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	Kommentare zu: Perspektiven für Blog-Debatten: Aktuelle Entwicklungen im Netz	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 28 Aug 2011 05:59:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Lehrerzimmer &#187; Archiv &#187; Das Blog ist tot		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/08/03/perspektiven-fur-blog-debatten-aktuelle-entwicklungen-im-netz/comment-page-1/#comment-12175</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lehrerzimmer &#187; Archiv &#187; Das Blog ist tot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 05:59:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] hält ein Plädoyer für das Blog (als Reaktion auf Herrn Larbig). Meine Meinung: private Blogs sind ein Nischenprodukt und bleiben [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] hält ein Plädoyer für das Blog (als Reaktion auf Herrn Larbig). Meine Meinung: private Blogs sind ein Nischenprodukt und bleiben [&#8230;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jens Best		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/08/03/perspektiven-fur-blog-debatten-aktuelle-entwicklungen-im-netz/comment-page-1/#comment-12158</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens Best]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 13:30:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Guter Beitrag zu einer wichtigen Meta-Diskussion.&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die Kulturtechnik Blog ist noch in der Ausprägung. Die thematische Ausdifferenzierung und intellektuelle Tiefe von Blogs hängt auch von der vorab bestehenden Debatenkultur im jeweiligen Kulturkreis und in der jeweiligen Peergroup ab.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Übergeordnete Ziele einer spezifischen Blogosphäre osszilieren zwischen der einfachen Begeisterung, Aufmerksamkeitswellen zu erzeugen und dem Generieren von gemeinschaftlichen Willensfindungsprozessen. 
Die Gewichtung zwischen diesen beiden Bereichen hängt zwar auch von tageskonditionellen emotionalen Zuständen der Teilnehmer, der aktuell politischen Bedeutung des Diskursthemas und den soziokulturellen Schichten der einbezogenen Personen ab, es wird aber wesentlich vom Willen der Teilnehmenden beeinflußt. Dem Willen eine Diskussion nicht um ihrer selbst willen, sondern wegen eines gemeinschaftlichen Ergebnisses zu führen. (Auch final festgestellter Dissens ist hier vorstellbar, Konsens kein Zwang)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Nicht die aktuell an allen eingeforderte &quot;Zivilsiertheit&quot; oder erweiterte &quot;Netiquette&quot; sind wichtig für eine Weiterentwicklung der Online-Diskussionskultur, sondern das Fördern einer humanistischen dialektischen Streitkultur. Diese beinhaltet auch (wie beim Poker) das Einbeziehen der offenen Einschätzung des Gegenübers. Eine Meinung hat immer sachliche UND personengebundene moralische Wertaspekte. -&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;Dennoch kann auch ein herzhafter Streit mit Stil und Anstand geführt werden. Unterschiedliche (vermutete) Machtpositionen tragen, insbesondere bei offensichtlicher Ignoranz oder Manipulationsversuchen zu Respektverlust bei. (Ich will hier nur das Blog des &quot;Konzerngeschäftsführer Public Affairs Axel Springer&quot; oder, wie ich ihn nenne, &quot;Propagandaminister&quot; Chr. Keese anführen.)&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die Selbstreferenzialität (oder auch Netzthemenbezogenheit) der deutschen Blogosphäre ist sicher überzogen. Es gibt andere Länder bzw. Kultur/Sprachkreise, die ausdifferenierte Themenfelder &quot;verbloggen&quot;. Dennoch, es gibt Ansätze auch in der deutschsprachigen Blogosphäre.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ich halte die Aggregation via Modelle wie techmeme, rivva u.ä. wichtiger als thematisch nicht geordnete Attention-zu/wegleitende Tools wie fb oder twitter. Bei G+ ist die personengesteuerte Themensetzung noch sehr verwirrend. Zwar &quot;poppen&quot; immer wieder Diskussionsstränge auf, aber durch fehlende Blogelemente wie Kategorien oder Tags versenden sich auch spannendste Debatten folgenlos.
Es braucht dringend mehr thematisch ausdifferenzierte deutschsprachige  (Blog)Diskurse, ggf. durch vertikale Suchmethoden unterstützt.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;tl;tr I know.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Beitrag zu einer wichtigen Meta-Diskussion.</p>
<ol>
<li>
<p>Die Kulturtechnik Blog ist noch in der Ausprägung. Die thematische Ausdifferenzierung und intellektuelle Tiefe von Blogs hängt auch von der vorab bestehenden Debatenkultur im jeweiligen Kulturkreis und in der jeweiligen Peergroup ab.</p>
</li>
<li>
<p>Übergeordnete Ziele einer spezifischen Blogosphäre osszilieren zwischen der einfachen Begeisterung, Aufmerksamkeitswellen zu erzeugen und dem Generieren von gemeinschaftlichen Willensfindungsprozessen.<br />
Die Gewichtung zwischen diesen beiden Bereichen hängt zwar auch von tageskonditionellen emotionalen Zuständen der Teilnehmer, der aktuell politischen Bedeutung des Diskursthemas und den soziokulturellen Schichten der einbezogenen Personen ab, es wird aber wesentlich vom Willen der Teilnehmenden beeinflußt. Dem Willen eine Diskussion nicht um ihrer selbst willen, sondern wegen eines gemeinschaftlichen Ergebnisses zu führen. (Auch final festgestellter Dissens ist hier vorstellbar, Konsens kein Zwang)</p>
</li>
<li>
<p>Nicht die aktuell an allen eingeforderte &#8222;Zivilsiertheit&#8220; oder erweiterte &#8222;Netiquette&#8220; sind wichtig für eine Weiterentwicklung der Online-Diskussionskultur, sondern das Fördern einer humanistischen dialektischen Streitkultur. Diese beinhaltet auch (wie beim Poker) das Einbeziehen der offenen Einschätzung des Gegenübers. Eine Meinung hat immer sachliche UND personengebundene moralische Wertaspekte. &#8211;</p>
</li>
</ol>
<p>Dennoch kann auch ein herzhafter Streit mit Stil und Anstand geführt werden. Unterschiedliche (vermutete) Machtpositionen tragen, insbesondere bei offensichtlicher Ignoranz oder Manipulationsversuchen zu Respektverlust bei. (Ich will hier nur das Blog des &#8222;Konzerngeschäftsführer Public Affairs Axel Springer&#8220; oder, wie ich ihn nenne, &#8222;Propagandaminister&#8220; Chr. Keese anführen.)</p>
<ol>
<li>
<p>Die Selbstreferenzialität (oder auch Netzthemenbezogenheit) der deutschen Blogosphäre ist sicher überzogen. Es gibt andere Länder bzw. Kultur/Sprachkreise, die ausdifferenierte Themenfelder &#8222;verbloggen&#8220;. Dennoch, es gibt Ansätze auch in der deutschsprachigen Blogosphäre.</p>
</li>
<li>
<p>Ich halte die Aggregation via Modelle wie techmeme, rivva u.ä. wichtiger als thematisch nicht geordnete Attention-zu/wegleitende Tools wie fb oder twitter. Bei G+ ist die personengesteuerte Themensetzung noch sehr verwirrend. Zwar &#8222;poppen&#8220; immer wieder Diskussionsstränge auf, aber durch fehlende Blogelemente wie Kategorien oder Tags versenden sich auch spannendste Debatten folgenlos.<br />
Es braucht dringend mehr thematisch ausdifferenzierte deutschsprachige  (Blog)Diskurse, ggf. durch vertikale Suchmethoden unterstützt.</p>
</li>
</ol>
<p>tl;tr I know.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roland Kopp-Wichmann		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/08/03/perspektiven-fur-blog-debatten-aktuelle-entwicklungen-im-netz/comment-page-1/#comment-12147</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roland Kopp-Wichmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 06:49:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=6024#comment-12147</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ich finde auch, dass man Blogs und die sozialen Netzwerke nicht vergleichen kann. Alle haben ihre Berechtigung, befriedigen verschiedene Bedürfnisse und ziehen unterschiedliche Nutzer an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn ich eine Analogie zu den Printmedien ziehe, dann sind Twitter und Facebook für mich wie die BILD-Zeitung (ist nicht wertend sondern beschreibend gemeint). Kurze, das Menschliche ansprechende Inhalte, schnell zu konsumieren, kaum Aufwand aber auch schnell vergessen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anspruchsvolle Blogs sind wie Wochenzeitungen à la ZEIT, FAS oder Magazine wie SPIEGEL oder brandeins. Lange Artikel, die Zeit brauchen zu schreiben und Zeit brauchen zu lesen und zu verdauen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was einen als Leser interessiert oder als Schreibenden, hängt also viel von der Bedürfnislage und dem Ziel ab, Facebook &#038; Co ist wie Fastfood, schnell und billig zu konsumieren, viel Resonanz. Ich habe mal ein Badefoto von mir, auf dem ich gar nicht zu erkennen war, dort gepostet. Das bekam innerhalb von zwei Stunden dreissig Kommentare!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine solche Reaktion würde ich mir auf meinem Blog wünschen. Da sitze ich vier, fünf Stunden an einem Artikel, es kommen auch Kommentare. Aber weniger, später - dafür gehaltvoller. Gehaltvolle Blogs sind eben wie ein sehr gutes Restaurant, da will man auch nur einmal die Woche essen aber nicht jeden Abend.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit meinem Blog verfolge ich zwei Ziele.
1. Markenbranding als Experte auf meinem Gebiet.
Darüber füllen sich meine Seminare, bekomme ich Interviewanfragen und sogar einen Buchvertrag.
2. Leser für psychologische Hintergründe in ihrem Leben zu sensibilisieren.
Das ist mein Herzensanliegen und den Sinn, den das Bloggen für mich hat - neben der Freude am Schreiben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin auch auf Facebook,Twitter und Google+ sehr aktiv. Das sind für mich wie Infozettel, die man auf der Straße in die Hand gedrückt bekommt, damit man gleich nebenan in den Laden - das ist der Blog - kommt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Insofern glaube ich auch, dass Bloggen weiterhin eine Zukunft hat. Es ist nicht ersetzbar, man muss nur seine Ziele klären.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde auch, dass man Blogs und die sozialen Netzwerke nicht vergleichen kann. Alle haben ihre Berechtigung, befriedigen verschiedene Bedürfnisse und ziehen unterschiedliche Nutzer an.</p>
<p>Wenn ich eine Analogie zu den Printmedien ziehe, dann sind Twitter und Facebook für mich wie die BILD-Zeitung (ist nicht wertend sondern beschreibend gemeint). Kurze, das Menschliche ansprechende Inhalte, schnell zu konsumieren, kaum Aufwand aber auch schnell vergessen.</p>
<p>Anspruchsvolle Blogs sind wie Wochenzeitungen à la ZEIT, FAS oder Magazine wie SPIEGEL oder brandeins. Lange Artikel, die Zeit brauchen zu schreiben und Zeit brauchen zu lesen und zu verdauen.</p>
<p>Was einen als Leser interessiert oder als Schreibenden, hängt also viel von der Bedürfnislage und dem Ziel ab, Facebook &amp; Co ist wie Fastfood, schnell und billig zu konsumieren, viel Resonanz. Ich habe mal ein Badefoto von mir, auf dem ich gar nicht zu erkennen war, dort gepostet. Das bekam innerhalb von zwei Stunden dreissig Kommentare!</p>
<p>Eine solche Reaktion würde ich mir auf meinem Blog wünschen. Da sitze ich vier, fünf Stunden an einem Artikel, es kommen auch Kommentare. Aber weniger, später &#8211; dafür gehaltvoller. Gehaltvolle Blogs sind eben wie ein sehr gutes Restaurant, da will man auch nur einmal die Woche essen aber nicht jeden Abend.</p>
<p>Mit meinem Blog verfolge ich zwei Ziele.<br />
1. Markenbranding als Experte auf meinem Gebiet.<br />
Darüber füllen sich meine Seminare, bekomme ich Interviewanfragen und sogar einen Buchvertrag.<br />
2. Leser für psychologische Hintergründe in ihrem Leben zu sensibilisieren.<br />
Das ist mein Herzensanliegen und den Sinn, den das Bloggen für mich hat &#8211; neben der Freude am Schreiben.</p>
<p>Ich bin auch auf Facebook,Twitter und Google+ sehr aktiv. Das sind für mich wie Infozettel, die man auf der Straße in die Hand gedrückt bekommt, damit man gleich nebenan in den Laden &#8211; das ist der Blog &#8211; kommt.</p>
<p>Insofern glaube ich auch, dass Bloggen weiterhin eine Zukunft hat. Es ist nicht ersetzbar, man muss nur seine Ziele klären.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Joachim Wedekind		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/08/03/perspektiven-fur-blog-debatten-aktuelle-entwicklungen-im-netz/comment-page-1/#comment-11602</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joachim Wedekind]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 13:41:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Bin zwar Betreiber eines &quot;inhabergeführten Blogs&quot; (schöne Wortschöpfung, Torsten!), beschäftige mich aber nicht &quot;ernsthaft&quot; mit der Bloggerei (im Sinne R. Basics in Blog-Burb). Insofern muss unsereins auch nicht auf allen Kanälen präsent sein, um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Schade wäre nur, wenn durch die Veränderungen des Nutzerverhaltens die &quot;Stammkundschaft&quot; verloren ginge. Mal abwarten, wir leben die letzten Jahre doch sowieso mit ständigen Verschiebungen ...&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin zwar Betreiber eines &#8222;inhabergeführten Blogs&#8220; (schöne Wortschöpfung, Torsten!), beschäftige mich aber nicht &#8222;ernsthaft&#8220; mit der Bloggerei (im Sinne R. Basics in Blog-Burb). Insofern muss unsereins auch nicht auf allen Kanälen präsent sein, um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Schade wäre nur, wenn durch die Veränderungen des Nutzerverhaltens die &#8222;Stammkundschaft&#8220; verloren ginge. Mal abwarten, wir leben die letzten Jahre doch sowieso mit ständigen Verschiebungen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/08/03/perspektiven-fur-blog-debatten-aktuelle-entwicklungen-im-netz/comment-page-1/#comment-11590</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 05:56:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;@Hansi&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vermutlich hast Du recht. Das Data Liberation Projekt kommt zwar aus Google, wird aber sicher auf Grund des geschaffenen Bewusstseins gepusht worden sein.
Dem Fehlschluss erliege ich definitiv immer wieder, dachte auch das Blog hier und den Autor gibt&#039;s schon länger ;)
Zwerge auf Riesen -&gt; absolut richtig.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Hansi</p>
<p>Vermutlich hast Du recht. Das Data Liberation Projekt kommt zwar aus Google, wird aber sicher auf Grund des geschaffenen Bewusstseins gepusht worden sein.<br />
Dem Fehlschluss erliege ich definitiv immer wieder, dachte auch das Blog hier und den Autor gibt&#8217;s schon länger 😉<br />
Zwerge auf Riesen -> absolut richtig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Maik Riecken		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/08/03/perspektiven-fur-blog-debatten-aktuelle-entwicklungen-im-netz/comment-page-1/#comment-11584</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maik Riecken]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 22:13:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Möchte man von wem oder von was wahrgenommen werden?
Ist Wahrnehmung durch viele mehr als Wahrnehmung von Einzelnen?
Bloggt man, um wahrgenommen zu werden? Wenn ja: Ist das nicht unglaublich egozentrisch?
Erzeugen Web2.0-konformistische Äußerungen oder Blogartikel Wahrnehmung?
Ist eine Diskussion auf g+/Twitter/Facebook qualitativ hochwertige Wahrnehmung/Wertschätzung?
Wenn jeder seine Wahrnehmung in schneller Abfolge mikromäßig durch die Gegend feuert: Wird diese Wahrnehmung dann noch wahrgenommen so wie wir sie wahrgenommen wünschen?
Wo im Web2.0 geht Wahrnehmung von Zuständen in Handeln über? 
Ist Deskription von Wahrnehmung schon selbst eine Handlung um der Wahrnehmung Willen?&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Möchte man von wem oder von was wahrgenommen werden?<br />
Ist Wahrnehmung durch viele mehr als Wahrnehmung von Einzelnen?<br />
Bloggt man, um wahrgenommen zu werden? Wenn ja: Ist das nicht unglaublich egozentrisch?<br />
Erzeugen Web2.0-konformistische Äußerungen oder Blogartikel Wahrnehmung?<br />
Ist eine Diskussion auf g+/Twitter/Facebook qualitativ hochwertige Wahrnehmung/Wertschätzung?<br />
Wenn jeder seine Wahrnehmung in schneller Abfolge mikromäßig durch die Gegend feuert: Wird diese Wahrnehmung dann noch wahrgenommen so wie wir sie wahrgenommen wünschen?<br />
Wo im Web2.0 geht Wahrnehmung von Zuständen in Handeln über?<br />
Ist Deskription von Wahrnehmung schon selbst eine Handlung um der Wahrnehmung Willen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hansi		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/08/03/perspektiven-fur-blog-debatten-aktuelle-entwicklungen-im-netz/comment-page-1/#comment-11552</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hansi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 17:53:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Und weshalb gibt es solche Organisationen wie DataLiberation? Weil die Leute, die sich mit ihrem &quot;blah&quot; an der Datensammelwut aller möglichen Institutionen gerieben haben, genau dafür ein öffentliches Bewusstsein schufen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Darüber hinaus:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Natürlich kann man GOOGLE und Co vertrauen, dass sie die wertvollen Datenbestände mit einem selbst gestalteten Tool bereinigen. Man kann aber auch misstrauisch bleiben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Natürlich kann man sich fragen, wie viele Otto Normalbenutzer von dieser Option der vollständigen Datenbereinigung überhaupt wissen. Man kann hier nämlich schnell einem naturalistischen Fehlschluss erliegen (&quot;Ich kenne es -&gt; Alle kennen es&quot;).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Natürlich kann man die hier diskutierte und meines Erachtens noch immer aktuelle Argumentation als veraltet betrachten. Man sollte aber dennoch nicht vergessen: Wir alle sind nur Zwerge auf der Schulter eines Riesen.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und weshalb gibt es solche Organisationen wie DataLiberation? Weil die Leute, die sich mit ihrem &#8222;blah&#8220; an der Datensammelwut aller möglichen Institutionen gerieben haben, genau dafür ein öffentliches Bewusstsein schufen.</p>
<p>Darüber hinaus:</p>
<p>Natürlich kann man GOOGLE und Co vertrauen, dass sie die wertvollen Datenbestände mit einem selbst gestalteten Tool bereinigen. Man kann aber auch misstrauisch bleiben.</p>
<p>Natürlich kann man sich fragen, wie viele Otto Normalbenutzer von dieser Option der vollständigen Datenbereinigung überhaupt wissen. Man kann hier nämlich schnell einem naturalistischen Fehlschluss erliegen (&#8222;Ich kenne es -> Alle kennen es&#8220;).</p>
<p>Natürlich kann man die hier diskutierte und meines Erachtens noch immer aktuelle Argumentation als veraltet betrachten. Man sollte aber dennoch nicht vergessen: Wir alle sind nur Zwerge auf der Schulter eines Riesen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/08/03/perspektiven-fur-blog-debatten-aktuelle-entwicklungen-im-netz/comment-page-1/#comment-11551</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 16:39:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ich schätze mal, das durchgestrichene &quot;gefangen&quot; soll Ironie anzeigen.
Ur alter Hut &lt;em&gt;gähn&lt;/em&gt;
Im Gegensatz zu allen anderen Anbietern, kann von Google alles abgezogen werden.
Siehe Import/Export-Optionen in den jeweiligen Diensten selber bzw. das von der Google Data Liberation Front (http://www.dataliberation.org/) gestaltete Tool Google Takout (https://www.google.com/takeout/).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Google/Datenkraken-blah ist sowas von vorgestern. Nämlich nicht mal in Netz-Zeiten gesprochen sondern auch in &quot;Echt&quot;-Zeit.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schätze mal, das durchgestrichene &#8222;gefangen&#8220; soll Ironie anzeigen.<br />
Ur alter Hut <em>gähn</em><br />
Im Gegensatz zu allen anderen Anbietern, kann von Google alles abgezogen werden.<br />
Siehe Import/Export-Optionen in den jeweiligen Diensten selber bzw. das von der Google Data Liberation Front (<a href="http://www.dataliberation.org/" rel="nofollow ugc">http://www.dataliberation.org/</a>) gestaltete Tool Google Takout (<a href="https://www.google.com/takeout/" rel="nofollow ugc">https://www.google.com/takeout/</a>).</p>
<p>Google/Datenkraken-blah ist sowas von vorgestern. Nämlich nicht mal in Netz-Zeiten gesprochen sondern auch in &#8222;Echt&#8220;-Zeit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lisa Rosa		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/08/03/perspektiven-fur-blog-debatten-aktuelle-entwicklungen-im-netz/comment-page-1/#comment-11507</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lisa Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 20:53:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=6024#comment-11507</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;ein großteil meiner leser ist &quot;laufkundschaft&quot; per google, hinterlässt keine kommentare, aber geht hoffentlich zufrieden, nachdenklich oder mit neuer kognitiver dissonanzspannung wieder weg. klar liebe ich auch debatten, und das ist mir dann egal, ob in meinem blog oder in deinem oder auf g+ . aber die neukunden für meine messages, die gibt es eben nur übers offene netz. 
selbstreferenziell bloggen ist wie bücher über den eigenen verlag herausgeben.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ein großteil meiner leser ist &#8222;laufkundschaft&#8220; per google, hinterlässt keine kommentare, aber geht hoffentlich zufrieden, nachdenklich oder mit neuer kognitiver dissonanzspannung wieder weg. klar liebe ich auch debatten, und das ist mir dann egal, ob in meinem blog oder in deinem oder auf g+ . aber die neukunden für meine messages, die gibt es eben nur übers offene netz.<br />
selbstreferenziell bloggen ist wie bücher über den eigenen verlag herausgeben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hansi		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/08/03/perspektiven-fur-blog-debatten-aktuelle-entwicklungen-im-netz/comment-page-1/#comment-11445</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hansi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 12:15:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=6024#comment-11445</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ein anderer Effekt des Appetizer-Gedankens ist die Ausblendung der eingegangenen Kommentare, wenn diese NICHT über FACEBOOK oder GOOGLE+ einlaufen. Somit wird das Blog zwar immer noch der Ursprungsort des Diskurses bleiben, jedoch findet die Diskussion/Kritik/Zustimmung nur noch im sozialen Netzwerk statt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch wer dort nicht angemeldet ist, wird nicht gelesen und fällt sorgsam ignoriert unter die Schranke der Aufmerksamkeit. Aber das ist an sich kein Blog-Problem, sondern die Folge einer monopolisierten Aufmerksamkeitsökonomie, die nur noch den einen, eigenen Knotenpunkt im sozialen Netzwerk wahrnimmt. Schade ist es so oder so.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein anderer Effekt des Appetizer-Gedankens ist die Ausblendung der eingegangenen Kommentare, wenn diese NICHT über FACEBOOK oder GOOGLE+ einlaufen. Somit wird das Blog zwar immer noch der Ursprungsort des Diskurses bleiben, jedoch findet die Diskussion/Kritik/Zustimmung nur noch im sozialen Netzwerk statt.</p>
<p>Doch wer dort nicht angemeldet ist, wird nicht gelesen und fällt sorgsam ignoriert unter die Schranke der Aufmerksamkeit. Aber das ist an sich kein Blog-Problem, sondern die Folge einer monopolisierten Aufmerksamkeitsökonomie, die nur noch den einen, eigenen Knotenpunkt im sozialen Netzwerk wahrnimmt. Schade ist es so oder so.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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