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	Kommentare zu: Medienkompetenz als staatlicher (schulischer) Bildungsauftrag	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
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		<title>
		Von: Andreas Kalt		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/05/25/medienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag/comment-page-1/#comment-608</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kalt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 12:35:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1716#comment-608</guid>

					<description><![CDATA[Danke für die Aufarbeitung des Papiers. 

Ich würde Fontanefan zustimmen: die Bedeutsamkeit digitaler Medien für junge Menschen zu akzeptieren ist nicht zwangsläufig daran gekoppelt, diese auch *durchgehend* in den Unterricht zu integrieren. 

Es sollte auch bewusst Unterricht geben, der absichtsvoll einen Gegenpol zu den digitalen Medien darstellt - reflektiert und begründet, auf den Wert der nicht-digitalen Medien hinweisend. 

Denn letztendlich lebt Schule u.a. auch von der Vielfalt - sowohl der Kollegen als auch der Herangehensweisen. Es kann sollte zwar jeder die Bedeutung der digitalen Medien kognitiv erfassen und reflektieren können, sie aber kompetent und schlüssig im Unterricht einzusetzen, wird nicht jedem gelingen (auch die entsprechende Bereitschaft vorausgesetzt). Denn unsere Persönlichkeit als Lehrer ist nun mal ein wichtiger Bestandteil unseres Unterrichts - und mir liegt auch nicht jede &quot;analoge&quot; Methode, auch wenn ich sie *im Prinzip* einsetzen könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Aufarbeitung des Papiers. </p>
<p>Ich würde Fontanefan zustimmen: die Bedeutsamkeit digitaler Medien für junge Menschen zu akzeptieren ist nicht zwangsläufig daran gekoppelt, diese auch *durchgehend* in den Unterricht zu integrieren. </p>
<p>Es sollte auch bewusst Unterricht geben, der absichtsvoll einen Gegenpol zu den digitalen Medien darstellt &#8211; reflektiert und begründet, auf den Wert der nicht-digitalen Medien hinweisend. </p>
<p>Denn letztendlich lebt Schule u.a. auch von der Vielfalt &#8211; sowohl der Kollegen als auch der Herangehensweisen. Es kann sollte zwar jeder die Bedeutung der digitalen Medien kognitiv erfassen und reflektieren können, sie aber kompetent und schlüssig im Unterricht einzusetzen, wird nicht jedem gelingen (auch die entsprechende Bereitschaft vorausgesetzt). Denn unsere Persönlichkeit als Lehrer ist nun mal ein wichtiger Bestandteil unseres Unterrichts &#8211; und mir liegt auch nicht jede &#8222;analoge&#8220; Methode, auch wenn ich sie *im Prinzip* einsetzen könnte.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fontanefan		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/05/25/medienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag/comment-page-1/#comment-605</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fontanefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 15:26:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wertschätzung und nicht Abwertung des Tuns des Gegenübers als Voraussetzung für ein fruchtbares Verhältnis, das kommt m.E. in der Tat bei vielen mit Web 2.0 unvertrauten Pädagogen zu kurz.
Andererseits: Die Formulierung &quot;Die Bedeutsamkeit digitaler Medien für Jugendliche ist ernst zu nehmen und in den Unterricht zu integrieren.&quot; könnte ich so nicht übernehmen. Mir läge ehre eine Formulierung nahe wie: &quot;Die Bedeutsamkeit ist zu berücksichtigen und bei der Planung von mediengestütztem Unterricht einzurechnen.&quot;
Dass es einen intensiven Privatgebrauch gibt und dass er für die Entwicklung des Verhältnisses zur Welt eine wichtige Rolle spielt, muss man berücksichtigen und darf es nicht abwerten. 
Schule darf aber im Unterricht sehr wohl die Förderung der Wissenskonstruktion auch beim Medienunterricht in den Mittelpunkt stellen. So verstehe ich nämlich das Konzept von Netzsensibilität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wertschätzung und nicht Abwertung des Tuns des Gegenübers als Voraussetzung für ein fruchtbares Verhältnis, das kommt m.E. in der Tat bei vielen mit Web 2.0 unvertrauten Pädagogen zu kurz.<br />
Andererseits: Die Formulierung &#8222;Die Bedeutsamkeit digitaler Medien für Jugendliche ist ernst zu nehmen und in den Unterricht zu integrieren.&#8220; könnte ich so nicht übernehmen. Mir läge ehre eine Formulierung nahe wie: &#8222;Die Bedeutsamkeit ist zu berücksichtigen und bei der Planung von mediengestütztem Unterricht einzurechnen.&#8220;<br />
Dass es einen intensiven Privatgebrauch gibt und dass er für die Entwicklung des Verhältnisses zur Welt eine wichtige Rolle spielt, muss man berücksichtigen und darf es nicht abwerten.<br />
Schule darf aber im Unterricht sehr wohl die Förderung der Wissenskonstruktion auch beim Medienunterricht in den Mittelpunkt stellen. So verstehe ich nämlich das Konzept von Netzsensibilität.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matthias Heil		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/05/25/medienkompetenz-als-staatlicher-schulischer-bildungsauftrag/comment-page-1/#comment-604</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matthias Heil]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 03:41:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1716#comment-604</guid>

					<description><![CDATA[Sehr guter Beitrag, vielen Dank dafür! - Meine Erfahrungen in der Ausbildung junger Lehrkräfte und das Desinteresse bzw. die häufig durch Nichtwissenwollen und -können begründete Argwohn von Kolleginnen und Kollegen gegenüber Neuem Lernen, insbesondere Neuen Medien, lassen mir die Worte zum Generationenwechsel mit Zustimmung wie vorsichtigem Misstrauen begegnen: viele &quot;Alte&quot; wollen&#039;s einfach nicht (aus verschiedensten Gründen), nicht alle &quot;Jungen&quot; bringen die entsprechenden Kompetenzen und vor allem Einstellung mit - bei der Integration der Neuen Medien werden wir m.E. also auf Jahre hinaus an verschiedenen Baustellen zu arbeiten haben.

In der hessischen LehrerInnenausbildung geht zukünftig die Eigenständigkeit von &quot;Methoden und Medien&quot; verloren (Verlegung in Fachmodule), was in diesem Anliegen einerseits gefährlich ist, da noch nicht alle Ausbildenden im Boot sind, andererseits eine Chance, da in dem jeweils seminarspezifisch zu gestaltenden, nicht prüfungsrelevanten Eingangsblock von 3 Monaten evtl. ein schöner neuer Raum dafür entstehen kann.

In dem Kampf für Letzteres werde ich Deinen Beitrag sicher gut als Argumentationshilfe verwenden können, deswegen nochmals: Dankeschön!)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr guter Beitrag, vielen Dank dafür! &#8211; Meine Erfahrungen in der Ausbildung junger Lehrkräfte und das Desinteresse bzw. die häufig durch Nichtwissenwollen und -können begründete Argwohn von Kolleginnen und Kollegen gegenüber Neuem Lernen, insbesondere Neuen Medien, lassen mir die Worte zum Generationenwechsel mit Zustimmung wie vorsichtigem Misstrauen begegnen: viele &#8222;Alte&#8220; wollen&#8217;s einfach nicht (aus verschiedensten Gründen), nicht alle &#8222;Jungen&#8220; bringen die entsprechenden Kompetenzen und vor allem Einstellung mit &#8211; bei der Integration der Neuen Medien werden wir m.E. also auf Jahre hinaus an verschiedenen Baustellen zu arbeiten haben.</p>
<p>In der hessischen LehrerInnenausbildung geht zukünftig die Eigenständigkeit von &#8222;Methoden und Medien&#8220; verloren (Verlegung in Fachmodule), was in diesem Anliegen einerseits gefährlich ist, da noch nicht alle Ausbildenden im Boot sind, andererseits eine Chance, da in dem jeweils seminarspezifisch zu gestaltenden, nicht prüfungsrelevanten Eingangsblock von 3 Monaten evtl. ein schöner neuer Raum dafür entstehen kann.</p>
<p>In dem Kampf für Letzteres werde ich Deinen Beitrag sicher gut als Argumentationshilfe verwenden können, deswegen nochmals: Dankeschön!)</p>
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