Ein bisschen mehr Freiheit? Ein bisschen mehr Zeit?
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Weniger ist mehr.
Gefällt mir.
Ein bisschen mehr Freiheit? Ein bisschen mehr Zeit?
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Weniger ist mehr.
Gefällt mir.
„Es ist das einzige College, an dem der Lehrer der Lernende ist – und der Lernende der Lehrer.“ (Bunker Roy)
Samstag, 10. September 2011, 06:50
Von wegen.
Ich bin schon auf den Beinen, will heute ein wenig die Fühler ausstrecken und erfahren, wie in Kreisen über das Lernen gesprochen wird, in denen Lern-Lehrprofis aus außerschulischen Zusammenhängen aufeinander treffen. Fragte den Organisator sogar, ob ich einen Platz besetzen dürfe, weil ich ja nun nicht aus dem Kreis der Zielgruppe stamme. Natürlich durfte ich
Heute also geht es zum CorporateLearningCamp, das in den Räumen der TU Darmstadt stattfindet.
8:07 Uhr Continue reading
Lessing?
Klar. Das ist doch der mit der Ringparabel aus „Nathan der Weise“.
Lessing hat Emilia Galotti geschrieben und ein umfassendes Werk zur Dramturgie.
Lessing? – Ein fleißiger Dichter. Und dann, im Jahre 1751, das:
Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)
Lob der Faulheit (1751)
Faulheit, jetzo will ich dir
Auch ein kleines Loblied bringen. -
O — — wie — – sau — – er — – wird es mir, — –
Dich — – nach Würden — – zu besingen!
Doch, ich will mein Bestes tun,
Nach der Arbeit ist gut ruhn.
Höchstes Gut, wer Dich nur hat,
Dessen ungestörtes Leben –
Ach! — – ich — – gähn — – ich — – werde matt — –
Nun — – so — – magst du — – mir`s vergeben,
Dass ich Dich nicht singen kann;
Du verhinderst mich ja dran.
Lessing ist 22 Jahre.
Er ist noch Student, als der dieses Gedicht verfasst.
Aber es ist ihm schon gelungen, sich mit Voltaire zu überwerfen, der immerhin als einer der wichtigsten Denker der Aufklärung gilt – und 1751 am Hofe Friedrichs II. weilte.
Zu dieser Zeit hatte sich Lessing schon entschieden, Continue reading
Educamps sind keine geschlossenen Veranstaltungen.
Educamps verbreiten das, was in ihrem Rahmen passiert.
Entsprechend gibt es audiovisuelle Dokumentationen der von mir auf dem Educamp in Bremen angebotenen Session mit dem Titel „Aufgabenformate in Zeiten von Internet, Wikipedia und Kompetenzorientierung“.
Zunächst ein Interview, das unmittelbar nach der Session geführt wurde und dann eine vollständige Audio-Dokumentation der Session inkl. einer Mitschrift (ein so genannter „Pencast“), die @akasche angefertigt hat. Viel mehr Material und Dokumentation des Educamps mit unglaublich vielen und spannenden Sessions, so mein Eindruck, gibt es auf der Webpräsenz des Educmaps.
Pencast: Aufgaben im Zeitalter von Wikipedia und Co.:
Auf dem media@school-Medientag gab es einen Eindruck, was faktisch in Sachen Medieneinsatz an Schulen los ist.
Das Bild, das ich hier bekommen habe, ist sehr vielseitig.
Es gibt, das sei gleich am Anfang gesagt, an vielen Schulen Lehrer, die sich um Medienpädagogik kümmern. Es gibt an vielen Schulen wenige (vereinzelte?) Lehrer, die sich um pädagogisch verantworteten Gebrauch von Medien Gedanken machen und praktische Umsetzungen wagen.
Das Bild verändert sich, wenn der Begriff „Medien“ etwas breiter verstanden wird, als ich es normalerweise tue, rede ich von Medieneinsatz an Schulen.
Normalerweise denke ich dabei an Video, Audio, Computer, Internet. Dass man auch „Robotik“ Continue reading
In jedem Land gibt es Orte, an die gute Lehrer nicht gehen wollen. Diese Orte sind die Orte, an denen es große Probleme gibt, von denen viele Probleme ausgehen. So entsteht eine paradoxe Situation: Gute Lehrer wollen nicht dorthin gehen, wo sie am meisten gebraucht werden.
Sugata Mitras Ausführen haben mich berührt.
Die von ihm im folgenden Video vorgestellte Initiative „Hole-in-the-Wall“ (Loch in der Wand) will Kindern in den ärmsten Regionen dieser Welt Zugang zu Bildung verschaffen und vertraut dabei auf die Eigen-Lern-Kräfte dieser Kinder, die ohne Lehrer und ohne Schule lernen müssen.
Mitras kommt in seinen Forschungen zu dieser Art des Lernens zu interessanten Ergebnissen.
Ein Ergebnis überzeugt mich: Nicht jeder Schüler und jede Schülerin braucht in der Schule einen eigenen Computer, sondern es scheint deutlich lernintensiver zu sein, wenn Kinder in Gruppen zu ca. vier Personen an einem Rechner arbeiten.
Gegen Ende des Filmes wird gezeigt, wie die Computerarbeitsplätze nach einem solchen Experiment an einer Schule in Großbritannien gestaltet wurden.1
Es geht in Mitras Vortrag um Lernräume an Orten, an denen es keine Lernräume gibt, in denen „Löcher in der Wand“ Kindern den Weg zum Wissen der Welt frei machen.
Kinder nutzen diese Möglichkeit.
Das Motto des Educamps in Bremen lautet „Neue Lernräume gestalten“.
Mitras Ausführungen sind für mich ein Beispiel, wie das mit Hilfe digitaler Technologien zugängliche Wissen zu einem Lernraum für Kinder wird, die in der Regel zu weder zu diesem Wissen noch zu digitalen Technologien Zugang haben.
Mitras gibt außerdem Hinweise, wie in industrialisierten Ländern Lernräume mit digitalen Technologien gestaltet werden können. – Wenn sich vier Kinder einen Computer teilen, wie viele PC-Räume könnte man dann mit den heutigen Computer einrichten, die in vielen Schulen in den knapp vorhandenen PC-Räumen meist so aufgestellt sind, dass meist jeder PC als Einzelarbeitsplatz gedacht ist…
Jetzt aber zu Mitras Vortrag, der auf Englisch gehalten wurde.
Mit herzlichem Dank an Matthias Heil für den Hinweis auf dieses Video, das er zudem treffend kommentiert hat..
Der 5. Oktober ist seit 1994 der UNESCO-Welttag der Lehrerinnen und Lehrer.
Aus diesem Anlass hier heute zwei Musikvideos, die auf YouTube zu finden sind, zwei Songs, die mit Lehrern und Lehrerinnen, Schülern und Schülerinnen zu tun haben.
Ein Song, der die Rolle von Lehrern und Lehrerinnen eher aus der Sicht von Schülern in den Blick nimmt und ein Song, der aus der Sicht eines Lehrers geschrieben und gesungen wird.
Diese Songs stellen die schönen und relevanten Seiten des Lehrerberufs in den Vordergrund. Angesichts der Bedeutung, die Lehrer und Lehrerinnen weltweit in Krisen, in Konfliktregionen, in Kriegsgebieten haben, angesichts der Tatsache, dass Lehrende in einigen Ländern der Welt gefährlich leben, seien diese Seiten des Berufs heute einmal in den Mittelpunkt dieses Blogbeitrages gestellt.