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	Kommentare zu: Gedichtinterpretation: Clemens Brentano, Sprich aus der Ferne	</title>
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		<title>
		Von: Nikhil		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nikhil]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 12:39:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Guten Tag, Herr Larbig.
Was ich aus ihrer Interpretation nicht entnehmen kann ist wie mit der Thematik des irrationalen und dunkeln umgegangen werden muss, denn so wie ich es verstehe wird in dem Gedicht die Traumwelt, der Idealzustand nicht nur einseitig thematisiert, gerade in Strophe 6 geht doch auch eine Bedrohung von der Welt aus oder? Ich bin mir in diesem Punkt jedoch unsicher. Insgesamt finde ich ihre Interpretation sehr hilfrreich, mir hilft jedoch gerade die Bestimmung des Metrums enorm.
Gruß Nikhil&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag, Herr Larbig.<br />
Was ich aus ihrer Interpretation nicht entnehmen kann ist wie mit der Thematik des irrationalen und dunkeln umgegangen werden muss, denn so wie ich es verstehe wird in dem Gedicht die Traumwelt, der Idealzustand nicht nur einseitig thematisiert, gerade in Strophe 6 geht doch auch eine Bedrohung von der Welt aus oder? Ich bin mir in diesem Punkt jedoch unsicher. Insgesamt finde ich ihre Interpretation sehr hilfrreich, mir hilft jedoch gerade die Bestimmung des Metrums enorm.<br />
Gruß Nikhil</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Melanie		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/09/24/gedichtinterpretation-clemens-brentano-sprich-aus-der-ferne/comment-page-1/#comment-6185</link>

		<dc:creator><![CDATA[Melanie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 12:12:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=4441#comment-6185</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Hallo Herr Larbig,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;im Zuge meiner Vorbereitung auf das anstehende Deutsch-Abitur bin ich auf Ihre Interpretation gestoßen. Zunächst möchte ich ein Lob aussprechen, denn ich finde, dass das Allumfassende in der Interpretation sehr gut beleuchtet wird. Weiterhin empfinde ich den Kontrast zwischen Licht und Schatten ebenfalls, dies ist mir bereits beim Lesen des Gedichtes aufgefallen, doch ich konnte es nicht explizit benennen. 
Eine persönliche Schwäche findet sich meinerseits im Finden des Versmaß, diese Fähigkeit bewundere ich sehr :P
Nun würde ich Ihnen sehr gern meine eigenen Ansätze nahe bringen, denn wie Sie erwähnten, ist dies nur eine Möglichkeit.
Ich empfinde das Gedicht zweidimensional, sowohl durch die Form gegeben (zwei seperat stehende Gedichte mit Unendlichkeitsanspruch durch die Gleichgestaltung von Anfang und Ende)wie auch durch die Doppelsinnigkeit die sich vielmals im Inhalt finden lässt: 
Das von Ihnen erwähnte Licht-Schatten Bild, 
aber auch die Gegenwärtigkeit des Göttlichen in der Nacht in Kontrast zur wirklichen Welt.
Die Romantiker besinnten sich sehr auf Gott und sahen sich selbst als Bindeglied der unüberbrückbaren Himmelswelt. (Romantische Ironie) Hier könnte man sogar so weit gehen eine Verzweiflung über das Bewusstsein der Lage des lyrischen Ichs herzuleiten, da es sich bewusst ist, dass das Göttliche nie zu erreichen ist. Auch eine neue Sichtweise kann hier auf das &quot;Fernweh&quot; des lyrischen Ichs gewonnen werden. 
Als Beleg würde sich evtl das &quot;Austragen der Sterne&quot; in der 2. längeren Strophe anbieten. Ich sehe hier die Tatsache illustriert, dass man nur in der Lage ist, das Himmelreich zu erreichen, wenn man stirbt. 
Ich weiß nicht, ob man so weit gehen kann, hier eine Todessehnsucht zu sehen, doch unweigerlich steht dies im Raum. 
Die Sehnsucht speist sich aus sich selbst, wie man dies schon sehr oft gehört hat, auch das lässt sich hierin schön sehen. Die immer wiederkehrende Nacht, mit ihren unfassbar/unbegreiflichen Sinneseindrücken überwältigt das lyrische Ich völlig. 
Allerdings ist auch wie ich finde und Sie hervorragend herausstellten, der Weg zur Erkenntnis, des Ganzen und Vollendeten in der Natur wichtig. Aus dem &quot;Griff nach den Sternen&quot; entwickelt sich ein &quot;durch den Wald gehen&quot; und die Natur scheint gemeinsam mit dem lyrischen Ich um die nicht zu erreichenden Träume zu trauern. Er wird somit eins mit der Natur, woraus sich finde ich auch die sinnesübergreifenden Wahrnehmungen ergeben. Verdeutlicht wird dies auch durch die vielen Personifikationen, mit denen es sich mit der Natur gleichstellt. Die Sterne sind wohl ein Sinnbild für die gestorbenen Seelen (angelehnt an meine eigene vorausgegangene Interpretationsidee). 
Anschließen würde ich mich auf jeden Fall mit der Steigerung der Empfindung durch die Nacht hindurch, es zeigt sich ein zeitlicher Ablauf.
Einleuchtend fand ich ebenfalls Ihre Einführung mit den &quot;Bedingungen&quot; durch die Konditionalsätze. Diese Besonderheit ist meinen Augen schlicht entgangen. (:
Eine weitere Idee zur letzen (langen) Strophe wäre noch die gemeinsame Trauern um das zu Ende gehen ihres gemeinsamen &quot;Nachterlebnisses&quot; und die sich wiederum daraus ergebende Erkenntnis, dass Alles ewig &quot;im Inneren verwandt&quot; bleibt und damit auch eine gewisse Einsicht der Determinierung und der Begrenzung seiner Möglichkeiten vorliegt.
Insgesamt finde ich auch die geringe Präsenz des lyrischen Ichs interessant, so steht eher die Empfindung als die Person im Mittelpunkt, wobei die Romantiker sehr großen Wert auf Individualismus legten und andererseits handelt es sich ja um die Sinneswahrnehmungen eines Menschen und nicht um die eines Kollektivs. 
Ich hoffe meine neuen Ideen ermöglichen Ihnen auch einen neuen Einblick in das Gedicht und ich habe mich sehr über Ihre Interpretation gefreut und sie war durchaus lehr- und hilfreich für mich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Liebe Grüße, Melanie&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Larbig,</p>
<p>im Zuge meiner Vorbereitung auf das anstehende Deutsch-Abitur bin ich auf Ihre Interpretation gestoßen. Zunächst möchte ich ein Lob aussprechen, denn ich finde, dass das Allumfassende in der Interpretation sehr gut beleuchtet wird. Weiterhin empfinde ich den Kontrast zwischen Licht und Schatten ebenfalls, dies ist mir bereits beim Lesen des Gedichtes aufgefallen, doch ich konnte es nicht explizit benennen.<br />
Eine persönliche Schwäche findet sich meinerseits im Finden des Versmaß, diese Fähigkeit bewundere ich sehr 😛<br />
Nun würde ich Ihnen sehr gern meine eigenen Ansätze nahe bringen, denn wie Sie erwähnten, ist dies nur eine Möglichkeit.<br />
Ich empfinde das Gedicht zweidimensional, sowohl durch die Form gegeben (zwei seperat stehende Gedichte mit Unendlichkeitsanspruch durch die Gleichgestaltung von Anfang und Ende)wie auch durch die Doppelsinnigkeit die sich vielmals im Inhalt finden lässt:<br />
Das von Ihnen erwähnte Licht-Schatten Bild,<br />
aber auch die Gegenwärtigkeit des Göttlichen in der Nacht in Kontrast zur wirklichen Welt.<br />
Die Romantiker besinnten sich sehr auf Gott und sahen sich selbst als Bindeglied der unüberbrückbaren Himmelswelt. (Romantische Ironie) Hier könnte man sogar so weit gehen eine Verzweiflung über das Bewusstsein der Lage des lyrischen Ichs herzuleiten, da es sich bewusst ist, dass das Göttliche nie zu erreichen ist. Auch eine neue Sichtweise kann hier auf das &#8222;Fernweh&#8220; des lyrischen Ichs gewonnen werden.<br />
Als Beleg würde sich evtl das &#8222;Austragen der Sterne&#8220; in der 2. längeren Strophe anbieten. Ich sehe hier die Tatsache illustriert, dass man nur in der Lage ist, das Himmelreich zu erreichen, wenn man stirbt.<br />
Ich weiß nicht, ob man so weit gehen kann, hier eine Todessehnsucht zu sehen, doch unweigerlich steht dies im Raum.<br />
Die Sehnsucht speist sich aus sich selbst, wie man dies schon sehr oft gehört hat, auch das lässt sich hierin schön sehen. Die immer wiederkehrende Nacht, mit ihren unfassbar/unbegreiflichen Sinneseindrücken überwältigt das lyrische Ich völlig.<br />
Allerdings ist auch wie ich finde und Sie hervorragend herausstellten, der Weg zur Erkenntnis, des Ganzen und Vollendeten in der Natur wichtig. Aus dem &#8222;Griff nach den Sternen&#8220; entwickelt sich ein &#8222;durch den Wald gehen&#8220; und die Natur scheint gemeinsam mit dem lyrischen Ich um die nicht zu erreichenden Träume zu trauern. Er wird somit eins mit der Natur, woraus sich finde ich auch die sinnesübergreifenden Wahrnehmungen ergeben. Verdeutlicht wird dies auch durch die vielen Personifikationen, mit denen es sich mit der Natur gleichstellt. Die Sterne sind wohl ein Sinnbild für die gestorbenen Seelen (angelehnt an meine eigene vorausgegangene Interpretationsidee).<br />
Anschließen würde ich mich auf jeden Fall mit der Steigerung der Empfindung durch die Nacht hindurch, es zeigt sich ein zeitlicher Ablauf.<br />
Einleuchtend fand ich ebenfalls Ihre Einführung mit den &#8222;Bedingungen&#8220; durch die Konditionalsätze. Diese Besonderheit ist meinen Augen schlicht entgangen. (:<br />
Eine weitere Idee zur letzen (langen) Strophe wäre noch die gemeinsame Trauern um das zu Ende gehen ihres gemeinsamen &#8222;Nachterlebnisses&#8220; und die sich wiederum daraus ergebende Erkenntnis, dass Alles ewig &#8222;im Inneren verwandt&#8220; bleibt und damit auch eine gewisse Einsicht der Determinierung und der Begrenzung seiner Möglichkeiten vorliegt.<br />
Insgesamt finde ich auch die geringe Präsenz des lyrischen Ichs interessant, so steht eher die Empfindung als die Person im Mittelpunkt, wobei die Romantiker sehr großen Wert auf Individualismus legten und andererseits handelt es sich ja um die Sinneswahrnehmungen eines Menschen und nicht um die eines Kollektivs.<br />
Ich hoffe meine neuen Ideen ermöglichen Ihnen auch einen neuen Einblick in das Gedicht und ich habe mich sehr über Ihre Interpretation gefreut und sie war durchaus lehr- und hilfreich für mich.</p>
<p>Liebe Grüße, Melanie</p>
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