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	Kommentare zu: Gedichtinterpretation: Goethe – ein jugendgefährdender Autor	</title>
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		<title>
		Von: Wilhelm Raabe		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Raabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2016 11:33:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Es ist sehr schwierig
darüber zu richten
was andere dichten&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Du lebst in Deiner Zeit, 
der andere entfernt von Dir
Der Weisheit Alter ist Ewigkeit
Entfernt so weit von Geltungsgier&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was ist die Wichtigtuerei
nichts anderes als Sucht nach Geltung
Du richtest hier die Dichterei
Den großen Fürsten, weil er Wein trunk&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Du verstehst nicht seine Worte
Den Sinn schon gar nicht hier
Verwiesen seiest von der Pforte
was willst Du von der Manier&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Jugend ist Trunkenheit ohne Wein
Die Kindheit erst recht
Wie trunken stürzen sie hinein
In des Lebens Knecht&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hast’ je beobacht, wie Kinder sind
Wie ungestüm und vorwertsgehend?
Und wie die Jugend nach vorne rennt
Selbst wenn sie keine Drogen kennt&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Alter hat die Zeit zum Tod
Da reicht nicht allein das Brot
Der Sinn des Lebens geht verloren,
denn du wirst nicht neu geboren&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gebrechen kommt und viele Qual
Krankheiten in der Überzahl
So sei es Alten doch gegönnt
Daß sie sich auch mal zugedröhnt&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch Jugend, Kindheit braucht das nicht
Sie leben auch so wie ein Gedicht.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sehr schwierig<br />
darüber zu richten<br />
was andere dichten</p>
<p>Du lebst in Deiner Zeit,<br />
der andere entfernt von Dir<br />
Der Weisheit Alter ist Ewigkeit<br />
Entfernt so weit von Geltungsgier</p>
<p>Was ist die Wichtigtuerei<br />
nichts anderes als Sucht nach Geltung<br />
Du richtest hier die Dichterei<br />
Den großen Fürsten, weil er Wein trunk</p>
<p>Du verstehst nicht seine Worte<br />
Den Sinn schon gar nicht hier<br />
Verwiesen seiest von der Pforte<br />
was willst Du von der Manier</p>
<p>Die Jugend ist Trunkenheit ohne Wein<br />
Die Kindheit erst recht<br />
Wie trunken stürzen sie hinein<br />
In des Lebens Knecht</p>
<p>Hast’ je beobacht, wie Kinder sind<br />
Wie ungestüm und vorwertsgehend?<br />
Und wie die Jugend nach vorne rennt<br />
Selbst wenn sie keine Drogen kennt</p>
<p>Das Alter hat die Zeit zum Tod<br />
Da reicht nicht allein das Brot<br />
Der Sinn des Lebens geht verloren,<br />
denn du wirst nicht neu geboren</p>
<p>Gebrechen kommt und viele Qual<br />
Krankheiten in der Überzahl<br />
So sei es Alten doch gegönnt<br />
Daß sie sich auch mal zugedröhnt</p>
<p>Doch Jugend, Kindheit braucht das nicht<br />
Sie leben auch so wie ein Gedicht.</p>
]]></content:encoded>
		
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