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	Kommentare zu: Die Bildungsfrage als Medienfrage	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
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		<title>
		Von: Lisa Rosa		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/comment-page-1/#comment-1698</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lisa Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 19:07:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja.
Aber die Vorstellung, es müssten erst bestimmte Voraussetzungen gegeben sein - &quot;es muss erstmal ein Umdenken in den Köpfen geschaffen werden&quot; (Melanie) und DANACH können die Neuen Medien sinnvoll eingesetzt werden, ist künstlich gegenüber der Realität. Es findet alles gleichzeitig statt und wirkt wechselweise miteinander (man sagt auch dialektisch dazu). So kann die Selbsterfahrung eines Lehrers mit den web 2.0 - Medien (führt ein Blog, twittert) dazu führen, dass er seinen Unterricht in Richtung Coaching von Lernprozessen öffnet - muss aber nicht. Ein Umdenken in den Köpfen kann nicht &quot;geschaffen&quot; werden. Von wem denn und wie? Es können höchstens Anlässe mit Anregungen (Irritationen, Perturbationen, kognitive Dissonanzen)geschaffen werden, die dazu führen, dass einer seiner bisherige Praxis infrage stellt, überprüft, neu konziptiert und mit neuen Ideen experimentiert. Solche Anlässe schaffen die Neuen Medien natürlich - sie sind Katalysatoren von Veränderung, das heißt, sie bewirken sie nicht, sondern können sie befördern (und wieder: vielleicht hier, dort hingegen nicht.) Und die Neuen Medien sind nicht die einzigen Irritationen und Katalysatoren. Es gibt viele andere im Lehrerleben. (Etwa die Zuspitzung der Spannung, die empfunden wird zwischen dem eigenen pädagogischen Wollen und den Begrenzungen und Hindernissen durch das System Schule mit seinen überkommenen Regeln usw.)
Ich arbeite mit Referendaren daran, wie sie in ihren Praxiszusammenhängen Blogs im Unterricht einsetzen können. Was dabei sinnvoll ist - was nicht - bestimmen sie selbst. Und es ist für sie ein Lernprozess, der nach oben offen ist. Auch bei Lehrern geht Lernen so: Ein erstes Projekt mit kleinen Zielen: Wir probieren mal, welche Erfahrungen wir mit offline bleibenden Texteinträgen von Nicknamed Schülern in einem Klassenblog machen. Dann werten wir das aus und dann sehen wir weiter. Und dann trauen wir uns vielleicht etwas, was wir uns gestern noch nicht getraut haben. Z.B. den Schülern mehr Vertrauen und weniger kontrollieren. Oder was auch immer. Lernen ist immer Prozess - und insofern immer sinnvoll. Wenn man nur auf ein ideales fertiges Produkt - &quot;guter Unterricht&quot; fokussiert, kann man nur noch normativ fordern (was sinnlos ist), aber keine Lernprozesse bei Lehrern (wie überhaupt bei Menschen) initiieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja.<br />
Aber die Vorstellung, es müssten erst bestimmte Voraussetzungen gegeben sein &#8211; &#8222;es muss erstmal ein Umdenken in den Köpfen geschaffen werden&#8220; (Melanie) und DANACH können die Neuen Medien sinnvoll eingesetzt werden, ist künstlich gegenüber der Realität. Es findet alles gleichzeitig statt und wirkt wechselweise miteinander (man sagt auch dialektisch dazu). So kann die Selbsterfahrung eines Lehrers mit den web 2.0 &#8211; Medien (führt ein Blog, twittert) dazu führen, dass er seinen Unterricht in Richtung Coaching von Lernprozessen öffnet &#8211; muss aber nicht. Ein Umdenken in den Köpfen kann nicht &#8222;geschaffen&#8220; werden. Von wem denn und wie? Es können höchstens Anlässe mit Anregungen (Irritationen, Perturbationen, kognitive Dissonanzen)geschaffen werden, die dazu führen, dass einer seiner bisherige Praxis infrage stellt, überprüft, neu konziptiert und mit neuen Ideen experimentiert. Solche Anlässe schaffen die Neuen Medien natürlich &#8211; sie sind Katalysatoren von Veränderung, das heißt, sie bewirken sie nicht, sondern können sie befördern (und wieder: vielleicht hier, dort hingegen nicht.) Und die Neuen Medien sind nicht die einzigen Irritationen und Katalysatoren. Es gibt viele andere im Lehrerleben. (Etwa die Zuspitzung der Spannung, die empfunden wird zwischen dem eigenen pädagogischen Wollen und den Begrenzungen und Hindernissen durch das System Schule mit seinen überkommenen Regeln usw.)<br />
Ich arbeite mit Referendaren daran, wie sie in ihren Praxiszusammenhängen Blogs im Unterricht einsetzen können. Was dabei sinnvoll ist &#8211; was nicht &#8211; bestimmen sie selbst. Und es ist für sie ein Lernprozess, der nach oben offen ist. Auch bei Lehrern geht Lernen so: Ein erstes Projekt mit kleinen Zielen: Wir probieren mal, welche Erfahrungen wir mit offline bleibenden Texteinträgen von Nicknamed Schülern in einem Klassenblog machen. Dann werten wir das aus und dann sehen wir weiter. Und dann trauen wir uns vielleicht etwas, was wir uns gestern noch nicht getraut haben. Z.B. den Schülern mehr Vertrauen und weniger kontrollieren. Oder was auch immer. Lernen ist immer Prozess &#8211; und insofern immer sinnvoll. Wenn man nur auf ein ideales fertiges Produkt &#8211; &#8222;guter Unterricht&#8220; fokussiert, kann man nur noch normativ fordern (was sinnlos ist), aber keine Lernprozesse bei Lehrern (wie überhaupt bei Menschen) initiieren.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Melanie		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/comment-page-1/#comment-1528</link>

		<dc:creator><![CDATA[Melanie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 07:07:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich finde deinen Artikel zur Bildungs- und schlussendlich Medienfrage in der Schule sehr gut. Besonders herausragend finde ich diesen Aspekt: &quot;Im Augenblick geben wir Jugendlichen Medien an die Hand, ohne die notwendigen Kenntnisse zum produktiven Gebrauch dieser Medien mit zu vermitteln.&quot; Hier ist ein Kernproblem enthalten. Denn die Web2.0-Tools oder besser Werkzeuge sind noch nicht didaktisch so gut erschlossen, dass sich Lehrer davon überzeugen lassen, die schon 20 Jahre im Schuldienst sind. Vielen ist der Mehrwert nicht bewusst. Man kann z.B. mit Schülern einen Blog betreiben, aber die Artikel finden keine Beachtung darüber hinaus. Dann hätte man auch die Artikel oder Aufsätze auch auf Papier schreiben lassen können. Also um es auf den Punkt zu bringen: Wenn man die neuen Medien genauso im Unterricht nutzt wie die bisherigen, dann kann man seinen Unterricht auch beibehalten. Denn dann bringt es den Schülern nichts. Es muss erstmal ein Umdenken in den Köpfen geschaffen werden. Zusätzlich müssen die Lehrer sich auf andere Lehrmethoden einlassen. Denn was bringt es frontal vor eine Klasse zu stehen und alle haben ein Notebook aufgeklappt statt dem Hefter...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde deinen Artikel zur Bildungs- und schlussendlich Medienfrage in der Schule sehr gut. Besonders herausragend finde ich diesen Aspekt: &#8222;Im Augenblick geben wir Jugendlichen Medien an die Hand, ohne die notwendigen Kenntnisse zum produktiven Gebrauch dieser Medien mit zu vermitteln.&#8220; Hier ist ein Kernproblem enthalten. Denn die Web2.0-Tools oder besser Werkzeuge sind noch nicht didaktisch so gut erschlossen, dass sich Lehrer davon überzeugen lassen, die schon 20 Jahre im Schuldienst sind. Vielen ist der Mehrwert nicht bewusst. Man kann z.B. mit Schülern einen Blog betreiben, aber die Artikel finden keine Beachtung darüber hinaus. Dann hätte man auch die Artikel oder Aufsätze auch auf Papier schreiben lassen können. Also um es auf den Punkt zu bringen: Wenn man die neuen Medien genauso im Unterricht nutzt wie die bisherigen, dann kann man seinen Unterricht auch beibehalten. Denn dann bringt es den Schülern nichts. Es muss erstmal ein Umdenken in den Köpfen geschaffen werden. Zusätzlich müssen die Lehrer sich auf andere Lehrmethoden einlassen. Denn was bringt es frontal vor eine Klasse zu stehen und alle haben ein Notebook aufgeklappt statt dem Hefter&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jean-Pol Martin		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/comment-page-1/#comment-809</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 16:52:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1840#comment-809</guid>

					<description><![CDATA[@fontanefan
&quot;sondern die brauchen die Begegnung mit einer realen Person, die müssen in ihrer unmittelbaren Lebensumwelt Unterstützung finden.
Das ist m.E. die entscheidende Bildungsfrage.&quot;
- Kann ich gut nachvollziehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@fontanefan<br />
&#8222;sondern die brauchen die Begegnung mit einer realen Person, die müssen in ihrer unmittelbaren Lebensumwelt Unterstützung finden.<br />
Das ist m.E. die entscheidende Bildungsfrage.&#8220;<br />
&#8211; Kann ich gut nachvollziehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin Lindner		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/comment-page-1/#comment-806</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin Lindner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 07:01:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1840#comment-806</guid>

					<description><![CDATA[ja. drei randanmerkungen dazu:

- wie nennen wir das, was es da braucht? &quot;digital literacy&quot; ist ja wenigstens eine gute metapher, auch wenn sich die englischsprachigen selbst nicht einig sind, was der begriff bezeichnet (alles, daher tendenziell nichts). &quot;medienkompetenz&quot; ist so ... labbrig, nichtssagend, irgendwie immer gut, daraus leitet sich nichgt die tatsächliche dringlichkeit ab. &quot;kulturtechnik&quot; ist ein guter, harter begriff.

- dass &quot;lesen und schreiben&quot; wichtig ist, dass die &quot;alten medien&quot; den &quot;rahmen&quot; bilden: d&#039;accord. aber es stimmt auch, dass screenreading und hyperlinked &quot;skywriting&quot; nicht dasselbe sind wie papierlesen und papierschreiben (das wiederum anders ist mit füller &#038; mit tastatur/print). die kulturtechnik &quot;lesen und schreiben&quot; wird eher noch wichtiger, aber sie verändert sich selbst.

- schließlich: &quot;medien&quot; wird hier als mehrzahl von &quot;medium&quot; (= werkzeug) gebraucht. McLuhan benutzt daneben (leider nicht klar getrennt) aber auch den zweiten, mindestens ebenso wichtigen medienbegriff: &quot;electronic media&quot; (kollektivsingular, = ökosystem). die nötigen kulturtechniken beziehen sich eben auch auf das &quot;darin schwimmen können wie ein fisch im wasser&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ja. drei randanmerkungen dazu:</p>
<p>&#8211; wie nennen wir das, was es da braucht? &#8222;digital literacy&#8220; ist ja wenigstens eine gute metapher, auch wenn sich die englischsprachigen selbst nicht einig sind, was der begriff bezeichnet (alles, daher tendenziell nichts). &#8222;medienkompetenz&#8220; ist so &#8230; labbrig, nichtssagend, irgendwie immer gut, daraus leitet sich nichgt die tatsächliche dringlichkeit ab. &#8222;kulturtechnik&#8220; ist ein guter, harter begriff.</p>
<p>&#8211; dass &#8222;lesen und schreiben&#8220; wichtig ist, dass die &#8222;alten medien&#8220; den &#8222;rahmen&#8220; bilden: d&#8217;accord. aber es stimmt auch, dass screenreading und hyperlinked &#8222;skywriting&#8220; nicht dasselbe sind wie papierlesen und papierschreiben (das wiederum anders ist mit füller &amp; mit tastatur/print). die kulturtechnik &#8222;lesen und schreiben&#8220; wird eher noch wichtiger, aber sie verändert sich selbst.</p>
<p>&#8211; schließlich: &#8222;medien&#8220; wird hier als mehrzahl von &#8222;medium&#8220; (= werkzeug) gebraucht. McLuhan benutzt daneben (leider nicht klar getrennt) aber auch den zweiten, mindestens ebenso wichtigen medienbegriff: &#8222;electronic media&#8220; (kollektivsingular, = ökosystem). die nötigen kulturtechniken beziehen sich eben auch auf das &#8222;darin schwimmen können wie ein fisch im wasser&#8220;.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Basti Hirsch ッ		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/comment-page-1/#comment-805</link>

		<dc:creator><![CDATA[Basti Hirsch ッ]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 05:48:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Deine Analogie zur Einführung des Buches hat mir sehr gefallen, dabei musste ich gleich an dieses unterhaltsame Youtube-Video denken: http://www.youtube.com/watch?v=xFAWR6hzZek

Die Analogie geht sogar noch weiter: Auch damals begann nicht jeder Lernende begeistert mit dem Schreiben eines eigenen Buches*. Homme de lettres, &quot;early adopters&quot; haben sich des Mediums bemächtigt und so einen Wissensvorsprung erzielt. Dieser sollte durch Alphabetisierung und allgemeine Schulpflicht in die Gesellschaft getragen werden.

Unklar bin ich mir, ob Unwissen gegenüber &quot;den im produktiven Umgang mit den Medien liegenden Bildungschancen&quot; allein den bisher restriktiven Umgang mit Computer und Handies und der Schule begründet. Ich glaube es sind viel mehr Anpassungsschwierigkeiten, teils Inkompabilitäten. Google in jeder Hosentasche muss ein großer Schock für das Schulsystem sein.


Lesetipp: Digital Secondos und &quot;bizarre Ansprüche an die Medienkompetenz” http://weblog.histnet.ch/archives/977

Sehr gut gefällt mir auch die Unterscheidung zwischen &quot;Impacts and Affordances&quot; aus diesem Interview von Henry Jenkins mit Sonia Livingstone:
http://henryjenkins.org/2009/06/an_interview_with_sonia_living.html
http://henryjenkins.org/2009/06/risks_rights_and_responsibilit.html

*Das mit der richtigen Einstellung eigentlich jeder ein Buch schreiben kann zeigt dieser tolle Vortrag über Once Upon a School: http://www.ted.com/talks/lang/eng/dave_eggers_makes_his_ted_prize_wish_once_upon_a_school.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Analogie zur Einführung des Buches hat mir sehr gefallen, dabei musste ich gleich an dieses unterhaltsame Youtube-Video denken: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xFAWR6hzZek" rel="nofollow ugc">http://www.youtube.com/watch?v=xFAWR6hzZek</a></p>
<p>Die Analogie geht sogar noch weiter: Auch damals begann nicht jeder Lernende begeistert mit dem Schreiben eines eigenen Buches*. Homme de lettres, &#8222;early adopters&#8220; haben sich des Mediums bemächtigt und so einen Wissensvorsprung erzielt. Dieser sollte durch Alphabetisierung und allgemeine Schulpflicht in die Gesellschaft getragen werden.</p>
<p>Unklar bin ich mir, ob Unwissen gegenüber &#8222;den im produktiven Umgang mit den Medien liegenden Bildungschancen&#8220; allein den bisher restriktiven Umgang mit Computer und Handies und der Schule begründet. Ich glaube es sind viel mehr Anpassungsschwierigkeiten, teils Inkompabilitäten. Google in jeder Hosentasche muss ein großer Schock für das Schulsystem sein.</p>
<p>Lesetipp: Digital Secondos und &#8222;bizarre Ansprüche an die Medienkompetenz” <a href="http://weblog.histnet.ch/archives/977" rel="nofollow ugc">http://weblog.histnet.ch/archives/977</a></p>
<p>Sehr gut gefällt mir auch die Unterscheidung zwischen &#8222;Impacts and Affordances&#8220; aus diesem Interview von Henry Jenkins mit Sonia Livingstone:<br />
<a href="http://henryjenkins.org/2009/06/an_interview_with_sonia_living.html" rel="nofollow ugc">http://henryjenkins.org/2009/06/an_interview_with_sonia_living.html</a><br />
<a href="http://henryjenkins.org/2009/06/risks_rights_and_responsibilit.html" rel="nofollow ugc">http://henryjenkins.org/2009/06/risks_rights_and_responsibilit.html</a></p>
<p>*Das mit der richtigen Einstellung eigentlich jeder ein Buch schreiben kann zeigt dieser tolle Vortrag über Once Upon a School: <a href="http://www.ted.com/talks/lang/eng/dave_eggers_makes_his_ted_prize_wish_once_upon_a_school.html" rel="nofollow ugc">http://www.ted.com/talks/lang/eng/dave_eggers_makes_his_ted_prize_wish_once_upon_a_school.html</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fontanefan		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/comment-page-1/#comment-798</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fontanefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 21:17:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei denen, wo es am dringendsten ist, dass sie nicht vom Bildungssystem fallen gelassen werden, hilft nicht ein Medium, das Lesevermögen und ein gewisses Maß an Engagement voraussetzt, sondern die brauchen die Begegnung mit einer realen Person, die müssen in ihrer unmittelbaren Lebensumwelt Unterstützung finden. 
Das ist m.E. die entscheidende Bildungsfrage.

Dass geschickte Mediennutzung eine weit größere Menge an Anregungen und Kooperationsmöglichkeiten gibt, als es sie früher gab, ist völlig richtig. Und sehr viele werden dabei auch eine Menge anleitung gebrauchen können. Aber die entscheidenden Voraussetzungen werden m.E. vorher gelegt. 
Trotzdem weise ich auf eine Studie hin, die anderes zu beweisen scheint:  scoyo (https://www-de.scoyo.com/?partner_id=mpsem_g_s_scoyo) verbessert laut einer Lernzuwachsstudie der Uni Duisburg-Essen (2008) die Leistungen von Schülern durchschnittlich um 64%.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei denen, wo es am dringendsten ist, dass sie nicht vom Bildungssystem fallen gelassen werden, hilft nicht ein Medium, das Lesevermögen und ein gewisses Maß an Engagement voraussetzt, sondern die brauchen die Begegnung mit einer realen Person, die müssen in ihrer unmittelbaren Lebensumwelt Unterstützung finden.<br />
Das ist m.E. die entscheidende Bildungsfrage.</p>
<p>Dass geschickte Mediennutzung eine weit größere Menge an Anregungen und Kooperationsmöglichkeiten gibt, als es sie früher gab, ist völlig richtig. Und sehr viele werden dabei auch eine Menge anleitung gebrauchen können. Aber die entscheidenden Voraussetzungen werden m.E. vorher gelegt.<br />
Trotzdem weise ich auf eine Studie hin, die anderes zu beweisen scheint:  scoyo (<a href="https://www-de.scoyo.com/?partner_id=mpsem_g_s_scoyo" rel="nofollow ugc">https://www-de.scoyo.com/?partner_id=mpsem_g_s_scoyo</a>) verbessert laut einer Lernzuwachsstudie der Uni Duisburg-Essen (2008) die Leistungen von Schülern durchschnittlich um 64%.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jean-Pol Martin		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/comment-page-1/#comment-764</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jean-Pol Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 05:35:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Fontanefan
Aber warum haben sich die &quot;Vorbilder&quot; gerade auf dieses Medium eingelassen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Fontanefan<br />
Aber warum haben sich die &#8222;Vorbilder&#8220; gerade auf dieses Medium eingelassen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fontanefan		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/06/28/die-bildungsfrage-als-medienfrage/comment-page-1/#comment-745</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fontanefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 21:02:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=1840#comment-745</guid>

					<description><![CDATA[Kurz gesagt: Die Medienfrage ist eine Bildungsfrage. - Nur weil eine große Zahl hochkompetenter Benutzer sich (neben vielen Normalmenschen wie mir z.B.) auf das Medium Wiki einließ, ließen sich all die täglich in der Wikipedia zu besichtigenden Schwierigkeiten überwinden. Nur weil es bloggende Vorbilder gibt, haben so viele inzwischen das Bloggen gelernt. - Das Medium ist sekundär.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz gesagt: Die Medienfrage ist eine Bildungsfrage. &#8211; Nur weil eine große Zahl hochkompetenter Benutzer sich (neben vielen Normalmenschen wie mir z.B.) auf das Medium Wiki einließ, ließen sich all die täglich in der Wikipedia zu besichtigenden Schwierigkeiten überwinden. Nur weil es bloggende Vorbilder gibt, haben so viele inzwischen das Bloggen gelernt. &#8211; Das Medium ist sekundär.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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