Kategorie: 21. Jahrhundert

OpenCourse 2011 – Zukunft des Lernens #opco11

Vom 2. Mai bis zum 17. Juli brummen die Gehirne, wird ein Netz ausgeworfen, steht (mal wieder) die Zukunft des Lernens im Zentrum. Und schon wieder ein Lernformat, das verspricht, anders zu sein. Gerade noch war ich auf einem Barcamp, schon stolperte ich über eine weitere Fortbildung, die versucht, anders zu arbeiten, als bislang weit verbreitet. Die erste Woche dieser Fortbildung öffnet den Horizont auf die Frage: Warum sich etwas verändern muss. Lern- und Bildungsvisionen

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Die Sprache der „Digitalen Gesellschaft“ (Eine Kritik #digiges @digiges)

Kann ein Verein, dem es um Freiheitsrechte in der Netzgesellschaft geht, einen Präsidenten haben? – Wenn heise.de den Selbstanspruch Markus Beckedahls richtig wiedergibt, dann scheint es Leute zu geben, die der Meinung sind, dass das kein Problem ist. Dort heißt es: „Markus Beckedahl, Gründer von netzpolitik.org und Präsident von „Digitale Gesellschaft“” Der Verein ist noch in Gründung und hat schon einen Präsidenten? Das hat mich irritiert, wie manch andere sprachliche Wendung, auf die ich im

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Lyrik heute – Das „Jahrbuch der Lyrik 2011“ – 1. Eindruck

Wird heute über Lyrik gesprochen, so wird dem Mangel an Lesern oft die Vielfalt lyrischer Produktionen gegenübergestellt. In diesem Zusammenhang schließt es sich nicht gegenseitig aus, wenn Harry Oberländer von „lyrischer Massenproduktion“1 spricht und Theo Breuer nur ein paar Seiten vorher betont, dass die Mehrzahl lyrischer Veröffentlichtungen „praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit“2 stattfinde. – Lyrikbücher, so Breuer, fänden oft nur fünfzig bis zweihundert Leser, ab dreihundert verkauften Exemplaren habe man schon eine „Auflagenschallmauer“ durchbrochen3. Der

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Fundstück – Peter Kruse: Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren

Diesen Vortrag einfach mal mitdenkend „konsumieren“. Wurde durch diesen Beitrag von Tobias Hübner auf Peter Kruses Untersuchungen aufmerksam. – Spannend!  

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Überlegungen zur Medienpädagogik

Resümee: Über Medienpädagogik wird viel diskutiert. Kürzlich wieder auf dem Kongress zum so genannten „Medienpädagogischen Manifest“, über das die hier verlinkte Website nähere Auskunft gibt. In diesem Beitrag fasse ich meinen aktuellen Stand der Reflexion der Frage zusammen, wie Medienpädagogik heute aussehen kann. „Meine Nichte, die ist 12, die hat sich tierisch darüber aufgeregt, dass die Deutschlehrerin sagte: Die Nutzung von Wikipedia ist verboten, weil das keine zuverlässigen, verifizierten Quellen sind. Das ist bei den

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Dokumentation: Session @herrlarbig @Educamp @echb11

Educamps sind keine geschlossenen Veranstaltungen. Educamps verbreiten das, was in ihrem Rahmen passiert. Entsprechend gibt es audiovisuelle Dokumentationen der von mir auf dem Educamp in Bremen angebotenen Session mit dem Titel „Aufgabenformate in Zeiten von Internet, Wikipedia und Kompetenzorientierung“. Zunächst ein Interview, das unmittelbar nach der Session geführt wurde und dann eine vollständige Audio-Dokumentation der Session inkl. einer Mitschrift (ein so genannter „Pencast“), die @akasche angefertigt hat. Viel mehr Material und Dokumentation des Educamps mit

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Kein Programm = Tolles Programm

  Was machte eine gute Tagung aus? Ist es ein gutes Programm mit tollen Keynotes? Oder sind es die Leute, die an einer Tagung teilnehmen?  Klassische Tagungen habe ich viele erlebt. Auch Fortbildungen sind in der Regel im Vorfeld thematisch strukturiert. Da gibt es solche, die wirklich effektiv sind. Da gibt es welche, die weniger Resonanz auslösen (können). Jetzt aber traute ich mich auf eine Tagung, die hatte überhaupt kein Programm, sondern nur eine Matrix,

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Ein Rückblick (im Zug verfasst)

  Es ist ein Bug, wenn bei einem EduCamp die Sonne scheint ;-), sind da doch Leute, mit denen man ebenso gerne über Bildung, Medieneinsatz in Bildungszusammenhängen, die Bedeutung von Bildungsprozessbegleitern etc. im Gespräch ist, diskutiert, wie man mit ihnen auf dem sonnenüberfluteten Innenhof des GW2-Gebäudes der Bremer Universität grillen würde. Und so musste man sich plötzlich entscheiden. Mit ein paar anderen draußen Sonne tanken oder schön brav die nächste Session besuchen. – In den

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Edu-Lounge #echb11

  @akasche schreibt auf Twitter Ich fand den Auftakt für das Educamp schon mal sehr vielversprechend … ich bin gespannt auf morgen, gute Nacht 🙂 #echb11 Recht hat er. Mit der Edu-Lounge kam hier in Bremen die Atmosphäre auf, die ich für Educamp-Stimmung halte, habe ich doch bislang nur aus der Ferne via Stream und Twitter an Educamps teilgenommen. Zunächst einmal: Die Edu-Lounge hat zuerst den Körper in den Blick genommen und nach einem langen

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Media@School – Bremer Medientag 2011

  Auf dem media@school-Medientag gab es einen Eindruck, was faktisch in Sachen Medieneinsatz an Schulen los ist. Das Bild, das ich hier bekommen habe, ist sehr vielseitig. Es gibt, das sei gleich am Anfang gesagt, an vielen Schulen Lehrer, die sich um Medienpädagogik kümmern. Es gibt an vielen Schulen wenige (vereinzelte?) Lehrer, die sich um pädagogisch verantworteten Gebrauch von Medien Gedanken machen und praktische Umsetzungen wagen. Das Bild verändert sich, wenn der Begriff „Medien“ etwas

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