Neuerungen auf herrlarbig.de

Nach drei Jahren hatte ich mich an dem alten Design meiner Website ein wenig satt gesehen.

»Wir müssen oft neu anfangen, aber nur selten von vorne.« (Ernst Ferstl)

Ich kann sagen: Erst nach drei Jahren. Für das Layout einer Website ist das schon eine recht anständige Zeit. Klar: Es gab immer wieder kleinere Anpassungen, die vor allem im Hintergrund die Website auf den Stand der Technik brachten.

Jetzt aber war es an der Zeit, deutliche Veränderungen vorzunehmen, ohne dass Inhalte verloren gegangen wären. Ein großer Teil der Veränderungen ist für den Besucher und die Besucherin von herrlarbig.de nicht zu sehen. Es sind technische Aktualisierungen von unterschiedlicher Bedeutung. So kann ich jetzt Zitate so positionieren, wie das von Ernst Ferstl, welches diesen Eintrag begleitet. Aber auch sonst bietet das neue Template viele kleinere Modernisierungen im Detail. 

Die größte Neuererung der vergangenen Wochen, Continue reading

Perspektiven für Blog-Debatten: Aktuelle Entwicklungen im Netz

Zwei Blogbeiträge geben Anlass zu diesem Blogbeitrag. Warum es wichtig ist, dass ich hier auf Einträge in anderen Blogs reagiere, wird gleich deutlich werden.

Via Twitter stieß ich auf einen Beitrag Matthias Schwenke im „bwl zwei null”-Blog mit dem Titel

Blogs in der Defensive? Über den Kommunikationswandel in sozialen Medien

und von diesem ausgehend dann auf einen Beitrag, der bereits im Mai 2011 von Robert Basic veröffentlicht wurde, in dem er fragt:

Wo ist die Blog-Debatte hin?

In diesem Zusammenhang stieß ich dann bei Robert Basic auf den

Blog-Blurb,

der im Juli 2011 veröffentlicht wurde.

„Blog-Blurb“ meint die kleinen Knöpfchen und nicht immer so kleinen Bildchen unter Blogeinträgen, die der Einspeisung des in Blogs erstellten Inhalts (Contents) in die soziale Netzwerke dienen, in denen sich die Leute heute eigentlich tummeln. Und die Quintessenz der Frage, ob Blogs in der Defensive seien (Matthias Schwenk) und wo die Blog-Debatte hin sei (Robert Basic) hat viel mit dem „Blog-Blurb“ zu tun.

Ja, Diskussionen wandern aus den Blogs aus, so der Eindruck. Sie emigrieren mehr und mehr in soziale Netzwerke jenseits der großen Blogbetreiber, die eigentlich Netzwerke anbieten, selbst soziale Netze sein wollen. Das ist zumindest dann so, wenn ein Blog bei Blogger, blogspot, WordPress.com oder wie die Dienste alle heißen betrieben wird.

Und dann gibt es noch Domain-Inhaber, die eigene Blogs betreiben, die sich selbst um die Infrastruktur kümmern und damit belohnt werden, dass sie die Hoheit über die Inhalte und, das wird in der Debatte oft vergessen, die anfallenden Besucherdaten haben, so keine externen Statistikinstrumente wie Google-Analytics verwendet werden.

Doch dieser Lohn ist ein magerer, angesichts der Frage, Continue reading

Verlinken! Oder: Über das dezentrale Vernetzen

„Warum verlinken die meisten dt. Blogger eigentlich bevorzugt Seiten, die nie zurücklinken werden, also US-Blogs und dt. Altlastmedien?” (Marcel Weiss)

Um es gleich zu sagen: Wenn ich Links setze, dann nicht in der Hoffnung, dass da jemand zurück verlinkt. – Wenn ich E-Mails mit der Aufforderung zum Linktausch bekomme, am besten noch von wildfremden Personen, die offenbar gerade das Träumchen vom großen E-Bussiness an die Stelle des Schäfchen-Zählens gesetzt, die Website schon gebastelt haben und jetzt feststellen, dass eine Website ohne Besucher keine besonders gute Basis für das Träumelchen ist, mindenstens auf Amazon-Umsatzzahlen zu kommen… ∞ wenn ich also solche E-Mails bekomme, dann werden die nicht nur als Spam gekennzeichnet, dann landen diese nicht nur im virtuellen Papierkorb, sie werden auch noch durch eine „sichere“ Löschroutine gejagt, damit möglichst wenig digitale Staubreste solcher digitalen Belästigungen übrig bleiben. Continue reading

Verbesserungen für den mobilen Zugriff auf herrlarbig.de

Vernetzung hat auch mit Zugänglichkeit zu tun. Aufgrund der immer weiteren Verbreitung mobiler Internetzugänge auf Smartphones und PDAs, habe ich meiner Website http://herrlarbig.de nun ein Theme spendiert, das automatisch bei mobilem Zugriff via Smartphone / PDA  lädt (laden sollte – ist noch in der Testphase = Rückmeldungen sehr erbeten!) Nach meinen eigenen ersten Tests wird das Blog so viel lesbarer und zugänglicher – vernetzungsfreundlicher eben… (Das Theme für WordPress findet sich unter http://wordpress.org/extend/plugins/wptouch/ )

Vernetzen macht Spaß – und ist lehrreich

1985, lange bevor Computer und Internet bei mir einzogen, machte ich als Jugendlicher erste Erfahrungen mit „Vernetzung“: Continue reading

Vernetzt – Lernen im Web 2.0 (Teil 2)

Meine Überlegungen zum vernetzten Lernen im Web 2.0 haben René Scheppler im Projektblog D21 zu einer ausführlichen und spannenden Reaktion unter dem Titel Weiche Faktoren des Web 2.0 veranlasst. An dieser Stelle führe ich die Diskussion weiter und  stelle erst einmal an meinem eigenen Beispiel dar, was ich unter einer Lernumgebung verstehe, die außerhalb einer in sich geschlossenen Lernplattform in Anlehnung an die Idee des OpenSpace – übertragen in digitale Formen der Wissenskonstruktion – aufgebaut ist. Dabei verdanke ich viele Anregungen Jean-Pol Martin, der den OpenSpace-Gedanken in seiner Arbeit praktisch umsetzt.

Die nachfolgende Grafik fasst meinen gegenwärtigen Stand der Vernetzung zusammen. Dabei fehlen einige wichtige Plattformen, weil ich sie bislang nicht nutze, insbesondere Wikipedia als die bekannteste Plattform kollektiver Wissenskonstruktion und Wikiversity. (Zum Vergrößern Grafik anklicken! – JavaScript für Lightbox)

Glossar: ldl – Lernen durch Lehren; mdc – Maschendraht-Community; neuron – Neuron-Community)

Vernetzung – Ein Beispiel

Ähnliche Strukturen sind auch mit E-Learning-Plattformen möglich, sowohl im Kontext einer solchen Plattform und somit in einem geschützten Rahmen, als auch über die Plattform hinaus, so die dort verfügbaren Beiträge öffentlich zugänglich sind, was  in an Klassen orientierten Programmen oft nicht (automatisch) die Regel ist. Das hier geschlossenste System ist meiner Wahrnehmung nach übrigens Lo-Net2, das eigens für den Einsatz in den Schulen geschaffen wurde und ganz eigene Barrieren für das Eröffnen von Lernräumen mit sich bringt, die an dieser Stelle aber nicht näher dargestellt werden sollen.

Der Hintergrund der geschlossenen Räume in vielen E-Learning-Kontexten scheint mir – und diese Einsicht verdanke ich auch dem Beitrag René Schepplers – zudem ein durchaus nachvollziehbarer zu sein: der Datenschutz. Wenn Schülerinnen und Schüler mit solchen Plattformen arbeiten, werden sie nicht gleich zu öffentlich auffindbaren Personen. Nils van den Boom bringt dies in einem Kommentar auf dem D21-Projektblog auf den Punkt:

Was ich damit sagen will, ist, dass wir die Schülerinnen und Schüler auch erst einmal behutsam in die neue bunte Welt des Internet einführen müssen. Und dazu sind geschützte Räume gut geeignet. Warum nicht zunächst nur für die Klassenkameraden bloggen und die eingestellten Youtube-Videos nur den Mitschülern zur Verfügung stellen. Richtig, die Dynamik dieser Technologien erfahren sie zwar dann nicht in ihren vollen Ausmaßen, aber auch nicht ihre Risiken.

Geschlossene E-Learning-Systeme bieten einen geschützten Raum, der verhindert, dass ihr Einsatz die beteiligten Schülerinnen und Schüler gleich zu mehr oder weniger öffentlichen Personen macht. Ich kann dieses Argument gut nachvollziehen. Und dementsprechend soll dann auch René Scheppler hier das letzte Wort haben:

In diesem Sinne möchte ich zum Einen einen Stab für geschützte Plattformen wie Moodle, die dann ja immer noch geöffnet werden können, brechen, da ich glaube, dass es aufgrund des zum herkömmlichen Unterricht doch sinnvoll sein kann, die Strukturen und Herausforderungen eines sich zu Gunsten des Lerners und dessen Selbstbestimmung verschiebenden Unterrichts mit den Schülern in einem vertrauensvoll und für alle Beteiligten sicheren Raum einzuüben bzw. kennen zu lernen. Zum Anderen möchte ich Mut machen, genauer hinzuschauen, wenn das Wiki, das Forum oder die Schülerblogs sich auf den ersten Blick nicht so fruchtbar zu entwickeln scheinen, wie man es aufgrund eigener Erfahrungen mit etablierten Plattformen oder Tools im Internet erwartet hat. Dort sind halt oft “Profis” oder erfahrene Nutzer unterwegs, während unsere Schüler auch das Recht haben sollten, sich zu solchen zu entwickeln.

Update – Cooliris

Bereits beim Update vor einem Monat angekündigt, gab es bei der Cooliris-Unterstützung von herrlarbig.de bislang noch Probleme, die nun aber behoben sein sollten. Damit verbunden ist nun auch die Möglichkeit, ein media-RSS (NextGEN Gallery RSS-Feed) zu abonnieren, falls jemand nur über die hier neu hinzukommenden Bilder informiert werden will.

Außerdem werden auf diesem Wege auch die Bilder sichtbar, die ich zwar schon für die Veröffentlichung hier vorgesehen habe, für die ich aber noch nicht den richtigen Platz fand.

Cooliris ist zur Zeit (09.01.2009) für folgende Browser verfügbar:
  • Cooliris 1.9.1 for Firefox 2.0 (Windows)
  • Cooliris 1.9.1 for Firefox 3.0 (Windows)
  • Cooliris 1.9.1 for Firefox 2.0 (Mac)
  • Cooliris 1.9.1 for Firefox 3.0 (Mac)
  • Cooliris 1.9.1 for Internet Explorer (Windows)
  • Cooliris 1.9.1 for Safari (Mac)

Update – in eigener Sache

In der wenigen Zeit, die mir bleibt, hat dieses Blog nun doch ein größeres Update erfahren, das sich den regelmäßigen Besuchern nicht nur in einer anderen äußeren Gestaltung (Layout) von herrlarbig.de zeigt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • herrlarbig.de unterstützt jetzt cooliris. Dafür ist der Link zur Ansicht der Bilder in Originalgröße weggefallen. Aber natürlich öffnen sich die Bilder (die übrigens nach wie vor alle dem Copyright unterliegen) nach wie vor, wenn sie angeklickt werden (benötigt JavaSkript).
  • Im Hintergrund läuft als Software die jeweils aktuelle Version von WordPress. Und seit dem heutigen Versionssprung auf WordPress 2.7 ist diese Blogging-Software wieder ein Schritt näher an ein kleines aber feines Content-Management-System heran gekommen. Das braucht den Besucher der Website nicht zu interessieren, aber die größten Veränderungen bei diesem Update sind im administrativen Teil von herrlarbig.de (bzw. von WordPress) zu finden.
  • An die Stelle des Standard-Themas von WordPress ist nun eine leicht bearbeitete Version des Themas Dialogue Avenue 4.0 getreten.
  • Das neue Thema bringt eine klarer strukturierte  Seitenleiste (die Navigation auf der rechten Seite) mit sich. Darüber hinaus gefällt mir der Zeilenabstand sehr gut: Ich habe den Eindruck, das tut der Lesbarkeit der Beiträge gut.

Wenn Ihnen darüber hinaus noch etwas auffällt oder Sie einen Kommentar zu den Neuerung auf herrlarbig.de abgegeben wollen, dann klicken sie einfach auf »Kommentare« unter diesem Beitrag.