<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Genie, „Sturm und Drang“ – Goethes Hymnen „Prometheus“ und „Ganymed“	</title>
	<atom:link href="https://herrlarbig.de/2009/05/14/genie-sturm-und-drang-und-goethes-hymnen-prometheus-und-ganymed/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://herrlarbig.de/2009/05/14/genie-sturm-und-drang-und-goethes-hymnen-prometheus-und-ganymed/</link>
	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Sep 2014 17:43:02 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Goethe: Ganymed &#8211; Analyse &#171; norberto42		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/05/14/genie-sturm-und-drang-und-goethes-hymnen-prometheus-und-ganymed/comment-page-1/#comment-17437</link>

		<dc:creator><![CDATA[Goethe: Ganymed &#8211; Analyse &#171; norberto42]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 15:18:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1608#comment-17437</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] in den Kontext (Sturm und Drang, freie Rhythmen) kann man den Artikel von Herrn Larbig lesen: http://herrlarbig.de/2009/05/14/genie-sturm-und-drang-und-goethes-hymnen-prometheus-und-ganymed/ http://www.youtube.com/watch?v=JB4BgsmOmCo (eine Rezitation: Lotte Lehmann) [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] in den Kontext (Sturm und Drang, freie Rhythmen) kann man den Artikel von Herrn Larbig lesen: <a href="http://herrlarbig.de/2009/05/14/genie-sturm-und-drang-und-goethes-hymnen-prometheus-und-ganymed/" rel="ugc">http://herrlarbig.de/2009/05/14/genie-sturm-und-drang-und-goethes-hymnen-prometheus-und-ganymed/</a> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JB4BgsmOmCo" rel="nofollow ugc">http://www.youtube.com/watch?v=JB4BgsmOmCo</a> (eine Rezitation: Lotte Lehmann) [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Prometheus von Goethe &#171; Die Klassikklasse		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/05/14/genie-sturm-und-drang-und-goethes-hymnen-prometheus-und-ganymed/comment-page-1/#comment-1925</link>

		<dc:creator><![CDATA[Prometheus von Goethe &#171; Die Klassikklasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 08:32:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1608#comment-1925</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] das Gedicht von Goethe selbst hat der Blogger- und Lehrer-Kollege Herr Larbig einen schönen Post verfasst, der sehr informativ ist und das wichtigste zusammenfasst. Außerdem kann man sich bei [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] das Gedicht von Goethe selbst hat der Blogger- und Lehrer-Kollege Herr Larbig einen schönen Post verfasst, der sehr informativ ist und das wichtigste zusammenfasst. Außerdem kann man sich bei [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Herr Larbig		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/05/14/genie-sturm-und-drang-und-goethes-hymnen-prometheus-und-ganymed/comment-page-1/#comment-547</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herr Larbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2009 10:16:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1608#comment-547</guid>

					<description><![CDATA[Danke für den Kommentar und die Ergänzung! Der Brief vom 30.8.1771:
&lt;blockquote&gt;Unglücklicher! Bist du nicht ein Tor? Betriegst du dich nicht selbst? Was soll diese tobende, endlose Leidenschaft? Ich habe kein Gebet mehr als an sie; meiner Einbildungskraft erscheint keine andere Gestalt als die ihrige, und alles in der Welt um mich her sehe ich nur im Verhältnisse mit ihr. Und das macht mir denn so manche glückliche Stunde – bis ich mich wieder von ihr losreißen muß! Ach Wilhelm! Wozu mich mein Herz oft drängt! – wenn ich bei ihr gesessen bin, zwei, drei Stunden, und mich an ihrer Gestalt, an ihrem Betragen, an dem himmlischen Ausdruck ihrer Worte geweidet habe, und nun nach und nach alle meine Sinne aufgespannt werden, mir es düster vor den Augen wird, ich kaum noch höre, und es mich an die Gurgel faßt wie ein Meuchelmörder, dann mein Herz in wilden Schlägen den bedrängten Sinnen Luft zu machen sucht und ihre Verwirrung nur vermehrt – Wilhelm, ich weiß oft nicht, ob ich auf der Welt bin! Und – wenn nicht manchmal die Wehmut das Übergewicht nimmt und Lotte mir den elenden Trost erlaubt, auf ihrer Hand meine Beklemmung auszuweinen, – so muß ich fort, muß hinaus, und schweife dann weit im Felde umher; einen jähen Berg zu klettern ist dann meine Freude, durch einen unwegsamen Wald einen Pfad durchzuarbeiten, durch die Hecken, die mich verletzen, durch die Dornen, die mich zerreißen! Da wird mir&#039;s etwas besser! Etwas! Und wenn ich vor Müdigkeit und Durst manchmal unterwegs liegen bleibe, manchmal in der tiefen Nacht, wenn der hohe Vollmond über mir steht, im einsamen Walde auf einen krumm gewachsenen Baum mich setze, um meinen verwundeten Sohlen nur einige Linderung zu verschaffen, und dann in einer ermattenden Ruhe in dem Dämmerschein hinschlummre! O Wilhelm! Die einsame Wohnung einer Zelle, das härene Gewand und der Stachelgürtel wären Labsale, nach denen meine Seele schmachtet. Adieu! Ich sehe dieses Elendes kein Ende als das Grab.&lt;/blockquote&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Kommentar und die Ergänzung! Der Brief vom 30.8.1771:</p>
<blockquote><p>Unglücklicher! Bist du nicht ein Tor? Betriegst du dich nicht selbst? Was soll diese tobende, endlose Leidenschaft? Ich habe kein Gebet mehr als an sie; meiner Einbildungskraft erscheint keine andere Gestalt als die ihrige, und alles in der Welt um mich her sehe ich nur im Verhältnisse mit ihr. Und das macht mir denn so manche glückliche Stunde – bis ich mich wieder von ihr losreißen muß! Ach Wilhelm! Wozu mich mein Herz oft drängt! – wenn ich bei ihr gesessen bin, zwei, drei Stunden, und mich an ihrer Gestalt, an ihrem Betragen, an dem himmlischen Ausdruck ihrer Worte geweidet habe, und nun nach und nach alle meine Sinne aufgespannt werden, mir es düster vor den Augen wird, ich kaum noch höre, und es mich an die Gurgel faßt wie ein Meuchelmörder, dann mein Herz in wilden Schlägen den bedrängten Sinnen Luft zu machen sucht und ihre Verwirrung nur vermehrt – Wilhelm, ich weiß oft nicht, ob ich auf der Welt bin! Und – wenn nicht manchmal die Wehmut das Übergewicht nimmt und Lotte mir den elenden Trost erlaubt, auf ihrer Hand meine Beklemmung auszuweinen, – so muß ich fort, muß hinaus, und schweife dann weit im Felde umher; einen jähen Berg zu klettern ist dann meine Freude, durch einen unwegsamen Wald einen Pfad durchzuarbeiten, durch die Hecken, die mich verletzen, durch die Dornen, die mich zerreißen! Da wird mir&#8217;s etwas besser! Etwas! Und wenn ich vor Müdigkeit und Durst manchmal unterwegs liegen bleibe, manchmal in der tiefen Nacht, wenn der hohe Vollmond über mir steht, im einsamen Walde auf einen krumm gewachsenen Baum mich setze, um meinen verwundeten Sohlen nur einige Linderung zu verschaffen, und dann in einer ermattenden Ruhe in dem Dämmerschein hinschlummre! O Wilhelm! Die einsame Wohnung einer Zelle, das härene Gewand und der Stachelgürtel wären Labsale, nach denen meine Seele schmachtet. Adieu! Ich sehe dieses Elendes kein Ende als das Grab.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katja		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/05/14/genie-sturm-und-drang-und-goethes-hymnen-prometheus-und-ganymed/comment-page-1/#comment-546</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2009 10:08:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1608#comment-546</guid>

					<description><![CDATA[Eine gelungene Sachanalyse, die deutlich macht, wie sich das Denken liebender Hirtenjungen von dem schaffender Titanen unterscheidet. ;-)
Aber natürlich ist der pantheistisch-schmachtende Gedanke im Ganymed genauso stellvertretend für den Sturm und Drang wie der rebellische Geniegedanke im Prometheus. Eine gute Entsprechung für die im Prometheus formulierte Naturempfindungen findet sich im Werther im Brief vom 30.8.71 . 

Schönes Wochenende! 
Katja]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gelungene Sachanalyse, die deutlich macht, wie sich das Denken liebender Hirtenjungen von dem schaffender Titanen unterscheidet. 😉<br />
Aber natürlich ist der pantheistisch-schmachtende Gedanke im Ganymed genauso stellvertretend für den Sturm und Drang wie der rebellische Geniegedanke im Prometheus. Eine gute Entsprechung für die im Prometheus formulierte Naturempfindungen findet sich im Werther im Brief vom 30.8.71 . </p>
<p>Schönes Wochenende!<br />
Katja</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
