<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz	</title>
	<atom:link href="https://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/</link>
	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Sep 2014 17:43:05 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Fontanefan		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/comment-page-1/#comment-1958</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fontanefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 22:05:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2032#comment-1958</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Besten Dank Herr Larbig, besten Dank Lisa Rosa! 
Leider ist es dennoch irgendwie verständlich, dass es Lehrer gibt, die weder von Bildungsstandards noch von Kompetenzmodellen etwas hören wollen. Oder?&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besten Dank Herr Larbig, besten Dank Lisa Rosa!<br />
Leider ist es dennoch irgendwie verständlich, dass es Lehrer gibt, die weder von Bildungsstandards noch von Kompetenzmodellen etwas hören wollen. Oder?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Verschiedene Feeds in einem Wordpress.com Blog &#171; Blog as you teach		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/comment-page-1/#comment-1890</link>

		<dc:creator><![CDATA[Verschiedene Feeds in einem Wordpress.com Blog &#171; Blog as you teach]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 06:25:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2032#comment-1890</guid>

					<description><![CDATA[[...] Der Wichtigste Feed für Leser ist natürlich der Feed der eigentlichen Posts. Wenn man regelmäßig auf den gleichen Blogs kommentiert, kann auch der allgemeine Kommentarfeed sehr nützlich sein. Und für Leute, die mehrmals täglich in den Feedreader schauen, lohnt sich evtl. auch der Kommentarfeed für einen einzelnen Beitrag, wenn dort gerade eine intensive Diskussion im Gange ist, wie zum Beispiel in diesem Beitrag von Herrn Larbig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Der Wichtigste Feed für Leser ist natürlich der Feed der eigentlichen Posts. Wenn man regelmäßig auf den gleichen Blogs kommentiert, kann auch der allgemeine Kommentarfeed sehr nützlich sein. Und für Leute, die mehrmals täglich in den Feedreader schauen, lohnt sich evtl. auch der Kommentarfeed für einen einzelnen Beitrag, wenn dort gerade eine intensive Diskussion im Gange ist, wie zum Beispiel in diesem Beitrag von Herrn Larbig. [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Felix		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/comment-page-1/#comment-1842</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felix]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 13:28:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2032#comment-1842</guid>

					<description><![CDATA[Interessant ist, dass man bei der Kompetenz-Inhalts-Debatte schnell auf die Fragen der Bewertung &#038; Messung (Abfragen) kommt. Wir können also scheinbar beim Thema &quot;Schule&quot; nicht gänzlich zwischen den Bildungszielen auf der einen Seite und der geforderten Überprüfung und Messung andererseits trennen - auch nicht in der Theoriebildung.

Würde das System Bildung eigentlich aus sich selber darauf kommen, Messinstrumente zu installieren? Oder ist das eine Anforderung von einem anderem System (Wirtschaft?), die Irriationen schafft? 

Überlege mir gerade, was mit den Bildungs-Zertifikaten ist. Wie verteilen wir die - basierend auf Inhalten und Kompetenzen - wenn wir das Messen aufgeben? 

... Teufelskreise ....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant ist, dass man bei der Kompetenz-Inhalts-Debatte schnell auf die Fragen der Bewertung &amp; Messung (Abfragen) kommt. Wir können also scheinbar beim Thema &#8222;Schule&#8220; nicht gänzlich zwischen den Bildungszielen auf der einen Seite und der geforderten Überprüfung und Messung andererseits trennen &#8211; auch nicht in der Theoriebildung.</p>
<p>Würde das System Bildung eigentlich aus sich selber darauf kommen, Messinstrumente zu installieren? Oder ist das eine Anforderung von einem anderem System (Wirtschaft?), die Irriationen schafft? </p>
<p>Überlege mir gerade, was mit den Bildungs-Zertifikaten ist. Wie verteilen wir die &#8211; basierend auf Inhalten und Kompetenzen &#8211; wenn wir das Messen aufgeben? </p>
<p>&#8230; Teufelskreise &#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Maik Riecken		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/comment-page-1/#comment-1840</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maik Riecken]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 07:07:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2032#comment-1840</guid>

					<description><![CDATA[&quot;ABFRAGEN lassen sich Kompetenzen nicht – weil man ja nur Kognitives dafür kriegt, und Kompetenzen enthalten zwar Kognitives, sind damit aber noch lange nicht erschöpft. Im Übrigen wissen wir ja, dass beim Abfragen oft nicht “ehrlich” geantwortet wird, sondern das, wovon der Schüler weiß, dass es der Lehrer hören will.&quot;

Das ist eine in meinen Augen völlig unzulässige Generalisierung und damit für mich als Argumentationsansatz untauglich. Ich glaube, dass Lehr-/Lernsituationen von verschiedenen Menschen geprägt werden, sodass es auch verschiedene Grade der Ehrlichkeit beim Abfragen gibt. Betrugsmöglichkeiten gibt es gerade bei Projekten viel mehr, sodass sich beide Formen in dieser Hinsicht kaum unterscheiden dürften. Man kann auich Prozesse bzw. die Dokumentation von Prozessen in Klassenarbeiten dokumentieren lassen und bewerten - in etwa eine Gliederung.
Das Ganze hat ein erhebliches Henne/Ei-Problem. Unterricht nach diesem Modell setzt Kompetenzen gerade im selbstrelexiven Bereich voraus, über die viele Erwachsene nicht verfügen dürften und die daher schnell eine demotivierende Überforderung darstellen. Leuchttürme und Beispiele wird es immer für das eine oder andere geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;ABFRAGEN lassen sich Kompetenzen nicht – weil man ja nur Kognitives dafür kriegt, und Kompetenzen enthalten zwar Kognitives, sind damit aber noch lange nicht erschöpft. Im Übrigen wissen wir ja, dass beim Abfragen oft nicht “ehrlich” geantwortet wird, sondern das, wovon der Schüler weiß, dass es der Lehrer hören will.&#8220;</p>
<p>Das ist eine in meinen Augen völlig unzulässige Generalisierung und damit für mich als Argumentationsansatz untauglich. Ich glaube, dass Lehr-/Lernsituationen von verschiedenen Menschen geprägt werden, sodass es auch verschiedene Grade der Ehrlichkeit beim Abfragen gibt. Betrugsmöglichkeiten gibt es gerade bei Projekten viel mehr, sodass sich beide Formen in dieser Hinsicht kaum unterscheiden dürften. Man kann auich Prozesse bzw. die Dokumentation von Prozessen in Klassenarbeiten dokumentieren lassen und bewerten &#8211; in etwa eine Gliederung.<br />
Das Ganze hat ein erhebliches Henne/Ei-Problem. Unterricht nach diesem Modell setzt Kompetenzen gerade im selbstrelexiven Bereich voraus, über die viele Erwachsene nicht verfügen dürften und die daher schnell eine demotivierende Überforderung darstellen. Leuchttürme und Beispiele wird es immer für das eine oder andere geben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lisa Rosa		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/comment-page-1/#comment-1836</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lisa Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 14:14:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2032#comment-1836</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Maik, die Sache mit dem Messen von Kompetenzen sehe ich so:
ABFRAGEN lassen sich Kompetenzen nicht - weil man ja nur Kognitives dafür kriegt, und Kompetenzen enthalten zwar Kognitives, sind damit aber noch lange nicht erschöpft. Im Übrigen wissen wir ja, dass beim Abfragen oft nicht &quot;ehrlich&quot; geantwortet wird, sondern das, wovon der Schüler weiß, dass es der Lehrer hören will. Also Abfragen bringt besonders dann nichts, wenn es um Haltungen und Einstellungen (volitionales) geht. Zum MESSEN braucht man eine Stufung: Also ganz grob z.B. &quot;basic&quot; &quot;intermediär&quot; &quot;elaboriert&quot;. Kann man machen (und gibt es z.B. im Körbermodell bezüglich Kompetenzen historischen Denkens sehr überzeugend). Bleibt die Frage des MESSINSTRUMENTS: Klassenarbeit? - Kognitives. Aber z.B. das Produkt einer Projektarbeit? passt eher. Z.B. wenn das &quot;Produkt&quot; weit genug definiert ist und auch enthalten kann, dass eine Gruppe von Schülern in Zusammenarbeit mit einem Betrieb das Kalibrierungsproblem für ein computerbetriebenes Fernrohr gelöst hat. (Derartiges gibt es tatsächlich als Schülerleistungen.)
Eine wichtige Frage ist immer auch: Wozu soll gemessen werden. 
a) um die Schüler zwecks Zertifikaterteilung zu prüfen?
b) um die Qualität des Unterricht zu evaluieren? - So wie Du es Dir wünschst.
c) um den Lernstand eines Schülers zu diagnostizieren, damit man die weiteren Lernhandlungen (Zone der nächsten Entwicklung) bestimmen und ihn am besten fördern kann?

Alle drei Evaluierungsziele sind völlig verschieden. Und sie brauchen völlig verschiedene adäquate Instrumente. Manch eines gibt es schon, ist erprobt und kann bleiben oder modifiziert werden. Manche müssen neu entwickelt werden. Ob zur Evaluation der Qualität von Unterricht ausgerechnet die Klassenarbeit gut passt, wage ich zu bezweifeln. Schülerfeedback, SchülerInterviews, Performen in einer Ernstsituation - wie oben im Projektprodukt -, Analyse von Videoaufzeichnungen vom Unterricht (um z.B.die Qualität des Unterrichtsgesprächs zu beurteilen) ... es gibt viele andere Möglichkeiten, zu evaluieren. Die passen natürlich nicht alle in das Strukturmodell Schulalltag, so wie er jetzt ist. Aber soll das heißen, wir müssen bis zum St. Nimmerleinstag auf diesem Strukturmodell der gegenwärtigen Praxis hocken bleiben, auf Innovationen verzichten, weiterhin teaching for testing machen? Sollen wir die Lehr-Lernprozesse den Messinstrumenten anpassen oder vielleicht doch lieber umgekehrt? Da renne ich natürlich offene Türen ein und es sind lauter rhetorische Fragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Maik, die Sache mit dem Messen von Kompetenzen sehe ich so:<br />
ABFRAGEN lassen sich Kompetenzen nicht &#8211; weil man ja nur Kognitives dafür kriegt, und Kompetenzen enthalten zwar Kognitives, sind damit aber noch lange nicht erschöpft. Im Übrigen wissen wir ja, dass beim Abfragen oft nicht &#8222;ehrlich&#8220; geantwortet wird, sondern das, wovon der Schüler weiß, dass es der Lehrer hören will. Also Abfragen bringt besonders dann nichts, wenn es um Haltungen und Einstellungen (volitionales) geht. Zum MESSEN braucht man eine Stufung: Also ganz grob z.B. &#8222;basic&#8220; &#8222;intermediär&#8220; &#8222;elaboriert&#8220;. Kann man machen (und gibt es z.B. im Körbermodell bezüglich Kompetenzen historischen Denkens sehr überzeugend). Bleibt die Frage des MESSINSTRUMENTS: Klassenarbeit? &#8211; Kognitives. Aber z.B. das Produkt einer Projektarbeit? passt eher. Z.B. wenn das &#8222;Produkt&#8220; weit genug definiert ist und auch enthalten kann, dass eine Gruppe von Schülern in Zusammenarbeit mit einem Betrieb das Kalibrierungsproblem für ein computerbetriebenes Fernrohr gelöst hat. (Derartiges gibt es tatsächlich als Schülerleistungen.)<br />
Eine wichtige Frage ist immer auch: Wozu soll gemessen werden.<br />
a) um die Schüler zwecks Zertifikaterteilung zu prüfen?<br />
b) um die Qualität des Unterricht zu evaluieren? &#8211; So wie Du es Dir wünschst.<br />
c) um den Lernstand eines Schülers zu diagnostizieren, damit man die weiteren Lernhandlungen (Zone der nächsten Entwicklung) bestimmen und ihn am besten fördern kann?</p>
<p>Alle drei Evaluierungsziele sind völlig verschieden. Und sie brauchen völlig verschiedene adäquate Instrumente. Manch eines gibt es schon, ist erprobt und kann bleiben oder modifiziert werden. Manche müssen neu entwickelt werden. Ob zur Evaluation der Qualität von Unterricht ausgerechnet die Klassenarbeit gut passt, wage ich zu bezweifeln. Schülerfeedback, SchülerInterviews, Performen in einer Ernstsituation &#8211; wie oben im Projektprodukt -, Analyse von Videoaufzeichnungen vom Unterricht (um z.B.die Qualität des Unterrichtsgesprächs zu beurteilen) &#8230; es gibt viele andere Möglichkeiten, zu evaluieren. Die passen natürlich nicht alle in das Strukturmodell Schulalltag, so wie er jetzt ist. Aber soll das heißen, wir müssen bis zum St. Nimmerleinstag auf diesem Strukturmodell der gegenwärtigen Praxis hocken bleiben, auf Innovationen verzichten, weiterhin teaching for testing machen? Sollen wir die Lehr-Lernprozesse den Messinstrumenten anpassen oder vielleicht doch lieber umgekehrt? Da renne ich natürlich offene Türen ein und es sind lauter rhetorische Fragen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: mccab99		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/comment-page-1/#comment-1835</link>

		<dc:creator><![CDATA[mccab99]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 11:14:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2032#comment-1835</guid>

					<description><![CDATA[Danke, Lisa, für Erkenntnis, dass zwischen Kompetenzdefinition und ihrer Umsetzung/Ausgestaltung in den Curricula ein Spannungsfeld besteht. Das war mir als &quot;Lehrplanleser&quot; so nicht bekannt. 

&quot;Kompetenz ist &#039;die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können.&#039;&quot;

Nach dieser Definition sind Kompetenzen nicht messbar, weil die psychischen Prozesse, die zu einem solchermaßen definierten Ziel führen, dermaßen komplex sein dürften, dass soetwas wie &quot;Leistungsmessung&quot; mir in diesem Kontext absurd erscheint. Haben wir keine brauchbaren Instrumente zu dieser &quot;Leistungsermittlung&quot;, so besteht in meinen Augen die Gefahr einer stark subjektivierten &quot;Bewertung&quot;, der sich SuS jetzt noch in Teilen (oder bestimmten Fächern) durch Sachwissen entziehen können. Ich hänge nicht an traditioneller Leistungsüberprüfung. Ich persönlich brauche aber ein Instrument zur Reflektion meines eigenen Unterrichts mit dem Ziel einer evolutionären Optimierung desselben durch die Zeit, was in Ansätzen eine objektive Überprüfung gestattet - klassische Klassenarbeiten sind in Teilen ein solches Instrument, weil darin schon meinen Unterricht teilweise wiedererkenne - in Stärken und Schwächen. Das dürfte schwierig in der Realisierung werden mit Worten wie &quot;Bildungsstandards&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Lisa, für Erkenntnis, dass zwischen Kompetenzdefinition und ihrer Umsetzung/Ausgestaltung in den Curricula ein Spannungsfeld besteht. Das war mir als &#8222;Lehrplanleser&#8220; so nicht bekannt. </p>
<p>&#8222;Kompetenz ist &#8218;die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können.'&#8220;</p>
<p>Nach dieser Definition sind Kompetenzen nicht messbar, weil die psychischen Prozesse, die zu einem solchermaßen definierten Ziel führen, dermaßen komplex sein dürften, dass soetwas wie &#8222;Leistungsmessung&#8220; mir in diesem Kontext absurd erscheint. Haben wir keine brauchbaren Instrumente zu dieser &#8222;Leistungsermittlung&#8220;, so besteht in meinen Augen die Gefahr einer stark subjektivierten &#8222;Bewertung&#8220;, der sich SuS jetzt noch in Teilen (oder bestimmten Fächern) durch Sachwissen entziehen können. Ich hänge nicht an traditioneller Leistungsüberprüfung. Ich persönlich brauche aber ein Instrument zur Reflektion meines eigenen Unterrichts mit dem Ziel einer evolutionären Optimierung desselben durch die Zeit, was in Ansätzen eine objektive Überprüfung gestattet &#8211; klassische Klassenarbeiten sind in Teilen ein solches Instrument, weil darin schon meinen Unterricht teilweise wiedererkenne &#8211; in Stärken und Schwächen. Das dürfte schwierig in der Realisierung werden mit Worten wie &#8222;Bildungsstandards&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lisa Rosa		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/comment-page-1/#comment-1833</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lisa Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 11:39:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2032#comment-1833</guid>

					<description><![CDATA[3
Fundamental wichtig finde ich in Herrn Larbigs Ausführungen die Klärung, dass Kompetenzorientierung (im Weinertschen Sinne) sich nicht mit Standardisierungsvorstellungen verträgt. &quot;One size fits all&quot; kann in diesem Sinne kaum zur Erreichung von key competencies führen, also zur selbstständigen Wissenskonstruktionen und eigenen Deutungen - allenfalls zur Übernahme von vorgegebenen &quot;Wissensbeständen&quot; und Deutungen von Welt. Ich denke auch, dass Kompetenzen oder Literacy wie Herr Larbig sie versteht, nur mit individuellen offenen Curricula möglich ist. Klar krempelt das im Grunde das ganze bestehende Bildungssystem um. Davor scheuen Bildungspolitik und Bildungsadminitration der bestehenden Institutionen zurück. Die Bildungsstandards Geschichte bspw. widersprechen schon im Ansatz dem Kompetenzmodell &quot;Historisches Denken&quot; von Schreiber/Körber/v. Borries&quot;. Letztere werden darum auch nicht von den Bildungsplanmachern aufgenommen. Wie widersprüchlich die Praxis derzeit aussehen kann: Ich arbeite mit Körber zusammen und biete Lehrerfortbildungen auf der Grundlage des Kompetenzmodells an - und neben mir und über den Hof rüber sitzen die Lehrplangestalter und passen die Lehrpläne an die Bildungsstandards Geschichte an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>3<br />
Fundamental wichtig finde ich in Herrn Larbigs Ausführungen die Klärung, dass Kompetenzorientierung (im Weinertschen Sinne) sich nicht mit Standardisierungsvorstellungen verträgt. &#8222;One size fits all&#8220; kann in diesem Sinne kaum zur Erreichung von key competencies führen, also zur selbstständigen Wissenskonstruktionen und eigenen Deutungen &#8211; allenfalls zur Übernahme von vorgegebenen &#8222;Wissensbeständen&#8220; und Deutungen von Welt. Ich denke auch, dass Kompetenzen oder Literacy wie Herr Larbig sie versteht, nur mit individuellen offenen Curricula möglich ist. Klar krempelt das im Grunde das ganze bestehende Bildungssystem um. Davor scheuen Bildungspolitik und Bildungsadminitration der bestehenden Institutionen zurück. Die Bildungsstandards Geschichte bspw. widersprechen schon im Ansatz dem Kompetenzmodell &#8222;Historisches Denken&#8220; von Schreiber/Körber/v. Borries&#8220;. Letztere werden darum auch nicht von den Bildungsplanmachern aufgenommen. Wie widersprüchlich die Praxis derzeit aussehen kann: Ich arbeite mit Körber zusammen und biete Lehrerfortbildungen auf der Grundlage des Kompetenzmodells an &#8211; und neben mir und über den Hof rüber sitzen die Lehrplangestalter und passen die Lehrpläne an die Bildungsstandards Geschichte an.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lisa Rosa		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/comment-page-1/#comment-1832</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lisa Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 10:57:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2032#comment-1832</guid>

					<description><![CDATA[2
Das bisher überzeugendste Kompetenzmodell für ein Fach/eine Domäne ist das für Geschichte:
Körber, Andreas; Schreiber, Waltraud; Schöner, Alexander (Hgg.; 2007): Kompetenzen historischen Denkens. Ein Strukturmodell als Beitrag zur Kompetenzorientierung in der Geschichtsdidaktik. Neuried: ars una
Im Netz gibt es eine ppt für die Lehrerfortbildung, da kann man ein bißchen was davon sehen: 
Waltraud Schreiber, Geschichte denken statt pauken. http://www.geschichtsunterricht-anders.de/lehrerfortbildung/Theorie.pdf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2<br />
Das bisher überzeugendste Kompetenzmodell für ein Fach/eine Domäne ist das für Geschichte:<br />
Körber, Andreas; Schreiber, Waltraud; Schöner, Alexander (Hgg.; 2007): Kompetenzen historischen Denkens. Ein Strukturmodell als Beitrag zur Kompetenzorientierung in der Geschichtsdidaktik. Neuried: ars una<br />
Im Netz gibt es eine ppt für die Lehrerfortbildung, da kann man ein bißchen was davon sehen:<br />
Waltraud Schreiber, Geschichte denken statt pauken. <a href="http://www.geschichtsunterricht-anders.de/lehrerfortbildung/Theorie.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.geschichtsunterricht-anders.de/lehrerfortbildung/Theorie.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lisa Rosa		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/comment-page-1/#comment-1831</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lisa Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 10:45:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2032#comment-1831</guid>

					<description><![CDATA[Die Frage ist immer, welchen Kompetenzbegriff man hat. Auch im Englischen gibt es den Begriff competency und ist also auch nicht etwa identisch mit skills oder ability. Das Problem ist: Nehmen wir einen Alltagsbegriff -mit einem entsprechend großen Assoziationsfeld und vielen Synonyma - oder benutzen wir in der bildungsdiskussion einen wissenschaftlichen Begriff? Auch bei letzterem gibt es unterschiedliche Definitionen. Die weitestgehende und in internationalen Zusammenhängen bevorzugte Def. stammt von Franz E. Weinert: Kompentenz ist „die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können.“ 
Man sieht: Hier wird nicht Kompetenz gegen &quot;Inhalt&quot; oder &quot;Wissen&quot; gesetzt, im Gegenteil: Kompetenz ist die am Handeln messbare umfassende Fähigkeit, ein Problem zu lösen, schließt also selbstverständlich kognitives Wissen - &quot;Inhalte&quot; - mit ein. Einen umfassenderen Begriff dafür, etwas zu Können/zu Wissen haben wir gar nicht.
Nun wird Kompetenz ja nicht nur in den Bildungswissenschaften - mit wissenschaftlichem Begriff - verwendet, sondern v.a. in der Bildungspolitik und in den Lehrplänen. In der Bildungspolitik weit oben international stützt man sich tatsächlich auf Weinerts Begriff. Herausgekommen sind z.B. die wirklich sehr guten &quot;definition and selection of cey competencies&quot;, die unten in der Bildungsadministration der Lehrplanwelt leider kaum jemand kennt. In der &quot;Lehrplangestalterwelt&quot; gibt es zwei Modi des Sprechens: a) Absichtsgeschwurbel in der Einleitung. Da ist oft viel von Kompetenzen, möglicherweise heute sogar von &quot;Kompetenzen in der Wissensgesellschaft&quot; die Rede - in unverbindlichem mal mehr, mal weniger kohärentem und logischem Stil, je nach Sprachfähigkeit des formulierenden Personals. Im zweiten Teil geht&#039;s dann zur Pragmatik über. Oft gibt es keinen erkennbaren Zusammenhang zwiwschen Teil 1 (normative Absichtserklärungen) und Teil 2 (der eigentliche Lehrplan). Teil 2 ist häufig ein etwas modernisiertes Bekanntes: nämlich eine Stoffsammlung bzw. Themensammlung mit dazugehörigen daran zu lernenden Fähigkeiten, Wissen, Zielen (heute &quot;Kompetenzen&quot; genannt). Was der Unterschied zwischen formulierten Fähigkeiten, Lernzielen, Kompetenzen sein soll, wird meist nicht ersichtlich, denn eins wies andere wird synonym verwendet. 
Das große ungelöste Problem in der Praxis:
Wie kann man den Weinertschen Begriff &quot;herunterbrechen&quot; auf einzelne Fächer/Gegenstände usw. - mithin also operationalisieren - ohne dass wesentlicher Inhalt des Begriffs zum Teufel geht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist immer, welchen Kompetenzbegriff man hat. Auch im Englischen gibt es den Begriff competency und ist also auch nicht etwa identisch mit skills oder ability. Das Problem ist: Nehmen wir einen Alltagsbegriff -mit einem entsprechend großen Assoziationsfeld und vielen Synonyma &#8211; oder benutzen wir in der bildungsdiskussion einen wissenschaftlichen Begriff? Auch bei letzterem gibt es unterschiedliche Definitionen. Die weitestgehende und in internationalen Zusammenhängen bevorzugte Def. stammt von Franz E. Weinert: Kompentenz ist „die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können.“<br />
Man sieht: Hier wird nicht Kompetenz gegen &#8222;Inhalt&#8220; oder &#8222;Wissen&#8220; gesetzt, im Gegenteil: Kompetenz ist die am Handeln messbare umfassende Fähigkeit, ein Problem zu lösen, schließt also selbstverständlich kognitives Wissen &#8211; &#8222;Inhalte&#8220; &#8211; mit ein. Einen umfassenderen Begriff dafür, etwas zu Können/zu Wissen haben wir gar nicht.<br />
Nun wird Kompetenz ja nicht nur in den Bildungswissenschaften &#8211; mit wissenschaftlichem Begriff &#8211; verwendet, sondern v.a. in der Bildungspolitik und in den Lehrplänen. In der Bildungspolitik weit oben international stützt man sich tatsächlich auf Weinerts Begriff. Herausgekommen sind z.B. die wirklich sehr guten &#8222;definition and selection of cey competencies&#8220;, die unten in der Bildungsadministration der Lehrplanwelt leider kaum jemand kennt. In der &#8222;Lehrplangestalterwelt&#8220; gibt es zwei Modi des Sprechens: a) Absichtsgeschwurbel in der Einleitung. Da ist oft viel von Kompetenzen, möglicherweise heute sogar von &#8222;Kompetenzen in der Wissensgesellschaft&#8220; die Rede &#8211; in unverbindlichem mal mehr, mal weniger kohärentem und logischem Stil, je nach Sprachfähigkeit des formulierenden Personals. Im zweiten Teil geht&#8217;s dann zur Pragmatik über. Oft gibt es keinen erkennbaren Zusammenhang zwiwschen Teil 1 (normative Absichtserklärungen) und Teil 2 (der eigentliche Lehrplan). Teil 2 ist häufig ein etwas modernisiertes Bekanntes: nämlich eine Stoffsammlung bzw. Themensammlung mit dazugehörigen daran zu lernenden Fähigkeiten, Wissen, Zielen (heute &#8222;Kompetenzen&#8220; genannt). Was der Unterschied zwischen formulierten Fähigkeiten, Lernzielen, Kompetenzen sein soll, wird meist nicht ersichtlich, denn eins wies andere wird synonym verwendet.<br />
Das große ungelöste Problem in der Praxis:<br />
Wie kann man den Weinertschen Begriff &#8222;herunterbrechen&#8220; auf einzelne Fächer/Gegenstände usw. &#8211; mithin also operationalisieren &#8211; ohne dass wesentlicher Inhalt des Begriffs zum Teufel geht?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Maik Riecken		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2009/09/20/zwischen-kompetenzen-und-literacy-oder-ohne-inhalt-keine-kompetenz/comment-page-1/#comment-1828</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maik Riecken]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 05:30:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2032#comment-1828</guid>

					<description><![CDATA[&quot;sondern muss es vielmehr als Herausforderung und Verpflichtung verstehen, junge Lernende mit SpezialistInnen und anderen Wissensressourcen in Kontakt zu bringen,&quot;

Wenn ich das von den SpezialistInnen aus denke - ich halte mich selbst auf einigen Gebieten dafür - bekomme ich ein Problem. Es ist doch jetzt schon in nahezu jeder Community, jedem Forum so, dass SpezialistInnen rar und Fragende im Überfluss vorhanden sind. Wie halte ich derartige &quot;inhaltliche Leistungsträger&quot; bei der Stange?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;sondern muss es vielmehr als Herausforderung und Verpflichtung verstehen, junge Lernende mit SpezialistInnen und anderen Wissensressourcen in Kontakt zu bringen,&#8220;</p>
<p>Wenn ich das von den SpezialistInnen aus denke &#8211; ich halte mich selbst auf einigen Gebieten dafür &#8211; bekomme ich ein Problem. Es ist doch jetzt schon in nahezu jeder Community, jedem Forum so, dass SpezialistInnen rar und Fragende im Überfluss vorhanden sind. Wie halte ich derartige &#8222;inhaltliche Leistungsträger&#8220; bei der Stange?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
