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	Kommentare zu: Diskussionsaufruf: Das Klassenzimmer der Zukunft &#8211; Kreide oder iPad?	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
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		<title>
		Von: Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2016 22:05:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-185373&quot;&gt;Peter Holnick&lt;/a&gt;.

&lt;p&gt;Wäre es dann nicht höchste Zeit, dass wir uns in Ruhe und mit viel intellektueller Sorgfalt Gedanken darüber machen, ob das gewünscht und sinnvoll ist: die Verlagerung des Bildungsauftrags in die Hände der Privatwirtschaft? Wiederum möchte ich auf die in dieser Debatte so wichtige Frage verweisen, ob die Kinder wirklich von der Digitalisierung der Klassenzimmer profitieren. Werden sie klüger dadurch, sinkt tatsächlich die Zahl der Bildungsverlierer, arbeiten sie selbständiger, steigt ihre Lernfreude und ihr Lerntempo? Erst sollten wir uns über diese Fragen Gedanken machen und dann sollten unabhängige (!) Studien zeigen, welche Auswirkungen sich in der Praxis zeigen. Lange bevor viel Geld für die Anschaffung von Hard- und Software in die Hand genommen wird, deren Halbwertszeit in der Regel drei Jahre nicht überschreitet. – Es genügt doch eigentlich, dass vor Einführung der Atomenergie nicht über die Folgen nachgedacht wurde …&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-185373">Peter Holnick</a>.</p>
<p>Wäre es dann nicht höchste Zeit, dass wir uns in Ruhe und mit viel intellektueller Sorgfalt Gedanken darüber machen, ob das gewünscht und sinnvoll ist: die Verlagerung des Bildungsauftrags in die Hände der Privatwirtschaft? Wiederum möchte ich auf die in dieser Debatte so wichtige Frage verweisen, ob die Kinder wirklich von der Digitalisierung der Klassenzimmer profitieren. Werden sie klüger dadurch, sinkt tatsächlich die Zahl der Bildungsverlierer, arbeiten sie selbständiger, steigt ihre Lernfreude und ihr Lerntempo? Erst sollten wir uns über diese Fragen Gedanken machen und dann sollten unabhängige (!) Studien zeigen, welche Auswirkungen sich in der Praxis zeigen. Lange bevor viel Geld für die Anschaffung von Hard- und Software in die Hand genommen wird, deren Halbwertszeit in der Regel drei Jahre nicht überschreitet. – Es genügt doch eigentlich, dass vor Einführung der Atomenergie nicht über die Folgen nachgedacht wurde …</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-186379</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2016 21:48:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ich empfinde die Fragestellung als einigermaßen abwegig. Wen interessiert (jenseits der Möbel- und Hard-/Softwareindustrie), wie das Klassenzimmer der Zukunft aussieht? Im Zentrum meiner Neugierde steht, wie wir es schaffen wollen, dass zukünftig eine große Zahl von Kindern nicht spätestens in der zweiten Klasse grundlegend die Lust am schulischen Lernen verliert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ist es nicht typisch für uns Erwachsene, dass für uns nicht die Belange der Schüler im Mittelpunkt stehen, sondern wir unseren persönlichen Interessen offen oder versteckt Priorität beimessen? Dazu gehört auch die heutige Gadget- oder Medienverliebtheit, die eher einen Spieltrieb zu bedienen scheint, als das sie wirklich in der Lage wäre, in spürbarer Weise (und nicht zuletzt zu vertretbaren Kosten) den Schulalltag von Schülern und Lehrern zu verbessern.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich empfinde die Fragestellung als einigermaßen abwegig. Wen interessiert (jenseits der Möbel- und Hard-/Softwareindustrie), wie das Klassenzimmer der Zukunft aussieht? Im Zentrum meiner Neugierde steht, wie wir es schaffen wollen, dass zukünftig eine große Zahl von Kindern nicht spätestens in der zweiten Klasse grundlegend die Lust am schulischen Lernen verliert.</p>
<p>Ist es nicht typisch für uns Erwachsene, dass für uns nicht die Belange der Schüler im Mittelpunkt stehen, sondern wir unseren persönlichen Interessen offen oder versteckt Priorität beimessen? Dazu gehört auch die heutige Gadget- oder Medienverliebtheit, die eher einen Spieltrieb zu bedienen scheint, als das sie wirklich in der Lage wäre, in spürbarer Weise (und nicht zuletzt zu vertretbaren Kosten) den Schulalltag von Schülern und Lehrern zu verbessern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Holnick		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-185373</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Holnick]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2016 15:58:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ich verfolge die Diskussionen um die Medienbildung beruflich und privat seit Jahrzehnten mit. Wir werden es heute Abend mit einer seit ein paar Jahren in Mode gekommenen Form der Diskussion zu tun haben: Sie wird medial und öffentlich begleitet.
Wie auch bei allen anderen Diskussionen vorher, wird aber außer dem: &quot;Wir sind dran!&quot; nichts weiter herauskommen.
Ob Medienkompetenz (der Begriff wird in der Ankündigung von HR Info nicht einmal genannt) in Schule eine Bedeutung bekommt erfordert ein Bewusstsein, das Politik und Verwaltung nicht hat.
Solange über Werkzeuge diskutiert wird, bleibt es bei der Diskussion.
Ich erlebe, dass die Industrie (&quot;Wir begleiten den digitalen Start ihres Kindes&quot;) Medienbildungsangebote entwickelt, die sich schneller im Bewusstsein von Eltern und Kindern durchsetzen werden, als die Diskussion &quot;ob&quot; und &quot;wie&quot; Medienbildung vom Staat vermittelt wird.
Bei der jetzigen Geschwindigkeit hat der Staat bereits verloren und ich bin fest davon überzeugt, dass er das momentan auch will.
Wenn heute Abend jemand Mut mitbringt, kann er ja mal fragen, was der Hessische Rundfunk mit den ca. 4 Millionen Euro, die er für die Vermittlung von Medienkompetenz bekommt, tut.
Ich wünsche trotzdem eine gute Diskussion, gute Argumente für den Einsatz von Medien im Unterricht und viel Spaß.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verfolge die Diskussionen um die Medienbildung beruflich und privat seit Jahrzehnten mit. Wir werden es heute Abend mit einer seit ein paar Jahren in Mode gekommenen Form der Diskussion zu tun haben: Sie wird medial und öffentlich begleitet.<br />
Wie auch bei allen anderen Diskussionen vorher, wird aber außer dem: &#8222;Wir sind dran!&#8220; nichts weiter herauskommen.<br />
Ob Medienkompetenz (der Begriff wird in der Ankündigung von HR Info nicht einmal genannt) in Schule eine Bedeutung bekommt erfordert ein Bewusstsein, das Politik und Verwaltung nicht hat.<br />
Solange über Werkzeuge diskutiert wird, bleibt es bei der Diskussion.<br />
Ich erlebe, dass die Industrie (&#8222;Wir begleiten den digitalen Start ihres Kindes&#8220;) Medienbildungsangebote entwickelt, die sich schneller im Bewusstsein von Eltern und Kindern durchsetzen werden, als die Diskussion &#8222;ob&#8220; und &#8222;wie&#8220; Medienbildung vom Staat vermittelt wird.<br />
Bei der jetzigen Geschwindigkeit hat der Staat bereits verloren und ich bin fest davon überzeugt, dass er das momentan auch will.<br />
Wenn heute Abend jemand Mut mitbringt, kann er ja mal fragen, was der Hessische Rundfunk mit den ca. 4 Millionen Euro, die er für die Vermittlung von Medienkompetenz bekommt, tut.<br />
Ich wünsche trotzdem eine gute Diskussion, gute Argumente für den Einsatz von Medien im Unterricht und viel Spaß.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: A. Wiegand		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-185240</link>

		<dc:creator><![CDATA[A. Wiegand]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 09:31:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-185194&quot;&gt;Urs Henning&lt;/a&gt;.

&lt;p&gt;Ja ich möchte auch einen Kommentar dazu geben.
Ich bin Lehrerin an der Bauhausschule in Cottbus.
Hier lernen Schüler mit und ohne Handicap.
Das Schreiben mit Stift und Kreide ist am Anfang enorm wichtig.
Es ist Nachgewiesen, dass beim Schreiben motorische Regionen im Hirn &quot;sichtbar&quot; werden. Das geschieht beim Tastaturschreiben nicht! Greifen, Anfassen, Ertasten, Bewegen ist immer wichtig fürs &quot;Begreifen&quot;. Wenn allen Buchstaben und Zahlen geschrieben wurden, ist einem Schreiben an der Tastatur nichts entgegenzusetzen. Einige unserer Schüler schreiben dann am Laptop im Unterricht, wenn ihre Schrift &quot;unlesbar&quot; bleibt und die motorischen Voraussetzungen eingeschränkt sind. Sie lernen dann aber auch an der Schule in der Förderung das  10- Fingerschreiben. Viele Dinge lassen sich nicht am Smartbord &quot;handwerklich&quot; zeigen - denken Sie an Konstruktionen, Experimente etc. Dies muss der Schüler selbst tun!
Fazit: In der 1. Klasse sollte auf jeden Fall eine Kreidetafel bestehen bleiben. Eventuell in der 2. bis 6. Klasse beide (Smartbord &#038; Kreidetafel) und dann eventuell nur das Smartbord, weil dann alle grundlegenden Fertigkeiten vorhanden sein müssten.
Dies wäre die ideale Ausrüstung. Den Gebrauch von I-Pads kann ich natürlich befürworten, wenn immer ein Zugriff besteht. Recherchieren, Prüfen etc. - diese Möglichkeit sollte durch Internet immer gewährleistet sein. Aber die Ministerien geben immer noch zu wenig Geld dafür aus. Oft hängt es an der Ausrüstung einer Schule, was Schüler nutzen. Da hat eine Schule oft keine Entscheidungsfreiheit!
Wir haben an unserer Schule &quot;Glück&quot; - 15 Smartbords. Das hing aber daran, dass wir uns als &quot;Referenzschule&quot; beworben haben. Gymnasien unserer Stadt sind auch recht gut ausgerüstet. 
O.K. dies war mein Kommentar!&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-185194">Urs Henning</a>.</p>
<p>Ja ich möchte auch einen Kommentar dazu geben.<br />
Ich bin Lehrerin an der Bauhausschule in Cottbus.<br />
Hier lernen Schüler mit und ohne Handicap.<br />
Das Schreiben mit Stift und Kreide ist am Anfang enorm wichtig.<br />
Es ist Nachgewiesen, dass beim Schreiben motorische Regionen im Hirn &#8222;sichtbar&#8220; werden. Das geschieht beim Tastaturschreiben nicht! Greifen, Anfassen, Ertasten, Bewegen ist immer wichtig fürs &#8222;Begreifen&#8220;. Wenn allen Buchstaben und Zahlen geschrieben wurden, ist einem Schreiben an der Tastatur nichts entgegenzusetzen. Einige unserer Schüler schreiben dann am Laptop im Unterricht, wenn ihre Schrift &#8222;unlesbar&#8220; bleibt und die motorischen Voraussetzungen eingeschränkt sind. Sie lernen dann aber auch an der Schule in der Förderung das  10- Fingerschreiben. Viele Dinge lassen sich nicht am Smartbord &#8222;handwerklich&#8220; zeigen &#8211; denken Sie an Konstruktionen, Experimente etc. Dies muss der Schüler selbst tun!<br />
Fazit: In der 1. Klasse sollte auf jeden Fall eine Kreidetafel bestehen bleiben. Eventuell in der 2. bis 6. Klasse beide (Smartbord &amp; Kreidetafel) und dann eventuell nur das Smartbord, weil dann alle grundlegenden Fertigkeiten vorhanden sein müssten.<br />
Dies wäre die ideale Ausrüstung. Den Gebrauch von I-Pads kann ich natürlich befürworten, wenn immer ein Zugriff besteht. Recherchieren, Prüfen etc. &#8211; diese Möglichkeit sollte durch Internet immer gewährleistet sein. Aber die Ministerien geben immer noch zu wenig Geld dafür aus. Oft hängt es an der Ausrüstung einer Schule, was Schüler nutzen. Da hat eine Schule oft keine Entscheidungsfreiheit!<br />
Wir haben an unserer Schule &#8222;Glück&#8220; &#8211; 15 Smartbords. Das hing aber daran, dass wir uns als &#8222;Referenzschule&#8220; beworben haben. Gymnasien unserer Stadt sind auch recht gut ausgerüstet.<br />
O.K. dies war mein Kommentar!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Urs Henning		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-185214</link>

		<dc:creator><![CDATA[Urs Henning]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2016 10:43:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Link zum Post: &quot;Lernräume der Zukunft&quot;: 
http://web2-unterricht.blogspot.ch/2015/11/lernraume-der-zukunft.html&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Link zum Post: &#8222;Lernräume der Zukunft&#8220;:<br />
<a href="http://web2-unterricht.blogspot.ch/2015/11/lernraume-der-zukunft.html" rel="nofollow ugc">http://web2-unterricht.blogspot.ch/2015/11/lernraume-der-zukunft.html</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Urs Henning		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-185194</link>

		<dc:creator><![CDATA[Urs Henning]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2016 16:15:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Pädagogik und Architektur müssen beim Gestalten neuer Lernräume zusammenarbeiten. Neben dem analogen gibt es einen digitalen Lernraum, der diesen erweitert und ergänzt. Auch der Einfluss von Mobilität muss mitberücksichtigt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Lehrer Twitter-Chat #EDchatDE diskutierten wir am 17.11.2015 zum Thema &quot;Erweiterte Lernwelten und das Schulhaus der Zukunft&quot; Fragen wie: Hat das klassische Schulzimmer im Schulhaus der Zukunft ausgedient? Wie unterstützen gute Schulbaukonzepte modernes Lehren und Lernen? Wie können unsere Lernwelten erweitert werden, dass analoge und digitale Lehr- und Lernmodelle optimal zusammenspielen?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In meinem Post weise ich auf drei interessante Artikel hin, die Ideen skizzieren, wie dies möglich sein könnte. Am Schluss folgt eine kommentierte Linkliste mit weiterführender Literatur.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pädagogik und Architektur müssen beim Gestalten neuer Lernräume zusammenarbeiten. Neben dem analogen gibt es einen digitalen Lernraum, der diesen erweitert und ergänzt. Auch der Einfluss von Mobilität muss mitberücksichtigt werden.</p>
<p>Im Lehrer Twitter-Chat #EDchatDE diskutierten wir am 17.11.2015 zum Thema &#8222;Erweiterte Lernwelten und das Schulhaus der Zukunft&#8220; Fragen wie: Hat das klassische Schulzimmer im Schulhaus der Zukunft ausgedient? Wie unterstützen gute Schulbaukonzepte modernes Lehren und Lernen? Wie können unsere Lernwelten erweitert werden, dass analoge und digitale Lehr- und Lernmodelle optimal zusammenspielen?</p>
<p>In meinem Post weise ich auf drei interessante Artikel hin, die Ideen skizzieren, wie dies möglich sein könnte. Am Schluss folgt eine kommentierte Linkliste mit weiterführender Literatur.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: André Spang - @Tastenspieler		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-185153</link>

		<dc:creator><![CDATA[André Spang - @Tastenspieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2016 22:50:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Lieber Torsten,
wie Du weißt leite ich ja im Februar seit 5 (!) Jahren ein „iPad-Projekt“ an meiner Schule. Das passt also gut zum Titel eurer Diskussion :) Auf dem Blog zum Projekt ( http://ipadkas.wordpress.com ) habe ich die Erfahrungen dieser 5 Jahre festgehalten, mir aber auch vor allem Gedanken gemacht, wie sich Lehren und Lernen ändern muss - und dabei, da bin ich mir sicher, wird es nicht in erster Linie um Geräte, entweder oder, besser oder schlechter gehen.
Die 4k des 21. Jahrhunderts sind das zentrale Anliegen, um das sich alles dreht, weswegen ich sie auch hier wieder nenne: Kommunikation, Kreativität, Kollaboration, kritisches Denken.
Und nicht iPad oder Kreide (wobei die Kreide wirklich langsam mal ausgedient hat, oder? Ich weiß es nicht, da ich sie kaum noch nutze...)
Bei der Recherche in meinen Materialien und auf meinem Blog habe ich auch ein Video gefunden.
Es hat den Titel „Explore.Create.Share - 4 Jahre Tablets, Apps &#038; Cloud“ und gibt eine 10-minütige Zusammenfassung meiner Erfahrungen nach 4 Jahren iPad-Projekt.
Auch in diesem Video geht es zunächst um das „Warum?“.
Warum müssen sich Lehr-/Lernkulturen ändern und wie werden die Entwicklungen sein. Wie sieht es aber in Schule(n) in der Regel aus. Und wie kann man dieses 21st Century Learning, von dem alle reden in die Schule bringen. Kurzfristig kann da ein Tablet-PC Einiges bewegen - aber langfristig muss sich da Vieles bewegen.
Im Video gibt es auch viele Beispiele, was wir so konkret im Unterricht mit den Tablets produzieren und es geht auch um OER und Bildungsmaterialien.
Ich wünsche Dir/Euch eine angeregte und spannende Diskussion am kommenden Dienstag. Ich werde auf jeden Fall reinschauen, aber mich dann auch schon auf den #EDchatDE konzentrieren, der ja immer Dienstags um 20 Uhr stattfindet - aber wem sage ich das ;)
Hier der Link zum Video: 
https://t.co/pU4flbEujr&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beste Grüße,
André aka @Tastenspieler&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Torsten,<br />
wie Du weißt leite ich ja im Februar seit 5 (!) Jahren ein „iPad-Projekt“ an meiner Schule. Das passt also gut zum Titel eurer Diskussion 🙂 Auf dem Blog zum Projekt ( <a href="http://ipadkas.wordpress.com" rel="nofollow ugc">http://ipadkas.wordpress.com</a> ) habe ich die Erfahrungen dieser 5 Jahre festgehalten, mir aber auch vor allem Gedanken gemacht, wie sich Lehren und Lernen ändern muss &#8211; und dabei, da bin ich mir sicher, wird es nicht in erster Linie um Geräte, entweder oder, besser oder schlechter gehen.<br />
Die 4k des 21. Jahrhunderts sind das zentrale Anliegen, um das sich alles dreht, weswegen ich sie auch hier wieder nenne: Kommunikation, Kreativität, Kollaboration, kritisches Denken.<br />
Und nicht iPad oder Kreide (wobei die Kreide wirklich langsam mal ausgedient hat, oder? Ich weiß es nicht, da ich sie kaum noch nutze&#8230;)<br />
Bei der Recherche in meinen Materialien und auf meinem Blog habe ich auch ein Video gefunden.<br />
Es hat den Titel „Explore.Create.Share &#8211; 4 Jahre Tablets, Apps &amp; Cloud“ und gibt eine 10-minütige Zusammenfassung meiner Erfahrungen nach 4 Jahren iPad-Projekt.<br />
Auch in diesem Video geht es zunächst um das „Warum?“.<br />
Warum müssen sich Lehr-/Lernkulturen ändern und wie werden die Entwicklungen sein. Wie sieht es aber in Schule(n) in der Regel aus. Und wie kann man dieses 21st Century Learning, von dem alle reden in die Schule bringen. Kurzfristig kann da ein Tablet-PC Einiges bewegen &#8211; aber langfristig muss sich da Vieles bewegen.<br />
Im Video gibt es auch viele Beispiele, was wir so konkret im Unterricht mit den Tablets produzieren und es geht auch um OER und Bildungsmaterialien.<br />
Ich wünsche Dir/Euch eine angeregte und spannende Diskussion am kommenden Dienstag. Ich werde auf jeden Fall reinschauen, aber mich dann auch schon auf den #EDchatDE konzentrieren, der ja immer Dienstags um 20 Uhr stattfindet &#8211; aber wem sage ich das 😉<br />
Hier der Link zum Video:<br />
<a href="https://t.co/pU4flbEujr" rel="nofollow ugc">https://t.co/pU4flbEujr</a></p>
<p>Beste Grüße,<br />
André aka @Tastenspieler</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Addor		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-185114</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Addor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2016 15:56:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=37174#comment-185114</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Du sprichst &quot;manch&#039; Wahres gelassen aus&quot;, ich möchte mich aber nur zu einem Punkt äussern: Aus Deinem Text höre ich so etwas wie &quot;der Staat muss für Bildung aufkommen&quot; heraus. Das mag zwar auch stimmen, aber mich plagt eine ganz andere Knauserigkeit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da spricht man von lebenslangem Lernen und Wissensarbeiter, die die Zukunft bedeuten. Wenn aber Mitarbeiter ein 3-4 Jahre dauerndes Zweitstudium machen, müssen sie entweder ihren Anstellungsgrad herunter fahren oder versuchen, nebst einem 120% Job und Familie sich durch das Studium zu mogeln. Anders geht es gar nicht. Man rechne nämlich: 3 Module a 150 h macht 400-500 h pro Semster, also sagen wir 5 Monate. Das sind also gut 20 h pro Woche oder zweieinhalb Arbeitstage. Da an Samstagen Präsenzen stattfinden, sie an an Werktagen arbeiten und sich an Sonntagen auch mal um&#039;s Baby kümmern müssen, bleibt also gar keine Zeit zum Studieren. (Ja, ich weiss, diese Rechnung ist langweilig, aber es ist auch nicht Mathe).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den Arbeitgebern ist es wurscht. Wenn ich mehr Respekt vor Bildung und Kompetenz erbitte, dann in erster Linie von den Arbeitgebern und erst dann vom Staat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Herzliche Grüsse,
Peter&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du sprichst &#8222;manch&#8216; Wahres gelassen aus&#8220;, ich möchte mich aber nur zu einem Punkt äussern: Aus Deinem Text höre ich so etwas wie &#8222;der Staat muss für Bildung aufkommen&#8220; heraus. Das mag zwar auch stimmen, aber mich plagt eine ganz andere Knauserigkeit.</p>
<p>Da spricht man von lebenslangem Lernen und Wissensarbeiter, die die Zukunft bedeuten. Wenn aber Mitarbeiter ein 3-4 Jahre dauerndes Zweitstudium machen, müssen sie entweder ihren Anstellungsgrad herunter fahren oder versuchen, nebst einem 120% Job und Familie sich durch das Studium zu mogeln. Anders geht es gar nicht. Man rechne nämlich: 3 Module a 150 h macht 400-500 h pro Semster, also sagen wir 5 Monate. Das sind also gut 20 h pro Woche oder zweieinhalb Arbeitstage. Da an Samstagen Präsenzen stattfinden, sie an an Werktagen arbeiten und sich an Sonntagen auch mal um&#8217;s Baby kümmern müssen, bleibt also gar keine Zeit zum Studieren. (Ja, ich weiss, diese Rechnung ist langweilig, aber es ist auch nicht Mathe).</p>
<p>Den Arbeitgebern ist es wurscht. Wenn ich mehr Respekt vor Bildung und Kompetenz erbitte, dann in erster Linie von den Arbeitgebern und erst dann vom Staat.</p>
<p>Herzliche Grüsse,<br />
Peter</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gunter Dueck		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-185102</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gunter Dueck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2016 08:21:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=37174#comment-185102</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Es wird vermieden, über die Möglichkeiten der Lehre im Prinzip nachzudenken, es geht meist immer nur um den ersten Schritt, das sind vielleicht die iPads oder Whiteboards. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich würde gerne Fernziele ins Auge fassen: Alles Wissen ins Internet, viele Aufgaben (Komponieren, Physik, Chemie als Experimente, Spiele) als Apps ins Netz, für alle Definitionen (die bei erster bloßer Lehrer-Nennung in den Schülern/Stundenten keine Zeit haben, sich zu setzen) ein YouTube Video mit vielen Beispielen. Alle Musiknoten frei ins Netz, alle Vorlesungen (aber nicht eine Kamera hinstellen, sondern alles schön mit Graphiken und Videos dazwischen, professionell geschnitten).... &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn wir all dies hätten, muss hier niemand über iPads nachdenken, ob man welche braucht, ob sie zu teuer sind. Man muss nicht nachdenken, ob man &quot;so etwas&quot; im Unterricht einsetzt. Unterricht geht dann anders. Man definiert auch wie beim Führerschein einen Pflichtkanon, und es gibt dann viele Wege, sich das Können/Wissen anzueignen und die Prüfung zu schaffen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe zum Beispiel mühelos Mathe gekonnt (fünf langweilige Stunden die Woche), dafür wenig in Sport gebracht (eine Stunde netto, davon die meiste Zeit Schlangestehen vor dem Reck). Andersherum - mehr Zeit für Sport, weniger für Mathe - hätte ich ein besseres Abi gehabt (daheim im Kleindorf war ja kein Barren). &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sogar schon Minister haben es verstanden, dass es &quot;asynchrones&quot; Lernen gibt, es geht aber noch weiter um die individuelle Verteilung der Energien (&quot;asset allocation&quot; sagt man in anderen Gebieten)….&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir müssen doch irgendwann einmal doch alles Wissen ins Netz bringen. Viele beginnen ja schon - unkoordiniert. Ich selbst habe schon ziemlich viel privates Geld in &quot;wiki of music&quot; gesteckt, mein kleiner Traum. Viele setzen woanders Keime. Warum aber macht die Politik nicht einmal einen richtigen Anfang? Warum können Schüler und Studenten nicht verpflichtet werden, im einem Fach &quot;Partizipation&quot; etwas im Netz beizutragen? Wikipedia-Einträge schreiben? Musiknoten programmieren? Warum gibt es keine Kunstgalerien von Schülerarbeiten im Netz statt die Werke im Klassenzimmer für ein paar Tage an der Wand zu lassen? Warum fotografieren wir nicht alle Sehenswürdigkeiten etc. und schenken die Fotorechte der Menschheit? Etc. etc. Ich kann noch lange weiter aufzählen - ich will nur sagen: Es geht um MEHR. Und ich leide unter zu kleinteiligen Visiönchen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es jammere keiner, dass dies Milliarden kosten würde. Es komme mir kein Politiker, der sich brüstet, schon einen großen Anfangsschritt getan zu haben, indem er ein Million gibt, die ihm ins Geschichtsbuch der Deutschen einen ewigen Platz gibt. Geld haben wir. Wir haben 2015 ausgeglichen abgeschlossen - trotz Griechenland, Ukraine, Syrien. Katastrophen scheinen wir zu können, aber Zukunft nicht?&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird vermieden, über die Möglichkeiten der Lehre im Prinzip nachzudenken, es geht meist immer nur um den ersten Schritt, das sind vielleicht die iPads oder Whiteboards. </p>
<p>Ich würde gerne Fernziele ins Auge fassen: Alles Wissen ins Internet, viele Aufgaben (Komponieren, Physik, Chemie als Experimente, Spiele) als Apps ins Netz, für alle Definitionen (die bei erster bloßer Lehrer-Nennung in den Schülern/Stundenten keine Zeit haben, sich zu setzen) ein YouTube Video mit vielen Beispielen. Alle Musiknoten frei ins Netz, alle Vorlesungen (aber nicht eine Kamera hinstellen, sondern alles schön mit Graphiken und Videos dazwischen, professionell geschnitten)&#8230;. </p>
<p>Wenn wir all dies hätten, muss hier niemand über iPads nachdenken, ob man welche braucht, ob sie zu teuer sind. Man muss nicht nachdenken, ob man &#8222;so etwas&#8220; im Unterricht einsetzt. Unterricht geht dann anders. Man definiert auch wie beim Führerschein einen Pflichtkanon, und es gibt dann viele Wege, sich das Können/Wissen anzueignen und die Prüfung zu schaffen.</p>
<p>Ich habe zum Beispiel mühelos Mathe gekonnt (fünf langweilige Stunden die Woche), dafür wenig in Sport gebracht (eine Stunde netto, davon die meiste Zeit Schlangestehen vor dem Reck). Andersherum &#8211; mehr Zeit für Sport, weniger für Mathe &#8211; hätte ich ein besseres Abi gehabt (daheim im Kleindorf war ja kein Barren). </p>
<p>Sogar schon Minister haben es verstanden, dass es &#8222;asynchrones&#8220; Lernen gibt, es geht aber noch weiter um die individuelle Verteilung der Energien (&#8222;asset allocation&#8220; sagt man in anderen Gebieten)….</p>
<p>Wir müssen doch irgendwann einmal doch alles Wissen ins Netz bringen. Viele beginnen ja schon &#8211; unkoordiniert. Ich selbst habe schon ziemlich viel privates Geld in &#8222;wiki of music&#8220; gesteckt, mein kleiner Traum. Viele setzen woanders Keime. Warum aber macht die Politik nicht einmal einen richtigen Anfang? Warum können Schüler und Studenten nicht verpflichtet werden, im einem Fach &#8222;Partizipation&#8220; etwas im Netz beizutragen? Wikipedia-Einträge schreiben? Musiknoten programmieren? Warum gibt es keine Kunstgalerien von Schülerarbeiten im Netz statt die Werke im Klassenzimmer für ein paar Tage an der Wand zu lassen? Warum fotografieren wir nicht alle Sehenswürdigkeiten etc. und schenken die Fotorechte der Menschheit? Etc. etc. Ich kann noch lange weiter aufzählen &#8211; ich will nur sagen: Es geht um MEHR. Und ich leide unter zu kleinteiligen Visiönchen.</p>
<p>Es jammere keiner, dass dies Milliarden kosten würde. Es komme mir kein Politiker, der sich brüstet, schon einen großen Anfangsschritt getan zu haben, indem er ein Million gibt, die ihm ins Geschichtsbuch der Deutschen einen ewigen Platz gibt. Geld haben wir. Wir haben 2015 ausgeglichen abgeschlossen &#8211; trotz Griechenland, Ukraine, Syrien. Katastrophen scheinen wir zu können, aber Zukunft nicht?</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Elena Merchsberg		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2016/01/05/diskussionsaufruf-das-klassenzimmer-der-zukunft-kreide-oder-ipad/comment-page-1/#comment-184927</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elena Merchsberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2016 12:23:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=37174#comment-184927</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ich schließe mich dem vorigen Kommentar an, in dem es eigentlich heißen müsste &quot;Ipad UND Kreide&quot;. Der Digitalisierungstrend ist sicherlich insgesamt nicht mehr von der Hand zu weisen, einen IT-Standard als Grundbedürfnis zu bezeichnen geht leider aber in vielen Schulen noch deutlich zu weit. Was möchte man auch erwarten, sollten im Budget und auch grundsätzlich infrakstrukturiell andere Dinge (wie WC&#039;s oder Schimmel-Ecken) eine höhere Priorität haben, als die Investition in Ipads und Whiteboards oder dergleichen. Ich arbeite tagtäglich mit Schülern an den Rechnern und unter diesen Bedingungen kann es nur einmal mehr heißen, dass grundsätzlich einfach nicht genügend Resourcen zur Verfügung gestellt werden, adäquaten Unterricht auf Gymnasial-Niveau anzubieten und den Gebrauch und das Erlernen zur Nutzung der Medienmöglichkeiten nicht zu kurz kommen zu lassen. Das Missverhältnis zu den zu großen Abhängigkeiten, die eine sinnvolle Nutzung in Aussicht stellen kann es nicht verwundern lassen, dass Lehrer zu recht kein Vertrauen genießen können, wenn sie merken, dass ihr Unterricht mehr unter dem IT-Standard leidet, als das es nützt. Die Euphorie um die wenigen Ausnahmen, und das Preisen der Notwendigkeit steht in keinem Verhältnis zu der Annahme ein Grundbedürfnis erfüllen zu müssen. Das ist die Realität. Es ist wie das Stückchen Torte, dass wir nicht als Grundnahrungsmittel benötigen, jedem aber gut tut. Das Jammern auf hohem Niveau wird für das hessische Kultusministerium bis zuletzt die Basis bleiben, die differenzierte Unterstützung nicht zu erhöhen. Hoffen, uns Inspieren lassen kann man sich aber trotzdem. Wir brauchen also mehr an Vorreiter-Modellen und konkreten Hilfestellungen.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schließe mich dem vorigen Kommentar an, in dem es eigentlich heißen müsste &#8222;Ipad UND Kreide&#8220;. Der Digitalisierungstrend ist sicherlich insgesamt nicht mehr von der Hand zu weisen, einen IT-Standard als Grundbedürfnis zu bezeichnen geht leider aber in vielen Schulen noch deutlich zu weit. Was möchte man auch erwarten, sollten im Budget und auch grundsätzlich infrakstrukturiell andere Dinge (wie WC&#8217;s oder Schimmel-Ecken) eine höhere Priorität haben, als die Investition in Ipads und Whiteboards oder dergleichen. Ich arbeite tagtäglich mit Schülern an den Rechnern und unter diesen Bedingungen kann es nur einmal mehr heißen, dass grundsätzlich einfach nicht genügend Resourcen zur Verfügung gestellt werden, adäquaten Unterricht auf Gymnasial-Niveau anzubieten und den Gebrauch und das Erlernen zur Nutzung der Medienmöglichkeiten nicht zu kurz kommen zu lassen. Das Missverhältnis zu den zu großen Abhängigkeiten, die eine sinnvolle Nutzung in Aussicht stellen kann es nicht verwundern lassen, dass Lehrer zu recht kein Vertrauen genießen können, wenn sie merken, dass ihr Unterricht mehr unter dem IT-Standard leidet, als das es nützt. Die Euphorie um die wenigen Ausnahmen, und das Preisen der Notwendigkeit steht in keinem Verhältnis zu der Annahme ein Grundbedürfnis erfüllen zu müssen. Das ist die Realität. Es ist wie das Stückchen Torte, dass wir nicht als Grundnahrungsmittel benötigen, jedem aber gut tut. Das Jammern auf hohem Niveau wird für das hessische Kultusministerium bis zuletzt die Basis bleiben, die differenzierte Unterstützung nicht zu erhöhen. Hoffen, uns Inspieren lassen kann man sich aber trotzdem. Wir brauchen also mehr an Vorreiter-Modellen und konkreten Hilfestellungen.</p>
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