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	Kommentare zu: Didacta 2013 – Eine subjektive Nachlese oder: Der Exot
aus Digitalien	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
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		<title>
		Von: vilsrip		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[vilsrip]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 22:35:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;@Martin: Meine Seiten mit Analyse-Ansätzen zu Robert Schneiders &quot;Schlafes Bruder&quot; sind seit 1996 im Netz - und dort lasse ich sie auch, aus nostalgischen Gründen. Da gibt es einen eigenen Punkt &quot;Download&quot;, das Päckchen im Word-Format enthält auch Arbeitsblätter -&#062; &lt;a href=&quot;http://www.djds.de/faecher/Deutsch/schlafes.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Schlafes Bruder&quot;&lt;/a&gt;
Ich weiß schon, das widerlegt nicht grundlegend deine Behauptung, dass Lehrer ungern teilen, aber ... manchmal tun sie&#039;s. Besonders konsequent tut es übrigens Jochen Lüders, der in München Englisch und Sport unterrichtet. Seine Materialien und Tipps sind immer einen Besuch wert: &lt;a href=&quot;http://www.jochenenglish.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;JochenEnglish&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Martin: Meine Seiten mit Analyse-Ansätzen zu Robert Schneiders &#8222;Schlafes Bruder&#8220; sind seit 1996 im Netz &#8211; und dort lasse ich sie auch, aus nostalgischen Gründen. Da gibt es einen eigenen Punkt &#8222;Download&#8220;, das Päckchen im Word-Format enthält auch Arbeitsblätter -&gt; <a href="http://www.djds.de/faecher/Deutsch/schlafes.htm" rel="nofollow">&#8222;Schlafes Bruder&#8220;</a><br />
Ich weiß schon, das widerlegt nicht grundlegend deine Behauptung, dass Lehrer ungern teilen, aber &#8230; manchmal tun sie&#8217;s. Besonders konsequent tut es übrigens Jochen Lüders, der in München Englisch und Sport unterrichtet. Seine Materialien und Tipps sind immer einen Besuch wert: <a href="http://www.jochenenglish.de/" rel="nofollow">JochenEnglish</a>.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: exlox		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2013/02/24/didacta-2013-eine-subjektive-nachlese-oder-der-exot-aus-digitalien/comment-page-1/#comment-28742</link>

		<dc:creator><![CDATA[exlox]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 22:19:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Wie Schule funktioniert, ist nicht eine Frage der Technik, sondern des &#039;Systems&#039; Schule. Letztlich bilden die Verlage das System ab - alles andere wäre kommerzieller Selbstmord. Schulmedien werden nach den Bildungsstandards der Bundesländer gemacht. Wer dieses Grauen jemals gelesen hat weiß, warum es in puncto  moderner Lehrsysteme nicht voran geht.
In Deutschland wird am System Schule deshalb so gerne ineffektiv herumgeschraubt, weil hier die Landesparlamente so tun können, als täten sie etwas. Und deswegen wird auf dieser Ebene sehr gerne symbolische Politik - sprich Wahlkampf  - betrieben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im aktuellen &#039;Spiegel&#039; gibt es einen kurzen Essay zu diesem Problem (Hauptsache Abitur, S.28). Und daraus folgt für mich: Solange es den Föderalismus samt Kulturhoheit  der Länder gibt, wird sich in der Schule nichts wesentliches bewegen. Echte Veränderung wäre ja auch viel zu gefährlich - wer wollte denn garantieren, dass der Wähler (die Eltern) so etwas überhaupt guthieße - selbst wenn es den Schülern nutzte.
Also bleibt es seit 50 Jahren bei der Politik der kleinen Schritte: Einen vor, einen zurück...
Die einzige Möglichkeit zu echter Veränderung bestünde darin, die Eltern zu organisieren und auf ein übergreifendes Wohl zu verpflichten, dass sich nicht in &quot;Abi für alle&quot; erschöpft. Aber das soll mal jemand dieser zersplitterten und von starkem Eigeninteresse gebeutelten Gesellschaft klar machen...50xStuttgart 21!&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Schule funktioniert, ist nicht eine Frage der Technik, sondern des &#8218;Systems&#8216; Schule. Letztlich bilden die Verlage das System ab &#8211; alles andere wäre kommerzieller Selbstmord. Schulmedien werden nach den Bildungsstandards der Bundesländer gemacht. Wer dieses Grauen jemals gelesen hat weiß, warum es in puncto  moderner Lehrsysteme nicht voran geht.<br />
In Deutschland wird am System Schule deshalb so gerne ineffektiv herumgeschraubt, weil hier die Landesparlamente so tun können, als täten sie etwas. Und deswegen wird auf dieser Ebene sehr gerne symbolische Politik &#8211; sprich Wahlkampf  &#8211; betrieben.</p>
<p>Im aktuellen &#8218;Spiegel&#8216; gibt es einen kurzen Essay zu diesem Problem (Hauptsache Abitur, S.28). Und daraus folgt für mich: Solange es den Föderalismus samt Kulturhoheit  der Länder gibt, wird sich in der Schule nichts wesentliches bewegen. Echte Veränderung wäre ja auch viel zu gefährlich &#8211; wer wollte denn garantieren, dass der Wähler (die Eltern) so etwas überhaupt guthieße &#8211; selbst wenn es den Schülern nutzte.<br />
Also bleibt es seit 50 Jahren bei der Politik der kleinen Schritte: Einen vor, einen zurück&#8230;<br />
Die einzige Möglichkeit zu echter Veränderung bestünde darin, die Eltern zu organisieren und auf ein übergreifendes Wohl zu verpflichten, dass sich nicht in &#8222;Abi für alle&#8220; erschöpft. Aber das soll mal jemand dieser zersplitterten und von starkem Eigeninteresse gebeutelten Gesellschaft klar machen&#8230;50xStuttgart 21!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: vilsrip		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2013/02/24/didacta-2013-eine-subjektive-nachlese-oder-der-exot-aus-digitalien/comment-page-1/#comment-28741</link>

		<dc:creator><![CDATA[vilsrip]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 22:16:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrlarbig.de/2013/02/24/didacta-2013-eine-subjektive-nachlese-oder-der-exot-aus-digitalien/comment-page-1/#comment-28723&quot;&gt;Sebastian Lugert (Lugert Verlag)&lt;/a&gt;.

&lt;p&gt;Da können wir uns ewig im Kreis drehen - ich behaupte einfach, es liege nicht an der &quot;eingefahrenen Lehrmethodik&quot;, sondern an den &quot;technischen Aspekten&quot;. ;-)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nein, aber im Ernst: Meiner Meinung nach sind es zwei andere Aspekte, die noch wichtiger sind als traditionelle Methodik und die Problematik der technischen Umsetzung:&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Es ist völlig unklar, wohin es technisch gehen soll. Ich vermute, dass vor allem die großen Verlage schon bereit wären, innovative Produkte anzubieten - wenn sie denn wüssten, was das sein soll. Eine Lehrmethodik unter Einbeziehung von Web 2.0 &#038; Co. muss erst noch entwickelt werden, damit a) die Verlage etwas haben, worauf sie sich stützen können, b) die Ministerien etwas haben, was sie verbreiten können.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die Ministerien (ich kann eigentlich nur vom bayerischen KM sprechen) loben zwar die Segnungen der Informationstechnik und betonen, wie wichtig es ist, die Schüler &quot;fit&quot; für die Anforderungen der Zukunft zu machen - wenn es aber ins Detail geht, scheuen sie zurück. Laut bayer. kultusministerieller Anweisung vom Oktober vergangenen Jahres ist &quot;von einer unterrichtlichen Nutzung sozialer Netzwerke (...) mit Blick auf die besondere Schutzbedürftigkeit der Schülerinnen und Schüler abzusehen.&quot; - Da fehlen mir die Worte. Ganz zu schweigen vom - bereits von anderen angesprochenen - Handy-Verbot. Ich will, ohne weitere Einlassungen dazu, nur die Stichworte &quot;Realitätssinn&quot; und &quot;Fachkenntnis&quot; in den Raum stellen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrlarbig.de/2013/02/24/didacta-2013-eine-subjektive-nachlese-oder-der-exot-aus-digitalien/comment-page-1/#comment-28723">Sebastian Lugert (Lugert Verlag)</a>.</p>
<p>Da können wir uns ewig im Kreis drehen &#8211; ich behaupte einfach, es liege nicht an der &#8222;eingefahrenen Lehrmethodik&#8220;, sondern an den &#8222;technischen Aspekten&#8220;. 😉</p>
<p>Nein, aber im Ernst: Meiner Meinung nach sind es zwei andere Aspekte, die noch wichtiger sind als traditionelle Methodik und die Problematik der technischen Umsetzung:</p>
<ol>
<li>
<p>Es ist völlig unklar, wohin es technisch gehen soll. Ich vermute, dass vor allem die großen Verlage schon bereit wären, innovative Produkte anzubieten &#8211; wenn sie denn wüssten, was das sein soll. Eine Lehrmethodik unter Einbeziehung von Web 2.0 &amp; Co. muss erst noch entwickelt werden, damit a) die Verlage etwas haben, worauf sie sich stützen können, b) die Ministerien etwas haben, was sie verbreiten können.</p>
</li>
<li>
<p>Die Ministerien (ich kann eigentlich nur vom bayerischen KM sprechen) loben zwar die Segnungen der Informationstechnik und betonen, wie wichtig es ist, die Schüler &#8222;fit&#8220; für die Anforderungen der Zukunft zu machen &#8211; wenn es aber ins Detail geht, scheuen sie zurück. Laut bayer. kultusministerieller Anweisung vom Oktober vergangenen Jahres ist &#8222;von einer unterrichtlichen Nutzung sozialer Netzwerke (&#8230;) mit Blick auf die besondere Schutzbedürftigkeit der Schülerinnen und Schüler abzusehen.&#8220; &#8211; Da fehlen mir die Worte. Ganz zu schweigen vom &#8211; bereits von anderen angesprochenen &#8211; Handy-Verbot. Ich will, ohne weitere Einlassungen dazu, nur die Stichworte &#8222;Realitätssinn&#8220; und &#8222;Fachkenntnis&#8220; in den Raum stellen.</p>
</li>
</ol>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin L. (bildungsbits)		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2013/02/24/didacta-2013-eine-subjektive-nachlese-oder-der-exot-aus-digitalien/comment-page-1/#comment-28732</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin L. (bildungsbits)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 20:19:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=35588#comment-28732</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Guten Abend!
Eine Ursache für das eventuell zu Grunde liegende Anti-Digital-Problem ist - glaube ich - die Organisation Schule, die sich manchmal selbst im Wege steht:
&quot;Sie sind LehrerIn aus Digitalien?&quot; fragt die Schulleitung. &quot;Tja, hmm, nein, Arbeitsblätter über die Facebook-Gruppe zu distribuieren, ist verboten. Mit Schülern online befreundet zu sein? Das ist unprofessionell. Der &quot;Faktencheck&quot; zur Unterrichtsdiskussion via Twitter am Nachmittag? Wird nicht so gerne gesehen. Nein, Handys im Unterricht sind verboten.&quot;
&quot;Warum?&quot;
&quot;Das war schon immer so...&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Statt einer schulweiten zielorientierten Lösung (z.B. eine Social Media Richtlinie für oben angerissene Problemfelder) gibt es Graswurzelbewegungen und Insellösungen: Diejenigen, die &quot;was online&quot; machen möchten, installieren für sich und ihre Schüler Moodle oder Ilias auf privatem Webspace und nutzen Social Media im Verborgenen. Schulweite Lösungen? Meist Fehlanzeige.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Allerdings: Sagen Sie doch mal den KollegInnen, dass Sie neben den AGs, Projekten, Korrekturen, Vertretungen, sonstigen Aufgaben noch Freiwillige für den Arbeitskreis &quot;Neue Medien&quot; suchen. Aber tun Sie das nur, wenn Sie das Image eines unverbesserlichen Idealisten, der sich die &quot;Hörner nach der Uni immer noch nicht abgeschliffen hat&quot;, auch wirklich wollen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Zweites - auf die Gefahr hin, sich auf einem Lehrerblog diverse Feinde zu machen - könnte eine den Lehrberufen eigene Transparenz-Allergie sein? Oder ist diese vielleicht vom Alter oder vom Fach abhängig? Was ich meine:
Nach dem Referendariat gibts kaum noch Hospitation, keine Peer-Reviews. Keine Feedback-Kultur. Kaum Materialaustausch. Nicht einmal der für das Kollegium zugängliche Materialordner im Lehrerzimmer funktioniert. Keiner heftet was ein; &quot;Warum sollten meine Arbeitsblätter für andere zur Verfügung stehen?&quot; Wer ist eigentlich dieser OER? Ist das nicht bei Erkenschwick? Und dieses doofe Lehrer-Wiki... Ich hab meine Zugangsdaten gar nicht mehr.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Geschlossene Klassentüren scheinen das Äquivalent zur &quot;Feiheit der Lehre&quot; zu sein, welche im Hochschulbereich gerne als &quot;Anti-E-Learning-Argument&quot; herhalten darf. So macht &quot;jeder seins&quot;, und manche Räder werden wahrscheinlich 1.000 Mal oder häufiger erfunden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mal Hand aufs Herz: Wessen Unterrichtsbausteine stehen unter CC-Lizenz? Wessen Moodle-Kurse sind downloadable? Wer hat schon mal über einen Open Access und eine Veröffentlichung seiner Unterrichtsentwürfe auf seiner Webseite nachgedacht?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich glaube, dass es einer gehörigen Portion Idealismus, einer aufgeschlossenen Schulleitung und eines offenen Schulklimas, viel zusätzlicher Arbeit und den richtigen Werkzeugen bedarf, um dies zu überwinden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich wünsche uns allen Toi,toi,toi auf dem weiteren Weg nach Digitalien!
;-)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Just my 2 cents,
Martin&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;p.s.: Ich hab das mal so weggeschrieben, quasi ungefiltert ausgespeichert; jetzt nochmal gelesen und sag dann doch nochmal was zum Thema: Nein, wir waren nicht auf der Didacta. Die geschilderten Eindrücke kommen aus meiner Arbeit als &quot;Externer&quot; an (Hoch-) Schulen zum Thema Neue Medien/E-Learning. Aber ich bin kein Pessimist: Ich lasse mich besonders gern vom Gegenteil überzeugen :-)&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Abend!<br />
Eine Ursache für das eventuell zu Grunde liegende Anti-Digital-Problem ist &#8211; glaube ich &#8211; die Organisation Schule, die sich manchmal selbst im Wege steht:<br />
&#8222;Sie sind LehrerIn aus Digitalien?&#8220; fragt die Schulleitung. &#8222;Tja, hmm, nein, Arbeitsblätter über die Facebook-Gruppe zu distribuieren, ist verboten. Mit Schülern online befreundet zu sein? Das ist unprofessionell. Der &#8222;Faktencheck&#8220; zur Unterrichtsdiskussion via Twitter am Nachmittag? Wird nicht so gerne gesehen. Nein, Handys im Unterricht sind verboten.&#8220;<br />
&#8222;Warum?&#8220;<br />
&#8222;Das war schon immer so&#8230;&#8220;</p>
<p>Statt einer schulweiten zielorientierten Lösung (z.B. eine Social Media Richtlinie für oben angerissene Problemfelder) gibt es Graswurzelbewegungen und Insellösungen: Diejenigen, die &#8222;was online&#8220; machen möchten, installieren für sich und ihre Schüler Moodle oder Ilias auf privatem Webspace und nutzen Social Media im Verborgenen. Schulweite Lösungen? Meist Fehlanzeige.</p>
<p>Allerdings: Sagen Sie doch mal den KollegInnen, dass Sie neben den AGs, Projekten, Korrekturen, Vertretungen, sonstigen Aufgaben noch Freiwillige für den Arbeitskreis &#8222;Neue Medien&#8220; suchen. Aber tun Sie das nur, wenn Sie das Image eines unverbesserlichen Idealisten, der sich die &#8222;Hörner nach der Uni immer noch nicht abgeschliffen hat&#8220;, auch wirklich wollen.</p>
<p>Ein Zweites &#8211; auf die Gefahr hin, sich auf einem Lehrerblog diverse Feinde zu machen &#8211; könnte eine den Lehrberufen eigene Transparenz-Allergie sein? Oder ist diese vielleicht vom Alter oder vom Fach abhängig? Was ich meine:<br />
Nach dem Referendariat gibts kaum noch Hospitation, keine Peer-Reviews. Keine Feedback-Kultur. Kaum Materialaustausch. Nicht einmal der für das Kollegium zugängliche Materialordner im Lehrerzimmer funktioniert. Keiner heftet was ein; &#8222;Warum sollten meine Arbeitsblätter für andere zur Verfügung stehen?&#8220; Wer ist eigentlich dieser OER? Ist das nicht bei Erkenschwick? Und dieses doofe Lehrer-Wiki&#8230; Ich hab meine Zugangsdaten gar nicht mehr.</p>
<p>Geschlossene Klassentüren scheinen das Äquivalent zur &#8222;Feiheit der Lehre&#8220; zu sein, welche im Hochschulbereich gerne als &#8222;Anti-E-Learning-Argument&#8220; herhalten darf. So macht &#8222;jeder seins&#8220;, und manche Räder werden wahrscheinlich 1.000 Mal oder häufiger erfunden.</p>
<p>Mal Hand aufs Herz: Wessen Unterrichtsbausteine stehen unter CC-Lizenz? Wessen Moodle-Kurse sind downloadable? Wer hat schon mal über einen Open Access und eine Veröffentlichung seiner Unterrichtsentwürfe auf seiner Webseite nachgedacht?</p>
<p>Ich glaube, dass es einer gehörigen Portion Idealismus, einer aufgeschlossenen Schulleitung und eines offenen Schulklimas, viel zusätzlicher Arbeit und den richtigen Werkzeugen bedarf, um dies zu überwinden.</p>
<p>Ich wünsche uns allen Toi,toi,toi auf dem weiteren Weg nach Digitalien!<br />
😉</p>
<p>Just my 2 cents,<br />
Martin</p>
<p>p.s.: Ich hab das mal so weggeschrieben, quasi ungefiltert ausgespeichert; jetzt nochmal gelesen und sag dann doch nochmal was zum Thema: Nein, wir waren nicht auf der Didacta. Die geschilderten Eindrücke kommen aus meiner Arbeit als &#8222;Externer&#8220; an (Hoch-) Schulen zum Thema Neue Medien/E-Learning. Aber ich bin kein Pessimist: Ich lasse mich besonders gern vom Gegenteil überzeugen 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fontanefan		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2013/02/24/didacta-2013-eine-subjektive-nachlese-oder-der-exot-aus-digitalien/comment-page-1/#comment-28728</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fontanefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 17:50:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=35588#comment-28728</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;@Corinna bisher habe ich im Internet noch kein Wörterbuch gefunden, das Schüler davor schützt, groteske Vernachlässigung des Kontextes zu verhindern. Was nutzt es ihnen, wenn sie dafür doch wieder auf einen Lehrer angewiesen sind?&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Corinna bisher habe ich im Internet noch kein Wörterbuch gefunden, das Schüler davor schützt, groteske Vernachlässigung des Kontextes zu verhindern. Was nutzt es ihnen, wenn sie dafür doch wieder auf einen Lehrer angewiesen sind?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Corinna Spickermann		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2013/02/24/didacta-2013-eine-subjektive-nachlese-oder-der-exot-aus-digitalien/comment-page-1/#comment-28725</link>

		<dc:creator><![CDATA[Corinna Spickermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 16:50:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Nur noch mal so als Ermunterung für Lehrer, die Angst vor Smartphones haben: Sollte ich demnächst Englisch unterrichten dürfen, dann werde ich deutlich machen, dass ich auch nicht alle Wörter auf Englisch auswendig weiß und dass das keine Schande ist. Ich werde Schüler mit Smartphone bitten, das passende Wort mal eben im Internet zu suchen. Falls der Computer vorne kaputt sein sollte. Soll ja auch vorkommen.
Vor Arbeiten würde ich sie allerdings einsammeln, und auch nach Zweit- und Dritthandys suchen. Nur wie? Anfassen darf man die Schüler ja nicht. Tipps gerne an mich.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur noch mal so als Ermunterung für Lehrer, die Angst vor Smartphones haben: Sollte ich demnächst Englisch unterrichten dürfen, dann werde ich deutlich machen, dass ich auch nicht alle Wörter auf Englisch auswendig weiß und dass das keine Schande ist. Ich werde Schüler mit Smartphone bitten, das passende Wort mal eben im Internet zu suchen. Falls der Computer vorne kaputt sein sollte. Soll ja auch vorkommen.<br />
Vor Arbeiten würde ich sie allerdings einsammeln, und auch nach Zweit- und Dritthandys suchen. Nur wie? Anfassen darf man die Schüler ja nicht. Tipps gerne an mich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sebastian Lugert (Lugert Verlag)		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2013/02/24/didacta-2013-eine-subjektive-nachlese-oder-der-exot-aus-digitalien/comment-page-1/#comment-28723</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lugert (Lugert Verlag)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 16:11:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=35588#comment-28723</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Artikel. 
1. Aus der Verlagsperspektive ist die geringe Veränderung(sbereitschaft) doch noch relativ gut mit finanziellen Interessen zu erklären. Solange man mit herkömmlichen Schulbüchern gutes Geld verdienen kann und sich mit wirklich innovativen Ansätzen nicht wirklich Geld verdienen lässt, wird dort auch kein Umdenken stattfinden. 
2. Lehrer haben natürlich erst einmal ein größeres Interesse an Inhalten als den den Medien als solchen. So lange das Angebot an passendem Content so gering ist, wird das Interesse an den neuen Technologien auch gering bleiben. Erst in den Kombination Inhalt und Medium wird es interessant. Dann aber eine echte Innovation und nicht die gleichen Inhalte wie auf Papier.
Die von Ihnen angedachte Entwicklung wird meines Ercahtens länger dauern als Sie denken: nicht wegen technischer Aspekte, sondern wegen der eingefahrenden Lehrmethodik. Dies zu verändern wird dauern.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Artikel.<br />
1. Aus der Verlagsperspektive ist die geringe Veränderung(sbereitschaft) doch noch relativ gut mit finanziellen Interessen zu erklären. Solange man mit herkömmlichen Schulbüchern gutes Geld verdienen kann und sich mit wirklich innovativen Ansätzen nicht wirklich Geld verdienen lässt, wird dort auch kein Umdenken stattfinden.<br />
2. Lehrer haben natürlich erst einmal ein größeres Interesse an Inhalten als den den Medien als solchen. So lange das Angebot an passendem Content so gering ist, wird das Interesse an den neuen Technologien auch gering bleiben. Erst in den Kombination Inhalt und Medium wird es interessant. Dann aber eine echte Innovation und nicht die gleichen Inhalte wie auf Papier.<br />
Die von Ihnen angedachte Entwicklung wird meines Ercahtens länger dauern als Sie denken: nicht wegen technischer Aspekte, sondern wegen der eingefahrenden Lehrmethodik. Dies zu verändern wird dauern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lutz Goertz		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2013/02/24/didacta-2013-eine-subjektive-nachlese-oder-der-exot-aus-digitalien/comment-page-1/#comment-28722</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lutz Goertz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 16:01:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=35588#comment-28722</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Wie wahr, wie wahr.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir haben früher gedacht, dass Lehrer, die den Computer nur insoweit einsetzen, um den eigenen Präsenzunterricht optimieren, allmählich &quot;aussterben&quot; (Kohorteneffekt).
Mittlerweile haben wir das Gefühl, dass viele Nachwuchslehrer schon deswegen gerne Lehrer werden möchten, um nicht so viel mit Computern arbeiten zu müssen...&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wahr, wie wahr.</p>
<p>Wir haben früher gedacht, dass Lehrer, die den Computer nur insoweit einsetzen, um den eigenen Präsenzunterricht optimieren, allmählich &#8222;aussterben&#8220; (Kohorteneffekt).<br />
Mittlerweile haben wir das Gefühl, dass viele Nachwuchslehrer schon deswegen gerne Lehrer werden möchten, um nicht so viel mit Computern arbeiten zu müssen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Florian Emrich		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2013/02/24/didacta-2013-eine-subjektive-nachlese-oder-der-exot-aus-digitalien/comment-page-1/#comment-28721</link>

		<dc:creator><![CDATA[Florian Emrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 16:01:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=35588#comment-28721</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Für mich fehlt der Aspekt: Kann sich eine Schule überhaupt die Umsetzung digitaler Inhalte leisten?? (auch die Sicht aus der Grundschule sollte nicht außer Acht gelassen werden)&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich fehlt der Aspekt: Kann sich eine Schule überhaupt die Umsetzung digitaler Inhalte leisten?? (auch die Sicht aus der Grundschule sollte nicht außer Acht gelassen werden)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rückschau zur didacta &#8211; aus der Sicht eines GrundschullehrersGrundschulnews &#124; Grundschulnews		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2013/02/24/didacta-2013-eine-subjektive-nachlese-oder-der-exot-aus-digitalien/comment-page-1/#comment-28720</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rückschau zur didacta &#8211; aus der Sicht eines GrundschullehrersGrundschulnews &#124; Grundschulnews]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 15:56:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] didacta ist zu Ende und bei den Bildungsbloggern gibt es erste kritische Rückschauen. Herr Larbig beschreibt seine Eindrücke mit besonderem Blick auf die (ausbleibende) digitale Revolution des [...]&lt;/p&gt;
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