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	Kommentare zu: Schule „muss“ sich nicht verändern; sie tut es einfach. Eine Provokation.	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
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		<title>
		Von: Die Bildungsrevolution findet nicht statt &#124; herrlarbig.de		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Bildungsrevolution findet nicht statt &#124; herrlarbig.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2015 15:33:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[&#8230;] Schule „muss“ sich nicht ver&#228;ndern; sie tut es einfach. Eine Provokation. [&#8230;]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Schule „muss“ sich nicht ver&#228;ndern; sie tut es einfach. Eine Provokation. [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Von der Digitalisierung, freien Bildungsmaterialien und dem Lernen im digitalen Leitmedienwandel &#124; herrlarbig.de		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2012/01/17/schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation/comment-page-1/#comment-36800</link>

		<dc:creator><![CDATA[Von der Digitalisierung, freien Bildungsmaterialien und dem Lernen im digitalen Leitmedienwandel &#124; herrlarbig.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2013 20:49:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen treten, denn deren Ausstattung ist f&#252;r die Schulen ja schon l&#228;ngst relevant. Digitale Integration k&#246;nnte erleichtert werden, wenn Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mit [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen treten, denn deren Ausstattung ist f&#252;r die Schulen ja schon l&#228;ngst relevant. Digitale Integration k&#246;nnte erleichtert werden, wenn Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen mit [&#8230;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nur Ersatz? – Nutzung und Integration (digitaler) Medien im Unterricht (Vortragsskript) &#124; herrlarbig.de		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2012/01/17/schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation/comment-page-1/#comment-34066</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nur Ersatz? – Nutzung und Integration (digitaler) Medien im Unterricht (Vortragsskript) &#124; herrlarbig.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 20:11:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] Weiterf&#252;hrender Link: herrlarbig.de—schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Weiterf&#252;hrender Link: herrlarbig.de—schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation [&#8230;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Maik Riecken		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2012/01/17/schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation/comment-page-1/#comment-17658</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maik Riecken]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:59:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Zwei Gedanken bleiben bei mir gerade hängen - 1. Das System - es &quot;muss&quot; unterstützt werden, damit eine Erkenntnis nicht nur einem Individuum nutzt, das eine andere Art verinnerlicht hat oder auf dem Weg ist, genau das zu tun. Dazu braucht es manchmal gar nicht viel - eine Ghostwriter bei der Antwort auf eine dienstliche Anweisung, ein Blog, mit dem jemand sofort arbeiten kann, ein WLAN, was technische Grundlage für weitergehende Schritte bildet oder einfach nur den Lehrpersonen selbst das allgegenwärtige Netz ermöglicht. Diese Dinge &quot;müssen&quot; in meinen Augen geschehen, damit überhaupt der Raum für weitere Entwicklungen geschaffen ist und Rechtfertigungsgründe für Vermeidungsstrategien reduziert werden auf persönliche Haltungen und nicht z.B. auf nicht vorhandene Technik. Darüber kann man dann ganz anders reden. Es geht langsam los. 2. Prozess - der &quot;muss&quot; auch, nämlich zumindest katalysiert werden, weil die &quot;Bedrohung&quot;, die in Lisas Formulierung &quot;geht zugrunde&quot; liegt, immer größer wird und immer schneller und schneller näherkommt. Ist es denn so, das 10000nde angehenende Lehrpersonen bereitsstehen, die dem neuen Land zugewandt sind und die mit ihren SuS in das damals zitierte &quot;Boot&quot; steigen? Von wo aus die Katalyse kommen kann, weiß ich nicht. Ich nehme aber wahr, dass hier bei uns gerade eine erfolgreich ausgefochtene Diskussion mit der Obrigkeit unglaubliche Katalysen ausgelöst hat und sogar jetzt schon Lehrerverbände von der Notwendigkeit lerntauglicher digitaler Artefakte sprechen. &quot;Resistance ist not futile&quot;, sondern Staatsbürgerpflicht im Sinne der uns anvertrauten Menschen. Außerdem gibt es jetzt Menschen in der Schule (u.a. meine Kinder). Deswegen fände ich eine gewisse Beschleunigung so verkehrt nicht.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Gedanken bleiben bei mir gerade hängen &#8211; 1. Das System &#8211; es &#8222;muss&#8220; unterstützt werden, damit eine Erkenntnis nicht nur einem Individuum nutzt, das eine andere Art verinnerlicht hat oder auf dem Weg ist, genau das zu tun. Dazu braucht es manchmal gar nicht viel &#8211; eine Ghostwriter bei der Antwort auf eine dienstliche Anweisung, ein Blog, mit dem jemand sofort arbeiten kann, ein WLAN, was technische Grundlage für weitergehende Schritte bildet oder einfach nur den Lehrpersonen selbst das allgegenwärtige Netz ermöglicht. Diese Dinge &#8222;müssen&#8220; in meinen Augen geschehen, damit überhaupt der Raum für weitere Entwicklungen geschaffen ist und Rechtfertigungsgründe für Vermeidungsstrategien reduziert werden auf persönliche Haltungen und nicht z.B. auf nicht vorhandene Technik. Darüber kann man dann ganz anders reden. Es geht langsam los. 2. Prozess &#8211; der &#8222;muss&#8220; auch, nämlich zumindest katalysiert werden, weil die &#8222;Bedrohung&#8220;, die in Lisas Formulierung &#8222;geht zugrunde&#8220; liegt, immer größer wird und immer schneller und schneller näherkommt. Ist es denn so, das 10000nde angehenende Lehrpersonen bereitsstehen, die dem neuen Land zugewandt sind und die mit ihren SuS in das damals zitierte &#8222;Boot&#8220; steigen? Von wo aus die Katalyse kommen kann, weiß ich nicht. Ich nehme aber wahr, dass hier bei uns gerade eine erfolgreich ausgefochtene Diskussion mit der Obrigkeit unglaubliche Katalysen ausgelöst hat und sogar jetzt schon Lehrerverbände von der Notwendigkeit lerntauglicher digitaler Artefakte sprechen. &#8222;Resistance ist not futile&#8220;, sondern Staatsbürgerpflicht im Sinne der uns anvertrauten Menschen. Außerdem gibt es jetzt Menschen in der Schule (u.a. meine Kinder). Deswegen fände ich eine gewisse Beschleunigung so verkehrt nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: „Schule 3.0: digital total?“ – Diskussiosnbeitrag zu einem Artikel von Prof. Dr. Christian Spannagel &#124; herrlarbig.de		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2012/01/17/schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation/comment-page-1/#comment-17494</link>

		<dc:creator><![CDATA[„Schule 3.0: digital total?“ – Diskussiosnbeitrag zu einem Artikel von Prof. Dr. Christian Spannagel &#124; herrlarbig.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 20:25:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] Grunds&#228;tzlich gilt hier: Ja, die systematisch im schulischen Curriculum verankerte Medienkompetenz muss Teil der Schule werden, die von meiner Warte aus aber durchaus nicht zur Monokultur zu werden braucht. [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Grunds&#228;tzlich gilt hier: Ja, die systematisch im schulischen Curriculum verankerte Medienkompetenz muss Teil der Schule werden, die von meiner Warte aus aber durchaus nicht zur Monokultur zu werden braucht. [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Teachers&#039; training web2.0		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2012/01/17/schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation/comment-page-1/#comment-17426</link>

		<dc:creator><![CDATA[Teachers&#039; training web2.0]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 16:34:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=34468#comment-17426</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] &#062;&#062; herrlarbig.de [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] &gt;&gt; herrlarbig.de [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lisa Rosa		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2012/01/17/schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation/comment-page-1/#comment-17422</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lisa Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:46:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrlarbig.de/2012/01/17/schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation/comment-page-1/#comment-17421&quot;&gt;Herr Larbig&lt;/a&gt;.

&lt;p&gt;&quot;die eigenen partizipativ wirkenden Methodiken&quot; klingt schon etwas bevormundend. Oft verstehen auch in meinen Fortbildungen Lehrer unter &quot;Partizipation&quot; und &quot;Beteiligung&quot; usw. zunächst gar nicht Kategorien der Demokratie, sondern schlicht: &quot;Die Schüler sollen besser mitarbeiten (an dem, was ich ihnen vorsetze.)&quot; 
Ganz entsetzt ist man dann, wenn man aufgeklärt wird, dass es sich darum handelt, dass &quot;Mitarbeit&quot; und &quot;Engagement&quot; nicht mehr ohne Selbst- oder wenigstens Mitbestimmung der SuS zu haben ist. Und diese ist - wie ich oben gesagt habe - eben nicht durch Unterrichts-Methoden im Klippertschen Sinne zu kriegen. &quot;Hier an dieser Stelle dürft ihr in meiner Planung mal 10 minuten euch einbringen, zusammenarbeiten. Aber es soll bitte herauskommen, was ich als Output geplant habe, an der Planung selbst werdet ihr natürlich nicht beteiligt, denn davon versteht ihr nichts.&quot; Das ist die Logik. Torsten, Du magst als Lehrerindividuum einen Unterricht machen, der, was Mitbestimmung angeht, weit darüber hinausgeht. Es geht hier ums System, nicht um eine einzelne Lehrerperson. Fakt ist, dass je mehr man die Schüler an ihrem eigenen Lernen mitbestimmen lässt, desto mehr gerät man in Widerspruch zu den Systemeigenschaften und Regeln, desto deutlicher wird das von Kant (&quot;Wo ist die Freiheit bei alle dem Zwange&quot;) und Luhmann benannte Systemdefizit. Und dieser Widerspruch ist dann zu spüren! Entweder in Spannungen und Konflikten mit den systemangepassten KollegInnen (das habe ich sehr deutlich erlebt), oder in Spannung und Konflikt mit den Vorgesetzten und der Schuladministration (siehe Sabine Czerny).
Diese Spannungen und Konflikte sind nicht zu vermeiden! Das heißt immer: Nur wer felsenfest davon ausgeht, dass es einen guten Sinn macht, gegen die Systemregeln zu verstoßen, der hält diese Spannungen überhaupt aus und ist in der Lage, die Konflikte durchzustehen. HEISST: es geht mitnichten irgendwas in Richtung Demokratie in diesem Bildungssystem von selbst. Ganz im Gegenteil! Weil man gerne Spannungen und Konflikte vermeidet, was ja ganz normal ist und als sozialverträglich prämiert wird, und (wenn man nicht einen an der Waffel hat, wie z.B. ich) dann macht man das nicht, was nötig ist: nämlich die Systemgrenzen zu expandieren. 
Empfehle Lektüre Engeström - ist sehr aufschlussreich, theoretisch wie empirisch.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrlarbig.de/2012/01/17/schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation/comment-page-1/#comment-17421">Herr Larbig</a>.</p>
<p>&#8222;die eigenen partizipativ wirkenden Methodiken&#8220; klingt schon etwas bevormundend. Oft verstehen auch in meinen Fortbildungen Lehrer unter &#8222;Partizipation&#8220; und &#8222;Beteiligung&#8220; usw. zunächst gar nicht Kategorien der Demokratie, sondern schlicht: &#8222;Die Schüler sollen besser mitarbeiten (an dem, was ich ihnen vorsetze.)&#8220;<br />
Ganz entsetzt ist man dann, wenn man aufgeklärt wird, dass es sich darum handelt, dass &#8222;Mitarbeit&#8220; und &#8222;Engagement&#8220; nicht mehr ohne Selbst- oder wenigstens Mitbestimmung der SuS zu haben ist. Und diese ist &#8211; wie ich oben gesagt habe &#8211; eben nicht durch Unterrichts-Methoden im Klippertschen Sinne zu kriegen. &#8222;Hier an dieser Stelle dürft ihr in meiner Planung mal 10 minuten euch einbringen, zusammenarbeiten. Aber es soll bitte herauskommen, was ich als Output geplant habe, an der Planung selbst werdet ihr natürlich nicht beteiligt, denn davon versteht ihr nichts.&#8220; Das ist die Logik. Torsten, Du magst als Lehrerindividuum einen Unterricht machen, der, was Mitbestimmung angeht, weit darüber hinausgeht. Es geht hier ums System, nicht um eine einzelne Lehrerperson. Fakt ist, dass je mehr man die Schüler an ihrem eigenen Lernen mitbestimmen lässt, desto mehr gerät man in Widerspruch zu den Systemeigenschaften und Regeln, desto deutlicher wird das von Kant (&#8222;Wo ist die Freiheit bei alle dem Zwange&#8220;) und Luhmann benannte Systemdefizit. Und dieser Widerspruch ist dann zu spüren! Entweder in Spannungen und Konflikten mit den systemangepassten KollegInnen (das habe ich sehr deutlich erlebt), oder in Spannung und Konflikt mit den Vorgesetzten und der Schuladministration (siehe Sabine Czerny).<br />
Diese Spannungen und Konflikte sind nicht zu vermeiden! Das heißt immer: Nur wer felsenfest davon ausgeht, dass es einen guten Sinn macht, gegen die Systemregeln zu verstoßen, der hält diese Spannungen überhaupt aus und ist in der Lage, die Konflikte durchzustehen. HEISST: es geht mitnichten irgendwas in Richtung Demokratie in diesem Bildungssystem von selbst. Ganz im Gegenteil! Weil man gerne Spannungen und Konflikte vermeidet, was ja ganz normal ist und als sozialverträglich prämiert wird, und (wenn man nicht einen an der Waffel hat, wie z.B. ich) dann macht man das nicht, was nötig ist: nämlich die Systemgrenzen zu expandieren.<br />
Empfehle Lektüre Engeström &#8211; ist sehr aufschlussreich, theoretisch wie empirisch.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Herr Larbig		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2012/01/17/schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation/comment-page-1/#comment-17421</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herr Larbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 23:03:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;@Meschede&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Meine Überlegungen schreibe ich als Praktiker. Ich schreibe als jemand, der genau mit dem zu tun hat, was Kerstin Mayerberger treffend formuliert: „Ein selbstorganisiertes Lernen, wie es im Web 2.0 stattfinden kann, scheint somit im heutigen, schulischen Kontext auf breiter Front (noch) nicht realisierbar.“ (S. 15)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es mag ja sein, dass die Fachdidaktiken gesprengt werden, aber ich habe mit den Phänomenen der Veränderung von Schule hier und heute Unterricht zu gestalten. Da wird nichts gesprengt, da werden erst einmal die digitalen Technologien im Unterricht genutzt, ganz pragmatisch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;DIe damit verbundenen faktischen Veränderungen, die zu neuen Didaktiken und Methodiken führen, ergeben sich aus dieser Integration von alleine, solange der Lehrer in der Lage und bereit zur Reflexion dieser Phänomene ist. Es geht mir also darum, die „in den Dingen liegende“ Logik nachzuvollziehen. – Und ja, damit formuliere ich gleichzeitig ein Kriterium für mein Professionalitätsverständnis im Lehrerberuf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Davon abgesehen sind in der Gegenwartsdidaktik partizipative Strukturen vor allem über die Koppelung mit der Methodik längst möglich und ausbaufähig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Werde über meine eigenen partizipativ wirkenden Methodiken demnächst mal einen Blogartikel schreiben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn du den Begriff der Integration als „Anpassung“, „Einfügung in etwas“ verstehst, hast du mit der Kritik recht. Mein Integrationsbegriff hat eher etwas vom Synthesebegriff der Dialektik.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Meschede</p>
<p>Meine Überlegungen schreibe ich als Praktiker. Ich schreibe als jemand, der genau mit dem zu tun hat, was Kerstin Mayerberger treffend formuliert: „Ein selbstorganisiertes Lernen, wie es im Web 2.0 stattfinden kann, scheint somit im heutigen, schulischen Kontext auf breiter Front (noch) nicht realisierbar.“ (S. 15)</p>
<p>Es mag ja sein, dass die Fachdidaktiken gesprengt werden, aber ich habe mit den Phänomenen der Veränderung von Schule hier und heute Unterricht zu gestalten. Da wird nichts gesprengt, da werden erst einmal die digitalen Technologien im Unterricht genutzt, ganz pragmatisch.</p>
<p>DIe damit verbundenen faktischen Veränderungen, die zu neuen Didaktiken und Methodiken führen, ergeben sich aus dieser Integration von alleine, solange der Lehrer in der Lage und bereit zur Reflexion dieser Phänomene ist. Es geht mir also darum, die „in den Dingen liegende“ Logik nachzuvollziehen. – Und ja, damit formuliere ich gleichzeitig ein Kriterium für mein Professionalitätsverständnis im Lehrerberuf.</p>
<p>Davon abgesehen sind in der Gegenwartsdidaktik partizipative Strukturen vor allem über die Koppelung mit der Methodik längst möglich und ausbaufähig.</p>
<p>Werde über meine eigenen partizipativ wirkenden Methodiken demnächst mal einen Blogartikel schreiben.</p>
<p>Wenn du den Begriff der Integration als „Anpassung“, „Einfügung in etwas“ verstehst, hast du mit der Kritik recht. Mein Integrationsbegriff hat eher etwas vom Synthesebegriff der Dialektik.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Meschede		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2012/01/17/schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation/comment-page-1/#comment-17420</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Meschede]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 19:30:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&quot;Die Frage lautet also, wie sehr die an der Gestaltung von Schule beteiligten Professionellen professionell in der Lage sind, diese Veränderungen wahrzunehmen, zu beschreiben, zu reflektieren und dann in die Didaktik und Methodik der Fächer zu integrieren.&quot;
Bei aller Übereinstimmung mit dem Grundanliegen des Artikels, der übrigens sofort eine beachtliche Resonanz in einschlägigen Netzwerkkreisen bekommen hat, kann ich hier der Zielrichtung nicht folgen. Die erfassten &quot;Veränderungen&quot; können nicht einfach in &quot;die Didaktik und Methodik der Fächer&quot; integriert werden, sie sprengen vielmehr die bestehenden Fachdidaktiken und -methoden. Wenn der Kern des Wandels in Partizipation und Selbstbestimmung liegt, dann kann ich diesen Wandel nicht mit herkömmlicher Didaktik unterstützen. Passend dazu hat Kerstin Mayrberger gerade heute in einem schönen Artikel (www.medienpaed.com/21/mayrberger1201.pdf Online publiziert: 12. Januar 2012
Partizipatives Lernen mit dem Social Web gestalten
Zum Widerspruch einer ‹verordneten Partizipation ) gezeigt, dass die Antinomie von Selbstbestimmung der Lernenden und prinzipiell undemokratisch organisierter Schule aktuell unaufhebbar ist. Wenn man nicht hier ansetzt, besteht die Gefahr, dass die grundsätzlich sozialkonstruktivistisch nutzbaren Web2.0-Elemente integriert werden in eine Didaktik und Schulorganisation, die bestenfalls gewisse Stufen der Mitbestimmung erlauben.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Die Frage lautet also, wie sehr die an der Gestaltung von Schule beteiligten Professionellen professionell in der Lage sind, diese Veränderungen wahrzunehmen, zu beschreiben, zu reflektieren und dann in die Didaktik und Methodik der Fächer zu integrieren.&#8220;<br />
Bei aller Übereinstimmung mit dem Grundanliegen des Artikels, der übrigens sofort eine beachtliche Resonanz in einschlägigen Netzwerkkreisen bekommen hat, kann ich hier der Zielrichtung nicht folgen. Die erfassten &#8222;Veränderungen&#8220; können nicht einfach in &#8222;die Didaktik und Methodik der Fächer&#8220; integriert werden, sie sprengen vielmehr die bestehenden Fachdidaktiken und -methoden. Wenn der Kern des Wandels in Partizipation und Selbstbestimmung liegt, dann kann ich diesen Wandel nicht mit herkömmlicher Didaktik unterstützen. Passend dazu hat Kerstin Mayrberger gerade heute in einem schönen Artikel (www.medienpaed.com/21/mayrberger1201.pdf Online publiziert: 12. Januar 2012<br />
Partizipatives Lernen mit dem Social Web gestalten<br />
Zum Widerspruch einer ‹verordneten Partizipation ) gezeigt, dass die Antinomie von Selbstbestimmung der Lernenden und prinzipiell undemokratisch organisierter Schule aktuell unaufhebbar ist. Wenn man nicht hier ansetzt, besteht die Gefahr, dass die grundsätzlich sozialkonstruktivistisch nutzbaren Web2.0-Elemente integriert werden in eine Didaktik und Schulorganisation, die bestenfalls gewisse Stufen der Mitbestimmung erlauben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lisa Rosa		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2012/01/17/schule-muss-sich-nicht-verandern-sie-tut-es-einfach-eine-provokation/comment-page-1/#comment-17418</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lisa Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 10:39:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=34468#comment-17418</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ja. Und Nein. 
Der Schlüssel ist wie so oft, die Frage: „inwiefern?“
Ich sehe es so:
1.  Der Leitmedienwechsel hat längst stattgefunden. Die Frage ist tatsächlich schon lange, ob es Schule (und den anderen Bildungsorganisationen) gelingt, damit so umzugehen, dass das Bildungssystem seiner Funktion unter den neuen gesellschaftlichen Bedingungen durch den Leitmedienwechsel gerecht werden kann. Dazu ist längst klar, dass dieses bisherige System einen fundamentalen Wandel vollziehen muss.
2.  Es ist überhaupt nicht gesagt, ob ihm das auch (rechtzeitig) gelingt. Systeme, die das nicht schaffen, gehen zugrunde. Andere, neu emergierende Strukturen werden diese Funktion, oder Teile davon  – schlecht oder recht – übernehmen.
3.  Wir leben (so Michael Giesecke u.a.) in einer Übergangsgesellschaft, die diesen Transformationsprozess in allen gesellschaftlichen Systemen bewältigen muss.
4.  Wie Du, Torsten, sehe ich keine Wahlfreiheit; die Systeme können sich dieser Change-Aufgabe nicht entziehen. Aber: wenn sie sich dieser Aufgabe nicht explizit und klug stellen, passiert natürlich trotzdem etwas: nämlich wild und höchst widersprüchlich und mit vielen Blessuren und unerwünschten Effekten.  Der gewünschte gelingende Transformationsprozess läuft nicht irgendwie sowieso selbstorganisierend positiv. Dafür sind die inneren Widersprüche des (Bildungs-) Systems viel zu groß!
5.  Wenn wir die inhärenten Widersprüche unter den neuen Bedingungen (Digitales Zeitalter) auf einer höheren Ebene prozessieren wollen, dann müssen die Systeme das explizit und klug tun – die sog „Schwarmintelligenz“, die ja nicht „kollektive Intelligenz“ ist, tut das nicht irgendwie von alleine in die erwünschte Richtung unter Vermeidung zu vieler negativer unvorhergesehener Effekte.  Der Übergang muss klug genutzt werden. Da ist eine Menge Denk- und Entscheidungsbedarf auf der Ebene „kollektiver Intelligenz“, die sowohl Voraussetzung der Lösung ist, als auch Produkt!
6.  Konkret: Die Systemwidersprüche müssen benannt und zum Gegenstand der Diskussion im System werden: Wo die Regeln des System sich immer öfter zeigt als Lernverhinderung anstatt als Lernermöglichung, müssen sie geändert werden. Das geht über die Erlaubnis, Handys im Unterricht „zu Unterrichtszwecken“ (aha! Schon werden die alten Regeln als Verhinderer genutzt) anmachen zu dürfen, weit hinaus. Es geht nur vordergründig um die Devices-Frage. Es geht um Partizipation, um die Demokratisierung des nicht demokratischen Bildungsystems. Die Lernenden müssen die Verfügung über ihr Lernen bekommen, nicht bloß über das WIE, sondern auch über das WAS, MIT WEM, WO, WANN. Das – wie man sieht – geht an die Fundamente der Regeln und Strukturen, ALLES steht auf dem Prüfstand. Und wer prüft und entscheidet die Veränderungen? Das muss dabei ja auch neu geregelt werden!
7.  Es findet hier also dasselbe statt, wie in der gesamten Gesellschaft. Top down geht nicht mehr.  Occupy kann noch nicht, denn bottom up alleine funktioniert auch nicht. 
8.  Es wird ein langer Lernprozess – nicht nur der Menschen in den Systemen, sondern der Systeme selbst. Wie das geht? Was dabei herauskommt?  Wir wissen es noch nicht. Es wird sich zeigen. Aber es geht keineswegs von selbst. Das einzige, was wir wissen, ist: Es MUSS!&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja. Und Nein.<br />
Der Schlüssel ist wie so oft, die Frage: „inwiefern?“<br />
Ich sehe es so:<br />
1.  Der Leitmedienwechsel hat längst stattgefunden. Die Frage ist tatsächlich schon lange, ob es Schule (und den anderen Bildungsorganisationen) gelingt, damit so umzugehen, dass das Bildungssystem seiner Funktion unter den neuen gesellschaftlichen Bedingungen durch den Leitmedienwechsel gerecht werden kann. Dazu ist längst klar, dass dieses bisherige System einen fundamentalen Wandel vollziehen muss.<br />
2.  Es ist überhaupt nicht gesagt, ob ihm das auch (rechtzeitig) gelingt. Systeme, die das nicht schaffen, gehen zugrunde. Andere, neu emergierende Strukturen werden diese Funktion, oder Teile davon  – schlecht oder recht – übernehmen.<br />
3.  Wir leben (so Michael Giesecke u.a.) in einer Übergangsgesellschaft, die diesen Transformationsprozess in allen gesellschaftlichen Systemen bewältigen muss.<br />
4.  Wie Du, Torsten, sehe ich keine Wahlfreiheit; die Systeme können sich dieser Change-Aufgabe nicht entziehen. Aber: wenn sie sich dieser Aufgabe nicht explizit und klug stellen, passiert natürlich trotzdem etwas: nämlich wild und höchst widersprüchlich und mit vielen Blessuren und unerwünschten Effekten.  Der gewünschte gelingende Transformationsprozess läuft nicht irgendwie sowieso selbstorganisierend positiv. Dafür sind die inneren Widersprüche des (Bildungs-) Systems viel zu groß!<br />
5.  Wenn wir die inhärenten Widersprüche unter den neuen Bedingungen (Digitales Zeitalter) auf einer höheren Ebene prozessieren wollen, dann müssen die Systeme das explizit und klug tun – die sog „Schwarmintelligenz“, die ja nicht „kollektive Intelligenz“ ist, tut das nicht irgendwie von alleine in die erwünschte Richtung unter Vermeidung zu vieler negativer unvorhergesehener Effekte.  Der Übergang muss klug genutzt werden. Da ist eine Menge Denk- und Entscheidungsbedarf auf der Ebene „kollektiver Intelligenz“, die sowohl Voraussetzung der Lösung ist, als auch Produkt!<br />
6.  Konkret: Die Systemwidersprüche müssen benannt und zum Gegenstand der Diskussion im System werden: Wo die Regeln des System sich immer öfter zeigt als Lernverhinderung anstatt als Lernermöglichung, müssen sie geändert werden. Das geht über die Erlaubnis, Handys im Unterricht „zu Unterrichtszwecken“ (aha! Schon werden die alten Regeln als Verhinderer genutzt) anmachen zu dürfen, weit hinaus. Es geht nur vordergründig um die Devices-Frage. Es geht um Partizipation, um die Demokratisierung des nicht demokratischen Bildungsystems. Die Lernenden müssen die Verfügung über ihr Lernen bekommen, nicht bloß über das WIE, sondern auch über das WAS, MIT WEM, WO, WANN. Das – wie man sieht – geht an die Fundamente der Regeln und Strukturen, ALLES steht auf dem Prüfstand. Und wer prüft und entscheidet die Veränderungen? Das muss dabei ja auch neu geregelt werden!<br />
7.  Es findet hier also dasselbe statt, wie in der gesamten Gesellschaft. Top down geht nicht mehr.  Occupy kann noch nicht, denn bottom up alleine funktioniert auch nicht.<br />
8.  Es wird ein langer Lernprozess – nicht nur der Menschen in den Systemen, sondern der Systeme selbst. Wie das geht? Was dabei herauskommt?  Wir wissen es noch nicht. Es wird sich zeigen. Aber es geht keineswegs von selbst. Das einzige, was wir wissen, ist: Es MUSS!</p>
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