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	Kommentare zu: Computer im Unterricht. Das digitale Paradox.	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
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		Von: BYOD-Klasse oder integrierende Didaktik und Methodik? – Kommentar zu Manfred Korens „Wenn mein Kind in der BYOD-Klasse wäre….“ &#124; herrlarbig.de		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/comment-page-1/#comment-42819</link>

		<dc:creator><![CDATA[BYOD-Klasse oder integrierende Didaktik und Methodik? – Kommentar zu Manfred Korens „Wenn mein Kind in der BYOD-Klasse wäre….“ &#124; herrlarbig.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2013 20:13:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[&#8230;] interessiert die Integration vorhandener digitaler Optionen in den Unterricht ganz normaler Klassen. In Koblenz und an anderen Orten gibt es BYOD-Projekte, [&#8230;]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] interessiert die Integration vorhandener digitaler Optionen in den Unterricht ganz normaler Klassen. In Koblenz und an anderen Orten gibt es BYOD-Projekte, [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Sites en allemand by chopina04 - Pearltrees		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/comment-page-1/#comment-17325</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sites en allemand by chopina04 - Pearltrees]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 08:01:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] In den meisten Fällen bleibt das Paradox bestehen. Alle nutzen Computer, nur nicht im Klassenzimmen, denn in den Schulen spielt sich die Arbeit an Computern meist in PC-Räumen ab, die in begrenzter Anzahl verfügbar sind. Liegt der eigene Unterricht dann womöglich parallel zu einer Informatikleiste, ist es das ganze Schuljahr über nicht einmal theoretisch möglich, den PC im Unterricht zu nutzen.  Computer im Unterricht. Das digitale Paradox. &#124; herrlarbig.de [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] In den meisten Fällen bleibt das Paradox bestehen. Alle nutzen Computer, nur nicht im Klassenzimmen, denn in den Schulen spielt sich die Arbeit an Computern meist in PC-Räumen ab, die in begrenzter Anzahl verfügbar sind. Liegt der eigene Unterricht dann womöglich parallel zu einer Informatikleiste, ist es das ganze Schuljahr über nicht einmal theoretisch möglich, den PC im Unterricht zu nutzen.  Computer im Unterricht. Das digitale Paradox. | herrlarbig.de [&#8230;]</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Rebecca		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/comment-page-1/#comment-13302</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rebecca]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 06:51:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;wie Lisa Rosa denke cih , dass bisher Computer sowenig Nutzung erfahren weil sie bei uns Lehrern (auch bei mir) bisher nur als besserer &quot;Ersatz&quot; für Duden, Arbeitsblätter etc. gelten. Die meisten Unterrichtsmaterialien im Netz sind auch so ausgelegt und es sind auch sehr gute dabei. Nur stellt sich dann wirklich die alte Frage nach dem &quot;besseren&quot; Werkzeug. In meiner Schule sind wir mit Computerräumen und Laptopwagen gut ausgestattet (W-Lan sollte irgendwann mal in allen Klassen funktionieren)  trotzdem wiederstrebt es mir mit 30 schülern in einen engen und bald stickigen Raum zu gehen und vor allem in NWA oft auf &quot;Second-Hand-Versuche&quot; zurück zu greifen. Ich selbst bin durchaus haptisch veranlagt und greife lieber zu &quot;echten&quot; Büchern und (selbstverständlich) zu Experimenten die die Schüler selbst durchführen können.  Eine echte Lernatmosphäre in Computerräumen habe ich bisher nur selten wenn in ITG erlebt und da sitzen bei uns nur 15 Schüler im Raum und ausprobieren, Regeln entdecken steht da im Vordergrund. Die Frage ist doch nicht ob Computer im Klassenraum sein sollten , sondern wie sie dort sinnvoll zum Lernen genutzt werden können.  Ist der Artikel so einigermasen zusammangefasst ? :-)&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wie Lisa Rosa denke cih , dass bisher Computer sowenig Nutzung erfahren weil sie bei uns Lehrern (auch bei mir) bisher nur als besserer &#8222;Ersatz&#8220; für Duden, Arbeitsblätter etc. gelten. Die meisten Unterrichtsmaterialien im Netz sind auch so ausgelegt und es sind auch sehr gute dabei. Nur stellt sich dann wirklich die alte Frage nach dem &#8222;besseren&#8220; Werkzeug. In meiner Schule sind wir mit Computerräumen und Laptopwagen gut ausgestattet (W-Lan sollte irgendwann mal in allen Klassen funktionieren)  trotzdem wiederstrebt es mir mit 30 schülern in einen engen und bald stickigen Raum zu gehen und vor allem in NWA oft auf &#8222;Second-Hand-Versuche&#8220; zurück zu greifen. Ich selbst bin durchaus haptisch veranlagt und greife lieber zu &#8222;echten&#8220; Büchern und (selbstverständlich) zu Experimenten die die Schüler selbst durchführen können.  Eine echte Lernatmosphäre in Computerräumen habe ich bisher nur selten wenn in ITG erlebt und da sitzen bei uns nur 15 Schüler im Raum und ausprobieren, Regeln entdecken steht da im Vordergrund. Die Frage ist doch nicht ob Computer im Klassenraum sein sollten , sondern wie sie dort sinnvoll zum Lernen genutzt werden können.  Ist der Artikel so einigermasen zusammangefasst ? 🙂</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: tina		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/comment-page-1/#comment-12579</link>

		<dc:creator><![CDATA[tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 14:14:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Hm.. ich weiß nicht... Bücher riechen gut, sind sehr haptisch und strahlen kaum... Aber wenn eine Digitalisierung dazu beiträgt, dass endlich 20Jahre alte Atlanten aus den Schulbüchereien verschwinden.. dann bin ich dafür...&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hm.. ich weiß nicht&#8230; Bücher riechen gut, sind sehr haptisch und strahlen kaum&#8230; Aber wenn eine Digitalisierung dazu beiträgt, dass endlich 20Jahre alte Atlanten aus den Schulbüchereien verschwinden.. dann bin ich dafür&#8230;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Computer im Unterricht. Das digitale Paradox. &#187; Schnipsel		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/comment-page-1/#comment-12476</link>

		<dc:creator><![CDATA[Computer im Unterricht. Das digitale Paradox. &#187; Schnipsel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 16:59:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] Zum Artikel bei herrlabig.de [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Zum Artikel bei herrlabig.de [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: OneNote&#8211;Projekt&#8211;Video-Tutorial &#171; &#8230;ein Halbtagsblog&#8230;		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/comment-page-1/#comment-12465</link>

		<dc:creator><![CDATA[OneNote&#8211;Projekt&#8211;Video-Tutorial &#171; &#8230;ein Halbtagsblog&#8230;]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 11:02:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] uns weiterentwickeln wollen. Neue Medien nutzen wollen. Zuletzt hat Herr Larbig über die paradoxe Situation geschrieben, dass sowohl Lehrer als auch Schüler im Alltag und in der Freizeit und zur Unterstützung der [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] uns weiterentwickeln wollen. Neue Medien nutzen wollen. Zuletzt hat Herr Larbig über die paradoxe Situation geschrieben, dass sowohl Lehrer als auch Schüler im Alltag und in der Freizeit und zur Unterstützung der [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Das digitale Paradox von Herrn Larbig &#124; Medien+Computer in der Grundschule		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/comment-page-1/#comment-12463</link>

		<dc:creator><![CDATA[Das digitale Paradox von Herrn Larbig &#124; Medien+Computer in der Grundschule]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 09:19:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] in der Schule und im privaten Raum. Ein ausführlicher Beitrag der zum Nachdenken anregt.  (zum Artikel…)   Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.   [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] in der Schule und im privaten Raum. Ein ausführlicher Beitrag der zum Nachdenken anregt.  (zum Artikel…)   Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.   [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lisa Rosa		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/comment-page-1/#comment-12460</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lisa Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 08:31:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;sinn:
schule als system (also alles: Lehrer, Pläne, Regeln, Ausstattungsprinzipien, Rhythmisierung, Prüfungen, Bewertungen und und und) muss ihr selbstverständnis neu konstruieren unter den bedingungen des internet. das bedeutet: es geht nicht darum, dasselbe mit einem neuen werkzeug besser zu lehren/lernen, sondern darum, institutionell die bedingungen zu ermöglichen durch bereitstellung von :
access zum internet rund um die uhr;
für kinder aus finanziell gebeutelten haushalten: persönliche geräte (auch mobiles für zuhause);
professionelle lerncoaches / lernmoderatoren für große und kleine gruppen und individuell;
org. rahmenbedingungen wie strukturen, räume, moderationsmaterial, nichtdigitales lernmaterial
all diese dinge sind bisher nebensachen im system schule gewesen. die hauptsachen waren: fremd bestimmt belehren, prüfen, bewerten. all das k.w. (kann wegfallen) im neuen system&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sinn:<br />
schule als system (also alles: Lehrer, Pläne, Regeln, Ausstattungsprinzipien, Rhythmisierung, Prüfungen, Bewertungen und und und) muss ihr selbstverständnis neu konstruieren unter den bedingungen des internet. das bedeutet: es geht nicht darum, dasselbe mit einem neuen werkzeug besser zu lehren/lernen, sondern darum, institutionell die bedingungen zu ermöglichen durch bereitstellung von :<br />
access zum internet rund um die uhr;<br />
für kinder aus finanziell gebeutelten haushalten: persönliche geräte (auch mobiles für zuhause);<br />
professionelle lerncoaches / lernmoderatoren für große und kleine gruppen und individuell;<br />
org. rahmenbedingungen wie strukturen, räume, moderationsmaterial, nichtdigitales lernmaterial<br />
all diese dinge sind bisher nebensachen im system schule gewesen. die hauptsachen waren: fremd bestimmt belehren, prüfen, bewerten. all das k.w. (kann wegfallen) im neuen system</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lisa Rosa		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/comment-page-1/#comment-12459</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lisa Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 08:12:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;ich meine, die gefühlte paradoxie hat in diesem falle einfach damit zu tun, dass schule wenig - und seit den digitalen medien deutlich spürbar wenig - mit der welt und dem leben außerhalb ihres systems zu tun hat. die pädagogisierung des lebens reduziert die welt ja schon je und übernimmt - ohne die lernenden zu fragen - die vormundschaft für komplexitätsreduktion (genannt &quot;didaktische reduktion&quot;), was ich für überholt halte. die ganze welt und erst recht die sog. lebenswelt der lernenden muss stattdessen gegenstand des lernens sein. die komplexitätsreduktion muss, d.h. auch die genaue auswahl des lerngegenstands - unter coachinganleitung - der lernende selbst vornehmen. (das tut er ja außerhalb der schule auch schon immer.) die ansage der schule (und der meisten pädagogen in ihr), dass stellvertretend für den coachee und ohne seine mitwirklung im voraus reduktion vorgenommen werden muss, weil er nicht in der lage dazu wäre, ist unsinn. jedes psychische system reduziert komplexität selbstgesteuert - wenn die möglichkeit dazu gegeben ist! was wir als lehrer tun müssen, ist also nicht, welt zu pädagogisieren und zu reduzieren, sondern den schülern die möglichkeiten dazu zu geben, es selbst zu tun. 
solange wir dies nicht tun, bleibt die von dir, Torsten, benannte paradoxie bestehen. sie ist bestandteil des systems schule und unterricht.
(das ist, warum ich sage, dass schule nicht verbessert, sondern überwunden werden muss als historisch antiquierte form der lernprozessgestaltung.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;eine folge der pädagogisierung und bevormundenden komplexitätsreduktion von welt - und damit der pädagogische ausschluss von lebenswelt aus dem lernen - ist nämlich auch der fast komplette ausschluss des digitalen mediums aus dem, was lernen im system schule genannt wird. nicht nur die schüler wissen nicht, dass man heutzutage am besten im netz und mit dem netz lernt - z.B. in selbstgesteuerten lernnetzwerken. auch die lehrer wissen es nicht. denn sie glauben nicht, dass sie mit dem computer &quot;lernen&quot;, sie denken nur daran, dass sie mit dem computer &quot;arbeiten&quot; - und haben dann eine gerätetechnische vorstellung vom computer. d.h., dass sie dasselbe, was sie bisher mit papier und bleistift getan haben, nun im computer tun. sie scannen ihre alten arbeitsbogen ein und freuen sich, dass sie sie ohne tippex editieren können. oder: sie schauen in internetlexikon (vielleicht sogar bei wikipedia oder gottbehüte bei google) was nach, genauso, wie sie gestern ihren brockhaus oder den duden aufgeschlagen haben. (drum sagen sie auch: &quot;nachschlagen im internet&quot; dazu). und das erstaunliche ist, dass die wenigen lehrer, die überhaupt in social media bzw. web 2.0 unterwegs sind, dies oft nicht als lernende tun und sich dabei nicht als lernende verstehen. sie bauen sich - wenn überhaupt - privatcommunities statt professionelle learning communities darin auf. manche halten es ganz absichtlich getrennt von ihrer arbeit. wenn sie aber gelernt haben, in social media zu lernen und sich dabei als lernende zu begreifen: dann wollen sie es nicht unbedingt genauso für ihre schüler! sie halten dann nicht etwa ihre schüler dazu an, personal learning networks aufzubauen und zu nutzen. sie nehmen wieder bevormundende didaktische reduktionen vor und limitieren den einsatz des computers, betten seinen gebrauch ein an bestimmten stellen des unterrichts (danach muss das phone, der laptop aber sofort weggelegt werden! denn sonst würden die schüler ja unkontrolliert herumspielen).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;und wenn ausnahmsweise ein lehrer wirklich möchte, dass seine schüler frei mit den digitalen medien bei ihrem lernen umgehen - dann wundert er sich darüber, dass schüler glauben, diese geräte wären nur zum spielen da. mich wundert das!
langer rede kurzer&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich meine, die gefühlte paradoxie hat in diesem falle einfach damit zu tun, dass schule wenig &#8211; und seit den digitalen medien deutlich spürbar wenig &#8211; mit der welt und dem leben außerhalb ihres systems zu tun hat. die pädagogisierung des lebens reduziert die welt ja schon je und übernimmt &#8211; ohne die lernenden zu fragen &#8211; die vormundschaft für komplexitätsreduktion (genannt &#8222;didaktische reduktion&#8220;), was ich für überholt halte. die ganze welt und erst recht die sog. lebenswelt der lernenden muss stattdessen gegenstand des lernens sein. die komplexitätsreduktion muss, d.h. auch die genaue auswahl des lerngegenstands &#8211; unter coachinganleitung &#8211; der lernende selbst vornehmen. (das tut er ja außerhalb der schule auch schon immer.) die ansage der schule (und der meisten pädagogen in ihr), dass stellvertretend für den coachee und ohne seine mitwirklung im voraus reduktion vorgenommen werden muss, weil er nicht in der lage dazu wäre, ist unsinn. jedes psychische system reduziert komplexität selbstgesteuert &#8211; wenn die möglichkeit dazu gegeben ist! was wir als lehrer tun müssen, ist also nicht, welt zu pädagogisieren und zu reduzieren, sondern den schülern die möglichkeiten dazu zu geben, es selbst zu tun.<br />
solange wir dies nicht tun, bleibt die von dir, Torsten, benannte paradoxie bestehen. sie ist bestandteil des systems schule und unterricht.<br />
(das ist, warum ich sage, dass schule nicht verbessert, sondern überwunden werden muss als historisch antiquierte form der lernprozessgestaltung.)</p>
<p>eine folge der pädagogisierung und bevormundenden komplexitätsreduktion von welt &#8211; und damit der pädagogische ausschluss von lebenswelt aus dem lernen &#8211; ist nämlich auch der fast komplette ausschluss des digitalen mediums aus dem, was lernen im system schule genannt wird. nicht nur die schüler wissen nicht, dass man heutzutage am besten im netz und mit dem netz lernt &#8211; z.B. in selbstgesteuerten lernnetzwerken. auch die lehrer wissen es nicht. denn sie glauben nicht, dass sie mit dem computer &#8222;lernen&#8220;, sie denken nur daran, dass sie mit dem computer &#8222;arbeiten&#8220; &#8211; und haben dann eine gerätetechnische vorstellung vom computer. d.h., dass sie dasselbe, was sie bisher mit papier und bleistift getan haben, nun im computer tun. sie scannen ihre alten arbeitsbogen ein und freuen sich, dass sie sie ohne tippex editieren können. oder: sie schauen in internetlexikon (vielleicht sogar bei wikipedia oder gottbehüte bei google) was nach, genauso, wie sie gestern ihren brockhaus oder den duden aufgeschlagen haben. (drum sagen sie auch: &#8222;nachschlagen im internet&#8220; dazu). und das erstaunliche ist, dass die wenigen lehrer, die überhaupt in social media bzw. web 2.0 unterwegs sind, dies oft nicht als lernende tun und sich dabei nicht als lernende verstehen. sie bauen sich &#8211; wenn überhaupt &#8211; privatcommunities statt professionelle learning communities darin auf. manche halten es ganz absichtlich getrennt von ihrer arbeit. wenn sie aber gelernt haben, in social media zu lernen und sich dabei als lernende zu begreifen: dann wollen sie es nicht unbedingt genauso für ihre schüler! sie halten dann nicht etwa ihre schüler dazu an, personal learning networks aufzubauen und zu nutzen. sie nehmen wieder bevormundende didaktische reduktionen vor und limitieren den einsatz des computers, betten seinen gebrauch ein an bestimmten stellen des unterrichts (danach muss das phone, der laptop aber sofort weggelegt werden! denn sonst würden die schüler ja unkontrolliert herumspielen).</p>
<p>und wenn ausnahmsweise ein lehrer wirklich möchte, dass seine schüler frei mit den digitalen medien bei ihrem lernen umgehen &#8211; dann wundert er sich darüber, dass schüler glauben, diese geräte wären nur zum spielen da. mich wundert das!<br />
langer rede kurzer</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gibro		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/04/computer-im-unterricht-das-digitale-paradox/comment-page-1/#comment-12457</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gibro]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 06:41:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=6219#comment-12457</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Das Paradox ist, das dem Computer keine pädagogische Wertigkeit zugeschrieben wird. Die besonders engagierten nutzen ihn für eine Internetrecherche. Der Computer bleibt damit ein Werkzeug, kein Medium. Da fehlt es dann auch an weitergehenden didaktischen Fertigkeiten. Deine Beobachtung ist aber auch ein weiterer Hinweis, dass der Computer, den Unterricht und die routinisierten Abläufe verändern würde, er ist nicht einfach ein Ersatz für das Schulfernsehen. Es liegt also nicht an der Ausstattung, sondern an den Köpfen.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Paradox ist, das dem Computer keine pädagogische Wertigkeit zugeschrieben wird. Die besonders engagierten nutzen ihn für eine Internetrecherche. Der Computer bleibt damit ein Werkzeug, kein Medium. Da fehlt es dann auch an weitergehenden didaktischen Fertigkeiten. Deine Beobachtung ist aber auch ein weiterer Hinweis, dass der Computer, den Unterricht und die routinisierten Abläufe verändern würde, er ist nicht einfach ein Ersatz für das Schulfernsehen. Es liegt also nicht an der Ausstattung, sondern an den Köpfen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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