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	Kommentare zu: Versuch über das Versagen von Bildungspolitik und Schule angesichts der Digitalisierung der Welt	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
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		<title>
		Von: Dana		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 10:19:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Klar, aber die Faulheit des Schulsystems ist auch nur ein Teil von vielen Einflüssen die zu Demokratieskepsis führen. Sagt ja kein Mensch, daß ausschließlich die Schule alles an Erziehung, Bildung, Lebensfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung zu verantworten hätte. 

Könnte mir persönlich sogar gut vorstellen, daß die Wahrscheinlichkeit hoch ist, daß viele Lehrer tatsächlich selbst eine eher angepasste, einfache und bequeme Lebenseinstellung mitbringen. Tatsächlich habe ich als Studentin Brückenkurse mit Lehramtsstudenten gemacht und war überrascht, warum deren Professor seinen eigenen Studenten diese klischeehafte faule Grundhaltung in einem ziemlich provokanten Vortrag vorgeworfen hat - und musste später zugeben, daß er damit wirklich recht hatte.

ABER trotzdem gilt: ein System will sich immer selbst erhalten und zwingt jeden auf kurz oder lang sich dementsprechend anzupassen. Von daher gebe ich Lehrern auch keine Schuld, genauso wenig wie Mitarbeitern in Konzernen, die sich gegen aufobtruierte Agilitätsmaßnahmen zu Recht wehren, weil diese so (noch) gar nicht sinnvoll umsetzbar sind.

Letztlich ist der Text nur ein kleiner Aspekt der komplexen Wechselwirkungsursachen, der mal genauer unter die Lupe genommen wird. Und einfach - meiner Meinung nach - echt interessant geschrieben. :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, aber die Faulheit des Schulsystems ist auch nur ein Teil von vielen Einflüssen die zu Demokratieskepsis führen. Sagt ja kein Mensch, daß ausschließlich die Schule alles an Erziehung, Bildung, Lebensfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung zu verantworten hätte. </p>
<p>Könnte mir persönlich sogar gut vorstellen, daß die Wahrscheinlichkeit hoch ist, daß viele Lehrer tatsächlich selbst eine eher angepasste, einfache und bequeme Lebenseinstellung mitbringen. Tatsächlich habe ich als Studentin Brückenkurse mit Lehramtsstudenten gemacht und war überrascht, warum deren Professor seinen eigenen Studenten diese klischeehafte faule Grundhaltung in einem ziemlich provokanten Vortrag vorgeworfen hat &#8211; und musste später zugeben, daß er damit wirklich recht hatte.</p>
<p>ABER trotzdem gilt: ein System will sich immer selbst erhalten und zwingt jeden auf kurz oder lang sich dementsprechend anzupassen. Von daher gebe ich Lehrern auch keine Schuld, genauso wenig wie Mitarbeitern in Konzernen, die sich gegen aufobtruierte Agilitätsmaßnahmen zu Recht wehren, weil diese so (noch) gar nicht sinnvoll umsetzbar sind.</p>
<p>Letztlich ist der Text nur ein kleiner Aspekt der komplexen Wechselwirkungsursachen, der mal genauer unter die Lupe genommen wird. Und einfach &#8211; meiner Meinung nach &#8211; echt interessant geschrieben. 🙂</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Mirko Peters		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2019/10/15/versuch-ueber-das-versagen-von-bildungspolitik-und-schule-angesichts-der-digitalisierung-der-welt/comment-page-1/#comment-206389</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirko Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2021 12:33:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Spanender Beitrag, der bekommt von mir einen retweet, Daumen hoch und was es sonst noch so gibt.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spanender Beitrag, der bekommt von mir einen retweet, Daumen hoch und was es sonst noch so gibt.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Joachim Paul		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2019/10/15/versuch-ueber-das-versagen-von-bildungspolitik-und-schule-angesichts-der-digitalisierung-der-welt/comment-page-1/#comment-206078</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joachim Paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2020 14:13:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Chapeau für diesen Beitrag, lieber Torsten Larbig!
Ganz offensichtlich sind wir Verbündete.
Herzlichst, Joachim Paul
https://www.vordenker.de/blog/?p=1905
https://www.heise.de/tp/features/Schulen-und-Digitalisierung-reloaded-4177975.html?seite=all&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chapeau für diesen Beitrag, lieber Torsten Larbig!<br />
Ganz offensichtlich sind wir Verbündete.<br />
Herzlichst, Joachim Paul<br />
<a href="https://www.vordenker.de/blog/?p=1905" rel="nofollow ugc">https://www.vordenker.de/blog/?p=1905</a><br />
<a href="https://www.heise.de/tp/features/Schulen-und-Digitalisierung-reloaded-4177975.html?seite=all" rel="nofollow ugc">https://www.heise.de/tp/features/Schulen-und-Digitalisierung-reloaded-4177975.html?seite=all</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Ebinger		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2019/10/15/versuch-ueber-das-versagen-von-bildungspolitik-und-schule-angesichts-der-digitalisierung-der-welt/comment-page-1/#comment-206075</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Ebinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 17:31:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Hallo Herr Larbig, Ihr obiger Beitrag ist ja abgedruckt im neuesten Philologen-Verbands-Heft, das ich grad las. Dort hörte ich auch von Ihrem Blog. Meiner heißt ebiblog.net. Ich kann fast jede Zeile Ihres Beitrages unterschreiben und bin begeistert. Gut dass der Philologenverband, der meiner Erfahrung nach bisher einer der Hauptbremser der Digitalisierung in den Schulen war, aufwacht dank Leuten wie Ihnen und dieser Stiftung, mit der Sie zusammen hängen anscheinend. Ich bin zum Beispiel auch der einzige Kollege im Kollegium, der eine Internet-Seite betreibt. Ich mache damit beste Erfahrungen. (Mein Anbieter &quot;weebly&quot; ist auf Lehrer-Internet-Seiten spezialisiert, allerdings amerikanisch.) Auch ich höre immer Spitzer als Gegenargument etc. Sie sprechen mir aus dem Herzen. WLan soll auch an unsrer Schule nicht so schnell kommen. Ich hab mir einen transportablen Beamer gekauft sowie ein Tablet mit viel Speicherplatz. So kann ich meine Dropbox zuhause aktivieren für die kommenden Schulstunden (&quot;Datei offline zugänglich machen&quot;). Arbeitsblätter von Hand ausfüllen (durch Schüler), Erklärvideos, Lieder, Tafelbilder, alles geht mit Tablet und Stift bestens und die kranken Schüler bekommen die Tafelbilder und Blätter auf meiner Website. Wir haben auch einen Dönerladen neben der Schule. Dessen WLan ist recht gut. Das lässt sich mitunter auch nutzen. Deutschland 2020. Bleiben Sie weiter dran.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Larbig, Ihr obiger Beitrag ist ja abgedruckt im neuesten Philologen-Verbands-Heft, das ich grad las. Dort hörte ich auch von Ihrem Blog. Meiner heißt ebiblog.net. Ich kann fast jede Zeile Ihres Beitrages unterschreiben und bin begeistert. Gut dass der Philologenverband, der meiner Erfahrung nach bisher einer der Hauptbremser der Digitalisierung in den Schulen war, aufwacht dank Leuten wie Ihnen und dieser Stiftung, mit der Sie zusammen hängen anscheinend. Ich bin zum Beispiel auch der einzige Kollege im Kollegium, der eine Internet-Seite betreibt. Ich mache damit beste Erfahrungen. (Mein Anbieter &#8222;weebly&#8220; ist auf Lehrer-Internet-Seiten spezialisiert, allerdings amerikanisch.) Auch ich höre immer Spitzer als Gegenargument etc. Sie sprechen mir aus dem Herzen. WLan soll auch an unsrer Schule nicht so schnell kommen. Ich hab mir einen transportablen Beamer gekauft sowie ein Tablet mit viel Speicherplatz. So kann ich meine Dropbox zuhause aktivieren für die kommenden Schulstunden (&#8222;Datei offline zugänglich machen&#8220;). Arbeitsblätter von Hand ausfüllen (durch Schüler), Erklärvideos, Lieder, Tafelbilder, alles geht mit Tablet und Stift bestens und die kranken Schüler bekommen die Tafelbilder und Blätter auf meiner Website. Wir haben auch einen Dönerladen neben der Schule. Dessen WLan ist recht gut. Das lässt sich mitunter auch nutzen. Deutschland 2020. Bleiben Sie weiter dran.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Walter Böhme		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2019/10/15/versuch-ueber-das-versagen-von-bildungspolitik-und-schule-angesichts-der-digitalisierung-der-welt/comment-page-1/#comment-206047</link>

		<dc:creator><![CDATA[Walter Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2019 05:46:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrlarbig.de/2019/10/15/versuch-ueber-das-versagen-von-bildungspolitik-und-schule-angesichts-der-digitalisierung-der-welt/comment-page-1/#comment-206033&quot;&gt;Wolfi Petzsch&lt;/a&gt;.

&lt;p&gt;Rezos Beitrag anzuschauen brauchte man 55 Minuten. Und dennoch fehlte ein Eingehen darauf, was die Skepsis von Lehrern gegenüber der Digitalisierung bewirkt bzw. nicht bewirkt hat.
Ist das Rezo anzulasten?
Natürlich ist das Problem Umgang mit dem Klimawandel wichtiger als das Versagenvieler Lehrer beim Umgang mit der Digitalisierung. Da haben Sie Recht. Allerdings könnte man das auch kürzer sagen.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrlarbig.de/2019/10/15/versuch-ueber-das-versagen-von-bildungspolitik-und-schule-angesichts-der-digitalisierung-der-welt/comment-page-1/#comment-206033">Wolfi Petzsch</a>.</p>
<p>Rezos Beitrag anzuschauen brauchte man 55 Minuten. Und dennoch fehlte ein Eingehen darauf, was die Skepsis von Lehrern gegenüber der Digitalisierung bewirkt bzw. nicht bewirkt hat.<br />
Ist das Rezo anzulasten?<br />
Natürlich ist das Problem Umgang mit dem Klimawandel wichtiger als das Versagenvieler Lehrer beim Umgang mit der Digitalisierung. Da haben Sie Recht. Allerdings könnte man das auch kürzer sagen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Torsten Larbig		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2019/10/15/versuch-ueber-das-versagen-von-bildungspolitik-und-schule-angesichts-der-digitalisierung-der-welt/comment-page-1/#comment-206034</link>

		<dc:creator><![CDATA[Torsten Larbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 22:23:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrlarbig.de/2019/10/15/versuch-ueber-das-versagen-von-bildungspolitik-und-schule-angesichts-der-digitalisierung-der-welt/comment-page-1/#comment-206033&quot;&gt;Wolfi Petzsch&lt;/a&gt;.

&lt;p&gt;Sie stellen viele rhetorische Fragen. Leider lassen Sie die Antworten, die das Suggestive Ihres Beitrages etwas abmildern könnten, außen vor.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn man sich mit einem Thema intensiv befasst, kann man eben nicht alle Themen, die in diesem Kontext auch noch genannt werden könnten, berücksichtigen. Und Sie führen ja vor, was passiert, wenn man das versucht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich schreibe hier mit dem Schwerpunkt Bildung und maße mir nicht an, meine Themen z. B. wirtschaftspolitisch aufzuarbeiten, weil ich eben nur im Bildungssektor, in der Germanistik und der Theologie Jahrzehnte Erfahrungen und umfassende Lektüre fachwissenschaftlicher Arbeiten für mich argumentativ in Anspruch nehmen kann, was ich z. B. bezüglich volkswirtschaftlicher oder gar staatsrechtlicher Sichtweisen auf das gleiche Thema für mich nicht in Anspruch nehme.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es fällt mir daher schwer, einem Schwall rhetorischer Fragen ohne argumentativer Tiefe eine Argumentation entnehmen zu können, auf deren Basis man konkrete Handlungsideen entwickeln könnte. Doch darum geht es mir tatsächlich: Mich nicht von der Fülle möglicher Aspekte lähmen zu lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Deshalb beschränke ich mich mit meinem Blick. Die Fülle der Aspekte, die Sie nennen, und so manche Ihrer rhetorischen Fragen lassen sich eben nicht einfach mit »Ja, so ist es« beantworten, sondern scheinen eher darauf angelegt zu sein, das Gefühl der Hilflosigkeit auszudrücken oder erwecken zu wollen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber nein: So hilflos sind wir dann nicht, wenn wir die Instrumente der Demokratie ernst nehmen. Und mit Rezo will ich mich nun wirklich nicht messen lassen. Dazu fehlt mir das große Team, das im Hintergrund für mich arbeitet. Und dass wir uns nicht missverstehen: In meinem Beitrag sollte man gar nichts über Demokratieskepsis erfahren, denn eine solche habe ich nicht. Man solle nur etwas darüber erfahren, dass die Förderung der Liebe zur Demokratie an der einen oder anderen Stelle größerer Leidenschaft bedarf.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrlarbig.de/2019/10/15/versuch-ueber-das-versagen-von-bildungspolitik-und-schule-angesichts-der-digitalisierung-der-welt/comment-page-1/#comment-206033">Wolfi Petzsch</a>.</p>
<p>Sie stellen viele rhetorische Fragen. Leider lassen Sie die Antworten, die das Suggestive Ihres Beitrages etwas abmildern könnten, außen vor.</p>
<p>Wenn man sich mit einem Thema intensiv befasst, kann man eben nicht alle Themen, die in diesem Kontext auch noch genannt werden könnten, berücksichtigen. Und Sie führen ja vor, was passiert, wenn man das versucht.</p>
<p>Ich schreibe hier mit dem Schwerpunkt Bildung und maße mir nicht an, meine Themen z. B. wirtschaftspolitisch aufzuarbeiten, weil ich eben nur im Bildungssektor, in der Germanistik und der Theologie Jahrzehnte Erfahrungen und umfassende Lektüre fachwissenschaftlicher Arbeiten für mich argumentativ in Anspruch nehmen kann, was ich z. B. bezüglich volkswirtschaftlicher oder gar staatsrechtlicher Sichtweisen auf das gleiche Thema für mich nicht in Anspruch nehme.</p>
<p>Es fällt mir daher schwer, einem Schwall rhetorischer Fragen ohne argumentativer Tiefe eine Argumentation entnehmen zu können, auf deren Basis man konkrete Handlungsideen entwickeln könnte. Doch darum geht es mir tatsächlich: Mich nicht von der Fülle möglicher Aspekte lähmen zu lassen.</p>
<p>Deshalb beschränke ich mich mit meinem Blick. Die Fülle der Aspekte, die Sie nennen, und so manche Ihrer rhetorischen Fragen lassen sich eben nicht einfach mit »Ja, so ist es« beantworten, sondern scheinen eher darauf angelegt zu sein, das Gefühl der Hilflosigkeit auszudrücken oder erwecken zu wollen.</p>
<p>Aber nein: So hilflos sind wir dann nicht, wenn wir die Instrumente der Demokratie ernst nehmen. Und mit Rezo will ich mich nun wirklich nicht messen lassen. Dazu fehlt mir das große Team, das im Hintergrund für mich arbeitet. Und dass wir uns nicht missverstehen: In meinem Beitrag sollte man gar nichts über Demokratieskepsis erfahren, denn eine solche habe ich nicht. Man solle nur etwas darüber erfahren, dass die Förderung der Liebe zur Demokratie an der einen oder anderen Stelle größerer Leidenschaft bedarf.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfi Petzsch		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2019/10/15/versuch-ueber-das-versagen-von-bildungspolitik-und-schule-angesichts-der-digitalisierung-der-welt/comment-page-1/#comment-206033</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfi Petzsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 20:37:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ich habe mit Interesse den Essay gelesen. Es tut mir sehr leid, aber es ist mir zu einfach, demokratiepolitische Fehlentwicklungen monokausal auf das angebliche Versagen der Schulen bei der digitalen Bildung zurückzuführen.
Ist nicht spätestens seit dem Spiegel-Titel zur Klimakatastrophe von 1986 republikweit bekannt, wohin das Klima steuert? Waren da nicht Korruptionsskandale, die praktisch alle politischen Gruppierungen betroffen haben? Ist da nicht die abstoßende Nähe derjenigen, die sich als Vertreter der abhängig Beschäftigten ausgeben, zu den Bossen (New Labour, Putin-Freund Gerhard Schröder)? War und ist da nicht die Unterstützung der BRD für gezielte Tötungen durch US-Kommandos? Fehlt nicht auch vier Jahre nach dem Beginn der umfangreichen Fluchtbewegungen nach Europa, vor allem nach Deutschland, ein Parlamentsbeschluss dazu? Hat nicht die Deregulierung seit den 80er Jahren die Finanzkrise 2008 mit all ihren Folgen möglich gemacht? Gibt es in Folge der dadurch erzwungenen Niedrigzinspolitik etwa keine allmähliche Enteigngung der Sparer? Haben nicht alle Bundesregierungen, ob schwarz-gelb oder rot-grün, seit den 80er Jahren nach dem Prinzip gehandelt &quot;Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren&quot;?
Eine jede dieser Entwicklungen bietet jemand, der sich aufrichtig mit den Demokratien in unserer westlichen Welt befaßt, genug Grund zur Verzweiflung. Und da reden Sie vom Versagen der Schulen? Es heißt immer, wir bräuchten Beispiele von guter Praxis. Wie oben dargelegt, die fehlen leider in vieler Hinsicht.
Wer die 55 Minuten des Rezo-Videos kurz vor der Europawahl gesehen hat, erfährt mehr über die Ursachen von Demokratieskepsis als durch Ihren Beitrag.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mit Interesse den Essay gelesen. Es tut mir sehr leid, aber es ist mir zu einfach, demokratiepolitische Fehlentwicklungen monokausal auf das angebliche Versagen der Schulen bei der digitalen Bildung zurückzuführen.<br />
Ist nicht spätestens seit dem Spiegel-Titel zur Klimakatastrophe von 1986 republikweit bekannt, wohin das Klima steuert? Waren da nicht Korruptionsskandale, die praktisch alle politischen Gruppierungen betroffen haben? Ist da nicht die abstoßende Nähe derjenigen, die sich als Vertreter der abhängig Beschäftigten ausgeben, zu den Bossen (New Labour, Putin-Freund Gerhard Schröder)? War und ist da nicht die Unterstützung der BRD für gezielte Tötungen durch US-Kommandos? Fehlt nicht auch vier Jahre nach dem Beginn der umfangreichen Fluchtbewegungen nach Europa, vor allem nach Deutschland, ein Parlamentsbeschluss dazu? Hat nicht die Deregulierung seit den 80er Jahren die Finanzkrise 2008 mit all ihren Folgen möglich gemacht? Gibt es in Folge der dadurch erzwungenen Niedrigzinspolitik etwa keine allmähliche Enteigngung der Sparer? Haben nicht alle Bundesregierungen, ob schwarz-gelb oder rot-grün, seit den 80er Jahren nach dem Prinzip gehandelt &#8222;Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren&#8220;?<br />
Eine jede dieser Entwicklungen bietet jemand, der sich aufrichtig mit den Demokratien in unserer westlichen Welt befaßt, genug Grund zur Verzweiflung. Und da reden Sie vom Versagen der Schulen? Es heißt immer, wir bräuchten Beispiele von guter Praxis. Wie oben dargelegt, die fehlen leider in vieler Hinsicht.<br />
Wer die 55 Minuten des Rezo-Videos kurz vor der Europawahl gesehen hat, erfährt mehr über die Ursachen von Demokratieskepsis als durch Ihren Beitrag.</p>
]]></content:encoded>
		
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