Der Weg zum Video: Mein Video-Logbuch (VLog) auf Youtube

Die Frage, wie das eigentlich mit dem Bloggen funktioniert, hat mich einst dahin gebracht, dass ich es ausprobieren wollte. Das Ergebnis ist dieses Blog. Das war nicht geplant, hat sich dann aber so ergeben. – Kurze Zeit später wollte ich erfahren, wir befinden uns im Jahr 2008, wie Social Media funktioniert, und habe begonnen zu twittern. Als ich dann wieder einmal etwas Neues ausprobieren und kennenlernen wollte, entschied ich mich für das Podcast-Format, welches ich mittlerweile 245 Mal auf Audioboom in unterschiedlichster Weise mit Inhalt gefüllt habe.

Mittlerweile bewege ich mich selbstverständlich in den unterschiedlichen Kanälen, sodass es Zeit wurde, mir Gedanken zu machen, was an all das, was ich dabei bereits gelernt habe, anknüpfen könnte. Wo habe ich Vorkenntnisse, die ich ausbauen und die nutzend ich gleichzeitig viel Neues lernen kann, lautete die Frage, die ich mir stellte. – Es war sehr schnell klar: Ich kenne mich mit Audiodateien aus, kenne mich mit Audio-Schnittsoftware aus, aber ich habe keine Ahnung, wie das mit Videos auf YouTube geht. – Das würde mein nächstes Lernprojekt werden: Wie kann man Videos produzieren, die dann auf YouTube gepostet werden?

Gesagt und – nicht getan. Es verging eine ganze Weile, wie das häufig der Fall ist, wenn ich eine Idee habe. Diese Zeit brauche ich, um zu prüfen, ob es eine kurzfristige Idee war, oder ob sich die Idee tragfähig anfühlt. – Und das mit dem »anfühlen« ist genau so gemeint: Ich mache bei meinen Projekten viel auf der Basis dessen, wie sich etwas »anfühlt« und habe entsprechend Strategien entwickelt, um dieses Bauchgefühl zu überprüfen. Die Haupttechnik ist: Lass eine Idee erst einmal ruhen. Wenn sie gut ist, wird sie sich in der Ruhephase vertiefen, sich immer wieder melden und wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist, wird aus der Idee ein Projekt werden.

Vor etwas über einer Woche, am 5. Februar 2016, war dann der Punkt erreicht, dass ich einfach anfing. Ich war in anderen Kontexten mit VLogs (Video-Logbüchern) in Kontakt gekommen und ich verstand, dass ich mein Podcastprojekt auf ein Videoformat übertragen will. Das heißt nicht, dass der Podcast tot wäre, aber, dass er in letzter Zeit eher seltener mit Neuigkeiten bestückt wurde, ist für mich ein Signal, dass er vielleicht an seine Grenzen gekommen ist. – Was aber heißt es nun, dass ich mein Podcastformat auf das VLog übertrage?

Es gilt wie beim Podcast, dass es keine Scripte gibt. Die Aufnahmen werden zudem nach Möglichkeit nur wenig geschnitten; die Produktion darf nicht zum Zeitfresser werden. Und wie bei all meinen privaten Projekten steht auch hinter dem VLog kein Plan! Ich mache das, weil mich das Format interessiert. Punkt. Und das Element des Spazierengehens, das bereits im Podcast eine entscheidende Rolle spielte – kaum eine Aufnahme ist zuhause am Schreibtisch entstanden – war ab der dritten Ausgabe des VLogs auch in diesem ein Bestandteil, den ich sehr interessant finde.

Da ich keine große Videotechnik nutze, sondern wie beim Podcast auf mein Smartphone setze, ist es möglich, das VLog an unterschiedlichsten Orten und zudem auch noch gegebenenfalls sehr spontan aufzuzeichnen. Und genau das mache ich nun. Wer die bisherigen und zukünftigen Ergebnisse sehen will, kann dies in meinem YouTube-Kanal bzw. in der Playlist zum VLog tun. Über »Daumen hoch« freue ich mich natürlich und über Kommentare, was du davon hältst / was Sie davon halten, freue ich mich natürlich auch, so diese sachlich und konstruktiv sind!

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