_blank">eigenwilligen Verst&#228;ndnis von „Privatheit“ zusammenh&#228;ngen kann, das einige Betreiber sozialer Webangebote haben</a>, ist in meinen Augen kein Urteil &#252;ber die Qualit&#228;t solcher Netzwerke, keine Tendenz, die geeignet w&#228;re, den Radikalkritikern des Web 2.0 Argumente zu liefern, sondern vielmehr ein Prozess, der mit der „Entdeckungsreise“ in die nach wie vor jungen „Welten“ des Web 2.0 zusammenh&#228;ngt.</p>

<p>Das Web 2.0 bietet faszinierende M&#246;glichkeiten. Jeder Nutzer und jede Nutzerin dieser M&#246;glichkeiten muss (sic!) jedoch fr&#252;her oder sp&#228;ter in einen Reflexionsprozess dar&#252;ber eintreten, welche der M&#246;glichkeiten aus welchen Gr&#252;nden genutzt werden und an welchen Stellen die Nutzung der M&#246;glichkeiten &#252;ber das f&#252;r einen selbst angemessene Ma&#223; hinaus geht. Dies gilt &#228;hnlich f&#252;r analoge Kommunikationsprozesse, denen es gut tut, wenn sie immer wieder in Formen der Meta-Kommunikation, z. B. im Rahmen von Supervision, aber z. B. auch in der „einfachen“ Form des Tagebuchschreibens, selbst zum Gegenstand der Reflexion werden.</p>

<p>Diese Notwendigkeit zur Reflexion eigenen Kommunikationsverhaltens ist in meinen Augen eine der zentralen Aufgaben einer gelingenden Mediendidaktik und Medienp&#228;dagogik. Dieser darf es eben nicht nur um „Prim&#228;rkompetenzen“ wie die Nutzung von Suchmaschinen, Textverarbeitungsprogrammen, Tabellenkalkulation, Pr&#228;sentationsprogrammen etc. gehen. Sie muss dar&#252;ber hinaus zentral an der Entwicklung von „Meta-Kompetenzen“ arbeiten, um den individuellen Nutzern von (digitalen) Arbeits- und Kommunikationsinstrumenten die F&#228;higkeit zur Reflexion dessen, was f&#252;r sie jeweils angemessen ist, mit auf den Weg zu geben.</p>

<p>Eine zentrale Frage bez&#252;glich der Nutzung von Kommunikationsinstrumenten und -wegen darf dabei nie aus dem Blick verloren werden: Wie finde ich einen Ausgleich zwischen Kommunikation und „Schweigen“ (Privatheit“), der mir angemessen ist, der mir gut tut. Wenn Kommunikationsprozesse das Individuum auslaugen, ausbrennen, in eine innere Leere hineinf&#252;hren, dann ist es h&#246;chste Zeit, diese Prozesse in den Blick zu nehmen, denn wer im Rahmen der eigenen Kommunikationsgewohnheiten sich innerlich leer f&#252;hlt, der hat bald nichts mehr zu sagen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/13/vernetzt-lernen-im-web-20/" rel="bookmark" title="13. Februar 2009">Vernetzt – Lernen im Web 2.0</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2008/08/31/schmoeker-schnipsel-nudin-der-wissbegierige-oder-die-langeweile-des-allwissens/" rel="bookmark" title="31. August 2008">Schm&#246;ker-Schnipsel – Nudin der Wissbegierige oder: Die Langeweile des »Allwissens«</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/11/web-20-eine-paedagogische-herausforderung/" rel="bookmark" title="11. Februar 2009">Web 2.0 &#8211; eine p&#228;dagogische Herausforderung?</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/07/iphone-photographie-ein-erster-versuch/" rel="bookmark" title="7. Oktober 2009">iPhone-Photographie – Ein erster Versuch</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/01/29/podcasts-eine-kurze-einfuehrung/" rel="bookmark" title="29. Januar 2009">Podcasts &#8211; Eine kurze Einf&#252;hrung</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.757 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy38"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Grenzen der Kommunikationsf\u00e4higkeit "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2010\/05\/08\/grenzen-der-kommunikationsfaehigkeit\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy38').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/analog/" title="analog" rel="tag">analog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/balanced-life/" title="balanced life" rel="tag">balanced life</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/brieffreundschaften/" title="Brieffreundschaften" rel="tag">Brieffreundschaften</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/christian-spannagel/" title="Christian Spannagel" rel="tag">Christian Spannagel</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital/" title="digital" rel="tag">digital</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital-sucide/" title="digital sucide" rel="tag">digital sucide</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digitaler-selbstmord/" title="digitaler Selbstmord" rel="tag">digitaler Selbstmord</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erfahrungen/" title="Erfahrungen" rel="tag">Erfahrungen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gespraech/" title="Gespräch" rel="tag">Gespräch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gleichgewicht/" title="Gleichgewicht" rel="tag">Gleichgewicht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jean-pol-martin/" title="Jean-Pol Martin" rel="tag">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kommunikationsprozesse/" title="Kommunikationsprozesse" rel="tag">Kommunikationsprozesse</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenz/" title="Kompetenz" rel="tag">Kompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/leben/" title="Leben" rel="tag">Leben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/notizen/lebenshilfe/" title="Lebenshilfe" rel="tag">Lebenshilfe</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrberuf/" title="Lehrberuf" rel="tag">Lehrberuf</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/log-out/" title="log out" rel="tag">log out</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mediengebrauch/" title="Mediengebrauch" rel="tag">Mediengebrauch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mediennutzungskompetenz/" title="Mediennutzungskompetenz" rel="tag">Mediennutzungskompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienpaedagogik/" title="Medienpädagogik" rel="tag">Medienpädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienrefelexion/" title="Medienrefelexion" rel="tag">Medienrefelexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/mensch/" title="Mensch" rel="tag">Mensch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/meta-kommunikation/" title="Meta-Kommunikation" rel="tag">Meta-Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/privatheit/" title="Privatheit" rel="tag">Privatheit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/qualitaet/" title="Qualität" rel="tag">Qualität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schweigen/" title="Schweigen" rel="tag">Schweigen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/soziale-netzwerke/" title="soziale Netzwerke" rel="tag">soziale Netzwerke</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprechen/" title="sprechen" rel="tag">sprechen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/verhalten/" title="Verhalten" rel="tag">Verhalten</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/web-20/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaftler/" title="Wissenschaftler" rel="tag">Wissenschaftler</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2010/05/08/grenzen-der-kommunikationsfaehigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Vernetzen – eine Kunst f&#252;r sich</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2010/02/08/vernetzen-eine-kunst-fuer-sich/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2010/02/08/vernetzen-eine-kunst-fuer-sich/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 18:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Sociacl Networks]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[twittert]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2411</guid>
		<description><![CDATA[Es ist Zeit, meine eigenen Erfahrungen mit sozialen Netzwerken einmal in den Blick zu nehmen. Die Frage lautet: Wie baue ich mir ein soziales Netzwerk auf, das diesen Namen auch verdient. Der erste Schritt in diesen &#220;berlegungen: Was verstehe ich &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2010/02/08/vernetzen-eine-kunst-fuer-sich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Zeit, meine eigenen Erfahrungen mit sozialen Netzwerken einmal in den Blick zu nehmen. Die Frage lautet: Wie baue ich mir ein soziales Netzwerk auf, das diesen Namen auch verdient.</p>

<p>Der erste Schritt in diesen &#220;berlegungen: Was verstehe ich unter einem sozialen Netzwerk?</p>

<p>Es ist scheinbar so einfach, sich mit Menschen im Netz zu verbinden. Auf Twitter „followen“ Twitterer einander „einfach“, auf Facebook „freunden”  sich Mitglieder „einfach“ so an, schauen vielleicht, wer da als „gemeinsamer Freund“ bei einem potentiellen Vernetzungskandiaten angegeben ist – und fertig. Dar&#252;ber hinaus gibt es in vielen F&#228;llen RSS-Feed-Leselisten in „Newsreadern“, die automatisch darauf hinweisen, wenn in einem der gelesen Blogs oder auf einer der gelesenen Websites etwas Neues passiert. M&#246;glicherweise ergeben sich dann Diskussionen &#252;ber Blogs hinweg, die oft nur von anderern Mitgliedern im eigenen Netzwerk &#252;berhaupt noch einigerma&#223;en angemessen wahrgenommen werden k&#246;nnen.</p>

<p>Das alles ist noch kein soziale Netzwerk – oder zumindest nur ein soziales Netzwerk in seinen Grundz&#252;gen.</p>

<p>Ein soziales Netzwerk hat mehr mit der Qualit&#228;t der Nutzung der via Internet verf&#252;gbaren Ressourcen zu tun als mit der Menge der Kontakte.</p>

<p>F&#252;r mich ergibt sich daraus die erste Hypothese:</p>

<blockquote>Soziale Netzwerke sind zielgerichtet und themenorientiert oder es ensteht kein Netzwerk, sondern ein Gewirr von lauter offenen Enden, ein unheimlich lautes Geschnattere, ohne Konzentration auf Inhalte.</blockquote>

<p>Kontakte m&#252;ssen „gekn&#252;pft“, die F&#228;den miteinander verbunden werden, damit ein Netzwerk f&#252;r alle daran Beteiligten ein Gewinn ist, ohne dass sich das Netzwerk in sich verschlie&#223;t und nach au&#223;en abgeschlossen ist, da sonst eine qualitative Erweiterung des Netzes, was nat&#252;rlich auch eine quantitative Erweiterung mit sich bringt/bringen kann, nicht m&#246;glich ist.</p>

<p>Um solche Verkn&#252;pfungen zu erreichen, muss es F&#228;den der eigenen Netzpr&#228;senz geben, die &#252;berhaupt miteinander verbunden werden k&#246;nnen. Dabei kann es sich durchaus um unterschiedliche F&#228;den handeln, aber eine grundlegende Ausrichtung der Arbeit am eigenen Netzwerk ist notwendig.</p>

<p>Ja, das Web 2.0 ist Arbeit, wenn es etwas anderes als eine belanglose Spielerei sein soll. Doch wer in diese Arbeit investiert, kann durch sie enorm bereichert werden – auch hinsichtlich konkreter Begegnungen mit interessanten Menschen, die ohne das „Netzwerken“ wohl  nicht in dieser Intensit&#228;t m&#246;glich w&#228;ren.</p>

<p>Diese Arbeit besteht folgenden Arbeitsbereichen:</p>

<ol>
    <li>Zun&#228;chst gilt es, die Frage zu beantworten, ob ich mich vernetzen will oder nicht. Diese Frage kann durchaus unterschiedlich beantwortet werden. Ich gehe jetzt einmal von meinem Fall aus und somit von einer positiven Beantwortung der Frage.</li>
    <li>Fast ebenso wichtig wie die erste Frage ist die zweite: Wie trete ich im Netz auf? Als reine Privatperson, als Profi in bestimmten Arbeitsbereichen, in einer Mischform aus beidem? – Ein „Ich lege einfach mal los, der Rest wird sich dann schon ergeben” ist zwar auch ein Ansatz, doch sollte bei ihm nie vergessen werden, dass das Ged&#228;chtnis des Netzes sehr lang ist: Einmal etwas ver&#246;ffentlicht, kann es von jedem gefunden werden, der wei&#223;,  wie man mit Suchmaschinen und Verlinkungsstrukturen im Netz an Informationen herankommen kann, die irgendwo &#246;ffentlich zug&#228;nglich im Netz liegen.</li>
    <li>Zu einem Netzwerk geh&#246;ren mehrere Personen. Um also mit dem Netzwerken zu beginnen, muss einerseits Content angeboten werden (z. B. durch das F&#252;hren eines Blogs) und andererseits der Content anderer, f&#252;r mein Netzwerk interessantere Personen, wahrnehmbar rezipiert werden. Wahrnehmbar wird eine solche Rezeption z. B. durch Kommentare zu Beitr&#228;gen, durch Verlinkung zu Beitr&#228;gen, durch Verweise zu Beitr&#228;gen via Twitter, Facebook etc. – Das klingt anspruchsvoller als es ist. In den meisten F&#228;llen sind Menschen in Netzwerken n&#228;mlich relativ freundlich zueinander (so es thematisch und somit an einer Sache interessierte Netzwerke sind) und nehmen angebotene Gespr&#228;chsf&#228;den gerne auf, was in vielen F&#228;llen zu echten Bereicherungen aller Beteiligten f&#252;hrt.</li>
    <li>In sozialen Netzwerken gilt es, offensiv und zielorientiert zu „folgen“ und ebenso repressiv die „Schmarotzer“ im Netz m&#246;glichst aus dem eigenen Netzwerk drau&#223;en zu halten. Was hei&#223;t das konkret: Offensiv folgen hei&#223;t, dass ich, zumindest auf Twitter, jedem, der irgendwie an meinen Themen dran ist folge. Das k&#246;nnen ganz unterschiedliche Menschen sein: Da sind Senioren, die sich f&#252;r Bildungsfragen interessieren; da sind Journalisten, die sich mit Fragen der Schulentwicklung befassen; da sind Lehrer und Lehrerinnen, da sind Hochschullehrer und -lehrerinnen, die nicht nur in erziehungswissenschaftlichen oder an der Lehrerausbildung beteiligten Fakult&#228;ten arbeiten, sondern m&#246;glicherweise auch im Bereich Programmierung, digitale Medien…, da sind Eltern, die an Bildungsfragen interessiert sind usw. – Andererseits gibt es Leute und Firmen, die erst einmal allem und jedem folgen, der oder das ihnen begegnet, immer in der Hoffnung, dass ihnen auch zur&#252;ck gefolgt wird, was &#252;berraschend gut zu funktionieren scheint. Followerlisten auf Twitter, die zahlreiche solcher „Verfolger“ beinhalten, wirken auf mich ungepflegt und beliebig, sodass ich bereits hier den Eindruck gewinne, dass diese Person nicht sonderlich aktiv ihr Netzwerk pflegt.</li>
</ol>

<p>Daraus ergibt sich meine zweite Hypothese:</p>

<blockquote>Netzwerke m&#252;ssen offensiv gepfelgt werden. Einerseits m&#252;ssen aktiv Kontakte aufgebaut werden, die in meinen Augen zumindest immer auch theoretisch zu pers&#246;nlichen Begegnungen f&#252;hren k&#246;nnen und potentiell einander etwas zu sagen haben. (Wenn mir zum Beispiel jemand folgt, der erkennbar kein Deutsch kann und meine Beitr&#228;ge in Netzwerken entsprechend gar nicht verstehen d&#252;rfte, neige ich dazu, diesen Knoten schnell zu kappen.) Andererseits gilt es,  das eigene Netzwerk nicht mit hei&#223;er Luft (Spam-Followern) aufzublasen. Nat&#252;rlich ist es bei Twitter relativ einfach, auf 1000 Follower zu kommen, das wird aber oft mit einem schlechten Verh&#228;ltnis von Quantit&#228;t und Qualit&#228;t bezahlt. Ich habe jetzt ca. 350 Follower auf Twitter – und meiner Rechnung nach mind. 700 Follow-Versuche durch Blocken des Kontaktes unterbunden, denn ich brauche keine Leute als Follower, die die „besten Sonderangebote“ im Netz twittern oder Dauerwerbekan&#228;le f&#252;r Firmen, Produkte und Dienstleistungen sind, die jenseits meiner eigenen Interessen liegen.</blockquote>

<p>Das klingt jetzt viel restriktiver, als es gemeint ist. In der Regel freue ich mich n&#228;mlich &#252;ber jede und jeden, der oder die meint, meine Beitr&#228;ge in einem Netzwerk k&#246;nnten ihn oder sie bereichern – und umgekehrt ist es meist auch so. Diese Zahlen kommen vor allem deshalb zustande, weil es so unglaublich viele Spammer in Netzwerken gibt. Und ja: Es ist Arbeit, diese heraus zu filtern, um das eigene Netzwerk gepflegt und „aufger&#228;umt“ zu halten. Aber diese Arbeit wird durch die Qualit&#228;t dessen, was an Input &#252;ber das Netzwerk bei mir anbekommt, belohnt.</p>

<p>Was hier jetzt wie ein Schritt-f&#252;r-Schritt-Prozess aussehen mag, geschieht in Wirklichkeit gleichzeitg:</p>

<p>Content verf&#252;gbar machen, Verlinkungen aktiv pflegen, das Netzwerk erweitern, anderen Content rezipieren, das Netzwerk pflegen, Content verf&#252;gbar machen usw.</p>

<p>Doch ein Netzwerk ist an sich noch kein Zugewinn, wenn es nicht um Inhalte geht. Und die Rezeption von Inhalten ist ein anstrengendes Gesch&#228;ft. Nicht jede ins Netzwerk eingespeiste Information ist f&#252;r mich interessant. Und angesichts der F&#252;lle der Informationen bedarf es einer Art „inneren Redakteur“, bedarf es der &#220;bung, schnell entscheiden zu k&#246;nnen, welche Informationen f&#252;r mich bedeutsam sein k&#246;nnen und welche nicht. Und das wird oft in Sekundenbruchteilen entschieden, denn mein Netzwerk ist eine Freizeitbesch&#228;ftigung, so sehr sie beruflich relevant ist. Und diese Zeit aus dem Freizeittopf muss, da ich ja auch noch ein Privatleben jenseits digital vernetzter Strukturen lebe, beschr&#228;nkt sein. Die zum Filtern notwendige Kompetenz wird durch &#220;bung erworben. Sehr schnell habe ich gelernt, welche Contentproduzenten solche Inhalte zur Verf&#252;gung stellen, die f&#252;r mich interessant sein k&#246;nnen und welche Inhalte ich nur dann intensiv rezipiere, wenn ich mehr Zeit habe, weil diese zwar interessant, aber nicht unbedingt f&#252;r mich interessant sind.</p>

<p>Daraus ergibt sich die dritte Hypothese:</p>

<blockquote>Die effektive Arbeit in Netzwerken bedarf der Filterstrategien, um in der F&#252;lle der Informationen den &#220;berblick nicht zu verlieren und dar&#252;ber hinaus die Zeit f&#252;r echte Rezeption zu haben. Es ist wie bei B&#252;chern: Um etwas zu lernen, reicht es nicht, Zugriff auf sie zu haben, sondern es muss auch die Zeit aufgebracht werden, die das Gehirn zum Verstehen und zur Integration oder auch Ver&#228;nderung bestehender Denkstrukturen braucht.</blockquote>

<p>Wenn diese Kompetenzen erst einmal erworben sind, kann ein Netzwerk &#252;ber sich selbst hinaus erweitert werden. Es k&#246;nnen Netzwerke in anderen Interessensgebieten mit dem „Hauptnetzwerk“ verkn&#252;pft werden. An diesem Punkt bin ich jetzt gerade angelangt, wenn ich auch Content aus mehr privaten Interessensgebieten (z. B. Podcasts) in mein Hauptnetzwerk &#252;ber Twitter oder Facebook „einspiele“, so sehr die Grenzen der Interessen da auch flie&#223;end sind.</p>

<p>F&#252;r mich haben sich so neue Kontakte ergeben, die &#252;berraschend h&#228;ufig auch am Content meines Hauptnetzwerkes interessiert sind und zu den dort reflektierten Gebieten etwas beitragen k&#246;nnen.</p>

<p>Aber auch hier gilt: Die zeitlichen Ressourcen, die ich f&#252;r digitale gest&#252;tzte Vernetzung aufzubringen bereit bin, sind (selbst)beschr&#228;nkt.</p>

<p>Was f&#252;r ein Aufwand! Ich w&#228;re schon l&#228;ngst ausgestiegen, wenn das Ergebnis nicht so enorm bereichernd w&#228;re, auf allen Ebenen: Auf der fachlichen Ebene ist das vernetzte Arbeiten eine kontinuierliche Fortbildung; auf pers&#246;nlicher Ebene habe ich interessante Menschen kennen gelernt – und ganz nebenbei habe ich gelernt, wie soziale Netzwerke etwas anderes als „Klow&#228;nde des Internets“ sein k&#246;nnen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/" rel="bookmark" title="17. August 2010">Nachdenken &#252;ber (guten!) Unterricht</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/17/herrlarbig-jetzt-auch-hoeren/" rel="bookmark" title="17. Januar 2010">herrlarbig jetzt auch h&#246;ren</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/03/17/140-zeichen-deutschunterricht-ein-twitterprojekt/" rel="bookmark" title="17. M&#228;rz 2010">140 Zeichen Deutschunterricht: Ein Twitterprojekt</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/01/29/podcasts-eine-kurze-einfuehrung/" rel="bookmark" title="29. Januar 2009">Podcasts &#8211; Eine kurze Einf&#252;hrung</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/05/ldl-tag-in-ludwigsburg-1-vorbericht/" rel="bookmark" title="5. Mai 2009">LdL-Tag in Ludwigsburg (1. Vorbericht)</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 3.895 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy41"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Vernetzen \u2013 eine Kunst f\u00fcr sich "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2010\/02\/08\/vernetzen-eine-kunst-fuer-sich\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy41').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/content/" title="Content" rel="tag">Content</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/facebook/" title="Facebook" rel="tag">Facebook</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/notizen/lebenshilfe/" title="Lebenshilfe" rel="tag">Lebenshilfe</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sociacl-networks/" title="Sociacl Networks" rel="tag">Sociacl Networks</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/soziale-netzwerke/" title="soziale Netzwerke" rel="tag">soziale Netzwerke</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/twitter/" title="twittert" rel="tag">twittert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/web-20/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2010/02/08/vernetzen-eine-kunst-fuer-sich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Ausblick 2010 – bildungsreporter.de</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/12/22/ausblick-2010-bildungsreporter-de/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/12/22/ausblick-2010-bildungsreporter-de/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 23:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsreporter]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Spannagel]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lutz Berger]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2280</guid>
		<description><![CDATA[Sie scharren mit den Hufen, die Bildungsreporter 2010. Als Nachfolgekonzept der Bildungsexpedition 2009 ist erst einmal v&#246;llig offen, was da passieren wird, doch wenn ich mir die Liste der bisher schon vorhandenen Korrespondenten anschaue, die bei ihrer Zusage allesamt nicht &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/12/22/ausblick-2010-bildungsreporter-de/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie scharren mit den Hufen, die <a href="http://bildungsreporter.de" target="_blank">Bildungsreporter</a> 2010. Als Nachfolgekonzept der <a href="http://bildungsexpedition.de/" target="_blank">Bildungsexpedition 2009</a> ist erst einmal v&#246;llig offen, was da passieren wird, doch wenn ich mir die <a href="http://bildungsreporter.de/page2/page2.html" target="_blank">Liste der bisher schon vorhandenen Korrespondenten</a> anschaue, die bei ihrer Zusage allesamt nicht wussten, worauf sie sich da einlassen, bin ich bester Dinge und schon jetzt neugierig, was sich da tun wird.</p>

<p>http://www.youtube.com/watch?v=vfXDf_PwUwg</p>

<p>Zugegeben: Video als Medium war mir bislang eher fremd. Aber so viel sei an dieser Stelle schon verraten: Ich &#252;be kr&#228;ftig mit der seit gerade mal zwei Wochen in meinen H&#228;nden ihr Zuhause suchenden Cam und bin sehr gespannt, was sich mir da an neuen M&#246;glichkeiten der Arbeit im Netz er&#246;ffnen wird.</p>

<p>Jahresr&#252;ckblicke m&#246;gen andere machen, die Bildungsreporter schauen voraus. Auf ein Jahr 2010, das reich an neuen Erkenntnissen dar&#252;ber sein, was mit der Bildung los ist.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/05/02/opencourse-2011-zukunft-des-lernens-opco11/" rel="bookmark" title="2. Mai 2011">OpenCourse 2011 – Zukunft des Lernens #opco11</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/25/bildungsspaziergang/" rel="bookmark" title="25. Januar 2010">Ein Bildungsspaziergang – Assoziationen und Metaphern</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/19/die-welt-des-lernens-veraendert-sich/" rel="bookmark" title="19. Oktober 2009">Die Welt (des Lernens) ver&#228;ndert sich.</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/10/23/tippen-text-schreibkompetenz/" rel="bookmark" title="23. Oktober 2010">Das Tippen, der Text und die Schreibkompetenz</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/17/educamp-2011-neue-lernraume-gestalten-vorspiel/" rel="bookmark" title="17. M&#228;rz 2011">Educamp 2011: Neue Lernr&#228;ume gestalten (Vorspiel)</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 3.645 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy44"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Ausblick 2010 \u2013 bildungsreporter.de "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2009\/12\/22\/ausblick-2010-bildungsreporter-de\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy44').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/2010/" title="2010" rel="tag">2010</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildungsreporter/" title="Bildungsreporter" rel="tag">Bildungsreporter</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/christian-spannagel/" title="Christian Spannagel" rel="tag">Christian Spannagel</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/didaktik/" title="Didaktik" rel="tag">Didaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwart/" title="Gegenwart" rel="tag">Gegenwart</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/hochschule/" title="Hochschule" rel="tag">Hochschule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lutz-berger/" title="Lutz Berger" rel="tag">Lutz Berger</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/video/" title="Video" rel="tag">Video</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/youtube/" title="YouTube" rel="tag">YouTube</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/12/22/ausblick-2010-bildungsreporter-de/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Lineares und Vernetzes Denken: Ein Konflikt zwischen „digital natives“ und „digital emigrants“?</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/11/27/lineares-und-vernetzes-denken-ein-konflikt-zwischen-digital-natives-und-digital-emigrants/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/11/27/lineares-und-vernetzes-denken-ein-konflikt-zwischen-digital-natives-und-digital-emigrants/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 00:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2263</guid>
		<description><![CDATA[Auf der einen Seite stehen Menschen, die vernetzt arbeiten und ihre Denkstrukturen als „vernetzt“ bezeichnen. Auf der anderen Seite stehen Kritiker der Vernetzung, die im hohen Informationsaufkommen, das in technisch vernetzten Strukturen entsteht als eine Gefahr sehen, da ein Mensch &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/11/27/lineares-und-vernetzes-denken-ein-konflikt-zwischen-digital-natives-und-digital-emigrants/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der einen Seite stehen Menschen, die vernetzt arbeiten und ihre Denkstrukturen als „vernetzt“ bezeichnen. Auf der anderen Seite stehen Kritiker der Vernetzung, die im hohen Informationsaufkommen, das in technisch vernetzten Strukturen entsteht als eine Gefahr sehen, da ein Mensch so viel Informationen gar nicht verarbeiten k&#246;nne.</p>

<p>Andrian Kreye bringt diesen scheinbar bestehenden Konflikt in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/52/495378/text/" target="_blank">S&#252;ddeutschen Zeitung auf den Punkt und benennt dabei auch die vermeintlichen Gegner in diesem Konflikt</a>:</p>

<blockquote>„Widersprechen sich das lineare und das vernetzte Denken nicht so sehr, dass sie keine gemeinsame Ebene finden k&#246;nnen?“</blockquote>

<p>In dieser Gegen&#252;berstellung von linearem und vernetztem Denken wird ein Widerspruch behauptet, der analog und digital gest&#252;tztes Denken gegeneinander stellt. Dabei taucht in Kreyes Artikel implizit die Behauptung auf, dass mit analogen Mitteln arbeitende Denkenprozesse „linear“ seien und digital gest&#252;tzte Denkprozesse „vernetzt“.</p>

<p>Dies kann nicht unwidersprochen hingenommen werden, denn es ist eben nicht so, dass analog gest&#252;tzte Denkprozesse „linear“ und digitale Medien automatisch „vernetzt“ sind. Das Problem liegt in der Gegen&#252;berstellung von linearem und vernetztem Denken im Kontext einer Diskussion um die Wissensbildung per analoger bzw. digitaler Methoden.</p>

<p>Der Hauptvorwurf gegen&#252;ber den sich, um es ganz genau zu sagen, digitaler <em>Hilfs</em>mittel bedienender Wissensbildungsprozesse scheint aus zwei Str&#228;ngen zu bestehen:</p>

<ol>
    <li>Die Masse an Informationen, die &#252;ber digitale Hilfsmittel auflaufen, ist nicht verarbeitbar und f&#252;hre zunehmend dazu, dass wir</li>
    <li>das Denken an den Computer deligieren.</li>
</ol>

<p>Nun, statt auf solchen Wegen der Unterstellungen zu L&#246;sungen zu kommen, wird vielmehr mit einem Chaos unklarer Begriffe gearbeitet, das das Denken viel mehr erschweren d&#252;rfte, als die Art der Hilfsmittel, die im Kontext kognitiver Prozesse eingesetzt werden. Deshalb kurz eine Darstellung meines Begriffsverst&#228;ndnisses, mit der es vielleicht m&#246;glich wird, sachlich &#252;ber die hier angerissenen Probleme zu diskutieren:</p>

<ol>
    <li>„Lineares Denken“ bezeichnet ein Denken in Ursache-Wirkungs-Zusammenh&#228;ngen. „Lineares Denken“ beschreibt hingegen nicht die Art von Hilfsmittlen, die f&#252;r diese Denkprozesse herangezogen werden. Zum „linearen Denken“ kann auch das „analytische Denken“ gez&#228;hlt werden, da Analyse in der Regel einge&#252;bten Schritt-f&#252;r-Schritt-Methoden folgt.</li>
    <li>Vernetztes Denken zeichnet sich hingegen durch folgende Punkte auf, die im Kontext des Edward de Bono entwickelten Konzeptes des „lateralen Denkens“ weitgehend abgebildet werden:
<ul>
    <li>„Es wird zugelassen, dass vorliegende Informationen subjektiv bewertet und selektiv verwendet werden. Details werden nicht analytisch, sondern intuitiv erfasst.</li>
    <li>Gedankliche Spr&#252;nge und Assoziationen werden zugelassen, nicht jedes Zwischenergebnis muss richtig sein.</li>
    <li>Ja/Nein-Entscheidungen werden vermieden. Auch nicht durchf&#252;hrbare L&#246;sungen k&#246;nnen ein Schritt zum besseren Verst&#228;ndnis des Problems sein.</li>
    <li>Konventionelle Denkmuster werden in Frage gestellt, indem z.B. bewusst nach der unwahrscheinlichsten L&#246;sung eines Problems gesucht wird.</li>
    <li>Ausgangssituation und Rahmenbedingungen werden nicht als unver&#228;nderbar hingenommen.“ (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laterales_Denken" target="_blank">Quelle</a>)</li>
</ul>
Auch hier ist der Denkprozess nicht daran gebunden, ob er sich analoger oder digitaler Hilfsmittel bedient.</li>
</ol>

<p>Lineares und vernetztes Denken beziehen sich als Begriffe also nicht auf den Einsatz bestimmter medialer Formen, sondern auf eine Art des Denkens eines Individuums. Lineares und vernetztes Denken beziehen sich eher auf eine Grundeinstellung gegen&#252;ber Denkprozessen als auf jeweils eingesetzte (analoge oder digitale) Technologie.</p>

<p>Dennoch wird in der Diskussion immer wieder die Kluft zwischen analogen und digitalen Hilfsmitteln des Denkens aufgemacht und somit ein Konflikt erzeugt, in dem es gar nicht um das Denken als solches geht. Als Argument h&#228;lt oft die scheinbare F&#252;lle an Informationen her, die im Internet vorf&#252;gbar sind, verbunden mit der Annahme, dass der Mensch nicht multitaskingf&#228;hig sei.</p>

<p>Bei genauerem Hinsehen aber scheinen die Konfliktlinien ganz anders zu verlaufen, als es von den Kritikern des Web (2.0) gesehen wird. Es geht um einen Konflikt zweier Denkmodelle: Das „analytische“, „lineare“ Denkmodell vs. „vernetzte“ Denkstrukturen.</p>

<p>In diesem Konflikt sind beide Seiten nicht zimperlich mit Vorw&#252;rfen, wobei es heute akzeptiert zu sein scheint, dass auf beiden Seiten mit Stereotypen gearbeitet wird, die im Prinzip Absolutheitsanspr&#252;che f&#252;r das eigene Denkmodell erheben. Der lineare Denker gilt dem vernetzen Denker dabei als Relikt einer vergangenen Zeit und der vernetzt Denkende wird von linearen Denkern als jemand gesehen, der mehr mit ausgelagerten Instrumenten arbeite als mit dem eigenen Gehirn.</p>

<p>Beide Annahmen sind zwar wunderbar geeignet, um einen Konflikt herauf zu beschw&#246;ren, der sich dann pl&#246;tzlich nicht mehr um Denkstrukturen sondern um Fragen des Einsatzes analoger oder digitaler Technologien (Medien) dreht, sie sind aber auch Zeugnis von Imunisierungsstrategien, die letztlich die die jeweils eigene liebgewonnene Art des Denkens tendenziell mit einem Alleinvertretungsanspruch versehen und somit kommunikationsunf&#228;hig werden, zu reflexartigen Reaktionen auf Erscheinungen der jeweils anderen Denkweise neigen.</p>

<p>Die Fokussierung der Diskussion auf eine Entgegensetzung von analogen und digitalen Arbeitsinstrumenten, hat aber dennoch einen realen Hintergrund: Es scheint so zu sein, dass lineare Denkstrukturen eher zu analogen Medien greifen und vernetzte Denkstrukturen sich eher im medialen Kontext dessen wohl zu f&#252;hlen scheinen, das heute als „Web 2.0“ bezeichnet wird.</p>

<p>Dies ist eine Erscheinung der letzten Jahre. Die unterschiedlichen Denkstrukturen bestehen aber unabh&#228;ngig der technischen M&#246;glichkeiten, derer sie sich zu bedienen verm&#246;gen.</p>

<p>An dieser Stelle sei dem analytischen (linearen) Denken der Begriff des synthetisierenden (vernetzten) Denkens gegen&#252;ber gestellt: Das analytische Denken neigt dazu, Zusammenh&#228;nge Schritt f&#252;r Schritt in Details zu zerlegen; das synthetisierende Denken hingegen versucht, assoziative Gedankenbilder eines gr&#246;&#223;eren Zusammenhanges zu erstellen, wobei sich auch diese Form des Denkens analytischer Denkweisen nicht entziehen kann, wenn nach M&#246;glichkeiten der Verkn&#252;pfung von Elementen eines Zusammenhangs gesucht wird.</p>

<p>Das erkl&#228;rt dann auch, warum lineare Denkstrukturen den Hypertextstrukturen im so genannten „Web 2.0“ kritisch gegen&#252;ber stehen, w&#228;hrend vernetzte Denkstrukturen sich dort pudelwohl f&#252;hlen, so es gelingt, mit den Verkn&#252;pfungsoptionen, die digitale Technologien heute bieten, so umzugehen, dass keine &#220;berforderung entsteht. Dieser Umgang mit dem Netz muss gelernt werden. Es m&#252;ssen Strategien zur Nutzung des Netzes erlernt werden.</p>

<p>Die Kritiker dieser Form des vernetzten und vernetzenden Denkens richten sich oft gegen die scheinbare &#220;berf&#252;lle an Informationen im Netz. Das Irritierende daran ist, dass diese Kritik genau so auch auf bedeutende Bibliotheken mit Buchbest&#228;nden von mehreren Millionen Exemplaren angewandt werden k&#246;nnte; au&#223;erdem findet die gleiche &#220;berlastung an Informationen dort statt, wo B&#252;cher mit zahlreichen Verweisen auf andere B&#252;cher rezipiert werden, bei denen zwar keine Links aber analog zu diesen Literaturverzeichnisse und Fu&#223;noten eingesetzt werden. Mit dieser Informations&#252;berf&#252;lle umzugehen muss genau so gelernt werden wie mit der in digitalen Netzwerken. Der Unterschied ist nur, dass sich dieser Umgang mit der Informationsf&#252;lle analoger Medien, die in Wahrheit immer intertextuelle Strukturen bieten und somit auch vernetzte Strukturen in analoger Form aufweisen, als Kompetenz &#252;ber einen wesentlich l&#228;ngeren Zeitraum entwickeln konnte, als dies bislang beim Umgang mit digital vernetzten Hypertextstrukturen der Fall ist.</p>

<p>Damit ist die Spannung zwischen linearen und vernetzten Denkstrukturen freilich nicht aufgehoben, aber zumindest schon einmal von der Ebene einer eher kulturkritischen als epistemologischen Auseinandersetzung herunter geholt. Denn in Wirklichkeit haben wir es zur Zeit mit einer Auseinandersetzung um die Frage zu tun, wie Erkenntnisse angemessen generiert werden.</p>

<p>Vor diesem Hintergrund ist es dann auch kein Zufall, das Kritiker des Internets immer wieder (zu Recht) auf die oft fragliche Relevanz der dort gemachten &#196;u&#223;erungen hinweisen, ohne gleichzeitig die Demokratisierung von Wissensbildungsprozessen ins Augen zu nehmen, die mit dieser Schw&#228;che des Netzes verbunden sind. Es ist tats&#228;chlich n&#246;tig, einen kompetenten Umgang mit &#196;u&#223;erungen im so genannten „Web 2.0“ zu entwickeln, eine kritische Kompetenz im Umgang mit Wissen. Diese kritische Kompetenz ist zwar auch in analogen Strukturen notwendig, dort aber weit weniger bewusst, da das Vertrauen in Redaktionen und Lektorate oft &#252;bersieht, das auch dort irrelevante Wissensbest&#228;nde generiert werden, denen allerdings das Korrektiv abgeht, das in vernetzten Strukturen zumindest deutlich schneller zu Wort kommt als im einzigen Vernetzungsmedium analoger Art – in Leserbriefen.</p>

<p>&#220;berspitzt ausgedr&#252;ckt: Lineare Denkstrukturen bringen oft die &#252;berrationalisierten Erkenntnisprozess der Sp&#228;taufkl&#228;rung zum Tragen, die zumindest tendenziell mit universalem Geltungsanspruch vertreten werden, w&#228;hrend vernetzte Denkstrukturen eher der Gegenbewegung zur Sp&#228;taufkl&#228;rung entsprechen, die sich in der Epoche der Romantik deutlich vernehmbar zu Wort meldete und mehr nach der tieferen Bedeutung des „Ganzen“ suchte, mit Pluralit&#228;t selbstverst&#228;ndlicher umzugehen vermochte und sich dabei auch auf Assoziationen und Umwege einzulassen bereit war, als dies von analytischen Denkmodellen akzeptiert wird.</p>

<p>Lineare Denkstrukturen dr&#252;cken sich, so das vorl&#228;ufige Fazit, eher in analogen Medien aus; vernetzte Denkstrukturen hingegen finden sich in den Strukturen des so genannten „Web 2.0“ fast schon optimal abgebildet. Der Konflikt zwischen denen, die analoge Prozesse des Erkenntnisgewinns bevorzugen und denen, die die Optionen digital vernetzter Erkenntnisprozesse als f&#252;r sich optimal betrachten, ist aber bei genauer Betrachtung nicht der Konflikt, als der er sich oft ausgibt: Es geht nicht um die Frage, ob analoge Medien das Abendland bewahren oder retten und digitale Medien den kulturellen Niedergang mit sich bringen; es geht vielmehr um eine Auseinandersetzung unterschiedlicher Formen des Erkenntnisgewinns. An der Oberfl&#228;che sehen wir ein medienkritische Auseinandersetzung, die letztlich lineare Fragen nach dem Muster von „Ursache“ und „Wirkung“ in den Blick nimmt (Kinder lesen immer weniger, die Verf&#252;gbarkeit des Internets ist Schuld; Leute laufen Amok, Gewalt betondende Computerspiele sind Schuld etc.) und somit Oppositionen schafft. Unter der Oberfl&#228;che aber geht es um grundlegende Fragen der Erkenntnistheorie (Epistemologie). Hier aber haben vernezte Denkstrukturen einen gro&#223;en Vorteil: Sie k&#246;nnen mit linearen Denkstruren im Grunde leben, da sie die so gewonnen Erkenntnisse eigentlich in ihr Netz integrieren k&#246;nnen, w&#228;hrend lineare Denkstrukturen vernetzte Formen des Erkenntnisgewinns zwar analysieren, nicht aber integrieren k&#246;nnen.</p>

<p>Um so erstaunlicher ist es allerdings, dass die Kritik an Vernetzungsverweigeren bei denen so gro&#223; ist, die sich selbst vernetzen. Dies liegt vermutlich an den massiven Widerst&#228;nden, denen digital vernetzt Arbeitende oft ausgesetzt sind, was sie in eine Verteidigungshaltung bringt, die selbst wieder missionarischen Charakter annimmt, da es &#252;berhaupt nicht nachvollziehbar erscheint, dass jemand die wunderbaren M&#246;glichkeiten der Vernetzung nicht zumindest akzeptiert.</p>

<p>Zur&#252;ck zum<a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/52/495378/text/" target="_blank"> Zitat am Anfang dieses Beitrages</a>:</p>

<blockquote>„Widersprechen sich das lineare und das vernetzte Denken nicht so sehr, dass sie keine gemeinsame Ebene finden k&#246;nnen?“</blockquote>

<p>Ja, der Widerspruch in beiden Denkformen ist gegeben. Es ist ein Widerspruch im Streit um Genese und Geltung von Erkenntnissen, der sich nur dann aufl&#246;st, wenn gegenseitig akzeptiert wird, dass beide Formen des Denkens zu relevanten Erkenntnissen gelangen k&#246;nnen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2010/03/27/sprache-und-technik/" rel="bookmark" title="27. M&#228;rz 2010">Sprache und Technik</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/01/29/podcasts-eine-kurze-einfuehrung/" rel="bookmark" title="29. Januar 2009">Podcasts &#8211; Eine kurze Einf&#252;hrung</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/04/21/die-macht-der-sprache/" rel="bookmark" title="21. April 2011">Die Macht der Sprache</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/17/herrlarbig-jetzt-auch-hoeren/" rel="bookmark" title="17. Januar 2010">herrlarbig jetzt auch h&#246;ren</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/05/03/thesen-zur-zukunft-des-lernens-opco11/" rel="bookmark" title="3. Mai 2011">Thesen zur Zukunft des Lernens ( #opco11 )</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 3.999 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy47"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Lineares und Vernetzes Denken: Ein Konflikt zwischen \u201edigital natives\u201c und \u201edigital emigrants\u201c? "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2009\/11\/27\/lineares-und-vernetzes-denken-ein-konflikt-zwischen-digital-natives-und-digital-emigrants\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy47').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/analog/" title="analog" rel="tag">analog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/aufklaerung/" title="Aufklärung" rel="tag">Aufklärung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/denken/" title="Denken" rel="tag">Denken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital/" title="digital" rel="tag">digital</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/diskussion/" title="Diskussion" rel="tag">Diskussion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erkenntnis/" title="Erkenntnis" rel="tag">Erkenntnis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kultur/" title="Kultur" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/romantik/" title="Romantik" rel="tag">Romantik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/web-20/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/11/27/lineares-und-vernetzes-denken-ein-konflikt-zwischen-digital-natives-und-digital-emigrants/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 21:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kompetenzenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Form]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Maik Riecken]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2032</guid>
		<description><![CDATA[„Der reine Kompetenzmensch ist in meinen Augen der abh&#228;ngige Mensch von Morgen“, fasst Maik Riecken die Grenzen und Gefahren eines vor allem auf Kompetenzen ausgerichteten Bildungsbegriffs zusammen. Und weiter schreibt Riecken: „Kompetenzen fangen f&#252;r mich immer mit dem Inhalt an &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Der reine Kompetenzmensch ist in meinen Augen der abh&#228;ngige Mensch von Morgen“, fasst <a href="http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/" target="_blank">Maik Riecken</a> die Grenzen und Gefahren eines vor allem auf Kompetenzen ausgerichteten Bildungsbegriffs zusammen. Und weiter schreibt Riecken:</p>

<blockquote>„Kompetenzen fangen f&#252;r mich immer mit dem Inhalt an – nie mit der Methode, nie mit dem Medium. Wir k&#246;nnen nicht alles wissen. Das hei&#223;t aber nicht, dass wir kein Wissen mehr vermitteln sollten oder dass wir keines mehr brauchen.“ (<a href="http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/" target="_blank">Quelle</a>)</blockquote>

<p>Kompetenzen! – So lautet das neue Zauberwort, seit PISA 1 &#246;ffentlichkeitswirksam darstellte, dass es mehr und mehr Jugendliche (<em>u. a.</em> [sic!] in Deutschland) gibt,<span id="more-2032"></span> die z. B. nicht mehr in der Lage sind, in Texten vorhandenes Wissen oder in Texten dargestellte Arbeitsanweisungen, beispielsweise bei Textaufgaben im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, herauszuarbeiten oder anzuwenden.</p>

<p>Die logische Folge aus dieser Erkenntnis ist, dass die F&#228;higkeit zur Anwendung von Wissen st&#228;rker in den Vordergrund gestellt werden muss. Es muss gelernt werden, wie gelernt wird, was heute unter dem Schlagwort „Lernen lernen“ zusammengefasst wird. Es muss aber ebenso gelernt werden, wie Inhalte so erfasst werden k&#246;nnen, dass diese f&#252;r den Bildungsprozess fruchtbar und wirksam werden k&#246;nnen. – Es geht also nicht nur darum, Buchstaben zu lernen, um in der Lage zu sein, diese in Texten wiederzuerkennen, sondern darum, das System, in dem die Buchstaben zu gr&#246;&#223;eren Buchstabengruppen (W&#246;rter, S&#228;tze, Texte) werden, zu verstehen, da nur so die in Zeichenstrukturen festgehaltenen Inhalte erfasst werden k&#246;nnen.</p>

<p>Eine Kompetenz umfasst immer mehr als eine Anwendungsf&#228;higkeit. Und wenn der deutsche Begriff „F&#228;higkeit“ auch schon eine ganze Menge von dem beinhaltet, was in der Diskussion um Kompetenzenorientierung als wichtig angesehen wird, so schlage ich an dieser Stelle dennoch vor, den englischen Begriff der „literacy“ zu benutzen, da dieser einige Seiten in Bildungsprozessen ber&#252;cksichtigt, die weder im Begriff der „F&#228;higkeiten“ noch der „Kompetenzen“ automatisch mitgedacht werden. Ich schlage dies vor, da „F&#228;higkeiten“ eher mit dem englischen „abilities“ korrespondiert und der Kompetenzenbegriff eher mit dem englischen „skills“ erl&#228;utert werden kann.</p>

<p>Also „literacy“. Um diesen Begriff richtig zu verstehen, darf man nicht den Fehler machen, ihn einfach mit Lesekompetenz oder gar Literalit&#228;t zu &#252;bersetzen, wie z. B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Literacy" target="_blank">Wikipedia</a> das macht. „Literacy“ wird in unterschiedlichen Zusammenh&#228;ngen verwendet und meint in diesen eben mehr als nur Lesef&#228;higkeit: Wenn zum Beispiel von „reading literacy“ die Rede ist, dann bezieht sich diese auf eine „schriftsprachliche Rezeptionsf&#228;higkeit im weitesten Sinn, etwa auf Verstehens­leistungen bei der Lekt&#252;re verschiedener linearer Textsorten, aber auch bei Tabellen, Graphiken, Lexikon oder Hypertexten“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/#footnote_0_2032" id="identifier_0_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="CORNELIA ROSEBROCK (2006). Lesesozialisation und Lesef&amp;#246;rderung &ndash; literarisches Leben in der Schule. In: MICHAEL K&amp;#196;MPER-VAN DEN BOOGAART (Hg.), Deutsch-Didaktik: Leitfaden f&amp;#252;r die Sekundarstufe I und II. Berlin, Cornelsen Verlag Scriptor: 153&ndash;174, 154.">1</a></sup></p>

<!--        @page { margin: 56.7pt }        P { margin-bottom: 6pt } -->

<p>Als zweites Beispiel, in welchen Zusammenh&#228;ngen von „literacy“ &#252;ber „Lesef&#228;higkeit“ oder „Lesekompetenz“ hinaus gesprochen werden kann, sei hier im Sinne Sonja Livingstons, die am <a href="http://www.lse.ac.uk/collections/media@lse/whosWho/soniaLivingstone.htm">Department for Media and Communication</a> der <a href="http://www.lse.ac.uk/" target="_blank">London School of Economics and Political Sciences</a> arbeitet, der Begriff der „media literacy“ genannt, zu dem <a href="http://www.lse.ac.uk/collections/media@lse/whosWho/soniaLivingstone.htm#medialiteracy" target="_blank">Livingstone gearbeitet hat</a>. – Livingstone definiert „media literacy“ als “the ability to access, analyse, evaluate and create messages across a variety of contexts” (die F&#228;higkeit / Kompetenz des Zugangs, der Analyse, der Evaluation und der Erstellung zu / von Nachrichten in unterschiedlichen Kontexten).</p>

<p>Dies klingt zun&#228;chst einmal nach einer reinen Ansammlung von F&#228;higkeiten, die zwar die Anwendbarkeit der Medien zulassen, aber keine Kenntnisse &#252;ber diese Medien voraussetzen. Und damit wird aus einem kompetenten Menschen in diesem Sinne ein abh&#228;ngiger Mensch, wie <a href="http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/" target="_blank">Riecken so treffend darstellt</a>:</p>

<blockquote>„Der reine Kompetenzmensch ist in meinen Augen der abh&#228;ngige Mensch von Morgen. Wie viele Menschen sind z.B. von einer bestimmten Benutzeroberfl&#228;che eines Rechners abh&#228;ngig, weil sie nicht verstehen wollen, was der Rechner f&#252;r sie macht? Relevantes Wissen im IT-Bereich bedeutet das Erlernen von Konzepten – etwa der Objektorientierung – die es erlauben, jedes Schreibprogramm, welche objektorientiert arbeitet (das tun fast alle) zu bedienen. Das erm&#246;glicht mir Freiheit bei der Wahl meines Softwareanbieters. Dazu ben&#246;tige ich zun&#228;chst aber Wissen um die Objektorientierung und ich brauche jemanden, der erkennt, dass die Objektorientierung relevantes Wissen darstellt. Habe ich dieses Wissen nicht, muss ich andere Leute fragen oder f&#252;r eine Dienstleistung zahlen.“</blockquote>

<p>Doch Livingstone erkennt dieses Problem und stellt in ihren &#220;berlegungen zur Evaluation von Nachrichten in unterschiedlichen medialen Kontexten folgendes fest:</p>

<blockquote>“<em>There is little point in access or analysis without judgement</em>, but a stress on evaluation raises, rightly, some difficult policy questions when specifying and legitimating appropriate bases of <em>critical literacy – aesthetic, political, ideological and/or economic</em>. The scope and purpose of evaluation is also disputed: is media literacy intended to promote a democratised, diverse, anti-elitist approach to online representations or should it underpin a more traditional, hierarchical discrimination of good from bad, authoritative from unauthorised, information and communication?”<sup><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/#footnote_1_2032" id="identifier_1_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Sonja Livingstone (2004) What is media literacy? Intermedia, 32(3), 18-20. September &ndash; Hervorhebungen von mir.">2</a></sup></blockquote>

<p>An diesem Punkt wird deutlich, dass „literacy“ als Begriff mehr als nur F&#228;higkeiten und Kompetenzen (abilities / skills) umfasst: Es geht auch um die F&#228;higkeit zum kritischen Umgang mit den Kompetenzen bzw. vor allem den Inhalten oder Gegenst&#228;nden, die &#252;ber Kompetenzen erschlossen werden. Es geht um die F&#228;higkeit des reflexiven, auf Wissen (Inhalten!) basierenden Umgangs mit Kompetenzen, der auch dann noch weiter hilft, wenn z.B. die Benutzeroberfl&#228;chen von Computerprogrammen v&#246;llig anders aussehen, als wir das heute gewohnt sind.</p>

<p>Doch der „literacy“-Begriff ist meines Erachtens noch umfassender. Er beinhaltet n&#228;mlich auch all jene Faktoren, die den Prozess der Erfassung und Integration von Inhalten in den eigenen Kompetenzen-Pool vor dem je eigenen biographischen, sozialen und kulturellen Hintergrund begleiten und f&#252;hrt im Idealfall auch zu der Kompetenz, diese Hintergr&#252;nde reflexiv und kritisch in den eigene (handlungsorientierten) Lernprozess zu integrieren. Dieser Idealfall ist es, den ich (neben noch weiteren, hier nicht n&#228;her ausgef&#252;hrten Differenzierungen) mit dem Bildungsbegriff verbinde.</p>

<p>Zugegeben: Ich kenne keinen einzigen an Bildungsprozessen Beteiligten, der der Annahme, dass Kompetenzenorientierung nicht ohne Inhalte gehe, widersprechen w&#252;rde. Grunds&#228;tzlich scheint allgemein akzeptiert zu sein, dass der Prozess der Wissensgenerierung mit praktischen Bez&#252;gen und bildenden Wirkungen ein dialektischer ist, der sich zwischen Inhalten und praktischen Anwendungen hin und her bewegt. Und doch scheint es mir in diesem dialektischen Prozess gegenw&#228;rtig eine &#220;bergewichtung der Kompetenzen zu geben, was sicher mit der vorhergegangenen &#220;bergewichtung der Inhalte zu tun hat, aber deshalb dennoch einseitig ist.</p>

<p>Was also ist meines Erachtens in der gegenw&#228;rtigen Bildungs- / Kompetenzen-Diskussion unbedingt zu ber&#252;cksichtigen? Was findet statt? Wo sind Tendenzen erkennbar, die in paradoxe Situationen f&#252;hren?</p>

<ol>
<li><p>Bildungsprozesse sollen individualisiert ablaufen. Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen sollen von ihren individuellen F&#228;higkeiten und Voraussetzungen her gef&#246;rdert werden, sodass idealerweise eine intrinsische Motivation des Lernens erreicht wird. Und dabei werden idealerweise biographische, soziale und kulturelle Hintergr&#252;nde ber&#252;cksichtigt und in den Bildungsprozess integriert – zumindest der Idee nach. Paradoxien zu dieser Forderung des individualisiert von Lehrenden begleiteten Lernprozesses tauchen meines Erachtens an zwei Stellen auf: Zum einen ist es selbst den begabtesten Lehrenden unm&#246;glich in Lerngruppen von z. T. &#252;ber drei&#223;ig Kindern &#252;ber punktuelle Individualisierung hinaus die M&#246;glichkeiten dieser Form des Lernens und Lehrens voll zu nutzen, da die Gruppen und die sich daraus ergebende Summe der individualisiert zu unterrichtenden Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zu gro&#223; ist, um allen Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen angemessen individualisierte Lernoptionen in der notwendigen Kontinuit&#228;t anzubieten. Das macht zwar die individuelle F&#246;rderung nicht unm&#246;glich, erschwert sie aber in einem Ma&#223;e, dass entsprechenden Forderungen bspw. der Bildungspolitik nur in Ans&#228;tzen entsprochen werden kann. Andererseits steht der Kompetenzenorientierung und Individualisierung von Bildungsprozessen der starke Drang zu stark inhaltlich orientierten Standardisierungen gegen&#252;ber, die &#252;berall dort, wo zentrale Pr&#252;fungen abgelegt werden m&#252;ssen, die Lehrerinnen und Lehrer vor eine nahezu unl&#246;sbare Aufgabe stellen: Wie individualisiere ich Unterricht, wenn am Ende doch alle das Gleiche k&#246;nnen sollen und m&#252;ssen? – So ist es beispielsweise im Deutschunterricht nicht nachvollziehbar, warum Kompetenzen f&#252;r alle Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen in einem Land an den gleichen Lekt&#252;ren erarbeitet werden m&#252;ssen… Von individuellem Lernen kann da nur noch sehr begrenzt die Rede sein.</p></li>
<li><p>Einerseits wird von Kompetenzen gesprochen, diese werden aber nicht weiter differenziert. Es scheint mir bislang, sollte ich da was &#252;bersehen haben, freue ich mich auf Erg&#228;nzungen in den Kommentaren, als f&#228;nde noch keine Diskussion dar&#252;ber statt, wie sich Kompetenzen aufbauen und wie, an der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen orientiert, ein Kompetenzenzuwachs darstellbar ist. Wie weit m&#252;ssen Kompetenzen denn nun in Klasse 6, 8, 10 oder gar 13 vorhanden sein? Welche zus&#228;tzlichen Kompetenzen soll ein Sch&#252;ler oder eine Sch&#252;lerin nach 10 oder nach 13 Jahren haben? Wo liegen da die Unterschiede. St&#252;nden in einem Lehrplan, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler nach 10 Jahren einen angemessen Umgang mit Textverarbeitung, Pr&#228;sentationsm&#246;glichkeiten etc. haben sollen, stellt sich die Frage wodurch sich diese Kompetenzen dann von denen in Klasse 13 oder 12 (beim achtj&#228;hrigen Gymnasium) unterscheiden, wenn dort die exakt gleichen Formulierungen in den Lehrpl&#228;nen stehen? Insgesamt scheint mir der Kompetenzenbegriff entwicklungspsychologisch noch nicht (differenziert genug) gedacht zu sein. Ich vermute sogar, dass hier eigentlich von einem gr&#246;&#223;eren Umfang an Wissen ausgegangen wird, der mit anwendbar und darstellbar sein soll.</p></li>
<li><p>Wenn L&#228;nder mit zentralen Abschlusspr&#252;fungen Lehrpl&#228;ne entwickeln, die vor allem Bildungsstandards und ein fachspezifisches Kerncurriculum vorgeben, l&#228;uft dies inhaltlich definierten Abschlussprofilen zuwider. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Schulentwicklung in Richtung selbstverantwortliche Schule hin l&#228;uft, in der, auf der Basis von Bildungsstandards und Kerncurricula, schuleigene, dem Profil einer Schule entsprechende Schulcurricula erstellt werden sollen. Hier entsteht ein Paradox, das nur aufzul&#246;sen ist, wenn schuleigene Abschlusspr&#252;fungen wieder zugelassen werden, die von der Schulaufsicht daraufhin zu &#252;berpr&#252;fen sind, ob sie den Bildungsstandards entsprechen und die Kerncurricula angemessen ber&#252;cksichtigen. Dabei muss es dann egal sein, ob in einer Lerngruppe „Effi Briest“ oder „Irrungen, Wirrungen“ gelesen wird, wenn die Bildungsstandards einen reflexiven Umgang mit dem b&#252;rgerlichen Realismus zulassen. Vor allem in den geisteswissenschaftlichen F&#228;chern kann individualisiertes Lernen letztlich nur gelingen, wenn die inhaltlichen Vorgaben f&#252;r Pr&#252;fungen entsprechend angepasst werden. – Und damit spreche ich mich nicht gegen Inhalte aus. Es will mir vielmehr so scheinen, als wollten viele Kultusadministrationen die inhaltliche Gestaltung durchaus den Schulen bzw. den Fachlehrern im Sinne einer Individualisierung zur&#252;ck geben. Doch dann muss man aufpassen, dass man unter Standardisierung, die der Individualisierung grunds&#228;tzlich zuwider l&#228;uft, nicht die inhaltliche Monokultur versteht, wie sie beispielsweise in L&#228;ndern mit Zentralabitur in der Sekundarstufe II im Augenblick anzutreffen ist.</p></li>
<li><p>Kompetenzen werden am besten an Inhalten und Gegenst&#228;nden gelernt, die einzelne Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen oder Lerngruppen als ganze interessieren. Die heute gefragten Kompetenzen erfordern eine entsprechende Schulorganisation: Individuelle Lernprozesse und Kompetenzenbildung k&#246;nnen nur sehr begrenzt im bislang &#252;blichen Zeitraster geleistet werden, das letztlich die Lerngruppen und die Individuen synchronisiert und so nicht den individuellen Lernanspr&#252;chen gerecht werden kann. L&#228;ngerfristige Planungen (Wochenplan etc.) und eine gr&#246;&#223;ere Flexibilit&#228;t der vorgegebenen Lernphasen im Rahmen einer festen Stundentafeln w&#228;ren von N&#246;ten, wenn wirklich individualisierter Unterricht stattfinden soll. Dar&#252;ber hinaus m&#252;ssen Lehrende sich viel mehr als bislang als Team verstehen, weil letztlich nur so sicher gestellt werden kann, dass jeder Sch&#252;ler und jede Sch&#252;lerin angemessen betreut werden kann. Klassenverb&#228;nde von 30 und mehr, in denen Lehrende sich vor allem f&#252;r ihr Fach verantwortlich f&#252;hlen, erh&#246;hen die Zahl der individuell zu betreuenden Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen. Diese Betreuungszahlen k&#246;nnten bereits heute einfach gesenkt werden. Ein Beispiel: An meiner Schule komme auf ca. 1250 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler ca. 95 Lehrkr&#228;fte, teilweise in Teilzeit. W&#252;rden die Lehrenden sich die zu betreuenden Sch&#252;ler aufteilen, k&#228;men im Schnitt auf jeden Lehrenden 13 bis 14 Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen, die in ihrem Lernprozess individuell betreut werden m&#252;ssten. Der Unterschied zu den jetzigen Zust&#228;nden? Im Augenblick unterrichte ich ca. 150 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, was eine relativ niedrige Zahl ist, da die Religionsgruppen in der Mittelstufe relativ klein sind. Dennoch halte ich es f&#252;r unrealistisch, dass ich 150 Personen individuell betreuen und f&#246;rdern kann. Wenn ich aber nun 14 Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen als fester Betreuer zugewiesen bek&#228;me, k&#246;nnte ich diese durchaus im Blick behalten und (anders als  es mir als Fachlehrer m&#246;glich ist) den gesamten Lernprozess und die damit verbundenen F&#246;rdernotwendigkeiten organisieren, weil ich gleichzeitig w&#252;sste, dass andere Kollegen z. B. Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, die in meinen F&#228;chern F&#246;rderbedarf haben, begleiten. Das w&#252;rde nicht bedeuten, dass sich der Fachlehrer aus der F&#246;rderung seiner Lerngruppen heraus nehmen soll. Das w&#252;rde aber bedeuten, dass jeder Sch&#252;ler und jede Sch&#252;lerin zumindest einen fixen Ansprechpartner in der Schule h&#228;tte, der nat&#252;rlich mit Kollegen und Kolleginnen im Gespr&#228;ch sein m&#252;sste, die diese Lernenden unterrichten. Schulen, die sich dem Teamteaching verschrieben haben, scheinen mir hier auf einem sehr guten Weg.</p></li>
</ol>

<p>Zu den zu ver&#228;ndernden Schulstrukturen geh&#246;rt aber auch die Verf&#252;gbarkeit von Ressourcen und Materialien, die f&#252;r individualisierte Lernprozesse notwendig sind. Dazu geh&#246;ren sowohl m&#246;glichst frei zug&#228;ngliche Rechner mit Netzanschluss (idealerweise in jeder Klasse mindesten einer) als auch Nachschlagewerke (wie z. B. W&#246;rterb&#252;cher) in den einzelnen Klassenr&#228;umen – &#252;ber die Verf&#252;gbarkeit von Wissen hinaus, das beispielsweise in schuleigenen oder in der Umgebung angesiedelten Bibliotheken verf&#252;gbar ist. Au&#223;erdem verhindert die bisherige Aufsichtsregelung, vor allem in der Sekundarstufe I, dass beispielsweise ein Teil der Lerngruppe in der Bibliothek und ein zweiter im Klassenraum arbeitet.</p>

<p>„Literacy“ im hier gemeinten Sinne setzt eine wesentlich gr&#246;&#223;ere Ausdifferenzierung der Unterrichts- und Schulorganisation voraus, als sie bis heute an vielen Schulen in Deutschland &#252;blich ist. Unterst&#252;tzend k&#246;nnten in diesem organisatorischen Bereich auch digitale Arbeitsmittel wirken, die die vernetzten Strukturen, auf die Lernen im Prinzip heute hinauslaufen muss, nicht nur symbolisch widerspiegeln sondern praktisch unterst&#252;tzen.</p>

<p>Ob solche Ver&#228;nderungen aber gewollt sind? Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen scheinen mir – und jetzt doch noch eine Lanze f&#252;r die Notwendigkeit der Kompetenzenvermittlung – gerade im Bereich der Vernetzung ihres Lernens nach wie vor reichlich inkompetent. Die so genannten „digital natives“ erscheinen mir oft eher „digital naiv“, was aber nicht den Lernenden anzukreiden ist, f&#252;hrt sie Schule doch in vielen F&#228;llen kaum in diese (<a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2195234_0_1272_-internet-lehrer-2-0-hat-sein-klassenziel-verfehlt.html" target="_blank">auch vielen Lehrenden v&#246;llig unbekannten</a>) Arbeitsformen ein. Entsprechend schwierig ist es, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zur Arbeit in vernetzten Systemen zu motivieren, was allerdings auch verst&#228;ndlich ist, wenn sie diese Kompetenzen m&#246;glicherweise nur von einzelnen Lehrkr&#228;ften angeboten bekommen und diese Kompetenzen keinen akzeptierten Ort in der Schulkultur finden. In solchen F&#228;llen kann es sogar zu der paradoxen Situation kommen, dass einzelne Lehrkr&#228;fte hochgradig vernetzt arbeiten und lernen, diese Kompetenzen aber nur extrem begrenzt vermitteln k&#246;nnen, weil sie die Gegebenheiten an den Schulen nicht vorfinden – oder aber sie verlieren die Motivation, diese Kompetenzen zu vermitteln, weil dies immer wieder zu Irritationen im Kontext der Schulgemeinde f&#252;hrt.</p>

<p>Was mit einem Beitrag von Maik Riecken zur Frage des Verh&#228;ltnisses von Wissen und Kompetenzen begonnen hat, hat sich f&#252;r mich unter der Hand zu einer Frage entwickelt, die tief in die Strukturen des Lernens und Lehrens an deutschen Schulen hinein reicht. W&#228;hrend Riecken die tendenzielle Absolutsetzung von Kompetenzen kritisch in den Blick nimmt, womit ich &#252;brigens v&#246;llig einig gehe, versuche ich hier darzustellen, dass die F&#246;rderung des selbst&#228;ndigen Denkens, die eben nicht dazu f&#252;hrt, dass der reine Kompetenzmensch der abh&#228;ngige Mensch von morgen wird, eine umfassende Herausforderung ist, die (wieder einmal) an die grundlegenden Strukturen unserer Bildungseinrichtungen heran reicht. Es ist die Herausforderung von heute, Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mit Kompetenzen und Wissen dazu zu bef&#228;higen, sich morgen kompetent Wissen aneignen zu k&#246;nnen und &#252;ber Reflexionskompetenzen zu verf&#252;gen, um mit Fragen und Herausforderungen umgehen zu k&#246;nnen, von denen wir heute noch gar nicht wissen, dass sie auf uns zu kommen werden.</p>

<p>Es ist wohl so, dass nie zuvor so viel Wissen konstruiert wurde, wie in unserer Gegenwart. Um so wichtiger erscheint es mir, dass ein umfassendes Grundwissen gepaart mit Kompetenzen, die reflektiert und konstruktiv mit neuem Wissen umgehen k&#246;nnen, im Zentrum heutiger Bildungsprozesse steht. Das Wissen hat sich einem Ma&#223;e differenziert, dass ein Universalgelehrter im humboldtschen Sinne kaum noch m&#246;glich scheint. Diese Differenzierung des Wissens muss sich zumindest in Ans&#228;tzen, ohne notwendiges Grundwissen auszublenden, in der einen oder anderen Form in Bildungsprozessen widerspiegeln. Das hei&#223;t nicht, dass es keine verbindlichen Inhalte mehr geben soll. Grundrechenarten k&#246;nnen ebenso wenig ins Belieben einer Bildungsinstitution gestellt werden, wie grundlegende Kenntnisse &#252;ber chemische Reaktionen,  physikalische Gesetze, Grundkonzepte der Informatik oder auch ein fundiertes kulturgeschichtliches Wissen, wie es in den geisteswissenschaftlichen F&#228;chern vermittelt wird. Doch die Formen, in denen dieses Wissen vermittelt wird, k&#246;nnen durchaus die Arbeitsformen widerspiegeln, die sich bereits heute als die Arbeitsformen der Gegenwart und absehbaren Zukunft darstellen: Lernen muss individualisiert und kooperativ ablaufen, sich vernetzen und &#246;ffnen, aber auch Platz f&#252;r Stille und R&#252;ckzug bieten. Einzelarbeit muss ebenso ihren Raum finden, wie die Arbeit in Gruppen. Die Zeit- und Raumstrukturen m&#252;ssen sich ver&#228;ndern, das Verst&#228;ndnis von Fachlehrer und Lerncoach gilt es n&#228;her zu betrachten und – nach so langem Verzicht auf diese Frage, ist sie nun dennoch unvermeidlich – die Schulen m&#252;ssen endlich eine Ausstattung erhalten, die solche Arbeitsformen m&#246;glich macht. Damit meine ich nicht nur digitale Ausstattung! Dazu geh&#246;ren Moderatorenkoffer in ausreichender Zahl, Karteikarten, Magnete in ausreichender Zahl, M&#246;glichkeiten f&#252;r Metaplanarbeit, Plakatb&#246;gen, die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler inhaltlich f&#252;llen k&#246;nnen und dabei die Grundlagen des Pr&#228;sentierens lernen etc., also all das, was engagierte Lehrkr&#228;fte heute nach wie vor aus eigener Tasche bezahlen.</p>

<p>Kompetenzenorientiertes Lernen  muss an Inhalten orientiert sein, fordert aber auch eine Schule, in der diese inhaltlich orientieren Kompetenzen gepflegt werden (k&#246;nnen). Und in einem Land, dessen Bildungsausgaben im Vergleich mit anderen L&#228;ndern eher im unteren Bereich liegen, ist hier noch sehr viel Potential vorhanden, wenn entsprechende Ver&#228;nderungen politisch und gesellschaftlich wirklich gewollt werden.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2009/01/29/podcasts-eine-kurze-einfuehrung/" rel="bookmark" title="29. Januar 2009">Podcasts &#8211; Eine kurze Einf&#252;hrung</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/16/handys-und-mp3-geraete-an-der-schule/" rel="bookmark" title="16. M&#228;rz 2009">Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule?</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2008/08/31/schmoeker-schnipsel-nudin-der-wissbegierige-oder-die-langeweile-des-allwissens/" rel="bookmark" title="31. August 2008">Schm&#246;ker-Schnipsel – Nudin der Wissbegierige oder: Die Langeweile des »Allwissens«</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/06/30/herrn-larbigs-bibliothek-9-jussi-adler-olsen-erlosung/" rel="bookmark" title="30. Juni 2011">Herrn Larbigs Bibliothek 9 – Jussi Adler-Olsen: Erl&#246;sung</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2008/09/23/das-einzelne-wort-will-nicht-einsam-sein-oder-einfuehrung-in-die-grammatik/" rel="bookmark" title="23. September 2008">Das einzelne Wort will nicht einsam sein – oder: Einf&#252;hrung in die Grammatik</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 6.858 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy50"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2009\/09\/20\/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy50').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2032" class="footnote">CORNELIA ROSEBROCK (2006). Lesesozialisation und Lesef&#246;rderung – literarisches Leben in der Schule. In: MICHAEL K&#196;MPER-VAN DEN BOOGAART (Hg.), Deutsch-Didaktik: Leitfaden f&#252;r die Sekundarstufe I und II. Berlin, Cornelsen Verlag Scriptor: 153–174, 154.</li><li id="footnote_1_2032" class="footnote">Sonja Livingstone (2004) <a href="http://eprints.lse.ac.uk/1027/" target="_blank">What is media literacy?</a> <em>Intermedia</em>, 32(3), 18-20. September – Hervorhebungen von mir.</li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/abitur/" title="Abitur" rel="tag">Abitur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buch/" title="Buch" rel="tag">Buch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/didaktik/" title="Didaktik" rel="tag">Didaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erkenntnis/" title="Erkenntnis" rel="tag">Erkenntnis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/form/" title="Form" rel="tag">Form</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/humboldt/" title="Humboldt" rel="tag">Humboldt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/inhalt/" title="Inhalt" rel="tag">Inhalt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugend/" title="Jugend" rel="tag">Jugend</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kinder/" title="Kinder" rel="tag">Kinder</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/kompetenzenfoerderung/" title="Kompetenzenförderung" rel="tag">Kompetenzenförderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzenorientierung/" title="Kompetenzenorientierung" rel="tag">Kompetenzenorientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kultur/" title="Kultur" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/maik-riecken/" title="Maik Riecken" rel="tag">Maik Riecken</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/motivation/" title="Motivation" rel="tag">Motivation</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/orientierung/" title="Orientierung" rel="tag">Orientierung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/tradition/" title="Tradition" rel="tag">Tradition</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/verstehen/" title="Verstehen" rel="tag">Verstehen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zukunft/" title="Zukunft" rel="tag">Zukunft</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>15</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Verbesserungen f&#252;r den mobilen Zugriff auf herrlarbig.de</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/09/16/verbesserungen-fuer-den-mobilen-zugriff-auf-herrlarbig-de/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/09/16/verbesserungen-fuer-den-mobilen-zugriff-auf-herrlarbig-de/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 17:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[herrlarbig.de]]></category>
		<category><![CDATA[über herrlarbig.de]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[PDA]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Theme]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>
		<category><![CDATA[Zugänglichkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1998</guid>
		<description><![CDATA[Vernetzung hat auch mit Zug&#228;nglichkeit zu tun. Aufgrund der immer weiteren Verbreitung mobiler Internetzug&#228;nge auf Smartphones und PDAs, habe ich meiner Website http://herrlarbig.de nun ein Theme spendiert, das automatisch bei mobilem Zugriff via Smartphone / PDA  l&#228;dt (laden sollte – &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/09/16/verbesserungen-fuer-den-mobilen-zugriff-auf-herrlarbig-de/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Vernetzung hat auch mit Zug&#228;nglichkeit zu tun. Aufgrund der immer weiteren Verbreitung mobiler Internetzug&#228;nge auf Smartphones und PDAs, habe ich meiner Website <a onmousedown="UntrustedLink.bootstrap($(this), &quot;01ddeb4a1af89084b6d26bf8dd1c622c&quot;, event)" rel="nofollow" href="../../" target="_blank">http://herrlarbig.de</a> nun ein Theme spendiert, das automatisch bei mobilem </span><span>Zugriff</span><span> via Smartphone / PDA  l&#228;dt (laden sollte – ist noch in der Testphas<span>e = R&#252;ckmeldungen sehr erbeten!) Nach meinen eigenen ersten Tests wird das Blog so viel lesbarer und zug&#228;nglicher – vernetzungsfreundlicher eben… (Das Theme f&#252;r WordPress findet sich unter <a onmousedown="UntrustedLink.bootstrap($(this), &quot;01ddeb4a1af89084b6d26bf8dd1c622c&quot;, event)" rel="nofollow" href="http://wordpress.org/extend/plugins/wptouch/" target="_blank"><span>http://wordpress.org/extend/plugins/wpto</span>uch/</a> )</span></span><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2008/12/11/update-in-eigener-sache/" rel="bookmark" title="11. Dezember 2008">Update – in eigener Sache</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/12/22/ausblick-2010-bildungsreporter-de/" rel="bookmark" title="22. Dezember 2009">Ausblick 2010 – bildungsreporter.de</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/08/stimmen-der-anderen-lehrerfreund-ueber-herrlarbigde/" rel="bookmark" title="8. M&#228;rz 2009">Stimmen der anderen: Lehrerfreund &#252;ber herrlarbig.de</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/08/31/neuerungen-auf-herrlarbig-de/" rel="bookmark" title="31. August 2011">Neuerungen auf herrlarbig.de</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/05/lebenszeichen/" rel="bookmark" title="5. August 2010">Lebenszeichen</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.458 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy53"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Verbesserungen f\u00fcr den mobilen Zugriff auf herrlarbig.de "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2009\/09\/16\/verbesserungen-fuer-den-mobilen-zugriff-auf-herrlarbig-de\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy53').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/herrlarbigde/" title="herrlarbig.de" rel="tag">herrlarbig.de</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/pda/" title="PDA" rel="tag">PDA</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/smartphone/" title="Smartphone" rel="tag">Smartphone</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/theme/" title="Theme" rel="tag">Theme</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/herrlarbigde/ueber-herrlarbigde/" title="über herrlarbig.de" rel="tag">über herrlarbig.de</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/website/" title="Website" rel="tag">Website</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wordpress/" title="Wordpress" rel="tag">Wordpress</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/zugaenglichkeit/" title="Zugänglichkeit" rel="tag">Zugänglichkeit</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/09/16/verbesserungen-fuer-den-mobilen-zugriff-auf-herrlarbig-de/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Herr Larbig im Gespr&#228;ch mit der Bildungsexpedition 2009</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/09/08/herr-larbig-im-gespraech-mit-der-bildungsexpedition-2009/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/09/08/herr-larbig-im-gespraech-mit-der-bildungsexpedition-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 22:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Larbig]]></category>
		<category><![CDATA[herrlarbig.de]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[über herrlarbig.de]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsexpedition]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Spannagel]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lutz Berger]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie Gottschalk]]></category>
		<category><![CDATA[Paulus Terwitte]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1977</guid>
		<description><![CDATA[F&#252;nf Expeditionsteilnehmer, eine Menge miniaturisierte Technik und so ziemlich alle kostenfrei verf&#252;gbaren Vernetzungsdienste, die es im Internet gibt: So kam die Bildungsexpedition 2009 am 01. September 2009 auch nach Frankfurt. Und selbst nach einer Fahrt von M&#252;nchen &#252;ber Kassel nach &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/09/08/herr-larbig-im-gespraech-mit-der-bildungsexpedition-2009/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;nf Expeditionsteilnehmer, eine Menge miniaturisierte Technik und so ziemlich alle kostenfrei verf&#252;gbaren Vernetzungsdienste, die es im Internet gibt: So kam die <a href="http://bildungsexpedition.de" target="_blank">Bildungsexpedition 2009</a> am 01. September 2009 auch nach Frankfurt. Und selbst nach einer Fahrt von M&#252;nchen &#252;ber Kassel nach Frankfurt am Main, lud die Expedition zum „Get Together“ am Abend.</p>

<p>So kamen wir um 21:30 in einem Thai- und Pizzaimbiss an der Mainzer Landstra&#223;e zusammen, a&#223;en, plauderten, tauschten uns aus. Kurz nach 22:00 holte <a href="http://lutzland.de/" target="_blank">Lutz Berger</a> dann sein Telefon heraus, stellte eine Verbindung zu <a href="http://www.1000mikes.com/show/bildungsexpedition" target="_blank">1000mikes.com</a> her und dann wurde ich in ein Interview verwickelt, das live on Air mitverfolgt werden konnte (wie so ziemlich alle Begegnungen der Bildungsexpedition, in deren Rahmen ich echt Hochachtung vor all den engagierten Bildungsmenschen in Deutschland bekommen habe, die dort vorgestellt wurden). Und selbstverst&#228;ndlich steht das Interview auch als Archivbeitrag zur Verf&#252;gung.</p>

<p>Aber es w&#228;ren nicht Leute wie Lutz Berger und <a href="http://cspannagel.wordpress.com" target="_blank">Christian Spannagel</a> in einem Team, wenn nicht selbst noch ein solches Interview am Abend interaktiv w&#228;re. Und so sa&#223;en da <a href="http://twitter.com/melgottschalk" target="_blank">Melanie Gottschalk</a>, <a href="http://twitter.com/cervus" target="_blank">Bastian Hirsch</a>, <a href="http://twitter.com/cspannagel" target="_blank">Christian Spannagel</a> und <a href="http://twitter.com/lutzland" target="_blank">Lutz Berger</a> mit ihren Taschencomputern um uns herum und <a href="http://twitter.com/expeditiond" target="_blank">twitterten</a> mit einigen H&#246;rern und H&#246;rerinnen live zum Interview, sodass auch diese Kommentare und Fragen direkt in das Gespr&#228;ch einflie&#223;en konnten.  – Danke euch und Ihnen allen f&#252;r die R&#252;ckmeldungen, Kommentare, den Applaus etc…</p>

<p>Von meiner Seite her war das Interview nicht geplant; von Seiten der Expedition war dieses Interview wohl weit mehr geplant, als ich urspr&#252;nglich annahme, wie ich nach dem Gespr&#228;ch (nat&#252;rlich via Twitter) erfuhr. Dementsprechend viele unterschiedliche Themen wurden angesprochen und im Zentrum stand weniger ein Projekt, wie bei den meisten anderen Interviews und Videoaufzeichnungen, sondern ein Strom an Assoziationen – sowohl bei mir als auch bei den Interviewenden. Knapp eine Stunde ging das so, ohne dass ich bemerkt h&#228;tte, wie die Zeit verging.</p>

<p>Und doch hatte das Interview einen roten Faden, der darin bestand, dass ich mich als Lehrer mit anderen Lehrern und anderen an Bildungsprozessen Beteiligten Leuten vernetzt habe. Auch wenn man am Anfang meinen k&#246;nnte, es gehe um vernetzte Theologen, so war dieser Einstieg doch eher Zufall, weil – nat&#252;rlich &#252;ber Twitter – nat&#252;rlich <a href="http://twitter.com/bruderpaulus" target="_blank">&#252;ber Twitter</a> – gerade an diesem Abend <a href="http://bruderpaulus.de/" target="_blank">Br. Paulus Terwitte</a> auf die Bildungsexpedition aufmerksam wurde und mit uns twitterte, was die Expeditionsteilnehmer doch sichtlich begeistert hat, sodass dieses Thema, &#252;ber das wir gerade noch offline gesprochen hatten, nun also zum Einstieg unseres Gespr&#228;chs wurde.</p>

<p>Da wir im Verlauf des Interviews einmal das Telefon wechseln mussten, gibt es das Gespr&#228;ch in zwei Teilen. Und wer es ganz h&#246;ren will, sollte sich nun eine Stunde Zeit nehmen – ob sich das lohnt, m&#252;ssen dann andere entscheiden:</p>

<p><span><em>Interview mit dem vernetzten Lehrer Torsten Larbig in Frankfurt, Teil 1 – 45 Minuten:</em>
</span></p>



<p>(<a href="http://herrlarbig.de/podcasts/Larbig_Bildungsexpedition_1.mp3" target="_blank">Als MP3 ohne Flashplayer</a>)</p>

<p><span><em>Interview mit dem vernetzten Lehrer Torsten Larbig in Frankfurt, Teil 2 – 16 Minuten</em>:
</span></p>



<p>(<a href="../../podcasts/Larbig_Bildungsexpedition_2.mp3" target="_blank">Als MP3 ohne Flashplayer</a>)</p>

<p>Aber dieses Interview ist nat&#252;rlich nur ein winziger Teil der f&#252;r mich in allen anderen Teilen h&#246;chst spannenden Expedition, die im Sp&#228;tsommer 2009 schlaglichtartig erhellte, wie lebendig die Bildungslandschaft in Deutschland ist. Die Bildungsexpedition hat Spuren hinterlassen, die unter folgenden Links zu finden sind:</p>

<ul>
    <li><a rel="external" href="http://bildungsexpedition.wordpress.com/">im Blog</a></li>
    <li><a rel="external" href="http://twitter.com/expeditiond">24/7 auf Twitter</a></li>
    <li><a rel="external" href="http://www.1000mikes.com/app/channelArchive.xhtml?channelId=14372">im Handy-Radio</a></li>
    <li><a rel="external" href="http://youtube.com/lutzland">auf youtube</a></li>
    <li><a rel="external" href="http://www.flickr.com/groups/bildungsexpedition/pool/">auf Flickr und</a></li>
    <li><a title="Tagebuch" rel="self" href="http://bildungsexpedition.de/page11/page11.html">im Reisetagebuch</a></li>
</ul>

<p>Und da die Expedition selbst hochgradig vernetzt ist, hier noch eine ganze Reihe an Links, hinter denen Menschen stehen, die als „Stimmen aus dem Off“ die Expedition bis jetzt begleitet haben:</p>

<ul>
    <li>René Scheppler: Lehrer, Blogger, Netzwerker, Inspirateur und <a href="http://www.blog.initiatived21.de/?p=2761">zu Gast bei der Bildungsexpedition.</a></li>
    <li>D&#246;rte Giebel: <a href="http://diegoerelebt.wordpress.com/2009/09/06/ich-bin-ein-lernjunkie-bildungsexpedition/">„Ich bin ein Lernjunkie!“</a></li>
    <li>Jean-Pol Martin: <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/09/05/nicht-medienfachleute-lehrer-schaffen-sinn/">„Nicht Medienfachleute, Lehrer schaffen den Sinn“</a> &amp; <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/09/04/leidensdruck-als-erkenntnismotor/">Leidensdruck als Erkenntnismotor</a></li>
    <li>Michael Kerres: <a href="http://blog.kerres.name/2009/09/bildungsexpedition-am-duisburg-learning.html">Bildungsexpedition am Duisburg Learning Lab</a></li>
    <li>Lisa Rosa: <a href="http://lisarosa.twoday.net/stories/5924936/">Anregungen und Conclusio</a></li>
    <li>Thomas Sporer (imb): <a href="http://www.imb-uni-augsburg.de/studium/news/2009-08/3084">Start der Bildungsexpedition</a></li>
    <li>Sl-Talk (Andreas Mertens und Tobias W&#252;rtz): <a href="http://www.sltalk.de/index.php/2009/09/03/die-bildungsexpedition-zu-gast-bei-sltalk-partner/">&#220;ber Guerillas und Stromr&#228;uber</a></li>
    <li>Herr Larbig: <a href="../../2009/09/01/bildungsexpedition-d-2009/">Bildungsexpedition in Frankfurt am Main</a></li>
    <li>KOMA-Medien: <a href="http://www.koma-medien.de/elearning/blog/pm-bildungsexpedition-deutschland/">PM:Bildungsexpedition Deutschland</a></li>
    <li>Johannes Moskaliuk: <a href="http://blog.moskaliuk.com/bildungsexpedition-in-tuebingen/">Bildungsexpedition in T&#252;bingen</a></li>
    <li>Weiterbildungsblog Jochen Robes: <a href="http://www.weiterbildungsblog.de/2009/06/02/bildungsexpedition-d/">BildungsexpeditionD</a></li>
    <li>reticon Bildung und neue Medien: <a href="http://www.reticon.de/nachrichten/bildungsexpedition-durch-deutschland_2478.html">Expedition durch Deutschland</a></li>
    <li>Blogpatenschaften: <a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/bildungsexpedition-deutschland/">Vorbericht</a></li>
    <li>trau.kainehm: <a href="http://trau.kainehm.de/2009/08/bildungsexpedition-d/">Lutz Berger und Christian Spannagel gehen auf Tour</a></li>
    <li>riecken.de: <a href="http://riecken.de/index.php/2009/05/bildungsexpedition/">Vorwerbung</a></li>
</ul>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/11/die-schueler-sind-zufrieden-ich-auch-erich-hammer-im-gespraech/" rel="bookmark" title="11. April 2009">„Die Sch&#252;ler sind zufrieden &#8211; ich auch“ – Erich Hammer im Gespr&#228;ch</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/27/lustfaktor/" rel="bookmark" title="27. April 2009">Lustfaktor</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/25/neugierig-machen/" rel="bookmark" title="25. April 2009">„Neugierig machen“</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/01/bildungsexpedition-d-2009/" rel="bookmark" title="1. September 2009">Bildungsexpedition D 2009</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/06/07/was-moeglich-ist-schuelerkooperation-ein-beispiel/" rel="bookmark" title="7. Juni 2009">Was m&#246;glich ist: Sch&#252;lerkooperation – ein Beispiel</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 3.825 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy56"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Herr Larbig im Gespr\u00e4ch mit der Bildungsexpedition 2009 "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2009\/09\/08\/herr-larbig-im-gespraech-mit-der-bildungsexpedition-2009\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy56').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/21-jahrhundert/" title="21. Jahrhundert" rel="tag">21. Jahrhundert</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/audio/" title="Audio" rel="tag">Audio</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsexpedition/" title="Bildungsexpedition" rel="tag">Bildungsexpedition</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/christian-spannagel/" title="Christian Spannagel" rel="tag">Christian Spannagel</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/frankfurt/" title="Frankfurt" rel="tag">Frankfurt</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/frankfurt-am-main/" title="Frankfurt am Main" rel="tag">Frankfurt am Main</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/herr-larbig/" title="Herr Larbig" rel="tag">Herr Larbig</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/herrlarbigde/" title="herrlarbig.de" rel="tag">herrlarbig.de</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jean-pol-martin/" title="Jean-Pol Martin" rel="tag">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lutz-berger/" title="Lutz Berger" rel="tag">Lutz Berger</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/melanie-gottschalk/" title="Melanie Gottschalk" rel="tag">Melanie Gottschalk</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/notizen/" title="Notizen" rel="tag">Notizen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/paulus-terwitte/" title="Paulus Terwitte" rel="tag">Paulus Terwitte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/podcasts/" title="Podcasts" rel="tag">Podcasts</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/herrlarbigde/ueber-herrlarbigde/" title="über herrlarbig.de" rel="tag">über herrlarbig.de</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/video/" title="Video" rel="tag">Video</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/weiterbildung/" title="Weiterbildung" rel="tag">Weiterbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/youtube/" title="YouTube" rel="tag">YouTube</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/09/08/herr-larbig-im-gespraech-mit-der-bildungsexpedition-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
<enclosure url="s:125:&quot;a:5:{s:6:&quot;format&quot;;s:14:&quot;default-format&quot;;s:8:&quot;keywords&quot;;s:0:&quot;&quot;;s:6:&quot;author&quot;;s:0:&quot;&quot;;s:6:&quot;length&quot;;s:0:&quot;&quot;;s:8:&quot;explicit&quot;;s:0:&quot;&quot;;}&quot;;" length="" type="" />
<enclosure url="s:125:&quot;a:5:{s:6:&quot;format&quot;;s:14:&quot;default-format&quot;;s:8:&quot;keywords&quot;;s:0:&quot;&quot;;s:6:&quot;author&quot;;s:0:&quot;&quot;;s:6:&quot;length&quot;;s:0:&quot;&quot;;s:8:&quot;explicit&quot;;s:0:&quot;&quot;;}&quot;;" length="" type="" />
<enclosure url="http://herrlarbig.de/podcasts/Larbig_Bildungsexpedition_1.mp3" length="7991290" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://herrlarbig.de/podcasts/Larbig_Bildungsexpedition_2.mp3" length="2731906" type="audio/mpeg" />
	
	</item>
		<item>
		<title>Die Bildungsfrage als Medienfrage</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 18:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkritik]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall McLuhan]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Wikis]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1840</guid>
		<description><![CDATA[Ein Satz in einem Blogeitrag von Jean-Pol Martin, der mich sofort anspricht, dem ich zustimme, ohne zu wissen warum. Ein Satz dem ich nachgehen muss und der sinngem&#228;&#223; sagt: Die Bildungsfrage kann nur &#252;ber die Medienfrage angegangen werden. „The Medium &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Satz in einem Blogeitrag von <a href="http://jeanpol.wordpress.com/" target="_blank">Jean-Pol Martin</a>, der mich sofort anspricht, dem ich zustimme, ohne zu wissen warum. Ein Satz dem ich nachgehen muss und der sinngem&#228;&#223; sagt: <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/06/26/twitter-als-arbeitsplatz/" target="_blank">Die Bildungsfrage kann nur &#252;ber die Medienfrage angegangen werden</a>.</p>

<p>„The Medium is the Message“ schrieb der Medientheoretiker <a href="http://www.marshallmcluhan.com" target="_blank">Marshall McLuhan</a> ein wenig plakativ. Und an anderer Stelle:</p>

<blockquote>„We look at the present through a rear-view mirror. We march backwards into the future.“ (<a href="http://www.marshallmcluhan.com/poster.html" target="_blank">Quelle</a>)</blockquote>

<p>&#220;bersetzt hei&#223;t das etwa: „Wir betrachten die Gegenwart durch einen nach hinten gerichteten Spiegel. Wir gehen r&#252;ckw&#228;rts in die Zukunft.“</p>

<p>F&#252;r die gegenw&#228;rtige Bildungsdebatte in mehr und mehr selbstverst&#228;ndlich digital gepr&#228;gten Zeiten, zumindest f&#252;r die j&#252;ngere  und ein paar interessierte Mitglieder der &#228;lteren Generation, stellt sich f&#252;r mich die Frage, was ich in diesem nach hinten oder auch r&#252;ckw&#228;rts gewandten Spiegel sehe.<span id="more-1840"></span></p>

<p>Als erstes kommt mir die f&#252;r Bildung lange Zeit relevante und auch heute nicht zu verachtende Buchkultur in den Sinn.</p>

<p>Ich stelle mir vor, man h&#228;tte vor ein paar hundert Jahren einem Jugendlichen ein Buch in die Hand gegeben und gesagt: Bitte, hier ist das neue Medium, das Medium der Zukunft, mach was draus – und h&#228;tte dann den Jugendlichen mit einem Buch und einem Schreibwerkzeug alleine gelassen. Was h&#228;tte der Jugendliche wohl getan? Ganz sicher h&#228;tte er das Buch nicht als ein Medium f&#252;r Bildungszwecke entdeckt. Vielmehr h&#228;tte er vielleicht Zeichnungen hinterlassen. Diese h&#228;tten m&#246;glicherweise denjenigen erschreckt, der den Jugendlichen das Medium „Buch“ an die Hand gegeben hat: M&#246;glicherweise w&#228;re angeprangert worden, dass das Medium f&#252;r Bildungszwecke ungeeignet sei. Vielleicht h&#228;tte der eine oder andere, der das Medium in die Hand der Jugendlichen gab, auch obsz&#246;ne Zeichnungen entdeckt oder solche von Waffen und w&#228;re zu dem Schluss gekommen, dass dieses Medium Jugendliche negativ beeinflusst und einen restriktiveren Zugang zu diesem Medium gefordert.</p>

<p>So ist die Geschichte bei der Einf&#252;hrung des Buchs als Leitmedium der Bildung nicht gelaufen: Wer ein Buch in die Hand bekam, hatte Unterricht im Lesen und im Schreiben, konnte mit der Produktion von Text &#252;ber die Rezeption von Texten umgehen und so zu einem angemessenen Umgang mit dem Medium gelangen und den Lernerfolg erzielen, der mit der Vorstellung „Buch“ verbunden wurde.</p>

<p>Das Medium wurde also als ein Teil des Bildungsprozess selbst betrachtet, die damit verbundene Schreibf&#228;higkeit wurde aber auch f&#252;r Briefe genutzt, die den Austausch mit anderen erm&#246;glichten. Die erlernten Techniken wurden mit den vorhandenen Formen der Kommunikation genutzt und es entstand im schriftlichen Bereich „<a href="http://www.fernuni-hagen.de/EUROL/termini/5420.htm" target="_blank">Intertexutalit&#228;t</a>“: Das vorhandene Medium wurde genutzt, um im textgebundenen Gespr&#228;ch mit anderen das Medium Nutzenden in einen Austausch zu kommen, der dann f&#252;r die eigene Produktion von Texten genutzt wurde.</p>

<p>Die Einf&#252;hrung des Buches brachte es also mit sich, dass die f&#252;r eine angemessene Nutzung des Mediums notwendigen Techniken vermittelt wurden. Diese Vermittlung fand mit B&#252;chern statt und schlug sich in neuen Texten nieder.</p>

<p>Und heute? Mir kommt es zunehmend so vor, als w&#252;rden die neuen Leitmedien (Computer und Internet) zwar den Jugendlichen als notwendige Instrumente an die Hand gegeben, die f&#252;r gegenw&#228;rtige Prozesse als unabdingbar angesehen werden, ohne die zur effektiven Nutzung dieser Medien notwendigen Kenntnisse im Umgang mit den Medien selbst zu vermitteln.</p>

<p>Auch heute muss man lesen und schreiben k&#246;nnen, um das Medium zu nutzen. Da hat sich gegen&#252;ber der Einf&#252;hrung des Buchs nicht viel ge&#228;ndert. Hinzu kommt aber die Notwendigkeit, &#252;ber den Schriftgebrauch hinaus auch direkt mit digitalen Medien verbundene Techniken zu erlernen und zu einem eigenen Teil im Bildungsprozess zu machen.</p>

<p>Was fr&#252;her der Umgang mit der Schreibfeder und dem Tintefass war, ist heute der Umgang mit Programmen. Und wenn fr&#252;her die Rezeption und das Erstellen von Texten im Zentrum stand, die &#252;ber B&#252;cher vermittelt wurden, so ist heute die Rezeption von Websites ein wichtiges Thema geworden.</p>

<p>Es reicht nicht, Menschen das zentrale Werkzeug der Gegenwart in den reicheren L&#228;ndern der Welt zur Verf&#252;gung zu stellen. Dar&#252;ber hinaus muss auch der Umgang mit diesem Werkzeug und des mit ihm produzierten Inhalts Teil des Bildungsprozesses sein.</p>

<p>Und damit bin ich wieder am Anfang dieses Beitrags. <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/06/26/twitter-als-arbeitsplatz/" target="_blank">Die Bildungsfrage kann nur &#252;ber die Medienfrage angegangen werden</a>. Etwas sch&#228;rfer ausgedr&#252;ckt: Die Bildungsfrage ist selbst Teil der Medienfrage.</p>

<p>Denke ich diese Gedanken weiter, so komme ich zu dem Schluss, dass der gegenw&#228;rtig eher restriktive Umgang mit digitalen Medien letztlich ein restriktiver Umgang mit den im produktiven Umgang mit den Medien liegenden Bildungschancen ist – zumindest so lange, wie die Stimmen, die einen anderen Umgang mit Medien in Bildungsprozessen fordern und vorausdenken, f&#252;r die praktische Bildungsarbeit weitgehend unerh&#246;rt bleiben.</p>

<p>Das bedeutet nicht, dass das Buch, die Zeitung, die Zeitschrift etc. tot w&#228;ren. Nach wie vor bilden diese Medien den Rahmen, der von digitalen Medien erweitert und langsam ver&#228;ndert wird. Lesen und Schreiben sind weiterhin unabdingbare Fertigkeiten, die den Bildungsprozess &#252;berhaupt erst m&#246;glich machen.</p>

<p>Das eigentlich neue und f&#252;r den Bildungsprozess nutzbar zu machende Element verdr&#228;ngt diese Medien und Techniken auf absehbare Zeit noch nicht. Was sich ver&#228;ndert ist die Form der Kommunikation. An die Stelle von Briefen, die in der Regel genau zwei Leute miteinander ins Gespr&#228;ch bringen, treten Blogs und, wenn es sich um eher private, nicht f&#252;r andere Augen direkt zug&#228;ngliche Austauschprozesse handelt, die E-Mail.</p>

<p>Gemeinsame Wissenskonstruktion erfordert heute Kompetenzen, die diese Wissenskonstruktion &#252;berhaupt erm&#246;glichen. Dazu geh&#246;rt all das, was heute unter dem Schlagwort „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medienkompetenz" target="_blank">Medienkompetenz</a>“ gef&#252;hrt wird:</p>

<blockquote>„<strong>Medienkompetenz</strong> bezeichnet nach <a title="Dieter Baacke" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Baacke" target="_blank">Dieter Baacke</a> die F&#228;higkeit, <a title="Massenmedien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massenmedien" target="_blank">Medien</a> und ihre <a title="Inhalt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inhalt" target="_blank">Inhalte</a> den eigenen Zielen und Bed&#252;rfnissen entsprechend zu nutzen.” (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medienkompetenz" target="_blank">Quelle</a>)</blockquote>

<p>Um sie aber f&#252;r diese eigenen Ziele und Bed&#252;rfnisse nutzen zu k&#246;nnen, muss ich mit ihnen umgehen k&#246;nnen. Das f&#228;ngt bei so einfachen Fragen wie der nach der Tastenkombination f&#252;r korrekte deutsche Anf&#252;hrungszeichen an und geht heute bis zu den Fragen, wie ein Wiki zur gemeinsamen Wissenskonstruktion genutzt werden kann, wie ein Blog erstellt und gepflegt wird, wie Bilder digital verarbeitet k&#246;nnen etc.</p>

<p>In diesen Bereichen beobachte ich bei Jugendlichen weit weniger Kompetenzen als es das Schlagwort von den „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_native" target="_blank">Digital Natives</a>“ vermuten lassen w&#252;rde.</p>

<p>Im Augenblick geben wir Jugendlichen Medien an die Hand, ohne die notwendigen Kenntnisse zum produktiven Gebrauch dieser Medien mit zu vermitteln. Und dann wundern wir uns, dass Jugendliche so mit dem Computer, dem Mobiltelefon oder mit den Communities im Netz umgehen, wie sie es tun. Wir wundern uns, dass Sch&#252;ler den Computer mehr f&#252;r Spiele und Chats nutzen als zum Erreichen ihrer eigenen Ziele. Dabei geht unter, dass der Gebrauch eines Computers als Arbeitsinstrument erst gelernt und dem entsprechend auch gelehrt werden muss, damit dieses Medium seine ganze positive Wirkung auf Biildungsprozesse &#252;berhaupt erst entfalten kann.</p>

<p>Dabei bieten digitale Medien ganz neue M&#246;glichkeiten der Vernetzung an, die nicht mehr nur bipolar ist, wie beim Brief, sondern multiplural geworden ist. Ein Blogeintrag kann potentiell von Millionen von Menschen gelesen und kommentiert werden; im Zusammenhang mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki" target="_blank">Wikis</a> bietet sich die direkte Mitarbeit an Texten an (wenn die f&#252;r eine differenzierte Eintragung n&#246;tigen technischen Kenntnisse vorhanden sind), <a href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a> erm&#246;glicht den gleichzeitigen Kontakt zu anderen an den Fragen interessierten Personen, die an dem gleichen Thema arbeiten wie ich, so ich wei&#223;, wie ich mit Twitter umgehen kann.</p>

<p>Auf diesen Wegen bieten sich M&#246;glichkeiten, die eigenen Fragen jederzeit zur Diskussion zu stellen, R&#252;ckmeldungen zu bekommen, die quantitativ und oft auch qualitativ das eigenen Arbeiten befruchten.</p>

<p>Doch solange bereits die Nutzung eines Textverarbeitungsprogramms an mangelnden Anwenderkenntnissen scheitert, werden diese Potentiale nicht genutzt werden k&#246;nnen.</p>

<p>F&#252;r Bildungsfragen ergeben sich aus diesen &#220;berlegungen f&#252;r mich folgende Fragen und zu ber&#252;cksichtigende Aspekte:</p>

<ol>
    <li>Der angemessene Einsatz von Medien setzt Kenntnisse in den Kulturtechniken Lesen und Schreiben voraus.</li>
    <li>Diese Kenntnisse werden mit Hilfe etablierter Medien und mit der Nutzung neuer Medien vermittelt und erworben.</li>
    <li>Dar&#252;ber hinaus m&#252;ssen Anwenderkompetenzen im Gebrauch mit Programmen vermittelt und genutzt werden.</li>
    <li>Ziel dieser Vermittlung von Anwenderkompetenzen ist es, die im Web 2.0 liegenden Bildungschancen f&#252;r den einzelnen Menschen zug&#228;nglich und nutzbar zu machen. Dabei bedarf es kritischer Reflexionsf&#228;higkeiten, die eine angemesse Einsch&#228;tzung der Inhalte und der Kommunikationsstrukturen in vernetzten Arbeitsprozessen erm&#246;glichen.</li>
    <li>Die Herausf&#252;hrung von Menschen aus der durch mangelnde Kompetenzen im Bereich digitaler Bildungs- und Arbeitsm&#246;glichkeiten entstehenden Unm&#252;ndigkeit ist letztlich kein Akt eines modischen und schnell vergehenden Medienhypes, sondern letztlich ein Akt der Fortf&#252;hrung der Aufkl&#228;rung im digitalen Zeitalter.</li>
</ol>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/16/handys-und-mp3-geraete-an-der-schule/" rel="bookmark" title="16. M&#228;rz 2009">Handys und MP3-Ger&#228;te an der Schule?</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/19/prof-dr-martin-ist-pensioniert-und-wird-noch-immer-klueger/" rel="bookmark" title="19. Januar 2010">Prof. Dr. Martin ist pensioniert und wird noch immer kl&#252;ger…</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/01/29/podcasts-eine-kurze-einfuehrung/" rel="bookmark" title="29. Januar 2009">Podcasts &#8211; Eine kurze Einf&#252;hrung</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2008/10/22/isabel-abedi-isola-moegliche-themen-brainstorming/" rel="bookmark" title="22. Oktober 2008">Isabel Abedi, Isola – M&#246;gliche Themen (Brainstorming)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/12/herausforderung-medienpaedagogik/" rel="bookmark" title="12. M&#228;rz 2009">Herausforderung Medienp&#228;dagogik</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.181 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy59"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Die Bildungsfrage als Medienfrage "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2009\/06\/28\/die-bildungsfrage-als-medienfrage\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy59').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildungsdebatte/" title="Bildungsdebatte" rel="tag">Bildungsdebatte</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buch/" title="Buch" rel="tag">Buch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buecher/" title="Bücher" rel="tag">Bücher</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwart/" title="Gegenwart" rel="tag">Gegenwart</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jean-pol-martin/" title="Jean-Pol Martin" rel="tag">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kinder/" title="Kinder" rel="tag">Kinder</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kultur/" title="Kultur" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kulturkritik/" title="Kulturkritik" rel="tag">Kulturkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lesen/" title="lesen" rel="tag">lesen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/marshall-mcluhan/" title="Marshall McLuhan" rel="tag">Marshall McLuhan</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schreiben/" title="schreiben" rel="tag">schreiben</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schrift/" title="Schrift" rel="tag">Schrift</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/technik/" title="Technik" rel="tag">Technik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/web-20-medien/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wikis/" title="Wikis" rel="tag">Wikis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Medienkompetenz als staatlicher (schulischer) Bildungsauftrag</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/05/25/medienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/05/25/medienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 22:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeinbildung]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1716</guid>
		<description><![CDATA[„Digitale Medien sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wir brauchen sie als Informationsquelle, als Kommunikationshilfe und f&#252;r unser allt&#228;gliches Tun und Handeln. Es kommt nun darauf an, allen Menschen Medienbildung zu erm&#246;glichen&#8221;, sagte Bundesforschungsministerin Anette Schavan laut einer Pressemeldung &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/05/25/medienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>„Digitale Medien sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wir brauchen sie als Informationsquelle, als Kommunikationshilfe und f&#252;r unser allt&#228;gliches Tun und Handeln. Es kommt nun darauf an, allen Menschen Medienbildung zu erm&#246;glichen&#8221;,</blockquote>

<p>sagte Bundesforschungsministerin Anette Schavan laut einer <a href="http://www.bmbf.de/press/2553.php" target="_blank">Pressemeldung des Bundesministeriums f&#252;r Bildung und Forschung</a> am 18.05. Anlass war die Ver&#246;ffentlichung eines Berichtes mit dem Titel „<a href="http://www.bmbf.de/pub/kompetenzen_in_digital_kultur.pdf" target="_blank">Kompetenzen in einer digital gepr&#228;gten Kultur</a>“, den eine vom Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzte Expertenkommission zur Medienbildung vorgelegt hat. Dort hei&#223;t es bereits in der Einleitung:</p>

<blockquote>„Digitale Medien pr&#228;gen mittlerweile die Lebenswelt junger Menschen in vielf&#228;ltiger und nachhaltiger Weise. Pers&#246;nlichkeitsentwicklung, Lebensbew&#228;ltigung und die Suche nach Orientierung und Sinn stellen sich unter ge&#228;nderten Informations- und Kommunikationsverh&#228;ltnissen f&#252;r die junge Generation in neuartiger Weise. Diese Technologien zeigen als Medien eine kommunikative und symbolische Dimension […] Digitale Medien verlangen von jedem Einzelnen stetig wachsende und sich &#228;ndernde Kompetenzen, deren Vermittlung staatlicher Bildungsauftrag ist.“ (S. 2)</blockquote>

<p>Diese &#196;u&#223;erungen Schavans und der Bericht der Expertenkommission selber geben zu denken, wenn es um die Frage der Entwicklung und F&#246;rderung von Medienkompetenz geht, denn bislang ist der Umgang mit dem allt&#228;glichen Tun und Handeln (junger) Menschen teilweise sehr restriktiv. So hat <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/117/376924/text/" target="_blank">Bayern bereits 2006 die Benutzung von Mobiltelefonen auf dem Schulgel&#228;nde tabuisiert</a>, da man Porno- und Gewaltvideos auf von Sch&#252;lern genutzten Mobiltelefonen gefunden hatte.</p>

<blockquote>„Die Schule ist nicht der Ort zum Telefonieren und schon gar nicht f&#252;r die Verbreitung jugendgef&#228;hrdender Machwerke“,</blockquote>

<p>sagte damals der bayerische Kultusminister Siegfried Schneider laut S&#252;ddeutscher Zeitung. Und wer wollte dem widersprechen! Ebenso wenig ist die Schule der Ort, um sich von der Schulwirklichkeit mittels MP3-Abspielger&#228;ten in den Pausen von der Schulwirklichkeit<span id="more-1716"></span> zu isolieren und statt sich auf dem Schulhof auszutoben oder mit Mitsch&#252;lern soziale Kontakte zu pflegen bzw. den gerade durchgenommenen Lernstoff noch einmal zu reflektieren und sich geistig auf die n&#228;chste Stunde vorzubereiten, Musik auf die Ohren zu geben. Dem zu widersprechen w&#228;re t&#246;richt, gibt es doch gen&#252;gend Argumente, den Umgang mit diesen Medien auf die Zeit au&#223;erhalb der Schule zu verlagern.</p>

<p>Und doch f&#246;rdert das Papier der Expertenkommission des BMBFs einige Aspekte zu Tage, die f&#252;r die Frage nach dem Umgang mit digitalen Medien in Bildungsprozessen von entscheidender Bedeutung sind, sollen solche Prozesse nicht von der Wirklichkeit des Umgangs mit digitalen Medien abgekoppelt werden. Das Kommission schreibt unter anderem:</p>

<blockquote>„Eine Auseinandersetzung mit der bildungspolitischen Herausforderung muss an den qualitativen Aspekten und Ver&#228;nderungen ansetzen, die durch die digitalen Medien induziert sind.“ (Bericht der Expertenkommission des BMBF, S. 2.)</blockquote>

<p>Hier werden konkret Speicherkapazit&#228;ten, die M&#246;glichkeit zur leichten Weitergabe (Distribution) von Inhalten, die hohe Verf&#252;gbarkeit von Informationen und die Verschr&#228;nkung von Privatheit und &#214;ffentlichkeit genannt (wie sie z.B. in sozialen Gemeinschaften oder auch &#252;ber Blogs wie dieses entsteht). Zudem wird ausdr&#252;cklich auf die Verschmelzung bislang getrennt betrachteter Medien (Audio, Foto, Film etc.) hingewiesen. Kurz: All die Bereiche, die bislang vor allem im Kontext der mit ihnen verbundenen Problempotentialen betrachtet wurden, werden hier sachlich als Tendenzen der Medienentwicklung betrachtet, denen sich Bildungsprozesse so zu stellen haben, dass</p>

<blockquote>„eine systematische und nachhaltige Entwicklung von Medienbildung als integraler Bestandteil von Allgemeinbildung und wichtige Voraussetzung f&#252;r die pers&#246;nliche Entfaltung von Berufs- und Ausbildungsf&#228;higkeit”</blockquote>

<p>geschafft werden k&#246;nnen, bei der</p>

<blockquote>„technische, &#246;konomische, politische, rechtliche, ethische und &#228;sthetische Dimensionen von Bedeutung“</blockquote>

<p>sind. (Siehe Bericht der Expertenkommission des BMBF, S.3)</p>

<p>Damit ist ein Rahmen vorgegeben, dem sich Medienp&#228;dagogik, so sie die &#196;u&#223;erungen der Expertenkommission des BMBFs f&#252;r angemessen erachten, stellen muss. Voraussetzung hierf&#252;r ist die Akzeptanz der Entwicklung digitaler Medien als Bestandteil der Alltagskultur.</p>

<p>Eine kulturpessimistische Medienkritik wird diese Anforderung so nicht nachvollziehen k&#246;nne, da in deren Augen die immer umfassender werdende Vereinnahmung der Alltagskultur durch diese Medien und die damit verbundene angenommenen Verdr&#228;ngung des Analogen in sich eine nicht zu begr&#252;&#223;enden, h&#246;chstens distanziert hinzunehmende Entwicklung ist. – Und diese Kritiklinie ist, auch wenn mancher meinen sollte, sie sei hier &#252;berzeichnet dargestellt, bei an Bildungsprozessen beteiligten Fachkr&#228;ften, nach wie vor weit verbreitet.</p>

<p>Lehrkr&#228;fte, die sich praktische Kompetenzen aneignen, mit digitalen Medien selbst intensiv arbeiten und diese (freilich medienp&#228;dagogisch reflektiert) in den Unterrichts<em>alltag</em> integrieren (wollen), erleben sich nach wie vor, wie es ein Kollege – nat&#252;rlich im digitalen Netzwerk von Kollegen, das mittlerweile auch schon existiert – vor kurzem formulierte, als von Kollegen „geschnittene Outlaws“.</p>

<p>Gerade deshalb ist es wichtig, mit m&#246;glichst gut ausgearbeiteten Ans&#228;tzen zu einer Entwicklung von Medienkompetenz zu arbeiten und konkrete Arbeitsbereiche aufzuzeigen, in denen sich medienp&#228;dagogisches Arbeiten (und damit ist auch die Integration digitaler Medien in fachdidaktische &#220;berlegungen gemeint) bewegen muss. Die Expertenkommission des BMBFs nennt hier vier Bereiche:</p>

<blockquote>„1. Information und Wissen
2. Kommunikation und Kooperation
3. Identit&#228;tssuche und Orientierung
4. Digitale Wirklichkeiten und produktives Handeln“ (S. 3.)</blockquote>

<p>Dabei werden konkret folgende Kompetenzen genannt, die medienp&#228;dagogische Arbeit erreichen m&#252;sse, n&#228;mlich:</p>

<blockquote>„Digitale Medien nutzen, ihre Potenziale verstehen, sie kritisch beurteilen, mit ihnen interagieren und sie gestalten, und mit Medien am sozialen Leben und an der Gesellschaft teilhaben.“ (S. 4)</blockquote>

<p>Und dann folgt ein, wie ich finde, entscheidender Abschnitt, bezogen auf den Umgang mit digitalen Medien an Schulen und im konkreten Unterricht:</p>

<blockquote>„Mit den Digitalen Medien entwickeln sich gleichzeitig neue Lern- und Arbeitsformen, die sowohl f&#252;r Bildungs- als auch f&#252;r Arbeitsprozesse einschneidende Ver&#228;nderungen mit sich bringen. Medienbildung umfasst Medien als Gegenstand des Lernens und das in hohem Ma&#223;e selbstgesteuerte und selbstverantwortete Lernen mit Medien, das im Lebensverlauf zunehmende Bedeutung gewinnt und einge&#252;bt sein will.“ (S. 4)</blockquote>

<p>Es entwickeln sich „neue Lern- und Arbeitsformen“, die gerade im Bereich des heute neurodidaktisch so sehr geforderten selbstgesteuerten und selbstverantworteten Lernens das <em>Arbeiten mit Medien</em> verlangen, auch um f&#252;r sp&#228;tere Berufst&#228;tigkeit und Alltagsbew&#228;ltigung notwendige F&#228;higkeiten zu erwerben.</p>

<p>Genau betrachtet kann man sogar so weit gehen und sagen, dass diese neuen Lern- und Arbeitsformen eine offensive F&#246;rderung des Einsatzes digitaler Medien verlangen (immer unter Voraussetzung, dass diese Entwicklungen nicht kulturkritisch abgelehnt werden, wof&#252;r es durchaus den einen oder anderen nachvollziehbaren Grund geben kann), die zu einem selbstgesteuerten Lernen f&#252;hrt, das m&#246;glicherweise auch au&#223;erhalb des Klassenzimmers stattfindet und sich somit der Kontrollierbarkeit durch Lehrende ein St&#252;ck weit entzieht.</p>

<p>Die sich aus den oben genannten vier f&#252;r medienp&#228;dagogisches Handeln relevanten Handlungsfeldern ergebenden Anforderungen und Konsequenzen werden in dem Papier der Expertenkommission ausf&#252;hrlich behandelt (S. 4–7), sodass auf die dort bereits geleisteten Entfaltungen der Handlungsfelder hier verzichtet werden kann.</p>

<p>Und doch werden hier gro&#223;e Wahrheiten gelassen ausgesprochen, vor allem dort, wo auf die Bedeutung digitaler Medien f&#252;r die Jugendlichen selbst hingewiesen wird. Dort hei&#223;t es:</p>

<blockquote>„Die Entwicklung der Pers&#246;nlichkeit als ein Sich-ins-Verh&#228;ltnis-Setzen zur Welt kann heute nicht ohne technologische Bildung und ohne Medienbildung verstanden werden. Im Netz und in den virtuellen Gemeinschaften bewegen sich die meisten jungen Menschen wie selbstverst&#228;ndlich. Diese Umgebungen spielen eine ganz wesentliche Rolle in ihrer Sozialisation, im Freizeitverhalten, in der Selbstfindung, der Ausbildung von Gemeinschaftlichkeit und darin, wie junge Menschen sich ins Verh&#228;ltnis zur Welt setzen. Beim handelnden Bewusstwerden und Reflektieren dieser Erfahrungen m&#252;ssen Bildungseinrichtungen unterst&#252;tzen und begleiten.“</blockquote>

<p>Hier wird explizit der handelnde Umgang von Lernenden mit den M&#246;glichkeiten des Internets, insbesondere auch im Kontext virtueller Gemeinschaften, endlich einmal nicht diskriminierend, sondern als ein echtes Bed&#252;rfnis im Rahmen der Selbstfindung und des Sich-ins-Verh&#228;ltnis-Setzens zur Welt genannt. Dabei spielte gerade dieses Sich-ins-Verh&#228;ltnis-Setzen zur Welt f&#252;r die Pers&#246;nlichkeitsentwicklung in allen Jahrhunderten eine entscheidende Rolle, auch wenn die Erfindung der Schrift, des Buchdrucks, des Fernsehens etc. immer wieder genau zu dem heute wieder zu beobachtenden Abwehrverhalten von Bildungsprofis f&#252;hrten.</p>

<p>Welche Bedeutung diese Formen der Vergemeinschaftung haben, die entgegen immer wieder formulierter Bedenken meist eine Erg&#228;nzung zur konkreten Begegnung stehen und diese eben nicht ersetzen, l&#228;sst sich beispielsweise an den Reaktionen beobachten, die bei Sch&#252;lern ausgel&#246;st werden, wenn diese bspw. ein Mobiltelefon im Unterricht unterrichtsfremd verwenden und dieses dann auf der Basis von Vereinbarungen mit den Erziehungsberechtigten f&#252;r einen &#252;berschaubaren Zeitraum eingezogen wird. In genau diesen Situationen zeigt sich die Bedeutsamkeit digitaler Technologien f&#252;r die Kommunikation von Jugendlichen mit ihrem (konkreten und eben nicht auf das Netz beschr&#228;nkten) Freundeskreis – und somit auch die Bedeutung f&#252;r Prozesse der Pers&#246;nlichkeitsentwicklung im Kontext von Vergemeinschaftungen.</p>

<p>In vielen medienp&#228;dagogischen Konzepten wird diese Bedeutsamkeit der Medien f&#252;r diese Prozess von Lehrenden meiner Wahrnehmung nach ausgeblendet oder diskriminiert, indem alleine auf die objektiv durchaus vorhandenen Gefahren der Nutzung digitialer Medien und der Vergemeinschaftung im Kontext virtueller Gemeinschaften hingewiesen und – das w&#228;re schon ein Schritt weiter – auf rechtliche Kl&#228;rungen z. B. beim Umgang mit copyrightgesch&#252;tztem Material oder mit Pers&#246;nlichkeitsrechten Wert gelegt wird.</p>

<p>Dar&#252;ber hinaus wird oft auch akzeptiert, dass der Umgang mit Medien f&#252;r die Berufspraxis zu einer zunehmend wichtigen Kompetenz geh&#246;rt. Weitaus seltener aber wird die im Expertenbereicht des BMBFs genannte <em>Bedeutsamkeit</em> dieser Medien f&#252;r (junge) Menschen ber&#252;cksichtigt – vielleicht auch, weil viele der Lehrenden diese Bedeutsamkeit nicht kennen und somit nicht nachvollziehen oder aber auch &#252;berhaupt nicht erkennen k&#246;nnen.</p>

<p>Es bedarf hier eines Paradigmenwechsels: Nicht die Kritik und das m&#246;gliche Gef&#228;hrdungspotential digitaler Medien kann den Anfang einer erfolgreichen medienp&#228;dagogischen Praxis ausmachen. Am Anfang muss vielmehr die Frage nach der Bedeutsamkeit digitaler Medien f&#252;r die Lernenden (Jugendlichen) selbst stehen. Also nicht: „Na, ihr seid ja fast alle bei Sch&#252;lerVZ, aber wisst ihr eigentlich, wie gef&#228;hrlich es ist, dort so viele pers&#246;nliche Daten &#246;ffentlich zug&#228;nglich zu machen…“, sondern eher: „Na, ihr seid ja fast alle bei Sch&#252;lerVZ. Was ist es eigentlich, das dies f&#252;r euch so wichtig macht?“ Auf dieser Basis der Wertsch&#228;tzung und des Respekts sind die auch in einem solchen Konzept geltenden Ziele einer auf reflektierten Umgang mit Medien hin abzielenden Medienp&#228;dagogik m&#246;glicherweise erfolgreicher zu erreichen als auf im Rahmen einer (eigentlich in jeder Generation wieder auftauchenden) Ablehnung oder vor allem kritischen Betrachtung der Jugendkultur.</p>

<p>68er, Punks, Raver, EMOs etc. wurden schon genau so von der Erwachsenenwelt vor allem abgelehnt, statt vor dem Hintergrund der Bedeutsamkeit f&#252;r die Jugendlichen selbst als Bereicherung und auch als kritisches Potential gegen&#252;ber der Erwachsenenkultur gesehen zu werden. Was im Augenblick im Kontext des Umgangs mit digitalen Medien im Kontext der Jugendkultur an Ablehung und Kritik ge&#252;bt wird, steht in der gleichen Tradition, die als Jugendlicher manch einer von denen erlebt hat, der oder die nun selbst diese Distanz zur Jugendkultur einnimmt – ohne die Parallelit&#228;t als solche &#252;berhaupt wahrzunehmen.</p>

<p>In diesem Kontext weisen die &#220;berlegungen der Expertenkommission des BMBFs in eine wohltuend andere Richtung:</p>

<blockquote>„&#220;berlegungen zur Umsetzung m&#252;ssen ankn&#252;pfen an den Kompetenzen und St&#228;rken, die junge Menschen in ihrem Alltag, in ihrer Lebenswelt und ihren Gemeinschaften Kompetenzen in einer digital gepr&#228;gten Kultur  entwickeln und diese als wichtige Ressourcen in Bildungsprozesse integrieren. Sie m&#252;ssen auch von einer wertsch&#228;tzenden Begleitung durch die Gesellschaft und von Unternehmenskulturen getragen werden, in denen die Menschen im Mittelpunkt der Arbeitswelt und der Wissensgesellschaft stehen.“</blockquote>

<p>Was hier gesagt wird, kann man gar nicht genug betonen: Ausgangspunkt ist Wertsch&#228;tzung dessen, was die Jugendlichen tun. Im Alltag werden von den Jugendlichen im Umgang mit digitalen Medien n&#228;mlich bereits Kompetenzen und St&#228;rken im Umgang mit diese Medien entwickelt (oft allerdings weit weniger an technischen Kompetenzen als den einfachen Interfaces entsprechender virtueller Gemeinschaften oder der virtuellen Vergemeinschaftung dienenden Programmen orientiert, wobei z.B. <a href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a> bislang in der Jugendkultur kaum angekommen ist und als innovatives Medium eher von (jungen) Erwachsenen genutzt wird).</p>

<p>Wichtig aber ist auf jeden Fall: Die Erfahrungen und Kompetenzen, die Jugendliche bei Aktivit&#228;ten mit digitalen Medien und im Netz entwickeln, gilt es als Ressourcen der medienp&#228;dagogischen Arbeit zu sehen und nicht als etwas, dem man nun erst einmal zeigen muss, wie das mit dem Internet wirklich geht und wie gef&#228;hrlich das alles eigentlich ist.</p>

<p>Wertsch&#228;tzung, Neugier und das Wissen um auch f&#252;r medienp&#228;dagogisches Arbeiten relevante Ressourcen im Umgang mit Medien: Das sind die zentrale Grundlagen f&#252;r erfolgreiche medienp&#228;dagogische Arbeit – und nicht die Kritik der Medien und insbesondere digitaler Medien.</p>

<p>„Was bedeutet das f&#252;r dich?“ Diese Frage sollten Lehrende Jugendlichen viel h&#228;ufiger stellen, auf jeden Fall aber, bevor kritische Aspekte der Mediennutzung in den Vordergrund gestellt werden. „Was bedeutet das f&#252;r dich? Warum ist dir Sch&#252;lerVZ so wichtig, warum chattest du, was bedeuten dir SMS…?“ – Sind das Fragen, die heute im Rahmen der Mediendidaktik &#252;berhaupt schon gestellt werden?</p>

<blockquote>„Digitale Medien erlauben individuelle F&#246;rderung, sie bieten sich durch ihre multimedialen Codes (z.B. auch visuelle Darstellungen) an, zielgruppenspezifisch an den konkreten Zugangsweisen anzusetzen, um junge Menschen zu bef&#228;higen, ihre  Kompetenzen zu sehen, weiter zu entwickeln und in die Gesellschaft einzubringen.“ (Bericht der Expertenkommission des BMBF, S. 8.)</blockquote>

<p>Und noch ein Punkt, den ich im Bericht der Expertenkommission des BMBFs f&#252;r wichtig erachte: Digitale Medien erlauben individuelle F&#246;rderung! Das gilt nicht nur f&#252;r die sehr komfortable M&#246;glichkeit, unterschiedliche Lerntypen (visuell, akustisch…) anzusprechen, sondern auch f&#252;r Vernetzungen in Lernprozessen selbst, sei es mit der Lehrkraft, sei es mit den anderen Sch&#252;lern, so wenig diese Formen der Arbeit von mit digitalen Medien arbeitenden Lehrkr&#228;ften bislang auch als Teil der Arbeitszeit ber&#252;cksichtigt werden.</p>

<p>Um aber Missverst&#228;ndnissen vorzubeugen: Die Schule ist nur <em>ein</em> Ort, an dem Medienbildung stattfindet. Und auch hier gibt es unterschiedliche Ans&#228;tze, wobei die Integration von Medienbildung in die Fachdidaktiken und Fachcurricula weit seltener stattfindet als das Angebot eines eigenst&#228;ndigen medienp&#228;dagogischen Angebotes ohne direkte Ankn&#252;pfung an die unterschiedlichen Fachdidaktiken. Und gerade in den Fachdidaktiken beobachte ich nach wie vor ein gro&#223;es Defizit der Reflexion und Integration digitaler Medien als gleichberechtigt neben den in meinen Augen nach wie vor unverzichtbaren analogen Formen des didaktischen Arbeitens.</p>

<p>Zum Schluss aber doch noch ein Wermutstropfen. Im Bericht der Expertenkommission des BMBFs hei&#223;t es:</p>

<blockquote>„F&#252;r alle Lehramtsstudierenden muss – unabh&#228;ngig von fachspezifischen Vertiefungen – eine Mediengrundbildung gew&#228;hrleistet sein (Medienkompetenz als Querschnittskompetenz im Rahmen der Verkn&#252;pfung von bildungswissenschaftlichen und fachwissenschaftlichen/-didaktischen Kompetenzbereichen). Der Generationenwechsel in der Lehrerschaft bietet dazu eine besondere
Chance.“</blockquote>

<p>W&#228;hrend ich den Forderungen gegen&#252;ber dem Studium, das ich nach wie vor als Fachstudium sehe, da nur so die f&#252;r einen fachlich souver&#228;nen Umgang mit den Inhalten der F&#228;cher notwendigen Kompetenz- und Wissensbest&#228;nde aufgebaut werden k&#246;nnen, folgen kann, sehe ich die &#196;u&#223;erungen zum Generationenwechsel in der Lehrerschaft als ein leider in der Praxis f&#252;r mich wenig nachvollziehbares Klischee.</p>

<p>Im Detail bleibt hier folgendes anzumerken: Die Forderung nach einer Mediengrundbildung im Lehramtsstudiengang setzt Lehrende voraus, die diese Grundbildung auf der Basis eigener Kompetenzen leisten k&#246;nnen. Diese Kompetenzen scheinen mir aber bei Lehrenden an der Hochschule nicht in allen F&#228;llen in h&#246;herem Ma&#223; gegeben als bei Lehrenden an der Schule, auch wenn digitale Technologien an Hochschulen mit weit gr&#246;&#223;erer Selbstverst&#228;ndlichkeit genutzt werden als an Schulen. Ein Beispiel: W&#228;hrend der Schultr&#228;ger in Frankfurt am Main, also die Stadt Frankfurt, drahtlose Netzwerke aufgrund von Bedenken bez&#252;glich der Strahlenbelastung nicht verf&#252;gbar macht, erm&#246;glicht die Frankfurter Universit&#228;t drahtloses Arbeiten im Netzwerk. In der Schule braucht man also kabelgebundene Computer oder den Internetzugang &#252;ber das mobile Telefonnetz, um vernetzt arbeiten zu k&#246;nnen. Der Einsatz von WLANf&#228;higen Ger&#228;ten an den Frankfurter Schulen ist also weder Lehrern noch Sch&#252;lern ohne Zusatzkosten f&#252;r den Zugang zum mobilen Telefonnetz nicht m&#246;glich, was die M&#246;glichkeiten des Einsatzes von heute weit verbreiteten WLANf&#228;higen Ger&#228;ten an den Schulen unm&#246;glich macht, w&#228;hrend kabelgebundene Arbeitsm&#246;glichkeiten nur sehr begrenzt zur Verf&#252;gung stehen.</p>

<p>Eine zweite Anmerkung: Meiner Erfahrung nach ist es ein Klischee, dass Generationenwechsel der Lehrerschaft heute schon eine besonder Chance in Sachen verf&#252;gbarer Grundbildung im Bereich der Medienkompetenz bedeutet. Junge Lehrende zeigen nur teilweise eine h&#246;here Bereitschaft und Bef&#228;higung im Umgang mit digitalen Medien wie &#228;ltere Lehrende. Betrachte ich meine pers&#246;nliche Vernetzung mit Lehrenden, so stelle ich fest, dass es hier Lehrkr&#228;fte aller Altersstufen in etwa gleicher Quantit&#228;t gibt. Gleichzeitig stelle ich fest, dass nach wie vor viele junge Lehrkr&#228;fte das Internet zwar privat als E-Mail- und Rechercheoption nutzen, ohne gleichzeitig zu einer medienp&#228;dagogisch relevanten Kompetenz im Umgang mit diesen Medien zu gelangen. Von daher ist die Forderung nach einer gr&#246;&#223;eren Ber&#252;cksichtigung digitaler Medien bereits in der Lehrerausbildung berchtigt, ohne dass damit schon die Frage beantwortet w&#228;re, wie die Medienkompetenz der Lehrenden an den Hochschulen in ihrer Qualit&#228;t sichergestellt werden kann.</p>

<p>Aus diesen &#220;berlegungen ergeben sich folgende Schlussfolgerungen:</p>

<ol>
    <li>Lehrende m&#252;ssen eigene Medienkompetenzen verf&#252;gbar haben oder entwickeln, um solche im medienp&#228;dgogischen Kontext (fachdidaktisch begr&#252;ndet) integrieren zu k&#246;nnen.</li>
    <li>Lehrende m&#252;ssen &#252;ber eigene Erfahrungen im Bereich des selbstgesteuerten Lernens mittels digitaler und vernetzter Ressourcen verf&#252;gen k&#246;nnen, um solche Lernprozesse initiieren zu k&#246;nnen.</li>
    <li>Der Zugang zu medienp&#228;dagogischen Lernprozessen muss &#252;ber die Wertsch&#228;tzung der bereits vorhanden Ressourcen der Jugendlichen er&#246;ffnet werden und nicht &#252;ber kritisch distanzierende Hinweise zu Gef&#228;hrdungspotentialen.</li>
    <li>Die Bedeutsamkeit digitaler Medien f&#252;r Jugendliche ist ernst zu nehmen und in den Unterricht zu integrieren.</li>
    <li>Medienp&#228;dagogik ist keine auf den Informatikunterricht oder sonstige zus&#228;tzliche Angebote zu begrenzende Aufgabe, sondern eine der zentralen Aufgabe der P&#228;dagogik in einer Wissensgesellschaft, die von einer optimalen Nutzung der gemeinsamen Wissenskonstruktion lebt.</li>
    <li>Die Schultr&#228;ger m&#252;ssen daf&#252;r Sorge tragen, dass die verf&#252;gbaren M&#246;glichkeiten digitaler Medien im Kontext selbstgesteuerten und selbstverantworteten Lernens von den Lernenden und den Lehrenden &#252;berhaupt genutzt werden k&#246;nne.</li>
</ol>

<p><strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2011/05/03/thesen-zur-zukunft-des-lernens-opco11/" rel="bookmark" title="3. Mai 2011">Thesen zur Zukunft des Lernens ( #opco11 )</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/01/19/prof-dr-martin-ist-pensioniert-und-wird-noch-immer-klueger/" rel="bookmark" title="19. Januar 2010">Prof. Dr. Martin ist pensioniert und wird noch immer kl&#252;ger…</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/03/12/herausforderung-medienpaedagogik/" rel="bookmark" title="12. M&#228;rz 2009">Herausforderung Medienp&#228;dagogik</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/" rel="bookmark" title="28. Juni 2009">Die Bildungsfrage als Medienfrage</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/04/18/medien-im-unterricht-ein-diskussionsbeitrag/" rel="bookmark" title="18. April 2009">Medien im Unterricht – Ein Diskussionsbeitrag</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 5.232 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy62"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Medienkompetenz als staatlicher (schulischer) Bildungsauftrag "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2009\/05\/25\/medienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy62').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/allgemeinbildung/" title="Allgemeinbildung" rel="tag">Allgemeinbildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/analog/" title="analog" rel="tag">analog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/didaktik/" title="Didaktik" rel="tag">Didaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital/" title="digital" rel="tag">digital</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erziehung/" title="Erziehung" rel="tag">Erziehung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/kompetenzen/" title="Kompetenzen" rel="tag">Kompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/kompetenzenfoerderung/" title="Kompetenzenförderung" rel="tag">Kompetenzenförderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienpaedagogik/" title="Medienpädagogik" rel="tag">Medienpädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/persoenlichkeit/" title="Persönlichkeit" rel="tag">Persönlichkeit</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/universitaet/" title="Universität" rel="tag">Universität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/05/25/medienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Vernetzen oder: Anmerkungen zur „Netzsensibilit&#228;t“</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/05/12/vernetzen-oder-anmerkungen-zur-netzsensibiltaet/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/05/12/vernetzen-oder-anmerkungen-zur-netzsensibiltaet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 22:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1584</guid>
		<description><![CDATA[Da ich mich nun also wirklich mehr und mehr, neben den vor allem auf pers&#246;nlicher Begegnung beruhenden Netzwerken, in digitalen Netzwerken bewege, ist es an der Zeit, mir &#252;ber das Thema einmal Gedanken zu machen. Zun&#228;chst eine Definition, die ich &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/05/12/vernetzen-oder-anmerkungen-zur-netzsensibiltaet/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich mich nun also wirklich mehr und mehr, neben den vor allem auf pers&#246;nlicher Begegnung beruhenden Netzwerken, in digitalen Netzwerken bewege, ist es an der Zeit, mir &#252;ber das Thema einmal Gedanken zu machen. Zun&#228;chst eine <a href="http://wiki.zum.de/Soziale_Netzwerke" target="_blank">Definition, die ich dem ZUM-Wiki entnommen habe</a>:</p>

<blockquote>Ein <strong>Soziales Netzwerk</strong> sind an sich alle menschlichen Gemeinschaften. Im Zusammenhang mit den <a title="Digitale Medien" href="http://wiki.zum.de/Digitale_Medien">neuen Medien</a> meint man damit im engeren Sinne Gemeinschaften, die sich im <a title="Internet" href="http://wiki.zum.de/Internet">Internet</a> bilden.

H&#228;ufig werden sie von darauf spezialisierten Internetdiensten wie <a title="Sch&#252;lerVZ" href="http://wiki.zum.de/Sch%C3%BClerVZ" target="_blank">Sch&#252;lerVZ</a>, <a title="Spickmich" href="http://wiki.zum.de/Spickmich" target="_blank">Spickmich</a>, <a title="Twitter" href="http://wiki.zum.de/Twitter" target="_blank">Twitter</a> und <a title="ZUM-Unity" href="http://wiki.zum.de/ZUM-Unity" target="_blank">ZUM-Unity</a> beherbergt. Sie bilden sich aber auch in der Blogosph&#228;re der <a title="Weblogs" href="http://wiki.zum.de/Weblogs" target="_blank">Weblogs</a> durch Verlinkung und Kommentargemeinschaften von Blogs.

Schlie&#223;lich entstehen solche Netzwerke auch da, wo Benutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen (<em>user generated content</em>), das bekannteste Beispiel daf&#252;r ist die <a title="Wikipedia" href="http://wiki.zum.de/Wikipedia" target="_blank">Wikipedia</a>. Solche soziale Netzwerke bezeichnet man auch als Soziale Medien. (Nicht selten werden wegen der Zusammenarbeit von Blogs auch diese zu den sozialen Medien gerechnet.)</blockquote>

<p>Der Umgang mit solchen Vernetzungen erfordert eine hohe Sensibilit&#228;t in mehreren Bereichen:</p>

<ol>
    <li>Im Web<span id="more-1584"></span> steht man potentiell immer unter Beobachtung; je bekannter eine Web-Pers&#246;nlichkeit wird, um so st&#228;rker ist diese Beobachtung. Aber auch scheinbar v&#246;llig nebens&#228;chliche Aktivit&#228;ten k&#246;nnen relevant werden, wenn z. B. bei einer Bewerbung auch eine Internetrecherche zu den Auswahlkriterien geh&#246;rt. Es bedarf einer hohen Sensibilit&#228;t f&#252;r den Umgang mit dem Web, um es produktiv nutzen k&#246;nnen, insbesondere bei der Frage, was im Web seinen Platz finden soll/kann oder nicht.</li>
    <li>Viele Online-Foren sind von Streitereien auf pers&#246;nlicher Ebene gepr&#228;gt, wozu die scheinbare Anonymit&#228;t im Netz m&#246;glicherweise seinen Teil betr&#228;gt. Soll Vernetzung im Web produktiv werden, muss diese Vernetzung strickt den Codes von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette" target="_blank">Netiquetten</a> folgen und diese, wo n&#246;tig, auch weiterentwickeln.</li>
</ol>

<p>Wie aber kann eine solche „Netzsensibilit&#228;t“ (Jean-Pol Martin) konkrete Formen annehmen? Was ist im Netz zu beachten, damit im „Zusammenhang der <a title="Globalisierung" href="http://wiki.zum.de/Globalisierung">Globalisierung</a> und der Wissensgesellschaft ein kognitiv, aber auch emotional wahrgenommenes Gesp&#252;r f&#252;r die Interdependenz und Verwobenheit der Welt und aller ihrer Konstituenten (Menschen, Regionen, L&#228;nder, Kontinente)“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/12/vernetzen-oder-anmerkungen-zur-netzsensibiltaet/#footnote_0_1584" id="identifier_0_1584" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit&amp;#228;t">1</a></sup> entstehen kann? Diese Frage ist vor allem deshalb wichtig, weil Netzsensibilit&#228;t  die Voraussetzung daf&#252;r ist, „dass Vernetzungsw&#252;nsche anderer Menschen erkannt und fruchtbar umgesetzt werden“<sup><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/12/vernetzen-oder-anmerkungen-zur-netzsensibiltaet/#footnote_1_1584" id="identifier_1_1584" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit&amp;#228;t">2</a></sup>.</p>

<p>Damit bin ich beim Kern der Sache: Vernetzung beruht auf gegenseitigen Vernetzungsw&#252;nschen, wird also immer von pers&#246;nlichen Intentionen bestimmt, die mehr oder weniger spezifisch sein k&#246;nnen: In Fachcommunities geht es um bestimmte Sachfragen, die die Teilnehmenden zu Vernetzungsw&#252;nschen treiben, in vielen Social-Communities geht es eher um pers&#246;nliche Kontaktw&#252;nsche oder einfach darum, auch dort anzutreffen zu sein wo „alle“ sind (Sch&#252;lerVZ ist da ein typisches Beispiel).</p>

<p>Was das f&#252;r mich bedeutet, will ich hier entlang der von Jean-Pol Martin entwickelten Kriterien der „Netzsensibilit&#228;t“ reflektieren.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/12/vernetzen-oder-anmerkungen-zur-netzsensibiltaet/#footnote_2_1584" id="identifier_2_1584" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Jean-Pol Martin (2007): Wissen gemeinsam konstruieren: weltweit. In: Lernen und Lehren &amp;#8211; Zeitschrift f&amp;#252;r Schule und Innovation in Baden-W&amp;#252;rttemberg. 33(1): S.29/30. Neckar-Verlag Villingen-Schwenningen.">3</a></sup> Eine <a href="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t" target="_blank">&#220;bersicht &#252;ber den Stand der Entwicklung des Begriffs</a> findet sich im ZUM-Wiki.</p>

<p>Nun aber zu den „Komponenten“ der Netzsensibilit&#228;t nach Martin, die ich aus meiner Sicht kommentiere (und schon bin ich wieder mitten im Vernetzungsprozess drinnen):</p>

<ul>
    <li>Erkennen, dass man als Einzelner Tr&#228;ger von Ressourcen ist.</li>
</ul>

<p>Um sich &#252;berhaupt auf den Prozess der Vernetzung, zumindest wenn Vernetzung auf Sachfragen und Interessengebiete hin ausgerichtet ist, einlassen zu k&#246;nnen, muss der Einzelne &#252;berhaupt erst einmal zu der Einsicht kommen, dass er etwas zu sagen hat, das f&#252;r mehr als nur ihn selbst interessant sein kann. „Ich selbst“ verf&#252;ge &#252;ber eine Kombination aus Wissensbest&#228;nden und Lebenserfahrungen, die in dieser Zusammensetzung einmalig sind. Der Einzelne hat kognitive Reflexionsm&#246;glichkeiten, die in der Mischung der Voraussetzungen, der Sub- und Kontexte des Nachdenkens f&#252;r andere fruchtbar sein k&#246;nnen. Aber auch die Kombination der Wissensbest&#228;nde und Lebenserfahrungen anderer Individuen sind einmalig, so dass ein vernetzter Austausch zu einer Erweiterung der eigenen Ressourcen f&#252;hren kann. Deshalb ergibt sie die Notwendigkeit zu</p>

<ul>
    <li>erkennen, dass man das eigene Ressourcenpotenzial aktiv vermehren soll, damit man die eigene Attraktivit&#228;t in der Gruppe erh&#246;ht.</li>
</ul>

<p>Eine &#252;berraschende Wendung: Es geht zun&#228;chst nicht darum, dass Vernetzung die eigenen Ressourcen erweitert, sondern darum, dass mit der Erweiterung der eigenen Ressourcen auch die Ressourcen anderer in der Gruppe vermehrt werden. Je mehr man sich aktiv um die Vermehrung der eigenen Ressourcen k&#252;mmert, um so mehr steigt die Bereicherung, die andere durch einen selbst erfahren k&#246;nnen. So verstehe ich in diesem Zusammenhang die „Attraktivit&#228;t“: Es geht darum, die gegenseitige Anziehungskraft durch die Erfahrung der M&#246;glichkeit zur Vermehrung der eigenen Ressourcen in Netzwerken zu erh&#246;hen – und damit auch die Anziehungskraft der Mitglieder zu st&#228;rken, das gemeinsame Arbeiten also auf eine zuverl&#228;ssige Arbeitsgrundlage zu stellen. Andererseits entspricht die Erh&#246;hung der eigenen Attraktivit&#228;t durch aktive Vernetzung den Bed&#252;rfnissen, die der Mensch nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnispyramide" target="_blank">Maslow</a> hat. Direkt mit dieser Erh&#246;hung der eigenen Attraktiv ist die Erkenntnis verbunden,</p>

<ul>
    <li> dass man das eigene Ressourcenpotenzial durch <a title="Kommunikation" href="http://wiki.zum.de/Kommunikation" target="_blank">Kommunikation</a> erh&#246;hen kann.</li>
</ul>

<p>Und zwar nur durch Kommunikation, wobei ich unter Kommunikation auch die Auseinandersetzung mit B&#252;chern verstehe, aber nat&#252;rlich ebenso die konkrete Kommunikation von an Themen interessierten Individuen, sei es nun im Web oder in der pers&#246;nlichen Begegnung (oder in beiden Bereichen). Ich muss kommunizieren, damit Wissen entstehen kann. Die eigene Attraktivit&#228;t (oder auch Anerkennung)  h&#228;ngt wesentlich davon ab, dass ich mich selbst nicht f&#252;r zu wichtig halte und gleichzeitig doch darum wei&#223;, dass ich wichtig bin und das der andere wichtig ist und erkenne,</p>

<ul>
    <li>dass Kommunikation dann entsteht, wenn der eine wei&#223;, was der andere nicht wei&#223;.</li>
</ul>

<p>Dies ist eigentlich immer der Fall, wenn ich unter Wissen nicht nur lexikalisches Wissen verstehe, sondern ein Wissen, das mit eigenen Erfahrungen und den sich daraus ergebenden Denkhorizonten angereichert ist. Dabei muss das Kommunikation begr&#252;ndende, unterschiedliche Wissen nicht so unterschiedlich sein, dass es wieder ankn&#252;pfungslos wird, sondern kann auch darin bestehen, dass das Gegen&#252;ber gleiche Dinge anders sieht und somit neue, vertiefte oder ver&#228;nderte Wissensbest&#228;nde entstehen. Hier wirken die Menschen wie „<a href="http://www.adz-netzwerk.de/wiki/index.php/Benutzer:Jeanpol/Folie_3" target="_blank">Neuronen</a>“ aufeinander ein. Und weil das so ist, gilt es zu erkennen,</p>

<ul>
    <li>dass durch Kommunikation und Weitergabe von Wissen das eigene Wissen vermehrt wird.</li>
</ul>

<p>Wissen, dass man wie einen Schatz f&#252;r sich behalten will, verfault. Wer die eigenen Talente nicht zu erkennen vermag und mit den eigenen Talenten nicht loszieht, um sie zu vermehren, reduziert seine eigenen Entwicklungsm&#246;glichkeiten. Wenn ich meine Talente brach liegen lasse, dann verrotten sie und irgendwann sind sie verloren.<sup><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/12/vernetzen-oder-anmerkungen-zur-netzsensibiltaet/#footnote_3_1584" id="identifier_3_1584" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vergleiche: http://www.abtei-kornelimuenster.de/Spirituelles/Kirchenjahr/Glauben%20wagen.htm">4</a></sup> Kommunikation ist die beste (einzige?) M&#246;glichkeit, das eigene Wissen (und damit meine ich nicht nur Theoriekenntnisse sondern auch praxisbezogenes Wissen) zu vermehren. Damit dies m&#246;glich ist, bedarf es der</p>

<ul>
    <li>F&#228;higkeit, Potenziale von anderen Gruppenmitgliedern zu erkennen, zu erschlie&#223;en und f&#252;r die Gruppe fruchtbar zu machen.</li>
</ul>

<p>Kommunikation lebt von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empathie" target="_blank">Empathie</a>. Hier gilt das Gleiche, das f&#252;r Schauspieler oder (Jazz)Musiker gilt, die mit anderen zusammen spielen: Es geht darum, nicht gegen den anderen zu spielen und seine Spielangebote zu verneinen (insbesondere bei der Improvisation), sondern um ein Gesp&#252;r f&#252;r die Kommunikationsangebote der anderen Gruppenmitglieder und deren positiver Aufnahme. Kommunikation ist tot, wenn sie kein Gesp&#252;r f&#252;r die Potentiale der anderen Gruppenmitglieder zu entwickeln vermag. Deshalb bedarf es &#252;ber die Emapathie hinaus der</p>

<ul>
    <li>F&#228;higkeit, Kommunikation innerhalb einer Gruppe einzuleiten und aufrecht zu erhalten.</li>
</ul>

<p>Dies ist eine Grundqualifikation, um gemeinsame Konstruktion von Wissen zu erm&#246;glichen und sie bezieht sich nicht auf einen Gruppenleiter, sondern auf jedes Mitglied einer Gruppe! Die Aufgabe des Gruppenleiters (oder Lehrers) ist es unter anderem, diese F&#228;higkeit als Kompetenz zu vermitteln und deren praktische Umsetzung zu erm&#246;glichen und professionell zu begleiten. Das Ziel dabei ist die Bef&#228;higung zur symmetrischen Kommunikation und der</p>

<ul>
    <li>F&#228;higkeit, die Transformation von Information zu <a title="Wissen" href="http://wiki.zum.de/Wissen">Wissen</a> in der Gruppe [selbst] anzuleiten.</li>
</ul>

<p>Jedes Gruppenmitglied hat diese Aufgabe und „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_(Psychologie)" target="_blank">Flow</a>“ kann in einer Gruppe entstehen, wenn alle Mitglieder st&#228;ndig an diesem Prozess der Transformation beteiligt sind und dabei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Synergie" target="_blank">Synergien</a> frei werden. Der Wert von Vernetzung liegt darin, dass das Ganze immer mehr als seine Teile ist, dass das Zusammenwirken auf gegenseitige F&#246;rderung hin ausgerichtet ist. Und hieraus ergibt sich dann die Notwendigkeit der</p>

<ul>
    <li>F&#228;higkeit, f&#252;r die Gruppe relevante externe Ressourcen aktiv zu suchen.</li>
</ul>

<p>Vier, sechs, acht, x Augen sehen nun einmal mehr als zwei und die aktive Suche nach f&#252;r die Gruppe relevanten externen Ressourcen steht auch in Verbindung mit dem Kriterium, dass der Einzelne etwas wissen soll, das die anderen Gruppenmitglieder (noch) nicht wissen. Dies geschieht auch durch die Suche von Material, das in den vernetzten Prozess der Wissenskonstruktion eingespeist und miteinander erarbeitet wird. Doch Wissen, das nur konstruiert und keine konkreten Handlungen oder Handlungsbef&#228;higungen nach sich zieht, ist totes Wissen. Deshalb bedarf es der</p>

<ul>
    <li>F&#228;higkeit, Handlungsbereitschaft zu erkennen und zu mobilisieren,</li>
</ul>

<p>um Wissen f&#252;r sich und andere fruchtbar zu machen und einen Beitrag auch der Kommunikation in das Au&#223;erhalb eines Netzwerkes leisten zu k&#246;nnen. Denn jede Wissenskonstruktion muss zur Handlungsbef&#228;higung f&#252;hren, zu konkreten Projekten. Es reicht eben nicht, Wissensbest&#228;nde anzuh&#228;ufen, sie m&#252;ssen auch bewertet werden und zu Konsequenzen f&#252;hren. Es geht um die L&#246;sung von Probleme und „<a href="http://jeanpol.wordpress.com/2008/11/21/menschen-kommunizieren-wenn-der-eine-etwas-weis-was-der-andere-nicht-weis/" target="_blank">um Probleme zu l&#246;sen, m&#252;ssen wir ununterbrochen neues Wissen konstruieren. In Einsamkeit geht das nicht. Zur Produktion von neuem Wissen, m&#252;ssen Menschen kommunizieren</a>“. Von daher bedarf es schlie&#223;lich der</p>

<ul>
    <li>F&#228;higkeit, Kommunikation nach au&#223;en einzuleiten und aufrecht zu erhalten.</li>
</ul>

<p>Und so theoretisch dieser Beitrag auch klingen mag: Ich mache genau das, was hier beschrieben wird. Ich greife <a href="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t" target="_blank">eine Ressource</a> auf und erg&#228;nze sie um meine &#220;berlegungen zum Thema, wobei sich mein eigenes Resourcenpotential durch Vernetzungen in  fachbezogenen sozialen Gemeinschaften (Blogs, Feeds, <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">ldl.mixxt.de</a>, <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">maschendraht.mixxt.de</a>, Twitter) und der dort stattfindenden Kommunikationsprozesse selbst st&#228;ndig erweitert. Dieser Beitrag ist, wie viele andere Beitr&#228;ge auf dieser Website, Teil eines Kommunikationsprozesses, an dem mitlerweile &#252;berraschend viele Leute beteiligt sind. Dabei kann jeder eigenes Wissen beitragen und so wird die Kommunikation selbst &#252;berhaupt erst m&#246;glich, weil „man sich was zu sagen hat“. Ohne die Potentiale meiner Gespr&#228;chspartner im Netzwerk, w&#228;re das alles nicht m&#246;glich, da diese einfach &#252;ber Wissen verf&#252;gen, das mir so erst einmal nicht zur Verf&#252;gung steht. Doch das so gewonnene Wissen bleibt nicht in der Gruppe, sondern wird gestreut, „diffundiert“, sodass die in den Diskussionen ausgetauschten Informationen zu handlungsbef&#228;higendem Wissen werden, woraus sich dann die unterschiedlichsten Projekte ergeben, wobei der Projektbegriff hier sehr weit verstanden wird, denn auch dieses Blogs ist ein solches Projekt unter vielen anderen, die an &#228;hnlichen Themen arbeiten.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/08/schueleraktivitaet-im-unterricht-die-affenmetapher/" rel="bookmark" title="8. November 2010">Sch&#252;leraktivit&#228;t im Unterricht: Die Affenmetapher</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/14/1153/" rel="bookmark" title="14. Februar 2009">Vernetzt – Lernen im Web 2.0 (Teil 2)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/13/vernetzt-lernen-im-web-20/" rel="bookmark" title="13. Februar 2009">Vernetzt – Lernen im Web 2.0</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/" rel="bookmark" title="17. August 2010">Nachdenken &#252;ber (guten!) Unterricht</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/12/wer-sich-einen-wilhelm-vormachen-laesst/" rel="bookmark" title="12. Februar 2009">Wer sich einen »Wilhelm« vormachen l&#228;sst</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.466 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy65"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Vernetzen oder: Anmerkungen zur \u201eNetzsensibilit\u00e4t\u201c "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2009\/05\/12\/vernetzen-oder-anmerkungen-zur-netzsensibiltaet\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy65').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ --><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1584" class="footnote"><a href="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t" target="_blank">http://wiki.zum.de/Netzsensibilit&#228;t</a></li><li id="footnote_1_1584" class="footnote"><a href="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t" target="_blank">http://wiki.zum.de/Netzsensibilit&#228;t</a></li><li id="footnote_2_1584" class="footnote"><a title="Jean-Pol Martin" href="http://wiki.zum.de/Jean-Pol_Martin" target="_blank">Jean-Pol Martin</a> (2007): <em>Wissen gemeinsam konstruieren: weltweit</em>. In: Lernen und Lehren &#8211; Zeitschrift f&#252;r Schule und Innovation in Baden-W&#252;rttemberg. 33(1): S.29/30. Neckar-Verlag Villingen-Schwenningen.</li><li id="footnote_3_1584" class="footnote">Vergleiche: <a href="http://www.abtei-kornelimuenster.de/Spirituelles/Kirchenjahr/Glauben%20wagen.htm" target="_blank">http://www.abtei-kornelimuenster.de/Spirituelles/Kirchenjahr/Glauben%20wagen.htm</a></li></ol>
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/category/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erkenntnis/" title="Erkenntnis" rel="tag">Erkenntnis</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jean-pol-martin/" title="Jean-Pol Martin" rel="tag">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/notizen/lebenshilfe/" title="Lebenshilfe" rel="tag">Lebenshilfe</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/web-20/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/05/12/vernetzen-oder-anmerkungen-zur-netzsensibiltaet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Vernetzen macht Spa&#223; – und ist lehrreich</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/04/24/vernetzen-macht-spass-und-ist-lehrreich/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/04/24/vernetzen-macht-spass-und-ist-lehrreich/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 22:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographisches]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Larbig]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[opco11]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Spannagel]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen durch Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie Gottschalk]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1417</guid>
		<description><![CDATA[1985, lange bevor Computer und Internet bei mir einzogen, machte ich als Jugendlicher erste Erfahrungen mit „Vernetzung“: Ich schrieb und erhielt Briefe – aus fast allen Regionen der Welt. Heute kaum mehr vorstellbar, gab es zu dieser Zeit viele Jugendliche, &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/04/24/vernetzen-macht-spass-und-ist-lehrreich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1985, lange bevor Computer und Internet bei mir einzogen, machte ich als Jugendlicher erste Erfahrungen mit „Vernetzung“: <span id="more-1417"></span>Ich schrieb und erhielt Briefe – aus fast allen Regionen der Welt. Heute kaum mehr vorstellbar, gab es zu dieser Zeit viele Jugendliche, die sich nicht in Online-Communities trafen, sondern &#252;ber Brieffreund-Agenturen Kontakte in unterschiedlichsten L&#228;ndern suchten. Der Grund war zun&#228;chst ein ganz einfacher. Es ging oberfl&#228;chlich betrachtet darum, erworbene Fremdsprachenkenntnisse endlich einmal anwenden zu k&#246;nnen. Und da ich gerade, nach zwei Sprachaufenthalten in England, im Englischen „drinnen“ war, suchte ich mir also englischsprachige Brieffreunde und -freundinnen, die dann entweder auch auf Englisch antworteten oder es sogar auf Deutsch versuchten.</p>

<p>Das ging meist z&#246;gerlich und mit den &#252;blichen Erz&#228;hlungen &#252;ber das eigene Land einher, das schlief oft schnell wieder ein. Es gab aber ein paar Kontakte, die lange hielten, ohne dass man sich je gesehen h&#228;tte. Im R&#252;ckblick wei&#223; ich heute, was diese Kontakte am Leben erhielt: Dort, wo schnell gemeinsame Interessen, &#252;ber die man ins Gespr&#228;ch kommen konnte, gefunden wurden, hielten die Kontakte so lange, bis eine der beiden Seiten – und das kommt bei Jugendlichen ja durchaus vor – andere Interessen entdeckte, die sich dann nicht mehr mit denen der anderen Seite deckten.</p>

<p>T&#228;glich lief ich in diesen Zeiten zum Briefkasten, hoffte auf Post, sa&#223; am Schreibtisch und schrieb teilweise viele Seiten lange Briefe (schon damals konnte ich mich schriftlich nicht kurz fassen, das &#252;be ich jetzt aber &#252;ber twitter <img src='http://herrlarbig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), wusste genau, wann der Briefkasten geleert wurde und wie lange die Brieflaufzeiten waren: Nach Singapur waren es damals z.B. 2-3 Tage, was f&#252;r mich beeindruckend schnell war. Ging Montags ein Brief raus, konnte er am Mittwoch ankommen, am Donnerstag lag dann meist die Antwort dort im Briefkasten, kam meist Samstags an, so dass am Montag wieder ein Brief rausgehen konnte und ich den ganzen Sonntag zum Schreiben hatte.</p>

<p>Es gab aber auch Freunde und Freundinnen in Deutschland verstreut, mit denen &#252;ber Telefon und mit Briefen kommuniziert wurde, so sie nicht irgendwo in der N&#228;he wohnten und man sich eben einfach treffen konnte.</p>

<p>Im R&#252;ckblick waren das meine ersten Vernetzungen und ich lernte enorm viel dabei. Der st&#228;ndige Austausch und vor allem das Schreiben &#252;ber unterschiedlichste Themen, zwangen mich dazu, mir immer wieder Klarheit &#252;ber die Inhalte zu verschaffen. Der Unterschied zum schulischen Lernen war enorm: Ich schrieb Englisch, weil ich mit jemandem in den Austausch treten wollte (dass es dabei um das Lernen der Sprache ging, war eher das Argument gegen&#252;ber den Erwachsenen, eigentlich ging es um die Inhalte oder auch einfach nur darum zu entdecken, dass Papier in unterschiedlichen L&#228;ndern v&#246;llig unterschiedliche Qualit&#228;ten hatte, Leute deren Muttersprachen nicht in lateinischen Buchstaben notiert sind ganz andere Handschriften entwickeln etc.).</p>

<p>So erinnere ich mich noch gut daran, wie ich die als Sechszehnj&#228;hriger nach Erfahrungen in einer B&#252;cherei die Hessische Landesbibliothek entdeckte und meinen ersten echten Bibliotheksausweis in H&#228;nden hielt. Meine erste Ausleihe – und jetzt bitte nicht lachen, war wirklich so – waren 1. ein Buch zur Handschriftenkunde und 2. eine Einf&#252;hrung in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ontologie" target="_blank">philosophische Ontologie</a>. Ich verstand nat&#252;rlich erst einmal gar nichts. Hatte aber das Problem, dass ich einem Brieffreund davon erz&#228;hlt hatte und der jetzt unbedingt wissen wollte, was denn um Himmels Willen „Ontologie“ sei. – Jetzt hatte ich das Problem, ich brauchte eine Antwort. Also las ich – und mein Gegen&#252;ber wartete und wartete auf meine Antwort.</p>

<p>Weil ich einen Brief schreiben musste, lernte ich zumindest in den Grundz&#252;gen, was es mit Ontologie auf sich hat – und zwar beim Schreiben des Briefes selbst, das pure Lesen war da damals nicht sehr fruchtbar.</p>

<p>Ich war zwar kein miserabler Sch&#252;ler, aber ein solches Engagement in Sachen Lernen war f&#252;r mich v&#246;llig neu. Ich hatte mich vernetzt und jetzt hatte ich gef&#228;lligst auch was zu bieten, wollte ich die Kontakte am Leben erhalten. Das machte riesigen Spa&#223;, war spannend und eben auch lehrreich, sodass mich diese Form des Gedankenaustausches, insbesondere &#252;ber den Brief und somit in schriftlicher Form, auch noch in Studienzeiten begleitete.</p>

<p>Doch als wir in einem Seminar zur k&#252;nstlerischen &#196;sthetik einmal auf ein Buch stie&#223;en, dass nun wirklich niemand von uns verstand (sp&#228;ter merkten wird, dass es da auch nichts zu verstehen gab), warben wir im Seminar f&#252;r eine Lekt&#252;regruppe – und als unsere Dozentin das mitbekam, schloss sie sich uns an und gab ihr Wohnzimmer als Treffpunkt her. Heute w&#252;rde man das dann wohl eine Community nennen, denn nat&#252;rlich lasen wir nicht nur. Nachdem wir das urspr&#252;nglich den Anlass f&#252;r diese Gruppe bildende Buch mangels erkennbarer Qualit&#228;t zum Verstauben ins Regal gestellt hatten, lasen wir dann eben Kants Kritik der Urteilskraft und brauchten dazu immerhin zwei Jahre mit Treffen im Zweiwochenrhythmus.</p>

<p>Eine Ver&#228;nderung dieser Formen der Vernetzung kam  erst mit dem Einzug des Internets in mein Leben. Das war 1999.</p>

<p>Die E-Mail hatte ich so ziemlich sofort ins Herz geschlossen, meine erste Website entstand im Jahr darauf. F&#252;r Vernetzung spielte sie als klassische Web 1.0 Website keine Rolle, auch weil sie einfach keiner lesen (oder anschauen?) wollte. Aber immerhin: Ich lernte ein wenig html und konnte davon fasziniert sein, dass das jetzt theoretisch in der ganzen Welt in Sekundenbruchteilen lesbar war.</p>

<p>Und dann kam das Web 2.0. Es dauerte nicht lange und ich hatte mein erstes Blog und kurz danach sogar eine eigene Domain, ich entdeckte IRC, Chat, InstantMessaging als M&#246;glichkeit des Austausches, trug mich in Newsgroups ein – und es passierte erst einmal gar nichts.</p>

<p>Knapp neun Jahre war ich im Internet vertreten, bis sich dies &#228;nderte. Ich legte mir eine zweite Domain zu und begann ein Blog, in dem zun&#228;chst einmal einfach Texte abgelegt werden sollten, die im Rahmen meiner Arbeit entstanden sind: Textinterpretationen vor allem, aber zur Auflockerung eben auch ein paar Sachen, die mit meinem Hobby der Fotografie zu tun haben.</p>

<p>Es gab erste Kommentare und erste neue Gespr&#228;che kamen in Gang. Und dann kam twitter, &#252;ber twitter stie&#223; ich auf <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">ldl.mixxt.de</a> und <a href="http://maschendraht.mixxt.de" target="_blank">maschendraht.mixxt.de</a>, zwei Communities mit lauter an Bildungsfragen interessierten Menschen. Und ich mache, wir sind mittlerweile in der Gegenwart angekommen, wieder die Erfahrung, dass Kommunikation in vernetzten Strukturen dann gelingt, wenn man ein gemeinsames Interessengebiet hat.</p>

<p>Mein Blog ver&#228;nderte sich in dieser Zeit. Ich schrieb weniger &#252;ber Inhalte, die mich im Unterricht gerade besch&#228;ftigen, obwohl es auch f&#252;r solche Eintr&#228;ge mal wieder Zeit wird, ist da doch das eine oder andere an (handschriftlichen) Texten aufgelaufen, sondern mehr und mehr &#252;ber bildungstheoretische Fragen, die unmittelbar mit der Praxis verbunden sind. – Ich konnte gar nicht anders, sp&#228;testens seit mir in diesem Kontext <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://mila78.wordpress.com/" target="_blank">Melanie Gottschalk</a> und <a href="http://cspannagel.wordpress.com/" target="_blank">Christian Spannagel</a> begegnet sind. Es folgten noch einige mehr, aber diese drei nenne ich mit Namen, weil sie der Ansto&#223; waren, mit ihrem Engagement im Internet auch meine Gedanken anzuregen. Und kaum begann ich diese zu &#228;u&#223;ern, war ich „endg&#252;ltig“ im Web 2.0 gelandet: Kommentare in anderen Blogs schreiben, twittern, neue Blogs entdecken, Kommentare im eigenen Blog vorfinden und reagieren m&#252;ssen / wollen.</p>

<p>Pl&#246;tzlich war ich in einem Prozess drinnen, den ich f&#252;r mich Fortbildung 2.0 nenne, weil hier f&#252;r mich, neben dem Spa&#223; des gemeinsam an gemeinsamen Themen Arbeitens und den Anregungen zu neuen Themen und Fragestellungen, die auf diesen Wegen entstehen, die Situation zum Dauerzustand geworden ist, die ich mit dem Erz&#228;hlen von dem Buch &#252;ber philosophische Ontologie und der Nachfrage, was das denn sei, zum ersten Mal erlebt hatte: Es tauchen Fragen auf, die mich besch&#228;ftigen und die irgendwie bearbeitet werden m&#252;ssen / wollen. So war das in dem philosophischen Lesekreis w&#228;hrend des Studiums und so ist es jetzt wieder.</p>

<p>Es mag nicht so scheinen, aber das Schreiben der Texte f&#252;r dieses Blog ist f&#252;r mich Lernen, begleitet von der Lekt&#252;re anderer Blogs (und nat&#252;rlich weiterhin von B&#252;chern), dem einen oder anderen Kurzaustausch auf Twitter etc. – Und das alles neben der nicht gerade geringen Arbeit in Sachen Unterricht, denn das l&#228;uft ja alles im Grunde in der Freizeit. – Der pers&#246;nliche und fachliche Gewinn sind aber so hoch, dass es Spa&#223; macht und eben lehrreich ist.</p>

<p>Dabei hat sich, wie ich jetzt zu meinem eigenen Erstaunen feststelle, das Grundprinzip der Vernetzung nicht ver&#228;ndert, wohl aber die Form: Im Internet gibt es so etwas wie Brieflaufzeiten nicht, der Adressatenkreis eines Eintrages ist deutlich gr&#246;&#223;er, es gibt schnelle Reaktionen, die aber nicht un&#252;berlegter erscheinen als in Briefzeiten.</p>

<p>Digitale Technologie hat aber auch ein Eigenleben insofern sie die Vernetzungen komplexer und geographisch deutlich unabh&#228;ngiger werden l&#228;sst. Dar&#252;ber hinaus ist die Pluralit&#228;t der Menschen beeindruckend, die mir im Netz begegnen und die mich bereichern oder mir auch einmal zur&#252;ckmelden, dass meine Arbeit sie bereichert. Viele Anregungen und mancher Gedankenaustausch w&#228;ren im analogen Kontext entweder nicht,  nur per Zufall, unter hohem Aufwand oder eben gar nicht zustande gekommen.</p>

<p>Warum aber arbeitet man zusammen? Klar, da stehen Themen im Vordergrund. &#220;ber diese w&#252;rde man aber im Internet nicht miteinander reden, wenn das gemeinsame und vernetzte Nachdenken nicht auch von Sympathie und Wertsch&#228;tzung getragen w&#252;rden. Und genau diese weiche Faktoren f&#246;rdern die Arbeit. – Ich kenne bislang noch niemanden all der engagierten Lehrenden und Unterrichtsinteressierten pers&#246;nlich, mit denen ich seit einiger Zeit mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig im Austausch stehe, wei&#223; aber, dass in diesem Netzwerk, in das ich da gl&#252;cklicherweise hineingeraten bin, die meisten sich eben doch auch pers&#246;nlich kennen und ich freue mich schon darauf, dass in wenigen Wochen auch ich einige in Ludwigsburg auf dem <a href="http://ldl.mixxt.de" target="_blank">LdL-Tag</a> kennenlernen werde.</p>

<p>Und damit ist ein weiterer Faktor angesprochen, der vernetztes Arbeiten so wohltuend sein l&#228;sst (zumindest wenn alles gut l&#228;uft): Die eigene Arbeit ist mehr oder weniger &#246;ffentlich, bietet also auch Dritten Ankn&#252;pfungsm&#246;glichkeiten, die ich eben noch nicht kenne.</p>

<p>Zeit f&#252;r ein Fazit: In selbst verantworteten Bildungsprozessen spielen f&#252;r mich schon seit Jahren Netzwerke eine Rolle, zun&#228;chst analoger und heute digitaler Art. Umgekehrt habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Netzwerke selbst in der Lage sind, das selbst verantwortete Lernen anzuregen und enorm zu f&#246;rdern. Es scheint mir sogar so zu sein, dass selbst verantwortetes Lernen von solchen Netzwerken lebt, da sie den st&#228;ndigen Austausch &#252;ber das eigene Nachdenken erm&#246;glichen und so den entsprechenden „Spa&#223;faktor“ mit ins Spiel bringen, der f&#252;r nachhaltiges Lernen einfach wichtig ist.</p>

<p>Vor diesem Hintergrund eigener Lernerfahrungen, bin ich so ein Verfechter von Netzwerken geworden. Sowohl Lehrende als auch Lernende sollten sich untereinander und miteinander an Themen orientiert vernetzen, um gemeinsam zu lernen. Und da solche Strategien der auf Lernen hin ausgerichteten Vernetzungen nicht jeder autodidaktisch lernt (lernen kann, lernen will), finde ich es wichtig, dass solche Strukturen zunehmend auch im Unterricht bzw. in die Lernkultur im schulischen Kontext Einzug halten. Es gibt Blogs, in denen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einer Lerngruppe gemeinsam arbeiten und dabei zum Teil erste Erfahrungen mit sozialen Lernformen im digitalen Zeitalter machen, die &#252;ber (oft kommerzielle) Hausaufgabenforen und Sch&#252;lercommunities hinaus gehen. Es wird gechattet, getwittert (in meiner Wahrnehmung sind Microbloggingsysteme bei Sch&#252;lern und Sch&#252;lerinnen in Deutschlang bislang nicht sonderlich weit verbreitet, wohl aber bei den Lehrenden, die im Netz aktiv sind).  Es werden aber auch zunehmend im Unterricht Arbeitsformen (zum Beispiel „Lernen durch Lehren“, Projektarbeit, Forschungsprojekte…) eingesetzt, die Kollaboration (auch digitaler Art) unausweichlich machen.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2008/08/21/lernen-bei-goethe/" rel="bookmark" title="21. August 2008">Lernen bei Goethe</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/05/05/ldl-tag-in-ludwigsburg-1-vorbericht/" rel="bookmark" title="5. Mai 2009">LdL-Tag in Ludwigsburg (1. Vorbericht)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/08/schueleraktivitaet-im-unterricht-die-affenmetapher/" rel="bookmark" title="8. November 2010">Sch&#252;leraktivit&#228;t im Unterricht: Die Affenmetapher</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/07/iphone-photographie-ein-erster-versuch/" rel="bookmark" title="7. Oktober 2009">iPhone-Photographie – Ein erster Versuch</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/03/20/kein-programm-tolles-programm/" rel="bookmark" title="20. M&#228;rz 2011">Kein Programm = Tolles Programm</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.679 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy68"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Vernetzen macht Spa\u00df \u2013 und ist lehrreich "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2009\/04\/24\/vernetzen-macht-spass-und-ist-lehrreich\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy68').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/analog/" title="analog" rel="tag">analog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bibliothek/" title="Bibliothek" rel="tag">Bibliothek</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/herr-larbig/biographisches/" title="Biographisches" rel="tag">Biographisches</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blog/" title="Blog" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/brief/" title="Brief" rel="tag">Brief</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/chat/" title="Chat" rel="tag">Chat</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/christian-spannagel/" title="Christian Spannagel" rel="tag">Christian Spannagel</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/digital/" title="digital" rel="tag">digital</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/e-mail/" title="E-Mail" rel="tag">E-Mail</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/engagement/" title="Engagement" rel="tag">Engagement</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/gegenwart/" title="Gegenwart" rel="tag">Gegenwart</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/herr-larbig/" title="Herr Larbig" rel="tag">Herr Larbig</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jean-pol-martin/" title="Jean-Pol Martin" rel="tag">Jean-Pol Martin</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen-durch-lehren/" title="Lernen durch Lehren" rel="tag">Lernen durch Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen-und-lehren/" title="Lernen und Lehren" rel="tag">Lernen und Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/melanie-gottschalk/" title="Melanie Gottschalk" rel="tag">Melanie Gottschalk</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/opco11/" title="opco11" rel="tag">opco11</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/papier/" title="Papier" rel="tag">Papier</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schrift/" title="Schrift" rel="tag">Schrift</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schuelerinnen/" title="Schülerinnen" rel="tag">Schülerinnen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/sprache/" title="Sprache" rel="tag">Sprache</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/verstehen/" title="Verstehen" rel="tag">Verstehen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/web-20/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wordpress/" title="Wordpress" rel="tag">Wordpress</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/04/24/vernetzen-macht-spass-und-ist-lehrreich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 23:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kompetenzenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lern-Management-Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen durch Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[LMS]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Moodle]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1367</guid>
		<description><![CDATA[Die Diskussion um medienp&#228;dagogische Fragestellungen wird zur Zeit an unterschiedlichen Stellen (im Netz) gef&#252;hrt. Unter anderem gibt es einen Artikel im ZUM-Wiki (ZUM steht f&#252;r „Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien im Internet“), der sich mit der Frage der Medienp&#228;dagogik befasst. Zu diesem &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion um medienp&#228;dagogische Fragestellungen wird zur Zeit an unterschiedlichen Stellen (im Netz) gef&#252;hrt. Unter anderem gibt es einen <a href="http://wiki.zum.de/Medienp%C3%A4dagogik" target="_blank">Artikel im ZUM-Wiki</a> (ZUM steht f&#252;r „Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien im Internet“), der sich mit der Frage der Medienp&#228;dagogik befasst. Zu diesem Artikel hat sich auf der jedem Wiki eigenen <a href="http://wiki.zum.de/Diskussion:Medienp%C3%A4dagogik" target="_blank">Diskussionseite zum Artikel</a> eine (bislang noch von einer &#252;bersichtlichen Zahl an Diskutanten gef&#252;hrte) Diskussion entwickelt, auf der unter anderem Fontane44 (der gleiche Fontane, der im letzten Beitrag unter Fontanefan gef&#252;hrt wird) in seiner anregend kritischen Art ein paar interessante Fragen stellt, die meines Erachtens in der Diskussion um die Medienp&#228;dagogik unabdingbar sind:<span id="more-1367"></span></p>

<blockquote>„Wie oft werden Aufgabenstellungen in <a title="Moodle" href="http://wiki.zum.de/Moodle" target="_blank">Moodle</a> bearbeitet, die ebenso im Schreibgespr&#228;ch, an Flipcharts oder mit Overheadfolien bew&#228;ltigt werden k&#246;nnten?”</blockquote>

<p>Zu Lern-Managementsystem (LMS) wie Moodle habe ich mich bereits <a href="http://herrlarbig.de/2008/12/15/diskussion-ueber-lern-management-systeme-lms/" target="_blank">an anderer Stelle grunds&#228;tzlich ge&#228;u&#223;ert</a> und habe dabei die Vermutung formuliert, dass diese LMS eigentlich eine neue Form des lehrerzentrierten Unterrichts sind.</p>

<p>Hier wird diese Verschiebung des Vorhandenen im Bereich der reinen &#220;bertragung klassischer Unterrichtsmethoden ins Netz nun von Fontane44 klar formuliert. Altbekanntes wird nun im Netz reproduziert – und das ist in Zeiten, in denen neue Medien entstehen, etwas ganz normales. Betrachte ich die ersten Buchdrucke und ihre Versuche, die fr&#252;heren handschriftlichen Werke nachzuahmen, so fand auch schon dort eine &#220;bertragung des Bekannten in eine neue Medientechnologie statt.</p>

<p>Die eigenst&#228;ndigen M&#246;glichkeiten eines neuen Mediums zeigen sich erst im Gebrauch und im Laufe eines gewissen Zeitraums. Vergessen wir nicht: Der selbstverst&#228;ndliche Umgang mit Computern und Internet ist noch keine zwei Jahrzehnte alt. Und jetzt zeichnen sich langsam Entwicklungen hin zu dem Bewusstsein ab, dass das Arbeiten im Web 2.0 m&#246;glicherweise mehr bieten kann als eine blo&#223;e &#220;bertragung bekannter Methodiken ins Netz.</p>

<p>Meiner Beobachtung nach, befinden sich gerade einige P&#228;dagogen und Wissenschaftler auf dem Weg, neue Methoden auszukundschaften, indem sie sie selbst ausprobieren.</p>

<p>Die vernetzte Welt der Lehrer und Lehrerinnen ist nach wie vor doch noch relativ klein. (Wenn ich die Zahl der in Deutschland t&#228;tigen Lehrkr&#228;fte einigerma&#223;en richtig erinnere, sch&#228;tze ich, dass die 1-Promille-Grenze nicht &#252;berschritten ist.)</p>

<p>Doch hier tut sich etwas: Blogs werden geschrieben und dabei findet in der Auseinandersetzung mit p&#228;dagogischen Themen im Prinzip das statt, was ich „Fortbildung 2.0“ nenne und das eine ganze Menge mit <a href="http://jeanpol.wordpress.com" target="_blank">Lernen durch Lehren</a> zu tun hat oder, um einen anderen Vergleich heran zu ziehen, ein wenig an autonome Seminare erinnert, die von institutionellen Strukturen losgel&#246;st eigene Bildungsprozesse initiieren, wobei die Beteiligten eigenverantwortlich lernen. – Die via Netz diskutierenden Lehrer und Lehrerinnen machen also im Prinzip das, was in der Bildungsdiskussion heute so oft gefordert wird: sie lernen eigenverantwortlich und kollaborativ, sammeln dabei Erfahrungen mit einer Lernform, die dann im Zusammenhang mit dem Bildungsauftrag an der Schule dort eingesetzt werden k&#246;nnen. Und das tolle ist: Jeder und jede, der oder die sich f&#252;r diesen Diskussionsprozess interessiert, kann ihn mitverfolgen.</p>

<p>Hier findet eine &#214;ffnung &#252;ber die Grenzen von p&#228;dagogischen Konferenzen, p&#228;dagogischen Tagen und anderen Fortbildungen statt, die gleichzeitig zu einer gr&#246;&#223;eren Kontinuit&#228;t dieser Fortbildungsprozesse der Lehrenden f&#252;hrt, die gleichzeitig sowohl von anderen Profis aus der Universit&#228;t oder z.B. dem Coachingbereich aufgeriffen und mit externem Fachwissen angereichert werden als auch beispielsweise Lernenden und Erziehungsbereichtigten die M&#246;glichkeit bieten, ihre &#220;berlegungen zu diesen Themen beizutragen. So stelle ich mir zumindest gegenw&#228;rtig den Idealzustand vor, der zumindest teilweise auch schon umgesetzt wird.</p>

<p>Vielen bloggenden Lehrenden reicht ein eigenes Blog dann bald nicht mehr aus. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Plattformen wie <a href="http://twitter.com" target="_blank">twitter</a> – ja, twitter ist kommerziell und propriet&#228;r und es entwickeln sich zur Zeit auch offene Plattformen nach diesem Vorbild, aber nach wie vor sind eben nun einmal sehr viele der netzaktiven P&#228;dagogen bei twitter anzutreffen… – die Vernetzung und die Diskussion lebendiger machen und (neben RSS-Feeds) eine zentrale Rolle im kontinuierlichen Gedankenaustausch spielen.</p>

<p>Zur&#252;ck zum Anfang: Nachdem die ersten Jahre des selbstverst&#228;ndlich werdenden Umgangs mit Computer und Internet also unvermeidlich von der &#220;bertragung bekannter Formen und Inhalte gepr&#228;gt waren (Web 1.0), zeichnet sich nun ab, dass nach dem Medium eigene Formen (Methoden) des Arbeitens gesucht wird. Hier entwickeln sich neue Methoden, insbesondere des kollaborativen Lernens, die so z.B. in zur Lehrerzentrierungen neigenden LMS wie Moodle oder auch lo-net2 grunds&#228;tzlich zwar angelegt sind, aber bislang kaum angemessen umgesetzt werden.</p>

<p>Und dieser Prozess der Reflexion ist mit der praktischen Entdeckung der Medien und ihrer M&#246;glichkeiten durch die Lehrkr&#228;fte selbst verbunden, die dann als Multiplikatoren versuchen, eigene Erfahrungen in den Unterricht und ins Kollegium zu tragen, ohne das von vornherein klar ist, wann und ob es zu Emergenzen kommt.</p>

<blockquote>„Werden nicht viel zu h&#228;ufig gerade von internetverliebten P&#228;dagogen allzu unbedenklich Namen und Leistungen von minderj&#228;hrigen Sch&#252;lern ins Netz gestellt, so dass damit die Gefahren des unbedenklichen Umgangs mit privaten Daten in sozialen Netzwerken verharmlost werden?“</blockquote>

<p>Hier wird scheinbar ein v&#246;llig anderes Thema angesprochen, das aber dennoch eng mit dem ersten Teil der Aussagen Fontanfans zusammenh&#228;ngen.</p>

<p>Zur Entdeckungsreise auf Neuland geh&#246;rt nat&#252;rlich auch die Frage, was eigentlich passiert, wenn ich altbekannte Vorgehensweisen der Kommunikation auf das Netz &#252;bertrage und mich dabei in Bereich begegebe, die datenschutzrelevant sind.</p>

<p>Das Netz kann nicht als klassisches Notenbuch oder der Kommunikation &#252;ber Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen dienen, wenn nicht angemessen Vorkehrungen getroffen werden, dass hier der Datenschutz nicht zu kurz kommt.</p>

<p>Dabei sto&#223;e ich aber z.B. auf das Problem, dass mir noch kein Lehrender begegnet ist, mit dem ich verschl&#252;sselte E-Mails austauschen kann, obwohl diese Technologie vorhanden und gar nicht so aufwendig zu implementieren ist.</p>

<p>Einerseits machen sich Lehrende viele Gedanken &#252;ber die Gefahren, denen Jugendliche im Internet ausgesetzt sind, warnen vor allzu unbedendlicher Preisgabe pers&#246;nlicher Daten in sozialen Netzwerken und nutzen gleichzeitig fr&#246;hlich Moodle und Co, aber auch E-Mails zur Preisgabe pers&#246;nlicher Daten genau der Jugendlichen, die sie gerade noch davor gewarnt haben. Mir ist &#252;berhaupt nur eine Plattform bekannt, die von Datenschutzbeauftragten in der Entwicklung begleitet wurde, so dass hier von einer recht hohen Sicherheit der Daten ausgegangen werden kann. Und das ist nicht Moodle, das ist <a href="http://edunite.de/" target="_blank">Edunite</a>, was freilich keine Lernplattform ist.</p>

<p>Die Nutzung des Internets durch Lehrende muss also, neben der Lust an der Entdeckung neuer M&#246;glichkeiten eigenverantwortlichen und kollaborativen Lernens am eigenen Leib und deren reflektierter &#220;bertragung in medienp&#228;dagogische Zusammenh&#228;nge, immer auch von der Kenntnis und der Reflexion der M&#246;glichkeiten und Grenzen dieses Mediums begleitet sein. Im Zusammenhang des Austauschs &#252;ber Lernende und deren Bewertung, die Lehrende nun einmal vorzunehmen angehalten sind, bedarf es also eines hohen Bewusstseins im Zusammenhang mit dem Datenschutz. – Und hier gilt, dass in diesem Zusammenhang nichts unverschl&#252;sselt passieren darf.</p>

<blockquote>Die <em>Leuchtt&#252;rme</em> vorbildlicher medienp&#228;dagogischer Arbeit gibt es gewiss, aber wie gut sind sie bekannt? Was k&#228;me heraus, wenn man in den Kollegien fragte, wer die im Hauptartikel vorgestellten <a title="Medienp&#228;dagogik" href="http://wiki.zum.de/Medienp%C3%A4dagogik#Materialien">Materialien</a> kennt? Wie weit ist die Schulung der Lehrkr&#228;fte gediehen?“</blockquote>

<p>Die Schulung der Lehrkr&#228;fte ist landauf landab in vollem Gange, auch wenn es nat&#252;rlich Lehrende geben mag, die sich auf diese Schulung nicht einzulassen bereit sind, aus welchen (v&#246;llig nachvollziehbaren !) Gr&#252;nden auch immer (nahende Pensionierung, grundlegende Skepsis gegen&#252;ber neuer Medien, gut eingespielte analoge Arbeitsformen, die im Sinne eines „never change a winning team“ nicht aufgegeben werden sollen…)</p>

<p>Es gibt zahlreiche Fortbildungen in Schulen und als Angebote der Tr&#228;ger der Lehrerfortbildung. Und es gibt den bereits oben ausf&#252;hrlich dargestellten selbst verantworteten Schulungsprozess der Lehrkr&#228;fte, die das Web 2.0 f&#252;r sich selbst fruchtbar machen, um es auf der Basis dieser Erfahrungen auch f&#252;r die Lernenden fruchtbar machen zu k&#246;nnen.</p>

<p>Hier geht es meines Erachtens nicht darum, die Kollegen und Kolleginnen zu fragen, wer die oben angef&#252;hrten Materialien kennt, denn kennt sie jemand nicht, f&#252;hlt er oder sie sich von dieser Frage m&#246;glicherweise (und vielleicht sogar zurecht) blo&#223; gestellt, in die Ecke gedr&#228;ngt, was zu Abwehrhaltungen f&#252;hren kann.</p>

<p>Meines Erachtens lebt diese Schulung der Lehrenden von der Neugier! Zumindest geht es mir so und ich wei&#223; auch von anderen im Netz aktiven Lehrenden, dass es oft mit Neugier losgeht und, wenn die Vernetzung funktioniert, mit Faszination angesichts der sich auftuenden M&#246;glichkeiten des lernenden Austauschs weiter geht.</p>

<p>Um also Schulungen effektiv gestalten zu k&#246;nnen, braucht es Lehrende, die in diesen Bereichen aktiv sind und von den Erfahrungen erz&#228;hlen, die sie hier machen. Es bedarf Lehrender, die aus eigener Erfahrung heraus die Sorge um noch gr&#246;&#223;ere Arbeitsbelastung durch den Umgang mit neuen Medien, eine durchaus berechtigte Sorge, wenn man die kollaborativen Lernm&#246;glichkeiten des Netzes nicht angemessen zu nuten vermag und vor allem daran denkt, vertraute Lehrstrategien nun netzbasiert zu gestalten, aufgreifen und vielleicht sogar zerstreuen k&#246;nnen.</p>

<p>Das ist sicher ein nicht immer einfacher Prozess. Zun&#228;chst gilt man m&#246;glicherweise als Exot oder Freak, der ins Netz verliebt ist. Das l&#246;st sich aber (teilweise) auf, wenn man von den Erfahrungen und auch Erleichterungen berichten kann, die der Einsatz dieses Mediums f&#252;r mich selbst mit sich bringt.</p>

<p>Kurz: Eine Schulung in Sachen Medienp&#228;dagogik, die zu einem angemessenen Umgang mit neuen Medien f&#252;hren will,  kann nur gelingen, wenn die Bereitschaft der Lehrenden geweckt wird, dieses Wissen auch haben zu wollen. Das geht nicht durch Zwang oder Nachfragen, ob bestimmte Materialien gekannt werden, sondern meines Erachtens nach nur durch die „Leuchtt&#252;rme“, von denen Fontane44 in seiner Diskussionsanmerkung im ZUM-Wiki spricht.</p>

<p>Wie sollen wir auch zu Schulungen &#252;bergehen, wenn wir doch selbst gerade erst entdecken, wie ein angemessener Umgang mit neuen Medien in Lehr-Lern-Zusammenh&#228;ngen gelingen kann. Sicher, in Sachen Datenschutz sind Schulungen dringend n&#246;tig. In vielen anderen Bereichen geht es darum, Kollegen und Kolleginnen f&#252;r eine Entdeckungsreise zu gewinnen und selbst auf Entdeckungsreise zu sein und dabei die Projekte und Resultate nicht f&#252;r sich alleine zu behalten, sondern die eigene Erfahrung der Bereicherung mitzuteilen und bei gewecktem Interesse als Mulitplikator auch die Grundlagen weiter zu geben, mit deren Hilfe man sich selbst in diese Erkundung eines neuen Mediums einbringen kann, die dann in eigenes unterrichtliches Handeln hinein emergieren.<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/11/web-20-eine-paedagogische-herausforderung/" rel="bookmark" title="11. Februar 2009">Web 2.0 &#8211; eine p&#228;dagogische Herausforderung?</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/08/schueleraktivitaet-im-unterricht-die-affenmetapher/" rel="bookmark" title="8. November 2010">Sch&#252;leraktivit&#228;t im Unterricht: Die Affenmetapher</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/12/wer-sich-einen-wilhelm-vormachen-laesst/" rel="bookmark" title="12. Februar 2009">Wer sich einen »Wilhelm« vormachen l&#228;sst</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/11/21/gefunden-add-on-to-the-face-to-face-learning-at-adelaide-university-podcast-english/" rel="bookmark" title="21. November 2010">Gefunden: Free iPads as an Add-On to the Face-to-Face-Learning at Adelaide-University (Podcast / English)</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/17/nachdenken-ueber-guten-unterricht/" rel="bookmark" title="17. August 2010">Nachdenken &#252;ber (guten!) Unterricht</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.561 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy71"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Lehrende im Selbstversuch: Neue Formen selbst verantworteten Lernens "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2009\/04\/19\/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy71').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/buch/" title="Buch" rel="tag">Buch</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/datenschutz/" title="Datenschutz" rel="tag">Datenschutz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/deutschland/" title="Deutschland" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/e-mail/" title="E-Mail" rel="tag">E-Mail</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/erziehung/" title="Erziehung" rel="tag">Erziehung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugend/" title="Jugend" rel="tag">Jugend</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/jugendliche/" title="Jugendliche" rel="tag">Jugendliche</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/kompetenzenfoerderung/" title="Kompetenzenförderung" rel="tag">Kompetenzenförderung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/ldl/" title="LdL" rel="tag">LdL</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/notizen/lebenshilfe/" title="Lebenshilfe" rel="tag">Lebenshilfe</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrer/" title="Lehrer" rel="tag">Lehrer</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lern-management-systeme/" title="Lern-Management-Systeme" rel="tag">Lern-Management-Systeme</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/" title="lernen" rel="tag">lernen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lernen-durch-lehren/" title="Lernen durch Lehren" rel="tag">Lernen durch Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen-und-lehren/" title="Lernen und Lehren" rel="tag">Lernen und Lehren</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lms/" title="LMS" rel="tag">LMS</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/mediendidaktik/" title="Mediendidaktik" rel="tag">Mediendidaktik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkompetenz/" title="Medienkompetenz" rel="tag">Medienkompetenz</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/medien/medienkritik/" title="Medienkritik" rel="tag">Medienkritik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/medienpaedagogik/" title="Medienpädagogik" rel="tag">Medienpädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/moodle/" title="Moodle" rel="tag">Moodle</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/" title="Pädagogik" rel="tag">Pädagogik</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/paedagogik/positionen/" title="Positionen" rel="tag">Positionen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/reflexion/" title="Reflexion" rel="tag">Reflexion</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/" title="Schlüsselkompetenzen" rel="tag">Schlüsselkompetenzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/schueler/" title="Schüler" rel="tag">Schüler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/universitaet/" title="Universität" rel="tag">Universität</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/unterricht/" title="Unterricht" rel="tag">Unterricht</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/lernen/vernetzen/" title="vernetzen" rel="tag">vernetzen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/web-20/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissen/" title="Wissen" rel="tag">Wissen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/wissenschaftler/" title="Wissenschaftler" rel="tag">Wissenschaftler</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/schluesselkompetenzen/wissenserwerb/" title="Wissenserwerb" rel="tag">Wissenserwerb</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/04/19/lehrende-im-selbstversuch-neue-formen-selbstverantworteten-lernens/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
	</item>
		<item>
		<title>Stimmen der anderen: Lehrerfreund &#252;ber herrlarbig.de</title>
		<link>http://herrlarbig.de/2009/03/08/stimmen-der-anderen-lehrerfreund-ueber-herrlarbigde/</link>
		<comments>http://herrlarbig.de/2009/03/08/stimmen-der-anderen-lehrerfreund-ueber-herrlarbigde/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 23:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[herrlarbig.de]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[über herrlarbig.de]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerblog]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1245</guid>
		<description><![CDATA[Zum ersten Mal schreibt jetzt eine andere Website etwas &#252;ber mein Blog. Das finde ich klasse, das freut mich. (Dank an René Scheppler f&#252;r den Hinweis). Der »Lehrerfreund« schreibt: In den letzten zwei Jahren sind so viele private Lehrer/innensites aus &#8230; <a href="http://herrlarbig.de/2009/03/08/stimmen-der-anderen-lehrerfreund-ueber-herrlarbigde/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal schreibt jetzt eine andere Website etwas &#252;ber mein Blog. Das finde ich klasse, das freut mich. (Dank an <a href="http://www.blog.initiatived21.de" target="_blank">René Scheppler</a> f&#252;r den Hinweis). Der »<a href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/lehrerblog-2009-1-saeuglinge/3422/" target="_blank">Lehrerfreund</a>« schreibt:</p>

<blockquote>In den letzten zwei Jahren sind so viele private Lehrer/innensites aus dem Boden geschossen wie nie zuvor. Wir stellen Ihnen im ersten Teil unserer Lehrerblogschau 2009 die wichtigsten der jungen Blogs/Sites vor, Gr&#252;ndungsdatum ab 2007.

&#8230;..

<dl> <dt><a title="herrlarbig.de" href="http://herrlarbig.de/" target="_blank">herrlarbig.de &#8211; Bildungs-Neuron | Lehrerblog</a></dt> <dd>Blog mit unterschiedlichen Schwerpunkten &#8211; mal gibt es eine Zeit lang Fotos, dann wieder reflektierte Ausf&#252;hrungen &#252;ber Wissenskonstruktion und Lernen mit Web 2.0, zwischendurch auch mal die Interpretation eines mittelhochdeutschen Gedichts.

<em>Schwerpunkte(e):</em> <strong>(vernetzte) Lernprozesse, Tools zum Lernen, Deutschunterricht</strong>
<em>Erster Eintrag:</em> <strong>07/2008</strong>
<em>Posts 01.11.2008-28.02.2009:</em> <strong>51</strong>
<em>Software:</em> <strong>WordPress</strong>

</dd> </dl></blockquote>

<p>Ich finde, das ist eine treffende Beschreibung … und eine R&#252;ckmeldung, wie Dritte mein Blog wahrnehmen. Gemessen an der Zahl der Beitr&#228;ge vom 1. November 2008 bis 28. Februar wird herrlarbig.de hier auf dem f&#252;nften Platz gef&#252;hrt. – Aber was w&#228;re mein Blog, wenn es, abgesehen von der erfreulichen Zahl an Leserinnen und Lesern, nicht – im Zusammenhang mit aktiven Vernetzungen im Web (2.0) – neue und f&#252;r mich enorm anregende Kontakte erzeugt h&#228;tte?! Daf&#252;r bin ich dankbar; dar&#252;ber bin ich sehr gl&#252;cklich; das ist das eigentlich Motivierende am Bloggen, Diskutuieren, Vernetzen, Kommentare schreiben etc.</p>

<p>Ein Wort f&#252;r das, was mir gerade passiert: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Flow_(psychology)" target="_blank">Flow</a>! (Link zur englischen Wikipedia-Seite, da <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_(Psychologie)" target="_blank">der deutsche Eintrag</a> zur Zeit als verbesserungswert angesehen wird.)<strong>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</strong></p>

<ul class="similar-posts"><li><a href="http://herrlarbig.de/2010/08/05/lebenszeichen/" rel="bookmark" title="5. August 2010">Lebenszeichen</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/02/11/wie-schueler-anders-lernen-zeit-artikel/" rel="bookmark" title="11. Februar 2009">Wie Sch&#252;ler anders lernen – Zeit-Artikel</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2011/07/27/hausmitteilung-herrlarbig-de-ist-zum-3-geburtstag-umgezogen-und-doch-zuhause-geblieben/" rel="bookmark" title="27. Juli 2011">Hausmitteilung: herrlarbig.de ist zum 3. Geburtstag umgezogen und doch Zuhause geblieben</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/10/27/herrn-larbigs-bibliothek-1-rainald-goetz-abfall-fuer-alle/" rel="bookmark" title="27. Oktober 2009">Herrn Larbigs Bibliothek 1: Rainald Goetz – Abfall f&#252;r alle</a></li>

<li><a href="http://herrlarbig.de/2009/09/16/verbesserungen-fuer-den-mobilen-zugriff-auf-herrlarbig-de/" rel="bookmark" title="16. September 2009">Verbesserungen f&#252;r den mobilen Zugriff auf herrlarbig.de</a></li>
</ul>

<!-- Similar Posts took 4.089 ms -->
<!-- Beginn von `social share privacy by smeagol.de´ --><div id="socialshareprivacy74"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/heise.de\/-1333879","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/socialshareprivacy.css","oben":"nein","overall":"ja","ausschluss_private":"nein","services":{"facebook":{"status":"off","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":"Stimmen der anderen: Lehrerfreund \u00fcber herrlarbig.de "},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/herrlarbig.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/2-klicks-button-socialshareprivacy-plugin\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}},"ausschluss_site":"11437;20;625;3","uri":"http:\/\/herrlarbig.de\/2009\/03\/08\/stimmen-der-anderen-lehrerfreund-ueber-herrlarbigde\/"};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy74').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- Ende von `social share privacy by smeagol.de´ -->
	Tags: <a href="http://herrlarbig.de/category/herrlarbigde/" title="herrlarbig.de" rel="tag">herrlarbig.de</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/lehrerblog/" title="Lehrerblog" rel="tag">Lehrerblog</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/notizen/" title="Notizen" rel="tag">Notizen</a>, <a href="http://herrlarbig.de/category/herrlarbigde/ueber-herrlarbigde/" title="über herrlarbig.de" rel="tag">über herrlarbig.de</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/vernetzung/" title="Vernetzung" rel="tag">Vernetzung</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/web-20/" title="Web 2.0" rel="tag">Web 2.0</a>, <a href="http://herrlarbig.de/tag/website/" title="Website" rel="tag">Website</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://herrlarbig.de/2009/03/08/stimmen-der-anderen-lehrerfreund-ueber-herrlarbigde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
	</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Minified using disk: basic
Page Caching using disk: enhanced
Database Caching 151/385 queries in 0.521 seconds using disk: basic
Object Caching 35948/36540 objects using disk: basic

Served from: herrlarbig.de @ 2012-02-12 06:02:01 -->
