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	Kommentare zu: Wer sich einen »Wilhelm« vormachen lässt	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
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		Von: Andreas		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 21:06:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich wollte ausführlich kommentieren, weil ich den Beitrag sehr treffend und anregend finde. 

Herr Scheppler ist mir nun zuvor gekommen und hat es so treffend formuliert, dass ich mir einfach anschließe!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte ausführlich kommentieren, weil ich den Beitrag sehr treffend und anregend finde. </p>
<p>Herr Scheppler ist mir nun zuvor gekommen und hat es so treffend formuliert, dass ich mir einfach anschließe!</p>
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		Von: scheppler		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[scheppler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 20:46:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ich denke, wir werden in allen Medien mit dem Problem zu kämpfen haben, dass einzelne sich dieses für ihre - meistens perfiden oder gar kriminellen - Interessen zu eigen machen wollen. Wir haben dies durch das Web 2.0 nun in einer neuen Qualität, dass die Erzeugnisse nicht mehr gesteuert, sondern von jedem Einzelnen erstellt werden können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Damit wird in meinen Augen das Problem aber weder größer noch kleiner, sondern verlagert sich lediglich. hatten wir früher eine sehr hohe Verantwortung bei denjenigen, die die Medien produziert haben, verlagert sich diese inzwischen zu wichtigen teilen auch auf den Konsumenten. Damit sehe ich keinen Verantwortungsverlust einhergehen und auch keinen hinsichtlich der Autorität. Vielmehr wird es erforderlich, dem raschen Medienwandel mit seinen sich ebenso rasch verschiebenden Paradigmen gerecht zu werden. Und hier kommt die Schule in eine ganz besondere Veranstwortung. Denn wir werden Gefahr laufen, dass Menschen, die nicht in der Lage sind, sich der verändernden Medienwelt verantwortungsvoll zu nähern, von dieser ausgenutzt, fehlgeleitet oder gar manipuliert werden können. Die Frage ist nun, ob wir anfangen, den Medienmachern und damit durch das Web 2.0 jedem Einzelnen Schranken und Regeln zu setzen, oder ob wir so gegensteuern, dass wir die Konsumenten, die dann durch die erhöhte Kompetenz selber zu Produzenten in unserem Sinne werden, fördern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich denke die Investierung in letzteres ist das effektivere Mittel. Und daher bin ich auch sehr skeptisch, Wikipedia &#038; Co aus der Schule und dem Unterricht heraus zu halten. Denn damit schützen wir die Kinder und Jugendlichen nicht. Wir bewahren sie nicht vor etwas, was ohnehin in ihren Lebenswelten zur Realität gehört, sondern wir verwehren ihnen damit begleitete Erfahrungen und Lernprozesse, die sie davor Schützen, außerhalb der Schule auf die Nase zu fallen - wie eben jene angesprochenen Journalisten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wo wir Schwierigkeiten und Probleme in Gesellschaft und Lebensräumen von Schülern sehen, denke ich, ist es der verantwortungsvollste weg, sich mit diesen auseinanderzusetzen und in diesem fall bedeutet dies, sie zu mündigen und bewussten Medienkonsumenten zu erziehen.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, wir werden in allen Medien mit dem Problem zu kämpfen haben, dass einzelne sich dieses für ihre &#8211; meistens perfiden oder gar kriminellen &#8211; Interessen zu eigen machen wollen. Wir haben dies durch das Web 2.0 nun in einer neuen Qualität, dass die Erzeugnisse nicht mehr gesteuert, sondern von jedem Einzelnen erstellt werden können.</p>
<p>Damit wird in meinen Augen das Problem aber weder größer noch kleiner, sondern verlagert sich lediglich. hatten wir früher eine sehr hohe Verantwortung bei denjenigen, die die Medien produziert haben, verlagert sich diese inzwischen zu wichtigen teilen auch auf den Konsumenten. Damit sehe ich keinen Verantwortungsverlust einhergehen und auch keinen hinsichtlich der Autorität. Vielmehr wird es erforderlich, dem raschen Medienwandel mit seinen sich ebenso rasch verschiebenden Paradigmen gerecht zu werden. Und hier kommt die Schule in eine ganz besondere Veranstwortung. Denn wir werden Gefahr laufen, dass Menschen, die nicht in der Lage sind, sich der verändernden Medienwelt verantwortungsvoll zu nähern, von dieser ausgenutzt, fehlgeleitet oder gar manipuliert werden können. Die Frage ist nun, ob wir anfangen, den Medienmachern und damit durch das Web 2.0 jedem Einzelnen Schranken und Regeln zu setzen, oder ob wir so gegensteuern, dass wir die Konsumenten, die dann durch die erhöhte Kompetenz selber zu Produzenten in unserem Sinne werden, fördern.</p>
<p>Ich denke die Investierung in letzteres ist das effektivere Mittel. Und daher bin ich auch sehr skeptisch, Wikipedia &amp; Co aus der Schule und dem Unterricht heraus zu halten. Denn damit schützen wir die Kinder und Jugendlichen nicht. Wir bewahren sie nicht vor etwas, was ohnehin in ihren Lebenswelten zur Realität gehört, sondern wir verwehren ihnen damit begleitete Erfahrungen und Lernprozesse, die sie davor Schützen, außerhalb der Schule auf die Nase zu fallen &#8211; wie eben jene angesprochenen Journalisten.</p>
<p>Wo wir Schwierigkeiten und Probleme in Gesellschaft und Lebensräumen von Schülern sehen, denke ich, ist es der verantwortungsvollste weg, sich mit diesen auseinanderzusetzen und in diesem fall bedeutet dies, sie zu mündigen und bewussten Medienkonsumenten zu erziehen.</p>
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