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	Kommentare zu: Schulbücher und freie Unterrichtsmaterialien	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
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		<title>
		Von: Albrecht Müller		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-17642</link>

		<dc:creator><![CDATA[Albrecht Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 15:24:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ich habe im Dialog-über-Deutschland einen Beitrag zu dem Thema veröffentlicht (https://www.dialog-ueber-deutschland.de/ql?cms_idIdea=16704). Geht der in die richtige Richtung?&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe im Dialog-über-Deutschland einen Beitrag zu dem Thema veröffentlicht (<a href="https://www.dialog-ueber-deutschland.de/ql?cms_idIdea=16704" rel="nofollow ugc">https://www.dialog-ueber-deutschland.de/ql?cms_idIdea=16704</a>). Geht der in die richtige Richtung?</p>
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		<title>
		Von: Deutschstunden		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-17281</link>

		<dc:creator><![CDATA[Deutschstunden]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 20:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Freie Unterrichtsmaterialien gibt es ja zuhauf im Netz - manche (wie oben bereits schon erwähnt) durchaus brauchbar, andere weniger. Da ließen sich viele Beispiele benennen, eine &#039;wertneutrale&#039; Liste gibt es z.B. hier: http://www.dmoz.org/World/Deutsch/Wissen/Bildung/Schule/Unterrichtsf%C3%A4cher/ . Manche der Materialien auf diesen Seiten sind bereits als CC gekennzeichnet - der Gedanke des kollaborativen Arbeitens ist in der &quot;Lehrer-Community&quot; also durchaus vorhanden.
Was spräche dagegen, ein &quot;Digitales Schulbuch&quot; modular aufzubauen - und hierfür auch &quot;Textspenden&quot; zu akzeptieren (oder sogar gezielt &quot;Anbieter&quot; hierum zu bitten). Diese könnten - nach einem Peer Review Prozess - übernommen oder weiter bearbeitet werden. So ließen sich evtl. schneller Inhalte erstellen &#038; Ergebnisse erzielen.
Ein weiterer Gedanke zum Thema &quot;modularer Aufbau&quot;: Vielleicht wäre eine Aufgabensammlung wie sie bei Smart ( http://btmdx1.mat.uni-bayreuth.de/smart/wp/ ) für Mathe umgesetzt wurde, auch praktisch für andere Fächer...&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freie Unterrichtsmaterialien gibt es ja zuhauf im Netz &#8211; manche (wie oben bereits schon erwähnt) durchaus brauchbar, andere weniger. Da ließen sich viele Beispiele benennen, eine &#8218;wertneutrale&#8216; Liste gibt es z.B. hier: <a href="http://www.dmoz.org/World/Deutsch/Wissen/Bildung/Schule/Unterrichtsf%C3%A4cher/" rel="nofollow ugc">http://www.dmoz.org/World/Deutsch/Wissen/Bildung/Schule/Unterrichtsf%C3%A4cher/</a> . Manche der Materialien auf diesen Seiten sind bereits als CC gekennzeichnet &#8211; der Gedanke des kollaborativen Arbeitens ist in der &#8222;Lehrer-Community&#8220; also durchaus vorhanden.<br />
Was spräche dagegen, ein &#8222;Digitales Schulbuch&#8220; modular aufzubauen &#8211; und hierfür auch &#8222;Textspenden&#8220; zu akzeptieren (oder sogar gezielt &#8222;Anbieter&#8220; hierum zu bitten). Diese könnten &#8211; nach einem Peer Review Prozess &#8211; übernommen oder weiter bearbeitet werden. So ließen sich evtl. schneller Inhalte erstellen &amp; Ergebnisse erzielen.<br />
Ein weiterer Gedanke zum Thema &#8222;modularer Aufbau&#8220;: Vielleicht wäre eine Aufgabensammlung wie sie bei Smart ( <a href="http://btmdx1.mat.uni-bayreuth.de/smart/wp/" rel="nofollow ugc">http://btmdx1.mat.uni-bayreuth.de/smart/wp/</a> ) für Mathe umgesetzt wurde, auch praktisch für andere Fächer&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wie E-Books und E-Magazines schulisches und wissenschaftliches Arbeiten verändern können &#124; CIPPool		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-4507</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wie E-Books und E-Magazines schulisches und wissenschaftliches Arbeiten verändern können &#124; CIPPool]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 17:39:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] Der Wikipedia-Artikel zu Open Educational Resources, die für freien Zugang zu Lehr- und Lerninhalten stehen. (Dank an Herrn Schaumburg.) [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Der Wikipedia-Artikel zu Open Educational Resources, die für freien Zugang zu Lehr- und Lerninhalten stehen. (Dank an Herrn Schaumburg.) [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schulbücher sind langweilig &#171; Damian Duchamps&#39; Blog		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-3722</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schulbücher sind langweilig &#171; Damian Duchamps&#39; Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 12:43:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2698#comment-3722</guid>

					<description><![CDATA[[...] auch Schulbücher und ihre Zukunft bei Monsieur Becker und Schulbücher und freie Unterrichtsmaterialien (und mein Kommentar dort) bei Herrn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] auch Schulbücher und ihre Zukunft bei Monsieur Becker und Schulbücher und freie Unterrichtsmaterialien (und mein Kommentar dort) bei Herrn [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Herr Larbig		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-3721</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herr Larbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 12:41:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2698#comment-3721</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-3720&quot;&gt;Damian Duchamps&lt;/a&gt;.

Dass hier gerade 4teachers.de als, wie ich es lese, „gutes Beispiel“ erwähnt wird, überrascht mich dann doch sehr, angesichts der Qualität der Materialien, die dort oft abgründig ist…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-3720">Damian Duchamps</a>.</p>
<p>Dass hier gerade 4teachers.de als, wie ich es lese, „gutes Beispiel“ erwähnt wird, überrascht mich dann doch sehr, angesichts der Qualität der Materialien, die dort oft abgründig ist…</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Damian Duchamps		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-3720</link>

		<dc:creator><![CDATA[Damian Duchamps]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 12:38:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Herr Larbig
&quot;Ein Problem digitaler Instrumente ergibt sich im Rahmen von Prüfungen&quot;. Wenn es um das Abprüfen von Faktenwissen geht, dann sind digitale Instrumente, ob mit oder ohne Internetzugang sicher ein Problem.
Dass es doch geht, zeigen Beispiele wie jenes aus Dänemark, welches Steen Lassen in seiner Keynote auf der Auftaktveranstaltung zum D21-Projekt vorstellte: &lt;a&gt; Vortrag 18.01.2010, Berlin on Scribd&lt;/a&gt;.
Man umgeht das Problem einfach, indem man einmal Regeln setzt und dann ganz andere Aufgabenstellungen wählt.

Mit dem Problem Schulbuch hatte ich mich dieser Tage auch beschäftigt, da es mir seit langem im Kopf umgeht. Dabei hatte ich aber diesen lesenswerten Beitrag noch nicht gelesen.

Bei freien Materialien wird Qualität immer ein Problem bleiben, wie auch diverse Materialbörsen zeigen. Entweder bedarf es dann einer redaktionellen Betreuung, wie z.B. bei &lt;a href=&quot;http://www.4teachers.de&quot;&gt;4teacher&lt;/a&gt; oder die Community muss sich selbst durch Überarbeitung oder Ratingsysteme um Qualität bemühen.

Lehrer greifen immer dann zu selbsterstellten Materialien, wenn das Lehrwerk nicht das hergibt, was entweder die Schüler benötigen oder die Lehrer von ihm erwarten. Schulbücher sind letztlich nichts anderes als Angebote. Verpflichtend sind sie nicht. Doch da die Erstellung von Material zeit- und oft auch kostenaufwändig ist, nimmt man halt das Buch.

Wir werden als Lehrer auch in Zukunft auf die professionellen Angebote der Bildungsverlage setzten müssen, und das ist auch durchaus vernünftig, denn diese haben die Ressourcen, um qualitativ hochwertige Materialien zu erstellen und zu pflegen.

Diese Inhalte sollten modularisiert angeboten werden. In dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://monsieur-becker.de/2010/05/schulbuecher-zukunft/&quot;&gt;Schulbücher und ihre Zukunft&lt;/a&gt; folgt Monsieur Becker einer solchen Idee., Ich persönlich halte dieses für den vernünftigsten Weg. Wenn es dann noch möglich ist, Module verschiedener Anbieter - von Verlagen bis Open Content und eigene Kreationen - einzubinden, dann wird die Sache rund. Schulen müssen in der Lage sein, über eine Modularisierung und die Wahlmöglichkeiten, ihrem individuellen Schulprofil Rechnung zu tragen. Außerdem sollte das Material eben auch der Individualität der Lernwege verschiedener Schüler gerecht werden.
Bildungsverlage machen bisher nur zaghafte Vorstöße in diese Richtung, etwa mit Portalen zum Kauf und Download von Unterrichtsmaterialien, womit vor allem Arbeitsblätter gemeint sind. Für Verlage ergibt sich hier ein gewaltiges Potential. Allerdings müssen dafür bestehende Strukturen verändert werden. Das betrifft die Genehmigungsverfahren für Lehrmaterialien von Seiten der Länder wie auch die Verlagsstrukturen selbst.
Verlage setzen derzeit noch auf ihr bestehendes Papiermodell und halten, wie andere Branchen, daran auch noch krampfhaft fest. In dem Moment, wo Lernmaterialen vor allem auf eine digitale Schiene schwenken, müssen alte Strukturen, wie bestehende Vertriebskanäle und Produktionskapazitäten ab- bzw. umgebaut werden. Neue Kapazitäten für die redaktionelle Erstellung und Betreuung von digitalen Inhalten müssen geschaffen werden. 
Mit dem sich verändernden Geschäftsmodell werden auch tiefgreifende Veränderungen in der Ertragsverteilung im Unternehmen kommen. Man wird keine großen Summen mehr mit Bestellungen von zigtausenden von Exemplaren einzelner Lehrwerke mehr verdienen. Vielmehr wird man kleine Summen über unzählig viele Kleinabnahmen verdienen, aber auch Kleinvieh macht Mist. Für Verlage ist dieses Umdenken sehr schwierig. Es eröffnet jedoch auch Möglichkeiten für Newcomer, sich an diesem derzeit sehr geschlossenen Markt zu etablieren. 
Quality pays off. Wer in der Lage ist, hochwertige Materialien anzubieten, der wird in einem Zeitalter digitaler und modularisierter Inhalte an die Oberfläche steigen und Abnehmer finden. Eductional conent can go viral too. Das ist sicher.
Meine Gedanken zum Thema überschneiden sich in Teilen mit dem hier genannten. Wer&#039;s nachlesen mag, findet es unter: &lt;a href=&quot;http://damianduchamps.wordpress.com/2010/05/08/schulbucher-sind-langweilig/&quot;&gt;Schulbücher sind langweilig&lt;/a&gt;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Herr Larbig<br />
&#8222;Ein Problem digitaler Instrumente ergibt sich im Rahmen von Prüfungen&#8220;. Wenn es um das Abprüfen von Faktenwissen geht, dann sind digitale Instrumente, ob mit oder ohne Internetzugang sicher ein Problem.<br />
Dass es doch geht, zeigen Beispiele wie jenes aus Dänemark, welches Steen Lassen in seiner Keynote auf der Auftaktveranstaltung zum D21-Projekt vorstellte: <a> Vortrag 18.01.2010, Berlin on Scribd</a>.<br />
Man umgeht das Problem einfach, indem man einmal Regeln setzt und dann ganz andere Aufgabenstellungen wählt.</p>
<p>Mit dem Problem Schulbuch hatte ich mich dieser Tage auch beschäftigt, da es mir seit langem im Kopf umgeht. Dabei hatte ich aber diesen lesenswerten Beitrag noch nicht gelesen.</p>
<p>Bei freien Materialien wird Qualität immer ein Problem bleiben, wie auch diverse Materialbörsen zeigen. Entweder bedarf es dann einer redaktionellen Betreuung, wie z.B. bei <a href="http://www.4teachers.de">4teacher</a> oder die Community muss sich selbst durch Überarbeitung oder Ratingsysteme um Qualität bemühen.</p>
<p>Lehrer greifen immer dann zu selbsterstellten Materialien, wenn das Lehrwerk nicht das hergibt, was entweder die Schüler benötigen oder die Lehrer von ihm erwarten. Schulbücher sind letztlich nichts anderes als Angebote. Verpflichtend sind sie nicht. Doch da die Erstellung von Material zeit- und oft auch kostenaufwändig ist, nimmt man halt das Buch.</p>
<p>Wir werden als Lehrer auch in Zukunft auf die professionellen Angebote der Bildungsverlage setzten müssen, und das ist auch durchaus vernünftig, denn diese haben die Ressourcen, um qualitativ hochwertige Materialien zu erstellen und zu pflegen.</p>
<p>Diese Inhalte sollten modularisiert angeboten werden. In dem Beitrag <a href="http://monsieur-becker.de/2010/05/schulbuecher-zukunft/">Schulbücher und ihre Zukunft</a> folgt Monsieur Becker einer solchen Idee., Ich persönlich halte dieses für den vernünftigsten Weg. Wenn es dann noch möglich ist, Module verschiedener Anbieter &#8211; von Verlagen bis Open Content und eigene Kreationen &#8211; einzubinden, dann wird die Sache rund. Schulen müssen in der Lage sein, über eine Modularisierung und die Wahlmöglichkeiten, ihrem individuellen Schulprofil Rechnung zu tragen. Außerdem sollte das Material eben auch der Individualität der Lernwege verschiedener Schüler gerecht werden.<br />
Bildungsverlage machen bisher nur zaghafte Vorstöße in diese Richtung, etwa mit Portalen zum Kauf und Download von Unterrichtsmaterialien, womit vor allem Arbeitsblätter gemeint sind. Für Verlage ergibt sich hier ein gewaltiges Potential. Allerdings müssen dafür bestehende Strukturen verändert werden. Das betrifft die Genehmigungsverfahren für Lehrmaterialien von Seiten der Länder wie auch die Verlagsstrukturen selbst.<br />
Verlage setzen derzeit noch auf ihr bestehendes Papiermodell und halten, wie andere Branchen, daran auch noch krampfhaft fest. In dem Moment, wo Lernmaterialen vor allem auf eine digitale Schiene schwenken, müssen alte Strukturen, wie bestehende Vertriebskanäle und Produktionskapazitäten ab- bzw. umgebaut werden. Neue Kapazitäten für die redaktionelle Erstellung und Betreuung von digitalen Inhalten müssen geschaffen werden.<br />
Mit dem sich verändernden Geschäftsmodell werden auch tiefgreifende Veränderungen in der Ertragsverteilung im Unternehmen kommen. Man wird keine großen Summen mehr mit Bestellungen von zigtausenden von Exemplaren einzelner Lehrwerke mehr verdienen. Vielmehr wird man kleine Summen über unzählig viele Kleinabnahmen verdienen, aber auch Kleinvieh macht Mist. Für Verlage ist dieses Umdenken sehr schwierig. Es eröffnet jedoch auch Möglichkeiten für Newcomer, sich an diesem derzeit sehr geschlossenen Markt zu etablieren.<br />
Quality pays off. Wer in der Lage ist, hochwertige Materialien anzubieten, der wird in einem Zeitalter digitaler und modularisierter Inhalte an die Oberfläche steigen und Abnehmer finden. Eductional conent can go viral too. Das ist sicher.<br />
Meine Gedanken zum Thema überschneiden sich in Teilen mit dem hier genannten. Wer&#8217;s nachlesen mag, findet es unter: <a href="http://damianduchamps.wordpress.com/2010/05/08/schulbucher-sind-langweilig/">Schulbücher sind langweilig</a>.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Herr Rau		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-3696</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herr Rau]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 16:09:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Aber das ist vielleicht ein Preis den es kostet, wenn man aus der &#039;Warum soll ein anderer einen Vorteil von meiner Arbeitszeit haben&#039;-Mentalität heraus kommen will.&quot;

Damit habe ich auch kein Problem. Vielleicht ist der dafür nett zu Kindern oder sonstwie produktiv. Und selbst wenn nicht, was soll&#039;s.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Aber das ist vielleicht ein Preis den es kostet, wenn man aus der &#8218;Warum soll ein anderer einen Vorteil von meiner Arbeitszeit haben&#8216;-Mentalität heraus kommen will.&#8220;</p>
<p>Damit habe ich auch kein Problem. Vielleicht ist der dafür nett zu Kindern oder sonstwie produktiv. Und selbst wenn nicht, was soll&#8217;s.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Herr Larbig		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-3695</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herr Larbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 14:06:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-3694&quot;&gt;Fontanefan&lt;/a&gt;.

Die Qualitätsstandards sind genau der Grund, warum ich folgendes in den Beitrag aufgenommen habe:

&lt;blockquote&gt;Dabei müssten Instrumente der Qualitätssicherung der entstehenden Materialien von Anfang mit gedacht werden, auch wenn  es sich im Bereich der OpenSource-Software gezeigt hat, dass das kollaboratives Arbeiten zu eher besseren Ergebnissen führt als manche proprietäre Softwarlösungen bieten kann.&lt;/blockquote&gt;

Es geht eben nicht darum, die Materialien aus der Hand zu geben, sondern zu einer Form der Kollaboration zu kommen, die Materialien gegebenenfalls verbessert oder für unterschiedlichen Zwecke (Differenzierung) unterschiedliche Versionen zur Verfügung stellt. 

Dabei kann natürlich auch nicht ausgeschlossen werden, dass sich jemand solches Material herunter lädt und dann x-Mal vervielfältigt, ohne sich 1. am Prozess zu beteiligen und 2. zu schauen, ob das Material zu dessen Gunsten überarbeitet wurde. – Aber das ist dann dessen „Problem“ und vielleicht ein Preis den es kostet, wenn man aus der „Meine Materialien gehören nur mir“- oder „Warum soll ein anderer einen Vorteil von meiner Arbeitszeit haben, soll er doch selbst auf seine Überstunden kommen“-Mentalität heraus kommen will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-3694">Fontanefan</a>.</p>
<p>Die Qualitätsstandards sind genau der Grund, warum ich folgendes in den Beitrag aufgenommen habe:</p>
<blockquote><p>Dabei müssten Instrumente der Qualitätssicherung der entstehenden Materialien von Anfang mit gedacht werden, auch wenn  es sich im Bereich der OpenSource-Software gezeigt hat, dass das kollaboratives Arbeiten zu eher besseren Ergebnissen führt als manche proprietäre Softwarlösungen bieten kann.</p></blockquote>
<p>Es geht eben nicht darum, die Materialien aus der Hand zu geben, sondern zu einer Form der Kollaboration zu kommen, die Materialien gegebenenfalls verbessert oder für unterschiedlichen Zwecke (Differenzierung) unterschiedliche Versionen zur Verfügung stellt. </p>
<p>Dabei kann natürlich auch nicht ausgeschlossen werden, dass sich jemand solches Material herunter lädt und dann x-Mal vervielfältigt, ohne sich 1. am Prozess zu beteiligen und 2. zu schauen, ob das Material zu dessen Gunsten überarbeitet wurde. – Aber das ist dann dessen „Problem“ und vielleicht ein Preis den es kostet, wenn man aus der „Meine Materialien gehören nur mir“- oder „Warum soll ein anderer einen Vorteil von meiner Arbeitszeit haben, soll er doch selbst auf seine Überstunden kommen“-Mentalität heraus kommen will.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fontanefan		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-3694</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fontanefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 13:58:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ubahnverleih @Herr Rau Außerdem ist da das Problem der Qualitätsstandards. Was man für seine eigenen Zwecke erstellt hat, kann man bei jedem Unterrichtseinsatz - wenn nötig - verbessern. Bei etwas, was man aus der Hand gegeben hat, kann man das nicht.
Ein Kollege hat sich mal darauf eingelassen, zwei kleine Arbeitsblätter ins Netz zu stellen. Nachdem sie jetzt 26 000 mal abgerufen worden sind, meinte er: &quot;Das war doch nur für die eine Stunde, das ist doch völlig unvollständig. Ich hätte es nicht aus der Hand geben sollen.&quot;
Ich selbst helfe mir dadurch, dass ich das meiste in ein Wiki stelle, wo andere es verbessern können. Aber auch das ist nicht jedermanns Sache.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ubahnverleih @Herr Rau Außerdem ist da das Problem der Qualitätsstandards. Was man für seine eigenen Zwecke erstellt hat, kann man bei jedem Unterrichtseinsatz &#8211; wenn nötig &#8211; verbessern. Bei etwas, was man aus der Hand gegeben hat, kann man das nicht.<br />
Ein Kollege hat sich mal darauf eingelassen, zwei kleine Arbeitsblätter ins Netz zu stellen. Nachdem sie jetzt 26 000 mal abgerufen worden sind, meinte er: &#8222;Das war doch nur für die eine Stunde, das ist doch völlig unvollständig. Ich hätte es nicht aus der Hand geben sollen.&#8220;<br />
Ich selbst helfe mir dadurch, dass ich das meiste in ein Wiki stelle, wo andere es verbessern können. Aber auch das ist nicht jedermanns Sache.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Herr Rau		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/05/01/schulbuecher-und-freie-unterrichtsmaterialien/comment-page-1/#comment-3684</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herr Rau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 04:41:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2698#comment-3684</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Was schadet es wenn die kopiert werden? Am Ende wird die Arbeit, die sich der Lehrer macht vom Staat durch die Steuern der Bürger bezahlt.&quot;

Schwierig. Bei öffentlich-rechtlichem Material sehe ich das ein. Bei Lehrern nicht: a) weniger Motivation, Material zu erstellen, b) Schulbuchverlage müssen dann gar nichts mehr zahlen, c) vor allem gibt es keine Grenze zwischen Arbeits- und Freizeit; Lehrer arbeiten nicht innerhalb von Einzelaufträgen mit definiertem Ergebnis. Ist denn alles, was ein Lehrer außerhalb der Unterrichtszeit macht, von den Bürgern bezahlt und gehört den Bürgern?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Was schadet es wenn die kopiert werden? Am Ende wird die Arbeit, die sich der Lehrer macht vom Staat durch die Steuern der Bürger bezahlt.&#8220;</p>
<p>Schwierig. Bei öffentlich-rechtlichem Material sehe ich das ein. Bei Lehrern nicht: a) weniger Motivation, Material zu erstellen, b) Schulbuchverlage müssen dann gar nichts mehr zahlen, c) vor allem gibt es keine Grenze zwischen Arbeits- und Freizeit; Lehrer arbeiten nicht innerhalb von Einzelaufträgen mit definiertem Ergebnis. Ist denn alles, was ein Lehrer außerhalb der Unterrichtszeit macht, von den Bürgern bezahlt und gehört den Bürgern?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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