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	Kommentare zu: Strukturen allgemeiner Bildung und das Auswendiglernen von Gedichten	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
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		<title>
		Von: Norman Schultz		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/01/06/strukturen-allgemeiner-bildung-und-das-auswendiglernen-von-gedichten-5/comment-page-1/#comment-17798</link>

		<dc:creator><![CDATA[Norman Schultz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2012 01:09:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Für mich bliebe die Frage, ob auswendig erworbenes Wissen, tatsächlich die Sprache schärft und ob dies tatsächlich Einflüsse auf unsere alltäglichen oder sonstigen Anwendungen hat. Diese Hypothese kann zwar so gefragt werden, nichts desto trotz handelt es sich nicht um eine Frage der Humanitas, sondern dann um ein schlichtweg empirisches Problem.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich möchte hierbei aber schlichtweg bezweifeln, dass mir vier auswendig gelernte Gedichte meinen Hirnkasten umpolen, nur weil sich drei Synapsen verbrüdert hätten. Auch das verstehende Aneignen würde das noch nicht zu Tage bringen. Es gibt ja Menschen die behaupten, dass eine Erfahrung schon ein ganzes Gehirn verändern könnte: Liebe mag dazu gehören. Aber ein paar läppische Gedichte, die sich Schüler mit Widerwillen aneignen sollen? Ich würde darauf tippen, dass die Hypothese nicht viel hält. Es hieße, dass ein paar Probanden nach de Erwerb von vier Gedichten, komplexe Aufgabenstellungen (und darauf kommt es ja zumeist an) wesentlich besser umsetzen würden oder gar die nötige Reflexionskraft bekommen würden, die an und für sich jahrelanges Philosophieren benötigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Fragestellung ist allemal interessant. Ich tippe allerdings nach neueren Studien (vom Lumosityprojekt zum Beispiel) darauf, dass eher kleine Memorierungsaufgaben jeden Tag den Erfolg bringen und nicht vier Gedichte, die vielleicht eine Sternstellung in unserer Geschichte einnehmen sollten. Vielleicht sollte auch mehr Anspruch auf uns zu kommen :)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Grüße Norman.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich bliebe die Frage, ob auswendig erworbenes Wissen, tatsächlich die Sprache schärft und ob dies tatsächlich Einflüsse auf unsere alltäglichen oder sonstigen Anwendungen hat. Diese Hypothese kann zwar so gefragt werden, nichts desto trotz handelt es sich nicht um eine Frage der Humanitas, sondern dann um ein schlichtweg empirisches Problem.</p>
<p>Ich möchte hierbei aber schlichtweg bezweifeln, dass mir vier auswendig gelernte Gedichte meinen Hirnkasten umpolen, nur weil sich drei Synapsen verbrüdert hätten. Auch das verstehende Aneignen würde das noch nicht zu Tage bringen. Es gibt ja Menschen die behaupten, dass eine Erfahrung schon ein ganzes Gehirn verändern könnte: Liebe mag dazu gehören. Aber ein paar läppische Gedichte, die sich Schüler mit Widerwillen aneignen sollen? Ich würde darauf tippen, dass die Hypothese nicht viel hält. Es hieße, dass ein paar Probanden nach de Erwerb von vier Gedichten, komplexe Aufgabenstellungen (und darauf kommt es ja zumeist an) wesentlich besser umsetzen würden oder gar die nötige Reflexionskraft bekommen würden, die an und für sich jahrelanges Philosophieren benötigt.</p>
<p>Die Fragestellung ist allemal interessant. Ich tippe allerdings nach neueren Studien (vom Lumosityprojekt zum Beispiel) darauf, dass eher kleine Memorierungsaufgaben jeden Tag den Erfolg bringen und nicht vier Gedichte, die vielleicht eine Sternstellung in unserer Geschichte einnehmen sollten. Vielleicht sollte auch mehr Anspruch auf uns zu kommen 🙂</p>
<p>Grüße Norman.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: apanat		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/01/06/strukturen-allgemeiner-bildung-und-das-auswendiglernen-von-gedichten-5/comment-page-1/#comment-6226</link>

		<dc:creator><![CDATA[apanat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 16:15:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Sicherlich, für Fremdsprachen braucht man auswendig Gelerntes als Basis für das Verständnis von und das Eindringen in Sprachstrukturen. 
Dichter lernen für ihr Dichten oft durch Übersetzen. 
Ich persönlich lerne Gedichte als &quot;Seelennahrung&quot;. Nicht immer kann man gute Musik hören oder große Kunst ansehen. Ein gut gelerntes Gedicht steht an den verschiedensten Orten zur Verfügung. Und wenn man es verlernt hat, so bleiben doch Wendungen (&quot;dein goldenes Haar Margarete, dein aschenes Haar Sulamith&quot;).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die meiste Mühe und damit die meiste Freude machte mir beim Lernen in letzter Zeit Hölderlins &quot;Heidelberg&quot; (http://fontanefan.blogspot.com/2009/11/holderlin-heidelberg.html), das mir einiges von seiner Struktur erst beim Lernen preisgab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ganz lebenspraktisch: 
Golo Mann empfahl zum Einschlafen Bürgers &quot;Der Kaiser und der Abt&quot; (http://hor.de/gedichte/gottfried_august_buerger/der_kaiser_und_der_abt.htm). Viel besser geeignet als Schäfchen zählen. Nur muss man&#039;s erst auswendig können. (Noch bin ich nicht so weit. Das bringt mir viele schlaflose Stunden. Sinnlos vertane Zeit.) Ach hätt&#039; ich doch früher &quot;Der Kaiser und der Abt&quot; gelernt. ;-)) Jetzt fällt es schwer, weil es nicht anregend genug ist im Vergleich mit &quot;Heidelberg&quot;.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherlich, für Fremdsprachen braucht man auswendig Gelerntes als Basis für das Verständnis von und das Eindringen in Sprachstrukturen.<br />
Dichter lernen für ihr Dichten oft durch Übersetzen.<br />
Ich persönlich lerne Gedichte als &#8222;Seelennahrung&#8220;. Nicht immer kann man gute Musik hören oder große Kunst ansehen. Ein gut gelerntes Gedicht steht an den verschiedensten Orten zur Verfügung. Und wenn man es verlernt hat, so bleiben doch Wendungen (&#8222;dein goldenes Haar Margarete, dein aschenes Haar Sulamith&#8220;).</p>
<p>Die meiste Mühe und damit die meiste Freude machte mir beim Lernen in letzter Zeit Hölderlins &#8222;Heidelberg&#8220; (<a href="http://fontanefan.blogspot.com/2009/11/holderlin-heidelberg.html" rel="nofollow ugc">http://fontanefan.blogspot.com/2009/11/holderlin-heidelberg.html</a>), das mir einiges von seiner Struktur erst beim Lernen preisgab.</p>
<p>Ganz lebenspraktisch:<br />
Golo Mann empfahl zum Einschlafen Bürgers &#8222;Der Kaiser und der Abt&#8220; (<a href="http://hor.de/gedichte/gottfried_august_buerger/der_kaiser_und_der_abt.htm" rel="nofollow ugc">http://hor.de/gedichte/gottfried_august_buerger/der_kaiser_und_der_abt.htm</a>). Viel besser geeignet als Schäfchen zählen. Nur muss man&#8217;s erst auswendig können. (Noch bin ich nicht so weit. Das bringt mir viele schlaflose Stunden. Sinnlos vertane Zeit.) Ach hätt&#8216; ich doch früher &#8222;Der Kaiser und der Abt&#8220; gelernt. ;-)) Jetzt fällt es schwer, weil es nicht anregend genug ist im Vergleich mit &#8222;Heidelberg&#8220;.</p>
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		<title>
		Von: Jan		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/01/06/strukturen-allgemeiner-bildung-und-das-auswendiglernen-von-gedichten-5/comment-page-1/#comment-6160</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 09:25:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&quot;Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das kann ich noch :-D&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer<br />
die Försterin im Herrenzimmer.<br />
In dieser wunderschönen Nacht<br />
hat sie den Förster umgebracht.<br />
Er war ihr bei des Heimes Pflege<br />
seit langer Zeit schon sehr im Wege.&#8220;</p>
<p>Das kann ich noch 😀</p>
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