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	Kommentare zu: Die Macht der Sprache	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 01 May 2011 10:07:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: martina		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/04/21/die-macht-der-sprache/comment-page-1/#comment-8672</link>

		<dc:creator><![CDATA[martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 10:07:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Mir ist aufgefallen, dass Frauen in der Sprache kaum vorhanden sind und dass sich der Gendergedanke in der Sprache kaum bis gar nicht durchsetzt. Die weiblichen Bezeichnungen werden in so gut wie allen Publikationen, unter dem Vorwand, es seien ja eh beide Geschlechter gemeint, unter den Tisch fallen gelassen. Solange aber Frauen in der Sprache nicht sichtbar sind, werden sie auch in der Gesellschaft nicht sichtbar und somit benachteiligt sein. Sprache ist mächtig, absolut, und sie trägt auch dazu bei, dass Frauen in vielen Bereichen der Gesellschaft nicht &quot;vorhanden&quot; sind. Übrigens, sehr nettes Video &quot;Power of words.&quot; :-)&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist aufgefallen, dass Frauen in der Sprache kaum vorhanden sind und dass sich der Gendergedanke in der Sprache kaum bis gar nicht durchsetzt. Die weiblichen Bezeichnungen werden in so gut wie allen Publikationen, unter dem Vorwand, es seien ja eh beide Geschlechter gemeint, unter den Tisch fallen gelassen. Solange aber Frauen in der Sprache nicht sichtbar sind, werden sie auch in der Gesellschaft nicht sichtbar und somit benachteiligt sein. Sprache ist mächtig, absolut, und sie trägt auch dazu bei, dass Frauen in vielen Bereichen der Gesellschaft nicht &#8222;vorhanden&#8220; sind. Übrigens, sehr nettes Video &#8222;Power of words.&#8220; 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Maik Riecken		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/04/21/die-macht-der-sprache/comment-page-1/#comment-8615</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maik Riecken]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 07:24:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;@Lutz
Wir schauen unterschiedlich auf Sprache: Ich schaue mehr auf meine Trockenestrichplatten, die ich durch kein Wort dazu bewegen kann, sich in den Fußboden auf dem Dachboden einzufügen. Ich schaue auf das oft anzutreffende Metageseier im Netz, das beschreibt und wieder beschreibt, was sich alles ändern müsste oder was an x jetzt nicht so gut ist und wie es eigentlich sein müsste. Finde ich alles wichtig, wenn man auf der Stufe nicht stehen bleibt, was aber oft geschieht - und genau dann halte ich Sprache für wertlos - wenn sie nicht ins Handeln übergeht - und das ist ja etwas anderes, als das von Torsten aufgemachte Oppositionsmotiv.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Coachingbereich legst du wahrscheinlich den Leuten Trockenestrichplatten hin und zeigst auf, was man damit tun muss und wie man sich besten trägt. Aber hochtragen kannst du die Dinger für die anderen nicht - das müssen sie schon selbst machen und dann ändert sich tatsächlich etwas. Als Lehrer bin ich im Idealfall ein Katalysator von Lernprozessen und natürlich initiiere ich durch Sprache selbige. Dann finde ich Sprache als Instrument schon ok und auch wertvoll. Der Wert entsteht aber erst durch das Handeln meiner Lerngruppe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also besser eine Dichotomie denn eine Opposition.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Lutz<br />
Wir schauen unterschiedlich auf Sprache: Ich schaue mehr auf meine Trockenestrichplatten, die ich durch kein Wort dazu bewegen kann, sich in den Fußboden auf dem Dachboden einzufügen. Ich schaue auf das oft anzutreffende Metageseier im Netz, das beschreibt und wieder beschreibt, was sich alles ändern müsste oder was an x jetzt nicht so gut ist und wie es eigentlich sein müsste. Finde ich alles wichtig, wenn man auf der Stufe nicht stehen bleibt, was aber oft geschieht &#8211; und genau dann halte ich Sprache für wertlos &#8211; wenn sie nicht ins Handeln übergeht &#8211; und das ist ja etwas anderes, als das von Torsten aufgemachte Oppositionsmotiv.</p>
<p>Im Coachingbereich legst du wahrscheinlich den Leuten Trockenestrichplatten hin und zeigst auf, was man damit tun muss und wie man sich besten trägt. Aber hochtragen kannst du die Dinger für die anderen nicht &#8211; das müssen sie schon selbst machen und dann ändert sich tatsächlich etwas. Als Lehrer bin ich im Idealfall ein Katalysator von Lernprozessen und natürlich initiiere ich durch Sprache selbige. Dann finde ich Sprache als Instrument schon ok und auch wertvoll. Der Wert entsteht aber erst durch das Handeln meiner Lerngruppe.</p>
<p>Also besser eine Dichotomie denn eine Opposition.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lutz Berger		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/04/21/die-macht-der-sprache/comment-page-1/#comment-8595</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lutz Berger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 21:59:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;hallo maik, sprache baut keine häuser, steht nicht hinter mikrochips und neuen technologien? sind es nicht oft einzelne worte und sätze, die ein ganzes leben verändern? auf eine (andere) spur bringen? und in vielen therapien ist sprache, von tranceindutionen bis posthypnotischen aufträgen, der zentrale wirkmechanismus. und von der (leichten) trance in die schulstunde ist es nur ein kleiner schritt! insofern ist das sprachliche instrumentarium, von der metapher über die muster von erickson bis zum storytelling etwas, das nicht nur schüler BEWEGEN kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;zum adhs/ads/add komplex kann ich dir keine empfehlenswerte materialsammlung nennen, dafür eine episode aus palm springs, wo ich den jährlchen neurofeedback.kongress besuchte. ich glaube es war das ehepaar othmer, das mit vielen hundert add-schulkindern (attention deficit disorder) gearbeitet hat, meist in amerikanischen grosstädten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;zwei drittel der add-verdachtsfälle schieden nach medikamentöser behandlung (spurenelemente und vitamine versus junk food) und reduktion des tv-konsums (im schnitt 8 stunden) nach etwa vier wochen aus. die tatsächlichen problemfälle lagen deutlich unter 40 prozent.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>hallo maik, sprache baut keine häuser, steht nicht hinter mikrochips und neuen technologien? sind es nicht oft einzelne worte und sätze, die ein ganzes leben verändern? auf eine (andere) spur bringen? und in vielen therapien ist sprache, von tranceindutionen bis posthypnotischen aufträgen, der zentrale wirkmechanismus. und von der (leichten) trance in die schulstunde ist es nur ein kleiner schritt! insofern ist das sprachliche instrumentarium, von der metapher über die muster von erickson bis zum storytelling etwas, das nicht nur schüler BEWEGEN kann.</p>
<p>zum adhs/ads/add komplex kann ich dir keine empfehlenswerte materialsammlung nennen, dafür eine episode aus palm springs, wo ich den jährlchen neurofeedback.kongress besuchte. ich glaube es war das ehepaar othmer, das mit vielen hundert add-schulkindern (attention deficit disorder) gearbeitet hat, meist in amerikanischen grosstädten.</p>
<p>zwei drittel der add-verdachtsfälle schieden nach medikamentöser behandlung (spurenelemente und vitamine versus junk food) und reduktion des tv-konsums (im schnitt 8 stunden) nach etwa vier wochen aus. die tatsächlichen problemfälle lagen deutlich unter 40 prozent.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Maik Riecken		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/04/21/die-macht-der-sprache/comment-page-1/#comment-8568</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maik Riecken]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 08:38:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=5966#comment-8568</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ja, aber:
Mit Sprache baust du keine Häuser, entwirfst keine Mikrochips, schaffst allgemein keine neuen Technologien - du brauchst sie natürlich zur Deskription der Prozesse, die zu diesen Entwicklungen geführt haben, um sie allgemein verfügbar zu machen. Nietzsche hat mal ganz hübsch gerade die Fachsprachen völlig logisch demontiert. 
In Therapien ist Sprache ein initialer Schritt, um Verhalten zu ändern, mit Sprache allein wird das Leben auch da nicht besser. Mir gehen zurzeit die ganzen &quot;Wasmatiker&quot; (&quot;Ja, was muss geschehen?&quot;) ziemlich auf den Geist, weil sie auf der initialen Stufe stehen bleiben. Die anstrengende Arbeit fängt immer bei dem &quot;Wie?&quot; und &quot;Welche konkreten Schritte?&quot; an - wenn ich den Eindruck habe, dass da wer in seiner Wasmanie verharrt - wie der der Klischeelehrer, der mit Googlewissen den Handwerker beklugscheißt, dann finde ich den Ruf nach der &quot;Praxiskeule&quot; (Was für eine sprachliche Wertung in diesem Begriff steckt!) mehr als berechtigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;@lutz
Bei den Neurologen stelle ich mir immer die Frage nach Ursache und Wirkung: Ist das Hirnarreal x bei Handlung y immer besonders aktiv, weil Hirnarreal x ursächlich für Handlung y ist? 
Oder hat die sich verselbstständigende Handlung y überhaupt erst zu den neuronalen Verschaltungen im Hirnarreal x geführt? 
Wird AD(H)S vererbt oder durch Einflüsse aus der Umwelt begünstigt oder gar erzeugt? Ist das ein Prozess oder eine von vornherein statische Geschichte? Neuronale Netze bilden sich ja erst im Laufe des Lebens... Kann man dazu irgendwo was Substanzielles lesen? AD(H)S-Forschung beim Säugling oder so?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gruß,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Maik&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, aber:<br />
Mit Sprache baust du keine Häuser, entwirfst keine Mikrochips, schaffst allgemein keine neuen Technologien &#8211; du brauchst sie natürlich zur Deskription der Prozesse, die zu diesen Entwicklungen geführt haben, um sie allgemein verfügbar zu machen. Nietzsche hat mal ganz hübsch gerade die Fachsprachen völlig logisch demontiert.<br />
In Therapien ist Sprache ein initialer Schritt, um Verhalten zu ändern, mit Sprache allein wird das Leben auch da nicht besser. Mir gehen zurzeit die ganzen &#8222;Wasmatiker&#8220; (&#8222;Ja, was muss geschehen?&#8220;) ziemlich auf den Geist, weil sie auf der initialen Stufe stehen bleiben. Die anstrengende Arbeit fängt immer bei dem &#8222;Wie?&#8220; und &#8222;Welche konkreten Schritte?&#8220; an &#8211; wenn ich den Eindruck habe, dass da wer in seiner Wasmanie verharrt &#8211; wie der der Klischeelehrer, der mit Googlewissen den Handwerker beklugscheißt, dann finde ich den Ruf nach der &#8222;Praxiskeule&#8220; (Was für eine sprachliche Wertung in diesem Begriff steckt!) mehr als berechtigt.</p>
<p>@lutz<br />
Bei den Neurologen stelle ich mir immer die Frage nach Ursache und Wirkung: Ist das Hirnarreal x bei Handlung y immer besonders aktiv, weil Hirnarreal x ursächlich für Handlung y ist?<br />
Oder hat die sich verselbstständigende Handlung y überhaupt erst zu den neuronalen Verschaltungen im Hirnarreal x geführt?<br />
Wird AD(H)S vererbt oder durch Einflüsse aus der Umwelt begünstigt oder gar erzeugt? Ist das ein Prozess oder eine von vornherein statische Geschichte? Neuronale Netze bilden sich ja erst im Laufe des Lebens&#8230; Kann man dazu irgendwo was Substanzielles lesen? AD(H)S-Forschung beim Säugling oder so?</p>
<p>Gruß,</p>
<p>Maik</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lutz Berger		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/04/21/die-macht-der-sprache/comment-page-1/#comment-8533</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lutz Berger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 12:21:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=5966#comment-8533</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;hallo herr larbig,
ein wichtiges fass, das du da aufmachst! und mit dem ich mich und wir uns in den letzten tagen im elearnig-kontext ebenfalls beschäftigt haben. sprache und lernen aus der perspektive des lernenden - hier kann man von nlp-sprachmustern und den modellen eines milton erickson propper profitieren, wenn es darum geht &quot;Sprache kunstvoll vage und weitgehend inhaltsfrei einzusetzen, um Prozesse des Denkens und Fühlens zu steuern. &quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;wie mir überhaupt die neurologischen und (lern)psychologischen erkenntnisse in der web 2 diskussion häufig zu kurz kommen, die ich lerntheoretisch für weitaus fundierter, sinnvoller und pragmatischer halte, als viele der pädagogischen skripte und papers. mehr darüber auf den nächsten educamps?&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>hallo herr larbig,<br />
ein wichtiges fass, das du da aufmachst! und mit dem ich mich und wir uns in den letzten tagen im elearnig-kontext ebenfalls beschäftigt haben. sprache und lernen aus der perspektive des lernenden &#8211; hier kann man von nlp-sprachmustern und den modellen eines milton erickson propper profitieren, wenn es darum geht &#8222;Sprache kunstvoll vage und weitgehend inhaltsfrei einzusetzen, um Prozesse des Denkens und Fühlens zu steuern. &#8222;</p>
<p>wie mir überhaupt die neurologischen und (lern)psychologischen erkenntnisse in der web 2 diskussion häufig zu kurz kommen, die ich lerntheoretisch für weitaus fundierter, sinnvoller und pragmatischer halte, als viele der pädagogischen skripte und papers. mehr darüber auf den nächsten educamps?</p>
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