<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Binäre Codes und die Bildung der Zukunft: Eine Replik zu Schirrmachers „Payback“	</title>
	<atom:link href="https://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/</link>
	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 24 May 2010 22:46:08 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Fontanefan		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/comment-page-1/#comment-3807</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fontanefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 20:30:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2715#comment-3807</guid>

					<description><![CDATA[Mit Disziplin könnte es möglich sein, sich dem Informationsüberangebot zu entziehen und - schwieriger - sich nicht von Empfehlungen von Maschinen abhängig zu machen.
Ich sehe allerdings zwei Probleme:
1. Wie groß ist der psychische Aufwand, wie viel Energie kostet es, sich nicht von der Maschine helfen zu lassen?
2. Wie stellen wir sicher, dass wir nicht unsere unbewussten Entscheidungen durch Computer ersetzen lassen?
Dazu etwas ausführlicher: 
Vermutlich haben viele sich schon einmal vor einer schwierigen Arbeit gedrückt und etwas anderes getan. (Die, die das nicht kennen, kennen aber vielleicht den Schrecken des Schriftstellers vor dem weißen Papier.)
Die Maschine erleichtert in diesem Fall das Anfangen, weil man erst einmal recherchieren und copy and paste betreiben kann, dann das Recherchierte ordnen etc.
Was aber, wenn während der Zeit, wo wir zögern unser Unbewusstes Handlungsalternativen aussortieren sollte? Es gibt Ergebnisse der Hirnforschung, wonach komplexe Entscheidungen besser unbewusst (&quot;aus dem Bauch heraus&quot;) getroffen werden. Findet nicht bei der Abkürzung der quälenden Unsicherheit vor dem Arbeitsbeginn oder an einem schwierigen Übergang eine gefährliche Komplexitätsreduktion statt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Disziplin könnte es möglich sein, sich dem Informationsüberangebot zu entziehen und &#8211; schwieriger &#8211; sich nicht von Empfehlungen von Maschinen abhängig zu machen.<br />
Ich sehe allerdings zwei Probleme:<br />
1. Wie groß ist der psychische Aufwand, wie viel Energie kostet es, sich nicht von der Maschine helfen zu lassen?<br />
2. Wie stellen wir sicher, dass wir nicht unsere unbewussten Entscheidungen durch Computer ersetzen lassen?<br />
Dazu etwas ausführlicher:<br />
Vermutlich haben viele sich schon einmal vor einer schwierigen Arbeit gedrückt und etwas anderes getan. (Die, die das nicht kennen, kennen aber vielleicht den Schrecken des Schriftstellers vor dem weißen Papier.)<br />
Die Maschine erleichtert in diesem Fall das Anfangen, weil man erst einmal recherchieren und copy and paste betreiben kann, dann das Recherchierte ordnen etc.<br />
Was aber, wenn während der Zeit, wo wir zögern unser Unbewusstes Handlungsalternativen aussortieren sollte? Es gibt Ergebnisse der Hirnforschung, wonach komplexe Entscheidungen besser unbewusst (&#8222;aus dem Bauch heraus&#8220;) getroffen werden. Findet nicht bei der Abkürzung der quälenden Unsicherheit vor dem Arbeitsbeginn oder an einem schwierigen Übergang eine gefährliche Komplexitätsreduktion statt?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fontanefan		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/05/24/binaere-codes-und-die-bildung-der-zukunft-eine-replik-zu-schirrmachers-payback/comment-page-1/#comment-3806</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fontanefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 20:04:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=2715#comment-3806</guid>

					<description><![CDATA[Herzlichen Dank! Schirrmachers &quot;Payback&quot; stand auf meiner &quot;zu bearbeiten&quot;-Liste, und so gründlich hätte ich es nicht bearbeitet.

Zunächst: Dein Text ist komplex genug, dass ich nicht wage, hier gleich eine umfassende Stellungnahme abzugeben. Daher ein paar Einzelpunkte.
Das Problem der Ja-Nein-Entscheidungen ist m.E. nicht die eines binären Codes. Fuzzylogik (http://de.wikipedia.org/wiki/Fuzzylogik) lässt sich auch mit binärem Code herstellen.

Der Satz &quot;es ist heute schon kaum noch vorstellbar, wie man überhaupt je ohne diese Maschinen in der Lage gewesen sein kann, Texte zu schreiben, Wissenschaft zu betreiben ...&quot; ist zu verallgemeinert. Als Historiker finde ich ihn geradezu grotesk. Doch in anderer Form bezeichnet er in der Tat ein ernsthaftes Problem: Wenn wir glauben, Unterricht entpersonalisieren zu können, dann ist vorstellbar, dass in nicht allzu ferner Zeit viele nicht mehr wissen, wie man Wissenschaft ohne Maschinen betreiben kann.  
Ich werde auf andere Punkte zurückkommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Dank! Schirrmachers &#8222;Payback&#8220; stand auf meiner &#8222;zu bearbeiten&#8220;-Liste, und so gründlich hätte ich es nicht bearbeitet.</p>
<p>Zunächst: Dein Text ist komplex genug, dass ich nicht wage, hier gleich eine umfassende Stellungnahme abzugeben. Daher ein paar Einzelpunkte.<br />
Das Problem der Ja-Nein-Entscheidungen ist m.E. nicht die eines binären Codes. Fuzzylogik (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fuzzylogik" rel="nofollow ugc">http://de.wikipedia.org/wiki/Fuzzylogik</a>) lässt sich auch mit binärem Code herstellen.</p>
<p>Der Satz &#8222;es ist heute schon kaum noch vorstellbar, wie man überhaupt je ohne diese Maschinen in der Lage gewesen sein kann, Texte zu schreiben, Wissenschaft zu betreiben &#8230;&#8220; ist zu verallgemeinert. Als Historiker finde ich ihn geradezu grotesk. Doch in anderer Form bezeichnet er in der Tat ein ernsthaftes Problem: Wenn wir glauben, Unterricht entpersonalisieren zu können, dann ist vorstellbar, dass in nicht allzu ferner Zeit viele nicht mehr wissen, wie man Wissenschaft ohne Maschinen betreiben kann.<br />
Ich werde auf andere Punkte zurückkommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
