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	Kommentare zu: Das Tippen, der Text und die Schreibkompetenz	</title>
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		<title>
		Von: Herr Larbig		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/10/23/tippen-text-schreibkompetenz/comment-page-1/#comment-4858</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herr Larbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 11:32:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrlarbig.de/2010/10/23/tippen-text-schreibkompetenz/comment-page-1/#comment-4852&quot;&gt;Damian Duchamps&lt;/a&gt;.

&lt;p&gt;@ Damian Duchamps
Danke für diese ausführliche Ergänzung, in der vieles steht, was ich in meinem Beitrag außen vor gelassen habe. So stimme ich völlig zu, dass die Handschriftlichkeit als grundlegende Kulturtechnik gut und primär zu erlernen und zu unterrichten ist. Die Gründe nennst du in deinem Kommentar. Das sehe ich genau so.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum Thema »Genauigkeit der Spracheingabe« verweise ich auf folgenden Text, der das Thema ausführlicher in den Blick nimmt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ob gesprochene Texte gelingen können ist eine Frage, wie jemand beim Sprechen, vor allem wenn dies frei erfolgt, in der Lage ist, Sätze und Inhalte zu strukturieren. Vielen scheint dies sehr schwer zu fallen, sodass hier noch eine verborgene Kompetenzenförderungsnotwendigkeit besteht, völlig unabhängig davon, ob Texterstellung über das Sprechen eine breitere Gruppe erfassen wird, als diktierende Anwälte, Mediziner, Sehbehinderte etc. Vergleiche hierzu meine Artikel »&lt;a href=&quot;http://herrlarbig.de/2010/04/11/muendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Mündlichkeit: Die vernachlässigte Seite der Sprachkompetenz?&lt;/a&gt;«.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Verschwinden der Tastatureingabe sehe ich nicht in dem Maße, wie du es vermutest. Das wird die Zukunft zeigen.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrlarbig.de/2010/10/23/tippen-text-schreibkompetenz/comment-page-1/#comment-4852">Damian Duchamps</a>.</p>
<p>@ Damian Duchamps<br />
Danke für diese ausführliche Ergänzung, in der vieles steht, was ich in meinem Beitrag außen vor gelassen habe. So stimme ich völlig zu, dass die Handschriftlichkeit als grundlegende Kulturtechnik gut und primär zu erlernen und zu unterrichten ist. Die Gründe nennst du in deinem Kommentar. Das sehe ich genau so.</p>
<p>Zum Thema »Genauigkeit der Spracheingabe« verweise ich auf folgenden Text, der das Thema ausführlicher in den Blick nimmt.</p>
<p>Ob gesprochene Texte gelingen können ist eine Frage, wie jemand beim Sprechen, vor allem wenn dies frei erfolgt, in der Lage ist, Sätze und Inhalte zu strukturieren. Vielen scheint dies sehr schwer zu fallen, sodass hier noch eine verborgene Kompetenzenförderungsnotwendigkeit besteht, völlig unabhängig davon, ob Texterstellung über das Sprechen eine breitere Gruppe erfassen wird, als diktierende Anwälte, Mediziner, Sehbehinderte etc. Vergleiche hierzu meine Artikel »<a href="http://herrlarbig.de/2010/04/11/muendlichkeit-die-vernachlaessigte-seite-der-sprachkompetenz/" rel="nofollow">Mündlichkeit: Die vernachlässigte Seite der Sprachkompetenz?</a>«.</p>
<p>Das Verschwinden der Tastatureingabe sehe ich nicht in dem Maße, wie du es vermutest. Das wird die Zukunft zeigen.</p>
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		<title>
		Von: Damian Duchamps		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2010/10/23/tippen-text-schreibkompetenz/comment-page-1/#comment-4852</link>

		<dc:creator><![CDATA[Damian Duchamps]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 09:13:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Die Bedeutung der Handschrift geht im beruflichen wie privaten Alltag definitiv zurück. Wenn man diesem Artikel im WSJ (&lt;a href=&quot;http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704631504575531932754922518.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;How Handwriting Trains the Brain&lt;/a&gt;) Glauben schenken kann, dann ist die Bedeutung des Erlernens der Handschrift wesentlich größer. Schreiben mit Hand ist eine Fertigkeit, die eine trainierte Feinmotorik erfordert. Wir wissen, wer nicht rückwärts laufen kann, hat auch Schwierigkeiten, rückwärts zu rechnen. Von daher scheint es mir plausibel, dass die mit dem Schreiben von Hand einhergehende Feinmotorik auch entsprechend auf das Denken wirken kann, z.B. beim Formulieren von Gedanken zu Texten.
Wir wissen heute, dass sich mit dem Wandel zur digitalen Gesellschaft auch neuronale Strukturen im menschlichen Gehirn anpassen. Tippen erfordert nur wenig Feinmotorik, und wird Tippen so sehr internalisiert, dass es automatisch, sprich blind erfolgt, wird es vermutlich näher zum Sprechen rücken. Es wäre interessant, Schreibstile dahingehend zu untersuchen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schulen vernachlässigen Tastatureingabe von Texten als Fertigkeit in der Tat. Irgendwie lernen die Schüler das schon. Dass die mangelnde Beherrschung des Tippens unnötig Zeit kostet und vermutlich auch Auswirkungen auf das Textergebnis hat, bedenkt kaum jemand. Vielleicht vernachlässigt man das Thema auch schlichtweg, da die Zeit, welche einzelne Schüler in der Schule derzeit während ihrer gesamten Schulzeit an einem Computer verbringen, überwiegend noch sehr gering ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Persönlich gehe ich davon aus, dass Texteingabe in absehbarer Zeit auch die Tastatur verlassen wird und auf gesprochene Eingabe wechselt. Die Genauigkeit, mit welcher heute gesprochener Text erkannt wird, selbst in Umgebungen mit deutlichen Nebengeräuschen, hat in den letzten Jahren enorm zugelegt. Reden mit dem Computer scheint vielen heute noch Zukunftsmusik im Sinne von Star Treck. Für Gruppen der Bevölkerung ist das heute schon Alltag. Blinde und Sehbehinderte sowie körperlich behinderte nutzen heute entsprechende Techniken mit gutem Erfolg.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit gesprochener Texteingabe wird sich Text vielleicht wieder wandeln, da dann die Hände gar nicht mehr ins Spiel kommen, bzw. nur noch zur Strukturierung/ zum Layouten des Textes. Diktieren von Texten ist anders als Schreiben. Gesprochene Text unterscheiden sich bei nicht geübten Diktierern deutlich von geschrieben Texten. Hier sind ganz andere Fertigkeiten zu erlernen. Rechtschreibung wird bei diktierten Texten allerdings kaum noch ein Problem für Schüler sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Layout ist, wie du es ansprichst, auch ein Problem. Schulen berücksichtigen es beim Thema Textverarbeitung wenig. Zwar lernt man eventuell, welche Formatierungsmöglichkeiten eine Textverarbeitung bietet, doch wie man sie sinnvoll einsetzt, wird nicht geübt. Beim Thema Heftführung ist Layout, sprich die Gestaltung einer Heftseite, ein altes Thema. Vermutlich wird Layout von digitalen Texten dann zum Thema, wenn Schüler deutlich mehr digitale Texte produzieren als derzeit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei der Eingabe von Texten über Sprache ist das Formatieren umständlicher, da man über Sprache Text auswählen und gestalten muss. Das wird in Zukunft vermutlich über eine Kombination von Gesten und Sprachbefehlen erfolgen. Man markiert mit Gesten, zieht, schiebt, staucht, usw. und weist über Sprache Schriftarten und -größen etc. zu.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Handschrift wird in dieser Zukunft noch immer ihren Sinn haben, primär für das Erlernen und Verinnerlichen der Buchstaben und ihrer Formen, und außerdem noch für die schnelle handschriftliche Notiz oder Beschriftung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tastatureingabe wird vielleicht noch für Spezialbereiche von Belang sein.&lt;/p&gt;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bedeutung der Handschrift geht im beruflichen wie privaten Alltag definitiv zurück. Wenn man diesem Artikel im WSJ (<a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704631504575531932754922518.html" rel="nofollow">How Handwriting Trains the Brain</a>) Glauben schenken kann, dann ist die Bedeutung des Erlernens der Handschrift wesentlich größer. Schreiben mit Hand ist eine Fertigkeit, die eine trainierte Feinmotorik erfordert. Wir wissen, wer nicht rückwärts laufen kann, hat auch Schwierigkeiten, rückwärts zu rechnen. Von daher scheint es mir plausibel, dass die mit dem Schreiben von Hand einhergehende Feinmotorik auch entsprechend auf das Denken wirken kann, z.B. beim Formulieren von Gedanken zu Texten.<br />
Wir wissen heute, dass sich mit dem Wandel zur digitalen Gesellschaft auch neuronale Strukturen im menschlichen Gehirn anpassen. Tippen erfordert nur wenig Feinmotorik, und wird Tippen so sehr internalisiert, dass es automatisch, sprich blind erfolgt, wird es vermutlich näher zum Sprechen rücken. Es wäre interessant, Schreibstile dahingehend zu untersuchen.</p>
<p>Schulen vernachlässigen Tastatureingabe von Texten als Fertigkeit in der Tat. Irgendwie lernen die Schüler das schon. Dass die mangelnde Beherrschung des Tippens unnötig Zeit kostet und vermutlich auch Auswirkungen auf das Textergebnis hat, bedenkt kaum jemand. Vielleicht vernachlässigt man das Thema auch schlichtweg, da die Zeit, welche einzelne Schüler in der Schule derzeit während ihrer gesamten Schulzeit an einem Computer verbringen, überwiegend noch sehr gering ist.</p>
<p>Persönlich gehe ich davon aus, dass Texteingabe in absehbarer Zeit auch die Tastatur verlassen wird und auf gesprochene Eingabe wechselt. Die Genauigkeit, mit welcher heute gesprochener Text erkannt wird, selbst in Umgebungen mit deutlichen Nebengeräuschen, hat in den letzten Jahren enorm zugelegt. Reden mit dem Computer scheint vielen heute noch Zukunftsmusik im Sinne von Star Treck. Für Gruppen der Bevölkerung ist das heute schon Alltag. Blinde und Sehbehinderte sowie körperlich behinderte nutzen heute entsprechende Techniken mit gutem Erfolg.</p>
<p>Mit gesprochener Texteingabe wird sich Text vielleicht wieder wandeln, da dann die Hände gar nicht mehr ins Spiel kommen, bzw. nur noch zur Strukturierung/ zum Layouten des Textes. Diktieren von Texten ist anders als Schreiben. Gesprochene Text unterscheiden sich bei nicht geübten Diktierern deutlich von geschrieben Texten. Hier sind ganz andere Fertigkeiten zu erlernen. Rechtschreibung wird bei diktierten Texten allerdings kaum noch ein Problem für Schüler sein.</p>
<p>Layout ist, wie du es ansprichst, auch ein Problem. Schulen berücksichtigen es beim Thema Textverarbeitung wenig. Zwar lernt man eventuell, welche Formatierungsmöglichkeiten eine Textverarbeitung bietet, doch wie man sie sinnvoll einsetzt, wird nicht geübt. Beim Thema Heftführung ist Layout, sprich die Gestaltung einer Heftseite, ein altes Thema. Vermutlich wird Layout von digitalen Texten dann zum Thema, wenn Schüler deutlich mehr digitale Texte produzieren als derzeit.</p>
<p>Bei der Eingabe von Texten über Sprache ist das Formatieren umständlicher, da man über Sprache Text auswählen und gestalten muss. Das wird in Zukunft vermutlich über eine Kombination von Gesten und Sprachbefehlen erfolgen. Man markiert mit Gesten, zieht, schiebt, staucht, usw. und weist über Sprache Schriftarten und -größen etc. zu.</p>
<p>Handschrift wird in dieser Zukunft noch immer ihren Sinn haben, primär für das Erlernen und Verinnerlichen der Buchstaben und ihrer Formen, und außerdem noch für die schnelle handschriftliche Notiz oder Beschriftung.</p>
<p>Tastatureingabe wird vielleicht noch für Spezialbereiche von Belang sein.</p>
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