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	Kommentare zu: Atmosphärische Störungen: »Krabat« – Der Film	</title>
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		Von: Herr Larbig		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herr Larbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 17:11:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für dieses andere Sicht der Dinge! Ich finde es klasse, wenn ein so gehaltvoller Kommentar hier seinen Platz findet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für dieses andere Sicht der Dinge! Ich finde es klasse, wenn ein so gehaltvoller Kommentar hier seinen Platz findet.</p>
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		Von: Annette		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 13:19:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe mir Krabat zum zweitenmal angesehen und auch diesmal mit Vergnügen. Wahrscheinlich deshalb, weil meine Sicht darauf anders ist. Das Buch kannte ich vorm ersten Anschauen nicht, nur in groben Zügen die Sage. Und ich kenne die Gegend, in der die Sage angesiedelt ist. Weil ich schon gehört hatte, dass der Film in Siebenbürgen gedreht wurde, hatte ich ein kleines Vorurteil wegen der ganz anderen Landschaft - inzwischen spielt das für mich keine Rolle mehr. Besonders interessant finde ich aber, dass die Handlung nicht so eng war, dass man als ZuschauerIn gar nicht zum Denken/Assoziieren kommt, wie das manchmal bei Filmen leider passiert. Zuerst fielm mir das auf, als die Mühlen-Maschinerie zum erstenmal gezeigt wurde und ich dabei unwillkürlich an die Schaufelräder der Lausitzer Braunkohlebagger denken musste. Dieser Gedanke störte nicht, sondern war so etwas wie eine Grundlage fürs weitere Ansehen. Weil mir (Leipzigerin, Jg. 1968) die Geschichte nämlich mehr und mehr vorkam wie eine Parabel auf die DDR-Zeit. Ein abgeschiedener enger Ort, der den Bewohnern Brot und Arbeit nach schlimmen Kriegszeiten (oder noch mittendrin) bietet. Wo sie sich sogar einbilden können, zaubern zu können. Aber einem genauen  Beobachter wie Krabat fällt auf, dass ein seltsames Geschäft betrieben wird in der Mühle, dass manchmal Knochen zermahlen werden. Es passte, so düster, wie die Geschichte war - sie passte bis zum Schluss, wo den Befreiten die Mühlenbretter um die Ohren fliegen und sie wieder im kalten Wind stehen, in einer Welt, wo der Krieg nur &#039;in deutschen Landen&#039; beendet ist, wie die Off-Stimme richtig sagt. Und in diesem Zusammenhang finde ich die eine Weisheit des Films gar nicht so läppisch, wie sie klingt: Alles hat seinen Preis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir Krabat zum zweitenmal angesehen und auch diesmal mit Vergnügen. Wahrscheinlich deshalb, weil meine Sicht darauf anders ist. Das Buch kannte ich vorm ersten Anschauen nicht, nur in groben Zügen die Sage. Und ich kenne die Gegend, in der die Sage angesiedelt ist. Weil ich schon gehört hatte, dass der Film in Siebenbürgen gedreht wurde, hatte ich ein kleines Vorurteil wegen der ganz anderen Landschaft &#8211; inzwischen spielt das für mich keine Rolle mehr. Besonders interessant finde ich aber, dass die Handlung nicht so eng war, dass man als ZuschauerIn gar nicht zum Denken/Assoziieren kommt, wie das manchmal bei Filmen leider passiert. Zuerst fielm mir das auf, als die Mühlen-Maschinerie zum erstenmal gezeigt wurde und ich dabei unwillkürlich an die Schaufelräder der Lausitzer Braunkohlebagger denken musste. Dieser Gedanke störte nicht, sondern war so etwas wie eine Grundlage fürs weitere Ansehen. Weil mir (Leipzigerin, Jg. 1968) die Geschichte nämlich mehr und mehr vorkam wie eine Parabel auf die DDR-Zeit. Ein abgeschiedener enger Ort, der den Bewohnern Brot und Arbeit nach schlimmen Kriegszeiten (oder noch mittendrin) bietet. Wo sie sich sogar einbilden können, zaubern zu können. Aber einem genauen  Beobachter wie Krabat fällt auf, dass ein seltsames Geschäft betrieben wird in der Mühle, dass manchmal Knochen zermahlen werden. Es passte, so düster, wie die Geschichte war &#8211; sie passte bis zum Schluss, wo den Befreiten die Mühlenbretter um die Ohren fliegen und sie wieder im kalten Wind stehen, in einer Welt, wo der Krieg nur &#8218;in deutschen Landen&#8216; beendet ist, wie die Off-Stimme richtig sagt. Und in diesem Zusammenhang finde ich die eine Weisheit des Films gar nicht so läppisch, wie sie klingt: Alles hat seinen Preis.</p>
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