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	Kommentare zu: Das iPad im Unterricht der Schule: Ein Gespräch mit André Spang	</title>
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	<description>Bildungs-Neuron &#124; Lehrerblog &#124; Etc.</description>
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		<title>
		Von: Projekte zu Web2.0 im Geographieunterricht &#124; geographieunterrichtzweinull		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/comment-page-1/#comment-17655</link>

		<dc:creator><![CDATA[Projekte zu Web2.0 im Geographieunterricht &#124; geographieunterrichtzweinull]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 12:37:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] http://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/ Interview mit einem Projektleiter einer iPad-Klasse [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] <a href="http://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/" rel="ugc">http://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/</a> Interview mit einem Projektleiter einer iPad-Klasse [&#8230;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: iPad: Sofa: Ja, Schule: Nein		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/comment-page-1/#comment-17568</link>

		<dc:creator><![CDATA[iPad: Sofa: Ja, Schule: Nein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 17:57:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] Felix schreibt immer wieder über positive Erfahrungen und seine Tipps für das iPad im Unterricht, André hat eine ganze Klasse mit iPads ausgestattet, und Jan-Martin hat dem Thema &#8220;Apps für den Unterricht&#8221; eine ganze Serie [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Felix schreibt immer wieder über positive Erfahrungen und seine Tipps für das iPad im Unterricht, André hat eine ganze Klasse mit iPads ausgestattet, und Jan-Martin hat dem Thema &#8220;Apps für den Unterricht&#8221; eine ganze Serie [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Florian Lüdtke		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/comment-page-1/#comment-17559</link>

		<dc:creator><![CDATA[Florian Lüdtke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 19:59:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ich bin echt neidisch, wenn ich solche Beiträge wie diesen hier lese.
Im Moment besuche ich die 11. Klasse eines Gymnasiums in Oranienburg/Brandenburg.
Wir haben eine lange Tradition und jeder versucht diese auch fortzuführen.
Jedoch haben wir auch ein relativ altes Lehrerkollegium, welches sich sehr schwer zu der Nutzung von Computern, geschweige denn von iPad o.Ä überreden lässt.
Die vorhandenen Smart-Boards werden hauptsächlich gemieden, da kein Lehrer dafür ausgebildet wurde.
Ein iPad wäre eine riesige Bereicherung für unsere Schülerschaft!
Es muss ein Wandel in unserem Bildungssystem geben, welcher den Einsatz von technischen Geräten nicht nur selbstverständlich macht, sondern auch erleichtert.
Wäre es nicht toll im Geografie-Unterricht Weltkarten zu bearbeiten, ohne diesen langweiligen Atlas zu benutzen? Wäre es nicht toll für Geschichte Zeitleisten zu erstellen und sie dann per Drahtlosverbindung an die Tafel zu schicken?
Ich habe es satt mir jeden Tag die Finger wund zu schreiben und Unmengen an Papier zu verbrauchen, die nicht nur unnötig Geld verschwenden, sondern nach einer Weile auch ein einziges Chaos veranstalten.
Jetzt kann mir die ältere Generation sagen, dass sie damals auch Füller und Papier benutzt hat, aber warum sollte man geniale Technik verstauben lassen, wenn sie den Unterricht interessanter gestalten kann?
Vorträge würden viel mehr Spaß machen, somit würde der Lerneffekt deutlich gesteigert werden.
Armes Deutschland!&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin echt neidisch, wenn ich solche Beiträge wie diesen hier lese.<br />
Im Moment besuche ich die 11. Klasse eines Gymnasiums in Oranienburg/Brandenburg.<br />
Wir haben eine lange Tradition und jeder versucht diese auch fortzuführen.<br />
Jedoch haben wir auch ein relativ altes Lehrerkollegium, welches sich sehr schwer zu der Nutzung von Computern, geschweige denn von iPad o.Ä überreden lässt.<br />
Die vorhandenen Smart-Boards werden hauptsächlich gemieden, da kein Lehrer dafür ausgebildet wurde.<br />
Ein iPad wäre eine riesige Bereicherung für unsere Schülerschaft!<br />
Es muss ein Wandel in unserem Bildungssystem geben, welcher den Einsatz von technischen Geräten nicht nur selbstverständlich macht, sondern auch erleichtert.<br />
Wäre es nicht toll im Geografie-Unterricht Weltkarten zu bearbeiten, ohne diesen langweiligen Atlas zu benutzen? Wäre es nicht toll für Geschichte Zeitleisten zu erstellen und sie dann per Drahtlosverbindung an die Tafel zu schicken?<br />
Ich habe es satt mir jeden Tag die Finger wund zu schreiben und Unmengen an Papier zu verbrauchen, die nicht nur unnötig Geld verschwenden, sondern nach einer Weile auch ein einziges Chaos veranstalten.<br />
Jetzt kann mir die ältere Generation sagen, dass sie damals auch Füller und Papier benutzt hat, aber warum sollte man geniale Technik verstauben lassen, wenn sie den Unterricht interessanter gestalten kann?<br />
Vorträge würden viel mehr Spaß machen, somit würde der Lerneffekt deutlich gesteigert werden.<br />
Armes Deutschland!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: „Schule 3.0: digital total?“ – Diskussionsbeitrag zu einem Artikel von Prof. Dr. Christian Spannagel &#124; herrlarbig.de		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/comment-page-1/#comment-17495</link>

		<dc:creator><![CDATA[„Schule 3.0: digital total?“ – Diskussionsbeitrag zu einem Artikel von Prof. Dr. Christian Spannagel &#124; herrlarbig.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 20:29:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] 2. Hier habe ich wenig hinzuzuf&#252;gen, mal abgesehen von der Erfahrung, von der auch André Spang erz&#228;hlt, dass die Verf&#252;gbarkeit digitaler Endger&#228;te mit Zugang zum Internet die Phasenwechsel [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] 2. Hier habe ich wenig hinzuzuf&#252;gen, mal abgesehen von der Erfahrung, von der auch André Spang erz&#228;hlt, dass die Verf&#252;gbarkeit digitaler Endger&#228;te mit Zugang zum Internet die Phasenwechsel [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Interviews &#124; Mein Block		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/comment-page-1/#comment-17377</link>

		<dc:creator><![CDATA[Interviews &#124; Mein Block]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:37:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] iPad-Klasse der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln. Den Link zum vollständigen Interview gibt’s hier. Auch André Spang erzählt zunächst viel Positives über seine Erfahrungen mit den [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] iPad-Klasse der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln. Den Link zum vollständigen Interview gibt’s hier. Auch André Spang erzählt zunächst viel Positives über seine Erfahrungen mit den [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Medienbox &#187; Blog Archive &#187; IPad im Unterricht &#8220;Hefte raus&#8221; war gestern		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/comment-page-1/#comment-14233</link>

		<dc:creator><![CDATA[Medienbox &#187; Blog Archive &#187; IPad im Unterricht &#8220;Hefte raus&#8221; war gestern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 21:40:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;[...] iPads eingesetzt.  Die Zeit berichtet.  Ein ausführlicheres Interview mit dem Projektleiter kann hier nachgelesen [...]&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] iPads eingesetzt.  Die Zeit berichtet.  Ein ausführlicheres Interview mit dem Projektleiter kann hier nachgelesen [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Herr Larbig		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/comment-page-1/#comment-14166</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herr Larbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 00:07:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=6233#comment-14166</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/comment-page-1/#comment-14072&quot;&gt;Hartmut Volkert&lt;/a&gt;.

&lt;p&gt;Lieber Hartmut Volkert,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;danke für den langen Beitrag, der von reichhaltiger Erfahrung getragen wird. Ich erlaube mir zu widersprechen – zumindest ein bisschen, denn in vielen Punkten besteht Konsens, wenn auch mit anderen Konsequenzen.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;„Als erstes musste der PC ins Klassenzimmer. Durch ihn sollte das Lernen revolutioniert werden…”&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Die Zahl der mir bekannten Klassenzimmer, in denen ein Computer verfügbar ist, ist extrem gering. Es gibt zwar Schulen, in denen dies mittlerweile der Fall sein soll, höre das regelmäßig von Dritten als Gerücht, doch in Wirklichkeit ist die Forderung nach mindestes einem Computer pro Klassenraum nach wie vor eine Vision, keine Realität.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;„alles multimedial und interaktiv. Die Kinder lernen mit Spaß, durch kleine Trickfiguren animiert (oder verführt?). Alles geht wie im Schlaf. Keine Anstrengung vonnöten.“&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Wer das behauptet, hat keine Ahnung von dem, was er tut. Lernen ist anstrengend, auch wenn Computer zur Unterstützung eingesetzt werden. Was Sie hier beschreiben ist eine Nicht-Didaktik. Leider ist es tatsächlich so, dass oft nach Computern gerufen wird, didaktisch jedoch keine Veränderungen stattfinden. Dann gibt es echt Probleme. Und wenn ich mir anschaue, wo warum zum Beispiel Laptopklassen wieder abgeschafft wurden, dann stelle ich jedes Mal fest, dass zwar Laptops eingeführt wurden, die Lehrer und Lehrerinnen jedoch nicht entsprechend fortgebildet wurden oder gar von sich aus auf einen reichen Schatz an Erfahrungen des Lernens mit digitaler Unterstützung zurückschauen konnte. Richtig: Wie viele Lehrer und Lehrerinnen haben Erfahrungen mit zum Lernen und Lehren genutzter Vernetzung?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer behauptet, es sei keine Anstrengung vonnöten, hat keine Ahnung von Lernprozessen. Und was diese Trickfiguren angeht: Sorry, doch diese Art pädagogisch wertvoller Verblödungsstrategien finden nicht erst seit dem Internet statt, sondern überall dort, wo pädagogische Überbetüttelung der Lernenden stattfindet und stattfand.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;„Toll auch für die PC-Hersteller.“&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Stimmt. Und? Dann bitte auch in gleicher Art Schulbuchverlage angreifen. In eineinhalb Wochen beginnt wieder die Buchmesse in Frankfurt. Die Schulbuchverlage haben dort nicht gerade Hungerleiderstände. Es ist Ideologie, wenn behauptet wird, wer über positive Erfahrung der Computernutzung in der Schule berichtet, mache Werbung. Liebend gerne würde ich mit Schulbüchern ähnlich gute Erfahrungen machen. Wenn ich dann über das Schulbuch jubeln würde, käme wohl kaum jemand auf die Idee, diese Art von unreflektierter Kritik anzubringen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als die Rechtschreibreform dazu führte, dass alle Schulen in ganz Deutschland beginnen mussten, alle Schulbücher für von niemandem berechnete, doch sicherlich mindestens zweistellige Millionenbeträgen  zu ersetzen, war die Behauptung nicht sonderlich stark präsent, dass die KMK da den Schulbuchverlagen klingelnde Kassen brachte. In Hessen haben wir Lehrmittelfreiheit für Schüler und Schülerinnen. Das waren also steuerfinanzierte Kosten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;wieder das Gleiche: wir haben hier eine Technik und es stellt sich die Frage: was können wir damit sinnvolles in der Schule tun?&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Ansatz ist definitiv genau umgekehrt. Ich bin im Netz, um Erfahrungen zu sammeln, was das ist, wie das geht, was es bringt, ob das auf andere Bereiche umsetzbar sein könnte. Dass es so viele Lehrer und Lehrerinnen gibt, die sich diese Fragen nicht stellen (können oder wollen), ist ein anderes Problem.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe in diesem Blog schon mehrfach über die Lernerfahrung in vernetzten Kontexten geschrieben. Mich können Sie also fragen, bevor Sie solche Technik anschaffen. Und ja, natürlich muss die Frage gestellt werden. Wenn Sie zu einer Fortbildung zum Tablet im Klassenzimmer gehen, dann werden Sie dort eben auf die Leute treffen, die sich mit der Fortentwicklung der Lehr- und Lernmedien genau dort beschäftigen. Diejenigen, die mit diesen Geräten arbeiten, werden solche Fortbildungen meiden.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;Ich kenne keine Schülergeneration, die durch die Technik im Ganzen besser gelernt hat bzw. ohne die Technik Nachteile hatte. &lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Da stimme ich zu. Wenn ich an das Sprachlabor denke… Das war einfach peinlich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da stimme ich nicht zu, denn es geht nicht nur um Technologieeinsatz, sondern um eine ganz andere Form des Umgangs mit Information, Lernen und Wissen, um eine neue Kulturtechnik. Anders ausgedrückt: Seit der Revolutionierung des Buchwesens durch Gutenberg gab es keine gleichartige (technische) Veränderung mehr. Und ja, die Vorbehalte gegen Bücher in jedermanns Hände waren groß.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Weigerung vieler Schulen bzw. Schulträger, digitale Lern- und Arbeitsweisen (sic!) als Kompetenz im Unterricht zu integrieren, kommt mir zunehmend so vor, als hätten sich einst die Schulen geweigert, gedruckte Bücher einzuführen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Entwicklungsschritte: Mündlichkeit, Handschriftlichkeit, Buchdruck mit beweglichen Lettern, Texterstellung mit digital verbreiteten Schriftzeichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Unterschied zu früheren technischen Entwicklungen (z. B. Sprachlabor), die außerhalb von Schulen keinerlei Einsatzgebiete hatten, ist es heute umgekehrt: Alle Wissensbetriebe (Universitäten, betriebliche Fortbildung etc.) arbeiten bereits selbstverständlich mit Computern, nur in der Schule geschieht dies fast nicht. Es ist Zeit, den Blick über den Schulrand hinaus zu wenden. Dort ist der Computer Alltag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie schreiben, dass Sie die Tafel toll finden. Ja, genau das steht im her veröffentlichen Interview.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;„Wir werden mit neuer Technik konfrontiert (man muss sich ja neue Märkte erschließen), niemand fragt, ob „die Welt“ das braucht, aber in den Schulen muss man den Umgang damit trainieren.”&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Ich sehe das anders: „Die Welt“ nutzt das alles schon (was z. B. beim Sprachlabor nie der Fall war). Das ist doch der große Unterschied: Ihre Kritik läuft gerade auf die Ablehnung des Erlernens von Techniken hinaus, die in „der Welt“ längst Alltag sind und alleine in der Schule klein gehalten werden.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;„„Und die Kinder waren ja so bei der Sache.“… – das sind meine auch, wenn sie vor dem Fernseher sitzen…“&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Es fällt mir schwer, diesem Vergleich zu folgen: Vor dem Fernseher wird in der Regel konsumiert. Ja, das passiert auch oft vor dem Computer. Was in diesem Interview angesprochen wird, ist das produktive, eigentätige Arbeiten! Es geht nicht um Konsum, z. B. von Musik, sondern um das Erlernen von Möglichkeiten, selbst Musik zu komponieren oder umzusetzen.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;„Völlig unreflektiert werden die neuen Techniken wie selbstverständlich und wie ein Segen aufgenommen, aus Angst, – so mein Eindruck – abgehängt zu werden”&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Da frage ich zurück: Wird hier der Wert bewährter Medien nicht absolut gesetzt, ohne zu sehen, dass unsere Schüler und Schülerinnen in Bezug auf neue Medien abgehängt werden. Fast jeder Schüler, der aus dem Auslandsjahr im angelsächsischen Bereich zurück kommt, berichtet, dass die Nutzung von Laptops im Unterricht 1. ganz normal ist und 2. als enorm positiv erlebt wird. Und dann treffen Sie auf Lehrende, die zum Teil den Einsatz erlauben, ihn zum Teil jedoch ausdrücklich verbieten, obwohl die Schüler und Schülerinnen sogar bereit sind, ihre eigenen Geräte zu nutzen, gar keine Forderung an die Schule erheben. In Wirklichkeit ist es so: Schüler und Lehrer arbeiten außerhalb der Schule mit dem Computer und dort, wo sie aufeinander treffen, im Unterricht, spielt dieses von beiden selbstverständliche Arbeitsgerät kaum eine Rolle. Vergleiche hierzu „Computer im Unterricht. Das digitale Paradox.”&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ihre Anmerkungen zur ökologischen Frage teile ich. Im Interview kommt das nicht vor. @dominik denkt über diese Frage nach. Was ich gravierender finde: Vor allem in den Naturwissenschaften und in Politik sind viele (teuer gekaufte) Bücher meist veraltet und im Grunde eher historische Reminiszenzen denn aktuelle Lehrbücher.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ihre Anmerkungen zum Buch als „Kulturobjekt“ finde ich bemerkenswert. Sie zeigen, dass Sie dieses Blog wohl erst kürzlich entdeckt haben, wüssten Sie doch sonst, dass sein Betreiber nicht nur der Technik zugetan ist, sondern wohl als bibliophil bezeichnet werden kann.&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/comment-page-1/#comment-14072">Hartmut Volkert</a>.</p>
<p>Lieber Hartmut Volkert,</p>
<p>danke für den langen Beitrag, der von reichhaltiger Erfahrung getragen wird. Ich erlaube mir zu widersprechen – zumindest ein bisschen, denn in vielen Punkten besteht Konsens, wenn auch mit anderen Konsequenzen.</p>
<blockquote><p>„Als erstes musste der PC ins Klassenzimmer. Durch ihn sollte das Lernen revolutioniert werden…”</p></blockquote>
<p>Die Zahl der mir bekannten Klassenzimmer, in denen ein Computer verfügbar ist, ist extrem gering. Es gibt zwar Schulen, in denen dies mittlerweile der Fall sein soll, höre das regelmäßig von Dritten als Gerücht, doch in Wirklichkeit ist die Forderung nach mindestes einem Computer pro Klassenraum nach wie vor eine Vision, keine Realität.</p>
<blockquote><p>„alles multimedial und interaktiv. Die Kinder lernen mit Spaß, durch kleine Trickfiguren animiert (oder verführt?). Alles geht wie im Schlaf. Keine Anstrengung vonnöten.“</p></blockquote>
<p>Wer das behauptet, hat keine Ahnung von dem, was er tut. Lernen ist anstrengend, auch wenn Computer zur Unterstützung eingesetzt werden. Was Sie hier beschreiben ist eine Nicht-Didaktik. Leider ist es tatsächlich so, dass oft nach Computern gerufen wird, didaktisch jedoch keine Veränderungen stattfinden. Dann gibt es echt Probleme. Und wenn ich mir anschaue, wo warum zum Beispiel Laptopklassen wieder abgeschafft wurden, dann stelle ich jedes Mal fest, dass zwar Laptops eingeführt wurden, die Lehrer und Lehrerinnen jedoch nicht entsprechend fortgebildet wurden oder gar von sich aus auf einen reichen Schatz an Erfahrungen des Lernens mit digitaler Unterstützung zurückschauen konnte. Richtig: Wie viele Lehrer und Lehrerinnen haben Erfahrungen mit zum Lernen und Lehren genutzter Vernetzung?</p>
<p>Wer behauptet, es sei keine Anstrengung vonnöten, hat keine Ahnung von Lernprozessen. Und was diese Trickfiguren angeht: Sorry, doch diese Art pädagogisch wertvoller Verblödungsstrategien finden nicht erst seit dem Internet statt, sondern überall dort, wo pädagogische Überbetüttelung der Lernenden stattfindet und stattfand.</p>
<blockquote><p>„Toll auch für die PC-Hersteller.“</p></blockquote>
<p>Stimmt. Und? Dann bitte auch in gleicher Art Schulbuchverlage angreifen. In eineinhalb Wochen beginnt wieder die Buchmesse in Frankfurt. Die Schulbuchverlage haben dort nicht gerade Hungerleiderstände. Es ist Ideologie, wenn behauptet wird, wer über positive Erfahrung der Computernutzung in der Schule berichtet, mache Werbung. Liebend gerne würde ich mit Schulbüchern ähnlich gute Erfahrungen machen. Wenn ich dann über das Schulbuch jubeln würde, käme wohl kaum jemand auf die Idee, diese Art von unreflektierter Kritik anzubringen.</p>
<p>Als die Rechtschreibreform dazu führte, dass alle Schulen in ganz Deutschland beginnen mussten, alle Schulbücher für von niemandem berechnete, doch sicherlich mindestens zweistellige Millionenbeträgen  zu ersetzen, war die Behauptung nicht sonderlich stark präsent, dass die KMK da den Schulbuchverlagen klingelnde Kassen brachte. In Hessen haben wir Lehrmittelfreiheit für Schüler und Schülerinnen. Das waren also steuerfinanzierte Kosten.</p>
<p>wieder das Gleiche: wir haben hier eine Technik und es stellt sich die Frage: was können wir damit sinnvolles in der Schule tun?</p>
<p>Mein Ansatz ist definitiv genau umgekehrt. Ich bin im Netz, um Erfahrungen zu sammeln, was das ist, wie das geht, was es bringt, ob das auf andere Bereiche umsetzbar sein könnte. Dass es so viele Lehrer und Lehrerinnen gibt, die sich diese Fragen nicht stellen (können oder wollen), ist ein anderes Problem.</p>
<p>Ich habe in diesem Blog schon mehrfach über die Lernerfahrung in vernetzten Kontexten geschrieben. Mich können Sie also fragen, bevor Sie solche Technik anschaffen. Und ja, natürlich muss die Frage gestellt werden. Wenn Sie zu einer Fortbildung zum Tablet im Klassenzimmer gehen, dann werden Sie dort eben auf die Leute treffen, die sich mit der Fortentwicklung der Lehr- und Lernmedien genau dort beschäftigen. Diejenigen, die mit diesen Geräten arbeiten, werden solche Fortbildungen meiden.</p>
<blockquote><p>Ich kenne keine Schülergeneration, die durch die Technik im Ganzen besser gelernt hat bzw. ohne die Technik Nachteile hatte. </p></blockquote>
<p>Da stimme ich zu. Wenn ich an das Sprachlabor denke… Das war einfach peinlich.</p>
<p>Da stimme ich nicht zu, denn es geht nicht nur um Technologieeinsatz, sondern um eine ganz andere Form des Umgangs mit Information, Lernen und Wissen, um eine neue Kulturtechnik. Anders ausgedrückt: Seit der Revolutionierung des Buchwesens durch Gutenberg gab es keine gleichartige (technische) Veränderung mehr. Und ja, die Vorbehalte gegen Bücher in jedermanns Hände waren groß.</p>
<p>Die Weigerung vieler Schulen bzw. Schulträger, digitale Lern- und Arbeitsweisen (sic!) als Kompetenz im Unterricht zu integrieren, kommt mir zunehmend so vor, als hätten sich einst die Schulen geweigert, gedruckte Bücher einzuführen.</p>
<p>Die Entwicklungsschritte: Mündlichkeit, Handschriftlichkeit, Buchdruck mit beweglichen Lettern, Texterstellung mit digital verbreiteten Schriftzeichen.</p>
<p>Im Unterschied zu früheren technischen Entwicklungen (z. B. Sprachlabor), die außerhalb von Schulen keinerlei Einsatzgebiete hatten, ist es heute umgekehrt: Alle Wissensbetriebe (Universitäten, betriebliche Fortbildung etc.) arbeiten bereits selbstverständlich mit Computern, nur in der Schule geschieht dies fast nicht. Es ist Zeit, den Blick über den Schulrand hinaus zu wenden. Dort ist der Computer Alltag.</p>
<p>Sie schreiben, dass Sie die Tafel toll finden. Ja, genau das steht im her veröffentlichen Interview.</p>
<blockquote><p>„Wir werden mit neuer Technik konfrontiert (man muss sich ja neue Märkte erschließen), niemand fragt, ob „die Welt“ das braucht, aber in den Schulen muss man den Umgang damit trainieren.”</p></blockquote>
<p>Ich sehe das anders: „Die Welt“ nutzt das alles schon (was z. B. beim Sprachlabor nie der Fall war). Das ist doch der große Unterschied: Ihre Kritik läuft gerade auf die Ablehnung des Erlernens von Techniken hinaus, die in „der Welt“ längst Alltag sind und alleine in der Schule klein gehalten werden.</p>
<blockquote><p>„„Und die Kinder waren ja so bei der Sache.“… – das sind meine auch, wenn sie vor dem Fernseher sitzen…“</p></blockquote>
<p>Es fällt mir schwer, diesem Vergleich zu folgen: Vor dem Fernseher wird in der Regel konsumiert. Ja, das passiert auch oft vor dem Computer. Was in diesem Interview angesprochen wird, ist das produktive, eigentätige Arbeiten! Es geht nicht um Konsum, z. B. von Musik, sondern um das Erlernen von Möglichkeiten, selbst Musik zu komponieren oder umzusetzen.</p>
<blockquote><p>„Völlig unreflektiert werden die neuen Techniken wie selbstverständlich und wie ein Segen aufgenommen, aus Angst, – so mein Eindruck – abgehängt zu werden”</p></blockquote>
<p>Da frage ich zurück: Wird hier der Wert bewährter Medien nicht absolut gesetzt, ohne zu sehen, dass unsere Schüler und Schülerinnen in Bezug auf neue Medien abgehängt werden. Fast jeder Schüler, der aus dem Auslandsjahr im angelsächsischen Bereich zurück kommt, berichtet, dass die Nutzung von Laptops im Unterricht 1. ganz normal ist und 2. als enorm positiv erlebt wird. Und dann treffen Sie auf Lehrende, die zum Teil den Einsatz erlauben, ihn zum Teil jedoch ausdrücklich verbieten, obwohl die Schüler und Schülerinnen sogar bereit sind, ihre eigenen Geräte zu nutzen, gar keine Forderung an die Schule erheben. In Wirklichkeit ist es so: Schüler und Lehrer arbeiten außerhalb der Schule mit dem Computer und dort, wo sie aufeinander treffen, im Unterricht, spielt dieses von beiden selbstverständliche Arbeitsgerät kaum eine Rolle. Vergleiche hierzu „Computer im Unterricht. Das digitale Paradox.”</p>
<p>Ihre Anmerkungen zur ökologischen Frage teile ich. Im Interview kommt das nicht vor. @dominik denkt über diese Frage nach. Was ich gravierender finde: Vor allem in den Naturwissenschaften und in Politik sind viele (teuer gekaufte) Bücher meist veraltet und im Grunde eher historische Reminiszenzen denn aktuelle Lehrbücher.</p>
<p>Ihre Anmerkungen zum Buch als „Kulturobjekt“ finde ich bemerkenswert. Sie zeigen, dass Sie dieses Blog wohl erst kürzlich entdeckt haben, wüssten Sie doch sonst, dass sein Betreiber nicht nur der Technik zugetan ist, sondern wohl als bibliophil bezeichnet werden kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hartmut Volkert		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/comment-page-1/#comment-14072</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hartmut Volkert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 19:30:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Lieber Herr Larbig, liebe Mitlesende,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;ich bin seit ca. 15 Jahren Netzwerkberater an einer Schule in B.-W. Und ich erlebe seit dieser Zeit immer wieder dieselbe Art von Euphorie.
Als erstes musste der PC ins Klassenzimmer. Durch ihn sollte das Lernen revolutioniert werden: alles multimedial und interaktiv. Die Kinder lernen mit Spaß, durch kleine Trickfiguren animiert (oder verführt?). Alles geht wie im Schlaf. Keine Anstrengung vonnöten. In unserer Gegend gab es Schulen, die damit warben, dass sie pro 2 Schüler einen PC haben. Toll, da muss mein Kind auch hin. Toll auch für die PC-Hersteller. Haben die Kids damit mehr oder besser oder gar nachhaltiger gelernt?
Dann kam das Internet – der unendliche Wissenspool. Die Frage, die sich schnell (und zwar noch vor dem „warum?“) stellte, war: wie kriegen wir einen ganzen Computerraum bzw. die ganze Schule ans Internet? Schnell wurde das Problem, z. B. durch Initiativen wie „Schulen ans Netz“ gelöst. Wieder klingelt es in den Kassen der Hersteller und Provider. Schulen bzw. Schulträger müssen völlig neu über ihre Budgets nachdenken. Die Investitionen für diese Technik gehen in die Tausende. Was man aber sinnvoll mit dem Internet in der Schule anfangen soll, darüber hat man sich dann später Gedanken gemacht – oft angetriggert durch Wettbewerbe eben jener Firmen, die davon profitieren nach dem Motto: „Wer baut die schönste Schulhomepage?“, oder „Tolle digitale und interaktive Projekte aus dem Unterricht“.
Weiter geht’s mit Notebook-Klassen und jüngst den ebooks und den tablets, allen voran das iPad. Neulich war ich bei einer Fortbildung zum „iPad im Klassenzimmer“ und wieder das Gleiche: wir haben hier eine Technik und es stellt sich die Frage: was können wir damit sinnvolles in der Schule tun? Da freuen sich mal wieder die Hersteller, denn die Pädagogen liefern ihnen die Argumente, mit denen sie ihre Geräte im Bildungssektor schlagkräftig anbieten können und wieder mal wird das Lernen revolutioniert.
Ich kann – mit meinen Erfahrungen – diese Technikeuphorie nicht teilen. Ich kenne keine Schülergeneration, die durch die Technik im Ganzen besser gelernt hat bzw. ohne die Technik Nachteile hatte. Und ich bezweifle auch, dass es dazu entsprechende Untersuchungen gibt, denn die wären ja am Ende evtl. noch kontraproduktiv im wirtschaftlichsten Sinne des Wortes.
Ich finde die Tafel toll. Sie ist billig, einfach zu handhaben, braucht keinen Strom, ist flexibel und technisch seit Jahren ausgereift ;-) Sie stellt auch keinen Sondermüll dar, wenn man sie nach 50 Jahren entsorgt.
Stimmt: Konservieren lassen sich die Dinge nicht gut, aber meine Schüler schreiben mit oder hören erst zu und schreiben dann das Wesentliche ab (je nach Alter) – sollen sie das nicht mehr sollen? Ist das antiquiert? Sollen sie nicht mehr in der Lage sein, sich aus dem Unterrichtsgeschehen heraus eigene Notizen zu machen, anhand derer sie zu Hause oder in ihren Hohlstunden z. B. an einem Protokoll über die Stunde arbeiten? Was gewinnen wir dadurch, dass sie sich per iPhone aufgenommene Tafelbilder herunter laden können?
Es läuft immer so: Wir werden mit neuer Technik konfrontiert (man muss sich ja neue Märkte erschließen), niemand fragt, ob „die Welt“ das braucht, aber in den Schulen muss man den Umgang damit trainieren. Fit für die Zukunft – was für eine eigentlich? 
Und dazu überlegt und überlegt man, was man denn halbwegs Sinnvolles damit anstellen könnte und feiert wikis, blogs und webseiten als pädagogischen Erfolg. „Und die Kinder waren ja so bei der Sache.“… – das sind meine auch, wenn sie vor dem Fernseher sitzen…
Bildungseinrichtungen haben m. E. zum Teil den Status von Vermarktungsgehilfen der IT-Industrie. Völlig unreflektiert werden die neuen Techniken wie selbstverständlich und wie ein Segen aufgenommen, aus Angst, – so mein Eindruck – abgehängt zu werden.
Da schwärmt jemand, dass man doch Schulbücher als ebooks auflegen könnte, was doch soviel Papier spart… Darüber kann man – denke ich – auf den verschiedensten Ebenen diskutieren, z. B. ob das Buch als „Kulturobjekt“ tatsächlich aus den Schulen verschwinden soll, oder über den Mehrwert den das Medium haben könnte, wenn Teile der Schulbuchinhalte Ton und Bewegung enthalten würden.
In diesem Zusammenhang aber aus ökologischer Sicht positiv für die elektronischen Medien zu argumentieren, halte ich – gelinde gesagt – für fahrlässig. Stichworte: Sondermüll, seltene Erden, Stromverbrauch, Rohstoffe, Halbwertszeit der Geräte…
…to bi continjuhd… 
Beste Grüße,
H. Volkert&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Larbig, liebe Mitlesende,</p>
<p>ich bin seit ca. 15 Jahren Netzwerkberater an einer Schule in B.-W. Und ich erlebe seit dieser Zeit immer wieder dieselbe Art von Euphorie.<br />
Als erstes musste der PC ins Klassenzimmer. Durch ihn sollte das Lernen revolutioniert werden: alles multimedial und interaktiv. Die Kinder lernen mit Spaß, durch kleine Trickfiguren animiert (oder verführt?). Alles geht wie im Schlaf. Keine Anstrengung vonnöten. In unserer Gegend gab es Schulen, die damit warben, dass sie pro 2 Schüler einen PC haben. Toll, da muss mein Kind auch hin. Toll auch für die PC-Hersteller. Haben die Kids damit mehr oder besser oder gar nachhaltiger gelernt?<br />
Dann kam das Internet – der unendliche Wissenspool. Die Frage, die sich schnell (und zwar noch vor dem „warum?“) stellte, war: wie kriegen wir einen ganzen Computerraum bzw. die ganze Schule ans Internet? Schnell wurde das Problem, z. B. durch Initiativen wie „Schulen ans Netz“ gelöst. Wieder klingelt es in den Kassen der Hersteller und Provider. Schulen bzw. Schulträger müssen völlig neu über ihre Budgets nachdenken. Die Investitionen für diese Technik gehen in die Tausende. Was man aber sinnvoll mit dem Internet in der Schule anfangen soll, darüber hat man sich dann später Gedanken gemacht – oft angetriggert durch Wettbewerbe eben jener Firmen, die davon profitieren nach dem Motto: „Wer baut die schönste Schulhomepage?“, oder „Tolle digitale und interaktive Projekte aus dem Unterricht“.<br />
Weiter geht’s mit Notebook-Klassen und jüngst den ebooks und den tablets, allen voran das iPad. Neulich war ich bei einer Fortbildung zum „iPad im Klassenzimmer“ und wieder das Gleiche: wir haben hier eine Technik und es stellt sich die Frage: was können wir damit sinnvolles in der Schule tun? Da freuen sich mal wieder die Hersteller, denn die Pädagogen liefern ihnen die Argumente, mit denen sie ihre Geräte im Bildungssektor schlagkräftig anbieten können und wieder mal wird das Lernen revolutioniert.<br />
Ich kann – mit meinen Erfahrungen – diese Technikeuphorie nicht teilen. Ich kenne keine Schülergeneration, die durch die Technik im Ganzen besser gelernt hat bzw. ohne die Technik Nachteile hatte. Und ich bezweifle auch, dass es dazu entsprechende Untersuchungen gibt, denn die wären ja am Ende evtl. noch kontraproduktiv im wirtschaftlichsten Sinne des Wortes.<br />
Ich finde die Tafel toll. Sie ist billig, einfach zu handhaben, braucht keinen Strom, ist flexibel und technisch seit Jahren ausgereift 😉 Sie stellt auch keinen Sondermüll dar, wenn man sie nach 50 Jahren entsorgt.<br />
Stimmt: Konservieren lassen sich die Dinge nicht gut, aber meine Schüler schreiben mit oder hören erst zu und schreiben dann das Wesentliche ab (je nach Alter) – sollen sie das nicht mehr sollen? Ist das antiquiert? Sollen sie nicht mehr in der Lage sein, sich aus dem Unterrichtsgeschehen heraus eigene Notizen zu machen, anhand derer sie zu Hause oder in ihren Hohlstunden z. B. an einem Protokoll über die Stunde arbeiten? Was gewinnen wir dadurch, dass sie sich per iPhone aufgenommene Tafelbilder herunter laden können?<br />
Es läuft immer so: Wir werden mit neuer Technik konfrontiert (man muss sich ja neue Märkte erschließen), niemand fragt, ob „die Welt“ das braucht, aber in den Schulen muss man den Umgang damit trainieren. Fit für die Zukunft – was für eine eigentlich?<br />
Und dazu überlegt und überlegt man, was man denn halbwegs Sinnvolles damit anstellen könnte und feiert wikis, blogs und webseiten als pädagogischen Erfolg. „Und die Kinder waren ja so bei der Sache.“… – das sind meine auch, wenn sie vor dem Fernseher sitzen…<br />
Bildungseinrichtungen haben m. E. zum Teil den Status von Vermarktungsgehilfen der IT-Industrie. Völlig unreflektiert werden die neuen Techniken wie selbstverständlich und wie ein Segen aufgenommen, aus Angst, – so mein Eindruck – abgehängt zu werden.<br />
Da schwärmt jemand, dass man doch Schulbücher als ebooks auflegen könnte, was doch soviel Papier spart… Darüber kann man – denke ich – auf den verschiedensten Ebenen diskutieren, z. B. ob das Buch als „Kulturobjekt“ tatsächlich aus den Schulen verschwinden soll, oder über den Mehrwert den das Medium haben könnte, wenn Teile der Schulbuchinhalte Ton und Bewegung enthalten würden.<br />
In diesem Zusammenhang aber aus ökologischer Sicht positiv für die elektronischen Medien zu argumentieren, halte ich – gelinde gesagt – für fahrlässig. Stichworte: Sondermüll, seltene Erden, Stromverbrauch, Rohstoffe, Halbwertszeit der Geräte…<br />
…to bi continjuhd…<br />
Beste Grüße,<br />
H. Volkert</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dominik		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/comment-page-1/#comment-13652</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 21:54:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=6233#comment-13652</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Ich nutze auch schon lange meinen IPod Touch, der mittlerweile verhältnismäßig alt ist, um Hausaufgaben aufzuschreiben, habe dort auch meinen Stunden- und Raumplan eingetragen, etc. 
Der iPod ist jetzt so alt, dass ich eben hier etwas Posten wollte und der Safari Browser abstürzt. 
Bedeutet: nochmal schreiben. 
Die App kannte ich bisher nicht und ich wusste auch nicht, dass soetwas schon angeboten wird. Sinnvoll ist es auf jeden Fall. 
Ein Lehrer meinte mal zu mir: &quot;Ich halte davon nichts, weil man beim Aufschreiben per Hand sich die Dinge immer nochmal besser einprägt als auf einer Tastatur.&quot;
Da hat er schon ein bisschen Recht, wobei ich denke, dass es kaum Unterschied macht, ob wir ein kopiertes Stück Papier bekommen und das abheften oder wir eine Datei auf unser iPad spielen. 
Ob wir nun etwas aufschreiben oder etwas eintippen, ich finde man macht es ja trotzdem noch selber. 
Was problematisch werden könnte ist die automatische Rechtschreibkorrektur, es könnte zu mehr Rechtschreibfehlern kommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich würde nie verlangen von heute auf morgen alles auf iPad umzustellen. Wer weiß, vielleicht gibt es bis dahin auch schon das &quot;B-Pad&quot;, oder &quot;School-Pad&quot;, o. Ä.
Ich lasse mich überraschen, wobei ich dann wohl nicht mehr an der Schule sein werde. 
(Noch ein Grund sitzen zu bleiben :) )&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bis dahin liebe Grüße
Dominik&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nutze auch schon lange meinen IPod Touch, der mittlerweile verhältnismäßig alt ist, um Hausaufgaben aufzuschreiben, habe dort auch meinen Stunden- und Raumplan eingetragen, etc.<br />
Der iPod ist jetzt so alt, dass ich eben hier etwas Posten wollte und der Safari Browser abstürzt.<br />
Bedeutet: nochmal schreiben.<br />
Die App kannte ich bisher nicht und ich wusste auch nicht, dass soetwas schon angeboten wird. Sinnvoll ist es auf jeden Fall.<br />
Ein Lehrer meinte mal zu mir: &#8222;Ich halte davon nichts, weil man beim Aufschreiben per Hand sich die Dinge immer nochmal besser einprägt als auf einer Tastatur.&#8220;<br />
Da hat er schon ein bisschen Recht, wobei ich denke, dass es kaum Unterschied macht, ob wir ein kopiertes Stück Papier bekommen und das abheften oder wir eine Datei auf unser iPad spielen.<br />
Ob wir nun etwas aufschreiben oder etwas eintippen, ich finde man macht es ja trotzdem noch selber.<br />
Was problematisch werden könnte ist die automatische Rechtschreibkorrektur, es könnte zu mehr Rechtschreibfehlern kommen.</p>
<p>Ich würde nie verlangen von heute auf morgen alles auf iPad umzustellen. Wer weiß, vielleicht gibt es bis dahin auch schon das &#8222;B-Pad&#8220;, oder &#8222;School-Pad&#8220;, o. Ä.<br />
Ich lasse mich überraschen, wobei ich dann wohl nicht mehr an der Schule sein werde.<br />
(Noch ein Grund sitzen zu bleiben 🙂 )</p>
<p>Bis dahin liebe Grüße<br />
Dominik</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Herr Larbig		</title>
		<link>https://herrlarbig.de/2011/09/18/das-ipad-im-unterricht-der-schule-ein-gesprach-mit-andre-spang/comment-page-1/#comment-13651</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herr Larbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 21:27:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herrlarbig.de/?p=6233#comment-13651</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;@dominik In den USA gibt es eine spezielle Schulbuch-App für Tablets (ipad) die in manchen Bezirken schon genutzt wird. http://itunes.apple.com/de/app/inkling/id379351586?mt=8 Es gibt also schon Lösungsansätze, von denen man ausgehen kann. Aber auch OpenContent wäre nutzbar, wenn das Schulbuchwiki auch noch nicht so bekannt ist. http://www.astrail.de/schulbuch/wiki/index.php/Hauptseite&lt;/p&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@dominik In den USA gibt es eine spezielle Schulbuch-App für Tablets (ipad) die in manchen Bezirken schon genutzt wird. <a href="http://itunes.apple.com/de/app/inkling/id379351586?mt=8" rel="nofollow ugc">http://itunes.apple.com/de/app/inkling/id379351586?mt=8</a> Es gibt also schon Lösungsansätze, von denen man ausgehen kann. Aber auch OpenContent wäre nutzbar, wenn das Schulbuchwiki auch noch nicht so bekannt ist. <a href="http://www.astrail.de/schulbuch/wiki/index.php/Hauptseite" rel="nofollow ugc">http://www.astrail.de/schulbuch/wiki/index.php/Hauptseite</a></p>
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