Vom Untergang der Welt oder: Jessie Greengrass’ Roman »Und dann verschwand die Zeit«
Im Januar 1362, den Überlieferungen nach vom 15. bis zum 17. Januar, kam es an der Nordseeküste, unter anderem vor Schleswig, Friesland und Dänemark, zu einer verheerenden Sturmflut. Dabei könnten 25.000 Menschen ums Leben gekommen sein. Im Plattdeutschen spricht man bis heute von der »Grote Mandränke«, was übersetzt sinngemäß »Großes Ertrinken« heißt. Siedlungsgebiete, die man erst im 12. Jahrhundert urbar gemacht hatte, darunter das sagenhafte Rungholt, wurden dauerhaft überschwemmt; die heutige Küstenlinie formte sich. Heute weiß man wohl, dass die Entwässerung des Moores und der Torfabbau – also die rücksichtslose Ausbeutung natürlicher Ressourcen – dazu führten, dass sich das Bodenniveau
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Bei allem Streit, über die Auslegung dieser Faustischen Worte über Leben und den Wert desselben, den Charakter ect. ist es…