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	Kommentare zu: Aus aktuellem Anlass (und über diesen hinaus…): »Stuttgart 21«, das Recht, die Moral und die Politik	</title>
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		<title>
		Von: Maik Riecken		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/10/01/aus-aktuellem-anlass-und-ueber-diesen-hinaus-stuttgart-21-das-recht-die-moral-und-die-politik/comment-page-1/#comment-4741</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maik Riecken]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 08:05:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;@Herr Larbig
Mir gefällt die Parallele zur Laufzeitverlängerung: Demokratisch legitimierte Entscheidungen können also sehr wohl verändert werden (wenn es opportun erscheint).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;@apanat
Tatsache ist aber auch - und diesen Schuh müssen sich nach meiner Wahrnehmung so einige im Web2.0 mehr oder minder anziehen - dass wir oft keine Mühe haben, Handlungen Schriftform zu reflektieren oder dies sogar bei potentiellen Handlungen zu tun, zu sagen, was sich ändern müsste und so weiter. 
Nur wird sich durch Denken und Schreiben allein nichts ändern. Eigentlich müssten wir viel mehr politisch aktiv handeln und dürften dann auch ebendieses Handeln legitim reflektieren. Legal reflektieren dürfen wir immer. S21 ist legal, aber vielleicht nicht auf allen Ebenen legitim, wie es Torsten ja auch sagt.
So einige von uns müssten überlegen, wie sie ihre Gedanken in konkrete demokratische Handlungen übersetzen können oder ebenso konkrete Wege entwickeln, wie das auch für Dritte möglich wird. 
Die &quot;Torheit der Regierung&quot; beseitigen wir nicht durch &quot;Schlauschnacken&quot; allein, wie man hier im Norden sagt. 
Dummerweise wird es wahrscheinlich keine sinnvolle Handlung geben, die sich nicht auch finanziell niederschlägt. Den iPhone-Vertrag und das MacBook, das neue Auto etc. kaufen wir. Andere Dinge bezahlen wir nicht. 
Was passiert eigentlich mit dem Privatkundengeschäft einer bemeckerten Bank, wenn alle ihr Geld zu Instituten tragen, die politisch korrekt agieren? Es ist ganz einfach. Aber das Konto kostet dann vielleicht 5 Euro im Monat. Demonstrieren kann ich ja zusätzlich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gruß,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Maik&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Herr Larbig<br />
Mir gefällt die Parallele zur Laufzeitverlängerung: Demokratisch legitimierte Entscheidungen können also sehr wohl verändert werden (wenn es opportun erscheint).</p>
<p>@apanat<br />
Tatsache ist aber auch &#8211; und diesen Schuh müssen sich nach meiner Wahrnehmung so einige im Web2.0 mehr oder minder anziehen &#8211; dass wir oft keine Mühe haben, Handlungen Schriftform zu reflektieren oder dies sogar bei potentiellen Handlungen zu tun, zu sagen, was sich ändern müsste und so weiter.<br />
Nur wird sich durch Denken und Schreiben allein nichts ändern. Eigentlich müssten wir viel mehr politisch aktiv handeln und dürften dann auch ebendieses Handeln legitim reflektieren. Legal reflektieren dürfen wir immer. S21 ist legal, aber vielleicht nicht auf allen Ebenen legitim, wie es Torsten ja auch sagt.<br />
So einige von uns müssten überlegen, wie sie ihre Gedanken in konkrete demokratische Handlungen übersetzen können oder ebenso konkrete Wege entwickeln, wie das auch für Dritte möglich wird.<br />
Die &#8222;Torheit der Regierung&#8220; beseitigen wir nicht durch &#8222;Schlauschnacken&#8220; allein, wie man hier im Norden sagt.<br />
Dummerweise wird es wahrscheinlich keine sinnvolle Handlung geben, die sich nicht auch finanziell niederschlägt. Den iPhone-Vertrag und das MacBook, das neue Auto etc. kaufen wir. Andere Dinge bezahlen wir nicht.<br />
Was passiert eigentlich mit dem Privatkundengeschäft einer bemeckerten Bank, wenn alle ihr Geld zu Instituten tragen, die politisch korrekt agieren? Es ist ganz einfach. Aber das Konto kostet dann vielleicht 5 Euro im Monat. Demonstrieren kann ich ja zusätzlich.</p>
<p>Gruß,</p>
<p>Maik</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: apanat		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/10/01/aus-aktuellem-anlass-und-ueber-diesen-hinaus-stuttgart-21-das-recht-die-moral-und-die-politik/comment-page-1/#comment-4737</link>

		<dc:creator><![CDATA[apanat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 21:39:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Am Gemeinwohl orientierte demokratische  Entscheidungen müssen notfalls auch gegen massive Proteste von Minderheiten durchgesetzt werden können. 
Bei Stuttgart 21 geht es aber darum, dass das, was die Gegner dieses Konzepts erhalten wollen, schnellstmöglicht zerstört werden soll. 
Die Rechnung ist, dass man dann während der zehnjährigen Bauphase Ruhe haben werde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gefährlich ist das Vorgehen, selbst wenn die die Planung sachlich die beste Lösung wäre, nicht nur aus ethischen Gründen.
In einer Situation, wo unsere Gesellschaft aufgrund der demographischen Entwicklung und wegen der veränderten internationalen wirtschatlichen und ökologischen Situation vor die größte Herausforderung der letzten 50 Jahre gestellt wird, ist es verhängnisvoll, wenn die Regierung die Basis des demokratischen Konsenses zerstört.
Wenn Regierungen so massiv gegen ihre eigenen Interessen handeln, spricht man seit Barbara Tuchmann von der &quot;Torheit der Regierungen&quot;. Sie hat nachgewiesen, dass solche Torheit leider ein ziemlich weit verbreitete Erscheinung ist. Meist führt sie zum Zusammenbruch des Systems. 
Wir können von Glück sagen, wenn nur die gegenwärtige Regierung abgelöst werden sollte.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Gemeinwohl orientierte demokratische  Entscheidungen müssen notfalls auch gegen massive Proteste von Minderheiten durchgesetzt werden können.<br />
Bei Stuttgart 21 geht es aber darum, dass das, was die Gegner dieses Konzepts erhalten wollen, schnellstmöglicht zerstört werden soll.<br />
Die Rechnung ist, dass man dann während der zehnjährigen Bauphase Ruhe haben werde.</p>
<p>Gefährlich ist das Vorgehen, selbst wenn die die Planung sachlich die beste Lösung wäre, nicht nur aus ethischen Gründen.<br />
In einer Situation, wo unsere Gesellschaft aufgrund der demographischen Entwicklung und wegen der veränderten internationalen wirtschatlichen und ökologischen Situation vor die größte Herausforderung der letzten 50 Jahre gestellt wird, ist es verhängnisvoll, wenn die Regierung die Basis des demokratischen Konsenses zerstört.<br />
Wenn Regierungen so massiv gegen ihre eigenen Interessen handeln, spricht man seit Barbara Tuchmann von der &#8222;Torheit der Regierungen&#8220;. Sie hat nachgewiesen, dass solche Torheit leider ein ziemlich weit verbreitete Erscheinung ist. Meist führt sie zum Zusammenbruch des Systems.<br />
Wir können von Glück sagen, wenn nur die gegenwärtige Regierung abgelöst werden sollte.</p>
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